Dabei sein ist alles ist 100 Prozent Oxo 86 pur. Wenn es eine Band schafft auch bei Frust und schlechten Zeiten aus der Seele zu sprechen und zeitgleich ein Lächeln ins Gesicht zaubert, dann die Bernauer mit ihrem bissig-verschmitzte Humor. Das 2022er-Album nun wieder auf Vinyl in neuen Farben erhältlich. "Dabei sein ist Alles!" ist schlichtweg ein Bernauer-Meisterstück geworden....wer hätte auch ernsthaft daran gezweifelt? Auch in konzertlosen Pandemiezeiten und nach über 24 Monaten Corona-Scheisse hat sich die Band ihren spritzigen Charme und wohl einmaliges Händchen für sofort zündende Lieder bewahrt, wenngleich auch an OXO86 diese Zeiten in ihren Texten nicht spurlos vorbeigegangen sind! Aber keine Sorge: Von der ersten Note bis zum letzten Akkord gibt es 100 Prozent OXO86 pur! Und wenn es eine Band schafft Dir auch bei Frust und schlechten Zeiten aus der Seele zu sprechen und Dir zeitgleich ein Lächeln ins Gesicht zaubert, während Deine Füsse unmerklich anfangen zu wippen, dann wohl die Bernauer, oder? Natürlich kommt auch der bissig-verschmitzte Humor mit hundsgemeinen Ohrwürmern im unvergleichlichen OXO-Stil nicht zu kurz und so gibts auf "Dabei sein ist Alles" eigentlich alles in den 13 neuen Songs, was die Band schon immer ausmachte..." 2025er LP-Nachpressung des noch aktuellen OXO-Albums - limitiert auf 333 x als Ultraclear with Pink & BlacK Splatter Vinyl!
Der schwüle Ton von Eliana Glass ist nicht zu überhören - sie wechselt zwischen einer unkonventionellen, suchenden Qualität und ihrer ergreifenden, ehrfurchtgebietenden Bandbreite. Auch ihr Klavierspiel besitzt dieses mitreißende Hin und Her zwischen dem Jenseitigen und dem schmerzlich Menschlichen - jede Melodie ist ihr eigenes, einzigartiges, schmerzhaftes Reich. Glass' spärliche, meditative Musik fängt oft, wie sie sagt, die ,Verdichtung des Alltags" ein, ein Bild, das zu der bittersüßen, flüchtigen und abstrakten Natur ihrer Arbeit passt. Glass' Debütalbum E erscheint bei Shelter Press und ist nicht nur ein zärtliches Porträt ihrer lebenslangen Beziehung zum Klavier, sondern auch eine Destillation ganzer Lebenszeiten. Vier Jahre lang arbeitete Glass mit dem Mitbegründer und Produzenten von Public Records, Francis Harris (Frank & Tony, Adultnapper), und dem Tontechniker Bill Skibbe (Shellac, Jack White) zusammen, um das Album E in verschiedenen Studios in Nashville, Brooklyn, Memphis und Benton Harbor, Michigan, aufzunehmen. Glass' experimentelle, improvisatorische Werke erinnern an den sinnlichen Minimalismus von Annette Peacock, die freudige Rätselhaftigkeit von Carla Bley und die wehmütige Intimität von Sibylle Baier. Ihre Verehrung für die Größen des Leftfield Jazz und der freien Improvisation ist unüberhörbar, aber immer gefiltert durch ihren unverwechselbaren, naturalistischen Sound. ,Dreams" ist eine majestätische Interpretation von Peacocks gleichnamigem Stück aus dem Jahr 1971, ,Sing Me Softly the Blues` ist eine minimale, fesselnde Neuinterpretation von Baiers Jazzstandard mit einem von der norwegischen Sängerin Karin Krog adaptierten Text, und ,Emahoy` ist eine schmachtende Hommage an die äthiopische Pianistin, Komponistin und Nonne Emahoy Tsegué-Maryam Guèbrou und ihre 2006 erschienene Kompilation Éthiopiques. Glass' Musik basiert auf einem taktilen, sprunghaften Klang und ihrer stimmlichen Kraft und Vielseitigkeit. E's glatte Stöße von Kontrabass und Schlagzeug kitzeln den Gehörgang und betonen die Schlagfertigkeit ihrer unverwechselbaren tiefen Stimme, die sonore, androgyne Gelassenheit mit flatterhafter Zartheit verbindet. E hat auch eine rätselhafte elektronische Note, die die verschwommenen Emotionen von Glass' Songwriting noch verstärkt. Von Hintergrundrauschen und windigem Gesang bis hin zu kaleidoskopischen Synthesizern stammen diese subtilen, geschmackvollen Verzierungen oft von speziellem analogem Equipment: einer unterirdischen Echokammer aus den 1960er Jahren, einem Cooper Time Cube (im Grunde das Hardware-Äquivalent der Audioverarbeitung durch einen Gartenschlauch) und einem AEA-Bandmikrofon aus den 1940er Jahren. Aber das bedeutet nicht, dass E veraltet klingt - Glass' Songs sind von einem zukunftsweisenden Geist durchdrungen und fungieren letztlich als Vehikel für ihre berauschenden Emotionen und fragmentierten Erinnerungen und Träume. Glass' eigentümliche stimmliche Alchemie und ihre lebhaften Klavierausflüge sind meisterhaft und ganz und gar ihre Sache, und ihr Debütalbum ist ein Geschenk von klangvoller Schönheit und lohnender Mehrdeutigkeit. Als Musikerin und Improvisatorin ist Glass von der Suche nach Bedeutung, nach Klängen, nach Neuem, nach Verbindung begeistert und beherrscht diese. Und wie Krog 1975 in ,Sing Me Softly the Blues" sang: ,Life's so thrilling / if you search."
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Im Eröffnungstrack von Unlearning Vol. 2, seinem fünften Soloalbum, bricht Evidence zunächst mit Mustern. "Set the autopilot, cruising speed", sagt er - eine Zeile, die an seinen charakteristischen entspannten Flow erinnert. Aber anstatt zu cruisen, wählt der aus Venice stammende Musiker die Störung. "That's a setup for a punch to land with 'true indeed'," fährt er fort und gibt den Ton für ein Album vor, bei dem es weniger um Bequemlichkeit und mehr um Transformation geht. Der Titel des Tracks "Plans Change" könnte nicht passender gewählt sein. Seit seinem Auftauchen mit Dilated Peoples hat Evidence immer eine kühle, mühelose Kontrolle ausgestrahlt. Aber "Unlearning Vol. 2" lehnt wie sein Vorgänger aus dem Jahr 2021 jedes Abgleiten in den Status eines Vermächtnisses ab. Es ist nicht nur ein stilistischer Schwenk, sondern eine tiefere, introspektivere Reise, die in technischer Meisterschaft wurzelt, aber von Instinkt und Neugier angetrieben wird. Anstatt vergangene Erfolge zu recyceln, erkundet Evidence raueres, emotionales Terrain und kreiert einen Sound, der sowohl geerdet als auch experimentell ist. Die Produktion zieht Tracks wie Sebb Bashs erschütterndes "Seeing Double", C-Lances nostalgisches "Top Seeded" und Evidence' eigenes unheimliches "Greatest Motivation" in einen hypnotischen Bann. Dennoch bleibt seine Stimme der Anker, der den Dunst mit Präzision und Tiefe durchschneidet. Tracks wie "Nothing's Perfect" zeigen seine lyrische Beweglichkeit, während "Laughing Last" Stoizismus und Verletzlichkeit in Reflexionen über Familie und Verlust verbindet. Die Kollaborateure stammen aus verschiedenen Epochen - The Alchemist, DJ Babu, Blu, Domo Genesis, Larry June, Conductor Williams und viele mehr -, doch das Projekt wird von einem gemeinsamen Ethos getragen: sich neu zu erfinden, einen neuen Kontext zu schaffen und Schmerz durch Kreativität einem Zweck zuzuführen.
Das 2021 vom ehemaligen Type O Negative/Danzig-Schlagzeuger Johnny Kelly und dem Gitarristen und Riffschreiber Dan Lorenzo (Hades/Non-Fiction) gegründete Duo hat einige herausragende Künstler für sein neues Album gewinnen können. Auf dem neuen Werk gibt es die üblichen doomigen Riffs, aber das Duo ist auch ein paar Risiken eingegangen. So gibt es hier und da akustische Gitarren, Geige und Flöte, aber natürlich auch jede Menge harte Riffs.
Seit 2021 tauschten sich Musiker/-innen aus Kassel, Hamburg und Berlin über Songideen, Demoaufnahmen und Skizzen aus. Aus dem losen Austausch entwickelte sich über 4 Jahre hinweg ein kollaborativer Arbeitsprozess, unabhängig von Labels und kommerziellen Strukturen. Das Ergebnis: ,Have Mind - Will Travel" von THE SUBDIVISIONS bietet 19 englischsprachige Songs - laut, direkt, ohne Umwege. Die Texte bewegen sich zwischen Gesellschaftskritik, persönlichen Einblicken und zynischem Humor. Inhaltlich geprägt ist das Album vor allem vom Wuppertaler Punk-Aktivist Karl Nagel (APPD, Chaostage, Autor, Sänger), dessen lyrische Handschrift sich durch alle Stücke zieht. The Subdivisions besteht aus den vier sehr unterschiedlichen Musiker/-innen: Karl Nagel - Gesang (ex-Militant Mothers, Morbid Outburst, Kein Hass Da), Katharina Neuner - Bass (Lost Lyrics), Stoffel - Gitarre (Yacöpsae, Razors), Christian Bass - Schlagzeug (Heaven Shall Burn, Negativ Null) Trotz der unterschiedlichen Hintergründe entsteht ein gemeinsamer Sound - roh, aber kontrolliert, laut, aber fokussiert. Keine glatte Produktion, sondern eine bewusste Entscheidung für Ecken und Kanten. ,Have Mind - Will Travel" ist kein Konzeptalbum. Es bietet 19 Songs, die ein Spektrum zwischen Widerstand und Rückzug, Aufbruch und Erschöpfung abdecken und deren Texte bewusste Kontraste setzen und zur Auseinandersetzung herausfordern.
On their last trip to Silberland, Bureau B hurtled along the chrome highways and glass skyways of the kosmische landscape, powered ever onwards in perpetual motorik motion. This time, however, the Hamburg imprint opt for an unhurried itinerary, coasting far beyond the familiar rhythmic terrain to explore crystal caverns and emerald pastures, immersing listeners in the ambient side of this alternative Allemagne. Building on the tape loops, tone poems, and minimalist compositions of the 60"s avant-garde, these musicians utilised the sweeping scope of the synthesiser to create expansive meditations on outer-planetary escapism, human connection, and the natural world. This compilation offers a survey of this singular era, blending pioneering voices with lesser-known artists for an immersive sonic experience.
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Minor Slip ist das Felte-Debüt von Shaki Tavi, dem Hauptprojekt des aus Oklahoma stammenden und in LA lebenden DIY-Aktivisten Leon Manson und einer Gruppe von Freunden und Mitstreitern. Durch die schichtweisen Böen von verwaschenen Gitarren und übersteuerten Drums tauchen trügerisch schöne Pop-Hooks auf, die durch Mansons verwitterten, harmonischen Bariton und sein Händchen für einfallsreiche Strukturen beleuchtet werden. Als er die Ursprünge des Albums auf eine Phase des Burnouts und der Desillusionierung zurückführt, erinnert er sich: "Ich fing an, mich einfach mit ein paar minimalen Effekten und Geräten hinzusetzen, Riffs zu spielen und mich zu fragen, `Was, wenn es Spaß machen könnte? Was, wenn es für mich sein könnte?'" Das Ergebnis ist kraftvoll, verletzlich, eingängig und ungewöhnlich authentisch, eine Eruption kreativer Kraft des Kindes von Rockmusikern, dessen Leidenschaft und Antrieb als Außenseiter in einer Kleinstadt entstanden, und gestärkt inmitten der Künstlichkeit und der Selbstverteidigungsrealität von LA. Die Leadsingle "Breaker" kombiniert einen Midtempo-Breakbeat mit prismatischen Gitarren und entspanntem Gesang in einer Kreuzung von Genres, die Mansons Jahre in verschiedenen Bands und Szenen zu einer aufrichtigen, kompromisslosen Vision verdichtet. Auf "Foam" schweben Schädelrassel-Riffs und eine heulende Gitarrenhook über Big Beat-Drums und beschwören gleichermaßen arenagroße Erhabenheit und schrilles Schwanken herauf. Die Fülle und der Ehrgeiz in Mansons Arrangements entwickelten sich im Laufe von einigen Jahren des Schreibens, Überarbeitens, und Aufnehmens. Er erinnert sich: "Nach einigen überraschenden Rückmeldungen auf ein paar Bedroom-Demos holte ich meine Bandkollegen ins Studio, um ausgefeiltere Versionen zu machen; diese zweite Phase beinhaltete eine vertraute Art von existenziellem Abdriften und Zweifeln, aber die Lösung war die gleiche wie immer: es einfach halten, Sachen machen, die ich mag, und von dort aus gehen." Trotz seiner einzigartigen Vision ist Manson der Gemeinschaft sehr verbunden; er hat jahrelang bei der kreativen Non-Profit-Organisation Non Plus Ultra in LA gearbeitet, und obwohl er das enorme Ausmaß der Kunstszene an der Westküste anerkennt, merkt er an: "Das Gute an dieser Stadt ist, dass die kreative Energie unübertroffen ist, wenn man in der Lage ist, die Segel zu setzen und sie zu nutzen." Manson fasst die emotionale Investition in seine Arbeit wie folgt zusammen: "Diese Platte fühlte sich manchmal wie eine Last, manchmal wie eine Rettungsinsel an; es war ein Prozess, in dem man alles, was passiert, willkommen heißt, auch wenn es kleine Ausrutscher gibt."
COLDPLAY VERÖFFENTLICHEN ALBEN AUF ECORECORDS AUS PLASTIKFLASCHEN NEU
Coldplay setzen ihre Mission der Nachhaltigkeit fort und veröffentlichen alle ihre Alben als durchsichtige 140g EcoRecords, die aus recycelten Plastikflaschen hergestellt werden. Die Herstellung erfolgt im Spritzgussverfahren, das die Kohlenstoffemissionen während der Herstellung um beeindruckende 85% im Vergleich zur herkömmlichen Vinylproduktion reduziert.
Eine EcoRecord klingt und sieht genauso gut aus wie eine herkömmliche Vinyl-Schallplatte, wurde aber aus 100 % recyceltem Polyethylenterephthalat (PET) hergestellt, einem leichten und haltbaren Material, das leicht recycelbar ist und für eine Kreislaufwirtschaft konzipiert wurde, was erheblich zur Verringerung der Transportemissionen und der Umweltbelastung am Ende des Lebenszyklus beiträgt.
Jede spritzgegossene 140g-LP wird aus durchschnittlich neun recycelten PET-Kunststoffflaschen hergestellt. Diese Flaschen werden von den Verbrauchern im Rahmen eines als Post-Consumer-Recycling (PCR) bekannten Prozesses zurückgewonnen, bei dem sie gereinigt, zu kleinen Pellets verarbeitet und dann zu neuen Artikeln geformt werden. Während EcoRecords entweder aus frischem PET oder aus recyceltem PET (rPET) hergestellt werden können, hat sich Coldplay dafür entschieden, für alle EcoRecord-Produkte ausschließlich rPET zu verwenden.
Dieser bahnbrechende Schritt folgt auf die erfolgreiche Veröffentlichung des 10. Albums der Band, Moon Music, im letzten Jahr, das bereits auf 100% recycelten PET EcoRecords veröffentlicht wurde, dem weltweit ersten Album, das als 140g EcoRecord rPET LP herausgegeben wurde. Coldplay ist weiterhin Vorreiter in Sachen nachhaltiger Musik und hat beispielsweise den CO2-Fußabdruck ihrer Music Of The Spheres World Tour um 59 % reduziert.
COLDPLAY VERÖFFENTLICHEN ALBEN AUF ECORECORDS AUS PLASTIKFLASCHEN NEU
Coldplay setzen ihre Mission der Nachhaltigkeit fort und veröffentlichen alle ihre Alben als durchsichtige 140g EcoRecords, die aus recycelten Plastikflaschen hergestellt werden. Die Herstellung erfolgt im Spritzgussverfahren, das die Kohlenstoffemissionen während der Herstellung um beeindruckende 85% im Vergleich zur herkömmlichen Vinylproduktion reduziert.
Eine EcoRecord klingt und sieht genauso gut aus wie eine herkömmliche Vinyl-Schallplatte, wurde aber aus 100 % recyceltem Polyethylenterephthalat (PET) hergestellt, einem leichten und haltbaren Material, das leicht recycelbar ist und für eine Kreislaufwirtschaft konzipiert wurde, was erheblich zur Verringerung der Transportemissionen und der Umweltbelastung am Ende des Lebenszyklus beiträgt.
Jede spritzgegossene 140g-LP wird aus durchschnittlich neun recycelten PET-Kunststoffflaschen hergestellt. Diese Flaschen werden von den Verbrauchern im Rahmen eines als Post-Consumer-Recycling (PCR) bekannten Prozesses zurückgewonnen, bei dem sie gereinigt, zu kleinen Pellets verarbeitet und dann zu neuen Artikeln geformt werden. Während EcoRecords entweder aus frischem PET oder aus recyceltem PET (rPET) hergestellt werden können, hat sich Coldplay dafür entschieden, für alle EcoRecord-Produkte ausschließlich rPET zu verwenden.
Dieser bahnbrechende Schritt folgt auf die erfolgreiche Veröffentlichung des 10. Albums der Band, Moon Music, im letzten Jahr, das bereits auf 100% recycelten PET EcoRecords veröffentlicht wurde, dem weltweit ersten Album, das als 140g EcoRecord rPET LP herausgegeben wurde. Coldplay ist weiterhin Vorreiter in Sachen nachhaltiger Musik und hat beispielsweise den CO2-Fußabdruck ihrer Music Of The Spheres World Tour um 59 % reduziert.
Abel Selaocoe, der gefeierte südafrikanische Cellist und Komponist, präsentiert sein erstes Cellokonzert: FOUR SPIRITS. Das Werk verbindet die reiche Klangwelt seiner Heimat mit alten Melodien, Gesang auf Sotho und Zulu sowie fesselnder Improvisation. Durch einzigartige rhythmische Cello-Spieltechniken und die Zusammenarbeit mit Perkussionist Bernhard Schimpelsberger sowie dem Aurora Orchestra unter Nicholas Collon entsteht ein zutiefst persönliches Erlebnis. FOUR SPIRITS ehrt das Township-Leben: Es reicht von traditionellen Heilern über die Freude der Kinder und die universelle Kraft des Gebets bis zur Feier der Gemeinschaft, die zum Mitsingen einlädt. Diese Live-Aufnahme aus der Londoner Queen Elizabeth Hall fängt die Magie eines einzigartigen Konzerterlebnisses ein.
The third volume of the AfroColombia Remix series merges African and Colombian sounds with contemporary electronica. It's a collaboration between Colombian labels Galletas Calientes and Palenque Records that celebrates Palenque's 20+ years of activism and Galletas Calientes' two-decade legacy while honouring the late Abelardo Carbono with a remix of his track 'La PiNa Madura' by Voilaaa - it's a standout here with hints of funk, soul and disco all bringing the sunshine. The compilation also reinterprets Nigerian Igbo Highlife and Ekobe music thanks to producers Captain Planet, Uproot Andy and Caribombo. They bring new, funky energy to timeless classics while preserving the original cultural essence.
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"Tonky" ist Lonnie Holleys fünftes Studioalbum und enthält Gastauftritte von Isaac Brock, Angel Bat Dawid, Billy Woods, Alabaster de Plume, Mary Lattimore und anderen. Bei der Leadsingle "Protest With Love" ist Jacknife Lee, der auch das gefeierte Vorgängeralbum "Oh Me Oh My" produziert hat, als Bassist, Keyboarder, Synthesizer, Schlagzeuger, Programmierer, Flötist, Percussionist und Sänger zu hören. Weitere Mitwirkende sind The Legendary Ingramettes am Gesang, Kelly Pratt an den Bläsern und Flöten, Jordan Katz an den Bläsern und natürlich Holley am Gesang. Holley fordert die Zuhörer auf, "mit Liebe zu protestieren" und "die Liebe zu deiner Waffe zu machen". Es gibt Dichter wie die große Mary Oliver, die vorschlagen, dass die Hauptfunktion des Menschen, wenn er sich durch die Welt bewegt, solange er Leben und die Fähigkeit hat, sich durch die Welt zu bewegen, darin besteht, dem Aufmerksamkeit zu schenken, was andere törichterweise als klein oder alltäglich bezeichnen mögen. Das Gehirn und das Herz sind beides Gefäße, die so viel Platz haben, wie man ihnen zugestehen möchte, und zu leben bedeutet, Sammlungen von gefundenen Zuneigungen zu schaffen. Die Geräusche der geliebten und vertrauten Häuser, die Bewegungen der Bäume und der Menschen unter ihnen, die Art und Weise, wie jemand, den man verehrt, einen ein paar Sekunden lang umarmt, bevor er sich aus der Umarmung löst und in einer überfüllten Fußgängerzone verschwindet. Wenn wir unser Leben, unser Schaffen und unsere Liebe auf diese Weise betrachten, bedeutet das, dass wir, zumindest für einige von uns, durch die Aussicht auf das, was als Nächstes kommt, vorwärts getrieben werden können. Welchen Moment wir festhalten und in unsere überquellenden Taschen stecken können. Die Arbeit von Lonnie Holley ist ein Werk dieser Art von Anhäufung und genauer Aufmerksamkeit. Das Vergnügen, einen Klang zu finden und ihn gegen einen anderen gefundenen Klang und einen weiteren zu pressen, bis der Hörer, bevor er es merkt, von einer Klangsinfonie überflutet wird, die sich anfühlt, als würde sie sich zusammenfügen, während sie über einen hinwegspült. "Tonky" ist ein Album, das seinen Namen von einem Spitznamen aus der Kindheit hat, der Holley anhaftete, als er einen Teil seiner Kindheit in einem Honky Tonk verbrachte. Lonnie Holleys Leben des Überlebens und der Ausdauer erforderte - und erfordert zweifellos immer noch - eine Art Erfindung. Eine Erfindung, die auch in Holleys Liedern reichhaltig und präsent ist, die auf "Tonky" voll und eindringlich sind, einem Album, das mit seinem längsten Lied beginnt, einem neunminütigen, erschöpfenden Marathon eines Stücks namens "Seeds", das mit einem einzigen spärlichen Klang beginnt und sich dann ausdehnt. Gesänge, schwache Tasten, Streicher und als Krönung Holleys Stimme, die nicht singt, sondern klar und deutlich von der Arbeit auf der Erde erzählt, als er jung war, und von der Gewalt, die er dabei ertragen musste, als er blutig und mit Schmerzen von Schlägen ins Bett ging. Der Song weitet sich zu einer Metapher über den Ort aus, über das Versagen des Zuhauses oder eines Ortes, der einen beschützen soll, der nicht das hält, was er zu sein vorgibt, selbst wenn man unermüdlich daran arbeitet, daran arbeitet, daran arbeitet, etwas Sinnvolles daraus zu machen. "Seeds" gibt nicht nur den Ton für ein Album an, das sich um Wiedergeburt, Erneuerung und die Grenzen von Hoffnung und Glaube dreht, sondern unterstreicht auch, was Holleys größte Stärke als Musiker ist, nämlich sein Engagement für Fülle und Großzügigkeit. Er ist ein unglaublich begabter Geschichtenerzähler, der sich der mündlichen Tradition verschrieben hat, so dass viele Hörer völlig zufrieden wären, wenn sie zu Füßen einer Lonnie-Holley-Platte säßen und seinen robusten, ausladenden Erzählungen lauschen könnten. Aber "Tonky" ist ein Album, das sowohl klanglich als auch in Bezug auf die vielen verschiedenen Künstler, die auf dem Album vertreten sind, einen Platz bietet, an dem sie sich zu Hause fühlen können, ganz gleich, wie sie die Zeit verbringen, die sie für einen Song brauchen.
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Teethe meldet sich mit Magic Of The Sale zurück, einem sanften, aber stählernes Album, auf dem die vier Texaner Songwriter, Sänger und Künstler der texanischen Band eine Reihe von Fragen darüber stellen, was es bedeutet, ein Leben in einer Zeit einer Zeit des gemeinsamen Zusammenbruchs. Das Ergebnis ist eine traurige und schöne selbstgebaute Welt des Southern Slowcore, in der vier Menschen sich einander zuwenden und gemeinsam vorwärts driften. Magie Of The Sale folgt auf Teethes selbstbetiteltes Debüt von 2020, eine lockere und warme 12-Track-Collage aus exquisitem existenziellen Blues und und schwachen Harmonien, von dem einige frühe Kassettenauflagen mehrere ausverkaufte Vinyl-Editionen, unwahrscheinliche Namensnennungen Namen von Megastars und mehrere Touren durch die Vereinigten Staaten und Europa. Magic Of The Sale stellt Teethes Teethes natürlicher nächster Schritt: ein zweites Album, ein Plattenlabel, eine Reihe von Gastmusikern (Xandy Chelmis von Wednesday und MJ Lenderman, Charlie Martin von Hovvdy und einige andere andere erfahrene Musiker), die ihre texanischen Wurzeln repräsentieren und neue Freunde, die sie in den letzten Jahren gewonnen haben. Dennoch hat Teethe besonders darauf geachtet, den Teil des Prozesses zu bewahren, der was ihr Debüt so besonders machte, jetzt mit erweitertem Instrumentarium. Für Magic Of The Sale haben sie ihr Equipment und ihr Heimstudio aufgestockt Heimstudios aufgestockt und sich in das Handwerk der Komposition und Produktion. Ohne einen externen Produzenten oder Tontechniker zu engagieren, hat die Boone Patrello von der Band verbrachte vier anstrengende Monate mit dem das Album ab - er nahm das Patchwork der Tracks von jedem der einzelnen Mitglieder und ihrer Kollaborateure und verknüpfte Visionen in ein komplettes Bild. Aus einer lange übersehenen Texas' musikalischem Reichtum, kehrt Teethe mit einem vielschichtigen und kollaborativen Werk zurück, das die Gewicht der Welt ein wenig leichter zu tragen.
Teethe meldet sich mit Magic Of The Sale zurück, einem sanften, aber stählernes Album, auf dem die vier Texaner Songwriter, Sänger und Künstler der texanischen Band eine Reihe von Fragen darüber stellen, was es bedeutet, ein Leben in einer Zeit einer Zeit des gemeinsamen Zusammenbruchs. Das Ergebnis ist eine traurige und schöne selbstgebaute Welt des Southern Slowcore, in der vier Menschen sich einander zuwenden und gemeinsam vorwärts driften. Magie Of The Sale folgt auf Teethes selbstbetiteltes Debüt von 2020, eine lockere und warme 12-Track-Collage aus exquisitem existenziellen Blues und und schwachen Harmonien, von dem einige frühe Kassettenauflagen mehrere ausverkaufte Vinyl-Editionen, unwahrscheinliche Namensnennungen Namen von Megastars und mehrere Touren durch die Vereinigten Staaten und Europa. Magic Of The Sale stellt Teethes Teethes natürlicher nächster Schritt: ein zweites Album, ein Plattenlabel, eine Reihe von Gastmusikern (Xandy Chelmis von Wednesday und MJ Lenderman, Charlie Martin von Hovvdy und einige andere andere erfahrene Musiker), die ihre texanischen Wurzeln repräsentieren und neue Freunde, die sie in den letzten Jahren gewonnen haben. Dennoch hat Teethe besonders darauf geachtet, den Teil des Prozesses zu bewahren, der was ihr Debüt so besonders machte, jetzt mit erweitertem Instrumentarium. Für Magic Of The Sale haben sie ihr Equipment und ihr Heimstudio aufgestockt Heimstudios aufgestockt und sich in das Handwerk der Komposition und Produktion. Ohne einen externen Produzenten oder Tontechniker zu engagieren, hat die Boone Patrello von der Band verbrachte vier anstrengende Monate mit dem das Album ab - er nahm das Patchwork der Tracks von jedem der einzelnen Mitglieder und ihrer Kollaborateure und verknüpfte Visionen in ein komplettes Bild. Aus einer lange übersehenen Texas' musikalischem Reichtum, kehrt Teethe mit einem vielschichtigen und kollaborativen Werk zurück, das die Gewicht der Welt ein wenig leichter zu tragen.
Teethe meldet sich mit Magic Of The Sale zurück, einem sanften, aber stählernes Album, auf dem die vier Texaner Songwriter, Sänger und Künstler der texanischen Band eine Reihe von Fragen darüber stellen, was es bedeutet, ein Leben in einer Zeit einer Zeit des gemeinsamen Zusammenbruchs. Das Ergebnis ist eine traurige und schöne selbstgebaute Welt des Southern Slowcore, in der vier Menschen sich einander zuwenden und gemeinsam vorwärts driften. Magie Of The Sale folgt auf Teethes selbstbetiteltes Debüt von 2020, eine lockere und warme 12-Track-Collage aus exquisitem existenziellen Blues und und schwachen Harmonien, von dem einige frühe Kassettenauflagen mehrere ausverkaufte Vinyl-Editionen, unwahrscheinliche Namensnennungen Namen von Megastars und mehrere Touren durch die Vereinigten Staaten und Europa. Magic Of The Sale stellt Teethes Teethes natürlicher nächster Schritt: ein zweites Album, ein Plattenlabel, eine Reihe von Gastmusikern (Xandy Chelmis von Wednesday und MJ Lenderman, Charlie Martin von Hovvdy und einige andere andere erfahrene Musiker), die ihre texanischen Wurzeln repräsentieren und neue Freunde, die sie in den letzten Jahren gewonnen haben. Dennoch hat Teethe besonders darauf geachtet, den Teil des Prozesses zu bewahren, der was ihr Debüt so besonders machte, jetzt mit erweitertem Instrumentarium. Für Magic Of The Sale haben sie ihr Equipment und ihr Heimstudio aufgestockt Heimstudios aufgestockt und sich in das Handwerk der Komposition und Produktion. Ohne einen externen Produzenten oder Tontechniker zu engagieren, hat die Boone Patrello von der Band verbrachte vier anstrengende Monate mit dem das Album ab - er nahm das Patchwork der Tracks von jedem der einzelnen Mitglieder und ihrer Kollaborateure und verknüpfte Visionen in ein komplettes Bild. Aus einer lange übersehenen Texas' musikalischem Reichtum, kehrt Teethe mit einem vielschichtigen und kollaborativen Werk zurück, das die Gewicht der Welt ein wenig leichter zu tragen.
Auf "Cryptic Aura" rotiert der fette Wahnsinn! AZURE EMOTE laden mit ihrem vierten Album zu einer "Tour de Force" durch die äußeren stellaren Gefilde des Death Metal ein, wo die musikalischen Möglichkeiten gegen die Unendlichkeit konvergieren und sich in alle Richtungen und Dimensionen auszudehnen scheinen, bis die Gravitation ihres ultraschweren Sounds alles in den Schlund eines zermalmenden Ereignishorizonts zieht. Jeder Track auf "Cryptic Aura" ist in seiner eigenen abstrakten Verrücktheit einzigartig, aber sie sind dennoch allesamt durch eine Verschmelzung von verstörenden Atmosphären, rastloser Unruhe und trotziger Kreativität miteinander verbunden. AZURE EMOTE wurden im Jahr 2003 von Sänger und Keyboarder Mike Hrubovcak mit Unterstützung seines langjährigen Freundes, den Gitarristen Ryan Moll (TOTAL FUCKING DESTRUCTION), in Philadelphia, Pennsylvania gegründet. Sein Ziel war die Erschaffung eines experimentell-musikalischen Ventils, um persönliche Negativität auszudrücken. Alle willkürlichen Einschränkungen wie etwa Genregrenzen, die oft die extreme Metal-Szene prägen, lehnte Hrubovcak dagegen entschieden ab. Dieses Ziel wurde bereits mit dem Debüt "Chronicles of an Aging Mammal" (2007) erreicht. Obwohl das Album schnell Kultstatus erlangte, mussten AZURE EMOTE eine Pause einlegen, da sich Hrubovcak auf ausgiebige Tourneen mit seinen anderen Bands konzentrierte – insbesondere MONSTROSITY und VILE. Im Sommer 2011 wurden AZURE EMOTE gemeinsam mit dem FEAR FACTORY- und MALIGNANCY-Schlagzeuger Mike Heller wiederbelebt, was schließlich zur Veröffentlichung des zweiten Langspielers "The Gravity of Impermanence" im Jahr 2013 führte. Das Line-up besteht weiterhin aus Kelly Conlon, der auf DEATHs "Symbolic"-Meisterwerk den Bass spielte und u.a. auch Mitglied von MONSTROSITY war. Mit der Aufnahme der ehemaligen ELUVEITIE-Sängerin und Multi-Instrumentalistin Anna Murphy, jetzt CELLAR DARLING, sowie dem Violinisten Pete Johansen (ex-SIRENIA) haben AZURE EMOTE ihre beeindruckende musikalische Spannweite erneut ausgebaut. "Cryptic Aura" ist das in Töne gegossene Gedankenspiel, wie Death Metal klingen kann, wenn alle Überlegungen zu stilistischer "Reinheit" und musikalische Vorurteile über Bord geworfen werden. Dabei bleibt der brutale Kern des Genres unangetastet. AZURE EMOTE laden zu einem atemberaubenden Ritt in die Unendlichkeit des Death Metal ein.
Mit ihrem elften regulären Studioalbum "Every Rock, Every Half-Truth under Reason" feiern die experimentellen Konzeptkünstler KAYO DOT das 20-jährige Jubiläum von "Choirs of the Eye" mit einer Wiedervereinigung der Originalbesetzung. Dies ist als kühnes Statement des Komponisten und Bandkopfs Toby Driver zu verstehen. Dieser markiert damit sowohl eine Rückkehr, da er jene kompositorischen Praktiken wieder aufgreift, die den Erstling definiert haben, als auch eine Weiterentwicklung, weil Driver gleichzeitig in unbekanntes Terrain vorstößt. Unter Ablehnung traditioneller Rock-Strukturen und der eher vorhersehbaren Konturen des Metal formt "Every Rock, Every Half-Truth under Reason" einen Sound, der sich gleichzeitig vertraut und fremd anfühlt, in dem eigens entworfenen mikrotonale Orgeln und Gitarren den Versuch unternehmen, die unmögliche Spannung zwischen Vergangenheit und Zukunft aufzulösen. Das Werk entfernt sich von der typischen Betonung der tiefen Frequenzen und schwebt stattdessen im oberen Spektrum, wo die Texturen zerbrechlicher und intimer, aber auch rauer und erschreckender werden. Auf diesem Album werden KAYO DOT auch von dem Geist einer kommenden Zukunft heimgesucht: dem Gespenst einer KI-generierten Kreativität. Die zunehmende Präsenz von künstlichen Kompositionen, prädiktiver Modellierung und algorithmischer Ästhetik wirft bereits einen langen Schatten auf die künstlerische Kreativarbeit. Dies veranlasste Driver dazu, auf eine Art und Weise zu komponieren, die sich Vorhersagen widersetzt, und eine Musik zu erschaffen, die sich der Mustererkennung entzieht. Ein großer Teil von "Every Rock, Every Half-Truth under Reason" ist dem Versuch geschuldet, gegen den Strich der Lesbarkeit zu bürsten und etwas zu erschaffen, das sich dem Zugriff von Vorhersagesystemen entzieht. Nach der Auflösung der beliebten Band MAUDLIN OF THE WELL gründete Toby Driver im Jahr 2003 das Avantgarde-Musikprojekt KAYO DOT als neues Vehikel für seine sprudelnde Kreativität. In den folgenden 20 Jahren veröffentlichten KAYO DOT eine beeindruckende Anzahl von Alben, EPs, Split-Werken und Live-Aufnahmen, die sich allesamt durch beträchtliche stilistische Unterschiede und eine breite Palette von Instrumenten auszeichnen, darunter Gitarren, Bass, Schlagzeug, Vibraphon, Violine, Synthesizer, Flöten, Klarinetten und Saxophon.
The Black Keys - 13. Studioalbum mit der Hitsingle „The Night Before“ sowie „No Rain, No Flowers“ und „Babygirl“. In Zusammenarbeit mit ikonischen Songwritern wie Rick Nowels, Daniel Tashian und dem legendären Keyboarder Scott Storch hat die GRAMMY-gekrönte Band aus Ohio ihr bisher ehrgeizigstes und abenteuerlichstes Album geschaffen, das die weitreichenden, eklektischen musikalischen Einflüsse des Duos miteinander verflechtet.
The Black Keys - 13. Studioalbum mit der Hitsingle „The Night Before“ sowie „No Rain, No Flowers“ und „Babygirl“. In Zusammenarbeit mit ikonischen Songwritern wie Rick Nowels, Daniel Tashian und dem legendären Keyboarder Scott Storch hat die GRAMMY-gekrönte Band aus Ohio ihr bisher ehrgeizigstes und abenteuerlichstes Album geschaffen, das die weitreichenden, eklektischen musikalischen Einflüsse des Duos miteinander verflechtet.
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2025 Repress
Nach der Veröffentlichung seines neuen gemeinsamen Albums "Tall Tales" mit Thom Yorke erscheint eine Vinylneuauflage von Mark Pritchards 2016er Soloalbum "Under The Sun" über Warp Records. Pritchard entzieht sich hier wie gewohnt einer einfachen Kategorisierung, was diesem Werk Tiefe und Nuancen verleiht. Er greift auf Klänge und Einflüsse seiner musikalischen DNA zurück: Ambient, Nu-Wave, Avantgarde-Elektronik und Folk, interpretiert sie aber durch einen jenseitigen Filter neu, der "Under The Sun" eher in der Zukunft statt in der Vergangenheit verortet. Das Album enthält Beiträge von Kollegen und Freunden wie Thom Yorke, Linda Perhacs, Bibio und Beans und behandelt Themen wie Schönheit, Trostlosigkeit und Heimatsehnsucht.
* "Wunderschöner melancholischer Downtempo von einem meisterhaften Elektronik-Polyglotten." – MOJO****
* "Under The Sun ist tief atmosphärisch und tief impressionistisch." – Pitchfork
Das dritte Album der Supersuckers aus Tucson, AZ - "The Sacrilicious Sounds of the Supersuckers" von 1995 - ist ein Klassiker und endlich wieder erhältlich, und zwar auf limitiertem, undurchsichtigem, rotem Vinyl! "The Sacrilicious Sounds of The Supersuckers" wurde von Paul Leary von den Butthole Surfers produziert und ist wütender, höhnischer Punkrock, der die besondere Mischung aus Hardrock, Punk und anspruchsloser Country-Kultur der Band perfekt auf den Punkt bringt. The Damned trifft ZZ Top? Die Motörhead des Südwestens? So etwas in der Art, sicher, aber letztendlich sind The Supersuckers ihr eigenes Ding, und auf "The Sacrilicious Sounds..." - und vor allem auf der Single "Born With a Tail" - beginnen die kläglichen Country-Klagen von Sänger Eddie Spaghetti selbstbewusster durch das rohe Punk-Aggregat zu stoßen. Apropos Aggro: Dies ist das einzige Album der Band mit Rick Sims von den Punk-Legenden Didjits aus Illinois an der Gitarre, und Sims treibt die ohnehin schon gewaltige Wand aus übersteuerten Gitarren der Supersuckers pflichtbewusst in die Höhe. Als zusätzliches Schmankerl übernimmt Sims den Leadgesang bei dem rasanten "Run Like a Motherfucker".
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'Maybe I'm Dreaming' ist die neueste Sammlung von Mikey Young (Total Control, Eddy Current Suppression Ring) und Keith Abrahamsson (Gründer und Leiter A&R bei Anthology Recordings) - den Köpfen hinter den beliebten Kompilationen 'Follow the Sun', 'Sad About the Times' und '...Still Sad'. Die zwanzig Tracks von 'Maybe I'm Dreaming' weichen von ihren Vorgängern ab. Sie stammen vollständig aus privaten Pressungen und umspannen neue Jahrzehnte und Produktionsmodi innerhalb der Genres Homepunk-Folk, Softrock und sonstiger FM-Radio-Musik der 70er und 80er Jahre. Die Magie von 'Maybe I'm Dreaming' liegt in den unerzählten Geschichten der Künstler:innen, die hinter diesen Liedern stehen - diejenigen, die den großen Durchbruch verpasst haben, deren Songhandwerk und unerwiderte Sorgfalt aber die richtigen Töne treffen.
'Maybe I'm Dreaming' taucht tief in die isolierte Wildnis ein - eine private Welt, in der Produktionsmacken, nächtliches Bandrauschen und Ein-Mann-Studio-Träume keine Wahl waren, sondern das ausgeteilte Blatt.
Die Songs wurden in persönlichen Sammlungen, in den Tiefen von YouTube, in verfallenen Webarchiven und in den düsteren Ecken von Discogs ausgegraben. Die Auswahl vieler Stücke basiert dabei nicht nur auf Intuition, sondern auch auf persönlichen Verbindungen. Einige Tracks wurden über Freunde entdeckt und fügen der Zusammenstellung einen unsichtbaren, aber tief empfundenen Faden der Kameradschaft hinzu.
Zwar entfernt sich 'Maybe I'm Dreaming' vom Archetyp des „traurigen Mannes mit Gitarre“, der über den Vorgängern schwebte, aber die vertraute emotionale Schwere bleibt erhalten - eine Balance aus Sehnsucht und Leichtigkeit, die diese Ecke des musikalischen Universums definiert. Jeder Track schwankt sanft zwischen Resignation und Hoffnung, Traurigkeit und Gelassenheit, als würden die Künstler selbst einem unerreichbaren Traum hinterherjagen und die Aufnahmen nicht wegen des Ruhmes, sondern aus dem einfachen Bedürfnis heraus machen, diesen ursprünglichen, kreativen Drang in die Welt hinauszutragen.
'Maybe I'm Dreaming' ist eine Einladung, noch ein wenig länger mit halb geschlossenen Augen im Grenzbereich zwischen Erinnerung und Vorstellung zu schweben. Vielleicht träumst du. Vielleicht bist du wach. Vielleicht spielt es keine Rolle.
- 2LP: (Das Doppel-LP-Set mit dem Artwork von Dang Wayne Olsen wird in einer breiten Kartontasche mit bedruckten Innenhüllen geliefert. Zudem enthält es einen Traumtagebucheintrag von Josh Lewellen, dem Experten für Artefakte aus dem pazifischen Nordwesten.)
LOSER pressing on - LIGHT BLUE BIO VINYL. Auf ihrem kaleidoskopischen zweiten Album, The Starrr Of The Queen Of Life, definiert Debby Friday den Erfolg auf ihre Weise. ,Ich will ein Star sein, diesen Wunsch kann ich nicht verbergen", sagt sie. ,Aber ich will nicht den Traum von jemand anderem leben oder einem vorgegebenen Weg folgen." Für die nigerianisch-kanadische Universalgelehrte bedeutet Starrr zu sein, in den Extremen zu leben: öffentlich oder privat, Selbstüberschätzung oder Demut, Fliegen oder Fallen. Ein Starrr zu sein bedeutet, den apokalyptischen Hedonismus eines nächtlichen Raves zu umarmen - und die Gemeinschaft im ,dunklen Raum, Mädchen in der Schlange für die Toilette" in der brummenden House-Hymne ,All I Wanna Do Is Party" zu finden. Es bedeutet, dass sie mit den Detroiter Techno-Wunderkindern HiTech in ,In The Club" Zeilen über Flaschen auf Eis austauscht und auf der Tanzfläche ausflippt, während sie zugibt, dass sie ,in diesen Tagen kaum auf der Tanzfläche ist". Es ist der Sound der Entdeckung, was nach dem Erfolg kommt, von dem die meisten Künstler nur träumen - wie man hell brennt, ohne auszubrennen. In 11 Songs stellt The Starrr Of The Queen Of Life Freitags chamäleonartigen Gesang zur Schau. Von der spärlichen, hauchzarten Schönheit des liebeskranken ,Leave" bis hin zum treibenden Post-Punk von ,Darker The Better". Der Gewinn des Polaris-Preises 2023 für ihr Debütalbum GOOD LUCK hat Debby Friday nur noch mehr angespornt: ,I'm tryna see more/ Man, I want the payoff" rappt sie über laserartige Synthesizer auf dem mühelos kopierten Kiss-off ,Lipsync`. Aber das Leben auf Messers Schneide kann nur eine gewisse Zeit lang aufrechterhalten werden: Während einer Nonstop-Tournee zur Unterstützung des Albums wurde sie schwer krank. Die Diagnose? Stressinduzierte Gürtelrose. Diese Erfahrung zwang Friday dazu, sich nach innen zu wenden. Im folgenden Jahr änderte sich ihr Management, ihre Routine und ihre Prioritäten. Um ihre Vision von radikaler Ehrlichkeit auf der Tanzfläche zum Leben zu erwecken, rekrutierte Friday den australischen Produzenten Darcy Baylis (Wicca Phase Springs Eternal). Die beiden kehrten zwischen ihren Tourneen in ihre De-facto-Heimat London zurück und tauschten im Studio von morgens bis Mitternacht Ideen aus. The Starrr Of The Queen Of Life ist voll von verschlüsselten, wenn-du-weißt-schon-wem-Referenzen, die Liebesbriefe und Anspielungen aus den Namen von It-Girl-Parfüms, französischem Cognac und hellenistischen Prophetinnen, die in Zungen sprechen, verweben. Es liest sich wie eine Manifestation von Freitags Streben nach einem experimentellen Popsound, der sich immer noch unverkennbar nach ihr anfühlt. ,Dieses Album handelt von der Idee, nach etwas zu greifen", sagt sie. ,Es geht darum, die Zeichen zu sehen und diesem Impuls zu folgen, immer mit der Möglichkeit, entweder in die Sonne zu fliegen oder auf die Erde zurückzufallen." Auf The Starrr Of The Queen Of Life erhebt sich Debby Friday in die Lüfte, um ihre Flügel zu befestigen und dem Klang ihrer eigenen Stimme zu folgen.
Mansur Brown präsentiert seine bisher authentischste und ehrlichste Arbeit. "Rihla" ist das arabische Wort für Reise, kann sich aber auch auf Texte über die Reise beziehen. Auf dieser erlebt man einen Künstler in vollem Flow, der sich Trends widersetzt und Musik macht, die sich keinem Genre verpflichtet fühlt. Im neuen Kapitel liefert Mansur erstmals eigene Vocals, begleitet von einer härteren Rock-Unterströmung, ohne dabei seine typisch melodische Essenz zu verlieren. Anklänge an Elektronik und R&B mit Sci-Fi-artigen Synths strahlen lebendige Bilder aus. Die Gitarre bleibt das Herzstück seiner Musik, aber bei weitem nicht die einzige Komponente. In seinen Rollen als Songwriter, Produzent und Multiinstrumentalist prägt der Geist der Eigenständigkeit alles, was Mansur tut. Zuvor arbeitete er mit Yussef Dayes, Joy Orbison und Little Simz zusammen.
Wer ROME seit der 20-jährigen Bandgeschichte verfolgt, wird nicht bestreiten können: Jerome Reuter ist immer für eine Überraschung gut. Sicher ist der Folk Noir, die düstere Liedermacherkunst mit Akustikgitarre und melancholischen Vocals, seine kreative Basis und Kontinuität. Doch immer wieder finden sich auf seinen Alben atmosphärische Ambienttracks – filmmusikartige Collage und Vertonungen der Konzeptthemen, die ROMEs Ursprung in der Post-Industrial-Culture belegen. Und immer wieder überschreitet er souverän die Grenze zu anderen Genres wie dem Post Punk und dem dunklen Elektropop. Statt luziden Akustikakkorden treten dann noisige, kalte Elemente ins Zentrum, martialische Samples, analoge Synthieklänge und programmierte Beats, die auch auf dem Szenedancefloor nicht stören würden.
„Terres de Sang“ ist nun anlässlich des 20-jährigen Bandjubiläums eine Kollektion von Songs und Instrumentals, die in diesen Versionen noch nicht erhältlich sind, sei es live oder in Remixen. Dazu kommen jene typischen ROME-Klangkollagen, die man von den Intros der Livekonzerte kennt. „Terres de Sang“ ist ein Füllhorn der unterschiedlichen Stile, Themen und Stimmungen, die ROME seit zwei Dekaden kennzeichnen. Daraus ergibt sich kein eigenständiges neues Album, aber ein ebenso spannendes wie unterhaltsames Kaleidoskop der unerschöpflichen Kreativität Jerome Reuters, das dem ROME-Sammler aus dem Herzen spricht. Darunter finden sich auch alternative Liveversionen von beliebten ROME-Hits wie „Das Feuerordal“, „Blighter“ und „Secret Germany“.
Erhältlich als:
- 2CD Digipak
- Schwarzes, 180 Gramm schweres 12“ Doppel-Vinyl, Extra audiophiler Tonträger von hoher Qualität - deutsche Pressung, Gatefold-Klappverpackung, Mehrfarbig bedruckte Innenhüllen, Limitiert auf 500 Exemplare
Die Bewaffneten sind zurück und präsentieren "The Future Is Here and Everything Needs to Be Destroyed", dem Nachfolgewerk des von der Kritik hochgelobten Albums "Perfect Saviors" von 2023. The Armed sind Post Hardcore Non-Conceptual Alternative Metalpop! Nach der Fertigstellung der Alben-Triologie, die sich auf die Analyse der künstlerischen Authentizität im Informationszeitalter konzentrierte, begannen The Armed mit der Arbeit an neuem Material, ohne vorher festgelegte Regeln oder Konzepte, sondern nur mit neuem Druck und Dringlichkeit, um eine neue Ära für das Post-Hardcore-Kollektiv einzuläuten. Das Ergebnis ist ein wütendes und konfrontierendes Album, ein ungefilterter Ausdruck von Weltschmerz, ein deutscher Begriff, der den Schmerz über die Realität der Welt im Gegensatz zu unseren idealisierten Visionen von dem, was sie sein sollte, beschreibt. "Diese Platte ist eine Absage an sanierte, für den Geschmack der oberen Mittelschicht kuratierte Rebellion", erklärt Sänger Tony Wolski. "Es ist Musik für eine statistisch wohlhabende Bevölkerung, die sich irgendwie kein Essen oder keine Medikamente leisten kann und endlos durch Urlaubsfotos, Fitnessstudio-Selfies und Bilder von amputierten Kindern im selben Feed scrollt. Sie spiegelt die Abgrenzung wider, die man braucht, um in dieser Realität zu existieren." Die Waffen von The Armed sind weiterhin ihr Kanalisierung von Wut über die unfassbaren Umstände in ungewöhnliche Songs mit innovativen Sounddesign und ihr fester Glaube an das Miteinander, was sich im Gedanken des Kollektivs, aber auch an den vielen Kollaborateur*innen festmachen lässt. Mit Beiträgen von Ken Szymanski, Patrick Shiroishi, Urian Hackney, Kurt Ballou, Troy Van Leeuwen, Meghan O'Neil, Cara Drolshagen, Tony Wolski, Brian Wolski, Justin Meldal-Johnsen, Ben Chisholm, Prostitute, Zach Weeks, Mark Guiliana, Kayleigh Goldsworthy, and Derek Coburn. Inklusive der Singles "Well Made Play", "Kingbreaker" und "Sharp Teeth" LP & LP Ltd im Gatefold mit bedruckten Innenhüllen & 44seitigem Booklet, CD als 6-panel-digipak!
Limitiertes Cloudy clear with yellow, green and pink splatter Vinyl mit 44-Seiten-Booklet! Die Bewaffneten sind zurück und präsentieren "The Future Is Here and Everything Needs to Be Destroyed", dem Nachfolgewerk des von der Kritik hochgelobten Albums "Perfect Saviors" von 2023. The Armed sind Post Hardcore Non-Conceptual Alternative Metalpop! Nach der Fertigstellung der Alben-Triologie, die sich auf die Analyse der künstlerischen Authentizität im Informationszeitalter konzentrierte, begannen The Armed mit der Arbeit an neuem Material, ohne vorher festgelegte Regeln oder Konzepte, sondern nur mit neuem Druck und Dringlichkeit, um eine neue Ära für das Post-Hardcore-Kollektiv einzuläuten. Das Ergebnis ist ein wütendes und konfrontierendes Album, ein ungefilterter Ausdruck von Weltschmerz, ein deutscher Begriff, der den Schmerz über die Realität der Welt im Gegensatz zu unseren idealisierten Visionen von dem, was sie sein sollte, beschreibt. "Diese Platte ist eine Absage an sanierte, für den Geschmack der oberen Mittelschicht kuratierte Rebellion", erklärt Sänger Tony Wolski. "Es ist Musik für eine statistisch wohlhabende Bevölkerung, die sich irgendwie kein Essen oder keine Medikamente leisten kann und endlos durch Urlaubsfotos, Fitnessstudio-Selfies und Bilder von amputierten Kindern im selben Feed scrollt. Sie spiegelt die Abgrenzung wider, die man braucht, um in dieser Realität zu existieren." Die Waffen von The Armed sind weiterhin ihr Kanalisierung von Wut über die unfassbaren Umstände in ungewöhnliche Songs mit innovativen Sounddesign und ihr fester Glaube an das Miteinander, was sich im Gedanken des Kollektivs, aber auch an den vielen Kollaborateur*innen festmachen lässt. Mit Beiträgen von Ken Szymanski, Patrick Shiroishi, Urian Hackney, Kurt Ballou, Troy Van Leeuwen, Meghan O'Neil, Cara Drolshagen, Tony Wolski, Brian Wolski, Justin Meldal-Johnsen, Ben Chisholm, Prostitute, Zach Weeks, Mark Guiliana, Kayleigh Goldsworthy, and Derek Coburn. Inklusive der Singles "Well Made Play", "Kingbreaker" und "Sharp Teeth" LP & LP Ltd im Gatefold mit bedruckten Innenhüllen & 44seitigem Booklet, CD als 6-panel-digipak!
Schon bevor Richard Pinhas Anfang der 70er begann, Musik zu machen, war er Fan von King Crimson. Bis heute hat ihn die Musik der britischen Band nicht losgelassen, aber am größten war deren Einfluss sicherlich ganz am Anfang. Auf dem zweiten Heldon-Album "Allez-Teia" wird das besonders deutlich. Es erschien 1975 auf Pinhas" eigenem Label Disjuncta. Der Eröffnungssong, eine schwebende Mischung aus Mellotronklängen und einer verwischten Gitarre, trägt den Titel "In The Wake Of King Fripp". Diese doppelte Anspielung bezieht sich einerseits auf den Bandgitarristen Robert Fripp und andererseits auf "In The Wake Of Poseidon", das zweite King-Crimson-Album. Das meditative "Omar Diop Blondin" mit seinen frei schwebenden Tönen über einer repetitiven Gitarrenfigur ist ausdrücklich Brian Eno und Fripp gewidmet. Ebenfalls großen Einfluss auf Pinhas übte Robert Wyatt von Soft Machine aus. Trotzdem ist "Allez-Teia" kein Tribut-Album. Die Stücke, die Pinhas zusammen mit seinem Partner Georges Grunblatt erarbeitete, erscheinen auf den ersten Blick freudig-schön, tragen jedoch alle eine angespannte Unterströmung in sich. Sie bilden ein Wechselspiel aus federleichter Akustikgitarre, Mellotron-Teppichen, Fuzz-Sounds und schweren, sphärischen Synthesizer-Klängen.
”Reneé Rapp steht mit ihrer Attitüde,ihrer Musik, aber auch ihren Auftritten für eine neue Art des Stars,
der im großen Showkosmos nicht nur ein bloßes Produkt ist, sondern merklich versucht, die Welt ihrer
Anhängerinnen ein bisschen besser zu machen.” (Tagesspiegel)
Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin Reneé Rapp veröffentlicht am 01.08.25 ihr drittes Album „BITE
ME“.
Nachdem Reneé als Schauspielerin in Musicals und Serien („Mean Girls“, „The Sex Lives Of College Girls“)
internationale Bekanntheit erreichte, folgten die EP „Everything To Everyone” (2022), das Album „Snow
Angel“ (2023) und der Soundtrack zu „Mean Girls“ (2024), der auch den Hit „Not My Fault“ enthielt.
Nun konzentriert sich Reneé ganz auf die Musik und nimmt ihre Hörer*innen auf „BITE ME“ erneut auf eine
ungefilterte Reise über Selbstakzeptanz und Verletzlichkeit mit und gewährt ihren Fans tiefe Einblicke in ihre
Emotionswelt. Klanglich wechseln sich die Songs zwischen schimmernden Popmelodien und emotionalen
Balladen ab und stellen damit erneut Reneés Vielseitigkeit unter Beweis.
Das Album “Jacknife” zählt zu den oft übersehenen Juwelen in der umfangreichen Blue-Note-Diskografie
des Altsaxofonisten Jackie McLean. Er nahm es 1965 mit einer Band junger, aber durchweg hochkarätiger
Musiker auf. Als musikalischer Mentor gab McLean seinen Begleitern - darunter der Schlagzeuger Jack
DeJohnette bei seiner ersten Plattensession! - großzügig Gelegenheit, eigene Kompositionen zum Repertoire beizusteuern. Entsprechend frisch und vielseitig geriet das Album, das von Blue Note allerdings erst
zehn Jahre später veröffentlicht wurde.
Was kann und darf Musik? Auf diese Frage gibt Scott Walker eine Antwort. "Bish Bosch" ist ein düsterer, aber zugleich funkelnder Monolith. Um 2009 herum begann das ehemalige Mitglied der Walker Brothers damit, an diesem Material zu arbeiten. Zusammen mit seinem Co-Produzenten Peter Walsh und einem festen Stamm aus Musikern wie Ian Thomas (Schlagzeug), Hugh Burns (Gitarre), James Stevenson (Gitarre), Alasdair Malloy (Percussion) und John Giblin (Bass) nahm er die Tracks in den folgenden Jahren auf. Nach "Climate Of Hunter" (1984), "Tilt" (1996) und dem tiefdunklen "The Drift" (2006) kreieren die orchestralen Arrangements auf "Bish Bosch" eine aufgeregte Stille. Pointierte klassische Musik trifft auf Breakbeats und verzerrte Gitarren und macht "Bish Bosch" zu einem der wohl intensivsten Hörerlebnisse des Jahres. Unter der Leitung des musikalischen Direktors Mark Warman nahm Scott Walker dieses außergewöhnliche Album in den Londoner Air-Studios auf.
Bibi Blocksberg ist bei ihren Verwandten in Irland, in einem alten Schloß. Aber das Schloß bereitet große Sorgen. Es kostet zu viel und wird wohl verkauft werden müssen. Gibt es noch eine andere Lösung? Bibi und ihre Cousine Margie stecken die Köpfe zusammen und überlegen. Bestimmt haben sie gleich eine tolle Idee.
Mobile Fidelity's UltraDisc One-Step 180g 45RPM 2LP Set Plays with Authoritative Tonality, Airiness, and Clarity:
Pressed on MoFi SuperVinyl and Strictly Limited to
3,000 Numbered Copies
1/4” / 15 IPS Dolby A analogue master to DSD 256 to analogue console to lathe
Joni Mitchell is the only artist who could’ve made Hejira. The legendary singer-songwriter said as much when discussing the album decades after its release. Yet that fact seemed obvious from the moment the gold-certified effort streeted in fall 1976. An adventurous travelogue, probing narrative, and offbeat homage to freedom, Hejira remains an inimitable entry in the catalog of recorded music — a spare, gorgeous, meditative series of sonic vignettes comprised of floating harmonic pop, cool jazz, soft rock, and sensitive vocal elements that beckon feelings of motion, discovery, and self-examination.
Sourced from the original analog master tapes, pressed at Fidelity Record Pressing on MoFi SuperVinyl, and strictly limited to 3,000 numbered copies, Mobile Fidelity's UltraDisc One-Step 180g 45RPM 2LP set presents the record ranked the 133rd Greatest of All Time by Rolling Stone with definitive detail, richness, accuracy, and directness. Marking the first time the revered LP has received audiophile treatment, it's one of six iconic 1970s Mitchell records Mobile Fidelity is reissuing on vinyl and SACD.
Playing with a virtually nonexistent noise floor, dead-quiet surfaces, and superior groove definition, this collectible reissue reproduces in enveloping fashion the tones, textures, and craftsmanship that help Hejira function as the equivalent of a liberating trip down an open road with nothing but blue sky, natural landscape, and fresh air in the immediate vicinity. Passages bloom, carry, decay as they do amid an acoustically optimized environment. Soundstages extend far, wide, and deep, with black backgrounds and pinpoint images adding to the realism.
The reference-grade immediacy, airiness, and presence put in transparent perspective Mitchell’s dense strings of words, stream-of-conscious-like phrasing, and unhurried albeit forward momentum. Likewise, the instrumental contributions of her A-list support musicians — a cast that includes L.A. Express members John Guerin, Max Bennett and Tom Scott, plus Neil Young, Victor Feldman, and Abe Most — emerges with breathtaking clarity and dimensionality.
While Mitchell, whose intimate vocals and abstract guitar parts center everything, Mobile Fidelity's restoration of Hejira further reveals the visionary breadth of guitarist Larry Carlton and bassist Jaco Pastorius. Though heard on only four tracks, Pastorius' fretless bass epitomizes the fluid, subtle, flexible, roomy, and shape-shifting characteristics of songs that often appear to transpire out of nowhere akin to the formation of a puffy cumulus cloud overhead. In sync with Mitchell’s voice, Pastorius’ fusion hovers and floats, suspended in a fog you want to deeply inhale. The "grace notes" Mitchell desired on Hejira can now be heard in full. Ditto the luxurious tapestries of alinear lines, fills, and supplements unreeled on Carlton’s six-string.
Visually, the packaging of this UD1S set complements its identity as the copy to own. Housed in a deluxe slipcase, the LPs come in foil-stamped jackets with faithful-to-the-original graphics. This version is for listeners who desire to become immersed in everything about Hejira, including the unforgettable album cover — a pastiche of 14 different photos Mitchell used a Camera Lucida to assemble into one image that’s anchored by a portrait of her in a stoic pose — and the interior shots of Mitchell skating on a frozen Wisconsin lake wearing a pair of black skates, black shirt, and fur cape.
The notion of skating, feeling an awakening wind whipping against your face, and losing yourself to the surroundings are extremely apt for Hejira, which Mitchell wrote after a sequence of trips and relationships prompted her to reflect on the complicated conflicts between independence and marriage, success and satisfaction, duty and desire — and, more specifically, “the cost of being a woman.” The Canadian native delved into such themes before. But never as she does on Hejira, whose liberating, running-away aura doubles as another of Mitchell’s rejections of tradition as well as a suggestion of a better alternative.
At once observational and personal, expansive and insular, cheerful and poignant, Hejira spans a sea of human conditions, emotions, and circumstances. It addresses drifting, isolation, pleasure, place, time, and surroundings with strikingly poetic discourse matched with music that, save for the crooned ballad “Blue Motel Room,” forgoes conventional structures and choruses.
The jazz-based arrangements, marked by scaled-down percussion and all manner of bent, rounded, and unsettled notes, hint that Mitchell has no exact destination in mind. Excursions such as the moody “Furry Sings the Blues,” funky “Coyote” and edgy “Black Crow” throw open previously locked doors to possibility and journey. They signal it’s time for a welcome departure from norms and the past, one that leads to a heightened sense of clarity and perspective. Or, as Mitchell said upon choosing the album title, it’s time for “leaving the dream, no blame.”
A1: Chinese Eyes (40th Anniversary Version)
A2: Fly Me High
B1: Chinese Eyes (7’’ Version)
B2: Chinese Eyes (Extended Version)
Dieses Jahr feiert der 80er-Jahre Italo-Disco-Klassiker „Chinese Eyes“ unfassbares 40-jähriges Jubiläum.
Anlässlich dessen erscheint hierzu am 01.08.25 eine strikt auf 1000 Exemplare limitierte Auflage des unkaputtbaren Hits auf einer hochwertigen 10‘‘ rot-transparenten Vinyl.
Fancy war seiner Zeit stets voraus und Pionier in vielerlei Hinsicht. In einer Zeit, in der Anderssein noch
weitaus stärker polarisierte als heute, schaffte er es willensstark und zielgerichtet auf die unterschiedlichsten
Bühnen der Welt.
Als Produzent (von u.a. Siegfried & Roy), Arrangeur, Komponist, Parodist, Zauberer und Buchautor
arbeitete er mit den größten Namen der Pop-Welt, wie z.B. Michael Jackson und den Pet Shop Boys,
zusammen und prägt bis heute nachhaltig unterschiedlichste Szenen und Subkulturen mit seiner Pionierarbeit.
Auf der Re-Edition sind neben der originalen 7‘‘, sowie der partyerprobten Extended Version auch zwei
brandneue Songs mit dabei. Eine, zum Anlass des 40ten Jubiläums, von Fancy selbst produzierte Version
von „Chinese Eyes“, mit überraschendem Intro, sowie der bislang noch nie von Fancy selbst eingesungene,
aber seinerzeit von ihm für Linda Jo Rizzo (The Flirts) geschriebene und produzierte Euro-Disco-Evergreen
„Fly Me High“.
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Berlin-based Colombian DJ, producer, and curator Edna Martinez presents a sonic journey into the electrifying world of Picó—the vibrant and dynamic sound system culture that has defined the streets of Cartagena and Barranquilla for decades. More than just a musical movement, Picó is a way of life, a bold expression of identity, community, and resistance. From its roots in the working-class neighbourhoods of Colombia’s Caribbean coast to its deep connections with Africa and the Caribbean, this compilation captures the pulse of a culture where music is played at full volume, rhythms travel across oceans, and dance is both a form of celebration and storytelling. For those unfamiliar, Picós are hand-painted sound systems, often adorned with dazzling colours and striking imagery, each with its own name and sonic identity. These mobile discos became the heart of neighbourhood bailes, where the sounds of champeta, highlife, soukous, mbaqanga, zouk, soca, and cumbia would turn every street corner, market, and terrace into a dancefloor. Initially built by local craftsmen using modified speaker components, Picós became legendary for their powerful bass and exclusivity, with DJs sourcing rare vinyl from African and Caribbean ports and rebranding them with unique piconemas—new names adapted to local slang, making the tracks instantly recognisable within the community.
This compilation brings together a carefully curated selection of these rare and sought-after tracks, tracing the deep-rooted musical exchanges between Colombia, West and Central Africa, and the Caribbean. Featuring artists like Los Corraleros De Majagual, Peacocks International Highlife Band, Pedro Lima, Zaïko Langa Langa, and more, the album also includes edits by Edna Martinez, reimagining these timeless rhythms for contemporary audiences while staying true to their original spirit.
Strut presents ‘Picó! Sound System Culture From The Colombian Carribbean’ across 2LP Vinyl, 1CD & Digital focusing on a celebration of the raw, undiluted energy of Picó culture. Through Edna Martinez’s curation, and extensive liner notes, this compilation offers a powerful and authentic glimpse into one of the most vibrant musical traditions of the Colombian Caribbean
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An elusive and quiet figure amidst the Portuguese electronic scene, Timóteo Azevedo aka Random Gods releases his debut album on Discrepant's sub label Souk after his killer appearance in the long sold out 'Antologia de Música Atípica Portuguesa Vol. 2' compilation back in 2019.
With two previous EPs on Danse Noire and ZABRA, Random Gods' futurist visions project themselves through a scavenger-like body music assembled from the hopes and debris of these uncertain and dread-inducing times. Rituals conjured from metal shards, blunted kickdrums, submerged basslines, reverberating textures, cut up vocals and lazer guided melodies.
The orchestral runs of opener 'Abertura' as a glimmer of nervous light into the deep end bass weight meditations on syncopated kicks and grimey synth stabs of 'Somatiga'. Slow burner 'Pneuma' conjures neon synth lines into its halfstep flow, while 'Acervo' complicates the rhythm further with its profusion of crumbling kickdrums, tossed off claps and tonal percussion. 'Prumoo' dwells deeper into post-industrial ardkore nuum with its merciless drum patterns and molten basslines and 'Alvoro' feels like footwork taken into those same wastelands, with a nervous percussive backbone from some ancient future - take that as you will. Closer 'Ex.Tejo' brims with a certain sunrise melancholy among the storm as if there's still some hope after all.
Let's hold on to it.
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Zum 40. Jubiläum von Modern Talking überrascht Sänger Thomas Anders mit einem ganz speziellen Album-Projekt: Eine Hommage an Modern Talking!
Zum 40. Jubiläum von Modern Talking überrascht der Sänger mit Neuaufnahmen der ersten sechs Modern-Talking-Alben und ist somit der erste deutsche Künstler überhaupt, der sein komplettes Frühwerk neu interpretiert! Seit 2003 geht das erfolgreichste Duo der deutschen Popgeschichte bekanntlich getrennte Wege, doch die Modern Talking Songs, zu denen man bis heute in aller Welt tanzt, bleiben nach wie vor weltweit unsterblich.
Die Neuaufnahmen der ersten Modern-Talking-Alben sind mit seiner unverwechselbaren Stimme eine Hommage an das einzigartige Erfolgsduo und an die glorreiche, vermeintlich bunte und sorgenfreie Zeit Mitte der Achtzigerjahre. Die einst vom pulsierenden Italo-Disco-Sound inspirierten Songs sind alle auf Anhieb zu erkennen, klingen jetzt aber dank modernerer Drums und Synths zeitgemäßer. Zusätzlich erscheint das 6-Album-Paket erstmals im Dolby-Atmos Sound, also 3D-Audio. Auf jedem Album überrascht Thomas Anders außerdem mit zwei bislang unveröffentlichten Songs, etwa “Don’t Fly Too High“ oder “Hold Me Tight In The Night“ auf dem ersten Album. Versierte Studiomusiker haben alle Stücke zusammen mit Thomas Anders unter der Ägide von Christian Geller komplett neu eingespielt, begleitet wird Anders dabei übrigens von denselben Chorsängerinnen und Sängern, die schon damals auf den Originalaufnahmen zu hören waren. Bei der Produktion wurden Spuren aus der Originalproduktion so detailgetreu wie möglich neu produziert und den neuen Versionen hinzugemischt.
Die sechs Alben – “The 1st Album“, “Let's Talk About Love“, “Ready For Romance“, “In The Middle Of Nowhere“, “Romantic Warriors“ und “In The Garden Of Venus“, auf denen alle großen Modern-Talking-Hits der 80er vertreten sind – erscheinen ab März 2025 in regelmäßigen Abständen bis Ende des Jahres beim Label Stars by Edel. Zum 40. Jubiläum von Modern Talking kommt es jetzt also einmal ganz Anders ...
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Folk-Musik hat die schlechte Angewohnheit, als eine todernste Angelegenheit dargestellt zu werden. Sie ist etwas, zu dem man weint, sie ist übermäßig heilig, sie ist feierlich von Kritikern und Historikern betrachtet. Aber das Folk Bitch Trio, die ehemaligen Highschool-Freundinnen Heide Peverelle (,they/them"), Jeanie Pilkington (,she/her") und Gracie Sinclair (,she/her"), haben einen gemeinsamen Sinn für Humor , der tief in ihre Musik eingebettet ist und sie zum Leuchten bringt, sicher vor den selbsternsten Fallen des Genres. Now Would Be A Good Time, ihr Debütalbum, erzählt lebendige, viszerale Geschichten und ist witzig und dunkel-ironisch in der Art von Schriftstellerinnen wie Mary Gaitskill oder Otessa Moshfegh. Ihre Musik klingt vertraut, aber die Songs sind modern, jugendlich, singen akut durch dissoziative Tagträume und ärgerliche Trennungen, sexuelle Fantasien und Medienüberflutung, all die belanglosen Ressentiments und kleinen Demütigungen, die Anfang zwanzig in den 2020ern sind. ,Cathode Ray" beginnt mit Vorsicht, seine ersten Harmonien kommen in großen, schleifenden Seufzern an. Es ist verletzlich, aber auch ein wenig bedrohlich, mit , einem weit offenen Refrain und einem geräumigen, luftigen Beat, der alles verankert. ,Moth Song", ein Song über unerwiderte Liebe und ,von so durchgedreht zu sein, dass man sich wie im Wahn fühlt und verrückte Dinge halluziniert", bildet das sparsame Herzstück des Albums, wobei Anita Clarks wogende Geigenstimme wie in einem Traum in den Fokus hinein- und wieder herausdriftet. Andere Songs sind nicht so schräg, sondern schildern brutal vertraute Momente am Ende von Beziehungen: Der spannungsgeladene, emotional flüchtige Torch-Song ,The Actor" handelt laut Peverelle davon, ,zur One-Woman-Show deines Partners zu gehen und dann Schluss zu machen". In ,Hotel TV", einer hypnotischen, nächtlichen Träumerei, geht es darum, ,einen Sextraum über zu haben, während man neben seinem Partner sitzt, und der Partner ist ein Lügner", erklärt Pilkington. Die stärkste Verbindung zwischen dem Trio, abgesehen von der Freundschaft, ist Musik. ,Wir haben alle darüber gesprochen, dass wir Musik liebten, als wir aufwuchsen, , und dass wir wussten, dass Musik ein großer Teil unseres Lebens sein sollte", sagt Pilkington. Dieses Gefühl, dass Musik eine angeborene Berufung ist, im Gegensatz zu Hobby oder Torheit, war berechtigt: Das Folk Bitch Trio tourte bereits auf durch Australien, Europa und die USA und unterstützte dabei so unterschiedliche Bands wie King Gizzard, Alex G und Julia Jacklin. Sie haben bei Jagjaguwar unterschrieben, einer Heimat für einzigartige Ikonen und Ikonoklasten (Bon Iver, Angel Olsen, Sharon Van Etten, UMO und andere), und sie haben ihre ersten eingefleischten Fans mit schillernden Harmonien und bissiger Lyrik gefunden, die über Genreerwartungen und Publikumsgrenzen hinausgehen. Das sind die Herausforderungen: Es geht darum zu lernen, wie man ein Leben ohne Liebeskummer und Verlierer-Ex lebt, wann man im zeitgenössischen Nihilismus versinkt und wann man mit seinen Freunden lacht, und warum sich das Leben so flüchtig und unwirklich anfühlen kann. In diesem Sinne fühlt sich Now Would Be A Good Time wie ein Handbuch für das moderne Leben an: eine Botschaft dreier stolzer Folk Bitches, die gemeinsam Schönheit und Weisheit finden, wo sie können.
Nihilistic Easyrider ist das geistige Kind von Narrow Head-Frontmann Jacob Duarte - aber täuschen Sie sich nicht, er geht nicht solo. DELUXE EDITION ist eine Art Mixtape, eine Sammlung von Songs, die zu verschiedenen Zeitpunkten in Duartes Karriere geschrieben wurden. Diese Songs umfassen ein breites Spektrum an stilistischen Referenzen, von zuckersüßem Y2K-Emo und jungem, dummen und poplastigem Punk Punk bis hin zu sowjetischem Fuzz-getriebenem Alt und reinem Evan Dando-Core Vers-Refrain-Vers-Refrain-fertig Pop-Rock. Zum Leben erweckt von einer Reihe von Charakteren, darunter Narrow Head-Schlagzeuger Carson Wilcox, Produzent (und ehemaliger Tourkollege) Graham Hunt und Features von Momma's Allegra Weingarten und Ella Friedman, bietet dieses Debütalbum dennoch meisterhaft ausgefeilten und mit Hooks gespickten Interpretationen von Duartes charakteristischer Songwriting-Ästhetik. Diese Songs waten in derselben Unordnung aus romantischen Fehlschlägen und verbrannten Gehirnsynapsen, die langjährige Narrow Head-Hörer kennen und lieben gelernt haben, nur aus einer anderen, neuen Perspektive. Duartes Geschichten über Einsamkeit, Vorfreude und die verworrenen Komplexitäten des Lebens in Songs wie ,Getaway Plan" und ,Well Kept Secret" werden von einer lebendigen Begleitband aus dröhnenden Synthesizer-Klängen, Bar-Piano-Stichen, rasselnden Akustikgitarren und tribal-tat-codierter Record-Scratch-Ästhetik umrahmt, die subtil sowohl an die härtesten Momente von Incubus als auch an die sanftesten von Deftones anknüpft. Mit DELUXE EDITION liefert Duarte uns tagebuchartige Vignetten eines Lebens in ständiger Bewegung und bietet einen eher introspektiven Einblick in die Gedankenwelt eines Songwriters, dessen Leben sich um die Bühne dreht, aber letztlich anderswo stattfindet. Für Jacob sind "die Songs von Nihilistic Easyrider näher an der Musik, die ich schon immer machen wollte, als ich aufwuchs, sagt er, "ein persönliches Tagebuch des Erwachsenwerdens durch Musik."
Was für ein Debüt. Ein Hauch von New York, aber eigentlich stammen sie aus Naarm (Melbourne). Einzigartigkeit, Kantigkeit, Leidenschaft. Eine treibende Kraft aus Gitarren, die den Hut vor The Walkmen und The Strokes zieht, aber die Melodien von Talking Heads und The Cure kennt und versteht. Und sich auch vor dem Saxophon nicht scheut. Radio Free Alice sind eine australische Band, die man im Auge behalten sollte. Sie spielten ausverkaufte Gigs beim letztjährigen SXSW-Festival in Sydney und als begeisternder Support von Royel Otis und The Killers auf Stadientour. Der Rolling Stone bezeichnete RFA als "eine der aufregendsten Gitarrenbands Australiens seit Jahren".
"Unsent Letters" - ungeschriebene Briefe: liegengeblieben im Schreibtischwirrwarr oder der "Wenn, dann da-"Schublade bezeugen sie vergangene Lebensphasen, regnerische Nachmittage, Zweifel, Experiment und unfertige Gedankengänge. An den Rändern gekräuselt und angeraut, lange vergessen, kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem wir sie doch wieder wie einen Schatz heben und entdecken: hier gibt es Geschichten zu erzählen. So oder so ähnlich erging es Pete Astor. Der ist Musiker, Autor und Dozent. Er war Frontmann der Bands The Loft und The Weather Prophets auf dem Label Creation Records und schrieb Songs, die den Sound des Labels und das aufkommende Indie-Genre maßgeblich prägten. Seitdem hat er eine langjährige Solokarriere verfolgt und Musik auf verschiedenen Labels wie Matador, Heavenly, Warp, EMI und Fortuna Pop veröffentlicht. Er ist Senior Lecturer in Music an der University of Westminster. Neben umfangreichen Tourneen produziert er auch gemeinsam mit David Sheppard als Ellis Island Sound Platten und veröffentlicht sein Spoken-Word-Elektro-Pop-Projekt The Attendant zusammen mit Ian Button (Go Kart Mozart, Death in Vegas) auf dessen Label Faux Lux. Seit 2017 ist Astor beim angesehenen Label Tapete Records unter Vertrag, das auch Künstler wie Robert Forster, Lloyd Cole und Comet Gain beherbergt - neben vielen anderen großartigen Acts. 2025 ist ein Jahr, in dem Pete Astor seine erste Band The Loft wieder aufleben ließ. Die Band hatte sich 1985 getrennt und nun gerade ihr Debütalbum "Everything Changes Everything Stays the Same" fertiggestellt. Wie der Titel andeutet, ist die Band einerseits in der Vergangenheit verwurzelt, blickt aber unbestreitbar nach vorn in die Zukunft. "Unsent Letters" stammt aus einem ähnlichen Kontext: Es enthält Songs, die Astor bereits während seiner Zeit bei The Loft schrieb, die die Band aber nie spielte - zusammen mit Liedern aus seiner vierzigjährigen Karriere, die nun endlich das Licht der Welt erblicken.
Die dreiköpfige Band Golomb - bestehend aus Mickey Shuman (Gesang/Gitarre), Xenia Shuman (Bass/Gitarre) und Hawken Holm (Schlagzeug) - wurde im fruchtbaren Rockgebiet von Columbus, Ohio, gegründet und kanalisieren die Reibung des Mittleren Westens in ein Album, das nach einer echten Verbindung sucht. Sie klingen in der einen Minute wie Loop und in der nächsten wie die Pixies, die in Fort Apache auf die weichen Stellen des Pop einhämmern. Das unterschwellige Summen auf ,Real Power" erinnert an klarsichtige Klänge aus dem dem Guided By Voices-Spielbuch. Bei ,Dog" entblößt sich die Band mit einem langsamen Schleichen, in Richtung der gesungenen Eleganz von Spiritualized und mit einem lyrischen Labyrinth, einer Burroughs-mäßigen Verwischung von Rock-Motiven. Der Song gipfelt in einem reinen Mahlstrom mit einer glorreichen Rückkopplungsschwemme, die aus den Lautsprechern schäumt. Das vertraute Gespenst von The Velvet Underground taucht im shambolischen Beat des Titeltracks auf, und ,Other Side Of The Earth" wird mit Dub veredelt, verliert aber nie die Fähigkeit der Band, sich in den Vordergrund zu spielen. Dann wickeln sie auf ,Be Here Now" die Gitarre um ihre Rhythmen mit der Anmut der frühen Built To Spill und die Saxophonwirbel von Henry Ross schicken den Song in den Äther.
Explosiv, emotional, kompromisslos und zu laut. In einer Rocklandschaft, die zunehmend zwischen Retro-Glanz und digitalem Kalkül pendelt, übernehmen THE EXTRAS eine Rolle, die längst verwaist scheint: Die einer Band, die Emotionalität nicht mit Pathos verwechselt, die Punk-Wurzeln mit Songwriting-Können paart - und die Haltung hat, ohne Parolen zu schreien. Gegründet 2023 in Köln, aber mit internationaler DNA, zwei der vier Mitglieder stammen aus den USA, verbindet sie den rohen Geist des amerikanischen Undergrounds mit europäischer Gegenwartskultur. Die Gründer Elmar Freels (Köln) und Jon Manierre (New York) werden komplettiert durch Transgitarristin Killer Krissy, Drummer extraordinaire Leroy Kaldenbach und Bassist Pat Bewick. Mit ihrem eigenständigen Breitwandsound, ausgefeilten Lyrics und Rollkragenpullovern nach Lou-Reed-Vorbild (nur in weiß) sind THE EXTRAS eine stilvolle Ausnahmeerscheinung. Sie vereinen rohe Energie mit Zugänglichkeit, Melancholie mit Wut, Punk mit Pop - und zeigen, dass Empowerment auch laut, chaotisch und kollektiv sein kann.
Nachdem sie auf dem SXSW, New Colossus und Spot Festival für Furore gesorgt haben, veröffentlicht das Berliner Indie-Pop-Trio Matching Outfits ihr erstes Album bei Bar/None Records in Zusammenarbeit mit Dreams of Field Recordings erscheint. Auf "Ditch Me" erzählt die schwedische Frontfrau Linnea Mårtensson mit einer Mischung aus trockenem Humor und roher Verletzlichkeit von dem Jahr nach einer Trennung. Vom Schock, der Trauer und der Wut bis hin zur grimmigen Akzeptanz, wieder in den Dating-Pool zu springen, bleibt kein Gefühl unausgelebt, kein Detail unkommentiert. Die Bandmitglieder Rachel Glassberg und Leah Corper passen sich dem Wirbelwind der Emotionen auf Schritt und Tritt an und wechseln blitzschnell von mäandernden Melodien zu kontrolliertem Chaos, während die reduzierte Produktion von Chad Matheny (Emperor X) die Texte in den Mittelpunkt stellt. Was passiert in diesem Jahr? Die Zeit vergeht, die Vogelkirsche blüht, Geburtstage kommen und gehen und die Alltäglichkeit des Lebens geht weiter - nur mit einem riesigen Loch in der Mitte, das niemand sonst zu bemerken scheint. Richtet man den mikroskopischen Fokus auf diese Leere, malt sie in Pastellfarben, fügt einen Hauch von Velvet Underground und international akzentuierte dreistimmige Harmonien hinzu, dann erhält man so etwas wie "Ditch Me". Die Geschichte von Matching Outfits beginnt auf einem Bauernhof außerhalb von Mjöbäck, Schweden, wo Linnea - Saxophonistin einer Marschkapelle, Chorsängerin und autodidaktische Pianistin - die Musik von The Moldy Peaches und Belle and Sebastian entdeckte und begann, eigene Songs zu schreiben. Nachdem sie nach Berlin gezogen war, ging sie zu einer Open-Mic-Nacht und traf dort Rachel, eine amerikanische Kollegin, die sich bereit erklärte, Schlagzeug auf ihrem Song zu spielen, in dem es darum ging, in einer Karaoke-Bar abgewimmelt zu werden. Leah, eine Bassistin und geheimnisvolle Frau aus Großbritannien, vervollständigte das Trio und Matching Outfits war geboren. Nachdem sie ihr erstes Tape "Band Made Out Of Sand" auf dem Berliner Kassettenlabel Kitchen Leg veröffentlicht hatten, tourte die Band durch Deutschland und Skandinavien, wurde aber auch vom Kult-Radiosender WFMU aus New Jersey eingeladen, ein Syd-Barrett-Cover für eine Fundraising-Compilation aufzunehmen. Matching Outfits tragen keine passenden Outfits, außer wenn sie es tun.
Für die 100. Eccentric Soul 45 widmet sich Numero Group ihren Wurzeln in Ohio mit drei Replika 45s aus dem Capsoul-Universum. Eine dieser Singles, Marion Blacks zeitloser Two-Sider ,Who Knows" b/w ,Go On Fool`, wurde bei Veröffentlichung 1970 fast übersehen, hat aber ein Eigenleben entwickelt und wurde nach 65 Jahren Soundtrack für prestigeträchtige Fernseh- und Autowerbung rund um den Globus wiederentdeckt. Eccentric Soul from the heart of it all.
Auf dem Weg zur 100. Eccentric Soul 45 widmet sich die Numero Group ihren Wurzeln in Ohio mit drei Replika 45s aus dem Capsoul-Universum. Capsouls Kronjuwel, das Harmonie-Quartett Johnson, Hawkins, Tatum & Durr, haben in ihrer kurzen Zeit nur zwei Platten aufgenommen, aber der Song "You Can't Blame Me" des Quartetts gilt als ein klassisches Beispiel für den rauen und ungestümen Soul-Sound, für den Numero bekannt ist. Eccentric Soul from the heart of it all.
Auf dem Weg zur 100. Eccentric Soul 45 widmet sich die Numero Group ihren Wurzeln in Ohio mit drei Replika 45s aus dem Capsoul-Universum. Capsouls Kronjuwel, das Harmonie-Quartett Johnson, Hawkins, Tatum & Durr, haben in ihrer kurzen Zeit nur zwei Platten aufgenommen, aber der Song "You Can't Blame Me" des Quartetts gilt als ein klassisches Beispiel für den rauen und ungestümen Soul-Sound, für den Numero bekannt ist. Eccentric Soul from the heart of it all.
Was ein fieses Brett kommt da aus dem Münsterland! Ein Biest von einer Platte, aggressiv, maximal bissig, nah am Overdrive-Exzess! Aber der Reihe nach - No Shelter waren scheinbar nur mir noch Unbekannte, so kam es mir auf jeden Fall vor, nachdem ich Professor Hagemann nach seiner Meinung zu den 5 Emsdettenern gefragt hab. Ungläubig wurde ich gefragt, ob ich die tatsächlich noch nicht mal live gesehen hätte. Es schien, als hätte der Biermetalgott sein Prüfzeichen schon vor Jahren an No Shelter vergeben. Und so steht also fest: hier kann nix schiefgehen. Und so überzeugt auch "Remission/Resolve" nach "Rest In Death" (2020) und "Erasing Life" (2022) in allen Belangen - wenn man ein Faible für Bands wie Trap Them, Nails oder Entombed hat, wird man hier sicherlich ein diebisches Grinsen ins Gesicht bekommen. Aufgenommen in der Tonmeisterei hämmern No Shelter in 12 Akten mit dem ganz großen Holzhammer auf unseren Nervenenden rum - es finden tatsächlich ziemlich viele Spielarten modernerer Extremmusik ihr Plätzchen im Oevre der Jungs - langsam, zerstörerisch kaputt, Malmend, rasend, im D-Beat-Galopp fräsen sie sich in den Gehörgang. Es ist eine tiefe Verbeugung vor den End 80er/Anfang 90er Schwedenmetal-Freunden, ein Hohenlied auf den HM2-Zerrer, der eine ganze Generation junger Deathmetaler in Schwingung gebracht hat.
DeWolff veröffentlichen Vinyl-Re-issue ihres 2023er Albums Love, Death & In Between
Am 3. Februar 2023 veröffentlichten DeWolff ihr Erfolgsalbum 'Love, Death & In Between. Nun erscheint das Album in einer Vinyl-Neuauflage im limitierten Green Marble Look.
Aufgenommen wurde das Album im Kerwax Studio in einem keinen Dorf in der Bretagne.
„Wir dachten damals, lass uns auf ein Abenteuer gehen“, sagt Pablo. Im Nordwesten Frankreichs gelegen und von Wäldern umgeben, zogen sie sich für zwei Wochen in das Wohnstudio zurück, umgeben von Vintage-Aufnahmegeräten aus den 1940er bis 1970er Jahren.
Die Brüder Pablo (Gitarre/Gesang) und Luka van de Poel (Schlagzeug/Gesang) sowie Robin Piso (Hammond/Wurlitzer) nahmen live und ohne Overdubs auf und wurden bei den Aufnahmen von einer Reihe von Freunden unterstützt. DeWolff verließ die Bretagne mit zwölf Songs auf vier Bändern. Mit einer Mischung aus Al Green, Sam Cooke und John Steinbeck haben sie einige ihrer gefühlvollsten und zugleich mitreißendsten Songs geschaffen.
RYAN DAVIS & THE ROADHOUSE BAND ist das Projekt des in Louisville lebenden bildenden Künstlers, Multiinstrumentalisten und Songwriters Ryan Davis. Für Freunde von Alternative Country, Folk, AMERICANA, Independent, Silver Jews, Bill Callahan, Lambchop, Cass McCoombs, Sparklehorse, Giant Sand/Howe Gelb... Das kommende zweite Album, "New Threats From The Soul", beschäftigt sich intensiv mit der Verwirrung menschlicher Leistungsfähigkeit und deren Wirkung in einer absurden und entarteten Welt. Das klingt wahrscheinlich hoffnungslos schwerfällig und streng. Ist es aber nicht - nicht im Entferntesten. Es macht einen Haufen Spaß. Die Songs sind allesamt Ohrwürmer; die Arrangements sind wirklich aufregend und beleben die Arbeit der CRACKERJACKS, aus denen sich die weitläufige ROADHOUSE BAND zusammensetzt. Jedes Durchhören des Albums offenbart mehr von der Tiefe, der Breite und dem Gewirr der Komplexität des Projekts. Das erst limitierte Debüt-Album "Dancing On The Edge" von 2023 wurde von denen, die es gefunden haben, schnell geliebt und von Publikationen wie Pitchfork oder The Line Of Best Fit hoch gelobt. Sie hielten es für ein "bemerkenswertes, unendlich lohnendes Debüt". Tough Love legte es im Jahr 2024 erstmals weltweit auf. "Davis is someone with the originality, wit and ambition to cut through the murk." - Uncut In "New Threats From The Soul" gelingen RYAN Beinahe-Reime, die Affen, die seit hundert Jahren an Chat-GPT-fähigen Schreibmaschinen arbeiten, nicht hinbekommen hätten: "bromeliad" und "necrophiliac"; "urinal" und "de Chirico". Kinky Friedman beklagte, dass die Leute seine lustigen Lieder für traurig und seine traurigen Lieder für lustig hielten, obwohl sie beides gleichzeitig waren. Wie der Kinkster kann RYAN einen durch einen Kloß im Hals zum Lachen bringen. In seiner formidablen Crew von Harmonie-Sänger*innen befinden sich vier der begabtesten Lyriker*innen und Sänger*innen, die derzeit unter uns wandeln - Catherine Irwin (von FREAKWATER), Will Oldham, Lou Turner, Myriam Gendron - was von der tiefgründigen Kraft seiner Texte zeugt (diese Leute melden sich nicht oft, um irgendwelchen Brei zu singen). "New Threats From The Soul" ist eine Meisterklasse in der Reduktion des Erhabenen auf das Prosaische, des Unermesslichen auf das Winzige und umgekehrt (der Trick kann nur in beide Richtungen funktionieren). Dopple-Vinyl und CD (Digipak) erhältlich
Viereinhalb Jahre kein Dehuman Reign Album. Diese Wartezeit war schrecklich, aber hat nun endlich ein Ende. Die Berliner Band veröffentlicht am 25.07.2025 ihr nunmehr drittes und stärkstes Album "Dawn Of A Malefic Dominion" . Euch erwarten 43 Minuten knallharter Death Metal amerikanischer Prägung. Morbid Angel, Deicide und co. würden sicher einiges dafür geben, solch einen energetischen Brecher auf die Rille zu zaubern. Ein musikalisches Schlachtfest, welches euch die Gehörgänge versilbert und ordentlich das Blut auf Siedepunkt hochkocht. "Dawn of a Malefic Dominion" wurde von Tobias Engl, Ulf Binder und den Magic Sixteen in den Englsound Abyss und Studio B19 aufgenommen und produziert. Gemischt und gemastert von Lukas Haidinger im Deep Deep Pressure Studio. Cover-Artwork von Mitchell Nolte (Baest, Aborted, Sabaton) Gast-Soli: "Post-Traumatic Suicide Syndrome" - Lukas Haidinger (Distaste) "Preparing Armageddon" - Sebastian Ankert (Sinners Bleed) Gastauftritte auf "The Invasion": Vanessa Conrad, Alba Pardo, Anton Fortunato, Mune (Deathtopia), Til Pörksen und Apostolos (Rapture).
RYAN DAVIS & THE ROADHOUSE BAND ist das Projekt des in Louisville lebenden bildenden Künstlers, Multiinstrumentalisten und Songwriters Ryan Davis. Für Freunde von Alternative Country, Folk, AMERICANA, Independent, Silver Jews, Bill Callahan, Lambchop, Cass McCoombs, Sparklehorse, Giant Sand/Howe Gelb... Das kommende zweite Album, "New Threats From The Soul", beschäftigt sich intensiv mit der Verwirrung menschlicher Leistungsfähigkeit und deren Wirkung in einer absurden und entarteten Welt. Das klingt wahrscheinlich hoffnungslos schwerfällig und streng. Ist es aber nicht - nicht im Entferntesten. Es macht einen Haufen Spaß. Die Songs sind allesamt Ohrwürmer; die Arrangements sind wirklich aufregend und beleben die Arbeit der CRACKERJACKS, aus denen sich die weitläufige ROADHOUSE BAND zusammensetzt. Jedes Durchhören des Albums offenbart mehr von der Tiefe, der Breite und dem Gewirr der Komplexität des Projekts. Das erst limitierte Debüt-Album "Dancing On The Edge" von 2023 wurde von denen, die es gefunden haben, schnell geliebt und von Publikationen wie Pitchfork oder The Line Of Best Fit hoch gelobt. Sie hielten es für ein "bemerkenswertes, unendlich lohnendes Debüt". Tough Love legte es im Jahr 2024 erstmals weltweit auf. "Davis is someone with the originality, wit and ambition to cut through the murk." - Uncut In "New Threats From The Soul" gelingen RYAN Beinahe-Reime, die Affen, die seit hundert Jahren an Chat-GPT-fähigen Schreibmaschinen arbeiten, nicht hinbekommen hätten: "bromeliad" und "necrophiliac"; "urinal" und "de Chirico". Kinky Friedman beklagte, dass die Leute seine lustigen Lieder für traurig und seine traurigen Lieder für lustig hielten, obwohl sie beides gleichzeitig waren. Wie der Kinkster kann RYAN einen durch einen Kloß im Hals zum Lachen bringen. In seiner formidablen Crew von Harmonie-Sänger*innen befinden sich vier der begabtesten Lyriker*innen und Sänger*innen, die derzeit unter uns wandeln - Catherine Irwin (von FREAKWATER), Will Oldham, Lou Turner, Myriam Gendron - was von der tiefgründigen Kraft seiner Texte zeugt (diese Leute melden sich nicht oft, um irgendwelchen Brei zu singen). "New Threats From The Soul" ist eine Meisterklasse in der Reduktion des Erhabenen auf das Prosaische, des Unermesslichen auf das Winzige und umgekehrt (der Trick kann nur in beide Richtungen funktionieren). Dopple-Vinyl und CD (Digipak) erhältlich
Als der Pianist 1967 mit zwei britischen Jazz-Rock-Größen das Album “Trio” aufnahm, arbeitete er parallel
als Songwriter mit Ginger Baker für die Rockband Cream zusammen. Das abenteuerliche Album, bietet
laut dem Guardian-Jazzkritiker John Fordham “hochmoderne britische Klaviertrio-Musik aus den 1960er
Jahren”.
Limtierte Anzahl in creme-farbenen Vinyl erhältlich! Mit "Moonlight Concessions" kehren Throwing Muses zu ihren Wurzeln und abgedrehten Stärken zurück - dank Kristins gestochen scharfen Skizzen und ihren passend rauen musikalischen Arrangements. Das Album folgt auf ihr gefeiertes ,Sun Racket" aus dem Jahr 2020, ein berauschendes Werk voller harter und zarter Geschichten, gespickt mit surrealen Bildern. Das neue Album wurde von Kristin Hersh im Stable Sound Studio von Steve Rizzo in Portsmouth, Rhode Island, produziert und ist eine Sammlung von Schnipseln aus dem täglichen Leben - man denke an die Short Cuts von Raymond Carver, belauschte Gespräche, erzählte Begebenheiten und treffende Einzeiler, die alle zusammengefügt wurden, um die Zeit zu illustrieren, in dieser sie langsam heranreiften, gespickt mit dem Elan und der Kraft der Original Muses. "Drugstore Drastic" ist ein Selbstgespräch am Straßenrand auf dem Weg zu einem verlockenden Rendezvous. Aufgebaut auf einem flotten akustischen Strum mit einer Gitarren-Submelodie, die das Geschehen untermauert, ist es eine sich entfaltende Geschichte über soziales Bewusstsein aus einem verschwommenen Unterbewusstsein. Summer Of Love" begann als Wette mit einem Typen um einen Dollar, die sich um die Idee drehte, dass die Jahreszeiten uns nicht verändern. Der Opener des Albums ist eine eindringliche barocke Ouvertüre, gestrichen und grüblerisch. Die Streicher von 'Libretto' kompensieren das akustische Ambiente, das heiße und kalte Gefühl der Sehnsucht im Herzen des Stücks, ein thematischer Treiber, der mit Wärme in einem sicheren, von Tequila geschmierten Hafen abgelegt ist. "Moonlight Concessions" wurde in den unterschiedlichen Umgebungen der Südküste des Golfs von Mexiko und Südkaliforniens geschrieben und schöpft aus den Sternenhaufen, die beide beleuchten, und erzeugt Optimismus und Hoffnung in unterschiedlichem Ausmaß. Hersh erklärt: ,In New Orleans sehen die Sterne grünlich-blau aus, weil sie unter dem Meeresspiegel liegen und den Sumpf beleuchten. Aber am Moonlight Beach leuchten sie eisig weiß. All diese Songs wurden an diesen beiden leuchtenden Orten geschrieben, was unserem Sounddesign half, sich selbst zu finden."
,Titanic Rising" ist die vierte Albumveröffentlichung der US-Songwriterin Natalie Mering aka WEYES BLOOD, aber ihr erstes Album für Sub Pop Records. Das Album enthält die Lead-Single ,Everyday" und die zuvor veröffentlichte ,galaktische Liebesballade" (The Fader) ,Andromeda" sowie die Highlights ,Movies", ,Wild Time" und ,Something To Believe". Für das Albumcover von ,Titanic Rising" ging die Kalifornierin auf Tauchstation - übrigens ganz ohne CGI. Verantwortlich für das Shooting war der Unterwasser-Fotograf Brett Stanley, der ein komplettes Schlafzimmer für das Cover von ,Titanic Rising" versenkte. Das Album wurde in den ersten sechs Monaten des letzten Jahres geschrieben und aufgenommen - und ist das Ergebnis jahrelangen Tourens und einer kontinuierlichen musikalischen Weiterentwicklung Merings, die auf ,Titanic Rising" deutlich zu hören ist: Transzendente Vocals und schwebende Arrangements, tiefgründige Texte und reflektierte Kommentare über den modernen Zustand unserer Seelen. ,Titanic Rising" schafft es spielend leicht, die Grenze zwischen klassischem Songwriting und post-apokalyptischem Futurismus zu überwinden.
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"HARTE WORTE" melden sich zurück! Nach dem ungewollten Chart-Erfolg 2018 ihres letzten Albums "So wie ihr uns kennt" wurde es 7 Jahre sehr still um die Band. Genauer gesagt hatte die Band sich eigentlich aufgelöst ohne dies mit den üblichen Tränendrüsen-Pathos groß zu kommunizieren. Der Proberaum gekündigt, alle Social Media und Bandseiten wurden einfach abgeschaltet und gelöscht. Aber nicht nur Stephen King wusste schon: "Manchmal kommen Sie wieder"_ Was Du im Herzen trägst und wofür Du brennst, kannst Du zwar eine Zeit lang ignorieren, aber unmöglich abschalten. Jedenfalls nicht, wenn jede verdammte Textzeile und Note authentisch und ein Teil Deines Leben ist! Und so hat Sänger Marco mit seinen Mitstreitern vor ein paar Wochen die Band reaktiviert und arbeitet an einem neuen Album und den ersten Live-Auftritten. So lange wollten wir aber nicht warten. Deshalb gibt es mit "Extrem Unangenehm" ein ziemlich gesuchtes Album der Band aus dem Jahr 2012 in limitierter Auflage. Erstmals auf Vinyl und erstmals offiziell überhaupt! Die Lieder gehören seit Jahren zu den beliebtesten Pogo-Highlights bei jedem Harte-Worte Konzert. Wir wissen echt nicht wie oft wir gefragt wurden, wann Songs wie "Helden unserer Jugend", "A.O.G." oder "Sisierra" endlich veröffentlicht werden. Jetzt ist die Zeit reif oder um es mit dem Opener des Albums zu sagen: "Der Ruhrpott meldet sich zurück!" Punk, Oi!, Streetpunk, Pott Core
"HARTE WORTE" melden sich zurück! Nach dem ungewollten Chart-Erfolg 2018 ihres letzten Albums "So wie ihr uns kennt" wurde es 7 Jahre sehr still um die Band. Genauer gesagt hatte die Band sich eigentlich aufgelöst ohne dies mit den üblichen Tränendrüsen-Pathos groß zu kommunizieren. Der Proberaum gekündigt, alle Social Media und Bandseiten wurden einfach abgeschaltet und gelöscht. Aber nicht nur Stephen King wusste schon: "Manchmal kommen Sie wieder"_ Was Du im Herzen trägst und wofür Du brennst, kannst Du zwar eine Zeit lang ignorieren, aber unmöglich abschalten. Jedenfalls nicht, wenn jede verdammte Textzeile und Note authentisch und ein Teil Deines Leben ist! Und so hat Sänger Marco mit seinen Mitstreitern vor ein paar Wochen die Band reaktiviert und arbeitet an einem neuen Album und den ersten Live-Auftritten. So lange wollten wir aber nicht warten. Deshalb gibt es mit "Extrem Unangenehm" ein ziemlich gesuchtes Album der Band aus dem Jahr 2012 in limitierter Auflage. Erstmals auf Vinyl und erstmals offiziell überhaupt! Die Lieder gehören seit Jahren zu den beliebtesten Pogo-Highlights bei jedem Harte-Worte Konzert. Wir wissen echt nicht wie oft wir gefragt wurden, wann Songs wie "Helden unserer Jugend", "A.O.G." oder "Sisierra" endlich veröffentlicht werden. Jetzt ist die Zeit reif oder um es mit dem Opener des Albums zu sagen: "Der Ruhrpott meldet sich zurück!" Punk, Oi!, Streetpunk, Pott Core
Eines wollen die Forth Wanderers vor der Veröffentlichung ihres dritten Albums "The Longer This Goes On" klarstellen: "Wir sind nicht zurück", sagt Gitarrist Ben Guterl mit Nachdruck. Das ist vielleicht eine unerwartete Aussage für das erste Album der Band seit ihrer Trennung vor sieben Jahren, aber die Band besteht darauf, dass es eine ehrliche Antwort ist - sie haben sich zusammengefunden, um die zehn kompliziert konstruierten Perlen aufzunehmen, die dieses neue Album ausmachen, und sie sind immer noch dabei herauszufinden, was es für sie bedeutet, in Forth Wanderers zu sein. Wenn man sich diese Songs anhört, von denen jeder einzelne ein glitzerndes Fest der eindringlichen und intuitiven Texte von Sängerin Ava Trilling und der natürlichen musikalischen Chemie der Band ist, hat man allerdings kaum das Gefühl, dass irgendetwas ungesagt bleibt. Das Album ist voller glänzender Melodien, klingender Gesangsharmonien und schlüpfriger, schräger Rhythmen und ist mehr als nur eine Rückkehr zur alten Form. Die Band scheut sich nicht, den Umweg über eine Hook zu gehen, indem sie instrumentale Schnörkel übereinander legt, um die leeren Stellen zu füllen, Raum für Trillings eindringliche Stimme zu schaffen oder ein Riff oder einen Text zu wiederholen, bis er zu einem Zen-Koan wird. Auf "The Longer This Goes On" klingen Forth Wanderers selbstbewusster und selbstsicherer als je zuvor. Man sollte es nur nicht als Comeback bezeichnen. Der Weg zu "The Longer This Goes On" begann im Sommer 2021 in einem Café in Brooklyn. Dort trafen sich Guterl und Trilling zum ersten Mal seit der Auflösung der Forth Wanderers im Jahr 2018. Die drei Jahre, die sie voneinander getrennt waren, hatten den Druck, den die Band während der Tourneen mit ihrer früheren Musik verspürte, teilweise abgebaut: "Wir fühlten uns alle frei, herumzualbern und Spaß zu haben", sagt Guterl. Die Wiedervereinigung mit dem Bassisten Noah Schifrin, dem Gitarristen Duke Greene und dem Schlagzeuger Zach Lorelli führte dazu, dass sich das Spielen so gut anfühlte, wie seit der Gründung der Band nicht mehr. "Es fühlte sich an, als wären wir wieder in der High School". Die Band hat die Art und Weise, wie sie bisher gearbeitet hat, neu definiert. "Dies ist das erste Mal, dass ein Großteil der Musik organisch entstanden ist", erklärt Schifrin. "Alle fünf von uns haben wirklich auf eine Art und Weise zum Schreibprozess beigetragen, wie wir es in der Vergangenheit nicht getan haben", fügte Guterl hinzu. Das daraus resultierende Album, das unter dem wachsamen Auge von Dan Howard produziert wurde, zeigt die Band so präsent und unbelastet, wie sie ihren Sound zum ersten Mal in Echtzeit geschaffen hat. Die Texte sind vollgepackt mit Bekenntnissen, die so breit gefächert sind, dass sich jeder, der sich in den Wirren einer unsicheren romantischen Vorhölle verirrt hat, verstanden fühlt, und doch so präzise geschrieben, dass sie eindeutig aus eigener Erfahrung stammen müssen. Das ist genau das, was Forth Wanderers sowohl so universell nachvollziehbar als auch so speziell macht. Auf "The Longer This Goes On" haben sie diese Fähigkeit, mit minimalistischen Texten und üppiger Instrumentierung an den starken Fäden der romantischen Langeweile zu ziehen, noch vertieft. Forth Wanderers sind sich nicht sicher, was als Nächstes kommt - sie wissen nicht, ob sie weiterhin neue Musik aufnehmen werden oder ob sie diese Songs jemals live aufführen werden. Diese Aufnahmen sind also zehn flüchtige, aber unschätzbare Eindrücke aus der Zeit, die sie als Band verbracht haben; das Wiederaufleben von Freundschaften zwischen Highschool-Kumpels, deren Träume sie ins Rampenlicht katapultiert haben, bevor sie alt genug waren, um Auto zu fahren; Songs, die die Ungewissheit der Zukunft ebenso einfangen wie ihre Musik ihr eigenes Selbstvertrauen in der Gegenwart zementiert. Auf "The Longer This Goes On" machen die Forth Wanderers Musik zu ihren eigenen Bedingungen.
Wiederveröffentlichung des zweiten Milkshakes-Albums als schwarze Vinyl-Stereo-LP! ,Vom eröffnenden Raspeln von ,SEVEN DAYS" bis zu den ausklingenden Tönen von ,WO' NOW" geht der rasende Beat weiter. Sogar die ruhigeren Tracks sind mit dem unverwechselbaren MILKSHAKES-Branding versehen, was darauf hindeutet, dass THE MILKSHAKES die unbestreitbaren Anführer des World Beat sind!", heißt es hier. Nach dem imaginären internationalen Erfolg ihres Debütalbums ,Talking Bout...", und der 45er Single "It's You" c/w ,Please Don't Tell My Baby" beschlossen die Milkshakes, das wenige Geld, das sie noch hatten, für einen weiteren Longplayer zu verschwenden. Das Ergebnis war das clever betitelte, wenn auch etwas prahlerisch klingende ,Fourteen Rhythm & Beat Greats". In der Tat, wenn man die Augen schließt und den Plattenspieler ausschaltet, könnten alle 14 - zähle sie (wenn du das nächste Mal deine Augen öffnest) - fein gearbeiteten Stücke auf dieser LP fast als ,großartig" bezeichnet werden, je nachdem, wo du musikalisch stehst. Mit Live-Favoriten wie ,Black Sails In The Moonlight" und ,Red Monkey" war der allgemeine Konsens, dass dies das bisher beste Werk von THE MILKSHAKES sei (fragt sie selbst). Das muss zum Teil stimmen, denn das renommierte Londoner Label Big Beat Records fand das Album gut genug, um es auf seinem eigenen renommierten Label Big Beat wiederzuveröffentlichen - und das gleich zweimal. Aber das war vor über 40 Jahren, also versucht bitte, eure Begeisterung zu zügeln und bildet eine geordnete Schlange... obwohl, je schneller sie ausverkauft ist, desto eher kann sie - wieder einmal - nachgepresst werden. Bassist Russ Wilkins erinnert sich an die Aufnahme der LP: ,Die Aufnahmen fanden in Herne Bay in Oakwoods zweitem Studio statt. Ich glaube, ich war gerade mit den Prisoners dort gewesen und hatte "Taste of Pink" aufgenommen. Ich benutzte meinen Framus Star Bass und fing gerade an, einen Fender-Bassverstärker zu benutzen, der mich im Studio im Stich ließ, also musste ich einen AC30 Top verwenden, der ziemlich verzerrt und nicht das war, was ich wollte, aber wir mussten damit arbeiten. Man kann es bei "No-one Else" hören, das bei den Proben großartig klang. "Can You Tell Me" war der Beginn des Strippings, bei dem wir versuchten, so minimal wie möglich zu sein, und ich schaffte es später, es auf nur zwei Noten zu reduzieren. Es gab natürlich auch die Wall City Version der Platte, die von Hansi Steinmetz in Berlin herausgebracht wurde - mit einem andersfarbigen Logo auf der Vorderseite. Da sind auch viel mehr Backing Vocals drauf. Ich denke, dafür muss ich etwas Verantwortung übernehmen. Es wurde eher wie die vorherigen Pop Rivets-Alben aufgenommen, indem wir uns alle zusammen in einem Raum aufstellten und live spielten, mit sehr wenigen Overdubs, abgesehen von dem einen oder anderen Solo. Wir haben noch ein weiteres in dieser Art gemacht und dann die Richtung geändert, als wir die sieben Alben an einem Tag oder was auch immer veröffentlichten." RUSS WIILKINS, MAI 2025
Auf "At Tubby's" spielt Dougie Poole Live-Versionen seiner beliebtesten Songs in einem Veranstaltungsort, der von Musikern für seine Intimität und Akustik sowie für seine außergewöhnliche Behandlung von tourenden Musikern geliebt wird. Dieses Set war wie geschaffen für die Veröffentlichung als Live-Album, da es ein besonderer Abend für die Band war. Einer dieser Abende, an denen die Musik, das Publikum und der Raum zusammenkommen. Das Album wurde direkt am Mischpult aufgenommen, wobei Dougie selbst nur minimale Nachbearbeitungen vornahm. Dougies Live-Band auf "At Tubby's" besteht aus Mike Etten an der elektrischen Gitarre und Connor ,Catfish" Gallaher an der Pedal Steel. Beim ersten Song des Abends, ,Los Angeles", ergänzen Ettens klassische Country-Licks und Catfishs hochfliegende Slide-Linien perfekt Dougies beeindruckende akustische Arbeit und seinen goldenen Bariton. Man merkt, dass die drei schon seit Jahren zusammen spielen und in dieser Formation straßentauglich sind. Sie nehmen sich einiger von Dougies beliebtesten Songs an, von Rave-Up's (,Beth David Cemetery" & ,Vaping on the Job") bis hin zu Country-Balladen (,Must Be in There Somewhere", ,Don't You Think I'm Funny Anymore") und allen Punkten dazwischen. Es gibt hier einige Stücke, die für Fans von Dougies letzten Alben neu sein könnten. ,Toshiba Sky" ist eine einmalige digitale Single aus dem Jahr 2020 und ,Wild Motion` ist ein Stück, das Dougie für Drugdealer aus L.A. geschrieben hat, die es für ihr 2020er Album Raw Honey aufgenommen haben. Bei "At Tubby's" wurde auch eine neue Komposition von Dougie aufgenommen, ,Heaven Sent an Angel", die das Set mit einer herzlichen Note abschließt. "At Tubby's" entführt den Zuhörer an einen anderen Ort und in eine andere Zeit und ist für alte und neue Fans ein spannendes Erlebnis.
Coral Grief, das Rocktrio aus Seattle, und Air Between Us, sein Debütalbum, sind treffend betitelt. Die ersten Töne von Sam Fasons Gitarre im Opener ,Starboard" treffen wie ein Windstoß Seeluft ins Gesicht. In nur wenigen Sekunden schwebt man, zu gleichen Teilen unter dem Himmel und über dem Meer. Es ist ein ähnliches Dazwischen, in dem Coral Grief gedeihen, denn sie konstruieren ein kunstvolles Geflecht aus doppelten Bedeutungen in dieser Hommage und Lobrede auf ihre Stadt und Community. Die Sängerin und Bassistin Lena Farr-Morrissey und Fason sind durch die psychische Chemie verbunden, die man nur durch jahrelanges gemeinsames Spielen in Bands entwickeln kann. Die Gitarre von Fason ist das Segel zu Farr-Morrisseys Anker, und hier schafft er Texturen, die so dicht sind wie der Wind. Das Bindeglied - der Motor in dieser nautischen Metapher - ist Schlagzeuger Cam Hancock, der von gemeinsamen Freunden wärmstens empfohlen wurde. Sein treibendes Spiel dient als Brücke der Ideen, als letztes Puzzlestück, als Meister der Dynamik und Übergängen, der ihre Songs in neue Gefilde treibt, ohne dabei aufzufallen. Gemeinsam lassen sie sich von Stereolab, Broadcast, Th' Faith Healers und Seefeel inspirieren, und umrahmen diese sehr spezifische Sorte von britischer Coolness auf eine einzigartige Weise wie es sie nur im pazifischen Nordwesten gibt. Um die Songs zum Leben zu erwecken, begab sich das Trio ins The Unknown - eine eine stillgelegte Kirche, die als Segelmanufaktur und Aufnahmestudio in Anacortes, WA dient. In Zusammenarbeit mit dem Toningenieur Nich Wilbur, der sich von fünf Matchas pro Tag ernährte, wurde der Arbeitsraum zu ihrem Workshop. ,Wir wollten die Dinge zu dritt angehen, aber auch, dass es so üppig und voll wie möglich klingt", erklärt Fason.
"Crack" ist radikale Reduktion - Für das zweite Album hat die Berliner Band alle Differenzen und Summen weggestrichen und im Proberaum ein Punk-Album eingespielt, das keine weiteren Genrebezeichnungen braucht. DIY wird hier nicht als Gimmick, sondern als alternativlose Notwendigkeit verstanden - "Crack" entstand ohne Studio, ohne Produzent und ohne Ahnung. SEXBEAT interpretiert Punk geschichtsbewusst mit weitgefächerten Einflüssen, die von Oblivians über Suicide bis hin zu Hot Snakes reichen. Klanglich orientiert man sich am 90er-Jahre-Sound des Dischord-Katalogs: Bass und Drums drücken nach vorne, Gitarre und Gesang kotzen sich dazwischen aus. Die Songs klingen mal stark fragmentiert und mechanisch, mal detailliert ausgearbeitet, aber immer direkt und unverblümt. Textlich geht es um alles, was nervt: kaputte Politik, kaputte Gesellschaft und all die kleinen kaputten Dinge in einem selbst. Referenzen reichen von Gordon Solie Motherf**ers ("Give them a dirty floor for a stage. A five bucks show and I'm stoked for days") bis zu George Orwell ("Four legs good, two legs bad"*) - und am Ende muss sogar Grammy-Preisträger Beck herhalten, denn über allem steht: "You make me wanna try crack".
A band formed out of necessity for incessant speed and the desire to keep pure unadulterated riffage alive into death metal, Recorruptor has succeeded in providing the Midwest U.S. with captivating live concerts played to the soundtrack of honest, yet unapologetic extremity. Since the first lineup formed in 2016, Recorruptor has put out two full length records in "Bloodmoon" (2017) and "The Funeral Corridor" (2020). These two records have given Recorruptor the opportunity to travel across the region and support many of the world's favorite extreme artists - notably Cannibal Corpse, The Black Dahlia Murder, Suffocation, Morbid Angel, Cattle Decapitation, and much more. This record sees the band trimming the fat, focusing solely on a concise and calculated assault of sonic riffng. Recorruptor displays a multitude of extreme sounds that sounds as much of an homage to their many influences as they can fit, while sprinkling in just enough unique flair to make their own brand stand out.
A band formed out of necessity for incessant speed and the desire to keep pure unadulterated riffage alive into death metal, Recorruptor has succeeded in providing the Midwest U.S. with captivating live concerts played to the soundtrack of honest, yet unapologetic extremity. Since the first lineup formed in 2016, Recorruptor has put out two full length records in "Bloodmoon" (2017) and "The Funeral Corridor" (2020). These two records have given Recorruptor the opportunity to travel across the region and support many of the world's favorite extreme artists - notably Cannibal Corpse, The Black Dahlia Murder, Suffocation, Morbid Angel, Cattle Decapitation, and much more. This record sees the band trimming the fat, focusing solely on a concise and calculated assault of sonic riffng. Recorruptor displays a multitude of extreme sounds that sounds as much of an homage to their many influences as they can fit, while sprinkling in just enough unique flair to make their own brand stand out.
Held on the Tips of Fingers (2005) was the album that launched Polar Bear into the spotlight, earning a Mercury Prize nomination and cementing their status as one of the most influential British jazz groups of the 21st century. Now, for the first time, this landmark album will be available on vinyl, bringing new life to a recording that helped redefine jazz for a new generation. Expanding on the ideas introduced in Dim Lit, Held on the Tips of Fingers saw the band refine their sound while pushing their compositions further into uncharted territory. The interplay between Rochford, Pete Wareham, Mark Lockheart, Tom Herbert, and Leafcutter John was sharper, the structures looser, and the music more expressive. It was a rare feat: an album that felt both urgent and timeless, raw yet meticulously crafted. Held on the Tips of Fingers was widely acclaimed, securing a 5-star review in The Observer and a place in Jazzwise’s 100 Jazz Albums That Shook the World and The Guardian’s 1000 Albums to Hear BeforeYou Die. This long-awaited vinyl edition revisits an album that shaped modern British jazz and inspired a wave of experimental music that followed. Held on the Tips of Fingers remains as vital and forward-thinking today as it was in 2005, standing as a testament to the groundbreaking vision of Seb Rochford and Polar Bear.
Auf weltweit 1.000 Boxen limitiert, remastert sowie mit bearbeitetem Artwork ausgestattet - diese Boxset-Edition beinhaltet 5 farbige 180g-Doppel-Vinyle (inklusive D-Seiten Etching)!
Masterpeace (1999): Dieses Album markiert die triumphale Rückkehr von David Wayne am Gesang und verbindet den kultigen Metal Church-Sound mit einer modernen Produktion. Tracks wie "Sleeps With Thunder" und "Into Dust" strahlen rohe Kraft aus und machen dieses Album zu einem Meilenstein für Fans des traditionellen Heavy Metal.
The Weight Of The World (2004): Nach einer langen Pause meldete sich Metal Church mit Ronny Munroe am Ruder zurück. Songs wie "Leave Them Behind" und "Madman's Overture" unterstreichen die Unverwüstlichkeit der Band und zeigen eine neu belebte Energie, die ihren Platz im Pantheon des Metal bestätigt.
A Light In The Dark (2006): Dieses Album ist eine Hommage an die Vergangenheit und ein Schritt in die Zukunft. Es enthält Hymnen wie "Mirror Of Lies" und eine gefühlvolle Neuaufnahme von "Watch The Children Pray" Es fängt die Essenz von Metal Churchs Fähigkeit ein, ihre Wurzeln zu ehren und gleichzeitig neues klangliches Terrain zu erkunden.
This Present Wasteland (2008): Ein sehr nachdenkliches und intensives Album mit Tracks wie "Deeds Of A Dead Soul" und "Breathe Again", das persönliche und gesellschaftliche Themen mit eindringlichen Melodien und treibenden Rhythmen verbindet. Es ist ein herausragendes Kapitel in ihrer Karriere.
Generation Nothing (2013): Dieses Album ist eine Rückkehr zu den Heavy-Metal-Ursprüngen der Band und liefert modernisierte epische Hymnen. Songs wie "Scream" und der kraftvolle Titeltrack "Generation Nothing" spiegeln eine Band wider, die tief mit ihrer Vergangenheit verbunden ist, sich aber gleichzeitig entschlossen nach vorne bewegt.
Masterpeace (1999): Dieses Album markiert die triumphale Rückkehr von David Wayne am Gesang und verbindet den kultigen Metal Church-Sound mit einer modernen Produktion. Tracks wie "Sleeps With Thunder" und "Into Dust" strahlen rohe Kraft aus und machen dieses Album zu einem Meilenstein für Fans des traditionellen Heavy Metal.
The Weight Of The World (2004): Nach einer langen Pause meldete sich Metal Church mit Ronny Munroe am Ruder zurück. Songs wie "Leave Them Behind" und "Madman's Overture" unterstreichen die Unverwüstlichkeit der Band und zeigen eine neu belebte Energie, die ihren Platz im Pantheon des Metal bestätigt.
A Light In The Dark (2006): Dieses Album ist eine Hommage an die Vergangenheit und ein Schritt in die Zukunft. Es enthält Hymnen wie "Mirror Of Lies" und eine gefühlvolle Neuaufnahme von "Watch The Children Pray" Es fängt die Essenz von Metal Churchs Fähigkeit ein, ihre Wurzeln zu ehren und gleichzeitig neues klangliches Terrain zu erkunden.
This Present Wasteland (2008): Ein sehr nachdenkliches und intensives Album mit Tracks wie "Deeds Of A Dead Soul" und "Breathe Again", das persönliche und gesellschaftliche Themen mit eindringlichen Melodien und treibenden Rhythmen verbindet. Es ist ein herausragendes Kapitel in ihrer Karriere.
Generation Nothing (2013): Dieses Album ist eine Rückkehr zu den Heavy-Metal-Ursprüngen der Band und liefert modernisierte epische Hymnen. Songs wie "Scream" und der kraftvolle Titeltrack "Generation Nothing" spiegeln eine Band wider, die tief mit ihrer Vergangenheit verbunden ist, sich aber gleichzeitig entschlossen nach vorne bewegt.
… oder Beastie Boys…oder Robert DeNiro…oder Banksy…oder Sportfreunde Stiller – klein anfangen und
dann mal schauen, was draus wird. Es wurde – zwar nicht wie alle erwähnten Künstler, aber der Weg
ist ja eventuell noch nicht vorbei für die Sportfreunde, die bei ihrem ersten Studioalbum auf vier Jahre
Liedansammlung zurückgreifen konnten. In Spanien mit und bei Uwe Hoffmann (Die Ärzte…) turbulente
Wochen verbracht, um in die Wunderwelt der Produktion eingeweiht zu werden. Daraus entstand eine
vorwärtsdrängende Musikplatte, die das zukünftige Spektrum der Sportfreunde definieren sollte. Zwischen
„Hockey (Feld)“ und „Fast wie von selbst“ liegen Punksongs, Balladen, verspielter Dadaismus, Neugier auf
Energie und tiefe Emotion. Sie schwebten damals auf Wolke sieben und waren auf Ochsentouren, auf den
10-Meter-Brettern (Video „Wellenreiten“), auf dem Mond (Video „Fast wie von selbst“), in Fernsehstudios
(Mit ihnen wuchsen und an ihnen verzweifelten MTV und VIVA), in Kochstudios (Video „Heimatlied“),
bouncten mit der Meute und Hans Rosendahl bei „Spitze“ um die Wette und sie klauten dem FC Bayern
die Meisterschale im Video zu „Wunderbaren Jahren“, dem Lied, das ihre erste musikalische Errungenschaft war und nach fast 30-Jahren immer noch deren Bandmotto darstellt. Denn, was soll denn noch
kommen? Außer eventuell ein Duett mit Mike D. und Ad Rock von Beastie Boys, ein Kurzfilm mit Robert
DeNiro, ein Mauerkunstwerk in New York mit Banksy oder eine Übernahme des königlichen Fußballclubs
Real Madrid…die wunderbaren Jahre sind noch nicht vorbei.
Auf dieser LP sind erstmalig auch die Lieder ”Rocket Radio”, ”Wir müssen gewinnen” und ”Money Mark”
enthalten, die es bisher nur auf der CD gab.
Nun kommt das Ganze in weiß daher, damit Nachzügler die reine Shellac-Weste bestellen können. Let´s
surf it!
180gr + weißes Vinyl, bedrucktes Beiblatt mit jeder Menge exklusiven Fotos von damals!
Am 14. Juni 2023 ist DJ Patex nach langer Krankheit gegangen. Wohin, das wissen wir nicht genau. Darüber werden wir uns heute auch nicht einig. Der Autor dieses Textes will jedoch ahnen, dass sie dort – frisch angekommen – erstmal von ihren vorausgegangenen Lieblingshundis überrannt und abgeschleckt wurde. Der Autor mag dieses Bild. Auch weil Patex sich zeitlebens mit Hundis leichter getan hat als mit Menschen. Hunde durften bei ihr alles, was sie vom Menschen getrennt hat: Parolen kläffen, Eigentum heranzerren, egoistisch und unterkomplex sein. Nie hat sie auch nur einem Hund jemals etwas krumm genommen. Der Menschheit begegnete Patex eher mit pessimistischen Sätzen: „An Allem ist zu zweifeln“ ist so eine Feststellung. Oder: „Nur Weil Du Mir Deine Wunden Zeigst Bist Du Noch Lange Nicht Mein Heiland“.
Damit wären wir auch bei der A-Seite der vorliegenden Single. Sie berührt. Ihr Text zeigt in viele Richtungen. Die Coverversion von Mitpudeln enstammt ihrem finalen School-Of-Zuversicht-Album und dokumentiert eine Patex, die an ihrer schweren Krankheit gewachsen ist, statt zu brechen. Auch weil sie sich erlaubt hat, ihre typische Skepsis mit einer Art Camu’schen Akzeptanz zu tauschen. Denn Ablehnung hat in ihrer Situation nicht gegriffen, sie hätte alles viel schlimmer gemacht. Nicht das Nicht-leiden oder gar das Nicht-leiden-wollen besiegt das Leid, sondern dessen voll umfängliche Akzeptanz. Das hat sie einfach genial hingekriegt. Und damit vielleicht das Leben und den Tod gleichzeitig besiegt. Noch besser: Für diese Erkenntnis musste sie nicht einmal ihren Pessimismus über Bord werfen. Denn auf einer Ebene, viel weiter im Vordergrund, handelt das Lied natürlich vom Mitleid, oder besser Mitleiden. Mitleid gerät in Schieflage, wenn wir vergessen, worum es wirklich geht. Empathie verbindet uns mit der Welt, sie erfüllt uns. Sie eignet uns aber allzu schnell das Leid anderer an, ohne dass wir selbst wirklich leiden müssen. Und wenn wir nicht aufpassen, dann macht sie uns selbstgewiss.
An Allem ist zu zweifeln, merkt Euch das. Außer daran, dass uns Patex fehlt. Uns fehlt was sie umtreibt und die Fragen, die sie uns schenkt. Und dass die umwerfende B-Seite, die uns über Hans Nieswandt aus Südkorea erreichte, nur ekstatisch tanzend erklärt werden will — und daran, dass Ihr Euch jetzt diese Single kauft. Text: Sebastian Reier
out of Stock
Last delivered 14 months ago available to reorder, subject to availability
The CD version will be released via Rotten Roll, while the vinyl will be exclusively
available through Kernkraftritter - two titans of the extreme music scene joining forces
to deliver pure goregrind chaos!
What can you expect?
A relentless onslaught of brutal riffs, blistering blast beats, and the unmistakable
vocals that have made Rectal Smegma legends. Perfect production, intense artwork
and tracks that will rip your eardrums apart.
A strong contender for the grindcore release of the year!
Join the celebration!
To properly unleash this masterpiece, an Epik release party will take place on March
29, 2025, in Braunschweig! Together with Kernkraftritter Rectal Smegma will turn the
venue into a battlefeld of infatable animals, toilet paper, and pure chaos!
Stay tuned, follow Rectal Smegma on social media, and prepare for the grindcore
apocalypse! In the meantime, Rectal Smegma will stay on duty To Serve And Protect.
Protector Edition: Amethyst Swirl Vinyl. Mit "Sharon Van Etten & The Attachment Theory" präsentiert Sharon Van Etten eine aufregende neue Dimension ihres Sounds und Songwritings. Zum ersten Mal wurde das Album in völliger Zusammenarbeit mit ihrer Band - Jorge Balbi (Schlagzeug, Maschinen), Devra Hoff (Bass, Gesang) und Teeny Lieberson (Synthesizer, Klavier, Gitarre, Gesang) - geschrieben und aufgenommen, was Van Etten genau die Freiheit gab, die sich aus dem Loslassen ergeben hat. Die Themen sind zeitlos, klassisch Sharon, aber die Klänge sind neu, vollständig realisiert und scharf wie Glas. Diese neue Herangehensweise begann während der Proben in der Wüste für eine bevorstehende Tournee, als Van Etten ihre Band in den kreativen Prozess einbezog: "Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich die Band gefragt, ob wir einfach jammen können. Worte, die nie aus meinem Mund kamen - niemals! Aber ich liebte alle Sounds, die wir bekamen. Ich war neugierig - was würde passieren?" Offenbar Magie. "In einer Stunde schrieben wir zwei Songs, aus denen schließlich "I Can't Imagine" und "Southern Life" wurden." Das Album wurde im ehemaligen Studio der Eurythmics, The Church, aufgenommen, das perfekt zu der mystischen Mischung aus Elektronik und analogen Texturen der Band passt. Die Produzentin Marta Salogni (Björk, Bon Iver, Animal Collective, Mica Levi) war sowohl als Bindeglied als auch als Produzentin unverzichtbar, da sie "die Synthesizer liebte und einen Sinn für Abenteuer hatte" und es verstand, "die Dunkelheit und die einzigartigen Klänge zu umarmen, die wir während des Schreibprozesses entwickelt hatten", so Van Etten. Über diese neue künstlerische Geisteshaltung und die Kunst des gemeinsamen Schreibens sinniert Van Etten: "Manchmal ist es aufregend, manchmal ist es beängstigend, manchmal fühlt man sich festgefahren. Jeder Tag fühlt sich ein wenig anders an - einfach in Frieden zu sein mit dem, was man fühlt und wer man ist und wie man in diesem Moment zu den Menschen steht. Wenn ich einfach offenbleiben kann und gleichzeitig weiß, dass sich meine Gefühle jeden Tag ändern, ist das alles, was ich im Moment tun kann. Das und versuchen, die beste Person zu sein, die ich sein kann, während ich andere Menschen so sein lasse, wie sie sind, und es nicht persönlich nehme und einfach nur bin. Ich bin noch nicht so weit, aber ich versuche, jeden Tag so weit zu sein." Mit "Sharon Van Etten & The Attachment Theory" vertieft Van Etten den Diskurs, der einen Großteil ihres Katalogs belebt, und erforscht, was es bedeutet, einfach nur ein Mensch zu sein. Das ist ihr Genie - schräg, aber auch relevant und persönlich.
Underoath sind seit fast zwei Jahrzehnten eine wegweisende Stimme im progressiven Heavy Rock. Nur sehr
wenige können mit ihnen mithalten, wenn es darum geht, immer wieder an die Grenzen zu gehen oder sich
kreativ weiterzuentwickeln. „Voyeurist“ ist eine Rückkehr zu Underoaths Heavy-Metalcore-Wurzeln, die sie
in den 2000er Jahren zu einer der größten Bands in der Metal-Welt machten. „Voyeurist“ ist ihr neuntes
Album und das erste, das die Band komplett selbst produziert hat. Es wurde im Studio von Gitarrist Tim
in Tampa, FL aufgenommen und enthält 10 Tracks, die schwer, aber dennoch experimentell und manchmal
wunderschön sind. Während das letzte Album „Erase Me“ aus dem Jahr 2018 eine Abkehr von ihrem
Sound war und eher ein geradliniges Rock-Album, kehrt dieses zu den beliebten Metalcore-Wurzeln der
Band zurück, von denen die Fans so begeistert sein.
Das anglo-australische Indiepop-Quartett Allo Darlin' meldet sich nach über zehn Jahren mit dem neuen Album ,Bright Nights" zurück. Es ist die Rückkehr ihrer intelligenten, schönen Popmusik mit Texten, in denen Erfahrung mitschwingt, und Melodien, die klingen, widerhallen und schweben. Da sie sich und die Musik, die sie zusammen gemacht haben, vermissten, kündigten Allo Darlin' an im Oktober 2023 ein paar Konzerte in UK zu spielen, und die Reaktion der Fans war überwältigend. Die Tickets waren innerhalb Minuten ausverkauft, und die Fans reisten aus der ganzen Welt an, so dass die Band ihr Konzert in London in einen doppelt so große Halle verlegen musste. Es schien, als hätten ihre Fans Allo Darlin' genauso vermisst wie sie sich selbst. In diesem Jahr war die Band außerdem Headliner einer exklusiven Deutschland-Show auf dem Cologne Pop Fest und antwortete auf die herzliche Einladung mit einem speziellen Song mit dem Titel "Cologne". Bright Nights folgt den emotionalen Gezeiten der vorangegangenen zehn Jahre: "Es ist ein Album, das von Herzen kommt und sich mit Themen wie Liebe, Geburt und Tod beschäftigt - "Dinge, über die wir mehr nachdenken als bei unserem ersten Album. Ich hoffe, dass das Album zeitlos und fröhlich klingt, aber auch nachdenklich und emotional", sagt Songschreiberin und Sängerin Elizabeth Morris Innset. Inspiriert von einer Mischung aus klassischem (Indie-Guitar) Pop, Folk und Country, knüpft Bright Nights dort an, wo Allo Darlin' mit dem We Come From The Same Place von 2014 aufgehört hat, und erinnert an den selbstbewussten und anspruchsvollen Sound ihres zweiten Albums Europe. "Wenn ich es höre, denke ich an die Wüste, aber ich kann das Meer sehen. Die süßen Klänge der hellen Sommernächte in der nördlichen Hemisphäre, aber auch das Bewusstsein, dass der Winter eines Tages zurückkehren wird". Die Aufnahmen auf dem Album sind Live-Aufnahmen, die nach Meinung der Band die beste Art war, diese neuen Songs aufzunehmen. Allo Darlin' bringen uns an einen Ort, an dem wir uns geliebt fühlen. In einer wechselhaften Welt ist die warme Umarmung ihres neuen Albums ebenso notwendig wie willkommen. "Breezy rom-pop brilliance." 8/10, NME - "Classic indie pop... doesn't rewrite the formula for wistful bedsit charm as much as show that it can still be carried out masterfully." Pitchfork - "A masterclass of modern cult pop." The Guardian - "Terrific, witty and heartfelt, like a less moody Belle & Sebastian." The New York Times
Das anglo-australische Indiepop-Quartett Allo Darlin' meldet sich nach über zehn Jahren mit dem neuen Album ,Bright Nights" zurück. Es ist die Rückkehr ihrer intelligenten, schönen Popmusik mit Texten, in denen Erfahrung mitschwingt, und Melodien, die klingen, widerhallen und schweben. Da sie sich und die Musik, die sie zusammen gemacht haben, vermissten, kündigten Allo Darlin' an im Oktober 2023 ein paar Konzerte in UK zu spielen, und die Reaktion der Fans war überwältigend. Die Tickets waren innerhalb Minuten ausverkauft, und die Fans reisten aus der ganzen Welt an, so dass die Band ihr Konzert in London in einen doppelt so große Halle verlegen musste. Es schien, als hätten ihre Fans Allo Darlin' genauso vermisst wie sie sich selbst. In diesem Jahr war die Band außerdem Headliner einer exklusiven Deutschland-Show auf dem Cologne Pop Fest und antwortete auf die herzliche Einladung mit einem speziellen Song mit dem Titel "Cologne". Bright Nights folgt den emotionalen Gezeiten der vorangegangenen zehn Jahre: "Es ist ein Album, das von Herzen kommt und sich mit Themen wie Liebe, Geburt und Tod beschäftigt - "Dinge, über die wir mehr nachdenken als bei unserem ersten Album. Ich hoffe, dass das Album zeitlos und fröhlich klingt, aber auch nachdenklich und emotional", sagt Songschreiberin und Sängerin Elizabeth Morris Innset. Inspiriert von einer Mischung aus klassischem (Indie-Guitar) Pop, Folk und Country, knüpft Bright Nights dort an, wo Allo Darlin' mit dem We Come From The Same Place von 2014 aufgehört hat, und erinnert an den selbstbewussten und anspruchsvollen Sound ihres zweiten Albums Europe. "Wenn ich es höre, denke ich an die Wüste, aber ich kann das Meer sehen. Die süßen Klänge der hellen Sommernächte in der nördlichen Hemisphäre, aber auch das Bewusstsein, dass der Winter eines Tages zurückkehren wird". Die Aufnahmen auf dem Album sind Live-Aufnahmen, die nach Meinung der Band die beste Art war, diese neuen Songs aufzunehmen. Allo Darlin' bringen uns an einen Ort, an dem wir uns geliebt fühlen. In einer wechselhaften Welt ist die warme Umarmung ihres neuen Albums ebenso notwendig wie willkommen. "Breezy rom-pop brilliance." 8/10, NME - "Classic indie pop... doesn't rewrite the formula for wistful bedsit charm as much as show that it can still be carried out masterfully." Pitchfork - "A masterclass of modern cult pop." The Guardian - "Terrific, witty and heartfelt, like a less moody Belle & Sebastian." The New York Times
'moisturizer' ist das mutige zweite Album von Wet Leg, der fünfköpfigen Band von der Isle of Wight, die von Rhian Teasdale und Hester Chambers gegründet wurde. Zusammen mit Ellis Durand, Henry Holmes und Joshua Mobaraki hat Wet Leg die letzten Jahre auf der Straße verbracht und sich zu einer wilden, elektrisierenden Live-Band entwickelt. Das neue Album fängt diese Energie ein und liefert einen Sound, der straffer, mutiger und selbstbewusster ist, aber immer noch vor dem gleichen schnellen Witz und der rohen, ungeschliffenen Energie strotzt.
Isoliert in einem abgelegenen Haus auf dem Lande entstand 'moisturizer' in einem kreativen Rausch, der sich mit Themen wie Besessenheit und alles verzehrender Liebe befasst. Während ihr Debüt aus dem Jahr 2022 mit zwei Grammys ausgezeichnet wurde und die Charts stürmte, bringt 'moisturizer' den nötigen Biss mit: schrille Gitarren, schwere Beats und eine furchtlose Hingabe, alles auf einmal zu fühlen.
Schweiengötter nehmen menschliche Gestalt an und veröffentlichen ,Debütalbum"? Wenn man in einer Kleinstadt aufwächst, muss man entweder seine Freizeit kreativ gestalten oder man radikalisiert sich im Internet. Über dem San Fernando Valley von Los Angeles erhebt sich der süße, schwüle Sound von The Toxhards. Mit halb Psych, halb Prog, halb Rocktheater und halb Indie (das sind vier Hälften) hauchen The Toxhards dem längst obsoleten Genre des ROCK 'n' Roll neues Leben ein. Von ,existenziellen Doom-Bops" bis zu mitreißenden Hymnen über Schweinegötter, bieten The Toxhards einen genreübergreifenden, elektrischen und exzentrischen neuen alternativen Sound. Ihre Musik wird bereits auf TikTok Reels millionenfach angeklickt, ihre unterhaltsamen Bits und Sketche millionenfach geschaut (135k Follower auf TikTok, 75k Follower auf Instagram und 13k auf YouTube). Im Laufe der zwölf Tracks plus vier Zwischenspielen folgt ,Your Neighborhood" dem Protagonisten Adam und seiner Unzufriedenheit mit dem Leben - er hat Freundin verloren, ihm fehlt der Mut, seinen Ambitionen zu folgen - und er beginnt, die schlimmste Version seiner selbst zu werden, die er nur sein kann: ein unsicheres, reaktionäres Individuum, das Trost darin findet, sich in dunklen Online-Ecken über ,andere" zu beschweren. Ursprünglich aus dem Midwestern, nun in der smoggefüllten Höllenlandschaft des San Fernando Valley von Los Angeles lebend, ist die Band auch für ihre unterhaltsamen und mitreißenden Live-Auftritte bekannt, bei denen sie aufblasbare Schweinekostüme tragen, T-Shirts verschenken, unveröffentlichte Songs präsentieren, Kaffeepausen einlegen, Instrumente tauschen und gelegentlich einer ausgedehnten Jam (oder zwei oder drei oder...) fröhnen. Mit jeder neuen Veröffentlichung und bei jeder Show beweisen sie, dass sie die Zukunft von was auch immer sind. The Toxhards haben uns viel zu erzählen und zu bieten. 2023 bei Hopeless Records unterschrieben und direkt ihre erste Single "(The) Coffee Song / October" veröffentlicht.2024 gab's die limitierte und aktuell ausverkaufte Vinyl-Compilation ihrer bisherigen Songs und Singles zwischen 2022 und 2024. Obwohl es sich um eine Zusammenstellung handelt, betrachtet die Band es als ihr "eigentliches Debütalbum", aber nun ist "Your Neighborhood" dran! Für Fans von Ween, Car Seat Headrest, White Reaper, Pigeons Playing Ping Pong, symphonischen Weezer, Indie-Prog, Alterntive Pomp, Psychpunk....
Das Debütalbum von Leroi Conroy, das zu gleichen Teilen von der Sensibilität des goldenen Hip-Hop-Zeitalters und verlorenen Filmszenen aus den 60er und 70er Jahren geprägt ist, wiegt schwer und hat Jahre der Entwicklung hinter sich. Die ersten beiden Tracks des Albums wurden 2017 als 45er veröffentlicht und in den folgenden Jahren von DJ Premier, Raekwon, Ghostface Killah, Macklemore, Phantogram und vielen anderen gesampelt. Aber nach der Veröffentlichung verbrachte Terry Cole alias Leroi Conroy einen Großteil seiner Zeit damit, sein Indie-Soul-Label Colemine Records zu vergrößern und Platten für andere zu produzieren (Okonski, Parlor Greens, Wesley Bright, BlackMarket Brass, Kendra Morris, Rudy De Anda, Delvon Lamarr Organ Trio, Andrew Gabbard), anstatt seine eigenen zu machen. Jetzt, acht Jahre nachdem viele der Rhythmustracks auf dem bewährten Tascam 388 aufgenommen wurden, erscheint Leroi Conroys Debüt-LP, "A Tiger's Tale". Das Album ist als hypothetischer Soundtrack zu einer alternativen Erzählung von Rudyard Kiplings The Jungle Book konzipiert. Die Erzählung ist das Bestreben des Menschen, die Natur zu zähmen und sie seinem Willen zu unterwerfen... und die Antwort der Natur. Das Album ist eine Mischung aus triumphalen Instrumentalpartituren und absolut düsteren, dunklen und manchmal dissonanten Moodytracks. Das zugrundeliegende Element der Hip-Hop-Sample-Kultur ist durchweg offensichtlich, und es besteht kein Zweifel, dass viele dieser Tracks in den kommenden Jahren geflippt werden. Klanglich reiht sich die Platte nahtlos in die Reihe vieler anderer Colemine Instrumentalisten ein: dreckige Lo-Fi-Drums, schmetternde Bläser, Wah-Gitarre, Hammond-Orgel und jede Menge cineastische Einsprengsel wie Flöte, Nylongitarre und Vibraphon. Das Schlagzeug stammt von Coles langjährigem Mitarbeiter Rob Houk und ist das Rückgrat des Albums. Und mit einigen Beiträgen der Colemine-Künstler Kelly Finnigan und Jimmy James ist die Platte wirklich eine Familienangelegenheit. File Under: To Be Sampled.
Whitechapel - A New Era of Corruption (2010)15 Jahre - das kraftvolle dritte Album der US-Deathcore-PioniereMit A New Era of Corruption veröffentlichte Whitechapel im Jahr 2010 ihr drittes Studioalbum - ein zentraler Meilenstein in der Entwicklung der Band und ein fester Bestandteil der modernen Deathcore-Geschichte.Das Album markiert eine dunklere, intensivere Phase im Sound der Band. Technisch versierte Gitarrenarbeit, tiefgestimmte Riffs und eine durchgehend aggressive Atmosphäre prägen das Gesamtbild. Sänger Phil Bozeman überzeugt mit brutalem, aber kontrolliertem Gesang, der zwischen Growls und Screams kraftvoll variiert.Im Vergleich zu den Vorgängern geht A New Era of Corruption stärker in Richtung Groove und strukturierterem Songwriting, ohne an Härte zu verlieren. Mit Gastauftritten von Vincent Bennett (The Acacia Strain) und Chino Moreno (Deftones) wird das Klangspektrum zusätzlich erweitert.Ein Album für Fans kompromissloser Härte, das auch 15 Jahre nach Veröffentlichung nichts von seiner Durchschlagskraft eingebüßt hat.
Das Debütalbum von Leroi Conroy, das zu gleichen Teilen von der Sensibilität des goldenen Hip-Hop-Zeitalters und verlorenen Filmszenen aus den 60er und 70er Jahren geprägt ist, wiegt schwer und hat Jahre der Entwicklung hinter sich. Die ersten beiden Tracks des Albums wurden 2017 als 45er veröffentlicht und in den folgenden Jahren von DJ Premier, Raekwon, Ghostface Killah, Macklemore, Phantogram und vielen anderen gesampelt. Aber nach der Veröffentlichung verbrachte Terry Cole alias Leroi Conroy einen Großteil seiner Zeit damit, sein Indie-Soul-Label Colemine Records zu vergrößern und Platten für andere zu produzieren (Okonski, Parlor Greens, Wesley Bright, BlackMarket Brass, Kendra Morris, Rudy De Anda, Delvon Lamarr Organ Trio, Andrew Gabbard), anstatt seine eigenen zu machen. Jetzt, acht Jahre nachdem viele der Rhythmustracks auf dem bewährten Tascam 388 aufgenommen wurden, erscheint Leroi Conroys Debüt-LP, "A Tiger's Tale". Das Album ist als hypothetischer Soundtrack zu einer alternativen Erzählung von Rudyard Kiplings The Jungle Book konzipiert. Die Erzählung ist das Bestreben des Menschen, die Natur zu zähmen und sie seinem Willen zu unterwerfen... und die Antwort der Natur. Das Album ist eine Mischung aus triumphalen Instrumentalpartituren und absolut düsteren, dunklen und manchmal dissonanten Moodytracks. Das zugrundeliegende Element der Hip-Hop-Sample-Kultur ist durchweg offensichtlich, und es besteht kein Zweifel, dass viele dieser Tracks in den kommenden Jahren geflippt werden. Klanglich reiht sich die Platte nahtlos in die Reihe vieler anderer Colemine Instrumentalisten ein: dreckige Lo-Fi-Drums, schmetternde Bläser, Wah-Gitarre, Hammond-Orgel und jede Menge cineastische Einsprengsel wie Flöte, Nylongitarre und Vibraphon. Das Schlagzeug stammt von Coles langjährigem Mitarbeiter Rob Houk und ist das Rückgrat des Albums. Und mit einigen Beiträgen der Colemine-Künstler Kelly Finnigan und Jimmy James ist die Platte wirklich eine Familienangelegenheit. File Under: To Be Sampled.
Am 4. Juli 2025 erscheint das mit Spannung erwartete neue Album von VINTER, das Fans und Kritiker gleichermaßen in ihren Bann ziehen wird. Nach ihrem erfolgreichen Debütalbum "Seasons" entfaltet sich nun auf diesem Werk ein vielschichtiger, emotionaler Klangkosmos, der die faszinierende Entwicklung der Künstlerin dokumentiert. Produziert von Joshua Lange und co-produziert von VINTER selbst, verbindet das Album tiefgründige Texte mit einem abwechslungsreichen Sound, der von Alt Pop über Indie Folk bis hin zu eleganten Singer/Songwriter-Klängen reicht.
Mit ihrem markanten Signaturesound - einer Mischung aus organischen Instrumenten, modernen Beats und atmosphärischen Vintage-Vibes - gelingt es VINTER, in jeder Note Geschichten zu erzählen, die die Zuhörer:innen direkt ins Herz treffen. Ihre Texte, die mal melancholisch, mal unbeschwert leicht sind, spiegeln die Widersprüche und Kontraste wider, die VINTER so gekonnt in ihre Musik einfließen lässt. Ihre Stimme, die sowohl zart und verletzlich als auch kraftvoll sein kann, verstärkt die emotionale Tiefe ihrer Songs und macht jedes Stück zu einem einzigartigen Hörerlebnis. Jedes Lied auf diesem Album ist wie ein eigenständiges Kapitel aus einem unvollendeten Buch, das von zwischenmenschlichen Erfahrungen, introspektiven Momenten und poetischen Bildern handelt.
Zur Veröffentlichung des Albums wird VINTER mit einem exklusiven Record-Release-Konzert im Meistersaal der legendären Hansa Studios in Berlin die Bühne betreten - und das mit voller Band sowie einer beeindruckenden Streicherbegleitung. Ein unvergesslicher Abend für alle Musikfans. Tickets sind bald erhältlich.
"Lern ma Deutsch!" - Die seit fast zwei Jahrzenten ausverkaufte und hochgehandelte Kultscheibe der Emscherkurve77 als Sammler-Edition mit fetter Bonus-LP ("und anderen Lektionen") endlich wieder - streng limitiert - erhältlich! Für das "Lern ma Deutsch!" Album haben die Jungs seinerzeit (2002) ihre Oi! & Punk- & Hardcore-Lieblingssongs zusammen mit den Original-Sängern der Bands neu aufgenommen, mit augenzwinkernden Humor interpretiert und "perfekt" eingedeutscht! Von The Cracks "This is my world/ Meine Welt" bis hin zu The Toasters, Murphy's Law, (Secret Agent Skin..ääh Spiller), Cockney Rejects, Agnostic Front, The Business, Dropkick Muphys, Antiseen...ach, schaut einfach die Tracklist selbst an. So eine Scheibe mit dieser prominenten Beteiligung wird wohl nie wieder kommen! Zeitlos, vom Kulturminister garantiert nicht empfohlen und auch heute noch etwas ganz Besonderes! Aber damit nicht genug, denn auf der Bonus-LP finden sich "andere Lektionen" in Form von Demo-Raritäten und gesuchten Sampler-Beiträgen, z.B. vom Johnny Cash-Tribute Sampler ("San Quentin") mit Gunter Gabriel), einen Coversong von Gunter selbst (Intercity Linie Nr.4) oder alle Songs von der ebenfalls vergriffenen Split-Scheibe mit Hudson Falcons "One Size Slits All" von 2003. Insgesamt 27 Songs (oder sind es sogar 28?) auf erstmals Doppel-Vinyl! Eine Nachhilfestunde der punkigeren Art!. Woanders hieß das wohl Deluxe Edition mit Röstaroma, hier "Lern ma Deutsch! und andere Lektionen" Doppel-Vinyl als 2LP schwarz, 2LP zwei Farben oder 2LP zwei Splatter! In Klappcover, mit Insert und verstecktem Bonustrack auf der D-Seite.
"Lern ma Deutsch!" - Die seit fast zwei Jahrzenten ausverkaufte und hochgehandelte Kultscheibe der Emscherkurve77 als Sammler-Edition mit fetter Bonus-LP ("und anderen Lektionen") endlich wieder - streng limitiert - erhältlich! Für das "Lern ma Deutsch!" Album haben die Jungs seinerzeit (2002) ihre Oi! & Punk- & Hardcore-Lieblingssongs zusammen mit den Original-Sängern der Bands neu aufgenommen, mit augenzwinkernden Humor interpretiert und "perfekt" eingedeutscht! Von The Cracks "This is my world/ Meine Welt" bis hin zu The Toasters, Murphy's Law, (Secret Agent Skin..ääh Spiller), Cockney Rejects, Agnostic Front, The Business, Dropkick Muphys, Antiseen...ach, schaut einfach die Tracklist selbst an. So eine Scheibe mit dieser prominenten Beteiligung wird wohl nie wieder kommen! Zeitlos, vom Kulturminister garantiert nicht empfohlen und auch heute noch etwas ganz Besonderes! Aber damit nicht genug, denn auf der Bonus-LP finden sich "andere Lektionen" in Form von Demo-Raritäten und gesuchten Sampler-Beiträgen, z.B. vom Johnny Cash-Tribute Sampler ("San Quentin") mit Gunter Gabriel), einen Coversong von Gunter selbst (Intercity Linie Nr.4) oder alle Songs von der ebenfalls vergriffenen Split-Scheibe mit Hudson Falcons "One Size Slits All" von 2003. Insgesamt 27 Songs (oder sind es sogar 28?) auf erstmals Doppel-Vinyl! Eine Nachhilfestunde der punkigeren Art!. Woanders hieß das wohl Deluxe Edition mit Röstaroma, hier "Lern ma Deutsch! und andere Lektionen" Doppel-Vinyl als 2LP schwarz, 2LP zwei Farben oder 2LP zwei Splatter! In Klappcover, mit Insert und verstecktem Bonustrack auf der D-Seite.
"Lern ma Deutsch!" - Die seit fast zwei Jahrzenten ausverkaufte und hochgehandelte Kultscheibe der Emscherkurve77 als Sammler-Edition mit fetter Bonus-LP ("und anderen Lektionen") endlich wieder - streng limitiert - erhältlich! Für das "Lern ma Deutsch!" Album haben die Jungs seinerzeit (2002) ihre Oi! & Punk- & Hardcore-Lieblingssongs zusammen mit den Original-Sängern der Bands neu aufgenommen, mit augenzwinkernden Humor interpretiert und "perfekt" eingedeutscht! Von The Cracks "This is my world/ Meine Welt" bis hin zu The Toasters, Murphy's Law, (Secret Agent Skin..ääh Spiller), Cockney Rejects, Agnostic Front, The Business, Dropkick Muphys, Antiseen...ach, schaut einfach die Tracklist selbst an. So eine Scheibe mit dieser prominenten Beteiligung wird wohl nie wieder kommen! Zeitlos, vom Kulturminister garantiert nicht empfohlen und auch heute noch etwas ganz Besonderes! Aber damit nicht genug, denn auf der Bonus-LP finden sich "andere Lektionen" in Form von Demo-Raritäten und gesuchten Sampler-Beiträgen, z.B. vom Johnny Cash-Tribute Sampler ("San Quentin") mit Gunter Gabriel), einen Coversong von Gunter selbst (Intercity Linie Nr.4) oder alle Songs von der ebenfalls vergriffenen Split-Scheibe mit Hudson Falcons "One Size Slits All" von 2003. Insgesamt 27 Songs (oder sind es sogar 28?) auf erstmals Doppel-Vinyl! Eine Nachhilfestunde der punkigeren Art!. Woanders hieß das wohl Deluxe Edition mit Röstaroma, hier "Lern ma Deutsch! und andere Lektionen" Doppel-Vinyl als 2LP schwarz, 2LP zwei Farben oder 2LP zwei Splatter! In Klappcover, mit Insert und verstecktem Bonustrack auf der D-Seite.
"Different Talking", das sechste und bisher beste Album der vierköpfigen New Yorker Indie-Rock-Band Frankie Cosmos, scheint über Zeit und Raum hinweg zu existieren, so wie wir alle es irgendwie tun. Es ist eine Sammlung von Fragmenten und Erinnerungen, erinnerten Orten und neu interpretierten Gefühlen, die sich zu einem leuchtenden, summenden Ganzen zusammenfügen: eine robuste, weltgewandte Indie-Rock-Platte über das Altern und den Lauf der Zeit, die es dennoch schafft, sich hochaktuell zu fühlen. Die Sängerin, Gitarristin und Songschreiberin von Frankie Cosmos, Greta Kline, gilt seit langem als eine der gewandtesten und notwendigsten Autorinnen zeitgenössischer Indie-Musik, doch auf "Different Talking" werden ihre Texte etwas weicher, und der schräge Zynismus, der die letzten Alben prägte, weicht nun einer Anerkennung der großartigen und notwendigen Fehlbarkeit des menschlichen Gehirns und Herzens. "Different Talking" als Rückkehr zur alten Form oder zumindest zur üppigen Direktheit früherer Frankie Cosmos-Platten zu bezeichnen, wäre unhöflich, aber auch völlig falsch: Wie "Different Talking" deutlich macht, kann man nie mehr zu der Bequemlichkeit und dem Mut seiner frühen Zwanziger zurückkehren, aber diese Person lebt irgendwie immer in einem, egal wie sehr man sich verändert. Bei Different Talking geht es darum, diese Person zu finden, sie zu ehren und von ihr zu lernen. "Ein großer Teil des Albums handelt davon, erwachsen zu werden und herauszufinden, wie man sich selbst erkennt - wie zum Beispiel: 'Was ist ein Weitermachen?'", sagt Kline. "Wie kommen wir weiter, wenn wir süchtig nach einem Kreislauf sind, der uns in unserer Vergangenheit verfolgt? Das Schreiben von Songs ist nur ein Weg, um das zu überwinden". Kline ist seit ihren späten Teenagerjahren ein fester Bestandteil des amerikanischen Indie-Undergrounds. Ihre zahlreichen Bandcamp-Veröffentlichungen und ihr Debüt bei dem Indie-Label Zentropy aus dem Jahr 2014 führten dazu, dass sie als "Poet laureate of New York City DIY" bezeichnet wurde. Ein solches Etikett ist eine Menge für junge Schultern, aber es ist schwer zu leugnen, dass sie einen einzigartigen Einfluss auf die zeitgenössische Popmusik hatte. Wenn die Vorstellung, dass eine junge Frau in ihrem Schlafzimmer einen Synthesizer in die Hand nimmt, ein paar Songs ins Internet stellt und schnell zum Superstar wird, heute gang und gäbe ist, dann liegt das daran, dass Kline und ihre Kolleginnen das (weibliche) DIY-Genie normalisiert und verherrlicht haben, lange bevor sie in den Marketingbüros der Major-Labels an die Pinnwände geheftet wurden. Seitdem hat sich viel verändert: Nachdem Frankie Cosmos in den letzten zehn Jahren eine Handvoll verschiedener Permutationen durchlaufen hat, besteht die Band heute aus vier Mitgliedern: Greta Kline, Alex Bailey, Katie Von Schleicher und Hugo Stanley. Kline ist die einzige Konstante, aber Stanley, Bailey und Von Schleicher sind wichtige Mitstreiter, und es wäre falsch, die Namen "Greta Kline" und "Frankie Cosmos" synonym zu verwenden. Kline ist nach wie vor die primäre Songschreiberin, und die Musik auf "Different Talking" wurde von der Band als Ganzes arrangiert, aber dies ist das erste Album, das von der Band selbst aufgenommen und selbst produziert wurde. Nicht zufällig fühlt es sich wie eine reinere, destilliertere Aufnahme an. "Es fühlt sich an wie die beste Version von dem, was ich machen wollte, seit ich ein Teenager war", sagt Kline. "Obwohl dies in einem Wohnzimmer aufgenommen wurde, ist es so originalgetreu wie alles, was wir im Studio gemacht haben."
"Different Talking", das sechste und bisher beste Album der vierköpfigen New Yorker Indie-Rock-Band Frankie Cosmos, scheint über Zeit und Raum hinweg zu existieren, so wie wir alle es irgendwie tun. Es ist eine Sammlung von Fragmenten und Erinnerungen, erinnerten Orten und neu interpretierten Gefühlen, die sich zu einem leuchtenden, summenden Ganzen zusammenfügen: eine robuste, weltgewandte Indie-Rock-Platte über das Altern und den Lauf der Zeit, die es dennoch schafft, sich hochaktuell zu fühlen. Die Sängerin, Gitarristin und Songschreiberin von Frankie Cosmos, Greta Kline, gilt seit langem als eine der gewandtesten und notwendigsten Autorinnen zeitgenössischer Indie-Musik, doch auf "Different Talking" werden ihre Texte etwas weicher, und der schräge Zynismus, der die letzten Alben prägte, weicht nun einer Anerkennung der großartigen und notwendigen Fehlbarkeit des menschlichen Gehirns und Herzens. "Different Talking" als Rückkehr zur alten Form oder zumindest zur üppigen Direktheit früherer Frankie Cosmos-Platten zu bezeichnen, wäre unhöflich, aber auch völlig falsch: Wie "Different Talking" deutlich macht, kann man nie mehr zu der Bequemlichkeit und dem Mut seiner frühen Zwanziger zurückkehren, aber diese Person lebt irgendwie immer in einem, egal wie sehr man sich verändert. Bei Different Talking geht es darum, diese Person zu finden, sie zu ehren und von ihr zu lernen. "Ein großer Teil des Albums handelt davon, erwachsen zu werden und herauszufinden, wie man sich selbst erkennt - wie zum Beispiel: 'Was ist ein Weitermachen?'", sagt Kline. "Wie kommen wir weiter, wenn wir süchtig nach einem Kreislauf sind, der uns in unserer Vergangenheit verfolgt? Das Schreiben von Songs ist nur ein Weg, um das zu überwinden". Kline ist seit ihren späten Teenagerjahren ein fester Bestandteil des amerikanischen Indie-Undergrounds. Ihre zahlreichen Bandcamp-Veröffentlichungen und ihr Debüt bei dem Indie-Label Zentropy aus dem Jahr 2014 führten dazu, dass sie als "Poet laureate of New York City DIY" bezeichnet wurde. Ein solches Etikett ist eine Menge für junge Schultern, aber es ist schwer zu leugnen, dass sie einen einzigartigen Einfluss auf die zeitgenössische Popmusik hatte. Wenn die Vorstellung, dass eine junge Frau in ihrem Schlafzimmer einen Synthesizer in die Hand nimmt, ein paar Songs ins Internet stellt und schnell zum Superstar wird, heute gang und gäbe ist, dann liegt das daran, dass Kline und ihre Kolleginnen das (weibliche) DIY-Genie normalisiert und verherrlicht haben, lange bevor sie in den Marketingbüros der Major-Labels an die Pinnwände geheftet wurden. Seitdem hat sich viel verändert: Nachdem Frankie Cosmos in den letzten zehn Jahren eine Handvoll verschiedener Permutationen durchlaufen hat, besteht die Band heute aus vier Mitgliedern: Greta Kline, Alex Bailey, Katie Von Schleicher und Hugo Stanley. Kline ist die einzige Konstante, aber Stanley, Bailey und Von Schleicher sind wichtige Mitstreiter, und es wäre falsch, die Namen "Greta Kline" und "Frankie Cosmos" synonym zu verwenden. Kline ist nach wie vor die primäre Songschreiberin, und die Musik auf "Different Talking" wurde von der Band als Ganzes arrangiert, aber dies ist das erste Album, das von der Band selbst aufgenommen und selbst produziert wurde. Nicht zufällig fühlt es sich wie eine reinere, destilliertere Aufnahme an. "Es fühlt sich an wie die beste Version von dem, was ich machen wollte, seit ich ein Teenager war", sagt Kline. "Obwohl dies in einem Wohnzimmer aufgenommen wurde, ist es so originalgetreu wie alles, was wir im Studio gemacht haben."
Andy Jenkins neues Album Since Always entstand aus dem Loslassen von Selbstwahrnehmungen, Erwartungen und Annahmen. Jenkins fand Raum in sich selbst als Gitarrist seinen eigenen Songs zu vertrauen, und Produzent Nick Sanborn schlüpfte in eine neue Art von Produktionsrolle, indem er Ideen entwarf und filterte sie gemeinsam durch. Kurzum, es war ein sehr erwachsenes Vorgehen, zwei Fans, die zusammenarbeiten, um etwas zu schaffen; eine Platte, auf der der Verlust und die Liebe, der Kompromiss und der Gewinn des Erwachsenseins sichtbar werden. Beide waren in ihren jeweiligen, aber miteinander verflochtenen Musikszenen in Richmond und Durham, schon seit Jahren Fans voneinander, hatten aber nie offiziell zusammengearbeitet. Jenkins hatte ein paar Jahre damit verbracht, Songs für den Nachfolger seines 2018 erschienenen Debüts "Sweet Bunch" zu sammeln; die neuen Songs waren kunstvoll gestaltete Oden an die verschiedenen Zusicherungen und Ängste, die damit einhergehen können, ein gewisses Maß an Zufriedenheit zu finden, wenn man auf die 30 zugeht. Als Jenkins seine Stücke einspielte, hörte Sanborn zu und ließ seiner seiner Fantasie freien Lauf und überflutete Jenkins mit Ideen - Rhythmusverschiebungen, Keyboard-Verzierungen, Gesangseffekten. Es gab ein Doppel-Takt-Piano, einen Fehler in ,Too Late", den sie beide liebten. Da war die Vocoder-Auswahl während ,Emptiness Is", eine Wahl, die es dem Paar ermöglichte einen großen Teil des Songs allein mit Bass und Schlagzeug zu bestreiten. Da war die Sequenz, die unter ,Leaving Before" brodelt, ein Spiegel des lyrischen nervösen Herzens. Als Amelia Meath und Jenn Wasner von Flock of Dimes im Studio herumhingen im Studio herumhingen, fragte Sanborn, ob sie bei ein paar Stücken singen wollten. Das ist Meath bei ,Blue Mind", die Jenkins' Zeilen über den Zauber der Liebe singt, als würde sie eine Beschwörung anbieten, und Wasner erhebt sich durch die statische Morgendämmerung von ,Lovesick". ,Andy wollte jemanden, der Entscheidungen trifft, die er nie treffen würde", erinnert sich Sanborn. ,Es war diese Minenarbeit, die wir zusammen machen mussten." Als die Songs jedoch immer mehr zusammenwuchsen, bestand Jenkins darauf, dass es endlich an der Zeit war, seine Gitarren abzulegen. ,Ich war noch nie ein besonders kompetenter Gitarrist", sagt er jetzt mit einem kleinen Lachen, aber Sanborn liebte die eigenwillige Art und Weise, wie sich seine Gitarrenschläge mit seiner Stimme verbanden, also hielt er sie hin. Sie würden auf Jenkins' langjährigen Mitarbeiter, ein Ass namens Alan Parker, warten, der aus Richmond kommen und die Teile ersetzen sollte. Als Parker kam, hörte er dasselbe wie Sanborn - ja, er war technisch versierter, aber seine Overdubs hatten nicht dieselbe Persönlichkeit, nicht die gleiche erzählerische Wahrheit. Jenkins lenkte ein, und so blieben seine Gitarren und verankern das Album.
Mit seinem siebten Studioalbum kehrt der Musiker und Singer-Songwriter Juan Wauters mit einem Liebesbrief an seine Geburts- und Heimatstadt Montevideo, Uruguay, zurück. "MVD LUV" erscheint am 27. Juni 2025 über Captured Tracks. Mehr als ein Jahrzehnt nach Beginn seiner Solokarriere hat Wauters seine musikalische Identität zu einem charismatischen und charmanten, authentischen und fesselnden Drahtseilakt geformt, der auf dem schmalen Grat zwischen Aufrichtigkeit und Performativität balanciert. Auf seinem neuen Album kommen seine Fähigkeiten als Songwriter voll zur Geltung. Die meisten Songs auf "MVD LUV" sind weniger als zwei Minuten lang und strotzen nur so vor Lebensfreude, aber das Album als Ganzes zeigt Wauters von seiner liebenswertesten Seite, denn er schreibt mit Zuneigung und Mitgefühl über die uruguayische Stadt, die er liebt und sein Zuhause nennt. Die klare Absicht, mit der Wauters Montevideo und seinen Charakter illustriert, zeichnet das Porträt eines Künstlers, der sich seinem Handwerk und seinem Thema mit großer Hingabe widmet. So gesehen ist "MVD LUV" mehr als nur ein Album - es ist eine Heimkehr. Dabei hat er sich die reichen musikalischen Traditionen von Montevideo zu eigen gemacht und gleichzeitig die Grenzen seines unverwechselbaren Songwritings weiter verschoben. "MVD LUV" ist eine Liebeserklärung an seine Wurzeln und seine Gegenwart und bringt uruguayische Klänge auf die Weltbühne, indem es Candombe- und Murga-Rhythmen in Wauters' charakteristische Mischung aus Folk, Pop und Experimenten einbezieht. Da Wauters einen Großteil seiner Karriere in den Vereinigten Staaten verbracht hat, trägt er seit langem die doppelte Identität eines Einwanderers und eines Einheimischen. Mit "MVD LUV" wollte er eine Brücke zwischen diesen beiden Welten schlagen und die Essenz der Straßen, Häuser und des Gemeinschaftsgeistes von Montevideo einfangen. Das Album wurde an verschiedenen Orten in der Stadt aufgenommen, von seinem eigenen Studio bis hin zu Bürgersteigen, Dächern und den Wohnungen der beteiligten Musiker. Dieser Ansatz verleiht dem Projekt eine unverfälschte Authentizität und lässt Montevideo selbst wie eine aktive Präsenz in der Musik erscheinen. Thematisch beschäftigt sich "MVD LUV" mit Identität, Nostalgie und menschlichen Beziehungen. Tracks wie "Manejando por Pando" und "Siempre Vuelven" reflektieren über die Rückkehr nach Hause und den Lauf der Zeit, während "If It's Not Luv" und "Dime Amiga" sich mit Liebe, Kameradschaft und persönlicher Reflexion beschäftigen. "Ando con Miedo" fängt urbane Ängste ein und stellt Introspektion den pulsierenden Rhythmen der Stadt gegenüber. Wauters schafft damit eine zutiefst persönliche und doch universelle Meditation über Zugehörigkeit. Mit "MVD LUV" präsentiert Juan Wauters eine lebendige, tief empfundene Erkundung von Ort und Identität und schafft ein Album, das sich sowohl tief verwurzelt als auch universell anfühlt. Dieses Album führt den Hörer nicht nur in Montevideo ein, sondern lädt ihn ein, sich dort zu Hause zu fühlen.
Als William J. Tsamis, Gründer der Epic-Metal-Heroen Warlord, am 13. Mai 2021 im Alter von nur 60 Jahren viel zu früh für immer von uns gegangen ist, schien dies für viele das Ende einer der kreativsten Metal-Formationen Amerikas zu markieren. Doch überraschender Weise schlugen Warlord zurück, mit neuer Besetzung und einem neuen Studioalbum, "Free Spirit Soar" (auf High Roller Records). Auf besagtes Studioalbum folgte im selben Jahr die limitierte Compilation "From The Ashes To The Archives - The Hot Pursuit Continues", die Appetit machen sollte auf die 2024er Festival-Tour von Warlord mit ihrem neuen Sänger Giles Lavery (der auch bei Jack Starr und Alcatrazz das Mikro schwingt). Auf dem Plan standen: Trveheim (Deutschland), Golden R Festival (Griechenland), Pyrenean Warriors (Frankreich) und Metalitalia (Italien). Für diese Shows hatten sich Warlord etwas ganz Besonderes ausgedacht: Im Vorfeld eines jeden Auftritts wurde exklusiv ein neuer Song im Internet veröffentlicht. Alle vier befinden sich auf "The Lost Archangel" zum ersten Mal in physischer Form. Giles Lavery schwärmt von besagten Auftritten: "Die Reaktionen bei diesen Shows waren unfassbar. Sie haben unsere kühnsten Träume übertroffen. Die Fans sangen jedes Wort mit uns mit - die Energie, die von diesem Festival-Publikum ausging, kannte keine Grenzen." Die vier Songs, um die es sich handelt, sind "Golgotha (Place Of The Skull)", "The Rainbow", "Lost Archangel" und "Stygian Passage". Giles Lavery geht ins Detail: "Es sind alles brandneue Aufnahmen. 'The Rainbow' stammt von einem alten Warlord-Demo aus den ganz frühen achtziger Jahren. Wir haben den Song umgearbeitet. Die anderen drei Stücke sind von Lordian-Guard-Alben. Wir waren der Meinung, dass wir sie sehr gut zu Warlord-Nummern umarrangieren konnten. Also warum sie nicht auch veröffentlichen? Unser Gitarrist Eric und ich haben die vier neuen Nummern produziert, mithilfe digitaler Heimtechnik aber auch in professionellen Studios." Zusätzlich zu den besagten vier neuen Aufnahmen bietet "The Lost Archangel" neben älteren und neuen Live-Mitschnitten auch Neuinterpretationen einiger Warlord-Klassiker. Für Fans und Sammler ein rundum gelungenes Paket.
Als William J. Tsamis, Gründer der Epic-Metal-Heroen Warlord, am 13. Mai 2021 im Alter von nur 60 Jahren viel zu früh für immer von uns gegangen ist, schien dies für viele das Ende einer der kreativsten Metal-Formationen Amerikas zu markieren. Doch überraschender Weise schlugen Warlord zurück, mit neuer Besetzung und einem neuen Studioalbum, "Free Spirit Soar" (auf High Roller Records). Auf besagtes Studioalbum folgte im selben Jahr die limitierte Compilation "From The Ashes To The Archives - The Hot Pursuit Continues", die Appetit machen sollte auf die 2024er Festival-Tour von Warlord mit ihrem neuen Sänger Giles Lavery (der auch bei Jack Starr und Alcatrazz das Mikro schwingt). Auf dem Plan standen: Trveheim (Deutschland), Golden R Festival (Griechenland), Pyrenean Warriors (Frankreich) und Metalitalia (Italien). Für diese Shows hatten sich Warlord etwas ganz Besonderes ausgedacht: Im Vorfeld eines jeden Auftritts wurde exklusiv ein neuer Song im Internet veröffentlicht. Alle vier befinden sich auf "The Lost Archangel" zum ersten Mal in physischer Form. Giles Lavery schwärmt von besagten Auftritten: "Die Reaktionen bei diesen Shows waren unfassbar. Sie haben unsere kühnsten Träume übertroffen. Die Fans sangen jedes Wort mit uns mit - die Energie, die von diesem Festival-Publikum ausging, kannte keine Grenzen." Die vier Songs, um die es sich handelt, sind "Golgotha (Place Of The Skull)", "The Rainbow", "Lost Archangel" und "Stygian Passage". Giles Lavery geht ins Detail: "Es sind alles brandneue Aufnahmen. 'The Rainbow' stammt von einem alten Warlord-Demo aus den ganz frühen achtziger Jahren. Wir haben den Song umgearbeitet. Die anderen drei Stücke sind von Lordian-Guard-Alben. Wir waren der Meinung, dass wir sie sehr gut zu Warlord-Nummern umarrangieren konnten. Also warum sie nicht auch veröffentlichen? Unser Gitarrist Eric und ich haben die vier neuen Nummern produziert, mithilfe digitaler Heimtechnik aber auch in professionellen Studios." Zusätzlich zu den besagten vier neuen Aufnahmen bietet "The Lost Archangel" neben älteren und neuen Live-Mitschnitten auch Neuinterpretationen einiger Warlord-Klassiker. Für Fans und Sammler ein rundum gelungenes Paket.
Da Taylor Nordberg und Jeramie Kling den Titel der 1992er Massacre-EP "Inhuman Condition" als Namen für ihre neue Band wählten, nachdem sie das Death-Metal-Flaggschiff 2020 verlassen hatten, erscheint es plausibel, dass in den letzten fünf Jahren an diesem bewährten Old-School-Sound festgehalten haben. Das dritte Inhuman-Condition-Album "Mind Trap" ist jedoch mehr als nur Massacre 2.0 und markiert eine Steigerung auf allen Ebenen. Die Tatsache, dass sich das ursprüngliche Trio, das durch den altgedienten Bassisten Terry Butler (zu verschiedenen Zeiten ebenfalls Mitglied von Massacre) vervollständigt wird, bei der Arbeit an neuem Material nie Ziele setzt, hat sich als Segen erwiesen: "Wir haben das Gefühl, dass wir unsere Identität gefunden haben und endlich über die Verbindung zu Massacre hinweg sind", sagt Nordberg. "Beim Schreiben, Aufnehmen, Mischen und so weiter wurde nichts überstürzt. Dieses Album zeichnet sich durch eine gewisse Behaglichkeit aus, hat aber immer noch diese knallharte Kante." Die Songs auf "Mind Trap" sind dem Gitarristen zufolge ein "Kommentar zu der Welt, in der wir leben". "Einige meiner Texte befassen sich mit dem erdrückenden Einfluss der Technologie auf unsere Spezies. Die Platte hat alles - Blut, Eingeweide, Serienmörder, Sci-Fi-Horror, schlechte Menschen." Die Band produzierte das Album vollständig in ihrem eigenen Studio, und das Ergebnis kann sich mehr als hören lassen. "Mind Trap" kommt mit einem weiteren bestechenden Artwork von Dan Goldsworthy (Accept, Alestorm) und zeugt von der besonderen Chemie des produktiven Duos hinter Inhuman Condition.
blck Vinyl, „Heimat" - ein Begriff, der lediglich eine Beziehung zwischen Menschen und Räumen bezeichnet, aber dennoch seit jeher hoch emotional aufgeladen ist. Oft missbraucht, sorgt er mitunter für Unbehagen, lebhafte Diskussionen und Deutungsstreitigkeiten. Maik Weichert (Gitarre) kommentiert: „'Heimat' ist nicht als engstirniger Endpunkt gemeint, wie er von Agitatoren und Populisten verwendet wird, sondern als Ausgangspunkt für Beobachtungen und Perspektiven
"Wind, Again" is Sary Moussa’s fourth studio album and second album on Other People. Based between France and Lebanon, Moussa returns with a riveting electro-acoustic album informed by his ever-changing relationships to space, listening, and resonance as well as his growing interest in the study of harmonics in electronic and electro-acoustic music.
Years in the making, “Wind, Again” approaches distinct musical worlds and languages by bringing together improvisations by musicians performing on Western and West Asian instruments such as the Hammond organ, clarinet, saz, and buzuk with electronic arrangements and textures. Rather than force a rapprochement of these musical worlds through the instruments, and keenly aware of the weighty sonic histories they carry, Moussa proposes another way through which they can exist together in contemporary electronic composition.
Composed of six tracks, each of which demonstrate an array of recording and processing techniques, the album generates moments of tension produced by the synthesis of textural, tonal, and harmonic encounters that Moussa calls “shadows”, which outline an impressionistic musical language, existing at the edge of familiarity. Such moments permeate tracks like “Everywhere at once” and “Violence” that open with the Hammond organ and the saz respectively and slowly reveal an expansive field of sounds that showcases each of the musicians’ characteristic performances and Moussa’s densely layered textures. It is a latent yet unrelenting tension through which the composer invokes rather than represents a collective experiential state, especially familiar to those who know his environment. In “Wind, Again” these shadows are articulations of sounds steeped in traditions they are never quite tethered to. Such articulations are implied and alluded to, they play within a musical reference without the latter explicitly existing in the recording, always teetering, never completely here nor there.
Sonically and musically, the album is fueled by the cultural, social, and personal realities that Moussa was brought up and lives in.
Both personal and musical ties with the musicians who feature on the album is central to Moussa’s practice. In the title track “I will never write a song about you”, musician Julia Sabra opens with rolled piano chords, followed by Paed Conca on clarinet and Abed Kobeissy on buzuk, before Moussa’s electronic processing pieces together, lifts, and sustains the melodic direction of the track that emerged from the musicians’ separate improvisations. For Moussa: “The initial connection between the three performances was made on a track that no longer existed, the original recording was both an obstacle and necessary step for the track we hear on the record. It’s as if we were all telling different stories and I pulled on the thread that held them together”. The track, and more generally the record, is tinged with a melancholy of things lost, though it never fully succumbs to it.
“Everything inside a circle”, Moussa’s most personal track and for which he provides the only vocals on the record, harkens back to a childhood memory of listening to music with his mother in a car: “There was a sound I was looking for — a memory of a sound and how I first heard it. This track is a hybrid of that memory and what I wanted to make of it”. The track relies heavily on generativesystems and perhaps embodies most the ambiguous quality of the record’s music in its refusal to be pinned down by one musical tradition or another.
“Wind, Again” is both familiar and alien, cold and warm; it pays homage to the mechanics, materials, and tactility of the instruments and converges acoustic and synthetic spaces. What anchors the sound of the album are the elements of a whole that cannot find its own idiosyncrasy and that is precisely why Moussa’s album is a tour de force.
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blck Vinyl, „Heimat" - ein Begriff, der lediglich eine Beziehung zwischen Menschen und Räumen bezeichnet, aber dennoch seit jeher hoch emotional aufgeladen ist. Oft missbraucht, sorgt er mitunter für Unbehagen, lebhafte Diskussionen und Deutungsstreitigkeiten. Maik Weichert (Gitarre) kommentiert: „'Heimat' ist nicht als engstirniger Endpunkt gemeint, wie er von Agitatoren und Populisten verwendet wird, sondern als Ausgangspunkt für Beobachtungen und Perspektiven
„Tuiflsrijtt“ ist bayerisch/österreichisch für „Teufelsritt“ und
assoziiert sowohl die Krampusläufe als auch die Geschichte
hinter der Krampusgestalt (Mythos, Legende und Tradition).
Das Album fungiert als eine Brücke über die Grenzen des
Diesseits hinweg zu den Teufels- und Rauhnächten und
beschwört neben der dunklen Krampusgestalt, welche das
Fleisch mit ihren Ruten und Ketten martert und die
todgeweihten Seelen verschleppt, das Wesen der Drude, die
Ihre Opfer quält, Perchten, welche die Seelen ins Totenreich
fort bringen und die rasenden Dämonen der Wilden Jagd.
Musikalisch ist „Tuiflsrijtt“ eine konsequente
Weiterentwicklung des bestehenden Konzepts.
Atmosphärischer Black Metal mit Old-School-Touch der
zweiten Welle, der im Vergleich zu vorhergehenden
Veröffentlichungen jedoch deutlich an Geschwindigkeit und
Aggressivität zugelegt hat.
Krámpns keifend-fauchender Gesang, die eisig-sägenden
Gitarren, gezielt eingesetzte, düstere Keyboard-Passagen, der
stark verzerrte, aber druckvolle Bass und das wuchtige
GOLLIWOG is billy woods' first album in two years, preceded by 2023's Maps, his second collaboration with producer Kenny Segal. That nimble travelogue has little in common with woods' newest work, despite the fact that Segal shows up a couple times in the credits. GOLLIWOG is a haunting collection that weaves horror, humor, surrealism and Afropessimism into a cinematic tapestry, aided and abetted by a murderer's row of producers. African zombies, time traveling trap cars, malevolent ragdolls and a dying Frantz Fanon are just a few of the revelers in woods' danse macabre. GOLLIWOG features production from The Alchemist, Kenny Segal, EL-P, Conductor Williams, Preservation, Messiah Musik, Sadhugold, Ant (Atmosphere), Shabaka Hutchings, Steel Tipped Dove, DJ Haram, Willie Green, Jeff Markey, Saint Abdullah, and LA-based experimental jazz trio Human Error Club. Meanwhile, woods is joined on the mic by Backwoodz labelmates ELUCID and Cavalier, along with rappers Bruiser Wolf, Despot, Al.Divino, and singer-songwriter Yolanda Watson. GOLLIWOG is another triumph in the woods oeuvre, as layered and compelling as anything he has ever done. A black carnival pitched in a muddy field overnight, empty rides whirring and clattering in the dark.
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Zunächst nannte Gia Margaret ihr neues Album Romantic Piano, um ein wenig frech zu sein. Denn die sparsamen, sanften Klavierstücke haben mehr mit Erik Satie, Emahoy Tsegué-Maryam Guébrou und den "Marginalia"-Veröffentlichungen von Masakatsu Takagi gemeinsam als mit einem gemütlichen Date-Abend bei Kerzenschein. Doch in dieser Frechheit liegt eine verborgene Absicht: In dem wunderschönen Set wird "Romantik" in einem eher klassischen Sinne suggeriert, was die Deutschen als Waldeinsamkeit bezeichnen. Die Kompositionen beschwören die erhabenen Themen der romantischen Dichter herauf: Einsamkeit in der Natur, die Fähigkeit der Natur zu heilen und zu lehren, ein Gefühl von zufriedener Melancholie. "Ich wollte Musik machen, die nützlich ist", sagt Margaret und untertreibt damit gewaltig die Kraft der Platte. Romantic Piano ist neugierig, beruhigend, geduldig und unglaublich bewegend - aber es verweilt nicht länger als eine Sekunde. Margarets Debütalbum There's Always Glimmer war ein lyrisches Wunderwerk, aber als sie wegen einer Krankheit auf Tournee nicht mehr singen konnte, nahm sie ihr Ambient-Album "Mia Gargaret" (ein weiterer frecher Titel!) auf, das ein feines Gespür für Arrangement und Komposition zeigte, das bei den lyrischen Songs von There's Always Glimmer nicht voll zum Tragen kam. Auch Romantic Piano kommt fast ganz ohne Worte aus. "Das Schreiben von Instrumentalmusik ist im Allgemeinen ein viel freudigerer Prozess als das Schreiben von Lyrics und wirkt sich letztlich auf mein Songwriting aus.", sagt sie. Romantic Piano festigt sie als kompositorische Kraft. Ursprünglich hatte Margaret einen Abschluss in Komposition angestrebt, brach die Musikschule aber auf halbem Weg ab. "Ich wollte wirklich nicht in einem Orchester spielen", sagt sie über ihre Entscheidung, "ich wollte eigentlich nur Filmmusik schreiben. Dann begann ich, mich mehr und mehr darauf zu konzentrieren, eine Songschreiberin zu sein." Romantic Piano berührt in der Tat ein seltenes Gefühl in der Kunst, das oft nur dem Kino vorbehalten ist - die gleichzeitige Ehrfurcht vor dem Dasein mit der großen Linse und der intime innere Monolog nach der Sprache, wenn wir in unseren Schädeln festsitzen. Und das ist sehr romantisch!
Eudaimonia is the outcome of a spontaneous connection between two artists, united by a shared passion for deep and emotional sounds. What began as an unplanned session evolved into a deeper exploration, flowing so naturally that it felt inevitable to create something more.
Inspired by the ancient Greek concept of Eudaimonia - a profound sense of fulfillment found through living authentically and purposefully - this EP dives into the inner world of its creators. From moments of reflection to waves of intensity -each track serves as a chapter in a journey toward inner exploration, embracing both the light and shadow within.
Eudaimonia celebrates the beauty of imperfection, the power of acceptance, and the pursuit of authentic expression. It invites listeners to lose themselves, to feel deeply, and to find meaning and healing through sound, connecting to something greater within themselves and the world around them.
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Horizontaler Gentransfer" beschreibt die Übertragung genetischer Informationen bei den Mikroorganismen jenseits normaler Paarungsbarrieren .Die Band "Horizontaler Gentransfer" (HGT) ist eine Experimental Art Pop, K-Punk- Kollektiv, das von sechs (!) Künstlerinnen (Mizi Lee, Seonha Park, Jerry Ahn, Yun Park, Lilian Gonzalez, Hanseo Oh) mit Migrationshintergrund im Mai 2022 in Stuttgart initiiert wurde. Dem Prinzip der horizontalen Übertragung folgend, übertragen sie dies auf u.a. Memes, Posts, Chats- oder K-Pop-Kulturen, die sich über Smartphones oder iPads verbreiten und suchen dabei nach einem experimentellen Weg, um mit Text, Musik und visuellen Elementen zu Mode, Infektion und Migration zu forschen. HGT hinterfragt nicht nur kulturelle Normen, sondern reagiert direkt auch auf Stereotypen oder rassistische Angriffe. Direkte Fragen werden gestellt, energetische Aussagen getroffen und Stimmungen eingeholt die mal aggressiv, mal entspannt oder mit einem Augenzwinkern dargeboten werden. HGT sind eine Wundertüte verschiedener Genres und Stile, von Punk bis Poetry aber auch Schlager und Elektro gibt es zu entdecken. 'Everything Possibbong' ist das zweite Album und HGT lassen sich weiterhin nicht eine Schublade stecken. Das Album verbindet traditionellen koreanischen Schlager mit elektronischem Punk und einer guten Prise urban contemporary Pop. Die erste Single 'From Kita' zeigt wie sich Vielseitigkeit in Sinuswellen ausdrückt ohne aus der Reihe zu tanzen. Ein minimalistisches 808 pattern, ein vorantreibendes Keyboard und eine Telefonhörer Stimme mäandern durchs Intro und wandeln sich schließlich mittels Break in einen dadaistischen Pop Song der am ehesten an OOIOO denken lässt, sonst aber keinerlei Vergleichsfläche bietet. Vinyl comes with many goodies as there are 2 Stickers, 2 random character cards, a lyrics booklet & download code.
Benét betrachtet sein neues Indie-Rock-Album „Make `Em Laugh“ als eine Art Clue-Spiel. Er versucht herauszufinden, wann und wie genau eine Beziehung gescheitert ist. „Make`Em Laugh“ ist ein Dokument der Entdeckung und Selbstverwirklichung, das eher Fragen als Antworten enthält und Benéts Fähigkeit, viele komplexe und widersprüchliche emotionale Zustände zu durchlaufen, prägt auch den Klang der Musik: Das Album ist dynamisch, lebendig und genreübergreifend. Seine warme Stimme glänzt in nachdenklichen Indie-Rock-Stücken wie „Pieces Of Me“ und „Demon“. In „Too Scared to Say“ setzt er Autotune ein, um ein Gefühl der Verwirrung zu vermitteln, ein Gefühl, das in dem experimentellen elektronischen Stück „Slimmer“ noch verstärkt wird. Benét und die Sängerin AnnonXL tauschen ihre Strophen aus, während sich die Produktion von kristallin und sanft zu aufregend laut und energiegeladen wandelt. Benét genoss auch die Zusammenarbeit mit den Künstlern, die auf dem Album vertreten sind. Er entdeckte die Musik von Margaux, als sie in dem Brooklyner Lokal Baby's All Right auftrat, in dem er arbeitet, und war begeistert, als er feststellte, dass die Fans in den YouTube-Kommentaren zu seinen Videos bereits eine Verbindung zu ihrer Arbeit hergestellt hatten. Faye Webster ist seine beste Freundin und jemand, von dem er glaubt, dass sie zu seiner Begabung passt, scharfsinnige Fragen über Beziehungen zu stellen. Und der wirbelnde, vibrierende Vers von AnnonXL auf „Slimmer“ war so gut, dass er Benét kreativ anspornte. „Make `Em Laugh“ mag damit begonnen haben, eine Trennung zu verarbeiten, aber als Gesamtwerk blickt es weit über die Besonderheiten einer einzelnen Beziehung hinaus. Es ist Musik, die sich über die großen Fragen des Lebens Gedanken macht, die uns alle verbinden, und die Trost in der Gemeinschaft findet. Wenn das Album ein Clue-Spiel ist, dann eines, das alle Einsichten und Geschichten der unzähligen Spieler im Raum ebenso einfängt, wie es sich auf das Ergebnis des Spiels selbst konzentriert.
Benét betrachtet sein neues Indie-Rock-Album „Make `Em Laugh“ als eine Art Clue-Spiel. Er versucht herauszufinden, wann und wie genau eine Beziehung gescheitert ist. „Make`Em Laugh“ ist ein Dokument der Entdeckung und Selbstverwirklichung, das eher Fragen als Antworten enthält und Benéts Fähigkeit, viele komplexe und widersprüchliche emotionale Zustände zu durchlaufen, prägt auch den Klang der Musik: Das Album ist dynamisch, lebendig und genreübergreifend. Seine warme Stimme glänzt in nachdenklichen Indie-Rock-Stücken wie „Pieces Of Me“ und „Demon“. In „Too Scared to Say“ setzt er Autotune ein, um ein Gefühl der Verwirrung zu vermitteln, ein Gefühl, das in dem experimentellen elektronischen Stück „Slimmer“ noch verstärkt wird. Benét und die Sängerin AnnonXL tauschen ihre Strophen aus, während sich die Produktion von kristallin und sanft zu aufregend laut und energiegeladen wandelt. Benét genoss auch die Zusammenarbeit mit den Künstlern, die auf dem Album vertreten sind. Er entdeckte die Musik von Margaux, als sie in dem Brooklyner Lokal Baby's All Right auftrat, in dem er arbeitet, und war begeistert, als er feststellte, dass die Fans in den YouTube-Kommentaren zu seinen Videos bereits eine Verbindung zu ihrer Arbeit hergestellt hatten. Faye Webster ist seine beste Freundin und jemand, von dem er glaubt, dass sie zu seiner Begabung passt, scharfsinnige Fragen über Beziehungen zu stellen. Und der wirbelnde, vibrierende Vers von AnnonXL auf „Slimmer“ war so gut, dass er Benét kreativ anspornte. „Make `Em Laugh“ mag damit begonnen haben, eine Trennung zu verarbeiten, aber als Gesamtwerk blickt es weit über die Besonderheiten einer einzelnen Beziehung hinaus. Es ist Musik, die sich über die großen Fragen des Lebens Gedanken macht, die uns alle verbinden, und die Trost in der Gemeinschaft findet. Wenn das Album ein Clue-Spiel ist, dann eines, das alle Einsichten und Geschichten der unzähligen Spieler im Raum ebenso einfängt, wie es sich auf das Ergebnis des Spiels selbst konzentriert.
Ein Mensch verbringt den ganzen Tag damit, eine Maschine zu bauen, nur damit sie ihn die ganze Nacht hindurch quält. Als ob das nicht schon verdreht genug wäre, gefällt es ihnen auch noch. Es gefällt ihnen sogar so gut, dass sie am Morgen verjüngt aufwachen und eifrig an der Maschine feilen, bis sie in ihrem Kopf perfekt läuft.
Dies ist die nächtliche Vision, die Cryptopsy zu ihrem neunten Album Nightmare inspiriert hat. "Hüte dich vor dem Scheinwerferlicht", warnt Sänger Matt McGachy, bevor "Dead Eyes Replete" mit einem schmerzerfüllten Breakdown vor deinen Augen aufblitzt. An Insatiable Violence spiegelt unsere toxische Beziehung zu den sozialen Medien wider, aber obwohl es unheimlich vorausschauend ist, ist das Album von den vielen Mutationen beeinflusst, die die Hall of Fame-Diskografie der Band geprägt haben. Inspiriert von einem Mukbang, der furchtbar schief gegangen ist, ist der gefräßige Opener "The Nimis Adoration" ein Sammelsurium an Blasts, Christian Donaldsons Fishhook-Riffs und einer kräftigen Portion Groove, der die Boxen zum Beben bringt.
Cryptopsy wissen, dass nicht jede brutale Technical-Death-Metal-Band lange genug durchhält, um nach 30 Jahren einen kanadischen Grammy zu gewinnen. Das Cover von "An Insatiable Violence" wurde von dem verstorbenen, großartigen Martin Lacroix gestaltet, der mit unheiligem Vergnügen über die frischen, fetthaltigen Tiefen von McGachys falschem Akkordschrei grölen würde. Ein anderer ehemaliger Sänger kehrt auf "Embrace the Nihility" zurück, um alle flüsternden Zweifel an seiner Vormachtstellung zu zerstören. Doch obwohl Cryptopsy bereits auf ihrem zweiten Studiowerk die Krone der abscheulichsten Death-Metal-Band für sich beansprucht haben, gehen sie immer noch an die Grenzen des Extremen.
Die Leadsingle des Albums rumpelt und knirscht zu Olivier Pinards schaurigen Bassschlägen - und doch erhebt "Until There's Nothing Left" im Kern den Anspruch, Cryptopsys größter Ohrwurm zu sein. Selbst Flo Mounier - der buchstäblich das Buch des extremen Metal-Drummings geschrieben hat - hat neue Techniken verfeinert, um die Blasphemie von An Insatiable Violence frisch zu halten. Zum Abschluss kommt "Malicious Needs" im Schneckentempo daher, bevor es wie eine Fledermaus in eine schwarze Rauchwolke aufsteigt.
Verbeugt euch vor der neuen Abscheulichkeit der Könige des extremen Metal.
Reissue des Debütalbums der irischen Singer/Songwriterin Sorcha Richardson auf Powder Pink-Vinyl. Sorcha entwickelte sich von Schlagzeugerin zur Troubadourin. Die glänzende Produktion ihres Debüts "First Prize Bravery" (erschienen 2019 bei Faction Records), gepaart mit ehrlichem Storytelling, machten sie zum "Liebling von Dublin". Das Album ist mittlerweile wie ein edler Wein gereift, so dass Impressed Recordings sich veranlasst sah, es neu aufzulegen, aber nicht ohne die fantastische 2023er Single "Map Of Manhattan" als exklusiven Bonustrack erstmals auf Vinyl zu ergänzen.
- "Richardson erkundet kleine Anfänge und kolossale Enden, sammelt Erinnerungen und präsentiert sie wie Fotos: einen verspäteten Bus aus Dublin, ein kaputtes Klavier, leere Schlafzimmerwände und kalte Laken. Es ist diese Art von purer Nostalgie, die die Jugend verkörpert – ihre Besonderheit erinnert an Momente, die in der nicht allzu fernen Vergangenheit liegen." – Journal of Music
Impressed is proud to present Brenton Thwaites—renowned actor, writer, and now accomplished songwriter—with his debut Album Searching For The Man. The announcement follows his recent iconic role in the Paul Kelly-inspired film How to Make Gravy. While filming Titans in Toronto, Brenton dove into music, recording Searching For The Man with producer Justin Abedin. The album weaves together styles from blues and folk to singer-songwriter and country. Brenton’s songs offer an intimate glimpse into his journey to and from Hollywood, life on the road with his family, and the rollercoaster of highs and lows that define it.
LP 1: Violettes Vinyl, LP 2: grün, Etching auf der D-Seite Als in Netphen am Samstag 1. Juni 2024 der letzte Abend des Freak Valley Festivals 2024 anbricht, kündigt die Stimme der Rock Freaks die nächste Band an: SPECK! Das Psychedelic-Trio aus Österreich startet und nimmt das Festival mit auf eine specktakuläre Reise. Der WDR liefert top Live-Sound und je intensiver SPECK sich in den ersten Jam knien, desto angeheizter wird die Stimmung im Publikum. Die Becken schallen und die Saiten schwingen, die Band beschleunigt. Dann zieht es zu, ein paar Tropfen fallen und schließlich schüttet es so richtig. Doch die Leute bleiben und beginnen zu tanzen, als gäbe es kein Morgen - direkt vor der Bühne, barfuß im Matsch, komplett im Moment. Diese Energie, dieses Miteinander in der besonderen Kulisse - ein unvergessliches Erlebnis!
Das 1978er Album "Level Headed" bescherte der Band mit "Love Is Like Oxygen" ihren letzten Top 10-Hit. In vielerlei Hinsicht war der Stilwechsel der Band von ihren früheren Glam-Singles zu albumorientiertem Rock ein Wagnis, aber die vielen Facetten des Albums wurden von Fans und Kritikern vielerorts gelobt. Die hier vorliegenden Tracks entstanden während der Aufnahmen zum Album und erschienen bislang nur als streng limitierte Vinylversion in den USA.
3 Doors Down haben sich einen Weg als die Rockband schlechthin gebahnt und feiern mittlerweile einen ungebrochenen Mainstream-Erfolg. Dabei haben sie aber nie ihre Kleinstadt-Identität verloren hat, was sie zu den wahren Underdogs des Rock gemacht hat. Das Album ”The Better Life” enthält ihre bahnbrechende Hymne „Kryptonite“ und kommt nun nochmals auf einer 1LP Black Vinyl heraus.
"Bookends" bildet soetwas wie das Herzstück des am 20. Juni erscheinenden Albums. Die weitläufige Ballade zollt ihrem verstorbenen Freund Riley Gale Tribut, ehemals Sänger der Band Power Trip. Sie ist auch inspiriert von John Careys Buch "Eyewitness To History", einer Sammlung von über 300 historischen Augenzeugenberichten zu prägenden Ereignissen der menschlichen Geschichte. Zu Bookends erscheint ein Video von Caity Arthur. "Im Video geht es um Tod und Absolution, wie der Tod eines der wenigen sicheren Dinge im Leben ist, der große Gleichmacher, nolens volens", so Arthur. "Es untergräbt aber auch das traditionelle Narrativ vom Tod als verzweifelte Leere und porträtiert ihn mit seinem halluzinogenem Sixties-Ensemble stattdessen als euphorische Übergangserfahrung samt TV-Pop-Performance und Taschenspielertricks, während Megs Lyrics den Tod in all seinen Formen beschwören." Für "Scratch It" hat Meg Remy mit Gitarrist Dillon Watson eine Band zusammengestellt - ursprünglich für einen einmaligen Festivalaufrtitt, aufgrund der guten Chemie schließlich gleich für ein ganzes Album. Mit Watson an der Gitarre, Jack Lawrence (The Dead Weather, The Raconteurs, Loretta Lynn) am Bass, Domo Donoho am Schlagzeug und Jo Schornikow und Tina Norwood an den Keys entstand "Scratch It" innerhalb von zehn Tagen in Nashville. Zwischendurch schaute auch Mundharmonika-Legende Charlie McCoy vorbei, der bereits mit Elvis, Bob Dylan und Roy Orbinson gearbeitet hatte und seine Künste für einige Songs einbrachte. Die Authentizität der analog produzierten Songs ist unmittelbar, ein Zeugnis der Chemie zwischen allen Beteiligten, Remy klingt relaxt wie kaum je zuvor. Das Album verwebt Country, Gospel, Garage Rock, Soul, Disco und Folk, während sich Remy in den Lyrics mit Patti Smith auseinandersetzt, mit junger Liebe, Mutterschaft, Macht-Dynamiken, der Kraft von James Brown, verstorbenen Weggefährten, dem Goldrausch am Yukon - oder dem eigenen nach einer Tequila-getränkten Nacht. Dabei lässt sie wie immer auch ihren beißenden Humor spielen.
Love in the time of collectively assured techno-capitalist-nuclear holocaust! It’s the endless summer the Brits have been harping on about since they think they won the World Cup. The soundtrack is the debut album of the Content Provider; where Octatrack illbient and industrial chanson mesh in a singed postcard addressed to the UK Border Force and co-signed by aliens plucked from the petri dishes of Young Echo, Cold Light and Avon Terror Corps.
It’s a name she tried to keep anonymous, but Drowned By Locals and Bokeh Versions are breaking contract to reveal that the Content Provider is in fact the shock production alias of DALI DE SAINT PAUL. Patron saint of Bristol’s self-destructive improv idols EP/64 as well as post-feminist chamber collective Viridian Ensemble, avant-terror duo Harrga and constant collaborator with the likes of *breathe* Moor Mother, Valentina Magaletti, Mariam Rezaei, Vincent Moon, Maxwell Sterling, Ossia, Ben Vince.
And isn’t it such a strange release? And won’t people be surprised? Endless Summer is grubby and heartfelt, defiant and hopeful, with flecks of warped reggae on E-System nudging the freeform dream balladry of A Feeling and Sunday Morning, Kode9 & Spaceape-worthy dread poetry of Close Ur Eyes next to anthemic electro-crush of Overdrive. Even to those that know her well, and EVERYONE with their belly in the Bristol underground knows her, Endless Summer is a revelation. Perhaps the apex of the known Dali-verse……where her live gigs have boiled with an experimental volcanic vocal force, Endless Summer is twisted, syrupy, sultry, POP.
Pentagram ist eine amerikanische Heavy-Metal-Band aus Alexandria/Virginia, die vor allem als einer der Pioniere des Doom Metal bekannt ist. Die Band war in der Underground-Szene der 1970er Jahre sehr produktiv und produzierte viele Demos und Probebänder, veröffentlichte aber kein komplettes Album, bis sie sich Anfang der 1980er Jahre mit einer fast komplett neuen Besetzung neu formierte. Das einzige konstante Mitglied in der Geschichte der Band war der Sänger Bobby Liebling.
Pentagram wurde Anfang der 1970er Jahre gegründet und veröffentlichte 1985 ihr Debütalbum Relentless. Die Band überlebte mehr als vier Jahrzehnte voller Widrigkeiten und Triumphe, um zu dem legendären internationalen Act zu werden, der sie heute ist und der ihren Namen fest in die Geschichtsbücher des Heavy Metal geschrieben hat. Obwohl Pentagram einst als Kultband mit einer starken und engagierten weltweiten Fangemeinde angesehen wurde, hat ihre Popularität in letzter Zeit stark zugenommen, was zum Teil auf den Dokumentarfilm Last Days Here aus dem Jahr 2011 zurückzuführen ist, der die Irrungen und Wirrungen des Leadsängers von Pentagram, Bobby Liebling, zeigt.
L.A. Witch haben schon immer eine Aura müheloser Coolness ausgestrahlt, sei es in Form des Americana Noir und des lakonischen Back-to-Basics-Rock'n'Roll ihres selbstbetitelten Debüts oder des glühend strengen Abenteurertums ihres zweiten Albums "Play With Fire". Die Band - bestehend aus Sade Sanchez (Gitarre/Gesang), Irita Pai (Bass) und Ellie English (Schlagzeug) - begann als informelle Angelegenheit, aber die schwülen und betörenden, von Hall umhüllten Songs, die sie schufen, fanden beim Publikum Anklang und brachten das Projekt über den isolierten Raum von Freunden und Gleichgesinnten in Südkalifornien hinaus in die weite Welt. Auf ihrem neuesten Album "DOGGOD" geht das Trio über die bisherigen kreativen und geografischen Grenzen hinaus - das Material wurde in Paris produziert und die Tracks im Motorbass Studio in der Rue de Martyrs aufgenommen. "DOGGOD" erkundet ein breiteres klangliches Terrain, setzt ein größeres Arsenal an Sounds ein und erforscht größere existenzielle und kosmische Themen, ohne dabei den für die Band typischen Sinn für das Verbotene, das Verlassene und die Vorahnung zu verlieren. "DOGGOD" ist ein Weg, das universelle Rätsel der spirituellen Natur von Liebe und Hingabe anzugehen. "Ich habe das Gefühl, eine Art Dienerin oder Sklavin der Liebe zu sein", sagt Sanchez. "Ich bin bereit, für die Liebe zu sterben, indem ich ihr diene, für sie leide oder nach ihr suche - so wie ein treuer, ergebener Diensthund es tun würde." Der Titel des Albums ist ein Palindrom, das DOG und GOD zusammenfasst - eine Verherrlichung des Unterwürfigen und eine Subversion des Göttlichen. Es ist eine Anspielung auf die Reinheit von Hunden und eine Anerkennung ihrer bedingungslosen Liebe und ihres beschützenden Wesens, die im Widerspruch zu den verschiedenen abwertenden Assoziationen stehen, die mit dieser Spezies verbunden werden. "Es gibt diese symbolische Verbindung zwischen Frauen und Hunden, die die untergeordnete Stellung der Frau in der Gesellschaft zum Ausdruck bringt", erklärt Sanchez. "Und alles, was solche göttlichen Eigenschaften verkörpert, hat es nicht verdient, als Schimpfwort benutzt zu werden." Diese widersprüchlichen Erkundungen von Liebe und Unterwerfung manifestieren sich in der sanften und rauchigen Garagerock-Alchemie der Band, mit einer neu entdeckten Nutzung der disziplinierten Zurückhaltung und eisigen Instrumentierung des Post-Punk. Der Album-Opener "Icicle" zeigt, wie L.A. Witch aus dem Proto-Punk, der Psychedelia und den düsteren Riffs der 70er Jahre in die von Refrains durchtränkten Gitarren und den verlorenen Minimalismus von Joy Division und den frühen The Cure reist. Es wird eine Parallele zwischen romantischem Selbstmord und Märtyrertum gezogen, die sich im zweiten Song, "Kiss Me Deep", fortsetzt. Hier beschreibt Sanchez eine Liebe, die so rein ist, dass sie die Zeit übersteigt und sich über mehrere Leben erstreckt. Es ist ein Lied über Leidenschaft, vorgetragen mit dem weltlichen und verletzten Stoizismus der frühen Goth-Pioniere. Von dort aus geht die Band zur Leadsingle "777" über, einem Song über Hingabe bis hin zum Tod. Ein treibender Beat, ein treibendes, verzerrtes Riff und Sanchez' ätherischer Gesang vereinen sich zu einem Song, der sowohl düster in seinem Fatalismus als auch sinnlich in seiner treuen Leidenschaft ist. Auf dem gesamten Album "DOGGOD" weichen L.A. Witch nie von ihrer Muse ab. In "I Hunt You Pray" legt Pai einen hypnotischen Basslauf hin, während English einen zyklischen Krautrock-Groove einsetzt und Sanchez das Bild eines verlassenen Hundes am Straßenrand malt, der allein in der Nacht ist und sowohl als Jäger als auch als Gejagter lebt. Auf "Eyes of Love" macht sich die Band die meditativen Mid-Tempo-Wiederholungen, dekonstruierten Akkorde und esoterischen Betrachtungen über Liebe, Tod und Spiritualität zunutze, die Lungfish zu einer so beliebten Band gemacht haben. Es unterstreicht die Parallele zwischen der unerschütterlichen Liebe in den Augen eines Hundes und der Selbstaufopferung eines Erlösers. Auf "The Lines" nimmt die Band den treibenden Puls des Post-Punk und fügt dem Mix eine Extraportion Chorus hinzu. "Chorus ist ein moderner Effekt, der auf der Idee beruht, die leichten Tonhöhenunterschiede eines Chors nachzubilden. Es gibt eine schimmernde Qualität, die uns zurück zu diesem spirituellen, göttlichen Gefühl bringt", erklärt Sanchez. Gepaart mit dem Einsatz von Orgel und einer grüblerischen Moll-Melodie, beschwört der Song gleichzeitig das Heilige und das Sakrileg. Der Titeltrack "DOGGOD" hat vielleicht die größte Ähnlichkeit mit dem Material des Vorgängeralbums "Play With Fire", in den schlanken und gemeinen Gitarren auf eine raue Rhythmusgruppe und verträumten Gesang treffen. Aber während ihr vorheriges Album ein Aufruf war, seinen eigenen Weg zu gehen, bleibt "DOGGOD" dem "Bis dass der Tod uns scheidet"-Thema des Albums treu und geht sogar so weit, ein Maß an Unterwerfung zu beschreiben, das in gefährliche und ungesunde Gefilde übergeht, wobei Sanchez singt "hang me on a leash / `til I wait for my release". Letztendlich ist "DOGGOD" eine perfekte Verkörperung des Ansatzes von L.A. Witch. Es ist gleichzeitig romantisch und bedrohlich, ehrfürchtig und profan, eine Feier und ein Klagelied. Es spannt den Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, indem es vertraute Klänge aufgreift und sie für die Jetztzeit aufbereitet. Aber es läutet auch eine neue Ära für die Band ein, die über die Kodachrome-Erinnerungen an das Amerika der Jahrhundertmitte hinausgeht und tiefer in den mittelalterlichen und gotischen Energien von Paris und darüber hinaus gräbt, während sie gleichzeitig ein besudeltes Herz erforscht.
DO call it a comeback! Nach nicht weniger als 22 Jahren veröffentlichen die Wiener Beat-Maestros Urbs & Cutex wie aus heiterem Himmel ihr drittes Album namens "On Our Way". Die beiden Veteranen zeigen sich bestens aufgelegt und schaffen es auf diesem Überraschungspaket mühelos dort anzuschließen, wo sie vor zwei Jahrzehnten aufgehört haben. Sie bleiben sich selbst treu, finden aber auch neue Wege ihren sehr persönlichen Stil weiterzuentwickeln und HipHop und Downtempo auf eigenständige Weise zu verschmelzen. Urbs & Cutex (der auch unter Cut Ex firmiert) sind ein Produzenten-Duo aus Wien, das sich auf entspannte Instrumentalmusik spezialisiert und klassischen East Coast HipHop mit Elementen von Triphop und Downtempo verbindet. Beide begannen Anfang der 90er Jahre als DJs und machten ihre ersten Schritte als Produzenten unabhängig voneinander, um später eine der interessantesten Gruppen der florierenden Wiener Elektronik-Szene zu formen. Zwei gefeierte Alben wurden damals veröffentlicht und noch heute werden ihre Songs von immer neuen Generationen entdeckt, was zu Millionen Aufrufen auf den bekannten Streaming-Plattformen führt. Nach 22 Jahren, diversen Solo-Alben (u.a. Urbs' "Toujours Le Meme Film" und "Geheimland"), unzähligen Singles, Remixes und Kollaborationen, haben sie also beschlossen, wieder zusammenzuarbeiten und dabei ihr Mojo sofort wiedergefunden. Mit charmanter Sturheit produzieren Urbs & Cutex weiterhin Musik, die manche als retro, andere als zeitlos bezeichnen werden. "Wir suchen nach immerwährenden Wahrheiten" bemerken sie dazu achselzuckend. Das Album beginnt daher ganz im Stil ihres letzten Albums "Peace Talks!". Soul- und Jazz-Loops werden mit dopen Beats kombiniert und man wird sogar mit dem ersten Rap-Part überrascht, der es jemals auf ihre Alben geschafft hat: T.R.A.C. aus New York, bekannt als MC von Marc Macs Visioneers, unzähligen Drum&Bass Releases und nicht zuletzt Urbs´ Solo-Alben, glänzt auf der ersten Single "Wherever You Are". Nach einigen Songs lässt sich feststellen, daß Urbs & Cutex ihren Sound aber sehr wohl subtil weiterentwickelt haben. Durch gefinkelte Arrangements und gekonntes Übereinanderschichten von Samples wird eine dichte Atmosphäre geschaffen, die weit über das hinausgeht, was Boombap üblicherweise bietet. Urbs & Cutex schaffen es auf diesen 14 Songs die Fadesse von Chillout, Lofi und Boombap zu umgehen und bauen einen Spannungsbogen, der von uplifting bis deep und hypnotisch reicht.
,Dogs" ist Cash Langdons zweites Album unter eigenem Namen, aber das erste mit seiner Band Meadow Dust (Bassist Matt Whitson und Schlagzeuger Reagan Bruce). Die Aufnahmen fanden größtenteils in den Portside Studios (dem ehemaligen Standort des legendären Muscle Shoals Sound) statt und wurden in nur zwei Tagen aufgenommen. Der Tontechniker Brad Timko (Dan Sartain, St. Paul and The Broken Bones) sorgte dafür, dass das Trio wild und tight klingt. Ihre unscharfe Interpretation von schwerem Country-Rock erinnert an Neil Young & Crazy Horse und verströmt die Hitze von Langdons Heimatstadt Birmingham. Wie bei Young ist seine Stimme gleichzeitig ernst und weltmüde, aber es gibt auch einen Sinn für Humor und die Resignation, weiterzumachen (,Dogs"). Diese Songs sind wunderschöne, brennende, südlich-gotische Zeugnisse der fortwährenden Gewalt, die es bedeutet, wach zu sein für die Welt um einen herum (,Lilac Whiskey Nose") und die Entschlossenheit, trotzdem wach zu bleiben (,Magic Again").
"Poems & Non-Fiction" ist das Debütalbum von Ruth Lyon aus Newcastle – einer talentierten Songwriterin, die tief bewegende Erzählungen und Meditationen mit einer Kunstfertigkeit verbindet, die Zartheit und Kraft in sich vereint. Geprägt von den Erfahrungen als Frau mit Behinderung und einem lebenslangen Gefühl des Andersseins, erkundet sie das schöne Chaos der Existenz, hinterfragt gesellschaftliche Normen und entfacht eine Reise hin zu Selbstakzeptanz, Selbstbestimmung und – vielleicht am wichtigsten – Hoffnung.
In Zusammenarbeit mit dem renommierten Produzenten John Parish (PJ Harvey, Aldous Harding) und beeinflusst von Künstlern wie Adrienne Lenker, Fiona Apple und Moondog, sind die Songs reich an poetischen Nuancen. Eine faszinierende Mischung aus analogem und kantigem Indie-Folk, die der Stille ebenso viel Aufmerksamkeit schenkt wie dem Klang, mit dezenten, aber kraftvollen Grooves. Sanft getrieben, mit verträumten Klarinetten und melancholischen Streichern, die wie Meereslicht über dem hypnotischen Groove von Klavier, Bass und Schlagzeug schweben.
Graham Hunt hat die intuitive Fähigkeit, sich seinen eigenen Platz in der langen, verwirrenden Geschichte der amerikanischen Popmusik zu schaffen. Der Songwriter aus Wisconsin hat in den letzten vier Jahren hart an Platten gearbeitet, die zeitlosen Gitarren-Pop mit einem vielschichtigen Produktionsansatz und einem schlauen lyrischen Auge verbindet. Seine Musik verbindet das Surreale mit dem Alltäglichen, das Melodische mit dem Rhythmischen, das Kryptische mit dem Triumphalen - und beweist oft, dass Slacker Verspieltheit und Heartland-Ehrlichkeit sich nicht gegenseitig ausschließen. "Timeless World Forever" - die erste Veröffentlichung von Hunt für Run For Cover - bildet den Abschluss einer beeindruckenden Reihe von Songs und öffnet die Tore für eine neue Phase in der langen, produktiven Karriere des Künstlers. Seit Jahren ist Hunt eine feste Größe in der Indie-Rock-Welt des Mittleren Westens, seit seiner Zeit als Kopf von Midnight Reruns und Auftritten mit Künstlern wie Mike Krol und Disq. 2019 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum "Leaving Silver City", aber es war 2022 das Album "If You Knew Would You Believe It?", mit dem er seinen Durchbruch hatte. Das 2023er Album "Try Not To Laugh" folgte schnell, und jetzt nimmt "Timeless World Forever" diese Fäden wieder auf. Die drei Platten sind aus einem Guss: alle entstanden im selben Keller in Madison mit einer Beat-getriebenen Dichte und einer klanglichen Fantasie, die Rap und Rave ebenso zu verdanken ist wie dem Power Pop. Es ist schwer, gleichzeitig nach hinten und nach vorne zu schauen, ohne mit den Rädern in einem schlammigen, zeitlosen Schlamm stecken zu bleiben. "Timeless World Forever" ist der Sound eines eines Lebenskünstlers, der einen höheren Gang einlegt, den Fuß auf das Pedal drückt und den Highway in Angriff nimmt.
HEXVESSEL erkunden auf ihrem epischen siebten Album "Nocturne" liminale Räume, z.B. zwischen Licht und Dunkelheit sowie Natur und Einsamkeit. Die sich kontinuierlich wandelnde finnische Band besinnt sich wieder auf ihre Wurzeln im Folk und im psychedelischen Rock, indem sie akustische Zwischenspiele, kosmische Synthesizer und geisterhafte Pianoklänge kunstvoll mit den frostgesponnenen Fäden ihres Black Metal Geflechts verwebt. "Nocturne" klingt sowohl vertraut als auch unverhohlen progressiv, da HEXVESSEL ihre eigene Tradition mit einer frischen Neuerfindung ihres charakteristischen Sounds vermischen. Der Keim für dieses Meisterwerk wurde durch die Aufführung eines Auftragswerks beim Roadburn Festival 2024 gesetzt, das ursprünglich den Titel "Music for Gloaming: A Nocturne" trug. Mit diesem Album nimmt das Projekt eine ausgearbeitete physische Gestalt an. Dieses opus magnum verbindet den rauen Geist von Quorthons Black Metal mit dem komplexen Minimalismus zeitgenössischer Komponisten wie Philip Glass, György Ligeti und Avro Pärt. Den eklektischen Charakter von "Nocturne" unterstreichen ausgewählte Gastauftritte wie der ätherische Gesang von Saara Nevalainen oder die harschen Stimmen der Avantgarde Black Metal Vorreiter Yusaf Vicotnik Parvez (DHG/DØDHEIMSGARD) und ORANSSI PAZUZUs Juho Vanhanen. HEXVESSEL stammen zwar aus dem finnischen Tampere, die Band wurde aber vom englischen Sänger und Songwriter Kvohst alias Mat McNerney gegründet, nachdem er im Jahr 2009 in das nordische Land gezogen war. In vielerlei Hinsicht spiegeln HEXVESSEL die Natur ihres Gründers wider. Der Sänger und Songwriter war schon in vielen erfolgreichen Gruppen und Projekten aktiv, deren Spektrum von der britischen Black Metal Band CODE über einen Abstecher bei den norwegischen Legenden DHG bis hin zu den Rock-Shootingstars BEASTMILK reicht, die er später mit GRAVE PLEASURES fortsetzte. Mit "Nocturne" laden HEXVESSEL alle dunklen Seelen der Erde zu einem transzendentalen Nachtritual ein, das unter anderem die Klangvisionen von DARKTHRONE, TANGERINE DREAM und Philip Glass aus der toten Vergangenheit erweckt und mit neuem Leben erfüllt.
With their seventh full-length "Nocturne", HEXVESSEL explore the liminal spaces between light and darkness, nature and solitude on an epic album. The ever evolving and shifting Finnish band has reawakened their treasured roots in folk music and psychedelic rock as they artfully weave acoustic interludes, cosmic synths, and spectral piano into the frost-spun threads on their black metal loom. "Nocturne" sounds both familiar and fearlessly progressive as echoes of tradition entwine with a fresh reinvention of their characteristic sound. The seed of this masterpiece was sown by the performance of a commissioned work at Roadburn Festival 2024 that was originally entitled: "Music for Gloaming: A Nocturne". With this album, it arrives fully fleshed in recorded form. This opus magnum blends the raw spirit of Quorthon's black metal with the intricate minimalism of contemporary composers such as Philip Glass, György Ligeti, and Avro Pärt. Its eclectic nature is elevated and underlined by select guest performances, including the vocals of Saara Nevalainen, as well as the avant-garde black metal luminaries Yusaf Vicotnik Parvez (DHG/DØDHEIMSGARD), and ORANSSI PAZUZU's Juho Vanhanen. While HEXVESSEL are based in Tampere, Finland, they were founded by English singer & songwriter Kvohst aka Mat McNerney after he moved to the country in 2009. In many ways, HEXVESSEL reflect their founder. The vocalist and songwriter has instigated and been involved in various bands ranging from UK black metal act CODE, a stint in Norwegian legends DØDHEIMSGARD, and to rock shooting stars BEASTMILK – later 'continued' with GRAVE PLEASURES to name but a few of his success stories. With "Nocturne", HEXVESSEL invite all souls on earth to a transcendental night ritual that is imbued with DARKTHRONE, TANGERINE DREAM, Philip Glass, and sounds unearthed from the dead past, now instilled with new life.
TWICE A MAN pflanzten die Saat für "The Coloured Breeze Is a New Dimension" mit dem Song 'Dahlia', einem "neuen" Stück, das sie zur Ergänzung der Albumkompilation "Songs of Future Memories" geschrieben hatten. Drei Jahre lang düngte und hegte das schwedische Dark-Electronic-Trio den Keim, bis er feste Wurzeln in ihrem musikalischen Erbe fand und damit begann, neugierige Ableger in neue fruchtbare Böden jenseits der zuvor errichteten Klanggartenmauern zu senden. "The Coloured Breeze Is a New Dimension" ist ein organisches Gebilde, das etwas Neues schafft, indem es seine musikalische DNA auf verschiedene Weise rekombiniert. Als Ergebnis erblühen die frischen Songs in vielen elektronischen Farbnuancen. TWICE A MAN waren schon immer Vorreiter. In ihrem Heimatland Schweden waren sie die anerkannten Pioniere der elektronischen Musik. Und schon lange bevor es in Mode kam, positionierten sich die Schweden als selbstbewusste Umweltschützer. Musikalisch wurden sie liebevoll mit Bezeichnungen versehen wie: "Ultravox auf Gras - wenn auch melancholisch und ohne zuckriges Pathos" oder "wie ein trauriger Gary Numan, aber mit einem warmen, organischen Touch". In ihrem Sound finden sich auch sanfte Anklänge an TANGERINE DREAM, KLAUS SCHULZE und THE HUMAN LEAGUE neben vielen anderen möglichen Referenzen. Als sich Sänger, Gitarrist und Keyboarder Dan Söderqvist im Jahr 1977 mit dem Synthesizer-Spieler Karl Gasleben zusammenkam, gründete das Duo zunächst COSMIC OVERDOSE, die erste elektronische Band Skandinaviens, aus der dann TWICE A MAN hervorging. Während ihrer bemerkenswerten Karriere veröffentlichten die Schweden zahlreiche Alben, inklusive spezieller Projekte, und zwei Kompilationen. Sie spielten zahllose Konzerte und schufen den Soundtrack für sieben abendfüllende Theateraufführungen im Königlichen Dramatischen Theater in Stockholm, Musik für Filme, Ausstellungen, Tanzaufführungen und sogar Computerspiele. Die Natur spielt auch in den Texten und im Sound von "The Coloured Breeze Is a New Dimension" wieder eine große Rolle. TWICE A MAN haben ein musikalisches Äquivalent dazu geschaffen, Trost in der Natur, Kunst und der Freude an Büchern zu finden, um zumindest für eine Weile den Übeln der modernen Welt zu entkommen.
In ,What's The Matter, M. Ross?", dem dritten Album des eigenwilligen Autors M. Ross Perkins, befindet sich unser Junge auf einer Reise nach innen, auf der er das Transzendente und und Existenzielles mit seinem lyrisch bisher bekenntnishaftesten Album verbindet. Multiinstrumentalist Perkins muss man dem Singer/Songwriter-Zeitgeist zurechnen, der für MJ Lenderman und Waxahatchee schwärmt und gleichzeitig Optimismus vermittelt. "What's the Matter, M Ross?" wurde komplett von Perkins komponiert, gespielt und in seinem Studio in Dayton, OH aufgenommen. Die Kopfhörer-Symphonien bewegen sich mit einer bedächtigen, komponierten Raffinesse, während die Texte neues Terrain erkunden. Die Eckpfeiler des Psych-Pop bleiben: die Schnörkel von Nilsson sind noch da, aber auch Gram Parsons und Jonathan Richman. Wenn man "What's the Matter, M. Ross?" geografisch einordnen will, dann ist das Album zu gleichen Teilen Laurel Canyon und Big Pink, mehr Woodstock die Stadt als das Festival. Perkins ist ein in sich geschlossener Teenage Fanclub (aus der Spätphase) mit George Harrisons spirituellem Sinn für inneres Fernweh.
Mary Halvorsons neues Album, About Ghosts, ist eine aufregende Erforschung komplexer Kompositionen und geisterhafter Klänge, das ihren innovativen Ansatz zum Jazz präsentiert. Dieses Album, ihr viertes mit dem Sextett Amaryllis (plus zwei Saxophonisten), verbindet auf Tournee verfeinerte Stücke mit frischen Oktettkompositionen und schafft so ein dynamisches Hörerlebnis. Halvorsons meisterhaftes Gitarrenspiel wird durch spritzige Akkorde, vertrackte Ensemblepassagen und subtile metrische Verschiebungen ergänzt, was zu einem Werk führt, das sowohl herausfordernd als auch fesselnd ist. Das Album enthält auch Anspielungen auf Jazzlegenden wie Duke Ellington und Charles Mingus und integriert „Geistereffekte“ wie zufälliges Flüstern und hauchige Hornbläser. About Ghosts ist ein Beweis für Halvorsons kreativen Wagemut und die außergewöhnliche Musikalität von Amaryllis. Dieses Album wird sicherlich Liebhaber des zeitgenössischen Jazz und abenteuerlustige Musikliebhaber gleichermaßen anziehen.
Nach 25 Jahren Herman Dune und 15 Alben freut sich BB*ISLAND, Odysseús zu präsentieren, eine neue Sammlung von Songs, die den Hörer auf eine Reise durch das turbulente Leben von David Ivar mitnimmt, eine Reise voller Sehnsucht, Schmerz, Liebe, Tod, Glaube und Erlösung. Es ist das erste Mal, dass Herman Dune mit einem externen Produzenten, David Garza, zusammenarbeitet. Das Set-up besteht fast ausschließlich aus akustischen Instrumenten, die live mit der Band in einem Raum aufgenommen wurden. Es ist Folk-Musik im typischen Stil von Herman Dune mit Anklängen an Americana, Country, jüdische und hispanische Traditionen, aber mit einer ganz neuen Wendung in Sound und Arrangements, vor allem im Vergleich zu seiner letzten rein akustischen Trilogie The Portable Herman Dune. David Herman Dune über die Produktion: "...David Garza getroffen zu haben war reiner Zufall. Ich mühte mich gerade mit einem Geigenarrangement für einen der Songs ab, als er sich in einem überfüllten Café in der Innenstadt von San Pedro an meinen Tisch setzte und mich fragte, woran ich gerade arbeitete. David, ein mit einem Grammy ausgezeichneter Produzent und Musiker, hatte mit Fiona Apple, Iron & Wine, John C. Reilly und den Milk Carton Kids gearbeitet und mit einigen meiner musikalischen Helden wie Lucinda Williams und Townes Van Zandt gespielt. Wir verstanden uns auf Anhieb, und er bot mir an, meine Songs zu produzieren. Wir begannen, die Stücke jeden Abend bei mir zu Hause zu spielen, und einmal pro Woche in einem französischen Restaurant namens Le Compagnon. David kannte die besten Musiker in L.A. - Leute wie Sebastian Steinberg am Kontrabass (Fiona Apple), Richard Edson (Schlagzeuger von Sonic Youth, Schauspieler in Jim Jarmuschs Stranger Than Paradise und Spike Lees Do The Right Thing), Odessa (violin, Edward Sharpe and the Magnetic Zeros) und Paul J. Cartwright (violin, Olivia Rodrigo). Als wir uns bereit fühlten, versammelten wir alle in meinem Haus für drei Tage Live-Sessions. Es war ein chaotischer, schöner Prozess, bei dem alle in einem Raum zusammen spielten, keine Kopfhörer, keine Overdubs - nur rohe, echte Musik. Aufgenommen und gemischt wurden die Sessions von Chris Sorem (ebenso Grammy-prämiert für seine Arbeit mit den mit den LA-Legenden Los Lobos). Chris brachte eine Wagenladung alter Mikrofone mit und konzentrierte sich auf "Raummikrofone" - djene, die die Atmosphäre des Raums einfangen. Er sagte, dies sei eine Technik, die auf Alben wie Buena Vista Social Club verwendet wurde, und es erzeugte eine Magie im Raum, die spürbar war. Sogar die traurigsten Lieder wurden lebendig mit so viel Freude, Energie und Elektrizität. Die Aufnahmen waren ungefiltert, organisch und hatten Seele. Als wir mit dem Abmischen begannen, waren wir alle vom Ergebnis erstaunt, wir hörten einen Moment in der Zeit, der sich gleichsam zeitlos anfühlte"
SWEARING AT MOTORISTS haben einen langen Weg hinter sich, seit der Name 1994 auf Plakaten für eine Fake-Band erschien Die hingen auf mysteriöse Weise in Plattenläden und Musiklokalen in Dayton, Ohio, Ein paar Monate nachdem die Plakate auf auftauchten kritzelte Dave Doughman den Namen auf eine Kassette mit homerecordings, die er an Freunde verschenkte, und 1995 war die Band dann offiziell geboren. Ende der 90er Jahre veröffentlichten S@M eine Reihe von 7"-EPs bei verschiedenen Labels, und nachdem sie wiederholt von John Peel gespielt wurden und die Presse weltweit positiv über sie berichtet hatte, erhielt die Band einen Vertrag mit dem damals neuen Label Secretly Canadian. Sie veröffentlichten 2 EPs und 4 LPs auf Secretly Canadian, darunter Number Seven Uptown aus dem Jahr 2000 und This Flag Signals Goodbye aus dem Jahr 2002, die beide in den Jahren ihrer Veröffentlichung vom MOJO Magazine zum Underground Album of the Year" gewählt wurden. Swearing At Motorists zogen 2005 nach Berlin, Deutschland, und veröffentlichten im folgenden Jahr ihre letzte LP für Secretly Canadian, Last Night Becomes This Morning, bevor sie leise in der nicht enden wollenden Berliner Nacht verschwanden... 8 Jahre später war die Band plötzlich in Hamburg wieder aufgetaucht, mit einem neuen Album: "While Laughing, The Joker Tells The Truth", das 2014 auf Anton Newcombes Label A Recordings Ltd. erschien. Co-produziert von Dave und Rick McPhail (von Tocotronic), erzählt das Album die Geschichten dieser verlorenen" 8 Jahre im klassischen Motorists-Stil. Der Autor Camden Joy, vielleicht eine weitere Underground-Figur der 90er/00er Jahre, beschreibt es am besten: "Like Iggy Pop's great lost Nashville record or the legendary demos for the Strokes masterpiece that never was, this recording is full of catchy courage, significant low notes, bedroom rhythms, hooks, and so on, all of which make for an impossible amount of pleasure. This Swearing At effort towers heads and squirrels above whatever that was you were just listening to. I see why Rolling Stone gave it five stars." - Camden Joy 11 Jahre später ist die Band in Hamburg erneut aufgetaucht, aus einer weiteren Auszeit und mit einem neuen Album, das im Herbst 2025 über BB*ISLAND erscheinen soll. Vor der Veröffentlichung stellen wir euch das Album von 2014 noch einmal, oder zum allerersten Mal vor. Vielleicht lag Camden Joy genau richtig. Zu gut, um vergessen und vergriffen zu sein. Das Beständige an Swearing At Motorists sind ihre Auszeiten als Band. Alles andere ist Bonus, aber das ist natürlich der beste Teil. "...While Laughing...demontrates Doughman's unerring abilitity to turn autobiographical minutiae and emotional turmoil into exquisitely heartfelt rock'n'roll poetry. From the warmly familiar powerpop chug of Groundhog Day (Damn The Piper) and Great Actress, to the tearjerker wistfulness of Wrote You A Letter and acoustic closer It's Love That Chooses You, this is classic Swearing At Motorists throughout...." - Andrew Carden/ MOJO
Seit ihrer Gründung im Jahr 2016 haben die Londoner High Vis ihre Palette an progressivem Hardcore mit Nuancen von Post-Punk, Brit-Pop, Neopsychedelia und sogar Madchester-Groove verfeinert und einen Mittelweg zwischen Hooks und Wut, Melodien und Moshpits gefunden. Sänger Graham Sayle beschreibt ihr drittes Album Guided Tour als eine Achse der konkurrierenden Kräfte: "Es versucht, eine hoffnungsvolle Platte zu sein, während es gleichzeitig wütend macht." Die Band, die von Schlagzeuger Edward 'Ski' Harper, Bassist Jack Muncaster und den Gitarristen Martin MacNamara und Rob Hammaren komplettiert wird, ist tief in der britischen und irischen DIY-Hardcore-Szene verwurzelt und wird von Rastlosigkeit und rechtschaffener Wut gleichermaßen inspiriert. Sayle sagt: "Jeder kratzt sich, jeder arbeitet die ganze Zeit, und die Vorstellung von Entspannung ist es, sich zu ficken und der Realität zu entgehen. Dieses Album ist eine Flucht vor dieser Realität." Von den ersten Sekunden an, in denen eine Kabinentür zuschlägt, ein Auto aufheult und ein sackartiger Rhythmus zum Leben erweckt wird, klingt Guided Tour wie eine Band, die nach neuen Höhen strebt und vor Energie strotzt. Das Ergebnis der mehrwöchigen Aufnahmen in den Holy Mountain Studios in London mit Produzent Jonah Falco und Tontechniker Stanley Gravett fühlt sich dynamisch und einstudiert an, wie Hymnen, die sich durch Schweiß und Wiederholung in das Gedächtnis der Sinne eingebrannt haben. Harper bringt es auf den Punkt: "Wir hatten eine klare Idee, jeder Moment wurde genutzt. Wenn wir 60 sind, können wir uns vielleicht hinsetzen und einen Schlagzeugsound hinbekommen, aber im Moment geht es darum, die Dinge zu erledigen." Die 11 Songs des Albums umfassen das gesamte Spektrum zeitgenössischer Gitarrenmusik, die durch Erfahrung, Kameradschaft und gesellschaftliche Frustrationen geschärft wurde. Von schwungvollem Streetpunk ("Drop Me Out", "Mob DLA") über schrillen Indie-Spott ("Worth The Wait", "Deserve It") bis hin zu Heavy Alt ("Feeling Bless", "Fill The Gap") und shoegazeartigem Spoken Word ("Untethered") - die Chemie der Gruppe verwandelt jeden Stil in ihre einzigartige Intensität. Sayle setzt sich für diese sich entwickelnde Verschmelzung ein: "Jahrelang hatten wir, die wir aus dem Hardcore kamen, ziemlich klare Grenzen - andere Szenen waren getrennte Welten. Jetzt vermischen sich die Dinge immer mehr, wir schöpfen aus verschiedenen Quellen."
In ,What's The Matter, M. Ross?", dem dritten Album des eigenwilligen Autors M. Ross Perkins, befindet sich unser Junge auf einer Reise nach innen, auf der er das Transzendente und und Existenzielles mit seinem lyrisch bisher bekenntnishaftesten Album verbindet. Multiinstrumentalist Perkins muss man dem Singer/Songwriter-Zeitgeist zurechnen, der für MJ Lenderman und Waxahatchee schwärmt und gleichzeitig Optimismus vermittelt. "What's the Matter, M Ross?" wurde komplett von Perkins komponiert, gespielt und in seinem Studio in Dayton, OH aufgenommen. Die Kopfhörer-Symphonien bewegen sich mit einer bedächtigen, komponierten Raffinesse, während die Texte neues Terrain erkunden. Die Eckpfeiler des Psych-Pop bleiben: die Schnörkel von Nilsson sind noch da, aber auch Gram Parsons und Jonathan Richman. Wenn man "What's the Matter, M. Ross?" geografisch einordnen will, dann ist das Album zu gleichen Teilen Laurel Canyon und Big Pink, mehr Woodstock die Stadt als das Festival. Perkins ist ein in sich geschlossener Teenage Fanclub (aus der Spätphase) mit George Harrisons spirituellem Sinn für inneres Fernweh.
VERVE ACOUSTIC SOUNDS SERIE: komplett analog von Ryan K. Smith bei Sterling Sound von den Originalbändern gemastert, QPR-Pressung (180 g), stabiles Tip-On-Gatefold (Stoughton Printing), wattierte Innenhülle, Gatefold Sleeve.
”We Free Kings” gilt als eines der musikalisch kohärenteren Frühwerke von Roland Kirk. Obwohl der Saxofonist und Flötist es im Januar 1961 mit zwei unterschiedlich besetzten Quartetten aufnahm, gelang ihm eine wunderbare Balance zwischen Bebop-Nummern und souligeren Stücken. Das Repertoire unterstreicht Kirks Fähigkeiten als Komponist (sieben der neun Stücke stammen von ihm). Brillant ist aber auch seine Interpretation von Charlie Parkers ”Blues For Alice”.
"Layers of Afternoon" soll eine bestimmte Zeiterfahrung widerspiegeln - etwas Greifbares und zugleich Unbestimmtes, das gefühlt, aber nicht leicht beschrieben werden kann. Diese Momente tauchen oft in Mustern auf, manchmal mal kurz, mal lang anhaltend, aber immer prägend. Wir erkennen ihre Einzigartigkeit, und doch sehnt sich etwas Unbewusstes in uns danach, diese Muster zu erkennen und ihnen zu frönen. Vielleicht vermeiden wir es, über sie zu sprechen, weil wir befürchten, dass sie banal oder belanglos klingen, doch sie kehren oft in unsere Erinnerungen zurück und bieten uns kollektiven Trost. Für Keith Kenniff alias Goldmund kann die Sprache diese Erfahrungen kaum vermitteln; nur Kunst und Musik scheinen das, was sie besonders macht, am ehesten einzufangen. Kenniff erklärt: ,Mein Ziel für die Musik in Layers of Afternoon war es, diesen Zwischenraum zu finden und von dort aus zu schreiben, in der Hoffnung, meine Erfahrung der Welt als ideal zu vermitteln - frei von Zielen, musikalischer Ausbildung oder emotionaler Komplexität. Ich wollte diesen Raum aufsuchen und die Momente im Akt der Schöpfung frei schweben lassen." In Zusammenarbeit mit dem Geiger Scott Moore erschafft Kenniff eine Klanglandschaft die sich zwischen Nostalgie und flüchtiger Gegenwart bewegt und es dem Hörer ermöglicht, sich durch die verschwommenen Ränder der Erinnerung treiben zu lassen.
Dieses Album bringt wieder mehr Schwärze in den Sound der Australier, die damit eine leichte Kursänderung härter am Wind vornehmen; ohne sich der Nostalgie "alter Tage" hinzugeben. AUSTERE bleiben im selbstgesteckten Rahmen der reiferen und definierten Version ihres besonderen depressiven Black Metal Stils, der ihre Erfahrung und künstlerische Entwicklung widerspiegelt. AUSTERE entstanden aus einem Soloprojekt des Multi-Instrumentalisten und Sängers Desolate alias Mitchell Keepin, der sich im Jahr 2005 mit dem Schlagzeuger, Keyboarder und Sänger Sorrow aka Tim Yatras zusammenschloss. Mit frostigen Gitarren, spitzen Schreien und Wehklagen als Markenzeichen offenbarte AUSTEREs Debütalbum "Withering Illusions and Desolation" (2007) noch einen starken nordischen Einfluss. Das Zweitwerk "To Lay like Old Ashes" folgte im Jahr 2009 ebenfalls mit einem rohen Sound, überzeugte aber auch durch eine verfeinerte Produktion. Danach konzentrierten sich beide Musiker auf andere Projekte und AUSTERE ging in den Winterschlaf. Erst im Jahr 2021 fand das Duo erneut zusammen. Die Zahl der Anhänger war in den Jahren ihrer Abwesenheit dennoch rein durch Mundpropaganda stark angewachsen. AUSTERE sind zurück und tragen auf "The Stillness of Dissolution" schwarze Trauer. Doch darunter kleiden sich die Australier auch in all die subtilen Grautöne, die aus der kontinuierlichen Entwicklung ihrer Musik gewebt wurden, und aus dunkler Materie spannende neue Klangräume erschaffen.
Dieses Album bringt wieder mehr Schwärze in den Sound der Australier, die damit eine leichte Kursänderung härter am Wind vornehmen; ohne sich der Nostalgie "alter Tage" hinzugeben. AUSTERE bleiben im selbstgesteckten Rahmen der reiferen und definierten Version ihres besonderen depressiven Black Metal Stils, der ihre Erfahrung und künstlerische Entwicklung widerspiegelt. AUSTERE entstanden aus einem Soloprojekt des Multi-Instrumentalisten und Sängers Desolate alias Mitchell Keepin, der sich im Jahr 2005 mit dem Schlagzeuger, Keyboarder und Sänger Sorrow aka Tim Yatras zusammenschloss. Mit frostigen Gitarren, spitzen Schreien und Wehklagen als Markenzeichen offenbarte AUSTEREs Debütalbum "Withering Illusions and Desolation" (2007) noch einen starken nordischen Einfluss. Das Zweitwerk "To Lay like Old Ashes" folgte im Jahr 2009 ebenfalls mit einem rohen Sound, überzeugte aber auch durch eine verfeinerte Produktion. Danach konzentrierten sich beide Musiker auf andere Projekte und AUSTERE ging in den Winterschlaf. Erst im Jahr 2021 fand das Duo erneut zusammen. Die Zahl der Anhänger war in den Jahren ihrer Abwesenheit dennoch rein durch Mundpropaganda stark angewachsen. AUSTERE sind zurück und tragen auf "The Stillness of Dissolution" schwarze Trauer. Doch darunter kleiden sich die Australier auch in all die subtilen Grautöne, die aus der kontinuierlichen Entwicklung ihrer Musik gewebt wurden, und aus dunkler Materie spannende neue Klangräume erschaffen.
Am 6. Juni veröffentlichen Lifeguard aus Chicago ihr Debütalbum "Ripped and Torn" auf Matador Records. Das junge Trio, bestehend aus Asher Case (Bass, Baritongitarre, Gesang), Isaac Lowenstein (Schlagzeug, Synthesizer) und Kai Slater (Gitarre, Gesang), macht seit seiner Highschool-Zeit zusammen Musik, also fast ein Viertel ihres Lebens. Laut und direkt, kryptisch, aber mit Herz, lassen sie sich in ihren Songs von Punk, Dub, Power-Pop und experimentellen Klängen inspirieren und bringen alles in einem explosiven Sound of Now zusammen Das Album, das letztes Jahr in Chicago mit dem Produzenten Randy Randall (No Age) aufgenommen wurde, fängt eine klaustrophobische Verschrobenheit ein, die das Gefühl und die Energie von Hauspartys und dicht gedrängten Räumen heraufbeschwört, wo die Ohren leicht überwältigt werden und zerlumpte Improvisationen sich mit der gleichen Kraft verbinden wie melodische Hooks. Schon beim 2023er SWSW gehörte die Band zu den absoluten Geheimtipps und überzeugte mit ihren mitreißenden Live-Shows, von denen man sich letztes Jahr auch hierzulande ein Bild machen konnte. Im Zuge der Album-Veröffentlichung kehrt die Band für zwei Shows nach Deutschland zurück und spielt am Release-Tag in Berlin! Lifeguard gehören zur Speerspitze neuer Bands, deren kreativer Schmelztiegel sich in und um Chicago herum befindet und jüngst auch die Band Horsegirl hervorbrachte. Die Szene besteht aus Musikern, Fanzine-Machern und Konzertveranstaltern und ist inspiriert von der DIY-Indie-Bewegung der 90er.
Diese Ausgabe des bereits traditionellen Begleitalbums zur Redux-Veröffentlichung strotzt nur so vor faszinierenden Künstlern und spannenden Kollaborationen, die allesamt den Punkgöttern RAMONES huldigen. Möglich wird diese kunterbunte Versammlung durch die kurzen Punk-Tracks der Amerikaner. Mit nur drei Akkorden und plakativen Texten revolutionieren die RAMONES im Jahr 1976 in Form ihres selbstbetitelten Debütalbums "Ramones" die zunehmend im Bombast erstarrende Rockszene mit dem rohen Energieausbruch des Punk. Die New Yorker beeinflussten über Jahrzehnte einige der bekanntesten Rock-, Punk- und Metal-Bands wie BLACK FLAG, NIRVANA, METALLICA, CIRCLE JERKS, WHITE ZOMBIE, PEARL JAM und GUNS N' ROSES - um nur einige zu nennen. MOTÖRHEAD haben den RAMONES sogar einen Song gewidmet. Die Band verkörperte den Punk-Underground, den sie beginnend im Jahr 1974 mit ins Leben gerufen hatten. Die Amerikaner blieben ihrem Sound und Stil über mehrere Dekaden treu, inspirierten Generationen von Musikern und erlangten ewige kulturelle Bedeutung, obwohl sie selbst kaum große kommerziellen Erfolg feiern durften. Die Redux-Serie von Magnetic Eye wurde als Hommage an klassische Alben aus der Musikgeschichte ins Leben gerufen. Zusammen mit "Ramones Redux" präsentieren wir auch das Begleitalbum "Best of Ramones Redux", das weitere Klassiker und Raritäten aus dem ebenso umfangreichen wie einzigartigen Katalog der US-Punk Legende enthält. Die Magnetic Eye Redux-Reihe lässt ausgewählte Künstler handverlesene klassische Alben aus der Geschichte des Rock und Metal komplett neu interpretieren und respektvoll in das neue Jahrtausend übertragen. Bisher hat das Label solche Meilensteine wie PINK FLOYDs "The Wall", HELMETs "Meantime", BLACK SABBATHs "Vol. 4", JIMI HENDRIX' "Electric Ladyland", "Dirt" von ALICE IN CHAINS, AC/DCs "Back in Black", SOUNDGARDENs "Superunknown" und den JETHRO TULL-Klassiker "Aqualung" in Redux-Versionen veröffentlicht. Unter vielen anderen haben sich solch herausragende Künstler wie MATT PIKE, PALLBEARER, THE MELVINS, ALL THEM WITCHES, KHEMMIS, ASG, ZAKK WYLDE, MARK LANEGAN, SCOTT REEDER an diversen Redux-Projekten beteiligt. Angeschnallt und zugestiegen bei Magnetic Eyes neunter Expedition ins Redux-Abenteuer, mit dem wir den legendären US-Punk Pionieren RAMONES die gebührende Ehre erweisen!
Diese Ausgabe des bereits traditionellen Begleitalbums zur Redux-Veröffentlichung strotzt nur so vor faszinierenden Künstlern und spannenden Kollaborationen, die allesamt den Punkgöttern RAMONES huldigen. Möglich wird diese kunterbunte Versammlung durch die kurzen Punk-Tracks der Amerikaner. Mit nur drei Akkorden und plakativen Texten revolutionieren die RAMONES im Jahr 1976 in Form ihres selbstbetitelten Debütalbums "Ramones" die zunehmend im Bombast erstarrende Rockszene mit dem rohen Energieausbruch des Punk. Die New Yorker beeinflussten über Jahrzehnte einige der bekanntesten Rock-, Punk- und Metal-Bands wie BLACK FLAG, NIRVANA, METALLICA, CIRCLE JERKS, WHITE ZOMBIE, PEARL JAM und GUNS N' ROSES - um nur einige zu nennen. MOTÖRHEAD haben den RAMONES sogar einen Song gewidmet. Die Band verkörperte den Punk-Underground, den sie beginnend im Jahr 1974 mit ins Leben gerufen hatten. Die Amerikaner blieben ihrem Sound und Stil über mehrere Dekaden treu, inspirierten Generationen von Musikern und erlangten ewige kulturelle Bedeutung, obwohl sie selbst kaum große kommerziellen Erfolg feiern durften. Die Redux-Serie von Magnetic Eye wurde als Hommage an klassische Alben aus der Musikgeschichte ins Leben gerufen. Zusammen mit "Ramones Redux" präsentieren wir auch das Begleitalbum "Best of Ramones Redux", das weitere Klassiker und Raritäten aus dem ebenso umfangreichen wie einzigartigen Katalog der US-Punk Legende enthält. Die Magnetic Eye Redux-Reihe lässt ausgewählte Künstler handverlesene klassische Alben aus der Geschichte des Rock und Metal komplett neu interpretieren und respektvoll in das neue Jahrtausend übertragen. Bisher hat das Label solche Meilensteine wie PINK FLOYDs "The Wall", HELMETs "Meantime", BLACK SABBATHs "Vol. 4", JIMI HENDRIX' "Electric Ladyland", "Dirt" von ALICE IN CHAINS, AC/DCs "Back in Black", SOUNDGARDENs "Superunknown" und den JETHRO TULL-Klassiker "Aqualung" in Redux-Versionen veröffentlicht. Unter vielen anderen haben sich solch herausragende Künstler wie MATT PIKE, PALLBEARER, THE MELVINS, ALL THEM WITCHES, KHEMMIS, ASG, ZAKK WYLDE, MARK LANEGAN, SCOTT REEDER an diversen Redux-Projekten beteiligt. Angeschnallt und zugestiegen bei Magnetic Eyes neunter Expedition ins Redux-Abenteuer, mit dem wir den legendären US-Punk Pionieren RAMONES die gebührende Ehre erweisen!
Mit nur drei Akkorden und plakativen Texten revolutionieren die RAMONES im Jahr 1976 in Form ihres selbstbetitelten Debütalbums "Ramones" die zunehmend im Bombast erstarrende Rockszene mit dem rohen Energieausbruch des Punk. Die New Yorker beeinflussten über Jahrzehnte einige der bekanntesten Rock-, Punk- und Metal-Bands wie BLACK FLAG, NIRVANA, METALLICA, CIRCLE JERKS, WHITE ZOMBIE, PEARL JAM und GUNS N' ROSES - um nur einige zu nennen. MOTÖRHEAD haben den RAMONES sogar einen Song gewidmet. Die Band verkörperte den Punk-Underground, den sie beginnend im Jahr 1974 mit ins Leben gerufen hatten. Die Amerikaner blieben ihrem Sound und Stil über mehrere Dekaden treu, inspirierten Generationen von Musiker und erlangten ewige kulturelle Bedeutung, obwohl sie selbst kaum große kommerziellen Erfolg feiern durften. Die Redux-Serie von Magnetic Eye wurde als Hommage an klassische Alben aus der Musikgeschichte ins Leben gerufen. Zusammen mit "Ramones Redux" präsentieren wir auch das Begleitalbum "Best of Ramones Redux", das weitere Klassiker und Raritäten aus dem ebenso umfangreichen wie einzigartigen Katalog der US-Punk Legende enthält. Die Magnetic Eye Redux-Reihe lässt ausgewählte Künstler handverlesene klassische Alben aus der Geschichte des Rock und Metal komplett neu interpretieren und respektvoll in das neue Jahrtausend übertragen. Bisher hat das Label solche Meilensteine wie PINK FLOYDs "The Wall", HELMETs "Meantime", BLACK SABBATHs "Vol. 4", JIMI HENDRIX' "Electric Ladyland", "Dirt" von ALICE IN CHAINS, AC/DCs "Back in Black", SOUNDGARDENs "Superunknown" und den JETHRO TULL-Klassiker "Aqualung" in Redux-Versionen veröffentlicht. Unter vielen anderen haben sich solch herausragende Künstler wie MATT PIKE, PALLBEARER, THE MELVINS, ALL THEM WITCHES, KHEMMIS, ASG, ZAKK WYLDE, MARK LANEGAN, SCOTT REEDER an diversen Redux-Projekten beteiligt. Angeschnallt und zugestiegen bei Magnetic Eyes neunter Expedition ins Redux-Abenteuer, mit dem wir den legendären US-Punk Pionieren RAMONES die gebührende Ehre erweisen!
Mit nur drei Akkorden und plakativen Texten revolutionieren die RAMONES im Jahr 1976 in Form ihres selbstbetitelten Debütalbums "Ramones" die zunehmend im Bombast erstarrende Rockszene mit dem rohen Energieausbruch des Punk. Die New Yorker beeinflussten über Jahrzehnte einige der bekanntesten Rock-, Punk- und Metal-Bands wie BLACK FLAG, NIRVANA, METALLICA, CIRCLE JERKS, WHITE ZOMBIE, PEARL JAM und GUNS N' ROSES - um nur einige zu nennen. MOTÖRHEAD haben den RAMONES sogar einen Song gewidmet. Die Band verkörperte den Punk-Underground, den sie beginnend im Jahr 1974 mit ins Leben gerufen hatten. Die Amerikaner blieben ihrem Sound und Stil über mehrere Dekaden treu, inspirierten Generationen von Musiker und erlangten ewige kulturelle Bedeutung, obwohl sie selbst kaum große kommerziellen Erfolg feiern durften. Die Redux-Serie von Magnetic Eye wurde als Hommage an klassische Alben aus der Musikgeschichte ins Leben gerufen. Zusammen mit "Ramones Redux" präsentieren wir auch das Begleitalbum "Best of Ramones Redux", das weitere Klassiker und Raritäten aus dem ebenso umfangreichen wie einzigartigen Katalog der US-Punk Legende enthält. Die Magnetic Eye Redux-Reihe lässt ausgewählte Künstler handverlesene klassische Alben aus der Geschichte des Rock und Metal komplett neu interpretieren und respektvoll in das neue Jahrtausend übertragen. Bisher hat das Label solche Meilensteine wie PINK FLOYDs "The Wall", HELMETs "Meantime", BLACK SABBATHs "Vol. 4", JIMI HENDRIX' "Electric Ladyland", "Dirt" von ALICE IN CHAINS, AC/DCs "Back in Black", SOUNDGARDENs "Superunknown" und den JETHRO TULL-Klassiker "Aqualung" in Redux-Versionen veröffentlicht. Unter vielen anderen haben sich solch herausragende Künstler wie MATT PIKE, PALLBEARER, THE MELVINS, ALL THEM WITCHES, KHEMMIS, ASG, ZAKK WYLDE, MARK LANEGAN, SCOTT REEDER an diversen Redux-Projekten beteiligt. Angeschnallt und zugestiegen bei Magnetic Eyes neunter Expedition ins Redux-Abenteuer, mit dem wir den legendären US-Punk Pionieren RAMONES die gebührende Ehre erweisen!
TOD DEM DIKTATOR ist das flammende zweite Album des Berliner Trios, hervorgegangen aus der Asche der Punkband Grow Grow, das mit seiner explosiven Mischung aus Anti-Corporate-Punk, dystopischem Indie, (Post-)Hardcore und Post-Punk vollends überzeugt. Die drei Protagonisten kreieren darauf einen Sound der aus seinen wohl überlegten Worten und fein beobachteten Gegebenheiten einen Orkan aus emotional aufgeladener Empörung freisetzt. Herausgeschriene Wut, angeheizt vom Verlangen nach einem systematischen Wandel, unterlegt von ruppigen, noisigen Passagen, die durch die melodiöse und besonnene Liedführung kolossal an Relevanz gewinnen. All das erinnert nicht zuletzt an Bands wie Turbostaat, Oma Hans, Hot Snakes, Meat Wave und Pissed Jeans, ist aber so viel mehr.
Reissue von Sarah Davachis fünftem Album, "Let Night Come On Bells End The Day", ursprünglich 2018 auf Recital veröffentlicht und Rang 6 der Top 50-Jahrescharts des renommierten The Wire-Magazins. "Let Night..." umfasst eine Sammlung von Stunden für den Abend mit Mellotron, elektrischer Orgel, Klavier und Synthesizer. "O beautiful was the werewolf in his evil forest." Elektrische Tränen in grün und rot. Limitierte Auflage auf gelbem Vinyl in gefütterter Innenhülle.
Flirtmachines neues Album 'California Salzburg' ist die Rock'n'Roll-Aufarbeitung der Beziehung zu ihrer verschlafenen Heimatstadt.
Trotzdem ist der schweißtreibende Indie Funk-Rock besonders der ersten paar Tracks auf 'California Salzburg' keineswegs doppelbödig, sie sind ernsthaft bei der Sache, nehmen sich dabei aber selbst mit ihrer unberechenbaren Mischung aus Indie Rock, Funk, Dada Pop und was immer ihnen im Proberaum gerade in den Sinn gekommen ist nicht zu ernst. Wie es sich für kalifornische Verhältnisse gehört gibt's dann noch ein paar Skateboard-Referenzen, bis man schließlich mit Skating to the ocean (Exit) dem Pazifik oder auch nur dem Fuschlsee entgegenbrettert.
Das viel gesuchte klassische Orchester-Breakcore-Album "Rossz Csillag Allat Született" von Venetian Snares aus dem Jahr 2005 wird anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums auf schwarzem Vinyl neu aufgelegt. Was wäre, wenn wir beide nur einen Tag lang Tauben sein könnten? Manchmal kann ein Moment in der Zeit eine so große Bedeutung erlangen, dass er zu einer endlosen Welt für sich wird und alles außerhalb dieses Moments, vergangene und zukünftige Zeitpunkte, zur Folklore dieser Welt werden. Was wäre, wenn wir beide die Királyi Palota überfliegen und sie so sehen könnten wie diese Tauben? Eine schöne Kultur von ungleichen Winkeln als Eselsengel über dieser Stadt. Aber auch in der Welt des unendlichen Augenblicks können wir uns die Feder unseres Vogels nicht aussuchen, und die Taube mag sich danach sehnen, die Gans zu sein, der Esel die Taube und so weiter. Und während unsere Welt aus diesem einen Tick in der Zeit erblüht, ist sie für die eine Taube eine wirbelnde romantische Flut euphorischer Möglichkeiten und Faszination, für die andere ein minderwertiges Leben, in dem sie auf jeden vom Himmel aus scheißt, unbeholfen und beschämt, und sich damit abfindet, die elende Plage zu sein, als die sie von denen, auf die sie scheißen, dargestellt wird. So schnell wie unsere Welt blüht, so schnell ist sie auch wieder im Unfrieden und unsere Tauben sind verwundet, und wenn unsere Welt stirbt, sterben auch wir, und wir sind ausgestorben. Wenn wir uns doch nur immer wieder umbringen könnten, bis wir es richtig machen. So wie ein ganzes Musikgenre aus einem einzigen beschleunigten Zehn-Sekunden-Breakbeat geboren werden kann, so kann ein komplettes Symphonieorchester in harmonischem Einklang zusammenkommen, um diesen perfekten Moment in der Zeit zu erschaffen, so kann jeder Moment eine völlig neue Welt hervorbringen, und jede Welt kann den perfekten Moment beherbergen, und so wie dieser Breakbeat bis zur Unkenntlichkeit gebrochen werden kann, so kann sich das Orchester zusammenschließen, um ein dissonantes Sperrfeuer kolossalen Kummers hervorzubringen, und so löst der Moment seine Welt auf, und diese Welt erstickt den Moment unter ihrem Zusammenbruch.
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Harry Potter und die Kammer des Schreckens Original Motion Picture Soundtrack, komponiert von John Williams, erweitert den kultigen Sound der Filmreihe um neue Themen. Tracks wie „Fawkes the Phoenix“ fangen den abenteuerlichen Geist des Films ein. Der für einen Grammy nominierte Soundtrack unterstreicht die düsteren Momente, ohne den Sinn für Wunder zu verlieren. Dieser Soundtrack baut auf den Motiven des ersten Films auf und führt gleichzeitig neue Elemente ein.
Harry Potter und der Gefangene von Askaban Original Motion Picture Soundtrack, komponiert von John Williams, bietet einen reiferen Sound für die Filmreihe. Tracks wie „Buckbeak's Flight“ und „Aunt Marge's Waltz“ fangen das Abenteuer und die Laune des Films ein. Der für einen Grammy nominierte Soundtrack führt neue Themen ein und greift gleichzeitig bekannte Motive wieder auf. Sie vertieft die emotionale Komplexität der Serie und spiegelt Harrys Wachstum und die dunkleren Themen wider.
Mit Songs so lässig und charmant wie alte Hollywood-Filme stellt sich der 21-jährige Amerikaner aron! (nur echt mit Ausrufezeichen) als neues Signing des Verve-Labels vor. Mit einer für die digitalen Welt angenehm analogen Musik hat er auf Instagram und TikTok schon Millionen von Klicks generiert.
Mit Strubbel-Frisur und Slacker-Look könnte man aron! für einen Indie-Rocker halten, aber der Eindruck täuscht. aron! schreibt swingende Melodien und clevere Texte, croont wie ein neuer Sinatra und ist fingerfertig an Gitarre und Tasten. Seine Lieder über die Liebe und das Leben im Allgemeinen sind Popmusik einer anderen Art, nostalgisch und gleichzeitig zeitlos modern.
aron! studierte Jazzgesang und Komposition für Film. Seinen „Vintage Pop“, wie er seine Musik nennt, veröffentlicht er jetzt bei Verve Records. „Es ist eine Art Singer-Songwriter-Jazz“, erklärt er. „Ich habe mich schon immer für die echten Romantiker interessiert. Die Leute machen heute dasselbe durch wie damals. Liebeskummer ist Liebeskummer, und Liebe ist Liebe. Wir sind alle Menschen, und darum geht es in den meisten meiner Songs“.
Sechs ins Ohr gehende Songs erscheinen jetzt beim berühmten Label von Ella Fitzgerald, Louis Armstrong und Blossom Dearie. Ein Kreis schließt sich und für den jungen aron! beginnt eine vielversprechende Musikkarriere.
Seit Marie Bothmers Debüt im Jahr 2016 mit „Es braucht Zeit“ ist sie für ihr stimmliches Talent bekannt geworden. Nachdem sie 2018 nach Berlin gezogen ist, widmete sie sich der Perfektionierung ihres Sounds. Mit der Veröffentlichung von „Swimmingpool“ im Jahr 2021, ihrem bisher erfolgreichsten Track, wurde ihre Hingabe belohnt.
„Ich bin fast schockiert“, sagt Marie Bothmer und meint damit die Tatsache, dass sie 29 Jahre alt sein wird, wenn 2025 ihr Debütalbum erscheinen soll. Und tatsächlich wird es dann fast zehn Jahre her sein, seit sie 2016 mit dem Song „Es braucht Zeit“ ihre musikalische Karriere startete.
Doch was ist ein Debütalbum? Es ist ein musikalischer Moment des Innehaltens. Und Innehalten, das war in den letzten Jahren nicht der Schwerpunkt im Leben und Schaffen der Marie Bothmer. Sie entwickelte sich beständig weiter, verarbeitete ihre Veränderungen in Songs, die ihr eine große Fangemeinde und Millionen von Streams einbrachten – und dachte dann, vor zwei Jahren: Jetzt ist der Moment für ihr Album gekommen. Sie hatte eine persönliche Zäsur hinter sich (schlimmer Heartbreak), fand in der Folge zu einem neuen Sound (frischer, jünger, wunderschön traurig) und war bereit für das erste große musikalische Statement. Daraus wurde dann aber nichts (Management- und Labelwechsel) – damals eine extrem frustrierende Erfahrung für Marie. Und rückblickend das Beste, was ihr passieren konnte.
Mit ihrer ersten Single-VÖ “Taxi Driver” (29.11.) vom kommenden Album startete sie nun in ein neues Kapitel ihrer musikalischen Laufbahn und eines auf das sich die Fans freuen können.
Das Jahr 2025 startet Marie Bothmer mit weiteren Singles, die im Frühjahr in ihrem Longplayer gipfeln werden und viel Raum für kreative Zusammenarbeit schafft. Let’s put it together.
Seit Marie Bothmers Debüt im Jahr 2016 mit „Es braucht Zeit“ ist sie für ihr stimmliches Talent bekannt geworden. Nachdem sie 2018 nach Berlin gezogen ist, widmete sie sich der Perfektionierung ihres Sounds. Mit der Veröffentlichung von „Swimmingpool“ im Jahr 2021, ihrem bisher erfolgreichsten Track, wurde ihre Hingabe belohnt.
„Ich bin fast schockiert“, sagt Marie Bothmer und meint damit die Tatsache, dass sie 29 Jahre alt sein wird, wenn 2025 ihr Debütalbum erscheinen soll. Und tatsächlich wird es dann fast zehn Jahre her sein, seit sie 2016 mit dem Song „Es braucht Zeit“ ihre musikalische Karriere startete.
Doch was ist ein Debütalbum? Es ist ein musikalischer Moment des Innehaltens. Und Innehalten, das war in den letzten Jahren nicht der Schwerpunkt im Leben und Schaffen der Marie Bothmer. Sie entwickelte sich beständig weiter, verarbeitete ihre Veränderungen in Songs, die ihr eine große Fangemeinde und Millionen von Streams einbrachten – und dachte dann, vor zwei Jahren: Jetzt ist der Moment für ihr Album gekommen. Sie hatte eine persönliche Zäsur hinter sich (schlimmer Heartbreak), fand in der Folge zu einem neuen Sound (frischer, jünger, wunderschön traurig) und war bereit für das erste große musikalische Statement. Daraus wurde dann aber nichts (Management- und Labelwechsel) – damals eine extrem frustrierende Erfahrung für Marie. Und rückblickend das Beste, was ihr passieren konnte.
Mit ihrer ersten Single-VÖ “Taxi Driver” (29.11.) vom kommenden Album startete sie nun in ein neues Kapitel ihrer musikalischen Laufbahn und eines auf das sich die Fans freuen können.
Das Jahr 2025 startet Marie Bothmer mit weiteren Singles, die im Frühjahr in ihrem Longplayer gipfeln werden und viel Raum für kreative Zusammenarbeit schafft. Let’s put it together.
Mit On My Way lieferte Gwen McCrae 1982 ein souliges Meisterwerk ab, das ihre Stimmgewalt und zeitlose Grooves zur Schau stellt. Das Album glänzt mit dem Kult-Hit Keep The Fire Burning, einem Muss für Dance- und R&B-Liebhaber, aber auch mit emotionalen Titeln wie I Need To Be With You, dem herausfordernden I Didn’t Take Your Man und dem ansteckenden Doin’ It. Es ist ein Beweis für McCraes bleibenden Einfluss auf Soul sowie Disco und hebt ihre Kunstfertigkeit hervor, die sie zu einer Ikone des Genres machte.
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Ein Abend, der fast 30 Jahre auf sich warten ließ! Was einst ein Witz in der Fernsehserie Die Simpsons war,
wurde am 10. Juli 2024 Wirklichkeit, als Cypress Hill zusammen mit dem London Symphony Orchestra
in der historischen Royal Albert Hall auftrat. Cypress Hill & das LSO unter der Leitung von Troy Miller
präsentieren das Vierfach-Platin-Album „Black Sunday“ in seiner Gesamtheit mit einzigartigen Orchesterarrangements, die von den Originalaufnahmen von DJ Muggs inspiriert sind, sowie eine Reihe von Songs aus
dem umfangreichen Katalog der Band. „Black Sunday Live At The Royal Albert Hall“ ist auf 180g-Vinyl
gepresst und die Matrizen wurden mit halber Geschwindigkeit geschnitten, um eine hochwertige und präzise
Wiedergabe zu gewährleisten. Außerdem erhältlich als 2CD sowie als 2CD inklusive BluRay oder DVD, die
den Konzertfilm enthalten.
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Ein dynamisches und erhabenes Werk voller Emotionen und Sensibilität, "From Where You Came" als eine Reihe nächtlicher Übertragungen, altertümlicher Verfeinerungen und lebendiger Geschichten, die reich an erhellenden Qualitäten sind. Die Kombination von programmatischer Musik des 19. Jahrhunderts mit Jazz aus der Mitte der 70er Jahre und ihrem unverwechselbar farbenfrohen und mehrdimensionalen Kompositionsansatz, der die Improvisation einschließt, ermöglicht Coverdale die Synthese mit Live-Instrumenten in einer genrefreien, aber deutlich erkennbaren Geste der Wiederverbindung mit Land und Körper durch Klang zu verbinden. Sie betrachtet Komposition als diagnostische Methodik zu spirituellen Zwecken, leitet emotionale Resonanz wie Ladungsströme und verdrahtet das rein Gefühlte in elektronische Signale. Obwohl sie auf mehreren Kontinenten komponiert und aufgenommen hat, unter anderem im GRM Studio in Paris und dem Elektronmusikstudion EMS in Stockholm, wurde "From Where You Came" im ländlichen Ontario, Kanada, fertiggestellt. Mit Beiträgen der multidisziplinären Klangkünstlerin und Cellistin Anne Bourne und dem mit einem Grammy ausgezeichneten Posaunen-Wunderkind Kalia Vandever, enthalten die 11 ausgedehnten und doch verdichteten Kompositionen des Albums Streicher, Holzbläser, Blechbläser, Tasten, Software und modulare Synthese, die eine musikalische Sprache einschreiben, die Animationen mit ungefilterter, beeindruckender Klarheit wiedergibt. ,Alles kann eine Stimme haben", sagt sagt Coverdale. ,Für mich ist die Stimme mehr als nur menschlich." Passenderweise ist es die eigene Stimme der Künstlerin die sich im einhüllenden Schwellwerk des Albumauftakts in Luft auflöst: ,Everything you know is real", singt sie in ,Eternity`, "I'm sorry, life is beautiful." Als zwischen Animismus und Animalismus oszilliert, ist das folgende Album absolut voll von Leben in all seiner atemberaubenden Komplexität. Coverdale rechnet mit der Erfahrung von Trauer, Entwurzelung und dem Druck der totalen Freiheit und Unabhängigkeit ab, und beweist eine übernatürliche Fähigkeit, die Trübsal in höchst fantasievolle und inspirierende Fantasy-Epen aus Klang zu verwandeln.
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Die deutschen Epic-Doom-Metal-Meister Lord Vigo veröffentlichen im Mai 2025 ihr sechstes Studioalbum auf High Roller Records. Nach den von Presse und Fans gleichermaßen gefeierten "Danse De Noir" (2020) und "We Shall Overcome" (2022) handelt es sich bei "Walk The Shadows" mitnichten um den dritten Teil der begonnenen Trilogie. ""Walk The Shadows" steht für sich alleine und ist unabhängig von einem durchgehenden Konzept", erläutert Schlagzeuger, Sänger und Keyboarder Vinz Clortho. "Das war nach zwei doch sehr ausgefeilten Konzeptalben eine schöne Abwechslung für uns. Es hat wirklich Spaß gemacht." Stücke wie "Through A Glass Darkly", "Servant Of The Dark" oder "The Triumph Of The Killing Heart" verströmen eine Art von Gothic-Horror-Atmosphäre, die einem eklektischen Mix aus Sisters Of Mercy, Fields Of The Nephilim und sogar The Cure ziemlich nahe kommt. "Das kann man durchaus so ausdrücken", stimmt Vinz Clortho zu. "Das Album kombiniert viele verschiedene Stile und kreiert dadurch etwas ganz Neues. Meine Roots liegen im klassischen Metal, und dies in Kombination mit den düsteren Songs auf der neuen Platte ergibt eine komplett andere Richtung für Lord Vigo. Ich denke nicht, dass es ein Album gibt, das ähnlich wie "Walk The Shadows" klingt. Ich weiß nur nicht, ob das ein Vorteil oder ein Nachteil ist." "Der Song 'Walk The Shadows' ist die erste Single", erklärt Vinz. "Dazu haben wir auch ein Video gedreht. Jeder Song steht für sich. Deswegen ist es auch schwierig, bestimmte Nummern herauszuheben. 'El Hakim' ist zwölf Minuten lang, es ist nicht nur der längste Song des Albums, sondern auch der atmosphärisch dichteste. Ganz sicher einer meiner Favoriten." "Stilistisch ist das neue Album sehr wohl ein Sprung für uns" fährt Vinz fort. "Aber genau aus diesem Grund denke ich, dass es eine wegweisende Platte für uns werden kann. Es gibt Gruppen, die immer wieder das gleiche Album schreiben. Aber das sind nicht wir. Bei Lord Vigo klingt jede Scheibe anders. Diesmal haben wir unsere Komfortzone verlassen. Kommerziell mag das nicht unbedingt sinnvoll sein. Aber das ist uns ziemlich egal. Wir wollen Erfolg auf unser Weise. Stellenweise singe ich eine ganze Oktave tiefer als für gewöhnlich. Auch das ist ein Grund dafür, warum "Walk The Shadows" so klingt, wie es klingt."
Als Watchtower im Jahre 1985 ihr Debütalbum "Energetic Disassembly" veröffentlichen, stellen sie die Metal-Welt auf den Kopf. Das Material setzt völlig neue Maßstäbe. Innovativer (und extremer) geht zu dieser Zeit niemand zu Werke. Unbeholfene Stilbeschreibungen wie "Jazz Metal" oder "Techno Thrash" werden kreiert. Ursprünglich werden Watchtower im Mai 1982 in Austin, Texas, aus der Taufe gehoben. In jenem Monat schließt sich Sänger Jason McMaster Bassist Doug Keyser, Schlagzeuger Rick Colaluca sowie Gitarrist Billy White an. In ihrem frühen Stadium zeigen sich Watchtower stark von der NWOBHM inspiriert und spielen Songs von Iron Maiden, Angel Witch und Raven nach - dazu natürlich etliche Nummern der kanadischen Prog-Götter Rush. In der Folge entwickelt die Band sukzessive ihren individuellen Stil und nimmt Demos mit eigenen Stücken auf. Aber die Plattenfirmen wollen nicht anbeißen. Aus diesem Grunde entschließt man sich dazu, auf dem eigenen Label Zombo Records das wegweisende Album "Energetic Disassembly" zu veröffentlichen (gepresst werden 3.500 LPs und 1.000 Kassetten).
"Ich kann mich noch lebhaft daran erinnern, wie ich Demokassetten an Fanzines verschickt habe und nahezu täglich Briefe mit Tapetradern ausgetauscht wurden," erinnert sich Sänger Jason Mc Master heute. "Ich erhielt u.a. Briefe von Gene Hoglan, Mike Portnoy, Jason Newsted und sogar Alan Tecchio Die Reaktionen waren fantastisch, aber wir klangen einfach so andersartig. Die Labels wussten nicht, wie sie uns seinerzeit hätten vermarkten sollen. Waren wir zu extrem? Ich denke schon." Pünktlich zum 40. Jubiläum von "Energetic Disassembly" erscheint über High Roller Records nicht nur eine De-Luxe-Edition des originalen Albums, sondern auch eine neue Abmischung. Die Re-Mixes wurden im Jahre 2009 von Jared Tuten, einem engen Freund von JasonMcMaster, in den Top Hat Studios angefertigt. Als Sahnehäubchen gesellen sich dazu vier Bonus-Stücke: eine Art Drum-Soundcheck namens "Rick On Parade", das kurze Gitarren-Instrumental "BW115" sowie frühe Fassungen von zwei Songs, die später auf dem zweiten Watchtower-Album landen sollten, hier aber noch mit Jason McMaster am Gesang - "Instruments Of Random Murder" und "The Eldritch". Jason McMaster verließ Watchtower im Jahre 1988 in Richtung Dangerous Toys. Sein Nachfolger war Alan Tecchio (von Hades). Zusammen mit ihm wurde 1989 in West-Berlin das zweite Album "Control And Resistance" für Noise Records aufgenommen.
Als Watchtower im Jahre 1985 ihr Debütalbum "Energetic Disassembly" veröffentlichen, stellen sie die Metal-Welt auf den Kopf. Das Material setzt völlig neue Maßstäbe. Innovativer (und extremer) geht zu dieser Zeit niemand zu Werke. Unbeholfene Stilbeschreibungen wie "Jazz Metal" oder "Techno Thrash" werden kreiert. Ursprünglich werden Watchtower im Mai 1982 in Austin, Texas, aus der Taufe gehoben. In jenem Monat schließt sich Sänger Jason McMaster Bassist Doug Keyser, Schlagzeuger Rick Colaluca sowie Gitarrist Billy White an. In ihrem frühen Stadium zeigen sich Watchtower stark von der NWOBHM inspiriert und spielen Songs von Iron Maiden, Angel Witch und Raven nach - dazu natürlich etliche Nummern der kanadischen Prog-Götter Rush. In der Folge entwickelt die Band sukzessive ihren individuellen Stil und nimmt Demos mit eigenen Stücken auf. Aber die Plattenfirmen wollen nicht anbeißen. Aus diesem Grunde entschließt man sich dazu, auf dem eigenen Label Zombo Records das wegweisende Album "Energetic Disassembly" zu veröffentlichen (gepresst werden 3.500 LPs und 1.000 Kassetten).
"Ich kann mich noch lebhaft daran erinnern, wie ich Demokassetten an Fanzines verschickt habe und nahezu täglich Briefe mit Tapetradern ausgetauscht wurden," erinnert sich Sänger Jason Mc Master heute. "Ich erhielt u.a. Briefe von Gene Hoglan, Mike Portnoy, Jason Newsted und sogar Alan Tecchio Die Reaktionen waren fantastisch, aber wir klangen einfach so andersartig. Die Labels wussten nicht, wie sie uns seinerzeit hätten vermarkten sollen. Waren wir zu extrem? Ich denke schon." Pünktlich zum 40. Jubiläum von "Energetic Disassembly" erscheint über High Roller Records nicht nur eine De-Luxe-Edition des originalen Albums, sondern auch eine neue Abmischung. Die Re-Mixes wurden im Jahre 2009 von Jared Tuten, einem engen Freund von JasonMcMaster, in den Top Hat Studios angefertigt. Als Sahnehäubchen gesellen sich dazu vier Bonus-Stücke: eine Art Drum-Soundcheck namens "Rick On Parade", das kurze Gitarren-Instrumental "BW115" sowie frühe Fassungen von zwei Songs, die später auf dem zweiten Watchtower-Album landen sollten, hier aber noch mit Jason McMaster am Gesang - "Instruments Of Random Murder" und "The Eldritch". Jason McMaster verließ Watchtower im Jahre 1988 in Richtung Dangerous Toys. Sein Nachfolger war Alan Tecchio (von Hades). Zusammen mit ihm wurde 1989 in West-Berlin das zweite Album "Control And Resistance" für Noise Records aufgenommen.
Als Watchtower im Jahre 1985 ihr Debütalbum "Energetic Disassembly" veröffentlichen, stellen sie die Metal-Welt auf den Kopf. Das Material setzt völlig neue Maßstäbe. Innovativer (und extremer) geht zu dieser Zeit niemand zu Werke. Unbeholfene Stilbeschreibungen wie "Jazz Metal" oder "Techno Thrash" werden kreiert. Ursprünglich werden Watchtower im Mai 1982 in Austin, Texas, aus der Taufe gehoben. In jenem Monat schließt sich Sänger Jason McMaster Bassist Doug Keyser, Schlagzeuger Rick Colaluca sowie Gitarrist Billy White an. In ihrem frühen Stadium zeigen sich Watchtower stark von der NWOBHM inspiriert und spielen Songs von Iron Maiden, Angel Witch und Raven nach - dazu natürlich etliche Nummern der kanadischen Prog-Götter Rush. In der Folge entwickelt die Band sukzessive ihren individuellen Stil und nimmt Demos mit eigenen Stücken auf. Aber die Plattenfirmen wollen nicht anbeißen. Aus diesem Grunde entschließt man sich dazu, auf dem eigenen Label Zombo Records das wegweisende Album "Energetic Disassembly" zu veröffentlichen (gepresst werden 3.500 LPs und 1.000 Kassetten).
"Ich kann mich noch lebhaft daran erinnern, wie ich Demokassetten an Fanzines verschickt habe und nahezu täglich Briefe mit Tapetradern ausgetauscht wurden," erinnert sich Sänger Jason Mc Master heute. "Ich erhielt u.a. Briefe von Gene Hoglan, Mike Portnoy, Jason Newsted und sogar Alan Tecchio Die Reaktionen waren fantastisch, aber wir klangen einfach so andersartig. Die Labels wussten nicht, wie sie uns seinerzeit hätten vermarkten sollen. Waren wir zu extrem? Ich denke schon." Pünktlich zum 40. Jubiläum von "Energetic Disassembly" erscheint über High Roller Records nicht nur eine De-Luxe-Edition des originalen Albums, sondern auch eine neue Abmischung. Die Re-Mixes wurden im Jahre 2009 von Jared Tuten, einem engen Freund von JasonMcMaster, in den Top Hat Studios angefertigt. Als Sahnehäubchen gesellen sich dazu vier Bonus-Stücke: eine Art Drum-Soundcheck namens "Rick On Parade", das kurze Gitarren-Instrumental "BW115" sowie frühe Fassungen von zwei Songs, die später auf dem zweiten Watchtower-Album landen sollten, hier aber noch mit Jason McMaster am Gesang - "Instruments Of Random Murder" und "The Eldritch". Jason McMaster verließ Watchtower im Jahre 1988 in Richtung Dangerous Toys. Sein Nachfolger war Alan Tecchio (von Hades). Zusammen mit ihm wurde 1989 in West-Berlin das zweite Album "Control And Resistance" für Noise Records aufgenommen.
Gerade erst hat Ole Luk mit seiner Hauptband Solbrud den renommierten Gaffa-Pris für das Metalalbum des Jahres abgeräumt und eine Nominierung für den nicht minder renomierten Nordic Musik Price erhalten.
2025 schüttelt der kreative Musiker mit seinem Soloprojekt Afsky ein Debütalbum aus dem Ärmel, das definitiv seine Spuren im Blackmetal hinterlassen wird. Luk setzt auf Bewährtes: Depressiv-raue Prügelparts reihen sich aneinander und erzeugen eine frostige Atmosphäre, aber er scheut auch nicht davor zurück, Melodie (wohl dosiert), Postrock, Doom und nordische Folkelemente einzubauen. Auch das ist nicht neu und wurde schon das eine oder andere Mal in diesem Genre praktiziert, aber Luk setzt es mit einer Entschlossenheit um, dass diese Parts nicht wie Fremdkörper, sondern als vollständig integrierte Teile der Songs wirken. Bemerkenswert ist der Gastauftritt von Amalie Bruun (Myrkur), die für den Song »Oh Månelose Nat« ihre Nyckelharpa sowie Gesang beisteuert.
Volume 2 of the absolutely infamous (and highly sought after) Cult Sounds compilation, comprised of music done by fringe religious cults around the world. Oh, boy! Volume 2 of Cult Sounds is here, so it's time for another bad trip through the music produced by weird, extreme cults all over the world. From hypnotic Manson Family recordings to the catchy 80s pop manufactured by The Family, to jazz, psych jams, country music or plain out there musical experimentation, this second volume gets as weird, dark and mesmerizing as its predecessor, amazing.
Die malische Ethnie der Dogon sind für ihre Tier-Masken und rituellen Tänze weltweit berüchtigt. Auch ihr unglaubliches astronomisches Wissen - wichtige Feste orientieren sich an der Laufbahn von Sirius B, einem mit bloßem Auge nicht zu erkennenden Planeten - lassen westliche Forscher seit über hundert Jahren rätseln. Aber hat man schon jemals von der Musik dieses Mythen-umrankten Volkes gehört? Petit Goro hat als erster Musiker die traditionellen Dogon-Rhythmen für ein junges, modernes Publikum aufbereitet, ja er ist der erste Popstar der Dogon überhaupt. Wenn er sich auf einer der Freiluftbühnen von Bamako seine Gitarre umhängt, dann wirbeln tausende von Tänzern den Staub auf. Es ist ein Sound, der bisweilen so klingt, als hätte es Junior Kimbrough, R.L. Burnside und die One-Chord-Vamps des Mississippi Hill Country Blues an den Niger verschlagen. Pentatonische Akkorde. Dogon-Chants. Und der Sog seiner Band - die mit Bass, Gitarre und traditioneller Perkussion Richtung Trance reitet. Petit Goro besingt dabei den Kampf um die eigene Kultur und Identität. Der Popstar ist das Aushängeschild einer neuen Bewegung : Die jungen Dogon haben angesichts der Bedrohung, - fast jede Woche wird ein Dogondorf von Dschihadisten attackiert - ihre gefährdeten animistischen Traditionen wiederentdeckt. Überall in Bamako sieht man Jugendliche stolz ihre Dogon-Tracht tragen. Petit Goro aber trägt ihre Botschaft in die Welt hinaus, rockt archaische Traditionen mit einem nie gehörten Dogon-Blues
»Ich denke immer wieder aufs Neue darüber nach, wie ich mich als Schlagzeug-spielender Bandleader so positionieren kann, dass das Instrument eine tragende Funktion einnimmt, dies aber auf eine musikalische Weise geschieht und auf keinen Fall als Zurschaustellung von Virtuosität«, sagt Wolfgang Haffner. Diese Haltung zieht sich als roter Faden durch seine gesamte Karriere - und auch durch »Life Rhythm«, sein zehntes Album auf ACT.
Und obwohl Haffners Musik gängigen Vorstellungen virtuoser Schlagzeug-Leader ganz bewusst widerspricht, steht das Instrument diesmal besonders im Fokus. Ausgangspunkt dafür war Wolfgang Haffners allererstes Solokonzert im Jahr 2022 auf Schloss Elmau. Er erinnert sich: »Das war eine Wahnsinns-Herausforderung bei der ich auch vor der Entscheidung stand: Spiele ich jetzt eine Stunde Schlagzeugsolo? Natürlich nicht! Also habe ich habe eine Menge melodisch klingender Perkussionsinstrumente eingebaut, Passagen live geloopt, mit Echos und Delays gearbeitet – im Grunde wie im Studio, nur eben auf der Bühne.« All dies brachte Haffner dazu, sich noch einmal auf ganz intensive Art mit dem Thema mit dem Instrument zu beschäftigen, welches ihn sein Leben lang begleitet. Und so haben alle Stücke auf »Life Rhythm« diesmal ihren Ursprung, nicht wie sonst bei Haffner, am Piano, sondern am Schlagzeug.
Das Ergebnis dieses Prozesses kann man gleich zum Auftakt von »Life Rhythm« auf dem Titeltrack erleben: Das Stück basiert auf einem hypnotischen Groove, bei dem nicht die Becken, wie sonst im Jazz üblich, die Time angeben, sondern vor allem die Trommeln. Das dieser Groove direkt Phil Collins und besonders an dessen Stück »Take Me Home« erinnert, ist kein Zufall: Collins' Art, Drum-Parts zu elementaren Teilen des Songwritings zu machen, ist bis heute eine von Haffners größten Inspirationen. Und auch jedes weitere der elf sehr kompakten, Song-haften Stücke auf »Life Rhythm« öffnet eine eigene Welt des musikalischen Schlagzeugspiels: Mal mal trocken-reduziert mit Besen wie auf »Balance«, poppig bei »Joy of Life«, mit filigranen Becken-Grooves, dezenter Elektronik und Percussion auf »Eternity« oder minimalis-tisch bis kurz vor der Stille in »Silence and Sound«.
Das aus all diesen Stilistiken ein so stimmiges Ganzes ent-steht liegt daran, das Wolfgang Haffner diese im Laufe seiner Karriere bis in die Tiefe durchdrungen hat - an der Seite von stilbildenden Charakteren wie Al Jarreau, Chaka Khan, Pat Metheny, Jan Garbarek, Esbjörn Svensson, Nils Petter Molvaer, Albert Mangelsdorff, Ricardo Villalobos und vielen, vielen mehr. All diese Kollaborationen haben Wolfgang Haffners Voka-bular am Instrument und auch als Komponist geprägt und die da-mit verbundenen, unterschiedlichsten Stile sind gleichermaßen Teil seiner musikalischen Persönlichkeit.
Vielseitigkeit und höchste Musikalität sind auch die Eigen-schaften, die Wolfgang Haffner und seine Mitmusiker auf »Life Rhythm« verbinden. Die Basis bildet ein bestens einges-pieltes Trio zusammen mit Keyboarder Simon Oslender, selbst auch Drummer und Bandleader, und Thomas Stieger, einem der gefragtesten deutschen Bassisten in Pop wie Jazz. Dazu kommen Trompeter Sebastian Studnitzky, Mitstreiter Haffners seit seinem ACT-Debüt »Shapes« und der Finne Arto Mikälä, eine echte Entdeckung in Sachen Klangvielfalt an der Gitarre. Diese Band herausragender Allrounder erweitert Haffner um eine Reihe musikalischer Charaktere, die der Musik ihre ganz eigene Farbe verleihen: Nils Landgren, Freund und Weggefährte seit mehr als 20 Jahren, Saxofon-Ikone Bill Evans, Sting-Gitarrist Dominic Miller, Balkan-Beat-Star Shantel, Bass-Feingeist Nicolas Fiszman, Oud-Virtuose Thomas Konstantinou und Bruno Müller, einer der besten deutschen Jazzgitarristen.
»Life Rhythm«, sagt Wolfgang Haffner, »ist für mich eine Fortsetzung, keine Wiederholung«. Die Musik trägt mit ihrer Wärme, Kraft und Klarheit die charakteristische Handschrift, die Haffner mit seinen Alben und auf tausenden von Konzerten in mehr als 100 Ländern zum wohl populärsten Schlagzeug-spielenden Leader Europas gemacht hat. Und gleichzeitig ist es eine Evolution seiner Musik. Gut möglich, dass Haffners Erfolg genau darin begründet ist, dass seine Musik immer etwas Ver-trautes und etwas Neues beinhaltet und dass Haffner sein Publikum so immer »mitnimmt« im Fluss seiner Ideen - und in einem gemeinsamen »Lebensrhythmus«
Wir schreiben das Jahr 2025 und FEINE SAHNE FISCHFILET kündigen ihr neues Album „WIR KOMMEN IN FRIEDEN“ an:„Alle gegen alle, im Krieg mit sich und untereinander und natürlich immer exklusiv mit der alleinseligmachenden Offenbarung im Gepäck.
Jeden Tag passiert so viel, so viel Scheiße, so viel Dummes, aber auch immer die guten Sachen mit den Freundinnen und Freunden, der Familie, mit all denen, die noch nicht komplett im Arsch sind. Zeiten, in denen man sich nur umdrehen muss und einem die Idee für das nächste Lied an den Kopf geworfen wird. Und so erscheint am 30. Mai unser neues Album mit einer Menge neuer Songs. Wir kommen in Frieden. Das ist unsere letzte Warnung.“
Angetrieben durch ihren ureigenen Signature Sound - High Energy Melody-PunkRock mit Trompete – gelingt den fünf Musikern mit ihrem neuen Werk eine hinreißende Bestandsaufnahme und gleichzeitig Ausblick auf eine der ungewöhnlichsten Band-Karrieren der letzten Jahrzehnte dieses Landes, ein wilder Trip, der sie aus der vorpommerschen Provinz durch viele Irrungen und Wirrungen bis an die Spitze der deutschsprachigen Musikszene geführt hat.
Produziert wurde der Longplayer erneut von Philipp »Philsen« Hoppen, der auch schon bei Alben von Die Ärzte, Kraftklub, Deichkind und K.I.Z. seine versierten Finger im Spiel hatte.
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Fünf Jahre nach ihrem gefeierten Album 'forevher' meldet sich die britische Sängerin Shura mit ihrem dritten Studioalbum 'I Got Too Sad For My Friends' zurück. Eine Mischung aus Kammerpop, 60er-Jahre-Folk und Lagerfeuer-Americana, die Shuras introspektives Songwriting in eine weite Landschaft ausdehnt - ruhiger als der gefühlvolle Schwung von 'forevher' und rustikaler als der grüblerische Synthie-Pop ihres Debüts 'Nothing’s Real' aus dem Jahr 2016.
Obwohl das Album Themen wie Isolation, Traurigkeit und Depression bearbeitet, klingt es aber alles andere als niedergeschlagen - Shuras kristallklarer Gesang trifft auf eine warme, erdige Produktion. Shura dazu ganz selbst-ironisch: „Auch wenn es nicht unbedingt eine maximalistische Platte ist, was den Sound angeht, war der Ansatz für mich, die Platte mit maximaler Freude aufzunehmen - was urkomisch ist, denn es geht darum, unglücklich zu sein!“
Angegangen wie eine „Old-School-Platte“, die eher eine Performance als eine Produktion einfängt, wurde ein Großteil des Albums live aufgenommen, wobei Keys, Bass, Gitarre und Schlagzeug in einem Rutsch aufgenommen wurden. Nur der Gesang wurde separat aufgenommen - mit Ausnahme des sanften Funk-Tracks Ringpull.
Im März 2015 veröffentlichte Sufjan Stevens Carrie & Lowell - sein bisher persönlichstes Album. Das mit einer unerwartet klaren Vision präsentierte Album war eine Rückkehr zu Sufjans Folk-Wurzeln und zeichnete sich durch eine bewusste, sparsame Instrumentierung aus. Das Album war ein sofortiger Erfolg bei den Kritikern, und in den folgenden Jahren sollte sich die Musik unaufhaltsam in unsere Kultur einweben. Diese Deluxe-Edition enthält ein erweitertes Doppel-LP-Album mit sieben bisher unveröffentlichten Bonustracks, einem 40-seitigen Kunstbuch und einem neuen Essay von Sufjan. Diese Ausgabe bietet außerdem ein alternatives Cover: eine gerahmte Version des Original-Polaroids, das herausgezoomt wurde, um die in Kinderhandschrift geschriebene Bildunterschrift "Carrie & Lowell" zu zeigen, die den Ursprung des Albumtitels verrät (sie wurde von Sufjans Schwester Djamilah geschrieben). Das von Sufjan gestaltete 40-seitige Booklet enthält verschiedene Collagen alter Familienfotos aus vier Generationen, die mit Kunstwerken und Zeichnungen (zu den Themen Tod, Sterben, Trauer und dem Bundesstaat Oregon) sowie mit Landschaftsaufnahmen kombiniert wurden, die Sufjan vor über zehn Jahren auf einer Reise durch den Westen der USA gemacht hat. Das Originalalbum ist auf der ersten Disc, während die zweite Disc 40 Minuten an Extras enthält, darunter Demo-Versionen von "Death With Dignity", "Should Have Known Better", "The Only Thing" und "Eugene". Ausgedehnte Outtakes von 'Fourth of July' und 'Wallowa Lake Monster' sind ebenfalls enthalten, beide mit einer eher filmischen Stimmung. Das letzte Juwel ist das Original-Demo von "Mystery of Love", das von den ursprünglichen Carrie & Lowell-Albumsessions stammt, aber später für Luca Guadagninos Film "Call Me By Your Name" überarbeitet und neu aufgenommen wurde. Die vorliegende Demoversion enthält Sologitarre und Gesang mit leicht verändertem Text. "Carrie & Lowell" war das Ergebnis eines immens schwierigen Prozesses, in dem Sufjans Songwriting ihn nach dem Tod seiner Mutter im Stich ließ. Die seltene Übergabe der Produktionsaufgaben an Thomas Bartlett führte ihn schließlich aus einem Kreislauf kreativer Zweifel heraus. Im Ringen mit Dunkelheit und Verwüstung, Leben und Tod konnte Sufjan schließlich beginnen, der Schönheit und Hässlichkeit der Liebe einen Sinn zu geben. Sufjan ging mit dem Album auf Tournee und brachte seine Erkenntnisse persönlich mit seinen Zuhörern in Verbindung, so dass es zu einer Art Übergabe kam - die Songs wurden zu denen der Zuhörer und deren Leben, Verluste und Komplexität. Nach der Veröffentlichung des Albums wurde die Live-Tournee in ein Live-Album umgewandelt, das so überraschend feierlich und kathartisch ist, dass es zu etwas ganz anderem wird. Outtakes, Remixe und iPhone-Notizen wurden auf Sufjans "The Greatest Gift"-Mixtape veröffentlicht, ebenso wie eine Sammlung von "Fourth of July"-Versionen, die einen Moment des Albums aufgriffen und jede seiner Ecken und Kanten ausloteten. Zehn Jahre später geht diese Jubiläumsausgabe anders vor als diese anderen Schätze. Anstatt das Album zu dekonstruieren oder darauf aufzubauen und sein Vermächtnis fortzuführen, führt diese Ausgabe den Hörer zurück zu den Momenten, die zur Veröffentlichung des Albums führten und diese einschlossen. "Carrie & Lowell" wird noch einmal in seiner vollen Form präsentiert, zusammen mit einem Blick auf die verschiedenen Wege, die es hätte einschlagen können. Es gibt neue Ecken zu erforschen, fotografische Umsetzungen von Momenten, die zuvor nur lyrisch gemalt wurden, direkte Reflexionen des Schöpfers des Albums, eine subtil andere Gewichtung bestimmter Silben, die aus Sufjans Gedanken sprechen, kurz bevor er sie mit der Welt teilte.
Im März 2015 veröffentlichte Sufjan Stevens Carrie & Lowell - sein bisher persönlichstes Album. Das mit einer unerwartet klaren Vision präsentierte Album war eine Rückkehr zu Sufjans Folk-Wurzeln und zeichnete sich durch eine bewusste, sparsame Instrumentierung aus. Das Album war ein sofortiger Erfolg bei den Kritikern, und in den folgenden Jahren sollte sich die Musik unaufhaltsam in unsere Kultur einweben. Diese Deluxe-Edition enthält ein erweitertes Doppel-LP-Album mit sieben bisher unveröffentlichten Bonustracks, einem 40-seitigen Kunstbuch und einem neuen Essay von Sufjan. Diese Ausgabe bietet außerdem ein alternatives Cover: eine gerahmte Version des Original-Polaroids, das herausgezoomt wurde, um die in Kinderhandschrift geschriebene Bildunterschrift "Carrie & Lowell" zu zeigen, die den Ursprung des Albumtitels verrät (sie wurde von Sufjans Schwester Djamilah geschrieben). Das von Sufjan gestaltete 40-seitige Booklet enthält verschiedene Collagen alter Familienfotos aus vier Generationen, die mit Kunstwerken und Zeichnungen (zu den Themen Tod, Sterben, Trauer und dem Bundesstaat Oregon) sowie mit Landschaftsaufnahmen kombiniert wurden, die Sufjan vor über zehn Jahren auf einer Reise durch den Westen der USA gemacht hat. Das Originalalbum ist auf der ersten Disc, während die zweite Disc 40 Minuten an Extras enthält, darunter Demo-Versionen von "Death With Dignity", "Should Have Known Better", "The Only Thing" und "Eugene". Ausgedehnte Outtakes von 'Fourth of July' und 'Wallowa Lake Monster' sind ebenfalls enthalten, beide mit einer eher filmischen Stimmung. Das letzte Juwel ist das Original-Demo von "Mystery of Love", das von den ursprünglichen Carrie & Lowell-Albumsessions stammt, aber später für Luca Guadagninos Film "Call Me By Your Name" überarbeitet und neu aufgenommen wurde. Die vorliegende Demoversion enthält Sologitarre und Gesang mit leicht verändertem Text. "Carrie & Lowell" war das Ergebnis eines immens schwierigen Prozesses, in dem Sufjans Songwriting ihn nach dem Tod seiner Mutter im Stich ließ. Die seltene Übergabe der Produktionsaufgaben an Thomas Bartlett führte ihn schließlich aus einem Kreislauf kreativer Zweifel heraus. Im Ringen mit Dunkelheit und Verwüstung, Leben und Tod konnte Sufjan schließlich beginnen, der Schönheit und Hässlichkeit der Liebe einen Sinn zu geben. Sufjan ging mit dem Album auf Tournee und brachte seine Erkenntnisse persönlich mit seinen Zuhörern in Verbindung, so dass es zu einer Art Übergabe kam - die Songs wurden zu denen der Zuhörer und deren Leben, Verluste und Komplexität. Nach der Veröffentlichung des Albums wurde die Live-Tournee in ein Live-Album umgewandelt, das so überraschend feierlich und kathartisch ist, dass es zu etwas ganz anderem wird. Outtakes, Remixe und iPhone-Notizen wurden auf Sufjans "The Greatest Gift"-Mixtape veröffentlicht, ebenso wie eine Sammlung von "Fourth of July"-Versionen, die einen Moment des Albums aufgriffen und jede seiner Ecken und Kanten ausloteten. Zehn Jahre später geht diese Jubiläumsausgabe anders vor als diese anderen Schätze. Anstatt das Album zu dekonstruieren oder darauf aufzubauen und sein Vermächtnis fortzuführen, führt diese Ausgabe den Hörer zurück zu den Momenten, die zur Veröffentlichung des Albums führten und diese einschlossen. "Carrie & Lowell" wird noch einmal in seiner vollen Form präsentiert, zusammen mit einem Blick auf die verschiedenen Wege, die es hätte einschlagen können. Es gibt neue Ecken zu erforschen, fotografische Umsetzungen von Momenten, die zuvor nur lyrisch gemalt wurden, direkte Reflexionen des Schöpfers des Albums, eine subtil andere Gewichtung bestimmter Silben, die aus Sufjans Gedanken sprechen, kurz bevor er sie mit der Welt teilte.
High Roller Records präsentieren zum 10. Jahrestag von Frank Blackfires erstem Soloalbum "Back on Fire" eine remasterte Neuauflage mit neuem Artwork und zum ersten Mal auch eine Vinyl-Edition. Frank Blackfire als lebende Legende zu bezeichnen ist keine Übertreibung. Sein bahnbrechendes Gitarrenspiel bei den frühen Sodom und Kreator war für die Entwicklung des deutschen Thrash-Metal-Sounds maßgeblich. Während er nach der Jahrtausende in Brasilien lebte, gründete er die Band Mystic und nahm mit ihr zwei Demos auf, die den Grundstein für ein vollständiges Album legten, das allerdings lange auf sich warten ließ. "Es war eine Menge harter Arbeit, bis wir es veröffentlichten", sagt Blackfire rückblickend, während er tatsächlich an einem zweiten Soloalbum arbeitet. Die zehn Tracks von "Back on Fire" - darunter eine thrashige Interpretation von Henry Mancinis ‚Peter Gunn'-Titelmelodie als Intro und ein Gastauftritt von Sodom-Frontmann Tom Angelripper - zeichnen sich durch Franks charakteristische Gitarre und raue Stimme aus. Mit seinen etlichen Killer-Riffs in herausragenden Stücken wie ‚Victims of Society', ‚Warmonger' und ‚Valley of Suiciders' bleibt die Platte ein ein zeitloses, aber vergessenes Thrash-Juwel, das es wert ist, (wieder-)entdeckt zu werden.