Sebastian Heda's new EP is a auditory glimpse into the insides of the haywired central nervous system of a man machine. The opener DISSOLUTION takes no prisoners and sets the direction for this exploration in modular-made attacks from a dystopian future. Followed by no less than two great remixes by ARCHITEKTUR and CAREMAJOR. The next and eponymous track CV GUERILLA is at arms and aims at you with relentless, percussive drum fire and another well executed version by ENDLEC. Finally you get short bursts of radio traffic from a RANDOM SOURCE, leaving nothing but silence and a big grin on your face.
quête:struktur
- 1: Bitches Blues
- 2: Kompet Blir
- 3: For A Moment I Thought I Could Hear You
- 4: Limite
- 5: Dynamax
- 6: Recollection Of Sorrow
Clear Vinyl[25,00 €]
"Weejuns is all about interplay,"erklärt Gitarristin Mollestad. ,Bitches Blues besteht aus sechs Instrumentalstücken oder Musikabschnitten mit einer extremen Bandbreite an Dynamik. Einige basieren auf kräftigen Beats, während andere Stücke weitaus lyrischer und rubato sind. Die Bandbreite reicht von riffbasierten rockigen Stücken über lautes Chaos bis hin zu melancholischen Balladen und sogar völlig freien Improvisationen." Mit einem kultivierten und dennoch erfrischend instinktiven Ansatz, Instrumente und Einflüsse miteinander zu verflechten, wechselt Bitches Blues (ein ironischer Verweis auf Miles Davis' Album Bitches Brew) unvorhersehbar zwischen langsamen und sanften, klar gegliederten Songs mit disziplinierten Akkordfolgen und explosiven Ausbrüchen kathartischer und komplexer Strukturen. Weejuns (eine Slang-Abkürzung für ,Norwegians") stellten sich 2023 mit einem selbstbetitelten Doppel-Live-Album vor. Ursprünglich von Mollestad für das Kongsberg Jazz Festival zusammengestellt, wo sie mit dem renommierten Musicians Prize ausgezeichnet wurde, hat sich die Chemie innerhalb von Weejuns als dauerhaft und verlockend erwiesen, auch als Gegenpol zum bisher härtesten Album des Hedvig Mollestad Trios, Bees in the Bonnet aus dem Jahr 2025. Mollestad hat mit ihrem gleichnamigen Trio acht gefeierte Alben veröffentlicht. Das Markenzeichen ihrer 15-jährigen Karriere ist die Verschmelzung von ernsthaftem Können mit einem offensichtlichen Fokus darauf, Spaß am Klang zu finden. Als Tochter eines Jazzmusikers vertiefte sie sich in dessen Plattensammlung und studierte klassische Werke von Miles Davis, Charlie Parker, Joe Pass und Jim Hall, bevor sie in ihren 20ern Riff-gewaltige Titanen wie Led Zeppelin, Black Sabbath und Mahavishnu Orchestra entdeckte. Dies führte zur Gründung des Hedvig Mollestad Trios, dessen unermüdlicher Aufnahme- und Tourneeplan seit Anfang der 2010er Jahre der Gitarristin eine Reihe von Auszeichnungen einbrachte, darunter zwei norwegische Grammys (Spellemannprisen) und die Ernennung durch das DownBeat-Magazin zu einer der 25 Künstlerinnen, die ,den Jazz für Jahrzehnte prägen könnten". Ståle Storlokken (Bass, Synths) ist Gründer und langjähriges Mitglied von Supersilent und Elephant9, seit Mitte der 90er Jahre die ,rechte Hand" von Terje Rypdal und hat mit Motorpsycho auf Platte und auf der Bühne sowie mit unzähligen anderen zusammengearbeitet. Ole Mofjell (Drums) ist das jüngste Mitglied und spielt bei Krokofant, Signe Emmeluths Amoeba und seinem eigenen Free-Jazz-Trio 3 Days Of Maceration.
"Weejuns is all about interplay,"erklärt Gitarristin Mollestad. ,Bitches Blues besteht aus sechs Instrumentalstücken oder Musikabschnitten mit einer extremen Bandbreite an Dynamik. Einige basieren auf kräftigen Beats, während andere Stücke weitaus lyrischer und rubato sind. Die Bandbreite reicht von riffbasierten rockigen Stücken über lautes Chaos bis hin zu melancholischen Balladen und sogar völlig freien Improvisationen." Mit einem kultivierten und dennoch erfrischend instinktiven Ansatz, Instrumente und Einflüsse miteinander zu verflechten, wechselt Bitches Blues (ein ironischer Verweis auf Miles Davis' Album Bitches Brew) unvorhersehbar zwischen langsamen und sanften, klar gegliederten Songs mit disziplinierten Akkordfolgen und explosiven Ausbrüchen kathartischer und komplexer Strukturen. Weejuns (eine Slang-Abkürzung für ,Norwegians") stellten sich 2023 mit einem selbstbetitelten Doppel-Live-Album vor. Ursprünglich von Mollestad für das Kongsberg Jazz Festival zusammengestellt, wo sie mit dem renommierten Musicians Prize ausgezeichnet wurde, hat sich die Chemie innerhalb von Weejuns als dauerhaft und verlockend erwiesen, auch als Gegenpol zum bisher härtesten Album des Hedvig Mollestad Trios, Bees in the Bonnet aus dem Jahr 2025. Mollestad hat mit ihrem gleichnamigen Trio acht gefeierte Alben veröffentlicht. Das Markenzeichen ihrer 15-jährigen Karriere ist die Verschmelzung von ernsthaftem Können mit einem offensichtlichen Fokus darauf, Spaß am Klang zu finden. Als Tochter eines Jazzmusikers vertiefte sie sich in dessen Plattensammlung und studierte klassische Werke von Miles Davis, Charlie Parker, Joe Pass und Jim Hall, bevor sie in ihren 20ern Riff-gewaltige Titanen wie Led Zeppelin, Black Sabbath und Mahavishnu Orchestra entdeckte. Dies führte zur Gründung des Hedvig Mollestad Trios, dessen unermüdlicher Aufnahme- und Tourneeplan seit Anfang der 2010er Jahre der Gitarristin eine Reihe von Auszeichnungen einbrachte, darunter zwei norwegische Grammys (Spellemannprisen) und die Ernennung durch das DownBeat-Magazin zu einer der 25 Künstlerinnen, die ,den Jazz für Jahrzehnte prägen könnten". Ståle Storlokken (Bass, Synths) ist Gründer und langjähriges Mitglied von Supersilent und Elephant9, seit Mitte der 90er Jahre die ,rechte Hand" von Terje Rypdal und hat mit Motorpsycho auf Platte und auf der Bühne sowie mit unzähligen anderen zusammengearbeitet. Ole Mofjell (Drums) ist das jüngste Mitglied und spielt bei Krokofant, Signe Emmeluths Amoeba und seinem eigenen Free-Jazz-Trio 3 Days Of Maceration.
- 1: Be Yr Own Abyss
- 2: New Distortion Properties
- 3: Oblivion Seekers
- 4: Unmake A World
Ein aufmerksamer Zuhörer der Welt zu sein, bedeutet, von Sprache umgeben zu sein. Sprache hallt durch fast jeden Raum, in dem sich Menschen aufhalten, ob unerwünscht oder erwünscht, banal oder tiefgründig. Worte stehen auf der Seite und klingen im Ohr nach, vermehren sich endlos. Diese Überfülle fasziniert den Komponisten und Musiker Ben Vida schon lange, aber in den letzten Jahren hat sie zu einer neuen Art des Musikmachens geführt, die die Vorrangstellung der Sprache in unserer Klang- und Kulturwelt gleichzeitig hervorhebt und hinterfragt. Sanft und spielerisch bricht Vida die Hierarchie von Bedeutung und Klang der Sprache auf, bis sie in egalitärer Harmonie existieren. Oblivion Seekers ist Vidas neuestes Album in diesem Kompositionsstil, nach der Zusammenarbeit mit dem New-Music-Ensemble Yarn/Wire The Beat My Head Hit aus dem Jahr 2023. Wie bei seinem Vorgänger liegt der Fokus der Musik auf koordinierten Duetten aus gesprochenem Wort in neutralem Ton, wobei die variablen Rhythmen der bewegten Worte komplexe interne rhythmische Strukturen schaffen. Er wird von den Stimmen von Nina Dante, Christina Vantzou, John Also Bennett und Félicia Atkinson, die einen einzigartigen Klang erzeugen, der weder ihrer noch seiner ist und in seiner Geschlechtsdarstellung, seinem Akzent und seiner Aussprache fließend ist. Die instrumentalen Kompositionen, die den Hintergrund des Albums bilden, haben den ungezwungenen Fluss eines Dialogs, gesprächig, aber zurückhaltend, selten als Motor der Veränderung. Es herrscht eine ruhige, konzentrierte Stimmung, die durch den zurückhaltenden Rhythmus der Stimmen noch verstärkt wird, sodass man das Gefühl hat, die Musik sei ein langes Mantra, das nie ganz zu seinem Ausgangspunkt zurückkehrt. Der Effekt ist bezaubernd, gleichermaßen einschläfernd und fesselnd, und suggeriert Wiederholung, ohne sich jemals genau gleich zu bewegen. Die Instrumentierung der vier Stücke des Albums variiert; ,Be Yr Own Abyss" wird durch den wellenartigen Kontrapunkt der Saxophone geprägt, während der mehrdeutige Klang des Vibraphons über ,Oblivion Seekers" schwebt und Frasers anschwellender Bass den einzigen dramatischen Auftritt des Albums liefert. Die Musik verändert sich im Ohr, während der Text die Form und Bewegung der Komposition ständig neu definiert und in einen neuen Kontext stellt, auch wenn sie in ihrem jenseitigen Glanz konsistent bleibt. Der Text besteht oft aus Sprachfetzen, denen Vida während seines Lebens beim Komponieren begegnet ist: zufällig mitgehörtes Gemurmel in der Schlange im Supermarkt, eindrucksvolle Sätze aus einem Roman, den er gerade las, Eindrücke von Musik, die er immer wieder auf seinem Plattenspieler hörte. Kleine, ansonsten unbedeutende Details sammeln sich an, nicht um eine Erzählung zu bilden, sondern um einen Eindruck vom komplexen Prozess der Bedeutungsfindung zu vermitteln, der im täglichen Leben stattfindet. Charaktere und Szenen tauchen im Bild auf und verschwinden wieder, und Sätze, die nach einer Erklärung verlangen, dürfen einfach vorbeiziehen. Vidas Liebe zu Robert Ashley ist gut dokumentiert, aber vielleicht noch bedeutender sind Mark E. Smith und The Fall, Neil Tennant und die gesprochenen Verse der Pet Shop Boys, die gesamte Geschichte des Hip-Hop und Meredith Monk. Die Art und Weise, wie die Worte dargeboten werden, ist genauso wichtig wie die Worte selbst und offenbart eine Intentionalität und Direktheit, die Vida mit den abstrakten Konstruktionsmustern des Textes hervorhebt und untergräbt. Auf Oblivion Seekers ist der omnidirektionale Lärm der Marmor, den Vida abträgt, um zu beleuchten, wie wir die unermessliche Fremdheit der Welt verarbeiten. Der Triumph des Albums besteht darin, dass wir nichts von dem schönen Geheimnis verlieren, wie diese Zeichen unsere äußere und innere Welt miteinander verbinden.
- 1: Rainy Day
- 2: Don't Stop (Ft. Blabbermouf)
- 3: It Was
- 4: Neverwhere
- 5: Bak Again
- 6: Attention
- 7: Gimme Love, Gimme Love (Ft. Princess Bangura)
ALTERNATE ARTWORK[26,68 €]
Rhythmus ist die erste Sprache. Ein Puls, der irgendwo beginnt - in einer Maschine, in Händen, als Gedanke. MINCKA existiert in dem kreativen Prozess, der sich daraus entwickelt: ein Dialog zwischen Struktur und Chaos. Entstanden als Idee zwischen einem Schlagzeuger und einem Produzenten, lädt MINCKA heute Produzentinnen, Musikerinnen und Kreative gleichermaßen dazu ein, dem Projekt immer neue Formen zu geben - als etwas, das sich stetig weiterentwickelt.Alles beginnt als Skizze: ein Fragment oder eine Kadenz, die scheinbar ins Leere führt - bis das Live-Schlagzeug übernimmt und der Groove die Richtung vorgibt. Mal festgezurrt in unerbittlichen Beats, mal verträumt und schwer greifbar. Wie der Soundtrack zu einem Fiebertraum, mit Echos von Mo' Wax ebenso wie von International Anthem.Von dort aus öffnet sich ein Raum, in dem Musiker frei auf das reagieren, was bereits existiert. Klänge werden zerschnitten und neu zusammengesetzt, wie Filmszenen, die ihre Bedeutung erst im Schnitt erhalten. Eine passende Analogie für den Hintergrund des bosnisch-niederländischen Schlagzeugers Sergej Kreso, der zugleich ein vielfach ausgezeichneter Dokumentarfilmer ist. Gemeinsam mit dem niederländischen Produzenten Subp Yao initiierte er MINCKA. Doch eines wird durch diesen Ansatz schnell klar: MINCKA ist kein Duo.Statt einer einzelnen Vision wurden unterschiedliche Musikerinnen und Kollaborateurinnen (aus Seattle, Peking, Maastricht, Essex, Amsterdam, Heerlen und Uden) eingeladen, mit der Musik in einen Dialog zu treten. Ihre Antworten und klanglichen Abzweigungen prägten den Sound von Beginn an. Kollaboration ist das Wesen von MINCKA. Und ebenso der Kontrast: Mensch und Maschine. Organisch und elektronisch. Freie Improvisation und meticulousche Präzision. Wertschätzung für Low-End-Theorien.Es ist ein Sound im permanenten Wandel, der sich weigert, in eine Schublade gesteckt zu werden. Stattdessen tritt er die Schublade ein, zerreißt die Überreste und baut aus dem, was bleibt, eine vollkommen neue Collage.Selbst jetzt, da die Musik veröffentlicht wird, ist MINCKA nicht abgeschlossen. Der Dialog geht weiter und lädt jeden ein, MINCKA mitzugestalten, indem über Stems der eigenen Musik Produzentinnen und Musiker*innen zur Verfügung gestellt werden. Was du hörst, war es nicht. Was es werden wird, ist noch offen. Diese Veröffentlichung ist erst der Anfang._ MINCKA
Auf insgesamt 100 Stück limitiert. Rhythmus ist die erste Sprache. Ein Puls, der irgendwo beginnt - in einer Maschine, in Händen, als Gedanke. MINCKA existiert in dem kreativen Prozess, der sich daraus entwickelt: ein Dialog zwischen Struktur und Chaos. Entstanden als Idee zwischen einem Schlagzeuger und einem Produzenten, lädt MINCKA heute Produzentinnen, Musikerinnen und Kreative gleichermaßen dazu ein, dem Projekt immer neue Formen zu geben - als etwas, das sich stetig weiterentwickelt.Alles beginnt als Skizze: ein Fragment oder eine Kadenz, die scheinbar ins Leere führt - bis das Live-Schlagzeug übernimmt und der Groove die Richtung vorgibt. Mal festgezurrt in unerbittlichen Beats, mal verträumt und schwer greifbar. Wie der Soundtrack zu einem Fiebertraum, mit Echos von Mo' Wax ebenso wie von International Anthem.Von dort aus öffnet sich ein Raum, in dem Musiker frei auf das reagieren, was bereits existiert. Klänge werden zerschnitten und neu zusammengesetzt, wie Filmszenen, die ihre Bedeutung erst im Schnitt erhalten. Eine passende Analogie für den Hintergrund des bosnisch-niederländischen Schlagzeugers Sergej Kreso, der zugleich ein vielfach ausgezeichneter Dokumentarfilmer ist. Gemeinsam mit dem niederländischen Produzenten Subp Yao initiierte er MINCKA. Doch eines wird durch diesen Ansatz schnell klar: MINCKA ist kein Duo.Statt einer einzelnen Vision wurden unterschiedliche Musikerinnen und Kollaborateurinnen (aus Seattle, Peking, Maastricht, Essex, Amsterdam, Heerlen und Uden) eingeladen, mit der Musik in einen Dialog zu treten. Ihre Antworten und klanglichen Abzweigungen prägten den Sound von Beginn an. Kollaboration ist das Wesen von MINCKA. Und ebenso der Kontrast: Mensch und Maschine. Organisch und elektronisch. Freie Improvisation und meticulousche Präzision. Wertschätzung für Low-End-Theorien.Es ist ein Sound im permanenten Wandel, der sich weigert, in eine Schublade gesteckt zu werden. Stattdessen tritt er die Schublade ein, zerreißt die Überreste und baut aus dem, was bleibt, eine vollkommen neue Collage.Selbst jetzt, da die Musik veröffentlicht wird, ist MINCKA nicht abgeschlossen. Der Dialog geht weiter und lädt jeden ein, MINCKA mitzugestalten, indem über der eigenen Musik Produzentinnen und Musiker*innen zur Verfügung gestellt werden. Was du hörst, war es nicht. Was es werden wird, ist noch offen. Diese Veröffentlichung ist erst der Anfang._ MINCKA
Album #1 der brandneuen Vinyl-Serie mit zukunftsweisenden Aufnahmen der musikalischen Avantgarde.
Luc Ferraris Presque Rien Nr. 1 und Société II zählen zu den radikalsten Werken der Avantgarde des
20. Jahrhunderts. Mit Presque Rien Nr. 1 leistete Ferrari Pionierarbeit bei der Verwendung von Umgebungsaufnahmen als vollständiges musikalisches Material – er nahm die Geräusche eines kroatischen Fischerdorfes im Morgengrauen auf. Ohne Manipulation markierte dies einen entscheidenden Wandel hin zum
klanglichen Minimalismus und beeinflusste Generationen von experimentellen Künstlern.
Im Gegensatz dazu verkörpert Société II, komponiert für Klavier, Schlagzeug und Ensemble, Ferraris politisch aufgeladene, theatralische Seite. Entstanden inmitten der sozialen Umwälzungen der späten 1960er
Jahre, inszeniert es eine feministische Allegorie, in der die Interpreten um die Vorherrschaft wetteifern und
dabei Struktur, Improvisation und Satire miteinander verbinden.
Gemastert und geschnitten von den originalen analogen ¼-Zoll-2-Spur-Masterbändern von Rainer Maillard und Sidney Claire Meyer in den Emil Berliner Studios.
Limitierte und nummerierte Auflage mit Original-Artwork und einem neu gestalteten, wunderschön gearbeiteten Sammler-Cover mit neuen Liner Notes von Bradford Bailey, gepresst auf 180-g-Vinyl.
- A1: Lack Of Love
- A2: Bb
- A3: Andata
- B1: Solitude
- B2: For Jóhann
- C1: Aubade 2020
- C2: Ichimei - Small Happiness
- C3: Mizuno No Naka No Bagatelle
- D1: Bibo No Aozora
- D2: Aqua
- E1: Tong Poo
- E2: The Wuthering Heights
- F1: 20220302 - Sarabande
- F2: The Sheltering Sky
- F3: 20180219 (W/Prepared Piano)
- G1: The Last Emperor
- G2: Trioon
- H1: Happy End
- H2: Merry Christmas Mr Lawrence
- H3: Opus
Erleben Sie mit "Opus" die faszinierende Welt des Komponisten und Pianisten Ryuichi Sakamoto. Das Album wurde noch von ihm selbst - er starb im März 2023 - zusammengestellt. Diese Anthologie umfasst Jahrzehnte seiner wegweisenden Arbeit und vereint ikonische Filmscores, Klassiker des Yellow Magic Orchestra sowie zutiefst persönliche Kompositionen, die Sakamotos unverwechselbare musikalische Stimme widerspiegeln. Zum Programm gehören u. a. Musik zu Merry Christmas Mr. Lawrence, Andata und Aqua, ergänzt durch bislang unveröffentlichte Werke wie for J\u00F3hann (eine Hommage an den isländischen Komponisten J\u00F3hann J\u00F3hannsson), BB (dem Filmregisseur Bernardo Bertolucci gewidmet) und 20180219 (mit präpariertem Klavier). "Opus" ist mehr als eine Retrospektive - es ist eine bleibende Hommage an einen der einflussreichsten Komponisten unserer Zeit.
Das Album erscheint in einer 2CD-Version und einem 4LP Boxset:
Präsentiert in einem luxuriösen Digipak, gefertigt aus hochwertigem schwarzem Karton mit schwarzer Folienprägung und silberfarbenem Text, enthält die CD-Edition ausdrucksstarke Schwarz-Weiß-Fotografien, die Sakamoto während der Aufführung von "Opus" zeigen. Ein aufwendiges Booklet gewährt, neben Liner Notes und Credits, tiefere Einblicke in die Musik sowie in die letzten Reflexionen des Künstlers.
Gepresst für 45 RPM auf vier 180g Vinylplatten für außergewöhnliche Klangtreue, ist jede LP in einer eigenen Hülle mit passenden schwarzen Papierinnenhüllen untergebracht. Das Set wird in einem handgefertigten, strukturierten Schuber mit eleganten schwarzen Foliendetails präsentiert und enthält zudem ein Sammler Booklet mit Werknotizen und Credits.
Nach ihrer gemeinsamen Interpretation von I See A Darkness mit Perfume Genius kündigt Anna Calvi die neue EP Is This All There Is? an, die am 20. März erscheint. Die vier Songs versammeln Kollaborationen mit Perfume Genius, Iggy Pop, Laurie Anderson und Matt Berninger.
Eröffnet wird die EP von God’s Lonely Man, in dem Calvi Iggy Pop die Stimme eines zerstörerischen inneren Monologs überlässt. Der Song ist von nervöser Energie getragen: kantige Gitarren, antreibende Drums, eine direkte Konfrontation mit emotionaler Stagnation. Pop verkörpert dabei genau jene rohe Präsenz, die Calvi für die Erzählung suchte.
Seht und hört "God´s Lonely Man" HIER.
Is This All There Is? bildet den ersten Teil einer geplanten Trilogie, die Identität als etwas Veränderliches begreift, geformt durch Nähe, Liebe und biografische Brüche. Ausgangspunkt ist Calvis eigene Erfahrung des Mutterwerdens, die ihren Blick auf Sicherheit, Verantwortung und Möglichkeiten verschoben hat. Die EP kreist um grundlegende Fragen moderner Existenz: Wie lässt sich Intimität neu denken? Was bedeutet es, sich wirklich verbunden zu fühlen? Und wann fühlt man sich wach?
Neben dem bereits veröffentlichten I See A Darkness interpretiert Calvi gemeinsam mit Laurie Anderson Kraftwerks Computer Love neu. Mit Andersons Stimme im Zentrum und choralen Arrangements entsteht ein Stück über digitale Nähe und emotionale Distanz. In ihrer Gesamtheit wirkt die EP wie ein zusammenhängender filmischer Bogen – vier Songs, vier Perspektiven, eine fortlaufende Erzählung.
Is This All There Is? versteht Kollaboration nicht als Zusatz, sondern als Strukturprinzip: Die Stimmen der Beteiligten werden zu Figuren innerhalb eines gemeinsamen Klangraums, in dem Fragen offen bleiben dürfen.
Mit Schemes präsentieren Kreidler ihr neuntes Album auf Bureau B - und öffnen dabei ein neues Kapitel ihres markanten elektronischen Kosmos. Die international renommierte Band aus Berlin/Düsseldorf setzt stärker auf atmosphärische Klangräume, bleibt jedoch ihrem charakteristischen, leichtfüßigen Groove treu. Feldaufnahmen und Outdoor-Sounds spielen eine größere Rolle als je zuvor; besonders eindrucksvoll ist der Gastbeitrag von Leo Garcia, der seine Vocals spontan über urbane Field Recordings improvisierte. Das Trio - Thomas Klein, Alexander Paulick und Andreas Reihse - nutzt auf Schemes den kreativen Zufall als Motor. Leicht skizzierte Strukturen, schwebende Texturen und subtil pulsierende Sequenzen formen ein Ambient-nahes Album, das dennoch ständig in Bewegung bleibt. Jede Komposition entfaltet ihre eigene kleine Welt, zwischen spielerischem Experiment, warmer Räumlichkeit und eleganter Präzision. On their ninth album for Bureau B, the internationally renowned Berlin/Düsseldorf-based outfit Kreidler focus on atmospheric soundscapes - of course maintaining their signature rhythmic groove, which on "Schemes" is simply more buoyant and less insistent. "Schemes" is also characterised by the more pronounced use of nature/outdoor recordings. The track featuring Leo Garcia as a guest vocalist is based on just such a field recording. With "Schemes", Kreidler step into a more ambient space of possibilities, crafting an album that feels both carefully considered and delightfully unguarded. Selling Points
i 1.9Fenix [with Leo Garcia]
[i] 9Fenix [with Leo Garcia]
- 1: Beads
- 2: Klove Twin
- 3: Snowflakes
- 4: Bellboy
- 5: The Distance Between You
- 6: Looming Large
- 7: Marble Upset
- 8: Via Da Me
- 9: Fenix
- 10: Tar
CLEAR VINYL[24,79 €]
GER Mit Schemes präsentieren Kreidler ihr neuntes Album auf Bureau B - und öffnen dabei ein neues Kapitel ihres markanten elektronischen Kosmos. Die international renommierte Band aus Berlin/Düsseldorf setzt stärker auf atmosphärische Klangräume, bleibt jedoch ihrem charakteristischen, leichtfüßigen Groove treu. Feldaufnahmen und Outdoor-Sounds spielen eine größere Rolle als je zuvor; besonders eindrucksvoll ist der Gastbeitrag von Leo Garcia, der seine Vocals spontan über urbane Field Recordings improvisierte. Das Trio - Thomas Klein, Alexander Paulick und Andreas Reihse - nutzt auf Schemes den kreativen Zufall als Motor. Leicht skizzierte Strukturen, schwebende Texturen und subtil pulsierende Sequenzen formen ein Ambient-nahes Album, das dennoch ständig in Bewegung bleibt. Jede Komposition entfaltet ihre eigene kleine Welt, zwischen spielerischem Experiment, warmer Räumlichkeit und eleganter Präzision. On their ninth album for Bureau B, the internationally renowned Berlin/Düsseldorf-based outfit Kreidler focus on atmospheric soundscapes - of course maintaining their signature rhythmic groove, which on "Schemes" is simply more buoyant and less insistent. "Schemes" is also characterised by the more pronounced use of nature/outdoor recordings. The track featuring Leo Garcia as a guest vocalist is based on just such a field recording. With "Schemes", Kreidler step into a more ambient space of possibilities, crafting an album that feels both carefully considered and delightfully unguarded. Selling Points
i 1.9Fenix [with Leo Garcia]
[i] 9Fenix [with Leo Garcia]
Kim Gordon hat Kunst und Noise über Jahrzehnte immer wieder neu gedacht - und dabei nie an Schärfe verloren. Vierzig Jahre nach ihren Anfängen wirkt ihre Vision noch immer provokant. Dieses Abenteuer setzt sie mit ihrem dritten Soloalbum "PLAY ME" fort, das am 13. März bei Matador Records erscheint. Mit der Ankündigung erscheint die erste Single "NOT TODAY", begleitet von einem Kurzfilm der Modedesignerinnen und Filmemacherinnen Kate und Laura Mulleavy (Rodarte). Gordon trägt darin ein eigens für sie gefertigtes, handgefärbtes Seidentüllkleid. Der Song offenbart eine neue, fast poetische Spannung in ihrer Stimme: "Da kam eine andere Stimme zum Vorschein", so Gordon. "PLAY ME" ist ein konzentriertes, direktes Album, das ihren Sound um melodischere Beats und den motorischen Drive des Krautrock erweitert. Entstanden ist es erneut mit Produzent Justin Raisen (Charli XCX, Sky Ferreira, Yves Tumor). Die Songs sind kurz, prägnant und stark rhythmusorientiert - fokussierter und selbstbewusster als zuvor. Nach "No Home Record" (2019) und "The Collective" (2024, zwei Grammy-Nominierungen) richtet Gordon den Blick auf die Gegenwart: Tech-Macht, KI-getriebene Kulturverflachung, den Abbau demokratischer Strukturen und den absurden Alltag des Spätkapitalismus. Trotz dieser Themen ist "PLAY ME" ein nach innen gewandtes, geradezu körperliches und ebenso emotionales Album. Mit verzerrten Stimmen und schroffen Beats legen Songs wie "Square Jaw", "Dirty Tech" oder "Busy Bee" gesellschaftliche Realitäten frei. Der Titeltrack entlarvt die Logik einer durchkuratierten Komfortkultur. "PLAY ME" ist radikal gegenwärtig, widerständig und kompromisslos eigenständig.
- 1: Annelie
- 2: Wild Palms
- 3: Drowning Man
- 4: Two Black Irises
- 5: Vagabond
- 6: Isn't This How The Story Always Begins?
- 7: Winter Says
- 8: Last Call For Karaoke
- 1: In A Room Like This
- 2: How To Talk To Your Man
- 3: Allegiances
- 4: Anniversary Song
- 5: Tough Love
Seit über 30 Jahren ist Simon Joyner eine Ausnahmeerscheinung - ein vollkommen unabhängiger Künstler, der sich ganz auf sein Handwerk konzentriert. Der in Omaha lebende Singer-Songwriter veröffentlichte Anfang der 90er Jahre erstmals Musik und ist seitdem seinem Weg treu geblieben. Joyners Songs voller stiller Freude und Herzschmerz haben verschiedene Generationen von Künstlerkollegen geprägt und zeigen sich als offensichtlicher Einfluss bei Acts wie Bright Eyes oder Kevin Morby sowie als Anklänge gemeinsamer Perspektiven bei den nachfolgenden Lenkers, Oldhams und Molinas. "Tough Love", Joyners 19. Studioalbum, setzt diesen Aufwärtstrend fort. Obwohl es untrennbar mit der persönlichen Trauer von "Coyote Butterfly" aus dem Jahr 2024 verbunden ist - dem autobiografischen Album, das Joyner nach dem Tod seines Sohnes aufgenommen hat - erforscht dieses neue Album das Konzept der ,tough love" als Dichotomie, die auf verschiedene fiktive Beziehungen angewendet wird, darunter romantische, familiäre und politische. Dieser Balanceakt zeigt sich in lebhaften Schilderungen alltäglicher Herzensschmerzen und in der Auseinandersetzung mit politischer Wut und dem Verrat am amerikanischen Traum. Eines der Wunder von Joyners Werk ist, dass sich seine Muster nicht wiederholen, sondern wandeln. Anspielungen auf Cohen, Dylan und die Velvets sind seit den frühen Lo-Fi-Tagen Teil seines Songwritings, doch die Art und Weise, wie diese Vorbilder einfließen, verändert sich ständig. Während Joyners raue Akustiksongs im Rampenlicht stehen, werden sie von E-Gitarren angestachelt und sind von experimentellen Tendenzen durchdrungen. Die Rocksongs bilden einen Mittelweg zwischen minimalistischen Grooves, die von Velvet Underground der Loaded-Ära übernommen wurden, und der ekstatischen rhythmischen Verrücktheit von Can. Wenn wir beim vorletzten Track, ,Anniversary Song", angelangt sind, haben die geisterhaften Vocals und die Scratches des mikrotonalen Synthesizers die Grenzen zwischen Joyners Folk-Sänger-Herz und seinem Avantgarde-Geist verwischt. All das mündet in den 20-minütigen Titeltrack, der "Tough Love" abschließt - ein erschütternder Sturz in einen scheinbar bodenlosen Abgrund aus Reue, Überlebensschuld und unverblümter Trauer. Er leiht sich eine repetitive Struktur aus Lou Reeds erzählter Suite ,Street Hassle" und kombiniert sie mit dem seitenfüllenden Zeugnis von Dylans ,Sad-eyed Lady of the Lowlands", Joyner erzählt dazu aus der Perspektive seines verstorbenen Sohnes, der zu seinem Vater spricht, all seine Fehler darlegt und schonungslos hervorhebt, dass nichts davon rückgängig gemacht werden kann. Bald jedoch öffnet sich diese Qual zu etwas Transzendentem, sowohl in ihrer eleganten Bildsprache als auch in ihrer ätherischen Atmosphäre. Die letzten Momente des Albums gewähren die Erlaubnis zur Selbstvergebung und hoffentlich eines Tages auch zum Verständnis. Dieses kathartische Ende bringt all die verworrenen Gefühle, die sich durch "Tough Love" ziehen, auf den Punkt. So wie Joyner das Songwriting aus ungewöhnlichen Blickwinkeln angegangen ist, die sich jedes Mal ändern, wenn er zur Gitarre greift, um ein neues Album aufzunehmen, so verändert sich auch auf "Tough Love" seine Beziehung zu Trauer, den alltäglichen Kämpfen und dem ewigen Streben nach etwas Besserem.
- 01: Under The Silver Moon
- 02: 6 Years
- 03: Harap Dan Ragu
- 04: The More
- 05: Through The Changes
- 06: Di Hotel Malibu
- 07: What's On Your Mind
- 08: I'm Just A Girl
- 09: Selatan
- 10: I'd Be Lost
- 11: Di Dalam
- 12: Crazy Eyes
- 13: Boru
- 14: Rahasia
Big Crown freut sich, das zweite Album von Thee Marloes, ,Di Hotel Malibu", zu präsentieren. Es erweitert den Rahmen - ein selbstbewusster Schritt weg von den Grenzen, die ihren Sound einst klar definierten, hin zu etwas Durchlässigerem, Gesprächigerem und zutiefst Indonesischem. Zwei Jahre sind vergangen, seit ,Perak", das Debütalbum des Trios aus Surabaya bei Big Crown Records, ihren einzigartigen Sound vorstellte. Dieses neue Album bricht nicht mit dieser Tradition, sondern erweitert sie und zeigt, wie sehr sie als Band seit der Veröffentlichung ihres Debüts und all den damit verbundenen Erfahrungen gewachsen sind. Bestehend aus der Sängerin und Keyboarderin Natassya Sianturi, dem Gitarristen und Produzenten Sinatrya Dharaka und dem Schlagzeuger Tommy Satwick, haben Thee Marloes stets als Einheit gearbeitet, wobei ihre Songs von Satwick, haben Thee Marloes stets als Einheit gearbeitet, wobei ihre Songs von gemeinsamen Referenzpunkten und einem ausgeprägten Sinn für Groove geprägt sind.
Auf diesem Album erweitert sich diese gemeinsame Sprache. Die Arrangements bewegen sich über ein breiteres Spektrum, mit neuen instrumentalen Farben, unerwarteten rhythmischen Wendungen und einem lockereren Ansatz in Bezug auf die Struktur. Die Band beschreibt es als eine Reaktion auf die letzten zwei Jahre ihres Lebens: soziale Realitäten, Liebesleben in Der Album-Opener ,Under the Silver Moon" ist ein kühler Two-Stepper, der die bitteren und süßen Seiten von Fernbeziehungen vor einem luftigen musikalischen Hintergrund thematisiert. ,Six Years" ist eine Seite aus dem Leben der Sängerin Natassya Sianturi und ihrem Kampf, den Schritt zu wagen, einen bequemen und sicheren Tagesjob aufzugeben, um ihrem Traum von einem erfüllten Leben zu folgen.
Big Crown freut sich, das zweite Album von Thee Marloes, ,Di Hotel Malibu", zu präsentieren. Es erweitert den Rahmen - ein selbstbewusster Schritt weg von den Grenzen, die ihren Sound einst klar definierten, hin zu etwas Durchlässigerem, Gesprächigerem und zutiefst Indonesischem. Zwei Jahre sind vergangen, seit ,Perak", das Debütalbum des Trios aus Surabaya bei Big Crown Records, ihren einzigartigen Sound vorstellte. Dieses neue Album bricht nicht mit dieser Tradition, sondern erweitert sie und zeigt, wie sehr sie als Band seit der Veröffentlichung ihres Debüts und all den damit verbundenen Erfahrungen gewachsen sind. Bestehend aus der Sängerin und Keyboarderin Natassya Sianturi, dem Gitarristen und Produzenten Sinatrya Dharaka und dem Schlagzeuger Tommy Satwick, haben Thee Marloes stets als Einheit gearbeitet, wobei ihre Songs von Satwick, haben Thee Marloes stets als Einheit gearbeitet, wobei ihre Songs von gemeinsamen Referenzpunkten und einem ausgeprägten Sinn für Groove geprägt sind.
Auf diesem Album erweitert sich diese gemeinsame Sprache. Die Arrangements bewegen sich über ein breiteres Spektrum, mit neuen instrumentalen Farben, unerwarteten rhythmischen Wendungen und einem lockereren Ansatz in Bezug auf die Struktur. Die Band beschreibt es als eine Reaktion auf die letzten zwei Jahre ihres Lebens: soziale Realitäten, Liebesleben in Der Album-Opener ,Under the Silver Moon" ist ein kühler Two-Stepper, der die bitteren und süßen Seiten von Fernbeziehungen vor einem luftigen musikalischen Hintergrund thematisiert. ,Six Years" ist eine Seite aus dem Leben der Sängerin Natassya Sianturi und ihrem Kampf, den Schritt zu wagen, einen bequemen und sicheren Tagesjob aufzugeben, um ihrem Traum von einem erfüllten Leben zu folgen.
Big Crown freut sich, das zweite Album von Thee Marloes, ,Di Hotel Malibu", zu präsentieren. Es erweitert den Rahmen - ein selbstbewusster Schritt weg von den Grenzen, die ihren Sound einst klar definierten, hin zu etwas Durchlässigerem, Gesprächigerem und zutiefst Indonesischem. Zwei Jahre sind vergangen, seit ,Perak", das Debütalbum des Trios aus Surabaya bei Big Crown Records, ihren einzigartigen Sound vorstellte. Dieses neue Album bricht nicht mit dieser Tradition, sondern erweitert sie und zeigt, wie sehr sie als Band seit der Veröffentlichung ihres Debüts und all den damit verbundenen Erfahrungen gewachsen sind. Bestehend aus der Sängerin und Keyboarderin Natassya Sianturi, dem Gitarristen und Produzenten Sinatrya Dharaka und dem Schlagzeuger Tommy Satwick, haben Thee Marloes stets als Einheit gearbeitet, wobei ihre Songs von Satwick, haben Thee Marloes stets als Einheit gearbeitet, wobei ihre Songs von gemeinsamen Referenzpunkten und einem ausgeprägten Sinn für Groove geprägt sind.
Auf diesem Album erweitert sich diese gemeinsame Sprache. Die Arrangements bewegen sich über ein breiteres Spektrum, mit neuen instrumentalen Farben, unerwarteten rhythmischen Wendungen und einem lockereren Ansatz in Bezug auf die Struktur. Die Band beschreibt es als eine Reaktion auf die letzten zwei Jahre ihres Lebens: soziale Realitäten, Liebesleben in Der Album-Opener ,Under the Silver Moon" ist ein kühler Two-Stepper, der die bitteren und süßen Seiten von Fernbeziehungen vor einem luftigen musikalischen Hintergrund thematisiert. ,Six Years" ist eine Seite aus dem Leben der Sängerin Natassya Sianturi und ihrem Kampf, den Schritt zu wagen, einen bequemen und sicheren Tagesjob aufzugeben, um ihrem Traum von einem erfüllten Leben zu folgen.
- 1: Weight Of Words
- 2: Shadow Purposes I. Patterns Of Goodbye
- 3: Shadow Purposes Ii. Path To An Unlit Horizon
- 4: Shadow Purposes Iii. New Tectonics
- 5: Shadow Purposes Iv. The Blue Cascades
- 6: Shadow Purposes V. A Sea Lit By Stars To Swallow Us
- 7: Blood And Black Ink
- 8: Decision Tree
Christopher Tignors ,Bleeding Past the Edges" ist ein bewusster Kontrapunkt zur heutigen, von KI geprägten Musiklandschaft und stellt die menschliche Hand fest in den Mittelpunkt des Schaffensprozesses. In einem kleinen Studio voller Geigen, Stimmgabeln, Pedalen und maßgeschneiderter Software hat Tignor ein Performance-System entwickelt, das sich weniger wie eine Maschine, sondern eher wie ein lebendiges Instrument verhält. Anstatt sich auf Loops oder Backing-Tracks zu verlassen, generiert er jedes Stück in Echtzeit und fängt Klänge ein und formt sie um, während er spielt. Geigenstreichmelodien erweitern sich zu vielschichtigen Mustern, perkussive Schläge lösen sich entwickelnde Strukturen aus, und selbst eine einzelne Stimmgabel kann sich zu einem ganzen harmonischen Feld entfalten. Das Ergebnis ist ein immersiver, orchestraler Klang, der live von einem einzigen Interpreten erzeugt wird, der sich durch ein eng verwobenes System aus Gestik, Timing und Code bewegt. Jedes Element beginnt als physische Handlung und bleibt damit verbunden, was der Musik ein Gefühl von Unmittelbarkeit, Risiko und Präsenz verleiht, das sich durch das gesamte Album zieht. Auf dem Album bewegt sich Tignor fließend zwischen rhythmisch geprägten Kompositionen, die das Instrument als perkussiven Motor behandeln, und melodischeren Werken, die im expressiven Kern der Violine verwurzelt sind. Die Lead-Single ,Weight of Words" unterstreicht diese Balance und entfaltet sich mit einer narrativen Klarheit, die Tignors Kompositionsansatz widerspiegelt. Er beschreibt diese Stücke oft als ,Kurzgeschichten", in denen Melodien als roter Faden dienen und jedes Werk durch wechselnde Strukturen und emotionale Bögen führen. Der Titel ,Bleeding Past the Edges" verweist auf Momente, in denen die Musik über ihr ursprüngliches Konzept hinausgeht, in denen sich die Struktur lockert und der Klang nach außen fließt. Tignor vergleicht den Prozess mit ,einem Seiltänzer", bei dem sorgfältige Vorbereitung auf die Möglichkeit einer Transformation in Echtzeit trifft. Obwohl die Systeme streng ausgearbeitet sind, behält jede Aufführung ein Element der Unvorhersehbarkeit, wodurch sich die Musik ständig weiterentwickeln kann. Im Laufe von zehn LPs, die über Western Vinyl und New Albion erschienen sind, hat sich Tignor in klassischen und experimentellen Kreisen breite Anerkennung erworben. The Guardian bezeichnete ihn als ,absurd talentiert", während Bandcamp seine ,schiere technische Meisterschaft" hervorhob und The New York Times seine seltene Fähigkeit lobte, Computer bei Live-Auftritten nahtlos mit akustischen Instrumenten zu verbinden. The Wire lobte seine Kompositionen zudem für ihre fließenden, sich entwickelnden Strukturen. Über seine Soloarbeit hinaus hat Tignor mit Künstlern wie Rachel Grimes, Helios, Jefre Cantu-Ledesma, John Congleton und This Will Destroy You zusammengearbeitet. Sein Hintergrund verbindet verschiedene Disziplinen: Er hat einen Doktortitel in Komposition von der Princeton University, einen Master in Informatik vom NYU Courant Institute und einen Bachelor vom Bard College, wo er bei dem Dichter John Ashbery studierte. Mit ,Bleeding Past the Edges" führt Tignor diese Stränge zu einem Werk zusammen, das sich sowohl streng konstruiert als auch lebendig anfühlt - ein Album, das Performance, Körperlichkeit und die anhaltende Ausdruckskraft menschengemachter Klänge in den Vordergrund stellt.
- 1: Blood, Is
- 2: Turn
- 3: Consecutives
- 4: Revery I
- 5: Revery Ii
- 6: That This
- 7: Conversion Chants
- 8: Luella
,Pneuma" ist ein Zyklus von acht Kompositionen des Kontrabassisten und Komponisten Henry Fraser, erschienen bei Kou Records, der sich mit Atem, Resonanz und der sich wandelnden Beziehung zwischen Form und Improvisation auseinandersetzt. Fraser betrachtet seine Solopraktik als eine Zusammenarbeit mit dem Instrument selbst und arbeitet direkt mit der Materialität und den akustischen Eigenschaften des Kontrabasses, sodass Klang, Raum und Struktur durch tiefes Zuhören gemeinsam entstehen können. Aufgenommen, abgemischt und koproduziert von Randall Dunn (Sunn O))), Thurston Moore) und Ben Greenberg (Uniform, Marc Ribot), erweitert das Album Frasers bisherige Solosprache durch ein erweitertes melodisches Register, vielschichtige Texturen und sorgfältig gestaltete Studioeingriffe. Ausgehend von sowohl vorgefertigten Motiven als auch neu improvisiertem Material entfaltet sich ,Pneuma" in einer Reihe prägnanter Sätze, von denen jeder einer eigenständigen rhythmischen oder harmonischen Idee Gestalt verleiht und gleichzeitig zu einer größeren, zusammenhängenden Form beiträgt. Die Aufnahme, bei der der Schwerpunkt auf natürlicher Dynamik und räumlichen Details liegt, bewahrt die volle physische Präsenz des Instruments und rückt die Resonanz, die Obertöne und die leisen Mikrogesten des Basses in den Vordergrund. Bestimmte Stücke bestehen aus mehreren übereinandergelegten Darbietungen, was den Umfang und den Ausdrucksbereich der Musik dramatisch erweitert. Das Ergebnis ist ein intimes und zugleich immersives Hörerlebnis - akustische Musik, die sich gleichzeitig greifbar und weitreichend anfühlt. ,Pneuma" dokumentiert Fraser in einem Moment künstlerischer Klarheit und bekräftigt sein Bekenntnis zu prozessorientierter Komposition und aufmerksamer Klangpraxis.
- 1: Play My Guitar
- 2: No Sleep
- 3: Believe
- 4: Guesthouse
- 5: Spider
- 6: Recoil
- 7: Something Has To Change
- 8: Dead Forever
- 9: We Don't Exist
- 10: Sick / Relapse
- 11: Famous Girl
- 12: Halloween
- 13: Sister
Neues Farbformat von "ghostholding", dem Debütalbum des gitarrenbasierten Alternative-Bandprojekts venturing der US-Künstlerin Jane Remover, das von der Fachpresse abgefeiert wurde. "Das neue Album der Künstlerin aka Jane Remover ist voller ausufernder, furchteinflössender Schönheit, sowohl kompositorisch straffer als auch strukturell rauer als ihre früheren Ausflüge in den Rock." - Pitchfork. Limitierte Auflage auf orchideenfarbigem Doppelvinyl.
"Don't Trust Mirrors" markiert eines der prägendsten Kapitel in der Karriere der New Yorker Komponistin und Produzentin Kelly Moran. 2019, frisch von der Tour zu ihrem Warp-Debüt "Ultraviolet", begann sie, inspiriert von langen Nächten auf der Tanzfläche, an einem rhythmischeren Nachfolger zu arbeiten. Doch persönliche Umbrüche und die pandemiebedingt unterbrochenen Tourneen änderten ihren Weg und führten zunächst zu "Moves In The Field" (2024), das von der New York Times als "weichherzig, aber stahlhart" gelobt wurde. Jetzt kehrt Moran zu dem Projekt zurück, das sie einst pausierte. "Don't Trust Mirrors" erkundet Verzerrung, Reflexion und die langsame Arbeit, sich selbst wieder zusammenzusetzen. Die zehn Tracks mit Warp-Labelkollege Bibio schimmern vor strukturellen Brechungen und bilden eine immersive Reise zu Selbstfindung und Fokus.
Das Werk von JJJJJerome Ellis bewegt sich mühelos zwischen Stille und Möglichkeiten. Der schwarze, behinderte Künstler mit grenadischen, jamaikanischen und amerikanischen Wurzeln schafft mit Saxophon, Orgel, Hackbrett, Elektronik und Stimme atmosphärische Klanglandschaften. Improvisation ist der Kern - oft werden große Teile von Aufnahmen bearbeitet, um das Werk wie ein Marmorbildhauer freizulegen. Es ist eine expansive und interdisziplinäre Praxis, die es JJJJJerome ermöglicht, sich an jedes Medium und jede Form anzupassen, darunter aufgezeichnete Musik, Live-Theater und Performance-Kunst, Filmmusik, Spoken Word und Storytelling sowie multimediale/visuelle Werke, die Klang integrieren. Als Mensch, der stottert, fiel es ihm in der Kindheit schwer, sich mit dem Mund auszudrücken. Den Künstlernamen ,JJJJJerome" zu buchstabieren, rührt von der Erkenntnis her, dass das am häufigsten gestotterte Wort der eigene Name ist. Trotz einer kurzen Sprachtherapie als Kind - als er in der siebten Klasse zum Saxophon griff, machte es plötzlich Klick. ,Ich stottere immer noch beim Saxophonspielen, aber es ist anders." Als Künstler dreht sich sein kreatives Ethos nun um die Erforschung des Stotterns durch Musik, wobei er die Fähigkeit jedes Einzelnen, Zeit zu gestalten, näher erläutert. Er ehrt das Stottern durch Kunst. Er begann damit, zu CDs von John Coltrane und Billie Holiday auf dem Horn zu improvisieren. Aber als jemand, der sich gerne mit Grenzen auseinandersetzt, hat sich JJJJJerome seitdem zu einem versierten Multi-Instrumentalisten entwickelt, wobei jedes Instrument einen Wendepunkt darstellt, der neue Wege zu potenziellen Klangwelten ebnet. Seine Stimme wird zusätzlich von einer Ehrfurcht vor der Erde und den Vorfahren - sowohl menschlichen als auch anderen - geleitet. Aufgrund der familiären Verbindungen seiner Mutter zur Kirche und den unvergesslichen Geschichten seiner Großmutter, die als Pianistin und Organistin auftrat, hat JJJJJeromes jüngste Affinität zu Tasteninstrumenten eine bedeutende Gewichtung. Das kommende zweite Album ,Vesper Sparrow" (Shelter Press) ist aus dieser Verbindung zur schwarzen religiösen Tradition und zum Erbe entstanden. Es ist eine Fortsetzung der fortlaufenden Auseinandersetzung des Künstlers mit den Schnittstellen zwischen Musik und Klang, Stottern und Schwarzsein aus der Perspektive der Zeit. Das Album besteht aus zwei vollständigen Gedanken und dreht sich um ein aufgezeichnetes Stottern. JJJJJerome teilt die vierteilige Komposition ,Evensong" auf, indem er das Stottern in Teil zwei ausblendet und die Tracks drei und vier (,Vesper Sparrow" und ,Black-Throated Sparrow") dazwischen einfügt. ,Das Stottern wird zu einem strukturierenden Moment", erklärt er in Bezug auf die Möglichkeit, die entstandene Zeit zu füllen. Die Aussetzung wird somit zu einem integralen Bestandteil der musikalischen Sprache von JJJJJerome. Sowohl Stottern als auch Granularsynthese können Momente in der Zeit aussetzen und ,zu vielfältigen Arten des Verweilens, Durchquerens und Verbindens mit anderen in diesen Momenten einladen". Der Künstler greift auch auf Elemente der Pop-Produktion zurück - elektronische Texturen und Verzerrungen, die teilweise vom Indie-Rock inspiriert sind, sowie Spoken Word, Sampling und Audiomanipulationen, die aus der karibischen und afroamerikanischen Musik stammen.
Der Dritte Raum kehrt mit einem neuen Album ins Harthouse zurück: Hypnotischer Techno, abgefahrene SynthesizerReisen, verspieltes Sequencing und eine hochmusikalische Interpretation elektronischer Tanzmusik. Mit einer einzigartigen Mischung aus analoger Wärme und futuristischer Präzision erkundet dieses Album die Welt unterbewusster Muster, Traumlogik und körperbewegender Rhythmen. Einfallsreich und gleichzeitig clubtauglich erzählt Replacement Dreams eine Geschichte von Bewegung, Introspektion und klanglicher Transformation. Minimalistisch in der Form und doch reich an Klangtexturen, verbindet das Album mechanische Struktur mit traumhafter Abstraktion. Replacement Dreams ist ein konsequentes Techno-Statement. Dieses Album ist eine unerbittliche Reise durch hypnotisches Sequencing, präzise Drum-Programmierung und die unverwechselbare Wärme und Härte analoger Synthese – geschaffen für die dunkleren, intensiveren Momente der Nacht.
Geese kehren mit ihrem dritten Album „Getting Killed“ zurück. Die Aufnahmen mit Kenneth Blume fanden in zehn temporeichen Tagen statt. Mit wenig Zeit für Overdubbing entstand eine chaotische Komödie, chaotisch in der Struktur, aber leidenschaftlich vorgetragen, geprägt von einer präzisen Vision. Kräftige Riffs überlagern Chorsamples; leise pulsieren zischende Drum Machines hinter kreischenden Gitarren. Sie balancieren entwaffnende Zärtlichkeit mit gesteigerter Wut und tauschen ihre Liebe zum Classic Rock gegen eine Verachtung der Musik selbst.
Der Dritte Raum kehrt mit einem neuen Album ins Harthouse zurück: Hypnotischer Techno, abgefahrene SynthesizerReisen, verspieltes Sequencing und eine hochmusikalische Interpretation elektronischer Tanzmusik. Mit einer einzigartigen Mischung aus analoger Wärme und futuristischer Präzision erkundet dieses Album die Welt unterbewusster Muster, Traumlogik und körperbewegender Rhythmen. Einfallsreich und gleichzeitig clubtauglich erzählt Replacement Dreams eine Geschichte von Bewegung, Introspektion und klanglicher Transformation. Minimalistisch in der Form und doch reich an Klangtexturen, verbindet das Album mechanische Struktur mit traumhafter Abstraktion. Replacement Dreams ist ein konsequentes Techno-Statement. Dieses Album ist eine unerbittliche Reise durch hypnotisches Sequencing, präzise Drum-Programmierung und die unverwechselbare Wärme und Härte analoger Synthese – geschaffen für die dunkleren, intensiveren Momente der Nacht.
R.J.F. (ROSS J. FARRAR)
CLEANING OUT THE EMPTY ADMINISTRATION BUILDING
Cleaning Out The Empty Administration Building ist Ross Farrars neuestes Werk aus rohem, gesprochenem Wort und experimentellem Sounddesign, hier präsentiert unter dem Namen R.J.F.. Der Frontmann der amerikanischen Bands Ceremony und SPICE begann dieses Soloprojekt zunächst als persönliche Herausforderung: Songs von Grund auf selbst zu schreiben, sich mit Instrumenten vertraut zu machen und dabei zugleich sein Unterbewusstsein freizulegen. Dabei ging es weniger um musikalische Virtuosität als um Verletzlichkeit - darum, etwas Ehrliches aus einem ungeschützten, unbearbeiteten, unpolierten Moment zu ziehen, kompromisslos amateurhaft und rein.Diese Sammlung zeigt Farrar im offenen, poetischen Dialog: mit Drumloops und gefundenen Klängen, durchbrochen von Gitarren, Bass und Tasteninstrumenten. Nach über zwanzig Jahren in der vertrauten wie chaotischen Welt von Band-Kollaborationen, legt Farrar all das ab - als Experiment. Das Ergebnis ist unverwechselbar und bewegend.Farrars Punk-Pathos ist in Spuren vorhanden, doch seine deutlichsten Einflüsse stammen von repetitiven Musikformen: Drone, No-Wave, Avant-Jazz und darüber hinaus. Seine nüchternen Texte erinnern an Lou Reed, Rowland S. Howard und andere große Exzentriker. Farrars Texte kreisen um Liebe, Sucht, Vaterschaft und das Leben in der heutigen Welt. ,Ich wollte Bilder schaffen, die die Menschen klar vor sich sehen können", sagt er. Farrar unterrichtete früher Schreiben und Literatur - und wendet hier ein einfaches Prinzip an, das er auch seinen Schülern mitgab: Nicht zu viel nachdenken. ,Ich habe mir einfach gesagt: Diese Songs sollen Spaß machen. Sie sollen nicht stressig sein. Zwei, drei Takes aufnehmen und dann gut ist. Nicht über jedes Geräusch den Kopf zerbrechen. Mach einfach das, was natürlich aus dir herauskommt - und wenn es sich gut anfühlt, dann nimm es."Aus hunderten freier Songs, die Farrar in den letzten Jahren mit geliehenem Equipment aufgenommen hat, kristallisierte sich dieses Album langsam heraus. ,Es kam einfach immer wieder."Der Ton von Cleaning scheint die Zeit zu verbiegen, versetzt die Hörer in eine Art Gang voller Songs, bei denen jede Tür in einen neuen Raum führt - Räume, die oft auf unheimliche Weise vertraut wirken. Der gurgelnde Bass des Openers ,Advance" taucht auch in anderen Stücken wieder auf, etwa im gespenstischen ,Ovidian", benannt nach Ovids Metamorphosen, in dem Farrar über das Wunder der Veränderung sinniert - begleitet von fernen Glockenklängen. Instrumentalstücke wie ,Gravity Hill" - ein Flattern aus Synth-Brummen und statischem Rauschen - oder ,Frogs", mit Saiteninstrumenten und perkussivem Topfschlagen, wirken wie tranceartige Zwischenspiele und verstärken die Wirkung der Texte drumherum.,Exile" blickt zurück auf Verluste, die sich nicht mehr reparieren lassen: ,So much of your heart caught in my exile", singt Farrar mit sanfter Resignation - über einer einsamen Klaviermelodie und schlingernden Gitarrenakkorden. Es ist das strukturierteste Stück der Sammlung und erinnert daran, dass Farrar ein Gespür für melodische Linien besitzt.Das Album endet mit ,Traveling Light From Afar", deutlich schneller als alle vorherigen Songs. Hier, über einem stoischen Motorik-Beat, spricht Farrar das zentrale Thema des Projekts direkt an:,I've been so young in my old age / Selfish & self-pitying / But that's just narcissism - man."Genau dieser Balanceakt - zwischen schonungsloser Selbstbefragung und der Klarheit, die mit dem Älterwerden kommt - schafft Raum für Entwicklung. Farrar leert das Gebäude - Zeile für Zeile.
Earquake 1991[22,48 €]
Earquake 1992[22,48 €]
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It is the year 1995 and it’s summer, the second extremely hot summer after 1994, and the asphalt on Gladbacher Straße in Cologne is glowing. Ravers in much too wide and much too colorful clothes doze off in the glaring midday heat. These are the last days of the legendary Delirium record store, a socio-cultural biotope that would later become KOMPAKT. In June 1995, the store moved deeper into the Belgian Quarter, to Brabanter Straße 42 near Friesenplatz.
Wolfgang Voigt liked to wear too-big sunglasses even back then, just as he already had the master plan for the next few years, the new store, the renaming to KOMPAKT, and the upcoming takeover of the musical world order by minimal techno in his head. On less sunny days, the musician Wolfgang Voigt was tinkering with his very own label Profan, a new sound, new pseudonyms and masquerades. His alter ego Mike Ink had grown tired, another self, one of many, was now pushing forward to become the next torch in the storm.
By early 1995, the first Grungerman EP, "Hout," had been released on Profan. A nucleus of ambient loops that already announced the sonic aesthetics of GAS, stoic rhythmic structures that would shape the coming decade of minimal house and techno, and an all-encompassing gloom and heaviness that didn't want to fit at all with the gaudy reality of the nineties between Loveparade, Mayday and VIVA House TV. This probably most hedonistic decade of the 20th century had celebrated, besides techno, above all a rough guitar music called Grunge, coined and immortalized by a depressive, hyperactive and narcoleptic young man with matted blond hair who had taken his own life a year before. In no other track has Wolfgang Voigt packed these inner and outer contradictions of his art as well as of the mid-nineties more ingeniously than in "In Tyrannis". From wall to wall there are four steps.
"Klang" by Wolfgang Voigt originally comes from the first and only GAS EP on Profan, "Modern", from the spring of 1995 and is one of the most beautiful exhibits of Voigt's sound of those years, which relentlessly runs its course somewhere between glistening sunrises on Ecstasy and bad drugs in the dark Liquid Sky Cologne. With "Hocker DJ 1" and "Hocker DJ 2" there are two more musical references to this myth-enshrouded place in Kyffhäuserstraße, where for a few years the entire, so-called Sound Of Cologne had literally settled down.
Wir schreiben das Jahr 1995. Es ist Sommer, der zweite extrem heiße Sommer nach 1994, und der Asphalt auf der Gladbacher Straße in Köln glüht. Raver in viel zu weiten und viel zu bunten Klamotten dösen ihren Rausch aus in der grellen Mittagshitze. Es sind die letzten Tage des legendären Delirium Plattenladens, eines soziokulturellen Biotops, aus dem später die Firma Kompakt hervorgehen sollte. Im Juni 1995 erfolgte der Umzug tiefer hinein ins Belgische Viertel, in die Brabanter Straße 42 in der Nähe des Friesenplatz.
Wolfgang Voigt trug schon damals gerne zu große Sonnenbrillen, so wie er bereits den Masterplan für die nächsten Jahre, den neuen Laden, die Umbenennung in KOMPAKT sowie die anstehende Übernahme der musikalischen Weltordnung durch Minimal Techno im Kopf hatte. An weniger sonnigen Tagen tüftelte der Musiker Wolfgang Voigt an seinem ureigenen Label Profan, an einem neuen Sound, neuen Pseudonymen und Maskeraden. Sein Alter Ego Mike Ink war müde geworden, ein anderes Ich, eines von vielen, drängte nun nach vorne, um die nächste Fackel im Sturm zu werden.
Anfang 1995 war die erste Grungerman EP “Hout” auf Profan erschienen. Ein Nukleus aus ambienten Loops, die bereits die klangliche Ästhetik von GAS ankündigten, stoischen rhythmischen Strukturen, die das kommende Jahrzehnt Minimal House und Techno prägen sollten, sowie einer allumfassenden Düsternis und Schwere, die so gar nicht zur knallbunten Realität der Neunziger Jahre zwischen Loveparade, Mayday und VIVA House TV passen wollte. Dieses wohl hedonistischste Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts hatte neben Techno vor allem eine raue Gitarrenmusik namens Grunge gefeiert, geprägt und unsterblich gemacht von einem depressiven, hyperaktiven und an Narkolepsie leidenden jungen Mann mit verfilzten blonden Haaren, der sich ein Jahr zuvor das Leben genommen hatte. In keinem anderen Track hat Wolfgang Voigt diese inneren und äußeren Widersprüche seiner Kunst wie auch dieser Zeit Mitte der Neunziger genialistischer verpackt als in “In Tyrannis”. Von Wand zu Wand sind es vier Schritte.
“Klang” von Wolfgang Voigt stammt ursprünglich von der ersten und einzigen GAS EP auf Profan, “Modern”, aus dem Frühling 1995 und ist eines der schönsten Exponate des Voigtschen Sounds dieser Jahre; ein Track, der irgendwo zwischen gleisenden Sonnenaufgängen auf Ecstasy und schlechten Drogen im dunklen Liquid Sky Cologne unerbittlich seine Bahnen zieht. Mit “Hocker DJ 1” und “Hocker DJ 2” finden sich zwei weitere musikalische Referenzen an diesen mythenumrankten Ort in der Kyffhäuserstraße, an dem sich für einige Jahre der gesamte sogenannte Sound Of Cologne im wahrsten Sinne des Wortes niedergelassen hatte.
2024 Repress
Straight in the wake of their eponymous debut LP released on the label back in 2016, Weval return to Kompakt this year with their sophomore album, 'The Weight', breaking their pop-mellow, nostalgia-friendly facet further out in the open as they arrive "at this place again were everything felt spontaneous, new and exciting, like we had in the beginning". Orbiting around that ever luminous yet wistful melodic halo that surrounds their music, this second full-length effort sweeps an extra-wide and languidly woven palette of emotions and moods, making for a uniquely ambitious and generously coloured mosaic of sound. If the recording sessions "often started grumpy and emotionless" by Harm and Merijn's own admission, the pair was "surprised by the joy it gave us, which can be compared to the emotions we felt back in the first days of making music together"; subsequently reconnecting with that fresh, naïve feeling of "absolute creative freedom" they were after. The album is also the fruit of a whole new working process for them - more playful and unpredictable - which saw them switch from "guitars lying around to piano, onto our own synths and the most cheap quirky toys synths you can imagine", and involved "recording all of our own samples, voice and almost every instrument out of the box - which for us was a totally new way of working". "We've always wanted a narrative for the album, and finding the right order perhaps took the most effort" they explain; "we felt anxious, felt insanely positive, felt heartbroken again, felt in love again, and there was death, and even suicide around us. It was quite chaotic. As a whole, 'The Weight' breathes with that transformative richness, free of limits and rules, except perhaps to "do quick and not think too much". Amidst this collection of songs and instrumentals that live by Weval's singularly positive take on music - one that can "lift you up, and make you feel hopeful without being necessarily straight out 'happy'" as they define it, the title-track and lead single stays true to the duo's dynamic approach, putting on a fine balance of floor and dream inducing adaptability that sound engineer David Wrench (Frank Ocean, The XX, FKA Twigs, Caribou… etc.) subtly made palpable. There's heavy showers of funk drops pouring from endless bars of thunderstorm clouds and laid-back riffs beating a restrained poolside-party kind of pulse, but also sensual vocals rising from beneath the sheets and rueful polaroid-filtered ambiences to soundtrack all possible moments in life - from the most euphoric to those when music seems the only viable healing potion. More on the post-KLF, BoC-inflected electronica side of things, 'Are You Even Real' takes its listener for a round-trip across the star-studded dome and beyond, before songs like 'Someday' and 'Same Little Thing' head back down to a state of pulsating, earthly organicity, tense and mercurial as get. An arpeggiated slice of piano-strewn kosmische, 'Heaven' is another invitation to an epic-scale odyssey from the inner-spheres into the distant fringes of the outer-world. Weightless and airy, yet texturally dense and widely magnetic overall, Weval second LP is a synthesis of the duo's multi-angle take on electronics: blissed-out, heartening and infinitely free.
Nur zweieinhalb Jahre nach der Veröffentlichung ihres selbstbetitelten Debutalbums finden sich WEVAL zurück "an jenem Ort, an dem sich alles spontan, neu und aufregend anfühlt - so wie als wir anfingen zusammen Musik zu schreiben". An diesem Ort entstand "The Weight", ihr zweiter Longplayer, auf dem Weval sich ganz den Pop-verliebten, Nostalgie-freundlichen Facetten ihres Sounds öffnen. Stetig um den sehnsuchtsvollen Strahlenkranz ihrer Melodien tanzend, legt diese Platte noch vielschichtigere, mit feinster Präzision gewobene Gefühlswelten frei.
Obwohl die Aufnahmesessions nach eigenem Bekunden oftmals "miesepetrig und emotionsarm" begannen, so war das Duo überrascht darüber, wie schnell sich bei der Arbeit jene Freude einstellte, die sie aus ihren künstlerischen Anfangstagen kannten, eine Woge des frischen, naiven Gefühls der "absoluten kreativen Freiheit". Dieses Album ist die Frucht eines verspielteren und unvorhersehbareren Arbeitsprozesses innerhalb der Band, in welchem alles zum Einsatz kam, was ihnen in die Finger kam - von der ollen Gitarre, die in der Studioecke stand, über ein Piano und den bandeigenen Sythesizern und den sonderbarsten Spielzeuginstrumenten, die man sich vorstellen kann. All dies sowie zahlreiche Vocalaufnahmen dienten als alleinige Samplequelle - "was für uns eine völlig neue Arbeitsweise war". "Es war uns wichtig für das Album den perfekten Erzählbogen zu spannen. Die richtige Reihenfolge zu finden war ein extrem aufwendiger Vorgang", erklären Harm und Merjin. "Uns war bange, wir fühlten uns total selbstsicher, uns zerbrach das Herz und wir verliebten uns erneut. Wir waren sogar von Tod und Selbstmord umgeben. Alles war Chaos. Insgesamt atmet "The Weight" die Reichhaltigkeit dieser sich ständig verändernden Gefühlslagen, frei von Einschränkungen und Regeln - außer vielleicht "mach es schnell und zerdenke die Dinge nicht." Inmitten dieser Ansammlung von Songs und Instrumentals, die aus Wevals einzigartiger, von Zuversicht geprägter Herangehensweise entstanden sind - "Musik, die dich hochzieht und Hoffnung spendet, ohne dich notwendigerweise happy zu machen. Der Titeltrack "The Weight" steht exemplarisch für Wevals ambivalenten Ansatz, die feine Balance zwischen Dancefloor und Traumzuständen, perfekt in Szene gesetzt von Soundengineer David Wrench (Frank Ocean, The XX, FKA Twigs, Caribou… etc.).
Der schwer aus gewaltigen Gewitterwolken tropfende Funk, die eine verhaltene Poolparty suggerierenden Riffs, die sinnlichen, geisterhaften Vocals und ein verwaschenes Ambiente, das wie ein Album alter Polaroidaufnahmen alle erdenklichen Momente des Lebens festhält - von den euphorischsten bis hin zu jenen, in denen Musik der einzige Trank ist, der Linderung verheißt. Das post-KLF und Boards of Canada evozierende "Are You Even Real" führt den Hörer auf einen imaginären Flug ins Sternenzelt, während organisch-klingende Songs wie "Someday" oder "Same Little Thing" wie Quecksilber am Boden haften. "Heaven" ist eines jener "kosmische" Stücke mit wilden Arpeggios und Pianosprengseln, die Weval in den vergangenen zwei Jahren zu einer Live-Sensation werden liessen. Wevals Musik ist schwerelos und luftig, aber gleichermassen von dichter Struktur und von einer magnetischen Anziehungskraft. Ihr zweites Album "The Weight" ist eine Synthese aus dem multi-perspektivischem, kaleidoskopischen Verständnis von elektronischer Musik: Herzerwärmend, alles umschmeichelnd und unendlich frei.
Kimochi Sound welcomes back regular artist Shielding for another standout entry into the label's catalogue, this time on wax with a lovely hand-sprayed sleeve. It's a deep exploration of supple rhythm here with 'Ceiling Licker' mix up diffuse ambient arps and organic sounds from the great outdoors with a bubbling bassline. 'Hundred' is a trippy late night cut with a ghostly atmosphere and muted bells and chords drifting into earshot from way off in the distance. 'Kvadrat' is a late-night collaboration with Maeteriet from Sewer Sender Records that overlays a rubbery minimal rhythm with deft synth details and curious hooks to make for dark but ultimately charming listening.
- A1: Strie - Proun
- A2: Strie - Man & The Cosmos Around
- A3: Strie - Untitled 1956
- A4: Strie - The Steamer Odin
- A5: Strie - Chance & Order
- B1: Strie - Foxes
- B2: Strie - Aeroplane Flying
- B3: Strie - Vogel Wolke
- B4: Strie - Enigma Of The Day
- C1: Scanner - Reconsider Chance
- C2: Scanner - Nuorp
- C3: Scanner - The Earthbound Fox
- C4: Scanner - Odin Ready
- D1: Scanner - Enigma Typher
- D2: Scanner - Untilt
- D3: Scanner - Woman & The Cosmos
Polish composer Olga Wojciechowska and veteran electronic producer Robin Rimbaud aka Scanner, combine on A Strangely Isolated Place to revisit a beloved Strie album - Olga's more electronic and experimental alias. With previous releases on Serein and Time Released Sound as Strie, Olga Wojciechowska's 'Struktura' was released in 2015 to a limited audience due to its physical-only format.
As Olga's work becomes increasingly more coveted, through her more recent releases on A Strangely Isolated Place (Unseen Traces & Infinite Distances), and with Struktura praised as one of her finest albums to date, the discussion to breathe new life into the album resulted in a unique pairing with Scanner, an electronic music producer and multimedia artist responsible for some of the most defining works of the genre since the early 1990s.
Blurring the line between harmony and dissonance, Struktura's original recordings paint an eerie, haunting and beautiful picture, conceptualized around abstract art, with intricacies and mystery abound. Here, Strie's original recordings remain untouched, albeit lovingly remastered by Rafael Anton Irisarri, and it is left to Scanner to provide further interpretations of Olga's original recordings. Scanner productions can typically traverse a myriad of styles, but here, Robin took a primarily live-hardware approach to the remixes, allowing the rawness of his recordings to add story and depth. Recorded in one take, with no overdubs, the reinterpretations strip the melodies and textures to their original essence, bringing an entirely analog element to Olga's intrinsically detailed originals. Featuring artwork by Rep Ringel and mastered by Rafael Anton Irisarri, Struktura Revisited will be available on Gatefold 2LP in a black/grey half-and-half vinyl, with 6x6" soft-touch heavy art card.
2025 Repress
On his fourth album proper, Now Here No Where, Danish producer Kölsch (aka Rune Reilly Kölsch) is charting new terrain. Fans of his ‘years trilogy’ – 1977, 1983 and 1989, released on Kompakt over the past decade – were privy to a kind of sonic diary, an autobiography, tracking the artist’s early years through three albums of superior, meticulously rendered techno. Calling in collaborators where needed – most notably, the strings of Gregor Schwellenbach – there was still something deeply personal going down, not quite hermetic, but internally focused; the albums proved not only Kölsch’s mastery of his chosen form, but also his capacity to make techno personal, individual, and to trace histories of the self through music. But on Now Here No Where, Kölsch finds his feet firmly planted in the present. Reflecting on his new album, he notes, “It is fascinating to write about memories and feelings that have had years to manifest and develop, but how would I approach current emotions?” It’s a good question: our past coheres through the narratives we build around memories, but the moment we’re in, the newness of the now-ness, is harder to navigate; this story is as yet untold. For Kölsch, this makes Nowhere Now Here “an album about life in the year 2020. A time defined by confusion, misinformation and environmental challenges. It is an emotional interpretation of personal and mental challenges, observations and personal growth.” Kölsch does this with music that effortlessly balances emotional heft with the dancefloor’s brimming desires. It’s a space that Kölsch has navigated for a while now – one of techno’s breakthrough acts, an in-demand DJ across the globe and a prolific and restlessly creative producer, he’s also Kompakt’s biggest-selling act – but Now Here No Where ratchets up the lushness, making for a delirious drift across twelve tracks that are at once perfectly poised and deeply trippy. “Great Escape” is an elegant swoon, an opener that pivots on a sigh and a prayer; then “Shoulder Of Giants” bustles into view, subliminal clatter and an aching violin line giving way to a riff that glows with fluorescence and iridescence. “Remind You” combines an odd ECM jazziness with notes from a twenty-first century torch song; “Sleeper Must Awaken” mines huge buzzing synths and lets them float, in and out of sync, with reduced, ticking beats; “Traumfabrik” (dream factory – there’s a giveaway) is oddly lush, the tones malleable and plastic, morphing across a glitching undertow. There are sad, emotional washes of strings throughout the penultimate “While Waiting For Something To Care About”, while “Romtech User Manual”’s patterns twist and shape in the light. Throughout, Kölsch never keeps his eye off the dancefloor, and you can tell this is his still his home. “The amount of energy and joy I experience every time I perform, has a profound effect on me. It has inspired me so much of late and has become an integral part of my musicality.” “The way we join in expressing our hope for the future every weekend has given me so much,” Kölsch concludes. The club as a temporary autonomous zone, as a space both of freedom and of politics; somehow, that’s all here, Now Here No Where. “Most of all, it is an album about hope.”
Auf seinem vierten Album “Now Here No Where” betritt der dänische Produzent Kölsch (alias Rune Reilly Kölsch) neues Terrain. Seine Trilogie mit den Jahreszahlen 1977, 1983 und 1989, die in den letzten zehn Jahren bei Kompakt erschienen war, hatte seine Fans durch eine Art akustisches Tagebuch, eine Autobiografie geführt, die die frühen Jahre des Künstlers über die Länge von drei großartig produzierten Techno-Alben nachgezeichnet hatte. Wo es nötig war, wurden Kollaborateure hinzugezogen - allen voran für die Streicher, arrangiert von Gregor Schwellenbach -, dennoch zeichnete die Musik immer auch etwas zutiefst Persönliches aus, etwas nicht Hermetisches, auf eine bestimmte Art immer auch nach Innen fokussiert. Die Alben bewiesen nicht nur, wie sehr Kölsch die von ihm gewählte äußere Form beherrscht, sondern auch seine Fähigkeit, Techno zu etwas Persönlichem und Individuellem zu machen und der eigene Geschichte durch Musik näher zu kommen.
Auf “Now Here No Where” steht Kölsch nun mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Gegenwart. Mit Blick auf sein neues Album stellt er fest: "Es ist faszinierend, über Erinnerungen und Gefühle zu schreiben, die Zeit hatten, sich zu manifestieren und zu entwickeln, aber wie nähere ich mich meinen aktuellen Emotionen?”. Eine gute Frage: Unsere Vergangenheit wird im Innersten zusammengehalten durch Geschichten, die aus Erinnerungen entstehen, aber der Moment, in dem wir uns befinden, die Neuheit des Neuen, ist schwieriger zu beschreiben; die Geschichte ist noch nicht erzählt. Für Kölsch ist “No Here Now Where” daher "ein Album über das Leben im Jahr 2020. Eine Zeit, die von Verwirrung, Desinformation und ökologischen Herausforderungen geprägt ist. Es geht dabei um die emotionale Interpretation von persönlichen und mentalen Herausforderungen, von Beobachtungen und der eigenen, individuellen Weiterentwicklung".
Kölsch tut dies mit Musik, die mühelos kleine Gefühlsausbrüche mit den großen Sehnsüchten der Tanzfläche in Einklang bringt. Es ist dieser Zwischenraum, in dem sich Kölsch schon seit einiger Zeit bewegt, als weltweit gefragter und gefeierter Live Act, DJ und so unermüdlicher wie kreativer Produzent (nicht umsonst ist Kölsch der “biggest-selling-artist” bei Kompakt), doch “Now Here No Where” treibt all das noch weiter auf die Spitze: ein enormer Sog entsteht, der uns über zwölf Tracks hinweg gefangen hält wie ein perfekt ausbalancierter Trip. Der Opener "Great Escape" ist pure Eleganz, ein Track, der irgendwo zwischen Seufzer und Gebet hin und her schwankt; dann drängt "Shoulder Of Giants" ins Blickfeld, ein unterschwelliges Geklapper, eine wehende Geige, schließlich ein schillernder Riff, der in der Dunkelheit zu leuchten und zu glühen scheint.
"Remind You" kombiniert seltsamen ECM-Jazz mit einem sentimentalen Liebeslied des 21. Jahrhunderts; "Sleeper Must Awaken" schürft im Bergwerk riesiger Synthesizer, mal im Takt, mal aus dem Takt ticken die minimalen Beats; "Traumfabrik" ist ungewöhnlich “lush”, die einzelnen Töne, geschmeidig und modelliert, zerfließen in einem glitzernden Abgrund. Das vorletzte Stück "While Waiting For Something To Care About" wird von traurigen, emotionalen Strings untermalt, während sich die Strukturen von "Romtech User Manual" im Licht drehen und immer wieder neu formieren. Die ganze Zeit über behält Kölsch die Tanzfläche im Auge, und man merkt ihm an, dass sie immer noch sein Zuhause ist: "Die Menge an Energie und Freude, die ich bei jedem Auftritt erlebe, hat eine tiefe Wirkung auf mich. Sie hat mich gerade in letzter Zeit stark inspiriert und ist zu einem integralen Bestandteil meiner Musik geworden.”
"Die Art und Weise, wie wir an jedem Wochenende gemeinsam unsere Hoffnung auf eine bessere Zukunft zum Ausdruck bringen, hat mir viel gegeben", so Kölsch abschließend. Die Vision des Clubs als eine temporäre autonome Zone, als ein Raum von großer Freiheit aber auch von politischen Ideen, das ist irgendwie alles hier drin, Now Here No Where. "Es ist vor allem ein Album über Hoffnung."
Welcome to the future, welcome to the year 2020 and at the same time to the end of the 80ies!
With Phoenix EP and ND001 NEXT Door rises from the ashes.
After 16 years of creative break SECTOR8 (formerly known as Lars Peet, Peter Sal, Polytechnique on Salpeter Records) is back in the studio and supplies analogue old school style 4 acid tracks.
The way of production is based on former live acts in various epic “Polytechnique” locations (e.g. Tresor Berlin, K2 Preschen, Triebwerk Dresden, SMS Saalburg, Kantine Erfurt, Parkhaus Sonneberg, …) but it also ties in new structures.
We are very excited to see what’s next!
Enjoy ND001!
Willkommen zurück in der Zukunft, willkommen in 2020 und gleichzeitig Ende der 80er!
Mit der Phoenix EP kommt Next Door mit der ND001 sprichwörtlich aus der Asche.
Nach ca. 16 Jahren Schaffenspause ist SECTOR8 (früher Lars Peet, Peter Sal, Polytechnique auf Salpeter Records) zurück ins Studio und bringt hier im analogen oldschoolstyle 4 Acid Tracks an den Start. Die Produktionsweise der Tracks geht aus den damaligen Liveacts in verschiedenen Kultlocations von „Polytechnique“(Tresor Berlin, K2 Preschen, Triebwerk Dresden, SMS Saalburg, Kantine Erfurt, Parkhaus Sonneberg etc…) hervor und knüpft neben neuen Strukturen daran an. Wir sind sehr gespannt was da jetzt alles noch kommt!
Viel Spass mit der ND001!!
"Morning Star" zeigt Kekht Aräkh auf dem Weg zu einer authentischeren, verfeinerten Version seiner selbst. Das Album wurde in Berlin und Stockholm aufgenommen und entstand in einer Phase intensiven persönlichen und künstlerischen Wachstums. Es verbindet aggressive Black-Metal-Passagen mit immersiven, strukturierten Klanglandschaften, die sowohl intim als auch weitläufig wirken. Seit seinen Anfängen in Mykolajiw, Ukraine, hat Dmitry (alias Crying Orc), der alleinige Kopf hinter dem Projekt, einen unverwechselbaren Weg innerhalb des Black Metal gesucht. Diese Vision entfaltete sich durch sein Debütalbum "Through the Branches to Eternity EP" (2018) und die Alben "Night & Love" (2018) und "Pale Swordsman" (2021), die eine charakteristische Spannung zwischen wildem, viszeralem Black Metal und zarten, introspektiven Balladen etablierten. Auf "Morning Star" erreicht diese Dynamik eine neue Tiefe. Das Album entstand in einer Phase künstlerischer Klarheit und erkundet eine rauere, persönlichere Gefühlspalette, geprägt von Stress, Angst und langen Phasen der Schreibblockade, was ihm eine seltene Unmittelbarkeit und Verletzlichkeit verleiht. Dmitry nahm fast alle Instrumente selbst auf, das Schlagzeug stammt von Jonathan (Spira Me, Vanskapth, Olycka). Bladee steuerte den Gesang bei und war Co-Autor der Texte zu "Eternal Martyr", eine unerwartete Zusammenarbeit, die eine intuitive Chemie offenbart. VS--55 und Varg2Ö fügen abstrakte Samples und subtile Texturdesigns hinzu, die "Morning Star" seine unverwechselbare Körnigkeit und analoge Wärme verleihen, während James Ginzburg (Emptyset, Osmium) sich um das finale Mastering kümmerte und die dynamische Tiefe und atmosphärische Fülle verstärkte. Mehrere Tracks greifen früheres Material mit neuen Perspektiven wieder auf. ,Wänderer" und ,Drömsang" wurden teilweise neu aufgenommen oder komplett neu interpretiert. Intensive, treibende Passagen kollidieren mit spärlichen, kontemplativen Zwischenspielen und erzeugen eine Landschaft, die sowohl viszeral als auch eindringlich ist. Themen wie Isolation und Wanderschaft tauchen in "Wänderer" auf, traumhafte Melancholie in ,Drömsang", existenzielle Kämpfe in "Angest" und Reflexionen über Zeit und Transformation in "Three winters away". Mit "Morning Star" verbindet Kekht Aräkh vergangene Erkundungen mit neuer kollaborativer Energie und produziert ein Album, das die Black-Metal-Tradition der 90er Jahre würdigt und gleichzeitig Lo-Fi-Wärme, melancholische Melodien, klangliche Experimente und emotionale Offenheit umfasst. Das Ergebnis ist ein zutiefst persönliches Statement - ein Album, das sowohl eine Ankunft als auch eine Fortsetzung seiner künstlerischen Reise darstellt.
- Target Practice
- In The Blink Of An Eye
- Heart Of Darkness
- Love Story
- Pearls
- Opposite Teacher
- Actress
- One Night
OXBLOOD COLOURED + 10" EDIT.[25,42 €]
Das Debütalbum von My New Band Believe entstand unter ungewöhnlichen Umständen: Während eines Aufenthalts in einem chinesischen Hotel fühlte sich Cameron Picton plötzlich krank. In seinem delirierenden Zustand entstanden Bilder und Textfragmente, aus denen später Songs wurden - darunter auch der Ausdruck "My New Band Believe", der zum Projekt- und Albumnamen wurde. Picton empfindet den Titel zugleich als kitschig und brillant: eine bewusste Wiedervorstellung, ein Neuanfang, der zwischen Ich-Bezug und kollektivem Anspruch oszilliert. Als Bassist und zweiter Frontmann von black midi war Picton Teil einer Band, die für komplexe Strukturen und kontrolliertes Chaos stand. Nach deren Auflösung 2023 begann er ohne festen Plan mit Studioarbeiten. Aus dieser offenen Phase heraus formierte sich My New Band Believe, unterstützt von Musiker:innen wie Kiran Leonard, Caius Williams, Steve Noble, Andrew Cheetham und Mitgliedern von caroline. Das Album bewegt sich assoziativ durch unterschiedliche emotionale Ebenen. Klanglich setzt es überwiegend auf akustische Arrangements statt auf elektronische Effekte, bleibt dabei jedoch dynamisch. Einflüsse wie Bert Jansch oder Judee Sill sind spürbar. Songs wie "Actress" oder "Opposite Teacher" verbinden Zurückhaltung mit plötzlichen Ausbrüchen. "Target Practice" verwandelt Vigilantismus in eine theatralische Mitsing-Hymne, während "One Night" und "Heart of Darkness" intime, suchende Figuren zeigen. Picton gelingt es, diffuse Ängste in eindringliche, mehrdeutige Popmusik zu übersetzen.
Drei Jahre nach seinem #1-Album „Reparatur“ meldet sich Josh. mit seinem vierten Studioalbum zurück. Auf „Wer singt dann Lieder für dich“ beweist der Wiener Singer-Songwriter und fünffache Amadeus-Preisträger erneut, wie er aus persönlichen Geschichten packende Popmusik schafft – mal leicht, mal melancholisch, immer mit einem Gespür für Timing, Humor und Gefühl. Seit seiner Kindheit spielt Josh. klassische Gitarre und war in Schulbands aktiv. Später studierte er sieben Jahre lang Jazz und Popularmusik, brach das Studium jedoch aus wirtschaftlichen Gründen ab – seine Liebe zur Musik blieb davon unberührt. Heute spiegelt sich diese Erfahrung in einem Sound, der organisch, warm und zugleich überraschend facettenreich ist. Für „Wer singt dann Lieder für dich“ hat Josh. so viele Instrumente wie nie zuvor selbst eingespielt – von Gitarre über Bass bis zur Pedal-Steel – und damit jedem Song eine unmittelbare Nähe verliehen. „Es war das bisher entspannteste und lustigste, gleichzeitig aber auch das arbeitsintensivste Album“, sagt er über die Aufnahmen, die erneut in kongenialer Zusammenarbeit mit Produzent Florian Koch entstanden sind. Seit „Teilzeitromantik“ (2021) ist Koch stetiger kreativer Partner, musikalischer Direktor und Schlagzeuger der Band – eine bewährte Konstellation, die für klare Strukturen und kreative Freiheit sorgt. „Ich glaube, dass es ein Album ist, das wieder die Leichtigkeit des Nonsens gefunden hat“, so Josh., „Momente, in denen man lachen, feiern oder einfach man selbst sein kann, treffen auf nachdenkliche, melancholische Songs.“ Es ist die Momentaufnahme eines 39-Jährigen, der reflektiert – und dabei stets offen für das Absurde und Komische in den kleinen Dingen bleibt.
„Ich habe mir beim Schreiben der Songs keine Grenzen gesetzt“, sagt Josh. „Das spiegelt meine Persönlichkeit ziemlich gut wider: Ich bin jemand, der gern einen Schmäh macht, wie wir hier in Wien sagen – aber gleichzeitig auch immer wieder kämpfen muss und viel über Gefühle, Schmerz und all das nachdenkt.“ Das zeigt sich auf „Wer singt dann Lieder für dich“ in jedem Detail, sei es bei humorvollen Beobachtungen, nostalgischen Rückblicken oder in Songs über das Älterwerden und die kleinen Lebenskrisen („Was hat uns bloß so müde gemacht?“). Nach einem Livejahr 2025, das eine Tour durch Österreich und Deutschland, einen Headliner-Gig auf dem Donauinselfest vor 100.000 Fans sowie eine Support-Show für Robbie Williams umfasste, hat „Austropop-Darling“ (TZ) Josh. in diesem Jahr wieder viel vor: Im April und Mai ist er auf komplett ausverkaufter Solotour in Österreich zu erleben, im Anschluss folgen Konzerte in Deutschland und der Schweiz. Im Sommer geht es gemeinsam mit Rian auf Open-Air-Tour durch Österreich.
- Target Practice
- In The Blink Of An Eye
- Heart Of Darkness
- Love Story
- Pearls
- Opposite Teacher
- Actress
- One Night
- One Night
- One Night - Instrumental
Black Vinyl[23,32 €]
Das Debütalbum von My New Band Believe entstand unter ungewöhnlichen Umständen: Während eines Aufenthalts in einem chinesischen Hotel fühlte sich Cameron Picton plötzlich krank. In seinem delirierenden Zustand entstanden Bilder und Textfragmente, aus denen später Songs wurden - darunter auch der Ausdruck "My New Band Believe", der zum Projekt- und Albumnamen wurde. Picton empfindet den Titel zugleich als kitschig und brillant: eine bewusste Wiedervorstellung, ein Neuanfang, der zwischen Ich-Bezug und kollektivem Anspruch oszilliert. Als Bassist und zweiter Frontmann von black midi war Picton Teil einer Band, die für komplexe Strukturen und kontrolliertes Chaos stand. Nach deren Auflösung 2023 begann er ohne festen Plan mit Studioarbeiten. Aus dieser offenen Phase heraus formierte sich My New Band Believe, unterstützt von Musiker:innen wie Kiran Leonard, Caius Williams, Steve Noble, Andrew Cheetham und Mitgliedern von caroline. Das Album bewegt sich assoziativ durch unterschiedliche emotionale Ebenen. Klanglich setzt es überwiegend auf akustische Arrangements statt auf elektronische Effekte, bleibt dabei jedoch dynamisch. Einflüsse wie Bert Jansch oder Judee Sill sind spürbar. Songs wie "Actress" oder "Opposite Teacher" verbinden Zurückhaltung mit plötzlichen Ausbrüchen. "Target Practice" verwandelt Vigilantismus in eine theatralische Mitsing-Hymne, während "One Night" und "Heart of Darkness" intime, suchende Figuren zeigen. Picton gelingt es, diffuse Ängste in eindringliche, mehrdeutige Popmusik zu übersetzen.
Für seinen monumentalen „Ring“-Zyklus versammelte Karajan ein Weltklasse-Ensemble von Sängerinnen
und Sängern, die über einen neutralen Stimmklang verfügten und eine klare Deklamation des Textes boten.
Seine Berliner Philharmoniker waren mehr als fähig, dieser Herausforderung gerecht zu werden. Karajans
„Ring“-Zyklus hebt sich von anderen Einspielungen durch seinen geradezu überirdischen Ansatz ab, der auf
Schönheit, Lyrik und Struktur ausgerichtet ist.
Dieses außergewöhnliche Aufnahmeprojekt erscheint nun in der Original Source Series für höchsten audiophilen Klang; erstmals verwendet OSS als Quelle das originale Stereo-Masterband, ein Zweispur-Tonband.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Mehrspurbänder mit eigens für
die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und
geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere
Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie nie zuvor.
Veröffentlicht auf 180g-Vinyl und präsentiert in einer 3-LP-Box-Edition mit den originalen Covern und
Liedtexten, umfasst diese limitierte und nummerierte Ausgabe zusätzliche Fotos sowie Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
- 1: Really Real
- 2: Dopamine
- 3: Blow My Mind
- 4: Sucker For Love
- 5: It Don't Mean A Thing
- 6: Talk To Me
- 7: Sexistential
- 8: Light Up
- 9: Into The Sun
Mit Sexistential meldet sich Robyn mit ihrem bislang poppigsten Album zurück. Nach dem atmosphärischen Honey (2018) rückt sie wieder klar strukturierte Popsongs ins Zentrum - neun prägnante Tracks, entstanden an einem persönlichen Nullpunkt. Nach dem Ende einer langen Beziehung ordnete Robyn ihr Leben neu, entschied sich bewusst für eine alleinerziehende Mutterschaft und setzte sich intensiv mit Sexualität, Nähe, Unabhängigkeit und Identität auseinander. Die Arbeit am Album begann 2020 und wurde von der Pandemie geprägt. Aufgrund geschlossener Grenzen arbeitete Robyn ausschließlich mit schwedischen Weggefährten, allen voran Produzent Klas Âhlund. Ergänzt wird das Album durch Co-Writes mit Max Martin - die erste Zusammenarbeit seit Body Talk - sowie eine neu bearbeitete Version von Blow My Mind, ihrem Sohn gewidmet. Klanglich verbindet Sexistential klassische Popstrukturen mit einer hypermodernen Produktion. Thematisch kreist das Album um Lust, Verletzlichkeit und Kontrollverlust - und um das Spannungsfeld zwischen Emotion und Biologie. Die Single Dopamine beschreibt Verlangen zugleich als Gefühl und chemischen Prozess, geprägt von Robyns Erfahrungen mit IVF. Humor und Selbstironie durchziehen den Titeltrack, während Songs wie Sucker for Love romantische Liebe verteidigen, ohne naive Rollenbilder zu reproduzieren. Sexistential steht für künstlerische Integrität, bewusste Offenheit und einen selbstbestimmten Neubeginn - riskant, ehrlich und voller Hoffnung.
- Wänderer
- Castle
- Lament
- Genom Sorgen (Ft. Vs
- Angest
- Mörker Över Mörker
- Three Winters Away
- Drömsång
- Raven King
- Vigil
- Eternal Martyr (Ft. Bladee)
- Trollsång (Ft. Spöke)
- Land Av Evig Natt L
- Land Av Evig Natt Ll
- Gates
- Morning Star
- Outro (Ft. Varg2)
"Morning Star" zeigt Kekht Aräkh auf dem Weg zu einer authentischeren, verfeinerten Version seiner selbst. Das Album wurde in Berlin und Stockholm aufgenommen und entstand in einer Phase intensiven persönlichen und künstlerischen Wachstums. Es verbindet aggressive Black-Metal-Passagen mit immersiven, strukturierten Klanglandschaften, die sowohl intim als auch weitläufig wirken. Seit seinen Anfängen in Mykolajiw, Ukraine, hat Dmitry (alias Crying Orc), der alleinige Kopf hinter dem Projekt, einen unverwechselbaren Weg innerhalb des Black Metal gesucht. Diese Vision entfaltete sich durch sein Debütalbum "Through the Branches to Eternity EP" (2018) und die Alben "Night & Love" (2018) und "Pale Swordsman" (2021), die eine charakteristische Spannung zwischen wildem, viszeralem Black Metal und zarten, introspektiven Balladen etablierten. Auf "Morning Star" erreicht diese Dynamik eine neue Tiefe. Das Album entstand in einer Phase künstlerischer Klarheit und erkundet eine rauere, persönlichere Gefühlspalette, geprägt von Stress, Angst und langen Phasen der Schreibblockade, was ihm eine seltene Unmittelbarkeit und Verletzlichkeit verleiht. Dmitry nahm fast alle Instrumente selbst auf, das Schlagzeug stammt von Jonathan (Spira Me, Vanskapth, Olycka). Bladee steuerte den Gesang bei und war Co-Autor der Texte zu "Eternal Martyr", eine unerwartete Zusammenarbeit, die eine intuitive Chemie offenbart. VS--55 und Varg2Ö fügen abstrakte Samples und subtile Texturdesigns hinzu, die "Morning Star" seine unverwechselbare Körnigkeit und analoge Wärme verleihen, während James Ginzburg (Emptyset, Osmium) sich um das finale Mastering kümmerte und die dynamische Tiefe und atmosphärische Fülle verstärkte. Mehrere Tracks greifen früheres Material mit neuen Perspektiven wieder auf. ,Wänderer" und ,Drömsang" wurden teilweise neu aufgenommen oder komplett neu interpretiert. Intensive, treibende Passagen kollidieren mit spärlichen, kontemplativen Zwischenspielen und erzeugen eine Landschaft, die sowohl viszeral als auch eindringlich ist. Themen wie Isolation und Wanderschaft tauchen in "Wänderer" auf, traumhafte Melancholie in ,Drömsang", existenzielle Kämpfe in "Angest" und Reflexionen über Zeit und Transformation in "Three winters away". Mit "Morning Star" verbindet Kekht Aräkh vergangene Erkundungen mit neuer kollaborativer Energie und produziert ein Album, das die Black-Metal-Tradition der 90er Jahre würdigt und gleichzeitig Lo-Fi-Wärme, melancholische Melodien, klangliche Experimente und emotionale Offenheit umfasst. Das Ergebnis ist ein zutiefst persönliches Statement - ein Album, das sowohl eine Ankunft als auch eine Fortsetzung seiner künstlerischen Reise darstellt.
"Morning Star" zeigt Kekht Aräkh auf dem Weg zu einer authentischeren, verfeinerten Version seiner selbst. Das Album wurde in Berlin und Stockholm aufgenommen und entstand in einer Phase intensiven persönlichen und künstlerischen Wachstums. Es verbindet aggressive Black-Metal-Passagen mit immersiven, strukturierten Klanglandschaften, die sowohl intim als auch weitläufig wirken. Seit seinen Anfängen in Mykolajiw, Ukraine, hat Dmitry (alias Crying Orc), der alleinige Kopf hinter dem Projekt, einen unverwechselbaren Weg innerhalb des Black Metal gesucht. Diese Vision entfaltete sich durch sein Debütalbum "Through the Branches to Eternity EP" (2018) und die Alben "Night & Love" (2018) und "Pale Swordsman" (2021), die eine charakteristische Spannung zwischen wildem, viszeralem Black Metal und zarten, introspektiven Balladen etablierten. Auf "Morning Star" erreicht diese Dynamik eine neue Tiefe. Das Album entstand in einer Phase künstlerischer Klarheit und erkundet eine rauere, persönlichere Gefühlspalette, geprägt von Stress, Angst und langen Phasen der Schreibblockade, was ihm eine seltene Unmittelbarkeit und Verletzlichkeit verleiht. Dmitry nahm fast alle Instrumente selbst auf, das Schlagzeug stammt von Jonathan (Spira Me, Vanskapth, Olycka). Bladee steuerte den Gesang bei und war Co-Autor der Texte zu "Eternal Martyr", eine unerwartete Zusammenarbeit, die eine intuitive Chemie offenbart. VS--55 und Varg2Ö fügen abstrakte Samples und subtile Texturdesigns hinzu, die "Morning Star" seine unverwechselbare Körnigkeit und analoge Wärme verleihen, während James Ginzburg (Emptyset, Osmium) sich um das finale Mastering kümmerte und die dynamische Tiefe und atmosphärische Fülle verstärkte. Mehrere Tracks greifen früheres Material mit neuen Perspektiven wieder auf. ,Wänderer" und ,Drömsang" wurden teilweise neu aufgenommen oder komplett neu interpretiert. Intensive, treibende Passagen kollidieren mit spärlichen, kontemplativen Zwischenspielen und erzeugen eine Landschaft, die sowohl viszeral als auch eindringlich ist. Themen wie Isolation und Wanderschaft tauchen in "Wänderer" auf, traumhafte Melancholie in ,Drömsang", existenzielle Kämpfe in "Angest" und Reflexionen über Zeit und Transformation in "Three winters away". Mit "Morning Star" verbindet Kekht Aräkh vergangene Erkundungen mit neuer kollaborativer Energie und produziert ein Album, das die Black-Metal-Tradition der 90er Jahre würdigt und gleichzeitig Lo-Fi-Wärme, melancholische Melodien, klangliche Experimente und emotionale Offenheit umfasst. Das Ergebnis ist ein zutiefst persönliches Statement - ein Album, das sowohl eine Ankunft als auch eine Fortsetzung seiner künstlerischen Reise darstellt.








































