Knock Off präsentieren ihr siebtes Album "Pain Or Madness" _ ein Album, das nicht nur für die Band selbst in diesen Zeiten wichtig ist. Die Welt ist völlig verrückt und es scheint, als habe die Menschheit vergessen, wie man Konflikte löst, miteinander spricht und den Kreislauf der Selbstzerstörung stoppt. Und wenn die Schläge im persönlichen Umfeld näherkommen und das Schicksal zuschlägt, kann man schnell den Boden unter den Füßen verlieren. Wut, Hass, Aggression zusammen mit Depression, Lustlosigkeit, oder halt "Pain or Madness". Auf dieser Grundlage entstand Knock Offs siebtes Album. Punkrock war schon immer am stärksten, wenn die Zeiten düster sind, und dieses Album ist einfach eine musikalische Therapie und Offensive gegen alles was Dich zerstört. Knock Off spielen immer noch klassischen UK Oi! und Punkrock und haben ihren eigenen Stil über die Jahre perfektioniert, sorgen dabei aber stets aufs Neue für Überraschungen. Mit jeder verdammten Note spürt man, dass die Songs direkt aus dem Herzen kommen! Ein Schlag ins Gesicht, ohne Rücksicht auf Empfindlichkeiten, in Songs wie "Go Fuck yourself". Dieses Gefühl, wenn Hilflosigkeit in "Violence" umzuschlagen droht. Kein Diskutieren oder Erklären über Punk, denn "My Punk!" (is whatever I choose). Wenn die Jungs auf die '70s football youth' oder 'Good Times' zurückblicken, sind keine weiteren Erklärungen nötig, das ist und war deren Leben, hier gibt es nicht zu romantisieren. Selbst heutzutage kann man noch seinen Ärger rauslassen, und Knock Off tun das perfekt mit Songs wie "Anger is an energy" oder der dreckigen kleinen Selbstironie-Hymne "Middle age rage". "Pain or Madness" enthält ein Dutzend neuer Songs: Energiegeladene Punkrock-Hymnen mit großartigen sing-along Refrains und aggressiven Shoutings. Solch ein Album nach sieben Platten rauszubringen, ist ein auf keinen Fall zu verpassendes Statement! Zwei unterschiedlich mehrfarbige Vinyl-LP-Versionen erhältlich
"Ich möchte lieben und geliebt werden, aber ich will mich auch frei fühlen. Die Spannung zwischen diesen beiden Dingen ist die zentrale Frage meines Lebens", sagt Julia Jacklin - und genau diese Ambivalenz durchzieht ihr viertes Album The Gem. Nach ihrem Umzug nach Melbourne 2017 fand Jacklin in einer kleinen Bar namens The Gem einen Ort der Selbstfindung - ein Sinnbild, das dem neuen Album seinen Namen gibt. Acht Jahre später, nach den hochgelobten Erfolgen ihrer ersten drei Platten - Don"t Let the Kids Win (2016), Crushing (2019) und PRE PLEASURE (2022) - schlägt sie ein neues Kapitel auf: Erstmals veröffentlicht sie bei dem renommierten, stilprägenden Label 4AD, das seit Jahrzehnten für künstlerische Vision und ikonische Indie-Veröffentlichungen steht. Ohne äußeren Druck und frei von Erwartungen schuf Jacklin in Melbourne ihr bislang persönlichstes Werk. The Gem entstand im engen Kreis vertrauter Musiker:innen und entwickelte sich über Monate hinweg - ein intensiver Prozess, geprägt von Selbstreflexion, Zweifel und dem Mut, eigene Entscheidungen kompromisslos zu vertreten. Songs wie "Brand New" oder "Real Life" wurden dabei grundlegend neu gestaltet, bis sie sich ehrlich und richtig anfühlten. Der eröffnende Track "Brand New" setzt ein elektrisches Statement zwischen Aufbruch und Selbsttäuschung, während Stücke wie "God Sometimes" oder "The Hardest Thing" von Selbstbestimmung, Verlust und innerem Wachstum erzählen. Klanglich erweitert Jacklin ihre bisherigen Indie- und Folk-Ansätze um kraftvollere, teils nahezu hymnische Momente. Auch die besondere Aufnahmeumgebung - ein Studio über einer lebhaften Kneipe - prägt den Sound: roh, direkt und atmosphärisch dicht. Mit The Gem gelingt Julia Jacklin eine eindringliche Rückkehr zu sich selbst. Zugleich knüpft sie an die Stärke ihrer bisherigen Alben an und entwickelt ihren Sound konsequent weiter - ein weiterer Beweis dafür, warum sie zu den prägendsten Stimmen des modernen Indies zählt.
"Ich möchte lieben und geliebt werden, aber ich will mich auch frei fühlen. Die Spannung zwischen diesen beiden Dingen ist die zentrale Frage meines Lebens", sagt Julia Jacklin - und genau diese Ambivalenz durchzieht ihr viertes Album The Gem. Nach ihrem Umzug nach Melbourne 2017 fand Jacklin in einer kleinen Bar namens The Gem einen Ort der Selbstfindung - ein Sinnbild, das dem neuen Album seinen Namen gibt. Acht Jahre später, nach den hochgelobten Erfolgen ihrer ersten drei Platten - Don"t Let the Kids Win (2016), Crushing (2019) und PRE PLEASURE (2022) - schlägt sie ein neues Kapitel auf: Erstmals veröffentlicht sie bei dem renommierten, stilprägenden Label 4AD, das seit Jahrzehnten für künstlerische Vision und ikonische Indie-Veröffentlichungen steht. Ohne äußeren Druck und frei von Erwartungen schuf Jacklin in Melbourne ihr bislang persönlichstes Werk. The Gem entstand im engen Kreis vertrauter Musiker:innen und entwickelte sich über Monate hinweg - ein intensiver Prozess, geprägt von Selbstreflexion, Zweifel und dem Mut, eigene Entscheidungen kompromisslos zu vertreten. Songs wie "Brand New" oder "Real Life" wurden dabei grundlegend neu gestaltet, bis sie sich ehrlich und richtig anfühlten. Der eröffnende Track "Brand New" setzt ein elektrisches Statement zwischen Aufbruch und Selbsttäuschung, während Stücke wie "God Sometimes" oder "The Hardest Thing" von Selbstbestimmung, Verlust und innerem Wachstum erzählen. Klanglich erweitert Jacklin ihre bisherigen Indie- und Folk-Ansätze um kraftvollere, teils nahezu hymnische Momente. Auch die besondere Aufnahmeumgebung - ein Studio über einer lebhaften Kneipe - prägt den Sound: roh, direkt und atmosphärisch dicht. Mit The Gem gelingt Julia Jacklin eine eindringliche Rückkehr zu sich selbst. Zugleich knüpft sie an die Stärke ihrer bisherigen Alben an und entwickelt ihren Sound konsequent weiter - ein weiterer Beweis dafür, warum sie zu den prägendsten Stimmen des modernen Indies zählt.
The mastering was done from the master tapes from the studio recording of the album. The cover is a reproduction of the original. The LP includes a printed sleeve. The cover includes a Glossy finish in order to respect the original edition as much as possible.
Released in 1981, "Sibou Odja" is Orchestra Baobab's second studio album produced at the Golden Baobab in Dakar by the young producer Ibrahima Sylla. After their masterpiece "Mouhamadou Bamba" recorded the same year, "Sibou Odja" would once again mark the history of Senegalese music by propelling the group's success into a new musical decade. Under the direction of the hard-hitting saxophonist Issa Sissokho and the irremovable guitarist Barthélémy Attiso, it is notably the young singer future icon of Senegalese salsa Médoune Diallo who will deliver one of his masterpieces with the irresistible "Autorail", song locomotive which celebrates the opening of the railway line connecting Dakar to Niamey. The Baobab symbolizing both rooting in traditional Senegalese values and the tree's ability to reach new heights, the group's sound is a perfect syncretism of Senegalese and Afro-Cuban imaginaries in which the montunos of electric guitars and the Vocal improvisations in the Wolof language subtly blend with the rhythms of Cuban sound and other boleros.
Das neue EUROTEURO Album "Magic" stellt eine musikalische Neuorientierung dar, bewegt sich zwischen New Wave, Art Pop und Neuer Deutscher Welle. Ein Sound, der sich nicht festlegen will aber trotzdem seine klare Form nicht verliert. Das Wiener Projekt um Peter T. präsentiert sich von der düsteren Seite. Die Texte sind teils in Deutsch, teils auf Englisch gehalten, Englisch erlaubt abstrakter zu bleiben, weil es nicht Muttersprache ist und dadurch etwas Fantastischeres behält. Deutsch hingegen eignet sich im Euroteuro Kosmos besser für klare Aussagen, direkte Botschaften, Slogans der Subversion. Nach ihren bisherigen "Volume"-Veröffentlichungen, die eher als Singles-Collections fungierten, steht "Magic" als das erste geschlossene Album da. Entstanden in einem gemeinsamen Prozess, an dem Musiker*innen wie Alexander Kranabetter, Topsy Turvy, Katarina Maria Trenk, Soap&Skin, Farce, Voodoo Jürgens und Elisa Mory beteiligt sind. Magic ist ein Nachtalbum. Es führt an einen inneren Ort, der sich im Laufe der Songs verändert. Am Anfang steht ein eher karger Raum, ein Ich, das sich umsieht und eine Bestandsaufnahme macht. Mit der Zeit wandelt sich dieser Raum, wird dichter, vielschichtiger. Der Hedonismus ist Draußen. Die Verweigerung von Selbstoptimierung auch. Euroteuro wird 10 und im Zentrum steht die Frage warum wir sterben müssen und was dann sein wird. Der Blick ist nach innen gerichtet. Euroteuro ist unterwegs zwischen Orientierungslosigkeit und Euphorie, durch eine Nacht, die nicht endet. "Magic" der Soundtrack dieser nächtlichen Odyssee ist schön und unheimlich zugleich. Das Albumartwork folgt dem, ist psychedelisch, zugleich schön und bedrohlich, trägt Trauer in sich und verweist auf den Kreislauf von Werden und Vergehen. Das Ölbild existierte bereits, die Künstlerin Ramsko brachte es ins Studio, wo es sofort mit der Musik resonierte. 180g schweres, klassisch schwarzes Vinyl oder CD im 6seitigen Digisleeve erhältlich
Die in London lebende schwedische Künstlerin Josefin Öhrn (Ex-Mitglied der Grammy-nominierten Band Josefin Öhrn & The Liberation) veröffentlicht mit "Cherry" ihr Solodebütalbum, das sie mit den Gastsängern Bobby Gillespie (Primal Scream) & Anton Newcombe (The Brian Jonestown Massacre) sowie Andy Bell (Ride) an der Gitarre aufnahm. "Cherry" ist Josefins bislang persönlichstes und eigenständigstes Album. Es widmet sich Themen wie Neuanfang, Begehren, Liebe und Trauer und reiht sich so in eine neue musikalische Strömung ein – ähnlich Robyn ("Sexistential") und Lykke Li ("The Afterparty") -, in der weibliche Erfahrungen offen und ohne Scham in farbenfroher Aufrichtigkeit geschildert werden. Solche Alben zeugen von einer faszinierenden Phase roher, intensiver und tiefgreifend transformativer Selbstverwirklichung. Obwohl "Cherry" musikalisch an den hypnotischen Psychedelic-Rock ihrer Ex-Band erinnert, sind die Arrangements, Strukturen und der Mix weniger avantgardistisch und orientieren sich eher an der entspannten Atmosphäre von Künstlern wie Kurt Vile, Lana Del Rey oder Natalie Bergman. Klare Melodiebögen und Josefins Stimme – intim, magnetisch und unerschütterlich – stehen im Vordergrund und verleihen dem Album seine eindringlich-emotionale Unmittelbarkeit. Josefin bat persönlich Kalle Jerneholm Gustavsson (Soundtrack Of Our Lives), mit dem sie bereits früher zusammenarbeitete, das Album zu produzieren.
Starcleaner Reunion ist eine schnell aufstrebende neue Band aus alten Freunden, die in NYC leben. Sängerin Jo Roman, die Gitarristen Pat Drummond und Neil Torman sowie Bassist Adam Kenter machen schon seit ihrer gemeinsamen Highschool-Zeit in New Jersey in verschiedenen Besetzungen gemeinsam Musik. Im Jahr 2022 fand die Band in NYC zusammen und hat seitdem eine Reihe von ausverkauften Konzerten in NY gespielt, die begeistert aufgenommen wurden, sowie landesweite Tourneen mit TOPS, This is Lorelei und anderen absolviert. Ihre erste Vinyl-Veröffentlichung, eine 10"-EP bei Take Care Records, erschien im Jahr 2025 und war sofort ausverkauft. Die Vorfreude auf ihr Debütalbum ,Umbrella" ist groß, da sie für 2026 noch bedeutendere Auftritte und Tourneen planen, darunter das Psychfest in Austin, das Total Bummer Fest in Brooklyn und Termine an der Westküste mit Blondshell.
Over the years, Faust has become many things, distinct as fingers, yet united as the hand that forms the fist. This series of new LPs on Bureau B sees each living member of the legendary 1971-1974 line up present their own interpretation of the Faustian myth, working alone or with collaborators to create new material that reflects their contemporary vision of what Faust can be.
Over the years, Faust has become many things, distinct as fingers, yet united as the hand that forms the fist. This series of new LPs on Bureau B sees each living member of the legendary 1971-1974 line up present their own interpretation of the Faustian myth, working alone or with collaborators to create new material that reflects their contemporary vision of what Faust can be.
Starcleaner Reunion ist eine schnell aufstrebende neue Band aus alten Freunden, die in NYC leben. Sängerin Jo Roman, die Gitarristen Pat Drummond und Neil Torman sowie Bassist Adam Kenter machen schon seit ihrer gemeinsamen Highschool-Zeit in New Jersey in verschiedenen Besetzungen gemeinsam Musik. Im Jahr 2022 fand die Band in NYC zusammen und hat seitdem eine Reihe von ausverkauften Konzerten in NY gespielt, die begeistert aufgenommen wurden, sowie landesweite Tourneen mit TOPS, This is Lorelei und anderen absolviert. Ihre erste Vinyl-Veröffentlichung, eine 10"-EP bei Take Care Records, erschien im Jahr 2025 und war sofort ausverkauft. Die Vorfreude auf ihr Debütalbum ,Umbrella" ist groß, da sie für 2026 noch bedeutendere Auftritte und Tourneen planen, darunter das Psychfest in Austin, das Total Bummer Fest in Brooklyn und Termine an der Westküste mit Blondshell.
Following the much-loved Library Music: Volume One (2022), and hot on the heels of this year’s critically acclaimed ‘After The Rain, Strange Seeds’ (9/10 - Uncut) , London group The Leaf Library return with a second journey through the margins of their catalogue. Gathering together rare recordings, compilation tracks, limited edition releases, collaborations and hidden gems from their ever-expanding musical world, Library Music: Volume Two is another vibrant and varied collection of electronic indie pop, in all its guises.
Far from a conventional odds and ends collection, the double LP compilation reveals another side of a band who have always treated the spaces between albums as places to explore. These are the moments where ideas stretch out; there are hypnotic drones, motorik rhythms, glowing analogue textures, pastoral electronics and the warm, melodic melancholy that has become unmistakably The Leaf Library. There is the electro-pop of Flowers At The Border, the psych rock-adjacent Building Better Worlds, and the gentle chamber shuffle of Kendrick Road. Tracks range from the 22 minute folk kosmiche epic Versatile Clouds to the 59 seconds, record skip punctuation mark of Harmonic Runout, with a whole array of trips, ideas and experiments in between.
Since forming in a pre-Ghost Box, Castles in Space and Clay Pipe world, The Leaf Library have carved out a unique place somewhere between dream pop, kosmische repetition and experimental songcraft — drawing comparisons to Stereolab, Broadcast, Yo La Tengo and the outer edges of library music, while creating a sound entirely their own.
“We’ve always loved making things outside the pressure of a ‘proper’ album,” says singer/guitarist Matt Ashton. “Singles, collaborations and compilation tracks give you permission to follow an idea wherever it wants to go. Looking back, those pieces tell their own story.”
Where their studio albums have shown the group carefully building immersive worlds, the Library Music series maps the pathways between them — the sketches, diversions and unexpected discoveries that often reveal the most about a band.
Across a lucky thirteen tracks, Library Music: volume two is a reminder that some of the best discoveries are found on the shelves you forgot to check.
[a] Flowers At The Border [4.21]
[b] The Long Dead King [7.16]
[c] Bowed Clusters [4.00]
[d] I Learned To Swim Under Water [4.32]
[e] Building Better Worlds [11.59]
[f] Harmonic Runout [0.59]
[g] Kendrick Road [3.36]
[h] Sailing Day (Wintergreen Remix) [3.59]
[i] Versatile Clouds [22.00]
[j] Bells and Thread [2.54]
[k] No Memories, No Plans [4.33]
[l] Everyone I Met Today [1.00]
[m] Tired Ghost In Orbit [9.19]
Mutant und Paramount Pictures präsentieren stolz eine Vinyl-Neuauflage von Lorne Balfes Soundtrack zu „Mission: Impossible – Dead Reckoning“, dem siebten Teil der beliebten Spionageserie des Schauspielers und Produzenten Tom Cruise. Gepresst auf 2x 140 g Gold Key-Vinyl, mit Begleittexten des Komponisten und Co-Autors, Regisseurs und Produzenten Christopher McQuarrie sowie einem Verpackungsdesign von Mo Shafeek. Lorne Balfes Filmmusik zu „Dead Reckoning“, dem siebten Teil der beliebten Spionageserie des Schauspielers und Produzenten Tom Cruise. Die fortwährende Neuerfindung der einst formlosen Franchise durch den Drehbuchautor und Regisseur Christopher McQuarrie – der unterschiedliche Stile und Themen geschickt in einen zusammenhängenden und überzeugenden Mythos einbettet – hat den Komponisten Lorne Balfe dazu veranlasst, dasselbe zu tun. Lornes Filmmusik, die im Laufe der dreijährigen Produktionszeit komponiert wurde, ist nichts weniger als ein Wunder. Sie ist zugleich eine Ode an das Vermächtnis der gesamten Serie und führt die musikalischen Motive fort, die bereits in seinem vorherigen Teil sowie im bei den Fans beliebten „Mission: Impossible – Fallout“ begonnen wurden; die Musik dieser Serie klang noch nie so grandios.
The debut album from Glasgow's Homework is fuzzy, sentimental indie rock for fans of Teenage Fanclub, Pavement, and The Vaselines. Bang Here if Stuck was recorded live at Chime Studios and arrives on vinyl September 25 vía Meritorio Records. Homework is a quintessential Glasgow band - overstimulated and a little rough round the edges, but with a pretty streak and a big, sentimental heart. They make fuzzy 90s-indebted indie rock that's bursting with ideas and sounds like home. Twin songwriters Michael Newton and Santiago Taberna trade off driving lopsided anthems and fuzzy baroque pop experiments, their voices and guitars tangled together in a way that feel less like a band and more like a shared language. Rhythm section Lizzie Quirke and Andrew Gordon provide a loping centre of gravity - steady enough to hold everything together, loose enough to let it breathe. Bang Here if Stuck, their debut album, delivers a kind of enthusiastic chaos where everything fits exactly where it should. Recorded at Chime Studios in Glasgow with Melissa Brisbane, the band tracked the core of the album live to best capture the playful spontaneity of their gigs. Drawing from the likes of Pavement, Teenage Fanclub, The Vaselines and Urusei Yatsura, it offers a familiar sound that's easy to love, punctuated by oddball diversions that lead somewhere unpredictable and unique. For fans of Teenage Fanclub, Pavement, Guided By Voices, Dinosaur Jr, Sebadoh, The Vaselines, Urusei Yatsura.
Mit "Almost There", liefert der Pianist und Komponist ESPEN ERIKSEN nach einer äußerst erfolgreichen Reihe von sieben Alben in 16 Jahren, darunter zwei mit dem bekannten britischen Saxophonisten ANDY SHEPPARD, ein weiteres melodisches Meisterwerk ab. Fesselnd und lyrisch, stets melodisch, aber gleichzeitig auch melancholisch und erhebend, handelt es sich um wahrlich ergreifende Kompositionen. "Music with a rich sense of melody coupled with a poignant lyricism that is infectious". - All About Jazz "A wonderfully plaintive jazz record, abandoned to the lost art of melodic minimalism, stripped back and beautifully near bare. No smoke and mirrors, just the graceful chemistry of superb musicians at the top of their game". - BBC Erwähnt werden muss die atemberaubende Klangqualität des Albums. "Almost There" überzeugt mit einem detailreichen und dynamischen Klang, der insbesondere durch seine organische Natürlichkeit hervorsticht. Die Kompositionen wurden in ESPENs bevorzugtem Studio Propeller Music in Oslo aufgenommen und abgemischt. Dort hatte er sich bereits für seine letzten fünf Alben eingefunden, welche aufgrund ihrer außerordentlichen Aufnahmequalität auch häufig in Tests verwendet und in HiFi-Kreisen hervorgehoben werden. Das ESPEN ERIKSEN TRIO wurde im Jahr 2007 gegründet und veröffentlichte 2010 sein Debüt-Album. Als zunehmend beliebte Live-Band tourte das Trio, bestehend aus ESPEN ERIKSEN (Klavier), LARS TORMOD JENSET (Kontrabass) und ANDREAS BYE (Schlagzeug), bereits auf vier Kontinenten und verfügt über ein reichhaltiges Repertoire. Die Musik zeichnet sich durch äußerst melodische und lyrische Instrumentalstücke aus, manchmal versehen mit nordischem Einschlag, sowie durch einen "Weniger ist mehr"-Ansatz, der von der internationalen Presse oft als einzigartiger Beitrag zur heutigen Jazzszene gewürdigt wird. Alle drei Musiker verfügen über einen vielseitigen musikalischen Hintergrund, der von Pop bis Jazz reicht, und haben bereits mit Musikern wie Bugge Wesseltoft, John Scofield, Joshua Redman, Dhafer Yousef, John Taylor, Vince Mendoza, Eivind Aarset, Knut Reisersrud, Mathias Eick, Nils Petter Molvær, Thomas Stronen, Odd Nordstoga, Håkon Kornstad, Jarle Bernhoft und Bendik Hofseth zusammengearbeitet.
Manchmal reicht ein Sommer, um zu zeigen, wohin die Reise geht. Fruchtiger Beigeschmack haben ihren nicht nur angekündigt, sie bespielen ihn gerade und begeistern dabei: 300.000 Streams in nur acht Wochen, zehntausende neue Fans auf den sozialen Netzwerken, ein ausverkauftes Releasekonzert, eine Zusatzshow mit Milla im September, die ebenfalls fast ausverkauft ist, ein Support-Slot vor 6.000 Menschen bei ZAZ in München, viele Festivals - und mittendrin "Löschzug", den die TAZ zum "linken Sommerhit des Jahres" erklärt hat. Auf den Socials wird das Trio gerade zur Band, über die man spricht, bevor man sie überhaupt gehört hat. Klare Haltung, großartige Songs, eine Band, die Musikfans begeistert, weil sie so ein wohltuender Gegenentwurf zum sonst vorherrschenden oder zumindest gefühlten Sound-Einheitsbrei im Netz darstellt. Jetzt kommt das Debüt, das all das einfängt: "Fast schon gut ist nicht schlecht" - die Debüt-EP von Fruchtiger Beigeschmack, erscheint bei superpolrecords. Ein Titel mit Understatement, der genau das Gegenteil meint. Fünf Songs, die Indie-Songwriting und Jazz-Offenheit zusammenbringen, ohne sich in Genreschubladen zu verlieren. Die wirbelnde Frontfrau Milena vorne, mit Texten, die nicht ausweichen und längst nicht nur der GenZ aus dem Herzen sprechen. Levi und Felix, die dem Ganzen Raum und Reibung geben, vorgetragen mit unbändiger Spielfreude, die sowohl auf Platte, aber vor allem live zündet. Das ist keine Band, die auf den Durchbruch wartet - sie ist bereits mittendrin, und die Zahlen sprechen für sich: Hunderttausende Streams, ausverkaufte Shows, ein Sommerhit im Feuilleton. "Fast schon gut ist nicht schlecht" ist der Beweis auf Vinyl - das Debüt einer Band, die längst mehr ist als ein Geheimtipp. Diese Zeit braucht einfach einen fruchtigen Beigeschmack.
Christophe Chassol's brilliantly-dazzling third album, crowns his trilogy of ultrascores (a method he elaborated for harmonizing, symphonizing real life, the 'here and now'), which started out in Creole-speaking New Orleans (Nola Che?rie, 2011) before pursuing its route through India (Indiamore, 2013).
In March 2014, Christophe Chassol took off for Martinique, his family's birthplace; these West Indies that epitomize everything he dreamt of expressing, from the purely personal to the perfectly panoptic. Hand-in-hand with the production sound mixer Marie-France Barrier and the sound engineer Johann Levasseur, the trio filmed and recorded a myriad of extraordinary encounters, scenes of everyday life, the carnival... a highly-evocative documentary that was to become the matrix of Big Sun.
Back in France, he composed, edited, rehearsed and created the 27 tracks of a 70- minute West Indian space odyssey. Big Sun is a weaveworld of birds' songs and Pipo Gertrude's whistling, Joby Bernabe?s poetry and a te?te-a?-te?te with a lady mountain-dweller, Sissido and Samak's rap, Mario Masse's flute, the Fort de France carnival, conch shell echoes, the ocean's music and the hullabaloo of a game of dominos. And sumptuous pieces of music like La Route de la Trace or Reich & Darwin, which suddenly spring up at a bend in the road and take our breath away.
Mit der neuen Ausgabe der Vintage Sounds Vinyl Collection steht diesmal die traditionsreiche Welt der Country Music im Mittelpunkt. Die sorgfältig zusammengestellte Compilation vereint 18 zeitlose Klassiker und präsentiert einige der bedeutendsten Künstlerinnen und Künstler des Genres in klanglich überarbeiteten Versionen. Von den unverwechselbaren Stimmen von Dolly Parton und Patsy Cline bis zu den legendären Interpretationen von Kenny Rogers und Willie Nelson bietet diese Sammlung einen repräsentativen Querschnitt durch die Geschichte der Country-Musik. Zwischen Nashville-Sound, Honky-Tonk, Country-Pop und klassischen Balladen entsteht ein stimmungsvolles Hörerlebnis, das die Vielfalt und den nachhaltigen Einfluss des Genres eindrucksvoll dokumentiert. Eine hochwertige Zusammenstellung für Vinyl-Liebhaber, Sammler und alle, die die großen Songs des amerikanischen Country neu entdecken oder wieder erleben möchten.
Das im Oktober 1957 aufgenommene Album “Sonny Clark Trio” sticht aus zweierlei Gründen aus der
Blue-Note-Diskografie des Pianisten Sonny Clark (1931-1963) heraus. Einerseits, weil er sich nicht wie
auf seinen anderen Alben für das Label mit einem Quintett oder Sextett präsentierte, sondern im Trio mit
dem Bassisten Paul Chambers und dem Schlagzeuger Philly Joe Jones. Zum anderen, weil er darauf keine
Eigenkompositionen spielte, sondern auf subtile Weise erstmals ausschließlich Standards aus dem Great
American Songbook und Werke führender Jazzkomponisten jener Zeit interpretierte. Das Album kam bei
den Fans und Kritikern so gut an, dass Clark im Dezember 1957 und im November 1958 nach demselben Muster mit zwei anderen Trio-Besetzungen zusammenarbeitete. Aus unerfindlichen Gründen sollten
diese Aufnahmen jedoch erst lange nach Clarks Tod veröffentlicht werden - und zunächst auch nur in Japan.
Nun erscheinen die kompletten Aufnahmen zusammen mit alternativen Takes des Albums “Sonny Clark
Trio” auf einer Doppel-LP innerhalb der audiophilen Blue-Note-Tone-Poet-Serie unter dem Titel “The Art
of the Trio”. Die Veröffentlichung kommt in einer luxuriösen Tip-On-Gatefold-Hülle daher und enthält ein
Booklet mit neuen Liner Notes von Syd Schwartz, den Original-Liner Notes von Ben Sidran und Bob Porter
sowie bisher unveröffentlichten Fotos von Francis Wolff.
Der Blick auf sein erstes LP-Cover zeigt uns einen 24-jährigen Reinhard Mey vor einer Ruinen-Kulisse nur
mit seiner Gitarre in der Hand. Der Barde und sein Lied, sich selbst begleitend, mehr nicht. Mehr braucht
es nicht. Das ist fast 60 Jahre her und so hielt er es auf bald 2000 Konzerten seiner großen Tourneen
immer. Auf dem ersten Album von 1967 stimmte das nicht ganz; da waren schon ein paar Musiker mit im
Studio. Über 28 weitere Alben hat Reinhard Mey all die Jahrzehnte sehr viel gelungen gewagt, mit großen
Orchestern musiziert, moderne Sounds probiert und seine Lieder mit den Klängen anderer Instrumente
bereichert. Doch das Lied ist das Lied, seine Seele braucht keine Garnitur.
Mit Schatzhauser veröffentlicht der Land und Leute prägende Dichter und Liedermacher fast 60 Jahre
nach seiner ersten LP sein nunmehr 30. Studiowerk; zum ersten Mal seit genau 40 Jahren nicht wie üblich
im Mai, sondern im September und zum ersten Mal überhaupt auch im Studio ganz allein aufgenommen!
Schatzhauser lächelt freundlich, ist weisen und guten Herzens, wie die namensgebende literarische Figur
von Wilhelm Hauff. Er spart nichts aus, den Tod nicht, aber auch nicht das Leben, das Weinen nicht, das
Lachen nicht und vor allem das Lieben nicht.
Wir blicken in melancholische Seelenwinkel und werden auf wundersame Weise doch mit Zuversicht beladen
zurückgelassen.
Das Album deutet auf die Schönheit des Sonnenuntergangs, auch wenn er das Ende des Tages markiert.
Doch ein Sonnenuntergang im Sommer im Norden, erstreckt sich sehr lange. Schatzhauser ist das feinsinnige 30. Album von Reinhard Mey. Vom letzten war hier mit keiner Silbe die Rede!
Picture the scene - October 2025, while staying at a friend’s apartment in Chennai, Gavsborg created umpteen ideas and contacted his good friend and bassist from back home, Delroy Pele Fyah Hamilton to collaborate. Hamilton, now based in Singapore performs and records regularly with F.Y .A.H. (successor band from Raging Fyah).
Both Blair and Hamilton share a love for Caribbean music. With this foundation the two set out to create something a bit different that sits between Bouyon, Dancehall & Dennery. The amalgamation resulted in this unique four-track instrumental EP . While the track titles are packed with broader Caribbean references, the project name and title track is an ode to the 90s dancehall pioneers, “Black Roses Crew” , who were based in Arnett Gardens (aka Jungle), Kingston, Jamaica, one of the important homes of 90s dancehall. Roses helped shape dancehall culture through dance, style, crew affiliation, and performance, largely soundtracked by Computer Paul’s Corduroy Riddim with Gerald Levy aka Bogle being the poster human.
Arnett Gardens (Jungle) is one of the key engines that produced the version of dancehall both Gavsborg and Pele draw here from. Think tight, bubbling, bouncing riddims, rolling basslines unlike anything you’ve heard before. Jamaican Dance Music for the movers and shakers
,Our Final Album - Vol. 1" ist das vierte Album von Glenn Morrow's Cry For Help und zeigt die Band aus Hoboken, New Jersey, auf dem Höhepunkt ihrer Kreativität. Obwohl der Titel einen Abschied suggeriert, präsentiert das Album eine lebendige und vielseitige Sammlung von elf neuen Songs, die von klassischem Gitarrenrock über gefühlvolle Balladen bis hin zu Bossa-Nova- und Soul-Einflüssen reichen. Angeführt wird die Band von Glenn Morrow, einer Schlüsselfigur der unabhängigen US-Musikszene, der als Musiker, Journalist und langjähriger Betreiber des Indie-Labels Bar/None Records bekannt wurde. Gemeinsam mit Bassist Mike Rosenberg, Gitarrist Ric Sherman und Schlagzeuger Ron Metz greift Morrow auf jahrzehntelange Erfahrung in der traditionsreichen Hoboken-Musikszene zurück. Aufgenommen wurde das Album erneut im Magic Door Studio von Produzent Ray Ketchem, der besonders das Gespür der Band für eingängige Melodien und starkes Songwriting hervorhebt. Unterstützung erhält die Band diesmal vom renommierten Keyboarder Andrew Burton, dessen Beiträge den Songs zusätzliche Tiefe und Klangfarben verleihen. Musikalisch verbindet ,Our Final Album - Vol. 1" kraftvolle Rocksongs wie ,That's That", ,Beatle Bones" und ,Into Something New" mit nachdenklicheren Momenten wie ,Stop Your Crying", dem Bossa-Stück ,Boom Boom" oder dem souligen ,Let's Stay In Bed". Dabei ziehen sich Glenn Morrows persönliche Geschichten, Lebenserfahrungen und eine leichte Melancholie durch das gesamte Album. Das Ergebnis ist ein abwechslungsreiches, warmes und zeitloses Rockalbum, das die Stärke einer Band zeigt, die auch nach vielen Jahren nichts von ihrer Leidenschaft verloren hat.
Tropical East Asian folk fused with psychedelic electronic rock and noise driven by a winding and jagged Sanshin guitar, shape forming vocals, odd percussion and spacey sounds. A Sgt. Peppers tour through the folklore of Okinawa. Amamikyu is the creation Goddess of the colourful Island of sound visited by Phil MFU ( formerly Vanishing Twin ) on his journeys through expanding his scope of experimental electronic music effortlessly locking style in with master Sanshin player and vocalist Yuko Tsubame to create a psychedelic trippy island of sound, revisiting classic folk songs in a new far out funky light. Amamikyu are a London based band of Phil MFU ( ex Vanishing Twin ) and Okinawan electric Sanshin player and singer Yuko Tsubame, with an expanding group of live musicians.
,Dead Meat" ist das Debütalbum der Londoner Band The Tubs, gegründet von den ehemaligen Joanna Gruesome-Mitgliedern Owen Williams und George Nicholls. Musikalisch verbindet die Band Jangle Pop, Post-Punk und britischen Folk-Rock zu einem eigenständigen Sound, der ebenso von Fairport Convention, Richard Thompson und der Canterbury-Folk-Szene geprägt ist wie von modernen Indie-Bands wie The Goon Sax oder Twerps. Charakteristisch sind die hell klingenden, treibenden Gitarren, eingängige Pop-Hooks und die Verbindung von traditioneller britischer Folk-Melodik mit der Energie des Indie-Rock. Über diesen Klangteppich legt Owen Williams seine scharf beobachteten, oft melancholischen Texte, die zwischen Selbstironie, Enttäuschung und emotionaler Verletzlichkeit pendeln. Mit Songs wie ,Round The Bend", ,Duped" und ,I Don't Know How It Works" gelingt The Tubs eine faszinierende Mischung aus Folk-Rock, Jangle-Pop und Post-Punk, die gleichermaßen zeitlos und modern wirkt und ,Dead Meat" zu einem der bemerkenswertesten Gitarrenalben seines Jahrgangs macht.
In den vergangenen Jahren hat Nate Amos einen bemerkenswerten Aufstieg erlebt. Ob als Solokünstler unter dem Namen This Is Lorelei oder mit seiner Band Water From Your Eyes - aus gefeierten Veröffentlichungen wurden ausverkaufte Tourneen rund um den Globus, während seine Songs von einigen der einflussreichsten Künstler der Gegenwart neu interpretiert wurden. Mit The Singer in My Band, seinem ersten Album für das renommierte Label Matador Records, legt Amos nun ein Werk vor, das seinen Status als eine der spannendsten Stimmen der modernen Indie-Musik untermauert. Das Album greift die Tradition des Great American Songbook auf und übersetzt deren grundlegende Stärken (starke Melodien, prägnante Texte und zeitlose Songstrukturen) in eine moderne, eigenwillige Klangsprache. Entstanden während ausgedehnter Tourneen, ist The Singer in My Band zugleich das erste echte "Road Album" in Amos" Diskografie. Viele Ideen entwickelten sich unterwegs, fernab von Instrumenten und Studios, geprägt von den Eindrücken des ständigen Reisens. Die Vorabsingle "Billy Came Back" verkörpert diesen kreativen Ansatz beispielhaft. Der Song begleitete Amos über Monate hinweg, verschwand immer wieder aus seinem Bewusstsein und kehrte dennoch ständig zurück, bis er schließlich vollendet wurde. Wie viele Stücke des Albums verbindet er eingängige Melodien mit einer erzählerischen Offenheit, die Raum für eigene Interpretationen lässt. Bevölkert wird das Album von Figuren wie Billy, Joey, Genevieve, Sarah und Buddy, die durch ein Panorama amerikanischer Schauplätze wandern. Ihre Geschichten bewegen sich zwischen Realität und Fiktion und spiegeln die flüchtigen, oft widersprüchlichen Erfahrungen des Unterwegsseins wider. Musikalisch setzt Amos auf Reduktion und die Stärke klassischer Songkunst. Der Einfluss seiner lebenslangen Verbundenheit zur Bluegrass-Musik zeigt sich weniger im Klang als in den kompositorischen Prinzipien: Ein Song muss durch Melodie, Text und Harmonie überzeugen. Mit The Singer in My Band gelingt Amos ein Album, das Tradition und Gegenwart verbindet und seinen wachsenden Einfluss innerhalb der internationalen Indie- und Songwriter-Szene eindrucksvoll bestätigt.
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Some recordings herald the future in ways that are impossible to see in real time. Teodros Makonnen With His Organ (ቴዎድሮስ መኮንን ከኦርጋኑ ጋር), by the artist Teodros Makonnen, also known as Teddy Mak, is one of those. Today, electronic sounds, synthesizers, and digital production are taken for granted in Ethiopian music, but in the early 1980s, they were novelties that polarized opinion. Even to this day, the story of Teodros Makonnen’s legacy has never been properly told. He played a decisive role in defining the sound of the digital era of Ethiopian music that emerged in the 1980s and beyond, both as a keyboard player and as a producer, songwriter, performer, and sound designer.
Ethiopian music was at a crossroads in the early 1980s. Much like music in the rest of the world, technology and automation heralded either a quantum leap in musical development or the annihilation of musicianship, depending on who you’d ask. The changes were incremental nonetheless, but with the benefit of hindsight one can clearly see that the changes meant different things in different contexts. Drum machines and electric organs came to replace many hotel bands because, all of a sudden, one musician could control drums, melody, and accompaniment. Teodros was one of the first musicians in Ethiopia to explore the possibilities this opened up.
Teodros’ father, Captain Makonnen Beri, was a chief pilot at Ethiopian Airlines and a music enthusiast at that. This would prove important to his development, as Makonnen brought back a piano from Germany, which would lead to the first steps in Teodros’ long musical career. Captain Makonnen’s work as Head of Flight Operations and as a pilot exposed him to the wider world that was far from commonplace for most Ethiopians. In a house where music captivated the whole family, the piano gave Teodros’ talent an outlet. Not only was a piano at home rare in Ethiopian households, his father also brought an Indian teacher to their home to teach Teodros and his brother, Captain Samuel Makonnen, music theory (solfeggio or ear training) and piano. Teodros and his youngest brother, the late great Dereje, a member of both the legendary Ibex Band and the Ethiopian reggae group Dallol, took up music from that point onward, with Teodros beginning to develop his proficiency at the age of eight. His father encouraged him to practice tirelessly at home, and Teodros later received musical schooling at the German School in Addis Ababa. His obvious talent led to studies and formal education at the Yared School of Music, followed by continued studies in American jazz at Northern Virginia Community College in Virginia. Teodros cut his teeth professionally in his mid-teens, not only as a keyboardist, but also as an arranger for the Wabi Shebelle and Dahlak bands in the 1970s. He mastered electronic sequencing early, rising to prominence through the midnight recording sessions held during the military curfew. The pressures imposed by the curfew required precise and disciplined recordings, and Teodros delivered just that. This, in turn, led to collaborations with iconic artists such as Mulatu Astatke, Aster Aweke, Menelik Wossenachew, Tilahun Gessesse, Mahmoud Ahmed, and Alemayehu Eshete. In those days, he sat in as a keyboardist with the Dahlak Band when Dawit Yifru took a hiatus to study in Russia, and also with the Ethiostar Band. He secured a residency at the Wabi Shebelle Hotel with the Shebele Band, together with Zelalem Tadese (drums), later succeeded by Elias Bekele, Mulugeta Hailu (bass), Teferi ‘Bibisha’ Mengesha (guitar), Kumelachew G/Selassie (trumpet), and Teshome Deneke (saxophone). A friendly competition developed between the bands associated with the Ras Hotel (the Ibex Band), Ghion Hotel (the Dahlak Band), and Wabi Shebelle Hotel (the Shebele Band). The music scene at Wabi Shebelle saw teenagers commanding the spotlight in an industry otherwise dominated by musicians of an older generation. At the Wabi Shebelle Hotel, Teodros met a diplomat from Saudi Arabia and later visited him at his home in Addis Ababa, a meeting that had unexpected musical consequences. The man owned a Yamaha double-deck keyboard. That evening, they recorded Teodros Makonnen With His Organ (ቴዎድሮስ መኮንን ከኦርጋኑ ጋር) in one take. This recording, a cornerstone in the early digital sound of Ethiopian music, came about almost by chance, simply because Teodros got the opportunity. Traditional Ethiopian songs were cast in a wholly electronic style. Once freed from backing duties, Teodros’ keyboards could explore dreamlike soundscapes that took Ethiopian music in new directions. Even though the cassette contained well-known Ethiopian songs, they were given highly original arrangements, performed on an electric organ with drum machine backing and rhythm patterns that left the listener with suggestive, lingering sounds. “Libesh Kabashen” (also known as “Anchi Bale Game”) and “Odu Gol Golesa” wrap you in the very stuff that dreams are made of. Originally released on cassette only, this recording exudes a mystique that surpasses even some of the most obscure Ethiopian recordings of the day. It remained more or less unknown outside of Ethiopia until now. Some of the tracks, like “Addis Fikir,” are permeated with an almost naive buoyancy, free-floating sounds that lost contact with the ground the moment they were conceived. Others, like “Meche New Hageren Yemayew” and “Lelitu Alnega Alegn,” carry a moodier, quirkier timbre, with pulsating rhythms in the background. Yet even the darker pieces contain an unmistakable wave, something essentially Ethiopian. If most recordings of Teodros’s contemporaries at the time were teeming with atmosphere, his songs seem instead at home in the stratosphere, almost ethereal. Some of the music here could be filed under “lullabies,” were it not for the recurring, almost brooding feeling that engulfs the listener on the aforementioned tracks. You could easily be forgiven for drifting into a blissful haze as the music washes over you.
Up to the advent of electronic music production, Ethiopia was totally dominated by big bands on the one hand, and small groups on the other. The former were tied to large institutions such as the military, the latter emerged from the entertainment industry, in hotel bars and nightclubs. These groups were commercially driven, and bands ultimately had to foster a mercenary approach to employment, albeit not to the passion for music. In the light of this, Teodros’ musical legacy can be seen in two ways. On the one hand, he is a key player in Ethiopian music from the 1970s onwards, leaving an indelible mark through hundreds of compositions and arrangements, including soundtracks for numerous documentary films and advertisements for different companies. On the other hand, the way he and others employed electronics brought Ethiopian music onto a fork in the road.
The replacement of traditional instruments with electronic equipment was seen as impending doom by some. Others, like Teodros, saw new avenues for performance, production, and creativity. Just as later producers like Abegasu Shiota of Admas, Teodros was a trailblazer who opened paths that it took Ethiopian music as a whole more than a decade to rush into. The hotel scene had already been pushed toward electronic music by financial necessity and cost-cutting. Today’s revived global interest in Ethiopian music from the seventies and eighties, alongside a broader resurgence, has changed the reasons for using digital means of music production. They have become tools for musical dreaming. This is where the dreaming began.
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In the ever-evolving landscape of the underground music scene, few bands have made an impact quite like Selofan, an immensely talented duo of Joanna Pavlidou and Dimitris Pavlidis, has carved a niche for themselves within the international pantheon of darkwave, post-punk, and '80s synthpop, blending these influences to create a sound uniquely their own. Their journey, marked by a commitment to artistic integrity and evolution, has taken them from the cozy confines of local venues to the grand stages of international festivals, earning them a dedicated following and critical acclaim along the way. Their sixth album, Partners in Hell, released in October 2020, navigated the band through unprecedented times, testing their adaptability and resilience. Despite the hurdles to performing live and the global pandemic's challenges, Selofan emerged stronger, embarking on international tours with a newfound appreciation and connection with their global audience, during this period of introspection and isolation, Joanna Pavlidou embarked on a new venture, GIOVANNA, released under Selofan’s house label, Fabrika Records. GIOVANNA, which places Pavlidou at the helm of vocal and lyrical composition, represents a full on foray into synth-pop. showcasing a different facet of her artistic identity, with lyrics entirely in Greek. In 2023, Selofan hit the circuit hard, lighting up revered festivals with their presence. They stood shoulder to shoulder with heavy hitters like Molchat Doma and Lebanon Hanover at Grey Scale and performed with with the likes of The Sisters of Mercy, VNV Nation, and She Past Away at the Death Disco fest in their hometown of Athens. With each album they have released Selofan made significant strides in their evolution, deepening their engagement with their art. And their forthcoming seventh full length studio release, Animal Mentality, is poised to be their most compelling work yet. Animal Mentality unfolds as a labyrinthine journey through the elemental aspects of human emotion and experience, set against the backdrop of Selofan's signature darkwave sound. Each track on the album delves into different facets of the human condition, from the depths of desire to the pangs of isolation, encapsulating the duo's profound understanding of the intricate spectrum of human emotion and subjective experiences. The album kicks off with "Sticky Fingers," a track that melds cinematic scope with a haunting storyline, reminiscent of Jean-Michel Jarre's icy synths and a lyrical nod to Joy Division. This opening salvo revisits the tragic allure of classic car accident songs, weaving a tale of joy turned to sorrow amidst the snowy Alps. "Love's Secret Game" delves into the depths of forbidden desire, with vocals that echo the melancholy timbre of Xmal Deutschland, Lebanon Hanover, and Nico. It's a tale of passion and ephemeral connection, promising an enduring presence despite the inevitable fracture of time and distance. In "Lucille," sung by Dimitris Pavlidis, the plot is ensnared in the machinations of a tempestuous affair, with gothic undertones evoking the dramatic soundscapes of Ultravox and Clan of Xymox. The lyrics are steeped in danger and desire - a dance with the shadows. "Sacrifice Me" plunges into the abyss of despair, driven by a Bauhaus-esque bassline. It's a plea for release from the chains of alienation, a yearning for a final gesture of solace in the face of overwhelming darkness. "Bluebirds" offers a poignant reflection on solitude, with the fleeting imagery of bluebirds symbolizing the elusive quest for happiness. The song serves as a meditation on the internal struggle to maintain hope in a world shaded by sorrow. The narrative shifts with "Glassplitter," where German lyrics paint a portrait of deceptive allure and toxic entanglement. We are confronted with irresistible danger, masked by a veneer of beauty. "Ignoranz" continues the exploration in German, pondering the universality of misunderstanding. It's a reflection on the subjective nature of truth and the shared human experience of ignorance. "Behind My Eyelids" closes the odyssey, a contemplation on melancholy and metamorphosis. The phoenix rises from the ashes of betrayal to the brighter realm of renewal - a beautiful homage to the resilience of the human spirit amidst the often harrowing cycles of life. More than just an album, Animal Mentality is a milestone in Selofan's career, marking a decade of musical innovation and growth. It's a testament to their enduring spirit and a bold step into new realms of artistic expression. As Selofan continues to evolve, they remain at the forefront of their genre, pushing boundaries and exploring the depths of the human psyche through their haunting melodies and poignant lyrics.
12” comes with a hand-signed insert by PARAMIDA & a download card with high-quality digital files!
Boiler Roomification. Proteinmaxxing. Sonic branding. Vibe curation. Digital minimalism.Dopamine detox. Cortisol management. Engagement farming. Main character energy. Manifestation journaling. Growth hacking. Vertical integration. Thought partnership.
Instagram Live. BPM creep. Synergy. People, it’s time to chill out. Life is short and we want to dance. Presenting: BEST OF RELAX VOL. 1 (CLUB HITS): A collective chillpill, the antidote awaits on this new Love On The Rocks Sampler, selected for your pleasure by label boss PARAMIDA and accomplice Simone de Kunovich. They’re joined by Luuk van Dijk and Giammarco Orsini for four tech, deep & garage house workouts, club-ready, dripping with swagger, turned up to eleven and firing on all cylinders. It’s Love On The Rocks on cruise control, chewing up and spitting out references from hiphouse to Balearic with all the boisterous, unpredictable energy you expect. Remember when dance music used to be fun? We’re back baby.
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2003 erscheint auf dem Hamburger Label Hit Thing auf CD das Album KARNY SUTRA eines Duos namens Luther & Toby. Wer hinter Toby steckt, wird bald klar: Label-Co-Founder und Schlagzeugkünstler Larry Mullins. Man kennt ihn als Mitglied ikonischer Bands wie den Stooges, Swans oder Nick Cave & The Bad Seeds. Wer aber ist Luther, Nachname Hawkins? Erst jetzt wird eines der vielen Geheimnisse hinter KARNY SUTRA gelüftet: Hinter dem Pseudonym Luther Hawkins steckt James Hawkinson, als Kameramann in L.A. verantwortlich für die Bilderwelten von Serien wie "Hannibal" und "The Man In The High Castle", von Musikvideos wie "Naughty Girl" von Beyoncé, Missy Elliotts "Get Ur Freak On", "Aenema" von Tool oder "Windowlicker" von Aphex Twin. Mullins und Hawkinson verbindet seit vielen Jahren eine Freundschaft. In den 80er-Jahren spielten sie in L.A. gemeinsam in einer Band. Vielleicht hätte daraus etwas werden können, doch dann gehen die beiden andere Wege - um sich Anfang der Nullerjahre in Hawkinsons Haus in L.A. zu verabreden und dieses Album aufzunehmen. Mit dabei: der Produzent Mark Howard. Die Liste an Namen, für die dieser als Produzent oder Engineer gearbeitet hat, ist imposant: Bob Dylan und Neil Young, U2 und R.E.M., Tom Waits und Willie Nelson, Emmylou Harris und Fiona Apple. Zusammen mit Daniel Lanois etabliert er ab Ende der 80er die Idee eines mobilen Studios: Howard hat einen Lkw-Führerschein, lädt das Equipment ins Fahrzeug und sucht für Aufnahmen zu speziellen Orten. Als Hawkinson ihn fragt, ob er sich vorstellen könnte, ein Album bei ihm zu Hause aufzunehmen, schaut sich Howard dort kurz um - und sagt sofort zu. "Kurze Zeit später sah ich ihn, wie er sich vor James" Haus an der oberirdischen Stromleitung zu schaffen machte", sagt Larry Mullins. "Für seine Aufnahmegeräte brauchte er mehr Leistung, und die besorgte er sich dort oben selbst." Nun, über 20 Jahre später erscheint das Album in einer 180 Gramm Doppel-Vinyl-Ausgabe mit aufwändigem Artwork in gewohnter Hit Thing Qualität.
In 2026 viert Eva De Roovere het 20-jarig bestaan van “De Jager”. Ze trekt er op uit en speelt haar succesalbum integraal. Met klassiekers als “Fantastig Toch” (35 miljoen streams !), “Laat Me Je Lied Zijn” en “De Jager” wordt deze concertreeks vanaf het najaar een groot feest van herkenning en vernieuwing, met als kern: liefde voor muziek én publiek.
Want wat is er mooier dan de 20ste verjaardag van een album vieren met… een nieuw album? ‘Sluit De Nacht’ (productie Koen Gisen) wordt een eigentijdse mix van levenslied en liefdeslied: een ode aan poëzie, melodie en ritme. Een zoektocht naar verbinding en troost in deze woelige tijden. Eigen werk en ook straffe songs geleverd door of samen geschreven met Gert Bettens, Rick De Leeuw, Dirk Blanchart, Sabine Tiels, Wouter Berlaen, Lennaert Maes, Vincent Pierins… Ingespeeld door Eva zelf en Ward Dhoore: gitaren, Eva Hautekiet: akoestische en electrische piano, Philippe Thuriot: accordeon & bandoneon, Lara Rosseel: contrabas en Kobe Proesmans: percussie & drums.
ENG
In 2026, Eva De Roovere will celebrate the 20th anniversary of “De Jager.” She’s hitting the road to perform her hit album in its entirety. Featuring classics like “Fantastig Toch” (35 million streams!), “Laat Me Je Lied Z?n,” and “De Jager,” this concert series starting this fall will be a grand celebration of familiarity and renewal, centered on a love for music and the audience.
After all, what could be better than celebrating an album’s 20th anniversary with… a new album? “Sluit De Nacht” (produced by Koen Gisen) is a contemporary blend of life songs and love songs: an ode to poetry, melody, and rhythm. A search for connection and comfort in these turbulent times. Original material as well as powerful songs written by or in collaboration with Gert Bettens, Rick De Leeuw, Dirk Blanchart, Sabine Tiels, Wouter Berlaen, Lennaert Maes, Vincent Pierins… performed by Eva herself and Ward Dhoore: guitars; Eva Hautekiet: acoustic and electric piano; Philippe Thuriot: accordion & bandoneon; Lara Rosseel: double bass; and Kobe Proesmans: percussion & drums.
Ein Gespräch mit Thee Sinseers kurz vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums ,Love Stories" bei Colemine Records macht eines ganz deutlich: Dies ist kein Album, das eine glatte und ordentliche Liebesgeschichte erzählt. Es geht hier nicht um das Happy End. Es geht um alles, was davor, danach und trotz allem passiert. Auf dieser LP hat sich die Band auf eine erdigere Instrumentierung konzentriert - Kontrabass, Gitarren, die durch Verstärker laufen, um einen wärmeren, an die Sechziger angelehnten Klang zu erzielen - und sich von allem inspirieren lassen, wo es sich bot, selbst an den unwahrscheinlichsten Orten. Es ist dieses genreübergreifende Denken, das Sänger Joey Quiñones als das bestimmende Merkmal der Platte ansieht. "Es fühlte sich zu keinem Zeitpunkt so an, als würden wir Soul-Musik machen", sagt er. ,Es fühlte sich an, als würden wir einfach unsere Musik machen." Die Band wollte etwas Ehrlicheres einfangen als nur die Höhepunkte - sie wollte die Höhen und Tiefen romantischer Beziehungen zeigen und gleichzeitig den Rahmen erweitern, um auch das Familiäre, das Komplizierte und das Ungelöste einzubeziehen. Die Eltern der Bandmitglieder sind auf dem Albumcover zu sehen, ihre eigenen Liebesgeschichten sind in die visuelle Identität der Platte eingewoben, manche dieser Geschichten bestehen noch, andere nicht. ,Jeder einzelne Songtitel führt dich auf einen anderen Weg der Liebe - egal, ob du gewinnst oder verlierst." Quiñones wollte, dass die Zuhörer sich auf diese Mehrdeutigkeit einlassen. ,Liebe ist unendlich", sagt er. ,Sie reicht über ein Leben hinaus. Ich möchte, dass die Leute immer noch verwirrt sind - ich möchte, dass es wie ein offenes Buch bleibt." Doch eines bleibt durchgehend konstant: das Bekenntnis von Thee Sinseers zu ihrer Herkunft. Diese East-LA-Identität stellt sich nicht zur Schau - sie existiert einfach, eingewoben in das Gewebe der Musik, ohne als Abzeichen getragen zu werden. Hier wird kein Liebeskummer vorgetäuscht, sondern es ist das Echte.
Ein Gespräch mit Thee Sinseers kurz vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums ,Love Stories" bei Colemine Records macht eines ganz deutlich: Dies ist kein Album, das eine glatte und ordentliche Liebesgeschichte erzählt. Es geht hier nicht um das Happy End. Es geht um alles, was davor, danach und trotz allem passiert. Auf dieser LP hat sich die Band auf eine erdigere Instrumentierung konzentriert - Kontrabass, Gitarren, die durch Verstärker laufen, um einen wärmeren, an die Sechziger angelehnten Klang zu erzielen - und sich von allem inspirieren lassen, wo es sich bot, selbst an den unwahrscheinlichsten Orten. Es ist dieses genreübergreifende Denken, das Sänger Joey Quiñones als das bestimmende Merkmal der Platte ansieht. "Es fühlte sich zu keinem Zeitpunkt so an, als würden wir Soul-Musik machen", sagt er. ,Es fühlte sich an, als würden wir einfach unsere Musik machen." Die Band wollte etwas Ehrlicheres einfangen als nur die Höhepunkte - sie wollte die Höhen und Tiefen romantischer Beziehungen zeigen und gleichzeitig den Rahmen erweitern, um auch das Familiäre, das Komplizierte und das Ungelöste einzubeziehen. Die Eltern der Bandmitglieder sind auf dem Albumcover zu sehen, ihre eigenen Liebesgeschichten sind in die visuelle Identität der Platte eingewoben, manche dieser Geschichten bestehen noch, andere nicht. ,Jeder einzelne Songtitel führt dich auf einen anderen Weg der Liebe - egal, ob du gewinnst oder verlierst." Quiñones wollte, dass die Zuhörer sich auf diese Mehrdeutigkeit einlassen. ,Liebe ist unendlich", sagt er. ,Sie reicht über ein Leben hinaus. Ich möchte, dass die Leute immer noch verwirrt sind - ich möchte, dass es wie ein offenes Buch bleibt." Doch eines bleibt durchgehend konstant: das Bekenntnis von Thee Sinseers zu ihrer Herkunft. Diese East-LA-Identität stellt sich nicht zur Schau - sie existiert einfach, eingewoben in das Gewebe der Musik, ohne als Abzeichen getragen zu werden. Hier wird kein Liebeskummer vorgetäuscht, sondern es ist das Echte.
Grammy-winning guitar duo Rodrigo y Gabriela returns to the textural fluidity of acoustic instrumentation on their new album ‘OurHome’. Self-produced in a Tokyo studio, the odyssey-like album unfolds with an otherworldly beauty achieved with guests from former Megadeth guitarist Marty Friedman to Japanese jazz pianist Hiromi. OurHome echoes all the transcendence and serenity that Rodrigo y Gabriela have routinely experienced in their journeys to Japan.
The Homesick sind ein abenteuerlustiges niederländisches Trio, das Stile wie Post-Punk, Krautrock, New Wave und experimentellen Pop mit furchtloser Neugier und Hingabe meisterhaft miteinander verschmilzt. Frei von Dogmen und doch rastlos romantisch, haben sich THE HOMESICK über mehrere Alben hinweg immer wieder neu erfunden - vom mitreißenden Debütalbum *Youth Hunt* bis hin zum barock angehauchten Durchbruchsalbum *The Big Exercise*, das bei Sub Pop erschien. Auf ihrem dritten, unabhängig veröffentlichten selbstbetitelten Album - entstanden in der Zeit nach der Pandemie - verschmolz das Trio sein breites Referenzspektrum zu einem schlankeren, pulsierenden Sound. Nun, auf ihrem vierten Album (und dem ersten bei Siluh Records), haben The Homesick in zehn Tracks ihre ganz eigene, höchst einfallsreiche und durchweg unterhaltsame Version von Clubmusik geschmiedet. Dabei schaffen sie einen mitreißenden Fluss zwischen den Stücken und pendeln mühelos zwischen der eingängigen, von City-Pop inspirierten Lead-Single ,Esperanto", dem von 808-Beats getragenen Herzschmerz-Song ,Policelessness" und der märchenhaften Disco-Nummer ,The Bees". Um diese funktionale und zugleich fantastische Tanz-Odyssee zu realisieren, holten sich The Homesick ein viertes Paar Ohren zur Unterstützung ins Boot. Der in Amsterdam ansässige Produzent und Künstler Rimer London - eine Schlüsselfigur sowohl im Mainstream als auch im Underground - verlieh dem Material seine eigene, markante und pop-orientierte Note, nachdem das Trio seine Tüfteleien im Studio abgeschlossen hatte. Dieser frische kreative Schub half der Band, sich an pop-geschukten Vorbildern zu orientieren, etwa beim sinnlichen ,Love off the Leash" oder dem wehmütigen West-Coast-Pop von ,Hey". Indem sie stärker auf clubbige, von den 80ern inspirierte Sounds setzten als auf den disharmonischen Post-Punk früherer Tage, ließ sich das Trio oft von einer Lawine aus Ideen mitreißen - so etwa beim treibenden Electro-Pop von ,Sway the Needy". Letztlich ging es darum, jedem Track einen ganz eigenen klanglichen Charakter zu verleihen: ,Humdrum" wagt die Nähe zu den Talking-Heads-Klassikern, während der hektische Dub von ,Street Cyst" in unwiderstehliche Hyperpop-Anleihen mündet. Ihren Ruf als eigenwillige Scenesters untermauern The Homesick zudem mit dem mitreißenden Synth-Pop-Marsch ,Horse Alone". Und eines ist sicher - es gibt noch weitaus mehr eklektische Grandezza auf "What's Up With All These Shangri-Las" zu entdecken. Lass The Homesick der Soundtrack zu deinen offenen Fragen sein - es lohnt sich wirklich.
The Homesick sind ein abenteuerlustiges niederländisches Trio, das Stile wie Post-Punk, Krautrock, New Wave und experimentellen Pop mit furchtloser Neugier und Hingabe meisterhaft miteinander verschmilzt. Frei von Dogmen und doch rastlos romantisch, haben sich THE HOMESICK über mehrere Alben hinweg immer wieder neu erfunden - vom mitreißenden Debütalbum *Youth Hunt* bis hin zum barock angehauchten Durchbruchsalbum *The Big Exercise*, das bei Sub Pop erschien. Auf ihrem dritten, unabhängig veröffentlichten selbstbetitelten Album - entstanden in der Zeit nach der Pandemie - verschmolz das Trio sein breites Referenzspektrum zu einem schlankeren, pulsierenden Sound. Nun, auf ihrem vierten Album (und dem ersten bei Siluh Records), haben The Homesick in zehn Tracks ihre ganz eigene, höchst einfallsreiche und durchweg unterhaltsame Version von Clubmusik geschmiedet. Dabei schaffen sie einen mitreißenden Fluss zwischen den Stücken und pendeln mühelos zwischen der eingängigen, von City-Pop inspirierten Lead-Single ,Esperanto", dem von 808-Beats getragenen Herzschmerz-Song ,Policelessness" und der märchenhaften Disco-Nummer ,The Bees". Um diese funktionale und zugleich fantastische Tanz-Odyssee zu realisieren, holten sich The Homesick ein viertes Paar Ohren zur Unterstützung ins Boot. Der in Amsterdam ansässige Produzent und Künstler Rimer London - eine Schlüsselfigur sowohl im Mainstream als auch im Underground - verlieh dem Material seine eigene, markante und pop-orientierte Note, nachdem das Trio seine Tüfteleien im Studio abgeschlossen hatte. Dieser frische kreative Schub half der Band, sich an pop-geschukten Vorbildern zu orientieren, etwa beim sinnlichen ,Love off the Leash" oder dem wehmütigen West-Coast-Pop von ,Hey". Indem sie stärker auf clubbige, von den 80ern inspirierte Sounds setzten als auf den disharmonischen Post-Punk früherer Tage, ließ sich das Trio oft von einer Lawine aus Ideen mitreißen - so etwa beim treibenden Electro-Pop von ,Sway the Needy". Letztlich ging es darum, jedem Track einen ganz eigenen klanglichen Charakter zu verleihen: ,Humdrum" wagt die Nähe zu den Talking-Heads-Klassikern, während der hektische Dub von ,Street Cyst" in unwiderstehliche Hyperpop-Anleihen mündet. Ihren Ruf als eigenwillige Scenesters untermauern The Homesick zudem mit dem mitreißenden Synth-Pop-Marsch ,Horse Alone". Und eines ist sicher - es gibt noch weitaus mehr eklektische Grandezza auf "What's Up With All These Shangri-Las" zu entdecken. Lass The Homesick der Soundtrack zu deinen offenen Fragen sein - es lohnt sich wirklich.
Nach fast zwei Jahren meldet sich Okonski mit "Entrance Music" zurück - ein Album, auf dem sich das Trio auf dem Höhepunkt seines improvisatorischen Könnens befindet und das Spontane und Meditative zelebriert. Nach dem Debüt "Magnolia" von 2023 hat der Pianist und Bandleader Steve Okonski seine langjährigen musikalischen Mitstreiter (Durand Jones & The Indications-Bandkollege Aaron Frazer am Schlagzeug und Bassist Michael Isvara "Ish" Montgomery) für eine weitere Session im Geiste von Künstlern wie The Bad Plus, Gerald Clayton und The Breathing Effect wieder zusammengebracht. Letztendlich ist "Entrance Music" eine Einladung zu frühen Stunden, in denen die Songs in der Tür verweilen und ihre Anwesenheit ankündigen, bevor sie in die Luft zurückkehren, um sorgfältig in die nächste Runde zu treiben. "Entrance Music" wurde in einer fünftägigen Session aufgenommen und war eines der ersten Alben, die in Portage Lounge, dem Studio von Terry Cole in Loveland, OH, auf Band gebannt wurden. "Es war ein neues Setup, aber mit Terry hinter den Reglern war es sehr vertraut", sagt Okonski. "Ich kann nicht genug betonen, wie sehr sich Terry wie ein viertes Mitglied der Band fühlt, wegen des Raums, den er kuratiert, der Energie, die er einbringt, und den Produktionsideen." Die Energie und der Sound, die mit dem Colemine-Labelchef am Ruder entstanden sind, sorgen für ein Hörerlebnis, das sich mit den Katalogen von ECM oder Stones Throw messen kann. Während ein Großteil des Debüts auf seine Zeit in New York zurückgeht, fühlt sich "Entrance Music" "ein bisschen weniger wie ,auf den Straßen um 2 Uhr morgens' und ein bisschen mehr auf der Natur basierend an - ein bisschen mehr ätherisch", sagt Okonski. "Es ist definitiv das Alter, die Umgebung und die Familie - all das kommt in der Musik durch."
Das Studio in der 122 West Loveland Avenue war für Steve Okonski, den Leiter seines gleichnamigen Trios Okonski", kein unbekannter Ort. Seitdem sich das Label Colemine in Loveland, Ohio, niedergelassen hat, war es Gastgeber für eine Reihe von Bands, die auf der Durchreise waren, darunter auch Durand Jones and the Indications, zu denen alle Mitglieder dieses Trios Verbindungen haben. Nachdem er sich im Winter 2020 etwas Zeit genommen hatte, lud Okonski, der ursprünglich als klassischer Pianist ausgebildet wurde, Michael Isvara Ish" Montgomery und Aaron Frazer ein, an einem Album zu arbeiten, das ursprünglich als beatgetriebene und vollständig komponierte Trio-Instrumentalstücke geplant war. Nachdem diese erste Session mit einigen Improvisationen abgeschlossen war, wurde im Sommer 2021 eine zweite Woche gebucht, um zu versuchen, noch mehr von dieser spontanen Energie einzufangen. Während dieser Session wurden alle Stücke improvisiert und live auf einem Tascam 388 während mehrerer später Nächte im Colemine-Hauptquartier aufgenommen. Sie waren so strukturiert, dass die kollektive Intuition der Gruppe die Melodien und den Verlauf der Musik voll und ganz prägen konnte. Das Album beginnt mit Runner Up", wo eine triumphale und doch melancholische Melodie am Klavier zu einem zurückhaltenderen B-Teil überleitet, der von Schlagzeug und Bass von Frazer und Montgomery getragen wird. Auf deiner Reise durch den Rest des Albums begegnest du einer Fülle von hervorgerufenen und erforschten Emotionen. Die Ruhe, die man empfindet, wenn man nach Mitternacht eine mondbeschienene Straße entlanggeht, die Verbindung zu einer Person, die nur für einen Moment oder ein ganzes Leben in deine Welt tritt, und die Nervosität und Katharsis, die man spürt, wenn man sich auf eine neue, unbekannte Reise begibt. Magnolia" endet mit Sunday", einem Titel, der spät in der Nacht am Ende ihrer ersten Aufnahmesession aufgenommen wurde. Ohne die Spontaneität von Sunday" wäre der Rest von Magnolia" wahrscheinlich nie zustande gekommen. Magnolia" entstand aus dem Herzen und dem Geist derer, die in jenen späten Nächten in Loveland im Studio waren. Es ist der Höhepunkt einer emotionalen und künstlerischen Befreiung, die erst möglich wurde, als die Band sich an ihre Instrumente setzte und gerade deshalb ist das Album introspektiv, meditativ, spirituell und neuartig.
Twisted Teens ist eine rockige Band aus New Orleans. Die Kinks, die in einem Schulbus ohne Räder leben. Die Rolling Stones des jungianischen Anarchismus. Die Buzzcocks aus den vergifteten Sümpfen Süd-Louisianas. Punk-beeinflusste Country-Musik oder Country-beeinflusste Punk-Musik - keine Ahnung. Memetische Kriegsführung mittels Ohrwürmern (es ist extrem eingängig). Übertrifft alle anderen Bands in jeder Hinsicht, trinkt jeden Abend, schafft es aber trotzdem ins Fitnessstudio. Macht keinen Unterschied zwischen Vertrautem und Unvertrautem.
…Wenn der Sturm die Stille zerreißt…
Drei Jahre sind vergangen seit dem Doppel-Release Kapitel 10: Wilde Augen und Kapitel 11: Barrikaden. Drei Jahre, in denen die Welt nicht stillstand und die Band die Zeit nutzte, um einen Wirbelwind zu brauen, der nun mit voller Wucht losbricht: »Sturm zieh auf«.
Ein atmosphärischer Energieaustausch
Ein Sturm ist mehr als nur Wind. Er ist eine rohe, unkontrollierbare Kraft. Er bringt Zerstörung, ja – aber er schafft den zwingend notwendigen Platz für Neues. Er ist der atmosphärische Energieaustausch, der Altes wegfegt, um Raum für Veränderung zu geben. Kärbholz vertonen auf ihrem neuen Album genau diesen Moment der Transformation.
Mit 13 Titeln voller Leidenschaft und Emotion fängt die Band die gesamte Bandbreite eines Sturms ein: von der bedrückenden »Ruhe davor« über die Angst und Unruhe bis hin zur grenzenlosen Freiheit, die entsteht, wenn der Druck nachlässt.
Authentisch, kantig, kompromisslos
»Sturm zieh auf« schert sich nicht um Konventionen oder Kompatibilität. Das Album nährt sich aus den härteren Spielarten der Bandgeschichte und erschafft einen in sich geschlossenen Kosmos, der nicht um jeden Preis gefallen will – und vielleicht gerade deshalb so tief berührt. Es ist ein Werk für jene, die bereit sind, ihre Hörgewohnheiten infrage zu stellen.
• Kein Jammern, kein Fingerzeig: Kärbholz prangern nicht die äußeren Umstände an.
• Das eigene Ich im Fokus: Es geht um die Macht des Individuums, sich über das Gegebene hinwegzusetzen.
• Unbändige Positivität: Inmitten des Chaos findet die Band das Glück in den kleinen, wesentlichen Dingen des Lebens.
Das »Wozu« bestimmt das »Wie«
Frei nach Nietzsche transportiert das Album eine klare Botschaft: »Wenn ich ein Wozu kenne, dann kann ich fast jedes Wie ertragen.« »Sturm zieh auf« ist der Soundtrack für diesen Weg. Es ist die musikalische Manifestation der Resilienz – eine Einladung, sich dem Sturm entgegenzustellen, ihn zu genießen und gestärkt aus ihm hervorzugehen.
Kärbholz sind zurück. Lauter, härter und reflektierter als je zuvor.
…Wenn der Sturm die Stille zerreißt…
Drei Jahre sind vergangen seit dem Doppel-Release Kapitel 10: Wilde Augen und Kapitel 11: Barrikaden. Drei Jahre, in denen die Welt nicht stillstand und die Band die Zeit nutzte, um einen Wirbelwind zu brauen, der nun mit voller Wucht losbricht: »Sturm zieh auf«.
Ein atmosphärischer Energieaustausch
Ein Sturm ist mehr als nur Wind. Er ist eine rohe, unkontrollierbare Kraft. Er bringt Zerstörung, ja – aber er schafft den zwingend notwendigen Platz für Neues. Er ist der atmosphärische Energieaustausch, der Altes wegfegt, um Raum für Veränderung zu geben. Kärbholz vertonen auf ihrem neuen Album genau diesen Moment der Transformation.
Mit 13 Titeln voller Leidenschaft und Emotion fängt die Band die gesamte Bandbreite eines Sturms ein: von der bedrückenden »Ruhe davor« über die Angst und Unruhe bis hin zur grenzenlosen Freiheit, die entsteht, wenn der Druck nachlässt.
Authentisch, kantig, kompromisslos
»Sturm zieh auf« schert sich nicht um Konventionen oder Kompatibilität. Das Album nährt sich aus den härteren Spielarten der Bandgeschichte und erschafft einen in sich geschlossenen Kosmos, der nicht um jeden Preis gefallen will – und vielleicht gerade deshalb so tief berührt. Es ist ein Werk für jene, die bereit sind, ihre Hörgewohnheiten infrage zu stellen.
• Kein Jammern, kein Fingerzeig: Kärbholz prangern nicht die äußeren Umstände an.
• Das eigene Ich im Fokus: Es geht um die Macht des Individuums, sich über das Gegebene hinwegzusetzen.
• Unbändige Positivität: Inmitten des Chaos findet die Band das Glück in den kleinen, wesentlichen Dingen des Lebens.
Das »Wozu« bestimmt das »Wie«
Frei nach Nietzsche transportiert das Album eine klare Botschaft: »Wenn ich ein Wozu kenne, dann kann ich fast jedes Wie ertragen.« »Sturm zieh auf« ist der Soundtrack für diesen Weg. Es ist die musikalische Manifestation der Resilienz – eine Einladung, sich dem Sturm entgegenzustellen, ihn zu genießen und gestärkt aus ihm hervorzugehen.
Kärbholz sind zurück. Lauter, härter und reflektierter als je zuvor.
Mit Nova Celestia präsentiert Schlagzeuger und Komponist Hendrik Eichler das Debüt seines Projekts Manic Anomaly - eine energiegeladene Space-Jazz-Odyssee zwischen Avantgarde, Improvisation und komplexen Rhythmuswelten. Inspiriert von Science-Fiction und synästhetischen Klangbildern entfalten sieben Kompositionen eine interstellare Reise voller Dynamik, Kontraste und klanglicher Weite. Eichlers Kompositionen verbinden dichte Grooves mit atmosphärischen Passagen und lassen den herausragenden internationalen Besetzungsmitgliedern viel Raum für kreative Entfaltung. Mit Kirke Karja, Teis Semey, Louise van den Heuvel und Angelika Niescier vereint das Album einige der spannendsten Stimmen der europäischen Jazzszene. Das Ergebnis ist ein kraftvolles, ideenreiches Debüt, das virtuose Spielfreude mit cineastischer Imaginationskraft verbindet und die Grenzen des zeitgenössischen Jazz neu auslotet.
Die unvergesslichen Klassiker der legendären Marlene Dietrich auf einer hochwertigen Vinyl-LP vereint.
Diese Sammlung präsentiert die größten Erfolge einer der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts und lässt ihre unverwechselbare Stimme in bester Klangqualität neu aufleben.
Mit dabei sind zeitlose Klassiker wie:
Lili Marleen
Sag mir, wo die Blumen sind
sowie viele weitere unvergessene Aufnahmen.
Ob als Sammlerstück oder zum Genießen auf dem Plattenspieler – diese Vinyl-Ausgabe ist eine Hommage an eine außergewöhnliche Künstlerin und ein Muss für Liebhaber klassischer Chansons und deutscher Musikgeschichte.
"Based in Thiers (63), Ernest Bergez, also known as Sourdure, has been walking a tightrope for the past ten years, combining a spirit of experimentation with a personal, handcrafted approach to traditional music. Affirming and transfiguring the ""Sourdure-esque"" aesthetic, Outredore unfolds a surprising array of discoveries in Occitan and French: hallucinatory laments, oblique rhapsodies, and carnivalesque odes.
A generous and respectful invitation to build unexpected bridges between disparate sonic worlds, the album extrapolates the modal vocabulary specific to traditional Occitan music, blending it with stylistic elements from around the Mediterranean. Carried by a voice more raw than ever and caught in the ebb and flow of a troubled era, Outredore's songs explore the relationship between the personal and the political.
Vulnerable, faltering and visceral, Outredore evokes a nova cançon occitana that has traded folk guitars for electronic machinery."
Julis Erfolgsalbum „Ein neuer Tag“ erscheint erstmalig als hochwertige Colored 1LP Edition und bringt
einen der prägenden Meilensteine der deutschsprachigen Popmusik als besondere Sammlerausgabe auf Vinyl
zurück.
Mit ihrem zweiten Studioalbum knüpften Juli 2006 nahtlos an den Erfolg ihres Debüts an und erreichten
erstmals Platz 1 der deutschen Albumcharts. Songs wie „Dieses Leben“, „Wir beide“, „Zerrissen“ und
der Titelsong vereinen eingängige Melodien, kraftvolle Gitarren und die unverwechselbare Stimme von Eva
Briegel zu einem zeitlosen Sound zwischen Aufbruch, Emotion und Hoffnung.
Die Colored 1LP Edition verleiht diesem modernen Klassiker einen besonderen Sammlerwert und macht
das Album zu einer Bereicherung für jede Plattensammlung. Ob als nostalgische Reise zurück in die 2000er
oder als Wiederentdeckung eines der prägendsten deutschsprachigen Pop-Alben seiner Zeit, „Ein neuer
Tag“ begeistert bis heute mit seiner unverwechselbaren Atmosphäre und musikalischen Qualität.
Sichere dir jetzt die Colored 1LP Edition und erlebe ein Album neu, das eine ganze Generation begleitet
hat.
Released in 1983, "En la guía, en el listín" remains a permanent anomaly in the history of Spanish pop music, with few clear predecessors and even fewer descendants. It is an imperfect yet fascinating catalog of the many faces Derribos Arias could reveal. Its sound combines odd electric rock, leftfield proto-hip-hop, and dark, immersive songs that simply defy categorization. An essential album. Includes liner notes and the artwork of the original insert. By late 1981, the San Sebastián-based group La Banda sin Futuro had already transformed into Derribos Arias. Their first two singles dazzled critics eager for new ideas capable of placing Spanish pop alongside the contemporary music increasingly arriving from abroad in real time. 'Branquias bajo el agua', the standout track from the band's debut single, topped the list of Best Songs of 1982 as voted by listeners of Diario Pop on Radio 3 (Spanish National Radio). With an expanded four-piece lineup and a larger budget than they had enjoyed for their earlier singles, the band entered the prestigious Kirios Studios to record their album, with Paco Trinidad serving as producer. The electric intensity of 'Intima decoración' and 'Crematorio' -angular, off-kilter reinterpretations of a strain of rock descended from The Velvet Underground and The Stooges, a style with virtually no precedent in Spain-are excellent examples of the band's sound. To aberrate was the key term Poch used to describe his ineffable working method: a fearless creative freedom without which songs such as 'Lo que hay' could never have existed. The track stands as a leftfield proto-hip-hop number, later reworked as 'Disco pocho,' demonstrating both his admirable lack of prejudice and his complete disregard for any commercial ambitions the album might have had.Unfortunately, this album would never have a follow-up.
Ocean Sleeper stammen aus der australischen Provinz Victoria und haben sich ihren Ruf durch Beharrlichkeit, eine enge Bindung zu ihren Fans und den unerschütterlichen Glauben an ihren eigenen Weg
erarbeitet. Die Band hat sich fest als einer der spannendsten Heavy-Acts Australiens etabliert und die Unterstützung an der Basis in eine wachsende Bewegung verwandelt, die mit jeder Veröffentlichung und jeder
Tour weiter an Fahrt gewinnt. Ihr Aufstieg basiert nie auf Hype oder Abkürzungen; Er ist das Ergebnis
von Beständigkeit, Ehrgeiz und dem unermüdlichen Streben nach künstlerischer Weiterentwicklung. Das
Album *The Peace When I’m Dead* erscheint über BMG Australia / Rise Records und fängt die Last von
Trauer, Schuld und Reue ein, während es gleichzeitig die dunkleren Facetten der menschlichen Erfahrung
auslotet. Angesichts der enormen Dynamik, die sie bereits entwickelt haben, wirkt der weitere Weg von
Ocean Sleeper weniger wie ein plötzlicher Durchbruch, sondern vielmehr wie der nächste logische Schritt
für eine Band, die in ihre entscheidende Ära eintritt.
Die Wiener Band feiert 2026 ihr 20-jähriges Bestehen - ein Statement gegen Schnelllebigkeit und für künstlerische Konsequenz. Aus der DIY-Punk- und Hardcore-Szene hervorgegangen, verbindet sie seit zwei Jahrzehnten elektronischen Industrial mit analogem Post Rock und schafft atmosphärische Klanglandschaften zwischen Melancholie, Düsternis und Hoffnung. Das neue Album "Minor Tremors" klingt rauer, direkter und zugleich zugänglicher als seine Vorgänger. Inhaltlich kreist es um Faschismus, politische Ohnmacht, Solidarität und Liebe in einer brennenden Welt. Die Band arbeitete u. a. mit Lustmord, Justin K. Broadrick, Jarboe und Dälek zusammen und teilte Bühnen mit Lydia Lunch, Boris oder Dälek. Produziert wurde das Album von FAZO666FAZO (Baits), gemastert von Alex Vatagin. Marketing Hardfacts:- begleitende Konzerte 2026/27 (bestätigte Daten bis hierhin):- TBA - - eine Vorabsingle inkl. Videorelease- redaktioneller Beitrag im Slam Magazin- intensiv begleitende Social Media Kampagne die über die Kanäle des Labels, der Band und der Protagonisten der Band- Reviews in Outlets wie The Gap, 4NDREAS.Postrock Blog
Zehn Jahre nachdem Lord Of The Lost die Menschheit erstmals auf die Suche nach einem Paradies jenseits ihrer eigenen Trümmer schickten, erscheint “EMPYREAN” nun endlich auf Vinyl.
Als Lord Of The Lost “EMPYREAN” 2016 veröffentlichten, schufen sie ein dystopisches Future-Metal-Konzeptalbum von epischem Ausmaß: eine Science-Fiction-Odyssee über eine Spezies, die sich seit Jahrhunderten selbst zerstört und dabei unaufhörlich der Verheißung von “EMPYREAN” nachjagt, einer vermeintlich perfekten Welt, die sich am Ende auch als letzte Illusion entpuppen könnte. Gothic und Metal verschmelzen mit Glam, Electro, Prog und Industrial zu einem übermächtigen Gesamtsound, getragen von einem dominanten elektronischen Fundament und durchzogen von Glam-Refrains, die ungebremst auf knallharte Industrial-Attacken treffen, mit Hooks, scharf genug, um selbst die größte Zerstörung zu überstehen.
Zum 10-jährigen Jubiläum des Albums bringt diese limitierte weiße 2LP “EMPYREAN” erstmals auf Vinyl und gibt damit einem der ambitioniertesten Werke der Band endlich das physische Format, auf das Sammler gewartet haben.
„Ein bisschen Frieden“, „Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund“, „Papillon“, „Ein leises Lied“, „Mit dir vielleicht“, „Allein in Griechenland“ oder „Ich bin zurück“. Diese Hits von Nicole kennt wohl jeder und kann jeder mitsingen.
Nicole ist die die Grande Dame der deutschen Popschlagerszene, seit vielen Jahren auf den größten, schillerndsten Bühnen unterwegs. Aber sie liebt auch die Zurückgezogenheit, um als klassische Singer-Songwriterin an ihrer Musik zu arbeiten. Sie schafft es ehrliche Einsichten und pures Gefühl, in bewegende Songs zu übersetzen, die gerade durch diesen Tiefgang so faszinierend und zeitlos sind.
Vor allem bleibt sie sich treu und weiß ihren unverkennbaren Sound immer wieder ganz behutsam neu und weiter zu denken: Unaufgeregt und immer absolut nah am eigenen Leben, gewährt sie Einblicke in ihr Leben und ihre Weltsicht - passend zu Ihrem schweren Kampf gegen die Krankheit. Sie möchte Mut machen und zeigen, dass es sich lohnt zu kämpfen, auch gegen eine scheinbar nicht zu besiegende Krankheit.
„Ein bisschen Frieden“ bescherte Nicole Millionenverkäufe und Top-Platzierungen in ganz Europa. In den vier Jahrzehnten, die seit diesen ersten Sensationserfolgen der Euro-Gold-Single vergangen sind, folgten zwei Dutzend weitere Longplayer, für die sie gleich 11 Goldene Stimmgabeln sowie 17-mal den ersten Platz bei der ZDF-Hitparade gewann. Auf die Zweitplatzierung beim World Popular Song Festival in Tokio (1983) folgten zudem ein ECHO-Pop in den Neunzigern, mehrfach die Goldene Europa und 2017 der smago! Award.
2024 feierte Nicole Ihren 60. Geburtstag und setzte diesen Trend fort. Das Album „Carpe Diem“ gilt als eines ihrer Besten und wurde mit einem Chart-Eintritt gekürt.
Stillstand hat es für Nicole nie gegeben – auch 2026, nach 45 Jahren auf der Bühne, nicht. Bereits die erste Single „Ich will mehr“ machte deutlich, wohin die Reise geht: nach vorne. Mit ihrem neuen Album „Meine Schätze“ blickt Nicole auf ihre außergewöhnliche Karriere zurück und setzt gleichzeitig ein kraftvolles Zeichen für Aufbruch, neue Wege und echte Lebensfreude.
„Meine Schätze“ produziert von ihrem kongenialen Produzententeam – Achim Meier, Zoran Grujovski und Jens Carstens, ist dabei kein klassisches Best-of-Album. Stattdessen hat Nicole ganz persönliche Songperlen aus 45 Jahren ausgewählt – Lieder, die sie geprägt, begleitet und inspiriert haben. Dazu gehört auch ihre gefühlvolle Interpretation des Don-McLean-Klassikers „And I Love You So“.
Teilweise neu arrangierte Akustikversionen verleihen den Songs eine besondere Intensität und zeigen ihre emotionale Tiefe ebenso wie ihre zeitlose Kraft. Gemeinsam mit musikalischen Weggefährten und Freunden wie Heinz Rudolf Kunze, John Kelly, Johnny Logan, Nino de Angelo und Mickie Krause entstand ein Album, das Mut macht, nach vorne zu blicken und das Leben bewusst zu genießen. Diese positive Energie trägt Nicole mit ihrer unverwechselbaren Stimme – kraftvoll, klar und berührend wie selten zuvor. Eine Nicole, die viele überraschen wird.
Die Botschaften der Songs haben auch nach 45 Jahren nichts von ihrer Aktualität verloren. Sie stehen für Hoffnung, Zuversicht und die Überzeugung, dass gute Musik Generationen verbindet.
Musikalisch präsentiert sich „Meine Schätze“ in einem modernen, frischen Soundgewand. Gefühlvolle Streicher des F.A.M.E.'S. Skopje Studio Orchestra treffen auf einen atmosphärischen Mix aus Folk, Pop und Schlager – eingängig, emotional und voller Tiefe. Ein Klangbild, das bewegt und lange nachhallt.
Besonders bemerkenswert: Die Produktion setzt bewusst auf echte, handgemachte Musik. Statt künstlicher Intelligenz stehen hier authentische Musikerinnen und Musiker, echte Instrumente und ehrliches musikalisches Handwerk im Mittelpunkt – ein klares Bekenntnis zu Qualität, Leidenschaft und echter Emotion.
Ein Gespräch mit Thee Sinseers kurz vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums ,Love Stories" bei Colemine Records macht eines ganz deutlich: Dies ist kein Album, das eine glatte und ordentliche Liebesgeschichte erzählt. Es geht hier nicht um das Happy End. Es geht um alles, was davor, danach und trotz allem passiert. Auf dieser LP hat sich die Band auf eine erdigere Instrumentierung konzentriert - Kontrabass, Gitarren, die durch Verstärker laufen, um einen wärmeren, an die Sechziger angelehnten Klang zu erzielen - und sich von allem inspirieren lassen, wo es sich bot, selbst an den unwahrscheinlichsten Orten. Es ist dieses genreübergreifende Denken, das Sänger Joey Quiñones als das bestimmende Merkmal der Platte ansieht. "Es fühlte sich zu keinem Zeitpunkt so an, als würden wir Soul-Musik machen", sagt er. ,Es fühlte sich an, als würden wir einfach unsere Musik machen." Die Band wollte etwas Ehrlicheres einfangen als nur die Höhepunkte - sie wollte die Höhen und Tiefen romantischer Beziehungen zeigen und gleichzeitig den Rahmen erweitern, um auch das Familiäre, das Komplizierte und das Ungelöste einzubeziehen. Die Eltern der Bandmitglieder sind auf dem Albumcover zu sehen, ihre eigenen Liebesgeschichten sind in die visuelle Identität der Platte eingewoben, manche dieser Geschichten bestehen noch, andere nicht. ,Jeder einzelne Songtitel führt dich auf einen anderen Weg der Liebe - egal, ob du gewinnst oder verlierst." Quiñones wollte, dass die Zuhörer sich auf diese Mehrdeutigkeit einlassen. ,Liebe ist unendlich", sagt er. ,Sie reicht über ein Leben hinaus. Ich möchte, dass die Leute immer noch verwirrt sind - ich möchte, dass es wie ein offenes Buch bleibt." Doch eines bleibt durchgehend konstant: das Bekenntnis von Thee Sinseers zu ihrer Herkunft. Diese East-LA-Identität stellt sich nicht zur Schau - sie existiert einfach, eingewoben in das Gewebe der Musik, ohne als Abzeichen getragen zu werden. Hier wird kein Liebeskummer vorgetäuscht, sondern es ist das Echte.
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Originally produced over two decades ago, Wormhole returns fully remastered for 2026, pairing the unmistakable sound of DJ Quest & Odissi with a fresh remix from Spanish breakbeat heavyweights Destroyers.
The original remains everything that made early Cyberfunk stand out: deep rolling basslines, futuristic atmospheres and precision-engineered breaks that still sound ahead of their time. Alongside it, Destroyers inject modern dancefloor energy, tightening the groove with their trademark Spanish breaks sound while keeping the character of the original firmly intact.
This is another key release from the Cyberfunk vault, bridging the classic Bassline Breaks era with today's generation of producers and DJs.
Tracklisting
A. Wormhole (2026 Remaster)
A timeless Cyberfunk classic featuring Odissi, combining hypnotic melodies, heavy low-end pressure and rolling breakbeats that continue to work on modern systems.
AA. Wormhole (Destroyers Remix)
Destroyers deliver a contemporary club weapon, adding their signature percussion, energy and production polish while respecting the original's unmistakable identity.
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Vor 16 Jahren erstveröffentlicht, seit über 10 Jahren ausverkauft und nun endlich wieder auf Vinyl erhältlich: das "aktuelle" Album der unverwechselbaren Hotknives mit einer Tüte voller zuckersüßer Ska und Reggae-Bonbons, die süchtig machen. Ja, es wäre auch mal wieder "About Time" für ein neues Album, aber die 1982 formierte Brightoner Ska-Legende hat in fast 45 Jahren nur vier Studioalben veröffentlicht. Manchmal ist weniger mehr und jedes ihrer Werke besitzt zurecht weltweit Kultstatus bei Ska-Fans. Der 'Melody Maker' wählte das Quartett nicht umsonst unter die 5 wichtigsten britischen Ska-Bands überhaupt! Für "About Time" hat sich die Band nach Jahrzehnten wieder Verstärkung geholt und den typischen, Hammond-Orgellastigen "Happy Hotknives"-Sound mit druckvollen Bläsern auf ein neues Level gebracht. Der Opener "Harsh Reality" ist seitdem auch live das Startsignal für schweisstreibende Parties, zusammen mit sechs anderen Songs des Albums fester Bestandteil der Setlist und unterstreicht die Bedeutung des Albums bei Band und Fans der "Holsten Boys". Die 13 Songs sind dabei perfekt aufeinander abgestimmt und bieten eine enorme Vielfalt mit vielen musikalischen Einflüssen. Temporeiche Tanzflächenkracher im "typical british vibe" mit ihren Roots aus der zweiten Ska-Welle ("Bloody Beautiful", "Doing Alright"), jamaikanischer Rocksteady oder poppige Reggae-Nummern wie "Communication" (feat Dr. Ring Ding). Allen gemein ist jedoch die hochmelodisch, bittersüße und manchmal auch melancholische Ohrwurmgarantie, aufwendig und fett produziert von King Glover (Bad Manners, The Wailers). "The Hotknves" . "About Time" erscheint als 180g Collector's Edition in klassisch schwarzem oder farbigem Swirl Vinyl.
Vor 16 Jahren erstveröffentlicht, seit über 10 Jahren ausverkauft und nun endlich wieder auf Vinyl erhältlich: das "aktuelle" Album der unverwechselbaren Hotknives mit einer Tüte voller zuckersüßer Ska und Reggae-Bonbons, die süchtig machen. Ja, es wäre auch mal wieder "About Time" für ein neues Album, aber die 1982 formierte Brightoner Ska-Legende hat in fast 45 Jahren nur vier Studioalben veröffentlicht. Manchmal ist weniger mehr und jedes ihrer Werke besitzt zurecht weltweit Kultstatus bei Ska-Fans. Der 'Melody Maker' wählte das Quartett nicht umsonst unter die 5 wichtigsten britischen Ska-Bands überhaupt! Für "About Time" hat sich die Band nach Jahrzehnten wieder Verstärkung geholt und den typischen, Hammond-Orgellastigen "Happy Hotknives"-Sound mit druckvollen Bläsern auf ein neues Level gebracht. Der Opener "Harsh Reality" ist seitdem auch live das Startsignal für schweisstreibende Parties, zusammen mit sechs anderen Songs des Albums fester Bestandteil der Setlist und unterstreicht die Bedeutung des Albums bei Band und Fans der "Holsten Boys". Die 13 Songs sind dabei perfekt aufeinander abgestimmt und bieten eine enorme Vielfalt mit vielen musikalischen Einflüssen. Temporeiche Tanzflächenkracher im "typical british vibe" mit ihren Roots aus der zweiten Ska-Welle ("Bloody Beautiful", "Doing Alright"), jamaikanischer Rocksteady oder poppige Reggae-Nummern wie "Communication" (feat Dr. Ring Ding). Allen gemein ist jedoch die hochmelodisch, bittersüße und manchmal auch melancholische Ohrwurmgarantie, aufwendig und fett produziert von King Glover (Bad Manners, The Wailers). "The Hotknves" . "About Time" erscheint als 180g Collector's Edition in klassisch schwarzem oder farbigem Swirl Vinyl.
Chopping Mountain, das neue Album von Ibibio Sound Machine, ist die bislang deutlichste Umsetzung der langjährigen Mission des Londoner Kollektivs, Liebe, Einheit und Widerstand durch Musik zu fördern. Es ist das sechste Album der Band in voller Länge und das erste, bei dem Max Grunhard seit ,Doko Mien" aus dem Jahr 2019 als Produzent mitwirkt. Nach ihrem von Hot Chip produzierten Durchbruch ,Electricity" (2022) und dem düstereren, clubbigen Einschlag des von Ross Orton produzierten ,Pull the Rope" (2024) fühlt sich ,Chopping Mountain" an, als stamme es direkt aus den Herzen und Erfahrungen der von Eno Williams und Grunhard angeführten Band. Williams ist wie immer eine Sirene - eine Frontfrau, wie sie nur einmal in einer Generation vorkommt, deren Ruf, sowohl auf die Tanzfläche als auch nach einer besseren Zukunft, unmöglich zu widerstehen ist. Wie sie das macht, ist ein Rätsel. Nimm zum Beispiel einen Song wie ,Return to Sender". Inspiriert von einem Autounfall, bei dem sie spürte, wie ihr das Lenkrad buchstäblich aus den Händen sprang - was sie mit ,einem spirituellen Angriff durch unsichtbare Kräfte" verglich -, ist der Track ein kraftvoller, kathartischer Rager, ein Ganzkörper-Workout und eine lautstarke Ablehnung des Bösen in mehreren Sprachen, Englisch und ihrer Muttersprache Ibibio. Sie ist natürlich kaum allein am Fuße des ,Chopping Mountain". Ibibio Sound Machine - Grunhard (Saxophon, Keyboards), Alfred Bannerman (Gitarre), PK Ambrose (Bass, Keyboards), Joseph Amoako (Schlagzeug), Afla Sackey (Percussion), Scott Baylis (Trompete, Keyboards) und Tony Hayden (Posaune, Synth) - sind übernatürlich eingespielt und schöpfen aus ihren Wurzeln und Inspirationen in Highlife, Disco, Afrobeat, Funk, Post-Punk und Electropop, um um ihre Stimme herum gewaltige Klangkathedralen zu errichten. Vor dem Hintergrund einer entmutigenden Welt bleiben Ibibio Sound Machine hoffnungsvoll, auf der Suche nach Bewusstsein und Verbundenheit. Sie setzen den Weg fort, den sie erstmals auf ,Pull the Rope" eingeschlagen haben: Viele Songs auf ,Chopping Mountain" entstanden aus Jam-Sessions, bei denen sie sich auf einen Groove, ein Instrument oder einen Text konzentrierten. Auf ,Concept of Love" formen sie einen Afro-Disco-Song, auf ,Love" vertiefen sie das Konzept und liefern ein ätherisches Stück Highlife. Bei ,Give Me Peace" ist sogar Dele Sosimi von Fela Kutis Egypt 80 zu hören. Diese berauschende Mischung aus unterschiedlichen Stilen und Herkunftsorten verschmilzt über das gesamte ,Chopping Mountain", wobei die Songs darin vereint sind, dass sie die schärfsten Werkzeuge sind, die Ibibio Sound Machine im gegenwärtigen Moment einsetzen können. Sie stellen den Kampf um Freiheit als einen gemeinschaftlichen dar. Der Weg zur Befreiung ist lang und beschwerlich, aber er ist nicht ohne Freude - hier ist ein Album, das vor ihr nur so strotzt.
Turn the page to a warmer chapter. The second instalment of our Seasons 2026 collection has arrived. This carefully curated compilation captures the golden warmth of the season, the laid-back rhythms of lazy afternoons and the soothing atmosphere of endless summer days. Packed with hours of gentle summer lo-fi, this album is your perfect companion for soaking up the sun, focusing on your work sessions, or unwinding after a long day.
Entstanden aus nächtlichen Harmonien, geteilten Sprachmemos und einer langjährigen Freundschaft, die auf gegenseitiger Bewunderung basiert, haben Haley Blais und Sam Lynch die Supergroup True Mountain Laurel gegründet. Ihr Debütalbum ,Angel So Bad" ist eine zarte, staubige Erkundung all der Gefühle, die durch die Maschen fallen. Das Projekt, das zu gleichen Teilen aus folkiger Träumerei und countryhafter Sehnsucht besteht, schöpft aus ihren jeweiligen Solokarrieren. Sams poetische Selbstreflexion und Haleys messerscharfe, intime Texte verschmelzen zu etwas Sanfterem, Seltsamerem und ganz Eigenem. Beeinflusst von Künstlern wie Gillian Welch, Lucinda Williams und kanadischen Singer-Songwritern der frühen 2000er geht es bei dem Projekt weniger um das Genre als vielmehr um das Gefühl. Akustikgitarren, mit Besen gespielte Drums, Pedal Steel und gelegentlich klirrendes Klavier untermalen Texte, die wie Tagebucheinträge wirken, ohne bekenntnishaft zu sein: Sie fangen den Schmerz des Älterwerdens ein, das seltsame Gefühl, immer noch mehr zu wollen, und die Freude, in der Stimme eines anderen ein Zuhause zu finden. Diese Songs haben eine Lässigkeit, die bewusst wirkt. Während Sams Solowerke eher filmisch und atmosphärisch sind und Haleys eher clever und orchestral, treffen sie sich hier in der Mitte: warm, minimalistisch und ein bisschen rau an den Kanten. Live nimmt das Projekt eine noch intimere Form an - ohne Setlists oder starre Arrangements. Einfach zwei Freunde, die die Wahrheit singen, so wie sie sie an diesem Abend empfinden.
»Ich bin ein sehnsuchtsvoller Mensch. Innerlich immer in Bewegung«, sagt Annett Louisan.
Die Sängerin ist in Aufbruchsstimmung. Auf ihrem elften Album »Sehnsucht» spürt sie all den bittersüßen Zuständen nach, die uns hoffen und streben lassen. Vor allem aber erzählt Deutschlands große Chanson- und Pop-Sängerin davon, was auf die Sehnsucht folgt. Erfolg und Enttäuschung. Wie leicht und wahrhaftig sie große Themen in ihren musikalischen Miniaturen verdichtet, berührt ungemein. Getragen von ihrer grandiosen unverkennbaren Stimme.
Seit ihrem Debüt im Jahr 2004 mit dem stilprägenden Album ›Bohème« hat sie mehr als 1,5 Millionen Tonträger verkauft. Niemandem mehr muss sie etwas beweisen. Und mit dieser Energie hat sie nun ihr eigenes Label gegründet: Atelier Louisan.
Ab September 2026 geht sie auf große ›Sehnsucht»-Tour und ist immer wieder zutiefst dankbar, wie aufmerksam ihr Publikum zuhört. ›Das sind Leute, die sich Zeit nehmen für Musik, die Anregungen wollen.« Und die bekommen sie. Etwa, wenn Annett Louisan sich radikal entliebt in dem jazzigen ›Ich kann dich nicht mehr sehen». Wenn sie in ›Weltuntergang« mit satirischer Finesse über Hedonismus in multiplen Krisenlagen singt. Oder wenn sie in ›Königin der Nacht» mit wunderbar entschleunigtem Gesang die Macht des Weiblichen beschwört. Das Album endet sehr persönlich mit ›Ich geh nur schonmal voraus«. Mit weicher Wucht befasst sich Annett Louisan mit der eigenen Vergänglichkeit. Ganz nah klingt ihre Stimme da. Ein zartes Vermächtnis für die, die weiterleben. Die Sehnsucht versiegt. Doch die Liebe bleibt bestehen.
»Ich bin ein sehnsuchtsvoller Mensch. Innerlich immer in Bewegung«, sagt Annett Louisan.
Die Sängerin ist in Aufbruchsstimmung. Auf ihrem elften Album »Sehnsucht» spürt sie all den bittersüßen Zuständen nach, die uns hoffen und streben lassen. Vor allem aber erzählt Deutschlands große Chanson- und Pop-Sängerin davon, was auf die Sehnsucht folgt. Erfolg und Enttäuschung. Wie leicht und wahrhaftig sie große Themen in ihren musikalischen Miniaturen verdichtet, berührt ungemein. Getragen von ihrer grandiosen unverkennbaren Stimme.
Seit ihrem Debüt im Jahr 2004 mit dem stilprägenden Album ›Bohème« hat sie mehr als 1,5 Millionen Tonträger verkauft. Niemandem mehr muss sie etwas beweisen. Und mit dieser Energie hat sie nun ihr eigenes Label gegründet: Atelier Louisan.
Ab September 2026 geht sie auf große ›Sehnsucht»-Tour und ist immer wieder zutiefst dankbar, wie aufmerksam ihr Publikum zuhört. ›Das sind Leute, die sich Zeit nehmen für Musik, die Anregungen wollen.« Und die bekommen sie. Etwa, wenn Annett Louisan sich radikal entliebt in dem jazzigen ›Ich kann dich nicht mehr sehen». Wenn sie in ›Weltuntergang« mit satirischer Finesse über Hedonismus in multiplen Krisenlagen singt. Oder wenn sie in ›Königin der Nacht» mit wunderbar entschleunigtem Gesang die Macht des Weiblichen beschwört. Das Album endet sehr persönlich mit ›Ich geh nur schonmal voraus«. Mit weicher Wucht befasst sich Annett Louisan mit der eigenen Vergänglichkeit. Ganz nah klingt ihre Stimme da. Ein zartes Vermächtnis für die, die weiterleben. Die Sehnsucht versiegt. Doch die Liebe bleibt bestehen.
In den vergangenen Jahren hat Nate Amos einen bemerkenswerten Aufstieg erlebt. Ob als Solokünstler unter dem Namen This Is Lorelei oder mit seiner Band Water From Your Eyes - aus gefeierten Veröffentlichungen wurden ausverkaufte Tourneen rund um den Globus, während seine Songs von einigen der einflussreichsten Künstler der Gegenwart neu interpretiert wurden. Mit The Singer in My Band, seinem ersten Album für das renommierte Label Matador Records, legt Amos nun ein Werk vor, das seinen Status als eine der spannendsten Stimmen der modernen Indie-Musik untermauert. Das Album greift die Tradition des Great American Songbook auf und übersetzt deren grundlegende Stärken (starke Melodien, prägnante Texte und zeitlose Songstrukturen) in eine moderne, eigenwillige Klangsprache. Entstanden während ausgedehnter Tourneen, ist The Singer in My Band zugleich das erste echte "Road Album" in Amos" Diskografie. Viele Ideen entwickelten sich unterwegs, fernab von Instrumenten und Studios, geprägt von den Eindrücken des ständigen Reisens. Die Vorabsingle "Billy Came Back" verkörpert diesen kreativen Ansatz beispielhaft. Der Song begleitete Amos über Monate hinweg, verschwand immer wieder aus seinem Bewusstsein und kehrte dennoch ständig zurück, bis er schließlich vollendet wurde. Wie viele Stücke des Albums verbindet er eingängige Melodien mit einer erzählerischen Offenheit, die Raum für eigene Interpretationen lässt. Bevölkert wird das Album von Figuren wie Billy, Joey, Genevieve, Sarah und Buddy, die durch ein Panorama amerikanischer Schauplätze wandern. Ihre Geschichten bewegen sich zwischen Realität und Fiktion und spiegeln die flüchtigen, oft widersprüchlichen Erfahrungen des Unterwegsseins wider. Musikalisch setzt Amos auf Reduktion und die Stärke klassischer Songkunst. Der Einfluss seiner lebenslangen Verbundenheit zur Bluegrass-Musik zeigt sich weniger im Klang als in den kompositorischen Prinzipien: Ein Song muss durch Melodie, Text und Harmonie überzeugen. Mit The Singer in My Band gelingt Amos ein Album, das Tradition und Gegenwart verbindet und seinen wachsenden Einfluss innerhalb der internationalen Indie- und Songwriter-Szene eindrucksvoll bestätigt.
There is a pivotal scene in “August in the Water” (dir. Sōgo Ishii, 1995) where the surface of a pool turns into a stone wall. The water that gave the protagonist's life its meaning becomes a threat. As you fall through this stone wall, you appear in a set of underwater coral-reef corridors, and one of the most beautiful musical themes begins to play: Aquatic Ambience, composed by David Wise for Donkey Kong Country (1994). It's a theme that represents the weightless vibe of your new deep-sea life, where you go about your mundane errands, collecting bananas while driving on a swordfish, or, as HerzMayhem put it: "Poor monkey... always swimming, never going anywhere..."
Synthetic Water Music is the second of three compilations, following Synthetic Bird Music and timed to mappa's 10th anniversary. As with the birds, it gathers friends of the label, artists who have released with mappa or played our shows. Most of the music is new, made to measure for this compilation, much of it from Central and Eastern European hands. Birds and water mix well, so please feel invited to play them together, creating your own environments.
Where the birds were in one flock, water is dispersed across four chapters. You live your life as a droppity drop: vapour in the heavens, condensing in clouds, falling into a swamp, trickling into the deepest sea.
Tlālōcān (Cassette 1, Side A)
A place of eternal spring, of aquatic energy that nourishes everything and allows all things to bloom. Bubbly and splishy-sploshy, it is full of dripping sounds and moist caverns (“Emerald Pool” by Pauline Anna Strom), a landscape filled with living fountains (“Oh, to be a Fountain” by Eva Sajanová) and winding streams that flow through the area, forming part of its organic architecture. It is also a paradise reserved for those whose deaths were water-related, where the aquatic and terrestrial beings live in symbiosis and perspectives shift rapidly, from observing a single droplet (Shakali, Lau Nau) to dew (Feronia Wennborg & Lucy Duncombe) and on to flowing currents (Visible Cloaks) that gradually transform into river music (Ursula K. Le Guin & Todd Barton).
Nephelora (Cassette 1, Side B)
A celestial anti-gravity sound world made of evaporation, steam and the formation of clouds, as if looking at “The Sky At The Bottom of the Well” (by Natalia Beylis) or at “The Cloud That Never Rains” (by Henrique Vaz).
If a cloud never rains,
it is not a cloud at all, but a veil that parches the earth with its gaze.
It generates only its own shadow —
a looming mass of suspended longing,
a sky that hoards but never yields,
a reservoir that swallows every river and returns nothing but echoes.
The water in this world is often invisible but sometimes all the more present, as Bint Mbareh describes it: “Recently been obsessed with invisible waters because I come from a place where you have to imagine the water is there even though you cannot see a river, a sea, usually no rain, so water is in the air, the voice and the imaginal realm, drought is imagined to be negotiable.”
Žaboglach Zha-bo-glahch (Cassette 2, Side A)
A fusion of Scottish lochs and Slovak ponds: a misty, foul-smelling, swampy realm, the kind of place that swallowed Artax from The NeverEnding Story. Stagnant waters full of decay become a blooming habitat for sirens (“thereby losing the weightless delight of being swept along with it” by Adam Badí Donoval) and beings straddling the line between fauna and flora, inventing their own communication systems (“Water-lily phase” by Action Pyramid).
R'lyeh (Cassette 2, Side B)
A brooding sunken city at the bottom of the ocean. It’s a journey to get there. Let this chapter guide you, from the shore down to the depths, to the gates of an unexplored world that is inherently dark, unfathomable, and beyond the limits of human perception: starting with seasickness ("Seasick" by Nikolaienko), passing through a classic Poe-esque maelstrom ("Flurry at the Whirl-pull" by Atte Elias Kantonen), a gateway into the darkness and emptiness of the ocean floor, and finally traversing the city itself (“last waves of 2025” by Jules Reidy).
But what is pulling you to a place like this that only a few explore and even fewer leave? Maybe “the darkness that water can contain, the expanse of things we don't know and that can trigger fear instincts even as we try to rationalise them and think we are in control of the rest of nature” (“supercritical fluids” by Diane Barbé).
Dive in and surface wherever you like. Always swimming, never going anywhere. Just don’t forget to take water breaks.
P.S. Birds, then water, can you guess what comes next? Synthetic Soil Music, an elegy for insects and worms? Synthetic Glaciers, or maybe Pollinators? Which sounds would you miss the most if they disappeared? Or what if the third one never comes at all, and somebody, or something, makes Synthetic mappa Music instead. Don't you worry, with the right training data, it can all be replicated, better than the real thing.
Die Debüt-EP mit vier Songs des bayerischen Quartetts Morgan Pines, besetzt mit (ehemaligen) Mitgliedern von Point Baker, Irish Handcuffs und Worst Advice. Musikalisch bewegt sich die Band irgendwo zwischen Indie, Heartland-Rock, Country und Punk - mit eingängigen Melodien, warmen Harmonien und genau der richtigen Portion Melancholie. Wer Bands wie Limbeck, Chamberlain oder Racquet Club schätzt, sollte hier unbedingt reinhören.
In den vergangenen Jahren hat Nate Amos einen bemerkenswerten Aufstieg erlebt. Ob als Solokünstler unter dem Namen This Is Lorelei oder mit seiner Band Water From Your Eyes - aus gefeierten Veröffentlichungen wurden ausverkaufte Tourneen rund um den Globus, während seine Songs von einigen der einflussreichsten Künstler der Gegenwart neu interpretiert wurden. Mit The Singer in My Band, seinem ersten Album für das renommierte Label Matador Records, legt Amos nun ein Werk vor, das seinen Status als eine der spannendsten Stimmen der modernen Indie-Musik untermauert. Das Album greift die Tradition des Great American Songbook auf und übersetzt deren grundlegende Stärken (starke Melodien, prägnante Texte und zeitlose Songstrukturen) in eine moderne, eigenwillige Klangsprache. Entstanden während ausgedehnter Tourneen, ist The Singer in My Band zugleich das erste echte "Road Album" in Amos" Diskografie. Viele Ideen entwickelten sich unterwegs, fernab von Instrumenten und Studios, geprägt von den Eindrücken des ständigen Reisens. Die Vorabsingle "Billy Came Back" verkörpert diesen kreativen Ansatz beispielhaft. Der Song begleitete Amos über Monate hinweg, verschwand immer wieder aus seinem Bewusstsein und kehrte dennoch ständig zurück, bis er schließlich vollendet wurde. Wie viele Stücke des Albums verbindet er eingängige Melodien mit einer erzählerischen Offenheit, die Raum für eigene Interpretationen lässt. Bevölkert wird das Album von Figuren wie Billy, Joey, Genevieve, Sarah und Buddy, die durch ein Panorama amerikanischer Schauplätze wandern. Ihre Geschichten bewegen sich zwischen Realität und Fiktion und spiegeln die flüchtigen, oft widersprüchlichen Erfahrungen des Unterwegsseins wider. Musikalisch setzt Amos auf Reduktion und die Stärke klassischer Songkunst. Der Einfluss seiner lebenslangen Verbundenheit zur Bluegrass-Musik zeigt sich weniger im Klang als in den kompositorischen Prinzipien: Ein Song muss durch Melodie, Text und Harmonie überzeugen. Mit The Singer in My Band gelingt Amos ein Album, das Tradition und Gegenwart verbindet und seinen wachsenden Einfluss innerhalb der internationalen Indie- und Songwriter-Szene eindrucksvoll bestätigt.
In den vergangenen Jahren hat Nate Amos einen bemerkenswerten Aufstieg erlebt. Ob als Solokünstler unter dem Namen This Is Lorelei oder mit seiner Band Water From Your Eyes - aus gefeierten Veröffentlichungen wurden ausverkaufte Tourneen rund um den Globus, während seine Songs von einigen der einflussreichsten Künstler der Gegenwart neu interpretiert wurden. Mit The Singer in My Band, seinem ersten Album für das renommierte Label Matador Records, legt Amos nun ein Werk vor, das seinen Status als eine der spannendsten Stimmen der modernen Indie-Musik untermauert. Das Album greift die Tradition des Great American Songbook auf und übersetzt deren grundlegende Stärken (starke Melodien, prägnante Texte und zeitlose Songstrukturen) in eine moderne, eigenwillige Klangsprache. Entstanden während ausgedehnter Tourneen, ist The Singer in My Band zugleich das erste echte "Road Album" in Amos" Diskografie. Viele Ideen entwickelten sich unterwegs, fernab von Instrumenten und Studios, geprägt von den Eindrücken des ständigen Reisens. Die Vorabsingle "Billy Came Back" verkörpert diesen kreativen Ansatz beispielhaft. Der Song begleitete Amos über Monate hinweg, verschwand immer wieder aus seinem Bewusstsein und kehrte dennoch ständig zurück, bis er schließlich vollendet wurde. Wie viele Stücke des Albums verbindet er eingängige Melodien mit einer erzählerischen Offenheit, die Raum für eigene Interpretationen lässt. Bevölkert wird das Album von Figuren wie Billy, Joey, Genevieve, Sarah und Buddy, die durch ein Panorama amerikanischer Schauplätze wandern. Ihre Geschichten bewegen sich zwischen Realität und Fiktion und spiegeln die flüchtigen, oft widersprüchlichen Erfahrungen des Unterwegsseins wider. Musikalisch setzt Amos auf Reduktion und die Stärke klassischer Songkunst. Der Einfluss seiner lebenslangen Verbundenheit zur Bluegrass-Musik zeigt sich weniger im Klang als in den kompositorischen Prinzipien: Ein Song muss durch Melodie, Text und Harmonie überzeugen. Mit The Singer in My Band gelingt Amos ein Album, das Tradition und Gegenwart verbindet und seinen wachsenden Einfluss innerhalb der internationalen Indie- und Songwriter-Szene eindrucksvoll bestätigt.
Es ist August 2021... Paula Hartmanns erste Single »Nie verliebt« erscheint und bildet den Auftakt für das gleichnamige, im Folgejahr erscheinende Album-Debüt. Fast forward 2023 und in der Rückschau wird klar: Paula Hartmann trat leise, aber mit Nachdruck ins Scheinwerferlicht der Musikwelt. Die Musik der 22-jährigen Berlinerin in ihrer Essenz zu erfassen, bedeutet, sie zu hören; zu vielschichtig und dicht erscheint das gewebte Netz von Geschichten aus der Großstadt. Und es ist diese Qualität, mit der sich ihre Musik Beschreibungen entzieht: Jedes Wort wohl überlegt, kein Ton zu viel, lässt man sich bereitwillig in das fein gesponnene Geflecht fallen und begleitet Paula Hartmann auf ihrer Odyssee durch den dunklen Westen von Berlin - denn wo noch Licht brennt, da tritt Paula Hartmann die Laternen aus. Mit »kleine Feuer« kündigt die Berlinerin nun ihr zweites Album an und bereits die ersten Singleauskopplungen lassen auf Großes hoffen im März des kommenden Jahres.
They live! If this summer’s endless bout of heatwaves seems an odd setting for a new Altar Of Eden record, maybe we should consider that the fast-accelerating destruction of life on Earth is an appropriate setting for more deathrock. The eagle-eyed among you might recognise guitarist Ben Redman from recent lineups of symphonic noiseniks …And You Will Know Us By The Trail Of Dead, while vocalist Albert Efraim has been making a thrillingly unholy racket with Texan hardcore faves like the Creamers and Nosferatu - and they both played together in gothed-out sensations Altar Duata before that band’s untimely demise. Altar Of Eden have thus far produced two mighty LPs of smartly chilling post-punk for Drunken Sailor - 2020’s wondrous The Grotto Screams and 2022’s superb follow-up Chimeras - but now they return with a sequel to their debut: The Grotto Screams II.
In keeping with their previous offerings, it’s superb. Redman’s guitar is brittle and minimal, but lurches into eardrum-lacerating strafes of deafening, brutal noise without warning, while Jake Cloud brings driving, pulsating basslines to the fore, dripping with the influence of Killing Joke’s Youth as they hold it all together somehow. Efraim intones his lyrics solemnly over the top, drenched in reverb and tucked deep into the mix; as much a texture as a means of delivering hooks. He’s cited the poetry of Jean-Pierre Duprey and Rene Daumal as influences in the past, and tracks like The Erasure and Light And Shade certainly contain their own suffocating sense of surrealism and obfuscated reality. It all builds to the epic finale of closing track The Moon, which handles their signature tricks in moodily grandiose fashion - a bleakly compelling version of post-punk that sears and soars even as it chills the heart. Arguably Duprey’s most famous line goes, “I shouldn't have got stuck in this galaxy,” and as humanity brings about its own destruction, it’s worth suggesting that this applies to us all. But at least Altar Of Eden bring a hell of a soundtrack while we all burn.
Just featured on BBC6 Music in the CRAIG CHARLES FUNK & SOUL as part of the ODDBALL CREATIVES “Trunk of Funk Mix “ on Saturday 1st August - and already gaining great DJ feedback from the likes of Greg Caz, Laurent Garnier, Chris Bangs, Rocky, Chico Malo, Starla Recordings and many more ….
Another new collaboration on the Echo Labs label - the subsidiary of Echo Chamber Recordings set up to release tracks and remixes from other artists.
This one is a very special hook-up with Daniel Walls & Joseph Malik in Edinburgh with their new project under their “Oddball Creatives” production monicker. It was truly an honour that they reached out to Echo Chamber Recordings to bring this out on a vinyl 45 , fitting in perfectly with the foundation sounds of the label - combining classic timeless funk, jazz , Latin and soul with 21st Century production techniques
They have recruited the vocal talents of Philadelphia’s Kameela Waheed and the instrumental skills of Scottish jazz legend Colin Steele , to bring us the sound of the summer with a huge soul-jazz-funk cut. It combines elements of a classic early 70s groove with a subtle, up-to-date style, built around Joseph’s vocals and Kameela’s spoken rap.
On the flip you get the purely instrumental take - meaning you could extend the hypnotic groove even longer with two copies !
As ever, on Echo Labs there will be just 300 vinyl copies pressed for worldwide distribution
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Two years after his Apron Records debut in 2017, Molinaro makes a poignant return to Funkineven’s forward-facing label. What The Future Was is both an ode to personal growth and a reminder of the responsibility to keep the tradition of musical trailblazers alive.
What The Future Was is the result of 10+ years spent honing his craft and home studio into his finest, most progressive work to date. Fans of his APRON35 debut will find home in the rugged, cosmic ruckus of “EMBER”, “PURITY” and “THE PNEUMA”. Elsewhere, tracks like “AEVEA FOREST”, “ENTITY” and “HER THEME” expose a more vulnerable and tender side to his growing palette of sound and feeling.
In a world where online personalities and reach are increasingly glorified more than actual skill, hard work and talent, Molinaro has constructed an alternative, sonic utopia where soulful, groove-based music is the antidote
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The 3rd Loop Progression release leans heavily into 90s jungle vibes, with Frozen in Time by Champa B taking us on a sci fi odyssey with epic pads and intricate amen patterns, all tied together with a spoken word sample which sets the tone for the release.
Replay continues on the retro theme, with Peeb and Pixl slowing things down slightly on Replay. Lo-fi breaks, pads and a bouncing 808 b-line.
On the B Side Galvatron switches things up slightly with Push, a footwork jungle stomper with metallic breaks and a huge 808 bass, guaranteed to get the dancefloor moving.
Finally the release is rounded off with a remix from the mighty Tim Reaper, putting his own twist on Pixls track Galaxy Dub (originally released on LOOP001)
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Coming as transparent vinyl in a screenprinted limited edition of 200 pieces. This release contains 7 tracks by grmmsk from helsinki / finland. stretched in time haunted voices from the caribbian diaspora tumbling through misty and wet streets of baltic shores. drones of wire spring reverbs meet halftimed doom dub. beside unreleased tracks there are some versions of tracks released before on grmmsk own imprint totes format on cassette. Pressed on transparent vinyl in a hand printed translucent cover, it conceptualizes the album's title 'ONE WORLD - nowhere to hide'. When the idea of UNITY has failed with the result of a world that is increasingly ruled by a hegemony of fear and control, escape into something J.G. Ballard has been calling INNER SPACE, seems imminent. But what happens there Here's what: DOOMDUB! Dystopian versions of a sound, that has been associated with glaring sunshine of the caribbean before, is now dragged through the dirty snow flanking the ring-highway circling hellsinki.
Eden Samara grew up in the mountains of western Canada, writing folk songs and performing in the theatre. Following a trip to Europe where she had her first formative clubbing experiences, she relocated to London in 2019 where she’s become a consistent presence and voice in the city’s underground, collaborating with artists like Parris, Ciel and Loraine James and earning praise from The Guardian, Pitchfork, Rolling Stone, Crack and DJ Mag.
2022 saw Eden release her debut album Rough Night on Local Action, blending freaky club-pop, introspective R&B and more while collaborating with leading scene figures TSVI, Call Super and Shanti Celeste. Described by Dazed as ‘an embarrassment of riches’ and by Mixmag as one of the best albums of the year, in Eden’s words it was simply ‘a tragicomedy in seven scenes and an interlude’. She’s downplaying things: to us it was a rich tapestry that explored everything from fleeting moments in smoking areas to the Madonna-whore complex. Both, for better or worse, still make the world go round.
On her second album Odyssey, Eden brings more elements into her ensemble (jungle, choral singing, live harp) while honing her song-writing – it’s an expansion and a tightening at the same time. Inspired by epic literary works like Homer’s Odyssey, The Alchemist and The Picture of Dorian Gray, the album reimagines the archetypal quest through a personal lens: a healing journey amid the collapse of close relationships to addiction, mental illness, and the weight of codependency disguised as love. In Eden’s words: 'This work is a narrative and sonic expedition - part myth, part memoir - that traces my path through the emotional aftermath of watching loved ones struggle with drug addiction and mental health crises, and the impact it
had on my own mental wellbeing. The album addresses substance abuse, toxic relationships, and the internalised belief that love must come through sacrifice, even at the cost of one’s selfhood.'
For this special release, Barcelona’s Lapsus and London’s Local Action join forces for the first time in their respective journeys, reflecting the affinity between both platforms and their shared vision of contemporary electronic music.
Im hiesigen Indie-Punk-Kontext gab es in den letzten Jahren kaum einen Weg, der nicht an KOCHKRAFT DURCH KMA aus Duisburg-Marxloh vorbeigeführt hätte. Ob bei zahlreichen eigenen Shows oder noch mehr Festivalauftritten, oder auf Touren zusammen mit so unterschiedlichen Bands wie Team Scheisse, Kettcar, Das Lumpenpack, FJORT oder Adam Angst - Die Kochkraft war immer da und ist eine von den Bands die am Ende jede Person im Raum mitnimmt.
CULK um Sängerin und Songwriterin Sophie Löw (alias Sophia Blenda) sind zurück. Und wieder versucht die Wiener Band auf ihre ganz eigene Weise unsere Gegenwart in all ihren Ambivalenzen einzukreisen. Wie fühlt es sich an, heute als Mensch in dieser Welt mit den grenzenlosen Möglichkeiten, den Existenz- und Zukunftsängsten, Sinnsuchen und Identitätsfragen? Auf ihrem neuen, vierten Album tauchen CULK in einen Schwebezustand zwischen Euphorie und Überforderung ein. "smogstar" erzählt von dem pulsierenden Gefühl im Dazwischen. Alles so aufregend. Alles zu viel. Alles zugleich. Es geht um die endlosen Möglichkeiten, sich vermeintlich ständig neu erfinden zu können. Auch wenn man vielleicht immer noch nicht ganz genau weiß, wer man ist. "Ich wollte, dass die Texte leichtfüßiger sind und diesen speziellen Vibe ausstrahlen: zwischen Freiheit fühlen und lost sein", eine Stimmung, die sich auch in den urbanen Collagen und Zeichnungen des Artworks wiederfindet, die Sophie Löw im Stil einer Graphic Novel selbst gestaltet hat: die schwarzhaarige Protagonistin mit dem dunkel verschmierten Eyeliner auf dem Cover ist dabei so etwas wie die fiktive Titelheldin des Albums, die sich durch den Dunst und das schimmernde Versprechen der Großstadt schlägt. Denn wie der Albumtitel schon verrät: Der Smog und die Sterne liegen hier nah beieinander. Und überhaupt ist "smogstar" ein ausgesprochenes Stadt-Album geworden. CULK spielen hier freier auf als je zuvor. Die markante Stimme von Sophie steht immer noch im Mittelpunkt der hypnostischen Songs, aber diesmal klingen sie offener, reduzierter und weniger dark. Zu den musikalischen Referenzen gehört dieses Mal die kompromisslosere Soundästhetik von Noise-Rock-Bands der 80er und 90er, wie Swirlies, Sonic Youth und Unwound, oder auch aktuellere Bands wie Julie oder Blue Smiley. "Wir wollten, dass alles eher bare bones und roh und in your face klingt. Was können wir aus uns Vieren herausholen, in dem Moment, in dem wir gemeinsam spielen?" fragen (sich) Culk. Was wir darüber hinaus bereits wissen: So konsequent ausformuliert war der Popentwurf von CULK noch nie. "smogstar" ist ein wunderbar nervös flimmerndes Schlaglicht auf unsere Gegenwart.
CULK um Sängerin und Songwriterin Sophie Löw (alias Sophia Blenda) sind zurück. Und wieder versucht die Wiener Band auf ihre ganz eigene Weise unsere Gegenwart in all ihren Ambivalenzen einzukreisen. Wie fühlt es sich an, heute als Mensch in dieser Welt mit den grenzenlosen Möglichkeiten, den Existenz- und Zukunftsängsten, Sinnsuchen und Identitätsfragen? Auf ihrem neuen, vierten Album tauchen CULK in einen Schwebezustand zwischen Euphorie und Überforderung ein. "smogstar" erzählt von dem pulsierenden Gefühl im Dazwischen. Alles so aufregend. Alles zu viel. Alles zugleich. Es geht um die endlosen Möglichkeiten, sich vermeintlich ständig neu erfinden zu können. Auch wenn man vielleicht immer noch nicht ganz genau weiß, wer man ist. "Ich wollte, dass die Texte leichtfüßiger sind und diesen speziellen Vibe ausstrahlen: zwischen Freiheit fühlen und lost sein", eine Stimmung, die sich auch in den urbanen Collagen und Zeichnungen des Artworks wiederfindet, die Sophie Löw im Stil einer Graphic Novel selbst gestaltet hat: die schwarzhaarige Protagonistin mit dem dunkel verschmierten Eyeliner auf dem Cover ist dabei so etwas wie die fiktive Titelheldin des Albums, die sich durch den Dunst und das schimmernde Versprechen der Großstadt schlägt. Denn wie der Albumtitel schon verrät: Der Smog und die Sterne liegen hier nah beieinander. Und überhaupt ist "smogstar" ein ausgesprochenes Stadt-Album geworden. CULK spielen hier freier auf als je zuvor. Die markante Stimme von Sophie steht immer noch im Mittelpunkt der hypnostischen Songs, aber diesmal klingen sie offener, reduzierter und weniger dark. Zu den musikalischen Referenzen gehört dieses Mal die kompromisslosere Soundästhetik von Noise-Rock-Bands der 80er und 90er, wie Swirlies, Sonic Youth und Unwound, oder auch aktuellere Bands wie Julie oder Blue Smiley. "Wir wollten, dass alles eher bare bones und roh und in your face klingt. Was können wir aus uns Vieren herausholen, in dem Moment, in dem wir gemeinsam spielen?" fragen (sich) Culk. Was wir darüber hinaus bereits wissen: So konsequent ausformuliert war der Popentwurf von CULK noch nie. "smogstar" ist ein wunderbar nervös flimmerndes Schlaglicht auf unsere Gegenwart.
Crypt Sermon kommen mit ihrem zweiten Album, dass dem Debüt in nichts nachsteht oder um es auf den Punkt zu bringen - DAS hier ist eine Ansammlung epischer Doom Metal & Heavy Metal-Momente, glühender Stahl im Stile alter Helden wie Solitude Aeturnus oder Candlemass wie man ihn sonst derzeit nicht so schnell findet! Die Texte befassen sich mit doom-typischen Themen wie Glaube und Familie, Leben und Verlust und natürlich Stärke und Stolz. Zwischen donnernden Riffs und klagenden akustischen Momenten pendelt die Musik irgendwo zwischen Epic Doom und TRUE Heavy Metal. Erneut aufgenommen und gemischt wurde das Album von Arthur Rizk (Power Trip, Eternal Champion, Sumerlands, etc.).
Der zweite Teil von Chapter Musics gefeierter australischer Post-Punk-Compilation-Reihe ,Can't Stop It!" erscheint erstmals auf Vinyl als Deluxe-Doppelalbum. Die Compilation wurde ursprünglich 2007 auf CD veröffentlicht und präsentiert eine unglaubliche Auswahl an innovativer und oft bisher unveröffentlichter Musik aus den Jahren 1979 bis 1984. Nun aktualisiert Chapter Music die Compilation mit sechs bisher unveröffentlichten Bonustracks sowie neuen Liner Notes, Fotos und einem neuen Layout. Dies ist eine unglaublich reichhaltige und dynamische Zeit in der australischen Musikgeschichte, eine Zeit, in der Australien aus dem Schatten ausländischer Einflüsse trat und vielleicht zum ersten Mal seine eigene musikalische Identität behauptete. ,Can't Stop It! II" enthält Titel, die mittlerweile zu Meilensteinen der australischen Post-Punk-Geschichte geworden sind, darunter ,Lamborghini" von Severed Heads und den Proto-Oz-Rap-Klassiker ,Do the Job" von Use No Hooks sowie frühe Werke von Künstlern wie Lisa Gerrard von Dead Can Dance und Mark Seymour von Hunters & Collectors. Zu den Bonustracks gehören das verblüffende ,How" von This Five Minutes aus Brisbane, das ,Fool's Gold" von The Stone Roses um mindestens fünf Jahre vorwegnimmt, sowie Tasmaniens eigener Performance-Punk Chainmale mit seinem ausgeflippten ,Freakout". ,Diese Ära der australischen Musik wurde nicht durch einen Sound oder ein Instrument definiert, sondern durch eine anarchische Kreativität" - Stephen Deusner, Uncut
Ithā Sajā ist Khaled Kurbehs zweite Veröffentlichung bei Research Records und umfasst neun Klavierstücke. Das Gatefold-Vinyl-Format enthält ein Cover-Artwork sowie ein Booklet mit Zeichnungen von Ida Lawrence – neun Variationen von Khaleds Klavier, die beim Umblättern Gestalt annehmen oder sich auflösen. "Ithā Sajā ist eine Ode an die Dämmerung, den Tagesanbruch und das, was dazwischen liegt. Oder anders gesagt: Ithā Sajā ist eine Sammlung von Klavieraufnahmen, die ich in meinem Berliner Studio gemacht habe – in der Zeit zwischen: Dämmerung und Tagesanbruch, dem Stimmengewirr im Hinterhof, Baustellenlärm, Getrampel aus der Wohnung darüber, dem Grollen der U-Bahn, Kreuzberg und Tempelhof, 2021 und 2022. Danke an Alessandra Peach und Maryos Syawish von Research Records sowie an alle, die zuhören." - Khaled Kurbeh
Shadows & Light - The Spirit of Mozart (limited Red Gold colour Vinly) Vom spritzigen Witz der Wiener Bühne bis hin zur stillen Zuflucht seiner intimsten Sonaten – diese Sammlung fängt das facettenreiche Genie von Wolfgang Amadeus Mozart ein. Begeben Sie sich auf eine Reise durch die pulsierende Energie von Die Hochzeit des Figaro, den ätherischen Dialog des Flöten- und Harfenkonzerts und die herzzerreißende Feierlichkeit seines Requiems. Ob es nun der verspielte Charme von Papagenos Arie oder die erhabene Ruhe des Klavierkonzerts Nr. 23 ist – jeder Titel wurde sorgfältig ausgewählt, um ein Vermächtnis zu präsentieren, das heute noch genauso lebendig ist wie vor über zwei Jahrhunderten.
Ob als Sänger und Gitarrist der benzinbetriebenen Rockband The Almighty, als Frontmann der wiederbelebten Thin Lizzy und ihrer späteren Inkarnation Black Star Riders oder als gefeierter Solokünstler – ihn treiben seit jeher Eigenschaften an, die immer seltener werden: Ehrlichkeit, Leidenschaft und Emotion. Genau diese Qualitäten sowie Warwicks unermüdliche Hingabe zur Musik haben ihm über Jahrzehnte hinweg Erfolge in den Charts beschert, darunter mehrere Top-10-Alben.
Nachdem ihm kürzlich in seiner Heimat Belfast der Lifetime Achievement Award des Ards International Guitar Festival verliehen wurde, baut Warwick sein musikalisches Vermächtnis in diesem Jahr mit seinem elektrisierenden neunten Soloalbum Fire And Vengeance weiter aus. Das Album zeigt einen Musiker auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Auch textlich bewegt er sich auf höchstem Niveau – als Poet der Arbeiterklasse verbindet er in seinen Songs autobiografische, beobachtende, politische, zynische und zugleich zutiefst persönliche Elemente. Für das neue Album arbeitet Warwick erneut mit seinem musikalischen Partner Keith Nelson zusammen, dem ehemaligen Gitarristen von Buckcherry, der bereits das 2025 erschienene Blood Ties mitproduzierte, mitschrieb und einspielte. Darüber hinaus enthält das Album Gastauftritte von Musikern, die mit Def Leppard, Blackberry Smoke, Whitesnake und The High Kings verbunden sind. Fire & Vengeance erschließt subtile neue musikalische Wege, ohne sich jemals von dem kraftvollen, unverwechselbaren Sound zu entfernen, mit dem Warwick sich einen Namen gemacht hat.
»Green Live« versteht sich nicht als Nebenprodukt, sondern als Essenz dessen, was Seraina ausmacht: Echte Performance, musikalische Dynamik und das Gefühl, dass jeder Abend anders sein kann. Wer sie live erlebt, merkt schnell: Hier geht es nicht um Perfektion um jeden Preis. Es geht um Intensität. Um diese seltenen Momente, die sich nicht planen lassen – wenn ein Song plötzlich eine neue Richtung nimmt, wenn das Publikum jede Zeile mitsingt, oder der Saal für einen Augenblick komplett still wird.
Sofie Royer - laut *The Guardian* "einer der faszinierendsten und unterschätzten Popstars Europas, mit fesselnder Stimme und einem eigenwilligen, aristokratischen Glamour" - meldet sich mit einem neuen Album zurück! ,before/after" ist das vierte Studioalbum der österreichisch-iranischen Künstlerin. Es steckt voller Electro-Pop-Ohrwürmer und wurde gemeinsam mit Matt Cohn (SZA, The Weeknd), Jorgen Odegard (Sabrina Carpenter) und Eli Hirsch (Suki Waterhouse) produziert. Nach der Veröffentlichung dreier gefeierter Alben haben sich Songwriting und Produktion der Wiener Musikerin weiterentwickelt: Sie sind komplexer und ausgefeilter geworden, ihre Texte schärfer und humorvoller. *before/after* ist ihr bislang prägnantestes Werk. Es setzt sich mit den Schattenseiten des Künstlerlebens auseinander und verwebt die eigene Selbstreflexion mit kultureller Zeitkritik. Auch wenn sich Sofie von der Lo-Fi-Produzentin zur ernstzunehmenden Popmusikerin gewandelt hat - die bereits als Support-Act für Lana Del Rey, Air und LCD Soundsystem auftrat -, fühlt sie sich nach wie vor nirgendwo so recht zugehörig. Sie nimmt bei ihrer Kritik an der Musikbranche kein Blatt vor den Mund - "Ich bin zu sehr Pop für die Kunstwelt und zu sehr Indie-Liebling für den Mainstream" -, doch am härtesten geht sie mit sich selbst ins Gericht. In zwölf eingängigen Popsongs geht Royer der Frage nach, ob die Konflikte zwischen Vergangenheit und Zukunft nicht eigentlich Kämpfe mit dem eigenen Ich sind. "Wir befinden uns in einem ständigen Kampf zwischen dem Vorher` und dem Nachher`, wir beschäftigen uns intensiv mit diesen beiden zeitlichen Zuständen. Doch indem wir in ihnen gefangen bleiben, stehen wir uns oft selbst am meisten im Weg. Letztlich heißt es im Zustand des Vorher/Nachher immer: Du gegen dich selbst." Für Freunde von Suki Waterhouse, Lykke Li, Smerz, CMAT
Purple Vinyl, inkl. Poster. The Black Wizards, das in Porto beheimatete Trio bestehend aus Joana Brito (Gitarre/Gesang), José Gomes (Bass/Gesang) und Helena Peixoto (Schlagzeug), kündigt sein neues Album ,Force Majeure & The Acts of God" an, das am 4. September über Hassle Records erscheinen wird. Force Majeure & The Acts of God ist von einem dunklen Humor geprägt. Der Titel bezieht sich auf den juristischen Begriff für unkontrollierbare oder nicht beeinflussbare Umstände und spiegelt damit das Chaos wider, das die Entstehung des Albums begleitet hat. Gleichzeitig deutet er auf den verschmitzten, widerständigen Geist der Band hin.Das Album entstand in einer Zeit, in der politische Landschaften weltweit zunehmend ins Chaos abzugleiten schienen. Es kanalisiert Frustration und Dringlichkeit, ohne dabei in Hoffnungslosigkeit zu verfallen. Für die Texte ließ sich Frontfrau Joana Brito von Büchern über Politik, Geschlechterrollen und toxische Männlichkeit inspirieren. Diese Themen finden sich in Songs wieder, die sich kritisch mit leerer Führung und gesellschaftlicher Spaltung auseinandersetzen. Besonders ,Killing The Buzz" durchschneidet das politische Spektakel mit scharfem Humor und energiegeladenem Punk-Spirit. Musikalisch markiert Force Majeure & The Acts of God einen deutlichen Wendepunkt für die Band. Anstatt den ausufernden Klangnebeln ihres früheren Heavy-Psych-Sounds zu folgen, setzen The Black Wizards nun auf einen kompakteren, raueren und direkteren Ansatz. Das Album vereint die Attitüde des Garage Rock, die nervöse Spannung des Proto-Punk und einen unaufhaltsamen rhythmischen Antrieb. Getragen wird dies von Britos kantigem und durchsetzungsstarkem Gesang, den rauen Gesangsantworten von José Gomes sowie dem kraftvollen Schlagzeugspiel von Helena Peixoto. Aufgenommen wurde das Album während einer intensiven fünftägigen Session mit Cooper Crain in Porto. Das Ergebnis lebt von Dringlichkeit, ungeschliffenen Kanten und einer explosiven Live-Energie.
Nachdem sie jahrelang durch's Netz, durch Köpfe und Herzen geisterte, hier nun endlich das Debüt-Album, auf dem die mittlerweile in Berlin ansässige Formation ein graziöses Kleinod liefert, das Melancholie und Aufbruchstimmung in sich vereint und mit seiner wundervollen Inszenierung sofort unter die Haut geht. Voodoo Beach liefern mit »Wonderful Life« Postpunk / Noiserock auf höchstem Niveau. Ähnlich wie Karies, Die Nerven, Friends Of Gas oder Messer, haben sich Voodoo Beach durch 90er Jahre Noiserock prägen lassen und vermengen diese Einflüsse mit offensichtlicher Liebe zu Postpunk und Shoegaze. Harte Anschläge treffen auf durch den Äther wabernde Gitarren-Riffs, walzende Basslines und packendes Drumming. Faszinierend die Chords der Gitarre mit einem manchmal leicht nahöstlichen Touch, aber immer im Postpunk-Noiserock-Psychedelic-Modus. Darüber thronen die verrauchten Vocals von Sängerin Heike Rädeker, deren vorgetragene Texte so ehrlich sind, dass sie weh tun. Mit Hendrik Otremba (Messer) und John Moods (Fenster) konnte die Band tolle Gastbeiträge für das Album gewinnen. Eine der Platten des Jahres!
Mutant und Paramount Pictures präsentieren stolz eine Vinyl-Neuauflage von Lorne Balfes Soundtrack zu „Mission: Impossible – Dead Reckoning“, dem siebten Teil der beliebten Spionageserie des Schauspielers und Produzenten Tom Cruise. Gepresst auf 2x 140 g Gold Key-Vinyl, mit Begleittexten des Komponisten und Co-Autors, Regisseurs und Produzenten Christopher McQuarrie sowie einem Verpackungsdesign von Mo Shafeek. Lorne Balfes Filmmusik zu „Dead Reckoning“, dem siebten Teil der beliebten Spionageserie des Schauspielers und Produzenten Tom Cruise. Die fortwährende Neuerfindung der einst formlosen Franchise durch den Drehbuchautor und Regisseur Christopher McQuarrie – der unterschiedliche Stile und Themen geschickt in einen zusammenhängenden und überzeugenden Mythos einbettet – hat den Komponisten Lorne Balfe dazu veranlasst, dasselbe zu tun. Lornes Filmmusik, die im Laufe der dreijährigen Produktionszeit komponiert wurde, ist nichts weniger als ein Wunder. Sie ist zugleich eine Ode an das Vermächtnis der gesamten Serie und führt die musikalischen Motive fort, die bereits in seinem vorherigen Teil sowie im bei den Fans beliebten „Mission: Impossible – Fallout“ begonnen wurden; die Musik dieser Serie klang noch nie so grandios.
Lisa O"Neill stammt aus Ballyhaise im irischen County Cavan und lebt heute in Dublin. Ihr Album Heard A Long Gone Song, erschienen auf River Lea (Rough Trade), verbindet traditionelle Folk-Lieder mit eigenen Kompositionen. Durch ihre unverwechselbare Interpretation verschmelzen alte und neue Stücke zu einem zeitlosen Ganzen. Das Album eröffnet mit einer puren, unbegleiteten Version von The Galway Shawl, gefolgt von der düsteren Ballade Along The North Strand, die durch Geige und Concertina eindringlich untermalt wird. Ein weiterer Höhepunkt ist das bewegende Duett The Factory Girl mit Radie Peat von Lankum. 2018 trat O"Neill bei Shane MacGowans 60. Geburtstag in der National Concert Hall in Dublin auf. Auf dem Album interpretiert sie zudem Lullaby Of London von The Pogues, dessen Textzeile dem Album den Titel gab. Zu ihren eigenen Liedern gehören Rock The Machine, das die Folgen der Mechanisierung für ehemalige Hafenarbeiter in Dublin thematisiert, sowie Violet Gibson, die Geschichte einer Irin, die 1926 ein Attentat auf Mussolini verüben wollte. Mit diesen Stücken verleiht O"Neill oft übersehenen Menschen und Geschichten eine Stimme. Aufgenommen in einem ländlichen Studio nahe dem Loiretal und produziert von David Odlum und Lisa O"Neill, knüpft das Album an den Erfolg von Pothole In The Sky (2016) an. Es ist eine zugleich politische, poetische und zutiefst persönliche Folk-Platte, deren Lieder zeitlos wirken.
Ecology Division is a new compilation from Bastard Jazz that brings together a network of producers and musicians working across jazz, soul, electronic, and beat-driven styles. Featuring artists from Brooklyn, Chicago, Montreal, London, Lisbon, Melbourne, and Ludhiana, the release highlights a core group of collaborators and peers connected to the label’s extended orbit. The project is presented with cohesive visual direction inspired by vintage field guides and naturalist illustration, with each track paired to a distinct animal. This framing positions Ecology Division as a curated snapshot of an active, evolving creative community rather than a traditional compilation.
The release features contributions from Simon Mavin (of Hiatus Kaiyote), Sholto & David Bardon, Danny Scott Lane, Rachel Kitchlew & DOUGH, Lapgan, Korovo, Birocratic, Kartik, Nick Marks, and Pimenta Caseira. Collectively, these artists have released music on respected independent labels including Ninja Tune, Brainfeeder, Mr. Bongo, Melting Pot Music, WRWTFWW Records, and Moon Glyph, among others—underscoring the compilation’s reach across established global scenes.
DINTE present a cassette-only issue of an NTS radio broadcast from back in early 2019; a cross-continental trip through instrumental surf, short-run garage rock, and space-age psych oddities from across the globe, incl. groups from the US, UK, Peru, Angola, Thailand, Japan, Indonesia, India & Singapore among others.
After orbiting the sun for six years, HMD returns in collaboration with Omformer to revisit and expand upon the enduring compositions from HMD002, Ascending and Distance, originally released in September 2020 (Late Lobster Theremin distribution). Since then, the search has been on for the right producers to breathe new life into these beloved pads and melodies. The remixers each build upon stems from Ascending and Distance, approaching the material with complete creative freedom.
Released spring 2019, HMD002 resonated through its airy, embracing, and intricately woven sound. In the years that followed, the release found its place within a rapidly evolving club music landscape, while Omformer also continued to shape their identity through releases on UTE.Rec and performances across the world.
HMD006 brings together a collection of forward-thinking artistic perspectives on today’s fast-tempo progressive club landscape, while remaining equally suited to afterparty sofa conversations or late-night kitchen burnouts. Each remix is soaked in rich, hopeful reinterpretation, combining inventive sample work, distinctive percussion, and the personal creative oddities of its four contributors.
Remixers
Alvar (Teo Bachs, Ekkel) — Co-founder of UTE.Rec
Mikkel Rev — One half of Omformer and producer on UTE.Rec
Human Space Machine — Nous’klaer Audio, De Lichting
Joachim Krüger — HMD Records
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Multi-award-winning singer and songwriter Jorja Smith announces her new album, What Are The Odds featuring sole production from P2J and collaborations with Afrobeat star Wizkid and Grime icon Devlin.
With her third album What Are The Odds, Jorja continues to build on her legacy with a euphoric offering rooted firmly in dance music. Confidently channelling UKG, Grime, 2Step, Funky House, Soulful House and Afro House, this thrilling, pulsating record rarely dips below 140 BPM.
This is music to make you move says Jorja. I want people to hear it on the dancefloor, where the sun is shining, in the car and in their headphones on the night bus home. This is a record for driving and vibing.
"The electroclash genre sure has been having a bit of a renaissance moment. During its first coming an odd 25 years ago the French act Sweetlight was a favorite over here. Originally active between 2002 and 2010, they quickly positioned themselves within a refined strand of the global underground scene: inspired by 90s acid house club culture, they rose to prominence by releasing a sparse selection of original tracks and a multitude of remixes that were both dancefloor-effective and immediately recognizable. After the EPs stopped coming, the project seemed to have faded. But their tracks never left our bag: they combined minimalism with ambiguous elegance and retained a distinct, timeless quality, easily transcending the turn-of-the-century style they were most closely associated with. We are delighted, in what we consider nothing less than a full-circle moment, to release "Selected Recordings: 2004 - 2006" and shed light on an underrated yet, in our eyes, absolutely essential project. ALT022 is an anthology release featuring four extensive, remastered cuts. Abusator, arguably the act's hallmark track and a crossover hit, kicks off the EP. It is joined by Mecaniques Remontees, which opened the milestone Suck My Deck mix by Ivan Smagghe, and Too Shy, both initially part of the same EP back in 2004. Noir Comme Le Beat, an unreleased curiosity from the same era, closes the record. You will find dark, endless, ever-modulating arpeggiator basses, Detroit-via-Paris chord progressions, and spartan drums. The work is, in the artists' own words, low-profile, detail-oriented, and built for late hours. It's an ideal compilation or - depending on the case - introduction, especially now that new work is rumored to be finally on its way."
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Noch bevor Brian Eno dies tat, schuf Mort Garson zurückhaltende Musik. Garson, der an der Juilliard School ausgebildet wurde und in der Nachkriegszeit als Session-Musiker tätig war, komponierte Lounge-Hits, schrieb die Musik zur Mondlandung von 1969 und schuf opulente Arrangements für Doris Day sowie die sehnsuchtsvollen ,Countrypolitan"-Streicherbegleitungen für Glen Campbells ,By the Time I Get to Phoenix". Mitte der 1970er Jahre fegte eine Naturgewalt über die kontinentalen Vereinigten Staaten hinweg, die alle Schichten unabhängig von Rasse und Klasse durchdrang und sich in unseren Köpfen, unseren Häusern und unserer Kultur festsetzte. Es war weder ,Der Exorzist", noch ,Goodbye Yellow Brick Road" oder gar Schlaghosen, sondern ein Buch mit dem Titel ,Das geheime Leben der Pflanzen". Das Werk des Okkultisten/ ehemaligen OSS-Agenten Peter Tompkins und des ehemaligen CIA-Agenten und begeisterten Wünschelrutengängers Christopher Bird schoss an die Spitze der Bestsellerlisten und breitete sich wie Kudzu über das Land aus, bis es zu einem Phänomen wurde. Scheinbar über Nacht blühte das Geschäft mit Zimmerpflanzen in voller Pracht auf, und photosynthetische Eukaryoten aller Gattungen hingen an den Wänden, thronten über Bücherregalen und sonnten sich auf sonnigen Fensterbänken. Die wissenschaftlichen Ansätze hinter ,Secret Life" waren fadenscheinig: Pflanzen können unsere Gebete hören, sie sind Lügendetektoren, sie sind telepathisch, in der Lage, Naturkatastrophen vorherzusagen und Signale aus entfernten Galaxien zu empfangen. Doch das hielt Millionen Menschen nicht davon ab, ihre neuen Pflanzen zu kaufen und zu pflegen. Die vielleicht verrückteste Behauptung des Buches war, dass Pflanzen auch Musik mögen. Und ganz gleich, ob Sie eine Schlangenpflanze, einen Spargelfarn, eine Friedenslilie oder was auch immer bei ,Mother Earth" auf der Melrose Avenue in Los Angeles erwarben (oder eine Simmons- Matratze bei Sears kauften) - Sie nahmen auch ,Plantasia" mit nach Hause, ein Album, das speziell für sie aufgenommen wurde. Mit dem Untertitel ,Warm Earth Music für Pflanzen _ und die Menschen , die sie lieben" war es voller idyllischer, charmanter, kiff-freundlicher und entschieden unwissenschaftlicher Melodien, die auf einem neumodischen Gerät namens Moog eingespielt wurden. Das Album erlangte Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung eine enorme Kult-Anhängerschaft. Die Neuauflage von Sacred Bones aus dem Jahr 2019 trug dazu bei, ,Plantasia" einem breiteren weltweiten Publikum bekannt zu machen, und bescherte Garsons ungewöhnlichem Meisterwerk ein bemerkenswertes zweites Leben. Was einst ein seltsames Relikt der Pflanzenbegeisterung der 1970er Jahre war, ist zu einem geliebten Evergreen geworden, der von einer neuen Generation von Hörern wiederentdeckt und neu geschätzt wird und weit über seinen ursprünglichen Moment hinaus gedeiht, wobei er sich von einer obskuren Kuriosität zu einem geliebten Kultklassiker und einem Meilenstein des Streaming-Zeitalters entwickelt hat. Nun, 50 Jahre nach seiner ursprünglichen Veröffentlichung, markiert ,Plantasia" von Mother Earth einen bedeutenden Jubiläumszeitpunkt. Ein halbes Jahrhundert später hallt es weiterhin nach - eine bleibende Erinnerung an Mort Garsons Fähigkeit, das Synthetische seltsam lebendig und das Skurrile auf merkwürdige Weise tiefgründig wirken zu lassen.
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The opening chapter of our 2026 Seasons Collection has arrived. This curated compilation captures the very essence of spring, the sound of blooming nature, soft sunlight, and the quiet joy of a fresh start. Featuring hours of cozy spring lofi and gentle chill music, this record is your dedicated companion to help you relax, reset, and find your flow during your daily rituals.
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John Tchicai (1936 – 2012) was one of the most important free improvising saxophonists of the 20th Century: an artist of rare vision and aptitude whose lines soared and stood out even in the most hallowed company, and whose body of work as a leader / composer is among the most singular and distinct within the entire canon of that music. But Tchicai’s importance doesn’t end there. Born in Copenhagen, Denmark, to a Danish mother and a Congolese father, his life and career represent a crucial bridge between the European and American traditions of free jazz. Initially trained on violin as a child, Tchicai shifted his focus to the clarinet and alto saxophone during his mid-teens, and began touring Europe as a professional musician by his early 20s, which landed him at a socialist youth festival in Helsinki, Finland, where he met the trumpeter Bill Dixon and saxophonist Archie Shepp. Impressed by what they heard, Dixon and Shepp encouraged the young saxophonist to move to New York, and in so doing changed the history of jazz forever.
Tchicai’s arrival in New York marks the rare occurrence of a European player joining the intimate circle that was first wave of American free jazz. Following his landing in the city in November of 1962, in addition to regularly sitting in with Don Cherry’s group, Tchicai began playing with Bill Dixon's band alongside Archie Shepp and Roswell Rudd, forming the nucleus of the foundation of the New York Contemporary Five - one of the most important groups of the era - which counted Tchicai, Shepp, Cherry, Don Moore, and J. C. Moses as its members. From the ashes of this group, Tchicai would go on to found the legendary ensemble, New York Art Quartet, with Roswell Rudd, Milford Graves, and Lewis Worrell, as well as working within Albert Ayler's band, recording “New York Eye and Ear Control”, Shepp’s band, recording “Four for Trane”, the ensemble that recorded John Coltrane's “Ascension”, and the Jazz Composer's “Orchestra”.
By the time he decided to return to Denmark in 1966, had Tchicai chosen to record little else, his legacy within the history of music would have been ensured. Incredibly ambitious, his arrival home marked the beginning of an incredible period of activity which saw him radically expanding his creative explorations, which by the end of the decade would include becoming a founding member of Amsterdam's Instant Composers Pool and helping to record John Lennon and Yoko Ono's “Unfinished Music No.2: Life with the Lions”. This, however, was proceeded the formation of a new orchestra, Cadentia Nova Danica, led by Tchicai, dedicated to radical cross-disciplinary exploration. Remaining together between 1966 and 1971, the group and its shifting membership regularly fell into collaboration with artists and composers, notably Musica Elettronica Viva, who existed beyond the realms of jazz, as well as participating within multi-media events that incorporated the visual realms.
Cadentia Nova Danica’s only two LPs - “Cadentia Nova Danica” (Polydor, 1968), and “Afrodisiaca” (MPS, 1969) - are effectively Tchicai recorded efforts as a leader, and are legendary. There’s little mystery, once heard, why the later landed on Thurston Moore’s iconic “Top Ten from the Free Jazz Underground”, published by Grand Royal in 1996. Sadly, despite playing extensively during their five year run, with exception of a CD documenting a performance at Jazzhus Montmartre, in 1966, until now there has been no other publicly available recordings that allow us to capture a glimpse of this astounding band at work. Alga Marghen / Formalibera’s vinyl pressing of a never before released body of recordings, made in Copenhagen between 1969 and 1970, changes that in the most exciting of ways.
Comprising three pieces - “Mc Gub Gub, (I–VIII)”; “Ode to Skt. John”; and “Pladepip” - the material on this stunning LP comes from two specific events. The first, which encompasses the first side, “Mc Gub Gub, (I–VIII)” was recorded by Cadentia Nova Danica - in this instance, Tchicai, Sune Weimar, Theo Rahbek, Christian Kyhl, Niels Holt, Jørgen Thorup, Michael Schou, Morgens Bollerup, Allan Gregersen, Ole Matthiessen, Pierre Dørge, Willy Jaegert, Anthony Barnett, and Jon Finsen - on May 29th, 1969, at the ABC-Theatre in Copenhagen. Penned by Tchicai, the piece is a sprawling, evolutionary composition at the outer reaches of free jazz, rooted in large blocks of colliding tonality and rhythm - a sound only accessible to larger ensembles - that push territories explored by Charles Mingus to previously unimagined heights, threaded by moments of hard blown fire. Writhing like a stormy sea - skronking and devilish - “Mc Gub Gub, (I–VIII)” is a work of profound complexity that singlehandedly illuminates not only Tchicai’s singular vision as a composer, but also the power and uniqueness of Cadentia Nova Danica during the band’s most vital period.
The two pieces - “Ode to Skt. John” and “Pladepip” - taking up the flip side, were recorded on February 21st, 1970, at the Danish Broadcasting Corporation’s Radio House, and are the outcome of Cadentia Nova Danica’s extended residency there between 1969 and 1970. In many ways, these two recordings offer some of the best insights into the broad collaborative approaches that defined the band, in this case encountering them working with Danish experimental composer, Svend Erik Werner, who was among the earliest in his country to embrace stylistic pluralism and the use historical forms within a modern context. “Ode to Skt. John” - based on aspects of Gregorian music - was penned by Werner, incorporating heady improvisation by the members of Cadentia Nova Danica, this time made up by Tchicai, Sune Weimar, Hugh Steinmetz, Theo Rahbek, Christian Kyhl, Michael Schou, Morgens Bollerup, Ole Kühl, Torben Enghoff, Mauritz Tchikai, Kjeld Ipsen, Willy Jaegert, Ole Matthiessen, Ole Thilo, Pierre Dørge, Steffen Andersen, Jon Finse, and Clause Bøje. The piece is a fascinating binary of the composed and improvised, utilising the band’s large scale to introduce a remarkable sound within its slow progressions and furious, driving free moments, in this incredible meeting of worlds.
The album’s final piece, “Pladepip”, is arguably its most historically significant: an entirely singular piece, unlike anything in Tchicai’s recorded canon as his foray into musique concréte. Drawing upon two recordings of full-band improvisations by Cadentia Nova Danica, for its creation Tchicai also gouged the surfaces of 78rpm records in his collection to skip and create repeated phrases and patterns, creating a stunning sound collage of hard angles and abrupt phrase, that creates a striking counterpoint to the band’s flowing improvisations that bookend those passages. The result is an engrossing listen and easily one of the most unique and culturally important gestures in the entire history of musique concréte.
Truly incredible, Alga Marghen / Formalibera’s vinyl pressing of this never before released body of recordings, made by John Tchicai’s Cadentia Nova Danica, in Copenhagen between 1969 and 1970, offers an unprecedented window into one of the most important groups working in Europe during that period, significantly expanding their rare and slim discography to date. Accompanied by extensive exploratory liner notes by veteran jazz writer, Ed Hazell, this is easily one of the most historically important archival releases of the year and is impossible to recommend enough. Absolutely essential on every count.
Graham Hunt kann einfach nicht aufhören, Alben aufzunehmen. Seit 2019 hat der in Madison, Wisconsin, lebende Songwriter ein umfangreiches Repertoire an einzigartiger Musik zusammengetragen - in einem Tempo, das nur von der Qualität der Werke selbst übertroffen wird. Nun, bereits bei seinem sechsten Album ,American Pyramid", hat Hunt sich aus seiner Komfortzone herausgewagt, die bodenständigen, computerorientierten Experimente seiner früheren Arbeiten hinter sich gelassen und stattdessen Minnesotas legendäres Pachyderm Studio mit einer neunköpfigen Band, um zu versuchen, eine andere Seite seiner grenzenlosen Kreativität einzufangen. Das Ergebnis ist ein Album, das musikalisch und textlich neue Wege geht, wobei Hunt mit seinem surrealistischen Ansatz sowohl die Traditionen des amerikanischen Indie-Rock als auch die beunruhigende Distanziertheit der amerikanischen Erfahrung selbst seziert. Zusammen mit einer Reihe von Multi-Instrumentalisten aus früheren Besetzungen seiner Live-Auftritte zog Graham ins Pachyderm Studio, den berühmten Aufnahmestandort unzähliger Kultalben, von Nirvanas ,In Utero" und PJ Harveys ,Rid of Me" bis hin zu neueren Alben wie ,Sugaregg" von Bully oder ,Once Twice Melody" von Beach House. Die Session erwies sich als fruchtbar, da die meisten Songs, die es auf ,American Pyramid" schafften, jene maximalistische Ambition ausstrahlen, die in Grahams meisterhaftem Songwriting offensichtlich ist - doch nachdem er nach Hause zurückgekehrt war, wurde Hunt von noch weiterer Inspiration erfasst - und das Album schwelgt in der Dualität beider Prozesse. Tracks wie der bei Pachyderm aufgenommene Rave-up ,Riverboat Blues" gehen nahtlos in die zu Hause aufgenommene Musik wie ,Dust Underwater" über, wobei beide in eskapistische Fantasien abdriften, in denen lebhafte Produktionselemente die surreale Erzählung untermalen. Oder anderswo bietet der Album-Highlight ,Getting Older" einigen von Hunts unmittelbar befriedigendstem Gitarrenpop und die bodenständigsten Texte auf ,American Pyramid". Die Fähigkeit, so viele verschiedene Klänge, Emotionen und Stimmungen zu vereinen, macht Graham Hunt zu einem so besonderen Songwriter. Nur sehr wenige würden es überhaupt versuchen, Westerberg-artigen Everyman-Rock mit gonzoartigen, autotune-bearbeiteten Gesangspassagen oder psychedelischen lyrischen Abstraktionen mit offenherzigen Gedanken über den unaufhaltsamen Lauf der Zeit zu kombinieren - und noch weniger könnten das so umsetzen, wie Hunt es auf ,American Pyramid" tut.
Im Vorfeld des Pelagic Fest 2026 feiert das Label den Meilenstein uder 300. Veröffentlichung mit ,The Dungeon Tapes" - einer Zusammenstellung neuen und ubveröffentlichem Materials verschiedener Pelagic-Künstler, darunter The Ocean, Psychonaut, Lost In Kyiv, Pothamus, Gösta Berling's Saga, Telepathy, Spook The Horses, Arms and Sleepers, Johan G Winther, Thot, Barrens und The Answer Lies In The Black Void. Der Eröffnungstrack von Pelagic United and Friends verkörpert den Geist der Zusammenarbeit: Das Projekt vereint Mitglieder von Spotlights, Rosetta, Failure, Shy Low und Hiroe, die gemeinsam eine Version von My Bloody Valentines ,Soon" aufgenommen haben. Dieser Klassiker erfährt hier eine bemerkenswert direkte, düstere und emotional rohe Interpretation, bei der die Shoegaze-Ästhetik in weite Klangräume und ätherische Klänge in brutale Wucht verwandelt werden. Und danach gibt's noch 12 weitere, düstere Post Metal, Postrock, Post-Hardcore-Goodies! CD oder Doppel-Vinyl (schwarz oder farbig) mit Etching auf Seite D. Gatefold Sleeve mit Glanzlack-Coverart.
Im Vorfeld des Pelagic Fest 2026 feiert das Label den Meilenstein uder 300. Veröffentlichung mit ,The Dungeon Tapes" - einer Zusammenstellung neuen und ubveröffentlichem Materials verschiedener Pelagic-Künstler, darunter The Ocean, Psychonaut, Lost In Kyiv, Pothamus, Gösta Berling's Saga, Telepathy, Spook The Horses, Arms and Sleepers, Johan G Winther, Thot, Barrens und The Answer Lies In The Black Void. Der Eröffnungstrack von Pelagic United and Friends verkörpert den Geist der Zusammenarbeit: Das Projekt vereint Mitglieder von Spotlights, Rosetta, Failure, Shy Low und Hiroe, die gemeinsam eine Version von My Bloody Valentines ,Soon" aufgenommen haben. Dieser Klassiker erfährt hier eine bemerkenswert direkte, düstere und emotional rohe Interpretation, bei der die Shoegaze-Ästhetik in weite Klangräume und ätherische Klänge in brutale Wucht verwandelt werden. Und danach gibt's noch 12 weitere, düstere Post Metal, Postrock, Post-Hardcore-Goodies! CD oder Doppel-Vinyl (schwarz oder farbig) mit Etching auf Seite D. Gatefold Sleeve mit Glanzlack-Coverart.
Es gibt eine unbestreitbare Verbindung zwischen dem Süden und Ereignissen außerirdischen Ursprungs. Vom eklektischen Jazz-Guru Sun Ra bis zum deutschen Raketenwissenschaftler Wernher von Braun - Alabama hatte schon immer mehr als nur einen reißenden Anteil an Verbindungen zum Weltraum und zu Dingen außerirdischen Ursprungs. So war es auch bei ,Man or Astro-Man?", die vor einigen Jahren in einer kleinen Universitätsstadt in Alabama ankamen bzw. dort eine Bruchlandung hinlegten. Als sie ihre Plattensammlungen wiederentdeckten, die lange Zeit auf vergessenen Dachböden verstaut oder hinter Regalen mit alten Zeitschriftenausgaben in zahlreichen heruntergekommenen Secondhand-Läden in Alabama versteckt waren, verliebten sich die Mitglieder von ,Man or Astro-Man?" in die verkratzten Klänge von Link Wray, The Ventures, Dick Dale, The Shadows und Duane Eddy - also in Instrumental-Gitarren- und Surf-Musik der späten Fünfziger und frühen Sechziger. Gleichzeitig hatten bizarre Bühnenbilder und Auftritte von Kraftwerk, Sun Ra, Devo, Frank Zappa, The Sputniks und natürlich den Residents großen Einfluss auf die sich rasch entwickelnde Truppe. Dennoch war es das erzwungene Leben in einer hoffnungslos konservativen Kleinstadtumgebung, das Man or Astro-Man? dazu brachte, das Offensichtliche hinter sich zu lassen und sich viel stärker von dem beeinflussen zu lassen, was sie hassten, als von dem, was ihnen eigentlich gefiel. Im Grunde könnte man sagen, dass Man or Astro-Man? weitaus stärker von College-Football und muskelbepackten Verbindungs-Spinnern beeinflusst waren als von Science-Fiction. Die Band trieb es, besonders bei Live-Auftritten, auf die Spitze, so lächerlich wie möglich zu sein, und verspottete dabei ernsthafte ,alternative" Acts und mit ihnen die Musikindustrie selbst. ,Experiment Zero" (1996) war ihr Debütalbum bei Touch and Go. Es wurde in drei Tagen im eigenen Studio von Man or Astro-Man?, dem ,Zero Return" in Alabama, zusammen mit Steve Albini aufgenommen und gilt als eines der großartigen modernen, vom Surf-Stil beeinflussten Gitarren-Instrumentalalben. Da Man or Astro-Man? ,Experiment Zero" als ihr Meisterwerk der langen Entwicklung der Surf-Musik etablieren wollten, begannen sie, sich schneller als je zuvor weiterzuentwickeln. Sie veränderten ihren Sound weiter und erweiterten den Einsatz von Samples, Computerprogrammierung, Keyboards, elektronischen Spielereien sowie experimentellem analogem Schneiden und Einfügen von Tonband. Obwohl das Album von der Kritik weithin gelobt wurde, mussten sich langjährige Fans erst einmal daran gewöhnen. Wo die meisten Bands müde geworden wären oder einfach immer wieder dasselbe Album im Kreis gedreht hätten, erfanden sich Man or Astro-man? und ihre Live-Auftritte immer wieder neu.
Toller Doppel-LP-Sampler mit den ersten 3 EP's der Indierocker Beach Bunny um die charismatische Frontfrau Lili Trifilio, die zwischen 2015-2017 nur im digitalen Format erschienen. Das Trio hält seit einem Jahrzehnt engen Kontakt zu seiner treuen Fangemeinde, organisiert eigene "Pool Party"-Festivals in seiner Heimatstadt Chicago, tritt regelmäßig bei Festivals wie Coachella und Lollapalooza auf, kooperiert mit Künstlerinnen wie Tegan & Sara und Marina, und erreicht mit Songs wie "Prom Queen", "Cloud 9" oder "Sports" Gold- bzw. Platinstatus, die Nr.1 der Billboard "Heatseekers Albums" Charts mit der 2022er LP "Emotional Creature", sowie mit der Single "Vertigo" (2024) einen echten Radiohit.
Magi Merlin’s debut LP, POWER HOUSE, is a high-production, 12-track masterclass in modern pop - an infectious, high-energy record that feels deceptively familiar at first touch, yet every time you reach for a comparison, you realize it doesn't quite fit; a one-of-one project that remains as polished as it is daring.
Conceptually, POWER HOUSE is an exploration of the internal architecture we all inhabit, housing the conflicting rooms of anger, fear, vanity, and ultimately, a reclaimed sense of power. Where Magi Merlin’s previous work, Gone Girl, was a study of external strength, this new era is an ode to the realization that inner work is the only true outer work. With a perspective that is both empathetic and furious, and a grow-as-you-go philosophy, she proves that real change starts small but sounds massiv
Ben Kwellers zweites Album "On My Way" (2004), das bislang noch nie auf Vinyl erschien, erhält nun die Deluxe-Behandlung. Damit wird zugleich einem zwei Jahrzehnten alten Wunsch der Fans entsprochen: diesen Titel endlich im Schallplattenformat in den Händen zu halten. "On My Way (Deluxe)" erscheint als Doppel-LP und umfasst das Originalalbum – neu gemastert von der Audio-Legende Howie Weinberg – sowie 12 bislang unveröffentlichte Raritäten, darunter Demos & B-Seiten, die allesamt aus der "On My Way"-Ära stammen. Langjährige Fans werden einige dieser Raritäten noch von Live-Konzerten (das Elvis-Cover "Can't Help Falling In Love With You") oder aus Zeiten von Napster und Limewire (der Song "Tylenol") kennen. Wer bereits die "Sha Sha (Deluxe)"-Ausgabe von Kwellers Debütalbum besitzt, wird diese zweite Veröffentlichung sicherlich als perfekte Ergänzung für die eigene Sammlung betrachten.
Für die meisten ein Rätsel - Darondo-Platten stehen bei vielen Sammlern ganz oben auf der Wunschliste. Andere Musiker aus der Bay Area sprechen mit gedämpfter Stimme über ihn. Früher sah man ihn in einem weißen Rolls-Royce (mit dem Nummernschild ,Darondo") durch die Stadt cruisen. Er trat als Vorgruppe für James Brown auf und führte ein schillerndes Leben, in dem er mit Leuten wie dem berüchtigten Fillmore Slim abhing. Hör dir diese Titel an, die zum ersten Mal gemeinsam auf einem Album veröffentlicht wurden, und du wirst vielleicht zustimmen, dass er der nächste Al Green oder Sly Stone hätte sein können. Doch vor etwa 25 Jahren verschwand Darondo.
Ein authentischer Geschichtenerzähler der heutigen Indie-Rock-Szene ist der in Tampa geborene und in New Orleans lebende Singer/Songwriter Thomas Dollbaum, und ,Birds of Paradise" ist sein bisher kraftvollstes und dynamischstes Werk. Nach seinen von Kritikern hochgelobten Alben "Wellswood" (Big Legal Mess, 2022) und "Drive All Night EP" (Dear Life Records, 2025) ist "Birds of Paradise" ein Abschiedsbrief an verlorene Liebste und sein früheres Ich. In diesen Songs sucht Dollbaum nach Akzeptanz an vergänglichen Zwischenorten: in den Kiefernwäldern Floridas, auf Nebenstraßen, die zur 1-95 führen, wo Vögel über das Wasser fliegen. Und obwohl die Geister seiner Alt-Country-Vorgänger Townes und Molina definitiv präsent sind, tritt Dollbaum auf Birds of Paradise aus ihrem Schatten heraus - er winkt der Vergangenheit zu und klingt dabei umso mehr wie er selbst. Dieser Moment - dieses Album - ist längst überfällig. Die Aufnahmen zu Dollbaums beiden vorherigen Veröffentlichungen hatten aufgrund von Umständen, die außerhalb seiner Kontrolle lagen, viel zu lange gedauert, was ihn frustriert zurückließ. Nachdem er acht Jahre lang von zu Hause weg war, war der Ort, den er verlassen hatte, nicht mehr der Ort, an den er sich erinnerte, und die Unveränderlichkeit der Natur fühlte sich wie eine Konstante an, über die er schreiben wollte. Mit einem Gefühl der Unmittelbarkeit schrieb er ,Birds of Paradise" in drei Monaten. Er rief die Musiker an, denen er am meisten vertraute und die er am meisten bewunderte - Nick Corson, Josh Halper und Jake Lenderman - und bat sie, sich mit ihm bei Dial Back Sound in Water Valley, Mississippi, mit dem Produzenten/Toningenieur Clay Jones zu treffen. Sie lernten das Album in vier Tagen ein und nahmen es auf, wobei sie einen Blitz in einer Flasche einfingen, eine klangliche Offenbarung, auf die Dollbaums Songwriting schon immer gewartet hatte. Mit der Hilfe von Lenderman, Halper, Corson und Jones ist ,Birds of Paradise" Dollbaums hart erkämpfter Durchbruch. Lebendig und nachhallend wie Gedichte und Kurzgeschichten, die man nicht vergessen kann: Kojoten heulen, Vögel fliegen nach Süden, Kinder jagen Kaninchen durch das Zuckerrohr und Zigaretten kosten vier Dollar pro Packung. Birds of Paradise erinnert uns daran, woher wir kommen - an die Dinge in uns, die wir vergessen haben - wir brauchten nur Dollbaum, um uns das zu zeigen. So blickt man ohne Angst oder Scham zurück. So sieht Authentizität aus.
Big Crown Records is proud to present the debut full length offering from Les Imprimés, Rêverie. The stirring and ethereal sounds of Les Imprimés have been making fans of anyone who hears them since their first 7" single hit the speakers. Morten Martens is the man behind the band. Born, raised, and working in Kristiansand, Norway, he keeps a low prole while making his heart felt, highly infectious, and unique music. This album is a long time coming for Martens and it is sure to make him a name to be reckoned with. The first thing you notice listening to Les Imprimés is the high level of musician-ship. Martens plays nearly every instrument on the recordings and handles the production and arranging. He has been making records for decades, winning a Spellemann Award (aka, the Norwegian Grammy) in 2006 for producing a HipHop album as well as getting nominations across three other genres. While awards and accolades speak to the level of his talent, this new album really shows who he is an artist on his own terms. Moving away from being a hired gun on the touring scene naturally led him to start doing more studio work. Slowly collecting gear and getting more experi-ence behind the boards he built his own studio on the island of Odderoya and was making a living playing with and recording other people's music. As the story goes, after those sessions would end he would work on his own project into the wee hours of the night. From these late night sessions, Les Imprimés was born and Rêverie began to take shape. However, "it wasn't until COVID, when things locked down, that I was really able to nd the time to focus on Les Imprimés" Morten says about creating and leading his own solo project. "It was a scary time. But I knew I had to do something with it." He took the sum of his inuences, combined them with his own vibe and got busy writing the music, playing the instruments, and singing the songs. "It's soul music, but I don't exactly have the soul voice," Morten explains humbly. "But I do it my own way, in a way that's mine. "It is his sound, his fingerprint, his sensibility, that makes his music hard to put in a box. The album showcases both Martens' range and his ability to make a cohesive album. The lead single "Falling Away" starts with a raw drum break and turns into a lushly arranged tune that paints the picture of love when it slips away. On "Still Here" he professes his resilience through life's twists and turns over a thundering track that puts a new spin on the B side ballad genre. Songs like "You" and "Our Love" mix tones from 60s and 70s Soul with arrangement nods to Doo Wop records while Martens' lyrics and delivery leave you singing the melodies long after they finish. "Love & Flowers" finds Martens in a moment of clarity with a song that ts the niche sub genre of happy break up tunes, the four on the floor track will move the dancefloor or while the message will resonate with anyone who put too much effort into the wrong situation in their lives. However, it is songs like "Muse" and "Chess" that really encapsulate the uniqueness of Les Imprimés as they push the boundaries of genre, one a profession of love for music and the other a cover of an electronic record respectively. Martens' lyrics, emotion, and delivery truly make the whole thing come together and stand out from any of his peers. There's an infectiousness and a pop sensibility in the writing that is done with the utmost class and taste giving Les Imprimés the rare quality of immediate attraction that only deepens the more you listen.
Der finnische Sänger Bobby Oroza veröffentlicht sein Debütalbum This Love bei Big Crown Records. Das Label aus New York City ist bereits Heimat von Bands wie Lee Fields & The Expressions, The Shacks und El Michels Affair. Bobby ist in Helsinki geboren und in einer Musiker- und Künstlerfamilie aufgewachsen. Zu Bobbys Glück hatten seine Eltern eine große Plattensammlung mit frühem Jazz, Blues, Motown-Hits, Gospelchören und Doo-Wop-Gruppen wie The Drifters und The Clovers, aber auch Alben aus Brasilien und Afrika, Folksongs aus Nord- und Südamerika von Bobbys Mutter und Salsa-Musik aus New York. All diese Einflüsse sind heute in Bobbys Musik hör- und spürbar. Auf Kuba studierte er monatelang intensiv Schlagzeug und Gesang. Mit Cold Diamond & Mink, der Hausband von Timmion Records, bestehend aus Bandleader Jukka Sarapää, Sami Kantelinen und Gitarrist/Komponist Seppo Salmi, bildet er ein brillantes Quartett, mit dem er seine Vision in Musik umsetzt. CD&M liefern mit ihren LoFi-Instrumentals die perfekte Untermalung für Bobbys verrauchte Tenorstimme, die Herzen brechen und schmelzen lässt. Der bereits 2016 als 7" Single veröffentlichte Titelsong "This Love" ist längst zum Hit in Lowrider-Kreisen geworden und wurde auf "Hat Trick" von Odd Future Rapper Earl Sweatshirt gesamplet. Der Song ist mit seinen harten Drums, den wilden Riffs, dem vergrabenen Bass und Bobbys verhaltenem, aber intensivem Gesang ein Muss für Soul-Sammler und hat sich als 7? mehr als 3.000 Mal verkauft. Der Song "Your Love Is Too Cold" ist ein Stomper, der Soul-Grooves früher Motown-Stücke mit Gitarrenriffs aus einem Funk-Soundtrack von James Brown mischt und schon jetzt weltweit auf allen Soul-Partys schwer angesagt ist. Bobby hat einiges für die Tänzer im Publikum in petto: Stücke wie "Lonely Girl" und "Falling in Love" sind Verneigungen vor dem Northern Soul, "Keep On Believing" liefert Jazz-Funk wie aus den Siebzigern. Aber "This Love" wendet sich vor allem an die Balladenliebhaber, die voller Sehnsucht in die Nacht schauen. Mit Songs wie "Alone Again", "Down On My Knees" und "Deja Vu" beschwört er eine intensive, leicht abgründige Sinnlichkeit. Eine einzigartige Spielart von Soul, made in Finland.
Big Crown Records ist stolz darauf, "Perak", das Debütalbum von Thee Marloes, zu präsentieren. Wenn man Thee Marloes zum ersten Mal hört, mag einem ihr spezieller Soul-Sound vertraut vorkommen. Da sind die wuchtigen Trommeln, eine sanfte Gitarre und eine schöne Stimme, die über unerwiderte Liebe und die Komplikationen in Herzensangelegenheiten singt. Aber dann ist da etwas unbestreitbar anderes an Thee Marloes und ihrer Musik, etwas Neues und Unverwechselbares. Die meisten, die mit Soulmusik vertraut sind, haben wahrscheinlich noch nie etwas aus Surabaya, Indonesien, gehört - dem Ort, den Thee Marloes ihre Heimat nennen. Thee Marloes, das sind Natassya Sianturi (Gesang und Keyboard), Tommy Satwick (Schlagzeug) und Sinatrya ("Raka") Dharaka (Gitarre und Produktion). Ihr Sound hat die universelle Anziehungskraft von Soul, Jazz und Pop, aber mit einem ganz eigenen Ansatz, der auf ihre lokale Kultur und ihren globalen Einfluss zurückzuführen ist. Die erste Auskopplung von "Perak" ist "Midnight Hotline", die heiße A-Seite ihrer Debüt-7" auf Big Crown. Eine druckvolle Dancefloor-Nummer mit einem ansteckenden Refrain, vibrierendem Piano und jazzigen Gitarrenlicks. Die B-Seite "Beri Cinta Waktu" ist auch auf dem Album und hat alles, was eine beliebte Soul-Ballade ausmacht, aber der Text ist auf Indonesisch. Unabhängig von der Sprachbarriere ist das Gefühl in ihrer Musik spürbar, was dazu beiträgt, dass ihre Songs nachvollziehbar sind und ans Herz gehen. "I Know" ist ein Mid-Tempo-Song, der davon handelt, wie man den Schleier der Lügen von einer Liebesaffäre, die auf Falschheit beruht, wegzieht. "Not Today" gehört zu den groovigsten Wohlfühlsongs, die man an einem Sonntagmorgen spielen kann. Natassya erinnert uns daran, uns selbst Raum zu geben, ganz gleich, was das Leben uns vor die Füße wirft. "Mungkin Saja" zieht das Tempo mit einem weiteren Dancefloor-Smoker wieder an, während Thee Marloes mit "True Love" in die gefühlvolle Seite des Jazz eintauchen, mit einer Beat-Ballade, die eine Tarantino-Tanzszene untermalen könnte. "Over" beginnt mit einem schweren Drum-Break und entwickelt sich zu einem epischen Arrangement, das in Schichten wunderschöner Melodien getränkt ist und das Chaos einer Liebesaffäre, die abrupt endet, perfekt einfängt. "Perak" ist eine Reise aus dem Herzen Surabayas in den Geist des Soul-Sounds. Es geht darum, einen Raum zu schaffen, wo keiner war, und es zu tun, weil man es liebt. Man spürt den Spaß, den Thee Marloes haben, ihre Musik zu machen, vom Songwriting und Aufnehmen bis hin zu den Auftritten vor Publikum. "Wir wollen das, was wir leben, mit anderen teilen", sagt Natassya. Egal, welche Sprache man spricht oder aus welcher Kultur man kommt, die Musik und die Energie von Thee Marloes sind so charmant, dass wir sie alle noch jahrelang in der Nähe des Plattenspielers haben werden.
Angekündigt von astreinen Sommer- und Hangover-Hymnen (u.a. „discothèque with u“, „spaß am glas“),
kümmern sich Tiavo im kommenden Jahr auch um die Urlaubsplanung: Ihr neues Studioalbum „Hotel
Tiavo“ öffnet im Spätsommer 2026 seine Pforten! Vor allem ist das „Hotel Tiavo“ das womöglich einzige
Top-Etablissement der Welt, dessen Lobby zugleich als Dancefloor fungiert. Die Standardeditionen auf CD
und LP in transparenten roten Vinyl mit allen 24 Tracks erscheint am 28.08.2026.
„Hotel Tiavo“ ist das erste „richtige“ Konzeptalbum der Band: Nachdem sich der „absolute gewinner“-
Vorgänger eher beiläufig zu einem ultrasaarländischen „Einfache-Leute“-Konzeptalbum entwickelt habe,
wollten Leandros, Xaver & Co. dieses Mal einen konzeptionellen Rahmen abstecken, der richtig viel Raum
für Neues bietet – neue Einflüsse, neue Perspektiven, neue Umwege über den Indie-Dancefloor und durchs
Tiavo-Universum. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, so auch die feierliche Eröffnung des „Hotel Tiavo“: 24 Suiten, Schicksale, Storys – nein, Songs (oder: „Hymnen über Mikrothemen, die noch
keine Songs haben“), mit denen das saarländische Duo den eigenen Orbit sprengt und sich genau deshalb
treubleibt. Man sieht sich in der Hotelbar „Tropical“…
Zum 20-jährigen Jubiläum erscheint Pohlmanns Debütalbum Zwischen Heimweh und Fernsucht als hochwertige Colored 2LP Edition, eine besondere Veröffentlichung für langjährige Fans, Vinyl-Liebhaber und
Freunde deutschsprachiger Singer-Songwriter-Musik.
Mit seinem 2006 veröffentlichten Debüt legte Pohlmann den Grundstein für seine Karriere. Zwischen
Heimweh und Fernsucht verbindet authentisches Songwriting mit eingängigen Melodien und erzählt von
Aufbruch, Sehnsucht, Liebe und dem Wunsch, den eigenen Weg zu finden. Zwischen nachdenklichen
Momenten und unbeschwerter Leichtigkeit entfaltet das Album eine zeitlose Atmosphäre, die bis heute
begeistert. Titel wie „Wenn jetzt Sommer wär“, „Der Junge ist verliebt“ und der gleichnamige Song
„Zwischen Heimweh und Fernsucht“ zählen zu den bekanntesten Stücken des Albums und prägten seinen
frühen Erfolg.
Ob als nostalgische Reise zurück in die 2000er-Jahre oder als Neuentdeckung, diese Colored Vinyl Edition lädt dazu ein, Zwischen Heimweh und Fernsucht neu zu entdecken und immer wieder aufzulegen.
Die britischen Alternativ- und Progressive-Rocker von The Pineapple Thief melden sich 2016 mit einem neuen Album zurück. »Your Wilderness« heißt der Nachfolger von »Magnolia« aus dem Jahr 2014.
Mit gerade einmal acht Songs handelt es sich dabei auf den ersten Blick fast schon um ein Minialbum. Bei näherem Hinsehen bzw. Hinhören stellt man aber fest, dass alle Songs zwischen 3:46 und 9:52 Minuten liegen, was eine Durchschnittslänge von rund 5 Minuten pro Song macht. Hier kommt also niemand zu kurz.
Im Gegensatz zu früheren Alben haben sich The Pineapple Thief für »Your Wilderness« zum ersten Mal einen ganzen Haufen illustrer Gäste eingeladen.
Zunächst einmal ist Schlagzeuger Gavin Harrison mit von der Partie, der dem einen oder anderen bereits durch seine Mitgliedschaft bei der Band Porcupine Tree bekannt sein dürfte. Für einige Klarinettenparts stand zudem niemand Geringeres als John Helliwell von Supertramp zur Verfügung. Geoffrey Richardson von den legendären Caravan steuerte unterdessen das Streichquartett bei, das auf dem Album zu hören ist. An der Gitarre unterstützte Darran Charles von Godsticks. Zu guter Letzt sorgte ein vierköpfiger Chor für die Backgroundgesänge.
Produziert wurde »Your Wilderness« komplett in Eigenregie der Band, mit Ausnahme der Drumparts, die Harrison in seinem eigenen Studio einspielte.
Mit »No Man’s Land« haben The Pineapple Thief auch bereits die erste Single des neuen Albums vorgestellt. Und die lässt erahnen, dass die Band sich trotz neuem Personal musikalisch treu bleibt – zur Freude vieler Fans.
Louisiana Red wurde im März 1932 in Alabama geboren und starb fast auf den Tag genau 80 Jahre später in Hannover. Der frühe Lebensweg von Iverson Minter, auch bekannt als Louisiana Red, war geprägt von Leid. Seine Mutter starb eine Woche nach seiner Geburt an einer Lungenentzündung. Als er fünf Jahre alt war, wurde sein Vater vom Ku-Klux-Klan hingerichtet. Danach lebte er in Waisenhäusern, bis er den Rest seiner Kindheit bei seiner Großmutter verbringen konnte. Als Jugendlicher wurde er wegen Einbruchs zu Zwangsarbeit verurteilt und anschließend von Uncle Sam in den Koreakrieg geschickt. Bluesmusiker wollte Iverson werden, seit er Muddy Waters kennengelernt hatte. Ende der 1950er Jahre spielte er in der Band von John Lee Hooker. Mitte der 1970er Jahre zog es ihn nach Europa, wo er durch Auftritte beim WDR-Rockpalast oder dem Montreux Jazz Festival einem breiteren Publikum bekannt wurde. In den 1980er Jahren verpflichtete Fritz Rau Louisiana Red für sein erfolgreiches Festivalformat "American Folk Blues Festival". 1983 veröffentlichte er sein erfolgreiches Album "Anti-Nuclear Blues", dessen Inhalt und Aussage heute aktueller denn je sind. Die Original-Vinyl-Ausgabe ist inzwischen zu einer gesuchten Rarität geworden. Nun erscheint das Album erstmals auch auf CD mit sechs Bonustiteln vom "American Folk Blues Festival" von 1981 sowie als Neuauflage auf Vinyl im frischen Soundgewand.
Vierte Auflage - das aktuelle Solo-Album vom dänischen Psych-Rock-Zauberers Uffe Lorenzen aka Lorenzo Woodrose aka... Seit zehn Jahren interpretiert Uffe Lorenzen (bekannt von u.a Baby Woodrose und Spids Nogenhat) auf allen seinen Alben ein altes dänisches Lied. Das gilt für seine drei Soloalben und die beiden Alben seiner aktuellen Rockband Lydsyn. Auf seinem neuen Soloalbum Glemte Spor ("Vergessene Spuren") hat er ein komplettes Album mit 10 Interpretationen von Liedern aus den Jahren 1967 bis 1999 aufgenommen. Einige davon sind dänische Klassiker, andere sind eher unbekannte Lieder, die er sich zu eigen gemacht hat. Viele davon können als Protestsongs betrachtet werden oder haben einen anti-war Charakter. ,Ich habe festgestellt, dass ich die Herausforderung, Songs anderer Leute zu interpretieren und sie zu meinen eigenen zu machen, wirklich mag. Sie zu verändern, zu interpretieren und vielleicht sogar zu verbessern. Viele der Songs werden den meisten Menschen unbekannt sein, während andere dänische Klassiker sind. Was sie gemeinsam haben, ist, dass sie mich irgendwie zu dem gemacht haben, der ich bin", sagt Uffe Lorenzen. Das Album wurde zusammen mit Morten Hart Grabowski in einem kleinen Studio in Kopenhagen aufgenommen. In mehr als 20 Sessions haben sie zusammen eine Liste von 50 Songs auf die zehn reduziert, die schließlich auf dem Album gelandet sind. Laut Lorenzen fanden die Aufnahmen in einer sehr entspannten Atmosphäre statt: ,Wir haben etwas Gras geraucht und Rotwein getrunken, was den Prozess sehr entspannt gemacht hat, und ich glaube, das hört man dem Endergebnis auch an." Später übernahm Flemming Rasmussen den Mix und das Mastering in seinem berühmten Sweet Silence Studio. Die erste Auflage war auf 1000 Exemplare in schwarzem Vinyl limitiert und ist ausverkauft, die zweite und dritte Auflage kamen streng limitiert für den Indie-Handel auf rotem und grünem Vinyl (500 Stück weltweit), die vierte Pressung ist bei Bad Afro traditionell Purple (weltweit ebenfalls 500 Stück).
Euronymous’ Deathlike Silence Productions in 1993, & with each subsequent release, Sigh grew to become one of the country’s greatest & most revered metal exports. With a journey through the strange & the psychedelic, incorporating a whole eclectic mix of genre styles & experimentation throughout their career, Sigh has remained a vital creative force in the avantgarde field whilst maintaining their old school roots, as witnessed with the stellar 2022 album, ‘Shiki’. 2025 also saw Sigh remaking their ‘Hangman’s Hymn’ album for a release on Peaceville as part of the band’s 35th anniversary celebrations, in the shape of ‘I Saw The World’s End: Hangman’s Hymn MMXXV’.
With the ongoing early line-up of Mirai Kawashima, Shinichi Ishikawa, & Satoshi Fujinami, ‘Scenario IV: Dread Dreams’ was the band’s fourth studio album, originally surfacing in 1999. This was also notably the final title in partnership with Sigh’s then-label, Cacophonous Records. Delving evermore into the experimental side of music to conjure an interlinked gallery of twisted soundscapes; ‘Dread Dreams’ became more of a journey into the realm of psychedelia & rock over black metal, with this Zappa-inspired odyssey acting as somewhat of a direct pre-cursor to what was to follow with the celebrated ‘Imaginary Sonicscape’ opus.
‘Dread Dreams’ was once more recorded at Shinjuku On Air Studio with J. Yamada, with a selection of guests including Damian Montgomery of Ritual Carnage lending lyrics plus guest vocals, along with King Fowley (Deceased), & Killjoy (Necrophagia) supplying additional song lyrics. Cover art came courtesy of renowned artist Joe Petagno (Motörhead, Autopsy).
Continuing with Peaceville’s re-issues of Sigh’s classic works, this edition of ‘Dread Dreams’ contains a new master created by Patrick Engel at Temple of Disharmony.
The release also includes a new interview with main-man Mirai Kawashima conducted by Dayal Patterson of Cult Never Dies, with his thoughts, influences & reflections on the album & its challenges.
Mit "Olden" liegt eines der wichtigsten Frühwerke von 16 Horsepower wieder vor - erstmals als Oxblood Vinyl Edition. Die Sammlung vereint die ersten beiden Studio-Sessions von 1993/94 und zeigt die Band in ihrer rohsten, intensivsten Form. Klassiker wie "American Wheeze", "South Pennsylvania Waltz" oder "I Seen What I Saw" erscheinen hier in ihren ursprünglichen, ungezähmten Fassungen und werden durch rare, bislang unveröffentlichte Aufnahmen ergänzt. Dazu kommen Live-Mitschnitte aus dem Mercury Café in Denver, die die hypnotische Bühnenpräsenz der frühen Band dokumentieren. Olden ist damit nicht nur ein essenzielles Dokument der "Denver Sound"-Geburtsphase - sondern auch ein zentrales Werk für eine neue Generation von Hörern.
The man with the hat returns to where it all began. A lot of water has flowed down the Rhine since Rune Reilly Kölsch set out 16 years ago to conquer the raving planet with “Loreley.” But just as that rock stands firm against the floodwaters, so too is Kölsch’s instinct for great tracks, great emotions, and great moments. “Anti Promi Energie” is yet another track that generates incredible energy with astonishing ease. The B-side isn’t just a true standout within the Kölsch canon; it also opens a remarkable new chapter in the label’s history: “Verschwinden” can best be described as techno-folk—or simply as the ideal final track after a night of partying, before the dawn swallows up the happy souls.
Der Mann mit dem Hut kehrt dorthin zurück, wo alles begann. Seit Rune Reilly Kölsch sich vor 16 Jahren mit “Loreley” anschickte, den Rave-Planeten zu erobern, ist viel Wasser den Rhein hinuntergeflossen. Doch so unumstösslich wie jener Felsen den Fluten standhält, so stabil ist auch Kölsch’s Gespür für große Tracks, große Gefühle und große Momente. “Anti Promi Energie” ist wieder so ein Track, der mit erstaunlicher Leichtigkeit unglaubliche Energie erzeugt. Die B-Seite ist nicht nur innerhalb des Kölsch-Kanons eine echte Besonderheit, sondern schlägt auch in der Geschichte des Labels ein bemerkenswertes neues Kapitel auf: “Verschwinden” lässt sich am besten als Techno-Folk beschreiben – oder einfach als der ideale letzte Track nach durchfeierter Nacht, bevor der anbrechende Tag die glücklichen Seelen verschluckt.
Die Deluxe-Vinyl-Edition des letzten Albums von TBF. Enthält die zwei LPs (Horrorful Heights) plus eine weitere LP (Horrorful Offal) in einem schönen Schuber mit Stanzung sowie eine Download-Karte. Diese besondere Deluxe-Ausgabe vereint "Horrorful Heights" mit dem begleitenden Bonus-Album "Horrorful Offal" (11-Song-Extra-Album mit Outtakes und Sessiontracks). Horrorful Heights markiert ein beeindruckendes neues Kapitel im umfangreichen Werk von The Bevis Frond und zeigt die anhaltende Kreativität des Songwriters, Gitarristen und Frontmanns Nick Saloman, der nun in ein weiteres Jahrzehnt als Musiker startet. Seit langem als eine der markantesten Stimmen des britischen Underground-Rock etabliert, verfeinert Saloman weiterhin die Qualitäten der Band aus melodischer Psychedelia, drahtigen Gitarrenepen und Songwriter-Kunst. Einer der zugänglichsten Einstiege in die Bevis Frond Welt, welcher alle Stärken zu einem zusammenhängenden, lebendigen Ganzen vereint. Das Album bewegt sich fließend zwischen klirrendem Psych-Pop, schweren Gitarrenriffs und pastoralen Träumereien. Die Bandbreite des Albums ist groß, aber klar definiert. "Draining The Bad Blood" erinnert an den klassischen Bevis-Frond-Stil melodisch inspirierten Gitarrenpops der 60er Jahre, "Space Age Eyes", eine prägnante neunminütige Odyssee, verweist auf die transzendentalen Erkundungen des elektrischen Miles Davis der 70er Jahre. Der mit Sitar untermalte Titeltrack driftet durch rauchige Psychedelia mit mehrstimmigem Gesang und geschichteten Tablas - ein liebevolles Echo der Headshop-Mystik, mit der Saloman während der gesamten Bandgeschichte gespielt hat. An anderer Stelle verbindet "Mossback's Dream" lysergische Leads mit der treibenden Energie des amerikanischen Hardcore der 80er Jahre und schafft so einen Hybrid, der sowohl zeitlos als auch völlig eigenständig wirkt. Weitere Höhepunkte sind das von den Byrds beeinflusste "Buffaloed", das wirbelnde "Silver Insects" und "That's Your Lot", ein rasantes Feuerwerk melancholischer Euphorie und einer der unmittelbarsten Songs des Albums. Obwohl eklektisch anmutend, ist es ein fokussiertes Porträt von The Bevis Frond im Jahr 2025 - vital, melodisch und frei von Nostalgie. Saloman beschreibt die Sammlung ganz einfach: die besten Songs, die er in den letzten Jahren geschrieben hat, entstanden ohne Zwang und ganz instinktiv. Das Ergebnis ist ein Höhepunkt aus der Spätphase einer der stillsten einflussreichen Underground-Bands Großbritanniens.
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Mit Sowas von Egal Vol. 3 setzt das Hamburger DJ-Kollektiv Damaged Goods seine gefeierte Compilation-Reihe auf Bureau B fort - und richtet den Fokus erneut auf die subversiven Untergrundszenen im deutschsprachigen Raum der frühen 1980er Jahre. Abseits der kommerziellen NDW entstand eine kreative Parallelwelt: Bands zwischen Post-Punk, New Wave, Synth-Pop und Avantgarde veröffentlichten ihre Musik in kleinsten Auflagen oder im DIY-Kontext - roh, kantig und radikal eigenständig. Die hier versammelten Tracks spiegeln eine Zeit zwischen Aufbruch und Unsicherheit wider, geprägt von "No Future"-Attitüde, politischem Druck und künstlerischer Freiheit. Tanzbar, direkt und oft überraschend eingängig: Sowas von Egal Vol. 3 macht vergessene Schätze wieder hörbar - und holt sie zurück auf den Dancefloor.
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Multi-award-winning singer and songwriter Jorja Smith announces her new album, What Are The Odds featuring sole production from P2J and collaborations with Afrobeat star Wizkid and Grime icon Devlin.
With her third album What Are The Odds, Jorja continues to build on her legacy with a euphoric offering rooted firmly in dance music. Confidently channelling UKG, Grime, 2Step, Funky House, Soulful House and Afro House, this thrilling, pulsating record rarely dips below 140 BPM.
This is music to make you move says Jorja. I want people to hear it on the dancefloor, where the sun is shining, in the car and in their headphones on the night bus home. This is a record for driving and vibing.
Multi-award-winning singer and songwriter Jorja Smith announces her new album, What Are The Odds featuring sole production from P2J and collaborations with Afrobeat star Wizkid and Grime icon Devlin.
With her third album What Are The Odds, Jorja continues to build on her legacy with a euphoric offering rooted firmly in dance music. Confidently channelling UKG, Grime, 2Step, Funky House, Soulful House and Afro House, this thrilling, pulsating record rarely dips below 140 BPM.
This is music to make you move says Jorja. I want people to hear it on the dancefloor, where the sun is shining, in the car and in their headphones on the night bus home. This is a record for driving and vibing.
Mit „What Are The Odds“ veröffentlicht Jorja Smith ihr drittes Studioalbum. Gemeinsam mit ihrem
langjährigen Produzenten P2J verbindet sie ihren unverwechselbaren Soul-Sound mit Einflüssen aus UK
Garage, Grime, 2-Step, Soulful House und Afro House und präsentiert ihr bislang tanzbarstes Werk.
Die zwölf Songs erzählen von Freundschaft, Liebe, Verlust, persönlichem Wachstum und Selbstfindung.
Titel wie „For Life“, „Pretend“ und „Young Heart“ zeigen Jorja Smiths ehrliches Songwriting, während
der Titelsong „What Are The Odds“ ihre persönliche Entwicklung und das Erwachsenwerden in der Öffentlichkeit reflektiert.
Das Album enthält die Singles „What’s Done Is Done“ und „Alive“ featuring Wizkid sowie den Song
„This City“ mit einem neu aufgenommenen Gastbeitrag von Devlin. Entstanden unabhängig und ohne
kreativen Druck, zeigt „What Are The Odds“ Jorja Smith auf dem Höhepunkt ihrer kreativen Entwicklung
– selbstbewusst, offen und musikalisch vielseitig.
Trotz vielen modernen Strömungen in den letzten 30 Jahren, sind es doch die traditionellen Spielarten des Heavy Metal, die den Motor am Laufen halten und auf die junge und alte Fans immer wieder zurückgreifen.
Diese Box repräsentiert drei Alben aus den „goldenen Achtzigern“, während die LP von OBLIVION beweist, dass es im Underground auch in den Neunzigern Musik jenseits von Grunge und Crossover gab. Die US-Metal-Legende GRIFFIN ist die bekannteste Band in dieser Box. Ihre beiden Alben auf dem Steamhammer Label (in den USA auf Shrapnel) gelten heute als Klassiker und man tritt sogar noch sporadisch auf, unter andere, beim Keep It True Festival. Enthalten ist das zweite Album „Protectors Of The Lair“ als Doppel-LP mit einem neuen Remix, aber auch mit dem Original als Remaster. HAMMER´S RULE gehören zu den besten Underground US-Metal Bands. In Deutschland wurden deren EP und LP zusammengeschnitten und man konnte das Werk der Gruppe nicht vollständig erwerben. Golden Core haben das nun gelöst, in dem der LP eine zusätzliche 7“ Single beiliegt. Somit hat man „Show No Mercy“ zusammen mit „After The Bomb“ endlich komplett und das auch noch remastert. Hammer´s Rule fallen durch einen melodischen, aber harten und teils epischen Stil, sowie durch eine der besten Rhythmusgruppen im US-Metal auf. SQUADRON aus Deutschland wurden erst kürzlich „entdeckt“ und gelten seitdem als eine der besten unsigned Bands des German Metal der Achtziger.
Es ist zudem die erste Band von Drummer Klaus Sperling, der in Folge mit Primal Fear, Sinner oder Nitrogods bekannt wurde. Squadron habe zwei professionell klingende Demos aufgenommen, die hier nun erstmals restauriert und gemastert vorliegen.
Fans und Presse sind sich einig: Hätte diese Band ein Album bei den damals einschlägigen Labels veröffentlicht, wären sie heute bekannt wie Running Wild oder Helloween. OBLIVION haben in den Neunzigern eine CD in Eigenregie veröffentlicht – ganz schlechte Zeiten für einen kreativen, aber dennoch traditionellen Heavy Metal-Stil. „Reflections“ wurde nach und nach zur Rarität und zu einem Sammlerobjekt, aber die Rufe nach einer Vinylausgabe wurden lauter. Golden Core haben reagiert und dieses versteckte Kleinod auf LP veröffentlicht
Mit „Goodbye Logik“ veröffentlichten Madsen am 11. August 2006 ihr zweites Studioalbum. Nach dem
gleichnamigen Debüt ein Jahr zuvor markierte das Folgewerk einen wichtigen Schritt in der Entwicklung
der Band: Die Energie und Direktheit der frühen Jahre blieb erhalten, gleichzeitig wurden das Songwriting
und die thematische Bandbreite exponentiell erweitert. Der Longplayer erreichte erstmals die Top 10 der
deutschen Album-Charts und etablierte Madsen dauerhaft in der deutschsprachigen Rocklandschaft.
Zum 20-jährigen Jubiläum erscheint „Goodbye Logik“ am 21. August 2026 nun als neu aufgelegte und
strikt auf 1.000 Exemplare limitierte LP in transparentem Vinyl. Die Wiederveröffentlichung rückt ein
Album in den Mittelpunkt, das viele zentrale Elemente des Madsen-Kosmos bereits vereinte: persönliche
Beobachtungen, gesellschaftliche Kommentare und eine klare Haltung, getragen von Songs zwischen IndieRock, Punk-Einflüssen und melodischen Pop-Refrains.
Mit Titeln wie „Du schreibst Geschichte“, „Ein Sturm“, „Der Moment“ oder dem titelgebenden „Goodbye
Logik“ enthält das etliche Songs, die bis heute zum festen Repertoire der Band gehören. Die elf Stücke
dokumentieren eine Phase, in der Madsen ihren eigenen Stil weiter schärften und gleichzeitig den Übergang
von einer aufstrebenden Festival-Band zu einer festen nationalen Größe vollzogen.
Die „20th Anniversary Edition“ lädt dazu ein, „Goodbye Logik“ in seiner ursprünglichen Form neu zu
und/oder wiederzuentdecken – als Momentaufnahme einer Band, die Mitte der 2000er Jahre ihren Platz gefunden hatte und deren Songs auch zwei Jahrzehnte später nichts von ihrer Unmittelbarkeit und Dringlichkeit
verloren haben.
Als besonderes Schmankerl liegt jeder Vinyl ein signierter Kunstdruck im Breitbild-Format bei, das ein
unveröffentlichtes Band-Foto von Ingo Pertramer zeigt. Zudem hat Sebastian Madsen persönliche Linernotes mit Blick in den eigenen Band-Historie-Rückspiegel verfasst.
A rare masterpiece by Masahiko Togashi, Masayuki Takayanagi, Mototeru Takagi, and Motoharu Yoshizawa, some of the most important artists in the history of Japanese free jazz. Takayanagi’s guitar makes effective use of feedback techniques, Takagi’s dynamic tenor saxophone and corn pipe, a type of vertical flute, Yoshizawa’s utterly free and unrestrained string resonance, and Togashi’s intelligent drumming, combining precision with power, all come together in a true masterpiece that announces the arrival of a new era.