Following the release of the single Maqlab, the Marseille-based duo Caïn و Muchi presents their debut full-length album Dounia دنيا.
This takes listeners on a journey through a rich tapestry of industrial gloom woven of dubstep, grime, and contemporary hip-hop. In this album, these ‘labels’ matter as much as they don’t, given the heavy mutations they undergo, in a That’s Hara Kiri fashion (RIP Sd Laika).
At the heart of this record lies a dense yet harmonious sound palette, featuring meticulous vocal processing of lead singer Vanda’s voice, which engages reflection on their shared and individual lives.
As the album progresses, the lyrics reveal layers of stress and trauma linked to colonial experience, intertwined with multiple references to North African ghost stories and legends.
The result is a resonant experience, where the wraithlike and glacial instrumentals crafted by the duo encapsulates the introspective act of witnessing the turmoil of our current world.
For the second time, the Geneva-based duo Cyril Cyril hands the microphone to the Syndicat du Futur. Behind this small group campaigning for a better future are Jeannot and Marilou, Zoé, Marlowe and Lenaïs — the respective children of Cyril (Yeterian) and Cyril (Bondi). Two years after La Météo / Le Monde Embêtant, the crew is back. The voices have grown and changed, but the sharp perspective remains, and the adult world had better watch out.
On Le Petit Bonhomme Orange, a certain D. Trump takes a hit. Seen from a child’s point of view, the war leader and his gesticulations look less like a figure of authority than a ridiculous scarecrow ruling through fear. And when power turns grotesque, it stops being intimidating.
With Le Gros Hit, it’s time for the absurd. A song that builds itself in plain sight, stacking lines with no apparent logic and embracing its own laziness. A reminder that you can make a track with three ideas and a chorus, and sometimes that’s all it takes.
Midi Deux Entertainment is back with his first compilation dedicated to Zizou & the Roudourou stadium. Artists of the EP come from Bretagne and offer us great techno & acid tracks.
Ein echter Dance-Klassiker ist zurück auf Vinyl! „2 Times“ von Ann Lee, der große Superhit aus dem Jahr 1998, erscheint endlich wieder als farbige, streng limitierte 12“ Maxi Single.
Mit seinem unverwechselbaren Eurodance-Sound, der eingängigen Melodie und dem legendären Refrain gehört „2 Times“ zu den unvergessenen Dance-Hits der späten 90er Jahre. Jetzt gibt es den Kult-Track endlich wieder als besonderes Vinyl-Release – ein Highlight für Nostalgiker, DJs und alle Vinyl-Liebhaber.
Die 12“ Maxi Single bietet insgesamt 5 verschiedene Mixe und lädt damit zu einer musikalischen Zeitreise zurück in die große Ära des 90er-Jahre-Dance ein.
Das farbige Vinyl und die streng limitierte Auflage machen diese Veröffentlichung zu einem besonderen Sammlerstück, das in keiner Dance- und Vinyl-Sammlung fehlen sollte.
Seit fast 35 Jahren beschreitet Eddy Louiss einen ganz eigenen musikalischen Weg, stets mit seiner eigenen Band und – mit der möglichen Ausnahme von Stan Getz – ohne nennenswerte Zusammenarbeit mit anderen Jazzgrößen. Als André Damon daher am Abend des 17. August 1988 auf die Idee kam, ein Duo mit Michel Petrucciani auf das Programm zu setzen, übertrafen die Ergebnisse seine Erwartungen bei weitem. Das Zusammentreffen dieser beiden großartigen Musiker fand im „Petit Journal Montparnasse“ statt: drückende Hitze, ein vollbesetzter Saal und fast 300 Menschen, die vor der Tür stehen blieben, enttäuscht darüber, dass sie das Konzert nicht besuchen konnten. Francis Dreyfus und ich waren davon besessen, dieses außergewöhnliche musikalische Erlebnis noch einmal aufleben zu lassen. Michel Petrucciani, der ständig um die Welt tourte, war jedoch selten verfügbar. Im Juli 1993 standen sich Michel und Eddy beim Montreux-Festival anlässlich einer „Dreyfus-Nacht“ erneut gegenüber – in einem prächtigen „Summertime“, bei dem die offensichtliche Chemie zwischen diesen beiden großartigen Künstlern bereits voll zur Geltung kam. Das lang ersehnte Wiedersehen fand schließlich am 31. Mai 1994 in der Maison de la Radio vor einem aufmerksamen Publikum aus Freunden, Musikern, Künstlern und Journalisten aller Fachmedien statt. Nach einem herzlichen und – oh, wie begeisterten – Empfang durch alle Anwesenden wollten Eddy und Michel ihre Zusammenarbeit auf Tonband festhalten, was an drei magischen Abenden im „Petit Journal Montparnasse“ am 14., 15. und 16. Juni 1994 gelang. Hier ist die erste Schallplatte, die aus diesen Abenden hervorgegangen ist.
EELS, eine der eigenwilligsten und beständig gefeierten Bands der Rockgeschichte, melden sich mit ihrem 16. Studioalbum zurück. COOKIE HAPPENED findet E (Mark Oliver Everett) dort, wo er am stärksten ist: in den kleinen Siegen des Lebens, den unvermeidlichen Enttäuschungen – und dem stillen Wunder, überhaupt hier gewesen zu sein.
Den Albumtitel erklärt E mit einem Zitat des großen Philosophen unserer Zeit, dem Cookie Monster: „Me no cry because cookie is finished. Me smile because cookie happened." Alles wird vergessen werden – aber war es nicht trotzdem etwas Schönes, dass es geschah?
Die erste Single 'Cap In Hand' gibt einen bittersüßen Vorgeschmack: ein abgeklärt-bewegender Song aus der Perspektive von jemandem, der seine Fehler endlich eingesteht und versucht, die Dinge wieder geradzubiegen.
COOKIE HAPPENED folgt auf das 2024 erschienene und vielgelobte EELS TIME! und beweist einmal mehr, dass kaum ein anderer Künstler so gut darin ist, im Chaos des Lebens Bedeutung zu finden.
EELS, eine der eigenwilligsten und beständig gefeierten Bands der Rockgeschichte, melden sich mit ihrem 16. Studioalbum zurück. COOKIE HAPPENED findet E (Mark Oliver Everett) dort, wo er am stärksten ist: in den kleinen Siegen des Lebens, den unvermeidlichen Enttäuschungen – und dem stillen Wunder, überhaupt hier gewesen zu sein.
Den Albumtitel erklärt E mit einem Zitat des großen Philosophen unserer Zeit, dem Cookie Monster: „Me no cry because cookie is finished. Me smile because cookie happened." Alles wird vergessen werden – aber war es nicht trotzdem etwas Schönes, dass es geschah?
Die erste Single 'Cap In Hand' gibt einen bittersüßen Vorgeschmack: ein abgeklärt-bewegender Song aus der Perspektive von jemandem, der seine Fehler endlich eingesteht und versucht, die Dinge wieder geradzubiegen.
COOKIE HAPPENED folgt auf das 2024 erschienene und vielgelobte EELS TIME! und beweist einmal mehr, dass kaum ein anderer Künstler so gut darin ist, im Chaos des Lebens Bedeutung zu finden.
Das 2016 erschienene "Teens of Denial" markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der Karriere von Car Seat Headrest und insbesondere von Frontmann Will Toledo. Nach einer Reihe von lo-fi Bedroom-Produktionen, die Toledo größtenteils allein aufgenommen hatte, war es das erste Album, das mit voller Bandbesetzung und größerem Studioaufwand entstand. Veröffentlicht wurde es über das renommierte Indie-Label Matador Records, bei dem Toledo kurz zuvor unter Vertrag genommen wurde. Das Album verbindet introspektive Texte mit energiegeladenem Indie-Rock und greift Themen wie Selbstfindung, Angst, Isolation und Jugendkultur auf. Songs wie "Fill in the Blank", "Drunk Drivers/Killer Whales" und "Destroyed by Hippie Powers" wurden schnell zu Publikumslieblingen und halfen der Band, ein deutlich größeres Publikum zu erreichen. "Teen Of Denial: (Joe"s Story)" ist nun ein komplettes Remake dieses 10 Jahre alten Klassiker. Toledo, der seinen Songbook gerne neuinterpretiert, wechselt hier die Perspektive und erzählt die Geschichte aus der Sicht von Joe. Auf dem Originalalbum verwendete Toledo häufig den Namen "Joe" als Pseudonym - eine subtile Hommage an Daniel Johnston. Als er Teens im Vorfeld seines 10-jährigen Jubiläums erneut aufgriff, verspürte er den Drang, Joe eine eigene Hintergrundgeschichte zu geben, und begann, das Album entsprechend anzupassen, um diese Geschichte zu erzählen. Die Band kehrte gemeinsam mit dem Teens-Produzenten Steve Fisk ins Studio zurück, um das Werk zu überarbeiten - mit angepassten Texten, überarbeiteten Arrangements und neuen Aufnahmen im "Denial-Stil", darunter "Optimistic Son" und die hymnische Single "Joe Drives Again". Das Ergebnis bewahrt die düstere Note und den jugendlichen Zynismus von Teens, lässt aber zugleich eine Spur mühsam errungener Mitmenschlichkeit in den Gesamtklang einfließen.
Locust, das Projekt des legendären englischen Elektronikmusikers Mark Van Hoen, freut sich, das neue Album „Spectral+“ über TODO Records zu veröffentlichen. „Spectral+“ ist eine vielseitige, einzigartig ausgefallene Sammlung, die klassische Einflüsse wie Giorgio Moroder, Brian Eno, My Bloody Valentine und Boards of Canada als Ausgangspunkte für neue Wege nutzt. Mit dabei sind Musiker wie Neil Halstead von Slowdive, Olive Kimoto, Natasha Morrow, Nick Holton von Black Hearted Brother und Griff Spex, dessen industriell-elektronischer Touch dem Album eine unerwartete und mitreißende Dimension verleiht.
Die Ankündigung des Albums folgt auf große Vorfreude seitens der Fans, seit Van Hoen eine neue Live-Besetzung zusammengestellt hat, mit der er seit September an ausgewählten Terminen in den USA neues Material uraufführt – darunter als Headliner beim „Elsewhere“-Takeover von Perfectly Imperfect, beim „And Always Forever Festival“ und beim „Flower Moon Festival“ –, was ihre ersten Live-Auftritte seit ihrer Zeit als Vorband von Massive Attack in den 90er Jahren markiert.
In den letzten Jahren hat das Projekt eine beeindruckende Kult-Anhängerschaft aufgebaut. Das Publikum besteht nicht nur aus denen, die sich an seine Tourneen mit Autechre und Aphex Twin erinnern, sondern auch aus einer aufstrebenden jüngeren Generation, die Locust durch das Trip-Hop-Revival und die Präsenz in den sozialen Medien entdeckt hat.
Die hochgeschätzte Sängerin, Songwriterin und Produzentin Mary Bragg aus Nashville legt ihr erstes neues Album seit über vier Jahren vor, das in den FAME Studios in Muscle Shoals zusammen mit dem Grammy-Gewinner John Paul White und dem gefeierten Produzenten, Toningenieur und Keyboarder Ben Tanner aufgenommen wurde. Jeder Song ist im Grunde ein Geheimnis, das man einem Fremden anvertraut. Wenn die Wahrheit klar wird, erkennt sich der Fremde darin wieder. Mit ihrem sechsten Album in voller Länge präsentiert Bragg der Außenwelt eine Sammlung zutiefst persönlicher Geschichten. Mary Bragg wird von einer Begleitband aus Größen des Southern Rock unterstützt, darunter Chad Gamble (Jason Isbell & the 400 Unit), Zac Cockrell (Alabama Shakes) und Jay Gonzalez (Drive-By Truckers), und liefert ein Album, das zugleich weitreichend und intim ist. Secrets to Strangers" ist ihr eindrucksvollster Beweis für Seele, Verletzlichkeit und hart erkämpftes Selbstbewusstsein, getragen von prägnantem Songwriting und unbestreitbarer Kunstfertigkeit. Auch wenn frühere Beiträge in Rolling Stone, NPR und Forbes bereits für sie gesprochen haben, zeigt sich Bragg hier in absoluter Bestform.
Mutant präsentiert in Zusammenarbeit mit WaterTower Music und DC Studios stolz die erste physische Veröffentlichung von Claudia Sarne’s Original-Soundtrack zu „Supergirl“. Die Komponistin Claudia Sarne sagte über die Entstehung der Musik für „Supergirl“: „Die Vertonung von ‚Supergirl‘ war wie ein wilder Fiebertraum. Ich habe mich besonders mit der Unordnung und Komplexität ihrer Figur identifiziert und liebte die Bandbreite, die der Film erforderte. Die Möglichkeit, von dreckigen Synth-Basslinien und -Sequenzen zu großen thematischen Orchesterstücken und traurigen Solo-Klavierpassagen zu wechseln, war eine unglaubliche Reise. Craig wünschte sich Musik, die das Gefühlsleben der Figuren zum Ausdruck bringt – von Ruthyes Herzschmerz und Idealismus über Karas Verzweiflung und Rebellion bis hin zu Lobos Nihilismus und Krem’s Schrecken; all das verbunden durch die Liebesgeschichte zwischen Kara und Krypto.“ Mit einem Cover-Artwork von Bilquis Evely, gepresst auf 2x 140 gm Farbvinyl, mit einer im Siebdruckverfahren bedruckten D-Seite.
ADULT. kooperiert nicht. Seit über 25 Jahren verkörpert die dystopische Detroit-Synth-Punk-Institution, gegründet von Nicola Kuperus und Adam Lee Miller, unbeirrbare Frustration, Misstrauen und Beklemmung. Man könnte erwarten, dass sich die Kanten mit der Zeit abschleifen, doch ADULT. hat kein Interesse am Komfort eines Vermächtnisses. Noch nie klang die Musik des Duos so unmittelbar, so dringlich und so unverhohlen wütend wie auf dem abschließenden, kompromisslosen Kissing Luck Goodbye.Mit aufgerüstetem Equipment und einer neuen Klangbibliothek gebaut, ist das Material erdrückend dynamisch, lauter - und zugleich klarer. Kuperus' dominante Darbietung rückt im Mix stärker in den Vordergrund und skizziert ein Arsenal aus lebhaften, ätzenden Rufen, Sprechchören und Gedankensplittern. Lachen - ob in den Texten oder als besessene Präsenz - fungiert als Leitmotiv und verweist auf die bedrohliche Absurdität der modernen Zeit.,THE CHAOS IS WHAT THEY WANT", singt sie in ,R U 4 $ALE" - zugleich eine Absichtserklärung: einer brennenden Welt aus Gier und Unordnung mit trotzigem, meisterhaft zusammengebautem Chaos zu begegnen. ,Du hast in dieser Höllenlandschaft, in der wir gerade leben, zwei Möglichkeiten: kämpfen oder depressiv sein", sagt Miller. ,Beides ist okay. Aber, na ja, die Entscheidung war einfach."ADULT. ist bekannt für hochriskante Katharsis auf der Bühne und griff kürzlich auf seinen Backkatalog an Bassgitarren-Songs aus den 2000ern zurück, wobei sie die vorausschauende Anxiety Always-Ära erneut nachzeichneten - teils aus Notwendigkeit angesichts der heutigen politischen und technologischen Angsttemperatur. Die Reaktion war sofort spürbar: ,Wir waren in Paris, und die Kids sind von der Bühne gesprungen. Und ich dachte nur: Das ist großartig. Das ist irgendwie die Energie, in die ich wieder zurückwill", sagt Kuperus.Diese Erkenntnis fiel mit einer Reihe von Rückschlägen zusammen - Kuperus' Anfällen von chronischem Schwindel, dem Verlust ihres engen Freundes und Kollaborateurs Douglas McCarthy von Nitzer Ebb, dem das Album gewidmet ist - alles unter dem drohenden Regime noch einmal erheblich verschärft. ,Wir dachten nur: Alles zerbricht. Wir zerbrechen. Wir sind kaputt." Dieses Gefühl hielt jedoch nicht an, denn letztlich waren sie viel zu sehr von Wut aufgeladen, um stillzuhalten. Die Stimmung vor Kissing Luck Goodbye waren vier Mittelfinger, die kerzengerade nach oben zeigten.Anstatt sich zurückzuziehen, konzentrierten sie sich auf den Prozess und überarbeiteten ihr Setup - inklusive der ersten neuen Mikrofone seit 20 Jahren. Hält man das Album an irgendeiner Stelle an, zählt man wahrscheinlich ein Dutzend Dinge, die gleichzeitig passieren, in seltsamer, schwindelerregender und dissonanter Harmonie. ,No One Is Coming" attackiert Untätigkeit angesichts des Faschismus - ,NO ONE IS COMING TO YOUR RESCUE". ,None of It's Fun" feuert mit atemloser Dringlichkeit, rasenden Glissandi und pointierten Zeilen wie: ,OH I AM TEARING MY GUTS OUT / LOOK AT ME_ DO YOU THINK THAT THIS IS AMUSING?"Eine geradlinige Basslinie und Kickdrum prallen im Abschlusstrack ,Destroyers" auf pulsierende Mantras, werden dann vollständig gesättigt und kakophonisch. Ihre jüngeren Ichs hätten den Song vielleicht sich selbst zerstören lassen, doch hier gelang es ihnen, die Lautstärke durch alle Extreme hindurch zu stabilisieren und Raum für ein eindringliches, abschließendes A-cappella zu schaffen: WE PAY THE PRICE FOR THOSE IN POWER EXPLOITING YOU EXPLOITING ME CONSUMING YOU CONSUMING ME SICK SICK SICK SICKENING IT IS US THAT ARE DEVOURED BY EVERYTHING I WILL EAT YOUR HATE
Das selbstbetitelte Debüt von South 1998 (ehemals South) ist vielleicht das, was dem alten Label Jagjaguwar jemals am nächsten kam, Musik zu veröffentlichen, die sich auch bei, sagen wir mal, ECM Records wie zu Hause anhören würde. Spitzt die Ohren, und ihr werdet es hören - Pat-Metheny-artige, klare, ausgefallene Gitarrenklänge, die geduldig zu trägen, hypnotischen, an Steve Reich erinnernden mathematischen Sackgassen geschichtet werden; ineinandergreifende Hackbretter und Vibraphone, die fallen und wogen wie an einem seltenen Tag mit starkem Schneefall in einer Stadt im Süden; die leisen und selbstbewussten Gesänge von Patrick Phelan und Nathan Lambdin, untermalt von den gleichmäßigen Rhythmen des Schlagzeugers Tod Parkhill. Bei der Erstveröffentlichung bezeichneten wir das Projekt aus Richmond, Virginia, als ,Exegese der großen Ambient-Rock-Momente des 20. Jahrhunderts". Daran halten wir fest. Doch bei näherer Betrachtung und mit dem Rückblick auf fast 30 Jahre seit der Veröffentlichung der LP sind ihre kleinen, kniffligen Schätze erst richtig zur Entfaltung gekommen. Es fällt schwer, keinen Vergleich zu einer zeitgenössischeren Künstlergeneration anzustellen, wenn man ,South 1998" wiederentdeckt, das nun aus SEO-Gründen umbenannt wurde (wer hätte das damals gedacht!?!?). Der experimentelle Slowcore-Experimentalismus von Escho Records aus Kopenhagen und ML Buch; ein bisschen von den Vorreitern der Cloudrock-Szene (und Jag-Labelkollegen) Chanel Beads; eine ganze Reihe von Veröffentlichungen des angesehenen (und unterschätzten) norwegischen Labels Hubro. Aber es verdient auch einen Platz im Regal neben seinen zeitgenössischen ,Post-irgendwas"- und ,Pre-irgendwas"-Kollegen von damals - Tortoise, Bark Psychosis, The Sea & Cake. ,South" von 1998, ein unbestrittener Jagjaguwar-Klassiker, war an sich nie verloren gegangen, aber wir haben es für euch wiederentdeckt - zum ersten Mal überhaupt auf Vinyl, als Teil unserer Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum.
Für die Feier des Miteinanders! Mit ihrem zweiten Album "Wenn man das Licht zurückverfolgt, weiß man, wie alt die Sterne sind" gelingt WIM ein eindrucksvoller Schritt nach vorn. Die Hamburger Künstlerin verbindet erstmals ihre poetische Tiefe mit einem neuen, synth-poppigen Sound, der Raum für Leichtigkeit und Bewegung schafft. In zehn Songs erzählt sie von prägenden Momenten, Verlust, Erinnerung und dem, was Menschen im Verborgenen formt. Dabei entsteht ein Album, das Empathie einfordert, ohne zu beschweren - und das zeigt, dass selbst schwere Themen tanzbar sein können. Produziert von Tobias Siebert (Kettcar, Enno Bunger), klingt die Platte organisch und frisch - unverkennbar WIM, aber mutiger und offener als je zuvor, fast schon moderner, urbaner XL-Pop: Die Songs werden rhythmusgetriebener, luftiger und teils konsequent vom Beat getragen. Und wenn es inhaltlich doch zu schwer wird, tanzt WIM im Studio zu Paula Hartmann, hört Chappell Roan und lässt sich von Wir Sind Helden inspirieren. LP farbiges Coke Bottle Green Vinyl (140g), CD Digipak mit Posterbooklet.
Altsaxofonist Lou Donaldson wurde schnell zu einer festen Größe des Blue-Note-Labels, nachdem er 1952
als Sideman an der Seite von Thelonious Monk und Milt Jackson zu hören gewesen war. Noch im selben
Jahr begann er, eigene Sessions als Bandleader einzuspielen und blickte, als er 1960 ins Van Gelder Studio zurückkehrte um sein hervorragendes Album ”Sunny Side Up” aufzunehmen, bereits auf ein Dutzend
Aufnahmesessions unter eigenem Namen zurück. In vielerlei Hinsicht ist das Album ein Paradebeispiel für
den typischen Blue-Note-Hard-Bop-Sound: eine Mischung aus swingenden Standards und bluesgetränkten
Eigenkompositionen, die von einem Quintett mit viel Gefühl und Ausdruck interpretiert werden.
Altsaxofonist Jackie McLean war 1959 bereits seit fast einem Jahrzehnt eine feste Größe der New Yorker
Jazzszene, als er für Blue Note als Bandleader aufzunehmen begann. Die gesamten 1950er-Jahre hindurch
hatte er sich an der Seite von Bebop-Legenden wie Miles Davis und Charles Mingus seine Sporen verdient.
Sein zweites Blue-Note-Album ”Swing, Swang, Swingin’” hält das schwungvolle Versprechen des Titels
voll und ganz ein. Mit Energie und Spielfreude führt McLean durch ein mitreißendes Programm. Als
einziger Bläser des Quartetts steht sein unverwechselbarer Sound ganz im Mittelpunkt: Sein markanter,
leicht herber Ton und sein ausgeprägtes Gespür für moderne Harmonik verleihen seinen leidenschaftlichen
Improvisationen eine besondere Strahlkraft. Neben Standards von Irving Berlin, Johnny Mercer oder Cole
Porter präsentiert McLean eine beschwingte Interpretation von Benny Golsons ”Stable Mates”, bevor das
Album mit seiner eigenen Blues-Komposition ”116th and Lenox” seinen Abschluss findet.
“High Spirits” zeigt eine ungewöhnliche, nicht minder faszinierende Seite des jamaikanisch-britischen Altsaxophonisten Joe Harriott, eines der großen Originale des britischen Jazz. Nach seinen bahnbrechenden
Free-Form-Experimenten widmete sich Harriott hier acht Songs aus dem gleichnamigen Musical von Hugh
Martin und Timothy Gray. Mit Shake Keane an Trompete und Flügelhorn, Coleridge Goode am Bass
und Bobby Orr am Schlagzeug ist Harriotts klassisches Quintett in Bestform zu hören. Aufgenommen
im September 1964 und 1965 als Teil der von Denis Preston betreuten Lansdowne Series veröffentlicht,
verbindet das Album melodische Zugänglichkeit mit souveränem Post-Bop und brillanten Improvisationen.
Auf den Alben der “Verve Remixed”-Reihe war Nina Simone stets die unbestrittene Favoritin. Jetzt wird
die “High Priestess of Soul” auf “Verve Remixed // Nina Simone” mit acht brandneuen Mixen gefeiert. Die
Gelegenheit zu dem Projekt ergab sich, als Verve Records Anfang 2026 die Feierlichkeiten zu seinem 70-
jährigen Jubiläum einläutete. Unter dem Titel “Year of Nina” begann man damit, jeden Monat einen brandneuen Remix eines Nina-Simone-Klassikers als digitale Single zu veröffentlichen. Das Echo der Musikfans
war überwältigend. Der universelle Appeal von Ninas Musik wird dadurch verdeutlicht, dass mit Solomun,
DESIREE, Supershy, Mochakk, HAAi, Austin Millz, Dublon und Antdot acht der derzeit angesagtesten
DJs, Remixer und Produzenten aus unter anderem den USA, Brasilien, Südafrika und Großbritannien für
das Projekt gewonnen werden konnten.
Purple color LP, 140g, Single Sleeve
Die langjährigen Freunde Bibio und Dorian Concept tun sich nach diversen Kollaborationen für das gemeinsame Instrumentalalbum "Answers" zusammen. Ein Großteil der Musik entstand aus der Ferne; Ideen wurden zwischen Wales und Österreich hin- und hergeschickt, was die Vorliebe beider Künstler für einen eher zurückgezogenen, prozessorientierten Schaffensprozess widerspiegelt. Der britische Produzent Bibio, bekannt für die Verbindung von Folk, Ambient und Lo-Fi-Tape-Texturen, steuert eine greifbare, von der Gitarre geprägte Wärme bei, während der Wiener Dorian Concept, Autodidakt am Keyboard und Improvisationskünstler am Synthesizer, seinen fließend-experimentellen Ansatz elektronischer Komposition einbringt. Auch an der visuellen Gestaltung arbeitete das Duo eng zusammen; Videos und Artwork entstanden gemeinsam, inspiriert von der geteilten Liebe zu Vintage-Kameras und visuellem Spiel. Das Ergebnis ist ein texturreiches Instrumentalalbum, das sich weniger wie eine erste Zusammenarbeit anfühlt, sondern vielmehr wie eine Fortsetzung: Zwei eigenständige Stimmen treffen in einer gemeinsamen Sprache aufeinander, die über Jahre gegenseitiger Inspiration und stillen Experimentierens gereift ist. Beide Formate enthalten ein Concertina-Booklet, gefaltet in Ziehharmonika-Form.
Here we go! Ein echter 90er-Jahre-Kult-Hit ist zurück auf Vinyl! „Saturday Night“ von Whigfield, der legendäre Top-Hit aus dem Jahr 1994, ist endlich wieder als streng limitierte farbige 12“ Maxi Single erhältlich.
Mit seinem unverwechselbaren Dance-Sound, der eingängigen Melodie und dem legendären „Saturday Night“-Refrain eroberte Whigfield 1994 die internationalen Charts und wurde zu einem der großen Dance-Klassiker der 90er Jahre.
Jetzt gibt es den Hit endlich wieder auf hochwertigem, farbigem Vinyl – ein echtes Highlight für alle Fans der 90s, Dancefloor-Klassiker und Vinyl-Sammler.
Die Maxi Single enthält insgesamt 4 verschiedene Mixe und bietet damit gleich mehrere Versionen des unvergessenen Dancefloor-Hits.
Error 404 ist das Debütalbum von Roubix. Glitch Pop auf dem Fundament von Italo Disco. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Es klingt, als würde Europa der 80er durch ein gestörtes Signal senden. Arpeggios, große analoge Hooks und der typische 80er-Drumsound – alles bricht auseinander, setzt wieder ein und baut sich neu auf. Der Glitch ist kein Fehler. Er ist der Kern des Albums. Nostalgie, die nicht vollständig lädt. Verbindungen, die immer wieder abbrechen. Und trotzdem hört man nicht auf zu tanzen. Vergangenheit und Gegenwart laufen hier nicht nebeneinander – sie kollidieren. Nach seinem Einzug ins Halbfinale des Eurovision Song Contest 2024 für San Marino und inzwischen über einer Million Streams ist Error 404 das erste vollständige Statement von Roubix.
Drei Jahre nach ihrem von der Kritik gefeierten Album „On The Inside“ kehren Gotts Street Park mit ihrem neuen Album „Somewhere Between“ zurück. Mit dabei sind Celeste, Matt Maltese, Rosie Lowe, Pip Millett, Sofia and the Antoinettes, anaiis und Olive Jones.
Das neue Album markiert einen stilistischen Aufbruch und schlägt im Vergleich zu früheren Veröffentlichungen neue Wege ein. Inspiriert von emotionalem Folk und Americana – mit Künstler:innen wie Blaze Foley, Jessica Pratt und Big Thief, die während der Entstehung des Albums in Dauerschleife liefen – verbindet „Somewhere Between“ die charakteristische Produktionskunst des Trios mit einer neuen, spürbar wärmeren Klangästhetik. Klassisches Songwriting trifft dabei auf die außergewöhnlichen Stimmen einer hochkarätigen Gästeliste.
Ihre Vorliebe für analoge Produktionsweisen übertrugen Gotts Street Park ganz selbstverständlich auf den modernen Americana-Sound des Albums. Die stilistische Entwicklung war dabei keine bewusste Entscheidung, sondern ergab sich organisch aus ihren gemeinsamen Hörgewohnheiten – allen voran Josh, der sich intensiv mit Neil Young und weiteren Künstlern der frühen 1970er-Jahre beschäftigte.
Für „Somewhere Between“ versammelte sich das Trio gemeinsam mit den Gastvokalist:innen in einem Raum und ließ die Songs in einem intuitiven kreativen Prozess entstehen. Inspiriert von der Musik von Gotts Street Park entwickelten die Sänger:innen ihre Texte ganz organisch. „Mit GSP zu schreiben, ist immer eine große Freude“, sagt Rosie Lowe. „Ihre Musik ist so emotional, dass die Songs scheinbar wie von selbst entstehen.“
Pünktlich zum großen PROJECT PITCHFORK Jubiläum und der anstehenden Tour feiern zwei außergewöhnliche Veröffentlichungen ihre längst überfällige Premiere auf Vinyl: „First Anthology“ und „Second Anthology“. Zwei sorgfältig zusammengestellte Rückblicke, die nicht nur die Entwicklung einer der prägendsten Dark-Electro-Bands aller Zeiten nachzeichnen, sondern auch eindrucksvoll zeigen, warum PROJECT PITCHFORK bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben.
FIRST ANTHOLOGY Die ersten zehn Jahre einer außergewöhnlichen Band – von den visionären Anfängen bis zum internationalen Durchbruch. „First Anthology“ vereint die frühen Klassiker und Meilensteine von PROJECT PITCHFORK und dokumentiert den Aufstieg einer Formation, die den Dark-Electro-Sound nachhaltig geprägt hat. Ein eindrucksvolles Zeitdokument voller wegweisender Songs und zeitloser Hymnen.
Pünktlich zum großen PROJECT PITCHFORK Jubiläum und der anstehenden Tour feiern zwei außergewöhnliche Veröffentlichungen ihre längst überfällige Premiere auf Vinyl: „First Anthology“ und „Second Anthology“. Zwei sorgfältig zusammengestellte Rückblicke, die nicht nur die Entwicklung einer der prägendsten Dark-Electro-Bands aller Zeiten nachzeichnen, sondern auch eindrucksvoll zeigen, warum PROJECT PITCHFORK bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben.
SECOND ANTHOLOGY Mit „Second Anthology“ setzt sich die Reise nahtlos fort und umfasst die Schaffensphase ab 2002. Kraftvolle Elektronik, epische Klanglandschaften und eine beeindruckende Dichte an Klassikern machen diese Sammlung zu einem eindrucksvollen Zeugnis der ungebrochenen Kreativität von PROJECT PITCHFORK.
Einige Alben schlagen ein wie ein Blitz, andere entfalten ihre Wirkung über Jahrzehnte hinweg. Robert Lester Folsoms Kultalbum Music and Dreams, ursprünglich 1976 im Eigenverlag erschienen, feiert sein 50-jähriges Jubiläum mit einer besonderen Neuauflage.
Die 50th Anniversary Edition präsentiert das remasterte Originalalbum erstmals zusammen mit den bislang unveröffentlichten Reel-to-Reel-Demos auf einem Doppelvinyl. Geprägt von Folsoms Liebe zu den Beatles sowie Songwriter-Größen wie Neil Young, Joni Mitchell und Crosby, Stills & Nash, verbindet Music and Dreams zeitlosen Folk-Pop mit jugendlicher Sehnsucht, Melancholie und großer musikalischer Vision.
GEORG DANZER - "JAHRESZEITEN" - Das Beste aus fünf Jahrzehnten Anlässlich des 80. Geburtstags des großen österreichischen Liedermachers GEORG DANZER veröffentlicht Sony Music eine von Georg Danzers langjährigem Wegbegleiter und Manager Franz Christian Schwarz liebevoll kompilierte Best Of mit dem Titel "Jahreszeiten". Das auf farbiger 2LP sowie auf 1CD erhältliche Album umfasst Lieder aus jeder Schaffensphase des 2007 verstorbenen Künstlers, dessen musikalisches Erbe die österreichische Musik nachhaltig prägte. Das Albumcover setzt sich aus vier Portraits Georg Danzers zusammen, die von Nina Maron, Tochter des unvergessenen Sigi Maron, gemalt wurden. Franz Christian Schwarz beschreibt die Zusammenstellung der Best Of mit folgenden Worten: "Alle meine Lieder sind wie Sonne Mond & Sterne" ist der Beginn eines Liedes auf der CD-Single "Sonne, Mond & Sterne", die anlässlich der gleichnamigen DVD-Veröffentlichung von Georg Danzer erschienen ist. Diese Liedzeile gab auch den Ausschlag, die vorliegende Doppel-LP "Jahreszeiten" zu nennen, um die Bandbreite von Danzers musikalischer Vielfalt unter Beweis zu stellen. Danzer schaffte es wie kaum ein anderer Beobachtungen, Erzählungen, Gedanken und Emotionen in Worte und Melodien zu fassen. Mit über fünfhundert veröffentlichten Liedern für sich selbst und andere Interpretinnen und Interpreten zählt Danzer zu den produktivsten Liederschreibern des Landes. Einige seiner Lieder hielten auch in Schul- und Notenheften Einzug. Die vorliegende Doppel-Vinyl und die um einen Titel verkürzte CD-Version wurden eine spezielle Zusammenstellung, auf der neben bekannten Liedern auch solche zu hören sind, die entweder bisher unbekannt oder dem Zuhörer nicht so geläufig sind, aber das musikalische Spektrum des großartigen Poppoeten widerspiegeln. Sie dient zur Auffrischung von Erinnerungen ebenso wie als Anreiz, sich mit dem Werk Danzers vertraut zu machen oder es neu zu entdecken. Der Frühling ist für viele Menschen ein Zeichen dafür, das
Mit „Wax“ schlagen die schwedischen Rocker Åskväder ein neues Kapitel auf: Erstmals ist Saga Flygare Täll als Sängerin und Gitarristin dabei. Das dritte Album verbindet bluesige Riffs, skandinavische Rock-Energie und große Hooks und richtet sich an Fans von The Hellacopters, Thundermother und Turbonegro. Begleitet wird der Release von einer umfangreichen europäischen Marketingkampagne und mehreren Musikvideos.
"Just As I Am" – wer spät seine Karriere startet, kann sich bereits ein ausdrucksvolles Persönlichkeitsprofil erarbeitet haben, auch wenn es so wie bei Bill Withers zunächst nicht von Musik geprägt worden ist. Withers diente viele Jahre in der US-Marine, jobbte als Milchmann und installierte bei einem amerikanischen Flugzeugbauer Toiletten in Jets, während seine selbst gefertigten und fleißig verschickten Demo-Tonbänder bei den Plattenfirmen im Abfluss landeten. 1971 folgte der steile Aufstieg, als der erfolgreiche Producer Booker T. Jones ihn ins Schlepptau nahm und ihm Top-Musiker wie den Gitarristen Stephen Stills, den Drummer Al Jackson und Donald 'Duck' Dunn als Bassmann ins Studio stellte.
In seinem Debüt-Album zeigt Withers seine universellen und ausgereiften Fähigkeiten als Sänger, Komponist und Interpret, die er in späteren Aufnahmen kaum mehr übertraf. "Harlem", ein ungeschönter Milieu-Funk über die die New Yorker Slums, "Grandma’s Hands", der obligatorische Rückblick in die Kindheit und die gemütslastige Ballade "Ain’t No Sunshine" mit ihrem gebetsmühlenartigen im Off-Beat kreisenden »I know, I know …« sind freigelegte musikalische Jahresringe eines erfahrenen Mittdreißigers, der endlich zu Wort kommt. Zu dieser Schallplatte des großen Songwriters mit dem kleinen Repertoire gibt es keine Alternative.
Der dämonisch großartige Soundtrack zum erfolgreichen Action-Roguelite-X-Base-Management-Game CULT OF THE LAMB von River Boy (Narayana Johnson). 42 speziell für Vinyl gemasterte Tracks erscheinen auf 180g rot-schwarzem Splatter-Doppelvinyl im Deluxe-Gatefold, verziert mit Kunstwerken des Illustrators Carles Dalmau.
Muss sich alles ständig so schwer anfühlen? Claud Mintz ringt ständig mit dieser Frage. Und zwar nicht in Form von höflichen kleinen Wortgefechten, sondern in Form von großen, langwierigen, existenziellen Kämpfen - von der Art, die einen letztendlich dazu bringen könnte, den Kurs des gesamten Lebens zu ändern. Die 10 Songs auf seinem facettenreichen und glanzvollen dritten Album ,Me and the Music" zeigen den 27-jährigen Singer-Songwriter und Produzenten aus Brooklyn, wie er sich mit dieser Frage auseinandersetzt und schließlich triumphierend zu etwas gelangt, das einer Antwort nahekommt: Die Dinge können schwer sein, aber das bedeutet nicht, dass man keinen Spaß haben kann. Das Leben kann schwer sein, aber das Bier in Ihrer Hand ist es nicht - warum sollten Sie es nicht für einen Moment in die Höhe recken, mit den Freunden um Sie herum mitsingen und Ihre Sorgen für die Dauer eines perfekten Indie-Pop- Songs vergessen? ,Me and the Music" ist Clauds erstes Album seit drei Jahren, seit dem 2023 erschienenen, hochgelobten ,Supermodels". Sowohl ,Supermodels" als auch ,Super Monster" aus dem Jahr 2021 waren weitgehend inspiriert von ,dieser einen unklaren Beziehung", von der er irgendwann während des Schreibens von ,Me and the Music" erkannte, dass sie ,eigentlich nie wirklich etwas war". ,Supermodels" war ein so ernstes Album, und ,ich habe einfach so lange in meinen Gefühlen geschwelgt", sagt Claud. ,Es gibt einen Unterschied zwischen Aufrichtigkeit gegenüber dem Leben und dem Leben zu ernst zu nehmen." Diese Erkenntnis veränderte alles: Im Titelsong von ,Me and the Music" singen sie: ,Das ist der letzte Song, den ich von dir ruinieren lasse", und das meinten sie auch so. Nachdem Claud diesen Song geschrieben hatte - in den berühmten Electric Lady Studios zusammen mit ihren Freunden Hank Heaven und Annie DiRusso -, begannen sie, sich völlig befreit zu fühlen. ,Dadurch wurde viel Bedauern losgelassen, das ich mit mir herumgetragen hatte, und es ermöglichte mir, zu denken _ das macht so viel Spaß", sagen sie. ,Musik zu machen macht so viel Spaß." Das Markenzeichen von Me and the Music sind also Songs, die die Komplexität des Erwachsenwerdens und des Lebens in der Welt einfangen, ohne dabei den Sinn für Verspieltheit oder Spaß zu verlieren. Es ist ein typisches ,Slice-of-Life"-Album , das neue Romanzen, Insider-Witze, Gap-Werbespots, die Band ,America" und das Land Amerika thematisiert und all diese Dinge mit Sorgfalt und Rücksicht behandelt. Die Lead-Single ,She Doesn't Love Me" von ,Me and the Music" ist in vielerlei Hinsicht der Kern des Albums - ein leichtfühliges Lied darüber, wie es ist, in den 2020er Jahren in Amerika queer und trans zu sein. (Es ist eine kraftvolle, mitreißende Hymne, die vor Schmerz nicht zurückschreckt - und trotzdem Lust macht, wie Claud in dem Titel singt, die ,Biere in die Luft zu recken".) Als Claud den Song gemeinsam mit Heaven und DiRusso schrieb, waren sie fest davon überzeugt, dass es ein Yacht-Rock-Song werden sollte; das Demo klang letztendlich dennoch ,Lo-Fi und Indie". ,Me and the Music" wurde von Claud und John Congleton (Alvvays, St. Vincent) produziert und bedeutet für Claud, dass sich der Kreis schließt: Mit diesem Album hatte Claud endlich das Gefühl, als Produzent selbstbewusst genug zu sein, um die Rolle des Co-Produzenten zu übernehmen (und hat seitdem eine Reihe viraler Singles von Romy Mars produziert). Die Zusammenarbeit ist natürlich ein wesentlicher Bestandteil von Clauds Arbeit - wer wären wir ohne unsere Freunde? Neben Claud gehört er zu einem Viertel zu Shelly, einer Band, die er gemeinsam mit Clairo, Noa Getzug und Josh Mehling gegründet hat. Auf ,Me and the Music" arbeitet Claud bei dem Titel ,The Legend" erneut mit ihrem langjährigen Kollaborateur Dan Nigro (Olivia Rodrigo, Chappell Roan) zusammen. Der Song thematisiert das Gefühl, tief in jemanden verliebt zu sein, der nicht mit einem gesehen werden möchte, sagt Claud: ,Es geht gewissermaßen um eine beschissene Beziehung und den Wunsch, die Liebe zur Schau zu stellen, ohne jedoch dazu in der Lage zu sein ", erklären sie. Doch wenn es auf ,Me and the Music" ein echtes Liebeslied gibt, dann ist es ,I Owe You", ein Dream-Pop-Road-Song, der hingebungsvoll und facettenreich ist. Er fängt den Geist von ,Me and the Music" als Ganzes ein: die Dinge Tag für Tag zu nehmen, Bilanz über das zu ziehen, was einen umgibt, und die schönen Dinge anzunehmen, wenn sie sich bieten. Das fühlt sich gar nicht so schwer an.
Willkommen zurück, The Charities eine süße, Soul-begeisterte 5-köpfige Band aus dem sonnigen Kalifornien. Sie sind mit ihrer zweiten 45er wieder bei Colemine vertreten, und es wird noch viel mehr folgen. Die A-Seite, Movin' on", ist ein Song, der von Anthony Masino, einem guten Freund der Band und Produzenten, geschrieben wurde. Der Song wurde bei Penrose Recorders in Riverside, Kalifornien, aufgenommen und abgemischt und ist ein echter Trennungs-Klassiker. Voller Soul ist er eine schonungslose Reflexion über die Entscheidungen im Leben. Ein kraftvoller Song, der direkt auf den Punkt kommt; klanglich sowohl traurig als auch triumphierend. Auf der B-Seite ist I'm Still Learning How". Stark inspiriert von vielen großartigen Songs der 60er Jahre mit zweistimmigen Harmonien, drückt der Song aus, dass Liebe ein Lernprozess ist. Nur weil es anfangs nicht klappt, heißt das nicht, dass man nicht wachsen und lernen kann.
2026 jährt sich die Veröffentlichung von Koop Islands, dem gefeierten dritten und letzten Studioalbum des schwedischen Duos Koop, zum 20. Mal. Mit seiner einzigartigen Verbindung aus Jazz, Swing, Electronica und filmischer Orchestrierung etablierte das Album Koop als international renommierten Act. Umfangreiche weltweite Tourneen und ein Katalog, der bis heute eine große globale Streaming-Hörerschaft begeistert, folgten.Mit Gaststimmen von Ane Brun, Yukimi Nagano von Little Dragon, Mikael Sundin und Earl Zinger enthält Koop Islands den internationalen Streaming-Hit ,Koop Island Blues", der inzwischen mehr als 100 Millionen Streams auf Spotify verzeichnet. Das Album bietet außerdem ,Strange Love", Koops zweiterfolgreichsten Song im Streaming, der hier als Bonustrack enthalten ist. Zuvor war der Titel nicht auf einer regulären europäischen Vinyl-Ausgabe erhältlich - nun erscheint er erstmals in diesem Format.
Versteckt in der ruhigen, malerischen Stadt Ipswich an der Ostküste Großbritanniens schwanken die Jungs von Basement zwischen dem Trost des Schönen und Vertrauten und dem Reiz der Flucht. Diese Dualität durchzieht das gesamte Dasein der Band. Während sich der raue Gesang von Frontmann Andrew Fisher über treibende Rhythmen und ergreifende Gitarrenmelodien schlängelt und ausdehnt, wird deutlich, dass Basement gekonnt den Spagat zwischen den Gegensätzen von herzzerreißendem Pop und rauem Post-Hardcore meistern. Ob sie nun einen langsam aufbaubaren Midtempo-Song spielen oder treibenden Punk hämmern - bei Basement webt sich unter der glatten, melodischen Oberfläche eine stille Schicht zerklüfteter Verzweiflung durch die Songs. Ähnlich wie beim Erwachsenwerden sind die Songs mühsam, zerrissen und platzen aus allen Nähten.
GERMit Everything in Readiness legt Shovel Dance Collective sein drittes Album vor und bestatigt damit die Ausnahmestellung des neunkopfigen Ensembles innerhalb der aktuellen Folk-Renaissance Großbritanniens. Aufbauend auf der Resonanz der Vorganger The Water is the Shovel of the Shore und The Shovel Dance entwickelt die Gruppe ihren Ansatz konsequent weiter: Traditionelle Lieder werden aus unterschiedlichsten Quellen zusammengetragen, neu arrangiert und zu vielschichtigen Klangcollagen verwoben. Dabei verbindet das Kollektiv akustische Instrumentierung, Improvisation, experimentelle Aufnahmetechniken, Field Recordings und gemeinsame Gesangsarrangements zu einem unverwechselbaren Gesamtbild. Inhaltlich rucken soziale, politische und historische Perspektiven in den Vordergrund, ohne den Charakter der uberlieferten Songs zu verlieren. Erscheint auf dem tak:til-Imprint von Glitterbeat Records und positioniert sich gleichermaßen fur Folk-, Experimental-, Avantgarde- und World-Music-Kundschaft.[ENG]The nine-piece ensemble Shovel Dance Collective have been at the forefront of the resurgence of interest in traditional music since they came together in late 2019 and their two albums thus far - "The Water is the Shovel of the Shore" and "The Shovel Dance" - have been celebrated within, and far beyond, the confines of the folk scene in the UK and internationally.After recent acclaimed releases from artists such as Brighde Chaimbeul, Sirom, Alison Cotton and Cerys Hafana, Glitterbeat's tak:til imprint feels like a natural home for their exhilarating third album "Everything in Readiness".
Zur Feier des 10-jährigen Jubiläums veröffentlicht LP eine erweiterte Deluxe-Edition ihres vierten Albums,
mit dem ihr der große Durchbruch gelang. Neben dem klassischen Titelsong „Lost on You“ – der kürzlich in
den renommierten „Billions Club“ von Spotify aufgenommen wurde – enthält die neue, erweiterte DeluxeAusgabe den bislang unveröffentlichten Track „Strange (Live at Harvard and Stone)“. Darüber hinaus sind
bisher unveröffentlichte Remixe von „Lost On You“ enthalten, die von DJ Pantelis, DiPap, MANSTA und
Lolos stammen.
Mit „Tranquilo II“ schlagen In Extremo ein neues Kapitel ihrer beeindruckenden Erfolgsgeschichte auf. Am
23. Oktober 2026 erscheint das außergewöhnliche Akustikalbum mit 17 Songs, die mehr als drei Jahrzehnte
Bandgeschichte in überraschend neuem Klang präsentieren.
Statt ihre Klassiker lediglich leiser zu spielen, haben In Extremo Stücke wie „Spielmannsfluch“, „Frei
zu sein“, „Störtebeker“, „Liam“ und „Feine Seele“ komplett neu arrangiert. Swing, Rockabilly, Ska, Reggae und osteuropäische Einflüsse treffen auf historische Instrumente und den unverwechselbaren Sound der
erfolgreichsten Mittelalter-Rockband der Welt. Eingespielt wurde das Album in einem kleinen Studio in
Dornbirn – live, unmittelbar und mit viel Raum für spontane musikalische Ideen.
Unterstützt werden In Extremo von hochkarätigen Gästen: Metal-Ikone Doro Pesch verleiht „Feine Seele“
besondere Intensität, Jan „Monchi“ Gorkow und Max Bobzin von Feine Sahne Fischfilet sorgen bei „Störtebeker“ für eine ebenso ungewöhnliche wie mitreißende Begegnung, während Faun-Sängerin Laura Fella
den Klassiker „Liam“ bereichert. Mit „Heute wird der Himmel brennen“ enthält das Album außerdem einen
brandneuen Song.
Ein besonderes Highlight für Fans ist die exklusive Bonus-EP „Sternhagelvoller“, die der Deluxe-CD sowie
dem streng limitierten Vinyl-Bundle beiliegt. Das Herzstück bildet eine sechsminütige XXL-Version des
Partyklassikers „Sternhagelvoll“, aufgenommen mit zahlreichen Weggefährten aus der Mittelalter-Rock- Szene – darunter Mitglieder von Feuerschwanz, d’Artagnan, Faun, Tanzwut, Subway to Sally, Versengold,
Fiddler’s Green und Corvus Corax. Ergänzt wird die EP durch den exklusiven neuen Song „Amontillado“
und eine besondere Version von „Ave Maria“ mit der kroatischen Vokalformation Metaklapa.
Im November und Dezember bringen In Extremo „Tranquilo II“ auf große Akustiktour. In ausgewählten
Spielstätten wie dem Berliner Admiralspalast, der Hamburger Laeiszhalle, der Alten Oper Frankfurt und
dem Circus Krone in München stehen Nähe, Atmosphäre und musikalische Feinheiten im Mittelpunkt.
„Tranquilo II“ ist weit mehr als eine Reise durch die Vergangenheit: Es ist ein mutiges, vielseitiges und
überraschendes Album, das bekannte Hymnen neu entdecken lässt und zugleich eindrucksvoll zeigt, warum
In Extremo auch nach mehr als drei Jahrzehnten musikalisch unberechenbar bleiben.
Mit ’The Sea Has No Mercy’ veröffentlicht Bernie Taupin sein erstes Soloalbum seit fast vier Jahrzehnten
und zugleich sein erstes vollständig selbst geschriebenes Werk. In zehn persönlichen, atmosphärischen
Folk-Songs verarbeitet der legendäre Songwriter und langjähriger Kollaborateur von Elton John 76 Jahre
Lebenserfahrung. Aufgenommen in Nashville mit Produzent Frank Liddell, überzeugt das Album mit großer
Erzählkunst, emotionaler Tiefe und Beiträgen von Brandi Carlile, Lee Ann Womack und Tochter Georgey
Taupin. Inspiriert von seiner gefeierten Autobiografie Scattershot zeigt sich Taupin hier so persönlich und
unmittelbar wie nie zu vor.
Bereits in den frühen 1920er Jahren hatte sich Coleman Hawkins in der New Yorker Jazzszene als einer
der ersten großen Improvisatoren auf dem Tenorsaxofon etabliert. Bis sich sein Gesundheitszustand 1966
rapide verschlechterte, hielt er stets mit der Entwicklung des Jazz Schritt. In seiner letzten Schaffensphase
zwischen 1960 und 1965 war er unter anderem auf Max Roachs Klassiker “We Insist!” und zusammen mit
Sonny Rollins auf dem gemeinsamen Album “Sonny Meets Hawk!” zu hören. Darüber hinaus spielte er
in diesen Jahren vier Alben für das damals trendsetzende Label Impulse! Records ein. Das letzte dieser
vier Alben, “Wrapped Tight”, war 1965 zugleich auch das letzte Album, das von Coleman Hawkins als
Bandleader noch zu Lebzeiten veröffentlicht wurde. Mit einem Sextett interpretiert er hier ein breitgefächertes Repertoire, das neben klassischen und zeitgenössischen Jazzstandards mit “She’s Fit” auch auch
ein Hawkins-Original enthält. Scott Yanow bewertete das Album in seiner Rezension bei AllMusic mit vier
Sternen und schrieb: “Auf Hawkins’ letzter starker Aufnahme improvisiert der Veteran - 43 Jahre nach
seinem Plattendebüt mit Mamie Smiths Jazz Hounds - kreativ über ein breit gefächertes Repertoire …
Glanzstück ist eine gewagte Version von ‘Out of Nowhere’, die zeigt, dass der Tenorsaxofonist auch 1965
noch neue Ideen hatte.”
Für die Deluxe-Edition ihres zweiten Albums hat dodie neue Songs und Neuinterpretationen einiger ihrer
Songs aufgenommen. Die britische Singer-Songwriterin hat sich vom YouTube-Phänomen zur international
erfolgreichen Indie-Pop-Künstlerin entwickelt. Mit knapp zwei Millionen Abonnenten und rund 460 Millionen YouTube-Views verfügt sie über eine große, loyale Fangemeinde.
Ihr zweites Album „Not For Lack Of Trying“ erschien 2025 und wurde von ihr gemeinsam mit dem
Grammy-nominierten Produzenten Joe Rubel (Maisie Peters, Griff, Sigrid) produziert. Für die DeluxeEdition kommen mit „Fruit In The Sun“ und „As Far As We Know“ zwei neue Stücke hinzu, außerdem
erscheint „Maybe, Finally“ erstmals auf einem physischen Tonträger. Vier Songs aus „Not For Lack Of
Trying“ wurden zudem in den Middle Farm Studios mit Freunden und musikalischen Weggefährten komplett neu interpretiert.
Die Deluxe Edition mit sieben zusätzlichen Songs erscheint als transparente/graue 140g Eco-Doppel-LP
sowie als CD.
Eric Whitacre verbindet William Blakes Poesie mit Stimmen, Synthesizern, Streichern und Klavier.
Mit *Eternity in an Hour* präsentiert der Grammy-prämierte Komponist ein neues, rund 60-minütiges
Werk. Inspiriert wurde es von William Blakes Gedicht *Auguries of Innocence* und dessen berühmter
Anfangszeile „To see a world in a grain of sand“. Das Album markiert zugleich den Beginn einer erneuerten
Zusammenarbeit mit Decca Classics.
Whitacre dirigiert seine Eric Whitacre Singers sowie Streicher und verbindet ihren Klang mit elektronischen Texturen, Synthesizern und Klavier. Das Werk wurde 2024 bei den BBC Proms uraufgeführt.
Ausgangspunkt der Komposition ist die Granularsynthese: Für jeden Satz werden kleinste Ausschnitte aus
Blakes Versen herausgelöst und musikalisch neu zusammengesetzt.
Zum Einsatz kommen unter anderem ein Lyra-8-Synthesizer, ein Tascam-424-Tonbandgerät und der 125
Jahre alte Flügel von Whitacres Großmutter, dessen Klang ihn seit seiner Kindheit begleitet.
Die digitale Ausgabe und die CD ergänzen das Werk um *Auguries of Innocence*, eine Sammlung atmosphärischer Neubearbeitungen mit IDRA, Jess Gillam und Elin Piel.
Ein facettenreiches Album, das Whitacres musikalische Entwicklung in konzentrierter Form hörbar macht.