Lange bevor er jemals ein Studio von innen sah, war Sam Snitchy auf der Straße unterwegs und schrie unter dem Namen Maniporno Gedichte - roh, furchtlos und im Einklang mit dem Chaos um ihn herum. Dann begann er, diesen Lärm in Platten zu verwandeln - zuerst als Melker, später als Sam Snitchy. Im April 2026 erscheint nun das dritte Snitchy-Album bei Voodoo Rhythm Records - ein weiterer Schritt auf diesem Weg, tiefer hinein in den Lärm, den Puls, die Verwirrung, mit der alles begann. Das neue Album ist ein klanglicher Exorzismus, aufgenommen mit Marco Fuorigioco, der Bass, Synthesizer und Gitarren verzerrt und das Tonband zerreißt, Philipp Schlotter (Me&Mobi, Music Against Airports) der den Raum mit geisterhaften Synthesizer- Halluzinationen erfüllt, und Domi Chansorn (Sophie Hunger, Knackeboul, Fai Baba, Bonaparte, Marie Krüttli, Béatrice Graf) der die Drums wie einstürzende Türme hämmert. Gemeinsam zerren sie dich durch psychedelische Punkwut, verschmelzen mit den Schatten dunkler Waves, mutieren zu Industrial Noise und Dub-Nebel, verwandeln sich in einen verzerrten Techno-Puls, bis du nicht mehr unterscheiden kannst, wo das eine aufhört und das andere anfängt - alles nährt das Feuer. Und über diesem Sturm spuckt Sam Snitchy seine Worte wie zerbrochene Spiegel - verzerrte und selbstreflexive Geschichten über Menschen, die in ihren eigenen Widersprüchen gefangen sind, über leere Routinen und bedeutungslose Lebensstile, die als Erfolg getarnt sind, über den absurden Tanz zwischen Ekstase und Verzweiflung. Die Texte erklären nicht - sie verstören. Sie halten dir ein zerbrochenes Glas vor und zwingen dich, dich selbst anzusehen, bis du nicht mehr weißt, ob du lachen oder schreien sollst. In VVR's own words: "Sam Snitchy transforms chaos into sound. Once a street poet known as Maniporno, he now blends punk energy with techno pulse, industrial grit, dub tension, and psychedelic garage haze. It's raw and hypnotic _ words like broken glass, beats like heartbeat and collapse spring to mind."
"The Sophs sind quasi aus dem Nichts aufgetaucht", sagen Rough-Trade-Mitgründer Geoff Travis und Jeannette Lee über ihr neuestes Signing: eine sechsköpfige Band aus L.A. mit dem feinsinnigen Namen The Sophs. Die kompromisslose Ehrlichkeit und der weite Soundkosmos der Band überzeugten sofort. Als Sänger Ethan Ramon ein Demo an seine Lieblingslabels schickte, rechnete er nicht mit einer Reaktion - doch schon am nächsten Tag meldete sich Rough Trade mit der Bitte um ein Gespräch. In den frühen Songs hörte das Label genau jene Kreativität, Vielseitigkeit und den draufgängerischen "Don"t expect me to act pretty"-Spirit, den The Sophs auf jede Bühne bringen: Ethan Ramon (Gesang), Sam Yuh (Keyboards), Austin Parker Jones (E-Gitarre), Seth Smades (Akustikgitarre), Devin Russ (Drums) und Cole Bobbitt (Bass). Die fünf Demo-Tracks bildeten die Blaupause für ihr Debütalbum "GOLDSTAR". Musikalisch bewegen sich The Sophs im Zickzack: Pop-Punk trifft auf Funk, Delta Blues auf ZZ Top. Ramons warme, kraftvolle Stimme wandert dabei wie ein vokales Chamäleon durch die Genres. "Wir versuchen nie, so vielseitig zu sein, wie wir am Ende klingen", sagt Ramon. Songwriting verstehen sie als Pop Art - ein spielerisches Zitieren, Verformen und Neuerschaffen. Oft entstehen Songs aus spontanen Ideen, die im Bandprozess eine völlig neue Richtung nehmen. Der Track "THE DOG DIES IN THE END" erinnert an 2000er-Pop-Punk, getragen von düsteren Gedankenspiralen und Akkordeon. "DEATH IN THE FAMILY" kombiniert sonnigen Rock mit bitterem Humor und der Sehnsucht nach Mitleid als Schutz vor Verantwortung. "GOLDSTAR" stellt dabei einfache, aber unbequeme Fragen nach Anerkennung und Moral. Weitere Highlights wie "SWEETIEPIE" und "BLITZED AGAIN" zeigen die Band zwischen Selbstentlarvung und euphorischer Energie - roh, lebendig und kompromisslos kreativ.
"The Sophs sind quasi aus dem Nichts aufgetaucht", sagen Rough-Trade-Mitgründer Geoff Travis und Jeannette Lee über ihr neuestes Signing: eine sechsköpfige Band aus L.A. mit dem feinsinnigen Namen The Sophs. Die kompromisslose Ehrlichkeit und der weite Soundkosmos der Band überzeugten sofort. Als Sänger Ethan Ramon ein Demo an seine Lieblingslabels schickte, rechnete er nicht mit einer Reaktion - doch schon am nächsten Tag meldete sich Rough Trade mit der Bitte um ein Gespräch. In den frühen Songs hörte das Label genau jene Kreativität, Vielseitigkeit und den draufgängerischen "Don"t expect me to act pretty"-Spirit, den The Sophs auf jede Bühne bringen: Ethan Ramon (Gesang), Sam Yuh (Keyboards), Austin Parker Jones (E-Gitarre), Seth Smades (Akustikgitarre), Devin Russ (Drums) und Cole Bobbitt (Bass). Die fünf Demo-Tracks bildeten die Blaupause für ihr Debütalbum "GOLDSTAR". Musikalisch bewegen sich The Sophs im Zickzack: Pop-Punk trifft auf Funk, Delta Blues auf ZZ Top. Ramons warme, kraftvolle Stimme wandert dabei wie ein vokales Chamäleon durch die Genres. "Wir versuchen nie, so vielseitig zu sein, wie wir am Ende klingen", sagt Ramon. Songwriting verstehen sie als Pop Art - ein spielerisches Zitieren, Verformen und Neuerschaffen. Oft entstehen Songs aus spontanen Ideen, die im Bandprozess eine völlig neue Richtung nehmen. Der Track "THE DOG DIES IN THE END" erinnert an 2000er-Pop-Punk, getragen von düsteren Gedankenspiralen und Akkordeon. "DEATH IN THE FAMILY" kombiniert sonnigen Rock mit bitterem Humor und der Sehnsucht nach Mitleid als Schutz vor Verantwortung. "GOLDSTAR" stellt dabei einfache, aber unbequeme Fragen nach Anerkennung und Moral. Weitere Highlights wie "SWEETIEPIE" und "BLITZED AGAIN" zeigen die Band zwischen Selbstentlarvung und euphorischer Energie - roh, lebendig und kompromisslos kreativ.
Kim Gordon hat Kunst und Noise über Jahrzehnte immer wieder neu gedacht - und dabei nie an Schärfe verloren. Vierzig Jahre nach ihren Anfängen wirkt ihre Vision noch immer provokant. Dieses Abenteuer setzt sie mit ihrem dritten Soloalbum "PLAY ME" fort, das am 13. März bei Matador Records erscheint. Mit der Ankündigung erscheint die erste Single "NOT TODAY", begleitet von einem Kurzfilm der Modedesignerinnen und Filmemacherinnen Kate und Laura Mulleavy (Rodarte). Gordon trägt darin ein eigens für sie gefertigtes, handgefärbtes Seidentüllkleid. Der Song offenbart eine neue, fast poetische Spannung in ihrer Stimme: "Da kam eine andere Stimme zum Vorschein", so Gordon. "PLAY ME" ist ein konzentriertes, direktes Album, das ihren Sound um melodischere Beats und den motorischen Drive des Krautrock erweitert. Entstanden ist es erneut mit Produzent Justin Raisen (Charli XCX, Sky Ferreira, Yves Tumor). Die Songs sind kurz, prägnant und stark rhythmusorientiert - fokussierter und selbstbewusster als zuvor. Nach "No Home Record" (2019) und "The Collective" (2024, zwei Grammy-Nominierungen) richtet Gordon den Blick auf die Gegenwart: Tech-Macht, KI-getriebene Kulturverflachung, den Abbau demokratischer Strukturen und den absurden Alltag des Spätkapitalismus. Trotz dieser Themen ist "PLAY ME" ein nach innen gewandtes, geradezu körperliches und ebenso emotionales Album. Mit verzerrten Stimmen und schroffen Beats legen Songs wie "Square Jaw", "Dirty Tech" oder "Busy Bee" gesellschaftliche Realitäten frei. Der Titeltrack entlarvt die Logik einer durchkuratierten Komfortkultur. "PLAY ME" ist radikal gegenwärtig, widerständig und kompromisslos eigenständig.
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Nach dem großen Erfolg des Comeback-Albums "IDAG" aus dem Jahr 2025 kehrt die legendäre schwedische Heavy-Rock-Band Witchcraft mit einem eindrucksvollen und intimen neuen Kapitel zurück, das den Titel "A Sinner's Child" trägt. Gründer, Sänger und Visionär Magnus Pelander reduziert den Sound auf dieser neuen 5-Track-EP auf seine reine Seele. Zwischen der melodischen Proto-Doom-Tiefe von ,Drömmen Om Död Och Förruttnelse" und ,Själen Reser Sig", über den leuchtenden Folk der Lead-Single ,A Sinner's Child" und deren Fortsetzung ,Sinner's Clear Confusion" bis hin zum gefühlvollen akustischen Klagelied ,Even Darker Days", bewegen sich diese Songs, welche von dem Multi-Instrumentalisten aus einem persönlicheren, unmittelbareren Ansatz heraus gedacht wurden. Die Songs präsentieren Pelanders Songwriting in seiner bewegendsten und verletzlichsten Form - ein direkter Zugang zu den eindringlichen Melodien und der emotionalen Tiefe, die das Vermächtnis von Witchcraft seit über zwei Jahrzehnten prägen. Sie sind Beleg für die zeitlose Kraft einer Stimme, einer Melodie und der Rohstoffe des Rock, destilliert zu ihrer Essenz - ein starker Epilog zu "IDAG". CD sowie LP erhältlich
Swallow’s Rose machen Punk Rock für die, die nachts wach liegen. Für alle, die nicht wissen, wo sie gerade hingehören aber unermüdlich auf der Suche sind. Auf der Suche nach Klarheit, Selbstakzeptanz, nach etwas Vertrautem oder vielleicht nach einem Neuanfang… Das neue Album „The Beginning“ beschäftigt sich genau mit dieser Suche und all den Gedanken, Zweifeln und Entscheidungen, die damit verbunden sind.
Inhaltlich knüpft es mit oft persönlichen Texten über mentale Gesundheit an „Downfall“ an, geht musikalisch aber einen Schritt weiter: härter, direkter, druckvoller. Bekannt von gemeinsamen Touren mit 100 Kilo Herz, Massendefekt sowie Festivals wie SBÄM oder Rock The Hill.
Marmoriertes Vinyl (Pink / transparent Magenta), ltd. auf 250 Exemplare.
Episch abgefahrener Psychedelic-Rock aus den Tiefen des privaten Gedanken-Gartens. Aufgenommen in einer abgelegenen Hütte in den kalifornischen Redwoods, ist Stan Hubbs' 1982er Hirnverwirrer "Crystal" das fehlende Bindeglied zwischen In-A-Gadda-Da-Vida und selbstgemachten Cembalo-Halluzinogenen. Diese hydroponische 44-jährige Jubiläumsausgabe enthält Hubbs' originales 16-seitiges Buch mit Gedichten und Kritzeleien, die dabei helfen sollen, die Bewusstseinserweiterung zu erleichtern.
Diese besondere Doppel-EP auf Vinyl vereint zwei unterschiedliche, aber miteinander verbundene Kapitel aus Xavier Rudds Werdegang und zeigt einen Künstler, der sich ständig weiterentwickelt.
Seite A – Freedom Sessions (2024)
Freedom Sessions wurde ursprünglich 2024 veröffentlicht und war Xaviers erste EP seit 25 Jahren – eine Hommage an das einfache, aber mächtige Recht auf „Freiheit“. In sechs Titeln, darunter World Order, High Times, Road Trippin’, Free The People und dem strahlenden Schlussstück Moments, lädt Xavier die Zuhörer in einen intimen, reflektierenden Raum ein, der aus einer einzigartigen Zeit der Einsamkeit und des Wachstums entstanden ist.
Seite B – Where to Now (2025)
Im September 2025 erweitert Where to Now diese Selbstreflexion zu einer Suche nach neuen Horizonten. Verwurzelt in Erde und Geist, pulsiert die EP mit Themen wie Resilienz, menschlicher Verbundenheit und dem Aufruf, trotz Unsicherheit voranzuschreiten. Vielschichtige Rhythmen, gefühlvolle Vocals und reichhaltige Instrumentierung führen die Zuhörer durch Fragen nach Sinn und Zugehörigkeit und fangen den Sound eines Songwriters ein, der neues Terrain erkundet und dabei in der natürlichen Welt, die ihn inspiriert, verwurzelt bleibt.
Auf transparentem Vinyl gepresst und mit auffälligem Artwork versehen, ist diese Veröffentlichung mehr als nur ein Sammlerstück – sie ist eine nahtlose Erzählung von Reflexion und Vorwärtsbewegung. Die visuelle Präsentation kombiniert eindrucksvolle Fotografien des renommierten spanischen Fotografen Xavi Martin mit elegantem Grafikdesign von Kylie Strachan von Nomad Create (Australien) und enthält ein wunderschön gedrucktes vollständiges Textblatt, damit Fans in jedes Wort der Musik eintauchen können.
rot/schwarzes Marble Vinyl. Offensichtlich parkverliebt_ eine musikgewordene Parksituation: Du schlenderst langsam durch das zerbrechliche Idyll inmitten der Stadt, die Luft ist kalt und klar, die Arme hinter dem Rücken verschränkt. Hochgewachsene Bäume spannen den Raum auf, gedämpfter Stadtlärm mischt sich mit dem Rascheln der Blätter, mehr oder weniger verwirrte Tiere sehen aufmerksam in Deine Richtung. Du setzt Dich auf eine Parkbank, hältst inne und fängst an Dich darüber zu freuen, wie schön das alles eigentlich ist. ParkWalkers emopop/slowcore sound ist bestimmt durch zwei cleane Gitarren (Hannes & Nicola), eindringliche Basslinien (Arnaud), entspannte Drums (Armin) und der warmen Stimme von Nicola. Melodien, die hängen bleiben, in meist klassischer Songstruktur. Die lieben 90er oder Nullerjahre lassen grüßen, vielleicht fällt einem American Football, Snow Patrol ein oder fühlt sich an Death Cab for Cutie und Weakerthans erinnert. ParkWalker haben sich 2018 gefunden, und leben verteilt in Berlin, Stuttgart und Karlsruhe. Klar in der DIY-Szene verwurzelt haben sie viele Stunden auf Bühnen im In-und Ausland mit verschiedenen Formationen verbracht, u.a. Tidal Sleep. Nach ihrem Debüt "Distant Phenomena" im Jahr 2021 ist für Herbst 2025 das zweite Album "The Extra Mile" bei This Charming Records geplant. Das Album wurde in den RAMA Studios aufgenommen und von Christian Bethge (z.B. Messer) produziert und gemastert
Aaron Warren und Bjorn Copeland machen seit 1999 zusammen Musik: neun Jahre als Flaccid Mojo und 26 Jahre als Black Dice. Diese Zusammenarbeit ist wie eine Wanderung durch die verwüstete Landschaft der zeitgenössischen Musik. Indem sie Dummes, Gedämpftes und Verbrauchtem stapeln, schaffen die beiden immer wieder unausgewogene, atemberaubende Mutantenkonstruktionen. Das neueste Beispiel dafür ist ,Loose Jacks", das zweite Album von Flaccid Mojo. Es besteht aus kostenlosen Handy-Apps, fragmentierten YouTube-Videos und Elektronik mit zerbrochenen Bildschirmen - den verbrannten und zerknitterten Überresten des Streaming-Industriekomplexes. ,Loose Jacks" ist das breite, hysterische Grinsen, wenn man in den letzten Tagen einen Schatz findet. Die Songs von Flaccid Mojo sind für Live-Auftritte gemacht, mit einem modularen Arsenal an Rhythmen, Stabs und Payoffs, die alle bereitstehen. Das ist ihre Art, das Physische in den Mittelpunkt zu stellen und sicherzustellen, dass die körperlichen Vorgaben der Komposition jedes Songs diese Befehle an alle im Publikum wiederholen. Die Befriedigung eines Loops, der so lange läuft, bis er dir im Blut liegt, die Bassline, die zu einem Stoß geformt ist, der Snare-Hit, der so scharf ist wie der Ellbogen eines Fremden. Man kann sich wie ein Geist fühlen, der durch die Platte einer anderen Band schwebt, aber Loose Jacks ist wie eine Mauer, eine schwere Decke, starke Hände, die dich auf einen Haufen von Körpern heben. Es ist eine befreiende, unspirituelle Erfahrung. Eine fleischliche. Wie schon ihr Debütalbum ,Flaccid Mojo" (veröffentlicht 2022 bei Castle Face) wurde auch ,Loose Jacks" von Chris Coady aufgenommen, der seit den Neunzigern bei Black Dice-Konzerten dabei ist. Es ist toll, mit Leuten zu arbeiten, die es kapieren und nicht über Tonarten oder ,das Raster" diskutieren. Ähnlich wurde ,Loose Jacks" von Sarah Register gemastert, deren Band Talk Normal sich eine Wand mit dem Proberaum von Black Dice teilte. Für Fans von Chrome, Men's Recovery Project und den Chemical Brothers.
"Lost Tracks: Accra To Addis" wurde von Afrocat zusammengestellt, seit 25 Jahren als DJ, Musik-/Kulturkuratorin, Radiomoderatorin der "Blaxploitation Lounge" (Totally Radio) und Abenteurerin tätig ist. Sie reiste nach Ghana und Äthiopien, um die Vielfalt der Vintage-Sounds zu erkunden und den Geist der ersten Revolutionsära Afrikas wiederzubeleben, in der Unabhängigkeit, Fortschritt und die Gleichstellung aller Menschen im Vordergrund standen – in diesem mitreißenden, funkigen und tiefgründigen Soundtrack, geprägt von Ethio-Jazz, Highlife, Gospel, afrikanische Polyrhythmen und psychedelischen Klängen. Aus der Idee eines Samplers entstand schließlich ein eigenes Plattenlabel: Lost Tracks Records ist unter Vertrag und hat einige fantastische Releases, internationale Live & Club-Events sowie Kollaborationen in petto. Als eine der wenigen schwarzen, weiblichen Labelinhaberinnen der Branche ist dies eine Stimme, die gehört werden muss. Freut euch auf die Entdeckung internationaler Disco-Klänge, Deep Funk, Blaxploitation, Dancefloor-Jazz und intergalaktische, afro-futuristische Klangabenteuer!
Blisterhead ist eine der verstecktesten Perlen der europäischen Punkrock-Szene. Die Band wurde 1999 in den kleinen Städten Falköping und Skövde in Schweden gegründet. Im Laufe der Jahre hat sich die Band einen Ruf für Beständigkeit und Leidenschaft aufgebaut und fünf Alben sowie drei EPs über renommierte Indie-Labels wie Kob Records, Mad Butcher Records, Laketown Records und Alleycat Records veröffentlicht. Mit Tourneen durch mehr als 15 Länder in ganz Europa hat Blisterhead die Bühne mit legendären Acts wie Millencolin, Toy Dolls, Mad Sin, GBH und Bombshell Rocks geteilt. Bekannt für ihre energiegeladenen und messerscharfen Live-Auftritte, gelten sie oft als eine der zuverlässigsten und fesselndsten Live-Bands der europäischen Punkszene. Musikalisch liefert Blisterhead eine einzigartige Mischung aus Punkrock und rohem Rock'n'Roll, angetrieben von unglaublich starken Refrains und mitreißenden Melodien, die dem Zuhörer noch lange nach dem Ende der Songs im Gedächtnis bleiben. Blisterhead kehren nun mit ihrem sechsten Album "Where We Belong" auf Sunny Bastards Records zurück und destillieren alles, was die Band ausmacht: große, hymnische Refrains, einen wilden Cocktail aus Punkrock und Rock'n'Roll und eine live aufgenommene Energie, die Ehrlichkeit, Schweiß und Adrenalin direkt aus den Lautsprechern strömen lässt. Mit jedem Hören entfalten sich neue Hooks und Melodien, die zeigen, wie viel Tiefe unter der rohen Kraft steckt. Dieses Mal ließ sich die Band stark von Legenden wie US Bombs, The Humpers und Rancid inspirieren und verband den rohen amerikanischen Punk-Angriff mit der Härte und Melodie des klassischen englischen Punks der 80er Jahre. Das Ergebnis ist ein Sound, der sowohl zeitlos als auch eindringlich wirkt, den Wurzeln des Punk treu bleibt und gleichzeitig mit voller Geschwindigkeit vorwärtsprescht
Blisterhead ist eine der verstecktesten Perlen der europäischen Punkrock-Szene. Die Band wurde 1999 in den kleinen Städten Falköping und Skövde in Schweden gegründet. Im Laufe der Jahre hat sich die Band einen Ruf für Beständigkeit und Leidenschaft aufgebaut und fünf Alben sowie drei EPs über renommierte Indie-Labels wie Kob Records, Mad Butcher Records, Laketown Records und Alleycat Records veröffentlicht. Mit Tourneen durch mehr als 15 Länder in ganz Europa hat Blisterhead die Bühne mit legendären Acts wie Millencolin, Toy Dolls, Mad Sin, GBH und Bombshell Rocks geteilt. Bekannt für ihre energiegeladenen und messerscharfen Live-Auftritte, gelten sie oft als eine der zuverlässigsten und fesselndsten Live-Bands der europäischen Punkszene. Musikalisch liefert Blisterhead eine einzigartige Mischung aus Punkrock und rohem Rock'n'Roll, angetrieben von unglaublich starken Refrains und mitreißenden Melodien, die dem Zuhörer noch lange nach dem Ende der Songs im Gedächtnis bleiben. Blisterhead kehren nun mit ihrem sechsten Album "Where We Belong" auf Sunny Bastards Records zurück und destillieren alles, was die Band ausmacht: große, hymnische Refrains, einen wilden Cocktail aus Punkrock und Rock'n'Roll und eine live aufgenommene Energie, die Ehrlichkeit, Schweiß und Adrenalin direkt aus den Lautsprechern strömen lässt. Mit jedem Hören entfalten sich neue Hooks und Melodien, die zeigen, wie viel Tiefe unter der rohen Kraft steckt. Dieses Mal ließ sich die Band stark von Legenden wie US Bombs, The Humpers und Rancid inspirieren und verband den rohen amerikanischen Punk-Angriff mit der Härte und Melodie des klassischen englischen Punks der 80er Jahre. Das Ergebnis ist ein Sound, der sowohl zeitlos als auch eindringlich wirkt, den Wurzeln des Punk treu bleibt und gleichzeitig mit voller Geschwindigkeit vorwärtsprescht
Grace Inspace Garner hat schon immer ein nomadisches Leben geführt. Geboren in LA und aufgewachsen in London, wuchs sie mit ihren umherziehenden Künstlereltern an verschiedenen Orten auf. Getreu ihrem Wanderlust-Geist entsteht ein Großteil ihrer Texte in einem Airstream-Wohnwagen am Ufer des Jedediah Smith Redwoods in Nordkalifornien, wo sie einst Jahre unter Marihuana-Bauern, Förstern und Schwarzbären verbrachte. Der Titelsong von Graces letzter EP „Sunshine Kid” wurde in einer weltweiten Kampagne von Celine verwendet, und ihre Musik wurde von führenden Medien wie Clash, The Fader und Coup De Main vorgestellt.
Ihre neue EP „Heavy Hair“ ist ihr bisher persönlichstes Werk. Der Titel stammt von einem Selbstporträt aus ihrer Kindheit, auf dem sie ein Mädchen zeichnete, das unter dem Gewicht ihrer eigenen Haare zusammengebrochen war. „Ich sagte meiner Mutter, ich hätte es gezeichnet, weil sich meine Haare mit all meinen Gedanken und Gefühlen zu schwer anfühlten“, erinnert sich Grace. Jeder Song auf dem Album deckt eine Seite von ihr auf, die vergraben oder vergessen war, und bildet eine introspektive Reise, die sowohl von Schmerz als auch von Freude geprägt ist. Jeder Song auf dem Album bringt eine Seite von ihr zum Vorschein, die vergraben oder vergessen war, und bildet eine introspektive Reise, die sowohl von Schmerz als auch von Freude geprägt ist.
Blisterhead ist eine der verstecktesten Perlen der europäischen Punkrock-Szene. Die Band wurde 1999 in den kleinen Städten Falköping und Skövde in Schweden gegründet. Im Laufe der Jahre hat sich die Band einen Ruf für Beständigkeit und Leidenschaft aufgebaut und fünf Alben sowie drei EPs über renommierte Indie-Labels wie Kob Records, Mad Butcher Records, Laketown Records und Alleycat Records veröffentlicht. Mit Tourneen durch mehr als 15 Länder in ganz Europa hat Blisterhead die Bühne mit legendären Acts wie Millencolin, Toy Dolls, Mad Sin, GBH und Bombshell Rocks geteilt. Bekannt für ihre energiegeladenen und messerscharfen Live-Auftritte, gelten sie oft als eine der zuverlässigsten und fesselndsten Live-Bands der europäischen Punkszene. Musikalisch liefert Blisterhead eine einzigartige Mischung aus Punkrock und rohem Rock'n'Roll, angetrieben von unglaublich starken Refrains und mitreißenden Melodien, die dem Zuhörer noch lange nach dem Ende der Songs im Gedächtnis bleiben. Blisterhead kehren nun mit ihrem sechsten Album "Where We Belong" auf Sunny Bastards Records zurück und destillieren alles, was die Band ausmacht: große, hymnische Refrains, einen wilden Cocktail aus Punkrock und Rock'n'Roll und eine live aufgenommene Energie, die Ehrlichkeit, Schweiß und Adrenalin direkt aus den Lautsprechern strömen lässt. Mit jedem Hören entfalten sich neue Hooks und Melodien, die zeigen, wie viel Tiefe unter der rohen Kraft steckt. Dieses Mal ließ sich die Band stark von Legenden wie US Bombs, The Humpers und Rancid inspirieren und verband den rohen amerikanischen Punk-Angriff mit der Härte und Melodie des klassischen englischen Punks der 80er Jahre. Das Ergebnis ist ein Sound, der sowohl zeitlos als auch eindringlich wirkt, den Wurzeln des Punk treu bleibt und gleichzeitig mit voller Geschwindigkeit vorwärtsprescht
Inspiriert von den schattigen Cabarets und verrauchten Jazzclubs des Weimarer Berlins der späten 1920erJahre, präsentiert Bryan Ferry mit seinem Orchester auf „Bitter-Sweet“ sein Solo- und Roxy-MusicRepertoire in neuem Gewand – mit einer raffnierten Jazz-Sensibilität. Das Album besticht durch elegante
Bläserarrangements, gedämpfte Trompete, Klarinettenklänge und eine Atmosphäre urbaner Melancholie,
die Klassiker wie „Alphaville“, „Reason or Rhyme“ und „While My Heart Is Still Beating“ neu interpretiert.
Ferry selbst steuert auf acht Titeln den Gesang bei, während die übrigen Stücke als instrumentale Neuinterpretationen präsentiert werden, arrangiert mit dem Können von Colin Good und gespielt von einem
Ensemble erfahrener Jazzmusiker. Das Konzept des Albums entstand aus Ferrys Tätigkeit als Musikberater
für die gefeierte deutsche Fernsehserie „Babylon Berlin“, in der einige Titel ursprünglich verwendet wurden
und die filmisches Drama mit authentischem Jazz verbindet. Perfekt für langjährige Fans, Jazzliebhaber
und Sammler: „Bitter-Sweet“ bietet eine neue Perspektive auf Ferrys Songwriting und ist damit ein herausragendes Album zum Ausstellen, Entdecken und Verschenken.
Das Album erscheint erstmals seit 2012 wieder als limitierte rote LP und CD.
Tauchen Sie ein in eine Welt, in der klassischer Art-Pop auf die wilden 20er Jahre trifft. „The Jazz Age“
interpretiert Bryan Ferrys Roxy Music- und Solo-Katalog als elegante Jazz-Instrumentals neu, präsentiert
vom Bryan Ferry Orchestra. Von „Virginia Plain“ und „Do the Strand“ bis hin zu „Love Is the Drug“ und
„Avalon“ – jeder Titel erstrahlt in authentischen Arrangements im Stil der 20er Jahre mit Banjo, Klarinette,
gedämpfter Trompete, Baritonsaxophon und Kontrabass, komponiert vom renommierten Arrangeur Colin Good. Britische Jazz-Größen wie der Trompeter Enrico Tomasso und der Saxophonist Alan Barnes erwecken
diese zeitlosen Melodien zum Leben, während die Mono-Produktion den Charme alter 78er-Schallplatten
heraufbeschwört. Ferry selbst verzichtet auf den Gesang und fungiert als Dirigent und Produzent. Dieses
innovative Projekt entstand aus seiner Liebe zum Jazz und seiner Neugier, wie seine Songs ohne Gesang
klingen würden. Perfekt für langjährige Fans, Jazzliebhaber und designorientierte Sammler: „The Jazz
Age“ bietet eine neue Perspektive auf Ferrys Werk und ist damit ein herausragendes Sammlerstück zum
Entdecken, Ausstellen und Verschenken.
Das Album erscheint erstmals seit 2012 wieder als limitierte Edition auf waldgrünem Vinyl (1LP) und
als CD.
Inspiriert von den schattigen Cabarets und verrauchten Jazzclubs des Weimarer Berlins der späten 1920erJahre, präsentiert Bryan Ferry mit seinem Orchester auf „Bitter-Sweet“ sein Solo- und Roxy-MusicRepertoire in neuem Gewand – mit einer raffnierten Jazz-Sensibilität. Das Album besticht durch elegante
Bläserarrangements, gedämpfte Trompete, Klarinettenklänge und eine Atmosphäre urbaner Melancholie,
die Klassiker wie „Alphaville“, „Reason or Rhyme“ und „While My Heart Is Still Beating“ neu interpretiert.
Ferry selbst steuert auf acht Titeln den Gesang bei, während die übrigen Stücke als instrumentale Neuinterpretationen präsentiert werden, arrangiert mit dem Können von Colin Good und gespielt von einem
Ensemble erfahrener Jazzmusiker. Das Konzept des Albums entstand aus Ferrys Tätigkeit als Musikberater
für die gefeierte deutsche Fernsehserie „Babylon Berlin“, in der einige Titel ursprünglich verwendet wurden
und die filmisches Drama mit authentischem Jazz verbindet. Perfekt für langjährige Fans, Jazzliebhaber
und Sammler: „Bitter-Sweet“ bietet eine neue Perspektive auf Ferrys Songwriting und ist damit ein herausragendes Album zum Ausstellen, Entdecken und Verschenken.
Das Album erscheint erstmals seit 2012 wieder als limitierte rote LP und CD.
Tauchen Sie ein in eine Welt, in der klassischer Art-Pop auf die wilden 20er Jahre trifft. „The Jazz Age“
interpretiert Bryan Ferrys Roxy Music- und Solo-Katalog als elegante Jazz-Instrumentals neu, präsentiert
vom Bryan Ferry Orchestra. Von „Virginia Plain“ und „Do the Strand“ bis hin zu „Love Is the Drug“ und
„Avalon“ – jeder Titel erstrahlt in authentischen Arrangements im Stil der 20er Jahre mit Banjo, Klarinette,
gedämpfter Trompete, Baritonsaxophon und Kontrabass, komponiert vom renommierten Arrangeur Colin Good. Britische Jazz-Größen wie der Trompeter Enrico Tomasso und der Saxophonist Alan Barnes erwecken
diese zeitlosen Melodien zum Leben, während die Mono-Produktion den Charme alter 78er-Schallplatten
heraufbeschwört. Ferry selbst verzichtet auf den Gesang und fungiert als Dirigent und Produzent. Dieses
innovative Projekt entstand aus seiner Liebe zum Jazz und seiner Neugier, wie seine Songs ohne Gesang
klingen würden. Perfekt für langjährige Fans, Jazzliebhaber und designorientierte Sammler: „The Jazz
Age“ bietet eine neue Perspektive auf Ferrys Werk und ist damit ein herausragendes Sammlerstück zum
Entdecken, Ausstellen und Verschenken.
Das Album erscheint erstmals seit 2012 wieder als limitierte Edition auf waldgrünem Vinyl (1LP) und
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Die neue EP der irischen Songwriterin Lisa O"Neill besteht aus sechs Songs, darunter die eindringliche Version von Bob Dylans "All The Tired Horses", die Lisa für die Schlussszene der letzten Folge von Peaky Blinders aufgenommen hat, sowie "Homeless In The Thousands (Dublin in the Digital Age)" mit Peter Doherty, das bereits im Januar dieses Jahres als eigenständige Single veröffentlicht wurde. Es ist nicht das erste Mal, dass O"Neill über soziale Ungerechtigkeiten in Zeiten des Wandels schreibt. Lieder wie "Rock the Machine" über Arbeitslosigkeit in den Dubliner Docklands, "When Cash Was King" über den Übergang zu einer bargeldlosen Gesellschaft und "Violet Gibson" über die Irin, die 1926 versuchte, Mussolini zu ermorden - dieses neue Lied entstand als Reaktion auf das wachsende Problem der Obdachlosigkeit in Dublin und Irland. Ergänzt wird die EP durch einen neuen Song und den aktuellen Live-Favoriten "Mother Jones" über die irische Aktivistin Mary G. Harris Jones, die nach Amerika auswanderte und dort als Gewerkschaftsorganisatorin tätig war. Im Jahr 1902 wurde sie als "die gefährlichste Frau Amerikas" bezeichnet, nachdem sie Bergarbeiter gegen die Minenbesitzer mobilisiert hatte - ein Engagement, das direkt zur Einführung der ersten US-Gesetze gegen Kinderarbeit führte. Abgerundet wird die EP durch eine eindrucksvolle Version des zur Jahreszeit passenden "The Bleak Midwinter" sowie eine bewegende Rezitation des Gedichts "Autumn 1915" von James Stevens.
Steven Isserlis’ mehrfach preisgekrönte Aufnahme der Bach-Cellosuiten stellt einen wichtigen Meilenstein für
einen Interpreten auf dem Höhepunkt seiner Karriere dar – von The Independent als „legendär“ bezeichnet.
In seinen eloquenten Begleittexten offenbart Steven seine persönlichen Gedanken zu den Suiten und gibt
Einblick in seine umfangreichen akademischen Recherchen. Seine Interpretation beruht eher auf seiner
leidenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Musik als auf den verschiedenen Theorien, die in der BachForschung kursieren, und er erläutert sie ausführlich in einem Artikel, der diese mit dem Gramophone Award
ausgezeichnete Veröffentlichung perfekt ergänzt. Ein 3-LP-Set.
Das Album "One, Two" von der Reggae/Dancehall Legende Sister Nancy enthält „den meistgesampelten Reggae-Song aller Zeiten“ („Bam Bam“) sowie zwei weitere Hitsingles („One Two“ und „Transport Connection“). Produziert von Winston Riley und gemischt von Soldgie bei Channel One. Sister Nancy in ihrer Blütezeit mit einer erstklassigen Auswahl der besten Reggae-Rhythmen, originalem Artwork und einer Innenhülle mit Liner Notes des angesehenen Reggae-Historikers John Masouri.
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180g, cream white Vinyl, Gatefold Sleeve. Das vierte Album von Dina Ögon ist länger als alles, was sie bisher veröffentlicht haben. Während das selbstbetitelte Debüt, das zweite Album Oas und das jüngste Album Orion alle abrupt endeten, zieht die Band nun alle Register und fordert unsere ungeteilte Aufmerksamkeit. In einer Zeit, in der das Albumformat weitgehend in den Hintergrund gedrängt wurde und stattdessen lose, digitale Single-Veröffentlichungen ohne inhaltlichen Zusammenhang bevorzugt werden, schlagen Dina Ögon den entgegengesetzten Weg ein und veröffentlichen ein Doppelalbum.
Bellbird hat seinen Namen und seine musikalische Inspiration von dem Vogel, der für einen der lautesten und markantesten Rufe im Tierreich bekannt ist. Die Band beschäftigt sich mit Themen wie der Verbundenheit zwischen Musikern, Genres und der Natur. Ihr zweites Album und erstes für Constellation, The Call, ist direkt vom Weißglockenvogel inspiriert, dessen extremer, unverwechselbarer Ruf analysiert und direkt in den explosiv schönen Titeltrack des Albums eingewoben wurde. Das in Montréal ansässige Quartett bestehend aus Claire Devlin (Tenorsaxophon), Allison Burik (Altsaxophon, Bassklarinette), Eli Davidovici (Bass) und Mili Hong (Schlagzeug) begann während der Pandemie bei Park-Jams zusammen zu spielen, inspiriert von der Jazz- und Free-Improvisationsszene, die sich um das Café Résonance gebildet hatte. Aber die vier Montrealer Neuzuzügler fanden erst nach einer Einladung zum Ottawa Jazz Festival 2021 als Bellbird zusammen und haben seitdem ihre Harmonie und ihren gemeinsamen Sound durch jahrelanges Touren und Zusammenspiel verfeinert. Das Quartett geht über sein gefeiertes, 2023 selbst veröffentlichtes Debütalbum ,Root in Tandem" hinaus und setzt auf einen stark kollaborativen Kompositionsprozess. Nachdem sie zuvor die Kompositionsaufgaben aufgeteilt hatten, entstanden die acht Songs auf The Call aus musikalischen Workshops und Improvisationsspielen, wobei sie sich auf Gedichte und Gespräche stützten, die sie während ihrer Aufenthalte außerhalb der Stadt ausgetauscht hatten. Das Ergebnis ist ein kraftvolles, stimmiges Statement, das ihre jazzzentrierte Instrumentierung mit Einflüssen aus Rock, Fusion und Folk verbindet, von Mingus und Eric Dolphy bis hin zu Ornette Colemans Prime Time und Indie-Rock. Ein wesentliches Merkmal ihres Sounds ist, wie sie die üblichen Rollen ihrer Instrumente umkehren, wobei die Blasinstrumente rhythmische Muster und unterstützende Texturen einsetzen, während Akustikbass und Schlagzeug die Form bestimmen. Dieser Ansatz ist ein Mikrokosmos der egalitären Ethik der Band: Sie agieren als echtes Kollektiv, ohne ihre individuellen Stimmen zu opfern. Das Album schafft einen Ausgleich zwischen kraftvollen Kompositionen wie dem Titelsong ,The Call" und Momenten, in denen die Band das Tempo drosselt, um sich der thematischen Einfachheit hinzugeben, wie in ,Soft Animal" und ,Phthalo Green". Im Gegensatz zu ihrem Debütalbum, das in der Stadt erarbeitet, aber auf dem Land aufgenommen wurde, wurde ,The Call" im legendären Hotel2Tango in Montréal von der Toningenieurin Sylvaine Arnaud aufgenommen, die die rohe Energie der Live-Auftritte der Band einfängt. Die Produktion verzichtet weitgehend auf eine traditionelle Ästhetik und setzt stattdessen auf kraftvolle Drums und einfallsreiche analoge Bearbeitung, die die viszerale Wirkung der Musik unterstreichen. Obwohl die Musik oft melodisch reichhaltig und zugänglich ist, scheut sich die Band auch nicht vor ,hässlichen" Klängen und nutzt Multiphonics, gestrichenen Bass und metallische Texturen, um eine Klangpalette zu schaffen, die ebenso eindringlich und naturalistisch wie explosiv ist. Das Album ist sozial und politisch engagiert und ein Beweis für die tiefgründige Musik, die nicht von einem einzelnen Leader, sondern von einem zutiefst einfühlsamen Quartett geschaffen wurde, das als Einheit zuhört, reagiert und kreiert. The Call vermittelt die Gefühle der Band zur Klimakrise und zur globalen Solidarität, wobei einer der zentralen Titel des Albums, ,Blowing on Embers", ausdrücklich einem freien Palästina gewidmet ist. The Call ist ein entscheidender Schritt nach vorne, ein einheitlicher Aufschrei einer Band, die ihre kraftvolle kollektive Stimme voll und ganz gefunden hat.
Kein zeitgenössischer Italiener war in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg als Instrumentalkomponist so erfolgreich wie Ottorino Respighi mit seinen vierstimmigen symphonischen Gedichten „Fountains Of Rome”,
„Pines Of Rome” und „Feste Romane”. In diesen Werken erlebte die Programmmusik eine großartige
Wiederbelebung. Besonders bemerkenswert ist Respighis Kunst der Instrumentierung, mit der er Orchestermusikern wie Richard Strauss und Maurice Ravel Konkurrenz machte. Er bediente sich einer aus
vielen Quellen destillierten Musiksprache, einer Art „Euro-Impressionismus“, der modernistische Einflüsse
nicht ausschloss.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
,BMB x OBI II" ist die Fortsetzung der super begehrten Zusammenarbeit zwischen Minnesotas Afro-Psych-Powerhouse Black Market Brass und dem jungen, visionären Talent Obi Original. Beide Seiten zeigen die rohe, hartnäckige Haltung, für die die beiden Künstler einzeln bekannt sind, mit einer Songauswahl, die ein breiteres Spektrum abdeckt als die erste Ausgabe. Obi Original zieht eine direkte Linie zwischen dem Godfather of Soul und dem Vater des Afrobeat und führt das raue 10-köpfige Ensemble auf eine Weise, die an die Bühne von Zaire '74 erinnert. Diese Tracks hauen rein, bleiben heavy und entschuldigen sich nicht dafür. Die A-Seite, ,If I Do My Own", ist Funk. Dieser Track ist schwer auf der Eins und zeigt Obis Bandleitung à la James Brown; wenn man ihn nur tanzen sehen könnte in der Gesangskabine. Gestapelte Blasinstrumente, ein Anführer, der Befehle brüllt, und eine Rhythmusgruppe, die nicht aufhört, führen die Zuhörer ins Land des Get-Down. ,If I Do My Own" ist ein Track, der die Tanzfläche zum Beben bringen wird, mit Bläsern und Gesangshooks, die dir noch lange nach dem letzten Aufruf im Kopf herumschwirren werden. Die B-Seite ,I No Be (Colonizer)" lässt in keiner Weise nach. Mit diesem Song kehrt BMB jedoch zu seinen polyrhythmischen Wurzeln zurück und schafft ein vielfältiges Geflecht aus Zeitgefühl, Metrumkonstruktion und rhythmischer Betonung. Diese Herausforderung wird durch Obis von Ebo inspirierte Texte und Hornmelodien gemeistert, die sich um den Gesang winden, anstatt nur als Hintergrund zu dienen. Kraftvoll, schnörkellos und roh hält sich das Trio nicht zurück, wenn es diesen Rhythmus-Break liefert, der den Song in einen unerbittlichen Four-on-the-Floor-Vamp mit einem auf 11 gedrehten Gitarrensolo verwandelt, das dich aus den Schuhen tanzen lässt.
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In der Evolutionsbiologie beschreibt der Begriff ,Spandrel" die Merkmale eines Organismus, die nicht fürs Überleben wichtig sind und keinen offensichtlichen Zweck haben. Das Wort kommt aus der Architektur und bezeichnet die dreieckigen Räume in den Ecken eines Bogens: kleine ästhetische Elemente, die für Symmetrie sorgen und Grenzen markieren. Die Musikerin und Sängerin Evita Manji stellt auf ihrem Debütalbum eine undurchsichtige Frage und fragt sich angesichts eines großen Verlusts, welche Teile von uns zum Durchhalten beitragen und welche vielleicht nur Deko sind. Ihre Tracks, die aus den Dämpfen zeitgenössischer Clubmusik, Barock-Pop und experimentellem Sounddesign zusammengesetzt sind, sind für Manji eine Möglichkeit, ihre Beziehung zur Welt im Allgemeinen und zu sich selbst im Besonderen zu untersuchen, Kontrollsysteme zu zerlegen und die Vernetzung hervorzuheben. Manji ist seit einigen Jahren eine ätherische Präsenz in der Szene und arbeitet als Soundkünstler und Kreativdirektor mit zahlreichen Künstlern zusammen. Letztes Jahr starteten sie ihre eigene Plattform myxoxym, wo sie zwei Singles aus ,Spandrel?" veröffentlichten und eine ambitionierte Fundraiser-Compilation mit Rainy Miller, Palmistry, Cecile Believe und anderen zusammenstellten, um Geld für den griechischen Tierschutzfonds ANIMA zu sammeln. Manji trat weltweit auf Festivals wie Unsound, Lunchmeat und Rhizom auf, spielte in Clubs in Berlin und London und wurde ausgewählt, die Plattform Shape+ im Jahr 2022 zu vertreten. Diese Erfahrungen fließen in ,Spandrel?" ein und helfen ihnen, ein komplexes künstlerisches Gewebe zu weben, das weit unter die Oberfläche des Daseins blickt und versucht, das Unheil des globalen Klimawandels mit Themen wie Selbstverwirklichung, Liebe und körperlicher Autonomie in Einklang zu bringen. Das Album beginnt mit dem Titeltrack, einer einleitenden Zusammenfassung, die die Zuhörer auf das vorbereitet, was sie gleich hören werden. Manjis Gesang schwingt mit einem eingestöpselten Gefühl kybernetischer Melancholie und filtert die Flut von Rhythmen und harmonischen Themen der Welt zu geschmeidigem, clubtauglichem Pop, der von ihrer fortschrittlichen Klangwelt getragen wird. Von dort aus werden wir in die Traurigkeit des atmosphärischen Klagelieds ,Pitch Black" hineingezogen, einer Meditation über den Tod, die tiefe Bässe unter Schichten von choraler Glückseligkeit versinken lässt und an die Kirche und die Tanzfläche erinnert, ohne die Kraft der beiden gegensätzlichen Elemente zu opfern. Ihre Dunkelheit wird in ,Oil Too Much" von innen nach außen gedrängt, einem Kommentar zur Ölindustrie aus der Perspektive des Tierreichs, der gleichzeitig als neonfarbener Ausdruck der zeitgenössischen Depression dient. Aber in ,Body/Prison" klingt Manji am offensten, spricht ehrlich über die dunkelsten Momente ihres Lebens und gesteht ihre tiefsten Gefühle über sengende, von Trance inspirierte Synthesizer und groteske Percussion. ,Spandrel?" ist ein Album, das Zeit braucht, um sich zu entfalten, und Manjis Themen hallen durch eine Geschichte wider, die älter ist als die Popmusik. Es ist tragisch, romantisch und poetisch und weigert sich entschieden, sich von den drängendsten Themen unserer Zeit abzuwenden.
"Graze the Bell" ist eine Sammlung von bewegenden, faszinierenden Solo-Klavierstücken und das bisher reinste Werk von David Moore. Bekannt für seine atmosphärischen Kompositionen mit Bing & Ruth sowie seine Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Steve Gunn und Cowboy Sadness, ist dies Moores erstes weit verbreitetes Solo-Klavieralbum. Wie das Albumcover - ein Foto, das Moore von Hand bestickt hat - abstrahiert die Musik persönliche Erfahrungen zu transzendenten Eindrücken. Moore nutzt sein Klavier, um meditativ die Conditio Humana zu erforschen, und macht "Graze the Bell" zu einem Zufluchtsort des Klangs. Im Laufe ihrer zahlreichen Veröffentlichungen haben Bing & Ruth häufig ihre Form und ihren Sound verändert, sich zu einer fünfzehnköpfigen Gruppe entwickelt und sind schließlich zu einer Trio-Konfiguration gelangt. Ihr jüngstes Album ,Species" stellte Moores Farfisa-Spiel in den Vordergrund, während eine nachfolgende EP mit dem gleichen Namen seine Solointerpretationen des Albums enthielt. Dieser lange Prozess der Destillation konzentrierte sich stets auf Moores Kompositionen für das Klavier und sein Verständnis davon. Nach zwei Jahrzehnten gefeierter Ensemblearbeit ist das Erscheinen von ,Graze the Bell" ein Moment, in dem sich der Kreis schließt, eine Heimkehr - nicht einfach zu einem Ort oder einer Zeit, sondern zu einem leuchtenden Zentrum, das beides übersteigt. Einige der Stücke auf ,Graze the Bell" waren ursprünglich für ein Album von Bing & Ruth geplant, wurden aber schließlich als Soloprojekt neu konzipiert. Moore nutzte nur das Klavier und versuchte, die bewährten Methoden, die er im Laufe der Jahre entwickelt hatte, weiter auszubauen. ,Ich möchte mich weiterentwickeln", sagt er, ,und dogmatische Denkweisen hinterfragen." Er öffnete sich aktiv für Experimente und suchte nach einer tieferen Präsenz in seinem Spiel, wobei er seine Beziehung zum Klavier und zum Leben neu bewertete. Moores Musik basiert zwar auf komponierten Noten und schöpft aus Lebenserfahrungen, doch die Quelle seiner Inspiration bleibt eher unbeschreiblich. Indem er Letzteres bewusst pflegte, entwickelte er eine natürliche Fähigkeit, sich in einen tranceähnlichen Zustand zu versetzen. Moore kann sich mit dieser Absicht hinsetzen und ist ,innerhalb weniger Sekunden" ,vollkommen dort". Von der ersten bis zur letzten Note basiert das Album auf dem atemberaubenden Klang eines ,bestialischen" Steinway Model D aus Hamburg von 1987. Dies hängt zum Teil mit seinem subtilen Spielstil zusammen, der manchmal an Stille grenzt. Moores anmutige Herangehensweise gibt dem Klang Raum und offenbart Nuancen des Klaviers, die viele Spieler gewöhnlich ignorieren würden. Solche Nuancen wurden während der Aufnahmen des Albums im renommierten Oktaven Audio in Mt. Vernon, New York, gepflegt. Der Klang des Steinway-Flügels des Studios wurde unter der Produktionsleitung des Grammy-Gewinners Ben Kane mit Unterstützung von Owen Mulholland lebhaft eingefangen. Um Moores experimentellen Ansatz zu unterstreichen, setzten sie Pitch-Correcting-Software kreativ ein, um die verschiedenen Register des Klangprofils des Klaviers zu orchestrieren. Der Ausdruck ,graze the bell" (die Glocke streifen) kam Moore vor Jahren aus heiterem Himmel in den Sinn. Er fand ihn poetisch und blieb ihm im Gedächtnis haften. Moore, der lange Zeit daran geglaubt hatte, dass das Leben eine Reise ist, an deren Ende man etwas erreicht oder ankommt, und dies zunehmend in Frage gestellt hatte, fand zunehmend mehr Sicherheit darin, einfach da zu sein, wo er ist. ,Es gibt keinen Gipfel - und keinen Weg dorthin", schreibt er. ,Nur die Hoffnung, dass wir, wenn wir Glück haben, gelegentlich die Glocke streifen." Und diese Erkenntnis hat er in sein Klavierspiel einfließen lassen. Mit diesem Album hat er sich bewusst dafür entschieden, Eigenheiten, sowohl seine eigenen als auch die des Instruments, voll und ganz anzunehmen. Anmut, subtile Klänge, rohe Gesten und glückliche Zufälle werden hier geschätzt. Die Stickerei auf dem Cover zeigt seine Frau beim Drachensteigen an der Küste von North Carolina. Sie wurde während der Abmischung des Albums über zehn Monate hinweg methodisch mit Kreuzstich gestickt, und viele persönliche Lebensereignisse - traurige und hoffnungsvolle - sind in seine Handwerkskunst eingewoben. Da Moore selbst mit einer bipolaren Störung zu kämpfen hat, dienten sowohl das Album als auch die Stickerei als kathartische Mittel der Meditation für ihn. Moores Klavierspiel enthält eine versteckte Karte persönlicher Erfahrungen, die bezaubernde Wiederholung seiner Melodien navigiert seinen Weg und unseren durch die Skalen des Raums. Moores Musik weckt verborgene Gefühle, erweckt uns und erinnert uns an unser gemeinsames Zentrum. In einer Zeit, in der unsere Menschlichkeit regelmäßig abgelenkt und beeinträchtigt wird, lässt ,Graze the Bell" das Herz erklingen, das wir als unser wahres Zuhause kennen. David Moores "Graze the Bell" wird über RVNG Intl. veröffentlicht - eine spirituelle Heimkehr, wenn man so will.
Schneeweißes Vinyl. Zum ersten Mal seit seinem viralen Weihnachtsalbum ,A Joyful Sound", das 2020 rausgekommen ist, ist Kelly Finnigan (Monophonics) mit zwei neuen Original-Weihnachtsliedern zurück. ,I Can't Wait (For Christmas Time)" ist ein schwerer, aber entspannter Song mit einem geradlinigen Pop-Arrangement. Es ist dieser Rust-Belt-Soul-Sound mit den Harmonien, die südkalifornische Cruiser beflügeln: tief und emotional, mit genau der richtigen Instrumentierung, um Finnigans zarte Stimme in den Vordergrund zu rücken. Der Song wird auch von seiner Labelkollegin Kendra Morris und ihrer Band im Hintergrundgesang begleitet. Ähnlich wie frühere KF-Veröffentlichungen oder Perlen von The Escorts oder The Four Mints ist diese Platte für dich und deine Lieben gedacht, verpackt in hübsches Papier unter dem Baum bis zum Weihnachtsmorgen. Dann lass noch etwas Platz für Plätzchen und die B-Seite... ,Snowy Night In Ohio" fühlt sich an wie ein langsam fahrender Mitternachtszug, der sich von Cincinnati nach Memphis auf den Weg macht. Inspiriert von Finnigans erstem Winter in Ohio, seiner Liebe zu Gospelplatten und den Hornarrangements von Isaac Hayes. Dies ist ein wirklich herausragendes Instrumentalstück, das eiskalte Seele versprüht. Es enthält eine kurze Gesangsbotschaft von Finnigan, die sich wie ein Zeugnis und ein Herzensanliegen anfühlt. Mit dabei sind Terry Cole und Jimmy James von Colemine sowie Billy Aukstik und Morgan Price.
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GAVIAL sind zurück. Deutlicher. Verletzlicher. Größer als je zuvor. Fast drei Jahre sind vergangen, seit Gavial mit "VOR" ein kraftvolles Statement abgegeben haben. Drei Jahre voller politischer Brüche, gesellschaftlicher Abgründe und persönlicher Erschütterungen. Drei Jahre, die Spuren hinterlassen haben - hörbar, fühlbar, unausweichlich. Jetzt kehrt das Quartett aus Dresden/Leipzig/Berlin mit einem neuen Album zurück. Hier prallen Soul und Gospel auf Country, Psychedelic-Blues auf pure, unverstellte Emotion. Gavial erschaffen Klangwelten, in denen Gitarren, Bass und Stimme zu etwas Größerem verschmelzen. Melancholie, die nachhallt. Hypnose durch Klang. Energie, die nicht mehr loslässt. Mit Vehemenz präsentieren sich Gavial so roh und kompromisslos wie noch nie. Ihre Songs sind Spiegel - von allem, was brennt: Eine Welt, die sich selbst zerfrisst. Gesellschaften, die verlernt haben zuzuhören. Technologien, die uns überholen. Militarismus, der zurückkehrt. Menschenrechte, die zu Worthülsen verkommen. Institutionen, die versagen. Und Egoismus, der gedeiht. "Thanks, I Hate It" ist keine Kapitulation. Es ist ein Soundtrack zu einer Zeit, die uns täglich prüft. Gavial sind hier, um uns zu erinnern: Wir sind noch da. Wir fühlen noch. Wir hören noch zu. Und manchmal lautet die einzig ehrliche Antwort auf diese Welt: Thanks, I Hate It.
Episch abgefahrener Psychedelic-Rock aus den Tiefen des privaten Gedanken-Gartens. Aufgenommen in einer abgelegenen Hütte in den kalifornischen Redwoods, ist Stan Hubbs' 1982er Hirnverwirrer "Crystal" das fehlende Bindeglied zwischen In-A-Gadda-Da-Vida und selbstgemachten Cembalo-Halluzinogenen. Diese hydroponische 44-jährige Jubiläumsausgabe enthält Hubbs' originales 16-seitiges Buch mit Gedichten und Kritzeleien, die dabei helfen sollen, die Bewusstseinserweiterung zu erleichtern.
Sassy 009 ist das wandelbare Projekt der in Oslo ansässigen Produzentin, Songwriterin und Sängerin Sunniva Lindgård. Dreamer+ ist ein Album, das Lindgård seit Jahren in Gedanken mit sich trägt: ein konzeptgetriebenes Werk, zusammengesetzt aus fast vier Jahren Studioarbeit – und ein ambitionierter Versuch, die volle Kontrolle über ihre Kunst auszuüben.
Gelenkt von frisch verzerrten Vocals und Elementen aus Grunge, Shoegaze, 90er-Beatronica und schimmerndem Hyperpop ist das Album zugleich ein Protokoll der Selbstentdeckung und Selbstaufgabe, durchzogen von Gastbeiträgen von Blood Orange, BEA1991 und Yunè Pinku.
Dreamer+ ist im Kern ein fiktionales Werk, ein düsteres Märchen, in dem Träume und Emotionen durch eine Landschaft von Gestaltwandlerfiguren, dunklen Kräften und moralischen Verantwortungen verarbeitet werden. Auf eine Mission in eine verlassene Stadt geschickt, wird Lindgård zur eigenen Hauptfigur, hineingestoßen in eine „magische, aber verzerrte traumähnliche Welt“ nach einer fatalen Begegnung: „Ihre Liebe zu Jakov ist absurd eng mit seinem Sterben verwoben; kein Weg könnte sie davon fortführen."
Reissue of the 3rd full length by Thomas Bücker aka Bersarin Quartett.
Melancholia. Longing. It is difficult to speak about these moods or states of the mind without invoking stereotypes. In ancient medicine, melancholia was considered to be one of the four temperaments, matching the four humours. In fact, melancholia, meaning "black bile" in Ancient Greek, was thought to be caused by an excess of this very body substance. By contrast, in more modern interpretations, literates and Freudians relate many variations of longing to the one primordial longing, the desire to return to one's mother's womb. In this context, the womb is considered to be the place of absolute comfort and cosiness, of total bliss. Thus it should not be surprising that to many of us melancholia is a mood which we like to invoke and to maintain, we like to envelop ourselves in it like in a warm blanket. Our brain and our sensory systems appear to be made for perceiving and emotionally responding to music in a very immediate fashion. Consequently music is the obvious drug for all of us melancholia-addicts. However, there is a thin line between melancholia and sadness, and music which is meant to be melancholic too often crosses this line by far. Only very few artists succeed in avoiding this crossing, and in creating music which is melancholia in its most pure form. It is safe to say that BERSARIN QUARTETT - the electronic music project of Thomas Bücker - is one of them.
After his debut in 2008 and the sophomore "II" in 2012 - album of the month in many magazines and in numerous "Best of the year" lists - Bücker in 2015 returned with his third BERSARIN QUARTETT album "III". Much like his two predecessors, III is a pure paradox. It is the creation of a perfectionist, an adamant control freak. Every element, be it a note, an ambience layer, a string arrangement, a field recording, a baseline, a vocal (Clara Hill on Track 11) or a beat, is meticulously modified and then assigned its place in Bücker's vast but still minimalistic arrangements. Thus, superficially Bücker's pieces seem to radiate a certain mechanical bleakness. However, there is a unique reduced warmth and liveliness emerging from these stainless compositions and transcending them. This transcendence is precisely the point where Bücker ironically looses control over his creations. In contrast to the first two BERSARIN QUARTETT albums, III offers a few darker shades and succeeds even further in narrowing down the arrangements to the absolute essentials without loosing the characteristic grandeur of Bücker's sound. Whereas BERSARIN QUARTETT's debut was merely a description of melancholia in its most pure form, III maybe even goes as far a defining what melancholia really is. It is the only emotion in the vast spectrum of human states of mind which one can bear forever.
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Everything Is Recorded, ist das musikalische Kollaborationsprojekt von XL-Recordings Chef Richard Russell. Auf dem Album "Temporary" sind zu hören u.a. Sampha, Bill Callahan, Noah Cyrus, Florence Welch, Maddy Prior, Berwyn, Alabaster Deplume, Jah Wobble, Yazz Ahmed, Laura Groves, Kamasi Washington, Ricky Washington, Roses Gabor, Jack Penate, Samantha Morton, Clari Freeman-Taylor und Nourished By Time. "Temporary" entstand im Verlauf von vier Jahren in Russells Londoner Copper House Studio und während einiger zusätzlicher Sessions in Tottenham, Cumbria, Dorset, Los Angeles und Las Vegas Es schließt an die vorangegangenen Releases wie das 2018 für den Mercury Prize nominierte Debüt an. Auf dem neuen Album erfährt Russells musikalische DNA allerdings ein Reboot: Sein Cut & Paste Approach reicht in die Zeit vor Sampling-Helden wie The Bomb Squad und Prince Paul zurück bis hin zu Innovatoren wie Steve Reich, Robert Rauschenberg und William S. Burroughs. Während Russells Musik bislang geprägt war von Rhythmus, Worten und Melodie - in ebendieser Reihenfolge - tauschen zwei Aspekte diesmal ihre Rollen. Der Rhythmus tritt zugunsten der Melodie in den Hintergrund. Musikalisch ist "Temporary" vom Gedankenexperiment "what if folk music had "gone digital" in the 80s, just as reggae had?" geleitet, während sich in spiritueller und lyrischer Hinsicht vieles um Trauer und den Verlust von Freunden, Familienmitgliedern und Kollegen dreht. Im Ergebnis stehen leuchtende und gelassene Kompositionen, auch dank der faszinierenden und vielfältigen Gästeliste, die "Temporary" mitbringt. Die fragilen, zärtlichen und stillen Tracks liefern vielleicht eines der sanftesten Alben, die je über den Tod geschrieben wurden. "Das Album zu machen, war erfüllend, eine Art, das Leben zu heiligen", so Russell. "Temporary" ist die erste reguläre Veröffentlichung von Everything Is Recorded nach über vier Jahren. In der Zwischenzeit war Russell allerdings nicht untätig. Via Soundcloud und Bandcamp erschienen zuletzt "Summer Solstice", "Autumn Equinox", "Winter Solstice" und "Spring Equinox", die alle mit einer Reihe von Gastmusikerinnen und -.musikern im Rahmen ausgiebiger Jams an jeweils nur einem Tag entstanden. Mit der Schauspielerin und Regisseurin Samantha Morton tat er sich zum Duo Sam Morton zusammen, welches sein Debüt "Daffodils und Dirt" veröffentlichte. Für Peter Gabriels Comeback-Album "i/o" produzierte Russell den Song "Four Kinds of Horses".
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Die Höchste Eisenbahn - Zurück mit einem neuen Album voller Retro-Charme und Gegenwartsgefühl Mit ihrem neuen Album beweist Die Höchste Eisenbahn einmal mehr, dass Popmusik nicht laut sein muss, um zu berühren - sie muss nur ehrlich sein. Und genau das gelingt Moritz Krämer und Francesco Wilking mit einer sprachlichen Finesse, die in der deutschsprachigen Musikszene ihresgleichen sucht. Die beiden Songwriter sind keine bloßen Texter - sie sind Beobachter des Zwischenmenschlichen, Chronisten des Alltags, Poeten der kleinen Momente. Ihre Lieder erzählen von Bürofluchten, verpassten Chancen, absurden Begegnungen und der Schönheit des Banalen. Dabei gelingt ihnen das Kunststück, tiefgründige Gedanken in scheinbar beiläufige Zeilen zu kleiden - mit einem Augenzwinkern, das nie zynisch, sondern immer menschlich bleibt.
Musikalisch bleibt die Band verspielt und offen: Synthesizer treffen auf akustische Wärme, Lo-Fi-Elemente auf präzise Arrangements. Doch im Zentrum stehen stets die Stimmen und Texte von Krämer und Wilking - mal im Dialog, mal im Wechselspiel, immer im Dienst der Geschichte. Die Höchste Eisenbahn liefert kein Album für den schnellen Konsum, sondern ein Werk zum Wiederhören, Mitdenken und Mitfühlen. Wer zuhört, wird belohnt - mit Zeilen, die hängen bleiben, und Melodien, die tragen.
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Nach Norden ausgerichtet, europäisch, offen, persönlich und melancholisch - das sind alles Begriffe, die sich mit Kari Bremnes" Musik verbinden lassen. Und immer mit einer großen Nähe zu den Menschen und ihren Schicksalen. Die vielfach preisgekrönte Singer-Songwriterin, für die einzelne Genre-Schubladen immer zu eng waren und sind, schreibt seit fast vierzig Jahren Songs, die auf neunzehn Soloalben veröffentlicht sind. Derzeit hat sie ein größeres Publikum als je zuvor, in ihrem Heimatland und weit darüber hinaus. "Immer noch hier" bedeutet der norwegische Albumtitel Ennu her in der deutschen Übersetzung und nach vielen Jahren der Veröffentlichungsstille von Kari Bremnes und in unserer - laut Kari - "beängstigenden und unbeherrschbaren Welt" haben diese Worte einen wohltuenden Klang. So wohltuend und schön wie Karis "glasklarer und doch warmherziger Gesang" wie Audio über das letzte Album sagte. Viel ist über die Künstlerin von den Lofoten geschrieben worden - hier kommt sie selbst zu Wort und führt uns in ihre Gedankenwelt zum neuen Album ein: "Sechs neue Songs. Diese Geschichten sagen viel darüber aus, was mich derzeit beschäftigt. Es gab sie schon eine Weile, bevor sie ihre Form und ihre Musik gefunden haben. Es hat Spaß gemacht und war nervenaufreibend und herausfordernd, sie bei all den Wendungen, Rückschlägen und Fortschritten zu begleiten. Jetzt fühle ich, dass es an der Zeit ist, sie aus dem Haus zu holen."
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Black Midi war von Anbeginn der Band ein illustres wie kreatives Tummelbecken für die Mitglieder der britischen Band - nun löst sich Geordie Greep mit seinem am 4. Oktober bei Rough Trade Records erscheinendem Solo-Debüt noch mehr von jeglichen Einschränkungen und Kompromissen! Eines der Hauptthemen von Anthony Powells Roman "A Dance to the Music of Time" ist der Kontrast zwischen jenen Charakteren, die nur von Macht getrieben werden, und jenen, die mehr mit den sinnlichen Freuden des Lebens in Einklang stehen. Unweigerlich holen die Zeit und das Schicksal jeden Protagonisten ein, und der Leser kann darüber nachdenken, ob ihr Schicksal gerechtfertigt ist oder nicht. "The New Sound" wirkt oft wie eine Wiederholung von Powells Thema, untermalt von einem schrägen - und völlig verkabelten - Palm Court Orchestra. Das Album ist mit Sicherheit eines, das den Hörer über die gesamten elf Tracks hinweg voll in seinen Bann zieht. Greep: "Ich war besorgt wegen der Länge, um nicht zu viel zu verraten. Aber ich bin es auch verdammt leid, Musik zu hören und im Voraus zu wissen, was sie bedeutet oder was sie zu tun versucht. Bei all meiner Lieblingsmusik geht es darum, dass der Hörer sich mit dem auseinandersetzt, was vor sich geht. Meine Lieblingssänger, wie Peter Hammill oder Nat King Cole, sind buchstäblich einmalig. Das liebe ich. Vor allem bei Texten, bei denen man nicht genau weiß, worum es geht, aber man weiß, dass es nicht nur abstrakte Gedanken sind."
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Das ist Kramers erstes Soloalbum seit fünf Jahren. Seine letzten Solo-LPs ,And The Wind Blew It All Away", ,Music For Films Edited By Moths" und ,Music For Pianos & Sunflowers" waren Teil seines 2020 AIR (Artist In Residence) Box-Sets für Joyful Noise Recordings. ,And The Wind Blew It All Away" war eine sanfte und magische Mystery Tour mit brodelnden akustischen Saiten, Orgeln, Klavieren und Mellotrons, Tonbandschleifen, gefundenen Klängen und einem Hauch von Percussion, untermalt von Kramers unverwechselbarer, eigenwilliger Singstimme und seinen Texten. Auf dieser neuen LP entfernt sich Kramer von Worten/Texten und widmet sich ganz den minimalistischen instrumentalen Drone-Gedichten, die ihn in seinen frühen Jahren als Komponist und Performer in der experimentellen ,Downtown"-Szene des New York der späten 70er Jahre erstmals faszinierten. Auf dieser neuen LP erkundet Kramer weiter die kreativen Umgebungen, die ihn zurück in den Wald der Ideen und organischen Einflüsse führen, die seit Jahrzehnten still vor sich hin brodeln, an einem Ort, an dem die Zeit immer Jetzt ist. Fans von Terry Riley, La Monte Young und Gavin Bryars werden von Kramers neuesten klanglichen Erkundungen fasziniert sein.
MUNA sind magisch. Welche andere Band hätte das verlorene Jahr 2021 mit Pailletten und Pompoms geprägt - und dich dabei ganz nebenbei zum Singen bringen können (und vielleicht sogar zu glauben), dass "Life's so fun, life's so fun" ist? All das während der vielleicht unruhigsten Phase deines Lebens? "Silk Chiffon", der Instant-Hit von MUNA mit Labelchefin Phoebe Bridgers, schlug wie ein doppelter Regenbogen in den grauen Himmel der anderthalbjährigen Pandemie ein. Pitchfork nannte es einen "Strudel von Schmetterlingen im Bauch", NPR einen "Queerwurm", der US-Rolling Stone "eine der süßesten Melodien des Jahres, die die Art von purer Pop-Seligkeit ausstrahlt, die so viele Bands anstreben, aber fast nie richtig hinbekommen." Für MUNAs Gitarristin und Produzentin Naomi McPherson war es ein "song for kids to have their first gay kiss to." Und so blühten mehrere Tausend verrückte Twitter- und TikTok-Memes auf. Seit Beginn ihrer Karriere haben MUNA den Schmerz als Fundament der Sehnsucht, als Zentrum der radikalen Wahrheit, als Teil des Erwachsenwerdens und als inhärenten Faktor der Erfahrung von Marginalität betrachtet - die Bandmitglieder gehören Queer- und Minderheitengemeinschaften an und spielen ihre Songs vor allem für diese. Gavin, McPherson und Josette Maskin - die Gitarristin von MUNA - verbindet eine bald zehnjährige Freundschaft. Sie begannen im College an der USC zusammen Musik zu machen und veröffentlichten 2017 mit der Single "I Know a Place" einen frühen Hit als eine aufgestaute Beschwörung zur LGBTQ-Zuflucht und Transzendenz. Jetzt, in ihren späten Zwanzigern, ist das Trio so etwas wie eine Familie geworden. Sie verbrachten einen Großteil der frühen Pandemie als eine Gruppe, die füreinander und für MUNA da war, selbst als sie sich über nix in Bezug auf Zukunft sicher sein konnten. Sie wurden von ihrem vorigen Label RCA gedroppt und es gab nur wenig Einkommen, kein Adrenalin, mit dem sie arbeiten konnten, keine Live-Shows mit Publikum, das sie an den Beistand erinnerte, den ihre Songs bieten können. "Muna", das selbstbetitelte dritte Album der Band, ist mehr als eine Rückkehr. Die Zeit der Unsicherheit und des offenen Hinterfragens der Band hat alles weggebrannt und ein Meisterwerk von einem Album hinterlassen - die kraftvolle, bewusste, dimensionale Leistung einer Band, die niemandem außer sich selbst etwas beweisen muss. Der Synth auf "What I Want" funkelt wie eine ROBYN-Tanzflächenhymne; "Anything But Me", das im 12/8-Takt galoppiert, erinnert an SHANIA TWAIN im Neonlicht der Achtziger; "Kind of Girl" mit seinem aufsteigenden, klagenden THE CHICKS-Refrain bittet darum, mit deinen besten Freund*innen bei maximaler Lautstärke gesungen zu werden. MUNA arbeiteten mit dem Quellcode des Pop, der das Herz berührt - das Album ist voller Sehnsucht und Offenbarung und hart erkämpfter Freiheit.
Das Köln Concert – die bahnbrechende Aufnahme von Keith Jarretts Solokonzert in der Kölner Oper – hat
seit seiner Veröffentlichung im Jahr 1975 Kultstatus erreicht. Als ikonisches Album und einmaliges Zeitdokument wurde kaum eine andere Live-Aufnahme über ihr Musikgenre hinaus so gefeiert. Im Begleit-Essay
der LP-Sonderausgabe zum 50-jährigen Jubiläum wird der Kontext des Konzerts ausführlich beschrieben.
Das Köln Concert wurde am 24. Januar 1975 aufgenommen und am 30. November desselben Jahres
veröffentlicht. Produziert wurde es von Manfred Eicher.
Zum 50-jährigen Jubiläum erscheint die Sonderausgabe als 2-LP in einer hochwertigen Tip-On-GatefoldHülle mit einem eingeklebten 8-seitigen Booklet, das einen neuen Begleittext in Deutsch und Englisch
sowie Original- und neue Fotos enthält. Enthält einen beigelegten Kunstdruck mit einem Foto und einer
gedruckten Signatur von Keith Jarrett.
Erstpressung ausverkauft, Nachpressung (schwarzes Vinyl und neue Farbe) wegen großer Nachfrage! Das schwedische Punkrock-Urgestein SATOR veröffentlicht mit den High (Rock'n) Rollern und Punkrockern THE HEADLINES eine Split EP: Eine längst fällige Herzens- und Freundschaftsangelegenheit! Schließlich war es Sator-Bandgründer Chips Kiesbye, der vor mehr als 15 Jahren das musikalische Potential und die wilde, ungestüme Power von The Headlines erkannte. Es folgten Supportshows und bis heute produziert und supportet Chips die Band im Studio. Die jeweils zwei exklusiven Songs der Bands auf der limitierten 10inch Vinyl spannen dabei den Bogen von Hard Rock, Sleaze, Glam bis straight forward Punkrock. The Headlines kehren mit "Fucked up" zu der klassischen Rock-Essence zurück, rotzig-frech verpackt in 2 Minuten mit allem was es braucht, um eine "fuckin great hymn" zu schreiben! "True Grit" - der zweite Song" orientiert sich mit melodischen Punkrock an den US-Westcoast Style: "Remember what you're fighting for!" The Headlines liebten es schon immer Gedanken über das Leben, die jeder kennt in griffige Rocksongs zu verpacken. SATOR präsentieren mit "Thanks (For nothing for all) einen vor langer Zeit geschriebenen wütenden Dampfhammer, der als Demo in den Bandarchiven irgendwie in Vergessenheit geriet. Während der Aufnahmen zu "Return of The Barbie-Q-Killers" stoplerte die Band über dieses Juwel und wurde neu aufgenommen. "Wir können uns nicht wirklich erinnern, worüber wir beim Schreiben wütend waren, aber es gibt immer etwas, das einen nervt. Wut ist nie aus der Mode." "I only want a date" wurde ebenfalls im Rahmen der Studio-Sessions für das letzte Sator-Album aufgenommen und ist ein Coversong der US-Band "The Embarrassment", die den gesuchten Song 1984 nur auf Tape veröffentlichten. Die 10inch EP erscheint streng limitiert in klassisch schwarzen oder blauen oder in limitierten zweifarbigen Swirl Vinyl und dürfte sich schnell als Sammlerstück etablieren. Swedish Alternative Rock at its best!
Produziert vom kreativen Kopf der The Clash, Mick Jones, und mit einem Gesangsbeitrag von Kate Moss, fängt Down In Albion die Atmosphäre seiner Ära ein - die Gerüche, die Stimmungen, den Zeitgeist - und blickt zugleich nach vorn. Das Ergebnis ist ein zeitloses Werk, das die menschliche Erfahrung sowohl dokumentiert als auch tröstet. Neben den ursprünglichen 16 Songs enthält die Jubiläumsausgabe fünf ausgewählte Stücke aus dem Archiv der Band, von denen einige - trotz ihrer Bootleg-Bekanntheit unter Fans - hier erstmals offiziell veröffentlicht werden. "Gang Of Gin" und "352 Days" entstanden in derselben Phase wie das Album und waren ursprünglich als mögliche B-Seiten gedacht, wurden jedoch nie veröffentlicht. "Why Did You Break My Heart/Piracy" erschien damals auf der B-Seite der Single Albion. Die Songs "Do You Know Me" und "My Darling Clementine" stammen aus der von Fans geliebten BBC Radio 1 Session mit Zane Lowe vom Oktober 2004, die den kreativen Grundstein für Down In Albion legte. Babyshambles wurde 2003 gegründet, als Pete Doherty vorübergehend aus The Libertines ausgeschlossen war. Schnell entwickelte sich das Projekt zu einem alternativen kreativen Ventil, das ihm erlaubte, neue Themen in einer spontanen, offenen musikalischen Umgebung zu erforschen. In Zusammenarbeit mit Bassist Drew McConnell, Drummer Adam Ficek und Gitarrist Patrick Walden gelang es der Band, die elektrische Energie einer Gruppe einzufangen, die immer am Limit segelte - künstlerisch, kulturell und persönlich. Down In Albion ist erfüllt von klarem, zeitlosem Songwriting, das zwischen intensiven Emotionen und lebendigen Erzählungen wechselt. Diese Jubiläumsausgabe würdigt nicht nur die rohe Mischung aus persönlichen Erfahrungen und gesellschaftlichen Beobachtungen, sondern ehrt auch Patrick Walden, der Anfang des Jahres verstorben ist. Sein unverkennbares Gitarrenspiel prägt das Album tief - und sein Porträt, fotografiert von Hedi Slimane, wurde in das neue Cover mit einem speziellen UV-Glanzdruck integriert. Von dem scheinbar nihilistischen, in Wahrheit aber hoffnungsvollen "Fuck Forever", über die chaotische Energie von "Pipedown" und "8 Dead Boys", den Witz von "What Katie Did Next", die Romantik von "In Love With A Feeling", bis hin zur melancholischen Hymne "Albion" - das Debüt von Babyshambles bleibt ein mitreißendes, emotionales und kreatives Meisterwerk.
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