Dieses 732 Seiten starke, zweibändige Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Soulmusik des Bundesstaates Illinois und enthält eine Chronik von über 3200 Künstlern, 1200 Plattenfirmen und 10.000 Einzelveröffentlichungen zwischen 1960 und 1990. Von Chicago bis Cairo, von East St. Louis bis Kankakee, von den Accents bis zu den Ze-Majestiks - Soul Music Of Illinois ist Diskografie, Handbuch, Atlas, Telefonbuch und Bildband in prächtigen Farbdrucken und in schönem gewebten Leinen verpackt.
Die vielleicht größte Herausforderung für jeden Musiker ist es, zu lernen, als Künstler zu wachsen und sein Repertoire zu erweitern und gleichzeitig eine kohärente, übergreifende Vision für die eigene Arbeit beizubehalten. Seit ihren Anfängen und über die Spanne von drei Alben hinweg haben Blackwater Holylight stets eine Aura, als ob die Mitglieder der Band sowohl den Raum als auch das Vehikel gefunden hätten, ihre emotionale Abwehr zu senken, indem sie ihre Position mit purer klanglicher Kraft verstärken. Diese anhaltend eindringliche und bezaubernde Qualität hat sich in einer Vielzahl von Ansätzen manifestiert. Gleichermaßen versiert in Doom-Riffs, narkotischen Neo-Folk-Melodien, lysergischen psychedelischen Streifzügen und zerklüftetem Art-Rock-Abrieb, decken Blackwater Holylight mit ihrem Arsenal an Gitarre, Bass, Schlagzeug, Synthesizer und Stimme ein breites Spektrum an Klangfarben ab. Auf ihrer neuesten EP If You Only Knew gehen Blackwater Holylight den eingeschlagenen Weg konsequent weiter. Letztlich ist "If You Only Knew" ein mutiger Schritt, der die Ungewissheit im Privatleben der Bandmitglieder widerspiegelt. der Bandmitglieder widerspiegelt.
Das 2012er Studioalbum "New York Connection" von Sweet wird neu veröffentlicht. Das Album wird zum ersten Mal auf farbigem Vinyl gepresst und als Sonderedition auf CD mit Bonustracks, die nicht auf der Originalveröffentlichung enthalten sind. "New York Connection" ist eine Auswahl von Stücken, die ursprünglich von anderen Künstlern geschrieben wurden, denen die Band aber unverkennbar ihren eigenen Sound verpasst hat.
Mutant und WaterTower Music präsentieren den Soundtrack zu "Dune: Part Two" mit dem Score des Oscar-prämierten Komponisten Hans Zimmer, einem majestätischen und mitreissenden Meisterwerk, das zu einem der besten Filme des Jahres passt. Hans Zimmer liefert als Meister der kontemplativen und epischen Themen sowohl wunderschöne und zärtliche Liebesthemen wie auch kühne und bedeutungsvolle Schlachtrufe, die die Hörer in ferne Länder entführen, in denen sie für immer verloren gehen möchten.
2xLP schwarzes Doppelvinyl in bedruckten Innenhüllen im Gatefold, Erstpressung im bedruckten Kunststoffaussenschuber. Beide Formate mit Linernotes von Hans Zimmer & Denis Villeneuve.
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Nach fast zwei Jahren meldet sich Okonski mit „Entrance Music“ zurück - ein Album, auf dem sich das Trio auf dem Höhepunkt seines improvisatorischen Könnens befindet und das Spontane und Meditative zelebriert. Nach dem Debüt „Magnolia“ von 2023 hat der Pianist und Bandleader Steve Okonski seine langjährigen musikalischen Mitstreiter (Durand Jones & The Indications-Bandkollege Aaron Frazer am Schlagzeug und Bassist Michael Isvara „Ish“ Montgomery) für eine weitere Session im Geiste von Künstlern wie The Bad Plus, Gerald Clayton und The Breathing Effect wieder zusammengebracht. Letztendlich ist „Entrance Music“ eine Einladung zu frühen Stunden, in denen die Songs in der Tür verweilen und ihre Anwesenheit ankündigen, bevor sie in die Luft zurückkehren, um sorgfältig in die nächste Runde zu treiben. „Entrance Music“ wurde in einer fünftägigen Session aufgenommen und war eines der ersten Alben, die in Portage Lounge, dem Studio von Terry Cole in Loveland, OH, auf Band gebannt wurden. „Es war ein neues Setup, aber mit Terry hinter den Reglern war es sehr vertraut“, sagt Okonski. „Ich kann nicht genug betonen, wie sehr sich Terry wie ein viertes Mitglied der Band fühlt, wegen des Raums, den er kuratiert, der Energie, die er einbringt, und den Produktionsideen.“ Die Energie und der Sound, die mit dem Colemine-Labelchef am Ruder entstanden sind, sorgen für ein Hörerlebnis, das sich mit den Katalogen von ECM oder Stones Throw messen kann. Während ein Großteil des Debüts auf seine Zeit in New York zurückgeht, fühlt sich „Entrance Music“ „ein bisschen weniger wie ‚auf den Straßen um 2 Uhr morgens‘ und ein bisschen mehr auf der Natur basierend an - ein bisschen mehr ätherisch“, sagt Okonski. „Es ist definitiv das Alter, die Umgebung und die Familie - all das kommt in der Musik durch.“
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Das vierte Album des Frank Popp Ensemble auf Unique Records. Geschrieben. aufgenommen und produziert 2024 in Spanien. Wie beim Vorgänger sind diverse Gastsänger auf den il brandneuen Stücken zu hören.
Gerry Love, einst Leadsänger der legendären Teenage Fanclub, der laut Popp fast alle Lieblingsstücke der Glasgower Kult-Band geschrieben und gesungen hat. verleiht hier seine hinreißende Stimme einer orchestralisch-souligen Version von „Save", ein eher unbekanntes aber geniales Stück, welches Love 2004 für die Schotten schrieb. Gerard Love trug bereits mit einem Cover von Frank Popp's "The World Is Waiting" zur Under Covers' Compilation bei und hat nun auf Waves ein weiteres Mal wundervolle Arbeit geleistet.
Ein weiterer Held aus Popp's Plattensammlung ist Nicke Andersson. Früher Schlagzeuger bei den Death&Rollern Entombed, dann bis heute Sänger der unvergleichlichen Hellacopters und Mastermind hinter weiteren top Bands wie The Solution, Imperial State Electric, Lucifer, etc., ist auf „Caught In AWeb" zu hören. Ein Northern Soul Stomper in klassischer Magic Touch* Manie.
Emma Noble, eine aufstrebende Soul-Sängerin aus London singt auf dem girl-groupigen Soul-Anthem Unstoppable*. Die zweite Single-Auskopplung vom Album hat das Zeug zum nächsten UK-Floorfiller und wurde bereits Ende 2024 in Craig Charles Soul Show auf BBC gespielt und angepriesen.
Ein absoluter Ausnahme-Künstler ist J Mahon, der auf 5 Stücken des Albums zu hören ist und erheblich zum Album beigetragen hat. Seine zuckersüße Stimme funktioniert sowohl auf seinen Stücken, als auch bei _Going Going Gone". welches die erste Single-Auskopplung ist und durch die eingängigen Bläser-Hooks und J's androgyne Soul-Vocals an gewisse junge Motown-Künstler in den frühen 70s erinnern.
Audrey Ollesen aus Köln, eine alte Bekannte aus der rheinischen Mod-Szene. kam durch Zufall hinzu. nachdem Popp durch private Aufnahmen auf ihre Gesangs-Skills aufmerksam wurde. Auf .Co|mm|on Stranger* ist Audrey zum ersten Mal auf einem Tonträger zu hören.
Auf "Waves" vereint Frank Popp Northern Soul. Psychedelia, 90s Indierock und orchestralischen Soundtrack-Feel zu einem homogenen, überzeugenden Werk, was vielversprechend wirkt und sich verdammt gut anfühlt in einer nicht so rosigen Zeit. Wir sind alle gespannt...
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Mit 'Ekko' legt die in Berlin lebende irisch-norwegische Künstlerin Tara Nome Doyle ihr drittes Album vor - eine Reise ins Unbekannte und in die Tiefen des eigenen Ichs. Auf dem Weg dorthin geht es um Schmerz, Abschied, Neuanfang und schließlich um Akzeptanz.
In nur 30 Minuten strahlt das Album eine bemerkenswerte Klarheit aus - nicht nur in seiner Kürze, sondern auch in seiner emotionalen Tiefe.
Tara hat 'Ekko' größtenteils selbst produziert und die musikalische Palette bewusst einfach gehalten. Sie arbeitete mit dem Grammy-prämierten Produzenten und Toningenieur Simon Goff (The Joker, Chernobyl) zusammen, um eine präzise, zurückgenommene Klanglandschaft aus Stimme, Klavier, Gitarre, Streichern, Mellotron und gelegentlichen analogen Synthesizern zu schaffen.
Das Porträt des wahrscheinlich interessantesten Labels der Geschichte des Pop. Veröffentlichung in englischer Sprache. Auch wenn das britische él-Label nur in den Jahren von 1984 bis 1988 existierte, war sein Einfluss auf alles, was danach kam, immens. él eröffnete den Zugang zu einem musikalischen Paralleluniversum, in dem Lederjacken, Tattoos, Macker- und Muckertum verpönt waren, und leistete so beispielsweise einer dringend notwendigen Feminisierung des zeitgenössischen Pop Vorschub. Gegründet von Mike Alway, der in den frühen Achtzigern für das ebenfalls legendäre Cherry-Red-Label Bands wie Everything But The Girl und Felt entdeckte, verschmolz él den Bubblegum-Style der Sixties mit französisch geprägtem Kammerpop, Humor in der Tradition eines Oscar Wildes und der epischen Breite eines Film-Soundtracks zu einem ganz besonderen Juwel in der Schatztruhe musikalischer Extravaganz. Mark Goodall positioniert in "Bright Young Things" das Label in seinem historischen Kontext, führt in Koautorenschaft mit Mike Alway Interviews mit der Mehrzahl der beteiligten Künstler*innen und würdigt die wichtigsten Veröffentlichungen von èl.
Cold Specks kehrt mit ihrem vierten Album 'Light for the Midnight' zurück.
Nach den Erfolgen ihrer ersten drei Alben 'I Predict a Graceful Expulsion' (2012), 'Neuroplasticity' (2014) und 'Fool's Paradise' (2017) hat Cold Specks (Al Spx) ihren Ruf als einzigartige Stimme der modernen Musik gefestigt. Von ihrer fesselnden Acapella-Performance bei Later... with Jools Holland bis hin zu Kollaborationen mit Moby, Massive Attack und Michael Gira von Swans hat Cold Specks immer wieder Kunstwerke geschaffen, die nachhallen.
Mit 'Light for the Midnight' begibt sie sich auf ihre bisher persönlichste Reise. In seinem Kern ist das Album eine rohe und zutiefst emotionale Reflexion über Ausdauer, Überleben und Transformation. Es ist eine Sammlung von inbrünstigen Balladen und atmosphärischen Popsongs, die Spx' gefühlvolle Stimme in weitläufige Klangwelten kanalisiert.
Das Album entstand in einer herausfordernden Phase in Spx' Leben. Die Arbeit begann 2019 inmitten von Kämpfen mit der psychischen Gesundheit, Erfahrungen, die tief in die Musik eingebettet sind. Doch trotz seiner persönlichen Ursprünge betont Spx seine Universalität: „Ich wollte auf jeden Fall über die letzten Jahre reflektieren, weil sie mich so sehr beeinflusst haben, aber ich wollte auch, dass das Publikum mit diesem Album weggeht. Die Songs gehören ihnen, sobald ich sie veröffentlicht habe.“
Das Album wurde in Toronto und Bristol aufgenommen, wobei Spx zusammen mit Adrian Utley von Portishead und Ali Chant (bekannt für seine Arbeit mit Perfume Genius, Dry Cleaning und Aldous Harding) als Co-Produzent fungierte. Es enthält Streicherarrangements von Owen Pallett (Taylor Swift, Lana Del Rey, Sampha) und zusätzliche Beiträge von Graham Walsh von Holy Fuck. Spx arbeitete auch mit einer Reihe von hervorragenden Kollaborateuren zusammen, darunter Chantal Kreviazuk (Drake, Kendrick Lamar), Malcolm Middleton von Arab Strap, Ben Christophers, Ed Harcourt und Jonathan Quarmby.
'Light for the Midnight' zeigt Cold Specks von ihrer verletzlichsten und kraftvollsten Seite, indem sie die Geschichten ihres Kampfes in atemberaubende Kompositionen verwebt, die einen tiefen Eindruck hinterlassen. Es ist ein Album der Hoffnung und der Transformation.
Nach fünfundzwanzig Jahren Musikkarriere mit fünf Grammy-Nominierungen, zwei RIAA-zertifizierten Goldenen Schallplatten und der jüngsten Veröffentlichung von 'Desolation: A Heavy Metal Memoir', einer ehrlichen Reflexion über sein Leben in der Musik und darüber hinaus, befindet sich Mark Mortons kreative Energie auf einem Allzeithoch.
'Without The Pain', sein zweites Soloalbum, ist eine Hommage an seine langjährige Liebe zum Südstaaten-Rock und wurde von seinem langjährigen Weggefährten Josh Wilbur produziert. Auf dem Album als Features vertreten sind einige der größten Namen aus Americana, Rock und Country:
Der Outlaw-Country-Star Cody Jinks liefert zwei kraftvolle Songs, darunter das eindringliche 'Brother'; Blackberry Smoke-Frontmann Charlie Starr tut sich bei 'Come December' mit Americana-Superstar Jason Isbell zusammen, während Jaren Johnston (The Cadillac Three) beim Eröffnungstrack 'Hell & Back' eine Performance voller Hingabe liefert.
Der Country-Hitmacher Travis Denning - ein aus Georgia stammender Künstler mit einer früheren Nummer 1 in den US-Country-Airplay-Charts - arbeitet an zwei bewegenden Stücken mit, die beide subtile und zarte Gitarrentexturen aufweisen und eine andere Dimension von Mortons Songwriting zeigen.
Troy Sanders (Mastodon) singt bei 'Nocturnal Sun', einer donnernden Doom-Klage und dem schwersten Stück des Albums, während Blues-Gitarren-Phänomen Tyler Bryant sich mit Morton bei dem psychedelischen Blues-Rummel 'Forever In The Light' ein Gitarrenduell mit Feuerwerk liefert.
Für Fans von: Lamb of God, The Cadillac Three, Whiskey Myers, Travis Denning, Clutch, Brothers Osbourne, Blackberry Smoke, Black Stone Cherry, Lynyrd Skynyrd
Eine tiefgründige Reflexion über den Sinn des Lebens und das Erbe, das die Menschheit im Laufe der Geschichte geschmiedet hat: Benthos' InsideOutMusic-Debüt "From Nothing" ist geprägt von einer überzeugenden Synthese aus Progressive Metal, Mathcore, Jazzrock und elektronischer Musik. Gemischt von Federico Ascari und gemastert von Tony Lindgren, erforscht das Album die positiven und negativen Spuren der Menschheit und ihren Einfluss auf künstlerische, kulturelle und soziale Bereiche. Der Titel "From Nothing" beschreibt die plötzliche Verwirklichung einer Idee und ihr Potenzial, die Welt zu formen, die sich in Liebe und Hass, Entdeckung und Rückschritt manifestiert. In 12 Tracks webt "From Nothing" einen Teppich aus aggressiven, ätherischen, chaotischen und jazzigen Elementen und erforscht ein zentrales Thema aus verschiedenen musikalischen Perspek-tiven."From Nothing" von Benthos ist als Limited Edition CD Digipak, als limitierte transparent-schwarz-marmorierte LP sowie als digi-tales Album erhältlich.
Vier Jahre nach "Hab keine Angst, hab keine Angst, ich bin deine Angst" geht die grandiose Kooperation zwischen Jonathan Meese und DJ Hell in ihre zweite Runde. Der bayerische Weltklasseproduzent und das Berliner Kunstwunderkind ergeben erneut eine zündende Mischung, denn die manisch kreisenden Sprachperformances von Meese erweisen sich unverändert als geniale Ergänzung zu den hypnotischen Elektro-Klanggebilden, die Hell aus seinen Musikmaschinen zaubert. "Gesamtklärwerk Deutschland" fokussiert sich in bemerkenswerter Weise auf den Techno Pop von Kraftwerk in ihrer "Electric Cafe"-Ära. Die Covergestaltung ist von Daniel Richter.
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"Otra", das siebte Studioalbum der norwegischen Avantgarde-Metaller IN THE WOODS... mag für all jene Hörer überraschend sein, welche die permanente Evolution der Band aus der südnorwegischen Stadt Kristiansand seit den frühen Neunzigern nicht weiter verfolgt haben. Die Songs auf "Otra" sind bemerkenswert eingängig und melodisch, wobei auch im aktuellen Sound von IN THE WOODS... immer wieder progressive Elemente und gelegentlich auch raue Erinnerungen an die harsche Vergangenheit der Norweger aufblitzen. "Otra" hebt sich von der Masse der Heavy-Veröffentlichungen durch seine herausragenden Kompositionen ab, die von jahrelanger musikalischer Erfahrung zeugen und mit einer täuschenden Leichtigkeit daherkommen. Inhaltlich erzählt "Otra" persönliche Geschichten aller beteiligten Musiker, die durch den namensgebenden Fluß verbunden sind, der sich 245 Kilometer lang durch den Süden Norwegens schlängelt und in der Heimatstadt der Band in den Skagerrak mündet. Den Namen IN THE WOODS... braucht man Freunden von Avantgarde und Black Metal kaum vorstellen. Ihre Eckdaten innerhalb der Szene sind wohlbekannt: Die Norweger zählen zu den Bands, die an der Entwicklung des nordischen Black Metal in den frühen Neunzigern beteiligt waren und den Sound eines starken Subgenres maßgeblich mitgeprägt haben. Ihr Erstlingswerk "Heart of the Ages" (1995) gilt zu Recht als einer der frühen Klassiker des Genres. Doch IN THE WOODS... haben sich nie auf ihren Lorbeeren ausgeruht und stießen bereits mit den Nachfolgewerken "Omnio" (1997) sowie "Strange in Stereo" (1999) in neue Klangdimensionen vor. Nach einer langen Unterbrechung zwischen den Jahren 2000 und 2014 kehrten die Norweger mit dem neuen Sänger James Fogarty zurück, der bis zum Dezember 2021 am Mikrofon stand. Mit einer runderneuten Besetzung, unter anderem nun mit dem Sänger Bernt Fjellestad, nahmen IN THE WOODS... mit dem Album "Diversum" (2021) erneut eine Kursänderung vor. Mit "Otra" demonstrieren die mittlerweile aufeinander eingespielten Norweger die volle Stärke und künstlerische Reife von IN THE WOODS... in der dritten Inkarnation. Dieses spannende und packende Album steckt voller glorreicher Details und überraschender Wendungen, die sich nach und nach in vielen Durchläufen erschließen.
HONKYTONK HOLLYWOOD ist Jon Pardis fünftes Studio Album, das moderne Country-Musik mit traditionellen Honkytonk-Elementen verbindet. Das Album verspricht eine Mischung aus Southern Rock,
klassichen Honkytonk und modernen Einflüssen, die Pardi als authentischen Künstler mit einer Vorliebe für
traditionelle Country-Sounds unterstreichen.
Jon Pardi ist ein US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter. Bekannt wurde er mit Hits wie ”Dirt
on My Boots”, ”Heartache Medication” und ”Head Over Boots”. Er hat mehrere Platin Auszeichnungen
erhalten und gehört zu den führenden Künstlern der heutigen Country-Szene.
Der preisgekrönte Cellist und Komponist Peter Gregson präsentiert sein lang erwartetes, selbstbetiteltes
Album: eine Sammlung von neun zeitgenössischen Songs ohne Worte, die seinen charakteristischen Cellosound und seinen selbstgebauten modularen Synthesizer zur Geltung bringen. Gregson beschreibt das
Album als „das, was dem, was ich in meinem Kopf höre, am nächsten kommt“. Es ist das selbstbewusste
Selbstporträt eines Komponisten und Interpreten, der sich auf dem Höhepunkt seiner Vorstellungskraft
befindet. Während der Aufnahmesitzungen in Peter Gabriels Real World Studios erreichte Gregson seinen
idealen Klang, indem er sein Cello durch seinen selbstgebauten modularen Synthesizer laufen ließ, der es
ihm ermöglichte, jeden Klang, den das Cello erzeugen kann, einschließlich grober Kratzgeräusche und subsonischer Geräusche, für ausdrucksstarke Zwecke zu nutzen. Das Ergebnis ist eine Sammlung von lyrischen,
atmosphärischen Vignetten, die zusammen die endgültige Darstellung von Peter Gregsons künstlerischem
Schaffen bilden.
Cool, sentimental und voller Sehnsucht - dass die Musik von Chet Baker zeitlos ist, beweist ihre ungebrochene, immer wieder neue Popularität. Seine instrumentalen Aufnahmen zählen zu den Klassikern des Jazz,
aber spätestens als Sänger wurde der Trompeter auch zur Pop-Ikone.
Vor 70 Jahren erschien sein berühmtes Album “Chet Baker Sings”, das heute noch Bestseller ist und
dessen Einfluss auch in der Pop-Musik zu spüren ist. Die Macher der erfolgreichen Albumprojekte “Blue
Note Re:imagined” hat das auf eine Idee gebracht.
„Chet Baker Re:Imagined“ ist jetzt das erste Tributealbum, das Chet Bakers musikalisches Erbe feiert.
Junge Künstler der aktuellen akustischen und elektronischen Musikszene kommen auf dem Album zusammen, um ihre Versionen von Baker-Klassikern zu präsentieren.
Viele der auf „Chet Baker Re:Imagined“ vertretenen Musiker und Musikerinnen haben sich auf digitalen
Plattformen bereits ein großes Publikum erarbeitet (20 Million combined audience). Mit diesem Projekt
beweisen sie sich mit mal lässigen, mal melancholischen Tracks als Chet-Baker-Fans. Die internationale
Bandbreite geht von UK (dodie, Matt Maltese Matilda Mann, Joel Culpepper, Ife Ogunjobi vom Ezra Collective, Hohnen Ford, Eloise, Puma Blue), über USA (Delaney Bailey, mxmtoon), Kanada (Stacey Ryan),
die Niederlande (Benny Sings) und Australien (grentperez) bis hin zu Südkorea (Sara Kang)
Gerald Clayton kehrt mit seinem dritten Blue Note-Album zurück, seinem bislang ungewöhnlichsten Werk.
Auf „Ones & Twos“ spielt Clayton nicht nur Klavier, sondern auch Rhodes, Orgel, Kinderklavier und Synthesizer, seine Kompositionen sind zugleich abstrakt und eingängig, schillernd und groovy, akustisch und
elektrisiert.
„‘Ones & Twos‘ ist von der DJ-Kunst des Schallplatten-Auflegens inspiriert“, sagt Clayton. „Mir schwebte
ein Album vor, bei der die A-Seite gleichzeitig mit der B-Seite abgespielt werden kann.“ Die Erstveröffentlichung von „Ones & Twos“ besteht wie üblich aus Einzeltracks, später dieses Jahr wird Gerald Clayton
in einem zweiten Schritt die überlagerten Tracks veröffentlichen.
Hätte der früh verstorbene Saxofonist Tubby Hayes in den sechziger Jahren nicht vor allen Dingen in
Großbritannien gewirkt, wo er in Jazzkreisen heute als Idol gilt, wäre sein Name ganz sicher weltweit
bekannt. Der Brite entlockte seinem Saxofon mitreißenden Modern Jazz und elegante Balladen und war
immer auf Augenhöhe mit seinen amerikanischen Jazzkollegen.
Nachdem Decca Records vor fünf Jahren eine Decca-CD-Komplettbox des Künstlers veröffentlichte, folgt
jetzt mit der LP “Splonge! An Introduction To Tubby Hayes“ eine von Filmemacher und Autor Mark Baxter
zusammengestellte Compilation der besten, groovigsten und wichtigsten Tubby-Hayes-Tracks.
Auf der bedruckten Innenhülle der 140g-LP finden sich Linernotes, Coverabbildungen und diskografische
Angaben zu allen Tracks.
2LP in printed inner sleeves + 12 page booklet with detailed info, secrets and unpublished pictures written by Walter Verdin himself. This collection dives deep into Verdin's prolific and experimental music from 1980 to the beginning of this millennium, capturing an era of a DIY punk spirit, improvisation, creative freedom and swimming against the tide.
We are thrilled to announce the upcoming release of 'Pingpong', a 2LP compilation showcasing previously unreleased works by Walter Verdin, the founding member behind Pas De Deux, the Belgian band which delivered 80's cult classics 'Rendez-Vous' & 'Cardiocleptomanie'. This collection dives deep into Verdin's prolific and experimental music from 1980 to the beginning of this millennium, capturing an era of a DIY punk spirit, improvisation, creative freedom and swimming against the tide.
This album is not just a compilation-it's a sonic journey into Verdin's unique approach to music-making, which he nurtured in the AV studio at KU Leuven's Audiovisual Department (AVD). Having begun his civil service there in 1980, Verdin was exposed to a rich array of audio and video tools that would shape his work for years to come. From the outset, Verdin's process was defined by an openness to experimentation, where he would explore sound and music organically rather than following pre-existing concepts.
The songs on Pingpong reflect his fascination with creating spontaneous, layered compositions. These recordings were made using limited tools, such as his duophonic Yamaha CS-40M synthesizer, borrowed drum machines, and tape loops, and were further enriched by techniques such as reverb and vintage sound manipulation. The results are raw, tactile, and full of personality-often more vibrant and personal than the polished, commercial recordings that would follow in professional studios.
Throughout the 1980s and 1990s, Verdin developed his craft, regularly drawing from his diverse interests in film history, soundtracks, video art, and avant-garde music. His innovative use of tape recorders, improvisational techniques, and later, MIDI and digital tools, makes for a fascinating and varied listening experience. This compilation includes everything from proto-techno and abstract new wave to avant-pop songs, sample-driven experiments, and the oddball TV-inspired tunes that have long been a staple of his work.
This selection is a true reflection of Verdin's "keen amateur" approach: a method focused on discovery, happy accidents, and unexpected results. These compositions aren't about achieving technical perfection, but about capturing moments of sonic exploration and transformation. The 21 recordings have been meticulously curated, with some tracks freshly arranged while others remain true to their original, unedited forms.
'Pingpong' finally brings these forgotten gems into the light. The album includes not only unreleased music but also fragments from Verdin's video art and multimedia projects, offering a rare glimpse into his creative evolution over two decades. Stretching up the boundaries between medium and message, aligning his own musical univers.
Take a deep breath and dive into the works of an artist whose explorations pushed his boundaries of sound and technology.
A Belgian sonic cut up, ping ponging in between many worlds.
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Nach zwei Jahren Solo-Tourneen präsentiert Yaron Herman sein neues Album. Er kehrt mit einem außergewöhnlichen Ensemble zurück und verbindet sich mit zwei der besten Saxophonisten der Welt: María Grand, ein aufsteigender, internationaler Star, und Alexandra Grimal, eine bedeutende Persönlichkeit der improvisierten Musik. Dieses Album nimmt uns mit auf die Suche nach Lyrik, Tiefe und Aufrichtigkeit, mit eleganten Melodien und kraftvollen Rhythmen, in einem Projekt, das sowohl spirituell als auch tief bewegend ist.
Als Yaron Herman mit der Arbeit an diesem Album begann, war das Erste, was ihm in den Sinn kam, die Melodie. Er habe in den letzten Jahren viel geschrieben, hauptsächlich in Notizbüchern, so der Künstler. Unterwegs oder zu Hause, alles von langen Zeilen bis zu kurzen Fragmenten. Mit der Zeit (und harter Arbeit) begannen diese "Motive" Gestalt anzunehmen und sich in "Lieder" zu verwandeln. Während er sie spielte und erkundete, was aus ihnen werden könnte, wurde klar, dass er nach einem Klang suchte, der nicht "nur" das Klavier war. Diese Melodien erforderten eine andere Stimme. Die Saxophonistinnen Maria Grand und Alexandra Grimal haben unterschiedliche Ansätze, doch beide haben eine geheimnisvolle, kraftvolle und lyrische Qualität, nach der gesucht wurde. Diese Qualitäten, kombiniert mit Haggai Cohen Milos wunderschönem Ton und rhythmischer Vielseitigkeit und dem Spiel und damit wertvollen Ideen von Herman's langjährigen musikalischen Bruders Ziv Ravitz während des gesamten Prozesses, ließen diese Lieder wirklich zum Leben erwachen. Im Studio hatte man das Glück, die Erfahrung und Perspektive des Produzenten Daniel Yvinec zu haben, der dazu ermutigte, die Musik weiter voranzutreiben und Risiken einzugehen. Improvisation: eine Suche nach dem Sweet Spot zwischen Freiheit und Zwang. Die Verspieltheit des Ganzen. Die Werkzeuge bereitstellen, aber nicht das endgültige Gebäude, die Leinwand bereitstellen, aber nicht vorschreiben, was darauf gemalt werden soll. So ist 'Radio Paradise' entstanden. Man ist im Studio auf den Titel gestoßen während einer Diskussion, wie sich Gegensätze ergänzen und wie die Rolle als Künstler darin besteht. Zu versuchen, das scheinbar Widersprüchliche in Einklang zu bringen. Den Raum zu finden, in dem Musik mühelos und aus dem Herzen fließt.
Die mehrfach preisgekrönte norwegische Jazzsängerin und Songwriterin Silje Nergaard präsentiert ihr neues Album "Tomorrow We'll Figure Out the Rest". Dies ist eine zutiefst persönliche Hommage an ihre Eltern und eine musikalische Reise, inspiriert von Erinnerungen, Momenten mit ihrer Familie und Szenen aus ihrem Leben."'Tomorrow We'll Figure Out the Rest' ist nicht nur der Titel eines Albums, sondern auch das, was das Leben im Moment ausmacht - die Erlaubnis, nicht alles perfekt durchdacht haben zu müssen", erklärt Silje Nergaard. "Diese Inspiration stammt aus einer Quelle, die mir sehr nahesteht: meinen Eltern. Sie haben mir gezeigt, wieviel Freude die Musik in ein Zuhause bringen kann - die Freude und auch die Traurigkeit, die sie in unsere Herzen bringt. Sie haben mir beigebracht, dass das Leben nicht immer bis ins letzte Detail geplant sein muss."Mit ihrer besonderen Fähigkeit, bewegende Geschichten mit Musik zu erzählen, vereint Silje auf "Tomorrow We'll Figure Out the Rest" intime Jazzklänge mit orchestralen Arrangements. Dabei wird sie von führenden europäischen Jazzmusikern begleitet, darunter Helge Lien (Piano), Jarle Vespestad (Schlagzeug), Finn Guttormsen (Bass), George (Jojje) Wadenius (Gitarre) und Håkon Kornstad (Saxophon). Ergänzt wird das Ensemble durch das renommierte Stavanger Symphony Orchestra, dirigiert von Vince Mendoza, der die emotional-farbigen, bisweilen geradezu cineastischen Orchesterarrangements für das Album komponiert hat. Mendoza und Nergaard arbeiteten bereits bei dem Grammy-nominierten Album "A Thousand True Stories" zusammen.Besonders bewegend sind die persönlichen Einblicke, die Silje Nergaard in dieses Album eingebaut hat: "Es hat ein paar kleine Momente, die zeigen, wie mein Leben als Kind aussah. Ich habe eine alte Kassette gefunden, auf der ich mit meinem Vater spreche - da war ich gerade mal fünf Jahre alt. Darauf singen meine Schwester, meine Eltern und ich zusammen. Diese Aufnahmen haben mich tief berührt, und ich freue mich, sie mit euch teilen zu können."Das Album vereint die intime Atmosphäre eines Kammer-Jazzensembles mit dem majestätischen Klang eines großen Orchesters. Silje Nergaard beschreibt es als eine Sammlung von Erinnerungen, die die Vergangenheit feierlich nachvollziehbar machen, aber auch einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft werfen. "Das Cover des Albums zeigt ein altes Foto meiner Eltern, als sie jung und frisch verliebt waren - ein Moment purer musikalischer Freude, ohne Gedanken an den nächsten Tag. Dieses Bild und diese Stimmung haben mich inspiriert."Mit "Tomorrow We'll Figure Out the Rest" zeigt Silje Nergaard einmal mehr, warum sie zu den herausragendsten Künstlerinnen der Jazzszene gehört: persönlich, authentisch und musikalisch brillant.
Wie Hip-Hop nach Hamburg kam
Die Compilation ist als Zeitreise zu den Anfängen der Hamburger Hip-Hop-Kultur konzipiert und umfasst über 100 weitgehend unveröffentlichte Songs und Skits. Begleitet wird das Triple-Vinyl von einem 96-seitigen Booklet, das von den frühen Jahren von Hip-Hop, Rap und DJing in Hamburg erzählt. Präsentiert wird das Werk von den Herausgebern des Buchs und den Kuratoren der Museumsausstellung EINE STADT WIRD BUNT.
Kennt eigentlich noch jemand Easy Business? Was wie ein Ratgeber Video auf YouTube klingt, ist der Name einer der ersten Hamburger Rap-Gruppen. Die vierköpfige Formation aus Steilshoop gründete sich schon in den späten 1980er Jahren und begann bald erste englischsprachige Texte zu schreiben. 1989 nahmen sie gemeinsam mit Mario von Hacht den Song „Money“ in einem Jenfelder Jugendzentrum auf.
Als House-Produzent verfügte Von Hacht über ein vergleichsweise schon recht ansehnliches Produktions-Equipment. Selbst die legendäre Roland TR-808, analoger Drumcomputer und Allzweckwaffe von Hip-Hop-Produzenten, war bereits 1989 Teil seines Maschinenparks. Nur hatte er sie eben nicht für Rap genutzt – bis Easy Business anklopften. Und so öffnete ein Musik-Nerd und Technik-Freak dem Hip-Hop eine Tür in Hamburg. Von Hachts Offenheit für den neuen Musikstil sollte sich auszahlen: 1995 produzierte er mit „Nordisch by Nature“ den ersten Chartstürmer von Fettes Brot.
Es sind Geschichten wie diese aus der Gründerzeit des Rap in Hamburg, um die sich die 3-Vinyl-Compilation EINE STADT WIRD BUNT dreht. Unter den über 100 Songs und Skits aus den frühen Jahren des Rap in Hamburg finden sich neben dem Song „Money“ von Easy Business auch ein Mitschnitt eines Auftritts der Gruppe in der Fabrik im Mai 1991.
Von frühen Aufnahmen von MC Africa True, der später unter dem Namen Nana einige Hits landen würde, bis zu den Britcore-Veteranen von Readykill, von 2 Ruff, deren Mitglied Simple Simon zu den ersten Hip-Hop-Produzenten der Stadt gehörte, bis zu den Reim Banditen, die als eine der ersten hiesigen Bands mit einem Majorlabel-Vertrag als Hamburger Antwort auf die Fantastischen Vier positioniert werden sollten, vereint das Triple-Vinyl eine einzigartige Sammlung musikhistorischer Zeitdokumente. In Kombination mit dem begleitenden Booklet vermitteln sie ein authentisches – und überaus unterhaltsames – Bild von den Anfängen des Rap in Hamburg.
Nach dem preisgekrönten, 2021 erschienenen Buch „EINE STADT WIRD BUNT. Hamburg Graffiti History 1980-1999“ und der gleichnamigen Ausstellung, die bis Anfang Januar 2024, als eine der erfolgreichsten aller Zeiten, im Museum für Hamburgische Geschichte gezeigt wurde, folgt mit der Compilation nun also eine weitere Dokumentation Hamburger Subkultur Geschichte der 1980er und 1990er Jahre. Im Fokus diesmal: die Pioniere des Rap in der Hansestadt.
Zum Team hinter dem Triple-Vinyl gehören neben den vier Herausgebern von EINE STADT WIRD BUNT. Oliver Nebel, Frank Petering, Mirko Reisser und Andreas Timm drei ausgewiesene Kenner der deutschen Hip-Hop-Szene. Oliver Herbst, einst DJ der Hip-Hop-Band City Nord, betreibt heute ein Musiklabel, auf dem die Platte erscheint, und konnte im Zuge der Recherche an viele alte Kontakte anknüpfen. Ebenfalls mit an Bord: der langjährige Chefredakteur des Hip-Hop-Magazins Backspin Dennis Kraus und der Musikjournalist und Moderator Falk Schacht.
Über einen Zeitraum von über zwei Jahren hinweg hat sich das Team auf Recherche begeben. Sie nahmen Kontakt zu Bands, Rapper*innen, DJs und Produzenten auf, die in den 1980er und 1990er Jahren in und um Hamburg aktiv waren. Sie sichteten und archivierten unzählige Stunden von Radio-Shows, Tapes, Demo-DATs und Live-Mitschnitten und führten Interviews mit Hip-Hop-Pionieren aus der Hansestadt. „Unser Ziel war es, ein kaum beleuchtetes Kapitel Hamburger Subkulturgeschichte zu erzählen“, sagt Mirko Reisser.
Begleitet werden die Platten deshalb von einem rund 80-seitigen, reich bebilderten Booklet im Vinyl-Format, das in aufwändig recherchierten Texten nachzeichnet, wie der neue Musikstil ab Mitte der 1980er Jahre in Hamburg langsam heimisch wurde. Zu den zentralen Themen dieser Erzählung gehört die Abwesenheit von technischem Equipment – und der Umgang der jungen Szene mit diesem Mangel.
Ein Vierspur Kassettenrekorder musste für die ersten Aufnahmen im Kinderzimmer reichen. Und wer DJ werden wollte, übte Scratchen mit dem Plattenspieler der Eltern. Anders als heute, wo man mit einem Smartphone in der Hand theoretisch ein Millionenpublikum erreichen kann, stellte die Aufnahmetechnik damals eine große Hürde dar. Wer jedoch über die technischen Voraussetzungen verfügte, Songs aufzunehmen, wurde schnell zur Anlaufstelle für die junge Rap-Szene.
Parallel zu dieser Ära der Technik-Autodidakten, öffneten die Rapper*innen der frühen 1990er Jahre ebenfalls ein Fenster in eine neue Welt: Indem sie anfingen, auf Deutsch zu rappen, grenzten sie sich bewusst von den amerikanischen Vorbildern ab und schufen ein ganz neues Selbstbewusstsein der jungen Subkultur. Und ganz nebenbei auch ein ganz neues Bewusstsein für die Möglichkeiten der deutschen Sprache. „Hier wurde etwas gänzlich Neues erschaffen“, sagt Oliver Herbst.
Viele Künstler, die auf der Compilation vertreten sind, dürften heute nur noch echten Hip-Hop-Nerds bekannt sein. Doch es finden sich auch bekannte Namen auf der Tracklist. Jan Eißfeldt etwa, der heute solo als Jan Delay oder als Teil der Beginner Konzerthallen füllt. Oder Fettes Brot, die von einem Hip-Hop-Trio aus dem Hamburger Umland zu einer der erfolgreichsten deutschen Popbands der Gegenwart heranwuchsen. Oder Deichkind, die zu einem massentauglichen Universal Kunstprojekt avanciert sind.
Wie schon das gleichnamige Buch und die Museumsausstellung, so blickt auch die Compilation EINE STADT WIRD BUNT. hinter die Kulissen einer jungen Subkultur – und erzählt parallel spannende Kapitel Musik-, Technik- und Stadtgeschichte aus der Hip-Hop-Hochburg an der Elbe.
INTERPRETEN
Fettes Brot, Absolute Beginner, Deichkind, Das Bo, Ferris MC, Mr. Schnabel, Sleepwalker, Kastrierte Philosophen, Mellow Mark, David Fascher, Easy Business, Reim Banditen, Readykill, TobiTob, I.L.L. Will, City Nord, MK Cram (Poets of Peeze), Dialektik, 2 Ruff, Nina, Flashmaster Ray, Dennis Deutschland, 2BIAS, MC Africa True alias Nana, Vers Chaoten, Die Erstausgabe, THC (Ter Hartchor), R.A.F. (Reimende Antifaschisten), Direkt Aktion, Fogmoor, Syren, Mental Disorda (Crime Code Barets), Dennis the Menace, Selma, 08/15, Hamburg Royal, Skunk Funk, B-Low, Gizmo, AJ, SMG, Phantom Black, Leon Le Pro alias EL’OMC, Paolo 77, Monti, Hanseknaller, Schlechta Umgang u.v.a.
ZITATE VON
André Luth, Jan Eißfeldt, Mathias Arfmann, Ale Dumbsky, David Fascher, Fatih Akin, Carsten Bohn, Schiffmeister (Björn Beton), Pasha Kamber (DJ MPK), Boris Ekambi, Sleepwalker, Mr. Schnabel, Nana Abrokwa, Simon Vegas u.a.
PRODUCER
Mario von Hacht (Super Mario), Sleepwalker, B-Base, Bubblez, TobiTob, X-Ray, Simple Simon
Inspiriert vom Leben und Mythos des Schauspielers Dennis Hopper haben Mike Scott und The Waterboys - die schottische Rockband bekannt für ihre Hits 'The Whole Of The Moon' und 'The Big Music' - dieses umfangreiche Album als Hommage an eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der amerikanischen Popkultur geschaffen. Das Album mit ausschließlich eigenen Songs ist sehr konzeptionell angelegt und bringt hochkarätige Künstler wie Bruce Springsteen, Fiona Apple und Steve Earle zusammen, um Hoppers Leben musikalisch zu durchdringen, einschließlich eines Songs für jede seiner Ehefrauen.
- Die Verpackung enthält Fotos aus dem Archiv von Dennis Hopper
- Col. 2LP: (Burnt Colored Vinyl in Gatefold-Hülle mit bedruckten Innentaschen)
Inspiriert vom Leben und Mythos des Schauspielers Dennis Hopper haben Mike Scott und The Waterboys - die schottische Rockband bekannt für ihre Hits 'The Whole Of The Moon' und 'The Big Music' - dieses umfangreiche Album als Hommage an eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der amerikanischen Popkultur geschaffen. Das Album mit ausschließlich eigenen Songs ist sehr konzeptionell angelegt und bringt hochkarätige Künstler wie Bruce Springsteen, Fiona Apple und Steve Earle zusammen, um Hoppers Leben musikalisch zu durchdringen, einschließlich eines Songs für jede seiner Ehefrauen.
- Die Verpackung enthält Fotos aus dem Archiv von Dennis Hopper
- Ltd. Col. 2LP: (Psychedelic Waves Colored Vinyl in Gatefold-Hülle mit bedruckten Innentaschen)
Das neue Album 'Back for Me' ist eine Schatztruhe mit weniger bekannten Perlen bekannter Künstler (Bill Withers, Ray LaMontagne, Allen Toussaint, Doyle Bramhall II, Tracy Nelson), produziert von Janiva Magness' langjährigem Mitarbeiter Dave Darling. Auf dem Album sind die erstklassigen Gitarristen Joe Bonamassa, Sue Foley und Jesse Dayton zu hören, die ihren jeweiligen Gastauftritten ihren Stempel aufdrücken. 'Back For Me' ist ein Kraftpaket, das vom Chicago-via-Texas-Stück 'Masterpiece' bis zum schmerzenden Gospel-Soul-Funk von Bill Withers' 'The Same Love That Made Me Laugh' reicht. Es geht um Herzschmerz und Liebeskummer, aber auch um Selbsterkenntnis und Verantwortungsbewusstsein und die Stärke und Kraft, die daraus entsteht. Janiva Magness hat acht Blues Music Awards gewonnen, darunter den begehrten B.B. King Entertainer of the Year Award, und wurde 2016 für einen Contemporary Blues Album Grammy nominiert.
Stille kann entweder Ruhe oder Stagnation bedeuten. Walt McClements hat sich mit diesen gegensätzlichen Kräften auseinandergesetzt, um "On a Painted Ocean" zu realisieren: eine Suite von Akkordeon und Pfeifenorgel geleiteten Stücken, die einen stetigen Kurs verfolgen, anschwellen und sich mit einer Flut von zarten Emotionen erweitern. Der Komponist und Multiinstrumentalist hat den Titel seines zweiten Albums von Samuel Taylor Coleridges berühmtem Epos "The Rime of the Ancient Mariner" und dessen Beschreibung eines Bootes, das auf See feststeckt ("As idle as a painted ship / Upon a painted Ocean"). Es ist ein Eindruck, der sowohl den Prozess als auch das Produkt von McClements' Western Vinyl Veröffentlichung widerspiegelt, vom sanften Entfalten eines rauen Schilfrohrtons im Opener ,A Painted Ship" bis hin zum düsteren, mit Effekten beladenen Drone von "Washed Up" und dem abschließenden Flattern und Signalstörungen, die sich in ,Clattering" geräuschvoll zu triumphaler Euphorie erheben. "On a Painted Ocean" ist das Ergebnis eines Zusammenflusses von Ereignissen und Inspirationen, die sich verändert haben wie das Wetter selbst. Die ersten Skizzen begannen mit dem unerwarteten Zugang zu einer Kirchenorgel in Pasadena im Jahr 2022, bevor diese Skizzen zur Seite gelegt wurden, um sich auf ein arbeitsreiches Jahr als Mitglied der Live-Band von Weyes Blood vorzubereiten. Die Monate im Tourbus mit begrenzten Instrumenten veranlassten McClements dazu, den Klang seines bearbeiteten Akkordeons auf dem Synthesizer nachzubilden, und überlagerte ihn mit den Orgelstücken. Als dieser Zyklus zu Ende ging, war McClements begierig darauf die Platte zu beenden, war sich aber nicht sicher, wie er den Faden wieder aufnehmen sollte. Festgefahren in der Flaute einer kreativen Blockade, nahm McClements seine Spuren von bearbeiteten Akkordeons und Synthesizern, Pfeifenorgel und Melodica, Zungen und Pfeifen, die durch Pedale und Computer laufen, in seine ehemalige Heimat New Orleans zum Karneval mit. Nachdem er ein Jahrzehnt in der Stadt in Louisiana gelebt hatte, bevor er nach Los Angeles zog, fand McClements in einer der ekstatischsten und bedeutungsvollsten Zeiten des Jahres neue Inspiration. Das Ethos der Kunst um der Gemeinschaft willen und die Praktiken der Fürsorge inspirierten ihn den Rat seiner Musikerkollegin und Mentorin Rachika Nayar zu befolgen und Mitstreiter einzubeziehen, darunter auch Nayar selbst, die eine zusätzliche Produktion zu ,Sirens" beisteuert. Aurora Nealand, eine alte Freundin und ehemalige Bandkollegin, antwortete ebenfalls auf den Ruf und fügte Saxophon zu den unruhigen Gewässern von ,Cloud Prints" und ,Parade" hinzu. Der letztgenannte Track ist der klangliche und konzeptionelle Höhepunkt auf McClements' Reise zur Verwirklichung von "On a Painted Ocean", wo eine steigende Tonhöhe und aufgewühlte Segel auf eine Feldaufnahme von Community Care treffen. Ein Verdienst von starken Beziehungen und gegenseitiger Unterstützung, das Album zeichnet als eine persönliche Pilgerreise auf - die Anpassung an die Gezeiten und die Erinnerung daran, dass die Gemeinschaft helfen kann, wenn man sich auf dem Meer festgefahren fühlt.
Die Berliner Post-Punk-Band The Underground Youth um den Musiker und Autor Craig Dyer meldet sich mit ihrem zwölften Studioalbum „Décollage“
zurück. Das von Dyer selbst geschriebene, aufgenommene und produzierte Album ist eine Übung in künstlerischer Dekonstruktion, sowohl im Namen
als auch in der Form, und markiert eine entscheidende musikalische Wende. „Décollage ist die Kunst, ein Bild zu erschaffen, indem man Teile eines
bereits existierenden Werks herausreißt, abreißt oder entfernt. Meine Idee war es, diese Technik auf die Musik anzuwenden“, erklärt er. „Ich baute
Wände aus statisch überzogenen Hip-Hop-Drum-Samples, Schichten von Streicherarrangements im Stil von Lee Hazlewood und von Serge Gainsbourg
inspirierten Mellotron-Melodien auf, dann begann ich, diese schönen, chaotischen Wände aus Lärm abzureißen und legte einen neuen Sound für The
Underground Youth frei.“
Von Momenten geisterhaften Minimalismus bis hin zu ausladenden Crescendos aus Lärm und Melodie haben die Songs hier eine schattenhafte,
traumhafte Qualität. Neben Dyer besteht The Underground Youth aus der Schlagzeugerin und bildenden Künstlerin Olya Dyer, dem Gitarristen
Leonard Kaage (der auch bei der Postproduktion des Albums mitwirkte) und der Bassistin Samira Zahidi. Ursprünglich als Soloprojekt von Dyer im Jahr
2008 gegründet, hat die Band inzwischen 11 - mittlerweile 12 - Studioalben und 4 EPs veröffentlicht und dabei einen einzigartigen Sound entwickelt,
der im Laufe der Jahre von cineastischer Lo-Fi-Psychedelia über rauen, melancholischen Post-Punk bis hin zu Gothic-Folk-Noir reichte.
Es ist ein Fall von popkultureller Archäologie. Eine Spurensuche der elektronischen Musik. Nach über 30 Jahren tauchen verschollene Tapes von Holger Czukay wieder auf, die er einst "zur freien Verfügung" eingespielt hatte. Eine Sound-Meditation von 1997, die nun erstmals neu gemastert im Original und in einer "Version" von die ANGEL (Ilpo Väisänen / Dirk Dresselhaus) und Zappi W. Diermaier von der Krautrock-Legende Faust vorliegt.
Die Arbeiten aus dem Czukay-Studio sind eigenwillige Klangstrukturen, die Mastering-Ingenieur Dresselhaus alias Schneider TM einschätzt als "futuristisches Kleinod, das für seine Entstehungszeit musikalisch weit vorne ist." Für ein abstraktes Klanggebilde "tief und emotional" wie er sagt. Eine Komposition, die mit Avantgarde oder Neue Musik nur unzureichend beschrieben ist. Ein echter Czukay eben. Die Genese dieser Aufnahmen führt in die freigeistigen 1990er, als Holger Czukay in Köln mit jüngeren Techno-Kollegen wie Dr. Walker von Air Liquide mit Beats experimentierte und sich ansonsten sehr für die leise Explosion der digitalen Medien interessierte.
Es war der Tech-Pionier und Medienkünstler Arthur Schmidt alias Gvoon, der ihn in langen Gesprächen auf die (damals futuristische) Data-Maschine "RealityEngine" brachte, mit der sich virtuelle Welten erschaffen ließen. Vom Full-Body-Tracking-System bis zum gemeinsamen Prototyp eines "Internet-TV-Senders". Darauf liefen experimentelle Czukay-Videos, die er mit neuen Samples und Klangfragmenten ausstattete. Später wurde eine kontemporäre Show namens "Czukay/Gvoon:Magazine" daraus und auch die "Can-Live-Soloprojekts" im März 1999, ausgestattet mit der Body-Tracker-Technik von Gvoon. Die DDR-Vergangenheit seines Tech-Sparringspartners Schmidt, der ihm von seiner Zeit in Stasi-Haftanstalten erzählte, setzte in Czukay einen kreativen Prozess frei. Er setzte dieses Trauma in Töne um und machte ihm ein musikalisches Geschenk. "Gvoon-Brennung 1", eine Gabe, die Schmidt "irgendwann" einmal verwenden könne. Einfach so. Ein Soundtrack, der ganz profan auf Digital Audio Tape übergeben wurde.
Über 20 Jahre später brachte Schmidt das "Czukay-Geschenk" für eine zum Kunstwerk umfunktionierte Verhörzelle des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) wieder zum Einsatz. Als Installation für einen stockfinsteren, bedrückenden Raum mit Gummiwänden. Hier stieß wiederum Dresselhaus auf das Material. Ihm wurde klar, dass er dort mehr hörte als irgendwelche 1990er-Fragmente: "Es ist irgendwie Blues-mäßig, auf eine kybernetische und abstrakte Art." "Mit einem sehr langsamen Groove, der einen die gesamte Strecke aufmerksam hält", sagt Dresselhaus. Er beschreibt den Mastering-Prozess sowie die Neubearbeitung in Form der "Gvoon-Version 1" als Balanceakt zwischen Respekt vor dem historischen Material und einer zeitgemäßen Studio-Bearbeitung.
Eine respektvolle Verbeugung zum 87sten Geburtstag von Holger Czukay im März 2025.
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Von 1974 ("Autobahn") bis 1986 ("Electric Cafe") war Flür Mitglied von Kraftwerk, um sich danach als äußerst kreativer Electro-Pop Künstler zu etablieren. Sein viertes Album unter eigenem Namen enthält 13 hochmelodische, erzählerisch geführte Tracks, die inspirieren, unterhalten und zugleich die Grenzen seines einzigartigen Oeuvres ständig verschieben. Seine Musik ist eindringlich, mit einem feierlichen Optimismus und einer unermüdlichen, ansteckenden Hoffnung für die Menschheit.
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Mit AVEC präsentiert die österreichische Singer-Songwriterin AVEC ein selbstbetiteltes Album, das die bittersüßen und zärtlichen Momente des
Lebens nahtlos miteinander verbindet. Diese Sammlung verkörpert ihre charakteristische Mischung aus sanften Melodien, introspektiven Texten und
cinematischen Klanglandschaften. Roh und intim taucht das Album in die Komplexität menschlicher Beziehungen und persönlicher Introspektion ein
und lädt die Hörer:innen in eine Welt ein, in der Verletzlichkeit auf Widerstandsfähigkeit trifft und Herzschmerz mit Hoffnung tanzt.
Seit 2015 AVECs erste EP “Heartbeats” erschienen ist, rüttelt die junge österreichische Musikerin gekonnt und gut am Bild dessen, was man über
zutiefst ehrliche Popmusik zu wissen geglaubt hat. Die erste, sehr erfolgreiche Single “Granny” hat den Weg zum jugendlich-melancholischen
Debütalbum “What If We Never Forget” geebnet. Es wurde mit mehreren Nominierungen bei den Austrian Amadeus Music Awards (unter anderem
“Künstlerin des Jahres” und “Best Sound”) belohnt: ein erstes, starkes Folkpop-Statement, reduziert, kraft- und eindrucksvoll. So eindrucksvoll, dass
AVEC in weiterer Folge unter anderem Support-Slots für Zucchero, Sting oder The Tallest Man On Earth gespielt hat.
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Mit "Glory" veröffentlicht Mike Hadreas aka Perfume Genius sein siebtes Studioalbum. Zusammen mit seinem Partner Alan Wyffels und Produzent Blake Mills ist eine Platte entstanden, die nach außen hin strahlt, in seinen makabren Bildern und seinem aufgewühlten Innern aber das Tor in eine Welt von Entfremdung, Sehnsucht und Verlangen aufmacht. Es ist der Konflikt zwischen dem Außen und dem Innen, der Hadreas beschäftigt, der Widerspruch zwischen einem künstlerischen Leben in der Öffentlichkeit und dem Wunsch nach Isolation. In seinen Charakterskizzen betrachtet der US-Künstler mit der Sorgfalt eines Schriftstellers Szenen von Freundschaft, Verlangen und Intimität durch eine queere Prima, während er sich musikalisch geöffnet und in seinem Songwriting-Prozess mehr Raum für Gruppendynamik gelassen hat: "Es ist auf eine Weise kollaborativ, die es besser macht", so Hadreas, "aber auch beängstigender - es fühlt sich verletzlicher an". Dass Glory dennoch ein zutiefst persönliches Album geworden ist, liegt auch daran, dass Hadreas seine eigenen Ängste vor dem Hintergrund der Entwicklung einer den Zeitgeist durchdringenden, allgemeinen Paranoia reflektiert. Mit seinen fein gesponnenen Tracks wirkt "Glory" beizeiten wie eine Kollektion neuer Standards für queere Romantiker und alte Seelen im Tumult der Gegenwart.
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Fausts Herangehensweise an Rockmusik (im weitesten Sinne) beinhaltet Elemente der elektronischen Musik und der Improvisation, Drones und Dissonanz und so wurden sie zu einer der wichtigsten Gruppen der Kosmische Musik bzw. des Krautrocks. Ihr Debütalbum war innovativ und wurde von der Kritik gelobt, verkaufte sich aber nicht sehr gut. Nach den schlechten Verkaufszahlen des Debüts präsentiert das nachfolgewerk "So Far" (1972) die kommerziellere und zugänglichere Seite von Faust, ohne ihren fortschrittlichen und experimentellen Charakter aufzugeben. Es ist ein perfektes Album, um die Diskografie der Band zu erkunden, denn es enthält einen ihrer bekanntesten Songs, It's a Rainy Day, Sunshine Girl,, und gilt als ein beeindruckendes Werk, das mit dem ersten Album von Neu! oder Cans Tago Mago" gleichzusetzen ist. Vor anderen Künstlern wie Throbbing Gristle und Nurse with Wound waren Faust, die 1971 in Hamburg/Deutschland gegründet wurden, Pioniere bei der Schaffung industrieller und futuristischer Atmosphären unter Verwendung bearbeiteter Rhythmen, wie in dem Stück Mamie is Blue". Seit geraumer Zeit nicht mehr auf Vinyl erhältlich, gibt es hier eine lang erwartete Wiederveröffentlichung dieses essentiellen Krautrock-Meisterwerks. Ein unverzichtbares Album des Kanon des Krautrocks. Zuletzt offiziell vor 15 Jahre auf Vinyl erhältlich, nun remastered von den Originalbändern. 180g Vinyl. Inklusive Booklet.
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"Volcanic Tongue" war ein Plattenladen, der von 2005-2015 in Glasgow von David Keenan und Heather Leigh betrieben wurde und zeitgenössische DIY-Musik aus der ganzen Welt in kleinen selbstgemachten CD-R-Auflagen veröffentliche. Parallel versuchte man, vergessene Künstler aus der Vergangenheit ins Rampenlicht zu rücken, die ihre Musik oft als Privatpressung veröffentlicht hatten. Der Laden war für seine wöchentliche Mailingliste bekannt, in der Keenan enthusiastisch über Neuankömmlinge rappte, insbesondere über die Platte der Woche, die den Spitznamen "tip of the tongue" (Zungenspitze) erhielt. Dieser eklektische Sampler mit 20 "tips of the tongue" - von Outsider-Synth über Psych-Folk bis zu kaputtem Rock'n'Roll, aufgenommen zwischen 1968-2013 - ist eine Hommage an eine lebendige und vielseitige Underground-Avantgarde. Black Vinyl 2LP in PVC-Hülle, von Julian House designt, mit bedruckten Innentaschen samt Linernotes von David Keenan zu jedem Künstler.
PS: Gleichzeitig erscheint beim White Rabbit-Verlag eine Deluxe-Ausgabe des gleichnamigen Buches mit einer CD-Version des Samplers, limitiert auf 1.000 Exemplare, und signiert von Autor David Keenan und Designer Julian House.
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Diese Sonderveröffentlichung feiert den 20. Jahrestag von The Grind Date. Die LP ist als Splatter-Vinyl
in limitierter Auflage erhältlich und enthält neben dem Originalalbum 4 Instrumentalversionen der Haupttitel. Die 2CD enthält außerdem 2 brandneue Titel, die während derselben Sessions wie The Grind Date
aufgenommen wurden. Diese noch nie zuvor veröffentlichten Titel mit den Titeln „Respect“ und „Bigger“
ergänzen dieses bereits bekannte Album perfekt.
De La Soul ist eine einflussreiche Hip-Hop-Gruppe, die Ende der 1980er Jahre gegründet wurde. Das
Trio, bestehend aus den Mitgliedern Kelvin Mercer (Posdnuos), David Jude Jolicoeur (Trugoy the Dove)
und Vincent Mason (Maseo), ist für seinen einzigartigen Sound und seine innovative Herangehensweise an
Hip-Hop bekannt. Ihnen wird oft zugeschrieben, dass sie mit ihrem eklektischen Stil, ihrer Verwendung
von Sampling und ihren positiven Botschaften die Landschaft des Genres mitgestaltet haben.
„The Grind Date“ ist das sechste Studioalbum von De La Soul und wurde 2004 veröffentlicht. Das Album markierte eine bedeutende Rückkehr der Gruppe nach einer Pause seit ihrem letzten Album im Jahr
2001. „The Grind Date“ zeigt De La Souls charakteristische Mischung aus cleveren Texten, innovativer
Produktion und einer Mischung aus verspielten und introspektiven Themen. Das Album enthält eine Fülle
spannender Gastauftritte von Künstlern, darunter MF Doom, Ghostface Killah, Flava Flav und Sean Paul.
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VINYL COMES IN A HIGH-QUALITY SCREEN-PRINTED COVER!
LIMITED TO 200 COPIES!
Coinciding the cinema release of ‘Der Wald in mir’, the soundtrack by Gregor Schwellenbach is being released in an exclusive edition in high-quality screen-printed covers by director and artist Sebastian Fritzsch. Microtonal strings in dialogue with electronic sounds, noise music, drones and ambient, complemented by improvisations by experimental string wizards Emily Wittbrodt and Matthias Kaiser. These different worlds of sound are linked by melodic motifs that come together in the final end credits song. This closing track was created in collaboration with indie artist Jungstötter, 'a singer, whose intense aura I associate with the sensitivity and emotional depth of the main character Jan, just as I hear the strength and unflinching devotion of the character Alice in co-singer Isabelle Pabst.’ (Gregor Schwellenbach)
Pünktlich zum Kinostart von „Der Wald in mir“ erscheint der Soundtrack von Gregor Schwellenbach in einer exklusiven Schallplattenedition in hochwertigen Siebdruck-Covern von Regisseur und Künstler Sebastian Fritzsch. "Um Jans Innenwelt gerecht zu werden, wollten wir uns einer enormen musikalischen Vielfalt bedienen: Mikrotonale Streicher im Dialog mit elektronischen Klängen, Geräuschmusik, Drones und Ambient, ergänzt durch Improvisationen von Emily Wittbrodt und Matthias Kaiser, bis hin zu New Wave und zur Indiepop-Ballade. Diese verschiedenen Klangwelten werden durch melodische Motive verbunden, die im finalen Abspannsong zusammenfinden. Dieser Schlusstitel entstand in Zusammenarbeit mit Jungstötter, einem Künstler, dessen intensive Aura ich mit der Sensibilität und emotionaler Tiefe der Hauptfigur Jan verbinde, so wie ich in Co-Sängerin Isabelle Pabst die Stärke und unbeirrte Zugewandtheit der Figur Alice höre." (Gregor Schwellenbach)
out of Stock
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Die zweifache Grammy-Gewinnerin und mehrfach mit Platin ausgezeichnete Ariana Grande veröffentlicht ihr siebtes Studio-Album ”eternal sunshine”, welches das erste musikalische Werk der Künstlerin seit drei Jahren markiert. Ihre letzten fünf Studio-Alben platzierte die talentierte Künstlerin in den Top 10 der deutsche Charts. Die vorab veröffentlichte Leadsingle ”yes, and?” debütierte auf Platz 1 der Spotify Global Charts und verzeichnete damit ihr bisher größtes Spotify-Streaming-Debüt. Das Musikvideo zu ”yes, and?” erreichte Platz 1 der YouTube Music Trend-Charts
Auf dem vierten Album von Chrystia Cabral als SPELLLING verwandelt die Künstlerin aus der Bay Area ihr gefeiertes Avant-Pop-Projekt in einen Spiegel. Cabrals Texte auf „Portrait of My Heart“ befassen sich mit Liebe, Intimität, Angst und Entfremdung und tauschen den allegorischen Ansatz vieler ihrer früheren Werke gegen einen Blick in ihr menschliches Herz. Die thematische Unverblümtheit des Albums spiegelt sich in den Arrangements wider und macht es zum bisher schärfsten und direktesten SPELLLING-Album. Vom düsteren Minimalismus ihrer frühesten Musik über den üppig orchestrierten Prog-Pop von „The Turning Wheel“ aus dem Jahr 2021 bis hin zu diesem neuen energiegeladenen Ausdruck ihres kreativen Geistes hat Cabral immer wieder bewiesen, dass SPELLLING alles sein kann, was sie braucht. Der Titeltrack mit seinem treibenden Drum-Groove und dem hymnischen Refrain von „I don't belong here“ ist die stärkste Verkörperung der Hinwendung des Albums zu emotionaler Direktheit. Sobald sich die Hauptmelodie herauskristallisiert hatte, nutzte Cabral den Song als Werkzeug, um ihre Ängste als Performerin zu verarbeiten, und entschied sich für eine straffere, rockigere Komposition. Diese Transformation spiegelt die allgemeine Verlagerung des Albums in Richtung Energie und Unmittelbarkeit wider, die von der Kernband Wyatt Overson (Gitarre), Patrick Shelley (Schlagzeug) und Giulio Xavier Cetto (Bass) vorangetrieben wird, deren Zusammenarbeit neue Konturen des SPELLLING-Sounds offenbart. Cabral schreibt und demontiert immer noch alleine, aber die Präsentation der Songs für „Portrait of My Heart“ vor ihren Bandkollegen hat ihr geholfen, die späteren lebendigen, organischen Formen zu entdecken. Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit einem Produzententrio: Drew Vandenberg, der Tontechniker von „The Turning Wheel“, Rob Bisel, der mit SZA zusammenarbeitet, und Psymun, der Produzent von Yves Tumor. Wichtige Gastbeiträge prägen das Album zusätzlich. Chaz Bear (Toro y Moi) liefert SPELLLINGs erstes Duett auf „Mount Analogue“, Turnstile-Gitarrist Pat McCrory verwandelt Cabrals ursprüngliches Piano-Demo für „Alibi“ in die knackige, rifflastige Version, die auf dem Album zu hören ist, während Braxton Marcellous von Zulu „Drain“ seine schlammige Wucht verleiht. Diese Teile fügen sich nicht nur nahtlos in das Album ein, sie fühlen sich wie ein integraler Bestandteil seines Universums an. Letztendlich ist Portrait of My Heart jedoch niemandes Platte, sondern die von Cabral. Sie zieht furchtlos den Vorhang über Teile ihrer selbst zurück, die sie in SPELLLING noch nie gezeigt hat - ihre Gefühle als Außenseiterin, ihre übermäßig vorsichtige Art, die Art und Weise, wie sie sich rücksichtslos in intime Beziehungen stürzen kann, um sie dann genauso schnell wieder abzubrechen. „Es ist wie ein offenes Tagebuch all dieser Empfindungen“, sagt sie.
Auf dem vierten Album von Chrystia Cabral als SPELLLING verwandelt die Künstlerin aus der Bay Area ihr gefeiertes Avant-Pop-Projekt in einen Spiegel. Cabrals Texte auf „Portrait of My Heart“ befassen sich mit Liebe, Intimität, Angst und Entfremdung und tauschen den allegorischen Ansatz vieler ihrer früheren Werke gegen einen Blick in ihr menschliches Herz. Die thematische Unverblümtheit des Albums spiegelt sich in den Arrangements wider und macht es zum bisher schärfsten und direktesten SPELLLING-Album. Vom düsteren Minimalismus ihrer frühesten Musik über den üppig orchestrierten Prog-Pop von „The Turning Wheel“ aus dem Jahr 2021 bis hin zu diesem neuen energiegeladenen Ausdruck ihres kreativen Geistes hat Cabral immer wieder bewiesen, dass SPELLLING alles sein kann, was sie braucht. Der Titeltrack mit seinem treibenden Drum-Groove und dem hymnischen Refrain von „I don't belong here“ ist die stärkste Verkörperung der Hinwendung des Albums zu emotionaler Direktheit. Sobald sich die Hauptmelodie herauskristallisiert hatte, nutzte Cabral den Song als Werkzeug, um ihre Ängste als Performerin zu verarbeiten, und entschied sich für eine straffere, rockigere Komposition. Diese Transformation spiegelt die allgemeine Verlagerung des Albums in Richtung Energie und Unmittelbarkeit wider, die von der Kernband Wyatt Overson (Gitarre), Patrick Shelley (Schlagzeug) und Giulio Xavier Cetto (Bass) vorangetrieben wird, deren Zusammenarbeit neue Konturen des SPELLLING-Sounds offenbart. Cabral schreibt und demontiert immer noch alleine, aber die Präsentation der Songs für „Portrait of My Heart“ vor ihren Bandkollegen hat ihr geholfen, die späteren lebendigen, organischen Formen zu entdecken. Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit einem Produzententrio: Drew Vandenberg, der Tontechniker von „The Turning Wheel“, Rob Bisel, der mit SZA zusammenarbeitet, und Psymun, der Produzent von Yves Tumor. Wichtige Gastbeiträge prägen das Album zusätzlich. Chaz Bear (Toro y Moi) liefert SPELLLINGs erstes Duett auf „Mount Analogue“, Turnstile-Gitarrist Pat McCrory verwandelt Cabrals ursprüngliches Piano-Demo für „Alibi“ in die knackige, rifflastige Version, die auf dem Album zu hören ist, während Braxton Marcellous von Zulu „Drain“ seine schlammige Wucht verleiht. Diese Teile fügen sich nicht nur nahtlos in das Album ein, sie fühlen sich wie ein integraler Bestandteil seines Universums an. Letztendlich ist Portrait of My Heart jedoch niemandes Platte, sondern die von Cabral. Sie zieht furchtlos den Vorhang über Teile ihrer selbst zurück, die sie in SPELLLING noch nie gezeigt hat - ihre Gefühle als Außenseiterin, ihre übermäßig vorsichtige Art, die Art und Weise, wie sie sich rücksichtslos in intime Beziehungen stürzen kann, um sie dann genauso schnell wieder abzubrechen. „Es ist wie ein offenes Tagebuch all dieser Empfindungen“, sagt sie.
Bria Salmenas Solo-Debütalbum "Big Dog" erzählt eine Geschichte der Transformation - eine zutiefst persönliche Erkundung der Widerstandsfähigkeit und eine Erklärung der künstlerischen Unabhängigkeit, die durch Zusammenarbeit geschmiedet wurde. Lange Zeit als Frontfrau der kanadischen Post-Punk-Band FRIGS und als Sängerin in Orville Pecks Live-Band gefeiert, erreicht Salmena mit "Big Dog" den vorläufigen Höhepunkt ihrer künstlerischen Entwicklung. Getragen von ihrer souveränen Stimme, die abwechselnd zart, rau und trotzig ist, durchquert das Album das Terrain der Verletzlichkeit und Verbundenheit und markiert die Ankunft einer Künstlerin, die mutig zu sich selbst findet. "Big Dog" ist ein Album mit großen Gefühlen und großen Ambitionen. Musikalisch vereint es Elemente von hypnotischem Krautrock und schimmerndem Shoegaze, opulentem Gothic und pulsierendem Darkwave mit einer Mischung aus elektronischen Texturen zu einem ausgefeilten und oft unheimlichen Sound. Inmitten dieser weitläufigen Klanglandschaft stehen Salmenas kraftvolle lyrische Bilder und ihr großartiger Gesang im Mittelpunkt. Für Salmena ist es unmöglich, die persönliche Reise, die "Big Dog" darstellt, von der Zusammenarbeit zu trennen, die zu seiner Entstehung führte. Salmena arbeitete mit dem Produzenten und Multiinstrumentalisten Duncan Hay Jennings zusammen, der sowohl bei FRIGS als auch in der Band von Orville Peck spielte. Vor "Big Dog" gaben die beiden auf Brias zwei "Cuntry Covers" EPs klassischen und modernen Americana-Songs eine Gothic-Dream-Pop-Behandlung. Jennings, der nicht nur Salmenas engster kreativer Mitarbeiter, sondern auch ihr engster Freund ist, schrieb "Big Dog" mit Salmena über mehrere Jahre hinweg, in denen Salmena in LA und Jennings in Toronto lebte. Graham Walsh (Holy F**k, METZ, Debby Friday, Alvvays) half den beiden, ihre aufkeimende Mischung aus Rock und elektronischer Musik weiter zu verfeinern, während Meg Remy (vom von der Kritik gefeierten experimentellen Pop-Projekt U.S. Girls) sich vor allem auf Salmenas Gesang konzentrierte. Remy half dabei, die unvergesslichen Darbietungen, die im Mittelpunkt von "Big Dog" stehen, durch eine Reihe von kathartischen Treffen herauszukitzeln und drängte Salmena dazu, noch tiefer in die Bedeutung ihrer Texte einzudringen und wirklich über verschiedene Möglichkeiten des Einsatzes ihrer Stimme nachzudenken. Als "Big Dog" zusammenkam, wurde deutlich, dass Salmenas Songwriting eine rohe und intime Wendung genommen hatte, die weit über die Arbeit von ihr und Jennings auf ihren vorherigen EPs hinausging. Der Sound von "Big Dog" schwebt zwischen zwei Welten, düstere Punk-Ehrlichkeit, die immer unter einer glänzenden Atmosphäre brodelt, die man nicht ignorieren kann. Es gibt Anklänge an den Alternative Rock - man denkt an Holes "Live Through This", The Distillers, Mazzy Star - und mit Lee Ranaldo von Sonic Youth steuert eine echte Alternative-Rock-Ikone die Gitarre zu "See'er" bei. Aber es gibt auch eine Geschmeidigkeit, die ebenso sehr an den Coldwave der 80er Jahre erinnert wie an ekstatische Formen der Tanzmusik. Salmenas satte Stimme ist allgegenwärtig, ein konstantes warmes Glühen in einem Geflecht aus mechanischen Klängen. In seinem Kern ist "Big Dog" mehr als nur eine Platte über die Entdeckung, wer man ist, indem man schmerzhafte Erfahrungen verarbeitet. Es ist eine Platte über die Entdeckung, dass man nie wirklich allein ist.
Mit "Glory" veröffentlicht Mike Hadreas aka Perfume Genius sein siebtes Studioalbum. Zusammen mit seinem Partner Alan Wyffels und Produzent Blake Mills ist eine Platte entstanden, die nach außen hin strahlt, in seinen makabren Bildern und seinem aufgewühlten Innern aber das Tor in eine Welt von Entfremdung, Sehnsucht und Verlangen aufmacht. Es ist der Konflikt zwischen dem Außen und dem Innen, der Hadreas beschäftigt, der Widerspruch zwischen einem künstlerischen Leben in der Öffentlichkeit und dem Wunsch nach Isolation. In seinen Charakterskizzen betrachtet der US-Künstler mit der Sorgfalt eines Schriftstellers Szenen von Freundschaft, Verlangen und Intimität durch eine queere Prima, während er sich musikalisch geöffnet und in seinem Songwriting-Prozess mehr Raum für Gruppendynamik gelassen hat: "Es ist auf eine Weise kollaborativ, die es besser macht", so Hadreas, "aber auch beängstigender - es fühlt sich verletzlicher an". Dass Glory dennoch ein zutiefst persönliches Album geworden ist, liegt auch daran, dass Hadreas seine eigenen Ängste vor dem Hintergrund der Entwicklung einer den Zeitgeist durchdringenden, allgemeinen Paranoia reflektiert. Mit seinen fein gesponnenen Tracks wirkt "Glory" beizeiten wie eine Kollektion neuer Standards für queere Romantiker und alte Seelen im Tumult der Gegenwart.
Yukimi, die gefeierte Sängerin und Mitbegründerin der Grammy-nominierten Band, Little Dragon, veröffentlicht ihr Debütalbum „For You“ am 28. März 2025 bei Ninja Tune.
Mit ihrem Debüt-Soloalbum löst sie sich von einer Band und schafft einige ihrer schönsten und intimsten Werke, die es bisher gab: sehr persönlich und brillant nachvollziehbar. Auf „For You“ verwebt Yukimi auf elegante Weise Musikstile von Jazz über Soul und elektronischen Pop bis hin zu Hiphop, Folk und Psychedelic, aber die Themen ihrer Solosongs gehen tiefer als je zuvor und umfassen Liebe, Verlust, weibliche Energie und angeborene Widerstandsfähigkeit. Die Zusammenarbeit mit Erik Bodin (Schlagzeug bei Little Dragon) und Lianne La Havas war für Yukimi das erste Mal, dass sie mit einer anderen Frau Musik schreibt und kreiert, was ihr erlaubt, ihre weibliche Energie auf eine befreite und persönliche Weise auszudrücken. Passenderweise geht es in den Texten des Songs um die Erforschung ihrer inneren Stärke während herausfordernder Lebenserfahrungen. Es ist ein bemerkenswertes Statement einer Künstlerin, die eine neue Phase ihrer Karriere als Solokünstlerin einleitet, jedoch mit der Gelassenheit und Intuition einer „alten Häsin“ mit jahrelanger Erfahrung im Musikbusiness. Yukimis markante und anmutige Stimme hat seit der Gründung von Little Dragon ihre Fans in ihren Bann gezogen. Der Erfolg der Band führte dazu, dass sie auf einigen der größten (und kleinsten) Bühnen der Welt auftrat - von Coachella bis zu NPRs Tiny Desk - und mit Künstler:innen wie u.a. KAYTRANADA, Killer Mike, Gorillaz, Tinashe, Mac Miller, De La Soul, BADBADNOTGOOD, DJ Shadow, ODESZA, Kali Uchis, Faith Evans, Dave Sitek, Big Boi, Flume und JID zusammenarbeitete.
- Format: 140G schwarzes Eco Vinyl mit bedruckter Innenhülle und Downloadcode-Sticker
Leony zählt zu den gefragtesten Künstlerinnen Deutschlands. Mit ihren Hits "Remedy" und "Faded Love" hat sie sich fest in der Popwelt etabliert und erfährt große Anerkennung. Mit nur 27 Jahren kann sie bereits über eine Milliarde Streams, mehr als 30 Gold- und Platin-Auszeichnungen sowie mehrfach erreichte Spitzenpositionen in den Radio-Charts vorweisen. Ihr Debütalbum "Somewhere in Between" schaffte es 2023 in die Top 20 der offi ziellen deutschen Charts. Zwei Jahre später folgt nun ihr zweites Studioalbum "Oldschool Love". Das Album erscheint im Digipack und als 1LP-Format.
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Im Lateinischen bedeutet das Wort Gemini "zwei zusammen" oder "Zwillinge". Astrologisch gesehen sind Zwillinge unter anderem dafür bekannt, dass sie neugierig und vielseitig sind. Für die 9-köpfige (meist) instrumentale Combo The Sure Fire Soul Ensemble aus San Diego waren Jazz und Funk schon immer die beiden Genres, die sie konsequent und effektiv miteinander verschmolzen haben und die das Fundament ihres Sounds bilden. Mit ihrer stilistischen Neugier und Vielseitigkeit haben sie dieses Fundament auf ihrem neuen 11-Song-Longplayer für Colemine Records weiter ausgebaut. Aufgenommen zwischen Ende 2021 und Anfang 2024 im The Kitchen II in ihrer Heimat Lemon Grove, Kalifornien, lenken SFSE ihre ,introspektive Partymusik" in neue klangliche Gefilde. Während ihr Breakbeat-lastiger Funk-Soul-Jazz immer noch der Eckpfeiler ihres Sounds ist, wie er in Stücken wie ,Makin' Moves", ,TheGrifter" und ,Don't Trip" zum Ausdruck kommt, haben sie begonnen, mehr und mehr Einflüsse von Library-Musik-Labels wie KPM Music, spirituell orientierten Jazz-Labels wie Tribe & Black Jazz Records und exotisch angehauchten Jazz-Künstlern wie Cal Tjader und Dorothy Ashby aufzunehmen. Jetzt lehnen sie sich mehr an den ,introspektiven" Teil ihres Sounds an, insbesondere bei ,Mother Earth", ,Freddie" und dem Titeltrack, und beschwören die Geister von Freddie Hubbard, Phil Ranelin, Wendell Harrison, Bubbha Thomas, Chester Thompson und sogar Cannonball Adderley in seiner kopflastigsten und kosmischsten Zeit herauf (hören Sie sich Adderleys Alben ,Soul Zodiac" und ,Soul of The Bible" als Referenz an). ,Corporatocracy" geht noch einen Schritt weiter mit einem ausgedehnten Tabla-Solo, das auf der perkussiven Welle reitet, bevor es in seinen funkgetriebenen, modalen Vibe übergeht. In der aktuellen Besetzung mit Tim Felten an den Tasten, Jake Najor am Schlagzeug, Omar Lopez am Bass, Kiko Cornejo Jr. an Conga/Percussion, Aquiles ,Lito" Magana an der Gitarre, Wili Fleming an der Posaune, Sheryll Felten an der Percussion, und Jesse Audelo und Travis Klein am Saxophon und an der Flöte. SFSE bleibt dem Funk treu, traut sich aber auch, neue Wege zu gehen, die sie bisher noch nicht beschritten haben, und betritt damit faszinierendes Neuland in ihrem Gesamtsound.
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Im Lateinischen bedeutet das Wort Gemini "zwei zusammen" oder "Zwillinge". Astrologisch gesehen sind Zwillinge unter anderem dafür bekannt, dass sie neugierig und vielseitig sind. Für die 9-köpfige (meist) instrumentale Combo The Sure Fire Soul Ensemble aus San Diego waren Jazz und Funk schon immer die beiden Genres, die sie konsequent und effektiv miteinander verschmolzen haben und die das Fundament ihres Sounds bilden. Mit ihrer stilistischen Neugier und Vielseitigkeit haben sie dieses Fundament auf ihrem neuen 11-Song-Longplayer für Colemine Records weiter ausgebaut. Aufgenommen zwischen Ende 2021 und Anfang 2024 im The Kitchen II in ihrer Heimat Lemon Grove, Kalifornien, lenken SFSE ihre ,introspektive Partymusik" in neue klangliche Gefilde. Während ihr Breakbeat-lastiger Funk-Soul-Jazz immer noch der Eckpfeiler ihres Sounds ist, wie er in Stücken wie ,Makin' Moves", ,TheGrifter" und ,Don't Trip" zum Ausdruck kommt, haben sie begonnen, mehr und mehr Einflüsse von Library-Musik-Labels wie KPM Music, spirituell orientierten Jazz-Labels wie Tribe & Black Jazz Records und exotisch angehauchten Jazz-Künstlern wie Cal Tjader und Dorothy Ashby aufzunehmen. Jetzt lehnen sie sich mehr an den ,introspektiven" Teil ihres Sounds an, insbesondere bei ,Mother Earth", ,Freddie" und dem Titeltrack, und beschwören die Geister von Freddie Hubbard, Phil Ranelin, Wendell Harrison, Bubbha Thomas, Chester Thompson und sogar Cannonball Adderley in seiner kopflastigsten und kosmischsten Zeit herauf (hören Sie sich Adderleys Alben ,Soul Zodiac" und ,Soul of The Bible" als Referenz an). ,Corporatocracy" geht noch einen Schritt weiter mit einem ausgedehnten Tabla-Solo, das auf der perkussiven Welle reitet, bevor es in seinen funkgetriebenen, modalen Vibe übergeht. In der aktuellen Besetzung mit Tim Felten an den Tasten, Jake Najor am Schlagzeug, Omar Lopez am Bass, Kiko Cornejo Jr. an Conga/Percussion, Aquiles ,Lito" Magana an der Gitarre, Wili Fleming an der Posaune, Sheryll Felten an der Percussion, und Jesse Audelo und Travis Klein am Saxophon und an der Flöte. SFSE bleibt dem Funk treu, traut sich aber auch, neue Wege zu gehen, die sie bisher noch nicht beschritten haben, und betritt damit faszinierendes Neuland in ihrem Gesamtsound.
Dreiundfünfzig Jahre, nachdem er mit dem Debütalbum von Roxy Music seine Visitenkarte abgab, ist Ferrys neuestes Projekt eine ebenso
unerwartete Veröffentlichung.
Einerseits ist Loose Talk sein erstes Album mit neuer Musik seit Avonmore von 2014. Andererseits ähnelt wenig hier, von den Klängen und Formen
dieser Musik bis hin zu ihrer Verwendung, irgendeinem früheren Bryan Ferry-Album. Dann wiederum - und das ist die dritte Seite - ist es auch ein
Stück, das tief in seinem Werk des letzten halben Jahrhunderts verwurzelt ist.
„Ein Gespräch zwischen zwei Künstlern“, so beschreibt Amelia Barratt, eine der beteiligten Künstlerinnen, Loose Talk. „Wir haben gemeinsam etwas
geschaffen, das keiner von uns allein schaffen könnte“, fügt Bryans Ferry, ihr Gesprächspartner in diesem kreativen Austausch, hinzu. „Und für mich
scheint sich dadurch ein ganz neues Kapitel meiner Arbeit aufgetan zu haben“.
Dreiundfünfzig Jahre, nachdem er mit dem Debütalbum von Roxy Music seine Visitenkarte abgab, ist Ferrys neuestes Projekt eine ebenso
unerwartete Veröffentlichung.
Einerseits ist Loose Talk sein erstes Album mit neuer Musik seit Avonmore von 2014. Andererseits ähnelt wenig hier, von den Klängen und Formen
dieser Musik bis hin zu ihrer Verwendung, irgendeinem früheren Bryan Ferry-Album. Dann wiederum - und das ist die dritte Seite - ist es auch ein
Stück, das tief in seinem Werk des letzten halben Jahrhunderts verwurzelt ist.
„Ein Gespräch zwischen zwei Künstlern“, so beschreibt Amelia Barratt, eine der beteiligten Künstlerinnen, Loose Talk. „Wir haben gemeinsam etwas
geschaffen, das keiner von uns allein schaffen könnte“, fügt Bryans Ferry, ihr Gesprächspartner in diesem kreativen Austausch, hinzu. „Und für mich
scheint sich dadurch ein ganz neues Kapitel meiner Arbeit aufgetan zu haben“.
Auf ihrem ersten Album mit Alt-Pop-Hymnen - "When I'm Alone" (2022) - hatte girlpuppy (geborene Becca Harvey) oft das Gefühl, im Schatten ihrer Mitstreiter zu stehen. "Sweetness" entstand auf der anderen Seite einer Beziehung, in der sie sich oft an den Rand gedrängt fühlte. Für die 25-jährige Singer-Songwriterin aus Atlanta war "Sweetness" das richtige Projekt, um ihre kreative Herangehensweise zu überdenken und ausschließlich mit ihren eigenen lyrischen und melodischen Ideen zu arbeiten. Das Ergebnis dieses Prozesses ist ein dunkleres, textlich weitläufigeres Album als sein Vorgänger, voller herzzerreißender Songs über das Zurückdrängen von Selbstvorwürfen und Zweifeln. Von den kraftvollen Klängen über die natürlich fließenden Melodien bis hin zu den emotional großzügigen Texten strahlt jedes Element von "Sweetness" Zuversicht aus und zeigt, dass Harvey die rohe Kreativität genießt und ihren Neigungen vertraut. Das Album spielt sich in dem Moment ab, auf den alle Künstler warten: wenn ihre "Stimme" so klar wird, dass sie einfach den Mund aufmachen und anfangen können zu sprechen. Befreit von der nagenden Unsicherheit, dass sie keine Songwriterin sein kann, ohne ein Instrument zu spielen - sie nennt Matt Berninger von The National als Inspiration - begann Harvey für "Sweetness" mit der Aufnahme von Acapella-Stimmnotizen in voller Länge. Um einen Hintergrund für den Gesang zu finden, griff Harvey auf ihre vielfältigen, lebenslangen musikalischen Bezugspunkte zurück, von der Country- und Top-40-Popmusik, mit der sie in der Kleinstadt Georgia aufgewachsen ist, bis hin zu ihren späteren Lieblingsliedern, die ihre Vorstellung davon, was Songwriting erreichen kann, erweitert haben: Elliott Smith, Lana Del Rey, Yo La Tengo und mehr. Mit Hilfe des in Asheville ansässigen Produzenten und Co-Autors Alex Farrar und den weiteren Co-Autoren Tom Sinclair und Holden Fincher hat Harvey den Sweet Spot zwischen Shoegaze, Dream-Pop und Pop-Rock-Hymnen der Jahrtausendwende ausfindig gemacht. Harvey mischt das Verspielte mit dem Zerstörerischen und schwimmt in "Sweetness" auf kathartischen Wellen von Emotionen und Monster-Hooks - eine Dynamik, die sie garantiert an die Spitze der furchtlosesten aufstrebenden Indie-Pop-Singer-Songwriterinnen von heute katapultieren wird.
Auf seinem neuen Album präsentiert der britische Multiinstrumentalist und Grammy-Gewinner Kaidi Tatham eine zukunftsorientierte und abwechslungsreiche Mischung aus eklektisch-elektronischem Jazz, in der Genres und Grenzen mit intergalaktischer Energie überschritten werden. Der heute in Belfast lebende Tatham ist seit Jahrzehnten eine innovative Kraft der britischen Black Music. Von den Anfängen als Broken Beat-Pionier (Bugz In The Attic) bis zum heutigen Keyplayer für DJ Jazzy Jeffs PLAYlist-Projekt inspirierte er weltweit Künstlerkollegen von Madlib bis Gilles Peterson und arbeitete u.a. mit Amy Winehouse, Mulatu Astatke, Soul II Soul, Leroy Burgess, Nubya Garcia, Slum Village, The Herbaliser und Marcos Valle zusammen. Als Featuregast dabei ist der fantastische MC Uhmeer (Jazzy Jeffs Sohn).
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The Smile veröffentlichen heute zwei neue Remixe für Tracks ihres dritten Albums "Cutouts". "Don"t Get Me Started" im Remix von James Holden und "Instant Palm" als Robert Stillman Remix sind ab sofort digital verfügbar. Für beide Tracks hat der Künstler Weirdcore, der bereits für alle Songs von "Cutouts" Videos kreiert hatte, einen "recycled video mix" erstellt. Die Remixe gibt es als limitierte 12". Das Sleeve-Design von Stanley Donwood kommt in Anlehnung an die ikonische Housebag-Serie von XL Recordings. James Holden und Robert Stillman arbeiten beiden regelmäßig sowohl mit Thom Yorke als auch mit The Smile zusammen. Robert begleitet die Band auf der Bühne, um bei ihren Live-Auftritten Saxofon und Keyboards zu spielen. Zudem steuerte er Saxofon zu allen drei Platten von The Smile sowie zu Thom Yorkes "Confidenza" Soundtrack bei. James hat bereits einen Remix zu Radioheads "Reckoner" veröffentlicht und war als Support auf den Touren von Atoms For Peace und bei Thoms Soloshows zum Album "Tomorrow"s Modern Boxes" dabei.
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Ein Album, das ihr künstlerisches Können unterstreicht und gleichzeitig kühn neue klangliche Wege beschreitet. Im Mittelpunkt des bahnbrechenden Werks steht Mozdzers Verwendung von drei unterschiedlich gestimmten Klavieren, die die traditionelle Tonalität in etwas faszinierend Instabiles und doch zutiefst Schönes verwandeln. "Beamo" verbindet klassische Eleganz mit experimenteller Innovation und erschafft eine Klangwelt, die zugleich geheimnisvoll und vertraut ist
Während er weiterhin als Produzent und Musiker für andere Künstler tätig ist, verwöhnt uns El Michels Affair mit einem neuen Zweiseiter mit Instant-EMA-Klassikern. Die bedrohliche Einleitung von ,Mr Brew" auf der A-Seite weicht einer schönen und weitläufigen Melodie in einer klassischen Spannungs- und Entspannungsdynamik. Sanfte Gitarren, Streicher, Flöten und Blechbläser wechseln sich nahtlos mit der schweren Schlagzeugspur ab und schicken jeden mit Synästhesie in eine Welt voller Farben. Die B-Seite ,Kodak" ist eine Meisterklasse in Raum und Arrangement. Der sanfte Rhythmus des Schlagzeugs wird mit großartiger Instrumentierung geschmückt, die die perfekte Stimmung erzeugt. EMA bringt nie zu viel Farbe auf die Leinwand und fängt immer die Stimmung ein.
Lucy Dacus, die als „eine der besten Songwriterinnen ihrer Generation“ (Rolling Stone) gilt, kehrt am
28.3. mit ihrem neuen Album „Forever Is A Feeling“ zurück. Als Bandmitglied der Indie-Supergroup
„Boygenius“ gewann sie mit deren Debütalbum „The Record“ drei GRAMMY® Awards. In ihrem vierten
Soloalbum schreibt Lucy Dacus in ihren Songtexten offen über Sexualität und den Turbulenzen der Liebe.
In 13 Tracks, die von komplexen Instrumentals-Arrangements bis hin zu minimalistischen Sounds reichen,
beschäftigt sich mit dem Thema Vergänglichkeit und dem Gefühl der „Unendlichkeit“. Das Album Cover
ist ein Porträt von Lucy, das von dem Künstler Will St. John gemalt wurde. Außerdem holte sich die
Indie-Rock Sängerin bei „Forever Is A Feeling“ nicht nur kräftige Unterstützung von ihren „Boygenius“
Bandmitgliedern Phoebe Bridgers und Julien Baker, sondern auch von Folk Musiker Hozier, Blake Mills,
Bartees Strange, Madison Cunningham, Collin Pastore, Jake Finch and Melina Duterte.
Neu bei Blue Note Records ist mit Saxofonist Branford Marsalis einer der bedeutendsten Jazzkünstler
unserer Zeit. Neben seinen Alben unter eigenem Namen hat er mit Jazz-Legenden wie Miles Davis und
Dizzy Gillespie gespielt sowie wichtige Pop-Alben mitgeprägt. Speziell seine Zusammenarbeit mit Sting ist
legendär.
Marsalis’ Blue-Note-Debüt „Belonging“ ist nicht nur, wie man es von dem Künstler kennt, ein meisterhaftes Modern-Jazz-Album geworden, sondern auch eine echte Überraschung: zusammen mit seinem
Quartett hat er eine vollständige Neuinterpretation von Keith Jarretts gleichnamigem ECM-Album von
1974 aufgenommen.
„Belonging“ ist Branford Marsalis‘ erste Neuveröffentlichung seit 2019 mit seinem Quartett mit Pianist
Joey Calderazzo, Bassist Eric Revis und Schlagzeuger Justin Faulkner. Die vier Musiker beweisen mit „Belonging“, wie die Auseinandersetzung mit einem bewunderten Werk und die Freiheit des Jazz ein neues,
ebenso eindrucksvolles Werk schaffen können.
Future ist der passende Titel für dieses innovative Meisterwerk von Deutschlands faszinierendstem ElektronikMusiker. Hier erklingen berauschende und mitreißende Sounds in einer zeitlosen Intensität. Der ideale
Soundtrack, um den Alltag vollkommen hinter sich zu lassen, jeder Song ist wie ein eigener Film, hinleitend
auf das, was die Zukunft bereithalten könnte, schließlich liege „in der Zukunft die Kraft für Träume”, wie
Künstler Christopher von Deylen selbst sagt.
Future ist die magische Weiterentwicklung des einzigartigen Schiller-Kosmos. Traumhafte Melodien und
kunstvolle Arrangements ergeben ein außergewöhnliches Klangerlebnis zwischen epischer Kraft und atemberaubender Anmut. Auch hier wurde im Vorfeld sich wieder auf eine große Entdeckungsreise begeben:
Zwischen der pulsierenden Metropole Los Angeles und den scheinbar unendlichen Weiten der Mojave Wüste
entstand ein schwereloses Album mit packenden Instrumental-Tracks und imponierenden Gastvokalisten.
Schiller hat seine musikalische Neugier mit vielen neuen Stimmen teilen können. Sie sind mit Hingabe und
Leidenschaft ein Teil der musikalischen Expedition von Future geworden.
Es erscheinen nun die beiden Hauptbestandeile der Future Saga in neuem farbigen Vinyl Gewand - Teil 1
kommt in träumerischem lila, Teil 2 in transparent-neonorangeneonorange, passend zu den farbenfrohen
Welten, die Schiller immer wieder aufs Neue zu kreieren vermag
Future ist der passende Titel für dieses innovative Meisterwerk von Deutschlands faszinierendstem ElektronikMusiker. Hier erklingen berauschende und mitreißende Sounds in einer zeitlosen Intensität. Der ideale
Soundtrack, um den Alltag vollkommen hinter sich zu lassen, jeder Song ist wie ein eigener Film, hinleitend
auf das, was die Zukunft bereithalten könnte, schließlich liege „in der Zukunft die Kraft für Träume”, wie
Künstler Christopher von Deylen selbst sagt.
Future ist die magische Weiterentwicklung des einzigartigen Schiller-Kosmos. Traumhafte Melodien und
kunstvolle Arrangements ergeben ein außergewöhnliches Klangerlebnis zwischen epischer Kraft und atemberaubender Anmut. Auch hier wurde im Vorfeld sich wieder auf eine große Entdeckungsreise begeben:
Zwischen der pulsierenden Metropole Los Angeles und den scheinbar unendlichen Weiten der Mojave Wüste
entstand ein schwereloses Album mit packenden Instrumental-Tracks und imponierenden Gastvokalisten.
Schiller hat seine musikalische Neugier mit vielen neuen Stimmen teilen können. Sie sind mit Hingabe und
Leidenschaft ein Teil der musikalischen Expedition von Future geworden.
Es erscheinen nun die beiden Hauptbestandeile der Future Saga in neuem farbigen Vinyl Gewand - Teil 1
kommt in träumerischem lila, Teil 2 in transparent-neonorangeneonorange, passend zu den farbenfrohen
Welten, die Schiller immer wieder aufs Neue zu kreieren vermag
Nach dem Erfolg von Deep Purple’s Nummer 1-Album "=1" im letzten Jahr meldet sich der legendäre Keyboarder Don Airey mit seinem neuen Soloalbum "Pushed to the Edge" zurück. Airey, der als der aktivste Musiker des Hard Rock gilt, hat auf über 300 Alben mit Künstlern wie Ozzy Osbourne, Rainbow, Whitesnake, Judas Priest, Gary Moore und Black Sabbath mitgewirkt. Unterstützt wird er von einer hochkarätigen Besetzung: Deep Purple-Gitarrist Simon McBride, Sänger Carl Sentance (Nazareth), Mitchel Emms (The Voice UK) und Bassist Dave Marks (Hans Zimmer Orchester). Ohne Tricks und Abkürzungen liefert das Album puren Hard Rock und zeigt einmal mehr, warum Don Airey zu den größten seiner Zunft gehört.
Lucy Dacus, die als „eine der besten Songwriterinnen ihrer Generation“ (Rolling Stone) gilt, kehrt am 28.3. mit ihrem neuen Album „Forever Is A Feeling“ zurück. Als Bandmitglied der Indie-Supergroup „Boygenius“ gewann sie mit deren Debütalbum „The Record“ drei GRAMMY® Awards. In ihrem vierten Soloalbum schreibt Lucy Dacus in ihren Songtexten offen über Sexualität und den Turbulenzen der Liebe. In 13 Tracks, die von komplexen Instrumentals-Arrangements bis hin zu minimalistischen Sounds reichen, beschäftigt sich mit dem Thema Vergänglichkeit und dem Gefühl der „Unendlichkeit“. Das Album Cover ist ein Porträt von Lucy, das von dem Künstler Will St. John gemalt wurde. Außerdem holte sich die Indie-Rock Sängerin bei „Forever Is A Feeling“ nicht nur kräftige Unterstützung von ihren „Boygenius“ Bandmitgliedern Phoebe Bridgers und Julien Baker, sondern auch von Folk Musiker Hozier, Blake Mills, Bartees Strange, Madison Cunningham, Collin Pastore, Jake Finch and Melina Duterte.
Reverend Gary Davis aus Laurens, South Carolina war Singer-Songwriter, Gitarrist
und ein wahrer Virtuose des Piemont-Blues-Fingerpicking-Stils. Jack White
erwähnte ihn als einen seiner Gitarrenhelden in der Dokumentation It Might Get Loud
und zeigte darin den Videoclip von Death Don't Have No Mercy (He'll come to your
house and he won't stay long).
Blind Gary Davies spielte Gitarre mit Daumen und Zeigefinger auf eine Weise, die nur
ein blinder Mann spielen kann. Viele seiner Songs wurden im Laufe der Zeit von
internationalen Künstlern gecovert; unter anderem gehören The Grateful Dead und Bob
Dylan zu den Interpreten, die durch ihre Davis-Interpretationen dem blinden Virtuosen
Ehre erwiesen. Harlem Street Singer beinhaltet seine größten Hits, die bis heute
populär sind.
Nach einem Jahrzehnt, in dem die Band das Beste aus improvisierten Aufnahmeräumen in Lagerhäusern, Wohnwagen und Lofts gemacht hat, ist „For Melancholy Brunettes (& sad women)“, das vierte Album von Japanese Breakfast, die erste richtige Studioveröffentlichung der Band. Produziert von Grammy-Preisträger Blake Mills, zieht sich Frontfrau und Songschreiberin Michelle Zauner von der hellen Extrovertiertheit des Vorgängers „Jubilee“ zurück, um die dunkleren Wogen zu erforschen, die in ihrem Inneren aufgewühlt sind, das launische, fruchtbare Feld der Melancholie, das seit langem als der psychische Zustand von Dichtern am Rande der Inspiration gilt. Das Ergebnis ist eine künstlerische Absichtserklärung: ein reifes, komplexes, kontemplatives Werk, das den romantischen Nervenkitzel einer Gothic Novel heraufbeschwört. „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ folgt einer transformativen Periode in Zauners Leben, in der ihr zweifach GRAMMY-nominiertes Durchbruchsalbum ‚Jubilee‘ und ihre Bestseller-Memoiren ‚Crying In H Mart‘ sie in den kulturellen Mainstream katapultierten und ihre tiefsten künstlerischen Ambitionen erfüllten. Als sie über diesen Erfolg nachdachte, erkannte Zauner die Ironie der Sehnsucht, die so oft Glückseligkeit und Verderben miteinander verbindet. „Ich fühlte mich verführt, das zu bekommen, was ich immer wollte“, sagt sie. „Ich flog zu nah an die Sonne heran, und mir wurde klar, dass ich sterben würde, wenn ich weiterflöge“. Das Schicksal von Ikarus und anderen Verdammten verleiht „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ sein beständigstes Thema: die Gefahren des Begehrens. Wie zerstreutes Licht führen seine spektralen Teile die Charaktere des Albums durch Zyklen von Versuchung, Übertretung und Vergeltung. In „Orlando in Love“ - ein Riff auf John Cheevers Riff auf „Orlando Innamorato“, einem unvollendeten Epos, das aus 68 Cantos des Renaissance-Dichters Matteo Maria Boiardo besteht - ist der Held ein gutmütiger Dichter, der sein Winnebago am Meer parkt und dem Ruf einer Sirene zum Opfer fällt, seinem 69. Canto (selbst im erhabenen Reich des klassischen Mythos hat Zauner ein Faible für Anspielungen). „Honey Water“ lotet die stille Wut einer Frau aus, die mit einem untreuen Mann verheiratet ist und zusieht, wie er immer wieder der Lust nachgibt wie ein niederes Insekt, das seinen eigenen Untergang herbeiführt Traurigkeit ist in der Tat die dominierende emotionale Tonart dieser Platte, aber es ist eine Traurigkeit der besonderen Art: die nachdenkliche, vorausschauende Traurigkeit der Melancholie, in der die Erkenntnis des im Wesentlichen tragischen Charakters des Lebens mit Sensibilität für seine flüchtige Schönheit einhergeht. Zauner findet in ihr genügend Raum für Hoffnungsschimmer. Es sind die Tröstungen der Sterblichen, die Dichter vor ihr gerufen haben und die Dichter nach ihr immer wieder neu entdecken werden: Liebe und Arbeit, und obwohl sie sich wie stärkende Vorsätze durch die vielen Episoden des Albums ziehen, erklingen sie am deutlichsten im letzten Song, „Magic Mountain“, einer Auseinandersetzung mit Thomas Manns berühmtem gleichnamigen Roman. Für sie fühlt sich jede Arbeit wie das Erklimmen eines Berges an, aber von der Spitze von „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ aus blickt sie in die Zukunft.
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Jetzt gibt es endlich das Debutalbum "Rapper's Delight" der Ausnahmeproduzentin Melbeatz. Obwohl Optik's First Lady bis jetzt noch keinen eigenen Release veröffentlicht hat, wählten sie die JUICE Leser zwei Jahre in Folge auf Platz 1 (2004) und Platz 2 (2003) in der Kategorie "Best Producer". Kein Wunder, da sie ja unter anderem das Top 10 Album "Der Beste Tag Meines Lebens" von Kool Savas komplett alleine produzierte.
"Rapper's Delight" sollte eigentlich ihre erste eigenständige Eintrittskarte für den deutschen Markt werden, möglicherweise beinhaltet es aber bereits das Ticket bis in die USA. Der internationalen Qualität ihrer Produktionen wegen genauso, wie dank der Unzahl höchst prominenter Gastfeatures: Kanye West (verantwortlich für diverse US-Billboard-No.1´s), Mobb Deep, die Alkoholiks, Ol´ Dirty Bastard oder Thirstin Howl (um nur einige zu nennen) haben sich alle einen höchst eigenständigen Beat der Künstlerin gepickt. Hochkarätige deutsche Gäste wie Xavier Naidoo, Curse, Cassandra Steen (Glashaus), Eizi Eiz (Beginner), Mieze von Mia, die komplette Optik Army und nicht zuletzt die lang antizipierte Berlin-Hamburg-Kollabo Kool Savas-Samy Deluxe machen das Line Up komplett.
Nach einem Jahrzehnt, in dem die Band das Beste aus improvisierten Aufnahmeräumen in Lagerhäusern, Wohnwagen und Lofts gemacht hat, ist „For Melancholy Brunettes (& sad women)“, das vierte Album von Japanese Breakfast, die erste richtige Studioveröffentlichung der Band. Produziert von Grammy-Preisträger Blake Mills, zieht sich Frontfrau und Songschreiberin Michelle Zauner von der hellen Extrovertiertheit des Vorgängers „Jubilee“ zurück, um die dunkleren Wogen zu erforschen, die in ihrem Inneren aufgewühlt sind, das launische, fruchtbare Feld der Melancholie, das seit langem als der psychische Zustand von Dichtern am Rande der Inspiration gilt. Das Ergebnis ist eine künstlerische Absichtserklärung: ein reifes, komplexes, kontemplatives Werk, das den romantischen Nervenkitzel einer Gothic Novel heraufbeschwört. „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ folgt einer transformativen Periode in Zauners Leben, in der ihr zweifach GRAMMY-nominiertes Durchbruchsalbum ‚Jubilee‘ und ihre Bestseller-Memoiren ‚Crying In H Mart‘ sie in den kulturellen Mainstream katapultierten und ihre tiefsten künstlerischen Ambitionen erfüllten. Als sie über diesen Erfolg nachdachte, erkannte Zauner die Ironie der Sehnsucht, die so oft Glückseligkeit und Verderben miteinander verbindet. „Ich fühlte mich verführt, das zu bekommen, was ich immer wollte“, sagt sie. „Ich flog zu nah an die Sonne heran, und mir wurde klar, dass ich sterben würde, wenn ich weiterflöge“. Das Schicksal von Ikarus und anderen Verdammten verleiht „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ sein beständigstes Thema: die Gefahren des Begehrens. Wie zerstreutes Licht führen seine spektralen Teile die Charaktere des Albums durch Zyklen von Versuchung, Übertretung und Vergeltung. In „Orlando in Love“ - ein Riff auf John Cheevers Riff auf „Orlando Innamorato“, einem unvollendeten Epos, das aus 68 Cantos des Renaissance-Dichters Matteo Maria Boiardo besteht - ist der Held ein gutmütiger Dichter, der sein Winnebago am Meer parkt und dem Ruf einer Sirene zum Opfer fällt, seinem 69. Canto (selbst im erhabenen Reich des klassischen Mythos hat Zauner ein Faible für Anspielungen). „Honey Water“ lotet die stille Wut einer Frau aus, die mit einem untreuen Mann verheiratet ist und zusieht, wie er immer wieder der Lust nachgibt wie ein niederes Insekt, das seinen eigenen Untergang herbeiführt Traurigkeit ist in der Tat die dominierende emotionale Tonart dieser Platte, aber es ist eine Traurigkeit der besonderen Art: die nachdenkliche, vorausschauende Traurigkeit der Melancholie, in der die Erkenntnis des im Wesentlichen tragischen Charakters des Lebens mit Sensibilität für seine flüchtige Schönheit einhergeht. Zauner findet in ihr genügend Raum für Hoffnungsschimmer. Es sind die Tröstungen der Sterblichen, die Dichter vor ihr gerufen haben und die Dichter nach ihr immer wieder neu entdecken werden: Liebe und Arbeit, und obwohl sie sich wie stärkende Vorsätze durch die vielen Episoden des Albums ziehen, erklingen sie am deutlichsten im letzten Song, „Magic Mountain“, einer Auseinandersetzung mit Thomas Manns berühmtem gleichnamigen Roman. Für sie fühlt sich jede Arbeit wie das Erklimmen eines Berges an, aber von der Spitze von „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ aus blickt sie in die Zukunft.
Nach einem Jahrzehnt, in dem die Band das Beste aus improvisierten Aufnahmeräumen in Lagerhäusern, Wohnwagen und Lofts gemacht hat, ist „For Melancholy Brunettes (& sad women)“, das vierte Album von Japanese Breakfast, die erste richtige Studioveröffentlichung der Band. Produziert von Grammy-Preisträger Blake Mills, zieht sich Frontfrau und Songschreiberin Michelle Zauner von der hellen Extrovertiertheit des Vorgängers „Jubilee“ zurück, um die dunkleren Wogen zu erforschen, die in ihrem Inneren aufgewühlt sind, das launische, fruchtbare Feld der Melancholie, das seit langem als der psychische Zustand von Dichtern am Rande der Inspiration gilt. Das Ergebnis ist eine künstlerische Absichtserklärung: ein reifes, komplexes, kontemplatives Werk, das den romantischen Nervenkitzel einer Gothic Novel heraufbeschwört. „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ folgt einer transformativen Periode in Zauners Leben, in der ihr zweifach GRAMMY-nominiertes Durchbruchsalbum ‚Jubilee‘ und ihre Bestseller-Memoiren ‚Crying In H Mart‘ sie in den kulturellen Mainstream katapultierten und ihre tiefsten künstlerischen Ambitionen erfüllten. Als sie über diesen Erfolg nachdachte, erkannte Zauner die Ironie der Sehnsucht, die so oft Glückseligkeit und Verderben miteinander verbindet. „Ich fühlte mich verführt, das zu bekommen, was ich immer wollte“, sagt sie. „Ich flog zu nah an die Sonne heran, und mir wurde klar, dass ich sterben würde, wenn ich weiterflöge“. Das Schicksal von Ikarus und anderen Verdammten verleiht „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ sein beständigstes Thema: die Gefahren des Begehrens. Wie zerstreutes Licht führen seine spektralen Teile die Charaktere des Albums durch Zyklen von Versuchung, Übertretung und Vergeltung. In „Orlando in Love“ - ein Riff auf John Cheevers Riff auf „Orlando Innamorato“, einem unvollendeten Epos, das aus 68 Cantos des Renaissance-Dichters Matteo Maria Boiardo besteht - ist der Held ein gutmütiger Dichter, der sein Winnebago am Meer parkt und dem Ruf einer Sirene zum Opfer fällt, seinem 69. Canto (selbst im erhabenen Reich des klassischen Mythos hat Zauner ein Faible für Anspielungen). „Honey Water“ lotet die stille Wut einer Frau aus, die mit einem untreuen Mann verheiratet ist und zusieht, wie er immer wieder der Lust nachgibt wie ein niederes Insekt, das seinen eigenen Untergang herbeiführt Traurigkeit ist in der Tat die dominierende emotionale Tonart dieser Platte, aber es ist eine Traurigkeit der besonderen Art: die nachdenkliche, vorausschauende Traurigkeit der Melancholie, in der die Erkenntnis des im Wesentlichen tragischen Charakters des Lebens mit Sensibilität für seine flüchtige Schönheit einhergeht. Zauner findet in ihr genügend Raum für Hoffnungsschimmer. Es sind die Tröstungen der Sterblichen, die Dichter vor ihr gerufen haben und die Dichter nach ihr immer wieder neu entdecken werden: Liebe und Arbeit, und obwohl sie sich wie stärkende Vorsätze durch die vielen Episoden des Albums ziehen, erklingen sie am deutlichsten im letzten Song, „Magic Mountain“, einer Auseinandersetzung mit Thomas Manns berühmtem gleichnamigen Roman. Für sie fühlt sich jede Arbeit wie das Erklimmen eines Berges an, aber von der Spitze von „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ aus blickt sie in die Zukunft.
Seit mehr als 25 Jahren vollbringen My Morning Jacket das seltene Kunststück, ein langjähriges kulturelles Erbe zu bewahren und gleichzeitig die Neugier und den kreativen Hunger ihrer frühen Tage zu erhalten. Für ihr 10. Studioalbum hat sich die Band mit dem mit dem GRAMMY Award ausgezeichneten Produzenten Brendan O'Brien (Springsteen, Pearl Jam) zusammengetan, um ihr bisher meisterhaftestes Werk zu schaffen, das einmal mehr die Grenzen ihres Sounds erweitert und ihre Kunstfertigkeit in ungeahnte Höhen treibt.
Seit mehr als 25 Jahren vollbringen My Morning Jacket das seltene Kunststück, ein langjähriges kulturelles Erbe zu bewahren und gleichzeitig die Neugier und den kreativen Hunger ihrer frühen Tage zu erhalten. Für ihr 10. Studioalbum hat sich die Band mit dem mit dem GRAMMY Award ausgezeichneten Produzenten Brendan O'Brien (Springsteen, Pearl Jam) zusammengetan, um ihr bisher meisterhaftestes Werk zu schaffen, das einmal mehr die Grenzen ihres Sounds erweitert und ihre Kunstfertigkeit in ungeahnte Höhen treibt.
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"Tonky" ist Lonnie Holleys fünftes Studioalbum und enthält Gastauftritte von Isaac Brock, Angel Bat Dawid, Billy Woods, Alabaster de Plume, Mary Lattimore und anderen. Bei der Leadsingle "Protest With Love" ist Jacknife Lee, der auch das gefeierte Vorgängeralbum "Oh Me Oh My" produziert hat, als Bassist, Keyboarder, Synthesizer, Schlagzeuger, Programmierer, Flötist, Percussionist und Sänger zu hören. Weitere Mitwirkende sind The Legendary Ingramettes am Gesang, Kelly Pratt an den Bläsern und Flöten, Jordan Katz an den Bläsern und natürlich Holley am Gesang. Holley fordert die Zuhörer auf, "mit Liebe zu protestieren" und "die Liebe zu deiner Waffe zu machen". Es gibt Dichter wie die große Mary Oliver, die vorschlagen, dass die Hauptfunktion des Menschen, wenn er sich durch die Welt bewegt, solange er Leben und die Fähigkeit hat, sich durch die Welt zu bewegen, darin besteht, dem Aufmerksamkeit zu schenken, was andere törichterweise als klein oder alltäglich bezeichnen mögen. Das Gehirn und das Herz sind beides Gefäße, die so viel Platz haben, wie man ihnen zugestehen möchte, und zu leben bedeutet, Sammlungen von gefundenen Zuneigungen zu schaffen. Die Geräusche der geliebten und vertrauten Häuser, die Bewegungen der Bäume und der Menschen unter ihnen, die Art und Weise, wie jemand, den man verehrt, einen ein paar Sekunden lang umarmt, bevor er sich aus der Umarmung löst und in einer überfüllten Fußgängerzone verschwindet. Wenn wir unser Leben, unser Schaffen und unsere Liebe auf diese Weise betrachten, bedeutet das, dass wir, zumindest für einige von uns, durch die Aussicht auf das, was als Nächstes kommt, vorwärts getrieben werden können. Welchen Moment wir festhalten und in unsere überquellenden Taschen stecken können. Die Arbeit von Lonnie Holley ist ein Werk dieser Art von Anhäufung und genauer Aufmerksamkeit. Das Vergnügen, einen Klang zu finden und ihn gegen einen anderen gefundenen Klang und einen weiteren zu pressen, bis der Hörer, bevor er es merkt, von einer Klangsinfonie überflutet wird, die sich anfühlt, als würde sie sich zusammenfügen, während sie über einen hinwegspült. "Tonky" ist ein Album, das seinen Namen von einem Spitznamen aus der Kindheit hat, der Holley anhaftete, als er einen Teil seiner Kindheit in einem Honky Tonk verbrachte. Lonnie Holleys Leben des Überlebens und der Ausdauer erforderte - und erfordert zweifellos immer noch - eine Art Erfindung. Eine Erfindung, die auch in Holleys Liedern reichhaltig und präsent ist, die auf "Tonky" voll und eindringlich sind, einem Album, das mit seinem längsten Lied beginnt, einem neunminütigen, erschöpfenden Marathon eines Stücks namens "Seeds", das mit einem einzigen spärlichen Klang beginnt und sich dann ausdehnt. Gesänge, schwache Tasten, Streicher und als Krönung Holleys Stimme, die nicht singt, sondern klar und deutlich von der Arbeit auf der Erde erzählt, als er jung war, und von der Gewalt, die er dabei ertragen musste, als er blutig und mit Schmerzen von Schlägen ins Bett ging. Der Song weitet sich zu einer Metapher über den Ort aus, über das Versagen des Zuhauses oder eines Ortes, der einen beschützen soll, der nicht das hält, was er zu sein vorgibt, selbst wenn man unermüdlich daran arbeitet, daran arbeitet, daran arbeitet, etwas Sinnvolles daraus zu machen. "Seeds" gibt nicht nur den Ton für ein Album an, das sich um Wiedergeburt, Erneuerung und die Grenzen von Hoffnung und Glaube dreht, sondern unterstreicht auch, was Holleys größte Stärke als Musiker ist, nämlich sein Engagement für Fülle und Großzügigkeit. Er ist ein unglaublich begabter Geschichtenerzähler, der sich der mündlichen Tradition verschrieben hat, so dass viele Hörer völlig zufrieden wären, wenn sie zu Füßen einer Lonnie-Holley-Platte säßen und seinen robusten, ausladenden Erzählungen lauschen könnten. Aber "Tonky" ist ein Album, das sowohl klanglich als auch in Bezug auf die vielen verschiedenen Künstler, die auf dem Album vertreten sind, einen Platz bietet, an dem sie sich zu Hause fühlen können, ganz gleich, wie sie die Zeit verbringen, die sie für einen Song brauchen.
DRUDKH ist eine verehrte Größe im Bereich des atmosphärischen und heidnischen Black Metal. DRUDKH sind bekannt für ihre beschwörenden Geschichten und tiefgründigen musikalischen Kompositionen und stehen für künstlerische Tiefe, die nahtlos das Körperliche mit dem Ätherischen verschmelzen.
Mit Shadow Play bieten DRUDKH eine fesselnde Odyssee durch Themen wie Exil, den zyklischen Tanz von Leben und Tod und eine ergreifende Sehnsucht nach den eigenen Ursprüngen. Ein Album, das Sie in ein Reich einlädt, in dem Stille gegen Sturm kämpft und Licht mit Schatten verwoben ist. Eine 6-Track-Reise - Scattering the Ashes rührt die Seele mit seiner introspektiven Melancholie, während April Sie in eine meditative Trance hüllt. Die Erzählung entwickelt sich mit The Exile, das die Essenz der Vertreibung einfängt, und setzt sich mit den ergreifenden Echos in Fallen Blossom fort. The Eve ist eine meditative Betrachtung über die flüchtige Schönheit des Lebens, und das ausladende The Thirst schließt diese Erkundung mit einer tiefgründigen Reflexion über die menschliche Sehnsucht ab.
Shadow Play ist eine eindrucksvolle Erfahrung, die dich dazu herausfordert, dich mit deinen Schatten zu konfrontieren und in dem komplizierten Tanz von Licht und Dunkelheit zu schwelgen
Shadow Play bietet eine High-Fidelity-Produktion: Aufgenommen bei ViTeR Music und gemastert von Jaime Gomez Arellano bei Orgone Mastering, verspricht Shadow Play ein Klangerlebnis von höchster Qualität. Von der Erinnerung in "Scattering the Ashes" bis zur Introspektion in "The Thirst" erwartet den Hörer eine unvergleichliche Hörreise.
DRUDKH ist eine verehrte Größe im Bereich des atmosphärischen und heidnischen Black Metal. DRUDKH sind bekannt für ihre beschwörenden Geschichten und tiefgründigen musikalischen Kompositionen und stehen für künstlerische Tiefe, die nahtlos das Körperliche mit dem Ätherischen verschmelzen.
Mit Shadow Play bieten DRUDKH eine fesselnde Odyssee durch Themen wie Exil, den zyklischen Tanz von Leben und Tod und eine ergreifende Sehnsucht nach den eigenen Ursprüngen. Ein Album, das Sie in ein Reich einlädt, in dem Stille gegen Sturm kämpft und Licht mit Schatten verwoben ist. Eine 6-Track-Reise - Scattering the Ashes rührt die Seele mit seiner introspektiven Melancholie, während April Sie in eine meditative Trance hüllt. Die Erzählung entwickelt sich mit The Exile, das die Essenz der Vertreibung einfängt, und setzt sich mit den ergreifenden Echos in Fallen Blossom fort. The Eve ist eine meditative Betrachtung über die flüchtige Schönheit des Lebens, und das ausladende The Thirst schließt diese Erkundung mit einer tiefgründigen Reflexion über die menschliche Sehnsucht ab.
Shadow Play ist eine eindrucksvolle Erfahrung, die dich dazu herausfordert, dich mit deinen Schatten zu konfrontieren und in dem komplizierten Tanz von Licht und Dunkelheit zu schwelgen
Shadow Play bietet eine High-Fidelity-Produktion: Aufgenommen bei ViTeR Music und gemastert von Jaime Gomez Arellano bei Orgone Mastering, verspricht Shadow Play ein Klangerlebnis von höchster Qualität. Von der Erinnerung in "Scattering the Ashes" bis zur Introspektion in "The Thirst" erwartet den Hörer eine unvergleichliche Hörreise.
Als einer der am schnellsten aufsteigenden Stars im Avantgarde Metal präsentieren IMPERIAL TRIUMPHANT stolz eine 1LP-Neuauflage ihres hochgelobten vierten Studioalbums 'Alphaville'. Mit dieser Platte hat das New Yorker Metal-Trio seine unvergleichliche technische Exzellenz und atemberaubende musikalische Handwerkskunst unter Beweis gestellt. Kein Geringerer als der bekannte Künstler und Illustrator Zbigniew M. Bielak steuert zu diesem großartigen Meisterwerk eine seiner bisher besten Kreationen bei. Bitte beachten, dass die 1LP (im Unterschied zur urprünglichen 2LP-Version) ohne die Songs 'Experiment' (VOIVOD-Coverversion) und 'Happy Home' (THE RESIDENTS-Coverversion) und mit einer alternativen Song-Reihenfolge erscheint.
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»Playing with Kris always reminds me of doing expeditions in a lake. Some kind of under water sound fiction observing sonic creatures. This album is a live recording (28-01-2012, Kunstencentrum Belgie, Hasselt, Belgium) which to me always felt like one of the best concerts we did. As with our previous album »Arrêt au Lac Chimère« Vincent de Roguin put his heart in editing and mixing the recordings, extending the dimensions of exploration to the deep bottom of the lake.« – Timo Van Luijk
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Es ist das Jahr 2012. No Future war gestern, Phon heißt jetzt dB und sogar das Internet hat sich halbwegs
durchgesetzt. Nun auch noch „auch“. Hast du nichts Besseres zu tun als die die ärzte zu hör’n?
Das Ende ist noch nicht vorbei. Die Beste Band der Welt ist jetzt eine Demokratie, ein Triumvirat
des guten Willens, eine GbR der Gerechtigkeit und sie haben viel zu viel Zeit, um sich nicht um den Rock
zu kümmern. Und natürlich um alle Phasen der engeren Beziehung zwischen Männern & Frauen & allen
anderen. Vom mehr oder weniger schüchternen Balzverhalten beim mehr oder weniger hoffnungsbeladenen ersten Fernblickkontakt bis zum passiv-aggressiven Psychoterror der Post-Partnerschaft. Philosophisch
wird’s obendrein.
„zeiDverschwÄndung“ fragt nach dem Sinn unseres Daseins und ob wir nicht einfach mal irgendwas anderes machen sollten, als Fan von BelaFarinRod zu sein. „Tamagotchi“ stellt den schwierigen ethischen
Problemen im beginnenden Zeitalter der Künstlichen Intelligenz eine wahre Hymne an Emotion entgegen.
„Waldspaziergang mit Folgen“ liefert einen ganz neuen Denkansatz der Theosophie. „M&F“ hingegen
wollen in aller Regel einfach nur in allen Konstellationen poppen.
die ärzte: Jetzt mit der absoluten Leere, ordentlich HeyHey!, einem Gott im Regal und der entscheidenden
Frage: Ist das noch Punkrock?
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Mit Doechiis neuem Mixtape „Alligator Bites Never Heal“ liefert die Rapperin, Sängerin und visionäre Künstlerin Doechii 19 Tracks, die an die wöchentlichen „Swamp Session“-Folgen anknüpfen, die das Internet mit auffälligen Visuals und ebenso fesselnden Bars in Brand setzten.
Mit einem aussagekräftigen Mix aus Boom Bap, Rap und RnB zeigt Doechii wie vielseitig sie ist und überzeugt damit auch die größten Künstler
ihrer Zeit:
„I love Doechii!” - Beyoncé (GQ)
„The hardest out” - Kendrick Lamar (Instagram)
Das Projekt fängt ein seltenes Talent in seiner rauesten Form ein und gibt den Hörern 19 verschiedene
Einblicke in ihre einzigartige Kunst.
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Zoetrope Vinyl. Schrank zu klein, Arsch zu groß, blasse Waden, hellgrüne Luftballons in der Steckdosenfrisur - das ist Schwiegermutters Fiebertraum in Reinform, das ist der körperhafte Stinkefinger an die Selbstoptimierer*innen-Gesellschaft, das ist Punk in der Jetztzeit-Version, das ist der "EXTRA"Lifestyle. Paula Carolina zelebriert eben diesen Lifestyle Woche für Woche erfolgreich auf den Festivalbühnen der Bundesrepublik - und hat ihm mit "EXTRA" ein musikalisches Denkmal gesetzt. Paulas neue Single ist eine Musik-gewordene Ode auf die Weirdness und das Besonderssein, ein augenzwinkernd-romantischer Vorstoß gegen Normschönheit, Langweilertum und "Otto Normal"-Standards - "als wär' auf der Tanzfläche jedem scheißegal, was man anhätte". "EXTRA" ist nicht umsonst der Namensgeber des Ende September erscheinenden Paula Carolina-Debütalbums - dieser Song steht exemplarisch für die künstlerische Vision seiner Macherin, die ihren Platz zwischen den Stühlen unlängst gefunden hat: "Fühl' ich mich heute wie ein Punk oder doch nur wie die Göre von Nebenan? Egal!". Paula-Carolina-Musik ist "irgendwie anders" und jedes Mal ein bisschen neu. Zwischen rustikalem Gitarren-Geschrubbel, tanzbar-schiebenden Drums und kaum erwartbaren Airhorn Einschüben blüht die Weltenbummlerin in "EXTRA" erstmals überhaupt mit einer Rap-ähnlichen Stimmperformance auf. Paulas Vocal-Experimente münden zwischendurch in einer Vulkanausbruch-artigen Ohrwurm-Hook und im letzten Drittel des Songs in einer epochalen SingSang-Bridge. Zwischen Punk-Attitüde und Techno-Club-eske Hektik mischt sind also auch die nötige Portion Pop-Appeal. Wer "EXTRA" lieber in einem anderem Genre-Gewand hören will und sich in Jungle-, Dancehall- oder Happy-Hardcore-typischem Tanzstill zum Song bewegen möchte, kann dies übrigens auch tun. Ja, richtig gehört: Ab 3. August - also einen Tag nach Single-Release - wird täglich ein neuer Remix des Originalsongs veröffentlicht. Star-Produzent Marti Fischer, den Paula-Carolina-Fans spätestens seit seinem erfolgsgekrönten "Schreien! - Turbo Remix" kennen dürften, hat ein umfangreiches Begleitwerk zu "EXTRA" realisiert und mehrere, verschiedenartig elektronische Alternativ-Versionen der Außenseiter-Hymne zusammengeschustert. Als wäre das nicht genug "EXTRA" zu "EXTRA", haben auch Großstadtgeflüster eine stilechte Remix-Version der Single gefertigt und der Bonus-EP ihren Stempel aufgedrückt. "Es geht wieder los", im Kosmos Paula Carolina - und zwar so richtig.
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Mitte der 80er Jahre konnten The Loft eine beeindruckende Liste von Premieren für Künstler von Creation Records vorweisen. Die erste Creation-Band im Fernsehen, die erste, die die Spitze der Indie-Singles-Charts erreichte, die erste, die zu einer großen UK-Tournee eingeladen wurde und die erste Creation-Band, die eine begehrte BBC-Radiosession aufnahm - für Janice Longs Radio One-Show im Jahr 1984. Dann lösten sie sich auf. Seit dem berüchtigten Bühnendrama, bei der sie sich mitten im Song im Hammersmith Palais vor 3.000 Zuschauern trennten, als sie auf dem Sprung zur Big-Time-Indie-Größe waren, hat sich die Band wieder zusammengefunden. Während ihr Status als eine der einflussreichsten britischen Gitarrenbands der 80er Jahre weiter wächst und eine Vielzahl jüngerer Künstler:innen beeinflusst, schien es 39 Jahre nach der bitteren Trennung an der Zeit zu sein, ihr Debütalbum aufzunehmen.
Der Grammy-nominierte Produzent und musikalische Visionär, Benjamin David aka Mild Minds, veröffentlicht sein zweites Album, „GEMINI“ über ODESZAs Label Foreign Family Collective.
Während Mild Minds 2020 erschienenes Debütalbum, „MOOD“, eine kreative Offenbarung und eine risikofreudige Abkehr von seiner Arbeit hinter den Kulissen darstellte, ist „GEMINI“ ein Zeugnis dessen, dass sich dieser künstlerische Sprung gelohnt hat. Das Album verweist auf die Underground-Clubmusik der Jahrhundertwende und verwendet Breaks, luftige Pads und abgehackte R&B-Samples aus den 2000erJahren, neben frühen Trance-Einflüssen und ätherischen Vocals. Diese klangliche Grundlage schafft auf dem Album einen beispiellosen Dialog zwischen cluborientierten Elementen und melancholischen Emotionen, die in der Dance-Musik selten erforscht werden. Das Album zeigt Benjamin Davids Entwicklung als Produzent und vertieft die Überschneidung von organischen und elektronischen Soundscapes, die zum Markenzeichen seines Projekts, Mild Minds, geworden sind. Der neueste Teil der Geschichte, die mit „GEMINI“ erzählt werden soll, demonstriert die Fähigkeit von Mild Minds, komplexe, emotionsgeladene Kompositionen zu schaffen, die sowohl auf der zerebralen als auch auf der viszeralen Ebene bei seinen Hörer:innen ankommen.
Mit einer bemerkenswerten Reihe von Veröffentlichungen in kaum einem halben Jahrzehnt hat Loraine James aus London ihre künstlerische Identität durch eine Mischung aus raffinierten Kompositionen, düsteren Experimenten und unvorhersehbaren, komplizierten elektronischen Programmen geschaffen. Während die unter ihrem Namen auf Hyperdub veröffentlichten Titel zu IDM-beeinflussten, vokallastigen Kollaborationen tendieren, reserviert James ihr bei Ghostly International unter Vertrag stehendes Alias Whatever The Weather für einen Blick nach innen, der die angeborene "emotionale Temperatur" und die Umgebung erforscht (was sich in den gradbasierten Titeln der Tracks zeigt). Ihr zweites Album ist im Vergleich zu seinem Vorgänger deutlich wärmer, was durch den Wechsel vom arktischen Coverfoto von LP1 zu den Wüstengefilden von LP2 deutlich wird. Beiden Alben gemeinsam ist die Mastering-Arbeit von Josh Eustis (alias Telefon Tel Aviv), der James' Komplexität ein feines Ohr leiht, um ein auffallend dreidimensionales Klangerlebnis zu schaffen. Von hypnotischen Atmosphären über gesprenkelte Rhythmen bis hin zu verarbeiteten Collagen aus tagebuchartigen Feldaufnahmen - "Whatever The Weather II" ist eine überzeugende Verbindung organischer und menschlicher Elemente von einem der einfallsreichsten Talente der elektronischen Musik. Die Leadsingle und der Schlusstrack der neuen LP von Whatever The Weather (Loraine James), "12°C", driftet von belebten Räumen in einen konkreten Groove und verwebt Melodie und Textur zu einer wahrhaft ungewöhnlichen, seelenbewegenden Fülle. In den letzten Momenten gesellen sich eine träge Akustikgitarre und ein sanfter, mit den Fingern getippter Beat zu ihrer in der Tonhöhe verschobenen Stimme. "Whatever The Weather II" ist voll von solchen Passagen, in denen die formale Gestaltung wie ein Film im Negativ erscheint und Konventionen mit Witz, Intelligenz und Geschick umgestoßen werden.
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Haken-Gitarrist Charlie Griffiths kehrt mit einem Nachfolger zu seinem Soloalbum von 2022 zurück. Diesmal wählt Charlie Grif-fiths den Künstlernamen "Tiktaalika" und präsentiert "Gods of Pangaea". Das Album knüpft dort an, wo das Vorgängeralbum auf-gehört hat und erzählt von einer uralten, vergessenen Welt, die mit dem heutigen, von Menschen bewohnten Planeten kollidiert. Musikalisch ist das Album eine Hommage an die Kunst der Gitarrenriffs, deren DNA bis in die goldene Ära des Metal zurück-reicht, mit Einflüssen von Mercyful Fate, Judas Priest, Megadeth und Metallica. Charlie wird wieder von dem hervorragenden Schlagzeuger Darby Todd (Devin Townsend) unterstützt, und die Bassfrequenzen werden diesmal von Haken-Bandkollege Conner Green beigesteuert. An den Vocals wird Charlie von einigen der Besten im Geschäft unterstützt: Tommy Rogers (Between The Buried & Me), Daniël de Jongh (Textures) und Vladimir Lalić (Organised Chaos) sind alle wieder mit von der Partie und Rody Walker (Protest The Hero) steuert seine Vocals zu einem Track bei. Erhältlich als limitierte CD & Gatefold transparent-magenta LP-Edition (beide mit Bonustrack) sowie digital.
Die beliebte Compilation "The Very Best Of Talk Talk" wird in einer überarbeiteten und Karriere übergreifenden Fassung neu aufgelegt. Im Vergleich zur ursprünglichen Veröffentlichung von 1997 bietet die Neuausgabe die größten Hits der Band in chronologischer Reihenfolge. Zudem enthält sie eine überarbeitete Aufnahme vom letzten Album der Band, Laughing Stock.
Die Wiederveröffentlichung erscheint am 14. März als 2LP im schwarzen Klappcover sowie auf CD.
Gegründet 1981 von Mark Hollis, Lee Harris und Paul Webb, erlangte Talk Talk mit ihren ersten beiden Alben The Party's Over und It’s My Life weltweiten Ruhm. Songs wie "Talk Talk", "Today", "It’s My Life" und "Such a Shame" wurden zu zeitlosen Klassikern und erreichten die Top 40 der britischen Charts. Mit The Colour of Spring (1986) wagte die Band erste Schritte in Richtung experimenteller Klänge, die schließlich in ihrem gefeierten Meisterwerk Spirit of Eden gipfelten. Ihr letztes Studioalbum, Laughing Stock, erschien 1991 und markierte einen weiteren Wendepunkt hin zum Post-Rock.
Talk Talk wird oft als Pionier des Post-Rock angesehen. Ihr Einfluss erstreckt sich auf Künstler wie Kate Bush, Tears for Fears und Radiohead. Zudem haben viele Musiker die Werke der Band neu interpretiert, darunter No Doubt, die mit ihrer Version von "It’s My Life" einen internationalen Hit landeten.
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Der Detroiter Produzent Dave Hamilton ist heute für seine Produktionen auf Platten von Künstlern wie Little Ann und OC Tolbert bekannt, aber ursprünglich war er Gitarrist, dazu ein frühes Mitglied der Motown-Hausband, und veröffentlichte während seiner gesamten Karriere weiterhin Platten. 'The Deacons' und 'Pisces Pace' kamen 1970 auf seinem Label TCB heraus und dies ist eine Reproduktion der äußerst seltenen Originalveröffentlichung.
Die experimentelle LP Krazy Karl von NNAMDI aus dem Jahr 2020 wurde von dem Looney Tunes und Merrie Melodies Komponisten Carl Stalling inspiriert. Eine fast komplett instrumentale Reihe von surrealen, jazzigen, cartoonhaften Drehungen und Wendungen, die daran erinnern sollen, wie es ist "wenn dein Gehirn versucht deinen Schädel zu verlassen, du es aber immer wieder in deine Nase zurückstößt". Es ist eine weitere Reizüberflutung von einem Künstler, der zu erfinderisch ist, um ignoriert zu werden. Nicht als Streaming verfügbar und ursprünglich in einer kleinen Auflage von 300 LPs veröffentlicht, die sofort ausverkauft waren. Hier die 2025 Nachpressung.
Die Grammy-nominierte Künstlerin, Produzentin und Labelchefin TOKiMONSTA bringt ihr neues Studioalbum "Eternal Reverie" an den Start. Neben der unwiderstehlich eingängigen, Samba-inspirierten Dancefloor-Hymne "Corazón / DEATH BY DISCO PT 2" ist der R&B-Tune "On Sum" mit Tokis langjährigem Kollaborateur Anderson .Paak und der aufstrebenden Neo-Soul-Sängerin und Rapperin Rae Khalil eines der Highlights. Die Stimmen der beiden Vokalisten verweben sich nahtlos in TOKiMONSTAs typische Beat-Rhythmen und üppige Synth-Akkorde und ergänzen sich gegenseitig in ihren gefühlvollen Kadenzen – eine Meisterklasse des klassischen Duetts.
Die Grammy-nominierte Künstlerin, Produzentin und Labelchefin TOKiMONSTA bringt ihr neues Studioalbum "Eternal Reverie" an den Start. Neben der unwiderstehlich eingängigen, Samba-inspirierten Dancefloor-Hymne "Corazón / DEATH BY DISCO PT 2" ist der R&B-Tune "On Sum" mit Tokis langjährigem Kollaborateur Anderson .Paak und der aufstrebenden Neo-Soul-Sängerin und Rapperin Rae Khalil eines der Highlights. Die Stimmen der beiden Vokalisten verweben sich nahtlos in TOKiMONSTAs typische Beat-Rhythmen und üppige Synth-Akkorde und ergänzen sich gegenseitig in ihren gefühlvollen Kadenzen – eine Meisterklasse des klassischen Duetts.
19 Songs in 31 Minuten, das sind im Schnitt 1,631578947368421 Minuten pro Song. Klingt erstmal viel, aber wenn man abrundet sind es nur noch 1,6 Minuten pro Song. Es geht wie immer erratisch zur Sache: Gleich zu Beginn und ganz am Ende verneigen sich Chefdenker vor den Beach Boys ohne diesen willkürlich gesteckten Rahmen mit Surf-Content zu füllen. Der Song "Schweine im Weltall" handelt überraschenderweise nicht von Elon Musk, sondern beantwortet mit waschechtem FUN-Punk die Frage ob Kunst heutzutage um jeden Preis politisch sein muss. "Schnubbi" ist ein schönes, aber auch trauriges Lied, andere Leute haben auch Probleme in "Die schwere Kindheit der künstlichen Intelligenz", "Impfen und Würstchen" läutet endlich eine angemessene Aufarbeitung der Corona Jahre ein. "Was soll bloss aus dir werden" ist ein Erziehungsratgebersong ohne Faktencheck, "Lass die Sau raus" beleuchtet die lächerliche Kulturkampftechnik des absichtlichen Missverstehens. Musikalisch gibt es zwischendurch immer wieder Wellness Passagen, ein bisschen Bossanova oder hier und da Stadionrock. Sepp Herberger würde sagen: Die LP ist rund und die Spielzeit dauert 31 Minuten.
19 Songs in 31 Minuten, das sind im Schnitt 1,631578947368421 Minuten pro Song. Klingt erstmal viel, aber wenn man abrundet sind es nur noch 1,6 Minuten pro Song. Es geht wie immer erratisch zur Sache: Gleich zu Beginn und ganz am Ende verneigen sich Chefdenker vor den Beach Boys ohne diesen willkürlich gesteckten Rahmen mit Surf-Content zu füllen. Der Song "Schweine im Weltall" handelt überraschenderweise nicht von Elon Musk, sondern beantwortet mit waschechtem FUN-Punk die Frage ob Kunst heutzutage um jeden Preis politisch sein muss. "Schnubbi" ist ein schönes, aber auch trauriges Lied, andere Leute haben auch Probleme in "Die schwere Kindheit der künstlichen Intelligenz", "Impfen und Würstchen" läutet endlich eine angemessene Aufarbeitung der Corona Jahre ein. "Was soll bloss aus dir werden" ist ein Erziehungsratgebersong ohne Faktencheck, "Lass die Sau raus" beleuchtet die lächerliche Kulturkampftechnik des absichtlichen Missverstehens. Musikalisch gibt es zwischendurch immer wieder Wellness Passagen, ein bisschen Bossanova oder hier und da Stadionrock. Sepp Herberger würde sagen: Die LP ist rund und die Spielzeit dauert 31 Minuten.
Western Skies Motel, das Instrumental-Musik Projekt des Dänen René Gonzalez Schelbeck veröffentlicht sein viertes Album 'Trails'. Seine Musik wird oft als „Ambient Americana“ beschrieben, widersetzt sich jedoch einem so simplen Etikett. Sie ist eindrucksvoll und atmosphärisch und hat zweifellos musikalische Gemeinsamkeiten mit Künstlern wie Arvo Pärt, Daniel Lanois, den Soundtracks von Nick Cave und Warren Ellis, Grouper, William Basinski und sogar mit dem düsteren Americana-Drone-Rock von Earth, wie René es prägnant ausdrückt: „Ich mag Einfachheit. Weniger Noten und längere Noten.“
Die Grammy-nominierte Künstlerin, Produzentin und Labelchefin TOKiMONSTA bringt ihr neues Studioalbum "Eternal Reverie" an den Start. Neben der unwiderstehlich eingängigen, Samba-inspirierten Dancefloor-Hymne "Corazón / DEATH BY DISCO PT 2" ist der R&B-Tune "On Sum" mit Tokis langjährigem Kollaborateur Anderson .Paak und der aufstrebenden Neo-Soul-Sängerin und Rapperin Rae Khalil eines der Highlights. Die Stimmen der beiden Vokalisten verweben sich nahtlos in TOKiMONSTAs typische Beat-Rhythmen und üppige Synth-Akkorde und ergänzen sich gegenseitig in ihren gefühlvollen Kadenzen – eine Meisterklasse des klassischen Duetts.
Die aus Australien stammende und in Berlin lebende Schlagzeugerin und Perkussionistin Eilis Frawley veröffentlicht am 07.03.2025 ihr Debütalbum 'Fall Forward'.
Co-produziert von Eilis Frawley und Kat Frankie, ist 'Fall Forward' ein kaleidoskopartiges Geflecht aus Kraut, Hip Hop, Spoken Word und Indie. Mit Texten, die über Jahre hinweg in Flugzeugen, Zügen und Bussen geschrieben wurden und persönliche Geschichten von Nostalgie erzählen, von einer bestimmten Vorstellung von Zuhause, von psychischer Gesundheit und von Beziehungen zwischen allen Arten von Menschen.
Eilis Frawley ist eine klassisch ausgebildete Musikerin. Neben ihrer eigenen Musik spielt und spielte sie Schlagzeug für Künstler*innen wie Anika, Laura Lee und The Jettes sowie für ihre eigenen Bands Kara Delik (türkischer Post-Punk) und Restless (Noisy Punk). Eilis ist die Gründerin von Bang On, einem Festival in Berlin, das sich der Diversität und der lokalen Musikszene widmet.
Das Debütalbum „A Hometown Odyssey“ des aufsteigenden Sängers, Songwriters und Produzenten Livingston ist nun auf Vinyl und CD verfügbar. Der Alt-Pop Phänomen bringt upbeat und uplifting Sounds
mit schweren Drums und hypnotischen Klängen zusammen. Im Anschluss an den digitalen Release am 8.
März 2024 konnten Fans das Album bereits live auf der anschließenden, ersten US-Tour “A Hometown
Odyssey Tour” des Künstlers erleben. Das Album feiert seither über 100 Millionen Streams bei Spotify
und chartet auf Platz drei der Global Charts. Besonders „Last Man Standing“ und „Shadow“ stechen als
Fan-Favoriten heraus. Im Juni erst wurde Livingston als YouTube’s “Artist On The Rise” vorgestellt, womit
YouTube recht behalten soll und Livingston mit seinen Lyrics in „Look Mom I Can Fly“ zustimmt: “Make
me believe I’m gonna reach the clouds, ‘cause I just wanna feel alive, look mama I can fly!”
THOMAS ANDERS SINGS MODERN TALKING: THE 1ST ALBUM - Brandneue Aufnahmen plus neue Bonustracks! Zum 40. Jubiläum von Modern Talking überrascht Sänger Thomas Anders mit einem ganz speziellen Album-Projekt: EINE HOMMAGE AN MODERN TALKING!
„The 1st Album“ als 2-LP (24 Tracks) und 3-fach CD (36 Tracks) in der Jubiläums-Sammelbox bereits enthalten, sowie alle weiteren 5 Alben als CD und Vinyl bereits jetzt im Vorverkauf.
Der erste deutsche Künstler, der sein komplettes Frühwerk neu interpretiert! 6 Alben komplett neu aufgenommen - modernste Klänge und Nostalgie im frischen Soundgewand vereint.
Seit 2003 geht das erfolgreichste Duo der deutschen Popgeschichte bekanntlich getrennte Wege, doch die Modern Talking Songs, zu denen man bis heute in aller Welt tanzt, bleiben nach wie vor weltweit unsterblich.
Über 125 Millionen Tonträger hat das Kult-Duo bis dato in aller Welt verkauft - mehr als 300 Millionen Hörer jährlich erreicht die Musik aktuell auf den Streaming-Portalen.
Einige nannten Studio, das Projekt der schwedischen Musiker Dan Lissvik und Rasmus Hägg, "das fehlende Glied zwischen The Cure und Lindstrom", Pitchfork hörte Durutti Column und Can, als das Duo sich als Teil einer sich locker entwickelnden Szene entfaltete - zunächst neben dem Label Service (Jens Lekman, The Whitest Boy Alive) und später Sincerely Yours (The Tough Alliance, jj) - und den Boom der 2010er Jahre an der Schnittstelle von elektronischer und psychedelischer Musik, angeführt von Indie-Größen wie Caribou, Four Tet und Darkside, vorwegnahm. "West Coast, ihr bahnbrechendes Debüt aus dem Jahr 2006, fängt eine ferne Romantik der Balearen ein, die auf Krautrock, Disco, Dub und Afrobeat trifft, mit Pop-Lyrik aus dem New Wave, modernisiert von zwei Göteborger Kunsthochschulabsolventen. Sie zitieren DJ Screw, J Dilla und Joy Division sowie fühe 80s Live-DJ-Sets von Beppe Loda, DJ Mozart und Baldelli. Damals auf Vinyl gepresst in limitierter Auflage über ihr eigenes Information-Label und bis heute auf den meisten Streaming-Diensten nicht zu finden. Im Nachglühen des Albums im Jahr 2007 verschwanden Studio hinter einem Berg von Remix-Anfragen (darunter ein Remix für Kylie Minogue, der veröffentlicht wurde) und der Bürokratie des Labels. Eine erweiterte Version des Albums erschien unter dem Titel "Yearbook 1" auf CD und erreichte Platz 23 der Pitchfork-Jahresliste der Top-Alben des Jahres 2007. "West Coast" landete schließlich auf Platz 57 auf der "Best Albums of the Decade"-Liste von FACT Magazine.
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L’année 2025 marque les 60 ans de carrière de Michel Sardou, une longévité exceptionnelle dans le paysagemusical français. Tout au long de ces six décennies, l’artiste a su conquérir le coeur du public d’une
fidélitéindéfectible et imposer le respect de la critique, sans jamais connaître de véritables soubresauts.
Peu d’artistesfrançais peuvent se targuer d’une telle carrière, faisant de Michel Sardou l’une des figures
emblématiques de lachanson française.
Das Jahr 2025 markiert Michel Sardous 60-jährige Karriere, eine außergewöhnliche Langlebigkeit in der
französischen Musiklandschaft. In diesen sechs Jahrzehnten verstand es der Künstler, mit unerschütterlicher Loyalität die Herzen des Publikums zu erobern und sich den Respekt der Kritiker zu verschaffen,
ohne jemals wirkliche Umbrüche zu erleben. Nur wenige französische Künstler können sich einer solchen
Karriere rühmen, was Michel Sardou zu einer der Symbolfiguren des französischen Liedes macht.
Der in Brooklyn ansässige Produzent und DJ Ryan Crosson gibt sein Debüt bei FRNTR mit seiner LP 'We Can Only Ever Be How We Are'. Seine Arbeit an dem Album abseits der Tanzfläche in den letzten zehn Jahren zeigt seine künstlerische Weiterentwicklung, während er mit seinem experimentellen musikalischen Schaffen weiterhin Grenzen erforscht und überschreitet.
Auf ihrem lang erwarteten Debütalbum entwirft die aus West-London stammende Künstlerin, Produzentin und Sängerin Hope Tala eine intime musikalische Sprache, die gleichermaßen romantisch und philosophisch anmutet und ihren wachsenden Ruf als eine der aufregendsten Stimmen im Bereich R&B/Neo-Soul untermauert. Auf dem Album sind die aktuellen Singles "I Can't Even Cry", "Bad Love God", "Thank Goodness", "Shiver" und "Jumping the Gun" zu hören, die ihr bereits viel Lob eingebracht haben. Von Hunger wurde sie als "ein faszinierendes und einzigartiges Talent, das Stile mit Selbstvertrauen und Leichtigkeit verschmilzt" beschrieben. Auch Barack Obama ist Fan und hat bereits zum dritten Mal einen ihrer Songs in seine jährliche Sommer-Playlist aufgenommen. Auf "Hope Handwritten" verwebt Hope nahtlos organische, live gespielte musikalische Texturen mit ihrem sanften Gesang und poetischer Lyrik über Herzschmerz, neu entdeckte Liebe, Abstammung, Introspektion, Menschlichkeit und Gemeinschaft, zu einem zusammenhängenden und eindringlichen Hörerlebnis.
Albrecht Schrader hat mit seinem neuen, selbstbetitelten Album wieder ein Stück Musik geschaffen, das seinen eigenen Resonanzraum sucht. Bekannt für die stilvolle Mischung aus zeitlosem Popsound und zeitgenössischen Texten beweist sich der gebürtige Hamburger nicht ohne Humor, aber ganz sicher ohne Zynismus ein weiteres Mal als Komponist und Texter mit einem feinen Gefühl für seine Zeit, und ein bisschen auch für die davor. Es ist im besten aller Sinne uneitel angenehme Musik, falls es das noch gibt. Und ein formvollendetes Highlight in der bisherigen Diskographie des Künstlers.
FOR FANS OF: EISBRECHER, MONO INC., NIGHTWISH, WITHIN TEMPTATION, BILLY IDOL, THE SISTERS OF MERCY, FALCO
Mit Ihrem neuen Album „SCHWARZ VOR AUGEN“ schlagen SCHÖNGEIST ein neues Kapitel deutschsprachiger „Dark Rock/Metal/Alternative-Musik“
auf, welche sich auch konsequenterweise nicht scheut, gesellschaftskritische Debatten modern zu thematisieren wie es sich für das Wesen des
Genres gehört. Wie z.B. beim Single-Track „FAKE NEWS“. Als Resultat dieses jetzt längeren Schaffensprozesses haben es nun 10 neue Stücke
geschafft, die einerseits die bewährten Stärken von SCHÖNGEIST aufzeigen und andererseits die künstlerische Weiterentwicklung und das Potential
der Band dokumentieren.
Für die Formation SCHÖNGEIST und dessen Bandbegründer und Sänger Timur Karakus spielt Ästhetik eine zentrale Figur im musikalischen Schaffen.
Sie ist Inspiration, Maßstab, Horizonterweiterung und zugleich auch die Fähigkeit, das jeweils Schöne darin zu entdecken. In den Songs spiegelt sich
genau das wieder. Diverse Spielarten fließen barrierefrei ineinander und werden dabei lediglich vom Anspruch an musikalische Ästhetik geleitet.
Der Entstehungsprozess begann schon vor vielen Jahren zusammen mit einem unserer besten Kumpels Alexander Wessselsky von der Band
Eisbrecher. Inspiriert von Stimmung und Zeitgeist begannen wir ungezwungen Ideen und Hooklines aus dem Bauch heraus zu komponieren und zu
texten, welche nicht aus Zwang sondern aus der puren Lust und Liebe zur Musik heraus entstanden sind. So vielfältig und modern – insbesondere
stimmlich - klangen SCHÖNGEIST noch nie.
Billboard Heart, das neue Album von Deep Sea Diver, stellt die Band aus Seattle auf Anhieb in eine Reihe mit St. Vincent, TV On The Radio und Flock of Dimes, Bands, die neue, kunstvolle und magnetische Wege gefunden haben, Indie-Rock zu machen, indem sie Vorstellungen davon, wie er klingen oder was er sagen muss, über Bord geworfen haben. Es ist ihr viertes Album und das erste für Sub Pop, und es ist ein Coup, ein Triumph über Selbstzweifel, der das Scheitern in eine Chance verwandelt, neue Freiheit, Glauben und Stärke zu finden. Mitte Juli 2023 nahm Deep Sea Diver-Mastermind Jessica Dobson in einem Studio in Los Angeles ein Gitarrensolo auf, spürte aber irgendwie nichts. Nur wenige Tage zuvor hatte ihre Band aus Seattle eine Reihe von halb-geheimen Auftritten vor Anhängern gespielt, die de facto als Proben für ein neues Album dienten. Die Sets waren gut gelaufen, aber die neuen Songs schienen verworren, Dobsons Überzeugung ging irgendwo in den 1.000 Meilen zwischen Südkalifornien und dem Heimstudio verloren, das sie mit ihrem Partner, Schlagzeuger und häufigen Co-Autor Peter Mansen teilt. An jenem ersten Abend in Los Angeles hatte sie einen Zusammenbruch, fragte sich, was sie dort tat, und überlegte, wie sie es in Ordnung bringen könnte. Deep Sea Diver zogen sich ohne Album nach Hause zurück. Mussten sie es verschrotten, um mit neuem Material neu anzufangen? Ganz und gar nicht: Nach einer kurzen Pause fand Dobson ein neues Selbstverständnis, ein Vertrauen in ihre Vision für ihre Band und ihre Songs und in ihre Fähigkeit, diese einzufangen. Bei einem Abendessen mit ihrem langjährigen Mitarbeiter Andy Park gestand sie in aller Bescheidenheit, dass sie Hilfe brauchte, was Dobson dazu inspirierte, Deep Sea Diver neu zu erfinden und zu beleben. Diese Enthüllung bereitete die Bühne für die Kraft und Brillanz von Billboard Heart. Drei Jahre zuvor veröffentlichten Deep Sea Diver ihr drittes Album, 2020's Impossible Weight, über das kolossale Indie-Imprint ATO. Es war ein bedeutender Schritt nach oben und brachte der Band eine Welle der Aufmerksamkeit und einen Platz in den Billboard-Charts ein. Doch der Erfolg veranlasste Dobson, an ihren Impulsen zu zweifeln und sich zu fragen, ob die Wirkung oder die Rezeption einer Idee ebenso stark sein könnte wie die Idee selbst. Zu Hause, mit ihr am Klavier und Mansen an der Gitarre in ihrem Wohnzimmer in Seattle, bahnte sich das Paar einen Weg nach vorne und belebte ihre Songwriting-Partnerschaft neu. Das Material auf Billboard Heart ist von Anfang bis Ende erstaunlich. Das Titelstück ist der einzige Song, den Deep Sea Diver tatsächlich in Los Angeles fertiggestellt haben. Die wogenden Synthesizer von Elliot Jackson und der tunnelbläserähnliche Pedal Steel von Greg Leisz sind eine Hymne auf den furchtlosen Vormarsch in die Zukunft - ein strahlendes und großartiges Stück. „Emergency“ verbindet den Elan des Hardcore mit der unmittelbaren Anziehungskraft des Electroclash, wobei Dobsons fesselnder Gesang und seine Gitarrenarbeit im Mittelpunkt stehen. Das zarte und verletzliche „Tiny Threads“ ist eine mitreißende Hymne für alle, die versuchen, etwas zusammenzuhalten - das Leben, die Liebe, sich selbst. „If it haunts me, let it haunt me“, singt Dobson sanft über einer Stille, die nur von Bass und Noise eingerahmt wird. Sie lässt ihre Gitarre in eine Rückkopplung kippen und formt sie dann stetig zu etwas Melodischem um. Es ist ein ganzes Leben voller Angst und Sublimierung, kristallisiert in 10 Sekunden. Billboard Heart fühlt sich im Großen und Ganzen so an. Billboard Heart entstand, als Dobson ihren Instinkten vertraute, es ist ein persönlicher und künstlerischer Durchbruch und das bisher beste Deep Sea Diver-Album, ein trotziges und brillantes Ausrufezeichen am Ende einer langen Zeit der Wanderschaft.
Nach fast zwei Jahren meldet sich Okonski mit „Entrance Music“ zurück - ein Album, auf dem sich das Trio auf dem Höhepunkt seines improvisatorischen Könnens befindet und das Spontane und Meditative zelebriert. Nach dem Debüt „Magnolia“ von 2023 hat der Pianist und Bandleader Steve Okonski seine langjährigen musikalischen Mitstreiter (Durand Jones & The Indications-Bandkollege Aaron Frazer am Schlagzeug und Bassist Michael Isvara „Ish“ Montgomery) für eine weitere Session im Geiste von Künstlern wie The Bad Plus, Gerald Clayton und The Breathing Effect wieder zusammengebracht. Letztendlich ist „Entrance Music“ eine Einladung zu frühen Stunden, in denen die Songs in der Tür verweilen und ihre Anwesenheit ankündigen, bevor sie in die Luft zurückkehren, um sorgfältig in die nächste Runde zu treiben. „Entrance Music“ wurde in einer fünftägigen Session aufgenommen und war eines der ersten Alben, die in Portage Lounge, dem Studio von Terry Cole in Loveland, OH, auf Band gebannt wurden. „Es war ein neues Setup, aber mit Terry hinter den Reglern war es sehr vertraut“, sagt Okonski. „Ich kann nicht genug betonen, wie sehr sich Terry wie ein viertes Mitglied der Band fühlt, wegen des Raums, den er kuratiert, der Energie, die er einbringt, und den Produktionsideen.“ Die Energie und der Sound, die mit dem Colemine-Labelchef am Ruder entstanden sind, sorgen für ein Hörerlebnis, das sich mit den Katalogen von ECM oder Stones Throw messen kann. Während ein Großteil des Debüts auf seine Zeit in New York zurückgeht, fühlt sich „Entrance Music“ „ein bisschen weniger wie ‚auf den Straßen um 2 Uhr morgens‘ und ein bisschen mehr auf der Natur basierend an - ein bisschen mehr ätherisch“, sagt Okonski. „Es ist definitiv das Alter, die Umgebung und die Familie - all das kommt in der Musik durch.“
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'Spring Board: The Early Unrecorded Songs" ist/war das letzte leidenschaftliches Projekt von Chills' Martin Phillipps vor seinem plötzlichen Tod. Es ist eine engagierte Neuinterpretation früher, unveröffentlichter Songs, die zu seinem künstlerischen Abschied, einem bleibenden Vermächtnis und einer Erinnerung an sein großes, unterschätztes Talent werden. Das Album wurde mit der Liebe und dem Enthusiasmus seiner Band, der Familie und Freunden abgeschlossen. Martin Phillipps, Sänger, Songwriter und Hauptmotivator der Chills hat in den 2000er Studio- und Live-Alben veröffentlicht, während er mit dem typischen Elan in sein sechzigstes Lebensjahr ging. Inmitten dieser Dynamik suchte er immer noch in alten (Demo-)Bändern nach den Ursprüngen, die 1987 zu seinem weltweiten Erfolg geführt hatten, der zwar über Nacht eintrat und doch sieben Jahre brauchte, um zu zünden. Diese frühen Songs und Skizzen wurden wieder aufgegriffen, überarbeitet und schließlich auf Album gebannt. Spring Board" ist somit das letzte Kapitel des unermesslich bedeutsamen Schaffens des Martin 'The Chills' Phillipps, ist alarmierend, persönlich, spröde und manchmal hoffnungslos optimistisch. Hier blickt ein Mann zurück auf eine wellenförmige Karriere, die zu nichts Geringerem als Kultstatus führte. Die Lieder eines Menschen, der seine Wurzeln und die innersten Gedanken, Hoffnungen und Ängste seines jungen Ichs wiederentdeckt und zum erstenmal. Spring Board" enthält Beiträge von Julia Deans von Fur Patrol, Elroy Finn und Split Enz, Neil Finn von Split Enz/Crowded House, Hollie Fullbrook von Tiny Ruins, Greg Haver von den Manics, Troy Kingi, Shona Laing, Tami Neilson, Dianne Swann (Everything That Flies) und Clementine Valentine von Purple Pilgrims. The Chills 2024 sind/waren Martin Phillipps, Oli Wilson, Erica Scally, Callum Hampton und and Todd Knudson. Doppel-LP, UV Spot Klappcover, klassisch schwarzes Vinyl mit dlc oder Digisleeve CD mit Lyric-Poster-Booklet
Als Sänger, Songwriter und Komponist verwandelt Emile Mosseri die menschliche Erfahrung in Gesang. Musikalisches Geschichtenerzählen ist sein Lebenselixier - ein Talent, das er mit Songwritern und Regisseuren geteilt hat, indem er Filme wie Minari & The Last Black Man in San Francisco vertonte - und das in letzter Zeit in den Mittelpunkt seiner Arbeit als Künstler gerückt ist. Unterstützt von einer Band, bestehend aus Meg Duffy (Hand Habits), Dougie Stu und Kosta Galanopolous, zog sich Mosseri im Herbst 2023 mit seinem häufigen Kollaborateur, Komponisten und Produzenten Bobby Krlic (Midsommar, The Haxan Cloak) nach Altamira Sound zurück, um das Fundament für sein zweites Album Tryin to be born zu legen. Das Album folgt auf sein Debüt Heaven Hunters und gemeinsame Veröffentlichungen mit Sam Gendel und Kaitlyn Aurelia Smith.
12 Inch weiße Vinyl inkl. limitiertem Plakat A2. Jo Halbig ist ein Künstler, der sich in den letzten Jahren immer wieder neu erfunden hat. Bekannt geworden als Sänger der Killerpilze, einer Band, die sich im Laufe der Jahre zu einer Kultformation des deutsch-sprachigen Punkrocks entwickelte, zeigt Halbig nun eine Seite, die sowohl tief verwurzelt als auch radikal neu ist. Während viele ihn nur als den charismatischen Frontmann der Killerpilze kennen, schlägt Halbig heute als Solokünstler mit erwachsenem Indie-Rock neue Wege ein und reflektiert dabei über Themen, die aktueller nicht sein könnten. Die erste Debüt-EP HERZLAND, die am 28.02.2025 erscheint, baut musikalisch dabei eine Utopie in den unruhigen Zeiten, die wir erleben. 8 Songs zwischen Innenschau und Live-Energie, im Weltgeschehen und für nostalgisches Mitsingen im Pogo der Zukunft.
Re-Issue
IN FLAMES repräsentieren das Beste aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Metal. IN FLAMES sind heute genauso vital und sogar noch energiegeladener als in den vergangenen Jahrzehnten, als sie Klassiker wie Come Clarity und Clayman herausbrachten.
Die Band hat sich einen umwerfenden Ruf erspielt, indem sie auf der ganzen Welt bei jedem erdenklichen großen Rock- und Metal-Festival mitreißende und inspirierende Auftritte absolvierte, als Headliner auf mehreren Tourneen auftrat und mit Bands wie Slipknot, Megadeth, Judas Priest, Killswitch Engage, Within Temptation und Lamb Of God tourte. Sie treten regelmäßig auf einigen der größten Bühnen und Festivals der Welt auf.
"Foregone", das furiose vierzehnte Studioalbum, verbindet die größten aggressiven, metallischen und melodischen Stärken ihrer bahnbrechenden Alben mit dem ausgereiften Songwriting ihrer postmodernen Ära. "Foregone" schafft es meisterhaft, wenn auch unwahrscheinlich, alle Seiten der IN FLAMES-Fangemeinde zu bedienen, und das mit großer Wucht.
Ein Gefühl des Stolzes, der Errungenschaft und der anhaltenden Vitalität ist jedes Mal, wenn die Band die Bühne betritt, und überall auf "Foregone" zu spüren. Als Pioniere des Melodic Death Metal und innovative Verfechter des Grooves sind die Kunst, der Einfluss, die Größe und die Zukunft von IN FLAMES so groß wie der Heavy Metal-Horizont selbst.
2025 markiert gleich ein dreifaches Jubiläum Udo Lindenbergs. 1995 erscheint „Kosmos“. Eine wahre Wundertüte an neuen Sounds. Lindenberg experimentiert souverän mit knalligem Funk, Walzer und Computer
Beats. Jetzt ist das Album, welches damals nur auf Kassette und CD erschien, in neuem Gewand zurück.
Die 30. Jubiläumsedition kommt als farbige Doppel-LP in „Sparkle Universe“ in streng limitierter und von
Hand nummerierter Auflage in den Handel. Auch mit dabei: ein besonderes Booklet, in welchem sogleich
das zweite große Jubiläum Lindenbergs zelebriert wird: sein Start in die Welt der bildenden Künste.
Schon zuvor skribbelte und zeichnete Lindenberg leidenschaftlich gern. Die Veröffentlichung des Albums
„Kosmos“ nahm er sich allerdings zum Anlass, parallel einen Kunstkalender zu veröffentlichen – sein erster
offzieller Auftritt als bildender Künstler. Der Kunstkalender beinhaltete passend zu jedem der 12 Songs
auf dem Album ein eigenes Werk. Diese finden sich heute im Booklet der Vinyl und der CD wieder. Wie
heute bekannt ist, markiert dieser Kalender damit den Startschuss für seine zweite bahnbrechende Karriere
als Maler.
Auch das Dritte, 30-jährige Jubiläum ist ein wichtiger Teil seines Lebens: 1995 bezog Lindenberg seine
„Panikzentrale“ im Hotel Atlantic, wo er den Dachboden als Atelier nutzt und das Hotel einige seiner Werke
ausstellt.
Um diese Jubiläen gebührend zu feiern, erscheint die Neuauflage des Albums am 28. Februar im Handel.
Blues & Ballads ist Lonnie Johnsons drittes Album, das 1960 veröffentlicht wurde. Das vielfältige Angebot
an Originalen und Covers zeigt Johnsons Vielseitigkeit an der Gitarre und als Sänger. Johnson wird auf
dieser Aufnahme von seinen Zeitgenossen Elmer Snowden und Wendell Marshall unterstützt. AllMusic
erklärte, dass Johnson „mühelos seine künstlerische Bandbreite offenbart“. Inkludiert (AAA) Lacke, die
von den Originalbändern geschnitten und bei QRP auf 180-Gramm-Vinyl gepresst wurden. Eine ReplikaTip-On-Hülle vervollständigt das Paket.
Ab dem 28. Februar ist die 1LP erhältlich.
'Spring Board: The Early Unrecorded Songs" ist/war das letzte leidenschaftliches Projekt von Chills' Martin Phillipps vor seinem plötzlichen Tod. Es ist eine engagierte Neuinterpretation früher, unveröffentlichter Songs, die zu seinem künstlerischen Abschied, einem bleibenden Vermächtnis und einer Erinnerung an sein großes, unterschätztes Talent werden. Das Album wurde mit der Liebe und dem Enthusiasmus seiner Band, der Familie und Freunden abgeschlossen. Martin Phillipps, Sänger, Songwriter und Hauptmotivator der Chills hat in den 2000er Studio- und Live-Alben veröffentlicht, während er mit dem typischen Elan in sein sechzigstes Lebensjahr ging. Inmitten dieser Dynamik suchte er immer noch in alten (Demo-)Bändern nach den Ursprüngen, die 1987 zu seinem weltweiten Erfolg geführt hatten, der zwar über Nacht eintrat und doch sieben Jahre brauchte, um zu zünden. Diese frühen Songs und Skizzen wurden wieder aufgegriffen, überarbeitet und schließlich auf Album gebannt. Spring Board" ist somit das letzte Kapitel des unermesslich bedeutsamen Schaffens des Martin 'The Chills' Phillipps, ist alarmierend, persönlich, spröde und manchmal hoffnungslos optimistisch. Hier blickt ein Mann zurück auf eine wellenförmige Karriere, die zu nichts Geringerem als Kultstatus führte. Die Lieder eines Menschen, der seine Wurzeln und die innersten Gedanken, Hoffnungen und Ängste seines jungen Ichs wiederentdeckt und zum erstenmal. Spring Board" enthält Beiträge von Julia Deans von Fur Patrol, Elroy Finn und Split Enz, Neil Finn von Split Enz/Crowded House, Hollie Fullbrook von Tiny Ruins, Greg Haver von den Manics, Troy Kingi, Shona Laing, Tami Neilson, Dianne Swann (Everything That Flies) und Clementine Valentine von Purple Pilgrims. The Chills 2024 sind/waren Martin Phillipps, Oli Wilson, Erica Scally, Callum Hampton und and Todd Knudson. Doppel-LP, UV Spot Klappcover, klassisch schwarzes Vinyl mit dlc oder Digisleeve CD mit Lyric-Poster-Booklet
BANKS' neueste Singles "Best Friends" und "I Hate Your Ex-Girlfriend" werden auf BANKS' kommendem fünften Studioalbum mit dem Titel "Off With Her Head" enthalten sein. Dazu erklärt sie: "In vielerlei Hinsicht ist es ein Schwesteralbum zu 'Goddess'. Nach einem Jahrzehnt der Trennung habe ich mich wieder mit den Kernmusikern und Produzenten vereint, die mein Debüt geprägt haben. Gleichzeitig ist es etwas völlig anderes – ich bin als Künstlerin und Mensch so sehr gewachsen, und diese Reise ist in all diesen Klängen dokumentiert." "Off With Her Head" wird am 28. Februar 2025 veröffentlicht - als CD und Vinyl.
Mit "Rock "n" Roll Saviour" präsentieren The Deadnotes aus Freiburg ihr neues Studioalbum, das in Deutschland erstmals über Grand Hotel van Cleef erscheint. Darius Lohmüller und Jakob Walheim updaten die audiovisuelle Ästhetik von Künstlern wie Huey Lewis, Tom Petty und dem Rock"n"Roll der 80er-Jahre in unsere moderne Zeit. The Deadnotes begegnen auf dem Album der Härte des Alltags mit einer Romantik, die nicht naiv, aber die sich bewusst ist: Manchmal muss es schlimmer werden, bevor es besser wird. Aber besser wird es!
Basias Palast ist kein Schloss, sondern ein Ort voller Liebe, Erinnerungen und schlechter Verkabelung. Seit sich wieder mit Co-Produzent Mark Lawson zusammentat, bewegt sie sich durch eine Traumwelt aus Geflüster, Synthesizern, frühen Chansons und Eurovision-Songs, Leonard Cohens "I'm Your Man", Airs "Moon Safari" und den hauchzarten Maryla Rodowicz-LPs ihres Grossonkels. Das Ergebnis klingt wie ein Album, das hinter den Hintergründen ihrer Kindheitsfotos verborgen war. "Basia's Palace" wurde vom legendären Toningenieur Tucker Martine (Beth Orton, Neko Case, The National) gemischt und mit dem schwebenden Streicherarrangement von Drew Jurecka (Dua Lipa, Alvvays) eingespielt.
Zur Künstlerin:
Basia Bulat ist eine Singer-Songwriterin aus Montreal, Kanada. Neben ihren Fähigkeiten als ausdrucksstarke Sängerin mit unverwechselbarer Stimme ist sie eine versierte Multiinstrumentalistin, die auf E-Gitarre, Klavier, Autoharp, Ukulele, Bass und Charango aufnimmt. Ihre Songs werden für Aufführungen mit Symphonieorchestern adaptiert, sie selber wird zu prestigeträchtigen Tributes an Leonard Cohen, Daniel Lanois, Nick Cave und The Band eingeladen. Seit der Veröffentlichung ihres Debüts 2007 teilte sich Bulat die Bühne mit Künstlern wie St Vincent, Sufjan Stevens, Nick Cave aAnd The Bad Seeds, The National, Michael Kiwanuka, Daniel Lanois, Beirut, Destroyer, US Girls, Jim James, u.a. Sie trat in der #LateShowMeMusic-Reihe mit Stephen Colbert und Jools Holland auf, ist dreimalige Finalistin des Polaris Music Prize und wurde für fünf JUNO Awards nominiert.
,respite -- levity for the nameless ghost in crisis", aka ,r--L4nGc`, ist Colin Selfs drittes Album, nach dem gefeierten ,Siblings` (2018) und der dazugehörigen EP ,Orphans` (2019).In ,r--L4nGc" bewegt sich die Musik des in Berlin und New York lebenden Künstlers, Komponisten und Puppenspielers nahtlos zwischen schwebenden, unheimlichen Pop-Vocals, immaterieller experimenteller Elektronik und knallharten Dancefloor-Rhythmen. Strahlende, grenzenlose Schönheit und unentrinnbarer Terror sind ein und dasselbe. Unter Einbeziehung von Selfs langjähriger Praxis des Puppenmachens und auf der Grundlage eines bewussten Exils, das es dem Künstler ermöglichte, sich mit verlorenen Seelen auf anderen Existenzebenen zu unterhalten, ist ,rünL4nGc" eine integrierte Vision der eklektischen Praxis des Künstlers. Self singt in Polari, einer vergessenen Form des Slantwise-Englisch, das von queeren Subkulturen seit Jahrhunderten verwendet wird, um sich der Entdeckung zu entziehen, und performt für unsere verstorbenen Lehrer und Freunde und für den Rest von uns, die bereit sind, mit unheimlichen Geistern zu kommunizieren. Für Fans von Perfume Genius, Björk, Holly Herndon, Psychic TV, Oneohtrix Point Never, Lyra Pramuk, Bat For Lashes, SOPHIE, Talk Talk. "respite - levity for the nameless ghost in crisis", aka "r-nL4nGc", is Colin Self's third full length album, following the acclaimed "Siblings" (2018) and its companion EP "Orphans" (2019). In "r-L4nGc" the Berlin and New York based artist, composer, and puppeteer's music travels seamlessly from soaring, uncanny pop vocals to immaterial experimental electronics and hard-hitting dance floor rhythms. Radiant, limitless beauty and boundless, inescapable terror are one and the same. Incorporating Selfü's long standing practice of dollmaking, and drawing upon a conscious exile that allowed the artist to settle into conversation with lost souls on other planes of existence, "r-L4nGc" is an integrated vision of the artist's eclectic practice. Singing in Polari, a forgotten form of slantwise English used by queer subcultures for centuries to evade detection, Self performs for our departed teachers and friends, and for the rest of us, ready to commune with uncanny spirits. For fans of Perfume Genius, Björk, Holly Herndon, Psychic TV, Oneohtrix Point Never, Lyra Pramuk, Bat For Lashes, SOPHIE, Talk Talk.
"Girl Missing" ist das zweite Album von Albertine Sarges, der einzigartigen Berliner Künstlerin, die bereits mit Holly Herndon, Colin Self, Kat Frankie und B O D I E S zusammengearbeitet hat und Teil des italienischen Synthwave-Duos Ostia ist, und folgt auf Albertines gefeiertes Debüt von 2021, "The Sticky Fingers". "Girl Missing" lädt die Zuhörer zu einer intimen Erkundung der Schwesternschaft, der Widerstandsfähigkeit und der Überwindung von Trauer ein und geht dabei mit einer großen Portion Positivität und Ermutigung für das hervor, was vor uns liegt. Die Entstehung des Albums fand in einer Zeit persönlichen Verlusts statt. Als eine enge Freundin vermisst wurde, schrieb Albertine unveröffentlichte Skizzen, überarbeitete sie und baute langsam ein musikalisches Mosaik auf, das ihr Verständnis von Abwesenheit zum Ausdruck brachte. "Ich habe eine klingende Biografie der Liebe geschaffen", überlegt sie und verwebt dabei die Themen weiblicher Freundschaft. "Girl Missing" entstand zwischen ihrem Aufnahmestudio in Ostberlin und Margate und ist sowohl nachdenklich als auch verspielt, geprägt von Sarges' flinker Stimmakrobatik. Mit ihrem langjährigen Partner Lo Selbo beschäftigte sich Albertine mit komplizierten Klanglandschaften, arrangierte luftige Flötenstimmen und Chöre, "um Platz für Verletzlichkeit zu schaffen", und nahm dann Vintage-Orgeln und E-Pianos auf, um Wärme und Seelenfülle zu erzeugen, "um den Schmerz zu lindern". Albertines Arbeit wird von einem anhaltenden Gefühl der Sehnsucht angetrieben, einer Kraft, die ihrer Musik poetische Lebendigkeit und eine ansteckende Anziehungskraft verleiht. "Girl Missing" oszilliert zwischen dem Philosophischen und dem zutiefst Emotionalen und vermischt Launen mit Schatten. Das Album endet mit einer verspielten Note ("Wie nennt man einen Fisch ohne i? A fsh."), doch im Kern erzählt es eine lebendige, zutiefst menschliche Geschichte über monumentalen Verlust und die Hoffnung auf Erneuerung. Durch das Nebeneinander scheinbar widersprüchlicher Gefühle entsteht ein Hörerlebnis, das noch lange nachklingt, nachdem die Musik verklungen ist.
Der Einstieg in die Musik von Q Lazzarus erfolgte für fast alle über „Goodbye Horses“. Der Song tauchte erstmals 1988 in Jonathan Demmes „Married to the Mob“ auf, aber er sollte sich erst dann vollständig im Bewusstsein der Menschen verankern, als er 1991 in Demmes „The Silence of the Lambs“ wieder auftauchte. „Goodbye Horses“ fühlte sich an wie ein in sich geschlossenes Universum - traumhaft und völlig ungewöhnlich, ein sofortiger Klassiker, der die Zuhörer fesselte und neugierig auf die geheimnisvolle Stimme dahinter machte. Diese Stimme gehörte Diane Luckey, einer einzigartig talentierten Künstlerin, deren Musik ihrer Zeit voraus war und die letztlich zu Lebzeiten weitgehend unerkannt bleiben sollte. In Verbindung mit der Veröffentlichung des Dokumentarfilms „Goodbye Horses: The Many Lives of Q Lazzarus“ von Aridjis Fuentes veröffentlicht Sacred Bones eine Sammlung von Songs, die die gesamte Karriere von Q abdecken und die verschiedenen Epochen ihres Schaffens und die ganze Bandbreite ihrer Persönlichkeit zeigen. „Goodbye Horses“ ist die erste Musiksammlung, die den Segen von Qs verbliebener Familie erhalten hat, und hat die Besonderheit, ihre erste und einzige Albumveröffentlichung in voller Länge zu sein. Aufgenommen zwischen 1985 und 1995, spiegelt diese Fundgrube bisher unveröffentlichter Musik einige der interessantesten Facetten der Popmusik der letzten vier Jahrzehnte auf eine Weise wider, die sowohl versiert als auch wild eklektisch wirkt Das titelgebende „Goodbye Horses“ bleibt ein einzigartiges Stück gespenstischer New-Wave-Perfektion, und man könnte sich ein ganzes Q-Lazzarus-Album vorstellen, das sich um diese Ästhetik dreht, aber ähnlich den Gesangsikonen Alison Moyet, Annie Lennox oder Lisa Gerrard eignet sich Qs chamäleonhafte Stimme perfekt für eine Vielzahl von Stilen und Settings. Ihre Coverversion von Talking aHeads' „Heaven“ verwandelt den Song in eine aus voller Kehle gesungene Power-Ballade mit klimpernden Klavierverzierungen, während ihre Interpretation von Gershwins „Summertime“ wie eine dubbige Club-Reduktion klingt, die zu einem Grace Jones Stück der Nightclubbing-Ära hätte passen können. Tracks wie „My Mistake“ und „Hellfire“ flirten mit House-Musik und zeigen, wie frech und glockig Qs Stimme sein kann, wenn sie sich richtig austobt, während „Don't Let Go“ wie eine bombastische Radiosingle klingt, die Cher vor einigen Jahrzehnten hätte veröffentlichen können. Andere Songs wie „Bang Bang“ und „I See Your Eyes“ sind von einer gitarrenbetonten Alt-Rock-Sensibilität, die in einem Paralleluniversum auch auf MTVs 120 Minutes Show hätte laufen können. „Goodbye Horses“ verkörpert das Potenzial für so viele verschiedene Arten von Karrieren, die, aus welchen Gründen auch immer, nie vollständig verwirklicht wurden. Dass wir jetzt diese Songs in der Welt haben und ein klareres Bild von der Person dahinter, ist nichts weniger als ein Segen.
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Mit Blinder Passagier zeigte Rio Reiser einmal mehr seine Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, die unter die Haut gehen. Das Album verband tiefgründige Lyrics mit melodischen Kompositionen, die sowohl leise als auch kraftvolle Momente boten. Blinder Passagier spiegelte Reisers Gespür für emotionale Themen wider und bewies seine ungebrochene Relevanz als Künstler.
Mit Rio 1 setzte Rio Reiser ein kraftvolles musikalisches Statement. Das Album vereinte persönliche Geschichten und gesellschaftskritische Themen mit Melodien, die zwischen Eingängigkeit und Tiefgang balancierten. Reisers markante Stimme und seine unverwechselbare Art, Emotionen in Musik zu übersetzen, machten Rio 1 zu einem eindrucksvollen Werk, das seine künstlerische Vision eindrucksvoll unterstrich.
Mit Rio*** zeigte Rio Reiser sich von seiner leidenschaftlichsten Seite. Das Album vereinte tiefgreifende Texte mit eingängigen Melodien und bot einen unverfälschten Blick auf Reisers Welt. Seine unverkennbare Stimme und das Gespür für emotionales Songwriting machten Rio** zu einem intensiven Hörerlebnis, das den einzigartigen Stil des Künstlers in den Vordergrund stellte.
Die Schweizer Rockband The Young Gods kündigt die Wiederveröffentlichung ihres hochgelobten akustischen Studioalbums 'Knock on Wood' auf Vinyl an. Das ursprünglich 2008 erschienene Album stellt eine fesselnde Abkehr vom typischen elektronischen Sound der Band dar. Die Wiederveröffentlichung, remastered von den originalen 96kHz/24-bit Files, wird am 21. Februar 2025 über Two Gentlemen auf Vinyl erhältlich sein.
Mit 'Knock on Wood - The Acoustic Sessions' bietet die Band neben atemberaubenden Neuinterpretationen von Klassikern anderer Künstler auch akustische Wiedergaben einiger ihrer beliebtesten Stücke, darunter 'Gasoline Man' und 'Skinflowers'.
Dieses einzigartige Projekt wurde mit akustischen Gitarren und Percussions aufgenommen, was der Musik eine rohe und intime Energie verleiht.
Dank der neu gemasterten Audioaufnahmen können die Fans diese Auftritte jetzt in unvergleichlicher Klarheit erleben. Die satte Klangqualität, kombiniert mit der eindringlichen Wärme des Vinyls, macht diese Wiederveröffentlichung zu einem Muss für Sammler und Neueinsteiger gleichermaßen.
"For in My Way It Lies" ist nach geraumer Wartezeit endlich re-releaset. Das Debut-Album von Jesper Munk kommt punktgenau zur Yesterdaze-Tour die - der Titel verrät ist - die Versöhnung mit der eigenen Geschichte und Jugend feiert. "For In My Way it Lies" brachte in seinem Erscheinungsjahr 2013 den damals 21jährigen Musiker von ganz unten über Nacht nach ganz oben - Für Jesper Munk ist es das Album an dem er für immer gemessen wird; dem man alles verdankt und an dem man sich dann doch abarbeiten musste... Er nannte es einmal "im Auf und Ab des Lebens, das eine Dinge, dass ihn immer begleitetet hat und immer auf seiner Seite war"... Dieses unbedarfte Blues Album, das so jung wirkt, in manchem, und so alt in anderem, war der letzte Release des Künstlers auf einem Indie-Label, bevor Jesper Munk 2025 bei der Major Industrie signte. Seit 2024 ist Jesper Munk auf Glitterhouse Records - wir sind privilegiert, diesen wichtigen Re-Release von "For In My Way It Lies" machen zu dürfen!"
Neue Musik von Anton Newcombe von BRIAN JONESTOWN MASSACRE und DOT ALLISON (u.a. ONE DOVE, Solo, Sonic Cathedrals). Eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Soundtüftlern. Während des Lockdowns in Berlin und Schottland aufgenommen, arbeiten Dot Allison und Anton Newcombe als All Seeing Dolls zusammen. Produziert von Anton Newcombe in Berlin, schickten er und Dot sich gegenseitig Gesangs- und Musikideen, um Dots eindringlichen Gesang mit ihren Fähigkeiten als Multiinstrumentalisten zu vereinen. Auf dem Album finden sich Gitarre, Ukulele, Klavier und Autoharp, gespielt von Dot, sowie zusätzliche Beiträge von Hakon Adalsteinsson (Gitarre) und Uri Rennert. Im Interview mit Clash Magazine sagte Dot über den Entstehungsprozess: "Wir haben unseren Weg gefunden... viele der Songs wurden während des Lockdowns geschrieben... wir sprachen über Musik, das Leben, was wir für wichtig halten und teilten Songs, die wir mögen und sprachen über Künstler, die wir mögen... wir beschlossen, Ideen auszutauschen... also schickte ich etwas mit Autoharp und Stimme oder Akustik und Stimme, und er schickte mir tolle Ideen zurück... wir haben uns gegenseitig unterstützt und gestärkt... und ich sagte zu ihm, dass es ein bisschen wie ein kleines Weihnachten ist, die Tracks zu hören, nachdem er sie zurückgeschickt hatte." Auf erstem hören musikalisch näher an DOT ALLISONs letzten Sonic Cathedral-Output, finden sich hier die eher BRIAN JONESTOWN MASSACRE-typischen Ideen in den klanglichen Tiefen wieder.
Neue Musik von Anton Newcombe von BRIAN JONESTOWN MASSACRE und DOT ALLISON (u.a. ONE DOVE, Solo, Sonic Cathedrals). Eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Soundtüftlern. Während des Lockdowns in Berlin und Schottland aufgenommen, arbeiten Dot Allison und Anton Newcombe als All Seeing Dolls zusammen. Produziert von Anton Newcombe in Berlin, schickten er und Dot sich gegenseitig Gesangs- und Musikideen, um Dots eindringlichen Gesang mit ihren Fähigkeiten als Multiinstrumentalisten zu vereinen. Auf dem Album finden sich Gitarre, Ukulele, Klavier und Autoharp, gespielt von Dot, sowie zusätzliche Beiträge von Hakon Adalsteinsson (Gitarre) und Uri Rennert. Im Interview mit Clash Magazine sagte Dot über den Entstehungsprozess: "Wir haben unseren Weg gefunden... viele der Songs wurden während des Lockdowns geschrieben... wir sprachen über Musik, das Leben, was wir für wichtig halten und teilten Songs, die wir mögen und sprachen über Künstler, die wir mögen... wir beschlossen, Ideen auszutauschen... also schickte ich etwas mit Autoharp und Stimme oder Akustik und Stimme, und er schickte mir tolle Ideen zurück... wir haben uns gegenseitig unterstützt und gestärkt... und ich sagte zu ihm, dass es ein bisschen wie ein kleines Weihnachten ist, die Tracks zu hören, nachdem er sie zurückgeschickt hatte." Auf erstem hören musikalisch näher an DOT ALLISONs letzten Sonic Cathedral-Output, finden sich hier die eher BRIAN JONESTOWN MASSACRE-typischen Ideen in den klanglichen Tiefen wieder. Exklusiv für den Indie-Handel: Transparentes mit farbigen Splatter Vinyl
Donizetti: Lieder Vol. 4 - Marie-Nicole Lemieux
Gaetano Donizetti – die meisten Musikbegeisterten verbinden seinen Namen mit italienischem Belcanto und Opern wie Der Liebestrank oder Maria Stuarda. Dabei verfasste der Komponist rund 200 Kunstlieder, viele von ihnen nur selten aufgeführt und nicht wenige sogar vollkommen unbekannt. Musikwissenschaftler Roger Parker und Carlo Rizzi, Künstlerischer Leiter von Opera Rara, machten es sich zur Aufgabe, Donizettis vollständiges Kunstlied-Œuvre in einer auf acht Alben angelegten Reihe zu veröffentlichen. Auf jedem Album singt ein anderer namhafter Interpret. Album Nr. 4 präsentiert die Sopranistin Marie-Nicole Lemieux, Gewinnerin des Liedpreises der renommierten Queen Elisabeth Competition.
Einige nannten Studio, das Projekt der schwedischen Musiker Dan Lissvik und Rasmus Hägg, "das fehlende Glied zwischen The Cure und Lindstrom", Pitchfork hörte Durutti Column und Can, als das Duo sich als Teil einer sich locker entwickelnden Szene entfaltete - zunächst neben dem Label Service (Jens Lekman, The Whitest Boy Alive) und später Sincerely Yours (The Tough Alliance, jj) - und den Boom der 2010er Jahre an der Schnittstelle von elektronischer und psychedelischer Musik, angeführt von Indie-Größen wie Caribou, Four Tet und Darkside, vorwegnahm. "West Coast, ihr bahnbrechendes Debüt aus dem Jahr 2006, fängt eine ferne Romantik der Balearen ein, die auf Krautrock, Disco, Dub und Afrobeat trifft, mit Pop-Lyrik aus dem New Wave, modernisiert von zwei Göteborger Kunsthochschulabsolventen. Sie zitieren DJ Screw, J Dilla und Joy Division sowie fühe 80s Live-DJ-Sets von Beppe Loda, DJ Mozart und Baldelli. Damals auf Vinyl gepresst in limitierter Auflage über ihr eigenes Information-Label und bis heute auf den meisten Streaming-Diensten nicht zu finden. Im Nachglühen des Albums im Jahr 2007 verschwanden Studio hinter einem Berg von Remix-Anfragen (darunter ein Remix für Kylie Minogue, der veröffentlicht wurde) und der Bürokratie des Labels. Eine erweiterte Version des Albums erschien unter dem Titel "Yearbook 1" auf CD und erreichte Platz 23 der Pitchfork-Jahresliste der Top-Alben des Jahres 2007. "West Coast" landete schließlich auf Platz 57 auf der "Best Albums of the Decade"-Liste von FACT Magazine.
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Choke Enough, das Studiodebüt des französischen Künstlers Oklou, ist eine geduldige, meisterhafte Umsetzung von ephermeralsoftclub-Elektronik und texturär verführerischem Indie-Pop. EigenschaftenBladee,
Untermalungen, mit Produktionen von Danny L Harle, A. G. Cook, Nick León und anderen. Ihr von der
Kritik gefeiertes Mixtape Galore führte sie auf Tourneen mit Caroline Polachek, Oneohtrix Point Never und
Sampha, bevor sie vom NME als ”Vorgeschmack auf die Zukunft der Popmusik” bezeichnet wurde.
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