Nach einer fünfjährigen Schaffenspause veröffentlichte eine der dienstältesten Punkbands Deutschlands 2010 ihr achtes Album. Der passende Titel: "Gib acht!". Es entstand mit Gastmusikern von den Skatoons, Cultus Ferrox, Directors Cut und dem Pianisten Peter Stoppok. Das Repertoire reicht von dynamischen, treibenden Punkrock-Songs über Ska- und Folkanleihen bis hin zur Ballade "Ich bin"s", die an frühe Lindenberg-Lieder erinnert. Mit "Danke" hat man sogar einen echten Popsong, und für "Mama, hol den Hammer" wurde ein kultiger Uraltschlager entstaubt. Textlich geht es wieder quer durch sämtliche Lebensbereiche: mal kritisch, mal nachdenklich, dann wieder kämpferisch oder einfach nur am alltäglichen Wahnsinn orientiert. Zehn Jahr nach der Erstveröffentlichung kommt nun das Jubiläums-Tape für alle Sammler und Kassettenliebhaber.
"Nichts ist gut und alles könnte besser sein. Schlecht gelaunt und zuversichtlich, konzentriert und ablenkbar sucht das Berliner Trio Acht Eimer Hühnerherzen auf ihrem vierten Studioalbum "Lieder" das Glück dort, wo es knirscht im Nylonpunk-Gebälk: in der Sackgasse mit Wendekreis, in den kurzen hellen Nächten und den langen dunklen Tagen, an den Rändern des Alltags, wo die Sprachfetzen trauern und tanzen. 14 Montagen, die 15 mal neu ansetzen, abbiegen, vorankommen - und versprechen. Wo "Lieder" nicht drängelt, da ist es am dringlichsten; wo es rumpelt, ist es geschmeidig; und wo es leise ist, da wird es laut." Robert Zwarg Musik mit einer Dreiviertelmensur-Nylonsaiten-Konzertgitarre, einem Nylonsaiten-Kurzbass, Schlagzeug, Fuzz und Overdrive. Live und analog recorded im Studio-B Berlin, auf 16 Spur-Bandmaschine, keine Loops, keine Beats, keine Edits, keine Hunde. Produziert von Kurt Ebelhäuser & SmaiL Shock & Acht Eimer Hühnerherzen.
Marineblaues Vinyl, limitiert auf 500 Exemplare. Exklusiv für den Indie-Handel.
"Nichts ist gut und alles könnte besser sein. Schlecht gelaunt und zuversichtlich, konzentriert und ablenkbar sucht das Berliner Trio Acht Eimer Hühnerherzen auf ihrem vierten Studioalbum "Lieder" das Glück dort, wo es knirscht im Nylonpunk-Gebälk: in der Sackgasse mit Wendekreis, in den kurzen hellen Nächten und den langen dunklen Tagen, an den Rändern des Alltags, wo die Sprachfetzen trauern und tanzen. 14 Montagen, die 15 mal neu ansetzen, abbiegen, vorankommen - und versprechen. Wo "Lieder" nicht drängelt, da ist es am dringlichsten; wo es rumpelt, ist es geschmeidig; und wo es leise ist, da wird es laut." Robert Zwarg Musik mit einer Dreiviertelmensur-Nylonsaiten-Konzertgitarre, einem Nylonsaiten-Kurzbass, Schlagzeug, Fuzz und Overdrive. Live und analog recorded im Studio-B Berlin, auf 16 Spur-Bandmaschine, keine Loops, keine Beats, keine Edits, keine Hunde. Produziert von Kurt Ebelhäuser & SmaiL Shock & Acht Eimer Hühnerherzen.
Ostgut Ton reissues Acht of Zehn with original tracks by DIN (aka Efdemin and Marcel Fengler), Fiedel and Tobias.
2015 marked Ostgut Ton's ten-year anniversary, celebrated with an extensive 30 track compilation release, titled Ostgut Ton Zehn, spread out over ten 12 vinyl records housed inside a limited box set. This sampler sold out in no time, which is why Ostgut Ton is re-issuing these ten 12"es individually in 2016.
Bubbling synths, a stoic bassdrum, some live hi-hat percussion and synth pads full of bliss - what started as Marcel Fengler's and Efdemin's inaugural collaboration as DIN for 2013's MASSE ballet sees its continuation in form of Mono' on A1. On A2 Fiedel contrasts the opening track's cool sounds with an upbeat contribution: Probe-806 gently brushes Funk, Electro, Acid and even Boogie territory atop the general muscular rhythm.
Analogue synth aficionados are being served by Tobias.: Like A Drug is a minimalist Techno track with maximalist dancefloor effect through its use of haunting, distanced vocal fragments, discomforting alarm tones and crackling background textures. As with every good drug, you don't necessarily want more of it, but rather a longer duration of effect (in this track's case: 8:36 minutes).
In der Pause' (During the Pause) was the title of the last track on the b-side of , the first album by Die Tödliche Doris. In der Pause' was pause music, as well as the announcement of the interval between their debut album, released in 1982, and the box format project 'Chöre und Soli' that followed in 1983. The original sounds of In der Pause' survived on a single audio tape dating from 1981.Now, about 35 years later, Chris Dreier and Wolfgang Müller have used the material recorded on the audio tape as the source for five new tracks of pause music. The material on the original audio tape has was reworked using Moog analogue effect modules and Ableton Live. It has been supplemented with archived announcement interludes from radio and television stations, including German stations WDR, NDR and HR, Radio Italy IBF and Radio Kamerun.Sprechpause' was recorded in 1981 — 1982 by Chris Dreier, Nikolaus Utermöhlen and Wolfgang Müller and reworked by Wolfgang Müller and Chris Dreier in 2017.
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Auf den Alben der “Verve Remixed”-Reihe war Nina Simone stets die unbestrittene Favoritin. Jetzt wird
die “High Priestess of Soul” auf “Verve Remixed // Nina Simone” mit acht brandneuen Mixen gefeiert. Die
Gelegenheit zu dem Projekt ergab sich, als Verve Records Anfang 2026 die Feierlichkeiten zu seinem 70-
jährigen Jubiläum einläutete. Unter dem Titel “Year of Nina” begann man damit, jeden Monat einen brandneuen Remix eines Nina-Simone-Klassikers als digitale Single zu veröffentlichen. Das Echo der Musikfans
war überwältigend. Der universelle Appeal von Ninas Musik wird dadurch verdeutlicht, dass mit Solomun,
DESIREE, Supershy, Mochakk, HAAi, Austin Millz, Dublon und Antdot acht der derzeit angesagtesten
DJs, Remixer und Produzenten aus unter anderem den USA, Brasilien, Südafrika und Großbritannien für
das Projekt gewonnen werden konnten.
Purple color LP, 140g, Single Sleeve
“High Spirits” zeigt eine ungewöhnliche, nicht minder faszinierende Seite des jamaikanisch-britischen Altsaxophonisten Joe Harriott, eines der großen Originale des britischen Jazz. Nach seinen bahnbrechenden
Free-Form-Experimenten widmete sich Harriott hier acht Songs aus dem gleichnamigen Musical von Hugh
Martin und Timothy Gray. Mit Shake Keane an Trompete und Flügelhorn, Coleridge Goode am Bass
und Bobby Orr am Schlagzeug ist Harriotts klassisches Quintett in Bestform zu hören. Aufgenommen
im September 1964 und 1965 als Teil der von Denis Preston betreuten Lansdowne Series veröffentlicht,
verbindet das Album melodische Zugänglichkeit mit souveränem Post-Bop und brillanten Improvisationen.
Diffuse Reality presents Hashashin - BASTION. A 12inch vinyl and digital release built on solid, robust Techno. Four tracks driven by a constant groove that keeps the energy flowing from the very first beat. Dynamic, enveloping drums create a powerful and playful sonic experience. Without a doubt, this is a record that will earn a permanent place in your bag, shaking foundations wherever it lands. Closing the EP is Achtervolging, a powerful breaks cut designed as a moment to catch your breath, recharge, and prepare for what comes next.
Das Gründungsmitglied von Black Sabbath und der „Godfather of Heavy Metal“ kehrt mit seiner ersten
neuen Solomusik seit 21 Jahren zurück – zugleich seine erste Veröffentlichung in voller Länge seit dem
letzten Black-Sabbath-Album *13*. In acht einfallsreichen, weitläufigen und fesselnden Songs haben Tony
und sein langjähriger Produzent Mike Exeter eines der prägenden Rockalben des Jahres 2026 geschaffen.
Klanglich wuchtig und reich an musikalischen Texturen, lässt Tony hier eine Vision Wirklichkeit werden, an
der er lange gefeilt hat, und liefert dabei einige der besten Gitarrenleistungen seiner Karriere ab. Die erste
Single „World Alone“ ist ein rasanter, gitarrenbetonter Song, der von Tonys unverkennbaren, gewaltigen
Riffs angetrieben wird. Der Track ist hart und doch eingängig; dank des Textdichters und Sängers Jorn
Lande wirkt er zudem aufbauend. Dies ist klassischer Iommi: Das Stück vereint alle Markenzeichen seines
legendären Gitarrenspiels mit einer modernen Note.
Compilation of lost Dutch synthesizer and wave music from 1982 to 1987. All collected and compiled by Rutger Nijkamp, who inherited many tapes from his musician-mother Veronique (Verque on the compilation). This led to the collection of more cassettes, found in second hand shops and through connections from his mother. Comes with a beautifully risograph-printed zine featuring the stories and photographs of the acts and bands included on the compilation.
Simon Reynolds erzählt von der letzten großen Blütezeit der analogen Musikkultur und schließt damit direkt an sein Standardwerk zum Post-Punk, 'Rip It Up and Start Again', an. In einer Zeit, in der Musik noch greifbar war - als Schallplatte, als Zeitschrift, als Objekt -, war jeder neue Tonträger ein Ereignis, jede Ausgabe eines Magazins ein Ritual. Zwischen den späten Achtzigern und den frühen Neunzigern entfaltete sich ausgehend von diesen Objekten und Ereignissen eine musikalische Revolution, in der die Underground-Szene die Gitarrenmusik neu erfand und langsam in den Mainstream einsickerte, während sich politisch statt Utopien und Zukunftsentwürfen der Konservatismus festgesetzt hatte.
Reynolds erzählt von der Explosion des Noisepop, von Shoegaze, Slackern und Grunge - von My Bloody Valentine und Sonic Youth, die mit atemberaubenden Sounds eine zweite Psychedelic-Welle entfachten, den Cocteau Twins und Slowdive, die in Traumwelten entführten. Außerdem treten auf: Dinosaur Jr., Björk, Pixies, PJ Harvey, Nirvana, Felt, R. E.M., Hüsker Dü, Talulah Gosh, Big Black, Butthole Surfers, Spacemen 3, Spiritualized, Galaxie 500, Mercury Rev, Pavement, Stereolab, Stone Roses, Pussy Galore und viele mehr.
'Still in a Dream' ist der sehr persönliche Blick eines Journalisten, der damals als Autor diverser Musikmagazine dabei war, diese musikalischen Entwicklungen zu begleiten und ihnen Namen zu geben. Simon Reynolds beschwört die Magie der analogen Welt, bevor das Internet, Streaming und soziale Medien die Spielregeln der Musik für immer verändert haben. Ein Buch für alle, die sich fragen, was verloren ging - und was vielleicht nie ganz verschwunden ist.
Zwei wahre cineastische Juwelen auf einer 7"-Single. Eine Auskopplung aus der beliebten Vinyl-Compilation-Reihe "The Tape Masters", die laufend seltene Rare Groove-Schätze und unveröffentlichte Aufnahmen aus den Archiven des Filmkomponisten Peter Thomas zutage fördert. Exklusiv auf dieser Single – und überhaupt zum ersten Mal auf Vinyl erhältlich – ist die rare deutschsprachige Version des Tracks "Black Power", gesungen von einer gewissen Donna Gaines. Später natürlich weltberühmt geworden als Donna Summer, markiert dieser Song ihre allererste Aufnahme als Solokünstlerin im Alter von gerade einmal 20 Jahren. Zugleich war es ihr erster Auftritt vor der Kamera – prominent platziert im ZDF-Krimi-Dreiteiler "11 Uhr 20" (1969). Sowohl der Film als auch bisherige Sampler verwendeten die englischsprachige Version; der Mono-Mix der deutschen Fassung wurde erst vor Kurzem in Peter Thomas’ Bandarchiv wiederentdeckt. Ein weiteres vokales Highlight aus einer deutschen Krimi-Trilogie ist Senta Bergers frech-laszives "Vergiss mich, wenn du kannst" (aus dem ZDF-Krimi-Dreiteiler "Babeck", 1968). Das Lied basiert auf dem Titelthema der Serie und wird von der Sängerin in ihrer Rolle als geheimnisvolle, vamp-artige Barchefin interpretiert. Unter Liebhabern europäischer Filmmusik hat sich der Titel längst zum Kultstück entwickelt und wurde bereits mehrfach gecovert. Das Original feiert nun endlich hier seine Vinyl-Premiere. Achtung: Ein absoluter Doppelseiter!
a a1: Black Power (German version) feat. Donna Summer
a a1: Black Power (German version) feat. Donna Summer
a a1: Black Power (German version) feat. Donna Summer
a a1: Black Power (German version) [feat. Donna Summer]
[a] a1: Black Power (German version) [feat. Donna Summer]
[a] a1: Black Power (German version) [feat. Donna Summer]
[a] a1: Black Power (German version) [feat. Donna Summer]
[a] a1 | Black Power (German version) [feat Donna Summer]
„Glitter“ ist das achte Studioalbum von Mariah Carey und dient als Soundtrack zum gleichnamigen Film
aus dem Jahr 2001. Das im September 2001 veröffentlichte, schillernde Album verbindet retro-inspirierten
Disco, Funk, R&B, Hip-Hop und Pop und fängt den pulsierenden Sound der frühen 1980er Jahre ein,
während es gleichzeitig Careys unverwechselbaren Gesang und ihr Songwriting zur Geltung bringt. Mit
Songs wie „Loverboy“, „Never Too Far“ und „Lead The Way“ beschäftigt sich „Glitter“ mit Themen wie
Liebe, Ehrgeiz, Liebeskummer und Selbstfindung. In den letzten Jahren hat das Album eine treue Fangemeinde gewonnen und wird heute weithin für seine nostalgische Produktion, seine kraftvollen Balladen
und die kreative Verschmelzung von klassischem Disco mit zeitgenössischem R&B und Hip-Hop geschätzt.
Anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums wird das Album zum ersten Mal seit seiner ursprünglichen Veröffentlichung auf Vinyl neu aufgelegt, gepresst auf 2LP in fuchsiafarbenem Vinyl.
James Blunt schaltet ab – und schlägt mit seinem achten Studioalbum Airplane Mode ein neues Kapitel auf. Nach weltweiten Megahits wie „You’re Beautiful“ und „Goodbye My Lover“ liefert der britische Singer-Songwriter 12 brandneue Songs, die gewohnt meisterhaft emotionale Tiefe mit seinem unverkennbaren Augenzwinkern verbinden. Aufgenommen mit seiner eingespielten Live-Band in den Pig Music Studios in Banbury, zeigt Airplane Mode einen gewohnt ehrlichen, aber auch spürbar befreiten Künstler. Von mitreißenden Sommer-Singles wie „Tastes Like Summer“ bis hin zu berührenden Hymnen wie „Weight Of It All“ zeigt Blunt die gesamte Bandbreite seines Könnens.
Sean Thompson hat mehr als ein Jahrzehnt damit verbracht, sich zu einem der vielseitigsten Gitarristen in Nashville zu entwickeln. Derzeit ist er als Gitarrist für Margo Price auf Tour, und sein flinkes, lyrisches Spiel hat Bands unter der Leitung von Erin Rae sowie einer ganzen Reihe von Größen der ,Music City" geprägt. Außerdem ist er neben Rich Ruth und Spencer Cullum ein Drittel des kosmischen Trios Shrunken Elvis, dessen gefeiertes, selbstbetiteltes Debütalbum 2025 bei Western Vinyl erschien. Mit ,Inner Principles", seinem ersten rein instrumentalen Album, bündelt Thompson all diese Instinkte zu etwas, das sich wie ein echtes neues Kapitel anfühlt. Es ist ein Jazz-Fusion-Album im reichhaltigsten Sinne des Wortes: virtuos, aber schnörkellos, experimentierfreudig und stilistisch von einem Titel zum nächsten unruhig. Die acht Stücke bewegen sich mühelos zwischen ECM-artiger Weite im Geiste von John Abercrombie, rauchigem Akustik-Picking, lockeren Late-Night-Boogies und eleganten Post-Rock-Abenteuern, mit Synthesizern, die hin und wieder in Richtung Jan-Hammer-Territorium blitzen. Man könnte meinen, ein Großteil dieser Musik stamme aus dem Jahr 1978 oder 1983, und genau diese Zeitlosigkeit ist der springende Punkt. Thompson spielt ein rasantes Spiel namens ,Finde den Einfluss" und zieht dann weiter, ohne sich jemals lange genug an einem Ort niederzulassen, um wie eine Hommage zu klingen. Im Kern ist das Album ein Trio aus Thompson, Eric Slick am Schlagzeug und Alec Newman am Bass, ergänzt durch eine Handvoll bewährter Mitstreiter: Jake Davis, der produzierte, als Tontechniker fungierte, abmischte und Synthesizer beisteuerte; sein ,Shrunken Elvis"-Bandkollege Rich Ruth an der Gitarre; sowie Jo Schornikow am Keyboard. Dieses Zusammenspiel des Ensembles ist das Herzstück der Platte, und trotz aller technischen Meisterschaft ruht sich ,Inner Principles" nie auf seinem Können aus. Jeder Track strahlt echtes Gefühl aus, vom weitläufigen, treibenden ,Underwater Way" bis zum zarten ,Waltz For Mama". Thompson hat ,Inner Principles" digital in Eigenregie veröffentlicht und das Material live beim BigEars-Festival vorgestellt. Western Vinyl presst es nun zum ersten Mal auf Vinyl und verschafft damit einem der stillen, aber unverzichtbaren Musiker Nashvilles sein bisher umfassendstes Statement.
,Splendor & Misery (Anniversary X)" ist die Jubiläumsausgabe zum zehnjährigen Bestehen des für den Hugo Award nominierten Science-Fiction-Opus des experimentellen Rap-Trios Clipping. Diese Deluxe-Ausgabe enthält ein überarbeitetes Cover, das Originalalbum sowie acht bisher unveröffentlichte Songs und alternative Takes. ,Splendor & Misery" ist ein afrofuturistisches, dystopisches Konzeptalbum, das die Geschichte des einzigen Überlebenden eines Sklavenaufstands auf einem interstellaren Frachtschiff sowie des Bordcomputers erzählt, der sich in ihn verliebt. In der Annahme, allein und im Weltraum verloren zu sein, entdeckt die Figur Musik im bebenden Rumpf des Schiffes und in den zwitschernden Instrumententafeln. Die Musik von Clipping zeichnet eine imaginäre Klanglandkarte der Decks, Gänge und Quartiere des Schiffes, während Daveed Diggs' Texte auf den Rhythmen reiten, die von dessen Triebwerken und Maschinen erzeugt werden. ,Splendor & Misery" ist eine der beliebtesten Veröffentlichungen von Clipping. Es schaffte es in zahlreiche Jahresrückblicke und wurde von der ,New York Times", Bandcamp Daily, CLASH, The Line Of Best Fit, The Needle Drop, Uproxx, The Observer und Stereogum gelobt. Im Jahr 2019 stufte Pitchfork ,Splendor & Misery" als eines der 33 besten Industrial-Alben aller Zeiten ein. Clipping feierte das Album im August 2026 mit dem ,Splendor & Misery Fest" im Knockdown Center in New York City, mit den Vorgruppen SPELLLING, Shabazz Palaces, ELUCID, Fatboi Sharif, evicshen und Maria Chavez.
Doppel-LP, 180g Vinyl. Pearl Flip Horizon. Gatefold Sleeve. BLACK SPACE RIDERS' achtes Studioalbum präsentiert sich als ein scheinender, eklektischer Bastard, der vor Spielfreude, Ideenreichtum und Liebe zum Detail sprüht. Aus dem Besten vieler Genres und unterschiedlicher Jahrzehnte formt die Band eine ganz eigene Klangwelt: psychedelisch, schwer, tanzbar, manchmal zart, manchmal hart, aber stets zutiefst atmosphärisch und drängend, fließend und zugänglich. Konzeptionell fungiert das achte Album als die Kartografie eines schleichenden Zerfalls. Es liefert die Protokolle einer Relaisstation am äußersten Rand - sei es in einer fernen Galaxis oder in den digitalen und sozialen Netzwerken unseres Hier und Jetzt.
Moosgrünes Vinyl, limitiert auf 1000 Exemplare. B O D I E S ist Kat Frankies außergewöhnliches A-cappella-Projekt: acht Stimmen, keine Instrumente, pure Energie. Auf ihrem neuen Album "The Dream" verschmelzen kraftvolle Harmonien, intime Momente und pulsierende Rhythmen zu einem ganz eigenen Sound. Kat Frankie rückt die menschliche Stimme und den Körper ins Zentrum und lotet dabei Nähe, Freiheit und Selbstbestimmung aus. Mal zart und verletzlich, mal überwältigend intensiv - "Bodies" klingt unmittelbar, körperlich und überraschend modern. Ein Album, das Pop, Chormusik und Performance auf einzigartige Weise verbindet.
Das Debütalbum ,Dins" von Psychic Ills erscheint anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums in limitierter Auflage auf Vinyl! ,Dins" führt die Band weit über ihre beeindruckende Live-Dynamik aus kreisenden Rhythmen und Gitarren-Spektakel hinaus. Sie verbinden nahtlos unkonventionelle Instrumentierung und Studio-Improvisation mit einer mitreißenden Rock-Dynamik zu einem unglaublich kraftvollen Debüt, aufgenommen von Charles Burst, der bereits mit Bands wie Black Dice, Gang Gang Dance und The Double zusammengearbeitet hat. ,Dins" strotzt nur so vor Psychedelia - getränkt in Hall und grenzenlosem Dröhnen - und greift mit seinen achtminütigen Rock-Hymnen wie ,I Knew My Name" und ,Another Day Another Night" die Psych-Rock-Inspirationen der frühen 90er wie Sonic Youth und The Velvet Underground auf. Während andere Tracks einen glückseligen Geisteszustand erzeugen, deine inneren Spannungen lösen und dich mit endlosem, surrendem Gitarrensound hypnotisieren - wie ,Electric Life". Ein unvergessliches Debüt mit weltweiten klanglichen Inspirationen: Psychic Ills geben auf ,Dins" alles. Lehn dich zurück und mach dich bereit für den Trip deines Lebens.
Im Herbst 2007 veröffentlichte ein 26-jähriger Produzent aus Köln namens Daso Franke seine 12"-Single auf dem Label ,Spectral Sound" von Ghostly. Auf der A-Seite befand sich ,Meine", ein euphorischer, achtminütiger Höhenflug, der die Tanzflächen weltweit begeisterte. Seitdem ist die Single zu einem regelrechten Klassiker geworden. Anfang dieses Jahres bezeichnete Resident Advisor ,Meine" als einen der besten Songs des Jahrhunderts bis jetzt. Im April 2018 verstarb Franke nach einem langen Kampf gegen den Krebs. Mit der Unterstützung seiner Familie und auf Wunsch der Fans machen wir die ,Meine Idee"-EP wieder verfügbar - in Erinnerung an Dasos musikalisches Vermächtnis. Resident Advisor fährt fort: ,Der Song ist unglaublich positiv, was erklärt, warum er jahrelang ein Favorit in der Panorama Bar war. In den letzten Augenblicken seines Lebens spielten Dasos Freunde ,Meine` über eine Stereoanlage in der Ecke seines Krankenhauszimmers. Es war die einzige Möglichkeit." Daso besaß eine einzigartige Gabe für anmutige Melodien, und die EP ,Meine Idee" fängt einen Moment ein, in dem diese brillant zur Geltung kam. Seine Musik wird weiterleben.
Jnbo ist der Künstlername von Henry Jenkins, einem Komponisten, Produzenten/Toningenieur und Bassisten aus Melbourne/Naarm. Jenkins ist den meisten als Produzent/Toningenieur hinter Surprise Chef, Karate Boogaloo und der für den Grammy nominierten Frollen Music Library bekannt. Als hauseigener Toningenieur für Aufnahmen und Abmischungen bei College In-House-Aufnahme- und Mix-Ingenieur bei Knowledge Records hat Jenkins die klangliche Grundlage für die instrumentale Cinematic-Soul-Bewegung von Melbourne/Naarm geschaffen. Auf ,& Friends" setzt Jenkins seine Fähigkeiten für seine eigenen brillanten Kompositionen ein. Das Album umfasst 12 introspektive Instrumentalstücke - tiefe, cineastische Odysseen, die von Romantik und Aufrichtigkeit durchdrungen sind und jenen unverkennbaren ,Freak Funk Bump" haben. Jenkins erklärt die Konzeption von ,& Friends": ,Ich wollte ein Album schreiben, auf dessen Aufnahme ich mich mit meinen Freunden freuen würde. Die Musik, die ich schrieb, hatte eine Funk-Sensibilität in Bass und Schlagzeug, kontrastiert durch einen eher cineastischen Ansatz in Bezug auf Harmonie und Melodie, mit Gitarren, die sich dazwischen schlängeln und gleiten. Ich habe versucht, diesen Kontrast zum Charakter des Albums zu machen. Ich fand, dass jeder Song die gleiche Instrumentierung und die gleichen Musiker haben sollte. Das wurde zu einer angenehmen kreativen Herausforderung: Wie viel Variation konnte ich im Laufe des Albums aus denselben acht Instrumenten herausholen? Ich wollte innerhalb dieser engen Grenzen so viel Vielfalt wie möglich finden." Jenkins hat diese Prinzipien bei den Aufnahmen zu ,& Friends" angewendet und langjährige Musikpartner wie Hudson Whitlock, Darvid Thor und Callum Riley (Karate Boogaloo), Lachlan Stuckey und Jethro Curtin (Surprise Chef), Lewis Coleman und Lena Douglas (The Cactus Channel) zusammen, um unkonventionelle Arrangements für drei Gitarren, Klavier, Streichersynthesizer, Hammondorgel, Schlagzeug und Bass zu verwirklichen, wobei Jenkins selbst den Bass und die Produktion übernahm. Das Ergebnis ist ein auffallend einzigartiges Album: Mal gibt's malerische Stimmungen, mal funkige Rhythmen, die zum Mitwippen einladen, wobei die drei Gitarren und drei Keyboards genau im Stereofeld angeordnet sind. Das Album zeigt die Einflüsse des Filmkomponisten Bernard Herrmann, des Lounge-Pioniers Les Baxter und Lamont Dozier von Motown, zusammen mit den exzentrischen Eigenheiten von JNBO. Für Fans von Surprise Chef, El Michels Affair, Menahan Street Band, Les Baxter, Bernard Herrmann.
Mit FATHERS präsentiert sich ein außergewöhnliches neues Kollektiv aus Produzent Kenny Beats, Keyboarder Kiefer, Bassist CARRTOONS und Drummer Nate Smith. Auf ihrem selbstbetitelten Blue-NoteDebüt verbinden sie die Offenheit des Jazz mit Hip-Hop, Funk, Soul und elektronischen Einflüssen zu einem
ebenso virtuosen wie zugänglichen Sound. Entstanden aus einer Zusammenarbeit beim Montreal Jazz Festival 2023 und weiterentwickelt auf gemeinsamen Tourneen durch die USA und Japan, lebt FATHERS
von der kreativen Chemie seiner Mitglieder. Das Ergebnis sind acht Songs voller präziser Grooves, starker
Melodien und geschmackvoller Arrangements, die musikalische Raffnesse mit unmittelbarer Zugänglichkeit
verbinden.
Esfand ist der letzte Monat des persischen Kalenders, der mit dem Nouruz-Frühlingsfest endet. Seit 2020 ist ESFAND auch eine Band - bestehend aus dem Iraner Rouzbeh Esfand und dem Neuseeländer Patrick Stewart. Ein Duo, das traditionelle iranische Folk-Elemente mit westlichen Beats und Vocal-Features bekannter exil-iranischer Künstler*innen zu etwas völlig Neuem verschmilzt. Ihr Debütalbum "Piltan" ist ein fulminant tanzbares Statement ohne Anflüge von Ethno-Kitsch. Pure Instinktmusik. "Wir haben die Samples ausschließlich aus musikalischen Gesichtspunkten ausgewählt. Das Folk-Element in unserer Musik ist groß, aber es ist nicht unsere Aufgabe, die Reinheit dieser Kultur zu wahren. Wir werfen iranische Traditionen nicht weg, wir behalten einfach die, die am besten passen. Am Ende des Tages sind alles nur Sounds." "Piltan" ist eine akustische Reise quer durch ein riesiges Land voller kultureller Eigenheiten: von den Zar-Ritualen aus dem Persischen Golf im Süden zum Reiter-Volk der Bachtiaren im Südwesten, bis hin zu den Qaschqai im Westen und zu den Kurden im nordwestlichen Iran mit ihren Derwisch-Ritualen. Die ersten beiden Songs haben ihren Ursprung in den repetitiven Rhythmen der Zar-Rituale, bei denen der Dämon Zar Personen in Form eines Windes befällt. Der Begleiter der zu behandelnden Person wiederholt bestimmte Phrasen immer wieder, um den Patienten in Ekstase zu versetzen. Auf die von Handtrommeln befeuerten Techno-Beats in "Bibi Saghi" folgen die düster-hektischen Synthie-Grooves von "O"seda". Ob der dunkle Dub von "Shawl" oder die maschinell stampfenden "Zar Bits" und "Without Foot, Without Head" - alle acht Songs sind raffinierte Produktionen auf höchstem technischem Niveau. Auf zwei Songs ist der Sänger und Perkussionist Habib Meftah vertreten (Rouzbeh: "Ich liebe seinen Instinkt für Songs!"). Auf "Shawl" gastiert Mohsen Namjoo, der sich ähnlich viel mit Folklore befasst hat und hier Texte der bekannten iranischen Dichter Daqiqi und Farrukhi Sistani singt. Aus einer jüngeren Generation stammt die Londoner Sängerin Misagh Moradi. Ihr "Without Foot, Without Head" basiert auf Texten des weltbekannten Dichters Rumi. Sich im Moment verlieren, sich dem Rhythmus hingeben, ganz unabhängig vom eigenen Hintergrund - das geht mit der jahrhundert- und grenzüberschreitenden Musik von ESFAND. Loslassen, abschalten, ohne Kopf und Füße zu kontrollieren. Darum geht es ESFAND. Übersetzt heißt es im Text von "Without Foot Without Head": "Oh du mit der anmutigen Taille, wirbele herum! Tanze weiter!"
Das fünfte Studioalbum von Avenged Sevenfold, "Nightmare", stieg 2010 auf Platz 1 der Billboard 200 Charts und auf Platz 5 der UK OCC Charts ein. Nach dem unerwarteten Tod des Schlagzeugers Jimmy "The Rev" Sullivan ist das Album seinem Andenken gewidmet und spiegelt in seinem Themen Tod und Verzweiflung wider. Mike Portnoy von Dream Theater sprang am Schlagzeug ein, um die Aufnahmen fertigzustellen. Metal Hammer bewertete das Album mit acht von zehn Punkten. Billboard bewertete es mit vier von fünf Punkten und Kerrang! gab dem Album vier von fünf Ks. Das Album gewann die Golden God Awards für den besten Schlagzeuger, den besten Gitarristen und das Album des Jahres. Es wurde für die Kerrang! Awards als bestes Album und beste Single (Nightmare) nominiert und vom Revolver Magazine für Buried Alive zum Song des Jahres 2011 gekürt. "Like their previous outings, the group incorporates a New Wave of British Heavy Metal influence throughout Nightmare while paying tribute to `80s hair metal with guitar god appeal; but playing retroactive music doesn't seem to concern them, as long as they play it more skillfully than their forefathers. The group's influences may be worn on their sleeves, (check out the chugging Metallica "One" breakdown in "Buried Alive," or the Queensrÿche-style power-ballad "Victim"), but there is no denying that they have some of the best chops in the metal world. M. Shadows continually amazes with his vocal acrobatics, the opening riff of "Natural Born Killer" ramps up to an inhuman speed. "Save Me" ends the album as one of their most epic songs to date, in a proper 21 gun salute, as thunderous blasts and guitar divebombs interweave into a heartfeltoutro. It's a fitting tribute for their fallen 28-year-old comrade, and excellent proof of the band's ability." - Für Fans von Metallica, Slipknot, Bullet For My Valentine, NWOBHM, Heavy Hair Metal, Metal
What do we need now more than ever? Exactly, OPTIMISM. This is the place we long for, the solution we need, and also the name of DIGITALISM's new album, which will be released on May 29. German electronic pioneers DIGITALISM spread the urgent energy of OPTIMISM with their upcoming album and live performances all over Europe. A DIY spirit, in-the-moment energy and a low boredom threshold - all have been crucial to Digitalism's practice since they built their first track in a studio inside a WWII bunker in Hamburg, 20 years ago. OPTIMISM is the logical consequence of the band's steady development.
Für Kevin Morby ist das ,kleine Weite" der weite Himmel, das einfache Leben, seine Herkunft aus dem Mittleren Westen und alle Pflichten, Bescheidenheit, Vertrautheit und Isolation: das Land, die Menschen und die Teile davon, die in ihm stecken. ,Der Mittlere Westen hat etwas Unbeabsichtigtes Musikalisches an sich: Zikaden, die in den Bäumen zirpen, ein vorbeifahrender Zug, eine Tornadosirene, die losgeht", erklärt Morby. ,Wenn man genau hinhört, gibt es diese fast unheilvollen Geräusche unter dem weiten Himmel - seine Hässlichkeit und seine Schönheit und wie beide oft gleichzeitig zusammenwirken. Und obwohl der Mittlere Westen technisch gesehen keine Ödnis ist, ist er meine Ödnis." Little Wide Open ist der Titel von Kevin Morbys achtem Studioalbum, produziert von Aaron Dessner. Im Sommer 2024 hatte Dessner Morby gebeten, The National bei ihrem Konzert im Londoner Crystal Palace Park zu unterstützen. Kurz darauf wandte sich Dessner, der gerade eine Glückssträhne hatte, nachdem er Alben für Taylor Swift, Ed Sheeran und Gracie Abrams produziert hatte, wandte sich an Morby und teilte ihm mit, dass er gerne sein nächstes Album produzieren würde. Anfang 2025 begannen sie mit den Aufnahmen in Aarons Long Pond Studio in Stuyvesant, New York, und beendeten sie im September desselben Jahres. Das Album, an dem eine Vielzahl von Mitwirkenden wie Dessner, der mehrere Instrumente spielt, Amelia Meath, Andrew Barr, Justin Vernon, Katie Gavin, Lucinda Williams, Meg Duffy und anderen, wurde von Morby als dritter Teil einer Trilogie nach ,Sundowner" (2020) und ,This Is a Photograph" (2022) beschrieben, in denen er seine Zeit im Mittleren Westen nach seiner Rückkehr nach Kansas City dokumentierte. Dieses Mal wertet Dessners Produktion Morbys Aufnahmen auf, ohne dabei den Fokus auf die Songs selbst zu verlieren. Es gibt eine neu gewonnene Zuversicht und Klarheit sowohl in Morbys Songwriting als auch in Dessners Produktion, die an Tom Pettys Klassiker Wildflowers aus dem Jahr 1994 erinnert. Da Morby mittlerweile hauptsächlich in LA lebt, hat sich die Atmosphäre, die Little Wide Open durchzieht, gegenüber seinen Vorgängern etwas verändert. Wie Rachel Kushner in ihrem Begleittext zum Album über Morby schreibt: ,Es geht um Zeit, um das Gefühl, dass er sich von der Nostalgie und dem verlorenen, aber schönen Kampf, an der Vergangenheit festzuhalten, gelöst hat. Er hat akzeptiert, dass die Zeit unaufhörlich fließt und man sie nicht aufhalten kann. Stattdessen hat er das Gefühl, dass er auf ihr reitet. Er ist Passagier der Zeit."
"Wired" ist ein harter Neustart für Basement. Es markiert das erste Album der britischen Band seit acht Jahren, eine Wiedervereinigung mit ihrem ursprünglichen Label Run For Cover Records und eine Rückkehr zu jener ungebändigten Leidenschaft und kreativen Intuition, die schon immer ihr bestes Material ausgezeichnet hat. Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 besteht Basement aus denselben fünf Freunden - Sänger Andrew Fisher, den Gitarristen Alex Henery und Ronan Crix, Bassist Duncan Stewart und Schlagzeuger James Fisher - und derselben alchemischen Verbundenheit. Das Einzige, was sich in den letzten Jahren verändert hat, ist ihr erneuertes Gefühl von Zielstrebigkeit. Und das macht ihr neues Album deutlich hörbar. "Wired" ist das dynamischste, mutigste und inspirierteste Werk, das Basement je geschaffen haben, und bewahrt zugleich die zeitlosen Grundlagen ihres einzigartigen Sounds: grollende Gitarren, mitreißende Refrains und eindringliche emotionale Sprache. Basement sind zurück und laufen auf allen Zylindern, aber sie haben kein Interesse daran, alte Erfolge zu wiederholen. Die gesamte Band war entschlossen, dass "Wired" ihr bisher klarstes künstlerisches Statement werden musste. Der Titelsong ist das drängendste Stück ihrer Karriere - ein sicherer Live-Favorit, getragen von stechenden Gitarren, einem wuchtigen Schlagzeug und einem himmelhohen Hook, bei dem Fishers Stimme in Bestform ist. "Broken By Design" zeigt den gegenteiligen Charakter: düster, zart, bassgeführt, aber dennoch typisch Basement in seiner sofortigen Eingängigkeit und stimmungsvollen Atmosphäre. Nichts auf Wired klingt stagnierend, kein Teil wirkt unausgereift. Die Band ließ sich von einer Vielzahl abenteuerlustiger Vorbilder inspirieren (R.E.M., Interpol, Smashing Pumpkins, um nur einige zu nennen), ohne jemals wie eine dieser Bands zu klingen - und auch nicht wie eine Kopie ihrer selbst. Der Albumtitel fasst all das in einem einzigen Wort zusammen. Die texturalen Konnotationen von "Wired" - metallisch, scharf, zackig - spiegeln die stählernen Klangwelten des Albums wider. Auf konzeptioneller Ebene spricht der Titel für die unerschütterliche Zähigkeit der Band: eine analoge Band, die in einer immer digitaleren Welt erfolgreich bleibt, ohne sich auf nostalgische Bequemlichkeit zu verlassen. Fünf Freunde, die mehrere Trennungen und Neuanfänge überstanden haben und dabei als Menschen und musikalische Einheit gewachsen sind. Basement müssen ihr Schicksal akzeptieren: Sie sind einfach dafür gemacht.
,In the Grace Of Your Love" kam ursprünglich 2011 raus und war ein Neustart für The Rapture und eine willkommene Rückkehr zu DFA, dem Label, das ihnen zu ihrem sofort erfolgreichen Debüt ,Echoes" verholfen hatte. Der Schwung und Erfolg dieser Jahre führte zu einer Achterbahnfahrt mit einem großen Label, die sie wieder da landete, wo sie angefangen hatten - mit Narben, aber jetzt frei, die Grenzen der Erwartungen zu sprengen. Begleitet wurden sie dabei vom verstorbenen, großartigen Philippe Zdar, einer Hälfte des französischen Dance-Duos Cassius und Produzent von Künstlern wie Phoenix und den Beastie Boys. Zdars Begeisterung und technisches Können sind schon in den ersten 30 Sekunden des Albums zu hören: ,Sail Away" ist The Rapture in voller Pracht und Strahlkraft, ein fünfminütiger Ausatem mit Disco-Drums. Natürlich gibt es auch jede Menge Futter für die Dance-Kids - ,How Deep Is Your Love" rockt immer noch die Tanzflächen der New Yorker Bars, ,Miss You" ist ein unwiderstehlicher kleiner Streich in Moll -, aber insgesamt herrscht das Gefühl vor, dass man langsamer wird, Bilanz zieht und an den richtigen statt an den falschen Orten nach Sinn und Liebe sucht. Daher auch das Finale: ,It Takes Time To Be a Man", ein charmant ehrlicher, von Klavierklängen untermalter Song über Verantwortung übernehmen und anderen helfen. Er klingt wie nichts anderes im Repertoire von The Rapture und rundet es dennoch perfekt ab. Der Abspann läuft, die Zeit vergeht, Platten bedeuten immer noch alles.
Das Set enthält acht Maxi-Singles auf Vinyl+ ein Nachdruck des Promo-Posters zu "Dream-On" sowie ein großformatige Poster, welches Bestandteil der 12'' zu "Good Lover" war + die Tracks der audiophilen Maxis wurden anhand der Original-Tapes gere-mastert.
Wenn du zehn Jahre in die Vergangenheit reisen könntest, was würdest du deinem jüngeren Ich sagen wollen? Das war eine Frage, die sich Khruangbin selbst stellten, als sie sich dem zehnjährigen Jubiläum ihres Debütalbums näherten - dem einstigen Kultklassiker, der heute als genreprägend gilt: The Universe Smiles Upon You". Wenn wir zurückgehen und uns selbst sagen könnten, wie viel nach diesem Album auf uns zukommen würde, was würden wir feiern wollen?" fragte Laura Lee, Bassistin, Sängerin und Gründungsmitglied der Band. Stattdessen dachten sie: Lasst es uns noch einmal machen." The Universe Smiles Upon You ii" wurde vom 4. bis 6. Januar 2025 in derselben Familien-Scheune des Gitarristen Mark Speer aufgenommen, an denselben Tagen, an denen TUSUY vor zehn Jahren erstmals entstand. Obwohl die Bedingungen dieselben waren - Schmutzboden, brutal kalt, minimale Schalldämmung, alle Aufnahmen live - sind die Songs es nicht. Sie wurden neu angegangen, einige stärker verändert als andere, mit der eingefangenen Blitz-in-der-Flasche"-Energie des ursprünglichen Albums, während gleichzeitig entdeckt wurde, was diesmal einzigartig sein würde, in dieser Phase des Bandlebens. Das Ergebnis bewegt sich wie Wellen auf dem Wasser über zehn hypnotisierende Tracks, die Scheune erzeugt ein Gefühl von Weite, Gelassenheit und kreativer Freiheit, die nahegelegene Tierwelt ist hörbar (achtet auf die Vögel bei August Twelve ii"), ebenso das Knarren und Klappern der Scheune. Es ist ein Geflecht aus kleinen Bewegungen in nuancierten Arrangements, das langsam das neue Leben, die Geschichten und den Charakter von jemandem enthüllt, den man nach zehn Jahren wieder wie zum ersten Mal trifft.
Veronica Electronica, eine acht Tracks umfassende Begleitung zu Ray of Light, wurde ursprünglich 1998 von Madonna als Remix-Album konzipiert. Das Projekt wurde jedoch durch den überwältigenden Erfolg des Original-Albums und die zahlreichen Hit-Singles, die über ein Jahr lang im Fokus des Interesses standen, zurückgestellt. Ray of Light verkaufte sich weltweit über 16 Millionen Mal und brachte Madonna vier GRAMMY® Awards ein, darunter den für das beste Pop-Album.
Mehr als 25 Jahre später wird dieses lange kolportierte Konzept nun endlich Wirklichkeit. Die Sammlung enthält neu bearbeitete Versionen von Club-Remixen von Sasha, BT und Victor Calderone, zusammen mit dem Original-Demo von „Gone, Gone, Gone“ – einer bisher unveröffentlichten Aufnahme, produziert von Madonna und Rick Nowels. Veronica Electronica erscheint am 25. Juli als limitiertes Silver Vinyl und digital, und ist eine weitere hochwertige Ergänzung zu Madonnas Silver Collection.
Irlands bestes Avant-Punk-Quartett hat die The Early Years EP neu aufgelegt - eine Sammlung vergriffener 7"-Singles und Coverversionen, die ursprünglich auf Any Other City Records und The Quarter Inch Collective erschienen und 2015 bei Rough Trade veröffentlicht wurden. The Cha Cha Cha wurde nun zusammen mit den anderen Tracks remastert und ist bereit, erneut die Tanzfläche zu erobern. Ein Fan-Favorit (und fester Bestandteil der Live-Setlists), der auf der Sammlung zu finden ist, ist ein achtminütiges Cover des absurden Bangers und verdrehten Ohrwurms "Why They Hide Their Bodies Under My Garage" von Post-Dubstep-Mastermind Blawan - ein Track, der, einfach gesagt, so klingt wie nichts, was man je zuvor oder danach gehört hat.
Das Debütalbum der ghanaischen Frafra-Gospel-Queen Florence Adooni (auch Mitglied bei Alogte Oho & Sounds of Joy) ist ein inspirierendes High Life-Werk mit grandiosen Tracks wie der Gospel-Hymne "Mam Pe'ela Su'ure" oder dem mit Jimi Tenor aufgenommenen Clubtune "Vocalize My Luv". Produziert wurde "A.O.E.I.U." von Ethno-Funk-Pionier und Philophon-Betreiber Max Weissenfeldt. Florence Adooni ist mit ihrer achtköpfigen Liveband regelmässig auf Tour, begeisterte bei Festivals wie Roskilde, Down The Rabbit Hole und Überjazz und absolvierte 2024 mehrere Termine mit Erobique.
In ihrer bisher zwölfjährigen Band-Historie veröffentlichten Nicolás Jaar und Dave Harrington, zusammen bekannt als DARKSIDE, die beiden Alben ""Psychic" (2013) und ""Spiral" (2021). Mit ihrem langjährigen Freund und Kollaborateur Tlacael Esparza als neues Bandmitglied und Schlagzeuger kommt jetzt ihr drittes Album ""Nothing". Das Ergebnis ist faszinierend und vielschichtig. DARKSIDE schmücken ""Nothing" mit prägnanten Rhythmen, verzerrten Vocals und kreieren eine ganz eigene, wie ungewöhnlichen Ästhetik.
Um die Entwicklung zu verstehen, muss man die Hintergrundgeschichte kennen: Jaar und Harrington lernten sich in den frühen 2010ern während ihrer Schulzeit in Providence kennen. Während der Tour zu Jaars Solo-Debütalbum fand eine spontane Aufnahmesession an einem freien Tag in einem Berliner Hotelzimmer statt. Die Session war wortwörtlich brandheiß, denn sie endete mit durchgeschmorten Lautsprechern. Der Raum füllte sich mit Rauch und der an diesem Tag entstandene Song wurde ihre erste gemeinsame Single ""A1", DARKSIDE war geboren.
Zwischen den ersten beiden Alben legte das Duo eine sechsjährige Pause ein. In dieser Zeit verfolgten Jaar und Harrington jeweils eigene kreative Wege: Jaar etablierte sich als Solokünstler und Produzent, während Harrington als innovativer Gitarrist und Experimentalmusiker die Underground-Szene in L.A. aufmischte und die Rock-Band Taper"s Choice gründete. Die Geschichte setzt sich dann im Herbst 2022 in Los Angeles fort als das Duo eine Reihe von Shows buchte, um sich nach acht Jahren erstmals wieder als Live-Band zu vereinen. Esparza kam als festes Mitglied hinzu und veränderte grundlegend den Klang und die Energie der Band. Die Idee von ""Nothing" entstand während der Suche nach Achtsamkeit und Harringtons stillen Momenten mit seiner neugeborenen Tochter, in denen er Schönheit im Nichtstun fand. Für Jaar wurde ""Nothing" zu einem Symbol für die allgegenwärtigen, wie überwältigenden Probleme, unausgesprochene Gefühle und den Stillstand in globalen Krisen wie Klimawandel, politischer Heuchelei und wiederkehrender Gewalt.
Michael Mayer albums don’t come round too often, which is one of many reasons why his fourth collection, The Floor Is Lava, is a genuine event. It’s been eight years since his last one, the collaborative & released on !K7; its predecessors, Mantasy (2012) and Touch (2004), took their sweet time, too. It’s no real surprise, given the many hats Mayer wears – globetrotting DJ, revered remixer, inveterate collaborator, and boss of both Kompakt and Imara – that his solo productions are relatively sparing. But this also speaks to their quality: Mayer’s name on a record sleeve is a sign of quality, of music that’s both looking to the future and calling back to the past, that balances the imperatives of the dancefloor and the loungeroom, that’s as exploratory as it is functional.
On The Floor Is Lava, Mayer seems to be taking the temperature of both the music that surrounds him (past and present), and the ides of the industry he works within. There’s that iconic album title, for a start. “The album’s mindset,” he says, reflecting on those four words together. For Mayer, it’s partly a critique of the way the industry boxes in both producer and listener, focuses them on genre, on market, on the next new thing: “Being a free minded spirit that transcends genres has become an uphill battle.” A battle worth fighting, though, and with The Floor Is Lava, the result is an album that’s varied, quixotic, idiosyncratic, charming, and deeply, addictively listenable.
Throughout, Mayer finds thrills in exploration and juxtaposition, allowing unexpected things to blossom and giving them their life, their platform, throwing the listener exciting curveballs: “It’s a DJ album by a DJ that’s easily bored.” Either easily bored, or endlessly curious, The Floor Is Lava is rich with ideas. It opens with “The Problem”, which looks back to look forward, embracing the rickety way early house productions threw samples together with gleeful abandon. Mayer mentions Pal Joey, and the scene around Rockers Hi-Fi and their Different Drummer imprint, as reference points, and you can hear that freewheeling spirit throughout.
It’s followed by “Vagus”, a slinky, sensual minimal house number that Mayer describes as his “musical catnip”. The flow of these two opening cuts defines the dynamic of The Floor Is Lava, defining the dialectical drive at its core: thesis and antithesis leads to synthesis, but with a welcome prickliness that means you’re always excited, always engaged. It’s also productive in the way it derives energy from rubbing genres and sounds against each other, in unexpected ways, for maximum musical frisson. There’s psychedelic techno on “Feuerstuhl”, more minimal techno with “Ardor” (Mayer mentions ‘Immer 1’ era 90s minimal as inspiration), slippery, Shepard-tone breakbeat through “Sycophant”, a lovely, lush vocal turn on the poppy “The Solution”.
The album closes with the melancholy “Süßer Schlaf”, where Mayer sets a poem by Goethe to one of his most haunted, moving pieces of music yet, in abstract tribute to a lost friend. It’s one of the most affecting moments on The Floor Is Lava. There’s also an update on 2020’s wild Brainwave Technology EP, with the surrealist glitter-stomp of “Brainwave 2.0” (check out those handclaps!),where Mayer’s thinking about the socio-political precipice of the now: “I’m reading with great interest about this whole complex of how humanity is about to cross so many lines and the implications that the resulting financial and educational inequality will bring.”
That’s The Floor Is Lava: then and now, brainwaves and nerve structures, problems and solutions, genres on fire; the real, the unreal, and the surreal. An album for the easily bored and the endlessly curious. Mayer has the last word, telling us all you need to know about the album’s spirit: “Burning for the cause, being zealous, being addicted to the heat of the night, the exuberant powers of music.”
Michael Mayer veröffentlicht nicht oft Alben, was einer von vielen Gründen ist, warum ‘The Floor Is Lava’ ein echtes Ereignis ist. Es sind acht Jahre vergangen seit seinem letzten Werk, dem Kollaborationsalbum &, das auf !K7 erschien; seine Vorgänger, Mantasy (2012) und Touch (2004), ließen ebenfalls auf sich warten. Es überrascht nicht wirklich, da Mayer viele Rollen gleichzeitig erfüllt – weltreisender DJ, vielbeschäftigter Remixer, unermüdlicher Kollaborateur und Chef von sowohl Kompakt als auch Imara – weshalb seine Solo-Produktionen eher sparsam ausfallen. Doch das spricht auch für deren Qualität: Ein Album mit Mayers Namen auf dem Cover steht für Qualität, für Musik, die sowohl in die Zukunft blickt als auch auf die Vergangenheit verweist, die das Gleichgewicht zwischen den Anforderungen des Dancefloors und des Wohnzimmers hält, die genauso erforschend wie funktional ist.
Auf The Floor Is Lava scheint Mayer sowohl die Musik um ihn herum (vergangen und gegenwärtig) als auch die Strömungen der Branche, in der er arbeitet, zu reflektieren. Da wäre zunächst der ikonische Albumtitel. „Die Grundhaltung des Albums“, sagt er, drückt sich in diesen vier Worte aus. Für Mayer ist es teilweise eine Kritik daran, wie die Industrie sowohl Produzenten als auch Hörer in Schubladen steckt, sie auf Genres, auf den Markt und auf das nächste große Ding fokussiert: „Ein freier Geist zu sein, der Genres überschreitet, ist zu einem steinigen Weg geworden.“ Ein Kampf, der sich jedoch lohnt, und mit The Floor Is Lava ist das Ergebnis ein Album, das vielfältig, eigenwillig, charmant und tiefsinnig, aber auch süchtig machend ist.
Im gesamten Album findet Mayer Freude an der Erforschung und Gegenüberstellung von Stilen, lässt unerwartete Dinge erblühen und gibt ihnen Raum, überrascht den Hörer mit spannenden Wendungen: „Es ist ein DJ-Album von einem DJ, der sich schnell langweilt.“ Entweder langweilt er sich schnell oder er ist unendlich neugierig – The Floor Is Lava ist reich an Ideen. Es beginnt mit „The Problem“, das in die Vergangenheit blickt, um nach vorne zu schauen, und die wilde Art, wie frühe House-Produktionen Samples mit fröhlicher Unbekümmertheit zusammenwarfen, aufgreift. Mayer nennt Pal Joey und die Szene um Rockers Hi-Fi und ihr Label Different Drummer als Referenzpunkte, und dieser freie Geist zieht sich durch das gesamte Album.
Es folgt „Vagus“, eine sinnliche Minimal-House-Nummer, die Mayer als seine „musikalische Katzenminze“ beschreibt. Der Fluss dieser beiden Eröffnungstracks definiert die Dynamik von The Floor Is Lava und den dialektischen Antrieb im Kern: These und Antithese führen zu einer Synthese, jedoch mit einer willkommenen Schärfe, die dafür sorgt, dass man immer aufgeregt und engagiert bleibt. Zudem gewinnt das Album Energie, indem es Genres und Klänge auf unerwartete Weise aneinanderreibt, um maximalen musikalischen Nervenkitzel zu erzeugen. Es gibt psychedelischen Techno in „Feuerstuhl“, mehr Minimal Techno mit „Ardor“ (Mayer erwähnt ‘Immer’ Ära Minimal als Bezugspunkt), gleitenden Shepard-Ton-Breakbeat in „Sycophant“ und einen lieblichen, üppigen Vocal-Auftritt im poppigen „The Solution“.
Das Album schließt mit dem melancholischen „Süßer Schlaf“, in dem Mayer ein Gedicht von Goethe vertont und eine seiner bisher eindringlichsten und bewegendsten musikalischen Kompositionen schafft, als abstrakten Tribut an eine verschiedene Freundin. Es ist einer der ergreifendsten Momente auf The Floor Is Lava. Ebenfalls gibt es ein Update der wilden Brainwave Technology-EP von 2020, mit dem surrealistischen Glitzer-Stampfer „Brainwave 2.0“ (hör dir diese Handclaps an!), in dem Mayer über den sozio-politischen Abgrund der Gegenwart nachdenkt: „Ich lese mit großem Interesse über diesen ganzen Komplex, wie die Menschheit dabei ist, so viele Grenzen zu überschreiten und welche Auswirkungen die daraus resultierende finanzielle und bildungstechnische Ungleichheit haben wird.“
Das ist The Floor Is Lava: Damals und heute, Gehirnwellen und Nervengeflechte, Probleme und Lösungen, brennende Genres; das Reale, das Unreale und das Surreale. Ein Album für die schnell Gelangweilten und die unendlich Neugierigen. Mayer hat das letzte Wort und sagt uns alles, was wir über den Geist des Albums wissen müssen: „Brennen für die Sache, leidenschaftlich sein, süchtig nach der Hitze der Nacht, den überschwänglichen Kräften der Musik.“
Fünf Monate arbeitete David Gilmour in Brighton und London an »Luck And Strange«, dem ersten neuen Longplayer, den er seit neun Jahren veröffentlicht. Die LP wurde von David und Charlie Andrew produziert, den man für seine Zusammenarbeit mit ALT-J und Marika Hackman kennt. Der Großteil der Lyrics stammt von Gilmours Co-Autorin Polly Samson, mit der er schon seit 30 Jahren zusammenarbeitet. Auf dem Album sind acht neue Tracks zu hören, dazu kommt eine Coverversion von Between Two Points (Originalinterpreten: The Montgolfier Brothers), auf der Romany Gilmour Harfe spielt und singt. Auf anderen Songs der LP war Gilmours Tochter für die Backing-Vocals zuständig. Zu den Musikern, die an der Entstehung von »Luck And Strange« beteiligt waren, gehören: Guy Pratt & Tom Herbert am Bass, Adam Betts, Steve Gadd und Steve DiStanislao am Schlagzeug sowie Rob Gentry & Roger Eno an den Keyboards. Für die Streicher- und Chor-Arrangements war Will Gardner verantwortlich. Auf dem Titeltrack, der 2007 während eines Jams in David Gilmours Scheune entstand, ist der verstorbene Pink Floyd Keyboarder Richard Wright zu hören. Das Cover-Foto von Anton Corbijn wurde durch den Text von »Scattered«, dem letzten Song des Albums, inspiriert.
Sam Shepherd alias Floating Points hat heute angekündigt, dass sein neues Album, „Cascade“, am 13. September 2024 via Ninja Tune erscheint.
„Cascade“ ist eine Eruption unvollendeter Angelegenheiten. Ende 2022 fand sich Shepherd, der dafür bekannt ist, so frei zwischen den Genres zu wechseln, wie es sein Künstlername andeutet, in der kalifornischen Wüste wieder, um an etwas Neuem zu arbeiten. „Mere Mortals“, seine erste Ballettmusik, die in Zusammenarbeit mit dem San Francisco Ballet entstand, sollte eine Kollision von Klang und Tanz sein, die die antike Parabel von Pandora durch das Prisma der Technologie erforscht. Auf „Promises“, seinem Vorgängeralbum, das 2021 veröffentlicht wurde, tauschte er seine typischen modularen Synthesizer-Teppiche und komplizierten Drum-Patterns gegen luftige Traumlandschaften aus, die er mit dem legendären Saxophonisten, Pharoah Sanders, und dem London Symphony Orchestra entwickelte. Diese Zusammenarbeit war so beliebt, dass eine Mercury Prize-Nominierung und ein ausverkauftes Konzert im Hollywood Bowl im September 2023 folgten. Zwischen diesen Projekten und einem bevorstehenden Anime-Score für Adult Swim, könnte es von außen betrachtet so aussehen, als ob Shepherd die Tanzfläche für immer verlassen würde. Aber während er tagsüber an seiner Ballettmusik schrieb, sehnte er sich nachts nach der schweißtreibenden Gemeinschaft einer Tanzfläche. Nach der pulsierenden Unbekümmertheit der elektronischen Musik. Im November 2019 veröffentlichte Shepherd sein von Kritiker:innen hochgelobtes zweites Studioalbum, „Crush“. „Cascade“ wurde als Nachfolger:in von „Crush“ konzipiert, um Album (und Publikum) die Möglichkeit zu geben, Floating Points noch einmal in seiner traditionellen Form auf einer Tanzfläche zu erleben: voller Buchla-Rhythmen, glitchenden Melodien, die einen Raum voller wogender Körper verzaubern. Die neun Songs dürfen bis zu acht Minuten am Stück schwelen und funken, was eine weitreichendere Erkundung von Sounds und Grooves als zuvor ermöglicht. Fast ein Jahrzehnt nach seinem vielbeachteten Debütalbum, „Elaenia“, hat der Komponist Wege gefunden, seine Experimente außerhalb der Clubmusik nahtlos in seine für die Tanzfläche konzipierte Musik einzubinden.
Jon Hopkins' neues Album RITUAL ist ein 41-minütiges Epos, das das musikalische Bindeglied zwischen seinen Vorgängeralben Immunity von 2013 und Singularity von 2018 und dem Music For Psychedelic Therapy von 2021 ist. Es besteht aus Subs die klingen, also of sie aus einer Höhle kämen, hypnotischem Schlagzeugspiel und transzendenten Melodien. Das spannungsgeladene, eindringliche und letztlich triumphale Werk ist ein Höhepunkt der Themen, die er in seiner 22-jährigen Karriere erforscht hat, und bildet das kinetische Gegenstück zu Music For Psychedelic Therapy von 2021.
RITUAL ist ein einziges Stück, das sich in acht Kapiteln entfaltet und durch Tiefe und Kontrast besticht. Mit Zeremonien, spiritueller Befreiung und der Reise des Helden als Inspiration, zapft es eine uralte und ursprüngliche Energie an und wird am 30. August von Domino veröffentlicht.
SIDE D:
Deep Sleep Robot returns with another throwback excavating some of the rare finds. The second chapter of the series, a Various Artist four-track EP, timeless cuts from the archives.
The A-side, Ronin (aka. J. Axel) the man behind several albums on PlackTown Sounds, Plastic City and Driftwood brings us "Mysterious City", classic Ronin sound here folks this being one of the first releases by the artist back in 1998. Followed by Swedish producer Johan Bacto (aka. Johan Svensson) responsible for labels such as PlackTown Sounds, Everyday, Mankind, Zync, Countdown 2000, with his "Takemountain" the combination of these creates the reunion of the tracks previously released 24 years ago, sounds just as fresh now as it did back then.
The B-side Van Delta (Christopher Bleckmann & Hannes Wenner) a German duo in charge of EP's on Groove Attack Productions, M_Nus, Archipel, and Krush Grooves, gives us a nostalgic trip from 1999. "Adjust", with hypnotic keys and solid bass line building up the tension slowly but steadily creating the groove. The final track by Dav (aka. Davor Stosic) a Croatian artist B+Positive, Cove Recordings, and Sensei labels that regularly has been on Swag Records store shelves. "Flight", a fantastic example of late 90's tech-house. Hypnotic soundscape, variety of layers and a slow build up, giving the track an otherworldly feeling.
All tracks were produced between the years of 1998 - 2003, timeless and rarer then rare.
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Die bereits mehrfach für die GRAMMYs nominierte brasilianische Sängerin Bebel Gilberto veröffentlicht ihr mittlerweile achtes Studioalbum 'João'. Das Album ist eine Sammlung von Liedern ihres Vaters João Gilberto, der weithin als Erfinder und Wegbereiter des Bossa Novas gilt und 2019 nach einer 70-jährigen Musikkarriere verstarb. Bebel begann schon als kleines Kind mit ihm zu singen und die Lieder, die sie nun in neuem Gewand präsentiert, begleiten sie schon ihr ganzes Leben - 'João' ist ihr ganz persönlicher Liebesbrief an João Gilberto und seine Musik.
Bereits im Kindesalter lernte die junge Sängerin Klavierspielen und schrieb mit acht Jahren schon ihre ersten eigenen Songs. Im Alter von 12 Jahren gewann sie einen Talentwettbewerb, zwei Jahre später erschien ihr Debütalbum „Birdy“, das ihr nicht nur den internationalen Durchbruch bescherte, sondern auch 9x Platin. Zu ihren erfolgreichsten Singles zählt bis heute das Bon Iver Cover ihrer Version zu „Skinny Love“. Auf dem neuen Album „Portraits“ können die Fans sich auf einen neuen Sound der Künstlerin freuen: „Es ist ein Album, das von wichtigen Künstlern der Vergangenheit und Gegenwart inspiriert wurde. Der kunstvolle, jenseitige Pop von Caroline Polachek, Christine and the Queens und Angel Olsen, aber auch die eindringliche, gotische Seite von Kate Bush, das Melodrama von Prince, die elegante Fremdartigkeit der Stimme von Beth Gibbons von Portishead und die Synthesizer-lastige Raffinesse von The Blue Nile“ finden Eingang in das neue Album.
Bereits im Kindesalter lernte die junge Sängerin Klavierspielen und schrieb mit acht Jahren schon ihre ersten eigenen Songs. Im Alter von 12 Jahren gewann sie einen Talentwettbewerb, zwei Jahre später erschien ihr Debütalbum „Birdy“, das ihr nicht nur den internationalen Durchbruch bescherte, sondern auch 9x Platin. Zu ihren erfolgreichsten Singles zählt bis heute das Bon Iver Cover ihrer Version zu „Skinny Love“. Auf dem neuen Album „Portraits“ können die Fans sich auf einen neuen Sound der Künstlerin freuen: „Es ist ein Album, das von wichtigen Künstlern der Vergangenheit und Gegenwart inspiriert wurde. Der kunstvolle, jenseitige Pop von Caroline Polachek, Christine and the Queens und Angel Olsen, aber auch die eindringliche, gotische Seite von Kate Bush, das Melodrama von Prince, die elegante Fremdartigkeit der Stimme von Beth Gibbons von Portishead und die Synthesizer-lastige Raffinesse von The Blue Nile“ finden Eingang in das neue Album.
Die Backstreet Boys veröffentlichen In a World Like This (10th Anniversary Deluxe Edition), um 10 Jahre weltweiten Erfolg zu feiern, einen exklusiven Bonustrack 'Hot Hot Hot' und 5 zusätzliche Tracks von der In a World Like This Tour (Live in Japan). Das Album wird auf CD und einer exklusiven 2LP-Pressung auf blau/gelbem Vinyl erhältlich sein! In a World Like This ist das achte Studioalbum der Backstreet Boys. Es wurde im Juli 2013 veröffentlicht und ist der Nachfolger von This Is Us (2009) und das erste Album seit Never Gone (2005), auf dem Kevin Richardson zu hören ist, der die Gruppe 2006 verließ und 2012 wieder zu ihr stieß. Es war auch ihr erstes und einziges unabhängiges Album, nachdem sie 2010 ihr altes Label Jive Records verlassen hatten. Das Album debütierte auf Platz fünf der US Billboard 200 und machte die Backstreet Boys zum ersten Act, der neun US-Top-10-Alben hatte, und zur einzigen Boyband, der dies gelang.
Die renommierte Singer-/ Songwriterin Katie Melua die Details zu ihrem kommenden neunten Studioalbum „Love & Money“ bekanntgegeben - ein atemberaubendes und höchst persönliches, insgesamt zehn Tracks umfassendes Werk, das einen tiefen Einblick gewährt, was innerhalb der letzten zwei Jahre in Katies Leben geschehen ist. Mit 56 Platinauszeichnungen in ihrer nunmehr zwei Dekaden andauernden Karriere ist Katie Melua zu einer der meistverkauften Künstlerinnen Großbritanniens avanciert, nachdem sie mit ihrem Debütalbum „Call Off The Search“ die Charts stürmte und anschließend nicht weniger als acht aufeinanderfolgende Top-10-Alben in Großbritannien veröffentlichte - zuletzt geschehen im Jahr 2020 mit dem „Album No. 8“.
Die Neuigkeit über die Veröffentlichung von „Love & Money“ am 24. März 2023 via BMG folgt auf die erst kürzlich erfolgte Bekanntgabe von Katies bevorstehender UK- und Europa-Tournee im April und Mai diesen Jahres, die mit einer Show in der legendären Royal Albert Hall in London am 16. Mai ein absolutes Highlight beinhaltet.
Produziert von Leo Abrahams (Ghostpoet, Brian Eno, Regina Spektor), wurde „Love & Money“ im Sommer 2022 in Peter Gabriels Real World Studios aufgenommen, während Katie mit ihrem mittlerweile neugeborenen Sohn schwanger war. Das Album ist eine exquisite Sammlung von Songs, die wesentlich von Dankbarkeit und einer Positivität geprägt sind, die sich mit einer neuen Liebe einstellt. Darüber hinaus geht es auch um Selbstakzeptanz angesichts von einschneidenden Veränderungen und wohl auch um den Versuch ist, „die Überzeugung loszulassen, dass Glück weniger schwer ist als das Gegenteil".
Katie Melua stammt ursprünglich aus Tiflis, Georgien, und hat es in jeder Hinsicht weit gebracht. Durch moderne Klassiker wie „The Closest Thing To Crazy" und „Nine Million Bicycles" unsterblich geworden, war ihr letzter Longplayer - das 2020 erschienene „Album No. 8“ - der bisher von der Kritik am meisten gelobte. Es zeigte eindrucksvoll, wie sie als Lyrikerin gereift ist, in dem sie sich sanft gegen den romantischen Idealismus in herkömmlichen Popsongs auflehnte und stattdessen nach etwas suchte, das sich näher an ihrer eigenen Erfahrung anfühlte. Doch ganz gleich, wann es das letzte Mal war, dass man mit ihr in Berührung gekommen ist, es gibt vermutlich keinen besseren Zeitpunkt, die Entwicklung von Katie Melua als Singer- / Songwriterin genauer unter die Lupe zu nehmen als jetzt mit der Veröffentlichung ihres neues, mittlerweile neunten Album „Love & Money“. Das Album wird sowohl digital als auch auf Vinyl und als Standard- oder auch Deluxe-CD erhältlich sein. Die Deluxe-CD enthält vier Bonustracks, darunter ein atemberaubendes Duett mit dem deutschen Künstler Philipp Poisel.
Die Nautik Doom Metal Meister AHAB stechen endlich wieder in See!
Acht Jahre nach ihrem von Fans und Presse gefeierten, letzten Studio Album „The Boats Of The Glenn Carrig“, welches 2015 als erstes Nautik Doom Album ever die deutschen Album Charts enterte, sowie der Veröffentlichung von „Live Prey“ (2020), wird die Doom Metal Größe AHAB im Jahr 2023 ihr 19-jähriges Bandjubiläum in glorreichem Stil feiern. Dieses Mal inspiriert von Jules Verne’s Meisterwerk 20000 Leagues Under The Sea, kehren die Wegbereiter eines ganzen Genres am 13. Januar 2023 mit ihrem fünften Studioalbum, The Coral Tombs, über Napalm Records zurück!
Die Meister des Nautik Doom Metals interpretieren musikalisch wie seither einen maritimen Roman. Doch Album Opener „Prof. Arronax’ descent into the vast oceans” entpuppt sich zunächst als Überraschung, als ein Sturm aus Blastbeats über den Hörer herein bricht, bis er in die epische Erhabenheit unendlicher
Melancholie-meets-Heavyness eintaucht, die AHAB’s unverkennlichen Sound definiert.
Auf dem Album geben sich hochkarätige Gäste wie Chris Dark von ULTHA sowie niemand Geringerer als der Meister des extremen Dooms höchstpersönlich, Greg Chandler – Sänger und Mastermind von ESOTERIC – die Ehre.
AHAB haben vor rund 19 Jahren nicht nur das Schiff ihres Genres erbaut und steuern es bis heute, doch mit The Coral Tombs werden sie ohne Frage unerreicht als eine der besten Funeral Nautik Doom Metal Bands die Top- 2023- Album Listen des Jahres anführen!
Als Compilation-Reihe im Jahre 2001 gegründet um ein paar lose Fäden unserer Stammkünstler zu verknüpfen, hat sich SPEICHER inzwischen zu einem Garanten für fortgeschrittene Tanzklänge aus aller Welt weiterentwickelt, der es KOMPAKT erlaubt Musiker aus allen Bereichen des elektronischen Spektrums einzuladen und zu fördern. Für SPEICHER 73 haben sich Hollands Synth-Epiker QUINCE sowie der in Berlin lebende Techno- und Modekünstler TOM PETERS hinters Mischpult begeben, um in zwei meisterhaft auskomponierten Tracks der Suche nach dem Horizont zu frönen.
Weltweit von DJs zum Einsatz gebracht, sind QUINCE's Techno-Etüden ein bekannter Klang im elektronischen Kosmos, dank starker Releases auf respektierten Labels wie etwa DELSIN oder MUSIC MAN RECORDS. Seine Produktionen beeindrucken generell mit ihrer profunden Kenntnis der großen Skylines, doch irrt der holländische Meister hier ein wenig ab von seinem Kurs durch 4/4-Welten und verliert sich stattdessen in den weitläufigen Kellerkorridoren des wolhltemperierten Schaffelbeats. LOST baumelt fast acht Minuten lang von der Klippe und gibt sich ganz als kubistisches Märchen vom einsamen Helden im dunklen Wald: in Erwartung einer zu errettenden Prinzessin bahnte der sich einen abenteuerlichen Weg durchs Unterholz und berichtet nun von unermeßlichen Schätzen und Momenten großen Glücks. Schon massiv gut, wenn sich die eigene, jahrelange Live-Erfahrung so anstandslos in perfekte DJ-Munition ummünzen last.
Zwei Stunden nördlich von Berlin liegt Kartlows kleiner Ortsteil Unnode, wo der ansonsten eher umtriebig veranlagte TOM PETERS wohlverdiente Ruhe in den Alltag eines DJs, Produzenten und angehenden Modezaren einkehren last. Hier, in inspirierender Nähe zur Ostsee, entwirft er die Skizzen für die meisten Tracks; so auch für TAKE YOUR CHANCE, dessen Silhouette sich deutlich geprägt sieht von der Weite der lokalen Natur. Toms Produktionen weisen alle Anzeichen transzendentaler Melancholie auf, verfehlen jedoch nie das urbane Momentum: sein Beitrag für SPEICHER 73 präsentiert eine simple, doch weitläufige Melodie, deren Haar vom Beat elegant zurückgebunden wurde, Futter für die Beine und die Seele. Ganz wie die handgedruckten Botschaften seiner eigenen Modeserie SAVE FASHION, vermag nämlich auch Toms Musik auf dem dünnen Seil zwischen dem Einfachen und dem Mehrdeutigen zu balancieren... dream on, dreamer.
DATENZAUBER ist elektronische Tanzmusik auf den Spuren von Krautrock-Elektronik. DATENZAUBER kreuzt Achtelbassrockbeat- und Schaffel-Romantik mit minimalistischem Diskogefühl. DATENZAUBER bringt die analogen Klangwelten von Kraftwerk und Klaus Schulze über die digitale Autobahn zurück auf die Tanzfläche.
"Conclave" ist das Debütalbum des von Multiinstrumentalist und Sänger Cesar Toribio geleiteten Musikerkollektivs Conclave. Die ursprünglich 2021 auf Love Injection Records veröffentlichte Aufnahme verbindet improvisationsbasierte Kompositionen mit Einflüssen aus House, Soul, Jazz und afrokaribischen Rhythmustraditionen. Die LP enthält acht Tracks, darunter "Perdón", "Habla", "Rise" und eine Bearbeitung von Little Dragons "Twice".
Emerging in 2023, Die Anstalt are a Berlin-based post-punk and minimal synth trio who quickly established themselves with a blistering fusion of early EBM, synth-punk, and classic post-punk. Their sound channels the grit and tension of 1980s industrial sub cultures while feeling unmistakably contemporary. Recently signed to City Slang worldwide, the band are reissuing their independently released debut album through the label. They have also announced a UK and Ireland tour supporting A Place to Bury Strangers, alongside a hometown headline show at Berlin's legendary SO36 in November 2026.
Die Anstalt sound like no one else, even if everyone hears something different. Depending on who you ask, you'll catch traces of Malaria!, Boy Harsher, DAF, early EBM, synth-punk, or X-Mal Deutschland. Then there's the surf guitar, a detail that shouldn't work but somehow holds the whole thing together. The result is theatrical, confrontational, hypnotic, and relentlessly physical. They write slogans that stick. They're appropriately furious. Live, they're less a concert than a controlled explosion.
Their songs give voice to generational exhaustion, the dystopian absurdities of the present, warmongers, the manosphere, and the constant sense that the world is coming apart at the seams. Somehow, they also sound unmistakably like Berlin. That doesn't happen often, maybe once a decade, if we're lucky.
Most of all, Die Anstalt are proof that beneath the noise, the algorithms, and the endless churn of industry discourse, something vital still burns: rage, conviction, and hope in equal measure. At their core, they are a punk band. No posturing. No compromise. No messing around. They don't ask for permission. They burn it all down.
Die Anstalt, 2023 in Berlin gegründet, bewegen sich zwischen Post-Punk, Minimal Synth und frühem EBM. Innerhalb kürzester Zeit hat sich das Trio mit einer kompromisslosen Mischung aus Synth-Punk, klassischem Post-Punk und der rauen Energie der industriellen Subkulturen der Achtziger einen Namen gemacht – und klingt dabei nie nostalgisch, sondern entschieden gegenwärtig. Kürzlich unterschrieb die Band weltweit bei City Slang, wo nun auch ihr zunächst in Eigenregie veröffentlichtes Debütalbum neu erscheint. Im Herbst 2026 begleiten sie A Place to Bury Strangers auf deren UK- und Irland-Tour, bevor sie im November mit einer Headline-Show im legendären SO36 nach Berlin zurückkehren.Die Anstalt klingen vor allem nach sich selbst – auch wenn jede*r etwas anderes hört. Die einen denken an Malaria!, andere an Boy Harsher, DAF, frühen EBM, Synth-Punk oder X-Mal Deutschland. Und dann ist da diese Surf-Gitarre, die eigentlich nicht funktionieren dürfte und doch alles zusammenhält. Die Anstalt sind theatralisch, konfrontativ und hypnotisch. Sie schreiben Parolen, die hängen bleiben. Ihre Wut ist berechtigt. Live gleichen sie einem kontrollierten Ausbruch.Ihre Songs finden Worte für die Erschöpfung einer Generation, für die dystopischen Exzesse der Gegenwart, für Kriegstreiber, die Manosphere und die Absurditäten unserer Zeit. Irgendwie klingen sie dabei unverkennbar nach Berlin. Das passiert nicht oft – vielleicht einmal pro Jahrzehnt, wenn wir Glück haben.Vor allem aber beweisen Die Anstalt, dass unter dem Lärm, jenseits von Algorithmen, Trends und dem endlosen Gerede der Musikindustrie noch immer etwas brennt: Wut, Haltung und Hoffnung zugleich. Im Kern sind Die Anstalt eine Punkband. Kein Posieren. Keine Kompromisse. Kein Bullshit. Sie bitten nicht um Erlaubnis. Sie reißen alles nieder.
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Die Heavenly Remixes-Reihe präsentiert weiterhin die besten Remixe, Versionen, Meditationen, Re-Rubs und Dubs von Künstlern aus der ganzen Welt, die auf der Liste des aufregendsten Plattenlabels des Landes stehen. In den meisten Fällen handelt es sich bei den Alben um die erste physische Veröffentlichung eines Remixes, die sie von den Streaming-Playlisten in ihr rechtmäßiges, spirituelles Zuhause auf superschwerem Vinyl (oder glänzender, supergepackter Compact Disc) befördert.
Heavenly Remixes Volume 8 beginnt mit Space Afrikas üppiger, ambienter Neuinterpretation von BEAM/S der Orielles, bevor Justin Robertson Amber Arcades' Turning Light zu acht Minuten elektronischem Dub dehnt.
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Komponist und Pianist Alexis Ffrench veröffentlicht sein neues Album "24". Es ist eine musikalische Reise, die den Zuhörer sanft vom Morgengrauen bis zum Abend begleitet. Es vereint 24 von Ffrench komponierte Originalstücke für Klavier, Streicher und dezente Percussion. Jedes Stück spiegelt die alltäglichen Momente wider, die unser Leben prägen. Das Album hat einen simplen und zugleich unerwarteten Entstehungspunkt: Bei einem Spaziergang durch London bemerkte Alexis ein Schild vor einer Kirche. Darauf wurde eingeladen "guten Kaffee für gute Zwecke" zu genießen. Die Wärme dieser Idee, die Alltäglichkeit, das Gefühl eines kleinen täglichen Rituals, das zu etwas Bedeutungsvollem wird - blieb ihm im Gedächtnis und wurde zur Inspiration für "Coffee Song". Alexis stellte sich die Frage: "Was wäre, wenn wir für jede Aktivität im Laufe des Tages ein bestimmtes Musikstück hätten?" Musik, die uns dabei hilft, jedem Moment bewusst zu begegnen und ihn wirklich zu erleben. Musik, als Weg zu einem achtsameren Leben. Alexis Ffrench ist ein Künstler mit einer besonderen Fähigkeit, Musik für die Seele zu schaffen. Seine Erfolge sprechen dabei für sich: Er hat über eine Milliarde Streams und ist damit einer der meist-gestreamten Pianisten weltweit. Im Laufe seiner Karriere hat Ffrench sich immer wieder eine Frage gestellt: "Was brauchen meine HörerInnen von mir?" Mit "24" ist die Antwort darauf ebenso einfach wie tiefgründig: Musik, nach der man leben kann.
CODE, das kommerziell erfolgreichste Album der elektronischen Pioniere Cabaret Voltaire aus Sheffield, ist endlich wieder erhältlich – nach jahrelanger Vergriffenheit.
Das ursprünglich 1987 veröffentlichte achte Studioalbum der Band wurde von den Originalbändern durch Denis Blackham neu remastert, der seit über 20 Jahren sämtliche Alben von Cabaret Voltaire gemastert oder remastert hat. Die Neuauflage erscheint bei Mute und präsentiert das originale Artwork in restaurierter Form.
Gemeinsam produziert mit Dub-Ikone Adrian Sherwood, markiert CODE einen mutigen Schritt in Richtung Synth-Pop und mechanischem Funk. Es war das letzte Album von Cabaret Voltaire, das mit einem großen Produktionsbudget entstand und dabei dennoch kompromisslos glaubwürdig blieb. Mit den Singles „Don't Argue“ und „Here to Go“, die beide Charterfolge feierten, zählt es zu den Höhepunkten im Schaffen der Band.
Der Albumtitel verweist auf ein Thema, das damals von großer Aktualität war und heute relevanter denn je erscheint: die zunehmende Durchdringung des menschlichen Lebens durch Technologie, Computer und Programmierung. Für Cabaret Voltaire stand CODE dabei sinnbildlich für Kontrolle – nicht nur im kreativen Prozess des Musikmachens, sondern auch im Hinblick auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Machtstrukturen vor dem Hintergrund einer Ära des Überflusses.
Aufgenommen wurde das Album im bandeigenen Western Works Studio in Sheffield. Adrian Sherwood war bereits in der Vorproduktion beteiligt, bevor die Aufnahmen für den Mix in die Red Bus Studios nach London verlegt wurden. CODE dokumentiert eine Band auf dem Höhepunkt ihrer kreativen und kommerziellen Schaffenskraft.
Diese Wiederveröffentlichung wurde 2019 gemeinsam mit Richard H. Kirk begonnen. Nach seinem viel zu frühen Tod wurde das Projekt anhand seiner Notizen und in enger Abstimmung mit Stephen Malinder sowie dem Nachlass von Richard H. Kirk vollendet – eine würdige Hommage an sein außergewöhnliches Vermächtnis.
Format: LIMITIERTE AUFLAGE AUF CODIFIED MARBLE VINYL. Inklusive 2-seitigem Einleger mit neuen Linernotes.
Die Wurzeln der NWOBHM-Legende Tokyo Blade gehen zurück bis in die frühen achtziger Jahre, als die Schulfreunde Andy Boulton (Gitarre), Andy Robbins (Bass) und Steve Pierce (Schlagzeug) in Wiltshire unter dem ursprünglichen Namen White Diamond starteten. Irgendwann tat man sich mit Sänger Alan Marsh zusammen und machte zuerst als Killer und dann als Genghis Khan weiter. Die Doppel-Single »Double Dealin’« erschien 1982 und sicherte Tokyo Blade einen Plattenvertrag beim neu gegründeten Label Powerstation Records. Im November 1983 stand schließlich das Debütalbum in den Läden.
Gründungsmitglied und Gitarrist Andy Boulton erläutert: “Die Platte wurde im Wickham Studio in Ost-London aufgenommen. Wir hatten lediglich vier Tage zur Verfügung und es war ein Albtraum. Immer wenn wir fertig waren, fielen wir todmüde um und schliefen sofort auf dem Studioboden ein. Und am nächsten Tag ging alles wieder von vorne los.“
Es wundert demnach kaum, dass Andy die Atmosphäre im Studio als angespannt bezeichnet: “Wir dachten, uns würden wenigstens zwei Wochen zur Verfügung stehen, aber am Ende mussten wir alles mehr oder weniger live aufnehmen. Im Grunde genommen haben wir die Songs für das Album ausgewählt, die uns am besten gefallen haben zu diesem Zeitpunkt.”
Während die Pressereaktionen im Vereinigten Königreich, speziell beim Kerrang!, nicht überwältigend waren, wurden Tokyo Blade in Kontinentaleuropa von Magazinen wie dem Aardschok (Niederlande) und Rock Hard (Deutschland) bereits als die neuen Iron Maiden gefeiert.
Diese erweiterte Re-Issue des ersten Albums von Tokyo Blade kommt mit einer Fülle von Bonus-Material: als da wären die vier Songs der »Midnight Rendezvous«-EP, nämlich “If Heaven Is Hell”, “Highway Passion”, “Midnight Rendezvous” und “Mean Streak”, sowie “Powergame” und ”Death On Main Street” von der »Powergame« 7”, plus ein Stück namens “Machine Run”, das 1982 auf der Ebony-Compilation »Metal Maniaxe« unter dem Bandnamen Madame Guillotine erschienen ist und in Hull aufgenommen wurde.
Transfer, Audio-Restaurierung und Mastering durch Patrick W. Engel bei TEMPLE OF DISHARMONY im Februar 2021 / Januar 2026. Cutting durch SST Germany auf Neumann-Geräten für optimale Qualität auf allen Ebenen. Die ultimative audiophile Ausgabe dieses zeitlosen NWOBHM-Klassikers!
Mit “Story Of Everything” veröffentlicht die mehrfache Grammy Gewinnerin Sheryl Crow ihr neues Studioalbum. Die amerikanische Rocksängerin und Multiinstrumentalistin wurde durch ihre innovative und
moderne Interpretation des klassischen Roots-Rock zu einer der beliebtesten Mainstream-Rockkünstlerinnen
der 1990er Jahre.
Der Longplayer „Story Of Everything“ ist als Picture Vinyl erhältlich und umfasst insgesamt acht Titel,
darunter unveröffentlichte Songs.
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"Ich möchte lieben und geliebt werden, aber ich will mich auch frei fühlen. Die Spannung zwischen diesen beiden Dingen ist die zentrale Frage meines Lebens", sagt Julia Jacklin - und genau diese Ambivalenz durchzieht ihr viertes Album The Gem. Nach ihrem Umzug nach Melbourne 2017 fand Jacklin in einer kleinen Bar namens The Gem einen Ort der Selbstfindung - ein Sinnbild, das dem neuen Album seinen Namen gibt. Acht Jahre später, nach den hochgelobten Erfolgen ihrer ersten drei Platten - Don"t Let the Kids Win (2016), Crushing (2019) und PRE PLEASURE (2022) - schlägt sie ein neues Kapitel auf: Erstmals veröffentlicht sie bei dem renommierten, stilprägenden Label 4AD, das seit Jahrzehnten für künstlerische Vision und ikonische Indie-Veröffentlichungen steht. Ohne äußeren Druck und frei von Erwartungen schuf Jacklin in Melbourne ihr bislang persönlichstes Werk. The Gem entstand im engen Kreis vertrauter Musiker:innen und entwickelte sich über Monate hinweg - ein intensiver Prozess, geprägt von Selbstreflexion, Zweifel und dem Mut, eigene Entscheidungen kompromisslos zu vertreten. Songs wie "Brand New" oder "Real Life" wurden dabei grundlegend neu gestaltet, bis sie sich ehrlich und richtig anfühlten. Der eröffnende Track "Brand New" setzt ein elektrisches Statement zwischen Aufbruch und Selbsttäuschung, während Stücke wie "God Sometimes" oder "The Hardest Thing" von Selbstbestimmung, Verlust und innerem Wachstum erzählen. Klanglich erweitert Jacklin ihre bisherigen Indie- und Folk-Ansätze um kraftvollere, teils nahezu hymnische Momente. Auch die besondere Aufnahmeumgebung - ein Studio über einer lebhaften Kneipe - prägt den Sound: roh, direkt und atmosphärisch dicht. Mit The Gem gelingt Julia Jacklin eine eindringliche Rückkehr zu sich selbst. Zugleich knüpft sie an die Stärke ihrer bisherigen Alben an und entwickelt ihren Sound konsequent weiter - ein weiterer Beweis dafür, warum sie zu den prägendsten Stimmen des modernen Indies zählt.
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"Ich möchte lieben und geliebt werden, aber ich will mich auch frei fühlen. Die Spannung zwischen diesen beiden Dingen ist die zentrale Frage meines Lebens", sagt Julia Jacklin - und genau diese Ambivalenz durchzieht ihr viertes Album The Gem. Nach ihrem Umzug nach Melbourne 2017 fand Jacklin in einer kleinen Bar namens The Gem einen Ort der Selbstfindung - ein Sinnbild, das dem neuen Album seinen Namen gibt. Acht Jahre später, nach den hochgelobten Erfolgen ihrer ersten drei Platten - Don"t Let the Kids Win (2016), Crushing (2019) und PRE PLEASURE (2022) - schlägt sie ein neues Kapitel auf: Erstmals veröffentlicht sie bei dem renommierten, stilprägenden Label 4AD, das seit Jahrzehnten für künstlerische Vision und ikonische Indie-Veröffentlichungen steht. Ohne äußeren Druck und frei von Erwartungen schuf Jacklin in Melbourne ihr bislang persönlichstes Werk. The Gem entstand im engen Kreis vertrauter Musiker:innen und entwickelte sich über Monate hinweg - ein intensiver Prozess, geprägt von Selbstreflexion, Zweifel und dem Mut, eigene Entscheidungen kompromisslos zu vertreten. Songs wie "Brand New" oder "Real Life" wurden dabei grundlegend neu gestaltet, bis sie sich ehrlich und richtig anfühlten. Der eröffnende Track "Brand New" setzt ein elektrisches Statement zwischen Aufbruch und Selbsttäuschung, während Stücke wie "God Sometimes" oder "The Hardest Thing" von Selbstbestimmung, Verlust und innerem Wachstum erzählen. Klanglich erweitert Jacklin ihre bisherigen Indie- und Folk-Ansätze um kraftvollere, teils nahezu hymnische Momente. Auch die besondere Aufnahmeumgebung - ein Studio über einer lebhaften Kneipe - prägt den Sound: roh, direkt und atmosphärisch dicht. Mit The Gem gelingt Julia Jacklin eine eindringliche Rückkehr zu sich selbst. Zugleich knüpft sie an die Stärke ihrer bisherigen Alben an und entwickelt ihren Sound konsequent weiter - ein weiterer Beweis dafür, warum sie zu den prägendsten Stimmen des modernen Indies zählt.
"Ich möchte lieben und geliebt werden, aber ich will mich auch frei fühlen. Die Spannung zwischen diesen beiden Dingen ist die zentrale Frage meines Lebens", sagt Julia Jacklin - und genau diese Ambivalenz durchzieht ihr viertes Album The Gem. Nach ihrem Umzug nach Melbourne 2017 fand Jacklin in einer kleinen Bar namens The Gem einen Ort der Selbstfindung - ein Sinnbild, das dem neuen Album seinen Namen gibt. Acht Jahre später, nach den hochgelobten Erfolgen ihrer ersten drei Platten - Don"t Let the Kids Win (2016), Crushing (2019) und PRE PLEASURE (2022) - schlägt sie ein neues Kapitel auf: Erstmals veröffentlicht sie bei dem renommierten, stilprägenden Label 4AD, das seit Jahrzehnten für künstlerische Vision und ikonische Indie-Veröffentlichungen steht. Ohne äußeren Druck und frei von Erwartungen schuf Jacklin in Melbourne ihr bislang persönlichstes Werk. The Gem entstand im engen Kreis vertrauter Musiker:innen und entwickelte sich über Monate hinweg - ein intensiver Prozess, geprägt von Selbstreflexion, Zweifel und dem Mut, eigene Entscheidungen kompromisslos zu vertreten. Songs wie "Brand New" oder "Real Life" wurden dabei grundlegend neu gestaltet, bis sie sich ehrlich und richtig anfühlten. Der eröffnende Track "Brand New" setzt ein elektrisches Statement zwischen Aufbruch und Selbsttäuschung, während Stücke wie "God Sometimes" oder "The Hardest Thing" von Selbstbestimmung, Verlust und innerem Wachstum erzählen. Klanglich erweitert Jacklin ihre bisherigen Indie- und Folk-Ansätze um kraftvollere, teils nahezu hymnische Momente. Auch die besondere Aufnahmeumgebung - ein Studio über einer lebhaften Kneipe - prägt den Sound: roh, direkt und atmosphärisch dicht. Mit The Gem gelingt Julia Jacklin eine eindringliche Rückkehr zu sich selbst. Zugleich knüpft sie an die Stärke ihrer bisherigen Alben an und entwickelt ihren Sound konsequent weiter - ein weiterer Beweis dafür, warum sie zu den prägendsten Stimmen des modernen Indies zählt.
Manchmal reicht ein Sommer, um zu zeigen, wohin die Reise geht. Fruchtiger Beigeschmack haben ihren nicht nur angekündigt, sie bespielen ihn gerade und begeistern dabei: 300.000 Streams in nur acht Wochen, zehntausende neue Fans auf den sozialen Netzwerken, ein ausverkauftes Releasekonzert, eine Zusatzshow mit Milla im September, die ebenfalls fast ausverkauft ist, ein Support-Slot vor 6.000 Menschen bei ZAZ in München, viele Festivals - und mittendrin "Löschzug", den die TAZ zum "linken Sommerhit des Jahres" erklärt hat. Auf den Socials wird das Trio gerade zur Band, über die man spricht, bevor man sie überhaupt gehört hat. Klare Haltung, großartige Songs, eine Band, die Musikfans begeistert, weil sie so ein wohltuender Gegenentwurf zum sonst vorherrschenden oder zumindest gefühlten Sound-Einheitsbrei im Netz darstellt. Jetzt kommt das Debüt, das all das einfängt: "Fast schon gut ist nicht schlecht" - die Debüt-EP von Fruchtiger Beigeschmack, erscheint bei superpolrecords. Ein Titel mit Understatement, der genau das Gegenteil meint. Fünf Songs, die Indie-Songwriting und Jazz-Offenheit zusammenbringen, ohne sich in Genreschubladen zu verlieren. Die wirbelnde Frontfrau Milena vorne, mit Texten, die nicht ausweichen und längst nicht nur der GenZ aus dem Herzen sprechen. Levi und Felix, die dem Ganzen Raum und Reibung geben, vorgetragen mit unbändiger Spielfreude, die sowohl auf Platte, aber vor allem live zündet. Das ist keine Band, die auf den Durchbruch wartet - sie ist bereits mittendrin, und die Zahlen sprechen für sich: Hunderttausende Streams, ausverkaufte Shows, ein Sommerhit im Feuilleton. "Fast schon gut ist nicht schlecht" ist der Beweis auf Vinyl - das Debüt einer Band, die längst mehr ist als ein Geheimtipp. Diese Zeit braucht einfach einen fruchtigen Beigeschmack.
Das fünfte Soloalbum von Jim James, dem Frontmann von My Morning Jacket, beschäftigt sich mit den psychischen Folgen des digitalen Zeitalters. Nachdem er ein umfangreiches Archiv mit Musikstücken entdeckt hatte, die er Anfang der 2010er Jahre für zwei große Film-Soundtrack-Projekte komponiert hatte, erlebte James einen plötzlichen Inspirationsschub und verwandelte diese Fragmente in ein fesselndes Werk voller gefühlvoller Psychedelia. „Wowed Out“, sein erstes neues Soloalbum seit acht Jahren, ist ein visionäres neues Werk von einem der experimentierfreudigsten Künstler der Rockmusik des 21. Jahrhunderts.
Der aus Brooklyn, New York, stammende Trompeter Eddie Gale (1941-2020) machte sich Mitte der 1960er
Jahre zunächst durch Aufnahmen mit dem Sun Ra Arkestra, Cecil Taylor und Larry Young einen Namen. Auf seinem beeindruckenden Blue-Note-Debütalbum “Ghetto Music” verband er 1968 seinen eigenen
avantgardistischen Ansatz nahtlos mit Gospel, Soul, Blues und Einflüssen afrikanischer Musik. Diese Linie
verfolgte er ein Jahr später auch auf seinem zweiten Blue-Note-Album “Black Rhythm Happening” weiter,
das er wie den Vorgänger mit seiner neunköpfigen Band und dem achtköpfigen Gesangsensemble The Noble Gale Singers aufnahm. In einer Rezension des Albums schrieb das US-Jazzmagazin DownBeat damals:
“Die Zukunft des Jazz hängt von Musikern wie Gale ab, die das Vokabular des Genres erweitern.”
Mit "Strange Horses" präsentiert Downpilot-Mastermind Paul Hiraga sein achtes Album und zugleich eine seiner persönlichsten und vielschichtigsten Arbeiten. Zwischen atmosphärischem Guitar-Pop, feinsinniger Americana und introspektivem Songwriting reflektiert Hiraga die Herausforderungen einer Welt im rasanten Wandel. Die Songs erzählen von menschlichen Beziehungen, inneren Konflikten, sich verändernden Landschaften und den Kräften der Natur. Dabei vereint Strange Horses eingängige Melodien mit emotionaler Tiefe und klanglicher Vielfalt. Von intimen Balladen bis zu weitläufigen, traumhaften Arrangements entfaltet sich ein Album voller Wärme, Nachdenklichkeit und musikalischer Eleganz. Ein zeitloses Werk für Hörerinnen und Hörer, die anspruchsvolles Songwriting und atmosphärische Klangwelten schätzen.
Felix Walworth wurde in der Broome Street geboren. Bevor sie zu einer festen Größe in der New Yorker DIY-Szene der 2010er Jahre wurden, bevor sie ihr Markenzeichen - das auf einem Keyboardständer montierte BMSS-Schlagzeug - einführten, bevor sie eindringliche Reflexionen über Identität schrieben, die ihnen eine Kult-Anhängerschaft unter den Kids auf Tumblr einbrachten, waren sie ein Kind, das in den verschiedenen Stadtbezirken aufwuchs und eine Stadt liebgewann, die schließlich bis zur Unkenntlichkeit veränderte. ,What's Up" ist Walworths viertes Album als Told Slant, unter diesem Namen haben sie seit 2012 eindringliche Alben mit weitläufigem, nervenblanken Indie-Rock veröffentlicht. Das ist ihr New-York-Album: eine Sammlung von Songs darüber, wie man zusehen muss, wie sich die Heimatstadt verändert, und wie man spürt, wie sie einen im Gegenzug selbst verändert hat. Es ist ein Album über die Hingabe an ein prekäres Musikleben und all die Schönheit und Demütigungen, die damit einhergehen. Während es auf den ersten drei Told-Slant-Alben um Selbstreflexion und den Versuch ging, als Künstler zu überleben, handelt ,What's Up" davon, was passiert, wenn man sich ,fast schon manisch dem Projekt des Selbstausdrucks und der Subkultur in einer der feindseligsten Umgebungen der Welt" verschrieben hat und sich mit all den Menschen, Orten und Träumen auseinandersetzen muss, die auf diesem Weg verloren gegangen sind. In Songs wie ,Manhattan", ,Draw Blood", ,Three Anchovies" und dem Titeltrack fängt Walworth Trauer, Wut, Hingabe und flüchtige Momente der Verbundenheit ein und zeichnet das Verschwinden geliebter Stadtviertel, DIY-Räume, Freundschaften und Lebensweisen mit gleichermaßen schwerer und humorvoller Hand nach.,What's Up" ist zudem das bisher kollaborativste und abenteuerlichste Album von Told Slant. Es entstand über einen Monat hinweg in einem provisorischen Studio im Upstate New York und wurde größtenteils auf einem Acht-Spur-Spulenband aufgenommen - damit ist es die erste überwiegend analoge Veröffentlichung des Projekts, an der Hannah Pruzinsky, Jonny Baker, Ceci Sturman, Hellen Ballentine, Emily Sprague, Mari Maurice und Elijah Wolf mitgewirkt haben. Die Songs entstanden zum Teil aus Walworths Arbeit als Porträt- und Straßenfotograf während der Pandemie, als er die Straßen, Parks, Veranstaltungsorte und Ladenfronten, die sein Leben geprägt hatten, erneut besuchte - nur um festzustellen, dass viele davon verschwunden waren. Dieses Gefühl des Verlusts zieht sich durch das gesamte Werk, das mit ,Still Water" (2012) begann, sich über ,Going By" (2016) und ,Point the Flashlight and Walk" (2020) fortsetzte und seit langem von schmerzlich ehrlichen Songs über Selbstfindung, Freundschaft, Sterblichkeit und den langsamen Verlust der Verbundenheit mit der Gemeinschaft geprägt ist. Auf ,What's Up" richtet Walworth diesen Blick nach außen und dokumentiert nicht nur ihre eigene Beziehung zu New York, sondern auch die Kosten des Bleibens, des Schaffens und des Glaubens an eine Stadt und eine Musikkultur, die sie mitgeprägt haben.
Starkes Albumdebut des Surf-Psych-Groove-Instrumental-Trios Goblyns. »Hunki Bobo« brauch sich hinter Größen wie The Meters, W.I.T.C.H, Khruangbin und Can nicht verstecken. The Meters, W.I.T.C.H, Khruangbin und Can: das sind nur einige der Bands, die die Psychrock-Newcomer Goblyns als Einflüsse auf ihren Sound nennen. In Südafrika gegründet leben die drei Bandmitglieder mittlerweile in Berlin und Amsterdam. In Europa schrieben die Drei auch die Songs für ihr Debutalbum. Die acht Tracks auf »Hunki Bobo« wurde in einem fünftägigen Studiorausch im schwülen Juli 2023 unter der erfahrenen Leitung von Andre Leo aufgenommen. Leo ist vor allem für seine Arbeit mit Medicine Boy und Wombed bekannt und hat zusammen mit den Musikern etwas ganz besonderes erschaffen. Das Album hat eine einzigartige Dynamik und steckt voller Energie. Jeder Song strahlt einen Groove aus, dem man sich schwer entziehen kann. Ob düstere Krautrock-Hypnose, grooviger Surf, Psychedelica. Goblyns fesseln den Hörer an das gesamte Album.
Die acht Jahre, die I've Missed You All These Years geprägt haben, waren von tiefgreifenden Veränderungen geprägt: Sera Cahoone verlor innerhalb kurzer Zeit ihre beste Freundin, ihren Vater und ihren Hund. Aber bei diesem Album geht es ganz und gar nicht um die Dunkelheit; es geht darum, was passiert, wenn der Sturm vorbei ist, um den Moment, in dem du nach einem dunklen Winter wieder in deinen Körper zurückfindest. Dieses Gefühl der Leichtigkeit kommt deutlich zum Ausdruck in dem Klavier und der E-Gitarre, die in ,Say Something" zum Leben erwachen, sowie in dem komplexen Porträt von ,Hits Right". I've Missed You All These Years fängt den Klang einer ekstatischen Zusammenarbeit zwischen außergewöhnlich talentierten Freunden ein. Man hört es im Barroom-Swing von ,Pulling Up Roots", im Seufzer einer Pedal Steel in ,Not How I Had Hoped", im luftigen Falsett von ,Say Something". Es ist ein Album darüber, Trost in der Gemeinschaft zu finden; darüber, sich selbst wiederzuentdecken, indem man sich mit den Menschen verbindet, die man liebt. Auf ihrem sechsten Album hat Cahoone ihre Kräfte voll im Griff. In seiner Fähigkeit, Verlust und Verbundenheit in einer Hand zu halten, ist I've Missed You All These Years triumphierend, eine Feier des Lebens, die in dem Wissen um dessen Vergänglichkeit verwurzelt ist. Als Ergebnis eines Lebens, das sie mit dem Aufführen und Produzieren von Musik verbracht hat, durchquert das Album Blues, Folk, Pop und Country und erinnert in einem Song an Loretta Lynn und im nächsten an Lucinda Williams. Es ist ein Zeugnis der Kraft, die Kreativität und Gemeinschaft mit sich bringen, ein Porträt einer Künstlerin, die sich selbst vollkommen kennt.
Ein authentischer Geschichtenerzähler der heutigen Indie-Rock-Szene ist der in Tampa geborene und in New Orleans lebende Singer/Songwriter Thomas Dollbaum, und ,Birds of Paradise" ist sein bisher kraftvollstes und dynamischstes Werk. Nach seinen von Kritikern hochgelobten Alben "Wellswood" (Big Legal Mess, 2022) und "Drive All Night EP" (Dear Life Records, 2025) ist "Birds of Paradise" ein Abschiedsbrief an verlorene Liebste und sein früheres Ich. In diesen Songs sucht Dollbaum nach Akzeptanz an vergänglichen Zwischenorten: in den Kiefernwäldern Floridas, auf Nebenstraßen, die zur 1-95 führen, wo Vögel über das Wasser fliegen. Und obwohl die Geister seiner Alt-Country-Vorgänger Townes und Molina definitiv präsent sind, tritt Dollbaum auf Birds of Paradise aus ihrem Schatten heraus - er winkt der Vergangenheit zu und klingt dabei umso mehr wie er selbst. Dieser Moment - dieses Album - ist längst überfällig. Die Aufnahmen zu Dollbaums beiden vorherigen Veröffentlichungen hatten aufgrund von Umständen, die außerhalb seiner Kontrolle lagen, viel zu lange gedauert, was ihn frustriert zurückließ. Nachdem er acht Jahre lang von zu Hause weg war, war der Ort, den er verlassen hatte, nicht mehr der Ort, an den er sich erinnerte, und die Unveränderlichkeit der Natur fühlte sich wie eine Konstante an, über die er schreiben wollte. Mit einem Gefühl der Unmittelbarkeit schrieb er ,Birds of Paradise" in drei Monaten. Er rief die Musiker an, denen er am meisten vertraute und die er am meisten bewunderte - Nick Corson, Josh Halper und Jake Lenderman - und bat sie, sich mit ihm bei Dial Back Sound in Water Valley, Mississippi, mit dem Produzenten/Toningenieur Clay Jones zu treffen. Sie lernten das Album in vier Tagen ein und nahmen es auf, wobei sie einen Blitz in einer Flasche einfingen, eine klangliche Offenbarung, auf die Dollbaums Songwriting schon immer gewartet hatte. Mit der Hilfe von Lenderman, Halper, Corson und Jones ist ,Birds of Paradise" Dollbaums hart erkämpfter Durchbruch. Lebendig und nachhallend wie Gedichte und Kurzgeschichten, die man nicht vergessen kann: Kojoten heulen, Vögel fliegen nach Süden, Kinder jagen Kaninchen durch das Zuckerrohr und Zigaretten kosten vier Dollar pro Packung. Birds of Paradise erinnert uns daran, woher wir kommen - an die Dinge in uns, die wir vergessen haben - wir brauchten nur Dollbaum, um uns das zu zeigen. So blickt man ohne Angst oder Scham zurück. So sieht Authentizität aus.
Die renommierten Gitarristen Steve Hackett und Steve Rothery freuen sich, ihr lang erwartetes gemeinsames Album "The Roaring Waves" vorzustellen. Sieben Instrumentalstücke, die von gekonnt-absurd bis brillant-erhaben reichen, aber alle ein gemeinsames Thema haben: die Tiefe des Meeres. Rothery erklärt: "Im Winter konnte man bei stürmischem Wetter das Rauschen der Wellen hören. Whitby war ein sehr inspirierender Ort zum Leben, ein sehr poetischer und kraftvoller Ort, um aufzuwachsen. Ich denke, dieses Album ist eine Möglichkeit, einige dieser Erinnerungen und Emotionen darüber auszudrücken, was das Meer für mich bedeutet hat." "The Roaring Waves" entstand über einen Zeitraum von fast acht Jahren, obwohl die ursprüngliche Idee, gemeinsam ein Album aufzunehmen, bereits drei Jahre zuvor entstanden war. Aufgrund ihrer jeweiligen Tagesjobs und Tourneepläne konnten sie jedoch monatelang nicht zusammenarbeiten. Die Aufnahmesessions im Racket Club und in ihren jeweiligen Heimstudios brachten jedoch eine Fülle an Kreativität hervor. "Unser Ansatz war ein bisschen old school, so wie die Idee, dass Freunde sich in der Garage treffen, um zu spielen und zusammen abzuhängen", sagt Hackett über ihre Herangehensweise an Kreativität. Derzeit handelt es sich um ein Einzelalbum, da keiner der beiden Gitarristen Zeit für Live-Auftritte aufbringen kann, geschweige denn daran denkt, gemeinsam ein weiteres Album aufzunehmen. Während die Gezeiten kommen und gehen, blicken alle Gesichter auf den leeren Horizont und warten darauf, dass ein letztes Schiff an Land gebracht wird, um endlich nach Hause zurückzukehren. "The Roaring Waves" wird als limitierte CD & Blu-ray Mediabook mit Dolby Atmos-Mixes von Andy Bradfield sowie als Gatefold 180g LP & LP-Booklet erhältlich sein, das von Miles Showell in den Abbey Road Studios mit Half-Speed Mastering gemastert wurde. Das Album wird auch als Standard-CD-Jewelcase und digital erhältlich sein.
Piece of Me, das zweite Album von Lady Wray, ist so etwas wie eine Heimkehr für Nicole. Während ihr Solo-Debüt Queen Alone aus dem Jahr 2016 mehr in Richtung Soul und R&B mit einem Hauch von HipHop tendierte, ändert sich dies bei diesem Album. Es ist immer noch R&B mit den Texturen von analogem Soul, doch zeichnet sich ein starker HipHop-Einfluss ab, der Nicoles Schaffen für die Zukunft definieren wird. Boom-Bap-Drums und deepe Basslines stehen im Vordergrund und bilden den perfekten Hintergrund für Lady Wray, die sich auf ihrer bisher persönlichsten Sammlung von Songs mit dem Guten, dem Schlechten, dem Schwierigen und dem Freudvollen auseinandersetzt. Der Titelsong Piece of Me, der seit seiner Veröffentlichung 2019 bereits zum Klassiker geworden ist, handelt von den Menschen in deinem Leben, die mehr brauchen, als du zu geben bereit bist. Dieses Stück und die B-Seite der 7" Come On In waren die ersten Songs, die für dieses Album aufgenommen wurden - als Nicole im achten Monat schwanger mit ihrer Tochter war. Ihre Stimme ist so kraftvoll, so rau bei diesen ersten Songs, erstaunlich, wenn man sich vor Augen führt, wie sie aufgenommen wurden. Und noch verrückter ist es, zu wissen, dass sie sie alle in einem einzigen Take aufgenommen hat. Ihr langjährige Mitstreiter und Produzent Leon Michels entwirft das musikalische Fundament gekonnt zurückhaltend, um Lady Wray ausreichend Raum zu geben. Während die energiegeladenen Songs Under The Sun und Through It All mit Sicherheit zu Hits werden, die Lady Wray wieder mit ihrer R&B-Fangemeinde aus den 90ern connecten, zeigt Where Were You, wie ihre Jugendjahre wirklich waren. in dem poetischen und kraftvollen Beauty In The Fire setzt sich Nicole mit den Spannungen zwischen den Ethnien in Amerika auseinander und lässt sich im Showstopper Thank You stark von ihrem Glauben und ihrempfindet und in Joy & Pain feiert sie die Höhen und Tiefen des Lebens. Im Jahr 2021 ist es eher selten, ein eklektisches und doch zusammenhängendes Album ohne ,Ausreißer" zu hören - aber genau das ist Piece Of Me. Die bewährte Chemie zwischen Lady Wray und Leon Michels hat unbestreitbar das nächste Level erreicht, dieses Album ist ein Zeugnis ihrer Entschlossenheit und Hingabe.
Die britischen Alternativ- und Progressive-Rocker von The Pineapple Thief melden sich 2016 mit einem neuen Album zurück. »Your Wilderness« heißt der Nachfolger von »Magnolia« aus dem Jahr 2014.
Mit gerade einmal acht Songs handelt es sich dabei auf den ersten Blick fast schon um ein Minialbum. Bei näherem Hinsehen bzw. Hinhören stellt man aber fest, dass alle Songs zwischen 3:46 und 9:52 Minuten liegen, was eine Durchschnittslänge von rund 5 Minuten pro Song macht. Hier kommt also niemand zu kurz.
Im Gegensatz zu früheren Alben haben sich The Pineapple Thief für »Your Wilderness« zum ersten Mal einen ganzen Haufen illustrer Gäste eingeladen.
Zunächst einmal ist Schlagzeuger Gavin Harrison mit von der Partie, der dem einen oder anderen bereits durch seine Mitgliedschaft bei der Band Porcupine Tree bekannt sein dürfte. Für einige Klarinettenparts stand zudem niemand Geringeres als John Helliwell von Supertramp zur Verfügung. Geoffrey Richardson von den legendären Caravan steuerte unterdessen das Streichquartett bei, das auf dem Album zu hören ist. An der Gitarre unterstützte Darran Charles von Godsticks. Zu guter Letzt sorgte ein vierköpfiger Chor für die Backgroundgesänge.
Produziert wurde »Your Wilderness« komplett in Eigenregie der Band, mit Ausnahme der Drumparts, die Harrison in seinem eigenen Studio einspielte.
Mit »No Man’s Land« haben The Pineapple Thief auch bereits die erste Single des neuen Albums vorgestellt. Und die lässt erahnen, dass die Band sich trotz neuem Personal musikalisch treu bleibt – zur Freude vieler Fans.
Die auf orangefarbenem Vinyl erhältliche LP von Marcus 5 dokumentiert erstmals offiziell remasterte Archivaufnahmen einer slowenischen Band, deren Ursprung in den frühen Achtzigern liegt. Die LP versammelt neun Stücke, die zwischen 1982 und 1985 aufgenommen wurden und nun in 24-bit/48kHz-Downloads sowie als physische Pressung vorliegen. Die Veröffentlichung bringt frühe Demos und seltene Studioaufnahmen in eine kohärente Edition und richtet sich an Sammler und Freunde der regionalen Alternativszene. Musikalisch verbindet Marcus 5 alternative Funkelemente mit einem ausgeprägten Rhythmusfundament, zugleich sind Anklänge an New-Romantic- und Coldwave-Ästhetik spürbar. Charakteristisch für die Gruppe waren prägnante Basslinien, synkopierte Gitarren und eine ausgeprägte Bühnenpräsenz, die der Band in Ljubljana schnell lokale Aufmerksamkeit brachte. Diese stilistische Mischung sowie die knappen, melodisch orientierten Arrangements zeichnen den Sound aus und geben dem Material eine eigenständige Spur in der damaligen Szene. Die Credits nennen Vinci Vogue AnPlovar als Sänger, Borut KrPisnik und Zvone Kukec an den Gitarren, Jani Hace am Bass sowie Friderik Vargazon an Schlagzeug und Xylophon; sämtliche Stücke entstanden unter dem Bandnamen Marcus 5. Für die Neuauflage zeichnet Mastering-Ingenieur Simon Pensek (Studio Siska, 2025) verantwortlich; das Artwork stammt von Zvone Kukec, Fotografie von JoPe Suhadolnik. Die Edition erschien auf Matrix Music Arhiv und präsentiert damit ein wichtiges Dokument der slowenischen Alternativmusik aus den frühen Achtzigern. Orangen farbige Vinyl LP
Trotz vielen modernen Strömungen in den letzten 30 Jahren, sind es doch die traditionellen Spielarten des Heavy Metal, die den Motor am Laufen halten und auf die junge und alte Fans immer wieder zurückgreifen.
Diese Box repräsentiert drei Alben aus den „goldenen Achtzigern“, während die LP von OBLIVION beweist, dass es im Underground auch in den Neunzigern Musik jenseits von Grunge und Crossover gab. Die US-Metal-Legende GRIFFIN ist die bekannteste Band in dieser Box. Ihre beiden Alben auf dem Steamhammer Label (in den USA auf Shrapnel) gelten heute als Klassiker und man tritt sogar noch sporadisch auf, unter andere, beim Keep It True Festival. Enthalten ist das zweite Album „Protectors Of The Lair“ als Doppel-LP mit einem neuen Remix, aber auch mit dem Original als Remaster. HAMMER´S RULE gehören zu den besten Underground US-Metal Bands. In Deutschland wurden deren EP und LP zusammengeschnitten und man konnte das Werk der Gruppe nicht vollständig erwerben. Golden Core haben das nun gelöst, in dem der LP eine zusätzliche 7“ Single beiliegt. Somit hat man „Show No Mercy“ zusammen mit „After The Bomb“ endlich komplett und das auch noch remastert. Hammer´s Rule fallen durch einen melodischen, aber harten und teils epischen Stil, sowie durch eine der besten Rhythmusgruppen im US-Metal auf. SQUADRON aus Deutschland wurden erst kürzlich „entdeckt“ und gelten seitdem als eine der besten unsigned Bands des German Metal der Achtziger.
Es ist zudem die erste Band von Drummer Klaus Sperling, der in Folge mit Primal Fear, Sinner oder Nitrogods bekannt wurde. Squadron habe zwei professionell klingende Demos aufgenommen, die hier nun erstmals restauriert und gemastert vorliegen.
Fans und Presse sind sich einig: Hätte diese Band ein Album bei den damals einschlägigen Labels veröffentlicht, wären sie heute bekannt wie Running Wild oder Helloween. OBLIVION haben in den Neunzigern eine CD in Eigenregie veröffentlicht – ganz schlechte Zeiten für einen kreativen, aber dennoch traditionellen Heavy Metal-Stil. „Reflections“ wurde nach und nach zur Rarität und zu einem Sammlerobjekt, aber die Rufe nach einer Vinylausgabe wurden lauter. Golden Core haben reagiert und dieses versteckte Kleinod auf LP veröffentlicht
Das Talent von The Script, Songs voller berauschender Emotionen und immer monumentalerer Melodien
zu schreiben, hat Fans auf der ganzen Welt in seinen Bann gezogen – ein Erfolg, der zu einem Katalog
weltweiter Hits wie „Hall of Fame“, „The Man Who Can’t Be Moved“ und „Breakeven“ führte. Auf
ihrem nunmehr achten Studioalbum arbeitet Danny O’Donoghue wieder mit seinen Songwriting-Partnern
Andrew Frampton und Steve Kipner zusammen – jenen Hit-Garanten, mit denen er und Mark Sheehan
eine ganze Reihe der bekanntesten Songs von The Script schufen, darunter „Breakeven“ und „The Man
Who Can’t Be Moved“. Ebenfalls mit von der Partie ist Produzent und Songwriter Jimbo Barry („Hall
of Fame“, „Superheroes“, „The Last Time“). Die Lead-Single „Man In The Arena“ ist eine mitreißende,
trotzige Hymne – untermalt von packenden, martialischen Trommelrhythmen –, die all die Erfahrungen und
weltweiten Erfolge der Band aus den letzten zwei Jahrzehnten aufgreift und ihren Status als unumstrittene
Pop-Rock-Giganten festigt. Wie ihre leidenschaftliche und treue Fangemeinde nur zu gut weiß, besitzen
The Script zudem jene entscheidende Qualität: eine echte, emotionale und tief in der Seele verankerte
Verbindung. Genau diese belebende und verbindende Idee bildet das Herzstück von *The User’s Guide to
Being Human* – jenes Element, das in der Musik, im Leben und bei The Script über allem anderen steht.
Denn schließlich gilt: „Sag mir, was zur Hölle wir eigentlich tun, wenn wir als Menschen nicht einfach nur
menschlich sind.“
Mit Grumpy Pieces kehrt der Düsseldorfer Musiker Harmonious Thelonious alias Stefan Schwander mit einem Werk zurück, das seine langjährige Klangästhetik präzise destilliert und zugleich spürbar aufreibt. Wieder verbinden sich Pan-Afrikanische und Nahöstliche Rhythmuskonzepte, minimalistische Wiederholungsstrukturen und reduzierter Elektronik-Einsatz zu einem hypnotischen Sound - diesmal jedoch rauer, trockener und offener für Brüche als zuvor. Die acht Stücke wirken wie unter Spannung gesetzt: Melodien schaben über kantige Bassfundamente, scharfe Snare-Schläge durchschneiden das Gefüge, und trotz des klaren Groove-Fokus ist ständig ein nervöses Knistern präsent. Grumpy Pieces reflektiert eine Gegenwart voller politischer und gesellschaftlicher Reibung - ohne explizite Kommentare, aber mit einer Musik, die Reibung selbst zum Gestaltungsmittel macht. Während die A-Seite vergleichsweise direkt beginnt, öffnet sich die B-Seite zunehmend dem kontrollierten Zerfall, bis der finale Track "Dissolving" den Titel programmatisch umsetzt. Entstanden ist das Album in Schwanders Düsseldorfer Studio - intuitiv, unmittelbar, ohne große Bildschirm-Arrangements, eng verwoben mit seiner live-erprobten, tranceartigen Arbeitsweise. Grumpy Pieces ist kein Bruch, sondern eine Zuspitzung: ein kraftvoll verdichtetes, körperliches und zugleich unruhiges Album, das die charakteristische Handschrift von Harmonious Thelonious schärft. Tanzmusik mit Widerstand - und Biss.
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Herbert von Karajans Aufnahme von Wagners „Die Walküre“ glänzt mit einer herausragenden Besetzung,
darunter die phänomenale Sopranistin Gundula Janowitz (Sieglinde), Bassbariton Thomas Stewart (Wotan),
Jon Vickers (Siegmund) und Régine Crespin als Brünnhilde. Gefeiert u.a. auch für ihre lyrischen Akzente,
entfaltet sich Wagners Werk in dieser Aufnahme mit dramatischer Kraft. Karajan lässt sein Orchester, die
Berliner Philharmoniker, gekonnt in den Hintergrund treten, um den großen Sängerinnen und Sängern die
Bühne zu überlassen. Wie das Klassikmagazin Gramophone treffend formuliert, hält seine Aufnahme auch
ein halbes Jahrhundert nach ihrer Veröffentlichung „noch immer Überraschungen bereit“.
Dieses außergewöhnliche Aufnahmeprojekt erscheint nun in der „Original Source Serie“ in höchster audiophiler Klangqualität. Zum ersten Mal nutzt die Reihe das originale Stereo-Masterband, ein ZweispurTonband, als Quelle.
Auf 180g Vinylplatten und als Deluxe-Edition im 5LP-Boxset veröffentlicht, mit dem Originalcover und
-texten, inklusive des vollständigen Librettos. Die Boxen sind limitiert und nummeriert, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons. Karajans epochale ”Walküre” zur
Feier von 150 Jahren ”Der Ring des Nibelungen” in einer definitiven audiophilen Edition.
Die Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1960er und 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Zwei-
, Vier- und Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100%
analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang,
zugleich weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie nie zuvor.
Der Begriff „Classic Rock“ existiert in den USA schon seit vielen Jahren, doch in Deutschland musste sich diese Bezeichnung nach und nach etablieren. Er umfasst das Spektrum zwischen AOR und Hardrock mit vielen Facetten. In diesem Vinylboxset findet man diese Bandbreite. Über MOLLY HATCHET muss man kaum Worte verlieren. Zusammen mit LYNYRD SKYNYRD zählt man zu den erfolgreichsten und wichtigsten Southern Rock Bands und ist auch heute noch aktiv.
RICK DERRINGER ist leider 2025 gestorben, hat uns aber nicht nur mit seiner ersten Band THE MCCOYS („Hang On Sloopy“) unsterbliche Musik geliefert, sondern vor allem als Solokünstler. Dieses Schaffen wird auf der LP „Beyond The Universe“ zusammengefasst. JOHNNY BLACK kommt eigentlich aus dem Punk, aber auch in diesem Segment gibt es Gruppen, die man anderweitig verorten kann. Seine von der Presse hochgelobte LP enthält einen zugänglichen Mix aus Classic Rock, Hardrock und 70s Rock – teilweise hitverdächtig. Etwas mehr Aufmerksamkeit muss man der Band FLOATING OPERA schenken, deren einzige LP einen anspruchsvollen Mix aus Classic Rock, Krautrock und Progrock aufweist. Das passte perfekt in die ausklingenden Siebziger und gerade beginnenden Achtziger. FLOATING OPERA ist die versteckte Geheimwaffe in diesem Boxset. Alle LPs wurden für Vinyl gemastert!
Children, the one and only instrumental song that breaks all the rules, created by Robert Miles. The netherlands producers Tinlicker signed the new remix of Children.
Bio:
Tinlicker are Utrecht based duo Micha Heyboer and Jordi van Achthoven who have been crafting their computerized soul together since 2013. Before joining forces, they individually honed their skills as part of world renowned drum 'n bass act Black Sun Empire (Heyboer) and as producer, songwriter and music editor for many artists (Van Achthoven). Their previous experience was apparent from day one of their collaborative project, resulting in an impressive
string of highly mature and deeply emotive tracks. Since starting working together they’ve quickly become a household name in the world of electronic dance music previously releasing on Armada,
mau5trap, Anjunafamily and Astralwerks. They have released their first full length album 'This Is Not Our Universe' last fall and released their remix album this past spring from the likes of Dosem, Joris Delacroix and Grum.
Endlich wieder auf Vinyl erhältich: Das achte Album der Bernauer Ska / Oi!-Punk-Legende OXO 86! Erscheint als limitierte 180gr. LP mit heavy-weight Cover und bedruckter Innenhülle auf Sunny Bastards. 'Auf Geht's', 'Ein Guter Tropfen', 'Kaiserfahrt', 'Spätkauf' oder der superbe Titelsong - das Quintett um Entertainer und Sänger Willi hat zwölf hundsgemeine Ohrwürmer mit trocken-spritzigem Humor, lässigem Charme und totaler Tanzgarantie fertiggestellt, soundtechnisch diesmal etwas druckvoller inszeniert. 'Rien Ne Va Plus' vereint alle Ausnahmequalitäten der charmanten Kultband, cooles, simples Songwriting mit Texten die nur von diesen unfassbaren Randberliner Chaoten stammen können. Wundervolle Anekdoten in Noten über die schönsten Dinge des Lebens, die stets auch mit einer traurig-melancholischen Note daherkommen. Singalong-Refrains sind wie gewohnt garantiert, und die Trompete kräht fröhlich auf dem bislang achten Studioalbum. OXO 86 haben nie das Rad komplett neu erfinden müssen, sie gehören zu den seltenen Bands, die man vom ersten Takt an erkennt und die schon Sekunden später ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. 'Nichts Geht Mehr', hier kommen zwölf absolute Hits zum Lachen, Feiern und Tanzen. Tricolore Swirl oder Noir Vinyl gibt's!
„Legend“ von Clannad ist das mit einem BAFTA-Award ausgezeichnete und ikonische achte Studioalbum
der Band aus dem Jahr 1984, das als Soundtrack für die britische Kultserie „Robin of Sherwood“ diente. Das
Album fängt die mystische und atmosphärische Essenz der Serie auf eindrucksvolle Weise ein und verbindet
dabei traditionellen irischen Folk mit zeitgenössischen Klängen. Clannad sind bekannt für ihren ätherischen
und eindringlichen Musikstil; sie setzen eine Mischung aus akustischen Instrumenten, üppigen Harmonien
und Synthesizern ein, um eine reichhaltige, jenseitige Atmosphäre zu erschaffen. Die Bandmitglieder –
Ciarán Brennan, Máire (Moya) Brennan, Pól Brennan sowie die Geschwister Noel und Pádraig Duggan
– gestalten eine Klanglandschaft, die den Hörer in die sagenumwobene Welt von Robin Hood entführt.
Schlüsselstücke wie „Robin (The Hooded Man)“ und „Together We“ demonstrieren Clannads Fähigkeit,
Erzählung und Melodie nahtlos miteinander zu verweben, und spiegeln dabei den Abenteuergeist und die
Romantik der Robin-Hood-Legende wider. Der Einsatz von Máire Brennans ätherischem Gesang verleiht
der Musik eine bezaubernde zusätzliche Ebene und verstärkt so die mystische Qualität des Albums.
Endlich wieder auf Vinyl erhältich: Das achte Album der Bernauer Ska / Oi!-Punk-Legende OXO 86! Erscheint als limitierte 180gr. LP mit heavy-weight Cover und bedruckter Innenhülle auf Sunny Bastards. 'Auf Geht's', 'Ein Guter Tropfen', 'Kaiserfahrt', 'Spätkauf' oder der superbe Titelsong - das Quintett um Entertainer und Sänger Willi hat zwölf hundsgemeine Ohrwürmer mit trocken-spritzigem Humor, lässigem Charme und totaler Tanzgarantie fertiggestellt, soundtechnisch diesmal etwas druckvoller inszeniert. 'Rien Ne Va Plus' vereint alle Ausnahmequalitäten der charmanten Kultband, cooles, simples Songwriting mit Texten die nur von diesen unfassbaren Randberliner Chaoten stammen können. Wundervolle Anekdoten in Noten über die schönsten Dinge des Lebens, die stets auch mit einer traurig-melancholischen Note daherkommen. Singalong-Refrains sind wie gewohnt garantiert, und die Trompete kräht fröhlich auf dem bislang achten Studioalbum. OXO 86 haben nie das Rad komplett neu erfinden müssen, sie gehören zu den seltenen Bands, die man vom ersten Takt an erkennt und die schon Sekunden später ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. 'Nichts Geht Mehr', hier kommen zwölf absolute Hits zum Lachen, Feiern und Tanzen. Tricolore Swirl oder Noir Vinyl gibt's!
Die Firma GAMA aus Kirchheim/Teck galt in den Achtzigern nach Noise Records und Steamhammer als wichtiges Label für eine neue Szene in Deutschland: Heavy Metal! Zusammen mit Companieswie Earthshaker, Wishbone oder Mausoleum sorgte man für die etwas kleineren Brötchen in diesem Segment und konnte sich auch bei der Presse nie so durchsetzen wie die Großen. Trotzdem sind Namen wie Stormwitch, Darkness oder SDI auch heute noch ein Begriff – oder: Gerade heute wieder! Viel hat sich getan, seit GAMA und ihre Labels Scratch, SL-Records, Sri Lanca, Hot Blood, Wave, Camel, Scratchcore, Peak und Tales Of Thrash ca. 1990 von der
Bildfläche verschwanden und die folgenden Jahre von Budgetfirmen wie WZ und Laserlight Digital ausgeschlachtet wurden, was den Ruf einiger Bands zunächst geschadet hat. Doch eine neue Metalszene feiert den Oldschool-Sound der Achtziger und hat schon Anfang der 2000er das Repertoire der Kultfirma aus Kirchheim/Teck für sich entdeckt.
Platten, die man noch zuvor für zwei DM in der Wühlkiste fand, stiegen auf einmal im Preis und wurden zu Raritäten. Bands wie SDI, Stormwitch oder Necronomicon rocken wieder die Bühnen und treffen auf eine neue Generation Fans. In Südamerika und Osteuropa gibt es regelrechte GAMA-Fanclubs. Kein Wunder, dass in Brasilien ein Buch über die längst verblichene Firma veröffentlicht wurde („Cry Out For Metal“). Es gibt zahllose Beweise, dass der B-Klasse-Ruf von GAMA in den meisten Fällen falsch, aber auf alle Fälle überholt ist. Das beweist auch die 3er VINYLBOX „GAMA Records – The Vinyl Boxset“. Zwei Bands sind im GAMAUniversum keine Unbekannten: VETO und TOX. SCHLOSS hingegen sind ein heute rarer Geheimtipp des Labels. Sowohl eine GAMACompilation (2CD), als auch viele einzelne Titel als remasterte Editionen auf Golden Core/ZYX, konnten nicht nur gute Kritiken und erfreute Fans erzeugen, sondern auch ordentliche Verkäufe. Nun gibt es drei dieser Klassiker in einer Box!
Wenn Kinder verrückt spielen, ist das bei DEINE FREUNDE kein Grund zur Panik, sondern das Qualitätsmerkmal schlechthin. Genau dort, wo der Familienalltag kippt, beginnt seit nunmehr 14 Jahren das
musikalische Spielfeld von Florian Sump, Markus Pauli und Lukas Nimscheck.
Mit „Die Kinder spielen verrückt“ veröffentlicht das Trio sein achtes Studioalbum – und bringt erneut
ehrlich-tanzbare Songs in die Kinderzimmer. Die Band ist dabei gemeinsam mit ihrem Publikum gewachsen: Aus Kita-Geheimtipps wurden ausverkaufte Hallen-Shows, aus Albumsongs feste Familienrituale. So
manche DEINE-FREUNDE-CD hat den Weg bis in die Pubertät überlebt. Was geblieben ist: Musik, die
Kinder ernst nimmt und Eltern auffängt. Am 17.07.2026 erscheint das Album nun auch als Vinyl
Ursprünglich 1993 veröffentlicht, hält Live Doro Pesch in einer entscheidenden Phase ihrer Karriere fest.
Die Aufnahmen entstanden während ihrer „Angels Never Die“ Tour Anfang der 90er Jahre und dokumentieren die außergewöhnliche Bühnenpräsenz, mit der sie sich bereits früh als eine der bekanntesten Stimmen
im internationalen Heavy Metal etablierte.
DORO erlangte bereits in den Achtzigern als Frontfrau von Warlock internationale Bekanntheit.
Mit Alben wie ”Burning the Witches” (1984), ”Hellbound” (1985) und ”Triumph and Agony (1987)”
erreichte die Band ein weltweites Publikum. Songs wie „All We Are“ und „Für Immer“ wurden zu festen Größen und absoluten Evergreens im Genre, während Warlock zu den ersten deutschen Metal-Bands
gehörte, die international tourten und den US-Markt erschlossen.
In einer Zeit, in der Frauen im Heavy Metal noch selten waren, wurde DORO zu einer prägenden Figur
für Female-Fronted Metal. Ihr Erfolg ebnete den Weg für nachfolgende Künstlerinnen und trug dazu bei,
weibliche Stimmen dauerhaft im Genre zu etablieren. DORO war 1986 die erste Frau bei den legendären
”Monsters of Rock”-Festivals.
Nach der Auflösung von Warlock setzte DORO ihre Karriere erfolgreich als Solokünstlerin fort und baute
eine beeindruckende internationale Fanbasis auf. Live spiegelt diese Übergangsphase wider, verbindet
Warlock-Klassiker mit frühem Solo-Material und dokumentiert die enge Verbindung zwischen Künstlerin
und Publikum.
Im Laufe ihrer Weltkarriere wurde DORO vielfach ausgezeichnet, Im Jahr 2022 wurde DORO mit dem
Lifetime Achievement Award ausgezeichnet, nachdem sie zuvor bereits einen Echo, den Metal Goddess
Legend Award in Las Vegas, den Legend Award in England und Deutschland, den Angel Of Rock Award
in England und Auszeichnungen als ”sexiest woman alive” erhalten hatte, um nur einige zu nennen. und
unterstrich damit ihre anhaltende
Bedeutung für die internationale Metal-Szene.
Die neue Edition von Live erscheint am 3. Juli 2026 als strikt limitierte Picture Vinyl und enthält exklusive
Liner Notes aus der Feder von Doro Pesch höchstpersönlich. Einer Teilauflage von 500 Exemplaren wird
zudem ein handsignierter Artprint der Künstlerin beiliegen.
Im Februar 2026 erscheint zum zwanzigjährigen Jubiläum Hard to Love a Man" von Magnolia Electric Co. als erweiterte Edition und zum ersten Mal auf Vinyl. Diese Jubiläumsausgabe der ersten EP der Band enthält drei zusätzliche Tracks: remasterte Demos von 31 Seasons in the Minor Leagues" (zuvor unter dem Titel Tonight I'm So Down" bekannt) und Lonesome Valley", aufgenommen in den Echo Park Studios in Indiana während der Hard to Love a Man"-Sessions, sowie One Thin Dime", aufgenommen während der Black Ram"-Sessions in den Sound of Music Recording Studios in Richmond, Virginia. Working-Class-Rock" ist ein Begriff, der häufig zur Beschreibung von The Magnolia Electric Co. verwendet wurde. Kategorisch hatte sich die Band ihren Platz unter gleichgesinnten Ikonen wie Bob Seger, CCR, Tom Petty und Bruce Springsteen gesichert, doch es handelte sich nicht nur um eine ästhetische Beschreibung, sie untermauerten dies mit ihrer Arbeitsmoral. Im Jahr 2005 waren The Magnolia Electric Co. erstaunlicherweise acht Monate unterwegs. Diese Tatsache wurde den Bandmitgliedern selbst am deutlichsten bewusst, da sie so lange von ihrem Zuhause und ihren Liebsten getrennt waren. Daher die Bedeutung des Titeltracks. Wenn Jason Molina die Perspektive der Person einnimmt, die er zurückgelassen hat, und in Hard To Love A Man" singt: "It was hard to love a man like you / Goodbye was half the words you knew / While you were waiting for me not to call / I sent my love", dann wird die Einsamkeit und Schuld der Trennung schmerzlich deutlich. Jennie Benfords verletzliche Stimme, gepaart mit Jason Groths fließender Gitarre und Mike Kapinus' klagender Orgel, unterstreicht dieses Gefühl eindrucksvoll, unterlegt vom charakteristischen, präzisen und geschmackvollen Rhythmusfundament von Mark Rice und Pete Schreiner, während Nicole Evans eine neue, dynamische Stimme hinzufügt. Hard To Love A Man" und der Live-Favorit Werewolves Of London" wurden mit Steve Albini in seinen Electrical Audio Studios aufgenommen, die übrigen Tracks entstanden während eines kurzen fünftägigen Heimaufenthalts in Indiana bei Echo Park Studios mit Paul Mahern, dessen Engineering-Resume schon damals Projekte wie The Blake Babies, Lisa Germano und John Mellencamp umfasst. Während die Magnolien weiter wuchsen und erblühten, ließ Jason Molina die Insassen das Irrenhaus regieren.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1988 bewegen sich The Telescopes in einer ganz eigenen Umlaufbahn. Vage zwischen Noise, Space Rock, Dream Pop und Psychedelia verortet, hat die Band um Stephen Lawrie ihre Klanggrenzen stets verschoben und sich konsequent jenseits etablierter Strömungen bewegt. Static Charge ist bereits das 19. Studioalbum der Gruppe und zugleich die achte Veröffentlichung bei Tapete Records - ein weiteres eindrucksvolles Kapitel ihrer rastlosen, genreübergreifenden Geschichte. Nach einer dreimonatigen Tour durch Großbritannien und Europa kehren The Telescopes mit einem kompakten, fokussierten Werk zurück. Sieben Songs, überwiegend live eingespielt, entfalten eine rohe, elektrisierte Energie: primitive Beats, Außenseiterklänge und tief vibrierende Frequenzen verbinden sich zu einem widerständigen Sound, der bewusst gegen die Absurditäten der Gegenwart arbeitet. Aufgenommen und produziert innerhalb von zwei Monaten im hauseigenen Butterfly House Studio in Shropshire, präsentiert sich Static Charge reduziert, direkt und kompromisslos. In der aktuellen Viererbesetzung bündeln The Telescopes ihre Kräfte zu einem Album, das zugleich wuchtig, hypnotisch und erstaunlich konzentriert wirkt - Musik, die nicht gefallen will, sondern nachhallt.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1988 bewegen sich The Telescopes in einer ganz eigenen Umlaufbahn. Vage zwischen Noise, Space Rock, Dream Pop und Psychedelia verortet, hat die Band um Stephen Lawrie ihre Klanggrenzen stets verschoben und sich konsequent jenseits etablierter Strömungen bewegt. Static Charge ist bereits das 19. Studioalbum der Gruppe und zugleich die achte Veröffentlichung bei Tapete Records - ein weiteres eindrucksvolles Kapitel ihrer rastlosen, genreübergreifenden Geschichte. Nach einer dreimonatigen Tour durch Großbritannien und Europa kehren The Telescopes mit einem kompakten, fokussierten Werk zurück. Sieben Songs, überwiegend live eingespielt, entfalten eine rohe, elektrisierte Energie: primitive Beats, Außenseiterklänge und tief vibrierende Frequenzen verbinden sich zu einem widerständigen Sound, der bewusst gegen die Absurditäten der Gegenwart arbeitet. Aufgenommen und produziert innerhalb von zwei Monaten im hauseigenen Butterfly House Studio in Shropshire, präsentiert sich Static Charge reduziert, direkt und kompromisslos. In der aktuellen Viererbesetzung bündeln The Telescopes ihre Kräfte zu einem Album, das zugleich wuchtig, hypnotisch und erstaunlich konzentriert wirkt - Musik, die nicht gefallen will, sondern nachhallt.
Limited Silver Vinyl. The Rapture wurde im Frühjahr 1998 von Vito Roccoforte und Luke Jenner gegründet. Mit einem scharfen Ohr für Visionäre wie PIL, Television und Chrome erlangte die Band unter ,Kennern" im ganzen Land schnell einen Ruf für ihre energiegeladenen, oft chaotischen Live-Auftritte; wobei Jenner wie ein auf Steroiden stehender Trottel herumhüpfte, während die Rhythmusgruppe ihren patentierten ,sonic deathfuck groove" zum Besten gab. Im Herbst desselben Jahres wurden zwei Alben aufgenommen: eine LP mit acht Titeln, die auf dem wegweisenden Art-Punk-Label Gravity Records aus San Diego erschien, sowie eine Single, die bei Sonny Kayes Gold Standard Laboratories veröffentlicht wurde. Nach diesen beiden Veröffentlichungen nahm die Band ihre ,Make-it-fucked-up"-Philosophie mit auf Tour und tourte mit Sunny Day Real Estate, Gogogo Airheart und Nuzzle. Im Mai 1999 zog die Band nach New York City um. Matt Safer, der kurz zuvor aus Washington DC zugezogen war, übernahm den Bass. Mit einer solideren Besetzung als je zuvor stürzte sich die Band in die Erforschung von Dance- und Popmusik und erweiterte ihre bisherigen Einflüsse um Chic, The Byrds, The Happy Mondays und Timbaland. Auf der darauf folgenden EP - Out Of the Races and Onto the Tracks aus dem Jahr 2001 - festigte The Rapture ihren ikonoklastischen Stil wild-energetischen Rocks, der sich ebenso sehr an Dance-Musik wie am Post-Punk orientierte.
Jazz, afrikanische Musik und elektronische Elemente verbinden sich auf dem neuen Album von Nduduzo
Makhathini zu einem dynamischen Ganzen. Der Pianist und Komponist wurde 2020 als erster südafrikanischer Jazzmusiker bei Blue Note Records unter Vertrag genommen, seine Alben gewannen internationale
Preise wie den Edison Jazz Award, den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und den Deutschen Jazzpreis. Seine Konzerte sind weltweite Erfolge.
“Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der Frage, wie verschiedene Gesellschaften ihre Mythen finden
und welche Gemeinsamkeiten sie haben“, sagt Nduduzo Makhathini über sein viertes Blue-Note-Album,
das er zusammen mit seinem achtzehnjährigen Sohn Thingo Makhathini produziert hat. Makhathini selbst
ist an Piano und Keyboards, sowie als Sänger zu hören, neben seinem Trio mit Bassist Dalisu Ndlazi und
Schlagzeuger Lukmil Perez (sowie auf einigen Stücken Ayanda Sikade) sind als Gäste Shabaka Hutchings
(Flöte) und eine Reihe hochkarätiger südafrikanischer Talente zu hören: DJ und Produzent Black Coffee,
Trompeter Robin Fassie, Gitarrist Keenan Ahrends, Sänger Muneyi sowie die Sängerinnen Thando Zide
und Omagugu, Makhathinis Ehefrau und langjährige musikalische Weggefährtin.
Als MONO ihr vorheriges Album OATH 2023 gemeinsam mit ihrem langjährigen Produktionspartner und Freund Steve Albini aufgenommen hatten, konnten sie sich nicht vorstellen, dass es das letzte Studioalbum sein würde, das sie zusammen machten. Albini starb im darauffolgenden Jahr tragisch, und dieser Verlust hinterließ eine unermessliche Leerstelle - nicht nur im Leben all jener, die Steve persönlich kannten, sondern bei jedem, der eine emotionale Verbindung zu einem der Tausenden von Alben hat, an deren Entstehung er in den vergangenen vier Jahrzehnten beteiligt war. Er brachte Klarheit in das Chaos und eine selbstlose Hingabe an die Kunst und die Künstler, die ihresgleichen suchte. Auf persönlicher wie auf praktischer Ebene stellte sein Tod MONO vor tiefe Trauer und große Unsicherheit. Albini war zu einem grundlegenden Bestandteil des unverwechselbaren MONO-Sounds geworden, und allein der Gedanke daran, ihn ersetzen zu müssen, war mehr als entmutigend.Und dann kam: Brad Wood (Touché Amoré, The Smashing Pumpkins).Ausgewählt aufgrund seiner Vertrautheit mit MONOs kreativen und technischen Arbeitsprozessen - ebenso wie seiner jahrzehntelangen Freundschaft mit Steve Albini - betrat Brad Wood im September 2025 das legendäre Electrical Audio Studio, um aufzunehmen, was schließlich zu Snowdrop werden sollte. Gemeinsam mit dem in Chicago ansässigen Dirigenten und Orchesterleiter Chad McCullough verpflichteten MONO ein zehnköpfiges Orchester und einen achtköpfigen Chor für die acht monumentalen Stücke, aus denen Snowdrop besteht. Die Band spielte, und Wood nahm in demselben heiligen Raum auf, in dem die meisten MONO-Alben ihrer 25-jährigen Geschichte entstanden waren - die Songs auf Snowdrop tragen daher ein besonderes Gewicht. Abgemischt wurde das Album von Wood in seinem Seagrass-Home-Studio in Los Angeles; es klingt zugleich intim und umhüllend.Wo leicht ein Schatten über Snowdrop hätte liegen können, findet sich stattdessen eine außergewöhnliche Atmosphäre der Dankbarkeit. Statt in Herzschmerz zu verweilen, entsteht eine eindringliche Wertschätzung für das gut gelebte Leben mit einem geliebten Freund - und eine Sehnsucht danach, was noch kommen mag. Snowdrop ist der Klang einer Band, die Schock und Trauer in Hoffnung und Staunen verwandelt - und neue Klarheit im befreienden Gefühl des Nichtwissens findet.
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Rough Trade Records veröffentlicht eine remasterte Doppel-Vinyl-Neuausgabe von Love Is Overtaking Me. Die Sammlung vereint Folk-, Pop- und Country-Songs von Arthur Russell, darunter "Planted a Thought", "Close My Eyes" und "I Couldn"t Say It to Your Face". Die ursprüngliche Ausgabe erschien 2007. Für die neue Edition wurden frisch entdeckte Originalbänder verwendet und von Timothy Stollenwerk in Portland neu gemastert. Ergänzt wird das Release durch überarbeitetes Artwork von Molly Smith sowie ausführliche Linernotes von Tom Lee. Seit über zwanzig Jahren macht Audika Russells vielseitiges Werk zugänglich und hat maßgeblich dazu beigetragen, ihm posthum ein größeres Publikum zu erschließen. Heute gilt er als visionärer Künstler und Einfluss für viele zeitgenössische Musiker. Schon zu Lebzeiten arbeiteten zahlreiche Künstler mit ihm, darunter Produzent John Hammond. Auf dem Album finden sich außerdem Aufnahmen mit The Flying Hearts sowie Projekten wie The Sailboats, Turbo Sporty und Bright & Early. Aus über acht Stunden Material zusammengestellt, umfasst das Album Aufnahmen von 1973 bis 1991. Einige Stücke sind auch im Film Wild Combination: A Portrait of Arthur Russell von Matt Wolf zu hören.
Das Tonmaterial von „Brother Where You Bound“ wurde in den Abbey Road Studios von Miles Showell
überarbeitet, wo auch das Masterband mit halber Geschwindigkeit geschnitten wurde, das für die Vinylpressung verwendet wurde. Die LP ist auf 180 g schwerem schwarzem Vinyl gepresst. Es handelt sich um
das achte Studioalbum der Band, das 1985 erschien.
Als MONO ihr vorheriges Album OATH 2023 gemeinsam mit ihrem langjährigen Produktionspartner und Freund Steve Albini aufgenommen hatten, konnten sie sich nicht vorstellen, dass es das letzte Studioalbum sein würde, das sie zusammen machten. Albini starb im darauffolgenden Jahr tragisch, und dieser Verlust hinterließ eine unermessliche Leerstelle - nicht nur im Leben all jener, die Steve persönlich kannten, sondern bei jedem, der eine emotionale Verbindung zu einem der Tausenden von Alben hat, an deren Entstehung er in den vergangenen vier Jahrzehnten beteiligt war. Er brachte Klarheit in das Chaos und eine selbstlose Hingabe an die Kunst und die Künstler, die ihresgleichen suchte. Auf persönlicher wie auf praktischer Ebene stellte sein Tod MONO vor tiefe Trauer und große Unsicherheit. Albini war zu einem grundlegenden Bestandteil des unverwechselbaren MONO-Sounds geworden, und allein der Gedanke daran, ihn ersetzen zu müssen, war mehr als entmutigend.Und dann kam: Brad Wood (Touché Amoré, The Smashing Pumpkins).Ausgewählt aufgrund seiner Vertrautheit mit MONOs kreativen und technischen Arbeitsprozessen - ebenso wie seiner jahrzehntelangen Freundschaft mit Steve Albini - betrat Brad Wood im September 2025 das legendäre Electrical Audio Studio, um aufzunehmen, was schließlich zu Snowdrop werden sollte. Gemeinsam mit dem in Chicago ansässigen Dirigenten und Orchesterleiter Chad McCullough verpflichteten MONO ein zehnköpfiges Orchester und einen achtköpfigen Chor für die acht monumentalen Stücke, aus denen Snowdrop besteht. Die Band spielte, und Wood nahm in demselben heiligen Raum auf, in dem die meisten MONO-Alben ihrer 25-jährigen Geschichte entstanden waren - die Songs auf Snowdrop tragen daher ein besonderes Gewicht. Abgemischt wurde das Album von Wood in seinem Seagrass-Home-Studio in Los Angeles; es klingt zugleich intim und umhüllend.Wo leicht ein Schatten über Snowdrop hätte liegen können, findet sich stattdessen eine außergewöhnliche Atmosphäre der Dankbarkeit. Statt in Herzschmerz zu verweilen, entsteht eine eindringliche Wertschätzung für das gut gelebte Leben mit einem geliebten Freund - und eine Sehnsucht danach, was noch kommen mag. Snowdrop ist der Klang einer Band, die Schock und Trauer in Hoffnung und Staunen verwandelt - und neue Klarheit im befreienden Gefühl des Nichtwissens findet.
,Pneuma" ist ein Zyklus von acht Kompositionen des Kontrabassisten und Komponisten Henry Fraser, erschienen bei Kou Records, der sich mit Atem, Resonanz und der sich wandelnden Beziehung zwischen Form und Improvisation auseinandersetzt. Fraser betrachtet seine Solopraktik als eine Zusammenarbeit mit dem Instrument selbst und arbeitet direkt mit der Materialität und den akustischen Eigenschaften des Kontrabasses, sodass Klang, Raum und Struktur durch tiefes Zuhören gemeinsam entstehen können. Aufgenommen, abgemischt und koproduziert von Randall Dunn (Sunn O))), Thurston Moore) und Ben Greenberg (Uniform, Marc Ribot), erweitert das Album Frasers bisherige Solosprache durch ein erweitertes melodisches Register, vielschichtige Texturen und sorgfältig gestaltete Studioeingriffe. Ausgehend von sowohl vorgefertigten Motiven als auch neu improvisiertem Material entfaltet sich ,Pneuma" in einer Reihe prägnanter Sätze, von denen jeder einer eigenständigen rhythmischen oder harmonischen Idee Gestalt verleiht und gleichzeitig zu einer größeren, zusammenhängenden Form beiträgt. Die Aufnahme, bei der der Schwerpunkt auf natürlicher Dynamik und räumlichen Details liegt, bewahrt die volle physische Präsenz des Instruments und rückt die Resonanz, die Obertöne und die leisen Mikrogesten des Basses in den Vordergrund. Bestimmte Stücke bestehen aus mehreren übereinandergelegten Darbietungen, was den Umfang und den Ausdrucksbereich der Musik dramatisch erweitert. Das Ergebnis ist ein intimes und zugleich immersives Hörerlebnis - akustische Musik, die sich gleichzeitig greifbar und weitreichend anfühlt. ,Pneuma" dokumentiert Fraser in einem Moment künstlerischer Klarheit und bekräftigt sein Bekenntnis zu prozessorientierter Komposition und aufmerksamer Klangpraxis.
Diles Que No Me Maten sind eine fünfköpfige Band aus Mexiko-Stadt, deren vom Krautrock beeinflusster Art-Rock sich zu etwas wirklich Einzigartigem entwickelt hat - drahtig, poetisch und voller Improvisationslust. Ihr viertes Album ,Escrito en Agua" (Geschrieben im Wasser), ist ihr bisher fokussiertestes und zugänglichstes Werk, aufgenommen in einem provisorischen Studio in Santa María La Ribera mit Produzent Sebastián Rojas. Aufgebaut um zurückhaltendes Schlagzeugspiel, bewusste Pausen und die spirituelle Schwere der Begräbnismusik aus Oaxaca, bewegt sich das Album mit einer gemächlichen Selbstsicherheit, die sich hart erkämpft anfühlt. Thematisch ist ,Escrito en Agua" ein Album über Präsenz, Umherirren und Widerstandskraft - Songs, die mit Mehrdeutigkeit leben, anstatt sie aufzulösen. Die Lead-Single ,Hiriku" gibt den Ton an und verbindet frenetischen Krautrock mit Zeilen aus José Vicente Anayas visionärem Gedicht ,Híkuri", während der herausragende Track ,No me" ein Mantra der Selbstsicherheit in etwas weitaus emotional Komplexeres verwandelt. Gewidmet sowohl dem indigenen Morgenstern Tunuwame als auch dem palästinensischen Dichter Mahmoud Darwish, endet das Album so, wie es beginnt: still und transzendent, mit achtsamer Aufmerksamkeit für die kleinsten Details dessen, was es bedeutet, lebendig zu sein.
Für Ihre politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen von gestern, heute und morgen gibt es nun einen neuen, verlässlichen Anbieter. Wir kündigen zum nächstmöglichen Zeitpunkt den Wechsel zu der FLINTA-geführten Institution DIE BEHÖRDE aus Bremen an. Als erster amtlicher Schritt wird die Musikproduktion mit dem Titel DER LETZTE ARBEITGEBER erscheinen. Darin enthalten: acht exklusive Stücke mit einer flüchtigen Spielzeit von knapp 20 Minuten. Düster, punkig, relevant und mit dem nötigen Bremer Ernst vorgetragen. Textlich wird der sich erhärtende Verdacht, im falschen Leben zu sein, mit wütender Ehrlichkeit von der Straße gesammelt. Unbewältigt stehen Themen wie Diskriminierung, patriarchale Dominanz und Migrationsfeindlichkeit auf der Tagesordnung. Eiskalte, angriffslustige und hallende Gitarren prallen auf mäandernde Basslinien und pointiert-scharfes Drumming, während der Gesang in aller Dringlichkeit verwüstet, zerstört und wieder heilt. Die Anmut der hier vorgetragenen dienstlichen Beschwerde liegt in der Hoffnung, dass die Lösung nur ein paar Straßenbahnhaltestellen entfernt liegt. Ausführung und Qualität erinnern an Musikgruppen wie Berlin 2.0, Rauchen, Pogendroblem oder Frustwut. Damit ist DIE BEHÖRDE unabdingbarer Bestandteil des derzeit verfügbaren, hochwertigen und notwendigen Bildungsangebots. Ausrufezeichen!
Die ikonische Alternative-Rock-Band Sleeping With Sirens veröffentlicht ihre neue Album *An Ending In
Itself*. Produziert von Will Yip (Turnstile, Circa Survive, Movements), stellt das achte Studioalbum der
Band sowohl eine Heimkehr als auch einen Neuanfang dar: Sie lassen den rastlosen Geist ihres klassischen
Sounds wiederaufleben und verbinden ihn dabei mit der nuancierten Erfahrung der vergangenen Jahre. Das
Album wird als gleichermaßen krönender Abschluss und Fortsetzung beschrieben; es vollendet den jüngsten
emotionalen Themenbogen der Alben *How It Feels To Be Lost* und *Complete Collapse* und knüpft
zugleich wieder an jenen Geist an, der die Band einst vorantrieb. Die Band – bestehend aus Kellin Quinn
(Gesang), Nick Martin (Gitarre), Justin Hills (Bass), Matty Best (Schlagzeug) und dem Neuzugang Tony
Pizzuti (Gitarre) – feilt weiterhin an ihrem unverwechselbaren Signature-Sound, während sie sich mutig auf
die Erkundung neuer kreativer Horizonte begibt. Diese zukunftsorientierte Perspektive, gepaart mit einer
tiefen Verbundenheit zu ihren Hörern, hat Sleeping With Sirens zu einem festen Begriff in der Musikszene
gemacht – und relevanter denn je.
Holen Sie sich das bahnbrechende Album „Wheels Of Fire“ – so wie Sie es noch nie gehört haben! Entdecken
Sie die verschollenen Aufnahmen und die neu zusammengestellten Raritäten-Sammlungen. Erhältlich als
3-LP-„In The Studio Expanded Edition“ mit 26 unveröffentlichten Aufnahmen und als 5-CD-„Super Deluxe
Edition“ mit 37 unveröffentlichten Aufnahmen sowie einem 24-seitigen Hardcover-Buch.
Die „WHEELS OF FIRE 5CD SUPER DELUXE EDITION“ dokumentiert die gesamte Entstehungsgeschichte
und die Fertigstellung von Creams bahnbrechendem dritten Album.
Das Set enthält eine spezielle, neu remastered Stereo-Version des neunten Titels umfassenden Studio-Teils
von „Wheels Of Fire“. Ursprünglich 1968 unter Verwendung von CSG-bearbeiteten Aufnahmen veröffentlicht wurde, diese remastered Version präsentiert, von CSG befreite Version das Album nun phasenkorrigiert und liefert die Aufnahmen mit größerer Detailtreue und einem klaren Klangbild.
Ebenfalls enthalten ist eine neu zusammengestellte Raritäten-Sammlung mit 15 seltenen Aufnahmen, von
denen neun Tracks bisher unveröffentlicht sind. Diese Sammlung umfasst frühe Versionen, alternative
Mixe und Single-Versionen. Zu den Highlights zählen „WHITE ROOM (EARLY VERSION MONO MIX)“,
„DESERTED CITIES OF THE HEART (MONO ROUGH MIX / NO STRINGS)“ und „CROSSROADS
(MONO SINGLE VERSION)“ sowie sieben weitere alternative Stereo- und Mono-Mixe, drei Single Versionen und zwei seltene Live-Aufnahmen.
Abgerundet wird das Set durch ein Hardcover-Buch mit Begleittexten von Jim Faber und Fotos von Cream
aus dieser Zeit. Die fünf CDs befinden sich in einer Gatefold-Hülle und sind zusammen mit dem Buch in
einem stabilen Schuber mit silberner Laminierung untergebracht.
Creams bahnbrechendes drittes Album wird in dieser speziellen 3LP-Erweiterungsausgabe von WHEELS
OF FIRE: IN THE STUDIO dokumentiert.
Das 3LP-Set enthält eine neu remastered Stereoversion des neun Titel umfassenden Studioanteils von
Wheels Of Fire. Ursprünglich 1968 unter Verwendung von CSG-bearbeiteten Aufnahmen veröffentlicht,
präsentiert diese neu remastered, von CSG befreite Version das Album nun phasenkorrigiert und liefert die
Aufnahmen mit größerer Detailtreue und einem klaren Klangbild.
Ebenfalls enthalten ist eine neu remastered Mono-Version des Studioalbums. Diese Mono-Version, die aus
den persönlichen Referenzbändern des verstorbenen Cream-Produzenten Felix Pappalardi stammt, wurde
noch nie zuvor veröffentlicht.
Das Set enthält außerdem eine neu zusammengestellte Raritäten-Sammlung mit 11 seltenen Aufnahmen,
von denen acht bisher unveröffentlicht sind. Dazu gehören frühe Versionen, alternative Mixe und Single-Versionen. Zu den Höhepunkten dieser Sammlung zählen WHITE ROOM (EARLY VERSION MONO MIX)
und DESERTED CITIES OF THE HEART (MONO ROUGH MIX / NO STRINGS) sowie sechs weitere
alternative Stereo- und Mono-Mixe.
Diese Veröffentlichung auf 180 g schwerem schwarzem Vinyl wird in einem Gatefold-Cover mit metallischem
Pantone-Finish präsentiert
Erstauflage als "Sparkle Starlight Vinyl" 2LP mit Etching auf der vierten Seite. Im technischen Sinne war jedes bisherige Album des französischen Trios SLIFT eine Fantasie - ein Mix aus Genres und Formen, der es der Band ermöglichte, zu improvisieren und so lange zu jammen, bis sie sich scheinbar gemeinsam ins All zu winden schienen. Ihr gefeiertes drittes Album, "Ilion" aus dem Jahr 2024, war eine Science-Fiction-Geschichte, aufgebaut aus 10- bis 13-minütigen explorativen Eskapaden, die oft mit Doom Metal oder Stoner Rock begannen, bevor sie sich frei in glorreiche instrumentale Vergessenheit drehten. Doch mit einer gewissen absichtlichen Ironie heißt SLIFTs viertes Album tatsächlich "Fantasia". Es ist ihr bisher schlankstes und direktestes Album. Es ist auch ihr bisher fesselndstes Album, eine pointierte Saga über die Überwindung internationaler Umbrüche, vorgetragen von einer Band, die mit voller Kraft vorangeht und dabei keine einzige Sekunde verschwendet. Obwohl nur Jean und Bassist Rémi Fossat verwandt sind, ist SLIFT im Grunde eine Band von Brüdern. Mit Schlagzeuger Canek Flores sind sie schon seit der Highschool befreundet, und 2026 markiert ein Jahrzehnt zusammen in diesem Trio. Sie proben mit religiöser Regelmäßigkeit in einem Keller auf dem Land in der Nähe von Toulouse, in dem Jam-Raum, in dem sie schon lange ihrer Vorliebe für langatmige Wunder frönen. Für die Albumaufnahmen zu "Fantasia" überquerten sie die französische Nordgrenze nach Belgien, um in dem riesigen Live-Raum der Daft Studios ein kompaktes Set aus schlanken, agilen und druckvollen Songs aufzunehmen. Die vielfältigen Einflüsse der Band sind offensichtlich: Das Album erinnert an Clutch in voller Wildheit, John Coltrane, Charlie Parker, den sowjetischen Schriftsteller Michail Bulgakow, Pink Floyd und Black Sabbath aus der "Master of Reality"-Ära. Und das klangliche Gewebe wird durch das gekonnte Mixing von Kurt Ballou (Converge, Cave In, High on Fire) unterstützt. Den Songs fehlt es nicht an der Komplexität oder Intensität, die SLIFT zu einem aufstrebenden Star der Heavy-Musik gemacht haben; sie haben einfach neue Wege gefunden, die Komplexität ihrer Vergangenheit in jedes Stück einzuflechten, wie ein Wandteppich, der jedes Mal, wenn man hinschaut, eine neue Ebene offenbart. Damit vermitteln sie eine bestätigende und dringliche Botschaft: Gemeinsam können wir die Zeiten, in denen wir leben, noch immer verändern. Heutzutage ist es furchtbar leicht, sich machtlos zu fühlen. SLIFT setzt sich auf "Fantasia" direkt mit dem modernen Ansturm von Grausamkeit und Absurdität auseinander, sei es die Gleichgültigkeit gegenüber unserem Heimatplaneten oder zueinander. Aber in diesen acht Songs geht es darum, auf eine verborgene Kraft zu vertrauen, um zurückzuschlagen, um an eine Welt zu glauben, in der etwas, das wir noch nicht in Worte fassen oder definieren können, nicht nur einen Weg bietet, den Status quo zu durchbrechen, sondern ihn vielleicht sogar vollständig zu zerstören. SLIFT sind laut, heavy und aggressiv in diesen Hymnen. Sie bereiten sich auf einen Kampf vor, von dem sie glauben, dass wir ihn noch gewinnen können.
In den frühen 1970er Jahren galten Pinchas Zukerman und Daniel Barenboim als zwei der spannendsten
jungen Musiker ihrer Generation. Ihre gemeinsame Aufnahme von Sibelius’ Violinkonzert op. 47 und
Beethovens Romanzen für Violine und Orchester Nr. 1 und 2 mit dem London Philharmonic Orchestra
fängt die außergewöhnliche künstlerische Energie dieser Zeit auf eindrucksvolle Weise ein.
Die beiden Werke wurden für diese Veröffentlichung erstmals neu gemastert und von den originalen ½-
Zoll-Vierspurbändern geschnitten.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons
Claudio Abbados Aufnahme von Mahlers Vierter Symphonie mit den Wiener Philharmonikern, die 1977 im
Wiener Musikverein entstand, besticht durch ihren warmen, transparenten Klang und ihre Liebe zum Detail.
Der charakteristische Klang des Orchesters und Frederica von Stades einfühlsame Solostimme im letzten
Satz verleihen dem Werk eine besondere Leichtigkeit. Abbados teilweise ungewöhnliche Tempi eröffnen
neue Ausdrucksräume und verleihen der Interpretation eine besondere Tiefe, die diese Aufnahme einzigartig
und hochgeschätzt macht.
Zum ersten Mal wurde diese Aufnahme neu gemastert und von den originalen 1-Zoll-8-Spur-Bändern
geschnitten.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
Leonard Bernsteins Aufnahme von Beethovens Streichquartett op. 131 mit den Wiener Philharmonikern
zeichnet sich durch ihren starken Kontrast aus. Im zentralen Variationssatz wählt Bernstein ein deutlich
langsameres Tempo und schafft so eine intensive und konzentrierte Ausdrucksatmosphäre, während die
schnelleren Sätze an Schärfe und Schwung gewinnen. Die Streicher der Wiener Philharmoniker bringen
ihren berühmten Klang und Charakter in die Aufführung ein und machen diese Interpretation zu einer
unverwechselbaren und äußerst fesselnden Darbietung.
Diese Aufnahme wurde erstmals neu gemastert und von den originalen 1-Zoll-8-Spur-Bändern geschnitten.
Bernstein widmete diese Aufnahme dem Andenken seiner Frau Felicia Montealegre Bernstein.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
SMILE ist das zehnte Studioalbum von MADSEN! Von der Band selbst produziert und von Moritz Enders (u.a. Casper, Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys u.v.m.) gemischt, vereinen die zwölf neuen Songs alles, was die Wendländer seit über 20 Jahren zu einer der beliebtesten und erfolgreichsten Rockbands des Landes macht. Songs, die auf dem Festival, im Club und auf Kopfhörer zünden, und Hoffnung spenden. "Hollywood", das letzte Studioalbum, erreichte 2023 erstmals Platz #1 der deutschen Albumcharts.
The Bug Club sind mit einem neuen Album zurück. Seit ihrem letzten Album sind ganze sieben Monate vergangen. Wo waren sie denn? Every Single Muscle, das fünfte Album der Band, ist das dritte, das von Sub Pop, dem angesehenen Label des walisischen Duos aus Seattle, veröffentlicht wird. Seit Very Human Features, das im Juni 2025 rauskam, sind die Lieblinge von BBC 6 Music und KEXP auf ihrer Nonstop-Tour quer über den Atlantik geflitzt, wie sie es früher auf der Severn Bridge gemacht haben. Verschiedene Festivalauftritte im Sommer haben sie davon abgehalten, Urlaub zu machen - wer braucht schon Urlaub, wenn man in Wales lebt? - bis es Zeit war, wieder ins Songwriting-Studio zu gehen. Das ist wahrscheinlich immer noch ein Schlafzimmer in Caldicott, das von einem Windhund namens Ted frequentiert wird (aufgepasst - er taucht in einem der Songs auf). Die Songwriter Sam (Gitarre, Gesang) und Tilly (Bass, Gesang) sind immer bescheiden und behaupten sogar, dass sie während des Songs ,It's Our Manager David" nur ,herumsassen und nichts taten". Das ist eindeutig eine Lüge. Every Single Muscle startet mit ,Miss Wales 2012" voll durch und bezieht sich dabei auf einen Wettbewerb, den sowohl Tilly als auch Sam tatsächlich gewonnen haben. Es ist der erste von vielen Tracks auf dem Album, die weniger als zwei Minuten lang sind, und gibt den Ton für das bisher punkigste Album von The Bug Club an, das sowohl an die kurzen, knackigen Snaps ihrer allerersten Singles als auch an das Grunzen ihrer jüngsten Veröffentlichungen erinnert. Das Album ist so vollgepackt mit Riffs und eingängigen Hooks, dass Sam tatsächlich um Erlaubnis bittet, im zweiten Track ,A Good Day For Dying" ein Solo einbauen zu dürfen. Er bekommt zwei Sekunden Zeit. Glücklicherweise fragt Sam später noch einmal und bekommt mehr Zeit. Auf achtzehn Songs gibt's genug klassisches Gitarrenspiel von Sam und Tilly, um selbst die lautstärksten Bug Club-Fans zufrieden zu stellen und die Behauptung der Band, sie seien ,nur technisch versiert auf ihren Instrumenten", klar zu widerlegen. Dieses Album ist ein Beispiel für effizienten Maximalismus - so wie wenn dein Vater das Auto für den Urlaub vollpackt. Bring mit, was du willst; der Platz ist knapp, aber sie kriegen es irgendwie rein. Zu den Texten: Während ,Very Human Features" hervorragend alltägliche Dinge aufzeigte und ihre Absurdität hervorhob, schauen The Bug Club auf ,Every Single Muscle" genauer auf sich selbst. Allerdings nicht so sehr auf introspektive Weise, sondern eher so, wie ein Außerirdischer ein gefangenes Exemplar auf einer intergalaktischen Trage untersuchen würde. Horrorfilme haben ihr ,Body"-Subgenre, jetzt bekommen auch Garage-Rock-Alben ihres. In einem völlig neuen Sinne des Wortes selbstbezogen, wird die menschliche Form und Verfassung im Laufe des Albums aus jedem Blickwinkel beleuchtet und untersucht. Wir spüren eine surreale Distanz zum Selbst, die den allgegenwärtigen, von Langeweile geprägten Humor hervorbringt; im letzten Song verkündet Sam, dass er ,es satt hat, ein Mensch zu sein". The Bug Club scheinen dem Konzept, ein Mensch zu sein, fast misstrauisch gegenüberzustehen - als wären sie in einem Kostüm aufgewacht, das sie nicht anziehen wollten und nicht ausziehen können. Ist drei die magische Zahl? Wahrscheinlich nicht. Aber Every Single Muscle - das dritte Sub-Pop-Album von The Bug Club - kommt dieser Vorstellung nahe genug, um den durchschnittlichen seltsamen Menschen davon zu überzeugen, dass es so sein könnte.
Record Kicks freut sich, die Vinyl-Neuauflage zum 10-jährigen Jubiläum von ,Late Nights & Heartbreak" zu präsentieren, dem Durchbruchsalbum von Hannah Williams & The Affirmations, auf dem der Song zu finden ist, der zum emotionalen Rückgrat von Jay-Zs wegweisendem Album ,4:44" wurde. ,Late Nights & Heartbreak" kam 2016 raus und wurde von Kritikern gelobt. Seitdem ist es ein moderner Soul-Klassiker. Sein Vermächtnis wurde besiegelt, als Jay-Z den Titelsong von ,4:44" komplett um Hannah Williams' Originalaufnahme herum aufgebaut hat. Der Song, der als unverfälschtes Geständnis der Untreue genutzt wurde, war Jay-Zs Antwort auf ,Lemonade" von seiner Frau Beyoncé und machte Hannahs unverwechselbare Stimme einem weltweiten Publikum bekannt. Aufgenommen im Quatermass Studio in London - der Heimat der Kulthelden The Heliocentrics - zeigt ,Late Nights & Heartbreak" Hannah, begleitet von ihrer neu gegründeten Band The Affirmations. Produziert wurde das Album von Malcolm Catto, der für seine Arbeit mit Künstlern wie Mulatu Astatke, Orlando Julius, Floating Points, Quantic, DJ Shadow und Madlib. Das Album wurde komplett analog gemischt und auf Band gemastert und bietet einen rohen, druckvollen und zutiefst eindringlichen Sound. Auf 13 Tracks erkundet ,Late Nights & Heartbreak" viszeralen, kraftvollen Soul mit einem subtilen psychedelischen Touch. Von der eindringlichen ersten Single ,Tame in the Water" bis zum unerbittlichen achtminütigen Groove von ,Still in My Head" zeigt das Album die schiere Kraft und Kontrolle von Hannahs Stimme in ihrer elektrisierendsten Form. ,Woman Got Soul" liefert fünf Minuten mitreißenden, kraftvollen Funk, während tiefgründigere Stücke wie ,Another Sunrise" und ,Your Luck Can Change" einen üppigen, emotionalen Hintergrund für Themen wie Liebe, Lust, Sehnsucht, Wut und Verletzlichkeit bieten. Alle Songs sind Originalkompositionen, die von dem in Bristol ansässigen Kollektiv um The Affirmations unter der Leitung von Musikdirektor James Graham geschrieben wurden - mit Ausnahme einer atemberaubenden, psychedelisch-souligen Neuinterpretation von ,Dazed and Confused", die stark von der Originalversion von Jake Holmes inspiriert ist. Hannah Williams, die schon früh von der verstorbenen Sharon Jones gesegnet wurde, eroberte 2012 mit ihrem Debütalbum ,A Hill of Feathers" die Soul-Szene. Die Single ,Work It Out" wurde ein Indie-Radiohit und ebnete den Weg für eine Karriere, die von moderner Soul-Mythologie geprägt ist. Aufgewachsen in einem musikalischen Haushalt, sang Hannah ab dem Alter von sechs Jahren im Kirchenchor und konnte Noten lesen, bevor sie richtig lesen konnte. Heute ist sie eine unaufhaltsame Kraft - eine Künstlerin mit einem seltenen Talent, wie es nur einmal in einer Generation vorkommt. Zehn Jahre später kehrt ,Late Nights & Heartbreak" in dieser speziellen Jubiläumsausgabe auf Vinyl zurück und bestätigt erneut, warum Hannah Williams & The Affirmations nach wie vor zu den kraftvollsten Stimmen des zeitgenössischen Soul gehören.
Wie jemand, der ein Signal aus Störgeräuschen herausfiltert, entdeckt Cosey Mueller immer wieder innovative Variationen von Punk und experimenteller Elektronik und entwickelt daraus in ihrer beeindruckenden Diskografie einen unverwechselbaren Stil - der mit „Embodiment of Denial" nun einen neuen Höhepunkt erreicht. Eine zunehmend treibende Tanzbarkeit bildet dabei die Kulisse für eine verstärkte Konzentration auf Muellers Stimme.
Die acht Tracks des Albums sind voller eingängiger Hooks, während sie, weit entfernt von den leeren Parolen, die in „Der Politiker" parodiert werden, die deklarative Aussage für die Kräfte des Guten zurückerobert.
Ein authentischer Geschichtenerzähler der heutigen Indie-Rock-Szene ist der in Tampa geborene und in New Orleans lebende Singer/Songwriter Thomas Dollbaum, und ,Birds of Paradise" ist sein bisher kraftvollstes und dynamischstes Werk. Nach seinen von Kritikern hochgelobten Alben "Wellswood" (Big Legal Mess, 2022) und "Drive All Night EP" (Dear Life Records, 2025) ist "Birds of Paradise" ein Abschiedsbrief an verlorene Liebste und sein früheres Ich. In diesen Songs sucht Dollbaum nach Akzeptanz an vergänglichen Zwischenorten: in den Kiefernwäldern Floridas, auf Nebenstraßen, die zur 1-95 führen, wo Vögel über das Wasser fliegen. Und obwohl die Geister seiner Alt-Country-Vorgänger Townes und Molina definitiv präsent sind, tritt Dollbaum auf Birds of Paradise aus ihrem Schatten heraus - er winkt der Vergangenheit zu und klingt dabei umso mehr wie er selbst. Dieser Moment - dieses Album - ist längst überfällig. Die Aufnahmen zu Dollbaums beiden vorherigen Veröffentlichungen hatten aufgrund von Umständen, die außerhalb seiner Kontrolle lagen, viel zu lange gedauert, was ihn frustriert zurückließ. Nachdem er acht Jahre lang von zu Hause weg war, war der Ort, den er verlassen hatte, nicht mehr der Ort, an den er sich erinnerte, und die Unveränderlichkeit der Natur fühlte sich wie eine Konstante an, über die er schreiben wollte. Mit einem Gefühl der Unmittelbarkeit schrieb er ,Birds of Paradise" in drei Monaten. Er rief die Musiker an, denen er am meisten vertraute und die er am meisten bewunderte - Nick Corson, Josh Halper und Jake Lenderman - und bat sie, sich mit ihm bei Dial Back Sound in Water Valley, Mississippi, mit dem Produzenten/Toningenieur Clay Jones zu treffen. Sie lernten das Album in vier Tagen ein und nahmen es auf, wobei sie einen Blitz in einer Flasche einfingen, eine klangliche Offenbarung, auf die Dollbaums Songwriting schon immer gewartet hatte. Mit der Hilfe von Lenderman, Halper, Corson und Jones ist ,Birds of Paradise" Dollbaums hart erkämpfter Durchbruch. Lebendig und nachhallend wie Gedichte und Kurzgeschichten, die man nicht vergessen kann: Kojoten heulen, Vögel fliegen nach Süden, Kinder jagen Kaninchen durch das Zuckerrohr und Zigaretten kosten vier Dollar pro Packung. Birds of Paradise erinnert uns daran, woher wir kommen - an die Dinge in uns, die wir vergessen haben - wir brauchten nur Dollbaum, um uns das zu zeigen. So blickt man ohne Angst oder Scham zurück. So sieht Authentizität aus.
1976 markiert das Erscheinungsjahr der ersten Punk-Singles - und 50 Jahre später feiern zwei Anthologien dieses Jubiläum mit einem einzigartigen Doppelblick auf die Geschichte des Genres. In Bored Teenagers und Angriff aufs Schlaraffenland wählen über 200 Musiker:innen, Autor:innen, Fanzine-Macher:innen, Journalist:innen, Punks, Ex- und Anti-Punks ihren persönlich wichtigsten Punk-Song. Sie fragen sich: Welcher Track hat mich geprägt? Welcher verkörpert Punk für mich am stärksten? Ob "Anarchy in the UK", "Nazis raus", "California über alles" oder "Für immer Punk" - über 400 sehr unterschiedliche Antworten zeigen, wie vielfältig Punk erlebt, erinnert und weitergeführt wird. Trotz aller Unterschiede verbindet die Beiträge eines: Punk ist für die Schreibenden auch nach fünf Jahrzehnten kein beliebiges Musikgenre. Die Texte erzählen von jugendlicher Aufbruchstimmung, radikalen Ideen und politischem Selbstverständnis, aber auch davon, wie lebendig Punk bis heute ist. Punk erscheint als musikalischer Aufruhr und ästhetischer Bruch, als DIY-Haltung, Hausbesetzung, Theorie und Praxis zugleich. Er kann feministisch, anarchistisch, widersprüchlich, laut, zärtlich oder rotzig sein - aber niemals langweilig. Während Angriff aufs Schlaraffenland die deutschsprachige Punkgeschichte beleuchtet, widmet sich Bored Teenagers zentralen Songs der internationalen Szene. Mit Beiträgen von u. a. Bela B, Simon Reynolds, Franz Dobler, Diedrich Diederichsen, Linus Volkmann, Hans Nieswandt, Bernd Begemann, Jim Avignon und vielen weiteren entsteht ein Panorama über Klassiker von Sex Pistols, X-Ray Spex, Mittagspause, Ramones, Clash und Slime, über Post-Punk von Wire, Gang of Four oder The Slits, über fast Vergessenes bis hin zu zeitgenössischen Acts wie Team Scheisse, Sleaford Mods oder Acht Eimer Hühnerherzen.
"Wired" ist ein harter Neustart für Basement. Es markiert das erste Album der britischen Band seit acht Jahren, eine Wiedervereinigung mit ihrem ursprünglichen Label Run For Cover Records und eine Rückkehr zu jener ungebändigten Leidenschaft und kreativen Intuition, die schon immer ihr bestes Material ausgezeichnet hat. Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 besteht Basement aus denselben fünf Freunden - Sänger Andrew Fisher, den Gitarristen Alex Henery und Ronan Crix, Bassist Duncan Stewart und Schlagzeuger James Fisher - und derselben alchemischen Verbundenheit. Das Einzige, was sich in den letzten Jahren verändert hat, ist ihr erneuertes Gefühl von Zielstrebigkeit. Und das macht ihr neues Album deutlich hörbar. "Wired" ist das dynamischste, mutigste und inspirierteste Werk, das Basement je geschaffen haben, und bewahrt zugleich die zeitlosen Grundlagen ihres einzigartigen Sounds: grollende Gitarren, mitreißende Refrains und eindringliche emotionale Sprache. Basement sind zurück und laufen auf allen Zylindern, aber sie haben kein Interesse daran, alte Erfolge zu wiederholen. Die gesamte Band war entschlossen, dass "Wired" ihr bisher klarstes künstlerisches Statement werden musste. Der Titelsong ist das drängendste Stück ihrer Karriere - ein sicherer Live-Favorit, getragen von stechenden Gitarren, einem wuchtigen Schlagzeug und einem himmelhohen Hook, bei dem Fishers Stimme in Bestform ist. "Broken By Design" zeigt den gegenteiligen Charakter: düster, zart, bassgeführt, aber dennoch typisch Basement in seiner sofortigen Eingängigkeit und stimmungsvollen Atmosphäre. Nichts auf Wired klingt stagnierend, kein Teil wirkt unausgereift. Die Band ließ sich von einer Vielzahl abenteuerlustiger Vorbilder inspirieren (R.E.M., Interpol, Smashing Pumpkins, um nur einige zu nennen), ohne jemals wie eine dieser Bands zu klingen - und auch nicht wie eine Kopie ihrer selbst. Der Albumtitel fasst all das in einem einzigen Wort zusammen. Die texturalen Konnotationen von "Wired" - metallisch, scharf, zackig - spiegeln die stählernen Klangwelten des Albums wider. Auf konzeptioneller Ebene spricht der Titel für die unerschütterliche Zähigkeit der Band: eine analoge Band, die in einer immer digitaleren Welt erfolgreich bleibt, ohne sich auf nostalgische Bequemlichkeit zu verlassen. Fünf Freunde, die mehrere Trennungen und Neuanfänge überstanden haben und dabei als Menschen und musikalische Einheit gewachsen sind. Basement müssen ihr Schicksal akzeptieren: Sie sind einfach dafür gemacht.
"Wired" ist ein harter Neustart für Basement. Es markiert das erste Album der britischen Band seit acht Jahren, eine Wiedervereinigung mit ihrem ursprünglichen Label Run For Cover Records und eine Rückkehr zu jener ungebändigten Leidenschaft und kreativen Intuition, die schon immer ihr bestes Material ausgezeichnet hat. Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 besteht Basement aus denselben fünf Freunden - Sänger Andrew Fisher, den Gitarristen Alex Henery und Ronan Crix, Bassist Duncan Stewart und Schlagzeuger James Fisher - und derselben alchemischen Verbundenheit. Das Einzige, was sich in den letzten Jahren verändert hat, ist ihr erneuertes Gefühl von Zielstrebigkeit. Und das macht ihr neues Album deutlich hörbar. "Wired" ist das dynamischste, mutigste und inspirierteste Werk, das Basement je geschaffen haben, und bewahrt zugleich die zeitlosen Grundlagen ihres einzigartigen Sounds: grollende Gitarren, mitreißende Refrains und eindringliche emotionale Sprache. Basement sind zurück und laufen auf allen Zylindern, aber sie haben kein Interesse daran, alte Erfolge zu wiederholen. Die gesamte Band war entschlossen, dass "Wired" ihr bisher klarstes künstlerisches Statement werden musste. Der Titelsong ist das drängendste Stück ihrer Karriere - ein sicherer Live-Favorit, getragen von stechenden Gitarren, einem wuchtigen Schlagzeug und einem himmelhohen Hook, bei dem Fishers Stimme in Bestform ist. "Broken By Design" zeigt den gegenteiligen Charakter: düster, zart, bassgeführt, aber dennoch typisch Basement in seiner sofortigen Eingängigkeit und stimmungsvollen Atmosphäre. Nichts auf Wired klingt stagnierend, kein Teil wirkt unausgereift. Die Band ließ sich von einer Vielzahl abenteuerlustiger Vorbilder inspirieren (R.E.M., Interpol, Smashing Pumpkins, um nur einige zu nennen), ohne jemals wie eine dieser Bands zu klingen - und auch nicht wie eine Kopie ihrer selbst. Der Albumtitel fasst all das in einem einzigen Wort zusammen. Die texturalen Konnotationen von "Wired" - metallisch, scharf, zackig - spiegeln die stählernen Klangwelten des Albums wider. Auf konzeptioneller Ebene spricht der Titel für die unerschütterliche Zähigkeit der Band: eine analoge Band, die in einer immer digitaleren Welt erfolgreich bleibt, ohne sich auf nostalgische Bequemlichkeit zu verlassen. Fünf Freunde, die mehrere Trennungen und Neuanfänge überstanden haben und dabei als Menschen und musikalische Einheit gewachsen sind. Basement müssen ihr Schicksal akzeptieren: Sie sind einfach dafür gemacht.
Es war eine einfache Idee: ein Festival zu schaffen, das brillante Musik und Kunst aus aller Welt vereint, entstanden außerhalb des Mainstreams entstanden – Musik, die nicht im Radio gespielt wurde und in Plattenläden noch schwerer zu finden war... Das allererste WOMAD-Festival fand am Wochenende vom 16. bis 18. Juli 1982 in Somerset, Großbritannien, statt. Mit dem Traum, „Weltmusik nicht nur als Beigabe zu einem Rockfestival zu präsentieren, sondern zu beweisen, dass diese großartigen Künstler selbst Headliner sein können”.
An den drei Tagen fand im Showering Pavilion auf dem Festivalgelände eine „Abendkonzertreihe“ statt. Am Freitagabend traten Tian Jin (eine Gesangs- und Tanzgruppe aus China), Simple Minds und Peter Gabriel mit einem „speziellen Festival-Set mit Nicht-Album-Material“ auf.
Live at WOMAD 1982 ist eine Aufnahme dieses Freitagabendkonzerts. Bei dem Nicht-Album-Material handelt es sich um sieben der acht Songs, aus denen das Album Peter Gabriel 4 (Security) bestehen würde. Ein Album, das erst zwei Monate später veröffentlicht werden sollte.
Peter Gabriels Live at WOMAD 1982 versetzt uns nicht nur zurück in die Geburtsstunde eines Festivals, das mittlerweile mehr als 160 Ausgaben in 27 Ländern veranstaltet hat, sondern auch in die Premiere eines Albums mit Songs wie "The Rhythm of the Heat", "San Jacinto" und "Shock the Monkey", die zu zentralen Werken im Schaffen Gabriels geworden sind. „Live at WOMAD 1982“ ist mehr als nur ein Live-Album, es ist ein entscheidender Moment, der zum ersten Mal auf CD und LP erhältlich ist.
Zusammenarbeit von Khruangbin und dem malischen Gitarrist Vieux Farka Touré zu Ehren von Vieux' Vater Ali Farka Touré. Der "König des Wüstenblues" galt als einer der renommiertesten und talentiertesten Gitarristen, die Afrika je hervorgebracht hat. Das Rolling Stone Magazin wählte den 2006 verstorbenen Musiker unter die einhundert besten Gitarristen aller Zeiten. In Alis Sound verschmolzen traditionelle malische Musikstile mit verschiedenen Elementen des Blues, wobei er in den lokalen Sprachen Songhay, Tamasheq, Fulfulde und Bambara sang. Das Ergebnis war die Schaffung eines bahnbrechenden neuen Genres, das heute als "Wüstenblues" bekannt ist und Ali drei Grammy-Auszeichnungen, weltweite Anerkennung und den Spitznamen "afrikanischer John Lee Hooker" einbrachte. Die Kollaboration zwischen Khruangbin und Vieux Farka Touré zollt Alis Vermächtnis Tribut, indem sie einige seiner wirkungsvollsten Werke neu interpretiert und mit verschiedenen Sounds experimentiert, ohne die Integrität des Originals zu vernachlässigen. Das Ergebnis ist eine würdige Hommage an eine Legende, die eine erfrischende westafrikanische Mischung aus musikalischen Referenzen schafft. Die acht Songs auf "Ali" sind Vieux' Favoriten und repräsentieren viele verschiedene Abschnitte in Alis Karriere - darunter bekannte Songs wie das ursprünglich mit Ry Cooder aufgenommene "Diarabi", obskure Titel wie "Alakarra" und alles dazwischen. "Ali Hala Abada" ist ein langsames und meditatives Instrumentalstück, das durch die Leadstimme von Vieux hervorgehoben wird, in die Lee ihren verankerten Begleitrhythmus perfekt einfließen lässt. Mit "Ali" schaffen die Künstler eine respektvolle Erinnerung an Alis Leben. Highlights und B-Seiten werden aus seinem Katalog gleichermaßen gewürdigt. Dabei bewahrt sich das Quartett die natürliche Improvisation seiner Musik und bringt auch ihre eigene ein. Es passt, dass Vieux das texanische Trio auswählte, um das Erbe seines Vaters zu ehren. Der psychedelische Funk von Khruangbin findet inzwischen weltweiten Anklang.
USA Hardcore/Punk Geschichte! M.I.A. wurden 1980 in Las Vegas gegründet, zogen 1981 nach Orange County und begannen im berüchtigten Cuckoo's Nest zusammen mit Fear, Shattered Faith, T.S.OL. u.a. Shows zu spieln. Ende '81 gingen sie in ein lokales Tonstudio in Costa Mesa und nahmen an einem Nachmittag neun Songs auf, bis ihnen das Geld ausging - 300 Dollar gut angelegt! Eine Kassette wurde rasch kopiert und herumgereicht. Eine Kopie der Kassette wurde KevinSeconds bei einem Gig mit 7 Seconds in Reno gegeben. Kevin gab sie an Tim Yohannan von Maximum Rocknroll weiter. Schließlich gelangte sie in die Hände von Felix Alanis von Smoke Seven und Greg Shaw von Bomp. Mitte 1982 waren M.I.A. dann auf drei Vinyl-Veröffentlichungen vertreten: "Tell Me Why" auf der Compilation American Youth Report von Bomp, "New Left" auf Maximum Rocknroll Presents: Not So Quiet On the Western Front von Alternative Tentacles und acht der neun Tracks landeten auf der berüchtigten Split-LP mit Last Rites auf Smoke Seven. Alle 9 Tracks des ersten Tapes sind hier versammelt, zum ersten Mal richtig abgemischt. Der Begin von M.I.A. (US) und gleichzeitig das letzte Lapitel der Moder City Records-Reissue-Reihe zur Band. « ...In one corner is M.I.A., a band originally from Las Vegas, the champions of punk's positive side. They've managed to fuse a super tight thrash sound with enlightened attitudes_"I Hate Hippies" is obviously meant as a satire with a moral, and the results are absolutely stunning. » _Jeff Bale's 1982 review of the Last Rites for...-Split-LP in Maximum Rocknroll #2 2.Auflage, Cover Metallic Blue, Vinyl Dirty Turquoise, plus 24seitigem Booklet.
Mit „Middle of Nowhere“ veröffentlicht die achtfache Grammy-Gewinnerin Kacey Musgraves ihr sechstes
Studioalbum. Das Album klingt unverkennbar nach Kacey: ehrlich, furchtlos, mitreißend und stets bereit,
den Wendungen des Lebens mit einem Augenzwinkern zu begegnen. Klanglich kehrt Musgraves bewusst
zu ihren Texas-Wurzeln zurück. Das Album enthält Features von Willie Nelson, Miranda Lambert, Billy
Strings und Gregory Alan Isakov und wurde von Kacey Musgraves gemeinsam mit Daniel Tashian und
Ian Fitchuk produziert. Als eine der meistgestreamten Künstlerinnen ihres Genres prägt Musgraves den
modernen Country-Sound wie kaum eine andere. Ihr Erfolgsalbum „Golden Hour“ wurde 2018 vom Rolling
Stone in die Liste der „500 Greatest Albums of All Time“ aufgenommen und festigte ihren Status als eine
der einflussreichsten Stimmen des Pop-Countrys.
Mit „Middle of Nowhere“ veröffentlicht die achtfache Grammy-Gewinnerin Kacey Musgraves ihr sechstes
Studioalbum. Das Album klingt unverkennbar nach Kacey: ehrlich, furchtlos, mitreißend und stets bereit,
den Wendungen des Lebens mit einem Augenzwinkern zu begegnen. Klanglich kehrt Musgraves bewusst
zu ihren Texas-Wurzeln zurück. Das Album enthält Features von Willie Nelson, Miranda Lambert, Billy
Strings und Gregory Alan Isakov und wurde von Kacey Musgraves gemeinsam mit Daniel Tashian und
Ian Fitchuk produziert. Als eine der meistgestreamten Künstlerinnen ihres Genres prägt Musgraves den
modernen Country-Sound wie kaum eine andere. Ihr Erfolgsalbum „Golden Hour“ wurde 2018 vom Rolling
Stone in die Liste der „500 Greatest Albums of All Time“ aufgenommen und festigte ihren Status als eine
der einflussreichsten Stimmen des Pop-Countrys.
Mit „In Times of Dragons“ folgt nun das 18. Studioalbum von Tori Amos. Mit mehr als 36 Jahren
Bühnenerfahrung, 12 Millionen verkauften Alben, unzähligen Konzerten sowie
zahlreichen Auszeichnungen (u.a. acht Grammy-Nominierungen) gehört sie zu den bedeutendsten Künstlerinnen unserer Zeit. So bezeichnete die amerikanische Sängerin Halsey Tori Amos kürzlich als eine ihrer
größten Inspirationen: „Ich bin mit Tori aufgewachsen und habe sie immer als eine einzigartige Person betrachtet.“ Und erst im Oktober dieses Jahres erhielt Amos den Inspirational Artist Award bei Music Week’s
‚Women in Music Awards‘.
Aesop Rock & Homeboy Sandman kehren mit dem neuesten Teil ihrer fortlaufenden Lice-Reihe zurück: Miami Lice: Season 4. Dieses Mal übernimmt Aesop Rock die gesamte Produktion und schafft eine Balance zwischen stimmungsvollen Synthesizern und Drums, die von karg und schwer bis hin zu Wohlfühl-Vibes mit einem Hauch von Schwung reichen. Der Eröffnungstrack ,Who Sent You" ist ein hervorragendes Beispiel für Letzteres und dient als hervorragende Vorahnung dessen, was auf der EP zu erwarten ist: eine Mischung aus Humor, cleveren Texten und einer Fülle von Stilelementen - Eigenschaften, die Der Eröffnungstrack ,Who Sent You" ist ein hervorragendes Beispiel für Letzteres und dient als ausgezeichnete Vorahnung dessen, was auf der EP zu erwarten ist: eine Mischung aus Humor, cleveren Texten und einer Fülle von Stilen - Qualitäten, die ihren Höhepunkt erreichen, wenn die beiden in dem herausragenden Track ,Burnt Mauve" die Zeilen hin und her werfen. Im Laufe der acht Songs beweist dieses Projekt erneut, dass Aesop und Sandman zusammen immer natürlicher klingen und ein großartiges Paar bilden. Schalten Sie ein für Staffel 4, Lice ist zurück!
Transparent grünes Vinyl. Mikromoon sind fünf erfahrene Musikerinnen und Musiker aus Saarbrücken, die in zahlreichen Bands aktiv waren/sind (u.a. Blind, Pure Bug Beauty, Britney und Oaks) und in dieser Formation seit 2022 Songs ins Universum senden. Ihr Sound ist eine exklusive Mischung aus Indierock, Wave, Postpunk, Folk, TripHop, Grunge, Pop und einer Prise Psychedelik. Mit ihrem Debütalbum "The Nearest Distance" formulieren sie ein trotziges Gegengift zur allgemeinen Weltlage. In acht intensiven Songs tauchen wir ein in eine Welt aus hoffnungsvollen und melancholischen Klängen, die zwischen bedingungsloser Liebe, hemmungsloser Wut, gnadenloser Isolation, Identitätsverlust und dem Finden inneren Friedens oszillieren.
Im Winter 2008/2009 veröffentlichten MINUS THE BEAR eine EP namens "Acoustics", die neu aufgenommene Akustikversionen von Lieblingssongs aus der fruchtbaren Karriere des Quintetts versammelte und mit einem brandneuen Track angereichert wurde. Seinerzeit limitiert auf 5000 Vinyle ist ,Acoustic" schon lange ausverkauft. Mit ,Acoustics 2" folgt nun der zweite Teil der Akustik Serie und kommt als komplette LP mit acht neu aufgenommenen und neu interpretierten Tracks und mit sage und schreibe zwei neuen Songs: ,The Storm" und ,Riddles". ,Acoustic 2" wird langjährige Fans erfreuen und der anerkannten Rockband neue Zugänge in der Fangemeinde bescheren.
Das dritte Album der Kassierer von 1996 ist wieder auf Vinyl erhältlich, Nachpressung von 500 Stück! "Habe Brille" ist benannt nach einem Stück aus einer Operette von Jacques Offenbach und der Titel deutet schon an, wohin die musikalische Reise geht: Es wird ein weiter Bogen geschlagen von der Klassik (hier brilliert Wölfi mit einem a capella Solo über acht Oktaven), Big Band-Einspielungen bis zu düsteren technoiden Maschinenklängen, wobei das Hauptgewicht selbstverständlich auf solidem Punkrock liegt. Die Kassierer überraschen mit ihren virtuos eingespielten Liedern auch verwöhnte Ohren und strafen all die Lügen, die ihnen musikalische Kompetenz absprechen wollen. Was wie ein Streifzug durch die Musikhistorie wirkt, bringt kurz vor der Jahrtausendwende die Vielfalt und Beliebigkeit aller Stile auf den Punkt und liefert nicht mehr und weniger ein Stück Zeitgeschichte. Dabei bleiben die vielen Ohrwürmer sofort im Gedächtnis und laden zum spontanen mitsingen ein. Das große Plus der Band liegt in ihrer konsequenten Konzentration auf die deutsche Sprache, deren Vielfalt sie tiefer ausschöpfen als jede andere Gruppe der Gegenwart. Die Musik der Kassierer läßt den Hörer niemals kalt, sie packt ihn, entwickelt ihre dämonische Kraft und läßt den Hörer als einen anderen zurück. Hier werden Grenzen der Wirklichkeit verzerrt und verschoben, hier wird die realität neu zusammengezimmert. "Habe Brille" bildet die Größe und die Ungeheuerlichkeit der Welt auf musikalische Weise ab. Die Kassierer sind Visionäre und Propheten des dritten Jahrtausends, sie sind Menschen von übermorgen, die mitten unter uns leben. "Nennt es infantil, nennt es genial, scheißegal, die KASSIERER kümmern sich einen Dreck drum - Hauptsache, es wird reagiert. (...) Musikalisch sind die KASSIERER hier unbestritten in Höchstform: von Swing über Volksmusik bis hin zu ihrem altgewohnten Primitiv-Punk ist alles dabei." - Ox-Fanzine / Ausgabe #24
"Weejuns is all about interplay,"erklärt Gitarristin Mollestad. ,Bitches Blues besteht aus sechs Instrumentalstücken oder Musikabschnitten mit einer extremen Bandbreite an Dynamik. Einige basieren auf kräftigen Beats, während andere Stücke weitaus lyrischer und rubato sind. Die Bandbreite reicht von riffbasierten rockigen Stücken über lautes Chaos bis hin zu melancholischen Balladen und sogar völlig freien Improvisationen." Mit einem kultivierten und dennoch erfrischend instinktiven Ansatz, Instrumente und Einflüsse miteinander zu verflechten, wechselt Bitches Blues (ein ironischer Verweis auf Miles Davis' Album Bitches Brew) unvorhersehbar zwischen langsamen und sanften, klar gegliederten Songs mit disziplinierten Akkordfolgen und explosiven Ausbrüchen kathartischer und komplexer Strukturen. Weejuns (eine Slang-Abkürzung für ,Norwegians") stellten sich 2023 mit einem selbstbetitelten Doppel-Live-Album vor. Ursprünglich von Mollestad für das Kongsberg Jazz Festival zusammengestellt, wo sie mit dem renommierten Musicians Prize ausgezeichnet wurde, hat sich die Chemie innerhalb von Weejuns als dauerhaft und verlockend erwiesen, auch als Gegenpol zum bisher härtesten Album des Hedvig Mollestad Trios, Bees in the Bonnet aus dem Jahr 2025. Mollestad hat mit ihrem gleichnamigen Trio acht gefeierte Alben veröffentlicht. Das Markenzeichen ihrer 15-jährigen Karriere ist die Verschmelzung von ernsthaftem Können mit einem offensichtlichen Fokus darauf, Spaß am Klang zu finden. Als Tochter eines Jazzmusikers vertiefte sie sich in dessen Plattensammlung und studierte klassische Werke von Miles Davis, Charlie Parker, Joe Pass und Jim Hall, bevor sie in ihren 20ern Riff-gewaltige Titanen wie Led Zeppelin, Black Sabbath und Mahavishnu Orchestra entdeckte. Dies führte zur Gründung des Hedvig Mollestad Trios, dessen unermüdlicher Aufnahme- und Tourneeplan seit Anfang der 2010er Jahre der Gitarristin eine Reihe von Auszeichnungen einbrachte, darunter zwei norwegische Grammys (Spellemannprisen) und die Ernennung durch das DownBeat-Magazin zu einer der 25 Künstlerinnen, die ,den Jazz für Jahrzehnte prägen könnten". Ståle Storlokken (Bass, Synths) ist Gründer und langjähriges Mitglied von Supersilent und Elephant9, seit Mitte der 90er Jahre die ,rechte Hand" von Terje Rypdal und hat mit Motorpsycho auf Platte und auf der Bühne sowie mit unzähligen anderen zusammengearbeitet. Ole Mofjell (Drums) ist das jüngste Mitglied und spielt bei Krokofant, Signe Emmeluths Amoeba und seinem eigenen Free-Jazz-Trio 3 Days Of Maceration.
"Weejuns is all about interplay,"erklärt Gitarristin Mollestad. ,Bitches Blues besteht aus sechs Instrumentalstücken oder Musikabschnitten mit einer extremen Bandbreite an Dynamik. Einige basieren auf kräftigen Beats, während andere Stücke weitaus lyrischer und rubato sind. Die Bandbreite reicht von riffbasierten rockigen Stücken über lautes Chaos bis hin zu melancholischen Balladen und sogar völlig freien Improvisationen." Mit einem kultivierten und dennoch erfrischend instinktiven Ansatz, Instrumente und Einflüsse miteinander zu verflechten, wechselt Bitches Blues (ein ironischer Verweis auf Miles Davis' Album Bitches Brew) unvorhersehbar zwischen langsamen und sanften, klar gegliederten Songs mit disziplinierten Akkordfolgen und explosiven Ausbrüchen kathartischer und komplexer Strukturen. Weejuns (eine Slang-Abkürzung für ,Norwegians") stellten sich 2023 mit einem selbstbetitelten Doppel-Live-Album vor. Ursprünglich von Mollestad für das Kongsberg Jazz Festival zusammengestellt, wo sie mit dem renommierten Musicians Prize ausgezeichnet wurde, hat sich die Chemie innerhalb von Weejuns als dauerhaft und verlockend erwiesen, auch als Gegenpol zum bisher härtesten Album des Hedvig Mollestad Trios, Bees in the Bonnet aus dem Jahr 2025. Mollestad hat mit ihrem gleichnamigen Trio acht gefeierte Alben veröffentlicht. Das Markenzeichen ihrer 15-jährigen Karriere ist die Verschmelzung von ernsthaftem Können mit einem offensichtlichen Fokus darauf, Spaß am Klang zu finden. Als Tochter eines Jazzmusikers vertiefte sie sich in dessen Plattensammlung und studierte klassische Werke von Miles Davis, Charlie Parker, Joe Pass und Jim Hall, bevor sie in ihren 20ern Riff-gewaltige Titanen wie Led Zeppelin, Black Sabbath und Mahavishnu Orchestra entdeckte. Dies führte zur Gründung des Hedvig Mollestad Trios, dessen unermüdlicher Aufnahme- und Tourneeplan seit Anfang der 2010er Jahre der Gitarristin eine Reihe von Auszeichnungen einbrachte, darunter zwei norwegische Grammys (Spellemannprisen) und die Ernennung durch das DownBeat-Magazin zu einer der 25 Künstlerinnen, die ,den Jazz für Jahrzehnte prägen könnten". Ståle Storlokken (Bass, Synths) ist Gründer und langjähriges Mitglied von Supersilent und Elephant9, seit Mitte der 90er Jahre die ,rechte Hand" von Terje Rypdal und hat mit Motorpsycho auf Platte und auf der Bühne sowie mit unzähligen anderen zusammengearbeitet. Ole Mofjell (Drums) ist das jüngste Mitglied und spielt bei Krokofant, Signe Emmeluths Amoeba und seinem eigenen Free-Jazz-Trio 3 Days Of Maceration.
Enter Shikari melden sich mit ihrem bisher ambitioniertesten und emotionalsten Album zurück: "Lose Your Self", das achte Studioalbum der Band, erscheint überraschend und besticht durch eine furchtlose Verschmelzung von Post-Hardcore-Intensität, elektronischen Experimenten und politisch engagierten Texten. Aufbauend auf ihrem UK-Nr.1-Album "A Kiss For The Whole World" (2023) und mit einem noch stärkeren Fokus auf cineastische, club-beeinflusste Klangwelten, präsentiert "Lose Your Self" eine Band, die die Grenzen des Heavy-Sounds immer wieder neu definiert. Das Album wird mit Headliner-Arena-Shows in Großbritannien und Europa sowie Konzerten in Nordamerika und Australien unterstützt. Der Guardian verlieh der Tournee 2024 vier Sterne und bezeichnete das audiovisuelle Spektakel als "den Beginn des größten Kapitels von Enter Shikari".
Wir denken gerne, dass unser Leben zu Geschichten geformt werden kann - klare Bögen, verständliche Bedeutungen, aber das Leben lässt sich nicht in Schubladen stecken. Stattdessen geht es unverblümt und ohne Entschuldigung weiter, ohne Rücksicht auf unser Ordnungsgefühl. El Ten Elevens ,Nowhere Faster", das 16. Album des Duos, entstand in diesem Unbehagen. In acht Tracks geht es nicht nur um das Nichts, sondern auch um Geschwindigkeit - diese seltsame Dringlichkeit, die uns vorantreibt, auch wenn das Ziel unklar bleibt. Das 33-minütige Album verlangsamt sich gerade so lange, um die schwierigen Fragen zu stellen: Wovor laufen wir weg und was glauben wir, überholen zu können? ,Nowhere Faster" entstand während der längsten Pause, die Kristian Dunn und Tim Fogarty in ihren 23 gemeinsamen Jahren von Tourneen und Aufnahmen gemacht haben, obwohl ,Pause" eigentlich nicht ganz richtig ist. Dunn ist bekannt dafür, dass er immer kreativ am Werk ist, und das hat er auch hier nicht aufgegeben. Stattdessen fing er an, nicht nur für einen, sondern für zwei Schlagzeuger zu schreiben, was Fogarty vor eine der größten Herausforderungen seiner Karriere stellte. Das Album ist auch eine Premiere für die Band, da es durchgehend echte Streicher und Klavier einbindet und damit die Klangpalette eines ihrer vielschichtigsten Werke noch erweitert. Nowhere Faster ist kein Rückzug in Nostalgie. El Ten Eleven setzt weiterhin auf Risiko und Neuerfindung. Das Album konzentriert sich weiterhin auf Fogartys treibendes Schlagzeugspiel und Dunn's bassgetriebene Experimente: Die ersten vier Tracks (,Seite A") zeichnen sich durch E-Bass aus, während die zweite Hälfte (,Seite B") zu akustischem Bass wechselt, der durch Pedale verarbeitet wird und so die emotionale Schwere des Albums subtil verändert. Letztendlich ist ,Nowhere Faster" ein Album über das Abrechnen - über Zeit, Ausdauer und die Ungewissheit, wie lange eine Band oder ein Leben dauern kann. Wir alle tasten uns an die Endlichkeit heran. Die Frage ist nicht, ob wir dort ankommen, sondern was wir auf dem Weg dorthin hören wollen. Zu welcher Musik werden wir tanzen, wenn sich der Boden unter uns zu verschieben beginnt? Wenn schon nichts anderes, dann vielleicht zu etwas, das wie ,Nowhere Faster" klingt.
Mit Taiga Trans legt das schwedische Kollektiv Fauna ein Debütalbum vor, das unmittelbar in seinen Bann zieht: ein hypnotischer Mix aus krautrockender Motorik, psychedelischer Ritualenergie und der pulsierenden Wucht eines nächtlichen Raves. Die neun Musikerinnen und Musiker erschaffen einen Klangraum, der gleichzeitig archaisch und hypermodern wirkt - ein Ort, an dem traditionelle Instrumente und elektronische Texturen ineinandergreifen und ein multisensorisches Musikerlebnis formen. Elektronische Windgeräusche, feine perkussive Muster, das sirrende Schnalzen einer Maultrommel und die flirrenden Linien des türkischen Saz treffen auf verzerrte Gitarren, tiefen Bassdruck und vier-Viertel-Grooves. Fauna verbindet diese Elemente zu einer energiegeladenen Soundreise, die sich jenseits kultureller und zeitlicher Grenzen bewegt. Die Wurzeln des Projekts liegen in freien Jams des Gitarristen Tommie Ek und Bassisten Ibrahim Shabo, dessen syrischer Hintergrund ebenso in die Musik hineinwirkt wie die französischen, finnischen, polnischen, schwedischen und türkischen Einflüsse der anderen Mitglieder. Vocals in gebrochenem Arabisch, Schwedisch und Französisch verstärken die tranceartige Wirkung der Kompositionen, ohne sich in eindeutige Bedeutungen zu drängen. Taiga Trans destilliert die improvisatorische Live-Energie der Band in acht verdichtete Stücke, die gleichermaßen clubtauglich wie spirituell aufgeladen wirken. Ein Album zum Abtauchen, zum Loslassen - und zum Wiederhören.
Gregory Hutchinsons "Kind of Now - The Pulse of Miles Davis" ist eine innovative wie neue All-Star-Hommage an Miles und seine Musik entstand unter der Leitung von Gregory Hutchinson, „dem Schlagzeuger seiner Generation“ laut Jazz Magazine. Jetzt erscheint das Album pünktlich zum 100. Geburtstag der Ikone.
Es ist ein faszinierendes und äußerst lohnendes Album, das einigen unsterblichen Klassikern aus Miles Davis’ Repertoire neues Leben einhaucht, wie etwa Charlie Parkers „Ah-Leu-Cha“ oder Miles’ eigenem „Seven Steps To Heaven“, wobei stets das Offensichtliche außer Acht gelassen und stattdessen die „deep cuts“ hervorgehoben werden. Die Schlagzeug-Interludes des Bandleaders verweben dieses über einstündige Programm eng und verleihen ihm eine futuristische Neuheit, ganz in Hutchs Sinn von Zeit. Kind of Now.
Mit Ambrose Akinmusire, Ron Blake, Jakub Bro, Emmanuel Michael, Gerald Clayton & Joe Sanders
Mit bisher über 30 Millionen Streams ihres Katalogs und einer Tournee-Geschichte, die das Download Festival, Graspop, Resurrection sowie Tourneen als Support für Electric Callboy und Bury Tomorrow umfasst, sind As Everything Unfolds sicherlich keine Neulinge in der Szene. Die Band, angeführt von der Powerfrau Charlie Rolfe, ist bekannt für ihre emotionsgeladene Musik sowie ihre dynamischen Live-Auftritte. Nun veröffentlicht die Band ihr drittes Album "DID YOU ASK TO BE SET FREE?" über Century Media Records. Das Album, benannt nach den Lyrics der Single "SET IN FLOW", zeichnet sich durch die bekannte und beliebte musikalische Intensität der Band aus, gepaart mit emotionalen Texten, mit denen sich Fans und neue Hörer gleichermaßen verbunden fühlen werden. Charlie, die sich nicht scheut, über die Inspiration hinter den Tracks zu sprechen, wechselt mühelos zwischen heavy Growls und klarem Gesang und lässt die Musik wie eine Achterbahnfahrt zwischen verschiedenen Genres wirken. Mit einem Feature von Dani Winter-Bates von Bury Tomorrow auf "WHAT YOU WANTED" würdigt die Band ihre Freundschaft und Tournee-Geschichte mit der britischen Metalcore-Band - ein Track, der sicherlich zu einem Fan-Favoriten werden wird. Nach dem Erscheinen des Albums müssen die Fans nicht allzu lange warten, um die neue Musik auch live zu erleben, denn die erste Festivalankündigung für den Sommer steht bereits fest.
Mit "DID YOU ASK TO BE SET FREE?" definieren sich As Everything Unfolds erneut als Band ohne Grenzen und als eine Gruppe, die man in der alternativen Musikszene im Auge behalten sollte - ihre größten Momente liegen vielleicht noch vor ihnen. Das Album wird als Standard-CD-Jewelcase, als trasparent-petrolgrüne LP sowie als digitales Album erhältlich sein.
Neuauflage von Kadavars Live-Album "Live in Copenhagen", das ursprünglich 2017 veröffentlicht wurde (Nuclear Blast). Das Album enthält KADAVARs berüchtigten Auftritt im Pumpehuset in der dänischen Hauptstadt im November 2017 während der Tournee zu ihrem Album ,Rough Times". Hier zeichnen Kadavar am 9. November 2017 das zweite Live-Album ihrer achtjährigen Karriere auf. Die Frage, wieso die Band so viele Konzerte offiziell für die Nachwelt festgehalten hat, erübrigt sich schnell: Erst live entfalten ihre Songs jene Wucht, die selbst die besten ihrer Studioaufnahmen nicht einfangen können . "Live In Copenhagen" ist klar und fokusiert, aber nicht steril gemischt, mit Stücken aus allen bis dato erschienenen Studioalben. "Überragendes Livedokument einer überragenden Band". - Time For Metal 2018 Classic black vinyl, 2LP, gatefold sleeve.
Oxblood Vinyl, limitiert auf 200 Exemplare. Neuauflage von Kadavars Live-Album "Live in Copenhagen", das ursprünglich 2017 veröffentlicht wurde (Nuclear Blast). Das Album enthält KADAVARs berüchtigten Auftritt im Pumpehuset in der dänischen Hauptstadt im November 2017 während der Tournee zu ihrem Album ,Rough Times". Hier zeichnen Kadavar am 9. November 2017 das zweite Live-Album ihrer achtjährigen Karriere auf. Die Frage, wieso die Band so viele Konzerte offiziell für die Nachwelt festgehalten hat, erübrigt sich schnell: Erst live entfalten ihre Songs jene Wucht, die selbst die besten ihrer Studioaufnahmen nicht einfangen können . "Live In Copenhagen" ist klar und fokusiert, aber nicht steril gemischt, mit Stücken aus allen bis dato erschienenen Studioalben. "Überragendes Livedokument einer überragenden Band". - Time For Metal 2018
Weiß/orange/schwarzes A/B Splatter Vinyl. Neuauflage von Kadavars Live-Album "Live in Copenhagen", das ursprünglich 2017 veröffentlicht wurde (Nuclear Blast). Das Album enthält KADAVARs berüchtigten Auftritt im Pumpehuset in der dänischen Hauptstadt im November 2017 während der Tournee zu ihrem Album ,Rough Times". Hier zeichnen Kadavar am 9. November 2017 das zweite Live-Album ihrer achtjährigen Karriere auf. Die Frage, wieso die Band so viele Konzerte offiziell für die Nachwelt festgehalten hat, erübrigt sich schnell: Erst live entfalten ihre Songs jene Wucht, die selbst die besten ihrer Studioaufnahmen nicht einfangen können . "Live In Copenhagen" ist klar und fokusiert, aber nicht steril gemischt, mit Stücken aus allen bis dato erschienenen Studioalben. "Überragendes Livedokument einer überragenden Band". - Time For Metal 2018 Ltd Splattervinyl, 2LP, gatefold sleeve.
Mit "Galgenlieder" präsentiert der Club der toten Dichter sein Jubiläumsprojekt zum 20-jährigen Bestehen - eine außergewöhnliche Neuvertonung der legendären Gedichte Christian Morgensterns. Dessen skurriler Humor, philosophische Tiefe und spielerische Leichtigkeit bilden die ideale Grundlage für Reinhardt Repkes musikalische Neuinterpretationen, die den berühmten Texten wie "Der Lattenzaun", "Das Mondschaf" oder "Der Werwolf" ein zeitgemäßes, berührendes Klanggewand verleihen. Für dieses achte Programm des Clubs konnte Schauspieler Hans-Werner Meyer als Gastsänger gewonnen werden. Seine spontane Begeisterung - und seine persönliche Verbindung zu Morgensterns Lyrik - prägen den intensiven Vortrag zwischen Ironie, Wärme und feiner Melancholie. Begleitet wird er von Markus Runzheimer (Element of Crime), der Bass, Percussion und Gesang beisteuert. Bandgründer Reinhardt Repke zeichnet erneut für die Kompositionen verantwortlich und formt mit Gitarre und Stimme den charakteristischen Sound des Projekts.
Das Hamburger Duo Das Pack veröffentlicht ihr nunmehr sechstes Studioalbum "Das Weise Album", ein wuchtiges Manifest musikalischer Reife, gepaart mit der unververwechselbaren Mischung aus Humor, Haltung und brachialem Rock. Gegründet wurde Das Pack 2006 von Sänger und Gitarrist Pensen Paletti (Monsters of Liedermaching). Schnell entwickelte sich das Duo, später Trio, zu einer festen Größe der deutschsprachigen Rockszene. Mit ihren schweißtreibenden Liveshows, ehrlicher Attitüde und einem Sound zwischen Punk, Metal und Alternative Rock hat sich die Band eine treue Fanbase erspielt.
Das Hamburger Duo Das Pack veröffentlicht ihr nunmehr sechstes Studioalbum "Das Weise Album", ein wuchtiges Manifest musikalischer Reife, gepaart mit der unververwechselbaren Mischung aus Humor, Haltung und brachialem Rock. Gegründet wurde Das Pack 2006 von Sänger und Gitarrist Pensen Paletti (Monsters of Liedermaching). Schnell entwickelte sich das Duo, später Trio, zu einer festen Größe der deutschsprachigen Rockszene. Mit ihren schweißtreibenden Liveshows, ehrlicher Attitüde und einem Sound zwischen Punk, Metal und Alternative Rock hat sich die Band eine treue Fanbase erspielt.
Nach ihrer erfolgreich absolvierten Europa Tournee mit den Kaliforniern Y&T als special guest im Gepäck sowie diversen Festivalshows und den drei »Rockmonsters Of Switzerland« Arena-Auftritten mit ihren Landsmännern von Krokus, legen Gotthard nun nach: »More Stereo Crush« kommt mit insgesamt acht Tracks als lukrative, brandneue EP um die Ecke und liefert eine Menge neues und starkes Material.
Darunter befinden sich fünf vielseitige, bis dato unveröffentlichte Songs aus der »Stereo Crush« Aufnahmesession, wie zum Beispiel das pumpende »Ride The Wave«. On top gibt es das bis dato nur als Videoclip veröffentlichte »Mayday«, die Radio-Version der aktuellen Power-Ballade »Burning Bridges« sowie als Sahnehäubchen eine brandneue Duett-Version des aktuellen Album Fan-Favoriten »Liverpool«, zwischen Nic Maeder und Krokus-Monsterröhre Marc Storace.
Die Ende der 90er Jahre gegründete Band Unwed Sailor aus Tulsa macht einen einzigartigen Bass-lastigen Instrumental-Pop mit Post-Rock-Elementen, der zwischen knallharter Härte und luftiger Melodik schwankt. Seit sie 2019 nach einer zehnjährigen Pause zurück sind, haben sie mit ihrer kreativen Energie und dem Mischen von Genres ihre bisher besten Werke rausgebracht, darunter "Mute The Charm" (2023), "Underwater Over There" (2024) und "Cruel Entertainment" (2025). Für ihr elftes Album, "High Remembrance", brachte Gründungsmitglied Johnathon Ford eine Reihe von zu Hause aufgenommenen Entwürfen, Demos und Hooks ins Studio, wo sie unter der Leitung der langjährigen Mitstreiter Matt Putman (Schlagzeug) und David Swatzell (Gitarre) unter dem Motto Nostalgie und dem bittersüßen Trost der Erinnerung zum Leben erweckt wurden. Auf den acht Tracks des Albums gibt's Anklänge an den alternativen Rock der Blütezeit, die AM-Radio-Attitüde der späten 70er Jahre und die ekstatische Unbekümmertheit der New Wave, neben anderen Einflüssen, die sich einer einfachen Kategorisierung entziehen. Die Lead-Single ,West Coast Prism" verbindet einen unvergesslichen melodischen Hook mit optimistischen Drums und einem klirrenden Arrangement, das sich in einen treibenden, farbenfrohen Refrain verwandelt. Getreu seinem Titel erinnert der Song an weißes Licht, das sich in ein Spektrum aufspaltet, während weitläufige Synthesizer und sanfte Backing Vocals eine Aura melancholischer Glückseligkeit schaffen. Ford nennt treffend ,eine tiefe Vorliebe für das Meer, das Surfen, die Redwoods und die felsige Küste von Oregon" als spirituellen Hintergrund für seine Umgebung. Inspiriert von der Art und Weise, wie Erinnerungen die persönliche Identität prägen, könnte ,Don't Let Go" mit seinem straffen Tempo, seinem knackigen Ton und seinen schwindelerregenden Gitarren ein verlorener Alternative-Radio-Ohrwurm sein, während die täuschend einfache Rhythmusgruppe und seine glitchige Elektronik ,The Longest Day" fest in der Gegenwart verankern. ,Cinnamon" stellt wunderschön arrangierte Akustikgitarren-Gegenmelodien in den Vordergrund, zusammen mit Schichten subtiler Details, Chorstimmen und entspannten, hohen Bassgitarrenklängen. Laut Ford ist der Song ,eine Hommage an die Country-Musik der 70er und 80er Jahre, die die Familienausflüge in die Wüste begleitete, als ich ein Kind war", wobei Townes Van Zandts ,Pancho and Lefty" ein besonders bedeutender Ankerpunkt ist. An diesem Punkt in der bewegten Karriere von Unwed Sailor findet Ford einige seiner stärksten Inspirationen darin, darüber nachzudenken, wo das Projekt begonnen hat, während er es ständig mit neuen Ideen, Arrangements und Genre-Einflüssen vorantreibt. ,Es geht darum, an den Dingen festzuhalten, die man am meisten liebt", sagt er, ,einschließlich sich selbst." Sein akkordbetontes Bassspiel zieht sich wie ein roter Faden durch die Alben der Band und verleiht jeder neuen Sammlung eine vertraute Ernsthaftigkeit und Wärme.
Nach fünfzehn Jahren auf Welttournee mit La Femme kehrt Marlon Magnée nun als Solo-Künstler mit seinem Debütalbum Dark Star zurück, das ihn wieder mit seinen frühesten Leidenschaften verbindet. Die Platte spiegelt seinen Geschmack für ungewöhnliche Mischungen und eigenständige Stile wider: eine Kombination aus Rockabilly, Punk, Cold Wave und psychedelischem Psychobilly. Die Stücke, gesungen auf Französisch und Englisch, greifen auf Gitarren der Sechziger zurück, auf eine "Orgie aus Synthesizern" direkt aus den Achtzigern, auf donnernde Drumcomputer, analoge Delays und eine bewusst rohe Energie. Seine Einflüsse ziehen sich durch das gesamte Album: The Velvet Underground, The Stranglers, Motörhead, The Cure, The Stray Cats, JJ Cale, die Nuggets-Kompilationen, aber auch französischsprachige Ikonen wie Gainsbourg, Les Rita Mitsouko, Métal Urbain, Plastic Bertrand und Marc Charlan. Das Ergebnis: ein schnelles, ruheloses Album (Tempi bis zu 240 bpm), manchmal radikal, konzipiert "für diejenigen, die Blut im Herzen und den Drang haben, sich zur Wehr zu setzen". Co-produziert mit Renaud Letang (Feist, Manu Chao, Peaches) im legendären Ferber Studio in Paris markiert dieses erste Solo-Werk eine echte Rückkehr zu Marlons Wurzeln - und kündigt mit Nachdruck das Comeback des Rock in der heutigen Musiklandschaft an.
1976 markiert das Erscheinungsjahr der ersten Punk-Singles - und 50 Jahre später feiern zwei Anthologien dieses Jubiläum mit einem einzigartigen Doppelblick auf die Geschichte des Genres. In Bored Teenagers und Angriff aufs Schlaraffenland wählen über 200 Musiker:innen, Autor:innen, Fanzine-Macher:innen, Journalist:innen, Punks, Ex- und Anti-Punks ihren persönlich wichtigsten Punk-Song. Sie fragen sich: Welcher Track hat mich geprägt? Welcher verkörpert Punk für mich am stärksten? Ob "Anarchy in the UK", "Nazis raus", "California über alles" oder "Für immer Punk" - über 400 sehr unterschiedliche Antworten zeigen, wie vielfältig Punk erlebt, erinnert und weitergeführt wird. Trotz aller Unterschiede verbindet die Beiträge eines: Punk ist für die Schreibenden auch nach fünf Jahrzehnten kein beliebiges Musikgenre. Die Texte erzählen von jugendlicher Aufbruchstimmung, radikalen Ideen und politischem Selbstverständnis, aber auch davon, wie lebendig Punk bis heute ist. Punk erscheint als musikalischer Aufruhr und ästhetischer Bruch, als DIY-Haltung, Hausbesetzung, Theorie und Praxis zugleich. Er kann feministisch, anarchistisch, widersprüchlich, laut, zärtlich oder rotzig sein - aber niemals langweilig. Während Angriff aufs Schlaraffenland die deutschsprachige Punkgeschichte beleuchtet, widmet sich Bored Teenagers zentralen Songs der internationalen Szene. Mit Beiträgen von u. a. Bela B, Simon Reynolds, Franz Dobler, Diedrich Diederichsen, Linus Volkmann, Hans Nieswandt, Bernd Begemann, Jim Avignon und vielen weiteren entsteht ein Panorama über Klassiker von Sex Pistols, X-Ray Spex, Mittagspause, Ramones, Clash und Slime, über Post-Punk von Wire, Gang of Four oder The Slits, über fast Vergessenes bis hin zu zeitgenössischen Acts wie Team Scheisse, Sleaford Mods oder Acht Eimer Hühnerherzen.
1976 markiert das Erscheinungsjahr der ersten Punk-Singles - und 50 Jahre später feiern zwei Anthologien dieses Jubiläum mit einem einzigartigen Doppelblick auf die Geschichte des Genres. In Bored Teenagers und Angriff aufs Schlaraffenland wählen über 200 Musiker:innen, Autor:innen, Fanzine-Macher:innen, Journalist:innen, Punks, Ex- und Anti-Punks ihren persönlich wichtigsten Punk-Song. Sie fragen sich: Welcher Track hat mich geprägt? Welcher verkörpert Punk für mich am stärksten? Ob "Anarchy in the UK", "Nazis raus", "California über alles" oder "Für immer Punk" - über 400 sehr unterschiedliche Antworten zeigen, wie vielfältig Punk erlebt, erinnert und weitergeführt wird. Trotz aller Unterschiede verbindet die Beiträge eines: Punk ist für die Schreibenden auch nach fünf Jahrzehnten kein beliebiges Musikgenre. Die Texte erzählen von jugendlicher Aufbruchstimmung, radikalen Ideen und politischem Selbstverständnis, aber auch davon, wie lebendig Punk bis heute ist. Punk erscheint als musikalischer Aufruhr und ästhetischer Bruch, als DIY-Haltung, Hausbesetzung, Theorie und Praxis zugleich. Er kann feministisch, anarchistisch, widersprüchlich, laut, zärtlich oder rotzig sein - aber niemals langweilig. Während Angriff aufs Schlaraffenland die deutschsprachige Punkgeschichte beleuchtet, widmet sich Bored Teenagers zentralen Songs der internationalen Szene. Mit Beiträgen von u. a. Bela B, Simon Reynolds, Franz Dobler, Diedrich Diederichsen, Linus Volkmann, Hans Nieswandt, Bernd Begemann, Jim Avignon und vielen weiteren entsteht ein Panorama über Klassiker von Sex Pistols, X-Ray Spex, Mittagspause, Ramones, Clash und Slime, über Post-Punk von Wire, Gang of Four oder The Slits, über fast Vergessenes bis hin zu zeitgenössischen Acts wie Team Scheisse, Sleaford Mods oder Acht Eimer Hühnerherzen.
„Better Than Raw“ ist Helloweens achtes Album, ursprünglich 1998 erschienen, und ist nun erstmals seit
fast zehn Jahren als Doppel-LP auf türkisfarbenem Vinyl erhältlich. „Better Than Raw“ enthält die Singles
„I Can“ und „Hey Lord!“.
Helloweens sechstes Album „Master of the Rings“, ursprünglich 1994 erschienen, ist nun erstmals als
Doppel-LP in Gold erhältlich. „Master of the Rings“ ist das erste Album mit dem Co-Sänger Andi Deris
und enthält die Songs „Where the Rain Grows“, „Mr. Ego (Take Me Down)“, „Perfect Gentleman“ und
„Sole Survivor“. Die erweiterte Doppel-LP bietet sieben zusätzliche Tracks.
Helloweens siebtes Album „The Time of the Oath“, ursprünglich 1996 erschienen, ist jetzt als erweiterte Doppel-LP t erhältlich, wobei die erste LP in Violett gehalten ist. „The Time of the Oath“ ist ein
Konzeptalbum, das auf den Prophezeiungen von Nostradamus basiert und die Singles „Power“, „The Time
of the Oath“ und „Forever and One (Neverland)“ enthält. Die erweiterte Version bietet acht zusätzliche
Tracks.
„Better Than Raw“ ist Helloweens achtes Album, ursprünglich 1998 erschienen, und ist nun erstmals seit
fast zehn Jahren als Doppel-LP auf türkisfarbenem Vinyl erhältlich. „Better Than Raw“ enthält die Singles
„I Can“ und „Hey Lord!“.
Helloweens sechstes Album „Master of the Rings“, ursprünglich 1994 erschienen, ist nun erstmals als
Doppel-LP in Gold erhältlich. „Master of the Rings“ ist das erste Album mit dem Co-Sänger Andi Deris
und enthält die Songs „Where the Rain Grows“, „Mr. Ego (Take Me Down)“, „Perfect Gentleman“ und
„Sole Survivor“. Die erweiterte Doppel-LP bietet sieben zusätzliche Tracks.
Helloweens siebtes Album „The Time of the Oath“, ursprünglich 1996 erschienen, ist jetzt als erweiterte Doppel-LP t erhältlich, wobei die erste LP in Violett gehalten ist. „The Time of the Oath“ ist ein
Konzeptalbum, das auf den Prophezeiungen von Nostradamus basiert und die Singles „Power“, „The Time
of the Oath“ und „Forever and One (Neverland)“ enthält. Die erweiterte Version bietet acht zusätzliche
Tracks.
„Better Than Raw“ ist Helloweens achtes Album, ursprünglich 1998 erschienen, und ist nun erstmals seit
fast zehn Jahren als Doppel-LP auf türkisfarbenem Vinyl erhältlich. „Better Than Raw“ enthält die Singles
„I Can“ und „Hey Lord!“.
Helloweens sechstes Album „Master of the Rings“, ursprünglich 1994 erschienen, ist nun erstmals als
Doppel-LP in Gold erhältlich. „Master of the Rings“ ist das erste Album mit dem Co-Sänger Andi Deris
und enthält die Songs „Where the Rain Grows“, „Mr. Ego (Take Me Down)“, „Perfect Gentleman“ und
„Sole Survivor“. Die erweiterte Doppel-LP bietet sieben zusätzliche Tracks.
Helloweens siebtes Album „The Time of the Oath“, ursprünglich 1996 erschienen, ist jetzt als erweiterte Doppel-LP t erhältlich, wobei die erste LP in Violett gehalten ist. „The Time of the Oath“ ist ein
Konzeptalbum, das auf den Prophezeiungen von Nostradamus basiert und die Singles „Power“, „The Time
of the Oath“ und „Forever and One (Neverland)“ enthält. Die erweiterte Version bietet acht zusätzliche
Tracks.
Das 1965 für Blue Note aufgenommene Album gilt als eines der kühnsten musikalischen Statements des
Pianisten und Komponisten Andrew Hill. Auf ihm versuchte Hill, die Avantgarde durch das Prisma der
Wurzeln des Jazz in den afrikanischen Rhythmen zu betrachten. Entsprechend setzte er sein Klavier in
den vier von ihm komponierten Stücken mehr als perkussives und weniger als melodisches Instrument ein.
Begleitet wurde er von einem bis zu achtköpfigen Ensemble mit zwei Bläsern, zwei Perkussionisten, zwei
Bassisten und einem Schlagzeuger.
Die lang erwartete Rückkehr der schwedischen Dream-Pop-Romantiker. Ein verschwommener Schleier aus düsterem und fesselndem Shoegaze-Pop. Die skandinavische Indie-Pop-Band Hater beendet nach ihrem beeindruckenden dritten Album ,Sincere" ihre dreijährige Pause mit der Veröffentlichung von "Mosquito", einem faszinierenden Dream-Pop-Drama, das sich über elf packende Episoden der Selbstreflexion erstreckt. Auf "Mosquito" klingt die in Malmö ansässige Band Hater wie neu belebt - sie greift den rohen Indie-Pop-Ansatz auf, für den sie bekannt geworden ist, jedoch mit einem direkteren, ausgefeilteren Songwriting. Die Band hat ihre Shoegaze-Wurzeln zu etwas Schärferem, Melodischerem und Tiefgründigerem verfeinert. Das Album strotzt nur so vor Geschichten, in denen mythische Wendungen (Vampire, Amor, Mücken) von der traurigen Sehnsucht nach wahrer Liebe untermauert werden. Aber dies ist kein typisches Album über die Liebe, wie die Band betont, es ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die von halb vergessenen gebrochenen Herzen und gebrochenen Versprechen, voller Qualen und Kribbeln, aber auch von Hoffnungen und Träumen für zukünftige Lösungen geprägt ist. "Mosquito" wurde in der herrlichen Abgeschiedenheit der AGM Studios in Vollsjö, Schweden, aufgenommen, mit dem langjährigen Mitarbeiter Joakim Lindberg an den Reglern und dem Bassisten Adam Agace, der wieder zum Team zurückgekehrt ist. Sie vollendeten das Projekt in Lindbergs berühmtem Studio Sickan, wobei Caroline Landahl, Måns Leonartsson, Rasmus Andersson und Adam Agace gleichermaßen zu einem Sound beitrugen, der zwischen kraftvoller Introspektion und melancholischer Erkenntnis wechselt. Immernoch "Your next Scandinavian indie pop obsession." Flood. Klares Vinyl mit bedruckter Innenhülle und DLC sowie Digisleve-CD
Seine Kunstfertigkeit hat ihn zu einer prägenden Figur des zeitgenössischen Jazz gemacht, der Improvisation, Komposition und globale Einflüsse zu einem Klang verschmilzt, der sowohl filmisch als auch zutiefst persönlich ist.
Maestro begann im Alter von fünf Jahren mit dem klassischen Klavierunterricht und entdeckte mit acht Jahren den Jazz durch die Aufnahmen von Keith Jarrett und Oscar Peterson.
Mit neunzehn schloss er sich dem Trio des Bassisten Avishai Cohen an, war Co-Autor des gefeierten Albums „Gently Disturbed“ und trat weltweit auf.
2011 gründete er sein eigenes Trio und nahm sechs Alben auf, die seinen Ruf als einzigartige Stimme im modernen Jazz.
Das neue Album stellt einen mutigen Sprung nach vorne dar und kombiniert die Sensibilität des modernen Jazz mit elektronischem Sounddesign
und der harmonischen Tiefe der klassischen Musik. The Guesthouse schafft einen üppigen, filmischen Raum, in dem Grenzen verschwimmen und verkörpert aestros Erkundung von Offenheit und Zusammenarbeit.
-Boxset mit vier Alben featuring Drummer Neudi (u.a. Manilla Road, Trance, Griffin, Savage Grace…)
- Limited Edition mit handsignierter Autogrammkarte
Schon mit 8 Jahren entdeckte Andreas Neuderth, der seit Mitte der Achtziger nur noch den Spitzname NEUDI benutzt, sein Talent für das Schlagzeug. Sogar bereits schon etwas früher wurde er zum Fan harter
Rockklänge, die üblichen Verdächtigen wie Kiss, Status Quo und Rush. Mit 15 Jahren, im Jahr 1986, taucht sein Drumming erstmals auf einem Tape der Band SUDDEN DARKNESS auf, was 2026 zu einem Jubiläumsjahr für
den heute in Rheinhessen lebenden Musiker darstellt. Seine bekanntesten Stationen sind neben MANILLA ROAD (2011 bis zum Tod von Mark Shelton im Jahr 2018) und SAVAGE GRACE (2009/2010) aktuell TRANCE,
ROXXCALIBUR, ANGEL OF DAMNATION, IRONSWORD, JAMESON RAID und die Manilla Road-Nachfolgeband SENTRY. Das 1994er ECONOMIST Album „New Built Ghetto Status“ bezeichnet Neudi trotz all diesen genannten Namen als „eines der drei besten Alben, auf denen ich zu hören bin“. In der Tat darf man getrost sagen, dass es den Stil von ECONOMIST wohl nur einmal gibt. 1995 wurde die CD von Massacre/Intercord lizensiert, doch
mit dem progressiven Stil war man seiner Zeit einfach zu weit voraus.
Als Reissue, erstmals als Doppel LP mit dem unveröffentlichten zweiten Album „Mind Movies“ erschienen, erntete man nun endlich die verdient euphorischen Kritiken. VIRON (2004/2006 und 2008) war nach einer Zeit
der Experimente Neudis Rückkehr zum traditionellen Metal, den er als Fan auch zuvor nie verlassen hat. Die zwei hochgelobten Alben waren indirekt der Vorgänger der erfolgreicheren Band ROXXCALIBUR. SCROLLKEEPER
ist eine Band aus Texas, die für ihre EP „Wetico“ als Manilla Road-Fans mit Neudi zusammenarbeiten wollten. Neudi ist bekannt für sein „busy drumming“. Beeinflusst von Neil Peart (Rush), Randy Foxe (Manilla Road) oder Ian Paice (Deep Purple) bietet er nicht nur die genreübliche Rhythmusarbeit „im Hintergrund“, sondern bringt das Instrument teils auffällig in den Vordergrund. (Infotext von Michael Gresner, Januar 2026)
Die Indie-Folk-Ikone Sam Beam, auch bekannt als Iron And Wine, bringt ein neues Studioalbum raus, das voll mit wunderschöner, natürlicher Americana ist, darunter zwei Kollaborationen mit dem weiblichen Folk-Trio I'm With Her. „Ich wollte schon immer diesen Titel verwenden", sagt Sam Beam über „Hen's Teeth“, sein achtes Album in voller Länge und sein sechstes für Sub Pop Records. „Ich liebe ihn einfach. Für mich steht er für das Unmögliche. Hühnerzähne gibt's nicht. Und genau so fühlt sich dieses Album an: wie ein Geschenk, das es eigentlich nicht geben dürfte, aber doch da ist. Eine unmögliche Sache, aber sie ist real."
„Hen's Teeth“ und sein vorheriges Album „Light Verse“ sind so was wie Geschwister. Sie wurden während derselben Sessions nach einer einjährigen Pause mit derselben Band im Waystation Studio in Laurel Canyon aufgenommen. „Wenn ich gerade richtig in Schreiblaune bin und die Band mich dort abholt, wo ich gerade stehe, treiben sie mich zu etwas, das ich mir nicht hätte vorstellen können. Ich bin an einem Punkt in meinem Leben, an dem Spontaneität für mich viel wichtiger ist. Ich muss nicht mehr so viel beweisen wie früher. Ich bin viel freier und liebe es mehr denn je, Musik zu machen. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Man betet einfach um Glück und gibt sein Bestes." In diesem Fall wurden die Gebete erhört und das Glück schlug voll zu. Die Musiker fanden so schnell zueinander und inspirierten sich gegenseitig so sehr, dass sie Songs oft in nur wenigen Takes aufnahmen, manchmal zwei oder drei pro Tag. Die beiden Alben können daher als zweieiige Zwillinge betrachtet werden: Sie teilen sich die DNA und ergänzen sich, haben aber unterschiedliche Identitäten und zeichnen sich ebenso durch ihre Unterschiede wie durch ihre Gemeinsamkeiten aus. Die Welt von „Hen's Teeth“ ist erdiger, dunkler, robuster und greifbarer als die von „Light Verse“. Die Songs haben Titel wie “Roses", “Robin's Egg", “Dates and Dead People" und “Singing Saw". “Run into the one you love forever / Laugh into each other's empty mouth", singt Beam in “Roses", dem ersten Titel des Albums. Es ist einer von mehreren Songs, in denen Liebende so tief miteinander verbunden sind, dass sie physisch verschmelzen. “Paper and Stone" erinnert daran: “But for the time we fell in two / You'd be me and I'd be you / One crust of bread could fit in our mouths / You'd breathe in and I'd let it out." Und in “In Your Ocean" finden wir Beam betend: “Praying for dry ground / Though I only want to drown / When I find myself swimming in your ocean".
Auf ihrem achten Album "Nothing's About to Happen to Me" erzählt Mitski, musikalisch unterstützt von ihrer Band und einem Orchester, eine vielschichtige, verrätselte Geschichte, in deren Mittelpunkt eine Frau steht, die zurückgezogen in einem verwahrlosten Haus lebt. Außerhalb ihres Zuhauses ist sie eine Außenseiterin; innerhalb ihres Zuhauses ist sie frei. Mitski schrieb alle Stücke auf "Nothing's About to Happen to Me". Das Album, produziert und aufgenommen von Patrick Hyland und gemastert von Bob Weston, setzt die musikalische Linie von "The Land Is Inhospitable and So Are We" (2023) fort. Eingespielt wurde es live von Mitskis Tourband The Land. Die Orchesteraufnahmen, arrangiert von Drew Erickson fanden in den Sunset Sound und TTG Studios statt, die Tontechnik übernahm Michael Harris. Mitski ist "die faszinierendste und geheimnisvollste Musikerin des Indie-Rock" (Rolling Stone), die sich "immer wieder auf brillante und wunderbare Weise weiterentwickelt" (NPR Music). Im Laufe ihrer Karriere hat sie bislang sieben Alben veröffentlicht, vier davon erreichten Goldstatus. Ihr Stück "My Love Mine All Mine" ist ein Welthit und erreichte Vierfach-Platin. Zu Mitskis vielfältigen Kollaborationen mit anderen Künstler:innen zählen zwei Co-Writing-Beiträge für das aktuelle Florence and the Machine-Album "Everybody Scream", sowie eine Zusammenarbeit mit David Byrne und Son Lux für den Oscar-nominierten Film "This Is A Life". Derzeit schreibt sie Musik und Texte für die Musical-Adaption von "Das Damengambit". Ihre Konzerte, die Variety als "faszinierende Bewegungsstudie" bezeichnet hat, wurden auch als "hochstilisiert, brillant umgesetzt, supercool" (Philadelphia Inquirer) und "ungewöhnlich, rätselhaft und absolut fesselnd" (The Guardian) beschrieben. Ihr erster Konzertfilm "Mitski: The Land" lief im Oktober 2025 in über 600 Kinos weltweit und festigte ihren Ruf als "eine der wenigen Indie-Stars, die sich den großen Durchbruch verdient haben" (Uproxx). Er erschien zeitgleich mit dem Live-Album "The Land".
Inspiriert von den schattigen Cabarets und verrauchten Jazzclubs des Weimarer Berlins der späten 1920erJahre, präsentiert Bryan Ferry mit seinem Orchester auf „Bitter-Sweet“ sein Solo- und Roxy-MusicRepertoire in neuem Gewand – mit einer raffnierten Jazz-Sensibilität. Das Album besticht durch elegante
Bläserarrangements, gedämpfte Trompete, Klarinettenklänge und eine Atmosphäre urbaner Melancholie,
die Klassiker wie „Alphaville“, „Reason or Rhyme“ und „While My Heart Is Still Beating“ neu interpretiert.
Ferry selbst steuert auf acht Titeln den Gesang bei, während die übrigen Stücke als instrumentale Neuinterpretationen präsentiert werden, arrangiert mit dem Können von Colin Good und gespielt von einem
Ensemble erfahrener Jazzmusiker. Das Konzept des Albums entstand aus Ferrys Tätigkeit als Musikberater
für die gefeierte deutsche Fernsehserie „Babylon Berlin“, in der einige Titel ursprünglich verwendet wurden
und die filmisches Drama mit authentischem Jazz verbindet. Perfekt für langjährige Fans, Jazzliebhaber
und Sammler: „Bitter-Sweet“ bietet eine neue Perspektive auf Ferrys Songwriting und ist damit ein herausragendes Album zum Ausstellen, Entdecken und Verschenken.
Das Album erscheint erstmals seit 2012 wieder als limitierte rote LP und CD.
Tauchen Sie ein in eine Welt, in der klassischer Art-Pop auf die wilden 20er Jahre trifft. „The Jazz Age“
interpretiert Bryan Ferrys Roxy Music- und Solo-Katalog als elegante Jazz-Instrumentals neu, präsentiert
vom Bryan Ferry Orchestra. Von „Virginia Plain“ und „Do the Strand“ bis hin zu „Love Is the Drug“ und
„Avalon“ – jeder Titel erstrahlt in authentischen Arrangements im Stil der 20er Jahre mit Banjo, Klarinette,
gedämpfter Trompete, Baritonsaxophon und Kontrabass, komponiert vom renommierten Arrangeur Colin Good. Britische Jazz-Größen wie der Trompeter Enrico Tomasso und der Saxophonist Alan Barnes erwecken
diese zeitlosen Melodien zum Leben, während die Mono-Produktion den Charme alter 78er-Schallplatten
heraufbeschwört. Ferry selbst verzichtet auf den Gesang und fungiert als Dirigent und Produzent. Dieses
innovative Projekt entstand aus seiner Liebe zum Jazz und seiner Neugier, wie seine Songs ohne Gesang
klingen würden. Perfekt für langjährige Fans, Jazzliebhaber und designorientierte Sammler: „The Jazz
Age“ bietet eine neue Perspektive auf Ferrys Werk und ist damit ein herausragendes Sammlerstück zum
Entdecken, Ausstellen und Verschenken.
Das Album erscheint erstmals seit 2012 wieder als limitierte Edition auf waldgrünem Vinyl (1LP) und
als CD.
Inspiriert von den schattigen Cabarets und verrauchten Jazzclubs des Weimarer Berlins der späten 1920erJahre, präsentiert Bryan Ferry mit seinem Orchester auf „Bitter-Sweet“ sein Solo- und Roxy-MusicRepertoire in neuem Gewand – mit einer raffnierten Jazz-Sensibilität. Das Album besticht durch elegante
Bläserarrangements, gedämpfte Trompete, Klarinettenklänge und eine Atmosphäre urbaner Melancholie,
die Klassiker wie „Alphaville“, „Reason or Rhyme“ und „While My Heart Is Still Beating“ neu interpretiert.
Ferry selbst steuert auf acht Titeln den Gesang bei, während die übrigen Stücke als instrumentale Neuinterpretationen präsentiert werden, arrangiert mit dem Können von Colin Good und gespielt von einem
Ensemble erfahrener Jazzmusiker. Das Konzept des Albums entstand aus Ferrys Tätigkeit als Musikberater
für die gefeierte deutsche Fernsehserie „Babylon Berlin“, in der einige Titel ursprünglich verwendet wurden
und die filmisches Drama mit authentischem Jazz verbindet. Perfekt für langjährige Fans, Jazzliebhaber
und Sammler: „Bitter-Sweet“ bietet eine neue Perspektive auf Ferrys Songwriting und ist damit ein herausragendes Album zum Ausstellen, Entdecken und Verschenken.
Das Album erscheint erstmals seit 2012 wieder als limitierte rote LP und CD.
Tauchen Sie ein in eine Welt, in der klassischer Art-Pop auf die wilden 20er Jahre trifft. „The Jazz Age“
interpretiert Bryan Ferrys Roxy Music- und Solo-Katalog als elegante Jazz-Instrumentals neu, präsentiert
vom Bryan Ferry Orchestra. Von „Virginia Plain“ und „Do the Strand“ bis hin zu „Love Is the Drug“ und
„Avalon“ – jeder Titel erstrahlt in authentischen Arrangements im Stil der 20er Jahre mit Banjo, Klarinette,
gedämpfter Trompete, Baritonsaxophon und Kontrabass, komponiert vom renommierten Arrangeur Colin Good. Britische Jazz-Größen wie der Trompeter Enrico Tomasso und der Saxophonist Alan Barnes erwecken
diese zeitlosen Melodien zum Leben, während die Mono-Produktion den Charme alter 78er-Schallplatten
heraufbeschwört. Ferry selbst verzichtet auf den Gesang und fungiert als Dirigent und Produzent. Dieses
innovative Projekt entstand aus seiner Liebe zum Jazz und seiner Neugier, wie seine Songs ohne Gesang
klingen würden. Perfekt für langjährige Fans, Jazzliebhaber und designorientierte Sammler: „The Jazz
Age“ bietet eine neue Perspektive auf Ferrys Werk und ist damit ein herausragendes Sammlerstück zum
Entdecken, Ausstellen und Verschenken.
Das Album erscheint erstmals seit 2012 wieder als limitierte Edition auf waldgrünem Vinyl (1LP) und
als CD.
Auf ihrem achten Album "Nothing's About to Happen to Me" erzählt Mitski, musikalisch unterstützt von ihrer Band und einem Orchester, eine vielschichtige, verrätselte Geschichte, in deren Mittelpunkt eine Frau steht, die zurückgezogen in einem verwahrlosten Haus lebt. Außerhalb ihres Zuhauses ist sie eine Außenseiterin; innerhalb ihres Zuhauses ist sie frei. Mitski schrieb alle Stücke auf "Nothing's About to Happen to Me". Das Album, produziert und aufgenommen von Patrick Hyland und gemastert von Bob Weston, setzt die musikalische Linie von "The Land Is Inhospitable and So Are We" (2023) fort. Eingespielt wurde es live von Mitskis Tourband The Land. Die Orchesteraufnahmen, arrangiert von Drew Erickson fanden in den Sunset Sound und TTG Studios statt, die Tontechnik übernahm Michael Harris. Mitski ist "die faszinierendste und geheimnisvollste Musikerin des Indie-Rock" (Rolling Stone), die sich "immer wieder auf brillante und wunderbare Weise weiterentwickelt" (NPR Music). Im Laufe ihrer Karriere hat sie bislang sieben Alben veröffentlicht, vier davon erreichten Goldstatus. Ihr Stück "My Love Mine All Mine" ist ein Welthit und erreichte Vierfach-Platin. Zu Mitskis vielfältigen Kollaborationen mit anderen Künstler:innen zählen zwei Co-Writing-Beiträge für das aktuelle Florence and the Machine-Album "Everybody Scream", sowie eine Zusammenarbeit mit David Byrne und Son Lux für den Oscar-nominierten Film "This Is A Life". Derzeit schreibt sie Musik und Texte für die Musical-Adaption von "Das Damengambit". Ihre Konzerte, die Variety als "faszinierende Bewegungsstudie" bezeichnet hat, wurden auch als "hochstilisiert, brillant umgesetzt, supercool" (Philadelphia Inquirer) und "ungewöhnlich, rätselhaft und absolut fesselnd" (The Guardian) beschrieben. Ihr erster Konzertfilm "Mitski: The Land" lief im Oktober 2025 in über 600 Kinos weltweit und festigte ihren Ruf als "eine der wenigen Indie-Stars, die sich den großen Durchbruch verdient haben" (Uproxx). Er erschien zeitgleich mit dem Live-Album "The Land".
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Nach dem Hoch Ende der Achtziger wurde es still um das Genre THRASH METAL, welches einst von Bands wie Metallica, Exodus oder Legacy (Testament) in den USA, dann auch von Sodom, Kreator oder Destruction
in Deutschland gestartet wurde. Erst in den Zweitausendern zeigten sich wieder Bands, die sich diesem Stil, der grob ausgedrückt zwischen Speed Metal und Death Metal liegt, wieder annahmen. Heute dürfte Thrash aufgrund vieler noch aktiver Acts aus den Achtzigern und jungem Nachwuchs so groß sein wie nie zuvor.
Diese Vinylbox enthält vier Alben, die zwar unterschiedlich sind, aber alle zum Genre gehören. Allen voran RAGING VIOLENCE aus den USA. Dabei handelt es sich um die Originalbesetzung von HIRAX, allerdings mit Sänger
Rob Perkins. Neue Songs und Neueinspielungen (unter Anderem der rare Demotrack „Born In The Streets“) konnten Fans und Kritiker begeistern. EXCESS aus Deutschland war eine Death-Thrash-Band, die es nie zu einem Alben gebracht hat. Nach drei Demos schwärmte man aber auch in erfolgreiche Richtungen aus: Crematory, Mystic Circle und Blood. Für
EXCESS war keine Zeit mehr… Die Demoaufnahmen wurden restauriert und remastert und erschienen bei Golden Core/ZYX erstmals als LP und CD. Auf dem Tape „Crucifixion“ hört man Drummer Neudi (Manilla Road,
Trance, Savage Grace, etc.).
SCARECROW haben mit „Condemned To Be Doomed“ 1988 eine heute rare Eigenpressung veröffentlicht, die zu den wohl ungewöhnlichsten deutschen Thrash Alben gehört. Hier trifft Punkattitüde auf progressive Elemente,
während die Basis lupenreiner Thrash ist. Kein anderes Album klingt wie dieses außergewöhnliche Werk der deutschen Band. Aus Brasilien kommen oder kamen (mal sind sie aktiv, dann wieder nicht…) POSSUIDO PELO
CAO, die von D.R.I. und Suicidal Tendencies beeinflussten CrossoverThrash bieten. Bei den schnellen, kurzen Tracks bleibt kein Auge trocken…
und kein Genick verschont. Das deftige Werk von 2008 erschien damals nur als CD
Walk Don't Run ist ein Buddy-Comedy-Thriller, der sich über zwölf nächtliche und nostalgische Stunden erstreckt und die Auflösung einer lebenslangen Freundschaft erzählt, die durch eine manische Flucht aus einem Diner, die Entführung eines Woodie Wagon, eine Fahrt mit der Big Dipper-Achterbahn und eine Surf-Session um 3 Uhr morgens ausgelöst wird. Unterlegt mit Demos aus dem Ry-Ko-Ausschussstapel, ist Moodys instrumentale Abkürzung eine Momentaufnahme des Surf-Musik-Crashs Mitte der 1960er Jahre. Passend zum Nacht-Thema des Films tauscht Walk Don't Run die schlurfenden, verträumten Balladen der Ära ein und filmt die echoartigen Wellen des privaten Strandes lange nach Einbruch der Dunkelheit.
Walk Don't Run ist ein Buddy-Comedy-Thriller, der sich über zwölf nächtliche und nostalgische Stunden erstreckt und die Auflösung einer lebenslangen Freundschaft erzählt, die durch eine manische Flucht aus einem Diner, die Entführung eines Woodie Wagon, eine Fahrt mit der Big Dipper-Achterbahn und eine Surf-Session um 3 Uhr morgens ausgelöst wird. Unterlegt mit Demos aus dem Ry-Ko-Ausschussstapel, ist Moodys instrumentale Abkürzung eine Momentaufnahme des Surf-Musik-Crashs Mitte der 1960er Jahre. Passend zum Nacht-Thema des Films tauscht Walk Don't Run die schlurfenden, verträumten Balladen der Ära ein und filmt die echoartigen Wellen des privaten Strandes lange nach Einbruch der Dunkelheit.
Mit ihrem neuen Meisterwerk "Beautiful Distortion" melden sich THE GATHERING am 29.04.2022 eindrucksvoll zurück!
Satte 10 Jahre haben sich THE GATHERING, die mit Alben wie "Mandylion", "How To Measure A Planet?" oder "Souvenirs" zu internationalen Ikonen atmosphärischer Rockmusik wurden, für ihr neustes Werk Zeit gelassen, denn nach über 16 Jahren im Hamsterrad von Tourneen, die sich mit Albumaufnahmen abwechselten, um dann die nächste Tournee zu bestreiten, und dem Weggang ihres langjährigen Bassisten Marjolein Kooijman in 2013, brauchten die Musiker einfach mal eine Pause, um ihre Batterien wieder aufzuladen und sich um ihre Familien zu kümmern.
Ihr 25jähriges Bandbestehen 2014 haben THE GATHERING dennoch mit allen aktuellen und ehemaligen Bandmitgliedern im Doornroosje Club in Nijmegen groß gefeiert, um sich danach wieder in ihre selbst auferlegte musikalische Klausur zu begeben.
2018 dann war die Band wieder startklar. In Hugo Prinsen Geerligs, der bereits von 1989 bis 2003 die vier Saiten bei THE GATHERING bediente, fand man einen neuen Bassisten und die Gruppe begann, neue Songs zu schreiben und Konzerte zu spielen, bis 2020 die Pandemie zuschlug und alles um weitere zwei Jahre verzögerte.
Das 11.Studioalbum von THE GATHERING knüpft stilistisch an den Vorgänger "Disclosure" von 2012 an. Acht Titel, im für die Band typischen, satten Electro-Rock-Sound - auch als Trip Rock bekannt - , getoppt von wunderbaren Gesangsmelodien und der warmen Stimme von Sängerin Silje Wergeland machen "Beautiful Distortion" zum wahrscheinlich dynamischsten und melodischsten THE GATHERING-Album in ihrer über 30jährigen Bandgeschichte.
Produziert und gemixt wurde "Beautiful Distortion" von Attie Bauw (u.a. Judas Priest, Scorpions), der bereits bei den THE GATHERING-Alben "Home" und "How To Measure A Planet?" an den Reglern saß. Für das Mastering zeichnet Maor Appelbaum (u.a. Faith No More) verantwortlich.
Die Musik wurde von der Band im Arnold Muhren Studio in Volendam (NL) eingespielt, alle Gesangsparts wurden im Bergen Lydstudio in Norwegen aufgenommen.
"Beautiful Distortion" wurde in Dolby Atmos gemischt und kann auf allen Plattformen, die Dolby Atmos Mixe anbieten, gestreamt werden.
Sämtliche Bandmitglieder waren von Anfang an am kreativen Prozess und den Aufnahmen beteiligt, sowohl einzeln, online, als auch persönlich und gemeinsam, wann immer es möglich war. Es war zwar eine Herausforderung, während der Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen ein Album über zwei Länder hinweg zu schreiben und aufzunehmen, doch THE GATHERING haben auch dies mit Bravour gemeistert.
„O Brother, Where Art Thou?“ löste zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine kulturelle Renaissance aus.
Der Soundtrack, von der RIAA mit achtfach Platin ausgezeichnet, brachte traditionelle American-RootsMusik einem breiten Publikum näher und holte Genres wie Bluegrass, Gospel, Blues, Country und Folk
zurück in den Mainstream. Der unerwartete Erfolg des Albums eroberte die Welt im Sturm und prägte eine
neue Welle der Popmusik, deren Klang tief in den musikalischen Traditionen des amerikanischen Südens
verwurzelt ist.
Gegründet 1992 in London von Sänger und Songwriter David Christian, gehören Comet Gain seit über drei Jahrzehnten zu den prägenden Namen des internationalen Indie-Underground. Inspiriert von Creation Records, den Television Personalities und Mod-Ikonen wie Dexys, The Style Council und Vic Godard, zieht die Band ihre Linie von The Velvet Underground, The Byrds bis zu den 13th Floor Elevators. Acht Alben auf Labels wie Wiiija, Kill Rock Stars, What"s Your Rupture und Fortuna POP! dokumentieren ihren unverwechselbaren Stil: eine Mischung aus französischer Nouvelle Vague und englischem "Kitchen Sink"-Herz, Riot Grrrl und Acid Punk, C86, Post-Punk und Northern Soul. "City Fallen Leaves", ursprünglich 2005 erschienen, gilt als Schlüsselwerk der Band und wird nun weltweit von Tapete Records neu aufgelegt. Boy/Girl-Vocals, kratzige Gitarren, Lo-Fi-Charme, Garagebeat und bittersüße Melodien machen dieses Album zu einem zeitlosen Statement für Enthusiasmus und Schmerz, Liebe und Wut. Einfach auflegen, laut drehen und wieder lebendig fühlen.
Als Alter Ego der Punkrock-Helden The Bronx verkörpert Mariachi El Bronx weiterhin denselben Ethos, der ihre Gründung inspirierte – kreative Grenzen zu erweitern und gleichzeitig die reiche hispanische Musik und Kultur zu würdigen, die sie in Los Angeles seit jeher umgibt.
Die Themen des Albums sind geprägt von widersprüchlichen Emotionen wie tiefem Verlust und überwältigender Liebe.
Mit drei gefeierten Alben hat die achtköpfige Band bereits mit den Foo Fighters und den Killers die Bühne geteilt, ist überall aufgetreten, von Letterman bis NPRs Tiny Desk, und hat Festivals von Coachella bis Glastonbury zum Kochen gebracht. Sie haben auch Titelsongs für Weeds („Little Boxes“) und Aqua Teen Hunger Force („Aqua Something You Know Whatever“) aufgenommen.
Trotz fast zwei Jahrzehnten Erfolg betrachten sich Mariachi El Bronx immer noch als lebenslange Schüler dieser Kunstform. Diese Ehrfurcht überträgt sich auch auf ihre ikonischen Charro-Anzüge, die oft fast genauso viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen wie die Musik selbst.
Die Wurzeln von Cyclone aus Belgien, einer der populärsten Vertreter des europäischen Thrash Metal, gehen zurück bis 1981. In diesem Jahr wurde die Band in Aalst ursprünglich unter dem Namen Centurion aus der Taufe gehoben. Als ihre Musik immer härter wurde, entschloss man sich zur Umbenennung in Cyclone. Nach einer Serie von Demos unterschrieb man schließlich bei Roadrunner Records, wo 1986 das heute legendäre Debüt-Album »Brutal Destruction« erschien. 1990 folgte »Inferior To None« auf Justice Records, ehe man sich drei Jahre später auflöste. 2018 standen Cyclone von den Toten auf und waren seitdem live außerordentlich aktiv (mit eigenen Shows sowie bei prestigeträchtigen Festivals wie dem Headbangers Open Air). Die aktuelle Besetzung der Band besteht aus: Maxime Deschamps (Leadgitarre), Jesse Van Den Bossche (Rhythmusgitarre), Vincent Heyman (Bass), Gabriel Deschamps (Schlagzeug) und Guido Gevels (Gesang). Gevels sieht das neue Werk »Known Unto God« als die perfekte Kombination von »Brutal Destruction« und »Inferior To None« an: „Allerdings haben wir streng darauf geachtet, uns nicht selbst zu kopieren. Es gab kein Recycling. Entschieden haben wir uns für kürzere Songs, als es die meisten auf »Inferior To None« waren. Überflüssige Riffs wurden gestrichen. Wir wollten unseren old-school Sound einfangen, aber mit einem neuen Touch, ohne dabei an Eingängigkeit zu verlieren. Mein Lieblingssong auf der Platte nennt sich ‘Nothing Is Real‘. Er beleuchtet eine etwas ungewöhnlichere Seite von Cyclone. Hier zeigt sich deutlich die Inspiration der NWOBHM und des US Metal der frühen achtziger Jahre. NWOBHM-Bands wie Satan, Holocaust, Angel Witch, Sweet Savage, Diamond Head und Venom sind seit jeher ein großer Einfluss auf unsere Spielweise.“
Colemine Records freut sich, eine spezielle 10-Jahres-Jubiläumsausgabe von ,Sound of Sinning", dem bahnbrechenden Studioalbum von Monophonics, zu präsentieren. Seit ihrer Gründung im April 2015 tragen Monophonics stolz die Fackel der reichen Musikgeschichte und -kultur San Franciscos durch die Generationen bis in die heutige Musiklandschaft. Sie halten an Traditionen fest, sind aber keineswegs Puristen, sondern spielen ihre eigene Musikrichtung, die als ,Psychedelic Soul" bekannt ist. Auf ihrem vorherigen Album ,In Your Brain" ließ sich die Band von Acts wie den frühen Funkadelic, Sly and The Family Stone und den von Norman Whitfield produzierten Platten der Temptations beeinflussen. ,Sound of Sinning" markierte den Beginn des Wachstums der Band in allen Bereichen. Mit Einflüssen aus Northern Soul, Doo-Wop, Rock ,n` Roll, Psych Pop und Filmmusik zeigen Monophonics ihre Vielseitigkeit, bleiben aber ihren Wurzeln treu. Insgesamt ist es herzliche Musik mit Old-School-Vibes, ohne dabei die Gegenwart aus den Augen zu verlieren. Diese Musik ist geprägt von dem zeitlosen Gefühl, als man noch Songs schreiben und produzieren konnte, die man sich immer wieder anhören konnte. ,Sound of Sinning" wurde von Kelly Finnigan & Ian McDonald produziert und auf einem alten Tascam-Acht-Spur-1/4-Zoll-Bandgerät in den Transistor Sound Studios in San Rafael, Kalifornien, aufgenommen. Seit ,Sound of Sinning" hat die Gruppe das von Kritikern hochgelobte Album ,It's Only Us" (2020) und das Konzeptalbum ,Sage Motel" (2023) veröffentlicht, das sich über 10.000 Mal verkauft hat. Die Band tourt weiter, hat kürzlich eine Reihe von Shows mit dem legendären Lee Fields absolviert und steht vor einer internationalen Tournee für 2025.
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Bellbird hat seinen Namen und seine musikalische Inspiration von dem Vogel, der für einen der lautesten und markantesten Rufe im Tierreich bekannt ist. Die Band beschäftigt sich mit Themen wie der Verbundenheit zwischen Musikern, Genres und der Natur. Ihr zweites Album und erstes für Constellation, The Call, ist direkt vom Weißglockenvogel inspiriert, dessen extremer, unverwechselbarer Ruf analysiert und direkt in den explosiv schönen Titeltrack des Albums eingewoben wurde. Das in Montréal ansässige Quartett bestehend aus Claire Devlin (Tenorsaxophon), Allison Burik (Altsaxophon, Bassklarinette), Eli Davidovici (Bass) und Mili Hong (Schlagzeug) begann während der Pandemie bei Park-Jams zusammen zu spielen, inspiriert von der Jazz- und Free-Improvisationsszene, die sich um das Café Résonance gebildet hatte. Aber die vier Montrealer Neuzuzügler fanden erst nach einer Einladung zum Ottawa Jazz Festival 2021 als Bellbird zusammen und haben seitdem ihre Harmonie und ihren gemeinsamen Sound durch jahrelanges Touren und Zusammenspiel verfeinert. Das Quartett geht über sein gefeiertes, 2023 selbst veröffentlichtes Debütalbum ,Root in Tandem" hinaus und setzt auf einen stark kollaborativen Kompositionsprozess. Nachdem sie zuvor die Kompositionsaufgaben aufgeteilt hatten, entstanden die acht Songs auf The Call aus musikalischen Workshops und Improvisationsspielen, wobei sie sich auf Gedichte und Gespräche stützten, die sie während ihrer Aufenthalte außerhalb der Stadt ausgetauscht hatten. Das Ergebnis ist ein kraftvolles, stimmiges Statement, das ihre jazzzentrierte Instrumentierung mit Einflüssen aus Rock, Fusion und Folk verbindet, von Mingus und Eric Dolphy bis hin zu Ornette Colemans Prime Time und Indie-Rock. Ein wesentliches Merkmal ihres Sounds ist, wie sie die üblichen Rollen ihrer Instrumente umkehren, wobei die Blasinstrumente rhythmische Muster und unterstützende Texturen einsetzen, während Akustikbass und Schlagzeug die Form bestimmen. Dieser Ansatz ist ein Mikrokosmos der egalitären Ethik der Band: Sie agieren als echtes Kollektiv, ohne ihre individuellen Stimmen zu opfern. Das Album schafft einen Ausgleich zwischen kraftvollen Kompositionen wie dem Titelsong ,The Call" und Momenten, in denen die Band das Tempo drosselt, um sich der thematischen Einfachheit hinzugeben, wie in ,Soft Animal" und ,Phthalo Green". Im Gegensatz zu ihrem Debütalbum, das in der Stadt erarbeitet, aber auf dem Land aufgenommen wurde, wurde ,The Call" im legendären Hotel2Tango in Montréal von der Toningenieurin Sylvaine Arnaud aufgenommen, die die rohe Energie der Live-Auftritte der Band einfängt. Die Produktion verzichtet weitgehend auf eine traditionelle Ästhetik und setzt stattdessen auf kraftvolle Drums und einfallsreiche analoge Bearbeitung, die die viszerale Wirkung der Musik unterstreichen. Obwohl die Musik oft melodisch reichhaltig und zugänglich ist, scheut sich die Band auch nicht vor ,hässlichen" Klängen und nutzt Multiphonics, gestrichenen Bass und metallische Texturen, um eine Klangpalette zu schaffen, die ebenso eindringlich und naturalistisch wie explosiv ist. Das Album ist sozial und politisch engagiert und ein Beweis für die tiefgründige Musik, die nicht von einem einzelnen Leader, sondern von einem zutiefst einfühlsamen Quartett geschaffen wurde, das als Einheit zuhört, reagiert und kreiert. The Call vermittelt die Gefühle der Band zur Klimakrise und zur globalen Solidarität, wobei einer der zentralen Titel des Albums, ,Blowing on Embers", ausdrücklich einem freien Palästina gewidmet ist. The Call ist ein entscheidender Schritt nach vorne, ein einheitlicher Aufschrei einer Band, die ihre kraftvolle kollektive Stimme voll und ganz gefunden hat.