Die Heavenly Remixes-Reihe präsentiert weiterhin die besten Remixe, Versionen, Meditationen, Re-Rubs und Dubs von Künstlern aus der ganzen Welt, die auf der Liste des aufregendsten Plattenlabels des Landes stehen. In den meisten Fällen handelt es sich bei den Alben um die erste physische Veröffentlichung eines Remixes, die sie von den Streaming-Playlisten in ihr rechtmäßiges, spirituelles Zuhause auf superschwerem Vinyl (oder glänzender, supergepackter Compact Disc) befördert.
Heavenly Remixes Volume 8 beginnt mit Space Afrikas üppiger, ambienter Neuinterpretation von BEAM/S der Orielles, bevor Justin Robertson Amber Arcades' Turning Light zu acht Minuten elektronischem Dub dehnt.
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Following the beginning of its vinyl series, Rinascimento Elettronico returns with its second physical/digital release, a five-track journey shaped around hypnotic tension, bleep-driven patterns and deep, groove-oriented rhythms.
Manuel Di Martino delivers two dancefloor-focused compositions where driving percussion and intricate grooves meet the hypnotic and mental side of techno. Framing the release, an intro and outro create a continuous listening experience, setting the atmosphere and bringing the journey to its conclusion.
Completing the EP, Orbe reinterprets “Materia” through his distinctive hypnotic approach, pushing the sound deeper into a mental and immersive dimension.
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Möge es den Menschen im bekannten Universum gefallen, dass das musikalische Ensemble mit zahlreichen Namen, das rechtlich unter dem Namen ,Kay-Bee Funk Music Group" firmiert, sein - alphabetisch gesehen - erstes Album mit dem Titel ,Access All Areas" veröffentlicht. Diese Aufnahmen, die mit der von Karate Boogaloo patentierten ,Lovely Recording Technique" entstanden sind, machen deutlich, dass jeder ein VIP ist, wenn man KB hört. ,Access" war das einzige Wort, das The Old Kar-Boo's bei diesem Projekt philosophisch leitete. Wurde ein Stück zu verworren, landete es im Papierkorb. Nur diejenigen, die von jedem und allen gesummt werden konnten, blieben erhalten. Dieses Sieb kam während des gesamten Prozesses zum Einsatz; Arrangements und Formen wurden straff gehalten, Schnickschnack auf ein Minimum reduziert. War ,Hold Your Horses" aus dem Jahr 2024 noch ein Epos, so ist ,Access All Areas" ein Haiku. Der bewährte Aufnahmeprozess der Band wurde gewissenhaft eingehalten, abgesehen von einer wunderbaren Ergänzung: den großartigen ,Sound Recordings" unter der Leitung ihres Inhabers und außergewöhnlichen Toningenieurs Alex Bennet. Alex, der den 4-Spur-Ampex 440 bei Bedarf abseits der ausgetretenen Pfade steuerte und stets dafür sorgte, dass die Stimmung stimmte, ist ein waschechter Booger. Auch wenn es sich nur wie ein Augenblick anfühlt, sagt uns die Uhr, dass fast 20 Jahre vergangen sind, seit Kay's Bees zum ersten Mal versuchten, die Songs ihrer musikalischen Helden - The Meters, Booker T & The MG's und The JB's, um nur einige zu nennen - zu spielen. Seitdem haben die Famous Flying Karate Boogaloo Brothers einen Schritt nach dem anderen gemacht und ihren eigenen Sound entwickelt - einen, der die Geschichte der instrumentalen Funk- und Soul-Musik respektvoll würdigt und die Zeit widerspiegelt, die sie damit verbracht haben, ihren unverwechselbaren Sound zu entwickeln. So sehr jedes Mitglied auch für sich allein glänzt, ist es doch ein besonderes Ereignis, wenn alle vier Planeten im Booger-System in einer Linie stehen. ,Access All Areas" ist eine solche Finsternis - ein künstlerischer Ausdruck, an dem jedes Mitglied gleichermaßen beteiligt ist und der einen Schatten wirft, der einzigartig für diesen Anlass ist. Jede Sekunde der Musik wurde unter voller Beteiligung aller Mitglieder komponiert und produziert; das Mixing übernahm Henry Jenkins, das Artwork stammte von Hudson Whitlock und Callum Riley, und Darvid Thor vollbrachte Dinge, die man gesehen haben muss, um sie zu glauben. Musik ist ein Mannschaftssport, und es gibt kein ,Ich" im Funk. Das Album erscheint bei den beiden großartigsten Plattenlabels der Galaxie: ,Colemine Records" aus Loveland, USA, und ,College of Knowledge" aus Coburg, Australien. Hören Sie sich bitte das neue Album ,Access All Areas" von Karate Boogaloo an.
Möge es den Menschen im bekannten Universum gefallen, dass das musikalische Ensemble mit zahlreichen Namen, das rechtlich unter dem Namen ,Kay-Bee Funk Music Group" firmiert, sein - alphabetisch gesehen - erstes Album mit dem Titel ,Access All Areas" veröffentlicht. Diese Aufnahmen, die mit der von Karate Boogaloo patentierten ,Lovely Recording Technique" entstanden sind, machen deutlich, dass jeder ein VIP ist, wenn man KB hört. ,Access" war das einzige Wort, das The Old Kar-Boo's bei diesem Projekt philosophisch leitete. Wurde ein Stück zu verworren, landete es im Papierkorb. Nur diejenigen, die von jedem und allen gesummt werden konnten, blieben erhalten. Dieses Sieb kam während des gesamten Prozesses zum Einsatz; Arrangements und Formen wurden straff gehalten, Schnickschnack auf ein Minimum reduziert. War ,Hold Your Horses" aus dem Jahr 2024 noch ein Epos, so ist ,Access All Areas" ein Haiku. Der bewährte Aufnahmeprozess der Band wurde gewissenhaft eingehalten, abgesehen von einer wunderbaren Ergänzung: den großartigen ,Sound Recordings" unter der Leitung ihres Inhabers und außergewöhnlichen Toningenieurs Alex Bennet. Alex, der den 4-Spur-Ampex 440 bei Bedarf abseits der ausgetretenen Pfade steuerte und stets dafür sorgte, dass die Stimmung stimmte, ist ein waschechter Booger. Auch wenn es sich nur wie ein Augenblick anfühlt, sagt uns die Uhr, dass fast 20 Jahre vergangen sind, seit Kay's Bees zum ersten Mal versuchten, die Songs ihrer musikalischen Helden - The Meters, Booker T & The MG's und The JB's, um nur einige zu nennen - zu spielen. Seitdem haben die Famous Flying Karate Boogaloo Brothers einen Schritt nach dem anderen gemacht und ihren eigenen Sound entwickelt - einen, der die Geschichte der instrumentalen Funk- und Soul-Musik respektvoll würdigt und die Zeit widerspiegelt, die sie damit verbracht haben, ihren unverwechselbaren Sound zu entwickeln. So sehr jedes Mitglied auch für sich allein glänzt, ist es doch ein besonderes Ereignis, wenn alle vier Planeten im Booger-System in einer Linie stehen. ,Access All Areas" ist eine solche Finsternis - ein künstlerischer Ausdruck, an dem jedes Mitglied gleichermaßen beteiligt ist und der einen Schatten wirft, der einzigartig für diesen Anlass ist. Jede Sekunde der Musik wurde unter voller Beteiligung aller Mitglieder komponiert und produziert; das Mixing übernahm Henry Jenkins, das Artwork stammte von Hudson Whitlock und Callum Riley, und Darvid Thor vollbrachte Dinge, die man gesehen haben muss, um sie zu glauben. Musik ist ein Mannschaftssport, und es gibt kein ,Ich" im Funk. Das Album erscheint bei den beiden großartigsten Plattenlabels der Galaxie: ,Colemine Records" aus Loveland, USA, und ,College of Knowledge" aus Coburg, Australien. Hören Sie sich bitte das neue Album ,Access All Areas" von Karate Boogaloo an.
Norman Blake und Raymond McGinley machen seit 37 Jahren gemeinsam Musik bei Teenage Fanclub, und auch wenn manche Aspekte des Bandlebens mit der Zeit einfacher geworden sind, können ihnen die einfachsten Dinge immer noch einen Strich durch die Rechnung machen. Blake sagt dazu: "Es ist schwierig, wenn es darum geht, sich einen Namen für ein Album auszudenken. Vor allem, wenn man schon 12 davon gemacht hat." Der Titel ,Do Not Dare To Dream" leitet sich ab von Blakes ,I Do Not Dare To Dream", einem mitreißenden, hymnischen Song, der von klangvollen Akustikgitarren getragen und am Ende von einem Duell elektrischer Gitarren begleitet wird, die sich wie eine beruhigende Umarmung umeinander schlingen. Blake erklärt, dass der Titel jene Memes verspotten soll, die die Menschen dazu auffordern, zu träumen, was für ihn irgendwie lächerlich ist. "Ich glaube nicht, dass die Welt so funktioniert." Das 13. Album von Teenage Fanclub ist voller Songs, die ruhig und entschlossen sind und eine Bestandsaufnahme des angespannten Zustands der Welt vornehmen, ohne der Verzweiflung zu verfallen. Blakes warme, von Orgelklängen untermalte Midtempo-Ballade ,Day In The Sun" und Raymond McGinleys ,Over And Over" sprechen beide davon, wie jeder einen neuen Sinn im Leben finden kann, indem er sein Herz öffnet. "Wir können immer noch fröhlich und optimistisch sein, auch wenn die Lage nicht gerade rosig ist", sagt McGinley. Blake und McGinley werden auf ,Do Not Dare To Dream" von ihren Bandkollegen Euros Childs (Keyboards und Gesang), Francis Macdonald (Schlagzeug) und David McGowan (Bass) begleitet. Dieses Quintett spielt nun schon so lange zusammen, dass keiner der beiden Hauptsongwriter und Gitarristen von Teenage Fanclub das Bedürfnis verspürt, sich vor dem Gang ins Studio über ihre Songs den Kopf zu zerbrechen oder Arrangements auszuarbeiten. Sie warten lieber auf die Beiträge der übrigen Bandmitglieder. Die Aufnahmen fanden im Black Bay Studio in der Ortschaft Kirkibost auf der schottischen Insel Great Bernera in den Äußeren Hebriden statt. Wie langjährige Fans wahrscheinlich wissen, nimmt Teenage Fanclub jedes Album an einem neuen Ort auf, damit die einzigartige Atmosphäre dieses Ortes die Musik beeinflussen kann. Great Bernera war ihr bislang abgelegenster Aufnahmeort, was der Band half, sich auf die Arbeit zu konzentrieren, sie aber auch in einen Zustand der Ehrfurcht versetzte, da sie von der tosenden See und antiken Ruinen umgeben waren. Das Ergebnis ist eine Sammlung von Liedern, die von der richtigen Perspektive von Musikern durchdrungen ist, die schon eine Weile im Geschäft sind, aufgenommen an einem Ort, der schon noch länger existiert. Wie Blake es ausdrückt: ,Ich glaube, es läuft einfach so ab, dass man von einer Sache zur nächsten übergeht, und ehe man sich versieht, sind 30 Jahre vergangen." McGinley fügt hinzu: ,Ja, es ist schon eine ganze Weile her, seit wir mit dem angefangen haben, was wir tun, aber für uns kommt es uns vor, als wäre überhaupt keine Zeit vergangen. An dem Ort, an dem wir das Album aufgenommen haben, wurde schon vor Tausenden von Jahren gesungen. Das Leben ist kurz, aber die Musik ist ewig."
Norman Blake und Raymond McGinley machen seit 37 Jahren gemeinsam Musik bei Teenage Fanclub, und auch wenn manche Aspekte des Bandlebens mit der Zeit einfacher geworden sind, können ihnen die einfachsten Dinge immer noch einen Strich durch die Rechnung machen. Blake sagt dazu: "Es ist schwierig, wenn es darum geht, sich einen Namen für ein Album auszudenken. Vor allem, wenn man schon 12 davon gemacht hat." Der Titel ,Do Not Dare To Dream" leitet sich ab von Blakes ,I Do Not Dare To Dream", einem mitreißenden, hymnischen Song, der von klangvollen Akustikgitarren getragen und am Ende von einem Duell elektrischer Gitarren begleitet wird, die sich wie eine beruhigende Umarmung umeinander schlingen. Blake erklärt, dass der Titel jene Memes verspotten soll, die die Menschen dazu auffordern, zu träumen, was für ihn irgendwie lächerlich ist. "Ich glaube nicht, dass die Welt so funktioniert." Das 13. Album von Teenage Fanclub ist voller Songs, die ruhig und entschlossen sind und eine Bestandsaufnahme des angespannten Zustands der Welt vornehmen, ohne der Verzweiflung zu verfallen. Blakes warme, von Orgelklängen untermalte Midtempo-Ballade ,Day In The Sun" und Raymond McGinleys ,Over And Over" sprechen beide davon, wie jeder einen neuen Sinn im Leben finden kann, indem er sein Herz öffnet. "Wir können immer noch fröhlich und optimistisch sein, auch wenn die Lage nicht gerade rosig ist", sagt McGinley. Blake und McGinley werden auf ,Do Not Dare To Dream" von ihren Bandkollegen Euros Childs (Keyboards und Gesang), Francis Macdonald (Schlagzeug) und David McGowan (Bass) begleitet. Dieses Quintett spielt nun schon so lange zusammen, dass keiner der beiden Hauptsongwriter und Gitarristen von Teenage Fanclub das Bedürfnis verspürt, sich vor dem Gang ins Studio über ihre Songs den Kopf zu zerbrechen oder Arrangements auszuarbeiten. Sie warten lieber auf die Beiträge der übrigen Bandmitglieder. Die Aufnahmen fanden im Black Bay Studio in der Ortschaft Kirkibost auf der schottischen Insel Great Bernera in den Äußeren Hebriden statt. Wie langjährige Fans wahrscheinlich wissen, nimmt Teenage Fanclub jedes Album an einem neuen Ort auf, damit die einzigartige Atmosphäre dieses Ortes die Musik beeinflussen kann. Great Bernera war ihr bislang abgelegenster Aufnahmeort, was der Band half, sich auf die Arbeit zu konzentrieren, sie aber auch in einen Zustand der Ehrfurcht versetzte, da sie von der tosenden See und antiken Ruinen umgeben waren. Das Ergebnis ist eine Sammlung von Liedern, die von der richtigen Perspektive von Musikern durchdrungen ist, die schon eine Weile im Geschäft sind, aufgenommen an einem Ort, der schon noch länger existiert. Wie Blake es ausdrückt: ,Ich glaube, es läuft einfach so ab, dass man von einer Sache zur nächsten übergeht, und ehe man sich versieht, sind 30 Jahre vergangen." McGinley fügt hinzu: ,Ja, es ist schon eine ganze Weile her, seit wir mit dem angefangen haben, was wir tun, aber für uns kommt es uns vor, als wäre überhaupt keine Zeit vergangen. An dem Ort, an dem wir das Album aufgenommen haben, wurde schon vor Tausenden von Jahren gesungen. Das Leben ist kurz, aber die Musik ist ewig."
Der Weg zu ,Welcome to Earth" von den Death Valley Girls beginnt in der Asche des Eaton-Feuers in Kalifornien. Nachdem sie ihr Zuhause in Altadena und kurz darauf auch ihren geliebten Hund Tommy verloren hatte, sah sich die Leadsängerin und Songwriterin Bonnie Bloomgarden mit Fragen konfrontiert, auf die es keine einfachen Antworten gab: Was überlebt eine Katastrophe? Was bleibt nach einem Verlust übrig? Wie baut man ein Leben wieder auf, wenn die Dinge, die es einst ausmachten, verschwunden sind? Das Album, das aus diesen Fragen hervorging, gehört zu den intimsten und tiefgründigsten Werken, die die Death Valley Girls je geschaffen haben. Im gesamten Schaffen der Band haben sie Musik sowohl als Feier als auch als Suchaktion betrachtet. Alben wie ,Glow in the Dark", ,Darkness Rains", ,Under the Spell of Joy" und ,Islands in the Sky" verwandelten ihren Space-Rock-Sound in ein Mittel zur spirituellen Suche, um inmitten des alltäglichen Chaos Momente der Transzendenz zu finden. Doch ,Welcome to Earth" unterscheidet sich deutlich von seinen Vorgängern. Es konzentriert sich weniger darauf, der Welt zu entfliehen, als vielmehr darauf, zu verstehen, wie man nach einer Verwüstung verbunden bleibt. Was dabei entstand, war nicht unbedingt ein Psych-Punk-Album über Verlust, sondern über Verbundenheit: die unsichtbaren Fäden, die Menschen, Tiere, Erinnerungen, Landschaften und Leben über die Zeit hinweg miteinander verbinden. Der Titel des Albums fungiert sowohl als Begrüßung als auch als Mahnung - ein Willkommen aus der Natur an eine Spezies, die ihren Platz in ihr weitgehend vergessen hat. Immer wieder kehren die Lieder zu der Möglichkeit zurück, dass Trennung die hartnäckigste Illusion der Menschheit sein könnte. Diese Vorstellung von Verbundenheit reicht über die Lieder selbst hinaus
OTHELLO is the debut album by pianist and composer Orson Claeys. Bringing together influences from jazz, hip-hop, urban culture, and everyday life, the record offers the clearest portrait yet of an artist shaped as much by the worlds around him as by music itself.
The title refers to Claeys' full name, Orson Dwight Othello Claeys, and reflects the album's central concern:identity. Throughout the record, personal experiences, cultural influences, and artistic inspirations converge into a body of work that seeks to understand how an artist is formed, both within and beyond music. Musically, OTHELLO builds on jazz, strongly intertwined with hip-hop, contemporary culture, and ideas beyond traditional musical frameworks. For Claeys, music is not a fixed genre, but an open and evolving form of expression.
This broad perspective is evident in the album's carefully chosen collaborations. A track like "WHAT A NIGHT" first took shape during a studio session with indie-soul singer Sevens, whose harmonic ideas laid the foundation for the track. As the composition evolved, Claeys felt it called for a stronger hip-hop voice. Through a recommendation from Mixmonster Menno of STUFF., he was introduced to L.A. rapper IAMOMNI, whose contribution brought exactly the energy and perspective the track needed. The result unfolds like a late-night journey through Los Angeles, with IAMOMNI's contribution adding a sense of movement, character, and place.
Elsewhere on the album, "SPIRAL", featuring Belgo-Brazilian vocalist Helena Casella, grew out of a long-standing mutual admiration. Conceived as a meeting point between R&B and jazz, the composition balances the groove and emotional depth of the former with the improvisational spirit and spontaneity of the latter. The collaboration developed naturally from the outset, with Casella instinctively understanding the atmosphere Claeys envisioned while enriching the music with her own warmth and nuance.
A long-held ambition materializes on "SHADOWBOXING", where Claeys is joined by drummer, producer, and one of the key figures in contemporary Belgian jazz, Lander Gyselinck. Gyselinck's work, particularly his collaboration with Zwangere Guy on Pourriture Noble, was instrumental in showing Claeys how the language of hip-hop could coexist naturally with jazz, an idea that runs through OTHELLO. Drawing inspiration from boxing, the track is a musical equivalent of a fighter's walk towards the ring: focused, intense, and driven by the sense of anticipation that precedes stepping into the fight.
After this heightened intensity, the album gradually moves toward its closing statement. OUTRO / HANIN", featuring oud player Akram Ben Romdhane, a longtime collaborator whose playing forms a natural bridge between Claeys' previous work and the broader musical landscape explored across the album. The title references the Tunisian Arabic word hanin, meaning "nostalgia", a fitting conclusion to a work deeply concerned with memory, identity, and personal history.
Beyond music itself, OTHELLO is informed by a wider cultural landscape. Urban culture, with its visual language, creative independence, and sense of community, forms an important backdrop to the record. Sport also plays a significant role, particularly boxing and basketball, whose emphasis on discipline, focus, and resilience mirrors Claeys' own creative process. Rather than being treated as separate influences, these worlds coexist without hierarchy, reflecting an artistic vision that resists rigid boundaries and allows different disciplines, communities, and experiences to inform one another.
Red w/black splatter vinyl "You're Weak And You Know You're Weak" is the seventh album from WEREWOLVES in seven years. The band themselves have sworn to release ten albums in ten years, or commit group suicide if they fail. Ridiculously brutal moronic caveman death metal from members of PSYCROPTIC, THE BERZERKER, ABRAMELIN, THE ANTICHRIST IMPERIUM, and THE AMENTA.
,Sharp Pins" ist das äußerst starke Lo-Fi-Pop-Projekt des talentierten Musikers Kai Slater aus Chicago, bekannt von Lifeguard und Dwaal Troupe. Aufgenommen von Kai Slater. Abgemischt von Kai Slater. Gemastert von Amy Dragon. Aufgenommen im Stülo Gulo in Chicago, Illinois. Ursprünglich als Hallogallo-Kassette im Eigenverlag veröffentlicht. ,Youth Revolution Now". Von Kai: ,Der Soundtrack zu meinem 18. Sommer, in dem ich mit einem chinesischen Taotao 50-ccm-Roller durch die Gegend um die Taqueria Moran fuhr und meinen Sta-Prest-Träumen nachjagte. Ich dachte, es wäre cool, eine Reihe von Songs aufzunehmen, die nie wirklich aufgenommen wurden, und zwar auf eine etwas durchdachtere Art und Weise. Aufgenommen auf einem Tascam Porta One im alten Beton-Stulogulo mit einer imaginären Band namens ,Men in Green Striped Trousers". Der ursprüngliche, von Sharp Pins geprägte Garage-Pop-Sound in seiner ganzen rohen, rauen und kreischenden Pracht _ Ich glaube, ich habe davon etwa 50 Exemplare angefertigt. Nun gehört mein Teenagertraum Ihnen.".
“When the flesh gets cut off the soul, it’s not the end.”
More than forty years after hardCORPS emerged from a Brixton basement, ‘Metal & Flesh’ returns in a new expanded edition on double vinyl and CD, newly remastered with the full involvement of surviving members Rob Doran and Clive Pierce. Born from the collision of punk, analogue synthesisers, sequencers, disco, reggae and experimental studio techniques, hardCORPS created electronic music that was as physical and emotional as it was mechanical. The arrival of French vocalist Regine Fetet gave the group its defining identity, placing her raw, uncompromising voice against the dense machinery of Hugh Ashton, Clive Pierce and Rob Doran. Working mainly with a Roland System 100, several Roland MC4 sequencers and later an additional MC500 and Atari ST 1040 computers, etc. pp., hardCORPS always transformed limitations, accidents, distortion and human imperfection into part of the music itself. Although rooted in the early 1980s, ‘Metal & Flesh’ refuses easy nostalgia, retaining the tension, space and character that made hardCORPS unlike their contemporaries. Yet, shall we eventually mention Kraftwerk, maybe let’s quote Ian Shirley from Record Collector magazine: „’Je Suis Passée‘ was not only a love letter to Kraftwerk but penned with such verve, passion and precision that Ralf and Florian probably would have accepted a blind date at a Düsseldorf cocktail bar (…).“ And as Martin Rushent famously said in 1990: “Hard Corps were ignored in their time. Perhaps it is the burden of the adventurous and the innovative to be ignored in their time, which is sad. Don’t ignore them now.”
This new edition has been carefully remastered to preserve that character and dynamics rather than simply making the recordings louder or more ‘modern’, while the artwork has likewise been developed to reflect the band’s original identity. Metal & Flesh’ is not merely an artefact of the 1980s, but a rare and fiercely individual document of four people discovering what happens when human instinct and machines collide.
Remastered by Martin Bowes. Graphic design by hard CORPS and Steve Lippert.
Gatefold sleeve gloss lamination, printed inner sleeves with lyrics, two double-sided hand-numbered.
Environments are sticky, they stick to whatever happens within them. They can’t help it. And neither can you.
Land of the Few and Far Between / Songs for St. Michel is a collection of musical ‘figures’ written and recorded in 2022 and 2023 using a method Lyckle and Kim call the ‘snelkookpan’, translated as the pressure cooker. The ’snelkookpan’ in essence is trying to write and live-record as many musical figures in a given timeframe in a specific place. For ‘Land of the Few and Far Between’ this was an afternoon and evening in an exhibition Kim had curated about collecting and memory in The Hague. For ‘Songs of St. Michel’ this was 6 days in the basement of an art institution in Maastricht where they were joined by Otto de Jong on guitar. The figures are usually worked out by ear, sometimes improvised, sometimes written down, but often they are simply remembered and soon after recording forgotten. For ‘Land of the Few and Far Between’ they recorded ten figures. For ‘Songs for St. Michel’ fifteen. Of each a selection of five ended up on this seven inch.
F. van Abeelen (one of whom’s drawings is pictured on the sleeve of this seven inch and of whom 750 drawings were part of the exhibition mentioned above) was forced as a boy to hide in a basement for years. Only a small window gave access to the outside world. That sliver was his reality. After these years in hiding he began drawing his sliver of reality obsessively. Daily series of similar drawings that he would meticulously catalogue in an organizer. We never met F. Our friend who discovered the drawings in a closet of psychiatric nursing home Dorestad never met F. We only recorded ten musical figures next to 750 drawings by F.
St. Michel is a house that stands on the outskirts of Maastricht. It is built on the floodplains of the river Maas and living there you see the river change daily. It is a river fed by rain. No rain means a low river. Rain means a river that sometimes comes frighteningly close to flooding. Which it sometimes does. Due to the ebb and flow of the Maas, stuff is deposited in the boggy areas that are its floodplains. A shoe, a CD, a drone, some wood.
Places impress themselves onto what you are doing. You become an unwitting prop in the place’s story.
The first ‘snelkookpan’ happened in 2017 in the water-basin of one of the earliest concrete structures in the Netherlands; a bunker that was part of Amsterdam’s defensive line, built around the 1890’s. Something that used to house water was now empty. For three days Kim and Lyckle recorded improvised music there, which is still alive on a hard drive somewhere. In 2020 they recorded ‘the third of May’ at an old pumping station in Den Helder; an eleven part piece of auditory historical-horror which was released by South of North in 2024. Since 2023 Lyckle and Kim have mainly recorded live shows. With a Clarinet, kawai K1, Ipad, organelle, samplers and a variety of instruments curated for their minimal size or odd sound they’ve made chains of brief and improvised mini compositions inspired by browsing environments (digital and otherwise).
Land of the Few and Far Between / Songs for St. Michel adds to this growing collection of recordings for environments that are somehow sticky.
,Es ist ein Bedroom-Album, das sich aber gar nicht wie eins anfühlt", sagt Glenn Morrow, Gründer von Bar/None Records, über ,Reseda Spleen", das lange verschollene Album von Ventilator aus dem Jahr 1996. Nach Jahren bei Permanent Green Light wurde Matt Devine klar, dass er weiterziehen musste. Devine stürzte sich kopfüber in sein neues musikalisches Kapitel: mit Earle Mankey als seinem musikalischen Mentor, Todd Rundgrens Klassiker ,Something/Anything" aus dem Jahr 1972 als konzeptionelle Inspiration und einem gebrauchten Tascam 388 - gekauft von einem Stuntman bei ,Mighty Morphin Power Rangers" -, den er in seiner Wohnung in North Hollywood aufstellte. ,Reseda Spleen" hätte bei Liebhabern von lautem, gitarrenlastigem Pop eigentlich Anklang finden müssen. Leider blieb die Existenz des Albums, wie bei so vielen Indie-Veröffentlichungen davor und danach, so gut wie unbemerkt - abgesehen von zwei begeisterten Kritiken (von ,The Big Takeover" und ,TapeOp"), die erst lange nach dem Verschwinden von ,Reseda Spleen" aus der Szene erschienen. ,Es ist so ein zeitloses Album", sagt Rob Zabrecky Possum Dixon. ,Es hat nicht diesen schrecklichen Glanz, mit dem damals so viele Bands überzogen wurden, und Matt hat nicht versucht, seine Gitarre wie Nirvana klingen zu lassen oder den Lo-Fi-Weg wie Pavement einzuschlagen; er war so im Reinen mit sich selbst und seiner Vision, dass ihn all das nicht beeinflusst hat. Es ist einfach so schön, dass diese Songs wieder herauskommen, denn ich glaube, die Leute müssen sie hören."
Rathmann spielen dunklen Gitarrenpop. Ungeschliffen und roh. Schmutzig, räumlich und mit einem Sinn für Romantik. Auf ihrem Debütalbum "Die Goldenen Zwanziger" haben sie zu einem klaren Selbstverständnis - einem eigenständigen Sound - gefunden und erzählen darin ehrlich und nahbar. Wenn in ihren Songs ein junges Paar ungewollt schwanger wird, Menschen aus der Bahn geraten oder sich dystopische Zukunftsaussichten breit machen - dann vertonen Rathmann abgründig und introspektiv, eingängig und wunderschön die Zwanziger. Ihre eigenen und das Jahrzehnt, in dem sie sie erleben. Vom Indierocker "Warum tut Liebe so" über den folkigen "Trauriger Geist" bis zum Italo-Western-Titeltrack des Albums - überall ist die klare Handschrift zu erkennen: Eine Band, die sich erlaubt, Band zu sein. Eine Band, die sich nicht am Zeitgeist, sondern ausschließlich an ihren eigenen Interessen orientiert. Und so findet man auf ihrem im Herbst 2026 erscheinenden Debütalbum mehr Anleihen von Leonard Cohen, Big Thief, Dr. Dog und Bands der Hamburger Schule als vom zeitgenössischen, deutschen Indiepop. Bei ihren Konzerten wie auch im Songwriting, Rathmann fangen in ihren Liedern den Moment ein: Die Unsicherheit unserer Zeit und die Tristesse einer soliden Quarter-Life-Crisis - immer aber auch die Freude an der Gemeinsamkeit und die Aufregung eines Lebens, das es noch zu entdecken gilt. Inklusive der Singles Wenn alles vorbei ist, Der Test in Deinen Fingern, Warum tut Liebe so & Trauriger Geist.
Der deutsch-amerikanische Violinist David Garrett veröffentlicht mit Immortal sein neues Album. Ein
zutiefst persönliches Projekt und zugleich eine Hommage an einige der bedeutendsten Komponisten der
Musikgeschichte wie W. A. Mozart, Claude Debussy und John Williams. Alle Stücke wurden von David neu arrangiert und spiegeln sein tiefes musikalisches Verständnis, sowie
seinen Anspruch an Authentizität wider. „Ich bin stolz darauf, sagen zu können, dass dieses Projekt zu
100 % handgemacht ist“, sagt er. „Ich hoffe, dass die Hörerinnen und Hörer nicht nur den Klang genießen,
sondern auch die menschliche Präsenz in der Musik spüren.“
V Don and Da$h are not strangers to each other. Connecting in the past for memorable tracks like “Glad Bag”, “Redrum”, and “Now or Never”. They picked right up where they left off with a menacing five track EP back in July. “5 Deadly Venoms” put V Don’s expert production and the many flows of Da$h on front street. A duo that has always held themselves to high standards.
Norman Blake und Raymond McGinley machen seit 37 Jahren gemeinsam Musik bei Teenage Fanclub, und auch wenn manche Aspekte des Bandlebens mit der Zeit einfacher geworden sind, können ihnen die einfachsten Dinge immer noch einen Strich durch die Rechnung machen. Blake sagt dazu: "Es ist schwierig, wenn es darum geht, sich einen Namen für ein Album auszudenken. Vor allem, wenn man schon 12 davon gemacht hat." Der Titel ,Do Not Dare To Dream" leitet sich ab von Blakes ,I Do Not Dare To Dream", einem mitreißenden, hymnischen Song, der von klangvollen Akustikgitarren getragen und am Ende von einem Duell elektrischer Gitarren begleitet wird, die sich wie eine beruhigende Umarmung umeinander schlingen. Blake erklärt, dass der Titel jene Memes verspotten soll, die die Menschen dazu auffordern, zu träumen, was für ihn irgendwie lächerlich ist. "Ich glaube nicht, dass die Welt so funktioniert." Das 13. Album von Teenage Fanclub ist voller Songs, die ruhig und entschlossen sind und eine Bestandsaufnahme des angespannten Zustands der Welt vornehmen, ohne der Verzweiflung zu verfallen. Blakes warme, von Orgelklängen untermalte Midtempo-Ballade ,Day In The Sun" und Raymond McGinleys ,Over And Over" sprechen beide davon, wie jeder einen neuen Sinn im Leben finden kann, indem er sein Herz öffnet. "Wir können immer noch fröhlich und optimistisch sein, auch wenn die Lage nicht gerade rosig ist", sagt McGinley. Blake und McGinley werden auf ,Do Not Dare To Dream" von ihren Bandkollegen Euros Childs (Keyboards und Gesang), Francis Macdonald (Schlagzeug) und David McGowan (Bass) begleitet. Dieses Quintett spielt nun schon so lange zusammen, dass keiner der beiden Hauptsongwriter und Gitarristen von Teenage Fanclub das Bedürfnis verspürt, sich vor dem Gang ins Studio über ihre Songs den Kopf zu zerbrechen oder Arrangements auszuarbeiten. Sie warten lieber auf die Beiträge der übrigen Bandmitglieder. Die Aufnahmen fanden im Black Bay Studio in der Ortschaft Kirkibost auf der schottischen Insel Great Bernera in den Äußeren Hebriden statt. Wie langjährige Fans wahrscheinlich wissen, nimmt Teenage Fanclub jedes Album an einem neuen Ort auf, damit die einzigartige Atmosphäre dieses Ortes die Musik beeinflussen kann. Great Bernera war ihr bislang abgelegenster Aufnahmeort, was der Band half, sich auf die Arbeit zu konzentrieren, sie aber auch in einen Zustand der Ehrfurcht versetzte, da sie von der tosenden See und antiken Ruinen umgeben waren. Das Ergebnis ist eine Sammlung von Liedern, die von der richtigen Perspektive von Musikern durchdrungen ist, die schon eine Weile im Geschäft sind, aufgenommen an einem Ort, der schon noch länger existiert. Wie Blake es ausdrückt: ,Ich glaube, es läuft einfach so ab, dass man von einer Sache zur nächsten übergeht, und ehe man sich versieht, sind 30 Jahre vergangen." McGinley fügt hinzu: ,Ja, es ist schon eine ganze Weile her, seit wir mit dem angefangen haben, was wir tun, aber für uns kommt es uns vor, als wäre überhaupt keine Zeit vergangen. An dem Ort, an dem wir das Album aufgenommen haben, wurde schon vor Tausenden von Jahren gesungen. Das Leben ist kurz, aber die Musik ist ewig."
DINTE presents a collection of southern gospel sides from late 1940s to mid 1950s capturing the post-WWII departure from rural folk & shape-note singing traditions that had previously defined the music, to quartets and vocal harmony groups embracing of driving, uptempo boogie-woogie rhythms and spirituals borrowed from the black church. Meticulously transferred and restored from the original 78 RPM and transcription discs by collector James Zurek
Auf ihrem sechzehnten Studioalbum "Far And Wide" wirken The Pineapple Thief mehr denn je wie eine Rockband. Nach wie vor progressiv. Nach wie vor Meister einer Gänsehaut erzeugenden Atmosphäre. Nach wie vor im Einklang mit der seltsamen, unruhigen Welt um uns herum. Und nun - ein Jahrzehnt und sieben Alben nach dem Einstieg von Gavin Harrison am Schlagzeug - fangen sie die Chemie, die zurückgelegten Kilometer und die größeren Bühnen der letzten Jahre ein. Diese Energie in Echtzeit ist in diesen Songs deutlich zu spüren. Angefangen bei den stimmungsvollen Klängen des Openers "New World Order" schlägt diese Musik hart zu - voller Biss und imposanter Schatten, ohne dabei die subtilen Wendungen und die Leichtigkeit zu opfern, die ihnen so natürlich abhandenkommen. Mit anderen Worten: Rocksongs von echter Klasse und Nuance.Bei "Far And Wide" geht es um gemeinsame Grundlagen. Eine abstrakte Sammlung von Gefühlen über den Zustand der Welt, die menschliche Erfahrungen auf eine Weise erschließt, wie es vielleicht nur Musik vermag. Erhältlich als limitiertes 2CD+Blu-ray-Artbook, inklusive 1 Bonustrack sowie einer Bonus-CD mit Instrumentalversionen und einer Blu-ray mit Dolby Atmos, 5.1-Surround- und 24-Bit-Stereo-Dateien
Im Januar 2025 sprengte Alex Cameron sein Leben in einer kontrollierten Detonation in die Luft, die vom Universum weitgehend ignoriert wurde. Die verkohlten Überreste von Camerons Leben zerfielen in Fragmente und fügten sich zu neun Songs im Stil des Synthetic Rock zusammen, die die tiefe Verwirrung und die Reue seiner Welt beschreiben.
Er findet weiterhin Teile seines eigenen Spiegelbilds in den zerrissenen Charakteren, die er erschafft und verkörpert. Der versprochene Messias. Agamemnons Kriegslust. Mel Gibsons Lösegeldforderung. Das kriegsbefürwortende Schicksal der Menschheit. Eine Trennung im Kalten Krieg. Dies sind Lieder des Protests gegen das Leben selbst. Dies ist die Welt, die unsere Väter fürchteten, und hier ist ihr Soundtrack.
CODE, das kommerziell erfolgreichste Album der elektronischen Pioniere Cabaret Voltaire aus Sheffield, ist endlich wieder erhältlich – nach jahrelanger Vergriffenheit.
Das ursprünglich 1987 veröffentlichte achte Studioalbum der Band wurde von den Originalbändern durch Denis Blackham neu remastert, der seit über 20 Jahren sämtliche Alben von Cabaret Voltaire gemastert oder remastert hat. Die Neuauflage erscheint bei Mute und präsentiert das originale Artwork in restaurierter Form.
Gemeinsam produziert mit Dub-Ikone Adrian Sherwood, markiert CODE einen mutigen Schritt in Richtung Synth-Pop und mechanischem Funk. Es war das letzte Album von Cabaret Voltaire, das mit einem großen Produktionsbudget entstand und dabei dennoch kompromisslos glaubwürdig blieb. Mit den Singles „Don't Argue“ und „Here to Go“, die beide Charterfolge feierten, zählt es zu den Höhepunkten im Schaffen der Band.
Der Albumtitel verweist auf ein Thema, das damals von großer Aktualität war und heute relevanter denn je erscheint: die zunehmende Durchdringung des menschlichen Lebens durch Technologie, Computer und Programmierung. Für Cabaret Voltaire stand CODE dabei sinnbildlich für Kontrolle – nicht nur im kreativen Prozess des Musikmachens, sondern auch im Hinblick auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Machtstrukturen vor dem Hintergrund einer Ära des Überflusses.
Aufgenommen wurde das Album im bandeigenen Western Works Studio in Sheffield. Adrian Sherwood war bereits in der Vorproduktion beteiligt, bevor die Aufnahmen für den Mix in die Red Bus Studios nach London verlegt wurden. CODE dokumentiert eine Band auf dem Höhepunkt ihrer kreativen und kommerziellen Schaffenskraft.
Diese Wiederveröffentlichung wurde 2019 gemeinsam mit Richard H. Kirk begonnen. Nach seinem viel zu frühen Tod wurde das Projekt anhand seiner Notizen und in enger Abstimmung mit Stephen Malinder sowie dem Nachlass von Richard H. Kirk vollendet – eine würdige Hommage an sein außergewöhnliches Vermächtnis.
Format: LIMITIERTE AUFLAGE AUF CODIFIED MARBLE VINYL. Inklusive 2-seitigem Einleger mit neuen Linernotes.
Nach drei Jahren und zehendtausend Höllen entfesseln SPIRIT POSSESSION am 2. Oktober ihr drittes Album in voller Länge: „Cathedral Speech“.
Sieben angreifende Labyrinthe weitreichenden Black Heavy Metals, bei denen alle Turmspitzen nach unten zeigen.
Wo „Of the Sign…“ aus dem Jahr 2023 noch einen messerscharfen Blick auf unberechenbare, abenteuerliche Hymnen warf, erweckt „Cathedral Speech“ die bisher stechendste, am stärksten deragierte und erzählerisch epischste Form von SPIRIT POSSESSION. Spiralförmige Gitarrenstürme und explosive Schlagzeug-Hämmerungen kanalisieren Black-/Death-Metal-Angriffe der ersten Welle im selben Atemzug mit ausladenden 70er-Jahre-Kompositionen.
Mit vier Schritten in den Wahnsinn, gefolgt von einer seitenlangen Suite, sind dies bösartige elektrische Gesänge, ebenso hochragend wie gotteslästerlich.
Besetzung: S. Peacock (Black Curse / Ulthar / Mastery) an Saiten und Gesang sowie A. Spungin (Ormus) an Schlagzeug und handgefertigten Synthesizern. Aufgenommen in den Tiefen des S•P-Dungeons und gemischt von Colin Marston in den New Menegroth, The Thousand Caves. Cover-Artwork von Luciana Lupe Vasconselos.
DIGITiSE knüpft dort an, wo HAAis Album HUMANiSE aus dem Jahr 2025 aufgehört hat, und versetzt uns direkt auf die Tanzfläche. Die zehn Tracks bewegen sich klanglich über verschiedene Genres und Stilrichtungen hinweg und sind von HAAis legendären All-Night-Long-DJ-Sets inspiriert.
Mit DIGITiSE setzt HAAi ihre Auseinandersetzung mit der Frage fort, was es bedeutet, in einer zunehmend digitalen Welt Mensch zu sein. Das Album beleuchtet das rasante Tempo von KI und technologischer Entwicklung, die Spaltungen, die dadurch entstehen, sowie die Belastungen, die damit einhergehen. Gleichzeitig bietet es ein Gegenmittel: Gemeinschaft. Menschen in einem Raum oder auf einer Tanzfläche zusammenzubringen, ein Gefühl von Zusammenhalt und Zugehörigkeit zu schaffen – dafür steht HAAi seit jeher mit voller Überzeugung. DIGITiSE öffnet sich diesem Geist vollkommen.
Für das Album arbeitet die in London lebende, australischstämmige Produzentin, Songwriterin und DJ mit neuen Kollaborateur:innen wie Echonomist, Skybreak und Cantoalegre (einem Kinderchor aus Medellín, Kolumbien) zusammen. Darüber hinaus sind auch Künstler:innen vertreten, mit denen HAAi bereits zuvor gearbeitet hat, darunter Pat Alvarez, ILA, James Messiah und Kaiden Ford.
DIGITiSE nimmt HUMANiSE an die Hand und führt es direkt in den Club.
Der belgische Pianist Jef Neve, sowohl klassisch als auch im Jazz ausgebildet, legt ein sehr persönliches Soloalbum vor. Die elf Titel führen bis in seine Kindheit zurück, wo er schon am Klavier saß und in seiner Fantasie den verschiedenen Tönen bestimmte Farben zuordnete. Nach 25 Jahren auf der Bühne, Tourneen um die ganze Welt und zahlreichen Begegnungen mit Menschen und Orten stellt "Key Energy" eine Art Zwischenbilanz dar.
Jan Kincl, a Croatian producer, DJ and live performer with releases on BBE Records, Far Out Recordings, Sonar Kollektiv, and Get Physical, returns to his own Cycle Records with "Lights Out", the label's sixth release. Written and produced at Cycle Studio in Zagreb, it arrives in Main and Alternative mixes. The remixes come from Trinidadian Deep, a deep house producer and DJ mentored by Ron Trent, with releases on Neroli, Vision Recordings, Toto and Makin' Moves, as well as his own Native Bush - Many Moods of Music imprint. "An appropriate title. This is definitely a tune you want to hear when you closes your eyes on the dance floor, the vibe gets deep and you the lights go down." - said DJ Kemit. Intergalactic Gary called the record "Deep, atmospheric and emotional", while DJ Lady D summed up the contrast at the heart of the release: "Love the original, gives classic house vibes and TD offers a modern deep take." Early supporters include DJ Deep, Volcov, Ian Friday, DJ Kemit, Intergalactic Gary, Michael Reinboth, DJ Lady D, Bill Brewster (NTS Radio), Iron Curtis, Delfonic, ?me, Rohan Rakhit (Worldwide FM), Laani (Rinse FM / Worldwide FM / Jazz re:freshed) and Sebastian Hampf (ByteFM), among others.
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Basic Soul Unit returns with another deadly EP on Dolly, further investigating the thin dividing line between techno and broken beats. A-side "Wallow" is a menacing big room stormer with a delicate pad breakdown, with Voiski providing an alternate more driving techno version of it with a splendid melodic twist midway through the track. "Radiate" and "Joyride" on the B both have BSU's signature rhythmic ideas and fresh energy with "Radiate" even going full-on Broken Rave! "Joyride" is that upbeat funky techno nugget that's going to sit in your DJ bag forever.
ERSTMALS AUF VINYL! Ursprüngliche 2-CD-Veröffentlichung: 1995. 32 Improvisations- und Dub-Tracks von The Ex! Die Verbindungen zwischen einer Punkband und improvisierter Musik liegen also auf der Hand: Ablehnung von Autorität, Hinterfragung traditionell gepriesener Maßstäbe, Erforschung von Kreativität jenseits der Zwänge kommerzieller Verkäuflichkeit. Kein Instantkaffee, kein Instant-Frühstück, kein Instant-Geld - INSTANTS, DIE BEWIRKEN. Momente, die bekräftigen: ,Das ist jetzt; hier sind wir, das tun wir." Auch improvisierte Musik braucht so einen Energieschub, um nicht engstirnig, verfestigt, elitär, kleinlich oder elitär zu werden. Wie Misha Mengeberg sagte: ,Ich bin im Moment sehr weit davon entfernt, Aussagen zu treffen wie ,Komposition sollte so oder so sein` oder ,Improvisation war bisher so und so`. Das hebe ich mir für den Moment auf, in dem ich tatsächlich in eine musikalische Aktion einsteige. In solchen Momenten habe ich vielleicht ein paar Definitionen. Aber jetzt noch nicht." - John Corbett ,32 Miniaturen. Manche sind ehrlich gesagt faszinierend, andere auf jeden Fall umwerfend. Aber es wird nie langweilig oder glatt. Praktisch ohne Gesang reisen The Ex durch eine Traumwelt, in der Überraschungen sich gegenseitig überraschen und in der sich neue und bisher verborgene Welten offenbaren." - The Wire THE EX: Terrie, Luc, Andy, Katrin, Han Buhrs, G.W.Sok & Gäste: Ab Baars, Wolter Wierbos, Han Bennink, Dolf, Tristan Honsinger, Michael Vatcher.
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In the early 90s, led by Nicola Conte, the Fez collective in Bari, Italy, reshaped contemporary jazz through groove, experimentation and a distinctly Mediterranean sensibility. Within this environment the earliest recordings associated with what would become Schema Records first appeared, released at the time through Right Tempo. With a series of three 45rpm releases Schema Records revisits some of its earliest productions, all newly remastered from the original masters. The first 7” in this series includes Quintetto X’s reinterpretation of Marcos Valle’s classic “Mentira”, here proposed in a completely new format, as a two-part composition, unfolding across both sides of a 45 rpm single. Originally released in 1994 on a rare EP, the track perfectly captures the musical identity of Quintetto X: sophisticated rhythms, refined jazz harmonies and melodic ideas shaped by both Brazilian influences and the vibrant acid jazz scene of the European club music.
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Elektronische Klangreisen zwischen pulsierendem Techno, treibendem House und atmosphärischer Ambient-Electronica. Treibende Grooves, verspielte Beats und futuristische Effekte schaffen Kopfkino, Bewegung und positive Energie – perfekt für Dancefloor, Afterhour oder entspannte Hörmomente.
EN
The electronic sound goes from pounding techno to driving house and atmospheric ambient electronica. Driving grooves, playful beats and futuristic effects create mental images, movement and positive energy – perfect for the dance floor, after-hours or relaxed listening moments.
Put out on the vinyl circuit today on the occasion of Sascha Müller's 50th birthday is the "50 Years, Still Banging It Hard EP" by named long standing purveyor of quality electronic music, providing a set of three original tracks by Mr. Müller himself as well as three additional remixes on highly limited heavyweight splatter vinyl. With the opening cut named "The Real Acid Protector" Sascha Müller caters a straightforward and well peaktime oriented take on UK-infused Acid Techno backed by heavy claps and spiralling modulations followed by the floating hypnotic late night x early morning Acid(Trance) meditations and twisted machine choirs of "Acid Is Our Religion" whereas the subsequent "Defunction 303" brings forth enchanted Acid Breaks for experienced late night crowds. On the flip we see Citric Acid provide a remix version of "The Real Acid Protector" which speeds things up heavily for strobe-lit underground basement parties whereas the "Acid Is Our Religion *eVADE Remix" offers a playful and trippy little Acid journey for the deep late night jackers and the Flensburg-based DJ Nightnoise morphs "Defunction 303" into a stripped down, swinging and enchanted IDM x Minimal Techno affair whilst at the controls for his so-called 'Mental Atmosphere Remix'. Great stuff and a worthwhile birthday celebration indeed. Go check!
Review by baze.djunkiii / nitestylez.de / 2024.08.26
Limited pressing on splatter vinyl.
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Wishys ,Nature's Pill" fängt eine Welt ein, in der sich das Leben unvorhersehbar und überwältigend anfühlt, aber dennoch voller Möglichkeiten ist. Auf ihrem pulsierenden zweiten Album gibt sich Wishy dem Wahnsinn hin - und fängt romantische Frustration, neurotisches Verlangen und das Melodram ein, das sich daraus ergibt, einfach nur Mensch zu sein, in einem ausgelassenen Remix der Vergangenheit. ,Nature's Pill" trägt alle Markenzeichen von Wishy: schräge Texte, die Melancholie in Freiheit verwandeln, Refrains, die sofort zu Klassikern werden, und eine unheilige Fusion aus zuckersüßem Grunge, Indie-Rock und Dream-Pop. Wishys Entstehungsgeschichte war ein produktiver Ausbruch, angetrieben von der musikalischen Synergie der Band: die EPs ,Mana" und ,Paradise" im Jahr 2023, das Debütalbum ,Triple Seven" im Jahr 2024 und die Folge-EP ,Planet Popstar" im Jahr 2025. Nachdem diese Veröffentlichungen Beifall fanden und das Ansehen der Band wuchs, war die Konzeption von ,Nature's Pill" grundlegend anders. Das Album entstand in engerer Zusammenarbeit als frühere Veröffentlichungen, und die Gruppe traf sich erneut mit dem ,Triple Seven"-Co-Produzenten Ben Lumsdaine in Los Angeles, wo sich das Quintett in ein winziges Studio quetschte und die Hälfte der Songs live im Raum aufnahm, wodurch das Album die unmittelbare Energie einer Band erhielt, die nach intensiven Tourneen perfekt aufeinander eingespielt ist. Das gab ihnen diesmal die Möglichkeit, eine noch größere Bandbreite an Einflüssen zu vereinen, wobei sich der 90er-Jahre-Dream-Pop und Alternative-Rock von ,Triple Seven" mit dem College-Rock der 80er und dem Indie der 00er vermischte.
Wishys ,Nature's Pill" fängt eine Welt ein, in der sich das Leben unvorhersehbar und überwältigend anfühlt, aber dennoch voller Möglichkeiten ist. Auf ihrem pulsierenden zweiten Album gibt sich Wishy dem Wahnsinn hin - und fängt romantische Frustration, neurotisches Verlangen und das Melodram ein, das sich daraus ergibt, einfach nur Mensch zu sein, in einem ausgelassenen Remix der Vergangenheit. ,Nature's Pill" trägt alle Markenzeichen von Wishy: schräge Texte, die Melancholie in Freiheit verwandeln, Refrains, die sofort zu Klassikern werden, und eine unheilige Fusion aus zuckersüßem Grunge, Indie-Rock und Dream-Pop. Wishys Entstehungsgeschichte war ein produktiver Ausbruch, angetrieben von der musikalischen Synergie der Band: die EPs ,Mana" und ,Paradise" im Jahr 2023, das Debütalbum ,Triple Seven" im Jahr 2024 und die Folge-EP ,Planet Popstar" im Jahr 2025. Nachdem diese Veröffentlichungen Beifall fanden und das Ansehen der Band wuchs, war die Konzeption von ,Nature's Pill" grundlegend anders. Das Album entstand in engerer Zusammenarbeit als frühere Veröffentlichungen, und die Gruppe traf sich erneut mit dem ,Triple Seven"-Co-Produzenten Ben Lumsdaine in Los Angeles, wo sich das Quintett in ein winziges Studio quetschte und die Hälfte der Songs live im Raum aufnahm, wodurch das Album die unmittelbare Energie einer Band erhielt, die nach intensiven Tourneen perfekt aufeinander eingespielt ist. Das gab ihnen diesmal die Möglichkeit, eine noch größere Bandbreite an Einflüssen zu vereinen, wobei sich der 90er-Jahre-Dream-Pop und Alternative-Rock von ,Triple Seven" mit dem College-Rock der 80er und dem Indie der 00er vermischte.
Wishys ,Nature's Pill" fängt eine Welt ein, in der sich das Leben unvorhersehbar und überwältigend anfühlt, aber dennoch voller Möglichkeiten ist. Auf ihrem pulsierenden zweiten Album gibt sich Wishy dem Wahnsinn hin - und fängt romantische Frustration, neurotisches Verlangen und das Melodram ein, das sich daraus ergibt, einfach nur Mensch zu sein, in einem ausgelassenen Remix der Vergangenheit. ,Nature's Pill" trägt alle Markenzeichen von Wishy: schräge Texte, die Melancholie in Freiheit verwandeln, Refrains, die sofort zu Klassikern werden, und eine unheilige Fusion aus zuckersüßem Grunge, Indie-Rock und Dream-Pop. Wishys Entstehungsgeschichte war ein produktiver Ausbruch, angetrieben von der musikalischen Synergie der Band: die EPs ,Mana" und ,Paradise" im Jahr 2023, das Debütalbum ,Triple Seven" im Jahr 2024 und die Folge-EP ,Planet Popstar" im Jahr 2025. Nachdem diese Veröffentlichungen Beifall fanden und das Ansehen der Band wuchs, war die Konzeption von ,Nature's Pill" grundlegend anders. Das Album entstand in engerer Zusammenarbeit als frühere Veröffentlichungen, und die Gruppe traf sich erneut mit dem ,Triple Seven"-Co-Produzenten Ben Lumsdaine in Los Angeles, wo sich das Quintett in ein winziges Studio quetschte und die Hälfte der Songs live im Raum aufnahm, wodurch das Album die unmittelbare Energie einer Band erhielt, die nach intensiven Tourneen perfekt aufeinander eingespielt ist. Das gab ihnen diesmal die Möglichkeit, eine noch größere Bandbreite an Einflüssen zu vereinen, wobei sich der 90er-Jahre-Dream-Pop und Alternative-Rock von ,Triple Seven" mit dem College-Rock der 80er und dem Indie der 00er vermischte.
For ten years Spike Fuck has existed more as a messy myth than an art- ist; sporadic works forever poised on the precipice of triumph, rumours of death or insanity and so on. Spike’s mission is to distill the sacred and profane, balancing the melancholy and humour of life; “to be alive is to be traumatised.” Luckily, the devotion to his music persevered, some- what bolstered by his inconsistency and inaccessibility. This inexplicable goodwill towards his artistry is perhaps partly due to Spike’s timeless, pained and confessional lyricism, though more pointedly, the fragility of a life mired in addiction. His being or works does not question the virtue of life, but simply addresses the numb, pragmatic and far more immediate matter of surviving another day, an almost ineffable senti- ment only justified by his distinct, poetic audaciousness. Free from his arresting thoughts, evidence, the long anticipated debut album, is a bra- zen proof of life statement. Convicted by the outlandish idea of evidenc- ing a ‘you had to be there’ mentality, the record honours the presence in body, a record to be felt, never to be rationalized.
The material on evidence touches on elements of new wave, glam, soul and doo-wop, citing Pere Ubu, New York Dolls, The Temptations and Bettye Swan as key influences. Melodically it emits the energy of a down- and-out CBGBs band who cashes in by recording a lucrative Christmas album.
Spike frequently uses sonic and lyrical juxtapositions to perform comic twists of sincerity, a reflection of society's obsession with ‘getting a rise’. On “Bored to Death,” a scuzzy, laidback and soulful tune, paired with morbid ragebait lyrics that payoff as a stand up joke “when I look up at the sun it makes me so happy cause I know one day it’s gonna kill me, and it’ll kill you too!” Lead single “All By Myself” carries on in this fashion; with feelgood, family-friendly punk doo-wop production, Spike is misleading on if his joy comes from the pride in solitude, or from lone- liness and a ‘give me everything’ mentality in the act of shooting heroin. The vocal performances oscillate between being blasé, vulnerable and manic; “Sweet Release” meets power-ballad criteria solely due to Spike’s deteriorating cries into the void, the jittery delivery on “Getting Sober” embodies religious fanaticism while sounding like a pop song written by Suicide for a David Lynch film.
evidence is an album that lives outside the limits of discourse; its purpose is eponymous and self-evident. It is what it is, and is subject to interpretation. There is no point in interrogating attachments, virtue or value. The only rightful way to live is to be.
a 01. CAN'T GET IT UP 4:38
b 02. HAD YOUR WAY 4:04
[c] 03. SWEET RELEASE [3:27]
[d] 04. BORED TO DEATH [3:31]
[e] 05. ALL BY MYSELF [2:38]
[f] 06. GETTING SOBER [3:33]
[g] 07. BLUELIGHT[4:35]
[h] 08. HATE ME [7:44]
[a] 01. CAN'T GET IT UP [4:38]
[b] 02. HAD YOUR WAY [4:04]
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[a] 01. CAN'T GET IT UP [4:38]
[b] 02. HAD YOUR WAY [4:04]
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[a] 01. CAN'T GET IT UP [4:38]
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[c] 03. SWEET RELEASE [3:27]
[d] 04. BORED TO DEATH [3:31]
[e] 05. ALL BY MYSELF [2:38]
[f] 06. GETTING SOBER [3:33]
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[a] 01. CAN'T GET IT UP [4:38]
[b] 02. HAD YOUR WAY [4:04]
[c] 03. SWEET RELEASE [3:27]
[d] 04. BORED TO DEATH [3:31]
[e] 05. ALL BY MYSELF [2:38]
[f] 06. GETTING SOBER [3:33]
[g] 07. BLUELIGHT[4:35]
[h] 08. HATE ME [7:44]
Garefowl is a project connected to the archipelago of St Kilda, Scotland. Ewan Macdonald and his father Murdo, relatives of one of the men who killed the last Great Auk (Garefowl), conceived the project to reflect on and mark this family history. Garefowl is an international collective of musicians combining strings and electronics: Nathan Bontrager (viola da gamba/harmonium/banjo), Stuart Graham (bouzouki/harmonica/harmonium), Chris Jones (concertina/mandolin), Ewan Macdonald (fiddle/smallpipe drone), Richard O’Flynn (island sounds/percussion/XRD drones), Jess Whelligan (cello).
Things That Vanish was recorded on Hirta, the main island of St Kilda, at night. The soundscapes of Hirta breathe across the record: a quiet rolling swell of winds, waves, birds, and the otherworldly thrum of the snipe. Taking influence from the traditional folk music of St Kilda, the tunes on the record are inspired by the threatened seabirds of the islands. The band were intrigued by the folk stories around these birds, and how they often are depicted to imbue a primal, dark and haunting nature. In such tales, the birds retain a quality akin to a sea monster: preying upon calves and sheep, and believed to be the pelagic souls of drowned sailors or the cursed spirits of cruel captains.
No synthesizers were used on the recording. Instead, the production draws entirely on sampled and processed field and hydrophone recordings collected on St Kilda. Additionally, drones were created through a process pioneered by Richard O’Flynn and Joe Gardner. Rock or bone samples are analysed using X-ray diffraction (XRD), which creates a spectrum with peaks corresponding to the sample’s chemical composition; this spectrum can then be mapped to sine waves, forming a drone.
„The Age Of Everything“ ist Johnny Marrs fünftes Studioalbum. Geschrieben in London, live auf Tour an
der Ostküste Nordamerikas weiterentwickelt und in Manchester aufgenommen, fängt das Album die Energie
und die Spannungen der Stadt ein. Es ist scharf, schnell und dynamisch – voller Ideen und Möglichkeiten.
„Dies ist das Album, das am stärksten befreiend gewirkt hat. Der Titel kam mir schon früh in den
Sinn und entwickelte sich zu einer Idee, der ich mich nicht entziehen konnte. Er schien genau das Gefühl
auf den Punkt zu bringen, das meiner Meinung nach viele Menschen haben. Er umfasst alles, ist aber nicht
zwangsläufig eine negative Aussage. Die Technologie löst in unserer Kultur ein Gefühl der Überforderung
aus, doch betrachtet man die Dinge aus einem anderen Blickwinkel, eröffnet sich auch ein Gefühl von
Möglichkeiten.“ – Johnny Marr
Die Guitar Gangsters könnte man getrost als die "older statesmen" des britischen Punkrocks bezeichnen, obwohl sie nie Teil der ersten Welle in den späten 70er waren. Gegründet Ende der 80er Jahre von den Brüdern Pete und Phil Ley hat die Band den musikalischen Schmelztiegel ihrer Heimatstadt London von Punk, Glam, Rock 'n' Roll bis Reggae förmlich aufgesogen. Ihr Debütalbum "Prohibition" erschien dann 1988 bei Link Records. Mehr als 35 Jahre und über 1000 Shows später haben die Guitar Gangsters noch mehr als genug Munition und Durchsetzungsvermögen um auf der "Revolution Street" ganz klar den Ton anzugeben! Wer ihr neues Album hört, wird keine Zweifel daran haben. Mit einer unglaublichen Spielfreude, treffsicheren Gespür für mitreißende Powerchord-Melodien, eingängigen Riffs, Hooks und stilsicheren Ausflügen quer durch alle Rockepochen ist "Revolution Street" ihr abwechslungsreichstes Album geworden_bleibt dabei aber immer unverwechselbar "Guitar Gangsters", eng verwurzelt im Punk Rock. Von klassisch, zeitlosen 77er Punk ("Suck it" up" / "Fake"), Pub- und Garagerock ("Without Prejudice"), RocknRoll und Glam bis zu dem einmaligen "80er feeling" in dem Gitarrenpop mit Punk und New Wave verschmolz ("Invisible"). Und mit "Car Crashed Heart" präsentiert die Band ein von den 50er/60er inspirierten Song, bei dem man förmlich "The Wanderers" auf der anderen Straßenseite erwartet. Da verwundert es auch nicht, dass mit "Baby Blue" die 70er und ein verlorener Rock-Klassiker von Badfinger neu zum Leben erweckt werden_.natürlich auf Guitar Gangsters-Art! Es gibt viel zu entdecken auf der "Revolution Street"! Nach knapp 45 Minuten Spielzeit endet in bester "The Clash"-Tradition mit "Warzone" das Album. Mit einer lässig-coolen Eleganz und großartigen Songwriting haben die Gentlemen des Punk Rocks ihr 12-er Magazin abgefeuert. Jede Menge Spaß, Singalongs und eine gute Zeit ist dabei garantiert! Die Revolution muss nicht immer blutig-aggressiv sein und Street credibility hat man halt, oder eben nicht. Klassisch schwarzes oder mehrfarbiges Splatter Vinyl am Start!