Der norwegische Black Metal-Klassiker „Soulblight“ von 1998 neu aufgelegt! „Soulblight“ ist ein würdiger Anwärter auf eines der besten Black
Metal-Alben der 90er Jahre!1997 war ‚Witchcraft‘ ein schwieriges Album, das aufgrund seiner komplexen Kompositionen und aufwendigen
Orchestrierung seinen Kultstatus als eine der größten Black Metal-Veröffentlichungen verteidigen musste. Doch Obtained Enslavement haben genau
das geschafft, denn „Soulblight“ ist eine ganz andere Veröffentlichung, die jedoch die Qualität und das musikalische Können beibehält, für die die
Band mit „Witchcraft“ bekannt geworden ist. Die Offenheit und Mystik der orchestralen Arrangements wurde zugunsten eines eher gitarren- und
schlagzeugorientierten Sounds aufgegeben, was aber dem viel dunkleren und aggressiveren Sound von „Soulblight“ zugute kommt, denn die Struktur
des Albums ist ein Highlight im Vergleich zu seinem Vorgänger, da es sich als Ganzes konzeptioneller und vollständiger anfühlt als eine bloße
Sammlung von Songs. Das macht Sinn, denn die Texte erzählen eine epische Geschichte über einen großen Krieg gegen das „Soulblight“, eine
Geschichte, die auch durch die Musik selbst verfolgt werden kann, was es in vielerlei Hinsicht zu einem Konzeptalbum macht.
"Hin helga kvöl" (Das heilige Leiden) ist eine tiefgründige Erkundung roher Emotionen und schlichter Schönheit, die vom kulturellen Erbe Sólstafirs und den atemberaubenden Landschaften Islands inspiriert ist. Sólstafir, was auf Isländisch "dämmrige Strahlen" bedeutet, bezieht sich auf das Sonnenlicht, das in der Dämmerung durch dunkle Wolken dringt, und fängt das Wesen von "Hin helga kvöl" ein, ein Leuchtfeuer der Hoffnung, das durch die schwersten Zeiten scheint. Sólstafir stellt sich den inneren Dämonen und überschreitet die Dekadenz des Rock'n'Roll, indem es Musik schafft, in der der universelle Kampf und Triumph über die Not mitschwingt. Aufgenommen in den Flóki Studios im abgelegenen Skagafjörður, Island, hat der Wechsel der Umgebung die Atmosphäre des Albums nachhaltig beeinflusst. "Hin helga kvöl" enthält acht Tracks, die Sólstafirs charakteristischen melancholischen Sound mit Elementen aus ihrer Vergangenheit vermischen und dabei Black-Metal-Wurzeln mit melodiösem, hymnischem Rock verbinden. Über den Titel des Albums sagt Tryggvason: "Wir alle leiden im Leben, und sogar die Natur leidet. Das kann man auch in der Religion und Spiritualität finden. Hin helga kvöl bedeutet 'Das heilige Leiden' und steht für den Kampf, dem wir alle ausgesetzt sind." Das atemberaubende Cover des Albums von Rowan E. Cassidy mit seinen Kohleschatten illustriert perfekt die emotionale Tiefe und die atemberaubenden Höhen von "Hin helga kvöl". Tryggvason beschreibt die Musik mit einem Wort: "allein", was die Essenz von Sólstafirs ungefiltertem und leidenschaftlich emotionalem Sound einfängt. Die Musik von Sólstafir ist von vielfältigen Einflüssen geprägt, darunter Black Metal, Classic Rock, Post-Rock, Punk und die raue Schönheit der isländischen Natur, die einen ganz eigenen Sound hervorbringen. "Hin helga kvöl" verspricht ein heller, strahlender Meilenstein in Sólstafirs glanzvoller Karriere zu werden, der den Weg von der Dunkelheit zum Licht erhellt. Lasst diesen November die unverfälschte Schönheit und spirituelle Kraft von "Hin helga kvöl" in euren Köpfen freilaufen. Leiden hat sich noch nie so erhellend angefühlt.
"Hin helga kvöl" (Das heilige Leiden) ist eine tiefgründige Erkundung roher Emotionen und schlichter Schönheit, die vom kulturellen Erbe Sólstafirs und den atemberaubenden Landschaften Islands inspiriert ist. Sólstafir, was auf Isländisch "dämmrige Strahlen" bedeutet, bezieht sich auf das Sonnenlicht, das in der Dämmerung durch dunkle Wolken dringt, und fängt das Wesen von "Hin helga kvöl" ein, ein Leuchtfeuer der Hoffnung, das durch die schwersten Zeiten scheint. Sólstafir stellt sich den inneren Dämonen und überschreitet die Dekadenz des Rock'n'Roll, indem es Musik schafft, in der der universelle Kampf und Triumph über die Not mitschwingt. Aufgenommen in den Flóki Studios im abgelegenen Skagafjörður, Island, hat der Wechsel der Umgebung die Atmosphäre des Albums nachhaltig beeinflusst. "Hin helga kvöl" enthält acht Tracks, die Sólstafirs charakteristischen melancholischen Sound mit Elementen aus ihrer Vergangenheit vermischen und dabei Black-Metal-Wurzeln mit melodiösem, hymnischem Rock verbinden. Über den Titel des Albums sagt Tryggvason: "Wir alle leiden im Leben, und sogar die Natur leidet. Das kann man auch in der Religion und Spiritualität finden. Hin helga kvöl bedeutet 'Das heilige Leiden' und steht für den Kampf, dem wir alle ausgesetzt sind." Das atemberaubende Cover des Albums von Rowan E. Cassidy mit seinen Kohleschatten illustriert perfekt die emotionale Tiefe und die atemberaubenden Höhen von "Hin helga kvöl". Tryggvason beschreibt die Musik mit einem Wort: "allein", was die Essenz von Sólstafirs ungefiltertem und leidenschaftlich emotionalem Sound einfängt. Die Musik von Sólstafir ist von vielfältigen Einflüssen geprägt, darunter Black Metal, Classic Rock, Post-Rock, Punk und die raue Schönheit der isländischen Natur, die einen ganz eigenen Sound hervorbringen. "Hin helga kvöl" verspricht ein heller, strahlender Meilenstein in Sólstafirs glanzvoller Karriere zu werden, der den Weg von der Dunkelheit zum Licht erhellt. Lasst diesen November die unverfälschte Schönheit und spirituelle Kraft von "Hin helga kvöl" in euren Köpfen freilaufen. Leiden hat sich noch nie so erhellend angefühlt.
Buffalo Tom (Bill Janovitz, Chris Colbourn und Tom Maginnis) gründeten sich 1984 an der University of Massachusetts in Amherst - einer Brutstätte von Post-Punk-Gitarrenbands wie Dinosaur Jr. und Pixies. Die drei langjährigen Bandmitglieder erkennen die Leistung ihrer Langlebigkeit als kreative Einheit an. Anfänglich boten sie einen rauen, treibenden Sound, der Janovitz" imposanten Gitarrensound hervorhob, doch der frühe Ansatz von Buffalo Tom wich einem melodischeren, aber nicht weniger unverwechselbaren Stil. Die Band hat zehn Studioalben veröffentlicht, das jüngste, Jump Rope, erschien Anfang dieses Jahres. "Big Red Letter Day" wurde 1993 veröffentlicht. Auf ihrem vierten Album machten sie das, was sie sehr gut können, aber mit mehr Glanz in der Produktion. Das Album wurde in LA von den Robb Brothers aufgenommen und enthält zahlreiche Publikumslieblinge, vor allem: "Sodajerk", 'I"m Allowed", 'Treehouse" und 'Late At Night". Die Band erlangte neue Berühmtheit, als "Late At Night" in einer Schlüsselszene der kurzlebigen TV-Kultserie "My So Called Life" mit Claire Danes und Jared Leto in den Hauptrollen zu hören war, die Mitte der 90er Jahre ausgestrahlt wurde. Der Song kam nicht nur in der Folge vor, sondern die Band wurde auch bei der Aufführung des Songs gezeigt. Der Rolling Stone bezeichnete den Song in einem Bericht über die Band als "inspirierte, geradlinige Power-Pop-Sammlung", und Spin schrieb: "Die Leidenschaft fühlt sich echt an und die Musik ist erhaben."
Am 08.11. erscheint mit „DISCOVER II“ das zweite Cover-Album von Zucchero, in dem der italienische
Superstar seine liebsten Songs neu interpretiert.
Mit dabei ist auch die neue Single „Amor Che Muovi Il Sole“, welches ein Cover des The Killers Klassikers
„My Own Soul’s Warning“ ist.
Zucchero gilt als „Vater des italienischen Blues“ und hat mehr als 60 Millionen Alben verkauft. Der
Ausnahmekünstler stand bereits 13-mal an der Spitze der italienischen Albumcharts und wurde mit dem
Verdienstorden der Italienischen Republik ausgezeichnet.
Idiosynkratisch, großformatig gedacht und in seiner Grundanlage einzigartig, ist Florian Webers Imaginary
Cycle, der für die ungewöhnliche Besetzung von Blechbläserensemble und Klavier konzipiert wurde, ein
Hybrid aus mehreren musikalischen Sprachen, der das Harmonische mit dem Gewagten nahtlos verbindet.
Weber präsentiert hier einen Zyklus in vier Teilen, plus einer Eröffnung und einem Epilog. Darin wird der
deutsche Pianist von einer Gruppe von vier Euphonien, einem Posaunenquartett sowie der Flötistin AnnaLena Schnabel und Michel Godard auf dem selten verwendeten historischen Blechblasinstrument „Serpent“
begleitet. Gemeinsam führen sie ein Werk auf, das die Grenze zwischen Improvisation und Komposition
verwischt. Während das Ensemble elegant durch Webers mehrere Idiome umfassendes Werk reist, mischen sich symphonische Passagen mit komplizierten Kontrapunkten, pastorale Vorstellungen werden mit
zeitgenössischeren Texturen kontrastiert, und jede Stimme des Ensembles spielt eine eigenständige Rolle
und fügt sich zu einem Ganzen. Imaginary Cycle ist ein gewagtes und spektakuläres Unterfangen, das an
Webers Beiträge zu den Alben von Matthieu Bordenave, Ralph Alessi und seiner eigenen Quartettaufnahme
Lucent Waters anschließt - auch wenn die musikalischen Überschneidungen zwischen diesen Aufnahmen
und dem vorliegenden Album eher gering und zweideutig sind. Das Projekt, das im 2023 im Sendesaal
Bremen aufgenommen wurde, ist in enger Zusammenarbeit mit Manfred Eicher entstanden.
Die französische Alternative Art-Rock-Band Klone kehrt mit ihrem 10. Album "The Unseen" zurück und treibt ihren ohnehin schon üppigen Sound in schwindelerregende, magische Höhen. "The Unseen" ist eine kühne neue Reise durch eine einzigartige und doch kontrastreiche Klanglandschaft, eine immersive, traumhafte Erfahrung, die von der Bedeutung von Dingen spricht, die auf den ersten Blick keine Bedeutung zu haben scheinen. Emotional wie konzeptionell haben Klone wieder einmal neue klangliche Wege beschritten und ihren charakteristischen doch weiten Sound ausgebaut. Seit der Veröffentlichung von "Le Grand Voyage" im Jahr 2019 sind die französischen Post-Prog-Metal-Art-Rocker Klone weltweit zu neuen Höhen aufgestiegen, tourten in Europa, den USA, Australien und Mexiko an der Seite von Bands wie Devin Townsend, Leprous, Riverside, Pain of Salvation und Gojira und begeisterten die Festivalbesucher beim Hellfest 2024, Prog Power USA, Midsummer Prog und Cruise to the Edge. Nach ihrem phänomenalen Album "Meanwhile" aus dem Jahr 2023 ist das Album ein neues Meisterwerk in Sachen Performance und Produktion, bei dem Klone ihre jahrelange Erfahrung voll auspielen. Mit jedem Mitglied und jedem Instrument, das bis an seine Ausdrucksgrenze getrieben wird, hat das Album eine Kraft und Intensität, die sich, obwohl sie manchmal rau ist, gleichzeitig natürlich, kohärent und einheitlich anfühlt, da sich die Band von Motiv und Melodie als Einheit bewegt, Wie immer geleitet von der unverwechselbaren Stimme und Vision von Yann Ligner. Mit 25 Jahren Musik im Rücken scheint es passend, dass "The Unseen" auch die 10. vollständige Veröffentlichung von Klone ist. Das Album ist ein Meilenstein, welches Reflexionen über die Vergangenheit als Mittel nutzt, um die Schönheit der Gegenwart zu würdigen, wobei die Band ihre gemeinsame jahrzehntelange Kreativität und Zusammenarbeit nutzt, um aufschlussreiche neue Perspektiven für das Hier und Jetzt zu bieten.
Die französische Alternative Art-Rock-Band Klone kehrt mit ihrem 10. Album "The Unseen" zurück und treibt ihren ohnehin schon üppigen Sound in schwindelerregende, magische Höhen. "The Unseen" ist eine kühne neue Reise durch eine einzigartige und doch kontrastreiche Klanglandschaft, eine immersive, traumhafte Erfahrung, die von der Bedeutung von Dingen spricht, die auf den ersten Blick keine Bedeutung zu haben scheinen. Emotional wie konzeptionell haben Klone wieder einmal neue klangliche Wege beschritten und ihren charakteristischen doch weiten Sound ausgebaut. Seit der Veröffentlichung von "Le Grand Voyage" im Jahr 2019 sind die französischen Post-Prog-Metal-Art-Rocker Klone weltweit zu neuen Höhen aufgestiegen, tourten in Europa, den USA, Australien und Mexiko an der Seite von Bands wie Devin Townsend, Leprous, Riverside, Pain of Salvation und Gojira und begeisterten die Festivalbesucher beim Hellfest 2024, Prog Power USA, Midsummer Prog und Cruise to the Edge. Nach ihrem phänomenalen Album "Meanwhile" aus dem Jahr 2023 ist das Album ein neues Meisterwerk in Sachen Performance und Produktion, bei dem Klone ihre jahrelange Erfahrung voll auspielen. Mit jedem Mitglied und jedem Instrument, das bis an seine Ausdrucksgrenze getrieben wird, hat das Album eine Kraft und Intensität, die sich, obwohl sie manchmal rau ist, gleichzeitig natürlich, kohärent und einheitlich anfühlt, da sich die Band von Motiv und Melodie als Einheit bewegt, Wie immer geleitet von der unverwechselbaren Stimme und Vision von Yann Ligner. Mit 25 Jahren Musik im Rücken scheint es passend, dass "The Unseen" auch die 10. vollständige Veröffentlichung von Klone ist. Das Album ist ein Meilenstein, welches Reflexionen über die Vergangenheit als Mittel nutzt, um die Schönheit der Gegenwart zu würdigen, wobei die Band ihre gemeinsame jahrzehntelange Kreativität und Zusammenarbeit nutzt, um aufschlussreiche neue Perspektiven für das Hier und Jetzt zu bieten.
Come Ahead ist das 12. Album von Primal Scream. 11 neue Songs, mit denen Bobby Gillespie sich darauf
vorbereitet, einige der persönlichsten Songs der Bandkarriere zu veröffentlichen.
Der Songwriting-Prozess für Come Ahead begann 2019. Zu diesem Zeitpunkt hatte Bobby Gillespie noch
keine Ahnung, ob er noch einmal ein Album von Primal Scream machen würde. Zum ersten Mal kamen
die Texte vor der Musik. Die Geschichte kam zuerst. Bobby schrieb allein, mit einer Akustikgitarre. Die
Ideen flossen schnell, in langen Inspirationsschüben. Dieser Prozess, zusammen mit der Ermutigung durch
Produzent David Holmes, bot einen neuen Einstieg. In Zusammenarbeit mit Holmes und Primal ScreamGitarrist Andrew Innes wurden die Come Ahead-Sessions in Belfast, London und Los Angeles durchgeführt.
„Ich bin sehr aufgeregt über dieses Album, so als würde man seine erste Platte machen. Wenn es ein
Gesamtthema für Come Ahead gäbe, wäre es vielleicht ein Konflikt, ob innerlich oder äußerlich. Der Titel
ist ein Begriff aus Glasgow. Wenn jemand droht, mit dir zu kämpfen, sagst du: ‚Komm schon!‘ Es erinnert
an den unbezwingbaren Geist der Glasgower, und das Album selbst vermittelt diese aggressive Haltung und
Zuversicht. Sie haben da oben ein Wort dafür: gallus. ‚Come Ahead‘ ist auch ein ziemlich frecher Titel.“
Bobby Gillespie
Auf den Monat genau 30 Jahre nach Bandgründung legen uns
die deutschen Melodic/Celtic Death Metaller von SUIDAKRA
ihr 15. Studioalbum vor! Musikalisch besinnt sich die Band mit
den vorliegenden 11 Tracks augenscheinlich auf ihre
Anfangsjahre, denn zweifellos wird DarkanakraD von
melodischen Death Metal Anteilen dominiert, vollzieht dabei
aber gleichzeitig auch eine Weiterentwicklung. Das Album,
dessen Titel übersetzt soviel wie „Armageddon“ bedeutet,
klingt so frisch und kraftvoll als wäre die Band einem
Jungbrunnen entsprungen und schließt die „Realms Of Odoric
“ Trilogie, die 2016 mit dem gleichnamigen Album begann,
ab.
Auch andere Kreise schließen sich, denn die 11 Songs,
erstmals selbst im eigenen GHA Studio in Würzburg von
Mastermind Arkadius aufgenommen, gemixt und gemastert,
wurden von Death Metal Legende Dan Swanö gemastert.
Damit erfüllte sich für Arkadius so etwas wie ein Traum, denn
Edge Of Sanity hatten in der Anfangsphase Suidakras einen
prägenden Anteil an der musikalisch-melodischen Ausrichtung
Keshavara tragen prächtige Schnurrbärte, verwegene Kopfbedeckungen und sprechen ein abenteuerliches Patois aus Englisch, Hindi, Deutsch und Gibberish. Auf ihrem neuen Album "III" kreieren die Kölner um den deutsch-indischen Musiker Keshav Purushotham Klänge, wie andere Leute Drinks mixen, nachdem sie schon drei genossen haben: Verwaschener Kraut-Pop und diasporische Dub-not-Dub-Exkursionen werden nach Augenmaß miteinander kombiniert und wild geschüttelt. Zuckersüß mäandernde Melodien, entlehnt einem fantastischen Niemandsland in der Grenzregion zwischen exotischen Library-Kompositionen und psychedelischen Soundtracks, verschmelzen mit den Grooves einer Rhythmusgruppe, die sich auch in den Tonstudios des funky Beirut der Mittsiebziger Zuhause gefühlt hätte. Das Ergebnis sind mit surrealistischem Zuckerrand gekrönte Cocktails mit der Wirkung einer halluzinogenen Götterspeise. Musik, die schillert und flirrt, wie eine Fata Morgana in der Wüste. Keshavara klingen in einem Moment, als hätte Ennio Morricone einen Bollywood-Film vertont, und im nächsten wie ein von Curt Boettcher produzierter Eden-Ahbez-Song, oder - nicht ganz so spinös aber nichts desto weniger fantastisch - als hätten Khruangbin und Sven Wunder endlich ein gemeinsames Album aufgenommen. In den glanzvollsten Momenten fügt sich das alles wie von magischer Hand zusammen und kulminiert dann in Songs wie "Spiegelmann" und "Tableau Vivant" - fantasmorgiastischen Partys voller transkultureller Clashes, die uns Hörer dazu einladen, sie in farbenprächtige Gruppenchoreografien zu überführen.
War das Debüt von Keshavara noch ein Solo- und der Nachfolger "Kabinett der Fantasie" im Kern ein Duo-Album, so sind Keshav Purushotham, Niklas Schneider, Benedikt Filleböck und Christopher Martin mit ihrem selbstproduzierten, schlicht "III" betitelten dritten Album endgültig zu einer vierköpfigen Band zusammengewachsen … und zwar um eine alte Farfisa-Orgel herum, die eines Tages als Geschenk im Proberaum gelandet ist: Ein, auf sämtlichen Songs mal mehr, mal weniger präsentes UFO aus einer Zeit der Slow-Jams, Live-Takes und des exzessiven Space-Echo-Einsatzes. Sein analoges Blubbern und sein wabernder Funk rollt dem warmen, organischen Bandsound den roten Teppich aus, und verpasst ihm einen zärtlichen Schubs Richtung 70er. Erfrischenderweise kommt er dort niemals so richtig an, sondern bleibt immer im Fluss. Denn das eigentliche Ziel der halldurchtränkten Korridore dieses Albums ist stets der Weg, genau genommen der kunstvoll gezimmerte Holzweg, der phantastische Irrpfad. "III" ist eine Reise, auf der Zeiten und Orte keine Fixpunkte sind, sondern austauschbare Koordinaten eines augenzwinkernden Vexierspiels. Da ist es nur folgerichtig über "Indische Götter im Sauerland" zu singen. Dass ungeachtet der Nostalgie, die alle neun Songs durchweht wie ein warmer Mittelmeerwind, niemals Sentimentalität aufkommt, ist nicht zuletzt diesem Humor geschuldet.
Die ätherischen Drones, sanft nuschelnden Akkorde und geisterhaft seufzenden Soundschwaden, die Keyboarder Benedikt Filleböck seiner altersschwachen Farfisa bevorzugt in den ruhigeren Momenten und den Instrumentalnummern des Albums entlockt, bilden einen stimmungsvollen Kontrast zu den beiden anderen Säulen des Keshavara-Sounds: Christopher Martins leichtfüßig hüpfenden Bass-Dreiecken und Keshavs sonnendurchfluteten Gitarren-Ornamenten. Im Zusammenspiel mit Niklas Schneiders crispen Drumbeats entsteht ein Fundament, mit dem die kaleidoskopischen Texturen und Melodien vollständig verschmelzen.
Das Ergebnis ist das bisher homogenste Album des Quartetts. Mit "III" erweisen sich Keshavara als gewiefte Soundalchemisten und Weltenwanderer, als eine softe Macht, deren Stärke sich aus ihrer enormen Musikalität, ihrer Fabulierlust und ihrem surrealistischen Witz speist.
Sie haben die Toten geweckt. Wurden verehrt und angespien. Sind als Sünder ohne Zügel mit ihrem rasend
Herz in den Sængerkrieg gezogen. Und sie folgten nach dem Kunstraub ihrem Kompass zur Sonne: Mit
ihrem packenden Signature-Sound aus modernem Rock und jahrhundertealten Einflüssen haben In Extremo
nicht nur ein eigenes Musikgenre geprägt, sondern sich auch zur wohl bekanntesten und erfolgreichsten
Mittelalter-Rockband der Welt entwickelt, die seit fast drei turbulenten Dekaden ein globales Millionenpublikum in ihren Bann zieht. Nach sieben mit Edelmetall ausgezeichneten Alben (von denen nicht weniger als
vier den 1. Platz der deutschen Longplay-Charts enterten) haben sich die fest aufeinander eingeschworenen
Spielleute nun wieder zusammengefunden, um dunkle Gedanken in ungewissen Zeiten zu vertreiben und
mit „Wolkenschieber“ wieder für neuen Mut, Hoffnung und jede Menge guter Laune zu sorgen!
Der Longplayer präsentiert eine schnell ins Blut gehende Mixtur aus packenden Party- und Trinkliedern,
kämpferischen Freiheitssongs und berührenden Balladen, mit der die Band nun das nächste Kapitel in ihrem
Schaffen aufschlägt. Das neue Album transportiert das, was In Extremo im Jahr 2024 ausgemacht und
wofür sie seit jeher stehen: Für Zusammenhalt, für deutliche Worte und natürlich für jede Menge Energie.
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Auf seinem Sony Classical Debut-Album "Human Universe" zeigt der außergewöhnliche japanische Pianist und Komponist Hayato Sumino seine facettenreichen musikalischen Einflüsse in einer vielfältigen Auswahl an Stücken klassischer Komponisten wie Bach, Händel, Purcell, Chopin, Fauré und Debussy, ikonischer Filmmusik von Hans Zimmer und Ryūichi Sakamoto sowie seinen eigenen Kompositionen und Arrangements.Die Besonderheit an Hayato Suminos Klavierspiel ist sein einzigartiger, souverän-virtuoser Stil, bei dem er eine präzise klassische Technik mit dem feinen Gespür eines Arrangeurs und ausgeprägten Improvisationsfähigkeiten verbindet. So lässt er beständig Eindrücke aus Genres wie dem Jazz oder der Popmusik, in denen er ebenso aktiv ist, in seine fundierten klassischen Interpretationen einfließen."Für `Human Univers' habe ich mich von den antiken Vorstellungen des Universums und dem Zusammenhang zwischen Kunst und Wissenschaft inspirieren lassen. Die alten Griechen glaubten, dass Himmelskörper im Universum Töne aussenden und dass das gesamte Universum Harmonie und Musik erzeugt, die sogenannte 'Musik der Sphären'."Hayato Sumino ist ein außergewöhnliches Phänomen: Bereits als Teenager begeisterte der 1995 in Tokio geborene Pianist und Komponist unter dem Namen "Cateen" mit virtuosen Videos klassischer Klavierdarbietungen und emotionalen Klavierarrangements von Anime- und Games-Soundtracks ein Millionen Publikum bei YouTube. Bis heute hat über 200 Millionen Aufrufe erzielt und über 1,5 Millionen Follower bei YouTube und Instagram gewonnen. Wenngleich Hayato Sumino bereits seit seinem 2. Lebensjahr Klavier spielte und Unterricht erhielt, studierte er bis zu seinem ausgezeichneten Master-Abschluss im Jahr 2020 Informationswissenschaft und -technologie an der Universität Tokio. Noch vor Abschluss seines Studiums gewann er 2018 als Außenseiter völlig überraschend den Grand Prix bei einem der wichtigsten Klavierwettbewerbe Japan - dem PTNA-Wettbewerb. Der Gewinn war der Startpunkt seiner Karriere als professioneller Pianist. Im Anschluss nahm er für ein halbes Jahr Klavierunterricht bei Jean-Marc Luisada in Paris und avancierte seitdem auf einer Welle der Begeisterung zum Klavier-Superstar in Japan. So spielt er am 14. Juli 2024, seinem 29. Geburtstag, ein Klavierrecital vor 14.000 Menschen in der ausverkauften Tokioter Konzerthalle Nippon Budōkan.Internationale Aufmerksamkeit erregte er 2021 beim Internationalen Chopin-Wettbewerb, wo er mit seiner hervorstechenden Interpretationen das Halbfinale erreichte. Im April 2024 feierte Hayato Sumino sein spektakuläres Debüt in der Royal Albert Hall mit seiner Aufführung von Gershwins "Rhapsody in Blue", die sowohl online als auch im Konzertsaal für Aufsehen sorgte. Als Solist tritt er mit zahlreichen Orchestern auf der ganzen Welt auf, darunter die Hamburger Symphoniker, das NHK Symphony Orchestra, das Boston Pops Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, das Baltimore Symphony Orchestra, das Tokyo Philharmonic Orchestra, das Japan Philharmonic Orchestra und das Polish National Radio Symphony Orchestra. Sein Debüt in der Elbphilharmonie gibt Hayato Sumino im Januar 2025.
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The Smile haben ihr neues Album "Cutouts" für den 04.10.2024 angekündigt. Mit "Foreign Spies" und "Zero Sum" sind zugleich zwei neue Tracks erschienen, wobei der Künstler Weirdcore zu letzterem auch ein Video kreiert hat. Bereits erschienen sind "Don"t Get Me Started" und "The Slip", zwei Stücke, die Anfang des Monats als limitierte 12"-Single kurzzeitig weltweit in Plattenläden auftauchten. Thom Yorke, Jonny Greenwood und Tom Skinner haben einige der Songs von "Cutouts" erstmals auf der März-Tour in UK gespielt. Insgesamt enthält das von Sam Petts-Davies produzierte Album, das auf "Wall of Eyes" aus dem Januar und das 2022er-Debüt "A Light For Attracting Attention" folgt, zehn neue Tracks. "Cutouts" wurde zur gleichen Phase wie "Wall Of Eyes" in Oxford und den Abbey Road Studios aufgenommen und enthält String-Arrangements vom London Contemporary Orchestra. Das Artwork von Stanley Donwood und Thom Yorke entstand während der Aufnahmen. "Cutouts" ist bereits das zweite Studioalbum der Band in weniger als einem Jahr. Sein Vorgänger erreichte Platz 4 der deutschen Albumcharts und die Nummer 3 in UK. Thom Yorke veröffentlichte im April außerdem den Score zu Daniele Luchettis Film "Confidenza" und kündigte eine Solotour für Neuseeland, Australien, Singapur und Japan an. Jonny Greenwood arbeitet aktuell am Score zu Paul Thomas Andersons kommenden Film "The Battle of Baktan Cross". Tom Skinner hat das Album "Voices of Bishara Live at mu" veröffentlicht und tourt mit seinen Soloarbeiten im Rahmen internationaler Jazz-Festivals.
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Das Geheimnis ist schon seit einer Weile gelüftet: Nach fast neun Jahren Pause sind die schwedischen Prog-Rock-Legenden Beardfish zurück. "Songs For Beating Hearts" ist die erste brandneue Musik von Beardfish seit neun Jahren, aber während sich die vielen magischen Momente entfalten, erscheint es, als wäre die Band nie weg gewesen. "Songs For Beating Hearts" ist ein leuchtendes Zeugnis für die Magie, die entsteht, wenn sich diese vier Musiker zusammentun - mit starken Anklängen an vergangenen Ruhm, aber auch mit einer ganz neuen, wehmütigen Stimmung. Von der verträumten Melancholie des Eröffnungsstücks "Ecotone" und der vertrackten Opulenz des fünfstimmigen "Out In The Open" über den prog-freundlichen Pastoralismus des bittersüßen 11-Minuten-Epos "Beating Hearts" bis hin zum ernüchternden Prog-Noir des abschließenden "Torrential Downpour" haben Beardfish nicht nur ihr bisher stärkstes Werk geschaffen, sondern auch ihr emotionalstes. "Songs For Beating Hearts" wird von Gedanken über Liebe, Verlust, Freundschaft und Endgültigkeit zusammengehalten und ist der Sound von vier Gleichgesinnten, die ihr Herz ausschütten. Ein triumphales Comeback, das niemand hat kommen sehen. "Songs For Beating Hearts" wird als limitiertes CD-Digipak (inkl. Bonustrack), Gatefold 140g LP und als digitales Album erhältlich sein.
Planet Pearl' ist das bereits zweite Album des französisch-amerikanischen Duos Pearl & The Oysters für Stones Throw und der Nachfolger ihres 2023 erschienenen insgesamt dritten Albums 'Coast 2 Coast'
'Planet Pearl' zeigt Juliette Pearl Davis und Joachim Polack als schiffbrüchige Weltraumforscher, die auf der Erde gestrandet sind und über ihre eigene Entfremdung vom Planeten nachdenken, während sie sich in einer fremdartigen Welt bewegen.
Die Songs von 'Planet Pearl' reichen von fröhlichem Jazz-Pop bis zu depressiver Disco-Musik und behandeln schwere Themen wie Familienkrankheiten und Neurodivergenz mit leichter Hand.
Aber egal, wie melancholisch oder entfremdet sie sich fühlen, P&TO sehen immer auch die lustige Seite. Bereit zur Landung auf 'Planet Pearl'?
Al Jarreau hat immer gesagt, dass er Al Jarreau-Musik singt, und er war wirklich einzigartig: Seine sechs Grammy-Awards und neunzehn Nominierungen als "Bester Sänger" decken nicht weniger als drei Kategorien ab – Jazz, Pop und R&B – mit anderen Worten, musikalische Genres interessierten ihn nicht wirklich. "Musik mag für andere Leute in Kategorien fallen, und ich verstehe das", sagte er, "aber für mich gilt: Wenn ich einen Song mag, muss ich ihn machen, und das war's. Wenn du zu meinen Konzerten kommst, setze ich mich auf deine Schulter und flüstere dir etwas ins Ohr. Ich öffne den Geist und gehe durch viele Türen." Diese Art von reichhaltigen, beschreibenden Bildern beschwört die Höhenflüge der stimmlichen Fantasie herauf, zu denen sein Gesang jederzeit fähig war. Er konnte einen Song plötzlich in neue und unerwartete Richtungen lenken. Er erklärte es immer so: "Wenn es ein Rückgrat für das gibt, was ich tue, dann ist es die Jazz-Umgangssprache."
Musik, Klänge und Rhythmus schienen ihn zu durchströmen, und das war kein Wunder. 1940 in eine musikalische Familie geboren, war er ein überdurchschnittlicher Student und schloss sein Studium mit einem Bachelor of Science in Psychologie und anschließend einem Master in beruflicher Rehabilitation ab. Und doch war die Musik nie weit von ihm entfernt. In den späten 1960er Jahren schloss er sich einem Trio an, das vom Pianisten George Duke geleitet wurde, und arbeitete daran, das Singen zu einer Vollzeitbeschäftigung in Los Angeles zu machen.
Zu diesem Zeitpunkt hörte ihn Siggi Loch, der damals ein hochkarätiger Manager bei Warner Brothers Records (WEA) war und später ACT Records gründete. "Ich sah Al Jarreau 1974 zum ersten Mal im Troubadour in Los Angeles und war sofort von seiner Stimme und seiner Bühnenpräsenz gefesselt", erinnert er sich. "Am nächsten Tag ging ich zu Mo Ostin, dem Präsidenten der WEA, um ihn davon zu überzeugen, ihn zu unterschreiben." Nach anfänglichen Widerständen erhielt Loch grünes Licht und 1975 erschien Jarreaus Debütalbum für WEA, "We Got By". "Ich habe Al nach Deutschland gebracht, bevor er in den USA Erfolg hatte", fährt Loch fort. "Al trat drei Nächte lang in Hamburg auf und ich schaffte es, Michael Naura, den Chef der Jazzabteilung des NDR, davon zu überzeugen, den dritten Abend für die Live-TV-Übertragung aufzunehmen." Diese Show machte Al über Nacht in Deutschland berühmt, und seitdem hat er immer einen besonderen Platz in den Herzen des deutschen Publikums. "We Got By" gewann den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und seine erste Deutschlandtournee füllte große Konzertsäle.
Es folgte "Glow" (1976), das in Europa erneut gut ankam und einen zweiten Preis der Deutschen Schallplattenkritik gewann, in den USA aber nicht so gut ankam: "Das richtete sich an ein 'Smooth Jazz'-Publikum", so Loch. "Es hat Al nicht vor einem Live-Publikum eingefangen. Also bat ich darum, dass seine nächste Veröffentlichung ein Live-Album sein sollte. Mo Ostin stimmte widerwillig zu", und "Look to the Rainbow" wurde in Europa ein Riesenerfolg, "Als es in den USA veröffentlicht wurde, wurde es Al's Durchbruchsalbum und brachte ihm seinen ersten Grammy ein, also ist es wirklich richtig zu sagen, dass seine Karriere vor allem in Deutschland begann!", sagt Loch.
Jarreaus langjährige Zusammenarbeit mit dem NDR veranlasste Jörg Achim Keller, Chefdirigent der NDR Bigband, 2016 eine Zusammenarbeit mit dem Sänger vorzuschlagen: "Eine Produktion mit der Musik von Al und Ellington zu machen, war etwas, was ich schon seit Anfang der 2000er Jahre machen wollte", erinnert er sich. "Die Reaktion von Al war von Anfang an sehr positiv." Jörg bereitete eine Liste von einigen hundert Ellington-Titeln vor, und wie sich Jarreau später erinnerte: "Wir gingen einfach die Liste durch, und es war ein Fall von 'Oh, der funktioniert für mich' und 'Lass uns das als alten Darm-Blues machen – was für mich wichtig war, war, mich in der Musik wiederzufinden und vielleicht eine andere Art von Aussage über Ellington zu machen, damit die Leute die Musik auf eine andere Art und Weise hören konnten. alles, was sie vorher gehört hatten."
Beim Schreiben der Charts achtete Jörg darauf, Jarreaus Herangehensweise an das Material zu respektieren, indem er ihm Raum ließ. Tracks wie "I'm Beginning to See the Light" oder "I Got It Bad (and that Ain't Good)" geben den Solisten der Band ebenfalls Spielraum, um ihr Bestes zu geben. "Das sind hochentwickelte, intelligente Solisten, die mit jedem auf der Welt spielen können", sagte Jarreau. "Sie pushen mich, und ich liebe den Push, und sie lassen mich wie eine echte Sängerin klingen!"
Jarreau und die Band tourten in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 mit der Musik, "Es gab immer noch einige Feinabstimmungen während der Tour, von Konzert zu Konzert", fügte Jörg mit einem Lächeln hinzu. "Er liebte es, diese Balladen zu singen – und jede hatte ein anderes Gefühl. "Am Sonntag" war ihm aber sehr wichtig. Diese Tabelle wurde zweimal überarbeitet, bevor er schließlich damit zufrieden war! Bei einigen Songs entschied er sich für einen reinen Balladenstil – 'I Got It Bad (and that Ain't Good)', einige Melodien wurden in eine Pop/R&B-Tasche gesteckt ('Lush Life', 'Come Sunday') und er liebte das 'Old Gutbucket Blues'-Feeling von 'I Ain't Got Nothing but the Blues'."
Rückblickend auf diese Sessions und Tour sagt Jörg: "Es waren Al's Stil und Persönlichkeit, die alles zusammenhielten. Das Ganze war eine echte Kombination aus der musikalischen Meisterschaft von Jarreau und Ellington – es hat das Publikum in ganz Europa angesprochen, sie liebten das Programm." Dieses Gefühl teilt auch Siggi Loch, der Jarreau mit der NDR Bigband in Paris erwischte: "Es war offensichtlich, dass er es wirklich genoss, diese Musik aufzuführen, und er tat es mit so viel Energie und Emotion, es war eine Freude zu sehen und zu hören. Leider verstarb Al nur wenige Monate später."
In vielerlei Hinsicht schließt sich mit "Ellington" ein Kreis: Es fühlt sich sehr richtig an, dass Jarreaus letztes Album auf ACT veröffentlicht wird, dem Label, das von Siggi Loch gegründet wurde, dessen starkes und unerschütterliches Eintreten für den Sänger ihn ursprünglich auf den Weg zum Superstar brachte. Und die Tatsache, dass es vom NDR und seiner hauseigenen Bigband aufgezeichnet wurde, ist eine passende Erinnerung daran, dass es sich um eben jenen Sender handelte, dessen TV-Sendung Jarreau einst über Nacht in Deutschland berühmt gemacht hatte. Darüber hinaus wurde "Ellington", genau wie "Look to the Rainbow", das Jarreaus internationales Durchbruchsalbum war, auch live aufgenommen. Manchmal gibt es Verbindungsfäden zwischen Ereignissen, die auf den ersten Blick in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen, und das Ergebnis erweist sich nicht nur als besonders und magisch, sondern auch bedeutungsvoll und tief berührend. Das ist hier auf jeden Fall der Fall.
Wer die turbulente Karriere von Blake Judd und seiner bahnbrechenden Band verfolgt hat, dürfte von harschem Gegenwind kaum überrascht sein. Davon unbeirrt legen NACHTMYSTIUM mit ihrem neunten Studioalbum "Blight Privilege" erneut ein Meisterwerk vor. "Blight Privilege" kann es sogar mit der großen Trilogie von Alben aufnehmen, die Kritiker und Anhänger der amerikanischen Black Metal (USBM) Vorreiter nach wie vor als den Höhepunkt der frühen Karriere betrachten: "Instinct: Decay" (2006), "Assassins: Black Meddle Pt. I" (2008), und "Addicts: Black Meddle Pt. II" (2010). Wie ein infernalischer Scharfschütze trifft jeder Song auf "Blight Privilege" voll ins Schwarze. Die ersehnten und unentbehrlichen finsteren Elemente sind vollzählig vorhanden: Kehlig-raue Gesänge, das aggressive Surren der Gitarren, die in einem eiskalten Feuer brennen, und jene Momente ebenso ekstatischer wie erhabener Schönheit in den ansonsten höllischen Klangwelten. Doch auch jene feinen, aber großartigen Details, die der musikalisch äußerst versierte Judd stets geschickt in seinen schwarzen Klanggewittern versteckt hat, wie etwa Elemente aus Post-Punk und Wave finden sich auf "Blight Privilege". Sogar eine Messerspitze Outlaw Country ist neu hinzugekommen. Auch wenn "Blight Privilege" an die glorreichen Zeiten von NACHTMYSTIUM anknüpft - ist es dennoch kein Schwelgen in Nostalgie, sondern eine zukunftsweisende Fortsetzung und die nächste musikalische Evolutionsstufe der Band. Dieses neunte Album des Amerikaners ist von einer Reife geprägt, die aus harten Erfahrungen und einem brutalen Lernprozess resultiert. Judds ebenso charakteristische wie diabolisch eingängige Melodien sind scharfkantiger als je zuvor und haben nichts von ihrem Biss verloren. Das mag auch damit zu tun haben, dass es das erste Album der USBM-Speerspitze ist, das von Judd in einem rauschfreien Zustand komponiert wurde. "Blight Privilege" ist eine Kampfansage, mit der NACHTMYSTIUM den USBM-Thron vehement einfordern. Dieses Album hat wieder die musikalische Kraft und lyrische Kühnheit, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Liebt oder hasst das Album, aber NACHTMYSTIUM errichten mit "Blight Privilege" zweifellos einen massiven Meilenstein!
Wer die turbulente Karriere von Blake Judd und seiner bahnbrechenden Band verfolgt hat, dürfte von harschem Gegenwind kaum überrascht sein. Davon unbeirrt legen NACHTMYSTIUM mit ihrem neunten Studioalbum "Blight Privilege" erneut ein Meisterwerk vor. "Blight Privilege" kann es sogar mit der großen Trilogie von Alben aufnehmen, die Kritiker und Anhänger der amerikanischen Black Metal (USBM) Vorreiter nach wie vor als den Höhepunkt der frühen Karriere betrachten: "Instinct: Decay" (2006), "Assassins: Black Meddle Pt. I" (2008), und "Addicts: Black Meddle Pt. II" (2010). Wie ein infernalischer Scharfschütze trifft jeder Song auf "Blight Privilege" voll ins Schwarze. Die ersehnten und unentbehrlichen finsteren Elemente sind vollzählig vorhanden: Kehlig-raue Gesänge, das aggressive Surren der Gitarren, die in einem eiskalten Feuer brennen, und jene Momente ebenso ekstatischer wie erhabener Schönheit in den ansonsten höllischen Klangwelten. Doch auch jene feinen, aber großartigen Details, die der musikalisch äußerst versierte Judd stets geschickt in seinen schwarzen Klanggewittern versteckt hat, wie etwa Elemente aus Post-Punk und Wave finden sich auf "Blight Privilege". Sogar eine Messerspitze Outlaw Country ist neu hinzugekommen. Auch wenn "Blight Privilege" an die glorreichen Zeiten von NACHTMYSTIUM anknüpft - ist es dennoch kein Schwelgen in Nostalgie, sondern eine zukunftsweisende Fortsetzung und die nächste musikalische Evolutionsstufe der Band. Dieses neunte Album des Amerikaners ist von einer Reife geprägt, die aus harten Erfahrungen und einem brutalen Lernprozess resultiert. Judds ebenso charakteristische wie diabolisch eingängige Melodien sind scharfkantiger als je zuvor und haben nichts von ihrem Biss verloren. Das mag auch damit zu tun haben, dass es das erste Album der USBM-Speerspitze ist, das von Judd in einem rauschfreien Zustand komponiert wurde. "Blight Privilege" ist eine Kampfansage, mit der NACHTMYSTIUM den USBM-Thron vehement einfordern. Dieses Album hat wieder die musikalische Kraft und lyrische Kühnheit, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Liebt oder hasst das Album, aber NACHTMYSTIUM errichten mit "Blight Privilege" zweifellos einen massiven Meilenstein!
Das klassische Debütalbum von Trouble aus dem Jahr 1984 mit originalgetreu restauriertem Ton repräsentiert alles, was Doom Metal sein sollte! 40th
anniversary Picture-LP edition includes an A2 poster! Das Frühwerk von Trouble und insbesondere "Psalm 9" repräsentiert alles, was Doom Metal sein
sollte (aber so oft nicht ist). Man bedenke, dass es sich hier um eine Band handelt, die wirklich sehr vielfältig ist, was Tempo, Arrangements und
Stimmung angeht, und die sich nicht scheut, mit dem zu brechen, was von einer Doom-Band üblicherweise erwartet wird. Für 1984 ist dies eine
unglaublich zeitgemäße Platte; sie ist Doom durch und durch, aber auch thrashig und mit einigen, für die damalige Zeit, modernen Heavy
Metal-Anleihen versehen. Im Grunde gibt es nichts Rückschrittliches oder Abgedroschenes an dieser Platte. Ehrlich gesagt, es ist zum Lachen, wenn so
etwas als traditioneller Doom Metal" bezeichnet wird; was ist daran traditionell? Bands wie Trouble und Candlemass bewegten sich nicht in einer
etablierten Tradition, sondern schmiedeten ihren eigenen Sound.Zu oft hört man Doom-Bands, die den Metal aus dem Doom herausnehmen. Doom
scheint heutzutage oft ein Synonym für "spiel langsam, minimiere deine metallischen Anleihen" zu sein. Natürlich erhört "Psalm 9" die Gebete, denn
es gibt Leadgitarren und schnelle Parts in Hülle und Fülle. Der Kontrast ist der Schlüssel zum Erfolg, und jedes stampfende, niedergeschlagene Riff
wird durch einen schnellen Break ausgeglichen. Trouble lieben es, langsam zu spielen, aber verdammt, sie werden dir auch das Gesicht abreißen!
Die in der Schweiz geborene Halb-Britin Kings Elliot ist ein offenes Buch für ihre Fans.
Bei ihr wurden eine Borderline-Persönlichkeitsstörung und Angstzustände diagnostiziert.
Mentale Gesundheit ist das Kernthema ihrer Musik, ihre Songs sprechen offen über ihren Kampf mit sich
selbst und ihre Social Media Profile sind ein sicherer Hafen und Ort für tiefen Austausch für ihre Fans
geworden.
Kings Elliot spielte bereits weltweit Festivals wie z.B. Barn on the farm oder das Montreux Jazz Festival, wurde unter anderem von Online- und Presseoutlets wie der Deutschen Vogue, Teen Vogue, Billboard,
Clash, Wonderland und zuletzt der Sunday Times gelobt und erhielt social Media Unterstützung von Reese
Witherspoon, Dixie D’Amelio, Lewis Capaldi, Milky Chance und Macklemore.
Sie tourte mit Imagine Dragons durch die größten US Stadien und supportete Sam Ryder (”Space Man”,
bekannt vom Eurovision Song Contest) auf dessen letzer EU Herbsttour, auch Stephen Sanchez nahm sie
als Support mit auf große US Tour.
Im Sommer 2023 supportete sie auch Lana Del Rey bei ihrer großen Hyde Park Show in London.
Mit ihrer EP ”I’m Not Always Sad, Sometimes I’m Angry” erscheint zum zweiten Mal ein physisches
Produkt in Form einer 10” Vinyl.
Rund zwei Jahre nahm Brenk sich Zeit, an "Midnite Ride III" zu feilen und die richtigen Soundbilder für seine musikalische Vision zu finden. Dabei legte er viel Wert auf verspielte Details und einen zeitlosen Sound, der sowohl den Late Night Vibe der ersten beiden Vorgänger fortsetzt als auch Brenks aktuellen Mindset in puncto Soundästhetik widerspiegelt. Auf "Midnite Ride III" fusionieren analoge Synthesizer aus Brenks berüchtigter Vintage-Sammlung mit perfekt platzierten Voice-Samples, die zur Trademark des Midnite Ride Sounds gehören. Als einer der Urväter der Phonk-Bewegung reichert Brenk seine Beats auch diesmal mit der richtigen Dosis aus Phonk-Elementen an und kreiert aus alten und neuen musikalischen Einflüssen ein weiteres Mal einen moody Soundcocktail, der ab der ersten Sekunde in seinen Bann zieht.
Begleitend zum Album-Release wird eine Dokumentation erscheinen, die die Entstehung und die Hintergründe von Brenk Sinatras Midnite Ride Universums beleuchten wird.
5 Jahre seit Veröffentlichung ihres 7. Albums "Where The Light Ends" sind nun vergangen und das Warten hat endlich ein Ende. KEITZER sind zurück mit neuem Album, unter dem schmissigen Namen "Pandemonium Humanitas". Die Band nutzte die Zeit und komponierte 9 neue Songs, die den bisherigen Höhepunkt ihres musikalischen Schaffens darstellen. Keitzer präsentieren, einzigartige, ultrafette, rasende Gitarrenriffs, pure wütende Energie - simply eigenständiger und eingängiger Death Metal versetzt mit Elementen aus dem Black Metal.
"Pandemonium Humanitas" ein musikalischer Wutausbruch par excellence und wurde, wie auch schon das Vorgängeralbum, im Soundlodge Studio unter der Leitung von Jörg Uken, aufgenommen, gemixt und gemastert. Das Albumartwork stammt vom italienischen Maler Paolo Girardi.
Nachdem er 2022 "The Consistent Brutal Bullshit Gong" schrieb, hat sich Nate Mendelsohn immer mehr in seiner Musikgemeinde in Brooklyn, NY, verwurzelt. Er produzierte die letzten FRANKIE COSMOS- und DOUGIE POOLE-Alben, trat bei VAGABON und SAM EVIAN auf und machte Aufnahmen mit YAEJI und LADY LAMB. Diese Erfahrungen mit abenteuerlichen Künstler*innen sind in Mendelsohns Songwriting eingeflossen und haben, zusätzlich zu seinen frühen Jahren in der Jazz- und Avantgarde-Welt, ein Album hervorgebracht, das so manchem wahrscheinlich den Kopf verdrehen wird, wenn man Alben namens "Pet Sounds", "Fantasma", "Insignificance", "Blonde" oder "XO" mag. Wie auf einigen der genannten Alben verschmilzt auch auf "Well I Asked You A Question" das Physische mit dem Synthetischen: gesampelte Orchester duellieren sich mit echten Orchestern ("Fantasy"), die gesprochenen Worte eines Roboters duettieren sich mit einem menschlichen Chor ("Around"), und Geräuschexplosionen üben sich in Soli über traditionelle Rockinstrumente ("Rachel's Getting Married"). Obwohl viele der Sounds auf dem Album erweitert und gebrochen sind, arbeitete Mendelsohn mit der vollen MARKET-Band - Stephen Becker, Natasha Bergman und Duncan Standish - zusammen, um die Songs zu entwickeln. Er wollte "musikalische Unfälle mit ausgefransten Rändern - immer noch eine Gruppe von Leuten, die in einem Raum sind und Songs spielen". Neben der Kernband leisteten Katie von Schleicher, Mike Haldeman (MOSES SUMNEY, ALTO PALO), Justin Felton (L'RAIN, BIG THIEF), Rose Droll (FEIST, ART FEYNMAN) und Helen Newby mit der Technik von Adam Hirsch (Sam Amidon, Stephen Steinbrink) weltumspannende Beiträge.
F.F.O.: Black Label Society, HELLYEAH, Five Finger Death Punch, Pantera, Lynyryd Skynyrd, Pride & Glory, Molly Hatchet, Blackfoot, The Black Crowes
Eine Gruppe von fünf gottesfürchtigen Außenseitern kommt mit Gitarren und Verstärkern in die Stadt, und sofort beginnt eine Party... Mit
eingeschenkten Drinks, erhobenen Fäusten und einem breiten Grinsen wissen die TEXAS HIPPIE COALITION (THC) immer, wie man eine gute Zeit hat.
Das texanische Quintett - Big Dad Ritch (Gesang), Cord Pool (Gitarre), Nevada Romo (Gitarre), Rado Romo (Bass) und Joey Mandigo (Schlagzeug) - ist
ein Kollektiv aus bewährten Pöblern und eingefleischten Geschichtenerzählern, die arschtretenden Hardrock mit einer Prise Country und einer Menge
texanischer Härte und Lebensfreude spielen. Mit zehn Millionen Streams, Tausenden von Kilometern auf der Straße und zahllosen Fans liefern sie auf
ihrem achten Album Gunsmoke zehn Hymnen, die wie maßgeschneidert sind, um zu kochen und zu brennen. Im Jahr 2024 zogen sich Ritch und Co.
für einen Monat in ein Airbnb zurück und schrieben das, was Gunsmoke werden sollte, um es dann in Dallas und in den Bell Labs in Nord-Oklahoma
mit dem Produzenten Trent Bell aufzunehmen. Diesmal ließen sich die Musiker voll und ganz auf ihren Country- und Southern-Rock-Stil ein, aber
auch auf ihre lebenslange Leidenschaft für Western. „Ich war schon immer ein Western-Typ“, bekräftigt Ritch. „John Wayne ist einer meiner
Superhelden. Man versucht, sich an Leuten zu orientieren, von denen man glaubt, dass sie eine gute Moral und einen guten Standard haben. Wenn
ich als großer Kerl reinkomme und wie ein Mann aussehe, der alles im Griff hat, heißt es: 'Hier kommt der große Mann'“, lacht er.
Die britische Metalcore-Band Skarlett Riot nahm ihr neues Album "Caelestia" in den Treehouse Studios auf, wo auch Bullet For My Valentine, While She Sleeps oder Fightstar aufnahmen. Touren mit Künstlerkollegen wie Esoterica, mehrere ausverkaufte Headliner-Shows sowie zahlreiche Videoclips (Luminate, Chemicals, Hold Tight, Lullaby) haben ihre Fangemeinde auf das neue Album vorbereitet. Inhaltlich beziehen sich die neuen Songs auf Umwälzungen in den Privatleben von Sängerin Skarlett und Gitarrist Danny.
Als Höhepunkt einer bemerkenswerten Reise – vom Busking auf den Straßen Torontos bis hin Auftritten
mit Künstlern wie Orville Peck und Sierra Ferrell – schlägt Albino mit „Our Time In The Sun“ sein nächstes
musikalisches Kapitel auf.
Für die zwölf Songs hat er sich mit Dan Auerbach - Leadsänger der Black Keys, Gründer von Easy Eye
Sound und GRAMMY®-prämierter Produzent - zusammengetan, nachdem dieser zufällig auf Albinos Musik
gestoßen und direkt fasziniert war. In Nashville, wo das Album entstand, stellte Auerbach Albino einigen der
besten Session-Spieler und Songwriter der Stadt vor, darunter Pat McLaughlin (u.a. John Prine, Johnny
Cash).
Albinos Geschichte begann auf einem Bauernhof im ländlichen Ontario. Aus dem Verkauf von Obst und
Gemüse in Toronto wurde schnell das Musizieren auf den Straßen der Stadt und schließlich mitreißende
Live-Shows mit Größen wie Shovels & Rope, St. Paul & The Broken Bones und Shakey Graves in den USA
und Kanada.
Als er die Arbeit an „Our Time In The Sun“ aufnahm, war es das Ziel, diese packende Live-Energie auch im
Studio einzufangen: Das Album besteht aus tief empfundenen Eigenkompositionen, geprägt von cleveren
Wendungen. Albino greift auf die Südstaaten-Psychedelik und den Blues-Rock der 60er Jahre zurück, um
Geschichten über eine gescheiterte Liebe, den Kampf mit der Flasche und ein von der Arbeit bestimmtes
Leben zu erzählen.
Ausnahmepianist Bruce Liu, Gewinner des Internationalen Chopin-Wettbewerbs 2021, hat für sein zweites
Studioalbum Tchaikovskys bekanntestes Solo-Klavierwerk „The Seasons“ aufgenommen.
Mit seiner einzigartigen Interpretation der Jahreszeiten bringt Liu die Farben und Stimmungen der einzelnen
Monate zum Leben und zeigt einmal mehr sein außergewöhnliches Talent und seine tiefgründige Musikalität.
Liu wird von der Presse als “Pianist mit einer fesselnden musikalischen Persönlichkeit” (Financial Times)
und für seine unverwechselbare Mischung aus „katzenhafter Geschmeidigkeit und Leichtigkeit im Anschlag“
(New York Times) gefeiert und gewann kürzlich für sein erstes Studioalbum „Waves“ den OPUS-Klassik
Preis.
„Für mich ist diese Aufnahme ein Moment, um einige persönliche Emotionen zu erkunden“, sagt der Pianist
und ergänzt: „Es kommt einem vor, als habe Tchaikovsky mit sich selbst geredet, als er die Stücke schrieb,
das ist das Besondere an diesem Werk. Es verbindet das Volkstümliche, das auch seine Ballette inspiriert
hat, mit der Brillanz und Extravaganz seiner Konzerte, doch hat es im Kern eine nachdenkliche und ruhige
Grundstimmung.“
”Tchaikovsky: The Seasons” erscheint am 1. November 2024 digital sowie auf Vinyl und CD, welche neben
den 12 Charakterstücken, die Romanze op. 5 als Bonustrack enthält.
Nachdem er zuvor auf wichtigen Blue-Note-Alben von Jackie McLean, Eric Dolphy und Grant Green
geglänzt hatte, konnte der junge Vibraphonist Bobby Hutcherson 1965 mit “Dialogue” sein erstes eigenes
Album bei dem Label vorlegen. Mit der Unterstützung eines abenteuerlustigen Sextetts gelang dem 24-
Jährigen gelang auf Anhieb ein richtungsweisendes Album, das sowohl bei AllMusic als auch im “Penguin
Guide To Jazz” die Höchstwertung erhielt
Wir feiern den 30. Geburtstag von Weezers wegweisendem, selbstbetiteltem Debütalbum, auch bekannt
als „Blue Album“.
”Weezer” (das ”Blue Album”) ist einer der kulturellen Meilensteine der 1990er Jahre und hat sich einen so
festen Platz im Herzen von Rockfans der letzten drei Jahrzehnte erobert, dass es bis heute als ”Einstiegsdroge” gilt. Auf dem Album finden sich diverse Evergreens der Band: Titel wie „Buddy Holly“ und „Say
It Ain’t So“ erzielten Hunderte Millionen Streams und unzählige Platzierungen in Fernsehsendungen und
Filmen. Weezers „Blue Album” ist als eines der stärksten Debütalben aller Zeiten anerkannt und wurde
nun von den originalen analogen Bändern neu remastered.
Julie Kuhl, geboren 2005 in Châtillon-sur-Seine in Frankreich, ist eine junge Singer-Songwriterin aus Frankfurt a.M, die in den vergangenen zwei Jahren von sich hören gemacht hat. Bereits als kleines Kind fing Julie an, in Chören zu singen, Instrumente zu lernen (Gitarre, Klavier, Bratsche) und erste Songs selbst zu schreiben. Im Alter von 15 Jahren folgt dann ihre erste Single und kurz darauf ihr Debütalbum „flowers & candles“. 2022 – mit 17 Jahren – erschien Julies zweites Album „Born With Nostalgic Bones“ auf dem Frankfurter Jazz-Label „Jazz Montez Records“.
Chris Douridas, Musikdirektor des kalifornischen Radiosenders KCRW zählt bereits zu ihren Fans. Nach unzähligen Auftritten in Frankfurt, teils auf großen Bühnen (wie auf der EM Eröffnungszeremonie in Frankfurt oder dem Holidays Festival), teils klein folgt nun eine Zusammenarbeit mit dem Kölner Musiker Gianni Brezzo (Marvin Horsch), der mit ihr gemeinsam 5 Songs im Stile von Genevieve Stokes, Arlo Parks & Clairo produziert hat.
Die IndiePop-Hymne DAMAGE drückt den Schmerz der Jugend und ihre düsteren Herausforderungen mit ihrer eigenen Perspektive aus & die kraftvolle Piano-Produktion lässt Julies klassisch ausgebildeten Gesang einfließen.
Julie: "Es geht um Jemanden, mit dem man Abschließen will und um dem Konflikt mit sich selbst, da man immer noch ganz viel Liebe für die Person hat, aber zeitgleich weiß, dass sie einem nicht gut tut. Ein präsentes Thema ist auch die Verzweiflung darüber, dass die Person keine Einsicht zeigt und sich ihrer Taten gar nicht bewusst ist.“
Die EP CLOUDS OF GRIEF erscheint 01.11.2024 auf dem „Jakarta Records“ Sublabel „ASMARA RECORDS“ (Woman & XulZolar). In Japan erscheint die EP auf P-Vine Records. Brain Marrow übernimmt die PR (inkl. Radio) in UK & Achim Launert bemustert die Radiosender im deutschsprachigen Raum. Begleitet wird das Release von einer Digitalen Marketingkampagne (Konversion) auf Instagram.
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Allt wurde 2020 gegründet und ist eine progressive Metalcore-Band aus Karlskoga, Schweden, die für ihr audiovisuelles Storytelling und ihre innovative Herangehensweise an Metalcore bekannt ist. Nach ihrer zweiten EP "The Seed Of Self-Destruction" aus dem Jahr 2022, die als genreübergreifende Metalcore-Veröffentlichung gefeiert wurde, sind Allt nun dabei, ihren charakteristischen Sound mit ihrem Debütalbum "From The New World" zu festigen. "From The New World" ist eine akribisch ausgearbeitete musikalische Reise der Selbstfindung nach der Zerstörung. Das Album ist inspiriert von den Spannungen und Ängsten in der Welt und erforscht Themen wie Zusammenbruch und Widerstandsfähigkeit in der Folge eines nuklearen Ereignisses und der emotionalen und philosophischen Landschaft, die darauffolgen würde. Um sich voll und ganz auf den kreativen Prozess und die Themen des Albums einzulassen, verbrachte die Band einige Zeit isoliert in einer Waldhütte. Jeder der 10 Tracks von FTNW erzählt eine einzigartige Geschichte von Verlust, Hoffnung und menschlichem Durchhaltevermögen, eingerahmt vom kosmischen Mysterium des Fermi-Paradoxons. Vom ersten Track, "A Flash of Light", bis zum letzten Track, "Cycles", geht es darum, sich durch das Chaos zu bewegen und in einer chaotischen Welt Sinn und menschliche Verbindung zu finden. "Über solche Themen zu schreiben, erlaubt es uns, unsere Gedanken und Gefühle zu verarbeiten, während wir unseren Zuhörern einen Raum bieten, ihre eigenen zu erkunden. Es geht darum, mit unserem Publikum auf einer zutiefst persönlichen und universell relevanten Ebene in Verbindung zu treten". Das Album vermischt mechanische und organische Klänge und beschwört sowohl die Trostlosigkeit als auch die stille Schönheit des Lebens inmitten der Nachwehen. Der Sound ist eine Mischung aus raumgreifenden Synthesizern, die alles von den unheimlichen Qualitäten von Radiowellen bis hin zu riesigen Maschinen mit immenser Rechenleistung nachahmen. Die dynamische Instrumentierung, der kraftvolle Gesang und die organischen Elemente verankern die Musik zusätzlich in einer greifbaren Realität. "Dieses Album ist eine Reise, und wir laden jeden ein, mitzukommen. Es geht darum, Empathie und Verbundenheit zu finden, selbst angesichts all dessen, was passiert ist. Es ist ein großer Schritt in unserer Entwicklung als Band, der zeigt, wo wir gewesen sind und wohin wir gehen. "From The New World" ist als CD Digipak, schwarzes Vinyl und digitale Version erhältlich.
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Die Wahl-New-Yorkerin Yaeji hat sich in den letzten Jahren als Produzentin, Sängerin und DJ mit ihren introspektiven Dance-Floor-Hymnen eine ganz eigene Nische geschaffen. Nach der Veröffentlichung ihrer Debüt-EPs, sowie den Singles "Raingurl" und "Drink I"m Sippin On" in 2017, war sie auf Charli XCXs 2019er Album "Charli" zu hören, remixte Songs für Dua Lipa oder Robyn, kollaborierte mit dem Seouler-Künstler OHHYUK, verkaufte weltweite Headline-Touren aus und eröffnete ihren eigenen Lifestyle Webstore JI-MART. Ihr Sound und ihre Einflüsse sind dabei so vielschichtig wie ihre Herkunft. Geboren im Jahr 1993 in New York reicht ihr Stammbaum von Seoul über Tokyo bis nach Atlanta - Einflüsse die sich in ihrer Musik in Form von koreanischem Indie-Rock und Electronica, 2000er Hip-Hop, sowie Leftfield Bass und Techno wiederfinden. Mit ihrem 2020er Mixtape "WHAT WE DREW“ schärfte Yaeji noch mal ihre Vision als Musikerin, die kreativ losgelöst von Sprachen Genre-Grenzen zu sprengen vermag - kein Wunder, dass sie daraufhin von Pitchfork 2022 zu einer der "25 Artists Shaping the Future of Music" ernannt wurde. Die nahe Zukunft wird sie ebenfalls prägen. Schließlich erscheint am 7. April nun endlich das Debütalbum "With A Hammer" bei XL Recordings. Entstanden innerhalb von zwei Jahren in New York, Seoul und London kurz nach der Veröffentlichung des Mixtapes und während den Lockdowns ist es eine Ode an die Erforschung ihrer selbst, setzte sie sich doch dabei mit ihren eigenen Emotionen auseinander - besonders mit ihrer eigenen, in ihr brodelnden Wut. Während sie textlich zwischen englisch und koreanisch springt, nutzt sie erstmals auch Live-Instrumente, sei es in Form von einem Ensemble an Musikern oder auch zum ersten Mal sie selbst an der Gitarre. "With A Hammer" beinhaltet darüber hinaus auch Features der Produzenten und engen Verbündeten K Wata und Enayet, sowie Gast-Vocals der Londonerin Loraine James und von Nourished by Time aus Baltimore.
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KahruMusiqa ist eine musikalische Retrospektive der tunesischen Sängerin und Komponistin Badiâa Bouhrizi alias Neysatu. Sie ist als Autorin der Protestsongs bekannt, die zu den Hymnen der tunesischen Revolution wurden. KahruMusiqa bedeutet elektronische Musik, wird aber im Arabischen nie als solche verwendet, um das Genre zu bezeichnen. Das Album ist eine Sammlung von Klangexperimenten, die entstanden, als sie in den 2000er Jahren erstmals Musikproduktionssoftware in die Hände bekam. Die Stücke basieren auf Gedichten in klassischem Arabisch oder tunesischem Dialekt, die Badiâa selbst oder von ihr bewunderte Dichterinnen wie die palästinensischen Autorinnen Fadwa Tuqan oder Salma Al Jayusi oder den tunesischen Dichter Noureddine Werghi verfasst hat. Die meisten der Gesangsstücke sind Improvisationen, die mit einem Computermikrofon aufgenommen wurden. Eine Bearbeitung des klassischen türkischen Volkslieds Muhabbat ist fast eine moderne harmonische Neufassung, bei der nur klassische Gitarre, Gesang und Delays verwendet werden. Die Themen von KahruMusiqa entsprechen dem ideologischen Weg von Badiâa Bouhrizi. In dem Lied Transrimel ist sie eine queere Frau im sich bewegenden Sand von Tunesien. Sie hinterfragt auch den politischen Vertrag, der 1948 zu Balfour und der Vertreibung von Millionen von Palästinensern führte, und beschreibt in Fil Madinatil harima ("In The Old City") eine Reise zwischen London und Nablus. Dieses elektronische Schlafzimmer-Album im Lo-Fi-Stil enthält auch mehrere Songs, die wie Ila Selma zu Klassikern des arabischen Underground-Milieus geworden sind, und ist die erste Platte, die Badiâa Bouhrizi überhaupt zu veröffentlichen bereit war.
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In den acht Jahren, seit sich Amyl and The Sniffers in Melbournes brodelnder Musikszene zusammengefunden haben, hat es die Band perfektioniert, Verspieltheit und rohe Wucht zu kombinieren. Mit den zwei bisher erschienenen, einhellig gefeierten Alben (dem selbstbetitelten Debüt von 2019 und "Comfort To Me" von 2021), haben Sängerin Amy Taylor, Gitarrist Declan Mehrtens, Bassist Gus Romer und Drummer Bryce Wilson ihren einzigartigen Stil etabliert. Seit dem Release von "Comfort To Me" haben sich die Perspektiven für die Band in jeder Hinsicht exponentiell erweitert. Größer, klarer, smarter, schärfer, das ist es, was nun auch das dritte Album der Band antreibt. "Cartoon Darkness" hat die Band zusammen mit Nick Launay im 606 Studio der Foo Fighters in Los Angeles aufgenommen, am gleichen Pult, an dem schon Fleetwood Macs "Rumours" und Nirvanas "Nevermind" entstanden. Es ist ein überraschend abwechslungsreiches Album und reicht von klassischem Punk über den strotzenden Glam der Single "U Should Not Be Doing That" bis zur ausgelassenen Balladenhaftigkeit von "Big Dreams". Auf "Cartoon Darkness" geht es um Krieg, die Klimakrise und künstliche Intelligenz, um Politik und das Gefühl, online eine Stimme zu haben, während wir am Ende doch einfach nur das Daten-Biest Big Tech speisen, unseren Gott der Gegenwart. Es geht darum, wie unsere Generation mit Informationen vollgestopft wird, wie wir wirken wie Erwachsene und dabei doch für immer Kinder bleiben, abgeschirmt wie in einem Kokon und dabei all die Ablenkungen verschlingend, die uns nicht einmal Wohlbefinden oder Freude bereiten, sondern einfach nur Taubheit. "Cartoon Darkness" rennt mit dem Kopf durch die Wand ins Unbekannte, in die heranziehende Ahnung einer Zukunft, ein kindliches Dunkel, das sich schrecklich anfühlt, aber noch gar nicht existiert - ein großer rauer Spaß.
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Die Band, welche Alternative Country zum Durchbruch verhalf, ist zurück! 1983 begann Lone Justice in den Clubs von Los Angeles zu spielen und machte sich schnell einen Namen. 1984 bereits wurde man von Geffen Records unter Vertrag genommen, 1985 erschien das selbstbetitelte Debütalbum, mittlerweile ein Klassiker der Rockgeschichte mit geradezu ikonischem Cover. Die LA Times kürte es zum "Album des Jahres". Sie spielten Konzerte mit U2, Tom Petty & The Heartbreakers und Willie Nelson. Doch bereits nach dem zweiten Album löste sich die Band früh in 1987 auf, Sängerin Maria McKee und auch die Instrumentalisten begannen ihre Solokarrieren. Nun hat die Band 38 Jahre später ein neues, drittes Album fertiggestellt, mit zum größten Teil inspirierten Interpretationen von Fremdmaterial und Tradtionals, auf dem alle ursprünglichen Mitglieder des Debütalbums noch zu hören sind: Maria McKee, Ryan Hedgecock, Marvin Etzioni und auch der mittlerweile verstorbene Don Heffington. Zu den zusätzlichen Gästen gehören die Streicherarrangeurin Tammy Rogers, der Multihornist David Ralicke, Greg Leisz an der Steel-Gitarre und Benmont Tench am Klavier. Das Eröffnungsstück "You Possess Me" stellt Sängerin McKee in den Mittelpunkt, nur unterstützt von einem Streicher- und Mandolinenquartett. "Rattlesnake Mama" war einst ein dröhnendes elektrisches Stück in ihrem Live-Set von 1983 - diese Version ist jedoch rein akustisch mit Hedgecock an Harp und Tammy Rogers an der Fiddle. Später kreischen sie durch eine juvenile, atemberaubende Coverversion von 'Teenage Kicks' (der 1978er Single von The Undertones). Die Energie hält mit spürbarer Begeisterung für die Musik an und lässt Viva Lone Justice zu einem unerwarteten, inspirierenden Comeback werden. Lass den zweiten Frühling von Lone Justice auch dein Herz berühren, auch deine Scheune mit Folk, Rock, Country & Americana abbrennen.
Seit vielen Jahren verschönert uns die Rock Christmas mit stimmungsvollen Weihnachtstiteln aus Rock,
Pop und auch Jazz die Feiertage. Zeit für ein Update dieser erfolgreichen Serie. Neben Klassikern, wie
Band Aid ”Do They Know It’s Christmas”, Justin Bieber & Mariah Carey ”All I Want For Christmas”
oder auch Elvis Presley ”Silent Night” befinden sich auf der neuen Ausgabe auch neuere Aufnahmen, wie
z.B. Sarah Connor ”Ring Out The Bells” und Katy Perry ”Cozy Little Christmas” oder Sam Smith ”Have
Yourself A Merry Little Christmas”. Erhältlich ist diese beliebte Compilation erstmals auch auf Vinyl (4-fach
& farbig) und wurde außerdem auf eine 3-fach CD erweitert. Das volle Weihnachtsprogramm!
Malva betrachtet auch diesmal gerne das Leben - ihres und das der anderen, generell und auf ihrem zweiten Album "A Soft Seduction Daily". Sie schaut von oben herab, ohne jedwede Herablassung, dafür aus einer Art erzählerischen Vogelperspektive. Probates Transportmittel der Wahl sind Töne, Melodien, Kadenzen, die auch auf ihrem zweiten Album ohne jedwede Anstrengung herausperlen, aus dieser jungen Frau, die sich aufmacht das Dasein zu erkunden. Malva textet auf Deutsch und Englisch: "Ich spüre, was für eine Sprache eine Melodie braucht". "A Soft Seduction Daily" erzählt von Auf und Abs, Serpentinen und Kurven, Romanze und Melancholie, spielt mit Worten, Musikstilen, dem Leben im Konjunktiv. Malva fangen auf dem zweiten Album an, sich in diverse Richtungen zu bewegen, die Grenzen ihrer musikalischen Persönlichkeit auszuloten und so klingt "A Soft Seduction Daily" streckenweise auch etwas lauter. Als Gäste sind Jesper Munk und Oskar Haag dabei.
Pøltergeist haben bei Bad Omen Records (Watch Hazel, Satan's Satyrs) unterschrieben, und die Kanadier veröffentlichen ihr Debütalbum. Pøltergeist wird als eine Mischung aus Post-Punk, traditionellem Metal und Shoegaze aus den frostigen Ebenen beschrieben und spielt treibenden Coldwave, der einen Weg von den Katakomben in den Kosmos zeichnet. Die vielleicht prägenste Destillation des Pøltergeist-Stils kommt mit der Vorab-Single 'Children Of The Dark', einem eingängigen, stürmischen Rocksong, der auch thematisch auf einer doppelten Ebene funktioniert. Sänger Kalen Baker hegt seit langem eine Vorliebe für die mystischen Metal-Klänge von Angel Witch, Cauldron oder Blue Öyster Cult und war sowohl von der zeitgenössischen Post-Punk-Band Spectres als auch von der britischen Melancholie von 'Script From The Bridge' der Chameleons berührt. Ganz zu schweigen von Gothic- und Post-Punk-Legenden wie Sisters Of Mercy, The Sound und Paradigmen des Himmlischen wie Cocteau Twins, Slowdive und My Bloody Valentine. Gestärkt durch den lyrischen Einfluss spiritueller Vorläufer wie Moorcock, Lovecraft, Poe und David Lynch von Twin Peaks wurde der Sound von Pøltergeist geboren; ein düsteres, aber magisches Reich, in dem dämmrige Intensität in einem psychischen Kampf mit metallischer Stärke verbunden wird. 'Nachtmusik' bleibt Bakers Vision eines "Kaleidoskops aus Emotionen, Klängen und Ideen" treu. Dies ist eine Platte, die sich im Herzen nach dem spirituellen Reich der 1980er Jahre sehnt, aber mit den Füßen fest im Hier und Jetzt des 21. Jahrhunderts steht. Während sich am Himmel Gewitterwolken zusammenbrauen, beginnt Pøltergeists Reise in die Dunkelheit gerade erst.
Deaf Forever
8/10
"'Nachtmusik' alles mit, was eine gute Postpunk-Platte braucht: eingängige, gekonnt komponierte Songs, schwermütige Atmosphäre, guten Gesang mit klassisch monoton-melodischer Stimme und einen Spritzer Shoegaze"
Metal Hammer
5.5 / 7
"NACHTMUSIK fa?ngt die Sehn- sucht und dunkle A?sthetik des Achtziger Jahre-Deathrock fu?r die Gegenwart ein - ohne zu kopieren. Ganz ohne Zwang, dafu?r mit jeder Menge emotionalem Tiefgang und einem gewissen Gruselfaktor. Ein starker Auftakt und definitiv ein of- fenes Ohr wert - nicht nur an regne- rischen, euphorieberaubten Herbsttagen".
Rock Hard
8/10
"Wer auf Unto Others, In Solitude, Lunar Shadow oder Tribulation steht, wird mit ziemlicher Sicherheit auch Gefallen an der Musik von PØLTERGEIST finden, die für ihr Debütalbum "Nachtmusik" Elemente aus Gothic Rock, Heavy Metal, Post-Punk und Hardrock in einen Hexenkessel schmeißen, einmal kräftig durchrühren und die Suppe mit einer kräftigen Geisterbahn-Lyric-Würzmischung (in Anlehnung an weltbekannte Horror-Autoren wie Edgar Allan Poe und H.P. Lovecraft) abschmecken".
Orkus
"Dieses Debütalbum wartet auf mit charmanter Dunkelheit, gehüllt in einen intensiven Sound, der über Post-Punk-, Metal- und Death-Rock-Ein-Aüsse hinausgeht. Stimmungsvolle Vocals, starke Atmosphären und eingängige Dynamiken tragen Arrangements, in die man nur zu gerne versinkt".
Geplant war es von Omega damals logischer Weise nicht, die eigene Karriere in Genre-Phasen einzuteilen. So etwas machen später Musikjournalisten und Fans - und unter ihnen besonders die Statistiker. Nach deren Lesart gilt die zweite Hälfte der Siebziger als Space-Rock-Ära der ungarischen Band. Abgebildet wird sie durch die Trilogie "Time Robber" (1976), "Skyrover" (1978) und schließlich "Gammapolis" (1979). Zwar waren sphärische Klänge bereits davor und auch danach noch im Schaffen des Budapester Quintetts zu vernehmen, derart konzeptionell fokussiert zeigten sich Omega jedoch tatsächlich nur auf diesem Triple. Nimmt man die Erfolgs-LP "Time Robber" weiterhin als Qualitätsmaßstab, hielt auch "Gammapolis" mühelos mit. Die Kompositionen der Gruppe um Sänger Jànos Kòbor waren melancholischer geworden, die bittersüßen Melodien schmeichelten. Das galt besonders für den siebenminütigen Opener "Dawn In The City" ("Hajnal a város felett"), dem Titelsong "Gammapolis" und "Silver Rain" ("Ezüst esö"). Zwischen der westeuropäischen, englischsprachigen Version und dem ungarischen "Original" gibt es neben dem Gesang und der Sprache in der Titelreihenfolge und bei der Songlänge einige kleine Unterschiede. Minimal ließen Omega die instrumentalen Passagen einiger Stücke auf der Muttersprachenvariante länger fließen. Für die westeuropäischen Omega-Platten-Käufer jedoch hatten diese feinen Unterschiede keine Relevanz, kannten sie meist die ungarischen Songs gar nicht. Ebenso wenig dürften sie registriert haben, dass GAMMAPOLIS in Omegas Heimat mit fast einer dreiviertel Million Einheiten die am besten verkaufte LP der Band-Karriere wurde. Das deutsche Cover-Artwork wich jedoch von der ungarischen Version erheblich ab: Zeigte die Bacillus/Bellaphon-Variante die Silhouetten der Musiker vor einem von Flak-Scheinwerfern durchschnittenen Nachthimmel, war auf dem Pepita-Album offenbar die zwar futuristische, allerdings auch karge Welt auf einem fremden Planeten zu sehen.