Whispering Ln. Vol. II was recorded between 2018 and 2019 in America, alongside the pieces that formed the first album. These recordings belong to the same time and space, shaped by the same quiet focus and slow attention to sound.
While remaining rooted in minimalism, this album introduces several more rhythmic pieces, drawing inspiration from early electronic music – echoes of composers such as Tom Dissevelt and Raymond Scott.
Movement and stillness coexist throughout this record. Rhythms and patterns shift and occasionally dissolve. The music asks for little and offers even less explanation, inviting listening without urgency – to slow down and remain present. May it offer a moment of calm, where time loosens, and attention gently settles.
Ken Carson zählt zu den prägendsten Stimmen der neuen Hip-Hop-Generation. Mit seinem kompromisslosen
Sound zwischen Trap, Rage und futuristischen Produktionen hat sich der aus Atlanta stammende Künstler
in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Acts aus dem Umfeld des Opium-Kollektivs entwickelt.
Nach dem Erfolg seines Billboard-Nummer-1-Albums More Chaos folgt mit seinem neuen Album xperiment
nun das nächste Kapitel seiner Karriere.
Seine energiegeladenen Live-Shows und Festivalauftritte haben seinen Ruf als einer der aufregendsten LivePerformer der aktuellen Rap-Szene weiter gefestigt.
Im Sommer 2026 bringt Ken Carson seine explosive Live-Show auf die großen europäischen Festivalbühnen,
darunter Roskilde Festival, splash!, Openair Frauenfeld, Clout Festival und Frequency Festival.
Mit „That’s Just Me“ veröffentlicht Riley Green sein viertes Studioalbum. Entstanden während einer prä-
genden Zeit und seiner bislang größten Tour, zeigt sich Green darauf so persönlich und vielseitig wie nie
zuvor.
Der Song „Think As You Drunk“ würdigt die Country-Legende Toby Keith, unterstreicht Greens unverwechselbaren Sound sowie seinen bodenständigen Charme und erweitert das Album um ein weiteres Beispiel
für sein meisterhaftes, generationenübergreifendes Erzähl- und Songwriting-Talent. Geschrieben wurde der
Titel von Green, Jessi Alexander, Erik Dylan, Wyatt McCubbin sowie – posthum – von Scotty Emerick
und dem unvergessenen Toby Keith, den Schöpfern des Hits „Ain’t As Good As I Once Was“. Ein Teil der
Einnahmen aus dem Song kommt der Toby Keith Foundation zugute.
Produziert wurde das Album von Dann Huff und Riley Green selbst und bleibt dabei seinem authentischen
Storytelling und Country-Sound treu. Nach sechs Nummer-1-Hits, fünf ACM Awards und vier CMA Awards
unterstreicht „That’s Just Me“ einmal mehr seinen Status als eine der prägendsten Stimmen des modernen
Country.
Steven Osborne hat sich zu einem der bedeutendsten Pianisten der heutigen Zeit entwickelt. Seine Gesamtaufnahme der Rachmaninow-Präludien wurde von der Kritik als die beste moderne Interpretation seit
Ashkenazy gefeiert. Nun widmet er sich weiteren Meilensteinen des russischen Repertoires mit dieser Aufnahme von Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ und einer Sammlung von Prokofjew-Miniaturen.
Mussorgskys Meisterwerk ist eines der beliebtesten programmatischen Werke des 19. Jahrhunderts. Es
stellt jedoch auch eine große pianistische Herausforderung dar, da die spektakulären Klangtexturen des
Höhepunkts „Das große Tor von Kiew“ höchste technische Fertigkeiten erfordern.
David Fanning schreibt über Prokofjews „Visions fugitives“: „Prokofjew liefert Momentaufnahmen seiner
charakteristischsten Stimmungen – mal grotesk, mal beschwörend und mystisch, mal einfach poetisch, mal
aggressiv selbstbewusst, mal so feinfühlig ausbalanciert, dass Interpret und Zuhörer sich selbst ein Urteil
bilden können.“ Osbornes subtiler und zugleich brillanter Umgang mit Klangfarben und Charakterisierung
macht ihn zum idealen Interpreten dieser Sammlung.
Diese 180-Gramm-LP, gemastert von Sidney Claire Meyer in den Emil-Berliner-Studios, ist Teil der „2026
Vinyl Edition“ von Hyperion.
Julis Erfolgsalbum „Ein neuer Tag“ erscheint erstmalig als hochwertige Colored 1LP Edition und bringt
einen der prägenden Meilensteine der deutschsprachigen Popmusik als besondere Sammlerausgabe auf Vinyl
zurück.
Mit ihrem zweiten Studioalbum knüpften Juli 2006 nahtlos an den Erfolg ihres Debüts an und erreichten
erstmals Platz 1 der deutschen Albumcharts. Songs wie „Dieses Leben“, „Wir beide“, „Zerrissen“ und
der Titelsong vereinen eingängige Melodien, kraftvolle Gitarren und die unverwechselbare Stimme von Eva
Briegel zu einem zeitlosen Sound zwischen Aufbruch, Emotion und Hoffnung.
Die Colored 1LP Edition verleiht diesem modernen Klassiker einen besonderen Sammlerwert und macht
das Album zu einer Bereicherung für jede Plattensammlung. Ob als nostalgische Reise zurück in die 2000er
oder als Wiederentdeckung eines der prägendsten deutschsprachigen Pop-Alben seiner Zeit, „Ein neuer
Tag“ begeistert bis heute mit seiner unverwechselbaren Atmosphäre und musikalischen Qualität.
Sichere dir jetzt die Colored 1LP Edition und erlebe ein Album neu, das eine ganze Generation begleitet
hat.
Kareen Lomax macht Musik für alle, die sich auf dem Weg zur Selbstliebe befinden, ohne ein Ruder, mit dem sie die Richtung bestimmen können. Ihre unverkennbare Stimme war bereits auf Blockbuster-Hits von Diplo und Rudimental zu hören. Auf ihrem Debütalbum „NAJI“, das Anklänge von Neo-Soul, Alternative R&B und Indie enthält, richtet sie das Rampenlicht auf sich selbst. Produziert von Daoud (Kehlani, J. Cole, Lizzo), ist „NAJI“ ein Zeugnis von Lomax’ Trauer und davon, wie diese sie dazu zwang, sich ihrer Vergangenheit und Gegenwart zu stellen.
„Ein bisschen Frieden“, „Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund“, „Papillon“, „Ein leises Lied“, „Mit dir vielleicht“, „Allein in Griechenland“ oder „Ich bin zurück“. Diese Hits von Nicole kennt wohl jeder und kann jeder mitsingen.
Nicole ist die die Grande Dame der deutschen Popschlagerszene, seit vielen Jahren auf den größten, schillerndsten Bühnen unterwegs. Aber sie liebt auch die Zurückgezogenheit, um als klassische Singer-Songwriterin an ihrer Musik zu arbeiten. Sie schafft es ehrliche Einsichten und pures Gefühl, in bewegende Songs zu übersetzen, die gerade durch diesen Tiefgang so faszinierend und zeitlos sind.
Vor allem bleibt sie sich treu und weiß ihren unverkennbaren Sound immer wieder ganz behutsam neu und weiter zu denken: Unaufgeregt und immer absolut nah am eigenen Leben, gewährt sie Einblicke in ihr Leben und ihre Weltsicht - passend zu Ihrem schweren Kampf gegen die Krankheit. Sie möchte Mut machen und zeigen, dass es sich lohnt zu kämpfen, auch gegen eine scheinbar nicht zu besiegende Krankheit.
„Ein bisschen Frieden“ bescherte Nicole Millionenverkäufe und Top-Platzierungen in ganz Europa. In den vier Jahrzehnten, die seit diesen ersten Sensationserfolgen der Euro-Gold-Single vergangen sind, folgten zwei Dutzend weitere Longplayer, für die sie gleich 11 Goldene Stimmgabeln sowie 17-mal den ersten Platz bei der ZDF-Hitparade gewann. Auf die Zweitplatzierung beim World Popular Song Festival in Tokio (1983) folgten zudem ein ECHO-Pop in den Neunzigern, mehrfach die Goldene Europa und 2017 der smago! Award.
2024 feierte Nicole Ihren 60. Geburtstag und setzte diesen Trend fort. Das Album „Carpe Diem“ gilt als eines ihrer Besten und wurde mit einem Chart-Eintritt gekürt.
Stillstand hat es für Nicole nie gegeben – auch 2026, nach 45 Jahren auf der Bühne, nicht. Bereits die erste Single „Ich will mehr“ machte deutlich, wohin die Reise geht: nach vorne. Mit ihrem neuen Album „Meine Schätze“ blickt Nicole auf ihre außergewöhnliche Karriere zurück und setzt gleichzeitig ein kraftvolles Zeichen für Aufbruch, neue Wege und echte Lebensfreude.
„Meine Schätze“ produziert von ihrem kongenialen Produzententeam – Achim Meier, Zoran Grujovski und Jens Carstens, ist dabei kein klassisches Best-of-Album. Stattdessen hat Nicole ganz persönliche Songperlen aus 45 Jahren ausgewählt – Lieder, die sie geprägt, begleitet und inspiriert haben. Dazu gehört auch ihre gefühlvolle Interpretation des Don-McLean-Klassikers „And I Love You So“.
Teilweise neu arrangierte Akustikversionen verleihen den Songs eine besondere Intensität und zeigen ihre emotionale Tiefe ebenso wie ihre zeitlose Kraft. Gemeinsam mit musikalischen Weggefährten und Freunden wie Heinz Rudolf Kunze, John Kelly, Johnny Logan, Nino de Angelo und Mickie Krause entstand ein Album, das Mut macht, nach vorne zu blicken und das Leben bewusst zu genießen. Diese positive Energie trägt Nicole mit ihrer unverwechselbaren Stimme – kraftvoll, klar und berührend wie selten zuvor. Eine Nicole, die viele überraschen wird.
Die Botschaften der Songs haben auch nach 45 Jahren nichts von ihrer Aktualität verloren. Sie stehen für Hoffnung, Zuversicht und die Überzeugung, dass gute Musik Generationen verbindet.
Musikalisch präsentiert sich „Meine Schätze“ in einem modernen, frischen Soundgewand. Gefühlvolle Streicher des F.A.M.E.'S. Skopje Studio Orchestra treffen auf einen atmosphärischen Mix aus Folk, Pop und Schlager – eingängig, emotional und voller Tiefe. Ein Klangbild, das bewegt und lange nachhallt.
Besonders bemerkenswert: Die Produktion setzt bewusst auf echte, handgemachte Musik. Statt künstlicher Intelligenz stehen hier authentische Musikerinnen und Musiker, echte Instrumente und ehrliches musikalisches Handwerk im Mittelpunkt – ein klares Bekenntnis zu Qualität, Leidenschaft und echter Emotion.
»Ich bin ein sehnsuchtsvoller Mensch. Innerlich immer in Bewegung«, sagt Annett Louisan.
Die Sängerin ist in Aufbruchsstimmung. Auf ihrem elften Album »Sehnsucht» spürt sie all den bittersüßen Zuständen nach, die uns hoffen und streben lassen. Vor allem aber erzählt Deutschlands große Chanson- und Pop-Sängerin davon, was auf die Sehnsucht folgt. Erfolg und Enttäuschung. Wie leicht und wahrhaftig sie große Themen in ihren musikalischen Miniaturen verdichtet, berührt ungemein. Getragen von ihrer grandiosen unverkennbaren Stimme.
Seit ihrem Debüt im Jahr 2004 mit dem stilprägenden Album ›Bohème« hat sie mehr als 1,5 Millionen Tonträger verkauft. Niemandem mehr muss sie etwas beweisen. Und mit dieser Energie hat sie nun ihr eigenes Label gegründet: Atelier Louisan.
Ab September 2026 geht sie auf große ›Sehnsucht»-Tour und ist immer wieder zutiefst dankbar, wie aufmerksam ihr Publikum zuhört. ›Das sind Leute, die sich Zeit nehmen für Musik, die Anregungen wollen.« Und die bekommen sie. Etwa, wenn Annett Louisan sich radikal entliebt in dem jazzigen ›Ich kann dich nicht mehr sehen». Wenn sie in ›Weltuntergang« mit satirischer Finesse über Hedonismus in multiplen Krisenlagen singt. Oder wenn sie in ›Königin der Nacht» mit wunderbar entschleunigtem Gesang die Macht des Weiblichen beschwört. Das Album endet sehr persönlich mit ›Ich geh nur schonmal voraus«. Mit weicher Wucht befasst sich Annett Louisan mit der eigenen Vergänglichkeit. Ganz nah klingt ihre Stimme da. Ein zartes Vermächtnis für die, die weiterleben. Die Sehnsucht versiegt. Doch die Liebe bleibt bestehen.
»Ich bin ein sehnsuchtsvoller Mensch. Innerlich immer in Bewegung«, sagt Annett Louisan.
Die Sängerin ist in Aufbruchsstimmung. Auf ihrem elften Album »Sehnsucht» spürt sie all den bittersüßen Zuständen nach, die uns hoffen und streben lassen. Vor allem aber erzählt Deutschlands große Chanson- und Pop-Sängerin davon, was auf die Sehnsucht folgt. Erfolg und Enttäuschung. Wie leicht und wahrhaftig sie große Themen in ihren musikalischen Miniaturen verdichtet, berührt ungemein. Getragen von ihrer grandiosen unverkennbaren Stimme.
Seit ihrem Debüt im Jahr 2004 mit dem stilprägenden Album ›Bohème« hat sie mehr als 1,5 Millionen Tonträger verkauft. Niemandem mehr muss sie etwas beweisen. Und mit dieser Energie hat sie nun ihr eigenes Label gegründet: Atelier Louisan.
Ab September 2026 geht sie auf große ›Sehnsucht»-Tour und ist immer wieder zutiefst dankbar, wie aufmerksam ihr Publikum zuhört. ›Das sind Leute, die sich Zeit nehmen für Musik, die Anregungen wollen.« Und die bekommen sie. Etwa, wenn Annett Louisan sich radikal entliebt in dem jazzigen ›Ich kann dich nicht mehr sehen». Wenn sie in ›Weltuntergang« mit satirischer Finesse über Hedonismus in multiplen Krisenlagen singt. Oder wenn sie in ›Königin der Nacht» mit wunderbar entschleunigtem Gesang die Macht des Weiblichen beschwört. Das Album endet sehr persönlich mit ›Ich geh nur schonmal voraus«. Mit weicher Wucht befasst sich Annett Louisan mit der eigenen Vergänglichkeit. Ganz nah klingt ihre Stimme da. Ein zartes Vermächtnis für die, die weiterleben. Die Sehnsucht versiegt. Doch die Liebe bleibt bestehen.
Chopping Mountain, das neue Album von Ibibio Sound Machine, ist die bislang deutlichste Umsetzung der langjährigen Mission des Londoner Kollektivs, Liebe, Einheit und Widerstand durch Musik zu fördern. Es ist das sechste Album der Band in voller Länge und das erste, bei dem Max Grunhard seit ,Doko Mien" aus dem Jahr 2019 als Produzent mitwirkt. Nach ihrem von Hot Chip produzierten Durchbruch ,Electricity" (2022) und dem düstereren, clubbigen Einschlag des von Ross Orton produzierten ,Pull the Rope" (2024) fühlt sich ,Chopping Mountain" an, als stamme es direkt aus den Herzen und Erfahrungen der von Eno Williams und Grunhard angeführten Band. Williams ist wie immer eine Sirene - eine Frontfrau, wie sie nur einmal in einer Generation vorkommt, deren Ruf, sowohl auf die Tanzfläche als auch nach einer besseren Zukunft, unmöglich zu widerstehen ist. Wie sie das macht, ist ein Rätsel. Nimm zum Beispiel einen Song wie ,Return to Sender". Inspiriert von einem Autounfall, bei dem sie spürte, wie ihr das Lenkrad buchstäblich aus den Händen sprang - was sie mit ,einem spirituellen Angriff durch unsichtbare Kräfte" verglich -, ist der Track ein kraftvoller, kathartischer Rager, ein Ganzkörper-Workout und eine lautstarke Ablehnung des Bösen in mehreren Sprachen, Englisch und ihrer Muttersprache Ibibio. Sie ist natürlich kaum allein am Fuße des ,Chopping Mountain". Ibibio Sound Machine - Grunhard (Saxophon, Keyboards), Alfred Bannerman (Gitarre), PK Ambrose (Bass, Keyboards), Joseph Amoako (Schlagzeug), Afla Sackey (Percussion), Scott Baylis (Trompete, Keyboards) und Tony Hayden (Posaune, Synth) - sind übernatürlich eingespielt und schöpfen aus ihren Wurzeln und Inspirationen in Highlife, Disco, Afrobeat, Funk, Post-Punk und Electropop, um um ihre Stimme herum gewaltige Klangkathedralen zu errichten. Vor dem Hintergrund einer entmutigenden Welt bleiben Ibibio Sound Machine hoffnungsvoll, auf der Suche nach Bewusstsein und Verbundenheit. Sie setzen den Weg fort, den sie erstmals auf ,Pull the Rope" eingeschlagen haben: Viele Songs auf ,Chopping Mountain" entstanden aus Jam-Sessions, bei denen sie sich auf einen Groove, ein Instrument oder einen Text konzentrierten. Auf ,Concept of Love" formen sie einen Afro-Disco-Song, auf ,Love" vertiefen sie das Konzept und liefern ein ätherisches Stück Highlife. Bei ,Give Me Peace" ist sogar Dele Sosimi von Fela Kutis Egypt 80 zu hören. Diese berauschende Mischung aus unterschiedlichen Stilen und Herkunftsorten verschmilzt über das gesamte ,Chopping Mountain", wobei die Songs darin vereint sind, dass sie die schärfsten Werkzeuge sind, die Ibibio Sound Machine im gegenwärtigen Moment einsetzen können. Sie stellen den Kampf um Freiheit als einen gemeinschaftlichen dar. Der Weg zur Befreiung ist lang und beschwerlich, aber er ist nicht ohne Freude - hier ist ein Album, das vor ihr nur so strotzt.
Bei ihrer Ankunft in den USA anlässlich der ersten landesweiten Tournee von The Tubs sagte Frontmann Owen Williams gegenüber dem ,New Yorker": ,Wir sind hier, um das Land zu vereinen. Wir werden so etwa dreimal kommen. Bis dann, denke ich, wird dieser Ort anfangen zu heilen." Und genau das taten sie dann auch voller Freude: Sie quetschten sich in einen Transporter und durchquerten die Vereinigten Staaten kreuz und quer, um den Massen ihren literarischen, verschlafenen, lebensmüden, ,Nacht-deines-Lebens`- Hochseilakt zu präsentieren, als dieser am dringendsten gebraucht wurde. Den Tubs hat es nie an Ehrgeiz gefehlt - auf ,Hard Life" geht es ihnen darum, das ,Tub-ullar"-Erlebnis zu verkomplizieren. Nachdem sie ihre Chemie über zwei vorherige Alben, Hunderte von Auftritten und ein ständig wachsendes Universum von Bands aus dem Londoner Gob Nation Collective (The TSG, Sniffany & The Nits, Spike und Garden Centre) perfektioniert haben, dringt die in London ansässige keltische Jangle-Boyband - Williams (Gesang, Gitarre, Keyboards, Bass), Dan Lucas (Gitarre), Taylor Stewart (Schlagzeug) und Max Warren (Bass) - dringen noch tiefer in das schillernde Herz des virtuosen Indie-Rocks vor. Zu ihnen gesellen sich die regelmäßigen Mitstreiter Lan McArdle (Gesang), George Nicholls (Gitarre) und Rachel Kenedy (Keyboards), die alle schon seit den Tagen von Joanna Gruesome an verschiedenen Projekten im Umfeld von ,The Tubs" mitgewirkt haben; doch das Geheimnis der Üppigkeit von ,Hard Life" ist die Mitwirkung des Geigers Chris Haigh, eines Musiklehrers und Session-Musikers, der mit dem Steps-Hit ,5, 6, 7, 8" unauslöschliche Spuren im britischen Pop hinterlassen hat. In Anlehnung an Williams' Einsatz von Trillern in den Gesangsmelodien untermalt Haighs Geige den wehmütigen Gesang des Sängers wie ein blauer Fleck. Bei ,Stoop to Me", dem folkigsten und klimperndsten Popsong des Albums, ergänzen Haighs Licks Williams in seinen selbstironischsten Momenten - das schiefe Lächeln eines Mannes, der versucht, nicht zu zeigen, wie sehr ihn die unerwiderte Liebe verletzt. Beim Album-Opener und Titelsong ,Hard Life" ist es die Süße der aufsteigenden Geigenlinien im Mix, die die Härte von Williams' Texten mit den mitreißenden Hymnen von The Tubs verbindet. Die harte Linie, die Williams hier und an anderen Stellen auf ,Hard Life" einschlägt, stellt die Vorstellung vom typischen Tubs-Song weiter auf den Kopf. Die Figur, die den Hörern von ,Cotton Crown" und ,Dead Meat" vertraut ist - um Williams: ,die Nabelschau über romantische Erniedrigung, Londoner Elend und die Demütigungen von Trauer und Zwangsstörungen" - ist nach wie vor präsent, doch ebenso gibt es eine zweite Stimme, die härter und erfahrener ist. ,Die zweite Figur hat nicht viel Zeit für die erste", erklärt Williams, ,und hält ihm oft seine Selbstgefälligkeit und Unreife vor; manchmal zu Recht, manchmal zu Unrecht." Es ist dieser Nörgler, der auf der Lead-Single ,Who's Gonna Love You Now?" im Mittelpunkt steht. Seine Fragen - von der im Titel genannten bis hin zu konkreteren Sorgen wie ,Wer bezahlt die Miete?" - stehen in spöttischem Gegensatz zu Ideen wie dem Umzug in die Stadt und dem Beginn eines wirklich erfüllten Lebens. Obwohl Williams den Griesgram spielt, ist der Song ein echter Raver, bei dem Gitarren über einem von Orgelklängen erhellten Horizont erklingen. ,Es ist dein Leben", singt Williams, während das Leben unter ihm vor sich hin tuckert und dabei außerordentlich lebhaft klingt. Er hätte wohl wenig Mitgefühl für den liebeskranken Williams aus ,If You Don't Love Me" - verdammt, seine gesamte Existenz wirkt wie eine Warnung, dass die Art von romantischen Verstrickungen, unter denen man in jungen Jahren leidet, in Einsamkeit, Scheitern und einem Posteingang enden wird, der mit ungelesenen Substacks überfüllt ist. Auf ,Hard Life" streiten diese Stimmen, bedrängen sich gegenseitig, verschmelzen miteinander und lösen sich wieder voneinander, manchmal sogar im Laufe eines einzigen Songs. Sie sind zwei Seiten derselben Medaille, Menschen, die Trauer, Enttäuschung, Reue und Scham erlebt haben und als veränderte Menschen aus den Trümmern hervorgehen. ,Mich interessiert, wie Mitgefühl und Geduld für jemanden, der leidet, immer irgendwann zu Ende gehen", sagt Williams. ,Wie das sowohl etwas Gutes und Befreiendes als auch etwas Trauriges und Brutales sein kann. Aber im Grunde sind es einfach nur Popsongs." Exquisite, unwiderstehliche Popsongs. Man höre sie sich so lange an, bis die Heilung beginnt, und dann noch einmal.
Bei ihrer Ankunft in den USA anlässlich der ersten landesweiten Tournee von The Tubs sagte Frontmann Owen Williams gegenüber dem ,New Yorker": ,Wir sind hier, um das Land zu vereinen. Wir werden so etwa dreimal kommen. Bis dann, denke ich, wird dieser Ort anfangen zu heilen." Und genau das taten sie dann auch voller Freude: Sie quetschten sich in einen Transporter und durchquerten die Vereinigten Staaten kreuz und quer, um den Massen ihren literarischen, verschlafenen, lebensmüden, ,Nacht-deines-Lebens`- Hochseilakt zu präsentieren, als dieser am dringendsten gebraucht wurde. Den Tubs hat es nie an Ehrgeiz gefehlt - auf ,Hard Life" geht es ihnen darum, das ,Tub-ullar"-Erlebnis zu verkomplizieren. Nachdem sie ihre Chemie über zwei vorherige Alben, Hunderte von Auftritten und ein ständig wachsendes Universum von Bands aus dem Londoner Gob Nation Collective (The TSG, Sniffany & The Nits, Spike und Garden Centre) perfektioniert haben, dringt die in London ansässige keltische Jangle-Boyband - Williams (Gesang, Gitarre, Keyboards, Bass), Dan Lucas (Gitarre), Taylor Stewart (Schlagzeug) und Max Warren (Bass) - dringen noch tiefer in das schillernde Herz des virtuosen Indie-Rocks vor. Zu ihnen gesellen sich die regelmäßigen Mitstreiter Lan McArdle (Gesang), George Nicholls (Gitarre) und Rachel Kenedy (Keyboards), die alle schon seit den Tagen von Joanna Gruesome an verschiedenen Projekten im Umfeld von ,The Tubs" mitgewirkt haben; doch das Geheimnis der Üppigkeit von ,Hard Life" ist die Mitwirkung des Geigers Chris Haigh, eines Musiklehrers und Session-Musikers, der mit dem Steps-Hit ,5, 6, 7, 8" unauslöschliche Spuren im britischen Pop hinterlassen hat. In Anlehnung an Williams' Einsatz von Trillern in den Gesangsmelodien untermalt Haighs Geige den wehmütigen Gesang des Sängers wie ein blauer Fleck. Bei ,Stoop to Me", dem folkigsten und klimperndsten Popsong des Albums, ergänzen Haighs Licks Williams in seinen selbstironischsten Momenten - das schiefe Lächeln eines Mannes, der versucht, nicht zu zeigen, wie sehr ihn die unerwiderte Liebe verletzt. Beim Album-Opener und Titelsong ,Hard Life" ist es die Süße der aufsteigenden Geigenlinien im Mix, die die Härte von Williams' Texten mit den mitreißenden Hymnen von The Tubs verbindet. Die harte Linie, die Williams hier und an anderen Stellen auf ,Hard Life" einschlägt, stellt die Vorstellung vom typischen Tubs-Song weiter auf den Kopf. Die Figur, die den Hörern von ,Cotton Crown" und ,Dead Meat" vertraut ist - um Williams: ,die Nabelschau über romantische Erniedrigung, Londoner Elend und die Demütigungen von Trauer und Zwangsstörungen" - ist nach wie vor präsent, doch ebenso gibt es eine zweite Stimme, die härter und erfahrener ist. ,Die zweite Figur hat nicht viel Zeit für die erste", erklärt Williams, ,und hält ihm oft seine Selbstgefälligkeit und Unreife vor; manchmal zu Recht, manchmal zu Unrecht." Es ist dieser Nörgler, der auf der Lead-Single ,Who's Gonna Love You Now?" im Mittelpunkt steht. Seine Fragen - von der im Titel genannten bis hin zu konkreteren Sorgen wie ,Wer bezahlt die Miete?" - stehen in spöttischem Gegensatz zu Ideen wie dem Umzug in die Stadt und dem Beginn eines wirklich erfüllten Lebens. Obwohl Williams den Griesgram spielt, ist der Song ein echter Raver, bei dem Gitarren über einem von Orgelklängen erhellten Horizont erklingen. ,Es ist dein Leben", singt Williams, während das Leben unter ihm vor sich hin tuckert und dabei außerordentlich lebhaft klingt. Er hätte wohl wenig Mitgefühl für den liebeskranken Williams aus ,If You Don't Love Me" - verdammt, seine gesamte Existenz wirkt wie eine Warnung, dass die Art von romantischen Verstrickungen, unter denen man in jungen Jahren leidet, in Einsamkeit, Scheitern und einem Posteingang enden wird, der mit ungelesenen Substacks überfüllt ist. Auf ,Hard Life" streiten diese Stimmen, bedrängen sich gegenseitig, verschmelzen miteinander und lösen sich wieder voneinander, manchmal sogar im Laufe eines einzigen Songs. Sie sind zwei Seiten derselben Medaille, Menschen, die Trauer, Enttäuschung, Reue und Scham erlebt haben und als veränderte Menschen aus den Trümmern hervorgehen. ,Mich interessiert, wie Mitgefühl und Geduld für jemanden, der leidet, immer irgendwann zu Ende gehen", sagt Williams. ,Wie das sowohl etwas Gutes und Befreiendes als auch etwas Trauriges und Brutales sein kann. Aber im Grunde sind es einfach nur Popsongs." Exquisite, unwiderstehliche Popsongs. Man höre sie sich so lange an, bis die Heilung beginnt, und dann noch einmal.
STANDING ON THE CORNER wurde 2015 in Brooklyn, New York, gegründet und zählt zu den spannendsten Kollektiven der zeitgenössischen Musik. Die Gruppe verbindet Einflüsse aus Soul, Punk, Salsa, Doo-Wop, Jazz, Funk, Avantgarde und Rap zu einem unverwechselbaren Sound, der die kulturellen Verbindungen zwischen den USA, Puerto Rico und Afrika widerspiegelt. Mit ihrem genreübergreifenden Ansatz und ihrer konsequent unabhängigen Arbeitsweise hat sich die Band als wichtige Stimme der New Yorker Kreativszene etabliert. Mit dem Album "STANDING ON THE CORNER" führt das Kollektiv seine künstlerische Vision auf einen neuen Höhepunkt. Die 15 Songs wurden von Bandleader Gio Escobar gemeinsam mit den Kernmitgliedern Jack "Wacko" Nolan, Buz "Manman" Donald und Clérida "Ca$h Clay" Eltime aufgenommen. Entstanden ist ein intensives, stilistisch grenzenloses Werk zwischen psychedelischem Rock, No-Wave-Rap, R&B und Post- Hardcore-Energie. Das Album spiegelt die Unsicherheit, Entfremdung und Sinnsuche einer ganzen Generation wider. Gleichzeitig unterstreicht es die besondere Bedeutung von STANDING ON THE CORNER als Band, die musikalische Konventionen aufbricht und neue Ausdrucksformen schafft - kompromisslos, herausfordernd und gleichermaßen zeitgeistig wie visionär.
Auf ihrem neuen Album verwandelt Sylvan Esso das gemeinsame Musizieren mit anderen Menschen in Kunst, die man einfach liebt - einen greifbaren und einhüllenden freien Fall. Das Album ,Ow " (ausgesprochen ,Ow Infinity"), das über einen Zeitraum von vier Jahren in den Wäldern von Chapel Hill entstanden ist - die längste Zeit, die die Band jemals mit dem Schreiben eines Albums verbracht hat -, erscheint mit einer intensiven Unmittelbarkeit. Bei den meisten Titeln handelt es sich um Meaths erste Gesangsaufnahmen, und die Klarheit sowie die Menschlichkeit ihrer einzigartigen Stimme verankern das Album in der Realität. Es entstand in einer Zeit des Experimentierens und der Zusammenarbeit und mündete in ein kraftvolles, druckvolles, explosives Werk, aus dem sich die Songs geradezu herauskämpfen wollen. Ein farbenprächtiges Totem persönlicher Zerstörung, das Gefühl, zu Knetmasse zermalmt und wieder zu etwas aufgebaut zu werden, das sich fast menschlich anfühlt, fast vertraut, aber zugleich freakig und neu - ein karikaturhaftes, slapstickartiges Grinsen, das sich über eine Ruine legt. Ein großer Teil des Albums entstand aus Improvisation - stundenlang verbrachte Zeit in ihrem Studio in North Carolina, um gemeinsam mit Gastmusikern wie Glenn Kotche (Wilco), Matt Douglas (The Mountain Goats), Jenn Wasner (Wye Oak, Flock of Dimes), Joe Westerlund (Megafaun), Jake Luppen (Hippo Campus, Samia), Daniel Aged (Frank Ocean, Dijon) und dem Schlagzeuger TJ Maiani (Weyes Blood, Neneh Cherry). ,Ow " markiert den ersten Moment, in dem Sylvan Esso sich damit angefreundet hat , dass sie genau das tun - in dem sie herausgefunden haben, auf welchen Wegen sie die Kontrolle übernehmen und Dinge so veröffentlichen können , wie sie es wollen, mit den Menschen, die sie selbst auswählen, in ihrem eigenen Studio und über ihr eigenes Label. Für ein Album, das sich so intensiv mit der Unberechenbarkeit des Lebens auseinandersetzt, trifft es das Duo zu einem Zeitpunkt, an dem es endlich die vollständige Kontrolle darüber hat, was Sylvan Esso sein kann.
Auf ihrem neuen Album verwandelt Sylvan Esso das gemeinsame Musizieren mit anderen Menschen in Kunst, die man einfach liebt - einen greifbaren und einhüllenden freien Fall. Das Album ,Ow " (ausgesprochen ,Ow Infinity"), das über einen Zeitraum von vier Jahren in den Wäldern von Chapel Hill entstanden ist - die längste Zeit, die die Band jemals mit dem Schreiben eines Albums verbracht hat -, erscheint mit einer intensiven Unmittelbarkeit. Bei den meisten Titeln handelt es sich um Meaths erste Gesangsaufnahmen, und die Klarheit sowie die Menschlichkeit ihrer einzigartigen Stimme verankern das Album in der Realität. Es entstand in einer Zeit des Experimentierens und der Zusammenarbeit und mündete in ein kraftvolles, druckvolles, explosives Werk, aus dem sich die Songs geradezu herauskämpfen wollen. Ein farbenprächtiges Totem persönlicher Zerstörung, das Gefühl, zu Knetmasse zermalmt und wieder zu etwas aufgebaut zu werden, das sich fast menschlich anfühlt, fast vertraut, aber zugleich freakig und neu - ein karikaturhaftes, slapstickartiges Grinsen, das sich über eine Ruine legt. Ein großer Teil des Albums entstand aus Improvisation - stundenlang verbrachte Zeit in ihrem Studio in North Carolina, um gemeinsam mit Gastmusikern wie Glenn Kotche (Wilco), Matt Douglas (The Mountain Goats), Jenn Wasner (Wye Oak, Flock of Dimes), Joe Westerlund (Megafaun), Jake Luppen (Hippo Campus, Samia), Daniel Aged (Frank Ocean, Dijon) und dem Schlagzeuger TJ Maiani (Weyes Blood, Neneh Cherry). ,Ow " markiert den ersten Moment, in dem Sylvan Esso sich damit angefreundet hat , dass sie genau das tun - in dem sie herausgefunden haben, auf welchen Wegen sie die Kontrolle übernehmen und Dinge so veröffentlichen können , wie sie es wollen, mit den Menschen, die sie selbst auswählen, in ihrem eigenen Studio und über ihr eigenes Label. Für ein Album, das sich so intensiv mit der Unberechenbarkeit des Lebens auseinandersetzt, trifft es das Duo zu einem Zeitpunkt, an dem es endlich die vollständige Kontrolle darüber hat, was Sylvan Esso sein kann.
Auf ihrem neuen Album verwandelt Sylvan Esso das gemeinsame Musizieren mit anderen Menschen in Kunst, die man einfach liebt - einen greifbaren und einhüllenden freien Fall. Das Album ,Ow " (ausgesprochen ,Ow Infinity"), das über einen Zeitraum von vier Jahren in den Wäldern von Chapel Hill entstanden ist - die längste Zeit, die die Band jemals mit dem Schreiben eines Albums verbracht hat -, erscheint mit einer intensiven Unmittelbarkeit. Bei den meisten Titeln handelt es sich um Meaths erste Gesangsaufnahmen, und die Klarheit sowie die Menschlichkeit ihrer einzigartigen Stimme verankern das Album in der Realität. Es entstand in einer Zeit des Experimentierens und der Zusammenarbeit und mündete in ein kraftvolles, druckvolles, explosives Werk, aus dem sich die Songs geradezu herauskämpfen wollen. Ein farbenprächtiges Totem persönlicher Zerstörung, das Gefühl, zu Knetmasse zermalmt und wieder zu etwas aufgebaut zu werden, das sich fast menschlich anfühlt, fast vertraut, aber zugleich freakig und neu - ein karikaturhaftes, slapstickartiges Grinsen, das sich über eine Ruine legt. Ein großer Teil des Albums entstand aus Improvisation - stundenlang verbrachte Zeit in ihrem Studio in North Carolina, um gemeinsam mit Gastmusikern wie Glenn Kotche (Wilco), Matt Douglas (The Mountain Goats), Jenn Wasner (Wye Oak, Flock of Dimes), Joe Westerlund (Megafaun), Jake Luppen (Hippo Campus, Samia), Daniel Aged (Frank Ocean, Dijon) und dem Schlagzeuger TJ Maiani (Weyes Blood, Neneh Cherry). ,Ow " markiert den ersten Moment, in dem Sylvan Esso sich damit angefreundet hat , dass sie genau das tun - in dem sie herausgefunden haben, auf welchen Wegen sie die Kontrolle übernehmen und Dinge so veröffentlichen können , wie sie es wollen, mit den Menschen, die sie selbst auswählen, in ihrem eigenen Studio und über ihr eigenes Label. Für ein Album, das sich so intensiv mit der Unberechenbarkeit des Lebens auseinandersetzt, trifft es das Duo zu einem Zeitpunkt, an dem es endlich die vollständige Kontrolle darüber hat, was Sylvan Esso sein kann.
Entstanden aus nächtlichen Harmonien, geteilten Sprachmemos und einer langjährigen Freundschaft, die auf gegenseitiger Bewunderung basiert, haben Haley Blais und Sam Lynch die Supergroup True Mountain Laurel gegründet. Ihr Debütalbum ,Angel So Bad" ist eine zarte, staubige Erkundung all der Gefühle, die durch die Maschen fallen. Das Projekt, das zu gleichen Teilen aus folkiger Träumerei und countryhafter Sehnsucht besteht, schöpft aus ihren jeweiligen Solokarrieren. Sams poetische Selbstreflexion und Haleys messerscharfe, intime Texte verschmelzen zu etwas Sanfterem, Seltsamerem und ganz Eigenem. Beeinflusst von Künstlern wie Gillian Welch, Lucinda Williams und kanadischen Singer-Songwritern der frühen 2000er geht es bei dem Projekt weniger um das Genre als vielmehr um das Gefühl. Akustikgitarren, mit Besen gespielte Drums, Pedal Steel und gelegentlich klirrendes Klavier untermalen Texte, die wie Tagebucheinträge wirken, ohne bekenntnishaft zu sein: Sie fangen den Schmerz des Älterwerdens ein, das seltsame Gefühl, immer noch mehr zu wollen, und die Freude, in der Stimme eines anderen ein Zuhause zu finden. Diese Songs haben eine Lässigkeit, die bewusst wirkt. Während Sams Solowerke eher filmisch und atmosphärisch sind und Haleys eher clever und orchestral, treffen sie sich hier in der Mitte: warm, minimalistisch und ein bisschen rau an den Kanten. Live nimmt das Projekt eine noch intimere Form an - ohne Setlists oder starre Arrangements. Einfach zwei Freunde, die die Wahrheit singen, so wie sie sie an diesem Abend empfinden.
Nach 17 Jahren Band-Bestehen veröffentlichen Suralin ihre erste 7-Inch. Zeitgemäß, möchte man zynisch anmerken, aber darum hat sich die Chemnitzer Band generell nie geschert. Every Day Slices Me enthält vier neue Songs, getragen vom Motorik-Beat im Spannungsfeld von krautig-stringentem Postpunk-Pop-Etc. Ein kompaktes, stimmiges Release, das den Facetten- Reichtum der Band zeigt. Das sanft treibende "The Sentiment's a Lie", gehüllt in eine warme, süßliche Decke aus Melancholie, begleitet von Zeilen zwischenmenschlicher Entfremdung, steht Songs wie dem fordernden "Driving Home" gegenüber, dass auf dem Weg nach Hause den Tod findet. Es sind die gegensätzlichen Emotionen und Stilmittel, die Suralin in den vier Songs verbindet und daraus eine ganz eigene Spannung und Intensität entstehen lässt.
In den vergangenen Jahren hat Nate Amos einen bemerkenswerten Aufstieg erlebt. Ob als Solokünstler unter dem Namen This Is Lorelei oder mit seiner Band Water From Your Eyes - aus gefeierten Veröffentlichungen wurden ausverkaufte Tourneen rund um den Globus, während seine Songs von einigen der einflussreichsten Künstler der Gegenwart neu interpretiert wurden. Mit The Singer in My Band, seinem ersten Album für das renommierte Label Matador Records, legt Amos nun ein Werk vor, das seinen Status als eine der spannendsten Stimmen der modernen Indie-Musik untermauert. Das Album greift die Tradition des Great American Songbook auf und übersetzt deren grundlegende Stärken (starke Melodien, prägnante Texte und zeitlose Songstrukturen) in eine moderne, eigenwillige Klangsprache. Entstanden während ausgedehnter Tourneen, ist The Singer in My Band zugleich das erste echte "Road Album" in Amos" Diskografie. Viele Ideen entwickelten sich unterwegs, fernab von Instrumenten und Studios, geprägt von den Eindrücken des ständigen Reisens. Die Vorabsingle "Billy Came Back" verkörpert diesen kreativen Ansatz beispielhaft. Der Song begleitete Amos über Monate hinweg, verschwand immer wieder aus seinem Bewusstsein und kehrte dennoch ständig zurück, bis er schließlich vollendet wurde. Wie viele Stücke des Albums verbindet er eingängige Melodien mit einer erzählerischen Offenheit, die Raum für eigene Interpretationen lässt. Bevölkert wird das Album von Figuren wie Billy, Joey, Genevieve, Sarah und Buddy, die durch ein Panorama amerikanischer Schauplätze wandern. Ihre Geschichten bewegen sich zwischen Realität und Fiktion und spiegeln die flüchtigen, oft widersprüchlichen Erfahrungen des Unterwegsseins wider. Musikalisch setzt Amos auf Reduktion und die Stärke klassischer Songkunst. Der Einfluss seiner lebenslangen Verbundenheit zur Bluegrass-Musik zeigt sich weniger im Klang als in den kompositorischen Prinzipien: Ein Song muss durch Melodie, Text und Harmonie überzeugen. Mit The Singer in My Band gelingt Amos ein Album, das Tradition und Gegenwart verbindet und seinen wachsenden Einfluss innerhalb der internationalen Indie- und Songwriter-Szene eindrucksvoll bestätigt.
Wer wissen möchte, weshalb Sister Rosetta Tharpe (1915-1973) bis heute als die “Godmother of Rock and
Roll” und “Original Soul Sister” gefeiert wird, muss nur ihr bahnbrechendes Album “Gospel Train” aus dem
Jahr 1956 hören. Wie keine andere verstand sie es, die Intensität des Gospel mit bluesigen Phrasierungen
und rhythmischem Drive zu verbinden. Dadurch schuf sie die musikalischen Grundlagen, die den frühen
Rock ’n’ Roll und die spätere Popmusik prägen sollten. Bei den Aufnahmen für “Gospel Train” ließ sich
die E-Gitarristin mit der kraftvollen Stimme von einer Band mit Jazzmusikern wie dem Bassisten George
Duvivier und dem Schlagzeuger Panama Francis sowie dem Gospel-Vokalquartett The Harmonizing Four
begleiten. Das Repertoire, eine Mischung aus selbst komponierten Spirituals und Gospel-Standards, wird
von Sister Rosetta Tharpe mit der für sie typischen Leidenschaft und rhythmischen Vitalität vorgetragen.
Die Shubert Alley ist eine Straße im Theaterviertel von Manhattan in New York City und gilt als Zentrum
der Broadway-Theater. Für sein Album “Swings Shubert Alley” griff der Sänger Mel Tormé 1960 natürlich auf das Repertoire der vielen bekannten Kompositionen zurück, die Cole Porter, Stephen Sondheim,
Leonard Bernstein, Harold Arlen und andere Koryphäen des Genres für Broadway-Aufführungen geschrieben
hatten. Obwohl er dabei auch einige etwas balladeskere Nummern interpretiert, ist die allgemeine Stimmung von ungezügelter Begeisterung geprägt. Dazu trägt nicht zuletzt das fulminant swingende, elfköpfige
Orchester des Pianisten und Spitzen-Arrangeurs Marty Paich bei, mit dem Tormé hier so meisterhaft um
die Wette eifert. Die agile Band, in der hochkarätige Solisten wie der Altsaxofonist Art Pepper und der
Posaunist Frank Rosolino spielen, wird von dem Bassisten Joe Mondragon und dem Schlagzeuger Mel Lewis
angetrieben.
Bilderbuch – Schick Schock (10 Year Anniversary Gold Edition)
Der Klassiker des Austro-Pop. Streng limitiert auf 2000 Stk. 180g Gold Vinyl Edition.
Mit Schick Schock erfanden Bilderbuch 2015 ihren unverwechselbaren Sound, der die Band zu einer der
prägendsten Stimmen des deutschsprachigen Pop machte: federnde Funk-Bässe, exzentrische Gitarren,
bouncige Hip-Hop-Grooves, große Popmelodien und Texte zwischen Dada, Dekadenz und österreichischem
Schmäh.
Das Album enthält zwölf Songs, darunter auch die Hits „Maschin“, „OM“, „Spliff“ und der Titeltrack
„Schick Schock“.
Ein essenzieller Bilderbuch-Release für Fans, Sammler und jede gut sortierte Indie- und Pop-Abteilung.
Mit Ich bin eine Bewegung legt Philip Bradatsch sein erstes neues Album nach einer Phase des kreativen Rückzugs vor und knüpft dabei an seinen Ruf als außergewöhnlicher Songwriter, Gitarrist und poetischer Erzähler an. Die Veröffentlichung erscheint bei Trikont als Vinyl-Only-Edition und präsentiert einen Künstler, der seine musikalische Sprache neu fokussiert hat. Zentrales stilistisches Element des Albums ist eine seltene Recording King-Gitarre aus dem Jahr 1936, deren charakteristischer Klang die Atmosphäre der Aufnahmen maßgeblich prägt. Zwischen Folk, Americana und deutschsprachiger Liedkunst entstehen intime, zeitlose Songs, die Themen wie Orientierung, gesellschaftliche Umbrüche und persönliche Erneuerung aufgreifen. Bradatsch zählt seit Jahren zu den markanten Stimmen der deutschen Independent- und Songwriter-Szene. Ich bin eine Bewegung unterstreicht seine künstlerische Relevanz und ergänzt das Trikont-Programm um ein hochwertiges Album mit nachhaltigem Publikumspotenzial.
In den vergangenen Jahren hat Nate Amos einen bemerkenswerten Aufstieg erlebt. Ob als Solokünstler unter dem Namen This Is Lorelei oder mit seiner Band Water From Your Eyes - aus gefeierten Veröffentlichungen wurden ausverkaufte Tourneen rund um den Globus, während seine Songs von einigen der einflussreichsten Künstler der Gegenwart neu interpretiert wurden. Mit The Singer in My Band, seinem ersten Album für das renommierte Label Matador Records, legt Amos nun ein Werk vor, das seinen Status als eine der spannendsten Stimmen der modernen Indie-Musik untermauert. Das Album greift die Tradition des Great American Songbook auf und übersetzt deren grundlegende Stärken (starke Melodien, prägnante Texte und zeitlose Songstrukturen) in eine moderne, eigenwillige Klangsprache. Entstanden während ausgedehnter Tourneen, ist The Singer in My Band zugleich das erste echte "Road Album" in Amos" Diskografie. Viele Ideen entwickelten sich unterwegs, fernab von Instrumenten und Studios, geprägt von den Eindrücken des ständigen Reisens. Die Vorabsingle "Billy Came Back" verkörpert diesen kreativen Ansatz beispielhaft. Der Song begleitete Amos über Monate hinweg, verschwand immer wieder aus seinem Bewusstsein und kehrte dennoch ständig zurück, bis er schließlich vollendet wurde. Wie viele Stücke des Albums verbindet er eingängige Melodien mit einer erzählerischen Offenheit, die Raum für eigene Interpretationen lässt. Bevölkert wird das Album von Figuren wie Billy, Joey, Genevieve, Sarah und Buddy, die durch ein Panorama amerikanischer Schauplätze wandern. Ihre Geschichten bewegen sich zwischen Realität und Fiktion und spiegeln die flüchtigen, oft widersprüchlichen Erfahrungen des Unterwegsseins wider. Musikalisch setzt Amos auf Reduktion und die Stärke klassischer Songkunst. Der Einfluss seiner lebenslangen Verbundenheit zur Bluegrass-Musik zeigt sich weniger im Klang als in den kompositorischen Prinzipien: Ein Song muss durch Melodie, Text und Harmonie überzeugen. Mit The Singer in My Band gelingt Amos ein Album, das Tradition und Gegenwart verbindet und seinen wachsenden Einfluss innerhalb der internationalen Indie- und Songwriter-Szene eindrucksvoll bestätigt.
In den vergangenen Jahren hat Nate Amos einen bemerkenswerten Aufstieg erlebt. Ob als Solokünstler unter dem Namen This Is Lorelei oder mit seiner Band Water From Your Eyes - aus gefeierten Veröffentlichungen wurden ausverkaufte Tourneen rund um den Globus, während seine Songs von einigen der einflussreichsten Künstler der Gegenwart neu interpretiert wurden. Mit The Singer in My Band, seinem ersten Album für das renommierte Label Matador Records, legt Amos nun ein Werk vor, das seinen Status als eine der spannendsten Stimmen der modernen Indie-Musik untermauert. Das Album greift die Tradition des Great American Songbook auf und übersetzt deren grundlegende Stärken (starke Melodien, prägnante Texte und zeitlose Songstrukturen) in eine moderne, eigenwillige Klangsprache. Entstanden während ausgedehnter Tourneen, ist The Singer in My Band zugleich das erste echte "Road Album" in Amos" Diskografie. Viele Ideen entwickelten sich unterwegs, fernab von Instrumenten und Studios, geprägt von den Eindrücken des ständigen Reisens. Die Vorabsingle "Billy Came Back" verkörpert diesen kreativen Ansatz beispielhaft. Der Song begleitete Amos über Monate hinweg, verschwand immer wieder aus seinem Bewusstsein und kehrte dennoch ständig zurück, bis er schließlich vollendet wurde. Wie viele Stücke des Albums verbindet er eingängige Melodien mit einer erzählerischen Offenheit, die Raum für eigene Interpretationen lässt. Bevölkert wird das Album von Figuren wie Billy, Joey, Genevieve, Sarah und Buddy, die durch ein Panorama amerikanischer Schauplätze wandern. Ihre Geschichten bewegen sich zwischen Realität und Fiktion und spiegeln die flüchtigen, oft widersprüchlichen Erfahrungen des Unterwegsseins wider. Musikalisch setzt Amos auf Reduktion und die Stärke klassischer Songkunst. Der Einfluss seiner lebenslangen Verbundenheit zur Bluegrass-Musik zeigt sich weniger im Klang als in den kompositorischen Prinzipien: Ein Song muss durch Melodie, Text und Harmonie überzeugen. Mit The Singer in My Band gelingt Amos ein Album, das Tradition und Gegenwart verbindet und seinen wachsenden Einfluss innerhalb der internationalen Indie- und Songwriter-Szene eindrucksvoll bestätigt.
Eine junge, innovative Sängerin und Songschreiberin sorgt ab sofort auf dem Verve Label für einen mitreißenden Mix aus Soul, brasilianischer Jazz-Fusion, Funk, Mexican Bolero und House-Einflüssen. Die in Chicago
lebende Sparklmami eröffnet ihr Debütalbum mit den Worten “You’re listening to Sparklmami radio“, und
zieht sofort hinein in eine Welt jenseits klarer Genregrenzen. Nach den digitalen Singles “running“ und
„fajas“ (2024) wird hier erstmals die ganze Tiefe ihrer künstlerischen Vision hörbar.
Sparklmami versteht ihre Musik als Gesamtkunstwerk, erschafft ein eigenes Universum geprägt von markantem Styling. Die visuellen Elemente spiegeln sich auch musikalisch wider: “in this body“ lebt von einer
brodelnden Rhythmusgruppe, vielschichtigen Keyboard-Arrangements, warmen Bläsern und einer Stimme,
die mühelos zwischen Gesang und Spoken Word wechselt.
Sparklmamis Texte folgen diesem Prinzip: Themen wie Identität, Herkunft und Selbstfindung werden nicht
erklärt, sondern erfahrbar gemacht. Gerade darin liegt die besondere Kraft dieses Albums – verletzlich,
eigenständig und mit einer künstlerischen Handschrift, die Aufmerksamkeit verdient.
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CULK um Sängerin und Songwriterin Sophie Löw (alias Sophia Blenda) sind zurück. Und wieder versucht die Wiener Band auf ihre ganz eigene Weise unsere Gegenwart in all ihren Ambivalenzen einzukreisen. Wie fühlt es sich an, heute als Mensch in dieser Welt mit den grenzenlosen Möglichkeiten, den Existenz- und Zukunftsängsten, Sinnsuchen und Identitätsfragen? Auf ihrem neuen, vierten Album tauchen CULK in einen Schwebezustand zwischen Euphorie und Überforderung ein. "smogstar" erzählt von dem pulsierenden Gefühl im Dazwischen. Alles so aufregend. Alles zu viel. Alles zugleich. Es geht um die endlosen Möglichkeiten, sich vermeintlich ständig neu erfinden zu können. Auch wenn man vielleicht immer noch nicht ganz genau weiß, wer man ist. "Ich wollte, dass die Texte leichtfüßiger sind und diesen speziellen Vibe ausstrahlen: zwischen Freiheit fühlen und lost sein", eine Stimmung, die sich auch in den urbanen Collagen und Zeichnungen des Artworks wiederfindet, die Sophie Löw im Stil einer Graphic Novel selbst gestaltet hat: die schwarzhaarige Protagonistin mit dem dunkel verschmierten Eyeliner auf dem Cover ist dabei so etwas wie die fiktive Titelheldin des Albums, die sich durch den Dunst und das schimmernde Versprechen der Großstadt schlägt. Denn wie der Albumtitel schon verrät: Der Smog und die Sterne liegen hier nah beieinander. Und überhaupt ist "smogstar" ein ausgesprochenes Stadt-Album geworden. CULK spielen hier freier auf als je zuvor. Die markante Stimme von Sophie steht immer noch im Mittelpunkt der hypnostischen Songs, aber diesmal klingen sie offener, reduzierter und weniger dark. Zu den musikalischen Referenzen gehört dieses Mal die kompromisslosere Soundästhetik von Noise-Rock-Bands der 80er und 90er, wie Swirlies, Sonic Youth und Unwound, oder auch aktuellere Bands wie Julie oder Blue Smiley. "Wir wollten, dass alles eher bare bones und roh und in your face klingt. Was können wir aus uns Vieren herausholen, in dem Moment, in dem wir gemeinsam spielen?" fragen (sich) Culk. Was wir darüber hinaus bereits wissen: So konsequent ausformuliert war der Popentwurf von CULK noch nie. "smogstar" ist ein wunderbar nervös flimmerndes Schlaglicht auf unsere Gegenwart.
CULK um Sängerin und Songwriterin Sophie Löw (alias Sophia Blenda) sind zurück. Und wieder versucht die Wiener Band auf ihre ganz eigene Weise unsere Gegenwart in all ihren Ambivalenzen einzukreisen. Wie fühlt es sich an, heute als Mensch in dieser Welt mit den grenzenlosen Möglichkeiten, den Existenz- und Zukunftsängsten, Sinnsuchen und Identitätsfragen? Auf ihrem neuen, vierten Album tauchen CULK in einen Schwebezustand zwischen Euphorie und Überforderung ein. "smogstar" erzählt von dem pulsierenden Gefühl im Dazwischen. Alles so aufregend. Alles zu viel. Alles zugleich. Es geht um die endlosen Möglichkeiten, sich vermeintlich ständig neu erfinden zu können. Auch wenn man vielleicht immer noch nicht ganz genau weiß, wer man ist. "Ich wollte, dass die Texte leichtfüßiger sind und diesen speziellen Vibe ausstrahlen: zwischen Freiheit fühlen und lost sein", eine Stimmung, die sich auch in den urbanen Collagen und Zeichnungen des Artworks wiederfindet, die Sophie Löw im Stil einer Graphic Novel selbst gestaltet hat: die schwarzhaarige Protagonistin mit dem dunkel verschmierten Eyeliner auf dem Cover ist dabei so etwas wie die fiktive Titelheldin des Albums, die sich durch den Dunst und das schimmernde Versprechen der Großstadt schlägt. Denn wie der Albumtitel schon verrät: Der Smog und die Sterne liegen hier nah beieinander. Und überhaupt ist "smogstar" ein ausgesprochenes Stadt-Album geworden. CULK spielen hier freier auf als je zuvor. Die markante Stimme von Sophie steht immer noch im Mittelpunkt der hypnostischen Songs, aber diesmal klingen sie offener, reduzierter und weniger dark. Zu den musikalischen Referenzen gehört dieses Mal die kompromisslosere Soundästhetik von Noise-Rock-Bands der 80er und 90er, wie Swirlies, Sonic Youth und Unwound, oder auch aktuellere Bands wie Julie oder Blue Smiley. "Wir wollten, dass alles eher bare bones und roh und in your face klingt. Was können wir aus uns Vieren herausholen, in dem Moment, in dem wir gemeinsam spielen?" fragen (sich) Culk. Was wir darüber hinaus bereits wissen: So konsequent ausformuliert war der Popentwurf von CULK noch nie. "smogstar" ist ein wunderbar nervös flimmerndes Schlaglicht auf unsere Gegenwart.
Die schwedische Künstlerin Sibille Attar kehrt mit ,Amor Fati" zurück, ihrem ersten englischsprachigen Album seit fünf Jahren. Attar, die bereits von Pitchfork, Stereogum, The Line of Best Fit, Clash und BrooklynVegan gelobt wurde, hat sich als eine der faszinierendsten und von Kritikern am meisten gefeierten Stimmen des alternativen Pop in Schweden etabliert. ,Amor Fati" - äußerst unabhängig und komplett in Eigenregie produziert - begann als Versuch, ein reines Liebesalbum zu schaffen - offenherzig, euphorisch und ungekünstelt. Doch während sich die Songs entfalten, beginnen sich emotionale Gewissheiten zu verschieben. Das Album, das in Schweden, Belgien, Deutschland und den Vereinigten Staaten entstanden ist, beschäftigt sich mit Intimität, Sehnsucht, Vertrauen und den seltsamen Wegen, auf denen sich Liebe im Laufe der Zeit neu formt. Es beginnt euphorisch, wird schnell kompliziert und weigert sich, sich für irgendjemanden der Einfachheit halber zu vereinfachen - vielleicht weniger beruhigend, aber dafür umso lebendiger. "madly wide-eyed, swooning songs" - Pitchfork "leaps out of the speakers so vibrantly that the band seems to be playing in the same room with you" - Stereogum "a masterpiece in artistic misery" - The Line of Best Fit "mournful and absolutely gorgeous" - BrooklynVegan ENG Swedish artist Sibille Attar returns with Amor Fati, her first album in English in five years. Previously praised by Pitchfork, Stereogum, The Line of Best Fit, Clash, and BrooklynVegan, Attar has established herself as one of Sweden's most fascinating and critically acclaimed voices in alternative pop. Fiercely independent and entirely self-produced, Amor Fati began as an attempt to make a pure love album -open-hearted, euphoric, and unguarded. But as the songs unfold, emotional certainties begin to shift. Written across Sweden, Belgium, Germany, and the United States, the album explores intimacy, longing, trust, and the strange ways love reshapes itself over time. It begins in euphoria, gets complicated fast, and refuses to simplify itself for anyone's convenience - less reassuring, perhaps, but far more alive. "madly wide-eyed, swooning songs" - Pitchfork "leaps out of the speakers so vibrantly that the band seems to be playing in the same room with you" - Stereogum "a masterpiece in artistic misery" - The Line of Best Fit "mournful and absolutely gorgeous" - BrooklynVegan
In den letzten 15 Jahren hat sich Ryan Gustafson von The Dead Tongues zu einer der markantesten Stimmen des modernen Folk entwickelt. So eigenwillig und geisterhaft die Songs manchmal auch waren, hat Gustafson seine Visionen und Texte stets mit solchen Ohrwürmern verknüpft, die man wie Talismane verstaut, um sie im Notfall wieder hervorzuholen. Auf ,Montana" hat Ryan Gustafson den Sound von The Dead Tongues erweitert. Indem er Einflüsse aus der Old-Time-Musik der Appalachen und dem primitiven Drei-Finger-Gitarrenstil in seinen bereits etablierten, einfachen und doch unkonventionellen Ansatz beim Songwriting einfließen lässt, schafft Gustafson ein facettenreiches, unverkennbar amerikanisches Patchwork, das zwischen idyllischer Wärme und seltsamer Intensität schwankt. Mit dem bei den Fans beliebten Titel ,Wildflower Perfume" ist dieses geliebte Album zum ersten Mal auf Vinyl erhältlich.
Ithā Sajā ist Khaled Kurbehs zweite Veröffentlichung bei Research Records und umfasst neun Klavierstücke. Das Gatefold-Vinyl-Format enthält ein Cover-Artwork sowie ein Booklet mit Zeichnungen von Ida Lawrence – neun Variationen von Khaleds Klavier, die beim Umblättern Gestalt annehmen oder sich auflösen. "Ithā Sajā ist eine Ode an die Dämmerung, den Tagesanbruch und das, was dazwischen liegt. Oder anders gesagt: Ithā Sajā ist eine Sammlung von Klavieraufnahmen, die ich in meinem Berliner Studio gemacht habe – in der Zeit zwischen: Dämmerung und Tagesanbruch, dem Stimmengewirr im Hinterhof, Baustellenlärm, Getrampel aus der Wohnung darüber, dem Grollen der U-Bahn, Kreuzberg und Tempelhof, 2021 und 2022. Danke an Alessandra Peach und Maryos Syawish von Research Records sowie an alle, die zuhören." - Khaled Kurbeh
Alemayehu Eshete, die "Goldene Stimme Äthiopiens", hat sich seit seiner ersten Hitsingle "Seul" 1961 zu einer der prägenden Figuren der äthiopischen Soulmusik entwickelt, der wie kein anderer äthiopischer Musiker die aktuellen Trends der amerikanischen Soul-Szene so konsequent aufgegriffen und adaptiert hat. Diese neue 7" vereint zwei Höhepunkte der Zusammenarbeit zwischen ihm und Jimi Tenors Philophon-Label - remastered. Die Zusammenarbeit zwischen Alemayehu Eshete und Philophon wurde von Listros e.V. Berlin mit Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes initiiert.
Sofie Royer - laut *The Guardian* "einer der faszinierendsten und unterschätzten Popstars Europas, mit fesselnder Stimme und einem eigenwilligen, aristokratischen Glamour" - meldet sich mit einem neuen Album zurück! ,before/after" ist das vierte Studioalbum der österreichisch-iranischen Künstlerin. Es steckt voller Electro-Pop-Ohrwürmer und wurde gemeinsam mit Matt Cohn (SZA, The Weeknd), Jorgen Odegard (Sabrina Carpenter) und Eli Hirsch (Suki Waterhouse) produziert. Nach der Veröffentlichung dreier gefeierter Alben haben sich Songwriting und Produktion der Wiener Musikerin weiterentwickelt: Sie sind komplexer und ausgefeilter geworden, ihre Texte schärfer und humorvoller. *before/after* ist ihr bislang prägnantestes Werk. Es setzt sich mit den Schattenseiten des Künstlerlebens auseinander und verwebt die eigene Selbstreflexion mit kultureller Zeitkritik. Auch wenn sich Sofie von der Lo-Fi-Produzentin zur ernstzunehmenden Popmusikerin gewandelt hat - die bereits als Support-Act für Lana Del Rey, Air und LCD Soundsystem auftrat -, fühlt sie sich nach wie vor nirgendwo so recht zugehörig. Sie nimmt bei ihrer Kritik an der Musikbranche kein Blatt vor den Mund - "Ich bin zu sehr Pop für die Kunstwelt und zu sehr Indie-Liebling für den Mainstream" -, doch am härtesten geht sie mit sich selbst ins Gericht. In zwölf eingängigen Popsongs geht Royer der Frage nach, ob die Konflikte zwischen Vergangenheit und Zukunft nicht eigentlich Kämpfe mit dem eigenen Ich sind. "Wir befinden uns in einem ständigen Kampf zwischen dem Vorher` und dem Nachher`, wir beschäftigen uns intensiv mit diesen beiden zeitlichen Zuständen. Doch indem wir in ihnen gefangen bleiben, stehen wir uns oft selbst am meisten im Weg. Letztlich heißt es im Zustand des Vorher/Nachher immer: Du gegen dich selbst." Für Freunde von Suki Waterhouse, Lykke Li, Smerz, CMAT
Ellie Goulding’s sechstes Studioalbum „I Know Too Much“ erscheint am 04. September 2026. Mit dem
Album hat Ellie Goulding auf ehrliche Weise alles zusammengeführt - wie ein Tagebuch in Musikform,
eine Sammlung von Liedern, die eine bestimmte Zeit in ihrem Leben widerspiegeln. Es markiert das
nächste Kapitel einer Karriere, die von internationalen Erfolgen, zahlreichen Auszeichnungen und einer
unverwechselbaren Mischung aus emotionalen Texten, elektronischen Beats und ihrer charakteristischen
Stimme geprägt ist.
„I Know Too Much“ erscheint auf Vinyl und CD.
Dieser Release von „Howl and Other Poems“, die anlässlich des hundertsten Geburtstags von Allen Ginsberg (1926–1997) erschienen ist, fängt die rohe Dringlichkeit und kulturelle Kraft einer Aufnahme ein, die
maßgeblich zur Prägung der Beat-Generation beigetragen hat. Ginsbergs unverwechselbare Stimme verleiht den furchtlosen Rhythmen, der radikalen Offenheit und der emotionalen Präzision des Gedichts neue
Intensität und bewahrt dabei die Energie und die Trotzhaltung, die „Howl“ zu einem der einflussreichsten
Werke der modernen amerikanischen Literatur gemacht haben. Limitierte Auflage auf umweltfreundlichem
grünem Vinyl.
Wir feiern das 30-jährige Jubiläum von Another Level. Das zweite Studioalbum von Blackstreet erschien 1996 bei Interscope Records und markiert den kommerziellen Höhepunkt der Gruppe. Es verbindet
geschmeidige R&B-Harmonien mit Hip-Hop-Produktionen und einem ausgefeilten, radiotauglichen Sound.
Das Album wurde größtenteils von Gruppenbegründer Teddy Riley produziert, einem Pionier des New
Jack Swing, und vereint gefühlvolle Balladen, groovige Midtempo-Tracks und cluborientierte Songs. Dabei
präsentiert es Blackstreets charakteristische Mischung aus romantischen Themen, urbanem Flair und stimmlicher Präzision.
Im Mittelpunkt des Albums steht der weltweite Megahit „No Diggity“ mit Dr. Dre und Queen Pen. Der
Song wurde mit einem Grammy Award ausgezeichnet und entwickelte sich zu einem der prägendsten R&B-
/Hip-Hop-Crossover-Hits des Jahrzehnts. Weitere herausragende Tracks wie „Don’t Leave Me“ und „Fix“
zeigen die Fähigkeit der Gruppe, emotionales Storytelling mit zeitgemäßer Produktion zu verbinden.
Another Level war ein großer kommerzieller Erfolg, erreichte mehrfachen Platinstatus und festigte Blackstreets Position als eine der führenden R&B-Gruppen der 1990er-Jahre. Das Album spielte eine wichtige
Rolle bei der Entwicklung jener Verschmelzung von R&B und Hip-Hop, die den Sound dieser Ära maßgeblich prägte.
Anlässlich des Jubiläums wird das Album neu als 2LP auf klassischem schwarzem Vinyl aufgelegt und
enthält außerdem den bereits zuvor veröffentlichten Bonustrack „No Diggity – Billie Jean Remix“.
Lisa O"Neill stammt aus Ballyhaise im irischen County Cavan und lebt heute in Dublin. Ihr Album Heard A Long Gone Song, erschienen auf River Lea (Rough Trade), verbindet traditionelle Folk-Lieder mit eigenen Kompositionen. Durch ihre unverwechselbare Interpretation verschmelzen alte und neue Stücke zu einem zeitlosen Ganzen. Das Album eröffnet mit einer puren, unbegleiteten Version von The Galway Shawl, gefolgt von der düsteren Ballade Along The North Strand, die durch Geige und Concertina eindringlich untermalt wird. Ein weiterer Höhepunkt ist das bewegende Duett The Factory Girl mit Radie Peat von Lankum. 2018 trat O"Neill bei Shane MacGowans 60. Geburtstag in der National Concert Hall in Dublin auf. Auf dem Album interpretiert sie zudem Lullaby Of London von The Pogues, dessen Textzeile dem Album den Titel gab. Zu ihren eigenen Liedern gehören Rock The Machine, das die Folgen der Mechanisierung für ehemalige Hafenarbeiter in Dublin thematisiert, sowie Violet Gibson, die Geschichte einer Irin, die 1926 ein Attentat auf Mussolini verüben wollte. Mit diesen Stücken verleiht O"Neill oft übersehenen Menschen und Geschichten eine Stimme. Aufgenommen in einem ländlichen Studio nahe dem Loiretal und produziert von David Odlum und Lisa O"Neill, knüpft das Album an den Erfolg von Pothole In The Sky (2016) an. Es ist eine zugleich politische, poetische und zutiefst persönliche Folk-Platte, deren Lieder zeitlos wirken.
Neues Tea Glass Coloured Vinylformat des erstes Albums von Resavoir auf seinem neuen Label L'UNIVERS - nach drei von der Kritik gefeierten Releases bei International Anthem und Touren mit Khruangbin, BADBADNOTGOOD und Kassa Overall. ""Themes For Dreams"" markiert eine Kehrtwende und zeigt den Chicagoer Musiker/Produzenten Will Miller von seiner meditativen Seite. Auf 13 bemerkenswert stimmigen Tracks verzichtet die LP auf Schlagzeug und setzt stattdessen auf eindringliche Melodien, die schweben, verklingen und nachklingen. Mit Arrangements, die sich wie eine warme Decke anfühlen. Als Gastmusiker dabei sind Marta Sofia Honer, Jeremiah Chiu, Macie Stewart, Matt Gold, William Corduroy und Molly Rife. ""Man denke an die Ambient-Werke von Künstlern des elektronischen Jazz der 70er und 80er Jahre wie Beverly Glenn Copeland und Laraaji."" - Tasha Viets-VanLear, Chicago Reader
Das britische Experimental-Rock-Kollektiv Abrasive Trees bündelt die eindringliche Kraft von Experimental-Rock, Post-Rock und düsterer Psychedelia zu einem fesselnden und emotionsgeladenen Klangerlebnis.
Unter der Leitung von Matthew Rochford (Silver Moth, Rothko) verwebt die Band hypnotische Stimmungen, gewaltige Crescendos, filmische Klangtexturen und überwältigende Dynamik zu Songs, die sich mit Verlust, Verwandlung und spirituellem Erwachen auseinandersetzen. Ihr Debütalbum „Light Remaining“ ist ein zutiefst bewegendes Werk, das zerbrechliche Schönheit mit überwältigender Intensität in Einklang bringt und so eine Reise schafft, die noch lange nach dem letzten Ton nachhallt.
Für Fans von: Swans, Slint, Crippled Black Phoenix, Gutter Twins
Der Mann hinter der Maske, Jonathan Bree, kehrt mit seinem sechsten Studioalbum "Don't Call It Love" zurück. "Don't Call It Love" kommt als Doppelalbum mit 17 Songs und ist ein erotisches Konzeptalbum, das sich mit Sexualität auseinandersetzt und Kollaborationen mit Frauen aus den Bereichen Musik, Film, Fotografie und Tanz enthält. "Don't Call It Love" klingt wie der düstere Soundtrack zu einer versteckten, mit Samt ausgekleideten Bar in einem schummrigen Keller - mal verspielt und verführerisch, mal beunruhigend und provokativ. Brees neue Songs setzen sich mit dem gesamten Spektrum der Sexualität und ihrer emotionalen Last auseinander - ein Album, das sich weigert, wegzuschauen, und sein Herz buchstäblich auf der Zunge trägt. Fans haben diesen neuen Sound bereits mit den düster-nostalgischen Klängen von New Order und Siouxsie & The Banshees verglichen, wobei Brees musikalische Entwicklung über die Jahrzehnte hinweg endlich ihr von den 80ern durchtränktes, melancholisches Ziel erreicht hat: ein melodramatisches Meisterwerk raffinierter Sleaze-Musik. Jonathans charakteristische Orchesterarrangements sind nach wie vor vorhanden und verbinden diesmal eine karge, düster angehauchte Noir-Ästhetik mit filmischer Instrumentierung und seinem grüblerischen Bariton. "Don't Call It Love ist zudem Jonathans bisher kollaborativstes Album, auf dem eine außergewöhnliche internationale Riege von Frauen einige der entscheidenden Momente des Albums mit ihren einzigartigen Stimmen bereichert. Die bei den Fans beliebte Princess Chelsea kehrt für drei beeindruckende Songs zurück ("Live To Dance", "Part Time Love", "Slow"); Neuseelands bestgehütetes Musikgeheimnis Rachel Clarke bewegt sich bei "Savour My Love" von intimer Zurückhaltung zu schwindelerregender Intensität; die französische Fotografin und Künstlerin Eloïse Labarbe-Lafon liefert auf "Chameleon" eine charaktervolle Gesangsdarbietung, die an die Tradition von Jane Birkin anknüpft; während die französische Musikerin und Schauspielerin Adah Dylan auf dem Titeltrack zu hören ist und den Leadgesang mit direkter, schnörkelloser Klarheit trägt: "don't call it love_ when we fuck." Für einen Künstler, der bereits sechs Alben veröffentlicht hat, gibt es hier eine Reihe von Premieren - sein erstes Doppelalbum, sein gitarrenlastigstes Album, sein kollaborativstes und sein bisher kompromisslosestes konzeptionelles Werk. Es wird nicht jedem gefallen, und es ist klar, dass Bree kein Interesse daran hat, es abzuschwächen. Wie er es ausdrückt: "Als ich meiner Mutter davon erzählte, schlug ich ihr vor, dieses Album vielleicht lieber auszulassen."
Graham Hunt kann einfach nicht aufhören, Alben aufzunehmen. Seit 2019 hat der in Madison, Wisconsin, lebende Songwriter ein umfangreiches Repertoire an einzigartiger Musik zusammengetragen - in einem Tempo, das nur von der Qualität der Werke selbst übertroffen wird. Nun, bereits bei seinem sechsten Album ,American Pyramid", hat Hunt sich aus seiner Komfortzone herausgewagt, die bodenständigen, computerorientierten Experimente seiner früheren Arbeiten hinter sich gelassen und stattdessen Minnesotas legendäres Pachyderm Studio mit einer neunköpfigen Band, um zu versuchen, eine andere Seite seiner grenzenlosen Kreativität einzufangen. Das Ergebnis ist ein Album, das musikalisch und textlich neue Wege geht, wobei Hunt mit seinem surrealistischen Ansatz sowohl die Traditionen des amerikanischen Indie-Rock als auch die beunruhigende Distanziertheit der amerikanischen Erfahrung selbst seziert. Zusammen mit einer Reihe von Multi-Instrumentalisten aus früheren Besetzungen seiner Live-Auftritte zog Graham ins Pachyderm Studio, den berühmten Aufnahmestandort unzähliger Kultalben, von Nirvanas ,In Utero" und PJ Harveys ,Rid of Me" bis hin zu neueren Alben wie ,Sugaregg" von Bully oder ,Once Twice Melody" von Beach House. Die Session erwies sich als fruchtbar, da die meisten Songs, die es auf ,American Pyramid" schafften, jene maximalistische Ambition ausstrahlen, die in Grahams meisterhaftem Songwriting offensichtlich ist - doch nachdem er nach Hause zurückgekehrt war, wurde Hunt von noch weiterer Inspiration erfasst - und das Album schwelgt in der Dualität beider Prozesse. Tracks wie der bei Pachyderm aufgenommene Rave-up ,Riverboat Blues" gehen nahtlos in die zu Hause aufgenommene Musik wie ,Dust Underwater" über, wobei beide in eskapistische Fantasien abdriften, in denen lebhafte Produktionselemente die surreale Erzählung untermalen. Oder anderswo bietet der Album-Highlight ,Getting Older" einigen von Hunts unmittelbar befriedigendstem Gitarrenpop und die bodenständigsten Texte auf ,American Pyramid". Die Fähigkeit, so viele verschiedene Klänge, Emotionen und Stimmungen zu vereinen, macht Graham Hunt zu einem so besonderen Songwriter. Nur sehr wenige würden es überhaupt versuchen, Westerberg-artigen Everyman-Rock mit gonzoartigen, autotune-bearbeiteten Gesangspassagen oder psychedelischen lyrischen Abstraktionen mit offenherzigen Gedanken über den unaufhaltsamen Lauf der Zeit zu kombinieren - und noch weniger könnten das so umsetzen, wie Hunt es auf ,American Pyramid" tut.
Broshuda returns on the newly born label Ballads Infinite with another array of absurdist vignettes, lowercase hi-tech ambience and textural degradations of radio transmissions from the bicameral mind. Weaving multiple sonic timelines into silky yet slippery articulations, he sculpts each sound with deliberate care making it breathe, slither and shimmer. Spells conjures a subterranean force through its vanishing presence, with the restraint in the sonic palette feeling utterly refreshing, as watering, drop by drop, a ghostly flower in the dromoscopic netscape of overreaching stimuli.
Deliriously patching fragments of unnoticed memories, gliding freely— slightly inebriated—through the ocean of sound: what does it take to capture the transitory entities inhabiting the latent space of this hyperconnected manifold? An assemblage of mechanical debris reduced to their bare-bone essentials; the Tao of discharge brings life to corrupted data, unpacked through textural ruminations.
Broshuda doesn’t just cast the spell, he patiently coils it around you, dissolving each and every thought in the hiss, manipulating subtle energies by making them move beyond and outward. What’s the sound of matter silently falling apart? The serpent sheds its subtle yet solid armor, revealing the space between each spire blooming with gentle eruptions of broken melodies. Where do we land now? What are we turning into? An ontological enigma still awaits to be solved.
Für die meisten ein Rätsel - Darondo-Platten stehen bei vielen Sammlern ganz oben auf der Wunschliste. Andere Musiker aus der Bay Area sprechen mit gedämpfter Stimme über ihn. Früher sah man ihn in einem weißen Rolls-Royce (mit dem Nummernschild ,Darondo") durch die Stadt cruisen. Er trat als Vorgruppe für James Brown auf und führte ein schillerndes Leben, in dem er mit Leuten wie dem berüchtigten Fillmore Slim abhing. Hör dir diese Titel an, die zum ersten Mal gemeinsam auf einem Album veröffentlicht wurden, und du wirst vielleicht zustimmen, dass er der nächste Al Green oder Sly Stone hätte sein können. Doch vor etwa 25 Jahren verschwand Darondo.
Auf ihrem neuen Album "Bruch" mit Oslo Philharmonic unter der Leitung von Gergely Madaras präsentiert die für ihre kreativen Repertoirekonzepte bekannte Geigerin Eldbjørg Hemsing neben Max Bruchs Violinkonzert auch die eigentlich für Viola und Orchester geschriebene Romanze op. 85 sowie ein neues Arrangement von "In der Nacht" op. 72 für Solovioline und Orchester. Die Aufnahme dokumentiert Hemsings langjährige Auseinandersetzung mit einem der großen romantischen Standards des Violinrepertoires. Bereits als Kind hat Hemsing das Werk mit Oslo Philharmonic zum ersten Mal aufgeführt, jetzt sieht sie ihre Interpretation als reif für eine Aufnahme. "Das Bruch-Violinkonzert ist für mich ein lebenslanger Begleiter, ich bin praktisch mit dem Stück aufgewachsen. Das bemerkenswerte ist, wie viele Farben, Emotionen und Bedeutungsebenen sich im Lauf der Jahre für mich erschlossen haben. Ich denke, dass ich jetzt einen Zugang zum Werk habe, der eine Aufnahme rechtfertigt", erklärt Eldbjørg Hemsing. Bekannt für ihren ausdrucksstarken Ton und ihre technische Präzision, stellt Eldbjørg Hemsing in ihrer Interpretation die gesangliche Qualität des Werkes in den Mittelpunkt und arbeitet seine unterschiedlichen Charaktere klar heraus. Dabei erscheint ihr die Balance zwischen Virtuosität und musikalischem Ausdruck in Bruchs Werk von besonderer Bedeutung: "Was ich an diesem Konzert am meisten liebe, ist seine Wärme und seine zutiefst menschliche 'Stimme'. Bruch verstand die Violine auf ganz natürliche Weise. Das Konzert ist zwar virtuos, doch die technischen Herausforderungen stehen immer im Dienst der Musik. Genau das macht es für mich so besonders: Es erlaubt der Violine nicht nur zu glänzen, sondern wirklich zu singen. Jeder Satz eröffnet dabei eine eigene Welt. Dabei ist der zweite Satz für mich das Herzstück des Konzerts, erfüllt von Zärtlichkeit und einem Gefühl von Ruhe", so Eldbjørg Hemsing. Ergänzt wird das Programm durch zwei Werke, die Bruchs lyrische Klangsprache weiter bele
Piece of Me, das zweite Album von Lady Wray, ist so etwas wie eine Heimkehr für Nicole. Während ihr Solo-Debüt Queen Alone aus dem Jahr 2016 mehr in Richtung Soul und R&B mit einem Hauch von HipHop tendierte, ändert sich dies bei diesem Album. Es ist immer noch R&B mit den Texturen von analogem Soul, doch zeichnet sich ein starker HipHop-Einfluss ab, der Nicoles Schaffen für die Zukunft definieren wird. Boom-Bap-Drums und deepe Basslines stehen im Vordergrund und bilden den perfekten Hintergrund für Lady Wray, die sich auf ihrer bisher persönlichsten Sammlung von Songs mit dem Guten, dem Schlechten, dem Schwierigen und dem Freudvollen auseinandersetzt. Der Titelsong Piece of Me, der seit seiner Veröffentlichung 2019 bereits zum Klassiker geworden ist, handelt von den Menschen in deinem Leben, die mehr brauchen, als du zu geben bereit bist. Dieses Stück und die B-Seite der 7" Come On In waren die ersten Songs, die für dieses Album aufgenommen wurden - als Nicole im achten Monat schwanger mit ihrer Tochter war. Ihre Stimme ist so kraftvoll, so rau bei diesen ersten Songs, erstaunlich, wenn man sich vor Augen führt, wie sie aufgenommen wurden. Und noch verrückter ist es, zu wissen, dass sie sie alle in einem einzigen Take aufgenommen hat. Ihr langjährige Mitstreiter und Produzent Leon Michels entwirft das musikalische Fundament gekonnt zurückhaltend, um Lady Wray ausreichend Raum zu geben. Während die energiegeladenen Songs Under The Sun und Through It All mit Sicherheit zu Hits werden, die Lady Wray wieder mit ihrer R&B-Fangemeinde aus den 90ern connecten, zeigt Where Were You, wie ihre Jugendjahre wirklich waren. in dem poetischen und kraftvollen Beauty In The Fire setzt sich Nicole mit den Spannungen zwischen den Ethnien in Amerika auseinander und lässt sich im Showstopper Thank You stark von ihrem Glauben und ihrempfindet und in Joy & Pain feiert sie die Höhen und Tiefen des Lebens. Im Jahr 2021 ist es eher selten, ein eklektisches und doch zusammenhängendes Album ohne ,Ausreißer" zu hören - aber genau das ist Piece Of Me. Die bewährte Chemie zwischen Lady Wray und Leon Michels hat unbestreitbar das nächste Level erreicht, dieses Album ist ein Zeugnis ihrer Entschlossenheit und Hingabe.
Big Crown Records ist stolz darauf, "Perak", das Debütalbum von Thee Marloes, zu präsentieren. Wenn man Thee Marloes zum ersten Mal hört, mag einem ihr spezieller Soul-Sound vertraut vorkommen. Da sind die wuchtigen Trommeln, eine sanfte Gitarre und eine schöne Stimme, die über unerwiderte Liebe und die Komplikationen in Herzensangelegenheiten singt. Aber dann ist da etwas unbestreitbar anderes an Thee Marloes und ihrer Musik, etwas Neues und Unverwechselbares. Die meisten, die mit Soulmusik vertraut sind, haben wahrscheinlich noch nie etwas aus Surabaya, Indonesien, gehört - dem Ort, den Thee Marloes ihre Heimat nennen. Thee Marloes, das sind Natassya Sianturi (Gesang und Keyboard), Tommy Satwick (Schlagzeug) und Sinatrya ("Raka") Dharaka (Gitarre und Produktion). Ihr Sound hat die universelle Anziehungskraft von Soul, Jazz und Pop, aber mit einem ganz eigenen Ansatz, der auf ihre lokale Kultur und ihren globalen Einfluss zurückzuführen ist. Die erste Auskopplung von "Perak" ist "Midnight Hotline", die heiße A-Seite ihrer Debüt-7" auf Big Crown. Eine druckvolle Dancefloor-Nummer mit einem ansteckenden Refrain, vibrierendem Piano und jazzigen Gitarrenlicks. Die B-Seite "Beri Cinta Waktu" ist auch auf dem Album und hat alles, was eine beliebte Soul-Ballade ausmacht, aber der Text ist auf Indonesisch. Unabhängig von der Sprachbarriere ist das Gefühl in ihrer Musik spürbar, was dazu beiträgt, dass ihre Songs nachvollziehbar sind und ans Herz gehen. "I Know" ist ein Mid-Tempo-Song, der davon handelt, wie man den Schleier der Lügen von einer Liebesaffäre, die auf Falschheit beruht, wegzieht. "Not Today" gehört zu den groovigsten Wohlfühlsongs, die man an einem Sonntagmorgen spielen kann. Natassya erinnert uns daran, uns selbst Raum zu geben, ganz gleich, was das Leben uns vor die Füße wirft. "Mungkin Saja" zieht das Tempo mit einem weiteren Dancefloor-Smoker wieder an, während Thee Marloes mit "True Love" in die gefühlvolle Seite des Jazz eintauchen, mit einer Beat-Ballade, die eine Tarantino-Tanzszene untermalen könnte. "Over" beginnt mit einem schweren Drum-Break und entwickelt sich zu einem epischen Arrangement, das in Schichten wunderschöner Melodien getränkt ist und das Chaos einer Liebesaffäre, die abrupt endet, perfekt einfängt. "Perak" ist eine Reise aus dem Herzen Surabayas in den Geist des Soul-Sounds. Es geht darum, einen Raum zu schaffen, wo keiner war, und es zu tun, weil man es liebt. Man spürt den Spaß, den Thee Marloes haben, ihre Musik zu machen, vom Songwriting und Aufnehmen bis hin zu den Auftritten vor Publikum. "Wir wollen das, was wir leben, mit anderen teilen", sagt Natassya. Egal, welche Sprache man spricht oder aus welcher Kultur man kommt, die Musik und die Energie von Thee Marloes sind so charmant, dass wir sie alle noch jahrelang in der Nähe des Plattenspielers haben werden.
Mike D veröffentlicht sein Debütalbum Thank You und damit das erste vollständige Album mit neuer
Musik eines Beastie Boys-Albums seit 2011. Das Album verfolgt seine Ursprünge bis zu einer Reihe von
experimentellen Aufnahmesessions in Mikes Heimstudio und bietet ein Dutzend klanglich post-elektronischer
Grooves und hypnotischer Hooks zusammen mit Mike Ds unverkennbare Stimme.
Das Album erscheint als CD und auf „clear“ Vinyl.
Mit „Everything’s Falling“ zeigen The Warning eindrucksvoll, warum sie zu den spannendsten Stimmen im
modernen Rock zählen. Das Latin-Grammy-nominierte Schwestertrio aus Monterrey, Mexiko, verbindet
Alternative Rock, Hard Rock und Metal zu einem kraftvollen Sound, der von starken Riffs und eingängigen
Melodien geprägt ist. Bekannt geworden durch ihr virales „Enter Sandman“-Cover, haben sich Daniela,
Paulina und Alejandra längst als eigenständige Künstlerinnen, mit einer internationalen Fanbase, in der
Rockszene etabliert.
Auf ihrem fünften Studioalbum „Everything’s Falling“ setzen sich The Warning mit inneren Konflikten,
Ängsten und Selbstzweifeln auseinander und verwandeln diese Themen in energiegeladene Songs mit ungefilterter Ehrlichkeit.
Obwohl der Bariton Johnny Hartman bereits in den 1940er Jahren mit den Orchestern von Earl Hines
und Dizzy Gillespie sowie mit dem Pianisten Erroll Garner aufgetreten war, erlangte er erst 1963 durch das
brillante gemeinsame Album mit John Coltrane große Bekanntheit. Bob Thiele produzierte für Impulse!
Records anschließend noch zwei Soloalben mit dem Crooner, die seine samtige Stimme und seine subtile
Phrasierung in den Vordergrund stellten. “The Voice That Is!” entstand bei zwei Studiosessions unter
der Regie des Arrangeurs Bob Hammer. Am 22. September 1964 nahm Hartman mit einem Quartett um
den Pianisten Hank Jones jazzige Versionen von Standards auf. Zwei Tage später kehrte er mit einem
interessant besetzten größeren Ensemble ins Studio zurück, um Nummern aus populären Musicals und
Filmen einzusingen, denen mit Perkussion, Marimba, zwei Gitarren und Flöte ein lateinamerikanisches Flair
eingehaucht wurde.
Jascha Heifetz gilt als einer der prägendsten Geiger des 20. Jahrhunderts. Für María Dueñas (»Dueñas war
schlichtweg fesselnd« - New York Times) ist er seit ihrer Kindheit eine konstante künstlerische Inspiration
und Bezugsperson. Mit ihrem neuen Album ’Homage to Heifetz’ folgt sie diesen Spuren und stellt Werke
in den Mittelpunkt, die eng mit dem Vermächtnis von Heifetz verbunden sind. Aufgenommen mit Gustavo
Dudamel, der für Dueñas eine weitere Inspirationsquelle nicht nur »als fantastischer Musiker, sondern
auch als wunderbarer Mensch« darstellt, und dem Simón Bolívar Symphony Orchestra in den berühmten
Abbey Road Studios in London, finden sich unter anderem Korngolds Violinkonzert und Lalos Symphonie
espagnole auf dem neuem Album. Ergänzt wird das Programm durch Miniaturen von Debussy und Ponce,
die bewusst an die Tradition Heifetz’ anknüpfen. So entsteht ein Album, das Heifetz’ Vermächtnis würdigt
und zugleich die eigene künstlerische Stimme von María Dueñas hervorhebt.
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Nino Antonellini, Roland Kayn, Coro da Camera della RAI, Roma,
Marino Zuccheri
Album #6 der brandneuen Vinyl-Serie mit zukunftsweisenden Aufnahmen der musikalischen Avantgarde.
Luigi Nono (1924–1990) genoss während seiner gesamten Karriere große Anerkennung. Als zentrale Figur
des Nachkriegsserialismus trat der venezianische Komponist in den 1950er Jahren als eines der drei Mitglieder der „avant-garde trinity“ neben Karlheinz Stockhausen und Pierre Boulez in Erscheinung.
„Contrappunto“ wurde 1968 für 2-Kanal-Tonband komponiert, in einer Zeit, in der Nono sich intensiv für
die internationalen Studentenbewegungen sowie gegen den Vietnamkrieg engagierte. Nono stützte das
Werk auf eine Madrigal-Komödie von Adriano Banchieri aus dem frühen 17. Jahrhundert und erklärte,
er habe „versucht, die Art des musikalischen Prozesses widerzuspiegeln, den Banchieri verwendete: die
Konzentration auf die Stimme, die Einbeziehung von Klangmaterial der damaligen Zeit, humoristische und
parodistische Verzerrungen, insbesondere in den lyrischen und dramatischen Elementen … aber in der heutigen Aktualität“.
Roland Kayns „Cybernetics III“ nimmt auf beeindruckende Weise die Fortschritte in den Bereichen Synthese, Computer- und Aufnahmetechnik sowie die Entwicklung von Samplern und Sequenzern vorweg. Die
Art und Weise, wie diese Werkzeuge von den Künstlergenerationen, die in Kayns Fußstapfen traten, aufgegriffen wurden, hat die Rahmenbedingungen der elektronischen Musik grundlegend verändert. In diesem
Sinne hat „Cybernetics III“ tiefgreifende Veränderungen im kreativen Denken vorausgesehen.
Gemastert und geschnitten von den originalen analogen ¼-Zoll-2-Spur-Masterbändern von Rainer Maillard
und Sidney Claire Meyer in den Emil Berliner Studios.
Limitierte und nummerierte Auflage mit Original-Artwork und einem neu gestalteten, wunderschön gearbeiteten Sammler-Cover mit neuen Liner Notes von Bradford Bailey, gepresst auf 180-g-Vinyl.
Mixed Emotions: Das legendäre Comeback-Album „We Belong Together“ erstmals auf Vinyl!
„Tag Alter, ick bin Drafi“. Mit diesen inzwischen legendären Worten begrüßte Poplegende Drafi Deutscher
im Jahr 1986 den jungen Sänger Oliver Simon. Es war der Beginn einer der erfolgreichsten Duo-Partnerschaften
der deutschen Musikgeschichte. Jetzt, genau 40 Jahre nach ihrer Gründung, erscheint das gefeierte
Comeback-Werk „We Belong Together“ aus dem Jahr 1999 zum ersten Mal auf edlem schwarzem Vinyl.
Eine Erfolgsgeschichte der Extraklasse
Was ursprünglich als Solo-Projekt für Oliver Simon geplant war, entwickelte sich unter der Regie von
Mastermind Drafi Deutscher schnell zum Pop-Phänomen Mixed Emotions. Die Kombination aus Drafis
markantem Timbre und Olivers glasklarer Stimme traf den Nerv der Zeit:
Chart-Rekorde: 1987 mit drei Singles gleichzeitig in den Single-Charts.
Edelmetall: Gold- und Platin-Auszeichnungen für beide Alben in den 80ern.
Internationale Hits: Erfolge weit über die Grenzen Europas hinaus, bis nach Südafrika.
Das 1999er Comeback: Mehr als nur Nostalgie
Nach der Trennung 1989 kehrten Mixed Emotions zehn Jahre später spektakulär zurück. Statt lediglich alte
Aufnahmen neu zu mischen, entschied sich das Duo für komplette Neuaufnahmen ihrer größten Klassiker
und Albumtracks, sowie für neue Hits wie den Uptempo-Ohrwurm „You Are My Angel“. Erneut stürmten
sie die Top 30 der Album-Charts und begeisterten Millionen in zahlreichen TV-Shows. Die musikalische
Chemie war auch nach einer Dekade Pause ungebrochen.
Exklusives Highlight für Sammler
Die vorliegende Vinyl-Edition bringt diesen Meilenstein der Pop-Schlager-Geschichte erstmals auf dem
„schwarzen Gold“ zurück. Als besonderes Schmankerl enthält die LP den brandneuen 2026er DJ Herzbeat
Remix von „Just For You“, der den unverkennbaren Mixed-Emotions-Sound perfekt in die heutige Zeit
übersetzt. Die Vinyl ist limitiert auf 500 Stück und nummeriert.
Die musikalische Formel von Mixed Emotions bleibt zeitlos. Für Drafi, Oliver und ihre treuen Fans gilt
auch heute mehr denn je: We Belong Together!
Die Transparent Blue Vinyl-Edition der auf Act Music erschienenen "Endless" LP von Adam Bałdych European Quartet ist erschienen.
Das Album dokumentiert ein kammermusikalisch geprägtes Quartett, das Adam Bałdych mit drei ausgewiesenen Persönlichkeiten der europäischen Improvisationsszene versammelt: Daniele di Bonaventura am Bandoneon, Jacob Karlzon am Klavier und Michel Benita am Kontrabass. Diese Besetzung öffnet einen weiten Klangraum, in dem Streichergesten auf die dunkleren, erzählerischen Farben des Bandoneons und das harmonische Feingefühl des Klaviers treffen. Konzertankündigungen und Pressetexte nennen die beteiligten Musiker und stellen die gemeinsame Arbeit als zentrales Element des Projekts heraus.
Musikalisch führt "Endless" die Ausdrucksformen zusammen, die Baldych über Jahre geprägt haben: die Verschmelzung von jazzimprovisatorischer Freiheit mit Elementen der europäischen klassischen Tradition und Anklängen an Renaissance-Polyphonie. Die Arrangements setzen auf dichte, dialogische Interaktion und erlauben solistischen Entfaltungsraum bei gleichzeitigem Fokus auf feine dynamische Nuancen. Typisch für Baldych ist die Kombination aus virtuoser Artikulation und lyrischem Tonfluss, wodurch der Violinklang zur treibenden Stimme einer kammermusikalischen Erzählung wird.
Die Deluxe-Vinyl-Edition des letzten Albums von TBF. Enthält die zwei LPs (Horrorful Heights) plus eine weitere LP (Horrorful Offal) in einem schönen Schuber mit Stanzung sowie eine Download-Karte. Diese besondere Deluxe-Ausgabe vereint "Horrorful Heights" mit dem begleitenden Bonus-Album "Horrorful Offal" (11-Song-Extra-Album mit Outtakes und Sessiontracks). Horrorful Heights markiert ein beeindruckendes neues Kapitel im umfangreichen Werk von The Bevis Frond und zeigt die anhaltende Kreativität des Songwriters, Gitarristen und Frontmanns Nick Saloman, der nun in ein weiteres Jahrzehnt als Musiker startet. Seit langem als eine der markantesten Stimmen des britischen Underground-Rock etabliert, verfeinert Saloman weiterhin die Qualitäten der Band aus melodischer Psychedelia, drahtigen Gitarrenepen und Songwriter-Kunst. Einer der zugänglichsten Einstiege in die Bevis Frond Welt, welcher alle Stärken zu einem zusammenhängenden, lebendigen Ganzen vereint. Das Album bewegt sich fließend zwischen klirrendem Psych-Pop, schweren Gitarrenriffs und pastoralen Träumereien. Die Bandbreite des Albums ist groß, aber klar definiert. "Draining The Bad Blood" erinnert an den klassischen Bevis-Frond-Stil melodisch inspirierten Gitarrenpops der 60er Jahre, "Space Age Eyes", eine prägnante neunminütige Odyssee, verweist auf die transzendentalen Erkundungen des elektrischen Miles Davis der 70er Jahre. Der mit Sitar untermalte Titeltrack driftet durch rauchige Psychedelia mit mehrstimmigem Gesang und geschichteten Tablas - ein liebevolles Echo der Headshop-Mystik, mit der Saloman während der gesamten Bandgeschichte gespielt hat. An anderer Stelle verbindet "Mossback's Dream" lysergische Leads mit der treibenden Energie des amerikanischen Hardcore der 80er Jahre und schafft so einen Hybrid, der sowohl zeitlos als auch völlig eigenständig wirkt. Weitere Höhepunkte sind das von den Byrds beeinflusste "Buffaloed", das wirbelnde "Silver Insects" und "That's Your Lot", ein rasantes Feuerwerk melancholischer Euphorie und einer der unmittelbarsten Songs des Albums. Obwohl eklektisch anmutend, ist es ein fokussiertes Porträt von The Bevis Frond im Jahr 2025 - vital, melodisch und frei von Nostalgie. Saloman beschreibt die Sammlung ganz einfach: die besten Songs, die er in den letzten Jahren geschrieben hat, entstanden ohne Zwang und ganz instinktiv. Das Ergebnis ist ein Höhepunkt aus der Spätphase einer der stillsten einflussreichen Underground-Bands Großbritanniens.
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Black Marble erwachte im Herbst 2012 zum Leben, inspiriert vom Synthwave-Revival der frühen 2000er Jahre in New York City. Heute, vierzehn Jahre später und sieben Veröffentlichungen weiter, macht Chris Stewart weiterhin Platten, während er über Maschinen gebeugt sitzt, die sich beim Einschalten warm anfühlen und die man überreden muss, um in der Stimmung zu bleiben. Seine Alben, die ausschließlich von Stewart geschrieben, aufgenommen und veröffentlicht werden, bleiben einzigartige Visionen, mit Songs, die versuchen, ein diffuses Pastiche zu vermitteln, das nun von dem Wunsch geprägt ist, das Ganze in eine Botschaft zu hüllen, die davon erzählt, wo er gewesen ist und wohin er gehen will. In seiner neuesten Vision, ,Life in Small Spaces", kommentiert Stewart die Musikindustrie und seine Rolle darin und reflektiert darüber, wie sich Underground-Musik im Laufe der Zeit verändert hat und wie ein Leitbild, die Dinge einfach zu halten und sich selbst treu zu bleiben, das einzige Ideal für das Leben in dieser komplizierten Landschaft ist. Stewarts Wunsch, die Zeit mit intakten Idealen zu überbrücken, zeigt sich im Songwriting, das die Pop-Sensibilität des Projekts beibehält und gleichzeitig neue Tricks in den Hut zaubert. ,Life in Small Spaces" tauscht Synth-Wände gegen mehr Gitarre ein und greift dabei auf frühe amerikanische College-Radio-Staccato-Gitarrenlinien zurück, die an Pylon, The Necessaries und R Stevie Moore erinnern, sowie auf Live-Drum-Samples - eine Anspielung auf den einfachen, metronomartigen Stil von Wire. Stewart erklärt den Grund für die Veränderung als einen Weg, ,diese glockige, hypnotische Qualität zu erzeugen. Wie ein Radio-Drehknopf, der zwischen zwei Sendern steht." Visuell zeigt ,Life in Small Spaces" Stewart allein auf dem Cover in einem kargen Raum, umgeben von einer Explosion aus Konfetti - ein Bild, das eine in sich geschlossene Welt widerspiegelt, die zwar klein, trostlos und überladen wirken mag, aber ganz und gar seine eigene ist. Ein passender Rahmen für ein Album, das Begrenzung als eine Form der Klarheit begreift und die Geschichte davon erzählt, sich für ein einfaches Leben zu entscheiden, Stabilität und Komfort aufzugeben zugunsten einer Existenz voller mutiger und fesselnder Verbindungen. Dies spiegelt zudem Black Marbles Vertrauen nicht nur in seine Kunst wider, sondern auch in die Gemeinschaft, die sich im Laufe der Jahre um das Projekt herum entwickelt hat. ,Life in Small Spaces ist das, worüber ich als Künstler sprechen möchte. Es ist genau dort, wo ich mich in diesem Moment befinde, und ich weiß, dass ich mit meinen Gefühlen nicht allein bin." Dieses Gefühl ist kein Vorbehalt. Es ist der springende Punkt. ,Life in Small Spaces", mit seiner introspektiven Lyrik, die geschickt in Black Marbles strahlender Musikalität verborgen ist, ist eine ernsthafte Analyse der Belastungen, die Künstler prägen. Es ist eine Einladung, einen minimalistischeren Lebensstil zugunsten kreativen Ausdrucks und Freiheit zu akzeptieren und bewusst zu wählen - und niemals deine Werte für die verlockende Illusion von Erfolg opfern zu müssen.
Black Marble erwachte im Herbst 2012 zum Leben, inspiriert vom Synthwave-Revival der frühen 2000er Jahre in New York City. Heute, vierzehn Jahre später und sieben Veröffentlichungen weiter, macht Chris Stewart weiterhin Platten, während er über Maschinen gebeugt sitzt, die sich beim Einschalten warm anfühlen und die man überreden muss, um in der Stimmung zu bleiben. Seine Alben, die ausschließlich von Stewart geschrieben, aufgenommen und veröffentlicht werden, bleiben einzigartige Visionen, mit Songs, die versuchen, ein diffuses Pastiche zu vermitteln, das nun von dem Wunsch geprägt ist, das Ganze in eine Botschaft zu hüllen, die davon erzählt, wo er gewesen ist und wohin er gehen will. In seiner neuesten Vision, ,Life in Small Spaces", kommentiert Stewart die Musikindustrie und seine Rolle darin und reflektiert darüber, wie sich Underground-Musik im Laufe der Zeit verändert hat und wie ein Leitbild, die Dinge einfach zu halten und sich selbst treu zu bleiben, das einzige Ideal für das Leben in dieser komplizierten Landschaft ist. Stewarts Wunsch, die Zeit mit intakten Idealen zu überbrücken, zeigt sich im Songwriting, das die Pop-Sensibilität des Projekts beibehält und gleichzeitig neue Tricks in den Hut zaubert. ,Life in Small Spaces" tauscht Synth-Wände gegen mehr Gitarre ein und greift dabei auf frühe amerikanische College-Radio-Staccato-Gitarrenlinien zurück, die an Pylon, The Necessaries und R Stevie Moore erinnern, sowie auf Live-Drum-Samples - eine Anspielung auf den einfachen, metronomartigen Stil von Wire. Stewart erklärt den Grund für die Veränderung als einen Weg, ,diese glockige, hypnotische Qualität zu erzeugen. Wie ein Radio-Drehknopf, der zwischen zwei Sendern steht." Visuell zeigt ,Life in Small Spaces" Stewart allein auf dem Cover in einem kargen Raum, umgeben von einer Explosion aus Konfetti - ein Bild, das eine in sich geschlossene Welt widerspiegelt, die zwar klein, trostlos und überladen wirken mag, aber ganz und gar seine eigene ist. Ein passender Rahmen für ein Album, das Begrenzung als eine Form der Klarheit begreift und die Geschichte davon erzählt, sich für ein einfaches Leben zu entscheiden, Stabilität und Komfort aufzugeben zugunsten einer Existenz voller mutiger und fesselnder Verbindungen. Dies spiegelt zudem Black Marbles Vertrauen nicht nur in seine Kunst wider, sondern auch in die Gemeinschaft, die sich im Laufe der Jahre um das Projekt herum entwickelt hat. ,Life in Small Spaces ist das, worüber ich als Künstler sprechen möchte. Es ist genau dort, wo ich mich in diesem Moment befinde, und ich weiß, dass ich mit meinen Gefühlen nicht allein bin." Dieses Gefühl ist kein Vorbehalt. Es ist der springende Punkt. ,Life in Small Spaces", mit seiner introspektiven Lyrik, die geschickt in Black Marbles strahlender Musikalität verborgen ist, ist eine ernsthafte Analyse der Belastungen, die Künstler prägen. Es ist eine Einladung, einen minimalistischeren Lebensstil zugunsten kreativen Ausdrucks und Freiheit zu akzeptieren und bewusst zu wählen - und niemals deine Werte für die verlockende Illusion von Erfolg opfern zu müssen.
,been thinking bout confession", das dritte Studioalbum der Musikerin und Produzentin Frances Chang, ist eine synthlastige, experimentelle Pop-Erkundung des Selbst und der unermesslichen, unbekannten Tiefen, die es birgt. Das Album, das größtenteils auf einem hundert Jahre alten Stutzflügel komponiert wurde, bettet die unbändigen Emotionen von Changs DIY-Wurzeln in eine komplexe und poetische Klanglandschaft ein, die orchestrale Arrangements mit eigenwilligen, fast skulpturalen, elektronischen und analogen Elementen verwebt, bei der die durchscheinende Stimme der Sängerin die eigenwillige Instrumentierung leitet. Durch eine sich stetig steigernde Poesie führt uns Chang durch eine chaotische Architektur, ein Kerzenlicht fest umklammert, das zugleich selbsttäuschend und schonungslos transparent ist. Auch wenn ,Been Thinking About Confession" klanglich der außerirdischen Schönheit von Björk und der retrofuturistischen Verträumtheit von Broadcast verpflichtet ist, nennt Chang auch eher unerwartete Einflüsse wie Chet Baker, Dionne Warwick und Burt Bacharach, die das emotionale Rückgrat des Albums bilden. Chang hat ihre übliche Gitarre größtenteils beiseitegelassen und diese 11 Songs am Klavier geschrieben, einem Instrument, das sie als ,die weibliche Wurzel meiner Psyche" bezeichnet. Die unheimliche Verschmelzung von unkonventionell eingesetzten Federhall-Effekten, älteren Kompressoren und Röhrenvorverstärkern vor einem eindeutig zeitgenössischen digitalen Hintergrund sorgt für ein Hörerlebnis, das sich gleichzeitig über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auszudehnen scheint. Für Fans von Cate Le Bon, June McDoom, Cindy Lee, ML Buch, Bill Callahan, Joanne Robertson
*Single/Focus Track
Auf Lambchops siebzehntem Album 'Punching the Clown' kehrt Kurt Wagner zu den Ursprüngen zurück. Angeregt durch eine nächtliche Radiobegegnung mit einer unbekannten Gospel-Aufnahme tauchte Wagner tief in die Welt des „Lined-Out-Singing“ ein – einer jahrhundertealten schottisch-appalachischen Call-and-Response-Tradition, bei der ein einzelner Vorsänger einen Chor Wort für Wort und ohne Schnörkel durch Hymnen führt. Dieser Geist roher, gemeinschaftlicher Stimmen prägt jeden Moment von „Punching the Clown“: Wagner verbrachte Jahre damit, große Songwriter zu studieren und sein Handwerk von Grund auf neu zu erlernen, wobei er Dutzende von Songs auf zwölf reduzierte. Aufgenommen in drei Tagen mit dem Gitarristen Andrew Broder, Justin Vernon (Bon Iver) am Banjo und einem sechstimmigen Chor, zusammengestellt von Blake Morgan und unter der Toningenieurschaft von Lambchop-Veteran Mark Nevers, ist das Album anmutig, ironisch und auf stille Weise erschütternd. Erscheint am 21. August 2026 bei City Slang.
Produziert von Ryan Olson und aufgenommen vom 25. bis 27. August 2025 im April Base, Wisconsin. Die Platte wurde in drei Tagen fertiggestellt und präsentiert Kurt Wagner (Gesang), Andrew Broder (Gitarre), Justin Vernon (Banjo) sowie ein sechststimmiges Vokalensemble, ergänzt durch zusätzliche Choraufnahmen in London und Minneapolis.
*Single/Focus Track
Auf Lambchops siebzehntem Album 'Punching the Clown' kehrt Kurt Wagner zu den Ursprüngen zurück. Angeregt durch eine nächtliche Radiobegegnung mit einer unbekannten Gospel-Aufnahme tauchte Wagner tief in die Welt des „Lined-Out-Singing“ ein – einer jahrhundertealten schottisch-appalachischen Call-and-Response-Tradition, bei der ein einzelner Vorsänger einen Chor Wort für Wort und ohne Schnörkel durch Hymnen führt. Dieser Geist roher, gemeinschaftlicher Stimmen prägt jeden Moment von „Punching the Clown“: Wagner verbrachte Jahre damit, große Songwriter zu studieren und sein Handwerk von Grund auf neu zu erlernen, wobei er Dutzende von Songs auf zwölf reduzierte. Aufgenommen in drei Tagen mit dem Gitarristen Andrew Broder, Justin Vernon (Bon Iver) am Banjo und einem sechstimmigen Chor, zusammengestellt von Blake Morgan und unter der Toningenieurschaft von Lambchop-Veteran Mark Nevers, ist das Album anmutig, ironisch und auf stille Weise erschütternd. Erscheint am 21. August 2026 bei City Slang.
Produziert von Ryan Olson und aufgenommen vom 25. bis 27. August 2025 im April Base, Wisconsin. Die Platte wurde in drei Tagen fertiggestellt und präsentiert Kurt Wagner (Gesang), Andrew Broder (Gitarre), Justin Vernon (Banjo) sowie ein sechststimmiges Vokalensemble, ergänzt durch zusätzliche Choraufnahmen in London und Minneapolis.
Über die neun Songs des Albums hinweg erschafft Elanor Moss mit feinsinnigem Psych Folk ein eindringliches Wechselspiel aus Freude und Schmerz. Ihre düster-verträumten Momentaufnahmen bieten dabei weniger Katharsis als vielmehr ein Verständnis für die Komplexität des Wegs dorthin - Heilung nicht als Zustand, sondern als Prozess. Der Weg hin zu ihrem Debütalbum "The Knife, The Needle" war für Elanor Mos selbst eine komplexe Reise. Zeitweise fühlte sie sich von ihrer eigenen Musik entfremdet und suchte nach einem neuen Sound, anstatt den Raum zu besetzen, den sie sich bereits geschaffen hatte. "Nichts fühlte sich richtig an", erinnert sie sich, "also nahm ich den Druck heraus und versuchte, meine Beziehung zum Songwriting und zur Musik neu zu kalibrieren." Die drei Jahre, in denen die Songs für "The Knife, The Needle" entstanden, führten sie letztendlich zurück zu ihren Wurzeln und ihrer Liebe zu, wie sie es ausdrückt, "der Musik, die mich wirklich etwas fühlen ließ; der Musik, die ich schreiben wollte." "Das waren Folk- und zeitgenössische Folk-Songwriter", fährt sie fort. "Ich habe viel Zeit damit verbracht, Gitarre zu spielen", fährt sie fort. "Ich habe mir ein Vierspur Tape Gerät geliehen und darauf Demos aufgenommen. Ich habe mich intensiv mit Kurzgeschichten beschäftigt. Die schlichte, direkte Wahrhaftigkeit von Autor*innen wie Raymond Carver hat mich sehr angesprochen und inspiriert, während ich darauf wartete, dass meine Lust am Schreiben zurückkehrt. Ich habe außerdem wieder eine Therapie begonnen, in der ich anfing zu verstehen, woher ich komme, wie sich meine Familiengeschichte in meinem Handeln widerspiegelt und wie ich liebe und Liebe annehme. Aus der Langsamkeit und Stille dieser Rhythmen sind diese Songs entstanden." ,Sarah Waiting in the Car" gibt den Ton an, mit Moss' zartem, nachdenklichem Gitarrenspiel und den Pinselstrichen von Matthew Herds Ensemble - Marcus Hamblett (Horn), Jool Owen (Horn), Andrew Stuart-Buttle (Violine), Reid Jenkins (Violine), Linus Fenton (Kontrabass) und Herd (Saxophon) - die ihre Texte mit herzzerreißender Ernsthaftigkeit untermalen, während sich die Erzählung, die aus Moss herausfließt, von einem Treffen in der Bar zu den Nachwirkungen einer missbräuchlichen Beziehung wandelt, wobei Sanftheit in Gewalt umschlägt. In ,Fixer" ringt Moss mit der Tatsache, dass Liebe jemanden ebenso verletzen kann, wie sie ihn heilen kann. Ihr Album ,The Knife, The Needle" beschäftigt sich damit, wie Beziehungen durch die Liebe verändert, verkompliziert und erschüttert werden. Es ist ein erschütterndes Werk, zugleich geduldig und verletzlich, opulent umgesetzt und tief empfunden. Beide Objekte, die im Albumtitel genannt werden, können Blut vergießen, doch durch ihre Stimme und Gitarre erhellt, ist das, was aus den Wunden fließt, die sie hier teilt, nichts Geringeres als Poesie.
Erleben Sie die zeitlose Faszination der Country- und Westernmusik auf einer hochwertigen LP. Diese Compilation vereint unvergessliche Klassiker und präsentiert die größten Stimmen des Genres – authentisch, emotional und voller musikalischer Geschichte.
Mit legendären Künstlern wie Hank Williams, Patsy Cline, Willie Nelson, Elvis Presley und Johnny Cash bietet diese Vinyl-Ausgabe eine Auswahl der schönsten Country- und Western-Songs aller Zeiten. Von gefühlvollen Balladen über traditionelle Honky-Tonk-Klänge bis hin zu mitreißenden Klassikern – jede Seite dieser LP lädt zu einer musikalischen Reise durch das Herz Amerikas ein.
Highlights:
Große Country- & Western-Klassiker auf Vinyl
Mit den Legenden Hank Williams, Patsy Cline, Willie Nelson, Elvis Presley und Johnny Cash
Zeitlose Songs voller Emotion, Tradition und authentischem Country-Feeling
Ein Muss für Vinyl-Liebhaber und Fans klassischer Countrymusik
Ideal zum Sammeln, Verschenken und Genießen
Diese LP bringt den unverwechselbaren Klang der goldenen
Ära des Country & Western direkt auf Ihren Plattenspieler – ein musikalischer Schatz für alle Liebhaber echter Klassiker
Auf der Carnival EP versammeln Trauma Ray einige ihrer stärksten, intensivsten und experimentellsten Werke. Seit ihrem Durchbruch mit Chameleon, ihrem Debütalbum von 2024 bei Dais Records, hat die Band in der aktuellen Welle der Shoegaze-Revivalisten sich weiter etabliert, ist dabei aber immer agiler geworden und sind 2025 mit Kollegen wie Deafheaven, Loathe, und Toucheì Amoreì auf Tour gewesen. Mit einer Mischung aus blitzschnellen Riffs und karger Schönheit entwickelt sich ihr Sound weiter und knüpft an die Laut-Leise-Laut-Größen aus Metal, Grunge und Shoegaze von Slowdive bis Smashing Pumpkins an. Die Carnival EP taucht in stimmungsvolleres, intellektuelleres Material ein, als würde man ihre früheren Ausflüge vor einem Zerrspiegel betrachten. Diese Songs vermitteln ein deutliches Gefühl der Unruhe, entstanden in einer flüchtigen Zeitspanne, was beweist, dass die Band unter Druck und wenn sie aus den dunkelsten Ecken ihres Unterbewusstseins schöpft, am besten funktioniert. Das wortlose ,Carousel" leitet die beunruhigende Atmosphäre der EP mit Störgeräuschen und melancholischen Gitarrenklängen ein, die in ,Hannibal" übergehen, einem hymnischen Track voller kraftvoller Riffs und roher Emotionen. Die Band hat diese Art von purer Kraft schon mal gezeigt, von ,Solstice" aus dem Jahr 2018 bis zu "Chameleon", während ,Hannibal" mit einem Hauch von beispielloser Boshaftigkeit, Schlängeligkeit, ,Stone Temple-y, Alice in Chains-y", wie Avila witzelt, verzerrt ist. Textlich greift er die Angst der Teenager auf, das Gefühl, zerlegt und abgelehnt zu werden. ,Méliès", benannt nach dem französischen Illusionisten und Filmemacher, wechselt zwischen schweren, schlammigen Akkorden und einem himmlischen Refrain, ,von etwas Beängstigendem zu etwas wie einem Traumzustand", sagt Avila, der die surreale Abstraktion seines Namensvetters kanalisiert. ,Funhouse" taucht in den Doom Metal ein, mit spärlicher Gitarrenarbeit und dem wahrscheinlich langsamsten BPM der Band. Im Gegensatz dazu rüttelt, blitzt und hämmert der letzte Track ,Clown", als hätte der Hörer das andere Ende eines Horrorhauses erreicht und wäre nun vollständig in die grelle, verwirrende Beleuchtung des Jahrmarkts eingetaucht. Personifiziert durch eine knorrige, synthetische Leadgitarre erinnert ,Clown" an Robin Williams, einen Archetyp tragischer Fröhlichkeit, der zeigt, dass diejenigen, die am meisten versuchen, andere zum Lachen zu bringen, insgeheim vielleicht die Traurigsten sind. Klanglich verweist die Band schnell auf den Einfluss von ,Undone" und ,Stuck on You" von der Kultband Failure aus den 90ern, neben dem allgegenwärtigen Loveless, was die Größe von Trauma Ray ausmacht: fünf Musiker, die das, was sie lieben, aufnehmen, synthetisieren und erweitern. Die Carnival EP bietet einen kurzen und sehr loopbaren Abstecher in die Dunkelheit einer Band, die von Minute zu Minute beeindruckender wird.
Here I Am - 1LP, Standard Black Vinyl
Kelly Rowlands Soloalbum „Here I Am“ ist eine kühne und dynamische Sammlung, die sinnliche R&BGrooves, mitreißende Pop-Melodien und energiegeladene Dance-Tracks miteinander verbindet. Angetrieben
vom Chartstürmer „Motivation“ unterstreicht das Album Rowlands sanfte Stimme, ihr Selbstbewusstsein
und ihre Vielseitigkeit in einer Mischung aus clubtauglichen Hymnen und intimen Slow Jams. Mit Kollaborationen mit Lil Wayne, David Guetta, Big Sean und Rico Love zeigt „Here I Am“ Kelly von ihrer
selbstbewusstesten Seite und liefert einen kraftvollen Soundtrack voller Leidenschaft, Attitüde und unwiderstehlicher Hooks.
Als herausragendes Werk in ihrem Repertoire bleibt dieses Album ein prägender Meilenstein in ihrer Entwicklung als Solokünstlerin. Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums haben wir „Here I Am“ erstmals als
Standard-Pressung auf schwarzer 1LP neu aufgelegt.
Mit seinem 1965 erschienenen Album We’re Gonna Make It vereinte Little Milton die emotionale Tiefe des
Blues mit dem modernen Sound des Soul auf beeindruckende Weise. Nachdem der aus Mississippi stammende Sänger, Gitarrist und Songwriter Anfang der 1960er-Jahre über das Chess-Label Checker Records zur
Chess-Familie gestoßen war, verlieh er dem Traditionslabel mit seinem unverwechselbaren Stil neue Impulse.
Der Titelsong „We’re Gonna Make It“, eine eindrucksvolle Hymne, die eng mit der aufstrebenden amerikanischen Bürgerrechtsbewegung verbunden ist, hielt sich drei Wochen in Folge an der Spitze der US-amerikanischen
R&B-Charts. Das Album unterstreicht Little Miltons außergewöhnliche stimmliche Ausdruckskraft, seine
präzise Phrasierung und sein außergewöhnliches Gespür für die Verbindung von Blues und Soul – Qualitäten, die seinen Crossover-Erfolg maßgeblich begründeten. Zu den weiteren Höhepunkten zählen „Who’s
Cheating Who?“, „Blind Man“ und „Stand By Me“.
Erleben Sie den unverwechselbaren Klang eines der bedeutendsten Blues-Labels Amerikas in audiophiler
Qualität – mit der Chess Records Acoustic Sounds Series. Für diese hochwertigen Neuauflagen wurden
klassische Alben und Compilations aus dem Chess-Records-Katalog sorgfältig von den originalen analogen
Masterbändern neu gemastert und auf 180-Gramm-Vinyl bei Quality Record Pressings gefertigt. Jede Ausgabe erscheint in einem hochwertigen Tip-on-Gatefold-Cover aus erstklassigem Karton und erfüllt damit
höchste Ansprüche an Klangqualität und Verarbeitung.
YHWH Nailgun waren schon immer von einer schonungslosen Direktheit geprägt. Was einst als rohes Duo begann, hat sich längst zu einer kompromisslosen Band entwickelt, deren Klang ebenso aggressiv wie eigenständig ist. Mit ihrem neuen Album Magazine schärfen sie dieses Profil weiter und entziehen sich bewusst jeder klaren Einordnung. Das kurze, nur etwa elf Minuten lange Werk wirkt wie ein konzentrierter Ausbruch von Energie. Schon der Opener "Ghost of Love" baut sich langsam auf, bevor Schlagzeug und grelle Gitarren plötzlich mit voller Wucht einsetzen. Diese Idee des "Ein- und Ausblendens" verstehen sie nicht nur als Stilmittel, sondern als Hinweis darauf, dass ihre Musik über das Hörbare hinaus weiterexistiert. Im Vergleich zum Debüt 45 Pounds zeigt sich Magazine reduzierter und präziser. Das Schlagzeug klingt roher, fast karg, während der Fokus stärker auf Klarheit liegt-vor allem bei Zack Borzones Stimme. Statt sich hinter Effekten zu verstecken, tritt sein Gesang nun unverhüllt hervor. Seine Texte, voller düsterer Bilder und religiöser Symbolik, gewinnen dadurch an Gewicht: Visionen von Asche, Blut und mythischen Kreaturen entfalten eine unmittelbare, beinahe bedrückende Intensität. Religiöse Motive waren schon immer zentral für die Band, doch auf Magazine werden sie klarer ausgesprochen. Der Name YHWH verweist selbst auf das unaussprechliche Gottesbild; nun stehen Themen wie Gott, Teufel und Moral offen im Raum. Im abschließenden Track "To the Devil" kulminiert dies in einer fast beschwörenden Atmosphäre, die zugleich beunruhigt und fasziniert. Trotz ihrer extremen Klangsprache verfolgen YHWH Nailgun keinen konfrontativen Ansatz gegenüber anderen Genres. Ihr Fokus liegt allein auf dem eigenen kreativen Raum-fern von Trends oder Erwartungen. Magazine wirkt dadurch wie ein Fragment eines endlosen musikalischen Flusses: kurz, intensiv und bewusst unvollständig, als würde die eigentliche Musik jenseits des Albums weiterlaufen.
The Womack Sisters – Kucha, Zeimani und BG Womack – sangen schon, bevor sie laufen konnten. Ihr gleichnamiges Debütalbum „The Womack Sisters“ aus dem Jahr 2026 ist der musikalische Höhepunkt der langen und kurvenreichen Reise der drei Schwestern auf der Suche nach sich selbst. In einer Sammlung von Stücken voller intensiver Soul-Power, die an eine Zeit erinnert, als Popmusik noch Substanz, Atmosphäre und Sinn hatte, kommt jede ihrer unverwechselbaren Stimmen im Rampenlicht zur Geltung.
Die Schwestern wuchsen auf der Straße auf. Ihre Schulen waren Bühnen und Studios auf der ganzen Welt, wo sie hinter ihren Eltern, Zekkariyas & Zeriiya (ehemals Womack & Womack), zusammen mit ihren vier Geschwistern sangen. Nirgendwo waren sie lange zu Hause. Egal, wo sie lebten – London, Thailand, Amsterdam, Kenia, Paris, Sydney, Zürich, Wien, Tansania, New York, Miami, West Virginia, die Bahamas – sie waren immer von Musik und Familie umgeben.
Als Enkelinnen des legendären Sam Cooke und Nichten von Bobby Womack stammen die Schwestern aus einer Soul-Dynastie, die tief in ihrem musikalischen Wesen verwurzelt ist. Das Album „The Womack Sisters“, das am 14. August bei Daptone Records erscheint, blickt nach vorne, indem es zurückblickt: Es ist eine Hommage an die Tradition ihrer Familie und schafft gleichzeitig einen Sound, der ganz und gar ihr eigener ist.
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Jetzt auch als "Translucent Purple Vinyl" LP erhältlich. ,been thinking bout confession", das dritte Studioalbum der Musikerin und Produzentin Frances Chang, ist eine synthlastige, experimentelle Pop-Erkundung des Selbst und der unermesslichen, unbekannten Tiefen, die es birgt. Das Album, das größtenteils auf einem hundert Jahre alten Stutzflügel komponiert wurde, bettet die unbändigen Emotionen von Changs DIY-Wurzeln in eine komplexe und poetische Klanglandschaft ein, die orchestrale Arrangements mit eigenwilligen, fast skulpturalen, elektronischen und analogen Elementen verwebt, bei der die durchscheinende Stimme der Sängerin die eigenwillige Instrumentierung leitet. Durch eine sich stetig steigernde Poesie führt uns Chang durch eine chaotische Architektur, ein Kerzenlicht fest umklammert, das zugleich selbsttäuschend und schonungslos transparent ist. Auch wenn ,Been Thinking About Confession" klanglich der außerirdischen Schönheit von Björk und der retrofuturistischen Verträumtheit von Broadcast verpflichtet ist, nennt Chang auch eher unerwartete Einflüsse wie Chet Baker, Dionne Warwick und Burt Bacharach, die das emotionale Rückgrat des Albums bilden. Chang hat ihre übliche Gitarre größtenteils beiseitegelassen und diese 11 Songs am Klavier geschrieben, einem Instrument, das sie als ,die weibliche Wurzel meiner Psyche" bezeichnet. Die unheimliche Verschmelzung von unkonventionell eingesetzten Federhall-Effekten, älteren Kompressoren und Röhrenvorverstärkern vor einem eindeutig zeitgenössischen digitalen Hintergrund sorgt für ein Hörerlebnis, das sich gleichzeitig über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auszudehnen scheint. Für Fans von Cate Le Bon, June McDoom, Cindy Lee, ML Buch, Bill Callahan, Joanne Robertson
The Womack Sisters – Kucha, Zeimani und BG Womack – sangen schon, bevor sie laufen konnten. Ihr gleichnamiges Debütalbum „The Womack Sisters“ aus dem Jahr 2026 ist der musikalische Höhepunkt der langen und kurvenreichen Reise der drei Schwestern auf der Suche nach sich selbst. In einer Sammlung von Stücken voller intensiver Soul-Power, die an eine Zeit erinnert, als Popmusik noch Substanz, Atmosphäre und Sinn hatte, kommt jede ihrer unverwechselbaren Stimmen im Rampenlicht zur Geltung.
Die Schwestern wuchsen auf der Straße auf. Ihre Schulen waren Bühnen und Studios auf der ganzen Welt, wo sie hinter ihren Eltern, Zekkariyas & Zeriiya (ehemals Womack & Womack), zusammen mit ihren vier Geschwistern sangen. Nirgendwo waren sie lange zu Hause. Egal, wo sie lebten – London, Thailand, Amsterdam, Kenia, Paris, Sydney, Zürich, Wien, Tansania, New York, Miami, West Virginia, die Bahamas – sie waren immer von Musik und Familie umgeben.
Als Enkelinnen des legendären Sam Cooke und Nichten von Bobby Womack stammen die Schwestern aus einer Soul-Dynastie, die tief in ihrem musikalischen Wesen verwurzelt ist. Das Album „The Womack Sisters“, das am 14. August bei Daptone Records erscheint, blickt nach vorne, indem es zurückblickt: Es ist eine Hommage an die Tradition ihrer Familie und schafft gleichzeitig einen Sound, der ganz und gar ihr eigener ist.
Bei HIGHSIGH - dem Trio aus Ro(b)//ert Lundberg (JOBS), John Dieterich (Deerhoof) und Matt Mehlan (Skeletons) - geht es genauso sehr um den Entstehungsprozess wie um das Endergebnis. Auch wenn der Bandname neu ist, wächst HIGHSIGH aus jahrelanger Freundschaft und Zusammenarbeit des Trios in anderen Konstellationen heraus - dem Zusammentreffen von Deerhoof und Skeletons in der Supergroup Congotronics International, Ro, der bei den Tour- und Aufnahmebands von Skeletons am Bass spielte, John und Matt, die beide auf verschiedenen JOBS-Alben mitwirkten und diese als Toningenieure begleiteten, sowie vielen gemeinsamen Kaffeepausen, Mahlzeiten und Wanderungen. Ihr Debütalbum ,Once Bend" präsentiert sich sowohl als entwaffnend vertraut als auch als seltsam undurchsichtiges Patchwork aus mutiertem Pop und abstrakten polyrhythmischen Klanglandschaften. In einer collageartigen Weise entstanden, brachte jedes Mitglied täuschend reichhaltige musikalische Fragmente ein, die aus anderen Projekten beiseitegelegt worden waren - fast wie kleine Fragezeichen, die die anderen Mitglieder entschlüsseln und interpretieren sollten. Diese Fragmente wurden frei und ohne konkretes Ziel unter den Mitgliedern ausgetauscht; jeder spielte damit herum und bastelte an dem, was er bekommen hatte, fügte Phrasen, Klänge und Texturen hinzu. Die musikalischen Schichten, die dabei entstanden, waren durchweg unerwartet und mitreißend. HIGHSIGH hatte nicht mit einem festen Schema begonnen, doch innerhalb jedes Songs entwickelte sich ein zusammenhängendes Patchwork - geschichtete Gitarren und gestrichener Bass stehen neben träge treibenden Synth-Klängen und knackigen, treibenden Akustik-Drums. Die Band erweiterte ihren Austauschkreis und schickte Tracks an Tim Barnes, Ben LaMar Gay, Max Jaffe, Lia Kohl, Booker Stardrum und Jon Starks, um Schlagzeug-, Cello- und Kornett-Parts einzufügen. Diese rohen Klangteppiche fanden ihre endgültige Struktur und Ordnung durch Texte, von denen einige von der Band selbst geschrieben wurden, andere von Macie Stewart (Finom) und Paige Alice Naylor. ,Textlich interessieren mich einfache Momente der Erkenntnis", sagt Matt Mehlan. ,Wie ist die Umgebung, wie ist das Gefühl?" Dieses Thema zieht sich durch das gesamte Album und verbindet die unterschiedlichen Stimmen, die mitgewirkt haben. Auf ,Once Bend" präsentiert HIGHSIGH ihre selbstgemachten musikalischen Patchwork-Decken - zusammengenäht aus Saiten, Schaltkreisen und Servern auf ganz Turtle Island.
Die Essenz des modernen Gothic Rock auf einer LP! „Gothic Spirits – Best Of Vol. 1“ vereint eine handverlesene Auswahl der besten Songs des Genres und bietet atmosphärische Klangwelten, kraftvolle Gitarren, epische Melodien und unverwechselbare Stimmen.
Freuen Sie sich auf musikalische Highlights von Szenegrößen wie Beyond The Black, Xandria, Therion, Sirenia und Exit Eden sowie weiteren namhaften Künstlern der Gothic- und Symphonic-Metal-Szene. Diese Compilation ist der perfekte Begleiter für langjährige Fans und alle, die die faszinierende Welt des Gothic Rock und Metal neu entdecken möchten.
Joyce und Tutty Moreno, die legendäre Sängerin/Gitarristin und der Schlagzeuger, die maßgeblich den Klang der brasilianischen Popmusik geprägt haben, haben sich mit Adrian Younge zusammengetan, um JID027 zu erschaffen. Das Ergebnis ist ein Album, das die ätherische Schönheit kollektiver Improvisation, die Schwere der Saudade und die unzerstörbare Verbindung zwischen zwei der angesehensten Musiker Brasiliens einfängt.Das Album bewegt sich in einem feinen Gleichgewicht zwischen Vorausplanung und Improvisation. Joyce' Kompositionen - ,Mandala", ,Uaná Eté", ,Is This Love?", ,Fingers" und ,Janeiro" - stehen neben instrumentalen Stücken von Younge, in denen Joyce' Stimme selbst zum Instrument wird: mal wie ein Horn, mal wie eine Flöte, ein wortloser Strom aus Melodie. Den Abschluss bildet ,Círculo Vicioso", eine Vertonung eines ikonischen Gedichts von Machado de Assis, Brasiliens bedeutendstem Schriftsteller. Joyce' gesprochene Worte, vorgetragen in ihrer Muttersprache Portugiesisch, verwandeln das Stück in eine Meditation über Leben, Tod und die zyklische Natur der Kunst.
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,The Ecstatic", das ursprünglich im Juni 2009 erschien, gilt als wegweisendes künstlerisches Statement von Mos Def (heute bekannt als Yasiin Bey) - ein facettenreiches Comeback, das seinen Status als eine der abenteuerlustigsten und intellektuell engagiertesten Stimmen des Hip-Hop bekräftigte. Das Album erschien ein Jahrzehnt nach seinem gefeierten Debüt ,Black on Both Sides" und wurde weithin als sein stärkstes Werk seit Jahren angesehen; es erntete nahezu einhelliges Lob für seine lyrische Bandbreite, die vielseitige Produktion und den thematischen Anspruch. Musikalisch webt ,The Ecstatic" einen globalen Klangteppich, der von einer Reihe zukunftsweisender Produzenten geprägt ist, darunter Madlib, J Dilla, Oh No, Preservation, Mr. Flash, Chad Hugo (von The Neptunes) und Georgia Anne Muldrow. Die daraus entstehende Klanglandschaft ist sowohl in der Hip-Hop-Tradition verwurzelt als auch genreübergreifend und integriert Elemente aus Jazz, Soul, nahöstlichen Einflüssen und experimenteller Sample-Arbeit. Tracks wie ,Supermagic" und ,Twilite Speedball" strahlen eine lebendige, rastlose Energie aus, die den weitreichenden kreativen Spielraum des Albums widerspiegelt. Textlich durchstreift yasiin bey mit seiner charakteristischen Schärfe persönliche, politische und philosophische Themen und setzt sich mit poetischer Dringlichkeit mit sozialer Ungleichheit, westlichem Imperialismus und Fragen der kulturellen Identität auseinander. The Ecstatic setzt eher auf Risiko und Komplexität als auf Nostalgie und bleibt ein ausgereiftes, tief empfundenes Werk, dessen Ehrgeiz, Tiefe und anhaltende Resonanz seinen Platz als herausragender Eintrag im Werk von Mos Def und in der modernen Hip-Hop-Geschichte gefestigt haben.
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Handpicked by MoBlack, here are eight tracks that lended the dynamic vision and artistic stimulation for what is now a bastion of Afro House. Collected from the label's artists, friends and inspirations of past and present, "House of Mo'" comprises musical snapshots from Mimmo Falcone's journey as a DJ, producer and label head. Reverberating rhythms and grooves attached to memories made on and off dancefloors, these sonic wonders are part and parcel of the House the label built, go-to jams that speak of the spirit that binds its growing family.
Tread lightly, listen hard, and feel at home.
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Ursprünglich im Jahr 2000 auf Fuzzbox veröffentlicht und 2003 vom Beggars-Imprint Too Pure erneut herausgebracht, stellte My Pain and Sadness Is More Sad and Painful Than Yours die Band mclusky aus Cardiff als eine drängende neue Stimme im britischen Rock vor. Das Album zeigt die Band in ihrer unmittelbarsten und rohesten Form und prägte mcluskys Mischung aus scharfkantigen Gitarren, schwarzem Humor und Andrew Falkous" pointierter, oft absurdistischer Lyrik. Noch bevor spätere Anerkennung für Alben wie Mclusky Do Dallas und The Difference Between Me and You Is That I"m Not on Firefolgte, fängt dieses Debüt die Band in einem ungefilterteren Zustand ein - volatil und direkt. Songs wie "Joy" und "Rice Is Nice" deuten bereits die Präzision und Bissigkeit an, die später voll zur Geltung kommen sollten, während ein Großteil des Albums auf Wiederholung, Spannung und Auflösung setzt - mit einem beinahe bedrohlichen Minimalismus. Nun, 26 Jahre später, wurde das Album von Sean Magee in den Abbey Road Studios neu gemastert und erscheint auf 180g schwerem schwarzem Vinyl, wobei das originale Artwork beibehalten wurde. My Pain and Sadness Is More Sad and Painful Than Yours bleibt ein zentrales Dokument der Anfänge von mclusky. Sein Einfluss lässt sich in späteren Wellen von Noise Rock und Post-Hardcore nachverfolgen, doch seine einzigartige Mischung aus Witz, Aggressivität und Ökonomie bleibt unerreicht.
"26/70 - Die Songs von STOPPOK" ist weit mehr als ein klassisches Tribute-Album. Zum 70. Geburtstag der Ruhrpott-Ikone versammelt diese Compilation 18 Interpretationen, die den Kern von STOPPOKs Songwriting freilegen: Haltung, Humor, Menschlichkeit und eine unverwechselbare erzählerische Kraft. Statt ehrfürchtiger Nachahmung entstehen neue Lesarten - persönlich, mutig und stilistisch vielfältig. Künstler:innen aus mehreren Generationen geben den Songs ihre eigene Stimme und holen sie gleichzeitig ins Heute. Ob folkig reduziert, rockig aufgeladen, popaffin oder weltmusikalisch gefärbt - die Kompositionen erweisen sich als erstaunlich zeitlos. Produziert von Sebel entsteht ein Album, das STOPPOKs enorme Wirkung als Songautor sichtbar macht: Seine Lieder funktionieren unabhängig vom Original, bleiben im Ohr, im Kopf und im Herzen. "26/70" ist eine Würdigung ohne Verklärung - und ein Beweis dafür, dass große Songs kein Verfallsdatum kennen.
Ursprünglich 1968 in New York auf Barakas eigenem Label Jihad veröffentlicht, ist "Black And Beautiful Soul And Madness" ein leidenschaftliches Zeitdokument der 1960er Jahre. Man könnte es leicht für eine verschollene Veröffentlichung von ESP-DISK halten, fügt es sich doch nahtlos zwischen Sun Ra, The Fugs und Albert Ayler ein. Die Band nutzte ihre Stimmen auf vielfältige Weise: mal singend im Stil von Doo-Wop und Soul, mal rappend im Stil der Last Poets, und oft auch beides gleichzeitig. Emotional fesselnd und von enormer Kraft, wird dieses Werk nun erstmals wieder auf Vinyl zugänglich.
Joyce und Tutty Moreno, die legendäre Sängerin/Gitarristin und der Schlagzeuger, die maßgeblich den Klang der brasilianischen Popmusik geprägt haben, haben sich mit Adrian Younge zusammengetan, um JID027 zu erschaffen.Das Ergebnis ist ein Album, das die ätherische Schönheit kollektiver Improvisation, die Schwere der Saudade und die unzerstörbare Verbindung zwischen zwei der angesehensten Musiker Brasiliens einfängt.Das Album bewegt sich in einem feinen Gleichgewicht zwischen Vorausplanung und Improvisation. Joyce' Kompositionen - ,Mandala", ,Uaná Eté", ,Is This Love?", ,Fingers" und ,Janeiro" - stehen neben instrumentalen Stücken von Younge, in denen Joyce' Stimme selbst zum Instrument wird: mal wie ein Horn, mal wie eine Flöte, ein wortloser Strom aus Melodie.Den Abschluss bildet ,Círculo Vicioso", eine Vertonung eines ikonischen Gedichts von Machado de Assis, Brasiliens bedeutendstem Schriftsteller. Joyce' gesprochene Worte, vorgetragen in ihrer Muttersprache Portugiesisch, verwandeln das Stück in eine Meditation über Leben, Tod und die zyklische Natur der Kunst.
In den letzten paar Jahren haben wir alle den Sinn für die Zeit verloren, aber es muss so um 2023 herum gewesen sein, dass Robert Rotifer, Journalist, Singer-Songwriter und zeitweiser Gitarrist/Bassist bei allen möglichen Bands, von Louis Philippe & The Night Mail über Swansea Sound, Penrose Web, Papernut Cambridge, André Heller, Keiron Phelan bis hin zu Fay Hallam's Band, seinen Freund Kenji, Ex-Sänger der deutschen Sunshine-Pop-Sensation Friedrich Sunglight, fragte, warum er eigentlich in keinen Bands mehr singt. Das war der Auslöser einer Zusammenarbeit, aus der zuerst langsam, dann immer schneller, eine üppige LP gewachsen ist, auf der neben Robert & Kenji noch der elegante post-Glam Veteran John Howard, das große junge Wiener Talent Leo Schlager alias The Zew, die lebende She-Punk-Legende Helen McCookerybook und der beliebteste singende Drummer der britischen Indie-Szene Ian Button zu hören sind. Die ursprüngliche Idee war, dass Robert Songs für Kenjis glockenklare, wendige Stimme schreiben sollte, was stilistisch automatisch eine melodiöse Baroque Pop-Richtung suggerierte. Als nächstes entwickelte sich ein textliches Thema, vom Opener "Considering", einem Lied an einen Freund, der seinen Weg verloren hat, über Songs der Ermutigung ("Things to do in Winter", "Stay With Us", "The More That I Think About What We Should Do") zu Songs über den feindseligen Zustand der Welt ("The Words", "Listen to the News", "Sense of Time"). Was für Rotifer als eine Reihe von Heim-Demos an Gitarre und Tasten in ungewohnten Tonarten (für Kenjis Stimme) begann, wuchs bald zu größeren Arrangements heran, angereichert durch Ian Buttons Drums, seine Stimme, weitere Instrumente und sein Ohr für einen guten Mix. Kenji und Rotifer hörten noch mehr am Horizont und beschlossen, dass dieses Material noch mehr verschiedene stimmliche Schattierungen gebrauchen konnte. Während Robert seine über den Kontinent verstreuten Freund:innen John (Südspanien), Helen (London) und Leo (Wien) für Vocal-Takes gewinnen konnte, die Ian in den Mix einfließen ließ, schrieb Roberts Tochter Emma gerade eine Seminararbeit an der Uni darüber, wie in der Independent-Musik-Szene Arbeit organisiert ist. Sie kam zu dem Ergebnis, dass das Musiker:innen-Netzwerk, in dem ihr Vater sich herumtreibt, einer Theorie der gegenseitigen Unterstützung gleicht, die man "Radical Friendship" nennt. Also widmete Rotifer dieser Idee noch einen Song, den er diesmal selber sang (nebst dem Schluss-Song "Is This Real Enough?"). Am Ende ergab es sich, dass alle Beteiligten auf jeweils einem Track die Haupt- oder Nebenstimme und auf allen anderen Songs unterstützende Harmonien singen. Auf diese Weise wurde das Album per se zu einer Verkörperung von Radical Friendship, nicht in der Theorie, sondern in der Praxis. Radical Friendship Theory is keine Band. Es ist ein liebevoll arrangierter Reigen von Songs in vielen verschiedenen Stilen, von Baroque Pop zu Psychedelia, Power Pop, Country Rock bis zu Bücherwurm-Indie, interpretiert von einem Kreis von Freund:innen, der sich immer erweitern und wandeln kann. Rotifer, der während der Fertigstellung des Albums von Canterbury nach Berlin gezogen ist, wird diese Songs in verschiedenen Städten mit verschiedenen Musiker:innen spielen, von Wien über London bis Glasgow, Hamburg, wahrscheinlich Berlin und Paris, wo immer seine radical friends zuhause sind. Indessen bringt das britische Label Spinout Nuggets die Studio-Version des Stoff in seiner Original-Besetzung heraus - eine Zelebrierung menschlicher, kreativer Freundschaft als lebensrettende Alternative zu einer Welt der digitalen Pseudokommunikation und künstlich geschürter Konflikte.
Klappcover Edition, limitiert auf 2,000 Stück. Im letzten Vierteljahrhundert haben Kenner beobachtet, wie sich Shearwater still und leise zu einer der markantesten und experimentierfreudigsten amerikanischen Bands entwickelt hat. Angeführt (wie immer) von Songwriter und Naturforscher Jonathan Meiburg, zeigen die neun fesselnden Songs auf ,The New World", dass die Band weiter als je zuvor vorgestoßen ist und sich in seltener Gesellschaft befindet: Neben Meiburgs Bandkollegen Shearwaters Emily Lee und Dan Duszynski gehören zu den Mitwirkenden des Albums der Instrumentalvirtuose Shahzad Ismaily, der Saxophonist und Klarinettist Doug Wieselman, der Qanun-Spieler Farouz Zriek, der Gitarrist Leo Abrahams, der Ngoni-Spieler Mamadou Kouyate, die Perkussionisten Mahamadou Tounkara und Moctar Kouyate (von Ngoni Ba) sowie den unklassifizierbaren Schlagzeuger Thor Harris. (Es gibt sogar einen Überraschungsauftritt von einem gewissen L. Anderson.) Das klingt vielleicht nach vielen Mitreisenden, aber sie sind alle die ideale Begleitung für eine rasante Reise durch Freude, Verwirrung, Ehrfurcht und Trotz, mit Meiburgs Stimme als anmutigem und doch schwer fassbarem Wegweiser. Sowohl zurückhaltend als auch kunstvoll ist ,The New World" auf eine Weise fesselnd, wie es nur wenige Alben sind; es ist schwer, nicht bis zum Ende zuzuhören, wenn man einmal reingehört hat.
OXO 86: Jau, wir haben es tatsächlich getan und einige unserer Songs auf Englisch neu aufgenommen. Das war gar nicht so einfach für uns, denn unser Schulenglisch aus DDR-Zeiten reicht gerade mal für ein Gespräch auf dem Schulhof. Also haben wir ein paar englischsprachige Freunde gebeten, uns ihre Stimmen zu leihen (die Aufnahmen entstanden gemeinsam mit Sänger Willy und der ganzen Band!). Mit dabei waren Freunde aus anderen Bands, wie Greg von ,Bishops Green", Chris von ,On the Job", Ole von ,Brutal Bravo", einige Musiker bekannter Ska-Bands usw. Unglaublich, aber wahr OXO 86 sings English! CD sowie schwarzes, klar-gelbes mit schwarzem Splash und klar-rotes mit schwarzem Splash-Vinyl gibt's aktuell!