GOD SAVE THE PONY. Limitiertes Format der zweiten BIG SPECIAL-LP auf Yellow Splatter On Clear Vinyl - im Gatefold mit Obi-Strip.
- " Von Assi-Punk-Rap bis Gothic-Country-Ballade, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt, gilt: Solange Big Special nicht irgendwann glücklich werden, könnten sie richtig groß werden." - Visions
- "Mit „National Average“ bekräftigen Big Special ihren Ruf als eine der aufregendsten und unberechenbarsten Bands der britischen Szene." - Popklub.de
- "Mal erinnern sie mehr an die Sleaford Mods, mal mehr an die IDLES. Das neue Big Special Album jedenfalls, “National Average”, macht da weiter, wo sie zuletzt aufgehört haben." - Bayern 2
MUNA sind magisch. Welche andere Band hätte das verlorene Jahr 2021 mit Pailletten und Pompoms geprägt - und dich dabei ganz nebenbei zum Singen bringen können (und vielleicht sogar zu glauben), dass "Life's so fun, life's so fun" ist? All das während der vielleicht unruhigsten Phase deines Lebens? "Silk Chiffon", der Instant-Hit von MUNA mit Labelchefin Phoebe Bridgers, schlug wie ein doppelter Regenbogen in den grauen Himmel der anderthalbjährigen Pandemie ein. Pitchfork nannte es einen "Strudel von Schmetterlingen im Bauch", NPR einen "Queerwurm", der US-Rolling Stone "eine der süßesten Melodien des Jahres, die die Art von purer Pop-Seligkeit ausstrahlt, die so viele Bands anstreben, aber fast nie richtig hinbekommen." Für MUNAs Gitarristin und Produzentin Naomi McPherson war es ein "song for kids to have their first gay kiss to." Und so blühten mehrere Tausend verrückte Twitter- und TikTok-Memes auf. Seit Beginn ihrer Karriere haben MUNA den Schmerz als Fundament der Sehnsucht, als Zentrum der radikalen Wahrheit, als Teil des Erwachsenwerdens und als inhärenten Faktor der Erfahrung von Marginalität betrachtet - die Bandmitglieder gehören Queer- und Minderheitengemeinschaften an und spielen ihre Songs vor allem für diese. Gavin, McPherson und Josette Maskin - die Gitarristin von MUNA - verbindet eine bald zehnjährige Freundschaft. Sie begannen im College an der USC zusammen Musik zu machen und veröffentlichten 2017 mit der Single "I Know a Place" einen frühen Hit als eine aufgestaute Beschwörung zur LGBTQ-Zuflucht und Transzendenz. Jetzt, in ihren späten Zwanzigern, ist das Trio so etwas wie eine Familie geworden. Sie verbrachten einen Großteil der frühen Pandemie als eine Gruppe, die füreinander und für MUNA da war, selbst als sie sich über nix in Bezug auf Zukunft sicher sein konnten. Sie wurden von ihrem vorigen Label RCA gedroppt und es gab nur wenig Einkommen, kein Adrenalin, mit dem sie arbeiten konnten, keine Live-Shows mit Publikum, das sie an den Beistand erinnerte, den ihre Songs bieten können. "Muna", das selbstbetitelte dritte Album der Band, ist mehr als eine Rückkehr. Die Zeit der Unsicherheit und des offenen Hinterfragens der Band hat alles weggebrannt und ein Meisterwerk von einem Album hinterlassen - die kraftvolle, bewusste, dimensionale Leistung einer Band, die niemandem außer sich selbst etwas beweisen muss. Der Synth auf "What I Want" funkelt wie eine ROBYN-Tanzflächenhymne; "Anything But Me", das im 12/8-Takt galoppiert, erinnert an SHANIA TWAIN im Neonlicht der Achtziger; "Kind of Girl" mit seinem aufsteigenden, klagenden THE CHICKS-Refrain bittet darum, mit deinen besten Freund*innen bei maximaler Lautstärke gesungen zu werden. MUNA arbeiteten mit dem Quellcode des Pop, der das Herz berührt - das Album ist voller Sehnsucht und Offenbarung und hart erkämpfter Freiheit.
Nachpressung der 20th Anniversary Vinyl-Edition mit Bonustrack, 2025 ist die Vinylfarbe Gelb (Auflage weltweit 1500). CD (2005er-Auflage) auch wieder erhältlich. "The Illusion of Safety" ist das bahnbrechende Post-Hardcore-Album von Thrice, das eine furiose Mischung aus Punk und Metal mit außergewöhnlichen Texten und musikalischem Können verbindet. Die Band schrieb zwei Songs pro Monat, bevor sie im Juli 2001 mit dem Produzenten Brian McTernan (Converge, Cave In) in den Salad Days Studios aufnahm. Es ist ein unvergleichliches Album, das rohe Underground-Authentizität mit bahnbrechendem Ehrgeiz verbindet. Es wurde sofort zu einer tragenden Säule des Post-Hardcore des 21. Jahrhunderts und hat sich weit besser gehalten als seine vielen Nachahmer. Das Album fängt seine Zeit perfekt ein und bleibt dennoch zeitlos, sodass man bei jedem Hören neue Entdeckungen macht und nicht nur in Nostalgie schwelgt. Von Punk-/Hardcore-Clubs aller Altersgruppen in Orange County, Kalifornien, bis hin zum Headliner der größten Rockfestivals und Veranstaltungsorte der Welt - Das Album gilt als Katalysator für den großen Erfolg der Band. Auch 20 Jahre und zehn Alben später kann man bei jeder Thrice-Show unweigerlich die Aufforderung hören, »Deadbolt« zu spielen - ein Beweis für das Durchhaltevermögen eines Albums, das die Screamo / Post-Hardcore-Ära definiert hat. Auch mit der 2025er Pressung feiert die Band das Vermächtnis des Emo / Post-Hardcore-Klassikers, indem sie als Bonus die B-Seite »That Hideous Strength« wieder dem Vinyl hinzufügt.
"es ist nie zu spät für frühstück" ist das erste Album der Hamburger Musikerin jule. Ein Satz, der so beiläufig klingt, dass man fast übersieht, wie viel darin steckt. Zwischen Müdigkeit und Hoffnung, Alltag und Überforderung erzählt jule von dem Moment, in dem man weitermacht, obwohl längst Mittag ist. Von dem Drang, trotzdem aufzustehen, auch wenn nichts so läuft, wie man es geplant hatte. Nach mehreren Singles und der Debüt EP "Im Regio weinen" (Sommer 2024), deren Songs zwischen Unsicherheit und Wut pendeln, öffnet die Mittzwanzigerin jule jetzt ein neues Kapitel: Zum ersten Mal auch mit Band. Was früher allein mit Gitarre begann, ist gewachsen. Der Sound ist größer geworden, bleibt aber nahbar: Ehrlich, manchmal zärtlich, manchmal laut. Die elf Songs bewegen sich zwischen Melancholie und Aufbruch, zwischen Gitarre und Klavier. Sie handeln von Beziehungen die kippen, von Überforderung und dem Versuch, sich selbst auszuhalten. Von der Frage was bleibt, wenn Sicherheit fehlt. Produziert und aufgenommen wurde das Album von Alexander Kallenberg im Poolhaus Tonstudio/Hamburg, gemastert wurde es von Raphael Rasmus (u.a. Captain Planet, Matula, Deutsche Laichen) im Studio Gisela/Mühlheim am Main. Die Band bringt eine neue Tiefe und Energie in die Songs, ohne den Raum zu nehmen, die jules Texte brauchen."es ist nie zu spät für frühstück" erscheint bei Zeitstrafe und markiert für jule mehr als nur ein Langspiel-Debüt: Es ist eine Bestandsaufnahme zwischen Erschöpfung und Anfang. Kein Optimismus-Album, eher eins für die Möglichkeit, um überhaupt wieder aufzustehen.
Adam Greens Musik ist so untrennbar mit dem Wesen New Yorks verbunden wie das Rumpeln der U-Bahn, der Schmutz der Lower East Side oder der barocke Glanz der Midtown-Blocks, in denen einst die Geisterjäger ihre Runden drehten. Seine Songs spiegeln die Stadt in ihrer zeitlosen Mischung aus Chaos, Energie und Sehnsucht wider. Sie durchdringen die dunklen Geschichten Manhattans ebenso wie die von Gentrifizierung gereinigten Straßen und fangen die widersprüchliche Erfahrung des Großstadtlebens ein - die Gleichzeitigkeit von Nähe und Einsamkeit, Abenteuer und Entfremdung, Gesellschaft und Isolation. Sein 2005 erschienenes Soloalbum Gemstones ist tief in dieser Welt verwurzelt - eine musikalische Antwort auf Bright Lights, Big City. Die rockabilly-getriebenen Rhythmen rütteln wie die L-Train, die Melodien wehen wie ein Windstoß zwischen den Häuserschluchten. Doch auch wer New York nie betreten hat, findet in diesen Stücken den universellen Nerv des Alleinseins inmitten der Menge. Getragen von Greens markanter Baritonstimme entfaltet sich Gemstones als bunte Klangreise: vom drehenden, von einer Wurlitzer angetriebenen Titelsong über das orgelnde Over The Sunrise und das unwiderstehliche Rock"n"Roll-Stück Emily bis hin zur bittersüßen Ballade Losing On A Tuesday. Fantasievolle Bilder, surreale Sprachspiele und charmante Melodien schaffen eine Welt. Doch unter all dem Witz und der Verspieltheit schlägt ein echtes, warmes Herz voller Gefühl. Gemstones ist zugleich berauschend und tröstlich - ein Album, das Leichtigkeit mit Tiefgang verbindet. Nach seiner Veröffentlichung machte es Adam Green vor allem in Deutschland zum Star: Das Publikum erkannte in diesem modernen "Two Cent Opera" die Schönheit kleiner Geschichten und großer Melodien. Zum 20-jährigen Jubiläum erscheint Gemstones nun neu auf Vinyl - ein perfekter Anlass, diesen musikalischen Edelstein erneut funkeln zu lassen.
Der britisch-sudanesische Soul-Star Elmiene veröffentlicht nach seiner 2025 BRITs Rising Star Award Nominierung seine neue EP „Heat The Streets“, die u.a. seine Hitsingle „Useless (Without You)“ enthält.
Die EP besteht aus 12 Tracks, die ohne Scheu, große Gefühle und romantische Gesten beschreiben. So
zelebriert „Heat The Streets“ die emotionale Tiefe des klassischen R&B – jetzt auf Vinyl.
Braveheart ist zurück! Der mit einem Oscar ausgezeichnete Soundtrack von James Horner feiert in diesem
Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass erscheint eine exklusive Jubiläums-Edition als limitierte
Blue Streak-Vinyl und als CD. Horners gewaltiger Soundtrack verbindet keltische und schottische Traditionen und entführt uns in das 13. Jahrhundert. Dudelsäcke, atmosphärische Flöten, Bodhrán-Trommeln
und ein großes Orchester verschmelzen zu einem Score, der auch nach drei Jahrzehnten nichts von seiner
Kraft verloren hat.
Als Rudy Van Gelder noch das kleine Tonstudio nutzte, das er sich im Haus seiner Eltern in Hackensack,
New Jersey, eingerichtet hatte, wich Blue Note für Aufnahmen mit größeren Ensembles eine Zeit lang
in den Ballsaal des Manhattan Towers Hotels in New York aus. Im August 1957 und im Februar 1958
schmiss Hammond-Organist Jimmy Smith dort mit zwei unterschiedlichen All-Star-Bands seine boppigbluesige “House Party”. Bei denselben Sessions entstanden auch die Aufnahmen für das Nachfolgealbum
“The Sermon!”.
Das zweite Werk eines Künstlers hat in der öffentlichen Kritik meist einen besonders schweren Stand. Die
Vorschusslorbeeren, die beim Debüt noch großzügig verteilt werden, sind schnell aufgebraucht. So erging
es auch der zweiten Fehlfarben-LP bei ihrer Veröffentlichung im Herbst 1981. Zu sehr wurde „33 Tage in
Ketten“ an dem Überalbum „Monarchie und Alltag“ gemessen.
Bei „33 Tage in Ketten“ war der charismatische Shouter Peter Hein nicht mehr dabei. Kurz vor einer
geplanten Deutschlandtour im Frühjahr 1981 hatte er der Band den Rücken gekehrt, weil er mit dem Erfolgsdruck nicht fertig wurde. Gitarrist Thomas Schwebel, der bei „Monarchie und Alltag“ noch die Texte mit
Peter Hein zusammen schrieb, übernahm schließlich das schwere Amt des Frontmanns. Das im Sommer
1981 in den Kölner EMI-Studios eingespielte Album ist wesentlich härter und aufwühlender als „Monarchie
und Alltag“. Beim wuchtigen Opener „Tanz mit dem Herzen“ trommelt der 2023 verstorbene Uwe Bauer,
der ohnehin nie ein Freund leiser Töne war, wie ein junger Gott, während Bass (Michael Kemner) und
Gitarre (Uwe Jahnke) marschieren.
Für die strikt limitierte 2LP-Reissue in braunem Vinyl konnte neben raren B-Seiten auch das komplett
unveröffentlichte Stück „Warten auf“ sowie bislang ebenfalls noch nie gehörte Live-Aufnahmen von einem
81er-Gig bei Radio Bremen gesichert werden. Feuilleton-Autor Marc Hairapetian steuert zudem aktualisierte und exklusive Linernotes bei.
Ein absolutes Must-Have!
Eine 1LP-Edition mit 12 Titeln aus dem Album „All-Time Greatest Hits” des großartigen Neil Diamond,
darunter „I Am…I Said”, „Play Me”, „Crackin’ Rosie” und natürlich „Sweet Caroline”, inspiriert von Songs
aus dem Spielfilm „Song Song Blue”.
Erstpressung ausverkauft, Nachpressung (schwarzes Vinyl und neue Farbe) wegen großer Nachfrage! Das schwedische Punkrock-Urgestein SATOR veröffentlicht mit den High (Rock'n) Rollern und Punkrockern THE HEADLINES eine Split EP: Eine längst fällige Herzens- und Freundschaftsangelegenheit! Schließlich war es Sator-Bandgründer Chips Kiesbye, der vor mehr als 15 Jahren das musikalische Potential und die wilde, ungestüme Power von The Headlines erkannte. Es folgten Supportshows und bis heute produziert und supportet Chips die Band im Studio. Die jeweils zwei exklusiven Songs der Bands auf der limitierten 10inch Vinyl spannen dabei den Bogen von Hard Rock, Sleaze, Glam bis straight forward Punkrock. The Headlines kehren mit "Fucked up" zu der klassischen Rock-Essence zurück, rotzig-frech verpackt in 2 Minuten mit allem was es braucht, um eine "fuckin great hymn" zu schreiben! "True Grit" - der zweite Song" orientiert sich mit melodischen Punkrock an den US-Westcoast Style: "Remember what you're fighting for!" The Headlines liebten es schon immer Gedanken über das Leben, die jeder kennt in griffige Rocksongs zu verpacken. SATOR präsentieren mit "Thanks (For nothing for all) einen vor langer Zeit geschriebenen wütenden Dampfhammer, der als Demo in den Bandarchiven irgendwie in Vergessenheit geriet. Während der Aufnahmen zu "Return of The Barbie-Q-Killers" stoplerte die Band über dieses Juwel und wurde neu aufgenommen. "Wir können uns nicht wirklich erinnern, worüber wir beim Schreiben wütend waren, aber es gibt immer etwas, das einen nervt. Wut ist nie aus der Mode." "I only want a date" wurde ebenfalls im Rahmen der Studio-Sessions für das letzte Sator-Album aufgenommen und ist ein Coversong der US-Band "The Embarrassment", die den gesuchten Song 1984 nur auf Tape veröffentlichten. Die 10inch EP erscheint streng limitiert in klassisch schwarzen oder blauen oder in limitierten zweifarbigen Swirl Vinyl und dürfte sich schnell als Sammlerstück etablieren. Swedish Alternative Rock at its best!
Zum 100. Geburtstag der unvergessenen Hildegard Knef erscheint eine außergewöhnliche Hommage: die
hochwertige Doppel-LP „GROSSE ERFOLGE & RARITÄTEN“. Auf 28 sorgfältig ausgewählten Titeln
entfaltet sich ein faszinierender Panorama-Blick auf ihre größten Highlights, bewegendsten Balladen und
charmantesten Geheimtipps – ein musikalisches Porträt voller Eleganz, Tiefgang und Persönlichkeit.
Diese exklusive Edition präsentiert sich in wunderschönen Vinylfarben, ist streng auf 1.000 Stück limitiert und einzeln nummeriert – ein echtes Sammlerstück für Liebhaber und Neuentdecker gleichermaßen.
Ein klangvolles Stück Musikgeschichte – und eine liebevolle Verneigung vor einer der größten deutschen
Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.
Anfang 1996 veröffentlichte The Wedding Present "Mini" über Cooking Vinyl Records, eine EP mit sechs Titeln, deren Songs alle einen Bezug zum motorisierten Fahren hatten. Fast dreißig Jahre später hat David Gedge dieses Konzept wieder aufgegriffen! "Maxi" enthält sechs weitere Stücke, deren Titel/Inhalte sich alle auf diese Thema beziehen. Maxi erscheint über Clue Records und folgt kurz nach der Veröffentlichung von 40 - der Zusammenstellung, die den komplexen und faszinierenden Katalog von The Wedding Present in einem Box-Set mit vier Vinyl- und/oder vier CDs widerspiegelt. Der letzte Titel der Compilation ist "Hot Wheels" - ein Song, der nun auch auf Maxi zu finden ist, zusammen mit fünf weiteren Stücken. Obwohl Maxi dem gleichen Konzept wie Mini (1996) folgt, klingt The Wedding Present 2025 deutlich größer. Dies ist wirklich eine Band in ihrer kreativsten Phase, die sowohl die Grenzen ihres eigenen Stils/Sounds als auch die Erwartungen der Zuhörer erweitert, während die Texte auf provokative Weise Bilder zeichnen, wie es nur David Gedge kann. "Wie ich in meinen Sleeve Notes zu 40 gesagt habe, wurden die Songs, die wir für Maxi aufgenommen haben, relativ schnell geschrieben, weil ich mich besonders inspiriert fühlte, sowohl textlich - durch Situationen in meinem Leben - als auch musikalisch - durch das Schreiben mit der damals neu hinzugekommenen Rachael. Die daraus resultierenden Tracks wirken größer angelegt und stimmungsvoller als alles, was wir seit langem gemacht haben ... und sie sind dank der neuen Rockqueen von The Wedding Present und ihrem Arsenal an Gitarren und Pedalen auf jeden Fall temperamentvoller!" (David Gedge). Transparente Vinyl-10" oder CD im Digipak.
Sie sagen langsam Tschüss! Mensch kann gar nicht genug betonen, wie wichtig NOFX für den Punkrock gewesen sind. Sie kombinierten catchy Songs mit intelligenten, witzigen und provokanten Texten, für die die Fans sie lieb(t)en. Sie prägten den Sound des kalifornischen Punk der 90er Jahre und ebneten den Weg für die nächste Welle von Bands wie Green Day und The Offspring, die später ganz groß herauskamen. Vor etwas mehr als einem Jahr spielten NOFX ihr (angeblich) letztes Konzert, und nun haben sie eine Dreiteilige-Album-Reihe mit Raritäten, Demos und unveröffentlichten Songs angekündigt: "Es gibt unveröffentlichte Songs, sehr seltene Songs, die noch nie digital erhältlich waren, und Demoversionen von Songs, die bei weitem nicht so gut sind wie die Albumversionen!", sagt Fat Mike selbst. Das Projekt heißt A to Z, ein Song für jeden Buchstaben des Alphabets, jede Ausgabe ist auf klassischem schwarzem sowie limitiertem farbigem Vinyl erhältlich. Die erste "A to H", erscheint num am 05.12.25 über Fat Wreck Chords. Darauf enthalten ist "Barcelona", das sie bereits im Juli digital veröffentlicht haben, aber ursprünglich vor 12 Jahren geschrieben hatten. Aufgenommen nach ihren letzten Konzerten, bezeichnen sie den Track als den "neuesten und letzten NOFX-Song". Klassisch schwarzes oder EU-exklusives Transparent Magenta Vinyl (letzteres limitiert auf 1200 Exemplare) wird's geben.
Sie sagen langsam Tschüss! Mensch kann gar nicht genug betonen, wie wichtig NOFX für den Punkrock gewesen sind. Sie kombinierten catchy Songs mit intelligenten, witzigen und provokanten Texten, für die die Fans sie lieb(t)en. Sie prägten den Sound des kalifornischen Punk der 90er Jahre und ebneten den Weg für die nächste Welle von Bands wie Green Day und The Offspring, die später ganz groß herauskamen. Vor etwas mehr als einem Jahr spielten NOFX ihr (angeblich) letztes Konzert, und nun haben sie eine Dreiteilige-Album-Reihe mit Raritäten, Demos und unveröffentlichten Songs angekündigt: "Es gibt unveröffentlichte Songs, sehr seltene Songs, die noch nie digital erhältlich waren, und Demoversionen von Songs, die bei weitem nicht so gut sind wie die Albumversionen!", sagt Fat Mike selbst. Das Projekt heißt A to Z, ein Song für jeden Buchstaben des Alphabets, jede Ausgabe ist auf klassischem schwarzem sowie limitiertem farbigem Vinyl erhältlich. Die erste "A to H", erscheint num am 05.12.25 über Fat Wreck Chords. Darauf enthalten ist "Barcelona", das sie bereits im Juli digital veröffentlicht haben, aber ursprünglich vor 12 Jahren geschrieben hatten. Aufgenommen nach ihren letzten Konzerten, bezeichnen sie den Track als den "neuesten und letzten NOFX-Song". Klassisch schwarzes oder EU-exklusives Transparent Magenta Vinyl (letzteres limitiert auf 1200 Exemplare) wird's geben.
"Enter: The Conquering Chicken" ist das zweite und letzte Studioalbum von The Gits. Die Sängerin, Texterin und Frontfrau der Gits, Mia Zapata, wurde 1993 in Seattle ermordet, während die Band ein paar Wochen lang an dem Album arbeitete. Produziert von der Band und ihrem langjährigen Freund Scott Benson, kam "Enter: The Conquering Chicken" 1994 bei C/Z Records raus. The Gits gründeten sich 1986 am Antioch College in Ohio und zogen 1989 zusammen nach Seattle, als die lokale Szene langsam bekannt wurde. Obwohl ihr rauer, blueslastiger Punk, der von Mias unvergesslicher Stimme getragen wurde, nicht ganz in das Schema ihrer Kollegen aus dem Pazifischen Nordwesten passte, fand die Band sofort einen festen Platz und eine große Fangemeinde. "Enter: The Conquering Chicken" zeigt The Gits auf dem Höhepunkt ihrer Schaffenskraft. Aufgenommen am Ende einer ausverkauften Westküsten-Tournee, waren sie in Höchstform. Kreativ, inspiriert und angetrieben von der Aussicht auf ein neues musikalisches Kapitel, das man in diesen Aufnahmen hören kann. 2003 von Jack Endino neu abgemischt, zeigen Songs wie "Bob (Cousin O.)", "Guilt Within Your Head", "Seaweed", "Sign of the Crab", "The Drinking Song" und Mias atemberaubende Interpretation von Sam Cookes "A Change is Gonna Come" eine deutliche Weiterentwicklung nach ihrem erfolgreichen Debütalbum "Frenching The Bully" von 1992. ",Sign of the Crab' war der letzte Song, den wir als Band zusammen geschrieben haben", sagt Bassist Matt Dresdner. "Basierend auf Andys teuflischer Komposition und Mias brillanten, gruseligen Texten war die Musik kraftvoll, komplex und voller lustiger, verdrehter Wut. Die Songs auf Chicken geben nur einen kleinen Einblick in das, was wir damals gemacht haben." Dieses seit langem vergriffene Meisterwerk des Seattle-Punk wurde 2024 von Jack Endino für Sub Pop Records remastert und ist auf farbigem Vinyl mit neuem Artwork und Liner Notes von Tim Sommer erhältlich, der treffend schreibt: "The Gits waren eine wütende, hitzige Band, die voll und ganz im Einklang mit der Bessie Patti Smith ihrer Zeit stand und von ihr beeinflusst war, der einzigen Sängerin, die Joplin, Poly Styrene, Sam Cooke, Iggy Pop und Ian MacKaye in ein und demselben verdammten Song vereinen konnte."
Based on a Motown classic that also served as the debut song for a world-famous kids group, the long-awaited ending theme is finally getting a single release!
From the soundtrack of director Shinichiro Ueda's One Cut of the Dead, the indie film that became a social phenomenon upon its 2018 release, grossing over 3.1 billion yen, this gem of a track is now available on vinyl. While retaining the melody of the original song written by Berry Gordy Jr., Kensun Lovers (Nobuhiro Suzuki and Shoma Ito) added Japanese lyrics and a new arrangement, with actress Mayumi Yamamoto on vocals. The theme song "Keep Rolling" quickly won the support of discerning international listeners, reaching No. 1 on Spotify's "Japan Viral Chart" the week after the film's release.
On the B-side, two versions of the film's main theme "zombeat" are included, featuring hard-hitting guitar work brimming with respect for the original Zombie series.
12" splattered Vinyl EP incl. Beiblatt, Bierdeckel und DLC Im Jahr 2015 lieferte die Rockgruppe Die Buben im Pelz einen gewagten musikalischen Stunt ab: die Übertragung des hünenhaften rockgeschichtlichen Referenzalbums The Velvet Underground & Nico ins Wienerische Idiom. Ein mutiger Versuch, der mit einem heftigen Bauchklatscher und darauffolgender, noch schmerzhafterer Schadenfreude des Publikums hätte enden können. Aber nein, die Buben haben ihre Sache wirklich sehr, sehr gut gemacht und ihrerseits ein Referenzalbum der lokalen Wiener Rockmusik vorgelegt. So groß war die Freude über die gelungene Immigration von Lou Reeds New York ins heutige Wien, so anhaltend die Begeisterung für das Oeuvre des amerikanischen Meisters, dass 2023 auch dessen Album Transformer dem Regelbuch für große Coverbands entsprechend für das einheimische Publikum verwandelt wurde. Nun folgt mit dieser köstlich verpackten EP ein finaler Nachschlag, eine Erweiterung zum dreigängigen Menü sozusagen. Und ein mehr als gelungener Abschluss einer nahezu epischen Hommage an eine der wichtigsten Bands und einen der größten Songwriter der Rockgeschichte. Nun befinden wir uns in der letzten Runde: noch einmal VU/Reed, diesmal in Form einer Vinyl-EP. Vier Songs von Frauen, deren Leben irgendwann ins Nicht-ganz-so-Gute abgebogen ist. Vier menschliche Tragödien, zeitlos, poetisch, fundamental traurig mit einem kleinen Funken Hoffnung. Noch einmal Warhol, denn: was sollte man denn einem thematisch so stringenten Tonträger sonst für ein Cover schenken? Noch einmal Kulinarisches: die Campbells-Suppendose natürlich, neben der Banane ein weiteres weltberühmtes Tribut Warhols an das kulinarische Alltagsleben. Aber: wie übertragen wir das ins Wienerische? Eigentlich ganz einfach: indem wir uns aus dem Sortiment des Lokalmatadors, also der Firma Inzersdorfer, versorgen. Die Inzersdorfer-Konservendose, diese Ikone der österreichischen Konsumkultur und Lebensmittelindustriegeschichte ist ein mehr als geeigneter Ersatz für die amerikanische Tomatensuppe. Genauer gesagt: passt. Wie die Faust aufs Strizziauge. Köstlich! Der Grafikdesigner Peter Hirth hat zwei historische Inzersdorfer-Dosen zu einem wunderbar geschmacksintensiven Coversujet verarbeitet. In der Kunstdruckinstitution Quint Screen Print in 1230 Wien wurden daraus im händischen Siebdruck eine farbenprächtige Hommage an die seriellen Arbeiten Warhols aus den 1960er und -70er Jahren gefertigt. Farblich perfekt abgestimmt wurde dazu das Vinyl, klarerweise ebenfalls aus heimischer Produktion. Da haben die Fachleute bei in 8350 Fehring wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Und der geschätzte Musikerkollege Austrofred wiederum hat zwischen zwei Festivalaufritten Zeit gefunden, über einem schönen Teller Gulaschsuppe meditierend einen Begleittext zu verfassen, der keine kulturhistorischen Fragen offen lässt. Weder in musikalischer noch in kulinarischer Hinsicht. Mahlzeit!
Indignation Meeting präsentieren ,Murder On The Santa Express", einen brandneuen Song, der die zur Jahreszeit passende Geschichte eines verärgerten Eisenbahnarbeiters erzählt. Zu einem eingängigen Punk-Riff und einem Refrain, den man mitsingen kann, erzählt der widerwillige Weihnachtsmann von seinen Erfahrungen mit den jährlichen Santa Specials, wobei seine Frustration immer größer wird, bis der Satz ,it was murder..." (es war Mord...) von einer klischeehaften Metapher zur grausamen Realität wird. ,Murder..." ist die freche Seite der Single; um die Stimmung ein wenig aufzulockern, gibt es mit ,Christmas Train" die nette Seite, eine neue Version des ältesten Songs von Indignation Meeting, der geschrieben wurde, als Frontmann Peter gerade einmal sieben Jahre alt war! Die neue Single ist bei Damaged Goods Records auf kohlefarbenem 7"-Vinyl (ok, das ist schwarz!) mit vollfarbigem Insert erhältlich. Dies ist die zweite Single von Indignation Meeting nach ,That Leeds Feeling" (Eigenveröffentlichung 2023), wobei die Alben ,Trouble In The Shed" (2023) und ,A Model World" (2024) ebenfalls in allen Formaten erhältlich sind.
Minisex: Kult-Album "Ayo" erscheint als limitierte Vinyl-Reissue am 05.12.2025 - remastered, farbig & rechtzeitig zum 70. Geburtstag von Sänger & Mastermind Rudi Nemeczek
Ein Klassiker des österreichischen New Wave feiert ein Comeback auf Vinyl: Am 5. Dezember 2025 erscheint das gefeierte Album "Ayo" von Minisex in einer remasterten 1LP-Reissue - limitiert auf eine exklusive Auflage und gepresst auf red-marbled Vinyl.
Ursprünglich 1984 veröffentlicht, zählt "Ayo" zu den musikalischen Meilensteinen der Bandgeschichte und enthält einige der größten Erfolge der österreichischen Kultband - allen voran die Songs "Rudi gib Acht" und "Eismeer", die bis heute Genre-Fans und Nostalgiker gleichermaßen begeistern.
Der Reissue-Termin könnte passender nicht sein: Nur wenige Wochen später, am 23. Dezember, feiert Rudi Nemeczek, Sänger, Songwriter und kreativer Kopf hinter Minisex, seinen 70. Geburtstag. Die Neuveröffentlichung ist somit nicht nur ein audiophiles Sammlerstück, sondern auch eine Hommage an eine zentrale Figur der österreichischen Musikszene.
Die LP erscheint in begrenzter Stückzahl. Wer sich ein Exemplar sichern möchte, sollte schnell sein - Ayo ist zurück, und zwar schöner denn je.
Minisex "AYO"
Limitierte 1LP auf red marbled Vinyl - ab 5.12.2025 erhältlich!
Katie Meluas zweites Album Piece By Piece (2005) folgte auf ihr rekordverdächtiges Debüt Call Off the
Search und festigte ihren Platz als eine der erfolgreichsten jungen Künstlerinnen Großbritanniens. Mit gerade einmal 21 Jahren lieferte Katie eine reife, selbstbewusste und emotional reiche Songsammlung ab, die
weltweit beim Publikum Anklang fand. Das Album wurde europaweit mehrfach mit Platin ausgezeichnet
und enthielt mehrere Hit-Singles, allen voran „Nine Million Bicycles“, das zu einem internationalen Klassiker und einem von Katies beliebtesten Songs avancierte. Mit einer Mischung aus Folk-, Blues-, Pop- und
Jazz-Einflüssen unterstrich „Piece By Piece“ Katies unverwechselbare Stimme und ihr wachsendes künstlerisches Können. Anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums wurde das Album in den Londoner Metropolis
Studios neu gemastert und um umfangreiches Bonusmaterial erweitert, darunter B-Seiten, Live-Auftritte
und unveröffentlichte Demoaufnahmen aus Katies Archiv.
Diese Jubiläumsausgabe ist eine prägende Veröffentlichung in ihrem Katalog und bietet Fans und Sammlern die Gelegenheit, ein Album neu zu entdecken, das Katie Melua in einem entscheidenden Moment ihrer
Karriere einfing.
Eine Ausstellung zu Ehren seines Freundes, des Malers Victor Hartmann, inspirierte Mussorgsky 1874 zu
seinem Klavierzyklus. Eine Art „Ich-Erzähler“ wandert durch eine Galerie und betrachtet zehn Gemälde.
Ravel hat den Zyklus 1922 für Orchester arrangiert. Die Aufführung von Giulini gilt weithin als Referenzaufnahme.
Prokofieff schrieb seine Sinfonie Nr.1 im Ersten Weltkrieg. In Klang und Form ist sie besonders: nur
fünfzehn Minuten Spielzeit ist sie klassisch im Duktus, von Vitalität nur so strotzende und eine reizvolle
Hommage an die Musik der Wiener Klassik.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkarton.
Chopins Cellosonate op. 65 stammt aus den Jahren 1845/46 und vereint alle Reize seines Klavierwerks.
Mit einem erstaunlichen Verständnis für den Charakter des Cellos vergisst man, dass seine schöpferischen
Ideen anfangs pianistischen Ursprungs waren.
Schumann schrieb nur wenige Werke für Cello und Klavier, aber diese wenigen sind von herausragender
Bedeutung: das Adagio und Allegro op. 70 von 1849 ist charakteristisch für Schumanns Mischung aus
Melancholie und Natürlichkeit. Ein tiefgehendes Verständnis für einander und große Harmonie kennzeichnen diese außergewöhnliche Aufnahme von Argerich und Rostropovich.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
Die dänischen Rock-Giganten VOLBEAT – Michael Poulsen (Gesang, Gitarre), Jon Larsen (Schlagzeug)
und Kaspar Boye Larsen (Bass) – haben mit ihrem neunten Studioalbum „God Of Angels Trust“ erneut
bewiesen, warum sie zu den größten Rockbands unserer Zeit zählen. Das am 6. Juni 2025 erschienene
Album begeistert mit einer kraftvollen Mischung aus eingängigen Melodien und metallischer Energie.
Mit „God Of Angels Trust“ haben Volbeat, die als nicht-amerikanische Band einen Rekord von zehn
Nummer-1-Hits in den Billboard Mainstream Rock Charts halten, alle songwriterischen Regeln über Bord
geworfen und neue kreative Wege eingeschlagen. Entstanden in nur fünf Wochen, beeindruckt das Album
durch seine Tiefe, Vielseitigkeit und den unverkennbaren Volbeat-Sound.
Nach der Veröffentlichung ging die Band auf erfolgreiche Welttournee und begeisterte Fans weltweit mit
den neuen Songs und ihren bekannten Klassikern. Nun erscheint das Album als limitierte Picture Vinyl.
With Love and Squalor ist das Major-Label-Debüt der Rockband We Are Scientists. Das Album erschien im Oktober 2005 bei Virgin Records in Großbritannien und erreichte Platz 43 der Charts. Dank einer treuen Fanbasis wurde es 2006 – rund sechs Monate nach Veröffentlichung – mit Gold ausgezeichnet. Durchschnittlich verkaufte sich das Album 4.166 Mal pro Woche, bevor es zertifiziert wurde.
Der Titel ist inspiriert von der Kurzgeschichte For Esmé – with Love and Squalor von J.D. Salinger, ursprünglich erschienen im New Yorker und später in der Sammlung Nine Stories.
Zum 20-jährigen Jubiläum erscheint nun eine limitierte 2LP-Edition mit unveröffentlichtem Archivmaterial, B-Seiten, Akustik- und Live-Versionen. LP1 kommt in Pink, LP2 in Rot
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Dennis van Aarssen gibt uns einen Einblick in seine Gefühlswelt des neuen Albums 'Souvenirs': „Dieses Album ist mein bisher ambitioniertestes Projekt. Die Songs auf diesem Album sind allesamt musikalische Souvenirs, die ich im Laufe meines Lebens gesammelt habe. Jeder einzelne davon ist mir wichtig und weckt wertvolle Erinnerungen. „Souvenirs“ ist mehr als nur eine Sammlung von Songs, die mir etwas bedeuten; es ist ein wichtiger Teil meiner Mission, die großen Crooner am Leben zu erhalten. Ich habe all das, was ich über die Jahre gelernt habe und all mein Herzblut in die Musik dieses Albums einfließen lassen und versucht einige meiner Lieblingslieder, meine liebsten musikalischen Souvenirs, im Crooner-Stil in die Gegenwart zu bringen. Mit meinen Versionen wollte ich diesen Geist aufgreifen und ihm eine neue Note verleihen. Strahlender. Swingender. Als würde man an einem sonnigen Morgen die Fenster aufreißen und sagen: „Her damit, Welt!“. Alles, was man hört, ist echt. Eine Live-Big Band, Weltklasse-Musiker, kein Schall und Rauch. Nur Handwerkskunst, pure Freude und jede Menge Herz. Eine Hommage an die Großen, die vor uns kamen, aber mit einem jungen Geist und meiner eigenen Stimme.“
Manche sagen, es sei Albert Einstein gewesen, der das gesagt hat, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es Hristo Stoichkov war: ,Glück gibt es nicht." Manche Bands leben ihre gesamte Karriere von einem einzigen Song, was Experten als One-Hit-Wonder bezeichnen. Hier würden wir es wahrscheinlich einfach als Strohfeuer bezeichnen, etwas, das uns etwas vertrauter ist. Andere Bands schaffen es, ein oder zwei großartige Alben herauszubringen, vielleicht sogar drei. Darüber hinaus wird es schwieriger, Bands mit mehr als vier soliden Alben zu finden. Diese Bands haben etwas Besonderes, eine Art Magie. Jeder, der sie kennt, hat eine klare Referenz, eine Grundlage, ein Konzept, eine Art, Dinge zu tun, die einen fesseln und in ihren Bann ziehen, genau wie in diesem Fall. CRIMs fünftes Album "Futur Medieval" hält die Flamme ihrer vorherigen vier Alben am Leben. Es ist ein Killer-Album, voller Energie und Leidenschaft. Wie immer gibt es Hymnen, Refrains zum Mitsingen, den charakteristischen synchronen Punch in jedem Song und diese elektrisierenden Gitarren, die von der ersten Note an ihre Trümpfe ausspielen. Wie es in einem ihrer Songs heißt: ,"Nichts Neues?" Na und? Erwachsenes Vergnügen ist genau das, - Jordi "Unclu" Sabatés Ametller CRIM wurde 2011 gegründet und sind wohl die größte Punkband Kataloniens/Spanien. Diese äußerst leidenschaftlichen Musiker haben sich lokal einen Namen gemacht, spielen mittlerweile immer wieder vor Tausenden von Leuten und haben starke Songs, die in vielerlei Hinsicht eine sehr florierende Szene in Nordspanien vorantreiben. Die Popularität von Crim außerhalb Kataloniens wächst rasant, da sich ihre Authentizität in ihrem Sound widerspiegelt und ihr kompromissloser Ansatz in vielerlei Hinsicht universell ist und für Fans leicht erkennbar und einladend, unabhängig davon, welche Sprache sie sprechen. Jeder, der diese Band live gesehen oder ihre Alben gehört hat, kann die Kraft und Energie bezeugen, die sie besitzt. FFO Cock Sparrer, Leatherface, Social Distortion CD, klassisch schwarzes oder mehrfarbiges Vinyl!
Rouse and Raise Your Voice ist eine Zeile aus einem der bekanntesten Songs der Band, "Keep Hauling", der von mehreren Bands in Großbritannien und anderswo auf der Welt gecovert wurde. Die Vinyl-LP startet mit "Crooked Jack", dem allerersten Song, den Mark Bloomer und Andrew Cadie bei ihrem mittlerweile legendären Debüt-Gig in einer Schnapsbrennerei im Moselort Ediger-Eller im Jahr 2005 gemeinsam sangen. Das Arrangement dieses berühmten Arbeiterliedes entstand spontan in der kurzen Probe vor dem Auftritt und wurde fortan zum Maßstab für den Sound der Band. Schrille Vokalharmonien, druckvolle Gitarre und Geige, changierend zwischen traditionellem Folk und frei fließender Improvisation. Während die Nadel nach innen wandert, zeigen Songs wie "Beg, Blag and Steal" eine Weiterentwicklung, wobei der charakteristische Sound nun durch Schlagzeug und Kontrabass ergänzt wird. Auf "Wine From a Mug" ist Katie Doherty stark vertreten, die die Band zwischen 2011 und 2016 auf vielen Tourneen und Aufnahmen begleitete. Von nachdenklicheren, Bottleneck- und Loop-lastigen Songs aus dem diesjährigen Album "Standing Strong", das ihnen ihren zweiten Preis der Deutschen Schallplattenkritik einbrachte, bis hin zu einem mitreißenden Set von Fiddle Reels ist die Rohheit der Live-Shows der Band stets spürbar. Dieses auf 500 Vinyl-Exemplare limitierte Album ist ein Muss für Broom Bezzums-Fans, aber auch ein hervorragender Einstieg für Uneingeweihte!
Portraits at the Penthouse: Live in Seattle ist die erste offizielle Veröffentlichung des großartigen Pianisten Bill Evans, aufgenommen live im Penthouse Jazzclub in Seattle, Washington, am 12. und 19. Mai 1966 mit dem Bassisten Eddie Gomez und dem Schlagzeuger Joe Hunt.
Dies ist die achte offizielle Veröffentlichung von Resonance in Zusammenarbeit mit dem Bill Evans Estate und wurde ursprünglich vom Radio-DJ Jim Wilke für den Radiosender KING-FM aufgenommen.
Das letzte von Chris Bailey mit The Saints eingespielte Material! "Long March Through the Jazz Age" ist das letzte Album von Chris Bailey und The Saints. Es ist ein bewegender Abschied - ein Zeugnis eines rastlosen, kompromisslosen Künstlers, der immer vorwärts ging, einer der großen Texter und doch unglücklicher Musiker. Aufgenommen Ende 2018 in den Church Street Studios in Sydney, flogen Bailey und der langjährige Saints-Schlagzeuger Pete Wilkinson aus Europa ein, um sich mit Gitarrist/Toningenieur Sean Carey, der zuvor mit der Band getourt und aufgenommen hatte, gemeinsam an dieses letzte Kapitel von Bailey's Saints zu begegeben . Zu ihnen gesellten sich Davey Lane (You Am I) an der Gitarre sowie ein handverlesenes Ensemble junger Musiker*innen Sydneys. Aus Baileys groben Demos entwickelte sich "Long March Through the Jazz Age" zu einer zutiefst menschlichen Momentaufnahme mit Strahlkraft."Empires (Sometimes We Fall)" ist der hymnische Opener des Albums, getragen von Gitarren und untermalt von Baileys schmerzhaften Texten: ,Sometimes we rise, sometimes we fall". Es ist der perfekte Auftakt für ein Album, das Baileys angeborenen Punk-Spirit versprüht und gleichzeitig frei in einer großzügigen Produktion fließt. Eine 12-saitige Gitarre verleiht dem streicherlastigen "Judas" Harmonie und Wärme, es ist ein herrlich melancholisches Stück, "Gasoline" erinnert an den Country-Sound der Stones auf Exile On Main Street, während "Bruises" eine ehrliche Erinnerung daran ist, wie dieser gefeierte Troubadour dorthin gekommen ist, wo er heute steht. Es gibt Momente von Dylan-artiger Erhabenheit, wenn klangvolle Gitarren und Streicher das Panorama erweitern, während der Titelsong eine eindringliche, poetische Intensität vermittelt, dessen trauriger Trompetenbreak so erschauern lässt wie kaum etwas anderes. Long March Through the Jazz Age markiert das Ende der bemerkenswerten Reise von Chris Bailey und The Saints - die üblichen Wege ignorierend, über vier Jahrzehnte Musik gelebt. Limitiertes blaues Vinyl mit Glanzlack-Cover, Linernotes & DLC oder Digisleeve CD. "One of the most sporadically brilliant, frustratingly uneven and most undeniably important bands Australia has ever produced" - The Guardian
Frontman Chris Reifert was already a well-known force on the underground through his time as drummer with Florida's highly respected death metal combo Death. After playing drums on the band's debut album, the much acclaimed 'Scream Bloody Gore', Chris moved back west to the more open climate of San Francisco & formed Autopsy. The band released the demo 'Critical Madness' in 1988 & it wasn't long before Peaceville Records snapped them up in a deal initially spanning 4 albums.
The partnership kicked off in April 1989 with their debut album 'Severed Survival'; a brutal explosion of heavy riffs, tight drumming & a screaming vocal, rounded off with concepts of death, disease & diabolica. This was swiftly followed up with the equally genre-defining 'Mental Funeral' opus in 1991. Released in the autumn of 1995, Autopsy's then fourth & final album before splitting, 'Shitfun', was a glorious scatological gross out & exercise in the limits of extremity & a fitting end to one of the finest bands of a Doomed generation before their return from the grave in 2009 which has continued to go from strength to strength to the current day. This thirtieth anniversary vinyl pressing of 'Shitfun' is presented on bowel- busting limited brown marble- effect vinyl, including the original cover art & printed inner sleeve.
Ein Rapper mit Intensität, der ebenso Sänger mit Leidenschaft und ein Produzent ist, der sich die Nostalgie zunutze macht, um die Zukunft zu beherrschen - das Projekt Jim Legxacy ist auf dem besten Weg, vom sagenumworbenem Newcomer zur lodernden Hype-Flamme zu werden. Jims produktives Schaffen, das auf die britische Musik im Jahr 2025 eine immer größere Bedeutung hat, erzählt wie immer eine wichtige Geschichte. Mit seinem Songwriting ist er der Zeit immer einen Schritt voraus und hält den britischen POC einen Spiegel vor, in dem er sich selbst und seinesgleichen widerspiegelt. Damit steht er gleichzeitig stolz, als auch bescheiden an der Spitze einer Bewegung, einer neuen Generation von Songwriter, die sich einen Weg aus dem Untergrund bahnen und immer weiter nach oben drängen. Das neue Mixtape "Black British Music (2025)" schafft Raum für Komplexität, Sensibilität und Experimente und verändert nicht nur die Erwartungen daran, wie britische Musik klingen, sondern auch, wofür sie stehen kann. Musik war schon immer ein Teil von Jims Identität. Sein sich ständig weiterentwickelnder, kaleidoskopischer Sound hat Einflüsse aus allen Genres, insbesondere R"n"B, Soul, Pop, Grime, Midwest Emo, Afro Beats und Alternative. Jims künstlerische Reise begann im Jahr 2018 mit mehreren Singles und zwei größeren Releasen (Dynasty Program: A Metrical Composition Inspired by the Nights Spent as The Raiider; and Citadel), die sein künstlerisches Wachstum, seine Vielseitigkeit und seine Verletzlichkeit zeigten, während er mit der Obdachlosigkeit kämpfte. 2023 veröffentlichte er sein Mixtape "Homeless N*gga Pop Music", das von der Kritik sehr gelobt wurde. Es folgten Support und Cosigns von Acts wie Dave, Stormzy, Central Cee, Headie One, Skepta, Loski, Jack Harlow und zuletzt zwei Songs, die er mit Fred again.. Entwickelte.
Ella Fitzgerald und Weihnachten sind eine traumhafte Musikkombination. 1967, einige Jahre nach ihrem
fröhlichen “Swinging Christmas”-Album auf Verve, nahm Ella ein weiteres Weihnachtsmeisterwerk in ganz
anderer Stimmung auf: seelenvoll und feierlich, von ihrer faszinierenden, einmaligen Stimme getragen.
Auf „Ella Fitzgerald’s Christmas“ erklingen große Weihnachtsklassiker und Hymnen in Arrangements von
Robert Black und Grace Price, von Ella mit dem von Ralph Carmichael geleiteten Chor und Orchester
erhebend interpretiert. Neu remastert, 180g-LP, Single-Sleeve mit Original-Artwork.
Vor exakt zehn Jahren, im November 2015, beschenkte Helene Fischer uns mit ihrem grandiosen Erfolgsalbum „Weihnachten“ und lieferte den Soundtrack für Generationen. Nun kehrt sie mit einem neuen,
hochkarätig produzierten Werk zurück, das diese Magie in jedes Zuhause trägt: „Die schönsten Kinderlieder
– Winter- und Weihnachtszeit“ ist die Fortsetzung dieses Erfolgs als generationenübergreifendes Erlebnis.
Das Album beinhaltet 25 unvergessliche Titel, die festliche Stimmung garantieren – allesamt bekannte
und beliebte Weihnachtssongs vom Klassiker „O Tannenbaum“ bis zum mitreißenden „Jingle Bells“. Ein
besonderes Alleinstellungsmerkmal sind dabei die großartigen, deutschen Versionen internationaler Hits wie
„Jingle Bells“, „Lass es schneien“ (Let It Snow!) oder „Frosty, der Schneemann“ (Frosty the Snowman) –
perfekt zum gemeinsamen Mitsingen für die ganze Familie!
Ein weiteres Highlight ist das emotionale Duett „Bald ist Weihnachten“ mit der Kinderlieder-Ikone Rolf
Zuckowski.
Die dritte Ausgabe aus der beliebten Kinderlieder-Serie ist pünktlich zum Fest in verschiedenen Konfigurationen erhältlich.
Eisenmund, the debut by Berlin-based Schimmel über Berlin is a thing of pounding, brittle beauty that seeks to continue on from where angst-ridden, early-eighties Berlin left off. Angular, monophonic synths, guitars that slice through with wiry yet melodic urgency, basslines that pulse with a taut, driven precision and drums that meld everything together. Liv Billerbeck’s vocals come from the middle distance, drifting between detached and desperate, as if transmitted through a wintery cityscape.
Title track Eisenmund jangles with reedy synths floating over a carpet of bass and mournful vocals dripping with a sense of loss. This mood spills over into the other tracks, like post-punk jewel Schreck with its iridescently lovely guitars.
Eisenmund is sharp, atmospheric, and quietly thrilling - proof that the shadows of the eighties can still dance under today's flickering lights. The album, immaculately produced by T-Rex, captures that classic post-punk mood of urban decay, late-night introspection and stubborn sense of motion, which for someone like me, who was there back in the day, seems utterly familiar without ever sinking into mere nostalgia.
Fiona Sangster (Xmal Deutschland)
Die Band Schimmel über Berlin ist eines der vielen Klanggesichter der Liv Billerbeck, ein Gesicht, das man niemals sieht, das im Verborgenen sich umblickt und agiert und das trotzdem aber in einer seltenen Klarheit erscheint. Man sieht es beim Hören, schemenhaft. Ihr Schaffen ist befallen vom West-Berlin der 1980er Jahre (Xmal Deutschland, Malaria etc.).
Eine Rolle, gerade in der musikalischen Brillanz und Produktionsraffinesse, spielt britischer Post-Punk, der sich sehr klar auch im treibenden Spiel von T-Rex (Bass + Produktion), Việt Phương Vũ (Gitarre) und Christian Ramisch (Schlagzeug – mit Phương übrigens bei der ebenfalls sehr guten Band NOJ) zeigt: The Sound, Killing Joke et. al.!
Es handelt sich bei dieser Musik um einen Sound mit retroesquem Anstrich, der spürbar eine vergangene Luft atmet, einer Nostalgie an eine ferne Zeit anheimfällt, die das Quartett ob ihres Alters nicht erlebt haben kann, und die vielmehr eine Sehnsucht bedeutet, in der Unerfüllbarkeit eine Melancholie mitbringt, eine Art treibende Traurigkeit spürbar macht. Das allein ist groß! Was weitergehend daran aber so interessant, besonders und wahnsinnig schön ist: Das klingt in Billerbecks Schaffen – und insbesondere hier, beim Schimmel über Berlin – nicht wie eine Kopie, ein Abklatsch, eine Reminiszenz oder das, was in der so called NNDW bald flächendeckend geschieht: das Anzapfen einer überholten Coolness. Denn etwas ist ganz gegenwärtig daran, in der Eigenständigkeit, macht einem eindringlich das Hier und Jetzt spürbar, auf unterschiedlichen Ebenen: Traurigkeit, ja, aber auch Bock, bis in die Morgenstunden auszugehen, schnellen Schrittes über rutschiges Kopfsteinpflaster zu traben. Musik dann wieder zum Verkrümeln in zugigen Altbauten, von Schreien über einen nebelbedeckten See im Umland Berlins.
Und eben kein Eskapismus, auch wenn die Musik zur Flucht taugte. Merkwürdig ist, dass in dieser Retroschleife dann etwas Märchenhaftes mitschwingt. Vielleicht liegt es auch in der authentischen 1980er-Jahre Produktion, in der immer wieder so ein Klimpern, ein Schellen durchkommt. Es mag aber auch an den Texten liegen, die etwas von Minnesang haben und in ihrer Klarheit, die aus der Kühle und den Kargheiten (der Vergangenheit, der Gegenwart, der Zukunft) entsteht, doch Wärme transportieren.
Wir hören darin heute, trotz all dem Bewusstsein für die Vergangenheit, den Sound einer seltenen Dichterin der Gegenwart. Das ist von einer Intensität, die einen bald absorbiert. Eisenmund etwa, das Titelstück, ist so ein Song, bei dem man sich hinsetzen oder gleich hinlegen muss. Da sind Dinge, die man nicht ändern kann. Wie geht das? Also: nach vorne, heftig, und dann aber so weich und traurig. Hätten Schimmel über Berlin die 1980er-Jahre dieser Stadt beschallt, sie wären hiermit, das mögen sie selbst vielleicht gar nicht hören, die Helden dieser Zeit gewesen. Eisenmund ist das tollste Album, das mir seit Jahren begegnet ist – und die bisherige Klimax dessen, was aus der Allee der Kosmonauten hervorgeht.
Und wenn man das alles so hört, aufmerksam hört, wird einem, obwohl das alles so ein einziger, riesiger Hit ist, völlig klar: Hier geht es nicht darum, irgendwo damit zu landen, irgendwo mitzumischen, erfolgreich zu sein oder in aller Munde. Hier geht es darum, einfach nur genau das zu machen, was es ist! Alles andere ist egal.
Adam Greens Musik ist so untrennbar mit dem Wesen New Yorks verbunden wie das Rumpeln der U-Bahn, der Schmutz der Lower East Side oder der barocke Glanz der Midtown-Blocks, in denen einst die Geisterjäger ihre Runden drehten. Seine Songs spiegeln die Stadt in ihrer zeitlosen Mischung aus Chaos, Energie und Sehnsucht wider. Sie durchdringen die dunklen Geschichten Manhattans ebenso wie die von Gentrifizierung gereinigten Straßen und fangen die widersprüchliche Erfahrung des Großstadtlebens ein - die Gleichzeitigkeit von Nähe und Einsamkeit, Abenteuer und Entfremdung, Gesellschaft und Isolation. Sein 2005 erschienenes Soloalbum Gemstones ist tief in dieser Welt verwurzelt - eine musikalische Antwort auf Bright Lights, Big City. Die rockabilly-getriebenen Rhythmen rütteln wie die L-Train, die Melodien wehen wie ein Windstoß zwischen den Häuserschluchten. Doch auch wer New York nie betreten hat, findet in diesen Stücken den universellen Nerv des Alleinseins inmitten der Menge. Getragen von Greens markanter Baritonstimme entfaltet sich Gemstones als bunte Klangreise: vom drehenden, von einer Wurlitzer angetriebenen Titelsong über das orgelnde Over The Sunrise und das unwiderstehliche Rock"n"Roll-Stück Emily bis hin zur bittersüßen Ballade Losing On A Tuesday. Fantasievolle Bilder, surreale Sprachspiele und charmante Melodien schaffen eine Welt. Doch unter all dem Witz und der Verspieltheit schlägt ein echtes, warmes Herz voller Gefühl. Gemstones ist zugleich berauschend und tröstlich - ein Album, das Leichtigkeit mit Tiefgang verbindet. Nach seiner Veröffentlichung machte es Adam Green vor allem in Deutschland zum Star: Das Publikum erkannte in diesem modernen "Two Cent Opera" die Schönheit kleiner Geschichten und großer Melodien. Zum 20-jährigen Jubiläum erscheint Gemstones nun neu auf Vinyl - ein perfekter Anlass, diesen musikalischen Edelstein erneut funkeln zu lassen.