A Certain Ratio Stammen Aus Manchester. Sie Wurden Von Dem New Order Manager Rob Gretton 1979 Entdeckt Und Bei Dem Legendären Label Factory Unter Vertrag Genommen. In Dem Spielfilm 24 Hour Party People Bringt Es Factory-label-manager Tony Wilson Auf Diesen Nenner: having All The Energy Of Joy Division But Better Clothes'. Jedenfalls Sollten A Certain Ratio Sollten Später Weitere Acts Wie Quando Quango Und Swing Out Sister Hervorgehen. Dennoch Existiert Die Band Bis Zum Heutigen Tag. Ihr Post-punk Sound Ist Weniger Puristisch Angelegt Als Der Ihrer Zeitgenossen, Öffneten Sich A Certain Ratio Doch Auch Genres Wie Dub, Disco, Funk Und Soul.
- change The Station Von 1997 Wurde Ursprünglich Auf Rob´s Records Veröffentlicht, Dem Label Des New Order Managers Rob Gretton. Soul-pop Trifft Auf Die Ambient-electronica Dieser Dekade.
quête:zum
Das vierte Studioalbum von Florence + The Machine, - High As Hope', führt Florence Welch musikalisch auf neues Gebiet, aber ebenso zu den Wurzeln zurück. Sie schrieb das Album in ihrer Heimatstadt London, wo sie ihr neustes Werk auch aufnahm. Sie nahm die Songs mit nach Los Angeles zu ihrem Freund Emile Haynie, mit dem Florence das Album erstmals co-produzierte. Danach mischte sie das Album in New York ab, wo die Aussicht auf die legendäre Skyline - oft im Kontrast zum Chaos in der Welt zum Albumtitel - High As Hope' inspirierte. Das Ergebnis ist der Sound einer Künstlerin, die sich ihrer sicherer und bewusster erscheint als je zuvor
Die vierte Ausgabe der Modeselektion war längst überfällig und fällt deshalb extra energisch aus, dafür sorgen viele große Namen der internationalen Clubszene und eine ganze Reihe aufstrebender Künstler: Actress, Rødhâd, Peder Mannerfelt, rRoxymore, Sarah Farina und all die anderen setzen zwischen roughem und clever gebautem Techno, kosmischen Breakbeats und Dub- und-Bass-Eskapaden die unterschiedlichsten Akzente und erzeugen trotzdem einen starken, stringenten Vibe. Die als Doppel-CD und vierteilige 12"-Serie erhältliche Compilation enthält 17 Tracks von Künstlern, die zur aktuellen Speerspitze in Sachen anspruchsvoller Dance Music zählen - so sehen es zumindest Modeselektor, aber wann hat uns ihr Gespür je enttäuscht Wie jede Modeselektion ist die vierte Ausgabe kein schnödes Mixtape: Alle Künstler wurden eigens um passende, unveröffentlichte Musik gebeten, und das Ergebnis kann sich sehen lassen. "Wir sind stolz und fühlen uns geehrt, dass wir die Compilation genau so zusammenstellen konnten", schwärmen die Selektoren. "Volume 04 ist wahrscheinlich die funktionalste und eingängigste Modeselektion, die wir bis dato gemacht haben."
Die vierte Ausgabe der Modeselektion war längst überfällig und fällt deshalb extra energisch aus, dafür sorgen viele große Namen der internationalen Clubszene und eine ganze Reihe aufstrebender Künstler: Actress, Rødhâd, Peder Mannerfelt, rRoxymore, Sarah Farina und all die anderen setzen zwischen roughem und clever gebautem Techno, kosmischen Breakbeats und Dub- und-Bass-Eskapaden die unterschiedlichsten Akzente und erzeugen trotzdem einen starken, stringenten Vibe. Die als Doppel-CD und vierteilige 12"-Serie erhältliche Compilation enthält 17 Tracks von Künstlern, die zur aktuellen Speerspitze in Sachen anspruchsvoller Dance Music zählen - so sehen es zumindest Modeselektor, aber wann hat uns ihr Gespür je enttäuscht Wie jede Modeselektion ist die vierte Ausgabe kein schnödes Mixtape: Alle Künstler wurden eigens um passende, unveröffentlichte Musik gebeten, und das Ergebnis kann sich sehen lassen. "Wir sind stolz und fühlen uns geehrt, dass wir die Compilation genau so zusammenstellen konnten", schwärmen die Selektoren. "Volume 04 ist wahrscheinlich die funktionalste und eingängigste Modeselektion, die wir bis dato gemacht haben."
Die vierte Ausgabe der Modeselektion war längst überfällig und fällt deshalb extra energisch aus, dafür sorgen viele große Namen der internationalen Clubszene und eine ganze Reihe aufstrebender Künstler: Actress, Rødhâd, Peder Mannerfelt, rRoxymore, Sarah Farina und all die anderen setzen zwischen roughem und clever gebautem Techno, kosmischen Breakbeats und Dub- und-Bass-Eskapaden die unterschiedlichsten Akzente und erzeugen trotzdem einen starken, stringenten Vibe. Die als Doppel-CD und vierteilige 12"-Serie erhältliche Compilation enthält 17 Tracks von Künstlern, die zur aktuellen Speerspitze in Sachen anspruchsvoller Dance Music zählen - so sehen es zumindest Modeselektor, aber wann hat uns ihr Gespür je enttäuscht Wie jede Modeselektion ist die vierte Ausgabe kein schnödes Mixtape: Alle Künstler wurden eigens um passende, unveröffentlichte Musik gebeten, und das Ergebnis kann sich sehen lassen. "Wir sind stolz und fühlen uns geehrt, dass wir die Compilation genau so zusammenstellen konnten", schwärmen die Selektoren. "Volume 04 ist wahrscheinlich die funktionalste und eingängigste Modeselektion, die wir bis dato gemacht haben."
Die vierte Ausgabe der Modeselektion war längst überfällig und fällt deshalb extra energisch aus, dafür sorgen viele große Namen der internationalen Clubszene und eine ganze Reihe aufstrebender Künstler: Actress, Rødhâd, Peder Mannerfelt, rRoxymore, Sarah Farina und all die anderen setzen zwischen roughem und clever gebautem Techno, kosmischen Breakbeats und Dub- und-Bass-Eskapaden die unterschiedlichsten Akzente und erzeugen trotzdem einen starken, stringenten Vibe. Die als Doppel-CD und vierteilige 12"-Serie erhältliche Compilation enthält 17 Tracks von Künstlern, die zur aktuellen Speerspitze in Sachen anspruchsvoller Dance Music zählen - so sehen es zumindest Modeselektor, aber wann hat uns ihr Gespür je enttäuscht Wie jede Modeselektion ist die vierte Ausgabe kein schnödes Mixtape: Alle Künstler wurden eigens um passende, unveröffentlichte Musik gebeten, und das Ergebnis kann sich sehen lassen. "Wir sind stolz und fühlen uns geehrt, dass wir die Compilation genau so zusammenstellen konnten", schwärmen die Selektoren. "Volume 04 ist wahrscheinlich die funktionalste und eingängigste Modeselektion, die wir bis dato gemacht haben."
Mount Kimbie liefern ein grandioses Remix-Paket mit 4 verschiedenen Dancefloor-Lösungen für den treibenden Post-Punk-Sound ihres aktuellen Albums "Love What Survives". Als erstes mutiert Nina Kraviz den Albumfavoriten "Blue Train Lines" in einen ausgedehnten Techno-Trip mit Vocalfetzen von King Krule, und schiebt gleich noch zwei DJ-Tool-Versionen hinterher. EP 2 serviert zwei brettharte Techno-Monster von Marcel Dettmann und Ellen Allien, während Gerd Janson die Bassline des Originaltracks bis zum euphorisierenden Hands-in-the-Air-Acid-Höhepunkt zwickt.
Das Darkwave Elektronik-duo Boy Harsher Aus Northampton, Massachusetts, Startet Sein Eigenes Label Nude Club!
Auf Nude Club Werden Am 27.04.2018 Erstmals Die Beiden Kult-alben - lesser Man (extended Version)" Und "yr Body Is Nothing" Wiederveröffentlicht, Die Es Bis Dato Nur Als Importe Gab. Boy Harsher Sind Ein Gegenentwurf Zum Normalo Elektropop Und Haben Sich Über Die Letzten Jahre Bereits Eine Sehr Treue Untergrundgemeinde Erspielt, Zuletzt Eine Triumphale, Restlos Ausverkaufte Tour Durch Europa Gespielt, Und Das Was Leute Am Himmel Für Chemtrails Halten, Sind Tatsächlich Ihre Nebelschwaden Und Trockeneis-reste. Ihre Verbindung Aus Düsteren Dance-beats, 80er-jahre-versatzstücken Mit Extrem Nach Hinten Gemixten, Sehr Ätherischen Vocals Schafft Eine Unheimliche, Intensive Und Fesselnde Klangwelt. Augustus Muller Entwickelt Den Unterbau Seiner Tracks Aus Präzisen Und Kraftvollen Beats, Die Irgendwie Nach Damals Klingen, Aber Von Heute Stammen Und Schleift Darüber Noch Sägende Synthies, Während Jae Matthews Dazu Flüstert, Schreit Und Singt Als Gäbe Es Nun Tatsächlich Kein Morgen Mehr. Diese Kathartischen Aber Auch Magnetisierenden Tracks Wurden Innerhalb Kurzer Zeit Zu Hits Eines Real Existierenden Untergrunds. Fernab Von Playlisten Und Pr Gedöns Bildete Sich Das, Was Man Früher Eine Kult-fangemeinde Genannt Hätte. Heute Sind Es Die Anfänge Des Widerstands Gegen Die Veralgorythmisierung. Glauben Wir Zumindest Hoffen Zu Dürfen.
"yr Body Is Nothing" Wurde Ursprünglich Auf Vinyl Von Dka Records Veröffentlicht, Dreimal Gepresst. Alle Pressungen Waren Innerhalb Weniger Wochen Ausverkauft. Mit Einem Starken Fokus Auf Rhythmus Und Atmosphäre Zeigen Die Hier Präsentierten 10 Songs Einen Songwriting- Und Produktionsstil, Der Raffiniert Und Einzigartig Ist, Dunkel Aber Kraftvoll Erhaben. Der Klang Ist Paradoxerweise Massiv, Aber Minimal Und Bietet Den Perfekten Raum Für Jae Matthews Reichen, Tiefen Und Emotionalen Gesang, Mit Dem Sie Gemeinsam Mit Gus Muller Den Hörer Mit Jedem Einzelnen Song Immer Tiefer In Ihren Bann Zieht. Auch Zum Ersten Mal Auf Cd Erhältlich!
Das Darkwave Elektronik-duo Boy Harsher Aus Northampton, Massachusetts, Startet Sein Eigenes Label Nude Club!
Auf Nude Club Werden Am 27.04.2018 Erstmals Die Beiden Kult-alben - lesser Man (extended Version)" Und "yr Body Is Nothing" Wiederveröffentlicht, Die Es Bis Dato Nur Als Importe Gab. Boy Harsher Sind Ein Gegenentwurf Zum Normalo Elektropop Und Haben Sich Über Die Letzten Jahre Bereits Eine Sehr Treue Untergrundgemeinde Erspielt, Zuletzt Eine Triumphale, Restlos Ausverkaufte Tour Durch Europa Gespielt, Und Das Was Leute Am Himmel Für Chemtrails Halten, Sind Tatsächlich Ihre Nebelschwaden Und Trockeneis-reste. Ihre Verbindung Aus Düsteren Dance-beats, 80er-jahre-versatzstücken Mit Extrem Nach Hinten Gemixten, Sehr Ätherischen Vocals Schafft Eine Unheimliche, Intensive Und Fesselnde Klangwelt. Augustus Muller Entwickelt Den Unterbau Seiner Tracks Aus Präzisen Und Kraftvollen Beats, Die Irgendwie Nach Damals Klingen, Aber Von Heute Stammen Und Schleift Darüber Noch Sägende Synthies, Während Jae Matthews Dazu Flüstert, Schreit Und Singt Als Gäbe Es Nun Tatsächlich Kein Morgen Mehr. Diese Kathartischen Aber Auch Magnetisierenden Tracks Wurden Innerhalb Kurzer Zeit Zu Hits Eines Real Existierenden Untergrunds. Fernab Von Playlisten Und Pr Gedöns Bildete Sich Das, Was Man Früher Eine Kult-fangemeinde Genannt Hätte. Heute Sind Es Die Anfänge Des Widerstands Gegen Die Veralgorythmisierung. Glauben Wir Zumindest Hoffen Zu Dürfen.
Was haben Dr. Doom, Rhythm X, Dr. Octagon, Big Willie, Mr. Gerbik oder Black Elvis gemeinsam
Alles Pseudonyme des HipHop-Urgesteins Kool Keith. Da kann man schon mal den Überblick
verlieren, zumal der Ultramagnetic MC's-MC sich auch noch in zahllosen Kollaborationen verstrickt.
Einen künstlerischen Höhepunkt erreichte er aber zweifellos als Dr.Octagon. Und nun erscheint
endlich MOOSEBUMPS AN EXPLORATION INTO MODERN DAY HORRIPILATION - das Follow Up
Album zum 1996 erschienen Dr. Octagonecologyst. Zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren ist das
Dreamteam Dan 'The Automator' Nakamura, MC Kool Keith (Keith Thornton) und DJ QBert (Richard
Quitevis) wieder vereint.
2023 Repress !
Lp + Downloadcode
Als eindeutiger Fan-Favorit hatte GUSGUS' letzter Langspieler ARABIAN HORSE (KOMPAKT 231 CD 89) sämtliche Erwartungen übertroffen und gilt bis heute als einer unserer größten Bestseller der letzten Jahre. Nach nahezu zwei Jahrzehnten an der vordersten Front der internationalen elektronischen Tanzmusik verfügt die Band über eine beachtliche Anhängerschar - und das zu Recht. Jetzt kehrt die Kerntruppe von Birgir Thorarinsson, Daníel Ágúst, Högni Egilsson und Stephan Stephensen mit dem neuen Meisterwerk MEXICO zurück: ein ungemein befriedigender Nachfolger zu vergangenen Großtaten und ein weiterer Schritt in die Zukunft hymnischen Pops.
Wie die digitale Vorab-Single CROSSFADE (KOMPAKT DIGITAL 39) und das dazugehörige Set an prächtigen Remixen (KOMPAKT DIGITAL 40) bereits zeigten, sind GUSGUS unbeirrbar darauf aus die überragende Qualität ihres Songwritings fortzuführen. Dementsprechend weist das neue Album den gleichen Glanz auf wie die vorangegangenen Werke, kann sich jedoch auch am Schwung und der Güteklasse aktueller Ausschweifungen messen lassen. Bandmitglied Birgir Thorarinsson bereitete sich auf die anstehende Aufgabe bereits mit der Produktion von John Grants brilliantem 2013er Release "Pale Green Ghosts" vor, einem Meilenstein elektronischen Songwritings und das ideale Übungsgelände für MEXICO. Von der Eröffnungshymne OBNOXIOUSLY SEXUAL bis zum existentiellen Shuffle der abschließenden Ballade THIS IS WHAT YOU GET WHEN YOU MESS WITH LOVE setzt dieses Album auf dem Weg zu klanglicher Wonne alle Hebel in Bewegung und taucht mit jedem Track tiefer in die eigene zeitlose Melodieseligkeit ab.
Mit ‚Outermost Edge' ist Alex Stolze eine eigenwillige Mischung aus Electronica, Indie-Pop und Neo-Klassik gelungen, ein hingehauchtes Album voller farbiger Details, das er ausgehend von seiner fünfsaitigen Violine produziert hat. Der Gesang erinnert dabei manchmal an die empathische Stimme von Erlend Oye.
Als Teil des Berliner Trios Bodi Bill hat er bis 2012 ganze Festivals zum Tanzen gebracht. Und vieles von dem, was Hörer schon früher begeistert und neugierig gemacht hat, zeigt sich hier in einer eigenwilligen Form von Schönheit. Einer Schönheit, die nicht eitel ist, die ihre Geschichten leise und eindringlich erzählt. Die Violine wird dabei oft nur gezupft, was dem Klang etwas Orientalisches verleiht. Was "Outermost Edge" neben einer großen Komplexität und Virtuosität auszeichnet ist die Haltung hinter der Musik. Das l'art pour l'art, das man auf vielen Produktionen zwischen Neo-Klassik und ambitionierter Electronica findet, ist Stolze nicht genug: Wenn es überall brennt, möchte ich das nicht ausklammern und einfach Wohlfühlmusik machen"
- A1: Introduction: Das Rheingold - Vorspiel (Wagner)
- A2: Singularity
- A3: Ceremony
- A4: Crystal
- B1: 586
- B2: Restless
- B3: Lonesome Tonight
- B4: Your Silent Face
- C1: Tutti Frutti
- C2: People On The High Line
- C3: Bizarre Love Triangle
- D1: Waiting For The Siren's Call
- D2: Plastic
- D3: The Perfect Kiss
- E1: True Faith
- E2: Temptation
- F1: Atmosphere
- F2: Love Will Tear Us Apart
- F3: Blue Monday
Mit "NOMC15" erscheint nun eine Art Deluxe Album des letzten Studioalbums "Music Complete" von New Order als Live-Version. Zum VÖ des Albums spielte die Band aus Manchester zwei Shows in der Brixton Academy London. Eine wahrlich großartige Live-Aufnahme eines der beiden ausverkauften Konzerte erscheint nun als Doppel-CD und 3-fach LP auf MUTE!
Das dritte Album der in Berlin ansässigen Postrock-Band Cavern Of Anti-Matter der beiden Stereolab-Mitglieder Tim Gane (Frontmann) und Joe Dilworth (Drums) und des Synth-Spezialisten Holger Zapf erscheint ebenfalls auf dem eigenen Duophonic-Label. Auf "Hormone Lemonade" erzeugt das Trio aus modularen Synthesizern und selbstgebauten Drum-Machines hypnotische Soundstrukturen, die, angereichert mit minimalen Gitarrenmelodien und Live-Schlagzeug, ein reichhaltiges Gesamtwerk aus Experiment, Improvisation und Raffinesse ergeben.
Pressestimmen zum Vorgänger:
"A delightful head-trip." - Mixmag
"Their official debut is a whimsical, expansive set of cosmic post-krautrock groove." - Pitchfork
"An uber-compelling meld of Kraftwerk/Neu!/Harmonia and early techno." - Shindig!
Nach zwei ausverkauften 7inch Singles, Festivalauftritten auf so ziemlich jedem namhaften deutschen Musikfestival und Opener-Slots für Bands wie Balthazar, Future Islands oder Battles veröffentlicht das Kölner Quartet Xul Zolar mit - Fear Talk am 19.01.2018 seine Debut LP
auf dem von der Band mit-gegründeten Label Asmara Records. Um diese Vision in die Realität umzusetzen hat sich die Band sowohl mit dem Kölner Produzenten Marvin Horsch (Woman, Keshavara) zusammengetan, als auch die Besetzung mit Dennis Enyan zum Quartett erweitert.
Vielleicht ist es kein Zufall, dass die Musik auf Fear Talk, dem Debütalbum der Kölner Band Xul Zolar eine gewisse malerische Qualität aufweist. Immerhin hat sich die Band nach einem Maler aus dem 20. Jahrhundert benannt, dem Argentinier Xul Solar (mit bürgerlichem Namen Oscar Agustín Alexander Schulz Solari).
Genau wie die Bilder der Impressionisten vermittelt ihre Musik ein Gefühl der Nostalgie und Unmittelbarkeit und versprüht eine Aura, die man romantisch nennen könnte. Trotz der deutlich hörbaren Einflüsse von Künstlern wie The Smiths, Talking Heads oder sogar Phil Collins, ist Fear Talk - das vom visionären Kölner Produzenten Marvin Horsch aufgenommen wurde - ein Album auf der Höhe der Zeit, wie der Einsatz stark prozessierter Vocals, an frühen Dubstep erinnernde Sub-Kick Samples und von Electronica beeinflussten Clicks-and-Cuts belegt. Das Alte wird verbogen, verformt und in etwas völlig Neues verwandelt.
Textlich kreist das Album um persönliche Themen wie Liebe und Verlust, wenngleich auf höchst abstrakte und metaphorische Weise. Doch das Persönliche ist immer schon politisch und findet niemals in Isolation des Individuums von seiner Umgebung statt. Dies spiegelt sich auch im Titel des Albums, Fear Talk, wieder, der sowohl als Anspielung auf die wachsende Unsicherheit einer Generation verstanden werden kann, als auch als Kommentar zu der weltweit um sich greifenden Panikmache durch Populisten und Demagogen, die der Zeit, in der Fear Talk entstanden ist, ihren düsteren Stempel aufgedrückt hat.
Fear Talk wurde im Sommer und Herbst 2016 von Marvin Horsch (Woman, Keshavara) im Gottesweg, Köln aufgenommen und produziert. Gemischt wurde das Album von Marius Bubat (Coma) und Jan-Philipp Janzen (Von Spar, Cologne Tape), gemastered von Robin Schmidt. Die Album PR übernimmt Nordic By Nature, Berlin. Das erste Video wird premiert von Intro.de.
"Happy Freedom Tour 2017
präsentiert von INTRO, DIFFUS Magazin & Musikbox
24.11.17 Köln, Arthefter
01.12.17 Essen, Hotel Shanghai
05.12.17 Hamburg, Über & gefährlich
06.12.17 Berlin, Kantine am Berghain
07.12.17 Leipzig, Kulturzentrum So&So
08.12.17 Stuttgart, Kellerclub
09.12.17 Frankfurt am Main, Lotte Lindenberg
Tour 2018 TBA
Nach der "Komfortzone" kommt was "Plaste", und damit die nächste EP der drei ambitionierten Jazzmusiker, die sich Komfortrauschen nennen, elektroakustische Tanzmusik spielen und manchmal eher wie ein DJ als eine Band klingen. Das heißt: Hier wird mit der klassischen Rock-Besetzung aus Gitarre, Bass und Schlagzeug verspielter, eingängiger und tiefenentspannter Techno mit Open-Air-Spirit zu Gehör gebracht. Folgerichtig passen - wie auch bereits beim Vorgänger - die fünf neuen Tracks gleichwohl in dunkle Kellerclubs sowie auf sonnenbeschienene Festivalbühnen: "Plaste" bietet Mensch-Maschinen-Musik, die sowohl zum einfachen Zuhören als auch ausgelassenen Tanzen anregt.
qua" wurde im Jahr 2009 in Ohio von Tim Story aufgenommen. Das Album enthält 17 Miniaturwelten, manche eiskalt, manche warm, aber alle erfüllt von der für Cluster typischen spielerisch-irrlichternden Flüchtigkeit und Spontaneität. "Auf 'Qua' begegnen wir ständig dem charakteristischen Cluster-Pulsschlag, modern, aber zugleich durch und durch zeitlos", beschreibt der Produzent das Werk. Für die Aufnahmen hatte Moebius ein paar wunderbar schrullige Loops im Gepäck, alles andere entstand vor Ort aus den technischen Möglichkeiten und Spielereien, die die beiden im Studio aufstöberten. Dazu gehörten ein alter Drum-Computer, eine kitschige Farfisa, neueste Keyboards, digitales Equipment und ein billiges Yamaha Omnichord. Abgerundet wurde das Ganze durch Fundstücke wie eine quietschende Badezimmertür, die Moebius mit seinem Recorder, den er praktisch immer mit sich herumtrug, aufnahm und einer Zweitverwertung zuführte. Später gab Moebius den Songs noch verschmitzte Nonsenstitel, zum Beispiel"Putoil". Auch das fröhlich-dadaistische Plattencover stammt vo n ihm.
Gili Yalos selbstbetiteltes Album verbindet verschiedene Facetten äthiopischer Musik mit James Brown und Mulatu Astatke, Soul und Funk der Siebziger, Psychedelia und Ethio-Jazz. Die Songs werden von einnehmenden Rhythmen getragen. Groove, Beat und Flow vermischen sich mit einem großen Schatz
betörender Melodien und den Lyrics, die Yalo mit seiner einzigartigen Stimme auf Englisch und Amharisch
vorträgt. Für dieses wirklich außergewöhnliche Ergebnis arbeitete Yalo mit den Produzenten Beno Hendler
(Balkan Beat Box) und Uri Brauner Kinrot (Boom Pam, Ouzo Bazooka) sowie vielen talentierten Musikern aus
der quirligen Musikszene von Tel Aviv zusammen. Zwei Jahre hat Yalo an den Songs geschrieben, getrieben
von dem Wunsch, seine Wurzeln und Vergangenheit im Hier und Jetzt zu verankern. Damit gleicht "Gili Yalo"
der kreativen Aufarbeitung seiner eigenen Biografie. Und die ist nicht ohne: In der geheimen Operation
Moses floh er mit einer Gruppe äthiopischer Juden 1984 während der Hungerkatastrophe im Sudan zu Fuß in
Flüchtlingscamps, durch die Wüste hin zum gelobten Land. Dabei sang er für seine Familie. Es war die
Musik, die ihnen die Kraft gab, weiterzugehen.
Im September 2017 haben der DIY-Tausendsassa Angela Aux alias Florian Kreier und der Downbeat-Slacker Leroy Miller eine Kassette mit dem Titel "Grain In Vain" veröffentlicht. Nun, nur wenige Monate später, schiebt das Label Schamoni Musik die gleichnamige LP der Supergroup der Münchner Subkultur hinterher. Leroy kennt man zum Beispiel aus den Bands Das Hobos und Chat Group sowie solo als DJ und Produzent. Angela Aux ist Teil von Aloa Input, veröffentlicht als Heiner Hendrix Kurzgeschichten sowie Gedichte und organisiert das multimediale Kulturfestival Panama Plus. "Grain In Vain" zelebriert mit knisternden Gitarrenakkorden und analogen Beats anrüchige Lo-fi-Hymnen auf das Leben zwischen Grundeinkommen und Überschwang. Das Ganze siedelt mit Mut zur Lücke irgendwo zwischen Blues, Americana, Folk und Indiepop einerseits sowie Freak Brothers und Donald Duck andererseits. Dem Vernehmen nach verbrachten die beiden Künstler nur zwei Stunden im Studio, um so den berühmten Moment auch wirklich einzufangen. Das Experiment scheint geglückt.
Neue EP des Electronic Duos Emptyset, bestehend aus James Ginzburg und Paul Purgas, auf dem Chicagoer Kultlabel Thrill Jockey. Die Beiden loten mit jedem Release die Grenzen des Machbaren aus und experimentieren mit minimalistischen Ansätzen und kreieren gänzlich ungewöhnliche viszeral-raue wie auch hypnotisch-rhythmische Klangwelten. Emptyset waren bereits Teil diverser Kunstprojekte, zum Beispiel der Architecture Foundation Installation im Ambika P3 Raum, in der Nähe der Londoner Baker Street, oder dem Tate Britain's Performing Architecture Programme, in dessen Rahmen sie gemeinsam mit dem Konzept-Künstler Cevdet Erek die Installation Spike Island realisierten, welche im Londoner Victoria and Albert Museum zu sehen war. Eine überaus ungewöhnliche Performance lieferte die Band auch letztes Jahr in Berlin, als sie live während der Show Signale via Radiowellen einmal 1000km durch due Ionosphäre nach Frankreich und zurück schickten und inklusive der dadurch entstehenden Einflüsse auf den Klang in den Auftritt integrierten.
Nordische Minimal Electronica, gefühlvoll instrumentiert. Inkl. Tale Of Us Remix. Nach ihrer "Looped EP", die zum Record Store Day im April 2015 veröffentlicht wurde, bringen sich Kiasmos kurz vor Jahresende noch einmal mit drei neuen Titeln und einem Remix von Tale Of Us in Erinnerung. Kiasmos besteht aus dem isländischen Komponisten Ólafur Arnalds, der für seine Mischung aus minimalistischen Klavier- und Streicher-Kompositionen und elektronischen Sounds bekannt ist, und dem Färöer Janus Rasmussen, zugleich Kopf des Elektro-Pop-Projekts Bloodgroup. Die EP wird vom vierminütigen Track "Drawn" eröffnet, einem perkussiven Titel mit seichten Klavier-Motiven.
"Gaunt" begeistert mit Ambient-Synthies, einem Drum Loop und langsam sich bewegenden Akkorden. Der Titelsong "Swept", den das Duo bereits bei Konzerten als Überraschungsgeschenk in Form von Download-Karten an Fans verteilte, stellt eine clubtaugliche Beat-Struktur in den Vordergrund - einhergehend mit der von Kiasmos bekannten gefühlvollen Instrumentierung. Abgeschlossen wird die EP durch einen Remix des in Berlin ansässigen Duos Tale Of Us.
Dieses stattet den Downbeat-Charakter des Titelsongs mit einer sehr dunklen Ästhetik aus. Pulsierende Hi-Hats und ein treibender Bass-Loop geben dem Track mehr Tempo, während er sich zu einem epischen Ende auftürmt.
Rauch is a sonic interpretation of the work of photographer Friederike von Rauch, composed collaboratively by Berlin-based producers Felix K, Marcel Dettmann, Sa Pa and Simon Hoffmann. Arranged and mixed by Marcel Dettmann, the recording stands in dialogue with von Rauch's architectural images of post-World War II European monasteries, including La Tourette by Le Corbusier and Iannis Xenakis near Lyon, Roosenberg Abbey near Ghent and Maria Regina Martyrum in Berlin. The images were first exhibited together with the music on this LP as part
of an installation for von Rauch's solo show insgeheim ('in secret'), held at the Goethe-Institut Paris during the international Paris Photo art fair in November 2017.
While the complimentary relationship between the sounds of Rauch ('smoke') and the images exhibited in Paris invites interpretation, both can also be experienced as separate artistic entities. On the 42-minute-long LP, drones, modulating harmonic soundscapes and implied rhythms maintain an abstract emotional core while occasionally taking on vaporous, amorphous qualities. Similarly, von Rauch's images - often borderline abstract in composition - resist being identified by location or spatial context. Nevertheless, they also hint at their spiritual origin.
Rauch is part of an ongoing artistic collaboration between Marcel Dettmann and Friederike von Rauch, which includes 2011's Ash installation and three photographic works for Dettmann releases on Ostgut Ton.
(de) Rauch, geschrieben und produziert im Kollektiv von den Berliner Producern Felix K., Marcel Dettmann, Sa Pa und Simon Hoffmann, zusammengestellt und abgemischt von Marcel Dettmann, ist als ku¨nstlerische Anna¨herung und Dialog zu den Fotografien von Friederike von Rauch zu verstehen. In ihrer Ausstellung insgeheim im Goethe-Institut Paris, anla¨sslich der Paris Photo 2017, zeigt die Ku¨nstlerin Arbeiten, die in verschiedenen Klo¨stern der Nachkriegsmoderne - von La Tourette von Le Corbusier entworfen u¨ber Roosenberg Abbey nahe Gent zur Klosterkirche Maria Regina Martyrum in Berlin - entstanden sind und klanglich untermalt werden durch die Musik von Rauch.
Die Musik und die Bilder menschenleerer Ra¨ume stehen in unmittelbarem Bezug zueinander, suchen die Auseinandersetzung durch Begleitung und Interpretation. So entstand die 42-minu¨tige Komposition modulierender Klangschleifen und angedeuteter Rhythmik, den Namen von Rauchs beim Worte nehmend, musikalisch abstrahierend und doch im Detail ergreifend. Die Arbeiten Friederike von Rauchs lassen dabei kaum Ru¨ckschlu¨sse zu, welcher Ort sich dem Betrachter offenbart, der ra¨umliche Kontext bleibt verborgen und dennoch transportieren die konzentrierten und beinahe abstrakten Kompositionen, etwas von ihrem spirituellen Ursprung.
Rauch ist auch die Fortsetzung der ku¨nstlerischen
Kollaboration zwischen Marcel Dettmann und
Friederike von Rauch. Die beiden in Berlin
lebenden Ku¨nstler arbeiten hier nach Ash (2011)
zum zweiten Mal an der Schnittstelle Fotografie-Musik, daru¨berhinaus pra¨gten Friederike von Rauchs Fotografien drei Dettmann-Vero¨ffentlichungen auf Ostgut Ton.
2022 Repress
Our POP AMBIENT compilation series returns for its 2018 instalment, with series curator Wolfgang Voigt presenting another batch of hand-picked recordings from genre veterans and newcomers alike. The more seasoned among this year's contributors are easily identified by their individual artistic sensibilities, ranging from the morphing, organic rhythms of THE ORB's sample collages (on SKY'S FALLING) to KAITO's ethereal, trance-infused soundscapes (TRAVELLED BETWEEN SOULS) and MIKKEL METAL's intimate ambient songwriting (SHAME).
They join the ranks of Pop Ambient scholars such as MAX WÜRDEN & THORE PFEIFFER (co-authoring the sparkling PANORAMA), Magazine's JENS-UWE BEYER (creating rich drama out of cinematic textures on ATHOS) or Adjunct's KENNETH JAMES GIBSON (who pairs soaring strings with bubbly percussion on DISINCLINED TO VACATE). Pfeiffer can also be found working with genre mainstay LEANDRO FRESCO on opener SPLINTER, crossing the growth rings of the Pop Ambient family tree with a subtle, atmospheric collaboration. Another welcome return to the roster, Jörg Burger dusts off his iconic TRIOLA project last heard on Pop Ambient 2013 (KOMPAKT 269 CD 103) with the floating, echo-drenched cut L'ATALANTE.
After making his Pop Ambient debut on last year's instalment (KOMPAKT 365 CD 135), YUI ONODERA continues his exploration of deep, intricate string sounds on PRISM and NINE CHAINS TO THE MOON (CD only) - it's compelling material that shows the Tokyo-based musician and architectural acoustic designer as a strong addition to the Pop Ambient talent pool. He's joined by the two latest recruits to the series, both well-established artists in their own right: techno provocateur T.RAUMSCHMIERE flexes his drone muscles on the elegiac ETERNA, while pedal steel guitar maestro CHUCK JOHNSON creates expanding sonic spaces on the meditative BRAHMI - a uniquely immersive cut that draws from the idiosyncratic country post-rock he established on his acclaimed 'Balsams' full-length released earlier this year.
(de) Unsere POP AMBIENT Compilation-Serie kehrt für 2018 ins Rampenlicht zurück, natürlich kuratiert von Wolfgang Voigt, der auch für die aktuelle Ausgabe eine handverlesene Auswahl an Genre-Veteranen und Neuzugängen präsentiert. Bereits vorhandene Erfahrung mit der Mission macht sich unter den diesjährigen Beiträgen schnell bemerkbar - dank individueller Künstlerperspektiven,
von den organisch-rhythmischen Samplecollagen THE ORBs (zu hören auf SKY'S FALLING) zu KAITOs ätherischen Trance-Klanglandschaften (TRAVELLED BETWEEN SOULS) und MIKKEL METALs intim wirkendem Ambient-Songwriting (SHAME).
Im 2018er Line-Up treffen sie auf die neue Pop-Ambient-Schule, vertreten durch MAX WÜRDEN & THORE PFEIFFER (die gemeinschaftlich für das glitzernde PANORAMA verantwortlich zeichnen), Magazine-Mitbetreiber JENS-UWE BEYER (der auf ATHOS reiche Dramatik aus Texturen zaubert) oder Adjunct-Boss KENNETH JAMES GIBSON (mit aufsteigenden Streichern und sprudelnder Percussion auf DISINCLINED TO VACATE unterwegs). Pfeiffer findet sich ausserdem auf dem Albumopener SPLINTER wieder, eine subtile, stimmungsvolle Aufnahme, die er zusammen mit Genre-Wegbereiter LEANDRO FRESCO produziert hat - gewissermassen generationsübergeifend über die Jahresringe des Pop-Ambient-Stammbaums hinweg. Als weiteres altvertrautes Gesicht der Serie entstaubt Jörg Burger sein beliebtes TRIOLA-Projekt, welches wir zuletzt auf Pop Ambient 2013 (KOMPAKT 269 CD 103) gehört haben, und legt das durch die Wellen gleitende, echogetränkte
L'ATALANTE vor.
Nach seinem Pop-Ambient-Debüt auf der letztjährigen Ausgabe (KOMPAKT 365 CD 135) führt YUI ONODERA seine Erkundung tiefer, vielschichtiger Streicherklänge mit PRISM und NINE CHAINS TO THE MOON fort - zwingendes Material, dass den in Tokyo ansässigen Musiker und Architektur-Klangdesigner als besonders überzeugenden Zuwachs zum Pop-Ambient-Talentpool kennzeichnet. Zu ihm gesellen sich zwei Serien-Neuzugänge, die bereits äusserst erfolgreich an anderen Fronten tätig waren: der Techno-Provokateur T.RAUMSCHMIERE lässt auf dem elegischen ETERNA seine Drone-Muskeln spielen, während der gefeierte Pedal-Steel-Gitarrist CHUCK JOHNSON mit dem meditativen BRAHMI stetig wachsende Klangräume erschafft - ein herausragender Track ganz im Stile des eigenwilligen Country Post-Rocks, den er auf dem zuvor in diesem Jahr erschienenen 'Balsams'-Langspieler verewigte.
Der Wahlberliner Call Super aka JR Seaton liefert mit "Arpo" den Nachfolger seines vielgerühmten Debütalbums "Suzi Ecto" von 2014 ab, das das britische Mixmag zum "Techno Album of the Month" erhob und das Wire Magazin als eines der besten Alben des Jahres bezeichnete. Call Super, bekannt für seine spektakulären DJ-Sets im Berghain, Fabric und Boiler Room, beweist mit außergewöhnlichen Techno-Sounds wieder, dass er zu den einzigartigsten Produzenten unserer Zeit gehört, der mit nichts und niemanden vergleichbar ist.
With a new single just released ("Roadside"), accompanied by a groovy video, and a "Greatest Hits" album in the pipeline, it is time to look at Torpedo Boyz from a new perspective.
After more than 10 years in the business, four acclaimed albums in the discography ("Headache Music", "Cum On Feel The Boyz", "Return Of The Ausländers" and "Don't Cry") a collection of "Greatest Hits" will be released in October 2017 featuring all time classics and never out of fashion tunes like "Gimme A Bassline", "Ich Bin Ausländer (Leider Zum Glück)" or "The Disco Song".
Right in time for this release Légère Recordings asked Boca 45, their favourite 7inch DJ and remix expert, to deliver his versions of the Torpedo Boyz favourites "Any Trash, Professor Abacus" and "Are You Talking To Me". The Boca 45 remixes will now be released on two different 45s, including the original versions on the flipside.
Die klingt genau so, wie sie heißt: farbenprächtig, schwurbelig, episodenhaft und manchmal richtig schön beknackt. Siriusmo nistet sich auch mit seinem dritten Album wieder an seinem ganz eigenen Plätzchen in der elektronischen Musik ein, indem er alle möglichen Stile und Vorlieben durch seinen persönlichen Filter schickt, notorisch tiefstapelt, maßlos übertreibt und immer auf dem Punkt landet. Siriusmo ist der Vordenker, der gar keiner sein will. "Comic" ist ein perfekt unperfektes Selbstportrait und enthält - in des Meisters eigenen Worten - "14 bunte Geschichten zum Selbstausmalen. Aber keine Bange, diese Geschichten erwachen von ganz allein zum Leben. Vergleiche sind überflüssig, nur einer drängt sich auf: Sowohl melodische Vintage-Electro-Romanzen wie "Dagoberta" als auch fuchsteufelswilde Arrangements wie "Bleat" ziehen Parallelen zu alten Squarepusher-Platten. Statt Jazz und Jungle bestimmt bei Moritz eben die Berliner Sozialisation den Sound.
(en) Constantly on the move, never standing still. Always looking ahead and never back. Everything sooner rather than later. This is what our modern lifestyles feel like, keeping us prisoners in the wake of time while everything around us is in a permanent state of change. It seems as though Andrei Anto- nets, aka OID, could sing a song, or at least produce a track about it. But rather than the soundtrack to our hurriedness, the Russian musician has seemingly created the opposite with his new track - Perma- nent Departure'. He achieves this by letting various sounds meander alongside a bass drum for about eleven minutes. Guitars, pads, Hi-Hats, everything comes and goes, arranged with tremendous flair. Antonets has already proven his capability to do exactly this with his project Alexandroid or with his work on labels like Pampa and Sealt Records.
The French Band dOP's remix on the B-side is much shorter but sends us on the same trip as the ori- ginal. Shortened to just eight minutes with a slightly new route, the dOP remix takes us directly to the club and peak time for the advanced. If we have to have a departure, then this is the way.
Also available as a digital mini album together with the MMR 28 and four other tracks by OID.
(de) Stets auf Achse, immer unterwegs. Den Blick geradeaus, nie zuru¨ck. Und alles lieber heute als morgen. So fu¨hlt es sich an, das moderne Leben, das uns gefangen im Sog der Zeit und alles um uns herum im permanenten Aufbruch ha¨lt. Es scheint so, als ko¨nnte Andrei Antonets alias OID ein Lied davon singen - oder zumindest einen Track dazu produzieren. Doch statt den Soundtrack zur Hast, erschafft der Russe mit - Permanent Departure' lieber einen kontemplativen Gegenentwurf dazu. Knapp elf Minuten lang la¨sst er dafu¨r weitla¨ufige Sounds entlang der Bassdrum ma¨andern. Gitarren, Pads, Hi-Hats, alles kommt und geht, arrangiert mit massig Gespu¨r statt purem Geto¨se. Dass Antonets genau das kann, hat er bereits zuvor mit seinem Projekt Alexandroid oder auf Labels wie Pampa und Sealt Records bewiesen.
Fu¨r die Ru¨ckseite lo¨sen die drei Franzosen von dOP mit ihrem Remix von - Permanent Departure' hin- gegen nur ein Kurzstrecken-Ticket - das uns aber genauso auf einen Trip wie das Original schickt. Auf acht Minuten und eine neue Route verku¨rzt, steuert der dOP-Remix ohne große Umwege geradeaus gen Club und die Peaktime fu¨r Fortgeschrittene. Wenn schon Abfahrt, dann bitte so. Auch als digitales Mini-Album zusammen mit der MMR 28 und vier weiteren Tracks von OID erha¨ltlich.
Aus großen Melodien und strapazierfähigen elektronischen Teppichen gestrickt, ist "Love What Survives" gewissermaßen die Essenz ihres bisherigen Schaffens, indem verschiedene Gesangsgäste und Musikerpersönlichkeiten (James Blake, Micachu, King Krule) hinzukommen, um gemeinsam zu experimentieren, Formen neu zu denken, Dinge auszuradieren, mit Pop-Überlieferungen zu spielen, alles zusammen wachsen zu lassen. Die neuen Tracks enstanden größtenteils auf zwei Vintage-Synthesizern (Korg MS-20, Korg Delta), die beide, so die Band, diese "punkige, schloddrige Qualität hätten, die an Robert Wyatt erinnert", die mit ihrem Industrial-Einschlag und dem unverkennbar direkten Sound Mount Kimbie zu ihrem neuesten Sound-Update bewegen sollten. Der pulsierende Motorik-Beat der Single "Blue Train Lines" zum Beispiel schickt King Krule direkt auf die Überholspur, von wo aus er seine zerklüfteten Vokalsalven abgeben kann. Die offene, ausladende Aura der Platte ist ferner der Tatsache geschuldet, dass sie zwischen London und Los Angeles entstanden ist, zwei Standorten, zwischen denen das Duo pendelte, um gemeinsame Sessions zu veranstalten und Ideen zu verfeinern.
Der britische Produzent und DJ WEN veröffentlicht Ende Juli sein Big Dada Debüt auf 12inch (inklusive Download). Die 4-Track EP "Carve + Gaze" folgt auf eine Reihe von EPs und Singles auf Labels wie Tectonic, Keysound und Soundman Chronicles. Bei der Songauswahl wurde er von der "Gaze Theory" inspiriert, einer Theorie, die sich mit der Art und Weise beschäftigt, wie wir Kunst aufnehmen und zum Ziel hat, eine Methode zu entwickeln, um diese in den kreativen Schaffensprozess einzubinden. "Carve + Gaze" begann als eine Ansammlung von Songs, welche WEN auf regnerischen, spätnächtlichen Fahrten durch seine Heimatstadt Margate abhörte und final zusammenstellte. Auf weltweit 700 Einheiten limitiertes schwarzes Heavyweight 12" Vinyl (180g) inklusive Downloadcode.
(en) While the last Kompakt offering from legendary Russian synthesists SCSI-9 dates back to 2008, when the duo released their album Easy As Down' (KOMPAKT CD 068), co-founder and techno/house virtuoso ANTON KUBIKOV kept himself busy cultivating his own label Pro-Tez Records - and establishing a career as solo artist with a clear penchant for dub-infused soundscapes and ambient music. WHATNESS is Kubikov's first solo full-length under his proper name, weaving airy and iridescent sonic tapestry that takes up where his excellent contributions to our Pop Ambient compilations left off.
ANTON KUBIKOV's special ear for ambience and tonal spaces was always an integral part of SCSI-9's musical DNA that would alternate between tight dance workouts and vast melodic range - but it's as a solo artist that he truly started to explore these spaces, following mysterious sonic trails into foggy, reverb-heavy territory. Kubikov's contributions to the several instalments of our Pop Ambient compilation series announced the arrival of a promising new project in our talent pool - a promise more than satisfied with the immersive sound bath of first solo outing WHATNESS.
Going from the richly layered electronic drones of LIQUID MIRROR or ENTRANCE to the lush ambient dub of OTHER THE SEA and KURT'S FOREST, or the minimalist, evocative piano of OKTOBER and PIA, the album covers lots of stylistic ground, but remains committed to its overall aesthetic of misty mountains and serene valleys. With the endearing APRIL, a true Pop Ambient classic from the 2016 compilation (KOMPAKT 345 CD 128) makes a welcome return, priming the canvas for the subtle bass throb of NORTH and its charming synth bell orchestra. Masterfully refining and extending his sonic pallet on WHATNESS, ANTON KUBIKOV can claim his spot among the very best of today's ambient composers.
(de) Obwohl die letzte Kompakt-Offerte aus dem Studio der legendären russichen Synthesizeristen SCSI-9 schon eine Weile zurückliegt - 2008, um genau zu sein, mit dem Album Easy As Down' (KOMPAKT CD 068) -, hat Co-Gründer und Techno/House-Virtuose ANTON KUBIKOV nicht auf der faulen Haut geaalt, sondern sein eigenes Label Pro-Tez Records gepflegt - und eine Karriere als Solo-Künstler mit klarem Drang zur verdubbten Tonlandschaft und Ambient-Musik in die Wege geleitet. WHATNESS ist seine erste Solo-Album-Veröffentlichung unter eigenem Namen und webt einen luftigen wie schillernden Klangteppich, der genau da weitermacht, wo Kubikovs exzellente Beiträge zu unserer Pop Ambient Compilation-Reihe aufgehört haben.
ANTON KUBIKOVs besonderes Ohr für Ambientes und tonale Räume war schon immer integraler Bestandteil von SCSI-9s musikalischer DNA, die gerne zwischen fokussierter Tanzathletik und ausufernden Melodieräumen changiert - doch erst als Solo-Künstler macht er sich daran, diese Räume wirklich auszuloten und geheimnisvollen Klangspuren in neblige, hallende Gegenden zu folgen. Kubikovs Gastspiele auf mehreren Ausgaben unserer Pop Ambient-Serie deuteten auf ein vielverprechendes neues Projekt im Talentpool hin - ein Versprechen, das mit dem mitreissenden Klangbad von WHATNESS mehr als erfüllt wird.
Von den reichhaltig verschichteten elektronischen Drones von LIQUID MIRROR oder ENTRANCE zum üppigen Ambient-Dub von OTHER THE SEA und KURT'S FOREST, oder dem minimalistischen, andeutungsreichen Klavierspiel auf OKTOBER und PIA erstreckt sich das Album über viel Stilgebiet, bleibt aber der eigenen Ästhetik dunstiger Gebirgszüge und einsamer Täler true. Mit dem überaus reizenden APRIL macht ausserdem ein echter Pop Ambient-Klassiker von der 2016er Ausgabe (KOMPAKT 345 CD 128) seine Aufwartung und bereitet den Boden für den subtil pochenden Bass von NORTH nebst charmantem Synthieglockenorchester. Meisterhaft veredelt und aufgebohrt, ist ANTON KUBIKOVs Klangpalette auf WHATNESS Grund genug ihm einen Platz zwischen den besten Ambientkomponisten unserer Tage zu sichern.
(en) French soundsmith Sebastien Bouchet has a well-documented knack for deep, eccentric techno and house - as well as a reputation for keeping his solo releases few and far between. Seeing him return to Kompakt under new monicker SEBASTOPOL is a pretty special treat, then - his last contribution to the Kompakt label family dates back to the year 2014, when he dropped the much-acclaimed Speicher 77 (KOMPAKT EXTRA 77). Naturally, expectations are high, and his latest offering GAHALOWOOD does not disappoint, seamlessly merging Bouchet's leftfield sensibilities and unlikely riffs with a strong dance floor drive.
Opener and title track GAHALOWOOD gets things off the launch pad quickly, thanks to its stoic kickdrum and surging synths - but it's those vocals that really pull you in, evolving from atmospheric swabs of texture to full-blown mumblecore imbued with all the deadpan romanticism of an early 80s New Wave act. B side follow-up FLASH POOL seems equally committed to the human voice, deploying its intimate groove whispering upfront, but takes an unexpected turn into psychedelic cowbell territory where feral bleeps roam the lands and hooklines grow in the weirdest of places. Closing cut HEAVEN presents a comparatively straightforward house arc - while still sniffing out some trippy goodness that'll leave your thirst of sonic adventure wholly satisfied.
(de) Der französische Trackbastler Sebastien Bouchet ist bekannt für seinen Hang zu tiefem, exzentrischem Techno und House - und seinen Ruf nur selten etwas zu veröffentlichen. Seine Rückkehr zu Kompakt unter neuem Projektnamen SEBASTOPOL ist deshalb ein ganz besonderer Leckerbissen, datiert doch sein letzter Eintrag ins grosse Kompakt-Buch ins Jahr 2014 zurück, als er die hochgelobte SPEICHER 77 (KOMPAKT EXTRA 77) ins Rennen schickte. Dementsprechend sind die Erwartungen hoch und zahlreich, werden allerdings mehr als befriedigt mit der neuesten Scheibe GAHALOWOOD welche Bouchets Talent für ungewöhnliche Ohrwürmer mit einem kraftvollen Drang zum Tanzflur synchronisiert.
Titeltrack GAHALOWOOD bringt den Fluss schnell ins Rollen, dank einer stoischen Kickdrum und drängelnden Synthies - aber es sind diese Vocals, die einen wirklich in den Strudel hineinziehen und von atmosphärischen Tupfern zur lautstark gehauchten Hymne ausarten, getränkt mit all der matten Romantik einer 80er Welleband. Auf der Kehrseite scheint FLASH POOL ähnlich investiert in die menschliche Stimmgewaltlosigkeit und mischt das intime Groovegeflüster in den Vordergrund - nimmt dann aber eine unerwartete Wendung in psychedelisches Kuhglockenterritorium, wo wilde Bleeps auf den Wiesen umherstromern und Hooklines auf den seltsamsten Bäumen wachsen. Zum Abschluss präsentiert HEAVEN einen vergleichsweise geradlinigen House-Bogen, kommt aber nicht umhin einiges an vertrippter Güte zu erschnüffeln - in jedem Fall dürfte der Durst aufs Klangabenteuer hier vollstens gestillt werden.
- A1: Cold Wind Blows
- A2: Talkin' 2 Myself Feat. Kobe
- A3: On Fire
- A4: Won't Back Down Feat. P!Nk
- A5: W.t.p
- B1: Going Through Changes
- B2: Not Afraid
- B3: Seduction
- B4: No Love Feat. Lil Wayne
- C1: Space Bound
- C2: Cinderella Man
- C3: 25 To Life
- C4: So Bad
- D1: Almost Famous
- D2: Love The Way You Lie Feat. Rihanna
- D3: You're Never Over
- D4: Untitled
Mit mittlerweile 78 Millionen verkauften Alben ist Marshall Bruce Mathers III alias Slim Shady alias Eminem als HipHop-Künstler längst in Dimensionen vorgestoßen, von der die Konkurrenz nur träumen kann. Sein kreatives und persönliches Tief hat er bereits mit dem 2009 veröffentlichten Comebackwerk Relapse hinter sich gelassen. Statt, wie zuerst angekündigt, diesem Album einen bereits weitgehend fertiggestellten zweiten Teil folgen zu lassen, hat er alle diese Pläne kurzentschlossen wieder über den Haufen geworfen und komplett von vorne angefangen. Mit Recovery ist ihm eine der stärksten Platten seiner an Höhepunkten nicht geraden armen Karriere gelungen. Unter der wie gewohnt souverän zurückhaltenden Regie von Executive Producer Dr. Dre lieferten unter anderem DJ Khalil, Mr. Porter, Emile Haynie, Just Blaze und Boi 1da ausschließlich erstklassige Beats ab, die Eminem mit seinen Reimen in gewohnter Manier verziert. Bereits beim Opener, dem wütenden "Cold Wind Blows", präsentiert sich Slim Shady in absoluter Bestform, ebenso wie beim etwas verhaltener aber nicht mit weniger Nachdruck vorgetragenen, stark autobiographisch eingefärbten "Talkin' 2 Myself", bei dem Sänger Kobe und dezente Rock-Elemente für den nötigen musikalischen Kontrast sorgen. Nach einer kurzen Verschnaufpause folgt dann mit dem gemeinsam mit Pink eingespielten "Won't Back Down" einer der absoluten Höhepunkte der Platte. Eine ungemein elektrisierende Nummer, bei der Produzent DJ Khalil erneut erfolgreich auf harte Gitarrenklänge setzt. Besonders beeindruckend fällt auch die Midtempo-Hymne "Going Through Changes" aus, deren Gesangsrefrain sich Eminem kurzerhand beim Black Sabbath's Klassiker "Changes" ausgeborgt hat. Doch auch ohne fremde Hilfe macht er zum Beispiel im Track "Not Afraid" eine gute Figur. Sehr stark fällt auch der zusammen mit Lil Wayne aufgenommene Titel "No Love" aus, bei dem als tragendes Element ein Sample von Haddaway's unverwüstlichem Hit "What Is Love" aus dem Jahr 1993 zum Einsatz kommt, sowie das bereits als Single erfolgreiche Love The Way You Lie, bei dem Rihanna als Gastsängerin brilliert.
Der nigerianische Musiker Fela Kuti gilt als Begründer des Afrobeat. Das Label Knitting Factory legt nun verschiedene Werke aus dem Backcatalogue als neue Vinyl-Edition vor. Diese entstammen ursprünglich dem von Brian Eno zusammengestellten Set "Vinyl Box 3/Compiled by Brian Eno" und waren einzeln nicht erhältlich. Schwarzes Vinyl / 180g. 1973 entstanden, ist "Gentleman" der direkte Vorläufer zum legendären Album "Alagbon Close" - und alle Zutaten des legendären Afrobeat sind hier schon perfekt angelegt. Thematisch pendelt das Album zwischen Kolonialismus (das Titelstück) und persönlichen Erlebnissen. "Fefe Naa Efe" zelebriert die Überwindung von Herzschmerz, während "Igbe" (zu Deutsch "Scheiße") durchdekliniert, wann ein Menschen "scheiße" handelt: von Verrat bis zur mangelnden Selbstachtung ist die Rede.
So kam die Postmoderne über uns und machte aus vormals ehrbaren Kulturschaffenden Werksarbeiter, denen alle Schrauben abhanden gekommen schienen, im besten Fall. Mit minimaler Eigenleistung (nimmt man die unbeabsichtigten Fehler in der Produktion mal aus), aber bei maximaler Entgleisung entstand ein gänzlich neuer Berufszweig. Der grundsolide Werksarbeiter, mit Gema Anmeldung im Griff und guten Draht zu seinem Steuerberater. Um die quietschfidelen Arpeggio Terroristen soll es heute mal nicht gehen. Unsere Protagonisten dieser Geschichte sind andere. Wahnwitzige, Soziophobiker, Menschen mit gebrochenen Lebensläufen statt Joghurt im Rucksack, emsig agierende Mitstreiter mit Tupperdose in der Tasche für die Frühstückspause, willens den Kampf der letzten Kulturoffensive zu Ende zu bringen, samplen, pitchen, alles zerhacken und zu undefinierbaren Fetzen von Funk wieder zusammensetzen. Ausgeglichen vom Duft der Natur ankommend denFortschritt definieren wollen und den Strom in die Maschinen juckeln. Ästheten der Fehler waren geboren. Losgelöst vom Fließband. Hart & tief wird geackert geschwitzt, gebimmelt, der Filter aufgedreht, der Schmutz schaufelweise rangekarrt, bis die Stufe der Erlösung erreicht wird oder eben halt auch nicht. Das Leben ist nun mal kein einziger Orgasmus und der Funk entsteht in den Pausen wie die Befriedigung der Gier und der Besitz des Moments, weil das Leben ist doch nur ein Wimpernschlag und wir immer nur einen Abgrund entfernt von Weltekel oder Erlösung.
Repress
Peter Zummo (born 1948) is an American composer and musician. He plays the trombone, valve trombone, euphonium, synthesizer, other electronic instruments, and also sings. He is associated with the postminimalist and Downtown aesthetics, and he describes his music as "minimalism plus a whole lot more." He's well-known for his work with Arthur Russell.
"In this project for Optimo, the listener can hear that my musical food pyramid has musicians at top, or maybe they are at the bottom. In any case, they are important. That is why, from track to track, I selected
segments in which one player or another is featured in the take. Some may think that we musicians do multiple takes to get the perfect performance, but I like to find the special interactions lurking in each excursion. Different players came forward in each of the takes, which were recorded in the studios Seaside Lounge and Headroom, in Brooklyn, and live in performances at Cube Cinema, in Bristol, U.K., as well as in Long Island City and on Staten Island, New York.
In order to escape the tyranny of the lyric, I am exploring in this release the possibilities of nonsensical and non-emotional lyrics. These kinds of lyrics bring the singing voices into the mix without an overweening message. The tracks include open-form compositions in which the duration was not specified."
A-TON ist eine neue Edition und Plattform des Berghain-Inhouse-Labels Ostgut Ton und konzentriert sich auf Ambient-, Archiv- und andere Musiken, abweichend von den
clubfokussierten Veröffentlichungen des Hauptlabels. Darüber hinaus markiert das erste Release auf A-TON - Chronicles I - den Beginn einer Serie von Veröffentlichungen Luke Slaters unter dessen Alias The 7th Plain und präsentiert geremastertes, zuvor veröffentlichtes als auch bislang ungehörtes Archivmaterial.
Zuerst erschienen auf General Production Recordings zwischen 1993 und 1996, lotete Slaters The 7th Plain die sich stärker ausbreitenden Facetten von Ambientmusik aus und trieb sie gleichzeitig an die Genregrenzen, indem sich The 7th Plain nicht auf beatbefreite Synthflächen beschränkte, sondern treibende Progressionen, nuancierte Rhythmen und raffinierte Melodien mit einbezog. The 7th Plains außerweltliche Musik entzog sich somit der genauen musikalischen Einordnung, nachzuhören auf den beiden Alben The 4 Cornered Room und My Yellow Wise Rug (beide GPR, 1994) - emotionale, gespenstische und eskapistische Musik, bei Erstveröffentlichung vorwärtsdenkende Alben, die in Rückbetrachtung die Zeit besiegt haben.
Ursprünglich aufgenommen in Slaters Spacestation Ø, nun für A-TON komplett geremastert, zeigt Chronicles I die futuristische Ästhetik und musikalische Agenda der Neunziger in einem zeitgenössischen Kontext, ohne Nostalgie aber mit dem Wissen um die Zeitlosigkeit dieser Musik. Mit sieben originären Stücken und einem unveröffentlichten Ken Ishii-Remix klingt The 7th Plain so beseelt und relevant wie eh und je.
Während "Boundaries" (von My Yellow Wise Rug), "Grace" und "Surface Bound" (beide von The 4 Cornered Room) Slater-Aficionados bekannt sein dürften, sind "The Super 8", "T Funk States", "Slip 7 Sideways" und "Chords Are Dirty" bislang ebenso unveröffentlicht wie der zuvor erwähnte Remix von Ken Ishiis "Extra".
Mit Chronicles I erweitert The 7th Plain die Wärme und Kälte analoger Synthesizermusik auf das digitale Zeitalter: Während A-TON Chronicles I als Doppel-LP und CD
veröffentlicht, wird die Musik selbst in verschiedenen Digitalformaten zum ersten Mal überhaupt erhältlich sein - wodurch The 7th Plain einer neuen Generation von Hörern zugänglich wird, die die Vielfalt elektronischer Musikgeschichte erst für sich entdecken.
Mit "Fallen Angels" veröffentlicht Bob Dylan ein Album mit zwölf klassischen, amerikanischen Songs, die von einigen der legendärsten und einflussreichsten Songwritern der Musikgeschichte stammen. Es ist das Follow Up zum 2015er Album "Shadows In The Night"das in siebzehn Ländern die Top Ten erreichte, darunter Deutschland (Platz sechs), USA (Platz sieben) und Großbritannien (Platz eins)
When Kompakt came across Amsterdam-based Harm Coolen and Merijn Schotte Albers aka WEVAL back in 2014, we were blown away when we heard their slow-burning, darkly emotive tracks.
Their debut EP 'Half Age' on Atomnation featured painfully intimate and surprisingly kinetic electronic chamber pop that convinced us they were a perfect fit in Kompakt's family. Following two widely acclaimed EPs for Kompakt and playing numerous festivals including DGTL, Reeperbahn, Iceland Airwaves and Piknic Electronik, we now see the two tackle their self-titled debut full-length WEVAL. What you have before you is not a mere collection of tracks, but a complete listening experience with organic flow, emotional heft and a narrative thread.
Smitten with WEVAL's uniquely personal and catchy approach to producing dark electronic music, it didn't take much to win us over... and so came WEVAL's acclaimed 2014 label debut EASIER EP (KOMPAKT 318), followed by the bold and beautiful 2015 offering IT'LL BE JUST FINE / GROW UP (KOMPAKT 344) which saw the two soundsmiths digging deeper into the granularities of electronic funk than ever before. However, Harm and Merijn's music - while astonishingly fully-formed even in its earliest stages - always seemed destined for more, a bigger format, more space to explore the nooks and crannies of their rapidly evolving sound cosmos. Simply put, they needed to think about an album and their beloved living room studio wasn't cutting it anymore.
An old school building became WEVAL's new home, repurposed to house small creative businesses - but in the summer of 2015, it was abandoned most of the time, with everybody out in the sun while our heroes turned the building's attic into a sweet spot to make some noise, have 24-hour access and lose track of time. And apart from a sketchy tenant being evicted, the occasional soccer game with friends and live gigs across Europe, there really was no interruption to the focussed vibe. It's not like they were looking for distraction anyway: "working on the album all by ourselves in this bloody hot attic was all we had on our mind", the artists admit. And they decided that their album shouldn't sound too clean: "We try to find the beauty in imperfection. It makes things sound more human".
Weval draw their inspirations from no single genre of music but a cumulation of music that inspires them. The results present an astonishingly coherent vision - cuts like the dramatic THE BATTLE, bass growler I DON'T NEED IT or the trippy epic MADNESS share the same DNA of zestful nostalgia, a knack for immersive sound-sculpting and that certain kink in the groove. They also feed on deeply personal experiences and moods, as exemplified by the haunting electronic ballad YOU'RE MINE, the carefully layered, polaroid-tinted JUST IN CASE or the beautifully voiced closer YEARS TO BUILD. And sometimes, it's just an old, out-of-tune piano that stands in the hallway: "Whenever I'd pass by it, I couldn't resist playing it", says Merijn, "so Harm decided to start recording and it became an integral part of YOU MADE IT (PART I)". No doubt about it: this is WEVAL's most powerful and organic material yet - which means a lot, considering the amount of skill already on display in their small, but weighty portfolio.
(de) Als sich 2014 in Amsterdam Kompakts Wege mit denen von Harm Coolen und Merijn Schotte Albers aka WEVAL kreuzten, waren wir sofort Feuer und Flamme für ihre schwelenden, emotional aufgeladenen Tracks. Ihre Debüt-EP "Half Age" auf Atomnation präsentierte intimen und überraschend kinetischen, elektronischen Kammer-Pop, der wie angegossen zu Kompakt zu passen schien. Nach zwei vielbeachteten EPs auf dem Label und einer Reihe von Festvialgigs (inklusive DGTL, Reeperbahn Festival, Iceland Airwaves und Piknic Electronik) nehmen Weval nun mit dem gleichnamigen Release ihr erstes Album in Angriff. Und legen dabei nicht einfach nur eine Ansammlung von Tracks vor, sondern kreieren eine komplette Hörerfahrung mit organischem Flow, emotionalem Gewicht und einm roten Faden.
Angetan vom einzigartig persönlichen und mitreissend düsteren Klang WEVALs brauchte es nicht viel um uns zu überzeugen... und so kam es 2014 zum gefeierten Labeldebüt EASIER EP (KOMPAKT 318), gefolgt vom kühnen und wunderschönen 2015er Release IT'LL BE JUST FINE / GROW UP (KOMPAKT 344), für das die beiden Soundtüftler tiefer denn je in die Granularitäten des elektronischen Funks abtauchten. Nichtsdestotrotz - und obwohl sie schon von Anfang an ausgereift klang - schien die Musik von Harm und Merijn auf dem 12"-Format stets bestimmt für mehr: mehr Freiraum um auch die äussersten Winkel ihres rapide expandierenden Soundkosmos zu erkunden. Sie mussten schlichtweg zum Langspielformat wechseln, und ihr heissgeliebtes Wohnzimmerstudio konnte da nicht mehr mithalten.
Ein altes Schulgebäude wurde schliesslich WEVALs neues Zuhause, umfunktioniert für kleine Kreativunternehmen - doch im heissen Sommer 2015 stand es zumeist leer, da alle draussen in der Sonne badeten, während unsere Helden im Schweisse ihres Angesichts das Kellergeschoss in ein lärmfestes Aufnahmestudio verwandelten. Mit Studiozugang rund um die Uhr liess es sich bestens die Zeit vergessen. Und abgesehen von der Räumung eines zwielichtigen Nebenmieters, dem gelegentlichen Fussballspiel mit Freunden und natürlich Live-Gigs in ganz Europa, gab es auch keine Ablenkungen vom hochkonzentrierten Kreativfluss. Ablenkungen, die das Duo ohnehin nicht suchte: "ganz allein in diesem verdammt heissen Keller am Album arbeiten war alles, was wir im Sinn hatten", geben die Künstler zu. Und sie entschieden sich, dass ihr Album nicht zu sauber klingen sollte: "Wir versuchen die Schönheit im Makel zu finden. Es lässt die Dinge einfach menschlicher wirken."
Weval beziehen ihre Inspiration nicht aus einem einzelnen musikalischen Genre, sondern eher aus einer Akkumulation von Musik, die sie inspiriert. Die Ergebnisse zeichnet eine beeindruckend kohärente Vision aus - Aufnahmen wie das dramatische THE BATTLE, der Bassknurrer I DON'T NEED IT oder die Trip-Saga MADNESS teilen diesselbe DNA aus schwungvoller Nostalgie, einer Schwäche für immersive Klangschnitzerei und einer gewissen Delle im Groove. Sie nähren sich auch aus zutiefst persönlichen Erfahrungen und Stimmungen, wie zum Beispiel bei der eindringlichen elektronischen Ballade YOU'RE MINE, dem vorsichtig geschichteten, polaroid-gefärbten JUST IN CASE oder dem wunderschön gesungenen Schlussakt YEARS TO BUILD. Und manchmal ist es nur ein altes, verstimmtes Klavier, das im Flur herumsteht: "Immer wenn ich dran vorbei lief, musste ich darauf herumklimpern", erklärt Merijn, "also wurde es ein zentraler Bestandteil von YOU MADE IT (PART I)". Kein Zweifel: dies ist WEVAL's stärkstes und organischstes Material bisher - was durchaus was bedeutet, wenn man das Talent bedenkt welches bereits in schmalen, doch gewichtigen Portfolio der Band steckt.
Das vierte Studioalbum von Captain Planet umfasst bei rund 30 Minuten Laufzeit zehn schnurstracks gehende Lieder. Wie bereits bei vorherigen Werken sind die Songs geprägt von sausenden Gitarrenschwärmen, die auf einem präzise gewebten Rhythmus-Netz aus Bass und Schlagzeug federn. Es ist dieser genreprägende, emotional gefärbte Sound norddeutscher Punkbands, der beim Hören sofort die Hummeln aufrührt. Dabei klingt Captain Planet dennoch merklich amerikanisch. Jan Arne von Twistern besingt alltägliche Momente, in denen sich Erfahrung, Reflexion und Fiktion vermischen. Obwohl es dabei nicht mehr um wilde Nächte, Gentrifizierung und Poststudium-Tiefs geht, zeugt noch immer alles von hoffnungsvollen Aufbrüchen. Dabei springen manchmal absurde Fragmente heraus, wenn zum Beispiel von "Stichkanälen", vom "Knopf, um dieses Treppenhaus zu fluten" und vom "grauen Hund, aus Katzen zusammengenäht" die Rede ist. Und warum jetzt "Ein Ende"? Sind Captain Planet fertig mit ihrem rastlosen Prüfstein-Punk? Ist es Zeit für den Ego-Kerker Reihenhaus, wie das Albumcover suggerieren mag? Nein. Auch wenn sich die Themen scheinbar verschieben, die Intensität, die Captain Planet auf diesem Album beschwört, hat nichts Endgültiges an sich. Bekanntlich provoziert jedes Ende einen neuen Anfang.
Mit seinem 4. Release ' Introducing' auf Zaijenroots präsentiert Matt Nowak ein herausragendes DJ Tool für ein breites internationales Publikum der Elektronischen Tanzmusik. So verschieden wie die Künstler selbst, so verschieden sind die 4 Tracks. Toyz on Acid - Hawaiien Teacher, Das mysteriöse Duo mit einprägsamen Namen kreierte eine narrative Techno Hymne, die mit Sicherheit in die tiefsten Tiefen der Darkrooms der Clubwelt vordringen wird. Eine punchige Sp1200 Kickdrum und ein düsteres Rauschen wird immer wieder unerwartet mit futuristischen Sounds und einem treibendem Shaker begleitet. Ein innovativer Dancefloor Kracher! Must have! Heroine from Venus mit Sabine Hoffmann ist eine acosmische Reise mit treibendem Breakbeat und knackigen Snaredrums. Warme sphärische Synthsounds unterstreichen die anmutige und heroische Stimmung dieses Tracks. Matt Nowak und Apoena aus Brasilien haben mit Dub Rout' einen Big Room tauglichen Dub Techno mit Primetime Qualität geschaffen, der sicherlich kein Tanzbein still stehen lässt. Durchgehende Hats und eine extrem punchige Bassdrum machen diesen Track zum perfekten DJ Tool. Happy Handsome von Matt und SRA SRA rundet die Platte sehr gelungen ab. Ein melanchoilisch, treibender Techno Track, nach Zaijenroots Manier. Die klatschende Snaredrum und deepe Moog- Bassline, bringt die nötige Wärme auf den Techno Dance Floor zurück, die heute leider so oft fehlt.
- A1: Os Alquimistas Est–O Chegando Os Alquimistas
- A2: O Homem Da Gravata Florida (A Gravata Florida De Paracelso)
- A3: Errare Humanum Est
- A4: Menina Mulher Da Pele Preta
- A5: Eu Vou Torcer
- A6: Magnólia
- B1: Minha Teimosia, Uma Arma Pra Te Conquistar
- B2: Zumbi
- B3: Brother
- B4: O Namorado Da Viúva
- B5: Hermes Trismegisto E Sua Celeste Tábua De Esmeraldas (Tratado Hermético Escrito Pelo Faraó Egpicio H
- B6: Cinco Minutos (5 Minutos)
At that time, the musician was studying philosophy and theology, particularly the works of Thomas Aquinas, which are referenced in several tracks. Among these are the absolute classic “Os Alquimistas Estão Chegando os Alquimistas,” “Hermes Trimegisto e sua Celeste Tábua de Esmeralda,” and “Errare Humanum Est.” Always preaching happiness and peace of mind in his lyrics and irresistible grooves, the artist brings his soulful singing and playful swing to other gems of the album, such as “O Homem da Gravata Florida,” “O Namorado da Viúva,” “Eu Vou Torcer,” “Menina Mulher da Pele Preta,” “Minha Teimosia, uma Arma pra te Conquistar,” “Magnólia,” “Zumbi,” “Brother,” and “Cinco Minutos.”
Wenn du jemandem erklären willst was genau eine drückenden Bassline' ist, spiel ihm oder ihr einfach diese beiden Nummern der Vogelperspektive vor. Mighty Fat' ist untenrum nämlich so fett wie es nur sein kann. Umso verblüffender zu hören, wie fluffig und beweglich sich die Atmosphäre in den Mitten und Höhen gestaltet - hier ist schwebende Vogelperspektive vom Feinsten angesagt. Die energetischen Breaks, aufputschenden Filter-Sweeps und lässigen Synthie-Akkorde von Noise No Girls' erinnern an klassische House-Nummern, klingen aber extrem frisch und modern. Das reicht dir noch nicht, du willst noch mehr Abwechslung Dann sei ergänzend zum 10' Vinyl noch die Digitalversion empfohlen. Stephan Zovsky gibt Mighty Fat' einen deepen, hypnotischen Anstrich, ohne jedoch die housige Leichtigkeit des Originals über Bord zu werfen. Zusammen mit Pophop und J.Patterson hat er aus dem Track außerdem eine jazzige Downbeat Nummer mit verträumtem Trompeteneinsatz gezaubert.
Das 1965er-Album "Beach Boys' Party!" wurde remixed, remastert und erweitert zu "BEACH BOYS' PARTY! UNCOVERED AND UNPLUGGED". Zum 50jährigen Jubiläum erscheint es als Doppel-CD und enthält 81 Songs und Sprachtracks. Am 4. März erscheint die Vinyl Edition mit 12 Tracks, remixed and remastered im "Uncovered and Unplugged"-Style.
Sasha Siems Debütalbum repräsentiert einen Songzyklus aus 12 Tracks, die ihre unterschiedliche musikalische Sozialisation widerspiegeln. Über Jahre komponierte die in Englang geborene Halb-Norwegerin klassische Musik, die weltweit mit Preisen ausgezeichnet wurde. Gleichzeitig aber übten zeitgenössischen Pop-Musiker wie Andrew Bird, Tom Waits, Björk und Joanna Newsom mit ihrem innovativen Songwriting und ungewöhnlichen Arrangements eine wahnsinnige Faszination auf Sasha aus. Im Ergebnis ist Most Of The Boys eben das, was es ist - ein ungwöhnliches Album, idiosynkratrisch und groß. Siem wuchs in London auf als Tochter eines norwegischen Vaters und einer englischen Kunsthistorikern auf. Sie begann mit 5 Jahren Klavier zu spielen, kurz danach kam Cello dazu und mit 11 Jahren studierte sie an den Wochenenden an Londons Guildhall. Bereits mit 20 Jahren hat sie für angesehene Orchester wie das London Symphony Orchestra, das London Philharmonic Orchestra und das Norwegian Chamber Orchestra komponiert. 2010 gewann sie den British Composer Award. Ihre Liebe zur Poesie brachte sie schließlich dazu, Ausdrucksmöglichkeiten neben der Klassik zu suchen und sie fand sie in ihren Songs die schlussendlich zum Album Most Of The Boys wurden.
Hailing from Tel Aviv, Israel, the DJ/producer trio PARTOK MATUSHKA APFELBERG is a well-known entity in its hometown, with the involved artists holding residencies in one of the most acclaimed clubs these days: Tel Aviv's The Block has been named "one of the five best sound systems" in the world on England's BBC Radio 1, perfect proving grounds for the slick, propulsive techno to be found on our latest 12" offering. Title track NAI NAI bum-rushes the stage with prowess, inflicting its bass-heavy demeanor with some funky voice cut-up work that will conciliate the hardcore floor heads with the more casual headbangers. The flipside shines with STATION, a relaxed, somewhat introspective belter giving its epic synth pads enough room to breathe without sabotaging its percussive agency. All in all, this is an impressive calling card putting these fresh talents on the road to worldwide floor domination.
Aus Tel Aviv, Israel, stammt das DJ/Produzententrio PARTOK MATUSHKA APFELBERG, in der Heimat eine anerkannte Grösse: die beteiligten Künstler stammen samt und sonders aus dem Umfeld von The Block, einem der besten Clubs zur Zeit, wo sie auch als Resident-DJs walten und wirken. Vom englischen BBC Radio 1 als "eines der fünf besten Soundsysteme der Welt" gelobt, entpuppt sich The Block als das ideale Testgelände für den smarten, antreibenden Techno der unser neuestes 12"-Release schmückt. Der bassgeschwängerte Titeltrack NAI NAI stürmt gekonnt die Bühne, auch dank der elegant zersägten Stimmsamples, welche die Hardcore-Flurfüchse mit den Gelegenheitsheadbangern versöhnen wird. Die Rückseite glänzt mit STATION, einem entspannten, tendenziell introspektiven Schieber, der seinen epischen Synthieflächen genug Raum zum Atmen gibt, ohne jedoch die perkussive Schlagkraft zu sabotieren. Alles in allem eine beeindruckende Visitenkarte für diese frischen Talente auf dem Weg zu weltweiter Flurdominanz.
- A1: Abayomy - Obatala (Pd)
- A2: Zebrabeat_Zebrabeat Afro - Amazônia Orquestra (Zebrabeat)
- A3: Burro Morto - Lúcifer Colômbia (Daniel Jesi/Burro Morto)
- A4: Ive Seixas - Cervejas Populares (Ive Seixas)
- B1: Iconili - O Rei De Tupanga (Iconili)
- B2: Zulumbi - Zulumbi (Rodrigo Brandão / Lúcio Maia / Pg / Dengue)
- B3: Passo Torto - Faria Lima Pra Cá (Kiko Dinucci / Rodrigo Campos)
- B4: André Sampaio E Os Afromandinga - Ecos De Niafunke (André Sampaio)
- B5: Fabrício - Feito Tamborim, Pará Céu (Fabrício.)
Over the past few decades, there has been a seismic shift in Brazil's musical landscape. A plethora of varying musical undergrounds has developed across the nation. While Rio and São Paulo have been overwhelmed with networks of talented musicians for a long time, creative life is now bursting all over the country. Amplificador exists to document and propagate the wonderfully diverse music currently blossoming from Brazil's vivacious and geographically varied musical undergrounds. Presenting an up-to date insight into Brazilian music, this compilation draws together some of the components of 'Novíssima Música Brasileira' (brand new Brazilian music), ranging from afro-grooves to rock, to modern samba and MPB. The music reaches back across Brazil's incredibly rich musical and cultural traditions, while also taking in influence from other movements around the globe.
Having begun life in 2012 as a Brazilian music blog run by Marcelo Monteiro, Eduardo Rodrigues, Mateus Campos, and Ricardo Calazans, the aim of Amplificador is to document and propel to wider audiences, Brazilian music of the '00s and '10s generation. This is a task made more significant by obvious changes in the way music is consumed. 'People are no longer obliged to listen to what the radio and TV are presenting. There is a whole new generation that wants to listen to new bands and new sounds and we try to connect those bands with other bands, producers, fans and even the mainstream.' These changes in technology and the way music is discovered and shared have developed parallel to the proliferation of these emerging scenes. The ostensible decentralization of the music industry means the promoting and filtering work of journalists and blogs, like Amplificador, have become increasingly important, as people try to keep up with the tsunami of new music and media flooding the country on a daily basis.
Marcelo uses the example of the Mangue Beat movement to explain a trend in contemporary Brazilian music that looks both inwards, to Brazil's own musical traditions and outwards, to movements around the world to create a novel, localised identity: 'The 90's Pernambuco art-social movement was inspired by Coco, Maracatu and Forró all mixed with modern riffs and grooves. The mythical
revolutionary Chico Science, his Nação Zumbi, Mundo Livre, Siba, and many others do this blend perfectly. There are also the references to the older generations and masters - Gil, Caetano, Luiz Gonzaga, João Gilberto, Tim Maia, Jorge Benjor - as a constant inspiration for all bands.' This is very much the case for the Brazilian artists of today.
Music is unquestionably informed by place. Brazil has always been famed for its regional differences in this sense. Indeed there are still pronounced variations between the scenes of Rio, Sao Paulo, Natal, Goiânia, Belo Horizonte and Belém for example, there are also great divergences within cities and while technology has brought changes to the way musical influences are shared, there are cultural differences, rooted in folkloric traditions, that aren't going away. Expressing his appreciation for this fact, while highlighting the potential of Brazil's spread of musical flavours, Marcelo explains that 'what we have now is new ingredients to make an even better mixture.'
This compilation heavily features music from a scene in Brazil's current musical make-up, which draws inspiration from African music, particularly Afro-beat music. Abayomy Afrobeat Orchestra from Rio formed because of their shared love of the music of Fela Kuti, uniting initially in 2009 for a jam session in his honour. But what sets Abayomy apart from other groups of a similar nature, is the fact that their sound also brings with it the songs and rhythms of candomblé. In this sense, Abayomy was the first band of its kind. The thirteen members of the orchestra have a palpable current of Rio's musical heritage - its rhythms and culture - running through them. So while their sound is distinctly African, it is also inherently Brazilian. Similarly, Zebrabeat Afro-Amazônia Orquestra draw upon traditional guitarradas and carimbos from the state of Pará and fuse these with the poly-rhythms of Afrobeat to create another regional hybrid, which stays true to both its Amazonian and African roots, yet which results in a very fresh, Brazilian sound. From Belo Horizonte (capital of Minas Gerais), Iconilli are another key band on Brazil's Afro-groove scene. With influences as varied as funk, jazz and psychedelic rock, congado, mining harmonies, maracatu, coco, ijexá, carimbó, Iconilli somehow manage to balance all of these sounds in such a way that makes it impossible to pin them down. From the Northeastern city of Joao Pessao, Parayba, Burro Morto's pshychadelic afro sound leans more towards rock and funk influences, with hint of regional Brazilian rhythms such as frevo and forro. They add another flavour to the Brazilian afro-groove scene: just one of the many exciting facets of Novíssima Música Brasileira.
While African-inspired music features heavily on the compilation, it is just one of the many styles within. Ive Seixas has a fresh approach to MPB, based on traditional rhythms and instrumentation, punctuated by a pop sensibility, coupled with a powerful female vocal. As an artist she is a product of a 'Do It Yourself' outlook to creativity, taken from her love of rock growing up. In 2013 she embarked on a project of street performance: wandering, like a lonely troubadour with just her guitar. Ive and her project began to gain notoriety and shortly after, her first EP was recorded, featuring some important names of South Rio's underground scene. 'Cervejas Populares' taken from the EP, is a beautiful, sombre piece of modern Brazilian pop, with a traditional samba rhythm. Another artist of the new MPB scene is Fabricio, from the city of Vitoria, who's 'Feito Tamborim' melds rock and funk and is also clearly reminiscent of the old Brazilian masters. It's an appreciation for the national musical heritage, alongside a keen ear for melody and an acceptance of foreign influences that results in these promising new sounds of Brazilian MPB.
Sao Paulo's super group of the underground 'Passo Torto' have been at the helm of an emerging scene in the city: an innovative approach to samba which draws in and experiments with afro grooves, jazz melodies and rock structures. Their sound is naturally very Brazilian, but the nylon twang of Faira Lima Pra Ca, interspersed with ominous strings and light rolling percussion, seems reminiscent of Captain Beefheart or Tom Waits, as the band lament their frustrations with their native city through their music.
The Future of Novíssima Música Brasileira looks very bright. The main challenge (and purpose of this album) is to get the music beyond Brazil's underground and into view of international audiences. In the last 10 years this goal has become somewhat more attainable, as the Brazilian government has begun to see the internationalisation of the nation's culture as a strategic objective, with public projects gaining increased investment and backing. The continuing project of Amplificador is to reinforce this international bridge by writing, filtering and promoting the scene as a whole. There is a wealth of great music currently blooming in Brazil and using new media tools, Marcelo and the team, alongside many others, will passionately continue to get the voices of Brazil's underground heard.
2015 ist das Jahr des neuen Albums von Alex Bau, das Ende April seine Definition von modernem, intelligentem Techno mit einem düsteren und zugleich auch organischem Touch präzise definiert. Ein klares Bekenntnis zum Sound. Frei von Hochglanz-Bildern und ablenkenden Elementen kommt dies Album mit Techno in seiner unverfälschten, puren Form mit einem einzigen Fokus: die Musik selbst!
Nach 5 Jahren quasi überfällig ist es definitiv an der Zeit, daß einer der am meisten für ihren Sound respektierten Technoproduzenten nach mehr als 100 Produktionen und Remixes auf szenerelevanten Labels wie Chris Liebing`s "CLR", Techniasia`s "SINO", dem englischen Technoaushängeschild "Sleaze Records", dem legendären Harthouse oder auch kürzlich auf Sven Väth`s "Cocoon Recordings" nun erneut ein Techno-Statement in Form eines Full-Length-Albums zu setzen.
Und genau hierfür kam nur eine Plattform in Frage: Alex` eigenes Label "Credo", das vor allem in den letzten beiden Jahren mit seinen eindrucksvollen Releasaes mehr als durchgestartet ist.
2015 will see alex baus new album 'musick' to be released end of april showcasing his definition of slightly dark shaded, organic sounding and intelligent modern techno. A clear statement, free of hi-res artistpics or diverting elements, just the music in a very pure and straight way.
after 5 years it seems to be more than overdue that one of the most respected producers throughout the technoworld delivers a new full-length album after far more than 100 productions and remixes on well established labels like chris liebing`s clr, technasia`s sino, uk top notch label sleaze records, legendary harthouse or most recently also synewave and sven väth`s cocoon recordings.
anyway... it was clear that there just one spot on the label-landscape for his new longplayer: credo, his very own label which was kind of outperforming throughout the last year.
- A1: Guns & Synths
- A2: Enemy
- A3: Floor Show
- A4: Do It Again
- A5: Go All Night (Let Me Roll)
- B1: Bank Head (Extended)
- B2: Cut 4 Me
- B3: Keep It Cool
- C1: Send Me Out
- C2: Go All Night (Let It Burn)
- C3: Something Else
- D1: A Lie
- D2: Cherry Coffee
- D3: Fade To Mind Interlude (Interlude)
- E1: Keep It Cool (Jam City Remix)
- E2: Enemy (Kingdom Destruction Before Paradise Mix)
- E3: Send Me Out (Girl Unit Mix)
- E4: Send Me Out (Nguzunguzu Remix)
- E5: Keep It Cool (Rizzla Remix)
- F1: Cherry Coffee (Mikeq Almighty Mix)
- F2: Go All Night (Neana Remix)
- F3: Go All Night (Massacooramaan Remix)
Das Mixtape als Remixalbum. Charakteristisches Merkmal von Kelelas Mixtape "Cut 4 Me" sind ihre Vocals über instrumentale Clubtracks von DJs der Labelfamilie aus Fade To Mind (Los Angeles) & Night Slugs (London), zwei der derzeit spannendsten Kreativzellen der Szene an der Schnittstelle zwischen elektronischer Clubmusik und frischen Urban-Sounds aus R&B, HipHop & Grime/Dubstep, was weltweit Kritiker und Kollegen wie Solange Knowles oder Björk aufhorchen liess. Während das Original mit 13 Tracks 2013 digital und als limitiertes Vinyl erschien, erfährt die Deluxe Edition - erweitert um 8 brandneue Remixes (hier zum ersten Mal auch auf Vinyl) - nun den CD-Erstrelease. Kelela - ein neuer Stern am R&B-Firmament des
Debut Album, absoluter Kultstatus im Doom Metal, mit ehemaligen Mitgliedern von Tiamat, Therion _
SORCERER wurden 1988 im schwedischen Stockholm gegründet, lösten sich aber vier Jahre später nach zwei Demos auf. Diese gelten als wahre Klassiker des Doom Metal und erschienen 1995 auch auf CD. 2010 kehrte die Band fürs Hammer of Doom Festival in Deutschland zurück, und ein Jahr später spielte sie auch auf dem Up The Hammers Festival in Athen. Beide Shows wurden äußerst begeistert gefeiert, und der Gedanke reifte, ein neues Album in Angriff zu nehmen. Letztlich dauerte es zwei Jahre, um es zu schreiben, zu arrangieren und aufzunehmen, doch das Ergebnis ist nichts weniger als reiner, Heavy Epic Doom Metal. Die Arbeit alle Teile zusammenzufügen und zum Mixen wie Mastern vorzubereiten, oblag Schlagzeuger Robert Iversen, der auch ein bewanderter Tontechniker ist und sozusagen als Spinne im Aufnahmenetz fungierte. Die Scheibe wurde von Jens Bogren (Opeth, Amon Amarth, Devin Townsend) gemastert. Mit jahrelanger Profierfahrung und erstklassigen Fähigkeiten an ihren Instrumenten sind die Mitglieder von SORCERER des 21. Jahrhunderts entschlossen noch sehr, sehr lange epischen Doom Metal zu bieten auf Platte wie auf den Brettern der Welt!
- A1: Room 302 Feat. Tink
- A2: Talkin Bandz Feat. Shawnna And Dj Victoriouz
- A3: Big Homie Feat. Sicko Mobb
- A4: No Apology Feat. Timberlee
- A5: Vernáculo Feat. Maluca
- A6: Dangerzone Feat. Kelela And Ian Isiah
- B1: Killing Time Feat. Johnny May Cash, Yb And King Rell
- B2: Mvp Feat. 3D Na'tee And Tim Vocals
- B3: Asbestos Feat. Roachee, Prince Rapid And Dirty Danger
- B4: Wanna Party Feat. Tink
- B5: Future Brown (Lp+Mp3)
Future Brown greifen auf Themen wie digitale Interkonnektivität, globale Reisen und eine vitale weltweite Künstlergemeinschaft als Inspiration zurück. Von regionalen US Rap-Varianten zum UK Grime, von Dancehall bis Reggaeton - Future Brown spinnen eine zutiefst durchdachte Ästhetik, die intuitive Verbindungen zwischen diesen eigentümlichen Sounds aufbaut, um dann den individuellen Kollaborateuren eine Stimme zu geben. Kollaborationen wie mit Shawnna, Kelela, Johnny May Cash oder Sicko Mob schlagen Brücken über musikalische Grenzen und Klüfte hinweg, während Future Brown zur selben Zeit den eigentlich geographischen Abstand zwischen den einzelnen Künstlern bewusst machen wollen.
BARNT - geboren in den 70ern, Kind der 90er.
Seine Klassenkameraden hörten Grunge, während er Techno studierte, als die gleichen Klassenkameraden dann Techno entdeckten, hatte er sich bereits die HipHop DNA in Form von ITF und DMC Meisterschaften vorgenommen und als alle nach Berlin gingen um - Minimal' zu zelebrieren, blieb er in Köln und begab sich auf eine Exkursion in die Geschichte deutscher Elektronik- und Rockmusik - stets angezogen von den zwei Hauptmerkmalen dieser Ära: Präzision und Freies Spiel. Diese musikalischen Schlüsselpunkte und seine nun schon zwei Jahrzehnte dauernde DJ Erfahrung sind die Basis für die Formel aus Pathos, berechnendem Dilettantismus und Dance!oor-Funktionalität, die alle seine Produktionen kennzeichnet - von seinem Beitrag für Cologne Tape auf der EP Render, der ersten Veröentlichung auf seinem mit Jens-Uwe Beyer und Crato betriebenen Label Magazine, bis hin zu dem berüchtigten Geen. Render und seine Debut EP What Is A Number, That A Man May Know It wurden 2010 direkt zu Underground Hits und die Platten sind seitdem begehrte Sammlerstücke. Zu dieser Zeit war Barnt schon ein etablierter Teil der Musikszene Kölns, der Stadt in der er zunächst sein Biologiestudium abschloss und darauf noch ein Kunststudium folgen liess, was erneut die beiden Pole ,Präzision' und ,Freies Spiel' in seiner Entwicklung vereint. In der fruchtbaren Atmosphäre der Stadt fühlt er sich noch immer wohl und entwickelt von hier aus seinen eigentümlichen Stil weiter, der ihn bereits vom Robert Johnson zum Trouw, vom Montreux Jazz Festival zum Mutek und vom Berghain zum Burning Man gebracht hat.BARNT - geboren in den 70ern, Kind der 90er. Seine Klassenkameraden hörten Grunge, während er Techno studierte, als die gleichen Klassenkameraden dann Techno entdeckten, hatte er sich bereits die HipHop DNA in Form von ITF und DMC Meisterschaften vorgenommen und als alle nach Berlin gingen um - Minimal' zu zelebrieren, blieb er in Köln und begab sich auf eine Exkursion in die Geschichte deutscher Elektronik- und Rockmusik - stets angezogen von den zwei Hauptmerkmalen dieser Ära: Präzision und Freies Spiel. Diese musikalischen Schlüsselpunkte und seine nun schon zwei Jahrzehnte dauernde DJ Erfahrung sind die Basis für die Formel aus Pathos, berechnendem Dilettantismus und Dance!oor-Funktionalität, die alle seine Produktionen kennzeichnet - von seinem Beitrag für Cologne Tape auf der EP Render, der ersten Veröentlichung auf seinem mit Jens-Uwe Beyer und Crato betriebenen Label Magazine, bis hin zu dem berüchtigten Geen. Render und seine Debut EP What Is A Number, That A Man May Know It wurden 2010 direkt zu Underground Hits und die Platten sind seitdem begehrte Sammlerstücke.Zu dieser Zeit war Barnt schon ein etablierter Teil der Musikszene Kölns, der Stadt in der er zunächst sein Biologiestudium abschloss und darauf noch ein Kunststudium folgen liess, was erneut die beiden Pole ,Präzision' und ,Freies Spiel' in seiner Entwicklung vereint. In der fruchtbaren Atmosphäre der Stadt fühlt er sich noch immer wohl und entwickelt von hier aus seinen eigentümlichen Stil weiter, der ihn bereits vom Robert Johnson zum Trouw, vom Montreux Jazz Festival zum Mutek und vom Berghain zum Burning Man gebracht hat.
- A1: Thore Pfeiffer - Wie Es Euch Gefällt
- A2: Thore Pfeiffer - Nero
- A3: Dirk Leyers - Daydreamer
- A4: Gregor Schwellenbach - Assperg
- A5: Leandro Fresco - Nada Es Para Siempr
- B1: Max Wuerden - Container Love
- B2: Ulf Lohmann - Refresh
- B3: Bvdub - In White Pagodas I'll Wait For You
- B4: Jens-Uwe Beyer - Moewen
- B5: Gustavo Lamas - Jovenes Ambient (Remake)
Seit ihrem Start im Jahre 2001 diente die POP AMBIENT Compilationserie als Rahmen für einen unaufhörlich anwachsenden Pool von unterschiedlichsten Künstlern, und dennoch vermochte sie es stets den eigenen ästhetischen Idealen treu zu bleiben. Nicht zuletzt dem Kurator der Serie Wolfgang Voigt ist es zu verdanken daß jede Ausgabe mit einem schlüssigen Spannungsbogen auftrumpfen konnte, erfolgreich neues Talent neben etablierten Namen zum Einsatz bringend. In die gleiche Kerbe schlägt auch POP AMBIENT 2015: die debütierenden Klangwerkler THORE PFEIFFER und MAX WUERDEN werden vorgestellt, während wiederkehrende Pop Ambient-Heroen wie LEANDRO FRESCO, ULF LOHMANN oder JENS-UWE BEYER exklusives Material zum Besten geben.
Stilecht beginnend mit verträumten, klingelnden Synthie-Flächen, entpuppt sich THORE PFEIFFER's WIE ES EUCH GEFÄLLT schnell als sofortiger Pop Ambient-Klassiker, gefolgt von Thore's zweitem Beitrag, einem Gitarren-beseelten Trip in die Zone namens NERO - zusammen bereiten diese immens atmosphärischen Tracks einen idealen Boden für POP AMBIENT 2015, verraten aber auch das verblüffende Talent dieses jungen Produzenten so gar nicht wie ein Neuzugang zu klingen. Als ehemaliger Mitstreiter des ikonischen Projekts Closer Musik hat DIRK LEYERS inzwischen eigene Wege eingeschlagen, fällt aber nach wie vor durch seinen Hang zu stilistischer Vielseitigkeit und wonnigen Melodien auf - schön in den Vordergrund gerückt im paßgenau betitelten DAYDREAMER, einem unwiderstehlich nostalgischen Synthie-Epos zwischen Neonlichtern und Lagerfeuern. Währenddessen vermählt Multiinstrumentalist und Komponist GREGOR SCHWELLENBACH seine avantgardistischen und folkloristischen Interessen im langsamen, auf lässigste Weise monumental erscheinenden ASSPERG - ein nahezu unmöglicher Track, der sich gleichermaßen massiv wie zerbrechlich anfühlt.
Zum 25-jährigen Nightmares On Wax Jubiläum veröfffentlicht Warp alle LPs noch einmal neu als edles Doppelvinyl mit Downloadcard im Gatefold mit bedruckten Innentaschen und neuem Sticker. Mit "Mind Elevation" bereichert George Evelyn 2002 seinen bewährten Downbeatsound mit positiv gestimmten Vocaltracks wie "Know My Name" und dem nostalgischen Rap von "70s 80s".
2024 Repress
Zum 25-jährigen Nightmares On Wax Jubiläum veröfffentlicht Warp alle LPs noch einmal neu als edles Doppelvinyl mit Downloadcard im Gatefold mit bedruckten Innentaschen und neuem Sticker. "In A Space Outta Sound" aus 2006 markiert Evelyns Rückkehr zu seinen Soundsystemwurzeln. Das Album enthält den Fanfavoriten "You Wish", das dubbige "Flip Ya Lid" feat. Ricky Ranking (The Bug/Roots Manuva) sowie das soulige "I Am You" feat. Mozez (Zero 7).
Das Album von 1984 ist wieder erhätlich! Mit dem schwergewichtigen Rhythm & Sound der Roots Radics im Channel One Studio und dem Mix von Sylvan Morris im Harry J Studio gilt dieser Longplayer als einer seiner besten. Yellowman schaffte es spätestens hiermit große Anerkennung in der US-Hip Hop/Rap-Szene zu erhalten, verbunden mit dem seinerzeit einhergehenden weltweiten Crossover - u.a. machte Eazy E (N.W.A.) den Titelsong "Nobody Move Nobody Get Hurt" zum geflügelten Wort, die Poor Righteous Teachers sampelten die Nummer für Profile Records. Bei diesem Album kommen u.a. folgende Riddims zum Einsatz: I Can't Hide, Answer, Wreck A Buddy, Hill And Gully, Youth In The Ghetto.
Wiederveröffentlichung des Longplayers aus dem Jahr 1980 mit dem markanten Tony McDermott Albumcover Design. Der Klassiker wurde im Channel One Studio eingespielt und abgemischt, am Mischpult saß der legendäre Barnabas (Stanley Bryan). Also Produzent fungierte Henry 'Junjo' Lawes, als Musiker die Roots Radics in Bestbesetzung (Bass: Errol 'Flabba' Holt, Drums: Style Scott, Santa Davis, Organ: Winston Wright, Guitars: Bo Pee Bowen, Andy Bassford, Piano: Gladdie Anderson, Percussion: Sky Juice & Skully). Mit den bekannten Songs "You Are A No Good" (kam auch auf dem Scientist-Album "Rids The World Of The Evil Curse Of The Vampires" zum Einsatz) sowie "Cassandra".
Es sind weder Goethe noch Grass, die vergilbt von der brennenden Sonne auf dem Armaturenbrett nach Aufmerksamkeit dürsten. Was hätten die auch in den Bildern zu suchen, die Bela B mit Smokestack Lightnin' und Peta Devlin, Gitarrist Walter Broes und Lynda Kay in weiteren Hauptrollen, aus Klischeefallen befreien. Aber aufgepasst, Rebellen, die Ihr Euch zum Twist und Line Dance vor "Bye" versammelt habt! Sehnt Ihr Euch in Eurem selbstverliebten Antagonismus nicht nach moralischer Stütze "Bye" verteilt keine Gebote, aber wenn man unbedingt einen Ratschlag sucht, könnte man die Anleitung zum Idealismus finden - auch im Musikalischen.
- A1: Kahedi Radio Intro
- A2: Hallo Welt!
- A3: Aufruhr (Freedom Time) Feat. Patrice
- A4: Kahedi Radio Interlude 1
- A5: Jeder Tag Zuviel Feat. Patrice & Joy Denalane
- A6: Esperanto Feat. Joy Denalane
- B1: 1Ste Liebe Feat. Joy Denalane
- B2: Du Du Du
- B3: Kahedi Radio Skit 1
- B4: A-N-N-A Prelude
- B5: A-N-N-A (Immer Wenn Es Regnet)
- C1: Kahedi Radio Skit 2
- C2: Rap Ist Feat. Afrob & Megaloh
- C3: 1992 (Fab 5 Freddy Exclusive) Feat. Samy Deluxe
- C4: Eimsbush Bis 0711 Feat. Samy Deluxe
- C5: Einstürzen Neubauen Feat. Samy Deluxe
- C6: Zu Elektrisch
- D1: Fremde Feat. Sophie Hunger
- D2: Berlin / Tel Aviv Feat. Sophie Hunger
- D3: Solang Feat. Tua & Grace
- D4: Wolke 7 Feat . Philipp Poisel
- E1: Kahedi Radio Skit 3
- E2: Tabula Rasa Pt. 1 Feat. Gentleman & Sékou
- E3: Tabula Rasa Pt. 2 Feat. Gentleman, Sékou, Afrob & Joy Denalane
- E4: Fk 10
- E5: Kahedi Dub / Yogibär Feat. Megaloh
- F1: Alter Weg
- F2: Er-Sagt-Sie-Sagt
- F3: Wo Rennen Wir Hin
- F4: Fühlt Sich Wie Fliegen An
- G1: Kahedi Radio Skit 4
- G2: Vida Feat. Gregory Porter
- G3: Kahedi Radio Interlude 2
- G4: Niemand (Was Wir Nicht Tun) Feat. Joy Denalane
- G5: Kahedi Radio Interlude 3
- G6: Mit Dir Feat. Joy Denalane
- G7: Leg Dein Ohr Auf Die Schiene Der Geschichte Feat. Grace
- G8: Flor Que Marchitará Feat. Don Philippe & Laura López Castro
- H1: Wenn Der Vorhang Fällt Feat. Don Philippe, Megaloh, Afrob & Grace
- H2: So Wundervoll Feat. Gregory Porter
- H3: Halt Dich An Deiner Liebe Fest
- H4: Kahedi Radio Outro
Max Herre hat ein MTV Unplugged aufgenommen. Das rückt ihn in eine Tradition mit Udo Lindenberg, Eric Clapton, Lauryn Hill, Jay Z. Mehr noch als ein konsequenter Karriereschritt und popkultureller Ritterschlag aber ist das Konzert eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. Denn lange bevor er als Texter und MC einer ganzen Generation eine neue Stimme geben sollte, war er vor allem der Junge mit der Gitarre, der einfach nur spielen wollte. Das Gefühl, das er als 15-Jähriger im Proberaum suchte, hat er nun im 'Großen Saal'des altehrwürdigen Funkhaus Berlin Nalepastraße wiedergefunden.
Die Geschichte dieses besonderen Abends beginnt vor knapp 25 Jahren in einem Keller in Stuttgart-West. Dort jammte er mit Freunden zu dem Funk, Soul und Reggae, den er liebte - und legte, ohne es zu wissen, den Grundstein für das, was da kommen sollte. Zwei klassische Alben mit Don Philippe und DJ Friction als Freundeskreis zum Beispiel, die sich nicht nur weit über 500.000 mal verkauften, sondern eine ungehörte Musikalität in die deutsche Rap-Landschaft einführten. Drei Soloplatten, die den Bogen spannten von der '1sten Liebe' HipHop zu fragilem Folk im Stile eines Singer-Songwriters (und zurück). Eine Zweitkarriere als Labelbetreiber und Produzent. Und dazwischen immer wieder Auftritte, bei denen all diese Erfahrungen und Einflüsse auf fast magische Weise zusammenliefen.
Max Herre hat Rap immer in einem Bandkontext gedacht, HipHop stets in einem Kollektivgedanken gelebt. Das war Anfang der Neunziger so, als er als Kind der Kolchose seine ersten Live-Auftritte in süddeutschen Jazzclubs hatte. Das war später so, als er aus Freundeskreis die FK Allstars erwachsen ließ und mit ihnen über die größten Festivalbühnen des Landes tourte. Und das ist heute nicht anders, wenn er wie 2012 auf seinem fulminanten Gold-Album Hallo Welt! alte wie neue Inspirationen zu seelenvoller Rapmusik mit Ewigkeitsanspruch bündelt.
So ist es nur konsequent, dass für MTV Unplugged / KAHEDI Radio Show zahlreiche Featuregäste und Freunde nach Berlin gekommen sind: wichtige Weggefährten wie Joy Denalane, Afrob, Sékou, Gentleman, Samy Deluxe, Patrice, Sophie Hunger, Philipp Poisel oder US-Ausnahmesänger Gregory Porter, aber auch das 26-köpfige, eigens für den Abend zusammengestellte KAHEDI RADIO ORCHESTRA. Unter der Führung des musikalischen Leiters Lillo Scrimali kommen so mehr als 40 Musiker aus drei Generationen zusammen. Produzent Samon Kawamura und Host Fab 5 Freddy, einst erster Moderator der wegweisenden HipHop-Sendung Yo! MTV Raps, ziehen im Regieraum zusätzlich dramaturgische Fäden.
'Ich bin sehr dankbar und glücklich, dass ich für dieses Projekt mit einigen der besten arbeiten durfte: viele davon langjährige Freunde und Wegbegleiter', so Max über das mehr als zweistündige, komplett akustische Konzert. 'Sie alle haben nicht nur ihr Spiel und ihre Fähigkeiten eingebracht, sondern ihr Herz und ihre musikalische Vision.'
Den passenden Rahmen bietet das Funkhaus Berlin Nalepastraße am Köpenicker Spreeufer. In dem ehemaligen Hauptsitz des DDR-Hörfunks, in dem schon Barenboim und die Bartoli, aber auch Portishead und Sting gearbeitet haben, vereinen sich Feierlichkeit und funktionelle Strenge auf ganz erstaunliche Weise. Max Herre hat diesen geschichtsträchtigen Ort für MTV Unplugged / KAHEDI Radio Show neu erdacht, indem er seine ursprüngliche Funktion als Aufnahmeraum unterstrichen hat. Vom Publikum umgeben spielen die Musiker in einer 360°-Konstellation zueinander und empfinden gemeinsam nach, wie in den siebziger Jahren Soulmusik gemacht wurde.
MTV Unplugged / KAHEDI Radio Show ist ein erlebtes Experiment mit offenem Ausgang und maximaler künstlerischer Freiheit. Eine kollektive Verneigung vor Soul, Jazz, Funk, Reggae und Rap. Und die in Musik gefasste Botschaft, dass Zukunft stets auch ein Stück Vergangenheit in sich trägt.
Zumindest, wenn sie so klingt wie die Musik von Max Herre.
Six years have passed since the last album by Andi Otto alias Springintgut, ("Park and Ride", City Centre Offices, 2007). In this period, Otto has done nothing less than inventing a new instru- ment: His "Fello" is a cello with movement sensors attached to the bow and a corresponding software. The development has been kicked off at STEIM in Amsterdam already in 2007. Since then, Otto has achieved vital refinements of the system, cooperated with artists of various fields as diverse as choreographers in Macedonia, theatre in Nigeria and Techno DJs in the Berghain Kantine in Berlin or the Fusion Festival. He even played solo with his instrument on different continents. For this third album, "Where We Need No Map" Otto takes the "Fello" to his studio in Hamburg for the first time. He records his instrument which has until today only been presented live on stage. In these Fello Sessions, the bow gestures immediate- ly modulate and process the amplified cello sound. In the subsequent editings he selects and cuts these sessions and merges them with other styles, such as Skweee, House and Jazz. Springintgut's trademark sound, this unique playfulness, is pre- sent throughout, while the live-processed cello adds an unrivaled deepness. The artist's expeditions even add more colour. Two tracks have been recorded in India. The lead voi- ce in "Bangalore Kids" is a field recording of a schoolboy in Cubbon Park, Bangalore. Andi Otto spends three months in Japan as artist- in-residence in the Villa Kamogawa in Kyoto. Du- ring this concentrated period he produces the more contemplative tracks of the album, like "Ka- mogawa Cycling" and "Western Kyoto". In Sri Lan- ka, finally, he meets Sasha Perera, the voice of Berlin's Dub Techno band Jahcoozi. They record two songs together. Especially in "Bullet" one can sense the lazy, muggy, peaceful heat of the after- noons in which this beautiful track has been com- posed. These stories may help to locate the music's orig- ins but still the sound of "Where We Need No Map" points us to unknown territories. The journey itself is the reward, let's listen!
Sechs Jahre sind seit dem letzten Album "Park and Ride" (City Centre Offices, 2007) von Andi Otto alias Springintgut bereits vergangen. Diese Zeit hat der Pingipung-Mitinhaber genutzt, nicht weni- ger als ein eigenes Instrument zu erfinden: das "Fello", ein Cello mit Bewegungssensoren auf dem Bogen und einer dazu gehörigen Soft- ware. Die Grundlagen dafür entstehen bereits 2007 am STEIM in Amsterdam. In der Folgezeit gelingt es Otto, das Instrument immer weiter zu verfeinern, mit unterschiedlichen Künstlern zu kooperieren und international aufzutreten. Für "Where We Need No Map" trägt Otto das Fello erstmals ins Hamburger Studio und nimmt unzählige Sessions auf, in denen die Gesten des Bogens direkt den verstärkten Sound des Cellos verändern und neu formen. Diese Fello-Sitzungen werden anschließend editiert und mit anderen Ein- flüssen vermengt, die von Skweee über House bis hin zum Jazz reichen. Der Markenzeichen-Sound von Springintgut, diese ureigene Verspieltheit, ist weiterhin vorhanden, gewinnt durch das live-pro- zessierte Cello aber eine bisher unerreichte Tiefe. Weitere Farbe erhält das Album durch Ottos zahl- reiche Tourneen in ferne Länder. Zwei Stücke ent- stehen in Indien. Die Stimme von "Bangalore Kids" ist eine Feldaufnahme eines Schuljungen im Cubbon Park in Bangalore. In Japan verbringt Andi Otto drei Monate als "Artist in Residence" in der Villa Kamogawa in Kyoto. Während dieser kon- zentrierten Zeit entstehen die ruhigeren Tracks des Albums wie "Kamogawa Cycling" und "Western Kyoto". In Sri Lanka lernt er dann Sasha Perera kennen, die Stimme von Jahcoozi. Sie nehmen zwei Songs zusammen auf. Vor allem in "Bullet" kann man der faulen Nachmittagshitze nachspü- ren, in der die Stücke entstanden sind. So lassen sich die vielfältigen Entstehungspunk- te von "Where We Need No Map" zwar karto- graphieren, aber der Sound des Albums schickt einen trotzdem in unbekanntes Terrain. "Der Weg ist das Ziel, frag nicht viel, hör mal..."
Wenn VOIGT & VOIGT im Studio aufeinander treffen, fliegen die Funken innerhalb dieser einzigartigen Maschinerie namens Kompakt gefährlich tief. Das resultiert oft in der ungewöhnlichen Kombination komplett separierter Elemente, die plötzlich zu lautem Geplauder anheben. Auf ihrem Album-Debüt DIE ZAUBERAFTE WELT DER ANDEREN gehen die Voigt-Brüder einer Vielzahl von Einflüssen nach, um eine unvergleichliche Klangwelt zu formen, die zum ersten Mal das vollständig realisiert, was frühere, inzwischen klassische Tracks auf SPEICHER andeuteten. Zeitgleich produziert zum essentiellen Techno von ERDINGERTRAX, entscheidet dieses Album sich für eine psychedelische Erzählstrategie und führt so auf brilliante Weise die experimentellen Neigungen von Voigt & Voigt vor Ohren... ohne dabei das eigene Wissen um den perfekten Groove aus den Augen zu verlieren.
Satte acht Jahre ist es her, daß MICHAEL MAYER sein Debut-Album 'Touch' veröffentlichte, doch niemand wird Kompakts Labelchef in der Zwischenzeit mangelnde Präsenz attestieren wollen: der Terminkalender bleibt zum Bersten befüllt mit DJ-Gigs und Remix-Aufträgen. Deshalb erfreut es Kompakt umso mehr das neue Album MANTASY vorstellen zu dürfen, ein langersehntes, dringend notwendiges Update des Mayer'schen Klangkosmos und ein essentielles 2012er Release für das Label.
Ein sommerlicher Klanghappen für Groove-Gourmets, eine augenzwinkernde Provokation für Schubladendenker: Rene Bourgeois breitet zum Tanz einen elektronischen Rhythmusteppich von minimaler, jedoch kurzweiliger Eleganz aus. Was darauf geschieht, gleicht aber eher einem klassischen Song. Elke Brauweiler verzaubert den Zuhörer nämlich mit ihrem lieblich- verträumten Gesang, der die Stimmung von "Je Danse" prägt. Nicht zu vergessen die unverkrampfte Heiterkeit der irgendwo zwischen Fahrstuhl- und Filmmusik klimpernden Melodie. Mollono.Bass trommelt seine organischen Percussion-Samples zusammen und treibt den Akzent des Originals subtil in Richtung Rhythmusanimation. Und der "Deep in the Club Mix" von Dan Caster und Rene Bourgeois erfüllt schließlich alle Erwartungen, die man an einen Titel mit solch einem Namen hat: Zwingender Groove, hypnotische Atmosphäre und dramatischer Aufbau.
begrüsst einen neuen namen im artist-inventar von Freude am Tanzen!
die vierköpfige band Pentatones veröffentlichte im Februar 2012 ihr album The devil's hand auf lebensfreude records.
eine unbedingte empfehlung zu dessen erwerb und genuss sei hiermit vernehmlich ausgesprochen. die live-Quali-täten der Pentatones sind ebenso ein ganz spezieller leckerbissen bezüglich Verausgabung für geist und körper.
der besonders dancefloor-kompatible Song - determiner' bekommt nun, zusätzlich veredelt durch zwei formidable remixe von Taron-Trekka sowie mathias kaden & daniel Stefanik, besondere aufmerksamkeit in der clubwelt.
gänzlich unbekannt im FaT-umfeld sind die musiker allerdings nicht. denn Sängerin delhia und Tastenmann albrecht ziepert gaben mit ihrem akustischen können bereits einigen Veröffentlichungen auf FaT und musik krause das beson-dere extra. zudem stammt die leipziger combo ursprünglich aus Thüringen. Sie sind sozusagen Freunde des hauses.
Sie beschreiben sich selbst als - mosaique beat ensemble'. die Stärke ihrer einzigartigen klangwelt liegt insbesondere in der kombination beziehungsweise dem Spagat aus experiment, kunst, club und konzertsaal. im april 2012 gaben sie im centraltheater leipzig gemeinsam mit dem mdr-Sinfonieorchester ein konzert. nun stehen die Pentatones hier auf einer clubbühne und machen mit Teufelshand und instrumenten den labelname zum Programm. extra saturiert durch
zwei bearbeitungen voller explosiver rhythmen, die sich mit unterschiedlicher herangehensweise am urheberrecht zu
schaffen machen. die tanzenden Verwerter geistigen eigentums kommen in jedem Fall dreimal bestens auf ihre kosten.
Wir wissen wirklich nicht, was alles im dänischen Trinkwasser landet, doch irgendetwas muß verantwortlich sein für den reißenden Talentstrom, der diesem Land entspringt. Man denke an WhoMadeWho, Jatoma, When Saints Go Machine oder Kenton Slash Demon: sie alle teilen einen ähnlichen Sinn für strukturale Komplexität, erlebbar gemacht durch Emotion und puren Willen zum Floor. Diese Leute haben ihre Scheren im Kopf schließlich schon vor längerer Zeit im Altmetall entsorgt und lassen nun umso befreiter die Hookline kreisen. Tatsächlich gehören zwei der oben genannten Acts bereits zur Kompakt-Familie, die anderen beiden sind Klassiker der täglichen Bürobeschallungsmaßnahmen, da war es nur
eine Frage der Zeit, bis wir die nächste Trüffel im skandinavischen Unterholz aufspüren. Womit wir zu Taragana Pyjarama kommen, dessen Output als gleichermaßen raffiniert wie chaotisch wahrgenommen und von manchen schlicht als Märchen mit Bass beschrieben wird.
Der Titel des siebten Studioalbums der kalifornischen Punkrocker bezieht sich auf Mike Ness" doppelte musikalische Heimat. Der Songwriter und Sänger von Social Distortion huldigt auf "Hard Times And Nursery Rhymes" sowohl dem düsteren Amerika eines Hank Williams wie auch dem bluesigen Herumstolzieren der Rolling Stones etwa während der "Exile-On-Mainstreet"-Ära. Altbekannte Einflüsse, die hier jedoch in den Vordergrund treten: "Hard Times And Nursery Rhymes" ist das rockigste und gleichzeitig beseelteste Album der Gruppe, die weltweit über vier Millionen Alben verkaufte. Dennoch finden Fans den typischen Punkrock-Roar in jedem Stück wieder: vom Opener "California (Hustle and Flow)" bis zum düster-rockenden Hank-Williams-Cover "Alone and Forsaken". Aber auch Springsteen- und Tom-Petty-Fans dürften diesen Sound mögen. "Hard Times And Nursery Rhymes" ist das erste Album der Band nach "Sex, Love And Rock "n" Roll" aus dem Jahr 2004. Für Fans von Gaslight Anthem, Rancid, Bad Religion, Tom Petty, Bruce Springsteen und Tiger Army. Die 2LP hat zwei Bonus-Tracks.
- Anointing Of The Sick
- Empty Eyes Creation
- Cunt And Cocaine
- Coronation Oath
- Hunting The Nephilim
- The Beating Heart Is A Lonely Hunter
- Golden Clit Of Abomination
ArsGoatia ist ein besonderes Geschöpf. Eine neue Formation mit vielen Verbindungen in verschiedene Richtungen. Es ist kein Geheimnis, dass sie sich aus dem Umfeld der "Funkenflug Society" und den Bewohnern der mystischen Neudegg Alm zusammengefunden haben. Die "Funkenfluag Society" ist ein Kollektiv von leidenschaftlichen Menschen. Sie betreiben eine kleine, aber feine Brauerei hoch oben in den Alpen, es gibt Kunst und Freiheit, Handwerk, Performance, Höhepunkt ist das Musikfestival "House Of The Holy" während der Sommersonnenwende. B.R. ist der Gründer und Mastermind des Festivals und Frontmann von ArsGoatia: "Wir alle bestehen aus Klang... Musik erleuchtet und verbindet Menschen! Unser Spirit ist es, Regeln zu brechen, Mauern zum Einsturz zu bringen und Grenzen zu überschreiten!"
"Agitators Of Hysteria" ist ArsGoatias zweites Album. Wütende Ausbrüche, die aus den Tiefen eines undurchdringlichen Abgrunds aufsteigen und luziferische Wahrheiten predigen, durchdrungen von Perversion, finsterer Bosheit, unerbittlicher Gewalt und Tod. Eine psychedelische Erfahrung wird vom ersten Song an versprochen.
Erstaunlich ist die Produktion von "Agitators Of Hysteria". Das Album wurde in den Q7 Studios/Deutschland von Michael Zech (The Ruins Of Beverast, Ascension, Hell Militia) aufgenommen und gemischt und in den Woodshed Studios/Deutschland von V. Santura (Trypticon, Dark Fortress, Celtic Frost) gemastert. T.K. erklärt: "Viele von uns schätzen einen lebendigen, feurigen Soundblast und diese Jungs liefern!
Profanität! Infamie! Fackeln hoch!



































































