Anfang 1996 veröffentlichte The Wedding Present "Mini" über Cooking Vinyl Records, eine EP mit sechs Titeln, deren Songs alle einen Bezug zum motorisierten Fahren hatten. Fast dreißig Jahre später hat David Gedge dieses Konzept wieder aufgegriffen! "Maxi" enthält sechs weitere Stücke, deren Titel/Inhalte sich alle auf diese Thema beziehen. Maxi erscheint über Clue Records und folgt kurz nach der Veröffentlichung von 40 - der Zusammenstellung, die den komplexen und faszinierenden Katalog von The Wedding Present in einem Box-Set mit vier Vinyl- und/oder vier CDs widerspiegelt. Der letzte Titel der Compilation ist "Hot Wheels" - ein Song, der nun auch auf Maxi zu finden ist, zusammen mit fünf weiteren Stücken. Obwohl Maxi dem gleichen Konzept wie Mini (1996) folgt, klingt The Wedding Present 2025 deutlich größer. Dies ist wirklich eine Band in ihrer kreativsten Phase, die sowohl die Grenzen ihres eigenen Stils/Sounds als auch die Erwartungen der Zuhörer erweitert, während die Texte auf provokative Weise Bilder zeichnen, wie es nur David Gedge kann. "Wie ich in meinen Sleeve Notes zu 40 gesagt habe, wurden die Songs, die wir für Maxi aufgenommen haben, relativ schnell geschrieben, weil ich mich besonders inspiriert fühlte, sowohl textlich - durch Situationen in meinem Leben - als auch musikalisch - durch das Schreiben mit der damals neu hinzugekommenen Rachael. Die daraus resultierenden Tracks wirken größer angelegt und stimmungsvoller als alles, was wir seit langem gemacht haben ... und sie sind dank der neuen Rockqueen von The Wedding Present und ihrem Arsenal an Gitarren und Pedalen auf jeden Fall temperamentvoller!" (David Gedge). Transparente Vinyl-10" oder CD im Digipak.
Die LP wird mit einem 48-seitigen Hochglanz- Booklet geliefert. Das Kunsthaus Bregenz freut sich, ,Wish You Were Gay" von Anne Imhof anzukündigen. ,Wish You Were Gay" ist eine sehr persönliche Ausstellung, die mehrere neue Werkgruppen präsentiert, die eine Reihe von Kernelementen reflektieren und weiterentwickeln, die seit Beginn an das Repertoire von Imhof geprägt haben. In der Ausstellung untersucht Imhof Vorstellungen von Endlichkeit, Realität und Künstlichkeit, Zufall und Schicksal, Abwesenheit und Anwesenheit vor dem Hintergrund einer postapokalyptischen Isolation. ,Wish You Were Gay" umfasst brandneue Skulpturen, Gemälde, Klangarbeiten und eine Serie von sechs bisher unveröffentlichten Videoarbeiten, in denen die Künstlerin auf frühes Material aus den Jahren 2001-03 zurückgreift, einer entscheidenden Übergangsphase im Leben und Werk der Künstlerin. Zu dieser Zeit waren Imhofs Leben und Werk eng miteinander verbunden und manchmal nicht zu unterscheiden, was der aktuellen Ausstellung einen deutlich biografischen Charakter verleiht und Themen wie die Wahlfamilie anspricht, eine Realität für viele queere Menschen. Mit dem Aufkommen von handlichen digitalen Camcordern, bei denen der Bildschirm zum ersten Mal gedreht werden konnte und die Vorläufer der heute allgegenwärtigen Frontkameras sind, nutzte Imhof diese neue Technologie als Spiegelaufnahmegerät, vor dem sie Bewegungen und Gesten ausführte, um die Szene zu beleben und zu gestalten. Mit ihrem Körper als Medium, zusammen mit anderen provisorischen Mitteln wie geliehenen Gitarren und Verstärkern, und der Aufnahme von Liedern und ihrer Stimme als Mittel, diese zu finden, schuf sie Kunst mit ihrer Gemeinschaft Freunden, Liebhabern, Mitarbeitern - und nutzte dabei die Rohstoffe des Lebens, wie es sich gerade entfaltete. Diese Videoarbeiten vermitteln ein unterschwelliges Gefühl der Dringlichkeit, verkörpern Kraft durch Beharrlichkeit und Präsenz, die sich in kontinuierlichen Proben und Improvisationen manifestiert. In den folgenden zwei Jahrzehnten verwebte Imhof diese Elemente - durch unzählige Spiegelungen, Verdopplungen und Variationen der Motive aus dieser prägenden Zeit - zu einer tiefgründigenPraxis der Bewegung, die den Körper in den Mittelpunkt stellt. Rohe Momente werden manchmal auf surreale Weise verlangsamt, in eine Stille versetzt, die voller Spannung und Potenzial für explosive Handlungen ist, etwas, das in ihren eigenwilligen Performance-Stücken, die von anderen aufgeführt werden, wiederkehrt und ihre skulpturale und malerische Praxis prägt.
Troye Sivans sieben Titel umfassendes Album „In A Dream“ mit den Singles „Take Yourself Home“ und
„Easy“. „Diese kleine Sammlung spiegelt eine emotionale Achterbahnfahrt in meinem Leben wider, in
der meine Gefühle und Gedanken besonders intensiv waren“, sagt er. „In A Dream“ wurde 2020 bei
EMI Music Australia veröffentlicht und feiert sein fünfjähriges Jubiläum mit einer brandneuen zweifarbigen
180-Gramm-Vinylplatte in Rot und Blau. Limitierte Auflage.
Editors-Frontmann Tom Smith veröffentlicht sein Solo-Debütalbum „There Is Nothing In The Dark Which Isn’t There In The Light“
Nach zwei Jahrzehnten als Frontmann von Editors und zwei Alben mit Smith & Burrows betritt Tom Smith mit „There Is Nothing In The Dark That Isn’t There In The Light“ nun endlich Solo-Territorium. Motiviert durch den Wunsch, zu den rohen, akustischen Anfängen seines Songwritings zurückzukehren, machte sich Smith daran, etwas Intimeres und Persönlicheres zu schaffen, weg vom kollaborativen Charakter seiner Bandprojekte.
Anfangs Stand noch der Gedanke im Raum, diese Songs wieder mit seinem langjährigen Kollaborateur Andy Burrows zu schreiben, entschied sich aber schließlich für einen einsameren Weg und engagierte stattdessen den Produzenten Iain Archer. Gemeinsam schufen sie ein Album, das auf emotionaler Ehrlichkeit, akustischen Texturen und Themen wie Verbundenheit, Erinnerung und Resilienz basiert.
Auf dem gesamten Album balanciert Smith reduzierte Arrangements mit filmischen Schnörkeln und schafft so eine dynamische Bandbreite – vom minimalistischen Schmerz von „Broken Time“ bis zum mitreißenden Drama von „Life Is For Living“.
Obwohl von Melancholie geprägt, schwingt auf dem Album letztlich Hoffnung mit – es unterstreicht Smiths Entwicklung als Songwriter und seinen Wunsch, Musik zu schaffen, die das Wesen seiner Persönlichkeit widerspiegelt.
Extended Field vereint Horse Lords und Arnold Dreyblatt für die achtzehnte Ausgabe von FRKWYS, einer generationsübergreifenden Zusammenarbeit abenteuerlustiger Musiker, die sich von der klanglich strahlenden Welt der reinen Stimmung angezogen fühlen - einem alten Stimmungssystem, bei dem die Tonintervalle aus ganzzahligen Verhältnissen abgeleitet werden. Dreyblatt tauchte erstmals in den 1970er Jahren in New York in diesen Ansatz ein, während Horse Lords fast vier Jahrzehnte später begannen, dessen Möglichkeiten zu erforschen und anzuwenden. Gemeinsam schaffen sie eine lebendige harmonische Umgebung, die von ihrer gemeinsamen Leidenschaft für Rhythmus angetrieben wird und eine Verbindung von diskreter, aber verwandter Ästhetik für die Ewigkeit herstellt. Dreyblatt ist ein Pionier des psychoakustischen Phänomens und war von 1975 bis 1977 Assistent von La Monte Young, bevor er bei dem legendären Alvin Lucier an der Wesleyan University studierte. Er entdeckte die klangliche Kraft angeregter Saiten, rüstete einen Kontrabass mit Klaviersaiten nach und schlug mit schnellen Schlägen darauf, um einhüllende Wolken metallischer Obertöne zu erzeugen. Dreyblatts Album Nodal Excitation aus dem Jahr 1982 legte einen klanglichen Entwurf fest, der bis heute das Herzstück seiner pulsierenden Musik bildet. Schließlich zog er nach Berlin und leitete im Laufe der Jahre verschiedene Ensembles, die das kompositorische Gerüst, das er um seine klingenden Töne herum aufgebaut hatte, verstärkten und interpretierten. Im Gegensatz zu Dreyblatts hyperfokussierter Praxis haben Horse Lords einen ganz eigenen ekstatischen, hybriden Sound entwickelt: Hard-Driving-Rhythmen unterstützen eine Kollision aus traditioneller Ritualmusik, Free Jazz und spektral brillanten elektronischen Schauern psychoakustischer Klänge. Nachdem sie sich mit ihrem 2020 erschienenen Album ,The Common Task" eine treue Fangemeinde aufgebaut hatten, zog der Großteil der Band 2021 nach Deutschland, wobei sich Gitarrist Owen Gardner und Bassist Max Eilbacher in Berlin niederließen und Saxophonist Andrew Bernstein nur wenige Stunden entfernt in Bayern. Schlagzeuger Sam Haberman blieb in Baltimore, trifft sich aber weiterhin mit der Band für Albumaufnahmen, darunter das 2023 erscheinende Album ,Comradely Objects", und ausgedehnte Tourneen. Ohne es zu wissen, teilten beide Seiten ein gegenseitiges Interesse an der Musik des anderen. Anfang 2017 schlug Dreyblatts langjähriger Kollege und Freund Werner Durand ihm vor, sich die Band anzuhören. Er erinnert sich: ,Nachdem ich sie gehört hatte, antwortete ich schnell: ,Klingt großartig! Ein bisschen wie meine Musik. Ich habe noch nie von ihnen gehört!` Ich schickte ihnen eine Nachricht über ihre Bandcamp-Seite, und sie antworteten: ,Hallo! Danke für die Nachricht, wir sind große Fans deiner Musik!` Aber erst als Dreyblatt die Band im Oktober 2021 in Berlin sah, kreuzten sich ihre Wege endlich. Einige Tage später schlug Bernstein eine Zusammenarbeit vor. Dieser Prozess verlief langsam, aber sicher; beide Seiten waren sehr beschäftigt, und als die Musiker schließlich zusammenkamen, mussten sie unterschiedliche harmonische Vorstellungen miteinander in Einklang bringen und brauchten jemanden, der Haberman am Schlagzeug ersetzte. Dreyblatt schlug Andrea Belfi vor, einen angesehenen italienischen Schlagzeuger und Komponisten, der in Berlin lebt. In den folgenden Kompositionssitzungen lernten Horse Lords und Dreyblatt die Feinheiten der harmonischen Vorlieben des jeweils anderen kennen und fanden Wege, diese zu einem einheitlichen Klang zu verschmelzen. ,Andrew und Owen schlugen Strukturen für die Navigation durch meine Tonsysteme vor", erklärt Dreyblatt, ,während Max in SuperCollider gewichtete algorithmische Frequenzmuster entwickelte." Viele Bewohner des Stimmungsuniversums haben hartnäckige Überzeugungen darüber, was richtig und was falsch ist, daher ist die Geduld und Offenheit beider Seiten ziemlich ungewöhnlich, wobei die Partnerschaft faszinierende Akzente und Veränderungen hervorbringt. ,Als Fans von eingeschränkter/algorithmischer Kunst (nicht der schlechten Art!) haben wir beschlossen, diese Matrix in den Mittelpunkt unserer Entscheidungsfindung zu stellen, um uns sowohl eine nicht willkürliche Möglichkeit zu geben, die ansonsten unendlichen Möglichkeiten zu begrenzen, mit denen man bei der Komposition mit Zahlen konfrontiert ist, als auch einen Ausweg aus festgefahrenen Gewohnheiten", schreibt Gardner über die Schaffung von Grenzen für ihre harmonischen Welten. Anstatt den Prozess einzuschränken, zwang diese Entscheidung die Musiker, ihre Komfortzone zu verlassen, und erforderte mehr Einfallsreichtum und Bedachtsamkeit bei ihren Entscheidungen. Das Endergebnis ist weit mehr als die Summe seiner Teile, da beide Parteien sich auf die Ideen des anderen einlassen, ohne die Vorrangstellung ihrer eigenen Ideen zu opfern. Der galoppierende polyrhythmische Antrieb, der ein charakteristisches Merkmal der Musik von Horse Lords ist, bleibt allgegenwärtig, und ein Stück wie ,Extended Field" nutzt die numerische Matrix von Dreyblatts System sowohl harmonisch als auch rhythmisch. In dem sich endlos wandelnden Drone-Stück ,Suspension" umschmeicheln Horse Lords Dreyblatts gestreifte Bogenstriche mit ihren eigenen pulsierenden Tönen. Obwohl ihre Rolle in den jeweiligen Werken unterschiedlich ist und sie im Verhältnis zu anderen Elementen in unterschiedlichen Anteilen vorkommen, ist die harmonische Erforschung das Herzstück dieser atemberaubenden Zusammenarbeit. Wie man im Schlussstück ,Impulse Array" erkennen kann, führt das Stöbern der Horse Lords in Dreyblatts Matrix zu den klanglichen Entdeckungen, für die sie leben. Wie Gardner bemerkt: ,Jede Wendung offenbart einen überraschenden, aber irgendwie unvermeidlichen neuen Akkord, dessen Verlauf seltsamerweise an einen Bach-Choral erinnert, der sowohl sehr zielgerichtet als auch ohne Ziel ist."
Damit eins gleich klar ist: Auf FARIN URLAUBs zweitem Album ist erst mal Schluss mit lustig.
Es dauert ganze vier Verse, und ein unmissverständliches „Feuer frei“ legt einem nahe, den Kopf für den
Rest des Albums lieber unten zu halten … und besser isses, denn es wird fortan konsequent mit der Gitarre
niedergemäht, was nicht in geduckter Haltung hinterm umgekippten Esstisch kauert*. Sogar die SkaAnleihen klingen nach Ska-ta-ta-ta-ta.
Und Pustekuchen für jeden, der glaubt, sich am wohlvertrauten Sound durch das hangeln zu können, was
da auf einen niederhagelt.
Da kommt einer eigenständig – aber diesmal nicht allein. FARIN URLAUB schart erstmals Teile seines
„Orchester voll Dynamit“ um sich, das ihn fortan live begleitet: Zwar spielt er – Bläser ausgenommen –
wieder alle Instrumente selbst ein, doch die Damen vom RACING TEAM leihen ihm diesmal ihre Stimmen.
Kein Wunder also, dass AM ENDE DER SONNE schnurstracks auf die 1 ging.
URLAUB hat ein fieses Album in eine fiese Welt geworfen. Eine Welt, über der ein teilnahmsloser Lichtball
prangt, um irdisches Elend unbarmherzig auszuleuchten („Sonne“). Eine Welt, in der man’s nicht einmal
mehr schafft, das Meer romantisch zu verklären („Unter Wasser“), weil man vom eigenen Haushalt mit
Anlauf aufs Maul kriegt („Dusche“), während einer mit dem Schraubenschlüssel rhythmisch auf die Heizung
hämmert.
Die 180-Gramm-Vinyl-Wiederveröffentlichung von AM ENDE DER SONNE erscheint am 21.11.2025 mit
Downloadcode.
*) Das Album ist nicht nur gewaltig, es ist auch großzügig, denn eventuell gibt’s einen Hidden-Track.
Die deutsche Synthie-Pop-Band Propaganda wurde 1982 in Düsseldorf gegründet. 1983 unterschrieb sie
einen Vertrag bei ZTT Records und veröffentlichte 1984 ihre erste Single „Dr. Mabuse“. Es folgte das
Debütalbum „A Secret Wish“, von dem die beiden Singles „Dr. Mabuse“ und „Duel“ in die britischen
Top 30 kamen. Das von Mertens und Dörper geschriebene Album „A Secret Wish“ erhielt viel Lob von
Kritikern und erreichte Platz 16 der britischen Albumcharts. Auf das Album folgte die Single „p:Machinery“,
die in Italien, Frankreich, den Niederlanden, Deutschland und der Schweiz ein Hit wurde. Anschließend
verbrachte die Gruppe den Rest des Jahres auf ihrer „Outside World“-Tournee durch Europa und Amerika.
Im November 1985 erschien das Remix-Album „Wishful Thinking“. Ursprünglich war das Album für den
amerikanischen Club-Markt gedacht, es wurde jedoch auch in Europa veröffentlicht. Das von ZTT-Experte
Ian Peel zusammengestellte und kuratierte Box-Set enthält neben dem Album eine Auswahl seltener Mixe,
unveröffentlichter Titel und einiger Live-Aufnahmen. Das Booklet in der kompakten, stabilen CD-Box
enthält eine Notiz von Ian Peel über die Geschichte der Band und den Einfluss, den das Album im Laufe
der Jahre hatte. Die Veröffentlichung wird von einer limitierten 1-LP-Version und einer Blu-ray (SDEExklusiv) begleitet, die einen neuen Atmos-Mix von David Kostin enthält.
out of Stock
Last delivered 8 months ago available to reorder, subject to availability
Gerry raus, kein Ersatz. Zu fünft, Dim Prospects sind zurück zur deutschen Sprache, neues Kapitel. "Abscheu und Neugier": aufgenommen im Winter 24/25 mit Tom Zwanzga im S.T.R.E.S.S. Studio, gemastert in der North London Bomb Factory von Daniel Hajji Husayn.
13 Songs zwischen Punkrock und Hardcore - mal schnell, mal gedrosselt, immer mit Melodie und melancholischem Unterton. Irgendwo zwischen Hamburger "Schiffen", Leatherface und Hüsker Dü. Texte voll Wut und Spott über den täglichen Irrsinn von Konservatismus und Rechtsruck. Abscheu trifft Neugier, Grant trifft Augenzwinkern.
Da ich schon seit Jahren von Andrew Chalks Arbeit mit MIRROR (und auch von seinen Solo-Projekten als FERIAL CONFINE sowie seinen vielen Kollaborationen mit David Jackman, The New Blockaders, Daisuke Suzuki usw.) und Timo van Luijk (als Af Ursin, In Camera, La Poupée Vivante und Kollaborationen mit Kris Vanderstraeten und anderen) fasziniert, war ich natürlich neugierig, von ihrem Duo-Projekt ELODIE zu hören. Das Projekt wurde 2010 gegründet und hat bis heute schon elf wunderschöne Alben rausgebracht. ,Vieux Silence" für Ideologic Organ ist ihre erste Veröffentlichung außerhalb ihres eigenen Plattenlabels Faraway Press & La Scie Dorée. Das ist aber nicht das erste Mal, dass Ideologic Organ und ELODIE zusammenarbeiten. Sie traten im Februar 2012 bei einem von mir kuratierten Abend in London zusammen mit Jessika Kenney und Eyvind Kang auf. Elodies Auftritt war einer der feinfühligsten und gekonntesten, die ich je gesehen habe ... so still, während draußen vor den Fenstern des Cafe Oto in London der Schnee fiel, versank das Publikum spürbar in hochkonzentriertem Zuhören. Die Erinnerung daran ist echt beeindruckend, wenn man bedenkt, wie sparsam die einzelnen Elemente an diesem Abend eingesetzt wurden. ,Vieux Silence" und ELODIE im Allgemeinen regen sofort die visuelle Vorstellungskraft an, vielleicht gefiltert durch alte Aquarelle, Bandkorn, antike Linsen, vergessene Ebenen des Zuhörens und beobachtende Geduld. Auf diesem wunderschönen Album arbeiten Chalk & van Luijk auch mit Klavier, Pedal Steel und Klarinette zusammen (gespielt von Tom James Scott, Daniel Morris und Jean-Noel Rebilly). Jedes Detail wurde sorgfältig durchdacht und Schritt für Schritt koloriert, wie ein impressionistisches Aquarell. - Stephen O'Malley, Les Lilas 2017
Steve Gunn ist seit über einem Jahrzehnt einer der Vorreiter der amerikanischen experimentellen / gitarrenorientierten Rockmusik. Nach drei gefeierten Alben, die er für Matador aufgenommen hat, erscheint sein siebtes Studioalbum - und erstes seit vier Jahren - bei No Quarter. Mit "Daylight Daylight" wollte Gunn etwas von der Intimität des Solospiels einfangen, das Gefühl der Möglichkeiten und Entdeckungen, das entsteht, wenn er sich hinsetzt, um zu schreiben, und gleichzeitig eine reichhaltige Klangwelt schaffen, in die der Hörer eintauchen kann. Anstatt wie bei früheren Alben eine Band zusammenzustellen, um die Songs auszuarbeiten, holte er sich einen einzigen Hauptmitarbeiter an Bord: den Produzenten James Elkington, einen alten Freund und langjährigen Mitarbeiter, der auch Gunns Album "The Unseen In Between" aus dem Jahr 2019 produziert hat. Elkington ist als Gitarrist bekannt, aber Gunn bat ihn, Arrangements für Streicher und Holzblasinstrumente beizusteuern, inspiriert zum Teil von der Musik, über die sie im Laufe der Jahre gesprochen hatten (z. B. Mark Hollis, Ennio Morricone, The Fall, Basil Kirchin), und von der Entwicklung ihrer eigenen Beziehung beim Aufnehmen von Platten - sowohl zusammen als auch mit anderen. Sie fanden schnell einen fruchtbaren Arbeitsprozess für "Daylight Daylight": Gunn nahm Solo-Demos auf und schickte sie an Elkington, der freie Hand hatte, die Arrangements selbst zu entwickeln. Sie arbeiteten hauptsächlich in Elkingtons Nada Studios in Chicago und fügten von dort aus weitere Elemente hinzu - einen Hauch von Synthesizer, eine Gitarren-Overdub, eine gedämpfte Percussion-Linie -, blieben aber ihrem ursprünglichen Ansatz der relativen Sparsamkeit treu. Macie Stewart (Violinen und Viola), Ben Whiteley (Celli), Nick Macri (Kontrabass) und Hunter Diamond (Holzblasinstrumente) leisteten ebenfalls Beiträge.
Magnetism markiert das Zusammentreffen zweier einzigartiger Künstler der experimentellen Musik. Es vereint Drew McDowalls Wurzeln in der industriellen Avantgarde von Coil und Psychic TV mit Kali Malones Fundament in zeitgenössischer Orgelkomposition, reiner Intonation und elektroakustischer Musik und verbindet zwei Generationen in einer sich tief ergänzenden Partnerschaft. Auf Magnetism manifestieren sich Malones ergreifende Melodien in McDowalls charakteristischer Klangfarben-Synthese und bilden eine einheitliche Stimme, die mit Klarheit und Vitalität mitschwingt. Obwohl das Projekt innerhalb weniger Tage aufgenommen wurde, entstand es aus einer jahrzehntelangen Freundschaft, geprägt von fortwährenden Gesprächen über Musik und das Leben und von Jahren, in denen sie sich gegenseitig in ihrer künstlerischen Praxis und persönlichen Entwicklung begleitet und unterstützt haben. "Wir vertrauen einander, unseren jeweiligen Fachgebieten und unseren einzigartigen Stärken", sagen sie über den Aufnahmeprozess. Es war eine Erfahrung voller Intuition und Zuversicht, die sie ihrer Freundschaft zuschreiben. Das Album entstand spontan in McDowalls Studio in Brooklyn, wo die Grundlage der Musik fast augenblicklich entstand. Die beiden beschlossen, ihren Improvisationen gewisse Grenzen zu setzen: Sie programmierten maßgeschneiderte Stimmungen auf einem monophonen modularen Synth-Patch und nahmen die Performance-Takes ohne Overdubs auf. "Diese Musik zu spielen fühlte sich an wie Singen, da ich meiner inneren Stimme frei folgte", sagt Kali. Das Erreichen dieser Melodien war wiederum etwas, das sich instinktiv anfühlte, wie das Aufdecken einer längst vergessenen Erinnerung. Sie fährt fort: "Ich hatte viele dieser Melodien so lange in mir behalten." McDowalls Syntheseansatz verwendet Karplus-Strong-Synthese, Delay und Verzerrung, die er mit einem intuitiven Touch formt und Malones Motive elegant verwandelt. "Die Musik ist überraschend zugänglich, obwohl einige der Klangfarben extrem sind", sagt Drew, "sie ist nicht bedrohlich oder gar undurchsichtig. Wir spielen vielleicht sogar mit Pop-Elementen." Nachdem sie die Aufnahmen ein Jahr lang unberührt gelassen hatten, kehrten sie zurück und fanden die Musik verwandelt vor: "Es fühlte sich an, als hätte sie eine unheimliche, mystische Qualität angenommen." Angetrieben von der Anziehungskraft der Wiederholung, Resonanz und Sättigung pulsiert Magnetism als lebendige Musik, die die Sinne fesselt und noch lange nach dem Verhallten der letzten Töne im Gedächtnis nachhallt.
out of Stock
Last delivered 11 months ago available to reorder, subject to availability
Auf ihrer Debüt-EP ,Future Perfect" singt die britisch-amerikanische Songwriterin Jenny Hirons von Kindheitsvisionen und kapitalistischen Überbauten, von rasanten Fahrten über schmale Landstraßen und dem sanften Verschwinden im Äther wie ein erfüllter Traum. In fünf gedämpften Pop-Tracks, die an Sakamoto & Hosono, Bowie & Eno erinnern, beschwört Hirons Pop-Fantasien herauf und konfrontiert die Realität mit strahlenden Augen und eiserner Entschlossenheit. Der Titel ,Future Perfect" bezieht sich auf Handlungen, die abgeschlossen sein werden. Nachdem man das musikalische Debüt von Jenny Hirons aufgenommen hat, wird der aufmerksame Zuhörer das Gefühl haben, seine Zeit sinnvoll genutzt zu haben. Die Analyse der Texte ist völlig optional, denn bei genauer Betrachtung entsteht ein facettenreiches Bild des Lebens, betrachtet aus allen Blickwinkeln der Zeit - ein Kind stellt sich das Erwachsenenalter vor, ein Erwachsener kehrt zur Autonomie zurück, eine Stimme von einem anderen Ort blickt zurück auf die Zukunftsfantasien eines Kindes. Die Wirkung dieser Songs ist jedoch alles andere als schwerfällig. Hoffnung, Streben, Überwindung sind die Kernaussagen, und musikalisch spiegelt der Ton die Künstlerin selbst wider - ironisch, intellektuell, ausgeglichen, absolut charmant. Die Wirkung dieser Songs ist jedoch alles andere als schwerfällig. Hoffnung, Sehnsucht und Überwindung sind die Kernbotschaften, und musikalisch spiegelt der Ton die Künstlerin selbst wider - ironisch, intellektuell, gelassen, absolut charmant. Hirons nennt Astor Piazolla, die Beach Boys, Elliot Smith, Deerhoof und Rachmaninoff als musikalische Einflüsse. (Für diejenigen, die es nicht wissen: Piazolla ist Akkordeonist.) Hirons ist auch eine äußerst versierte bildende Künstlerin und Designerin. Das Ergebnis mehrjähriger Arbeit, Future Perfect, ist auch ein Album über Trennung, Arbeitslosigkeit und eine ungewisse Zukunft. Nachdem sie es nun in die Welt hinausgebracht hat, blickt Hirons zurück auf eine Zeit, in der ,Musik die Wirtschaft unserer Herzen war", und nach vorne auf eine Zukunft, die sich so gestalten darf, wie sie will, ,in alle Richtungen nach Hause getragen".
Diese LP, die ursprünglich 2002 auf CD veröffentlicht wurde, enthält Archivaufnahmen aus dem Jahr 1959 sowie Aufnahmen, die Hal Willner im Januar 2001 (7. bis 10. Januar) gemacht hat. Zum ersten Mal überhaupt auf Vinyl erhältlich, wurde ,DIE ON ME" von Kramer remastered und neu bearbeitet. Diese historische Sammlung enthält die letzten Sprachaufnahmen des legendären Beat-Poeten Gregory Corso. Intim und unverfälscht sinniert er im Gespräch mit seinen Freunden Allen Ginsberg, Marianne Faithfull und dem legendären Chicagoer Schriftsteller Studs Terkel über sein Leben und diskutiert und rezitiert einige seiner beliebtesten Gedichte. Die Aufnahmen beleuchten Corsos Gedanken zu seinem eigenen Werk in aufschlussreichen Details. Keine andere Spoken-Word-LP beleuchtet ihr Thema so eindringlich. Marianne Faithfull fordert ihn spielerisch auf, Geschichten zu erzählen, und auf seine Bitte hin beehrt sie ihn mit ihren eigenen Rezitationen seiner Gedichte. Dies ist ein einzigartiges Kompendium der Werke eines der unterschätzten Helden der modernen Poesie, produziert vom verstorbenen großen Hal Willner. Gregory Corso starb am 17. Januar im Alter von 70 Jahren, nur wenige Tage nachdem viele dieser wertvollen Aufnahmen fertiggestellt worden waren. Corsos Asche wurde am 5. Mai 2001 in Rom am Fuße des Grabes von Percy Bysshe Shelley auf dem Cimitero Acattiolico beigesetzt. John Keats liegt in der Nähe.
Ähnlich wie die nachtblühende Flora, nach der das Album benannt ist, ist Constant Smiles' Felte-Debüt ,Moonflowers" das Ergebnis langsamer, weitgehend unsichtbarer Wachstumsmuster. Die in New York ansässige Band hat sich ihren eigenen Weg hierher gebahnt und sich nach und nach von einer amorphen Sammlung hochkonzeptioneller Ideen zu etwas Greifbarerem entwickelt, wobei jeder Schritt ihres ungewöhnlichen Weges zu ,Moonflowers" führte, einem subtilen Meisterwerk des intern entstandenen Ambient-Pop. Constant Smiles wurde 2009 von Ben Jones gegründet. Er wurde von verschiedenen Mitwirkenden in verschiedenen Versionen der Band unterstützt, die sich in Form von lauten Soundscapes, szenischem Chamber Pop oder eisigem Coldwave-ähnlichem Synth-Pop manifestierten und oft auf undurchsichtig gestalteten, ultra-limitierten Alben veröffentlicht wurden, die nach Lieblingsfilmregisseuren benannt waren. Durch den Umzug nach New York und einige Platten bei Sacred Bones wurde die Band einem größeren Publikum bekannt, aber Jones und seine Freunde blieben in ständigem Wandel. Die große Entschlüsselung des Constant Smiles-Rätsels erfolgte, als sich die Band zu einer festen Kernbesetzung formierte, als Schlagzeugerin/Sängerin Nora Knight Ende 2022 zu Jones und dem langjährigen Bassist Spike Currier stieß. Nach Jahren, die von tiefgreifenden Veränderungen und Unbeständigkeit geprägt waren, veränderte diese stabilisierte Besetzung den Sound, die emotionale Färbung und die Wirkung der Band. Mit Knight und Currier, die einen Kontrapunkt und Struktur zu Jones' stets sprudelnder Kreativität bildeten, wurden die Songs stromlinienförmiger und direkter. Nach wie vor luftig und traumhaft, hat die Trio-Version von Constant Smiles, die Moonflowers produzierte, die Wolken der Unbestimmtheit und Unsicherheit beseitigt, die es schwieriger machten, sich mit früheren Versionen der Band zu identifizieren. Wie die besten Momente der grundlegenden Alben von Talk Talk oder Nick Drake, die gelebte Erhabenheit von Adrianne Lenkers Songs/Instrumentals oder Jim O'Rourkes Ausflüge in den Kammerpop erreicht Moonflowers seine dynamischen Schwünge auf natürliche, fast unterschwellige Weise. Es ist ein Sound, den frühere Veröffentlichungen von Constant Smiles andeuteten, aber nie ganz erreichten. Moonflowers ist die klarste Sicht auf etwas, dessen Entstehung Jahre gedauert hat, das sich aber dennoch ganz natürlich wie eine Einführung anfühlt. Die Musik ist sorgfältig, aber nicht überladen, und das passt perfekt zu Songs über Gefühle, die entstehen, bevor man Zeit hat, nachzudenken. In dieser vollendeten Form erschließt Constant Smiles etwas Instinktives, eine Atmosphäre der Stille mit mikroskopisch kleinen Teilen, die nie aufhören, sich zu bewegen, und Songs, die fast transparent sind, aber dennoch irgendwie schwerer als ein Berg.
Merge Records wiederveröffentlicht das Debütalbum von The Clientele ,The Violet Hour" auf Vinyl. Seit seiner Erstveröffentlichung 2003 in Großbritannien bei Pointy ist es längst vergriffen und sehr begehrt. Nach dem Durchbruchserfolg von ,Suburban Light", der 2001 erschienenen Sammlung der ersten Singles und EPs von The Clientele, waren Trendsetter und Liebhaber gespannt darauf zu hören, was das Trio aus Alasdair MacLean (Gitarre, Gesang), Mark Keen (Schlagzeug, Klavier) und James Hornsey (Bass) leisten würde, wenn man es in einem Studio loslegen ließe, um ein Album in voller Länge aufzunehmen. Was sie im Herbst 2002 aus den Londoner Medina Road Studios mitbrachten, war verlockend: Ihr bereits scharf ausgearbeitetes Motiv aus 60er-Jahre-Psychedelia und modernem Fuzz-Pop nahm Jazz-Einflüsse auf, insbesondere dadurch, dass das LP-Format mehr Raum bot, um die Atmosphäre besser zur Geltung zu bringen. The Clientele dehnen den frühen Abend von ,The Violet Hour" unendlich aus und manipulieren die strukturierte Zeit des Popsongs so, wie Dichter die Struktur der Sprache manipulieren - um Orte, Stimmungen, verstreute Gedanken, Enttäuschungen, Potenziale und vor allem Sehnsüchte einzufangen. Es ist ein schimmerndes Juwel von einem Album, dessen träge Melodien und hallgetränkte Refrains zugleich erhaben und tragisch sind, dessen verschwommene, traumhafte Abschweifungen zugleich an die Wärme einer Lieblingsplatte erinnern, die während eines Sommergewitter gespielt wird, während man sich nach der nebelverhangenen Zukunft einer noch ungeschriebenen Nacht sehnt. ,The Violet Hour" hat sich Jahrzehnte später als charakteristisches Album im Katalog von The Clientele behauptet, das nicht nur den Sound perfektioniert hat, der die Band zu einem Phänomen in den Message Boards gemacht hat, sondern ihm auch eine völlig neue Tiefe verliehen hat. In der Folge war es nicht mehr möglich, sie als eines der bestgehüteten Geheimnisse des Indie-Pop zu bezeichnen. The Clientele waren und sind nach wie vor eine der wichtigsten Figuren des Genres, und ,The Violet Hour" war und ist nach wie vor eines ihrer wichtigsten Statements: eine üppige Einladung in ihren Underground.
Puhdys - Live im Musikladen 1977 & mehr: Die frühen West-Auftritte Mitte der 1970er Jahre wagten die Puhdys erste Schritte über die Grenzen der DDR hinaus. 1974 spielten sie in Belgien, 1975 folgten Auftritte in niederländischen Diskotheken. 1976 standen sie beim Festival in Turku (Finnland) sogar mit Chuck Berry auf der Bühne und traten erstmals in der Bundesrepublik auf - beim "Fest der Jugend" in Dortmund. Ein besonderer Meilenstein war die Einladung zur Sendung "Musikladen Extra" im Februar 1977. Die Aufzeichnung in den Studios von Radio Bremen zeigte die Band ungewohnt locker und spontan - ganz anders als bei den streng durchgeplanten DDR-TV-Produktionen. Dieter "Maschine" Birr erinnert sich lebhaft an die entspannte Atmosphäre und die Gastfreundschaft von Produzent Mike Leckebusch. Diese Veröffentlichung dokumentiert die frühen West-Auftritte der Puhdys mit Originalmaterial aus dem "Musikladen" und weiteren seltenen Archivaufnahmen. Sie zeigt eindrucksvoll, wie die Band ihren Weg in die westliche Musiklandschaft fand - lange bevor sie mit über 22 Millionen verkauften Tonträgern und mehr als 4.000 Konzerten zur festen Größe der deutschen Rockgeschichte wurde.
Jesse Harris’ Freund und Arrangeur Maycon Ananias hatte zusätzliche Aufnahmezeit mit einem estnischen Orchester und lud Harris ein, ein Stück beizusteuern. Das erste Experiment, Dolores, entfachte eine neue kreative Richtung. Obwohl Harris – Grammy-Preisträger und langjähriger Wegbegleiter von Norah Jones, Willie Nelson und Cat Power – bereits mehr als zwanzig Alben veröffentlicht hatte, war es seine erste Aufnahme mit Orchester. Beflügelt von dieser Erfahrung schrieb Harris innerhalb von nur fünf Wochen acht weitere Songs – detailreiche Kompositionen, die von Beginn an für symphonische Arrangements gedacht waren. Entstanden ist ein Album, das zwischen New York, Rio und Talinn aufgenommen wurde und hochkarätige Gäste wie Norah Jones, den brasilianischen Gitarristen Guilherme Monteiro, Jake Sherman sowie Marine Quéméré von Nouvelle Vague vereint.Mit seinen opulenten, zugleich feinfühligen Arrangements taucht If You Believed In Me in Themen wie Erinnerung, Sehnsucht und imaginierte Möglichkeiten ein – in die „Was-wäre-wenns“, die jeden Träumer begleiten. Herausgekommen ist orchestraler Pop voller Wärme, Melancholie und leiser Überraschungen – ausgelöst durch eine einzige Einladung.
Turbostaat - Role Model für eine ganze Generation deutschsprachiger Post-Punk-Bands - feiert das 25-jährige Bandbestehen mit der Wiederveröffentlichung ihres Katalogs über das bandeigene Label 18Null9. 'Flamingo', das ursprünglich 2001 veröffentlichte Debütalbum, erscheint auf 180g schwerem Vinyl mit großem Textheft im Orginal-Artwork.
Serie mit unbekanntem Ausgang. Diary of Dreams starten eine Serie von Mini Alben, deren finale Anzahl noch nicht beschlossen ist; Mastermind Adrian Hates erklärt: "Die Serie endet, wenn die Geschichte zu Ende erzählt ist." So beginnt nun am 31.10.2025 die neue musikalische Traumreise mit dem Kapitel "Dead End Dreams". Der Titel ist ursprünglich eine Textzeile aus dem Song Panik? vom 2002er Mini Album PaniK Manifesto, welches für DoD das erste seiner Art war. Die Zeile blieb für Adrian jedoch bis heute inhaltlich unvollendet; es gab dazu noch so viel mehr zu sagen. Es war also höchste Zeit, dieses Sinnbild zu vollenden. Begeben wir uns dafür nun gemeinsam in völlig neue Klangwelten des Tagebuchs. Der Titel verrät ein wenig, womit zu rechnen ist - düstere und apokalypische Szenarien und ein Rückzug in die eigenen Gedanken, um das auszublenden, was kaum fassbar mehr scheint: die Realität; Eine Welt am kollektiven Abgrund. Gegründet wurde die Band 1989 und erspielte sich seitdem mit über 700 Konzerte in 43 Ländern ein treues Publikum.
„I Can’t Let Go“ ist die erste Zusammenstellung der Aufnahmen der Brooklyn-Sängerin Evie Sands aus den 60er Jahren, die alle 15 Titel ihrer ersten 8 Singles auf der Vinylversion enthält. Die CD-Ausgabe umfasst weitere 11 Titel, darunter ihre kompletten 45er-Singles aus den Jahren 1963 bis 1970. · Sands, die bereits als Kind zu singen begann und schon in jungen Jahren im Studio arbeitete, verfügte über eine kraftvolle und faszinierende Stimme, die ihr Alter Lügen strafte und auf klassischen 45er-Singles zu hören war, die von Soul- und Rock-Sammlern sowie Liebhabern von Girlgroups und Femme-Pop gleichermaßen geschätzt wurden. · Nach ersten Veröffentlichungen bei ABC und Gold tat sich Sands 1965 mit dem Songwriting-, Arrangement- und Produktionsteam Chip Taylor und Al Gorgoni zusammen, um eine Reihe exzellenter und oft erstaunlicher Platten bei den Labels Blue Cat, Cameo und A&M aufzunehmen, die in ihrem vielbewunderten ersten LP gipfelten. Dabei nahm sie die Originalversionen (und definitiven Versionen) von „Take Me For A Little While“, „I Can't Let Go“, dem Northern-Soul-Floor-Filler „Picture Me Gone“ und dem majestätischen „Angel Of The Morning“ auf und sah ungläubig zu, wie sie alle zu Hits für andere Künstler wurden. Nachdem sie 1969 mit „Any Way That You Want Me“ endlich einen eigenen großen Hit gelandet hatte, folgte nach einer kurzen Auszeit Anfang der 70er Jahre ein gut aufgenommenes Comeback-Album, „Estate Of Mind“, und zwei US-Top-50-Hitsingles. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer Produktions- und Songwriting-Fähigkeiten standen bald die Größen der Popmusik Schlange, um mit ihr zusammenzuarbeiten und ihre Songs aufzunehmen: Barbra Streisand, Dusty Springfield, Karen Carpenter, Dionne Warwick und später auch Missy Elliot coverten Sands' Kompositionen, und Elvis hätte es beinahe auch getan... · „I Can’t Let Go“ wurde von Jai Rathbone in enger Zusammenarbeit mit Evie Sands zusammengestellt, die ihre Gedanken und Erkenntnisse über diesen frühen Abschnitt ihrer Karriere teilt. Mit zahlreichen Illustrationen versehen, ist dieses Buch ein Muss für jeden Fan. · Bewundern Sie erneut (oder zum ersten Mal) die Vielseitigkeit eines der bestgehüteten Geheimnisse der 60er Jahre: die volle, emotionale und wahrhaft unverwechselbare Stimme von Evie Sands.
Mit seinem neuen Album Who Is The Sky? schlägt David Byrne ein weiteres spannendes Kapitel seiner künstlerischen Laufbahn auf. Nach dem weltweiten Erfolg von American Utopia - gefeiert als Album, Broadway-Show und HBO-Film - richtet Byrne nun den Blick nach innen: Was bedeutet es, kreativ zu sein? Was ist Liebe? Was ist unser Platz in der Welt? Gemeinsam mit dem Grammy-prämierten Produzenten Kid Harpoon (Harry Styles, Miley Cyrus) und dem New Yorker Kammerensemble Ghost Train Orchestra ist ein Werk entstanden, das persönliche Geschichten mit orchestraler Klangvielfalt und popmusikalischem Feinsinn verbindet. Gäste wie Hayley Williams (Paramore), St. Vincent und Tom Skinner (The Smile) verleihen dem Album zusätzliche Tiefe. Songs wie "My Apartment Is My Friend", "She Explains Things to Me" oder "I Met the Buddha at a Downtown Party" erzählen Alltagsbeobachtungen mit Witz, Menschlichkeit und einem Hauch Absurdität. Byrne gelingt es wie kaum jemand anderem, komplexe Gedanken in eingängige Musik zu verpacken und so stets zugänglich zu bleiben. Who Is The Sky? ist verspielt, tiefsinnig und durch und durch Byrne: voller Fragen, Überraschungen und Momente echter Verbundenheit. Ein Album, das zum Zuhören, Nachdenken und Tanzen einlädt, ein orchestraler, verspielter und tiefgründiger Blick auf das Menschsein selbst.
out of Stock
Last delivered 11 months ago available to reorder, subject to availability
Mit seinem neuen Album Who Is The Sky? schlägt David Byrne ein weiteres spannendes Kapitel seiner künstlerischen Laufbahn auf. Nach dem weltweiten Erfolg von American Utopia - gefeiert als Album, Broadway-Show und HBO-Film - richtet Byrne nun den Blick nach innen: Was bedeutet es, kreativ zu sein? Was ist Liebe? Was ist unser Platz in der Welt? Gemeinsam mit dem Grammy-prämierten Produzenten Kid Harpoon (Harry Styles, Miley Cyrus) und dem New Yorker Kammerensemble Ghost Train Orchestra ist ein Werk entstanden, das persönliche Geschichten mit orchestraler Klangvielfalt und popmusikalischem Feinsinn verbindet. Gäste wie Hayley Williams (Paramore), St. Vincent und Tom Skinner (The Smile) verleihen dem Album zusätzliche Tiefe. Songs wie "My Apartment Is My Friend", "She Explains Things to Me" oder "I Met the Buddha at a Downtown Party" erzählen Alltagsbeobachtungen mit Witz, Menschlichkeit und einem Hauch Absurdität. Byrne gelingt es wie kaum jemand anderem, komplexe Gedanken in eingängige Musik zu verpacken und so stets zugänglich zu bleiben. Who Is The Sky? ist verspielt, tiefsinnig und durch und durch Byrne: voller Fragen, Überraschungen und Momente echter Verbundenheit. Ein Album, das zum Zuhören, Nachdenken und Tanzen einlädt, ein orchestraler, verspielter und tiefgründiger Blick auf das Menschsein selbst.
out of Stock
Last delivered 11 months ago available to reorder, subject to availability
Das schwedische Punkrock-Urgestein SATOR veröffentlicht mit den High (Rock'n) Rollern und Punkrockern THE HEADLINES eine Split EP: Eine längst fällige Herzens- und Freundschaftsangelegenheit! Schließlich war es Sator-Bandgründer Chips Kiesbye, der vor mehr als 15 Jahren das musikalische Potential und die wilde, ungestüme Power von The Headlines erkannte. Es folgten Supportshows und bis heute produziert und supportet Chips die Band im Studio. Die jeweils zwei exklusiven Songs der Bands auf der limitierten 10inch Vinyl spannen dabei den Bogen von Hard Rock, Sleaze, Glam bis straight forward Punkrock. The Headlines kehren mit "Fucked up" zu der klassischen Rock-Essence zurück, rotzig-frech verpackt in 2 Minuten mit allem was es braucht, um eine "fuckin great hymn" zu schreiben! "True Grit" - der zweite Song" orientiert sich mit melodischen Punkrock an den US-Westcoast Style: "Remember what you're fighting for!" The Headlines liebten es schon immer Gedanken über das Leben, die jeder kennt in griffige Rocksongs zu verpacken. SATOR präsentieren mit "Thanks (For nothing for all) einen vor langer Zeit geschriebenen wütenden Dampfhammer, der als Demo in den Bandarchiven irgendwie in Vergessenheit geriet. Während der Aufnahmen zu "Return of The Barbie-Q-Killers" stoplerte die Band über dieses Juwel und wurde neu aufgenommen. "Wir können uns nicht wirklich erinnern, worüber wir beim Schreiben wütend waren, aber es gibt immer etwas, das einen nervt. Wut ist nie aus der Mode." "I only want a date" wurde ebenfalls im Rahmen der Studio-Sessions für das letzte Sator-Album aufgenommen und ist ein Coversong der US-Band "The Embarrassment", die den gesuchten Song 1984 nur auf Tape veröffentlichten. Die 10inch EP erscheint streng limitiert in klassisch schwarzen oder blauen oder in limitierten zweifarbigen Swirl Vinyl und dürfte sich schnell als Sammlerstück etablieren. Swedish Alternative Rock at its best!
Das schwedische Punkrock-Urgestein SATOR veröffentlicht mit den High (Rock'n) Rollern und Punkrockern THE HEADLINES eine Split EP: Eine längst fällige Herzens- und Freundschaftsangelegenheit! Schließlich war es Sator-Bandgründer Chips Kiesbye, der vor mehr als 15 Jahren das musikalische Potential und die wilde, ungestüme Power von The Headlines erkannte. Es folgten Supportshows und bis heute produziert und supportet Chips die Band im Studio. Die jeweils zwei exklusiven Songs der Bands auf der limitierten 10inch Vinyl spannen dabei den Bogen von Hard Rock, Sleaze, Glam bis straight forward Punkrock. The Headlines kehren mit "Fucked up" zu der klassischen Rock-Essence zurück, rotzig-frech verpackt in 2 Minuten mit allem was es braucht, um eine "fuckin great hymn" zu schreiben! "True Grit" - der zweite Song" orientiert sich mit melodischen Punkrock an den US-Westcoast Style: "Remember what you're fighting for!" The Headlines liebten es schon immer Gedanken über das Leben, die jeder kennt in griffige Rocksongs zu verpacken. SATOR präsentieren mit "Thanks (For nothing for all) einen vor langer Zeit geschriebenen wütenden Dampfhammer, der als Demo in den Bandarchiven irgendwie in Vergessenheit geriet. Während der Aufnahmen zu "Return of The Barbie-Q-Killers" stoplerte die Band über dieses Juwel und wurde neu aufgenommen. "Wir können uns nicht wirklich erinnern, worüber wir beim Schreiben wütend waren, aber es gibt immer etwas, das einen nervt. Wut ist nie aus der Mode." "I only want a date" wurde ebenfalls im Rahmen der Studio-Sessions für das letzte Sator-Album aufgenommen und ist ein Coversong der US-Band "The Embarrassment", die den gesuchten Song 1984 nur auf Tape veröffentlichten. Die 10inch EP erscheint streng limitiert in klassisch schwarzen oder blauen oder in limitierten zweifarbigen Swirl Vinyl und dürfte sich schnell als Sammlerstück etablieren. Swedish Alternative Rock at its best!
Das schwedische Punkrock-Urgestein SATOR veröffentlicht mit den High (Rock'n) Rollern und Punkrockern THE HEADLINES eine Split EP: Eine längst fällige Herzens- und Freundschaftsangelegenheit! Schließlich war es Sator-Bandgründer Chips Kiesbye, der vor mehr als 15 Jahren das musikalische Potential und die wilde, ungestüme Power von The Headlines erkannte. Es folgten Supportshows und bis heute produziert und supportet Chips die Band im Studio. Die jeweils zwei exklusiven Songs der Bands auf der limitierten 10inch Vinyl spannen dabei den Bogen von Hard Rock, Sleaze, Glam bis straight forward Punkrock. The Headlines kehren mit "Fucked up" zu der klassischen Rock-Essence zurück, rotzig-frech verpackt in 2 Minuten mit allem was es braucht, um eine "fuckin great hymn" zu schreiben! "True Grit" - der zweite Song" orientiert sich mit melodischen Punkrock an den US-Westcoast Style: "Remember what you're fighting for!" The Headlines liebten es schon immer Gedanken über das Leben, die jeder kennt in griffige Rocksongs zu verpacken. SATOR präsentieren mit "Thanks (For nothing for all) einen vor langer Zeit geschriebenen wütenden Dampfhammer, der als Demo in den Bandarchiven irgendwie in Vergessenheit geriet. Während der Aufnahmen zu "Return of The Barbie-Q-Killers" stoplerte die Band über dieses Juwel und wurde neu aufgenommen. "Wir können uns nicht wirklich erinnern, worüber wir beim Schreiben wütend waren, aber es gibt immer etwas, das einen nervt. Wut ist nie aus der Mode." "I only want a date" wurde ebenfalls im Rahmen der Studio-Sessions für das letzte Sator-Album aufgenommen und ist ein Coversong der US-Band "The Embarrassment", die den gesuchten Song 1984 nur auf Tape veröffentlichten. Die 10inch EP erscheint streng limitiert in klassisch schwarzen oder blauen oder in limitierten zweifarbigen Swirl Vinyl und dürfte sich schnell als Sammlerstück etablieren. Swedish Alternative Rock at its best!
Der GRAMMY Award ausgezeichnete Alt-R&B-Künstler aus Toronto Daniel Caesar, kehrt mit seinem
vierten Studioalbum zurück.
Mit mehreren Milliarden Streams, gewährt Daniel Caesar einen unverfälschten Einblick in seine Gedankenwelt, während er sich mit Spiritualität, Erwachsensein und seinem eigenen Wachstum auseinandersetzt. In
den 12 Tracks des Albums thematisierst er, wie er die Beziehung zu seinem Vater aufgebaut hat. Daniel
hat sich als genreübergreifender, produktiver Künstler etabliert, der seiner Zeit voraus ist und kann nun
eine weitere außergewöhnliche Veröffentlichung vorweisen.
Mit The Shadow of the Guest veröffentlichen Blonde Redhead eine traumwandlerische, leicht entrückte Neuinterpretation ihres gefeierten Albums Sit Down for Dinner (2023). Das Album ist seit dem 27. Juni 2025 digital erhältlich – die limitierte physische Edition erscheint am 24. Oktober 2025 über section1.
In Zusammenarbeit mit dem Brooklyn Youth Chorus entstanden neu arrangierte Versionen von „Before“, „Rest of Her Life“ und „Via Savona“, die das Originalmaterial auf überraschende Weise vertiefen. Hinzu kommen frische Interpretationen des Rick-and-Morty-Klassikers „For The Damaged Coda“, darunter eine ebenso hypnotische wie unerwartete mariachi-inspirierte Variante.
Ein besonderer Bestandteil des Albums sind mehrere ASMR-Tracks, komponiert von Kazu Makino – ursprünglich als Soundtrack für eine Modenschau von Isabel Marant gedacht. Was als akustisches Experiment begann, entwickelte sich zu einem intimen kreativen Projekt mit starker emotionaler Tiefe.
„Diese Veröffentlichung ist für uns etwas Besonderes“, sagt Kazu. „Es sind nicht einfach neue Versionen – sondern die Verwirklichung eines langen Traums.“
Für Fans von Art-Rock, atmosphärischen Klangwelten und mutiger musikalischer Neugier.
"Hasabe" is a thoughtfully curated collection of Ethio-groove recordings from one of the overlooked pioneers of 1970s Addis Ababa's vibrant music scene-Ayalew Mesfin and his Black Lion Band. Expect trap drum kits, jazz big-band styled horn sections, funky guitars played through wah wah and fuzz pedals- all seasoned with a unique Ethiopian touch_ For many, the music created in 1970s Ethiopia will sound both familiar and alien: while the trappings of '70s Ethiopian music carry some aspects that those in the West will easily identify with-trap drum kits, jazz big-band styled horn sections, guitars played through wah wah and fuzz pedals-the Ethiopian style of singing, and the modes in which the musicians move, may confound. Perhaps some who have delved into the instrumental Ethio-Jazz of Mulatu Astatke-a well-known Ethiopian musical export, relatively unknown in his homeland-will have a context in which to engage this great compilation of '70s Ethiopian music by Ayalew Mesfin. The music Mesfin created with his Black Lion Band is amongst the funkiest to arise from Addis Ababa; his recording career, captured in nearly two dozen 7" singles and numerous reel-to-reel tapes, shows the strata of the most fertile decade in Ethiopia's 20th century recording industry, when records were pressed constantly by both independent upstarts and corporate behemoths, even if they were only distributed within the confines of the unconquerable East African nation. Ayalew was forced underground by the Derg regime that took control of the country in 1974. Until recently, only four of Ayalew Mesfin's tracks had been reissued, appearing in the well-known "Éthiopiques" series. "Hasabe", a carefully curated collection of his singles, marks the first comprehensive release of this powerful and long-overlooked body of work by an artist whose originality and resistance defined a genre: Ethio-groove. More than four decades later, this album offers the rare opportunity to rediscover a vital and beautiful chapter in global music history. We are now reissuing "Hasabe" once again thanks to a collaboration with Now Again. Pressed on 180g vinyl.
"Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me", das vierte Album von Porridge Radio, wurde Anfang 2024 in Somerset vom langjährigen Big Thief- und Laura Marling-Tontechniker Dom Monks aufgenommen und ist ein Moment des Erwachsenwerdens, inspiriert von Burnout, der Musikindustrie, Herzschmerz und der zunehmenden Vertiefung der Bandleaderin Dana Margolin in ihr eigenes Handwerk als Künstlerin. Margolins rücksichtsloser, sich selbst hinterfragender Schreibstil wird auf dem gesamten Album durch die bisher ergreifendste Musik der Band ergänzt, die sich geduldig aufbaut und tragisch intensiv ist. "Alle Songs begannen als Gedichte, ich wollte mich selbst herausfordern", sagt Dana Margolin über das Werk, aus dem "Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me" wurde. "In einem Song kann sich der Autor immer hinter den Tricks der Musik und altbekannten Techniken wie Wiederholungen verstecken. In einem Gedicht hingegen sind es nur Worte und das war's." "Vieles auf diesem Album handelt von einer frenetischen und verzweifelten Art von Liebe, es geht um den völligen Verlust meines Selbstbewusstseins in einer Beziehung und um den tiefen Rest von Unsicherheit und Schmerz, der eine neue Beziehung trübte." Lieder, die als Liebeslieder geschrieben wurden - wie "In A Dream I'm A Painting" - bekamen neue Bedeutungen, als Margolin die Lieder mit einer neuen Distanz betrachtete. "Es gab eine Menge Liebe und Verwirrung, alles durchsetzt mit Erschöpfung und Schmerz." Die Clouds-Sessions fanden in Frome statt, als der Winter zu Beginn des Jahres 2024 in den Frühling überging. "Es gab ein paar Zusammenbrüche", grinst Dana, eine faire Einschätzung der Aufnahme solch intimer und persönlicher Songs, "nach einigen Takes brach ich einfach auf dem Boden zusammen, so aufgebracht war ich." Es wurde ein Umfeld geschaffen, in dem Dana sich ausdrücken konnte und in dem sie gefördert wurde. "Wir hatten jeden Abend diese großen gemeinsamen Mahlzeiten", sagt sie, "es fühlte sich sehr eng und fürsorglich und warm und besonders an. Unser kleines Haus lag auf einem großen Hügel, ein Fluss floss hindurch, es war groß und hell und schön", erinnert sich Dana. Das Studio selbst war hell - voller strahlendem natürlichem Licht aus den großen Fenstern, ein Segen für Musiker, die an die abgeschottete Welt der meisten Aufnahmestudios gewöhnt sind, und zum ersten Mal konnten alle im selben Raum wie der Produzent aufnehmen. "Es fühlt sich an, als hätten wir zum ersten Mal etwas gemacht", erklärt sie und freut sich hörbar über das Album, "es hat etwas von unserer Freundschaft eingefangen und von der Art und Weise, wie wir gelernt haben, zusammen zu spielen. Ich liebe die Songs, ich liebe es, sie zu spielen, sie sind nicht alt geworden und es fühlt sich an, als wäre es etwas Besonderes." Eine Pause. "Es hat mich so viel gelehrt. Deinem Bauchgefühl zu folgen, auf deine Freunde und ihre Loyalität zu vertrauen, darauf zu vertrauen, dass du mit Leuten richtig kämpfen kannst. So will ich leben, so will ich Platten machen, denn Platten machen ist mein Leben, denn meine Arbeit ist mein Spiel, mein Job ist mein Leben. Alles ist in dieser Sache miteinander verbunden, und es gibt Wege darin, die mich nicht umbringen."
„Manche nennen es Musik, doch für die meisten ist es Krach“, tönt’s im Intro. Das bedeutet damals
wie heute: Der Sänger und Gitarrist der Besten Band der Welt versucht gar nicht erst, seine musikalische
Herkunft zu leugnen und das ist damals wie heute etwas Gutes.
Nur am Rande sei bemerkt, dass FARIN URLAUB den Großteil des Krachs selbst eingespielt hat. Einzig
die Bläser und Streicher hat er sich ins Studio geholt und wer glaubt, „Endlich Urlaub!“ käme lediglich als
nostalgisches Hörerlebnis für den graumelierten Fan erster Stunde ums Eck, hat sich gewaltig in tiefliegende
Gewebsschichten geschnitten.
In „OK“ wird dem geneigten Hörer floskelfrei die Fresse poliert – mit scharf gezackten Gitarrenriffs und
dem roten Saft eines frisch zerfetzten Herzens. „Glücklich“, „Phänomenal egal“ und „Sumisu“ schreien
ungebrochen „IchIchIch“, wenn die Frage nach Singleauskopplungen im Raum steht.
Nur für jene, die unheilvollen Zeiten gern mit Vogelstrauß-Ignoranz oder gar sanfter Zerstreuung begegnen
wollen, wird’s hier gewohnt schwierig – auch wenn’s an musikalischer Vielgestaltigkeit nicht mangelt.
Unbequem kann man, wer hätte das gedacht, auch zu Surf-Sounds werden; wenn’s sein muss, geht’s sogar
rein instrumental. Auf „… und die Gitarre war noch warm“ wabert’s einem nämlich zu High Noon in bester
Morricone-Manier apokalyptisch entgegen.
out of Stock
Last delivered 24 years ago available to reorder, subject to availability
HOLLY GOLIGHTLY ist zurück mit ihrem ersten neuen Album seit "Do The Get Along" vor sieben Jahren! "Look Like Trouble" enthält zehn neue Originalsongs in ihrer Mischung aus Pre-Rock-Electric-Blues, Folk-Rock und weniger hektischem Rock'n'Roll, die wieder einmal HOLLYs einzigartige Sicht auf das Leben widerspiegeln und dessen viele Höhen und Tiefen aufzeigen. Dabei dient der Album-Opener "Black Tongue" als "ein melodischer Fluch", so HOLLY, "nutzt ihn ruhig, er funktioniert!" Ein weiterer herausragender Titel auf dem neuen Album ist "It's All", den HOLLY als Gedenksong beschreibt. "Dieser Song ist mehreren alten Freunden gewidmet. Ein Beitrag zu Beerdigungen, an denen ich nicht teilnehmen konnte", sagt sie. Wie immer werden die düsteren Songs durch hellere Titel ausgeglichen - ",Rolling Along' ist ein fröhliches Liedchen, das allen Mut machen sollte." Aber es wäre auch kein HOLLY GOLIGHTLY-Album, wenn es nicht ein oder zwei bissige Songs gäbe. ",Miss Fortune' ist ein unverblümter Ratschlag für alle, die keinen Funken Verstand haben", sagt Holly zur ersten Single-Auskopplung aus dem Album.
Die gefeierte Sängerin und Komponistin Ganna Gryniva präsentiert mit UTOPIA ein Album zwischen ukrainischer Folklore, Indie-Pop und improvisiertem Electro-Folk. Uralte Melodien aus Archiven treffen auf Eigenkompositionen - mal verträumt, mal treibend, immer voller Emotion. Seltene Ritualgesänge wie Malanka mischen sich mit peruanischer Percussion, der Opener Mermaids entführt in eine magische Welt, Stücke wie Baba und Mother ehren starke Frauen. Zemlya erzählt von Grynivas Rückkehr in die Ukraine nach der russischen Invasion. Überraschend fügt sich das deutsche Gedichtlied Der Mann im Mond ein - Ausdruck einer Identität zwischen zwei Kulturen. Mit Gästen wie Ambrose Akinmusire (Trompete) und Maxym Berezhnyuk (Flöten) entsteht ein poetischer, kraftvoller und grenzenloser Sound zwischen Folk, Jazz, Synths und Loops. UTOPIA erscheint am 17. Oktober 2025 bei BERTHOLD records.
Clear Vinyl. Mit ihrem Debüt The Empty Space Between A Seamount And Shock Headed Julia hinterließen The Black Cat's Eye 2023 ein bemerkenswertes Echo in der Szene - ein energetisches und atmosphärisches Werk, das Psychedelic- und Postrock-Elemente auf einzigartige Weise vereinte und schnell vergriffen war. Nun, zweieinhalb Jahre später, präsentiert das Frankfurter Quintett sein neues Album Decrypting Dreams Of Weird Animals And Strange Objects. Auch diesmal lotet die Band die Grenzbereiche zwischen Psychedelic-, Kraut- und Post-Rock aus. Die Musik oszilliert zwischen hypnotischem Drive, verträumten Gitarrenflächen und dynamischen Spannungsbögen. Das Album umfasst sechs Songs, deren Spannweite von fünf- bis zehnminütigen Klangreisen reicht. Neu ist, dass diesmal zwei Bandmitglieder Kompositionen beisteuerten: Neben Gitarrist und Bandgründer Christian Blaser stammt die Hälfte des Materials von Bassist Jens Cappel. Sein kraftvoller, direkter Stil ergänzt Blasers atmosphärischen Ansatz ideal. Blaser: ,Auf dem Debütalbum stammten alle Stücke von mir. Als Gründer der Band lag mein Fokus zunächst darauf, eine musikalische Vision und Richtung vorzugeben. Jens war zu diesem Zeitpunkt noch nicht so in die kreativen Prozesse eingebunden, obwohl er ein außerordentlich talentierter und umtriebiger Musiker ist. Er veröffentlicht regelmäßig großartige neue Musik auf den Bandcamp-Seiten seiner eigenen Projekte, zum Beispiel The Black Black Paint. Als es dann an das Schreiben neuer Songs für das zweite Album ging, brachte Jens einige wirklich tolle Demos mit ein." Stilistisch verbindet das Album, wie schon der Vorgänger, klassische 70er-Einflüsse mit zeitgenössischer Rockmusik - man hört Anklänge an Can, Motorpsycho, Neu!, Indie- und Stonerrock, aber auch an David Gilmours Gitarrenästhetik. Die Musik ist instrumental, einzig im finalen Stück ,The Magic Balloon" übernimmt Jens Cappel den Gesang. Ähnlich rätselhaft wie bei der ersten Platte klingt der Albumtitel: Decrypting Dreams Of Weird Animals And Strange Objects. Blaser erklärt: ,Der Titel ist inspiriert von einem faszinierenden Aspekt der US-amerikanischen TV-Serie Westworld. Dort werden humanoiden Robotern Gefühle und Träume einprogrammiert. Doch weil diese Androiden dadurch immer menschlicher werden, geraten sie außer Kontrolle - die Programmierer suchen daraufhin den Fehler in den von ihnen geschriebenen Quellcodes, analysieren die künstlichen Gefühle, Gedanken und Träume mithilfe ihrer Computerprogramme. Übertragen auf unsere Realität ist der Titel durchaus ironisch gemeint. Unsere moderne Technik vermittelt den Eindruck, wir könnten jeden Bereich unseres Lebens vollständig steuern. Selbstoptimierung und die Kapitalisierung des eigenen Ichs werden zum obersten Prinzip. Eine trügerische Illusion, denn wir sind nur winzige Teile eines größeren, für uns unergründlichen Ganzen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Was kann Kunst zu unserer Wahrnehmung der Welt beitragen? Welche Bedeutung hat es, sich mit musikalischen Mitteln auszudrücken? Durch Technik, Mathematik, Physik und reine Vernunft kommen wir dem Wunder des Lebens und dem Sinn unserer Existenz nicht wirklich näher. Was uns bleibt, ist das Ritual, die Beschwörung, die Ekstase. Musik, Tanz, Malerei, Geschichten - sie offenbaren für kurze Momente den wahren Kern des Lebens, richten unser Verhältnis dazu neu aus und verbinden uns mit dem Universum." Aufgenommen hat die Band wieder im Tonstudio Bieber in Offenbach am Main. Oli Rüger, Studiobetreiber und selbst Musiker, hat langjährige Erfahrung mit dem Aufnehmen von Gitarrenbands. Innerhalb von drei Tagen spielte die Band die Basic Tracks live ein, anschließend ergänzten sie diese durch Overdubs. Rüger war auch als Co-Produzent beteiligt. Cappel: ,Oli hat das richtige Händchen für die perfekte Balance zwischen rohen, heftigen und filigranen Sounds, ohne gleichzeitig den Blick für das große Ganze zu verlieren." Das Werk wurde final von Krautrock-Legende Eroc gemastert - eine passende Wahl für eine Band, die sich nicht nur als Erben der 70er sieht, sondern diese Tradition aktiv in die Gegenwart weiterdenkt. Das monochrome Cover-Artwork unterstreicht eindrucksvoll die dunkle Atmosphäre der Musik. Es verdeutlicht den konzeptionellen Ansatz der Band, Musik nicht nur als Klang, sondern als Raum, Konzept und visionäre Erzählform zu begreifen. Das Titelbild - eine scheinbar endlose Spirale, Symbol für DNA-Strukturen und Ewigkeit - wurde vom italienischen Grafiker Daniele Stochino entworfen. Die Innenseite des Gatefolds verbindet dieses Motiv mit einer Illustration des in Berlin lebenden Grafikers und Musikers Max Emil Hurlebaus. Durch farbige Akzente eröffnet sie kontrastreich neue Perspektiven.
Die erste Zusammenarbeit zwischen dem japanischen Noise-Titan Masami Akita, alias Merzbow, dem legendären brasilianischen Schlagzeuger und Produzenten Iggor Cavalera und dem zukunftsorientierten italienischen Gitarristen und Sounddesigner Eraldo Bernocchi, ,Nocturnal Rainforest", schafft eine Klanglandschaft, die fast überwältigend dicht und verwirrend ist, aber niemals aggressiv oder chaotisch. Es ist ein vollständig immersives Erlebnis, das die jahrelange Arbeit des Trios im Bereich der extremen experimentellen Musik neu kontextualisiert, indem es sich auf Textur, Atmosphäre und sensorische Überlastung konzentriert. Der Noise selbst wird verwendet, um ein raffiniertes Maß an Konzentration zu provozieren; ,Nocturnal Rainforest" ist auf seine eigene Weise meditativ und umhüllt die Zuhörer mit Wellen von Verzerrungen, phantasmatischen, ungemessenen Rhythmen und verwirrenden, bearbeiteten Feldaufnahmen, aber es ist nicht für passives Hören gedacht. Entstanden durch eine Fusion von maßgeschneiderten Techniken, die das Trio seit Jahrzehnten entwickelt, existiert es in einer rohen und mystifizierenden Grenzzone zwischen dem organischen Bereich und der digitalen Welt - einem Ort, der zu vertraut ist, um ignoriert zu werden. Als einer der bekanntesten und produktivsten Noise-Künstler der Welt hat Akita vielbeachtete, genreprägende Alben auf so unterschiedlichen Labels wie Relapse, Important Records, Tzadik, Cold Spring und Soleilmoon veröffentlicht und mit einer Vielzahl von Künstlern zusammengearbeitet, von Keiji Haino und Mika Patton bis hin zu Melt-Banana und Boris. Seit 1979 hat er über 500 Merzbow-Alben veröffentlicht, darunter das Tape-Experiment ,Pornoise/1kg Vol.1" von 1984, das bahnbrechende Noise-Wall-Album ,Pulse Demon" von 1996 und das dubartige ,Merzbuddha" von 2005. Cavalera ist vor allem als Mitbegründer der brasilianischen Metal-Band Sepultura bekannt. Seit er die Band 2006 verlassen hat, beschäftigt er sich intensiv mit experimenteller Underground-Musik und arbeitet mit Künstlern wie Laima Leyton, Ninos Du Brasil, Raven Chacon, Linekraft, Petbrick, Pig Destroyer, Soulwax, Dwid Hellion, Shane Embury und anderen zusammen. Bernocchi begann seine Karriere in den 70er Jahren in verschiedenen Punkbands und wurde in den 80er Jahren bekannt, als er das postindustrielle Kollektiv Sigillum S mitbegründete und Kontakte knüpfte, die sich über die gesamte globale Underground-Szene erstreckten. Als aktives Mitglied der einflussreichen Illbient-Bewegung arbeitete er mit einigen der wichtigsten Persönlichkeiten des Genres wie Spectre, Bill Laswell und DJ Olive zusammen und nahm für WordSound sowie das Kult-Hip-Hop-Label Rawkus auf. Bernocchi hat seine innovativen Aktivitäten fortgesetzt, indem er als SIMM mit dem Grammy-Gewinner Grime MC Flowdan zusammengearbeitet und mit Harold Budd, Robin Guthrie von den Cocteau Twins, Gaudi Nils Petter Molvaer, Hoshiko Yamane und vielen anderen aufgenommen hat. ,Nocturnal Rainforest" ist das Ergebnis der kontinuierlichen musikalischen Entwicklung jedes einzelnen Künstlers, angetrieben von extremer Musik, aber gemildert durch Deep-Listening-Techniken, die Präsenz statt Distanzierung erwarten. Auf ,Swietnenia Macrophylla" vermitteln suggestive, feuchte Klanglandschaften zunächst ein prekäres Gefühl der Sicherheit, das an den Rändern durch schnurrende Schwingungen, die die Fauna des Dschungels imitieren, verschwimmt. Und diese Ruhe wird schnell durch perkussive, nebelhornartige Verzerrungen unterbrochen, die das Ausmaß der Vision des Trios verdeutlichen. Es handelt sich nicht nur um rohen Lärm, die raueren Elemente werden durch subtile Wellen wogender Atmosphäre und schwüle Low-End-Drones unterbrochen, bevor der Track in eine Symphonie computergenerierter Stottergeräusche übergeht. Es gibt ein ständiges Hin und Her zwischen organischen und künstlichen Klängen - bevor man sich an den DAW-verfälschten Lärm gewöhnt hat, trüben collagierte Bandübersteuerungen und zerschnittene Verstärkerbrummen die Atmosphäre, verwirren gezielt die Sinne und verschleiern die Quellen. Dieser Gedanke wird in ,Ceiba Pentandra" fortgesetzt, wenn das Trio den wimmelnden Klängen des Dschungels mit knurrenden, surrenden Elektronikklängen und dichten Interferenzen folgt. Was als Vogelgesang und Insektenchor beginnt, verwandelt sich in eine Wand aus ohrenbetäubender, transzendenter Vollspektrum-Textur, die sich wie ein langsam voranschreitender Sturm über einer schattigen Wildnis auftut.
Zum 10-jährigen Jubiläum von Meliora erscheint eine exklusive Deluxe-Edition auf Vinyl.
Das Album umfasst 15 Songs auf 2xLP Standard-Vinyl und kommt in einem hochwertigen Doppelcover
mit breitem Rücken und glänzendem Finish. Jede Edition enthält ein spezielles Vinyl in Sonderfarbe sowie
eine Papa III Mummy Dust Gedenkprägung mit metallic-grünem Pantone-Detail.
Abgerundet wird das Package durch einen 10th Anniversary Sticker auf der Folienverschweißung, der die
besondere Natur dieser Pressung hervorhebt.
Als Villagerrr sind Mark Allen Scotts geduldige Songs faszinierend und unverkennbar vom Mittleren Westen geprägt. Auf seinem neuesten Album ,Tear Your Heart Out" fängt der produktive Künstler aus Ohio ruhige, alltägliche Erlebnisse ein und verleiht ihnen eine entwaffnende emotionale Klarheit. Es ist ein Album für lange Autofahrten im Sonnenlicht und für kleine Stadtfeste. Das Album ist vollgepackt mit zu Hause aufgenommenen Songs aus dem Bereich des geschmackvollen Indie-Rock mit dezentem Twang und festigt Scotts Stellung als unverzichtbare Stimme neben der aufstrebenden Welle seiner Kollegen und Kollaborateure. Ursprünglich 2024 von Darling Recordings veröffentlicht, wurde ,Tear Your Heart Out" begeistert aufgenommen und erfolgte auf einer Welle der Begeisterung, die zu einer Handvoll ausverkaufter Kassettenauflagen, Tourneen mit Real Estate, Horse Jumper of Love und Momma und zuletzt einen Plattenvertrag bei Winspear, dem in LA ansässigen Label, das bereits die Durchbruchsalben von Slow Pulp, Barrie und Wishy veröffentlicht hat. Das Label wird die LP zum ersten Mal auf Vinyl veröffentlichen.
Als Villagerrr sind Mark Allen Scotts geduldige Songs faszinierend und unverkennbar vom Mittleren Westen geprägt. Auf seinem neuesten Album ,Tear Your Heart Out" fängt der produktive Künstler aus Ohio ruhige, alltägliche Erlebnisse ein und verleiht ihnen eine entwaffnende emotionale Klarheit. Es ist ein Album für lange Autofahrten im Sonnenlicht und für kleine Stadtfeste. Das Album ist vollgepackt mit zu Hause aufgenommenen Songs aus dem Bereich des geschmackvollen Indie-Rock mit dezentem Twang und festigt Scotts Stellung als unverzichtbare Stimme neben der aufstrebenden Welle seiner Kollegen und Kollaborateure. Ursprünglich 2024 von Darling Recordings veröffentlicht, wurde ,Tear Your Heart Out" begeistert aufgenommen und erfolgte auf einer Welle der Begeisterung, die zu einer Handvoll ausverkaufter Kassettenauflagen, Tourneen mit Real Estate, Horse Jumper of Love und Momma und zuletzt einen Plattenvertrag bei Winspear, dem in LA ansässigen Label, das bereits die Durchbruchsalben von Slow Pulp, Barrie und Wishy veröffentlicht hat. Das Label wird die LP zum ersten Mal auf Vinyl veröffentlichen.
Als Villagerrr sind Mark Allen Scotts geduldige Songs faszinierend und unverkennbar vom Mittleren Westen geprägt. Auf seinem neuesten Album ,Tear Your Heart Out" fängt der produktive Künstler aus Ohio ruhige, alltägliche Erlebnisse ein und verleiht ihnen eine entwaffnende emotionale Klarheit. Es ist ein Album für lange Autofahrten im Sonnenlicht und für kleine Stadtfeste. Das Album ist vollgepackt mit zu Hause aufgenommenen Songs aus dem Bereich des geschmackvollen Indie-Rock mit dezentem Twang und festigt Scotts Stellung als unverzichtbare Stimme neben der aufstrebenden Welle seiner Kollegen und Kollaborateure. Ursprünglich 2024 von Darling Recordings veröffentlicht, wurde ,Tear Your Heart Out" begeistert aufgenommen und erfolgte auf einer Welle der Begeisterung, die zu einer Handvoll ausverkaufter Kassettenauflagen, Tourneen mit Real Estate, Horse Jumper of Love und Momma und zuletzt einen Plattenvertrag bei Winspear, dem in LA ansässigen Label, das bereits die Durchbruchsalben von Slow Pulp, Barrie und Wishy veröffentlicht hat. Das Label wird die LP zum ersten Mal auf Vinyl veröffentlichen.
Megaloh hat die deutsche Musikszene in regelmäßigen Abständen auf’s nächste Level gehoben und im
selben Atemzug schonungslos gedemütigt.
Sein neues Album „Schwarzer Lotus“ ist ein besonderes Werk und eine konsequente Hommage an die
Zeit seiner frühen musikalischen Prägung. 14 Tracks bilden ein bemerkenswert stures, durchweg herausforderndes, die aktuellen Trends des Musikmarktes bewusst missachtendes Konzeptalbum. Wer es verstehen
möchte, sollte sich die Zeit nehmen.