Drei Jahre nach dem fesselnden Long Player Debüt ,Highly Refined Pirates" stellte die hochgradig stylische Seattler Indie Pop Band MINUS THE BEAR ihren mit beachtlichen Störimpulsen durchsetzten Prog Pop auf ihrem zweiten selbstmörderischem Album ,Menos El Oso" zur Schau. Die Jungs legten hierfür selbst ihre Hände an die Regler und übernahmen die Aufnahmen und Produktion gleich mit. Pendelnd zwischen verschiedensten Stilen, welche von '70s Prog Rockern (YES, RUSH) '80s Prototypen Punks (FUGAZI) bis hin zu '90s Art Rock Mind Fucks wie JAWBOX und JOAN OF ARC reichen, berufen sich MINUS THE BEAR auf eine moderne Liebesaffäre zwischen treibenden Tanz Rhythmen und höchst abgefahrenem Collegerock. Abgemischt wurde das Ganze vom Bandmitglied und angesehenen Studio Freak Matt Bayles (u.a.THE BLOOD BROTHERS, MASTODON, ISIS, PRETTY GIRLS MAKE GRAVES). Auf dem Album finden sich so illustre Gäste wie Judah Nagler & Josh Staples (THE VELVET TEEN), Michael Richardson (THE NEW TRUST) und HEATHER DUBY.
Einmal im Jahr muss uns GOAT den Weg weisen - das selbstbetitelte neue Album im Oktober 2024! Der Ouroborus - also das Symbol der Schlange oder des Drachens, der seinen eigenen Schwanz frisst - erscheint den einen als Ausdruck der Brutalität der Natur. Für andere, die gnostisch veranlagt sind, symbolisiert er die Dualität des Göttlichen und des Irdischen im Menschen. Am häufigsten wird er jedoch einfach als Symbol für die endlosen Zyklen von Tod und Wiedergeburt verstanden, die das Leben auf diesem Planeten kennzeichnen. In der Welt von Goat, dem geheimnisvollen und immer wieder neu belebenden Kollektiv, das mit seinem neuesten Album ein weiteres Abenteuer jenseits dieser Ebene der Realität erlebt, ist dieses Bild von großer Bedeutung: Die Band, die bereits Alben mit den Titeln Requiem und Oh Death veröffentlicht hat, beweist mit ihrem gleichnamigen Album erneut, dass Transzendenz und Metamorphose ihre Leitmotive sind. Mit Goat beschwört die stets unberechenbare Band rhythmisch getriebene Rituale in einem unverwechselbaren, erhebenden und schillernden Stil herauf, der die Tanzfläche ebenso wie den Geist zu beflügeln vermag. "One More Death" und "Goatbrain` sind spektakuläre Vorboten, die einen hedonistischen Geist verkörpern, der von prägnantem Funk angetrieben wird und von einer gnadenlosen Fuzz/Wah-getränkten Gitarre besessen ist. An anderer Stelle ist die Liebe der Band zum Hip-Hop der Treibstoff für den epischen Albumabschluss ,Ourobourus", der ansteckenden Gesang mit atemloser Breakbeat-Action im Stil von Lalo Schifrin verbindet. Und das bedeutet auch, dass wir am Ende, wie das älteste allegorische Symbol der Alchemie, wieder dort sind, wo wir angefangen haben. Wie Brad Dourifs Figur Hazel Moates in dem Film Wiseblood von 1979 sagt: ,Wo du herkamst, ist nicht mehr da. wo du dachtest, dass du hingehst, war niemals. Und wo du bist, ist es nicht gut, es sei denn, du kannst davon wegkommen". In Goats ewigem Jetzt der Erneuerung und Offenbarung gab es nie ein wirksameres Mittel zur Flucht. Limitiertes, schwarzes Vinyl!
Zum 20-jährigen Jubiläum erscheint das Debüt-Album einer der erfolgreichsten Indie-Pop- Bands der 00er Jahre erstmals auch auf Vinyl. 2004 waren Schubladen noch wichtig. Popmusik war noch nicht dieses eklektizistische, sich aus universell verfügbaren, entkontextualisierten Quellen speisende Internet-Monster. Wer also beispielsweise deutschsprachigen Gitarrenpop spielte, musste sich positionieren: Bewegte man sich eher in der diskursverliebten, kopflastigen Tradition der Hamburger Schule und hoffte auf "Indie-Credibilität"? Oder wollte man Teil der immer größer werdenden Deutschpop-Industrie werden, vornehmlich repräsentiert von "female fronted" Bands wie Mia, Juli oder Silbermond (nicht zu vergessen die stets gut gelaunten Jungs von von Sportfreunde Stiller), die - mal mit eher studentisch-intellektueller Grundierung, mal mit eindeutig schlagerhafter Geste - das Gefühlige in den Focus rückten. Es gab aber auch Acts, die sich nicht entscheiden wollten. Auf der Insel hatten es die Bands der Britpop-Welle schließlich vorgemacht. Hier ging es mit cooler Haltung, jeder Menge Subversion, aber eben auch goldenen Melodien und echten "Hits" in höchste Popstar-Gefilde. Wieso nicht auch in Deutschland Anspruch, Originalität und Gefälligkeit miteinander in Einklang bringen? Hier kommen nun also Anajo ins Spiel, eine 1999 gegründete Band aus dem provinziellen Augsburg, die 2004 mit ihrem Debüt-Album "Nah bei mir" genau diesen Sprung zwischen die Stühle wagte - und dafür mit sehr viel Liebe bedacht wurde, auch wenn die Indiepolizei nicht immer einverstanden war. "Nah bei mir" ist eine durch und durch leichte Platte, die mit catchy Sounds und Melodien bisweilen gewichtige Themen verhandelt: Überwindung tiefer Trauer ("Der Vorhang geht auf"), Entfremdung ("Einmal noch schlafen"), bittere Enttäuschung ("Die Tränen sind immer noch meine") - immer aber präsentiert mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen. Als wahre Meister beweisen sich Anajo auf dem Album in der schwierigen Disziplin der unblöden Partysongs: Auch nach 20 Jahren überkommt einen beim Hören so skurril-absurder Feger wie "Monika Tanzband", "Honigmelone" oder "Ich hol dich hier raus" noch diese unbändige, mitreißende Freude.
Das Zusammentreffen eines uralten Instruments wie der Kora in den Händen eines Virtuosen wie Ballaké Sissoko mit Elektronik, die die Möglichkeiten des Instruments selbst erweitert, wie es Lorenzo Bianchi Hoesch vorschlägt, ist das Herzstück von Radicants: eine Suche nach neuen Wegen, die mit Eintauchen, Verlassen und neuen Wurzeln zu tun haben. Wurzeln, die dynamisch sind, die sich weiterentwickeln und die in der Lage sind, den anderen zu unterstützen. Die Idee der Verwurzelung zu respektieren und sie in eine kaleidoskopische, vielfältige Welt zu projizieren. Es gibt also keinen Gegensatz zwischen zwei Welten - akustisch und elektronisch, traditionell und zeitgenössisch, afrikanisch und westlich -, sondern vielmehr Akzeptanz, Zusammenarbeit und Risikobereitschaft. Das Ziel ist es, einen echten Dialog zwischen den beiden Musikern zu schaffen, bei dem die Kora die Quelle von allem ist, die Elektronik aber die Entwicklung, die Resonanz und die Form darstellt. Ballaké Sissoko ist malischer Koraspieler, der sowohl in der Weltmusik als auch im Jazz hervorgetreten ist.Sissoko ist der Sohn von Jeli Madi Sissoko, der mit der LP Ancient Strings einen Welterfolg hatte. Das Album New Ancient Strings des Sohnes konnte diesen Erfolg wiederholen. Er gilt zusammen mit Toumani Diabaté als einer der derzeit herausragenden Koraspieler Afrikas. Lorenzo Bianchi Hoesch ist ein Komponist und Klangkünstler. Seine Interessen reichen von reiner Elektronik bis zu Kompositionen für Theater und Tanz, von Soundtracks für Bilder bis zu interaktiven Installationen und drüber hinaus. LP und CD mit zwei Bonustracks
Kreaturen der Nacht sehnen sich in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Post-Punk und New Wave stiegen zu glorreichen Höhen auf und diese epische Erforschung dunkler Klangwelten auf der Basis von harten Gitarren und treibender Elektronik fand auf allen alternativen Tanzflächen statt. Klangvolle Namen wie SISTERS OF MERCY, FIELDS OF THE NEPHILIM, DEPECHE MODE, JOY DIVISION, THE HUMAN LEAGUE, ULTRAVOX und viele andere funkeln noch immer in einem magischen Glanz. Zum Glück sind all die subtile Erotik, elektrisierende Spannung und die düstere musikalische Leidenschaft nicht für alle Zeiten verloren gegangen: Die Rettung naht mit SOROR DOLOROSA auf schwarzen Schwingen. Das vierte Album der Franzosen mit dem vielsagenden Titel "Mond" hat musikalische Reißzähne, die schon beim ersten Durchgang köstliches Klangblut sprudeln lassen. Der klassisch-dunkle Post-Punk findet sich ebenso wieder wie Wave-Elemente und ein überwältigender Drang, die Füße in ekstatischen Tänzen unter dem namensgebenden Mond bewegen zu müssen. Doch SOROR DOLOROSA gehen dabei keineswegs mit abgestandenem Nostalgie-Schlangenöl hausieren. Die nach Paris umgezogenen Veteranen haben das klassische Feeling mit dem massiven Sound des neuen Jahrtausends für einen neuen Höhenflug aufgerüstet. Die Idee, den Mix und das Mastering von "Mond" James Kent anzuvertrauen, erweist sich als hervorragender Schachzug. Der PERTURBATOR-Vordenker hat die üppige Produktion dieses epischen Albums mit einer vibrierenden Power und wohltuenden ätherischen Kühle aufpoliert. Textlich bleiben SOROR DOLOROSA dem seit ihrer Gründung im Jahr 2001 in der südfranzösischen Stadt Toulouse eingeschlagenen Weg treu. Die erstmals mit der "Severance" (2009) Debüt-EP manifestierten dunkel-romantischen und kathartischen Gefühlslandschaften lassen noch immer das Herz der Band schlagen. Die Inspiration für "Mond" stammt unter anderen aus den Federn von Dichtern und Schriftstellern wie William Blake und Edgar Alan Poe.
Nach dem Erfolg ihres Debüts „Digital Mountain“ aus dem Jahr 2018 wird nun das mit Spannung erwartete zweite Album von Nice Biscuit, SOS, über
Bad Vibrations veröffentlicht.
Geschrieben und aufgenommen während 2022-23 und abgemischt von Mildlife's Jim Rindfleish, verkörpern die neun Tracks auf dem Album den fuzzy
groove-geladenen Psych, für den Nice Biscuit bekannt ist, während es neue tanzbare Gefühle einführt, die von ihrer Liebe zu Disco, Jazz-Fusion und
Weltmusik beeinflusst sind.
Mit dem wunderbar hypnotischen und beruhigenden Gesang der Frontfrauen Billie Star und Grace Cuell geht es auf SOS darum, Ruhe und
Ausgeglichenheit in unserer chaotischen Welt zu finden.
Wie war das noch gleich? Die dritte Scheibe einer Band ist das ,Make-It or Break-It"-Album? Kontrolle aus Solingen und Düsseldorf könnte das nicht egaler sein. Ihr kalter, 80er- beeinflusster Wave-/Post-Punk-Sound wurde schon beim 2017er-Debüt ,Egal" begeistert aufgenommen und mit ,Zwei" (2021) verfeinert. Und so gab es für das Trio nie einen Anlass für eine grundlegende Sound-Änderung, eine Umstellung der Herangehensweise oder ein Schielen auf Trends. Das genau beweist ,Grau", Kontrolle-Album #3. Denn wenn das dritte Album von KONTROLLE etwas unterstreicht, dann, dass die Band noch kompromissloser zu Werke geht. Ihre Hardcore- und Punkwurzeln sind hier deutlicher denn je zu erkennen. Die breite Soundwand, die das Trio um Gitarrist und Sample-Meister Carsten Wagner, Sänger und Bassist Daniel Brangs und Drummer Andrew Collar kreiert und erneut in der Tonmeisterei bei Role Wiegner in Oldenburg auf Band gebannt hat, bestätigt diese Vermutung. Aber da sind ja auch noch die prägenden, markanten dunklen Elemente, die als Gegenpol eine sphärische Dynamik schaffen, die zwischen hypnotisch und eruptiv pendelt. Und das funktioniert nicht nur vor der Bühne, sondern auch auf der Tanzfläche. Die deutschen Texte von Sänger Daniel behandeln aktuelle Themen und Sorgen in gewohnt KONTROLLE-typischen Passagen, die oft mit einem Augenzwinkern auch politisch Stellung beziehen. Bisweilen spielen sogar Alltags- und Haushaltsgegenstände nicht zu unterschätzende Rollen in der ,kontrollierten" Beschreibung der deutschen Realität. Die Covergestaltung lag erneut in der Hand von Schlagzeuger Andrew, der diesmal neue Wege beschritt: Hunderte selbst geschossene Fotos bildeten den Grundstock für eine Collage von original ca. 1,5 m x 2 m. Alle Bilder wurden in mühevoller Kleinarbeit ausgeschnitten und zusammengestellt. Das Gatefoldcover ist somit ein Kunstwerk für sich und eröffnet mit jedem Blick neue Details. Erscheinen wird die LP am 27.09.2024, wieder auf dem für handgemachte Releases geschätzten Kölner Label Holy Goat Records. Zwei digitale Single-Releases und eine limitierte 7"- Auskopplung kommen im Vorfeld. Und natürlich sind KONTROLLE dann auch wieder live im Einsatz.
Wie war das noch gleich? Die dritte Scheibe einer Band ist das ,Make-It or Break-It"-Album? Kontrolle aus Solingen und Düsseldorf könnte das nicht egaler sein. Ihr kalter, 80er- beeinflusster Wave-/Post-Punk-Sound wurde schon beim 2017er-Debüt ,Egal" begeistert aufgenommen und mit ,Zwei" (2021) verfeinert. Und so gab es für das Trio nie einen Anlass für eine grundlegende Sound-Änderung, eine Umstellung der Herangehensweise oder ein Schielen auf Trends. Das genau beweist ,Grau", Kontrolle-Album #3. Denn wenn das dritte Album von KONTROLLE etwas unterstreicht, dann, dass die Band noch kompromissloser zu Werke geht. Ihre Hardcore- und Punkwurzeln sind hier deutlicher denn je zu erkennen. Die breite Soundwand, die das Trio um Gitarrist und Sample-Meister Carsten Wagner, Sänger und Bassist Daniel Brangs und Drummer Andrew Collar kreiert und erneut in der Tonmeisterei bei Role Wiegner in Oldenburg auf Band gebannt hat, bestätigt diese Vermutung. Aber da sind ja auch noch die prägenden, markanten dunklen Elemente, die als Gegenpol eine sphärische Dynamik schaffen, die zwischen hypnotisch und eruptiv pendelt. Und das funktioniert nicht nur vor der Bühne, sondern auch auf der Tanzfläche. Die deutschen Texte von Sänger Daniel behandeln aktuelle Themen und Sorgen in gewohnt KONTROLLE-typischen Passagen, die oft mit einem Augenzwinkern auch politisch Stellung beziehen. Bisweilen spielen sogar Alltags- und Haushaltsgegenstände nicht zu unterschätzende Rollen in der ,kontrollierten" Beschreibung der deutschen Realität. Die Covergestaltung lag erneut in der Hand von Schlagzeuger Andrew, der diesmal neue Wege beschritt: Hunderte selbst geschossene Fotos bildeten den Grundstock für eine Collage von original ca. 1,5 m x 2 m. Alle Bilder wurden in mühevoller Kleinarbeit ausgeschnitten und zusammengestellt. Das Gatefoldcover ist somit ein Kunstwerk für sich und eröffnet mit jedem Blick neue Details. Erscheinen wird die LP am 27.09.2024, wieder auf dem für handgemachte Releases geschätzten Kölner Label Holy Goat Records. Zwei digitale Single-Releases und eine limitierte 7"- Auskopplung kommen im Vorfeld. Und natürlich sind KONTROLLE dann auch wieder live im Einsatz.
Weißes Vinyl im Klappcover! Die dänisch-brasilianische Band The Courettes war von Anfang an eine Rock'n'Roll-Sensation und ist mit ihrem vierten und bisher besten Album zurück: "The Soul Of... The Fabulous Courettes". Und dieses Mal sind sie größer, breiter und tiefer als je zuvor, denn sie haben ihrem fulminanten Ramalama, mit dem sie in Großbritannien, Europa, den USA und Japan für Furore sorgen, noch mehr hinzugefügt. The Courettes treffen genau den richtigen Punkt zwischen Garage-Rock, Girlgroup-Pop, Doo-Wop-Harmonien, Herzschmerz und allem, was dazwischen liegt, und bauen auf dem Schwung des Vorgängers "Back In Mono" mit einer Sammlung von Songs auf, die ihren klanglichen Spielraum erweitern, während sie sich mit dunklen, emotionalen Themen auseinandersetzen, um "The Soul Of_ The Fabulous Courettes'" zu enthüllen. "Wir wollten kein "Back In Mono 2" machen", betont Schlagzeuger Martin Couri. "Wir versuchen immer, uns in eine Zone des Unbehagens zu begeben, in der meiner Meinung nach aufregende Dinge passieren, anstatt immer wieder das Gleiche zu tun", stimmt Sängerin, Gitarristin und Multiinstrumentalistin Flavia Couri zu. Mit jeder Albumveröffentlichung hat sich das Duo weiterentwickelt und "The Soul Of... The Fabulous Courettes" lässt sich von den zahlreichen Vorbildern des Duos inspirieren, die zuvor nur angedeutet wurden. "Wir wollten unsere Liebe zur Spector Wall Of Sound und Motown zeigen", verrät Flavia. "Es war eine klare Mission und wir haben sie absolut erfüllt." Von den glorreichen Eröffnungsbeats und den stechenden Fuzz-Hupen von "You Woo Me" bis hin zu der abschließenden emotionalen Rührung von "For Your Love" über die fuzzige Dringlichkeit von "SHAKE!" und die feierliche Wärme von "California" haben The Courettes ihren Sound mit einer Instrumentierung und einer allgemeinen Raffinesse erweitert, die sowohl in ihrer Produktion als auch in ihrem Songwriting deutlich wird. Und vor allem haben sie dies erreicht, ohne etwas von dem Rock'n'Roll-Kern zu opfern, der von Flavias Gitarrensaiten und Martins ramponiertem Schlagzeug abgekratzt wurde. Bei ihrem Streben nach klanglicher Perfektion haben sie einige Gastmusikern und Klang-Zauberer im Hintergrund unterstützt, z.B. La La Brooks (The Crystals) mit Backing Vocals bei "California" und "Run Run Runaway" (bei denen auch noch Brian Wilson-Kollaborateur Darian Sahanaja den Gesang gemischt und mit einem Beach Boys-Vibe versehen hat). Produzenten-Legende Richard Gottehrer hat "Keep Dancing" und "Boom Boom Boom" abgemischt, Peter Kehl und Kasper Wagner (beide Black Tornado) geben sich mit diversen Blasinstrumenten bei "Shake!", "Better Without You" und "Stop! Doing That" die Ehre. Zu den Courettes gesellt sich in ihren eigenen StarrSound Studios in Dänemark erneut der Multi-Instrumentalist Soren Christensen, der Mellotron, Orgel, Klavier und Backing Vocals beisteuert und das Album gemeinsam mit C.T. Levine produziert hat. Während sich die Musik akustische und 12-saitige Gitarren, Bass, E-Bögen, Kastagnetten und Pauken einbezieht, haben sich auch die Emotionen entwickelt, die man zuvor nicht mit The Courettes in Verbindung gebracht hat. "The Soul Of... The Fabulous Courettes" richtet sich an Herz und Kopf, es tanzt durch die Dunkelheit und feiert die Freude am Leben.
Die dänisch-brasilianische Band The Courettes war von Anfang an eine Rock'n'Roll-Sensation und ist mit ihrem vierten und bisher besten Album zurück: "The Soul Of... The Fabulous Courettes". Und dieses Mal sind sie größer, breiter und tiefer als je zuvor, denn sie haben ihrem fulminanten Ramalama, mit dem sie in Großbritannien, Europa, den USA und Japan für Furore sorgen, noch mehr hinzugefügt. The Courettes treffen genau den richtigen Punkt zwischen Garage-Rock, Girlgroup-Pop, Doo-Wop-Harmonien, Herzschmerz und allem, was dazwischen liegt, und bauen auf dem Schwung des Vorgängers "Back In Mono" mit einer Sammlung von Songs auf, die ihren klanglichen Spielraum erweitern, während sie sich mit dunklen, emotionalen Themen auseinandersetzen, um "The Soul Of_ The Fabulous Courettes'" zu enthüllen. "Wir wollten kein "Back In Mono 2" machen", betont Schlagzeuger Martin Couri. "Wir versuchen immer, uns in eine Zone des Unbehagens zu begeben, in der meiner Meinung nach aufregende Dinge passieren, anstatt immer wieder das Gleiche zu tun", stimmt Sängerin, Gitarristin und Multiinstrumentalistin Flavia Couri zu. Mit jeder Albumveröffentlichung hat sich das Duo weiterentwickelt und "The Soul Of... The Fabulous Courettes" lässt sich von den zahlreichen Vorbildern des Duos inspirieren, die zuvor nur angedeutet wurden. "Wir wollten unsere Liebe zur Spector Wall Of Sound und Motown zeigen", verrät Flavia. "Es war eine klare Mission und wir haben sie absolut erfüllt." Von den glorreichen Eröffnungsbeats und den stechenden Fuzz-Hupen von "You Woo Me" bis hin zu der abschließenden emotionalen Rührung von "For Your Love" über die fuzzige Dringlichkeit von "SHAKE!" und die feierliche Wärme von "California" haben The Courettes ihren Sound mit einer Instrumentierung und einer allgemeinen Raffinesse erweitert, die sowohl in ihrer Produktion als auch in ihrem Songwriting deutlich wird. Und vor allem haben sie dies erreicht, ohne etwas von dem Rock'n'Roll-Kern zu opfern, der von Flavias Gitarrensaiten und Martins ramponiertem Schlagzeug abgekratzt wurde. Bei ihrem Streben nach klanglicher Perfektion haben sie einige Gastmusikern und Klang-Zauberer im Hintergrund unterstützt, z.B. La La Brooks (The Crystals) mit Backing Vocals bei "California" und "Run Run Runaway" (bei denen auch noch Brian Wilson-Kollaborateur Darian Sahanaja den Gesang gemischt und mit einem Beach Boys-Vibe versehen hat). Produzenten-Legende Richard Gottehrer hat "Keep Dancing" und "Boom Boom Boom" abgemischt, Peter Kehl und Kasper Wagner (beide Black Tornado) geben sich mit diversen Blasinstrumenten bei "Shake!", "Better Without You" und "Stop! Doing That" die Ehre. Zu den Courettes gesellt sich in ihren eigenen StarrSound Studios in Dänemark erneut der Multi-Instrumentalist Soren Christensen, der Mellotron, Orgel, Klavier und Backing Vocals beisteuert und das Album gemeinsam mit C.T. Levine produziert hat. Während sich die Musik akustische und 12-saitige Gitarren, Bass, E-Bögen, Kastagnetten und Pauken einbezieht, haben sich auch die Emotionen entwickelt, die man zuvor nicht mit The Courettes in Verbindung gebracht hat. "The Soul Of... The Fabulous Courettes" richtet sich an Herz und Kopf, es tanzt durch die Dunkelheit und feiert die Freude am Leben.
Die umjubelelten, schrill-bunten Rockerinnen von The Hot Damn! sind mit einem Paukenschlag zurück und veröffentlichen ihre elektrisierende neue Single Can You Hear Me Now? zusammen mit der Ankündigung ihres mit Spannung erwarteten Debütalbums Dancing on the Milky Way, das am Freitag, den 27. September 2024, über Fat Earth Records erscheinen wird. Die vierköpfige britische Rockband wird als das ,farbenfrohe Chaos" des Rock bezeichnet und bringt mit jedem Song, jedem Video und einer energischen Live-Show nach der anderen wieder Farbe in die Musikszene. Mit knackigen Riffs und wilden Harmonien bringen The Hot Damn! dich zum Tanzen, bevor du es merkst. Die vier temperamentvollen Damen, die unter anderem von Kerrang!, Planet Rock und BBC Radio 2, BBC Radio 6 und Radio BOB gelobt wurden, sind keine Unbekannten in der Musikszene. entstand die Band u.a. aus der Asche von The Amorettes und Tequila Mockingbyrd und besteht aus den Talenten von Gill Montgomery (The Amorettes), Josie O'Toole (Tequila Mockingbyrd), Laurie Buchanan (Aaron Buchanan and the Cult Classics) und Lzi Hayes (New Device/Sophie Lloyd Band).The Hot Damn! aus Marlow, Buckinghamshire, mögen es laut, aber sie machen nicht nur mit ihrer Musik auf sich aufmerksam, sondern auch auf ein Thema, das ihnen am Herzen liegt - den Gehörschutz. Da die Band erkannt hat, wie wichtig die Gesundheit des Gehörs sowohl für das Publikum als auch für die Musiker ist, hat sie sich dazu verpflichtet, bei all ihren Konzerten Einweg-Ohrstöpsel anzubieten. Neben einzelnen Headline-Gigs reisen The Hot Damn! im November 2024 als Support von D-A-D durch Deutschland um ihr hart rockendes Werk zu präsentieren. CD mit zwei Akustik-Bonustracks, LP als Sunshine Yellow Vinyl!
Wann genau die Langhalslaute Bouzouki nach Griechenland kam, ist unklar. Ihre Wurzeln gehen bis ins vierte Jahrhundert vor Christus zurück. Die heutige Form des Instruments, benannt nach "Βυζί", dem griechischen Wort für die weibliche Brust, ist relativ jung und seit etwa 1920 in Athen und auf dem Peloponnes verbreitet. Ursprünglich in Bars und auf privaten Festen gespielt fand es durch das Revival des „Rebetiko“, dem „griechischen Blues“ ab den 1960er Jahren weitere Verbreitung. „Ursprünglich wurde auf der Bouzouki viel improvisiert“, meint Georgios Propkopiou, „viel mehr als später. Denn ab den Fünfzigerjahren wurde ihr Spiel professionell unterrichtet. Da wurde vieles festgelegter“. Seitdem ist der metallische Klang des Instruments fast zum Synonym für die griechische Folklore als Begleitung von Liedern und Tänzen geworden... vor allem bei dem Komponisten Mikis Theodorakis, der mehr als nur ein paar Ohrwürmer hervorgebracht hat.
Die Jazzkarriere der Bouzouki hingegen stand bislang noch aus. Es brauchte einen Umweg über Stockholm, damit etwas in Bewegung kam. „Die Kombination Bouzouki und Jazz liegt erst einmal nicht so nahe“, meint der Pianist Joel Lyssarides. „Für mich persönlich hängt sie mit meinem Großvater zusammen, einem griechischen Zyprioten. Er kam in den 1940ern nach Schweden. Griechische Musik mochte ich immer, ich war aber damit nicht wirklich vertraut. Jedenfalls fand ich die Bouzouki faszinierend. Während der Pandemie habe ich mir ein Instrument gekauft, um es ein wenig zu lernen. Beim Stöbern im Internet entdeckte ich dann Georgios durch ein TV-Konzert, ein Tribute an Theodorakis. Ich war total begeistert und habe in Stockholm herumgefragt, ob ihn jemand kennt. Tatsächlich spielte er zufällig ein paar Tage später in der Nähe in einer Hotelbar ein Konzert“.
Das war im Herbst 2022. Joel Lyssarides hörte Georgios Prokopiou zu, sprach ihn an und sie verabredeten sich zu einer Session. Sie jammten und improvisierten, fanden musikalisch schnell zusammen und im Sommer 2023 spielten sie ihr erstes gemeinsames Konzert. „Es ist sehr unüblich, dass jemand mit der Bouzouki über Changes improvisiert,“ erzählt Joel Lyssarides weiter. „Sie ist ja ein traditionelles Instrument mit klar definierter Rolle, meistens Begleitung mit gedoppelten Terzen und Sexten. Georgios aber macht viel mehr. Ich hatte zunächst keine Ahnung, wie unglaublich virtuos und stilistisch variabel er ist. Seine Vielseitigkeit öffnet viele Türen. Wir hatten von Anfang an sehr viel Spaß an den neuen Möglichkeiten. Und ich hatte vorher noch niemanden gehört, der so spielt. Dafür musste ich unbedingt Musik schreiben“.
Lyssarides erzählte ACT-Chef und Produzent Andreas Brandis von der Idee für das Duo und auch dieser war sofort begeistert: „In der Lesart von ACT steht der Begriff Jazz vor allem für ein Vokabular mithilfe dessen Musiker:innen ihre eigene Geschichte vor ihrem persönlichen kulturellen Hintergrund erzählen. Es ist faszinierend, dass hier immer wieder Konstellationen entstehen, die es vorher nicht gegeben hat. Und die Musik, die Joel Lyssarides und Georgios Prokopiou gemeinsam kreieren ist einerseits absolut überraschend und neu, klingt jedoch gleichzeitig so organisch und natürlich, als hätte es diese Konstellation schon immer gegeben.“
Es sind aber nicht nur die Instrumente Klavier und Bouzouki, die sich getroffen haben, sondern auch die speziellen Charaktere und Geschichten der beiden Duopartner. Der Stockholmer Joel Lyssarides verbindet in seinem Spiel größte Virtuosität mit beeindruckender Leichtigkeit und einem starken Gespür für Stimmung und Dynamik. Er arbeitet mit so unterschiedlichen Künstler:innen wie Anne Sofie von Otter, Benny Anderson, Nils Landgren, Viktoria Tolstoy und ist Teil des Esbjörn Svensson Tributes „e.s.t. 30“. Das ACT-Debüt „Stay Now“ von Lyssarides‘ eigenem Trio wurde seit seinem Erscheinen 2022 allein auf Spotify eindrucksvolle 25 Millionen Mal gehört. Der Athener und Wahl-Stockholmer Georgios Prokopiou spielte zum ersten Mal mit sechseinhalb Jahren Bouzouki, gab mit acht seinen Konzerteinstand und hatte als Zehnjähriger bereits feste Musikengagements in Bars und Bordellen. Seitdem arbeitet er im klassischen Kontext ebenso wie in der Folklore und dem Experimentellen, spielt neben der Bouzouki außerdem Saz und andere Saiteninstrumente.
Die Voraussetzungen für das Album „Arcs & Rivers“ waren daher so vielfältig und offen, wie nur möglich. Nach einem Probekonzert in der Berliner ACT Art Collection, von dem das Live-Stück „Zafeirious Solo“ auf das Album übernommen wurde, trafen sich die beiden noch einmal am selben Ort, um mit Studio-Equipment auch andere Facetten aufnehmen zu können. „Wir wollten zum Beispiel leise Stellen dabeihaben, nah mikrofoniert. Außerdem den großartigen Klang des Flügels, der früher einmal Alfred Brendel gehört hat. Insgesamt aber war vieles sehr spontan. Das ganze Album wurde in einem Rutsch aufgenommen, innerhalb von vier Stunden, meistens mit den ersten Takes. Ich bin sonst oft Perfektionist und verbringe Tage mit der Nachbearbeitung von Musik im Studio. Diesmal hingegen sollte es so direkt und spontan wie möglich sein“. Und es funktionierte: „Arc & Rivers“ ist ein Dialogskizzenbuch mit normsetzender Wirkung. Egal ob neue Kompositionen oder Verarbeitungen traditioneller Rhythmen und Muster wie in „Kamilieriko Road“ – diese Musik hat eine schillernde, klangmagische Kraft. Und das Duo selbst strahlt eine Selbstverständlichkeit der Kulturverknüpfung aus, die die Enge der Stile hinter sich lässt. Und es macht klar: Es ist tatsächlich Zeit für etwas mehr Bouzouki im Jazz, in der Improvisation und auf den Bühnen der internationalen Musikwelt.
Fast ein Jahrzehnt hat sich Jamie xx seit Veröffentlichung seines Solodebüts Zeit gelassen. „In Waves“, das zweite Album des Londoners, der mit seiner Band The xx zu den prägendsten Figuren der jüngeren Musikgeschichte gehört. Erneut lässt er seiner Liebe zur elektronischen Musik freien Lauf und entwirft die Geschichte einer Nacht, in der man in den himmlischen Puls von Schatten, Licht und Dancefloor-Rhythmen hinabtaucht.
“In Waves” hat seinen Ursprung in einem Mix, den Jamie 2020 für BBC Radio 1 machte. Hier tauchten neben Tracks der aktuellen Generation an UK-Dancemusic auch diverse musikalische Helden auf, etwa Roy Ayers, Fela Kuti, Tom Zé oder Philip Glass. Auch erste Versionen von Songs, die nun auf dem Album erscheinen werden, waren zu hören. “Es erinnerte mich daran, warum ich diese Musik liebe“, so Jamie, der zuvor lange mit der Frage gehadert hatte, wie es für ihn weitergehen würde. “Ich fand einfach Spaß am kreativen Prozess, ohne dabei an ein Ergebnis zu denken.“
Jamie xx pflügt auf „In Waves“ durch die Subgenres und Dekaden und fügt Northern Soul, Disco, Garage, Acid House, Techno, Tropicalia. Hip-Hop, Funk und den Sound der UK Underground Pirate Radios zusammen. Die kleinen Momente sind dabei so eindrucksvoll wie das übergreifende Ganze. Etwa jener Part bei “Treat Each Other Right“, der parallel zum Album-Announcement erscheinenden neuen Single: Zunächst wird man herausgerissen aus dem breiten Breakbeat-meets-Future-Soul-Vehikel, um sich mit den gepitchten Motown-Vocals plötzlich im Mittelwellenradio der 60er wiederzufinden. Die Worte “I’ll never let you down“ werden in die Ewigkeit gezogen, bevor ein biepender Puls über atmosphärischen Synths einsetzt und man direkt zurückgeführt wird in die schweißnasse Katharsis des Dancefloors.
Im Zeitalter der Algorithmen ist “In Waves” Zeugnis für pure menschliche Empfindung, ein lebensbejahendes Gegengift, das über den Kopfhörer in eine andere Dimension führt und zugleich gemeinsam auf der Tanzfläche erlebt werden will. Mit dabei sind u. a. Romy und Oliver, The Avalanches, Robyn und John Glacier.
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Das kommende Album von Thurston Moore ist sein neuntes Soloalbum. Einige der Songs wurden in Europa und Großbritannien geschrieben und arrangiert und enthalten lyrische Verweise auf ihre Umgebung und sind von der Natur, luzidem Träumen und modernem Tanz beeinflusst. Im Jahr 2023 wurden zwei Singles veröffentlicht: das energiegeladene, non-album, von Isadora Duncan inspirierte 'Isadora' mit einem Musikvideo mit Sky Ferreira in der Hauptrolle. Und "Hypnogram", welches die Presse als eines der intensivsten Stücke bezeichnete, die Moore je veröffentlicht hat, verbindet die melodischeren Momente seiner früheren Band Sonic Youth mit den vielschichtigen, berauschenden Schnörkeln der Hauptband seiner Bassistin Deb Googe, My Bloody Valentine. Das neue Material vermittelt eindringlich das Gefühl von Träumen und lässt die Fans gespannt sein, was der Amerikaner mit seinem Album vorhat." 2024 dann die mitreißende Earth-Day-Hymne 'Rewilding': Der Musiker lieferte erschütternde Zeilen, als er über die Entfernung der menschlichen Hand aus der Natur nachdachte: "...Don't stir anything...". Moore sang über Erneuerung und eine Zeit für Freunde der Erde, um zu schlafen und einen natürlichen Weg zu verwirklichen, indem man "Korallenmorphologisch träumt". Der Musiker sagte, die britische Rewilding-Bewegung strebe danach, den menschlichen Einfluss auf Ökosysteme zu reduzieren.
Die Texte sind größtenteils wieder vom Künstler Radieux Radio verfasst. Der Name "Flow Critical Lucidity" stammt aus dem Text von "Sans Limites", und auf dem Cover des Albums ist Jamie Nares' "Samurai Walkman" zu sehen - ein Helm, der mit Stimmgabeln ausgestattet ist. Jamie Nares (geboren in Großbritannien) ist ein lebenslanger Freund von Thurston Moore aus dessen New Yorker No-Wave-Tagen und die beiden haben schon oft zusammengearbeitet. Mit dabei sind außerdem Jon Leidecker, James Sedwar, Jem Doulton sowie als Backing Vocals-Gast Laetitia Sadier von Stereolab . Als CD mit Textbooklet, MC oder LP mit bedruckter Innenhülle & Bonus-Flexi
Das kommende Album von Thurston Moore ist sein neuntes Soloalbum. Einige der Songs wurden in Europa und Großbritannien geschrieben und arrangiert und enthalten lyrische Verweise auf ihre Umgebung und sind von der Natur, luzidem Träumen und modernem Tanz beeinflusst. Im Jahr 2023 wurden zwei Singles veröffentlicht: das energiegeladene, non-album, von Isadora Duncan inspirierte 'Isadora' mit einem Musikvideo mit Sky Ferreira in der Hauptrolle. Und "Hypnogram", welches die Presse als eines der intensivsten Stücke bezeichnete, die Moore je veröffentlicht hat, verbindet die melodischeren Momente seiner früheren Band Sonic Youth mit den vielschichtigen, berauschenden Schnörkeln der Hauptband seiner Bassistin Deb Googe, My Bloody Valentine. Das neue Material vermittelt eindringlich das Gefühl von Träumen und lässt die Fans gespannt sein, was der Amerikaner mit seinem Album vorhat." 2024 dann die mitreißende Earth-Day-Hymne 'Rewilding': Der Musiker lieferte erschütternde Zeilen, als er über die Entfernung der menschlichen Hand aus der Natur nachdachte: "...Don't stir anything...". Moore sang über Erneuerung und eine Zeit für Freunde der Erde, um zu schlafen und einen natürlichen Weg zu verwirklichen, indem man "Korallenmorphologisch träumt". Der Musiker sagte, die britische Rewilding-Bewegung strebe danach, den menschlichen Einfluss auf Ökosysteme zu reduzieren.
Die Texte sind größtenteils wieder vom Künstler Radieux Radio verfasst. Der Name "Flow Critical Lucidity" stammt aus dem Text von "Sans Limites", und auf dem Cover des Albums ist Jamie Nares' "Samurai Walkman" zu sehen - ein Helm, der mit Stimmgabeln ausgestattet ist. Jamie Nares (geboren in Großbritannien) ist ein lebenslanger Freund von Thurston Moore aus dessen New Yorker No-Wave-Tagen und die beiden haben schon oft zusammengearbeitet. Mit dabei sind außerdem Jon Leidecker, James Sedwar, Jem Doulton sowie als Backing Vocals-Gast Laetitia Sadier von Stereolab . Als CD mit Textbooklet, MC oder LP mit bedruckter Innenhülle & Bonus-Flexi
Das vierte Studioalbum von Robert Alfons alias TR/ST (fka Trust), Performance, taucht noch tiefer in das Synthie-Pop-Psychodrama ein, das das Projekt in über einem Jahrzehnt der Entwicklung erschaffen und schließlich perfektioniert hat. Aufgenommen in Los Angeles, brodeln die Songs vor Angst, Lust, Abrechnung und Hingabe, beleuchtet von der Lichtverschmutzung tausender Sackgassen. Alfons hat "Performance" zusammen mit dem vielseitigen Komponisten und Produzenten Nightfeelings aufgenommen und dabei eine dichte, rauchige Balance aus unheimlichen Synthesizern, Nebelmaschinen-Tiefbässen und einer gequälten, krächzenden Stimme geschaffen. Der Titel ist eine Anspielung auf die beiläufige Bemerkung eines Freundes über Alfons' intrinsisch performative Natur. Der Opener "Soon" schwillt mit hymnischer Elektronik zum Leben an, bevor er mit einer riesigen New-Wave-Hook die Tanzfläche stürmt, gespickt mit ätzenden Kiss-off-Texten ("Asleep I still say it aloud / Scared stiff it's all around / We never did call it off, now our organs dried / Scared stiff to stone, you liar"). Die Musik bewegt sich zwischen Schönheit und Bitterkeit, Hymne und Qual, dem Klang einer wuchtig gewordenen Melancholie. Auf einem Track nach dem anderen setzt Alfons Pop-Dynamik und grüblerische Produktionskunst wie eine Waffe ein und schraubt sich durch eine Reihe von Singles - "All At Once", "The Shore", "Dark Day", "Boys of LA". Überall ist ein Gefühl von emotionalem Aufruhr zu spüren, der sich in seltsame Höhen steigert, befleckt von Schuld und Geistern und der Erinnerung an diejenigen, denen Unrecht getan wurde und die immer noch nicht vergeben haben. Als eine Welt für sich ist Performance überzeugend, mitreißend und berauschend, an der Schwelle zwischen aufwühlend und verstörend. Alfons' Stimme ist der Anker im Sturm, er singt eine Collage aus Eindrücken und Bekenntnissen mit einer verschmierten, bewusstseinsverändernden Logik. Er ist sowohl Beobachter als auch Anstifter, Performer und Dramatiker, befreit von der Bühne und der Nacht: "Now we see the rotten mind / It's eye to eye and mysteries/ Sail your boat for shore / I sit by the window waiting for it."
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Everything is out of control / from melting pots to melting poles - das aktuelle Album der Grazer Alternative-Bande The Base lässt unsere Welt abgeranzt und hässlich glänzen. So beginnt es gleich wie ein dunkler, erdiger field holler. Bei einem field holler rufen sich Sklaven, Gefangene oder Zwangsarbeiter Worte und Sätze zu, die durch ihre Wiederholung den Rhythmus zum Arbeiten angeben - und zum Überleben. Sing or die! Everything falls apart / and everyone is acting smart. Norbert Wally und seine beiden Spießgesellen starten ihre torture de force im tiefen Süden, in der Ursuppe des Rock`n`Roll, im tiefen Sumpfland des Delta-Blues. Aber The Base sind weit davon entfernt, eine Bluesplatte aus dem Schlamm und Dreck auszugraben. Bei "It's all Going South" stehen eher Bands wie Fun Lovin' Criminals, The Clash oder Pixies Pate. The Base verstehen Blues als Brandbeschleuniger: Die Stories, die Statements, die Visionen - kaum je waren Norbert Wally (Voice/Guitars), Albrecht Klinger (Bass) und Karlheinz Miklin Jr. (Drums) so politisch, so sozialkritisch, so wütend. Und nie waren sie so sarkastisch wie 2024. Blues, das heißt Tanzen auf dem Vulkan. Lachen beim eigenen Begräbnis. Und die Fäuste ballen, wenn miese Abzocker das Gute und Schöne beflecken um aus der Wahrheit eine Ware zu machen. Der Opener "High Time For Panicking" ist ein Meisterwerk für sich: Innerhalb von eineinhalb Minuten schießt er uns vom Pre-War Blues alter Lomax-Shellacs in den lärmigen Groove einer New Wave Combo, die um ihr Leben spielt. Der Titeltrack "It's All Going South" flimmert der Ferne wie ein Wüstenkaktus in, der gerade von Mr. Tarantino in einem 1967er Chevrolet Impala Sport Sedan niedergewalzt wird: dünenweise Hall auf der massiv geforderten Gitarre, die in Slow-Mo durch die Story wandert. Ein Bass, der vor Clint Eastwood den Hut zieht. Die Atmosphäre: Calexico deluxe. "Alles geht den Bach runter" so Wird die titelgebende Redewendung ins Deutsche übertragen. "Chemically Speaking Alcohol Is Still A Solution" könnte als Antwort auf alle gutgemeinten Versuche gehört werden, eine Welt voller Diktatoren, Kriegsgerät und Wahnsinn mit Vinyasa-Yoga und Lactobacillus bulgaricus im Joghurt zu retten. Waren die vorhergehenden Alben betont reduziert und puristisch, so gönnen sich The Base auf "It's All Going South" Backgroundchöre, fetten Vintagesound und lassen ausgiebige Studioeffekte. Das sitzt jedoch alles wie angegossen und zeigt die Qualität der Songs, denen knapp anliegende Taucheranzüge ebenso gut stehen wie schillernd verbrämte Kostüme. Niemand zieht aus dem Wort "happy" so viel Melancholie wie Norbert Wally und folgerichtig ist auch die Single-Auskoppelung "Waiting for June" ein Liebeslied, das gar keines ist. Aber der zwingendste Grund das Album anzuhören heißt "No One's Safe". Ein Song der sich wie ein Drillbohrer durch das Innenohr zur Großhirnrinde vorarbeitet. Soundcollagen, Voice-Over, eigenartiger Noise - immer tiefer bohrt sich der Song, bis er den Erdkern erreicht. Norbert Wally zeigt in seiner Stimme eine elegante Verletzlichkeit, die an einen David Bowie der 70er-Jahre erinnert. Die Intensität von OK Computer drängt sich auf. Niemand ist sicher. Game over! "It's All Going South" ist die bisher schmerzhafteste, politischste Platte von The Base. Wie schade, wir werden alle untergehen - und das kann zumindest verdammt sexy klingen.
Es gibt Bands, die machen nach drei Akkorden und einer popeligen Orgelmelodie Feierabend. Es gibt aber auch Bands, die schleifen am Sound, schrauben am Text, polieren die Solos auf Hochglanz und überschreiten das Tempolimit nur an den dafür geeigneten Stellen. Bands, die den Popsong an allen Ecken und Enden abklopfen, bis sie perfekte Schmuckstücke mit dem Gütesiegel "Zeitlos!" herausbekommen haben. Eine amerikanische Band aus dem fernen Wien: Pretty Pleas (Daniel Smith - vocals/guitars, George Clavicle - bass, B.B. Kong - drums) zeigen, dass es neben exzellentem Handwerk und Spaß am Experiment auch die richtigen Einflüsse braucht, um einen authentischen, individuellen Sound zu schaffen, der gleichzeitig großer Pop und tougher Alternative Rock ist. Die Quadratur des Kreises? Vielleicht. Aber war gute Musik war nicht schon immer Alles und noch etwas mehr? Unterstützung beim Modellieren des idealen Sounds fanden Pretty Pleas im Multiinstrumentalisten Paolo Tornitore, der vor allem für die großartigen Arrangements verantwortlich zeichnet, sowie in der fabelhaften Keyboarderin Jasmin Nagl, die einigen Songs das perfekte Sahnehäubchen aus herrlich dahingroovendem Orgelsound aufsetzte. Daniel Smith: "The record is an intriguing blend of power pop, glam rock, new wave, and psychedelia influences." Diesen gelungenen und sehr tanzbaren Mix aus Atmosphäre, Beat und Klang bezeichnet die Band passenderweise als Moody Art Pop. Das Debutalbum "In Circles And Lines" ist das beste Beispiel für diese elegante Soundbeschreibung. Der Opener "Moving Forward" liefert den ZuhörerInnen die atemberaubende Frische, die wir von den frühen Roxy Music kennen. Mit "Broke" wird sofort auf dem gleichen Niveau nachgelegt. Und obwohl die markante Stimme von Daniel Smith eine andere Liga bespielt - das flamboyante Wesen eines Brian Ferry liegt da gar nicht weit entfernt. Aber auch die mitreißende Melancholie eines Stuart A. Staples (Tindersticks) ist Smith keineswegs unbekannt. "The band delves into universal themes such as loss, heartbreak, alienation, as well as the throes of new found love.", erklärt Daniel Smith die Themenwelt der Songs. Damit der Sound von "In Circles And Lines" kompakt und groovy bleibt wie ein Hit von The Sweet, setzt der glasklare Klang der Gitarre die Markierungen in Richtung Power Pop. Aber auch der Orgelsound, der den Garagenpunk der 60s und die britischen Ravebands der 1990er in Erinnerung ruft ("Ghosts"), feiert den Enthusiasmus für funkelnde Melodien - Moody Art Pop it definitely is. "In Circles and Lines" offers a deep dive into the ways we interact with each other in romance, life, and every facet of human relationships - a contemplative exploration of love's many forms and the inevitable heartbreak that often follows." (Daniel Smith)
Der Durchbruch nach dem Durchbruch. "In echt" ist das zweite Die Sterne-Album und erschien 1994 auf dem legendären Hamburger L"Age D"Or Label. Locker aus dem Handgelenk geschüttelter Indie Pop, aber funky. Eher Sly Stone, Remo Four und Peter Thomas. Tanzbar! Dazu noch Frank Spilkers Sprechsingtexte über Pop, Politik, Privates und das prekäre Leben. Das hat Flow, das war neu und ist es auf seine Art immer noch. In echt. Inklusive dem Überhit "Universal Tellerwäscher".
Erste Vinyl-Neuauflage dieses fantastischen Albums von 1981 von Marcos Valle, eines der bedeutensten Künstler der brasilianischen Musik. In Brasilien aufgenommen, nachdem er Ende der 70er Jahre in den USA gelebt hat, brachte Valle sein angeborenes Talent für Arrangements und seine vielfältigen Einflüsse auf diesem unwiderstehlichen Album zusammen. Gäste sind u.a. Sivuca, Chicago's Peter Cetera, Robson Jorge und Joses Azymuth Roberto Bertrami. Valle ist einer der wenigen Künstler, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man auch nur das geringste Interesse an brasilianischer Musik hat. Ob Sie nun Bossa Jazz, Samba, Psych Folk oder Soul mögen, Valle hat mit Sicherheit ein großartiges Album für Sie aufgenommen. Ende der 60er Jahre hatte er bereits genug qualitativ hochwertige Platten veröffentlicht, um sich einen Platz unter den besten brasilianischen Songwritern aller Zeiten zu sichern, aber seine Karriere war glücklicherweise noch nicht zu Ende, und er veröffentlichte in den folgenden Jahrzehnten weiterhin erstaunliche Musik. Mitte der 70er Jahre ließ er sich in Los Angeles nieder, weil er es leid war, unter der brasilianischen Militärdiktatur zu leben, und begann, mit so talentierten Künstlern wie Leon Ware oder Chicago zusammenzuarbeiten. ,Vontade de rever você" (1981) ist sein erstes Album nach der Rückkehr nach Brasilien und zeigt all die musikalischen Einflüsse, die er während seiner Zeit in den USA erhalten hat, insbesondere Boogie, Soul und Funk, mit hervorragenden Mitwirkenden: Sivuca, Peter Cetera aus Chicago, Robson Jorge und sogar José Roberto Bertrami von Azymuth am Rhodes. Das Eröffnungsstück ,A Paraíba nao é Chicago" ist Marcos Valles eigene Interpretation von Leon Ware's ,Baby Don't Stop Me" und macht deutlich, dass das, was er in LA erreicht hat, nun auch in Brasilien ankommt. Dies ist ein unverzichtbares Album für Boogie-Liebhaber. Hören Sie sich den unwiderstehlichen Groove von ecados de amor, (Valles eigene Komposition, die allerdings zuvor von Cristina Camargo aufgenommen wurde) oder elhos surfistas querendo voar" an, und Sie werden schnell feststellen, dass dieses Album zu den solidesten Leistungen in seiner gesamten Diskografie gehört. Selbst wenn das Tempo im Midtempo gehalten wird, wie beim abschließenden Stück ao pode ser qualquer mulher", schaffen es Valles Songs, die Tanzfläche mit seiner sehr gut gelungenen Mischung aus brasilianischen Klängen und funkigen Rhythmen zu erschüttern.
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Thomas Fehlmann remains as one of the most endearing and respected artists on Kompakt. He has inspired generations of fans and musicians over the course of his 30+ year career. From his early days as part of the legendary band Palais Schaumburg, and the pioneering Detroit/Berlin act 3mb (With Juan Atkins and Moritz Von Oswald), to his longstanding membership with The Orb, combined with his contributions as a solo artist to esteemed imprints R&S, Plug Research and of course Kompakt, where we have proudly released two full length solo albums: Visions Of Blah (Kompakt CD 20/Kompakt 67) and Honigpumpe (Kompakt CD 59 / Kompakt 157), his musical works have been prolific, not to mention four singles and a full serving of tracks found on our Pop Ambient and Total collections. Now, after 3 years, Fehlmann returns with 'Gute Luft'…
'Gute Luft' is the result of months of work scoring the hit German TV film 24h Berlin - the longest documentary film in history which featured 80 camera teams following the lives of berliners over a 24 hour period. Obviously a huge challenge for Fehlmann, beyond the scope of the project and hours of music involved in a 24 hour film, there was dealing with the decision making process that went with working with such a large production team. As he shared scoring duties with another musician (separately), inevitably a lot of his music ended up not making the final cut. 'Gute Luft' is about re-tweaking and editing material from the countless hours of recording he had created. In a sense, 'Gute Luft' is Fehlmann's ideal soundtrack to the 24h Berlin documentary.
“while scoring the film and subsequently shaping it into a album, i found myself questioning what holds it all together in Berlin. I figured that 'Air', the good old 'Berliner Luft', is something that is guaranteed to touch everyone and everything in the city. Also with that Berlin is very green, the combination with the unavoidable city dirt makes for a distinctive blend which seems to infuse its vibrant scene unknowingly with a constructive drive. Besides that, 'Gute Luft' was also the title of a song from my old band Palais Schaumburg, of which I have very fond memories. Also (as he says with a wink) “Gut” is one word I have a profound relation to…”
Fans shall rejoice as Thomas Fehlmann doesn't feer far from his signature path of trailblazing the finer links of classic Detroit House and Techno with the submerged beauty of Berlin Dub. One will immediately recognize the classic scoring techniques Fehlmann brings to 'Gute Luft' - various themes and sounds resonate in various forms and versions throughout the tracks. As Thomas states, “There are also More Subtle Connections That Should Give An Overall Feel To The Score. I Also Brought In Elements From Tunes From My Previous Albums In recognition of the fact that I often feel that there would be so many more ways to explore and experiment with certain ideas than just on a single track”. Fehlmann clearly succeeds in synergizing the best of the past 20 years of Berlin's expansive history of electronic and dance music with 'Gute Luft'. A recreational album in every way in which he hopes will make you “Feel at peace with you and your environment, inspire you to lush, imaginative dinners, make babies, or just walk your own way with open eyes”. Well put Thomas!
This is a re-release of " Gute Luft " orginally released in 2010 on Kompakt.
Thomas Fehlmann ist nach wie vor einer der liebenswertesten und gleichzeitig angesehensten Künstler bei Kompakt. Im Laufe seiner über 30-jährigen Karriere hat er Generationen von Fans und Musikern inspiriert. Von seinen frühen Tagen als Teil der legendären Band Palais Schaumburg und dem bahnbrechenden Detroit/Berlin Act 3MB (mit Juan Atkins und Moritz von Oswald), bis hin zu seiner langjährigen Mitgliedschaft bei The Orb, kombiniert mit seinen Arbeiten als Solokünstler für Imprints wie R&S, Plug Research und natürlich Kompakt: Sein musikalisches Gesamtwerk ist beeindruckend. Wir sind stolz, bereits zwei seiner Soloalben veröffentlicht zu haben: “Visions Of Blah“ (KOM CD 20/KOM 67) und “Honigpumpe“ (KOM CD 59 / KOM 157). Ganz zu schweigen von vier Singles und jeder Menge Tracks, die sich auf diversen Pop Ambient- und Total-Sammlungen finden lassen. Jetzt, nach drei Jahren, kehrt Fehlmann mit “Gute Luft“ zurück ...
“Gute Luft“ ist das Ergebnis monatelanger Arbeit für den deutschen Fernsehfilm “24h Berlin - Ein Tag im Leben“ - der wohl längste Dokumentarfilm der Geschichte. 80 Kamerateams verfolgen das Leben der Berliner*innen über einen Zeitraum von 24 Stunden. Die größte Herausforderung stellte für Fehlmann dabei nicht die Komposition für einen solchen Film dar; vielmehr waren es die Entscheidungsprozesse im großen Produktionsteam, die ihm die meiste Arbeit abrangen. Da er sich die Aufgabe mit einem anderen Musiker teilte, endete es unweigerlich so, dass einige seiner Tracks nicht in den Final Cut kamen. Bei “Gute Luft“ ging es nun darum, Material aus den unzähligen Stunden an Aufnahmen neu zu bearbeiten und zu editieren. In gewissem Sinne ist “Gute Luft“ Fehlmanns eigentlicher Soundtrack zum 24-Stunden-Dokumentarfilm.
"Während ich den Film vertonte und anschließend zu einem Album geformt habe, habe ich mich gefragt, was hier in Berlin alles zusammenhält. Ich habe mir gedacht, dass 'Luft', die gute alte Berliner Luft, etwas ist, das garantiert jeden und alles in der Stadt berührt. Die Tatsache, dass Berlin sehr grün ist; gleichzeitig die Kombination mit dem unvermeidlichen Dreck einer solchen Stadt – das ergibt eine unverwechselbare Mischung, die ihrer lebendigen Szene unterbewusst einen bestimmten Drive zu verleihen scheint. 'Gute Luft' war übrigens auch der Titel eines Liedes meiner alten Band Palais Schaumburg, an das ich mich sehr gerne erinnere. Außerdem (das sagt er mit einem Augenzwinkern) ist ‚Gut‘ ein Wort, zu dem ich eine enge Beziehung habe ..."
Seine Fans können sich freuen, denn Thomas Fehlmann entfernt sich nicht weit von seinem charakteristischen Sound, mit dem er die feinen Verbindungen von klassischem Detroit House und Techno mit der versunkenen Schönheit des Berliner Dubs aufspürt. Man wird sofort klassische Soundtrack-Techniken erkennen, die Fehlmann auf “Gute Luft“ verwendet - bestimmte Themen und Sounds durchziehen in unterschiedlichen Formen und Versionen die einzelnen Tracks. Thomas sagt dazu: "Es gibt subtile Verbindungen, die der Erzählung ein zusammenhängendes Gefühl geben sollten. Ich habe Melodie-Fragmente aus früheren Alben einbezogen, um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass ich oft das Gefühl habe, es gäbe so viele weitere Möglichkeiten, bestimmte Ideen weiterzuverfolgen und mit ihnen zu experimentieren, als nur in einem einzigen Track.” Fehlmann gelingt es hier, das Beste aus den vergangenen 20 Jahren Berliner Elektronik- und Tanzmusik-Geschichte zu bündeln. Ein wohltuendes Album in jeder Hinsicht, von dem er sich selbst erhofft, dass es seinen Hörer*innen "ein Gefühl des Friedens mit sich selbst und ihrer Umgebung vermittelt, sie zu phantasievollen Abendessen inspiriert, zum Babys machen oder sie einfach nur mit offenen Augen Ihren eigenen Weg gehen lässt." Gut gesagt, Thomas!
Dies ist die Wiederveröffentlichung von “Gute Luft“, erstmals erschienen 2010 auf Kompakt.
ACHTUNG MENSCH!
Was zunächst wie eine eingehende Warnung klingt, ist viel mehr der Titel des brandneuen Studioalbums von TANZWUT. Nachdem sich die Band um
Frontmann Teufel mit dem Jubiläums-Album „Silberne Hochzeit“ all ihrer Wurzeln und Stärken bewusstwurde, wird nun zum nächsten Streich
ausgeholt - am 09.08. 2024 erscheint das 11. Studio-Album.
"ACHTUNG MENSCH!“ bildet eine leidenschaftliche Symbiose aus ungezügelten, energetischen, ekstatischen Texten und Melodien. Man spürt und
fühlt in jeder Pore den echten, gelebten Rock‘n‘Roll dieser Band, und dabei eine unglaubliche Grundessenz erfrischend moderner Einflüsse. Die
enorm abwechslungsreichen 12 Songs zeigen die Ikonen des Mittelalter-Metals in ihrer gänzlichen Unberechenbarkeit und unterstreichen den
Stellenwert der Berliner
TOMMY AND THE TELEBOYS sind eine Band, die Stile zusammen bringt, Vorbildern nacheifert und doch einen eigenen Sound hat und anders klingt. Hier wird Garagenrock mit Psychedelia gefüttert, Postpunk, Krautrock oder Electronica ausprobiert. Eine aufpeitschende Rhythmusgruppe und fi ebrig-fl irrende Gitarren verhindern jede Stagnation. Tanzbar, groovy, wild und voller Melodien.
Ein herausragendes Debut, frisch, zeitgemäß und nur ein Hauch Retro. Eigenständig, verspielt, wild, tanzbar, groovy, laut und anders. Aus den Schatten der Plattenbauten der mitteldeutschen Provinz zwischen Halle und Berlin.
Nick Cave & The Bad Seeds melden sich mit ihrem neuen Album 'Wild God' nach fünf Jahren Pause zurück! Auf zehn Tracks tanzt die Band zwischen Konvention und Experiment, indem sie Linkskurven und Umwege macht, die die reiche Bildsprache und Emotion in Caves herzergreifenden Erzählungen verstärken. Es gibt Momente, die liebevoll an die Vergangenheit der Bad Seeds erinnern, aber sie sind flüchtig und dienen nur dazu, dem unerbittlichen und ruhelosen Vorwärtsdrang der Band eine weitere Facette zu geben. Nick Cave sagt über das Album: “It bursts out of the speaker, and I get swept up with it. It’s a complicated record, but it’s also deeply and joyously infectious.”
Produziert von Cave und Warren Ellis und gemischt von David Fridmann, begann Cave am Neujahrstag 2023 mit dem Schreiben des Albums. Bei Aufnahmen in der Provence und in London fügten die Bad Seeds schließlich ihre einzigartige Alchemie hinzu, mit zusätzlichen Auftritten von Colin Greenwood ( Bass) und Luis Almau (Nylonsaitengitarre, Akustikgitarre).
"Wild God…there’s no fucking around with this record. When it hits, it hits. It lifts you. It moves you. I love that about it." - Nick Cave
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Nach 14 langen Jahren gibt es eine neue Ausgabe der Fetenhits - The Rare Classics - und diesmal auch
auf Vinyl! Das Konzept umfasst ehemalige Hits, die heute jedoch nicht mehr so präsent sind, Titel, die
außerhalb Deutschlands erfolgreich waren, sowie echte Perlen, die zu Unrecht nicht an die Erfolge ihrer
Vorgänger anknüpfen konnten. Kurz: Titel, die man nicht auf jeder Kopplung findet. Tanzbare Tracks aus
verschiedenen Genres, wie Pop, Rock, Black Music, Disco, Alternative. Als 4LP und 3CD. Es gibt also viel
”Neues” zu entdecken.
Bei FREUD herrscht derzeit eine perfekte Mischung aus Aufbruchstimmung und Altbewährtem. Gerade zurück von Aufnahmen in den Yeah! Yeah! Yeah! Studios in Hamburg, stehen die nächsten Konzerte an. Die Dame & die vier Herren brennen darauf, neben früheren musikalischen Versprechen wie "We Dance" auch neue Hits in spe auf tanzfreudiges Publikum loszulassen. Zur mittlerweile traditionellen X-Mas Show im Chelsea haben FREUD endlich auch ihren Weihnachtssong 'Let There Be Christmas' auf 7inch Vinyl mit dabei! Und natürlich werden auch wieder einige Special Guests gemeinsam mit FREUD diesen Abend zu einem himmlisch-weihnachtlichen machen!
Gilligan Moss - das aus Brooklyn stammende Duo, bestehend aus den Kindesfreunden Ben und Evan - ist mit seinem neuen Album “Speak Across Time” zurück auf ODESZA’s Foreign Family Collective!
Auf „Speaking Across Time“ kapselt jeder der zwölf Tracks des Albums persönliche Momente durch eine Linse der Zeitlosigkeit ein. 90er-Jahre-Rave, Old Country, 70er-Jahre-Soul, Honky-Tonk-Piano-House und sogar ein Sample des Dichters und langjährigen Mentors, David Mason, kollidieren unter Gilligan Moss' gekonnter Einbindung von Samples und moderner Tanzmusikproduktion.
Die Band arbeitete mit der bildenden Künstlerin, Orly Anan, in Mexiko-Stadt zusammen, um farbenfrohe Kostüme und Masken für das Single- und Album-Artwork zu kreieren. Das Kunstwerk ist eine Erkundung von Dualität, Spaltung, Zwillingsschaft und Zusammengehörigkeit. Orly war von entscheidender Bedeutung für diese Aufgabe.
Das Duo trat bereits auf namhaften Festivals wie Coachella, Pitchfork Paris und Electric Forest auf und spielte im Vorprogramm von u.a. Glass Animals, Toro Y Moi, Tourist, Chromeo, ODESZA, Elderbrook und vielen mehr.
Die aus Hawthorne, Kalifornien, stammenden Thee Heart Tones setzen mit ihrer Musik sowohl eine Tradition fort als auch neue Grenzen. Leadsängerin Jazmine Alvarado ist gerade mal 19 Jahre alt und das älteste Mitglied der Gruppe, Jorge Rodriguez, ist 21, aber wenn man sich ihre Platte anhört, wird deutlich, dass sie weit über ihr Alter hinaus talentiert sind. Thee Heart Tones, das sind Jazmine (Gesang), Ricky Cerezo (Tasten und Orgel), Jorge (Schlagzeug), Jeffrey Romero (Bass), Peter Chagolla (Leadgitarre) und Walter Morales (Rhythmusgitarre). "Eines Tages bekam ich eine Mail von Ricky Cerezo mit der Frage, ob ich einen Song für seine neue (damals noch namenlose) Band schreiben wolle", erzählt Jazmine. "Ich kannte seinen Schlagzeuger und die anderen Jungs aus der Mittelschule, sie waren also bekannte Gesichter. Sie schickten mir ein mp3 eines Instrumentalstücks, das sie geschrieben hatten, und sagten mir, sie wollten einen Text, also schrieb ich einen und schickte ihn ihnen." Dieser Song wurde schließlich "Don't Take Me as a Fool", eine schwermütige Moll-Ballade, in der Jazmines schwülstiger, perfekter Gesang erklingt, und die nun für ihr Debütalbum bestimmt ist. Ricky ging nach Hause und spielte seinem Vater "Don't Take Me As a Fool" vor, das er als Sprachnotiz auf seinem Telefon aufgenommen hatte. "Ich war zögerlich. Dad kannte diese Musik besser als jeder andere, er ist damit aufgewachsen. Aber er hat sich mein Telefon geschnappt und es an sein Ohr gehalten. Seine Zustimmung bedeutete mir sehr viel. Aber er hatte die gleiche Reaktion wie Jorge und ich, als wir Jazmine zum ersten Mal singen hörten. 'Das wird ein Hit', sagte er mir. Ihr habt hier etwas ganz Besonderes". Es war dieselbe Aufnahme, die Leon Michels und Danny Akalepse von Big Crown Records aufhorchen ließ, die beide sofort das Potenzial der Gruppe erkannten. Nachdem sie bei dem Label unterschrieben hatten, flog Leon nach Los Angeles, um mit Tommy Brenneck in Tommys Diamond West Studio ihr Debütalbum aufzunehmen. In fünf Tagen haben sie 14 Songs aufgenommen, die den Charme des Teenager-Souls einfangen und ihn mit ihren bewährten Produktionsfähigkeiten mischen - das Ergebnis ist ein modernes klassisches Soul-Album. Der Album-Opener und Titeltrack "Forever & Ever" ist ein ansteckender Two-Stepper, der sofort die Stimmung hebt, während schwere B-Seiten-Balladen wie "Should I Call You Tonight", "Cry My Tears Away" und "It's Time" den Klassikern des Genres den Rang ablaufen. Mit "Need Something More" ziehen sie das Tempo an und füllen die Tanzfläche, während Jazmine mit einem Track im Northern-Soul-Stil ganz sachlich die Dinge auf den Punkt bringt. Sie covern den Klassiker "Sabor A Mi" aus der Feder von Alvaro Carrillo mit großem Effekt, werden ihm gerecht und stellen ihre Version auf eine Stufe mit den besten von ihnen. Ein weiterer Höhepunkt ist ihre Version des The Vanguards-Klassikers "Somebody Please", den sie auf eine ganz andere Ebene heben. Die stampfenden Drums von "No Longer Mine" stehen im Kontrast zu Jazmines honigsüßem Gesang und enden mit der düsteren Energie eines Hip-Hop-Samples aus den mittleren 90ern. Forever & Ever ist sowohl ein Beweis für die unverwechselbare musikalische Chemie als auch für das Talent der beiden. Ihre Intentionen als Band sind ein Beweis für ihren kollektiven Charakter. Die Entscheidung, "Sabor A Mi" zu covern, "erlaubt es uns, unser Publikum wissen zu lassen, dass wir zu unseren Wurzeln zurückkehren", sagt Jazmine. "Wenn man in L.A. aufwächst, wird man von der Stadt, den Kunstwerken und der Musik beeinflusst", sagt Ricky. "Dad besaß kein Lowrider-Auto, aber andere Mitglieder unserer Familie schon. Impalas. El Caminos. Wir waren von der Kultur beeinflusst, insbesondere von der Chicano-Kultur. Und Oldies und Soulmusik spielten eine große Rolle." Der Stil. Die Kultur. Die Anspielung auf die Vergangenheit. "Das ist es, was wir anstreben. Wir wollen junge Chicanos mit ihrem Erbe verbinden. Und wir wollen die Menschen vereinen_ alt und jung."
Die aus Hawthorne, Kalifornien, stammenden Thee Heart Tones setzen mit ihrer Musik sowohl eine Tradition fort als auch neue Grenzen. Leadsängerin Jazmine Alvarado ist gerade mal 19 Jahre alt und das älteste Mitglied der Gruppe, Jorge Rodriguez, ist 21, aber wenn man sich ihre Platte anhört, wird deutlich, dass sie weit über ihr Alter hinaus talentiert sind. Thee Heart Tones, das sind Jazmine (Gesang), Ricky Cerezo (Tasten und Orgel), Jorge (Schlagzeug), Jeffrey Romero (Bass), Peter Chagolla (Leadgitarre) und Walter Morales (Rhythmusgitarre). "Eines Tages bekam ich eine Mail von Ricky Cerezo mit der Frage, ob ich einen Song für seine neue (damals noch namenlose) Band schreiben wolle", erzählt Jazmine. "Ich kannte seinen Schlagzeuger und die anderen Jungs aus der Mittelschule, sie waren also bekannte Gesichter. Sie schickten mir ein mp3 eines Instrumentalstücks, das sie geschrieben hatten, und sagten mir, sie wollten einen Text, also schrieb ich einen und schickte ihn ihnen." Dieser Song wurde schließlich "Don't Take Me as a Fool", eine schwermütige Moll-Ballade, in der Jazmines schwülstiger, perfekter Gesang erklingt, und die nun für ihr Debütalbum bestimmt ist. Ricky ging nach Hause und spielte seinem Vater "Don't Take Me As a Fool" vor, das er als Sprachnotiz auf seinem Telefon aufgenommen hatte. "Ich war zögerlich. Dad kannte diese Musik besser als jeder andere, er ist damit aufgewachsen. Aber er hat sich mein Telefon geschnappt und es an sein Ohr gehalten. Seine Zustimmung bedeutete mir sehr viel. Aber er hatte die gleiche Reaktion wie Jorge und ich, als wir Jazmine zum ersten Mal singen hörten. 'Das wird ein Hit', sagte er mir. Ihr habt hier etwas ganz Besonderes". Es war dieselbe Aufnahme, die Leon Michels und Danny Akalepse von Big Crown Records aufhorchen ließ, die beide sofort das Potenzial der Gruppe erkannten. Nachdem sie bei dem Label unterschrieben hatten, flog Leon nach Los Angeles, um mit Tommy Brenneck in Tommys Diamond West Studio ihr Debütalbum aufzunehmen. In fünf Tagen haben sie 14 Songs aufgenommen, die den Charme des Teenager-Souls einfangen und ihn mit ihren bewährten Produktionsfähigkeiten mischen - das Ergebnis ist ein modernes klassisches Soul-Album. Der Album-Opener und Titeltrack "Forever & Ever" ist ein ansteckender Two-Stepper, der sofort die Stimmung hebt, während schwere B-Seiten-Balladen wie "Should I Call You Tonight", "Cry My Tears Away" und "It's Time" den Klassikern des Genres den Rang ablaufen. Mit "Need Something More" ziehen sie das Tempo an und füllen die Tanzfläche, während Jazmine mit einem Track im Northern-Soul-Stil ganz sachlich die Dinge auf den Punkt bringt. Sie covern den Klassiker "Sabor A Mi" aus der Feder von Alvaro Carrillo mit großem Effekt, werden ihm gerecht und stellen ihre Version auf eine Stufe mit den besten von ihnen. Ein weiterer Höhepunkt ist ihre Version des The Vanguards-Klassikers "Somebody Please", den sie auf eine ganz andere Ebene heben. Die stampfenden Drums von "No Longer Mine" stehen im Kontrast zu Jazmines honigsüßem Gesang und enden mit der düsteren Energie eines Hip-Hop-Samples aus den mittleren 90ern. Forever & Ever ist sowohl ein Beweis für die unverwechselbare musikalische Chemie als auch für das Talent der beiden. Ihre Intentionen als Band sind ein Beweis für ihren kollektiven Charakter. Die Entscheidung, "Sabor A Mi" zu covern, "erlaubt es uns, unser Publikum wissen zu lassen, dass wir zu unseren Wurzeln zurückkehren", sagt Jazmine. "Wenn man in L.A. aufwächst, wird man von der Stadt, den Kunstwerken und der Musik beeinflusst", sagt Ricky. "Dad besaß kein Lowrider-Auto, aber andere Mitglieder unserer Familie schon. Impalas. El Caminos. Wir waren von der Kultur beeinflusst, insbesondere von der Chicano-Kultur. Und Oldies und Soulmusik spielten eine große Rolle." Der Stil. Die Kultur. Die Anspielung auf die Vergangenheit. "Das ist es, was wir anstreben. Wir wollen junge Chicanos mit ihrem Erbe verbinden. Und wir wollen die Menschen vereinen_ alt und jung."
Die aus Hawthorne, Kalifornien, stammenden Thee Heart Tones setzen mit ihrer Musik sowohl eine Tradition fort als auch neue Grenzen. Leadsängerin Jazmine Alvarado ist gerade mal 19 Jahre alt und das älteste Mitglied der Gruppe, Jorge Rodriguez, ist 21, aber wenn man sich ihre Platte anhört, wird deutlich, dass sie weit über ihr Alter hinaus talentiert sind. Thee Heart Tones, das sind Jazmine (Gesang), Ricky Cerezo (Tasten und Orgel), Jorge (Schlagzeug), Jeffrey Romero (Bass), Peter Chagolla (Leadgitarre) und Walter Morales (Rhythmusgitarre). "Eines Tages bekam ich eine Mail von Ricky Cerezo mit der Frage, ob ich einen Song für seine neue (damals noch namenlose) Band schreiben wolle", erzählt Jazmine. "Ich kannte seinen Schlagzeuger und die anderen Jungs aus der Mittelschule, sie waren also bekannte Gesichter. Sie schickten mir ein mp3 eines Instrumentalstücks, das sie geschrieben hatten, und sagten mir, sie wollten einen Text, also schrieb ich einen und schickte ihn ihnen." Dieser Song wurde schließlich "Don't Take Me as a Fool", eine schwermütige Moll-Ballade, in der Jazmines schwülstiger, perfekter Gesang erklingt, und die nun für ihr Debütalbum bestimmt ist. Ricky ging nach Hause und spielte seinem Vater "Don't Take Me As a Fool" vor, das er als Sprachnotiz auf seinem Telefon aufgenommen hatte. "Ich war zögerlich. Dad kannte diese Musik besser als jeder andere, er ist damit aufgewachsen. Aber er hat sich mein Telefon geschnappt und es an sein Ohr gehalten. Seine Zustimmung bedeutete mir sehr viel. Aber er hatte die gleiche Reaktion wie Jorge und ich, als wir Jazmine zum ersten Mal singen hörten. 'Das wird ein Hit', sagte er mir. Ihr habt hier etwas ganz Besonderes". Es war dieselbe Aufnahme, die Leon Michels und Danny Akalepse von Big Crown Records aufhorchen ließ, die beide sofort das Potenzial der Gruppe erkannten. Nachdem sie bei dem Label unterschrieben hatten, flog Leon nach Los Angeles, um mit Tommy Brenneck in Tommys Diamond West Studio ihr Debütalbum aufzunehmen. In fünf Tagen haben sie 14 Songs aufgenommen, die den Charme des Teenager-Souls einfangen und ihn mit ihren bewährten Produktionsfähigkeiten mischen - das Ergebnis ist ein modernes klassisches Soul-Album. Der Album-Opener und Titeltrack "Forever & Ever" ist ein ansteckender Two-Stepper, der sofort die Stimmung hebt, während schwere B-Seiten-Balladen wie "Should I Call You Tonight", "Cry My Tears Away" und "It's Time" den Klassikern des Genres den Rang ablaufen. Mit "Need Something More" ziehen sie das Tempo an und füllen die Tanzfläche, während Jazmine mit einem Track im Northern-Soul-Stil ganz sachlich die Dinge auf den Punkt bringt. Sie covern den Klassiker "Sabor A Mi" aus der Feder von Alvaro Carrillo mit großem Effekt, werden ihm gerecht und stellen ihre Version auf eine Stufe mit den besten von ihnen. Ein weiterer Höhepunkt ist ihre Version des The Vanguards-Klassikers "Somebody Please", den sie auf eine ganz andere Ebene heben. Die stampfenden Drums von "No Longer Mine" stehen im Kontrast zu Jazmines honigsüßem Gesang und enden mit der düsteren Energie eines Hip-Hop-Samples aus den mittleren 90ern. Forever & Ever ist sowohl ein Beweis für die unverwechselbare musikalische Chemie als auch für das Talent der beiden. Ihre Intentionen als Band sind ein Beweis für ihren kollektiven Charakter. Die Entscheidung, "Sabor A Mi" zu covern, "erlaubt es uns, unser Publikum wissen zu lassen, dass wir zu unseren Wurzeln zurückkehren", sagt Jazmine. "Wenn man in L.A. aufwächst, wird man von der Stadt, den Kunstwerken und der Musik beeinflusst", sagt Ricky. "Dad besaß kein Lowrider-Auto, aber andere Mitglieder unserer Familie schon. Impalas. El Caminos. Wir waren von der Kultur beeinflusst, insbesondere von der Chicano-Kultur. Und Oldies und Soulmusik spielten eine große Rolle." Der Stil. Die Kultur. Die Anspielung auf die Vergangenheit. "Das ist es, was wir anstreben. Wir wollen junge Chicanos mit ihrem Erbe verbinden. Und wir wollen die Menschen vereinen_ alt und jung."
Das neue Album von Sofi Tukker trägt den Titel BREAD - ein Akronym für „Be Really Energetic And
Dance“. In den Worten von Sophie und Tucker entzündet BREAD „unsere unerfüllten Wünsche und
Sehnsüchte. In dieser Welt werden wir daran erinnert, dass es sich fantastisch anfühlt, seine Hemmungen
zu verlieren, sich energiegeladen zu fühlen, zu tanzen und seine wildesten Fantasien auszuleben“.
Das Album ist als limitierte Vinyl und CD erhältlich!
Wer die Leoniden auch nur ein einziges Mal auf einer Bühne hat performen sehen, wird sich noch lange
erinnern: An surreal glückselige Gesichter auf und vor der Stage, an breite Sound-Kulissen, an solidarische
Circle Pits, Salto-Schläge, experimentelle Synth-Verrenkungen und zirkulierende Gitarren. Der überbordende, von Punk-Spirit getragene Live-Moment bildet seit Tag eins das Zentrum der Band-DNA. Lennart
und Felix Eicke, Jakob Amr, Marike Winkelmann und Djamin Izadi verbreitern die eigene Nische, erhalten
den subkulturellen Geist früher Tage, hieven das Indiepop-Postpunk-Synthgrunge-Ding auf’s nächste Level
und transformieren mit »Sophisticated Sad Songs« kollektives Unbehagen in Sekunden gemeinschaftlichen
Glücksgefühls.
Und damit wären wir beim Leoniden-Paradoxon. Die Lieder des Kieler Fünfgespanns sind maximal tanzbar
und für die größtmöglichen Bühnen prädestiniert. Im direkten Kontrast dazu transportieren dieselben Stücke
auf lyrischer Ebene fast immer negative, weltverschmerzte Gedanken, die nur darauf warten, im kollektiven
Tanzrausch ertränkt zu werden. Musikmachen war und ist für die Leoniden immer Selbsttherapie, Ausdruck und Ventil der eigenen Verkopftheit, kathartisches Dampf-Ablassen - das macht sie ja erst so stark,
so mitreißend. In der anstehenden Festivalsaison wird das Quintett einmal mehr über Bühnen klettern und
hunderte Individuen im Moshpit verknäulen lassen - mit seinem neuen, vierten Album »Sophisticated Sad
Songs«.
In den 1980ern zählte die Super Djata Band von Zani Diabaté zu den besten Orchestern Malis, dank ihrer unvergleichlichen Mischung aus Wasulu-Jäger-Musik, Griot-Lobpreisen, Senufo-Pastoral, Tänze, Fula und Mandingo Repertoire mit westlicher Psychedelik, Blues und Afro-Beat. Auf ihrem Album von 1982, verankerte sich Diabaté im Pantheon der mythischen westafrikanischen Gitarristen und zupfte sich hypnotisch durch acht lebhafte Kompositionen auf seinem Weg zum Status einer Gottheit.
In den 1980ern zählte die Super Djata Band von Zani Diabaté zu den besten Orchestern Malis, dank ihrer unvergleichlichen Mischung aus Wasulu-Jäger-Musik, Griot-Lobpreisen, Senufo-Pastoral, Tänze, Fula und Mandingo Repertoire mit westlicher Psychedelik, Blues und Afro-Beat. Auf ihrem Album von 1982, verankerte sich Diabaté im Pantheon der mythischen westafrikanischen Gitarristen und zupfte sich hypnotisch durch acht lebhafte Kompositionen auf seinem Weg zum Status einer Gottheit.
Das in Chicago ansässige Quintett Brigitte Calls Me Baby kündigt sein Debütalbum 'The Future Is Our Way Out' an, das über ATO Records erscheinen soll!
'The Future Is Our Way Out' wurde teilweise im RCA Studio A in Nashville mit dem 9-fachen Grammy-Preisträger Dave Cobb (Jason Isbell, Sturgill Simpson, Chris Stapleton) aufgenommen.
Mit ihren poetischen Meditationen über Sehnsucht, Angst und die Komplexität der Vergänglichkeit ist das Album eine kraftvolle Weiterentwicklung der Debüt-EP 'This House Is Made Of Corners' von Brigitte Calls Me Baby, welche von vielen Seiten gelobt und mit dem Nervenkitzel einer vergangenen Ära beschrieben wurde. Post-Punk Elemente wechseln sich mit tanzbaren Rhythmen und Gitarrenriffs ab, die vor allem zusammen mit der Stimme von Sänger Leavins immer wieder an The Smiths erinnert.
Bei der Wahl des Titels für das Debütalbum landete die Band bei einem Satz, den Leavins als Teenager impulsiv auf ein weißes T-Shirt gekritzelt hatte, und den er im Laufe der Jahre immer wieder aufgriff und schließlich in einen üppigen und filmischen Popsong verwandelte.
Mit 'The Future Is Our Way Out' legen Brigitte Calls Me Baby nun ein Werk vor, das auf geniale Weise Genres und Epochen überspannt und die üppige Romantik des Pop aus der Mitte des Jahrhunderts mit der frenetischen Energie und stacheligen Intensität des Indie-Rocks der frühen Jahrtausendwende verbindet. Im Mittelpunkt steht Leavins' hypnotisch croonender Gesang. Das Ergebnis ist eine seltene Konvergenz von Raffinesse, Stil und unverhohlener Aufrichtigkeit.
In Nordafrika ist eine Ziara eine spirituelle Zeremonie, zu der die Menschen kommen, um Dämonen zu exorzieren, ihren Körper zu reinigen und lautstark ihre Verbundenheit mit Gott, dem Propheten und den Gottheiten, die ihn zu verkörpern behaupten, zu bekräftigen. Eine berauschende Ekstase, die an ein Voodoo-Ritual erinnert. Die besten Meister dieser Art von Zeremonie sind die Gnawa. Sie stammen ursprünglich aus Schwarzafrika, vor allem aus dem Sudan und dem Senegal, und wurden von Tuareg-Räubern in den südlichen Maghreb verschleppt, um sie als Sklaven zu benutzen. Nach mehreren Jahrzehnten der Sklaverei gelang es ihnen, sich aus dieser schmerzhaften Situation zu befreien, die sie in einigen ihrer Lieder zum Ausdruck bringen. Vor allem aber zeichnen sich die Gnawa durch ihre bezaubernde Musik, ihren Tanz und ihre Rhythmen aus, denen therapeutische Wirkungen zugeschrieben werden. Vor allem in den letzten Jahren hat die musikalische und rhythmische Tradition der Gnawa, die sich sowohl an die Arabesken des Nahen Ostens als auch an die afrikanische Perkussion anlehnt, unter den marokkanischen Künstlern der neuen Generation eine deutliche Wiederbelebung erfahren. Doch bisher ist es nur der sehr populären Gruppe Nass El Ghiwane gelungen, mit Talent, Treue und Authentizität den Geist der Gnawa wiederzubeleben, wie dieses Album beweist. Also schließen Sie sich ihnen an und lassen Sie sich in Trance versetzen.
Als Schüler des Mambo-Erfinders Perez Prado war der gebürtige Kubaner Modesto Duran eine Schlüsselfigur in der Übergangszeit der lateinamerikanischen Tanzmusik in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Seine sanften Slaps kann man auf Dutzenden von Mega-Sellern der 1950er Jahre, von Esquivel bis Belafonte, Eartha Ktit bis Lena Horne. Auf seinem 1960er Solodebüt versammelt Duran ein Who's Who der Conga-Männer, einschließlich Mongo Santamaria, Willie Bobo und Juan Cheda, und liefert eine cineastische und perkussive Melange aus Afrokubanischem, Cha Cha und exotischen Jazz-Stilen für den anspruchsvollen Hörer.
Als Schüler des Mambo-Erfinders Perez Prado war der gebürtige Kubaner Modesto Duran eine Schlüsselfigur in der Übergangszeit der lateinamerikanischen Tanzmusik in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Seine sanften Slaps kann man auf Dutzenden von Mega-Sellern der 1950er Jahre, von Esquivel bis Belafonte, Eartha Ktit bis Lena Horne. Auf seinem 1960er Solodebüt versammelt Duran ein Who's Who der Conga-Männer, einschließlich Mongo Santamaria, Willie Bobo und Juan Cheda, und liefert eine cineastische und perkussive Melange aus Afrokubanischem, Cha Cha und exotischen Jazz-Stilen für den anspruchsvollen Hörer.
Endlich ist es soweit: Schwedens Electro/ Synth-Pop-Sternchen Ashbury Heights melden sich zurück mit ihrem neuen Album “Ghost House Sessions - Vol. 1”. Bekannt für Anders Hagström’s einzigartige Stimme, einen unverkennbaren Musikstil und ihre mitreißenden Live Shows, liefern Ashbury Heights nun einen brandneuen Longplayer mit 23 neuen, wunderbar eingängigen und tanzbaren Songs mit Ohrwurmgarantie. “Ghost House Sessions - Vol. 1” ist ein außergewöhnliches Produkt aus langer, intensiver Arbeit und einer aufregenden sowie anstrengenden Zeit der Band: “Das vergangene Jahr war unglaublich inspirierend. Es gab großartige Höhen, aber auch unschöne Tiefen. Diese Achterbahn der Gefühle nimmt nun Gestalt in Form neuer Musik an”. In ihren nun schon fast 20 Jahren, haben Ashbury Heights nie aufgehört, ihren Sound aus New Wave, Electro, Synth Pop und Industrial weiterzuentwickeln und zu perfektionieren und beschenken uns wieder einmal mit einzigartigen Meisterwerken, die wirklich alle Füße und Hüften schwingen werden lassen.
Das ist schon ein historischer Moment: Exile On Mainstream bringt erstmalig eine Wiederveröffentlichung einer Platte, die seit Jahren restlos ausverkauft ist und am 25. April 2008 nur auf CD erschien. Erstmalig auf Vinyl, remastered: Heavy Zooo von BEEHOOVER. Die Band schreibt dazu: "Endlich! Oft gewünscht, drüber nachgedacht und wieder verworfen. Aber jetzt, endlich, kann mit Hilfe unseres Lieblingslabels Heavy Zooo so kommen, wie wir uns das die letzten 15 Jahre gewünscht haben: auf Vinyl!" Ist es Metal? Ist es Stoner Rock? Ist es Jazz oder gar Avantgarde? Weißt du was? Vergiss doch einfach mal die ganzen Schubladen in deinem Kopf und beantworte folgende Frage: Wann hat das letzte Mal jemand versucht, die Melvins zu klassifizieren? Oder Primus? Siehst du! Ladies & Gentlemen - der Heavy Zooo öffnet seine Tore! Treten sie ein und bestaunen sie eine Sammlung der unglaublichsten Geschöpfe dieses Planeten. Schimären aus Groove und Intelligenz. Sounds, so vertraut und doch so neu. Nichts hier ist eindimensional. Nur mit Bass und Drums schaffen Beehoover die Quadratur des Kreises - verrückte Arrangements mit Arsch, die dir das Tanzbein zucken lassen, dich aber trotzdem große Augen machen lassen. Damit sind die Eckpfeiler gemauert, zwischen denen sich die Sounds einer der wohl außergewöhnlichsten deutschen Bands dieser Tage spannen. Eine Kategorisierung erscheint unmöglich, wenn auch Beehoover Einflüsse aus traditionellen Stilen miteinander verweben. Im wahrsten Sinne des Wortes - das Ergebnis ist ein Teppich aus Bass und Drums, aus emotionalen Ausbrüchen und psychotischer Melancholie. Claus-Peter Hamisch (Drums) und Ingmar Peterson (Bass) versuchen dabei konsequent herkömmliche Strukturen zu vermeiden und neue Wege zu gehen, ohne jedoch den Song aus dem Auge zu verlieren. Ihre Herangehensweise ist avantgardistisch, das Ergebnis aber trotzdem melodisch. Ihre Auseinandersetzung mit Sounds ist intelligent und Kopf-betont. Das Resultat hingegen geht direkt in den Bauch - eine Wirkung, die heute nicht viele Bands erzielen können. Die Presse schrieb im April 2008: Dieses Duo ist ein echter Geheimtipp! ... ein echtes Original! ... Einfach nur großartig! (Eclipsed) Ein erneut bärenstarkes Album! (Rock Hard) Amtlicher Irrendoom, nur mit Ballerbass und Drums fabriziert. Ein herrlicher, fachmännisch fröhlicher Krach. Funktioniert eins a, absolut nicht zu klassifizieren.(Intro) ... die schwäbische Antwort auf die Melvins ... brachial-tighte Riffmaschine unter Dampf ... fette Prog-Schwarte, nie affektiert oder klugscheißend, sondern immer mitreißend komplex. (VISIONS) _ eine Mischung aus der Verrücktheit und technischen Brillianz von Primus, dem feinsinnigen Humor und der Vielseitigkeit der Melvins, der Heaviness und Brachialität von Neurosis und der Rhythmik von Kyuss (METAL HAMMER) Beehoover sind sie der lebende Beweis dafür, dass ein Bass, ein Schlagzeug und ein gepflegter Testosteronüberhang ausreichen, um die Musikgeschichte auf Lightning Bolt, Led Zeppelin, Melvins und Unsane einzudampfen und dein Trommelfell inklusive allem was dahinter liegt in die ewigen Jagdgründe zu schicken. (VICE) _ Es grenzt an ein Wunder ... Heavy Zooo steht als untrüglicher Beweis dafür, dass musikalischer Minimalismus tatsächlich maximale Brachialität und Wirkung erzielen kann (Legacy)
Our Label Records Vol. 1 präsentiert eine Auswahl an zumeist vergriffenen Funk 45s aus zwanzig Jahren Labelgeschichte. 2005 starteten die Brüder Tom und Gu mit der 7” Veröffentlichung "Give Me A Minute" von The New Mastersounds aus Leeds, UK, und haben seitdem mit Bands und Künstlern aus der ganzen Welt zusammengearbeitet. Gerade in den Anfangsjahren war Unique Records als Vertriebspartner einer der Garanten sich schnell zu etablieren. Auf dieser Compilation gibt es Uptempo Funk, smarte Breaks und soulful Grooves die sich als sichere DJ Tracks bewiesen haben. “Give Me A Minute (Part 1 & 2)”, geschrieben von Gu, war nach drei Monaten ausverkauft. Das von DJ-Ikone Keb Darge und Eddie Roberts produzierte “Bread & Water” von The Inmates war nach sechs Monaten nicht mehr zu bestellen. Die "Song 2" Coverversion von Diazpora schaffte es sogar in den Trailer einer britischen Castingshow. Mothergroove, Sir Ali Bengali, Wake&Bake! und Renegades Of Jazz sind Klassiker in den Vinyl Kisten von DJs weltweit und Garanten für volle Tanzflächen. Einige hatten auf Our Label Records die ersten Veröffentlichungen ihrer Karriere. Mit “Smudgin'” von The King Rooster findet sich auf dieser Werkschau zudem eine ganz neuer bisher unveröffentlichtes Funk Monster. Zehn Tracks stark ist "Our Label Records Vol. 1" eine sichere Bank für Funk Fans, Vinyl Enthusiasten, DJs und Sammler. Die erste Vinyl Auflage von 500 Exemplaren erscheint mit einer Bonus 7” aus dem Our Label Katalog.
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Das Debütalbum von VUUR & ZIJDE ("Feuer & Seide") dreht sich auf bemerkenswerte Weise um Themen wie bedingte und bedingungslose Liebe - und den Unterschied zwischen diesen, die Befreiung von Intimität und Mutterschaft. Mit "Boezem" ("Schoß", wörtlich: "Busen") lehnt es das niederländische Quintetts höflich ab, die ewigen Heavy Metal-Klischees zu bedienen. Obwohl die Niederländer im Black Metal verwurzelt sind und deren Mitglieder in so etablierten Bands wie LASTER, NUSQUAMA, SILVER KNIFE, GREY AURA, WITTE WIEVEN und TERZIJ DE HORDE gespielt haben oder weiterhin dabei sind, haben sie ihren stilistischen Kurs seit dem Split-Album mit IMPAVIDA (2020) korrigiert. Die Entwicklung von einem Trio zu einem 5-köpfigen Ensemble hatte eine größere Bandbreite an Einflüssen und Ideen zur Folge. Die subtilen Veränderungen auch der Produktion reichen aus, um einen Teil des neuen Sounds in der spannenden aktuellen Evolution des Post-Black Metal zu verorten. Die schwarze Seite der Musik drückt sich hauptsächlich in wirbelnden Schlagzeugattacken und surrenden Gitarrenriffs aus. Doch "Boezem" baut noch auf einer weiteren starken Säule auf, denn die Band nennt auch Acts wie COCTEAU TWINS und sogar DEAD CAN DANCE als wichtige Einflüsse, die beide im Post-Punk begannen und sich dann zu verträumteren, meditativen Klängen weiterentwickelten. Synthesizer-Sounds sowie die schöne, warme Stimme von Sängerin Famke tragen offensichtlich zu dieser anderen Seite von VUUR & ZIJDE bei. Die Sängerin zeichnet auch für einige Texte verantwortlich, die in Frysk (Friesisch) verfasst sind. Diese alte germanische Sprache wird noch immer in einigen niederländischen und deutschen Nordseeküstengebieten gesprochen, die sich bis zur dänischen Grenze erstrecken. Alle anderen Texte sind auf Niederländisch verfasst. Mit "Boezem" gelingt VUUR & ZIJDE ein perfekter Balanceakt zwischen ihren gegensätzlichen Polen. Die aggressive Seite mit schwarzen, zum Post-Black Metal verwandelten Elementen kontrastiert mit der lichten Seite von Shoegaze, Post-Punk und Wave. Beide Seiten kreisen in einem endlosen Tanz umeinander, der faszinierende neue Musik hervorbringt. "Boezem" erstrahlt voller Schönheit und ist doch wie eine schwarze Rose zugleich von Dornen übersät.
Bereiten Sie sich darauf vor, mit der kommenden Veröffentlichung von Iptamenos Discos aus Berlin in ein Reich der klanglichen Verzauberung entführt zu werden. Boys' Shorts, das dynamische Queer-Duo aus Griechenland, bestehend aus Vangelis (ehemals LAGASTA) und dem in London lebenden Tareq, wird seine neue "Something To Forget" EP veröffentlichen, begleitet von fesselnden Remixen von Gabe Gurnsey und Whitesquare.
Nach ihrer von der Presse hochgelobten "New Era" EP, welche bei RBB Radioeins Monatelang auf höchster Rotation lief, und dem Remix für Local Suicide’s "Eros Anikate" sind Boys' Shorts mit "Something To Forget" zurück auf Iptamenos Discos. Das Duo besteht aus Vangelis und Tareq, die seit über einem Jahrzehnt befreundet sind und ein äusserst erfolgreiches Jahr hinter sich haben, mit einer Reihe von Veröffentlichungen auf Permanent Vacation, Live At Robert Johnson, HE.SHE.THEY & Pets Recordings und DJ-Sets in angesehenen Venues wie dem Londoner E1 und dem Berliner Berghain sowie einem offiziellen Remix für Alison Goldfrapp und als Support auf ihrer Tour. "Something To Forget", die erste Single und gleichzeitig Titeltrack, beginnt mit einem starken Kick und einer markanten Snare, die durch den Mix drückt und zu einer treibenden Kraft wird, die den Track verankert. Die federnde und energiegeladene Bassline steht im Kontrast zu den Texten, die etwas melancholisch sind, jedoch auf eine Art und Weise vorgetragen werden, die ihnen ein unterschwelliges Gefühl von Optimismus verleiht.
Der äußerst talentierte Produzent Gabe Gurnsey, ein regelmäßiger Gast bei Phantasy Sound und Mitglied von Factory Floor, legt einen tanzflächenorientierten Remix von "Something To Forget" vor, der das Tempo erhöht und den Fokus auf die Bassline verlagert, wobei er die Vocals anfangs nur bruchstückhaft anreißt und sie erst nach dem Break für einen Moment in voller Länge erklingen und entfalten lässt. "Flying Away" zeichnet sich durch verwaschene Synthesizer mit viel Hall und verträumte, emotionale Vocals aus, die einem im Kopf herumschwirren und zwischen fröhlich und traurig schwanken, wobei sie nie ganz auf einer der beiden Seiten landen und es dem Hörer überlassen, sie zu interpretieren. Der in Rom ansässige DJ und Produzent Whitesquare ist für den grandiosen Remix von "Flying Away" verantwortlich und wirft mit der Einführung einer euphorischen und nostalgischen Pianomelodie im Breakdown, die jedem ein Lächeln ins Gesicht und eine Welle positiver Energie auf die Tanzfläche zaubert, alle Fragen über den weiteren Verlauf des Tracks weg.
Die komplette EP mit beiden Remixen wird am 14. Juni 2024 auf allen Digital-/Streaming-Plattformen verfügbar sein und zusätzlich auf weissem 12"-Vinyl (gestempelt & nummeriert) erscheinen.
Format: Limitiertes nummeriertes & gestempeltes Color-Vinyl (weiss) im schwarzen Outersleeve mit Sticker
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'Intimacy', das dritte Bloc Party Album voller nächtlicher Faszination, das ursprünglich 2009 erschien, wird jetzt auf transparentem Vinyl neu aufgelegt. Mit Tracks, die sich mit persönlichen Beziehungen befassen und auf die griechische Mythologie anspielen, ist dieses Album eine lyrische Reise durch die Intimität.
Inspiriert von Drum-and-Bass und Old-School-Hip-Hop, wagen sich Bloc Party auf elektronisches Terrain und entfernen sich vom traditionellen Indie-Rock. 'Intimacy' ist eine aufregende Mischung aus verschiedenen Genres, die sich perfekt für die Tanzfläche eignet und eine unterhaltsame und experimentelle Erfahrung bietet.
Was klingt, wie die begehrteste Mailadresse der Klasse 11b, ist das zweite Album der Berliner Indie-Pop-Band Von Wegen Lisbeth und hört auf den einzigartigen Namen sweetlilly93 @ hotmail . com . Und wer Angst hatte, der einstige Geheimtipp sei drei Jahre nach dem Debütalbum GRANDE nun im Mainstream angekommen, kann sich beruhigt zurücklehnen: Von Wegen Lisbeth bringen zwar mittlerweile problemlos die Konzerthallen von Kiel bis Freiburg zum Tanzen, klingen aber trotz Refrains, die einem wochenlang im Ohr bleiben, auch 2019 noch angenehm sperrig und dabei stets unverwechselbar.
Auf dem nun erscheinenden Album kümmert sich die Band, die in ihrem Proberaum wohl genug skurrile Instrumente hortet, um jegliche Flohmärkte Neuköllns zu füllen, um die kleinen alltäglichen Momente ihrer Umgebung und sagt dabei dank pointierter Ironie trotzdem mehr über unsere Gesellschaft aus, als man manchmal wahrhaben möchte. Von Wegen Lisbeth erzählen von der unübersehbaren Gentrifizierung im Viertel, dem Döner an der Ecke und dem Schweigen, das manchmal lauter scheint als der Presslufthammer vor dem Fenster.
Nach ersten Supporttouren für die Kölner von AnnenMayKantereit oder Sven Regeners Element of Crime haben sich Von Wegen Lisbeth längst in der deutschen Musikszene etabliert, ihr Album GRANDE erntete zurecht positive Kritik, nun legen die Berliner mit sweetlilly93@ hotmail . c om musikalisch und textlich nochmal einen drauf. Bereits mit der Single Lieferandomann erscheint ein erster Vorgeschmack auf das neue Album.
»Ist das 2Pac oder Brecht? Swipe' ich nach links oder nach rechts?«
Sein drittes Studioalbum “The Learning Of Urgency“ erscheint Anfang Juni 2024 auf ODESZAs angesehenem Label, Foreign Family Collective.
Für Kasbo ist „The Learning Of Urgency“ ein extrem wichtiges Konzept. Das Songwriting kreist um das Thema Entschleunigung, da die letzten Jahre seines Lebens von einem Gefühl des akuten Drucks geprägt waren, der sich in einem unterbewussten Zwang manifestierte, ständig mehr zu erreichen und zu tun. Das Ergebnis hätte ihn fast seine Karriere gekostet, da er einen seltenen, stressbedingten Hörverlust entwickelte. Das Ende der Pandemie relativierte diese Stressfaktoren, und indem er sich mit ihnen auseinandersetzte, war er in der Lage, persönlich und beruflich wieder auf Kurs zu kommen und dieses neue Album zu schreiben. Vier Jahre lang nahm Kasbo „The Learning Of Urgency“ auf, während er hauptsächlich in Göteborg und Stockholm lebte. Er hatte die Gelegenheit, im geschichtsträchtigen Aufnahmestudio Riksmixningsverket (RMV) zu arbeiten, das auf der Insel Skeppsholmen in Stockholm liegt und dessen Besitzer:innen niemand geringeres als ABBA sind. Das Studio ist in einem 150 Jahre alten Lagerhaus untergebracht, das früher von der schwedischen Marine betrieben wurde. Kasbos Musik hat bis heute über 500 Millionen Streams erreicht. Er wurde mit dem schwedischen P3 Gold Award in der Kategorie „Dance Artist Of The Year“ ausgezeichnet und erhielt Lob von Billboard, The FADER, Stereogum und anderen. Mit seinen sich ständig erweiternden Fähigkeiten hat Kasbo als Live-Performer, DJ und Produzent die Dreifaltigkeit der modernen Tanzmusik erreicht.
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Die dreifach Grammy-nominierte Band, Hiatus Kaiyote, veröffentlicht ihr kommendes Album, „Love Heart Cheat Code“ am 28. Juni 2024 auf Brainfeeder.
„Love Heart Cheat Code“ ist eine Momentaufnahme von vier Musiker:innen, die gemeinsam am Rande des Abgrunds tanzen, mit elf verspielten, überschwänglichen Tracks, die Licht ausstrahlen. Doch für eine Band, die sich mit ihrer Komplexität einen Namen gemacht hat und für ihren Maximalismus von der Kritik gelobt und mehrfach für den Grammy nominiert wurde, ist eines der auffälligsten Dinge an „Love Heart Cheat Code“ seine Einfachheit. Die Richtung, in die sich die Band auf dem kommenden Album bewegt, wird nicht immer auf direktem Wege erreicht, sondern eher durch Nachdenken und Abdriften: in Jam-Sessions, die bis spät in die Nacht und früh am Morgen dauern, bei gemeinsamen Mahlzeiten, beim Herumspielen mit dem Equipment und miteinander. Auf dem Album sind auch andere Musiker:innen aus Melbourne zu hören, wie Taylor „Chip“ Crawford, der ein von ihm selbst erfundenes Instrument namens Frello spielt, der Gitarrist Tom Martin und der Flötist Nikodemos, sowie ein weiterer, noch nie dagewesener kreativer Kopf: Mario Caldato, dessen Arbeit mit den Beastie Boys und Seu Jorge Stoff für Legenden ist.
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Die dreifach Grammy-nominierte Band, Hiatus Kaiyote, veröffentlicht ihr kommendes Album, „Love Heart Cheat Code“ am 28. Juni 2024 auf Brainfeeder.
„Love Heart Cheat Code“ ist eine Momentaufnahme von vier Musiker:innen, die gemeinsam am Rande des Abgrunds tanzen, mit elf verspielten, überschwänglichen Tracks, die Licht ausstrahlen. Doch für eine Band, die sich mit ihrer Komplexität einen Namen gemacht hat und für ihren Maximalismus von der Kritik gelobt und mehrfach für den Grammy nominiert wurde, ist eines der auffälligsten Dinge an „Love Heart Cheat Code“ seine Einfachheit. Die Richtung, in die sich die Band auf dem kommenden Album bewegt, wird nicht immer auf direktem Wege erreicht, sondern eher durch Nachdenken und Abdriften: in Jam-Sessions, die bis spät in die Nacht und früh am Morgen dauern, bei gemeinsamen Mahlzeiten, beim Herumspielen mit dem Equipment und miteinander. Auf dem Album sind auch andere Musiker:innen aus Melbourne zu hören, wie Taylor „Chip“ Crawford, der ein von ihm selbst erfundenes Instrument namens Frello spielt, der Gitarrist Tom Martin und der Flötist Nikodemos, sowie ein weiterer, noch nie dagewesener kreativer Kopf: Mario Caldato, dessen Arbeit mit den Beastie Boys und Seu Jorge Stoff für Legenden ist.
Die dreifach Grammy-nominierte Band, Hiatus Kaiyote, veröffentlicht ihr kommendes Album, „Love Heart Cheat Code“ am 28. Juni 2024 auf Brainfeeder.
„Love Heart Cheat Code“ ist eine Momentaufnahme von vier Musiker:innen, die gemeinsam am Rande des Abgrunds tanzen, mit elf verspielten, überschwänglichen Tracks, die Licht ausstrahlen. Doch für eine Band, die sich mit ihrer Komplexität einen Namen gemacht hat und für ihren Maximalismus von der Kritik gelobt und mehrfach für den Grammy nominiert wurde, ist eines der auffälligsten Dinge an „Love Heart Cheat Code“ seine Einfachheit. Die Richtung, in die sich die Band auf dem kommenden Album bewegt, wird nicht immer auf direktem Wege erreicht, sondern eher durch Nachdenken und Abdriften: in Jam-Sessions, die bis spät in die Nacht und früh am Morgen dauern, bei gemeinsamen Mahlzeiten, beim Herumspielen mit dem Equipment und miteinander. Auf dem Album sind auch andere Musiker:innen aus Melbourne zu hören, wie Taylor „Chip“ Crawford, der ein von ihm selbst erfundenes Instrument namens Frello spielt, der Gitarrist Tom Martin und der Flötist Nikodemos, sowie ein weiterer, noch nie dagewesener kreativer Kopf: Mario Caldato, dessen Arbeit mit den Beastie Boys und Seu Jorge Stoff für Legenden ist.
Die schwedische Post-Rock-Band OH HIROSHIMA kehrt zurück, um in einem Zeitalter der verblassten Jugend und der Ernüchterung für Wunder und Ehrfurcht einzutreten. All Things Shining", das fünfte Studioalbum der Band, zeigt das auf einen brüderlichen Kern reduzierte Projekt, während es sich immer weiter in neue klangliche Gefilde ausdehnt. Vor über 15 Jahren als DIY-Post-Rock-Aufnahmeprojekt in Kristinehamn gegründet, ist Oh Hiroshima stetig über seine schwedische Heimatstadt hinausgewachsen und zu einem hoch angesehenen Studio- und Live-Projekt in der internationalen Post-Rock-Szene geworden. Nach vier abwechslungsreichen Alben, die Elemente von Shoegaze, Electronica, Post-Punk und tanzbarem Indie-Rock beinhalten, stellt Oh Hiroshimas bevorstehende fünfte Veröffentlichung All Things Shining" eine bedeutende Entwicklung im Songwriting und Sounddesign der Band dar. All Things Shining" ist eine musikalische Reflexion über den bisherigen Lebensweg der Band und darüber, dass das Staunen über die Welt heutzutage so viel schwieriger zu erreichen ist - ein weiterer bedeutender Meilenstein in Oh Hiroshimas Reise. Das Album, das gleichzeitig persönlich und universell ist, dient als klangliche Erkundung der zweischneidigen Natur des Alterns; das zweischneidige Schwert der Anhäufung lebensbejahender Erfahrungen, die unweigerlich unsere Wahrnehmung der Welt um uns herum trüben. Wie der Titel schon andeutet, betonen Oh Hiroshima jedoch, dass noch nicht alles verloren ist. Mit Songs, die von zeitlosen literarischen Werken inspiriert sind, die für Jakob und Oskar im Laufe ihres Lebens von zentraler Bedeutung waren, ist "All Things Shining" eine Erinnerung daran, dass es im Gegensatz zu den anderen Bands, die sich mit dem Alter befassen, noch etwas gibt.
Die schwedische Post-Rock-Band OH HIROSHIMA kehrt zurück, um in einem Zeitalter der verblassten Jugend und der Ernüchterung für Wunder und Ehrfurcht einzutreten. All Things Shining", das fünfte Studioalbum der Band, zeigt das auf einen brüderlichen Kern reduzierte Projekt, während es sich immer weiter in neue klangliche Gefilde ausdehnt. Vor über 15 Jahren als DIY-Post-Rock-Aufnahmeprojekt in Kristinehamn gegründet, ist Oh Hiroshima stetig über seine schwedische Heimatstadt hinausgewachsen und zu einem hoch angesehenen Studio- und Live-Projekt in der internationalen Post-Rock-Szene geworden. Nach vier abwechslungsreichen Alben, die Elemente von Shoegaze, Electronica, Post-Punk und tanzbarem Indie-Rock beinhalten, stellt Oh Hiroshimas bevorstehende fünfte Veröffentlichung All Things Shining" eine bedeutende Entwicklung im Songwriting und Sounddesign der Band dar. All Things Shining" ist eine musikalische Reflexion über den bisherigen Lebensweg der Band und darüber, dass das Staunen über die Welt heutzutage so viel schwieriger zu erreichen ist - ein weiterer bedeutender Meilenstein in Oh Hiroshimas Reise. Das Album, das gleichzeitig persönlich und universell ist, dient als klangliche Erkundung der zweischneidigen Natur des Alterns; das zweischneidige Schwert der Anhäufung lebensbejahender Erfahrungen, die unweigerlich unsere Wahrnehmung der Welt um uns herum trüben. Wie der Titel schon andeutet, betonen Oh Hiroshima jedoch, dass noch nicht alles verloren ist. Mit Songs, die von zeitlosen literarischen Werken inspiriert sind, die für Jakob und Oskar im Laufe ihres Lebens von zentraler Bedeutung waren, ist "All Things Shining" eine Erinnerung daran, dass es im Gegensatz zu den anderen Bands, die sich mit dem Alter befassen, noch etwas gibt.
Zweimal jährlich, wenn die Sonne direkt über dem Äquator steht, sind Tag und Nacht fast gleich lang. Sofia degli Alessandri-Hultquist, alias Drum & Lace, fasziniert diese Symmetrie. Ihr neuestes Album 'ONDA', inspiriert von den Wellen des Ozeans, spiegelt ihre musikalische Reise wider, von der Kindheit in Florenz bis zur elektronischen Avantgarde.
'ONDA' vereint Tanzrhythmen und tiefe Bässe, eine Hommage an ihre Zeit in Florenz und ihre Leidenschaft für europäische House-Musik und experimentelle Klänge. Drum & Lace verbindet darauf elektronische Texturen mit natürlichen Aufnahmen und schafft so eine erdverbundene, organische Klangwelt.
Sofia studierte Musiktechnologie an der NYU und wurde u.a. von Größen wie Morton Subotnik inspiriert. Ihre bisherigen Alben 'Natura' (2022) und 'Frost' (2023), sind beide stark von der Natur beeinflusst. In Live-Performances kombiniert sie audiovisuelle Elemente und teilte bereits die Bühne mit Künstlern wie Suzanne Ciani, William Basinski oder Kaitlyn Aurelia Smith.
'ONDA' (Fabrique Records), das sich tief in Tanzrhythmen und die Schönheit des Ozeans vertieft, markiert auch einen neuen musikalischen Weg für Drum & Lace.
Der begleitende Film von Dave Stekert und Xander Strohm fängt die Zeit in New York ein, als Covid 19 alles abschaltete, die Menschen Angst hatten
und nichts sicher war. Die Kreativen mussten trotzdem kreativ sein, und Jesse Malin fand einen Weg, die Menschen über seine wöchentliche
Streaming-Show "The Fine Art of Self Distancing" zu erreichen. Ein großes Publikum fand Gefallen daran, dass Jesse Geschichten erzählte, sang,
tanzte, uns zum Lachen brachte und uns wissen ließ, dass alles gut werden würde. Er lud seine Freunde ein, mit ihm über die Geschehnisse in der
Welt zu sprechen, darunter Lucinda Williams, Debbie Harry, Jimmy G, Alejandro, Bob Gruen, Craig Finn, Tommy Stinson, Fred Armisen, David Fricke,
Pete Yorn, Graham Parker, Butch Walker, Lenny Kaye, Michael Imperially, Jim Jarmusch, DMC, Uncle Floyd und Bob Strauss.
Zu den musikalischen Gästen gehören Tommy Stinson, H.R. (Bad Brains), Eugene Hutz (Gogol Bordello), Cat Popper (Puss N Boots, Jack White, Grace
Potter), David "Immy" Immerglück (Counting Crows). Sie singen die Lieder von Jesse Malin und Lieblingslieder von The Pogues, Bad Brains, The
Ramones.
Auf ihrem neuen Album "The Light" folgt die isländische Pianistin und Komponistin Eydís Evensen ihrem inneren Licht und eröffnet verträumte musikalische Räume voller Hoffnung. Dabei verbindet sie ihre minimalistischen Piano-Melodien und emotionalen, teilweise um Bläser erweiterten Streicherarrangements erstmals mit subtilen Vokalpassagen. So ist nicht nur ein Chor zu hören, sondern auch meditativ übereinander geschichtete Gesangspassagen von Eydís Evensen selbst. Thematisch reflektiert die aus dem rauen Norden Islands stammende Musikerin auf "The Light" wie die kargen und zerklüfteten Landschaften ihres Heimatlandes ihre Persönlichkeit geformt haben. Für Eydís Evensen ist diese Erfahrung von dem Aufeinandertreffen zweier Pole gekennzeichnet: dem "inneren Licht", das uns leitet, und dem natürlichen Licht, das in den dunklen isländischen Wintern so selten zu sehen ist. Das "innere Licht" beschreibt für sie ein Gefühl von Hoffnung und Zuversicht. Einen persönlichen Safe-Space, den sie bereits als Kind mit der Musik nach Außen getragen und in der realen Welt eröffnet hat; in die Dunkelheit und Einsamkeit im Norden Islands. Mit "The Light" möchte Eydís Evensen diesen musikalischen Safe-Space mit ihren Zuhörer*innen teilen und eine Botschaft der persönlichen und kollektiven Hoffnung und Widerstandsfähigkeit an sie weiter geben. Mit den Titeln ihrer Kompositionen stellt Eydís Evensen immer wieder den Zusammenhang von der inneren Prägung mit der äußeren Erfahrung entlang der spektakulären Landschaftsbilder Islands her. So bezieht sich "Tephra Horizon" auf den Abdruck, den die Asche eines einzigen Vulkanausbruchs in der Landschaft hinterlassen kann. Die Inspiration für dieses kraftvolle Stück mit Klavier, Bläsern und Streichern liefert der Vulkanausbruch des Fagradalsfjall im Jahr 2021 mit seiner zerstörerischen Kraft und seinem dramatischen Ausgang. Im dazugehörigen Musikvideo von Einar Egilsson ist zu sehen, wie Eydís Evensen in der Nähe des ursprünglichen Ausbruchsorts auf der Tephra-Schicht - der erkalteten Lava - tanzt, als würde sie das Gebiet für sich beanspruchen. Darüber hinaus hat Eydís Evensen Einflüsse aus der isländischen Chor- und Erzähltradition mit ihren vielen Sagen, die bis auf die frühesten Tagen der Besiedlung zurückgehen, auf ihrem Album verarbeitet. Ihr Chorstück "The Light II" basiert auf einem ihrer eigenen Gedichte und wurde mit dem isländischen Chor Schola Cantorum Reykjavicensis aufgenommen. Ihre eigene Gesangsstimme ist im Lied "Dreaming of Light" zu hören, für das Evensen auch den Text geschrieben hat.
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Aufbruch in die Grenzbereiche der Musik: Bertrand Chamayou spielt John Cage Schon auf seinem Vorgängeralbum "Letter(s) to Satie" hatte der französische Spitzenpianist Bertrand Chamayou die faszinierende Klangwelt von John Cage erkundet. "Cage2" vertieft diese Erfahrung: Das Frühwerk von Amerikas originellstem Avantgarde-Musiker, komponiert für "präpariertes Klavier", führt in die Grenzbereiche von Musik und Bewegung. Neben einem Pianisten, einer imaginären Tänzerin und einem Klavier befinden sich Schrauben, Gummiteile, Bolzen, Münzen, und im Reisegepäck - Utensilien, die den Charakter des Instruments verändern, erweitern und es wie eine Gruppe von Schlaginstrumenten klingen lässt.
Eivør, die oft als eine der produktivsten und einzigartigsten nordischen Künstlerinnen ihrer Generation angesehen wird, hat bis heute 11 Studioalben veröffentlicht, wobei sie musikalische Genres und immer wieder die Grenzen des Erwarteten überschreitet. Eivørs musikalische Reise, die 2021 mit dem Musikpreis des Nordischen Rates ausgezeichnet wurde, fasziniert weltweit - von den größten Festivalbühnen Europas bis hin zum Soundtrack für die Netflix-Hitserie The Last Kingdom und das Videospiel God of War: Ragnarök.
Ihr kommendes neues Album 'Enn' knüpft an Eivørs nordische Wurzeln an. Die meisten der Texte, die komplett auf Färöisch gesungen werden, entstanden in Zusammenarbeit mit dem färöischen Dichter Marjun Syderbø Kjelnæs. Eivør bezeichnet den Text des Titeltracks als besonders "hardcore". Der Song handelt vom Krieg - "von den Kriegen, die in der Welt vor allem in letzter Zeit stattfinden, die es aber schon immer gegeben hat", sagt Eivør, "und davon, wie man in dieser überwältigenden Dunkelheit einen Lichtblick findet." Der gutturale vorletzte Track, "Upp Úr Øskuni", ist ein aufregender Ausreißer, der knurrendes Beatboxing mit viszeralem Kehlkopfgesang mischt (sicherlich Eivørs metallischster Moment).
'Enn' sticht aus Eivørs Diskografie als kühnes neues Projekt heraus. Ihr Debütalbum für Season of Mist lehnt sich stärker an dunkle Elektronik an - der neuer Prophet-5-Synthesizer hat es kaum aus der Verpackung geschafft, bevor sie "Hugsi Bert Um Teg" anstimmt, ein schwelgerisches Stück Dream-Pop, das wie die Farben der Milchstraße tanzt.
Im Großen und Ganzen folgt 'Enn' einem kosmischen Bogen. Der Titeltrack ist eine symphonische, vom Krieg zerrissene Weltraum-Odyssee. Aber das Album widmet sich auch irdischeren Themen. Die Leadsingle "Jardartra" wird aus der Perspektive einer verletzten Mutter Erde erzählt, mit einer stetig pochenden Basslinie, die so dunkel und warm ist wie der geschmolzene Kern unseres Planeten ist. "Komm und leg dich in meine blaue Umarmung", singt Eivør und entfesselt dabei in ihr opernhaftes Register, als wolle sie uns ins Licht locken.
Live-Mitschnitt des Attwenger Konzerts vom 6.12.23 im Chelsea in Wien, verteilt auf vier Seiten aus gelbem Vinyl mit Schwerpunkt auf den letzten beiden atmender-alben "Spot" und "Drum", angereichert mit Slangpunksongs aus den Neunzigern und Nullern. Attwenger ist live sowieso eine andere Geschichte als ein Studioalbum, ein Live-Album ist eine Momentaufnahme, licht, lärm und Leute bestimmen den Augenblick, der Augenblick ist schnell vorbei, aber den Mitschnitt unseres aktuellen Programms, der auf dieser Doppel-LP wiedergegeben wird, kannst du dir in hundert Jahren auch noch anhören und es wird trotzdem ein live-konzert sein. Attwenger live heißt Binder und Falkner auf der Bühne, singen und quetschen, verstärkt und verzerrt, Drums, Maultrommeln und Elektro-Beats, Stücke von 1990 treffen auf Songs, die grade erst im Entstehen sind, Lieder aus unterschiedlichen Entstehungsphasen werden zu ausgedehnten, groovigen Mixes kombiniert, geht alles. Die Reihenfolge der Stücke kann sich ändern, genauso wie die Reihen auf der Ziehharmonika und die Reime der Texte. alles Moment, alles bewegt sich, dreht sich, verästelt sich, die körperliche Intensität ist teilweise arg, die Gedanken sind oft woanders, das Publikum ist da, der Austausch zwischen Spielen und Tanzen führt zu einer Musik, die so dynamisch, stürmisch und euphorisch werden kann, dass du vom Akteur zum Passagier wirst in einem kollektiven Taumel, der alle beteiligten reinzieht, herumwirbelt, fortweht. Als Bonus-Track eine Aufnahme vom Juni 94, als wir mit unserem Gegenbesuch zur Zimbabwe-Tour im Oktober 93, Oliver Mtukudzi and The Black Spirits, einen gemeinsamen Auftritt in der Linzer stadtwerkstatt hatten. Zu hören ein Ausschnitt aus "I wanna know whats going on", in dem es schon damals geheißen hat: es is immer hoiba 8i.
Drei Jahre nach ihrem morbiden Manifest "Limbo", einer bitteren Abrechnung mit der Pandemie und ihren bestialischen Folgen, kehrt Wave-Alchemist Ronny Moorings zurück. Im Gepäck hat er einen schwarzen Blumenstrauß aus Trauergesängen für eine kranke neue Welt, Elegien für einen neuen Status quo, mit dem wir alle leben müssen.
Auch 40 Jahre nach ihrer Gründung sind CLAN OF XYMOX ein Leuchtfeuer tragischer Eleganz und düsterer Tristesse. Sie sind die unbestrittene, unangefochtene Speerspitze einer Szene, die zuletzt überraschend die Aufmerksamkeit einer viel jüngeren Generation auf sich gezogen hat, die ihre Angst und ihren Schmerz durch Musik wie diese ausdrücken will. Gerne doch! "Exodus" zeugt von diesem Ausnahmestatus und führt das Feld der prosaischen Trauer mit zehn neuen Hymnen von erlesener Nachtschwere an. Das Besteck, welches Ronny Moorings benutzt, mag noch dasselbe sein; das Ergebnis ist ein weiteres Meisterwerk voller sehnsüchtiger Melodien, weltabgewandten Vocals aus den Tiefen der Erde, hallenden Gitarren und hypnotischen Drums, die die Phantome in uns allen zum Mitternachtsschmaus einladen.
Wir tanzen direkt in den Abgrund, will uns dieses Album sagen. Aber wenigstens tanzen wir noch. Denn wenn es nichts mehr gibt, an das man sich wenden kann, wenn alle Hoffnung verloren scheint und die Welt uns unter Fluten biblischen Ausmaßes begräbt, bleibt manchmal nur noch, sich der Musik hinzugeben. Diesem fesselnden Exodus in Richtung Katharsis. Vielleicht ist das der Grund, warum "Exodus" einige der düstersten und niedergeschlagensten Stücke enthält, die Ronny Moorings seit vielen Jahren geschrieben hat. Vielleicht ist das der Grund, warum diese Platte mit den besten Veröffentlichungen von THE CURE mithalten kann. Weil die Zeiten, in denen wir leben, ihn dazu gezwungen haben. Weil es einfach keinen anderen Weg gibt, als all seinen Kummer, seine Wut und seinen Weltschmerz in seine klagende Musik einfließen zu lassen. Nicht, weil die Welt danach eine bessere sein wird. Sondern weil es für ihn die einzige Möglichkeit ist, mit dem brutalen Wahnsinn, den wir Alltag nennen, fertig zu werden.
"Exodus" ist kein Album für Träumer. Es ist aber auch kein Albtraum - trotz der Schatten, die unter der Oberfläche brüten. Es ist ein Tor für all jene, die die Dunkelheit unserer Tage anerkennen und sich dennoch weigern, aufzugeben. Lasst uns also diese nächtlichen Wiegenlieder gemeinsam singen und tanzen, solange wir noch einen Boden dafür haben. Denn das ist alles, was wir im Moment tun können.
Drei Jahre nach ihrem morbiden Manifest "Limbo", einer bitteren Abrechnung mit der Pandemie und ihren bestialischen Folgen, kehrt Wave-Alchemist Ronny Moorings zurück. Im Gepäck hat er einen schwarzen Blumenstrauß aus Trauergesängen für eine kranke neue Welt, Elegien für einen neuen Status quo, mit dem wir alle leben müssen.
Auch 40 Jahre nach ihrer Gründung sind CLAN OF XYMOX ein Leuchtfeuer tragischer Eleganz und düsterer Tristesse. Sie sind die unbestrittene, unangefochtene Speerspitze einer Szene, die zuletzt überraschend die Aufmerksamkeit einer viel jüngeren Generation auf sich gezogen hat, die ihre Angst und ihren Schmerz durch Musik wie diese ausdrücken will. Gerne doch! "Exodus" zeugt von diesem Ausnahmestatus und führt das Feld der prosaischen Trauer mit zehn neuen Hymnen von erlesener Nachtschwere an. Das Besteck, welches Ronny Moorings benutzt, mag noch dasselbe sein; das Ergebnis ist ein weiteres Meisterwerk voller sehnsüchtiger Melodien, weltabgewandten Vocals aus den Tiefen der Erde, hallenden Gitarren und hypnotischen Drums, die die Phantome in uns allen zum Mitternachtsschmaus einladen.
Wir tanzen direkt in den Abgrund, will uns dieses Album sagen. Aber wenigstens tanzen wir noch. Denn wenn es nichts mehr gibt, an das man sich wenden kann, wenn alle Hoffnung verloren scheint und die Welt uns unter Fluten biblischen Ausmaßes begräbt, bleibt manchmal nur noch, sich der Musik hinzugeben. Diesem fesselnden Exodus in Richtung Katharsis. Vielleicht ist das der Grund, warum "Exodus" einige der düstersten und niedergeschlagensten Stücke enthält, die Ronny Moorings seit vielen Jahren geschrieben hat. Vielleicht ist das der Grund, warum diese Platte mit den besten Veröffentlichungen von THE CURE mithalten kann. Weil die Zeiten, in denen wir leben, ihn dazu gezwungen haben. Weil es einfach keinen anderen Weg gibt, als all seinen Kummer, seine Wut und seinen Weltschmerz in seine klagende Musik einfließen zu lassen. Nicht, weil die Welt danach eine bessere sein wird. Sondern weil es für ihn die einzige Möglichkeit ist, mit dem brutalen Wahnsinn, den wir Alltag nennen, fertig zu werden.
"Exodus" ist kein Album für Träumer. Es ist aber auch kein Albtraum - trotz der Schatten, die unter der Oberfläche brüten. Es ist ein Tor für all jene, die die Dunkelheit unserer Tage anerkennen und sich dennoch weigern, aufzugeben. Lasst uns also diese nächtlichen Wiegenlieder gemeinsam singen und tanzen, solange wir noch einen Boden dafür haben. Denn das ist alles, was wir im Moment tun können.
Michael Reinboths allererste Veröffentlichung unter seinem Namen. Nach den frühen Beanfield-Produktionen, ca. 20 Remixen (einige davon schlicht als Compost Remixes bezeichnet), mehr als 30 Compilations, einigen 12"s unter verschiedenen Alter Egos und über 30 Jahren Compost Label Betriebsamkeit, fiel die Entscheidung dann doch leicht: Jetzt oder nie!
"Let The Spirit" ist eine kinetische Coverversion eines House-Klassikers, der vor langer Zeit auf Ron Trents legendärem Prescription-Imprint veröffentlicht wurde. Es gibt keine Samples, alles ist selbst programmiert und zusammen mit Jan Krause (Beanfield) produziert. Die Flipside, etwas trippiger "RS6 Avant" in zwei Versionen. Die Cosmic Version lädt dazu ein, über die Landstraße zu schweben (oder in den späten Nachtstunden mit geschlossenen Augen über den Dancefloor). Und da Michael auch gerne schnell fährt, hat er sich entschlossen, die Club Version hinzuzufügen - eine viel energischere Version, die auf der Tanzfläche (und natürlich auf der Autobahn) zu Spitzenzeiten gut funktioniert. Weitere Michael Reinboth-Releases sind für 2024 in der Mache!
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Die Sages Comme Des Sauvages sind nicht die, für die Du sie hälst. Du dachtest, sie seien naiv und nett, aber sie sind anarchistisch und wütend. In der Peripherie angesiedelt, bahnen sie sich ihren Weg zwischen dem Populären und dem Coolen. Ihre Lieder sind ein Gegenmittel gegen die schlechten Nachrichten, ein Versuch, den hohlen Raum wieder zu verzaubern. Ismaël Colombani begann im Alter von 6 Jahren mit dem Geigenspiel und spielte in mehreren Avantgarde-Musikgruppen. Er komponiert auch Musik für die Bühne, vor allem für die Tanzgruppe Peeping Tom. Ava Carrère studierte an den Beaux-Arts, bis sie das Bedürfnis verspürte, einen direkteren Weg zu finden, um die Menschen anzusprechen. In der Welt des Berliner Metakabaretts entdeckte sie, dass sie voll von Liedern war. Kaugummi und LSD sind Beispiele für Serendipität. Das sind Dinge, die man findet, ohne sie zu suchen. Sages Comme Des Sauvages ist ein anderes. Ismaël war nicht dazu bestimmt, Ava zu treffen, so wie griechische Instrumente nicht dazu bestimmt waren, die Musik von La Réunion zu spielen. Als sie ihre Stimmen mischten, entstand ein drittes Wesen, das der Gruppe. Sie fanden Spuren einer Musik, die nicht vollständig vom Kommerz beherrscht wurde, und brachten Instrumente, Freundschaften und die Idee mit, dass die Kreolisierung der Welt verstärkt werden sollte. Sages Comme Des sauvages wurde zu einem Begriff, veröffentlichte zwei Alben, wurde von französischsprachigen Radiosendern wie France Inter und RTBF gespielt und gab Hunderte von Konzerten. Und nun ist es an der Zeit sie zu entdecken.
Freude am Auflegegen - das FAT-Slipmat ideal für den Plattenspieler. Schwarzes mit weißem Freude am Tanzen Logo/ weißes mit schwarzem Freude am Tanzen Logo.
Die Produzentin, DJ, Pianistin und Aktivistin LP Giobbi veröffentlicht ihr mit Spannung erwartetes Debütalbum, „Light Places“ auf Counter Records. Musikalisch ist LP Giobbi, eins der populärsten aufstrebenden Talente der elektronischen Musik, irgendwo zwischen ODESZA, Bonobo, Bicep und TSHA einzuordnen.
„Light Places“ entstand zu einem großen Teil zwischen den Wolken, in Flugzeugen hoch über der Realität und anderen Ablenkungen, wo LP Giobbi Ideen und Melodien locker niederschreiben konnte, bevor sie im Studio umgesetzt wurden. Der Aufnahmeprozess des Albums war eine Reise an sich, die sie auf neue Weise herausforderte und ihre künstlerischen Fähigkeiten über die Grenzen einzelner Singles hinaus erweiterte. Es erlaubte ihr, außerhalb der Tanzfläche zu experimentieren und zu erforschen, mit einer Verbindung zu ihren improvisierten Jazz- und Jam-Band-Grundlagen, womit alles einst begann. Auf „Light Places“ sind zudem beeindruckende Features zu Gast, wie bspw. SOFI TUKKER, Little Jet, Caroline Byrne, Monogem, DJ Tennis und Joseph Ashworth zu hören. LP Giobbi zelebriert die Freuden der Zusammenarbeit, der Improvisation und der Erschaffung von Musik durch Freundschaft - eine Hommage an die Menschen und die Musik, die sie als Künstlerin geprägt haben.
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Straight in the wake of their eponymous debut LP released on the label back in 2016, Weval return to Kompakt this year with their sophomore album, 'The Weight', breaking their pop-mellow, nostalgia-friendly facet further out in the open as they arrive "at this place again were everything felt spontaneous, new and exciting, like we had in the beginning". Orbiting around that ever luminous yet wistful melodic halo that surrounds their music, this second full-length effort sweeps an extra-wide and languidly woven palette of emotions and moods, making for a uniquely ambitious and generously coloured mosaic of sound. If the recording sessions "often started grumpy and emotionless" by Harm and Merijn's own admission, the pair was "surprised by the joy it gave us, which can be compared to the emotions we felt back in the first days of making music together"; subsequently reconnecting with that fresh, naïve feeling of "absolute creative freedom" they were after. The album is also the fruit of a whole new working process for them - more playful and unpredictable - which saw them switch from "guitars lying around to piano, onto our own synths and the most cheap quirky toys synths you can imagine", and involved "recording all of our own samples, voice and almost every instrument out of the box - which for us was a totally new way of working". "We've always wanted a narrative for the album, and finding the right order perhaps took the most effort" they explain; "we felt anxious, felt insanely positive, felt heartbroken again, felt in love again, and there was death, and even suicide around us. It was quite chaotic. As a whole, 'The Weight' breathes with that transformative richness, free of limits and rules, except perhaps to "do quick and not think too much". Amidst this collection of songs and instrumentals that live by Weval's singularly positive take on music - one that can "lift you up, and make you feel hopeful without being necessarily straight out 'happy'" as they define it, the title-track and lead single stays true to the duo's dynamic approach, putting on a fine balance of floor and dream inducing adaptability that sound engineer David Wrench (Frank Ocean, The XX, FKA Twigs, Caribou… etc.) subtly made palpable. There's heavy showers of funk drops pouring from endless bars of thunderstorm clouds and laid-back riffs beating a restrained poolside-party kind of pulse, but also sensual vocals rising from beneath the sheets and rueful polaroid-filtered ambiences to soundtrack all possible moments in life - from the most euphoric to those when music seems the only viable healing potion. More on the post-KLF, BoC-inflected electronica side of things, 'Are You Even Real' takes its listener for a round-trip across the star-studded dome and beyond, before songs like 'Someday' and 'Same Little Thing' head back down to a state of pulsating, earthly organicity, tense and mercurial as get. An arpeggiated slice of piano-strewn kosmische, 'Heaven' is another invitation to an epic-scale odyssey from the inner-spheres into the distant fringes of the outer-world. Weightless and airy, yet texturally dense and widely magnetic overall, Weval second LP is a synthesis of the duo's multi-angle take on electronics: blissed-out, heartening and infinitely free.
Nur zweieinhalb Jahre nach der Veröffentlichung ihres selbstbetitelten Debutalbums finden sich WEVAL zurück "an jenem Ort, an dem sich alles spontan, neu und aufregend anfühlt - so wie als wir anfingen zusammen Musik zu schreiben". An diesem Ort entstand "The Weight", ihr zweiter Longplayer, auf dem Weval sich ganz den Pop-verliebten, Nostalgie-freundlichen Facetten ihres Sounds öffnen. Stetig um den sehnsuchtsvollen Strahlenkranz ihrer Melodien tanzend, legt diese Platte noch vielschichtigere, mit feinster Präzision gewobene Gefühlswelten frei.
Obwohl die Aufnahmesessions nach eigenem Bekunden oftmals "miesepetrig und emotionsarm" begannen, so war das Duo überrascht darüber, wie schnell sich bei der Arbeit jene Freude einstellte, die sie aus ihren künstlerischen Anfangstagen kannten, eine Woge des frischen, naiven Gefühls der "absoluten kreativen Freiheit". Dieses Album ist die Frucht eines verspielteren und unvorhersehbareren Arbeitsprozesses innerhalb der Band, in welchem alles zum Einsatz kam, was ihnen in die Finger kam - von der ollen Gitarre, die in der Studioecke stand, über ein Piano und den bandeigenen Sythesizern und den sonderbarsten Spielzeuginstrumenten, die man sich vorstellen kann. All dies sowie zahlreiche Vocalaufnahmen dienten als alleinige Samplequelle - "was für uns eine völlig neue Arbeitsweise war". "Es war uns wichtig für das Album den perfekten Erzählbogen zu spannen. Die richtige Reihenfolge zu finden war ein extrem aufwendiger Vorgang", erklären Harm und Merjin. "Uns war bange, wir fühlten uns total selbstsicher, uns zerbrach das Herz und wir verliebten uns erneut. Wir waren sogar von Tod und Selbstmord umgeben. Alles war Chaos. Insgesamt atmet "The Weight" die Reichhaltigkeit dieser sich ständig verändernden Gefühlslagen, frei von Einschränkungen und Regeln - außer vielleicht "mach es schnell und zerdenke die Dinge nicht." Inmitten dieser Ansammlung von Songs und Instrumentals, die aus Wevals einzigartiger, von Zuversicht geprägter Herangehensweise entstanden sind - "Musik, die dich hochzieht und Hoffnung spendet, ohne dich notwendigerweise happy zu machen. Der Titeltrack "The Weight" steht exemplarisch für Wevals ambivalenten Ansatz, die feine Balance zwischen Dancefloor und Traumzuständen, perfekt in Szene gesetzt von Soundengineer David Wrench (Frank Ocean, The XX, FKA Twigs, Caribou… etc.).
Der schwer aus gewaltigen Gewitterwolken tropfende Funk, die eine verhaltene Poolparty suggerierenden Riffs, die sinnlichen, geisterhaften Vocals und ein verwaschenes Ambiente, das wie ein Album alter Polaroidaufnahmen alle erdenklichen Momente des Lebens festhält - von den euphorischsten bis hin zu jenen, in denen Musik der einzige Trank ist, der Linderung verheißt. Das post-KLF und Boards of Canada evozierende "Are You Even Real" führt den Hörer auf einen imaginären Flug ins Sternenzelt, während organisch-klingende Songs wie "Someday" oder "Same Little Thing" wie Quecksilber am Boden haften. "Heaven" ist eines jener "kosmische" Stücke mit wilden Arpeggios und Pianosprengseln, die Weval in den vergangenen zwei Jahren zu einer Live-Sensation werden liessen. Wevals Musik ist schwerelos und luftig, aber gleichermassen von dichter Struktur und von einer magnetischen Anziehungskraft. Ihr zweites Album "The Weight" ist eine Synthese aus dem multi-perspektivischem, kaleidoskopischen Verständnis von elektronischer Musik: Herzerwärmend, alles umschmeichelnd und unendlich frei.
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Erstmalige Reissue nach 50 Jahren der Debüt-LP "Thema Maboneng" (1975) des südafrikanischen Trios Abacothozi, das 1973 vom Bassisten und ehemaligem Mitglied der Elite Swingsters gegründet wurde. Diese epische Fusion aus sonnendurchfluteter Ausgelassenheit, funky Rhythmen und Soul-Jazz-getriebenen Beats, klingt, als wäre sie erst gestern aufgenommen worden, und steht bereit, die Tanzflächen wieder zum Leuchten zu bringen - von den Vibrant Streets in Soweto bis zu den Funky Basement Dives in Barcelona und darüber hinaus.
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Beeinflusst von der Musik ihrer Jugend in den Neunzigern (Funk, Soul, Latin), aber auch den Harmonien der klassischen Musik, bereitet die Brasilianerin Flavia Coelho die Bühne für ihr fünftes Album 'Ginga' (Portugiesisch für tanzen, schwingen) und lässt sich dabei von organischen Klängen und Old-School-Elementen inspirieren. Electro Pads, Orgeln, Keyboards, Gitarren und Percussion vermischen sich mit Kompositionen, die in Zusammenarbeit mit Produzent und Arrangeur Victor Vagh entstanden sind. Ihre einzigartige Stimme prägt die zehn intensiven Tracks, mit einem Timbre voller Aufrichtigkeit und Charakter.
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Die zweifach Grammy-nominierte Band Rival Sons veröffentlicht eine remasterte Version ihres 2012er Albums Head Down auf ihrem eigenen Label Sacred Tongue Records.
Das von der Kritik hochgelobte dritte Album der Band wurde von vielen als Meilenstein gefeiert und erhielt Auszeichnungen aus aller Welt. Head Down enthält die Hit-Single und den Fan-Favoriten Keep On Swinging sowie die poppigen Retro-Tanznummern Until The Sun Comes und Wild Animal. Head Down ist ein Album, das die Vielseitigkeit von Rival Sons unter Beweis stellt. Es enthält auch die klassische Ballade über Tod und Verlust (Jordan) und Manifest Destiny Parts 1 & 2, ein epischer, wuchtiger Room Shaker über Verrat und Rache der amerikanischen Ureinwohner.
Travis Stewarts Reise zur Entstehung von „3FOR82“ begann passenderweise am 4. März. An seinem 41. Geburtstag, am 4. März letzten Jahres, wagte er sich in den Joshua Tree National Park in Kalifornien, um Klarheit und Inspiration für sein nunmehr elftes Studioalbum als Machinedrum zu finden. Zwölf hochintensive, nachdenkliche Tracks, die die Nadel zwischen seinem vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Ich spannen.
Angesichts der Tatsache, dass Ninja Tune eines der Lieblingslabels des jungen Travis Stewart war, spricht dies für ein Mantra, das die Platte leitet: Nostalgie durch eine zeitgenössische Linse zu betrachten. In den stillen Weiten des Joshua Tree durchforstete Machinedrum alte Festplatten mit seinen Beats aus den späten 90er Jahren: Viele von ihnen wurden mit ‚Impulse Tracker‘ erstellt, einem groben Freeware-Programm, das fast ein Vierteljahrhundert lang unangetastet blieb. Nachdem er einen DOS-Emulator gefunden hatte, auf dem ‚Impulse Tracker‘ lief, nahm er sich selbst auf, wie er diese Beats spielte, um „3FOR82“ zu bauen: Sample für Sample erstellte er originale Sound-Datenbanken, die in eine eigene Bibliothek eingespeist werden konnten und „3FOR82“ einen unverwechselbaren Klang verliehen. Ausgewählte Zitate werden als Monologe oder Samples in die Musik eingeflochten - der Opener von „3FOR82“, „Oracle“, beginnt mit Reflexionen von Aja Monet über das Tanzen allein. Auf der Leadsingle, „ZOOM“ erzählt Tinashé von jugendlicher Lust auf der Tanzfläche; an einer Stelle in „KILL_U“ erinnert Tanerélle mit ihren beruhigenden Tönen daran, dass man manchmal „verloren ist und dann wieder gefunden wird, und dass man so viel erreichen kann.“; in „U_WANT“ sagt sich KUCKA selbst, dass „es bessere Tage geben wird“, während ROZET in „RISE“ riffet, dass sie „vom Boden in den Himmel wachsen wird.“. Die Wirkung, die das Thema auf „3FOR82“ hat, ist zart und eindringlich und verbindet diese Stränge von R&B, Pop, Jazz und Drum & Bass miteinander.
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Die Londoner Band Home Counties veröffentlicht nach ersten EPs ihr Debütalbum 'Exactly As It Seems', produziert von Bandgitarrist Conor Kearney und gemischt von Andy Savors (Black Country New Road, Rina Sawayama, Sorry). Home Counties haben sich als eine der wichtigsten neuen Alternative-Bands Großbritanniens etabliert, die mit Shame, Psychedelic Porn Crumpets, FEET, Courting und bdrmm auftraten und von BBC Radio-DJs sowie Elton John (Apple 1) unterstützt werden. Der Band gelingt es, lyrische Offenheit über die besch******* Details des modernen Lebens und musikalischen Schwung mit Begeisterung in Einklang zu bringen. Nach dem treffenden Motto: 'Mein Leben ist ruiniert, weil ich mir die Miete nicht leisten kann, aber ich werde darüber tanzen.'
'Hex Dealer' ist das Debütalbum der New Yorker Electronic-Punk-Band Lip Critic. Produziert von Sänger Bret Kaser sowie Connor Kleitz. Ihr eklektischer Sampling-Stil wird durch die ansteckenden Breakbeats und knackigen Snares der Schlagzeuger Danny Eberle und Ilan Natter noch verstärkt.
12 rasante Tracks, eine einzigartige Mischung aus klassischem Punk/Hardcore und elektronischen Stilmitteln. Postmoderner Pop wie gemacht für eine Zukunft ohne Genregrenzen. Unverwechselbar, tanzbar, manisch und pendelnd zwischen den extremsten Emotionen.
NME ("auf dem Weg zur nächsten großen NYC-Band"), Paste ("ein apokalyptisches Ödland aus NYCs bestem Underground-Punk"), Rolling Stone ("Songs, die man kennen muss"), Loud & Quiet ("einer der meistdiskutierten Acts in NYC"), Mary Anne Hobbs auf BBC 6 Music und Matt Wilkinson ("absolut unverzichtbar") feiern Lip Critic schon jetzt.
'Hex Dealer' ist das Debütalbum der New Yorker Electronic-Punk-Band Lip Critic. Produziert von Sänger Bret Kaser sowie Connor Kleitz. Ihr eklektischer Sampling-Stil wird durch die ansteckenden Breakbeats und knackigen Snares der Schlagzeuger Danny Eberle und Ilan Natter noch verstärkt.
12 rasante Tracks, eine einzigartige Mischung aus klassischem Punk/Hardcore und elektronischen Stilmitteln. Postmoderner Pop wie gemacht für eine Zukunft ohne Genregrenzen. Unverwechselbar, tanzbar, manisch und pendelnd zwischen den extremsten Emotionen.
NME ("auf dem Weg zur nächsten großen NYC-Band"), Paste ("ein apokalyptisches Ödland aus NYCs bestem Underground-Punk"), Rolling Stone ("Songs, die man kennen muss"), Loud & Quiet ("einer der meistdiskutierten Acts in NYC"), Mary Anne Hobbs auf BBC 6 Music und Matt Wilkinson ("absolut unverzichtbar") feiern Lip Critic schon jetzt.
Die "Gothics" glaubten an das Do-it-yourself-Punk-Ethos, dass jeder ein Instrument in die Hand nehmen könne. Graue Wolken zogen auf, und in der unwahrscheinlichen Stadt Hamburg gründete eine dreiste und eindringliche Bande von fünf Frauen, Caro May, Rita Simon, Manuela Rickers, Fiona Sangster und Anja Huwe, Xmal Deutschland. Und wie es sich für einen echten Punk gehört, taten sie dies ohne musikalische Vorkenntnisse. Die 7“ Single "Schwarze Welt" wurde 1981 auf dem lokalen Punk-Label ZickZack veröffentlicht und stellte die Band als einen beunruhigenden Schwarm von Intensität vor. Die Dringlichkeit des repetitiven Klagelieds, die wirbelnde Manie, die sich auf der B-Seite mit "Die Wolken" und "Großstadtindianer" fortsetzt, deren krude Synthesizer-Geräusche die Spannung noch steigern. Vor allem der einzigartig giftige deutsche Gesang von Huwe wurde schnell in die ungezügelte und aufkeimende Szene der glamourösen Düsternis eingebettet. Die Unabhängigkeit des Punks vom starren Griff der Tradition erlaubte es der Band, Trost in einer Anti-Establishment-Kunst und -Musik zu finden, weit entfernt von den Konventionen der Vergangenheit. Mit ihrem Pfauenhaar und den dick mit Kajal umrandeten Augen bewahrte sich die Musik von Xmal Deutschland sowohl eine Unruhe als auch eine Zartheit, die mit der Veröffentlichung der Single "Incubus Succubus" im Jahr 1982 die Grenzen der "Neuen Deutschen Welle" (ähnlich wie ihre Kollegen und Freunde DAF und Einstürzende Neubauten) überschritt. Sie wurde sofort zu einem Post-Punk-Klassiker. Die Gitarre wühlt sich durch die Melodie, während die schaurige Primitivität von Huwes Stimme andeutet, dass sie vielleicht, nur vielleicht, die alptraumhafte Kreatur ist, vor der man sich in Acht nehmen muss. Die B-Seiten, "Zu Jung Zu Alt" und "Blut Ist Liebe", halten sich an strenge militaristische Tanzbeats, während sie in Aufregung wimmeln. Im selben Jahr trat die Band in London als Support für die Cocteau Twins auf; das war die Plattform, die sie brauchten, um in die Arme der zerrissenen Netzmassen zu stürzen. „Early Singles 1981-1982“, ist eine Karte der grundlegenden Bewegungen von Xmal Deutschland, nur Sekunden vor dem Abheben. Die Bonustracks auf der Compilation, "Kaelbermarsch" und eine düstere Live-Version von "Allein", unterstreichen die Verschmelzung von Härte mit der quixotischen Dekadenz atmosphärischer Synthesizer. Das Streben der Band nach etwas Größerem ist spürbar, zu einer Zeit, in der nach dem Aufkommen von Punk neue Möglichkeiten des Musikmachens offenstanden.
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Der Dancefloor ist vereint, wenn I. JORDAN an den Decks stehen. Auf ihrem lang erwarteten Debütalbum, „I AM JORDAN“ zelebrieren die britischen Elektronikproduzenten fröhlich die kollektive Ekstase als eine Form der Selbstfindung. „Auf diesem Album geht es um Freude.“, sagen I. JORDAN. „Es geht um meine Freude als Trans-Person und um die Freude von Trans-Personen im Allgemeinen, mit Trans-Personen zu arbeiten und gemeinsam diese lustige Musik zu machen.“ Mit diesem Ziel fängt die Platte die Glückseligkeit und Dynamik eines wilden I. JORDAN-Sets ein. Mit ihrer langen Erfahrung als DJs und Produzierende, gibt es schwindelerregende Hommagen an nordische Dance-Sounds wie Donk und Hardstyle, euphorischen Trance und House und viel Raum für Entdeckungen. Entscheidend ist, dass die Platte als persönliches Tanzmusiktagebuch fungiert und eine Zeit des Umbruchs markiert. Nach gemeinsamen Tracks mit Fred Again..., Planningtorock und SHERELLE, Remix-Arbeiten mit Fever Ray, Romy und Eliza Roze und einer Handvoll viel beachteter EPs bleibt das Album dank des persönlichen Gewichts und der musikalischen Breite I. JORDANs größtes Unterfangen. Es folgt auch auf hohe Anerkennung für ihre Arbeit als DJ im Jahr 2023, einschließlich einer Nominierung für den Best DJ Award bei den „DJ Mags Best of British“-Awards 2023, einer Nominierung für den AIM Breakthrough Artist 2023 und einer Platzierung auf Platz 8 bei Mixmags „Top 25 DJs who Defined the Year 2023“.
Trotz ihres eigenen Titels ist „I AM JORDAN“ ein Produkt ihrer Gemeinschaft, wie I. JORDAN erklären. „Jeder ist miteinander verbunden, und die Vorstellung, ein Individuum zu sein, ist ein Mythos... Ich wäre nicht der, der ich bin, ohne alle anderen um mich herum. Meine Freunde, vor allem die, die mich während der ganzen Transition unterstützt haben, meine Trans-Freunde, auf die ich mich verlassen habe, Reddit-Gruppenchats - das ist alles so wichtig. In der Trans-Community schafft das keiner von uns allein.“
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Der amerikanische Roots-Sänger und Songwriter aus Mid-Coast Maine - Pokey Lafarge - präsentiert sein 10. Album "Rhumba Country". Für dieses neue Werk entwickelte LaFarge einen kaleidoskopischen Sound, der Mambo, Tropicália, Rocksteady und amerikanischen Rock'n'Roll aus der Mitte des Jahrhunderts umfasst. Das Album, produziert von Chris Seefried und Elliot Bergman und in L.A. aufgenommen, lädt dazu ein, das Leben und die Liebe zu feiern. Nachdem er im letzten halben Jahrzehnt auf der Suche nach einem Zuhause durch das ganze Land gezogen war, fand Pokey LaFarge seine Heimat in Mid-Coast Maine. Nach seiner Ankunft vollzog der in Illinois geborene Sänger, Songwriter und Schauspieler eine grundlegende Veränderung in seinem Leben, indem er 12 Stunden am Tag auf einer örtlichen Farm arbeitete - eine Wendung, die einen außergewöhnlichen Kreativitätsschub auslöste und seinen Sinn als Künstler neu definierte. "Rhumba Country" wurde ursprünglich aus Material geformt, das entstand, während LaFarge in die Arbeit auf der Farm vertieft war. "Ich schob einen Pflug oder streute Saatgut aus, und die Lieder kamen einfach zu mir", erinnert er sich. "Das war ungeheuer inspirierend und machte mir klar, dass die Landwirtschaft neben dem Singen vielleicht die älteste menschliche Kunstform ist". Während seiner Arbeit als Landwirt begann LaFarge, einen kaleidoskopischen Sound zu entwickeln, der von seiner Liebe zu Musik aus den verschiedensten Epochen und Ecken der Welt geprägt ist, darunter Mambo, Tropicália, Rocksteady und amerikanischer Rock'n'Roll aus der Mitte des Jahrhunderts. "Die Lieder, die mir in den Sinn kommen, sind beschwingt und laden zum Tanzen oder zumindest zum Mitwippen ein - sie sind alle sehr farbenfroh", sagt LaFarge. "Früher habe ich meine Musik in Dunkelblau gesehen, aber jetzt sehe ich sie in Technicolor". Das gemeinsam mit Chris Seefried und Elliot Bergman produzierte und in L.A. aufgenommene Album Rhumba Country ist eine Einladung, zusammenzukommen und das Leben und die Liebe zu feiern.
CLUB OF PROBLEMS ist eine ganz neue Band aus Freiburg im Breisgau - die vier Typen dagegen sind längst erfahrene Hasen auf dem Gitarrenpop-Dancefloor. Jeremy James, Purple Reinhard, John Pelzer, Jackson Bollock - man kennt sie u.a. von Gringo Mayer, Prisoners Of Freedom, The Seducers, Serial Off, Neo Rodeo, Backslide, BAR, Virage Dangereux, Nicolas Sturm, Jimi Satans Schuhshop, Achtung Rakete, The Hojos, Institute Of Modern Melancholy. Außerdem: Unbedingt "Öffentliche Telefonbuchlesung" antesten.. Endlich bringen sie für ein gemeinsames Debütalbum all ihre Qualitäten zusammen: Melancholisch und schwer, dabei tanzy und mindestens so beknackt wie diese Zeit. Zwischen Pop, Folk, RnR und Punkrockbasis, zwischen Irrsinn, Unsinn und Sinnlichkeit. 11 Songs, die unsere alltägliche Gegenwart demontieren und als absurd ohrenschmeichelnde Stücke neu zusammensetzen. As big as it get"s!