Neon-grünes Vinyl, limitiert auf 300 Exemplare. Nach dem selbstbetitelten DEBÜT (2020) und dem Zweitwerk A SECOND (2022) folgt nun mit THE HEALING VOLUME der dritte Longplayer der Fuzzwave-Band GONG WAH. Vom Quintett auf ein Trio reduziert, begannen GONG WAH mit den Aufnahmen für das neue Album, die von Dezember 2023 bis Februar 2024 im Bandeigenen Studio stattfanden, wo THE HEALING VOLUME anschließend auch gemischt und gemastert wurde. Wie schon die Vorgänger LPs wurde auch THE HEALING VOLUME in kompletter Eigenregie produziert und enthält zehn neue Songs, die das Spektrum der Band erweitern, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen. Abwechslungsreich aber trotzdem wie aus einem Guss und immer unverkennbar GONG WAH, demonstrieren Inga Nelke, Thorsten Dohle und Felix Will auf THE HEALING VOLUME nicht nur musikalische, sondern auch thematische Vielfalt: Liebe, Angst, Flucht, Zweifel, Suizid, Freundschaft und die Sehnsucht nach einer besseren Welt - THE HEALING VOLUME legt man auf wenn man verstanden werden will und eine Umarmung braucht. Oder wenn man einfach nur tanzen will.
Erfolg kommt selten über Nacht – so auch nicht bei MilleniumKid. Vor acht Jahren begann er, sich autodidaktisch das Produzieren von Musik beizubringen, verbrachte unzählige Stunden damit, sich als Singer-Songwriter und Produzent weiterzuentwickeln und veröffentlichte 2022 seine erste eigene Musik. Doch erst 2023 sollte sich für ihn alles ändern: Seine Single „Unendlichkeit" wird zum viralen Hit, steigt bis auf Platz 34 der Offiziellen Deutschen Singlecharts und ist der Beginn eines steilen Aufstiegs: Die folgenden Singles werden millionenfach gestreamt (allein „Vielleicht Vielleicht" hat über 60 Millionen Streams), seine erste Tour, bei der MilleniumKid zum ersten Mal überhaupt live auf der Bühne steht, ist sofort ausverkauft und im Sommer 2024 spielt er auf großen Festivals wie dem Deichbrand.
Den eigenen Schmerz herausschreien – die Songs von MilleniumKid haben etwas unglaublich Befreiendes. Die Stimmung ist oft düster, die Melancholie förmlich mit Händen zu greifen. Doch indem MilleniumKid seine Emotionen rauslässt, sie in gleißende Synthieflächen, treibende Produktionen und große Melodien kleidet, entfalten seine Songs eine befreiende Wirkung. Räume öffnen sich, und wo eben noch Schmerz war, kehrt so etwas wie Seelenfrieden ein. „Schmerz, Trauer und Sehnsucht sind drei Begriffe, die sich durch meine Lieder ziehen“, sagt MilleniumKid dazu, „Sehnsucht sollte man vielleicht etwas größer schreiben. Vielleicht ist die Sehnsucht sogar das Ergebnis oder die Voraussetzung für diesen Schmerz und die Traurigkeit, vielleicht ist es ein Pingpong-Spiel der Emotionen, die man in meiner Musik spürt.“
Two deep and hypnotic grooves from the mysterious TJAQU alias launch this ten inch series! Expect two tracks full with synths & unconventional basslines, meant for DJs who like to encompass a story with their sets.
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Mit AVEC präsentiert die österreichische Singer-Songwriterin AVEC ein selbstbetiteltes Album, das die bittersüßen und zärtlichen Momente des
Lebens nahtlos miteinander verbindet. Diese Sammlung verkörpert ihre charakteristische Mischung aus sanften Melodien, introspektiven Texten und
cinematischen Klanglandschaften. Roh und intim taucht das Album in die Komplexität menschlicher Beziehungen und persönlicher Introspektion ein
und lädt die Hörer:innen in eine Welt ein, in der Verletzlichkeit auf Widerstandsfähigkeit trifft und Herzschmerz mit Hoffnung tanzt.
Seit 2015 AVECs erste EP “Heartbeats” erschienen ist, rüttelt die junge österreichische Musikerin gekonnt und gut am Bild dessen, was man über
zutiefst ehrliche Popmusik zu wissen geglaubt hat. Die erste, sehr erfolgreiche Single “Granny” hat den Weg zum jugendlich-melancholischen
Debütalbum “What If We Never Forget” geebnet. Es wurde mit mehreren Nominierungen bei den Austrian Amadeus Music Awards (unter anderem
“Künstlerin des Jahres” und “Best Sound”) belohnt: ein erstes, starkes Folkpop-Statement, reduziert, kraft- und eindrucksvoll. So eindrucksvoll, dass
AVEC in weiterer Folge unter anderem Support-Slots für Zucchero, Sting oder The Tallest Man On Earth gespielt hat.
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Was ist ein "Boogie"? In der Umgangssprache ist es ein Tanz oder eine Gelegenheit zum Tanzen. Da es sich hier um ein Destroyer-Album handelt und nicht um den allgemeinen Sprachgebrauch, sind die Implikationen eines Titels wie "Dan's Boogie" verführerischer und gefährlicher zugleich. "Ein Boogie ist ein Täuschungsmanöver, ein Betrug, der nicht ganz funktioniert, die Bewegungen, die wir machen, wenn wir damit konfrontiert werden", erklärt Dan Bejar. "Ich denke an Spionage, Doppelagenten, die mit einem offenen Auge schlafen und die Ausgänge im Auge behalten. Aber ich denke auch an kleine Siege und Niederlagen auf der Straße und an Improvisation". Um "Dan's Boogie" aufzunehmen, musste Bejar eine Reihe von gewollten und ungewollten Hindernissen überwinden, um die Songs zu schreiben. Die Monate nach der Fertigstellung von "LABYRINTHITIS" wurden zu einem Jahr und dann zu zwei Jahren, in denen Bejar sich selbst den Neujahrsvorsatz gab, jeden Tag eine Stunde lang Klavier zu spielen. Das hat ungefähr vier Tage gedauert, aber die Songs, die Bejar als Ergebnis dieses Vorsatzes bezeichnet - darunter "Cataract Time", "Hydroplaning Off the Edge of the World", "Bologna" und "Dan's Boogie" - sind allesamt Destroyer-Songs aus dem breiten Spektrum, das Bejar und seine Mitstreiter für sich selbst geschaffen haben: Spektakuläre Pop-Epen, persönliche Piano-Balladen und schwelende Stimmungsbilder, die die Grenzen zwischen Song, Roman und Kino verschwimmen lassen, jedes voll von der Dringlichkeit eines Staatsgeheimnisses im Kopf eines gequälten Spions. Die Leadsingle "Bologna" ist der radikalste Rahmen für diese Energie, denn es ist das erste Mal, dass Bejar einen Song schreibt, in dem er sich selbst als Nebenfigur vorstellt. In der Hauptrolle ist Simone Schmidt von Fiver zu hören, deren Stimme - hart und ausdrucksstark, durchdringend durch die Düsternis der Szene - ein Sirenengesang ist, der das ganze Album durchdringt. Die Schwere ihrer Stimme ordnet "Dan's Boogie" um ein Gefühl des drohenden Untergangs herum, so wie das Versprechen einer Fatale auf das Ungewöhnliche und Ekstatische die Hauptfigur eines erotischen Thrillers zum Verhängnis wird. "Hydroplaning Off the Edge of the World" ist ein köstlicher Widerspruch, ein schwungvoller Song, der aus der Verwüstung entstand, die Bejar absichtlich mit sich selbst anrichtete. "We are now entering a new phase", intoniert Bejar und führt Schichten von Gitarren und Synthesizern ein, die die Palette erheblich verdunkeln, während er zwischen Gesang und Sprache wechselt. Der Nebel, der Bejar umgibt, wird durch die Reibung zwischen konkurrierenden Wahrheiten und Geschmäckern erhellt, etwa wenn sein Interesse an jazzigen Balladen auf das Interesse des Produzenten und Bassisten John Collins an Bands wie Led Zeppelin und Scritti Politti trifft. Als Bejar Collins erzählte, dass er an Sammy Davis Jr. dachte, entstand der Titeltrack, in dem Bejar mit fast wahnhafter Freude einen Rat Pack-Swagger vor einer verträumten Klangkulisse aus schwebenden Gitarren, üppigen Bläsern, Jazz-Drumming, spacigen Synthesizern und - vielleicht am ehesten dem Selbstverständnis Bejars entsprechend - einem klimpernden Lounge-Piano annahm. Das Herzstück von "Dan's Boogie" ist vielleicht "Cataract Time", ein achtminütiges Epos, das zu den schwersten Texten gehört, die Bejar je geschrieben hat, und eine der musikalisch komplexesten Kompositionen von Destroyer ist. Getragen von einem lässigen Groove, sind Bejars Texte verklärt, ihre Melancholie schmeckt fast widersinnig nach Hoffnung. Es ist ein intimer Song, der Destroyers übliches urbanes Fabel-Milieu gegen eine erfrischende Innerlichkeit eintauscht, aber sein beschwingter Groove lässt eine Zukunft erahnen, der Bejar und seine Band entgegenfiebern. Wo frühere Destroyer-Alben mit der Welt kämpften, tanzt "Dan's Boogie" mit ihr, und seine neun Träumereien verschmelzen zu einem einzigen langen Treiben. Dan Bejar mag die Ausgänge im Auge haben, aber er wird nicht so bald abreisen.
Bria Salmenas Solo-Debütalbum "Big Dog" erzählt eine Geschichte der Transformation - eine zutiefst persönliche Erkundung der Widerstandsfähigkeit und eine Erklärung der künstlerischen Unabhängigkeit, die durch Zusammenarbeit geschmiedet wurde. Lange Zeit als Frontfrau der kanadischen Post-Punk-Band FRIGS und als Sängerin in Orville Pecks Live-Band gefeiert, erreicht Salmena mit "Big Dog" den vorläufigen Höhepunkt ihrer künstlerischen Entwicklung. Getragen von ihrer souveränen Stimme, die abwechselnd zart, rau und trotzig ist, durchquert das Album das Terrain der Verletzlichkeit und Verbundenheit und markiert die Ankunft einer Künstlerin, die mutig zu sich selbst findet. "Big Dog" ist ein Album mit großen Gefühlen und großen Ambitionen. Musikalisch vereint es Elemente von hypnotischem Krautrock und schimmerndem Shoegaze, opulentem Gothic und pulsierendem Darkwave mit einer Mischung aus elektronischen Texturen zu einem ausgefeilten und oft unheimlichen Sound. Inmitten dieser weitläufigen Klanglandschaft stehen Salmenas kraftvolle lyrische Bilder und ihr großartiger Gesang im Mittelpunkt. Für Salmena ist es unmöglich, die persönliche Reise, die "Big Dog" darstellt, von der Zusammenarbeit zu trennen, die zu seiner Entstehung führte. Salmena arbeitete mit dem Produzenten und Multiinstrumentalisten Duncan Hay Jennings zusammen, der sowohl bei FRIGS als auch in der Band von Orville Peck spielte. Vor "Big Dog" gaben die beiden auf Brias zwei "Cuntry Covers" EPs klassischen und modernen Americana-Songs eine Gothic-Dream-Pop-Behandlung. Jennings, der nicht nur Salmenas engster kreativer Mitarbeiter, sondern auch ihr engster Freund ist, schrieb "Big Dog" mit Salmena über mehrere Jahre hinweg, in denen Salmena in LA und Jennings in Toronto lebte. Graham Walsh (Holy F**k, METZ, Debby Friday, Alvvays) half den beiden, ihre aufkeimende Mischung aus Rock und elektronischer Musik weiter zu verfeinern, während Meg Remy (vom von der Kritik gefeierten experimentellen Pop-Projekt U.S. Girls) sich vor allem auf Salmenas Gesang konzentrierte. Remy half dabei, die unvergesslichen Darbietungen, die im Mittelpunkt von "Big Dog" stehen, durch eine Reihe von kathartischen Treffen herauszukitzeln und drängte Salmena dazu, noch tiefer in die Bedeutung ihrer Texte einzudringen und wirklich über verschiedene Möglichkeiten des Einsatzes ihrer Stimme nachzudenken. Als "Big Dog" zusammenkam, wurde deutlich, dass Salmenas Songwriting eine rohe und intime Wendung genommen hatte, die weit über die Arbeit von ihr und Jennings auf ihren vorherigen EPs hinausging. Der Sound von "Big Dog" schwebt zwischen zwei Welten, düstere Punk-Ehrlichkeit, die immer unter einer glänzenden Atmosphäre brodelt, die man nicht ignorieren kann. Es gibt Anklänge an den Alternative Rock - man denkt an Holes "Live Through This", The Distillers, Mazzy Star - und mit Lee Ranaldo von Sonic Youth steuert eine echte Alternative-Rock-Ikone die Gitarre zu "See'er" bei. Aber es gibt auch eine Geschmeidigkeit, die ebenso sehr an den Coldwave der 80er Jahre erinnert wie an ekstatische Formen der Tanzmusik. Salmenas satte Stimme ist allgegenwärtig, ein konstantes warmes Glühen in einem Geflecht aus mechanischen Klängen. In seinem Kern ist "Big Dog" mehr als nur eine Platte über die Entdeckung, wer man ist, indem man schmerzhafte Erfahrungen verarbeitet. Es ist eine Platte über die Entdeckung, dass man nie wirklich allein ist.
Cactus Lee ist texanische Musik in ihrem Kern, eine Mischung aus Austin-Nachtclub-Vibes und staubiger Dancefloor-Energie. Cactus Lee ist ein Projekt des Austiner Songwriters Kevin Dehan und spiegelt eine tiefe Liebe zu texanischen Country-Songwritern wider, die mit dem kühnen Geist von Outlaw- und Outsider-Einflüssen verwoben ist. Mit einem Sound, der gleichzeitig kindlich, verträumt und scharfsinnig ist und an Ikonen wie John Prine und Tom T. Hall erinnert, hat sich Cactus Lee seit seiner Gründung 2019 eine unverwechselbare Nische in der Musikwelt geschaffen. Über sechs Alben, darunter zwei Veröffentlichungen im Jahr 2023, ein Live-Album und mehrere EPs, waren Dehans Songwriting und seine auf vier Spuren selbst aufgenommenen Bemühungen die Grundlage für ein sich ständig weiterentwickelndes Projekt. Auf dem neuen, selbstbetitelten Album Cactus Lee beschäftigen sich die Songs mit Themen wie Liebe, Verlust, Familie und Selbstfindung und bieten flüchtige Momentaufnahmen von Charakteren und Momenten, die von einem einladenden texanischen Charme durchdrungen sind. Das Eröffnungsstück "Rabbit" stellt einen verliebten, aber schwer fassbaren Protagonisten vor, der durch Bukka Allens Akkordeon und Adam Amrams ansteckenden Rhythmus zum Leben erweckt wird. "Sister" ist ein zartes Versprechen auf bessere Zeiten und gemeinsame Momente, perfekt für offene Straßen und luftige Tage. Roll Maggie" mit seinem Zusammenspiel von Saxophon und Steel-Gitarre erforscht das Glücksspiel der Liebe als ein aufregendes Glücksspiel. "Got A Heart Like Rainwater Blues" zelebriert die unnachgiebigen Bande einer Familie auf der Flucht, durchdrungen von einer bluesigen Unverwüstlichkeit. "Lorelei" zeichnet das rätselhafte Porträt einer fesselnden Figur, untermalt von Doo-Wop-Harmonien. "The Fiddler" fängt die hypnotische Magie einer Tanzfläche ein, untermalt von einem eindringlichen Bratschensolo. "Twenty Dollars", das das Album abschließt, ist eine zutiefst persönliche Ode an Dehans Tochter Jolene. Das selbstbetitelte Album von Cactus Lee unterstreicht die Fähigkeit von Kevin Dehan, die Essenz des texanischen Twang in Songs zu destillieren, die weit über den Lone Star State hinaus Anklang finden, und zwar durch eindrucksvolle Texte und eine durchdachte Instrumentierung.
Was ist ein "Boogie"? In der Umgangssprache ist es ein Tanz oder eine Gelegenheit zum Tanzen. Da es sich hier um ein Destroyer-Album handelt und nicht um den allgemeinen Sprachgebrauch, sind die Implikationen eines Titels wie "Dan's Boogie" verführerischer und gefährlicher zugleich. "Ein Boogie ist ein Täuschungsmanöver, ein Betrug, der nicht ganz funktioniert, die Bewegungen, die wir machen, wenn wir damit konfrontiert werden", erklärt Dan Bejar. "Ich denke an Spionage, Doppelagenten, die mit einem offenen Auge schlafen und die Ausgänge im Auge behalten. Aber ich denke auch an kleine Siege und Niederlagen auf der Straße und an Improvisation". Um "Dan's Boogie" aufzunehmen, musste Bejar eine Reihe von gewollten und ungewollten Hindernissen überwinden, um die Songs zu schreiben. Die Monate nach der Fertigstellung von "LABYRINTHITIS" wurden zu einem Jahr und dann zu zwei Jahren, in denen Bejar sich selbst den Neujahrsvorsatz gab, jeden Tag eine Stunde lang Klavier zu spielen. Das hat ungefähr vier Tage gedauert, aber die Songs, die Bejar als Ergebnis dieses Vorsatzes bezeichnet - darunter "Cataract Time", "Hydroplaning Off the Edge of the World", "Bologna" und "Dan's Boogie" - sind allesamt Destroyer-Songs aus dem breiten Spektrum, das Bejar und seine Mitstreiter für sich selbst geschaffen haben: Spektakuläre Pop-Epen, persönliche Piano-Balladen und schwelende Stimmungsbilder, die die Grenzen zwischen Song, Roman und Kino verschwimmen lassen, jedes voll von der Dringlichkeit eines Staatsgeheimnisses im Kopf eines gequälten Spions. Die Leadsingle "Bologna" ist der radikalste Rahmen für diese Energie, denn es ist das erste Mal, dass Bejar einen Song schreibt, in dem er sich selbst als Nebenfigur vorstellt. In der Hauptrolle ist Simone Schmidt von Fiver zu hören, deren Stimme - hart und ausdrucksstark, durchdringend durch die Düsternis der Szene - ein Sirenengesang ist, der das ganze Album durchdringt. Die Schwere ihrer Stimme ordnet "Dan's Boogie" um ein Gefühl des drohenden Untergangs herum, so wie das Versprechen einer Fatale auf das Ungewöhnliche und Ekstatische die Hauptfigur eines erotischen Thrillers zum Verhängnis wird. "Hydroplaning Off the Edge of the World" ist ein köstlicher Widerspruch, ein schwungvoller Song, der aus der Verwüstung entstand, die Bejar absichtlich mit sich selbst anrichtete. "We are now entering a new phase", intoniert Bejar und führt Schichten von Gitarren und Synthesizern ein, die die Palette erheblich verdunkeln, während er zwischen Gesang und Sprache wechselt. Der Nebel, der Bejar umgibt, wird durch die Reibung zwischen konkurrierenden Wahrheiten und Geschmäckern erhellt, etwa wenn sein Interesse an jazzigen Balladen auf das Interesse des Produzenten und Bassisten John Collins an Bands wie Led Zeppelin und Scritti Politti trifft. Als Bejar Collins erzählte, dass er an Sammy Davis Jr. dachte, entstand der Titeltrack, in dem Bejar mit fast wahnhafter Freude einen Rat Pack-Swagger vor einer verträumten Klangkulisse aus schwebenden Gitarren, üppigen Bläsern, Jazz-Drumming, spacigen Synthesizern und - vielleicht am ehesten dem Selbstverständnis Bejars entsprechend - einem klimpernden Lounge-Piano annahm. Das Herzstück von "Dan's Boogie" ist vielleicht "Cataract Time", ein achtminütiges Epos, das zu den schwersten Texten gehört, die Bejar je geschrieben hat, und eine der musikalisch komplexesten Kompositionen von Destroyer ist. Getragen von einem lässigen Groove, sind Bejars Texte verklärt, ihre Melancholie schmeckt fast widersinnig nach Hoffnung. Es ist ein intimer Song, der Destroyers übliches urbanes Fabel-Milieu gegen eine erfrischende Innerlichkeit eintauscht, aber sein beschwingter Groove lässt eine Zukunft erahnen, der Bejar und seine Band entgegenfiebern. Wo frühere Destroyer-Alben mit der Welt kämpften, tanzt "Dan's Boogie" mit ihr, und seine neun Träumereien verschmelzen zu einem einzigen langen Treiben. Dan Bejar mag die Ausgänge im Auge haben, aber er wird nicht so bald abreisen.
Bei Stepptanz denkt der Musikfreund natürlich zunächst an Gene Kelly und Fred Astaire. Auch wenn nicht mehr so populär wie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, findet der Tapdance nach wie vor in den Shows am Broadway statt. Die perkussive Ausdrucksform mit den schnellen rhythmischen Beinbewegungen ist die Spezialität des Wiener Musiker Thomas Marek, der zu den gefragten Tapdancern in Europa zählt. Der 52jährige Choreograf und Schlagzeuger hat diese Tradition schon vor einigen Jahren aufgegriffen und zeigt seine expressive Tanzkunst in vielen Theatershows. Gemeinsam mit dem Pianisten Patrick Bebelaar und dem Bassisten Jan Roder hat Marek jetzt Tapdance, Perkussion und Schlagzeug im Rahmen einer LP-Aufnahme integriert, die sowohl ausgewählte Jazzstandards, als auch ausdrucksstarke Improvisationen beinhaltet. "Footprints" heißt die im Frühjahr 2024 in Wien aufgenommene Musik, die wir nun im Rahmen unserer Vinyl-Edition als LP präsentieren. Altbekannte Standards wie "Tea For Two" und "Softly As In The Morning Sunrise" sind ebenso zu hören, wie emotional geprägte Balladen von Bebelaar und rhythmisch vielschichtige Improvisationen von Thomas Marek. Entstanden ist mit "Footprints" ein musikalisches Kaleidoskop mit Elementen von Swing bis Free, das von drei erstklassigen Musikern eingespielte wurde. Pianist Bebelaar, hat viele Jahre mit dem Trompeter Herbert Joos und dem französischen Tubisten Michel Godard zusammengearbeitet und ist zudem ein ausdrucksstarker Komponist. Bassist Jan Roder ist fester Bestandteil der Jazzszene Berlin und Bandleader Thomas Marek ist sowohl als Drummer, wie als Tapdancer auf dieser LP zu hören.
We are thrilled to announce another underground gem on our label. This time, it's Collage's incredible 4-track EP "Mit den Puppen tanzen" (Dancing With The Puppets). Originally released in 1984 on the small FMusic label, the 12" EP is a true highlight in German Electro and NDW history, becoming a sought-after item among collectors. It features intense lyrics by singer Katrin A. Kunze, with music composed by Markus Kammann and Jürgen Grah.
Kammann and Grah, both originally from Solingen - a small city near Wuppertal - had previously collaborated on the new wave project Schwarze Bewegung with a different singer. Their self-titled LP was released in 1982 on Bacillus/Bellaphon. During this period, the electro sound pioneered by Kraftwerk evolved into electro-funk, sparked by the release of Afrika Bambaataa's groundbreaking track "Planet Rock", which achieved global acclaim. The iconic Roland TR-808 drum machine, masterfully employed by Arthur Baker's production team, revolutionized dance music with further hits like "Looking for the Perfect Beat" and collaborations with Planet Patrol. Markus Kammann cites these tracks, along with black music as a whole, as key influences on his work. In contrast, much of the electronic music emerging from Germany at the time rather leaned towards the styles of artists like Klaus Schulze and Tangerine Dream. Kammann's influences are evident in Collage's EP, which incorporates elements of early electronic hip-hop, such as the scratching sounds in the title track (created with tape rather than turntables) and short rap segments in "Niemals zurück".
By this time, Kammann and Grah had acquired their own Roland 808 as well as a JUNO-60 keyboard. Grah, originally a drummer, played keyboards and vibraphone, while Kammann, primarily a guitarist, also played bass. All the lyrics on the EP were written and performed by Kathrin A. Kunze, who hailed from Cuxhaven, a northern German city. She moved to Wuppertal around 1983 to study literature, and the group Collage was born.
Through Uwe Bauer, drummer of Fehlfarben, and their manager Horst Lüdge (of Profil), Collage connected with Werner Lambertz, a legendary sound technician from Düsseldorf. Lambertz's state-of-the-art studio featured custom-built sequencers capable of triggering the JUNO-60, as well as expensive equipment like a vocoder. Over the course of a week, the group completed all four tracks.
The EP's hard yet playful electro beats were complemented by Kunze's distinctive performance and introspective lyrics, which lent the songs a uniquely German and wavy touch. Her subtle songwriting conveyed a sense of paranoia and sorrow, as seen in lines like "Ich glaub mir selber nicht. Wer hält denn schon, was er verspricht?" ("I don't believe myself. Who stays true to their word, anyway?").
Unfortunately, the EP was never properly promoted and was distributed solely through the independent market via EFA. Despite this, Collage continued working on new material and pre-recorded an album that garnered label's attention. Polydor expressed interest but proposed using the compositions for a solo project with singer Inga Humpe (of Neonbabies), who was already signed to their roster. This would have required replacing Kunze as the vocalist, an idea the group firmly rejected. As a result, the album was never released. In 1987, Kammann, Grah, and Kunze launched another project called Cold End, which released another brilliant and highly sought-after 12" single, Metropolitan Jungle, originally issued on Tam Tam and recently re-released.
The first-ever reissue of "Mit den Puppen tanzen" is limited to only 400 copies - 200 on classic black vinyl and 200 on blue transparent vinyl. The cover art remains true to the original 12" release, designed by the aforementioned Uwe Bauer (aka Bimbo Art). This reissue is a must-have for DJs and collectors alike
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DRUDKH ist eine verehrte Größe im Bereich des atmosphärischen und heidnischen Black Metal. DRUDKH sind bekannt für ihre beschwörenden Geschichten und tiefgründigen musikalischen Kompositionen und stehen für künstlerische Tiefe, die nahtlos das Körperliche mit dem Ätherischen verschmelzen.
Mit Shadow Play bieten DRUDKH eine fesselnde Odyssee durch Themen wie Exil, den zyklischen Tanz von Leben und Tod und eine ergreifende Sehnsucht nach den eigenen Ursprüngen. Ein Album, das Sie in ein Reich einlädt, in dem Stille gegen Sturm kämpft und Licht mit Schatten verwoben ist. Eine 6-Track-Reise - Scattering the Ashes rührt die Seele mit seiner introspektiven Melancholie, während April Sie in eine meditative Trance hüllt. Die Erzählung entwickelt sich mit The Exile, das die Essenz der Vertreibung einfängt, und setzt sich mit den ergreifenden Echos in Fallen Blossom fort. The Eve ist eine meditative Betrachtung über die flüchtige Schönheit des Lebens, und das ausladende The Thirst schließt diese Erkundung mit einer tiefgründigen Reflexion über die menschliche Sehnsucht ab.
Shadow Play ist eine eindrucksvolle Erfahrung, die dich dazu herausfordert, dich mit deinen Schatten zu konfrontieren und in dem komplizierten Tanz von Licht und Dunkelheit zu schwelgen
Shadow Play bietet eine High-Fidelity-Produktion: Aufgenommen bei ViTeR Music und gemastert von Jaime Gomez Arellano bei Orgone Mastering, verspricht Shadow Play ein Klangerlebnis von höchster Qualität. Von der Erinnerung in "Scattering the Ashes" bis zur Introspektion in "The Thirst" erwartet den Hörer eine unvergleichliche Hörreise.
DRUDKH ist eine verehrte Größe im Bereich des atmosphärischen und heidnischen Black Metal. DRUDKH sind bekannt für ihre beschwörenden Geschichten und tiefgründigen musikalischen Kompositionen und stehen für künstlerische Tiefe, die nahtlos das Körperliche mit dem Ätherischen verschmelzen.
Mit Shadow Play bieten DRUDKH eine fesselnde Odyssee durch Themen wie Exil, den zyklischen Tanz von Leben und Tod und eine ergreifende Sehnsucht nach den eigenen Ursprüngen. Ein Album, das Sie in ein Reich einlädt, in dem Stille gegen Sturm kämpft und Licht mit Schatten verwoben ist. Eine 6-Track-Reise - Scattering the Ashes rührt die Seele mit seiner introspektiven Melancholie, während April Sie in eine meditative Trance hüllt. Die Erzählung entwickelt sich mit The Exile, das die Essenz der Vertreibung einfängt, und setzt sich mit den ergreifenden Echos in Fallen Blossom fort. The Eve ist eine meditative Betrachtung über die flüchtige Schönheit des Lebens, und das ausladende The Thirst schließt diese Erkundung mit einer tiefgründigen Reflexion über die menschliche Sehnsucht ab.
Shadow Play ist eine eindrucksvolle Erfahrung, die dich dazu herausfordert, dich mit deinen Schatten zu konfrontieren und in dem komplizierten Tanz von Licht und Dunkelheit zu schwelgen
Shadow Play bietet eine High-Fidelity-Produktion: Aufgenommen bei ViTeR Music und gemastert von Jaime Gomez Arellano bei Orgone Mastering, verspricht Shadow Play ein Klangerlebnis von höchster Qualität. Von der Erinnerung in "Scattering the Ashes" bis zur Introspektion in "The Thirst" erwartet den Hörer eine unvergleichliche Hörreise.
"Nichts ist gut und alles könnte besser sein. Schlecht gelaunt und zuversichtlich, konzentriert und ablenkbar sucht das Berliner Trio Acht Eimer Hühnerherzen auf ihrem vierten Studioalbum "Lieder" das Glück dort, wo es knirscht im Nylonpunk-Gebälk: in der Sackgasse mit Wendekreis, in den kurzen hellen Nächten und den langen dunklen Tagen, an den Rändern des Alltags, wo die Sprachfetzen trauern und tanzen. 14 Montagen, die 15 mal neu ansetzen, abbiegen, vorankommen - und versprechen. Wo "Lieder" nicht drängelt, da ist es am dringlichsten; wo es rumpelt, ist es geschmeidig; und wo es leise ist, da wird es laut." Robert Zwarg Musik mit einer Dreiviertelmensur-Nylonsaiten-Konzertgitarre, einem Nylonsaiten-Kurzbass, Schlagzeug, Fuzz und Overdrive. Live und analog recorded im Studio-B Berlin, auf 16 Spur-Bandmaschine, keine Loops, keine Beats, keine Edits, keine Hunde. Produziert von Kurt Ebelhäuser & SmaiL Shock & Acht Eimer Hühnerherzen.
Marineblaues Vinyl, limitiert auf 500 Exemplare. Exklusiv für den Indie-Handel.
"Nichts ist gut und alles könnte besser sein. Schlecht gelaunt und zuversichtlich, konzentriert und ablenkbar sucht das Berliner Trio Acht Eimer Hühnerherzen auf ihrem vierten Studioalbum "Lieder" das Glück dort, wo es knirscht im Nylonpunk-Gebälk: in der Sackgasse mit Wendekreis, in den kurzen hellen Nächten und den langen dunklen Tagen, an den Rändern des Alltags, wo die Sprachfetzen trauern und tanzen. 14 Montagen, die 15 mal neu ansetzen, abbiegen, vorankommen - und versprechen. Wo "Lieder" nicht drängelt, da ist es am dringlichsten; wo es rumpelt, ist es geschmeidig; und wo es leise ist, da wird es laut." Robert Zwarg Musik mit einer Dreiviertelmensur-Nylonsaiten-Konzertgitarre, einem Nylonsaiten-Kurzbass, Schlagzeug, Fuzz und Overdrive. Live und analog recorded im Studio-B Berlin, auf 16 Spur-Bandmaschine, keine Loops, keine Beats, keine Edits, keine Hunde. Produziert von Kurt Ebelhäuser & SmaiL Shock & Acht Eimer Hühnerherzen.
Werdet Zeuge, wie SCHÄDLICH & SÖHNE ihren musikalischen Giftschrank für euch öffnen und in diesen finsteren Zeiten, eurer kleinen und traurigen Welt mit ihrem neuen Album ein paar dunkelgraue Farbkleckse hinzufügen!
Lasst alle Hoffnung fahren, dies ist keine Musik für jedermann, und ganz sicher keine leichte Unterhaltung. Dies ist für Hörer, die des Denkens fähig sind, einen gesunden Galgenhumor besitzen und Spaß in der Tragik finden.
Werdet Zeuge, wie SCHÄDLICH & SÖHNE ihren musikalischen Giftschrank für euch öffnen und in diesen finsteren Zeiten, eurer kleinen und traurigen Welt mit ihrem neuen Album ein paar dunkelgraue Farbkleckse hinzufügen!
Lasst alle Hoffnung fahren, dies ist keine Musik für jedermann, und ganz sicher keine leichte Unterhaltung. Dies ist für Hörer, die des Denkens fähig sind, einen gesunden Galgenhumor besitzen und Spaß in der Tragik finden.
Die Weltuntergangsuhr steht derzeit auf 90 Sekunden vor Mitternacht. So nah waren der große und der kleine Zeiger noch nie dran, unsere totale Zerstörung zu signalisieren, seit der konzeptionelle Chronograph 1947 ins Leben gerufen wurde. Wenn wir schon am Rande des Abgrunds tanzen, dann sollten wir auch dafür sorgen, dass die Musik gut ist. Daniel Brandt von der hochgelobten deutschen elektroakustischen Band Brandt Brauer Frick führt den apokalyptischen Rave mit seinem dritten Soloalbum "Without Us" an.
Benefits kehren mit ihrem mit Spannung erwarteten zweiten Album "Constant Noise" zurück. "Constant Noise" erscheint am 21. März über Invada Records und folgt auf das Debütalbum "NAILS". Nach einer Reihe verschiedener Besetzungen haben sich Benefits nun als Zwei-Mann-Band etabliert, bestehend aus Frontmann Kingsley Hall und dem Elektronik-Virtuosen Robbie Major. "Wir sind immer noch wütend", sagt Hall, "nur auf eine andere Art als früher. Wenn die vorherige Platte schwarz-weiß war, wollten wir, dass diese Platte in Technicolor erstrahl". Der erste Vorgeschmack auf diese neue musikalische Richtung kam in Form von "Land Of The Tyrants", bei dem die Band in basslastige, tanzbare Rhythmen und subtile Industrial-Unterströmungen eintauchte. Bei der Nachfolgesingle "Relentless" wirkte Peter Doherty von den Libertines mit, und die Band bewegte sich weiter in Richtung elektronischer Ambient-Atmosphären. Doherty ist nur einer der Mitstreiter auf dem neuen Album. Zera Tonin, der Sänger des Queerpop-Elektro-Duos Arch Femmesis, Neil Cooper von Therapy? und der Rapper Shakk aus Middlesborough haben alle einen Gastauftritt. Zusätzlich zu den Gastmusikern wurde das Album von James Welsh (Phantasy Sound) und James Adrian Brown (ex-Pulled Apart By Horses) produziert, die die neue Richtung mitbestimmten. Das Ergebnis ist ein Album, das von Underworld und Leftfield ebenso viel hat wie von The Streets oder den Beastie Boys in ihrer Blütezeit oder sogar von der Indie-Sleaze-Ära der 90er und frühen 00er Jahre.
Zoetrope Vinyl. Schrank zu klein, Arsch zu groß, blasse Waden, hellgrüne Luftballons in der Steckdosenfrisur - das ist Schwiegermutters Fiebertraum in Reinform, das ist der körperhafte Stinkefinger an die Selbstoptimierer*innen-Gesellschaft, das ist Punk in der Jetztzeit-Version, das ist der "EXTRA"Lifestyle. Paula Carolina zelebriert eben diesen Lifestyle Woche für Woche erfolgreich auf den Festivalbühnen der Bundesrepublik - und hat ihm mit "EXTRA" ein musikalisches Denkmal gesetzt. Paulas neue Single ist eine Musik-gewordene Ode auf die Weirdness und das Besonderssein, ein augenzwinkernd-romantischer Vorstoß gegen Normschönheit, Langweilertum und "Otto Normal"-Standards - "als wär' auf der Tanzfläche jedem scheißegal, was man anhätte". "EXTRA" ist nicht umsonst der Namensgeber des Ende September erscheinenden Paula Carolina-Debütalbums - dieser Song steht exemplarisch für die künstlerische Vision seiner Macherin, die ihren Platz zwischen den Stühlen unlängst gefunden hat: "Fühl' ich mich heute wie ein Punk oder doch nur wie die Göre von Nebenan? Egal!". Paula-Carolina-Musik ist "irgendwie anders" und jedes Mal ein bisschen neu. Zwischen rustikalem Gitarren-Geschrubbel, tanzbar-schiebenden Drums und kaum erwartbaren Airhorn Einschüben blüht die Weltenbummlerin in "EXTRA" erstmals überhaupt mit einer Rap-ähnlichen Stimmperformance auf. Paulas Vocal-Experimente münden zwischendurch in einer Vulkanausbruch-artigen Ohrwurm-Hook und im letzten Drittel des Songs in einer epochalen SingSang-Bridge. Zwischen Punk-Attitüde und Techno-Club-eske Hektik mischt sind also auch die nötige Portion Pop-Appeal. Wer "EXTRA" lieber in einem anderem Genre-Gewand hören will und sich in Jungle-, Dancehall- oder Happy-Hardcore-typischem Tanzstill zum Song bewegen möchte, kann dies übrigens auch tun. Ja, richtig gehört: Ab 3. August - also einen Tag nach Single-Release - wird täglich ein neuer Remix des Originalsongs veröffentlicht. Star-Produzent Marti Fischer, den Paula-Carolina-Fans spätestens seit seinem erfolgsgekrönten "Schreien! - Turbo Remix" kennen dürften, hat ein umfangreiches Begleitwerk zu "EXTRA" realisiert und mehrere, verschiedenartig elektronische Alternativ-Versionen der Außenseiter-Hymne zusammengeschustert. Als wäre das nicht genug "EXTRA" zu "EXTRA", haben auch Großstadtgeflüster eine stilechte Remix-Version der Single gefertigt und der Bonus-EP ihren Stempel aufgedrückt. "Es geht wieder los", im Kosmos Paula Carolina - und zwar so richtig.
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We are thrilled to announce another underground gem on our label. This time, it's Collage's incredible 4-track EP "Mit den Puppen tanzen" (Dancing With The Puppets). Originally released in 1984 on the small FMusic label, the 12" EP is a true highlight in German Electro and NDW history, becoming a sought-after item among collectors. It features intense lyrics by singer Katrin A. Kunze, with music composed by Markus Kammann and Jürgen Grah.
Kammann and Grah, both originally from Solingen - a small city near Wuppertal - had previously collaborated on the new wave project Schwarze Bewegung with a different singer. Their self-titled LP was released in 1982 on Bacillus/Bellaphon. During this period, the electro sound pioneered by Kraftwerk evolved into electro-funk, sparked by the release of Afrika Bambaataa's groundbreaking track "Planet Rock", which achieved global acclaim. The iconic Roland TR-808 drum machine, masterfully employed by Arthur Baker's production team, revolutionized dance music with further hits like "Looking for the Perfect Beat" and collaborations with Planet Patrol. Markus Kammann cites these tracks, along with black music as a whole, as key influences on his work. In contrast, much of the electronic music emerging from Germany at the time rather leaned towards the styles of artists like Klaus Schulze and Tangerine Dream. Kammann's influences are evident in Collage's EP, which incorporates elements of early electronic hip-hop, such as the scratching sounds in the title track (created with tape rather than turntables) and short rap segments in "Niemals zurück".
By this time, Kammann and Grah had acquired their own Roland 808 as well as a JUNO-60 keyboard. Grah, originally a drummer, played keyboards and vibraphone, while Kammann, primarily a guitarist, also played bass. All the lyrics on the EP were written and performed by Kathrin A. Kunze, who hailed from Cuxhaven, a northern German city. She moved to Wuppertal around 1983 to study literature, and the group Collage was born.
Through Uwe Bauer, drummer of Fehlfarben, and their manager Horst Lüdge (of Profil), Collage connected with Werner Lambertz, a legendary sound technician from Düsseldorf. Lambertz's state-of-the-art studio featured custom-built sequencers capable of triggering the JUNO-60, as well as expensive equipment like a vocoder. Over the course of a week, the group completed all four tracks.
The EP's hard yet playful electro beats were complemented by Kunze's distinctive performance and introspective lyrics, which lent the songs a uniquely German and wavy touch. Her subtle songwriting conveyed a sense of paranoia and sorrow, as seen in lines like "Ich glaub mir selber nicht. Wer hält denn schon, was er verspricht?" ("I don't believe myself. Who stays true to their word, anyway?").
Unfortunately, the EP was never properly promoted and was distributed solely through the independent market via EFA. Despite this, Collage continued working on new material and pre-recorded an album that garnered label's attention. Polydor expressed interest but proposed using the compositions for a solo project with singer Inga Humpe (of Neonbabies), who was already signed to their roster. This would have required replacing Kunze as the vocalist, an idea the group firmly rejected. As a result, the album was never released. In 1987, Kammann, Grah, and Kunze launched another project called Cold End, which released another brilliant and highly sought-after 12" single, Metropolitan Jungle, originally issued on Tam Tam and recently re-released.
The first-ever reissue of "Mit den Puppen tanzen" is limited to only 400 copies - 200 on classic black vinyl and 200 on blue transparent vinyl. The cover art remains true to the original 12" release, designed by the aforementioned Uwe Bauer (aka Bimbo Art). This reissue is a must-have for DJs and collectors alike
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"The Sunlandic Twins" markierte 2005 einen Wendepunkt für Of Montreal, als sich Songwriter Kevin Barnes einem stärker elektronisch-tanzbaren Sound zuwandte. Die lebendige Mischung aus Synthie-Pop und Psych-Rock wurde zum kommerziell erfolgreichsten Of Montreal-Album mit mehreren kultigen Fanfavoriten. Zum 20-jährigen Jubiläum veröffentlicht Polyvinyl die "The Sunlandic Twins (20th Anniversary Edition)", von Miles Showell in den Abbey Road Studios auf halber Geschwindigkeit neu für Vinyl remastert. Sie enthält das auf 45rpm neu geschnittene Originalalbum sowie einen digitalen Download mit einer zusätzlichen Fundgrube an Bonusmaterial, darunter bisher unveröffentlichte Raritäten, B-Sides, Coverversionen, Remixe und Livetracks, die einen tieferen Einblick in den kreativen Prozess hinter dieser faszinierenden Platte bieten. Neu verpackt auf holografischem Goldpapier samt Booklet mit noch nie zuvor gesehenen Skizzen des Cover-Artworks von David Barnes und einem Vorwort von Kevin Barnes.
AIR 's Jean-Benoît Dunckel & Jonathan Fitoussi have joined forces to release Mirages II, a sonic exploration of analogue synthesis, moving from the minimal to the cinematic.
"After their first album as a duo, released in 2019, JB & Jonathan have gone back together to build another work, in which their two personalities unfold even more surreptitiously, always very attentive to each other.
At their heart, an electronic spirit, anchored to a very mineral rhythm.
There are glimpses and echoes of the great German musicians of the 70s, with their infallible metronome.
There are also ghosts of Detroit's hypnotic machines.
Above all, this album moves forward as if it were running slowly, its rhythms giving a cadence that calms and radiates, in sparkling harmony...
These mirages, second chapter of that name, are at their zenith."
J. Ghosn
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Im Juni 2023 teilten sich Lust For Youth und Croatian Amor während des Vivid Live Festivals die Bühne im kultigen Sydney Opera House. Diese Begegnung hat ihre kreative Partnerschaft wiederbelebt und den Grundstein für ihr gemeinsames neues Album "All Worlds" gelegt. Inspiriert von der Goldenen Schallplatte, die als Botschaft der Menschheit an das Unbekannte ins All geschickt wurde, spiegelt "All Worlds" diese Sehnsucht nach Verbindung und Verständnis wider. Jeder Track fängt ein Fragment eines Gefühls, einer Kultur oder einer Erinnerung ein und bietet einen kaleidoskopischen Blick auf die menschliche Erfahrung. Der Titel des Albums spiegelt die Idee wider, Fragmente von unterschiedlichen Orten, Gefühlen und Geschichten zu sammeln. Jeder Song enthüllt für sich eine einzigartige Welt, die zu den übergreifenden Themen der Erforschung und Selbstbeobachtung beiträgt. Diese Welten repräsentieren die inneren Landschaften, die wir in uns tragen und die unsere Identität formen. Der Titel ist auch eine Geste der Verbindung - als ob diese Welten durch den Raum schweben und darauf warten, entdeckt und verstanden zu werden. Letztlich verkörpert "All Worlds" die Suche nach Zugehörigkeit und Bedeutung. Auf einer klanglichen Reise durch Isolation, Widerstandsfähigkeit und Wunder verflechten sich introspektive Texte mit üppigen, beschwörenden Klanglandschaften. Die träumerische Atmosphäre, die sowohl für Lust For Youth als auch für Croatian Amor charakteristisch ist, wird durch die hallgetränkte Produktion des Albums beibehalten und verleiht ihm eine ätherische, nostalgische Qualität. Während Themen wie Melancholie und Sehnsucht im Mittelpunkt stehen, sorgen energiegeladene Beats und aufmunternde Arrangements für eine bittersüße Harmonie, die zwischen Verletzlichkeit und Euphorie oszilliert. Das Album markiert einen Wechsel im Tonfall und entfernt sich von den synthiegetriebenen Post-Punk-Wurzeln von Lust For Youth. Stattdessen setzt "All Worlds" auf eine tanzbare Ästhetik, die pulsierende Rhythmen und von Techno inspirierte Motive mit überlagerten Gesangssamples verwebt. Das Ergebnis ist eine strukturierte Klanglandschaft - eine Erkundung der emotionalen Zerbrechlichkeit durch schimmernde Produktion und introspektive Melodien. Zwölf Jahre nach ihrem 2013 erschienenen Ambient-Industrial-Album "Pomegranate" spiegelt "All Worlds" die Entwicklung von Lust For Youth und Croatian Amor wider. Dieses Album ist sowohl eine Antwort auf ihre früheren Arbeiten als auch eine Weiterentwicklung, die von einem Jahrzehnt des Wachstums und der Veränderung geprägt ist. Es vertieft ihre Erforschung von Klang und Bedeutung und spricht direkt zum gegenwärtigen Moment. Wie die Goldene Schallplatte, die im Weltraum treibt, ist "All Worlds" eine Sammlung von Momenten, die darauf warten, sich mit denjenigen zu verbinden, die zuhören wollen.
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THOMAS ANDERS SINGS MODERN TALKING: THE 1ST ALBUM - Brandneue Aufnahmen plus neue Bonustracks! Zum 40. Jubiläum von Modern Talking überrascht Sänger Thomas Anders mit einem ganz speziellen Album-Projekt: EINE HOMMAGE AN MODERN TALKING!
„The 1st Album“ als 2-LP (24 Tracks) und 3-fach CD (36 Tracks) in der Jubiläums-Sammelbox bereits enthalten, sowie alle weiteren 5 Alben als CD und Vinyl bereits jetzt im Vorverkauf.
Der erste deutsche Künstler, der sein komplettes Frühwerk neu interpretiert! 6 Alben komplett neu aufgenommen - modernste Klänge und Nostalgie im frischen Soundgewand vereint.
Seit 2003 geht das erfolgreichste Duo der deutschen Popgeschichte bekanntlich getrennte Wege, doch die Modern Talking Songs, zu denen man bis heute in aller Welt tanzt, bleiben nach wie vor weltweit unsterblich.
Über 125 Millionen Tonträger hat das Kult-Duo bis dato in aller Welt verkauft - mehr als 300 Millionen Hörer jährlich erreicht die Musik aktuell auf den Streaming-Portalen.
Der in Brooklyn ansässige Produzent und DJ Ryan Crosson gibt sein Debüt bei FRNTR mit seiner LP 'We Can Only Ever Be How We Are'. Seine Arbeit an dem Album abseits der Tanzfläche in den letzten zehn Jahren zeigt seine künstlerische Weiterentwicklung, während er mit seinem experimentellen musikalischen Schaffen weiterhin Grenzen erforscht und überschreitet.
20 Jahre The Offenders in 2025! Und zum Jubiläum gibt's keine Nudeln von gestern neu aufgewärmt, sondern das brandheiße, nagelneue Gericht "Storm Over The Mainland" Das 10. Album der Offenders vereint in den neuen Songs alle Einflüsse und Stile der Band aus den letzten zwei Dekaden. Mit treibendem Offbeat des vorab im Januar erscheinenden "Partizani in Budapest" bis zum mit Mandoline untermalten Folk-Punk bei "Off My Chest", vom klasischen straight-foward Ska-Punks "The Way The People Think" bis zu den dominierenden Gitarrenriffs der Punkrock-Hymne "Sixteenth Round", ist es das abwechslungsreichste Album der Band. Ausgeklügeltem Songwriting, sich festsetzenden "catchy chorals" und einem perfekt abgestimmtem "kick-ass"-Sound, der für emsiges Treiben auf der Tanzfläche, vor der Bühne oder lautem Mitgröhlen sorgen dürfte! Von Anfang an engagieren und unterstützen die Offenders mit ihrer Musik und den Konzerten dabei die antifaschistische und antirassistische Bewegung weltweit. Egal ob in autonomen Jugendzentren und anderen Kultureinrichtungen, besetzten Häusern oder der Ultraszene beim Fußball quer durch ganz Europa - ihre Message ist eindeutig und findet sich selbstredend auch in den neuen Songs wieder. The Offenders sind beileibe keine Spaßkapelle, auch wenn ihre Musik davon eben jede Menge zu bieten hat. Vielleicht macht das ja auch ihren Erfolg, Glaubwürdigket und die stetig wachsende Beliebtheit seit 20 Jahren aus: "Storm Over The Mainland" jedenfalls ist jedenfalls ein Album mit Attitüde, wie es für ein Jubiläum nicht besser sein kann. Cheers & Ciao! 2005 wurden "The Offenders" um den charismatischen Sänger Valerio in Cosenza (Italien) gegründet, Ende 2008 zog es die Band in ihre neue Wahlheimat nach Berlin. Zu ihren prägendsten und bekanntesten Underground-Hits zählen unter anderem: "Hooligan Reggae" (ein Dancefloor-Klassiker vom gleichnamigen ersten Album, der weltweit in den Stadien zum Schlachtruf der antirassistischen Fans wurde) und "Marchez" (der rebellische Sound von Class of Nations - mit fast 2 Millionen Streams allein auf Spotify. The Offenders sind unzählige Male durch ganz Europa getourt, haben Russland, China zuletzt in Mexiko (Januar 2024) für ihre Konzerte bereist und sind regelmäßig Gast auf den internationalen Festival-Bühnen wie beim Mighty Sounds (Tschechien) - Rebellion (UK) - Spirit from the streets (DE), Sjock (BE) - Couvre Feu (FR) - Ruhrpott Rodeo (DE) - Los Almiros (GR) - Rudeboys Unity (CH) und viele weitere. Die Bühne teilten sie u.a. mitBad Religion, Nofx, Korn, Flogging Molly, Dropkick Murphys, Social Distortion, Uk Subs, Agnostic Front, Selecter, Discharge, Sick of it All, Real Mckenzies, Cock Sparrer, Slime, Antilopen Gang, Pennywise, Toy Dolls and many more!
20 Jahre The Offenders in 2025! Und zum Jubiläum gibt's keine Nudeln von gestern neu aufgewärmt, sondern das brandheiße, nagelneue Gericht "Storm Over The Mainland" Das 10. Album der Offenders vereint in den neuen Songs alle Einflüsse und Stile der Band aus den letzten zwei Dekaden. Mit treibendem Offbeat des vorab im Januar erscheinenden "Partizani in Budapest" bis zum mit Mandoline untermalten Folk-Punk bei "Off My Chest", vom klasischen straight-foward Ska-Punks "The Way The People Think" bis zu den dominierenden Gitarrenriffs der Punkrock-Hymne "Sixteenth Round", ist es das abwechslungsreichste Album der Band. Ausgeklügeltem Songwriting, sich festsetzenden "catchy chorals" und einem perfekt abgestimmtem "kick-ass"-Sound, der für emsiges Treiben auf der Tanzfläche, vor der Bühne oder lautem Mitgröhlen sorgen dürfte! Von Anfang an engagieren und unterstützen die Offenders mit ihrer Musik und den Konzerten dabei die antifaschistische und antirassistische Bewegung weltweit. Egal ob in autonomen Jugendzentren und anderen Kultureinrichtungen, besetzten Häusern oder der Ultraszene beim Fußball quer durch ganz Europa - ihre Message ist eindeutig und findet sich selbstredend auch in den neuen Songs wieder. The Offenders sind beileibe keine Spaßkapelle, auch wenn ihre Musik davon eben jede Menge zu bieten hat. Vielleicht macht das ja auch ihren Erfolg, Glaubwürdigket und die stetig wachsende Beliebtheit seit 20 Jahren aus: "Storm Over The Mainland" jedenfalls ist jedenfalls ein Album mit Attitüde, wie es für ein Jubiläum nicht besser sein kann. Cheers & Ciao! 2005 wurden "The Offenders" um den charismatischen Sänger Valerio in Cosenza (Italien) gegründet, Ende 2008 zog es die Band in ihre neue Wahlheimat nach Berlin. Zu ihren prägendsten und bekanntesten Underground-Hits zählen unter anderem: "Hooligan Reggae" (ein Dancefloor-Klassiker vom gleichnamigen ersten Album, der weltweit in den Stadien zum Schlachtruf der antirassistischen Fans wurde) und "Marchez" (der rebellische Sound von Class of Nations - mit fast 2 Millionen Streams allein auf Spotify. The Offenders sind unzählige Male durch ganz Europa getourt, haben Russland, China zuletzt in Mexiko (Januar 2024) für ihre Konzerte bereist und sind regelmäßig Gast auf den internationalen Festival-Bühnen wie beim Mighty Sounds (Tschechien) - Rebellion (UK) - Spirit from the streets (DE), Sjock (BE) - Couvre Feu (FR) - Ruhrpott Rodeo (DE) - Los Almiros (GR) - Rudeboys Unity (CH) und viele weitere. Die Bühne teilten sie u.a. mitBad Religion, Nofx, Korn, Flogging Molly, Dropkick Murphys, Social Distortion, Uk Subs, Agnostic Front, Selecter, Discharge, Sick of it All, Real Mckenzies, Cock Sparrer, Slime, Antilopen Gang, Pennywise, Toy Dolls and many more!
20 Jahre The Offenders in 2025! Und zum Jubiläum gibt's keine Nudeln von gestern neu aufgewärmt, sondern das brandheiße, nagelneue Gericht "Storm Over The Mainland" Das 10. Album der Offenders vereint in den neuen Songs alle Einflüsse und Stile der Band aus den letzten zwei Dekaden. Mit treibendem Offbeat des vorab im Januar erscheinenden "Partizani in Budapest" bis zum mit Mandoline untermalten Folk-Punk bei "Off My Chest", vom klasischen straight-foward Ska-Punks "The Way The People Think" bis zu den dominierenden Gitarrenriffs der Punkrock-Hymne "Sixteenth Round", ist es das abwechslungsreichste Album der Band. Ausgeklügeltem Songwriting, sich festsetzenden "catchy chorals" und einem perfekt abgestimmtem "kick-ass"-Sound, der für emsiges Treiben auf der Tanzfläche, vor der Bühne oder lautem Mitgröhlen sorgen dürfte! Von Anfang an engagieren und unterstützen die Offenders mit ihrer Musik und den Konzerten dabei die antifaschistische und antirassistische Bewegung weltweit. Egal ob in autonomen Jugendzentren und anderen Kultureinrichtungen, besetzten Häusern oder der Ultraszene beim Fußball quer durch ganz Europa - ihre Message ist eindeutig und findet sich selbstredend auch in den neuen Songs wieder. The Offenders sind beileibe keine Spaßkapelle, auch wenn ihre Musik davon eben jede Menge zu bieten hat. Vielleicht macht das ja auch ihren Erfolg, Glaubwürdigket und die stetig wachsende Beliebtheit seit 20 Jahren aus: "Storm Over The Mainland" jedenfalls ist jedenfalls ein Album mit Attitüde, wie es für ein Jubiläum nicht besser sein kann. Cheers & Ciao! 2005 wurden "The Offenders" um den charismatischen Sänger Valerio in Cosenza (Italien) gegründet, Ende 2008 zog es die Band in ihre neue Wahlheimat nach Berlin. Zu ihren prägendsten und bekanntesten Underground-Hits zählen unter anderem: "Hooligan Reggae" (ein Dancefloor-Klassiker vom gleichnamigen ersten Album, der weltweit in den Stadien zum Schlachtruf der antirassistischen Fans wurde) und "Marchez" (der rebellische Sound von Class of Nations - mit fast 2 Millionen Streams allein auf Spotify. The Offenders sind unzählige Male durch ganz Europa getourt, haben Russland, China zuletzt in Mexiko (Januar 2024) für ihre Konzerte bereist und sind regelmäßig Gast auf den internationalen Festival-Bühnen wie beim Mighty Sounds (Tschechien) - Rebellion (UK) - Spirit from the streets (DE), Sjock (BE) - Couvre Feu (FR) - Ruhrpott Rodeo (DE) - Los Almiros (GR) - Rudeboys Unity (CH) und viele weitere. Die Bühne teilten sie u.a. mitBad Religion, Nofx, Korn, Flogging Molly, Dropkick Murphys, Social Distortion, Uk Subs, Agnostic Front, Selecter, Discharge, Sick of it All, Real Mckenzies, Cock Sparrer, Slime, Antilopen Gang, Pennywise, Toy Dolls and many more!
ascha Funke is creating a long overdue monument to an almost forgotten cultural artefact of the GDR: the ‘Germina Speeder’ was the only skateboard made in East Germany before reunification and was launched in 1986. It was produced by VEB Schokoladen-Verarbeitungsmaschinen (a state-owned chocolate processing machine factory) in Wernigerode and was therefore affectionately known as the ‘chocolate board’. However, it was hardly suitable for actual skateboarding due to technical inadequacies. It is not known whether Sascha himself owned such a board, but the tracks on the ‘Germina Speeder’ EP definitely roll better than the original. The opener ‘Blaupunkt’ breathes the euphoric spirit of the legendary Berlin club ‘E-Werk’, while the title track would have been more at home at the ‘Dubmission’ parties in the Turbine. Sascha leaves the 90s behind with radiant positivism; ‘Bo Knows’ sounds more like a 2000s open air at Café Schönbrunn. The EP closes with ‘Mastermind’, a high-octane psy-proghouse banger that, like all four tracks, quotes the past but still has both feet on today’s dance floors. Or rather, is dancing. 4:1 for love!
Sascha Funke setzt einem nahezu vergessenen Kulturgut der DDR ein längst überfälliges Denkmal: Der “Germina Speeder” war vor der Wende das einzige in Ostdeutschland hergestellte Skateboard und kam im Jahre 1986 auf den Markt. Es war ein Erzeugnis des VEB Schokoladen-Verarbeitungsmaschinen aus Wernigerode und wurde daher liebevoll auch als “Schoko-Board” bezeichnet. Zum eigentlichen Skateboardfahren war es allerdings aufgrund von technischen Unzulänglichkeiten kaum zu gebrauchen. Ob Sascha selbst ein solches Board besaß ist nicht überliefert, aber die Tracks auf der “Germina Speeder” EP rollen allemal besser als das Original. Der Opener “Blaupunkt” atmet den euphorischen Geist des legendären Berliner Clubs “E-Werk”, während der Titeltrack eher bei den “Dubmission” Parties in der Turbine gelaufen wäre. Mit strahlendem Positivismus verlässt Sascha die 90er; “Bo Knows” klingt eher nach einem 2000er Open Air am Café Schönbrunn im Volkspark Friedrichshain. Die EP schließt mit “Mastermind”, einem hochoktanigen Psy-Proghouse Knaller, der wie alle vier Tracks zwar das Vergangene zitiert, aber dennoch mit beiden Füßen auf den Tanzflächen von heute steht. Beziehungsweise tanzt. 4:1 für die Liebe!
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Bakermats neues Album "Grace Note" ist eine herzerwärmende Hommage an die kraftvolle Verbindung zwischen House-Musik und Gospel. Das Album feiert die Freude und die spirituelle Essenz dieser Genres und lädt die Zuhörer ein, die Magie der Tanzfläche neu zu entdecken, auf der Bakermats Musik seit über einem Jahrzehnt Momente der Freude und Verbundenheit fördert. 15 Tunes inklusive den Singles "Save My Soul feat. AMANZI", "Your Shine with Fly Disco Butter", "Joy feat. Ann Nesby" und "Praise Break".
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Mit Rausch Against the Machine kehren Schmutzki zu ihrer Brutstätte zurück: Die verregneten und mit Licht verklebten Straßen ihrer Stadt, wo sie einst in jenem verschimmelten Bunker die ersten 3 1/2 Akkorde in den feuchten Stahlbeton rotzten. Doch vieles hat sich geändert: Gute Freunde sind fort, die alte Liebe fast vergessen und von den damals grandiosen Nächten nur noch Schemen übrig. Sind wir erwachsen geworden_? Schmutzki stemmen sich mit aller Kraft und diesem Album dagegen! Sie beschwören die alten Geister und reanimieren die Nacht und den guten, alten Wahnsinn. Und plötzlich ist alles wieder da: Der Rausch, die Liebe und die alte Gang, die heute alles in Schutt und Asche legen wird. So wie früher. Aber diesmal für immer!
Mehr als zwanzig Jahre ist es her, dass das Hamburger Trio
SONO mit dem Clubhit „Keep Control“ die nationalen und
internationalen Charts enterte und so seinen Weg in die
Dance- und Popwelt ebnete. Zwei Dekaden, die der Band
um Lennart A. Salomon, Florian Sikorski und Martin Weiland Zeit gaben, ihren ganz eigenen Stil zu erfinden: eine
Mischung aus clubtauglichen Beats und lupenreinen Popsongs. Eine Hommage an eben diese Clubs ist nun der neue,
neunte SONO Longplayer „In The Haze“. Für „In The Haze“
haben sich SONO mit angesagten Größen der Club-Szene
zusammengetan, wie beispielsweise dem Hamburger Techno-Produzenten André Winter, dem italienischen DJ Rafael
Cerato und der Hamburger Drum ’n’ Bass Größe Phace.
— Das Album erzählt von dem, was in den undurchsichtigen, vielschichtigen Schwaden der Nebelmaschinen
eben so passiert: Liebe, Tanz, Trennung, Verunsicherung
— Ein emotionales Album, das genauso zum Tanzen wie
auch zum Zuhören und Mitsingen einlädt
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Das Debut-Album "Eerie Nostalgia" der Band Fotokiller aus Berlin versetzt die Hörer*innen direkt in die Post-Punk-Ära der 80er-Jahre, ohne dabei sowohl musikalisch als auch textlich den Aktualitätsbezug zu verlieren. Nachdenkliche, ja sogar zuweilen mit dem Tenor der Trostlosigkeit versehene Texte mit hohem Sehnsuchtsfaktor werden kontrastierend mit tanzbaren, catchy Melodien kombiniert. Fotokiller begleiten die Hörer*innen dabei mal sanft, mal aufbrausend, wecken nostalgische Erinnerungen, Gedanken an die unausweichliche Zukunft und den Wunsch nach Beständigkeit in einer Welt, die außer Kontrolle scheint. Nicht zu überhören ist der Einfluss großer Bands wie The Cure oder Joy Division, aber auch Soft Kill, Wipers oder Pink Turns Blue haben die Inspiration für diese LP geliefert.
„Michael Tilson Thomas’ Aufnahme von Tschaikowskys erster Sinfonie galt lange Zeit als die beste, weil
sie die Partitur ‚ballettartig‘ behandelt. Und in der Tat gibt es ein Element der Tanzbarkeit in seinen Tempi
sowie einen unwiderstehlich natürlichen Fluss in seiner Handhabung der Übergänge. Thomas lässt den
träumerischen zweiten Satz wie ein gefühlvolles Wiegenlied klingen, wozu das reich strukturierte Streicherspiel des Boston Symphony nicht wenig beiträgt.“ – Classics Today
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
The long-awaited new full-length from legendary electronic pioneers THE ORB with cover design from iconic graphic wizards THE DESIGNERS REPUBLIC • A fascinating sonic journey over four epic tracks, constantly switching between psychedelic flourishes and beat-driven focus
Veritable pioneers of electronic music, iconic act THE ORB returns to Kompakt with the new full-length MOONBUILDING 2703 AD - another major slice of psychedelic synth bliss, obscure loops and deep ambient textures tossed in swinging breakbeats and powerful basslines. Installing a forward momentum rather unusual for a genre-defying project like this, the latest effort from masterminds Alex Paterson and Thomas Fehlmann follows their 2005 album success on Kompakt, the cheekily named "Okie Dokie It's The Orb On Kompakt" (KOMPAKT CD 45), as well as several contributions to our Speicher and Pop Ambient series - but more importantly, it finds the legendary duo at the peak of its creativity, ringing in another essential phase in what can only be called a ground-breaking career.
True to form, the new offering MOONBUILDING 2703 AD features a small track list, but turns each one of its four cuts into a mini epic in its own right. Opener GOD'S MIRRORBALL hits the ground floating, employing a handful of cozy statics to great effect before finally discharging into an intricate mosaic of atmospheric melodic sketches and gripping rhythms. With a hypnotic runtime of more than 14 minutes, it immediately establishes a blueprint for the other album tracks to follow, perfectly illustrating the vast extent of the artists' vision and their impressive skills in luring in listeners - welcome to THE ORB's sonic labyrinth, where nothing is what it seems and the unexpected waits just around the corner.
Likewise, follow-up track MOONSCAPES 2703 BC presents itself as a uniquely versatile affair sitting comfortably between ambient flourishes and beat-driven focus, holding as many twists and turns as a caper movie, but carefully grounding every single one of its cliffhangers in its impeccable flow. With a runtime of approximately 9 minutes, LUNAR CAVES is the shortest jam of the bunch - and also the most ethereal, keeping its rhythmic content to a bare, pulse-like minimum and opting for enticing, freewheeling synth textures instead. Album closer and title cut MOONBUILDING 2703 AD introduces a surprisingly jazzy vibe mingling rather well with the wealth of electronic tricks up its sleeve - even indulging in abrasive bass sweeps and a breathtaking multitude of different rhythm sections constantly switching places. It's a fitting closing act for a full-length as multifaceted as this, as idiosyncratic as possible and as muscling as needed.
• Das langerwartete neue Album der legendären Elektronikpioniere THE ORB mit einem Coverdesign der gefeierten Graphikschmiede THE DESIGNERS REBUBLIC • Eine faszinierende Klangreise über vier epische Tracks hinweg, permanent zwischen psychedelischen Schlüsselreizen und beatgetriebenem Fokus changierend
Mit THE ORB kehren echte Pioniere der elektronischen Musik zu Kompakt zurück - der Langspieler MOONBUILDING 2703 AD präsentiert erneut einen grossen Wurf in Richtung psychedelischen Synthie-Segens, obskurer Loops und porentiefer Ambient-Texturen, geschwenkt in schwungvollen Breakbeats und wirkmächtigen Basslines. Mit einem für genresprengende Projekte wie diesem hier eher unüblichen Vorwärtsdrang beerbt das neue Album von den Großmeistern Alex Paterson und Thomas Fehlmann ihren 2005er Erfolg auf Kompakt, das augenzwinkernd benannte "Okie Dokie It's The Orb On Kompakt" (KOMPAKT CD 45), sowie einige Beiträge zu unseren Speicher- und Pop-Ambient-Serien - viel wichtiger allerdings, daß wir das legendäre Duo auf der Höhe ihrer Schaffenskraft antreffen, eine neue wesentliche Phase einläutend in einer Laufbahn, die nur als bahnbrechend bezeichnet werden kann.
In bekannter Manier hat das neue Werk MOONBUILDING 2703 AD eine eher kleine Tracklist vorzuweisen, baut dafür aber jeden seiner vier Tracks zu Mini-Epen von eigenem Recht um. Der Eröffnungsakt GOD'S MIRRORBALL schwebt einem da vor Ohren, zuerst nur mit einer Handvoll gemütlichen Rauschens bewaffnet, später dann in ein feingliedriges Mosaik von atmosphärischen Melodieskizzen und mitreissenden Rhythmen explodierend. Mit einer hypnotisierenden Lauflänge von über 14 Minuten etabliert das Stück die Blaupause für die folgenden Ereignisse, perfekt die enorme Reichweite der künstlerischen Vision und ihre Fähigkeit zur massenhaften Verführung nichtsahnender Tänzer illustrierend - willkommen in THE ORB's Klanglabyrinth, wo nichts ist wie es scheint und das Unerwartete um jede Ecke lauert.
Ähnlich präsentiert sich der Folgetrack MOONSCAPES 2703 BC als einzigartig vielseitige Angelegenheit, bequem zwischen ambienten Ornamenten und beatgetriebenem Fokus sitzend und mit sovielen Drehungen und Wendungen wie ein Gaunerfilm - doch stets seine Cliffhanger im makellosen Flow erdend. Ein wenig über 9 Minuten lang, ist LUNAR CAVES der kürzeste Entwurf in der Gruppe - und auch der ätherischste, hält er doch die Rhythmusanteile auf einem puls-ähnlichem Minimum und optiert stattdessen für freilaufende Synthie-Texturen. Das letzte Kapitel des Albums schließlich ist auch der Titeltrack: MOONBUILDING 2703 AD besitzt eine überraschend jazzige Note, die sich ziemlich gut in den Reichtum an elektronischen Tricks einfügt, welche hier aus dem Ärmel geschüttelt werden - sogar in rauem Bass schwelgend und eine atemberaubende Vielfalt an Rhythmussektionen aufrufend, die ständig die Plätze tauschen. Es ist ein passender Abschluss für ein derart facettenreiches Album, so idiosynkratisch wie möglich und so anschiebend wie nötig.
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Auf 12“-Vinyl ab dem 31.01.2025 und digital ab dem 14.02.2025 auf allen Streaming Plattformen.
Paula Carolina steht wie kaum eine andere Künstlerin für die neue Rebellion des Indie Pop: roh, ungeschliffen, laut und doch voller Feingefühl. Ihre Erfolge sprechen für sich: Mit über 30 Millionen Streams als Künstlerin und Hits wie „Schreien“ (15 Millionen Streams, über 9.000 TikTok-Creations) hat sie sich längst vom Geheimtipp zu eine der wichtigsten Stimmen ihrer Generation entwickelt. Sie trift den Zeitgeist, ohne ihm hinterherzulaufen.
Ihre Musik ist ein Spagat aus NDW, Punk und Indie, der live noch intensiver wirkt – ein Sound, der in den Moshpit treibt und gleichzeitig eine Hand ausstreckt, um festzuhalten, was sonst verloren geht.
2024 hat sie nicht nur Clubs ausverkauft, sondern auch die großen Festivalbühnen bespielt: Hurricane, Southside, und mehr. Vor Tausenden von Menschen war sie die, die den Lärm machte – und alle Stimmen zusammenführte. Dieses Live-Album ist genau das: ein Stück Gemeinschaft, ein Mitschnitt der Nächte, in denen die Bühne zum Safe Space wurde, für all jene, die mehr suchen als nur Pop. Es ist ein Reisetagebuch ihrer wilden Tour, ein rohes, ungeschliffenes Dokument voller schreiender Gitarren, treibender Drums und dieser Stimme, die mal schreit, mal flüstert und in jedem Ton die Gegenwart einfängt.
Es gibt Musik, die berührt, und es gibt Musik, die aufrüttelt. Paula Carolina macht beides - und live erst recht. Ihre "Willkommen in der Realität"-Tour 2024 war nicht nur ein lauter, treibender Zug durch die Clubs des Landes, sondern ein greifbares Bekenntnis zu echten Momenten. Nächte, die nachhallen, in denen aus Fremden eine Gemeinschaft wurde, die zusammen tanzte, lachte und schrie. Genau dieses Gefühl ist jetzt konserviert auf Vinyl.
Patty Gurdy's Tavern Album kommt in Audio- und audiovisueller Form, denn zu jedem der 12 neuen Songs gibt es ein Musikvideo in Kinoqualität, das
viele Geschichten von Drachen und Quests erzählt.
Patty Gurdy ist eine deutsche Singer-Songwriterin, Drehleierspielerin und YouTuberin, die für ihre Mischung aus keltischem Folk, mittelalterlicher und
moderner Musik bekannt ist. Ihr einzigartiger Sound und ihr Können mit dem seltenen Instrument haben ihr internationale Anerkennung verschafft,
insbesondere in der Folk- und Fantasy-Musikszene. In der Vergangenheit hat Patty auch mit Bands wie Faun, Alestorm und Saltatio Mortis
zusammengearbeitet und Original-Soundtrack-Musik für die Amazon Prime-Serie „Carnival Row“ mit Orlando Bloom und Cara Delevingne in den
Hauptrollen geschrieben.
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Nach 6 jähriger Pause ist die Rockband Heisskalt wieder zurück. Dass die Fans das sehnsüchtig erwartet haben, merkt man nicht nur an den
Streamingzahlen, die in 6 Jahren Inaktivität beständig hoch waren, sondern auch an der kürzlichen Ankündigung der ersten Tour, die innerhalb
kürzester Zeit zu großen Teilen ausverkauft war und hochverlegt wurde.
Die Single "Wasser, Luft und Licht", mit der Heisskalt ihr kommendes Album "Vom Tun und Lassen" ankündigen, lässt keine Fragen offen und lädt mit
großem Ohrwurm-Potenzial direkt zum Tanzen ein. Doch wie es typisch ist für die Band, die zu den einflussreichten der letzten 10 Jahre im Deutschen
Band-Markt gehört, steckt dahinter auch eine tiefere Message:
"Es geht um einen Prozess des sich Gewahr werdens, dass alles irgendwie doch eins ist, auch wenn es für uns einfacher scheint, zu trennen und
voneinander zu unterscheiden. Wir atmen alle die selbe Atmosphäre, trinken das selbe Wasser, wärmen uns am selben Licht. Wenn wir uns als Teil
dessen erkennen, dann ist das ganz schön friedlich. Und es braucht Frieden."
Faszinierend, energiegeladen und hypnotisch! Prepared - ein freigeistiges Trio, das in kammermusikalischer Besetzung unkonventionell und instinktiv Tanzimpulse weckt und den Hörer in einen tranceartigen Klangraum entführt!
Ein Pianist, der auf dem Flügel unablässig hämmert, klopft und zupft. Ein Klarinettist, der in den Tiefen seiner Bassklarinette mehr Bass als Klarinette spielt. Und ein Drummer, der wie eine gute Schallplatte immer weiterläuft und die Grooves fortwährend im Kreise dreht.
Drei Münchner Jazzmusiker, vereint in Ihren Gegensätzen. Wo der eine mit Quadro Nuevo argentinischen Tango, der andere mit Dreiviertelblut "folklorefreie Volksmusik" oder der dritte mit Moop Mama deutschen Hip-Hop spielt, lassen sie in ihrem neuen Projekt Prepared gemeinsam zyklische Motive und raffiniert geschichtete Muster in minimalistischen, aber höchst virtuosen Kompositionen zu einem faszinierenden Gesamtkunstwerk verschmelzen. Als hätte man Jonny Greenwood, Dawn of Midi, Nik Bärtsch und Steve Reich in einen Topf geworfen.
Line-Up:
Chris Gall • prepared piano
Flo Riedl • bass clarinet
Christoph Holzhauser • drums
The Recording: Für eine "state-of-the-art" immersive Musikproduktion wurde die Musik "live" in einem Raum ohne jegliche Overdubs aufgenommen. Dieses Album wurde mit erstklassigen 3D-Aufnahme- und Mikrofonierungstechniken für Dolby Atmos aufgenommen und von renommierten Toningenieuren gemischt und gemastert.
Recorded by Kseniya Kawko at Kyberg Studio, Munich, mixed by Kseniya Kawko at MSM Studio, Munich and mastered by Christoph Stickel at csmastering, Vienna
Format: Schwarzes Vinyl inklusive Downloadkarte
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Girl With No Face: Das vierte Album von Allie X, Girl With No Face, ist eine gewagte Ausgrabung ihrer Identität. Eine wahnsinnige Reise in den Kopf
einer Künstlerin, die gerade drei Jahre in der Isolation verbracht hat und jeden Input verweigert hat, während sie zum ersten Mal in ihrer Karriere die
alleinige Produzentin, Autorin und kreative Stimme wurde. Inspiriert von der Technologie und dem Hedonismus der New-Wave-Szene der frühen
80er Jahre, sind die analog angehauchten Songs des Albums eine Reihe von krassen Widersprüchen - retro im Gefühl, aber ultramodern in der
Thematik, pointiert, unvorhersehbar und doch tanzbar, zugänglich und doch herrlich bedrohlich. Kurz gesagt, Girl with No Face ist völlig untypisch fü
die hypergetunten, automatisierten Formen, die den heutigen Alt-Pop dominieren.
Durchdrungen vom britischen Experimentalismus der frühen 80er Jahre, mit Anklängen an The Human League und New Order, ist das Album ein
deutlicher Schritt weg vom 2020er introspektivem und sparsamen "Cape God" - so viel schneller und bedrohlicher.
Big Crown Records ist stolz darauf, das Debütalbum von Dave Guy zu präsentieren. Nachdem er seine Talente sowohl auf der Bühne als auch im Studio für Künstler*innen wie Amy Winehouse, Lizzo, Pharrell und Sharon Jones zur Verfügung gestellt hat und derzeit als Mitglied von The Roots jeden Abend in der Tonight Show auftritt, macht sich Dave Guy mit einem sowohl einzigartigen als auch modernen Jazz-Album selbstständig.
"Ruby" mischt seine musikalischen Einflüsse mit der Energie der Stadt, in der er aufgewachsen ist, fängt verschiedene Stimmungen ein und lädt den Hörer in die Welt ein, wie Dave Guy sie sieht und fühlt. Aufgenommen in Queens in der legendären Diamond Mine, wurde das Album von Homer Steinweiss und Nick Movshon produziert und enthält musikalische Beiträge von Leon Michels, Marco Benevento, Claire Cottrill und anderen. "Ruby" reiht sich sofort in die Riege der Klassiker ein, denn es ist ein vollendetes Album und nicht nur eine Ansammlung von Songs. Die Leadsingle "7th Heaven" eröffnet das Album mit einer hymnischen Energie, in der Daves Bläsersätze über donnernden Drums, ätherischem Gesang und tanzendem Klavier schweben. Footwork" ist eine lateinamerikanisch inspirierte Nummer, die mit Sicherheit den Soundtrack zu vielen Tanzveranstaltungen von SoHo bis Harlem liefern wird. Das Synthie-Intro von "Pinky Ring" bereitet den Stimmungswechsel vor, wenn der Track losgeht. Tiefe Basstöne unterstreichen das tadellose Schlagzeugspiel und Dave vergeudet mühelos keine Noten, wenn sich die Strophen und Refrains abwechseln. Die Platte lehnt sich an spirituelle Jazz-Vibes auf "Diamond Encore" an, mit einem dunklen und tiefen, fast "Axelrod-artigen" Rhythmus-Track, um dann mit dem Stomper "Still Standing" die Energie wieder aufzunehmen. "Dave Wants You" hat einen ganz eigenen Bop mit einem unorthodoxen Schlagzeugmuster, das Dave mit seinen Trompetenschlägen verankert. Das jenseitige Arrangement von "Drony Boy" stellt die Produktion auf ein Podest. Das erste Intro wirkt fast wie eine Pause auf dem Album, während das zweite Intro den halsbrecherischen Track einleitet, der gleich folgen wird. Eine bedrohliche Gitarre signalisiert den Aufbau und das Ganze wird durch Daves wunderschöne Trompetenriffs untermalt. "Quesodillas" und "Green Door" leiten den Herbst des Albums mit ihrer sanften und intimen Energie ein und "Ruby's Rubies" ist der perfekte Abschluss der Reise.
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"May Our Chambers Be Full" ist das erste aufgezeichnete Dokument der Zusammenarbeit zwischen Emma Ruth Rundle und dem experimentellen Doom Metal Sextett Thou. Roadburn Festival-Organisator Walter Hoeijmakers wusste von der gemeinsamen Liebe für das Schaffen der jeweils anderen und führte beide zusammen. Während ihre Musik recht unterschiedlich erscheint, haben sowohl Emma Ruth Rundle als auch Thou ihre jeweiligen Karrieren damit verbracht, an den äußeren Rändern der Heavy-Metal-Szene zu lauern, wobei beide mehr dem DIY-Punk und seinem spirituellen Nachfolger, Grunge, nahestehen. "May Our Chambers Be Full" bewegt sich sowohl musikalisch als auch thematisch auf einer ähnlichen, sehr feinen Linie. Während das Solo-Material von Emma Ruth Rundle eine Mischung aus Post-Rock und Folk ist und Thou typischerweise für ihre heruntergekommene, doomige Schlammschlacke bekannt sind, hat die Verbindung der beiden eine Platte geschaffen, die mehr in die Richtung des Seattle-Grunge-Sounds und dem davon beeinflussten Alternative Rock aus den 1990er Jahren geht, wobei die Kernidentitäten der KünstlerInnen weitgehend erhalten geblieben sind. Ebenso ist der lyrische Inhalt des Albums eine Mischung aus mentalem Trauma, existenziellen Krisen und der ekstatischen Tradition der expressionistischen Tanzbewegung. "Excessive sorrow laughs. Excessive joy weeps." Melodisch, melancholisch, schwer, viszeral. Für Fans von: Alice in Chains, The Cranberries, Eyehategod, Nirvana, Crowbar
M_Sessions - Reworks is offering a contemporary version of Mania D., Malaria and Matador’s music for the 40th anniversary. Bringing the past into the now and into the future.
Monika Werkstatt seemed the perfect choice for new interpretations. Founded in 2015, comprising female electronic musicians and producers from the entourage of Monika Enterprise and Moabit Musik. The loose collective played dozens of improvised concerts around Europe and released a studio album and live recordings in everchanging artist constellations. The M_Sessions involved Pilocka Krach, Beate Bartel, Midori Hirano, Mommo G, Lucrecia Dalt, Antye Greie-Ripatti, Natalie Beridze, Annika Henderson and myself. Here the form of interpretation is focussing on keeping the freedom of their improvised work and adapting it to the collective appropriation of songs. I cannot imagine a better reinterpretation of the material with its real life ups and downs and with its enthusiasm. (G.Gut)
"The three, reunited: Malaria, Matador and Mania D, unter einem Dach, but gutted, replaced with electronic hearts, new beats, new beasts, the time has changed, yet the politics, the problems, the heartache remains the same. 2021 sees the anniversary of the 3 M’s and therewith the production of an album of songs, covering a selection of the bands’ finest output, this time assembled by a new set of feminist misfits; producers, fangirls, instrumentalists, under the strict guidance of original members Gudrun Gut and Beate Bartel. M-Sessions features: AGF, Lucrecia Dalt, Sonae, Midori Hirano, Islaja, Natalie Beridze, Pilocka Krach, Annika Henderson (Anika), Lupe, Gudrun Gut and Beate Bartel. Beginning in West Berlin, in 1979, with the inception of Mania D, spawning Malaria! and later Matador; in a time when music was essential to movement, to escape, to space, to the scene and to the rebellion of the people; three bands stood for trial and error, trial and terror, anti- conformity, and anti-consumerism, for girl power and sticking it to the man, and for just doing whatever the hell they wanted. The three, their existence slightly staggered, with different members, different grudges, different heartbreaks, different instrumental expressions, were joined by a string of barbed wire, piecing pigeon hearts, within the playground that was the desolate ex-capital, now again capital, Berlin; a place where artists and freaks could run free amongst the wrinklies and army dodgers; no microscopes, no rules, no property developers." (ANNIKA HENDERSON)
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Madsen mag Weihnachten. Sich auf das Jahr besinnen, Dinge verschenken, mit der Familie abhängen, gemeinsam kochen, das Haus schmücken, Weihnachtsplatten hören - all diese Dinge machen Spaß. Die Klassiker des Genres zu Punk-Versionen um zu schrauben erschien zu einfach, zumal einige ihrer Vorbilder genau das schon getan haben. Vielmehr wollten Madsen ein paar eigene, kleine Weihnachtsklassiker schreiben. Im Eifer des Gefechts sind es ein paar mehr geworden und auf einmal war die Platte da. Ähnlich wie bei dem Punk Album "Na gut dann nicht" steckt hier kein ambitionierter Plan dahinter. Manchmal passieren die Dinge einfach. Viele Sachen, die Spaß machen sind nun auf diesem Album: Rock, Punk, Pop, Humor und natürlich jede Menge Kitsch - denn an Weihnachten geht es nicht ohne.
So, people. The penultimate edition of the Earquake Vinyl series is coming up. 1998. A great year for experiments on the edge of techno-laws and far beyond. Whether he lets the Schaffel bass drum dance with “Galoppmusik” or explores the resilience of trance through exuberant cluster atonality with “Loikum” on the riot label Auftrieb. Wolfgang Voigt's musical 360 degree universe mutates in all directions and once again reaches for the stars. Of course, a finely chiseled pinch of All/M:I:5 should not be missing, as should a generous measure of “Diskoschleifen 2000”, an art-music concept that saves disco from itself through abstraction and deconstruction, right? You have to go through that now.
So, Leute. Die vorletzte Ausgabe der Earquake Vinyl Reihe steht an. 1998. Ein super Jahr für Experimente am Rande der Techno-Gesetze und weit darüber hinaus. Ob er nun mit „Galoppmusik“ die gerade Bassdrum Schaffel tanzen lässt, oder mit „Loikum“ auf dem Krawall-Label Auftrieb die Belastbarkeit von Trance durch überbordende Cluster-Atonalität auslotet. Wolfgang Voigts musikalisches 360 Grad Universum mutiert in alle Himmelsrichtungen und greift mal wieder nach den Sternen. Da darf natürlich ebenso wenig eine fein-ziselierte Prise All/M:I:5 fehlen, wie ein gerüttelt Maß „Diskoschleifen 2000“, Konzeptkunst-Musik die vermittels Abstraktion und Dekonstruktion Disko vor sich selbst rettet, oder? Da müsst ihr jetzt durch.
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DERO GOI kehrt mit einem Paukenschlag zurück! Der ehemalige OOMPH!-Frontmann liefert mit "1984" ein bis zum Rand mit Synthie-Hits vollgepacktes Doppelalbum ab. Das Debüt seiner Solo-Karriere ist zugleich sowohl in musikalischer als auch lyrischer Hinsicht ein starkes Statement zu seiner künftigen Ausrichtung als Künstler. "1984" bietet eine faszinierende Verschmelzung von feinen Retro-Synth-Sounds, EBM und Synth-Wave mit zeitgenössischen elektronischen Elementen, die sogar mit einer Prise seines früheren Lebens als Rock- und Metal-Musiker gewürzt ist. DERO GOI, der schon immer als herausragender Songwriter gefeiert wurde, hat sein musikalisches Handwerk noch weiter verfeinert. Die Songs dieses umfangreichen Werks werden ihre Hörer zum Tanzen und Mitsingen bringen und sich als Ohrwürmer in den Köpfen festsetzen, wo sie noch jahrelang feiern. DERO GOI bleibt dabei seinem unbeugsamen Willen treu, als nonkonformistischer Künstler zu arbeiten. Sein Coming-out als wiedergeborener Christ, der jeder organisierten Religion nach wie vor kritisch gegenübersteht, und seine libertäre politische Einstellung haben ein breites Spektrum von Reaktionen hervorgerufen. Dazu gehören leider auch massive Hindernisse bei der Suche nach einem Label und einem Booking-Agenten. Zudem musste der Künstler erleben, dass bereits bestätigte Konzerte nur aufgrund seiner Meinung wieder abgesagt wurden. Das wirft die unbequeme Frage auf: Wie tolerant ist eigentlich eine Szene, die sich rühmt, für jede Gesellschaftsschicht und jeden Lebensstil offen zu sein, wenn diese Werte einer kritischen Probe unterzogen werden? Natürlich haben auch Worte Konsequenzen und jede Freiheit hat ihre Grenzen, aber was ist mit einem Künstler, der fest auf dem Boden der Verfassung seines Landes steht und keine Gesetze bricht? Beinhaltet Freiheit nicht auch das Recht auf Widerspruch gegen den Zeitgeist? Dass DERO GOI bei Themen eine andere Meinung vertritt, ist kein Verbrechen. Bevor der Musiker, der am 16. April 1970 als Stephan Musiol in Wolfsburg geboren wurde, im Jahr 1989 OOMPH! gründete, spielte er bereits im Alter von 15 Jahren in einer Band mit seinem Freund Thomas Döppner (alias OOMH!-Gitarrist und Mitbegründer Crap), als beide noch Gymnasiasten waren. Seine musikalischen Einflüsse zeigen einen offenen Geist für stilistische Vielfalt. DERO GOI zählt unter anderem D.A.F., NITZER EBB, FRONT 242, THE CURE, FAITH NO MORE, KILLING JOKE, EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN, AC/DC, DEPECHE MODE, EXTRABREIT, KRAFTWERK, THE BEATLES, ELVIS PRESLEY und ABBA zu seinen musikalischen Vorbildern. DERO GOI hat mit seinem neuen Werk einen Weg eingeschlagen, der elektronischer ist als die meisten seiner bisherigen Songs. "1984" ist das Zeugnis eines Künstlers, der sich einer breiten Palette diverser Einflüsse bedient, der aber zugleich auch seine weithin respektierte Fähigkeit, äußerst eingängige Melodien zu schreiben, noch weiterentwickelt hat. Was auch immer die Hörer von diesem massiven Beitrag zur elektronischen Szene halten werden, DERO GOI wird sich als Sänger und Künstler nie den Mund verbieten lassen. Liebt oder hasst "1984" - aber was auf diesem Album zu hören ist, wird immer zu 100% DERO GOI bleiben!
Zwölftes Volumen dieser grossartigen Erfolgs-Serie (und Stag-O-Lee Bestseller) mit entschleunigten R&B/Soul/Exotica Songs, so wie sie einmal im Monat in einem Club in Melbourne/Australia auf den Plattenteller kommen. Um Mitternacht am letzten Samstag jeden Monats versammeln sich jede Menge finstere Gestalten und vintage music lover in einem schlecht beleuchteten, mit Zigarettenqualm gefüllten Raum in Melbourne, um zu diesen slow grinding Tunes zu tanzen. Compiliert von SGF-Chef Ritchie1250, der auch für die Linernotes verantwortlich ist.
Two-Piers präsentiert die nächste Killer-Compilation: "Weird Scenes From The Hangout (Psychedelic & Freakbeat Dancefloor Anthems 1967-1982)", kuratiert von Richard Norris (The Grid, Beyond The Wizard's Sleeve, The Time And Space Machine) und zentriert um seine Liverpooler Clubnacht "The Hangout" in den 1980ern. Dort brachten er und weitere DJs bewusstseinsverändernden Wahnsinn aus Psychedelia und Freakbeat auf die Tanzfläche. Herausragende Songs wie "The Left Banke - I've Got Something On My Mind", "The Turtles - Buzzsaw" oder "Can - Outside Your Door" wurden zu echten Hangout-Hymnen. Man widmete der eher trendy Ausbeute der Spät-Sechziger ebenso viel Zeit wie angesagten Acts, solange der Groove auf dem Dancefloor funktionierte. Das Hangout kam und ging im Nu, aber sein Erbe, psychedelische Fußstampfer auf die Fläche zu bringen, lebt weiter, gemeinsam mit der Liebe zu allem, was mit Beat und Freak zu tun hat.
** Exclusive tracks to Vinyl Format
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wieder lieferbar Die Camouflage? Ja, richtig: die Camouflage, Meister der Traurigkeit im Kleid des elektronischen Songs. 1987 eroberte die deutsche Band mit "The Great Commandment" Platz eins der US-Billboard-Dance-Charts, die Musik verband genialisch die Kühle von Kraftwerk, den Pop von OMD und die melancholische Düsternis von Depeche Mode. Jetzt erscheint "Greyscale": ein frappierend aktuelles, zwingendes Album. Untätig war die Gruppe seit den späten 80ern ohnehin nicht: Regelmäßig erschienen Alben, zuletzt 2006 das Album "Relocated" und 2014 eine Single-Compilation - auf Facebook zählt die Gruppe über 50.000 Fans. Die Musik auf "Greyscale" klingt weit und atmosphärisch und gleichzeitig zwingend und dicht. Produziert hat Mastermind Heiko Maile, der auch als Filmmusikkomponist Erfolge feiert. Stilsicher kontrastiert er elektronische Elemente mit akustischen, neben Beats und Gitarren sind auch ein Kinderchor und das Streicherensemble des Deutschen Filmorchesters Babelsberg zu hören. Songs für den Tanzboden und fürs Herz - und auf einem ist gar Peter Heppner zu hören.
Mit ihrer EP "To the Stars" knüpfen BEBORN BETON direkt an ihr neuntes Album "Darkness Falls Again" an. Das deutsche Synthie Pop Trio erweitert mit den drei neuen Tracks und vier Remixen der EP die musikalische Bandbreite des Albums und bleibt dessem Geist dabei sowohl lyrisch als auch musikalisch treu. Es gibt mehr als eine Art, BEBORN BETONs neuntes Album "Darkness Falls Again" zu hören: Es lässt sich einfach nur tanzen und als zeitgenössische Synthie-Pop-Hymnen genießen, die musikalisch fest in den goldenen 80ern verankert sind - und mit einer Prise leckerer 90er-Einflüsse serviert werden. Eingängige Melodien und ausgereiftes Songwriting verbinden sich zu einer klanglichen Spritztour. Doch BEBORN BETON legen ihren Finger auch auf den Puls unserer Zeit. Das Trio spricht sich lyrisch klar gegen Frauenfeindlichkeit, sexuelle Diskriminierung und Umweltzerstörung aus. BEBORN BETON wurden 1989 von Sänger Stefan Netschio, Keyboarder und Schlagzeuger Stefan Tillmann sowie Keyboarder Michael Wagner gegründet. Die drei Deutschen setzten sich erfolgreich zum Ziel, den Synth-Pop relevant zu halten und ihn um wichtige Inhalte zu bereichern. Nach den ersten beiden regulären Alben "Tybalt" (1993) und "Concrete Ground" (1994) trafen BEBORN BETON in ihrer neuen Label-Heimat auf namhafte Acts wie WOLFSHEIM und DE/VISION. Nachdem sich die Elektro-Musiker in Deutschland fest etabliert hatten, expandierten die Drei mit dem 1996 erschienenen Album "Nightfall" ins Ausland, wo sie ebenso wie mit den folgenden Scheiben "Truth" (1997) und "Fake" (1999) bei Kritikern und Fans auf große Gegenliebe stießen. Spätestens mit dem im Jahr 2000 erschienenen Werk "Rückkehr zum Eisplaneten" hatten sich BEBORN BETON in ihrer Szene fest als Headliner positioniert und in allen Hochburgen der elektronischen Musik rund um den Globus gespielt. Doch die anstrengenden Touren und die kreativ äußerst anspruchsvolle Veröffentlichung so vieler exzellenter Alben in kurzer Folge forderten ihren Tribut. Nachdem die Band "Tales from Another World" (2002) vorgelegt hatte, worauf sie unter anderem eine ausgedehnte Konzertreise quer durch die USA absolvierte, legten BEBORN BETON eine längere Pause ein. Erst 13 Jahre später kehrten BEBORN BETON zur großen Freude und Überraschung ihrer immer noch zahlreichen Anhängerschaft mit einem neuen Album auf Dependent Records zurück. "A Worthy Compensation" (2015) wurde von allen einschlägigen Magazinen wie Sonic Seducer und Orkus mit Lob überschüttet. Da BEBORN BETON nicht in einen unerbittlichen Produktionszyklus zurückfallen wollten, nahm sich das Trio genügend Zeit, um ein weiteres Meisterwerk zu komponieren. "Darkness Falls Again" hat all die köstlichen Zutaten, die Synth-Pop so großartig machen: Eingängige Songs, die die Beine zucken lassen. Eine Prise Melancholie. Eine Dosis Ironie. Aber auch eine Messerspitze Wut. BEBORN BETON haben mit ihrem letzten Album wieder Musik mit Aussagen und Verstand abgeliefert, was sich auf der EP "To the Stars" nahtlos fortsetzt. Nochmals willkommen zurück, BEBORN BETON!
LAVENDER, das Debütalbum der Alternative-R&B-Musikerin MULAY, ist ein zutiefst persönliches Projekt. In zwölf kunstvoll intimen Songs verarbeitet sie eine intensive, schmerzhafte Erfahrung mit toxischer Liebe. Aber LAVENDER ist viel mehr als ein klassisches Heartbreak-Album. Es ist ein Plädoyer dafür, an Verletzungen und Enttäuschungen zu wachsen. Ein Leuchtfeuer im Sturm dunkler Zeiten, das von Heilung, Selbstentdeckung und Empowerment erzählt. Stärke durch Verletzlichkeit – das ist das Mantra dieser Platte.
Mit LAVENDER setzt die in Berlin lebende Singer-Songwriterin, Produzentin und Künstlerin den Weg fort, den sie mit zwei EPs begonnen hat: ANTRACYTE (2021) und IVORY (2022) ergänzten sich konzeptionell zu einem interdisziplinären Gesamtkunstwerk aus Sound, Gesang, Visuals und Performance, bei dem ambivalente Gefühle, Licht und Dunkelheit, zusammengedacht werden. Entstanden sind die Songs zwischen Paris, London und Berlin – zusammen mit alten (Llucid, Novaa), aber vor allem mit neuen Kreativpartnern wie den französischen Produzenten/Multiinstrumentalisten Elie Zylberman und Jules Minck. Auf der Suche nach ihrer kompromisslosen Wahrheit bewegt MULAY sich fließend zwischen innovativem Songwriting und ambitionierten Produktionen, die weite, kaleidoskopartige Soundräume voll von souligem R&B, Hip Hop und Electronica aufmachen. MULAY verwandelt Schmerz und Wut in fiebrig aufgeladene, ansteckende Soundscapes, in denen Downtempo-Momente und schnellere, tanzbare Beats sirupartig zu einem emotionalen Rausch zusammenfließen.
Mit DIAMANTIK entführen MONDO SANGUE das Publikum in die schillernde, stylische Welt der Swinging Sixties. Natürlich nicht ohne inhaltlichen Twist - das psychedelisch angehauchte Pop-Art-Abenteuer liefert einige Grenzgänge: Eurospy, Abenteuer und Martial-Arts-Kino treffen auf Beat, Bossanova und sogar Disco. Heraus kommt ein zeitloser Genre-Cocktail, zusammengeschüttelt und serviert als knallbuntes Konzeptalbum. Mittels kantiger E-Gitarren, grooviger Schlagzeug-Beats, glamouröser Orchestersätze und epischer Gesangslinien erzählt DIAMANTIK von den waghalsigen Eskapaden einer von Liebe und Rache getriebenen Diamantendiebin. Dabei dürfen mörderische Ninjas, gerissene Kommissare, blutdurstige Haie und verführerische Sirenen bei dieser musikalischen Hetzjagd um die Welt nicht fehlen. Wie immer werden diverse filmische, wie musikalische Verweise ans italienische Genrekino offen ausgespielt, sodass cineastische Grenzgänger*innen ein stilsicheres Zwinkern in Richtung Mario Bava oder Ennio Morricone bemerken dürften. Zusätzlich doppelten Boden erhält die Platte durch die Hommage an die kultigen, italienischen "Fumetti neri" Comics, welche sich äußerst liberal mit den dunkleren Themen der Popkultur auseinandersetzen. Heraus kommt eine äußerst tanzbare, Beat-getriebene Mischung aus imaginärem Kult-Soundtrack und Retropop. MONDO SANGUE haben für ihr sechstes Album DIAMANTIK wieder einen illustren Kreis Gleichgesinnter um sich geschart: Neben den vormaligen Kooperateuren Bela B und Rocko Schamoni sind erstmals auch Stefanie Schrank, Sedlmeir und das Pariser Duo Eroina mit von der Partie.
Schnieke is rich and fruitful, yet carries a sadness within. A 5-string violin charts its melodious journey from Istanbul to Belin, accompanied by electronics, breakbeats, live drums and percussions. An authentic oriental funky mood keeps you in a trance or gets your body moving tribally…
This is Schnieke, a.k.a. Özgür Akgül, with his first studio album Hediye, or Gift. The album is intended as a gift to Özgür's grandmother, Hadiye, who was very important to him and to whom he dedicates a song. But his debut album will also come as a gift to anyone interested in how a sophisticated musical sensibility brings together electronic elements with stringed instruments of all kinds. Özgür plays the violins himself, as well as the analogue synths and drum machines. Guest musicians include Hasan Gözetlik (trumpet and trombone), Göksun Çavdar (saxophone), Korhan Erol (electric guitar and bass), Burhan Hasdemir and Baris Güney (live percussion), Zafer Tunç Resuloglu (live drums), John Gürtler (church organ) and the Istanbul Strings, Turkey’s most vibrant string ensemble.
Their diverse influences create a wide emotional range on Hediye - sometimes dark and melancholic, sometimes wild, groovy and danceable, somewhere between jazz, dub and electro, each song surprising in its own way. Despite the variety of the individual songs, a captivating pulse runs like a thread through Schnieke's first album. Incidentally, Özgür came up with the band name during a night out in a bar, when a friend explained to him what Berlin slang he absolutely had to know. He liked the sound of the word ‘schnieke’ – it means something approximating ‘snazzy’ - and perhaps he secretly also wanted to flatter himself a little! Well, shouldn't we all do that much more often?
Hediye consists of eight tracks, three of which are traditional: Aman Doktor comes from Istanbul, Özgür's birthplace, and is a homage to his own origins. Kadioglu comes from the Aegean region and features the zeybek dance form which, despite its ‘standardisation’ in recent times, still summons up the ecstasy, inspired improvisation and musical finesse of its historical roots. The other five tracks are Özgür's own compositions, with Pasali providing the soundtrack for the 2010 Turkish feature film Memleket Meselesi. Creating compositions for film has been Özgür’s primary passion since his time as a student at the Filmakademie Baden-Württemberg. You can hear that in his music, because on his debut album Özgür does completely without vocal support, the instrumental depth stands for itself, and, in the style of The Cinematic Orchestra, space is created for us to develop our own images while listening – it is a soundtrack for the film we want to make of it.
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Nach 6 jähriger Pause ist die Rockband Heisskalt wieder zurück. Dass die Fans das sehnsüchtig erwartet haben, merkt man nicht nur an den
Streamingzahlen, die in 6 Jahren Inaktivität beständig hoch waren, sondern auch an der kürzlichen Ankündigung der ersten Tour, die innerhalb
kürzester Zeit zu großen Teilen ausverkauft war und hochverlegt wurde.
Die Single "Wasser, Luft und Licht", mit der Heisskalt ihr kommendes Album "Vom Tun und Lassen" ankündigen, lässt keine Fragen offen und lädt mit
großem Ohrwurm-Potenzial direkt zum Tanzen ein. Doch wie es typisch ist für die Band, die zu den einflussreichten der letzten 10 Jahre im Deutschen
Band-Markt gehört, steckt dahinter auch eine tiefere Message:
"Es geht um einen Prozess des sich Gewahr werdens, dass alles irgendwie doch eins ist, auch wenn es für uns einfacher scheint, zu trennen und
voneinander zu unterscheiden. Wir atmen alle die selbe Atmosphäre, trinken das selbe Wasser, wärmen uns am selben Licht. Wenn wir uns als Teil
dessen erkennen, dann ist das ganz schön friedlich. Und es braucht Frieden."
Nach einem denkwürdigen Auftritt bei der Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele in Pais ist Lucky Love der Künstler, den man im Auge behalten muss. An seinem 30. Geburtstag hat Lucky Love bereits 1.000 Leben gelebt: Schauspieler, Tänzer, Drehbuchautor, Schriftsteller, Model, er trat als Sänger in der Kabarettgruppe von Madame Arthur auf, bevor er eine außergewöhnliche Solokarriere startete. Seine erste Ep öffnete ihm die Türen zu einer internationalen Tournee, die ihn in so unterschiedliche Länder wie Georgien, Lettland und die USA führte. Der Grund: der Titel "Masculinity", der zusammen mit seiner sonnigen Ausstrahlung die Herzen von Millionen von Menschen vom ersten Hören an berührte. Das Debütalbum "I don"t care if it burns" ist nun endlich in dern Startlöchern, und es ist genau wie er: leuchtend! 13 Tracks, gemischt mit Gospelchören, die Unterschiede überwinden und die dunklen 80er mit den unbeschwerten 60er Jahren versöhnen, für einen originellen Cocktail des Jahres 2024, der den Nerv der Zeit trifft! Es ist schwer, sich dem Charme des Debütalbums von Lucky Love zu entziehen: eine Einladung zu Toleranz und Brüderlichkeit, die uns alle verbindet.
Retro Soul entstand zu einem Zeitpunkt, als Soulmusik ihren Höhepunkt erreichte. Damals waren die Pioniere der 60er Jahre so weit gereift, dass sie die Erfahrungen des letzten Jahrzehnts nutzen konnten, um eine unglaubliche Fusion zu schaffen, die R&B, Gospel, Funk und Jazz mischte, sie mit anspruchsvollen Arrangements ausstattete, die es den Zuhörern ermöglichten, in ihrer Tiefe zu schwelgen und zu ihrem Beat zu tanzen. Die 12 Titel auf 'This Is Retro Soul' sind ein Einstieg in diese mythische Welt, die Bilder von Schlaghosen, Halston-Kleidern, Cadillacs und Frisuren mit Umfang von Raumhelmen heraufbeschwört. Doch die Musik folgt keinen simplen Klischees, egal ob sie von internationalen Superstars wie Isaac Hayes und Millie Jackson, oder Kulthelden wie George Jackson bzw. Darrow Fletcher stammt. Auch hier klassisch, schwarzes Vinyl!
Über diese beiden Mirwood floorfiller muss man nicht viel sagen, nur beide Tracks auf derselben 45er zu haben, ist ein wahrer Luxus. 'That Beatin' Rhythm' ist der Inbegriff der Northern Soul-Tanzszene und seit nunmehr 50 Jahren ein echter Hit. Die Instrumentalversion (die dem eigentlichen Sänger der A-Seite zugeschrieben wird) war damals ebenso populär, wurde in den letzten Jahren jedoch etwas vernachlässigt - die Gesangsversion wird von den meisten DJs gespielt.
Am Morgen des Mardi Gras kann man sich an den kunstvollen Perlenarbeiten der Indianer erfreuen, wenn sie die Straße entlang tanzen, aber das erste, was man hört ist die Backline, bekannt als ,The Rumble". Mit sieben GRAMMY-nominierten Musikern ist The Rumble mehr als nur eine Band - es ist eine Gelegenheit, in eine ganz besondere Facette der Kultur von New Orleans einzutauchen. Bestehend aus Second Chief Joseph Boudreaux Jr. von den Golden Eagles, Trompeter Aurélien Barnes, Posaunist José Maize Jr, dem Bassisten TJ Norris, dem Gitarristen Ari Teitel, dem Keyboarder Andriu Yanovski und dem Schlagzeuger Trenton O'Neal, verbindet die Gruppe den kultigen New Orleans-Funk im Stile der Meters und der Neville Brothers - jedoch aktualisiert, modern und lebendig, wie es sich für die nächste Generation gehört - mit elektrisierenden Bläsern und der einzigartigen visuellen Pracht der Black-Masking-Karnevalstradition. Auf ihrem Debütalbum "Stories from the Battlefield" erheben The Rumble kühn ihren Anspruch als Fackelträger für die Entwicklung der Musik aus New Orleans - ein progressiver, treibender Sound, der die Konzerthallen in ganz Amerika füllt und gleichzeitig die einzigartige Tradition, die ihn prägt, fest im Griff hat. Die Musiker hier sind nicht nur Weltklasse, sie leben diese Tradition auch jeden Tag. Das zeigt sich in der gesamten Musik - von der Aufforderung ,do it for your people" in ,Take It Back" bis zur Erinnerung daran, dass man ein ,Herz aus Stahl" braucht, um zu überleben, im Titeltrack des Albums - diese Geschichten sind keine Fiktion.
Romy Hausmanns neues Album "Princess Standard", das am 15.November 2024 erscheint, ist eine mutige und poetische Reise, die
zwischen tanzbaren Beats und emotionalen Balladen pendelt.
Gemeinsam mit Fortuna Ehrenfeld kreiert Hausmann eine faszinierende Klanglandschaft, die Verwundbarkeit und Stärke miteinander verbindet. Nach einer erfolgreichen Romanverfi lmung schlägt sie mit diesem musikalischen Werk einen völlig neuen Weg ein. Ein Highlight des Albums ist der Track "F*CK ME TO THE MOON," der das Publikum mit charmantem Witz und Ohrwurm-Potenzial begeistert
Romy Hausmanns neues Album "Princess Standard", das am 15.November 2024 erscheint, ist eine mutige und poetische Reise, die
zwischen tanzbaren Beats und emotionalen Balladen pendelt.
Gemeinsam mit Fortuna Ehrenfeld kreiert Hausmann eine faszinierende Klanglandschaft, die Verwundbarkeit und Stärke miteinander verbindet. Nach einer erfolgreichen Romanverfi lmung schlägt sie mit diesem musikalischen Werk einen völlig neuen Weg ein. Ein Highlight des Albums ist der Track "F*CK ME TO THE MOON," der das Publikum mit charmantem Witz und Ohrwurm-Potenzial begeistert
"In Decay" bietet eine faszinierende, alternative Route für die idiosynkratische Reise des Produzenten SETH HALEY aus New Jersey - aka COM TRUISE -durch die Geschichte der elektronischen Musik. Als Compilation bisher unveröffentlichter, früher Aufnahmen umfasst ,In Decay" 13 Titel, die bisher nur als Online-Demos erhältlich waren und gänzlich ungehörte Titel, die aus der Zeit vor Haleys offiziellen Veröffentlichungen stammen - sein Debüt, die ,Cyanide Sesterz" EP, ihr Nachfolger, das Langspiel-Album ,Galactic Melt" und die ,Fairlight" EP aus dem letzten Jahr. Während die 80er Synth Sounds, die flexiblen Basslinien und Sci-Fi Aromen, die Haleys spätere Arbeiten prägen, hier schon unverkennbar sind, bleibt ,In Decay" aber auch vollwertig als für sich stehendes Album und gleichzeitig ein Einblick in die Entwicklung des einzigartigen COM TRUISE Sounds. Der Produzent erforscht eine ganze Reihe von Soundfacetten, von 8-bit inspiriertem Experimentalismus zu eindeutig tanzbaren Beats - oft innerhalb nur eines einzigen Songs. ,Controlpop" zum Beispiel kündigt sich selbst mit einem Intro an, das nach einem Commodore 64, der mit einem Hammer geschlagen wird, klingt, um sich dann zu einem langsamen flüssigen Synth. Funk weiter zu entwickeln, der an ,Galactic Melt" Highlights wie ,VHS Sex" und ,Flightwave" erinnert. Die langsam schwelende Dance Vibe wird von vielen anderen Tracks geteilt - wie zum Beispiel von ,Colorvision" und ,Yxes" - während HALEY das Tempo an anderen Stellen drosselt und die psychedelischen, kosmischen Abschweifungen von Ahnen wie TANGERINE DREAM und POPOL VUH beschwört. ,Dreambender" klingt nach einem Soundtrack zu einer Reise in unerforschte digitale Zwischenräume, während ,Video Arcade" eine wirr steigende und fallende Bassline sein Eigen nennt - ein Song wie eine Fahrt auf einer Achterbahn der virtuellen Realität. Wie jedes Werk HALEYs ist auch "In Decay" eine Pforte zu einer seltsamen, digitalen Parallelwelt - einem Ort, der aus bekannten und doch durch und durch frischen Klängen konstruiert ist; ein Ort, den es zu besuchen lohnt.
Um das Jahr stilvoll ausklingen zu lassen, schließt sich Buddha-Bar mit dem Berliner Duo Dole & Kom für ein Deep, Ethnic und Organic House Projekt zusammen. Die international bekannten deutschen Produzenten und DJs Dole & Kom sind Stammgäste auf den Buddha-Bar-Compilations. Ob auf Ibiza, Mykonos, Tulum, Kairo oder Dubai, ihre Electro-Deep-Sound mit mystischem und ethnischem Touch bringt Clubgänger und Jetsetter aus aller Welt zum Tanzen. Zwischen Underground und Mainstream verbreitet sich ihr einzigartiger, dynamischer und fesselnder Vibe in den Tracks und unterstreicht die stets scharfe, akribische und magische Arbeit von Ravin, Resident DJ in der Buddha-Bar Paris seit über 20 Jahren.
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Nenas Debütalbum „NENA“ erschien 1983 und eroberte mit zahlreichen Hit-Singles schnell die deutschen Charts. „Nur Geträumt“, „Leuchtturm“, „99 Luftballons“, dieses Album brachte mehr als einer Generation Lieblingslieder für die Ewigkeit. 1984 wurde der legendäre Song „99 Luftballons“ zum Welthit und festigte Nenas Platz in der internationalen Musikgeschichte.
Nena: „Die Vision für den Song hatte unser Gitarrist Carlo Karges, als wir 1982 mit der Band bei einem Rolling Stones-Konzert in Berlin waren. Am Ende der Show ließen die Stones Luftballons steigen, die der Wind in Richtung Mauer und DDR trug. Beim Anblick dieses kraftvollen Bildes fragte sich Carlo, was passieren könnte, wenn jemand es missversteht. Er schrieb den Text noch in derselben Nacht und zeigte ihn mir am nächsten Tag im Proberaum. Allein das Lesen der Zeilen ließ mir einen Schauer über den Rücken laufen und ich wollte ihn sofort singen. Von da an war es nicht mehr zu stoppen(: ... Und solange ich auf der Bühne stehe, gibt es kein Nena-Konzert ohne die Luftballons."
Jetzt, gut 40 Jahre später, feiern Nena und BMG die Veröffentlichung ihres Debütalbums mit einer besonderen Jubiläumsedition. Alle Originaltitel wurden liebevoll von den Originalbändern remastered, um eine hervorragende Klangqualität zu gewährleisten und den Zeitgeist originalgetreu wiederzugeben. Neben dem remasterten NENA-Album enthält die Jubiläumsedition einen zweiten Longplayer mit weiterem unveröffentlichtem Material: Neben AMOUR CANDIDE, einer 1983 in den Rock n Roll-Archiven aufgetauchten und auf Französisch gesungenen Version des Songs „Nur Geträumt“, dürfen sich Fans auf spektakulär energiegeladene und bisher unveröffentlichte Live-Tracks von Nenas Konzerten aus dem Jahr 1984 sowie seltene B-Seiten freuen.
Diese umfassende und stilvoll zusammengestellte Jubiläumsedition gibt alten und neuen Fans die Möglichkeit, die Magie dieses legendären Albums neu zu entdecken.
Yazz Ahmeds Album "Polyhymnia" (2019) feiert weiblichen Mut, Entschlossenheit und Kreativität. Im Auftrag der Tomorrow's Warriors schrieb sie 2015 ein längeres Werk für deren Nu Civilisation Orchestra, das am Internationalen Frauentag beim Women Of The World Festival in der Londoner Queen Elizabeth Hall aufgeführt wurde. In Anlehnung an Polyhymnia, die griechische Muse der Musik, Poesie und des Tanzes, schuf Yazz eine Reihe von Sätzen, die herausragenden weiblichen Vorbildern wie Rosa Parks, Haifaa Al-Mansour und Malala Yousafzai gewidmet waren. Dieses Album steht im Kontrast zu ihrem vorherigen Werk "La Saboteuse", das von ihrer inneren Zerstörerin oder Anti-Muse getrieben wurde.
Das japanische No ist die älteste lebendige Theaterform. Themen wie Schuld, Liebe und Erlösung werden in Text, Tanz und Musik verhandelt. Eric Schaefer ist dem Land Japan und der japanischen Kultur schon seit vielen Jahren verbunden. So begann er, inspiriert durch seine Besuche des No-Theaters, während eines dreimonatigen Aufenthalts und Unterrichts bei Prof. Takanori Fujita (Kyoto City University of Arts) den Liedzyklus HAYASHI zu komponieren. Ein Begriff, der das im No agierende Musikensemble benennt, der aber auch einen Hain beschreiben kann. Die Erstaufführung von HAYASHI fand beim Jazzfest in der Oper Leipzig 2023 statt - gespielt vom Eric Schaefer Ensemble und gemeinsam mit den japanischen Künstler*innen Ichi-Go (Tanz) und Acci Baba (Videokunst). Nun liegt die Studioproduktion von HAYASHI vor. Auf Vinyl und in einer limitierten Auflage. Mit einem Coverbild der in Kyoto lebenden Kalligraphin Chizu Ikura. Die Musik des No hat sich aus einer heterogenen Vielzahl volkstümlicher und religiöser Spielarten (Matsuris, buddhistische Rituale) entwickelt und besitzt eine kompositorische Struktur, die den Ausführenden einerseits exakte Vorgaben macht, aber andererseits selbstbestimmte Räume und Unschärfen besitzt, die sich zu Improvisationen öffnen. Die Komposition HAYASHI von Eric Schaefer nimmt diesen Modus Operandi des Musizierens im No-Theater auf. Durch die Zusammenarbeit von klassisch gebildeten und improvisierenden Musizierenden wird eben dieses fluide Durchwirken von festgelegten und frei zu interpretierenden Kompositionsteilen ermöglicht. Es gibt hier nur eine Partitur für alle, eine semantische Ebene, auf der sich alle bewegen. "Letztlich", so Eric Schaefer, "gehen wir mit dem Ensemble HAYASHI der Frage nach, was uns diese alte Kunstform des No heute ästhetisch sagen kann, wie wir mit Freiheit und Gebundenheit in der Musik umgehen." Dies geschieht im Geiste Zeamis, dem Gründer des No-Theaters, der vor 600 Jahren schrieb: "Das Alte befragen, das Neue begreifen".
Ltd. Edition Gatefold LP beige/schwarz - rot Splatter
In einer Kombination aus starken Metalklängen des NuMetal, Pop-Elementen und modernen Soundelementen verleihen die fünf Musiker auf ihrem achten Album "Voodoo" einen kraftvollen, coolen und tanzbaren Charme - der mit jeder modernen Top Chartproduktion mithalten kann.
Endlich ist das Album “Tecno Fes“ des italienischen Ausnahmekünstlers Gigi D’Agostino aus dem Jahr 2000 wieder auf Vinyl erhältlich. Seine großen Hits wie “L’Amour Toujours“ oder “Another Way“ gibt es hier in speziellen clubtauglichen Mixen. Große Melodien mit unverwechselbaren Beats bestimmen den Sound von Gigi D‘Agostino Auch „Techno Fes Vol. 2“ ist weiterhin als Vinyl erhältlich
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Es gibt einige wenige Bands, die mit ihren Songs ein bestimmtes Gefühl in einem wecken, die sich anfühlen wie nach Hause kommen. So vertraut und gut, die einen abholen und trösten, bewegen, und zum Tanz bitten, wenn nötig in den Hintern treten und daran erinnern, was ab und an wirklich zählt. Diese Art von Band sind WINGENFELDER, und nun - wie schon großartig mit der ersten Auskopplung "Wenn's am schönsten ist" eingeläutet - werden Kai und Thorsten Wingenfelder (Fury in the Slaughterhouse) nach fast 14 Jahren das Kapitel WINGENFELDER schließen.
Und das wird nicht nur live gebührend gefeiert, sondern auch mit einem letzten, wunderbaren Album: "schlicht und ergreifend" erscheint im Oktober 2024. 10 Songs, 10 Geschichten. Wie immer ein enorme Spannbreite umfassend, die man hierzulande so nur noch selten findet.
Thorsten Wingenfelder: "Es war uns eine Ehre für Euch zu spielen. Es war uns ein wunderbares Fest und eine wahrlich großartige Reise... und nun sagen wir Auf Wiedersehen, schlicht und ergreifend."
Spaceheads sind das fehlende Glied zwischen Post-Punk und Dance. Zwei Jungs aus Post-Punk-Bands der 1980er Jahre machen experimentelle, tanzbare Live-Musik, die sich an den euphorischen Bläsern und Rhythmen des Afrofunks, den motorischen Grooves von Krautrock wie Neu und Can und dem spirituellen, kosmischen Jazz der späten 1960er und 1970er Jahre orientiert, mit Elementen des Dub, des aufkeimenden elektronischen Tanzes (der zu dieser Zeit rapide auf dem
Vormarsch war) und sogar des amerikanischen R&B und Funk der 1970er Jahre.
Time and Spaceheads versammelt Material aus den frühen Veröffentlichungen des britischen Duos (1990-2003) auf wegweisenden Labels wie Dark Beloved Cloud, These, Merge & anderen,
bemerkenswerterweise zum ersten Mal auf Vinyl. Die Musik der Spaceheads ist sowohl für sich selbst als auch für unser historisches Verständnis von Innovation und Experimentierfreudigkeit in der
Post-Punk- und UK-Dance-Kultur von großer Bedeutung. Jeder, der sie jemals spielen gesehen hat, wird bei der bloßen Erwähnung ihres Namens aufleuchten. Es ist an der Zeit, dass diese Musik, die
seit 20 oder 30 Jahren durch die Sterne und digitale Umgebungen schwebt, ihren eigenen Moment in der Sonne hat, hier in all ihrer Pracht sequenziert, um die vielen Möglichkeiten dieser beiden Männer
einzufangen, die bemerkenswert sind, und verpackt, um die Ehrfurcht zu reflektieren, die wir hören, wenn wir sie anhören.
Soifass veröffentlichen zum 25jährigen Jubiläum ihr neues Album und nie klangen die Berliner besser aufgestellt zwischen wohldosierter Härte und prägnanten Refrains. Ein absolutes Brett! 1999 in Ost Berlin als Oi-Punk Band gegründet, fand man schnell seinen eigenen unverkennbaren Stil irgendwo zwischen Punk, HC, Oi! und hin und wieder sogar mit Ska Einflüssen (auf Speed). Schnelle und treibende Beats treffen auf ballernde Gitarren, lebendige Melodien und Straßenköter Gesang ohne textlich aber genretypische Klischees zu bedienen. Man teilt aus, man steckt ein, verzichtet auf den gehobenen Zeigefinger genauso wie auf kommerzielle Ambitionen. Während viele Bands ihren Sound an den "Deutschrock"-Trend der letzten Jahre anpassten ist die Band um Shouter Viktor in ihrem Revier geblieben. Und es gibt viel in den 12 neuen Songs zu erzählen und in Soifass-typischer Manier die Dinge beim Namen zu nennen: "Hipster-Stomp" ist die quasi Fortsetzung ihres Anti-Gentifizierungshits "Großstatdtwahnsinn", die Berlin und andere Großstädte für ihre neue Spielwiese infiltrieren. In "Berliner Walzer" gibt's ein schonungsloses Tänzchen über die immer größere werdende Kluft in der Ellbogengesellschaft. Soifass packten die unter den Fingenagel brennenden Themen lyrisch schon immer anders und subtiler an. Statt Parolen und plakativ aus dem Setzkasten, entfalten Songs wie "Verschwörer" eine ganz andere Wirkung, wenn im intimsten Umkreis der eigene Partner die ganze Schwurbelscheisse glaubt, oder in "Exzessiv" mit beißendem Zynismus einem den Spiegel von der angeblich heilen Welt vorhält. Und wenn man schon 25 Jahre lang dieses Berliner Aushängeschild zu einer der besten deutschsprachigen Streetpunkbands gemacht hat, darf man mit "Anglizismen" auch selber zurückblicken. Soifass tun auch dies ohne die übliche Selbstbeweihräucherung. Diese Band ist eine Klasse für sich...Authentisch, Dreckig-Soifass!
Soifass veröffentlichen zum 25jährigen Jubiläum ihr neues Album und nie klangen die Berliner besser aufgestellt zwischen wohldosierter Härte und prägnanten Refrains. Ein absolutes Brett! 1999 in Ost Berlin als Oi-Punk Band gegründet, fand man schnell seinen eigenen unverkennbaren Stil irgendwo zwischen Punk, HC, Oi! und hin und wieder sogar mit Ska Einflüssen (auf Speed). Schnelle und treibende Beats treffen auf ballernde Gitarren, lebendige Melodien und Straßenköter Gesang ohne textlich aber genretypische Klischees zu bedienen. Man teilt aus, man steckt ein, verzichtet auf den gehobenen Zeigefinger genauso wie auf kommerzielle Ambitionen. Während viele Bands ihren Sound an den "Deutschrock"-Trend der letzten Jahre anpassten ist die Band um Shouter Viktor in ihrem Revier geblieben. Und es gibt viel in den 12 neuen Songs zu erzählen und in Soifass-typischer Manier die Dinge beim Namen zu nennen: "Hipster-Stomp" ist die quasi Fortsetzung ihres Anti-Gentifizierungshits "Großstatdtwahnsinn", die Berlin und andere Großstädte für ihre neue Spielwiese infiltrieren. In "Berliner Walzer" gibt's ein schonungsloses Tänzchen über die immer größere werdende Kluft in der Ellbogengesellschaft. Soifass packten die unter den Fingenagel brennenden Themen lyrisch schon immer anders und subtiler an. Statt Parolen und plakativ aus dem Setzkasten, entfalten Songs wie "Verschwörer" eine ganz andere Wirkung, wenn im intimsten Umkreis der eigene Partner die ganze Schwurbelscheisse glaubt, oder in "Exzessiv" mit beißendem Zynismus einem den Spiegel von der angeblich heilen Welt vorhält. Und wenn man schon 25 Jahre lang dieses Berliner Aushängeschild zu einer der besten deutschsprachigen Streetpunkbands gemacht hat, darf man mit "Anglizismen" auch selber zurückblicken. Soifass tun auch dies ohne die übliche Selbstbeweihräucherung. Diese Band ist eine Klasse für sich...Authentisch, Dreckig-Soifass!
Aus den Tiefen von Post Punk, Cold Wave und Dancefloor meldet sich Levin Goes Lightly mit neuem Album zurück: Numb ist der Titel des mittlerweile fünften Longplayerst. In den für ihn so charakteristischen schrägen Bildern erzählt Levin Goes Lightly von toxischen Beziehungen, dunklen Lebensabschnitten und der großen Liebe. Der melodische Gesang wechselt zwischen Deutsch und Englisch, das musikalische Grundgerüst sind treibende, elektronische Beats, kühle Synthesizer, und gleichzeitig warme Orgeltöne und wavige Gitarrenparts. Im Song "Headbanging" fragt er "Is it beautiful when it"s sad? / Ist es so schön, weil es so traurig ist?" - und liefert doch selbst den Beweis, dass bittersüße Traurigkeit schön und trotzdem sehr tanzbar sein kann. Die Songs handeln von tief im Meer lebenden Liebenden (oder Seeungeheuern?), die gemeinsam nur zum Licht streben oder die so lange in die Sonne blicken, bis sich ihnen ein gemeinsamer Fleck ins Auge einbrennt - "damit man sich an diesem Fleck für immer erkennt". Darüber, dass man einsehen muss, dass man selbst das Chaos ist, auch wenn man noch so sehr dagegen ankämpft und über Hände, die nur dann nicht taub sind, wenn sie den andern berühren. Engel, die doch nur schrecklich sind und sich auflösen im Rausch. Levin Goes Lightlys Musik ist sophisticated und treibend, seine Auftritte immer schweißtriefend und glamourös. Bei einigen Songs denkt man an die frühen New Order, Boy Harsher oder Grauzone und an die Wärme von Beach House. Das Songwriting ist wie bei den vorherigen Alben geprägt von musikalischer Vielseitigkeit und tiefgründigen, aber auch merkwürdigen Texten. Mit seinen melancholischen Melodien, oft begleitet von kraftvollen Beats, gelingt es ihm tiefe Emotionen einzuweben. Über fünf Alben hat er seinen Sound weiterentwickelt: Vom Lo-Fi zu Postpunk, von Englisch zu Deutsch und wieder zurück. "Numb" ergänzt seinen musikalischen Kosmos um Stücke, die sich nun wieder eher beim düsteren Dance- und Electronic-Sound eines John Maus ansiedeln. Die von ihm entworfenen Klangwelten sind dabei immer treibend und hypnotisch - eine Art Cold Wave, bei dem einem warm ums Herz wird.
Was haben Purcell und Mozart gemeinsam - die Ostinati, Melodien und Tänze des englischen Barockkomponisten einerseits und die Klavierwerke der Wiener Klassik andererseits? Eine ganze Menge, wenn sie von
Grigory Sokolov gespielt werden. Seine jährlichen Frühjahrstourneen sind zu Pilgerreisen für seine Fans
geworden. Die gesamte Saison 2022/23 widmete er Purcell und Mozart (ergänzt durch fünf Zugaben), und
dieses Live-Album offenbart ihre überraschenden Ähnlichkeiten in Charme und Melancholie. Die Presse war
begeistert: „Sokolov behandelt jede Note wie ein kostbares Juwel, entführt seine Zuhörer in eine andere
Zeit und bleibt dabei zeitlos“ (Der Standard). „Unendlich fesselnd“ (Süddeutsche Zeitung); „Sein Anschlag: exquisit, konzentriert, funkelnd, leuchtend“ (rbb online); „Dieser kolossale Künstler verblüfft immer
wieder.“ (Scherzo).
In seiner über 50-jährigen Karriere hat sich der in Belgien lebende und in den USA geborene Folk-Singer-Songwriter Tucker Zimmerman einen gewissen Grad an Unbekanntheit bewahrt und sich einen Ruf als eines der am meisten unterschätzten Talente der amerikanischen Folkmusik erworben. Im Laufe der Jahre wurde Zimmerman von Musikerinnen wie Adrianne Lenker von Big Thief ("Tucker Zimmerman ist einer der größten Songwriter aller Zeiten") und Angel Olsen sowie von einigen der ganz Großen wiederentdeckt und hochgelobt - Tony Visconte sowie David Bowie (der Zimmerman als "überqualifiziert für Folk" bezeichnete) waren schon früh in Zimmerman unvollendeter Karriere Fans. Nun meldet sich Tucker Zimmerman mit "Dance Of Love" zurück, seinem 11. Studioalbum und gleichzeitig seinem 4AD-Debüt, bei dem Big Thief (und sowie Mat Davidson und Zach Burba) ihn als seine Begleitband und Kollaborateure unterstützen. Das Ergebnis dieser generationsübergreifenden Symbiose ist ein berührendes Manifest eines großen Songwriters, der eine Karriere im Schatten hatte. Nun tritt er mit 83 Jahren ins Licht und besingt große Freundschaften, harte, aber wertvollen Lektionen, weltlichen Erfahrungen und über die Liebe, mit er stets eng umschlugen durch ein langes und erfülltes Leben tänzelte.
In seiner über 50-jährigen Karriere hat sich der in Belgien lebende und in den USA geborene Folk-Singer-Songwriter Tucker Zimmerman einen gewissen Grad an Unbekanntheit bewahrt und sich einen Ruf als eines der am meisten unterschätzten Talente der amerikanischen Folkmusik erworben. Im Laufe der Jahre wurde Zimmerman von Musikerinnen wie Adrianne Lenker von Big Thief ("Tucker Zimmerman ist einer der größten Songwriter aller Zeiten") und Angel Olsen sowie von einigen der ganz Großen wiederentdeckt und hochgelobt - Tony Visconte sowie David Bowie (der Zimmerman als "überqualifiziert für Folk" bezeichnete) waren schon früh in Zimmerman unvollendeter Karriere Fans. Nun meldet sich Tucker Zimmerman mit "Dance Of Love" zurück, seinem 11. Studioalbum und gleichzeitig seinem 4AD-Debüt, bei dem Big Thief (und sowie Mat Davidson und Zach Burba) ihn als seine Begleitband und Kollaborateure unterstützen. Das Ergebnis dieser generationsübergreifenden Symbiose ist ein berührendes Manifest eines großen Songwriters, der eine Karriere im Schatten hatte. Nun tritt er mit 83 Jahren ins Licht und besingt große Freundschaften, harte, aber wertvollen Lektionen, weltlichen Erfahrungen und über die Liebe, mit er stets eng umschlugen durch ein langes und erfülltes Leben tänzelte.
Drei Jahre nach dem fesselnden Long Player Debüt ,Highly Refined Pirates" stellte die hochgradig stylische Seattler Indie Pop Band MINUS THE BEAR ihren mit beachtlichen Störimpulsen durchsetzten Prog Pop auf ihrem zweiten selbstmörderischem Album ,Menos El Oso" zur Schau. Die Jungs legten hierfür selbst ihre Hände an die Regler und übernahmen die Aufnahmen und Produktion gleich mit. Pendelnd zwischen verschiedensten Stilen, welche von '70s Prog Rockern (YES, RUSH) '80s Prototypen Punks (FUGAZI) bis hin zu '90s Art Rock Mind Fucks wie JAWBOX und JOAN OF ARC reichen, berufen sich MINUS THE BEAR auf eine moderne Liebesaffäre zwischen treibenden Tanz Rhythmen und höchst abgefahrenem Collegerock. Abgemischt wurde das Ganze vom Bandmitglied und angesehenen Studio Freak Matt Bayles (u.a.THE BLOOD BROTHERS, MASTODON, ISIS, PRETTY GIRLS MAKE GRAVES). Auf dem Album finden sich so illustre Gäste wie Judah Nagler & Josh Staples (THE VELVET TEEN), Michael Richardson (THE NEW TRUST) und HEATHER DUBY.
Einmal im Jahr muss uns GOAT den Weg weisen - das selbstbetitelte neue Album im Oktober 2024! Der Ouroborus - also das Symbol der Schlange oder des Drachens, der seinen eigenen Schwanz frisst - erscheint den einen als Ausdruck der Brutalität der Natur. Für andere, die gnostisch veranlagt sind, symbolisiert er die Dualität des Göttlichen und des Irdischen im Menschen. Am häufigsten wird er jedoch einfach als Symbol für die endlosen Zyklen von Tod und Wiedergeburt verstanden, die das Leben auf diesem Planeten kennzeichnen. In der Welt von Goat, dem geheimnisvollen und immer wieder neu belebenden Kollektiv, das mit seinem neuesten Album ein weiteres Abenteuer jenseits dieser Ebene der Realität erlebt, ist dieses Bild von großer Bedeutung: Die Band, die bereits Alben mit den Titeln Requiem und Oh Death veröffentlicht hat, beweist mit ihrem gleichnamigen Album erneut, dass Transzendenz und Metamorphose ihre Leitmotive sind. Mit Goat beschwört die stets unberechenbare Band rhythmisch getriebene Rituale in einem unverwechselbaren, erhebenden und schillernden Stil herauf, der die Tanzfläche ebenso wie den Geist zu beflügeln vermag. "One More Death" und "Goatbrain` sind spektakuläre Vorboten, die einen hedonistischen Geist verkörpern, der von prägnantem Funk angetrieben wird und von einer gnadenlosen Fuzz/Wah-getränkten Gitarre besessen ist. An anderer Stelle ist die Liebe der Band zum Hip-Hop der Treibstoff für den epischen Albumabschluss ,Ourobourus", der ansteckenden Gesang mit atemloser Breakbeat-Action im Stil von Lalo Schifrin verbindet. Und das bedeutet auch, dass wir am Ende, wie das älteste allegorische Symbol der Alchemie, wieder dort sind, wo wir angefangen haben. Wie Brad Dourifs Figur Hazel Moates in dem Film Wiseblood von 1979 sagt: ,Wo du herkamst, ist nicht mehr da. wo du dachtest, dass du hingehst, war niemals. Und wo du bist, ist es nicht gut, es sei denn, du kannst davon wegkommen". In Goats ewigem Jetzt der Erneuerung und Offenbarung gab es nie ein wirksameres Mittel zur Flucht. Limitiertes, schwarzes Vinyl!
Zum 20-jährigen Jubiläum erscheint das Debüt-Album einer der erfolgreichsten Indie-Pop- Bands der 00er Jahre erstmals auch auf Vinyl. 2004 waren Schubladen noch wichtig. Popmusik war noch nicht dieses eklektizistische, sich aus universell verfügbaren, entkontextualisierten Quellen speisende Internet-Monster. Wer also beispielsweise deutschsprachigen Gitarrenpop spielte, musste sich positionieren: Bewegte man sich eher in der diskursverliebten, kopflastigen Tradition der Hamburger Schule und hoffte auf "Indie-Credibilität"? Oder wollte man Teil der immer größer werdenden Deutschpop-Industrie werden, vornehmlich repräsentiert von "female fronted" Bands wie Mia, Juli oder Silbermond (nicht zu vergessen die stets gut gelaunten Jungs von von Sportfreunde Stiller), die - mal mit eher studentisch-intellektueller Grundierung, mal mit eindeutig schlagerhafter Geste - das Gefühlige in den Focus rückten. Es gab aber auch Acts, die sich nicht entscheiden wollten. Auf der Insel hatten es die Bands der Britpop-Welle schließlich vorgemacht. Hier ging es mit cooler Haltung, jeder Menge Subversion, aber eben auch goldenen Melodien und echten "Hits" in höchste Popstar-Gefilde. Wieso nicht auch in Deutschland Anspruch, Originalität und Gefälligkeit miteinander in Einklang bringen? Hier kommen nun also Anajo ins Spiel, eine 1999 gegründete Band aus dem provinziellen Augsburg, die 2004 mit ihrem Debüt-Album "Nah bei mir" genau diesen Sprung zwischen die Stühle wagte - und dafür mit sehr viel Liebe bedacht wurde, auch wenn die Indiepolizei nicht immer einverstanden war. "Nah bei mir" ist eine durch und durch leichte Platte, die mit catchy Sounds und Melodien bisweilen gewichtige Themen verhandelt: Überwindung tiefer Trauer ("Der Vorhang geht auf"), Entfremdung ("Einmal noch schlafen"), bittere Enttäuschung ("Die Tränen sind immer noch meine") - immer aber präsentiert mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen. Als wahre Meister beweisen sich Anajo auf dem Album in der schwierigen Disziplin der unblöden Partysongs: Auch nach 20 Jahren überkommt einen beim Hören so skurril-absurder Feger wie "Monika Tanzband", "Honigmelone" oder "Ich hol dich hier raus" noch diese unbändige, mitreißende Freude.
Das Zusammentreffen eines uralten Instruments wie der Kora in den Händen eines Virtuosen wie Ballaké Sissoko mit Elektronik, die die Möglichkeiten des Instruments selbst erweitert, wie es Lorenzo Bianchi Hoesch vorschlägt, ist das Herzstück von Radicants: eine Suche nach neuen Wegen, die mit Eintauchen, Verlassen und neuen Wurzeln zu tun haben. Wurzeln, die dynamisch sind, die sich weiterentwickeln und die in der Lage sind, den anderen zu unterstützen. Die Idee der Verwurzelung zu respektieren und sie in eine kaleidoskopische, vielfältige Welt zu projizieren. Es gibt also keinen Gegensatz zwischen zwei Welten - akustisch und elektronisch, traditionell und zeitgenössisch, afrikanisch und westlich -, sondern vielmehr Akzeptanz, Zusammenarbeit und Risikobereitschaft. Das Ziel ist es, einen echten Dialog zwischen den beiden Musikern zu schaffen, bei dem die Kora die Quelle von allem ist, die Elektronik aber die Entwicklung, die Resonanz und die Form darstellt. Ballaké Sissoko ist malischer Koraspieler, der sowohl in der Weltmusik als auch im Jazz hervorgetreten ist.Sissoko ist der Sohn von Jeli Madi Sissoko, der mit der LP Ancient Strings einen Welterfolg hatte. Das Album New Ancient Strings des Sohnes konnte diesen Erfolg wiederholen. Er gilt zusammen mit Toumani Diabaté als einer der derzeit herausragenden Koraspieler Afrikas. Lorenzo Bianchi Hoesch ist ein Komponist und Klangkünstler. Seine Interessen reichen von reiner Elektronik bis zu Kompositionen für Theater und Tanz, von Soundtracks für Bilder bis zu interaktiven Installationen und drüber hinaus. LP und CD mit zwei Bonustracks
Kreaturen der Nacht sehnen sich in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Post-Punk und New Wave stiegen zu glorreichen Höhen auf und diese epische Erforschung dunkler Klangwelten auf der Basis von harten Gitarren und treibender Elektronik fand auf allen alternativen Tanzflächen statt. Klangvolle Namen wie SISTERS OF MERCY, FIELDS OF THE NEPHILIM, DEPECHE MODE, JOY DIVISION, THE HUMAN LEAGUE, ULTRAVOX und viele andere funkeln noch immer in einem magischen Glanz. Zum Glück sind all die subtile Erotik, elektrisierende Spannung und die düstere musikalische Leidenschaft nicht für alle Zeiten verloren gegangen: Die Rettung naht mit SOROR DOLOROSA auf schwarzen Schwingen. Das vierte Album der Franzosen mit dem vielsagenden Titel "Mond" hat musikalische Reißzähne, die schon beim ersten Durchgang köstliches Klangblut sprudeln lassen. Der klassisch-dunkle Post-Punk findet sich ebenso wieder wie Wave-Elemente und ein überwältigender Drang, die Füße in ekstatischen Tänzen unter dem namensgebenden Mond bewegen zu müssen. Doch SOROR DOLOROSA gehen dabei keineswegs mit abgestandenem Nostalgie-Schlangenöl hausieren. Die nach Paris umgezogenen Veteranen haben das klassische Feeling mit dem massiven Sound des neuen Jahrtausends für einen neuen Höhenflug aufgerüstet. Die Idee, den Mix und das Mastering von "Mond" James Kent anzuvertrauen, erweist sich als hervorragender Schachzug. Der PERTURBATOR-Vordenker hat die üppige Produktion dieses epischen Albums mit einer vibrierenden Power und wohltuenden ätherischen Kühle aufpoliert. Textlich bleiben SOROR DOLOROSA dem seit ihrer Gründung im Jahr 2001 in der südfranzösischen Stadt Toulouse eingeschlagenen Weg treu. Die erstmals mit der "Severance" (2009) Debüt-EP manifestierten dunkel-romantischen und kathartischen Gefühlslandschaften lassen noch immer das Herz der Band schlagen. Die Inspiration für "Mond" stammt unter anderen aus den Federn von Dichtern und Schriftstellern wie William Blake und Edgar Alan Poe.
Nach dem Erfolg ihres Debüts „Digital Mountain“ aus dem Jahr 2018 wird nun das mit Spannung erwartete zweite Album von Nice Biscuit, SOS, über
Bad Vibrations veröffentlicht.
Geschrieben und aufgenommen während 2022-23 und abgemischt von Mildlife's Jim Rindfleish, verkörpern die neun Tracks auf dem Album den fuzzy
groove-geladenen Psych, für den Nice Biscuit bekannt ist, während es neue tanzbare Gefühle einführt, die von ihrer Liebe zu Disco, Jazz-Fusion und
Weltmusik beeinflusst sind.
Mit dem wunderbar hypnotischen und beruhigenden Gesang der Frontfrauen Billie Star und Grace Cuell geht es auf SOS darum, Ruhe und
Ausgeglichenheit in unserer chaotischen Welt zu finden.
Wie war das noch gleich? Die dritte Scheibe einer Band ist das ,Make-It or Break-It"-Album? Kontrolle aus Solingen und Düsseldorf könnte das nicht egaler sein. Ihr kalter, 80er- beeinflusster Wave-/Post-Punk-Sound wurde schon beim 2017er-Debüt ,Egal" begeistert aufgenommen und mit ,Zwei" (2021) verfeinert. Und so gab es für das Trio nie einen Anlass für eine grundlegende Sound-Änderung, eine Umstellung der Herangehensweise oder ein Schielen auf Trends. Das genau beweist ,Grau", Kontrolle-Album #3. Denn wenn das dritte Album von KONTROLLE etwas unterstreicht, dann, dass die Band noch kompromissloser zu Werke geht. Ihre Hardcore- und Punkwurzeln sind hier deutlicher denn je zu erkennen. Die breite Soundwand, die das Trio um Gitarrist und Sample-Meister Carsten Wagner, Sänger und Bassist Daniel Brangs und Drummer Andrew Collar kreiert und erneut in der Tonmeisterei bei Role Wiegner in Oldenburg auf Band gebannt hat, bestätigt diese Vermutung. Aber da sind ja auch noch die prägenden, markanten dunklen Elemente, die als Gegenpol eine sphärische Dynamik schaffen, die zwischen hypnotisch und eruptiv pendelt. Und das funktioniert nicht nur vor der Bühne, sondern auch auf der Tanzfläche. Die deutschen Texte von Sänger Daniel behandeln aktuelle Themen und Sorgen in gewohnt KONTROLLE-typischen Passagen, die oft mit einem Augenzwinkern auch politisch Stellung beziehen. Bisweilen spielen sogar Alltags- und Haushaltsgegenstände nicht zu unterschätzende Rollen in der ,kontrollierten" Beschreibung der deutschen Realität. Die Covergestaltung lag erneut in der Hand von Schlagzeuger Andrew, der diesmal neue Wege beschritt: Hunderte selbst geschossene Fotos bildeten den Grundstock für eine Collage von original ca. 1,5 m x 2 m. Alle Bilder wurden in mühevoller Kleinarbeit ausgeschnitten und zusammengestellt. Das Gatefoldcover ist somit ein Kunstwerk für sich und eröffnet mit jedem Blick neue Details. Erscheinen wird die LP am 27.09.2024, wieder auf dem für handgemachte Releases geschätzten Kölner Label Holy Goat Records. Zwei digitale Single-Releases und eine limitierte 7"- Auskopplung kommen im Vorfeld. Und natürlich sind KONTROLLE dann auch wieder live im Einsatz.
Wie war das noch gleich? Die dritte Scheibe einer Band ist das ,Make-It or Break-It"-Album? Kontrolle aus Solingen und Düsseldorf könnte das nicht egaler sein. Ihr kalter, 80er- beeinflusster Wave-/Post-Punk-Sound wurde schon beim 2017er-Debüt ,Egal" begeistert aufgenommen und mit ,Zwei" (2021) verfeinert. Und so gab es für das Trio nie einen Anlass für eine grundlegende Sound-Änderung, eine Umstellung der Herangehensweise oder ein Schielen auf Trends. Das genau beweist ,Grau", Kontrolle-Album #3. Denn wenn das dritte Album von KONTROLLE etwas unterstreicht, dann, dass die Band noch kompromissloser zu Werke geht. Ihre Hardcore- und Punkwurzeln sind hier deutlicher denn je zu erkennen. Die breite Soundwand, die das Trio um Gitarrist und Sample-Meister Carsten Wagner, Sänger und Bassist Daniel Brangs und Drummer Andrew Collar kreiert und erneut in der Tonmeisterei bei Role Wiegner in Oldenburg auf Band gebannt hat, bestätigt diese Vermutung. Aber da sind ja auch noch die prägenden, markanten dunklen Elemente, die als Gegenpol eine sphärische Dynamik schaffen, die zwischen hypnotisch und eruptiv pendelt. Und das funktioniert nicht nur vor der Bühne, sondern auch auf der Tanzfläche. Die deutschen Texte von Sänger Daniel behandeln aktuelle Themen und Sorgen in gewohnt KONTROLLE-typischen Passagen, die oft mit einem Augenzwinkern auch politisch Stellung beziehen. Bisweilen spielen sogar Alltags- und Haushaltsgegenstände nicht zu unterschätzende Rollen in der ,kontrollierten" Beschreibung der deutschen Realität. Die Covergestaltung lag erneut in der Hand von Schlagzeuger Andrew, der diesmal neue Wege beschritt: Hunderte selbst geschossene Fotos bildeten den Grundstock für eine Collage von original ca. 1,5 m x 2 m. Alle Bilder wurden in mühevoller Kleinarbeit ausgeschnitten und zusammengestellt. Das Gatefoldcover ist somit ein Kunstwerk für sich und eröffnet mit jedem Blick neue Details. Erscheinen wird die LP am 27.09.2024, wieder auf dem für handgemachte Releases geschätzten Kölner Label Holy Goat Records. Zwei digitale Single-Releases und eine limitierte 7"- Auskopplung kommen im Vorfeld. Und natürlich sind KONTROLLE dann auch wieder live im Einsatz.
Weißes Vinyl im Klappcover! Die dänisch-brasilianische Band The Courettes war von Anfang an eine Rock'n'Roll-Sensation und ist mit ihrem vierten und bisher besten Album zurück: "The Soul Of... The Fabulous Courettes". Und dieses Mal sind sie größer, breiter und tiefer als je zuvor, denn sie haben ihrem fulminanten Ramalama, mit dem sie in Großbritannien, Europa, den USA und Japan für Furore sorgen, noch mehr hinzugefügt. The Courettes treffen genau den richtigen Punkt zwischen Garage-Rock, Girlgroup-Pop, Doo-Wop-Harmonien, Herzschmerz und allem, was dazwischen liegt, und bauen auf dem Schwung des Vorgängers "Back In Mono" mit einer Sammlung von Songs auf, die ihren klanglichen Spielraum erweitern, während sie sich mit dunklen, emotionalen Themen auseinandersetzen, um "The Soul Of_ The Fabulous Courettes'" zu enthüllen. "Wir wollten kein "Back In Mono 2" machen", betont Schlagzeuger Martin Couri. "Wir versuchen immer, uns in eine Zone des Unbehagens zu begeben, in der meiner Meinung nach aufregende Dinge passieren, anstatt immer wieder das Gleiche zu tun", stimmt Sängerin, Gitarristin und Multiinstrumentalistin Flavia Couri zu. Mit jeder Albumveröffentlichung hat sich das Duo weiterentwickelt und "The Soul Of... The Fabulous Courettes" lässt sich von den zahlreichen Vorbildern des Duos inspirieren, die zuvor nur angedeutet wurden. "Wir wollten unsere Liebe zur Spector Wall Of Sound und Motown zeigen", verrät Flavia. "Es war eine klare Mission und wir haben sie absolut erfüllt." Von den glorreichen Eröffnungsbeats und den stechenden Fuzz-Hupen von "You Woo Me" bis hin zu der abschließenden emotionalen Rührung von "For Your Love" über die fuzzige Dringlichkeit von "SHAKE!" und die feierliche Wärme von "California" haben The Courettes ihren Sound mit einer Instrumentierung und einer allgemeinen Raffinesse erweitert, die sowohl in ihrer Produktion als auch in ihrem Songwriting deutlich wird. Und vor allem haben sie dies erreicht, ohne etwas von dem Rock'n'Roll-Kern zu opfern, der von Flavias Gitarrensaiten und Martins ramponiertem Schlagzeug abgekratzt wurde. Bei ihrem Streben nach klanglicher Perfektion haben sie einige Gastmusikern und Klang-Zauberer im Hintergrund unterstützt, z.B. La La Brooks (The Crystals) mit Backing Vocals bei "California" und "Run Run Runaway" (bei denen auch noch Brian Wilson-Kollaborateur Darian Sahanaja den Gesang gemischt und mit einem Beach Boys-Vibe versehen hat). Produzenten-Legende Richard Gottehrer hat "Keep Dancing" und "Boom Boom Boom" abgemischt, Peter Kehl und Kasper Wagner (beide Black Tornado) geben sich mit diversen Blasinstrumenten bei "Shake!", "Better Without You" und "Stop! Doing That" die Ehre. Zu den Courettes gesellt sich in ihren eigenen StarrSound Studios in Dänemark erneut der Multi-Instrumentalist Soren Christensen, der Mellotron, Orgel, Klavier und Backing Vocals beisteuert und das Album gemeinsam mit C.T. Levine produziert hat. Während sich die Musik akustische und 12-saitige Gitarren, Bass, E-Bögen, Kastagnetten und Pauken einbezieht, haben sich auch die Emotionen entwickelt, die man zuvor nicht mit The Courettes in Verbindung gebracht hat. "The Soul Of... The Fabulous Courettes" richtet sich an Herz und Kopf, es tanzt durch die Dunkelheit und feiert die Freude am Leben.
Die dänisch-brasilianische Band The Courettes war von Anfang an eine Rock'n'Roll-Sensation und ist mit ihrem vierten und bisher besten Album zurück: "The Soul Of... The Fabulous Courettes". Und dieses Mal sind sie größer, breiter und tiefer als je zuvor, denn sie haben ihrem fulminanten Ramalama, mit dem sie in Großbritannien, Europa, den USA und Japan für Furore sorgen, noch mehr hinzugefügt. The Courettes treffen genau den richtigen Punkt zwischen Garage-Rock, Girlgroup-Pop, Doo-Wop-Harmonien, Herzschmerz und allem, was dazwischen liegt, und bauen auf dem Schwung des Vorgängers "Back In Mono" mit einer Sammlung von Songs auf, die ihren klanglichen Spielraum erweitern, während sie sich mit dunklen, emotionalen Themen auseinandersetzen, um "The Soul Of_ The Fabulous Courettes'" zu enthüllen. "Wir wollten kein "Back In Mono 2" machen", betont Schlagzeuger Martin Couri. "Wir versuchen immer, uns in eine Zone des Unbehagens zu begeben, in der meiner Meinung nach aufregende Dinge passieren, anstatt immer wieder das Gleiche zu tun", stimmt Sängerin, Gitarristin und Multiinstrumentalistin Flavia Couri zu. Mit jeder Albumveröffentlichung hat sich das Duo weiterentwickelt und "The Soul Of... The Fabulous Courettes" lässt sich von den zahlreichen Vorbildern des Duos inspirieren, die zuvor nur angedeutet wurden. "Wir wollten unsere Liebe zur Spector Wall Of Sound und Motown zeigen", verrät Flavia. "Es war eine klare Mission und wir haben sie absolut erfüllt." Von den glorreichen Eröffnungsbeats und den stechenden Fuzz-Hupen von "You Woo Me" bis hin zu der abschließenden emotionalen Rührung von "For Your Love" über die fuzzige Dringlichkeit von "SHAKE!" und die feierliche Wärme von "California" haben The Courettes ihren Sound mit einer Instrumentierung und einer allgemeinen Raffinesse erweitert, die sowohl in ihrer Produktion als auch in ihrem Songwriting deutlich wird. Und vor allem haben sie dies erreicht, ohne etwas von dem Rock'n'Roll-Kern zu opfern, der von Flavias Gitarrensaiten und Martins ramponiertem Schlagzeug abgekratzt wurde. Bei ihrem Streben nach klanglicher Perfektion haben sie einige Gastmusikern und Klang-Zauberer im Hintergrund unterstützt, z.B. La La Brooks (The Crystals) mit Backing Vocals bei "California" und "Run Run Runaway" (bei denen auch noch Brian Wilson-Kollaborateur Darian Sahanaja den Gesang gemischt und mit einem Beach Boys-Vibe versehen hat). Produzenten-Legende Richard Gottehrer hat "Keep Dancing" und "Boom Boom Boom" abgemischt, Peter Kehl und Kasper Wagner (beide Black Tornado) geben sich mit diversen Blasinstrumenten bei "Shake!", "Better Without You" und "Stop! Doing That" die Ehre. Zu den Courettes gesellt sich in ihren eigenen StarrSound Studios in Dänemark erneut der Multi-Instrumentalist Soren Christensen, der Mellotron, Orgel, Klavier und Backing Vocals beisteuert und das Album gemeinsam mit C.T. Levine produziert hat. Während sich die Musik akustische und 12-saitige Gitarren, Bass, E-Bögen, Kastagnetten und Pauken einbezieht, haben sich auch die Emotionen entwickelt, die man zuvor nicht mit The Courettes in Verbindung gebracht hat. "The Soul Of... The Fabulous Courettes" richtet sich an Herz und Kopf, es tanzt durch die Dunkelheit und feiert die Freude am Leben.
Die umjubelelten, schrill-bunten Rockerinnen von The Hot Damn! sind mit einem Paukenschlag zurück und veröffentlichen ihre elektrisierende neue Single Can You Hear Me Now? zusammen mit der Ankündigung ihres mit Spannung erwarteten Debütalbums Dancing on the Milky Way, das am Freitag, den 27. September 2024, über Fat Earth Records erscheinen wird. Die vierköpfige britische Rockband wird als das ,farbenfrohe Chaos" des Rock bezeichnet und bringt mit jedem Song, jedem Video und einer energischen Live-Show nach der anderen wieder Farbe in die Musikszene. Mit knackigen Riffs und wilden Harmonien bringen The Hot Damn! dich zum Tanzen, bevor du es merkst. Die vier temperamentvollen Damen, die unter anderem von Kerrang!, Planet Rock und BBC Radio 2, BBC Radio 6 und Radio BOB gelobt wurden, sind keine Unbekannten in der Musikszene. entstand die Band u.a. aus der Asche von The Amorettes und Tequila Mockingbyrd und besteht aus den Talenten von Gill Montgomery (The Amorettes), Josie O'Toole (Tequila Mockingbyrd), Laurie Buchanan (Aaron Buchanan and the Cult Classics) und Lzi Hayes (New Device/Sophie Lloyd Band).The Hot Damn! aus Marlow, Buckinghamshire, mögen es laut, aber sie machen nicht nur mit ihrer Musik auf sich aufmerksam, sondern auch auf ein Thema, das ihnen am Herzen liegt - den Gehörschutz. Da die Band erkannt hat, wie wichtig die Gesundheit des Gehörs sowohl für das Publikum als auch für die Musiker ist, hat sie sich dazu verpflichtet, bei all ihren Konzerten Einweg-Ohrstöpsel anzubieten. Neben einzelnen Headline-Gigs reisen The Hot Damn! im November 2024 als Support von D-A-D durch Deutschland um ihr hart rockendes Werk zu präsentieren. CD mit zwei Akustik-Bonustracks, LP als Sunshine Yellow Vinyl!
Wann genau die Langhalslaute Bouzouki nach Griechenland kam, ist unklar. Ihre Wurzeln gehen bis ins vierte Jahrhundert vor Christus zurück. Die heutige Form des Instruments, benannt nach "Βυζί", dem griechischen Wort für die weibliche Brust, ist relativ jung und seit etwa 1920 in Athen und auf dem Peloponnes verbreitet. Ursprünglich in Bars und auf privaten Festen gespielt fand es durch das Revival des „Rebetiko“, dem „griechischen Blues“ ab den 1960er Jahren weitere Verbreitung. „Ursprünglich wurde auf der Bouzouki viel improvisiert“, meint Georgios Propkopiou, „viel mehr als später. Denn ab den Fünfzigerjahren wurde ihr Spiel professionell unterrichtet. Da wurde vieles festgelegter“. Seitdem ist der metallische Klang des Instruments fast zum Synonym für die griechische Folklore als Begleitung von Liedern und Tänzen geworden... vor allem bei dem Komponisten Mikis Theodorakis, der mehr als nur ein paar Ohrwürmer hervorgebracht hat.
Die Jazzkarriere der Bouzouki hingegen stand bislang noch aus. Es brauchte einen Umweg über Stockholm, damit etwas in Bewegung kam. „Die Kombination Bouzouki und Jazz liegt erst einmal nicht so nahe“, meint der Pianist Joel Lyssarides. „Für mich persönlich hängt sie mit meinem Großvater zusammen, einem griechischen Zyprioten. Er kam in den 1940ern nach Schweden. Griechische Musik mochte ich immer, ich war aber damit nicht wirklich vertraut. Jedenfalls fand ich die Bouzouki faszinierend. Während der Pandemie habe ich mir ein Instrument gekauft, um es ein wenig zu lernen. Beim Stöbern im Internet entdeckte ich dann Georgios durch ein TV-Konzert, ein Tribute an Theodorakis. Ich war total begeistert und habe in Stockholm herumgefragt, ob ihn jemand kennt. Tatsächlich spielte er zufällig ein paar Tage später in der Nähe in einer Hotelbar ein Konzert“.
Das war im Herbst 2022. Joel Lyssarides hörte Georgios Prokopiou zu, sprach ihn an und sie verabredeten sich zu einer Session. Sie jammten und improvisierten, fanden musikalisch schnell zusammen und im Sommer 2023 spielten sie ihr erstes gemeinsames Konzert. „Es ist sehr unüblich, dass jemand mit der Bouzouki über Changes improvisiert,“ erzählt Joel Lyssarides weiter. „Sie ist ja ein traditionelles Instrument mit klar definierter Rolle, meistens Begleitung mit gedoppelten Terzen und Sexten. Georgios aber macht viel mehr. Ich hatte zunächst keine Ahnung, wie unglaublich virtuos und stilistisch variabel er ist. Seine Vielseitigkeit öffnet viele Türen. Wir hatten von Anfang an sehr viel Spaß an den neuen Möglichkeiten. Und ich hatte vorher noch niemanden gehört, der so spielt. Dafür musste ich unbedingt Musik schreiben“.
Lyssarides erzählte ACT-Chef und Produzent Andreas Brandis von der Idee für das Duo und auch dieser war sofort begeistert: „In der Lesart von ACT steht der Begriff Jazz vor allem für ein Vokabular mithilfe dessen Musiker:innen ihre eigene Geschichte vor ihrem persönlichen kulturellen Hintergrund erzählen. Es ist faszinierend, dass hier immer wieder Konstellationen entstehen, die es vorher nicht gegeben hat. Und die Musik, die Joel Lyssarides und Georgios Prokopiou gemeinsam kreieren ist einerseits absolut überraschend und neu, klingt jedoch gleichzeitig so organisch und natürlich, als hätte es diese Konstellation schon immer gegeben.“
Es sind aber nicht nur die Instrumente Klavier und Bouzouki, die sich getroffen haben, sondern auch die speziellen Charaktere und Geschichten der beiden Duopartner. Der Stockholmer Joel Lyssarides verbindet in seinem Spiel größte Virtuosität mit beeindruckender Leichtigkeit und einem starken Gespür für Stimmung und Dynamik. Er arbeitet mit so unterschiedlichen Künstler:innen wie Anne Sofie von Otter, Benny Anderson, Nils Landgren, Viktoria Tolstoy und ist Teil des Esbjörn Svensson Tributes „e.s.t. 30“. Das ACT-Debüt „Stay Now“ von Lyssarides‘ eigenem Trio wurde seit seinem Erscheinen 2022 allein auf Spotify eindrucksvolle 25 Millionen Mal gehört. Der Athener und Wahl-Stockholmer Georgios Prokopiou spielte zum ersten Mal mit sechseinhalb Jahren Bouzouki, gab mit acht seinen Konzerteinstand und hatte als Zehnjähriger bereits feste Musikengagements in Bars und Bordellen. Seitdem arbeitet er im klassischen Kontext ebenso wie in der Folklore und dem Experimentellen, spielt neben der Bouzouki außerdem Saz und andere Saiteninstrumente.
Die Voraussetzungen für das Album „Arcs & Rivers“ waren daher so vielfältig und offen, wie nur möglich. Nach einem Probekonzert in der Berliner ACT Art Collection, von dem das Live-Stück „Zafeirious Solo“ auf das Album übernommen wurde, trafen sich die beiden noch einmal am selben Ort, um mit Studio-Equipment auch andere Facetten aufnehmen zu können. „Wir wollten zum Beispiel leise Stellen dabeihaben, nah mikrofoniert. Außerdem den großartigen Klang des Flügels, der früher einmal Alfred Brendel gehört hat. Insgesamt aber war vieles sehr spontan. Das ganze Album wurde in einem Rutsch aufgenommen, innerhalb von vier Stunden, meistens mit den ersten Takes. Ich bin sonst oft Perfektionist und verbringe Tage mit der Nachbearbeitung von Musik im Studio. Diesmal hingegen sollte es so direkt und spontan wie möglich sein“. Und es funktionierte: „Arc & Rivers“ ist ein Dialogskizzenbuch mit normsetzender Wirkung. Egal ob neue Kompositionen oder Verarbeitungen traditioneller Rhythmen und Muster wie in „Kamilieriko Road“ – diese Musik hat eine schillernde, klangmagische Kraft. Und das Duo selbst strahlt eine Selbstverständlichkeit der Kulturverknüpfung aus, die die Enge der Stile hinter sich lässt. Und es macht klar: Es ist tatsächlich Zeit für etwas mehr Bouzouki im Jazz, in der Improvisation und auf den Bühnen der internationalen Musikwelt.
Fast ein Jahrzehnt hat sich Jamie xx seit Veröffentlichung seines Solodebüts Zeit gelassen. „In Waves“, das zweite Album des Londoners, der mit seiner Band The xx zu den prägendsten Figuren der jüngeren Musikgeschichte gehört. Erneut lässt er seiner Liebe zur elektronischen Musik freien Lauf und entwirft die Geschichte einer Nacht, in der man in den himmlischen Puls von Schatten, Licht und Dancefloor-Rhythmen hinabtaucht.
“In Waves” hat seinen Ursprung in einem Mix, den Jamie 2020 für BBC Radio 1 machte. Hier tauchten neben Tracks der aktuellen Generation an UK-Dancemusic auch diverse musikalische Helden auf, etwa Roy Ayers, Fela Kuti, Tom Zé oder Philip Glass. Auch erste Versionen von Songs, die nun auf dem Album erscheinen werden, waren zu hören. “Es erinnerte mich daran, warum ich diese Musik liebe“, so Jamie, der zuvor lange mit der Frage gehadert hatte, wie es für ihn weitergehen würde. “Ich fand einfach Spaß am kreativen Prozess, ohne dabei an ein Ergebnis zu denken.“
Jamie xx pflügt auf „In Waves“ durch die Subgenres und Dekaden und fügt Northern Soul, Disco, Garage, Acid House, Techno, Tropicalia. Hip-Hop, Funk und den Sound der UK Underground Pirate Radios zusammen. Die kleinen Momente sind dabei so eindrucksvoll wie das übergreifende Ganze. Etwa jener Part bei “Treat Each Other Right“, der parallel zum Album-Announcement erscheinenden neuen Single: Zunächst wird man herausgerissen aus dem breiten Breakbeat-meets-Future-Soul-Vehikel, um sich mit den gepitchten Motown-Vocals plötzlich im Mittelwellenradio der 60er wiederzufinden. Die Worte “I’ll never let you down“ werden in die Ewigkeit gezogen, bevor ein biepender Puls über atmosphärischen Synths einsetzt und man direkt zurückgeführt wird in die schweißnasse Katharsis des Dancefloors.
Im Zeitalter der Algorithmen ist “In Waves” Zeugnis für pure menschliche Empfindung, ein lebensbejahendes Gegengift, das über den Kopfhörer in eine andere Dimension führt und zugleich gemeinsam auf der Tanzfläche erlebt werden will. Mit dabei sind u. a. Romy und Oliver, The Avalanches, Robyn und John Glacier.
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Das kommende Album von Thurston Moore ist sein neuntes Soloalbum. Einige der Songs wurden in Europa und Großbritannien geschrieben und arrangiert und enthalten lyrische Verweise auf ihre Umgebung und sind von der Natur, luzidem Träumen und modernem Tanz beeinflusst. Im Jahr 2023 wurden zwei Singles veröffentlicht: das energiegeladene, non-album, von Isadora Duncan inspirierte 'Isadora' mit einem Musikvideo mit Sky Ferreira in der Hauptrolle. Und "Hypnogram", welches die Presse als eines der intensivsten Stücke bezeichnete, die Moore je veröffentlicht hat, verbindet die melodischeren Momente seiner früheren Band Sonic Youth mit den vielschichtigen, berauschenden Schnörkeln der Hauptband seiner Bassistin Deb Googe, My Bloody Valentine. Das neue Material vermittelt eindringlich das Gefühl von Träumen und lässt die Fans gespannt sein, was der Amerikaner mit seinem Album vorhat." 2024 dann die mitreißende Earth-Day-Hymne 'Rewilding': Der Musiker lieferte erschütternde Zeilen, als er über die Entfernung der menschlichen Hand aus der Natur nachdachte: "...Don't stir anything...". Moore sang über Erneuerung und eine Zeit für Freunde der Erde, um zu schlafen und einen natürlichen Weg zu verwirklichen, indem man "Korallenmorphologisch träumt". Der Musiker sagte, die britische Rewilding-Bewegung strebe danach, den menschlichen Einfluss auf Ökosysteme zu reduzieren.
Die Texte sind größtenteils wieder vom Künstler Radieux Radio verfasst. Der Name "Flow Critical Lucidity" stammt aus dem Text von "Sans Limites", und auf dem Cover des Albums ist Jamie Nares' "Samurai Walkman" zu sehen - ein Helm, der mit Stimmgabeln ausgestattet ist. Jamie Nares (geboren in Großbritannien) ist ein lebenslanger Freund von Thurston Moore aus dessen New Yorker No-Wave-Tagen und die beiden haben schon oft zusammengearbeitet. Mit dabei sind außerdem Jon Leidecker, James Sedwar, Jem Doulton sowie als Backing Vocals-Gast Laetitia Sadier von Stereolab . Als CD mit Textbooklet, MC oder LP mit bedruckter Innenhülle & Bonus-Flexi
Das kommende Album von Thurston Moore ist sein neuntes Soloalbum. Einige der Songs wurden in Europa und Großbritannien geschrieben und arrangiert und enthalten lyrische Verweise auf ihre Umgebung und sind von der Natur, luzidem Träumen und modernem Tanz beeinflusst. Im Jahr 2023 wurden zwei Singles veröffentlicht: das energiegeladene, non-album, von Isadora Duncan inspirierte 'Isadora' mit einem Musikvideo mit Sky Ferreira in der Hauptrolle. Und "Hypnogram", welches die Presse als eines der intensivsten Stücke bezeichnete, die Moore je veröffentlicht hat, verbindet die melodischeren Momente seiner früheren Band Sonic Youth mit den vielschichtigen, berauschenden Schnörkeln der Hauptband seiner Bassistin Deb Googe, My Bloody Valentine. Das neue Material vermittelt eindringlich das Gefühl von Träumen und lässt die Fans gespannt sein, was der Amerikaner mit seinem Album vorhat." 2024 dann die mitreißende Earth-Day-Hymne 'Rewilding': Der Musiker lieferte erschütternde Zeilen, als er über die Entfernung der menschlichen Hand aus der Natur nachdachte: "...Don't stir anything...". Moore sang über Erneuerung und eine Zeit für Freunde der Erde, um zu schlafen und einen natürlichen Weg zu verwirklichen, indem man "Korallenmorphologisch träumt". Der Musiker sagte, die britische Rewilding-Bewegung strebe danach, den menschlichen Einfluss auf Ökosysteme zu reduzieren.
Die Texte sind größtenteils wieder vom Künstler Radieux Radio verfasst. Der Name "Flow Critical Lucidity" stammt aus dem Text von "Sans Limites", und auf dem Cover des Albums ist Jamie Nares' "Samurai Walkman" zu sehen - ein Helm, der mit Stimmgabeln ausgestattet ist. Jamie Nares (geboren in Großbritannien) ist ein lebenslanger Freund von Thurston Moore aus dessen New Yorker No-Wave-Tagen und die beiden haben schon oft zusammengearbeitet. Mit dabei sind außerdem Jon Leidecker, James Sedwar, Jem Doulton sowie als Backing Vocals-Gast Laetitia Sadier von Stereolab . Als CD mit Textbooklet, MC oder LP mit bedruckter Innenhülle & Bonus-Flexi
Das vierte Studioalbum von Robert Alfons alias TR/ST (fka Trust), Performance, taucht noch tiefer in das Synthie-Pop-Psychodrama ein, das das Projekt in über einem Jahrzehnt der Entwicklung erschaffen und schließlich perfektioniert hat. Aufgenommen in Los Angeles, brodeln die Songs vor Angst, Lust, Abrechnung und Hingabe, beleuchtet von der Lichtverschmutzung tausender Sackgassen. Alfons hat "Performance" zusammen mit dem vielseitigen Komponisten und Produzenten Nightfeelings aufgenommen und dabei eine dichte, rauchige Balance aus unheimlichen Synthesizern, Nebelmaschinen-Tiefbässen und einer gequälten, krächzenden Stimme geschaffen. Der Titel ist eine Anspielung auf die beiläufige Bemerkung eines Freundes über Alfons' intrinsisch performative Natur. Der Opener "Soon" schwillt mit hymnischer Elektronik zum Leben an, bevor er mit einer riesigen New-Wave-Hook die Tanzfläche stürmt, gespickt mit ätzenden Kiss-off-Texten ("Asleep I still say it aloud / Scared stiff it's all around / We never did call it off, now our organs dried / Scared stiff to stone, you liar"). Die Musik bewegt sich zwischen Schönheit und Bitterkeit, Hymne und Qual, dem Klang einer wuchtig gewordenen Melancholie. Auf einem Track nach dem anderen setzt Alfons Pop-Dynamik und grüblerische Produktionskunst wie eine Waffe ein und schraubt sich durch eine Reihe von Singles - "All At Once", "The Shore", "Dark Day", "Boys of LA". Überall ist ein Gefühl von emotionalem Aufruhr zu spüren, der sich in seltsame Höhen steigert, befleckt von Schuld und Geistern und der Erinnerung an diejenigen, denen Unrecht getan wurde und die immer noch nicht vergeben haben. Als eine Welt für sich ist Performance überzeugend, mitreißend und berauschend, an der Schwelle zwischen aufwühlend und verstörend. Alfons' Stimme ist der Anker im Sturm, er singt eine Collage aus Eindrücken und Bekenntnissen mit einer verschmierten, bewusstseinsverändernden Logik. Er ist sowohl Beobachter als auch Anstifter, Performer und Dramatiker, befreit von der Bühne und der Nacht: "Now we see the rotten mind / It's eye to eye and mysteries/ Sail your boat for shore / I sit by the window waiting for it."
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Everything is out of control / from melting pots to melting poles - das aktuelle Album der Grazer Alternative-Bande The Base lässt unsere Welt abgeranzt und hässlich glänzen. So beginnt es gleich wie ein dunkler, erdiger field holler. Bei einem field holler rufen sich Sklaven, Gefangene oder Zwangsarbeiter Worte und Sätze zu, die durch ihre Wiederholung den Rhythmus zum Arbeiten angeben - und zum Überleben. Sing or die! Everything falls apart / and everyone is acting smart. Norbert Wally und seine beiden Spießgesellen starten ihre torture de force im tiefen Süden, in der Ursuppe des Rock`n`Roll, im tiefen Sumpfland des Delta-Blues. Aber The Base sind weit davon entfernt, eine Bluesplatte aus dem Schlamm und Dreck auszugraben. Bei "It's all Going South" stehen eher Bands wie Fun Lovin' Criminals, The Clash oder Pixies Pate. The Base verstehen Blues als Brandbeschleuniger: Die Stories, die Statements, die Visionen - kaum je waren Norbert Wally (Voice/Guitars), Albrecht Klinger (Bass) und Karlheinz Miklin Jr. (Drums) so politisch, so sozialkritisch, so wütend. Und nie waren sie so sarkastisch wie 2024. Blues, das heißt Tanzen auf dem Vulkan. Lachen beim eigenen Begräbnis. Und die Fäuste ballen, wenn miese Abzocker das Gute und Schöne beflecken um aus der Wahrheit eine Ware zu machen. Der Opener "High Time For Panicking" ist ein Meisterwerk für sich: Innerhalb von eineinhalb Minuten schießt er uns vom Pre-War Blues alter Lomax-Shellacs in den lärmigen Groove einer New Wave Combo, die um ihr Leben spielt. Der Titeltrack "It's All Going South" flimmert der Ferne wie ein Wüstenkaktus in, der gerade von Mr. Tarantino in einem 1967er Chevrolet Impala Sport Sedan niedergewalzt wird: dünenweise Hall auf der massiv geforderten Gitarre, die in Slow-Mo durch die Story wandert. Ein Bass, der vor Clint Eastwood den Hut zieht. Die Atmosphäre: Calexico deluxe. "Alles geht den Bach runter" so Wird die titelgebende Redewendung ins Deutsche übertragen. "Chemically Speaking Alcohol Is Still A Solution" könnte als Antwort auf alle gutgemeinten Versuche gehört werden, eine Welt voller Diktatoren, Kriegsgerät und Wahnsinn mit Vinyasa-Yoga und Lactobacillus bulgaricus im Joghurt zu retten. Waren die vorhergehenden Alben betont reduziert und puristisch, so gönnen sich The Base auf "It's All Going South" Backgroundchöre, fetten Vintagesound und lassen ausgiebige Studioeffekte. Das sitzt jedoch alles wie angegossen und zeigt die Qualität der Songs, denen knapp anliegende Taucheranzüge ebenso gut stehen wie schillernd verbrämte Kostüme. Niemand zieht aus dem Wort "happy" so viel Melancholie wie Norbert Wally und folgerichtig ist auch die Single-Auskoppelung "Waiting for June" ein Liebeslied, das gar keines ist. Aber der zwingendste Grund das Album anzuhören heißt "No One's Safe". Ein Song der sich wie ein Drillbohrer durch das Innenohr zur Großhirnrinde vorarbeitet. Soundcollagen, Voice-Over, eigenartiger Noise - immer tiefer bohrt sich der Song, bis er den Erdkern erreicht. Norbert Wally zeigt in seiner Stimme eine elegante Verletzlichkeit, die an einen David Bowie der 70er-Jahre erinnert. Die Intensität von OK Computer drängt sich auf. Niemand ist sicher. Game over! "It's All Going South" ist die bisher schmerzhafteste, politischste Platte von The Base. Wie schade, wir werden alle untergehen - und das kann zumindest verdammt sexy klingen.
Es gibt Bands, die machen nach drei Akkorden und einer popeligen Orgelmelodie Feierabend. Es gibt aber auch Bands, die schleifen am Sound, schrauben am Text, polieren die Solos auf Hochglanz und überschreiten das Tempolimit nur an den dafür geeigneten Stellen. Bands, die den Popsong an allen Ecken und Enden abklopfen, bis sie perfekte Schmuckstücke mit dem Gütesiegel "Zeitlos!" herausbekommen haben. Eine amerikanische Band aus dem fernen Wien: Pretty Pleas (Daniel Smith - vocals/guitars, George Clavicle - bass, B.B. Kong - drums) zeigen, dass es neben exzellentem Handwerk und Spaß am Experiment auch die richtigen Einflüsse braucht, um einen authentischen, individuellen Sound zu schaffen, der gleichzeitig großer Pop und tougher Alternative Rock ist. Die Quadratur des Kreises? Vielleicht. Aber war gute Musik war nicht schon immer Alles und noch etwas mehr? Unterstützung beim Modellieren des idealen Sounds fanden Pretty Pleas im Multiinstrumentalisten Paolo Tornitore, der vor allem für die großartigen Arrangements verantwortlich zeichnet, sowie in der fabelhaften Keyboarderin Jasmin Nagl, die einigen Songs das perfekte Sahnehäubchen aus herrlich dahingroovendem Orgelsound aufsetzte. Daniel Smith: "The record is an intriguing blend of power pop, glam rock, new wave, and psychedelia influences." Diesen gelungenen und sehr tanzbaren Mix aus Atmosphäre, Beat und Klang bezeichnet die Band passenderweise als Moody Art Pop. Das Debutalbum "In Circles And Lines" ist das beste Beispiel für diese elegante Soundbeschreibung. Der Opener "Moving Forward" liefert den ZuhörerInnen die atemberaubende Frische, die wir von den frühen Roxy Music kennen. Mit "Broke" wird sofort auf dem gleichen Niveau nachgelegt. Und obwohl die markante Stimme von Daniel Smith eine andere Liga bespielt - das flamboyante Wesen eines Brian Ferry liegt da gar nicht weit entfernt. Aber auch die mitreißende Melancholie eines Stuart A. Staples (Tindersticks) ist Smith keineswegs unbekannt. "The band delves into universal themes such as loss, heartbreak, alienation, as well as the throes of new found love.", erklärt Daniel Smith die Themenwelt der Songs. Damit der Sound von "In Circles And Lines" kompakt und groovy bleibt wie ein Hit von The Sweet, setzt der glasklare Klang der Gitarre die Markierungen in Richtung Power Pop. Aber auch der Orgelsound, der den Garagenpunk der 60s und die britischen Ravebands der 1990er in Erinnerung ruft ("Ghosts"), feiert den Enthusiasmus für funkelnde Melodien - Moody Art Pop it definitely is. "In Circles and Lines" offers a deep dive into the ways we interact with each other in romance, life, and every facet of human relationships - a contemplative exploration of love's many forms and the inevitable heartbreak that often follows." (Daniel Smith)
Der Durchbruch nach dem Durchbruch. "In echt" ist das zweite Die Sterne-Album und erschien 1994 auf dem legendären Hamburger L"Age D"Or Label. Locker aus dem Handgelenk geschüttelter Indie Pop, aber funky. Eher Sly Stone, Remo Four und Peter Thomas. Tanzbar! Dazu noch Frank Spilkers Sprechsingtexte über Pop, Politik, Privates und das prekäre Leben. Das hat Flow, das war neu und ist es auf seine Art immer noch. In echt. Inklusive dem Überhit "Universal Tellerwäscher".
Erste Vinyl-Neuauflage dieses fantastischen Albums von 1981 von Marcos Valle, eines der bedeutensten Künstler der brasilianischen Musik. In Brasilien aufgenommen, nachdem er Ende der 70er Jahre in den USA gelebt hat, brachte Valle sein angeborenes Talent für Arrangements und seine vielfältigen Einflüsse auf diesem unwiderstehlichen Album zusammen. Gäste sind u.a. Sivuca, Chicago's Peter Cetera, Robson Jorge und Joses Azymuth Roberto Bertrami. Valle ist einer der wenigen Künstler, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man auch nur das geringste Interesse an brasilianischer Musik hat. Ob Sie nun Bossa Jazz, Samba, Psych Folk oder Soul mögen, Valle hat mit Sicherheit ein großartiges Album für Sie aufgenommen. Ende der 60er Jahre hatte er bereits genug qualitativ hochwertige Platten veröffentlicht, um sich einen Platz unter den besten brasilianischen Songwritern aller Zeiten zu sichern, aber seine Karriere war glücklicherweise noch nicht zu Ende, und er veröffentlichte in den folgenden Jahrzehnten weiterhin erstaunliche Musik. Mitte der 70er Jahre ließ er sich in Los Angeles nieder, weil er es leid war, unter der brasilianischen Militärdiktatur zu leben, und begann, mit so talentierten Künstlern wie Leon Ware oder Chicago zusammenzuarbeiten. ,Vontade de rever você" (1981) ist sein erstes Album nach der Rückkehr nach Brasilien und zeigt all die musikalischen Einflüsse, die er während seiner Zeit in den USA erhalten hat, insbesondere Boogie, Soul und Funk, mit hervorragenden Mitwirkenden: Sivuca, Peter Cetera aus Chicago, Robson Jorge und sogar José Roberto Bertrami von Azymuth am Rhodes. Das Eröffnungsstück ,A Paraíba nao é Chicago" ist Marcos Valles eigene Interpretation von Leon Ware's ,Baby Don't Stop Me" und macht deutlich, dass das, was er in LA erreicht hat, nun auch in Brasilien ankommt. Dies ist ein unverzichtbares Album für Boogie-Liebhaber. Hören Sie sich den unwiderstehlichen Groove von ecados de amor, (Valles eigene Komposition, die allerdings zuvor von Cristina Camargo aufgenommen wurde) oder elhos surfistas querendo voar" an, und Sie werden schnell feststellen, dass dieses Album zu den solidesten Leistungen in seiner gesamten Diskografie gehört. Selbst wenn das Tempo im Midtempo gehalten wird, wie beim abschließenden Stück ao pode ser qualquer mulher", schaffen es Valles Songs, die Tanzfläche mit seiner sehr gut gelungenen Mischung aus brasilianischen Klängen und funkigen Rhythmen zu erschüttern.
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Thomas Fehlmann remains as one of the most endearing and respected artists on Kompakt. He has inspired generations of fans and musicians over the course of his 30+ year career. From his early days as part of the legendary band Palais Schaumburg, and the pioneering Detroit/Berlin act 3mb (With Juan Atkins and Moritz Von Oswald), to his longstanding membership with The Orb, combined with his contributions as a solo artist to esteemed imprints R&S, Plug Research and of course Kompakt, where we have proudly released two full length solo albums: Visions Of Blah (Kompakt CD 20/Kompakt 67) and Honigpumpe (Kompakt CD 59 / Kompakt 157), his musical works have been prolific, not to mention four singles and a full serving of tracks found on our Pop Ambient and Total collections. Now, after 3 years, Fehlmann returns with 'Gute Luft'…
'Gute Luft' is the result of months of work scoring the hit German TV film 24h Berlin - the longest documentary film in history which featured 80 camera teams following the lives of berliners over a 24 hour period. Obviously a huge challenge for Fehlmann, beyond the scope of the project and hours of music involved in a 24 hour film, there was dealing with the decision making process that went with working with such a large production team. As he shared scoring duties with another musician (separately), inevitably a lot of his music ended up not making the final cut. 'Gute Luft' is about re-tweaking and editing material from the countless hours of recording he had created. In a sense, 'Gute Luft' is Fehlmann's ideal soundtrack to the 24h Berlin documentary.
“while scoring the film and subsequently shaping it into a album, i found myself questioning what holds it all together in Berlin. I figured that 'Air', the good old 'Berliner Luft', is something that is guaranteed to touch everyone and everything in the city. Also with that Berlin is very green, the combination with the unavoidable city dirt makes for a distinctive blend which seems to infuse its vibrant scene unknowingly with a constructive drive. Besides that, 'Gute Luft' was also the title of a song from my old band Palais Schaumburg, of which I have very fond memories. Also (as he says with a wink) “Gut” is one word I have a profound relation to…”
Fans shall rejoice as Thomas Fehlmann doesn't feer far from his signature path of trailblazing the finer links of classic Detroit House and Techno with the submerged beauty of Berlin Dub. One will immediately recognize the classic scoring techniques Fehlmann brings to 'Gute Luft' - various themes and sounds resonate in various forms and versions throughout the tracks. As Thomas states, “There are also More Subtle Connections That Should Give An Overall Feel To The Score. I Also Brought In Elements From Tunes From My Previous Albums In recognition of the fact that I often feel that there would be so many more ways to explore and experiment with certain ideas than just on a single track”. Fehlmann clearly succeeds in synergizing the best of the past 20 years of Berlin's expansive history of electronic and dance music with 'Gute Luft'. A recreational album in every way in which he hopes will make you “Feel at peace with you and your environment, inspire you to lush, imaginative dinners, make babies, or just walk your own way with open eyes”. Well put Thomas!
This is a re-release of " Gute Luft " orginally released in 2010 on Kompakt.
Thomas Fehlmann ist nach wie vor einer der liebenswertesten und gleichzeitig angesehensten Künstler bei Kompakt. Im Laufe seiner über 30-jährigen Karriere hat er Generationen von Fans und Musikern inspiriert. Von seinen frühen Tagen als Teil der legendären Band Palais Schaumburg und dem bahnbrechenden Detroit/Berlin Act 3MB (mit Juan Atkins und Moritz von Oswald), bis hin zu seiner langjährigen Mitgliedschaft bei The Orb, kombiniert mit seinen Arbeiten als Solokünstler für Imprints wie R&S, Plug Research und natürlich Kompakt: Sein musikalisches Gesamtwerk ist beeindruckend. Wir sind stolz, bereits zwei seiner Soloalben veröffentlicht zu haben: “Visions Of Blah“ (KOM CD 20/KOM 67) und “Honigpumpe“ (KOM CD 59 / KOM 157). Ganz zu schweigen von vier Singles und jeder Menge Tracks, die sich auf diversen Pop Ambient- und Total-Sammlungen finden lassen. Jetzt, nach drei Jahren, kehrt Fehlmann mit “Gute Luft“ zurück ...
“Gute Luft“ ist das Ergebnis monatelanger Arbeit für den deutschen Fernsehfilm “24h Berlin - Ein Tag im Leben“ - der wohl längste Dokumentarfilm der Geschichte. 80 Kamerateams verfolgen das Leben der Berliner*innen über einen Zeitraum von 24 Stunden. Die größte Herausforderung stellte für Fehlmann dabei nicht die Komposition für einen solchen Film dar; vielmehr waren es die Entscheidungsprozesse im großen Produktionsteam, die ihm die meiste Arbeit abrangen. Da er sich die Aufgabe mit einem anderen Musiker teilte, endete es unweigerlich so, dass einige seiner Tracks nicht in den Final Cut kamen. Bei “Gute Luft“ ging es nun darum, Material aus den unzähligen Stunden an Aufnahmen neu zu bearbeiten und zu editieren. In gewissem Sinne ist “Gute Luft“ Fehlmanns eigentlicher Soundtrack zum 24-Stunden-Dokumentarfilm.
"Während ich den Film vertonte und anschließend zu einem Album geformt habe, habe ich mich gefragt, was hier in Berlin alles zusammenhält. Ich habe mir gedacht, dass 'Luft', die gute alte Berliner Luft, etwas ist, das garantiert jeden und alles in der Stadt berührt. Die Tatsache, dass Berlin sehr grün ist; gleichzeitig die Kombination mit dem unvermeidlichen Dreck einer solchen Stadt – das ergibt eine unverwechselbare Mischung, die ihrer lebendigen Szene unterbewusst einen bestimmten Drive zu verleihen scheint. 'Gute Luft' war übrigens auch der Titel eines Liedes meiner alten Band Palais Schaumburg, an das ich mich sehr gerne erinnere. Außerdem (das sagt er mit einem Augenzwinkern) ist ‚Gut‘ ein Wort, zu dem ich eine enge Beziehung habe ..."
Seine Fans können sich freuen, denn Thomas Fehlmann entfernt sich nicht weit von seinem charakteristischen Sound, mit dem er die feinen Verbindungen von klassischem Detroit House und Techno mit der versunkenen Schönheit des Berliner Dubs aufspürt. Man wird sofort klassische Soundtrack-Techniken erkennen, die Fehlmann auf “Gute Luft“ verwendet - bestimmte Themen und Sounds durchziehen in unterschiedlichen Formen und Versionen die einzelnen Tracks. Thomas sagt dazu: "Es gibt subtile Verbindungen, die der Erzählung ein zusammenhängendes Gefühl geben sollten. Ich habe Melodie-Fragmente aus früheren Alben einbezogen, um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass ich oft das Gefühl habe, es gäbe so viele weitere Möglichkeiten, bestimmte Ideen weiterzuverfolgen und mit ihnen zu experimentieren, als nur in einem einzigen Track.” Fehlmann gelingt es hier, das Beste aus den vergangenen 20 Jahren Berliner Elektronik- und Tanzmusik-Geschichte zu bündeln. Ein wohltuendes Album in jeder Hinsicht, von dem er sich selbst erhofft, dass es seinen Hörer*innen "ein Gefühl des Friedens mit sich selbst und ihrer Umgebung vermittelt, sie zu phantasievollen Abendessen inspiriert, zum Babys machen oder sie einfach nur mit offenen Augen Ihren eigenen Weg gehen lässt." Gut gesagt, Thomas!
Dies ist die Wiederveröffentlichung von “Gute Luft“, erstmals erschienen 2010 auf Kompakt.
ACHTUNG MENSCH!
Was zunächst wie eine eingehende Warnung klingt, ist viel mehr der Titel des brandneuen Studioalbums von TANZWUT. Nachdem sich die Band um
Frontmann Teufel mit dem Jubiläums-Album „Silberne Hochzeit“ all ihrer Wurzeln und Stärken bewusstwurde, wird nun zum nächsten Streich
ausgeholt - am 09.08. 2024 erscheint das 11. Studio-Album.
"ACHTUNG MENSCH!“ bildet eine leidenschaftliche Symbiose aus ungezügelten, energetischen, ekstatischen Texten und Melodien. Man spürt und
fühlt in jeder Pore den echten, gelebten Rock‘n‘Roll dieser Band, und dabei eine unglaubliche Grundessenz erfrischend moderner Einflüsse. Die
enorm abwechslungsreichen 12 Songs zeigen die Ikonen des Mittelalter-Metals in ihrer gänzlichen Unberechenbarkeit und unterstreichen den
Stellenwert der Berliner
TOMMY AND THE TELEBOYS sind eine Band, die Stile zusammen bringt, Vorbildern nacheifert und doch einen eigenen Sound hat und anders klingt. Hier wird Garagenrock mit Psychedelia gefüttert, Postpunk, Krautrock oder Electronica ausprobiert. Eine aufpeitschende Rhythmusgruppe und fi ebrig-fl irrende Gitarren verhindern jede Stagnation. Tanzbar, groovy, wild und voller Melodien.
Ein herausragendes Debut, frisch, zeitgemäß und nur ein Hauch Retro. Eigenständig, verspielt, wild, tanzbar, groovy, laut und anders. Aus den Schatten der Plattenbauten der mitteldeutschen Provinz zwischen Halle und Berlin.
Nick Cave & The Bad Seeds melden sich mit ihrem neuen Album 'Wild God' nach fünf Jahren Pause zurück! Auf zehn Tracks tanzt die Band zwischen Konvention und Experiment, indem sie Linkskurven und Umwege macht, die die reiche Bildsprache und Emotion in Caves herzergreifenden Erzählungen verstärken. Es gibt Momente, die liebevoll an die Vergangenheit der Bad Seeds erinnern, aber sie sind flüchtig und dienen nur dazu, dem unerbittlichen und ruhelosen Vorwärtsdrang der Band eine weitere Facette zu geben. Nick Cave sagt über das Album: “It bursts out of the speaker, and I get swept up with it. It’s a complicated record, but it’s also deeply and joyously infectious.”
Produziert von Cave und Warren Ellis und gemischt von David Fridmann, begann Cave am Neujahrstag 2023 mit dem Schreiben des Albums. Bei Aufnahmen in der Provence und in London fügten die Bad Seeds schließlich ihre einzigartige Alchemie hinzu, mit zusätzlichen Auftritten von Colin Greenwood ( Bass) und Luis Almau (Nylonsaitengitarre, Akustikgitarre).
"Wild God…there’s no fucking around with this record. When it hits, it hits. It lifts you. It moves you. I love that about it." - Nick Cave
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Nach 14 langen Jahren gibt es eine neue Ausgabe der Fetenhits - The Rare Classics - und diesmal auch
auf Vinyl! Das Konzept umfasst ehemalige Hits, die heute jedoch nicht mehr so präsent sind, Titel, die
außerhalb Deutschlands erfolgreich waren, sowie echte Perlen, die zu Unrecht nicht an die Erfolge ihrer
Vorgänger anknüpfen konnten. Kurz: Titel, die man nicht auf jeder Kopplung findet. Tanzbare Tracks aus
verschiedenen Genres, wie Pop, Rock, Black Music, Disco, Alternative. Als 4LP und 3CD. Es gibt also viel
”Neues” zu entdecken.
Bei FREUD herrscht derzeit eine perfekte Mischung aus Aufbruchstimmung und Altbewährtem. Gerade zurück von Aufnahmen in den Yeah! Yeah! Yeah! Studios in Hamburg, stehen die nächsten Konzerte an. Die Dame & die vier Herren brennen darauf, neben früheren musikalischen Versprechen wie "We Dance" auch neue Hits in spe auf tanzfreudiges Publikum loszulassen. Zur mittlerweile traditionellen X-Mas Show im Chelsea haben FREUD endlich auch ihren Weihnachtssong 'Let There Be Christmas' auf 7inch Vinyl mit dabei! Und natürlich werden auch wieder einige Special Guests gemeinsam mit FREUD diesen Abend zu einem himmlisch-weihnachtlichen machen!
Gilligan Moss - das aus Brooklyn stammende Duo, bestehend aus den Kindesfreunden Ben und Evan - ist mit seinem neuen Album “Speak Across Time” zurück auf ODESZA’s Foreign Family Collective!
Auf „Speaking Across Time“ kapselt jeder der zwölf Tracks des Albums persönliche Momente durch eine Linse der Zeitlosigkeit ein. 90er-Jahre-Rave, Old Country, 70er-Jahre-Soul, Honky-Tonk-Piano-House und sogar ein Sample des Dichters und langjährigen Mentors, David Mason, kollidieren unter Gilligan Moss' gekonnter Einbindung von Samples und moderner Tanzmusikproduktion.
Die Band arbeitete mit der bildenden Künstlerin, Orly Anan, in Mexiko-Stadt zusammen, um farbenfrohe Kostüme und Masken für das Single- und Album-Artwork zu kreieren. Das Kunstwerk ist eine Erkundung von Dualität, Spaltung, Zwillingsschaft und Zusammengehörigkeit. Orly war von entscheidender Bedeutung für diese Aufgabe.
Das Duo trat bereits auf namhaften Festivals wie Coachella, Pitchfork Paris und Electric Forest auf und spielte im Vorprogramm von u.a. Glass Animals, Toro Y Moi, Tourist, Chromeo, ODESZA, Elderbrook und vielen mehr.
Die aus Hawthorne, Kalifornien, stammenden Thee Heart Tones setzen mit ihrer Musik sowohl eine Tradition fort als auch neue Grenzen. Leadsängerin Jazmine Alvarado ist gerade mal 19 Jahre alt und das älteste Mitglied der Gruppe, Jorge Rodriguez, ist 21, aber wenn man sich ihre Platte anhört, wird deutlich, dass sie weit über ihr Alter hinaus talentiert sind. Thee Heart Tones, das sind Jazmine (Gesang), Ricky Cerezo (Tasten und Orgel), Jorge (Schlagzeug), Jeffrey Romero (Bass), Peter Chagolla (Leadgitarre) und Walter Morales (Rhythmusgitarre). "Eines Tages bekam ich eine Mail von Ricky Cerezo mit der Frage, ob ich einen Song für seine neue (damals noch namenlose) Band schreiben wolle", erzählt Jazmine. "Ich kannte seinen Schlagzeuger und die anderen Jungs aus der Mittelschule, sie waren also bekannte Gesichter. Sie schickten mir ein mp3 eines Instrumentalstücks, das sie geschrieben hatten, und sagten mir, sie wollten einen Text, also schrieb ich einen und schickte ihn ihnen." Dieser Song wurde schließlich "Don't Take Me as a Fool", eine schwermütige Moll-Ballade, in der Jazmines schwülstiger, perfekter Gesang erklingt, und die nun für ihr Debütalbum bestimmt ist. Ricky ging nach Hause und spielte seinem Vater "Don't Take Me As a Fool" vor, das er als Sprachnotiz auf seinem Telefon aufgenommen hatte. "Ich war zögerlich. Dad kannte diese Musik besser als jeder andere, er ist damit aufgewachsen. Aber er hat sich mein Telefon geschnappt und es an sein Ohr gehalten. Seine Zustimmung bedeutete mir sehr viel. Aber er hatte die gleiche Reaktion wie Jorge und ich, als wir Jazmine zum ersten Mal singen hörten. 'Das wird ein Hit', sagte er mir. Ihr habt hier etwas ganz Besonderes". Es war dieselbe Aufnahme, die Leon Michels und Danny Akalepse von Big Crown Records aufhorchen ließ, die beide sofort das Potenzial der Gruppe erkannten. Nachdem sie bei dem Label unterschrieben hatten, flog Leon nach Los Angeles, um mit Tommy Brenneck in Tommys Diamond West Studio ihr Debütalbum aufzunehmen. In fünf Tagen haben sie 14 Songs aufgenommen, die den Charme des Teenager-Souls einfangen und ihn mit ihren bewährten Produktionsfähigkeiten mischen - das Ergebnis ist ein modernes klassisches Soul-Album. Der Album-Opener und Titeltrack "Forever & Ever" ist ein ansteckender Two-Stepper, der sofort die Stimmung hebt, während schwere B-Seiten-Balladen wie "Should I Call You Tonight", "Cry My Tears Away" und "It's Time" den Klassikern des Genres den Rang ablaufen. Mit "Need Something More" ziehen sie das Tempo an und füllen die Tanzfläche, während Jazmine mit einem Track im Northern-Soul-Stil ganz sachlich die Dinge auf den Punkt bringt. Sie covern den Klassiker "Sabor A Mi" aus der Feder von Alvaro Carrillo mit großem Effekt, werden ihm gerecht und stellen ihre Version auf eine Stufe mit den besten von ihnen. Ein weiterer Höhepunkt ist ihre Version des The Vanguards-Klassikers "Somebody Please", den sie auf eine ganz andere Ebene heben. Die stampfenden Drums von "No Longer Mine" stehen im Kontrast zu Jazmines honigsüßem Gesang und enden mit der düsteren Energie eines Hip-Hop-Samples aus den mittleren 90ern. Forever & Ever ist sowohl ein Beweis für die unverwechselbare musikalische Chemie als auch für das Talent der beiden. Ihre Intentionen als Band sind ein Beweis für ihren kollektiven Charakter. Die Entscheidung, "Sabor A Mi" zu covern, "erlaubt es uns, unser Publikum wissen zu lassen, dass wir zu unseren Wurzeln zurückkehren", sagt Jazmine. "Wenn man in L.A. aufwächst, wird man von der Stadt, den Kunstwerken und der Musik beeinflusst", sagt Ricky. "Dad besaß kein Lowrider-Auto, aber andere Mitglieder unserer Familie schon. Impalas. El Caminos. Wir waren von der Kultur beeinflusst, insbesondere von der Chicano-Kultur. Und Oldies und Soulmusik spielten eine große Rolle." Der Stil. Die Kultur. Die Anspielung auf die Vergangenheit. "Das ist es, was wir anstreben. Wir wollen junge Chicanos mit ihrem Erbe verbinden. Und wir wollen die Menschen vereinen_ alt und jung."
Die aus Hawthorne, Kalifornien, stammenden Thee Heart Tones setzen mit ihrer Musik sowohl eine Tradition fort als auch neue Grenzen. Leadsängerin Jazmine Alvarado ist gerade mal 19 Jahre alt und das älteste Mitglied der Gruppe, Jorge Rodriguez, ist 21, aber wenn man sich ihre Platte anhört, wird deutlich, dass sie weit über ihr Alter hinaus talentiert sind. Thee Heart Tones, das sind Jazmine (Gesang), Ricky Cerezo (Tasten und Orgel), Jorge (Schlagzeug), Jeffrey Romero (Bass), Peter Chagolla (Leadgitarre) und Walter Morales (Rhythmusgitarre). "Eines Tages bekam ich eine Mail von Ricky Cerezo mit der Frage, ob ich einen Song für seine neue (damals noch namenlose) Band schreiben wolle", erzählt Jazmine. "Ich kannte seinen Schlagzeuger und die anderen Jungs aus der Mittelschule, sie waren also bekannte Gesichter. Sie schickten mir ein mp3 eines Instrumentalstücks, das sie geschrieben hatten, und sagten mir, sie wollten einen Text, also schrieb ich einen und schickte ihn ihnen." Dieser Song wurde schließlich "Don't Take Me as a Fool", eine schwermütige Moll-Ballade, in der Jazmines schwülstiger, perfekter Gesang erklingt, und die nun für ihr Debütalbum bestimmt ist. Ricky ging nach Hause und spielte seinem Vater "Don't Take Me As a Fool" vor, das er als Sprachnotiz auf seinem Telefon aufgenommen hatte. "Ich war zögerlich. Dad kannte diese Musik besser als jeder andere, er ist damit aufgewachsen. Aber er hat sich mein Telefon geschnappt und es an sein Ohr gehalten. Seine Zustimmung bedeutete mir sehr viel. Aber er hatte die gleiche Reaktion wie Jorge und ich, als wir Jazmine zum ersten Mal singen hörten. 'Das wird ein Hit', sagte er mir. Ihr habt hier etwas ganz Besonderes". Es war dieselbe Aufnahme, die Leon Michels und Danny Akalepse von Big Crown Records aufhorchen ließ, die beide sofort das Potenzial der Gruppe erkannten. Nachdem sie bei dem Label unterschrieben hatten, flog Leon nach Los Angeles, um mit Tommy Brenneck in Tommys Diamond West Studio ihr Debütalbum aufzunehmen. In fünf Tagen haben sie 14 Songs aufgenommen, die den Charme des Teenager-Souls einfangen und ihn mit ihren bewährten Produktionsfähigkeiten mischen - das Ergebnis ist ein modernes klassisches Soul-Album. Der Album-Opener und Titeltrack "Forever & Ever" ist ein ansteckender Two-Stepper, der sofort die Stimmung hebt, während schwere B-Seiten-Balladen wie "Should I Call You Tonight", "Cry My Tears Away" und "It's Time" den Klassikern des Genres den Rang ablaufen. Mit "Need Something More" ziehen sie das Tempo an und füllen die Tanzfläche, während Jazmine mit einem Track im Northern-Soul-Stil ganz sachlich die Dinge auf den Punkt bringt. Sie covern den Klassiker "Sabor A Mi" aus der Feder von Alvaro Carrillo mit großem Effekt, werden ihm gerecht und stellen ihre Version auf eine Stufe mit den besten von ihnen. Ein weiterer Höhepunkt ist ihre Version des The Vanguards-Klassikers "Somebody Please", den sie auf eine ganz andere Ebene heben. Die stampfenden Drums von "No Longer Mine" stehen im Kontrast zu Jazmines honigsüßem Gesang und enden mit der düsteren Energie eines Hip-Hop-Samples aus den mittleren 90ern. Forever & Ever ist sowohl ein Beweis für die unverwechselbare musikalische Chemie als auch für das Talent der beiden. Ihre Intentionen als Band sind ein Beweis für ihren kollektiven Charakter. Die Entscheidung, "Sabor A Mi" zu covern, "erlaubt es uns, unser Publikum wissen zu lassen, dass wir zu unseren Wurzeln zurückkehren", sagt Jazmine. "Wenn man in L.A. aufwächst, wird man von der Stadt, den Kunstwerken und der Musik beeinflusst", sagt Ricky. "Dad besaß kein Lowrider-Auto, aber andere Mitglieder unserer Familie schon. Impalas. El Caminos. Wir waren von der Kultur beeinflusst, insbesondere von der Chicano-Kultur. Und Oldies und Soulmusik spielten eine große Rolle." Der Stil. Die Kultur. Die Anspielung auf die Vergangenheit. "Das ist es, was wir anstreben. Wir wollen junge Chicanos mit ihrem Erbe verbinden. Und wir wollen die Menschen vereinen_ alt und jung."
Die aus Hawthorne, Kalifornien, stammenden Thee Heart Tones setzen mit ihrer Musik sowohl eine Tradition fort als auch neue Grenzen. Leadsängerin Jazmine Alvarado ist gerade mal 19 Jahre alt und das älteste Mitglied der Gruppe, Jorge Rodriguez, ist 21, aber wenn man sich ihre Platte anhört, wird deutlich, dass sie weit über ihr Alter hinaus talentiert sind. Thee Heart Tones, das sind Jazmine (Gesang), Ricky Cerezo (Tasten und Orgel), Jorge (Schlagzeug), Jeffrey Romero (Bass), Peter Chagolla (Leadgitarre) und Walter Morales (Rhythmusgitarre). "Eines Tages bekam ich eine Mail von Ricky Cerezo mit der Frage, ob ich einen Song für seine neue (damals noch namenlose) Band schreiben wolle", erzählt Jazmine. "Ich kannte seinen Schlagzeuger und die anderen Jungs aus der Mittelschule, sie waren also bekannte Gesichter. Sie schickten mir ein mp3 eines Instrumentalstücks, das sie geschrieben hatten, und sagten mir, sie wollten einen Text, also schrieb ich einen und schickte ihn ihnen." Dieser Song wurde schließlich "Don't Take Me as a Fool", eine schwermütige Moll-Ballade, in der Jazmines schwülstiger, perfekter Gesang erklingt, und die nun für ihr Debütalbum bestimmt ist. Ricky ging nach Hause und spielte seinem Vater "Don't Take Me As a Fool" vor, das er als Sprachnotiz auf seinem Telefon aufgenommen hatte. "Ich war zögerlich. Dad kannte diese Musik besser als jeder andere, er ist damit aufgewachsen. Aber er hat sich mein Telefon geschnappt und es an sein Ohr gehalten. Seine Zustimmung bedeutete mir sehr viel. Aber er hatte die gleiche Reaktion wie Jorge und ich, als wir Jazmine zum ersten Mal singen hörten. 'Das wird ein Hit', sagte er mir. Ihr habt hier etwas ganz Besonderes". Es war dieselbe Aufnahme, die Leon Michels und Danny Akalepse von Big Crown Records aufhorchen ließ, die beide sofort das Potenzial der Gruppe erkannten. Nachdem sie bei dem Label unterschrieben hatten, flog Leon nach Los Angeles, um mit Tommy Brenneck in Tommys Diamond West Studio ihr Debütalbum aufzunehmen. In fünf Tagen haben sie 14 Songs aufgenommen, die den Charme des Teenager-Souls einfangen und ihn mit ihren bewährten Produktionsfähigkeiten mischen - das Ergebnis ist ein modernes klassisches Soul-Album. Der Album-Opener und Titeltrack "Forever & Ever" ist ein ansteckender Two-Stepper, der sofort die Stimmung hebt, während schwere B-Seiten-Balladen wie "Should I Call You Tonight", "Cry My Tears Away" und "It's Time" den Klassikern des Genres den Rang ablaufen. Mit "Need Something More" ziehen sie das Tempo an und füllen die Tanzfläche, während Jazmine mit einem Track im Northern-Soul-Stil ganz sachlich die Dinge auf den Punkt bringt. Sie covern den Klassiker "Sabor A Mi" aus der Feder von Alvaro Carrillo mit großem Effekt, werden ihm gerecht und stellen ihre Version auf eine Stufe mit den besten von ihnen. Ein weiterer Höhepunkt ist ihre Version des The Vanguards-Klassikers "Somebody Please", den sie auf eine ganz andere Ebene heben. Die stampfenden Drums von "No Longer Mine" stehen im Kontrast zu Jazmines honigsüßem Gesang und enden mit der düsteren Energie eines Hip-Hop-Samples aus den mittleren 90ern. Forever & Ever ist sowohl ein Beweis für die unverwechselbare musikalische Chemie als auch für das Talent der beiden. Ihre Intentionen als Band sind ein Beweis für ihren kollektiven Charakter. Die Entscheidung, "Sabor A Mi" zu covern, "erlaubt es uns, unser Publikum wissen zu lassen, dass wir zu unseren Wurzeln zurückkehren", sagt Jazmine. "Wenn man in L.A. aufwächst, wird man von der Stadt, den Kunstwerken und der Musik beeinflusst", sagt Ricky. "Dad besaß kein Lowrider-Auto, aber andere Mitglieder unserer Familie schon. Impalas. El Caminos. Wir waren von der Kultur beeinflusst, insbesondere von der Chicano-Kultur. Und Oldies und Soulmusik spielten eine große Rolle." Der Stil. Die Kultur. Die Anspielung auf die Vergangenheit. "Das ist es, was wir anstreben. Wir wollen junge Chicanos mit ihrem Erbe verbinden. Und wir wollen die Menschen vereinen_ alt und jung."
Das neue Album von Sofi Tukker trägt den Titel BREAD - ein Akronym für „Be Really Energetic And
Dance“. In den Worten von Sophie und Tucker entzündet BREAD „unsere unerfüllten Wünsche und
Sehnsüchte. In dieser Welt werden wir daran erinnert, dass es sich fantastisch anfühlt, seine Hemmungen
zu verlieren, sich energiegeladen zu fühlen, zu tanzen und seine wildesten Fantasien auszuleben“.
Das Album ist als limitierte Vinyl und CD erhältlich!
Wer die Leoniden auch nur ein einziges Mal auf einer Bühne hat performen sehen, wird sich noch lange
erinnern: An surreal glückselige Gesichter auf und vor der Stage, an breite Sound-Kulissen, an solidarische
Circle Pits, Salto-Schläge, experimentelle Synth-Verrenkungen und zirkulierende Gitarren. Der überbordende, von Punk-Spirit getragene Live-Moment bildet seit Tag eins das Zentrum der Band-DNA. Lennart
und Felix Eicke, Jakob Amr, Marike Winkelmann und Djamin Izadi verbreitern die eigene Nische, erhalten
den subkulturellen Geist früher Tage, hieven das Indiepop-Postpunk-Synthgrunge-Ding auf’s nächste Level
und transformieren mit »Sophisticated Sad Songs« kollektives Unbehagen in Sekunden gemeinschaftlichen
Glücksgefühls.
Und damit wären wir beim Leoniden-Paradoxon. Die Lieder des Kieler Fünfgespanns sind maximal tanzbar
und für die größtmöglichen Bühnen prädestiniert. Im direkten Kontrast dazu transportieren dieselben Stücke
auf lyrischer Ebene fast immer negative, weltverschmerzte Gedanken, die nur darauf warten, im kollektiven
Tanzrausch ertränkt zu werden. Musikmachen war und ist für die Leoniden immer Selbsttherapie, Ausdruck und Ventil der eigenen Verkopftheit, kathartisches Dampf-Ablassen - das macht sie ja erst so stark,
so mitreißend. In der anstehenden Festivalsaison wird das Quintett einmal mehr über Bühnen klettern und
hunderte Individuen im Moshpit verknäulen lassen - mit seinem neuen, vierten Album »Sophisticated Sad
Songs«.
In den 1980ern zählte die Super Djata Band von Zani Diabaté zu den besten Orchestern Malis, dank ihrer unvergleichlichen Mischung aus Wasulu-Jäger-Musik, Griot-Lobpreisen, Senufo-Pastoral, Tänze, Fula und Mandingo Repertoire mit westlicher Psychedelik, Blues und Afro-Beat. Auf ihrem Album von 1982, verankerte sich Diabaté im Pantheon der mythischen westafrikanischen Gitarristen und zupfte sich hypnotisch durch acht lebhafte Kompositionen auf seinem Weg zum Status einer Gottheit.
In den 1980ern zählte die Super Djata Band von Zani Diabaté zu den besten Orchestern Malis, dank ihrer unvergleichlichen Mischung aus Wasulu-Jäger-Musik, Griot-Lobpreisen, Senufo-Pastoral, Tänze, Fula und Mandingo Repertoire mit westlicher Psychedelik, Blues und Afro-Beat. Auf ihrem Album von 1982, verankerte sich Diabaté im Pantheon der mythischen westafrikanischen Gitarristen und zupfte sich hypnotisch durch acht lebhafte Kompositionen auf seinem Weg zum Status einer Gottheit.
Das in Chicago ansässige Quintett Brigitte Calls Me Baby kündigt sein Debütalbum 'The Future Is Our Way Out' an, das über ATO Records erscheinen soll!
'The Future Is Our Way Out' wurde teilweise im RCA Studio A in Nashville mit dem 9-fachen Grammy-Preisträger Dave Cobb (Jason Isbell, Sturgill Simpson, Chris Stapleton) aufgenommen.
Mit ihren poetischen Meditationen über Sehnsucht, Angst und die Komplexität der Vergänglichkeit ist das Album eine kraftvolle Weiterentwicklung der Debüt-EP 'This House Is Made Of Corners' von Brigitte Calls Me Baby, welche von vielen Seiten gelobt und mit dem Nervenkitzel einer vergangenen Ära beschrieben wurde. Post-Punk Elemente wechseln sich mit tanzbaren Rhythmen und Gitarrenriffs ab, die vor allem zusammen mit der Stimme von Sänger Leavins immer wieder an The Smiths erinnert.
Bei der Wahl des Titels für das Debütalbum landete die Band bei einem Satz, den Leavins als Teenager impulsiv auf ein weißes T-Shirt gekritzelt hatte, und den er im Laufe der Jahre immer wieder aufgriff und schließlich in einen üppigen und filmischen Popsong verwandelte.
Mit 'The Future Is Our Way Out' legen Brigitte Calls Me Baby nun ein Werk vor, das auf geniale Weise Genres und Epochen überspannt und die üppige Romantik des Pop aus der Mitte des Jahrhunderts mit der frenetischen Energie und stacheligen Intensität des Indie-Rocks der frühen Jahrtausendwende verbindet. Im Mittelpunkt steht Leavins' hypnotisch croonender Gesang. Das Ergebnis ist eine seltene Konvergenz von Raffinesse, Stil und unverhohlener Aufrichtigkeit.
In Nordafrika ist eine Ziara eine spirituelle Zeremonie, zu der die Menschen kommen, um Dämonen zu exorzieren, ihren Körper zu reinigen und lautstark ihre Verbundenheit mit Gott, dem Propheten und den Gottheiten, die ihn zu verkörpern behaupten, zu bekräftigen. Eine berauschende Ekstase, die an ein Voodoo-Ritual erinnert. Die besten Meister dieser Art von Zeremonie sind die Gnawa. Sie stammen ursprünglich aus Schwarzafrika, vor allem aus dem Sudan und dem Senegal, und wurden von Tuareg-Räubern in den südlichen Maghreb verschleppt, um sie als Sklaven zu benutzen. Nach mehreren Jahrzehnten der Sklaverei gelang es ihnen, sich aus dieser schmerzhaften Situation zu befreien, die sie in einigen ihrer Lieder zum Ausdruck bringen. Vor allem aber zeichnen sich die Gnawa durch ihre bezaubernde Musik, ihren Tanz und ihre Rhythmen aus, denen therapeutische Wirkungen zugeschrieben werden. Vor allem in den letzten Jahren hat die musikalische und rhythmische Tradition der Gnawa, die sich sowohl an die Arabesken des Nahen Ostens als auch an die afrikanische Perkussion anlehnt, unter den marokkanischen Künstlern der neuen Generation eine deutliche Wiederbelebung erfahren. Doch bisher ist es nur der sehr populären Gruppe Nass El Ghiwane gelungen, mit Talent, Treue und Authentizität den Geist der Gnawa wiederzubeleben, wie dieses Album beweist. Also schließen Sie sich ihnen an und lassen Sie sich in Trance versetzen.
Als Schüler des Mambo-Erfinders Perez Prado war der gebürtige Kubaner Modesto Duran eine Schlüsselfigur in der Übergangszeit der lateinamerikanischen Tanzmusik in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Seine sanften Slaps kann man auf Dutzenden von Mega-Sellern der 1950er Jahre, von Esquivel bis Belafonte, Eartha Ktit bis Lena Horne. Auf seinem 1960er Solodebüt versammelt Duran ein Who's Who der Conga-Männer, einschließlich Mongo Santamaria, Willie Bobo und Juan Cheda, und liefert eine cineastische und perkussive Melange aus Afrokubanischem, Cha Cha und exotischen Jazz-Stilen für den anspruchsvollen Hörer.