- 1: Cutthroat
- 2: Cowards Around
- 3: Quiet Life
- 4: Nothing Better
- 5: Plaster
- 6: Spartak
- 7: To and Fro
- 8: Lampião
- 9: After Party
- 10: Screwdriver
- 11: Packshot
- 12: Axis of Evil
expected to be published on 08 Sep 2025
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„A Danger to Ourselves“, das neue Album von Lucrecia Dalt, erscheint am 5. September 2025 bei RVNG Intl. und ist eine gewagte und doch intime Reflexion über die ungefilterten Komplexitäten menschlicher Beziehungen. Ohne die fiktiven Erzählungen der letzten Alben der Künstlerin kommt „A Danger to Ourselves“ von einem Ort der emotionalen Aufrichtigkeit. Dalts Stimme steht im Mittelpunkt und wird von einer üppigen akustischen Orchestrierung, perkussiven Instrumenten und einer Reihe hochkarätiger Mitstreiter unterstützt, die sich wie ein tiefes persönliches Gespräch entwickeln.
Die in Pereira, Kolumbien, geborene Dalt wuchs in einer musikbegeisterten Familie auf, die sie im Alter von neun Jahren dazu ermutigte, eine Gitarre in die Hand zu nehmen. Dalt folgte diesem kreativen Impuls, war fasziniert von computergestützter Produktion und verließ eine aufkeimende Karriere als Bauingenieurin, zog von Medellín nach Barcelona und schließlich nach Berlin, wo sie ihren unverwechselbaren, abenteuerlichen Sound entwickelte. Mit „Anticlines“ (2018) und „No era sólida“ (2020) und vor allem mit „¡Ay!“, Dalts bahnbrechendem Sci-Fi-Bolero-Album von 2022, hat sich ihre Arbeit auf immer anspruchsvolleres Terrain begeben. Auf dem Weg dorthin hat Dalt ihre Praxis auf die Vertonung von Filmen wie „On Becoming a Guinea Fowl“ (2024), die HBO-Serie „The Baby“ (2022) und den bevorstehenden psychologischen Horrorfilm „Rabbit Trap“ ausgeweitet, während sie Klanginstallationen und Performances kreiert, die ihre leuchtenden Modulationen und ihren unverwechselbaren, sich entwickelnden stimmlichen Ansatz zur Schau stellen. „A Danger to Ourselves“ entstand aus fragmentarischen Erklärungen, die Dalt aufschrieb, während sie das Leben auf der Tournee von „¡Ay!“ und die prägenden Momente einer neuen Beziehung meisterte. Im Januar 2024 begann sie, diese intimen Fragmente zu musikalischen Kompositionen zu kristallisieren, die allmählich zu einer zielgerichteten Konstellation von Songs wurden. Die Klangarchitektur des Albums basiert auf dynamischen Drum-Loops, die von Alex Lázaro beigesteuert werden, dessen perkussives Rückgrat wie bei „¡Ay!“ zur Leinwand für Dalts vielschichtigen Gesang wurde. Anstatt konventionellen melodischen Strukturen zu folgen, erzeugt das Album Musikalität durch das Zusammenspiel von Basslinien, Rhythmen und kompositorischem Design. „A Danger to Ourselves“ offenbart Dalts kompromissloses Streben nach klanglicher Klarheit, bei dem kühne Produktionsentscheidungen und sorgfältige Aufnahmetechniken Stimme und Instrument mit neuer Tiefe und Strahlkraft harmonieren lassen. „A Danger to Ourselves“ ist eindeutig anti-konzeptionell und ein poetischer Instinkt, mit dem Dalt den Fokus auf die Musik selbst lenkt, indem er Stimmen verwendet, die über die Parameter der Songs hinaus schwingen, und die perlenden Echos der ursprünglichen, romantischen Erregung beobachtet. Dalts klare Aufmerksamkeit für Details ist in jedem Takt spürbar, eine Hingabe, die sich in konzentrischen Kreisen dreht und ein Feld bildet, das das Persönliche und das Ätherische vereint. Das Album basiert auf intuitiven Experimenten und nutzt einfache Gesten und komplexe Kompositionen, um wandernde Linien zu weben, wie in „Divina“, das sich zwischen Spanisch und Englisch durch elastische Klanglandschaften bewegt. Der Titel des Albums geht auf David Sylvians Text „cosa rara“ zurück, der die Zerbrechlichkeit des Lebens, die Schwingungen der Liebe und die treibende Sehnsucht nach dem Wundersamen symbolisiert. „A Danger to Ourselves“ spiegelt diese transzendenten Zustände wider, indem es die Komplexität menschlicher Verstrickungen und den Wunsch nach Befreiung von Dopaminspiralen und gewöhnlichen Pfaden hin zu einer offeneren inneren Welt widerspiegelt. Sylvian selbst hat auf „A Danger to Ourselves“ eine Doppelrolle als Co-Produzent und Musiker gespielt. Es ist eine kollaborative Collage mit Beiträgen zahlreicher gefeierter Künstler. Weitere Kollaborationen ziehen sich durch das gesamte Album: Juana Molina ist Co-Autorin und Interpretin von „The Common Reader“, Camille Mandoki singt bei „Caes“, Cyrus Campbell spielt den grundlegenden Elektro- und Kontrabass, und Eliana Joy steuert bei mehreren Stücken Hintergrundgesang und Streicherarrangements bei. In den leuchtenden Tiefen von „A Danger to Ourselves“ inszeniert Dalt eine tiefgreifende Metamorphose, bei der das Persönliche durch klangliche Alchemie zum Universellen wird. Dieses Album ist sowohl Höhepunkt als auch Aufbruch - ein Portal, an dem ihre früheren experimentellen Reisen zu etwas verblüffend Intimem und doch Expansivem zusammenlaufen. Das Album ist ein Netz emotionaler Offenbarungen, jede Komposition ein präziser Indikator für Verletzlichkeit, in der Dalts Stimme eine Offenbarung in neuen harmonischen Gefilden verkörpert. Dalt hat ein lebendiges Dokument der Intuition jenseits konventioneller Grenzen geschaffen, das den Weg in Bereiche eröffnet, in denen die Musik sowohl Spiegel als auch Fenster ist.
Für Fans von PJ Harvey, Broadcast, St. Vincent, ML Buch, Stereolab, Cate LeBon, Aldous Harding, Mabe Fratti, Dry Cleaning, Juana Molina
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Die Gang aus Stockton-on-Tees ist zurück, denn es gibt noch so viel zu erledigen. Mit "Anchorage" veröffentlichen YOUNG REBEL SET ihren ersten neuen Song seit 2013, und veröffentlichen im September 2025 die "Sun" EP an - die erste Veröffentlichung der britischen Indie-Pub-Rocker seit dem Tod ihres Sänger Matty Chipchase im Dezember 2019. Doch "Anchorage" ist mehr als nur ein Comeback-Song, er ist ein Stück Geschichte. Geschrieben wurde der Song bereits 2012, während der Arbeiten am zweiten Album "Crocodile". Live gespielt wurde er damals in Originalbesetzung bereits, doch nun, über zehn Jahre später, wurde er auch aufgenommen. Und zwar in den legendären Abbey Road Studios in London - erstmals steht Sänger Tom Blackwell am Mikrofon. Seine Stimme bringt eine raue Wärme in den Sound der Band, der Matty Chipchase Respekt entgegnet, ohne zu versuchen, ihn zu imitieren.
expected to be published on 05 Sep 2025
FAUN lädt mit "HEX" zu einer musikalischen Reise ein, die tief in die Mythen und Legenden verschiedener Kulturen eintaucht. Doch dieses Album ist mehr als nur Musik - es ist eine Erkundung der weiblichen Magie, eine Reflexion über die Kraft der Heilerinnen, Seherinnen und Zauberinnen, die in der Geschichte oft gefürchtet und verfolgt wurden. Dabei werden nicht nur die traditionellen Klänge vergangener Zeiten lebendig, sondern auch moderne musikalische Elemente kunstvoll eingeflochten, um die für FAUN exemplarische einzigartige und fesselnde Klangwelt zu schaffen. Mit "HEX" beweisen FAUN einmal mehr ihr Können, sowohl musikalisch als auch inhaltlich. Unter der kreativen Leitung von Oliver Satyr, Magister Artium der mittelalterlichen Philologie, wurden die Texte sorgfältig recherchiert, um den Hörer mit Authentizität und Tiefgang zu fesseln. Bereits der Titel "HEX" verweist auf das alte Wort für Hexe - "Hagazussa" - diejenige, die zwischen den Welten wandelt. FAUN nehmen diesen Gedanken auf und lassen ihn in ihren Songs aufblühen.
Das Album verbindet historische Quellen aus der germanischen, keltischen und angelsächsischen Mythologie und öffnet so ein Tor zu längst vergessenen Zeiten. Doch FAUN lassen sich nicht allein von europäischen Mythen inspirieren und diese Vielfalt macht "HEX" zu einem Album, das den musikalischen Horizont weit über das Mittelalter hinaus erweitert. Die musikalische Umsetzung dieses Themas ist so facettenreich wie die Geschichten selbst: FAUN verbinden traditionelle Instrumente wie Drehleier, Dudelsack, Laute, Schlüsselfiedel, Harfe und Flöte mit Synthesizern, elektronischen Beats und mehrstimmigem Gesang. So entsteht eine unverwechselbare Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart. Besonders beeindruckend ist die Bandbreite der Songs. Neben der musikalischen Vielfalt steckt "HEX" voller tiefgründiger Fragen: Warum fürchten wir Hexen, aber nicht jene, die sie verbrannten? Warum gelten Heilerinnen und Weise Frauen oft als Bedrohung, obwohl sie Wissen und Schutz bringen? FAUN greift diese Fragen nicht nur in den Texten auf, sondern lässt sie auch musikalisch spürbar werden - jede Melodie, jeder Klang erzählt eine Geschichte. FAUN haben sich längst einen festen Platz in der Welt der Folk- und Mittelaltermusik erobert. Sie zählen zu den führenden Bands dieses Genres und haben mit ihren einzigartigen Klangwelten weltweit mehr als 1000 Konzerte gespielt - egal ob vor sitzendem Publikum oder auf großen Festivals, sie begeistern immer. Ihre Alben haben sich auf beeindruckende Weise in den deutschen Albumcharts behauptet: "Pagan" und "Midgard" schafften es auf Platz #3, während "Von den Elben" Platin-Status und "Luna" Gold-Status erreichten. Ihre Leistung wurde mehrfach gewürdigt - so wurden sie drei Mal für den Echo, Deutschlands größten Musikpreis, nominiert. FAUN bleiben sich treu, wagen gleichzeitig Neues und eröffnen mit "HEX" ein weiteres, eindrucksvolles Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte.
Dieses Album ist eine Einladung, in magische Welten einzutauchen, Mythen neu zu entdecken und die unbändige Kraft des Pagan Folk zu spüren. Sie erschaffen eine Klangwelt, die sowohl historisch tief verwurzelt ist als auch zeitgemäß und innovativ klingt. Das macht sie nicht nur zu Vorreitern in der deutschen Musikszene, sondern auch zu einer Band, die über die Genregrenzen hinaus große Anerkennung findet.
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Das von Kritiker:innen gefeierte niederländische Elektronik-Duo, Weval (bestehend aus Harm Coolen und Merijn Scholte Albers) ist mit seinem lang erwarteten neuen Album, „CHOROPHOBIA“, auf dem Ninja Tune-Sublabel Technicolour zurück!
Als es darum ging, ihr viertes Album, „CHOROPHOBIA“, zu produzieren, stellten sich Weval ihren Ängsten. Obwohl Harm Coolen und Merijn Scholte Albers seit ihrer 2013 veröffentlichten Debüt-EP, „Half Age“, in der Dance-Szene verankert sind und mit ihrer fünfköpfigen Band Festivalbühnen wie Nuits Sonores, Lowlands, Primavera, Best Kept Secret, Pukkelpop und DGTL Amsterdam bespielten, haben sie sich aktiv davon entfernt, als Floorfiller-Act bekannt zu sein. Doch als die beiden vor kurzem über den Begriff Chorophobie stolperten - was so viel bedeutet wie Angst vor dem Tanzen -, beschlossen sie, sich der Ironie hinzugeben und aus ihrer Komfortzone herauszukommen. „Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir immer mit einer ‚Zuhör‘-Mentalität an unseren Platten gearbeitet.“, sagt Harm über die Herangehensweise beim zweiten und dritten Weval-Album („The Weight“ von 2019 und „Remember“ von 2023), „und uns wurde klar, dass wir während unserer gesamten Reise als Produzenten Angst davor hatten, Tanzmusik zu machen.“.
Der Sprung ins kalte Wasser hat zu Wevals bisher extrovertiertesten Tracks geführt. Während sie diese neue Richtung bereits mit der groovigeren „Night Versions“-EP von 2024 für Technicolour angedeutet hatten, erforderte das Loslassen ihrer Hemmungen eine geduldige künstlerische Entwicklung. „Wir wollten uns auf eine Art und Weise engagieren, die sich noch immer befreiend und wahrhaftig anfühlt.“, erklärt Harm und fügt hinzu, dass die Bezeichnung als Dance-Album sich nicht nur wie eine Kehrtwende anfühlt, sondern sie auch von den Grenzen und Klischees bestimmter Kategorien befreit.
expected to be published on 05 Sep 2025
HOT SHOTS VINYL[23,49 €]
"Cutthroat ist eine wilde Fahrt. Es ist für den unerfahrenen Fahrer. Für denjenigen, der einfach nur schnell fahren will, ohne einen anderen Grund als den, dass es Spaß macht. Es wird von Hunger angetrieben. Hunger nach etwas Besserem. Nach etwas, von dem man einem gesagt hat, dass man es nicht verdient. Es ist instinktiv. Es ist roh. Es ist kompromisslos. Es ist die Person, die unangekündigt auf der Party auftaucht. Denn wenn du am Boden liegst, gibt es nur einen Weg - nach oben. Wenn du nichts hast, hast du nichts zu verlieren." - shame "Cutthroat" ist shame in seiner besten Form. Das neue Album mit Grammy-Preisträger John Congleton am Ruder ist unerbittlich, aufgemotzt und überladen. Es ist genau da, wo man shame haben möchte. "It's about the cowards, the cunts, the hypocrites", sagt Sänger Charlie Steen und ergänzt: "Seien wir ehrlich, von denen gibt es im Moment eine Menge." Die fünf Freunde aus Kindertagen - Charlie Steen, die Gitarristen Sean Coyle-Smith und Eddie Green, Bassist Josh Finerty und Schlagzeuger Charlie Forbes - sind noch in ihren Zwanzigern und haben shame exponentiell wachsen lassen, mit ehrgeizigen klanglichen Ideen und den technischen Möglichkeiten, sie umzusetzen. shame haben sich mit ihren legendären Liveshows und drei von der Kritik gefeierten Alben bereits mehrfach bewährt und waren bereit, mit "Cutthroat" ein neues Ground Zero zu schaffen. "Hier geht es darum, wer wir sind", sagt Steen. "Unsere Live-Shows sind keine Performance-Kunst - sie sind direkt, konfrontativ und roh. Das war schon immer der Kern von uns. Wir leben in verrückten Zeiten. Aber es geht nicht um 'Armes Ich'. Es geht um 'Fick dich'." Entscheidend für diese aufrüttelnde neue Sichtweise war Produzent John Congleton (St. Vincent, Angel Olsen). Von ihrem ersten Treffen an wurde Congletons "No-Bullshit"-Herangehensweise zu einer treibenden Kraft, um die Ideen der Band zu optimieren. Das Album ist durch und durch von shames typischen Sinn für Humor geprägt und nimmt sich der großen Themen unserer Zeit an und spielt fröhlich mit ihnen. Mit Trump im Weißen Haus und shame in den Salvation Studios in Brighton, werfen sie einen gnadenlosen Blick auf Themen wie Konflikte und Korruption, Hunger und Begehren, Lust, Neid und den allgegenwärtigen Schatten der Feigheit. Auch musikalisch spielt die Platte mit neuen Ideen, die ins Herz gehen. Coyle-Smith, der auf Tournee zum Spaß elektronische Musik macht, hatte die Loops, die er herstellte, zuvor als etwas anderes betrachtet als das, was er für shame schrieb. Dann wurde ihm klar, dass sie das vielleicht gar nicht sein müssen. "Diesmal konnte man alles verwenden, wenn es gut klang und man es richtig machte", sagt er. Die erste Single und der Titeltrack von "Cutthroat" greifen diese Idee auf und machen daraus den vielleicht besten Song, den shame je auf Band gebracht haben. Es ist ein Knäuel kaum zu bändigender Attitüde, verpackt in drei Minuten Indie-Dancefloor-Hedonismus. Er führt auch meisterhaft in die lyrische Perspektive des Albums ein: eine, in der selbstsichere Arroganz und tiefe Unsicherheit zwei Seiten der gleichen Medaille sind. "Ich habe viele Stücke von Oscar Wilde gelesen, in denen sich alles um Paradoxe dreht", erklärt Steen. "In 'Cutthroat' geht es um diese ganze Idee aus 'Lady Windermere's Fan': 'Das Leben ist viel zu wichtig, um ernst genommen zu werden'." Auch diese freche Selbsterkenntnis ist wichtig. So sehr shame die Seifenblasen des Getöses und des Egos zerplatzen lassen wollen und uns ermutigen, in den Spiegel zu schauen und uns zu fragen: "Wer den ersten Stein wirft...", so sehr verstehen sie auch, dass das Leben im Grunde genommen oft lächerlich ist. Das Ergebnis ist ein Album, das in den Idiosynkrasien des Lebens schwelgt, eine Augenbraue hochzieht und die unangenehmen Fragen stellt, die so oft taktvoll übergangen werden. Aber die einzige Antwort, die "Cutthroat" mit durchschlagendem Erfolg gibt, ist, dass shame im Moment nie besser klangen.
expected to be published on 05 Sep 2025
"Cutthroat ist eine wilde Fahrt. Es ist für den unerfahrenen Fahrer. Für denjenigen, der einfach nur schnell fahren will, ohne einen anderen Grund als den, dass es Spaß macht. Es wird von Hunger angetrieben. Hunger nach etwas Besserem. Nach etwas, von dem man einem gesagt hat, dass man es nicht verdient. Es ist instinktiv. Es ist roh. Es ist kompromisslos. Es ist die Person, die unangekündigt auf der Party auftaucht. Denn wenn du am Boden liegst, gibt es nur einen Weg - nach oben. Wenn du nichts hast, hast du nichts zu verlieren." - shame "Cutthroat" ist shame in seiner besten Form. Das neue Album mit Grammy-Preisträger John Congleton am Ruder ist unerbittlich, aufgemotzt und überladen. Es ist genau da, wo man shame haben möchte. "It's about the cowards, the cunts, the hypocrites", sagt Sänger Charlie Steen und ergänzt: "Seien wir ehrlich, von denen gibt es im Moment eine Menge." Die fünf Freunde aus Kindertagen - Charlie Steen, die Gitarristen Sean Coyle-Smith und Eddie Green, Bassist Josh Finerty und Schlagzeuger Charlie Forbes - sind noch in ihren Zwanzigern und haben shame exponentiell wachsen lassen, mit ehrgeizigen klanglichen Ideen und den technischen Möglichkeiten, sie umzusetzen. shame haben sich mit ihren legendären Liveshows und drei von der Kritik gefeierten Alben bereits mehrfach bewährt und waren bereit, mit "Cutthroat" ein neues Ground Zero zu schaffen. "Hier geht es darum, wer wir sind", sagt Steen. "Unsere Live-Shows sind keine Performance-Kunst - sie sind direkt, konfrontativ und roh. Das war schon immer der Kern von uns. Wir leben in verrückten Zeiten. Aber es geht nicht um 'Armes Ich'. Es geht um 'Fick dich'." Entscheidend für diese aufrüttelnde neue Sichtweise war Produzent John Congleton (St. Vincent, Angel Olsen). Von ihrem ersten Treffen an wurde Congletons "No-Bullshit"-Herangehensweise zu einer treibenden Kraft, um die Ideen der Band zu optimieren. Das Album ist durch und durch von shames typischen Sinn für Humor geprägt und nimmt sich der großen Themen unserer Zeit an und spielt fröhlich mit ihnen. Mit Trump im Weißen Haus und shame in den Salvation Studios in Brighton, werfen sie einen gnadenlosen Blick auf Themen wie Konflikte und Korruption, Hunger und Begehren, Lust, Neid und den allgegenwärtigen Schatten der Feigheit. Auch musikalisch spielt die Platte mit neuen Ideen, die ins Herz gehen. Coyle-Smith, der auf Tournee zum Spaß elektronische Musik macht, hatte die Loops, die er herstellte, zuvor als etwas anderes betrachtet als das, was er für shame schrieb. Dann wurde ihm klar, dass sie das vielleicht gar nicht sein müssen. "Diesmal konnte man alles verwenden, wenn es gut klang und man es richtig machte", sagt er. Die erste Single und der Titeltrack von "Cutthroat" greifen diese Idee auf und machen daraus den vielleicht besten Song, den shame je auf Band gebracht haben. Es ist ein Knäuel kaum zu bändigender Attitüde, verpackt in drei Minuten Indie-Dancefloor-Hedonismus. Er führt auch meisterhaft in die lyrische Perspektive des Albums ein: eine, in der selbstsichere Arroganz und tiefe Unsicherheit zwei Seiten der gleichen Medaille sind. "Ich habe viele Stücke von Oscar Wilde gelesen, in denen sich alles um Paradoxe dreht", erklärt Steen. "In 'Cutthroat' geht es um diese ganze Idee aus 'Lady Windermere's Fan': 'Das Leben ist viel zu wichtig, um ernst genommen zu werden'." Auch diese freche Selbsterkenntnis ist wichtig. So sehr shame die Seifenblasen des Getöses und des Egos zerplatzen lassen wollen und uns ermutigen, in den Spiegel zu schauen und uns zu fragen: "Wer den ersten Stein wirft...", so sehr verstehen sie auch, dass das Leben im Grunde genommen oft lächerlich ist. Das Ergebnis ist ein Album, das in den Idiosynkrasien des Lebens schwelgt, eine Augenbraue hochzieht und die unangenehmen Fragen stellt, die so oft taktvoll übergangen werden. Aber die einzige Antwort, die "Cutthroat" mit durchschlagendem Erfolg gibt, ist, dass shame im Moment nie besser klangen.
expected to be published on 05 Sep 2025
Emerging from the shadows of a small apartment in Chicago’s South Side Pilsen neighborhood in 1999, Winterlight was produced and mixed by Daniel Thompson over the course of three years, from 1999 to 2002. It’s an intimate and evocative album that captures a pivotal chapter in Thompson’s life and echoes the spirit of a formative era in the underground music scene.
Thompson’s journey began in the heat of Houston, Texas, where his love for sound quickly became an obsession. By the late ’90s, he was among the first DJs in Houston to champion the sound of Chicago house, often driving long distances from Texas to Chicago in search of records, inspiration, and connection. These trips—equal parts pilgrimage and education—eventually led him to relocate to Chicago, where his artistic vision would fully take shape. Winterlight is the direct result of that move. Crafted over several years, the album embodies a raw, hands-on approach to production, built from analog synths, outboard gear, and hours of meticulous layering. Thompson leaned on tools like the Kurzweil K2000, SE-1, Juno-106, and classic processors such as the DP4 and TC Electronic units, shaping each track with
care and intention.
Blending atmospheric textures with hypnotic rhythm and subtle experimental flourishes, Winterlight captures the sound of an artist deeply engaged with his tools and surroundings. His extensive vinyl collection—over 3,000 records—served as both palette and inspiration, with carefully chosen samples lending further depth and narrative to the music. Now set for release across all digital platforms and as a limited double 12" vinyl edition through Berlin’s Word & Sound, Winterlight invites listeners into a soundscape that is both immersive and personal. More than just an album, it is a sonic document of a moment in time—rich in tone, memory, and intent. For those willing to listen deeply, Winterlight offers a rare window into the underground spirit of the early 2000s and the inner world of a producer finding his voice.
expected to be published on 05 Sep 2025
Das fünfte Album von THE COATHANGERS, ,Nosebleed Weekend", greift genau die anziehende Scheißegal-Haltung und die zackige Instrumentierung ihres Debüts auf, schmückt sich jedoch mit einer neuen Songwriting Disziplin und einer Chemie, die sich so nur über ein Jahrzehnt entwickeln konnte. ,Nosebleed Weekend" startet mit ,Perfume", einem Song, auf dem heißblütiger Popgesang so auf harte Gitarrenriffs treffen, dass Ann und Nancy Wilson stolz sein dürften. Es wäre unmöglich, dass die COATHANGERS in ihren frühen Jahren einen derart eingängigen Song geschrieben hätten, doch im Jahr 2016 passt der Song wie das fehlende Puzzlestück zum Rest ihres Kanons. Von dort aus geht es weiter mit ,Dumb Baby", der an den kantigen Neo Garage Rock von den MURDER CITY DEVILS erinnert. Alte Fans, die auf den rotzigen Post Punk warten, werden mit ,Squeeki Tiki" beglückt. Und nach dem Laut-Leise-Lärm von ,Excuse Me?" ist es kein Wunder, dass KIM GORDON ein großer Fan der Band ist. ,Nosebleed Weekend" ist ein eklektisches Album, das sich vom Leben auf Tour, dem Verlust geliebter Menschen und dem Umzug von Gitarristin/Sängerin Julia Kugel nach Südkalifornien beeinflussen lässt. ,Wir sagen immer, dass jedes Album eine Momentaufnahme ist", sagt Kugel. ,Was den Stil angeht.das ist das, was in diesem Moment aus uns herauskommt. Ob das nun der Garage Rock des Titeltracks, der Post-Punk Groove von ,Burn Me", der minimalistische Pop von ,I Don't Think So" oder der dynamische Grunge von ,Down Down" ist - THE COATHANGERS performen alle ihre Songs mit Ernsthaftigkeit und Leidenschaft.
expected to be published on 05 Sep 2025
Forming in 2014, Fury established themselves quickly, releasing both a demo on Washington, D.C.'s Mosher Delight Records and the "Kingdom Come" EP on Boston's Triple B Records in the same calendar year. They built on the melodic legacy of Orange County by way of heavy, rhythmic, start-stop guitars and Stith's wordy and referential lyrics. Then, in 2016, came their debut LP on Triple B Records, "Paramount," which was met with respect from the hardcore community and praise from outsider critics."Failed Entertainment" documents the work, both personal and creative, undertaken since the release of "Paramount," a period of time marked by as many difficulties as successes. Stith said, "I've asked myself `Why have I done this?' and `Why do I continue to do this?' more times in the last two years than the rest of my life combined." Those eternal, existential questions form the thematic foundation of the new songs, which look past the superficial concerns about status and popularity that preoccupy so many musicians, focusing instead on life's inevitable, inescapable problems and the ways in which they can be compounded by the banal realities of art-making _ the isolation of being on tour, the pressure of being expected to somehow transform that universal angst into nice, catchy songs that provide simple lessons.
expected to be published on 05 Sep 2025
Born as Diana Reches, Diane Denoir made her debut as a singer in 1966, backed by Eduardo Mateo on guitar. Influenced by Françoise Hardy and Astrud Gilberto, along with her own unique style, she performed a special blend of chanson française, bossa nova (sung in Portuguese, English, and French), and jazz. By then, Mateo was already a well-known guitarist in the Uruguayan music scene and a sought-after arranger. He was also beginning to establish himself as an incredible songwriter, connecting different musical universes in unique ways. The two formed a fruitful artistic partnership that lasted until the early seventies. This album, originally released in 1998 on CD, is a compilation of various unreleased recordings from different sources (concerts, radio and TV recordings, homemade tapes) made between 1966 and 1968. It is a unique document that showcases their incredible musicianship and creativity in their early years. The duo swings from bossa nova classics like "The Girl from Ipanema" to the rhythm and blues of "Fever," including chanson française standards like "Le lendemain" and "La Dernière Valse." The album also features earlier versions of the three best-known Mateo songs performed by Diane: "Y hoy te vi," "Esa tristeza," and "Mejor me voy," all of which were inspired by Diane. Inéditas unveils a new dimension of South American music from an unforgettable era.
expected to be published on 05 Sep 2025
"Laurel Hell" ist ein Soundtrack zur Transformation. Eine Landkarte für den Ort, an dem Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit, Trauer und Freude, Fehler und Transzendenz in unserer Menschlichkeit Platz finden und als würdig angesehen werden können - um letztendlich anerkannt und geliebt zu werden. "I accept it all," verspricht MITSKI. "I forgive it all." Auf "Laurel Hell" festigt MITSKI ihren Ruf als Künstlerin, die die Kraft besitzt, unsere wildesten und zwiespältigsten Erfahrungen in ein heilendes Elixier zu verwandeln. "I wrote what I needed to hear. As I've always done." Nach der Veröffentlichung von "Be The Cowboy", einem der meistgelobten Alben des Jahres 2018, das von Outlets wie Pitchfork (u.a.) zum Album des Jahres gekürt wurde, stieg MITSKI vom Kultliebling zum Indie-Star auf. Mit spürbaren Folgen: Die Schinderei des Tourlebens und die Fallstricke die mit der erhöhten Sichtbarkeit einhergingen, beeinflussten ihre Musik ebenso wie ihren Geist, die sich in der ersten Single "Working For The Knife" niederschlägt. Ein Song, wie ein Prüfstein für das Gesamtgefühl von "Laurel Hell": "I start the day lying and end with the truth / That I'm dying for the knife." "Be The Cowboy" wurde von weiblicher Stärke und Trotz angetrieben, lebte jedoch von seinem Spiel mit Masken. Wie der Berglorbeer bzw. die "laurel hell", nach dem das neue Album benannt ist, kann die öffentliche Wahrnehmung, wie das berauschende Prisma des Internets, eine verlockende Fassade bieten, hinter der sich eine tödliche Falle verbirgt. Die sich immer enger zieht, je mehr man sich anstrengt. "I got to a point, where I just knew that if I kept going this way, I would numb myself to completion." Erschöpft von diesem verzerrten Spiegel und unserer Sucht nach falschen Binaritäten, begann MITSKI, Songs zu schreiben, die die Masken abstreifen und die komplexen und oft widersprüchlichen Realitäten dahinter offenbaren. MITSKI dazu: "I needed love songs about real relationships that are not power struggles to be won or lost. I needed songs that could help me forgive both others and myself. I make mistakes all the time. I don't want to put on a front where I'm a role model, but I'm also not a bad person. I needed to create this space mostly for myself where I sat in that gray area." Die daraus entstanden Songs verkörpern genau diesen Raum. Wie die zweite Single des Albums, "The Only Heartbreaker", die gemeinsam mit Dan Wilson geschrieben wurde und der erste Song dieser Art in ihrer Diskografie ist. "The Only Heartbreaker" verbindet treibenden 80er-Pop mit einem trügerisch einfachen Text, dessen aufrichtiger Refrain ins Ironische kippt, sobald dieser "the person always messing up in the relationship, the designated Bad Guy who gets the blame," beschreibt und sich zugleich fragt, ob "the reason you're always the one making mistakes is because you're the only one trying." MITSKI schrieb viele Songs für "Laurel Hell" während und teilweise vor 2018. Das Album wurde allerdings erst im Mai 2021 final abgemischt. Es ist die längste Zeitspanne, die MITSKI jemals für ein Album gebraucht hat und für die Musikerin inmitten einer radikal veränderten Welt endete. MITSKI nahm "Laurel Hell" mit ihrem langjährigen Produzenten Patrick Hyland in der Zeit der Isolation während der Pandemie auf, als einige der Songs "slowly took on new forms and meanings, like seed to flower." Das Album als Ganzes entwickelte sich "to be more uptempo and dance-y. I needed to create something that was also a pep talk" erklärt MITSKI. Die Spannung, die zwischen ihren raffinierten, aber wehmütigen Texten und dem sprudelnden Pop-Sound der 1980er Jahre entsteht, ist eine dringend benötigte Infusion in Zeiten wie diesen und das Werk einer reifen wie unwiderstehlichen Künstlerin, die auch zu fröhlich ansteckenden Dance-Beats immer noch etwas Profundes beizutragen hat.
expected to be published on 05 Sep 2025
Ken Jacobs, an essential figure of avant-garde cinema, developed the »Nervous Magic Lantern« in the 1960s — a self-made apparatus containing a spinning shutter, a light source, and lenses set in a wooden frame. Hand-painted circular slides, gently moved by hand, produce flickering imagery: geometric patterns, Rorschach-like inkblots, and three-dimensional forms that seem to float beyond the screen. These hallucinatory visions challenge perception and suggest what Jacobs once called »a whole new play of appearances«.
Unlike Jacobs’ politically charged works, the »Nervous Magic Lantern« is patently abstract, examining how the brain regulates perception. For these performances, Jacobs requested »sounds of daily life« — environmental recordings that anchor the phantasmagoria in reality. Field tapes of Chinatown streets, conversations, and other uncategorisable sounds became the material for Aki Onda’s sonic compositions, adding narrative resonance to the abstract visuals and creating an almost documentary dimension.
This album documents a performance of »Nervous Magic Lantern« at Spiral Hall, organised by Sound Live Tokyo on November 3, 2015. Jacobs’ selection and sequencing of slides offered improvisatory space, mirrored by Onda’s flexible arrangement of cassette recordings. The result is a work where life and art dissolve into one another — a soundtrack for life in the depth of illusion.
Music by Aki Onda Cassette field recordings by Ken Jacobs
expected to be published on 05 Sep 2025
HouseElectronicaTechTechnoTechno
The year is 1989 and it's the peak of the Belgium New Beat craze. Not limited to records and clubs, the New Beat lifestyle was marketed to death with all sorts of fashion items, a plethora of accessories, and at least one erotic movie.
Fast forward a few decades. In the middle of nowhere, Switzerland, tucked inside a long-forgotten video store that closed its doors in 1999 and sat untouched for 20 years, we stumbled upon a strange treasure amongst tons of VHS hidden in the adult section. A mysterious VHS labeled "Erotiques New Beat."
What we found was pure 1989 Belgian erotica-low budget, fog-drenched, and neon-soaked. Minimalist sets. Girls in PVC. Flashing lights. Mirrors. Fog machines. Loud colors. It was erotic, sure-but also oddly sweet, almost innocent in its surreal, lo-fi dreaminess.
And then came the soundtrack.
That's what really floored us. A collection of New Beat gems, raw, simple, irresistible. Somehow, it captured the full spectrum of the genre: 100-110 bpm grooves with shades of EBM, sleazy coldwave rhythms, sensual synths, proto-Goa pulses, monk choirs, oriental melodies, and a healthy dose of movie samples. It felt alive. Timeless. Utterly perfect.
We had to know more. We dug, tracked down the source, and in 2020, reissued the soundtrack on vinyl. It sold out fast. Now, five years later, we thought about pressing one final batch. A special edition on picture disc, featuring the original smileys from the VHS.
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Vol 3 & 4[32,35 €]
Vol 5 & 6, Color Vinyl[32,35 €]
Vol 7 & 8, COLOR VINYL[32,35 €]
Vol 3 & 4, Cassette[21,64 €]
Vol 5 & 6, Cassette[23,32 €]
Vol 7 & 8, Cassette[23,32 €]
Vol 9 & 10, Cassette[23,32 €]
Evergreen Vinyl. Eine der umfangreichsten Instrumental-Hip-Hop-Reihen aller Zeiten, MF DOOMs gefeierte Special Herbs"-Serie versammelt eine riesige Sammlung seiner Beats, von exklusiven Tracks bis hin zu leicht überarbeiteten Favoriten, die er für sich selbst und andere produziert hat. Unter dem Pseudonym Metal Fingers veröffentlicht, gelingt es Special Herbs", DOOMs äußerst einflussreichen Sound einzufangen, der immer wieder die Regeln des Spiels zugunsten des Super-Bösewichts bricht und neu interpretiert. Super-Villain. Die Welt ist eine Fundgrube für Sounds, und der Metal-Fingered DOOM kennt keine Grenzen: 70er-Jahre- Soul-/Funk-Klassiker, 80er-Jahre-R&B-Hits, Rap-Nostalgie und sogar Soundbites aus Kinderplatten und dem Fernsehen finden ihren Platz in den Zutaten, die er für seine perfekten Rezepte benötigt.
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The mighty Ron Sexsmith, will release his wonderful new album Hangover Terrace. Ron is one of Canada"s most accomplished singer-songwriters. He has collaborated with Daniel Lanois, Mitchell Froom, Ane Brun, Tchad Blake, and Bob Rock. His songwriting appears on albums from Rod Stewart, Michael Bublé, k.d. lang, Emmylou Harris and Feist. Film-maker Doug Arrowsmith made an acclaimed documentary about Ron in 2010 called "Love Shines". In 2017 Ron published his first book, a fairy tale entitled "Deer Life".
expected to be published on 29 Aug 2025
The album C.Q. was originally released in 1968 by the Dutch Nederbeat band The Outsiders, featuring Wally Tax (vocals), Ronnie Splinter (guitar), Leendert "Buzz" Busch (drums), and Frank Beek (bass guitar)._x000d__x000a_The Outsiders, hailing from Amsterdam, were a key figure in the Dutch Nederbeat movement—a local interpretation of beat music inspired by the British Invasion. Though the album C.Q. initially struggled commercially, it has since gained recognition as a psychedelic and garage rock masterpiece._x000d__x000a_C.Q. is available as a limited edition on yellow coloured vinyl and packed in a gloss laminated gatefold sleeve.
expected to be published on 29 Aug 2025
Mutant is proud to present Academy Award®-winning composer Michael Giacchino’s latest installment of his Exotic Themes for the Silver Screen series - Featuring more iconic scores from Giacchino’s career that have been exclusively rearranged and re-recorded for this series in the retro lounge style of the 1950s. Volume 2 spans the period of 2012 to 2022 and features not only his work with Marvel Studios (including their iconic Marvel Studios Fanfare, Spider-Man, Doctor Strange and more!) but also more career defining music for Disney Pixar (Inside Out, Coco and Lightyear) as well as smaller, cult classics like John Carter, and Tomorrowland, more personal films such as Jojo Rabbit and The Book of Henry. He has taken these iconic themes and transformed them into soothing, beautiful 60’s lounge-inspired reworks.
expected to be published on 29 Aug 2025
"Ben Harper has unveiled his new album Winter Is For Lovers, and in many ways his entire musical life has culminated in this moment. The solo recording, which features just Harper and his Monteleone lap steel guitar, is a 15-song work of original instrumental compositions imagined as a symphony. Harper has pushed musical boundaries since his 1994 debut and his lap steel guitar has played a tremendous role in his distinct sound throughout his career. But he"s never made an album that so purely distills his reverence for the instrument, and his mastery of it. Meditative and affecting, the music featured on Winter Is For Lovers is deeply ingrained in Harper"s DNA and leads directly back to The Folk Music Store, the influential California instrument shop his grandparents opened in the 1950s. The store hosted luminaries of all stripes, including Sonny Terry, Brownie McGhee, the Rev. Gary Davis, Doc Watson and John Fahey. While Harper worked in the shop throughout his childhood, he met and even strung guitars for iconic players like Ry Cooder, Leonard Cohen, Taj Mahal, David Lindley and Jackson Browne.
expected to be published on 29 Aug 2025
Limited 180g black vinyl (500 copies worldwide)
“Marcel Wave combine sharp-eyed Northern lyricism with DIY guitar-janglers rooted in a retro C86 aesthetic. Epic finale ‘Linoleum Floor’...is a gloriously bleak rumination on the horrors of enforced late-night hedonism worthy of prime Pulp” UNCUT
Marcel Wave write eulogies for tragic actresses, ancient riverbeds and concrete obscenity. Their inaugural sonic instalment ‘Something Looming’ is part trades club symphony, part itchy serenade, and part wistful lament. As their heady concoction of ‘Meades meets Pat-E-Smith meets Kirklees Borough Council’ gets prepped to be formally baptised on a dank stage near you, Upset the Rhythm and Feel It Records have dutifully stepped in to deliver its songbook to the masses on both sides of the pond.
Formed when Lindsay Corstorphine and Christopher Murphy of Sauna Youth and brethren Oliver and Patrick Fisher of Cold Pumas were summoned by northern ink-slinger Maike Hale-Jones, Marcel Wave’s debut offering is a walk through a smoke-filled pub with yellowing wallpaper and all eyes on you. It’s a chronicle of the death of the docklands, the decline of industry, of the high street, of civic pride, of civilisations, of hopes and dreams. As Hale-Jones delivers the bad news in her low, West Yorkshire brogue, Corstorphine adds the bells and whistles via the frantic pulsations of a wheezing Hohner organ in tandem with Fisher O’s rasping guitar. MW are completed by the throbbing basslines of Murphy and Fisher P’s fervent rhythms.
The title itself sets the tone for the listener. There’s a sense of foreboding in Hale-Jones’ lyrics which sit at the quintet’s core—elegiac, sardonic and piquant in equal measure. A mixture of narrative epilogues and inward paeans, her words weave tales across a broad thematic church. Crooked tales of urban renewal and the voices left behind are probed in ‘Barrow Boys’ and ‘Stop/Continue’ and are at the fore in ‘Where There’s Muck There’s Brass’ with its refrain lamenting ‘Concrete and slate shine in the rain, cities destroyed, nothing to gain’. In these lyrics, tower blocks loom over terraced houses with the same shadows that the Hollywood sign casts over Peg Entwistle before she takes her tragic leap. ‘Peg’ and ‘Elsie’ are both meditations on two different actresses with different fates crushed by the cut-throat trappings of showbusiness: ‘The mad hopes break, fragile as glass. She traded it all, for the cutting room floor.’ A snaking, existential dread also runs through the album, stated more obliquely in the otherwise poppier interludes of the title track ‘Something Looming’ and album opener ‘Bent Out of Shape’, and present too on the comparatively ramshackle ‘Discount Centre’, where Hale-Jones reports ‘On a mini bus on the outskirts of Enfield, I’m losing all of my spark’. On the album closing weeper ‘Linoleum Floor’, it is laid barer still—a keyboard-led reflection on the deflating nights out of our early-twenties.
Marcel Wave invites the listener to dance to society’s decline, and then to later weep into its lukewarm pint.
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Seit über einem Jahrzehnt ist die Sängerin und Songwriterin Samira Winter eine feste Größe in der Musikszene von Los Angeles. In der DIY-Rock-Community der Stadt fand sie ihre kreative Heimat und schuf sich unter dem Namen Winter ihre ganz eigene Nische mit glorreich detailverliebtem und eklektischem Dream Pop. Ihr neuestes Album und Winspear-Debüt "Adult Romantix" ist ein Abschieds-Liebesbrief an LA - ,ein Tunnel aus Sommern und Erinnerungen" - inspiriert von der gotisch-romantischen Literatur Mary Shelleys und romantischen Komödien der 90er-Jahre. Samira wuchs in Curitiba, Brasilien auf und spielte in ihren ersten Bands in Boston, bevor sie 2013 nach Los Angeles zog und sich in die Stadt verliebte. Doch irgendwann verspürte sie den Wunsch nach einem Tapetenwechsel, um persönliches Wachstum zu ermöglichen - eine schmerzhafte, aber notwendige Erkenntnis, die sie schließlich nach New York City führte. In den rund zwei Jahren vor ihrem emotionalen Umzug von Küste zu Küste schrieb sie Songs im Übergangszustand - oft zwischen Tourneen, in verschiedenen Städten und temporären Unterkünften. Aus diesen Phasen entstanden die 13 Songs ihres neuen Albums "Adult Romantix", dem Nachfolger ihres gefeierten 2022er-Albums "What Kind of Blue Are You?". Nostalgisch und sehnsuchtsvoll verbindet "Adult Romantix" wirbelnde Gitarren, rauchige Vocals und einige bemerkenswerte Gastauftritte, etwa von Dimitri Giannopoulos (Horse Jumper of Love) und Hannah van Loon (Tanukichan). Beeinflusst von Klassikern wie "Rather Ripped" von Sonic Youth, "Either/Or" von Elliott Smith und dem sonnengetränkten kalifornischen Shoegaze der 2010er Jahre, schwankt "Adult Romantix" zwischen taufrischer, gitarrengetriebener Euphorie und dunkler, nächtlicher Sehnsucht. Geprägt von aufbrausenden Verzerrungen und offen gestimmten Akustikgitarren, liegt über diesen rohen, liebeskranken Liedern eine greifbare bittersüße Stimmung.
expected to be published on 22 Aug 2025
Seit über einem Jahrzehnt ist die Sängerin und Songwriterin Samira Winter eine feste Größe in der Musikszene von Los Angeles. In der DIY-Rock-Community der Stadt fand sie ihre kreative Heimat und schuf sich unter dem Namen Winter ihre ganz eigene Nische mit glorreich detailverliebtem und eklektischem Dream Pop. Ihr neuestes Album und Winspear-Debüt "Adult Romantix" ist ein Abschieds-Liebesbrief an LA - ,ein Tunnel aus Sommern und Erinnerungen" - inspiriert von der gotisch-romantischen Literatur Mary Shelleys und romantischen Komödien der 90er-Jahre. Samira wuchs in Curitiba, Brasilien auf und spielte in ihren ersten Bands in Boston, bevor sie 2013 nach Los Angeles zog und sich in die Stadt verliebte. Doch irgendwann verspürte sie den Wunsch nach einem Tapetenwechsel, um persönliches Wachstum zu ermöglichen - eine schmerzhafte, aber notwendige Erkenntnis, die sie schließlich nach New York City führte. In den rund zwei Jahren vor ihrem emotionalen Umzug von Küste zu Küste schrieb sie Songs im Übergangszustand - oft zwischen Tourneen, in verschiedenen Städten und temporären Unterkünften. Aus diesen Phasen entstanden die 13 Songs ihres neuen Albums "Adult Romantix", dem Nachfolger ihres gefeierten 2022er-Albums "What Kind of Blue Are You?". Nostalgisch und sehnsuchtsvoll verbindet "Adult Romantix" wirbelnde Gitarren, rauchige Vocals und einige bemerkenswerte Gastauftritte, etwa von Dimitri Giannopoulos (Horse Jumper of Love) und Hannah van Loon (Tanukichan). Beeinflusst von Klassikern wie "Rather Ripped" von Sonic Youth, "Either/Or" von Elliott Smith und dem sonnengetränkten kalifornischen Shoegaze der 2010er Jahre, schwankt "Adult Romantix" zwischen taufrischer, gitarrengetriebener Euphorie und dunkler, nächtlicher Sehnsucht. Geprägt von aufbrausenden Verzerrungen und offen gestimmten Akustikgitarren, liegt über diesen rohen, liebeskranken Liedern eine greifbare bittersüße Stimmung.
expected to be published on 22 Aug 2025
Seit über einem Jahrzehnt ist die Sängerin und Songwriterin Samira Winter eine feste Größe in der Musikszene von Los Angeles. In der DIY-Rock-Community der Stadt fand sie ihre kreative Heimat und schuf sich unter dem Namen Winter ihre ganz eigene Nische mit glorreich detailverliebtem und eklektischem Dream Pop. Ihr neuestes Album und Winspear-Debüt "Adult Romantix" ist ein Abschieds-Liebesbrief an LA - ,ein Tunnel aus Sommern und Erinnerungen" - inspiriert von der gotisch-romantischen Literatur Mary Shelleys und romantischen Komödien der 90er-Jahre. Samira wuchs in Curitiba, Brasilien auf und spielte in ihren ersten Bands in Boston, bevor sie 2013 nach Los Angeles zog und sich in die Stadt verliebte. Doch irgendwann verspürte sie den Wunsch nach einem Tapetenwechsel, um persönliches Wachstum zu ermöglichen - eine schmerzhafte, aber notwendige Erkenntnis, die sie schließlich nach New York City führte. In den rund zwei Jahren vor ihrem emotionalen Umzug von Küste zu Küste schrieb sie Songs im Übergangszustand - oft zwischen Tourneen, in verschiedenen Städten und temporären Unterkünften. Aus diesen Phasen entstanden die 13 Songs ihres neuen Albums "Adult Romantix", dem Nachfolger ihres gefeierten 2022er-Albums "What Kind of Blue Are You?". Nostalgisch und sehnsuchtsvoll verbindet "Adult Romantix" wirbelnde Gitarren, rauchige Vocals und einige bemerkenswerte Gastauftritte, etwa von Dimitri Giannopoulos (Horse Jumper of Love) und Hannah van Loon (Tanukichan). Beeinflusst von Klassikern wie "Rather Ripped" von Sonic Youth, "Either/Or" von Elliott Smith und dem sonnengetränkten kalifornischen Shoegaze der 2010er Jahre, schwankt "Adult Romantix" zwischen taufrischer, gitarrengetriebener Euphorie und dunkler, nächtlicher Sehnsucht. Geprägt von aufbrausenden Verzerrungen und offen gestimmten Akustikgitarren, liegt über diesen rohen, liebeskranken Liedern eine greifbare bittersüße Stimmung.
expected to be published on 22 Aug 2025
"Astral Americana hymns hovering somewhere between the dirt and the stars" Pitchfork
"Mood music for moments of solitude, best experienced without distraction" The Times
"Overwhelmingly effective and ravishingly beautiful" The Wire
American Dust is an ode to the beauty of the American Southwest, where vast desert landscapes hold stories both stark and tender. Eve Adams’ characteristic folk noir weaves a vivid tapestry of love, sacrifice and quiet revelation, conjuring images of dust storms, stray dogs and far off trains.
The high desert of California is a vast and confounding place. Equally inspiring as it is punishing, it’s a landscape that carries magic in its deep dark nights, holding stories both tender and stark in the coarse layer of dust that settles upon everything. It’s long been a source of inspiration for musicians, writers, and painters, each of them adding to the same current, carried forward over time, through hope and hardship and the passing years.
Somewhere out there in that broad and boundless landscape, Eve Adams has been living her own desert life, quietly writing the follow-up to 2021’s Metal Bird LP. Where that album sang of liminal space, the dream-like turbulence of Hollywood’s golden age, American Dust is far more rooted in traditional storytelling; a eulogy for the American Dream channeled through that sweeping part of the country that holds such power and mystery. Slipping into different and varied costumes throughout its ten songs, it finds Eve not just observing the people around her but stepping into their shoes and peeling back the layers of their quiet lives.
Adams writes from within. A few years ago she moved out there, to “the middle of nowhere”, finding a slowness that didn’t exist in the city, and she knows only too well about the mystical nature of the land and those who live within it. Weaving together themes of grit and romance, American Dust holds its focus on the bittersweet poetry of lives lived in solitude, most notably the women who sustain life at the center of it all. “There’s something very radical about domestic life,” Adams says of this thread. “So many women live their entire lives behind closed doors, completely in the shadows. Within those lives is such sacrifice, devotion, and love. I wanted to honor that: the poetry in the mundane, the longing in the repetition. The way love survives boredom and dust and time.”
Eve is joined on American Dust by Canadian musician Bryce Cloghesy, aka Military Genius of Crack Cloud, who plays throughout and also helped produce the album. Musically bold and vivid, it’s an ambitious and detailed stride forward from what’s come before, the scope of the LP’s narrative reflected in the radiant sweep of the playing. On top of gentle piano and guitar, gorgeous strings drift through the album, lending the songs a woozy sense of romanticism; a collaboration with Gamaliel Traynor (Cello) and Caroline’s Oliver Hamilton (Violin).
For all the drama that’s coiled around these songs, it’s the recurring notion of love and hope fighting against everything that holds true throughout American Dust. Musically it’s lush and vibrant, intimate and cinematic side by side, and always bursting with warmth. But it’s what it holds in its weary bones that elevates it to something truly special, something more than just a collection of songs penned in the heart of the desert. The characters it speaks of, and from, feel shadowed but wholly real, like they’re bursting to share their stories that have remained hidden for years and years and they allow Eve Adams to grow as a songwriter right in front of our eyes.
“The same swirling dust that clung to the covered wagons of my ancestors as they crossed the Great American Desert is the same dust my great-great-grandmother swept off her porch during the Dust Bowl of 1936 in Oklahoma, is the same dust that blows in through the cracks in my windows here in the desert, carrying stories from a time long gone,” Eve says, reflecting on the personal narrative that runs through her new album.
“It’s not just dust—it’s American Dust, the kind that settles into the bones of a family and never leaves. I think about that dust as a symbol of the passage of time. I hope this album will be part of that same current, carrying forward for the next generations of my family to find. I’ve been lucky enough to have journals and poetry from my ancestors that documents their lives during times of pure hope and pure hardship. I’d like to think of this album as a contribution to that family history.”
expected to be published on 22 Aug 2025
* 140gm vinyl in charcoal black reverse-board disco bag, with red/ hot pink/ blue/ off-white patterned wraparound sticker, and embossed play:musik icon on front sleeve.
* Kuttin Edge arrives on p:m with (115), a musically adventurous set that draws from a range of influences - West African funk, UK and US electronics, Autonomic moods, minimal techno, and Brutalism; while a focus on analogue feel, overdubbing, and textural detail processes tie it together. An interesting, experimental, yet firmly dancefloor friendly EP.
* Tracklist:
A1. Onyeabor: a unique track full of vintage-sound synths, bright melodic lines, Moog-style arpeggios, and rhythms built on a CR78, layered with live drums, tambourines, and bass guitar. Disco funk samples and fx add texture, alongside heavy overdubbing. Inspired by early William Onyeabor aesthetics.
A2. Dark Horse: Dark Horse: an atmospheric arrangement of phase-y pads reminiscent of the peak Autonomic era, filtered through the abstract lens of artists like Actress or King Britt. The pacing and negative space give the tune a weighty but airy feel, punctuated by heavy toms and documentary-style foley. Soulfully cosmic.
B1. Loop Me: polyrhythmic arpeggios, swirling delays, unstable harmonic structure, and chromatic movement form a tense, shifting progression. Built around a single bell sample, the track is reshaped through layering, modulation, subtle changes in texture, and filtered transitions. A techno stepper.
B2. Geiger Scale: experiments with playful but controlled randomness, minimal structure and off-grid sequencing. The idea centres on a toy synth with loose notes and laidback groove formed of irregular, rhythmic patterns. Geiger Scale perfects restraint as the arrangement bubbles along with sparse melodies. Smokey and potent.
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Recorded from late 1996 through early 1997, Hold Onto I.D., The Shadow Ring's fourth album, marks the apogee of the trio's experimental rock epoch - their last record clinging to their factitious bandness before they let all song and structure go awash in sonic malaise for their final run of releases on Swill Radio. The surrealist dreams of City Lights and Put the Music in Its Coffin give way to pseudo-expressionistic lyrics mired in the banality and bleakness of the everyday, set against the backdrop of the Coombe House (as pictured on the album's cover). While Hold Onto I.D. is the group's most overtly autobiographical release to date, Lambkin's lyrics obfuscate his expressionist tendencies filtering them through the codes and languages of officialdom, linking the "inner self" with documents of the state_identification cards, National Insurance numbers, and British passport numbers. Having moved out of their parents' homes and into the top floor of the famed Coombe House, Graham Lambkin and Darren Harris set out to rework material drafted over the previous year, aided by Tim Goss, still safely in residence at the "Valebrook Inn." While the familiar sounds of Harris's deadpan recitation and Lambkin's electric guitar, amateurishly strummed, dominate the album, the emotive interludes of Goss's keyboards populate the record along with of home-cooked tape experiments and dime-store concrète. Originally released on CD and supported by a US tour with friends Scott Foust and Karla Borecky's Idea Fire Company, Hold Onto I.D. is perhaps the band's best-known and most accessible album. (The Shadow Ring's sole representative on a streaming platform, it was once acknowledged by the Guardian as one of "the 101 strangest records on Spotify.") Offered here for the first time on vinyl, Hold Onto I.D. is an essential album for both completists and the uninitiated alike. Throughout their legendary, decade-long run, the Shadow Ring were an enigmatic force on the international musical sub-underground. Before their disbandment in 2002, this shambolic rock outfit, formed by a group of rowdy teenagers in southeast England, left behind a mighty run of eight LPs, a handful of 7"s, and a spate of raucous live shows and cryptic zine appearances on both sides of the Atlantic, all which have bolstered their enduring word-of-mouth mystique. Beginning in 2023 with the first-ever vinyl pressing of the self-released pre-Shadow Ring tape The Cat & Bells Club (1992), Blank Forms Editions has been conducting a systematic retrospective of the storied group. Wax-Work Echoes and Hold Onto I.D. are the latest releases in a multiyear reissue effort that includes several LPs, a comprehensive CD box set, and a nearly five-hundred-page book.
expected to be published on 22 Aug 2025
Der angesehene, in Detroit geborene Gitarrist, der später Professor an der Herb Alpert School of Music der UCLA werden sollte, veröffentlichte 1957 sein sechstes Album (seine zweite selbstbetitelte Veröffentlichung). Hier arbeitet Burrell - der seinen fließenden, geradlinigen Stil bereits voll beherrscht - mit
Cecil Payne (Baritonsaxophon), seinem häufigen Mitstreiter Tommy Flanagan (Klavier), Doug Watkins
(Bass) und Elvin Jones (Schlagzeug) zusammen.
Mit etwas mehr als 36 Minuten ist es ein dichtes, fröhliches Set. Das gesamte Album ist ein einladender
Ausflug, doch wenn man darauf einlässt, wird man sich vielleicht zu dem seidig-weichen „Don’t Cry Baby“
und dem verschlagen spritzigen „Drum Boogie“ hingezogen fühlen, um den vollen Effekt zu erleben.
expected to be published on 22 Aug 2025
For many bands, having all their gear stolen would be catastrophic. For Third Ear Band, this unfortunate 1968 incident opened a portal to beneficial change. Leader/percussionist Glen Sweeney viewed the heist as a sign to alter Third Ear Band's approach, and they switched to exclusively using acoustic instruments. With electrified psychedelia in full bloom, Sweeney, Paul Minns (oboe, recorder, whistles, flutes) and Richard Coff (violin, viola) struck out on an individualistic path, blending Indian raga with chamber music – without plugging in.
Third Ear Band's 1969 debut album, Alchemy, established them as a solemn, powerful force in the global underground. On Alchemy, Sweeney laid down a steady pulse on hand drums, while Minns and Coff wove in melismatic patterns on oboe, recorder, violin and viola. This approach carried over to Third Ear Band's self-titled sophomore album, often called Elements due to its track titles being named after the four basic components of medieval European alchemists' doctrines.
On this 1970 LP, Third Ear Band sounded at once ancient and contemporary, yet they turned on the hippies with their epic, trance-inducing jams that suggested secret knowledge of infinity. Although Third Ear Band flourished during the West's countercultural zenith, they were peculiarly estranged from it on a sonic level. Even outré contemporaries such as Comus and Jan Dukes De Grey sounded like pop groups compared to TEB. Having no traditional front person or electric instruments, Third Ear Band forged a singular path that flowered most vividly on Elements.
The long songs here stream forth from their skilled hands, evoking a communal transcendence in sound – a hypnotic swirl that doesn't swing, but rather wafts and undulates with cloistered beauty. TEB's music exists in an eternal now, a perpetual wow. It is an ouroboros of organic textures, seemingly magicked into the air spontaneously, yet possessing a rigor that suggests long hours in the lab. Without electricity, it somehow burrowed deeper into your consciousness.
– Dave Segal (excerpt from the liner notes)
expected to be published on 22 Aug 2025
Black Vinyl[14,24 €]
Tech-Nology was launched in 2003 specifically to make records with the artist Bjorn Svin. Bjorn was the first Danish artist who made underground crossover into commercial hit territory via "Mer Strom" - but still keeping respect in the "real" music world for his enthusiasm, non-compromising style, persona, and sweaty live performance skills - his musical understanding and need to explore new directions took the crowd on a personal musical journey from jazz and classical musicians to early electronic pioneers - but always in a tone of his own. Bjorn always felt a need to escape norms, to grow and not to repeat, but investigate and create. The first record on Tech-Nology was born under the alias - El Far: Couples of lonely dancers. "Bjorn is maybe the most talented electronic producer ever in Denmark" and he was celebrated as a wonder kid by the media back in the 90's. An insider with new knowledge of Bjorn told us: "Yeah I think its good music.. It's not for everyone I must add, but it's definitely quality music for those who dig this sound.. sometimes a bit too deep.. which kind of works against it, cause you really need to listen to it.. you cannot just skip through it, cause then you don't really grasp the soul of it.. so this is what makes it more difficult to sell - but if a guy like this was a bigger name he would sell much better.."
We love Bjorn and we agree - We have tried to sell Bjorn and his music for over 2 decades now - But you can't capture Bjorn, you can't own him - he is only making music for himself - and you can get on the ride if you want to, but don't expect all the rides to be fun - sometimes it hurts! Bjorn is difficult to sell, but we don't think Bjorn really would like to sell much better if he had the option to do a more commercial approach to his music - because Bjorn is about not selling out, he's a purist at heart, making music documents for the few. Bjorn is bigger than superficial success and streaming numbers. He made jingles for Nokia, toured and played Roskilde's main stage, the biggest Festival in Denmark, but he still doesn't care... and that is important if you want to make interesting music that last for the future. When Bjorn met Mester Jakobsen, label boss of Tech-Nology, he has been releasing on numerous underground labels, made the jump to a major label, and everything more or less turned out as a big disappointment, so Bjorn presented a completely experimental album to the Tech-Nology label under the moniker Prinz Ezo - The Body Offset. We loved it then - we still love it now - and a truly collectors item and a secret DJ tool.
Today, Bjorn is still breaking all habits and rules, still doing the same thing - just in new ways, but he has gained insight on another level, adding even more nuances and textures to his post-genre compositions.
Welcome to the second album by Prinz Ezo on Tech-Nology: KURIER Why Kurier? Because Bjorn left to explore the Berlin Underground, shortly after the first two releases on Tech-Nology - he left his roots to search for a bigger meaning, a bigger understanding, to compose real mature sounds and understanding his skills, at the point where you understand why you have to cross borders, still incognito, doing smuggler-sounds, always in transit - between cities, between cultures, between worlds, time and space. Not Restless nor rootless, just forever on the move, always discovering new landscapes! But now Bjorn is settling down - accordingly with the music - to find - not inner peace, but to be completely in balance with the music inside of him. Prinz Ezo is raw, narrative, minimalistic electronic storytelling that refuses to freeze. Tension builds and releases - feel the energy and the drama for the last 2 decades if you dare to take the journey?
Almost twenty years after the first Prinz Ezo album, it has now been possible to make the music for those who never arrived.
Last delivered 14 months ago
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yellow vinyl[14,71 €]
Tech-Nology was launched in 2003 specifically to make records with the artist Bjorn Svin. Bjorn was the first Danish artist who made underground crossover into commercial hit territory via "Mer Strom" - but still keeping respect in the "real" music world for his enthusiasm, non-compromising style, persona, and sweaty live performance skills - his musical understanding and need to explore new directions took the crowd on a personal musical journey from jazz and classical musicians to early electronic pioneers - but always in a tone of his own. Bjorn always felt a need to escape norms, to grow and not to repeat, but investigate and create. The first record on Tech-Nology was born under the alias - El Far: Couples of lonely dancers. "Bjorn is maybe the most talented electronic producer ever in Denmark" and he was celebrated as a wonder kid by the media back in the 90's. An insider with new knowledge of Bjorn told us: "Yeah I think its good music.. It's not for everyone I must add, but it's definitely quality music for those who dig this sound.. sometimes a bit too deep.. which kind of works against it, cause you really need to listen to it.. you cannot just skip through it, cause then you don't really grasp the soul of it.. so this is what makes it more difficult to sell - but if a guy like this was a bigger name he would sell much better.."
We love Bjorn and we agree - We have tried to sell Bjorn and his music for over 2 decades now - But you can't capture Bjorn, you can't own him - he is only making music for himself - and you can get on the ride if you want to, but don't expect all the rides to be fun - sometimes it hurts! Bjorn is difficult to sell, but we don't think Bjorn really would like to sell much better if he had the option to do a more commercial approach to his music - because Bjorn is about not selling out, he's a purist at heart, making music documents for the few. Bjorn is bigger than superficial success and streaming numbers. He made jingles for Nokia, toured and played Roskilde's main stage, the biggest Festival in Denmark, but he still doesn't care... and that is important if you want to make interesting music that last for the future. When Bjorn met Mester Jakobsen, label boss of Tech-Nology, he has been releasing on numerous underground labels, made the jump to a major label, and everything more or less turned out as a big disappointment, so Bjorn presented a completely experimental album to the Tech-Nology label under the moniker Prinz Ezo - The Body Offset. We loved it then - we still love it now - and a truly collectors item and a secret DJ tool.
Today, Bjorn is still breaking all habits and rules, still doing the same thing - just in new ways, but he has gained insight on another level, adding even more nuances and textures to his post-genre compositions.
Welcome to the second album by Prinz Ezo on Tech-Nology: KURIER Why Kurier? Because Bjorn left to explore the Berlin Underground, shortly after the first two releases on Tech-Nology - he left his roots to search for a bigger meaning, a bigger understanding, to compose real mature sounds and understanding his skills, at the point where you understand why you have to cross borders, still incognito, doing smuggler-sounds, always in transit - between cities, between cultures, between worlds, time and space. Not Restless nor rootless, just forever on the move, always discovering new landscapes! But now Bjorn is settling down - accordingly with the music - to find - not inner peace, but to be completely in balance with the music inside of him. Prinz Ezo is raw, narrative, minimalistic electronic storytelling that refuses to freeze. Tension builds and releases - feel the energy and the drama for the last 2 decades if you dare to take the journey?
Almost twenty years after the first Prinz Ezo album, it has now been possible to make the music for those who never arrived.
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Mit Bobby"s Place veröffentlicht der Chicagoer Musiker, Performer und Provokateur Bobby Conn sein bislang vielleicht persönlichstes und zugleich absurdestes Werk - ein Konzeptalbum mit zwei Seiten, zwei Welten, zwei Persönlichkeiten. Bekannt wurde Conn in den 1990er-Jahren als Teil der No-Wave- und Performance-Szene Chicagos, wo er mit einer Mischung aus Glam, Funk, Satire und politischem Theater schnell Kultstatus erlangte. Seine Alben erschienen u.a. bei Thrill Jockey, seine Liveshows sind legendär - überbordend, ironisch, unbequem. Bobby"s Place ist ein Album mit doppeltem Boden: Side A entführt in eine psychedelische Klangwelt aus Synthesizern, Holzbläsern und Handtrommeln - ein astrales Zelt, in dem Bobby Conn zwischen Realität und Traum driftet. Side One hingegen ist der Soundtrack zu einer fiktiven Sitcom, in der Bobby in jeder Folge ein neues Business gründet - und scheitert. Die Musik dazu: sechs straffe, energiegeladene Glam-Rock-Stücke mit Biss und Humor. "Ich wollte ein Album machen, das sich wie Fernsehen anfühlt - aber mit der Emotionalität eines Traums", sagt Conn selbst. Bobby"s Place ist ein Ort zwischen Pop und Performance, zwischen Eskapismus und Gesellschaftskritik - typisch Bobby Conn, und doch ganz neu.
expected to be published on 22 Aug 2025
Cleaning Out The Empty Administration Building ist Ross Farrars neuestes Werk aus rohem, gesprochenem Wort und experimentellem Sounddesign, hier präsentiert unter dem Namen R.J.F.. Der Frontmann der amerikanischen Bands Ceremony und SPICE begann dieses Soloprojekt zunächst als persönliche Herausforderung: Songs von Grund auf selbst zu schreiben, sich mit Instrumenten vertraut zu machen und dabei zugleich sein Unterbewusstsein freizulegen. Dabei ging es weniger um musikalische Virtuosität als um Verletzlichkeit - darum, etwas Ehrliches aus einem ungeschützten, unbearbeiteten, unpolierten Moment zu ziehen, kompromisslos amateurhaft und rein.Diese Sammlung zeigt Farrar im offenen, poetischen Dialog: mit Drumloops und gefundenen Klängen, durchbrochen von Gitarren, Bass und Tasteninstrumenten. Nach über zwanzig Jahren in der vertrauten wie chaotischen Welt von Band-Kollaborationen, legt Farrar all das ab - als Experiment. Das Ergebnis ist unverwechselbar und bewegend.Farrars Punk-Pathos ist in Spuren vorhanden, doch seine deutlichsten Einflüsse stammen von repetitiven Musikformen: Drone, No-Wave, Avant-Jazz und darüber hinaus. Seine nüchternen Texte erinnern an Lou Reed, Rowland S. Howard und andere große Exzentriker. Farrars Texte kreisen um Liebe, Sucht, Vaterschaft und das Leben in der heutigen Welt. ,Ich wollte Bilder schaffen, die die Menschen klar vor sich sehen können", sagt er. Farrar unterrichtete früher Schreiben und Literatur - und wendet hier ein einfaches Prinzip an, das er auch seinen Schülern mitgab: Nicht zu viel nachdenken. ,Ich habe mir einfach gesagt: Diese Songs sollen Spaß machen. Sie sollen nicht stressig sein. Zwei, drei Takes aufnehmen und dann gut ist. Nicht über jedes Geräusch den Kopf zerbrechen. Mach einfach das, was natürlich aus dir herauskommt - und wenn es sich gut anfühlt, dann nimm es."Aus hunderten freier Songs, die Farrar in den letzten Jahren mit geliehenem Equipment aufgenommen hat, kristallisierte sich dieses Album langsam heraus. ,Es kam einfach immer wieder."Der Ton von Cleaning scheint die Zeit zu verbiegen, versetzt die Hörer in eine Art Gang voller Songs, bei denen jede Tür in einen neuen Raum führt - Räume, die oft auf unheimliche Weise vertraut wirken. Der gurgelnde Bass des Openers ,Advance" taucht auch in anderen Stücken wieder auf, etwa im gespenstischen ,Ovidian", benannt nach Ovids Metamorphosen, in dem Farrar über das Wunder der Veränderung sinniert - begleitet von fernen Glockenklängen. Instrumentalstücke wie ,Gravity Hill" - ein Flattern aus Synth-Brummen und statischem Rauschen - oder ,Frogs", mit Saiteninstrumenten und perkussivem Topfschlagen, wirken wie tranceartige Zwischenspiele und verstärken die Wirkung der Texte drumherum.,Exile" blickt zurück auf Verluste, die sich nicht mehr reparieren lassen: ,So much of your heart caught in my exile", singt Farrar mit sanfter Resignation - über einer einsamen Klaviermelodie und schlingernden Gitarrenakkorden. Es ist das strukturierteste Stück der Sammlung und erinnert daran, dass Farrar ein Gespür für melodische Linien besitzt.Das Album endet mit ,Traveling Light From Afar", deutlich schneller als alle vorherigen Songs. Hier, über einem stoischen Motorik-Beat, spricht Farrar das zentrale Thema des Projekts direkt an:,I've been so young in my old age / Selfish & self-pitying / But that's just narcissism - man."Genau dieser Balanceakt - zwischen schonungsloser Selbstbefragung und der Klarheit, die mit dem Älterwerden kommt - schafft Raum für Entwicklung. Farrar leert das Gebäude - Zeile für Zeile.
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Color Vinyl[23,95 €]
Cleaning Out The Empty Administration Building ist Ross Farrars neuestes Werk aus rohem, gesprochenem Wort und experimentellem Sounddesign, hier präsentiert unter dem Namen R.J.F.. Der Frontmann der amerikanischen Bands Ceremony und SPICE begann dieses Soloprojekt zunächst als persönliche Herausforderung: Songs von Grund auf selbst zu schreiben, sich mit Instrumenten vertraut zu machen und dabei zugleich sein Unterbewusstsein freizulegen. Dabei ging es weniger um musikalische Virtuosität als um Verletzlichkeit - darum, etwas Ehrliches aus einem ungeschützten, unbearbeiteten, unpolierten Moment zu ziehen, kompromisslos amateurhaft und rein.Diese Sammlung zeigt Farrar im offenen, poetischen Dialog: mit Drumloops und gefundenen Klängen, durchbrochen von Gitarren, Bass und Tasteninstrumenten. Nach über zwanzig Jahren in der vertrauten wie chaotischen Welt von Band-Kollaborationen, legt Farrar all das ab - als Experiment. Das Ergebnis ist unverwechselbar und bewegend.Farrars Punk-Pathos ist in Spuren vorhanden, doch seine deutlichsten Einflüsse stammen von repetitiven Musikformen: Drone, No-Wave, Avant-Jazz und darüber hinaus. Seine nüchternen Texte erinnern an Lou Reed, Rowland S. Howard und andere große Exzentriker. Farrars Texte kreisen um Liebe, Sucht, Vaterschaft und das Leben in der heutigen Welt. ,Ich wollte Bilder schaffen, die die Menschen klar vor sich sehen können", sagt er. Farrar unterrichtete früher Schreiben und Literatur - und wendet hier ein einfaches Prinzip an, das er auch seinen Schülern mitgab: Nicht zu viel nachdenken. ,Ich habe mir einfach gesagt: Diese Songs sollen Spaß machen. Sie sollen nicht stressig sein. Zwei, drei Takes aufnehmen und dann gut ist. Nicht über jedes Geräusch den Kopf zerbrechen. Mach einfach das, was natürlich aus dir herauskommt - und wenn es sich gut anfühlt, dann nimm es."Aus hunderten freier Songs, die Farrar in den letzten Jahren mit geliehenem Equipment aufgenommen hat, kristallisierte sich dieses Album langsam heraus. ,Es kam einfach immer wieder."Der Ton von Cleaning scheint die Zeit zu verbiegen, versetzt die Hörer in eine Art Gang voller Songs, bei denen jede Tür in einen neuen Raum führt - Räume, die oft auf unheimliche Weise vertraut wirken. Der gurgelnde Bass des Openers ,Advance" taucht auch in anderen Stücken wieder auf, etwa im gespenstischen ,Ovidian", benannt nach Ovids Metamorphosen, in dem Farrar über das Wunder der Veränderung sinniert - begleitet von fernen Glockenklängen. Instrumentalstücke wie ,Gravity Hill" - ein Flattern aus Synth-Brummen und statischem Rauschen - oder ,Frogs", mit Saiteninstrumenten und perkussivem Topfschlagen, wirken wie tranceartige Zwischenspiele und verstärken die Wirkung der Texte drumherum.,Exile" blickt zurück auf Verluste, die sich nicht mehr reparieren lassen: ,So much of your heart caught in my exile", singt Farrar mit sanfter Resignation - über einer einsamen Klaviermelodie und schlingernden Gitarrenakkorden. Es ist das strukturierteste Stück der Sammlung und erinnert daran, dass Farrar ein Gespür für melodische Linien besitzt.Das Album endet mit ,Traveling Light From Afar", deutlich schneller als alle vorherigen Songs. Hier, über einem stoischen Motorik-Beat, spricht Farrar das zentrale Thema des Projekts direkt an:,I've been so young in my old age / Selfish & self-pitying / But that's just narcissism - man."Genau dieser Balanceakt - zwischen schonungsloser Selbstbefragung und der Klarheit, die mit dem Älterwerden kommt - schafft Raum für Entwicklung. Farrar leert das Gebäude - Zeile für Zeile.
expected to be published on 15 Aug 2025
Born in 1981 in Detroit, MI, Negative Approach were the undisputed champs of Midwestern hardcore in the early to mid-'80s. Led by John Brannon's hoarse wail, with OP Moore on drums and brothers Rob and Graham McCulloch playing guitar and bass respectively, the band concocted an extreme sound devoid of frills. This was first documented on their 10 Song 7" released on Touch and Go Records in 1982. The band released the more metallic-sounding Tied Down in 1983. After disbanding Negative Approach in 1985, John Brannon went on to form Laughing Hyenas. For over three decades, Negative Approach's minimalist and aggressive brand of punk has inspired countless hardcore bands around the globe. Their classic LP, Tied Down, is still considered paramount by most hardcore fans new and old.
expected to be published on 15 Aug 2025
Black Vinyl[26,01 €]
Im Eröffnungstrack von Unlearning Vol. 2, seinem fünften Soloalbum, bricht Evidence zunächst mit Mustern. "Set the autopilot, cruising speed", sagt er - eine Zeile, die an seinen charakteristischen entspannten Flow erinnert. Aber anstatt zu cruisen, wählt der aus Venice stammende Musiker die Störung. "That's a setup for a punch to land with 'true indeed'," fährt er fort und gibt den Ton für ein Album vor, bei dem es weniger um Bequemlichkeit und mehr um Transformation geht. Der Titel des Tracks "Plans Change" könnte nicht passender gewählt sein. Seit seinem Auftauchen mit Dilated Peoples hat Evidence immer eine kühle, mühelose Kontrolle ausgestrahlt. Aber "Unlearning Vol. 2" lehnt wie sein Vorgänger aus dem Jahr 2021 jedes Abgleiten in den Status eines Vermächtnisses ab. Es ist nicht nur ein stilistischer Schwenk, sondern eine tiefere, introspektivere Reise, die in technischer Meisterschaft wurzelt, aber von Instinkt und Neugier angetrieben wird. Anstatt vergangene Erfolge zu recyceln, erkundet Evidence raueres, emotionales Terrain und kreiert einen Sound, der sowohl geerdet als auch experimentell ist. Die Produktion zieht Tracks wie Sebb Bashs erschütterndes "Seeing Double", C-Lances nostalgisches "Top Seeded" und Evidence' eigenes unheimliches "Greatest Motivation" in einen hypnotischen Bann. Dennoch bleibt seine Stimme der Anker, der den Dunst mit Präzision und Tiefe durchschneidet. Tracks wie "Nothing's Perfect" zeigen seine lyrische Beweglichkeit, während "Laughing Last" Stoizismus und Verletzlichkeit in Reflexionen über Familie und Verlust verbindet. Die Kollaborateure stammen aus verschiedenen Epochen - The Alchemist, DJ Babu, Blu, Domo Genesis, Larry June, Conductor Williams und viele mehr -, doch das Projekt wird von einem gemeinsamen Ethos getragen: sich neu zu erfinden, einen neuen Kontext zu schaffen und Schmerz durch Kreativität einem Zweck zuzuführen.
expected to be published on 15 Aug 2025
Buh Records presents "El tiempo quiere cantar" ("Time Wants to Sing") the debut album by Pacha Wakay Munan, a duo formed by Peruvian musicians and researchers Dimitri Manga Chávez and Ricardo López Alcas. This album explores the sonic possibilities of pre-Hispanic instruments in a contemporary musical context. Through their performance, they explore their tonal possibilities, the interaction between their frequencies, and their ability to generate new dialogues. The work of Pacha Wakay Munan aligns with the tradition of sound explorers such as the Peruvians Arturo Ruiz del Pozo and Luis David Aguilar or the Colombians Yaki Kandru. The album's repertoire consists of pieces that explore diverse sonorities and musical concepts. "Pacha Wakay Munanqa" introduces the timbral variety of the instruments used. "El Taki Onkoy" draws inspiration from historical accounts and the meaning of its name ("Sick Song"), based on a Culina chant documented by Rodolfo Holzmann. It features vocals by the experienced singer Ximena Menéndez. "Mundo Posible" is a reinterpretation of an improvisation session with musicologist Chalena Vásquez Rodríguez, where the piano dialogues with ceramic antaras. Other pieces delve into the sonic construction of these instruments in relation to their cultural contexts. "Machu Tara" explores the concept of tara, a rough and vibrant sound quality found in certain Andean musical traditions. "Túpac Huaca" references the Huaca Aliaga in Lima, creating a sound palette where pututos, whistling vessels, and quenas converge. "Agua, Cuarzo y Viento" introduces quartz sikus and bowls tuned to different frequencies, evoking the interaction between natural elements and resonant vibrations. In the piece "Qinray Tema", Camilo Angeles plays the metal transverse flute, creating a contrast with the pre-Hispanic ceramic flutes and pelican bone flutes.
expected to be published on 15 Aug 2025