Shlomi Aber returns with a four-track EP on his vinyl-only imprint Lost Episodes, delivering another potent dose of raw, dark techno. Known for his analog-heavy production style, Aber explores deep, driving rhythms and shadowy atmospheres across the release, staying true to the label's underground ethos.
Episode 7 is a stripped-back yet powerful statement, reaffirming Lost Episodes as a vital outlet for uncompromising techno purism.
Das Debütalbum des enigmatischen Kollektivs Danzón El Gato stellt einen faszinierenden Dialog zwischen Jazz, Funk und Roots-Musik her. Gegründet im Untergrund der Madrider Experimentalszene, gehen die Mitglieder vom Groove aus, um Traditionen zu erkunden. "El Sonido Bastardo" ist ein Kaleidoskop aus Rhythmen, Landschaften und Echos aus Nordafrika, den Tropen und Lateinamerika, verflochten mit einer rockigen Rhythmussektion, die gleichermaßen von 1970er Library Music wie dem Hip-Hop inspiriert ist. "El Sonido Bastardo" fängt die Essenz eines kulturellen Schmeltiegels im ständigen Wandel ein, dessen Musik in der Tradition verankert ist, aber gleichzeitig einen kosmopolitischen und überschwänglichen Look aufweist. Die beiden Kernmitglieder Javier Adán und Santiago Rapallo schrieben in der Vergangenheit experimentelle Stücke fürs Kino und das Prado-Museum.
Das Leid ist uns allen verheißen, aber auch die Freude. Man muss muss man in dieser Dualität Frieden finden", sagt Yaya Bey, die Humor, Liebe, die Kraft der menschlichen Bewegung und menschlichen Bewegung und Verbindung - auch wenn sie Angst hat. Mit ihrem neuen Album, das auf eine Veröffentlichungen folgt und ihr Debüt bei einem Indie-Label drink sum wtr erscheint, ist die Singer-Songwriterin aus Queens, New York, durch ihr aufmunterndes, sprudelndes Material. Eine Absage an vergangene Vergangenheit, die auf sie projiziert wurde, findet Bey in ,do it afraid ihre Geschichte mit entschlossenem Spaß, vollem Herzen und nuancierten Songs, die sich aus R&B, Hip-Hop, Jazz, Soul Soul und Tanzmusik, einschließlich des Soca-Stils ihrer Bajan-Wurzeln ihrer Familie. do it afraid zelebriert alle Seiten von Yaya als Teil einer kollektiven Lebenskraft, die nicht die sich nicht der Angst verschreibt, sondern den Momenten, die uns bewegen.
Die „Volver“ EP ist Sofia Kourtesis’ erste neue Musik seit „Madres“, ihrem Debütalbum, das im Oktober 2023 erschien. Sofia Kourtesis hatte bereits mit einer Reihe von Singles und EPs den Durchbruch geschafft und die Veröffentlichung von „Madres“ markierte einen großen Moment für sie, der sich seither stetig weiterentwickelt hat: das Album wurde von Pitchfork als „die Art von Musik, die jede Kälte auftaut und dich an deine Lebendigkeit erinnert“ beschrieben und rangierte hoch in den Jahresendlisten von MSN, taz, Berliner Zeitung, Deutschlandfunk, Kulturnews, Plattentests und anderen.
Die Aufnahme der EP selbst beschreibt sie - passend zum Titel - wie einen Pedro-Almodóvar-Film: eine chaotische, schmerzhafte, aber letztlich freudige Erfahrung, da sie an ihren beiden Wohnsitzen in Deutschland und Peru arbeitete und sich dabei ständig dramatische Veränderungen ergaben. Während dieses Prozesses tourte Sofia Kourtesis durch die Welt, spielte immer größere Shows, arbeitete mit lokalen Gemeinschaften in Deutschland und Südamerika, kümmerte sich um die Pflege ihrer Mutter und beschloss sogar, ein Medizinstudium aufzunehmen. Das hat Sofia Kourtesis schon immer zu einer ganz besonderen Künstlerin gemacht - es steckt so viel Leben in jedem Zentimeter ihrer Musik. Auf der neuen EP baut sie genau darauf auf, ihr mitreißender Geist ist präsenter denn je.
MIKE & Tony Seltzer präsentieren das Doppelvinyl ihres zweiteiligen Albums "Pinball". Das Original aus 2024 wurde von Fans und Kritik begeistert aufgenommen, war es doch etwas Neues, MIKE in dieser Direktheit rappen zu hören. Dieses Neue ersetzt MIKE auf "Pinball II" mit verfeinertem Songwriting und einigen der besten und energiegeladensten Raps seiner Karriere. Tonys Produktion klingt dabei kraftvoller und mutiger als je zuvor. Nach zwei Kollaborationen haben die beiden Künstler eine gemeinsame Chemie gefunden und schaffen ein Projekt, das vielleicht MIKEs zugänglichstes ist, das gleichzeitig aber die Essenz bewahrt, die ihn bis hierher gebracht hat. Zu den Gastfeatures und Kollabos beider Teile gehören Earl Sweatshirt, Clams Casino, Jay Critch, Akachi (Chief Keef-Produzent), Lunchbox, Sideshow, Niontay und viele mehr.
Jüngstes Lob für Pinball II:
* "Der Rapper und der Produzent aus Brooklyn haben sich für eine energiegeladene Fortsetzung des letztjährigen Pinball wiedervereint. Es ist eine leichter verdauliche Version von MIKE, die sich dennoch authentisch anfühlt." – Pitchfork 8.1
* "Der immer produktivere Rapper aus Brooklyn liefert eine Reihe Trap-beeinflusster Tracks, die es schaffen, alle Genre-Schubladen zu sprengen, in die man ihn stecken könnte." – Rolling Stone****
* "Rap-Fans auf der ganzen Welt sollten dankbar sein, dass MIKE sich entschieden hat, mit Tony Seltzer zusammenzuarbeiten." – The FADER
The ever-reliant Deepchord kicks off 2014 in his usual stylish way with two deep cuts in the Luxury EP. After last years jaunt into the ambient with 20 Electrostatic Soundfields, Rod Model return to the world of slick beats and even dreamier synths and atmospheres.
Luxury 1 ebbs in majestically as beautifully crafted layers of synths glide across field recorded drops of water that instantly play with your senses. Pumping sub bass fills the rest of the spectrum as Rod does what he does best by creating an unending slick groove, pieced together by crisp percussion.
Yet more atmospherics come into play in Luxury 2 as otherworldly field recordings are brought to life through the use of Rod's unique processing and layers of dream state synths. A perfectly worked groove seems to come out of nowhere and glides gently under the atmosphere; again subtle percussion ties everything together seamlessly.
The master of Deep Techno strikes again with nothing short of 2 elegant works that typify his skills as a producer.
Pan-Pot - Luxury 1 +++++
Alan Fitzpatrick - digging this! excited to play it!
Steve Rachmad - Luv Luxury 2
Joel Mull - Lovely warm music. Timeless pieces right here.
Jonas Kopp - cool vibes over here , thanks.
Tommy Four Seven - thanks!
Markus Suckut - deepchord as I like him!
Martin Landsky - yep...both tracks are brillant..Deepchord never disapoints....
Nadja Lind/Klartraum - what a luxury indeed :) Happy New Year!
John Selway - into Luxury 2
Stacey Pullen - cool thanks
Shlomi Aber - another cool one from soma
Heron - This deepness is more than impressive. Completely mindblowing!
Manic Brothers - Both tracks are super fat ! Thank you :)
Toma Hades - Epic tracks ! it sounds like real film music ! love it ! :)
Daniel Stefanik - follow them from the beginning. i love it! thx.
Vector Lovers - Lovely mixes, really warm production to chase those winter blues away. Great start to 2014!
The Welderz - Great opener tracks !
Master-H - Fantastic release! I Love DEEPCHORD!
Hermanez - love the sound from deepchord, thank you
Kazumi Ihii - Quality release as usual from Deepchord
'Epiphany' is an album by composer and arranger Vince Mendoza, released in 1999, it is appearing here on vinyl for the first time and features the London Symphony Orchestra and seven jazz soloists, including John Abercrombie, Michael Brecker, Peter Erskine, and Kenny Wheeler. The album consists of eight original compositions by Mendoza, ranging from the lyrical "Impromptu" to the rhythmic "Barcelona". The music is a blend of classical and post-bop, with influences from show tunes and Spanish folk music. Mendoza's orchestrations are subtle and evocative, creating a rich and varied sonic palette. The soloists interact with the orchestra in different ways, by blending in, contrasting, and often improvising over the written parts. This prefund musical journey is a testament to Mendoza's creativity and versatility as a composer and a conductor.
Nach ersten EPs & Mixtapes sowie der Produktion von Dijons Debütalbum "Absolutely" erscheint Mike Gordons Erstwerk "Two Star & The Dream Police" als bahnbrechende Fusion aus Pop, Rock und Soul. Der 26-jährige Musiker aus New Jersey definiert bekannte Genres anhand unkonventioneller Töne, Tempi und Texturen neu. Seine verzerrten Gitarrenriffs und gefühlvollen Vocals erinnern an Prince, durchdringen düster-experimentelle Mixe und schaffen eine fesselnde Klanglandschaft, die traditionelle Grenzen überwindet. Trotz experimenteller Tendenzen beweist Mk.gee, dass er Melodien beherrscht und aus scheinbar chaotischen Kompositionen komplexe und einnehmende Popsongs kreieren kann. Seine Debüt-LP ist sowohl innovativ als auch zugänglich und bietet eine frische Sicht auf zeitgenössische Musik, behält aber gleichzeitig eine zeitlose Qualität.
Late 70s Westcoast Yachtpop you can almost dance to!
Man nannte sie nicht umsonst die - Me Me Me Generation'. Die sehr von sich überzeugten bärtigen Musiker (und die Musikerinnen in wabernden Kleidern), die Mitte/Ende der 70er in L.A.'s Strassen rum hingen und sich selbst feierten. Der geschmackvolle Teil der Musik-Welt hätte diese Musikrichtung noch vor einigen Monaten nicht mit der Zange angefasst. Zu sanft, zu übertrieben, zu luxuriös, zu offen hedonistisch, zu ausladend. Zu unecht, zu gekünstelt, nicht authentisch, und dann noch diese unfassbaren Akkordwechsel...Aber ' Too Slow To Disco - vol. 1' hält sich nicht auf mit solchen alten Geschichten und Klischees. Wir alle wissen, sobald Musikgenres alt werden, scheinen die wichtigen, relevanten Teile auf einmal durch und diese Zusammenstellung versteht sich als Dokument eines fast vergessenen Teils der West Coast Musikwelt Mitte bis Ende der 70er Jahre.Es hat ein Jahr gedauert, die von uns ausgewählten, meist unbekannteren Songs aufzutreiben. Songs von Musikern, die damals gerade ihre ersten, oft wenig erfolgreichen Schritte unternahmen, bevor sie Jahre später mal eben eine Handvoll Welthits aus dem Ärmel schüttelten und die - grosse Welle' der Musik der kalifonischen Küste surften. Also, willkommen zu Volume 1 unseres sogenannten PRM (Personal Rediscovery Movement).
LA label Milkcrate Mondays is back with more slick contemporary hip-hop and r&b sounds, this time in the form of a split 7". Abel takes care of the opener with 'Flex'd Up', which has slow, seductive and silky drums and synths making for a sunny sound that is topped with a gorgeously heartfelt r&b vocal that swoons and swoops effortlessly. On the flip, Netwerk's 'Horns Of A Feather' has a duster and more classic boom-bap hip-hop beat that's low in the mix, with muted horns and another aching vocal really finishing it in style. Two different vibes, both are excellent.
Keyboarder, Produzent und Songwriter Joe Armon-Jones präsentiert sein bisher ambitioniertestes Soloprojekt: All The Quiet. Ein mitreissendes Statement, das Jazz, Funk, Dub, Hip-Hop und Soulmusik verbindet und vollständig von Armon-Jones selbst geschrieben, produziert und gemischt wurde. Als Bandmitglied ist er als Teil des mit dem Mercury Prize ausgezeichneten Ezra Collective bekannt, das 2024 als erste Headliner-Jazzband die Londoner Wembley Arena ausfüllte. "All The Quiet (Part II)" ist das zweite Kapitel eines zweiteiligen Albums auf seinem Label Aquarii Records. Gastmusiker und Featuregäste sind u.a. Greentea Peng, Wu-Lu, Yazmin Lacey, Hak Baker, Nubya Garcia und Oscar Jerome.
Sechs Jahre sind vergangen, seit Armon-Jones' letztes Soloalbum "Turn To Clear View" 2019 auf Gilles Petersons Brownswood Recordings veröffentlicht wurde, aber man darf diese Lücke nicht mit einer Pause verwechseln. Denn in dieser Zeit tourte er um die Welt, baute ein Studio auf, wirkte an Alben grosser Namen des britischen Jazz mit und nahm Kollaborationen mit Liam Bailey, Fatima, Hak Baker, Prince Fatty, Ranking Joe, Maxwell Owin und der Dubstep-Legende Mala auf.
Wir schreiben das Jahr 2025 und FEINE SAHNE FISCHFILET kündigen ihr neues Album „WIR KOMMEN IN FRIEDEN“ an:„Alle gegen alle, im Krieg mit sich und untereinander und natürlich immer exklusiv mit der alleinseligmachenden Offenbarung im Gepäck.
Jeden Tag passiert so viel, so viel Scheiße, so viel Dummes, aber auch immer die guten Sachen mit den Freundinnen und Freunden, der Familie, mit all denen, die noch nicht komplett im Arsch sind. Zeiten, in denen man sich nur umdrehen muss und einem die Idee für das nächste Lied an den Kopf geworfen wird. Und so erscheint am 30. Mai unser neues Album mit einer Menge neuer Songs. Wir kommen in Frieden. Das ist unsere letzte Warnung.“
Angetrieben durch ihren ureigenen Signature Sound - High Energy Melody-PunkRock mit Trompete – gelingt den fünf Musikern mit ihrem neuen Werk eine hinreißende Bestandsaufnahme und gleichzeitig Ausblick auf eine der ungewöhnlichsten Band-Karrieren der letzten Jahrzehnte dieses Landes, ein wilder Trip, der sie aus der vorpommerschen Provinz durch viele Irrungen und Wirrungen bis an die Spitze der deutschsprachigen Musikszene geführt hat.
Produziert wurde der Longplayer erneut von Philipp »Philsen« Hoppen, der auch schon bei Alben von Die Ärzte, Kraftklub, Deichkind und K.I.Z. seine versierten Finger im Spiel hatte.
The late KAGAMI was the producer who sparked the "TOKYO DISCO" phenomenon and reigned over the Japanese techno scene in the early two thousands. From his first album "Broken Sequencer", released by Frogman Records in 1998 and which made a huge impact on a bunch of Techno Heads in Japan, the robust techno banger "Hyper Wheels" is refocused by Abend Kollektiv, and revives as "Hyper Wheels Redux". This long awaited 2024 version has been remastered and also remixed by DJ SHUFFLEMASTER, known as one of the first generation of the Japanese techno scene, and even includes a remix by KAGAMIs buddy TOKTOK from Berlin.
Der Einstieg in die Musik von Q Lazzarus erfolgte für fast alle über „Goodbye Horses“. Der Song tauchte erstmals 1988 in Jonathan Demmes „Married to the Mob“ auf, aber er sollte sich erst dann vollständig im Bewusstsein der Menschen verankern, als er 1991 in Demmes „The Silence of the Lambs“ wieder auftauchte. „Goodbye Horses“ fühlte sich an wie ein in sich geschlossenes Universum - traumhaft und völlig ungewöhnlich, ein sofortiger Klassiker, der die Zuhörer fesselte und neugierig auf die geheimnisvolle Stimme dahinter machte. Diese Stimme gehörte Diane Luckey, einer einzigartig talentierten Künstlerin, deren Musik ihrer Zeit voraus war und die letztlich zu Lebzeiten weitgehend unerkannt bleiben sollte. In Verbindung mit der Veröffentlichung des Dokumentarfilms „Goodbye Horses: The Many Lives of Q Lazzarus“ von Aridjis Fuentes veröffentlicht Sacred Bones eine Sammlung von Songs, die die gesamte Karriere von Q abdecken und die verschiedenen Epochen ihres Schaffens und die ganze Bandbreite ihrer Persönlichkeit zeigen. „Goodbye Horses“ ist die erste Musiksammlung, die den Segen von Qs verbliebener Familie erhalten hat, und hat die Besonderheit, ihre erste und einzige Albumveröffentlichung in voller Länge zu sein. Aufgenommen zwischen 1985 und 1995, spiegelt diese Fundgrube bisher unveröffentlichter Musik einige der interessantesten Facetten der Popmusik der letzten vier Jahrzehnte auf eine Weise wider, die sowohl versiert als auch wild eklektisch wirkt Das titelgebende „Goodbye Horses“ bleibt ein einzigartiges Stück gespenstischer New-Wave-Perfektion, und man könnte sich ein ganzes Q-Lazzarus-Album vorstellen, das sich um diese Ästhetik dreht, aber ähnlich den Gesangsikonen Alison Moyet, Annie Lennox oder Lisa Gerrard eignet sich Qs chamäleonhafte Stimme perfekt für eine Vielzahl von Stilen und Settings. Ihre Coverversion von Talking aHeads' „Heaven“ verwandelt den Song in eine aus voller Kehle gesungene Power-Ballade mit klimpernden Klavierverzierungen, während ihre Interpretation von Gershwins „Summertime“ wie eine dubbige Club-Reduktion klingt, die zu einem Grace Jones Stück der Nightclubbing-Ära hätte passen können. Tracks wie „My Mistake“ und „Hellfire“ flirten mit House-Musik und zeigen, wie frech und glockig Qs Stimme sein kann, wenn sie sich richtig austobt, während „Don't Let Go“ wie eine bombastische Radiosingle klingt, die Cher vor einigen Jahrzehnten hätte veröffentlichen können. Andere Songs wie „Bang Bang“ und „I See Your Eyes“ sind von einer gitarrenbetonten Alt-Rock-Sensibilität, die in einem Paralleluniversum auch auf MTVs 120 Minutes Show hätte laufen können. „Goodbye Horses“ verkörpert das Potenzial für so viele verschiedene Arten von Karrieren, die, aus welchen Gründen auch immer, nie vollständig verwirklicht wurden. Dass wir jetzt diese Songs in der Welt haben und ein klareres Bild von der Person dahinter, ist nichts weniger als ein Segen.
Celebrating the 20th anniversary of Callisto's impactful debut album, Svart Records is proud to bring it to you for the first time ever on wax! Callisto is a post-metal band from Turku, Finland formed in 2001. They've headlined several tours in Europe, opened for High On Fire on their UK tour, and showcased in Canada and the United States. Whilst their early works are hardcore and metal, the debut album True Nature Unfolds has a strong sludge metal and doom influence. It was recorded in 2004 by the late Mieszko Talarczyk (Nasum) and introduced to Earache Records a year later through Johannes Persson (Cult Of Luna), earning the band worldwide distribution. True Nature Unfolds was originally released only on CD in 2004 by Fullsteam Records in Finland and Earache Records in the US and UK a year later. The album delivers a breathtaking mix of atmospheric soundscapes, heavy riffs, and haunting melodies. Each track invites you on an emotional journey, blending post-metal intensity with introspective lyricism. Don’t miss this powerful musical experience—let the journey begin! The 20th anniversary edition of True Nature Unfolds is presented on double vinyl in a glorious gatefold cover, with new album art by the band's drummer Ariel Björklund. Available versions are the Svart exclusive green/red/black marble vinyl, limited golden yellow vinyl, and classic black vinyl. Release date December 13th, 2024.
Als Meister des melancholischen Heavy Metal sind Avatarium seit 2013 eine einzigartige und beeindruckende musikalische Kraft. Ursprünglich als außerschulisches Projekt der Candlemass-Legende Leif Edling gegründet, haben sich die Stockholmer Doom-Ausreißer seither weit über ihre Wurzeln hinaus entwickelt und sind zu einer der kreativsten Hardrock-Bands des Planeten geworden. Unter der Leitung ihrer Lebenspartner, der Sängerin Jennie-Ann Smith und dem Gitarristen Marcus Jidell, haben Avatarium ihren einzigartigen Weg fortgesetzt und sind auf diesem Weg noch stärker geworden. Vom gefeierten Doom-Purismus ihres selbstbetitelten Debüts bis hin zum detailreichen Rock-Genuss von "Death, Where Is Your Sting?" aus dem Jahr 2022 war jedes Kapitel der Bandgeschichte ein Maßstab für Substanz und Seele in der Heavy-Musik.
Am 24. Januar 2025 veröffentlichen die Schweden nun ihr sechstes Studioalbum, "Between You, God, The Devil & The Dead". Wie bei jedem ihrer vorherigen fünf Alben offenbart das neue Werk bisher unbekannte Schattierungen und Texturen in ihrem klassischen, aber formbaren Sound. Voller gigantischer Riffs und erstaunlicher Melodien, ist "Between You, God, The Devil & The Dead" in den letzten 18 Monaten gereift. Das Album wird auf drei verschiedenen und limitierten Vinyls, als CD-Jewelcase und als limitierte Doppel-CD-Earbook-Edition, mit 36 Seiten exklusivem Inhalt erhältlich sein.
Limitierte orange/weiße Vinyl, in einer Kastentasche mit rauer Haptik und einem glänzendem Silberlack auf Vorder- und Rückseite! Limitiert auf 800 Einheiten.
Compilation selected from the etiopiques CD series.
"A few years ago the world discovered a unique sound coming from the distant Ethiopian capital Addis Abeba. The emotional blow was only matched by the brightness of this original and magnificent discovery. The Ethiopiques series directed by Francis Falcetto and edited by Buda Musique provides a comprehensive landscape of this subtle musical universe where local and western cultures do magnify each other. This new Ethiopian Urban Modern Music release follows the first Soul & Groove installment and keeps revealing some essential parts of the modern Ethiopian puzzle. An unequalled soul funk signature until today."
The National veröffentlichen mit "Rome" am 13. Dezember ein komplettes Live-Album mit 21 Tracks auf Doppel-Vinyl, als Doppel-CD und natürlich digital.
Das Konzert wurde am 3. Juni 2024 in Italien live (ohne Overdubs) aufgenommen wurde. Das Doppelalbum, welches von Peter Katis, einem langjährigen Begleiter der Band, abgemischt wurde, spannt einen Bogen über die mehr als 20 Jahre der Karriere von The National und zeigt, wie jeder Song auf der Bühne sein ganz eigenes und neues Leben entfaltet hat. Man muss diese Band live gesehen haben, die mittlerweile Stadien und große Arenen füllt. Warum das so ist, hört man auf "Rome". Aufgenommen in dem architektonisch beeindruckenden und nach dem berühmten italienischen Filmkomponisten benannten Veranstaltungsort "Parco Della Musica Ennio Morricone", zeigt die 21-Track-LP schillernde Versionen großer Songs wie "Bloodbuzz Ohio", "Don"t Swallow the Cap", "I Need My Girl", "The System Only Dreams in Total Darkness", "England" und "Fake Empire" - so wie Live-Interpretationen neuerer Tracks wie "Eucalyptus", "New Order T-Shirt", "Tropic Morning News" und "Smoke Detector". Die Band ändert ihre Setlist von Abend zu Abend, spielt Klassiker aus zwei Jahrzehnten und kombiniert diese mit Tracks aus den letzten Alben - kein Konzert ist wie das andere und beschert den Zuschauern jedes Mal im wahrsten Sinne ein einzigartiges Erlebnis. "Rome" ist geprägt von Raritäten wie dem Show-Opener "Runaway", "Lemonworld", "The Geese of Beverly Road", "Lit Up" und einer Tour-de-Force-Paarung von "Humiliation" vom von der Kritik gefeierten Album "Trouble Will Find Me" mit "Murder Me Rachael" von dem früheren Album "Sad Songs For Dirty Lovers". Als Zugabe gibt es in Rom die Wahlkampfhymne "Mr. November", "Terrible Love" von High Violet und das abschließende Fan-Singalong "Vanderlyle Crybaby Geeks". In ihrer Live-Kritik bezeichnete der Guardian The National als "eine die Ära definierende Band auf dem Höhepunkt ihrer Kräfte... als dieses atemberaubende zweieinhalbstündige Epos zu einer gemeinschaftlichen Katharsis wird". Auch der Rolling Stone UK schrieb: "Es ist klar, dass die Band...ihren Platz an der Spitze seit einem Jahrzehnt verdient hat.... Eine Show, die einfach euphorisch ist und die Band auf einem neuen Höhepunkt sieht." Das Doppel-Livealbum "Rome" ist das Zeugnis dafür.
'Cupar Grain Silo' is Sam Annand's first release on the Blackford Hill label. Its nine tracks blur the lines between ambient electronica and sonic history, as synthesised melodies and rhythms reverberate through the extreme acoustics of the disused Cupar Grain Silo in Scotland. Built in 1964 as a sugar store, the silo towers 60 metres above the surrounding Fife countryside. Its industrial life was short: in 1971 it was closed, and barring a short period as a grain store, remained empty for decades.
In 2014, Sam Annand was given access to the silo as part of the Resono project, set up to study a series of highly reverberant locations across Scotland. The ambitious industrial architecture of the Cupar Grain Silo has given the space a reverberation time of 36.5 seconds. This measurement describes the time a sound takes to decay or 'fade away' in a closed space. To put this in perspective, the Cupar Grain Silo reverb time is around three times longer than that in cathedrals like York Minster and St Paul's.
"The acoustics are immediately noticeable when climbing the ladder into the main chamber", Sam says. "The sound of your voice begins to circle around and above you, inviting you to shout, clap and bang objects to excite the space into revealing its intimidating architectural voice."
Sam began to experiment with musical compositions which responded to the unique acoustics of the silo space. He used impulse responses – a short, sharp sound like a gunshot – to record these acoustics, allowing him to experiment with the silo's reverb in his production. Sam's compositions were performed using a modular synth system, a Roland Juno-6 polyphonic synthesizer and a bowed ride cymbal.
"Chords can be constructed in time by hanging successive single notes in the air," Sam describes, "The flutter echoes from the immediate cylindrical walls can be used to create bursts of scattering spatial imagery and harmonic blooms, following short percussive moments."
Originally recorded on 21st May 2016, 'Cupar Grain Silo' is now released on 12" vinyl with an accompanying booklet of imagery and essays. The compositions are at once true to the unique architectural acoustics of the silo whilst also being playful and experimental with the creative possibilities it offered. Arpeggiated melodies ebb and fall across extended call-and-response shapes formed by the silo's reverb; modular drum patterns crackle like dying machinery; whilst bowed drones waver and wash over.
"We all love reverberation," reflects Prof. Peter Stollery, Professor of Composition and Electroacoustic Music at the University of Aberdeen, on the project. "As kids, we play in it – yelling in forests and caves, surreptitiously dropping objects in huge churches – mouths wide open at the lingering smears of sound which come back to us."
In 'Cupar Grain Silo', Sam Annand has harnessed the extraordinary acoustics of the disused silo to tap into this sense of joy and amazement that reverberation can bring.
»›The Last Will and Testament‹ ist eine Art Konzeptalbum. Eine rastlose musikalische Reise, die in gewisser Weise meine eigene Beziehung zur Musik als Konsument widerspiegelt«, erzählt Bandleader Mikael Åkerfeldt.
»Ich schnappe hier etwas auf, verwerfe dort etwas. Ich bete Musik an und hasse sie gleichzeitig. Diese Ambivalenz führt mich auf eine Art eigenen kreativen Weg, und dann ist plötzlich eine Sammlung von Songs entstanden. Im besten Fall sind diese Lieder gut genug, um die Band zu beeindrucken. Gut genug für die Mächtigen in der Branche. Gut genug für euch?! Ich liebe diese Platte. Ich muss es so sagen (schreiben). Vielleicht bin ich sogar stolz? Ich nehme an, es sind einige vertraute Zutaten dabei. Die meiste unserer Musik stammt aus der gleichen Quelle, also ist es nicht weiter verwunderlich, wenn es nach ›uns‹ klingen wird. Ich bin ein wenig beeindruckt von dem, was wir mit ›The Last Will and Testament‹ gemacht haben. Es fühlt sich wie ein Traum an. Ich hoffe, es gibt eine gewisse ›Kohärenz‹ und ›Songwriting-Fähigkeiten‹, aber was weiß ich schon? Ich neige dazu, das ›Seltsame‹ dem ›Offensichtlichen‹ vorzuziehen, aber ich habe das Gefühl, dass ich in der Minderheit bin, und das ist gut so. Also... faire Warnung! Erwarten Sie keinen sofortigen Rausch (wie üblich), aber wenn Sie es sofort ›kapieren‹ (haben Sie es schon kapiert?), ist das auch in Ordnung!«
»›The Last Will and Testament‹ ist eine Art Konzeptalbum. Eine rastlose musikalische Reise, die in gewisser Weise meine eigene Beziehung zur Musik als Konsument widerspiegelt«, erzählt Bandleader Mikael Åkerfeldt.
»Ich schnappe hier etwas auf, verwerfe dort etwas. Ich bete Musik an und hasse sie gleichzeitig. Diese Ambivalenz führt mich auf eine Art eigenen kreativen Weg, und dann ist plötzlich eine Sammlung von Songs entstanden. Im besten Fall sind diese Lieder gut genug, um die Band zu beeindrucken. Gut genug für die Mächtigen in der Branche. Gut genug für euch?! Ich liebe diese Platte. Ich muss es so sagen (schreiben). Vielleicht bin ich sogar stolz? Ich nehme an, es sind einige vertraute Zutaten dabei. Die meiste unserer Musik stammt aus der gleichen Quelle, also ist es nicht weiter verwunderlich, wenn es nach ›uns‹ klingen wird. Ich bin ein wenig beeindruckt von dem, was wir mit ›The Last Will and Testament‹ gemacht haben. Es fühlt sich wie ein Traum an. Ich hoffe, es gibt eine gewisse ›Kohärenz‹ und ›Songwriting-Fähigkeiten‹, aber was weiß ich schon? Ich neige dazu, das ›Seltsame‹ dem ›Offensichtlichen‹ vorzuziehen, aber ich habe das Gefühl, dass ich in der Minderheit bin, und das ist gut so. Also... faire Warnung! Erwarten Sie keinen sofortigen Rausch (wie üblich), aber wenn Sie es sofort ›kapieren‹ (haben Sie es schon kapiert?), ist das auch in Ordnung!«
LA-based label Milkcrate Mondays has pleased many a dancer with the MCM Edits series and now the fourth volume in relatively quick succession offers more irresistible heat from a trio of talents. DJ Abel opens up with 'Dem Nah We' which is low slung hip-hop fun with raw, characterful vocals and Afro flourishes. DJ Netwerk's 'Everlasting' is a more slow motion and Balearic joint for sundown and DJ Soulcab's 'Buena' is a shuffling and dembow-infused carnival rhythm with brilliant accordion leads.
Michael Mayer albums don’t come round too often, which is one of many reasons why his fourth collection, The Floor Is Lava, is a genuine event. It’s been eight years since his last one, the collaborative & released on !K7; its predecessors, Mantasy (2012) and Touch (2004), took their sweet time, too. It’s no real surprise, given the many hats Mayer wears – globetrotting DJ, revered remixer, inveterate collaborator, and boss of both Kompakt and Imara – that his solo productions are relatively sparing. But this also speaks to their quality: Mayer’s name on a record sleeve is a sign of quality, of music that’s both looking to the future and calling back to the past, that balances the imperatives of the dancefloor and the loungeroom, that’s as exploratory as it is functional.
On The Floor Is Lava, Mayer seems to be taking the temperature of both the music that surrounds him (past and present), and the ides of the industry he works within. There’s that iconic album title, for a start. “The album’s mindset,” he says, reflecting on those four words together. For Mayer, it’s partly a critique of the way the industry boxes in both producer and listener, focuses them on genre, on market, on the next new thing: “Being a free minded spirit that transcends genres has become an uphill battle.” A battle worth fighting, though, and with The Floor Is Lava, the result is an album that’s varied, quixotic, idiosyncratic, charming, and deeply, addictively listenable.
Throughout, Mayer finds thrills in exploration and juxtaposition, allowing unexpected things to blossom and giving them their life, their platform, throwing the listener exciting curveballs: “It’s a DJ album by a DJ that’s easily bored.” Either easily bored, or endlessly curious, The Floor Is Lava is rich with ideas. It opens with “The Problem”, which looks back to look forward, embracing the rickety way early house productions threw samples together with gleeful abandon. Mayer mentions Pal Joey, and the scene around Rockers Hi-Fi and their Different Drummer imprint, as reference points, and you can hear that freewheeling spirit throughout.
It’s followed by “Vagus”, a slinky, sensual minimal house number that Mayer describes as his “musical catnip”. The flow of these two opening cuts defines the dynamic of The Floor Is Lava, defining the dialectical drive at its core: thesis and antithesis leads to synthesis, but with a welcome prickliness that means you’re always excited, always engaged. It’s also productive in the way it derives energy from rubbing genres and sounds against each other, in unexpected ways, for maximum musical frisson. There’s psychedelic techno on “Feuerstuhl”, more minimal techno with “Ardor” (Mayer mentions ‘Immer 1’ era 90s minimal as inspiration), slippery, Shepard-tone breakbeat through “Sycophant”, a lovely, lush vocal turn on the poppy “The Solution”.
The album closes with the melancholy “Süßer Schlaf”, where Mayer sets a poem by Goethe to one of his most haunted, moving pieces of music yet, in abstract tribute to a lost friend. It’s one of the most affecting moments on The Floor Is Lava. There’s also an update on 2020’s wild Brainwave Technology EP, with the surrealist glitter-stomp of “Brainwave 2.0” (check out those handclaps!),where Mayer’s thinking about the socio-political precipice of the now: “I’m reading with great interest about this whole complex of how humanity is about to cross so many lines and the implications that the resulting financial and educational inequality will bring.”
That’s The Floor Is Lava: then and now, brainwaves and nerve structures, problems and solutions, genres on fire; the real, the unreal, and the surreal. An album for the easily bored and the endlessly curious. Mayer has the last word, telling us all you need to know about the album’s spirit: “Burning for the cause, being zealous, being addicted to the heat of the night, the exuberant powers of music.”
Michael Mayer veröffentlicht nicht oft Alben, was einer von vielen Gründen ist, warum ‘The Floor Is Lava’ ein echtes Ereignis ist. Es sind acht Jahre vergangen seit seinem letzten Werk, dem Kollaborationsalbum &, das auf !K7 erschien; seine Vorgänger, Mantasy (2012) und Touch (2004), ließen ebenfalls auf sich warten. Es überrascht nicht wirklich, da Mayer viele Rollen gleichzeitig erfüllt – weltreisender DJ, vielbeschäftigter Remixer, unermüdlicher Kollaborateur und Chef von sowohl Kompakt als auch Imara – weshalb seine Solo-Produktionen eher sparsam ausfallen. Doch das spricht auch für deren Qualität: Ein Album mit Mayers Namen auf dem Cover steht für Qualität, für Musik, die sowohl in die Zukunft blickt als auch auf die Vergangenheit verweist, die das Gleichgewicht zwischen den Anforderungen des Dancefloors und des Wohnzimmers hält, die genauso erforschend wie funktional ist.
Auf The Floor Is Lava scheint Mayer sowohl die Musik um ihn herum (vergangen und gegenwärtig) als auch die Strömungen der Branche, in der er arbeitet, zu reflektieren. Da wäre zunächst der ikonische Albumtitel. „Die Grundhaltung des Albums“, sagt er, drückt sich in diesen vier Worte aus. Für Mayer ist es teilweise eine Kritik daran, wie die Industrie sowohl Produzenten als auch Hörer in Schubladen steckt, sie auf Genres, auf den Markt und auf das nächste große Ding fokussiert: „Ein freier Geist zu sein, der Genres überschreitet, ist zu einem steinigen Weg geworden.“ Ein Kampf, der sich jedoch lohnt, und mit The Floor Is Lava ist das Ergebnis ein Album, das vielfältig, eigenwillig, charmant und tiefsinnig, aber auch süchtig machend ist.
Im gesamten Album findet Mayer Freude an der Erforschung und Gegenüberstellung von Stilen, lässt unerwartete Dinge erblühen und gibt ihnen Raum, überrascht den Hörer mit spannenden Wendungen: „Es ist ein DJ-Album von einem DJ, der sich schnell langweilt.“ Entweder langweilt er sich schnell oder er ist unendlich neugierig – The Floor Is Lava ist reich an Ideen. Es beginnt mit „The Problem“, das in die Vergangenheit blickt, um nach vorne zu schauen, und die wilde Art, wie frühe House-Produktionen Samples mit fröhlicher Unbekümmertheit zusammenwarfen, aufgreift. Mayer nennt Pal Joey und die Szene um Rockers Hi-Fi und ihr Label Different Drummer als Referenzpunkte, und dieser freie Geist zieht sich durch das gesamte Album.
Es folgt „Vagus“, eine sinnliche Minimal-House-Nummer, die Mayer als seine „musikalische Katzenminze“ beschreibt. Der Fluss dieser beiden Eröffnungstracks definiert die Dynamik von The Floor Is Lava und den dialektischen Antrieb im Kern: These und Antithese führen zu einer Synthese, jedoch mit einer willkommenen Schärfe, die dafür sorgt, dass man immer aufgeregt und engagiert bleibt. Zudem gewinnt das Album Energie, indem es Genres und Klänge auf unerwartete Weise aneinanderreibt, um maximalen musikalischen Nervenkitzel zu erzeugen. Es gibt psychedelischen Techno in „Feuerstuhl“, mehr Minimal Techno mit „Ardor“ (Mayer erwähnt ‘Immer’ Ära Minimal als Bezugspunkt), gleitenden Shepard-Ton-Breakbeat in „Sycophant“ und einen lieblichen, üppigen Vocal-Auftritt im poppigen „The Solution“.
Das Album schließt mit dem melancholischen „Süßer Schlaf“, in dem Mayer ein Gedicht von Goethe vertont und eine seiner bisher eindringlichsten und bewegendsten musikalischen Kompositionen schafft, als abstrakten Tribut an eine verschiedene Freundin. Es ist einer der ergreifendsten Momente auf The Floor Is Lava. Ebenfalls gibt es ein Update der wilden Brainwave Technology-EP von 2020, mit dem surrealistischen Glitzer-Stampfer „Brainwave 2.0“ (hör dir diese Handclaps an!), in dem Mayer über den sozio-politischen Abgrund der Gegenwart nachdenkt: „Ich lese mit großem Interesse über diesen ganzen Komplex, wie die Menschheit dabei ist, so viele Grenzen zu überschreiten und welche Auswirkungen die daraus resultierende finanzielle und bildungstechnische Ungleichheit haben wird.“
Das ist The Floor Is Lava: Damals und heute, Gehirnwellen und Nervengeflechte, Probleme und Lösungen, brennende Genres; das Reale, das Unreale und das Surreale. Ein Album für die schnell Gelangweilten und die unendlich Neugierigen. Mayer hat das letzte Wort und sagt uns alles, was wir über den Geist des Albums wissen müssen: „Brennen für die Sache, leidenschaftlich sein, süchtig nach der Hitze der Nacht, den überschwänglichen Kräften der Musik.“
Following on from September's "Sonic Underworld EP" by Shlomi Aber & Kashpitzky, James Ruskin's label delivers another first as Chloe Lula presents her Blueprint Records debut with the "Torpor EP".Her debut on Blueprint, "Torpor" is a reflection of her stylistic evolution, bringing the sounds of ambience and synths into a clean, contemporary techno framework.
Chloe is a resident DJ at Tresor. She's played at Berghain, Boiler Room, Khidi, Movement weekend in Detroit, and countless clubs, festivals and parties across Asia, Europe, and North and South America alongside artists like Kanding Ray, Helena Hauff and Lewis Fautzi, becoming known for atmospheric, acidic sets that dig deep into the niche recesses of techno. In addition to her career as a DJ and producer, Lula is a cellist-her debut instrumental full-length will be out on James Ginzburg's Subtext label in November 2024-and the senior producer of Resident Advisor, where she hosts and curates panels and interviews as a broadcast journalist at festivals like Nuits Sonores, Dekmantel, Unsound, Rewire and more.
Her debut on Blueprint, "Torpor" is a reflection of her stylistic evolution, bringing the sounds of ambience and synths into a clean, contemporary techno framework. A lifelong reader, each track-and the EP's name itself-pays homage to a book or piece of writing that has been influential in her development as a writer and an artist.
Mit ihrem neuen Album „Sad Girl“ schlägt TSHA ein neues Kapitel auf, in dem sie ihren Tracks ihren eigenen stimmlichen Stempel aufdrückt und sich den Genres nähert, die sie schon immer ausprobieren wollte, anstatt die Anerkennung ihrer Kolleg:innen zu suchen. TSHA zeigt nicht nur die euphorischen oder melancholischen Seiten ihres Charakters, sondern stellt sie alle zur Schau. Es ist ein Werk, das zeigt, dass es in Ordnung ist, traurig zu sein, und dass man darin sogar schwelgen kann - schließlich kann man die Höhen nicht ohne die Tiefen haben.
Es ist das zweite Album des aufstrebenden britischen Stars und folgt auf das Debütalbum, „Capricorn Sun“, aus dem Jahr 2022, das auf einem hellen, melodischen House-Fundament aufbaute und britische Garage- und Rave-Einflüsse einbrachte. Das Album wurde vom DJ Mag und BBC Radio1 Dance zu ihrem jeweiligen Album des Jahres gekürt, während das Music Tech Mag TSHA zur Produzentin des Jahres kürte, was für eine weibliche Produzentin, deren Produktionsfähigkeiten oft übersehen werden, sehr viel bedeutet.
Während sie Freude an Hedonismus und Eskapismus findet, ist „Sad Girl“ auch ein Album, das schwierige Gefühle anspricht. Das Zwischenspiel, „Lonely Girl“, erzählt von ihrer isolierten Kindheit in der überwiegend weißen Stadt Fareham in der Nähe von Portsmouth, in der sie sich Märchen im Stil von „Secret Garden“ ausdachte. „Green“ entstand nach einem Streit mit ihrem Partner, wo sie offen über toxische Positivität singt (auf dem Album singt sie zum ersten Mal). TSHA mag in den DJ-Videos, die sie in den sozialen Medien postet, Selbstvertrauen ausstrahlen und von einem Ohr zum anderen grinsen, aber sie hat auch offen über ihre Probleme mit ihrem psychischen Wohlbefinden gesprochen.
Mit dem Albumtitel lässt sie ihre Teenagerjahre Revue passieren. Er ist eine Anspielung auf emo-mäßige MSN-Screennamen und Hotmail-Adressen - und man kann es in den Anflügen von 00er-Jahre-R&B, rauem Elektro und hymnischem Techno hören, die an die Bittersüße und die Angst des frühen Erwachsenseins erinnern. Zwischen den Momenten der Stille und des Nachdenkens ist es im Kern eine Dance-Platte: heiße Club-Stomper reiben sich an hypnotischen Floorfillern und MTV-tauglichem Pop.
Köhncke rides again with another 12“ having 2 sides that couldn‘t be more different: the A-Side, „Timecode“, is a clock-ticking electronic disco tease promising a joyous release by building up tremendous expectations over its course of 8 minutes – and of course not delivering the final dance floor orgasm since the night has to continue in mutual happiness and expectations on the floor. But well, surely lots of „pre-cum“ spreaded...
The „flip“, „The Answer Is Yes“, displays Köhncke‘s love with The Beatles or Prefab Sprout and the likes, in a masterly programmed digital simulation of the „played“ sound of the likes (Köhncke cannot play any „real instruments“ except for a bit of Barré-Punk-Guitar). It‘s a love metaphor about 2 photons in „entanglement“, which is a proven very psychedelic effect in quantum physics. The photons are „entangled“ and „know“ each other‘s „spin“ in immediacy, thus not bent to the speed of light, even if they are 100000 light years from each other - a theory that even Einstein considered absurd when the pioneers of quantum physics came up with this in the 1930s. So Justus put his fascination with quantum physics into a pop love song metaphor – how much more do you want?
Köhncke kommt zurück mit einer 12“ - 2 Seiten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Die A-Seite, „Timecode“, ist eine tickende elektronische Disco-Versuchungs-Zeitbombe, die über ihre Laufzeit von über 8 Minuten extreme Erlösungsversprechen macht, sie aber selbstverständlich nicht in einem endfinalen Floor-Orgasmus auflöst, denn die Nacht soll ja weitergehen in gemeinsamer Glücklichkeit und Erwartung auf der Tanzfläche. Allerdings, eine Menge „pre-cum“ wird schon versprüht in dieser unwiderstehlichen Spannungserzeugung von Track.
Die „flipside“, „The Answer Is Yes“, stellt Köhnckes Liebe zu den Beatles oder Prefab Sprout etc. ins Licht, in einer meisterhaft programmierten digitalen Simulation des „gespielten“ Sounds der Großmeister (Köhncke kann keine „echten Instrumente“ spielen außer ein bißchen Baréegriff-Punk-Rhythmusgitarre, sein Instrument ist der Sequenzer). Es ist eine Liebesmetapher über zwei Photonen im Zustand der „Verschränkung“, was ein heute wissenschaftlich nachgewiesenes extrem psychedelisches Phänomen aus der Welt der Quantenmechanik ist: die Photonen sind „verschränkt“ und „kennen“ ihren aktuellen „Spin“ (Rotationsrichtung des Teilchens) unmittelbar, also nicht gebunden an die Lichtgeschwindigkeit. Auch wenn sie 100000 Lichtjahre voneneinander entfernt sind – eine Theorie, die sogar Einstein absurd fand („Spukhafte Fernwirkung“), als die Pioniere der Quantenphysik sie in den 1930er Jahren postulierten. Köhncke verewigt seine Faszination für Quantenphysik hier also in Form eine Retro-Pop-Lovesong-Methapher – was will man mehr?
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Sam Shepherd alias Floating Points hat heute angekündigt, dass sein neues Album, „Cascade“, am 13. September 2024 via Ninja Tune erscheint.
„Cascade“ ist eine Eruption unvollendeter Angelegenheiten. Ende 2022 fand sich Shepherd, der dafür bekannt ist, so frei zwischen den Genres zu wechseln, wie es sein Künstlername andeutet, in der kalifornischen Wüste wieder, um an etwas Neuem zu arbeiten. „Mere Mortals“, seine erste Ballettmusik, die in Zusammenarbeit mit dem San Francisco Ballet entstand, sollte eine Kollision von Klang und Tanz sein, die die antike Parabel von Pandora durch das Prisma der Technologie erforscht. Auf „Promises“, seinem Vorgängeralbum, das 2021 veröffentlicht wurde, tauschte er seine typischen modularen Synthesizer-Teppiche und komplizierten Drum-Patterns gegen luftige Traumlandschaften aus, die er mit dem legendären Saxophonisten, Pharoah Sanders, und dem London Symphony Orchestra entwickelte. Diese Zusammenarbeit war so beliebt, dass eine Mercury Prize-Nominierung und ein ausverkauftes Konzert im Hollywood Bowl im September 2023 folgten. Zwischen diesen Projekten und einem bevorstehenden Anime-Score für Adult Swim, könnte es von außen betrachtet so aussehen, als ob Shepherd die Tanzfläche für immer verlassen würde. Aber während er tagsüber an seiner Ballettmusik schrieb, sehnte er sich nachts nach der schweißtreibenden Gemeinschaft einer Tanzfläche. Nach der pulsierenden Unbekümmertheit der elektronischen Musik. Im November 2019 veröffentlichte Shepherd sein von Kritiker:innen hochgelobtes zweites Studioalbum, „Crush“. „Cascade“ wurde als Nachfolger:in von „Crush“ konzipiert, um Album (und Publikum) die Möglichkeit zu geben, Floating Points noch einmal in seiner traditionellen Form auf einer Tanzfläche zu erleben: voller Buchla-Rhythmen, glitchenden Melodien, die einen Raum voller wogender Körper verzaubern. Die neun Songs dürfen bis zu acht Minuten am Stück schwelen und funken, was eine weitreichendere Erkundung von Sounds und Grooves als zuvor ermöglicht. Fast ein Jahrzehnt nach seinem vielbeachteten Debütalbum, „Elaenia“, hat der Komponist Wege gefunden, seine Experimente außerhalb der Clubmusik nahtlos in seine für die Tanzfläche konzipierte Musik einzubinden.
Russian Circles kehrt mit einer Wiederveröffentlichung ihres legendären Albums Empros zurück, komplett mit einem neu gestalteten, geprägten Klappcover, erhältlich auf klassisch schwarzem Vinyl. Empros machte da weiter, wo die hymnischen Riffs und Melodien des 2009er Albums Geneva aufgehört haben, und injiziert noch mehr schleppende Rhythmen inmitten von Schädel-zerschmetternder Wucht mit der ganzen viszeralen Intensität von Godflesh, Swans und Neurosis. Einfach ausgedrückt: Empros ist Russian Circles' Master of Reality: eine radikale Überarbeitung von sowohl Heavy als auch Melodie, die in ihrer Klarheit und Perfektion monolithisch ist. Oder, wie ein einzelnes überlebendes Wolltier, das aus dem brutalen Frost des Winters auftaucht, ist Empros der Sound einer Band, die das Alter von ihren Schultern schüttelt, mit all der brutalen Kraft eines erwachten Ungetüms. Seit jeher arbeiten Mike, Dave und Brian an derselben Statue. Sie meißeln, sie schlagen, sie hämmern auf sie ein. Manchmal mit voller Wucht, manchmal sehr filigran. Die Meister monolithischer Melodien und monumentaler Rhythmen in absoluter Klarheit dargelegt, sind wieder am Werk. Mit "Empros" legen sie wieder ein Stück dieser gewaltigen Statue frei. Und vielleicht gibt es sogar ein paar Überraschungen in den sechs Tracks des Albums. Es gibt Riffs, ja - viele davon. Aber bei Empros scheint die gesamte Band die Verkörperung des Riffs selbst zu sein. "The six-song album intricately blends fat, grisly, discordant riffage with melodic, atmospheric, proggy sprinklings to create a sonically elaborate and raw package." - Premier Guitar
Die dritte LP des Ishmael Ensembles, "Rituals", stellt eine bedeutende Entwicklung für die Musiker aus Bristol dar. Mit Live-Instrumentierung und elektronischer Stilverschmelzung war die Band schon immer breiter aufgestellt als das Etikett "New UK Jazz", das ihr gegeben wurde, aber hier sind Umfang und grenzüberschreitender Ehrgeiz deutlicher als je zuvor. Obwohl das Ensemble seinen Mix aus spirituellem Jazz, Dub, experimentellen und elektronischen Klanglandschaften beibehält, werden diese Elemente hier kräftig zu riesigen Soundyklonen aufgepeitscht, die wesentlich songbasierter und zugänglicher sind, aber auch fast psychedelisch in ihrer wohlklingenden Mischung aus Farben und Texturen, Facetten und Stimmungen.
Hello 24! Nice to have you here. 23 is so yesterday, so over the top, really. Well, we’ve been dancing the following dances recently. What about you?
What lasts a long time usually turns out well. Having admired TEE MANGO from afar for many years, our A&R Michael Mayer took heart and invited him to this year’s TOTAL. “So In Love” is in the best tradition of the KOMPAKT minimal funk of the early years. We are delighted to have this lovely Englishman on board!
REINHARD VOIGT has always placed great emphasis on loving animals. On the track with the unsurprising title “Der, der mit dem Gummiball sang (Orange)”, he lets whole hordes of different four-legged friends and poultry on the microphone. Hopefully the stench will dissipate from the studio.
When Rhenish cheerfulness meets holiday anticipation, the result is something like this Hawaiian shirt turned music called “Chee-Caruso” by JÜRGEN PAAPE. No animals were tortured for this piece either, even if it sounds like it.
We stay in the realm of fauna and turn our attention to London’s award-winning pedigree dog REX THE DOG. “Laika” is a heart-warming ode to the mongrel dog of the same name, who was the first living creature to make it from the streets of Moscow into space. She would have loved that bleep.
A little-known fact about MICHAEL MAYER is that he is one of the fastest crossword puzzle foxes on the left bank of the Rhine, always in relentless rivalry with Wolfgang Voigt, who thinks he is even faster. The big battle is yet to come. Uninvited guest with five letters? “Urian”.
As an integral part of the family, JONATHAN KASPAR is of course not to be missed. “Are You” celebrates the kind of early morning rapture that is commonplace at his new DJ venue, the brand new Cologne superclub FI. Everything is so colourful here.
SASCHA FUNKE takes a bow to one of the greats of German showbiz with the trippy electro smasher “The Heck”. Born – like DJ Koze and Barnt – in Flensburg, died in Berlin in 2018 and wore glasses. More will not be revealed.
More emotion, more love, more sing-along factor? Si, claro! ARGIA’s “Love Keeps You Running” masterfully combines groove and pop – a blend that sounds very familiar to us. She may be at home in Madrid, but there’s Cologne DNA in her somewhere. We’re sure of it.
Let’s meet the legends, the veterans! JÖRG BURGER is still in a psychedelic mood in 2024. That suits him, that’s where he needs to be, that’s where we want him to be. A parallel universe is conceivable in which such music is affectionately called Goa.
Before going to bed, the WASSERMANN reads us a fairy tale from the Arabian Nights. At the same time, we focus on a point between everything, but really everything, and absolute, stark naked nothingness. 3, 2, 1… Let go.
Hallo 24! Schön, dass du da bist. 23 ist ja sowas von gestern, geht gar nicht, echt. Also, bei uns tanzt man neuerdings die folgenden Tänze. Und bei Euch?
Was lange währt, wird meist gut. Schon seit vielen Jahren aus der Ferne TEE MANGO bewundernd, hat sich unser A&R Michael Mayer ein Herz gefasst und ihn zur diesjährigen TOTAL eingeladen. “So In Love” steht in bester Tradition des kompaktschen Minimal Funk der frühen Jahre. Wir freuen uns, den quirligen Engländer an Bord zu haben!
Tierliebe wird im Hause REINHARD VOIGT schon immer groß geschrieben. Auf dem Stück mit dem nicht weiter verwunderlichen Titel “Der, der mit dem Gummiball sang (Orange)” lässt er gleich ganze Horden verschiedenster Vierbeiner und Federvieh ans Mikro. Hoffentlich zieht der Gestank wieder aus dem Studio ab.
Wenn rheinischer Frohsinn auf Urlaubsvorfreude trifft, dann kommt so etwas wie dieses Musik gewordene Hawaiihemd namens “Chee-Caruso” von JÜRGEN PAAPE heraus. Auch für diesen Beitrag wurden garantiert keine Tiere gequält, auch wenn es allenthalben so klingt.
Wir bleiben im Reich der Fauna und wenden uns London’s preisgekröntem Rassehund REX THE DOG zu. “Laika” ist eine herzerwärmende Ode an die gleichnamige Mischlingshündin, die es von den Strassen Moskaus als erstes Lebewesen ins All geschafft hat. Den Bleep hätte sie bestimmt gemocht.
Eine wenig bekannte Tatsache über MICHAEL MAYER ist, dass er zu den schnellsten Kreuzworträtsel-Füchsen links des Rheins zählt, stets in unbarmherziger Rivalität zu Wolfgang Voigt, der sich für noch schneller hält. Der große Battle steht noch aus. Ungebetener Gast mit fünf Buchstaben? “Urian”.
Als fester Bestandteil der Familie darf natürlich auch JONATHAN KASPAR nicht fehlen. “Are You” zelebriert frühmorgendliche Entrückungszustände, wie sie in seiner neuen DJ-Wirkungsstätte, dem nigelnagelneuen Kölner Superclub FI Gang und Gäbe sind. Alles so schön bunt hier.
SASCHA FUNKE verneigt sich mit dem trippy Electrosmasher “The Heck” vor einem der ganz Großen des deutschen Showbiz. Geboren – wie DJ Koze und Barnt – in Flensburg, gestorben 2018 in Berlin, Brillenträger. Mehr wird nicht verraten.
Mehr Gefühl, mehr Liebe, mehr Mitsing-Faktor? Si, claro! ARGIA’s “Love Keeps You Running” vereint meisterlich Groove und Pop – eine Melange, die uns durchaus bekannt vorkommt. Sie mag zwar in Madrid zuhause sein, aber irgendwo steckt in ihr eine Kölsche. Da sind wir uns sicher.
Auf zu den Legenden, den Urgesteinen! JÖRG BURGER zeigt sich auch in 2024 in einem psychedelischen Mood. Das steht ihm, da muss er hin, da wollen wir ihn haben. Es ist ein Paralleluniversum denkbar, in dem solche Musik liebevoll Goa genannt wird.
Der WASSERMANN liest uns vor dem Schlafengehen noch ein Märchen aus Tausendundeine Nacht vor. Wir fokussieren uns gleichzeitig auf einen Punkt zwischen allem, aber auch wirklich allem und dem absoluten, splitterfasernackten Nichts. 3, 2, 1… Loslassen
The third highest of the fourteen peaks, Carnedd Llewelyn possibly referring to Llewelyn Fawr - Llewelyn the Great, who had a manor house at Abergwyngregin, however, more probable that it refers to his grandson Llewelyn the Last, who fell foul of Edward 1st , and ended up with his head displayed on a pike at the Tower of London. Thanks England x The cairn referred to almost certainly dates back to the bronze age, and the name Carneddau, refers to the many prehistoric burial cairns found high up in the nippi peaks.
Mountain peaks and foregone legends aside - let the music tell another story… one of advanced dreamy electronica inviting Argentinian Luis Luchetti to the rucksack club with 2 slices of ultra squelchy hypnotic dream nip and the flip from long-time friend Richard Rozen giving us his deep bass tribal jams - these 2 secret artists are for the fans, for the heads and we’re extremely proud to present 3000.11 - volume 11 of 14 highly collectable records from the NiP headquarters pressed on ridiculously naughty transparent violet vinyl!
Der Nachfolger ihres von allen Seiten gefeierten selbstbetitelten Debüts von 2014, das Minimal Techno mit orchestralen Schnörkeln und schwereloser Produktion neu interpretierte - ist endlich da. "II" ist lebendiger, aber es behält immer noch den charakteristischen Kiasmos-Stil des Übergangs von einer flüsternden, ruhigen Atmosphäre zu einem explosiven Dance-Beat, der aus den Socken haut. Kiasmos - sind weiterhin der isländische Komponist Olafur Arnalds und der färöische Musiker Janus Rasmussen - haben sich diesmal zehn Jahr Zeit genommen für ihr Nachfolgewer und die Entstehung von "II" war eine Bewährungsprobe für ihre Freundschaft, aber auch ein Beweis dafür, dass eine großartige musikalische Chemie immer noch genauso gut sein kann, wie sie einmal war. Kiasmos hatten schon immer ein beneidenswertes Gespür dafür, komplexe Emotionen und eindrucksvolle Bilder mit Instrumentalmusik zu vermitteln. Die gesammelte Erfahrung als Produzenten, auf die sie zurückgreifen können, die Filmmusikarbeiten von Olafur Arnalds als Grammy-nomminierter Komponist für Film und Fernsehen sorgen für ein reifes elektronisches Album. Sie verlagerten ihre Melodien subtil von Four-to-the-Floor auf die frenetischen gebrochenen Beats der britischen Tanzmusik, indem sie mehr mit BPMs experimentiert haben, was an Janus" Zeit als DJ in den großen Venues weltweit erinnert. Es gibt immer noch die schmerzenden Melodien, die die Fans kennen und lieben, aber sie sind auch eingängiger.
A powerful addition to PATRICE BÄUMEL's steadily growing Kompakt catalogue, SPEICHER 89 is the third contribution to the series from the Dutch producer and former Trouw resident. Hitting dance floors in the wake of SPEICHER 81 (KOMPAKT EXTRA 81) and SPEICHER 85 (KOMPAKT EXTRA 85), his latest 12" offering brings you a duo of massive belters, headlined by cyber-calypso manifesto DUM DUM and backed by techno string showdown SURGE. Both tracks nourish some serious bass drops while showcasing an artist invested in carefully crafted melody and impeccable flow - excellent material from a leading beatsmith and DJ who knows how to woo a crowd.
SPEICHER 89 ist die nunmehr dritte Scheibe vom holländischen Produzenten und ehemaligen Trouw-Resident PATRICE BÄUMEL in der Serie, mächtiger Zuwachs in seinem sich verdichtenden Kompakt-Katalog. Nach den Einschlägen von SPEICHER 81 (KOMPAKT EXTRA 81) und SPEICHER 85 (KOMPAKT EXTRA 85) birgt auch die neueste 12" ein massives Set an Schiebern, angeführt vom Cyber-Calypso-Manifest DUM DUM und unterstützt vom grossen Techno-Streicher-Showdown SURGE. Beide Tracks züchten sich ein paar äußerst ernsthafte Bass-Momente heran, vergessen aber nicht den Künstler hinter der Welle, der stets auch in sorgfältige Melodiearbeit und reibungslosen Flow investiert - exzellentes Material von einem führenden Beatschrauber und DJ der weiß wie man mit einer Crowd umzugehen hat.
High Roller Records, black vinyl, ltd 300, insert, download code, 425gsm heavy cardboard cover, Cloven Hoof aus den Midlands gehören wohl zu den legendärsten Bands der gesamten New Wave Of British Heavy Metal Bewegung. Die Ursprünge der Gruppe gehen auf das Jahr 1979 zurück, als sie sich zunächst unter dem Namen Nightstalker formierte. Im Jahr 1981 wechselte die Band jedoch zu ihrem neuen Namen: Cloven Hoof. Der ursprüngliche Sänger David Potter, der Gitarrist Steve Rounds, der Schlagzeuger Kevin Poutney und der Hauptdarsteller Lee Payne am Bass nahmen die Bühnencharaktere 'Earth', 'Fire', 'Water' und 'Air' an. Nachdem sie Demo-Versionen von Songs wie "Return Of The Passover" und "Nightstalker" aufgenommen hatten, veröffentlichten Cloven Hoof 1982 ihre erste 12"-Vinyl-EP "The Opening Ritual" auf Elemental Music. 1984 wurde das selbstbetitelte Cloven Hoof-Album veröffentlicht, gefolgt von "Fighting Back" (1986), "Dominator" (1988) und "A Sultan's Ransom" (1989). Nach der Trennung in den 1990er Jahren kehrten Cloven Hoof 2006 in neuer Besetzung und mit einem neuen Album namens "Eye Of The Sun" zurück. Im Jahr 2014 wurde "Resist Or Serve" aufgenommen, gefolgt von "Who Mourns For The Morning Star?" (2017), beide auf High Roller Records. Das Album war eine Art Wendepunkt für die Band, da sie damit zum ersten Mal in ihrer Karriere in Nordamerika auf Tour gehen konnte. Seitdem haben Cloven Hoof zwei weitere Studioalben veröffentlicht, "Age Of Steel" auf Pure Steel Records im Jahr 2020 und "Time Assassins" auf FM Revolver zwei Jahre später.
Mit Songs wie "Do What Thou Wilt", "Sabbat Stones" und "The Summoning" markiert ihr brandneues Album "Heathen Cross" die Rückkehr zu High Roller Records. "Wir sind jetzt wieder da, wo wir hingehören", schmunzelt Lee Payne. "Heathen Cross" ist Cloven Hoofs bisher düsterstes und schwerstes Album! Es hat die satanischen Untertöne unseres Debütalbums, aber mit dem besten Sänger, den die Gruppe je hatte. Für mich persönlich ist es mit Abstand mein liebstes Cloven Hoof-Album. Wir wollten den Geist und die übernatürliche Majestät des Debütalbums wieder einfangen. Wir haben mit den Fans gesprochen und ihnen das gegeben, was sie am meisten wollten: eine Rückkehr zu den Wurzeln der NWOBHM. Sie werden es lieben!" Der Bassist ist in der Tat voll des Lobes für den neuen Sänger der Band, der ausgerechnet einen gewissen Harry "The Tyrant" Conklin verpflichtet hat: "Harry Conklin ist ein Weltklasse-Sänger. Er ist super engagiert und hochprofessionell und wir wussten, dass er nahtlos in die Band passen würde. Seine stimmliche Leistung auf dem neuen Album hebt die Band in neue Höhen, und ich kann es kaum erwarten, dass die Fans ihn hören. Harry ist ein erstaunlicher Sänger, er ist so vielseitig. Er kann hoch, tief und immer mit Kraft und Leidenschaft singen. Er weiß, wie man einen Song lebt und verkauft. Harry ist wie ein Schauspieler, der eine Geschichte erzählt, niemand interpretiert meine Texte so wie Mr. Conklin. Ich kann ihn nicht genug loben. Wir hätten schon vor Jahren zusammenarbeiten sollen."
Lee Payne - Bass Guitar, Harry (The Tyrant) Conklin - Lead Vocals, Luke Hatton - Lead Guitar, Chris Coss - Lead Guitar, Ash Baker Drums / Backing Vocals, Chris Dando - Keyboards / Backing Vocals
High Roller Records, black vinyl, ltd 300, insert, download code, 425gsm heavy cardboard cover, Cloven Hoof aus den Midlands gehören wohl zu den legendärsten Bands der gesamten New Wave Of British Heavy Metal Bewegung. Die Ursprünge der Gruppe gehen auf das Jahr 1979 zurück, als sie sich zunächst unter dem Namen Nightstalker formierte. Im Jahr 1981 wechselte die Band jedoch zu ihrem neuen Namen: Cloven Hoof. Der ursprüngliche Sänger David Potter, der Gitarrist Steve Rounds, der Schlagzeuger Kevin Poutney und der Hauptdarsteller Lee Payne am Bass nahmen die Bühnencharaktere 'Earth', 'Fire', 'Water' und 'Air' an. Nachdem sie Demo-Versionen von Songs wie "Return Of The Passover" und "Nightstalker" aufgenommen hatten, veröffentlichten Cloven Hoof 1982 ihre erste 12"-Vinyl-EP "The Opening Ritual" auf Elemental Music. 1984 wurde das selbstbetitelte Cloven Hoof-Album veröffentlicht, gefolgt von "Fighting Back" (1986), "Dominator" (1988) und "A Sultan's Ransom" (1989). Nach der Trennung in den 1990er Jahren kehrten Cloven Hoof 2006 in neuer Besetzung und mit einem neuen Album namens "Eye Of The Sun" zurück. Im Jahr 2014 wurde "Resist Or Serve" aufgenommen, gefolgt von "Who Mourns For The Morning Star?" (2017), beide auf High Roller Records. Das Album war eine Art Wendepunkt für die Band, da sie damit zum ersten Mal in ihrer Karriere in Nordamerika auf Tour gehen konnte. Seitdem haben Cloven Hoof zwei weitere Studioalben veröffentlicht, "Age Of Steel" auf Pure Steel Records im Jahr 2020 und "Time Assassins" auf FM Revolver zwei Jahre später.
Mit Songs wie "Do What Thou Wilt", "Sabbat Stones" und "The Summoning" markiert ihr brandneues Album "Heathen Cross" die Rückkehr zu High Roller Records. "Wir sind jetzt wieder da, wo wir hingehören", schmunzelt Lee Payne. "Heathen Cross" ist Cloven Hoofs bisher düsterstes und schwerstes Album! Es hat die satanischen Untertöne unseres Debütalbums, aber mit dem besten Sänger, den die Gruppe je hatte. Für mich persönlich ist es mit Abstand mein liebstes Cloven Hoof-Album. Wir wollten den Geist und die übernatürliche Majestät des Debütalbums wieder einfangen. Wir haben mit den Fans gesprochen und ihnen das gegeben, was sie am meisten wollten: eine Rückkehr zu den Wurzeln der NWOBHM. Sie werden es lieben!" Der Bassist ist in der Tat voll des Lobes für den neuen Sänger der Band, der ausgerechnet einen gewissen Harry "The Tyrant" Conklin verpflichtet hat: "Harry Conklin ist ein Weltklasse-Sänger. Er ist super engagiert und hochprofessionell und wir wussten, dass er nahtlos in die Band passen würde. Seine stimmliche Leistung auf dem neuen Album hebt die Band in neue Höhen, und ich kann es kaum erwarten, dass die Fans ihn hören. Harry ist ein erstaunlicher Sänger, er ist so vielseitig. Er kann hoch, tief und immer mit Kraft und Leidenschaft singen. Er weiß, wie man einen Song lebt und verkauft. Harry ist wie ein Schauspieler, der eine Geschichte erzählt, niemand interpretiert meine Texte so wie Mr. Conklin. Ich kann ihn nicht genug loben. Wir hätten schon vor Jahren zusammenarbeiten sollen."
Lee Payne - Bass Guitar, Harry (The Tyrant) Conklin - Lead Vocals, Luke Hatton - Lead Guitar, Chris Coss - Lead Guitar, Ash Baker Drums / Backing Vocals, Chris Dando - Keyboards / Backing Vocals
To Follow Polaris" ist ein neues Progressive-Rock-Album von The Tangent, das es in sich hat. Das ist nicht unbedingt eine Überraschung...dafür ist die Band bekannt. Aber gleichzeitig ist es auch etwas anderes. In einem Jahr, in dem die Mitglieder von The Tangent auf der ganzen Welt mit Steve Hackett, Soft Machine, Karnataka, David Cross, It Bites, Cyan und anderen auf der Bühne standen, wurde klar, dass es keine Zeit geben würde, sich für mehr als einen Gig im April 2023 zu treffen. Also einigte sich die Band darauf, dass Bandleader und Hauptsongschreiber Andy Tillison das Material sammeln und ein Album von The Tangent ganz alleine aufnehmen würde. Es würde immer noch The Tangent heißen. For One. Das zwischen Januar und November 2023 produzierte Album zeigt Andy in gewohnter Weise mit seinem Mehrfach-Keyboard-System, fügt dem Mix aber seine erste jemals veröffentlichte Performance an der Bassgitarre und seine zweite am Stick-driven (elektronischen) Schlagzeug hinzu. Hinzu kommen elektrische und akustische Gitarren und elektronische Bläser, und dies ist in jedem Sinne des Wortes eine Full-Band-Aufnahme. Vom Konzept her behauptet Andy, das Album sei, ähem, "sehr optimistisch", aber regelmäßige Hörer seiner Arbeit werden korrekt vermuten, dass dieser Optimismus nicht unbegründet oder zu simpel ist und dass Andy Hindernissen, die diesem Optimismus im Wege stehen, sehr kritisch gegenübersteht. Und das Album blickt ebenso sehr in die Dunkelheit wie ins Licht. Insgesamt lautet seine Botschaft, dass es ungeachtet des Fortschritts und der großen sozio-politischen Schwierigkeiten, die mit dem scheinbaren Ende der "Wahrheit" als Maßstab einhergehen, bestimmte Dinge gibt, die etwas weniger vergänglich sind und denen man folgen kann, und er verwendet den Nordstern, Polaris, als Metapher für Hoffnung und Beständigkeit. "To Follow Polaris" wird als Deluxe Collector's Edition Gatefold 180g 2LP (ebenfalls mit Bonustrack) erhältlich sein.
Introducing the first release from Italy's Ellito's Bakery label, a fresh EP packed with four electrifying tracks by Elliot P, tailored for the dance floor. With a keen focus on stirring emotions, these club-ready tunes are crafted to immerse listeners in a sonic journey. —White Label Hand stamped 12"
Ja, funky Leute, hier kommt eine neue frische Veröffentlichung der großartigen Betty Black. Nach den ersten beiden Cover-Releases "Cry Me A River" und "Sweet Dreams" hat Skyline Recordings nun die Ehre, Bettys Originalmaterial herauszubringen. Pandora's Box ist somit geöffnet und voller Schätze. Frech, funky und vorgetragen mit der unglaublich sinnlichen, aber bissigen Stimme von Betty, einer Sängerin, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
Be As One is excited to release the long overdue "Romantic & Dead" LP, the debut Album from one of the most talented artists of the recent generational Techno movement, and the label regular "Kashpitzky".
Being the hyped Berlin based producers most crafted project to date, the Buzzing 11 tracks LP is spread over 2 vinyls, astonishing covered artwork and shiny polished product, and reflecting the different shades of techno from several moments of the night, tailored straight from the mind of the most sought after artist of the recent couple of years.
Lining with the label's raw and old school influenced sound Aesthetics of re defining the term "House influenced Techno", Kashpitzky fits right in as one of the imprint's leading figures, compiling the 5th full length artist album to date from the label, after industry icons such as Kenny Larkin, Samuel L Session, Orbe and the label head Shlomi Aber.
As its title, the Romantic & Dead LP is an excepional abstracted and mixtured techno journey for the heads and collectors both, and marks a significant milestones for the young artist and the established label.
"Alèmayèhu Eshèté is no less than one of the great voices of the heyday of modern Ethiopian music, the swinging sixties which, in this country, went on until the fall of the Emperor Haile Sellassie 1 in 1974. On a par with Tlahoun Gèssèssè, Bzunèsh Bèqèlè or Mahmoud Ahmed, Alèmayèhu is a star at the top level of the constellation that once lit up the wild nights in the capital."
After more than 20 years of studio work, it can be said that this album is the result of long hours of introspection and solitude. The inquisitive, investigative and analytical listening of the earliest works of artists such as Robert John Brown & Sean Booth, Mike Paradinas or Jochem George Paap influenced me a lot during the execution of this EP. The deconstruction or deconstructive process was something I needed to explore and put into practice, giving as a result naked periplos or sound spaces, in which the protagonism belongs solely and exclusively to sounds or textures that for my part deserved a thorough review and analysis, making these periplos a challenge in themselves, giving way to resulting works where the rhythmic section was in the background or simply disappeared. In relation to the cover design, thanks to Julian Schnabel and T?fol Cruz for the inspiration and the final artwork respectively.
Celebrating twenty-five years of Aficionado as a place to play away from suffocating mainstream club culture, DJs Jason Boardman and Moonboots have compiled a contemplative set of 16 tracks that holds a deep meaning to both themselves and attendees of their now legendary parties. The compilation includes two new tracks exclusive to the release: J Walk’s ‘Cool Bright Northern Morning’ and Begin’s remix of Canyons ‘Akasha’.
Reflecting on how it all started 25 years ago, Moon considers their no-plan-plan to be a makeshift plateau which evolved organically: “All we did was try to play good records one after the other without any consideration for fashion. And people wanted that”. Alternative approaches were not unknown at the time, but Aficionado, as Jason and Moon’s Sunday sessions became known, pressed the reset button with unique resolve.
Jason elaborates: “It was 1998 when we started. It was our own 'fuck you’ to the Super Club regime - almost everywhere then. The ‘anything goes’ Balearic ethos was in abeyance. It wasn’t cool at the time, but we both just wanted to keep that original spirit alive. ‘Keep it open’ had always been my approach to DJing - even from playing at Youth Clubs as a teenager. No rules or generic constrictions. Play anything that you like from any era, any style from any time. We always encouraged our guests to dig deep and play outside of their comfort zones, their usual styles”.
The lovingly crafted musical mystery tour of this compilation, considering its pleasantly hypnagogic intent, may not reflect the madness of these now distant memories. This is an older and considerably more responsible collection and this is what we need right now - a temporary respite from a world almost capsized. A mood, a meditation created by masters of their craft. Odd socks from disparate global locations making new sense side by side. An assemblage, if you like. A thread through many different kinds of thinking. A new picture pieced together from the lost pieces of many jigsaws.
'Stubborn Heart' der Sheppards auf Mirwood wird seit den Anfängen in der Northern Soul-Szene gespielt, ist aber immer noch ein garantierter Publikumsliebling. Die B-Seite ist 'How Do You Like It' steht dem in nichts nach!
Der Londoner DJ/Kurator Sam Don hat mit seinen Comps 'For The Love Of You' neues Licht auf das Reggae-Subgenre des Lovers Rock geworfen. Seine tiefgründigen, aber zugänglichen Tracks haben vielen die Ohren für das Genre geöffnet. Mit der neuen Compilation 'Just A Touch' strahlt Sam seine Fackel auf den UK Underground Soul aus und präsentiert nach sorgfältiger Recherche einige der süßesten Soul-Schnitten aus dem UK. 'Während die USA vor allem für Soulmusik bekannt sind, hat Großbritannien aufgrund des Schmelztiegels der Kulturen und Musikstile seine eigene Sicht auf das Genre geschaffen.' - Sam Don
Blonde Redhead melden sich mit 'Sit Down for Dinner' zurück, ihrem ersten Album seit sieben Jahren und Debüt bei section1. Der Titel ist eine Anspielung auf das oft zelebrierte kollektive Ritual, eine Mahlzeit mit den Menschen zu teilen, die man liebt. Dieses fesselnde, minutiös ausgearbeitete Album ist Ausdruck eines beständigen Miteinanders und ein Zeugnis der einzigartigen inneren Logik, die Blonde Redhead in den letzten drei Jahrzehnten verfeinert haben. Zurückhaltende, aber dennoch eindringliche Melodien tragen jeden Song und schaffen eine Kulisse für Texte über die unausweichlichen Kämpfe des Erwachsenseins: Kommunikationsprobleme in andauernden Beziehungen, die Frage, wohin man sich wenden soll, das Festhalten an Träumen. Letztendlich ist 'Sit Down for Dinner' das vielleicht stärkste Album in einem ebenso illustren wie abwechslungsreichen Katalog.
Der multidisziplinäre Künstler Jasper Marsalis, bekannt unter seinem Künstlernamen Slauson Malone 1, kündigt sein neues Album EXCELSIOR als Debüt für das Kultlabel Warp Records an. Unter den Juwelen dieses Albums befinden sich die Singles NEW JOY, eine faszinierende Erkundung des Vergnügens, das aus der Unterwerfung entsteht, und VOYAGER, die von der Zeit der Liebe und Freude nach Veröffentlichung seines von der Kritik gefeierten 2019er Albums 'A Quiet Farwell, 2016-2018 (Crater Speak)' erzählt, bevor er nach LA zog.
Das Wort EXCELSIOR verkörpert den ewigen Aufstieg. Slauson Malone 1 stellt es sich als metaphorisches Schwert vor, das im Besitz von jemandem unaufhörlich wächst, bis es in einem großen Finale die Erde spaltet. Diese Metapher wird zu seinem Objektiv, um alle Facetten der Männlichkeit mit einer neuen Klarheit zu erforschen, während er seine eigenen gelebten Erfahrungen anhand von Songs und Bewegungen auf dem gesamten Album hinterfragt, die von allem inspiriert sind, von der Grammy-preisgekrönten Komponistin Wendy Carlos bis hin zu den Ähnlichkeiten zwischen dem Ende der Liebe und der nuklearen Halbwertszeit. EXCELSIOR hat die Form einer Sammlung persönlicher Essays mit Vignetten, die ineinandergreifen und eigenständig sind, aber letztendlich dem Zweck dienen, Slauson Malone 1s bislang persönlichstes und fesselndstes Musikwerk zu bilden.
Der multidisziplinäre Künstler Jasper Marsalis, bekannt unter seinem Künstlernamen Slauson Malone 1, kündigt sein neues Album EXCELSIOR als Debüt für das Kultlabel Warp Records an. Unter den Juwelen dieses Albums befinden sich die Singles NEW JOY, eine faszinierende Erkundung des Vergnügens, das aus der Unterwerfung entsteht, und VOYAGER, die von der Zeit der Liebe und Freude nach Veröffentlichung seines von der Kritik gefeierten 2019er Albums 'A Quiet Farwell, 2016-2018 (Crater Speak)' erzählt, bevor er nach LA zog.
Das Wort EXCELSIOR verkörpert den ewigen Aufstieg. Slauson Malone 1 stellt es sich als metaphorisches Schwert vor, das im Besitz von jemandem unaufhörlich wächst, bis es in einem großen Finale die Erde spaltet. Diese Metapher wird zu seinem Objektiv, um alle Facetten der Männlichkeit mit einer neuen Klarheit zu erforschen, während er seine eigenen gelebten Erfahrungen anhand von Songs und Bewegungen auf dem gesamten Album hinterfragt, die von allem inspiriert sind, von der Grammy-preisgekrönten Komponistin Wendy Carlos bis hin zu den Ähnlichkeiten zwischen dem Ende der Liebe und der nuklearen Halbwertszeit. EXCELSIOR hat die Form einer Sammlung persönlicher Essays mit Vignetten, die ineinandergreifen und eigenständig sind, aber letztendlich dem Zweck dienen, Slauson Malone 1s bislang persönlichstes und fesselndstes Musikwerk zu bilden.
10 Years Pressure Traxx. 10 Years of genre defining tracks like Suciu – Dusintors, instant classics like Ricardo Villalobos – Wispa or Dj Sneak – 3d Print. Forgotten gems like Nail – Sentipede or Transparent Sound – Punk MF. Now we celebrate 10 years of Pressure Traxx with a big compilation.
The 4 x vinyl box will be released in September and we are looking forward to share it with you.
Jaga Jazzists legendäres zweites Album, „The Stix“, kombiniert die digitale Dancefloor-Affinität ihres Debüts mit der Ausgelassenheit, Wärme und dem Fluss ihrer Live-Shows. Mit ihren stilvollen Produktionen, ihrer mitreißenden Bühnenpräsenz und ihren internationalen Einflüssen, die aus Hoxton über Oslo bis nach Berlin reichen, wurden sie schnell zu einer der beliebtesten Bands des erweiterten Jazz-Genres.
Im Jahr seit ihrem Debüt haben Jaga Jazzist weltweit einen großen Eindruck hinterlassen, insbesondere aber im vereinigten Königreich: die Debütsingle, „Going Down“, wurde damals vom NME zur 12“ der Woche gekürt, wurde u.a. vom jungen Gilles Peterson angepriesen und war eine von Muziks Singles des Jahres - und war folglich sofort ausverkauft. Und nun aber endlich wieder auf Vinyl erhältlich, en detail auf - wie bei Ninja Tune-Releases der Umwelt zuliebe seit einigen Jahren üblich - nicht auf 180 g sondern auf 140 g schwerem und rot-orange schimmernden Vinyl in einem 2LP-Gehäuse mit bedruckten Papp-Innenhüllen und einer 12" Reverseboard-Gatefold-Hülle.
Die britischen URNE melden sich mit ihrem zweiten Album 'A Feast On Sorrow' zurück!
Es gibt Zeiten im Leben, in denen es sich anfühlt, als ob die Dunkelheit das Licht verschluckt. Leid. Verlust. Die Leere, die folgt. Aus der Ferne können wir uns gegen die düstere Unausweichlichkeit von Krankheit, Demenz und Verfall im Alter stemmen, aber wenn man sich näher mit ihren Auswirkungen befasst, erscheint es leicht, sich einen verborgenen Dämon auszumalen, der sich an dem verursachten Elend labt. Aus diesem Schmerz heraus entstand Urnes brachiales zweites Album 'A Feast On Sorrow'. Der Nachfolger ihres Debüts 'Serpent & Spirit' entstand mit Gitarrist Angus Neyra, Schlagzeuger James Cook und der überraschenden Unterstützung von Gojira-Frontmann Joe Duplantier im New Yorker Silver Cord Studio.
Bereits im Kindesalter lernte die junge Sängerin Klavierspielen und schrieb mit acht Jahren schon ihre ersten eigenen Songs. Im Alter von 12 Jahren gewann sie einen Talentwettbewerb, zwei Jahre später erschien ihr Debütalbum „Birdy“, das ihr nicht nur den internationalen Durchbruch bescherte, sondern auch 9x Platin. Zu ihren erfolgreichsten Singles zählt bis heute das Bon Iver Cover ihrer Version zu „Skinny Love“. Auf dem neuen Album „Portraits“ können die Fans sich auf einen neuen Sound der Künstlerin freuen: „Es ist ein Album, das von wichtigen Künstlern der Vergangenheit und Gegenwart inspiriert wurde. Der kunstvolle, jenseitige Pop von Caroline Polachek, Christine and the Queens und Angel Olsen, aber auch die eindringliche, gotische Seite von Kate Bush, das Melodrama von Prince, die elegante Fremdartigkeit der Stimme von Beth Gibbons von Portishead und die Synthesizer-lastige Raffinesse von The Blue Nile“ finden Eingang in das neue Album.
Bereits im Kindesalter lernte die junge Sängerin Klavierspielen und schrieb mit acht Jahren schon ihre ersten eigenen Songs. Im Alter von 12 Jahren gewann sie einen Talentwettbewerb, zwei Jahre später erschien ihr Debütalbum „Birdy“, das ihr nicht nur den internationalen Durchbruch bescherte, sondern auch 9x Platin. Zu ihren erfolgreichsten Singles zählt bis heute das Bon Iver Cover ihrer Version zu „Skinny Love“. Auf dem neuen Album „Portraits“ können die Fans sich auf einen neuen Sound der Künstlerin freuen: „Es ist ein Album, das von wichtigen Künstlern der Vergangenheit und Gegenwart inspiriert wurde. Der kunstvolle, jenseitige Pop von Caroline Polachek, Christine and the Queens und Angel Olsen, aber auch die eindringliche, gotische Seite von Kate Bush, das Melodrama von Prince, die elegante Fremdartigkeit der Stimme von Beth Gibbons von Portishead und die Synthesizer-lastige Raffinesse von The Blue Nile“ finden Eingang in das neue Album.
Die The Hurricanes 12“ Maxi Single „Only One Night“ ist zurück und jetzt in einer aufregenden neuen Version erhältlich.
Diese limitierte Auflage kommt auf farbigem Vinyl und ist ein absolutes Must-Have für Sammler und Fans.
„Only One Night“ ist ein zeitloser Hit, der die Tanzflächen der Welt erobert hat. Mit seinem mitreißenden Beat und den eingängigen Melodien ist dieser Song ein wahrer Klassiker, der auch nach all den Jahren nichts von seiner Energie verloren hat.
Aber das ist noch nicht alles! Diese Neuauflage bietet auch einen exklusiven Remix von Flemming Dalum, einem renommierten DJ und Produzenten. Dalum hat den Song in seiner einzigartigen Art und Weise neu interpretiert und verleiht ihm einen frischen und modernen Touch, der die Fans begeistern wird.
Vier Jahre nach dem weltweit veröffentlichten und von der Kritik gefeierten Album "Nucleus" im Jahr 2019 (eine Neuaufnahme ihrer klassischen Hits mit englischen Texten) hat die führende japanische Heavy-Metal-Band ANTHEM die pandemische Auszeit klug genutzt und ist nun startklar, ihr brandneues Studioalbum "Crimson & Jet Black" zu veröffentlichen.
Alle Songs sind wieder in englischer Sprache, und das Album wird weltweit veröffentlicht werden.
Das Ziel von ANTHEM für das 21. Jahrhundert ist es, jedes ihre früheren Werke zu toppen, und mit diesem Album haben sie sich selbst noch einmal übertroffen!
"Crimson & Jet Black" ist unverkennbar "ANTHEM", klingt aber gleichzeitig frisch. Die Band hat wieder einmal bewiesen, dass sie eine der konkurrenzfähigsten Heavy Metal Bands der Welt ist und eine Kraft, mit der man rechnen muss. Verpassen Sie nicht ihr neues Kapitel, das gerade erst begonnen hat!!!
Eine jahrelange Freundschaft bildet das Fundament: Auf ihrem ersten gemeinsamen Album, »--------«, führen Peter Kruder und Roberto Di Gioia ein scheinbar intimes Gespräch, in das wir als Zuhörende indes soghaft hineingezogen werden. Eine wundervoll zauberhafte Musik, in der man sich verlieren, vor allem aber: finden und neu zusammendenken kann.
Seit über dreieinhalb Jahrzehnten hat ihre unterm Strich verrückte Methode des Thrash einige der charakteristischsten Momente in der Welt des Metal hervorgebracht. Jetzt, in der zweiten Hälfte ihrer Karriere, zeigt sich die ganze Erfahrung mit SCORCHED, da es irgendwie reifer, raffinierter klingt und mit Andeutungen von mehr als nur Thrash Metal verschönert wird. „Es ist keine Aggression um der Aggression willen“, erklärt Sänger Bobby „Blitz“ Ellsworth, „es gibt viele verschiedene Elemente auf der Platte. Für mich ist es mehr Heavy Metal und weniger eine reine Thrash-Platte. Da ist verdammt viel Melodie drauf.“
OVERKILL erweitern ihren Aktionsradius, aber lasst euch nicht täuschen, die Band wird die dreckigen, massiven Gossen-Thrasher bleiben, die wir alle kennen und lieben. "Wir sind, was wir sind, und wir wissen, was wir sind, schon seit einer verdammt langen Zeit. An diesem Punkt unserer Karriere in der Lage zu sein, identifizierbar zu bleiben und trotzdem etwas zu machen, das anders ist, ist verdammt aufregend für die Band", schließt Blitz.
Speicher 125 is a most auspicious collaboration between two great, inimitable voices in techno: Kompakt co-founder Michael Mayer, and Magazine’s own Barnt. They’ve both been productive of late, Mayer with his “Brainwave Technology” EP in 2021, Barnt with his first release on Kompakt, "ProMetal Fan Decor Only Product" in 2022. Of course, they’re also busy with their respective record labels, and international DJing schedules.
You may already have heard their first track, which appeared on Michael’s "&" album from 2014, the psychedelic “Und Da Stehen Fremde Menschen”. For Speicher, though, they set their sights firmly on the peak time dance floor – the result is two stunning cuts of techno euphoria.
On “Teller” Barnt and Mayer unleash a synth storm, tense and thrilling. Percussion piles up against the incessant buzz, but before too long we’re submerged in waves of dense texturology, making the track an object lesson in tension and release. “Duration” is a bittersweet anthem about "life long love". A moving voice tells us about "faith in life" while gleaming, synths, choral swarms and snares shower down from above to form an epic tale about duration and devotion.
Weirding the groove and updating the emotions, Speicher 125 is a monster.
Speicher 125 ist die Zusammenarbeit zwischen zwei unnachahmlichen Stimmen des Techno: Michael Mayer, Mitbegründer von Kompakt, und Barnt von Magazine. Beide waren in letzter Zeit nicht unproduktiv, Mayer mit seiner "Brainwave Technology" EP, Barnt mit seiner ersten Veröffentlichung auf Kompakt, "ProMetal Fan Decor Only Product". Natürlich sind sie auch mit ihren jeweiligen Plattenlabels und internationalem DJing beschäftigt.
Vielleicht hast Du schon ihre erste Kollaboration gehört, die auf Michaels "&"-Album von 2014 erschienen ist, das psychedelische "Und Da Stehen Fremde Menschen". Für "Speicher" haben sie den Peak-Time-Dancefloor ins Visier genommen - das Ergebnis sind zwei atemberaubende Stücke voller Techno-Euphorie.
Auf "Teller" entfesseln Barnt und Mayer ein Synthie-Gewitter, spannend und mitreißend. Die Percussion türmt sich gegen das unaufhörliche Summen auf, aber schon bald tauchen wir in Wellen dichter Texturen ein, was den Track zu einer Lehrstunde in Sachen Spannung und Entspannung macht. "Duration" ist eine bittersüße Hymne über "lebenslange Liebe". Eine bewegte Stimme erzählt uns vom "Glauben an das Leben", während schimmernde Synthies, Chorschwärme und Snares von oben herab eine epische Geschichte über Ausdauer und Hingabe prasseln.
Speicher 125 ist ein Monster, das den Groove neu erkundet und die Emotionen auffrischt.
Als eines der beständigsten Aushängeschilder der Rockund Popgeschichte hat Shaky mehr gesehen und erreicht, als sich die meisten Menschen erträumen können, seit er als Teenager das Publikum zum ersten Mal verzauberte.
Mit "Re-Set" liefert Stevens nun ein weiteres aufregendes Kapitel in dieser einzigartigen Geschichte und freut sich sehr darauf, es mit seinen treuen Fans, aber auch neuen Bewunderern zu teilen. "Im Grunde genommen ist es eine Fortsetzung", sagt er, "aber es ist auch anders.
Die Menschen waren von "Echoes Of Our Times" überrascht, und ich schätze, dass das Gleiche mit "Re-Set" passieren wird."
Wie auch beim Vorgänger "Echoes Of Our Times" erzählen die Songs auf "Re-Set" zutiefst persönliche Geschichten, inspiriert aus der Familienchronik, aber auch auf das Arbeitermilieu anspielend, aus der der junge Michael Barratt heraus seine unglaubliche Karriere startete. Die einzigartige Kombination aus stimmlichem Können und unaufhaltsamer Entschlossenheit half ihm dabei, zu einem Star zu avancieren, der zum meistverkauften britischen Single-Künstler eines
Jahrzehnts wurde. Seine beeindruckende Erfolgsbilanz umfasst 33 Top-40-Hits in Großbritannien, vier Nr. 1-Hits, unzählige Hit-Alben und eine nach wie vor ungebrochene Popularität in ganz Europa und dem Rest der Welt.
'Innate Passage' findet die hauptsächlich in Berlin ansässige Band in der Speerspitze einer Liga progressiver Stoner- und Psychdelic Rock-Bands wieder, zu einer der wichtigsten Acts ihrer meist noch jungen Generation, in Stil und Ausdrucksintention. Im Frühjahr 2020 veröffentlichten Elder ihr fünftes Album 'Omens' und etablierten damit einen Anspruch auf ihre prog-lastigste Interpretation von ausuferndem Heavy Rock. Zwei Jahre später baut das neue Album auf vielen ähnlichen Konzepten auf, übertrifft aber seinen Vorgänger nochmal auf allen Ebenen.
Ob es sich um einen schreddernden Lead im Höhepunkt von 'Endless Return' oder den eigenwillig geduldigen, fast mäandrierenden Einbau in das Crescendo und Fade von 'Merged in Dreams/Ne Plus Ultra' handelt. Im Herzstück 'Coaleszenz' bieten sie Opeth-würdige rhythmische Komplexität und Piano-Drama, die durch knirschende schwere Gitarren und verdrehte Leads ausgeglichen werden. In 'The Purpose' erschaffen sie eine Melodie, die fesselnd ist, ohne die Klarheit der einzelnen Instrumente zu opfern, aus denen sie sich windet.
Samuel L Session and Van Czar drop a four-track techno EP on Unrilis that showcases a deeper and more hypnotic sound with dystopian atmosphere and driving percussion. Rino Cerrone launched the Unrilis record label over 15 years ago, and part of the label's back catalogue is its iconic Rilis series. 2022 sees the relaunch of the Rilis series that has a focus on underground DJ tools with raw analogue sounds. The Rilis series was originally launched in 1999, and was restricted to a concept on only 10 releases, each pressing a limited run of vinyl. It was hugely popular with each one often selling out in only a week and picking up DJ support by people ranging from Jeff Mills to Richie Hawtin. Those first 10 releases were focused on Rino Cerrone's own music, but since his retirement from the industry, the revitalised Rilis series will welcome other artists whose sound matches the label's underground concept.
This latest release in the Rilis series features collaborative tracks by Samuel L Session and Van Czar who have previously teamed up for releases on other imprints ranging from Marco Bailey's MB Elektronics to Ben Sims' Hardgrooves. Both are also successful solo artists, Sweden's Samuel L Session being well-known for his headline DJ sets at clubs around the world, along with the music he has released via iconic imprints such as Slam's Soma, Shlomi Aber's Be As One, Len Faki's Figure and Emmanuel's ARTS plus his own imprints SLS, Cycle, New Soil, and Klap Klap Belgium's Van Czar is also an accomplished DJ who is well-established across Europe and he has also released music on respected record labels ranging from Kevin Saunderson's KMS Records as well as the classic imprint, Yin Yang.
'Air Raid' opens the release with its eerie pads, spine-tingling melody loop and machine-driven percussion. It's got a raw aesthetic with dramatic claps and snare fills that add to the building suspense.
'18-022' is a dark and stripped back track with modulating synth textures layered with fast-flowing high-end percussion. Its pounding kick drum and clap rhythms add rigid structure to its expansive atmosphere and dance floor focused groove.
'Route 200' has thrashing cymbals punishing claps and rippling pads that create a stripped back groove submerged in deep atmosphere. Rich with analogue textures and gritty sound design, its relentless energy is tailor made for club sound systems.
'Objectivism' closes out the release with it's funky bassline and bleeping melody. Whirling textures and fluttering percussion maintain an unrelenting tension that's driven forward by the pounding kick drum.
After a long hiatus, Rotate is back for its 8th release. "Inner Space EP" by the duo Abé & Lowris as Labello is a three-track 12-inch with a strong focus on psychedelic sounds, warped vocals, hypnotic synths and finely-tuned drum programming.
Like yin and yang, both tracks on the A-side of the EP display exquisitely opposed tones crafted for distinct dancefloor moments. The bright, funky and appropriately named 'Goodtimes' stands very different from the dark, cinematic and thrilling 'Invisible Red'. Still, ensembled, they serve as a statement on the raw potential of sonic hypnotization, where shuffling grooves, wacky melodies and cinematic atmospheres work together to set the dancer's minds into a seemingly perpetual state of flow. B-side's extended cut 'Pkaila' is one of the deepest arrangements here, reminiscent of the golden age of techno minimalism where dancefloors needed little more than a rolling groove, shuffling drums and impeccable sound design slapping from its sound systems.
Bandcamp buyers also get "FCT", an exclusive downloadable bonus 18-minute jam that further showcases Labello's explorational side, rounding off "Inner Space" in a delightfully varied manner.
A vibrant and powerful performer, Danny Toeman seamlessly blends the classic vibes of Funk and Soul's golden age with his own inimitable London edge that modernises his work, giving it a fresh 'neo-vintage' flavour. His gravel tones combined with an altitude-defying falsetto set him apart, creating a sound oozing with character and emotion. With his backing band 'The Love Explosion', Danny Toeman stages an electrifying show filled to the brim with feel-good funky soul, designed to make everyone get on up! Born in London, Danny was well acquainted with the Soul, Funk, and Rhythm and Blues of artists such as James Brown, Aretha Franklin, and Ray Charles from an early age, before graduating onto the hard hitting Souther Soul of artists like Wilson Pickett and Bobby Womack, and the refined uptown Philly Soul of artists like the O'Jays and the Spinners. A guitarist since the age of seven, and a singer before that, he grabbed any opportunity to perform his songs on stage for an audience. Danny Toeman truly set out to on his musical career after graduating University (where he won the regions official Battle of the Bands contest). Soon after, he was in demand as a supporting act for a number of great Soul artists, including Charles Bradley of Daptone, Michael Kiwanuka, Queen of Rare Groove Betty Wright, and 4-time Grammy winner Robert Cray. Around the same time, Danny's music reached a worldwide audience when a song of his was discovered on Soundcloud by scouts, and placed on the in-store playlists of Abercrombie & Fitch. Since then, his music has appeared in film and television shows around the world, most notably Saturday Night Live (NBC). Danny continued to perform nonstop around the UK, occasionally travelling to continental Europe for appearances. From 2019-2021, he hosted and promoted a series of headline shows at the famous Pizza Express Jazz Club, which garnered sold out crowds every night. The pinnacle of the support slots came in 2019, when Danny was chosen as the primary support act for Kool and the Gang at their o2 Arena show in London, in front of 10,000 spectators.
In Mid-2020, as the world was shutting down, Danny was approached by LRK Records to release his track 'She's Got Something About Her' on vinyl.
Within 3 months of release, the disc completely sold out due to demand, taking the European Soul Scene by storm. It garnered multiple radio plays, including from BBC 6 Music's Craig Charles, and veteran BBC DJ Robert Elms pronounced it 'his new favourite song'.
In 2022, Danny received his first spin on BBC Radio 2 for the single, 'Shake the Blues Outta Your Shoes', and was chosen out of thousands of competitors by industry professionals to act as the opening act for the legendary Diana Ross at one of her rare UK performances!
As the world starts to open up, Danny looks forward to releasing more new music, and taking his show across Europe and around the World.
25 years of KOMPAKT is no reason to get hysterical. Then again, it's a nice occasion to have a laid back look at the situation in electronic music today. Minimal techno in all it's varieties is now established as the worlds best dance music, as you may know. So far, so good. What's next Nothing. Dance on!
I've gain two essential insights with the passage of time. First off, that music which over the years only knew 'faster, better, stronger' and 'forwards ever - backwards never' can constantly repeat, quote and loop itself without killing itself. A music that suspends the meaning of time and eventually can set a parallel, better universe of fantasy against the twisted grimaces of reality. Again and again.
And secondly, that getting older living in/with this music is a quite relative term to which ideally a serenity of age can ring a bell. This shows that 25 years after 1993 so many protagonists, enthusiasts, DJs, musicians, relentlessly rave fighters - with all personal advancement - are still there and still celebrate, play or produce this/theirs music; and compete themselves and their music just with that.
Two such heroes of the neat and tidy bass drum culture are with no doubt T.RAUMSCHMIERE aka MARCO HAAS and REINHARD VOIGT. From day one, those two figureheads have given live-techno the glam of stage-diving rock 'n' roll, long before vodka and beer prevailed as alternative lube for ecstatic dancefloors.
Even better they both now raise the glass at the longest techno-bar in the world named KOMPAKT EXTRA/SPEICHER. With DREI MILLIONEN KO¨LSCH, Reinhard Voigt continues to establish his savvy 'way into sound', which he's pursued for a few years now on his many releases. He's turning genre cliche´s into a very personal take with his defiant mix of the deepness of a lonesome cowboy and his implicit faith in the dancefloor and gives the music a very personal touch of ennnoblement of the faith in itself. Technos dignity shall be inviolable.
For me, AUGEN ZU by T.RAUMSCHMIERE is one of the most beautiful masterpieces of bass-heavy 'Umta Umta' techno. A few strikingly brilliant vocal lines from the master himself, put through the machines and combined with a relentlessly sequencer that says it all. This cheers my heart and we will always need such tracks to remind us of ourselves. And to forget about ourselves. Smash hits of unreason! Or the prettiest declaration of love to a music which gets its magical moments from what's happening between the bass drum-beats. But only by this when the bassdrum remains linear and will do so forever. Both Marco Haas and Reinhard Voigt know that. Because after techno comes always techno.
Wolfgang Voigt - May, 2018 Wolfgang Voigt - May, 2018
25 Jahre KOMPAKT sind kein Grund sich aufzuregen. Aber dennoch ein schöner Anlass, einen gelassenen Blick auf die Lage der elektronischen Musik zu werfen. Denn der globale Minimal-Techno, in seinen unterschiedlichen Spielarten, hat sich bekanntlich längst als beste Tanzmusik der Welt etabliert. Recht so. Was nun Gar nichts. Weitertanzen.
Zwei essentielle Erkenntnisse haben sich bei mir im Laufe der Zeit durchgesetzt: Erstens - dass eine Musik, die über Jahre nur ein »Höher, Schneller, Weiter« oder ein »Forwards Ever - Backwards Never« kannte, sich ständig wiederholen, selbst zitieren und loopen kann, ohne daran zu ersticken. Die Bedeutung von Zeit und Vergänglichkeit im besten Sinne außer Kraft setzen und der hässlichen Fratze der Realität eine parallele, bessere Welt der Fantasie entgegensetzen kann. Immer wieder.
Und zweitens: dass »Altern in/mit dieser Musik« ein sehr relativer Begriff ist, dem bestenfalls Altersgelassenheit etwas sagt, Alter. Das zeigt sich immer wieder im schönsten Sinne, wenn 25 Jahre nach 1993 so viele Akteure, Enthusiasten, DJs, Musikanten, unkaputtbare Kampfraver, bei aller persönlichen Weiterentwicklung, immer noch da sind und immer noch diese/ihre Musik abfeiern, auflegen oder eben produzieren und sich und ihr Tun auch nur daran messen lassen müssen.
Zwei solche Recken der gepflegten Bassdrumkultur sind zweifelsohne T.RAUMSCHMIERE aka MARCO HAAS und REINHARD VOIGT. Zwei Rampensäue der ersten Stunde, die Live-Techno den Glam des Rock'n'Roll Stagedivings gegeben haben, lange bevor Vodka und Bier sich als alternative Gleitmittel eines ektatischen Dancefloors in der Breite durchgesetzt hatten.
Umso schöner, dass sich eben diese Beiden mal wieder an der längsten Techno-Theke der Welt, genannt KOMPAKT EXTRA/SPEICHER über die beiden Seiten einer Schallplatte hinweg musikalisch zuprosten. Mit dem Track DREI MILLIONEN KÖLSCH setzt REINHARD VOIGT seinen smarten »way into sound« fort, den er schon seit ein paar Jahren auf diversen Veröffentlichungen konsequent verfolgt. Mit einer trotzigen Mischung aus lonesome cowboyhafter Deepness und dem unbedingten Bekenntnis zum Dancefloor schafft er es, den Klischees des Techno eine sehr persönliche Note der Veredelung des Glaubens an sich selbst zu geben. Die Würde des Techno ist unantastbar.
Der Track AUGEN ZU von T.RAUMSCHMIERE ist für mich eines der schönsten Meisterstücke in der Tradition des oktavbassgeschwängerten Umta-Umta Techno. Einige wenige markant brilliante Textzeilen, vom Meister selbst in deutscher Sprache durch die Maschinen geschickt, gepaart mit einem Sequenzer der keine Gefangenen macht, lassen keine Fragen offen. Da geht mir Herz und Rucksack auf. Solche Tracks werden wir immer brauchen, um uns an uns selbst zu erinnern. Um uns immer wieder selbst zu vergessen. Smash-Hits der Unvernunft! Oder die schönste Liebeserklärung an eine Musik, die ihre magischsten Momente immer aus dem gezogen hat, was zwischen den Bassdrumschlägen passiert. Das funktioniert aber nur, wenn die Bassdrum gerade ist und es für immer bleibt. Und Marco Haas und Reinhard Voigt wissen das. Denn nach Techno kommt immer noch Techno.
„Ich folge dem goldenen Strom.“ So singt es Rosa Anschütz im Titelstück ihres neuen Albums, mit kalter, klarer, entschlossener Stimme. Darunter sirren erst goldene Störgeräusche, dann setzen mächtige Elektrobeats ein, und im Refrain künden Trompetenfanfaren vom Sieg über die Elemente. „Goldener Strom“ ist zweite Album der 24-jährigen Künstlerin, die in Wien und Berlin lebt – ein erstaunliches Werk. Man kann dazu tanzen, man kann es aber auch wie ein Konzeptalbum hören; es ist ebenso voller Beats wie voller Gedanken. Rosa Anschütz spielt Klavier, Trompete und Querflöte, zu Beginn ihrer Karriere hat sie viel mit Modularsynthesizern gearbeitet. Ihr musikalisches Erweckungserlebnis war das Atonal Festival in Berlin, später hat sie auch viel im Berghain getanzt, und der Berghain-DJ Max Kobosil remixte ihren Song „Rigid“. Ihren enorm wandlungsreichen Gesang – der vom flehenden Hauchen bis zur kalten New-Wave-Sprechstimme reicht – unterlegt Rosa Anschütz denn auch mit einem entschlossen voranmarschierenden Four-to-the-Floor-Techno; doch finden sich unter diesem immer wieder polyrhythmische Abweichungen. Es scheppert und zittert, tiefe Bässe wühlen im Boden, während hoch droben schillernde Klangschleier wehen. Rosa Anschütz schließt an die Traditionen von Dark Wave und Postpunk an, aber furcht tiefe Kerben in deren Klangbild und romantische Glätte. „Goldener Strom“ ist ein großartiges Pop-Album, voller Melodien, Sentenzen und Beats, die sich sofort im Ohr verhaken. Zugleich ist es ein Manifest künstlerischer Souveränität – kostbar und klug in unseren Zeiten der stromlinienförmigen Kunst.
In his foundational essay on Los Angeles, L.A. Glows, the essayist Lawrence Weschler speaks on the city's uncanny, immediately recognizable light; "The late-afternoon light of Los Angeles—golden pink off the bay through the smog and onto the palm fronds." Weschler traces the city's mysterious refracted light from the iconic paintings of David Hockney through the city's frequent portrayal on film and TV, noting its ability to put residents into a state of "egoless bliss."
Similarly, Alex Ho's new album for Music From Memory, 'Move Through It', radiates with the unmistakable LA glow. While the Pasadena native's studio work is just now coming to light, Ho has long been a fixture in the Los Angeles dance music scene, throwing what are perhaps the city's most musically expansive warehouse events and carving out a singular voice as a DJ, as heard on his brilliant Moony Habits show for NTS. The eight-track record, however, lands in a more contemplative zone, better suited for a golden hour drive than a night out.
Though it's his first record, 'Move Through It' is the accomplished work of a fully-formed artist, produced patiently between 2017 and 2020 with help from friends including Baba Stiltz, Phil Cho, Damon Palermo and John Jones. "Mark," the Koanic track conclusion side A, is an arpeggiated slow burn reminiscent of Pino Donaggio's brilliant score for Brian De Palma's 1984 film Body Double. Ho's stunning, pure falsetto soars above gentle melodies. "Miss Suzuki," the piece that originally caught the ear of MFM's Jamie Tiller and Tako, opens the record with a blue, cinematic sway. Ho's facility for poignant melodies—easily conveyed through saxophone, vibes, various keyboards and his own voice—shines on "College Crest Drive," as well as the title track. The lyrical "Move Through It" and the restrained and beautiful closing cut, "TYFC," are abetted by glimmering Kraut guitar figures courtesy of John Jones.
While Ho's rhythms and melodies paint a crystal-clear musical vision, the music's emotional centre is more elusive, indicative of a yearning feeling synonymous with the City Of Angels. Hitting these hazy and subtle notes, Move Through It falls within a canon of sun-addled records spanning from Herb Alpert's "Rotation" to Dam-Funk's Private Life trilogy as Garrett. An immersive and concise statement, Alex Ho's 'Move Through It' is as warm and uncanny as the city that inspired it, a definitive LA album.
Ja, das vierzehnte Studioa lbum von Northern Lite ist erstmals in 23 Jahren Bandgeschichte auf Deutsch. Ja, es klingt durch die unverwechselbare Stimmfarbe von Andreas Kubat auf magische Weise vertraut, aber auch hier und da nach Deichkind , Frittenbude , oder 2 Raumwohnung. Ja, auch ein wenig nach Rammstein und The Weeknd . Ja, worauf sollten sie auch noch warten, was gibt’s in dieser Welt für eine B and die seit einem Vierteljah rhundert durch die internationale Musik landschaft geistert zu verlieren? Ja, die Welt hat sich für uns alle geändert, ja, auch für Northern Lite.
Conform Re-Touched Series has delivered other 5 gems to collect with the Vol.IV! The result is brilliant thanks to the contribution of great artists such as Radio Slave, Honey Dijon, Mark Broom, Adriana Lopez and Shlomi Aber.
When it comes to Radio Slave, no one can ever remain indifferent to the quality of Matt Edwards' production. Once again it has hit the mark by re-interpreting "Inside" by Gaetano Parisio in a masterly way. The track is a continuous crescendo but always well anchored to its original groove. The great British producer, Mark Broom, once again leaves no doubt about his ability to create real dace-floor killers. Seems that his edit was created to challenge the sound systems of all clubs around the world. It is the dream of all DJs to play a track of such impact during a party. His version remains faithful to the original but it has that broomish which makes it super catching.
Honey Dijon, an absolute star in the world techno firmament, makes her debut on Conform with her Re Rub interpretation of a classic like Dual Ep by C&G Southsystem, the project created by Gaetano Parisio and Marco Carola. Honey puts all of her Chicago background into this version. By adding vocal she manages perfectly to make two such different schools coexist, the Neapolitan one and the Chicago one. The result is simply sublime.
Likewise, it's a debut on the label also for Adriana Lopez absolutely respected throughout the techno scene for her extreme quality music. Her interpretation leaves no room for doubt that she doesn't like middle ways. Her remix is dark and hypnotic at the same time. Adriana gave her best and the delivery is just outstanding.
The grand finale takes place with the digital bonus track. Ben Sims "Carnival part one" re-edited by Shlomi Aber. This is definitely the icing on the cake! If you are a DJ you'll immediately desire to play this track as soon as possible. His edit it's just perfect leaving intact the original vibe of the English legend's track. Its tribal groove echoes the early 2000s sound. For those who love the genre this is unmissable.
On his fourth album proper, Now Here No Where, Danish producer Kölsch (aka Rune Reilly Kölsch) is charting new terrain. Fans of his ‘years trilogy’ – 1977, 1983 and 1989, released on Kompakt over the past decade – were privy to a kind of sonic diary, an autobiography, tracking the artist’s early years through three albums of superior, meticulously rendered techno. Calling in collaborators where needed – most notably, the strings of Gregor Schwellenbach – there was still something deeply personal going down, not quite hermetic, but internally focused; the albums proved not only Kölsch’s mastery of his chosen form, but also his capacity to make techno personal, individual, and to trace histories of the self through music. But on Now Here No Where, Kölsch finds his feet firmly planted in the present. Reflecting on his new album, he notes, “It is fascinating to write about memories and feelings that have had years to manifest and develop, but how would I approach current emotions?” It’s a good question: our past coheres through the narratives we build around memories, but the moment we’re in, the newness of the now-ness, is harder to navigate; this story is as yet untold. For Kölsch, this makes Nowhere Now Here “an album about life in the year 2020. A time defined by confusion, misinformation and environmental challenges. It is an emotional interpretation of personal and mental challenges, observations and personal growth.” Kölsch does this with music that effortlessly balances emotional heft with the dancefloor’s brimming desires. It’s a space that Kölsch has navigated for a while now – one of techno’s breakthrough acts, an in-demand DJ across the globe and a prolific and restlessly creative producer, he’s also Kompakt’s biggest-selling act – but Now Here No Where ratchets up the lushness, making for a delirious drift across twelve tracks that are at once perfectly poised and deeply trippy. “Great Escape” is an elegant swoon, an opener that pivots on a sigh and a prayer; then “Shoulder Of Giants” bustles into view, subliminal clatter and an aching violin line giving way to a riff that glows with fluorescence and iridescence. “Remind You” combines an odd ECM jazziness with notes from a twenty-first century torch song; “Sleeper Must Awaken” mines huge buzzing synths and lets them float, in and out of sync, with reduced, ticking beats; “Traumfabrik” (dream factory – there’s a giveaway) is oddly lush, the tones malleable and plastic, morphing across a glitching undertow. There are sad, emotional washes of strings throughout the penultimate “While Waiting For Something To Care About”, while “Romtech User Manual”’s patterns twist and shape in the light. Throughout, Kölsch never keeps his eye off the dancefloor, and you can tell this is his still his home. “The amount of energy and joy I experience every time I perform, has a profound effect on me. It has inspired me so much of late and has become an integral part of my musicality.” “The way we join in expressing our hope for the future every weekend has given me so much,” Kölsch concludes. The club as a temporary autonomous zone, as a space both of freedom and of politics; somehow, that’s all here, Now Here No Where. “Most of all, it is an album about hope.”
Auf seinem vierten Album “Now Here No Where” betritt der dänische Produzent Kölsch (alias Rune Reilly Kölsch) neues Terrain. Seine Trilogie mit den Jahreszahlen 1977, 1983 und 1989, die in den letzten zehn Jahren bei Kompakt erschienen war, hatte seine Fans durch eine Art akustisches Tagebuch, eine Autobiografie geführt, die die frühen Jahre des Künstlers über die Länge von drei großartig produzierten Techno-Alben nachgezeichnet hatte. Wo es nötig war, wurden Kollaborateure hinzugezogen - allen voran für die Streicher, arrangiert von Gregor Schwellenbach -, dennoch zeichnete die Musik immer auch etwas zutiefst Persönliches aus, etwas nicht Hermetisches, auf eine bestimmte Art immer auch nach Innen fokussiert. Die Alben bewiesen nicht nur, wie sehr Kölsch die von ihm gewählte äußere Form beherrscht, sondern auch seine Fähigkeit, Techno zu etwas Persönlichem und Individuellem zu machen und der eigene Geschichte durch Musik näher zu kommen.
Auf “Now Here No Where” steht Kölsch nun mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Gegenwart. Mit Blick auf sein neues Album stellt er fest: "Es ist faszinierend, über Erinnerungen und Gefühle zu schreiben, die Zeit hatten, sich zu manifestieren und zu entwickeln, aber wie nähere ich mich meinen aktuellen Emotionen?”. Eine gute Frage: Unsere Vergangenheit wird im Innersten zusammengehalten durch Geschichten, die aus Erinnerungen entstehen, aber der Moment, in dem wir uns befinden, die Neuheit des Neuen, ist schwieriger zu beschreiben; die Geschichte ist noch nicht erzählt. Für Kölsch ist “No Here Now Where” daher "ein Album über das Leben im Jahr 2020. Eine Zeit, die von Verwirrung, Desinformation und ökologischen Herausforderungen geprägt ist. Es geht dabei um die emotionale Interpretation von persönlichen und mentalen Herausforderungen, von Beobachtungen und der eigenen, individuellen Weiterentwicklung".
Kölsch tut dies mit Musik, die mühelos kleine Gefühlsausbrüche mit den großen Sehnsüchten der Tanzfläche in Einklang bringt. Es ist dieser Zwischenraum, in dem sich Kölsch schon seit einiger Zeit bewegt, als weltweit gefragter und gefeierter Live Act, DJ und so unermüdlicher wie kreativer Produzent (nicht umsonst ist Kölsch der “biggest-selling-artist” bei Kompakt), doch “Now Here No Where” treibt all das noch weiter auf die Spitze: ein enormer Sog entsteht, der uns über zwölf Tracks hinweg gefangen hält wie ein perfekt ausbalancierter Trip. Der Opener "Great Escape" ist pure Eleganz, ein Track, der irgendwo zwischen Seufzer und Gebet hin und her schwankt; dann drängt "Shoulder Of Giants" ins Blickfeld, ein unterschwelliges Geklapper, eine wehende Geige, schließlich ein schillernder Riff, der in der Dunkelheit zu leuchten und zu glühen scheint.
"Remind You" kombiniert seltsamen ECM-Jazz mit einem sentimentalen Liebeslied des 21. Jahrhunderts; "Sleeper Must Awaken" schürft im Bergwerk riesiger Synthesizer, mal im Takt, mal aus dem Takt ticken die minimalen Beats; "Traumfabrik" ist ungewöhnlich “lush”, die einzelnen Töne, geschmeidig und modelliert, zerfließen in einem glitzernden Abgrund. Das vorletzte Stück "While Waiting For Something To Care About" wird von traurigen, emotionalen Strings untermalt, während sich die Strukturen von "Romtech User Manual" im Licht drehen und immer wieder neu formieren. Die ganze Zeit über behält Kölsch die Tanzfläche im Auge, und man merkt ihm an, dass sie immer noch sein Zuhause ist: "Die Menge an Energie und Freude, die ich bei jedem Auftritt erlebe, hat eine tiefe Wirkung auf mich. Sie hat mich gerade in letzter Zeit stark inspiriert und ist zu einem integralen Bestandteil meiner Musik geworden.”
"Die Art und Weise, wie wir an jedem Wochenende gemeinsam unsere Hoffnung auf eine bessere Zukunft zum Ausdruck bringen, hat mir viel gegeben", so Kölsch abschließend. Die Vision des Clubs als eine temporäre autonome Zone, als ein Raum von großer Freiheit aber auch von politischen Ideen, das ist irgendwie alles hier drin, Now Here No Where. "Es ist vor allem ein Album über Hoffnung."
Das Darkwave Elektronik-duo Boy Harsher Aus Northampton, Massachusetts, Startet Sein Eigenes Label Nude Club!
Auf Nude Club Werden Am 27.04.2018 Erstmals Die Beiden Kult-alben - lesser Man (extended Version)" Und "yr Body Is Nothing" Wiederveröffentlicht, Die Es Bis Dato Nur Als Importe Gab. Boy Harsher Sind Ein Gegenentwurf Zum Normalo Elektropop Und Haben Sich Über Die Letzten Jahre Bereits Eine Sehr Treue Untergrundgemeinde Erspielt, Zuletzt Eine Triumphale, Restlos Ausverkaufte Tour Durch Europa Gespielt, Und Das Was Leute Am Himmel Für Chemtrails Halten, Sind Tatsächlich Ihre Nebelschwaden Und Trockeneis-reste. Ihre Verbindung Aus Düsteren Dance-beats, 80er-jahre-versatzstücken Mit Extrem Nach Hinten Gemixten, Sehr Ätherischen Vocals Schafft Eine Unheimliche, Intensive Und Fesselnde Klangwelt. Augustus Muller Entwickelt Den Unterbau Seiner Tracks Aus Präzisen Und Kraftvollen Beats, Die Irgendwie Nach Damals Klingen, Aber Von Heute Stammen Und Schleift Darüber Noch Sägende Synthies, Während Jae Matthews Dazu Flüstert, Schreit Und Singt Als Gäbe Es Nun Tatsächlich Kein Morgen Mehr. Diese Kathartischen Aber Auch Magnetisierenden Tracks Wurden Innerhalb Kurzer Zeit Zu Hits Eines Real Existierenden Untergrunds. Fernab Von Playlisten Und Pr Gedöns Bildete Sich Das, Was Man Früher Eine Kult-fangemeinde Genannt Hätte. Heute Sind Es Die Anfänge Des Widerstands Gegen Die Veralgorythmisierung. Glauben Wir Zumindest Hoffen Zu Dürfen.
(en) Good things take time - ideally, including a great deal of oomph. At least when it concerns new tracks from within Monkey Maffia's inner circle. It has been four whole years since we received the momentary last piece of the 'Monkey Maffia Music Club', 12 inches full of funky nasty beasts dedicated to the best dancefloors of this world. In the meantime, a remix was released here and a track was presented there, but now we may once again enjoy a full load of Monkey Maffia. And on top of that the now 75th release of Freude am Tanzen!
Monkey Maffia is personally providing the soundtrack for this ceremonial occasion. His tracks continually supply tremendous amounts of oomph to parties as well as loads of gravity and funk. After all, as an experienced DJ he simply knows what an awesome night looks like - a straight bass drum fractured while simultaneously amplified with infinitely warm synths. On one track, bass and percussion are throwing all our worries overboard, on the next one pads and vocals are shimmering to the bet. Whatever may happen, it can be said with utmost certainty that it will never become boring on either secular flat earth.
A1 - Bad Or Good
A total brain and leg screw, that spins and spins and spins. Any DJ willing to test how much funk a dancefloor can bear up to the third decimal place, will be perfectly served with this track as proof.
A2 - Fake Heroes
Short reminder, but detailed clattering minimal with soul does still exist. At first, 'Fake Heroes' frostily shines through aerial heights; however, then submerges all the more into unforeseen depths.
B1 - MiniMi
Somehow jazzy, but was meant as house. Similarly hypnotic, equally free. Common thread is the bass drum, along which anything is possible. File under: secret weapon for truly late hours and DJs with guts.
B2 - Schörless
This is a track that sends Larry Heard on an Orient trip and thereby extends over a much longer period than its brief four-and-a-half-minute length. For all those who are still serious about 'deep' in house.
(de) Gut Ding will Weile haben - und reichlich Wumms am besten gleich noch mit dazu. Zumindest dann, wenn es sich mal wieder um neue Tracks aus dem engsten Kreis der Monkey Maffia handelt. Ganze vier Jahre ist es inzwischen her, dass uns von dort aus der vorerst letzte Teil des - Monkey Maffia Music Club' erreichte, eine 12-Inch voll funky-garstiger Biester für die besten Dancefloors dieser Welt. Zwischendurch erschien ein Remix hier und ein Track dort, doch nun gibt's endlich wieder Monkey Maffia satt. Und das nunmehr 75. Release auf Freude Am Tanzen gleich noch mit dazu!
Der Soundtrack zu diesem feierlichen Anlass kommt von Monkey Maffia höchstselbst. Stichwort Wumms: den bringen seine Tracks stets genauso mit zur Party wie massig Tiefe und Funk. Denn als routinierter DJ weiß der Mann einfach, was eine lange Nacht alles braucht - hier wird die gerade Bassdrum gebrochen, dort mit endlos warmen Synths unterfüttert. In einem Track klappern uns Bass und Percussion die Sorgen aus dem Leib, im nächsten flirren die Pads und Vocals sehnsüchtig um die Wette. Was auch immer passiert, langweilig wird's auf dieser wie jener weltlichen Erdscheibe mit Sicherheit nicht.
A1 - Bad Or Good
Totale Hirn- und Beinschraube, die dreht und dreht und dreht. Wer als DJ testen will, wieviel Funk bis auf die dritte Kommastelle genau so ein Dancefloor eigentlich aushält, ist mit diesem Track als Messgerät bestens bedient.
A2 - Fake Heroes
Kleiner Reminder, aber kleinteilig-klappernder Minimal mit Seele, das gibt's noch immer. - Fake Heroes' schimmert zunächst kalt durch die luftigen Höhen, taucht dann aber umso weiter vor in ungeahnte Tiefen.
B1 - MiniMi
Irgendwie Jazz, aber als House gedacht. Ähnlich hypnothisch, genauso frei. Als roter Faden dient die Bassdrum, entlang dieser geht aber eigentlich alles. File under: Secret Weapon für die ganz späten Stunden und DJs mit Mumm.
B2 - Schörless
Ein Track der Larry Heard auf Orient-Reise schickt und dabei viel weiter trägt als seine knapp viereinhalb Minuten Spielzeit. Für alle, die das - Deep' im House noch ernst meinen.
- Adolars phantastische Abenteuer ist eine mit feinster Ironie
gespickte ungarische Zeichentrickserie, die als Bestandteil der
Familie Mézga-Serienreihe in einigen Ländern Kultstatus genießt.
Adolar Mézga könnte der große Zeichentrickbruder von Comfort
Fit sein. Denn so lässig wie Adolar sein aufblasbares Raumschiff
aus einem Geigenkasten zaubert, so locker knallen die ftten Beats voll mit wärmender Kraft in den Orbit. Ein Neuling ist hier nicht am Werk. Comfort Fit dürfte allen Beatspezialisten an der Borderline von HipHop, Electronica, Abstract, Jazz, Broken Beat und Detroit Techno ein Begriff sein. Bereits seit 2001 switcht er sich mit seinen Veröffentlichungen durch verschiedene Musikstile. Den richtigen Punch fürs Genick, hat er dabei immer im Okular.
Auf der frühen Musik Krause-EP - Rausgefogen ertönt stimmlich
- Auf dieser Feier bin ich On Fire . Auch wenn hier keiner brabbelt,
Comfort Fit ist mit zwei Tracks sowas von on Fire. Das beste daran, er liefert gleich noch zwei Lieder zum Anzünden und Ablöschen mit.
Als Compilation-Reihe im Jahre 2001 gegründet um ein paar lose Fäden unserer Stammkünstler zu verknüpfen, hat sich SPEICHER inzwischen zu einem Garanten für fortgeschrittene Tanzklänge aus aller Welt weiterentwickelt, der es KOMPAKT erlaubt Musiker aus allen Bereichen des elektronischen Spektrums einzuladen und zu fördern. Für SPEICHER 73 haben sich Hollands Synth-Epiker QUINCE sowie der in Berlin lebende Techno- und Modekünstler TOM PETERS hinters Mischpult begeben, um in zwei meisterhaft auskomponierten Tracks der Suche nach dem Horizont zu frönen.
Weltweit von DJs zum Einsatz gebracht, sind QUINCE's Techno-Etüden ein bekannter Klang im elektronischen Kosmos, dank starker Releases auf respektierten Labels wie etwa DELSIN oder MUSIC MAN RECORDS. Seine Produktionen beeindrucken generell mit ihrer profunden Kenntnis der großen Skylines, doch irrt der holländische Meister hier ein wenig ab von seinem Kurs durch 4/4-Welten und verliert sich stattdessen in den weitläufigen Kellerkorridoren des wolhltemperierten Schaffelbeats. LOST baumelt fast acht Minuten lang von der Klippe und gibt sich ganz als kubistisches Märchen vom einsamen Helden im dunklen Wald: in Erwartung einer zu errettenden Prinzessin bahnte der sich einen abenteuerlichen Weg durchs Unterholz und berichtet nun von unermeßlichen Schätzen und Momenten großen Glücks. Schon massiv gut, wenn sich die eigene, jahrelange Live-Erfahrung so anstandslos in perfekte DJ-Munition ummünzen last.
Zwei Stunden nördlich von Berlin liegt Kartlows kleiner Ortsteil Unnode, wo der ansonsten eher umtriebig veranlagte TOM PETERS wohlverdiente Ruhe in den Alltag eines DJs, Produzenten und angehenden Modezaren einkehren last. Hier, in inspirierender Nähe zur Ostsee, entwirft er die Skizzen für die meisten Tracks; so auch für TAKE YOUR CHANCE, dessen Silhouette sich deutlich geprägt sieht von der Weite der lokalen Natur. Toms Produktionen weisen alle Anzeichen transzendentaler Melancholie auf, verfehlen jedoch nie das urbane Momentum: sein Beitrag für SPEICHER 73 präsentiert eine simple, doch weitläufige Melodie, deren Haar vom Beat elegant zurückgebunden wurde, Futter für die Beine und die Seele. Ganz wie die handgedruckten Botschaften seiner eigenen Modeserie SAVE FASHION, vermag nämlich auch Toms Musik auf dem dünnen Seil zwischen dem Einfachen und dem Mehrdeutigen zu balancieren... dream on, dreamer.
Emerging in 2023, Die Anstalt are a Berlin-based post-punk and minimal synth trio who quickly established themselves with a blistering fusion of early EBM, synth-punk, and classic post-punk. Their sound channels the grit and tension of 1980s industrial sub cultures while feeling unmistakably contemporary. Recently signed to City Slang worldwide, the band are reissuing their independently released debut album through the label. They have also announced a UK and Ireland tour supporting A Place to Bury Strangers, alongside a hometown headline show at Berlin's legendary SO36 in November 2026.
Die Anstalt sound like no one else, even if everyone hears something different. Depending on who you ask, you'll catch traces of Malaria!, Boy Harsher, DAF, early EBM, synth-punk, or X-Mal Deutschland. Then there's the surf guitar, a detail that shouldn't work but somehow holds the whole thing together. The result is theatrical, confrontational, hypnotic, and relentlessly physical. They write slogans that stick. They're appropriately furious. Live, they're less a concert than a controlled explosion.
Their songs give voice to generational exhaustion, the dystopian absurdities of the present, warmongers, the manosphere, and the constant sense that the world is coming apart at the seams. Somehow, they also sound unmistakably like Berlin. That doesn't happen often, maybe once a decade, if we're lucky.
Most of all, Die Anstalt are proof that beneath the noise, the algorithms, and the endless churn of industry discourse, something vital still burns: rage, conviction, and hope in equal measure. At their core, they are a punk band. No posturing. No compromise. No messing around. They don't ask for permission. They burn it all down.
Die Anstalt, 2023 in Berlin gegründet, bewegen sich zwischen Post-Punk, Minimal Synth und frühem EBM. Innerhalb kürzester Zeit hat sich das Trio mit einer kompromisslosen Mischung aus Synth-Punk, klassischem Post-Punk und der rauen Energie der industriellen Subkulturen der Achtziger einen Namen gemacht – und klingt dabei nie nostalgisch, sondern entschieden gegenwärtig. Kürzlich unterschrieb die Band weltweit bei City Slang, wo nun auch ihr zunächst in Eigenregie veröffentlichtes Debütalbum neu erscheint. Im Herbst 2026 begleiten sie A Place to Bury Strangers auf deren UK- und Irland-Tour, bevor sie im November mit einer Headline-Show im legendären SO36 nach Berlin zurückkehren.Die Anstalt klingen vor allem nach sich selbst – auch wenn jede*r etwas anderes hört. Die einen denken an Malaria!, andere an Boy Harsher, DAF, frühen EBM, Synth-Punk oder X-Mal Deutschland. Und dann ist da diese Surf-Gitarre, die eigentlich nicht funktionieren dürfte und doch alles zusammenhält. Die Anstalt sind theatralisch, konfrontativ und hypnotisch. Sie schreiben Parolen, die hängen bleiben. Ihre Wut ist berechtigt. Live gleichen sie einem kontrollierten Ausbruch.Ihre Songs finden Worte für die Erschöpfung einer Generation, für die dystopischen Exzesse der Gegenwart, für Kriegstreiber, die Manosphere und die Absurditäten unserer Zeit. Irgendwie klingen sie dabei unverkennbar nach Berlin. Das passiert nicht oft – vielleicht einmal pro Jahrzehnt, wenn wir Glück haben.Vor allem aber beweisen Die Anstalt, dass unter dem Lärm, jenseits von Algorithmen, Trends und dem endlosen Gerede der Musikindustrie noch immer etwas brennt: Wut, Haltung und Hoffnung zugleich. Im Kern sind Die Anstalt eine Punkband. Kein Posieren. Keine Kompromisse. Kein Bullshit. Sie bitten nicht um Erlaubnis. Sie reißen alles nieder.
MEKONS - OUT OF DESPERATION (LUXURY CHICKEN SONG): ,Ein Luxus-Huhn ist was ganz Besonderes und Einzigartiges und hat einen hohen Wert. Es gibt auch ein handbemaltes Mekons-T-Shirt mit einem Huhn drauf, das eine Zigarette raucht. Hagar the Womb sind auch ganz besonders und einzigartig und haben einen hohen Wert, und ich bin froh, dass sie sich an dem Abend im Hawley Arms nicht wirklich getrennt haben, obwohl sie unseren Rider geklaut haben." - JON LANGFORD (Gründungsmitglied von Mekons, Three Johns und Waco Brothers), 2025 // HAGAR THE WOMB - FARE DODGING WITH THE MEKON'S RIDER (3 BEERS & A LEMON): Geschrieben von Ruth Elias & Chris Knowles. Aufgenommen bei Church Road Recording Company, Hove, von Paul Pascoe 2025. Hags: Ruth, Karen, Paul, Lorna, Mitch, Chris. Coverdesign & Illustration von Lorna Tiefholz. Text von Ruth. Der Labelaufdruck zeigt Chris, wie er eines der drei Biere im Zug trinkt. Dieser Song entstand kurz nachdem das dritte Bier getrunken war. ,Fare Dodging with the Mekon's Rider" entstand, nachdem wir vor ein paar Jahren in Brighton unsere Lieblingsband The Mekons supportet hatten. Im Gegensatz zu den Hags hatten sie einen reichhaltigen Rider, darunter eine Obstschale mit einer prächtigen Zitrone. Als wir uns auf den Weg zum Zug zurück nach London machten, steckte Ruth heimlich drei Bier aus dem Rider der Mekons in ihre Tasche und konnte sich dann nicht von der Zitrone trennen! Von Gesetzlosigkeit erfüllt, sind wir aus dem Zug ausgestiegen, nachdem uns gesagt wurde, dass wir nicht einsteigen könnten, weil wir die falschen Fahrkarten hatten. Wir haben die Biere getrunken, bevor der Zug den Bahnhof verließ, aber, liebe Leser, die Zitrone wurde nie verzehrt. Ein trauriges Ende für die Zitrusfrucht, aber in diesem Song, der unsere Errungenschaften des Abends feiert, wird sie nie vergessen werden.
Norman Blake und Raymond McGinley machen seit 37 Jahren gemeinsam Musik bei Teenage Fanclub, und auch wenn manche Aspekte des Bandlebens mit der Zeit einfacher geworden sind, können ihnen die einfachsten Dinge immer noch einen Strich durch die Rechnung machen. Blake sagt dazu: "Es ist schwierig, wenn es darum geht, sich einen Namen für ein Album auszudenken. Vor allem, wenn man schon 12 davon gemacht hat." Der Titel ,Do Not Dare To Dream" leitet sich ab von Blakes ,I Do Not Dare To Dream", einem mitreißenden, hymnischen Song, der von klangvollen Akustikgitarren getragen und am Ende von einem Duell elektrischer Gitarren begleitet wird, die sich wie eine beruhigende Umarmung umeinander schlingen. Blake erklärt, dass der Titel jene Memes verspotten soll, die die Menschen dazu auffordern, zu träumen, was für ihn irgendwie lächerlich ist. "Ich glaube nicht, dass die Welt so funktioniert." Das 13. Album von Teenage Fanclub ist voller Songs, die ruhig und entschlossen sind und eine Bestandsaufnahme des angespannten Zustands der Welt vornehmen, ohne der Verzweiflung zu verfallen. Blakes warme, von Orgelklängen untermalte Midtempo-Ballade ,Day In The Sun" und Raymond McGinleys ,Over And Over" sprechen beide davon, wie jeder einen neuen Sinn im Leben finden kann, indem er sein Herz öffnet. "Wir können immer noch fröhlich und optimistisch sein, auch wenn die Lage nicht gerade rosig ist", sagt McGinley. Blake und McGinley werden auf ,Do Not Dare To Dream" von ihren Bandkollegen Euros Childs (Keyboards und Gesang), Francis Macdonald (Schlagzeug) und David McGowan (Bass) begleitet. Dieses Quintett spielt nun schon so lange zusammen, dass keiner der beiden Hauptsongwriter und Gitarristen von Teenage Fanclub das Bedürfnis verspürt, sich vor dem Gang ins Studio über ihre Songs den Kopf zu zerbrechen oder Arrangements auszuarbeiten. Sie warten lieber auf die Beiträge der übrigen Bandmitglieder. Die Aufnahmen fanden im Black Bay Studio in der Ortschaft Kirkibost auf der schottischen Insel Great Bernera in den Äußeren Hebriden statt. Wie langjährige Fans wahrscheinlich wissen, nimmt Teenage Fanclub jedes Album an einem neuen Ort auf, damit die einzigartige Atmosphäre dieses Ortes die Musik beeinflussen kann. Great Bernera war ihr bislang abgelegenster Aufnahmeort, was der Band half, sich auf die Arbeit zu konzentrieren, sie aber auch in einen Zustand der Ehrfurcht versetzte, da sie von der tosenden See und antiken Ruinen umgeben waren. Das Ergebnis ist eine Sammlung von Liedern, die von der richtigen Perspektive von Musikern durchdrungen ist, die schon eine Weile im Geschäft sind, aufgenommen an einem Ort, der schon noch länger existiert. Wie Blake es ausdrückt: ,Ich glaube, es läuft einfach so ab, dass man von einer Sache zur nächsten übergeht, und ehe man sich versieht, sind 30 Jahre vergangen." McGinley fügt hinzu: ,Ja, es ist schon eine ganze Weile her, seit wir mit dem angefangen haben, was wir tun, aber für uns kommt es uns vor, als wäre überhaupt keine Zeit vergangen. An dem Ort, an dem wir das Album aufgenommen haben, wurde schon vor Tausenden von Jahren gesungen. Das Leben ist kurz, aber die Musik ist ewig."
Norman Blake und Raymond McGinley machen seit 37 Jahren gemeinsam Musik bei Teenage Fanclub, und auch wenn manche Aspekte des Bandlebens mit der Zeit einfacher geworden sind, können ihnen die einfachsten Dinge immer noch einen Strich durch die Rechnung machen. Blake sagt dazu: "Es ist schwierig, wenn es darum geht, sich einen Namen für ein Album auszudenken. Vor allem, wenn man schon 12 davon gemacht hat." Der Titel ,Do Not Dare To Dream" leitet sich ab von Blakes ,I Do Not Dare To Dream", einem mitreißenden, hymnischen Song, der von klangvollen Akustikgitarren getragen und am Ende von einem Duell elektrischer Gitarren begleitet wird, die sich wie eine beruhigende Umarmung umeinander schlingen. Blake erklärt, dass der Titel jene Memes verspotten soll, die die Menschen dazu auffordern, zu träumen, was für ihn irgendwie lächerlich ist. "Ich glaube nicht, dass die Welt so funktioniert." Das 13. Album von Teenage Fanclub ist voller Songs, die ruhig und entschlossen sind und eine Bestandsaufnahme des angespannten Zustands der Welt vornehmen, ohne der Verzweiflung zu verfallen. Blakes warme, von Orgelklängen untermalte Midtempo-Ballade ,Day In The Sun" und Raymond McGinleys ,Over And Over" sprechen beide davon, wie jeder einen neuen Sinn im Leben finden kann, indem er sein Herz öffnet. "Wir können immer noch fröhlich und optimistisch sein, auch wenn die Lage nicht gerade rosig ist", sagt McGinley. Blake und McGinley werden auf ,Do Not Dare To Dream" von ihren Bandkollegen Euros Childs (Keyboards und Gesang), Francis Macdonald (Schlagzeug) und David McGowan (Bass) begleitet. Dieses Quintett spielt nun schon so lange zusammen, dass keiner der beiden Hauptsongwriter und Gitarristen von Teenage Fanclub das Bedürfnis verspürt, sich vor dem Gang ins Studio über ihre Songs den Kopf zu zerbrechen oder Arrangements auszuarbeiten. Sie warten lieber auf die Beiträge der übrigen Bandmitglieder. Die Aufnahmen fanden im Black Bay Studio in der Ortschaft Kirkibost auf der schottischen Insel Great Bernera in den Äußeren Hebriden statt. Wie langjährige Fans wahrscheinlich wissen, nimmt Teenage Fanclub jedes Album an einem neuen Ort auf, damit die einzigartige Atmosphäre dieses Ortes die Musik beeinflussen kann. Great Bernera war ihr bislang abgelegenster Aufnahmeort, was der Band half, sich auf die Arbeit zu konzentrieren, sie aber auch in einen Zustand der Ehrfurcht versetzte, da sie von der tosenden See und antiken Ruinen umgeben waren. Das Ergebnis ist eine Sammlung von Liedern, die von der richtigen Perspektive von Musikern durchdrungen ist, die schon eine Weile im Geschäft sind, aufgenommen an einem Ort, der schon noch länger existiert. Wie Blake es ausdrückt: ,Ich glaube, es läuft einfach so ab, dass man von einer Sache zur nächsten übergeht, und ehe man sich versieht, sind 30 Jahre vergangen." McGinley fügt hinzu: ,Ja, es ist schon eine ganze Weile her, seit wir mit dem angefangen haben, was wir tun, aber für uns kommt es uns vor, als wäre überhaupt keine Zeit vergangen. An dem Ort, an dem wir das Album aufgenommen haben, wurde schon vor Tausenden von Jahren gesungen. Das Leben ist kurz, aber die Musik ist ewig."
Norman Blake und Raymond McGinley machen seit 37 Jahren gemeinsam Musik bei Teenage Fanclub, und auch wenn manche Aspekte des Bandlebens mit der Zeit einfacher geworden sind, können ihnen die einfachsten Dinge immer noch einen Strich durch die Rechnung machen. Blake sagt dazu: "Es ist schwierig, wenn es darum geht, sich einen Namen für ein Album auszudenken. Vor allem, wenn man schon 12 davon gemacht hat." Der Titel ,Do Not Dare To Dream" leitet sich ab von Blakes ,I Do Not Dare To Dream", einem mitreißenden, hymnischen Song, der von klangvollen Akustikgitarren getragen und am Ende von einem Duell elektrischer Gitarren begleitet wird, die sich wie eine beruhigende Umarmung umeinander schlingen. Blake erklärt, dass der Titel jene Memes verspotten soll, die die Menschen dazu auffordern, zu träumen, was für ihn irgendwie lächerlich ist. "Ich glaube nicht, dass die Welt so funktioniert." Das 13. Album von Teenage Fanclub ist voller Songs, die ruhig und entschlossen sind und eine Bestandsaufnahme des angespannten Zustands der Welt vornehmen, ohne der Verzweiflung zu verfallen. Blakes warme, von Orgelklängen untermalte Midtempo-Ballade ,Day In The Sun" und Raymond McGinleys ,Over And Over" sprechen beide davon, wie jeder einen neuen Sinn im Leben finden kann, indem er sein Herz öffnet. "Wir können immer noch fröhlich und optimistisch sein, auch wenn die Lage nicht gerade rosig ist", sagt McGinley. Blake und McGinley werden auf ,Do Not Dare To Dream" von ihren Bandkollegen Euros Childs (Keyboards und Gesang), Francis Macdonald (Schlagzeug) und David McGowan (Bass) begleitet. Dieses Quintett spielt nun schon so lange zusammen, dass keiner der beiden Hauptsongwriter und Gitarristen von Teenage Fanclub das Bedürfnis verspürt, sich vor dem Gang ins Studio über ihre Songs den Kopf zu zerbrechen oder Arrangements auszuarbeiten. Sie warten lieber auf die Beiträge der übrigen Bandmitglieder. Die Aufnahmen fanden im Black Bay Studio in der Ortschaft Kirkibost auf der schottischen Insel Great Bernera in den Äußeren Hebriden statt. Wie langjährige Fans wahrscheinlich wissen, nimmt Teenage Fanclub jedes Album an einem neuen Ort auf, damit die einzigartige Atmosphäre dieses Ortes die Musik beeinflussen kann. Great Bernera war ihr bislang abgelegenster Aufnahmeort, was der Band half, sich auf die Arbeit zu konzentrieren, sie aber auch in einen Zustand der Ehrfurcht versetzte, da sie von der tosenden See und antiken Ruinen umgeben waren. Das Ergebnis ist eine Sammlung von Liedern, die von der richtigen Perspektive von Musikern durchdrungen ist, die schon eine Weile im Geschäft sind, aufgenommen an einem Ort, der schon noch länger existiert. Wie Blake es ausdrückt: ,Ich glaube, es läuft einfach so ab, dass man von einer Sache zur nächsten übergeht, und ehe man sich versieht, sind 30 Jahre vergangen." McGinley fügt hinzu: ,Ja, es ist schon eine ganze Weile her, seit wir mit dem angefangen haben, was wir tun, aber für uns kommt es uns vor, als wäre überhaupt keine Zeit vergangen. An dem Ort, an dem wir das Album aufgenommen haben, wurde schon vor Tausenden von Jahren gesungen. Das Leben ist kurz, aber die Musik ist ewig."
1986 veröffentlichten Bassist Ron Royce (Ron Broder), Gitarrist Tommy T. Baron (Tommy Vetterli) und Schlagzeuger Marquis Marky (Markus Edelmann) ihr erstes Demotape »Death Cult« mit Hilfe von Celtic Frosts Tom Gabriel Fischer am Gesang (Fischer war auch für die Texte verantwortlich).
Kurz darauf, Anfang 1987, unterschrieben Zürichs Avantgarde-Metal-Pioniere einen Vertrag mit Noise Records aus Berlin. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Bassist Ron Royce entschieden, selbst die Rolle des Leadsängers von Coroner zu übernehmen.
Schließlich buchte Karl-Ulrich Walterbach von Noise Records für Coroner Studiozeit im Berliner Music Lab Studio, damit sie ihr Debütalbum unter den wachsamen Augen von Harris Johns aufnehmen konnten. »R.I.P.« wurde im Juni 1987 veröffentlicht und erhielt ausgesprochen positives Feedback in der Presse.
1988 folgte auf Coroners Debütalbum »Punishment For Decadence« (diesmal produziert im Sky Trak Studio in Berlin, produziert von Guy Bidmead). Laut Gitarrist Tommy Vetterli war das eine natürliche Weiterentwicklung für die Band: „Wir haben uns mehr auf die Tiefe der Musik konzentriert, es war nicht mehr nur eine Demonstration unserer technischen Fähigkeiten. Die Band war ziemlich tight, definitiv tighter als auf unserem ersten Album. Insgesamt denke ich, dass die Platte etwas reifer ist. Es ging weniger darum zu zeigen: ‚Schaut her, wie gut wir spielen können‘, sondern der Fokus lag auf den Songs.“
Der herausragende Track auf dem Album ist „Masked Jackal“, ein Fanliebling bis zum heutigen Tage. Außerdem wurde ein Musikvideo zu dem Song gedreht, wie der Gitarrist erklärt: „Es ist das Stück, das auf dem Album heraussticht. MTV war damals für jede Band extrem wichtig. Deshalb ist ‚Masked Jackal‘ bis heute ein Favorit der Fans.“
»Punishment For Decadence« kam mit einem auffälligen Cover-Artwork daher (ein Gemälde mit dem Titel „Porte de L'enfer“), eine Idee von Schlagzeuger Marky: „Er kletterte mitten in der Nacht eine Leiter hinauf und fotografierte hier in Zürich das Artwork von Rodin. Das Plattenlabel fand jedoch, dass dieses Cover nicht ‚Heavy Metal‘ genug sei, also veröffentlichten sie für die zweite Pressung ein anderes Cover mit diesem Skelett, das Geige spielt. Jenes Motiv war eigentlich nur als T-Shirt-Design gedacht.“
Laut Tommy lief das Album in Sachen Verkaufszahlen ordentlich: „Anscheinend müssen die Verkaufszahlen befriedigend gewesen sein; sonst hätten wir wahrscheinlich nicht weitermachen können. Wir haben nicht viel Geld mit Coroner verdient, aber das Ganze hat viel Spaß gemacht. Wir konnten überleben und das tun, was wir lieben. Die Presse und andere Musiker mochten uns, aber wir erreichten niemals die breite Masse.“
Im Februar 2026 von Patrick W. Engel bei TEMPLE OF DISHARMONY remastert und restauriert. Die Schneidearbeiten wurden von SST Germany auf Neumann-Geräten durchgeführt, um in jeder Hinsicht optimale Qualität zu gewährleisten. Die ultimative audiophile Ausgabe dieses zeitlosen Klassikers!
Widow aus London (auch als Ritual bekannt) machten erstmalig 1983 im Zuge der NWOBHM-Bewegung auf sich aufmerksam, als ihr selbstbetiteltes Debütalbum auf Legend Records erschien. Zu jenem Zeitpunkt waren Re Bethe (Gitarre, Gesang), Phil Mason (Bass) und Rex Duval (Schlagzeug) allerdings bereits ganze zehn Jahre aktiv. Ihr allererster Live-Auftritt fand im September 1973 im ""Café des Artistes"" in der Fulham Road in London statt.
Heutzutage werden Widow/Ritual in bestimmten Kreisen als Säulenheilige der originalen Okkult-Rock-Welle verehrt. Re Bethe hingegen sieht wenig Parallelen zwischen seiner Band und Black Widow, Atomic Rooster oder Coven: ""Ich glaube, wir haben uns selbst niemals als Okkult-Rock-Band bezeichnet. Ich denke, wir waren eher ganz normaler Heavy Rock. Aber selbstverständlich haben wir beobachtet, was um uns herum musikalisch passierte. In den ganz frühen Tagen waren wir sicherlich ein wenig von Black Sabbath beeinflusst. Ich wollte schon immer wie eine Mischung aus Black Sabbath und Deep Purple klingen. Das waren wirklich die einzigen beiden Rockbands, die ich mir überhaupt angehört habe. Black Sabbath und Deep Purple hatten irgendwie den Dreh raus.”
Als Widow (oder Ritual) schließlich im Jahre 1983 ihre Platte vorlegten, hatte die NWOBHM ihren Höhepunkt bereits überschritten. “Wir sahen, was mit den anderen Bands geschah”, gibt Re Bethe zu Protokoll. “Wir fühlten uns dieser Bewegung auf eine bestimmte Art und Weise verbunden. Die Leute haben uns oft mit Samson, Quartz oder Pagan Altar verglichen. Im Grunde genommen gehörten wir aber einer früheren Generation an, die sich bereits vor der Punk-Revolution formiert hatte und nun mit der Schwierigkeit konfrontiert wurde, Arbeit an Land zu ziehen. Es war schier unmöglich, einen Deal zu ergattern, es war sogar unmöglich, überhaupt einen Vertrieb für die Platte zu bekommen.”
Audio-Restaurierung und Mastering durch Patrick W. Engel bei TEMPLE OF DISHARMONY im März 2026. Cutting durch SST Germany auf Neumann-Geräten für optimale Qualität in jeder Hinsicht.
Environments are sticky, they stick to whatever happens within them. They can’t help it. And neither can you.
Land of the Few and Far Between / Songs for St. Michel is a collection of musical ‘figures’ written and recorded in 2022 and 2023 using a method Lyckle and Kim call the ‘snelkookpan’, translated as the pressure cooker. The ’snelkookpan’ in essence is trying to write and live-record as many musical figures in a given timeframe in a specific place. For ‘Land of the Few and Far Between’ this was an afternoon and evening in an exhibition Kim had curated about collecting and memory in The Hague. For ‘Songs of St. Michel’ this was 6 days in the basement of an art institution in Maastricht where they were joined by Otto de Jong on guitar. The figures are usually worked out by ear, sometimes improvised, sometimes written down, but often they are simply remembered and soon after recording forgotten. For ‘Land of the Few and Far Between’ they recorded ten figures. For ‘Songs for St. Michel’ fifteen. Of each a selection of five ended up on this seven inch.
F. van Abeelen (one of whom’s drawings is pictured on the sleeve of this seven inch and of whom 750 drawings were part of the exhibition mentioned above) was forced as a boy to hide in a basement for years. Only a small window gave access to the outside world. That sliver was his reality. After these years in hiding he began drawing his sliver of reality obsessively. Daily series of similar drawings that he would meticulously catalogue in an organizer. We never met F. Our friend who discovered the drawings in a closet of psychiatric nursing home Dorestad never met F. We only recorded ten musical figures next to 750 drawings by F.
St. Michel is a house that stands on the outskirts of Maastricht. It is built on the floodplains of the river Maas and living there you see the river change daily. It is a river fed by rain. No rain means a low river. Rain means a river that sometimes comes frighteningly close to flooding. Which it sometimes does. Due to the ebb and flow of the Maas, stuff is deposited in the boggy areas that are its floodplains. A shoe, a CD, a drone, some wood.
Places impress themselves onto what you are doing. You become an unwitting prop in the place’s story.
The first ‘snelkookpan’ happened in 2017 in the water-basin of one of the earliest concrete structures in the Netherlands; a bunker that was part of Amsterdam’s defensive line, built around the 1890’s. Something that used to house water was now empty. For three days Kim and Lyckle recorded improvised music there, which is still alive on a hard drive somewhere. In 2020 they recorded ‘the third of May’ at an old pumping station in Den Helder; an eleven part piece of auditory historical-horror which was released by South of North in 2024. Since 2023 Lyckle and Kim have mainly recorded live shows. With a Clarinet, kawai K1, Ipad, organelle, samplers and a variety of instruments curated for their minimal size or odd sound they’ve made chains of brief and improvised mini compositions inspired by browsing environments (digital and otherwise).
Land of the Few and Far Between / Songs for St. Michel adds to this growing collection of recordings for environments that are somehow sticky.
Komponist und Pianist Alexis Ffrench veröffentlicht sein neues Album "24". Es ist eine musikalische Reise, die den Zuhörer sanft vom Morgengrauen bis zum Abend begleitet. Es vereint 24 von Ffrench komponierte Originalstücke für Klavier, Streicher und dezente Percussion. Jedes Stück spiegelt die alltäglichen Momente wider, die unser Leben prägen. Das Album hat einen simplen und zugleich unerwarteten Entstehungspunkt: Bei einem Spaziergang durch London bemerkte Alexis ein Schild vor einer Kirche. Darauf wurde eingeladen "guten Kaffee für gute Zwecke" zu genießen. Die Wärme dieser Idee, die Alltäglichkeit, das Gefühl eines kleinen täglichen Rituals, das zu etwas Bedeutungsvollem wird - blieb ihm im Gedächtnis und wurde zur Inspiration für "Coffee Song". Alexis stellte sich die Frage: "Was wäre, wenn wir für jede Aktivität im Laufe des Tages ein bestimmtes Musikstück hätten?" Musik, die uns dabei hilft, jedem Moment bewusst zu begegnen und ihn wirklich zu erleben. Musik, als Weg zu einem achtsameren Leben. Alexis Ffrench ist ein Künstler mit einer besonderen Fähigkeit, Musik für die Seele zu schaffen. Seine Erfolge sprechen dabei für sich: Er hat über eine Milliarde Streams und ist damit einer der meist-gestreamten Pianisten weltweit. Im Laufe seiner Karriere hat Ffrench sich immer wieder eine Frage gestellt: "Was brauchen meine HörerInnen von mir?" Mit "24" ist die Antwort darauf ebenso einfach wie tiefgründig: Musik, nach der man leben kann.
,Es ist ein Bedroom-Album, das sich aber gar nicht wie eins anfühlt", sagt Glenn Morrow, Gründer von Bar/None Records, über ,Reseda Spleen", das lange verschollene Album von Ventilator aus dem Jahr 1996. Nach Jahren bei Permanent Green Light wurde Matt Devine klar, dass er weiterziehen musste. Devine stürzte sich kopfüber in sein neues musikalisches Kapitel: mit Earle Mankey als seinem musikalischen Mentor, Todd Rundgrens Klassiker ,Something/Anything" aus dem Jahr 1972 als konzeptionelle Inspiration und einem gebrauchten Tascam 388 - gekauft von einem Stuntman bei ,Mighty Morphin Power Rangers" -, den er in seiner Wohnung in North Hollywood aufstellte. ,Reseda Spleen" hätte bei Liebhabern von lautem, gitarrenlastigem Pop eigentlich Anklang finden müssen. Leider blieb die Existenz des Albums, wie bei so vielen Indie-Veröffentlichungen davor und danach, so gut wie unbemerkt - abgesehen von zwei begeisterten Kritiken (von ,The Big Takeover" und ,TapeOp"), die erst lange nach dem Verschwinden von ,Reseda Spleen" aus der Szene erschienen. ,Es ist so ein zeitloses Album", sagt Rob Zabrecky Possum Dixon. ,Es hat nicht diesen schrecklichen Glanz, mit dem damals so viele Bands überzogen wurden, und Matt hat nicht versucht, seine Gitarre wie Nirvana klingen zu lassen oder den Lo-Fi-Weg wie Pavement einzuschlagen; er war so im Reinen mit sich selbst und seiner Vision, dass ihn all das nicht beeinflusst hat. Es ist einfach so schön, dass diese Songs wieder herauskommen, denn ich glaube, die Leute müssen sie hören."
Rathmann spielen dunklen Gitarrenpop. Ungeschliffen und roh. Schmutzig, räumlich und mit einem Sinn für Romantik. Auf ihrem Debütalbum "Die Goldenen Zwanziger" haben sie zu einem klaren Selbstverständnis - einem eigenständigen Sound - gefunden und erzählen darin ehrlich und nahbar. Wenn in ihren Songs ein junges Paar ungewollt schwanger wird, Menschen aus der Bahn geraten oder sich dystopische Zukunftsaussichten breit machen - dann vertonen Rathmann abgründig und introspektiv, eingängig und wunderschön die Zwanziger. Ihre eigenen und das Jahrzehnt, in dem sie sie erleben. Vom Indierocker "Warum tut Liebe so" über den folkigen "Trauriger Geist" bis zum Italo-Western-Titeltrack des Albums - überall ist die klare Handschrift zu erkennen: Eine Band, die sich erlaubt, Band zu sein. Eine Band, die sich nicht am Zeitgeist, sondern ausschließlich an ihren eigenen Interessen orientiert. Und so findet man auf ihrem im Herbst 2026 erscheinenden Debütalbum mehr Anleihen von Leonard Cohen, Big Thief, Dr. Dog und Bands der Hamburger Schule als vom zeitgenössischen, deutschen Indiepop. Bei ihren Konzerten wie auch im Songwriting, Rathmann fangen in ihren Liedern den Moment ein: Die Unsicherheit unserer Zeit und die Tristesse einer soliden Quarter-Life-Crisis - immer aber auch die Freude an der Gemeinsamkeit und die Aufregung eines Lebens, das es noch zu entdecken gilt. Inklusive der Singles Wenn alles vorbei ist, Der Test in Deinen Fingern, Warum tut Liebe so & Trauriger Geist.
Das 1982 aufgenommene (aber erst 1986 veröffentlichte) Album *Jealous* war John Lee Hookers erstes
Album mit neuem Material seit Jahren und leitete ein Comeback ein, das drei Jahre später in dem mit
einem Grammy ausgezeichneten Album *The Healer* gipfelten sollte.
Im Gegensatz zu der Vielzahl an Gaststars, die auf den meisten Alben seiner späten Schaffensphase zu
hören waren, präsentiert sich *Jealous* als schnörkellose, erdige Produktion von Hookers eingespielter
Band. Das Album, das neu interpretierte, weniger bekannte Stücke aus seinem frühen Repertoire enthielt,
wurde schließlich mit einem W.C. Handy Award ausgezeichnet und für einen Grammy nominiert.
Sechs Jahre nach seinem legendären Live-Auftritt vom 25. Juni 1961, aus dem zwei der populärsten
und besten Alben von Bill Evans für das Label Riverside hervorgingen - ”Sunday At The Village Vanguard”
und ”Waltz for Debby” -, kehrte der einflussreiche Jazzpianist im August 1967 für zwei Abende in denselben
Jazzclub in Manhattan zurück. Diesmal trat er in der einmaligen Trio-Besetzung mit Eddie Gómez am
Bass und Philly Joe Jones am Schlagzeug auf. Die Aufnahmen erschienen 1982, zwei Jahre nach Evans’
Tod, auf dem Doppelalbum ”California Here I Come”, das seinen vielleicht etwas verwirrenden Titel dem
Opener des Albums verdankt. An beiden Abenden waren Evans und seine Spielpartner in Bestform und
zeigten bei Interpretationen von Standards wie ”‘Round Midnight”, ”In a Sentimental Mood” und ”Stella
by Starlight” sowie dem damals neuen Bacharach/David-Hit ”Alfie” ungezügelten Elan, rhythmisches Feuer
und ein energiegeladenes Zusammenspiel.
Cameron Winter kündigt sein erstes Live-Album "Live at Carnegie Hall" an. Das Album dokumentiert Winters historischen Auftritt im Dezember 2025, bei dem er als einer der jüngsten Solokünstler überhaupt als Headliner im Hauptsaal der legendären Konzerthalle auftrat. Ganz allein, über sein Klavier gebeugt und mit dem Rücken zu einem ehrfürchtigen, ausverkauften Publikum, interpretierte der Frontmann der Band "Geese" Songs aus seinem gefeierten Debütalbum "Heavy Metal" neu. Ein Album, das von GQ in ihrem ausführlichen Bericht über diesen Abend in der Carnegie Hall als "eine der kühnsten und selbstbewusstesten Singer-Songwriter-Platten dieses Jahrhunderts bisher, ein Fiebertraum voller Gefühle von jemandem, der die Regeln gut genug verstand, um zu wissen, dass sie ihm kaum etwas bedeuteten" beschrieben wurde.
Auf dieser berühmten Bühne präsentierte er zudem drei bisher unveröffentlichte Kompositionen, von denen jede einen Einblick in seinen Fundus an Material bot. Die gesamte Darbietung war von einem unbestreitbaren Gefühl der Einmaligkeit geprägt, das die Bedeutung des Augenblicks einfing: Zeuge zu sein, wie ein Künstler, wie er nur einmal in einer Generation vorkommt, die Bühne eines der ehrwürdigsten Veranstaltungsorte der amerikanischen Musikszene beherrscht.
Nach drei Jahren und zehendtausend Höllen entfesseln SPIRIT POSSESSION am 2. Oktober ihr drittes Album in voller Länge: „Cathedral Speech“.
Sieben angreifende Labyrinthe weitreichenden Black Heavy Metals, bei denen alle Turmspitzen nach unten zeigen.
Wo „Of the Sign…“ aus dem Jahr 2023 noch einen messerscharfen Blick auf unberechenbare, abenteuerliche Hymnen warf, erweckt „Cathedral Speech“ die bisher stechendste, am stärksten deragierte und erzählerisch epischste Form von SPIRIT POSSESSION. Spiralförmige Gitarrenstürme und explosive Schlagzeug-Hämmerungen kanalisieren Black-/Death-Metal-Angriffe der ersten Welle im selben Atemzug mit ausladenden 70er-Jahre-Kompositionen.
Mit vier Schritten in den Wahnsinn, gefolgt von einer seitenlangen Suite, sind dies bösartige elektrische Gesänge, ebenso hochragend wie gotteslästerlich.
Besetzung: S. Peacock (Black Curse / Ulthar / Mastery) an Saiten und Gesang sowie A. Spungin (Ormus) an Schlagzeug und handgefertigten Synthesizern. Aufgenommen in den Tiefen des S•P-Dungeons und gemischt von Colin Marston in den New Menegroth, The Thousand Caves. Cover-Artwork von Luciana Lupe Vasconselos.
Nach dem durchschlagenden Erfolg ihres selbstbetitelten Debüts legt „Rise and Shine“ die Messlatte noch höher – mit prägnanterem Songwriting, furchtloser Musikalität und jenem Feuerwerk auf den sechs Saiten, das zum Markenzeichen der Band geworden ist. Es ist ein Album, das die Tradition des Lone Star ehrt, ohne sich von ihr einengen zu lassen. Hätte das texanische Gitarrenspiel eine definitive DNA, würde sie dem gemeinsamen Werdegang von Moore, Moeller und Dayton sehr ähnlich sehen. Seit mehr als drei Jahrzehnten hat jeder von ihnen seinen eigenen Weg durch Blues, Rock, Country und Americana beschritten. Moore brachte schwebende, gefühlvolle Psychedelia zurück in den Blues; Moeller bereicherte die Austin-Szene mit messerscharfem Funk und wildem Saitenbending; und Dayton injizierte Punkrock-Adrenalin in das Herz des Outlaw-Country. Insgesamt haben sie sich zu einer der spannendsten Gitarrenbands entwickelt, die Texas seit Jahren hervorgebracht hat. Seit der Veröffentlichung ihres Debüts haben sich die Texas Headhunters mit ihrer furchtlosen Mischung aus Blues, Rock, Country-Soul und Roots-Musik breite Anerkennung verdient. SiriusXM spielte gleichzeitig drei Songs der Band in den Sendungen „Outlaw Country“, „Bluesville“ und „Little Steven’s Underground Garage“, wo sie zudem die begehrte Auszeichnung „Coolest Song in the World“ erhielten. Auch die Kritiker zeigten sich begeistert. „Guitar World“ und „Guitar Player“ lobten das Trio als „Triple-Guitar-Threat“, das „die Lone-Star-Tradition am Leben erhält“, während „No Depression“ ihre Liebe zum „rauen Barroom-Blues“ feierte. „Goldmine“ bezeichnete sie als „das Original“, The Alternate Root erklärte: „Kein Füllmaterial, nur Riffs“, American Blues Scene lobte ihre „Vollgas-Rückkehr zu den Wurzeln“, und Blues Rock Review fasste es einfach zusammen: „Jedes einzelne Mitglied ist ein meisterhafter Musiker, aber als Trio sind sie außergewöhnlich.“ Mit „Rise and Shine“ beweisen die Texas Headhunters, dass authentische texanische Gitarrenmusik immer noch am besten laut, locker und kompromisslos lebendig serviert wird. Formate: - CD im Mini-Gatefold Sleeve inkl. bedruckter Innenhülle - Yellow Rose Vinyl inkl. bedruckter Innenhülle
SKILLET verkörpern den Sound des Überwindens aller Widrigkeiten, des Abklopfen des Staubs und des Wiederaufstehens für eine weitere Runde. Kraftvolle Gitarrenriffs geben den Anstoß, weiterzumachen, während stadiontaugliche Hooks gleichzeitig daran erinnern, niemals aufzugeben – egal was passiert. Das Quartett – John Cooper Leadgesang, Bass, Korey Cooper [Gitarre, Keyboards, Produktion], Jen Ledger [Schlagzeug, Gesang] und Seth Morrison [Leadgitarre] – hat sich still und leise, aber unbestreitbar zu einer der größten globalen Hardrock-Bands des 21. Jahrhunderts entwickelt, mit einer Gesamtalbumverkaufszahl von knapp 22 Millionen, durchschnittlich 12 Millionen monatlichen Spotify-Hörern und Dutzenden von großartigen Platzierungen in Sport, Film und Fernsehen. Auf ihrer 2026 erschienenen Independent-EP „After The Storm“ haben SKILLET beschloss
SKILLET verkörpern den Sound des Überwindens aller Widrigkeiten, des Abklopfen des Staubs und des Wiederaufstehens für eine weitere Runde. Kraftvolle Gitarrenriffs geben den Anstoß, weiterzumachen, während stadiontaugliche Hooks gleichzeitig daran erinnern, niemals aufzugeben – egal was passiert. Das Quartett – John Cooper Leadgesang, Bass, Korey Cooper Gitarre, Keyboards, Produktion, Jen Ledger [Schlagzeug, Gesang] und Seth Morrison [Leadgitarre] – hat sich still und leise, aber unbestreitbar zu einer der größten globalen Hardrock-Bands des 21. Jahrhunderts entwickelt, mit einer Gesamtalbumverkaufszahl von knapp 22 Millionen, durchschnittlich 12 Millionen monatlichen Spotify-Hörern und Dutzenden von großartigen Platzierungen in Sport, Film und Fernsehen. Auf ihrer 2026 erschienenen Independent-EP „After The Storm“ haben SKILLET beschloss
"Burning Down Paradise", das sechste Studioalbum der NWOBHM-Legende Tokyo Blade, erblickte ursprünglich im Jahre 1995 über Fresh Fruit das Licht der Welt. Fresh Fruit war ein Sublabel von SPV in Hannover. High Roller Records legt »Burning Down Paradise« jetzt zum allerersten Mal als Vinyl auf.
Die Platte markierte die Wiedervereinigung von Gitarrist Andy Boulton und Sänger Alan Marsh, die das erste Mal seit dem Debütalbum von Tokyo Blade im Jahre 1983 wieder gemeinsame Sache machten. Die damalige Besetzung wurde komplettiert von John Wiggins an der zweiten Gitarre, Colin Riggs am Bass und Marc Angel hinterm Schlagzeug.
„Ich denke, alle zwölf Songs haben den Test der Zeit gut überstanden“, kommentiert Gitarrist und Gründungsmitglied Andy Boulton heute. „Allerdings war es eine schwierige Zeit für Hardrock und Heavy Metal. Der musikalische Geschmack hatte sich drastisch verändert. Das Album wurde in einem kleinen Studio direkt außerhalb von Marlborough in Wiltshire aufgenommen. Zusammen mit einem Tontechniker namens Nick Beer. Ich nehme an, man könnte sagen, dass die ganze Band »Burning Down Paradise« produziert hat. Als Hauptsongwriter hatten Alan und ich am Ende aber wohl den größten Einfluss auf den Sound der Platte.“
Laut Aussage des Gitarristen erntete das Album zum Erscheinungszeitpunkt unterschiedliche Reaktionen: „Die Meinungen gingen auseinander, einige alte Fans mochten unsere neue Richtung nicht, während andere positiver eingestellt waren. Und was die Kritiker an sich betrifft, auf die höre ich eh nicht. Meine Einstellung ist: Wenn dir die Musik nicht gefällt, hör sie dir einfach nicht an.“
Nach der Veröffentlichung von "Burning Down Paradise" gingen Andy Boulton und Alan Marsh abermals getrennte Wege. Tokyo Blade lösten sich (zwischenzeitlich) auf: „Wir hatten die Schnauze voll, ohne Unterstützung von irgendwoher weiterzumachen. Es war eine schlechte Zeit für unsere Art von Musik, und wir sahen keinen Sinn darin, die Band weiterhin am Leben zu halten und unsere Kraft zu vergeuden.“
Remastered von Patrick W. Engel at TEMPLE OF DISHARMONY im März 2026.
Die Wurzeln der NWOBHM-Legende Tokyo Blade gehen zurück bis in die frühen achtziger Jahre, als die Schulfreunde Andy Boulton (Gitarre), Andy Robbins (Bass) und Steve Pierce (Schlagzeug) in Wiltshire unter dem ursprünglichen Namen White Diamond starteten. Irgendwann tat man sich mit Sänger Alan Marsh zusammen und machte zuerst als Killer und dann als Genghis Khan weiter. Die Doppel-Single »Double Dealin’« erschien 1982 und sicherte Tokyo Blade einen Plattenvertrag beim neu gegründeten Label Powerstation Records. Im November 1983 stand schließlich das Debütalbum in den Läden.
Gründungsmitglied und Gitarrist Andy Boulton erläutert: “Die Platte wurde im Wickham Studio in Ost-London aufgenommen. Wir hatten lediglich vier Tage zur Verfügung und es war ein Albtraum. Immer wenn wir fertig waren, fielen wir todmüde um und schliefen sofort auf dem Studioboden ein. Und am nächsten Tag ging alles wieder von vorne los.“
Es wundert demnach kaum, dass Andy die Atmosphäre im Studio als angespannt bezeichnet: “Wir dachten, uns würden wenigstens zwei Wochen zur Verfügung stehen, aber am Ende mussten wir alles mehr oder weniger live aufnehmen. Im Grunde genommen haben wir die Songs für das Album ausgewählt, die uns am besten gefallen haben zu diesem Zeitpunkt.”
Während die Pressereaktionen im Vereinigten Königreich, speziell beim Kerrang!, nicht überwältigend waren, wurden Tokyo Blade in Kontinentaleuropa von Magazinen wie dem Aardschok (Niederlande) und Rock Hard (Deutschland) bereits als die neuen Iron Maiden gefeiert.
Diese erweiterte Re-Issue des ersten Albums von Tokyo Blade kommt mit einer Fülle von Bonus-Material: als da wären die vier Songs der »Midnight Rendezvous«-EP, nämlich “If Heaven Is Hell”, “Highway Passion”, “Midnight Rendezvous” und “Mean Streak”, sowie “Powergame” und ”Death On Main Street” von der »Powergame« 7”, plus ein Stück namens “Machine Run”, das 1982 auf der Ebony-Compilation »Metal Maniaxe« unter dem Bandnamen Madame Guillotine erschienen ist und in Hull aufgenommen wurde.
Transfer, Audio-Restaurierung und Mastering durch Patrick W. Engel bei TEMPLE OF DISHARMONY im Februar 2021 / Januar 2026. Cutting durch SST Germany auf Neumann-Geräten für optimale Qualität auf allen Ebenen. Die ultimative audiophile Ausgabe dieses zeitlosen NWOBHM-Klassikers!
ERSTMALS AUF VINYL! Ursprüngliche 2-CD-Veröffentlichung: 1995. 32 Improvisations- und Dub-Tracks von The Ex! Die Verbindungen zwischen einer Punkband und improvisierter Musik liegen also auf der Hand: Ablehnung von Autorität, Hinterfragung traditionell gepriesener Maßstäbe, Erforschung von Kreativität jenseits der Zwänge kommerzieller Verkäuflichkeit. Kein Instantkaffee, kein Instant-Frühstück, kein Instant-Geld - INSTANTS, DIE BEWIRKEN. Momente, die bekräftigen: ,Das ist jetzt; hier sind wir, das tun wir." Auch improvisierte Musik braucht so einen Energieschub, um nicht engstirnig, verfestigt, elitär, kleinlich oder elitär zu werden. Wie Misha Mengeberg sagte: ,Ich bin im Moment sehr weit davon entfernt, Aussagen zu treffen wie ,Komposition sollte so oder so sein` oder ,Improvisation war bisher so und so`. Das hebe ich mir für den Moment auf, in dem ich tatsächlich in eine musikalische Aktion einsteige. In solchen Momenten habe ich vielleicht ein paar Definitionen. Aber jetzt noch nicht." - John Corbett ,32 Miniaturen. Manche sind ehrlich gesagt faszinierend, andere auf jeden Fall umwerfend. Aber es wird nie langweilig oder glatt. Praktisch ohne Gesang reisen The Ex durch eine Traumwelt, in der Überraschungen sich gegenseitig überraschen und in der sich neue und bisher verborgene Welten offenbaren." - The Wire THE EX: Terrie, Luc, Andy, Katrin, Han Buhrs, G.W.Sok & Gäste: Ab Baars, Wolter Wierbos, Han Bennink, Dolf, Tristan Honsinger, Michael Vatcher.
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Way Dynamic, das Soloprojekt von Dylan Young aus Melbourne, veröffentlicht international ,Massive Shoe" - sein drittes Album, das verspielt und zurückhaltend, strahlend und facettenreich ist. ,Massive Shoe" ist minimalistischer Folk-Pop, Art-Rock und Barock-Pop, produziert und größtenteils eingespielt von Young, der nebenbei bei Melbournes beliebten Bands Cool Sounds und Good Morning spielt und als Schlagzeuger bei Snowy Band und Kankawa Nagarra mitgewirkt hat. Es ist verlockend, diese Songs nur mit denen vergangener Zeiten zu vergleichen - Youngs Falsett, sein Gespür für Harmonien und die komplexen Arrangements wirken alle zeitlos. Aber es gibt eine Sensibilität, eine Wortwahl, die sich zutiefst zeitgemäß anfühlt: Es ist bezeichnend, dass Katie Crutchfield von Waxahatchee ,Miffed It" als ihren ,Lieblingssong seit SEHR langer Zeit" bezeichnete, und Katie, MJ Lenderman, This is Lorelei und Black Country New Road haben alle Way Dynamic auf Tour mitgenommen, während Sir Elton John sagte, er könne einfach nicht aufhören, ,Ibiza" zu hören. Youngs Songs scheuen weder Sentimentalität noch Albernheit: In jedem beliebigen Song könnte er einen Flug ins All vorschlagen oder ernsthaft eine Missverständigung beklagen. "Can we walk and talk as well?", fragt er in ,I Was the Dancer", und wir nehmen die Einladung sofort an.
Wishys ,Nature's Pill" fängt eine Welt ein, in der sich das Leben unvorhersehbar und überwältigend anfühlt, aber dennoch voller Möglichkeiten ist. Auf ihrem pulsierenden zweiten Album gibt sich Wishy dem Wahnsinn hin - und fängt romantische Frustration, neurotisches Verlangen und das Melodram ein, das sich daraus ergibt, einfach nur Mensch zu sein, in einem ausgelassenen Remix der Vergangenheit. ,Nature's Pill" trägt alle Markenzeichen von Wishy: schräge Texte, die Melancholie in Freiheit verwandeln, Refrains, die sofort zu Klassikern werden, und eine unheilige Fusion aus zuckersüßem Grunge, Indie-Rock und Dream-Pop. Wishys Entstehungsgeschichte war ein produktiver Ausbruch, angetrieben von der musikalischen Synergie der Band: die EPs ,Mana" und ,Paradise" im Jahr 2023, das Debütalbum ,Triple Seven" im Jahr 2024 und die Folge-EP ,Planet Popstar" im Jahr 2025. Nachdem diese Veröffentlichungen Beifall fanden und das Ansehen der Band wuchs, war die Konzeption von ,Nature's Pill" grundlegend anders. Das Album entstand in engerer Zusammenarbeit als frühere Veröffentlichungen, und die Gruppe traf sich erneut mit dem ,Triple Seven"-Co-Produzenten Ben Lumsdaine in Los Angeles, wo sich das Quintett in ein winziges Studio quetschte und die Hälfte der Songs live im Raum aufnahm, wodurch das Album die unmittelbare Energie einer Band erhielt, die nach intensiven Tourneen perfekt aufeinander eingespielt ist. Das gab ihnen diesmal die Möglichkeit, eine noch größere Bandbreite an Einflüssen zu vereinen, wobei sich der 90er-Jahre-Dream-Pop und Alternative-Rock von ,Triple Seven" mit dem College-Rock der 80er und dem Indie der 00er vermischte.
Wishys ,Nature's Pill" fängt eine Welt ein, in der sich das Leben unvorhersehbar und überwältigend anfühlt, aber dennoch voller Möglichkeiten ist. Auf ihrem pulsierenden zweiten Album gibt sich Wishy dem Wahnsinn hin - und fängt romantische Frustration, neurotisches Verlangen und das Melodram ein, das sich daraus ergibt, einfach nur Mensch zu sein, in einem ausgelassenen Remix der Vergangenheit. ,Nature's Pill" trägt alle Markenzeichen von Wishy: schräge Texte, die Melancholie in Freiheit verwandeln, Refrains, die sofort zu Klassikern werden, und eine unheilige Fusion aus zuckersüßem Grunge, Indie-Rock und Dream-Pop. Wishys Entstehungsgeschichte war ein produktiver Ausbruch, angetrieben von der musikalischen Synergie der Band: die EPs ,Mana" und ,Paradise" im Jahr 2023, das Debütalbum ,Triple Seven" im Jahr 2024 und die Folge-EP ,Planet Popstar" im Jahr 2025. Nachdem diese Veröffentlichungen Beifall fanden und das Ansehen der Band wuchs, war die Konzeption von ,Nature's Pill" grundlegend anders. Das Album entstand in engerer Zusammenarbeit als frühere Veröffentlichungen, und die Gruppe traf sich erneut mit dem ,Triple Seven"-Co-Produzenten Ben Lumsdaine in Los Angeles, wo sich das Quintett in ein winziges Studio quetschte und die Hälfte der Songs live im Raum aufnahm, wodurch das Album die unmittelbare Energie einer Band erhielt, die nach intensiven Tourneen perfekt aufeinander eingespielt ist. Das gab ihnen diesmal die Möglichkeit, eine noch größere Bandbreite an Einflüssen zu vereinen, wobei sich der 90er-Jahre-Dream-Pop und Alternative-Rock von ,Triple Seven" mit dem College-Rock der 80er und dem Indie der 00er vermischte.
Wishys ,Nature's Pill" fängt eine Welt ein, in der sich das Leben unvorhersehbar und überwältigend anfühlt, aber dennoch voller Möglichkeiten ist. Auf ihrem pulsierenden zweiten Album gibt sich Wishy dem Wahnsinn hin - und fängt romantische Frustration, neurotisches Verlangen und das Melodram ein, das sich daraus ergibt, einfach nur Mensch zu sein, in einem ausgelassenen Remix der Vergangenheit. ,Nature's Pill" trägt alle Markenzeichen von Wishy: schräge Texte, die Melancholie in Freiheit verwandeln, Refrains, die sofort zu Klassikern werden, und eine unheilige Fusion aus zuckersüßem Grunge, Indie-Rock und Dream-Pop. Wishys Entstehungsgeschichte war ein produktiver Ausbruch, angetrieben von der musikalischen Synergie der Band: die EPs ,Mana" und ,Paradise" im Jahr 2023, das Debütalbum ,Triple Seven" im Jahr 2024 und die Folge-EP ,Planet Popstar" im Jahr 2025. Nachdem diese Veröffentlichungen Beifall fanden und das Ansehen der Band wuchs, war die Konzeption von ,Nature's Pill" grundlegend anders. Das Album entstand in engerer Zusammenarbeit als frühere Veröffentlichungen, und die Gruppe traf sich erneut mit dem ,Triple Seven"-Co-Produzenten Ben Lumsdaine in Los Angeles, wo sich das Quintett in ein winziges Studio quetschte und die Hälfte der Songs live im Raum aufnahm, wodurch das Album die unmittelbare Energie einer Band erhielt, die nach intensiven Tourneen perfekt aufeinander eingespielt ist. Das gab ihnen diesmal die Möglichkeit, eine noch größere Bandbreite an Einflüssen zu vereinen, wobei sich der 90er-Jahre-Dream-Pop und Alternative-Rock von ,Triple Seven" mit dem College-Rock der 80er und dem Indie der 00er vermischte.
„The Age Of Everything“ ist Johnny Marrs fünftes Studioalbum. Geschrieben in London, live auf Tour an
der Ostküste Nordamerikas weiterentwickelt und in Manchester aufgenommen, fängt das Album die Energie
und die Spannungen der Stadt ein. Es ist scharf, schnell und dynamisch – voller Ideen und Möglichkeiten.
„Dies ist das Album, das am stärksten befreiend gewirkt hat. Der Titel kam mir schon früh in den
Sinn und entwickelte sich zu einer Idee, der ich mich nicht entziehen konnte. Er schien genau das Gefühl
auf den Punkt zu bringen, das meiner Meinung nach viele Menschen haben. Er umfasst alles, ist aber nicht
zwangsläufig eine negative Aussage. Die Technologie löst in unserer Kultur ein Gefühl der Überforderung
aus, doch betrachtet man die Dinge aus einem anderen Blickwinkel, eröffnet sich auch ein Gefühl von
Möglichkeiten.“ – Johnny Marr
Begeben Sie sich auf ein Abenteuer mit Hans Zimmers epischer Filmmusik zu „Pirates of The Caribbean
- Dead Man’s Chest“. Während Captain Jack Sparrow sich einer tödlichen Schuld gegenüber Davy Jones
und dem Schrecken des Kraken stellen muss, erwecken Zimmers kraftvolle Kompositionen jeden Moment
voller Gefahr, Geheimnisse und verwegenen Abenteuern zum Leben. Diese erweiterte Vinyl-Veröffentlichung
auf zwei LPs fängt die ganze Bandbreite und den dunklen Reiz der unvergesslichen Filmmusik ein – ein
unverzichtbares Kapitel in der „Piraten“-Saga.
Erhältlich auf durchscheinendem grünem Vinyl.
Unglaublich, aber es ist tatsächlich schon zwanzig Jahre her, dass Georg Danzers Album „Träumer“ veröffentlicht wurde. Damals allerdings ausschliesslich als CD, die heutzutage schon fast ein Wegwerfprodukt
wurde. Wer hätte sich gedacht, dass nach der langen Zeit seit der Erstveröffentlichung die grosse schwarze
Scheibe wieder in Mode gekommen ist.
Es lag daher nahe auch Georgs 33. und letztes Studioalbum erstmalig auf Vinyl zu veröffentlichen.
Somit erscheint rechtzeitig zu Danzers 80. Geburtstag „Träumer“ in einer ”20th Anniversary Edition”
als Doppelalbum auf blauem durscheinendem Vinyl mit zwei unveröffentlichten Liedern wie „Ollas hod
sein’ Preis“ das eigentlich für den Austria3-Film „Jackpot“ gedacht war und „Schwoazza Reg’n“, der ursprünglichen Version des Titelliedes „Träumer“.
Georg Tomandl hat alle Titel nach den Maßstäben der modernen Tontechnik neu gemastered.
Die von Gerhard Weber liebevoll gestaltete Klapphülle inklusive aller Texte auf den Innenhüllen verleiht
dieser Veröffentlichung noch zusätzlichen Charme und sollte daher in keinem Plattenschrank fehlen.
Das geschichtsträchtige österreichische Plattenlabel Label „Amadeo“ feiert dieses Jahr sein 70-jähriges
Bestehen. Mit Georg Danzers musikhistorisch bedeutsamen Werk wollen wir gemeinsam Österreichische
Musikidentität feiern.
Georg Danzer „Träumer“ nun erstmals auf translucent blue Vinyl und digital erhältlich.
Die Guitar Gangsters könnte man getrost als die "older statesmen" des britischen Punkrocks bezeichnen, obwohl sie nie Teil der ersten Welle in den späten 70er waren. Gegründet Ende der 80er Jahre von den Brüdern Pete und Phil Ley hat die Band den musikalischen Schmelztiegel ihrer Heimatstadt London von Punk, Glam, Rock 'n' Roll bis Reggae förmlich aufgesogen. Ihr Debütalbum "Prohibition" erschien dann 1988 bei Link Records. Mehr als 35 Jahre und über 1000 Shows später haben die Guitar Gangsters noch mehr als genug Munition und Durchsetzungsvermögen um auf der "Revolution Street" ganz klar den Ton anzugeben! Wer ihr neues Album hört, wird keine Zweifel daran haben. Mit einer unglaublichen Spielfreude, treffsicheren Gespür für mitreißende Powerchord-Melodien, eingängigen Riffs, Hooks und stilsicheren Ausflügen quer durch alle Rockepochen ist "Revolution Street" ihr abwechslungsreichstes Album geworden_bleibt dabei aber immer unverwechselbar "Guitar Gangsters", eng verwurzelt im Punk Rock. Von klassisch, zeitlosen 77er Punk ("Suck it" up" / "Fake"), Pub- und Garagerock ("Without Prejudice"), RocknRoll und Glam bis zu dem einmaligen "80er feeling" in dem Gitarrenpop mit Punk und New Wave verschmolz ("Invisible"). Und mit "Car Crashed Heart" präsentiert die Band ein von den 50er/60er inspirierten Song, bei dem man förmlich "The Wanderers" auf der anderen Straßenseite erwartet. Da verwundert es auch nicht, dass mit "Baby Blue" die 70er und ein verlorener Rock-Klassiker von Badfinger neu zum Leben erweckt werden_.natürlich auf Guitar Gangsters-Art! Es gibt viel zu entdecken auf der "Revolution Street"! Nach knapp 45 Minuten Spielzeit endet in bester "The Clash"-Tradition mit "Warzone" das Album. Mit einer lässig-coolen Eleganz und großartigen Songwriting haben die Gentlemen des Punk Rocks ihr 12-er Magazin abgefeuert. Jede Menge Spaß, Singalongs und eine gute Zeit ist dabei garantiert! Die Revolution muss nicht immer blutig-aggressiv sein und Street credibility hat man halt, oder eben nicht. Klassisch schwarzes oder mehrfarbiges Splatter Vinyl am Start!
Die Guitar Gangsters könnte man getrost als die "older statesmen" des britischen Punkrocks bezeichnen, obwohl sie nie Teil der ersten Welle in den späten 70er waren. Gegründet Ende der 80er Jahre von den Brüdern Pete und Phil Ley hat die Band den musikalischen Schmelztiegel ihrer Heimatstadt London von Punk, Glam, Rock 'n' Roll bis Reggae förmlich aufgesogen. Ihr Debütalbum "Prohibition" erschien dann 1988 bei Link Records. Mehr als 35 Jahre und über 1000 Shows später haben die Guitar Gangsters noch mehr als genug Munition und Durchsetzungsvermögen um auf der "Revolution Street" ganz klar den Ton anzugeben! Wer ihr neues Album hört, wird keine Zweifel daran haben. Mit einer unglaublichen Spielfreude, treffsicheren Gespür für mitreißende Powerchord-Melodien, eingängigen Riffs, Hooks und stilsicheren Ausflügen quer durch alle Rockepochen ist "Revolution Street" ihr abwechslungsreichstes Album geworden_bleibt dabei aber immer unverwechselbar "Guitar Gangsters", eng verwurzelt im Punk Rock. Von klassisch, zeitlosen 77er Punk ("Suck it" up" / "Fake"), Pub- und Garagerock ("Without Prejudice"), RocknRoll und Glam bis zu dem einmaligen "80er feeling" in dem Gitarrenpop mit Punk und New Wave verschmolz ("Invisible"). Und mit "Car Crashed Heart" präsentiert die Band ein von den 50er/60er inspirierten Song, bei dem man förmlich "The Wanderers" auf der anderen Straßenseite erwartet. Da verwundert es auch nicht, dass mit "Baby Blue" die 70er und ein verlorener Rock-Klassiker von Badfinger neu zum Leben erweckt werden_.natürlich auf Guitar Gangsters-Art! Es gibt viel zu entdecken auf der "Revolution Street"! Nach knapp 45 Minuten Spielzeit endet in bester "The Clash"-Tradition mit "Warzone" das Album. Mit einer lässig-coolen Eleganz und großartigen Songwriting haben die Gentlemen des Punk Rocks ihr 12-er Magazin abgefeuert. Jede Menge Spaß, Singalongs und eine gute Zeit ist dabei garantiert! Die Revolution muss nicht immer blutig-aggressiv sein und Street credibility hat man halt, oder eben nicht. Klassisch schwarzes oder mehrfarbiges Splatter Vinyl am Start!
Das Ende einer Ära: Nach mehr als über einem gemeinsamen Jahrzehnt schlagen Kodaline mit ihrem
fünften Album „We Were Only Young“ das finale Kapitel ihrer eindrucksvollen Bandgeschichte auf. Es ist
ihr bisher emotionalstes und persönlichstes Werk, das von Herzen kommt und die harte, aber erfüllende
Reise durch das Leben einfängt, mit einem kontemplativen Blick auf das Erwachsenwerden, die Kraft von
Beziehungen, die Entwicklung und Stärke der Liebe, gepaart mit einem hoffnungsvollen Blick in die Zukunft
und der Zufriedenheit mit dem Abschluss
Blue Mist Vinyl. ,Free Your Mind And Your Ass Will Follow" ist das zweite Album der Funk-Pioniere Funkadelic, das 1970, nur wenige Monate nach ihrem bahnbrechenden Debüt, erschien. Das Album, das bekanntermaßen aus einer einzigen, von LSD begleiteten Marathon-Session hervorgegangen ist, zeigt die Band bei der Verfeinerung ihres Songwritings, lässt aber dennoch viel Raum für experimentelle Jamsessions. Es markierte den offiziellen Einstieg des legendären Keyboarders Bernie Worrell und erreichte Platz 92 der Billboard Pop-Charts.
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GodSexy (the best unused track title in Prince’s sadly now dormant Future Titles notebook) throbs and bounces in all the right places. Positively sprightly whilst also oozing depth, it unveils itself layer after beautiful layer. In true Howells style, it sits alone and imperious in a world above and beyond mere genres, sonically cerebral yet simultaneously 100% dancefloor ready. Urgently uplifting, inspirationally intense.
Shut Down is House Heaven meets Danny Does Disco in characteristically off-kilter (and peerless) fashion. Driven by a twisted percussive loop and a seductive vocal sample, aided and abetted by hypnotically funky guitar licks and lush chords that duck and dive like the (original) Artful Dodger, it’s all about the tension between analogue evangelism and digital futurism.
Hotrocks, your bonus vinyl only offering, will have you heading through the door marked ‘Magic Black Plastic’ at a rate of techno-infused knots. This is serious heads down business, a rave monster, Joey Beltram and Patrick Cowley’s mystery lovechild. Blistering, breathless, bounteous, bloomin’ brilliant.
,Memoria", das neueste Album von Carmen Villain auf Smalltown Supersound, beginnt wie ein geöffnetes Ventil; ausatmende Flötenakkorde füllen langsam eine weite Klanglandschaft und laden den Zuhörer dazu ein, das Tempo zu drosseln und in einen Zustand des tiefen Zuhörens einzutreten. Es ist eine Einleitung, die gekonnt in ein Album aus verlangsamten, spektralen Dub-Klängen führt, die schimmern, knurren und über die narrativ geordneten sieben Titel hinweg ausklingen. In dieser Hinsicht knüpft ,Memoria" dort an, wo Villain mit ihrem 2022 erschienenen Album ,Only Love from Now On" aufgehört hatte, auch wenn der Schwerpunkt des aktuellen Albums auf Klang als Erinnerung liegt - und auf Erinnerungen als sich wandelnde, nicht statische Unvollkommenheiten. Wiederholung fungiert als neu erzählte Erinnerung; die Bearbeitung zersetzt und formt den Klang neu, und Abstraktion ermöglicht eine Art Freiheit von Linearität. Inspiriert von Pauline Oliveros' Schriften über innerlich abrufbare Klänge, die für andere unhörbar sind, sowie von Apichatpong Weerasethakuls Film ,Memoria" aus dem Jahr 2021, betrachtet Villain die Erinnerung sowohl als kognitive Fähigkeit als auch als Form der Komposition und formt Samples aus ihrem eigenen Archiv zu einer kosmischen Selbstbeobachtung - wenn auch zu einer, die das Gegenteil von Solipsismus ist. Der nach innen gerichtete Blick des Albums lässt sich vom tiefen Zuhören als Form der Empathie inspirieren, das uns gleichzeitig mit uns selbst und unserer Umgebung verbindet. Die Arbeit der letzten Jahre an Kompositionen für zeitgenössischen Tanz und Installationen - darunter Kooperationen mit der Choreografin Eszter Salamon und ein Aufenthalt am IRCAM, bei dem sie erstmals ambisonische Räumlichmachung erforschte - prägt ebenfalls die verstärkte Aufmerksamkeit, die ,Memoria" dem Klang als physischem Raum und immersiver Umgebung widmet. Ein Großteil von ,Memoria" basiert auf einer Kombination aus neuen Aufnahmen und älterem Archivmaterial: Aufnahmesessions mit der häufigen Mitwirkenden Johanna Orellana (Flöten) sowie Eivind Lonning (Trompete) werden neben Villains eigenen Klarinettenaufnahmen zerlegt und zu einer dichten, aber luftigen Sample-Bank neu zusammengesetzt. Die viszerale menschliche Präsenz (Atem, Wind, die Körperlichkeit der Luft, die durch Instrumente strömt) und harmonische Stränge des Free Jazz treten durch mehrere Bearbeitungsschichten hindurch zutage, als hörte man sie aus der Ferne - oder durch die Zeit hindurch. Rhythmen und Texturen lösen sich auf. Der Klang erodiert. Erinnerungen werden neu gestaltet. Und Melodien sind, anders als auf Villains früheren Veröffentlichungen, weniger deutlich und weichen anderen musikalischen Leitmotiven. Es lässt sich eine Tradition zurückverfolgen, die zu Rhythm & Sound, Clicks-and-Cuts, Pharoah Sanders, Jon Hassell, Actress und Ricardo Villalobos führt - wenn auch oft in abstrakten Formen: Kleine Klänge werden groß, während große in einen feinkörnigen Rhythmus zurücktreten. Minimalismus ist der Schlüssel, um die Details wahrzunehmen: knisternde Elektronik, Einatmen und Seufzer hallen in weiten Räumen nach und ruhen auf einem Fundament aus Rhythmus. Diese Zurückhaltung unterstreicht Villains Neigung, Klänge und ihre geisterhaften Klanggedächtnis-Doppelgänger nach Frequenzen chirurgisch voneinander zu trennen. Paradoxerweise lässt sich jedes Artefakt als Annäherung an eine Erinnerung mit äußerster Präzision hören. Für Villain scheint die Erinnerung im Klang bequem hinter dem Mischpult eines Dub-Labors Platz zu nehmen und dort gekonnt und unvorhersehbar Lautstärken, Texturen, Filter und alle anderen Parameter - bekannte wie unbekannte - in einer sich ständig wandelnden Erinnerung zu steuern.
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"Ich möchte lieben und geliebt werden, aber ich will mich auch frei fühlen. Die Spannung zwischen diesen beiden Dingen ist die zentrale Frage meines Lebens", sagt Julia Jacklin - und genau diese Ambivalenz durchzieht ihr viertes Album The Gem. Nach ihrem Umzug nach Melbourne 2017 fand Jacklin in einer kleinen Bar namens The Gem einen Ort der Selbstfindung - ein Sinnbild, das dem neuen Album seinen Namen gibt. Acht Jahre später, nach den hochgelobten Erfolgen ihrer ersten drei Platten - Don"t Let the Kids Win (2016), Crushing (2019) und PRE PLEASURE (2022) - schlägt sie ein neues Kapitel auf: Erstmals veröffentlicht sie bei dem renommierten, stilprägenden Label 4AD, das seit Jahrzehnten für künstlerische Vision und ikonische Indie-Veröffentlichungen steht. Ohne äußeren Druck und frei von Erwartungen schuf Jacklin in Melbourne ihr bislang persönlichstes Werk. The Gem entstand im engen Kreis vertrauter Musiker:innen und entwickelte sich über Monate hinweg - ein intensiver Prozess, geprägt von Selbstreflexion, Zweifel und dem Mut, eigene Entscheidungen kompromisslos zu vertreten. Songs wie "Brand New" oder "Real Life" wurden dabei grundlegend neu gestaltet, bis sie sich ehrlich und richtig anfühlten. Der eröffnende Track "Brand New" setzt ein elektrisches Statement zwischen Aufbruch und Selbsttäuschung, während Stücke wie "God Sometimes" oder "The Hardest Thing" von Selbstbestimmung, Verlust und innerem Wachstum erzählen. Klanglich erweitert Jacklin ihre bisherigen Indie- und Folk-Ansätze um kraftvollere, teils nahezu hymnische Momente. Auch die besondere Aufnahmeumgebung - ein Studio über einer lebhaften Kneipe - prägt den Sound: roh, direkt und atmosphärisch dicht. Mit The Gem gelingt Julia Jacklin eine eindringliche Rückkehr zu sich selbst. Zugleich knüpft sie an die Stärke ihrer bisherigen Alben an und entwickelt ihren Sound konsequent weiter - ein weiterer Beweis dafür, warum sie zu den prägendsten Stimmen des modernen Indies zählt.
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,Manchmal wird das Leben so düster, dass es sich wie ein böser Trip anfühlt", reflektiert Lily Seabird über die Zeit, die zur Entstehung ihres neuen Albums ,Lightspheres on Their Way" führte. Seabirds drittes Album innerhalb von ebenso vielen Jahren bei Lame-O Records beschäftigt sich mit Sterblichkeit und der Ehrfurcht vor dem Menschen Innersten und verbindet ihren trubadurhaften Folk mit einer grungigen Rock- Sentimentalität. Obwohl das Album aus einer Zeit der Abrechnung und Erneuerung hervorgegangen ist, orientiert Seabird ,Lightspheres on Their Way" an einem ganzheitlichen Realismus, der den Geist beflügelt, mit lockeren, erdigen Arrangements, die Intensität und Tiefe sowohl mit twangiger Weite als auch mit mitreißendem Drive verbinden. Über die neun Titel des Albums hinweg kreist die in Vermont lebende Sängerin und Songwriterin um das Konzept der ,Lichtkugeln", einer katalysierenden Präsenz oder Kraft, die immer wieder auftaucht und Geschichten, Gefühle und Lebenswege verändert. ,Eine Lichtkugel kann so vieles sein", sagt Seabird, ,ein tatsächliches Licht wie ein Stern, die Sonne, ein UFO; Scheinwerfer, eine Taschenlampe in der Nacht; aber auch das Leben, Lebewesen, Menschen, Beziehungen." Obwohl ,Lightspheres" einen Höhepunkt in Seabirds Songwriting markiert, betont sie, dass ,die emotionalsten Teile des Albums instrumental sind." Der Crazy-Horse-Stomp von ,Portal to the Past" und anderen Stücken geht in weitläufige, jamartige Zwischenspiele und Outros über, in denen Seabird und Rick Soszynski sich an verzerrten, rauen Gitarrenklängen erfreuen. Sie wirken wie Momente der emotionalen Entspannung, als würde man die Fenster herunterkurbeln und sich der Weite der offenen Straße hingeben. Lightspheres ist ein Beweis dafür, welche Tiefen man in seiner Kunst erreichen kann, wenn man aufhört, die Geschichte dessen zu erzählen, was einem widerfahren ist, und stattdessen darüber spricht, wer man ist.
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Repress auf goldenem Vinyl. Limitiert auf 300 Exemplare. Vergesst alles, was ihr dachtet, über Postpunk zu wissen - BERLIN 2.0 zünden die Endstufe in der Punk-Evolution. Nach dem szeneübergreifend gefeierten Debüt "Scherbenhügel" droppt die Stuttgarter Band mit "Kaltental" jetzt ein zweites Mal eine Bombe über Postpunk Germany - und mit diesem Monster eines Longplayers ist klar: Hier wird keine Welle geritten. Hier wird eine Welle ausgelöst werden. "Kaltental" ist der dystopische Soundtrack einer brennenden Welt im Endspiel kapitalistischer Ideologie, zwischen Endzeit und Aufbruch, Resignation und Kampfbereitschaft. Härter, düsterer, dringlicher. Mit einer Mischung aus rasenden Hardcore-Ausbrüchen, klassischen Rock-Elementen, Post-Hardcore-Gitarrenwänden und melodischem Endzeitpop kracht "Kaltental" unverschämt souverän durch Genremauern und zerbombt mit radikal-klarsichtigen Texten von Ausnahmesängerin Elena Wolf Gabionenzäune in Vorgärten und Köpfen "ganz normaler" Deutscher im Aufrüstungswahnsinn. Ferdinand Führer von Fieser Schwan Recordings hat "Kaltental" aufgenommen, gemixt und gemastert und in eine rohe, dröhnende Elegie verwandelt, die aber auch keine Gefangenen auf dem Dancefloor macht. Die antifaschistische Bladerunner-Jeanne d'Arc in mittelalterlicher Rüstung auf dem Cover ist dabei mehr als eine Reminiszenz an revolutionäre Frauenfiguren in Geschichte und Kunst. Das neo-retrofuturistische Artwork der Wiener Fotografin Doris Himmelbauer ist die cineastische Visualisierung eines Albums, das Gewalt, Verletzbarkeit und die Sehnsucht nach einer besseren Welt verhandelt. "Kaltental" ist Krieg. Innerlich wie äußerlich. Aber auch ein Urschrei nach Liebe und Solidarität in der unbeirrbaren Überzeugung, dass alles auch ganz anders sein kann.
Picture Disc: Seit 2006 haben sich Pierce The Veil auf unaufdringliche, aber beständige Weise ihren Weg in
die Herzen von Millionen Menschen weltweit gebahnt – dank ihrer unerschütterlichen Hingabe an ehrlichen
und mitreißenden Hardrock. Das Quartett aus San Diego – Vic Fuentes Gesang, Rhythmusgitarre, Keyboard, Mike Fuentes [Schlagzeug, Percussion], Tony Perry [Sologitarre] und Jaime Preciado [Bass] – bleibt
dieser Tradition auch auf ihrem vierten Studioalbum „Misadventures“ wieder einmal treu. Das Album
erschien 2016 bei Fearless Records, erreichte Platz 4 der Billboard 200 und enthielt Hits wie „The Divine
Zero“ und „Texas Is Forever“.
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums kehrt das Kultalbum nun mit einer brandneuen Picture Disc mit
dem Cover-Artwork zurück.
Standard White LP: Seit 2006 haben sich Pierce The Veil auf unaufdringliche, aber beständige Weise ihren
Weg in die Herzen von Millionen Menschen weltweit gebahnt – dank ihrer unerschütterlichen Hingabe an
ehrlichen und mitreißenden Hardrock. Das Quartett aus San Diego – Vic Fuentes [Gesang, Rhythmusgitarre, Keyboard], Mike Fuentes [Schlagzeug, Percussion], Tony Perry [Sologitarre] und Jaime Preciado
[Bass] – bleibt dieser Tradition auch auf ihrem vierten Studioalbum „Misadventures“ wieder einmal treu.
Das Album erschien 2016 bei Fearless Records, erreichte Platz 4 der Billboard 200 und enthielt Hits wie
„The Divine Zero“ und „Texas Is Forever“.
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums kehrt das Kultalbum nun mit einer Neuauflage der weißen LP zurück.
Picture Disc: Seit 2006 haben sich Pierce The Veil auf unaufdringliche, aber beständige Weise ihren Weg in
die Herzen von Millionen Menschen weltweit gebahnt – dank ihrer unerschütterlichen Hingabe an ehrlichen
und mitreißenden Hardrock. Das Quartett aus San Diego – Vic Fuentes Gesang, Rhythmusgitarre, Keyboard, Mike Fuentes Schlagzeug, Percussion, Tony Perry [Sologitarre] und Jaime Preciado [Bass] – bleibt
dieser Tradition auch auf ihrem vierten Studioalbum „Misadventures“ wieder einmal treu. Das Album
erschien 2016 bei Fearless Records, erreichte Platz 4 der Billboard 200 und enthielt Hits wie „The Divine
Zero“ und „Texas Is Forever“.
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums kehrt das Kultalbum nun mit einer brandneuen Picture Disc mit
dem Cover-Artwork zurück.
Standard White LP: Seit 2006 haben sich Pierce The Veil auf unaufdringliche, aber beständige Weise ihren
Weg in die Herzen von Millionen Menschen weltweit gebahnt – dank ihrer unerschütterlichen Hingabe an
ehrlichen und mitreißenden Hardrock. Das Quartett aus San Diego – Vic Fuentes [Gesang, Rhythmusgitarre, Keyboard], Mike Fuentes [Schlagzeug, Percussion], Tony Perry [Sologitarre] und Jaime Preciado
[Bass] – bleibt dieser Tradition auch auf ihrem vierten Studioalbum „Misadventures“ wieder einmal treu.
Das Album erschien 2016 bei Fearless Records, erreichte Platz 4 der Billboard 200 und enthielt Hits wie
„The Divine Zero“ und „Texas Is Forever“.
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums kehrt das Kultalbum nun mit einer Neuauflage der weißen LP zurück.
Als Dublins Gurriers 2024 ihr Debütalbum Come And See veröffentlichten, bewiesen sie eindrucksvoll, dass sie eine der drängendsten und unüberhörbaren neuen Stimmen der boomenden irischen Punk-Szene sind. Seitdem haben sie sich mit knochenerschütternden, moshpit-tauglichen Live-Shows einen stetig wachsenden Ruf erarbeitet. Come And See stellte dabei auch ihre lyrische Stärke und ihren neugierigen, gesellschaftskritischen Blick in den Vordergrund – mit Songs über digitale Verlorenheit und die ganz realen Schrecken der modernen Welt.
Das grandiose zweite Album des Quintetts heißt Nobody's Coming To Save You – könnte aber ebenso gut den Untertitel „härter, besser, schneller, stärker" tragen. Es wird am 25. September auf Play It Again Sam veröffentlicht.
Aufgenommen in Donegals Attica Studios und den Holy Mountain Studios in London, produziert von Mark Bowen (Idles) und Loren Humphrey (Geese, Cameron Winter), engineered von Chris Fullard (Idles, Sunn O)))) und gemixt vom weltbekannten John Congleton (St. Vincent, Modest Mouse, Swans) – allein das Team, das sich für LP2 zusammengefunden hat, spricht Bände. Gurriers nehmen alles, was sie von Anfang an großartig gemacht hat – die musikalische Chemie, den klugen, analytischen Blick auf die Welt – und schrauben es konsequent auf das nächste Level.
Von der vibrierenden Spannung der ersten Takte des Titeltracks, die sich in einem kakophonischen, kathartischen Finale entlädt, bis zum Ende: Nobody's Coming To Save You überführt den Geist des schwitzenden Kellerclubs in Stadiondimensionen. Das Album ist nicht nur laut – es ist dynamisch. „Shades" schickt industrielle, kantige Gitarrensplitter in einen brachial-rohen Hardcore-Chorus; „Drones" ist ein druckvolles, langsames Aufbäumen mit einem Drop, der jeden Moshpit zum Kollabieren bringt. „Pins" zeigt eine lässigere, melodischere Seite – irgendwo zwischen Grunge und Trip-Hop –, während „Party Lines" pure, unersättliche Dance-Punk-Ekstase ist. Wer sich fragt, ob die Band ihr Ziel erreicht hat, das Album „wie eine Ohrfeige" wirken zu lassen: Ja, die sitzt.
Mit Nobody's Coming To Save You haben Gurriers ihre Ambitionen in neue Höhen getrieben – und liefern dabei auf ganzer Linie.
Als Dublins Gurriers 2024 ihr Debütalbum Come And See veröffentlichten, bewiesen sie eindrucksvoll, dass sie eine der drängendsten und unüberhörbaren neuen Stimmen der boomenden irischen Punk-Szene sind. Seitdem haben sie sich mit knochenerschütternden, moshpit-tauglichen Live-Shows einen stetig wachsenden Ruf erarbeitet. Come And See stellte dabei auch ihre lyrische Stärke und ihren neugierigen, gesellschaftskritischen Blick in den Vordergrund – mit Songs über digitale Verlorenheit und die ganz realen Schrecken der modernen Welt.
Das grandiose zweite Album des Quintetts heißt Nobody's Coming To Save You – könnte aber ebenso gut den Untertitel „härter, besser, schneller, stärker" tragen. Es wird am 25. September auf Play It Again Sam veröffentlicht.
Aufgenommen in Donegals Attica Studios und den Holy Mountain Studios in London, produziert von Mark Bowen (Idles) und Loren Humphrey (Geese, Cameron Winter), engineered von Chris Fullard (Idles, Sunn O)))) und gemixt vom weltbekannten John Congleton (St. Vincent, Modest Mouse, Swans) – allein das Team, das sich für LP2 zusammengefunden hat, spricht Bände. Gurriers nehmen alles, was sie von Anfang an großartig gemacht hat – die musikalische Chemie, den klugen, analytischen Blick auf die Welt – und schrauben es konsequent auf das nächste Level.
Von der vibrierenden Spannung der ersten Takte des Titeltracks, die sich in einem kakophonischen, kathartischen Finale entlädt, bis zum Ende: Nobody's Coming To Save You überführt den Geist des schwitzenden Kellerclubs in Stadiondimensionen. Das Album ist nicht nur laut – es ist dynamisch. „Shades" schickt industrielle, kantige Gitarrensplitter in einen brachial-rohen Hardcore-Chorus; „Drones" ist ein druckvolles, langsames Aufbäumen mit einem Drop, der jeden Moshpit zum Kollabieren bringt. „Pins" zeigt eine lässigere, melodischere Seite – irgendwo zwischen Grunge und Trip-Hop –, während „Party Lines" pure, unersättliche Dance-Punk-Ekstase ist. Wer sich fragt, ob die Band ihr Ziel erreicht hat, das Album „wie eine Ohrfeige" wirken zu lassen: Ja, die sitzt.
Mit Nobody's Coming To Save You haben Gurriers ihre Ambitionen in neue Höhen getrieben – und liefern dabei auf ganzer Linie.
"Ich möchte lieben und geliebt werden, aber ich will mich auch frei fühlen. Die Spannung zwischen diesen beiden Dingen ist die zentrale Frage meines Lebens", sagt Julia Jacklin - und genau diese Ambivalenz durchzieht ihr viertes Album The Gem. Nach ihrem Umzug nach Melbourne 2017 fand Jacklin in einer kleinen Bar namens The Gem einen Ort der Selbstfindung - ein Sinnbild, das dem neuen Album seinen Namen gibt. Acht Jahre später, nach den hochgelobten Erfolgen ihrer ersten drei Platten - Don"t Let the Kids Win (2016), Crushing (2019) und PRE PLEASURE (2022) - schlägt sie ein neues Kapitel auf: Erstmals veröffentlicht sie bei dem renommierten, stilprägenden Label 4AD, das seit Jahrzehnten für künstlerische Vision und ikonische Indie-Veröffentlichungen steht. Ohne äußeren Druck und frei von Erwartungen schuf Jacklin in Melbourne ihr bislang persönlichstes Werk. The Gem entstand im engen Kreis vertrauter Musiker:innen und entwickelte sich über Monate hinweg - ein intensiver Prozess, geprägt von Selbstreflexion, Zweifel und dem Mut, eigene Entscheidungen kompromisslos zu vertreten. Songs wie "Brand New" oder "Real Life" wurden dabei grundlegend neu gestaltet, bis sie sich ehrlich und richtig anfühlten. Der eröffnende Track "Brand New" setzt ein elektrisches Statement zwischen Aufbruch und Selbsttäuschung, während Stücke wie "God Sometimes" oder "The Hardest Thing" von Selbstbestimmung, Verlust und innerem Wachstum erzählen. Klanglich erweitert Jacklin ihre bisherigen Indie- und Folk-Ansätze um kraftvollere, teils nahezu hymnische Momente. Auch die besondere Aufnahmeumgebung - ein Studio über einer lebhaften Kneipe - prägt den Sound: roh, direkt und atmosphärisch dicht. Mit The Gem gelingt Julia Jacklin eine eindringliche Rückkehr zu sich selbst. Zugleich knüpft sie an die Stärke ihrer bisherigen Alben an und entwickelt ihren Sound konsequent weiter - ein weiterer Beweis dafür, warum sie zu den prägendsten Stimmen des modernen Indies zählt.
"Ich möchte lieben und geliebt werden, aber ich will mich auch frei fühlen. Die Spannung zwischen diesen beiden Dingen ist die zentrale Frage meines Lebens", sagt Julia Jacklin - und genau diese Ambivalenz durchzieht ihr viertes Album The Gem. Nach ihrem Umzug nach Melbourne 2017 fand Jacklin in einer kleinen Bar namens The Gem einen Ort der Selbstfindung - ein Sinnbild, das dem neuen Album seinen Namen gibt. Acht Jahre später, nach den hochgelobten Erfolgen ihrer ersten drei Platten - Don"t Let the Kids Win (2016), Crushing (2019) und PRE PLEASURE (2022) - schlägt sie ein neues Kapitel auf: Erstmals veröffentlicht sie bei dem renommierten, stilprägenden Label 4AD, das seit Jahrzehnten für künstlerische Vision und ikonische Indie-Veröffentlichungen steht. Ohne äußeren Druck und frei von Erwartungen schuf Jacklin in Melbourne ihr bislang persönlichstes Werk. The Gem entstand im engen Kreis vertrauter Musiker:innen und entwickelte sich über Monate hinweg - ein intensiver Prozess, geprägt von Selbstreflexion, Zweifel und dem Mut, eigene Entscheidungen kompromisslos zu vertreten. Songs wie "Brand New" oder "Real Life" wurden dabei grundlegend neu gestaltet, bis sie sich ehrlich und richtig anfühlten. Der eröffnende Track "Brand New" setzt ein elektrisches Statement zwischen Aufbruch und Selbsttäuschung, während Stücke wie "God Sometimes" oder "The Hardest Thing" von Selbstbestimmung, Verlust und innerem Wachstum erzählen. Klanglich erweitert Jacklin ihre bisherigen Indie- und Folk-Ansätze um kraftvollere, teils nahezu hymnische Momente. Auch die besondere Aufnahmeumgebung - ein Studio über einer lebhaften Kneipe - prägt den Sound: roh, direkt und atmosphärisch dicht. Mit The Gem gelingt Julia Jacklin eine eindringliche Rückkehr zu sich selbst. Zugleich knüpft sie an die Stärke ihrer bisherigen Alben an und entwickelt ihren Sound konsequent weiter - ein weiterer Beweis dafür, warum sie zu den prägendsten Stimmen des modernen Indies zählt.
Das neue EUROTEURO Album "Magic" stellt eine musikalische Neuorientierung dar, bewegt sich zwischen New Wave, Art Pop und Neuer Deutscher Welle. Ein Sound, der sich nicht festlegen will aber trotzdem seine klare Form nicht verliert. Das Wiener Projekt um Peter T. präsentiert sich von der düsteren Seite. Die Texte sind teils in Deutsch, teils auf Englisch gehalten, Englisch erlaubt abstrakter zu bleiben, weil es nicht Muttersprache ist und dadurch etwas Fantastischeres behält. Deutsch hingegen eignet sich im Euroteuro Kosmos besser für klare Aussagen, direkte Botschaften, Slogans der Subversion. Nach ihren bisherigen "Volume"-Veröffentlichungen, die eher als Singles-Collections fungierten, steht "Magic" als das erste geschlossene Album da. Entstanden in einem gemeinsamen Prozess, an dem Musiker*innen wie Alexander Kranabetter, Topsy Turvy, Katarina Maria Trenk, Soap&Skin, Farce, Voodoo Jürgens und Elisa Mory beteiligt sind. Magic ist ein Nachtalbum. Es führt an einen inneren Ort, der sich im Laufe der Songs verändert. Am Anfang steht ein eher karger Raum, ein Ich, das sich umsieht und eine Bestandsaufnahme macht. Mit der Zeit wandelt sich dieser Raum, wird dichter, vielschichtiger. Der Hedonismus ist Draußen. Die Verweigerung von Selbstoptimierung auch. Euroteuro wird 10 und im Zentrum steht die Frage warum wir sterben müssen und was dann sein wird. Der Blick ist nach innen gerichtet. Euroteuro ist unterwegs zwischen Orientierungslosigkeit und Euphorie, durch eine Nacht, die nicht endet. "Magic" der Soundtrack dieser nächtlichen Odyssee ist schön und unheimlich zugleich. Das Albumartwork folgt dem, ist psychedelisch, zugleich schön und bedrohlich, trägt Trauer in sich und verweist auf den Kreislauf von Werden und Vergehen. Das Ölbild existierte bereits, die Künstlerin Ramsko brachte es ins Studio, wo es sofort mit der Musik resonierte. 180g schweres, klassisch schwarzes Vinyl oder CD im 6seitigen Digisleeve erhältlich
2026. Die Welt fährt aus der Haut - und FLUTEN schreiben Songs zwischen dunkler Wucht, lyrischer Schärfe und verletzlicher Hoffnung. Seit 2007 entwickelt die Band aus Hamburg ihren eigenen Sound aus krachigen Gitarren, elektronischen Loops, Popfragmenten und melancholischer Poesie. Wo andere Eindeutigkeit suchen, finden FLUTEN ihre Spannung in den Zwischenräumen: zwischen Noise und Groove, Melodie und Lärm, Entfremdung und Sehnsucht. Im Herbst erscheint ihr neues Album "Kalter Stern". Es ist düsterer, dichter und dringlicher geworden als der Vorgänger "Splitter". Die Songs erzählen vom Leben in einer beschädigten Gegenwart und sind zugleich politisch und persönlich. Sie handeln von Sicherheiten, die zerfallen, und Gewissheiten, die nicht mehr tragen - und gleichzeitig von Momenten des Widerstands und Ausbrüchen ins Offene. Zwischen militanten Gedichten und Phantasieuniformen, zwischen offenem Meer und kalten Sternen, entsteht eine Sprache, die keine Parolen braucht, um Widerspruch zu üben. Keine Nostalgie, um zu berühren. FLUTEN klingen wie ein Film, der nicht linear erzählt ist. Wie ein Gefühl, das auf der Haut bleibt. Wie eine Stimme, die sagt: Es wird nicht einfach. Aber wir sind jetzt hier.
Zwischen jamaikanischem Ska, Reggae, Two Tone, kölschem Charme und politischer Kante. Mal swingend, mal bissig, mal melancholisch - aber immer Offbeat. Es scheppert, brazzt und twangt wieder: Kapelle #3 melden sich mit ihrem neuen Album ,Momentaufnahme" zurück. Die Kölner Offbeat-Veteranen servieren auf elf Songs eine Mischung aus jamaikanischem Ska, Reggae, Two Tone und charmant schrägem Großstadtblick. Zwischen tanzbarer Leichtigkeit und klarer Haltung entstehen Songs über Umwege, Alltagsfluchten, Köln, antifaschistische Erinnerungskultur - und über politische Figuren, die förmlich nach einem Ska-Song verlangen. ,Momentaufnahme" ist kein nostalgischer Rückblick, sondern ein lebendiges Stück Gegenwart: direkt, warm, bissig und voller Liebe zum Offbeat. Mit über zwanzig Jahren Bandgeschichte und unzähligen Konzerten bleibt die Kapelle #3 eine feste Größe der Kölner Subkultur - jetzt auf allen Streamingplattformen und endlich auch auf Vinyl! 11 Track LP, 300 Stück 180 gr. schwarzes Vinyl, handnummeriert, bedruckte Innenhülle.
Knock Off präsentieren ihr siebtes Album "Pain Or Madness" _ ein Album, das nicht nur für die Band selbst in diesen Zeiten wichtig ist. Die Welt ist völlig verrückt und es scheint, als habe die Menschheit vergessen, wie man Konflikte löst, miteinander spricht und den Kreislauf der Selbstzerstörung stoppt. Und wenn die Schläge im persönlichen Umfeld näherkommen und das Schicksal zuschlägt, kann man schnell den Boden unter den Füßen verlieren. Wut, Hass, Aggression zusammen mit Depression, Lustlosigkeit, oder halt "Pain or Madness". Auf dieser Grundlage entstand Knock Offs siebtes Album. Punkrock war schon immer am stärksten, wenn die Zeiten düster sind, und dieses Album ist einfach eine musikalische Therapie und Offensive gegen alles was Dich zerstört. Knock Off spielen immer noch klassischen UK Oi! und Punkrock und haben ihren eigenen Stil über die Jahre perfektioniert, sorgen dabei aber stets aufs Neue für Überraschungen. Mit jeder verdammten Note spürt man, dass die Songs direkt aus dem Herzen kommen! Ein Schlag ins Gesicht, ohne Rücksicht auf Empfindlichkeiten, in Songs wie "Go Fuck yourself". Dieses Gefühl, wenn Hilflosigkeit in "Violence" umzuschlagen droht. Kein Diskutieren oder Erklären über Punk, denn "My Punk!" (is whatever I choose). Wenn die Jungs auf die '70s football youth' oder 'Good Times' zurückblicken, sind keine weiteren Erklärungen nötig, das ist und war deren Leben, hier gibt es nicht zu romantisieren. Selbst heutzutage kann man noch seinen Ärger rauslassen, und Knock Off tun das perfekt mit Songs wie "Anger is an energy" oder der dreckigen kleinen Selbstironie-Hymne "Middle age rage". "Pain or Madness" enthält ein Dutzend neuer Songs: Energiegeladene Punkrock-Hymnen mit großartigen sing-along Refrains und aggressiven Shoutings. Solch ein Album nach sieben Platten rauszubringen, ist ein auf keinen Fall zu verpassendes Statement! Zwei unterschiedlich mehrfarbige Vinyl-LP-Versionen erhältlich
Knock Off präsentieren ihr siebtes Album "Pain Or Madness" _ ein Album, das nicht nur für die Band selbst in diesen Zeiten wichtig ist. Die Welt ist völlig verrückt und es scheint, als habe die Menschheit vergessen, wie man Konflikte löst, miteinander spricht und den Kreislauf der Selbstzerstörung stoppt. Und wenn die Schläge im persönlichen Umfeld näherkommen und das Schicksal zuschlägt, kann man schnell den Boden unter den Füßen verlieren. Wut, Hass, Aggression zusammen mit Depression, Lustlosigkeit, oder halt "Pain or Madness". Auf dieser Grundlage entstand Knock Offs siebtes Album. Punkrock war schon immer am stärksten, wenn die Zeiten düster sind, und dieses Album ist einfach eine musikalische Therapie und Offensive gegen alles was Dich zerstört. Knock Off spielen immer noch klassischen UK Oi! und Punkrock und haben ihren eigenen Stil über die Jahre perfektioniert, sorgen dabei aber stets aufs Neue für Überraschungen. Mit jeder verdammten Note spürt man, dass die Songs direkt aus dem Herzen kommen! Ein Schlag ins Gesicht, ohne Rücksicht auf Empfindlichkeiten, in Songs wie "Go Fuck yourself". Dieses Gefühl, wenn Hilflosigkeit in "Violence" umzuschlagen droht. Kein Diskutieren oder Erklären über Punk, denn "My Punk!" (is whatever I choose). Wenn die Jungs auf die '70s football youth' oder 'Good Times' zurückblicken, sind keine weiteren Erklärungen nötig, das ist und war deren Leben, hier gibt es nicht zu romantisieren. Selbst heutzutage kann man noch seinen Ärger rauslassen, und Knock Off tun das perfekt mit Songs wie "Anger is an energy" oder der dreckigen kleinen Selbstironie-Hymne "Middle age rage". "Pain or Madness" enthält ein Dutzend neuer Songs: Energiegeladene Punkrock-Hymnen mit großartigen sing-along Refrains und aggressiven Shoutings. Solch ein Album nach sieben Platten rauszubringen, ist ein auf keinen Fall zu verpassendes Statement! Zwei unterschiedlich mehrfarbige Vinyl-LP-Versionen erhältlich
Recorded in Los Angeles over the course of a single day at a studio in the Eagle Rock neighborhood, Dois Desertos was produced by Mario Caldato Jr. and emerged without a predetermined plan or schedule. The project took shape during Portuguese musician João Pimenta Gomes' stay in Los Angeles with his family. During that time, through Rodrigo Amarante, João met Mario and Samantha Caldato, as well as musicians Abe Rounds (drums and percussion) and Gabe Noel (bass and cello). From those encounters, the album began to unfold organically.
Working from simple scores—some containing little more than chord progressions—the sessions left plenty of room for improvisation. Every performance was captured live, in a single take, with no overdubs. The mixing process, also carried out live by Mario Caldato Jr., followed the same philosophy: effects and level adjustments were performed in real time and printed directly to the final two-track master.
At the heart of the album's sound is the Cristal Baschet, a rare instrument played by rubbing glass rods with the hands, causing metal resonators to vibrate and produce an ethereal, resonant tone. João describes its sound as "a trace, almost like a shadow." Rather than taking the lead, the instrument serves as a textural foundation, while the bass and cello carry the melodic lines. Some of these melodies are original compositions, while others draw from traditional Portuguese fado, reimagined through an open and exploratory approach.
The album has a dreamlike atmosphere, reflecting the perspective of someone experiencing Los Angeles from the outside—not in a rush to belong, but fully receptive to the city's unique energy. Two films helped shape this imaginary landscape: Model Shop (Jacques Demy, 1969), in which the French filmmaker uses Los Angeles as a pretext to simply observe and inhabit the city, and Thom Andersen's Los Angeles Plays Itself. The result is Dois Desertos, an album that, in João's own words, "could never have been made anywhere else."
With Dois Desertos, João Pimenta Gomes invites listeners into a deeply immersive experience, revealing a more exploratory side of his artistic practice while reinforcing Amor in Sound's commitment to releasing original works that engage with the many languages of contemporary music.
Mit "Almost There", liefert der Pianist und Komponist ESPEN ERIKSEN nach einer äußerst erfolgreichen Reihe von sieben Alben in 16 Jahren, darunter zwei mit dem bekannten britischen Saxophonisten ANDY SHEPPARD, ein weiteres melodisches Meisterwerk ab. Fesselnd und lyrisch, stets melodisch, aber gleichzeitig auch melancholisch und erhebend, handelt es sich um wahrlich ergreifende Kompositionen. "Music with a rich sense of melody coupled with a poignant lyricism that is infectious". - All About Jazz "A wonderfully plaintive jazz record, abandoned to the lost art of melodic minimalism, stripped back and beautifully near bare. No smoke and mirrors, just the graceful chemistry of superb musicians at the top of their game". - BBC Erwähnt werden muss die atemberaubende Klangqualität des Albums. "Almost There" überzeugt mit einem detailreichen und dynamischen Klang, der insbesondere durch seine organische Natürlichkeit hervorsticht. Die Kompositionen wurden in ESPENs bevorzugtem Studio Propeller Music in Oslo aufgenommen und abgemischt. Dort hatte er sich bereits für seine letzten fünf Alben eingefunden, welche aufgrund ihrer außerordentlichen Aufnahmequalität auch häufig in Tests verwendet und in HiFi-Kreisen hervorgehoben werden. Das ESPEN ERIKSEN TRIO wurde im Jahr 2007 gegründet und veröffentlichte 2010 sein Debüt-Album. Als zunehmend beliebte Live-Band tourte das Trio, bestehend aus ESPEN ERIKSEN (Klavier), LARS TORMOD JENSET (Kontrabass) und ANDREAS BYE (Schlagzeug), bereits auf vier Kontinenten und verfügt über ein reichhaltiges Repertoire. Die Musik zeichnet sich durch äußerst melodische und lyrische Instrumentalstücke aus, manchmal versehen mit nordischem Einschlag, sowie durch einen "Weniger ist mehr"-Ansatz, der von der internationalen Presse oft als einzigartiger Beitrag zur heutigen Jazzszene gewürdigt wird. Alle drei Musiker verfügen über einen vielseitigen musikalischen Hintergrund, der von Pop bis Jazz reicht, und haben bereits mit Musikern wie Bugge Wesseltoft, John Scofield, Joshua Redman, Dhafer Yousef, John Taylor, Vince Mendoza, Eivind Aarset, Knut Reisersrud, Mathias Eick, Nils Petter Molvær, Thomas Stronen, Odd Nordstoga, Håkon Kornstad, Jarle Bernhoft und Bendik Hofseth zusammengearbeitet.
Manchmal reicht ein Sommer, um zu zeigen, wohin die Reise geht. Fruchtiger Beigeschmack haben ihren nicht nur angekündigt, sie bespielen ihn gerade und begeistern dabei: 300.000 Streams in nur acht Wochen, zehntausende neue Fans auf den sozialen Netzwerken, ein ausverkauftes Releasekonzert, eine Zusatzshow mit Milla im September, die ebenfalls fast ausverkauft ist, ein Support-Slot vor 6.000 Menschen bei ZAZ in München, viele Festivals - und mittendrin "Löschzug", den die TAZ zum "linken Sommerhit des Jahres" erklärt hat. Auf den Socials wird das Trio gerade zur Band, über die man spricht, bevor man sie überhaupt gehört hat. Klare Haltung, großartige Songs, eine Band, die Musikfans begeistert, weil sie so ein wohltuender Gegenentwurf zum sonst vorherrschenden oder zumindest gefühlten Sound-Einheitsbrei im Netz darstellt. Jetzt kommt das Debüt, das all das einfängt: "Fast schon gut ist nicht schlecht" - die Debüt-EP von Fruchtiger Beigeschmack, erscheint bei superpolrecords. Ein Titel mit Understatement, der genau das Gegenteil meint. Fünf Songs, die Indie-Songwriting und Jazz-Offenheit zusammenbringen, ohne sich in Genreschubladen zu verlieren. Die wirbelnde Frontfrau Milena vorne, mit Texten, die nicht ausweichen und längst nicht nur der GenZ aus dem Herzen sprechen. Levi und Felix, die dem Ganzen Raum und Reibung geben, vorgetragen mit unbändiger Spielfreude, die sowohl auf Platte, aber vor allem live zündet. Das ist keine Band, die auf den Durchbruch wartet - sie ist bereits mittendrin, und die Zahlen sprechen für sich: Hunderttausende Streams, ausverkaufte Shows, ein Sommerhit im Feuilleton. "Fast schon gut ist nicht schlecht" ist der Beweis auf Vinyl - das Debüt einer Band, die längst mehr ist als ein Geheimtipp. Diese Zeit braucht einfach einen fruchtigen Beigeschmack.
Der Blick auf sein erstes LP-Cover zeigt uns einen 24-jährigen Reinhard Mey vor einer Ruinen-Kulisse nur
mit seiner Gitarre in der Hand. Der Barde und sein Lied, sich selbst begleitend, mehr nicht. Mehr braucht
es nicht. Das ist fast 60 Jahre her und so hielt er es auf bald 2000 Konzerten seiner großen Tourneen
immer. Auf dem ersten Album von 1967 stimmte das nicht ganz; da waren schon ein paar Musiker mit im
Studio. Über 28 weitere Alben hat Reinhard Mey all die Jahrzehnte sehr viel gelungen gewagt, mit großen
Orchestern musiziert, moderne Sounds probiert und seine Lieder mit den Klängen anderer Instrumente
bereichert. Doch das Lied ist das Lied, seine Seele braucht keine Garnitur.
Mit Schatzhauser veröffentlicht der Land und Leute prägende Dichter und Liedermacher fast 60 Jahre
nach seiner ersten LP sein nunmehr 30. Studiowerk; zum ersten Mal seit genau 40 Jahren nicht wie üblich
im Mai, sondern im September und zum ersten Mal überhaupt auch im Studio ganz allein aufgenommen!
Schatzhauser lächelt freundlich, ist weisen und guten Herzens, wie die namensgebende literarische Figur
von Wilhelm Hauff. Er spart nichts aus, den Tod nicht, aber auch nicht das Leben, das Weinen nicht, das
Lachen nicht und vor allem das Lieben nicht.
Wir blicken in melancholische Seelenwinkel und werden auf wundersame Weise doch mit Zuversicht beladen
zurückgelassen.
Das Album deutet auf die Schönheit des Sonnenuntergangs, auch wenn er das Ende des Tages markiert.
Doch ein Sonnenuntergang im Sommer im Norden, erstreckt sich sehr lange. Schatzhauser ist das feinsinnige 30. Album von Reinhard Mey. Vom letzten war hier mit keiner Silbe die Rede!
Das wurde aber auch Zeit!
Wo andere Künstler es mit Best-of-Alben fast inflationär übertreiben, hielt sich Purple Schulz lange zurück.
Seine legendäre erste Kollektion „Die Singles ’84–’92“ wurde schon 1995 mit Gold geehrt und hat sich inzwischen fast eine halbe Million Mal verkauft. Auch danach folgten weitere erfolgreiche Singles, neun
vielseitige Alben und jährliche ausgedehnte Tourneen mit bisher über 2.000 Konzerten – nur eine neue
Werkschau fehlt seit 33 Jahren.
Selten kann man von einer Veröffentlichung also zu Recht sagen: Dieses Album ist lange überfällig!
Der 70. Geburtstag von Purple Schulz bietet nun endlich den passenden Anlass, dieses besondere Projekt
umzusetzen.
„Ich hab‘ nicht ewig Zeit!“ ist mehr als eine einfache Sammlung von Radiohits. Die Veröffentlichung
erscheint als umfangreiche 3CD-Edition sowie als exklusiv für Vinyl kuratierte, streng auf 1.000 Exemplare
limitierte 2LP-Ausgabe. Beide Formate bilden alle Schaffensphasen von den Anfängen bis heute ab und
enthalten von Purple Schulz persönlich ausgewählte Stücke, die er selbst als besonders wesentlich empfindet.
Die 3CD-Edition versammelt 57 Songs aus fünf Dekaden: die großen Hits sind lückenlos vertreten, ergänzt
um Songs aus fast jedem seiner 16 Alben, die musikalisch und erzählerisch noch tiefer gehen als die großen
Singles. Im letzten Drittel finden sich zudem mehr als ein Dutzend Titel, die noch nie auf einem Album von
Purple Schulz erschienen sind – darunter Live-Mitschnitte, Tributes, Soundtrack-Beiträge und „Heartsick“,
die englische Version seiner ikonischen Gold-Single „Sehnsucht“.
Für Vinyl-Liebhaber und Sammler ist die 2LP-Edition eine echte Besonderheit: 21 ausgewählte Stücke,
darunter zeitlose Klassiker, ausgewählte Live-Mitschnitte und erstmals auch neuere Songs auf zwei hochwertigen Schallplatten in passendem Lila. Ein unverzichtbares Sammlerstück für jede gut sortierte Musiksammlung.
Some recordings herald the future in ways that are impossible to see in real time. Teodros Makonnen With His Organ (ቴዎድሮስ መኮንን ከኦርጋኑ ጋር), by the artist Teodros Makonnen, also known as Teddy Mak, is one of those. Today, electronic sounds, synthesizers, and digital production are taken for granted in Ethiopian music, but in the early 1980s, they were novelties that polarized opinion. Even to this day, the story of Teodros Makonnen’s legacy has never been properly told. He played a decisive role in defining the sound of the digital era of Ethiopian music that emerged in the 1980s and beyond, both as a keyboard player and as a producer, songwriter, performer, and sound designer.
Ethiopian music was at a crossroads in the early 1980s. Much like music in the rest of the world, technology and automation heralded either a quantum leap in musical development or the annihilation of musicianship, depending on who you’d ask. The changes were incremental nonetheless, but with the benefit of hindsight one can clearly see that the changes meant different things in different contexts. Drum machines and electric organs came to replace many hotel bands because, all of a sudden, one musician could control drums, melody, and accompaniment. Teodros was one of the first musicians in Ethiopia to explore the possibilities this opened up.
Teodros’ father, Captain Makonnen Beri, was a chief pilot at Ethiopian Airlines and a music enthusiast at that. This would prove important to his development, as Makonnen brought back a piano from Germany, which would lead to the first steps in Teodros’ long musical career. Captain Makonnen’s work as Head of Flight Operations and as a pilot exposed him to the wider world that was far from commonplace for most Ethiopians. In a house where music captivated the whole family, the piano gave Teodros’ talent an outlet. Not only was a piano at home rare in Ethiopian households, his father also brought an Indian teacher to their home to teach Teodros and his brother, Captain Samuel Makonnen, music theory (solfeggio or ear training) and piano. Teodros and his youngest brother, the late great Dereje, a member of both the legendary Ibex Band and the Ethiopian reggae group Dallol, took up music from that point onward, with Teodros beginning to develop his proficiency at the age of eight. His father encouraged him to practice tirelessly at home, and Teodros later received musical schooling at the German School in Addis Ababa. His obvious talent led to studies and formal education at the Yared School of Music, followed by continued studies in American jazz at Northern Virginia Community College in Virginia. Teodros cut his teeth professionally in his mid-teens, not only as a keyboardist, but also as an arranger for the Wabi Shebelle and Dahlak bands in the 1970s. He mastered electronic sequencing early, rising to prominence through the midnight recording sessions held during the military curfew. The pressures imposed by the curfew required precise and disciplined recordings, and Teodros delivered just that. This, in turn, led to collaborations with iconic artists such as Mulatu Astatke, Aster Aweke, Menelik Wossenachew, Tilahun Gessesse, Mahmoud Ahmed, and Alemayehu Eshete. In those days, he sat in as a keyboardist with the Dahlak Band when Dawit Yifru took a hiatus to study in Russia, and also with the Ethiostar Band. He secured a residency at the Wabi Shebelle Hotel with the Shebele Band, together with Zelalem Tadese (drums), later succeeded by Elias Bekele, Mulugeta Hailu (bass), Teferi ‘Bibisha’ Mengesha (guitar), Kumelachew G/Selassie (trumpet), and Teshome Deneke (saxophone). A friendly competition developed between the bands associated with the Ras Hotel (the Ibex Band), Ghion Hotel (the Dahlak Band), and Wabi Shebelle Hotel (the Shebele Band). The music scene at Wabi Shebelle saw teenagers commanding the spotlight in an industry otherwise dominated by musicians of an older generation. At the Wabi Shebelle Hotel, Teodros met a diplomat from Saudi Arabia and later visited him at his home in Addis Ababa, a meeting that had unexpected musical consequences. The man owned a Yamaha double-deck keyboard. That evening, they recorded Teodros Makonnen With His Organ (ቴዎድሮስ መኮንን ከኦርጋኑ ጋር) in one take. This recording, a cornerstone in the early digital sound of Ethiopian music, came about almost by chance, simply because Teodros got the opportunity. Traditional Ethiopian songs were cast in a wholly electronic style. Once freed from backing duties, Teodros’ keyboards could explore dreamlike soundscapes that took Ethiopian music in new directions. Even though the cassette contained well-known Ethiopian songs, they were given highly original arrangements, performed on an electric organ with drum machine backing and rhythm patterns that left the listener with suggestive, lingering sounds. “Libesh Kabashen” (also known as “Anchi Bale Game”) and “Odu Gol Golesa” wrap you in the very stuff that dreams are made of. Originally released on cassette only, this recording exudes a mystique that surpasses even some of the most obscure Ethiopian recordings of the day. It remained more or less unknown outside of Ethiopia until now. Some of the tracks, like “Addis Fikir,” are permeated with an almost naive buoyancy, free-floating sounds that lost contact with the ground the moment they were conceived. Others, like “Meche New Hageren Yemayew” and “Lelitu Alnega Alegn,” carry a moodier, quirkier timbre, with pulsating rhythms in the background. Yet even the darker pieces contain an unmistakable wave, something essentially Ethiopian. If most recordings of Teodros’s contemporaries at the time were teeming with atmosphere, his songs seem instead at home in the stratosphere, almost ethereal. Some of the music here could be filed under “lullabies,” were it not for the recurring, almost brooding feeling that engulfs the listener on the aforementioned tracks. You could easily be forgiven for drifting into a blissful haze as the music washes over you.
Up to the advent of electronic music production, Ethiopia was totally dominated by big bands on the one hand, and small groups on the other. The former were tied to large institutions such as the military, the latter emerged from the entertainment industry, in hotel bars and nightclubs. These groups were commercially driven, and bands ultimately had to foster a mercenary approach to employment, albeit not to the passion for music. In the light of this, Teodros’ musical legacy can be seen in two ways. On the one hand, he is a key player in Ethiopian music from the 1970s onwards, leaving an indelible mark through hundreds of compositions and arrangements, including soundtracks for numerous documentary films and advertisements for different companies. On the other hand, the way he and others employed electronics brought Ethiopian music onto a fork in the road.
The replacement of traditional instruments with electronic equipment was seen as impending doom by some. Others, like Teodros, saw new avenues for performance, production, and creativity. Just as later producers like Abegasu Shiota of Admas, Teodros was a trailblazer who opened paths that it took Ethiopian music as a whole more than a decade to rush into. The hotel scene had already been pushed toward electronic music by financial necessity and cost-cutting. Today’s revived global interest in Ethiopian music from the seventies and eighties, alongside a broader resurgence, has changed the reasons for using digital means of music production. They have become tools for musical dreaming. This is where the dreaming began.
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Emma Ruth Rundles "These Killing Times" ist mitreißend, emotional und voller anti-patriarchaler feministischer Wut. Das sechste Studioalbum der Multi-Instrumentalistin, Songwriterin und multidisziplinären Künstlerin ist eine reaktive Anthologie, voller Energie, Lebensfreude und Widerstand; es stellt uns Fragen nach unseren Absichten und den Rollen, die wir in den Gemeinschaften spielen, in denen wir leben, und danach, wie wir dem Würgegriff des Kapitalismus begegnen wollen. Schlaflose Nächte, Momente des Grauens und Zeiten der Qual könnten über eine Zeitleiste der jüngsten gesellschaftspolitischen Ereignisse gelegt werden, um die Entstehung von "These Killing Times" nachzuzeichnen: die zunehmende Macht des christlichen Nationalismus, der groteske Zirkus des politischen Diskurses und das damit verbundene ontologische Unbehagen. Aber es gibt auch Liebe - als Balsam und Stärkungsmittel, als Mittel zur Flucht. Das Verlangen nach Gemeinschaft und Verbundenheit, während man mit den gewalttätigsten Seiten der Menschheit konfrontiert ist, bleibt eine ungelöste Spannung. Während sie Anfang 2025 aus der Ferne die verheerenden Auswirkungen einer weiteren Klimakatastrophe beobachtete, reflektierte Emma über die Wurzeln der systemischen Probleme, die sich direkt in so viele katastrophale globale Ereignisse niederschlagen, und traf die bewusste Entscheidung, ein hoffnungsvolles Album zu schaffen. Wo äußere Kräfte sie dazu verleiten wollten, sich nach innen zu wenden, in Richtung Isolation und Hoffnungslosigkeit, streckte sie sich stattdessen nach außen, um ein Album zu schaffen, das den Schmerz anerkennt, aber als Antwort darauf sowohl Gemeinschaft als auch Widerstandskraft bietet.
,Teranga", das letzte Album der Wau Wau Collectif-Trilogie - dieser verträumten, kulturübergreifenden Zusammenarbeit -, zeigt, wie die Band endlich zu einer Einheit zusammenwächst. Der Name leitet sich vom Wolof-Wort ,Teranga" ab, das für Herzlichkeit, Gastfreundschaft gegenüber anderen und - ganz allgemein - für ein gemeinsames Zusammentreffen steht - ein passender Titel für das Album, das selbst Ausdruck einer solchen Begegnung ist. Das Projekt begann 2018 im Dorf Toubab Dialaw, wo die beiden Musiker Arouna Kane und Karl-Jonas Winquist die Idee erstmals hatten. In den folgenden Jahren entwickelte sich das Projekt weiter: Die beiden Produzenten tauschten über WhatsApp Dateien aus und bezogen ihr Netzwerk aus Freunden und Kollegen in das ein, was später zum Wau Wau Collectif werden sollte - was schließlich in ihren ersten Alben ,Yaral Sa Doom" (2021) und ,Mariage" (2022) gipfelte. Ihr neuestes Album, ,Teranga", ist der dritte und letzte Teil dieser Trilogie, der während der ersten Live-Tour der Band fertiggestellt und abgemischt wurde - eine fünfwöchige, weitreichende Reise quer durch Europa mit ,drei Schweden, drei Senegalesinnen und einem französischen Fahrer, ein herrliches Sprachengewirr", wie Karl-Jonas erklärt. Das Herzstück von Wau Wau Collectif ist ein starkes musikalisches Fundament, das nicht nur auf dem breiten kulturellen Spektrum beruht, aus dem sich das Kollektiv inspirieren lässt, sondern auch auf den äußerst talentierten Musikern - komponiert und eingespielt von sage und schreibe 26 verschiedenen Songwritern und Musikern, die eine beeindruckende Bandbreite an Instrumenten spielen, darunter Balfon, Ngoni, Calabasse, Violine, Cello, Saxophon und Omnicord. Der daraus resultierende Sound lässt sich nur schwer einordnen, hat aber klanglich zweifellos seinen Platz in Teranga gefunden. Mal verträumt und meditativ, aber durchdrungen von einer organischen Seele - ein völlig einzigartiger Sound, der zugleich anachronistisch und zukunftsweisend ist. ,Oh, Africa" könnte auf einer klassischen Neuauflage zu Hause sein, mit einem fast türkisch anmutenden Gitarrenriff, während ,100 ans" (ihre erste Live-Studioaufnahme) an Amadou et Mariam aus den frühen 2000er Jahren erinnert. Mit Wurzeln in der Avantgarde (Karl-Jonas hat Barney Wilens ,Moshi" als Inspiration genannt), während Wau Wau sich von diesen Experimenten inspirieren lässt, auch wenn sie in ihrem Bekenntnis zum Gemeinschaftsgeist davon abweichen - ein Projekt, das durch Handys, WhatsApp und im Internet kursierende MP3s ermöglicht wird -, was leicht ironisch wirkt, wenn man bedenkt, wie akustisch, bodenständig und menschlich es sich anfühlt. Während wir das Kapitel der Trilogie abschließen, betont Karl-Jonas, dass dies vielleicht erst der Anfang ist: ,In gewisser Weise haben wir gerade erst angefangen", sagt er. Für das nächste Jahr zeichnen sich Pläne ab, die ganze Band zusammenzubringen, und es stehen weitere Tourneen bevor - mehr Hoffnung, mehr Menschlichkeit und mehr Zusammenhalt.
Die Zwanziger - ein Alter voller Möglichkeiten, aber vor allem: verdammt seltsam. LEILAs Debütalbum "20 SOMETHING IS A F*KING STRANGE PLACE" fängt genau dieses Gefühl ein: zwischen Erwachsenwerden, Unsicherheit und dem Drang, sich ständig neu zu erfinden. Mit dabei: die Taube - in jeder Stadt, auf Dächern, im Sound, auf dem Cover. Ein Vogel, der niemandem gehört, aber überall ist. Genau wie LEILA selbst, die zwischen New York, Sarajevo und Bern lebt und dort drei Versionen von sich entdeckt. Die Musik? Ehrlicher Pop, durchzogen von Punk-Energie, UK-Underground und Experimentierfreude. Kein Album, das Antworten gibt, sondern eines, welches die Unordnung der Zwanziger festhält - roh, ehrlich, unaufhaltsam.
The Homesick sind ein abenteuerlustiges niederländisches Trio, das Stile wie Post-Punk, Krautrock, New Wave und experimentellen Pop mit furchtloser Neugier und Hingabe meisterhaft miteinander verschmilzt. Frei von Dogmen und doch rastlos romantisch, haben sich THE HOMESICK über mehrere Alben hinweg immer wieder neu erfunden - vom mitreißenden Debütalbum *Youth Hunt* bis hin zum barock angehauchten Durchbruchsalbum *The Big Exercise*, das bei Sub Pop erschien. Auf ihrem dritten, unabhängig veröffentlichten selbstbetitelten Album - entstanden in der Zeit nach der Pandemie - verschmolz das Trio sein breites Referenzspektrum zu einem schlankeren, pulsierenden Sound. Nun, auf ihrem vierten Album (und dem ersten bei Siluh Records), haben The Homesick in zehn Tracks ihre ganz eigene, höchst einfallsreiche und durchweg unterhaltsame Version von Clubmusik geschmiedet. Dabei schaffen sie einen mitreißenden Fluss zwischen den Stücken und pendeln mühelos zwischen der eingängigen, von City-Pop inspirierten Lead-Single ,Esperanto", dem von 808-Beats getragenen Herzschmerz-Song ,Policelessness" und der märchenhaften Disco-Nummer ,The Bees". Um diese funktionale und zugleich fantastische Tanz-Odyssee zu realisieren, holten sich The Homesick ein viertes Paar Ohren zur Unterstützung ins Boot. Der in Amsterdam ansässige Produzent und Künstler Rimer London - eine Schlüsselfigur sowohl im Mainstream als auch im Underground - verlieh dem Material seine eigene, markante und pop-orientierte Note, nachdem das Trio seine Tüfteleien im Studio abgeschlossen hatte. Dieser frische kreative Schub half der Band, sich an pop-geschukten Vorbildern zu orientieren, etwa beim sinnlichen ,Love off the Leash" oder dem wehmütigen West-Coast-Pop von ,Hey". Indem sie stärker auf clubbige, von den 80ern inspirierte Sounds setzten als auf den disharmonischen Post-Punk früherer Tage, ließ sich das Trio oft von einer Lawine aus Ideen mitreißen - so etwa beim treibenden Electro-Pop von ,Sway the Needy". Letztlich ging es darum, jedem Track einen ganz eigenen klanglichen Charakter zu verleihen: ,Humdrum" wagt die Nähe zu den Talking-Heads-Klassikern, während der hektische Dub von ,Street Cyst" in unwiderstehliche Hyperpop-Anleihen mündet. Ihren Ruf als eigenwillige Scenesters untermauern The Homesick zudem mit dem mitreißenden Synth-Pop-Marsch ,Horse Alone". Und eines ist sicher - es gibt noch weitaus mehr eklektische Grandezza auf "What's Up With All These Shangri-Las" zu entdecken. Lass The Homesick der Soundtrack zu deinen offenen Fragen sein - es lohnt sich wirklich.
The Homesick sind ein abenteuerlustiges niederländisches Trio, das Stile wie Post-Punk, Krautrock, New Wave und experimentellen Pop mit furchtloser Neugier und Hingabe meisterhaft miteinander verschmilzt. Frei von Dogmen und doch rastlos romantisch, haben sich THE HOMESICK über mehrere Alben hinweg immer wieder neu erfunden - vom mitreißenden Debütalbum *Youth Hunt* bis hin zum barock angehauchten Durchbruchsalbum *The Big Exercise*, das bei Sub Pop erschien. Auf ihrem dritten, unabhängig veröffentlichten selbstbetitelten Album - entstanden in der Zeit nach der Pandemie - verschmolz das Trio sein breites Referenzspektrum zu einem schlankeren, pulsierenden Sound. Nun, auf ihrem vierten Album (und dem ersten bei Siluh Records), haben The Homesick in zehn Tracks ihre ganz eigene, höchst einfallsreiche und durchweg unterhaltsame Version von Clubmusik geschmiedet. Dabei schaffen sie einen mitreißenden Fluss zwischen den Stücken und pendeln mühelos zwischen der eingängigen, von City-Pop inspirierten Lead-Single ,Esperanto", dem von 808-Beats getragenen Herzschmerz-Song ,Policelessness" und der märchenhaften Disco-Nummer ,The Bees". Um diese funktionale und zugleich fantastische Tanz-Odyssee zu realisieren, holten sich The Homesick ein viertes Paar Ohren zur Unterstützung ins Boot. Der in Amsterdam ansässige Produzent und Künstler Rimer London - eine Schlüsselfigur sowohl im Mainstream als auch im Underground - verlieh dem Material seine eigene, markante und pop-orientierte Note, nachdem das Trio seine Tüfteleien im Studio abgeschlossen hatte. Dieser frische kreative Schub half der Band, sich an pop-geschukten Vorbildern zu orientieren, etwa beim sinnlichen ,Love off the Leash" oder dem wehmütigen West-Coast-Pop von ,Hey". Indem sie stärker auf clubbige, von den 80ern inspirierte Sounds setzten als auf den disharmonischen Post-Punk früherer Tage, ließ sich das Trio oft von einer Lawine aus Ideen mitreißen - so etwa beim treibenden Electro-Pop von ,Sway the Needy". Letztlich ging es darum, jedem Track einen ganz eigenen klanglichen Charakter zu verleihen: ,Humdrum" wagt die Nähe zu den Talking-Heads-Klassikern, während der hektische Dub von ,Street Cyst" in unwiderstehliche Hyperpop-Anleihen mündet. Ihren Ruf als eigenwillige Scenesters untermauern The Homesick zudem mit dem mitreißenden Synth-Pop-Marsch ,Horse Alone". Und eines ist sicher - es gibt noch weitaus mehr eklektische Grandezza auf "What's Up With All These Shangri-Las" zu entdecken. Lass The Homesick der Soundtrack zu deinen offenen Fragen sein - es lohnt sich wirklich.
2003 erscheint auf dem Hamburger Label Hit Thing auf CD das Album KARNY SUTRA eines Duos namens Luther & Toby. Wer hinter Toby steckt, wird bald klar: Label-Co-Founder und Schlagzeugkünstler Larry Mullins. Man kennt ihn als Mitglied ikonischer Bands wie den Stooges, Swans oder Nick Cave & The Bad Seeds. Wer aber ist Luther, Nachname Hawkins? Erst jetzt wird eines der vielen Geheimnisse hinter KARNY SUTRA gelüftet: Hinter dem Pseudonym Luther Hawkins steckt James Hawkinson, als Kameramann in L.A. verantwortlich für die Bilderwelten von Serien wie "Hannibal" und "The Man In The High Castle", von Musikvideos wie "Naughty Girl" von Beyoncé, Missy Elliotts "Get Ur Freak On", "Aenema" von Tool oder "Windowlicker" von Aphex Twin. Mullins und Hawkinson verbindet seit vielen Jahren eine Freundschaft. In den 80er-Jahren spielten sie in L.A. gemeinsam in einer Band. Vielleicht hätte daraus etwas werden können, doch dann gehen die beiden andere Wege - um sich Anfang der Nullerjahre in Hawkinsons Haus in L.A. zu verabreden und dieses Album aufzunehmen. Mit dabei: der Produzent Mark Howard. Die Liste an Namen, für die dieser als Produzent oder Engineer gearbeitet hat, ist imposant: Bob Dylan und Neil Young, U2 und R.E.M., Tom Waits und Willie Nelson, Emmylou Harris und Fiona Apple. Zusammen mit Daniel Lanois etabliert er ab Ende der 80er die Idee eines mobilen Studios: Howard hat einen Lkw-Führerschein, lädt das Equipment ins Fahrzeug und sucht für Aufnahmen zu speziellen Orten. Als Hawkinson ihn fragt, ob er sich vorstellen könnte, ein Album bei ihm zu Hause aufzunehmen, schaut sich Howard dort kurz um - und sagt sofort zu. "Kurze Zeit später sah ich ihn, wie er sich vor James" Haus an der oberirdischen Stromleitung zu schaffen machte", sagt Larry Mullins. "Für seine Aufnahmegeräte brauchte er mehr Leistung, und die besorgte er sich dort oben selbst." Nun, über 20 Jahre später erscheint das Album in einer 180 Gramm Doppel-Vinyl-Ausgabe mit aufwändigem Artwork in gewohnter Hit Thing Qualität.
Nach fast zwei Jahren meldet sich Okonski mit "Entrance Music" zurück - ein Album, auf dem sich das Trio auf dem Höhepunkt seines improvisatorischen Könnens befindet und das Spontane und Meditative zelebriert. Nach dem Debüt "Magnolia" von 2023 hat der Pianist und Bandleader Steve Okonski seine langjährigen musikalischen Mitstreiter (Durand Jones & The Indications-Bandkollege Aaron Frazer am Schlagzeug und Bassist Michael Isvara "Ish" Montgomery) für eine weitere Session im Geiste von Künstlern wie The Bad Plus, Gerald Clayton und The Breathing Effect wieder zusammengebracht. Letztendlich ist "Entrance Music" eine Einladung zu frühen Stunden, in denen die Songs in der Tür verweilen und ihre Anwesenheit ankündigen, bevor sie in die Luft zurückkehren, um sorgfältig in die nächste Runde zu treiben. "Entrance Music" wurde in einer fünftägigen Session aufgenommen und war eines der ersten Alben, die in Portage Lounge, dem Studio von Terry Cole in Loveland, OH, auf Band gebannt wurden. "Es war ein neues Setup, aber mit Terry hinter den Reglern war es sehr vertraut", sagt Okonski. "Ich kann nicht genug betonen, wie sehr sich Terry wie ein viertes Mitglied der Band fühlt, wegen des Raums, den er kuratiert, der Energie, die er einbringt, und den Produktionsideen." Die Energie und der Sound, die mit dem Colemine-Labelchef am Ruder entstanden sind, sorgen für ein Hörerlebnis, das sich mit den Katalogen von ECM oder Stones Throw messen kann. Während ein Großteil des Debüts auf seine Zeit in New York zurückgeht, fühlt sich "Entrance Music" "ein bisschen weniger wie ,auf den Straßen um 2 Uhr morgens' und ein bisschen mehr auf der Natur basierend an - ein bisschen mehr ätherisch", sagt Okonski. "Es ist definitiv das Alter, die Umgebung und die Familie - all das kommt in der Musik durch."
Twisted Teens ist eine rockige Band aus New Orleans. Die Kinks, die in einem Schulbus ohne Räder leben. Die Rolling Stones des jungianischen Anarchismus. Die Buzzcocks aus den vergifteten Sümpfen Süd-Louisianas. Punk-beeinflusste Country-Musik oder Country-beeinflusste Punk-Musik - keine Ahnung. Memetische Kriegsführung mittels Ohrwürmern (es ist extrem eingängig). Übertrifft alle anderen Bands in jeder Hinsicht, trinkt jeden Abend, schafft es aber trotzdem ins Fitnessstudio. Macht keinen Unterschied zwischen Vertrautem und Unvertrautem.
Der ehemalige RSD-Botschafter und Hip-Hop-Legende Chuck D (Public Enemy) tut sich mit dem legendären Schlagzeuger der Doors, John Densmore, für ,do+pe = no country for old men" zusammen. Das Album, das eigens für den Record Store Day 2026 aufgenommen wurde, verbindet Spoken Word, Rhythmus und unverblümte gesellschaftliche Kommentare und schlägt damit eine Brücke zwischen Generationen der Rebellion und der Reflexion. Es enthält den RSD-Song des Jahres ,every tick tick tick". Bisher war es ein RSD-Exklusivtitel, wird nun aber in verschiedenen Formaten erhältlich sein, darunter schwarze Schallplatte, CD, Kassette und als digitaler Download. Die Verpackung zieren Originalillustrationen von Chuck D selbst.
Der ehemalige RSD-Botschafter und Hip-Hop-Legende Chuck D (Public Enemy) tut sich mit dem legendären Schlagzeuger der Doors, John Densmore, für ,do+pe = no country for old men" zusammen. Das Album, das eigens für den Record Store Day 2026 aufgenommen wurde, verbindet Spoken Word, Rhythmus und unverblümte gesellschaftliche Kommentare und schlägt damit eine Brücke zwischen Generationen der Rebellion und der Reflexion. Es enthält den RSD-Song des Jahres ,every tick tick tick". Bisher war es ein RSD-Exklusivtitel, wird nun aber in verschiedenen Formaten erhältlich sein, darunter schwarze Schallplatte, CD, Kassette und als digitaler Download. Die Verpackung zieren Originalillustrationen von Chuck D selbst.
Kissin' Dynamite veröffentlichen ihr selbstbetiteltes 9. Studioalbum in kompletter Eigenregie. Doch nicht nur die Rahmenbedingungen zum Album zeugen von Ende und Neuanfang. Genau diese beiden Themen wurden auch inhaltlich in den neuen Songs aufgegriffen.
So ist die Single-Auskopplung »Glory Days« eine Stromgitarren-getriebene Reminiszenz an die glorreichen, vergangenen Tage, in der sich inhaltlich jeder einzelne wiederfinden kann. Sommer-Cabrio-Vibes garantiert!
Der Stampfer »I Salute You« kann als eigene Art und Weise des Frontmanns verstanden werden, sich von seinen Fans zu verabschieden. Musikalisch rollt der Titel schwer wie ein Panzer voran und bahnt sich mit triumphierend klingenden Dudelsäcken und prominenter Unterstützung von der Band Saltatio Mortis als Feature-Künstler seinen Weg in die Gehörgänge.
Die ausufernde Rockballade »The Good Goodbye« erzählt vom Schmerz der notwendig gewordenen Trennung, aber auch davon, dass es weitergeht, auch wenn es anders ist, als zuvor.
Im Arena-Rocker »I'll Be« wird ein Schwur geleistet, immer da zu sein, immer präsent zu sein. Der Titel ist wie gemacht für die ganz großen Bühnen.
Das zunächst düster daherkommende »Nothing Breaks Like A Heart« baut sich kontinuierlich auf, bis im Chorus die s.g. Hero-Kadenz ebendiesen zum perfekten Singalong-Refrain macht. Thematisch geht es um leere Versprechungen, die ein gebrochenes Herz nach sich ziehen.
Bei »The Night Is Calling« wird jedes Partyherz höher schlagen. Es ist die perfekte Rockhymne.
Auch optisch hat man bei diesem Langspieler Nägel mit Köpfen gemacht: Das Cover und seine Wirkung erschließen sich dem geneigten Betrachter unmittelbar. Zu sehen ist ein verführerisch roter Kussmund, der eine nicht weniger knallrote, Dynamitstange küsst. Es wurde der Bandname und somit auch gleichzeitig der Albumname bebildert! Das Cover wirkt dabei schon fast ikonisch. Man kann sich das Motiv jetzt schon auf T-Shirts, Taschen, Autos und co. vorstellen.
Zu den brandneuen 6 Songs gesellen sich weitere 7 Titel der ersten zwei Alben des Quintetts. Diese wurden neu aufgelegt und ins typische Kissin-Dynamite-Gewand gepackt. Hier wurde nicht gegeizt:
So bekam ein Song der ersten Stunde »Out In The Rain« prominente Unterstützung von der Band Amaranthe.
Für die geheime Schwabenhymne »Steel Of Swabia« wurde passenderweise Ralf Scheepers von Primal Fear verpflichtet. Außerdem wurde ein gigantisches Gitarrensolo von Dragonforce-Gitarrist Sam Totman beigesteuert.
Die Band versteht es wie keine andere, ihrer Musik einen übergroßen Pathos zu verleihen, der nicht Comedy ist, nicht Welt verbessernd, sondern einfach mitten ins Herz geht! Geile Hooks, knackige Riffs, eingängige Melodien!
…Wenn der Sturm die Stille zerreißt…
Drei Jahre sind vergangen seit dem Doppel-Release Kapitel 10: Wilde Augen und Kapitel 11: Barrikaden. Drei Jahre, in denen die Welt nicht stillstand und die Band die Zeit nutzte, um einen Wirbelwind zu brauen, der nun mit voller Wucht losbricht: »Sturm zieh auf«.
Ein atmosphärischer Energieaustausch
Ein Sturm ist mehr als nur Wind. Er ist eine rohe, unkontrollierbare Kraft. Er bringt Zerstörung, ja – aber er schafft den zwingend notwendigen Platz für Neues. Er ist der atmosphärische Energieaustausch, der Altes wegfegt, um Raum für Veränderung zu geben. Kärbholz vertonen auf ihrem neuen Album genau diesen Moment der Transformation.
Mit 13 Titeln voller Leidenschaft und Emotion fängt die Band die gesamte Bandbreite eines Sturms ein: von der bedrückenden »Ruhe davor« über die Angst und Unruhe bis hin zur grenzenlosen Freiheit, die entsteht, wenn der Druck nachlässt.
Authentisch, kantig, kompromisslos
»Sturm zieh auf« schert sich nicht um Konventionen oder Kompatibilität. Das Album nährt sich aus den härteren Spielarten der Bandgeschichte und erschafft einen in sich geschlossenen Kosmos, der nicht um jeden Preis gefallen will – und vielleicht gerade deshalb so tief berührt. Es ist ein Werk für jene, die bereit sind, ihre Hörgewohnheiten infrage zu stellen.
• Kein Jammern, kein Fingerzeig: Kärbholz prangern nicht die äußeren Umstände an.
• Das eigene Ich im Fokus: Es geht um die Macht des Individuums, sich über das Gegebene hinwegzusetzen.
• Unbändige Positivität: Inmitten des Chaos findet die Band das Glück in den kleinen, wesentlichen Dingen des Lebens.
Das »Wozu« bestimmt das »Wie«
Frei nach Nietzsche transportiert das Album eine klare Botschaft: »Wenn ich ein Wozu kenne, dann kann ich fast jedes Wie ertragen.« »Sturm zieh auf« ist der Soundtrack für diesen Weg. Es ist die musikalische Manifestation der Resilienz – eine Einladung, sich dem Sturm entgegenzustellen, ihn zu genießen und gestärkt aus ihm hervorzugehen.
Kärbholz sind zurück. Lauter, härter und reflektierter als je zuvor.
…Wenn der Sturm die Stille zerreißt…
Drei Jahre sind vergangen seit dem Doppel-Release Kapitel 10: Wilde Augen und Kapitel 11: Barrikaden. Drei Jahre, in denen die Welt nicht stillstand und die Band die Zeit nutzte, um einen Wirbelwind zu brauen, der nun mit voller Wucht losbricht: »Sturm zieh auf«.
Ein atmosphärischer Energieaustausch
Ein Sturm ist mehr als nur Wind. Er ist eine rohe, unkontrollierbare Kraft. Er bringt Zerstörung, ja – aber er schafft den zwingend notwendigen Platz für Neues. Er ist der atmosphärische Energieaustausch, der Altes wegfegt, um Raum für Veränderung zu geben. Kärbholz vertonen auf ihrem neuen Album genau diesen Moment der Transformation.
Mit 13 Titeln voller Leidenschaft und Emotion fängt die Band die gesamte Bandbreite eines Sturms ein: von der bedrückenden »Ruhe davor« über die Angst und Unruhe bis hin zur grenzenlosen Freiheit, die entsteht, wenn der Druck nachlässt.
Authentisch, kantig, kompromisslos
»Sturm zieh auf« schert sich nicht um Konventionen oder Kompatibilität. Das Album nährt sich aus den härteren Spielarten der Bandgeschichte und erschafft einen in sich geschlossenen Kosmos, der nicht um jeden Preis gefallen will – und vielleicht gerade deshalb so tief berührt. Es ist ein Werk für jene, die bereit sind, ihre Hörgewohnheiten infrage zu stellen.
• Kein Jammern, kein Fingerzeig: Kärbholz prangern nicht die äußeren Umstände an.
• Das eigene Ich im Fokus: Es geht um die Macht des Individuums, sich über das Gegebene hinwegzusetzen.
• Unbändige Positivität: Inmitten des Chaos findet die Band das Glück in den kleinen, wesentlichen Dingen des Lebens.
Das »Wozu« bestimmt das »Wie«
Frei nach Nietzsche transportiert das Album eine klare Botschaft: »Wenn ich ein Wozu kenne, dann kann ich fast jedes Wie ertragen.« »Sturm zieh auf« ist der Soundtrack für diesen Weg. Es ist die musikalische Manifestation der Resilienz – eine Einladung, sich dem Sturm entgegenzustellen, ihn zu genießen und gestärkt aus ihm hervorzugehen.
Kärbholz sind zurück. Lauter, härter und reflektierter als je zuvor.
„Friendship Survival Guide“ vereint Aufnahmen von Adam Wiltzie und Jóhann Jóhannsson, die aus ihrer
engen künstlerischen Zusammenarbeit hervorgegangen sind. Die Stücke entstanden während gemeinsamer
Sessions zwischen 2013 und 2017 und wurden nach Jóhannssons Tod von Wiltzie einfühlsam weitergeführt
und vollendet.
Das Ergebnis ist eine vielschichtige Klanglandschaft, die sich zwischen orchestraler Weite, elektronischen
Texturen und schwebenden Drones bewegt. Die Musik bewahrt die ursprüngliche Intimität ihrer Zusammenarbeit und integriert zugleich subtile Ergänzungen, die den Charakter des Materials respektieren und
erweitern. Beiträge von Künstlern wie Tim Hecker, Francesco Donadello und Steve Albini bereichern und
vertiefen diese Klangwelt zusätzlich.
„Friendship Survival Guide“ ist mehr als nur eine posthum fertiggestellte Veröffentlichung. Es ist ein
Zeugnis einer andauernden Freundschaft und kreativen Verbundenheit – ein Album, das das musikalische
Vermächtnis von Jóhann Jóhannsson fortsetzt und gleichzeitig neue Perspektiven eröffnet.
„Unsere Freundschaft ist hier die Geschichte, (…) Jóhann ist nicht mehr da, aber dieses Werk, das wir
gemeinsam geschaffen haben, lebt und ist unglaublich. Ohne ihn hätte ich das niemals geschafft.“ – Adam
Wiltzie
BLUE NOTE ESSENTIALS heißt die neue LP-Serie, die Klassiker des Labels erstmals kompromisslos
preiswert aber ohne Abstriche bei der Fertigung präsentiert (140g-Optimal-Pressung, Hi-res-Master, OriginalCover). Ein ganz besonderes Album erscheint innerhalb der Serie jetzt als limitierte Auflage in blauem Vinyl:
”Blue Train”.
Am 15. September 1957 nahm John Coltrane in Rudy Van Gelders Studio in New Jersey sein erstes
großes Meisterwerk auf. Es blieb das einzige Album des legendären Saxofonisten als Bandleader für Blue
Note. Inspiriert vom bluesigen Titelstück präsentiert das Album auf fünf Stücken ein hochkarätig besetztes
Sextett mit Lee Morgan (Trompete), Curtis Fuller (Posaune), Kenny Drew (Piano), Paul Chambers (Bass)
und Philly Joe Jones (Drums). Ein Meilenstein des Hard Bop.
In einer Zeit, wo alles immer mehr Digital und von KI dominiert wird, setzt Angelo Kelly auf Authentizität
und zwar auf allen Ebenen.
Die Songs auf dem neuen Album „ALIVE“ wurden komplett von ihm geschrieben, arrangiert und produziert. Wer sich die Texte der Lieder anschaut wird schnell merken, dass sich einiges in seinem Leben
verändert hat. Er öffnet sich in seinen Songs mehr, als er es jemals in einem Interview tun würde. Die Art,
wie dieses Album produziert wurde, könnte auch nicht authentischer sein!
AK: „Mir war es wichtig das Album komplett analog auf einer Bandmaschine aufzunehmen ganz ohne
Computer. Meine Band und ich waren dabei alle im gleichen Aufnahmeraum und haben meine neuen
Songs gemeinsam in „One Takes” aufgenommen. Nichts wurde korrigiert und es gab auch keine Overdubs
/ Zusatzaufnahmen! So sind die Aufnahmen sicherlich nicht perfekt,
und im Radio werden sie höchstwahrscheinlich nicht laufen, aber das ist die einzige Art Musik zu machen,
die mich heute noch reizt und interessiert.“ Das Album wurde dann auch komplett analog auf Band gemischt. Und für alle, die sich dieses Werk auf Vinyl holen: Das Mastering wurde im letzten Schritt von Chris
Bellman analog vollendet.
Wie Amerika selbst ist auch die Geschichte von Chess Records eine Geschichte von Chancen in neuen Ländern, in denen Grenzen zwischen Hautfarbe und Kultur überwunden wurden, um Rhythm and Blues-Musik
zu schaffen, die Zuhörer auf der ganzen Welt beeinflusste. Das beeindruckende Künstleraufgebot von Chess
– und seine Gründer – haben den Blues von Volksmusik zu populärem Sound weiterentwickelt und verändert.
Chess Records wurde 1950 von den polnischen Einwanderern Leonard und Phil Chess gegründet und entstand im Süden Chicagos, aber der Einfluss ist weltweit und über Generationen der Popmusik hinweg spürbar
– von Acts der British Invasion wie den Beatles, den Rolling Stones und Eric Clapton, die Chess-Künstler
als ihre Vorbilder nannten, bis hin zu den heutigen Stars wie Beyoncé, Jack White, Questlove und Bruce
Springsteen.
Im Jahr 2025 feiert Chess Records sein 75-jähriges Jubiläum. Anlässlich dieses historischen Meilensteins
wird Chess im Oktober 2025 eine umfassende Jubiläumsreihe mit einer kuratierten Auswahl audiophiler
Vinyl-Neuauflagen starten.
Die fortlaufende monatliche Serie wird Veröffentlichungen von legendären Künstlern aus dem renommierten
Chess-Kader präsentieren, für die Veröffentlichung zum 18.September sind es die Alben von Chuck Berry
”After School Session” und Koko Taylor ”Koko Taylor”.
Der Soundtrack zum Oscar-prämierten Animationsfilm „Wallace und Gromit - Auf der Jagd nach dem
Riesenkaninchen“ feiert nun sein Vinyl-Debüt auf Picture Disc. In dem zweiten Spielfilm von Aardman
nach „Chicken Run“ begeben sich Wallace und Gromit auf ein urkomisches Abenteuer, bei dem sie gegen
ein riesiges „Wer-Kaninchen“ kämpfen, das die Ernte ihrer Stadt vernichtet. Die Filmmusik wurde von
Julian Nott komponiert, der auch bereits die Musik für die vorherigen Teile der Reihe geschrieben hat, und
von Hans Zimmer produziert.
Released in 1983, "En la guía, en el listín" remains a permanent anomaly in the history of Spanish pop music, with few clear predecessors and even fewer descendants. It is an imperfect yet fascinating catalog of the many faces Derribos Arias could reveal. Its sound combines odd electric rock, leftfield proto-hip-hop, and dark, immersive songs that simply defy categorization. An essential album. Includes liner notes and the artwork of the original insert. By late 1981, the San Sebastián-based group La Banda sin Futuro had already transformed into Derribos Arias. Their first two singles dazzled critics eager for new ideas capable of placing Spanish pop alongside the contemporary music increasingly arriving from abroad in real time. 'Branquias bajo el agua', the standout track from the band's debut single, topped the list of Best Songs of 1982 as voted by listeners of Diario Pop on Radio 3 (Spanish National Radio). With an expanded four-piece lineup and a larger budget than they had enjoyed for their earlier singles, the band entered the prestigious Kirios Studios to record their album, with Paco Trinidad serving as producer. The electric intensity of 'Intima decoración' and 'Crematorio' -angular, off-kilter reinterpretations of a strain of rock descended from The Velvet Underground and The Stooges, a style with virtually no precedent in Spain-are excellent examples of the band's sound. To aberrate was the key term Poch used to describe his ineffable working method: a fearless creative freedom without which songs such as 'Lo que hay' could never have existed. The track stands as a leftfield proto-hip-hop number, later reworked as 'Disco pocho,' demonstrating both his admirable lack of prejudice and his complete disregard for any commercial ambitions the album might have had.Unfortunately, this album would never have a follow-up.
Das ist es! Die allererste gemeinsame Platte von Fred und Toody Cole (von Dead Moon, The Range Rats, Pierced Arrows usw.)! Ein primitives Punk-Meisterwerk. Die perfekte Mischung aus raffiniertem Songwriting und dem rohesten Rock, den man sich vorstellen kann. Der Ursprung des Portland-Punks, remastered, aber immer noch Lo-Fi.
Nach den vielgelobten Moonlight Concessions mit ihrer Band Throwing Muses kehrt Kristin Hersh im Jahr 2026 mit einem düstereren, zugleich jedoch zart ausgearbeiteten Soloalbum zurück. Sugar On Blackstone erkundet die Themen Leben und Tod, Reichtum und Armut sowie jene kleinen, aber prägenden Momente der Kindheit, die bis ins Erwachsenenalter nachhallen. Als zutiefst persönliches und emotional weitreichendes Werk reflektiert das Album über die beständigen Bande zwischen Musikern, Familie und Freunden - und darüber, wie bestimmte Klänge, Orte und Erinnerungen einen Menschen plötzlich wieder lebhaft ins Bewusstsein rufen können. Aufgenommen Anfang dieses Jahres in den Stable Sound Studios in den Niederlanden, wird Hersh auf dem Album von ihren langjährigen musikalischen Weggefährten Rob Ahlers (50FOOTWAVE) am Schlagzeug und dem Cellisten Pete Harvey (Throwing Muses) begleitet. Das Ergebnis ist eine karge, und doch warme Liedersammlung, die ein Gleichgewicht zwischen Zerbrechlichkeit und Kraft, zwischen Intimität und Spannung hält. Entstanden im Nachgang einer persönlichen Tragödie und vor dem Hintergrund ständiger Reisen, von Waldbränden und rastloser Bewegung quer durch Amerika, durchzieht das gesamte Album eine Atmosphäre der Unruhe. Doch inmitten dieser Dunkelheit findet Hersh Momente der Zärtlichkeit und Verbundenheit. Als ergreifendes und vielschichtiges Werk, das gerade in seiner Verletzlichkeit Stärke ausstrahlt, erweist sich Sugar On Blackstone als ein weiteres unverzichtbares Kapitel im gefeierten und sich stetig weiterentwickelnden Gesamtwerk von Kristin Hersh. Für Fans von PJ Harvey, Emma Ruth Rundle, Beth Gibbons, Low, Yo La Tengo, Throwing Muses, Alternative (Rock), Dark Folk, Post-Americana, Independent, Grunge Singer/Songwriter
„Ein bisschen Frieden“, „Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund“, „Papillon“, „Ein leises Lied“, „Mit dir vielleicht“, „Allein in Griechenland“ oder „Ich bin zurück“. Diese Hits von Nicole kennt wohl jeder und kann jeder mitsingen.
Nicole ist die die Grande Dame der deutschen Popschlagerszene, seit vielen Jahren auf den größten, schillerndsten Bühnen unterwegs. Aber sie liebt auch die Zurückgezogenheit, um als klassische Singer-Songwriterin an ihrer Musik zu arbeiten. Sie schafft es ehrliche Einsichten und pures Gefühl, in bewegende Songs zu übersetzen, die gerade durch diesen Tiefgang so faszinierend und zeitlos sind.
Vor allem bleibt sie sich treu und weiß ihren unverkennbaren Sound immer wieder ganz behutsam neu und weiter zu denken: Unaufgeregt und immer absolut nah am eigenen Leben, gewährt sie Einblicke in ihr Leben und ihre Weltsicht - passend zu Ihrem schweren Kampf gegen die Krankheit. Sie möchte Mut machen und zeigen, dass es sich lohnt zu kämpfen, auch gegen eine scheinbar nicht zu besiegende Krankheit.
„Ein bisschen Frieden“ bescherte Nicole Millionenverkäufe und Top-Platzierungen in ganz Europa. In den vier Jahrzehnten, die seit diesen ersten Sensationserfolgen der Euro-Gold-Single vergangen sind, folgten zwei Dutzend weitere Longplayer, für die sie gleich 11 Goldene Stimmgabeln sowie 17-mal den ersten Platz bei der ZDF-Hitparade gewann. Auf die Zweitplatzierung beim World Popular Song Festival in Tokio (1983) folgten zudem ein ECHO-Pop in den Neunzigern, mehrfach die Goldene Europa und 2017 der smago! Award.
2024 feierte Nicole Ihren 60. Geburtstag und setzte diesen Trend fort. Das Album „Carpe Diem“ gilt als eines ihrer Besten und wurde mit einem Chart-Eintritt gekürt.
Stillstand hat es für Nicole nie gegeben – auch 2026, nach 45 Jahren auf der Bühne, nicht. Bereits die erste Single „Ich will mehr“ machte deutlich, wohin die Reise geht: nach vorne. Mit ihrem neuen Album „Meine Schätze“ blickt Nicole auf ihre außergewöhnliche Karriere zurück und setzt gleichzeitig ein kraftvolles Zeichen für Aufbruch, neue Wege und echte Lebensfreude.
„Meine Schätze“ produziert von ihrem kongenialen Produzententeam – Achim Meier, Zoran Grujovski und Jens Carstens, ist dabei kein klassisches Best-of-Album. Stattdessen hat Nicole ganz persönliche Songperlen aus 45 Jahren ausgewählt – Lieder, die sie geprägt, begleitet und inspiriert haben. Dazu gehört auch ihre gefühlvolle Interpretation des Don-McLean-Klassikers „And I Love You So“.
Teilweise neu arrangierte Akustikversionen verleihen den Songs eine besondere Intensität und zeigen ihre emotionale Tiefe ebenso wie ihre zeitlose Kraft. Gemeinsam mit musikalischen Weggefährten und Freunden wie Heinz Rudolf Kunze, John Kelly, Johnny Logan, Nino de Angelo und Mickie Krause entstand ein Album, das Mut macht, nach vorne zu blicken und das Leben bewusst zu genießen. Diese positive Energie trägt Nicole mit ihrer unverwechselbaren Stimme – kraftvoll, klar und berührend wie selten zuvor. Eine Nicole, die viele überraschen wird.
Die Botschaften der Songs haben auch nach 45 Jahren nichts von ihrer Aktualität verloren. Sie stehen für Hoffnung, Zuversicht und die Überzeugung, dass gute Musik Generationen verbindet.
Musikalisch präsentiert sich „Meine Schätze“ in einem modernen, frischen Soundgewand. Gefühlvolle Streicher des F.A.M.E.'S. Skopje Studio Orchestra treffen auf einen atmosphärischen Mix aus Folk, Pop und Schlager – eingängig, emotional und voller Tiefe. Ein Klangbild, das bewegt und lange nachhallt.
Besonders bemerkenswert: Die Produktion setzt bewusst auf echte, handgemachte Musik. Statt künstlicher Intelligenz stehen hier authentische Musikerinnen und Musiker, echte Instrumente und ehrliches musikalisches Handwerk im Mittelpunkt – ein klares Bekenntnis zu Qualität, Leidenschaft und echter Emotion.
Sunburst Orange w/ Turquoise Vinyl, limitiert auf 500 Exemplare. Emma Ruth Rundles "These Killing Times" ist mitreißend, emotional und voller anti-patriarchaler feministischer Wut. Das sechste Studioalbum der Multi-Instrumentalistin, Songwriterin und multidisziplinären Künstlerin ist eine reaktive Anthologie, voller Energie, Lebensfreude und Widerstand; es stellt uns Fragen nach unseren Absichten und den Rollen, die wir in den Gemeinschaften spielen, in denen wir leben, und danach, wie wir dem Würgegriff des Kapitalismus begegnen wollen. Schlaflose Nächte, Momente des Grauens und Zeiten der Qual könnten über eine Zeitleiste der jüngsten gesellschaftspolitischen Ereignisse gelegt werden, um die Entstehung von "These Killing Times" nachzuzeichnen: die zunehmende Macht des christlichen Nationalismus, der groteske Zirkus des politischen Diskurses und das damit verbundene ontologische Unbehagen. Aber es gibt auch Liebe - als Balsam und Stärkungsmittel, als Mittel zur Flucht. Das Verlangen nach Gemeinschaft und Verbundenheit, während man mit den gewalttätigsten Seiten der Menschheit konfrontiert ist, bleibt eine ungelöste Spannung. Während sie Anfang 2025 aus der Ferne die verheerenden Auswirkungen einer weiteren Klimakatastrophe beobachtete, reflektierte Emma über die Wurzeln der systemischen Probleme, die sich direkt in so viele katastrophale globale Ereignisse niederschlagen, und traf die bewusste Entscheidung, ein hoffnungsvolles Album zu schaffen. Wo äußere Kräfte sie dazu verleiten wollten, sich nach innen zu wenden, in Richtung Isolation und Hoffnungslosigkeit, streckte sie sich stattdessen nach außen, um ein Album zu schaffen, das den Schmerz anerkennt, aber als Antwort darauf sowohl Gemeinschaft als auch Widerstandskraft bietet.
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Auf diesem Tonträger mit dem für "KrawallBrüder" eher ungewöhnlichen Namen „Stories of our life“ erwarten Euch 10 Songs, darunter einige der größten Hits der KB-Ära – komplett neu interpretiert in englischer Sprache.
Die Songtexte wurden von "Tim Steinfort" (Haymaker/Discharger) standesgemäß ins Englische übersetzt und von den Brüdern komplett neu eingesungen, wodurch die Songs eine ganz eigene, frische Atmosphäre bekommen, ohne ihre ursprüngliche Kraft zu verlieren.
Ein neues Kapitel in der Geschichte der vier Jungs aus dem Saarland? Wohl eher nicht! Dafür aber die logische Konsequenz auf die inzwischen auch international wachsende Fangemeinde.
Ein besonderes Sammlerstück für die geneigten Hörer – Streng limitiert und sicher schnell vergriffen!
Die LP streng limitiert auf 400 Einheiten auf weiss/blau/rot marmoriertem Vinyl im Inside-Out Gatefold Cover.
Chopping Mountain, das neue Album von Ibibio Sound Machine, ist die bislang deutlichste Umsetzung der langjährigen Mission des Londoner Kollektivs, Liebe, Einheit und Widerstand durch Musik zu fördern. Es ist das sechste Album der Band in voller Länge und das erste, bei dem Max Grunhard seit ,Doko Mien" aus dem Jahr 2019 als Produzent mitwirkt. Nach ihrem von Hot Chip produzierten Durchbruch ,Electricity" (2022) und dem düstereren, clubbigen Einschlag des von Ross Orton produzierten ,Pull the Rope" (2024) fühlt sich ,Chopping Mountain" an, als stamme es direkt aus den Herzen und Erfahrungen der von Eno Williams und Grunhard angeführten Band. Williams ist wie immer eine Sirene - eine Frontfrau, wie sie nur einmal in einer Generation vorkommt, deren Ruf, sowohl auf die Tanzfläche als auch nach einer besseren Zukunft, unmöglich zu widerstehen ist. Wie sie das macht, ist ein Rätsel. Nimm zum Beispiel einen Song wie ,Return to Sender". Inspiriert von einem Autounfall, bei dem sie spürte, wie ihr das Lenkrad buchstäblich aus den Händen sprang - was sie mit ,einem spirituellen Angriff durch unsichtbare Kräfte" verglich -, ist der Track ein kraftvoller, kathartischer Rager, ein Ganzkörper-Workout und eine lautstarke Ablehnung des Bösen in mehreren Sprachen, Englisch und ihrer Muttersprache Ibibio. Sie ist natürlich kaum allein am Fuße des ,Chopping Mountain". Ibibio Sound Machine - Grunhard (Saxophon, Keyboards), Alfred Bannerman (Gitarre), PK Ambrose (Bass, Keyboards), Joseph Amoako (Schlagzeug), Afla Sackey (Percussion), Scott Baylis (Trompete, Keyboards) und Tony Hayden (Posaune, Synth) - sind übernatürlich eingespielt und schöpfen aus ihren Wurzeln und Inspirationen in Highlife, Disco, Afrobeat, Funk, Post-Punk und Electropop, um um ihre Stimme herum gewaltige Klangkathedralen zu errichten. Vor dem Hintergrund einer entmutigenden Welt bleiben Ibibio Sound Machine hoffnungsvoll, auf der Suche nach Bewusstsein und Verbundenheit. Sie setzen den Weg fort, den sie erstmals auf ,Pull the Rope" eingeschlagen haben: Viele Songs auf ,Chopping Mountain" entstanden aus Jam-Sessions, bei denen sie sich auf einen Groove, ein Instrument oder einen Text konzentrierten. Auf ,Concept of Love" formen sie einen Afro-Disco-Song, auf ,Love" vertiefen sie das Konzept und liefern ein ätherisches Stück Highlife. Bei ,Give Me Peace" ist sogar Dele Sosimi von Fela Kutis Egypt 80 zu hören. Diese berauschende Mischung aus unterschiedlichen Stilen und Herkunftsorten verschmilzt über das gesamte ,Chopping Mountain", wobei die Songs darin vereint sind, dass sie die schärfsten Werkzeuge sind, die Ibibio Sound Machine im gegenwärtigen Moment einsetzen können. Sie stellen den Kampf um Freiheit als einen gemeinschaftlichen dar. Der Weg zur Befreiung ist lang und beschwerlich, aber er ist nicht ohne Freude - hier ist ein Album, das vor ihr nur so strotzt.
Bei ihrer Ankunft in den USA anlässlich der ersten landesweiten Tournee von The Tubs sagte Frontmann Owen Williams gegenüber dem ,New Yorker": ,Wir sind hier, um das Land zu vereinen. Wir werden so etwa dreimal kommen. Bis dann, denke ich, wird dieser Ort anfangen zu heilen." Und genau das taten sie dann auch voller Freude: Sie quetschten sich in einen Transporter und durchquerten die Vereinigten Staaten kreuz und quer, um den Massen ihren literarischen, verschlafenen, lebensmüden, ,Nacht-deines-Lebens`- Hochseilakt zu präsentieren, als dieser am dringendsten gebraucht wurde. Den Tubs hat es nie an Ehrgeiz gefehlt - auf ,Hard Life" geht es ihnen darum, das ,Tub-ullar"-Erlebnis zu verkomplizieren. Nachdem sie ihre Chemie über zwei vorherige Alben, Hunderte von Auftritten und ein ständig wachsendes Universum von Bands aus dem Londoner Gob Nation Collective (The TSG, Sniffany & The Nits, Spike und Garden Centre) perfektioniert haben, dringt die in London ansässige keltische Jangle-Boyband - Williams (Gesang, Gitarre, Keyboards, Bass), Dan Lucas (Gitarre), Taylor Stewart (Schlagzeug) und Max Warren (Bass) - dringen noch tiefer in das schillernde Herz des virtuosen Indie-Rocks vor. Zu ihnen gesellen sich die regelmäßigen Mitstreiter Lan McArdle (Gesang), George Nicholls (Gitarre) und Rachel Kenedy (Keyboards), die alle schon seit den Tagen von Joanna Gruesome an verschiedenen Projekten im Umfeld von ,The Tubs" mitgewirkt haben; doch das Geheimnis der Üppigkeit von ,Hard Life" ist die Mitwirkung des Geigers Chris Haigh, eines Musiklehrers und Session-Musikers, der mit dem Steps-Hit ,5, 6, 7, 8" unauslöschliche Spuren im britischen Pop hinterlassen hat. In Anlehnung an Williams' Einsatz von Trillern in den Gesangsmelodien untermalt Haighs Geige den wehmütigen Gesang des Sängers wie ein blauer Fleck. Bei ,Stoop to Me", dem folkigsten und klimperndsten Popsong des Albums, ergänzen Haighs Licks Williams in seinen selbstironischsten Momenten - das schiefe Lächeln eines Mannes, der versucht, nicht zu zeigen, wie sehr ihn die unerwiderte Liebe verletzt. Beim Album-Opener und Titelsong ,Hard Life" ist es die Süße der aufsteigenden Geigenlinien im Mix, die die Härte von Williams' Texten mit den mitreißenden Hymnen von The Tubs verbindet. Die harte Linie, die Williams hier und an anderen Stellen auf ,Hard Life" einschlägt, stellt die Vorstellung vom typischen Tubs-Song weiter auf den Kopf. Die Figur, die den Hörern von ,Cotton Crown" und ,Dead Meat" vertraut ist - um Williams: ,die Nabelschau über romantische Erniedrigung, Londoner Elend und die Demütigungen von Trauer und Zwangsstörungen" - ist nach wie vor präsent, doch ebenso gibt es eine zweite Stimme, die härter und erfahrener ist. ,Die zweite Figur hat nicht viel Zeit für die erste", erklärt Williams, ,und hält ihm oft seine Selbstgefälligkeit und Unreife vor; manchmal zu Recht, manchmal zu Unrecht." Es ist dieser Nörgler, der auf der Lead-Single ,Who's Gonna Love You Now?" im Mittelpunkt steht. Seine Fragen - von der im Titel genannten bis hin zu konkreteren Sorgen wie ,Wer bezahlt die Miete?" - stehen in spöttischem Gegensatz zu Ideen wie dem Umzug in die Stadt und dem Beginn eines wirklich erfüllten Lebens. Obwohl Williams den Griesgram spielt, ist der Song ein echter Raver, bei dem Gitarren über einem von Orgelklängen erhellten Horizont erklingen. ,Es ist dein Leben", singt Williams, während das Leben unter ihm vor sich hin tuckert und dabei außerordentlich lebhaft klingt. Er hätte wohl wenig Mitgefühl für den liebeskranken Williams aus ,If You Don't Love Me" - verdammt, seine gesamte Existenz wirkt wie eine Warnung, dass die Art von romantischen Verstrickungen, unter denen man in jungen Jahren leidet, in Einsamkeit, Scheitern und einem Posteingang enden wird, der mit ungelesenen Substacks überfüllt ist. Auf ,Hard Life" streiten diese Stimmen, bedrängen sich gegenseitig, verschmelzen miteinander und lösen sich wieder voneinander, manchmal sogar im Laufe eines einzigen Songs. Sie sind zwei Seiten derselben Medaille, Menschen, die Trauer, Enttäuschung, Reue und Scham erlebt haben und als veränderte Menschen aus den Trümmern hervorgehen. ,Mich interessiert, wie Mitgefühl und Geduld für jemanden, der leidet, immer irgendwann zu Ende gehen", sagt Williams. ,Wie das sowohl etwas Gutes und Befreiendes als auch etwas Trauriges und Brutales sein kann. Aber im Grunde sind es einfach nur Popsongs." Exquisite, unwiderstehliche Popsongs. Man höre sie sich so lange an, bis die Heilung beginnt, und dann noch einmal.
Bei ihrer Ankunft in den USA anlässlich der ersten landesweiten Tournee von The Tubs sagte Frontmann Owen Williams gegenüber dem ,New Yorker": ,Wir sind hier, um das Land zu vereinen. Wir werden so etwa dreimal kommen. Bis dann, denke ich, wird dieser Ort anfangen zu heilen." Und genau das taten sie dann auch voller Freude: Sie quetschten sich in einen Transporter und durchquerten die Vereinigten Staaten kreuz und quer, um den Massen ihren literarischen, verschlafenen, lebensmüden, ,Nacht-deines-Lebens`- Hochseilakt zu präsentieren, als dieser am dringendsten gebraucht wurde. Den Tubs hat es nie an Ehrgeiz gefehlt - auf ,Hard Life" geht es ihnen darum, das ,Tub-ullar"-Erlebnis zu verkomplizieren. Nachdem sie ihre Chemie über zwei vorherige Alben, Hunderte von Auftritten und ein ständig wachsendes Universum von Bands aus dem Londoner Gob Nation Collective (The TSG, Sniffany & The Nits, Spike und Garden Centre) perfektioniert haben, dringt die in London ansässige keltische Jangle-Boyband - Williams (Gesang, Gitarre, Keyboards, Bass), Dan Lucas (Gitarre), Taylor Stewart (Schlagzeug) und Max Warren (Bass) - dringen noch tiefer in das schillernde Herz des virtuosen Indie-Rocks vor. Zu ihnen gesellen sich die regelmäßigen Mitstreiter Lan McArdle (Gesang), George Nicholls (Gitarre) und Rachel Kenedy (Keyboards), die alle schon seit den Tagen von Joanna Gruesome an verschiedenen Projekten im Umfeld von ,The Tubs" mitgewirkt haben; doch das Geheimnis der Üppigkeit von ,Hard Life" ist die Mitwirkung des Geigers Chris Haigh, eines Musiklehrers und Session-Musikers, der mit dem Steps-Hit ,5, 6, 7, 8" unauslöschliche Spuren im britischen Pop hinterlassen hat. In Anlehnung an Williams' Einsatz von Trillern in den Gesangsmelodien untermalt Haighs Geige den wehmütigen Gesang des Sängers wie ein blauer Fleck. Bei ,Stoop to Me", dem folkigsten und klimperndsten Popsong des Albums, ergänzen Haighs Licks Williams in seinen selbstironischsten Momenten - das schiefe Lächeln eines Mannes, der versucht, nicht zu zeigen, wie sehr ihn die unerwiderte Liebe verletzt. Beim Album-Opener und Titelsong ,Hard Life" ist es die Süße der aufsteigenden Geigenlinien im Mix, die die Härte von Williams' Texten mit den mitreißenden Hymnen von The Tubs verbindet. Die harte Linie, die Williams hier und an anderen Stellen auf ,Hard Life" einschlägt, stellt die Vorstellung vom typischen Tubs-Song weiter auf den Kopf. Die Figur, die den Hörern von ,Cotton Crown" und ,Dead Meat" vertraut ist - um Williams: ,die Nabelschau über romantische Erniedrigung, Londoner Elend und die Demütigungen von Trauer und Zwangsstörungen" - ist nach wie vor präsent, doch ebenso gibt es eine zweite Stimme, die härter und erfahrener ist. ,Die zweite Figur hat nicht viel Zeit für die erste", erklärt Williams, ,und hält ihm oft seine Selbstgefälligkeit und Unreife vor; manchmal zu Recht, manchmal zu Unrecht." Es ist dieser Nörgler, der auf der Lead-Single ,Who's Gonna Love You Now?" im Mittelpunkt steht. Seine Fragen - von der im Titel genannten bis hin zu konkreteren Sorgen wie ,Wer bezahlt die Miete?" - stehen in spöttischem Gegensatz zu Ideen wie dem Umzug in die Stadt und dem Beginn eines wirklich erfüllten Lebens. Obwohl Williams den Griesgram spielt, ist der Song ein echter Raver, bei dem Gitarren über einem von Orgelklängen erhellten Horizont erklingen. ,Es ist dein Leben", singt Williams, während das Leben unter ihm vor sich hin tuckert und dabei außerordentlich lebhaft klingt. Er hätte wohl wenig Mitgefühl für den liebeskranken Williams aus ,If You Don't Love Me" - verdammt, seine gesamte Existenz wirkt wie eine Warnung, dass die Art von romantischen Verstrickungen, unter denen man in jungen Jahren leidet, in Einsamkeit, Scheitern und einem Posteingang enden wird, der mit ungelesenen Substacks überfüllt ist. Auf ,Hard Life" streiten diese Stimmen, bedrängen sich gegenseitig, verschmelzen miteinander und lösen sich wieder voneinander, manchmal sogar im Laufe eines einzigen Songs. Sie sind zwei Seiten derselben Medaille, Menschen, die Trauer, Enttäuschung, Reue und Scham erlebt haben und als veränderte Menschen aus den Trümmern hervorgehen. ,Mich interessiert, wie Mitgefühl und Geduld für jemanden, der leidet, immer irgendwann zu Ende gehen", sagt Williams. ,Wie das sowohl etwas Gutes und Befreiendes als auch etwas Trauriges und Brutales sein kann. Aber im Grunde sind es einfach nur Popsongs." Exquisite, unwiderstehliche Popsongs. Man höre sie sich so lange an, bis die Heilung beginnt, und dann noch einmal.
Auf ihrem neuen Album verwandelt Sylvan Esso das gemeinsame Musizieren mit anderen Menschen in Kunst, die man einfach liebt - einen greifbaren und einhüllenden freien Fall. Das Album ,Ow " (ausgesprochen ,Ow Infinity"), das über einen Zeitraum von vier Jahren in den Wäldern von Chapel Hill entstanden ist - die längste Zeit, die die Band jemals mit dem Schreiben eines Albums verbracht hat -, erscheint mit einer intensiven Unmittelbarkeit. Bei den meisten Titeln handelt es sich um Meaths erste Gesangsaufnahmen, und die Klarheit sowie die Menschlichkeit ihrer einzigartigen Stimme verankern das Album in der Realität. Es entstand in einer Zeit des Experimentierens und der Zusammenarbeit und mündete in ein kraftvolles, druckvolles, explosives Werk, aus dem sich die Songs geradezu herauskämpfen wollen. Ein farbenprächtiges Totem persönlicher Zerstörung, das Gefühl, zu Knetmasse zermalmt und wieder zu etwas aufgebaut zu werden, das sich fast menschlich anfühlt, fast vertraut, aber zugleich freakig und neu - ein karikaturhaftes, slapstickartiges Grinsen, das sich über eine Ruine legt. Ein großer Teil des Albums entstand aus Improvisation - stundenlang verbrachte Zeit in ihrem Studio in North Carolina, um gemeinsam mit Gastmusikern wie Glenn Kotche (Wilco), Matt Douglas (The Mountain Goats), Jenn Wasner (Wye Oak, Flock of Dimes), Joe Westerlund (Megafaun), Jake Luppen (Hippo Campus, Samia), Daniel Aged (Frank Ocean, Dijon) und dem Schlagzeuger TJ Maiani (Weyes Blood, Neneh Cherry). ,Ow " markiert den ersten Moment, in dem Sylvan Esso sich damit angefreundet hat , dass sie genau das tun - in dem sie herausgefunden haben, auf welchen Wegen sie die Kontrolle übernehmen und Dinge so veröffentlichen können , wie sie es wollen, mit den Menschen, die sie selbst auswählen, in ihrem eigenen Studio und über ihr eigenes Label. Für ein Album, das sich so intensiv mit der Unberechenbarkeit des Lebens auseinandersetzt, trifft es das Duo zu einem Zeitpunkt, an dem es endlich die vollständige Kontrolle darüber hat, was Sylvan Esso sein kann.
Auf ihrem neuen Album verwandelt Sylvan Esso das gemeinsame Musizieren mit anderen Menschen in Kunst, die man einfach liebt - einen greifbaren und einhüllenden freien Fall. Das Album ,Ow " (ausgesprochen ,Ow Infinity"), das über einen Zeitraum von vier Jahren in den Wäldern von Chapel Hill entstanden ist - die längste Zeit, die die Band jemals mit dem Schreiben eines Albums verbracht hat -, erscheint mit einer intensiven Unmittelbarkeit. Bei den meisten Titeln handelt es sich um Meaths erste Gesangsaufnahmen, und die Klarheit sowie die Menschlichkeit ihrer einzigartigen Stimme verankern das Album in der Realität. Es entstand in einer Zeit des Experimentierens und der Zusammenarbeit und mündete in ein kraftvolles, druckvolles, explosives Werk, aus dem sich die Songs geradezu herauskämpfen wollen. Ein farbenprächtiges Totem persönlicher Zerstörung, das Gefühl, zu Knetmasse zermalmt und wieder zu etwas aufgebaut zu werden, das sich fast menschlich anfühlt, fast vertraut, aber zugleich freakig und neu - ein karikaturhaftes, slapstickartiges Grinsen, das sich über eine Ruine legt. Ein großer Teil des Albums entstand aus Improvisation - stundenlang verbrachte Zeit in ihrem Studio in North Carolina, um gemeinsam mit Gastmusikern wie Glenn Kotche (Wilco), Matt Douglas (The Mountain Goats), Jenn Wasner (Wye Oak, Flock of Dimes), Joe Westerlund (Megafaun), Jake Luppen (Hippo Campus, Samia), Daniel Aged (Frank Ocean, Dijon) und dem Schlagzeuger TJ Maiani (Weyes Blood, Neneh Cherry). ,Ow " markiert den ersten Moment, in dem Sylvan Esso sich damit angefreundet hat , dass sie genau das tun - in dem sie herausgefunden haben, auf welchen Wegen sie die Kontrolle übernehmen und Dinge so veröffentlichen können , wie sie es wollen, mit den Menschen, die sie selbst auswählen, in ihrem eigenen Studio und über ihr eigenes Label. Für ein Album, das sich so intensiv mit der Unberechenbarkeit des Lebens auseinandersetzt, trifft es das Duo zu einem Zeitpunkt, an dem es endlich die vollständige Kontrolle darüber hat, was Sylvan Esso sein kann.