2003 Jahr erschien das elfte Studioalbum von Killing Joke und das erste nach einer Pause von sieben Jahren.
Ihr selbstbetiteltes Debütalbum war zu diesem Zeitpunkt 23 Jahre alt. Zehn Alben später benannten sie
ihr neues Produkt nun erneut nach sich selbst: „Killing Joke 2003“. Ein Name so simpel, dass er besonders
laut daherkommt. Die Drums wurden damals von Foo Fighters-Frontmann Dave Grohl eingespielt. Der
ursprüngliche Plan war es gewesen, die drei Lieblingsdrummer der Band auf dem Album zu vereinen: John
Dolmayan von System of a Down, Danny Carey von Tool und eben Dave Grohl. Letzterer beanspruchte
kurzerhand „das ganze Ding“ für sich, nachdem er die Songs gehört hatte und bestand darauf, unbezahlt
zu arbeiten. Ihr Werk wurde 2005 im Rock Hard Buch zu einem der 500 größten Rock- und Metalalben
aller Zeiten gekührt. Weitere zwei Jahrzehnte später, nach 40 Jahren Bandgeschichte erscheint „Killing
Joke 2003“ jetzt in einer Neuauflage.
Für Jay-Z ist es »The Blueprint«, für Kanye West »College«. Die Boygroup Brockhampton nennt es »Saturation« und Goldroger tituliert: »Diskman Antishock«. Der Abschluss seiner großen Trilogie erscheint am
10. Dezember 2021. Getragen ist das Release von dem unbedingten Willen, das Projekt gebührend zu Ende
zu bringen. »Ich wollte einen Hafen erschaffen, an dem Hörer:innen ankommen und immer wieder Neues
entdecken können«, sagt der Kölner. So ist »Diskman Antishock« auch eine musikalische und persönliche
Basis für alles, was kommt. Die »Diskman Antishock«-Trilogie erschafft eine märchenhafte Hyperrealität, die gerade durch ihre Vielschichtigkeit so zugänglich wird. Zudem ist »Diskman Antishock III«, zum
Großteil produziert von Dienst&Schulter, sicher das bisher musikalisch facettenreichste Projekt von Goldroger. »Diskman Antishock III« ist nicht nur der Abschluss eines Albums, sondern auch ein Abschluss mit
den Geistern der Vergangenheit.
Das Album erscheint auf einer schwarzen 180g Vinyl im Gatefold mit Wendecover und einer Chibi Figur
zum selber basteln
Auf 'Les Artisans', dem Nachfolger des No-Wave-Krachers 'L'appel du Midi à Midi Pile' (2016), setzt die Französin Maïssa D. aka Theoreme die Tradition von hypnotischen, basslastigen Mantras fort, die sie mit Industrial Dance, Roboter-Funk-Experimentalismus und halluzinatorischen Club-Downern mischt. UK Breakbeats auf halber Geschwindigkeit treffen auf elektronische On-U Reggaesounds und Henry Mancini im defekten Lounge-Noir-Mixer, futuristische Jazz-Low-End-Motive und Post-Punk-Primitivismus auf Funken von Proto-Techno. Maïssa ist gleichzeitig Mitglied des No-Wave-Trios SIDA und hat Musik auf Bruit Direct Disques, My Own Private Records und Isolated Waves Now veröffentlicht. LP aus schwarzem Vinyl mit Posterbeilage.
Mit ihrer Symbiose aus Post-Rock und Ambient-Musik erschaffen THERE’S A LIGHT auf ihrem Zweitwerk
eine einnehmende Atmosphäre aus vielschichtigen, spannenden Klanglandschaften und versetzen ihre Hörer
damit in einen unnachahmlichen Gemütszustand, der einer außerkörperlichen Erfahrung nahe kommt. Die
Musik der in der Post-Rock-Szene verwurzelten Band aus Lahr im Schwarzwald kombiniert entschlossene
Gitarrenmuster und eindringliche Melodien mit Elementen aus dem Ambient-Genre. Einige der insgesamt
elf mitreißenden Songs werden durch gefühlvolle, bedacht platzierte Vocals unterstrichen. Alles Irdische
scheint zu verblassen, wenn die eindringlich schönen Klänge den Hörer in eine alles einnehmende Atmosphäre
hüllen. Thematisch werfen THERE’S A LIGHT auf fffoffrffffwffhffafftffffmffaffyffffI ffhffoffpeff? for what must we hope? einen
tieferen Blick auf die Frage nach der wahren Bedeutung von Hoffnung sowie auf die verschiedenen Facetten
davon: Einerseits kann Hoffnung etwas Positives sein - eine blühende Kraft, die immer wieder einen neuen
Impuls gibt, über sich selbst hinaus zu wachsen. Andererseits kann sie aber auch Schaden zufügen, etwa,
wenn man an etwas festhält, das nie Realität werden wird.
Die zweite Veröffentlichung in der MMJ Live-Serie von My Morning Jacket. Aufgenommen live im Auditorium Theatre in Chicago am 11. November 2021 und mit einer Setlist von Karriere-Highlights aus den letzten Jahren: 'Love Love Love', 'Complex' und 'Never In The Real World' vom aktuellen selbstbetitelten Album, sowie die Klassiker 'Dondante', 'Mahgeetah' und 'Phone Went West'. Drei LPs, gepresst auf orangefarbenem Vinyl in limitierter Auflage und verpackt in einem dreifachen Gatefold-Jacket.
Nach dem immensen Erfolg des ersten Live Albums von CAN (Live in Stuttgart 1975) aus dem Mai 2021 wird die Reihe nun am 3. Dezember 2021 fortgesetzt mit der Veröffentlichung von CAN Live in Brighton 1975 als schicke 3LP auf goldfarbenem Vinyl und als Doppel-CD jeweils im Klappcover mit umfangreichem Booklet.
Can Live in Brighton 1975 ist ein neuer Einblick in CANs einzigartige Live-Performance und auf dieser speziellen Veröffentlichung, die sich über sieben Abschnitte erstreckt, werden die Hörer eingeladen, sich ihrer interstellaren Reise anzuschließen: von einem seltenen und eindrucksvollen Gesangseinlage von Michael Karoli auf Brighton 75 Drei bis hin zu Jaki Liebezeits unglaublichem Drum-Lead, der durch einen Nebel von Publikumslärm auftaucht, um auf Brighton 75 Vier im Mittelpunkt zu stehen, bevor der letzte Track uns in einem unglaublichen Vitamin C - Jam entführt. Die Sleeve Notes für die Veröffentlichung wurden von Can-Biograf, Autor und Herausgeber Rob Young und dem britischen Journalisten Kris Needs geschrieben. Letzterer war zwischen 1973-1977 an mehreren Live-Can-Shows im Friars Club in Aylesbury beteiligt und seine Beschreibung einer dieser Auftritte lautet: 'Like a delirious astral roller coaster, launch-pad a distant speck within minutes as fleeting melodies, vocal lines or rhythms… loomed like iridescent ghosts then evaporated as the spirit took them somewhere else.'
Die Can Live-Serie bündelt das Beste aus den Bootlegger-Aufnahmen. Unter der Aufsicht von Gründungsmitglied Irmin Schmidt und Produzent / Ingenieur Rene Tinner wurden sie mit der Technologie des 21. Jahrhunderts verfeinert, um diese wichtigen historischen Dokumente in den bestmöglichen Qualitätsversionen zu bringen. In den späten 60er Jahren gegründet und etwas mehr als ein Jahrzehnt später aufgelöst, hat CANs beispiellose und kühne Verbindung von hypnotischen Grooves und avantgardistischen Instrumentaltexturen sie zu einer der wichtigsten und innovativsten Bands aller Zeiten gemacht, und diese Alben zeigen eine völlig andere Perspektive der Band. Sie hören vielleicht vertraute Themen, Riffs und Motive, die durch diese Jams auftauchen und plätschern, aber sie sind oft flüchtig erkannte Gesichter in einer wirbelnden Menge. An anderen Stellen werden Sie Musik hören, die es nicht in den offiziellen Albumkanon geschafft hat. In diesen Aufnahmen können Can in noch extremere Bereiche gehen als mit ihrer Studioarbeit: von sanftem Ambient-Drift-Rock bis zu den White-Dwarf-Sonic-Meltdown-Momenten, die sie "Godzillas" nannten. Und selbst wenn sie sich anpassen und dem Rhythmus von Minute zu Minute nachjagen, können Sie die außergewöhnliche musikalische Telepathie hören, die ihre Mitglieder teilten.
Im Mai 2020 erschien das Doppelalbum Figures der legendären belgischen Band Aksak Maboul. Nun folgen gleich zwei Alben mit Remixen, Coverversionen und neuen Versionen von fünfzehn ganz unterschiedlichen Musiker*innen auf Vinyl (jeweils streng auf 500 Exemplare limitiert). Betitelt sind sie Redrawn Figures 1 und Redrawn Figures 2. Mit von der Partie sind u.a. The Notwist, Cate Le Bon, Felix Kubin, Tolouse Low Trax und Matias Aguayo. Zu ihren Versionen kommen vier weitere von Aksak Maboul-Gründer Marc Hollander selbst. Wie im Albumtitel bereits anklingt, bat Aksak Maboul die Musiker*innen, sich nicht nur die Musik, sondern auch das von Véronique Vincent gestaltete Artwork von Figures vorzunehmen. Die daraus resultierenden sechzehn Bearbeitungen zieren das Cover von Redrawn Figures 1. Das Cover von Redrawn Figures 2 wiederum stammt vom französischen Maler Hervé Di Rosa, einem der Mitbegründer der "Figuration Libre"-Bewegung.
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Goldene Deluxe Edition zum 10-jährigen Jubiläum des Debütalbums von Princess Chelsea. 180g goldfarbenes Vinyl in einer gestanzten Gatefold-Hülle mit Goldfolienrücken, Songtexten und einem Poster im DIN-A1 Format. Lil' Golden Book ist das Debütalbum der neuseeländischen Künstlerin Princess Chelsea. Es wurde ursprünglich am 2. Mai 2011 über Lil' Chief Records veröffentlicht. Das Album wurde von Jonathan Bree und Chelsea Nikkel produziert und erzählt die Geschichte des Aufwachsens als Teenager und junger Erwachsener in Neuseeland. Nikkel gab an, dass die Produktion des Albums fast drei Jahre dauerte. The Sunday Star Times beschreibt es treffend als "when cute meets creepy". "Princess Chelsea veröffentlicht anno 2011 mit gerade mal 19 Jahren ihr Langspiel-Debüt "Lil' Golden Book". Darauf regiert kurioser Pop. Mit dem Video zu "The Cigarette Duet" landet sie völlig überraschend einen Youtube-Hit. Der Track handelt von den unterschiedlichen Haltungen zweier Partner zum Thema Abhängigkeit. Die eingängigen Melodien, die sie in vielfältige Arrangements bettet, ordnen viele dem Baroque-Pop bei. Vor allem Klavier und die feengleiche, spröde Stimme der Dame dominieren die Songs, die oft zwischen Sadcore und Ambientpop oszillieren. Darin finden immer wieder entrückte Synthieflächen und vereinzelt elektrische Schnipsel Einzug. Zusammen mit orchestralen Parts ergibt dieser schrille Cocktail einen cinematischen Sound, der in drei Jahren Heimarbeit entstanden ist." - LAUT.de
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Richard Ojijo’s music for the films of german video artist Marcel Odenbach not only underscores and accentuates the imagery and motion, but also serves to propel the narrative too. The compositions are auditory distillations of the visual and create a synergy between music and image that draws the observer ever deeper.
With Odenbach’s and Ojijo’s collaboration now entering its 3rd decade, Ojijo was recently inspired to revisit and remix some of the themes contained within the extensive body of work.
— Matt Karmil, Aug 2021
Die Musik von Richard Ojijo für die Videoarbeiten des Künstlers Marcel Odenbach sind eindrucksvolle Beispiele dafür, wie Klänge Filmbilder nicht nur untermalen oder deren Wirkung atmosphärisch verdichten können, sondern neben dem Visuellen ein gleichberechtigtes Eigenleben entwickeln, das auf das Gesamterlebnis des Films zurückwirkt: plötzlich auftauchende innere Bilder oder Assoziationen, die das Gesehene mit noch größerer Komplexität und Mehrdeutigkeit versorgen.
Wenn sich etwa in „Innerer Sicherheit“ oder „In stillen Teichen lauern Krokodile“ sphärische Flächen und Soundeffekte ausbreiten, erinnert dies zuweilen an elektronische Stimmungen der späten 90er Jahre, obwohl die Thematiken der Filme in gänzlich andere Richtungen weisen. Dabei wird nie der Spannungsbogen der filmischen Dramaturgie vernachlässigt. Vielmehr kommt es zum Wechselspiel von dienender und freier Funktion, in dem die Musik nicht nur ihre schöne, sondern – den Themen der Filme angemessene – beunruhigende Wirkung ausbreiten kann. So tauchen wie aus dem Nichts Stimmen auf oder Geräusche, etwa von Stiefeln in „Beweis zu nichts“, die parallele Narrationen auf die Audiospur legen, um die zum Teil bedrohliche Wirkung der Bilder zu verstärken und womöglich Bereiche des Unterbewussten zu berühren.
Die Zusammenarbeit von Ojijo und Odenbach dauert mittlerweile über 20 Jahre an. Ojijo hat nun seine Arbeiten für die Filme Odenbachs neu zusammengestellt und neu gemischt. Die Platte erscheint im Herbst 2021 aus Anlass der großen Odenbach-Retrospektive im Düsseldorfer K21-Museum. Dort werden auch sieben Videoarbeiten zu sehen sein, von denen fünf in Zusammenarbeit mit Richard Ojijo entstanden sind.
BMG is releasing Popol Vuh’s vinyl deluxe box set “Vol. 2 – Acoustic & Ambient Spheres” on November 26th. This edition includes the albums "Seligpreisung", "Coeur de Verre", "Agape-Agape" and "Cobra Verde", four important acoustic and ambient works by the band from the 1970s and 1980s. "Cobra Verde" and "Coeur de Verre" are the original soundtracks to the Werner Herzog cult films.
All albums have been remastered and will be released as audiophile 180g pressings with adapted original artwork, including a bonus track for each album.
The box set comes with an insert with extensive liner notes and photos, complete with three picture prints, a collector's film still poster from "Coeur de Verre" and the original movie poster from "Cobra Verde" (both in A3 format).
Each album will also be available as a CD with an extensive booklet. Following the highly acclaimed release of Popol Vuh's The Essential Album Collection - Vol. 1 in 2019, Vol. 2 - Acoustic & Ambient Spheres marks a magnificent continuation of this series of works.
Invada Records präsentiert den Soundtrack zu 'UNDERGODS' - dem Spielfilmdebüt des in Großbritannien lebenden, spanischen Musikvideo-und Werbespot-Regisseurs sowie Drehbuchautors Chino Maya.
Eine dystopische Reise durch ein futuristisches Europa im Niedergang.
Musik von Wojciech Golczewski, Francis Lai, Software, Thierry Durbet und Gerardo Carreras.
Limitiert auf insgesamt nur 1000 Exemplare
Gepresst auf "Concrete Wasteland" Marmor-Vinyl
Verpackt in einem Deluxe-Sleeve mit doppelseitig bedrucktem Insert
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Die Karriere des Schweizer Post-Rock Trios Honey For Petzi ist von einer Reihe herausragender Platten geprägt. Die hier vorliegende Wiederveröffentlichung vereint die beiden Album-Klassiker 'Heal All Monsters' (2001) und 'Nicholson' (2003) auf einer Doppel-Vinyl!
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Das Brüsseler Duo CCCVVV (Clara Vellin & soFa elsewhere) releast mit 'Curriculum Vitae' eine Sammlung intimer Avant-Pop-Oddities mit Anklängen an 60er Chansons und ausgeflippt-verspielter Akkorde. Zu den Höhepunkten gehört die verträumte Version von Nancy & Lees 'Some Velvet Morning' und die säurehaltige Slow-Mo-Hypnose 'Ritmo Denso'. Clara Vellin ist eine klassische Harfenspielerin, aktiv in diversen eklektischen Musikprojekten. soFa ist bekannt für seine eklektische 'elsewhere' Compilationserie, Produktionen wie Mameen 3, Nyati Mayi und der Zusammenarbeit mit der türkischen Schlagzeuglegende Okay Temiz & Houschyar auf Music From Memory/Second Circle.
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Recorded during the 105th NDR Jazzworkshop, November 19, 1974 at the Funkhaus Hamburg, großer Sendesaal.
This album was originally released on FMP in 1979 (FMP 0560) - Remastered for vinyl by Martin Siewert in 2021.
Liner notes on the back cover by Alexander von Schlippenbach (in German only)
Zwei Monate nach der Veröffentlichung von NEWMEN's drittem Album "Futur II" gibt es nun eine Night-Edition mit vier Remixen von Freunden und Weggefährten der "Krautpop"- Gang aus Frankfurt.
Die ursprüngliche Kollaboration "Futur I" mit Kraftwerks Ex-Roboter Wolfgang Flür wurde dabei von Italohouse-Ragazzo Fabrizio Mammarella gelasert. Cool? Always!
Running Back-Boss Gerd Janson hat "Cell" eine Frischzellenkur verpasst. Mit Synthspuren von International Feel’s Mark Barrott. Peak-Time-Nahrung für die Ausgehungerten!
Salon des Amateurs Bohème Detlef "Tolouse Low Trax" Weinrich hat eine Botschaft aus Paris geschickt und das gemacht, was er am besten kann: Genreverbiegender Postmodernismus, destilliert in einem einzigartigen Stück Musik, bei dem man sich fragt, wie lange es her ist, dass man derlei Neues gehört hat.
Und wer sich schon immer gefragt hat, wie der Prozess des Songwritings von "Futur II" funktionieren kann, findet in Martin Heimanns originaler Skizze von “Rational Landscapes” ein hervorragendes Beispiel. Jetzt mit poliertem Mix, denn die Urversion war für die Floors gemacht.
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Eine neue Sammlung von Liedern, persönlich ausgewählt vom weltgrößten ”klassischen Künstler” - Ludovico Einaudi - aus mehr als 25 Jahren Musikschaffen.
Dieses neu gemasterte Doppelalbum erkundet Musik aus dem gesamten Katalog von Einaudi und bringt verborgene Edelsteine aus über 9 Alben ans Tageslicht. Es enthält Tracks aus seinen zahlreichen Kooperationsprojekten wie Taranta, Diaro Mali & Cloudland, die Soloalben Eden Roc, I Giorni & Una Mattina, Live-Auftritte aus Berlin & La Scala, Mailand, eine Gesangsversion seines beliebtesten Titels Nuvole Bianche, mehrere Titel, die nie vollständig veröffentlicht wurden, und einen bisher unveröffentlichten Titel.
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IMPORTANT NOTE: UNFORTUNATELY THE SIDES ARE REVERSED ON THE VINYL, I.E. THE A-SIDE IS THE B-SIDE AND VICE VERSA. WITH THE PURCHASE OF THE VINYL OR THE CD YOU WILL GET THE SINGLE MP3 FILES AS WELL AS A CONTINOUS MIX VIA E-MAIL.
With the cover artwork for Pop Ambient 2022, longtime KOMPAKT graphic artist Veronika Unland has once again outdone herself. Following the almost baroque, blood-red and jet-black, extremely physical sculptures of Pop Ambient 2021, which emerged from a dark, floral sea like bodies erect for dancing, the front of 2022 is adorned with a pastel-white form, intertwined, folded many times and crisscrossed with delicate shading, which seems to float on a pale pink background; soft, gentle waves woven from Venetian colors that leave the viewer puzzled: Is it a flower, a coral, a mollusk?
Again, the current edition of the tradition-steeped compilation series curated by Wolfgang Voigt is about the persistent and ever-necessary definition of beauty, of reduction, of electronic music of heavy lightness and light heaviness, of ambient's eternal promise of a state of physical and acoustic weightlessness and Pop's of redemption. And about the question why a never arbitrary combination of soundscape, drones, samples and loops, put together in a certain way, can create this feeling of warmth, depth and space, - something three-dimensional, where the imagination feels at home as a fish in the water or a bird in the sky. A key aesthetic stimulus that sends all the senses into a slow glide and drift, after which your synapses feel like they've been bathed in essential oil. Next to Soul, Ambient is probably the most effective musical healing plant of mankind.
Behind the aural test tubes, the who's who of Pop Ambient is once again at work, led for the first time by the highly trafficked Californian duo Blank Gloss, whose debut album "Melt" this year was certified by The Guardian as nothing less than "heartaching beauty". Yui Onodera's "Chrome" as well as "Kari", a cooperation of Markus Guentner and Joachim Spieth, could also be imagined in the score of Denis Villeneuve's new film version of DUNE - however, colleague Hans Zimmer managed that quite well without the three. After such wonderful and stylish contributions by Reich & Würden, Triola and Thomas Fehlmann, the ear then lingers a bit longer on the ghostly "Weiht" by Morgen Wurde feat. Maria Estrella, a track like a temple of sound, a deep electronic immersion in a Japanese onsen. In this sea of unnameable time you could sink forever, but with the tracks of Andrew Thomas, Thore Pfeiffer and Max Würden & Pepo Galán the journey slowly comes to an end.
Mit dem Cover-Artwork für Pop Ambient 2022 hat sich die langjährige KOMPAKT-Grafikerin Veronika Unland einmal mehr selbst übertroffen. Nach den geradezu barocken, in blutrot und tiefschwarz gehaltenen, äußerst physischen Formationen von Pop Ambient 2021, die wie zum Tanz aufgerichtete Körper aus einem dunklen, floralen Meer auftauchten, ziert die Vorderseite von 2022 eine pastell-weiße Skulptur, in sich verschlungen, vielfach gefaltet und von zarten Schattierungen durchzogen, die auf einem blass-rosa Hintergrund zu schweben scheint; weiche, sanfte Wellen aus venezianischen Farben gewebt, die dem Betrachter Rätsel aufgeben: Ist es eine Blüte, eine Koralle, eine Molluske?
Natürlich geht es auch in der aktuellen Ausgabe der traditionsreichen, von Wolfgang Voigt kuratierten Compilation-Reihe um die beharrliche und immer wieder notwendige Definition von Schönheit, von Reduktion, um elektronische Musik von schwerer Leichtigkeit und leichter Schwere, vom ewigen Versprechen des Ambient auf einen Zustand körperlicher und akustischer Schwerelosigkeit und dem von Pop auf Erlösung. Und um die Frage, warum eine nie beliebige Kombination aus Klangfläche, Drones, Samples und Loops, auf eine bestimmte Art zusammengefügt, dieses Gefühl von Wärme, Tiefe und Raum entstehen lassen kann, - etwas dreidimensionales, in dem die Fantasie sich so zuhause fühlt wie ein Fisch im Wasser oder ein Vogel in der Luft. Ein ästhetischer Schlüsselreiz, der alle Sinne in ein langsames Gleiten und Driften versetzt, wonach sich deine Synapsen wieder anfühlen, als habe man sie in ätherischem Öl gebadet. Neben Soul ist Ambient die wahrscheinlich wirksamste musikalische Heilpflanze der Menschheit.
Hinter den auralen Reagenzgläsern hantiert einmal mehr das Who-is-Who der kompaktschen Pop Ambient-Riege, erstmals angeführt vom hoch gehandelten kalifornischen Duo Blank Gloss, deren diesjähriges Debüt-Album “Melt” der englische Guardian nichts weniger als “herzergreifende Schönheit” bescheinigte. Yui Onodera’s “Chrome” sowie “Kari”, eine Kooperation von Markus Guentner und Joachim Spieth, könnte man sich auch gut im Score von Denis Villeneuve’s Neuverfilmung von DUNE vorstellen, - das hat der Kollege Hans Zimmer allerdings auch ohne die drei ganz gut hinbekommen. Nach so wundervollen wie stilsicheren Beiträgen von Reich & Würden, Triola und Thomas Fehlmann verharrt das Ohr dann etwas länger beim geisterhaften “Weiht” von Morgen Wurde feat. Maria Estrella-Weiht, ein Track wie ein Tempel aus Klang, ein tiefes elektronisches Eintauchen in einen japanischen Onsen. In diesem Meer aus unnennbarer Zeit könnte man ewig versinken, doch mit den Tracks von Andrew Thomas, Thore Pfeiffer und Max Würden & Pepo Galán geht die Reise langsam zu Ende.
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Doppel A-Seiten 7inch. Hier gibt es keine B Seite. DIE MIMMIS und ELFMORGEN zwei Bands, zwei Songs, eine Aussage..! KEIN BOCK AUF NAZIS Die limitierte Split-Vinyl Single: ZERSTÖREN - DENN NAZIS BLEIBEN NAZIS - ZERSTÖREN von den MIMMIS mit ELFMORGEN - NAZIS BLEIBEN NAZIS von ELFMORGEN mit den MIMMIS Denn NACH DER WAHL, IST VOR DER WAHL
Translucent Orange Vinyl. "Deep States" ist ein Protestalbum, das neues kulturelles Terrain erforscht und im subjektiven Zustand zeitgenössischer Panik gräbt. Aber TROPICAL FUCK STORM predigen heimlich, immer im Bewusstsein der Tatsache, dass sie schließlich Popmusik machen, egal wie avantgardistisch oder "out there" es wird. Entsprechend kommt "Deep States" komplett mit Q-Drops, Anspielungen auf den Capitol Riot vom 6. Januar 2021, einem Riff auf Pizzagate, Waterboarding-Marsianern, gefährlichen Kulten von Heaven's Gate bis The Shining Path und, nicht zu übertreffen, Romeo-Agenten, die uns nachts ins Bett legen, um uns am Morgen zu verraten. Wir leben in einer Welt, in der das Bizarre zum Normalen geworden ist, und TROPICAL FUCK STORM lotet dieses Paradoxon aus. Was TROPICAL FUCK STORM so großartig macht, ist die Schnittmenge zwischen ihrem düsteren, aber satirischen Storytelling und den musikalischen Arrangements, die darauf abzielen, erhaltene Kanons und Weisheiten zu pervertieren. Diese Songs sind ein Experiment, das sich in seinem eigenen idiosynkratischen, zutiefst beunruhigenden Tempo vor- und zurückbewegt. Sie hängen am schrägen Beat und gleiten in jazzige, verzerrte Jams, die so turbulent sind, dass sie Charlie Mingus stolz machen würden. Musikalisch macht "Deep States", was es will: Pop, R&B, New Wave im Stil der Talking Heads, Delta Blues, Tom Waits und einige der HipHop-Lieblinge der Band wie Wu-Tang Clan und Missy Elliott. Barrieren werden nicht nur durchbrochen, sie scheinen komplett weggefallen zu sein.
Every once in a while, a band emerges ready to take on the world. Sweden's own Knights Of The Realm bring the thunder and deliver the goods (pun intended). From the first note of the intro, to the last on the outro, they deliver their own lovingly crafted blend of classic 80's metal. Knights Of The Real is many years of heavy metal experience combined into a pure vicious heavy metal machine. Larry "The Hammer" Shield (Lars Sköld) has toured the globe and recorded with legendary band Tiamat for as long as he can remember, and is without a shadow of a doubt the band's backbone. Megalomagnus (Magnus Henriksson) has been making history with his band Eclipse since the end of the 90's and is a bonafide guitar hero, who's both capable of some heavy duty riffage as well as delivering gorgeous melodies. Mean Machine (Marcus Von Boisman) has been working in the shadows of metal for many years, and played with Swedish bands Windupdeads and Stormen. And as far as the Mean Machine goes, well, the name says it all! He delivers the soaring rock vocals we all love, with attitude and feeling. The love for classic heavy metal is the driving force behind this band. The aim from the beginning was to write heavy metal hits that should, or could, have been on the albums they grew up listening to. When the songwriting process began, it was like opening Pandora's box. The overall feeling was that those songs were calling out to be written and to be played, and the band's collective ideas, dreams and experiences merged into something new, something that can hopefully lure a new generation of rockers into that metal club we all love. Knights of the Realm is a Swedish heavy metal band, and their aim is to spread their music to as many metal heads as possible, all the while having a blast doing it. They are getting ready to go on a crusade, and to take their true place on the metal throne as Knights Of The Realm.
Es kann schon einem ganz schön erdrückenden Rucksack gleichen, wenn man als blutjunge Newcomerin mit dem Debütalbum plötzlich ins Rampenlicht rückt, zur Stimme ihrer Generation und von Kritikern wie Fans gleichermaßen gefeiert wird, weltweit ausverkaufte Shows und auf immer größeren Festivals vor immer größeren Menschenmengen spielt. Lindsey Jordan ist es so ergangen und auch wenn sie auf ihrem 2018-Debütalbum Lush sang "I'm in full control / I'm not lost / Even when it's love / Even when it's not", brachte das Ende einer Beziehung sie letztlich an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Sie entschloss sich für einen 45-tägigen Rehab-Aufenthalt in Arizona und begann bereits dort, Songs für das Album zu schreiben, das nun unter dem Titel "Valentine" veröffentlicht wird. Mit ihrer gesundeten Seele und einer Grundidee des Albums zog es Jordan nach Durham im Staate North Carolina, wo sie sich mit Brad Cook (Bon Iver, Waxahatchee) Anfang 2021 in dessen kleinem Home Studio verkroch. U.a. mit dabei waren die langjährigen Bandmitgliedern Ray Brown und Alex Bass, sowie der Techniker Alex Farrar. Nachträglich wurden lediglich die Streicherarrangements in den Spacebomb Studios in Richmond aufgenommen. Es ist eine finstere Momentaufnahme ihrer dunklen Zeit geworden und gleichzeitig ein Abschluss, der die Tür zu diesem Lebensabschnitt endgültig zuschlägt.
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Limitierte farbige LP! "Public Storage" baut auf dem Sound von Vus früheren Veröffentlichungen auf und unterstreicht ihre Stärken als Songwriterin mit einem tieferen Sinn für Glanz, Raffinesse und Dringlichkeit. Sie nennt es eine "sehr invasive und intensiv klingende Musik", die erfrischend unkonventionell zu den zeitgenössischen Trends ist; dies ist Musik, auf die man sich einlässt, anstatt sich zurückzulehnen. Co-Produzent Jackson Phillips (Day Wave) half Vu dabei, eine riesige, körnige, facettenreiche Welt zu erschaffen, in die sie sich stimmlich hineinbegeben kann, wobei ihre ausgeprägte Altstimme frei zwischen beschwörenden, tiefgründigen Betrachtungen und gefühlvollen, himmelwärts strebenden Ausbrüchen hin- und herpendelt. Die ersten Klänge, die wir hören, sind bezaubernd: Vereinzelte Klaviertasten gehen in "April Fool" in warme Schläge und Selbstharmonien über, während Vus Protagonistin ihre Umgebung und ihre Fähigkeit zu kommunizieren verleugnet. Das sanfte bernsteinfarbene Glühen geht über in den Titeltrack des Albums, einen dunkleren, düsteren, lauteren Ort. Vu rennt durch "Public Storage" mit einer Reihe von trotzigen Zurückweisungen (Versagen, Familie, Magie) und kathartischen Forderungen. Es ist eine seltene und kraftvolle Zurschaustellung von Verletzlichkeit von einem Texter, der das Abstrakte dem Autobiographischen vorzieht. Aubade", das auf einem Disco-Synthie-Muster und groovenden Bass-Stabs aufbaut, hat den hellen Schwung seines morgendlichen Namensvetters, der geschickt im Widerspruch zu seinem niederschmetternden Thema steht. Der Kontrast setzt sich in "Keeper" fort, einem pulsierenden New-Wave-Song mit träumerischen Synthesizern und einem coolen, knurrenden Erzähler, der diese Kraft erneut herausfordert. "Gutter" kehrt zum grungigen Lowlight zurück, mit muskulösen Gitarrenriffs, die sich über einem Bett aus Rückkopplungen abzeichnen und zusammen mit orchestralen Streichern zu einem brüllenden Finale anschwellen. Die hintere Hälfte von Public Storage bietet einige der markantesten Momente: Das rhythmische, hooklastige "Everybody's Birthday" spricht von der bösen Absurdität der Gegenwart, dem Ende der Zeiten. Die Nacht ist rot, die Stimmung ist blau, und die Scham ihrer Figur ist goldfarben. Vu hebt sich "Maker" für den Schluss auf, einen letzten Versuch im Existenziellen.
Haley Dahl, die seit ihrer Teenagerzeit als Sloppy Jane auftritt, ist neuerdings bei Phoebe Bridgers' Label Saddest Factory Records unter Vertrag. Phoebe und Haley sind schon seit Schulzeiten eng befreundet. Damals war Sloppy Jane eine Teen-Punkband. Die ersten Mitglieder waren Phoebe Bridgers am Bass, Sarah Cath an der Gitarre und Imogen Teasley-Vlautin am Schlagzeug. Heute hat die Band mehr als ein Dutzend Mitglieder und sich in ein Kammerpop-Projekt verwandelt. Für ihr neues Album "Madison" verbrachte Dahl drei Jahre damit, Höhlen zu erkunden, die ihre Vision für das Album einfangen könnten. Ihre Suche führte sie quer durch die USA, wobei sie sich mit der unterschiedlichen Akustik jeder Option beschäftigte, bevor sie bei den Lost World Caverns landete. Das Ergebnis ist ein wunderschönes, persönliches Werk, eine große Geste, ein kraftvolles Statement über obsessive Liebe und über das Hineinwachsen in sich selbst nach einer lebensverändernden Beziehung. Dahl und ihre 21 Bandkollegen nahmen Madison zwei Wochen lang jeden Tag von 15 Uhr bis 8:30 Uhr in den Höhlen auf. Um in die Höhle zu gelangen, mussten sie durch die Rückseite eines Geschenkeladens in einen langen Tunnel eindringen, wo sie über 200 Treppen zum Eingang hinuntergehen mussten. Dahl und Co. bewältigten diesen steilen Weg mit einem Klavier. Die Decke der Lost World Caverns ist riesig hoch und bildet eine perfekte Kuppel. Außerdem herrschte im Inneren eine Luftfeuchtigkeit von 98 Prozent, was sowohl zu einem hervorragenden Klang als auch zu Problemen mit der Stimmung und der Ausrüstung führte. Der Tontechniker Ryan Howe saß mit seinem Mischpult und seinem Computer im Subaru seiner Eltern oberhalb der Höhle und fädelte Kabel durch ein Loch im Boden bis zur Decke der Höhle. Auf dieses Album, das so vollständig realisiert und sorgfältig ausgeführt wurde, hat Dahl lange gewartet und auch als Musikerin viel gelernt: Für Madison lernte sie, wie man für Kammermusikinstrumente schreibt und brachte sich selbst das Klavierspielen bei. Die Platte lässt sich nur schwer kategorisieren. Es ist David Bowie wenn der Song "Crying" von Roy Orbison am Ende von Harmony Korines Film "Gummo" gespielt wird. Es ist My Chemical Romance trifft Sgt. Pepper. Courtney Love und Queen. Es ist ein riesiges, blumiges, samtiges Ding voller Spielzeugpferde und Stalagmiten. Er folgt einer großen Linie: einer großen Geste, die so groß ist, dass sie die ganze Erde bewegt. "I'm glad to live in a world where Haley Dahl wanting to go to a cave to make a record just makes sense. This is already a classic album." - Phoebe Bridgers
The story of six soulmate musicians meeting at the intersection of classical composition, pop, electronic and minimal music begins in 2016 with their celebrated performance at the Cologne Philharmonie. After follow-up performances at the Bundeskunsthalle Bonn as well as the Hamburg Elbphilharmonie, Gregor Schwellenbach, Daniel Brandt, John Kameel Farah, Paul Frick, Erol Sarp and Kai Schuhmacher made a guest appearance at the invitation of Radio Berlin Brandenburg in the iconic Haus des Rundfunks in Berlin's Westend on February 2, 2019. "Live im Haus des Rundfunks" documents the first half of this evening, in which the individual composer-pianists introduced themselves to the audience in solos, duos and trios. This carefully choreographed set served as an electrifying prelude to the grand finale, the 20-minute collective mantra of Steve Reich's 1973 composition Six Pianos, a studio recording of which has already been released on the 2016 record Steve Reich "Six Pianos" – Terry Riley "Keyboard Study #1" (FILM LP/CD 002).
Im Jahr 2016 beginnt die gemeinsame Geschichte der Pianisten Gregor Schwellenbach, Daniel Brandt, John Kameel Farah, Paul Frick, Erol Sarp und Kai Schuhmacher, sechs seelenverwandten Musikern, die sich zu einem Kollektiv an den Schnittstellen von klassischer Komposition, Pop, Elektronik und Minimal Music zusammengefunden haben. Nach gefeierten Auftritten in der Kölner Philharmonie (mit Hauschka, ohne Kai Schumacher), der Bundeskunsthalle Bonn sowie der Hamburger Elbphilharmonie gastierte das Projekt am Abend des 2. Februar 2019 auf Einladung des RBB im geschichtsträchtigen Haus des Rundfunks im Berliner Westend. Die damals entstandene Aufnahme des Konzerts im Großen Sendesaal bildet die Grundlage der nun vorliegenden Veröffentlichung. “Live im Haus des Rundfunks“ dokumentiert den ersten Teil des Abends, innerhalb dessen sich die einzelnen Pianisten solo, im Duo oder Trio, dem Publikum vorstellen. Dieser Part stellte das Vorspiel zum großen Finale dar, dem 20-minütigen, kollektiven Mantra von Steve Reich’s Komposition Six Pianos aus dem Jahr 1973. Eine Studioaufnahme hiervon wurde bereits auf der 2016 auf FILM erschienenen Schallplatte STEVE REICH "SIX PIANOS" - TERRY RILEY "KEYBOARD STUDY #1" (FILM LP/CD 002) veröffentlicht.
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Es kann schon einem ganz schön erdrückenden Rucksack gleichen, wenn man als blutjunge Newcomerin mit dem Debütalbum plötzlich ins Rampenlicht rückt, zur Stimme ihrer Generation und von Kritikern wie Fans gleichermaßen gefeiert wird, weltweit ausverkaufte Shows und auf immer größeren Festivals vor immer größeren Menschenmengen spielt. Lindsey Jordan ist es so ergangen und auch wenn sie auf ihrem 2018-Debütalbum Lush sang "I'm in full control / I'm not lost / Even when it's love / Even when it's not", brachte das Ende einer Beziehung sie letztlich an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Sie entschloss sich für einen 45-tägigen Rehab-Aufenthalt in Arizona und begann bereits dort, Songs für das Album zu schreiben, das nun unter dem Titel "Valentine" veröffentlicht wird. Mit ihrer gesundeten Seele und einer Grundidee des Albums zog es Jordan nach Durham im Staate North Carolina, wo sie sich mit Brad Cook (Bon Iver, Waxahatchee) Anfang 2021 in dessen kleinem Home Studio verkroch. U.a. mit dabei waren die langjährigen Bandmitgliedern Ray Brown und Alex Bass, sowie der Techniker Alex Farrar. Nachträglich wurden lediglich die Streicherarrangements in den Spacebomb Studios in Richmond aufgenommen. Es ist eine finstere Momentaufnahme ihrer dunklen Zeit geworden und gleichzeitig ein Abschluss, der die Tür zu diesem Lebensabschnitt endgültig zuschlägt.
Doppel-LP im Gatefold-Cover, recyceltes & zufällig gefärbtes Doppel-Vinyl, Müllsack-Innenhüllen und ein Coupon zum kostenlosen digitalen Download. Als Aesop Rock in den späten 90er Jahren mit Music For Earthworms und Appleseed debütierte, war auch Blockhead mit von der Partie, nicht nur als Produzent, sondern auch, um den Verkauf der CDRs an hungrige Hip-Hop-Fans zu koordinieren. Blockhead und Aesop setzten ihre Zusammenarbeit fort und schufen dabei eine beeindruckende Liste von Songs, darunter zwei von Aesops beliebtesten Liedern bis heute: "Daylight" und "None Shall Pass". In den letzten Jahren hatte Blockhead bei vielen von Aesops Solo-Veröffentlichungen und Gruppenprojekten Produktionen und Remixe beigesteuert, und Aesop im Gegenzug eine Handvoll Features bei Blockheads Soloprojekten, aber in all dieser Zeit haben Aesop und Block nie ein komplettes Album zusammen gemacht - bis jetzt! Garbology entstand im Laufe der Pandemie und auch zu der Zeit, in der Aesop den Tod eines engen Freundes im Januar 2020 verarbeitete. Anfangs gab es weder einen Plan für ein Album, aber es dauerte nicht lange, bis aus einem Song ein paar wurden, und dann eine Handvoll, bis schließlich ein Album geboren wurde. Garbology fängt den Soundtrack der heutigen Zeit ein, eine Momentaufnahme von Aes und Block, die sich - inmitten von weniger sozialen Interaktionen als üblich - entertainen wollen, "verankert in einem Gulasch aus Hüttenkoller, Angst, Wut und Langeweile", wie Aesop es beschreibt. Was den Titel des Albums angeht, erklärt Aesop: "Garbologie ist definiert als die Untersuchung des von einer Gesellschaft weggeworfenen Materials, um zu erfahren, was es über soziale oder kulturelle Muster verrät. Ich sehe viele Parallelen zwischen diesem Begriff und der Idee, nach einem Verlust oder einer Zeit intensiver Unruhe die Scherben aufzusammeln und zu sehen, was wirklich da ist. Es sind Informationen, die etwas darüber aussagen, wer ich bin, wer wir sind und wie wir vorankommen. Außerdem: in alter, oft vernachlässigter Musik aus einer anderen Zeit zu wühlen und diese mit einem Ohr zu durchforsten, das darauf eingestellt ist, diese Daten auf eine andere Weise aufzunehmen, als der durchschnittliche Hörer_ das ist genau das, was Tony tut. Geh die Informationen durch und sieh, was du findest."
Das kanadische Ensemble BADBADNOTGOOD machte sich einen Namen als sie kurzerhand Jazz und HipHop miteinander verbanden - nun kehren sie mit ihrem Debüt auf XL Recordings zu ihren instrumentellen Anfängen zurück! Mit dem Talk Memory reflektieren sie die Geschichte und die Innovationen der Musiker und Komponisten, die sie auf dem Weg zum eigenen Sound beeinflussten. Die Band formte sich 2010 im Humber College Jazz Kurs in Toronto, das feste Trio-Line-Up mit Alexander Sowinski (Drums), Chester Hansen (Bass) und Leland Whitty (Gitarre und Holzbläser) existiert seit 2015. Für die drei ist ein Song ein lebender und atmender Organismus, der sich natürlich entwickelt und je nach Umgebung anders klingt. "Talk Memory" ist ein Album, das ganz in diesem Sinne entstanden ist und markiert auch einen Wechsel vom Ego hin zum Kollektiv, zur Balance und zur Harmonie. Es enthält musikalische Beiträge von Arthur Verocai, Karriem Riggins, Terrace Martin, Laraaji und der gefeierten Harfenistin Brandee Younger, die bereits mit Moses Sumney und Thundercat gearbeitet hat. Die Visuals entwarf Virgil Abloh mit seiner Designfirma Alaska-Alaska_äó, der auch das Albumcover gestaltet hat. "Talk Memory" ist ein Album, das betont, wie Musik als Konversation unabdingbar kollektiv und improvisiert sein muss. Es erinnert dabei an die typischen Momente einer Live Jazz- oder Soul-Show, in der der Frontmann jedes einzelne Bandmitglied vorstellt, um ihm/ihr den gebührenden Applaus zukommen zu lassen. Und so ist ein Album voller tiefer Zuneigung zur Musik und zur Community entstanden.
Hier kommt das zweite Album der "Schnöselpunks" Wiener Zucker. Mit Hilfe von Paul Gallister als Produzent wurde ein weiterer Schritt in Richtung Headliner Konzert im Happel Oval gemacht. Üppig gezuckert sind in Österreich nicht nur Mehlspeisen. Auch Menschen und deren Sprache triefen bittersüß aus dem Schmelztiegel glorreich vergangener Tage. Eliten feiern fröhliche Urständ. Den Moment zu leben, heißt für einen Kahlenberger gepflegt auf das morgen zu defäkieren. Ob nun subtile Reichenkritik oder genußvolles Eintauchen in die Leichtigkeit des Seins der Upper-Class. Auch das zweite Kahlenberg Album wird diese Frage nicht erschöpfend beantworten. Zu vielschichtig bricht das Licht der einzelnen Zeilen. Der Wiener Zucker ganz offensichtlich aus purem Kristall.
Dieses Jahr kommt die 25-jährige Jubiläumsausgabe des zehnten Studioalbums von R.E.M., New Adventures in Hi-Fi. Das 1996 erschienene Album war die letzte Studioaufnahme von R.E.M. mit Gründungsmitglied Bill Berry, der die Band im folgenden Jahr einvernehmlich verließ. Als fünfte Zusammenarbeit der
Band mit dem langjährigen Produzenten Scott Litt (Green, Out of Time, Automatic for the People und
Monster) experimentiert das Album mit neuen Klangtexturen, die von filmischen Bildern, dissonanten
Noten und eindringlichen Effekten geprägt sind. Der Platin-Seller enthält die Singles ”Electrolite”, ”E-Bow
the Letter” (mit Patti Smith) und ”Bittersweet Me” und ist mit einer Gesamtlaufzeit von 65 Minuten die
längste Studioveröffentlichung von R.E.M.. New Adventures in Hi-Fi erlangte Jahre nach seiner Veröffentlichung Kultstatus und wurde in mehreren Presserückblicken - und von den Bandmitgliedern selbst -
als eines der besten Alben im R.E.M.-Katalog eingestuft.
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Lily Konigsberg, Mitglied der beliebten Art-Rock-Band Palberta, lässt auf die Zusammenstellung ihrer frühen Solo-Aufnahmen mit dem Titel "The Best of Lily Konigsberg Right Now", die hauptsächlich aus Bandcamp- und Soundcloud-Veröffentlichungen stammen, nun ihr erstes richtiges Album folgen. Der Titel "Lily We Need To Talk Now" stammt aus einem Text, den sie vom Produzenten des Albums, Nate Amos von der Band Water From Your Eyes, erhalten hat. "Lily We Need To Talk Now" ist eine charakteristische, eklektische Sammlung von Popsongs, die in manchen Momenten an die gitarrengetriebene, punkige Atmosphäre ihrer Arbeit mit Palberta, an Dinge wie Sheryl Crow aus der Mitte der Achtziger und sogar an The Cure angelehnten Post-Punk erinnert. Ein Album, an dem Konigsberg seit 2016 langsam gearbeitet hat, indem sie die Songs im Laufe der Jahre überarbeitet und neu aufgenommen hat. Die elf Tracks umfassende Sammlung ist ihr erstes richtiges Album und durchweg eingängig, wie viele ihrer poppigen und klaren Indie-Rock-Songs, die sie in den letzten Jahren zu einer festen Größe im New Yorker Underground gemacht haben. Ihre Stimme dreht und wendet sich und umspielt ihre cleveren Wortspiele auf neue Art und Weise; es gibt Anklänge an Power-Pop, Pop-Punk und Downtempo-Introspektion, alles gespickt mit augenzwinkernden Ostereiern des Humors. Sie wird von vielen ihrer langjährigen Mitarbeiter unterstützt: Andrea Schavelli, mit der sie 2017 die Split-Scheibe "Good Time Now" veröffentlichte; Matt Norman, mit dem sie seit Jahren im Avant-Pop-Duo Lily And Horn Horse zusammenarbeitet; Paco Cathcart von The Cradle, der ihre 2020er EP "It's Just Like All The Clouds" produzierte; und Nina Ryser, mit der sie im gefeierten Art-Punk-Trio Palberta spielt. Aber es ist ihre Zusammenarbeit mit Amos, die die bemerkenswertesten Neuerungen mit sich bringt.
25 Sekunden Zeit zum Luftholen gönnen einem LYGO ganz am Anfang ihres neuen Albums, bevor "Schockstarre" losbricht, danach bleibt nicht mehr viel Zeit zum Atmen. Für 42 Minuten reißt "Lygophobie", das dritte Album des Bonner Trios, das inzwischen komplett in Köln lebt, mit. Aber es hätte ganz anders kommen können: Mit ihrer letzten Tour im September 2019 verkünden sie eine Pause auf unbestimmte Zeit - nicht etwa, weil sie sich auflösen wollen, nein, einfach um die letzten Jahre mal wirken zu lassen und Platz zu schaffen für den ganzen Kram, für den man sonst neben der Band kaum Zeit hat. Drummer Daniel nutzt die Auszeit, um sich ausgiebig mit Musikproduktion zu beschäftigen und ermöglicht es LYGO so, selbst Musik im Proberaum aufzunehmen. Neue Songs und Texte entstehen schneller denn je, denn im Jahr 2020 gibt es plötzlich wenig anderes zu tun, als zu schreiben. Die Songs des Albums entstehen letztendlich alle in einem 16qm großen Proberaum und werden auch dort aufgenommen. Wer schonmal einen LYGO-Song gehört hat, wird sich auf "Lygophobie" schnell zurecht finden. Hier muss auch nichts neu erfunden werden. Das Magische an Punkrock ist und bleibt doch, dass man auch mit nur einer Gitarre, Bass, Schlagzeug und klugen Texten diese große, komplexe Welt ein bisschen verständlicher machen kann. Wenn auch nur für drei Minuten am Stück. Doch natürlich haben LYGO seit "Schwerkraft" von 2018 auch Neues ausprobiert. In "Kommentarspalte" vertonen sie YouTube-Comments von Schlafgestörten und wagen Midtempo, in "Ufer" gibts endlich ein Gitarrensolo, "13 Stunden Schlaf" wird von einem Klavier eröffnet. "Lygophobie", das ist nicht etwa ein verunglücktes Wortspiel über die Angst vor sich selbst als Band. Es ist ein Begriff, über den LYGO zufällig stolperten: Es ist die übermäßige Angst vor der Dunkelheit. Und obwohl sich die Dunkelheit in all ihren Facetten durch das ganze Album zieht, ist "Lygophobie" alles andere als eine pessimistische Platte. Sie beschreibt eher den Weg zurück ins Licht, wie ihn auch die Artworks zum Album visualisieren. Das ist Punkrock, der so nonchalant zwischen AZ und Clubbühne reinknallt, dass man sich endlich wieder dran erinnert, warum einem diese Musik die Welt bedeutet. Die LP kommt mit schwarzem180 Gramm Vinyl, Gatefold Klappcover aus schwerem Coverkarton. Außerdem liegt der LP ein Download Code bei.
Houndstooth präsentiert das zweite Album der Berliner Produzentin Lotic aka J'Kerian Morgan aus Houston, Texas, die als Mitglied des Berliner Janus-Kollektivs bekannt wurde, zwei Vulnurica-Remixes für Björk produzierte und 2018 ihr Debütwerk 'Power' auf TriAngle Records veröffentlichte. 'Water' ist eine zärtliche Meditation über Verlust und die Lebenskraft der Liebe. Die Stücke drehen sich um einen 808 Subbass, wobei Vibrationen und Brummen anstelle von Klarheit und Trennung treten. Die Drums werden zu einer pudrigen Wärme aufgeweicht, jedes Kapitel entfaltet sich wie ein symphonisches Klanggedicht. Einfühlsame Schilderungen von Liebesbeziehungen zu anderen und zum eigenen Ich, zu Herkunft und Identität, werden durch atemberaubende neue Ausdrucksformen ekstatischer Stimmen geprägt.
The forthcoming latest edition of the popular compilation series featuring long-lost vintage 60s-70s proto-metal and stoner rock singles, Brown Acid: The Thirteenth Trip will be available on Halloween 2021. Check out the first single "Run Run", released in 1970 by Montreal hard rockers Max is available to hear & share via Metal Injection HERE. (And, direct YouTube and Bandcamp)
The Brown Acid series is curated by L.A. label RidingEasy Records and retailer/label Permanent Records. Read interviews with the series curators via Paste Magazine HERE and LA Weekly HERE.
About The Thirteenth Trip:
Max, from Montreal, QC — originally known as Dawn, before Tony Orlando & Dawn forced a name change — kick things off with “Run Run” from their lone 1970 single. It’s a hard-hitting rocker with scale climbing crunching guitars and powerful Bonham-esque drumming. Sadly, the band didn’t last long due to poor management and various other factors, so this is the only surviving document according to guitarist Gerry Markman. And what a document it is, paired with the A-side “The Flying Dutchman.”
You might remember Ralph Williams and the Wright Brothers from their track “Never Again” on Brown Acid: The Tenth Trip. Here they make their return to the series with the A-side of their 1972 Hour Glass Records 45, which sounds like Blue Cheer mangling Roy Orbison’s “Pretty Woman” (that’s right, several years before Van Halen actually did so.) Alas, Ralph and these Wright Brothers soon disappeared from terrestrial airspace.
“Feelin’ Dead” is extremely heavy blues from this also extremely rare 1974 single by Detroit, MI’s Master Danse, which was only released as a promo 45. Think Led Zeppelin’s “Since I’ve Been Loving You” and you’re on the right track. A little dose of Hendrix acid blues and a heartfelt groove, and you’ll wonder why this single never even made it to official release. The unavoidable tell in the lyric, “help me get this damn thing out of my arm” hints at the post-Vietnam heroin epidemic as a potential clue why we never heard more from Master Danse.
Folks, Gary Del Vecchio is “Buzzin’” hard on this one, and from what sounds like an in-studio party of yelps and chatter at the start of the song, it seems that the whole band was in on the festivities. The funky blues riff, reminiscent of Led Zeppelin’s “Heartbreaker” and rollicking rhythmic changes certainly keep the buzz a rollin’.The recording is technically credited as Gary Del Vecchio with Max, though not the same band as the one that kicks off this Trip.
John Kitko’s 1973 heavy psychedelic rager “Indecision” is the only recording known to exist by the mysterious artist. The Twin Record Productions release features a different artist, Tom Poff on the B-side, which is truly a shame, considering the smoldering ashes Kitko leaves of the turntable by song’s end. It starts out more like a late 60s Acid Rock jam before leaping into a blazing double-time gallop, whipped into a frenzy by wailing, neck-pickup guitar squeals and Kitko’s barely audible howls.
Tampa, FL’s Bacchus made their Brown Acid debut way back on the very first Trip with “Carry My Load.” This 1972 B-side, “Hope” is a huge sounding swinging rocker replete with roadhouse piano bolstering the chunky riffs and confident vocals. After relocating to Southern California a few years later, the band morphed into Fortress, an 80s melodic metal act whose Hands In The Till album of Pomp Rock on Atlantic Records still draws chatter today.
Orchid’s “Go Big Red” is perhaps the most garage-y sounding offering here, with loose rhythms and straightforward stop-and-start riffing. Nonetheless, the stomping energy and fried-amp guitar tone make this one a charming skull thwack. The band’s 1973 single on American records, backed with a cover of Johnny Russell and Voni Morrison’s “Act Naturally” (popularized by Buck Owens and the Buckaroos) is their only release, so the world never did see this Orchid fully blossom.
By the title alone of Dry Ice’s “Don’t Munkey with the Funky Skunky” you know you’re in for a good time. The 1974 barnstormer seems aimed to the novelty tunes crowd, with its kooky lyrics and silly-voiced spoken catchphrase break, “peeyew, you’ll be sorry if you do.” But, the Ohio band’s maniacal drumming, crunching guitars and, of course, drug euphemistic lyrics make it a shoo-in for the Brown Acid series of erudite rock’n’roll.
Good Humore’s swaggering 1976 rocker “Detroit” is a slick and smooth paen to the Motor City. It most likely doesn’t predate “Detroit Rock City” by Kiss, also released in 1976, and it has more rock’n’roll swing, but it could fit comfortably alongside the era’s arena anthems. Not much else is known about the one-off release on P.V. Records, but songwriter Mike Moats is noted to also have been a recording engineer in later years and this well produced track sounds like a labor of love.
The forthcoming latest edition of the popular compilation series featuring long-lost vintage 60s-70s proto-metal and stoner rock singles, Brown Acid: The Thirteenth Trip will be available on Halloween 2021. Check out the first single "Run Run", released in 1970 by Montreal hard rockers Max is available to hear & share via Metal Injection HERE. (And, direct YouTube and Bandcamp)
The Brown Acid series is curated by L.A. label RidingEasy Records and retailer/label Permanent Records. Read interviews with the series curators via Paste Magazine HERE and LA Weekly HERE.
About The Thirteenth Trip:
Max, from Montreal, QC — originally known as Dawn, before Tony Orlando & Dawn forced a name change — kick things off with “Run Run” from their lone 1970 single. It’s a hard-hitting rocker with scale climbing crunching guitars and powerful Bonham-esque drumming. Sadly, the band didn’t last long due to poor management and various other factors, so this is the only surviving document according to guitarist Gerry Markman. And what a document it is, paired with the A-side “The Flying Dutchman.”
You might remember Ralph Williams and the Wright Brothers from their track “Never Again” on Brown Acid: The Tenth Trip. Here they make their return to the series with the A-side of their 1972 Hour Glass Records 45, which sounds like Blue Cheer mangling Roy Orbison’s “Pretty Woman” (that’s right, several years before Van Halen actually did so.) Alas, Ralph and these Wright Brothers soon disappeared from terrestrial airspace.
“Feelin’ Dead” is extremely heavy blues from this also extremely rare 1974 single by Detroit, MI’s Master Danse, which was only released as a promo 45. Think Led Zeppelin’s “Since I’ve Been Loving You” and you’re on the right track. A little dose of Hendrix acid blues and a heartfelt groove, and you’ll wonder why this single never even made it to official release. The unavoidable tell in the lyric, “help me get this damn thing out of my arm” hints at the post-Vietnam heroin epidemic as a potential clue why we never heard more from Master Danse.
Folks, Gary Del Vecchio is “Buzzin’” hard on this one, and from what sounds like an in-studio party of yelps and chatter at the start of the song, it seems that the whole band was in on the festivities. The funky blues riff, reminiscent of Led Zeppelin’s “Heartbreaker” and rollicking rhythmic changes certainly keep the buzz a rollin’.The recording is technically credited as Gary Del Vecchio with Max, though not the same band as the one that kicks off this Trip.
John Kitko’s 1973 heavy psychedelic rager “Indecision” is the only recording known to exist by the mysterious artist. The Twin Record Productions release features a different artist, Tom Poff on the B-side, which is truly a shame, considering the smoldering ashes Kitko leaves of the turntable by song’s end. It starts out more like a late 60s Acid Rock jam before leaping into a blazing double-time gallop, whipped into a frenzy by wailing, neck-pickup guitar squeals and Kitko’s barely audible howls.
Tampa, FL’s Bacchus made their Brown Acid debut way back on the very first Trip with “Carry My Load.” This 1972 B-side, “Hope” is a huge sounding swinging rocker replete with roadhouse piano bolstering the chunky riffs and confident vocals. After relocating to Southern California a few years later, the band morphed into Fortress, an 80s melodic metal act whose Hands In The Till album of Pomp Rock on Atlantic Records still draws chatter today.
Orchid’s “Go Big Red” is perhaps the most garage-y sounding offering here, with loose rhythms and straightforward stop-and-start riffing. Nonetheless, the stomping energy and fried-amp guitar tone make this one a charming skull thwack. The band’s 1973 single on American records, backed with a cover of Johnny Russell and Voni Morrison’s “Act Naturally” (popularized by Buck Owens and the Buckaroos) is their only release, so the world never did see this Orchid fully blossom.
By the title alone of Dry Ice’s “Don’t Munkey with the Funky Skunky” you know you’re in for a good time. The 1974 barnstormer seems aimed to the novelty tunes crowd, with its kooky lyrics and silly-voiced spoken catchphrase break, “peeyew, you’ll be sorry if you do.” But, the Ohio band’s maniacal drumming, crunching guitars and, of course, drug euphemistic lyrics make it a shoo-in for the Brown Acid series of erudite rock’n’roll.
Good Humore’s swaggering 1976 rocker “Detroit” is a slick and smooth paen to the Motor City. It most likely doesn’t predate “Detroit Rock City” by Kiss, also released in 1976, and it has more rock’n’roll swing, but it could fit comfortably alongside the era’s arena anthems. Not much else is known about the one-off release on P.V. Records, but songwriter Mike Moats is noted to also have been a recording engineer in later years and this well produced track sounds like a labor of love.
'Dieser neueste Soundtrack aus seiner Feder fühlt sich an wie ein längst überfälliges Wiedersehen mit einem verloren geglaubten Freund: Sofort erkennt man die bekannten Züge wieder, es umgarnt einen und zieht einen hinein in eine Welt, die unverwechselbar seine ist – die Welt von N.O.W. Immerhin kann man dieses Mal drei Dinge identifizieren, die zusammenkamen und dieses Album ganz klar prägen sollten: ein persönlicher Schicksalsschlag, ganz viel Zeit (ein Nebeneffekt der Pandemie) und Black Lives Matter. Inzwischen eher eine Art Bandleader, streckte er seine Fühler aus und knüpfte Kontakte mit jungen Talenten, deren Ansatz irgendwie zu N.O.W. zu passen schien. Bald war er mit Leuten wie Shabaka Hutchings, Haile Supreme, Mara TK und Sabrina Mahfouz in Kontakt. Auch Greentea Peng, OSHUN und Pip Millett fragte er an, erklärte ihnen die Stoßrichtung: Sie alle sagten zu und nutzten die im Titel angedeuteten Freiheiten und Freiräume auf ihre Art, lieferten ihre ganz eigene, vertonte Definition von Freiheit ab.' - Don Letts aka The Rebel Dread
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Für Fans von AT THE GATES, DEATH und CARCASS: LIVLØS bringen Melodic Death Metal auf ein
neues Level!
Seit ihrer Bandgründung im Jahr 2014 in Aarhus, Dänemark, haben sich LIVLØS unermüdlich einen Namen
in der europäischen Metalszene gemacht. Ihr Melodic Death Metal, beeinflusst von Bands wie AT THE
GATES und CARCASS, gepaart mit amerikanisch angehauchtem Death Metal im Zeichen von DEATH und
THE BLACK DAHLIA MURDER, brachte dem dänischen Fünfgespann bereits Auftritte bei renommierten
Festivals wie Copenhell, Eurosonic und Spot Festival ein.
Auf ihrem neuen Album ”And Then There Were None” sind LIVLØS spürbar in Topform: Auf neun harten,
kompromisslosen Tracks nimmt die Band keine Abkürzungen und behält gleichzeitig einen dynamischen
Songwriting-Stil bei, der den Hörer während der gesamten Laufzeit des Albums auf Trab hält.
Hervorragend abgemischt von Jacob Bredahl (ex-HATESPHERE) und gemastert von Brad Boatright (u.a.
bekannt für seine Arbeit mit OBITUARY, NAILS und TORCHE), ist ”And Then There Were None”
ein außergewöhnliches Zeugnis der selbstbewussten, modernen Herangehensweise von LIVLØS an Melodic
Death Metal, der von Anfang bis Ende akribisch umgesetzt wurde und mit jedem Hören mehr von dem
offenbart, was die Band zu bieten hat. LIVLØS sind eine der aufregendsten Newcomer im Metal und
beweisen mit ”And Then There Were None”, dass sie hier sind, um zu bleiben
Am 22.Oktober erscheint ein komplett neues Album von Pulp-Frontmann Jarvis Cocker: „Chansons d’Ennui
Tip-Top“. Wes Anderson bat Jarvis Cocker, eine neue Version von ”Aline” für seinen neuen Film ”The
French Dispatch” aufzunehmen. Der französische Pop-Hit aus dem Jahr 1965, ”Aline”, wurde ursprünglich
von Christophe gesungen. Der Song taucht in einer entscheidenden Szene in ”The French Dispatch” auf:
Die Figur Tip Top erscheint auf einem Plakat in dem Café, in dem sich die revolutionäre Jugend von Paris
versammelt, während der Song in der Jukebox läuft. Anderson und Cocker beschlossen, gemeinsam ein
ganzes Album mit französischem Material aus der gleichen Zeit zu machen, ausgewählt wurden ChansonKlassiker von Françoise Hardy, Serge Gainsburg, Jacques Dutronc und vielen anderen.