Neben ihrer Zusammenarbeit mit Modern Cosmology, dem unglaublichen What Will You Grow Now? aus dem letzten Jahr und ihren fortgesetzten Tourneen mit den neu formierten Stereolab ist Laetitia mit Rooting For Love solo plus The Choir zurück in der Welt und ruft uns erneut dazu auf, uns auf unsere innere Ausrichtung und unsere Herzenskraft zu besinnen, um besser gerüstet zu sein für das, was kommen wird. Das regelmäßige Auftauchen von The Choir während Rooting For Love erinnert daran, dass diese Musik von einem Volk in der kritischen Masse stammt, zusätzlich zu einer Entwicklung, die die reichen harmonischen Felder, in denen Laetitia spielt, weiter vertieft. Die diversen musikalischen Arrangements tragen dazu bei - Orgel, Synthesizern, Gitarre, Bass, Posaune, Schlagzeugprogrammierung, Vibraphon und Zither, die alle auf verschlungenen Pfaden von Akkord- und Tempowechseln arbeiten. Der melodische Funk des Bassisten Xavi Muñoz führt zu gelegentlichen Dancefloor-Vibes und No-Wave-Rockouts, während Hannes Plattemier und Emma Mario abwechselnd die Tracks abmischen und das Material mit Vibes, zusätzlichem Drum-Programming und Synthesizern zusammen mit einer talentierten Besetzung von Spielern und Sängern aus Laetitas Source Ensemble und darüber hinaus bereichern. Ob sie sich Laetitia Sadier nun von der eigenen Zen-Shiastu-Ausbildung oder von den Texten von Véronique Vincent (Texterin und Sängerin von Aksak Maboul und einst Leadsängerin der Honeymoon Killers) inspirieren lässt, immer stellt sie sich der Wahrheit, ohne mit der Wimper zu zucken. Die Schatten, aus welchem Stoff sie auch immer bestehen - individuelle und kollektive, gegenwärtige und uralte - müssen erkannt und anerkannt werden, denn je mehr wir in uns selbst heilen, desto ungeteilter werden wir angesichts der drohenden neofaschistischen/neoliberalen Narrative, die die inneren und äußeren Landschaften verschmutzen. Wie das Titelbild des Winterbaums, das sich in den Wortmustern von Rooting For Love widerspiegelt, behauptet Laetitia, dass die Art und Weise, wie wir die kommende Welt heilen, und was wir daraus machen, eine Ko-Kreation sein wird. Die Qualität unserer Vorstellungskraft, die Ausrichtung, die wir unseren Gedanken geben, und die Fähigkeit, uns selbst und der Welt Liebe zu bringen, sind ein erster Schritt.
Cerca:uns
Ein wunderbarer Song mit einer herzerwärmenden Hook. Jimi Tenor und Tomasz Guiddo in Höchstform. Und obendrauf so schöne Wohlfühl-Remixe: von der Lichtgestalt Erobique, der kürzlich in Mitteleuropa Charthits hatte, der früher mit Koze bei International Pony war, der so fantastische Musik für die "Tatortreiniger"-Fernsehserie (mit Bjarne Mädel) geschrieben hat und gerade ausverkaufte Live-Shows in ganz Deutschland und Österreich feierte. Auch Freestyle Man, vielleicht besser bekannt als Sasse, der uns so viele gute Deep-Squirky-House-Perlen beschert hat und Ale Castro, die beide hier erstklassige Remixe abliefern. Last but not least der österreichische Crooner Louie Austen, der uns mit seiner magischen Stimme auf "Smile" ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Neue Vinylfarbe 2024, klare LP, im Klappcover mit bedruckter Innenhülle! 16 Jahre nach dem letzten Studioalbum kommt das neue Album von LOIKAEMIE mit Namen "Menschen"! "Anschnallen! Unglaublich, aber wahr! Verdammte Axt!" Die Worte von Sachsens größtem Punkfestival hätten keinen Funken kleiner sein dürfen. Mit ihrem Überraschungs-Headliner verkündete das Back To Future 2019: LOIKAMIE ist wieder da! Innerhalb von fünf Jahren ging so gleich zweimal ein Ruck durch die europäische Oi!- und (Street-)Punk-Szene: Schwer die Emotionen beim Abschied 2014, umso größer die Euphorie beim Live-Comeback! Und noch größer angesichts 12 neuer Songs! Seit 2019 ist LOIKAEMIE wieder eine feste Größe, weit oben in den Lineups der Festivals und den Clubs, und das weit über Deutschland hinaus. Thomas, Eddie, Paul und Bruno konnten live nicht nur nahtlos anknüpfen, sondern eine Stufe empor steigen, auf den Konzerten trifft sich jung und alt in seiner ganzen subkulturellen Vielfalt, LOIKAEMIE ist eine Band, auf die sich - im besten Sinne - alle einigen können. Auch die Kreativität ist wieder erwacht: 2022 erschienen mit "Lumpenmann" und "Tief im Herzen" die ersten neuen Songs seit 2007 (digital und als limitierte 7"-Single), dazu gesellenen sich bisher "Was Soll Die Ganze Scheisse?" und "Lasst Uns rein", alles Vorboten des nun erscheinenden fünften Studioalbums "Menschen" und schon auf einer Menge Playlists zuhause. Kein Wunder, dass nach 16 Jahren die Erwartungen riesig sind, bei den Fans wie der Band selbst. Und ,Menschen" ist nicht weniger als ein Manifest dessen, wie Punkrock im Jahr 2023 klingen muss: Rotzig und melodisch, kompromisslos und reflektiert, politisch und gut gelaunt. Alle zwölf Ohrenfräsen atmen den unverkennbaren LOIKAEMIE-Spirit und doch ist ,Menschen" ein Riesenschritt nach vorn. Schon der überaus modern klingende Opener "Wenn wir alle so wären" fegt alles weg, was derzeit belanglos auf Allgemeinplätzen durch den Punk pogt, vom anschließenden hymnischen Titeltrack bis zur abschließenden Selbsteinladung "Lasst und rein" bleibt die Energie ganz oben, gleichzeitig ist das Album vielschichtig wie nie zuvor in der Bandgeschichte. Zu Streetpunk- und Rock'n'Roll-Brettern gesellt sich Reggea, Sprechgesang, Ballade und Melodien, die sich auch im Pop nicht verstecken müssten. Statt markiger Statements erzählen die Texte pointierte Geschichten, teilen durchdachte Gedanken zu aktuellen Miseren in der Welt, der Szene oder des eigenen Kopfes. Aber es gibt auch keine Scheu vorm hymnischen Refrain, den fortan volle Konzertsäle gemeinsam intonieren können. Oi!, was sind das knallende Hits!
Canadian bowed guitarist and multi-instrumentalist C. Diab announces his fifth album Imerro, out February 16th, and presents the trip-infused lead single 'Lunar Barge'.
(Real name) Caton Diab creates soundscapes that evoke the spectacular wilderness of his childhood home in northern Vancouver Island. Incorporating experimental textures, folk overtones and tape manipulations, C. Diab uniquely finds the unseen spaces in-between, and fittingly dubs his creations "post-classical grunge". Imerro explores new sonic realms and is the culmination of a sound world that Diab has built up since the critically acclaimed 'No Perfect Wave' (2016, Injazero) and subsequent releases 'Exit Rumination' (2018), 'White Whale' (2020) and 'In Love & Fracture' (2021). The Wire calls it "ambient music in the best sense - music for living, which can be both non-invasive and immersive...epic"
Imerro was recorded in late July and August of 2021 at Risque Disque Studio in Cedar, BC, during the summer's unprecedented second "heat dome", which saw temperatures soaring to over 40 degrees. Recorded with regular collaborator and engineer Jonathan Paul Stewart, the pair journeyed by boat to the studio to a place with minimal distraction with a plan of "simple ecstatic improvisation." Diab explains: "I wanted to place myself in a space for creation with little thematic pretence, with the belief that music 'shows its face' as you move along. I would pick up an instrument, whether I had experience playing it or not, and make a sound. If it wanted to be played, it would play."
Auf ihrem Album "Intermundia" befasst sich die auf dem Land in der ostitalienischen Region Marche lebende Pianistin und Komponistin Olivia Belli mit spirituellen Orten, die eine besondere Verbindung zwischen Himmel und Erde haben sollen. "An diesen heiligen Orten treffen Himmel und Erde zusammen. Sie beruhigen und besänftigen oder betören und verzaubern und eröffnen einen Blick auf das Transzendente", erklärt Olivia Belli. "Hier wird man von allem Unwesentlichen der modernen Welt befreit und es gibt nur dich und deine Seele".Für die Komposition ihres Albums hat Olivia Belli acht spezielle, spirituelle Orte in ganz Mittelitalien besucht. Jedes Stück auf "Intermundia" repräsentiert das besondere, tiefe Gefühl, das sie dort empfunden hat. So ist erste Single "Valadier" von der einmaligen Atmosphäre des in einer Felsengrotte errichteten Tempels "Tempio di Valadier" inspiriert - ein Jahrhunderte altes Heiligtum in den Frasassi-Höhlen in der Provinz Ancona. Olivia Bellis ruhige, wehmütige Miniatur vermittelt die Hoffnung und das Gefühl der Absolution, das sie an diesem Ort erlebte."'Tempio di Valadier' ist mein Zufluchtsort, an dem ich versuche das wahrzunehmen, was real aber unsichtbar ist, um über die physischen Dinge hinaus den Geist zu formen," erörtert Olivia Belli. "Der Tempel vermittelt eine einzigartige Schönheit und eine besondere Atmosphäre, die von seiner Perfektion ausgeht und im Kontrast zum kahlen Felsen steht." Der Titel "Bet Ha Chaim" ist von dem gleichnamigen, alten jüdischen Friedhof in Pesaro inspiriert. Dieser Friedhof gilt seinem hebräischen Namen nach als "Haus des Lebens". In "Pian Perduto" vertont Olivia Belli die auf einer von drei Tälern umschlossenen Hochebene gelegene Landschaft, in der einst das Dorf Castelluccio zu finden war, bevor es durch ein Erdbeben unwiederbringlich zerstört wurde. "Sybil" ist dem Gipfel des Monte Sibyl im italienischen Apennin gewidmet, wo der Legende nach die Hellseherin Sibylle in einer Höhle lebte. "Sibyl" schließt das Album als Höhepunkt von Olivia Bellis musikalischer Pilgerreise ab. Kompositorisch ließ sich Olivia Belli für ihr Album durch das mittelalterliche Modalsystem der Kirchentonarten inspirieren. Sie ordnet die acht bekannten Modi den jeweiligen Stimmungen der von ihr besuchten Orten zu. Die so entstandenen acht Kompositionen unterbricht sie in der Reihenfolge des Albums mit vier nach dem italienischen Begriff für Atem "Respiro" benannten, ruhigen Klavierzwischenspielen. Sechs der Titel werden von einem Streichtrio begleitet. "Die Orte, die ich auf Intermundia vertonte, sind Plätze, an denen Menschen spirituelles Wachstum suchen und wir uns selbst besser wahrnehmen können. Solche Orte können überall sein - wir müssen sie nur finden" so Olivia Belli.
Ltd. Edition Silver Vinyl
Direkt nachdem "The Reality Of Miracles" im Jahr 2020 in den Regalen stand, machten sich LIONHEART an die Aufnahmen für das nächste Album. Dabei beschloss man schon früh, dass es diesmal ein Konzeptalbum werden soll. Im Mittelpunkt des Albums steht der Zweite Weltkrieg, aber die Band wollte unbedingt ein Anti-Kriegs-Album machen, während sie gleichzeitig derer gedenken wollte, die für unsere Freiheit gekämpft haben.
Black Vinyl[19,75 €]
"Klez.e sind zurück! Im Jahr 2016 überraschten sie mit "Desintegration". Das war eine Überdosis The Cure, die ganz toll war. Nun sind sie mit ihrem neuen Album ,Erregung' wieder bei sich selbst angekommen. Der autobiographische Titeltrack ist ein bewegendes Zeugnis davon, wie Außenseitertum Menschen wie uns in die Liebe zur Musik treibt. In "Tortur" singt Tobias Siebert: ,Wir sind wie die Welt nicht mehr zu retten / Meine Lippen auf Deinen'. Der Blick von Klez.e auf die Welt ist romantisch, tieftraurig und politisch. In der Musik liegt Schmerz, aber auch Wut auf die Umstände, in denen wir gefangen sind. Ich empfehle euch, tief in ihren Songs zu versinken!" - Jan Müller (Tocotronic) "Anders gesagt, in stürmischen Zeiten braucht man manchmal irgendwen oder irgendwas zum Anlehnen. Zum Beispiel einen Sound, der einem vertraut ist. Aus der Kindheit oder Jugend. Der aber so zeitgemäß ist, dass nichts Verstaubtes an ihm haftet. In stürmischen Zeiten braucht man manchmal was zum Nachdenken, das über die Frage hinausgeht, wo man den nächsten Kaffee trinken, das nächste Konzert erleben oder den anstehenden Urlaub verbringen möchte. Für die, die gut zuhören können, auch Songtexte. Und die dürfen gerne das aktuelle Geschehen aufgreifen. Aber sie müssen einem nicht zwingend mit belehrendem Zeigefinger kommen, für den sich irgendwer eventuell nicht mal vom eigenen Schreibtisch oder Sofa wegbewegt hat, um der Welt da draußen zu erklären, was zu tun ist und was zu lassen, sobald irgendetwas passiert. Und es passiert ja immer irgendetwas, und deswegen kommt das neue Album der Band Klez.e genau richtig. Während viele andere Bands, die aktuell New Wave oder Post Punk spielen, gut aber bemüht klingen, wirkt die Musik bei Klez.e leichtfüßig gespielt und dennoch mit enormer Dringlichkeit aufgeladen. Sie klingt mächtig und selbstbewusst, dabei wärmend und umarmend - und sie erscheint nun auf einem neuen Album, das den ambivalenten Titel "Erregung" trägt." - Christiane Falk (RBB Radio Eins)
MAGENTA TRANSPARENT VINYL[20,97 €]
"Klez.e sind zurück! Im Jahr 2016 überraschten sie mit "Desintegration". Das war eine Überdosis The Cure, die ganz toll war. Nun sind sie mit ihrem neuen Album ,Erregung' wieder bei sich selbst angekommen. Der autobiographische Titeltrack ist ein bewegendes Zeugnis davon, wie Außenseitertum Menschen wie uns in die Liebe zur Musik treibt. In "Tortur" singt Tobias Siebert: ,Wir sind wie die Welt nicht mehr zu retten / Meine Lippen auf Deinen'. Der Blick von Klez.e auf die Welt ist romantisch, tieftraurig und politisch. In der Musik liegt Schmerz, aber auch Wut auf die Umstände, in denen wir gefangen sind. Ich empfehle euch, tief in ihren Songs zu versinken!" - Jan Müller (Tocotronic) "Anders gesagt, in stürmischen Zeiten braucht man manchmal irgendwen oder irgendwas zum Anlehnen. Zum Beispiel einen Sound, der einem vertraut ist. Aus der Kindheit oder Jugend. Der aber so zeitgemäß ist, dass nichts Verstaubtes an ihm haftet. In stürmischen Zeiten braucht man manchmal was zum Nachdenken, das über die Frage hinausgeht, wo man den nächsten Kaffee trinken, das nächste Konzert erleben oder den anstehenden Urlaub verbringen möchte. Für die, die gut zuhören können, auch Songtexte. Und die dürfen gerne das aktuelle Geschehen aufgreifen. Aber sie müssen einem nicht zwingend mit belehrendem Zeigefinger kommen, für den sich irgendwer eventuell nicht mal vom eigenen Schreibtisch oder Sofa wegbewegt hat, um der Welt da draußen zu erklären, was zu tun ist und was zu lassen, sobald irgendetwas passiert. Und es passiert ja immer irgendetwas, und deswegen kommt das neue Album der Band Klez.e genau richtig. Während viele andere Bands, die aktuell New Wave oder Post Punk spielen, gut aber bemüht klingen, wirkt die Musik bei Klez.e leichtfüßig gespielt und dennoch mit enormer Dringlichkeit aufgeladen. Sie klingt mächtig und selbstbewusst, dabei wärmend und umarmend - und sie erscheint nun auf einem neuen Album, das den ambivalenten Titel "Erregung" trägt." - Christiane Falk (RBB Radio Eins)
Am 24.02.2022 begann der verabscheuungswürdige Angriff der Russischen Föderation auf die Ukraine. SAMSAS-TRAUM-Mastermind ALEXANDER KASCHTE, der Ukraine seit fast 10 Jahren verbunden, erlebte den bereits seit 2014 im Donbas schwelenden Krieg und die völkerrechtswidrige Annexion der Krim aus der Mitte der ukrainischen Bevölkerung heraus. KASCHTE weiß deshalb, dass das große Maul Russlands in der Region nicht erst seit 2022 ein Problem darstellt. Die Ukraine braucht in ihrem Kampf keine Relativierer, keine gesäuselten Mitleidsballaden und keine Solidaritätsbekundungen - die Ukraine braucht Taten und Unterstützer, welche die Wahrheit offen aussprechen: Der peinliche Imperialismus Russlands muss vom Angesicht der Erde getilgt werden. Diese limitierte, brandgefährliche 7" enthält zwei musikalische Abreibungen, die im wahrsten Sinne des Wortes kein gutes Haar an Moskau lassen, denn: "Niemand braucht dein Gas, wir verbrennen einfach dich!"
When Mick Mars stepped back from touring with Motley Crue - the band he co-founded more than 40 years ago - following their massive summer 2022 Stadium Tour, it seemed like the end of an era.
It was really the beginning of a new one...
The legendary guitarist, whose riffs, solos and overall devastatingly heavy sound powered the L.A. icons through four decades of world-conquering, multi-platinum sonic mayhem is, as he demonstrates on his debut solo effort, still a serious force to be reckoned with. Only now, listeners are reckoning with more Mars than ever before. "When it comes to my playing, there's the Motley side and the Mars side," the guitarist says. "Either way, I always have a very clear vision of what I want to do."
On the aptly- titled 'The Other Side of Mars', fans get that vision in its full, multifarious glory. To be sure, there are plenty of characteristically riff- tastic, tough-as-nails hard-rock anthems (the rampaging "Loyal to the Lie," the deep-in- the-pocket groove-rocker "Ain't Going Back," the hooky and melodic "Right Side of Wrong") to be heard on the record. But 'The Other Side of Mars' also shows the 71- year- old guitarist heading into new and uncharted territory, tearing through caustic, modern metal ("Broken On the Inside"), conjuring gothic- tinged soundscapes ("Undone"), digging into anguished, slow- burning power balladry ("Killing Breed") and unspooling bluesy, cinematic instrumental workouts (the album- closing guitar showcase, "L.A. Noir"). The music throughout the 10- track collection, meanwhile, is otherwise studded with slide guitars, violins, violas, keyboards, glitchy freak-outs and all manner of sonic surprises
Original Sufferhead beginnt mit einer minimalen Improvisation mit Felas neuer Band Egypt 80 und steigert sich dann zu einer kühnen, komplex strukturierten Afrobeat-Hymne, die die Situation der Massen in Nigeria anprangert. "Lasst uns zusammen ein schönes Lied singen", schlägt Fela vor, während der Refrain parallel zu der lebhaften Melodie seines Saxophons erklingt. Mit Hilfe des Refrains zählt er dann die Probleme auf, die das Volk plagen: keine Wasserversorgung, exorbitante Lebenshaltungskosten, keine Gesundheitsversorgung, zweistellige Inflationsraten. Die "großen, großen Leute" haben das Volk zum Sarg des Staatschefs gemacht: Nach der Plünderung und Verbrennung von Felas Kalakuta Republic 1977 schrieb Fela mehrere musikalische Antworten, in denen er die schuldige nigerianische Regierung direkt angriff, darunter diese traurige Hommage an seine Mutter, Coffin for Head of State. Nachdem seine Mutter an den Komplikationen der Verletzungen gestorben war, die sie erlitten hatte, nachdem sie während des Überfalls auf Kalakuta aus einem Fenster geworfen worden war, trugen Fela, seine Frauen und seine Anhänger den Sarg seiner Mutter zum Eingangstor der Armeekaserne: ein mutiger Akt des Trotzes.
"Coffin For Head of State" ist Felas düstere Anklage gegen diejenigen, die "durch Jesus Christus, unseren Herrn" das afrikanische Volk korrumpieren, bestehlen und berauben. Der wummernde, gleichmäßige Beat und die sich wiederholende Struktur des Liedes ahmen den Marsch zur Kaserne nach, während der Text Felas überwältigende Trauer über den Verlust seiner Mutter und den Zustand seines geliebten Nigerias direkt anspricht: eine Nation von ewig Leidenden. Seid nicht passiv, fordert er: Steht auf für eure Rechte.
Die B-Seite, Power Show, baut auf dem gleichen Thema auf und hebt die Unterdrückung der Massen durch die herrschende Klasse hervor. Der Text handelt von einem reichen Mann in einem schicken Auto, der an den Straßenrand ranfährt, um einen armen, allein reisenden Mann zu beschimpfen. Fela nennt dies die "Power Show" und prangert das Verhalten an. So verhält man sich nicht gegenüber seinen Mitmenschen.
Original Sufferhead war im Box Set #5 enthalten, das von Chris Martin und Femi Kuti kuratiert wurde. Das Album wurde auf opakem, hellgrünem Vinyl neu gepresst und ist untergebracht in einer bedruckten Innen- und single sleeve Außenhülle.
Thee Alcoholics are the brainchild of Rhys Llewellyn, a longtime Rocket Recordings alumnus whose background leans as heavily into the bassbin-shaking realms of electronic music as it does the tinnitus-inducing world of howling, cranked-up ampstacks. Not content with hammering drumskins for numerous floor-shaking records on the Rocket discography from the likes of Hey Colossus and The Notorious Hi-Fi Killers, he’s also been responsible for brain-rearranging electronic works under the Drmcnt and Acidliner monikers. Thee Alcoholics, however - which initially gestated as a result of Rhys himself wanting to pursue the somewhat hostile sound in his own head during lockdown - maps out a collision course between all of the above. Cranky and cantankerous yet lysergically aligned, Feedback is mesmeric rock with swagger, warped into sci-fi shapes by the spirit and sonics of bass and soundsystem culture. The psychedelic shapes here are redolent of the ur-klang of The Fall and the monolithic lurch of The Heads, the motorik malevolence less an uplifting trip to the heavens than a drill down to the earth’s core. Discernible in these jackhammer beats, grimly murmured vocals and delirious dirges to certain heads may be the trash futurism of Chrome, the decomposed stomp of unsung legends Earl Brutus and the electro-punk attack of Six Finger Satellite, yet all of the above co-ordinates are waylaid effortlessly by a balls-out intensity and a 6 fearsome intent on aural oblivion at all costs. Feedback may be elemental and primal, yet this is no psych comfort-blanket nor retrofetishism, rather a repetition-driven journey headlong into intimidating territory unknown. Get on board and strap yourselves in for a bumpy ride.
- Road To Love
- How About Me
- Singin' To The Music
- Rainy Jane
- Look At Me
- Say It Again
- I Really Love You
- Love Me For A Day
- Sitting In The Apple Tree
- Take My Love
- Pretty Little Girl
- Welcome To My Love
- Girl (Mono)
- I'll Believe In You (Mono)
- Take My Love (Mono)
- Road To Love (Mono)
- How About Me (Mono)
- I Really Love You (Mono)
7A Records is proud to present Davy Jones "The Bell Records Story". A lavish reissue of Davy Jones' self-titled album remastered with 6 bonus tracks. The CD version comes with a big 36 page colour booklet, extensive liner notes from Monkees historian Mark Kleiner and rare and previously unseen pictures. This reissue gives fans the opportunity to reassess an album that was unfairly neglected by record buyers at the time of its initial release in the fall of 1971.
Prior to entering the studio with producer Jackie Mills, Jones had recorded a batch of more somber and adult contemporary-sounding demos than the eventual Bell recordings of big band sunshine pop. While the latter played quite squarely into Jones’ established image; the former suggested another path that may (or may not) have launched Jones into a more fecund musical and commercial direction. Who can say? At the end of the day, we have these recordings and their manifold (and for too long overlooked) pleasures to enjoy, a worthy entry in the broad category of early seventies sunshine pop and in the specific canon of Davy Jones and Monkees-related recordings. Here is primetime Davy Jones, singing like an angel, and pointing to a love that leads to joy for all mankind. This release comes with a Booklet & Liner Notes & Photos
Back in stock!
NULLPTR never fails. Since emerging in 2016 with the Optical LP, Eddie Symons' project has become a byword for top-draw contemporary electro productions. After triumphantly returning to Sheffield's Central Processing Unit with 2020's Future World full-length, NULLPTR follows that album up with a new quartet of machine-funk slammers. Striking a balance between highwire, twitchy rhythm programming and some deft textural work, the Terminus EP demonstrates exactly why the NULLPTR name is so respected in the world of electro.
The first half here almost showcases the two sides of the NULLPTR sound in microcosm. Opening track 'Connected' zips along like one of the racers from a Wip3out game. The 808s are all booming breakbeats and hissing-piston hats, with a jittery synth bassline nipping in and out of the spaces left vacant by the drums. Atop these swirl eerie keyboard pads, the reverb from them draping across the rest of the instruments like fog above a city. By contrast, following cut 'Mesospheric Cruise' is the yin to 'Connected's yang. Where its predecessor was tense and coiled, this lilting number is expansive and open like a primetime Virginia joint - though the point where the wistful house pads strip back to foreground the twinkle-toed electro beat still has a pleasing crunch to it.
The B-side of Terminus serves dystopian snap from the off. Genre masters Drexciya are invoked by 'Syndicate'. The needle-gun bassline here turns itself inside-out across these five minutes, and all the while the tune is laced with some evocative shadow-realm synth pads. A similar energy courses through the EP's closing title-track, a cut which also brings into play a booming four-to-the-flour that gives it an unstoppable sense of forward-motion. Like 'Connected' and 'Mesospheric Cruise' - indeed, like all of the NULLPTR material that Central Processing Unit has brought us down the years - these jams will sound positively devilish when deployed in a dark basement.
The Terminus EP sees electro don NULLPTR (Eddie Symons) deliver four slices of unadulterated machine-funk heat.
RIYL: Virginia, Cardopusher, Drexciya, Silicon Scally
As the fable goes: pre-discogs, intrepid disc jocks would often take trips to Italy (many tricking their spouse into believe it was a ‘holiday’!) to source records from the seemingly endless supply of top tier Italo, disco and cosmic record shops across the country. According to legend, the classified sections of local yellow pages and information booklets which would contain the addresses of the record shops and dealers in the area would often be ripped out unscrupulously, thwarting – or at least making it more difficult for – the next vinyl tourist to source out the rare gems amongst the rich seams – a wild west vinyl gold rush if you will.
Such stories are a rarity these days, with youtube making some of the most underground tracks common knowledge, and discogs almost making any record obtainable – at a price of course. Upgrading his digging methodology, Bosco has developed a secret New Technique to side-step the machine and in doing so obtained a clutch of amyl-soaked fluffers that are so rare, that upon writing they aren’t even listed online! Seriously, he must be communicating with some interdimensional, upper echelon Italo overlords; taking us on a primo-thrust tour through the most unexposed recesses of the Italo disco galaxy.
Don’t be hoodwinked by their sheer obscurity however; we wouldn’t give a toss if they couldn’t tear the arse off the dancefloor. But they’re all fuckin rhodium grade tackle peeps! Eight neon-drenched late night roman candles of Italo disco decadence that’ll defo have you jizzing rainbow skittles over the dancefloor as you search desperately through the fog for another huff of poppers off Darren.
Total Discogs market value: as yet undetermined
Pharoah Brunson’s Pyramid Points: 9999999999999
Der großartigen Sängerin Billie Holiday nähert man sich immer sehr respektvoll, behutsam ihrem tragischen Leben gegenüber, aber auch voller Bewunderung der fantastischen Musik, die sie erschaffen hat. Die aktuelle Analogue Productions/Verve Edition in 45rpm, verteilt auf zwei super sauber gepressten Vinyl-Scheiben, unterstreicht dies akustisch mehr als deutlich. Dabei ist die Tatsache, dass die Aufnahmen in Mono sind, ein soundtechnischer Haupt-Gewinn. Der Klang gewinnt dadurch definitiv an Intensität, Tiefe und Druck. Die Scheibe erschien erstmals 1955. Eine geniale Band bannte damals 12 wunderbare Lieder auf die analogen Studiobänder. Neben Sängerin Billie Holiday agieren noch die Schlagzeuger Larry Bunker und Alvin Stoller, Harry „Sweets“ Edison an der Trompete, Barney Kessel an der Gitarre, Jimmy Rowles am Piano und Ben Webster am Saxophon. Den Bass teilen sich Red Mitchell und Joe Mondragon. Der Opener „Do NothingTill You Hear From Me“ ist maximal fesselnd. Holidays Stimme erfüllt den ganzen Hörraum. Kessel spielt dazu wunderschön bluesig-trockene und wohlklingende blue notes. Websters Saxophon ist so unendlich präsent, dass man unschwer meinen könnte, man säße inmitten des Ensembles. Mit Swing und Maxi-Groove kommt „But Not For Me“. Jazz as Jazz can! Herrlich perlen die Klavierfiguren von Rowles. Der Kontrabass kommt dabei so unendlich druckvoll und dynamisch. Das muss man hören, fühlen und spüren. Holidays Stimme hat dabei soviel Klangfarbe, dass man nur noch Schwärmen kann. Die zwei 180 Gramm schweren LPs kommen im ästhetisch gestalteten Klappcover. Dieser audiophile Edelstein gehört in jede gut sortierte Schallplattensammlung, und zwar definitiv schrankenlos Genre-übergreifend. wb
In diesen Tagen, in denen Ausgrenzung und Abschottung zu regieren scheinen, braucht es Künstler wie Christian Kjellvander. Der schwedische Singer/Songwriter ist einer, der das Fremde umarmt und das zutiefst Menschliche auslotet. Bereits der Titel seines neunten Albums, "Wild Hxmans", zeigt: etwas ist anders, irritierend. Denn Kjellvander macht uns ein X für ein U vor. Das ist gut, denn er macht uns nachdenklich und sensibilisiert. Wir nutzen ein X, um unsere Stimme abzugeben. Aber auch, um einen Fehler grob unkenntlich zu machen. "Einfach durchstreichen und weg - wenn Leute versuchen, dieses Prinzip auf andere Menschen anzuwenden, haben wir ein Problem", sagt der Musiker, dessen Wunderstimme mal an Leonard Cohen, mal an Neil Young und mal an David Sylvian erinnert. Und so erzählt uns der 42-JaÌêhrige in sieben rauen wie soghaften Songs zwischen Folk, Blues, Americana und Free Jazz von Abschied und Aufbruch, von Flucht und dem Gefühl, neu in einer Welt zu sein. So erschafft Kjellvander einen Sound, der ruhig atmet und pulsiert, um sich dann aus dieser Intimität in eine unglaubliche Dynamik hineinzufiebern, in etwas Dunkles, Sattes, Schwüles. Mitunter scheint seine Musik zu entschwinden, um kurz darauf flirrend und transparent zu strahlen.
Die aus Bristol (UK) kommenden IDLES haben heute ihr kommendes fünftes Album 'TANGK' angekündigt. 'TANGK', der 11-Track-Nachfolger ihres Grammy-nominierten Albums CRAWLER, wurde von Nigel Godrich (Radiohead, The Smile, Beck), Mark Bowen und Kenny Beats (Denzel Curry, Vince Staples, Benee) und der Band selbst co-produziert. 'TANGK' - ausgesprochen "Tank" mit einem Hauch von "g" und einer lautmalerischen Anspielung auf den peitschenden Gitarrensound, den sich die Band als eine Art Siegel für das Leben in der Liebe vorstellte - ist das bisher ehrgeizigste und eindrucksvollste Album der Band.
IDLES sind eine der stärksten Rockbands des letzten Jahrzehnts. Godrich, Beats und Bowen waren auch für die IDLES ein hervorragendes Tandem, das sie in neues Terrain vorstieß und dann die Zügel anzog, wenn es nötig war. 'TANGK' ist gleichzeitig ausladend und konzentriert, einfallsreich und unmittelbar. Über das Album sagt Sänger Joe Talbot: "TANGK. Ich brauchte Liebe. Also habe ich es gemacht. Ich habe der Welt Liebe gegeben und es fühlt sich wie Magie an. Dies ist unser Album der Dankbarkeit und der Kraft. Alles Liebeslieder. Alles ist Liebe."
Wo IDLES einst darauf aus waren, die Welt zu verarschen, den ewig Gestrigen die Stirn zu bieten und persönliche Traumata in Echtzeit zu exorzieren, sind sie in diesem neuen Akt angekommen, um die Früchte solcher Beharrlichkeit anzubieten: Liebe, Freude und tatsächlich Dankbarkeit für die bloße Möglichkeit der Existenz. Diese Musik gedeiht nicht trotz unserer Probleme, sondern wegen ihnen. Wenn wir uns nicht um uns selbst und um die anderen kümmern, so scheint 'TANGK' in einem gewaltigen Hook nach dem anderen auszurufen, wer dann?
Die aus Bristol (UK) kommenden IDLES haben heute ihr kommendes fünftes Album 'TANGK' angekündigt. 'TANGK', der 11-Track-Nachfolger ihres Grammy-nominierten Albums CRAWLER, wurde von Nigel Godrich (Radiohead, The Smile, Beck), Mark Bowen und Kenny Beats (Denzel Curry, Vince Staples, Benee) und der Band selbst co-produziert. 'TANGK' - ausgesprochen "Tank" mit einem Hauch von "g" und einer lautmalerischen Anspielung auf den peitschenden Gitarrensound, den sich die Band als eine Art Siegel für das Leben in der Liebe vorstellte - ist das bisher ehrgeizigste und eindrucksvollste Album der Band.
IDLES sind eine der stärksten Rockbands des letzten Jahrzehnts. Godrich, Beats und Bowen waren auch für die IDLES ein hervorragendes Tandem, das sie in neues Terrain vorstieß und dann die Zügel anzog, wenn es nötig war. 'TANGK' ist gleichzeitig ausladend und konzentriert, einfallsreich und unmittelbar. Über das Album sagt Sänger Joe Talbot: "TANGK. Ich brauchte Liebe. Also habe ich es gemacht. Ich habe der Welt Liebe gegeben und es fühlt sich wie Magie an. Dies ist unser Album der Dankbarkeit und der Kraft. Alles Liebeslieder. Alles ist Liebe."
Wo IDLES einst darauf aus waren, die Welt zu verarschen, den ewig Gestrigen die Stirn zu bieten und persönliche Traumata in Echtzeit zu exorzieren, sind sie in diesem neuen Akt angekommen, um die Früchte solcher Beharrlichkeit anzubieten: Liebe, Freude und tatsächlich Dankbarkeit für die bloße Möglichkeit der Existenz. Diese Musik gedeiht nicht trotz unserer Probleme, sondern wegen ihnen. Wenn wir uns nicht um uns selbst und um die anderen kümmern, so scheint 'TANGK' in einem gewaltigen Hook nach dem anderen auszurufen, wer dann?
2024 Repress !
The man who gave us countless classics from the Kompakt catalog delivers his latest stroke of genius. “Allein” is based on “Ich war allein,” a schlager song by East German pop icon Ina Martell from 1967, of which there is only a video recording from DFF that never made it onto a record.
Jürgen Paape conjures up two versions from it: a heart-wrenching downbeat pop version and “Allein in Italien,” his most catchy earworm since “So weit wie noch nie.” Caution, highly addictive!
Der Mann, der uns zahllose Klassiker des Kompakt Katalogs schenkte, liefert seinen neuesten Geniestreich. “Allein” basiert auf “Ich war allein”, einem Schlager der DDR Pop-Ikone Ina Martell aus dem Jahre 1967, von dem es nur eine Videoaufzeichnung des DFF gibt, der niemals den Weg auf eine Schallplatte gefunden hat.
Jürgen Paape zaubert daraus zwei Versionen: Eine herzzerreissende Downbeat Pop Version und mit “Allein in Italien” seinen wohl krassesten Ohrwurm seit “So weit wie noch nie”. Achtung, Suchtgefahr!




















