Für Kevin Morby ist das ,kleine Weite" der weite Himmel, das einfache Leben, seine Herkunft aus dem Mittleren Westen und alle Pflichten, Bescheidenheit, Vertrautheit und Isolation: das Land, die Menschen und die Teile davon, die in ihm stecken. ,Der Mittlere Westen hat etwas Unbeabsichtigtes Musikalisches an sich: Zikaden, die in den Bäumen zirpen, ein vorbeifahrender Zug, eine Tornadosirene, die losgeht", erklärt Morby. ,Wenn man genau hinhört, gibt es diese fast unheilvollen Geräusche unter dem weiten Himmel - seine Hässlichkeit und seine Schönheit und wie beide oft gleichzeitig zusammenwirken. Und obwohl der Mittlere Westen technisch gesehen keine Ödnis ist, ist er meine Ödnis." Little Wide Open ist der Titel von Kevin Morbys achtem Studioalbum, produziert von Aaron Dessner. Im Sommer 2024 hatte Dessner Morby gebeten, The National bei ihrem Konzert im Londoner Crystal Palace Park zu unterstützen. Kurz darauf wandte sich Dessner, der gerade eine Glückssträhne hatte, nachdem er Alben für Taylor Swift, Ed Sheeran und Gracie Abrams produziert hatte, wandte sich an Morby und teilte ihm mit, dass er gerne sein nächstes Album produzieren würde. Anfang 2025 begannen sie mit den Aufnahmen in Aarons Long Pond Studio in Stuyvesant, New York, und beendeten sie im September desselben Jahres. Das Album, an dem eine Vielzahl von Mitwirkenden wie Dessner, der mehrere Instrumente spielt, Amelia Meath, Andrew Barr, Justin Vernon, Katie Gavin, Lucinda Williams, Meg Duffy und anderen, wurde von Morby als dritter Teil einer Trilogie nach ,Sundowner" (2020) und ,This Is a Photograph" (2022) beschrieben, in denen er seine Zeit im Mittleren Westen nach seiner Rückkehr nach Kansas City dokumentierte. Dieses Mal wertet Dessners Produktion Morbys Aufnahmen auf, ohne dabei den Fokus auf die Songs selbst zu verlieren. Es gibt eine neu gewonnene Zuversicht und Klarheit sowohl in Morbys Songwriting als auch in Dessners Produktion, die an Tom Pettys Klassiker Wildflowers aus dem Jahr 1994 erinnert. Da Morby mittlerweile hauptsächlich in LA lebt, hat sich die Atmosphäre, die Little Wide Open durchzieht, gegenüber seinen Vorgängern etwas verändert. Wie Rachel Kushner in ihrem Begleittext zum Album über Morby schreibt: ,Es geht um Zeit, um das Gefühl, dass er sich von der Nostalgie und dem verlorenen, aber schönen Kampf, an der Vergangenheit festzuhalten, gelöst hat. Er hat akzeptiert, dass die Zeit unaufhörlich fließt und man sie nicht aufhalten kann. Stattdessen hat er das Gefühl, dass er auf ihr reitet. Er ist Passagier der Zeit."
Vinyl-only 7" dives deep into the PRINCE vault with two thick, funk edits. A-side mashes the PURPLE ONE with ANDERSON .PAAK, for an undeniable party starter. The flip strips it back to a raw drum machine workout, tailor made for boogie lovers. Tried and tested in clubs.
POMPEII // UTILITY vereint zwei seelenverwandte Rapper von entgegengesetzten Küsten mit dem weltgestalterischen Genie der SURF GANG. Als echtes Doppelalbum – MIKE auf der einen, Earl auf der anderen Seite – entfaltet sich POMPEII // UTILITY durch eine wechselnde Besetzung von Nebengästen und Charakteren innerhalb seines gemeinsamen kreativen Ökosystems. Jadasea, Anysia Kym, Niontay, Na-Kel Smith und Lerado Khalil treten alle auf und durchstreifen die weitläufige Klangwelt des Albums, während im Hintergrund die SURF GANG-Produzenten Harrison, EvilGiane, Elipropperr und Flea Diamonds (mit Unterstützung weiterer Producer) die rauen, dynamischen Beats erzeugen, die dem Album seinen Rahmen geben. Zu den früheren SURG GANG-Produktionen gehören Baby Keem, Kendrick Lamar, A$AP Rocky und Playboi Carti. POMPEII // UTILITY, das nach den 2025er Soloalben beider Rapper erscheint, wirkt wie eine triumphale Ehrenrunde, die ihre über 10-jährige Freundschaft nachzeichnet. Wo ein Rap-Battle sonst Rivalität oder Vergleiche hervorrufen könnte, bietet POMPEII // UTILITY etwas Verwurzeltes und Gemeinsames – ein geteiltes Verständnis von Fürsorge, Freude, Trauer, Verarbeitungsprozessen und Verantwortung gegenüber etwas Größerem. Ein gemeinsamer Release über die jeweiligen Labels der drei Künstler: 10k, Tan Cressida und Surf Gang Records.
ABR002 brings Art Bleek Records back to the floor with Get Involved, a deep house cut built for late-night warmth and open-air uplift. Anchored by Phoenix’ beautiful, soulful vocal, the original version glides on a tight house groove, rich chords and that instantly memorable hook that keeps pulling you back in.
The package expands the story with a proper remix roster: David Duriez delivers both a driving club rework and an Acid Dub twist, while Jamie Anderson pushes the energy into a crisp, dancefloor-focused direction. Art Bleek rounds it off with his own remixes, from a punchy peak-time flip to a stripped instrumental for DJs who want the groove in pure form.
A versatile 12" for deep house heads, vocal heat, classic house attitude, and enough versions to fit any set.
Seefeel sind mit ihrem ersten Album seit fünfzehn Jahren zurück – einer wunderschönen, verträumten und entrückten Sammlung fragmentierter Melodien und ätherischer Klangtexturen.
In gewisser Weise kann man dieses Album als Seefeels "Dub"-Album betrachten: Die täuschend wolkenartigen Arrangements von Mark Clifford wirken bei geringer Lautstärke fast wie Ambient, doch über eine gute Anlage kommen der wuchtige Bass und der gekonnte Einsatz von Effekten deutlicher zum Vorschein und verändern die Wahrnehmung von Zeit und Klangort. Wie immer bei Seefeel driftet das Album jedoch nie zu weit in kalten Experimentalismus oder synthetische Klangfarben ab. Der stark bearbeitete Gesang von Sarah Peacock verleiht den Stücken eine wichtige menschliche Note, während bearbeitete Gitarrenloops Melodiefragmente durch die Hallfahnen schweben lassen.
Da die Band lange Zeit als Schnittpunkt zwischen elektronischer Musik und experimenteller Gitarrenmusik wahrgenommen wurde, wurde sie während ihrer Anfangszeit oft übersehen, da ihre Musik keiner der beiden Szenen sofort zugeordnet werden konnte. Im Laufe der Jahre erwies sich diese Verschmelzung der Genregrenzen jedoch zunehmend als prophetisch für die zukünftige musikalische Entwicklung. Seefeel schufen sich einen Musikkatalog, der im Gegensatz zu manch anderen Bands nicht so schnell gealtert ist. Ihr Einfluss wird von einer neuen Generation von Künstlern wie Maria Somerville und Yu Su hervorgehoben, und 2026 melden sie sich mit "Sol.Hz" zurück, einer Sammlung neuer Tracks, die die Annahme bestärkt, dass Seefeels Zeit endlich gekommen ist.
How do losers dance? According to Helmut, almost weightlessly, with soft feet, warm gestures, sometimes alone, sometimes together. Content Creatures, Helmut's fourth album, evokes the pop archetype of the "beautiful loser", who had almost disappeared from view in so-called late capitalism. In a present in which even suffering is often similarly instrumentalised and tailored to clicks like a competitive sport, this album sets a counterpoint: those who listen to it suddenly want to be enchanting losers again, useless and joyfully messing up, losing something beloved, having their hearts broken, giving up a dream, sinking into beauty.
You don't sink alone. Comforting harmonies envelop you, the voices of friends appear, accompany you for a while and then disappear again. Warm grooves, floating synths and delicate guitar lines characterise an indie sound that remains open and breathes.
Self-produced for the first time in his home studio in Neukölln, 'Content Creatures' sounds thoughtful and light at the same time. The album will be released digitally and on vinyl on 10 April 2026 on Berlin-based label St.Vladimir. There are four songs on one side and four songs on the other. The cover is adorned with an exceptionally pretty guinea pig. Helmut shows the special in the seemingly ordinary: a child's pet, the most ordinary of all, is his cover star and headstrong protagonist.
Wie tanzen Verlierer? Wenn man nach Helmut geht, dann fast schwerelos, mit weichen Füßen, warmen Gesten, manchmal allein, manchmal gemeinsam. Content Creatures, Helmuts viertes Album, evoziert den Pop-Archetypus des "beautiful loser", der im sogenannten Spätkapitalismus fast aus dem Blick geraten war. In einer Gegenwart, in der sogar das Leid oft ähnlich durchinstrumentalisiert und auf Klicks getrimmt ist wie ein Leistungssport, setzt dieses Album einen Kontrapunkt: Wer es hört, möchte auf einmal gern wieder ein bezaubernder Verlierer sein, nutzlos und freudvoll abkacken, etwas Geliebtes verlieren, das Herz gebrochen bekommen, einen Traum aufgeben, in Schönheit versinken.
Man versinkt nicht allein. Tröstende Harmonien legen sich um einen, die Stimmen von Freundinnen tauchen auf, begleiten einen ein Stück weit und verschwinden wieder. Warme Grooves, schwebende Synths und feine Gitarrenlinien prägen einen Indie-Sound, der offen bleibt, atmet. Erstmals in seinem Neuköllner Homestudio selbst produziert, klingt "Content Creatures" bedacht und leicht zugleich.
Das Album erscheint digital und auf Vinyl am 10.04.2026 auf dem Berliner Label St.Vladimir. Es hat vier Songs auf der einen und vier Songs auf der anderen Seite. Das Cover ziert ein außergewöhnlich hübsches Meerschweinchen. Helmut zeigt das Besondere im scheinbar Gewöhnlichen: Ein Kinderhaustier, das normalste von allen, ist bei ihm Coverstar und eigensinnige Protagonistin.
Die erfolgreiche Italo-Disco-Reihe „Best Of“ geht in die nächste Runde – und diesmal auf hochwertigem Vinyl!
Mit „Best Of – Duke Lake“ erscheint eine exklusive farbige LP, die die größten Hits des Italo-Disco-Kultkünstlers Duke Lake vereint.
Diese besondere Vinyl-Ausgabe bringt den authentischen 80er-Sound zurück auf den Plattenteller und lässt das Herz jedes Italo-Disco-Fans höherschlagen.
Mit dabei sind unter anderem die Klassiker:
Do You
Dance Tonight
Satisfaction, Love & Passion
Typische Italo-Disco-Synthesizer, treibende Drum-Machines und eingängige Hooklines machen diese Songs zu zeitlosen Dancefloor-Favoriten. Die sorgfältig zusammengestellte Tracklist präsentiert Duke Lakes stärkste Titel in einer hochwertigen Sammler-Edition.
The single "Die Digitale Welt Der Anderen" by Voigt & Voigt picks up where the album "Die Zauberhafte Welt Der Anderen" ended in 2013. Elsewhere. An album like a movie. A fantasy blockbuster that has once again shown that the straight (techno) bass drum knows no borders in Voigt's universe. Phuture, Marnie, Sleepy Hollow, Snow-white, Felix Krull, Sven Väth, Sleaford Mods ...
The sequel at hand to this surreal cinematic techno trip through the realm of affirmative negation of reality, contains four pieces that couldn’t be any more different, and yet they are held together by a higher power. Radikal, Atonal, Rational, Minimal, Digital, Ganz Egal, Tiefental.
Die Single “Die Digitale Welt Der Anderen“ von Voigt & Voigt knüpft da an, wo das Album “Die Zauberhafte Welt Der Anderen“ 2013 endete. Woanders. Ein Album wie ein Film. Ein Blockbuster der Fantasie, der einmal mehr gezeigt hat, dass der geraden (Techno) Bassdrum im Voigt’schen Universum keine Grenzen gesetzt sind. Phuture, Marnie, Sleepy Hollow, Schneewittchen, Felix Krull, Sven Väth, Sleaford Mods ...
Die vorliegende Fortsetzung dieses surrealen Film-Technotrips durchs Reich der affirmativen Realitätsverneinung beinhaltet vier Stücke, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, und die doch von einer höheren Macht zusammengehalten werden. Radikal, Atonal, Rational, Minimal, Digital, Ganz Egal, Tiefental.
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Foundations Records brings you their hotly anticipated third release from Sonar's Ghost on Rinse Out EP - a bold four-tracker of breakbeat jungle, atmospheric jungle and jungle-tekno.
Sonar's Ghost
Starting out DJing in the peak hardcore era of 1992, Dominic Stanton rose as a post-hip-hop and ragga kid, cutting his teeth at free parties across the Shires. Drawn into the new directions of hardcore and jungle, he earned early gigs at the legendary Sanctuary, Milton Keynes, performing as Dom-unique.
Learning the art of beat-chopping on the Amiga 500, Dom landed his first release on Reinforced Records in 1995 and continued releasing into the 2000s as Static Imprints and Sonar Circle. Inspired by Dego and the evolving trajectory of 4hero, Dom began moving into more unexplored territory, producing eclectic, soulful beats under the name Domu.
After a brief hiatus, Sonar's Ghost was born - an outlet to explore the years Sonar Circle missed, from 1991 to 1995. Creating alternate journeys through that era, Sonar's Ghost reimagines the original sound palette using original sources, new blends of beats, and a lifetime of musical influence. For Dom, Sonar's Ghost is his happy place.
The Foundations release blends the eras and directions Dom loves most - from '93 bouncy darkside through to '03 drum funk - with authentic drums and samples integral to the vibe.
Here's the support on radio:
- Makossa (Radio FM4 Vienna)
- Distant Planet (Infrared FM)
- Sun People (Sub FM)
- Alex Ruder (KEXP Seattle)
- Haus of Beats (Txapa Irratia)
- Haus of Beats (Txapa Irratia)
- Tom Ravenscroft (Rinse FM)
- Jon1st (Subtle Radio)
- Martha (NTS / BBC R1)
- Harper (Czworka Polskie Radio)
- Gremlinz (89.5FM Toronto)
- N-Type (Rinse FM)
- Michelle (NTS)
- Mathieu Schreyer (KCRW, LA)
- Darkerthanwax (The Lot Radio)
- Bevin Campbell (PBSFM Aus)
- Errol Anderson (NTS)
- Ian (94.9 CHRW)
- OPR8 (Sub FM)
- Tramma (Noods)
- Carlos Contreras (Tilos Radio Budapest)
- Jay Scarlett (BR Puls Munich)
- DJ Tuco (91.90FM Prague)
- Ed2000 (Cashmere / The Face)
- Vinyl Junkie (Eruption Radio)
- Klaus Fiehe (1WDR)
- Benji B (BBC 1Xtra)
,In the Grace Of Your Love" kam ursprünglich 2011 raus und war ein Neustart für The Rapture und eine willkommene Rückkehr zu DFA, dem Label, das ihnen zu ihrem sofort erfolgreichen Debüt ,Echoes" verholfen hatte. Der Schwung und Erfolg dieser Jahre führte zu einer Achterbahnfahrt mit einem großen Label, die sie wieder da landete, wo sie angefangen hatten - mit Narben, aber jetzt frei, die Grenzen der Erwartungen zu sprengen. Begleitet wurden sie dabei vom verstorbenen, großartigen Philippe Zdar, einer Hälfte des französischen Dance-Duos Cassius und Produzent von Künstlern wie Phoenix und den Beastie Boys. Zdars Begeisterung und technisches Können sind schon in den ersten 30 Sekunden des Albums zu hören: ,Sail Away" ist The Rapture in voller Pracht und Strahlkraft, ein fünfminütiger Ausatem mit Disco-Drums. Natürlich gibt es auch jede Menge Futter für die Dance-Kids - ,How Deep Is Your Love" rockt immer noch die Tanzflächen der New Yorker Bars, ,Miss You" ist ein unwiderstehlicher kleiner Streich in Moll -, aber insgesamt herrscht das Gefühl vor, dass man langsamer wird, Bilanz zieht und an den richtigen statt an den falschen Orten nach Sinn und Liebe sucht. Daher auch das Finale: ,It Takes Time To Be a Man", ein charmant ehrlicher, von Klavierklängen untermalter Song über Verantwortung übernehmen und anderen helfen. Er klingt wie nichts anderes im Repertoire von The Rapture und rundet es dennoch perfekt ab. Der Abspann läuft, die Zeit vergeht, Platten bedeuten immer noch alles.
Let's see now – you just love that hugely fertile foundation period of Jamaican pop music from the birth of ska, through the spectacularly brief two year heyday of rocksteady up to and including the arrival of the first incarnation of reggae a.k.a. early or 'boss' reggae. But you're also aware that the pioneers of these sounds (including The Pioneers!) won't be creating music in these styles or touring forever – so what do you do?
Well, if you're Neil Anderson, owner of Original Gravity Records, the creation bit isn't a problem. You put forth period-authentic style material from a 'roster' of acts – such as Junior Dell & The D-Lites - that in reality consist mostly of yourself (you are a multi-instrumentalist and lyricist after all!) and whichever extra musicians and session singer you rope in for a given track. In the case of Junior Dell & The D-Lites that singer was Adrian Dell – soon to be dubbed (no pun intended) 'Junior' - first appearing on 2021's uptempo ska tribute to Salvadoran retro-dancing internet sensation Aranivah, entitled Miss Aranivah. And you keep putting out stuff so profusely and effectively that there are clamours for you to tour 'the band' which - er - doesn't really exist. What a botheration! Still, maybe your session singer could become – well - a permanent singer? Maybe you can rustle up assorted bredren to become the rest of the band and...you know what? That might just work!
And so, in the blink of an eye, Junior Dell & The D-Lites becomes a bona fide actual live band fronted by a young Jamaican singer playing fresh 60s/70s-style Jamaican music with an energy last seen and heard in, well, the 1960s and 70s. And it tours so effectively that there are clamours for 'the band' – or more accurately, now – the band - to release an album. Wait...what now? And, by the way, you've got a European tour coming up in April wouldn't it be great if the album was ready to tour by then? Pressure drop? Pressure rise more like!
Then again, Junior Dell & The D-Lites have done so many sure-shot singles to date that assembling them along with a new cut, an extended version of one of the singles and re-recordings of two of the label's previous singles that were originally by 'label mates' The Regulators should be a cinch. So expect all the hits: bluebeat banger 20 Flight Ska, the euphoric ska bounce of the aforementioned Miss Aranivah and the title track, a de rigueur smattering of covers (opener Jump Around, midway markers Praise You and Just Can't Get Enough, and one of the re-recordings, closer Don't Look Back In Anger), early reggae groovers Cool Right Down, Last Night Reggay, Can't Stop The Reggae (in a new extended form) and crowd-pleasing new one Mi Try along with the other Junior Dell re-recording - the gorgeous Why Why Why which nods to the period of reggae between the sound of '69 and the arrival of roots.
Don't you brag and don't you boast but that's a Whole Lotta Skankin' going on! Do the ska, do the rocksteady, do the reggay, why– it's another scorcher!
It’s True What They Say is the debut EP from Edinburgh-based, husband-and-wife duo Sarah/Shaun (pronounced simply Sarah Shaun), aka Sarah and Shaun McLachlan (pronounced “McLochlin”).
“Sarah and I both have a love for nostalgia,” explains Shaun. “We watched that amazing old 80’s Sci-Fi, (John) Carpenter movie, Starman, a few months back. Myself and my brother David used to watch it all the time. We must have been, roughly, 5-7 at the time. I remember loving the movie but the end, you know, with the beautiful, atmospheric, synth ending, I love that particular moment the most - best part of the movie, you know, when he goes home… It’s heartbreaking but stunning, all the same. It’s the music that moves you most… It did when I was 5 and it still does to this day. It must have had some form of a (much deeper) impact on me.”
The duo narrates stories across themes of love, hope, family, friends, dreams and sadness - the good that comes with the bad in everyday life, not just on a personal scale but within a community as well.
“Starbed is the first song I have ever written and just came out of the blue really, with Shaun playing a melody and me singing along,” says Sarah. “It’s simple and just about two people in love. Love songs are always the best songs, after all… Music has been a big part of my life from a young age. I was unwillingly dragged to piano and violin lessons, which I’m thankful for now! I’d say the first band I really became obsessed with growing up were the Beatles, and on the back of that a lot of 60s music and fashion. From then on, I had a love for music.”
“Shaun definitely opened my ears to a lot of sounds and got me thinking about soundtracks and all the noises that can be made,” she goes on. “We love just spending time experimenting in the house with instruments, pedals etc and Ali is a real magician to work with, too…”
The recordings took place over the summers of 2022 and 2023, with fellow Delta Mainline member Ali Chisholm (aka Jaguar Eyes) plus long-term friend and collaborator Gavin King. Further collaboration then came via the ‘net from the (international) likes of Chris Dixie Darley (Father John Misty), Darren Coghill (Neon Waltz) and Daniel Land (The Modern Painters), among others (see a full list of credits below).
Both Sarah and Shaun have a love for uber-soundtrack producers such as Hanz Zimmer, Max Richter, Cliff Martinez plus live acts such as Beach House, Spiritualized, M83, Suicide, Moby and OMD (to name a few). Shaun also credits the work of Kyle Dixon & Michael Stein (from Survive) on the Stranger Things score… “Even a moment in a movie, whether it be just 30 seconds during a particular scene, it grips you,” he says. But there’s something much deeper at play as well. “Music is a healer,” he goes on, “and I write from my own perspective but more so for others. Once I've done my bit, it doesn't belong to me any longer. It belongs to whoever wants it or needs it.”
The result is a cinematic, synth-wavey, dream poppy and downright beguilingly beautiful body of work. And they’re just getting started…
REVIEWS/RADIO/FEEDBACK:
“Starbed is folky, flavoured by pedal steel, cello, and brass. Dust Tears, in stark contrast, is a mini synth-pop rave epic. Part Bicep. Part Human League. Keep Your Eyes Closed summons a mood that’s romantic, but also dark and potentially doomed – like David Lynch’s Twin Peaks meets Cliff Martinez’s Drive score. My pick though is It’s True What They Say, whose interwoven jangle and picking recalls New Order’s more introspective moments (Love Vigilantes, Love Less… ). Drums crashing, cathartic. Guitar raising dramatic arcs. Its chorus a rush, like a reprise of Pains Of Being Pure Of Heart’s ‘Higher Than The Stars’.” BAN BAN TON TON
"Dust Tears sees them sharing vocal duties over a synth foundation reminiscent of Moby’s Go - Artist Of The Week” THE SCOTSMAN
"Woozy pop" NEMONE (Mary Anne Hobbs Morning Show, BBC 6Music)
"Nice one, very David Lynch meets Euro dream pop" YOUTH (Killing Joke, Paul McCartney, U2, The Orb, Spiritualized etc)
"Music sounds killer! Real emotion” DAVID HOLMES
"I’m enjoying it” TIM BRINKHURST aka LONDON (IKLAN, Young Fathers, Callum Easter)
“Oh, this is lovely!” SEAN JOHNSTON (A Love From Outer Space)
"It’s totally my cup of tea with milk and biscuit" BRENT RADEMAKER (Beachwood Sparks/GospelBeach)
"Beautiful, ecstatic electronica! Short and to the point" KEVIN BALES (Spiritualized, Julian Cope, Soulsavers, BE)
"Makes me wanna sit in the sun and sip an Arnold Palmer" CHRIS DIXIE DARLEY (Father John Misty)
“Really beautiful - Cocteau Twins / Spiritualized vibes but has its own thing going on, too - worth checking out!” JULIAN CORRIE (Franz Ferdinand, Miaoux Miaoux)
‘Sounded nice on a sunny day, makes me think of Twin Peaks, nice moods’ EAMON HAMILTON (Sea Power)
"Dealing in nostalgia, no bad thing at all, great to play that (Dust Tears) for you” RODDY HART (BBC Radio Scotland)
“I'll give the vocal tracks a spin before the release." VIC GALLOWAY (BBC Radio Scotland)
"Rather good!" IAIN ANDERSON (BBC Radio Scotland)
CREDITS:
Lyrics, Guitars, Keys, Synths, Drums, Drum Programming, Percussion, Mandolin, Glockenspiel: Shaun McLachlan
Lyrics, Vocals, Keys by Sarah McLachlan
Guitars, Synths, String Arrangements, Drum Programming, Engineering: Jaguar Eyes Percussion/Drums/Effects, Fire Extinguisher: Darren Coghill (Neon Waltz)
Guitars by Daniel Land
Slide Guitar by Chris Dixie Darley (Father John Misty)
Brass by Bruce Michie
Keys, pre-production & engineering on “It’s true what they say”: Gavin King
All produced by Jaguar Eyes and Shaun McLachlan and then mixed at Glasgow’s Chem19 Studios by David McCaulay (From Scotland With Love, Rick Redbeard, BBC TV’s Attenborough and The Mammoth Graveyard score).
Artwork: Jamie Walman (Fourteen Admirals)
MORE INFO:
Although Shaun released a pair of solo singles (When We Dance and Give Your Love To Me) during Lockdown, he will be better known to many via his work as the multi-instrumentalist in Edinburgh band Delta Mainline. With two albums released to date, Oh! Enlightened and Bel Avenir, both rapturously received by fans and critics alike, Delta Mainline have developed an international, cult following. Oh Enlightened (2013) achieved widespread critical acclaim on release, earning the band comparisons to Arcade Fire and Echo & The Bunnymen, while 2019’s Bel Avenir pulled in references to The Flaming Lips, Pink Floyd, David Bowie and krautrock. A third DM album is currently being mixed and due for release later this year…
This first-time reissue of Quinteplus’ 1971 album revives a key moment in Argentine jazz, featuring crisp trumpet and tenor sax, electric piano-driven funk and modal grooves, and a tight, spacious rhythm section. It showcases prominent figures like Jorge Anders and “Pocho” Lapouble.
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Quinteplus was born in Buenos Aires at the end of the 1960s, emerging directly from the ideas and experiments of the legendary Agrupación Nuevo Jazz. Founded in the early ’60s, this collective brought together some of the most forward thinking figures in Argentine jazz functioned as a creative lab where musicians questioned where jazz could go next. Among the key ideas discussed was the fusion of jazz with Argentine folk styles such as zamba, chacarera, malambo, cueca, and candombe, as well as a deeper look into African rhythms as a bridge between musical worlds.
Two members of that collective, keyboardist Santiago Giacobbe and bassist Jorge “Negro” González, carried those ideas forward when they formed Quinteplus in 1969. The group came together naturally: all the musicians already knew each other and had played in different projects around the Buenos Aires scene. They shared a strong admiration for Julian “Cannonball” Adderley’s quintet, along with a clear goal—to develop a modern jazz language grounded in local Argentine rhythms.
From the start, Quinteplus stood out for its openness and adventurous spirit. Rhythm was central, and so was experimentation. The band belonged to a generation of Argentine jazz musicians eager to explore electric instruments and new textures, anticipating what would soon be known as jazz-rock. This was happening in Buenos Aires at the very same time Miles Davis was opening new doors with “In a Silent Way” and “Bitches Brew”. Giacobbe introduced one of the first Fender electric pianos in Argentina, while González pioneered the amplification of the upright bass and even developed a hybrid electric, boxless version of the instrument. Trumpeter Gustavo Bergalli, meanwhile, maintained close ties with the emerging Argentine rock scene, collaborating with Luis Alberto Spinetta and appearing on Almendra’s first album.
In 1971, Quinteplus recorded its first and only studio album for EMI. The original lineup featured Jorge Anders on tenor saxophone, Bergalli on trumpet, Giacobbe on keyboards, González on upright and electric bass, and Norberto “Pocho” Lapouble on drums and percussion—who also illustrated the album’s iconic sleeve. The record is a refined showcase of the band’s musical vision: original compositions, fluent jazz language, folk-derived rhythms, funky electric textures, tight ensemble playing, and standout brass solos. Though critically praised, the album received little label support and sold modestly, eventually becoming a sought-after collector’s item.
Quinteplus disbanded in 1973, their music was perhaps too bold and unconventional for its time.
We are excited to continue our work with Art P / Art Programming by finally offering the first full-length work from this Bremen-based electronic group. Originally released only on cassette in 1983, the self-titled album has now been fully restored and remastered, complete with bonus tracks and unreleased mixes unearthed from a rare demo.
The LP opens with "Wesen vom anderen Stern" ("Beings from Another Planet"), a downtempo, 808-driven electro synth wave track with German lyrics telling a story of aliens capturing earth, becoming the new "Herren" (lords), while humans are reduced to mere "objects." Art Programming founding member Jens-Markus Wegener notes that this track has always been a favorite during live performances, and it's easy to imagine how the futuristic sounds would have blown people away at the time.
Next is the electro/proto-techno title track "Art Programming," which we previously issued on a limited 12" in its full-length form. With its straightforward Roland 808 rhythms, catchy synth lines, and vocoder vocals, it's a classic example of German electro, and one of the earliest proto-techno tracks - long before Cybotron claimed the techno mantle. Its extensive break and electronic twist make it an early precursor to the genre. Wegener recalls that this track was created exclusively by him and Grotelüschen, with Grotelüschen contributing most of the melodic elements, while Wegener focused on drum machine programming and vocoder vocals.
On "That's Me," the album welcomes back singer Claudia Roebke. Although it's an electronic composition, Roebke adds a rock-infused, almost psychedelic vibe to the song. The lyrics, written by Wegener, depict a person obsessed with their appearance, using irony to critique societal beauty norms, questioning the obsession with perfection and attraction.
The album continues with a series of uptempo electro tracks: "Videoscreen," "La Gare," and "Genscher Pull 'N' Push." The first two feature slightly different mixes from an earlier demo that we personally prefered over the versions that were available on the final cassette release. "Videoscreen" expands on the theme of social isolation, with lyrics reflecting on a world obsessed with watching video all day - a topic that resonates strongly with today's culture of doom scrolling and social media addiction.
Next up, "Genscher Pull 'N' Push" is an incredible electro/wave/proto-techno track recorded in October 1982 with a political edge. Originally omitted from the album, it was only available on the demo cassette we mentioned earlier. The song takes aim at German politics, with lyrics that shout "bitte geh nach links / bitte geh nach rechts" ("please go to the left" and "please go to the right"), referencing the shifting political allegiances during the 1982 coalition change, when Genscher's party, the FDP, left the Helmut Schmidt cabinet to join the CDU/CSU opposition. The track was never released as the political topic had become outdated just a few months later.
The album closes with "Light and Fire," which originally served as the album's opening track. Its quirky, upbeat vibe now makes for a fitting outro.
The gear used on this album reads like a dream list for early 80s electronic music production: Roland Jupiter 4, TR 808, TB 303, System 100, SVC 350, Korg Mono/Poly, Moog Prodigy, FRICKE-Sequenzer, Roland CSQ-100 Sequenzer, Coron DS-8, MM 12/2, Sony TC 399, TEAC-244 Portastudio, Ibanez DM 1000, EH-Electric Mistress, EV-Micro. This unique lineup of equipment sets the album apart from NDW releases of the era, lending it a distinct sound with heavy proto-techno leanings and that straightforward electro vibe we all love.
The album is being released as a very limited edition of 300 copies on transparent red vinyl, complete with a full picture sleeve and lyrics inlay. This is yet another rediscovered and restored 80s gem on our label that you definitely don't want to miss!
Wendy Eisenberg hat die letzten zehn Jahre als feste Größe der Independent-Musikszene und als Künstlerin von inspirierender Vielseitigkeit verbracht. Als Singer-Songwriterin, Improvisatorin und virtuose Gitarristin sind die Koordinaten ihrer Kunst ständig im Wandel, von Art-Rock über Jazz bis hin zu mitreißender freier Improvisation und ausdrucksstarker Folk-Musik. Mit Höhepunkten wie dem 2020 erschienenen Album Auto" und dem 2024 Free-Jazz-Album Viewfinder" hat sie sich einen Namen als ambitionierte Künstlerin gemacht. Nachdem sie die letzten fünf Jahre damit verbracht hat, in verschiedenen Bands, Genres und kreativen Herausforderungen zu experimentieren, und nach einer Phase der Selbstkonfrontation, die sie mit einem persönlichen Exorzismus vergleicht, hat Eisenberg einen Meilenstein erreicht. Die poetischen und formal gewagten Folksongs von Wendy Eisenberg sind ihre bisher klarste Vision. Die Songs begannen 2020 Gestalt anzunehmen, als Eisenberg aus West-Massachusetts wegzog, wo sie nach ihrem Studium am New England Conservatory in Boston einige Jahre gelebt hatte, und nach Brooklyn zog. Aus Sehnsucht nach der ländlichen Atmosphäre ihres früheren Zuhauses fühlte sich Eisenberg zu den warmen Klängen von Country und Folk hingezogen. Die Songs sind echte Folk-Lieder", sagt Eisenberg über ihr Album. Bei der Produktion geht es weniger darum, zu sehen, was die Gitarre leisten kann, sondern vielmehr darum, die inhärente Fremdartigkeit der Sprachen zu akzeptieren, die sie seit anderthalb Jahrhunderten spricht." Auf Wendy Eisenberg schafft die Künstlerin ihr eigenes Paradigma mit einem eng verbundenen Kreis von langjährigen Freunden und Mitwirkenden, darunter Bassist Trevor Dunn, Schlagzeuger Ryan Sawyer und Co-Produzentin Mari Rubio (more eaze), die für Pedal Steel, Synthesizer und Streicharrangements zuständig war. Die Aufnahmen fanden oft in Eisenbergs Haus statt und verliehen jeder Note eine wunderschöne Ensemble-Textur. Endlich war ich von Menschen umgeben, die mich akzeptierten", sagt Eisenberg. Viele der Songs auf diesem Album sind in diesem neuen Gefühl entstanden. Ich wollte, dass es unglaublich beruhigend wirkt, da es einige massive Veränderungen im Selbstverständnis und Selbstwertgefühl beschreibt. Es geht um Erleichterung."
On the cover: The Body & Dis Fig. Inside: Farida Amadou, Steve Beresford, Pavel Richter, Dialect, petals, Erica Dawn Lyle, H-Fusion, Invisible Jukebox: Melt-Banana, The Inner Sleeve: Eve Libertine, Epiphanies: Roy Claire Potter, Global Ear: Barcelona, Unlimited Editions: YOUTH, plus in the review sections: Laurie Anderson, Belong, Seefeel, Three Quarter Skies, Dhangsha, NicoNote, Laura Cannell, Primitive Percussion Youth Orchestra, Endon, Bobby Hutcherson, Harold Land, Red Kross, David Corio’s images of Black musicians, the Gnaoua & World Music Festival, Gary Stewart, Lonnie Holley, specialist columnists, and more.
Schreit es laut heraus: Wir sind der Underground! Die Arbeiterklasse hat genug, sie geht auf die Straße, startet die Revolution, tanzt und kämpft manchmal zum Beat der Songs von RIOT CITY RADIO. Sind das Klischees? Natürlich. Aber Punkrock & Oi! jeder Art basieren seit jeher auf Klischees. Genau wie jede andere Subkultur auch. Das ist also nichts Schlechtes. Im Gegenteil, es macht Spaß. Vor allem mit RIOT CITY RADIO, denn ihre Songs sind sofort eingängige Hymnen mit perfekt ausgewogenem Songwriting zwischen kraftvollen Refrains, großartigen Mitsing-Passagen und einer rohen, gewaltigen Note, die süchtig macht! Eine Ode an Subkultur, Underdogs und die Solidarität, in Distanzierung zu einem Großteil der kranken Gesellschaft und all ihren unnötigen Exzessen. Und RCR meinen jede einzelne Zeile ihrer Songs ernst und haben viel zu sagen! Mit ihrem zweiten Album ,Spitting Teeth" startet die Band aus Plymouth, UK, mit einer charismatischen Street-Punk- und Oi!-Explosion durch! Musik mit Können, harter Schlagkraft und einer knallharten Street-Attitüde. 11 neue Songs, darunter die Singles ,We re still singing" und ,Underground". Auf limitiertem schwarzem und limitiertem mehrfarbigem Vinyl!
In den letzten fünf Jahren hat sich Joe Westerlund intensiv mit der Clave beschäftigt, dem metrischen Muster, das zunächst die afro-kubanische und lateinamerikanische Musik geprägt hat und dann in fast alle Bereiche des Jazz und Rock Einzug gehalten hat. Was bedeutete es, dass eine Idee so flexibel war, dass sie so viele Formen annehmen konnte und dabei doch ihre eigene Essenz behielt? Das Ergebnis ist für Westerlund ein Sprung ins Unbekannte: Curiosities from the Shift, ein 12-Track-Spielplatz mit endlos verwobenen Beats und Melodien, auf dem Westerlunds Begeisterung für die Clave auf seinen experimentellen Umgang mit Texturen trifft und seine rhythmische Symphonie mit Freunden Hand in Hand geht, die diesen Raum gemeinsam mit ihm gestalten. Die dreiteilige Suite, die die erste Hälfte von Curiosities ausmacht, beginnt mit den Schrottplatz-Percussions und den entzückenden Bass-Splashes, die ,Tem" umrahmen, und endet mit dem surrealistischen Boom-Bap von Daumenklavieren und Shakers auf ,Can Tangle". Diese Stücke strahlen eine hart erkämpfte Freude aus, als würde Westerlund sich in Echtzeit daran erfreuen, eine potenzielle Sackgasse zu entdecken, aber trotzdem seinen eigenen Weg nach vorne zu finden. Diese Songs wurden zu einer Art Arbeitsplan für das Terrain, das Westerlund auf Curiosities erkundet, vom glorreichen Call-and-Response-Opener ,Nu Male Uno" bis zum unheimlich amorphen Schlussstück ,Felt Like Floating". Alle diese Songs zeichnen sich durch einen erkennbaren Rhythmus aus, wie den galoppierenden Gang in der Mitte von ,Midpoint" und den kopfnickenden Puls, der sich durch ,Persurverance" schlängelt, dessen Name augenzwinkernd falsch geschrieben ist, um seiner Aussprache aus North Carolina via Wisconsin zu entsprechen. Aber das sind nur Sprungbretter für andere Texturen, Stimmungen und Ideen, wie die New-Age-Anklänge - schimmernde Metallophone, zwitschernde Vögel, zurückhaltende Flöten -, die ,Midpoint" durchziehen, oder die Dub-artigen Delays und Gamelan-Hymnen, die ,Persurverance" durchziehen. Dies ist zutiefst vielschichtige Musik, deren treibender Kern durch eine Reihe überraschender Entscheidungen ausgeglichen wird. Bittersüße und Freude, Trauer und Befreiung, Seufzer und Lächeln: All das ist hier vorhanden und verflechten sich bis ins Unendliche. In den Monaten nach den ersten Sessions wandte sich Westerlund an Freunde - darunter Tim Rutilli von Califone, den Saxophonisten Sam Gendel, den Trompeter Trever Hagen und die Violinisten Libby Rodenbough und Chris Jusell. Es waren seine am gründlichsten komponierten und präzisesten Werke, aber er wollte hören, was passierte, wenn seine Freunde in Echtzeit darauf reagierten. Sie lieferten Anmut, Tiefe und Gefühl, wobei ihre Parts den Vorhang zu verborgenen Winkeln rhythmischer Welten öffneten. Westerlund gibt bereitwillig zu, dass er von der Betonung des Grooves und des Metrums des Albums überrascht ist, die sich von abstrakten Klängen abhebt. Nachdem er so lange mit Bands gelebt und gearbeitet hatte, ging er davon aus, dass er mit grundlegenden Metren fertig war. Diese 12 Songs verschmelzen so viele von Westerlunds Leidenschaften zu endlos faszinierenden Stücken, die mit vertrauten Elementen seine Abenteuer ins Unbekannte übertragen. Verspielt, aber zart, wehmütig, aber wundersam, von Beats angetrieben, aber nicht an sie gebunden - dies ist Westerlunds bisheriges Vermächtnis, das Soloalbum, das einen Blick auf eine musikalische und emotionale Landschaft eröffnet, die vielleicht sogar noch reichhaltiger ist, als er es sich jemals hätte vorstellen können.
Time for more tracks from around that different corner! The EP kicks off with Reel Des Jumelles, some kind of hommage to accordion dance music that moves with a steady forward leaning house beat, winding staircase melodies and some well-paced tom fills. Arrak is more of a slow, howling midnight creeper. The B-side consists of two cuts from Anders’s live repertoire, meaning deep modular bass n’bleeps, dubby chords and some drum box autorhytm presets (merengue, salsa…) thrown in for good measure. Includes digital download code, and the digital version comes with two fabulous remixes by HEROES. Alexi Delano and Daniel ”Fagge” Fagerström! Edition of 100, mastered by Andrea Merlini.
Colored Vinyl. The Gaia II Space Corps ist ein Album, das nicht ganz nach Heavy Metal oder Hard Rock klingt, aber eindeutig die Qualitäten dieser Genres aufgreift. Es ist Post-Psychedelic und Pre-Metal und nah an einem echten Classic-Hard-Rock-Album, zumindest so nah die Band Motorpsycho diesem jemals kommen wird. The Gaia II Space Corps ist ein kurzes, knappes, eingängiges und mitreißendes Album, das dort anknüpft, wo die Tracks Stanley und The Comeback vom letzten Album aufgehört haben. Die Instrumentierung besteht größtenteils aus Gitarren, Gitarren und noch mehr Gitarren, doch es gibt auch eine ganze Menge Gesang sowie gelegentlich den einen oder anderen Keyboard-Sound. Vor allem aber ist es Gitarrenmusik, die _ nun ja, rockt! Und zwar heftig!!
Nach ihrer gemeinsamen Interpretation von I See A Darkness mit Perfume Genius kündigt Anna Calvi die neue EP Is This All There Is? an, die am 20. März erscheint. Die vier Songs versammeln Kollaborationen mit Perfume Genius, Iggy Pop, Laurie Anderson und Matt Berninger.
Eröffnet wird die EP von God’s Lonely Man, in dem Calvi Iggy Pop die Stimme eines zerstörerischen inneren Monologs überlässt. Der Song ist von nervöser Energie getragen: kantige Gitarren, antreibende Drums, eine direkte Konfrontation mit emotionaler Stagnation. Pop verkörpert dabei genau jene rohe Präsenz, die Calvi für die Erzählung suchte.
Seht und hört "God´s Lonely Man" HIER.
Is This All There Is? bildet den ersten Teil einer geplanten Trilogie, die Identität als etwas Veränderliches begreift, geformt durch Nähe, Liebe und biografische Brüche. Ausgangspunkt ist Calvis eigene Erfahrung des Mutterwerdens, die ihren Blick auf Sicherheit, Verantwortung und Möglichkeiten verschoben hat. Die EP kreist um grundlegende Fragen moderner Existenz: Wie lässt sich Intimität neu denken? Was bedeutet es, sich wirklich verbunden zu fühlen? Und wann fühlt man sich wach?
Neben dem bereits veröffentlichten I See A Darkness interpretiert Calvi gemeinsam mit Laurie Anderson Kraftwerks Computer Love neu. Mit Andersons Stimme im Zentrum und choralen Arrangements entsteht ein Stück über digitale Nähe und emotionale Distanz. In ihrer Gesamtheit wirkt die EP wie ein zusammenhängender filmischer Bogen – vier Songs, vier Perspektiven, eine fortlaufende Erzählung.
Is This All There Is? versteht Kollaboration nicht als Zusatz, sondern als Strukturprinzip: Die Stimmen der Beteiligten werden zu Figuren innerhalb eines gemeinsamen Klangraums, in dem Fragen offen bleiben dürfen.
Kim Gordon hat Kunst und Noise über Jahrzehnte immer wieder neu gedacht - und dabei nie an Schärfe verloren. Vierzig Jahre nach ihren Anfängen wirkt ihre Vision noch immer provokant. Dieses Abenteuer setzt sie mit ihrem dritten Soloalbum "PLAY ME" fort, das am 13. März bei Matador Records erscheint. Mit der Ankündigung erscheint die erste Single "NOT TODAY", begleitet von einem Kurzfilm der Modedesignerinnen und Filmemacherinnen Kate und Laura Mulleavy (Rodarte). Gordon trägt darin ein eigens für sie gefertigtes, handgefärbtes Seidentüllkleid. Der Song offenbart eine neue, fast poetische Spannung in ihrer Stimme: "Da kam eine andere Stimme zum Vorschein", so Gordon. "PLAY ME" ist ein konzentriertes, direktes Album, das ihren Sound um melodischere Beats und den motorischen Drive des Krautrock erweitert. Entstanden ist es erneut mit Produzent Justin Raisen (Charli XCX, Sky Ferreira, Yves Tumor). Die Songs sind kurz, prägnant und stark rhythmusorientiert - fokussierter und selbstbewusster als zuvor. Nach "No Home Record" (2019) und "The Collective" (2024, zwei Grammy-Nominierungen) richtet Gordon den Blick auf die Gegenwart: Tech-Macht, KI-getriebene Kulturverflachung, den Abbau demokratischer Strukturen und den absurden Alltag des Spätkapitalismus. Trotz dieser Themen ist "PLAY ME" ein nach innen gewandtes, geradezu körperliches und ebenso emotionales Album. Mit verzerrten Stimmen und schroffen Beats legen Songs wie "Square Jaw", "Dirty Tech" oder "Busy Bee" gesellschaftliche Realitäten frei. Der Titeltrack entlarvt die Logik einer durchkuratierten Komfortkultur. "PLAY ME" ist radikal gegenwärtig, widerständig und kompromisslos eigenständig.
Limitiertes blaues 12“ Vinyl mit Siebdruck auf B-Seite inklusive 12“ Stickerbogen.
Artwork von Christopher Ian Macfarlane
Flying Lotus, der Produzent – auch bekannt als Steve Ellison – veröffentlicht Anfang März seine neue ‘BIG MAMA’ EP auf Brainfeeder: dem Plattenlabel aus Los Angeles, das er vor fast zwei Jahrzehnten gegründet hat und das seitdem Alben von renommierten Künstlern wie Thundercat, Hiatus Kaiyote, Kamasi Washington und vielen anderen veröffentlicht hat.
BIG MAMA fängt Ellison in einem Moment spontaner, ungezügelter Dynamik ein. Die EP ist dicht gepackt mit unterschiedlichen Sounds, Rhythmen und Effekten und liefert, wie er es selbst beschreibt, „experimentelle, maximalistische, hyperschnelle, elektronische Energie“, wobei sieben dynamische Tracks zu einer einzigen durchgehenden Komposition zusammengefasst sind, in der jeder Takt einzigartig ist und es keine Loops gibt.
Die EP, die innerhalb von zwei Monaten fertiggestellt wurde, zeigt Ellison mit einem deutlich anderen Ansatz bei seiner Produktion. Anstatt sich hinzusetzen und an einzelnen Tracks zu arbeiten, stattete er sein Studio mit einer Vielzahl neuer Tricks und Spielzeuge aus, nutzte Software-Synthesizer, um FM-, Wavetable- und Granularsynthese zu erforschen, sowie Second-Hand Drum Machines und verbrachte den ersten Monat damit, ein Skizzenbuch mit einzelnen Sounds für die nächste Phase des Prozesses zu erstellen. Von dort aus begann er, die akribischen Details der BIG MAMA-Welt aufzubauen, wobei er täglich nur 10 bis 15 Sekunden Musik fertigstellte, bevor er die Fragmente zu ihrer endgültigen Form zusammenfügte: ein mehr als dreizehnminütiger Strom des Bewusstseins, der weder durch Tempo noch Stil eingeschränkt ist.
SPEICHER-Ikone und gefeierte Clubmacht KÖLSCH debütiert auf KOMPAKT mit dem Album '1977', einer außergewöhnlichen Sammlung von elektronischen Juwelen, die seine frühen Meisterwerke mit exklusivem neuen Material verzahnt. Hier finden Monument, Irrsinn & Biss unter einem gemeinsamen, kennerhaft austarierten Groove zusammen und bereichern die Erlebniswelten von
Heimtänzern wie Flurhunden... dein neuer bester Freund ist da und es ist eine Platte.
Tatsache: trotz des Namens und unserer wohldokumentierten Vorliebe für Kölner Bier ist KÖLSCH kein Rheinländer und er hat sich auch nicht nach dem Lokalbräu benannt. Selbst weltweit hoch gehandelte Hits und eine Reihe profilträchtiger Live-Auftritte scheinen allerdings nichts daran zu ändern, daß der preisgekrönte dänische Produzent Rune Reilly Kölsch regelmäßig konfuse Fragen nach dem eigenen Namen weggrätschen muß. Und doch könnte er nicht deutlicher werden: man denke an etablierte Flurfavoriten wie OPA, DER ALTE oder SILBERPFEIL... diese Tracktitel beziehen sich samt und sonders auf Runes Erinnerungen an eine Kindheit in Deutschland. Anders gesagt: ja, der heißt wirklich so.
'1977' ist nicht einfach nur entseeltes 'Best Of'-Gemenge: mit brandneuen Eisen wie BASSHUND, BAPPEDECKEL und EISWINTER im Feuer braucht KÖLSCH sich nun wirklich keine Gedanken über die zukünftige Wirkgeschichte seines Werks zu machen. Und dann ist da eine Rillenzirze wie OMA, hoch emotionaler Konterpart zum leicht sardonischen OPA und in jeder Hinsicht ebenso mitreissend wie die kanonische Überballade ALL THAT MATTERS. Für das große Finale schließlich wendet sich Rune an LORELEY, das bestimmende Initialrelease des Projekts und bis heute ein massiver Kracher von eigenem Recht - in der Tat so gewaltig, daß der Schock von gleich zwei weiteren Tracks gepuffert werden muss, dem dramatischen WASSERSCHUTZ und einem trojanischen Pferd namens FELIX. Letzteres sollte ja eigentlich eine Art Outro für das Album sein... doch dann hat jemand den Knopf gedrückt und das transdimensionale Portal erwachte zum Leben.
RIP Magic haben keine Zeit verschwendet. In ihrem ersten Jahr wurden sie von The Guardian als ,Londons angesagteste Band" bezeichnet, spielten große Konzerte mit LCD Soundsystem und Fcukers sowie kleine Auftritte in Londoner Bars und Restaurantkellern, und jetzt bringen sie endlich eine physische Single raus, produziert von James Murphy, seine erste Produktion für eine andere Band seit über einem Jahrzehnt. ,5words" baut sich langsam zu einem euphorischen urbanen Epos auf, das gleichermaßen von Velvet Underground, Orbital, Rapture aus der Echoes-Ära und dem filmischen Universum von Dean Blunt beeinflusst klingt, und, ehrlich gesagt, auch von Nirvana. Es klingt, als würden Jahrzehnte in der Gegenwart zusammenbrechen, ermöglicht durch reibungslose Entdeckungen und gelöst durch die einfachste Methode: vier Leute in einem Raum, die nach etwas Neuem, etwas Großartigem, einem guten Gefühl suchen. Auf der B-Seite ist ein Remix von niemand Geringerem als Maurice Fulton zu hören, sein erster Beitrag für DFA seit den Syclops-Platten, die 2008 sofort zu Klassikern wurden. Maurice ist einer der besten Remixer und Produzenten seiner Zeit und Schöpfer eines Sounds, der so einzigartig und unverwechselbar ist, dass selbst all seine Pseudonyme die Trainspotters nicht täuschen können. Dieser Remix ist genau so: aufregend exzentrisch und unausweichlich mitreißend.
After the excellent response to the first volume, Acid Jazz Classics returns with the second volume.
The Acid Jazz sound born in the 1990s, which harked back to the Soul Funk of the 1970s, found in IRMA one of the labels most dedicated to
this world, and still releases music that can be categorized under this name.
From songs from the 1990s with artists like Jestofunk, Bossa Nostra, Black & Brown, Gazzara, Italian Secret Service, LTJ Xperience, Sarah
Jane Morris, to the present day with artists like The Smoke Orchestra, Yuts and Culture, Fusion Funk Foundation, Micky More & Andy Tee,
Belladonna, and many others.
19 tracks on a double vinyl, some of them never before released on vinyl, all rigorously perfect for both the club and listening.
In fact, some tracks are little club gems:
"Say It Again" by Jestofunk in its very first version from 1993;
Belladonna - Black Jazz, one of her most requested songs ever released on vinyl;
Key Tronics Ensemble - You For Me, the Montuno Salsa version performed for years by Little Louie Vega at many of his gigs;
the Micky More & Andy Tee remix of Sarah Jane Morris's Hold On To Love!
Ausdrucksstarke Gesänge in freien Versen, begleitet von gleitenden Violinen, gehämmertem Santouri, Gitarre und Oud - die hybriden Klänge des Mittelmeerraums zu Beginn des 20. Jahrhunderts. ,Aman Aman" rufen die Sänger auf diesen Aufnahmen, deren Stimmen auf 78-U/min-Schallplatten aus den Jahren 1911 bis 1935 verewigt sind. Der Ausdruck bedeutet in etwa ,Gnade" und ist ein Ausdruck der Verzweiflung, aber auch der Freude und Bewunderung. Auf vielen dieser Platten wird die ganze Bandbreite dieser Emotionen auf einmal vermittelt. Einige dieser Künstler sind Legenden, andere sind in Vergessenheit geraten. Fast die Hälfte sind Sängerinnen, die einen großen Teil der Tradition des Cafe Aman ausmachen, aber in zeitgenössischen Veröffentlichungen nicht so stark vertreten sind. Alle waren von den Konflikten betroffen, die zur Kleinasiatischen Katastrophe von 1923 führten, sowie von den Zwangsmigrationen zwischen Griechenland und der Türkei davor und danach. Ihre Werke spiegeln diese Reisen wider - erschütternde Gedichte über den Verlust der Liebe und der Heimat, begleitet von einigen der besten Musiker der damaligen Zeit. Nach jahrelanger intensiver Recherche hören wir die präzisen, einfühlsamen und überwältigend kraftvollen Stimmen von Künstlern wie Antonis ,Dalgas" Diamantidis, Sofrouniou und Stellakis Perpiniadis, zusammen mit aufschlussreichen Aufnahmen von weitgehend unbekannten Musikern, deren Werke hier zum ersten Mal veröffentlicht werden. Die LP wurde von Jordan McLeod im Osiris Studio sorgfältig remastered und restauriert und enthält detaillierte historische und diskografische Anmerkungen von Stavros Kourousis sowie poetische Übersetzungen der Texte von Tony Klein. Gepresst auf hochwertigem Vinyl bei Smashed Plastic in Chicago und gemeinsam mit dem großartigen Label Olvido Records veröffentlicht.
Big Big Train, die preisgekrönte Progressive-Rock-Band, veröffentlicht ihr 16. Studioalbum. "Woodcut" ist ein Meilenstein für die internationale Gruppe, deren Mitglieder aus England, Schottland, Italien, den USA, Schweden und Norwegen stammen, da es ihr erstes Konzeptalbum in voller Länge ist. "Die Geschichte spielt nicht in einem bestimmten Zeitrahmen, sondern handelt von einem Künstler, der mit dem Leben zu kämpfen hat", beginnt Gründungsmitglied Gregory Spawton. "Er macht einen Spaziergang, findet dieses Stück Kernholz und schafft etwas, das er als schön und anders empfindet. Vielleicht ist es ein Traum oder vielleicht ist es das echte Leben, aber er findet sich in dieser Narnia-artigen Holzschnittwelt wieder."
"Woodcut" ist ein eher bandorientiertes Werk, zu dem alle sieben Mitglieder einen beeindruckenden Beitrag leisten, wobei Frontmann Alberto Bravin die Federführung als Produzent übernommen hat: "Dieses Mal ist es eine Art neues Statement für die Band. 'Woodcut' ist für uns ein großer Schritt nach vorne", kommentiert er. Mit 16 Titeln und einer Spielzeit von 66 Minuten wirkt "Woodcut" episch, ohne sich zu sehr in die Länge zu ziehen.
Das Album ziert ein auffälliges Cover-Design des in Dorset ansässigen Künstlers Robin Mackenzie - natürlich ein schwarz-weißer Holzschnitt, der von einem Holzschnitt abgeleitet ist, den die Band speziell für das Album bei ihm in Auftrag gegeben hat. Erhältlich als limitierte CD + Blu-ray-Edition, einschließlich ausführlicher Liner Notes sowie Dolby Atmos- und 5.1-Surround-Sound-Mischungen von Shawn Dealey von Sweetwater Studios, wird das Album auch als atemberaubende Gatefold-180g-2LP mit speziellem geprägten Cover, Standard-CD-Jewelcase und digital in Stereo- und Dolby Atmos-Versionen erhältlich sein.
Von Augustus Pablos bahnbrechendem „Java” bis zu Carl Malcolms UK-Pop-Crossover-Hit „Fattie Bum Bum” präsentiert Chapter Two einen Klassiker nach dem anderen von einer All-Star-Besetzung der Reggae-Größen der 70er Jahre, darunter Black Uhuru, Horace Andy, Dennis Brown, Gregory Isaacs, The Heptones und Big Youth. Wunderschön verpackt mit Innenhüllen mit seltenen Fotos und Liner Notes des Reggae-Historikers David Katz.
"Don't Trust Mirrors" markiert eines der prägendsten Kapitel in der Karriere der New Yorker Komponistin und Produzentin Kelly Moran. 2019, frisch von der Tour zu ihrem Warp-Debüt "Ultraviolet", begann sie, inspiriert von langen Nächten auf der Tanzfläche, an einem rhythmischeren Nachfolger zu arbeiten. Doch persönliche Umbrüche und die pandemiebedingt unterbrochenen Tourneen änderten ihren Weg und führten zunächst zu "Moves In The Field" (2024), das von der New York Times als "weichherzig, aber stahlhart" gelobt wurde. Jetzt kehrt Moran zu dem Projekt zurück, das sie einst pausierte. "Don't Trust Mirrors" erkundet Verzerrung, Reflexion und die langsame Arbeit, sich selbst wieder zusammenzusetzen. Die zehn Tracks mit Warp-Labelkollege Bibio schimmern vor strukturellen Brechungen und bilden eine immersive Reise zu Selbstfindung und Fokus.
The Select series makes a return for a superb 11th edition. Selecting some of the best music from the world’s most exciting electronic producers, with over 30 tracks featuring across 2 DJ mixes. Includes music and remixes from Kölsch, Danny Howells, Anthony Pappa, Hernan Cattaneo, Nick Warren, Hunter/Game, Noir, Christian Smith and more
Die Select-Reihe kehrt mit einer großartigen 11. Ausgabe zurück. Mit einer Auswahl der besten Musik der weltweit spannendsten Elektronik-Produzenten, mit über 30 Tracks auf 2 DJ-Mixes. Enthält Musik und Remixe von Kölsch, Danny Howells, Anthony Pappa, Hernan Cattaneo, Nick Warren, Hunter/Game, Noir, Christian Smith und vielen anderen.
»Es ist wie die Essenz von SLEEP.« So beschreibt Max Richter Sleep Circle, die neue Veröffentlichung zum
zehnten Jubiläum seines bahnbrechenden Projekts SLEEP. Sleep Circle lädt ein zu einer 90-minütigen Reise
in eine andere Wirklichkeit – in jenes geheimnisvolle Zwischenreich zwischen Wachen und Schlafen, in dem
sich Träume formen.
Die 24 Tracks sind inspiriert von den Eindrücken und Einsichten, die Max Richter bei seinen Konzerten
einer gekürzten Version seines Opus Magnum gesammelt hat. Mit dieser intimeren und konzentrierteren
Gestaltung von SLEEP rückt das neue Album Stücke wie »Dream 11 / Moth-Like Stars« und »Non-Eternal«
in den Mittelpunkt und spannt einen musikalischen Bogen, in dem sich der natürliche 90-minütige REMZyklus spiegelt.
Aufgenommen im Studio Richter Mahr in Oxfordshire, zeigt Sleep Circle Max Richters einzigartige Fähigkeit,
tiefgreifende menschliche Erfahrungen in Musik zu übersetzen. Ein Raum öffnet sich, in dem das Innere
nachklingen darf.
Manche sagen, diese EP sei wie eine Reise durch das Universum.
Andere sagen, sie ist einfach nur geil produziert.
Und dann gibt’s noch uns, REEEF, und wir sagen: Warum nicht beides?
Die „Universe EP“ ist der Beweis, dass Melodic Techno nicht nur tief und emotional sein kann, sondern auch richtig gut sitzt – wie dein Lieblings-Hoodie nach drei Tagen Festival.
Wir haben alles reingepackt:
Universe: Der Titeltrack. Ein epischer Opener, der mehr Stimmung macht als dein Barista mit Burnout.
Humanity: Technofrontalangriff mit Betonwänden – für alle, die es ernst meinen mit dem Raven.
Never Say Never: Melancholie auf House-Basis. Für den Moment, in dem du denkst: „Vielleicht bleib ich doch noch bis Montag.“
Daydreams: Der Track für 6:42 Uhr, wenn draußen der Nebel aufzieht und du kurz überlegst, ob das Leben nicht doch ein Musikvideo ist.
Bumblebee: Direkt im Ohr, klebt wie Honig im Hirn – nur eben clubtauglich.
Kryptonite: Der große Absch(l)uss. Melodic House mit Pop-Einschlag – emotional, energetisch, kein guilty pleasure, sondern einfach pleasure.
Für DJs. Für Hörer. Für Menschen mit Geschmack und funktionierendem Basssystem.
Auf 12” Vinyl gepresst, liebevoll angeordnet, Spielzeit optimiert – so wie Oma früher die Tupperdosen im Schrank. Nur mit mehr Kickdrum.
Fazit: Diese EP braucht keine Hype-Formulierungen. Die Tracks sprechen für sich. Und wenn nicht, übernehmen wir das Mikrofon – laut, tanzbar und mit einem leichten Hang zur Selbstüberschätzung.
REEEF – Universe EP! Jetzt überall, wo es gute Musik gibt. Und bald auch bei dir im Plattenkoffer.
Wenn du zehn Jahre in die Vergangenheit reisen könntest, was würdest du deinem jüngeren Ich sagen wollen? Das war eine Frage, die sich Khruangbin selbst stellten, als sie sich dem zehnjährigen Jubiläum ihres Debütalbums näherten - dem einstigen Kultklassiker, der heute als genreprägend gilt: The Universe Smiles Upon You". Wenn wir zurückgehen und uns selbst sagen könnten, wie viel nach diesem Album auf uns zukommen würde, was würden wir feiern wollen?" fragte Laura Lee, Bassistin, Sängerin und Gründungsmitglied der Band. Stattdessen dachten sie: Lasst es uns noch einmal machen." The Universe Smiles Upon You ii" wurde vom 4. bis 6. Januar 2025 in derselben Familien-Scheune des Gitarristen Mark Speer aufgenommen, an denselben Tagen, an denen TUSUY vor zehn Jahren erstmals entstand. Obwohl die Bedingungen dieselben waren - Schmutzboden, brutal kalt, minimale Schalldämmung, alle Aufnahmen live - sind die Songs es nicht. Sie wurden neu angegangen, einige stärker verändert als andere, mit der eingefangenen Blitz-in-der-Flasche"-Energie des ursprünglichen Albums, während gleichzeitig entdeckt wurde, was diesmal einzigartig sein würde, in dieser Phase des Bandlebens. Das Ergebnis bewegt sich wie Wellen auf dem Wasser über zehn hypnotisierende Tracks, die Scheune erzeugt ein Gefühl von Weite, Gelassenheit und kreativer Freiheit, die nahegelegene Tierwelt ist hörbar (achtet auf die Vögel bei August Twelve ii"), ebenso das Knarren und Klappern der Scheune. Es ist ein Geflecht aus kleinen Bewegungen in nuancierten Arrangements, das langsam das neue Leben, die Geschichten und den Charakter von jemandem enthüllt, den man nach zehn Jahren wieder wie zum ersten Mal trifft.
Der legendäre Frank Sinatra (1915 - 1998) war zweifellos einer der größten Sänger aller Zeiten. Diese großartige Sammlung präsentiert 75 Highlights aus seiner Karriere begleitet von herausragenden Orchestern unter der Leitung von wichtigen Persönlichkeiten wie unter anderem Nelson Riddle, Gordon Jenkins, Billy May, Sy Oliver und Don Costa. Die erste CD zeigt The Voice in seiner schwungvollsten Stimmung, während sich die zweite einigen seiner besten Balladeninterpretationen widmet und die dritte schließlich Songs aus berühmten Filmen kompiliert, von denen er in vielen auch die Hauptrollen spielte.
Welcome to the first release on Acid Lamour
A sub label for Lamour Records started in 2018 with a focus on techno and acid dedicated DJs. Releases are limited to 303 vinyls, no re-press.
Anders Ilar and John H are no newcomers to the electronic music scene.
Born in 1973, Anders Ilar began his explorations of electronic music in the mid 80s. Growing up in the small town of Ludvika in Sweden, Ilar spent all of his spare time playing with synthesizers, drum machines, keyboards and sequencers, learning the ins and outs of analogue and digital sound and music creation. Inspired by the early industrial and EBM wave he formed several bands with friends, started playing live shows
at smaller local parties, and released several demo tapes in very limited quantities. In the 90's he gradually shifted his creative influences towards ambient techno and acid and also started to DJ. He started using computer software to produce his music around 1999 and his first vinyl EP was released in 2001 on the german label Plong!, soon to be followed by
many more releases on labels such as Shitkatapult, Audio.nl and Echocord.
Developing his own flavor of deep minimal dub techno and ambient he gained critical acclaim with his album Nightwidth (2006) for Narita Records in the USA. Followed by highly appraised album Sworn on the german label Level Records in 2008. Ilar has also made remixes for celebrated artists such as Apparat, Mikkel Metal and Ripperton and has
appeared on numerous compilations and DJ-mixes. He's performed live on stage through-out most European countries and Japan, as well as doing a small tour with Notch Festival in China in 2008.
Up to 2018 Anders Ilar has produced 13 albums and 25 vinyl EP's and performed in over 15 countries.
Born in 1984 and based in Gothenburg. John H has been DJing, as well as producing tracks, since the late 90s, with Anders as his mentor and teacher, giving John early musical influences spanning across a wide range of genres, from Swedish techno to IDM, Cologne acid craziness and
the sound of Chicago house tracks. The musical output of his DJ-sets usually varies between techno, house, acid, electro and everything in between, depending on the time and location. John has performed on several locations all around Sweden, but also done appreciated gigs in other European countries at clubs like Tresor and Culture Box, and his music has been featured in sets by DJs such as Sven Väth, Adam Beyer,
Joris Voorn, Dense & Pika, Cari Lekebusch, Alan Fitzpatrick, Karotte,
Gregor Tresher, The Hacker and many more.
Coming For Your Tongue EP is Anders and John's 4th collab release, after
acclaimed releases on Flight Recorder and New York Haunted, recorded
during a jam session at John's studio in Bergsjön outside of Gothenburg,
Sweden, using a small setup of analogue synths and drum machines such as
the Roland TR-606, TR-808, a Devil Fish modified TB-303, Minimoog Voyager
and the Arturia Microbrute. After recording Anders spiced things up by
cutting and puzzling loops as well as adding extra effects and drums.
Limited edition of 303, no repress. Vinyl exklusive for 3 months
From the Vaults 002 ist endlich auf Vinyl eingetroffen!
Die zweite Ausgabe dieser Serie auf 8bit Records stammt von niemand Geringerem als dem Chilenen Andre Butano und dem aufstrebenden Newcomer aus Peru, Chinonegro, der momentan einen Hit nach dem anderen abliefert.
Das Werk von JJJJJerome Ellis bewegt sich mühelos zwischen Stille und Möglichkeiten. Der schwarze, behinderte Künstler mit grenadischen, jamaikanischen und amerikanischen Wurzeln schafft mit Saxophon, Orgel, Hackbrett, Elektronik und Stimme atmosphärische Klanglandschaften. Improvisation ist der Kern - oft werden große Teile von Aufnahmen bearbeitet, um das Werk wie ein Marmorbildhauer freizulegen. Es ist eine expansive und interdisziplinäre Praxis, die es JJJJJerome ermöglicht, sich an jedes Medium und jede Form anzupassen, darunter aufgezeichnete Musik, Live-Theater und Performance-Kunst, Filmmusik, Spoken Word und Storytelling sowie multimediale/visuelle Werke, die Klang integrieren. Als Mensch, der stottert, fiel es ihm in der Kindheit schwer, sich mit dem Mund auszudrücken. Den Künstlernamen ,JJJJJerome" zu buchstabieren, rührt von der Erkenntnis her, dass das am häufigsten gestotterte Wort der eigene Name ist. Trotz einer kurzen Sprachtherapie als Kind - als er in der siebten Klasse zum Saxophon griff, machte es plötzlich Klick. ,Ich stottere immer noch beim Saxophonspielen, aber es ist anders." Als Künstler dreht sich sein kreatives Ethos nun um die Erforschung des Stotterns durch Musik, wobei er die Fähigkeit jedes Einzelnen, Zeit zu gestalten, näher erläutert. Er ehrt das Stottern durch Kunst. Er begann damit, zu CDs von John Coltrane und Billie Holiday auf dem Horn zu improvisieren. Aber als jemand, der sich gerne mit Grenzen auseinandersetzt, hat sich JJJJJerome seitdem zu einem versierten Multi-Instrumentalisten entwickelt, wobei jedes Instrument einen Wendepunkt darstellt, der neue Wege zu potenziellen Klangwelten ebnet. Seine Stimme wird zusätzlich von einer Ehrfurcht vor der Erde und den Vorfahren - sowohl menschlichen als auch anderen - geleitet. Aufgrund der familiären Verbindungen seiner Mutter zur Kirche und den unvergesslichen Geschichten seiner Großmutter, die als Pianistin und Organistin auftrat, hat JJJJJeromes jüngste Affinität zu Tasteninstrumenten eine bedeutende Gewichtung. Das kommende zweite Album ,Vesper Sparrow" (Shelter Press) ist aus dieser Verbindung zur schwarzen religiösen Tradition und zum Erbe entstanden. Es ist eine Fortsetzung der fortlaufenden Auseinandersetzung des Künstlers mit den Schnittstellen zwischen Musik und Klang, Stottern und Schwarzsein aus der Perspektive der Zeit. Das Album besteht aus zwei vollständigen Gedanken und dreht sich um ein aufgezeichnetes Stottern. JJJJJerome teilt die vierteilige Komposition ,Evensong" auf, indem er das Stottern in Teil zwei ausblendet und die Tracks drei und vier (,Vesper Sparrow" und ,Black-Throated Sparrow") dazwischen einfügt. ,Das Stottern wird zu einem strukturierenden Moment", erklärt er in Bezug auf die Möglichkeit, die entstandene Zeit zu füllen. Die Aussetzung wird somit zu einem integralen Bestandteil der musikalischen Sprache von JJJJJerome. Sowohl Stottern als auch Granularsynthese können Momente in der Zeit aussetzen und ,zu vielfältigen Arten des Verweilens, Durchquerens und Verbindens mit anderen in diesen Momenten einladen". Der Künstler greift auch auf Elemente der Pop-Produktion zurück - elektronische Texturen und Verzerrungen, die teilweise vom Indie-Rock inspiriert sind, sowie Spoken Word, Sampling und Audiomanipulationen, die aus der karibischen und afroamerikanischen Musik stammen.
London duo Babeheaven — vocalist Nancy Andersen and producer/multi- instrumentalist Jamie Travis — return after four years with their highly anticipated 5-track EP ‘Slower Than Sound’, released via Scenic Route on October 24.
Following their singles ‘Beloved’ and the 6 Music-premiered track ‘Picture This’, ‘Slower Than Sound’ marks a deeply personal and intimate turn for Babeheaven. Written and recorded largely in Nancy’s home studio, the EP embraces minimal instrumentation, acoustic textures, and spacious arrangements, capturing the emotional vulnerability and euphoria the duo describe as “Post Rave” — the music you listen to on the ride home from a
party.
“It feels like a rebirth in a lot of ways,” says Nancy. “Writing at home gave me space to experiment, make mistakes, and rebuild confidence. Once I brought the songs to Jamie, we shaped them together into what you hear now.”
The EP explores love, reflection, and personal growth. Beloved conjures a comforting, almost mythic presence, while Lost For Words reflects the struggle to connect with the world and oneself. Picture This offers snapshots of a relationship, looking back while imagining its future. The cover Tiny Demons by Todd Rundgren blends seamlessly with the EP’s introspective mood, and Loud Thoughts, featuring Samba Jean-Baptiste, captures heartbreak, burnout, and creative pressure. “I hope people can find their own meaning in these songs,” Nancy says. “I’m writing for myself, but music is for each listener to interpret.”
Since debuting with Friday Sky in 2016, Babeheaven have steadily built a loyal following through their acclaimed albums Home For Now and Sink Into Me, amassing over 65 million Spotify streams and earning support from BBC Radio 1, 6 Music, and KCRW. Their live shows have sold out Village Underground,
Bush Hall, and Jazz Cafe, and they’ve shared stages with Cigarettes After Sex, Loyle Carner, and Nilüfer Yanya. Visually, Babeheaven’s world has been shaped alongside creatives including Margot Bowman, Frank Lebon, Tegen Williams, Sacha Beeley, and Joyce Ng, cementing their reputation as one of the UK’s most distinctive acts.
After facing cancelled tours, industry pressures, and a period of creative doubt, Slower Than Sound represents a return to the core of their artistry: intimate, honest, and self-produced. Jamie reflects: “Not putting out music for so long was hard, so we hope this is the start of a more prolific period for us, reconnecting with the London music community and beyond.”
Following the skewed-unself-help-brilliance of ‘Sus Dog’ (which marked his first full foray into songs, abetted by Thom Yorke), and its companion piece ‘Cave Dog’, Chris Clark returns to the dancefloor’s simple, but no less affecting pleasures, with ‘Steep Stims’.
“I found it hard to pull away from listening to this record, hard to stop making it, I had to remove myself from the Stims and stop enjoying it at some point. The album feels like nature to me. I love it when electronic music feels more naturalistic than acoustic music, more potent, that’s the devil’s trick, the promise of electronic music.” comments Chris.
“I used an old synth - the Virus on all of the tracks. I used it at Mess in Melbourne - run by my friend Robin Fox - I loved it so much I had to buy one when I got back to the UK, it took a while to find. They’re a bit clunky to program but make some of my most favourite sounds.”
‘Steep Stims’ marks a back-to-basics approach, invoking the early years of gung-ho creativity enforced by limitations in technology at the time. “Most of the tracks on this album capture the spirit of making music on old samplers, which don’t have much memory time”, explains Clark. “It reminds me of making ‘Clarence Park’, my first album, where I would have to finish tunes in the session, as they would be saved on floppy disks and I couldn’t easily go between tracks. This new record is just a few synths and a few choice sounds; the writing is the important thing.”
Made quickly, ‘Steep Stims’ reflects the immediate rave energy of his live show, but that’s not to say it’s basic floor fodder, as it’s rife with personality, synth magic, and knack for melody. Although swift and impressionistically captured rather than laboured over, it’s still formidably deft, with plenty of oddball weirdness lurking beneath the dancefloor.
Soft, orange, scorched, brutal, the opening track ‘Gift and Wound’ captures the classic dance music dread / awe / euphoria combo perfectly, before ‘Infinite Roller’ merges sparkly-minimalism with snarling bass and soft sines, which turn more dense and metallic as it progresses.
The melancholic smoke belch of ‘No Pills U’ gives strong classic vibrations, which is belied by its creation, made in just 20 minutes. “I love working quickly sometimes”, comments Clark. “Inspiration hits, rough and ready. It’s off the cuff but also screams ‘don’t gild the lily with nonsense, keep it simple keep it clean’”. Segueing into its elder brother, the piece becomes bigger and beatier on ‘Janus Modal’, where it permutates for over 7 minutes of fluttering, beatific club majesty.
At ‘18EDO Bailiff’ you inexplicably find yourself at a clearing, things have suddenly got much quieter. You enter a decrepit and eerie old house, and as you move through its unsettling interior, you arrive at ‘Globecore Flats’. A real piano tuned to 18 notes per octave gives the pair of tracks a haunted, olde worlde feel, which promptly gets eaten by a huge tech step tearout monster, birthing a strange but exotic beast.
The white hot ‘Blowtorch Thimble’ is all hooktasm-rave-hyper-amen-energy, whilst acidic flute leaps around like Ian Anderson on pingers throughout the catchily simple jump-up lurch of ‘Civilians’.
“‘In Patient’s Day Out’ is like some sort of Morricone-does-kraut-rock-with-drum-machines, but that’s probably just in my head” says Clark. “I made several versions of this then went with the early mix but cranked through some choice outboard because it just had something.”
Drumless, yet still full of exhilarating-big-trance-drama, ‘Who Booed The Goose’ flashes by in stroboscopic fast forward, then ‘5 Millionth Cave Painting’ gives a palate cleanser, letting “the virus with its delicious broken, luxurious reverb have a moment”, before ‘Negation Loop’ swoops down in all its glory, with Clark’s tweaked vocals leading deconstructed trance breakdowns, tape edits and brutal noisebursts.
An antidote to the bombast of its predecessor is ‘Micro Lyf’, which closes the set on a poignant note, of sorts. Muted staccato gives way to field recordings “that gradually put it in this outside space; alien in a meadow somewhere nameless. It feels like a sinkhole. The record kinda swallows itself up and then is gone”, ends Chris.