"I live too fast to die young, it ain't nothing when your
head's screwed on,? röhrt der elektrisierende Frontmann
Michael Monroe auf seinem zweiten Album für Silver
Lining Music. Ein großartiges Rock'n'Roll Album, "I Live
Too Fast To Die Young" - ein ehrlicher Schrei aus vollem
Herzen.
Zu einer Zeit, wo Spaß zu haben nicht einfach ist,
kommt "I Live Too Fast To Die Young" als gradliniges,
freches Album mit rauer Rock'n'Roll Musik - deftige Songs
wie "Young Drunks & Old Alcoholics?, "All Fighter? und
dem punkigen "Murder The Summer Of Love?. Die
Songs bringen frische, knackige Elektrizität und Melodien,
die sich schimmernd um messerscharfen Riffs wickeln.
Ausgedehnte, Stones-angehauchte Tracks gibt es
ebenfalls wie das "Can't Stop Falling Apart? und
"Everybody's Nobody?, während der Titeltrack genau
zwischen deine Augen zielt, mit einen forschen Back Beat
und einem frechen Chor , wundervoll und großartig in
Szene gesetzt mit Michael Monroes unbändiger,
aufregender Pose - mit seiner großartigen Attitude.
Das Album wurde in den Inkfish Studios in Helsinki,
Finnland im November/Dezember 2021 aufgenommen und
von der Band zusammen mit Erno Laitinen produziert.
Michael Monroe (Gesang und Harmonika) , Steve Conte
( Gitarre und Gesang), Rich Jones (Gitarre und Gesang),
Karl Rockfist (Schlagzeug) und Sami Yaffa
(Bass/Gesang/Gitarre) und einigen Gastmusikern; unter
anderem dem legendären Guns N' Roses Gitarristen
Slash , den man mit einem Solo und zusätzlicher Gitarre
auf dem Titeltrack hören kann.
"This Is A Photograph", MORBYs siebtes Album, ist ein Loblied auf die Americana, das Leben und Tod und Blut auf der Leinwand zum Ausdruck bringt. Der kreativ gestärkte Songwriter hat es geschafft, seine besten Songs, seine besten Gesangsleistungen, seine prägnantesten Texte und seine üppigsten Arrangements auf "This Is A Photograph" zu vereinen. Dies ist zweifellos sein bisheriges Hauptwerk. Die Geschichte beginnt im Januar 2020, als MORBY im Keller seines Elternhauses in Kansas City geistesabwesend in einer Kiste mit alten Familienfotos blättert. Nur Stunden zuvor war sein Vater bei einem Familienessen vor seinen Augen zusammengebrochen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. In dieser Nacht spürte MORBY noch immer den Schock und die Angst, die ihm in den Knochen steckten. Also sah er sich die Bilder an, bis ihm eines davon ins Auge sprang: sein Vater als junger Mann, stolz und stark und voller Selbstvertrauen, der mit freiem Oberkörper auf einer Wiese posiert. "In the photo he looks young and full of confidence, puffing his chest out at the camera as if he were looking for a fight," erklärt MORBY. "It was not lost on me that this was the same chest, just hours before, I had seen the ambulance put a stethoscope against as he lay on the kitchen floor of my sisters house." Während sein Vater wieder zu Kräften kam, grübelte er über diese Gedanken nach. Und dann machte er sich auf den Weg nach Memphis. Er zog in das Peabody Hotel und verbrachte seine Tage damit, den Träumern, die er bewunderte, Tribut zu zollen und sich vor ihnen zu verneigen; er ging hinunter zum Ufer des Mississippi, zu der Stelle, an der JEFF BUCKLEY sein Ende fand. Er schlenderte durch das Viertel, in dem JAY REATARD seinen letzten Tag verbrachte, und fuhr dann am Stax-Zelt vorbei, um seine Stimmung kurz aufzuheitern. Dann fuhr er an Graceland vorbei, bevor er den Highway 61 überquerte und die Geister zu sich rufen ließ, um seine eigenen Träume zu gestalten. Abends kehrte er in sein Zimmer zurück und hielt seine Ideen auf einem behelfsmäßigen Aufnahmegerät fest, das nur aus seiner Gitarre und einem Mikrofon bestand. Die schwermütigen Songs, die zu all dem passen, was er gesehen hatte, sprudelten nur so aus ihm heraus. Wiederum leitete Sam Cohen (der "Singing Saw" und "Oh My God" produziert hatte) das Projekt. Sie begannen in Cohens Studio im Bundesstaat New York, das sich noch im Bau befand, zusammen mit dem Schlagzeuger Nick Kinsey, und arbeiteten langsam an den Songs, da die Reise der Aufnahme der Start-Stopp-Qualität von 2021 selbst entsprach, mit magischen Momenten, die in die prekären Navigationen eingestreut waren. Mit der Zeit füllte sich die Besetzung. Der ehemalige Tournee-Pianist Oliver Hill sowie seine Mutter Meg und seine Schwester Charlotte sorgten für die Streicher. Die Tourneeleute Cochemea Gastelum (Saxophon), Jared Samuel (Orgel) und Alecia Chakour (Gesang, Tamburin) stießen zu den Sessions hinzu, ebenso wie Eric Johnson (Banjo). Und neue Mitstreiter*innen wie Schlagzeuger Josh Jaeger (Schlagzeug, Perkussion), Brandee Younger (Harfe), Makaya McCraven (Schlagzeug), Cassandra Jenkins (Gesang) und sogar Tim Heidecker und Alia Shawkat (die schrägen Lacher auf "Rock Bottom") fügten sich in das entstehende Bild ein. Und passenderweise fanden die letzten Sessions live in Memphis in Sam Philips Recording Co. statt, das von seinem Sohn Jerry Philips geleitet wird und das Erbe des ursprünglichen Sun Records Studios fortführt.
"This Is A Photograph", MORBYs siebtes Album, ist ein Loblied auf die Americana, das Leben und Tod und Blut auf der Leinwand zum Ausdruck bringt. Der kreativ gestärkte Songwriter hat es geschafft, seine besten Songs, seine besten Gesangsleistungen, seine prägnantesten Texte und seine üppigsten Arrangements auf "This Is A Photograph" zu vereinen. Dies ist zweifellos sein bisheriges Hauptwerk. Die Geschichte beginnt im Januar 2020, als MORBY im Keller seines Elternhauses in Kansas City geistesabwesend in einer Kiste mit alten Familienfotos blättert. Nur Stunden zuvor war sein Vater bei einem Familienessen vor seinen Augen zusammengebrochen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. In dieser Nacht spürte MORBY noch immer den Schock und die Angst, die ihm in den Knochen steckten. Also sah er sich die Bilder an, bis ihm eines davon ins Auge sprang: sein Vater als junger Mann, stolz und stark und voller Selbstvertrauen, der mit freiem Oberkörper auf einer Wiese posiert. "In the photo he looks young and full of confidence, puffing his chest out at the camera as if he were looking for a fight," erklärt MORBY. "It was not lost on me that this was the same chest, just hours before, I had seen the ambulance put a stethoscope against as he lay on the kitchen floor of my sisters house." Während sein Vater wieder zu Kräften kam, grübelte er über diese Gedanken nach. Und dann machte er sich auf den Weg nach Memphis. Er zog in das Peabody Hotel und verbrachte seine Tage damit, den Träumern, die er bewunderte, Tribut zu zollen und sich vor ihnen zu verneigen; er ging hinunter zum Ufer des Mississippi, zu der Stelle, an der JEFF BUCKLEY sein Ende fand. Er schlenderte durch das Viertel, in dem JAY REATARD seinen letzten Tag verbrachte, und fuhr dann am Stax-Zelt vorbei, um seine Stimmung kurz aufzuheitern. Dann fuhr er an Graceland vorbei, bevor er den Highway 61 überquerte und die Geister zu sich rufen ließ, um seine eigenen Träume zu gestalten. Abends kehrte er in sein Zimmer zurück und hielt seine Ideen auf einem behelfsmäßigen Aufnahmegerät fest, das nur aus seiner Gitarre und einem Mikrofon bestand. Die schwermütigen Songs, die zu all dem passen, was er gesehen hatte, sprudelten nur so aus ihm heraus. Wiederum leitete Sam Cohen (der "Singing Saw" und "Oh My God" produziert hatte) das Projekt. Sie begannen in Cohens Studio im Bundesstaat New York, das sich noch im Bau befand, zusammen mit dem Schlagzeuger Nick Kinsey, und arbeiteten langsam an den Songs, da die Reise der Aufnahme der Start-Stopp-Qualität von 2021 selbst entsprach, mit magischen Momenten, die in die prekären Navigationen eingestreut waren. Mit der Zeit füllte sich die Besetzung. Der ehemalige Tournee-Pianist Oliver Hill sowie seine Mutter Meg und seine Schwester Charlotte sorgten für die Streicher. Die Tourneeleute Cochemea Gastelum (Saxophon), Jared Samuel (Orgel) und Alecia Chakour (Gesang, Tamburin) stießen zu den Sessions hinzu, ebenso wie Eric Johnson (Banjo). Und neue Mitstreiter*innen wie Schlagzeuger Josh Jaeger (Schlagzeug, Perkussion), Brandee Younger (Harfe), Makaya McCraven (Schlagzeug), Cassandra Jenkins (Gesang) und sogar Tim Heidecker und Alia Shawkat (die schrägen Lacher auf "Rock Bottom") fügten sich in das entstehende Bild ein. Und passenderweise fanden die letzten Sessions live in Memphis in Sam Philips Recording Co. statt, das von seinem Sohn Jerry Philips geleitet wird und das Erbe des ursprünglichen Sun Records Studios fortführt.
Die dunklen und dennoch betörenden Bilder, die DARKHER alias Jayn Maiven mit ihrem schwerelosen Gesang, Gitarren und Streichern akustisch malt, beschwören cineastisch schillernde Szenen herauf, in denen Schönheit in der Dunkelheit liegt oder es zugleich vielleicht genau andersherum ist. Mit ihrem zweiten Album "The Buried Storm" gelingt es der Musikerin, Komponistin, Texterin und Produzentin ihre geliebte alchemistische Musikformel noch zu verbessern, die sie auf DARKHERs Debütalbum "Realms" aus dem Jahr 2016 fest etablieren konnte. DARKHER wurden 2012 als Soloprojekt der nordenglischen Sängerin und Gitarristin Jayn Maiven ins Leben gerufen. Der düster-melancholische, aber auch massive Sound auf ihrer selbstbetitelten Debüt-EP "Darkher" (2013) sorgte in Kombination mit der markanten Stimme der schüchternen präraffaelitischen Schönheit vor allem in der Doom-Szene für Aufsehen und führte dazu, dass bereits die folgende EP "The Kingdom Field" (2014) via Prophecy Productions erschien. Sogar ohne ein fertiges Album in der Tasche wurden DARKHER zu renommierten Festivals wie dem Roadburn in Tilburg, Niederlande, und dem Prophecy Fest in der Höhle von Balve eingeladen. Im Jahr 2016 erschien das Debütalbum "Realms", das von Fans und Kritikern gleichermaßen gelobt wurde. Die Musikpresse verglich DARKHERs Musik mit einer Vielzahl von höchst individuellen Acts wie CHELSEA WOLFE, ESBEN AND THE WITCH, SÓLSTAFIR, LOREENA MCKENNITT und PORTISHEAD. Mit "The Buried Storm" geben DARKHER der Dunkelheit eine verführerische Gestalt, die vor den Augen des Betrachters verborgen am Rande des Bewusstseins lauert, um geduldig auf ihre Zeit zu warten und dann direkt das Herz zu ergreifen.
Sic transit gloria mundi! Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys, die Halbgötter des Italo-Schlagers, nehmen den Ariadnefaden beherzt in die Hände und ziehen als gemachte Vielzahl von Theseus aus der Mitte des Labyrinths. 2020 is over if you want it. Und schon bot 2021 der Gruppe ein neues Reich der Ideen. Man schöpfte tief aus den Quellen der Inspiration über das heilige Land Italien und schließlich gab es neue große Werke des Italo-Schlager-Pops. Denn auserzählt ist diese Erfolgsgeschichte zwischen Kunst, Konsum und Kritik noch lange nicht. Von Roberto zu Roy, von „Greatest Hits“ zu neuen Titeln, heißt das neue Album fast schon folgerichtig „Mille Grazie“. Denn zum 40-jährigen (gegründet wurde die Gruppe schließlich 1982)
Bandjubiläum im Jahr 2022 muss man nach so einer bewegten Zeit auch einmal ganz bescheiden hinter den Mythos treten. Sich selbstverständlich mit dem nötigen Augenzwinkern, bei der großen Mutter Musik, bei den Fans und schließlich auch bei sich selbst bedanken.
Die aus erfahrenen Musikern bestehende junge Band REXUL, stammt aus NRW/Deutschland und präsentiert uns hier nun ihr Debüt Album "Erebus... Virtuosus... Alpha...". Ein wahrer musikalischer Hassbrocken, satanisch, fies und brutal gibt es hier 13 Tracks (inkl. Intros/Outros) in die Gehörgänge geballert. Purer, klassisch amerikanisch geprägter, wuchtiger Death Metal für Fans von BRUTALITY, MORBID ANGEL oder DEICIDE. Definitiv ein Death Metal Highlight !!!
"Erebus... Virtuosus... Alpha..." wurde durch B. Oprea aufgenommen, gemixt und Gernhart Studio Troisdorf gemastert. Das Cover Artwork stammt von S. Milizia.
"Wer auf MORBID ANGEL, DEICIDE, MONSTROSITY oder auch NOCTURNUS steil geht und dabei seine Lauscher auf Anspruch und Qualität eingestellt hat, sollte hier zuschlagen" - Rock Hard Magazin
"Rexul vermengen auf ihrem sehr geilen und packenden Debüt "Erebus... Virtuosus... Alpha..." gekonnt verschiedene Merkmale des US-Death Metals der frühen 90er zu einem spannenden, feurigen und virtuosen Glutofen des Todes voller Killerriffs und Brutalität! Old Skull-Sickos müssen hier unbedingt reinhören!" - Hotel 666
"REXUL legen ihr erstes Album vor und huldigen dem Ami Death Metal der frühen 90er Jahre." - Twilight Magazin
"Die Burschen sind vom amerikanischen Death Metal beeinflusst und bieten sehr gute Kost für Fans von Morbid Angel, Deicide, Immolation und Brutality an." - Time For Metal
"...eine gelungene Mischung aus Melodie und eingängigem Todesblei, ohne dabei das Ziel aus den Augen zu verlieren- eine eingängige Scheibe zu präsentieren, die sich ohne Probleme schnell ins Hirn frisst." - Raben Report
"Rexul plays old-school death metal with a stronger link to genre veterans like Morbid Angel and Deceide. With this Floridian death metal inspiration in mind, Rexul combines harsh riffs, deep growls and an atmospheric vibe in a stunning way." Markus' Heavy Music Blog
"Recommended! Category: Kickass Death Metal" Voices From The Darkside
Als Jóhann Jóhannsson im Winter 2018 überraschend in Berlin starb, endete auch ein hochinteressantes Zusammenspiel der Künste. Jóhann Jóhannsson hatte es gewagt, hatte Musik und Literatur, Musik und Theater, Musik und Film in seinen Kompositionen miteinander kommunizieren lassen, sehr innovativ, oft melancholisch, immer tiefgründig, klassische und elektronische Elemente verschmelzend.
Den Philanthropen und Kunstsammler Richard Thomas interessierten genau solche Grenzgänge. Er stellte sich vor, dass ein Werk entsteht, bei dem die bildende Kunst und die Musik in einen Dialog treten, sich
jedoch nicht gegenseitig übermalen, einander in Produktion und Interpretation nicht nachlaufen, sondern eins werden. Und er hatte einen Künstler vor Augen, den Berliner Maler Thilo Heinzmann, der seinerseits sofort an Jóhann Jóhannsson dachte.
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Seit 2017 war Donnelly viel auf Tour. Während eines kalten Winters in Westaustralien, kehrte sie im Juni 2018 zurück nach Hause, um ihr Debüt aufzunehmen. Um das Album noch weiter zu verfeinern, rekrutierte sie eine komplette Band bestehend aus ihren besten Freunden - die Bassistin Jennifer Aslett, den Schlagzeuger Talya Valenti und den Gitarristen George Foster - und arbeitete mit dem Produzenten Dean Tuza zusammen, der die Songs auf abenteuerliche Art und Weise unterstützt, ohne ihnen dabei etwas von der Intimität und Herzlichkeit zu nehmen. "Beware of the Dogs" ist von einem sarkastischem Augenzwinkern und vollem Herzen durchzogen, auf dem Stella Donnelly in 13 lebenserhaltenden Liedern die Kraft beweist, für sich selbst, ihre Freunde und ihre Rechte einzustehen.Ihr Debüt ist ein Porträt, in dem sie sich Donnelly als Künstlerin zeigt, die ihre Stimme vollkommen beherrscht und ihren einladenden Charme und ihren messerscharfen Witz in authentisch rohen Songs einsetzen kann.
Die experimentierfreudigen US-Metaller EIGHT BELLS aus Portland, Oregon haben ihr Songwriting im dritten Anlauf stark gestrafft und verfeinert. Dieser Soundtrack für das Ende der Welt unter dem Namen "Legacy of Ruin" bietet aber auch Kontinuität der besten Elemente wie die für das Trio typischen Gesangsharmonien, die zusammen mit mal schrillen, mal impressionistischen Gitarrenriffs eine eindringlich berauschende Atmosphäre aus Licht und Dunkelheit schaffen. Inhaltlich liegt der Fokus von "Legacy of Ruin" auf Themen wie die Natur des Menschen, Umweltzerstörung, Tod,, Verlust, Bösartigkeit und Rache.
EIGHT BELLS wurden im Jahr 2010 als Songwriting-Projekt von Melynda Jackson gegründet. Die Gitarristin und Sängerin benannte ihre neue Band nach dem letzten Album ihrer vorherigen Wirkungsstätte SUBARACHNOID SPACE. Nachdem bei dem Trio zu Anfang die Besetzung mehrfach wechselte, wird Melynda mittlerweile von Sänger und Bassist Matt Solis (CORMORANT, URSA) und Brian Burke (NO SHORES, CAVE DWELLER) am Schlagzeug unterstützt.
Nach der amerikanischen Veröffentlichung der "Isosceles"-EP (2011) erlangten EIGHT BELLS bald auch internationale Anerkennung für ihr Debütalbum "The Captain's Daughter (2013)". Das Trio tourte anschließend als Support für SUBROSA durch Nordamerika. Mit ihrem zweiten Album "Landless" (2016) festigten EIGHT BELLS ihren Ruf als heißer Underground-Tipp. Die folgenden Einladungen von VOIVOD für eine US-Tour an und zum Psycho Las Vegas Festival nahm das Trio gerne an.
Nun sind EIGHT BELLS reif für den nächsten großen Schritt auf der Karriereleiter und die weite Welt. "Legacy of Ruin" wurde von keinem Geringeren als Billy Anderson (AMENRA, BELL WITCH, LEVIATHAN, SWANS) produziert, wodurch sich dem Trio eine neue Dimension der Klangqualität eröffnet hat.
"Legacy of Ruin" bestätigt eindrucksvoll, dass zeitgenössischer Metal sowohl künstlerisch anspruchsvoll als auch gleichzeitig frisch und eingängig in seinem Ausdruck sein kann. Höchster Zeit, um sich zurückzulehnen, die Augen zu schließen und sich mit EIGHT BELLS eindringlichem Abgesang auf einen sterbenden Planeten von wundervollen Klangwellen überrollen zu lassen.
Es gibt keinen perfekten Weg, um das New Yorker Duo Water From Your Eyes zu beschreiben, sie allein auf Zahlen zu reduzieren wäre ungenau und leichtsinnig. Bestehend aus Nate Amos (er/sie) und Rachel Brown (sie/sie), die beide auch für ihre Soloarbeit unter den Namen This Is Lorelei bzw. Thanks For Coming bekannt sind, ist die Gruppe seit 2016 zusammen und hat einen klarsichtigen Ansatz für zukunftsweisende Tanzmusik entwickelt, die Strenge, Charme und Satire in einem Paket vereint, das durchweg innovativ und anders als alles ist, was ihre Zeitgenoss*innen in der Brooklyner DIY-Szene oder außerhalb davon machen. "Structure" ist ein Album, das sich an Widersprüchen erfreut und mit augenzwinkerndem Witz und unzweifelhaftem Know-How durch geradlinige Subgenres watet - ein Album, das das bisher erstaunlichste Projekt von Water From Your Eyes darstellt. Beeinflusst von Scott Walkers einziger Veröffentlichung aus den 80ern, "Climate Of Hunter", und den nachhallenden Werken des Farbfeldmalers Mark Rothko, ist "Structure" ein Konzeptalbum, das sich über die Idee von Konzeptalben lustig macht. Wie aus Höhlen zu kommende Tanzstücke dienen als hypnotisches Fundament zwischen Spoken-Word-Monologen, cineastischen Nummern und einem scheinbar fröhlichen Opener. Die siebenminütigen Epen "My Love's" und ""Quotations"" sind ausufernde, an Industrial gemahnende Stücke, wobei beide Tracks sägezahnartige Loops und Grooves einsetzen, die in der Lage sind, selbst die passivsten Zuhörer zu hypnotisieren. Wie Rothkos widersprüchliche Darstellung des Statischen und Kinetischen laden Water From Your Eyes dazu ein, an der stoischen Fassade von "Structure" zu kratzen, einen genaueren Blick auf die detaillierte Handarbeit zu werfen und die Risse im Spiegel zu verfolgen. Trotz der titelgebenden Implikationen und der kunstvollen konzeptionellen Ästhetik ist "Structure" eher unbeschwert als ernst. Sowohl Rachel Brown als auch Nate Amos, die in ihren jeweiligen Solo-Projekten bissig witzig sind, wenden ihren Humor natürlich auch auf "Structure" an, eine Platte, die den kreativen Prozess der Band widerspiegelt. Eifrige Hörer werden sich an wiederholten Durchläufen erfreuen, um die melodischen Feinheiten, die rhythmischen Kleinigkeiten und die lyrischen Wiederholungen der Platte zu entdecken. "Structure" ist eine erstklassige Errungenschaft des "brutalen" Pop: Es ist verträumt und dissoziativ, nuanciert und hypnotisch und webt Fäden zusammen, die der Hörer mit jedem Durchlauf neu entwirren kann.
Sie können auf eine treue, langjährig erspielte Gefolgschaft zählen und sind aus dem Metalcore-Bereich längst nicht mehr wegzudenken: Die seit 2003 aktiven Abräumer aus dem australischen Byron Bay veröffentlichen mit "Reverence" ihr sechstes Studioalbum und damit den Nachfolger zum umjubelten Langspieler "Ire" von 2015. Der setzte die Messlatte für kommende Aufnahmen ziemlich hoch, doch die fünf Brachialrocker aus Down Under meisterten die Hürde mit links. Ganz nach dem Motto: Wer Wind sät, wird Sturm ernten. In den Worten von Frontmann Winston McCall stellt sich das so dar: "'Reverence' ist das ehrlichste und persönlichste Album, das wir je erschaffen haben. Es wurde durch Schmerz, Opfer und Überzeugung geboren, mit dem ultimativen Ziel vor Augen, nicht nur das auszudehnen, wofür Parkway Drive musikalisch stehen, sondern auch, wer wir als Menschen sind." Kurz: Auf den zehn Stücken herrscht Nackenhaare-Aufstellgarantie! Genrekonventionen spielen dabei eine untergeordnete Rolle.
Lily Konigsberg, Mitglied der beliebten Art-Rock-Band Palberta, lässt auf die Zusammenstellung ihrer frühen Solo-Aufnahmen mit dem Titel "The Best of Lily Konigsberg Right Now", die hauptsächlich aus Bandcamp- und Soundcloud-Veröffentlichungen stammen, nun ihr erstes richtiges Album folgen. Der Titel "Lily We Need To Talk Now" stammt aus einem Text, den sie vom Produzenten des Albums, Nate Amos von der Band Water From Your Eyes, erhalten hat. "Lily We Need To Talk Now" ist eine charakteristische, eklektische Sammlung von Popsongs, die in manchen Momenten an die gitarrengetriebene, punkige Atmosphäre ihrer Arbeit mit Palberta, an Dinge wie Sheryl Crow aus der Mitte der Achtziger und sogar an The Cure angelehnten Post-Punk erinnert. Ein Album, an dem Konigsberg seit 2016 langsam gearbeitet hat, indem sie die Songs im Laufe der Jahre überarbeitet und neu aufgenommen hat. Die elf Tracks umfassende Sammlung ist ihr erstes richtiges Album und durchweg eingängig, wie viele ihrer poppigen und klaren Indie-Rock-Songs, die sie in den letzten Jahren zu einer festen Größe im New Yorker Underground gemacht haben. Ihre Stimme dreht und wendet sich und umspielt ihre cleveren Wortspiele auf neue Art und Weise; es gibt Anklänge an Power-Pop, Pop-Punk und Downtempo-Introspektion, alles gespickt mit augenzwinkernden Ostereiern des Humors. Sie wird von vielen ihrer langjährigen Mitarbeiter unterstützt: Andrea Schavelli, mit der sie 2017 die Split-Scheibe "Good Time Now" veröffentlichte; Matt Norman, mit dem sie seit Jahren im Avant-Pop-Duo Lily And Horn Horse zusammenarbeitet; Paco Cathcart von The Cradle, der ihre 2020er EP "It's Just Like All The Clouds" produzierte; und Nina Ryser, mit der sie im gefeierten Art-Punk-Trio Palberta spielt. Aber es ist ihre Zusammenarbeit mit Amos, die die bemerkenswertesten Neuerungen mit sich bringt.
Was zur Hölle ist Country Funk? Eine berechtigte Frage. Die Antwort ist kompliziert, was zum Teil daran liegt, das Country Funk ein trotziges Genre ist, das sich allen Bemühungen einer Klassifizierung erfolgreich entzieht. Der Stil umfasst die positive Attitüde des Gospel und vereint sie mit der sexuellen Forschheit des Blues; die Harmonie des Ländlichen (=Country) trifft auf die harten Seite des Urbanen. Country Funk ist abwechselnd spielerisch und melancholisch, zwischen langsamen Jams und zündenden Arschwacklern. Er ist zugleich im Studio poliert und an der Theke gegrölt. Und während diese Kombinationen unmöglich erscheinen, macht bei näherem Hinhören alles Sinn. Light In The Attic präsentert ,Country Funk 1969-1975", einem Schmelztiegel mit der Musik von Dale Hawkins, John Randolph Marr, Cherokee, Johnny Adams, Mac Davis, Bob Darin, Jim Ford, Gray Fox, Link Wray, Bobby Charles, Tony Joe White, Dennis The Fox, Larry Jon Wilson, Bobbie Gentry, Gritz und Johnny Jenkins. Dazu gesellen sich extensive Linernotes von Jessica Hundley (MOJO, The New York Times, Vogue), Originalartwork der ursprünglichen Alben und neue Illustrationen von Jess Rotter. Dieses Paket ist nicht nur Balsam für die Ohren, sondern auch ein Fest für die Augen. Stellt Euch ein Wunderland vor, in dem die METERS aus der Josie-Ära die Backing Band eines jungen ELVIS sind, der von KRIS KRISTOFFERSON geschriebene Melodien über das bäuerliche Leben in Amerika singt. Hier beginnt das Territorium des Country Funk. Alle Tracks sind neu gemastert. Mit 24-seitigem Booklet und raren Tracks von Bob Darin, Gray Fox, Dennis The Fox, Cherokee, Gritz und vielen anderen.
Kolektif Istanbul verbindet traditionelle anatolische und thrakische Melodien mit Funk, World und Jazz zu einem treibenden Sound, der ebenso Schmelztiegel ist wie ihre Heimat Istanbul. Türkische Rhythmen und westliche Einflüsse verschmelzen zu einer immer tanzbaren Melange, die man mit einem Augenzwinkern als progressive Hochzeitsmusik bezeichnen könnte und für ausgelassene Stimmung unter den Zuschauern sorgt. Das dabei entstehende kreative Chaos lässt einen dabei zu keinem Zeitpunkt vergessen, dass die einzelnen Bandmitglieder ausgezeichnete Instrumentalisten sind, die eine enorme Bandbreite an musikalischen Genres zu bieten haben - vom Jazz über Balkanmusik bis zu türkischen Standards. Gayda (Dudelsack), Klarinette, Tarogato, Saxofon, Akkordeon, Sousafon (ähnlich der Bass-Tuba), Zurna (eine Art türkischer Oboe), Perkussion und Schlagzeug dominieren die Klangästhetik, die durch Asli Dogans klare Stimme eine ganz besondere Ausdruckskraft erhält und die Sensibilität der Songs perfekt einfängt.
Der Begriff "Klassiker" mag überstrapaziert sein, aber er ist völlig angebracht bei den Reissues der beiden House-Alben aus Matthew Herberts umfangreichem Katalog, die auf Accidental erstmals als Triple-LP erscheinen. Das gefeierte "Bodily Functions" (2001) taucht in vielen "Album Of The Decade" Listen auf, während "Around The House" (1998) den Massstab für einen neuen, durchdachteren Ansatz in der Dance Music-Produktion setzte, der heute noch genauso knackig klingt wie damals. Beide Klassiker zeichnet eine unverwechselbare, zeitlose Qualität in Klängen und Worten aus, aus denen die Songs entstanden sind, wie die unverwechselbare Stimme von Dani Siciliano oder die langjährige Zusammenarbeit mit dem verstorbenen Pianisten Phil Parnell, menschlicher Blutfluss, Küchenutensilien, Knochen, Haushaltsgeräte, Zähne und Laser-Augenoperationen. Tatsächlich galt Herberts mittlerweile legendärer Personal Contract for the Composition of Music (PCCOM), für den er heute berühmt ist, zu seiner Zeit als radikal.
- "Both albums are loaded with music of exceptionally high quality." - Pitchfork, 2002
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Über den Zeitraum von mehreren Wochen während des Lockdowns entstanden, präsentieren Nick Cave & Warren Ellis in dieser Woche ihr neues Gemeinschaftsalbum: Carnage – was zu Deutsch so viel wie Blutbad oder Gemetzel heißt. Cave beschreibt das Gemeinschaftswerk denn auch als „eine brutale, aber wunderschöne Aufnahme, eingebettet in eine gemeinschaftliche Katastrophe.“ Obwohl die beiden schon viele Soundtracks zusammen komponiert und aufgenommen haben, und Ellis zudem seit geraumer Zeit Mitglied von The Bad Seeds ist, handelt es sich bei Carnage tatsächlich um den ersten Longplayer, den sie auch offiziell als Duo eingespielt haben.
„Die Arbeit an Carnage war eine komprimierte Phase intensivster Kreativität“, sagt Ellis, „denn es dauerte gerade mal zweieinhalb Tage, bis diese acht Songs in irgendeiner Form standen. Dann erst sagten wir uns: ‘Ach komm, lass uns doch ein Album machen!’ Das alles war also nicht sonderlich geplant.“
Das Klangspektrum der neuen Aufnahmen reicht vom düsteren, elektronischen Puls des Stücks „Old Time“ bis hin zum sehnsuchtsvoll-wunderschönen „Albuquerque“, einer klassischen Ballade, die auf einer kreisförmigen Klavierfigur basiert, überzogen mit hypnotischen Streicherparts. Insgesamt hat das Album eine etwas rastlose Energie, die Perspektive ist im Vergleich zum gefeierten Nick Cave & The Bad Seeds-Vorgänger Ghosteen eher nach außen gerichtet – wobei die beiden auch dieses Mal versuchen, die Grenzen des Songformats zu verschieben, immer wieder neu auszuloten, was ein Song eigentlich alles sein kann…
Während die eigentlichen Aufnahmen in recht kurzer Zeit stattfanden, waren die Songs von Carnage schon davor länger herangereift, in den ersten Lockdown-Wochen, die Cave damit verbracht hatte, „zu lesen, regelrecht zwanghaft zu schreiben und einfach nur auf meinem Balkon zu sitzen und über die Dinge nachzudenken.“ An ein Album dachten die beiden denn auch gar nicht, als sie zusammen ins Studio gingen, um zu jammen. „Das Album“, so Cave, „ist dann einfach so vom Himmel gefallen. Es war ein Geschenk.“
Carnage ist die Fortsetzung jenes kollektiven Improvisationsansatzes, auf den die beiden schon für Ghosteen gesetzt hatten – was Cave zugleich erlaubte, das klassische, eher narrativ strukturierte Songwriting hinter sich zu lassen. Als Rohmaterial dienen ihnen Textideen, die Cave zuvor über einen längeren Zeitraum verfasst und verfeinert; sie handeln zumeist von wenigen Kerngedanken und -themen, einzelnen Bildern und Metaphern, die er mit Worten umkreist. Die eigentlichen Songs entstehen dann in ausgedehnten Improvisations-Sessions im Studio: Anfangs sehe das so aus, wie Ellis berichtet, dass „da zwei Menschen im Raum sitzen und sich etwas trauen, indem sie erst mal einfach passieren lassen, was gerade passiert“. Ihre endgültige Form bekommen die Stücke daraufhin erst durch intensives Editieren und Filtern, wenn Musik und Text zu einer Art Klangcollage zusammenkommen. Das Element der Überraschung spielt bei jedem dieser Schritte eine zentrale Rolle, und mal geht alles ganz schnell – „Shattered Ground“, zum Beispiel, sei, so Ellis, „gleich im ersten Take fertig“ gewesen, während andere, wie beispielsweise der Titelsong, „sich erst kurz vor dem Abschluss der Mixing-Phase zu erkennen geben sollten.“
Wenn man bedenkt, dass Carnage in relativ kurzer Zeit entstanden ist, wirkt die enorme Bandbreite an Themen und Stimmungen um so beeindruckender, denn das Resultat klingt einerseits absolut eindringlich („Old Time“), andererseits auch zutiefst kontemplativ („Lavender Fields“). Wie sich die Stimmungen und Energien verschieben und überlagern, erkennt man auch daran, wie die beiden gewisse Zeilen, Refrains und flüchtige Bilder auf immer neue Weise in den verschiedenen Songs wieder auftauchen lassen, was dem Album insgesamt etwas Kaleidoskopisches gibt. In Songs wie dem aufrüttelnd-aufgebrachten „White Elephant“ und dem fast schon fiebrig-psychedelischen „Balcony Man“ kollidieren surreale Bildwelten, so dass die Zeilen nicht mehr wörtlich zu verstehen sind und an ihre Stelle etwas Suggestives, Impressionistisches tritt.
Die einzigartige kreative Chemie zwischen Cave und Ellis basiert auf einer langen gemeinsamen Geschichte, die sie als Kollegen und Solokünstler verbindet: Erstmals begegneten sich die zwei schon 1993, als Ellis die Geigenparts für einige Songs von Let Love In einspielen sollte, das achte Album von Nick Cave & The Bad Seeds. Wenig später schaute Cave bei einem Konzert von Ellis’ Band Dirty Three in Brisbane vorbei – und landete schließlich auch selbst auf der Bühne, wo sie gemeinsam Interpretationen von Neil Youngs „Helpless“ und Roy Orbisons „Running Scared“ zum Besten gaben. „Damit fing das alles an“, erinnert sich Ellis, der schließlich selbst festes Mitglied von The Bad Seeds wurde. Auch beim 2006 gegründeten Bandprojekt Grinderman arbeiteten sie zusammen, was laut Nick Cave ein Ventil für „die beste Midlife-Krise war, die sich ein Mann wünschen kann“. In dieser Konstellation sollten sie zwei Alben aufnehmen, Grinderman 1 und 2, bis sie die Band dann 2011 wieder auflösten.
Seit 2005 haben Cave und Ellis zudem an etlichen Soundtracks für Film, TV und Theater gearbeitet – u.a. für The Road (2009) und Lawless (Die Gesetzlosen; 2012), beide entstanden unter der Regie von John Hillcoat, sowie für David MacKenzies Hell or High Water (2016) und Taylor Sheridans Wind River (2017). Das gemeinsame Erschaffen derart atmosphärischer Instrumental-Scores, wobei oftmals elektronische Loops von Ellis als Ausgangspunkt fungierten, über denen Cave am Klavier improvisieren sollte, hat ihre Arbeitsweise und ihr Songwriting nachhaltig geprägt.
Mit Carnage legen sie das nächste Kapitel ihres musikalischen Abenteuers vor: Ein Album, das quasi aus Versehen entstehen sollte, während des langen, weltweiten Stillstands der Pandemie-Monate. Die verschiedenen Stimmungen und auch das Rastlose an diesen Aufnahmen spiegelt die existentielle Ungewissheit wider, aber zugleich flackern auch immer wieder Momente der Ruhe auf, Augenblicke der meditativen Selbstbesinnung. Unterm Strich ist es ein Album, entstanden in und gemacht für diese unbeständigen Zeiten, das durchsetzt ist mit Augenblicken konzentrierter Schönheit. Aufnahmen, die ihre unumstößliche Zuversicht fast schon trotzig zum Ausdruck bringen.
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Das Phänomen POWERWOLF: Innerhalb der deutschen Heavy-Metal-Szene findet sich wohl kaum eine
andere zeitgenössische Band, deren Erfolgskurve seit vergleichbar langer Zeit derart steil nach oben zeigt,
was mithilfe der im vergangenen Jahr veröffentlichten opulenten Werkschau „Best Of The Blessed“ zum
15-jährigen Bestehen deutlich sicht- und hörbar unter Beweis gestellt wurde. Nun, nur rund 12 Monate
später, steht das achte Studio-Album unter dem Titel „Call Of The Wild“ in den Startlöchern, von dem
mit Fug und Recht behauptet werden darf, dass es neue Maßstäbe setzt!
Zeitsprung ins Jahr 2005. Bereits auf seinem Debüt „Return In Bloodred“ etabliert das Quintett um den
Lead-Gitarristen und Haupt-Songwriter Matthew Greywolf einen in dieser Form nie dagewesenen Stil, der
klassischen Metal melodischer Spielart mit erhabenen Orgelklängen und orchestralem Bombast vereint.
Alles an POWERWOLF, von den elaborierten Texten - die mal augenzwinkernd humorvoll, mal bitterböszynisch von Phantastischem und Historischem handeln - bis zur omnipräsenten sakralen Symbolik, nährt
die mystische Aura des Fünfergespanns, die über die folgenden Jahre mit jedem weiteren Werk an
Bedeutung gewinnen und auf unzähligen Touren in eine einmalige, nicht von ungefähr als
„Metal-Messe“ bezeichnete Liveshow übersetzt werden soll. Die süßen Früchte der eisernen Treue zu den
traditionellen musikalischen Wurzeln, bei gleichzeitiger konsequenter Weiterentwicklung ihres ureigenen Sounds, ernten POWERWOLF aber nicht nur von den Bühnen ausverkaufter Konzertsäle aus, sondern
auch an der hart umkämpften Chart-Front. Dreimal gelang in den letzten Jahren der Sprung aufs
Treppchen der offiziellen deutschen Albencharts - zweimal davon auf die Pole-Position - und im
europäischen Ausland wurden die jüngeren Veröffentlichungen „Blessed & Possessed“ und „The
Sacrament Of Sin“ mit Gold, die Hit-Single „Demons Are A Girl' Best Friend“ gar mit Platin
ausgezeichnet.
Warum außer Frage steht, dass das am 16. Juli 2021 erscheinende Opus „Call of The Wild“ in Sachen
Popularität einen weiteren Quantensprung bedeuten wird, erklärt sich sowohl langjährigen als auch frisch
gewonnenen Fans schon im ersten Hördurchlauf wie von selbst: Gerahmt vom Eröffnungs-Titel ”Faster
Than The Flame”, der sich pointiert als „POWERWOLF in Reinkultur“ beschreiben lässt, und dem
großen Finale ”Reverent Of Rats” verströmen die elf enthaltenen Songs zwar stets Vertrautes, wagen aber
auf jedem Schritt des Wegs Weiterentwicklung in vielerlei Hinsicht. So mutet etwa das
unverschämt-eingängige ”Dancing With The Dead” regelrecht tanzbar an, während ”Alive Or Undead”
als Power-Ballade allererster Güte den Ruf des Frontmanns Attila Dorn als absolutem Ausnahme-Sänger
endgültig zementiert. „Call Of The Wild“, das sich einmal mehr als heißer Anwärter auf den
Chartstürmer-Titel ins Rennen stürzt, ragt anno 2021 als turmhohes Ausrufezeichen aus der
Musiklandschaft hervor und vermittelt wie kein anderes Werk das leidenschaftliche Credo
POWERWOLFs: Metal is religion!
20 Jahre TURBOSTAAT galt es Anfang 2019 zu Feiern - die Band beschenkte sich selbst mit dem üppigen Livealbum NACHTBROT! Die Alben drei bis sieben der Band charteten allesamt, zweimal davonTop 20 und 2020 "Utlande" erstmals sogar Top 10. Die Live-CD sowie die neue Vinylversion 2021 ist via Cargo erhältlich: Doppel-LP, weißes Vinyl, 140 gr, Klappcover mit 16-seitigen Foro-Booklet in LP-Format! "Rückblickend ist es leider nicht mehr zu beantworten, ob überhaupt jemand von uns zur ersten Probe erschienen wäre, wenn wir damals gewusst hätten, dass das automatisch bedeutet, für die nächsten zwei Jahrzehnte Verpflichtungen zu haben. Unser erstes Konzert spielten wir am 08.05.1999 als eine von drei Bands im Husumer Speicher. Marten war im Besitz eines 8-Spur Tape Recorders, dem Yamaha MT8X, mit dem wir, so gut es eben ging, im Juli 1999 im eigenen Proberaum ein Demo mit fünf Liedern aufnahmen..." Der Rest ist Geschichte, dauert nun schon 20 ereignisreiche Jahre und ist nachzuvollziehen auf "Nachtbrot", dem ersten Turbostaat Live-Album. Aufgenommen bei drei aufeinanderfolgenden Konzerten im April 2018 im Conne Island in Leipzig. Ihr langjähriger Wegbegleiter und Freund Moses Schneider produzierte das Album. "Nachtbrot" liefert eine Zusammenfassung der Bandgeschichte, zusammen mit den stets wichtigsten Bandmitgliedern: ihren Fans. Denn Turbostaat stammen aus einer Szene, in der das Agieren auf Augenhöhe Teil der Definition von Punk ist. Wie immer, seit 20 Jahren, verabschiedet sich Jan nach jeder Show mit dem gleichen Satz: "Danke euch, dass wir das hier machen dürfen".
Pone, ein Rapper und ehemaliges Mitglied der Band Fonky Family, die in den 1990er- und 2000er-Jahren in der Marseiller Rapszene (im Süden Frankreichs) ganz oben steht, ist aufgrund der Charcot-Marie-Tooth-Erkrankung, eine erbliche Erkrankung, bei der vor allem periphere Nerven und bestimmte Rückenmarksabschnitte befallen sind, seit 2014 gelähmt. Sein Solo-Album komponierte er allein mit seinen Augen ! Der 46-jährige Rapper lässt im Sommer 2019 neben seinem Bett einen Bildschirm montieren, der mit einem Sensor verbunden ist, der seine Augenbewegungen erkennt - eine Maschine, die ein bisschen an ...
Pone, ein Rapper und ehemaliges Mitglied der Band Fonky Family, die in den 1990er- und 2000er-Jahren in der Marseiller Rapszene (im Süden Frankreichs) ganz oben steht, ist aufgrund der Charcot-Marie-Tooth-Erkrankung, eine erbliche Erkrankung, bei der vor allem periphere Nerven und bestimmte Rückenmarksabschnitte befallen sind, seit 2014 gelähmt. Sein Solo-Album komponierte er allein mit seinen Augen ! Der 46-jährige Rapper lässt im Sommer 2019 neben seinem Bett einen Bildschirm montieren, der mit einem Sensor verbunden ist, der seine Augenbewegungen erkennt - eine Maschine, die ein bisschen an ...
I.JORDAN ist zurück und feiert mit ihrer neuen EP, „Watch Out!“, die erste Veröffentlichung für Ninja Tune.
Nach der sehr erfolgreichen und persönlichen EP, „For You“, die im letzten Jahr mit großem Erfolg veröffentlicht wurde (der Titeltrack der EP wurde von Resident Advisor auf Platz 1 der besten Tracks des Jahres 2020, vom Crack Magazine auf Platz 2 und von Pitchfork auf Platz 21 gewählt), ist „Watch Out!“ ein Feuerwerk an einzigartig gestalteter, energiegeladener Tanzmusik, die Indias euphorischen, bejahenden Sound in seiner stärksten Form zeigt. „Watch Out!“ ist stark von Bewegung inspiriert, sowohl in ihrer wörtlichen als auch in ihrer abstrakten Form, und India reflektiert darüber, wie diese Bewegung ihre Leben über die Jahre beeinflusst hat. Fast schon einem Klischee entsprechend sind die meisten Tracks von langen Reisen inspiriert. India beschreibt die Platte als „eine Hommage an sowohl physische als auch konzeptionelle Bewegung“, und ein Ergebnis ihrer eigenen Bewegungsmuster, das letztes Jahr durch einen Lockdown zwingend verändert wurde. Obwohl die meisten ihrer Shows im Jahr 2020 abgesagt wurden, hatten die in Doncaster geborenen und in London lebenden Künstler*innen, die als eine der aufregendsten Dance-Music-Produzierenden des Augenblicks gehandelt werden, ein ziemlich erfolgreiches Jahr und zeigt keine Anzeichen für eine Verlangsamung. „For You“ wurde im Mai 2020 auf Local Action veröffentlicht und erhielt sofort beeindruckende Kritiken von Medien wie hierzulande Groove und international Pitchfork (8.0), NME (5/5), Clash (8/10), Resident Advisor, Mixmag, The Guardian, Bandcamp, Dazed und mehr. India gewann außerdem den Preis „Best Breakthrough Producer“ bei den jährlichen DJ Mag Best of British Awards und wurde von Pete Tong zu seinem „Breakout Star of the Year“ in seiner Show bei BBC Radio 1 ernannt.
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NOTE: ALL FORMATS CONTAIN THE FULL VERSION OF "RAUSCH". THE ALBUM IS MEANT TO BE HEARD FROM BEGINNING TO END AS A WHOLE. IT HAS BEEN TRACK MARKED OR SEPARATED DUE TO FORMAT RESTRICTIONS
Rausch with no name / My beautiful shine / You are the sun / This is where I want to be / Rausch with no morning / This is where we burn / The Stars sparkle / In a sea of flames / Horns and fanfares / Fanfares of joy / Fanfares of fear / The wine we drink through the eyes / The moon pours down at night in waves / Careful with that axe Eugene / Personal Jesus / No beginning no end / Eighteenth of Oktember / The night falls / The king comes / The hunt starts / Freude schöner Götterfunken / The long march through the underwood / Trust me there's nothing / Once upon a time there was a bandit / Who loved a prince / That was long ago / Spring Summer Fall and Gas / There is a train heading to Nowhere / Drums and Trumpets / Future without mankind / Warm snow / Alles ist gut / The bells toll / You are not alone / The murmur in the forest / The murmur in the head / Light as mist / Heavy as lead / Music happens / To flow like gas / A clearing / Heavy baggage / Debut in the afterlife / Death has seven cats / World heritage Rausch / Finally infinite
Wolfgang Voigt 2018
Rausch ohne Namen / Mein schöner Schein / Du bist die Sonne / Hier will ich sein / Rausch ohne Morgen / Wir brennen hier / Die Sterne funkeln / Im Flammenmeer / Hörner und Fanfaren / Fanfaren der Freude / Fanfaren der Angst / Den Wein den man mit Augen trinkt / Gießt Nachts der Mond in Wogen nieder / Vorsicht mit der Axt Eugene / Personal Jesus / Kein Anfang Kein Ende / Achtzehnter Oktember / Die Nacht bricht an / Der König kommt / Die Jagd beginnt / Freude schöner Götterfunken / Der lange Marsch durchs Unterholz / Glaub mir da ist nichts / Es war einmal ein Räuber / Der liebte einen Prinzen / Das ist lange her / Frühling Sommer Herbst und Gas / Es fährt ein Zug nach Nirgendwo / Pauken und Trompeten / Zukunft ohne Menschen / Warmer Schnee / Alles ist gut / Die Glocken läuten / Du bist nicht allein / Das Rauschen im Wald / Das Rauschen im Kopf / Leicht wie Nebel / Schwer wie Blei / Musik ergibt sich / Strömt wie Gas / Eine Lichtung / Schweres Gepäck / Einstand im Jenseits / Der Tod hat sieben Katzen / Weltkulturerbe Rausch / Endlich Unendlich
E.N.M. steht fur Endlich Normale Menschen (E.N.M. stands for finally normal people, editor's note). This double opus, compiled by Low Bat, can be considered as a collection of friendships and encounters, where phlegmatism and melomania are intertwined. It includes tracks by F. Æmbient or Vamilienfa†er, two sheet metal artists from the Berlin experimental scene with their respective labels, Kashual Plastik and Bohemian Drips, as well as a track by Dame Area, a Barcelona duo that Low Bat booked during their 4 years of Berlin penitence.
The nine tracks oscillate between two main lines. The first record offers to discover a palette of more introspective feelings, where twilight layers cross broken rhythms and almost acidic progressions. The second, on the other hand, allows one to step by step to break away from this approach and look at introspection in a different way, alternating between unbridled joy (4K - Schabernak) and consistent melancholy (3H by Blume Attempt).
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Als Re-Release lässt Conrad Schnitzlers legendäres "Con" eine Ära wiederauferstehen. Conrad Schnitzler steht heute nicht nur für seine bahnbrechende Musik, sondern eigentlich für eine ganze Ära - er verkörpert einen gewissen Künstlertypus, wie ihn so nur die legendären 1970er Jahre hervorbringen konnten. Als in einer nie dagewesenen Abriss- und Aufbruchsstimmung eine junge Kunstszene allem Alten und Überkommenen - und in ihren Augen politisch korrumpierten - eine kategorische Absage erteilte, den Kunstbegriff generell in Frage stellte und die Forderung einlöste, dass Kunst und Politik immer zusammengehören. In diesem Klima entstand die Idee der Konzeptkunst, die Auffassung, dass das eigentliche Kunstwerk der immaterielle Gedanke ist, der ihm zugrunde liegt und nicht seine Ausführung. Eine Idee, die antikommerziell weitergedacht wurde, denn nun durfte, ja sollte, Kunst beliebig oft vervielfältigt werden, billig sein und war für alle. Zugleich darf Kunst fast alles und fast alles kann Kunst sein. Conrad Schnitzler ist Konzeptkünstler und verkörpert seine Zeit, wie kaum ein anderer - sein Lebenslauf liest sich wie ein Manifest der Unabhängigkeit, seine Musik ist radikal neu, mutig und zuweilen regelrecht antikommerziell. Der legendäre von ihm gegründete Zodiac Club war der vielleicht wichtigste Schmelztiegel und Motor der subversiven Kunst- und Musikszene Westberlins. Als einer ihrer Helden und Gallionsfiguren, nahm Conrad Schnitzler im Paragon Studio das 1978 veröffentlichte "Con" auf, eines der raren Kleinode, dieser Epoche und seiner Karriere. Stärker als in anderen Arbeiten ist der Einfluss von Tangerine Dream zu hören (deren Mitglied Schnitzler von 1969 bis 1971 war) und als professionelle Studio-Arbeit ist "Con" nicht zu sperrig und artifiziell, sondern setzt stattdessen auf klarere Songstrukturen und musikalische Eingängigkeit. Zu Recht gilt "Con" manch einem als Schnitzlers beste Arbeit. Fast 40 Jahre später erscheint das Werk nun als Re-Release auf CD, LP und digital.
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Die besten musikalischen Außenseiter sitzen nie lange still. Sie mutieren stetig, verwandeln sich in neue Formen und weigern sich, in Schubladen gesteckt zu werden. Floating Points hat so viele Gestalten, dass es ohnehin nicht einfach ist, ihn irgendwie einzuordnen. Da ist zum einen der Komponist, dessen Debütalbum „Elaenia“ im Jahr 2015 begeisterte Kritiken erhielt, darunter als Pitchforks „Best New Music“ und Resident Advisor's „Album of the Year“ - und ihn von den Tanzflächen auf die Festivalbühnen weltweit brachte. Dann ist da wiederum der Kurator, dessen Plattenlabels gefühlvolle neue Klänge in den Club gebracht haben, und der auf seinem geschätzten Imprint Melodies International alte Klänge wieder zum Vorschein gebracht hat. Ferner ist da der Traditionalist, der Disco-Typ, der Maschinenmusik macht, der Digger, der stets auf der Suche nach unentdeckten Edelsteinen zwecks Wiederveröffentlichung ist. Und dann ist da noch der DJ, dessen offener und zugleich mutiger Umgang mit dem Genre ihn einst ein 20-minütiges Instrumental des Spiritual-Jazz-Saxophonisten Pharoah Sanders im Berghain spielen ließ.
Nach der Veröffentlichung seiner Zusammenstellung von funkelnder, analoger Ambient- und Atmosphärenmusik für die geschätzte „Late Night Tales“-Reihe, stellt Floating Points' erstes Album seit vier Jahren, „Crush“, alles, was man über ihn zu wissen meint, wieder auf den Kopf. Nicht minder als ein knallender Donnerschlag elektronischen Experimentalismus’, dessen Titel auf den langsam überkochenden Schnellkochtopf anspielt, den die aktuelle politische Gemengelage in der Welt suggeriert, in der wir uns derzeit befinden. So hat Shepherd einige seiner bisher härtesten und treibendsten Tracks produziert, mit Blick auf die britische Bass-Szene (aus der er in den späten 2000er Jahren selbst hervorgegangen ist), wie beispielsweise die zuvor veröffentlichte markante Lead-Single „LesAlpx“ (Pitchforks „Best New Track“). Auf „Crush“ sind allerdings auch einige seiner ausdrucksstärksten Songs zu finden: seine charakteristische Melancholie ist in den erhabeneren, sanfteren Momenten des Albums oder im Buchla-Synthesizer zu finden, dessen unheimliche Modulation das Album prägt.
Sein neues Album fühlt sich augenblicklich an - und lebendig. Es ist der Klang der vielen Seiten von Floating Points, die schließlich miteinander verschmelzen. Es bezieht sich auf die „explosiven“ Momente während seiner Sets, die normalerweise auftreten, wenn er unerwartete Genres zusammenwirft, aus dem ganz einfachen Grund, weil er sich darüber freut, diese Platte „jetzt wirklich laut hören zu können“ und dann die Nadel aufsetzt. Es ist „genau wie das, was passiert, wenn man zu Hause mit seinen Freunden Musik spielt und diese sich überall im Raum ausbreitet.“, erklärt er.
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Bobby Sparks II ist vielen ein Begriff. Sei es als Keyboarder bei Snarky Puppy, Marcus Miller, Prince oder Liz Wright, Bobby hat überall markante musikalische Spuren hinterlassen. Und nun ist es endlich soweit: Mit "Schizophrenia - The Yang Project" steht Bobby Sparks Debutalbum (2CD Set) zur Veröffentlichung bei LEOPARD an. Es hat gedauert, um diese außergewöhnliche Sammlung unterschiedlichster Songs zu produziern. Aber es hat sich mehr als gelohnt: zeigt sich darin doch das breite musikalische Vokabular und der schier unerschöpfliche Schaffensdrang des Keyboarders. Vom slammenden Funk bis zu langsamen, groovigen Soul-Balladen und Streifzügen in die Genres Straight-ahead-Jazz, Fusion, Orchester- und Weltmusik: das sehr passend betitelte Album "Schizophrenia - The Yang Project" vereinigt eine Vielzahl verschiedener Musikstile in sich, ohne dabei das Gesamtbild aus den Augen zu lassen. Mit an Bord auf dieser außergewöhnlichen musikalischen Reise sind eine Reihe seiner alten Freunde aus Dallas, sowie viele Stars des Genres - etwa die Bassisten Marcus Miller, Pino Palladino, MonoNeon und Hadrien Feraud, der Trompeter Roy Hargrove, die Sänger Frank McComb und James - J. Rob' Robinson, Snarky Puppys Michael League und Jason - JT' Thomas, die Gitarristen Lucky Peterson und Eric Gales sowie die Drummer Mark Simmons, Brannen Temple und John - Li'l John' Roberts.
Der Hip Hop Klassiker Von 1998 Ist Zurück.
2018 Zum 20. Jubiläum Erscheint Das Album Komplett Überarbeitet, Neu Abgemischt Und Remastert Auf Dem Hauseigenen Label 58beats In Neuem Gewand.
Anstatt Nur Das Alte Master Für Ein Einfaches Reissue Zu Verwenden, Haben Sich Die Jungs Von Main Concept Dazu Entschlossen Zum 20ten Jubiläum Des Langspielers Die Files Der Platte Neu Aufzumachen Und Das Album In Ein Zeitgemäßes Licht Zu Setzten.
Glam Aka Glammerlicious, Produzent Von Main Concept, Hat Allen Beats Einen Neuen Anstrich Verliehen, Alle Alten Maschinen Mit Den Original Files Beladen Und Das Album Komplett Überarbeitet Und Neu Abgemischt.
Die Tracks Wurden Editiert, Komplettiert, Erweitert, Teilweise Leicht Verändert, Oder Auch Gekürzt, Ohne Dabei Den Charakter Der Platte Zu Verändern.
Ein Reissue, Dass Diesem Klassiker Angemessen Ist.
Der Sender Puls (bayrischer Rundfunk) Hat Das Album Zum 20 Jährigen Jubiläum Mit In Die Br Ruhmeshalle Aufgenommen.
Flo Kreier (puls) Schreibt Über Main Concept - genesis Exodus :
- Freshe Skillz, Groovige Beats Und Die Heilige Realness: Main Concepts Zweites Album Ist Ende Der Neunziger In Diesen Punkten Nicht Zu Überbieten. Vielleicht Beginnen Deshalb Viele Andere Rap-crews, Gezielt Die Charts Zu Stürmen. -
- Mitte Der Neunziger Ist Hiphop In Deutschland Eine Puristische Angelegenheit. Bekannte Crews Tuckern In Mini-bussen Durchs Land Und Spielen In Kleinen Clubs. Niemand Trägt Goldketten Oder Ohrringe. Stattdessen Sind Baggypants Und Baseballcaps Angesagt. Und Die Meisten Raps Drehen Sich Um Ein Thema: Die Realness. Damit Ist Gemeint, Hiphop Ernst Zu Nehmen Und Nicht Nur Kohle Zu Scheffeln. Außerdem Geht's Darum, Diesen Echten Hiphop Zu Zelebrieren. In Dieser Zeit Bringen Die Münchner Main Concept Ihr Zweites Album "genesis, Exodus, Main Concept" Raus, Das Vielleicht Realste Deutsche Hiphop-album Überhaupt.
- rapper David Pe Ist Der Unterhaltsamste Mc, Den Der Deutsche Hiphop Bis Dahin Gehört Hat. Er Ist Wortgewandt, Witzig Und Schafft Es Auf Charmante Art, Auch Wissenschaft Und Philosophie In Seine Texte Zu Verbasteln. Dabei Klingt Er Aber Nicht Oberlehrermäßig. Eher Als Würde In Seinem End-zwanziger-körper Der Geist Eines 70-jährigen Stecken. Wie Ein Till Eulenspiegel Des Rap Schafft Er Es, Mystik Und Komik Zu Verbinden. Der Gipfel: Er Zelebriert Immer Wieder Eine Mystische Zahl, Die 58. Mit Viel Fantasie Spinnt Er Absurde Geschichten Um Diese Geheimzahl - Die Am Ende Nur Die Nummer Seiner Buslinie Ist.
- groovige Beats Statt Poppige Hooks
Glammerlicious, Der Musikalische Chef Der Truppe, Schafft Einen Seltenen Spagat: Einerseits Grooven Main Concepts Tracks Wie Hölle - Zu Jedem Beat Beginnt Man Sofort Mit Dem Kopf Zu Nicken. Dazu Kommen Fette Samples, Die Eine Perfekte Stimmung Aufbauen, Aber Nie Poppig Werden: Abwechslungsreich, Verspielt Und Irgendwie Augenzwinkernd.
"genesis, Exodus, Main Concept" Spielt Nicht Umsonst Auf Die Bibel An. Vielleicht, Weil Sich Die Jungs Vom Münchner Goetheplatz Damit Über Die Hiphop-dogmatiker Amüsieren, Die Sich Selbst Zu Ernst Nehmen. Vielleicht Aber Auch, Weil Die Platte, Wie Eine Offenbarung, Alles Auf Den Punkt Bringt, Was Der Deutsche Hiphop Dieser Zeit So Heilig Ist: Die Realness. -
Boum Boum Boum! 25 years of KOMPAKT. When a record label still thrives after a quarter of a century thanks to a focus of what was expected to be a short lived music phenomenon called TECHNO, then it stands to prove two things; that it techno has taken its place amongst serious, multilayered musical genres like rock'n'roll, pop and folk music. And that KOMPAKT has never been only for techno, but KOMPAKT stands as a broad-minded, genre-defying entity that has set out to cross-pollinate all kinds of musical inventions within the realm of electronic music. Through its course, KOMPAKT has sent 'Around The World', all kinds of sub-genres, concept series and crossover adventures based on the non- negotiable 4/4 beat. And back again.
Without a doubt, the 100% kickdrum-free POP AMBIENT series is the most endearing and enduring concept that I have had the pleasure to curate. From the start, I felt there was a strong need to add a certain pop- elegance - ensouled by discourse as much as hedonism - to a sound that was recognized as 'Chill Out' music that could be heard in seedy techno club back rooms and forgotten festival areas. Over the years, I like to imagine that POP AMBIENT has crystallized into a highly recognizable trademark sound and a multi-facetted musical universe of its own.
So once again, I had the pleasure to put together this year's edition by plowing through an ocean of sonic jewelry that had been submitted from all over the world by new and old friends. The task was clear: for this special edition, I must create a homogenous listening experience that would both appeal to our trusting followers, to continue our tradition while integrating new micro facets , variations and influences from neighboring musical universes as possible. Obligatory while being innovative. Conspirative while being cosmopolitan. Albeit the headline 'Ambient' might sound a little too humble for a compilation that encompasses aspects of neo classic, atonal music and the most beautiful aural kitsch imaginable, it still helps as a necessary means of orientation in the best possible sense. Same goes for another dear tradition: Veronika Unland's abstract-floral cover design that keeps on pleasing our sore eyes year after year.
Although each and every POP AMBIENT edition doesn't shy away from diving into the relevant question of 'What is contemporary discourse music' - in the end it all boils down to that elevated moment where all theory dissolves into ambient air, into a higher state of cosmic bliss. POP AMBIENT is sacral music for non-believers.
Wolfgang Voigt Cologne, October 2018
Bum Bum Bum. 25 Jahre KOMPAKT. Wenn ein Musiklabel, das seine inhaltliche Ausrichtung im Wesentlichen auf den anfangs als schnelllebig und vor allem kurzlebig apostrophierten - hype' Techno setzt, nach 25 Jahren in jeder Beziehung immer noch voll im Saft steht, dann zeigt das zwei Dinge: Das erstens mittlerweile jeder bemerkt haben du¨rfte, dass Techno eben kein kurzftristiger hype ist, sondern vielmehr ein vielschichtiges, ernstzunehmendes Genre, das sich ebenso wie Rock'n'Roll oder Schlager fest in der Musikgeschichte etabliert hat.
Und zweitens, dass KOMPAKT nie nur ein reines Technolabel war und ist, sondern ein nach vielen Seiten aufgeschlossenes Experimentierfeld, das sich von Anfang an der Grenzu¨berschreitung und dem musikalischen Erfindungsreichtum verschrieben hat. U¨ber die Jahre wurden unter dem KOMPAKT-Signet etliche Subgenres, Konzeptreihen und Crossoverwagnisse auf Basis der unverhandelbaren geraden Bassdrum - around the world' und wieder zuru¨ck geschickt.
Eine der wohl scho¨nsten und nachhaltigsten Konzeptreihen du¨rfte wohl die bassdrumfreie POP AMBIENT-Serie sein, die ich als KOMPAKT-- Altvorderer' nach wie vor die ja¨hrliche Freude habe, zu kompilieren. Dabei hat sich u¨ber die Jahre aus dem anfa¨nglichen Bedu¨rfnis der seit den fru¨hen 90er Jahren in den sogenannten - Chilloutrooms ' grossra¨umiger Technoclubs, - Lounges' und - Muzakkneipen' entstandenen - Entspannungsmusik' etwas entgegenzusetzen, eine eher von Pop-Eleganz, Diskurs und Hedonismus beseelte, eigene Spielart ambienter Musik, eine vielschichtige programmatische Musik mit hohem Widererkennungswert entwickelt.
So hatte ich auch im Jubila¨umsjahr einmal mehr die Qual der Wahl, aus den aus aller Welt kommenden, grossartigen Klangpreziosen guter alter sowie neuer Freunde die subjektiv besten zu einem homogenen Ho¨rerlebnis zusammenzufu¨hren. Dabei ist mir immer sehr wichtig, einerseits den Erwartungen der treuen Ho¨rerschaft im Bezug auf Traditionsverpflichtung gerecht zu werden und andererseits auch immer mo¨glichst viele Mikrofacetten, Varianten und Einflu¨sse angrenzender Stile und Universen aufzugreifen. Innovativ und verbindlich. Konspirativ und weltoffen. Auch wenn der U¨berbegriff Ambient, fu¨r eine Kompilation die sowohl Aspekte von Neuer Klassik, Atonalita¨t und Kunstmusik mit den allerscho¨nsten Seelenkitschklangwelten zu vereinen sucht, zu eng gefasst ist, so hilft er doch bei der notwendigen Orientierung im besten Sinne. Ebenso wie die Tradition gewordenen, wunderscho¨n abstrakt-floralen Kunstblumenwelten der von Veronika Unland gestalteten Cover, die ein ums andere Jahr auch die Augen in Verzu¨ckung versetzten.
Auch wenn jede Kompilation sich aufs Neue an den relevanten Fragen zeitgema¨sser Diskursmusik abarbeitet, so ist der erhabene Moment am Ende doch der, in dem sich alles zu Gunsten eines - ho¨heren, kosmischen' Ho¨rerlebnisses, im wahrsten Sinne des Wortes in ambiente Luft auflo¨st.
POP AMBIENT ist die sakrale Musik der Ungla¨ubigen.
Inzwischen unter den Top-100-DJs der Welt, auf dem Cover vom DJ Mag angekommen und als - Australian queen of EDM' (ABC) gefeiert, steht Alison Wonderland mit ihrem zweiten Longplayer in den Startlöchern: - Awake' heißt ihr neuestes Werk. International gefeiert als EDM-Künstlerin, die verschiedenste Dance-Styles in ihren Sound einbezieht, den Faktor Pop nie aus den Augen verliert, dazu Instrumente beherrscht und singt, bewegt sich Alison Wonderland mit - Awake' durchaus auch auf Neuland: - Allein gesanglich bin ich viel weiter gegangen, weil ich mich heute einfach viel wohler fühle mit meiner Stimme', sagt die gebürtige Australierin, die mit dem Titel auf den reinigenden Effekt von Musik und überhaupt auf positiven Wandel im Privatleben anspielt. Gerade als Live-Performerin hat die auch gerne mal als - female Skrillex' gehandelte Alison Wonderland in den letzten Jahren alles auf den Kopf gestellt: Hunderte von Headline-Shows rund um den Globus, eigene Warehouse-Party-Serien, Riesenfestivals wie Coachella und Lollapalooza - dazu war sie die erste weibliche Solokünstlerin überhaupt, die auf der Main-Stage beim Electric Daisy Carnival in Vegas auftreten durfte.
Ein 44 Minuten starkes Instrumental-Album inklusive eines Akere Vocal-Features.
Es ist Ansichtssache, ob ein Antlitz unfassbar schön oder besonders verstörend sein kann, sodass der bloße Anblick den Betrachter seiner Handlungsfähigkeit beraubt. Man sollte sich jedoch nie einzig von einer Erscheinung erstarren lassen.
Also heißt es:
Augen schließen und die Schönheit einer Mischung aus zeitlosen Vibes, warmen Klängen und verschobenen Rhythmen irgendwo zwischen Trip Hop, Boom Bap und G-Funk auf sich wirken zu lassen. Die Reise führt durch Höhen und Tiefen, beeinflusst von Musik aller Himmelsrichtungen und Sonderbarkeiten verschiedener Genres.
L One´s Medusa ist durchaus in der Lage den Hörer in den Bann zu ziehen. Jedoch ergibt sich dadurch keine langfristige Betäubung, sondern vielmehr ein Moment, der sämtliche Wahrnehmung der äußeren Welt an einen Ort unendlicher Möglichkeiten lenkt. Wo es hingeht und was passiert, bleibt jedem selbst überlassen. Quasi ein Mythos!
Medusa ist nach der Farska LP bereits die zweite Zusammenarbeit zwischen dem jungen Münchner HipHop Produzenten und dem jungen Münchner Label Beat Art Department und erscheint in Kooperation mit dem renommierten HipHop Label 58Beats, dem Label der Band Main Concept.
Die zweite Runde von Remixen zu dem selbst betitelten Album von Urbs ist eine fesselnde Zusammenstellung von zeitlosen HipHop sowie Downtempo Nummern.
Marc Mac: Gibt es zu dieser Person etwa noch was zu sagen Als Teil des UK Duos 4Hero hat er Musikgeschichte geschrieben und sein Visioneers Projekt setzte neue Standards in Sachen organischem HipHop. Sein Remix zu - Get Wid It featuring Tyna aus Neuseeland, besitzt alles, was man sich von diesem Musikgenie erwartet. Ein souliges, harmonisches Meisterwerk, welches auch auf einem seiner legendären Visioneers Alben hätte veröffentlicht werden können.
Peter Kruder hat als Teil von Kruder & Dorfmeister sowie mit seinem Projekt Peace Orchestra Musikgeschichte geschrieben. Sein Remix zu - Happy Days feat. Bagi und Sarah Ann ist eine Reise zurück zu seinen musikalischen Wurzeln, welche ihn berühmt gemacht haben - eine relaxte Downtempo-Nummer. Der Remix weckt Erinnerungen an die Zeit, als seine Musik Millionen von Menschen berührte.
Patrick Pulsinger ist der dritte im Bunde aus der Riege der Helden der 90s. Gemeinsam mit Sam Irl, seinem derzeitigen Komplizen, zeigen die beiden was herauskommen kann, wenn ein Studio-Zauberer mit Techno Wurzeln auf ein Musikgenie mit HipHop Wurzeln trifft. Ihr Remix zu - Code Of The Snake feat. Blabbwona ist eine trippige HipHop-Tech-Dub Nummer mit viel Bass und als solches absolut einzigartig.
Jstar aus London hat sich bereits einen Namen gemacht als Produzent von unzähligen Remixen und Edits auf seinem eigenem Label Jstar. Seine Spezialität sind Dub und Reggae Remixe von HipHop Classics. Er ist ein Großmeister des Digital Dancehall und transformierte den Golden Era Sound von - Why We feat Ward 21 (aus Kingston Jamaica) in etwas absolut Futuristisches.
Flip: Rapveteran von Texta aus Linz, der zuletzt durch sein Soloalbum auf dem New Yorker Raplabel Ill Adrenaline Records aufgefallen ist, bringt einen Remix zu - Holdin' Back feat Wordsworth. Mit einem genialem Chuck D Sample und einem funky Beat setzt dieser Remix Tanzflächen von Alaska bis Auckland in brannt.
Trishes: Last but not least: Moderator der legendären HipHop Radioshow Tribe Vibes auf FM4 und integraler Bestandteil der Wiener HipHop Szene. Für seinen Remix zu - Concussion feat BluRum13 von Oneself, setzte er auf einen heftigen Groove mit lauten Becken um einen Underwater-Funk-Beat zu kreieren und somit einen neuen Hintergrund für diese echt verrückte Geschichte zu gestalten.
Über das Album 'Urbs':
Ganze elf Jahre sind seit - Toujours Le Meme Film', dem letzten Album von Urbs vergangen. Auf Kruder & Dorfmeisters G-Stone Label lieferte der Wiener Musiker, DJ und Producer damals den Soundtrack zu einem fiktiven Film Noir, zog sich aber nach einer Europa-Tournee fast gänzlich aus der Öffentlichkeit zurück. Er sieht sein Schaffen nicht als Karriere, sondern als Teil seines Lebens, welches in den seltensten Fällen einer konkreten Planung unterliegt, und deshalb hat Urbs sich auch bewusst viel Zeit gelassen für sein aktuelles -unbetiteltes - Album.
Urbs: - Der Vorgänger "Toujours Le Meme Film" kam bei sehr vielen Leuten extrem gut an, und über die Jahre habe ich mitbekommen, daß es manchen Leuten richtig viel bedeutet. Das war eine gewisse Belastung, weil man diese Leute natürlich nicht enttäuschen will. Mittlerweile denke ich, daß genug Wasser die Donau runtergeflossen ist, um vielleicht den einen oder anderen mit etwas ganz Neuem zu überraschen. Die Leute, die mich kennen, wissen ja, daß ich im Grunde immer dopen HipHop produziert habe.'
Konsequenterweise handelt es sich diesmal nicht um ein Instrumental-Album sondern um eine Sammlung von 12 souligen HipHop Nummern, die mit handverlesenen Vokalisten der internationalen Rap-, Dancehall- und Soul-Szene aufwarten. Neben den New Yorkern Wordsworth von EMC sowie R.A. The Rugged Man, finden sich unter anderem Ward 21 aus Kingston, Jamaica, Voice Monet aus New Orleans, Blu Rum 13 von One Self aus Washington DC, als auch alte Weggefährten wie dem Wiener Skero oder dem Wahl-Münchner Blabbwona von Abstract Art auf dem Album.
Auf die Frage, wie es sich anfühlt, nach mehreren Instrumental-LPs erstmals ein Album mit Vokalisten aufzunehmen, erwidert Urbs mit einem Augenzwingern: - Generell war es für mich schwierig die Songs loszulassen und mich den MCs auszuliefern. Man verbringt viel Zeit mit einem Stück und baut eine gewisse Beziehung auf. Die Musik erzeugt Bilder im Kopf und hat oft eine schwer fassbare Bedeutung für den Producer. Dann geht ein MC drüber und es ist ein bisschen als würden die brutalen Freunde deines älteren Bruders dein Kinderzimmer verwüsten- in deiner Anwesenheit.'
Wieso das Album keinen Titel trägt, ist auch schnell beantwortet: - Dieses Album ist nun sozusagen meine Leistungsschau auf diesem Gebiet und durch den unendlich langen Reifeprozess, ist es auch schön intensiv eingekocht und auf dem Punkt. Deshalb auch keine Intros, keine Interludes, kein Titel, no Gimmicks, einfach 12 gute Songs - Punkt.'
Neben dem Album werden auch zwei EPs mit Remixes von Retrogott, Brenk Sinatra, Visoneers (Marc Mac von 4 Hero), Peter Kruder, Cookin' Soul, J*Star, Flip (Texta) und anderen veröffentlicht. Für das Artwork zeichnet DJ DSL verantwortlich.
Mit - Keine Nacht für Niemand', dem dritten Studioalbum der Band Kraftklub, gelingt den Chemnitzern ihr bislang vielseitigstes Album. Zwischen Euphorie und Aufruhr, Liebe und Depression, Galligkeit und fein ausziseliertem Humor treffen Kraftklub auf insgesamt 12 Tracks die alte Tante Zeitgeist genau zwischen den Augen. Vor allem aber ist - Keine Nacht für Niemand' genau das zeitgeistig-politische Album, auf das wir alle in diesen Tagen gewartet haben. Es wird ein langer und aufregender Sommer
mit Kraftklub!
Wallis Bird ist der leibhaftige Gegenentwurf zu den zahllosen Gesichtern, die von der - 15-Minuten-des-Ruhms'-Welle an den Charts-Strand gespült werden, ohne uns wirklich zu berühren. Mit dem neuen Album "Architect", dass die 31-jährige irische Künstlerin und 2-fache irische Musikpreisgewinnerin veröffentlicht ist ihr etwas gelungen, das allem bisher Erreichten die Krone aufsetzt. Denn der eigentliche Triumph von "Architect" besteht weder darin, dass Wallis Bird mit ihrem viertem Album erfrischend selbstbewusst auf Genregrenzen pfeift, oder darin, dass es ihr gelingt, dabei nicht einen Deut an Originalität einzubüßen, sondern ihr Profil sogar noch zu schärfen. Nein, "Architect" ist deshalb Wallis Birds größter Triumph, weil ihr mit diesem Album ein Werk gelungen ist, das sich noch entschiedener im Hier und Jetzt positioniert, als alles, was sie bisher geschrieben und aufgenommen hat - vielleicht, weil sie dabei noch nie so sehr bei sich selbst war, wie diesmal. "Architect" feiert den Moment, den Augenblick des Überwindens und Loslassens, des Aufbruchs. Es ist ein in Songs gegossener Triumph über die langen Schatten der Vergangenheit und die vermeintlichen Verpflichtungen gegenüber der Zukunft zugleich.
Jetzt erhältlich als exklusive Deluxe-Vinyl-Edition! Die Deluxe-Vinyl-Edition enthält das Album "Architect" und die Bonus-LP "I Did A Cover Of Your Song" mit insgesamt 10 Cover-Songs. Schwarze Doppelvinyl (180g) im wertigen Gatefoldcover inklusive 2CD!
Wenn VOIGT & VOIGT im Studio aufeinander treffen, fliegen die Funken innerhalb dieser einzigartigen Maschinerie namens Kompakt gefährlich tief. Das resultiert oft in der ungewöhnlichen Kombination komplett separierter Elemente, die plötzlich zu lautem Geplauder anheben. Auf ihrem Album-Debüt DIE ZAUBERAFTE WELT DER ANDEREN gehen die Voigt-Brüder einer Vielzahl von Einflüssen nach, um eine unvergleichliche Klangwelt zu formen, die zum ersten Mal das vollständig realisiert, was frühere, inzwischen klassische Tracks auf SPEICHER andeuteten. Zeitgleich produziert zum essentiellen Techno von ERDINGERTRAX, entscheidet dieses Album sich für eine psychedelische Erzählstrategie und führt so auf brilliante Weise die experimentellen Neigungen von Voigt & Voigt vor Ohren... ohne dabei das eigene Wissen um den perfekten Groove aus den Augen zu verlieren.
Ein sommerlicher Klanghappen für Groove-Gourmets, eine augenzwinkernde Provokation für Schubladendenker: Rene Bourgeois breitet zum Tanz einen elektronischen Rhythmusteppich von minimaler, jedoch kurzweiliger Eleganz aus. Was darauf geschieht, gleicht aber eher einem klassischen Song. Elke Brauweiler verzaubert den Zuhörer nämlich mit ihrem lieblich- verträumten Gesang, der die Stimmung von "Je Danse" prägt. Nicht zu vergessen die unverkrampfte Heiterkeit der irgendwo zwischen Fahrstuhl- und Filmmusik klimpernden Melodie. Mollono.Bass trommelt seine organischen Percussion-Samples zusammen und treibt den Akzent des Originals subtil in Richtung Rhythmusanimation. Und der "Deep in the Club Mix" von Dan Caster und Rene Bourgeois erfüllt schließlich alle Erwartungen, die man an einen Titel mit solch einem Namen hat: Zwingender Groove, hypnotische Atmosphäre und dramatischer Aufbau.