BLACK SPIDERS sind nicht totzukriegen kehren zu Beginn des Jahres 2025 zurück. Die authentischen Rocker aus Sheffield sind mit einem brandneuen Album voller Hochspannungs-Kracher zurück und werden ihr neues Album "Cvrses" veröffentlichen, das zwölf neue Tracks mit genau der Art von mitreißender Rock'n'Roll-Action enthält, die wir alle von Black Spiders erwarten, lieben und fordern. Ihre Absichten sind heute noch dieselben wie in dem Moment, in dem sie 2008 angefangen haben - sei dir selbst treu, ohne Kompromisse. ,Wir hoffen, dass alles gut wird, wenn man sich an diese Formel hält, und mit ein bisschen Glück kann einen das Leben überraschen", sagt Gitarrist Pete Spiby. ,Es ist unser fünftes Album, aus der Sicht von mir und Irwin. Es ist unser bestes. Unsere Absichtserklärung hat sich seit dem ersten Tag nicht geändert. Wieder in den Axis Studios in Doncaster mit Produzent Matt Ellis aufgenommen, ist das neue Album - und das sagen natürlich alle Bands - höchstwahrscheinlich ihr bisher bestes Album. Es destilliert erfolgreich alles, was an Black Spiders einzigartiger Marke der stampfenden Heaviness spannend und lebensbejahend ist. Massive Riffs, massive Hooks, massive Beats. "Cvrses" dampfrockt gleich eine Achterbahnfahrt der Rock-Emotionen mit Balladen, Uptempo und Härte.,Solange der Antrieb im Tank ist, werden wir weitermachen, denn das ist es, was wir tun müssen", sagen Pete und "Cvrses" zu jedem, der versucht, die BLACK SPIDERS aufzuhalten. Farbige Vinyl-LP sowie CD!
Nach ihrem zweiten Sieg in Folge als ”Jazz Group of the Year” bei der DownBeat-Leserumfrage kehren
ARTEMIS mit ihrem dritten Blue-Note-Album zurück, als Quintett-Besetzung unter Leitung der Pianistin
und musikalischen Leiterin Renee Rosnes. NPR Music bezeichnete die Band als ”Femme Fatale Supergroup”, was nicht verwundert bei der herausragenden Besetzung mit Trompeterin Ingrid Jensen, Saxophonistin Nicole Glover, Bassistin Noriko Ueda und Schlagzeugerin Allison Miller.
Als Inspiration für Klang und Repertoire von ”ARBORESQUE” nennt die Band diesmal die Natur und
ihre Wirkung auf uns Menschen. Die acht Tracks des Albums, bestehend aus je einer Originalkomposition der Bandmitglieder sowie neuen Arrangements von Stücken von Wayne Shorter, Burt Bacharach und
Donald Brown, klingend dementsprechend harmonisch und organisch, geben den fünf Musikerinnen viel
Spielraum für ebenso elegante wie herausfordernde Improvisationen
In ihrer bisher zwölfjährigen Band-Historie veröffentlichten Nicolás Jaar und Dave Harrington, zusammen bekannt als DARKSIDE, die beiden Alben ""Psychic" (2013) und ""Spiral" (2021). Mit ihrem langjährigen Freund und Kollaborateur Tlacael Esparza als neues Bandmitglied und Schlagzeuger kommt jetzt ihr drittes Album ""Nothing". Das Ergebnis ist faszinierend und vielschichtig. DARKSIDE schmücken ""Nothing" mit prägnanten Rhythmen, verzerrten Vocals und kreieren eine ganz eigene, wie ungewöhnlichen Ästhetik.
Um die Entwicklung zu verstehen, muss man die Hintergrundgeschichte kennen: Jaar und Harrington lernten sich in den frühen 2010ern während ihrer Schulzeit in Providence kennen. Während der Tour zu Jaars Solo-Debütalbum fand eine spontane Aufnahmesession an einem freien Tag in einem Berliner Hotelzimmer statt. Die Session war wortwörtlich brandheiß, denn sie endete mit durchgeschmorten Lautsprechern. Der Raum füllte sich mit Rauch und der an diesem Tag entstandene Song wurde ihre erste gemeinsame Single ""A1", DARKSIDE war geboren.
Zwischen den ersten beiden Alben legte das Duo eine sechsjährige Pause ein. In dieser Zeit verfolgten Jaar und Harrington jeweils eigene kreative Wege: Jaar etablierte sich als Solokünstler und Produzent, während Harrington als innovativer Gitarrist und Experimentalmusiker die Underground-Szene in L.A. aufmischte und die Rock-Band Taper"s Choice gründete. Die Geschichte setzt sich dann im Herbst 2022 in Los Angeles fort als das Duo eine Reihe von Shows buchte, um sich nach acht Jahren erstmals wieder als Live-Band zu vereinen. Esparza kam als festes Mitglied hinzu und veränderte grundlegend den Klang und die Energie der Band. Die Idee von ""Nothing" entstand während der Suche nach Achtsamkeit und Harringtons stillen Momenten mit seiner neugeborenen Tochter, in denen er Schönheit im Nichtstun fand. Für Jaar wurde ""Nothing" zu einem Symbol für die allgegenwärtigen, wie überwältigenden Probleme, unausgesprochene Gefühle und den Stillstand in globalen Krisen wie Klimawandel, politischer Heuchelei und wiederkehrender Gewalt.
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Donizetti: Lieder Vol. 4 - Marie-Nicole Lemieux
Gaetano Donizetti – die meisten Musikbegeisterten verbinden seinen Namen mit italienischem Belcanto und Opern wie Der Liebestrank oder Maria Stuarda. Dabei verfasste der Komponist rund 200 Kunstlieder, viele von ihnen nur selten aufgeführt und nicht wenige sogar vollkommen unbekannt. Musikwissenschaftler Roger Parker und Carlo Rizzi, Künstlerischer Leiter von Opera Rara, machten es sich zur Aufgabe, Donizettis vollständiges Kunstlied-Œuvre in einer auf acht Alben angelegten Reihe zu veröffentlichen. Auf jedem Album singt ein anderer namhafter Interpret. Album Nr. 4 präsentiert die Sopranistin Marie-Nicole Lemieux, Gewinnerin des Liedpreises der renommierten Queen Elisabeth Competition.
Nachdem im Rahmen der The Original Source Series bereits Mahlers fünfte Sinfonie veröffentlicht wurde,
folgt nun die Sechste des unschlagbaren Duos Herbert von Karajan mit den Berliner Philharmonikern. The
Gramophone Classical Music Guide beschreibt die Aufnahme als „eine meisterhafte Leistung von Komponist, Dirigent und Orchester gleichermaßen.“ Gemixt und geschnitten von den originalen 8-Spur Bändern
sorgt diese Ausgabe für ein atemberaubendes Hörerlebnis höchster analoger Klangqualität.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
Skrjabins »Poème de l’extase« steht heute stellvertretend für alles, was er als Komponist hervorgebracht
hat. Die Überdimensionierung seiner Kompositionen überfällt den Hörer geradezu. Der Schriftsteller Boris
Pasternak bekennt: „Ich konnte diese Musik nicht ohne Tränen hören“.
Sehr viel irdischere Freuden und Schmerzen beschreibt Tschaikowsky in seiner Fantasie-Ouvertüre »Romeo
und Julia«. Balakirew hatte den Komponisten auf Shakespeares Tragödie aufmerksam gemacht. Aus
Dankbarkeit widmete ihm Tschaikowsky die Partitur.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
„Michael Tilson Thomas’ Aufnahme von Tschaikowskys erster Sinfonie galt lange Zeit als die beste, weil
sie die Partitur ‚ballettartig‘ behandelt. Und in der Tat gibt es ein Element der Tanzbarkeit in seinen Tempi
sowie einen unwiderstehlich natürlichen Fluss in seiner Handhabung der Übergänge. Thomas lässt den
träumerischen zweiten Satz wie ein gefühlvolles Wiegenlied klingen, wozu das reich strukturierte Streicherspiel des Boston Symphony nicht wenig beiträgt.“ – Classics Today
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
Mozarts monumentales und berührendes Requiem, ein Werk mit der Aura dramatischer Endzeitlichkeit, dirigiert von Karl Böhm, einem der besten Mozart-Exegeten des 20. Jahrhunderts. Seine klare, aber dennoch
hingebungsvolle Sicht auf Mozart führt, gepaart mit den Wiener Philharmonikern und einem exzellenten
Solisten-Quartett (Edith Mathis, Julia Hamari, Wielaw Ochman, Karl Ridderbusch), zu einer außergewöhnlichen Interpretation des Requiems.
Zur Verbesserung der Audioqualität wurde das Werk neu verteilt auf 2 LPs.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons.
This is Music: The Singles, ist ein Kompilationsalbum der englischen Alternative-Rock-Band The Verve:
Richard Ashcroft (Gesang), Pete Salisbury (Schlagzeug), Simon Jones (Bass) und Nick McCabe (Gitarre).
Ursprünglich wurde das Album im November 2004 veröffentlicht und enthielt zwei Nicht-Singles, die aus
den Aufnahmen zu ihrem dritten Album Urban Hymns stammten: „This Could Be My Moment“ und
„Monte Carlo“.
2024 markiert den 20. Jahrestag der Veröffentlichung eines Albums, das nie auf Vinyl gepresst wurde,
und unter der Leitung der Gruppe ersetzt diese längst überfällige Neuauflage die Bonustracks durch die
kraftvollen Singles aus dem 2008er Reunion-Album Forth - ’Love is Noise’ und ’Rather Be’ - und enthält
auch die zweite Single ’She’s A Superstar’ (1992) in ihrer ursprünglichen, achteinhalbminütigen Form (statt
der fünfminütigen Bearbeitung). Somit repräsentiert das Album nun die komplette Geschichte der Singles
von The Verve.
Benannt nach der sechsten Single der Band, der ersten aus ihrem zweiten Album A Northern Soul, dokumentiert es auf brillante Weise die Kraft der relativ kurzen, aber epochemachenden Reise von The Verve
durch den musikalischen Kosmos.
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Goldfarbenes Vinyl, limitiert auf 400 Exemplare. Schneller, höher, weiter! FORMOSA legen mit dem kommenden Album PYRITE eine ganze Schippe obendrauf und zeigen, dass sie gekommen sind, um zu bleiben. Das Album wird am 31.01.2025 erscheinen und kanalisiert die Quintessenz der Band, die Liebe zur Musik. Was man hört, lässt sich nicht anders beschreiben als "FORMOSA" - eine Achterbahn der Gefühle. In den 13 Songs durchlebt man die unterschiedlichsten Emotionen. Teils verarbeiten die Songs Erfahrungen aus dem Alltag einzelner Bandmitglieder und thematisieren Frustration und Verzweiflung als Teil der Realität.
Hana Vus "kontemplativer Indie-Pop fängt die Desillusionierung des jungen Erwachsenseins ein", schreibt der NME. Ihre neue LP Romanticism unterstreicht dieses Gefühl als ein Coming-of-Age-Werk, das die Vergänglichkeit der Jugend betrauert und nach einem Sinn sucht. Die in LA geborene Songwriterin macht seit der High School Musik und hat bereits ein Debütalbum und mehrere EPs mit glühenden, grüblerischen Hymnen voller Abstraktion und Emotionen veröffentlicht. Bei ihren früheren Arbeiten hat Vu immer wieder Feedback erhalten, aber für die Entwicklung von Romanticism hat sie sich von der Außenwelt abgeschirmt, um ihre eigene Vision zu bewahren. Das Ergebnis ist eine einheitliche Sammlung von Songs, die vor Tiefe und Intimität nur so strotzen. Die üppigen und lauten Songs erinnern sowohl an gitarrenlastigen Indie-Rock der späten Achtzigerjahre als auch an futuristisch anmutende Synthie-Bass-Schichten. Sie pulsieren vor Bedeutung und schütteln sich vor Verspieltheit, getragen von ihrer kraftvollen, sonoren Stimme und unterstrichen durch das von der Romantik inspirierte Artwork der Platte.
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Gracie Abrams veröffentlicht am 21.06.24 ihr mit Spannung erwartetes zweites Album „The Secret Of Us“. Nach zwei gefeierten EPs war das letzte Album ”Good Riddance” (2023) das erste musikalische Statement in voller Länge – Gracies Definition von vertonter Poesie und intimem Pop - mit lebensnahen Texten und ganz viel Tiefgang. Wie auch schon der Vorgänger ist „The Secret Of Us“ wieder von Aaron Dessner (The National) produziert. Schon als Achtjährige zu ersten eigenen Songideen inspiriert, gab Gracie Abrams ihr erstes musikalisches Lebenszeichen Ende 2019 von sich. Für ihre ersten beiden EPs „Minor“ und „This Is What It Feels Like“ als Rising Star gefeiert, verzeichnen viele ihrer bisherigen Songs (u.a. „I miss you, I’m sorry“, „21“ und „Feels Like“) Streamingzahlen in zwei- bis dreistelliger Millionenhöhe. Für ihr letztes Album „Good Riddance“ wurde Gracie Abrams für einen Grammy in der Kategorie „Best New Artist“ nominiert. Zuletzt war Gracie Abrams als gefeierter Support Act auf einigen Taylor Swift Konzerten zu sehen.
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Das achte Album der Punkrock-Gruppe Turbostaat: Wo sonst Möwen und Wattenmeer waren, sind jetzt Tauben und Beton
Junger Punk steht breit lächelnd in kahler Raumecke vor zerschlissener Tonbandmaschine; kurzgeschorene, blondierte Haare, schnittige Sonnenbrille mit dünnen Metallbügeln, angejahrte Lederjacke über buntem Flanellhemd; Trainspotting-Ästhetik. Beschriebenes Foto ist gewiss kein typisches Albumcover-Motiv - und doch ziert es das Cover vom neuen, achten Studioalbum der Husumer, Hamburger, Berliner Band Turbostaat. Der Mann im Zentrum des angegilbten Schnappschusses? Turbostaat-Stammproduzent und Toningenieur Moses Schneider in seinen späten Zwanzigern; oder in seinen frühen Dreißigern - jedenfalls in einem Lebensabschnitt vor Kamillentee und Hochglanz-Equipment. Dreck, Wut, Tatendrang, Aufbruchsstimmung, rotziger Pessimismus, unverhohlen grantiger Punk-Geist - das sind die Parallelen zwischen jenem Foto und der Platte, die es bebildert. Sie hört mit Fug und Recht auf den Namen 'Alter Zorn', klingt mehr nach Stunde null als nach Spätwerk-LP und probt - anstatt friedfertig zu umarmen - den unsanft aufrüttelnden Würgegriff.
Okay, geschenkt: Friedfertig umarmt haben Turbostaat ihre Hörer*innen auf musikalischer Ebene Zeit ihres Bestehens ohnehin nie. Da war immer mehr Understatement und nordfriesische Nüchternheit als Charmeoffensive oder Frohmut, immer mehr Sehnsucht als Wohlbehagen, immer mehr Krach, wirre Worte und bärbeißige Mine zum bösen Spiel als gut gelaunter Humbug. Turbostaat-Musik, das ist Punkrock, dem Wattenmeer-Nebel in den Lungen hängt - seitdem sich die Band 1999 in der schleswig-holsteinischen Provinz formiert hat und auch ein Vierteljahrhundert später.
Wo sonst Möwen, Wattenmeer-Nebel und graue Weiten waren, verdecken nun Taubenschwärme, endzeitlich versmogte Betonburgen und eine gottverdammte Bismarck-Statue, die dem Szeneviertel ihren metergroßen Arsch entgegenstreckt, die Sicht auf alles Schöne. 'Alter Zorn' blickt auf die »Affenstraße«, auf verwahrloste Eckkneipen, in der sich düstere Schatten stapeln, auf »Ruinen zwischen Glas und Stahl«, auf Metropolen voll »greller Sommerkotze« und Spiegelscherben, die immer enger werden - und nur selten starr auf’s offene Meer. Was den schwammigen Protagonist*innen des Turbostaat-Universums dennoch geblieben ist, ist die bohrende Einsamkeit - dieses wütend-resignierte Gefühl, es nicht zustandezubringen, »hier mitzumarschieren«. 'Alter Zorn' zeichnet eine Dystopie - eine Welt zwischen Novembergicht und Hitzestau, in der sich tote Schwäne im Graben stapeln, Panzer rollen, die Luft knapp wird, Obdachlose die Straße umarmen, alle alles mit Karte bezahlen, in Ledersitzen zittern, die Laune im Arsch und überhaupt »wirklich Sense« ist.
Das achte Album der Punkrock-Gruppe Turbostaat: Wo sonst Möwen und Wattenmeer waren, sind jetzt Tauben und Beton
Junger Punk steht breit lächelnd in kahler Raumecke vor zerschlissener Tonbandmaschine; kurzgeschorene, blondierte Haare, schnittige Sonnenbrille mit dünnen Metallbügeln, angejahrte Lederjacke über buntem Flanellhemd; Trainspotting-Ästhetik. Beschriebenes Foto ist gewiss kein typisches Albumcover-Motiv - und doch ziert es das Cover vom neuen, achten Studioalbum der Husumer, Hamburger, Berliner Band Turbostaat. Der Mann im Zentrum des angegilbten Schnappschusses? Turbostaat-Stammproduzent und Toningenieur Moses Schneider in seinen späten Zwanzigern; oder in seinen frühen Dreißigern - jedenfalls in einem Lebensabschnitt vor Kamillentee und Hochglanz-Equipment. Dreck, Wut, Tatendrang, Aufbruchsstimmung, rotziger Pessimismus, unverhohlen grantiger Punk-Geist - das sind die Parallelen zwischen jenem Foto und der Platte, die es bebildert. Sie hört mit Fug und Recht auf den Namen 'Alter Zorn', klingt mehr nach Stunde null als nach Spätwerk-LP und probt - anstatt friedfertig zu umarmen - den unsanft aufrüttelnden Würgegriff.
Okay, geschenkt: Friedfertig umarmt haben Turbostaat ihre Hörer*innen auf musikalischer Ebene Zeit ihres Bestehens ohnehin nie. Da war immer mehr Understatement und nordfriesische Nüchternheit als Charmeoffensive oder Frohmut, immer mehr Sehnsucht als Wohlbehagen, immer mehr Krach, wirre Worte und bärbeißige Mine zum bösen Spiel als gut gelaunter Humbug. Turbostaat-Musik, das ist Punkrock, dem Wattenmeer-Nebel in den Lungen hängt - seitdem sich die Band 1999 in der schleswig-holsteinischen Provinz formiert hat und auch ein Vierteljahrhundert später.
Wo sonst Möwen, Wattenmeer-Nebel und graue Weiten waren, verdecken nun Taubenschwärme, endzeitlich versmogte Betonburgen und eine gottverdammte Bismarck-Statue, die dem Szeneviertel ihren metergroßen Arsch entgegenstreckt, die Sicht auf alles Schöne. 'Alter Zorn' blickt auf die »Affenstraße«, auf verwahrloste Eckkneipen, in der sich düstere Schatten stapeln, auf »Ruinen zwischen Glas und Stahl«, auf Metropolen voll »greller Sommerkotze« und Spiegelscherben, die immer enger werden - und nur selten starr auf’s offene Meer. Was den schwammigen Protagonist*innen des Turbostaat-Universums dennoch geblieben ist, ist die bohrende Einsamkeit - dieses wütend-resignierte Gefühl, es nicht zustandezubringen, »hier mitzumarschieren«. 'Alter Zorn' zeichnet eine Dystopie - eine Welt zwischen Novembergicht und Hitzestau, in der sich tote Schwäne im Graben stapeln, Panzer rollen, die Luft knapp wird, Obdachlose die Straße umarmen, alle alles mit Karte bezahlen, in Ledersitzen zittern, die Laune im Arsch und überhaupt »wirklich Sense« ist.
Das achte Album der Punkrock-Gruppe Turbostaat: Wo sonst Möwen und Wattenmeer waren, sind jetzt Tauben und Beton
Junger Punk steht breit lächelnd in kahler Raumecke vor zerschlissener Tonbandmaschine; kurzgeschorene, blondierte Haare, schnittige Sonnenbrille mit dünnen Metallbügeln, angejahrte Lederjacke über buntem Flanellhemd; Trainspotting-Ästhetik. Beschriebenes Foto ist gewiss kein typisches Albumcover-Motiv - und doch ziert es das Cover vom neuen, achten Studioalbum der Husumer, Hamburger, Berliner Band Turbostaat. Der Mann im Zentrum des angegilbten Schnappschusses? Turbostaat-Stammproduzent und Toningenieur Moses Schneider in seinen späten Zwanzigern; oder in seinen frühen Dreißigern - jedenfalls in einem Lebensabschnitt vor Kamillentee und Hochglanz-Equipment. Dreck, Wut, Tatendrang, Aufbruchsstimmung, rotziger Pessimismus, unverhohlen grantiger Punk-Geist - das sind die Parallelen zwischen jenem Foto und der Platte, die es bebildert. Sie hört mit Fug und Recht auf den Namen 'Alter Zorn', klingt mehr nach Stunde null als nach Spätwerk-LP und probt - anstatt friedfertig zu umarmen - den unsanft aufrüttelnden Würgegriff.
Okay, geschenkt: Friedfertig umarmt haben Turbostaat ihre Hörer*innen auf musikalischer Ebene Zeit ihres Bestehens ohnehin nie. Da war immer mehr Understatement und nordfriesische Nüchternheit als Charmeoffensive oder Frohmut, immer mehr Sehnsucht als Wohlbehagen, immer mehr Krach, wirre Worte und bärbeißige Mine zum bösen Spiel als gut gelaunter Humbug. Turbostaat-Musik, das ist Punkrock, dem Wattenmeer-Nebel in den Lungen hängt - seitdem sich die Band 1999 in der schleswig-holsteinischen Provinz formiert hat und auch ein Vierteljahrhundert später.
Wo sonst Möwen, Wattenmeer-Nebel und graue Weiten waren, verdecken nun Taubenschwärme, endzeitlich versmogte Betonburgen und eine gottverdammte Bismarck-Statue, die dem Szeneviertel ihren metergroßen Arsch entgegenstreckt, die Sicht auf alles Schöne. 'Alter Zorn' blickt auf die »Affenstraße«, auf verwahrloste Eckkneipen, in der sich düstere Schatten stapeln, auf »Ruinen zwischen Glas und Stahl«, auf Metropolen voll »greller Sommerkotze« und Spiegelscherben, die immer enger werden - und nur selten starr auf’s offene Meer. Was den schwammigen Protagonist*innen des Turbostaat-Universums dennoch geblieben ist, ist die bohrende Einsamkeit - dieses wütend-resignierte Gefühl, es nicht zustandezubringen, »hier mitzumarschieren«. 'Alter Zorn' zeichnet eine Dystopie - eine Welt zwischen Novembergicht und Hitzestau, in der sich tote Schwäne im Graben stapeln, Panzer rollen, die Luft knapp wird, Obdachlose die Straße umarmen, alle alles mit Karte bezahlen, in Ledersitzen zittern, die Laune im Arsch und überhaupt »wirklich Sense« ist.
"Swarming Angels & Flies" ist nicht nur das dritte Album von Saractor, sondern auch das bisher intensivste, brutalste und roheste Werk der Band. Es ist ein bemerkenswert reifes und ausgeklügeltes Werk, von begnadeten Musikern, die erst Anfang 20 sind und noch am Anfang ihrer kreativen Reise stehen. Auf acht äußerst giftigen Tracks haben Sarcator geschickt die augenzwin-kernde Extremität ihres selbstbetitelten Debütalbums mit der inspirierenden Musikalität ihres zweiten Albums "Alkahest" ver-mischt, während sie gleichzeitig mit mehr Intensität als je zuvor spielen. Neben den eigenkomponierten Hymnen des neuen Albums haben sich Sarcator auch mit Bands befasst, von denen sie inspiriert wurden (Anti Cimex, Sarcofago, Sadus). Als Tribut an einige ihrer Lieblings-Metal- und Punk-Extremisten werden deshalb 3 exzellente Coversongs als Bonustracks auf der limitier-ten CD erhältlich sein. Sowohl wahnsinnig melodiös als auch gnadenlos brutal: "Swarming Angels & Flies" ist das gefährlichste Album, das die Schweden bisher gemacht haben.
Acht Jahre nach dem riesigen Erfolg des ersten Teils kehrt Vaiana auf die Kinoleinwände zurück! In
”VAIANA 2” begleiten wir die selbstbewusste Heldin, den schelmischen Halbgott Maui und eine Crew
ungewöhnlicher Seeleute beim aufregendsten Wellenritt des Jahres!
Die Regie von ”VAIANA 2” wurde vom US-amerikanischen Regisseur und Storyboard-Künstler Dave Derrick
Jr. übernommen. Der Soundtrack zur musikalischen Untermalung des Films stammt unter anderem von
den Grammy-Gewinnerinnen Abigail Barlow und Emily Bear sowie dem dreifachen Grammy-Gewinner Mark
Mancina und umfasst 16 neue Songs.
Der Soundtrack von VAIANA hat seit der Veröffentlichung 2016 weltweit über 20 Milliarden Streams
erreicht und Hörer und Hörerinnen mit Songs wie „Voll gerne“ (engl.: „You’re Welcome“) sowie der PowerHymne „Ich bin bereit“ (engl.: „How Far I’ll Go“) verzaubert. „You’re Welcome“ von Dwayne Johnson,
der dem Halbgott Maui im Original seine Stimme leiht, wurde insgesamt sechsmal von RIAA® mit Platin
ausgezeichnet und ist mit über 1,6 Milliarden Views das meistgesehene Video auf DisneyMusic VEVO. In
Deutschland erreichte der Soundtrack mit über 180.000 verkauften Einheiten Goldstatus.
Fall Out Boy kündigen So Much (For) Stardust für den 24. März an.
Fünf Jahre nach ihrem letzten Album melden sich Fall Out Boy zurück - und sie haben Sternenstaub für alle mitgebracht.
"So Much (For) Stardust" lautet der Titel des insgesamt achten Studioalbums, das die Grammy-nominierte Multiplatin-Rockband für den 24. März angekündigt hat.
"So Much (For) Stardust" stellt für die Band in vieler Hinsicht eine Rückkehr zu den Wurzeln dar. So feiern Fall Out Boy zum Beispiel eine Reunion mit dem renommierten Produzenten Neal Avron , der bereits Mitte der 2000er an drei Alben der Band arbeitete.
Dazu kommt, dass sie genau 20 Jahre nach ihrem ersten und bisher einzigen Album bei Fueled By Ramen/Elektra genau zu diesem Label zurückkehren.
"So Much (For) Stardust)" ist das erste Studioabum von F all Out Boy seit "M A N I A" 2018, das eine Grammy-Nominierung als "Best Rock Album" einfuhr und ihnen in den USA die #1-Platzierung in Folge einbrachte.
Forbidden ist das achtzehnte Studioalbum der englischen Rockband Black Sabbath, das ursprünglich am
5. Juni 1995 veröffentlicht wurde. Diese Aufnahme war die Wiedervereinigung der Besetzung von Black
Sabbath aus der Tyr-Ära von 1990 mit der Rückkehr von Neil Murray und Cozy Powell. Dieser Remix von
2024 enthält einen vollständigen Remix von Forbidden von Tony Iommi und ist auf Ultra Clear-Vinyl und
CD-Digisleeve erhältlich.
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FÜR FANS VON: TOTO, HEART, STARSHIP, ROXETTE, SURVIVOR, LITA FORD, VIXEN
Gegründet 2019 auf einer Party in der legendären Rockfabrik in Ludwigsburg, schicken sich VIOLET an, die bunten extravaganten Achtziger, ein
Jahrzehnt voller großen Melodien und Hits, im hier und heute wiederzubeleben. Bereits mit ihrem ersten Album „Illusions“ von 2022, von Fans und
Presse zur Nummer #1 Zeitmaschine zurück in die Achtziger gekürt, spielte sich die junge Formation direkt ins Rampenlicht. Auch ihre Liveshows
wurden schnell zu äußerst beliebten Events für AOR Fans. Und nicht nur für die. Kein Wunder, denn die leidenschaftliche Performance von Sängerin
Jamie Beckham, das virtuose Gitarrenspiel von Gitarrist/Sänger und Songwriter Manuel Heller, die filigranen Keyboardmelodien von Filip Kuzanski
sowie der unwiderstehliche Groove der Rhythmusfraktion mit Eric Hart am Bass und Maurice Probst am Schlagzeug lässt niemanden still stehen.
Ende 2024, zwei Jahre nach dem Debütalbum, erscheint nun „Mysteria“. Für den sehnlichst erwarteten „Illusions“ Nachfolger gab es für VIOLET
keinerlei Grenzen. So brilliert auf einmal ein feines Saxofon oder überraschen plötzliche und unwiderstehliche Gang-Shouts den Hörer unerwartet. Es
sind mehr Gitarren zu hören, hier und da nimmt es einen leichten progressiven Schlenker, aber alles immer im Sinne des Songs. Dazu mit einer
unglaublichen Authentizität für eine Zeit, in der alle Bandmitglieder noch nicht einmal geboren waren. Wer authentischen Achtziger Sound mag und
Bands wie Starship, Heart, Toto oder Roxette zu seinen Lieblingen zählt, sollte sich VIOLET auf keinen Fall entgehen lassen!
The Nefilim gründeten sich 1992 und entwickelten sich nach der Zersplitterung von Fields Of The Nephilim. 1996 wurde das einzige Nefilim-Album mit dem Namen "Zoon" veröffentlicht. Sänger Carl McCoy verbrachte vier Jahre damit, seine Vision zu verfolgen und schuf einen akustischen Angriff auf die Sinne. Es ist ein tiefgründiges, dunkles Industrial-Album mit Death-Metal-Einflüssen, das in Isolation entstand - ein Statement der großen Absicht und des Übergangs. Die erweiterte Ausgabe von "Zoon" wird am 25. Oktober auf 2XLP, CD und digital veröffentlicht. Die Vinylversion ist auf rotes Vinyl gepresst. Alle Formate enthalten vier Bonustracks und wurden von Sean Magee in den Abbey Road Studios remastered. Während sich Fields Of The Nephilim zu einem der bedeutendsten Acts der späten Achtziger entwickelten, war McCoy zunehmend unzufrieden mit den Beschränkungen ihrer musikalischen Formel. "Zoon" zeigt, wie weit seine Fantasie reichte, wenn er sich von den Fesseln einer fünfköpfigen Band befreite. Mit "Zoon" hat er seine Vision zu einem dichten, kohärenten und extrem kraftvollen Album verfeinert, das durch seinen wirklich eindringlichen Gesang getragen wird. Musikalisch gibt es kaum Vergleichbares - "Zoon" enthält Elemente von so unterschiedlichen Künstlern wie Joy Division, Ennio Morricone, Sepultura, Wagner und Ministry, aber die Alchemie des Aufnahmeprozesses hat etwas Einzigartiges geschaffen. In einem Interview mit The Quietus erklärte McCoy, dass "Zoon" eine seiner Lieblingsarbeiten sei. "Es war eine andere Herangehensweise, die es mir ermöglichte, einige meiner Ideen ohne Grenzen auszudrücken. Das musste ich tun."
Nachdem Schiller mit den Releases von Sonne und Sonne (Chillout Edition) bereits sämtliche Fans begeistern konnte, machte Christopher von Deylen mit seinem im August 2013 erschienenen achten Studioalbum
Opus es sich zur Aufgabe, auf kunstvolle Weise klassische Melodien mit elektronischen Klängen zu verweben. So interpretiert er beispielsweise gemeinsam mit der renommierten Pianistin Hélène Grimaud, deren
Erfolgsweg von internationalen Triumphen gesäumt ist, Erik Saties „Gymnopädie No.1“, während die legendäre Sopranistin Anna Netrebko zum ersten Mal auf elektronische Musik trifft und meisterhaft Edvard
Griegs „Solveig‘s Song“ in die einladende, akustische Landschaft von Schiller hineinlegt.
Hinzu kommen altbekannte Melodien wie etwa die von Rachmaninoffs „Rhapsody On A Theme Of Paganini
op. 43“ oder Debussys „Reverie“.
Im vergangenen Herbst hat Kat Frankie das Publikum mit ihrem Projekt B O D I E S überrascht, erstaunt, zu Tränen gerührt und begeistert. Auf ihrer Tournee hat sie unter anderem die Elbphilharmonie und die Berliner Philharmonie ausverkauft. Die Show hat mit ihrem A-capella Ensemble die Zuschauer*innen zu Standing Ovations hingerissen. Der Klang von B O D I E S ist in der Tat ein ganz Besonderer: Ohne Instrumente auf der Bühne liefert das achtköpfige Ensemble eine erstaunliche Bandbreite menschlicher Emotionen ab. Manchmal unglaublich kraftvoll, manchmal zärtlich und nachdenklich, reichen Frankies Kompositionen hierbei von leidenschaftlich bis verspielt. Und dann ist da natürlich noch die schiere körperliche Kraft von acht Frauenstimmen in Harmonie.
Auf dem Album B O D I E S erkundet Frankie die Möglichkeiten des mehrstimmigen Gesangs noch weiter. Während einige Lieder dem Publikum bereits bekannt sein werden, sind neue Werke wie „Wonder“ und „Petrichor“ reine A-Capella Kompositionen. Frankie hat dabei auf eine Hauptstimme verzichtet, um sich stattdessen auf satte Harmonien und die Erzeugung einer wohlige Wärme zu konzentrieren. Kat Frankies Gesang auf „All of It“ ist ebenfalls minimalistisch, doch er sprüht nur so vor Sehnsucht und erhebt sich über den mantraartigen Hintergrund des Ensembles. In „Joan Didion“ geht es – das gilt es zu beachten – nicht um die Autorin, sondern um die Entfremdung und den Kummer ihrer Protagonistin. Das Epos „Versailles“ ist inspiriert von der Geschichte des Frauenmarsches in Versailles im Jahr 1789, einem Protest von Pariser Marktfrauen, die über den Brotmangel verärgert waren. Schließlich schlossen sich den Frauen Tausende von Menschen an und daraus entstand eines der bedeutendsten Ereignisse der Französischen Revolution.
JETHRO TULL sind musikalische Riesen mit einem einzigartigen Sound - oder besser gesagt Sounds, die im Kanon der Rockmusik unvergleichbar geblieben sind. Die 1967 in Blackpool, Lancashire, von dem Schotten Ian Anderson gegründete Band hat im Laufe ihrer jahrzehntelangen Karriere immer wieder stilistische Veränderungen und Imagewechsel durch- und überlebt. Vor allem die charakteristische Stimme ihres Frontmanns und die Einbeziehung der Querflöte als wesentliches Instrument haben JETHRO TULL dennoch mit einem unverkennbaren klanglichen Fingerabdruck versehen.
"Aqualung Redux" präsentiert neue Versionen aller elf Titel des 1971 erschienenen Bestseller-Albums, von dem JETHRO TULL mittlerweile weltweit mehr als 7 Millionen Exemplare verkaufen konnten. Mit "Aqualung" feierten die Briten ihren Durchbruch als Rockband sowohl in Radio und TV als auch auf weltweiten Tourneen. "Aqualung" handelt in erster Linie vom Glauben und von Religion, beschäftigt sich aber auch mit anderen Themen wie der Obdachlosigkeit. Laut Ian Anderson handelt es sich bei "Aqualung" keineswegs um ein Konzeptalbum, für das es dennoch oft gehalten wird. Während die Band wie auf früheren Werken nach wie vor auf Blues, Hard Rock und der Psychedelia setzte, fügte sie auf "Aqualung " vermehrt akustische Folk-Momente hinzu. Bei der Singleauskopplung 'Locomotive Breath' handelt es sich um den vermutlich bekanntesten und am meisten gecoverten JETHRO TULL Song.
Zusammen mit "Aqualung Redux" präsentieren wir auch das Begleitalbum "Best of Jethro Tull Redux", das weitere Klassiker und Raritäten aus dem ebenso umfangreichen wie einzigartigen Katalog der britischen Rocklegende enthält.
Die Magnetic Eye Redux- Reihe lässt ausgewählte Künstler handverlesene klassische Alben aus der Geschichte des Rock und Metal komplett neu interpretieren und respektvoll in das neue Jahrtausend übertragen. Bisher hat das Label solche Meilensteine wie PINK FLOYDs "The Wall", HELMETs "Meantime", BLACK SABBATHs "Vol. 4", JIMMY HENDRIX' "Electric Ladyland", "Dirt" von ALICE IN CHAINS, AC/DCs "Back in Black" und den SOUNDGARDEN-Klassiker "Superunknown" in Redux-Versionen veröffentlicht. Unter vielen anderen haben sich solch herausragende Künstler wie MATT PIKE, PALLBEARER, THE MELVINS, ALL THEM WITCHES, KHEMMIS, ASG, ZAKK WYLDE, MARK LANEGAN, SCOTT REEDER an diversen Redux-Projekten beteiligt.
Angeschnallt und zugestiegen bei Magnetic Eyes achter Expedition ins Redux-Abenteuer, mit dem wir den einzigartigen britischen Rock-Erneuern JETHRO TULL die gebührende Ehre erweisen!
JETHRO TULL sind musikalische Riesen mit einem einzigartigen Sound - oder besser gesagt Sounds, die im Kanon der Rockmusik unvergleichbar geblieben sind. Die 1967 in Blackpool, Lancashire, von dem Schotten Ian Anderson gegründete Band hat im Laufe ihrer jahrzehntelangen Karriere immer wieder stilistische Veränderungen und Imagewechsel durch- und überlebt. Vor allem die charakteristische Stimme ihres Frontmanns und die Einbeziehung der Querflöte als wesentliches Instrument haben JETHRO TULL dennoch mit einem unverkennbaren klanglichen Fingerabdruck versehen.
"Aqualung Redux" präsentiert neue Versionen aller elf Titel des 1971 erschienenen Bestseller-Albums, von dem JETHRO TULL mittlerweile weltweit mehr als 7 Millionen Exemplare verkaufen konnten. Mit "Aqualung" feierten die Briten ihren Durchbruch als Rockband sowohl in Radio und TV als auch auf weltweiten Tourneen. "Aqualung" handelt in erster Linie vom Glauben und von Religion, beschäftigt sich aber auch mit anderen Themen wie der Obdachlosigkeit. Laut Ian Anderson handelt es sich bei "Aqualung" keineswegs um ein Konzeptalbum, für das es dennoch oft gehalten wird. Während die Band wie auf früheren Werken nach wie vor auf Blues, Hard Rock und der Psychedelia setzte, fügte sie auf "Aqualung " vermehrt akustische Folk-Momente hinzu. Bei der Singleauskopplung 'Locomotive Breath' handelt es sich um den vermutlich bekanntesten und am meisten gecoverten JETHRO TULL Song.
Zusammen mit "Aqualung Redux" präsentieren wir auch das Begleitalbum "Best of Jethro Tull Redux", das weitere Klassiker und Raritäten aus dem ebenso umfangreichen wie einzigartigen Katalog der britischen Rocklegende enthält.
Die Magnetic Eye Redux- Reihe lässt ausgewählte Künstler handverlesene klassische Alben aus der Geschichte des Rock und Metal komplett neu interpretieren und respektvoll in das neue Jahrtausend übertragen. Bisher hat das Label solche Meilensteine wie PINK FLOYDs "The Wall", HELMETs "Meantime", BLACK SABBATHs "Vol. 4", JIMMY HENDRIX' "Electric Ladyland", "Dirt" von ALICE IN CHAINS, AC/DCs "Back in Black" und den SOUNDGARDEN-Klassiker "Superunknown" in Redux-Versionen veröffentlicht. Unter vielen anderen haben sich solch herausragende Künstler wie MATT PIKE, PALLBEARER, THE MELVINS, ALL THEM WITCHES, KHEMMIS, ASG, ZAKK WYLDE, MARK LANEGAN, SCOTT REEDER an diversen Redux-Projekten beteiligt.
Angeschnallt und zugestiegen bei Magnetic Eyes achter Expedition ins Redux-Abenteuer, mit dem wir den einzigartigen britischen Rock-Erneuern JETHRO TULL die gebührende Ehre erweisen!
Toyahs fünftes Studioalbum wurde von der Single "Rebel Run" angekündigt und schaffte es seinerzeit auf Platz 28 der UK-Charts. Während die neu gemasterte LP-Version die Original-Trackliste beibehält, enthält die Deluxe 2CD+DVD-Edition Unmengen an Bonusmaterial, darunter B-Seiten, alternative Aufnahmen und 20 bislang unveröffentlichte Tracks. Die DVD enthält neue Interviews mit Toyah sowie acht Livemitschnitte aus den BBC-Archiven.
Universal Music hat in den Archiven einen wundervollen Schatz wiederentdeckt und wiederveröffentlicht
„Rare Diamonds“, das erste offzielle Best Of-Werk von DORO & WARLOCK, welches ursprünglich im
März 1991 beim berühmt-berüchtigten Vertigo-Label erschien.
Der Re-Release erscheint – in streng limitierter Auflage - erstmalig als Picture-Vinyl. Die kraftvollen,
wunderschönen Titel bilden die ersten acht Jahre der großartigen Karriere von DORO Pesch ab.
14 Songs für die Ewigkeit, inklusive der Mega-Kracher „All We Are“, „Für Immer“ und „True As Steel“ –
bis heute Fixsterne einer jeden DORO-Setliste. DORO kommentiert: „Auch auf der kommenden WinterTour durch Deutschland werden wir jede Menge Songs von der ‚Rare Diamonds‘ im Programm haben!“
Und weil DORO auch auf der Bühne schon immer eine Wucht war, glänzt „Rare Diamonds“ zudem mit
raren Live-Aufnahmen aus New York von Hits wie „East Meets West“ und „Rare Diamond“.
Auch „Unholy Love“ darf auf diesem Meisterwerk nicht fehlen – einer der Top-Songs aus DOROs Soloalbum
von 1990. Produziert von keinem Geringeren als KISS-Bassist und Doro-Idol Gene Simmons.
DORO hat in ihrer 40-jährigen Karriere über 3500 Konzerte in über 60 Ländern absolviert. Sie verkaufte
bis heute über 12 Mio. Tonträger und konnte für ihre Alben legendäre Musiker-Kollegen wie Gene Simmons (KISS), Lemmy Kilmister (Motörhead), Russ Ballard, Slash (Guns N‘ Roses), Pete Steele (Type O
Negative) und unlängst Rob Halford (Judas Priest) gewinnen.
Der Frankfurter DJ und Produzent Gregor Tresher veröffentlicht am 29. November sein mit Spannung erwartetes neues Album 'False Gods' mit 16 Titeln über PIAS Électronique und präsentiert mit seinem ersten LP-Projekt seit acht Jahren seinen vielfältigen und umfassenden Sound in seiner ganzen Fülle.
Tresher gilt weithin als seltene Ausnahme in der trendgetriebenen EDM-Szene. Von den Anfängen in den 90er Jahren in seiner Heimatstadt Frankfurt hat er sich bis heute einen beachtlichen Status erarbeitet, ob mit Remixes für Größen wie Depeche Mode, Moby oder Extrawelt, seiner Freundschaft und wiederholten Zusammenarbeit mit Sven Väth, oder mit seinen eigenen Alben - sowohl unter seinem richtigen Namen als auch unter seinem Pseudonym Sniper Mode.
Nun erscheint sein bislang umfangreichstes Projekt - Eine introspektive Reise in einen der aufregendsten Köpfe der modernen elektronischen Musik. Auf diese Reise nimmt er auch einige Freunde mit: Von u.a. Sven Väth, über Anja Schneider bis zum französischen Pionier Laurent Garnier.
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Vor zwanzig Jahren veröffentlichte Matt Elliott (auch Third Eye Foundation) Drinking Songs, den ersten Teil einer bedeutenden Trilogie düsterer Folk-Alben mit acht Songs, die bis heute die meistgehörten auf Streaming-Plattformen sind und von den Fans des aus Bristol stammenden Musikers hoch gelobt werden. Drinking Songs ist eine tiefgründige Erkundung des menschlichen Zustands und eine Reise durch die unzugänglichsten Ecken der Seele. Zur Feier des 20-jährigen Jubiläums des ikonischen Werks präsentiert Matt Elliott nun Drinking Songs Live 20 Years On, eine Sammlung alternativer Versionen, die er als Trio live aufgenommen hat.Was Matt Elliott auszeichnet, ist seine Fähigkeit, verschiedene Stile miteinander zu verschmelzen, indem er kammermusikalischen Folk mit osteuropäischer Kabarettmusik mischt und gleichzeitig seinen Hintergrund in der elektronischen Musik, insbesondere seine Beherrschung von Sampling und Effekten, in den Dienst des Songs stellt. Nach mehreren hundert Konzerten in ganz Europa und sieben Alben präsentiert Matt Elliott nun Drinking Songs Live 20 Years On und lässt dieses bahnbrechende Album wieder aufleben. Aufgenommen im L'Autre Canal in Nancy, wo der Engländer seit einigen Jahren lebt, enthält dieses Album bisher unveröffentlichte Trio-Versionen, mit Musikern, die ihn regelmäßig auf der Bühne begleiten: Anne-Elisabeth de Cologne (Kontrabass) und Barbara Dang (Klavier). Jeder, der ihn schon einmal solo oder mit diesem Trio erlebt hat, weiß, wie gerne Matt Elliott auf die Stücke von Drinking Songs zurückgegriffen hat. Diese Zusammenarbeit geht über die Studioversion hinaus und fängt die rohen Emotionen eines Matt Elliott ein, der mit 50 Jahren auf dem Höhepunkt seiner Kunst zu sein scheint. Unabhängig davon, ob man die Studioversionen kennt oder nicht, muss man vom ersten Track an gefesselt sein, einer Verflechtung, einer Überlagerung der ersten beiden Tracks des Originalalbums: ,CF Bundy / Trying to Explain". Siebzehn Minuten, größtenteils instrumental, wunderbar zu Tränen rührend, vor Milz und Absinth triefend. Indem er seinen Drinking Songs zwanzig Jahre später neues Leben einhaucht, hat Matt Elliott uns ein kostbares Geschenk gemacht: die Möglichkeit, Drinking Songs zum ersten Mal wieder zu hören. Erhältlich als 2LP sowie CD!
Vor zwanzig Jahren veröffentlichte Matt Elliott (auch Third Eye Foundation) Drinking Songs, den ersten Teil einer bedeutenden Trilogie düsterer Folk-Alben mit acht Songs, die bis heute die meistgehörten auf Streaming-Plattformen sind und von den Fans des aus Bristol stammenden Musikers hoch gelobt werden. Drinking Songs ist eine tiefgründige Erkundung des menschlichen Zustands und eine Reise durch die unzugänglichsten Ecken der Seele. Zur Feier des 20-jährigen Jubiläums des ikonischen Werks präsentiert Matt Elliott nun Drinking Songs Live 20 Years On, eine Sammlung alternativer Versionen, die er als Trio live aufgenommen hat.Was Matt Elliott auszeichnet, ist seine Fähigkeit, verschiedene Stile miteinander zu verschmelzen, indem er kammermusikalischen Folk mit osteuropäischer Kabarettmusik mischt und gleichzeitig seinen Hintergrund in der elektronischen Musik, insbesondere seine Beherrschung von Sampling und Effekten, in den Dienst des Songs stellt. Nach mehreren hundert Konzerten in ganz Europa und sieben Alben präsentiert Matt Elliott nun Drinking Songs Live 20 Years On und lässt dieses bahnbrechende Album wieder aufleben. Aufgenommen im L'Autre Canal in Nancy, wo der Engländer seit einigen Jahren lebt, enthält dieses Album bisher unveröffentlichte Trio-Versionen, mit Musikern, die ihn regelmäßig auf der Bühne begleiten: Anne-Elisabeth de Cologne (Kontrabass) und Barbara Dang (Klavier). Jeder, der ihn schon einmal solo oder mit diesem Trio erlebt hat, weiß, wie gerne Matt Elliott auf die Stücke von Drinking Songs zurückgegriffen hat. Diese Zusammenarbeit geht über die Studioversion hinaus und fängt die rohen Emotionen eines Matt Elliott ein, der mit 50 Jahren auf dem Höhepunkt seiner Kunst zu sein scheint. Unabhängig davon, ob man die Studioversionen kennt oder nicht, muss man vom ersten Track an gefesselt sein, einer Verflechtung, einer Überlagerung der ersten beiden Tracks des Originalalbums: ,CF Bundy / Trying to Explain". Siebzehn Minuten, größtenteils instrumental, wunderbar zu Tränen rührend, vor Milz und Absinth triefend. Indem er seinen Drinking Songs zwanzig Jahre später neues Leben einhaucht, hat Matt Elliott uns ein kostbares Geschenk gemacht: die Möglichkeit, Drinking Songs zum ersten Mal wieder zu hören.
Gracie Abrams veröffentlicht am 21.06.24 ihr mit Spannung erwartetes zweites Album „The Secret Of Us“. Nach zwei gefeierten EPs war das letzte Album ”Good Riddance” (2023) das erste musikalische Statement in voller Länge – Gracies Definition von vertonter Poesie und intimem Pop - mit lebensnahen Texten und ganz viel Tiefgang. Wie auch schon der Vorgänger ist „The Secret Of Us“ wieder von Aaron Dessner (The National) produziert. Schon als Achtjährige zu ersten eigenen Songideen inspiriert, gab Gracie Abrams ihr erstes musikalisches Lebenszeichen Ende 2019 von sich. Für ihre ersten beiden EPs „Minor“ und „This Is What It Feels Like“ als Rising Star gefeiert, verzeichnen viele ihrer bisherigen Songs (u.a. „I miss you, I’m sorry“, „21“ und „Feels Like“) Streamingzahlen in zwei- bis dreistelliger Millionenhöhe. Für ihr letztes Album „Good Riddance“ wurde Gracie Abrams für einen Grammy in der Kategorie „Best New Artist“ nominiert. Zuletzt war Gracie Abrams als gefeierter Support Act auf einigen Taylor Swift Konzerten zu sehen.
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Die Platte, die es nie hätte geben sollen. Und gleichzeitig das erste HALBum der Welt: 'NIE WIEDER W.A.C.H.' erscheint am 22. November!
„Zekkengeplärre“ von zwei „linken Trällerlotten“ in seiner schönsten Form. Acht fantastische Tracks, darunter musikalische Zusammenarbeiten mit Künstlern, die wir seit Jahren feiern. Der qualitative Peak unseres bisherigen Schaffens behutsam geschliffen im Bachlauf der Soundästhetik von Produzenten wie Beray Habip (u.a. Adam Angst, Kochkraft durch KMA), Oliver Zülch (u.a. Die Ärzte, Sportfreunde Stiller), Alex Werth und Niko Faust (u.a. Jan Böhmermann). Das ist geschmolzener Kruppstahl gepresst auf 12“ Vinyl, Baby.
LP im Klappcover mit bedruckter Innenhülle. Nach zwei Jahren ist Coyote Butterfly das erste Album mit neuen Songs von Simon Joyner, dem Singer-Songwriter aus Omaha, NE. Zwei Jahre, nachdem sein Sohn Owen im August 2022 an einer Überdosis gestorben war. Das bekenntnissreiche Album ist zunächst eine Hommage an Owen, aber was Joyner hier ebenso großzügig wie berührend teilt, ist ein intimer Einblick in den Versuch, Unfassbares zu begreifen. "Wie geht es jetzt weiter?" Diese Frage hat Simon Joyner auf nahezu all seinen Alben als Ausgangspunkt seiner Songs versucht zu beantworten. Er schrieb über das menschliche Dilemma im Allgemeinen. Um schwierige Wahrheiten zu erzählen nutze er die Fiktion seiner Charaktere, die sich durch persönliche Krisen in einer unzureichenden amerikanischen Gesellschaft kämpfen. Etwas durchgängig düsteres lag über den Erzählungen, die im Wesen allerdings nie nihilistisch waren. Das Brüchige, das auch Stilmittel seiner Musik, vor allem seiner Stimme ist, war etwas, das es anzunehmen und auszuhalten galt. Um die Eingangsfrage zu beantworten, um im Leben zu Bestehen, um zu überleben, müssen wir wissen, wo wir stehen. Auf seinem neuen Album Coyote Butterfly fehlt erstmals dieser fiktive Charakter. Es ist sicher sein persönlichtes Werk. Dennoch bietet es einen universellen Aspekt und die Antwort auf Frage, wie es weiter geht, ist diesmal die Platte und der Prozess des Songwritings und der Aufnahmen selbst. Coyote Butterfly wurzelt im Schmerz des Vaters Simon Joyner über den Tod des Sohnes, der sich überraschend kurz nach Veröffentlichung seines 2022er Albums "Songs From A Stolen Guitar" ereignete. Zwei Jahre hat es gedauert, bis sich seine Trauer zu Liedern formen konnte. Joyner fand so ein Ventil für seinen Schmerz und einen Kanal, um die unzähligen Emotionen zu verarbeiten, die seine Erfahrung umkreisen. Umgeben von einer Reihe enger Freunde, darunter David Nance, James Schroeder, Kevin Donahue, Ben Brodin und Michael Krassner, ist das Album sparsam, aber nicht karg. Eingerahmt wird es von zwei field recording-artigen Instrumentals. Dazwischen setzt sich Joyner in acht Songs mit Trauer, Angst, Scham und Liebe auseinander, legt die Kämpfe derjenigen offen, die im Kielwasser einer persönlichen Katastrophe zurück bleiben. Mit einem Album von solcher Intimität erinnert uns Joyner daran, wie wichtig es ist, Kunst zu nutzen, um das zutiefst Persönliche, auch vermeintlich Unfassbare in Schönheit umzuwandeln. Der Hörer ist eingeladen, sich mit ihm in solch eine Situation zu denken und das eigene Herz zu öffnen. Coyote Butterfly ist eine ehrliche, somit wunderschöne Beschwörung der Trauer eines Vaters, aber auch ein universelles Zeugnis für die Liebe und für das Leben, das nach einem Verlust weitergeht.
Auf ihrem zehnten Langeisen zeigen sie mehr Bandbreite denn je und begeistern mit einer wilden Achterbahnfahrt durch punkige Hymnen wie dem Titelsong "Choices Made In Anger" oder den eingängigem "Liberty Cuffs", über gute Laune Rock’n’Roll ala "Sun‘s up, tops down" bis hin zu klassischem Hardrock wie "Rock Above Love" oder dem überragenden Abschluss des Albums "Sing Like You Mean It“. Nicht zu vergessen ihre Homage an die eigene Unbeugsamkeit "Wankers Forever", der mit dem passenden Video Clip schon eine Vorschau auf das 25 jährige Bandjubiläum im kommenden Jahr gibt. Die V8 Wankers, gegründet im Jahr 2000, sind Deutschlands Speerspitze des harten Motorrocks. 10 Alben und unzählige Veröffentlichungen auf Vinyl zeugen von ihrem unbeirrbaren Weg durch die Abgründe zwischen Punk und Rock. Er führte sie ins Vorprogramm von Bands wie Motörhead, The Exploited oder Gluecifer. Auf Europatourneen mit Rose Tattoo, Girlschool und W.A.S.P. sowie rund um den Globus, von den USA über Südamerika bis ins ferne Australien. Weltweit kennt man die Faust des Rock’n’Rolls. Ob große Festivals wie Wacken, With Full Force oder Mighty Sounds. Ob Autotreffen, Tattoo Conventions oder Biker Parties, die V8Wankers rocken jede Bühne mit Vollgas! Also verpasst nicht die nächste Gelegenheit Offenbach‘s Nummer Eins live zu erleben!
Man muss es als eine glückliche Fügung des Himmels bezeichnen, dass diese drei Musiker zusammengefunden haben: Am Kontrabass der Schwede Anders Jornim, einer der wichtigsten Tieftöner der europäischen Jazz-Szene mit acht Alben als Bandleader für ECM und einer prallvollen künstlerischen Vita mit Touren und Aufnahmen an der Seite von Legenden wie Elvin Jones, Albert Mangelsdorff, Joe Henderson, Lee Konitz oder Kenny Wheeler. An der Gitarre Arne Jansen, der zweifach mit dem "ECHO Jazz" ausgezeichnete Berliner, der mit dem senegalesischen Orchestra Baobab, Nils Landgren oder Jazzanova spielte und dessen Duo-Aufnahme mit Nils Wülker unlängst sogar auf Platz 15 der deutschen Pop-Charts kletterte. Am Saxofon der ebenfalls in Berlin lebende Uwe Steinmetz, der sich neben seiner Zusammenarbeit mit u.a. Joe Maneri oder Tord Gustafvsen einen Namen als Komponist für die NDR Bigband oder das Fitzwilliam String Quartet machen konnte. Erstmals trat das deutsch-schwedische Trio 2016 in der Kathedrale in Göteborg im Rahmen eines nordischen Kirchenmusikfestivals auf. Sofort war klar, dass es eine spezielle Verbindung zwischen den drei Musikern gibt. Eine in dieser Form nicht oft zu beobachtende Gleichgestimmtheit, die auch die gemeinsame Tournee des Trios im Herbst 2022 prägte - und im besonderen Maße das Abschlusskonzert in der Waldkirche am Timmendorfer Strand am 22. Oktober. Nicht umsonst trägt das aus dem Live-Mitschnitt entstandene Album nun den Titel "The Pilgrimage". Zum einen, weil es mit "La Peregrinacion" beginnt, einem Pilgerlied des Argentiniers und "Misa Criolla"-Komponisten Ariel Ramirez. Zum anderen, weil Jansen, Jormin und Steinmetz in ihren zwischen Jazz, Klassik, nordischer und außereuropäischer Folklore wandelnden Stücken den Urgründen eines universellen menschlichen Phänomens nachspüren.
"In Decay" bietet eine faszinierende, alternative Route für die idiosynkratische Reise des Produzenten SETH HALEY aus New Jersey - aka COM TRUISE -durch die Geschichte der elektronischen Musik. Als Compilation bisher unveröffentlichter, früher Aufnahmen umfasst ,In Decay" 13 Titel, die bisher nur als Online-Demos erhältlich waren und gänzlich ungehörte Titel, die aus der Zeit vor Haleys offiziellen Veröffentlichungen stammen - sein Debüt, die ,Cyanide Sesterz" EP, ihr Nachfolger, das Langspiel-Album ,Galactic Melt" und die ,Fairlight" EP aus dem letzten Jahr. Während die 80er Synth Sounds, die flexiblen Basslinien und Sci-Fi Aromen, die Haleys spätere Arbeiten prägen, hier schon unverkennbar sind, bleibt ,In Decay" aber auch vollwertig als für sich stehendes Album und gleichzeitig ein Einblick in die Entwicklung des einzigartigen COM TRUISE Sounds. Der Produzent erforscht eine ganze Reihe von Soundfacetten, von 8-bit inspiriertem Experimentalismus zu eindeutig tanzbaren Beats - oft innerhalb nur eines einzigen Songs. ,Controlpop" zum Beispiel kündigt sich selbst mit einem Intro an, das nach einem Commodore 64, der mit einem Hammer geschlagen wird, klingt, um sich dann zu einem langsamen flüssigen Synth. Funk weiter zu entwickeln, der an ,Galactic Melt" Highlights wie ,VHS Sex" und ,Flightwave" erinnert. Die langsam schwelende Dance Vibe wird von vielen anderen Tracks geteilt - wie zum Beispiel von ,Colorvision" und ,Yxes" - während HALEY das Tempo an anderen Stellen drosselt und die psychedelischen, kosmischen Abschweifungen von Ahnen wie TANGERINE DREAM und POPOL VUH beschwört. ,Dreambender" klingt nach einem Soundtrack zu einer Reise in unerforschte digitale Zwischenräume, während ,Video Arcade" eine wirr steigende und fallende Bassline sein Eigen nennt - ein Song wie eine Fahrt auf einer Achterbahn der virtuellen Realität. Wie jedes Werk HALEYs ist auch "In Decay" eine Pforte zu einer seltsamen, digitalen Parallelwelt - einem Ort, der aus bekannten und doch durch und durch frischen Klängen konstruiert ist; ein Ort, den es zu besuchen lohnt.
Heute, genau 10 Jahre nach dem ursprünglichen Release, veröffentlicht Matador Records ein Re-Issue des populären achten Studioalbums von Spoon, "They Want My Soul". Es ist ab sofort auf allen digitalen Plattformen verfügbar und erscheint am 08. November auch als Doppel-LP und Doppel-CD. Neben den zehn Originaltracks - inklusive der Band-Klassiker "Inside Out", "Do You" und "Rent I Pay" enthält die Deluxe-Version elf Demos und Alternate Versions, die bislang fast alle unveröffentlicht sind. Die Wiederveröffentlichung unterstreicht den herausragenden Platz des Albums in einer beeindruckenden Diskographie und bietet Einblick in eine der prägenden Phasen der Spoon-Geschichte. "They Want My Soul" folgte 2014 auf "Transference", ein von der Band selbst produziertes Album, nach deren Veröffentlichung sich die Band erschöpft fühlte. Als "Transference" herauskam, waren sieben Alben in 14 Jahren erschienen und Spoon hatten sich beständig auf Tour befunden. Der ungewohnte Sound des Albums machte es dem Publikum zudem schwer und obwohl es ihre bis dahin erfolgreichste Platte wurde, blieb es um die Veröffentlichung insgesamt relativ ruhig. Es folgte eine Bandpause. Und 2014 dann schließlich die Rückkehr mit "They Want My Soul", das sie mit Joe Chiccarelli (Strokes, White Stripes) aufnahmen - und mit Dave Fridmann, dem visionären Produzenten von Flaming Lips, MGMT oder Low. Die Arbeit mit Fridmann, der für seine maximalistisch-psychedelische Herangehensweise bekannt ist, scheint erst mal keine allzu offensichtliche Wahl, erwies sich dann aber schnell als außerordentlich fruchtbar. Nicht zuletzt entstand so "Inside Out, der heute meistgestreamte Song der Band überhaupt. Aus klanglicher Sicht ist "They Want My Soul", das vielleicht das strahlendste Album, das Spoon je gemacht haben. Umso interessanter ist es, nun ergänzend die Demos hören zu können, die zu diesem Album führten und die in dieser Deluxe-Edition enthalten sind.
"Hin helga kvöl" (Das heilige Leiden) ist eine tiefgründige Erkundung roher Emotionen und schlichter Schönheit, die vom kulturellen Erbe Sólstafirs und den atemberaubenden Landschaften Islands inspiriert ist. Sólstafir, was auf Isländisch "dämmrige Strahlen" bedeutet, bezieht sich auf das Sonnenlicht, das in der Dämmerung durch dunkle Wolken dringt, und fängt das Wesen von "Hin helga kvöl" ein, ein Leuchtfeuer der Hoffnung, das durch die schwersten Zeiten scheint. Sólstafir stellt sich den inneren Dämonen und überschreitet die Dekadenz des Rock'n'Roll, indem es Musik schafft, in der der universelle Kampf und Triumph über die Not mitschwingt. Aufgenommen in den Flóki Studios im abgelegenen Skagafjörður, Island, hat der Wechsel der Umgebung die Atmosphäre des Albums nachhaltig beeinflusst. "Hin helga kvöl" enthält acht Tracks, die Sólstafirs charakteristischen melancholischen Sound mit Elementen aus ihrer Vergangenheit vermischen und dabei Black-Metal-Wurzeln mit melodiösem, hymnischem Rock verbinden. Über den Titel des Albums sagt Tryggvason: "Wir alle leiden im Leben, und sogar die Natur leidet. Das kann man auch in der Religion und Spiritualität finden. Hin helga kvöl bedeutet 'Das heilige Leiden' und steht für den Kampf, dem wir alle ausgesetzt sind." Das atemberaubende Cover des Albums von Rowan E. Cassidy mit seinen Kohleschatten illustriert perfekt die emotionale Tiefe und die atemberaubenden Höhen von "Hin helga kvöl". Tryggvason beschreibt die Musik mit einem Wort: "allein", was die Essenz von Sólstafirs ungefiltertem und leidenschaftlich emotionalem Sound einfängt. Die Musik von Sólstafir ist von vielfältigen Einflüssen geprägt, darunter Black Metal, Classic Rock, Post-Rock, Punk und die raue Schönheit der isländischen Natur, die einen ganz eigenen Sound hervorbringen. "Hin helga kvöl" verspricht ein heller, strahlender Meilenstein in Sólstafirs glanzvoller Karriere zu werden, der den Weg von der Dunkelheit zum Licht erhellt. Lasst diesen November die unverfälschte Schönheit und spirituelle Kraft von "Hin helga kvöl" in euren Köpfen freilaufen. Leiden hat sich noch nie so erhellend angefühlt.
Mit der neuen Doppel-LP 'Long Distance Love - A Sweet Relief Tribute to Lowell George' hat Sweet Relief, die Organisation, die alle Arten von Berufsmusikern und Beschäftigten der Musikindustrie finanziell unterstützt, die mit körperlichen oder geistigen Problemen, Behinderungen oder altersbedingten Problemen zu kämpfen haben, ein Juwel vorgelegt.
Lowell George war der Gitarrenvirtuose, Sänger und Songschreiber von Little Feat. In dieser Sammlung von 25 Liedern interpretieren und spielen Künstler wie Elvis Costello, Ben Harper und Dave Alvin seinen vielfältigen Katalog. Der in Hollywood, Kalifornien, geborene George war Mitglied von Frank Zappas Mothers of Inventions, bevor er diese Band verließ und mit Bill Payne Little Feat gründete. Lowell gehörte der Band 7 Jahre lang bis zu seinem Tod an und veröffentlichte in dieser Zeit acht Alben. Obwohl George 1979 starb, lebt sein Vermächtnis durch dieses Album weiter.
"Hin helga kvöl" (Das heilige Leiden) ist eine tiefgründige Erkundung roher Emotionen und schlichter Schönheit, die vom kulturellen Erbe Sólstafirs und den atemberaubenden Landschaften Islands inspiriert ist. Sólstafir, was auf Isländisch "dämmrige Strahlen" bedeutet, bezieht sich auf das Sonnenlicht, das in der Dämmerung durch dunkle Wolken dringt, und fängt das Wesen von "Hin helga kvöl" ein, ein Leuchtfeuer der Hoffnung, das durch die schwersten Zeiten scheint. Sólstafir stellt sich den inneren Dämonen und überschreitet die Dekadenz des Rock'n'Roll, indem es Musik schafft, in der der universelle Kampf und Triumph über die Not mitschwingt. Aufgenommen in den Flóki Studios im abgelegenen Skagafjörður, Island, hat der Wechsel der Umgebung die Atmosphäre des Albums nachhaltig beeinflusst. "Hin helga kvöl" enthält acht Tracks, die Sólstafirs charakteristischen melancholischen Sound mit Elementen aus ihrer Vergangenheit vermischen und dabei Black-Metal-Wurzeln mit melodiösem, hymnischem Rock verbinden. Über den Titel des Albums sagt Tryggvason: "Wir alle leiden im Leben, und sogar die Natur leidet. Das kann man auch in der Religion und Spiritualität finden. Hin helga kvöl bedeutet 'Das heilige Leiden' und steht für den Kampf, dem wir alle ausgesetzt sind." Das atemberaubende Cover des Albums von Rowan E. Cassidy mit seinen Kohleschatten illustriert perfekt die emotionale Tiefe und die atemberaubenden Höhen von "Hin helga kvöl". Tryggvason beschreibt die Musik mit einem Wort: "allein", was die Essenz von Sólstafirs ungefiltertem und leidenschaftlich emotionalem Sound einfängt. Die Musik von Sólstafir ist von vielfältigen Einflüssen geprägt, darunter Black Metal, Classic Rock, Post-Rock, Punk und die raue Schönheit der isländischen Natur, die einen ganz eigenen Sound hervorbringen. "Hin helga kvöl" verspricht ein heller, strahlender Meilenstein in Sólstafirs glanzvoller Karriere zu werden, der den Weg von der Dunkelheit zum Licht erhellt. Lasst diesen November die unverfälschte Schönheit und spirituelle Kraft von "Hin helga kvöl" in euren Köpfen freilaufen. Leiden hat sich noch nie so erhellend angefühlt.
DRAHDIWABERL - "Psychoterror"- limitierte und nummerierte LP-Neuauflage mit blau-transparenter Vinyl und 8seitigem Booklet, illustriert von Stefan Weber!Das legendäre Debutalbum der Kultformation um Enfant terrible Stefan Weber erschien 1981 und schaffte es entgegen allen Erwartungen sich acht Wochen in den Top 20 der österreichischen Albumcharts zu halten und erreichte Goldstatus.Mit "Ganz Wien" ist auf der LP der "erste Hit" des späteren Weltstars Falco zu hören. Falco alias Hans Hölzel gehörte 1981 zur Drahdiwaberl-Besetzung und wirkte auf "Psychoterror" am E-Bass und Gesang sowie als Texter und Komponist mit.Weitere absolute Kulttracks auf "Psychoterror" sind z.b. "Mad Cat Sadie", "Boring Ord Fart" und "Ausgeflippter Lodenfreak".Das in gewohnter Drahdiwaberl-Manier hochprovokante und politische Album zählt vielen eingefleischten Fans als bestes Album der Band überhaupt.DRAHDIWABERL - "Psychoterror"Ab 8.11.2024 in limitierter und nummerierter LP-Neuauflage mit blau transparenter Vinyl und 8seitigem Booklet, illustriert von Stefan Weber, erhältlich.
Al Jarreau hat immer gesagt, dass er Al Jarreau-Musik singt, und er war wirklich einzigartig: Seine sechs Grammy-Awards und neunzehn Nominierungen als "Bester Sänger" decken nicht weniger als drei Kategorien ab – Jazz, Pop und R&B – mit anderen Worten, musikalische Genres interessierten ihn nicht wirklich. "Musik mag für andere Leute in Kategorien fallen, und ich verstehe das", sagte er, "aber für mich gilt: Wenn ich einen Song mag, muss ich ihn machen, und das war's. Wenn du zu meinen Konzerten kommst, setze ich mich auf deine Schulter und flüstere dir etwas ins Ohr. Ich öffne den Geist und gehe durch viele Türen." Diese Art von reichhaltigen, beschreibenden Bildern beschwört die Höhenflüge der stimmlichen Fantasie herauf, zu denen sein Gesang jederzeit fähig war. Er konnte einen Song plötzlich in neue und unerwartete Richtungen lenken. Er erklärte es immer so: "Wenn es ein Rückgrat für das gibt, was ich tue, dann ist es die Jazz-Umgangssprache."
Musik, Klänge und Rhythmus schienen ihn zu durchströmen, und das war kein Wunder. 1940 in eine musikalische Familie geboren, war er ein überdurchschnittlicher Student und schloss sein Studium mit einem Bachelor of Science in Psychologie und anschließend einem Master in beruflicher Rehabilitation ab. Und doch war die Musik nie weit von ihm entfernt. In den späten 1960er Jahren schloss er sich einem Trio an, das vom Pianisten George Duke geleitet wurde, und arbeitete daran, das Singen zu einer Vollzeitbeschäftigung in Los Angeles zu machen.
Zu diesem Zeitpunkt hörte ihn Siggi Loch, der damals ein hochkarätiger Manager bei Warner Brothers Records (WEA) war und später ACT Records gründete. "Ich sah Al Jarreau 1974 zum ersten Mal im Troubadour in Los Angeles und war sofort von seiner Stimme und seiner Bühnenpräsenz gefesselt", erinnert er sich. "Am nächsten Tag ging ich zu Mo Ostin, dem Präsidenten der WEA, um ihn davon zu überzeugen, ihn zu unterschreiben." Nach anfänglichen Widerständen erhielt Loch grünes Licht und 1975 erschien Jarreaus Debütalbum für WEA, "We Got By". "Ich habe Al nach Deutschland gebracht, bevor er in den USA Erfolg hatte", fährt Loch fort. "Al trat drei Nächte lang in Hamburg auf und ich schaffte es, Michael Naura, den Chef der Jazzabteilung des NDR, davon zu überzeugen, den dritten Abend für die Live-TV-Übertragung aufzunehmen." Diese Show machte Al über Nacht in Deutschland berühmt, und seitdem hat er immer einen besonderen Platz in den Herzen des deutschen Publikums. "We Got By" gewann den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und seine erste Deutschlandtournee füllte große Konzertsäle.
Es folgte "Glow" (1976), das in Europa erneut gut ankam und einen zweiten Preis der Deutschen Schallplattenkritik gewann, in den USA aber nicht so gut ankam: "Das richtete sich an ein 'Smooth Jazz'-Publikum", so Loch. "Es hat Al nicht vor einem Live-Publikum eingefangen. Also bat ich darum, dass seine nächste Veröffentlichung ein Live-Album sein sollte. Mo Ostin stimmte widerwillig zu", und "Look to the Rainbow" wurde in Europa ein Riesenerfolg, "Als es in den USA veröffentlicht wurde, wurde es Al's Durchbruchsalbum und brachte ihm seinen ersten Grammy ein, also ist es wirklich richtig zu sagen, dass seine Karriere vor allem in Deutschland begann!", sagt Loch.
Jarreaus langjährige Zusammenarbeit mit dem NDR veranlasste Jörg Achim Keller, Chefdirigent der NDR Bigband, 2016 eine Zusammenarbeit mit dem Sänger vorzuschlagen: "Eine Produktion mit der Musik von Al und Ellington zu machen, war etwas, was ich schon seit Anfang der 2000er Jahre machen wollte", erinnert er sich. "Die Reaktion von Al war von Anfang an sehr positiv." Jörg bereitete eine Liste von einigen hundert Ellington-Titeln vor, und wie sich Jarreau später erinnerte: "Wir gingen einfach die Liste durch, und es war ein Fall von 'Oh, der funktioniert für mich' und 'Lass uns das als alten Darm-Blues machen – was für mich wichtig war, war, mich in der Musik wiederzufinden und vielleicht eine andere Art von Aussage über Ellington zu machen, damit die Leute die Musik auf eine andere Art und Weise hören konnten. alles, was sie vorher gehört hatten."
Beim Schreiben der Charts achtete Jörg darauf, Jarreaus Herangehensweise an das Material zu respektieren, indem er ihm Raum ließ. Tracks wie "I'm Beginning to See the Light" oder "I Got It Bad (and that Ain't Good)" geben den Solisten der Band ebenfalls Spielraum, um ihr Bestes zu geben. "Das sind hochentwickelte, intelligente Solisten, die mit jedem auf der Welt spielen können", sagte Jarreau. "Sie pushen mich, und ich liebe den Push, und sie lassen mich wie eine echte Sängerin klingen!"
Jarreau und die Band tourten in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 mit der Musik, "Es gab immer noch einige Feinabstimmungen während der Tour, von Konzert zu Konzert", fügte Jörg mit einem Lächeln hinzu. "Er liebte es, diese Balladen zu singen – und jede hatte ein anderes Gefühl. "Am Sonntag" war ihm aber sehr wichtig. Diese Tabelle wurde zweimal überarbeitet, bevor er schließlich damit zufrieden war! Bei einigen Songs entschied er sich für einen reinen Balladenstil – 'I Got It Bad (and that Ain't Good)', einige Melodien wurden in eine Pop/R&B-Tasche gesteckt ('Lush Life', 'Come Sunday') und er liebte das 'Old Gutbucket Blues'-Feeling von 'I Ain't Got Nothing but the Blues'."
Rückblickend auf diese Sessions und Tour sagt Jörg: "Es waren Al's Stil und Persönlichkeit, die alles zusammenhielten. Das Ganze war eine echte Kombination aus der musikalischen Meisterschaft von Jarreau und Ellington – es hat das Publikum in ganz Europa angesprochen, sie liebten das Programm." Dieses Gefühl teilt auch Siggi Loch, der Jarreau mit der NDR Bigband in Paris erwischte: "Es war offensichtlich, dass er es wirklich genoss, diese Musik aufzuführen, und er tat es mit so viel Energie und Emotion, es war eine Freude zu sehen und zu hören. Leider verstarb Al nur wenige Monate später."
In vielerlei Hinsicht schließt sich mit "Ellington" ein Kreis: Es fühlt sich sehr richtig an, dass Jarreaus letztes Album auf ACT veröffentlicht wird, dem Label, das von Siggi Loch gegründet wurde, dessen starkes und unerschütterliches Eintreten für den Sänger ihn ursprünglich auf den Weg zum Superstar brachte. Und die Tatsache, dass es vom NDR und seiner hauseigenen Bigband aufgezeichnet wurde, ist eine passende Erinnerung daran, dass es sich um eben jenen Sender handelte, dessen TV-Sendung Jarreau einst über Nacht in Deutschland berühmt gemacht hatte. Darüber hinaus wurde "Ellington", genau wie "Look to the Rainbow", das Jarreaus internationales Durchbruchsalbum war, auch live aufgenommen. Manchmal gibt es Verbindungsfäden zwischen Ereignissen, die auf den ersten Blick in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen, und das Ergebnis erweist sich nicht nur als besonders und magisch, sondern auch bedeutungsvoll und tief berührend. Das ist hier auf jeden Fall der Fall.
F.F.O.: Black Label Society, HELLYEAH, Five Finger Death Punch, Pantera, Lynyryd Skynyrd, Pride & Glory, Molly Hatchet, Blackfoot, The Black Crowes
Eine Gruppe von fünf gottesfürchtigen Außenseitern kommt mit Gitarren und Verstärkern in die Stadt, und sofort beginnt eine Party... Mit
eingeschenkten Drinks, erhobenen Fäusten und einem breiten Grinsen wissen die TEXAS HIPPIE COALITION (THC) immer, wie man eine gute Zeit hat.
Das texanische Quintett - Big Dad Ritch (Gesang), Cord Pool (Gitarre), Nevada Romo (Gitarre), Rado Romo (Bass) und Joey Mandigo (Schlagzeug) - ist
ein Kollektiv aus bewährten Pöblern und eingefleischten Geschichtenerzählern, die arschtretenden Hardrock mit einer Prise Country und einer Menge
texanischer Härte und Lebensfreude spielen. Mit zehn Millionen Streams, Tausenden von Kilometern auf der Straße und zahllosen Fans liefern sie auf
ihrem achten Album Gunsmoke zehn Hymnen, die wie maßgeschneidert sind, um zu kochen und zu brennen. Im Jahr 2024 zogen sich Ritch und Co.
für einen Monat in ein Airbnb zurück und schrieben das, was Gunsmoke werden sollte, um es dann in Dallas und in den Bell Labs in Nord-Oklahoma
mit dem Produzenten Trent Bell aufzunehmen. Diesmal ließen sich die Musiker voll und ganz auf ihren Country- und Southern-Rock-Stil ein, aber
auch auf ihre lebenslange Leidenschaft für Western. „Ich war schon immer ein Western-Typ“, bekräftigt Ritch. „John Wayne ist einer meiner
Superhelden. Man versucht, sich an Leuten zu orientieren, von denen man glaubt, dass sie eine gute Moral und einen guten Standard haben. Wenn
ich als großer Kerl reinkomme und wie ein Mann aussehe, der alles im Griff hat, heißt es: 'Hier kommt der große Mann'“, lacht er.
In den acht Jahren, seit sich Amyl and The Sniffers in Melbournes brodelnder Musikszene zusammengefunden haben, hat es die Band perfektioniert, Verspieltheit und rohe Wucht zu kombinieren. Mit den zwei bisher erschienenen, einhellig gefeierten Alben (dem selbstbetitelten Debüt von 2019 und "Comfort To Me" von 2021), haben Sängerin Amy Taylor, Gitarrist Declan Mehrtens, Bassist Gus Romer und Drummer Bryce Wilson ihren einzigartigen Stil etabliert. Seit dem Release von "Comfort To Me" haben sich die Perspektiven für die Band in jeder Hinsicht exponentiell erweitert. Größer, klarer, smarter, schärfer, das ist es, was nun auch das dritte Album der Band antreibt. "Cartoon Darkness" hat die Band zusammen mit Nick Launay im 606 Studio der Foo Fighters in Los Angeles aufgenommen, am gleichen Pult, an dem schon Fleetwood Macs "Rumours" und Nirvanas "Nevermind" entstanden. Es ist ein überraschend abwechslungsreiches Album und reicht von klassischem Punk über den strotzenden Glam der Single "U Should Not Be Doing That" bis zur ausgelassenen Balladenhaftigkeit von "Big Dreams". Auf "Cartoon Darkness" geht es um Krieg, die Klimakrise und künstliche Intelligenz, um Politik und das Gefühl, online eine Stimme zu haben, während wir am Ende doch einfach nur das Daten-Biest Big Tech speisen, unseren Gott der Gegenwart. Es geht darum, wie unsere Generation mit Informationen vollgestopft wird, wie wir wirken wie Erwachsene und dabei doch für immer Kinder bleiben, abgeschirmt wie in einem Kokon und dabei all die Ablenkungen verschlingend, die uns nicht einmal Wohlbefinden oder Freude bereiten, sondern einfach nur Taubheit. "Cartoon Darkness" rennt mit dem Kopf durch die Wand ins Unbekannte, in die heranziehende Ahnung einer Zukunft, ein kindliches Dunkel, das sich schrecklich anfühlt, aber noch gar nicht existiert - ein großer rauer Spaß.
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Ltd. Edition Gatefold LP beige/schwarz - rot Splatter
In einer Kombination aus starken Metalklängen des NuMetal, Pop-Elementen und modernen Soundelementen verleihen die fünf Musiker auf ihrem achten Album "Voodoo" einen kraftvollen, coolen und tanzbaren Charme - der mit jeder modernen Top Chartproduktion mithalten kann.
Pøltergeist haben bei Bad Omen Records (Watch Hazel, Satan's Satyrs) unterschrieben, und die Kanadier veröffentlichen ihr Debütalbum. Pøltergeist wird als eine Mischung aus Post-Punk, traditionellem Metal und Shoegaze aus den frostigen Ebenen beschrieben und spielt treibenden Coldwave, der einen Weg von den Katakomben in den Kosmos zeichnet. Die vielleicht prägenste Destillation des Pøltergeist-Stils kommt mit der Vorab-Single 'Children Of The Dark', einem eingängigen, stürmischen Rocksong, der auch thematisch auf einer doppelten Ebene funktioniert. Sänger Kalen Baker hegt seit langem eine Vorliebe für die mystischen Metal-Klänge von Angel Witch, Cauldron oder Blue Öyster Cult und war sowohl von der zeitgenössischen Post-Punk-Band Spectres als auch von der britischen Melancholie von 'Script From The Bridge' der Chameleons berührt. Ganz zu schweigen von Gothic- und Post-Punk-Legenden wie Sisters Of Mercy, The Sound und Paradigmen des Himmlischen wie Cocteau Twins, Slowdive und My Bloody Valentine. Gestärkt durch den lyrischen Einfluss spiritueller Vorläufer wie Moorcock, Lovecraft, Poe und David Lynch von Twin Peaks wurde der Sound von Pøltergeist geboren; ein düsteres, aber magisches Reich, in dem dämmrige Intensität in einem psychischen Kampf mit metallischer Stärke verbunden wird. 'Nachtmusik' bleibt Bakers Vision eines "Kaleidoskops aus Emotionen, Klängen und Ideen" treu. Dies ist eine Platte, die sich im Herzen nach dem spirituellen Reich der 1980er Jahre sehnt, aber mit den Füßen fest im Hier und Jetzt des 21. Jahrhunderts steht. Während sich am Himmel Gewitterwolken zusammenbrauen, beginnt Pøltergeists Reise in die Dunkelheit gerade erst.
Deaf Forever
8/10
"'Nachtmusik' alles mit, was eine gute Postpunk-Platte braucht: eingängige, gekonnt komponierte Songs, schwermütige Atmosphäre, guten Gesang mit klassisch monoton-melodischer Stimme und einen Spritzer Shoegaze"
Metal Hammer
5.5 / 7
"NACHTMUSIK fa?ngt die Sehn- sucht und dunkle A?sthetik des Achtziger Jahre-Deathrock fu?r die Gegenwart ein - ohne zu kopieren. Ganz ohne Zwang, dafu?r mit jeder Menge emotionalem Tiefgang und einem gewissen Gruselfaktor. Ein starker Auftakt und definitiv ein of- fenes Ohr wert - nicht nur an regne- rischen, euphorieberaubten Herbsttagen".
Rock Hard
8/10
"Wer auf Unto Others, In Solitude, Lunar Shadow oder Tribulation steht, wird mit ziemlicher Sicherheit auch Gefallen an der Musik von PØLTERGEIST finden, die für ihr Debütalbum "Nachtmusik" Elemente aus Gothic Rock, Heavy Metal, Post-Punk und Hardrock in einen Hexenkessel schmeißen, einmal kräftig durchrühren und die Suppe mit einer kräftigen Geisterbahn-Lyric-Würzmischung (in Anlehnung an weltbekannte Horror-Autoren wie Edgar Allan Poe und H.P. Lovecraft) abschmecken".
Orkus
"Dieses Debütalbum wartet auf mit charmanter Dunkelheit, gehüllt in einen intensiven Sound, der über Post-Punk-, Metal- und Death-Rock-Ein-Aüsse hinausgeht. Stimmungsvolle Vocals, starke Atmosphären und eingängige Dynamiken tragen Arrangements, in die man nur zu gerne versinkt".
"Die Puhdys liebten die (West-)Berliner Waldbühne und die Fans liebten es, uns auf der Waldbühne zu erleben" erinnert sich Puhdys Gitarrist und Sänger Dieter "Maschine" Birr an die Auftritte der Band in der Berliner Open-Air Arena. Allein Anfang der 1980-er Jahre waren sie dreimal in der Waldbühne zu Gast. Dann gönnten sie sich eine kleine Waldbühnen-Auszeit von 13 Jahren und als sie1996 in das Rund im Berliner Westend zurückkehrten, hatte sich das Rad der Geschichte zwischenzeitlich gehörig gedreht. Sieben Jahre nach dem Mauerfall lud der WDR-Rockpalast zu einem Open-Air mit insgesamt acht Bands aus beiden Teilen Deutschlands ein. Neben den Puhdys standen noch Stern Combo Meissen, Karat, Die Zöllner, City, Die Prinzen, Extrabreit sowie Selig auf der Bühne. Alan Bangs vom "Rockpalast" und Ingo Dubinski von "Elf 99" moderierten. Die Stimmung war von Anfang an grandios, die Puhdys kamen als vorletzter Act auf die Bühne. Die Band lieferte eine großartige Show, mit den großen Hits wie z. B. "Wenn ein Mensch lebt", "Alt wie ein Baum" oder als Abschluss die "Rockerrente" wurden die Fans voll bedient. Da in der Waldbühne immer um 23 Uhr Feierabend sein musste, konnten die Puhdys leider keine Zugabe mehr spielen damit die Prinzen auch noch ihr Set abliefern konnten. Vor genau 50 Jahren veröffentlichten die Puhdys bei Amiga ihr erstes Album auf Vinyl, dieser Mitschnitt aus dem Jahr 1996 wird das letzte Puhdys Album. Der Kreis hat sich jetzt geschlossen, ein würdiger Abschluss.
Gold/schwarz/weiß Colour in Colour Vinyl mit Splatter. Limitiert auf 350 Exemplare. Nach dem ersten selbstbetitelten Langspieler von 2020 und einer auch durch die Covid-Pandemie erschwerten Phase des Haderns und der Findung, des Zusammenwachsens und Besinnung liegt nun - vier Jahre nach dem selbstproduzierten und in Eigenregie veröffentlichten Erstlings - das zweite, auf dem Krefelder Label ,Tonzonen Records` erscheinende Album ,Willow" vor, welches auch dieses Mal von Mitgliedern der Band aufgenommen und gemischt und durch ihr Idol Eroc zu einer vor Kraft, Atmosphäre und Selbstbewusstsein strotzenden "Produktion auf Weltniveau" weiterverarbeitet wurde. Die acht Songs vereinen die Einflüsse der fünf Bandmitglieder zu einer ausgewogenen Mischung: jeder Song steht für sich und zusammen ergeben sie doch ein Ganzes, was sinnbildlich verdeutlicht, wie sehr die letzten vier Jahre die einzelnen Individuen zu einer Einheit geformt haben. War der selbsbetitelte Erstling noch Blues- und Stoner-lastig, so sind auf ,Willow" die Einflüsse zahlreicher und die Spannungsbögen größer. Natürlich bleibt die Band ihrem Grundsound treu - Trotzdem treten neue Klangfarben zutage: Seattle in den 90er Jahren hat seinen Einfluss hinterlassen, schwedischer Schweinerock blitzt hier und da durch. Und auch das ein oder andere, mehrstimmige Gesangsarrangement scheint man aus den großen Stadion Rock Hymnen der 80s zu kennen. Das Ergebnis erscheint selbstverständlich nicht als billige Kopie, sondern als klare Hommage an die vielfältigen Einflüsse der Band.
Kaum eine Hardrock-Band hat in den letzten Jahren so abgeräumt wie die Ladies von THUNDERMOTHER! Ihr Album "Heat Wave" (2020) erreichte Platz 6 der deutschen Albumcharts (und später einen beeindruckenden Chart-Wiedereinstieg (Platz 16) mit der Erweiterung "Heat Wave Deluxe"). Nicht mal die Corona-Pandemie konnte die Band komplett ausbremsen und so spielte man u.a. Konzerte vom Dach eines Feuerwehr-Trucks. THUNDERMOTHER sind für die Bühne geboren, ihre energiegeladenen Liveshows muss man gesehen haben. Mit Ecken, Kanten, Attitude und einem feinen Händchen für große Melodien spielt sich die Band Schritt für Schritt Richtung Rock-Olymp. Und dieser kann nun, mit dem am 19.08.2022 erscheinenden neuen Album "Black And Gold", eingenommen werden. Die Band um Frontfrau Guernica Mancini fackelt ein wahres Hit-Feuerwerk ab. Die erste Single "Watch Out" sendete bereits die richtige Message: Achtung, hier sind THUNDERMOTHER und "Black And Gold" ist ihr Meisterwerk!
Die 1967 gegründete Band TEN YEARS AFTER zählte in den späten sechziger und frühen siebziger Jahren zu den innovativsten und erfolgreichsten Vertretern der britischen Progressive- und Rock-Szene. So veröffentlichte die Formation, der zwei Jahre später mit ihrem Auftritt beim legendären Woodstock-Festival der internationale Durchbruch gelang, acht hochgelobte Studioalben. Die jetzt erhältliche LP - gepresst in weissem Vinyl - präsentiert
Klassiker und Hits der Band wie ‘I‘m Going Home’, ‘I Woke Up This Morning’ u.v.m.
Marcus Haefs darf man wohl zurecht als Düsseldorfer Punkrock-Ikone und Szene-Urgestein bezeichnen. Von den wilden Anfängen Anfang der Achtziger im Ratinger Hof, als langjähriger Fortuna-Stadion-DJ mit Musikbeschallung fernab vom Mainstream, oder im engen Freundeskreis der Toten Hosen/ JKP-Family_der liebevoll auch "Opa" genannte Punkrocker ist bekannt wie ein bunter Hund und war auch musikalisch als Sänger in zahlreichen Bands aktiv. Irgendwie hat er bisher jedoch nie etwas außer DIY-Releases veröffentlicht (u.a. Cashbar Club). Es gibt halt wichtigeres im Punkrock! Mit seinen Freunden gründete er vor 2 Jahren die "DEAD DATES" und mit keinem passenderen Titel als "Lang genug gewartet" gibt es jetzt endlich offiziell ihr Debut auf Sunny Bastards Records! Aufgenommen in den bekannten Wild Wood-Studios in Düsseldorf (Produzent Karsten Wegener) lässt Haefs mit den Dead Dates alle Jahrzehnte seiner Szene-Leidenschaft in die Musik einfließen. Sei es das stark an alte Opel-Gang-Zeiten erinnernde "(Zusammen) die beste Zeit", 77er UK-Punkrock-Zeiten mit "Red Carpet" oder die zu jeder Zeit geltenden 3 Akkorde. Immer verbunden mit zündenden Texten, die einfach einen guten Song ausmachen wie beim ballernden Opener "Heute ist die Nacht". Dazu ist mit "Alles geht einmal auch vorbei" auch eine echte Hymne vertreten, die sofort im Kopf bleibt. Die Dead Dates haben ein perfektes Gespür, was Punkrock schon immer ausmachte und wollen auch gar nicht nach den großen Sternen greifen. Gerade das macht "Lang genug gewartet" so sympathisch!
Marcus Haefs darf man wohl zurecht als Düsseldorfer Punkrock-Ikone und Szene-Urgestein bezeichnen. Von den wilden Anfängen Anfang der Achtziger im Ratinger Hof, als langjähriger Fortuna-Stadion-DJ mit Musikbeschallung fernab vom Mainstream, oder im engen Freundeskreis der Toten Hosen/ JKP-Family_der liebevoll auch "Opa" genannte Punkrocker ist bekannt wie ein bunter Hund und war auch musikalisch als Sänger in zahlreichen Bands aktiv. Irgendwie hat er bisher jedoch nie etwas außer DIY-Releases veröffentlicht (u.a. Cashbar Club). Es gibt halt wichtigeres im Punkrock! Mit seinen Freunden gründete er vor 2 Jahren die "DEAD DATES" und mit keinem passenderen Titel als "Lang genug gewartet" gibt es jetzt endlich offiziell ihr Debut auf Sunny Bastards Records! Aufgenommen in den bekannten Wild Wood-Studios in Düsseldorf (Produzent Karsten Wegener) lässt Haefs mit den Dead Dates alle Jahrzehnte seiner Szene-Leidenschaft in die Musik einfließen. Sei es das stark an alte Opel-Gang-Zeiten erinnernde "(Zusammen) die beste Zeit", 77er UK-Punkrock-Zeiten mit "Red Carpet" oder die zu jeder Zeit geltenden 3 Akkorde. Immer verbunden mit zündenden Texten, die einfach einen guten Song ausmachen wie beim ballernden Opener "Heute ist die Nacht". Dazu ist mit "Alles geht einmal auch vorbei" auch eine echte Hymne vertreten, die sofort im Kopf bleibt. Die Dead Dates haben ein perfektes Gespür, was Punkrock schon immer ausmachte und wollen auch gar nicht nach den großen Sternen greifen. Gerade das macht "Lang genug gewartet" so sympathisch!
Noodzakelijk Kwaad heeft een nieuwe plaat.
‘Morsen Met Mensen’
Het kwartet bestaande uit Jef Mercelis, Teuk Henri, Frank Pay en Jan Ducheyne spelen nu al meerdan zes jaar samen. En dat is er aan te horen als ze op een podium staan. De gitaren van Teuk Henri klinken helemaal in evenwicht met de zoemende Korg van Jef Mercelis, die er dan nog eens zijn gouden stem bovenop gooit als het even past. Frank Pay zorgt dat alles strak en los tegelijk zit met drums en percussie en welgemikte achtergrondzang.
Jan Ducheyne kan als geen ander zijn teksten in de nu eens voortstormende, dan weer langzaam
kabbelende muziek van Noodzakelijk Kwaad leggen. Improvisatie is nooit ver weg eens dit viertal het podium bestijgt.
Wat niet wil zeggen dat ze geen songs schrijven. ‘De Wind’, ‘Morsen Met Mensen’, ‘Wilde Bloemen’, ‘Kabine’ het is maar een greep uit de vijftien nummers die op de dubbelplaat staan.
De plaat is opgenomen bij de wizzard Pascal Deweze in Studio Jezus in Hoboken.
Het hoesontwerp is van de handen van Jirka De Preter en Emma Ducheyne.
De plaat komt uit bij Rotkat Records.
Noodzakelijk Kwaad is een belevenis, een openbaring voor zij die hen nog nooit aan het werk zagen en een genot en immer blij weerzien voor al wie dit viertal al langer volgt.
Noodzakelijk Kwaad heeft er zin in! Tot in uw oren!
Zum fünften Mal präsentiert Kerstin Ott ein Album, das das Leben in all seinen Farben schildert. Und
zugleich ist es der nächste Schritt in der Entwicklung einer besonderen Sängerin und Songwriterin, die uns
an ihrem Leben und ihren Gedanken teilhaben lässt. Wer sich darauf einlässt, wird mit Sicherheit immer
wieder schöne Momente und Impulse für sich selbst darin finden.
Kerstin hat die deutsche Musiklandschaft in den letzten acht Jahren bereichert wie wenige sonst. Sie
hat mit ihrer Musik Brücken gebaut zwischen Genres, Generation und über gesellschaftliche Gräben hinweg. Sie steht klar für ihre Werte ein und lebt vor, was es heißt, sich nicht für den Erfolg zu verbiegen.
Stattdessen erarbeitet sie sich diesen mit Authentizität, Bodenständigkeit und immer dem Gefühl für den
richtigen Ton für jede ihrer vielen Geschichten. Knapp 1,5 Millionen verkaufte Tonträger, Gold- und Platinauszeichnungen für alle ihre Alben und erfolgreiche Tournees durch Deutschlands größte Hallen zeigen die
große Liebe, die ihr Publikum ihr dafür schenkt. Über Genregrenzen hinweg zählt Kerstin Ott zu Deutschlands bekanntesten und erfolgreichsten KünstlerInnen. Und mit „Für immer für dich“ veröffentlicht sie nun
ihr fünftes Studioalbum.
Demon Records präsentiert eine Special 50th Anniversary Edition dieser damals nur in den USA erhältlichen Veröffentlichung von Ende 1974, die ursprünglich auf dem erst ein Jahr zuvor gegründeten Label Casablanca Records (Kiss, Donna Summer etc.) erschien. Marc Bolan und T. Rex hatten in den USA acht Titel aufgenommen, die für die Veröffentlichung auf dem 1975 in Großbritannien erschienenen Album 'Bolan's Zip Gun' bestimmt waren. Das vorherige Album 'Zinc Alloy' war jedoch in den USA noch nicht erschienen, und Bolan wollte unbedingt ein neues Album herausbringen. Also kombinierte 'Light Of Love' die acht neu aufgenommenen Titel mit drei weiteren aus dem 'Zinc Alloy'- Album: 'Teenage Dream', 'Explosive Mouth' und 'Venus Loon'. Zu den neuen Titeln gehörte auch 'Till Dawn', Bolans letzte Zusammenarbeit mit Tony Visconti, der für das Streicherarrangement des Titels verantwortlich war. Gepresst auf orangefarbenem Vinyl und mit Original Artwork sowie Inner Sleeve!
Im Rahmen unserer fortlaufenden Suede 30-Kampagne wird Demon Records die fünfte, sechste, siebte und achte Single von Suede als sammelwürdige 7inch Picture-Single herausbringen. Die sechste Single der Band erschien am 12. September 1994 und war 'We Are The Pigs'. Der erste Song, der vom sensationellen, zweiten Album 'Dog Man Star' veröffentlicht wurde, wurde von The Times kommentiert: "Angetrieben von einer der besten Riff-Akkordfolgen von Bernard Butler und befeuert von den alptraumhaften Visionen von Brett Andersons Text, stürmt der Song mit einem herrlichen Refrain nach Hause, der altmodischen Mitsing-Charakter mit einer faszinierend finsteren Note verbindet." Die Single erreichte Platz 18 in den britischen Charts. Die B-Seite war 'The Killing Of A Flash Boy'. Dieser Song erschien nicht auf dem Album aber zuletzt Hat Sänger Brett Anderson kommentiert, dass er das Lied im Nachhinein in die Titelliste des Albums aufgenommen hätte. 'Dog Man Star' wird zum 30. Jubiläum am 04.10. als Deluxe-LP und CD erscheinen.
Die Band, die ihre ursprünglichen Wurzeln im Thrash-Metal und Screamo immer noch stolz auf ihren Ärmeln trägt, hat ihren Sound stetig weiterentwickelt und euphorische Elemente aus Post-Rock und Shoegaze mit spektakulärem Effekt eingebaut. "Eunoia", ein Wort, das das gegenseitige Wohlwollen zwischen einem Redner und seinem Publikum beschreibt, nimmt diese Dichotomie von Ruhe und Chaos auf und destilliert sie noch weiter, indem es die Band wirklich in ihrem Element zeigt, sowohl auf der Bühne als auch im Studio. Das Album besteht nur aus Songs, die die Band auf der Bühne spielen kann und will. Es wurde um die Idee herum geschrieben, nach Hoffnung und Inspiration im täglichen Leben zu suchen, während man sich machtlos gegen das Gewicht der Welt fühlt. Die Leadsingle ,Beyond the Raindrops" war einer der ersten Songs, die für das Projekt geschrieben wurden, wurde aber erst in letzter Minute aufgenommen. Der epische Halftime-Groove und die schwebenden, klangvollen Gitarren sind ebenso melancholisch wie großartig, und Tetsus zu Herzen gehender Text wurde im Moment geschrieben, als ehrliche Antwort auf die eindringliche Melodie des Songs. In anderen Stücken wie Whiteout" werden die frenetischen Ursprünge von Envy mit einem pochenden Schlagzeugsolo, das eine stakkatoartige Post-Hardcore-Gitarrenarbeit einleitet, und einem Gesang, der wild zwischen gutturalem Gebrüll und einem Ansturm von gesprochenen Worten schwankt, kanalisiert. Der Eröffnungstrack 'Imagination and Creation' wird von ENVY als ,ein Schritt vorwärts in die Zukunft, der die Vergangenheit als Nahrung nutzt" beschrieben. Blastbeat-Drums und kreischende Gitarren treiben eine trotzige und ansteckend hoffnungsvolle Gesangsmelodie ins Ungewisse, während eine Band mit einer so geschichtsträchtigen Vergangenheit lernt, das Jetzt zu schätzen, um sich für das zu wappnen, was als nächstes passiert. "Eunoia", ENVYs achtes Album, ist wahrhaftig ein Meilenstein; die perfekte Balance zwischen Aggression und Begeisterung, in der das wiederbelebte Lineup der Band ein latentes Gefühl der Machtlosigkeit angesichts einer zerbrochenen und zunehmend gespaltenen Welt erforscht.
Die Band, die ihre ursprünglichen Wurzeln im Thrash-Metal und Screamo immer noch stolz auf ihren Ärmeln trägt, hat ihren Sound stetig weiterentwickelt und euphorische Elemente aus Post-Rock und Shoegaze mit spektakulärem Effekt eingebaut. "Eunoia", ein Wort, das das gegenseitige Wohlwollen zwischen einem Redner und seinem Publikum beschreibt, nimmt diese Dichotomie von Ruhe und Chaos auf und destilliert sie noch weiter, indem es die Band wirklich in ihrem Element zeigt, sowohl auf der Bühne als auch im Studio. Das Album besteht nur aus Songs, die die Band auf der Bühne spielen kann und will. Es wurde um die Idee herum geschrieben, nach Hoffnung und Inspiration im täglichen Leben zu suchen, während man sich machtlos gegen das Gewicht der Welt fühlt. Die Leadsingle ,Beyond the Raindrops" war einer der ersten Songs, die für das Projekt geschrieben wurden, wurde aber erst in letzter Minute aufgenommen. Der epische Halftime-Groove und die schwebenden, klangvollen Gitarren sind ebenso melancholisch wie großartig, und Tetsus zu Herzen gehender Text wurde im Moment geschrieben, als ehrliche Antwort auf die eindringliche Melodie des Songs. In anderen Stücken wie Whiteout" werden die frenetischen Ursprünge von Envy mit einem pochenden Schlagzeugsolo, das eine stakkatoartige Post-Hardcore-Gitarrenarbeit einleitet, und einem Gesang, der wild zwischen gutturalem Gebrüll und einem Ansturm von gesprochenen Worten schwankt, kanalisiert. Der Eröffnungstrack 'Imagination and Creation' wird von ENVY als ,ein Schritt vorwärts in die Zukunft, der die Vergangenheit als Nahrung nutzt" beschrieben. Blastbeat-Drums und kreischende Gitarren treiben eine trotzige und ansteckend hoffnungsvolle Gesangsmelodie ins Ungewisse, während eine Band mit einer so geschichtsträchtigen Vergangenheit lernt, das Jetzt zu schätzen, um sich für das zu wappnen, was als nächstes passiert. "Eunoia", ENVYs achtes Album, ist wahrhaftig ein Meilenstein; die perfekte Balance zwischen Aggression und Begeisterung, in der das wiederbelebte Lineup der Band ein latentes Gefühl der Machtlosigkeit angesichts einer zerbrochenen und zunehmend gespaltenen Welt erforscht.
Neue, radikal überarbeitete Remixe, die aus John Lennons Klassiker Mind Games entstanden sind. Diese 9
Meditation Mixes schaffen ihren eigenen Raum und sind gleichzeitig fest und authentisch in John Lennons
Originalaufnahme des Songs verwurzelt. Jeder von ihnen wurde radikal verändert, verlangsamt und verlängert, von 5 bis 10 bis zu über 33 Minuten, so dass der musikalische Soundtrack den Hörer umspült und
eine entspannende, eindringliche, tiefe Hör- und Meditationserfahrung bietet. Vier dieser Tracks werden
als binaurale Versionen präsentiert, die sich jeweils auf verschiedene Arten von Gehirnwellen konzentrieren: Beta, Delta, Gamma und Theta. Diese Tracks mit den Namen Mind„, Space“, Spirit„ und Love“
nutzen den Effekt, der entsteht, wenn die Ohren linke und rechte Frequenzen hören, die zusammen als
eine neue Frequenz wahrgenommen werden, die verschiedene Gehirnmuster für wissenschaftlich erwiesene
therapeutische Effekte aktivieren kann.
Über den Originalsong Mind Games sagte Yoko Ono Lennon: „John hat versucht, die Botschaft zu vermitteln, dass wir alle Gedankenspiele spielen. Aber wenn wir Gedankenspiele spielen können, warum sollten
wir dann nicht eine positive Zukunft daraus machen - ein positives Gedankenspiel sein?“
Produziert von Sean Ono Lennon, abgemischt und produziert von Sam Gannon mit zusätzlichen Aufnahmen von Scott Holingsworth, wird der Song nun eine neue positive Wirkung im Bereich der Meditation
und Achtsamkeit entfalten.
Fink veröffentlicht neues von Flood produziertes Studioalbum ‘Bloom Innocent’!
„Bloom Innocent“ ist der schwerkraftabweisende, wolkenkratzende, nach den Sternen greifende Klang eines Mannes auf einer Mission: sich selbst herauszufordern, Erwartungen zu entkommen, sich von all seinen früheren Errungenschaften zu befreien. Es ist ein großes und geräumiges Acht-Spur-Wunderwerk, das mit zartem Klavier, ohrenbetäubender Gitarre und Finks souligem Gesang glüht. Das Album wurde größtenteils in seinem Berliner Studio aufgenommen, mit einem Verbündeten, der ihm in London zur Seite stand: der bereits genannte Flood, einem der größten Plattenproduzenten der Welt. „Flood ist ein Künstler.“, sagt der Sänger über den Produzenten, der, wie Fink, das Studio als Spielplatz betrachtet. Mit „Resurgam“ zogen wir in seinem Haus ein und er produzierte uns, als wären wir U2 oder Depeche Mode. Jetzt bin ich so stolz darauf, diese Songs in unserem Arsenal zu haben.“ „Bloom Innocent“ fühlt sich an wie ein klassisches Album aus der Zukunft. Das heißt, Fink hat sich tief in die Idee des Studios als Instrument und des Albums als Artwork vertieft. Also, ja, in der Tat nur acht Tracks, und ja, einige von ihnen wurden live aufgenommen, wenn der Moment und das Gefühl und das Ambiente genau richtig waren.
Das erste Album der deutschen Epic-Metal-Band, die auch vom Folk-Rock der 70er Jahre beeinflusst ist! Eine herrliche Mischung aus Epic Metal, Epic Doom, Acid Folk, Folk, Folk Rock, Krautrock, Musik im Stil der Renaissance und Rock der 70er Jahre. Grendel's Sÿster aus Deutschland haben vielleicht keine eindeutige und praktische Genrebezeichnung, aber auf ihrem ersten Studioalbum webt die Band einen dynamischen, kraftvollen Zauber, der an nichts anderes als ihre eigenen kreativen Launen gebunden ist. Grendel's Sÿster wurde 2015 nach einer Reihe improvisierter Jam-Sessions in den Vogesen in Frankreich gegründet. Cruz Del Sur Music nahm die Band 2020 unter Vertrag und veröffentlichte 2019 die EP 'Myrtle Wreath / Myrtenkranz', welche die Band nun zum ersten Longplayer 'Katabasis Into The Abaton' führt. Die CD enthält acht Bonustracks mit dem Übertitel 'Abstieg In Die Traumkammer'.
Old-School-Heavy-Metal der epischen Art! Phaëthon bringt auf ihrem ersten Album monumentalen klassischen Metal hervor, eine Meisterklasse in Sachen Metal. 'Wielder Of The Steel' ist ein acht Songs umfassendes Werk, das Fans von Manowar, Mercyful Fate oder Bathory zweifellos ansprechen wird. Phaëthon wurde 2020 in London gegründet und tauchte im Metal-Untergrund mit der Mini-LP 'Sacrifice Doth Call' auf, die später über Gates of Hell Records auf Vinyl veröffentlicht wurde.
Die Nummern auf dem Album haben einen gemeinsamen thematischen Faden, in dessen Mittelpunkt die warnende Geschichte von Phaëthon steht. Die Songs befassen sich mit den tiefgreifenden Auswirkungen von Erzählungen auf die Menschheit - seien es Götter, Aberglaube oder glatte Lügen -, die über die Grenzen der griechischen Mythologie hinausgehen. Es ist passender Textstoff für ein Album, das auf brillante Weise eine klangliche und erzählerische Reise durch Epochen der Tapferkeit und des Konflikts, verloren gegangene Imperien und epische Geschichten von Trotz und Ehrgeiz webt und dabei den ewigen Gegensatz zwischen der Hybris der Menschheit und ihrem unbezwingbaren Geist offenlegt.
Rock Hard (8,5 Pkt.)
"Vom Bandnamen und den Albumtitel über das Coverartwork und die Produktion bis zu den Songtiteln und den Synonymen, die sich die Mucker gegeben haben: Mehr Heavy Metal geht nicht - und das meine ich im wirklich allerbesten Sinne. PHAËTHON zocken Musik für Fans von (alten) Manowar, Atlantean Kodex, Scald, Visigoth und Eternal Champion; Musik für Menschen, die lieber zum Keep It True, Headbangers Open Air oder Trveheim als zum Wacken oder Summer Breeze pilgern. Der aus London stammende Vierer macht bereits seit Anfang des aktuellen Jahrzehnts mit diversen Veröffentlichungen (ein Demo, eine EP und ein Beitrag für eine Compilation) von sich reden und knüpft mit dem Debütalbum nun nahtlos an sein bisheriges Schaffen an. "Wielder Of The Steel" wirkt nicht zuletzt aufgrund seiner Produktion von vorne bis hinten absolut authentisch; die extrem live klingenden und stark komponierten Songs scheppern, dass es eine wahre Freude ist. Ein extrem guter Einstand - wer´s nicht glaubt, zieht sich als "Appetithappen" den fast zehnminütigen Titeltrack rein."
Mit der neuen Doppel-LP 'Long Distance Love - A Sweet Relief Tribute to Lowell George' hat Sweet Relief, die Organisation, die alle Arten von Berufsmusikern und Beschäftigten der Musikindustrie finanziell unterstützt, die mit körperlichen oder geistigen Problemen, Behinderungen oder altersbedingten Problemen zu kämpfen haben, ein Juwel vorgelegt.
Lowell George war der Gitarrenvirtuose, Sänger und Songschreiber von Little Feat. In dieser Sammlung von 25 Liedern interpretieren und spielen Künstler wie Elvis Costello, Ben Harper und Dave Alvin seinen vielfältigen Katalog. Der in Hollywood, Kalifornien, geborene George war Mitglied von Frank Zappas Mothers of Inventions, bevor er diese Band verließ und mit Bill Payne Little Feat gründete. Lowell gehörte der Band 7 Jahre lang bis zu seinem Tod an und veröffentlichte in dieser Zeit acht Alben. Obwohl George 1979 starb, lebt sein Vermächtnis durch dieses Album weiter.
Die aus den eisigen Landschaften Norwegens stammenden 1349 haben dem Black Metal ihren Stempel aufgedrückt, indem sie ihre Instrumente wie Kriegsäxte in der Vorhut des unerbittlichen Angriffs des Genres schwangen. Mit einem Vermächtnis, das mit dem Blut der akustischen Extreme getränkt ist, sind sie zu den Vorreitern der unerbittlichen akustischen Kriegsführung geworden, unermüdlich in ihrem Streben nach den dunklen Künsten.
"The Wolf and The King" - der neueste Kataklysmus, den 1349 entfesseln. Eine stürmische Odyssee durch acht Tracks reinen, unverfälschten Black Metals, der die Fähigkeiten der Band in Sachen Chaos und Gemetzel makellos unter Beweis stellt. Vom unersättlichen Ansturm von The God Devourer bis zu den düsteren Tiefen von Fatalist ist jeder Track ein Portal in ein Reich, in dem Schatten regieren und die Luft dick ist vom Gestank des Verfalls. Ash of Ages vermischt Thrash-Einflüsse mit extremen Black-Metal-Elementen zu einer Reise durch das Herz der Finsternis, während Shadow Point und Inferior Pathways ein eisernes Rückgrat aus klassischen Headbanger-Riffs und unerbittlichem Groove formen. Mit The Wolf and The King erweitern 1349 die Grenzen des Genres, indem sie ihre unerbittlichen Blastbeats und sengenden Gitarren mit einer Atmosphäre apokalyptischer Eleganz versehen.
Die aus den eisigen Landschaften Norwegens stammenden 1349 haben dem Black Metal ihren Stempel aufgedrückt, indem sie ihre Instrumente wie Kriegsäxte in der Vorhut des unerbittlichen Angriffs des Genres schwangen. Mit einem Vermächtnis, das mit dem Blut der akustischen Extreme getränkt ist, sind sie zu den Vorreitern der unerbittlichen akustischen Kriegsführung geworden, unermüdlich in ihrem Streben nach den dunklen Künsten.
"The Wolf and The King" - der neueste Kataklysmus, den 1349 entfesseln. Eine stürmische Odyssee durch acht Tracks reinen, unverfälschten Black Metals, der die Fähigkeiten der Band in Sachen Chaos und Gemetzel makellos unter Beweis stellt. Vom unersättlichen Ansturm von The God Devourer bis zu den düsteren Tiefen von Fatalist ist jeder Track ein Portal in ein Reich, in dem Schatten regieren und die Luft dick ist vom Gestank des Verfalls. Ash of Ages vermischt Thrash-Einflüsse mit extremen Black-Metal-Elementen zu einer Reise durch das Herz der Finsternis, während Shadow Point und Inferior Pathways ein eisernes Rückgrat aus klassischen Headbanger-Riffs und unerbittlichem Groove formen. Mit The Wolf and The King erweitern 1349 die Grenzen des Genres, indem sie ihre unerbittlichen Blastbeats und sengenden Gitarren mit einer Atmosphäre apokalyptischer Eleganz versehen.
Der Assistent scheint am Ende. In der dubiosen Klinik unter Palmen kommt er umnebelt zu sich. Diagnose: Amnesie am Amazonas! Eine Kakteensaft-Kur soll helfen bei der Spurensuche im Sumpf der Erinnerung. Am Ende bleibt nur die Erkenntnis: "Nichts holt mich ab, so wie die Melancholie."
Wie bei seinem Debut wird der Assistent auch beim zweiten Teil seiner Odyssee von den Klängen der späten siebziger und frühen achtziger Jahre begleitet. Ein Sound wie auf einem Mixtape, das zu lange in der südamerikanischen Sonne auf der Heckablage eines verbeulten Citroën Visa lag. Sein Sofrito aus Library-Muzak, Dub-Rhytmen, japanischem Reggae und Yachtrock, gewürzt mit Latin und Bossanova, serviert er auf zartem Weißbrot-Soul. Die Texte sind bisweilen absurd, stets sehnsuchtsvoll und mindestens doppeldeutig. Hier und da wurde ein Easter Egg versteckt: Jörg Fauser, Raymond Chandler und Agatha Christie lassen grüßen. In bekannter Marlowe-Manier driftet der Erzähler verstrahlt durch die (Alp-)Traumwelten seiner acht Lieder. Ist es Tom Hessler selbst, der dort im Zerrspiegel der Cocktailbar erscheint, oder sein Alter Ego? Der Assistent kehrt zurück als relaxed-verzweifelter Fitzcarraldo, der versucht einen Urlaubsdampfer voller Grooves aus der Spree über einen Zauberberg im Regenwald zu hieven, und dabei in Welten jenseits von Raum und Zeit entschwindet. Dabei helfen Wolfgang Pérez (Golf), Magic Manfred (Stella and the Longos), Pedro Goncalves Crescenti (The Düsseldorf Düsterboys, International Music) u.v.a.
KR3.013_
Let's welcome Irene to our roster!
With "Forbidden Memories EP" the label celebrates its thirteenth release and kicks off KR3's fifth anniversary, which will be celebrated from September 2024 to Sept. 2025.
This 5-track EP featured a range of waves, from deeply romantic
Techno to heavier beats in pieces like 'Surrounded' and experimental droning in 'I'd Rather Be Sleeping' A 12" Hybrid designed to capture every emotion you wish to explore, embodying the sonic essence that - IA - consistently seeks in her role as both producer and performer.
KR3. 5 Years Down Road - Let Ireen drive us into the first dimension!
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Mötley Crüe werden ihre neue EP „Cancelled“ veröffentlichen!
Die EP markiert die erste neue Musik der Band seit 2019 und ihr Debüt bei Label Big Machine Rock. Die
Platte enthält den aktuellen Top 5 Rock Radio Hit „Dogs of War“, ihre neue Single, eine Coverversion von
„Fight For Your Right“ von den Beastie Boys und den Titeltrack „Cancelled“.
Mötley Crüe sagten: „It was really great getting in the studio and working on some tracks together. What
started out as a couple demo ideas turned into this EP produced by Bob Rock. We look forward to getting
back into the studio again soon and writing more new music, as well.”
Mötley Crüe melden sich mit ”Dogs of War” zurück, ihrer ersten Single seit 2015!
Seit über 40 Jahren sind Vince Neil (voc), Nikki Sixx (bass), Tommy Lee (drums) und Mick Mars (guitar) als Band aktiv und on the road mit bahnbrechenden Show Highlights wie Tommy Lee‘s Achterbahn
Schlagzeugperformance oder Nikki Sixx’s Auftritte mit seinem flammenwerfenden Bass.
Mötley Crüe hat über 5 Milliarden Streams auf digitalen Plattformen erreicht und hat über 8 Millionen
Follower in den sozialen Medien. Sie haben weltweit über 100 Millionen Alben verkauft, 7 Platin- und
Multi-Platin-Alben in den USA und 3 GRAMMY®-Nominierungen erhalten. Auch ihre Biografie „The Dirt
– Confessions of the Worlds Most Notorious Rock Band” wurde 2001 ein New York Times und weltweiter
Bestseller und erschien als Biopic 2019 auf Netflix.
UK-Indierock-Koryphäen Maxïmo Park kündigen ihr achtes Studioalbum 'Stream Of Life' an, das am 27. September über Lower Third erscheinen wird. Auf dem Weg zu 'Stream Of Life' hat sich die Band aus Newcastle erneut mit Ben Allen (Gnarls Barkley, Animal Collective) zusammengetan, dem Grammy-prämierten Produzenten des Vorgänger-Albums 'Nature Always Wins' aus dem Jahr 2021.
Die Band befindet sich in der vielleicht nachdenklichsten Phase, in der sie je war. Leadsänger Paul Smith, dessen Stil sich vermutlich als Literatur-Pop beschreiben lässt, hat den Titel des Albums einer Kurzgeschichte der ukrainischstämmigen brasilianischen Schriftstellerin Clarice Lispector entnommen, inspiriert von ihrem Bewusstseinsstrom und der Art und Weise, wie sie zum Nachdenken über die inneren Mechanismen der Menschen anregt. Sie wirft die Frage auf, warum wir die Dinge tun, die wir tun, selbst wenn sie für Außenstehende kontraintuitiv erscheinen. Jedes Individuum hat einen inneren Fluss - einen Strom des Lebens.
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UK-Indierock-Koryphäen Maxïmo Park kündigen ihr achtes Studioalbum 'Stream Of Life' an, das am 27. September über Lower Third erscheinen wird. Auf dem Weg zu 'Stream Of Life' hat sich die Band aus Newcastle erneut mit Ben Allen (Gnarls Barkley, Animal Collective) zusammengetan, dem Grammy-prämierten Produzenten des Vorgänger-Albums 'Nature Always Wins' aus dem Jahr 2021.
Die Band befindet sich in der vielleicht nachdenklichsten Phase, in der sie je war. Leadsänger Paul Smith, dessen Stil sich vermutlich als Literatur-Pop beschreiben lässt, hat den Titel des Albums einer Kurzgeschichte der ukrainischstämmigen brasilianischen Schriftstellerin Clarice Lispector entnommen, inspiriert von ihrem Bewusstseinsstrom und der Art und Weise, wie sie zum Nachdenken über die inneren Mechanismen der Menschen anregt. Sie wirft die Frage auf, warum wir die Dinge tun, die wir tun, selbst wenn sie für Außenstehende kontraintuitiv erscheinen. Jedes Individuum hat einen inneren Fluss - einen Strom des Lebens.
Adorior sind bis an die Zähne mit dem höllischsten Sound, der schärfsten Zunge und teuflischem Artwork bewaffnet. Und wieder werden sie sich ihren Weg mit kompletter Outlaw-Attitüde und der Moral von Aussätzigen bahnen. Genau wie auf dem Vorgänger "Author of Incest" aus dem Jahr 2005 agieren Adorior auf einem unvorstellbaren und unvergleichlichen Aggressions-Level. "Bleed on my Teeth" hat eine Menge Dreck unter den Fingernägeln, aber es wiederbelebt den Geist der einst wirklich gefährlichen Musik des Teufels. Hier wird sich keiner neuen Genre-Definitionen gebeugt. Achtung, dieses Album kommt mit einem riesigen Poser-Filter!
"Bleed on my Teeth" ist eine Einberufung der schwarzherzigen Überlebenden dieser kranken und verräterischen Welt und fühlt sich an, als würde es in deine Knochen tätowiert werden!
Bringing a dance floor sensibility to the deeper end of the electronic spectrum, the Dutch duo Jordi van Achthoven and Micha Heyboer a.k.a. Tinlicker have courted the attention of global labels and tastemakers since breaking out in 2013. Prolific musicians with backgrounds in dubstep and pop production, their journey so far has seen them release on the likes of Mau5trap, Armada, Sotto Voce and Anjunadeep - with an a eclectic array of DJ support from Above & Beyond to Oliver Heldens, Tiësto to Yotto. Able to turn their hand to deep house, techno and electro, the pair have reworked the likes of Lane 8 and Deadmau5; their stunning update of Reflekt ‘Need To Feel Loved’ becoming a sought after mix among fellow DJs over the last 12 months. A showcase for their dynamic songwriting and forward thinking sound design, Tinlicker’s debut artist album ‘This Is Not Our Universe’ will be released on Anjunabeats this September.
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Achtes Album der erfolgreichen irischen Rockband The Coronas. Die frühen Hits wie „San Diego Song“, „Heroes or Ghosts“ und „Addicted to Progress“ verleihen ihren Konzerten einen magischen Hauch von Nostalgie. Sie haben es aber geschafft, sich stetig weiterzuentwickeln und in der letzten Dekade erfolgreich neues Material zu veröffentlichen. Ihre letzten drei Alben erreichten direkt Platz 1 der irischen Charts, während ihre Fangemeinde im Ausland exponentiell gewachsen ist – ausverkaufte Tourneen in den USA, Kanada und Australien unterstreichen diesen Erfolg. Diese Formel scheint sich für THE CORONAS bewährt zu haben. Die Band ist bekannt dafür, eine der besten Live-Acts Irlands zu sein. Sie sind seit fast 15 Jahren Headliner bei großen Shows und Festivals ihres Heimatlandes, und ihre regelmäßigen Weihnachtsshows im Olympia Theatre sind legendär.
The Skies, They Shift Like Chords, Roger Enos zweites Soloalbum für die Deutsche Grammophon, wurde im
Oktober 2023 unter allgemeinem Beifall veröffentlicht und enthielt zwölf schillernde musikalische Porträts,
die einen anregenden und nachdenklich stimmenden Weg durch Klang und Stille nachzeichneten. Nach einer
Reihe von Live-Auftritten, darunter ausverkaufte Shows in der Londoner Queen Elizabeth Hall und im National Sawdust in New York, präsentiert der britische Komponist und Musiker nun ein neues Mini-Album mit
acht Tracks, ”the skies: rarities”. Diese Sammlung besteht aus Neuinterpretationen und unveröffentlichten
Highlights der ”the skies...”-Aufnahmesession, zusammen mit Enos 2023 populärem World Piano Day-Track
”Through the Blue (Piano Version)” und dem ehemaligen Amazon Original Track ”Above and Below”.
„the skies:rarities“ beginnt mit zwei Stücken, die unterschiedliche Klangwelten erkunden; die Sänger des
Vocalconsort Berlin liefern den wortlosen Chor in ”Patterned Ground” für Chor und Elektronik, während
das Eröffnungsstück ”Breaking The Surface” von Scoring Berlin stammt.
”Viele dieser Tracks stammen aus Improvisationen”, erklärt Roger Eno. ”Aber sie werden dann ”aufgeräumt”,
was in der Regel bedeutet, dass Noten herausgenommen werden, um den verbleibenden Noten mehr Raum
zu geben, was wiederum den Leuten Zeit zum Nachdenken gibt.”
Wann genau die Langhalslaute Bouzouki nach Griechenland kam, ist unklar. Ihre Wurzeln gehen bis ins vierte Jahrhundert vor Christus zurück. Die heutige Form des Instruments, benannt nach "Βυζί", dem griechischen Wort für die weibliche Brust, ist relativ jung und seit etwa 1920 in Athen und auf dem Peloponnes verbreitet. Ursprünglich in Bars und auf privaten Festen gespielt fand es durch das Revival des „Rebetiko“, dem „griechischen Blues“ ab den 1960er Jahren weitere Verbreitung. „Ursprünglich wurde auf der Bouzouki viel improvisiert“, meint Georgios Propkopiou, „viel mehr als später. Denn ab den Fünfzigerjahren wurde ihr Spiel professionell unterrichtet. Da wurde vieles festgelegter“. Seitdem ist der metallische Klang des Instruments fast zum Synonym für die griechische Folklore als Begleitung von Liedern und Tänzen geworden... vor allem bei dem Komponisten Mikis Theodorakis, der mehr als nur ein paar Ohrwürmer hervorgebracht hat.
Die Jazzkarriere der Bouzouki hingegen stand bislang noch aus. Es brauchte einen Umweg über Stockholm, damit etwas in Bewegung kam. „Die Kombination Bouzouki und Jazz liegt erst einmal nicht so nahe“, meint der Pianist Joel Lyssarides. „Für mich persönlich hängt sie mit meinem Großvater zusammen, einem griechischen Zyprioten. Er kam in den 1940ern nach Schweden. Griechische Musik mochte ich immer, ich war aber damit nicht wirklich vertraut. Jedenfalls fand ich die Bouzouki faszinierend. Während der Pandemie habe ich mir ein Instrument gekauft, um es ein wenig zu lernen. Beim Stöbern im Internet entdeckte ich dann Georgios durch ein TV-Konzert, ein Tribute an Theodorakis. Ich war total begeistert und habe in Stockholm herumgefragt, ob ihn jemand kennt. Tatsächlich spielte er zufällig ein paar Tage später in der Nähe in einer Hotelbar ein Konzert“.
Das war im Herbst 2022. Joel Lyssarides hörte Georgios Prokopiou zu, sprach ihn an und sie verabredeten sich zu einer Session. Sie jammten und improvisierten, fanden musikalisch schnell zusammen und im Sommer 2023 spielten sie ihr erstes gemeinsames Konzert. „Es ist sehr unüblich, dass jemand mit der Bouzouki über Changes improvisiert,“ erzählt Joel Lyssarides weiter. „Sie ist ja ein traditionelles Instrument mit klar definierter Rolle, meistens Begleitung mit gedoppelten Terzen und Sexten. Georgios aber macht viel mehr. Ich hatte zunächst keine Ahnung, wie unglaublich virtuos und stilistisch variabel er ist. Seine Vielseitigkeit öffnet viele Türen. Wir hatten von Anfang an sehr viel Spaß an den neuen Möglichkeiten. Und ich hatte vorher noch niemanden gehört, der so spielt. Dafür musste ich unbedingt Musik schreiben“.
Lyssarides erzählte ACT-Chef und Produzent Andreas Brandis von der Idee für das Duo und auch dieser war sofort begeistert: „In der Lesart von ACT steht der Begriff Jazz vor allem für ein Vokabular mithilfe dessen Musiker:innen ihre eigene Geschichte vor ihrem persönlichen kulturellen Hintergrund erzählen. Es ist faszinierend, dass hier immer wieder Konstellationen entstehen, die es vorher nicht gegeben hat. Und die Musik, die Joel Lyssarides und Georgios Prokopiou gemeinsam kreieren ist einerseits absolut überraschend und neu, klingt jedoch gleichzeitig so organisch und natürlich, als hätte es diese Konstellation schon immer gegeben.“
Es sind aber nicht nur die Instrumente Klavier und Bouzouki, die sich getroffen haben, sondern auch die speziellen Charaktere und Geschichten der beiden Duopartner. Der Stockholmer Joel Lyssarides verbindet in seinem Spiel größte Virtuosität mit beeindruckender Leichtigkeit und einem starken Gespür für Stimmung und Dynamik. Er arbeitet mit so unterschiedlichen Künstler:innen wie Anne Sofie von Otter, Benny Anderson, Nils Landgren, Viktoria Tolstoy und ist Teil des Esbjörn Svensson Tributes „e.s.t. 30“. Das ACT-Debüt „Stay Now“ von Lyssarides‘ eigenem Trio wurde seit seinem Erscheinen 2022 allein auf Spotify eindrucksvolle 25 Millionen Mal gehört. Der Athener und Wahl-Stockholmer Georgios Prokopiou spielte zum ersten Mal mit sechseinhalb Jahren Bouzouki, gab mit acht seinen Konzerteinstand und hatte als Zehnjähriger bereits feste Musikengagements in Bars und Bordellen. Seitdem arbeitet er im klassischen Kontext ebenso wie in der Folklore und dem Experimentellen, spielt neben der Bouzouki außerdem Saz und andere Saiteninstrumente.
Die Voraussetzungen für das Album „Arcs & Rivers“ waren daher so vielfältig und offen, wie nur möglich. Nach einem Probekonzert in der Berliner ACT Art Collection, von dem das Live-Stück „Zafeirious Solo“ auf das Album übernommen wurde, trafen sich die beiden noch einmal am selben Ort, um mit Studio-Equipment auch andere Facetten aufnehmen zu können. „Wir wollten zum Beispiel leise Stellen dabeihaben, nah mikrofoniert. Außerdem den großartigen Klang des Flügels, der früher einmal Alfred Brendel gehört hat. Insgesamt aber war vieles sehr spontan. Das ganze Album wurde in einem Rutsch aufgenommen, innerhalb von vier Stunden, meistens mit den ersten Takes. Ich bin sonst oft Perfektionist und verbringe Tage mit der Nachbearbeitung von Musik im Studio. Diesmal hingegen sollte es so direkt und spontan wie möglich sein“. Und es funktionierte: „Arc & Rivers“ ist ein Dialogskizzenbuch mit normsetzender Wirkung. Egal ob neue Kompositionen oder Verarbeitungen traditioneller Rhythmen und Muster wie in „Kamilieriko Road“ – diese Musik hat eine schillernde, klangmagische Kraft. Und das Duo selbst strahlt eine Selbstverständlichkeit der Kulturverknüpfung aus, die die Enge der Stile hinter sich lässt. Und es macht klar: Es ist tatsächlich Zeit für etwas mehr Bouzouki im Jazz, in der Improvisation und auf den Bühnen der internationalen Musikwelt.
Wer sich in den letzten Jahren mit deutschsprachiger Metal- & Rockmusik beschäftigt hat, der kam an HERBST nicht vorbei. Nachdem die 4 Berliner mit ihrer ersten EP und dem Debütalbum „Ein letzter Abend“ ein ersten Achtungserfolg landen konnten, ging es auch direkt in den Tourbus mit ENGST quer durch die Republik.
Mit „Spiegel“ (VÖ: 20.09.24) folgt nun der neue, mitreißende Longplayer der Band. Treibend, mit krachenden Gitarren und Mörder-Hooklines, entfesseln die 10 neuen Tracks auf "Spiegel" eine unbändige Energie, die dich von der ersten Sekunde an packt und nicht mehr loslässt. Das Feature mit Ex-Annisokay Shouter Dave Grunewald und Alles Mit Stil zeigt eine der vielen Facetten des neuen Albums! So geht moderner, deutschsprachiger Metal im Jahr 2024!
Acid, 1980 im belgischen Brügge gegründet, gelten als einer der ersten Vorläufer des Speed Metal auf dem europäischen Kontinent. Sängerin Kate de Lombaerd, die Gitarristen Dirk Simoens (Dizzy Lizzy) und Donald Devers (Demon), Bassist Peter (T-Bone) sowie Drummer Geert (Anvill) nahmen in Form von "Acid" (1983), "Maniac" (1983) und "Engine Beast" (1985) drei hoch geschätzte Alben für Giant Records auf, ehe sich Mitte der achtziger Jahre ihre Wege trennten. Um 2019 herum reifte in Kate de Lombaerd der Plan, es noch einmal zu versuchen. Unter der Mitwirkung von Mathieu Trobec (Bass), Gilles Reuse (Gitarre), Andreas Stieglitz (Gitarre) und Bastiaan Andriessen (Schlagzeug) fand man sich wenig später unter dem Namen Kate's Acid zusammen. Es folgten umjubelte Live-Auftritte u.a. beim Keep It True Rising (2021) und noch einmal beim Keep It True im Jahre 2023, wo auch das jetzt vorliegende Album "Blowing Your Ears Off" mitgeschnitten wurde.
Acid, 1980 im belgischen Brügge gegründet, gelten als einer der ersten Vorläufer des Speed Metal auf dem europäischen Kontinent. Sängerin Kate de Lombaerd, die Gitarristen Dirk Simoens (Dizzy Lizzy) und Donald Devers (Demon), Bassist Peter (T-Bone) sowie Drummer Geert (Anvill) nahmen in Form von "Acid" (1983), "Maniac" (1983) und "Engine Beast" (1985) drei hoch geschätzte Alben für Giant Records auf, ehe sich Mitte der achtziger Jahre ihre Wege trennten. Um 2019 herum reifte in Kate de Lombaerd der Plan, es noch einmal zu versuchen. Unter der Mitwirkung von Mathieu Trobec (Bass), Gilles Reuse (Gitarre), Andreas Stieglitz (Gitarre) und Bastiaan Andriessen (Schlagzeug) fand man sich wenig später unter dem Namen Kate's Acid zusammen. Es folgten umjubelte Live-Auftritte u.a. beim Keep It True Rising (2021) und noch einmal beim Keep It True im Jahre 2023, wo auch das jetzt vorliegende Album "Blowing Your Ears Off" mitgeschnitten wurde.
"Wir waren hier" heißt das neue Studioalbum von der Gruppe Die Nerven. Es ist das sechste Album des Trios. Die neuen Songs haben Kevin Kuhn, Julian Knoth und Max Rieger in einer vierwöchigen Session in einem ehemaligen Sterne-Restaurant am Stuttgarter Schlossplatz mit Blick auf die Oper aufgenommen. Und so nah wie auf "Wir waren hier" sind Die Nerven noch auf keinem Studioalbum der Aura ihrer Live-Auftritte gekommen - der musikalischen Spontaneität ihres Zusammenspiels auf der Bühne, dem Stop-and-Go ihrer Improvisationen, der Lust an der gegenseitigen Überraschung, und schließlich: der kollektiven Entäußerung in die Katharsis. Ihre Musik ist immer noch zornig, laut, dramatisch, vielleicht könnte man auch sagen: nihilistisch. Aber es handelt sich um einen reiferen Nihilismus, als man ihn von den Nerven bislang kannte. In ihrer Musik fliegt man immer noch über Halden voll Schrott, über dürre Heiden, wüste Länder und öde Städte. Aber es schillern nun auch schöne Klangtupfer über der Szene wie von den letzten Sonnenstrahlen vor einer ewigen Nacht oder von einem bunt schillernden Ölfilm auf einer verdreckten See.