Joe Bonamassa - 'The Ballad of John Henry' 2022 Remaster erstmals als farbiges Doppel-Vinyl
Provogue / Mascot Label Group veröffentlichen am 22.04.2022 drei spezielle Vinyl-Neuauflagen des Blues-Titans Joe Bonamassa. You & Me", "The Ballad of John Henry" und "Live from the Royal Albert Hall" erscheinen erstmals remastered.
Das Bonamassa Kult-Album "The Ballad of John Henry" aus dem Jahr 2009 wird erstmals auch auf farbigem Vinyl erhältlich sein. Das Album wurde für die 2 LP-Version neu gemastert und auf 180g braunem Vinyl gepresst. Als besonderes Bonbon gibt es mit der B.B. King Coverversion von 'Chains and Things' einen Bonustrack.
Bonamassas siebtes Studioalbum brachte ihn erneut auf Platz 1 der US Billboard Blues Charts und brachte ihm den Durchbruch in Europa. Mehrere Bonamassa-Originale zieren das Album ebenso wie Coverversionen von Tom Waits, Sam Brown und Ike & Tina Turner, die die ganze Bandbreite seiner Palette aufzeigen.
Mit mittlerweile 25 Nummer 1 Alben in den Billboard Blues-Charts, ausverkauften Tourneen und seiner Keeping The Blues Alive Cruise in Amerika und Europa, ist Joe Bonamassa allgegenwärtig. Diese Re-issues sind für seine langjährigen Fans und für Musikliebhaber, die JB neu für sich entdeckt haben. Diese drei Alben sind Joe Bonamassa vom Feinsten!
Mit ihrem neuen und dritten Studioalbum "Ad Astra" melden sich BLOODRED etwas mehr als ein Jahr nach der Veröffentlichung ihres letzten Albums "The Raven's Shadow" zurück und zeigen sich reifer und vielschichtiger denn je!
Musikalisch hat Ron Merz daran gearbeitet, die Charakteristika von BLOODRED weiter zu verfeinern, ohne den typischen Sound aufzugeben. Auf dem Album finden sich wuchtige Death Metal-Songs neben epischen Hymnen mit mehr als nur einem Hauch von Black, einprägsame Melodien und komplexe Songstrukturen. All dies gipfelt im Titelsong, der mit einer Spielzeit von über 11 Minuten alle typischen BLOODRED-Merkmale vereint und den Hörer absolut herausfordern will. Jeder Song kann auf dem neuen Album für sich stehen und dennoch ist "Ad Astra" ein stimmiges Album, das alle Fans von extremem Metal unbedingt im Auge behalten sollten.
"I Can't Let Go" ist das erste Album der britischen Sängerin und Schauspielerin Suki Waterhouse und wurde von dem Grammy-nominierten Produzenten und Songwriter Brad Cook (Bon Iver, The War On Drugs, Snail Mail, Waxahatchee) produziert. Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin (The Bad Batch, Assassination Nation, Misbehaviour) und Model (Burberry, Ferragamo, Tommy Hilfiger) katalogisiert die Britin ihre intimsten, prägendsten und bedeutendsten Momente ihres Lebens am liebsten in Songs. Die in London geborene und aufgewachsene 30-Jährige fühlte sich schon früh zur Musik hingezogen und sah das Medium immer als eine Möglichkeit, Kreativität auszudrücken und Geschichten zu erzählen. Bis heute haben Bands wie Oasis einen ganz besonderen Platz in ihrem Herzen, Suki hört aber auch gerne Songwriterinnen wie Sharon Van Etten, Valerie June oder Lou Doillon. Bevor sie sich mit dem angesehenen Produzenten Brad Cook für ihr Sub Pop-Debüt zusammengetan hat, erschienen bereits die auf eigene Faust veröffentlichten Singles "Brutally", "Good Looking" und "Valentine", die auch ohne großes Label im Rücken bis heute fast 20 Millionen Mal gestreamt wurden.
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Nachdem sich Noorvik auf ihren ersten beiden Alben thematisch den kälteren Sphären gewidmet haben, geht es mit dem neuen Album "Hamartia" unter veränderter Besetzung in die feurige Welt der griechischen Mythologie. Die Geschichte des Königs Tantalos steht im Mittelpunkt einer musikalischen Reise, die auch in ihrem Umfang episch ist: Knapp 70 Minuten progressiver Instrumental-Musik, in der Tantalos die Konsequenzen seines überheblichen Handelns zu spüren bekommt und am Ende vom Glück ins Unglück - den Tartaros - stürzt. "Hamartia" zeigt metaphorisch, wie die Gier und Überheblichkeit des Menschen zu dessen Untergang führt. Narzissmen und Egoismen überstrahlen die unberührte Schönheit der Welt und die Unschuld ihrer Bewohner. Tantalos steht sinnbildlich für ein Menschenbild in Gesellschaften, was auf dem Vormarsch ist, jedoch irgendwann die unausweichliche Konsequenz seines Handelns erleben wird. Noorvik spiegeln auf "Hamartia" aber auch die Verzweiflung und Hoffnung einer Generation wider, etwas verändern und den Ist-Zustand nicht tolerieren zu wollen. Dabei wird klar, dass der uralte Mythos um Tantalos auch heute noch relevant ist. Noorvik präsentieren acht instrumentale Rock- und Metal-Songs, die Spannungen provozieren, aber auch Hoffnung verströmen.
Am 22.04. erscheint ”Epithymia” von Die Andere Seite. Ein erstes Album, aber kein klassisches Debüt, denn: Bis vor kurzem traten Tom Schilling und seine Band noch als Tom Schilling & The Jazz Kids auf und veröffentlichten als solche 2017 das Album ”Vilnius”. Die Besetzung ist zwar weitestgehend gleichgeblieben und auch Moses Schneider ist wieder dabei. Doch mit Die Andere Seite wird in vielfacher Hinsicht ein neues Kapitel aufgeschlagen, was sich auch in den zehn Liedern von ”Epithymia” manifestiert.
”Mir gefällt natürlich, dass ‚Die Andere Seite‘ eine Metapher für den Tod ist. Das passt gut zu einem Sehnsuchts-Album. Wenn man dieses unstillbare Gefühl in sich trägt, erlebt man vieles intensiver, aber
man fühlt sich oft auch fremd und heimatlos in dieser Welt”, so Tom Schilling. ”Ich weiß nur, dass der Kern meiner Sehnsucht letztlich der Wunsch nach innerem Frieden ist. Nach dem Ankommen. Dem Nichts. Zu Ende gedacht also vielleicht die Sehnsucht nach dem Tod.”
”Epithymia” ist ein besonderes, ein intensives, ein herausforderndes Album. Was nicht nur für die Musik gilt. Für das Artwork fand Tom Schilling eine Künstlerin, die seiner Arbeit und seinen Gedanken sehr nahe steht: Natalie Huth, die aus alten Zeitschriften, Zeitungen und Fotografien dunkle, mal Angst einflößende, mal romantische Collagen fertigt, hat nicht nur das Album-Cover gestaltet – sie bebildert jeden Track des Albums mit ihren düsteren Arbeiten.
Roger Eno ist ein britischer Komponist und Musiker, dessen unverwechselbarer Stil als Aufnahmekünstler Kultstatus erlangt hat. Letztes Jahr gab er sein Debüt bei der Deutschen Grammophon mit Mixing Colours, seinem ersten Duo-Album mit seinem Bruder Brian, das mit großem Erfolg veröffentlicht wurde. Nun erscheint Rogers neuestes Soloalbum, The Turning Year, am 22. April 2022 beim Yellow Label.
The Turning Year erlaubt es dem Hörer, durch Roger Enos Spiegel zu blicken, gefüllt mit Einblicken in pastorale Szenen und frei fließenden, berührenden Kompositionen. Diese Stücke werden von Eno als Pianist exquisit umgesetzt und von einigen der besten Orchesterspieler Berlins begleitet. Mit einer Mischung aus neuen Kompositionen und bereits vorhandener Musik bietet das Album eine umfassende Präsentation des Solowerks des Komponisten. ”The Turning Year ist wie eine Sammlung von Kurzgeschichten oder
Fotografien einzelner Szenen, von denen jede ihren eigenen Charakter hat, aber irgendwie eng mit den anderen zusammenhängt”, erklärt Eno. ”Beim Anhören musste ich darüber nachdenken, wie wir unser
Leben in Facetten leben, wie wir flüchtige Blicke erhaschen, wie wir durch unser Leben gehen, wie wir die Jahreswende wahrnehmen.”
The English synthpop, new wave group formed in 1977 in London and was led by Tony Mansfield, who later worked as a producer for furthermore Naked Eyes, a-ha and the B-52’s. Their success already kicked off with the first single, “Straight Lines” entered the UK Singles Chart within no-time.
Their second studio album Anywhere was originally released in
1981 and contained 12 tracks. The expanded edition contains 4
bonus tracks; “The Office”, “From The Village”, “Guitars” and the
12” version of “While You Wait”.
This expanded edition of Anywhere includes the corrected D-side and is available as a limited edition of 1500 individually numbered copies on blue marbled vinyl.
2020 erschien mit "KiCk i" der Grammy nominierte Auftakt zur Serie; auch nominiert bei den Latin Grammy Awards als "Best Alternative Music Album". 2021 setzt Arca mit "KICK ii" bis "IIIII" nun die "KiCk"-Serie auf XL Recordings fort. Jetzt erscheinen diese auch physisch auf CD und Vinyl! Als Künstlerin war Arca schon immer eine Gestaltenwandlerin - äußerlich wie musikalisch. Sie produzierte Musik für Lady Gaga, Frank Ocean, Björk, Kanye West und FKA twigs, komponierte Musik für das MoMA, trat 2020 mit den Labèque Schwestern, zwei fantastischen Pianistinnen, bei der Burberry Fashion-Show auf, schrieb einen Soundtrack-Beitrag für die HBO-Serie "Euphoria", erschuf gewaltige Noise-Skulpturen oder gab sich auf Partys als exaltierte Diva. Arca wurde für einen GLAAD Media Award nominiert und ist die erste nicht-binäre Künstlerin, die schließlich für einen GRAMMY nominiert wurde. Sie hat ihr eigenes Album-Artwork entworfen und gemalt, für Bottega Venetta, Calvin Klein und Loewe gemodelt, Musikinstrumente der nächsten Generation mitentwickelt und auch mit KI experimentiert. Alejandra Ghersi Rodriguez, wie Arca eigentlich heißt, wurde erst vor kurzem von Publikationen wie dem Time Magazine, Guardian, DAZED, Billboard, Pitchfork, Stereogum und der Los Angeles Times zur einer der innovativsten Künstlerinnen des 21. Jahrhundert ernannt. Als nonbinäre Latinx-Transfrau will Doña Arca die Rolle des Popstars für kommende Generation neu definieren - mit "KICK ii bis IIIII" entführt sie uns in diese Zukunft und öffnet die Tür in eine neue und nonbinäre Soundwelt.
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Ein fulminanter Streifzug durch uralte Sagen und Mythen mit Schwedens Viking-/Folk-Metal-Berserkern
Die schwedischen Folk-Metal-Berserker MÅNEGARM unternehmen einen weiteren Streifzug durch uralte
Sagen und Mythen aus längst vergessenen Zeiten und veröffentlichen den Nachfolger des 2019er Chartstürmers Fornaldarsagor (2019): Das zehnte Studioalbum der Wölfe, Ynglingaättens Öde (dt. Das Schicksal
der Ynglinga-Sippe), erscheint am 15. April 2022 über Napalm Records
Als lyrische Inspiration in der facettenreichen Klangwelt MÅNEGARMs dient das Gedicht Ynglingatal,
welches das Schicksal einer altnordischen Dynastie beschreibt - dem Haus Ynglinga. Ynglingaättens Öde
bietet reichlich musikalische Abwechslung und besticht durch eine atmosphärische Auseinandersetzung, die
den alten Mythen neues Leben einhaucht und sie ins Hier und Jetzt transportiert.
Mit Ynglingaättens Öde unterstreichen MÅNEGARM einmal mehr ihre Stellung an der Spitze des Folk/-
und Viking Metal und halten heidnische Traditionen auch nach mehr als 25 Jahren Band-Geschichte eindrucksvoll am Leben
Donny Hathaway (arr, voc, keyb, b); Johnny Board (ts); Clifford Davis (as); Robert A. Lewis (tp); King Curtis, Phil Upchurch (g, b); Louis Satterfield (b) Ric Powell (perc, dr); Morris Jennings (dr) & The Vashonettes (voc) u. a.
Von den vielen Kirchenchor-Karrieren der schwarzen Musik ist die von Donny Hathaway eine der steilsten. Dabei mag der Rang 49 von 100 der besten Stimmen aller Zeiten, die ihm das Lauscherteam des Rolling-Stone-Magazins bescherte, zahlenmäßig abstrakt wirken. Doch bereits die ersten Takte des Starters »Voices Inside« versprechen ein Programm, in dem instrumentale wie menschliche Stimmen gleichberechtigt zu Wort kommen: So beeindrucken satt klingende und durchsichtig gestaffelte Bläsersätze, die sich von dezent bis brassy in Szene setzen.
Mit pfeffrigen Clavinet-Salven gewürzt bricht sich Hathaways Seelensound harmonisch frisch geschlagene Blues-Bahnen (»I Believe To My Soul«), erhebt sich in leidenschaftlichen Tönen (»Misty«) und ackert sich durch perkussiv trockenes und fröhliches Durcheinander im Titel »Sugar Lee«. Jedes Arrangement schöpft aus dem Vollen des exzellenten Musikerpersonals und bleibt für sich einzigartig. Weich abgefedertes und wohlklingendes Miteinander (»Tryin' Times«) wirkt ebenso natürlich wie gebetartiger Gospel (»Thank You Master For My Soul«), der zum Gotteslob Höhenflüge in freie Jazzharmonien wagt.
Zum guten Schluss wieder Hathaways bis ins hohe Register geschmeidig schwebender Solo-Gesang, dessen kurzer Titel »A Dream« treffend für das gesamte Album steht.
Diese Speakers Corner Produktion wurde unter Verwendung von analogem Masterband und Mastering 100% rein analog gefertigt. Alle Lizenzen und GEMA-Beiträge wurden abgeführt.
Das Album ist eine skurrile Jazz/Hip-Hop-Fusion (Miles Davis' On The Corner meets J Dilla's Donuts) und enthält eine Reihe hochtalentierter Gesangsgäste wie Saba, Phoelix, Braxton Cook, Femdot und Malaya. Cisco Swank ist ein 21-jähriger Multi-Instrumentalist, Sänger und Produzent aus Brooklyn, NY, der sich schnell zu einer festen Größe in der R&B-, Jazz- und Hip-Hop-Szene seiner Stadt entwickelt hat. Cisco hat mit Künstlern wie Brasstracks, Maurice Brown, Kenneth Whalum, Malaya, Julius Rodriguez und CARRTOONS zusammengearbeitet. Luke Titus ist ein 24-jähriger Multi-Instrumentalist, Sänger und Produzent aus Chicago, der derzeit in LA lebt. Er ist der jüngste Musiker der Blue Man Group (Schlagzeug) und hat für Noname (Room 25), Ravyn Lenae, KAINA, SMINO, SABA und viele andere produziert. Das Magazin FADER hat Titus als einen "brillanten" Schlagzeuger und Produzenten tituliert.
Die letzten zwei Jahre seit seiner ersten Veröffentlichung
bei der Deutschen Grammophon waren turbulent für den
aus Berlin stammenden Klaviervirtuosen, Produzenten und
Sänger Dario Lessing : mit einem eklektischen Mix aus
wunderschönen Klavierstücken (DNA I), Kooperationen mit
anderen Produzenten (Robot Koch, Andrew Applepie, AK
und mehr) und alternativen Popprojekten (Better Days EP
mit Rezar uraufgeführt auf COMPLEX) wuchs seine
Online-Anhängerschaft von null auf fast eine Million
monatliche Hörer. Dario Lessing bereitet jetzt sein
Collab-gefülltes Album "Frequency" vor. Hier sind Gäste
bei jedem der elf Tracks zu hören. Kurzum - Lessing
steht für eine neue Generation von Selfmade-Künstlern
und Produzenten, die ohne musikalische oder
geographische Grenzen zusammenarbeiten. Seine
Fähigkeit, den Kern der Kreativität anderer Künstler zu
erfassen, führt zu einzigartig direkten und intuitiven
Aufnahmen mit einem spirituellen, oft mystischen
Charakter.
Neben Stimulus enthält Frequency die Stimmen von
James Chatburn (AUS), Graham Candy (NZ), Rezar
(AUT), SHAMS (GE) und Mario (GE). Jeder der 11 Songs
ist eine Geschichte von zwei Frequenzen, die
aufeinandertreffen, sich gegenseitig beeinflussen,
kollidieren und eine neue Welle erschaffen.
Die Wände. Das sind Carsten von Postel, Jann Petersen und Mathias Wolff. 2013 während des gemeinsamen Studiums an der Universität der Künste Berlin gegründet, veröffentlicht das Trio bereits im Oktober 2015 ihre erste gleichnamige EP, tourt zusammen mit Molde und spielt auf Festivals wie u.a. dem Jenseits von Millionen, c/o pop, Alinae Lumr und dem Incubate in den Niederlanden. Der Musikexpress kürt sie zu einem der besten Newcomer auf dem c/o pop Festival 2016. Im gleichen Jahr veröffentlichen sie eine gemeinsame Split-EP mit der Berliner Band Pigeon. Im Frühjahr 2019 erscheint endlich ihr Debütalbum "Im Flausch" bei Späti Palace. Es folgen ausgedehnte Touren und Festivalshows im In- und Ausland, während die Band parallel bereits an neuem Material arbeitet. Im Spätsommer 2021 geht es für die Band ins Studio Tutti nach Leipzig, um gemeinsam mit Alexander Günther (u.a. Mellie, Adrie, Molde, Go Lamborghini Go) ein neues Album zu produzieren und aufzunehmen.
Die Wände. Das sind Carsten von Postel, Jann Petersen und Mathias Wolff. 2013 während des gemeinsamen Studiums an der Universität der Künste Berlin gegründet, veröffentlicht das Trio bereits im Oktober 2015 ihre erste gleichnamige EP, tourt zusammen mit Molde und spielt auf Festivals wie u.a. dem Jenseits von Millionen, c/o pop, Alinae Lumr und dem Incubate in den Niederlanden. Der Musikexpress kürt sie zu einem der besten Newcomer auf dem c/o pop Festival 2016. Im gleichen Jahr veröffentlichen sie eine gemeinsame Split-EP mit der Berliner Band Pigeon. Im Frühjahr 2019 erscheint endlich ihr Debütalbum "Im Flausch" bei Späti Palace. Es folgen ausgedehnte Touren und Festivalshows im In- und Ausland, während die Band parallel bereits an neuem Material arbeitet. Im Spätsommer 2021 geht es für die Band ins Studio Tutti nach Leipzig, um gemeinsam mit Alexander Günther (u.a. Mellie, Adrie, Molde, Go Lamborghini Go) ein neues Album zu produzieren und aufzunehmen.
Die dunklen und dennoch betörenden Bilder, die DARKHER alias Jayn Maiven mit ihrem schwerelosen Gesang, Gitarren und Streichern akustisch malt, beschwören cineastisch schillernde Szenen herauf, in denen Schönheit in der Dunkelheit liegt oder es zugleich vielleicht genau andersherum ist. Mit ihrem zweiten Album "The Buried Storm" gelingt es der Musikerin, Komponistin, Texterin und Produzentin ihre geliebte alchemistische Musikformel noch zu verbessern, die sie auf DARKHERs Debütalbum "Realms" aus dem Jahr 2016 fest etablieren konnte. DARKHER wurden 2012 als Soloprojekt der nordenglischen Sängerin und Gitarristin Jayn Maiven ins Leben gerufen. Der düster-melancholische, aber auch massive Sound auf ihrer selbstbetitelten Debüt-EP "Darkher" (2013) sorgte in Kombination mit der markanten Stimme der schüchternen präraffaelitischen Schönheit vor allem in der Doom-Szene für Aufsehen und führte dazu, dass bereits die folgende EP "The Kingdom Field" (2014) via Prophecy Productions erschien. Sogar ohne ein fertiges Album in der Tasche wurden DARKHER zu renommierten Festivals wie dem Roadburn in Tilburg, Niederlande, und dem Prophecy Fest in der Höhle von Balve eingeladen. Im Jahr 2016 erschien das Debütalbum "Realms", das von Fans und Kritikern gleichermaßen gelobt wurde. Die Musikpresse verglich DARKHERs Musik mit einer Vielzahl von höchst individuellen Acts wie CHELSEA WOLFE, ESBEN AND THE WITCH, SÓLSTAFIR, LOREENA MCKENNITT und PORTISHEAD. Mit "The Buried Storm" geben DARKHER der Dunkelheit eine verführerische Gestalt, die vor den Augen des Betrachters verborgen am Rande des Bewusstseins lauert, um geduldig auf ihre Zeit zu warten und dann direkt das Herz zu ergreifen.
Die aus erfahrenen Musikern bestehende junge Band REXUL, stammt aus NRW/Deutschland und präsentiert uns hier nun ihr Debüt Album "Erebus... Virtuosus... Alpha...". Ein wahrer musikalischer Hassbrocken, satanisch, fies und brutal gibt es hier 13 Tracks (inkl. Intros/Outros) in die Gehörgänge geballert. Purer, klassisch amerikanisch geprägter, wuchtiger Death Metal für Fans von BRUTALITY, MORBID ANGEL oder DEICIDE. Definitiv ein Death Metal Highlight !!!
"Erebus... Virtuosus... Alpha..." wurde durch B. Oprea aufgenommen, gemixt und Gernhart Studio Troisdorf gemastert. Das Cover Artwork stammt von S. Milizia.
"Wer auf MORBID ANGEL, DEICIDE, MONSTROSITY oder auch NOCTURNUS steil geht und dabei seine Lauscher auf Anspruch und Qualität eingestellt hat, sollte hier zuschlagen" - Rock Hard Magazin
"Rexul vermengen auf ihrem sehr geilen und packenden Debüt "Erebus... Virtuosus... Alpha..." gekonnt verschiedene Merkmale des US-Death Metals der frühen 90er zu einem spannenden, feurigen und virtuosen Glutofen des Todes voller Killerriffs und Brutalität! Old Skull-Sickos müssen hier unbedingt reinhören!" - Hotel 666
"REXUL legen ihr erstes Album vor und huldigen dem Ami Death Metal der frühen 90er Jahre." - Twilight Magazin
"Die Burschen sind vom amerikanischen Death Metal beeinflusst und bieten sehr gute Kost für Fans von Morbid Angel, Deicide, Immolation und Brutality an." - Time For Metal
"...eine gelungene Mischung aus Melodie und eingängigem Todesblei, ohne dabei das Ziel aus den Augen zu verlieren- eine eingängige Scheibe zu präsentieren, die sich ohne Probleme schnell ins Hirn frisst." - Raben Report
"Rexul plays old-school death metal with a stronger link to genre veterans like Morbid Angel and Deceide. With this Floridian death metal inspiration in mind, Rexul combines harsh riffs, deep growls and an atmospheric vibe in a stunning way." Markus' Heavy Music Blog
"Recommended! Category: Kickass Death Metal" Voices From The Darkside
Das 3. Studioalbum „In The Meantime“ der Ausnahmekünstlerin Alessia Cara ist jetzt auch auf Vinyl erhältlich und beinhaltet 18 fulminante Tracks darunter die introspektiven Singles ”Best Days” und ”Sweet Dream”. Fans weltweit können sich wieder auf ein musikalisches und lyrisches Meisterwerk freuen!
Seit Alessia 2015 mit der Hymne ”Here” zum Star wurde, ist die Singer/Songwriterin mit ihrem Publikum gereift und hat die Höhen und Tiefen der Jugend und des jungen Erwachsenseins mit erstaunlicher
Klarheit eingefangen. Die Debütsingle der Grammy-Gewinnerin, ”Here”, erreichte Platz 5 der Billboard
Hot 100 und verkaufte sich drei Millionen Mal. Ihr mit Platin ausgezeichnetes Debütalbum „Know-ItAll“ lieferte mit „Scars to Your Beautiful” einen weiteren Hit, und mit ”Stay”, einer schwindelerregenden
Club-Kollaboration mit Zedd und einem unvergesslichen Beitrag zu Logics ”1-800-273-8255” fügte sie ihrer
Sammlung weitere Platin-Plaketten hinzu. Die aus Brampton, Ontario, stammende Top-Künstlerin kehrte
2018 mit ”The Pains of Growing” zurück, das einen Juno Award für das beste Album und den Songwriter
des Jahres gewann und Cara als eine der führenden Singer/Songwriterinnen ihrer Generation zementierte.
Sic transit gloria mundi! Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys, die Halbgötter des Italo-Schlagers, nehmen den Ariadnefaden beherzt in die Hände und ziehen als gemachte Vielzahl von Theseus aus der Mitte des Labyrinths. 2020 is over if you want it. Und schon bot 2021 der Gruppe ein neues Reich der Ideen. Man schöpfte tief aus den Quellen der Inspiration über das heilige Land Italien und schließlich gab es neue große Werke des Italo-Schlager-Pops. Denn auserzählt ist diese Erfolgsgeschichte zwischen Kunst, Konsum und Kritik noch lange nicht. Von Roberto zu Roy, von „Greatest Hits“ zu neuen Titeln, heißt das neue Album fast schon folgerichtig „Mille Grazie“. Denn zum 40-jährigen (gegründet wurde die Gruppe schließlich 1982)
Bandjubiläum im Jahr 2022 muss man nach so einer bewegten Zeit auch einmal ganz bescheiden hinter den Mythos treten. Sich selbstverständlich mit dem nötigen Augenzwinkern, bei der großen Mutter Musik, bei den Fans und schließlich auch bei sich selbst bedanken.
Wenn eine internationale Wochenzeitung einen Musiker als »weißen Papst der schwarzen Kunst« betitelt, klingt das verdächtig nach Altersmilde eines Bluesers in den besten Jahren, der die guten schon hinter sich hat. Von wegen! Bei Johnny Winter schlugen die Beurteilungen während seiner Tournee 2011 den Tonfall der frühen Jahre an, als das Blatt "Rolling Stone" den hageren Mississippi-Barden als »schielenden Albino mit langem, fließenden Haar« beschrieb, »der so ziemlich die flüssigste Gitarre spielt, die man jemals gehört hat«.
Ob gewollt oder nicht: man ließ Winter damit ein wenig an dem Rocker-Lorbeer schnuppern, der für den jungen Clapton und Jimi Hendrix reserviert war. Doch Winter lässt hören, dass er nur den Blues wollte, kratzbürstig, um Howlin' Wolfs oder Muddy Waters’ geigenden Höhlengroove zu beschwören, und doch fingerfertig genug an den Saiten, um mit verblüffend geschmeidigem Spiel Tongirlanden herbeizuzaubern, die haarscharf zwischen zwei Taktstriche passen.
Ziemlich cool bleibt Winter, wenn man persönliche Leidenskurven aus seiner Musik herauszulesen versucht: »Wenn ich Blues spiele, geht es mir gut«, diktierte er jüngst einem Journalisten ins Oktavheft. Dass dies auch vor über 40 Jahren schon so war, beweist das Debüt-Album auf beiden Seiten.
'You Belong There' ist Daniel Rossens ausgefeilte und eindringliche Betrachtung dessen, was nach dem rastlosen Enthusiasmus der Jugend kommt. Es ist eine fesselnde 10-Song-Wiedereinführung in eine Stimme, die sowohl völlig vertraut klingt, als auch durch den Akt des ungehinderten Ausdrucks und der neu gefundenen Selbstsouveränität völlig neu belebt wird. Fast zwei Jahrzehnte lang war Rossen entscheidender Bestandteil von Grizzly Bear, deren gemeinsame Harmonien und verschachtelte Texturen die Musik der frühen 1980er neu interpretierten. Er ist auch Gründungsmitglied der gefeierten Folk-Electronica-Band Department of Eagles. Vor vielen Jahren verliess Rossen die Enge Brooklyns, zog zunächst ins New Yorker Hinterland und dann nach Santa Fé, wo er in seinem Haus in der Wüste langsam die Welt von 'You Belong There' aufbaute. Rossen besorgte sich Kontrabass, Cello und Holzblasinstrumente und spielte fast alle Songs selbst ein, wobei Chris Bear von Grizzly Bear als Gast auf 'Tangle' mitwirkte.
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Als Jóhann Jóhannsson im Winter 2018 überraschend in Berlin starb, endete auch ein hochinteressantes Zusammenspiel der Künste. Jóhann Jóhannsson hatte es gewagt, hatte Musik und Literatur, Musik und Theater, Musik und Film in seinen Kompositionen miteinander kommunizieren lassen, sehr innovativ, oft melancholisch, immer tiefgründig, klassische und elektronische Elemente verschmelzend.
Den Philanthropen und Kunstsammler Richard Thomas interessierten genau solche Grenzgänge. Er stellte sich vor, dass ein Werk entsteht, bei dem die bildende Kunst und die Musik in einen Dialog treten, sich
jedoch nicht gegenseitig übermalen, einander in Produktion und Interpretation nicht nachlaufen, sondern eins werden. Und er hatte einen Künstler vor Augen, den Berliner Maler Thilo Heinzmann, der seinerseits sofort an Jóhann Jóhannsson dachte.
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Die junge Britin Hannah Peel ist eine hochtalentierte und erstaunlich vielseitige bildende Künstlerin und Emmy-nominierte Komponistin elektronischer Musik, moderner symphonischer Musik sowie von Film- und TV-Musik. „The Unfolding“ ist ihre außergewöhnliche Zusammenarbeit mit dem Paraorchestra, einem in Bristol ansässigen Orchester professioneller behinderter und nicht behinderter Musiker, die über einen Zeitraum von drei Jahren entstand.
Das Ergebnis ist eine stimmungsvolle, zukunftsweisende Mischung analoger und digitaler Klänge, die einen über die Grenzen von elektronischer Musik, Jazz und Klassik hinweg tragen.
In seiner mehr als drei Jahrzehnte umspannenden Karriere hat sich der Komponist und Multiinstrumentalist Arjen Lucassen weltweit als treibende Kraft des Progressive Rock etabliert. Der vielseitig begabte Niederländer ist vor allem für sein Rockopernprojekt Ayreon bekannt, widmet sich aber auch regelmäßig musikalischen Nebenprojekten, die alle verschiedenen Aspekte seiner musikalischen Persönlichkeit erforschen.Lucassen ist bestrebt, bei Star One eine gleichbleibende Sängerbesetzung beizubehalten. Für 'Victims of the Modern Age' hat er die hochkarätige Besetzung der Leadsänger des ersten Albums 'Space Metal' (2002) wieder zusammengeführt: Russell Allen (Symphony X), Damian Wilson (Headspace, Threshold), Floor Jansen (ReVamp, ex-After Forever), und Dan Swanö (Nightingale, Second Sky, ex-Edge Of Sanity). Die unterschiedlichen Gesangsstile dieser großartigen Vokalisten, die von hochfliegenden Power-Vocals über eindringlich-melodische Passagen bis hin zu brutalem Growl reichen, verleihen jedem Song eine atemberaubende Vielfalt an stimmlichen Texturen.Was die Instrumente betrifft, so spielte der Holländer die Rhythmusgitarren, die Hammondorgel, das Mellotron, die Solina-Streicher und die analogen Synthesizer selbst ein und lud Schlagzeuger Ed Warby (Ayreon, Hail of Bullets, Gorefest) und Bassist Peter Vink ein, die kraftvollen Rhythmusspuren zu liefern. Außerdem holte er sich die einschüchternden Solokünste des ehemaligen After Forever-Keyboarders Joost van den Broek und des Gitarristen Gary Wehrkamp (Shadow Gallery), die beide charakteristisch glühende Soli beisteuerten. Zusätzlich zu dieser formidablen Besetzung rekrutierte Lucassen drei weitere Sänger - Mike Andersson (Cloudscape, Full Force, Silent Memorial), Rodney Blaze und den ehemaligen Black Sabbath-Frontmann Tony Martin - für einige Bonustracks des Albums.Zum ersten Mal ist 'Victims of the Modern Age' auf Vinyl als Gatefold 2LP+2CD & LP-Booklet erhältlich, sowie als Ltd. 2CD Digipak und Digitales Album (2CD).
„Zwischen dem, was man sich vornimmt / und dem, was daraus wird / steht viel zu oft ein Leben / das sich dafür nicht interessiert.“ (EMMA6)
Wie kann es weitergehen mit dem Musikmachen, wenn man sein Leben nicht im Dispo oder in tausendfach getaggten Stockbetten des Konzert-Venues sieht? Wie kann man seine Leidenschaft bewahren, auch wenn sich nicht mehr alles um Wochenend-Ausfahrten, Merch und Cola-Rum dreht? Was für Lieder will man schreiben, die anderen aber vor allem einem selbst immer noch aus dem Herzen sprechen? Und natürlich: Wohin im täglichen Leben mit all dem Rock’n’Roll?
Mit ihrem vierten Album, mit „Alles Teil des Plans“ hat das Trio aus der Nähe von Köln Inventur betrieben – und bietet auch für die Hörer*innen den Soundtrack zu einer intensiven Auseinandersetzung mit sich selbst auf. Sehnsuchtsvoller Indie-Pop und Katharsis. Doppelten Boden gibt’s woanders, hier geht’s um alles, Leute.
„Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert“, das war einst die Catchphrase des „A-Teams“, einem ziemlich unsubtilen Ensemble.
EMMA6 sind dagegen eher das A-Team des Zweifelns, sind Honig auf die Wunden, sind Chronisten eines fragilen Erlebnisparks der 1000 Möglichkeiten – und „Alles Teil des Plans“ rettet einem mehr als nur ein bisschen das Leben.
Danke dafür!
Liebe, was sonst?
Warum sich immer entscheiden, wenn man beides kann. Sich in die Wolken träumen und dabei mit den Beinen fest am harten Betonboden stehen, bedrückend-raue Musik machen, die das Leben dennoch feiert und liebkost. Love A.M. denken groß und klingen groß. Packen düstere Synthie-Sounds und E-Drums mit schneidenden Post-Punk-Gitarrenriffs zusammen, wickeln das ganze dick in Dream-Pop-Zuckerwatte ein. Haben keine Scheu vor eingängigen Melodien, aber wissen auch, dass Ohrwürmer allein nicht genug sind.
Eine großartig zusammengestellte 5-CD-Box und LP zum Jubiläum von Frankreichs vielseitigsten PopMusiker aller Zeiten!
Am 25. Februar dieses Jahres wäre Michel Legrand 90 Jahre alt geworden. Er war Filmkomponist,
Jazzmusiker und brillanter Dirigent, Pianist und Sänger. Musikalisch überwand er Grenzen und hinterließ als dreimaliger Oscar-Preisträger unzählige berühmte Melodien die auch heute noch bekannt sind (wie
z.B. ”The Windmills Of Your Mind”)
Gazing at the stars is looking at the past. The galaxies send you messages from thousands of light years away. That overwhelming feeling is present on Free Andromeda by Timothy J. Fairplay. An album grounded on earth while floating through eternity with a loose connection to the Milky way.
This nine-track record is, as always with T J. F. a delicately balanced mix between dark and light, analogue and digital, vast space and tight basements. With an impressing collection of premium synthesisers and drum machines, TJF showcases some of the most exquisite electronically generated soundscapes heard on this side of 1984. His sound on Free Andromeda can be described as leftfield inspired by various John Carpenter- and Italian horror movie soundtracks together with some West German Kosmische Musik.
Thimothy J. Fairplay, somewhat of a veteran on the label, makes deep and warm electronic music celebrating underground sounds from the last five decades. This album is no exception. For all you introverts dreaming of a life in the starshine – here’s Free Andromeda!
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Gerald Clayton gehört zu den wichtigsten Modern-Jazz-Pianisten unserer Zeit. Auf seinem zweiten BlueNote-Album will sich der sechsfach Grammy-nominierte Musiker mit den Auswirkungen der abstrakten Kraft der Zeit auseinandersetzen.
Bei der spannenden Umsetzung in mal lyrische, mal swingende, mal treibende Jazz-Klänge unterstützen ihn niemand Geringeres als sein berühmter Mentor Charles Lloyd am Saxophon, sein Vater John Clayton am Bass, Justin Brown am Schlagzeug und erstmals MARO als Vokalist.
Zu hören sind Originale, Stücke des katalanischen Komponisten Federico Mompou und von Geralds Onkel Jeff Clayton sowie zwei atemberaubende Solo-Klavierversionen des Standards „My Ideal“
re-release "Deutsche Wertarbeit" ist das einzige Soloalbum der Düsseldorfer Keyboarderin und Komponistin Dorothea Raukes und ein lang vergessenes Juwel deutscher elektronischer Musik. Raukes, Mitglied der Rockband Streetmark, versammelte darauf sechs Synthesizer-Kleinode - mal hypnotisch, mal hymnisch, mal kosmisch. Erschienen 1981 auf Sky Records führt das Album mit seinem markigen Titel in die Irre. Statt teutonischer Stampfmusik ertönen sechs wunderschöne Synthesizer-Kleinode, welche die sogenannte Düsseldorfer Schule (Kraftwerk etc.), die Berliner Schule (Tangerine Dream etc.) sowie Anleihen an die Musik von Jean Michel Jarre kunstvoll mit Klängen der beginnenden 80er-Jahre vereinen. Manchmal hypnotisch, manchmal zuckersüß-melancholisch, manchmal treibend, manchmal kosmisch. Auch das kalt anmutende Artwork will irgendwie nicht so recht passen zu der warmen, einfühlsamen Musik, die ein wenig an die von Raukes' Streetmark-Bandkollegen Wolfgang Riechmann erinnert, etwa auf dessen Soloalbum "Wunderbar".
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Die Debüt-EP des jungen Quintetts Priestgate auf Lucky Number wurde von Nick Hodgson (Alfie Templeman) produziert und Caesar Edmunds (Foals, The Killers, PJ Harvey) abgemischt. Die Band entstand als Kampfansage an die Rastlosigkeit und Eintönigkeit des Landlebens und war eine Reaktion auf die spärliche lokale Musikszene um sie herum, die es ihnen ermöglichte, ihren eigenen, einzigartigen Sound ohne zusätzlichen Druck der Konformität zu entwickeln. Priestgate kombinieren helle Gitarren-Pop-Hooks mit dunklen Texten und erschaffen so ihre eigene angstgeladene Mischung aus Hypnose und Euphorie, die zu Vergleichen mit The Cure und The Maccabees führt.
'Priestgate: gothic dream pop to crush small-town boredom.' - NME Radar 2022
'Already sounds like a future indie classic in waiting, quite honestly, and might be one of the best singles by a new band this year.' - DORK
'The five-piece open in shimmering guitar pop landscapes, before 'Bedtime Story' is transformed into something rather more surreal, barbed, and creative.' - CLASH
Aufgewachsen zwischen Wales und den Vororten von Western Australia, wo sie aktuell zu Hause ist, begann die Sangeskarriere von Stella Donnelly damit, dass sie in ihrer australischen Schulband Songs von Green Day zum Besten gab, sich dann aber Richtung Jazz und zeitgenössischer Musik orientierte, als sie an der West Australian Academy Of Performing Arts studierte. Auf ihrer klar im Singer/Songwriter Indie Folk Genre angesiedelten Debüt-EP ,Thrush Metal" präsentiert Donnelly brutal ehrliche und geistreiche Beobachtungen ihrer Mitmenschen, die hier als wunderschöne Gedichte mit ausgefeilten Pointen daherkommen. Donnelly liefert einen Einblick in die Welt, in der wir leben und wie es ist, als Frau des 21. Jahrhunderts zwischen Trump, Tinder und der dritten Feminismus-Welle zu existieren.
Prins Thomas veröffentlicht seine Alben 8 und 9 in zwei Stufen, jeweils als LP sowie am Ende gemeinsam auf einer CD. Er beendet damit eine Phase, in der er hauptsächlich Mixe und Remixe für andere Musiker erstellte, während er seine eigene Produktionsarbeit hinten anstellte. Davon befreit, bestreitet er seinen neuen Doppelschlag fast in Eigenregie, einzige Ausnahmen sind die fähigen Hände von Bugge Wesseltoft ('8') und John Carroll Kirby ('8' und '9').
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Remastered Reissue des Debütalbums 'Mind Games' des schwedischen Jazzdrummers Sjunne Ferger, das 1984 ein eigenes Hinterland der elektronisch-progressiven Musikszene Skandinaviens besiedelte, indem es Jazz-Fusion-Wurzeln und ungewollt balearische Anleihen in einem New-Wave-Kontext zu einem einzigartig klingenden Werk fliessen liess, das vielfältig und kreativ zwischen Meditation und Ekstase meandriert. Fergers persönliche Vision einer 'Polymood Music'.
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“hi leaves” is the new full-length record from soft tissue, the duo of Glasgow-based artists Feronia Wennborg and Simon Weins. Following their self-titled debut for Penultimate Press in 2019, this collection examines microsound by way of extended amplification technique, bone conduction, domestic recordings, and digital feedback. Tracks like “plant pot” and “kettle” appear to disclose their source material, presenting wonderfully tactile environments of highly articulate sound. Wennborg and Weins prove themselves to be masterful arrangers of discrete, organic material, weaving together knotty and immersive compositions from these sharp, prickly sounds. Ultimately, soft tissue inhabits an intoxicating soundworld somewhere in between the patient abstractions of composerly EAI music, the haptic indulgences of ASMR, and the diffuse digital pastorals of the 90’s a-musik/Cologne scene.
"Die Encore-Trilogie wird zum Album erhoben- und das mit Recht!" (Groove)
"Perfektes Release für goldene Herbsttage." (Groove)
"Angenehm facettenreich" (Rolling Stone)
"Buchstäblich Audio-Balsam" (Audio)
"Wunderwerk" (Flair)
Zur Feier des fünften Piano Days erscheint Nils Frahms All Encores Serie als 3-LP Set. Lag der Fokus von Encores 1 vor allem auf akustischen Klangwelten - Soloklavier und Harmonium standen hier im Mittelpunkt -, woraufhin Frahm für Encores 2 verstärkt auf Ambient-Texturen setzte, konzentriert er sich mit Encores 3 in erster Linie auf die rhythmischen und elektronischen Aspekte seiner Musik. "Die Idee zu All Encores hatten wir genau genommen schon vor All Melody: Nämlich drei Veröffentlichungen zu machen, von denen jede ihren eigenen musikalischen Stil hat und ihr eigenes Thema. Wir hatten daher zunächst sogar an ein Triple-Album gedacht. Doch dann wurde All Melody immer größer und verdrängte diese ersten Konzeptideen", kommentiert Frahm die Entstehung. "Ich denke, die Idee von All Encores ist gewissermaßen mit klanglichen Inseln zu vergleichen, die All Melody einrahmen."
When we first heard from recent Kompakt signing Emma Kollmorgen, with 2021’s “You Are The”, she was hymning the complexity of romance: “Love is scary as fuck!”, she said. On her debut EP, “1243”, she’s built on that intensity and offered up a five-track suite of night-vision electronic pop, bristling with a stealthy sensuality. It’s a cinematic collection, building from the brooding “Escape”, through the drifting, tactile pulses of “Taciturn”, the gritty, bustling noises that run underneath the smoke-signal torch-song of “All The Wild Animals”, and the closing, tear-stained melancholy of “Home”. “You Are The” reappears here as well, settling in perfectly amongst new friends.
It’s a completely assured first EP from an artist who’s been slowly and steadily building her own sonic world. From her early days, when she busied herself by learning guitar and joining bands, Kollmorgen always had a vision of doing something “more independent”, to allow her to find her own sound and write her own songs. A brief creative alliance with the Berlin DJ duo Dole & Kom led to some recordings and live performances. All the while, Kollmorgen was carefully shaping her production and sound designing skills with Ableton Live, and exploring distinctive musical terrain in collaboration with co-producer and multi-instrumentalist Paul Seidel (The Ocean Collective, Fern, Nightmarer). She joined the Kompakt family after a recommendation by Patrice Baumel, who also remixed her debut single with typical flair.
On “1243”, though, Kollmorgen fully inhabits her songs, gifting each of them with a sweet, subtle sway, her vocal and lyrical openheartedness balancing the bluer hues of her production. Each song is confident and poised, Kollmorgen relying on cross-thatched patterns of texture as a web to support her melodies: “I like patterns,” she says, “they give me something to hold onto, something stable in an unstable world.” The songs feel as though they’re grappling with moments of revelation and experience in Kollmorgen’s world, which makes sense, given her approach to music: “I never had a diary,” she reflects, “so writing songs is my way of expressing and dealing with life.” On 1243, you’ll catch some glimpses of life lived, made sonorous through songs beautifully sung.
Als wir das erste Mal von Emma Kollmorgen hörten, nachdem sie sich KOMPAKT angeschlossen hatte, besang sie mit "You Are The" (2021) die Komplexität von Romantik: "Liebe ist verdammt beängstigend!". Auf ihrer Debüt-EP "1243" baut sie auf dieser Intensität auf und präsentiert uns eine fünf Tracks umfassende Suite von elektronischem Pop mit ausgeprägtem Nachtsicht-Faktor, die vor verborgener Sinnlichkeit nur so strotzt. Ein geradezu cineastischer Spannungsbogen, der sich vom grüblerischen "Escape" über die treibenden, taktilen Impulse von "Taciturn", die düsteren, umtriebigen Geräusche, die den Rauchzeichen sendenden torch song "All The Wild Animals" untermalen, und die abschließende, tränenreiche Melancholie von "Home" aufbaut. Auch "You Are The" taucht hier wieder auf und fügt sich perfekt in die neue Gesellschaft ein.
Eine überzeugende erste EP von einer Künstlerin, die sich langsam und stetig ihre eigene Klangwelt aufgebaut hat. Seit ihren Anfängen, als sie Gitarre lernte und in Bands spielte, hatte Kollmorgen immer die Vision, etwas "Unabhängiges" zu machen, um ihren eigenen Sound zu finden und ihre eigenen Songs zu schreiben. Eine kurze kreative Allianz mit dem Berliner DJ-Duo Dole & Kom führte zu einigen Aufnahmen und Live-Auftritten. Währenddessen feilte Kollmorgen an ihren Produktions- und Sounddesign-Skills und erkundete gemeinsam mit dem Co-Produzenten und Multi-Instrumentalisten Paul Seidel (The Ocean Collective, Fern, Nightmarer) ihr eigenes musikalisches Terrain. Zur KOMPAKT Label-Familie kam sie auf Empfehlung von Patrice Baumel, der auch ihre Debütsingle remixte.
Auf "1243" lebt Kollmorgen ihre Songs voll und ganz aus und verleiht jedem von ihnen einen süßen, subtilen Twist, der ihre stimmliche und textliche Offenheit mit den melancholischen Tönen der Musik in Balance hält. Voller Selbstbewusstsein und Ausgeglichenheit verlässt sie sich auf durcheinander laufende Texturen und Pattern, die ihre Melodik unterstützen: "Ich mag Pattern", sagt sie, "sie geben mir etwas, woran ich mich festhalten kann, etwas Stabiles in einer instabilen Welt."
Die Songs fühlen sich an, als würden sie sich mit realen Momenten der Offenbarung und mit Erfahrungen aus Kollmorgens Lebenswelt auseinandersetzen, was angesichts ihrer Herangehensweise an Musik durchaus Sinn ergibt: "Ich hatte nie ein Tagebuch", erzählt sie, "also ist das Schreiben von Songs meine Art, mich auszudrücken und mit dem Leben umzugehen." Auf "1243" gibt sie uns einige Einblicke in dieses gelebte Leben, das durch wunderschön gesungene Lieder zum Klingen gebracht wird.
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Raw Poetic produzierte sein neues Album 'Laminated Skies' mit seinem Buddy und häufigen Kollaborateur Damu The Fudgemunk und Gastmusikern wie Pat 'P' Fritz (git) und Luke Stewart (bass). Musikalisch schöpft das mehrdimensionale Werk aus den Genres, die Hip-Hop ausmachen, und Einflüssen aus allen Facetten des Spiritual Jazz. 'Laminated Skies' ist Raw Poetics sechstes Soloalbum und das erste offizielle auf einem Label. Qualität ist ein stetiges Synonym des Künstlers, der auf einen reichhaltigen Lebenslauf mit den Eltern in der Black Panther-Bewegung, mit seinem Onkel Jazzlegende Archie Shepp, als Lead-MC des Duos Panacea (Rawkus) und mit Kollabos mit K-Def, Blu und Kev Brown zurückschauen kann. Das gemeinsam mit Damu produzierte 'Ocean Bridges' (2020) mit dem Saxophonisten Archie Shepp wird als eines der besten Alben des Jahres gefeiert.
Die deutsche Dark Metal-Instanz AGATHODAIMON feiert nach vielen Jahren der Stille ihr Comeback
mit dem lang ersehnten, siebten Studioalbum The Seven, das am 18. März 2022 über Napalm Records
erscheint. Nach der Wiedervereinigung 2020 arbeiteten die Musiker im Stillen an ihrem Comeback. Nun ist
es endlich an der Zeit, die Dinge dort fortzusetzen, wo sie aufgehört hatten und den Schleier der Dunkelheit
erneut über die Welt zu werfen. AGATHODAIMON öffnen die Tore zu extremen Klangwelten, die zwischen schneidendem Dark Metal und heroischem Symphonic Black Metal wechseln, ganz im Stil von Bands
wie Cradle of Filth oder Carach Angren, jedoch mit eigenem Stil, großem Facettenreichtum und breitem
Klangspektrum.
AGATHODAIMONs siebter Streich folgt der Linie und dem Old-School-Geist des Vorgängers In Darkness (2013), lässt sich aber aufgrund seiner hohen Diversität nicht in eine Schublade stecken, sondern
beschwört eine düstere Atmosphäre herauf, die von scharfen Growls, epischem Klargesang sowie einer
packenden Soundwall ihres außergewöhnlichen Klanguniversums getragen wird. Thematisch dreht sich auf
dem neuen Album alles um die bedeutsame und symbolträchtige Zahl Sieben. Das Konzept befasst sich
auf insgesamt zehn Tracks mit den sieben Todsünden - Hochmut, Habgier, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid
und Trägheit - die allesamt religiöse Themen behandeln und die im Kontrast zum Menschen und seiner
ursprünglichen Natur stehen.
wieder auf Lager Die Hamburger Band Faust gehört zu den großen Namen, die der Krautrock der 1970er-Jahre hervorgebracht hat. Als Jean-Hervé Péron und Zappi Diermaier 1971 ihr Debütalbum vorlegten, wollte das in Deutschland niemand hören, im Ausland jedoch verkauften sich "The Faust Tapes" über 100.000-mal. "There is no group more mythical than Faust", schwärmte der englische Musiker und Krautrock-Kenner Julian Cope Jahrzehnte später. Mit "Just Us" setzen Faust ihren musikalischen Weg fort. Während Diermaier seinem Handwerk - Schlagzeug und Perkussion - treu bleibt, integriert Peron allerhand unübliche Klangquellen in sein Bassspiel, verschiedene Streichinstrumente, Klavier und sogar eine Nähmaschine als Metronom. Tracks wie "Nur nous" und "Ich bin ein Pavian" zeigen, dass Faust nichts von ihrer Vorliebe für Avantgarde und Dadaismus verloren haben. Ausflüge ins folkloristische Gefilde ("Cavaqui-ho", "Gammes") runden das wahrhaft faustische Überraschungspaket ab.