Following the release of the single Maqlab, the Marseille-based duo Caïn و Muchi presents their debut full-length album Dounia دنيا.
This takes listeners on a journey through a rich tapestry of industrial gloom woven of dubstep, grime, and contemporary hip-hop. In this album, these ‘labels’ matter as much as they don’t, given the heavy mutations they undergo, in a That’s Hara Kiri fashion (RIP Sd Laika).
At the heart of this record lies a dense yet harmonious sound palette, featuring meticulous vocal processing of lead singer Vanda’s voice, which engages reflection on their shared and individual lives.
As the album progresses, the lyrics reveal layers of stress and trauma linked to colonial experience, intertwined with multiple references to North African ghost stories and legends.
The result is a resonant experience, where the wraithlike and glacial instrumentals crafted by the duo encapsulates the introspective act of witnessing the turmoil of our current world.
For the second time, the Geneva-based duo Cyril Cyril hands the microphone to the Syndicat du Futur. Behind this small group campaigning for a better future are Jeannot and Marilou, Zoé, Marlowe and Lenaïs — the respective children of Cyril (Yeterian) and Cyril (Bondi). Two years after La Météo / Le Monde Embêtant, the crew is back. The voices have grown and changed, but the sharp perspective remains, and the adult world had better watch out.
On Le Petit Bonhomme Orange, a certain D. Trump takes a hit. Seen from a child’s point of view, the war leader and his gesticulations look less like a figure of authority than a ridiculous scarecrow ruling through fear. And when power turns grotesque, it stops being intimidating.
With Le Gros Hit, it’s time for the absurd. A song that builds itself in plain sight, stacking lines with no apparent logic and embracing its own laziness. A reminder that you can make a track with three ideas and a chorus, and sometimes that’s all it takes.
Midi Deux Entertainment is back with his first compilation dedicated to Zizou & the Roudourou stadium. Artists of the EP come from Bretagne and offer us great techno & acid tracks.
Ein echter Dance-Klassiker ist zurück auf Vinyl! „2 Times“ von Ann Lee, der große Superhit aus dem Jahr 1998, erscheint endlich wieder als farbige, streng limitierte 12“ Maxi Single.
Mit seinem unverwechselbaren Eurodance-Sound, der eingängigen Melodie und dem legendären Refrain gehört „2 Times“ zu den unvergessenen Dance-Hits der späten 90er Jahre. Jetzt gibt es den Kult-Track endlich wieder als besonderes Vinyl-Release – ein Highlight für Nostalgiker, DJs und alle Vinyl-Liebhaber.
Die 12“ Maxi Single bietet insgesamt 5 verschiedene Mixe und lädt damit zu einer musikalischen Zeitreise zurück in die große Ära des 90er-Jahre-Dance ein.
Das farbige Vinyl und die streng limitierte Auflage machen diese Veröffentlichung zu einem besonderen Sammlerstück, das in keiner Dance- und Vinyl-Sammlung fehlen sollte.
EELS, eine der eigenwilligsten und beständig gefeierten Bands der Rockgeschichte, melden sich mit ihrem 16. Studioalbum zurück. COOKIE HAPPENED findet E (Mark Oliver Everett) dort, wo er am stärksten ist: in den kleinen Siegen des Lebens, den unvermeidlichen Enttäuschungen – und dem stillen Wunder, überhaupt hier gewesen zu sein.
Den Albumtitel erklärt E mit einem Zitat des großen Philosophen unserer Zeit, dem Cookie Monster: „Me no cry because cookie is finished. Me smile because cookie happened." Alles wird vergessen werden – aber war es nicht trotzdem etwas Schönes, dass es geschah?
Die erste Single 'Cap In Hand' gibt einen bittersüßen Vorgeschmack: ein abgeklärt-bewegender Song aus der Perspektive von jemandem, der seine Fehler endlich eingesteht und versucht, die Dinge wieder geradzubiegen.
COOKIE HAPPENED folgt auf das 2024 erschienene und vielgelobte EELS TIME! und beweist einmal mehr, dass kaum ein anderer Künstler so gut darin ist, im Chaos des Lebens Bedeutung zu finden.
EELS, eine der eigenwilligsten und beständig gefeierten Bands der Rockgeschichte, melden sich mit ihrem 16. Studioalbum zurück. COOKIE HAPPENED findet E (Mark Oliver Everett) dort, wo er am stärksten ist: in den kleinen Siegen des Lebens, den unvermeidlichen Enttäuschungen – und dem stillen Wunder, überhaupt hier gewesen zu sein.
Den Albumtitel erklärt E mit einem Zitat des großen Philosophen unserer Zeit, dem Cookie Monster: „Me no cry because cookie is finished. Me smile because cookie happened." Alles wird vergessen werden – aber war es nicht trotzdem etwas Schönes, dass es geschah?
Die erste Single 'Cap In Hand' gibt einen bittersüßen Vorgeschmack: ein abgeklärt-bewegender Song aus der Perspektive von jemandem, der seine Fehler endlich eingesteht und versucht, die Dinge wieder geradzubiegen.
COOKIE HAPPENED folgt auf das 2024 erschienene und vielgelobte EELS TIME! und beweist einmal mehr, dass kaum ein anderer Künstler so gut darin ist, im Chaos des Lebens Bedeutung zu finden.
Das 2016 erschienene "Teens of Denial" markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der Karriere von Car Seat Headrest und insbesondere von Frontmann Will Toledo. Nach einer Reihe von lo-fi Bedroom-Produktionen, die Toledo größtenteils allein aufgenommen hatte, war es das erste Album, das mit voller Bandbesetzung und größerem Studioaufwand entstand. Veröffentlicht wurde es über das renommierte Indie-Label Matador Records, bei dem Toledo kurz zuvor unter Vertrag genommen wurde. Das Album verbindet introspektive Texte mit energiegeladenem Indie-Rock und greift Themen wie Selbstfindung, Angst, Isolation und Jugendkultur auf. Songs wie "Fill in the Blank", "Drunk Drivers/Killer Whales" und "Destroyed by Hippie Powers" wurden schnell zu Publikumslieblingen und halfen der Band, ein deutlich größeres Publikum zu erreichen. "Teen Of Denial: (Joe"s Story)" ist nun ein komplettes Remake dieses 10 Jahre alten Klassiker. Toledo, der seinen Songbook gerne neuinterpretiert, wechselt hier die Perspektive und erzählt die Geschichte aus der Sicht von Joe. Auf dem Originalalbum verwendete Toledo häufig den Namen "Joe" als Pseudonym - eine subtile Hommage an Daniel Johnston. Als er Teens im Vorfeld seines 10-jährigen Jubiläums erneut aufgriff, verspürte er den Drang, Joe eine eigene Hintergrundgeschichte zu geben, und begann, das Album entsprechend anzupassen, um diese Geschichte zu erzählen. Die Band kehrte gemeinsam mit dem Teens-Produzenten Steve Fisk ins Studio zurück, um das Werk zu überarbeiten - mit angepassten Texten, überarbeiteten Arrangements und neuen Aufnahmen im "Denial-Stil", darunter "Optimistic Son" und die hymnische Single "Joe Drives Again". Das Ergebnis bewahrt die düstere Note und den jugendlichen Zynismus von Teens, lässt aber zugleich eine Spur mühsam errungener Mitmenschlichkeit in den Gesamtklang einfließen.
Locust, das Projekt des legendären englischen Elektronikmusikers Mark Van Hoen, freut sich, das neue Album „Spectral+“ über TODO Records zu veröffentlichen. „Spectral+“ ist eine vielseitige, einzigartig ausgefallene Sammlung, die klassische Einflüsse wie Giorgio Moroder, Brian Eno, My Bloody Valentine und Boards of Canada als Ausgangspunkte für neue Wege nutzt. Mit dabei sind Musiker wie Neil Halstead von Slowdive, Olive Kimoto, Natasha Morrow, Nick Holton von Black Hearted Brother und Griff Spex, dessen industriell-elektronischer Touch dem Album eine unerwartete und mitreißende Dimension verleiht.
Die Ankündigung des Albums folgt auf große Vorfreude seitens der Fans, seit Van Hoen eine neue Live-Besetzung zusammengestellt hat, mit der er seit September an ausgewählten Terminen in den USA neues Material uraufführt – darunter als Headliner beim „Elsewhere“-Takeover von Perfectly Imperfect, beim „And Always Forever Festival“ und beim „Flower Moon Festival“ –, was ihre ersten Live-Auftritte seit ihrer Zeit als Vorband von Massive Attack in den 90er Jahren markiert.
In den letzten Jahren hat das Projekt eine beeindruckende Kult-Anhängerschaft aufgebaut. Das Publikum besteht nicht nur aus denen, die sich an seine Tourneen mit Autechre und Aphex Twin erinnern, sondern auch aus einer aufstrebenden jüngeren Generation, die Locust durch das Trip-Hop-Revival und die Präsenz in den sozialen Medien entdeckt hat.
Die hochgeschätzte Sängerin, Songwriterin und Produzentin Mary Bragg aus Nashville legt ihr erstes neues Album seit über vier Jahren vor, das in den FAME Studios in Muscle Shoals zusammen mit dem Grammy-Gewinner John Paul White und dem gefeierten Produzenten, Toningenieur und Keyboarder Ben Tanner aufgenommen wurde. Jeder Song ist im Grunde ein Geheimnis, das man einem Fremden anvertraut. Wenn die Wahrheit klar wird, erkennt sich der Fremde darin wieder. Mit ihrem sechsten Album in voller Länge präsentiert Bragg der Außenwelt eine Sammlung zutiefst persönlicher Geschichten. Mary Bragg wird von einer Begleitband aus Größen des Southern Rock unterstützt, darunter Chad Gamble (Jason Isbell & the 400 Unit), Zac Cockrell (Alabama Shakes) und Jay Gonzalez (Drive-By Truckers), und liefert ein Album, das zugleich weitreichend und intim ist. Secrets to Strangers" ist ihr eindrucksvollster Beweis für Seele, Verletzlichkeit und hart erkämpftes Selbstbewusstsein, getragen von prägnantem Songwriting und unbestreitbarer Kunstfertigkeit. Auch wenn frühere Beiträge in Rolling Stone, NPR und Forbes bereits für sie gesprochen haben, zeigt sich Bragg hier in absoluter Bestform.
GEORG DANZER - "JAHRESZEITEN" - Das Beste aus fünf Jahrzehnten Anlässlich des 80. Geburtstags des großen österreichischen Liedermachers GEORG DANZER veröffentlicht Sony Music eine von Georg Danzers langjährigem Wegbegleiter und Manager Franz Christian Schwarz liebevoll kompilierte Best Of mit dem Titel "Jahreszeiten". Das auf farbiger 2LP sowie auf 1CD erhältliche Album umfasst Lieder aus jeder Schaffensphase des 2007 verstorbenen Künstlers, dessen musikalisches Erbe die österreichische Musik nachhaltig prägte. Das Albumcover setzt sich aus vier Portraits Georg Danzers zusammen, die von Nina Maron, Tochter des unvergessenen Sigi Maron, gemalt wurden. Franz Christian Schwarz beschreibt die Zusammenstellung der Best Of mit folgenden Worten: "Alle meine Lieder sind wie Sonne Mond & Sterne" ist der Beginn eines Liedes auf der CD-Single "Sonne, Mond & Sterne", die anlässlich der gleichnamigen DVD-Veröffentlichung von Georg Danzer erschienen ist. Diese Liedzeile gab auch den Ausschlag, die vorliegende Doppel-LP "Jahreszeiten" zu nennen, um die Bandbreite von Danzers musikalischer Vielfalt unter Beweis zu stellen. Danzer schaffte es wie kaum ein anderer Beobachtungen, Erzählungen, Gedanken und Emotionen in Worte und Melodien zu fassen. Mit über fünfhundert veröffentlichten Liedern für sich selbst und andere Interpretinnen und Interpreten zählt Danzer zu den produktivsten Liederschreibern des Landes. Einige seiner Lieder hielten auch in Schul- und Notenheften Einzug. Die vorliegende Doppel-Vinyl und die um einen Titel verkürzte CD-Version wurden eine spezielle Zusammenstellung, auf der neben bekannten Liedern auch solche zu hören sind, die entweder bisher unbekannt oder dem Zuhörer nicht so geläufig sind, aber das musikalische Spektrum des großartigen Poppoeten widerspiegeln. Sie dient zur Auffrischung von Erinnerungen ebenso wie als Anreiz, sich mit dem Werk Danzers vertraut zu machen oder es neu zu entdecken. Der Frühling ist für viele Menschen ein Zeichen dafür, das
Mutant präsentiert in Zusammenarbeit mit WaterTower Music und DC Studios stolz die erste physische Veröffentlichung von Claudia Sarne’s Original-Soundtrack zu „Supergirl“. Die Komponistin Claudia Sarne sagte über die Entstehung der Musik für „Supergirl“: „Die Vertonung von ‚Supergirl‘ war wie ein wilder Fiebertraum. Ich habe mich besonders mit der Unordnung und Komplexität ihrer Figur identifiziert und liebte die Bandbreite, die der Film erforderte. Die Möglichkeit, von dreckigen Synth-Basslinien und -Sequenzen zu großen thematischen Orchesterstücken und traurigen Solo-Klavierpassagen zu wechseln, war eine unglaubliche Reise. Craig wünschte sich Musik, die das Gefühlsleben der Figuren zum Ausdruck bringt – von Ruthyes Herzschmerz und Idealismus über Karas Verzweiflung und Rebellion bis hin zu Lobos Nihilismus und Krem’s Schrecken; all das verbunden durch die Liebesgeschichte zwischen Kara und Krypto.“ Mit einem Cover-Artwork von Bilquis Evely, gepresst auf 2x 140 gm Farbvinyl, mit einer im Siebdruckverfahren bedruckten D-Seite.
ADULT. kooperiert nicht. Seit über 25 Jahren verkörpert die dystopische Detroit-Synth-Punk-Institution, gegründet von Nicola Kuperus und Adam Lee Miller, unbeirrbare Frustration, Misstrauen und Beklemmung. Man könnte erwarten, dass sich die Kanten mit der Zeit abschleifen, doch ADULT. hat kein Interesse am Komfort eines Vermächtnisses. Noch nie klang die Musik des Duos so unmittelbar, so dringlich und so unverhohlen wütend wie auf dem abschließenden, kompromisslosen Kissing Luck Goodbye.Mit aufgerüstetem Equipment und einer neuen Klangbibliothek gebaut, ist das Material erdrückend dynamisch, lauter - und zugleich klarer. Kuperus' dominante Darbietung rückt im Mix stärker in den Vordergrund und skizziert ein Arsenal aus lebhaften, ätzenden Rufen, Sprechchören und Gedankensplittern. Lachen - ob in den Texten oder als besessene Präsenz - fungiert als Leitmotiv und verweist auf die bedrohliche Absurdität der modernen Zeit.,THE CHAOS IS WHAT THEY WANT", singt sie in ,R U 4 $ALE" - zugleich eine Absichtserklärung: einer brennenden Welt aus Gier und Unordnung mit trotzigem, meisterhaft zusammengebautem Chaos zu begegnen. ,Du hast in dieser Höllenlandschaft, in der wir gerade leben, zwei Möglichkeiten: kämpfen oder depressiv sein", sagt Miller. ,Beides ist okay. Aber, na ja, die Entscheidung war einfach."ADULT. ist bekannt für hochriskante Katharsis auf der Bühne und griff kürzlich auf seinen Backkatalog an Bassgitarren-Songs aus den 2000ern zurück, wobei sie die vorausschauende Anxiety Always-Ära erneut nachzeichneten - teils aus Notwendigkeit angesichts der heutigen politischen und technologischen Angsttemperatur. Die Reaktion war sofort spürbar: ,Wir waren in Paris, und die Kids sind von der Bühne gesprungen. Und ich dachte nur: Das ist großartig. Das ist irgendwie die Energie, in die ich wieder zurückwill", sagt Kuperus.Diese Erkenntnis fiel mit einer Reihe von Rückschlägen zusammen - Kuperus' Anfällen von chronischem Schwindel, dem Verlust ihres engen Freundes und Kollaborateurs Douglas McCarthy von Nitzer Ebb, dem das Album gewidmet ist - alles unter dem drohenden Regime noch einmal erheblich verschärft. ,Wir dachten nur: Alles zerbricht. Wir zerbrechen. Wir sind kaputt." Dieses Gefühl hielt jedoch nicht an, denn letztlich waren sie viel zu sehr von Wut aufgeladen, um stillzuhalten. Die Stimmung vor Kissing Luck Goodbye waren vier Mittelfinger, die kerzengerade nach oben zeigten.Anstatt sich zurückzuziehen, konzentrierten sie sich auf den Prozess und überarbeiteten ihr Setup - inklusive der ersten neuen Mikrofone seit 20 Jahren. Hält man das Album an irgendeiner Stelle an, zählt man wahrscheinlich ein Dutzend Dinge, die gleichzeitig passieren, in seltsamer, schwindelerregender und dissonanter Harmonie. ,No One Is Coming" attackiert Untätigkeit angesichts des Faschismus - ,NO ONE IS COMING TO YOUR RESCUE". ,None of It's Fun" feuert mit atemloser Dringlichkeit, rasenden Glissandi und pointierten Zeilen wie: ,OH I AM TEARING MY GUTS OUT / LOOK AT ME_ DO YOU THINK THAT THIS IS AMUSING?"Eine geradlinige Basslinie und Kickdrum prallen im Abschlusstrack ,Destroyers" auf pulsierende Mantras, werden dann vollständig gesättigt und kakophonisch. Ihre jüngeren Ichs hätten den Song vielleicht sich selbst zerstören lassen, doch hier gelang es ihnen, die Lautstärke durch alle Extreme hindurch zu stabilisieren und Raum für ein eindringliches, abschließendes A-cappella zu schaffen: WE PAY THE PRICE FOR THOSE IN POWER EXPLOITING YOU EXPLOITING ME CONSUMING YOU CONSUMING ME SICK SICK SICK SICKENING IT IS US THAT ARE DEVOURED BY EVERYTHING I WILL EAT YOUR HATE
Das selbstbetitelte Debüt von South 1998 (ehemals South) ist vielleicht das, was dem alten Label Jagjaguwar jemals am nächsten kam, Musik zu veröffentlichen, die sich auch bei, sagen wir mal, ECM Records wie zu Hause anhören würde. Spitzt die Ohren, und ihr werdet es hören - Pat-Metheny-artige, klare, ausgefallene Gitarrenklänge, die geduldig zu trägen, hypnotischen, an Steve Reich erinnernden mathematischen Sackgassen geschichtet werden; ineinandergreifende Hackbretter und Vibraphone, die fallen und wogen wie an einem seltenen Tag mit starkem Schneefall in einer Stadt im Süden; die leisen und selbstbewussten Gesänge von Patrick Phelan und Nathan Lambdin, untermalt von den gleichmäßigen Rhythmen des Schlagzeugers Tod Parkhill. Bei der Erstveröffentlichung bezeichneten wir das Projekt aus Richmond, Virginia, als ,Exegese der großen Ambient-Rock-Momente des 20. Jahrhunderts". Daran halten wir fest. Doch bei näherer Betrachtung und mit dem Rückblick auf fast 30 Jahre seit der Veröffentlichung der LP sind ihre kleinen, kniffligen Schätze erst richtig zur Entfaltung gekommen. Es fällt schwer, keinen Vergleich zu einer zeitgenössischeren Künstlergeneration anzustellen, wenn man ,South 1998" wiederentdeckt, das nun aus SEO-Gründen umbenannt wurde (wer hätte das damals gedacht!?!?). Der experimentelle Slowcore-Experimentalismus von Escho Records aus Kopenhagen und ML Buch; ein bisschen von den Vorreitern der Cloudrock-Szene (und Jag-Labelkollegen) Chanel Beads; eine ganze Reihe von Veröffentlichungen des angesehenen (und unterschätzten) norwegischen Labels Hubro. Aber es verdient auch einen Platz im Regal neben seinen zeitgenössischen ,Post-irgendwas"- und ,Pre-irgendwas"-Kollegen von damals - Tortoise, Bark Psychosis, The Sea & Cake. ,South" von 1998, ein unbestrittener Jagjaguwar-Klassiker, war an sich nie verloren gegangen, aber wir haben es für euch wiederentdeckt - zum ersten Mal überhaupt auf Vinyl, als Teil unserer Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum.
Für die Feier des Miteinanders! Mit ihrem zweiten Album "Wenn man das Licht zurückverfolgt, weiß man, wie alt die Sterne sind" gelingt WIM ein eindrucksvoller Schritt nach vorn. Die Hamburger Künstlerin verbindet erstmals ihre poetische Tiefe mit einem neuen, synth-poppigen Sound, der Raum für Leichtigkeit und Bewegung schafft. In zehn Songs erzählt sie von prägenden Momenten, Verlust, Erinnerung und dem, was Menschen im Verborgenen formt. Dabei entsteht ein Album, das Empathie einfordert, ohne zu beschweren - und das zeigt, dass selbst schwere Themen tanzbar sein können. Produziert von Tobias Siebert (Kettcar, Enno Bunger), klingt die Platte organisch und frisch - unverkennbar WIM, aber mutiger und offener als je zuvor, fast schon moderner, urbaner XL-Pop: Die Songs werden rhythmusgetriebener, luftiger und teils konsequent vom Beat getragen. Und wenn es inhaltlich doch zu schwer wird, tanzt WIM im Studio zu Paula Hartmann, hört Chappell Roan und lässt sich von Wir Sind Helden inspirieren. LP farbiges Coke Bottle Green Vinyl (140g), CD Digipak mit Posterbooklet.
Altsaxofonist Lou Donaldson wurde schnell zu einer festen Größe des Blue-Note-Labels, nachdem er 1952
als Sideman an der Seite von Thelonious Monk und Milt Jackson zu hören gewesen war. Noch im selben
Jahr begann er, eigene Sessions als Bandleader einzuspielen und blickte, als er 1960 ins Van Gelder Studio zurückkehrte um sein hervorragendes Album ”Sunny Side Up” aufzunehmen, bereits auf ein Dutzend
Aufnahmesessions unter eigenem Namen zurück. In vielerlei Hinsicht ist das Album ein Paradebeispiel für
den typischen Blue-Note-Hard-Bop-Sound: eine Mischung aus swingenden Standards und bluesgetränkten
Eigenkompositionen, die von einem Quintett mit viel Gefühl und Ausdruck interpretiert werden.
Altsaxofonist Jackie McLean war 1959 bereits seit fast einem Jahrzehnt eine feste Größe der New Yorker
Jazzszene, als er für Blue Note als Bandleader aufzunehmen begann. Die gesamten 1950er-Jahre hindurch
hatte er sich an der Seite von Bebop-Legenden wie Miles Davis und Charles Mingus seine Sporen verdient.
Sein zweites Blue-Note-Album ”Swing, Swang, Swingin’” hält das schwungvolle Versprechen des Titels
voll und ganz ein. Mit Energie und Spielfreude führt McLean durch ein mitreißendes Programm. Als
einziger Bläser des Quartetts steht sein unverwechselbarer Sound ganz im Mittelpunkt: Sein markanter,
leicht herber Ton und sein ausgeprägtes Gespür für moderne Harmonik verleihen seinen leidenschaftlichen
Improvisationen eine besondere Strahlkraft. Neben Standards von Irving Berlin, Johnny Mercer oder Cole
Porter präsentiert McLean eine beschwingte Interpretation von Benny Golsons ”Stable Mates”, bevor das
Album mit seiner eigenen Blues-Komposition ”116th and Lenox” seinen Abschluss findet.
“High Spirits” zeigt eine ungewöhnliche, nicht minder faszinierende Seite des jamaikanisch-britischen Altsaxophonisten Joe Harriott, eines der großen Originale des britischen Jazz. Nach seinen bahnbrechenden
Free-Form-Experimenten widmete sich Harriott hier acht Songs aus dem gleichnamigen Musical von Hugh
Martin und Timothy Gray. Mit Shake Keane an Trompete und Flügelhorn, Coleridge Goode am Bass
und Bobby Orr am Schlagzeug ist Harriotts klassisches Quintett in Bestform zu hören. Aufgenommen
im September 1964 und 1965 als Teil der von Denis Preston betreuten Lansdowne Series veröffentlicht,
verbindet das Album melodische Zugänglichkeit mit souveränem Post-Bop und brillanten Improvisationen.
Auf den Alben der “Verve Remixed”-Reihe war Nina Simone stets die unbestrittene Favoritin. Jetzt wird
die “High Priestess of Soul” auf “Verve Remixed // Nina Simone” mit acht brandneuen Mixen gefeiert. Die
Gelegenheit zu dem Projekt ergab sich, als Verve Records Anfang 2026 die Feierlichkeiten zu seinem 70-
jährigen Jubiläum einläutete. Unter dem Titel “Year of Nina” begann man damit, jeden Monat einen brandneuen Remix eines Nina-Simone-Klassikers als digitale Single zu veröffentlichen. Das Echo der Musikfans
war überwältigend. Der universelle Appeal von Ninas Musik wird dadurch verdeutlicht, dass mit Solomun,
DESIREE, Supershy, Mochakk, HAAi, Austin Millz, Dublon und Antdot acht der derzeit angesagtesten
DJs, Remixer und Produzenten aus unter anderem den USA, Brasilien, Südafrika und Großbritannien für
das Projekt gewonnen werden konnten.
Purple color LP, 140g, Single Sleeve
Die langjährigen Freunde Bibio und Dorian Concept tun sich nach diversen Kollaborationen für das gemeinsame Instrumentalalbum "Answers" zusammen. Ein Großteil der Musik entstand aus der Ferne; Ideen wurden zwischen Wales und Österreich hin- und hergeschickt, was die Vorliebe beider Künstler für einen eher zurückgezogenen, prozessorientierten Schaffensprozess widerspiegelt. Der britische Produzent Bibio, bekannt für die Verbindung von Folk, Ambient und Lo-Fi-Tape-Texturen, steuert eine greifbare, von der Gitarre geprägte Wärme bei, während der Wiener Dorian Concept, Autodidakt am Keyboard und Improvisationskünstler am Synthesizer, seinen fließend-experimentellen Ansatz elektronischer Komposition einbringt. Auch an der visuellen Gestaltung arbeitete das Duo eng zusammen; Videos und Artwork entstanden gemeinsam, inspiriert von der geteilten Liebe zu Vintage-Kameras und visuellem Spiel. Das Ergebnis ist ein texturreiches Instrumentalalbum, das sich weniger wie eine erste Zusammenarbeit anfühlt, sondern vielmehr wie eine Fortsetzung: Zwei eigenständige Stimmen treffen in einer gemeinsamen Sprache aufeinander, die über Jahre gegenseitiger Inspiration und stillen Experimentierens gereift ist. Beide Formate enthalten ein Concertina-Booklet, gefaltet in Ziehharmonika-Form.
Here we go! Ein echter 90er-Jahre-Kult-Hit ist zurück auf Vinyl! „Saturday Night“ von Whigfield, der legendäre Top-Hit aus dem Jahr 1994, ist endlich wieder als streng limitierte farbige 12“ Maxi Single erhältlich.
Mit seinem unverwechselbaren Dance-Sound, der eingängigen Melodie und dem legendären „Saturday Night“-Refrain eroberte Whigfield 1994 die internationalen Charts und wurde zu einem der großen Dance-Klassiker der 90er Jahre.
Jetzt gibt es den Hit endlich wieder auf hochwertigem, farbigem Vinyl – ein echtes Highlight für alle Fans der 90s, Dancefloor-Klassiker und Vinyl-Sammler.
Die Maxi Single enthält insgesamt 4 verschiedene Mixe und bietet damit gleich mehrere Versionen des unvergessenen Dancefloor-Hits.
"Just As I Am" – wer spät seine Karriere startet, kann sich bereits ein ausdrucksvolles Persönlichkeitsprofil erarbeitet haben, auch wenn es so wie bei Bill Withers zunächst nicht von Musik geprägt worden ist. Withers diente viele Jahre in der US-Marine, jobbte als Milchmann und installierte bei einem amerikanischen Flugzeugbauer Toiletten in Jets, während seine selbst gefertigten und fleißig verschickten Demo-Tonbänder bei den Plattenfirmen im Abfluss landeten. 1971 folgte der steile Aufstieg, als der erfolgreiche Producer Booker T. Jones ihn ins Schlepptau nahm und ihm Top-Musiker wie den Gitarristen Stephen Stills, den Drummer Al Jackson und Donald 'Duck' Dunn als Bassmann ins Studio stellte.
In seinem Debüt-Album zeigt Withers seine universellen und ausgereiften Fähigkeiten als Sänger, Komponist und Interpret, die er in späteren Aufnahmen kaum mehr übertraf. "Harlem", ein ungeschönter Milieu-Funk über die die New Yorker Slums, "Grandma’s Hands", der obligatorische Rückblick in die Kindheit und die gemütslastige Ballade "Ain’t No Sunshine" mit ihrem gebetsmühlenartigen im Off-Beat kreisenden »I know, I know …« sind freigelegte musikalische Jahresringe eines erfahrenen Mittdreißigers, der endlich zu Wort kommt. Zu dieser Schallplatte des großen Songwriters mit dem kleinen Repertoire gibt es keine Alternative.
Der dämonisch großartige Soundtrack zum erfolgreichen Action-Roguelite-X-Base-Management-Game CULT OF THE LAMB von River Boy (Narayana Johnson). 42 speziell für Vinyl gemasterte Tracks erscheinen auf 180g rot-schwarzem Splatter-Doppelvinyl im Deluxe-Gatefold, verziert mit Kunstwerken des Illustrators Carles Dalmau.
Die Legenden der elektronischen Musik, Soft Cell, bestehend aus Sänger & Frontmann Marc Almond und Multiinstrumentalist & Produzent Dave Ball, veröffentlichen mit "Danceteria" ihr sechstes und letztes Studioalbum - zugleich ein Liebesbrief an das New York der frühen 80er Jahre, wo Soft Cell ihre ersten drei Alben aufnahmen. "Danceteria" ist ein großartiger, stilvoller und verspielter Abschied von 47 Jahren gemeinsamer Musikgeschichte von Marc & Dave als Soft Cell und präsentiert Darbietungen, die für die Karriere dieser Electro-Pop-Legenden prägend sind. Mit Anklängen an Sparks und die Pet Shop Boys sowie Texten, für die Lady Gaga töten würde, nimmt das Album den Hörer mit auf eine lebendige Reise durch einen Tag im New York der frühen 80er Jahre – eine Reise, die rund um die Uhr von der Nacht über den verschwommenen Tagesanbruch bis zum direkten Wiedereintritt in den Club führt.
"Danceteria" ist gleichermaßen eine Hommage an den verstorbenen, großartigen Dave Ball. Dieses letzte Album gehört zu den letzten Werken, an denen Ball als Co-Autor und Produzent mitwirkte, bevor er am 22. Oktober 2025 auf tragische Weise viel zu früh verstarb. Marc Almond führte die Reihe der Nachrufe an und bezeichnete Dave als "geniales musikalisches Genie". Die weltweiten Medien und Musikstars wie Neil Tennant & Chris Lowe (Pet Shop Boys), Daniel Miller (Mute Records), Cabaret Voltaire sowie Richard Norris aus Daves Techno-Duo The Grid würdigten ihn voller Anerkennung und Wehmut als Pionier der elektronischen Musik. Dave stellte "Danceteria" zwei Tage vor seinem Tod fertig, und ganz in seinem Sinne wurde die Veröffentlichung des Albums wie geplant durchgeführt. Auch aufgrund von Daves Tod muss "Danceteria" zwangsläufig das letzte Soft Cell-Album sein, wie Marc erklärt: "Ohne Dave kann es keine weiteren Aufnahmen von Soft Cell geben; das wäre schlichtweg unmöglich. Die traurige Realität ist, dass Dave Ball die eine Hälfte von Soft Cell war, und abgesehen von Live-Auftritten kann ich ohne ihn keine Soft-Cell-Songs schreiben."
Muss sich alles ständig so schwer anfühlen? Claud Mintz ringt ständig mit dieser Frage. Und zwar nicht in Form von höflichen kleinen Wortgefechten, sondern in Form von großen, langwierigen, existenziellen Kämpfen - von der Art, die einen letztendlich dazu bringen könnte, den Kurs des gesamten Lebens zu ändern. Die 10 Songs auf seinem facettenreichen und glanzvollen dritten Album ,Me and the Music" zeigen den 27-jährigen Singer-Songwriter und Produzenten aus Brooklyn, wie er sich mit dieser Frage auseinandersetzt und schließlich triumphierend zu etwas gelangt, das einer Antwort nahekommt: Die Dinge können schwer sein, aber das bedeutet nicht, dass man keinen Spaß haben kann. Das Leben kann schwer sein, aber das Bier in Ihrer Hand ist es nicht - warum sollten Sie es nicht für einen Moment in die Höhe recken, mit den Freunden um Sie herum mitsingen und Ihre Sorgen für die Dauer eines perfekten Indie-Pop- Songs vergessen? ,Me and the Music" ist Clauds erstes Album seit drei Jahren, seit dem 2023 erschienenen, hochgelobten ,Supermodels". Sowohl ,Supermodels" als auch ,Super Monster" aus dem Jahr 2021 waren weitgehend inspiriert von ,dieser einen unklaren Beziehung", von der er irgendwann während des Schreibens von ,Me and the Music" erkannte, dass sie ,eigentlich nie wirklich etwas war". ,Supermodels" war ein so ernstes Album, und ,ich habe einfach so lange in meinen Gefühlen geschwelgt", sagt Claud. ,Es gibt einen Unterschied zwischen Aufrichtigkeit gegenüber dem Leben und dem Leben zu ernst zu nehmen." Diese Erkenntnis veränderte alles: Im Titelsong von ,Me and the Music" singen sie: ,Das ist der letzte Song, den ich von dir ruinieren lasse", und das meinten sie auch so. Nachdem Claud diesen Song geschrieben hatte - in den berühmten Electric Lady Studios zusammen mit ihren Freunden Hank Heaven und Annie DiRusso -, begannen sie, sich völlig befreit zu fühlen. ,Dadurch wurde viel Bedauern losgelassen, das ich mit mir herumgetragen hatte, und es ermöglichte mir, zu denken _ das macht so viel Spaß", sagen sie. ,Musik zu machen macht so viel Spaß." Das Markenzeichen von Me and the Music sind also Songs, die die Komplexität des Erwachsenwerdens und des Lebens in der Welt einfangen, ohne dabei den Sinn für Verspieltheit oder Spaß zu verlieren. Es ist ein typisches ,Slice-of-Life"-Album , das neue Romanzen, Insider-Witze, Gap-Werbespots, die Band ,America" und das Land Amerika thematisiert und all diese Dinge mit Sorgfalt und Rücksicht behandelt. Die Lead-Single ,She Doesn't Love Me" von ,Me and the Music" ist in vielerlei Hinsicht der Kern des Albums - ein leichtfühliges Lied darüber, wie es ist, in den 2020er Jahren in Amerika queer und trans zu sein. (Es ist eine kraftvolle, mitreißende Hymne, die vor Schmerz nicht zurückschreckt - und trotzdem Lust macht, wie Claud in dem Titel singt, die ,Biere in die Luft zu recken".) Als Claud den Song gemeinsam mit Heaven und DiRusso schrieb, waren sie fest davon überzeugt, dass es ein Yacht-Rock-Song werden sollte; das Demo klang letztendlich dennoch ,Lo-Fi und Indie". ,Me and the Music" wurde von Claud und John Congleton (Alvvays, St. Vincent) produziert und bedeutet für Claud, dass sich der Kreis schließt: Mit diesem Album hatte Claud endlich das Gefühl, als Produzent selbstbewusst genug zu sein, um die Rolle des Co-Produzenten zu übernehmen (und hat seitdem eine Reihe viraler Singles von Romy Mars produziert). Die Zusammenarbeit ist natürlich ein wesentlicher Bestandteil von Clauds Arbeit - wer wären wir ohne unsere Freunde? Neben Claud gehört er zu einem Viertel zu Shelly, einer Band, die er gemeinsam mit Clairo, Noa Getzug und Josh Mehling gegründet hat. Auf ,Me and the Music" arbeitet Claud bei dem Titel ,The Legend" erneut mit ihrem langjährigen Kollaborateur Dan Nigro (Olivia Rodrigo, Chappell Roan) zusammen. Der Song thematisiert das Gefühl, tief in jemanden verliebt zu sein, der nicht mit einem gesehen werden möchte, sagt Claud: ,Es geht gewissermaßen um eine beschissene Beziehung und den Wunsch, die Liebe zur Schau zu stellen, ohne jedoch dazu in der Lage zu sein ", erklären sie. Doch wenn es auf ,Me and the Music" ein echtes Liebeslied gibt, dann ist es ,I Owe You", ein Dream-Pop-Road-Song, der hingebungsvoll und facettenreich ist. Er fängt den Geist von ,Me and the Music" als Ganzes ein: die Dinge Tag für Tag zu nehmen, Bilanz über das zu ziehen, was einen umgibt, und die schönen Dinge anzunehmen, wenn sie sich bieten. Das fühlt sich gar nicht so schwer an.
Willkommen zurück, The Charities eine süße, Soul-begeisterte 5-köpfige Band aus dem sonnigen Kalifornien. Sie sind mit ihrer zweiten 45er wieder bei Colemine vertreten, und es wird noch viel mehr folgen. Die A-Seite, Movin' on", ist ein Song, der von Anthony Masino, einem guten Freund der Band und Produzenten, geschrieben wurde. Der Song wurde bei Penrose Recorders in Riverside, Kalifornien, aufgenommen und abgemischt und ist ein echter Trennungs-Klassiker. Voller Soul ist er eine schonungslose Reflexion über die Entscheidungen im Leben. Ein kraftvoller Song, der direkt auf den Punkt kommt; klanglich sowohl traurig als auch triumphierend. Auf der B-Seite ist I'm Still Learning How". Stark inspiriert von vielen großartigen Songs der 60er Jahre mit zweistimmigen Harmonien, drückt der Song aus, dass Liebe ein Lernprozess ist. Nur weil es anfangs nicht klappt, heißt das nicht, dass man nicht wachsen und lernen kann.
2026 jährt sich die Veröffentlichung von Koop Islands, dem gefeierten dritten und letzten Studioalbum des schwedischen Duos Koop, zum 20. Mal. Mit seiner einzigartigen Verbindung aus Jazz, Swing, Electronica und filmischer Orchestrierung etablierte das Album Koop als international renommierten Act. Umfangreiche weltweite Tourneen und ein Katalog, der bis heute eine große globale Streaming-Hörerschaft begeistert, folgten.Mit Gaststimmen von Ane Brun, Yukimi Nagano von Little Dragon, Mikael Sundin und Earl Zinger enthält Koop Islands den internationalen Streaming-Hit ,Koop Island Blues", der inzwischen mehr als 100 Millionen Streams auf Spotify verzeichnet. Das Album bietet außerdem ,Strange Love", Koops zweiterfolgreichsten Song im Streaming, der hier als Bonustrack enthalten ist. Zuvor war der Titel nicht auf einer regulären europäischen Vinyl-Ausgabe erhältlich - nun erscheint er erstmals in diesem Format.
Versteckt in der ruhigen, malerischen Stadt Ipswich an der Ostküste Großbritanniens schwanken die Jungs von Basement zwischen dem Trost des Schönen und Vertrauten und dem Reiz der Flucht. Diese Dualität durchzieht das gesamte Dasein der Band. Während sich der raue Gesang von Frontmann Andrew Fisher über treibende Rhythmen und ergreifende Gitarrenmelodien schlängelt und ausdehnt, wird deutlich, dass Basement gekonnt den Spagat zwischen den Gegensätzen von herzzerreißendem Pop und rauem Post-Hardcore meistern. Ob sie nun einen langsam aufbaubaren Midtempo-Song spielen oder treibenden Punk hämmern - bei Basement webt sich unter der glatten, melodischen Oberfläche eine stille Schicht zerklüfteter Verzweiflung durch die Songs. Ähnlich wie beim Erwachsenwerden sind die Songs mühsam, zerrissen und platzen aus allen Nähten.
Dich lieb ich, Erde! trauerst du doch mit mir! Und unsre Trauer wandelt wie Kinderschmerz In Schlummer sich und wie die Winde Flattern und flüstern im Saitenspiele
The third stanza of Friedrich Hölderlin’s poem ‘Dem sonnengott’ evokes a narrator who is tortured by Spleen until slumber makes his childlike gloom disappear with music. Although today’s readers might judge these nineteenth century musings of the Imagination as mere stylistic platitudes, they also still speak beyond the grave as universal truths. A mere two hundred years later similar anxieties and hopes are still channeled through various art forms, with changing success and reverberation. Brannten Schnüre are one of those neo-romantic music experimentalists who add to a long tradition of celebrating folk tale and exoticism. Their meticulously crafted loops, hesitant melodies and heavily nostalgic lyricism could easily be translated to what the late philosopher and music critic Mark Fisher called ‘hauntology’, a postmodern longing for a lost future. To describe the beauty of ‘Geträumt hab’ ich vom Martinszug’, however, the term seems somewhat dissatisfying. Romanticism is a hard nut to crack in the Anthropocene, and Brannten Schnüre’s realms of the cerebral are too deeply ingrained in a German tradition of story telling to define them within popular paradigm.
‘Geträumt hab’ ich vom Martinszug’ was recorded in 2014 in Würzburg and functions as the autumn part of the band’s seasonal cycle quadrilogy (the other segments being ‘Aprilnacht’ (SicSic), ‘Sommer im Pfirsichhain’ (Aguirre) and ‘Durch unser zugedecktes Tal’ (Youdonthavetocallitmusic)). It deals with the Saint Martin’s parade, a mostly European tradition to celebrate the medieval spirit of Saint Martin of Tours, friend of children and patron of the poor. Around 11 November children come out on the streets with lanterns and sing ancient songs in exchange for sweets. It’s a period of snugness and expectation, of yearning and dreaming, and therefore a consummate subject for the duo to scrutinize.
To the adult’s ear the dream of the Saint Martin’s parade isn’t all that consolatory. The dark and slow loops of Christian Schoppik rather sound like motifs for a welcome paralysis. Sometimes as a gentle backdrop for vocals by Katie Rich and Schoppik himself, the repetitive structures serve as tricksters that trade innocence for the uncanny. The dream becomes a fever dream which quickly absorbs the listener into a vacuum, an eternal post-panic attack semi-relief. Maybe that’s the amazing paradox of Brannten Schnüre. The space they occupy is never comforting – as if being locked up inside a Carl Grossberg painting – but it’s also a subliminal aural zone you do not want to leave. It’s music as being, as a stream, devoid of climax or catharsis. And because it is flux and being, and exists to be taken, it speaks in art’s purest form. ‘In place of a hermeneutics we need an erotics of art’ Susan Sontag famously concluded her essay ‘Against Interpretation’ with. Well, look no further …
Mit „Best Of Argentina“ erscheint eine unverzichtbare Sammlung der beliebtesten Songs einer der markantesten Stimmen der Italo-Disco-Ära. Die farbige Vinyl vereint die größten Erfolge der Kultkünstlerin und bringt das einzigartige Lebensgefühl der 80er Jahre zurück.
Freuen Sie sich auf zeitlose Dancefloor-Klassiker und unvergessliche Melodien, darunter die legendären Hits:
Baby Don‘t You Break My Heart
Let‘s Play Sexy Games
Mit ihrer unverwechselbaren Stimme, eingängigen Melodien und den typischen Synthesizer-Sounds der goldenen ItaloDisco-Zeit begeisterte Argentina Fans auf der ganzen Welt.
Diese Best-Of-Zusammenstellung bietet die schönsten Momente ihrer Karriere auf einer LP
GERMit Everything in Readiness legt Shovel Dance Collective sein drittes Album vor und bestatigt damit die Ausnahmestellung des neunkopfigen Ensembles innerhalb der aktuellen Folk-Renaissance Großbritanniens. Aufbauend auf der Resonanz der Vorganger The Water is the Shovel of the Shore und The Shovel Dance entwickelt die Gruppe ihren Ansatz konsequent weiter: Traditionelle Lieder werden aus unterschiedlichsten Quellen zusammengetragen, neu arrangiert und zu vielschichtigen Klangcollagen verwoben. Dabei verbindet das Kollektiv akustische Instrumentierung, Improvisation, experimentelle Aufnahmetechniken, Field Recordings und gemeinsame Gesangsarrangements zu einem unverwechselbaren Gesamtbild. Inhaltlich rucken soziale, politische und historische Perspektiven in den Vordergrund, ohne den Charakter der uberlieferten Songs zu verlieren. Erscheint auf dem tak:til-Imprint von Glitterbeat Records und positioniert sich gleichermaßen fur Folk-, Experimental-, Avantgarde- und World-Music-Kundschaft.[ENG]The nine-piece ensemble Shovel Dance Collective have been at the forefront of the resurgence of interest in traditional music since they came together in late 2019 and their two albums thus far - "The Water is the Shovel of the Shore" and "The Shovel Dance" - have been celebrated within, and far beyond, the confines of the folk scene in the UK and internationally.After recent acclaimed releases from artists such as Brighde Chaimbeul, Sirom, Alison Cotton and Cerys Hafana, Glitterbeat's tak:til imprint feels like a natural home for their exhilarating third album "Everything in Readiness".
Zur Feier des 10-jährigen Jubiläums veröffentlicht LP eine erweiterte Deluxe-Edition ihres vierten Albums,
mit dem ihr der große Durchbruch gelang. Neben dem klassischen Titelsong „Lost on You“ – der kürzlich in
den renommierten „Billions Club“ von Spotify aufgenommen wurde – enthält die neue, erweiterte DeluxeAusgabe den bislang unveröffentlichten Track „Strange (Live at Harvard and Stone)“. Darüber hinaus sind
bisher unveröffentlichte Remixe von „Lost On You“ enthalten, die von DJ Pantelis, DiPap, MANSTA und
Lolos stammen.
Mit „Tranquilo II“ schlagen In Extremo ein neues Kapitel ihrer beeindruckenden Erfolgsgeschichte auf. Am
23. Oktober 2026 erscheint das außergewöhnliche Akustikalbum mit 17 Songs, die mehr als drei Jahrzehnte
Bandgeschichte in überraschend neuem Klang präsentieren.
Statt ihre Klassiker lediglich leiser zu spielen, haben In Extremo Stücke wie „Spielmannsfluch“, „Frei
zu sein“, „Störtebeker“, „Liam“ und „Feine Seele“ komplett neu arrangiert. Swing, Rockabilly, Ska, Reggae und osteuropäische Einflüsse treffen auf historische Instrumente und den unverwechselbaren Sound der
erfolgreichsten Mittelalter-Rockband der Welt. Eingespielt wurde das Album in einem kleinen Studio in
Dornbirn – live, unmittelbar und mit viel Raum für spontane musikalische Ideen.
Unterstützt werden In Extremo von hochkarätigen Gästen: Metal-Ikone Doro Pesch verleiht „Feine Seele“
besondere Intensität, Jan „Monchi“ Gorkow und Max Bobzin von Feine Sahne Fischfilet sorgen bei „Störtebeker“ für eine ebenso ungewöhnliche wie mitreißende Begegnung, während Faun-Sängerin Laura Fella
den Klassiker „Liam“ bereichert. Mit „Heute wird der Himmel brennen“ enthält das Album außerdem einen
brandneuen Song.
Ein besonderes Highlight für Fans ist die exklusive Bonus-EP „Sternhagelvoller“, die der Deluxe-CD sowie
dem streng limitierten Vinyl-Bundle beiliegt. Das Herzstück bildet eine sechsminütige XXL-Version des
Partyklassikers „Sternhagelvoll“, aufgenommen mit zahlreichen Weggefährten aus der Mittelalter-Rock- Szene – darunter Mitglieder von Feuerschwanz, d’Artagnan, Faun, Tanzwut, Subway to Sally, Versengold,
Fiddler’s Green und Corvus Corax. Ergänzt wird die EP durch den exklusiven neuen Song „Amontillado“
und eine besondere Version von „Ave Maria“ mit der kroatischen Vokalformation Metaklapa.
Im November und Dezember bringen In Extremo „Tranquilo II“ auf große Akustiktour. In ausgewählten
Spielstätten wie dem Berliner Admiralspalast, der Hamburger Laeiszhalle, der Alten Oper Frankfurt und
dem Circus Krone in München stehen Nähe, Atmosphäre und musikalische Feinheiten im Mittelpunkt.
„Tranquilo II“ ist weit mehr als eine Reise durch die Vergangenheit: Es ist ein mutiges, vielseitiges und
überraschendes Album, das bekannte Hymnen neu entdecken lässt und zugleich eindrucksvoll zeigt, warum
In Extremo auch nach mehr als drei Jahrzehnten musikalisch unberechenbar bleiben.
Mit ’The Sea Has No Mercy’ veröffentlicht Bernie Taupin sein erstes Soloalbum seit fast vier Jahrzehnten
und zugleich sein erstes vollständig selbst geschriebenes Werk. In zehn persönlichen, atmosphärischen
Folk-Songs verarbeitet der legendäre Songwriter und langjähriger Kollaborateur von Elton John 76 Jahre
Lebenserfahrung. Aufgenommen in Nashville mit Produzent Frank Liddell, überzeugt das Album mit großer
Erzählkunst, emotionaler Tiefe und Beiträgen von Brandi Carlile, Lee Ann Womack und Tochter Georgey
Taupin. Inspiriert von seiner gefeierten Autobiografie Scattershot zeigt sich Taupin hier so persönlich und
unmittelbar wie nie zu vor.
Bereits in den frühen 1920er Jahren hatte sich Coleman Hawkins in der New Yorker Jazzszene als einer
der ersten großen Improvisatoren auf dem Tenorsaxofon etabliert. Bis sich sein Gesundheitszustand 1966
rapide verschlechterte, hielt er stets mit der Entwicklung des Jazz Schritt. In seiner letzten Schaffensphase
zwischen 1960 und 1965 war er unter anderem auf Max Roachs Klassiker “We Insist!” und zusammen mit
Sonny Rollins auf dem gemeinsamen Album “Sonny Meets Hawk!” zu hören. Darüber hinaus spielte er
in diesen Jahren vier Alben für das damals trendsetzende Label Impulse! Records ein. Das letzte dieser
vier Alben, “Wrapped Tight”, war 1965 zugleich auch das letzte Album, das von Coleman Hawkins als
Bandleader noch zu Lebzeiten veröffentlicht wurde. Mit einem Sextett interpretiert er hier ein breitgefächertes Repertoire, das neben klassischen und zeitgenössischen Jazzstandards mit “She’s Fit” auch auch
ein Hawkins-Original enthält. Scott Yanow bewertete das Album in seiner Rezension bei AllMusic mit vier
Sternen und schrieb: “Auf Hawkins’ letzter starker Aufnahme improvisiert der Veteran - 43 Jahre nach
seinem Plattendebüt mit Mamie Smiths Jazz Hounds - kreativ über ein breit gefächertes Repertoire …
Glanzstück ist eine gewagte Version von ‘Out of Nowhere’, die zeigt, dass der Tenorsaxofonist auch 1965
noch neue Ideen hatte.”
Für die Deluxe-Edition ihres zweiten Albums hat dodie neue Songs und Neuinterpretationen einiger ihrer
Songs aufgenommen. Die britische Singer-Songwriterin hat sich vom YouTube-Phänomen zur international
erfolgreichen Indie-Pop-Künstlerin entwickelt. Mit knapp zwei Millionen Abonnenten und rund 460 Millionen YouTube-Views verfügt sie über eine große, loyale Fangemeinde.
Ihr zweites Album „Not For Lack Of Trying“ erschien 2025 und wurde von ihr gemeinsam mit dem
Grammy-nominierten Produzenten Joe Rubel (Maisie Peters, Griff, Sigrid) produziert. Für die DeluxeEdition kommen mit „Fruit In The Sun“ und „As Far As We Know“ zwei neue Stücke hinzu, außerdem
erscheint „Maybe, Finally“ erstmals auf einem physischen Tonträger. Vier Songs aus „Not For Lack Of
Trying“ wurden zudem in den Middle Farm Studios mit Freunden und musikalischen Weggefährten komplett neu interpretiert.
Die Deluxe Edition mit sieben zusätzlichen Songs erscheint als transparente/graue 140g Eco-Doppel-LP
sowie als CD.
Eric Whitacre verbindet William Blakes Poesie mit Stimmen, Synthesizern, Streichern und Klavier.
Mit *Eternity in an Hour* präsentiert der Grammy-prämierte Komponist ein neues, rund 60-minütiges
Werk. Inspiriert wurde es von William Blakes Gedicht *Auguries of Innocence* und dessen berühmter
Anfangszeile „To see a world in a grain of sand“. Das Album markiert zugleich den Beginn einer erneuerten
Zusammenarbeit mit Decca Classics.
Whitacre dirigiert seine Eric Whitacre Singers sowie Streicher und verbindet ihren Klang mit elektronischen Texturen, Synthesizern und Klavier. Das Werk wurde 2024 bei den BBC Proms uraufgeführt.
Ausgangspunkt der Komposition ist die Granularsynthese: Für jeden Satz werden kleinste Ausschnitte aus
Blakes Versen herausgelöst und musikalisch neu zusammengesetzt.
Zum Einsatz kommen unter anderem ein Lyra-8-Synthesizer, ein Tascam-424-Tonbandgerät und der 125
Jahre alte Flügel von Whitacres Großmutter, dessen Klang ihn seit seiner Kindheit begleitet.
Die digitale Ausgabe und die CD ergänzen das Werk um *Auguries of Innocence*, eine Sammlung atmosphärischer Neubearbeitungen mit IDRA, Jess Gillam und Elin Piel.
Ein facettenreiches Album, das Whitacres musikalische Entwicklung in konzentrierter Form hörbar macht.
FROM THE HEART OF STAR TREK – 60 YEARS
From the Archives – Vol. 2 Vinyl Box
60 Jahre Star Trek – die Jubiläumsreise geht weiter! Vol. 2 der zweiteiligen Vinyl-Box-Edition widmet sich der großen Kinofilm-Ära von Star Trek: The Next Generation. Enthalten sind die Soundtracks zu Star Trek: Generations, Star Trek: First Contact und Star Trek: Insurrection – drei prägende Klangwelten zwischen Jahrhunderten, Kino-Geschichte(n) und Emotionen.
Ergänzt wird die Box durch TV Series Soundtracks, eine Compilation mit musikalischen Höhepunkten aus dem StarTrek-Serienkosmos.
Enthaltene Vinyls:
· Star Trek: Generations
· Star Trek: First Contact
· Star Trek: Insurrection
· Star Trek – TV Series Soundtracks (Doppel-Vinyl)
From the Archives – Vol. 2 ist eine besondere Jubiläumsedition für Vinyl-Liebhaber, Soundtrack-Sammler und Trekkies – ein weiteres Stück Star-Trek-Geschichte zum Auflegen.
„The Who By Numbers“, das Anfang Oktober 1975 erschien, ist das siebte Studioalbum von The Who
und stellte einen Wendepunkt für die Band dar, da die Songs größtenteils introspektiver und persönlicher
waren als ihre bisherigen Veröffentlichungen. Das Album war ein kommerzieller Erfolg und erreichte Platz
8 der US-Billboard-Charts sowie Platz 7 in Großbritannien, was zum Teil auf den Erfolg eines der leichteren
Stücke des Albums zurückzuführen war: „Squeeze Box“ wurde zu einem internationalen Hit und schaffte
es in Großbritannien in die Top Ten, in den USA in die Top 20 und in Kanada auf Platz 1.
50 Jahre später wird „The Who By Numbers“ im Oktober dieses Jahres als Super-Deluxe-Edition-Box
mit 5 CDs und 1 Blu-ray neu aufgelegt. Diese enthält ein 100-seitiges Hardcover-Buch mit Fotos, Erinnerungsstücken und exklusiven Anmerkungen von Pete Townshend und dem Who-Experten Andy Neill, 92
unveröffentlichte Titel und Mixe, brandneue Atmos-, 5.1- und Stereo-Mixe von Pete Townshend, 11 von
Petes Original-Demos für das Album, Aufnahmesessions aus den Ramport- und Shepperton-Studios, frühe
Mixe, Guide-Vocals, die bislang umfassendste Version von „Live At Vetch Field, Swansea, Wales, 12. Juni
1976“ sowie auf der Blu-ray Audio- und Videomaterial von einem bisher unveröffentlichten Who-Konzert,
das auf 2-Zoll-Videoband im Metropolitan Stadium in Pontiac, Michigan, aufgenommen wurde.
Mit Punktraditionen - Alles, wirklich alles, was man über Punks wissen muss widmet sich Joachim Hiller den Eigenheiten, Ritualen und liebenswerten Absurditäten einer der langlebigsten Subkulturen der Musikgeschichte. Zum 50-jährigen Jubiläum des Punk erklärt der langjährige Herausgeber des Ox-Fanzine mit viel Humor und Insiderwissen, warum Punks trotz aller Revolte überraschend traditionsbewusst sind. In 50 kurzweiligen Kapiteln beleuchtet Hiller die kleinen und großen Phänomene der Szene - von Doc Martens und Dosenbier über Chaostage und Schnorren bis hin zu kuriosen Verhaltensregeln und Szene-Mythen. Dabei entsteht kein trockenes Sachbuch, sondern eine unterhaltsame Liebeserklärung an eine Kultur, die sich seit Jahrzehnten konsequent gegen Konventionen stellt und dabei ihre ganz eigenen Traditionen entwickelt hat.
Mit Clouds of Glory - The Story of Martin Rev widmet der renommierte Musikjournalist Kris Needs erstmals einem der großen visionären Außenseiter der Popgeschichte eine umfassende Biografie. Als Mitgründer des legendären Duos Suicide prägte Martin Rev die Entwicklung von Punk, Synth-Pop, New Wave, Techno und Industrial entscheidend mit - lange bevor diese Genres den Mainstream erreichten. Basierend auf jahrzehntelangen Gesprächen und persönlichen Einblicken zeichnet Needs nicht nur den außergewöhnlichen Lebensweg von Martin Rev nach, sondern erzählt zugleich die Geschichte des revolutionären Duos Suicide und des kreativen New Yorks der 1950er bis 1970er Jahre. Das Ergebnis ist ein fesselndes Porträt eines kompromisslosen Künstlers und einer Ära, deren Einfluss bis heute in der modernen Popmusik nachhallt.
Simon Reynolds erzählt von der letzten großen Blütezeit der analogen Musikkultur und schließt damit direkt an sein Standardwerk zum Post-Punk, 'Rip It Up and Start Again', an. In einer Zeit, in der Musik noch greifbar war - als Schallplatte, als Zeitschrift, als Objekt -, war jeder neue Tonträger ein Ereignis, jede Ausgabe eines Magazins ein Ritual. Zwischen den späten Achtzigern und den frühen Neunzigern entfaltete sich ausgehend von diesen Objekten und Ereignissen eine musikalische Revolution, in der die Underground-Szene die Gitarrenmusik neu erfand und langsam in den Mainstream einsickerte, während sich politisch statt Utopien und Zukunftsentwürfen der Konservatismus festgesetzt hatte.
Reynolds erzählt von der Explosion des Noisepop, von Shoegaze, Slackern und Grunge - von My Bloody Valentine und Sonic Youth, die mit atemberaubenden Sounds eine zweite Psychedelic-Welle entfachten, den Cocteau Twins und Slowdive, die in Traumwelten entführten. Außerdem treten auf: Dinosaur Jr., Björk, Pixies, PJ Harvey, Nirvana, Felt, R. E.M., Hüsker Dü, Talulah Gosh, Big Black, Butthole Surfers, Spacemen 3, Spiritualized, Galaxie 500, Mercury Rev, Pavement, Stereolab, Stone Roses, Pussy Galore und viele mehr.
'Still in a Dream' ist der sehr persönliche Blick eines Journalisten, der damals als Autor diverser Musikmagazine dabei war, diese musikalischen Entwicklungen zu begleiten und ihnen Namen zu geben. Simon Reynolds beschwört die Magie der analogen Welt, bevor das Internet, Streaming und soziale Medien die Spielregeln der Musik für immer verändert haben. Ein Buch für alle, die sich fragen, was verloren ging - und was vielleicht nie ganz verschwunden ist.
Punk Rock in Großbritannien: In John Robbs ultimativer Oral History erzählen die prägenden Protagonisten der ersten Stunde, wie es wirklich war. Robb, Autor mehrerer Bestseller und selbst von Beginn an mit seiner Band The Membranes Teil der Szene, hat sie alle vors Mikrofon geholt: John Lydon, Lemmy, Ari Up, Mark E. Smith, Poly Styrene, Malcolm McLaren, Siouxsie Sioux ... you name it. Sie erzählen, was sie zum Punk brachte und welche Musik sie inspirierte, lassen legendäre Gigs Revue passieren, sprechen über bahnbrechende Platten und die obskursten Ereignisse hinter den Kulissen.
Das Buch ergründet die viel diskutierten Wurzeln des Punk, vermittelt die ganze Intensität der Anfangstage und widmet sich der Post-Punk-Periode ebenso wie dem anhaltenden Einfluss auf heutige Bands. 'Punk Rock - Die ganze Geschichte' ist ein pulsierendes Stück Zeitgeschichte, das die Bewegung in ihrer ganzen Breite beleuchtet: von Mode über Politik bis zur Musik!
Zum 50. Punk-Jubiläum erscheint Robbs lange vergriffener Klassiker der Punk-Geschichtsschreibung, übersetzt von Martin Büsser und Chris Wilpert, endlich in einer überarbeiteten Neuauflage mit einem Vorwort von Glen Matlock (Sex Pistols).
NEUES ALBUM MIT DEN PUNK-ROCK-LEGENDEN CHARLIE HARPER (U.K. SUBS) UND DEL GREENING (PETER AND THE TEST TUBE BABIES) Eine wunderbare neue Punkrock-Partnerschaft! Charlie Harper ist ein langjähriger Bewunderer von Del Greenings Gitarrenspiel und beide leben in Brighton. Da Del nicht mehr mit Peter And The Test Tube Babies auf Tour war und Charlie ,etwas" weniger Gigs mit den U.K. Subs spielte, hatten beide Zeit, etwas Neues und Frisches zu starten. Ohne Proben, ohne Vorproduktion und mit nur ein paar groben Songideen machten sich Del und Charlie zusammen mit Vicky Smith von den Ramonas am Bass und Marley Perez (Charlies Enkel) am Schlagzeug im Oktober 2025 auf den Weg zu den Brighton Road Recording Studios und legten los. Die Songs ,Deadlines", ,Divide", ,Cyber War" und ,Lost" wurden in der ersten sechsstündigen Session geschrieben. Nachdem der Großteil von Marleys Schlagzeug bereits aufgenommen war und er nun auf Tour war, zogen die Sessions in das winzige Studio im Hinterhof von (Toningenieur) Ali Gavin im Dorf Aulburn in Mid Sussex um. ,Ali war für die Tontechnik zuständig. Ich habe Gitarren und Gesang überlagert. Charlie saß hinter uns und warf Ideen, Geschichten, Songtexte oder - je nach Tageszeit - völlige Verwirrung ein. Irgendwie nahm das Album aus all dem Chaos langsam Gestalt an.", so Del zum Aufnahmeprozess. Eine kurze Krankheitsphase von Charlie führte jedoch dazu, dass die Disasters an einigen Songs ohne ihn arbeiteten. ,Wir drei haben schließlich ein paar neue Tracks aufgenommen: ,Scars` und ,The Disasters`. Vicky spielte Bass, während Ali das Mixing übernahm, dann setzte er sich ans Schlagzeug, während ich mich um die Gitarren kümmerte. Wir schickten die Rohaufnahmen an Charlie. Er war begeistert. Bei den letzten Sessions war das Album zu etwas geworden, womit keiner von uns gerechnet hatte. Nicht wirklich ein Subs-Album und auch nicht wirklich mein oder Charlies Soloalbum. Etwas völlig anderes." ,Derik & The Disasters" besteht aus vierzehn Songs, die sowohl an Charlies als auch an Dels musikalisches Erbe anknüpfen und gleichzeitig einen einzigartigen, lebendigen Sound schaffen - mit Texten, die sich nicht scheuen, die vielen Probleme anzusprechen, mit denen die Welt heute konfrontiert ist. Das ist Punkrock im Jahr 2026. Laut abspielen.
NEUES ALBUM MIT DEN PUNK-ROCK-LEGENDEN CHARLIE HARPER (U.K. SUBS) UND DEL GREENING (PETER AND THE TEST TUBE BABIES) Eine wunderbare neue Punkrock-Partnerschaft! Charlie Harper ist ein langjähriger Bewunderer von Del Greenings Gitarrenspiel und beide leben in Brighton. Da Del nicht mehr mit Peter And The Test Tube Babies auf Tour war und Charlie ,etwas" weniger Gigs mit den U.K. Subs spielte, hatten beide Zeit, etwas Neues und Frisches zu starten. Ohne Proben, ohne Vorproduktion und mit nur ein paar groben Songideen machten sich Del und Charlie zusammen mit Vicky Smith von den Ramonas am Bass und Marley Perez (Charlies Enkel) am Schlagzeug im Oktober 2025 auf den Weg zu den Brighton Road Recording Studios und legten los. Die Songs ,Deadlines", ,Divide", ,Cyber War" und ,Lost" wurden in der ersten sechsstündigen Session geschrieben. Nachdem der Großteil von Marleys Schlagzeug bereits aufgenommen war und er nun auf Tour war, zogen die Sessions in das winzige Studio im Hinterhof von (Toningenieur) Ali Gavin im Dorf Aulburn in Mid Sussex um. ,Ali war für die Tontechnik zuständig. Ich habe Gitarren und Gesang überlagert. Charlie saß hinter uns und warf Ideen, Geschichten, Songtexte oder - je nach Tageszeit - völlige Verwirrung ein. Irgendwie nahm das Album aus all dem Chaos langsam Gestalt an.", so Del zum Aufnahmeprozess. Eine kurze Krankheitsphase von Charlie führte jedoch dazu, dass die Disasters an einigen Songs ohne ihn arbeiteten. ,Wir drei haben schließlich ein paar neue Tracks aufgenommen: ,Scars` und ,The Disasters`. Vicky spielte Bass, während Ali das Mixing übernahm, dann setzte er sich ans Schlagzeug, während ich mich um die Gitarren kümmerte. Wir schickten die Rohaufnahmen an Charlie. Er war begeistert. Bei den letzten Sessions war das Album zu etwas geworden, womit keiner von uns gerechnet hatte. Nicht wirklich ein Subs-Album und auch nicht wirklich mein oder Charlies Soloalbum. Etwas völlig anderes." ,Derik & The Disasters" besteht aus vierzehn Songs, die sowohl an Charlies als auch an Dels musikalisches Erbe anknüpfen und gleichzeitig einen einzigartigen, lebendigen Sound schaffen - mit Texten, die sich nicht scheuen, die vielen Probleme anzusprechen, mit denen die Welt heute konfrontiert ist. Das ist Punkrock im Jahr 2026. Laut abspielen.
PISS ist eine laute, genreübergreifende vierköpfige Band aus Vancouver, B.C. Durch die Kombination von Punk, Poesie, Soundcollagen, Performancekunst und bildender Kunst schafft die Band ein multidisziplinäres Gesamtwerk, das die Grenze zwischen Persönlichem und Politischem verschwimmen lässt. Angetrieben von durchdachter Musikalität, energiegeladenen Live-Auftritten und einer kristallklaren künstlerischen Mission schreibt PISS Punkmusik, die darauf abzielt, die Grenzen eines etablierten Genres zu überwinden. Ihre Arbeit schöpft Inspiration aus einer Reihe unerwarteter Einflüsse: literarische Größen, Philosophen, Filmemacher, Maler, Psychoanalytiker, Aktivisten, Kinder, Mitglieder einer deutschen anarcho-feministischen militanten Gruppe und Gespräche mit Zuschauern. Diese Stimmen repräsentieren unterschiedliche ideologische Überzeugungen zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt und ermöglichen es PISS, Kunst zu schaffen, die herausfordernde und kontroverse Themen wie sexuelle Gewalt und verinnerlichte Geschlechternormen darstellt - ohne Vereinfachung, Romantisierung, Polemik oder Dogmatismus. you made me / skin on linen ist das Debütalbum der Band. Es schildert eine Kindheit, die von struktureller, systemischer und intimer Gewalt geprägt ist. Auf dem gesamten Album dienen Motive aus der Kunst als Metaphern für die unzähligen Arten, wie wir die Auswirkungen dieser Gewalt in uns tragen: Jede Erfahrung hinterlässt einen Eindruck und formt oder verzerrt nach und nach das Selbst - ganz wie ein Stück Ton, das durch jeden Abdruck, den es erhält, geformt wird.
PISS ist eine laute, genreübergreifende vierköpfige Band aus Vancouver, B.C. Durch die Kombination von Punk, Poesie, Soundcollagen, Performancekunst und bildender Kunst schafft die Band ein multidisziplinäres Gesamtwerk, das die Grenze zwischen Persönlichem und Politischem verschwimmen lässt. Angetrieben von durchdachter Musikalität, energiegeladenen Live-Auftritten und einer kristallklaren künstlerischen Mission schreibt PISS Punkmusik, die darauf abzielt, die Grenzen eines etablierten Genres zu überwinden. Ihre Arbeit schöpft Inspiration aus einer Reihe unerwarteter Einflüsse: literarische Größen, Philosophen, Filmemacher, Maler, Psychoanalytiker, Aktivisten, Kinder, Mitglieder einer deutschen anarcho-feministischen militanten Gruppe und Gespräche mit Zuschauern. Diese Stimmen repräsentieren unterschiedliche ideologische Überzeugungen zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt und ermöglichen es PISS, Kunst zu schaffen, die herausfordernde und kontroverse Themen wie sexuelle Gewalt und verinnerlichte Geschlechternormen darstellt - ohne Vereinfachung, Romantisierung, Polemik oder Dogmatismus. you made me / skin on linen ist das Debütalbum der Band. Es schildert eine Kindheit, die von struktureller, systemischer und intimer Gewalt geprägt ist. Auf dem gesamten Album dienen Motive aus der Kunst als Metaphern für die unzähligen Arten, wie wir die Auswirkungen dieser Gewalt in uns tragen: Jede Erfahrung hinterlässt einen Eindruck und formt oder verzerrt nach und nach das Selbst - ganz wie ein Stück Ton, das durch jeden Abdruck, den es erhält, geformt wird.
Aaron Dilloway kehrt mit ,No Skill Comedy Mind Reading" zu Dais Records zurück - seinem ersten echten Album in voller Länge seit 2017, einer Sammlung von typisch verstörendem, absurdem Material. Geprägt von seinen typischen Verzerrungen und Verformungen - von Feedback umhüllte Fundstücke, Feldaufnahmen und Gesangsimprovisationen - versammelt ,No Skill" fast ein Jahrzehnt ausgewählter Soloarbeiten und wirkt dennoch ganz und gar zeitgemäß: ein sprunghaftes Produkt der Unbeständigkeit, zugleich hart und humorvoll. Nur wenige zeitgenössische Experimental-Künstler des letzten Vierteljahrhunderts sind so produktiv und verehrt wie Dilloway, ein Pionier der amerikanischen Noise-Szene im Mittleren Westen, ehemaliges Mitglied von Wolf Eyes und Gründer des in Oberlin ansässigen Labels und Plattenladens Hanson Records. Doch trotz seines immensen Gesamtwerks hat er nur zwei richtige Solo-LPs veröffentlicht, neben einer regelmäßigeren Produktion von Kassettenveröffentlichungen und Kollaborationsprojekten. Mit ,No Skill" vollendet er nun eine vieldeutige Albumtrilogie, die mit seinem wegweisenden Werk ,Modern Jester" aus dem Jahr 2012 begann. ,Ich habe fast das Gefühl, dass sie irgendwie Teil eines Ganzen sind. Alle drei Alben versuchen, in den schlimmstmöglichen Situationen Humor zu finden. Je nachdem, wer zuhört und wie die jeweilige Einstellung ist, könnten sie als lustig oder einfach nur als grauenhafte, schreckliche Alben empfunden werden." Halb im Ernst fährt Dilloway fort: ,Für mich ist dieses hier das Ergebnis von, na ja, verkorksten Sachen: psychische Erkrankungen, Medikamente, Scheidung, komischer Scheiß. Das Eintauchen in seltsame Dinge fasziniert mich immer auf die eine oder andere Weise." Neben den bereits erwähnten Einflüssen aus der menschlichen Erfahrung greift ,No Skill" auf verschiedene technische und ästhetische Kuriositäten zurück: das methodische Sounddesign von Alvin Lucier, Andy Milligans Low-Budget-Kult-Horrorfilm ,The Weirdo" aus dem Jahr 1989 und die pop-exzentrische Art des Filmkomponisten Hugo Montenegro. Dilloway stieß bei einer Lagerraumversteigerung auf dessen skurrile Habseligkeiten, darunter Notizen zu den frühen elektronischen Experimenten des Komponisten. Einige der beunruhigendsten Momente des Albums, wie das Lachen, das ,Bring Me The Head Of The Unknown Comic" heimsucht - klanglich eine Anspielung auf die Avantgarde-Größen Nurse with Wound und thematisch auf den Komiker aus den 1970er Jahren mit der Papiertüte über dem Kopf -, lassen sich auf den Einfluss dieses wahrhaft ungewöhnlichen Fundes zurückführen. ,No Skill" knüpft zudem an Dilloways jüngste künstlerische Ausflüge an: seine Umsetzung von John Cages 88-Band-Loop ,Rozart Mix"; die Originalmusik für ,The Absence of Milk In The Mouths of the Lost"; Gemeinschaftsalben mit Lucrecia Dalt (Lucy & Aaron) sowie Kim Gordon & Bill Nace (Body/Dilloway/Head). Während er an diesen und anderen Projekten arbeitete, legte er in Gedanken einen Ordner für sein nächstes Dais-Album an und sammelte Aufnahmen, die zu einer ziemlich vagen Vision passten. ,Dieses Album hat mich irgendwie völlig in Beschlag genommen, seit ich ,The Gag File` 2017 fertiggestellt habe. Zuerst dachte ich, es würde eher ein Pop-Album werden, aber dann hat mir das Lucrecia-Projekt diese Idee irgendwie aus dem Kopf getrieben. Es begann, eher wie meine Live-Sets zu fließen." Er entschied sich für eine Abfolge, die den Hörer ein wenig im Ungewissen lässt - ob erschrocken, amüsiert oder verwirrt; der Effekt soll absichtlich den Eindruck erwecken, dass etwas kaputt ist. Das Album beginnt mit schrillen Kreischen, bevor es in Drone-Passagen eintaucht, die durch zwei aneinander geriebene nepalesische Sarangi-Bögen entstehen, begleitet vom ersten Auftauchen seiner ogerartigen stimmlichen Präsenz. Anschließend werden mehrere Minuten von weißem Rauschen verschluckt (,Forced Auctioneer"). Dilloway verweist auf The Weirdos seltsamen Einsatz ausgedehnter Übergänge mit schwarzem Raum und seine lebenslange Liebe zum Bandrauschen. Er bekam Kassetten von älteren Kindern und hörte diese Geräusche als Teil der Songs, nur um später zu erfahren, dass es sich um klangliche Artefakte handelte, die von Generationen des Kopierens auf Kassette übrig geblieben waren. ,Ich stehe total auf die Idee, all diese Schichten aufzubauen und sie in etwas anderes zu verwandeln. Wenn ich zum Beispiel live spiele, kann es rauer zugehen als bei meiner aufgenommenen Musik, und dafür wollte ich genau dieses Gefühl einfangen - dass diese Ausbrüche laut sind, aber ein bisschen gedämpfter. Dieser totale Rauschklang, fast so, als wärst du unter Wasser." Dilloway sammelt Tonpoesie-Platten, und obwohl er seine eigene Arbeit nicht gerne in dieses Genre einordnet, spricht die Absurdität dieses Handwerks - die Verwendung von phonetischen Lauten und nonverbalen Geräuschen als Ersatz für traditionelle semantische Bedeutung - durch sein Werk. Auf ,Possession Audition Tape" liest er verschiedene Passagen aus einem Buch vor, das von einer französischen religiösen Gruppe aus dem 18. Jahrhundert handelt, die zu öffentlichen Unruhen neigte, und schneidet diese digital auseinander, wodurch er im Mix seine eigenen, echoartigen Stotterausbrüche erzeugt. ,No Skill Comedy Mind Reading" endet mit einem Stück aus Synthesizer und Orgel-Rhythmusmaschine, das auf Musik basiert, die er für den Film ,Supporting Actor" von Pieter Schoolwerth und Phil Vanderhyden komponiert hat - in dem ein Avatar von Dilloway in ein Portal gezogen wird. Dort trifft er in einem fantastischen Club auf posthumane Wesen. Die Szene, die sich irgendwie auf Audio übertragen lässt, versetzt das Set in einen passend verwirrenden Traumzustand. Ein Star der Noise-Musik, ein moderner Hofnarr, der aus dem Unbekannten berichtet.
Für ihre zweite LP ,Iconoclast HaHa" greift das Vierer-Ensemble Aluminum aus San Francisco den Shoegaze, Big Beat und Alt-Pop ihres Debüts ,Fully Beat" (Felte, 2024) auf und heizt die Stimmung richtig ein. Im Gegensatz zu früheren, selbst aufgenommenen Alben besteht das Album aus einer Reihe mitreißender Studioaufnahmen der gesamten Band , die alle während einer inspirierten Woche mit Toningenieur Jack Shirley im Atomic Garden Studio in Oakland aufgenommen, abgemischt und gemastert wurden. Die Leadsänger und Songwriter Marc Leyda und Ryann Gonsalves schaffen weiterhin die Balance zwischen poppiger Eingängigkeit und experimenteller Unbekümmertheit, während sie diese Songs mit Spontaneität, Unmittelbarkeit und Post-Punk-Hartnäckigkeit erfüllen. ,Wir wollten, dass dieses Album gitarrenlastiger wird", bemerkt Leyda, ,deshalb haben wir über Marshall-Stacks aufgenommen, um ihm ein schwereres Feeling zu verleihen und einen schnelleren, punkigeren Sound zu erzielen, der bei Live-Auftritten gewaltig und mitreißend wirkt." Thematisch nennt Gonsalves als große Inspiration ,die Frustration, in einem gesellschaftlichen System zu leben, das dich zum Scheitern verurteilt, in dem du immer ,nicht genug` oder ,zu viel` bist, und all die Wut, Erschöpfung und den Druck, dich anzupassen." Im Rückblick auf das Zusammenspiel von Stimmung, Botschaft und Strudel auf ,Iconoclast HaHa" erläutert Leyda anhand seiner ultimativen künstlerischen Frage: ,Wenn es sich so anfühlt, als würde die Welt in Richtung Untergang kippen, machst du einfach weiter und versuchst, etwas Kraftvolles und Sinnvolles zu schaffen - denn was bleibt dir sonst übrig?"
Mit der 30th Anniversary Edition von Weekend wird eines der pragenden Alben der deutschen Nachwendegeneration elektronisch gepragter Independent-Musik neu aufgelegt. Als das Album 1996 erschien, markierte es einen entscheidenden Wendepunkt fur Kreidler: Die Dusseldorfer Gruppe bundelte erstmals die unterschiedlichen Einflusse aus Electronica, Post-Rock, Krautrock und improvisierter Musik zu einer eigenstandigen kunstlerischen Sprache. Entstanden aus Live-Improvisationen und weitgehend direkt im Studio eingespielt, entwickelte Weekend eine bemerkenswerte Naturlichkeit und Dynamik, die bis heute nichts von ihrer Wirkung verloren hat. Nationale und internationale Medien feierten das Album als wichtigen Beitrag zwischen Clubkultur und experimenteller Rockmusik, wahrend der Titel "Reflections" der Band erstmals großere Aufmerksamkeit verschaffte. Die Jubilaumsausgabe wurdigt nicht nur einen Meilenstein der Bandgeschichte, sondern unterstreicht zugleich die anhaltende Relevanz einer Gruppe, die auch drei Jahrzehnte spater kreativ und produktiv bleibt.
Eine historische Begegnung zwischen zwei der größten und legendärsten Bands des ehemaligen Jugoslawiens: LAIBACH - international anerkannt für ihre kompromisslose Auseinandersetzung mit Ideologie, Ästhetik und Macht - präsentieren "Die Kanone". Dabei handelt es sich um eine Neuinterpretation von "Top", der ersten, 1974 veröffentlichten Single von BIJELO DUGME, den Pionieren der jugoslawischen Rockkultur, gegründet von Goran Bregovic. Gemeinsam verwandeln sie einen historischen Song in ein neues Statement über die Zyklen der Geschichte und die Mechanismen, die die Gegenwart prägen - ein Werk, das tief in der Kulturlandschaft des ehemaligen Jugoslawiens verwurzelt ist, aber ebenso deutlich darüber hinausweist. Die Version von Laibach, unter Mitwirkung von Bijelo Dugme und insbesondere Goran Bregovic an der Gitarre, erschien 2025 digital, sowohl in deutscher als auch in slowenischer Sprache. Nun zusätzlich von DIE KRUPPS, THE LINCOLNSHIRE POACHER, BLACK DOT und dem RTV Slovenia Symphony Orchestra neu gemischt und interpretiert, um die allererste physische Veröffentlichung auf 12"-Vinyl und CD zu vervollständigen. Mehr als fünfzig Jahre nachdem das Debüt von Bijelo Dugme ein neues Kapitel in der Geschichte des Balkan-Rock aufschlug, greifen Laibach dieses ikonische Material auf und interpretieren es in ihrer eigenen, monumentalen Klangsprache neu. Das Ergebnis ist ein Dialog zwischen zwei Epochen, zwei künstlerischen Visionen und zwei Herangehensweisen an die Symbole, durch die sich Gesellschaften selbst definieren. "Die Kanone" ist nicht bloß eine Neuinterpretation eines historischen Songs - es ist ein zeitgenössischer Kommentar zum sich wandelnden Verhältnis zwischen Industrie, Technologie und Militarisierung. Der Titel evoziert den Wandel der industriellen Produktion und die beunruhigende Neuausrichtung etablierter Fertigungstraditionen hin zur Herstellung von Waffen und Kriegssystemen. Durch das Aufeinandertreffen der ursprünglichen Rock-Mythologie von Bijelo Dugme und dem Industrial-Ritualismus von Laibach untersucht der Song, wie wirtschaftliche Macht, technologischer Fortschritt und militärische Ambitionen miteinander verflochten sind. Das Stück reflektiert eine Welt, in der die Sprache der Produktion zunehmend mit der Sprache des Konflikts verschmilzt. "Die Kanone" und die slowenische Version "S topom te bom ciljal moja mala" erscheinen erstmals physisch, mit Remixen der deutschen Industrial/EBM-Legenden DIE KRUPPS (die eine episch-wuchtige Version beisteuern, welche ein Hit in ganz eigener Sache ist), des britischen Produzenten The Lincolnshire Poacher sowie des slowenisch-kroatischen Elektronik-Duos Black Dot. Der sechste Titel der 12"-Vinylversion ist eine Live-Aufnahme aus der Oper von Ljubljana, eingespielt mit dem RTV Slovenia Symphony Orchestra. Erhältlich ist klassisch schwarzes oder limitiertes farbiges Vinyl sowie CD mit zwei Bonustracks (iTurks Symphonic Mix der slowenischen Version und eine Instrumental-/Karaoke-Version). Beide Formate mit Obi-Banderole.
Mit ihren ersten beiden Alben verwandelten Dream Unending die vertraute Architektur des Death Doom in einen eigenen Ort. Eine Sprache, in der tiefste Schwere mit Progressive Rock, Ambient-Musik, jazzinspirierter Improvisation und unverblümter emotionaler Offenheit koexistieren konnte.
Auf dem neuen Album 'Certain Uncertainties' bleibt dieser Ausdruck intakt, doch der Blick hat sich verändert. Wo frühere Werke oft nach oben und außen zu greifen schienen, kehrt dieses auf die Erde zurück: schlanker im Aufbau, rauere Kanten und von einer ausgeprägt nächtlichen Atmosphäre geprägt. Man könnte es vielleicht 'Adult Contemporary Doom' nennen; Musik von erheblichem Gewicht, die dennoch gelernt hat, wie viel gesagt werden kann, indem man bestimmte Dinge ungesagt lässt.
Aufgenommen mit weniger Schichten und einem bewusst unmittelbaren instrumentalen Ansatz, gibt 'Certain Uncertainties' den einzelnen Darbietungen Raum zum Atmen. Derrick Vellas Gitarren bewegen sich mit ungewohnter Freiheit durch Blues-, Jazz- und Progressive-Vokabular und tragen zuweilen den offen geführten Charakter amerikanischer Roots-Musik in Gefilde, die man im Doom selten antrifft. Justin DeTores Schlagzeug ist durchgehend präsent, verleiht dem Album eine physischere Dynamik und hilft den Kompositionen, ihre Ziele mit größerer Sparsamkeit zu erreichen. Dennoch hat die Prägnanz die Vorliebe von Dream Unending für Entladung nicht geschmälert: Insbesondere das Eröffnungs- und das Schlussstück steuern auf enorme Druckpunkte zu, während die Zwischenräume Vellas Spiel zum Wandern, Reagieren und gelegentlichen Unvollkommenheiten einladen. Jeder Song funktioniert als eigene Vignette – teils Wüsten-Träumerei, teils After-Hours-Noir – durchzogen von Spuren westlicher Landschaften, dämmrigen Räumen und leeren Straßen.
Diese erdgebundene Qualität passt zu einem Album, das sich im Kern mit Instabilität und Wiederaufbau beschäftigt. Entstanden in einer Phase, in der Vella sein eigenes Vertrauen ins Risikoeingehen neu aufbaute, trägt 'Certain Uncertainties' Zweifel in sich, ohne der Verzweiflung zu verfallen. Die versehrte Balladenhaftigkeit von 'I Carry Your Burden' (mit Gastgesang von Brendan Radigan), die improvisatorische Offenheit des Titeltracks und die hässlicheren Ausbrüche des Death Doom gehören alle zum selben emotionalen Terrain: Schönheit und Unbehagen dürfen denselben Rahmen einnehmen. Wenn das frühere Werk von Dream Unending eine andere Welt jenseits der Grenzen schwerer Musik imaginierte, findet 'Certain Uncertainties' etwas ebenso Seltsames in der Welt unter unseren Füßen. Ein Album voller trockener Luft, langer Schatten, ungelöster Fragen und dem sturen Impuls, sich weiter durch sie hindurchzubewegen.
„Me and the Noise“ von Wasuremono ist das bislang ambitionierteste und klanglich vielschichtigste Album von William Southward, auf dem er schimmernden Indie-Pop, mitreißende Hooks und eine euphorische, groß angelegte Produktion mit intimeren und nachdenklichen Momenten verbindet. Nachdem Southward ein Jahrzehnt lang unabhängig in seinem Gartenschuppen in Bradford-on-Avon Musik geschaffen hatte, öffnete er den Produktionsprozess und holte Tony Draper für den Mix sowie Dick Beetham für das Mastering mit ins Boot – das Ergebnis ist ein kühner neuer Sound, der auf seinem melodieorientierten Songwriting aufbaut. Das Album knüpft an eine Reihe von Erfolgen an, darunter über 16 Millionen Streams für „Are You OK?“ sowie die Verwendung seiner Musik in „Heartstopper“ und im Trailer zu „Goodrich“, während Titel wie „No More Dancing“, „Is It Weird or Is It Me?“ und „Sleeping Out“ die Bandbreite seines Songwritings demonstrieren. Die Vinyl-Ausgabe erscheint auf schwarzem Heavyweight-Vinyl, wurde im Half-Speed-Verfahren gemastert und ist in einer Gatefold-Hülle untergebracht – damit ist sie eine hochwertige physische Ausgabe, die ein bedeutendes neues Kapitel für Wasuremono einläutet.
Zweite Auflage 2026 -Ein PUNK-ROCK-MEISTERWERK neu aufgelegt - mit, aus aktuellem Anlass, aktualisiertem 2026 Cover-Artwork, Vinylfarbe Starlight Yellow! Das erste Studioalbum von NOFX auf Fat! Die Band behandelte ernste Themen (Punk-Kultur und Politik) mit ihrem typischen Witz und Sarkasmus und zielte auf George W. Bush. Nun ist ein neuer Clown am Start! Damals (2003) schaffte es das Album sowohl in Großbritannien als auch in den USA in die Top 50 und war auch auf dem europäischen Festland erfolgreich, wo es in der Schweiz und in Deutschland die Top 30 erreichte, in Österreich die Top 50 und in Frankreich die Top 100. "Musically, NOFX fuses its political cynicism with criticism of punk rock itself and suggests that the best thing for all the kids and the bands might be to close ranks and start their own little hardcore community. 'Irrationality of Rationality' and 'Franco Un-American'_two of the album's most melodic, catchy songs_are also two of War on Errorism's most biting commentaries. The first personalizes the trickle-down effect of corporate decision-making over a lockstep hardcore rhythm; the second gets all-new wavy as Fat Mike reasons out his own world view, and somehow rhymes "apathy" with "Noam Chomsky.'" - NOFX hat sich zwar aufgelöst, aber das Vermächtnis lebt weiter. Die Band ist derzeit Gegenstand ihrer ersten umfassenden Ausstellung im Punk Rock Museum in Las Vegas. Die Dokumentation "40 Years of Fuckin Upmakes" feiert beim SXSW 2026 Premiere und ist ab April umfassend zu sehen (Score & Original Soundtrack mit neuer Musik von NOFX folgen in Kürze). Der zweite Teil der A-Z-Raritäten-Trilogie "I to Q" soll Ende 2026 erscheinen. Und behaltet Fat Mike im Auge, denn Gerüchten zufolge hat er eine eigene Meinung zur aktuellen Weltlage. Warning: owning this record might piss off (more than ever) your army recruiter, grizzled grampa, or those wacky flag-wavin' nationalist buddies of yours.
„Rejoice“ ist eine ganz besondere Zusammenarbeit zwischen Tony Allen, dem legendären Schlagzeuger und
Mitbegründer des Afrobeat, und Hugh Masekela, dem Trompetenmeister des südafrikanischen Jazz.
Die beiden weltberühmten Musiker, die sich in den 1970er Jahren durch ihre jeweiligen engen Verbindungen
zu Fela Kuti kennengelernt hatten, sprachen jahrzehntelang davon, gemeinsam ein Album aufzunehmen.
Als sich ihre Tourneepläne im Jahr 2010 in Großbritannien überschnitten, bot sich die Gelegenheit, und
Produzent Nick Gold nutzte den Moment, um ihr Zusammentreffen aufzunehmen. Kurz nach dem sehr
traurigen Tod von Hugh Masekela im Jahr 2018 und mit neuem Elan holten Tony Allen und Nick Gold
– mit dem Segen und der Beteiligung von Masekelas Nachlassverwaltung – die Originalbänder hervor und
stellten die Aufnahmen im Sommer 2019 fertig; dies geschah in jenem Londoner Studio, in dem auch die
ursprünglichen Sessions stattgefunden hatten.
Das von der Kritik gefeierte Album wurde vom „Guardian“ als „bemerkenswert stimmige Mischung aus
Swing und Afrobeat“ beschrieben, die „einige von Allens bisher besten Arbeiten am Schlagzeug sowie
Masekelas unnachahmliche Bläsermelodien“ präsentiert.
Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums von World Circuit Records erscheint diese Veröffentlichung nun auf
„Splatter-Vinyl“ in den Farben Orange, Pink und Weiß.
Grandmaster Flash & The Furious Five waren eine wegweisende Hip-Hop-Gruppe, die sich in der South
Bronx in New York City formierte. Sie waren bekannt für innovative DJ-Techniken und sozialkritische Texte
und wurden 2007 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
Diese Compilation enthält mit „The Message“ eine der einflussreichsten Hip-Hop-Singles aller Zeiten sowie
„Scorpio“ – eine der großartigsten Electro-Aufnahmen, die je produziert wurden.
Ein ungeschöntes, direktes und bildgewaltiges Porträt des schwarzen Straßenlebens im New York der frühen
80er Jahre sowie eine faszinierende Zeitkapsel der ersten Versuche des Rap im Albumformat – dieses Album
erwarb sich aus eigener Kraft Respekt.
POV zeigt Nico Santos in zwei Extremen: ganz nah und ganz groß. Sein viertes Album ist ein Doppelalbum
aus zwei vollständigen Welten: Personal und Optimist. Personal versammelt intime, persönliche und echte
Geschichten, vielleicht die biografischsten Texte, die Nico bisher geschrieben hat, für Momente, die man
allein mit sich hört. Optimist ist das Gegenstück: große Hymnen und der Soundtrack zu seinem lauten,
schnellen Leben als Popstar, für Nächte und Momente mit Freunden. Zusammen ergeben beide Seiten 18
Songs, darunter ”Why Don’t You Stay”, ”Optimist”, ”Ray of Light”, ”All Time High” und ”Body”.
4 grosses Pumpin Tribe mélodiques qui galopent sur ce premier opus de Tontons, avec aux commandes Tournevis, Gui-Two, Uzi et Renard, a chaque fois en VS avec JT Labo 14
Nawak Gold, orchestré magnifiquement par Leeroy et KTR ! Pour cet EP, chacun des deux artistes nous offre deux morceaux, pour un voyage musical qui traverse plusieurs styles.
Sur la première face, place à la Techno, Hardtechno et Hardstyle, avec deux tracks aux grosses énergies. La deuxième face bascule ensuite vers le Hardcore, avec un morceau plus poussé et un autre plus lent.
Un EP riche et varié, qui passe d’un style à l’autre tout en gardant cette même envie de vous en mettre plein les oreilles !
Un grand merci encore une fois à Leeroy et KTR pour leur confiance et pour ce magnifique projet.
- 2026 Edition, gepresst auf apricotfarbenem Vinyl - Erweitertes Gatefold-Cover - Enthält ein 20-seitiges Booklet mit seltenen Fotos und Liner Notes von Lenny Kaye sowie Beiträgen von Nick Cave und Devendra Banhart. Karen Daltons Album ,In My Own Time" aus dem Jahr 1971 gilt als wahres Meisterwerk einer der geheimnisvollsten, rätselhaftesten und nachhaltig einflussreichsten Künstlerinnen der Musikgeschichte. Das neu erweiterte, 20-seitige LP-Booklet mit selten gezeigten Fotos, Liner Notes des Musikers und Autors Lenny Kaye sowie Beiträgen von Nick Cave und Devendra Banhart rundet das Paket ab. Die in Oklahoma aufgewachsene Karen Dalton (1937-1993) brachte eine Vielzahl von Einflüssen in ihr Werk ein. Wie Lenny Kaye in den Liner Notes schreibt, hört man den Jazz von Ella Fitzgerald und Billie Holiday, die Intensität von Nina Simone, den Appalachen-Gesang von Jean Ritchie sowie den R&B und Country, die auf ihrem Weg nach New York unweigerlich in ihre Musik einflossen. Ausgestattet mit einem Langhalsbanjo und einer 12-saitigen Gitarre hob sich Dalton durch ihren unverwechselbaren, lebensmüden Gesang von ihren Kollegen ab. In den frühen 60er Jahren wurde sie zu einer festen Größe in der Folk-Szene von Greenwich Village, wo sie traditionelles Material, Blues-Standards und die Songs ihrer Zeitgenossen interpretierte, darunter Tim Hardin, Fred Neil und Richard Tucker, den sie später heiratete. Bob Dylan war unterdessen sofort von ihrer Kunst begeistert. ,Meine Lieblingssängerin dort war Karen Dalton", erinnerte er sich in *Chronicles: Volume One* (Simon & Schuster, 2004). ,Karen hatte eine Stimme wie Billie Holiday und spielte Gitarre wie Jimmy Reed." Wer Dalton kannte, wusste, dass sie kein Interesse daran hatte, sich den Launen der Plattenindustrie zu beugen. Auf der Bühne interagierte sie kaum mit dem Publikum. Im Studio fühlte sie sich beim Aufnahmeprozess ebenso unwohl. Ihr Debütalbum von 1969, *It's So Hard to Tell Who's Going To Love You The Best*, das 2009 von Light in the Attic neu aufgelegt wurde, entstand heimlich, als Dalton dachte, sie würde nur Songs proben. Als Michael Lang, Mitveranstalter von Woodstock, Dalton ansprach, ob sie ein Folgealbum für sein neues Label ,Just Sunshine" aufnehmen wolle, war sie, gelinde gesagt, skeptisch. Das Album musste nach ihren eigenen Bedingungen und in ihrem eigenen Tempo entstehen. Daraus wurde ein sechsmonatiger Aufenthalt in den Bearsville Studios in Woodstock, New York. Produziert wurde das Album von dem Bassisten Harvey Brooks, der bereits auf ,It's So Hard to Tell Who's Going To Love You The Best" an Daltons Seite gespielt hatte. Brooks, der stolz darauf war, unkompliziert, zuverlässig und unterstützend zu sein, verstand Daltons Arbeitsweise, war aber auch bereit, sie sanft zu ermutigen und die Künstlerin dazu herauszufordern, ihre kreativen Grenzen zu erweitern. ,Ich habe versucht, ihr einen flexiblen Rahmen zu bieten", erzählte er Kaye. ,Ich habe die Entscheidungen ihr überlassen - das Tempo, das Feeling festzulegen." Sie war sehr zurückhaltend, und ich habe ihr alles vorgelegt; wenn sie mehr brauchte, habe ich ihr Optionen angeboten. Alle gingen einfühlsam auf sie ein. Sie war die Anführerin. Dalton, die selten ihre eigenen Kompositionen aufführte, wählte eine Reihe von Stücken zur Interpretation aus - von traditionellen Liedern wie ,Katie Cruel" und ,Same Old Man" bis hin zu Paul Butterfields ,In My Own Dream" und Richard Tuckers ,Are You Leaving For The Country". Außerdem erweiterte sie ihr übliches Repertoire und fügte R&B-Hits wie ,When a Man Loves a Woman" und ,How Sweet It Is" hinzu. Im Gegensatz zu ihrer vorherigen LP bot Daltons neue Aufnahme vollere, poporientiertere Arrangements, an denen eine ganze Reihe talentierter Studiomusiker mitwirkte. Auch wenn das Publikum der 70er Jahre vielleicht noch nicht bereit für Daltons Musik war, stand eine neue Generation kurz davor, ihr Werk zu entdecken. In den Jahrzehnten nach ihrem Tod nannten viele Künstler Karen Dalton als Einfluss, darunter Lucinda Williams, Joanna Newsom, Nick Cave, Angel Olsen, Devendra Banhart, Sharon Van Etten, Courtney Barnett und Adele. In dem kürzlich gefeierten Dokumentarfilm ,Karen Dalton: In My Own Time" sinniert Cave über Daltons einzigartige Anziehungskraft: ,Es wird eine Art Anspruch an den Zuhörer gestellt", erklärt er. Ob man es mag oder nicht, man muss in ihre Welt eintauchen. Und es ist eine Welt voller Verzweiflung. Peter Walker, der ebenfalls im Film zu sehen ist, führt diesen Gedanken weiter aus: ,Wenn sie in ihrer Musik ein bestimmtes Gefühl empfinden und es so rüberbringen kann, dass man dieses Gefühl auch spürt, dann ist das wirklich das Magischste, was man tun kann." Er fügt hinzu: ,Sie hatte eine tiefe, tiefgründige und liebevolle Seele - das hört man in ihrer Musik."
,Every Martyr Is A Universe" ist das Constellation-Debüt des palästinensisch-kanadischen Gitarristen, Komponisten und Community-Organisators Bilal Nasser. Das Album entstand während der studentischen Protestbewegungen gegen den Krieg in Gaza und setzt sich mit der Frage auseinander, welche Bedeutung Kunst in Zeiten von Gewalt, Verlust und politischer Krise haben kann. Daraus entwickelt Nasser eine musikalische Reflexion über Trauer, Solidarität, Erinnerung und Widerstand. Bekannt für seine Verbindung von klassischer Gitarre, Folk-Traditionen und zeitgenössischen Einflüssen erweitert Nasser auf diesem Album seinen bisherigen Solosound erstmals um ein größeres Ensemble. Gemeinsam mit neun Musikerinnen und Musikern aus seinem kreativen Umfeld in Windsor, Ontario, schuf er vielschichtige Arrangements für Streicher, Bläser, Elektronik und Gitarren, die dem Album eine orchestrale und zugleich intime Atmosphäre verleihen. Das Ergebnis ist ein tiefgründiges, emotionales und ambitioniertes Werk, das klassische Komposition, Folk, Post-Rock und experimentelle Klänge miteinander verbindet. ,Every Martyr Is A Universe" ist zugleich persönliches Statement und kollektiver Ausdruck von Erinnerung, Hoffnung und Widerstandskraft.
Matthias Reim ist zweifellos ein großfühlender Mensch. Ein beneidenswert produktiver Zeitgenosse ist er sowieso. Vor bald 35 Jahren hinterließ der Vollblutmusiker und Songwriter einen Aphorismus von bleibendem Wert: "Verdammt, ich lieb' dich". Liedzeilen, die aus einer Laune heraus entstanden, formte der damals 32 Jahre junge Mann zu einem Mammut-Refrain, der zu einem Millionenseller gelangte. Er hat rund zwei Dutzend Studioeinspielungen veröffentlicht, etliche davon brachen in Gold- und Platin gegossen Verkaufsrekorde. Auf dem neuen Longplayer "Zeppelin" präsentiert Reim seine 16 neuen Songs so frühlingsfrisch und auf den Punkt gebracht wie ein tatendrängender Newcomer. Einer, der sich gleichzeitig eines enormen Musikmacher- und Lebenserfahrungsschatzes ermächtigen kann. Anders lässt sich die gesteigerte Wahrhaftigkeit in "Zeppelin" nicht erklären. Reims Rock klingt heute handgemacht-rockiger als je zuvor, die Refrains sind größer geworden und die Balladen balladesker. "Zeppelin" ist kurzum der beste Reim aller Zeiten.
Von einer Band, die man liebt, wünscht man sich beides: dass sie überrascht und ganz sie selbst bleibt. Mit ihrem dritten Album "Ideale" gelingt Die Verlierer genau das. Was man von ihnen erwartet, scheint kaum eine Rolle zu spielen. Große Refrains, lange Stücke, Instrumentalpassagen und experimentellere Momente führen die Songs in unerwartete Richtungen. Zusammengehalten werden sie vom unverwechselbaren Sound der Band, der ihre Identität entscheidend prägt. Dazu kommt diese mitreißende Energie, die Die Verlierer seit ihrem ersten Album auszeichnet. Bei aller musikalischen Freiheit bleibt die Haltung stabil. Die Texte sind klar politisch: gegen Gier, Krieg und die Mächtigen, die entscheiden, Kasse machen und die Folgen anderen überlassen. (V.Varlet)
Der Mann, der das Cello zum Singen brachte: Legendäre Aufnahmen von Pablo Casals auf Vinyl Anlässlich seines bevorstehenden 150. Geburtstags am 29. Dezember rückt diese kuratierte Auswahl den katalanischen Musiker in den Mittelpunkt, der das Cello in ein angesehenes Soloinstrument verwandelte. Die Aufnahmen stammen aus seiner Blütezeit: Casals’ charakteristischer warmer Ton und seine ausdrucksstarke Intonation führen durch prägende Interpretationen – von seinen wegweisenden Einspielungen der Solosuiten von Bach bis hin zu virtuosen Miniaturen wie Rimsky-Korsakows Hummelflug. Mit intimen Kammermusikwerken sowie großem orchestralem Repertoire bietet diese Vinyl ein eindrucksvolles Zeugnis eines musikalischen Denkers, der die Kunst des Streicherspiels neu prägte und das Cello wahrhaft zum Singen brachte.
Die großen Eurodance-Hits der 90er gibt es jetzt auch auf Vinyl! Mit der „90s Eurodance Collection“ erscheint die beliebte Compilation-Serie erstmals im klassischen VinylFormat und bringt das unverwechselbare Feeling der 90er zurück auf den Plattenteller.
Mit dabei sind einige der größten Namen dieser Ära: Ace of Base, Rednex, Gigi D‘Agostino und Whigfield sorgen für jede Menge Dancefloor-Nostalgie und unvergessliche Melodien. Ob treibende Beats, große Refrains oder die typischen Sounds der 90er – diese Vinyl-Compilation versammelt die Hits einer Zeit, in der Eurodance die Charts und Clubs eroberte.
„90s Eurodance Collection“ auf Vinyl – die großen 90er-Hits, jetzt im kultigen Vinyl-Format! Für alle Fans von Eurodance, 90s-Nostalgie und dem ganz besonderen Sound einer legendären Dekade.
Diese Schallplatte vereint die unvergessenen Lieder aus den Anfangszeiten des erfolgreichsten Brüder-Duos Deutschlands und lässt den unverkennbaren, traditionellen Amigos-Sound in neuem Glanz erstrahlen. Eine nostalgische Auswahl an Titeln voller Sehnsucht und tiefen Gefühlen, die das Fundament einer einzigartigen Karriere legten. Ein Stück pure Musik-geschichte, verpackt in zeitlose Melodien.
Die Nadel auflegen, in Erinnerungen schwelgen und den Schlager von seiner nostalgischsten Seite erleben.
Il Volo feiern die Magie von Weihnachten mit "Our Christmas", dem neuen Album, auf dem die unverwechselbaren Stimmen des Trios auf die großen Weihnachtsklassiker treffen, eingebettet in elegante Orchesterarrangements. Erhältlich auf CD und weißem Vinyl.
Die größten Hits des Freestyle-Stars Stevie B jetzt auf hochwertiger farbiger Vinyl-LP! Diese exklusive Edition vereint die bekanntesten Songs des Künstlers und bringt den unverwechselbaren Sound der 80er- und 90er-Jahre zurück auf den Plattenteller.
Mit dabei sind unter anderem die Klassiker:
Funky Melody
Dreaming of Love
Spring Love
sowie weitere unvergessliche Hits.
Ein Muss für Fans von Freestyle, Dance-Pop und Sammler außergewöhnlicher Vinyl-Ausgaben.
Hinweis: Vol. 2 mit weiteren Stevie-B-Klassikern erscheint demnächst!
following two releases dedicated to sydney's atone, tonal oceans now turns its attention closer to home. after several years in the making, this release reintroduces the berlin trio die elektronische wohlfahrt in a revised form. nearly three decades after its original release on lab records in 1997, alongside the original 12" material, it includes two short pieces from the treffpunkt freizeit cd. die elektronische wohlfahrt was a short-lived project formed by kai kroker (rawell), peter lay, and anne westphalen. their recordings grew organically from late-night after-hours sessions in their studio in berlin's pankow district, capturing a unique blend of warm, quirky and playful textures. although their recorded output was rather limited, die elektronische wohlfahrt occupied the same creative circles as artists and friends such as move d and jan jelinek, at a time when berlin was establishing itself as one of germany's most innovative electronic music hubs. the group also performed at the legendary interference festival, one of germany's key underground electronic events of the 1990s. founded by dr. motte and uwe reinicke, the festival later evolved into interference records, where die elektronische wohlfahrt released the caro ep in 1996, further cementing the project's place within berlin's underground electronic scene. over the past few years, the music has quietly found its way into the hands of a new generation of listeners and discerning tastemakers, making its return feel long overdue.
Das Album, mit dem für die Eagles of Death Metal alles begann, und immer noch eines der größten Alben ihrer Karriere mit den Singles ,Miss Alissa" und ,I Only Want You". Auf dem Album sind außerdem Nick Oliveri, Alain Johannes und weitere als Gastmusiker zu hören. Die Wurzeln der Band reichen weiter zurück als das Album selbst - Eagles of Death Metal tauchten ursprünglich 1998 auf Hommes ,Desert Sessions Volumes 3-4" auf, mit einem etwas anderen Sound als auf ,Peace, Love, Death Metal", das eher radiotaugliche Gesangsharmonien aufwies.
Das Album, mit dem für die Eagles of Death Metal alles begann, und immer noch eines der größten Alben ihrer Karriere mit den Singles ,Miss Alissa" und ,I Only Want You". Auf dem Album sind außerdem Nick Oliveri, Alain Johannes und weitere als Gastmusiker zu hören. Die Wurzeln der Band reichen weiter zurück als das Album selbst - Eagles of Death Metal tauchten ursprünglich 1998 auf Hommes ,Desert Sessions Volumes 3-4" auf, mit einem etwas anderen Sound als auf ,Peace, Love, Death Metal", das eher radiotaugliche Gesangsharmonien aufwies.
Das bahnbrechende Debütalbum ,Blue Horse" der Be Good Tanyas erscheint anlässlich des 25-jährigen Jubiläums als Vinyl-Ausgabe bei Birthday Cake Records. Das Album wurde im Jahr 2000 in Vancouver mit nahezu keinem Budget aufgenommen, und das Trio aus Frazey Ford, Trish Klein und Samantha Parton verwandelte Old-Time-, Folk- und Country-Blues-Klänge in etwas Unheimliches, Intimes und ganz Eigenes - und gelangte dank der Ausstrahlung im CBC von einer Independent-Veröffentlichung zu einem internationalen Publikum. ,Blue Horse" machte die Band in Großbritannien zu einem Phänomen: 83 Wochen in den offiziellen britischen Country-Künstler-Albumcharts (mit Platz 3 als Höchstplatzierung), ein Platz in den Top 50 der Alben des Jahres des Q Magazine, ein Auftritt auf der Acoustic Stage in Glastonbury und ein Auftritt bei ,Later_ with Jools Holland". Die Zeitung ,The Independent" lobte es als ,eines der bezauberndsten Debüts", während ,The Littlest Birds" zu einem Markenzeichen einer ganzen Generation wurde und später in der Showtime-Serie ,Weeds" zu hören war. Die Musik der Band hat seitdem ihren Weg in epochale Fernsehserien wie ,Breaking Bad", ,The L Word" und ,Hell on Wheels" gefunden. Ein Vierteljahrhundert später ist dies ein lebendiges Werk, kein Nostalgieobjekt: Die Band zieht monatlich rund 510.000 Spotify-Hörer mit über 139 Millionen Streams des Gesamtkatalogs an, und Frazey Fords gefeierte Solokarriere führt immer wieder neue Hörer dorthin zurück, wo alles begann. Gepresst von neu aufbereiteten Vinyl-Masterbändern aus dem Jahr 2026 bringt diese Single-LP-Ausgabe ,Blue Horse" zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder auf Vinyl heraus.
Mit ihrem Solodebut "No Human Tongue Can Tell" gelingt Radie Peat eine eindrucksvolle Auseinandersetzung mit der Essenz der Folk Music. Die Sangerin von Lankum zahlt zu den pragenden Stimmen der sogenannten "Irish Green Wave" und verbindet auf diesem Album ihre außergewohnliche Kontra-Alt-Stimme mit tiefem Respekt fur die irische Gesangstradition. Als Interpretin und Multiinstrumentalistin haucht sie uberlieferten Liedern neues Leben ein und macht sie fur die Gegenwart relevant. Die ausgewahlten Songs erzahlen von Liebe, Verrat, ungewollter Schwangerschaft, Gewalt, Verlust und Widerstandskraft. In Stucken wie "The Moon and Stars" oder "Willow Garden" ruckt Peat weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt und verleiht historischen Erzahlungen neue emotionale Kraft. Ihre prazise Stimmfuhrung, vielschichtigen Harmonien und sparsam eingesetzten Arrangements schaffen einen Raum, in dem individuelle Erfahrungen zu universellen Geschichten werden. Zugleich versteht Peat Folk als generationsubergreifenden Speicher menschlicher Erinnerung. Die Lieder tragen Spuren zahlloser Leben in sich, und genau diese Verbindung macht sie zeitlos. Atmospharische Stucke wie "Luisne", das melancholische "Same Old Man" oder das historische "Dark Horse on the Wind" zeigen ihre Fahigkeit, Tradition, Geschichte und personliche Interpretation miteinander zu verweben. Ein weiterer Hohepunkt ist "Still I Love Him", das die Ambivalenz von Liebe und Leid beleuchtet und aus einer Geschichte emotionaler Abhangigkeit eine Erzahlung uber Starke und Selbstbestimmung macht. Auch "Bonnie Boy" und das abschließende Triptychon "Cailin Deas" kreisen um weibliche Autonomie, gesellschaftliche Erwartungen und den Wert personlicher Freiheit. So entsteht ein Album, das archaisch und zeitgenossisch zugleich wirkt. Mit großer Empathie, musikalischer Raffinesse und kunstlerischer Eigenstandigkeit macht Radie Peat die Stimmen vergangener Generationen horbar und schafft eine Sammlung von Liedern, die Trost, Erkenntnis und Verbundenheit vermitteln. "No Human Tongue Can Tell" ist damit weit mehr als eine Bewahrung von Tradition: Es ist deren lebendige Weiterentwicklung.
Mit ihrem Solodebut "No Human Tongue Can Tell" gelingt Radie Peat eine eindrucksvolle Auseinandersetzung mit der Essenz der Folk Music. Die Sangerin von Lankum zahlt zu den pragenden Stimmen der sogenannten "Irish Green Wave" und verbindet auf diesem Album ihre außergewohnliche Kontra-Alt-Stimme mit tiefem Respekt fur die irische Gesangstradition. Als Interpretin und Multiinstrumentalistin haucht sie uberlieferten Liedern neues Leben ein und macht sie fur die Gegenwart relevant. Die ausgewahlten Songs erzahlen von Liebe, Verrat, ungewollter Schwangerschaft, Gewalt, Verlust und Widerstandskraft. In Stucken wie "The Moon and Stars" oder "Willow Garden" ruckt Peat weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt und verleiht historischen Erzahlungen neue emotionale Kraft. Ihre prazise Stimmfuhrung, vielschichtigen Harmonien und sparsam eingesetzten Arrangements schaffen einen Raum, in dem individuelle Erfahrungen zu universellen Geschichten werden. Zugleich versteht Peat Folk als generationsubergreifenden Speicher menschlicher Erinnerung. Die Lieder tragen Spuren zahlloser Leben in sich, und genau diese Verbindung macht sie zeitlos. Atmospharische Stucke wie "Luisne", das melancholische "Same Old Man" oder das historische "Dark Horse on the Wind" zeigen ihre Fahigkeit, Tradition, Geschichte und personliche Interpretation miteinander zu verweben. Ein weiterer Hohepunkt ist "Still I Love Him", das die Ambivalenz von Liebe und Leid beleuchtet und aus einer Geschichte emotionaler Abhangigkeit eine Erzahlung uber Starke und Selbstbestimmung macht. Auch "Bonnie Boy" und das abschließende Triptychon "Cailin Deas" kreisen um weibliche Autonomie, gesellschaftliche Erwartungen und den Wert personlicher Freiheit. So entsteht ein Album, das archaisch und zeitgenossisch zugleich wirkt. Mit großer Empathie, musikalischer Raffinesse und kunstlerischer Eigenstandigkeit macht Radie Peat die Stimmen vergangener Generationen horbar und schafft eine Sammlung von Liedern, die Trost, Erkenntnis und Verbundenheit vermitteln. "No Human Tongue Can Tell" ist damit weit mehr als eine Bewahrung von Tradition: Es ist deren lebendige Weiterentwicklung.
Sean Thompson hat mehr als ein Jahrzehnt damit verbracht, sich zu einem der vielseitigsten Gitarristen in Nashville zu entwickeln. Derzeit ist er als Gitarrist für Margo Price auf Tour, und sein flinkes, lyrisches Spiel hat Bands unter der Leitung von Erin Rae sowie einer ganzen Reihe von Größen der ,Music City" geprägt. Außerdem ist er neben Rich Ruth und Spencer Cullum ein Drittel des kosmischen Trios Shrunken Elvis, dessen gefeiertes, selbstbetiteltes Debütalbum 2025 bei Western Vinyl erschien. Mit ,Inner Principles", seinem ersten rein instrumentalen Album, bündelt Thompson all diese Instinkte zu etwas, das sich wie ein echtes neues Kapitel anfühlt. Es ist ein Jazz-Fusion-Album im reichhaltigsten Sinne des Wortes: virtuos, aber schnörkellos, experimentierfreudig und stilistisch von einem Titel zum nächsten unruhig. Die acht Stücke bewegen sich mühelos zwischen ECM-artiger Weite im Geiste von John Abercrombie, rauchigem Akustik-Picking, lockeren Late-Night-Boogies und eleganten Post-Rock-Abenteuern, mit Synthesizern, die hin und wieder in Richtung Jan-Hammer-Territorium blitzen. Man könnte meinen, ein Großteil dieser Musik stamme aus dem Jahr 1978 oder 1983, und genau diese Zeitlosigkeit ist der springende Punkt. Thompson spielt ein rasantes Spiel namens ,Finde den Einfluss" und zieht dann weiter, ohne sich jemals lange genug an einem Ort niederzulassen, um wie eine Hommage zu klingen. Im Kern ist das Album ein Trio aus Thompson, Eric Slick am Schlagzeug und Alec Newman am Bass, ergänzt durch eine Handvoll bewährter Mitstreiter: Jake Davis, der produzierte, als Tontechniker fungierte, abmischte und Synthesizer beisteuerte; sein ,Shrunken Elvis"-Bandkollege Rich Ruth an der Gitarre; sowie Jo Schornikow am Keyboard. Dieses Zusammenspiel des Ensembles ist das Herzstück der Platte, und trotz aller technischen Meisterschaft ruht sich ,Inner Principles" nie auf seinem Können aus. Jeder Track strahlt echtes Gefühl aus, vom weitläufigen, treibenden ,Underwater Way" bis zum zarten ,Waltz For Mama". Thompson hat ,Inner Principles" digital in Eigenregie veröffentlicht und das Material live beim BigEars-Festival vorgestellt. Western Vinyl presst es nun zum ersten Mal auf Vinyl und verschafft damit einem der stillen, aber unverzichtbaren Musiker Nashvilles sein bisher umfassendstes Statement.
Die in Kalifornien beliebte Band Brainstory kehrt mit einer neuen EP zurück, die das Ende einer Ära feiert. ,Shoebox Days" ist eine Hommage an die Zeit und die Aufnahmen, die in ihrem inzwischen geschlossenen Studio in Long Beach entstanden sind, das treffend den Namen ,Shoebox" trug. Wie der Name schon andeutet, war der Raum winzig und mit Equipment vollgestopft. Das hatte zwar seinen Reiz, war jedoch mit zahlreichen Einschränkungen verbunden. Doch wie sich immer wieder gezeigt hat, entsteht großartige Kunst oft aus schwierigen Umständen, und diese neue EP mit sieben Titeln ist ein weiterer Beweis dafür. Der . Titel, ,The Watchers", beginnt mit einer eingängigen Bläsermelodie , die einen sofort in ihren Bann zieht. Die knackigen Drums und die G-Funk-Basstöne sorgen für Schwung, während sich üppige Orchestrierungen hin und her schlängeln und eine sanfte Atmosphäre schaffen. ,Blend", einer von nur zwei Gesangstiteln auf der EP, ist ein von kalifornischer Sonne durchtränktes Liebeslied , das die Grenze zwischen Psych-Rock-Ballade und B-Seite-Soul beschreitet. ,Twin Kitchen" drückt einen regelrecht in den Sitz zurück, wobei Eric Hagstroms präzises Schlagzeugspiel den Song trägt. ,Home Alone" ist Sänger Kevin Martins überaus nachvollziehbare Hommage an die Zeit, die er allein verbringt - Zeit, die nach heutigen Maßstäben als ,abgekoppelt" gilt, in Wirklichkeit aber viel verbundener ist _ Die Jungs lassen bei ,Lone Traveler" einen Teil ihres Jazz-Hintergrunds in den Vordergrund treten, beginnen mit einem wasserdichten Groove und lassen sich im Verlauf des Stücks darüber hinweg gehen. ,Gravity Hill", benannt nach der berühmten kalifornischen Kuriosität, leitet den Ausklang der EP ein, während Brainstory tief in die Materie eintaucht und uns mitnimmt. ,Necessary Loss" bildet den Abschluss dieser herrlichen Reise.
Was? Noch mehr Aufnahmen von den Headcoats und Headcoatees?! Gerade als man dachte, sie hätten mit ihren letzten Veröffentlichungen das Jucken der 25-jährigen Pause hinter sich gebracht... Wenn eine Schlägerei zwischen Bo Diddley, den Ramones und den Sonics am feuchten Grund eines Brunnens deine Vorstellung von Spaß ist, dann sind diese Platten vielleicht genau das Richtige für dich. Wenn das tatsächlich der Fall ist, empfehlen wir, sie horizontal neben einem nach Süden ausgerichteten Fenster oder - noch besser - neben einem Heizkörper zu lagern, denn jede Verschlechterung der Klangqualität dieser Schallplatten muss für eure ungeübten Ohren sicherlich ein noch größerer Segen sein. Lasst uns also alle beten, dass diese unglücklichen Seelen - anders als die meisten anderen langlebigen ,Kult"-Acts, die darauf bestehen, Nägel einzuschlagen, lange nachdem der Hammer seine Schlagkraft verloren hat - nicht glauben, es sei in Ordnung, Jahr für Jahr bis weit in ihre 90er hinein denselben alten Krach zu machen. Wie auch immer, auf die nächste! Hasty Bananas, Archibald Prong
Was? Noch mehr Aufnahmen von den Headcoats und Headcoatees?! Gerade als man dachte, sie hätten mit ihren letzten Veröffentlichungen das Jucken der 25-jährigen Pause hinter sich gebracht... Wenn eine Schlägerei zwischen Bo Diddley, den Ramones und den Sonics am feuchten Grund eines Brunnens deine Vorstellung von Spaß ist, dann sind diese Platten vielleicht genau das Richtige für dich. Wenn das tatsächlich der Fall ist, empfehlen wir, sie horizontal neben einem nach Süden ausgerichteten Fenster oder - noch besser - neben einem Heizkörper zu lagern, denn jede Verschlechterung der Klangqualität dieser Schallplatten muss für eure ungeübten Ohren sicherlich ein noch größerer Segen sein. Lasst uns also alle beten, dass diese unglücklichen Seelen - anders als die meisten anderen langlebigen ,Kult"-Acts, die darauf bestehen, Nägel einzuschlagen, lange nachdem der Hammer seine Schlagkraft verloren hat - nicht glauben, es sei in Ordnung, Jahr für Jahr bis weit in ihre 90er hinein denselben alten Krach zu machen. Wie auch immer, auf die nächste! Hasty Bananas, Archibald Prong
Das Repertoire des aus Brooklyn stammenden Komponisten, Arrangeurs und Multi-Instrumentalisten Sammy Weissberg umfasst intime Stücke für Gitarre und Holzblasinstrumente, Filmmusik für Kammerorchester und alles dazwischen. Im Mittelpunkt seiner zeitgenössischen klassischen Werke stehen liebevoll geschwungene Melodien, markante Akkordfolgen und insgesamt eine grenzenlose musikalische Fantasie. ,Music for Strings and Brass", Weissbergs neueste Veröffentlichung (und sein Debüt bei Dear Life Records), enthält zwei Werke, die den Umfang seines künstlerischen Schaffens neu definieren und Techniken einbeziehen, die er während seiner Arbeit als Arrangeur für Songwriter (The Lemon Twins, Allegra Krieger, June McDoom, Frances Chang und viele mehr) verfeinert hat. Das Album enthält sein beeindruckendes, impressionistisches Streichquartett Nr. 2 und ein Blechbläserquintett, das die ergreifende, stimmähnliche Ausdruckskraft jedes einzelnen Instruments auslotet. In beiden Fällen erweist sich Weissberg als Komponist, dessen humanistische und unmittelbare Musiksprache keinen großen dramatischen Rahmen benötigt, um tief im Herzen nachzuklingen. Inspiriert von Komponisten der Spätromantik und der Moderne spricht Weissberg eine musikalische Sprache, die manchmal so klingt, als käme sie direkt aus einer anderen Zeit. An verschiedenen Stellen greifen seine Werke die anmutigen und eingängigen Instrumentalthemen von Antonín Dvorák und Sergej Prokofjew, das atomare rhythmische Zusammenspiel von Igor Strawinsky sowie die üppigen Klangwelten von Claude Debussy und Nino Rota auf. Doch stets verwandelt er diese nostalgischen Anknüpfungspunkte in zeitgemäß klingende, zutiefst persönliche Kammermusikwerke, die man unmöglich missverstehen kann: ausgefeilt und unprätentiös, außergewöhnlich und zeitlos. Seine Werke spiegeln die grundlegendsten Instinkte und die Struktur des Alltags wider - das Gefühl, dass wir ständig von irgendwoher kommen und irgendwohin gehen, auf der Suche nach einfachen, zugrunde liegenden Mustern, die komplexen Phänomenen Sinn und Sinnzusammenhang verleihen, und voller Sehnsucht nach jenem Gefühl der Leichtigkeit, das uns über das Vertraute hinaustreibt. ,Music for Strings and Brass" ist der perfekte Einstieg in die Art und Weise, wie Sammy Weissberg das Leben in Klängen verarbeitet - ein Album, das zu den warmherzigsten und zielstrebigsten Instrumentalveröffentlichungen des Jahres zählen dürfte.
,Great Sounds Great", ,Good Sounds Good", ,So-So Sounds So-So", ,Bad Sounds Bad", ,Rotten Sounds Rotten!!" 2026 legt Merge Records zwei frühe Veröffentlichungen von 1982 der neuseeländischen Indie-Pioniere The Clean neu auf: die EP ,Great Sounds Great" und die Single ,Getting Older". Beide erscheinen erstmals seit ihrer ursprünglichen Veröffentlichung wieder auf Vinyl. Nach dem Erfolg ihrer Debüt-EP ,Boodle Boodle Boodle" wollte die Band neue musikalische Wege einschlagen. ,Great Sounds Great" zeigt The Clean experimentierfreudiger und vielschichtiger, mit stärkerem Einsatz von Orgelklängen, minimalistischen Aufnahmetechniken und dem späteren Klassiker ,Beatnik". Trotz anfänglich gemischter Kritiken wurde die EP ein weiterer großer Erfolg in Neuseeland.
Hier ist das definitive Beat Konducta-Box-Set: 7 LPs, die alle sechs Teile von Madlibs legendärer Instrumental-Serie vereint - erstmals gemeinsam erhältlich in einem hochwertigen, schweren Deluxe-Schuber. Zusätzlich enthalten ist Vol. 0, eine zuvor offiziell unveröffentlichte Promo-LP mit weiteren Tracks. Das 7-LP-Box-Set umfasst alle sieben Teile von Madlibs "Beat Konducta"-Reihe aus den Jahren 1994 bis 2008. Die Volumes 1-2, 3-4 und 5-6, die lange vergriffen waren, erscheinen hier erstmals als Doppel-LPs im klassischen schwarzen Vinyl und im aufklappbaren Gatefold-Cover. Exklusiv in diesem Set enthalten ist zudem Vol. 0: Earth Sounds, gepresst auf grünem "Northern Lights"-Vinyl. Die Tracks auf Vol. 0 entstanden im Zeitraum von 1994 bis 1996 und wurden dann ursprünglich 2001 als streng limitierte Promo-LP veröffentlicht. Die musikalischen Einflüsse reichen von Library-Musik aus TV und Film der 70er Jahre bis hin zu Bollywood-Soundtracks und weiteren Produktionen aus Indien (aus den 60er bis 80er Jahren) und gipfeln in einer Hommage an seinen verstorbenen, großartigen Freund und musikalischen Weggefährten J Dilla. Essentiell, keine Frage.
You asked for one more. Laibach duly oblige with MUSICK : ENCORE, a follow-up album to their 2026 record MUSICK, out on Mute.
They answer the crowd's demand with six brand new tracks and reworks of songs from the original album, reimagined by an eclectic line-up. Vinyl takers get the core 10-track experience, pairing new songs with four key reworks from the band, Richard X, PUNCHBAG, and Balžalorsky. The CD goes further, expanding to 13 tracks with additional remixes, including a rework of new track ‘#US’ from SILVERWINGKILLER, an Algorithm remix of fan-favourite ‘Allgorhythm’, and a bonus version of ‘Love Machine’ courtesy of The Lincolnshire Poacher.
Where MUSICK turned maximalist, hyper-driven pop into a reflection on our oversaturated, AI-warped media landscape, ENCORE pushes further into that fractured hall of mirrors – glitching, distorting, and rebuilding the original tracks into new shapes, from pulsing electropop to warped Eurodance detours and everything stranger in between.
Ihr habt nach einer Zugabe gefragt. Laibach liefern: Mit MUSICK : ENCORE erscheint auf Mute das Nachfolgealbum zu ihrem 2026 veröffentlichten Werk MUSICK.
Als Antwort auf die große Nachfrage präsentiert die Band sechs brandneue Tracks sowie Neuinterpretationen von Songs des Originalalbums, umgesetzt von einer vielseitigen Auswahl an Künstler. Die Vinyl-Version umfasst zehn Tracks und kombiniert neues Material mit vier ausgewählten Reworks von Laibach, Richard X, PUNCHBAG und Balžalorsky.
Die CD-Version erweitert das Programm auf insgesamt 13 Tracks und bietet zusätzliche Remixe. Darunter befinden sich eine Neuinterpretation des neuen Tracks „#US“ von SILVERWINGKILLER, ein Algorithm-Remix des Fan-Favoriten „Allgorhythm“ sowie eine Bonusversion von „Love Machine“ von The Lincolnshire Poacher.
Während MUSICK maximalistischen, hochenergetischen Pop als Spiegel unserer reizüberfluteten und durch KI zunehmend verzerrten Medienlandschaft inszenierte, führt ENCORE diesen Ansatz konsequent weiter. Die ursprünglichen Tracks werden zerlegt, verfremdet und neu zusammengesetzt – von pulsierendem Elektropop über verschobene Eurodance-Ausflüge bis hin zu allem, was dazwischen noch eigenwilliger und unerwarteter wird.
Mehr als 50 Jahre dauerte die Karriere von David Bowie, dennoch war es ein Schock, als er Anfang des Jahres 2016 plötzlich verstarb. Der Musiker, Sänger und Produzent hinterlässt der Welt ein beeindruckendes Gesamtwerk mit 25 Soloalben und vielen weiteren Livealben, Kompilationen, Soundtracks und Gastauftritten. »Legacy (The Very Best Of David Bowie)« heißt der neue Best-of-Sampler, der jetzt noch einmal einen Blick auf die größten Hits seines Lebens wirft – von Klassikern bis hin zu seinen letzten Aufnahmen. Natürlich darf die Sammlung dabei auch nicht auf seine größten Hits verzichten, darunter »Let’s Dance«, »Space Oddity«, »Starman«, »Ziggy Stardust« und viele weitere. Mit »Lazarus« hat es auch ein Song von seinem letzten Album »Blackstar« auf die Kompilation geschafft. Zu den weiteren Highlights auf »Legacy (The Very Best Of David Bowie)« gehört unter anderem eine neue Version von »Live On Mars?«, die von Produzent Ken Scott gemixt wurde. 20 Songs haben es auf das Album geschafft.
Hey! Mein Name ist Terry Cole, und ich habe das Privileg, ein wunderbares unabhängiges Plattenlabel namens Colemine Records in Loveland, Ohio, zu betreiben. Wir machen das schon seit fast 20 Jahren, und wir haben das Glück, unser Label direkt über unserem ebenso wunderbaren Plattenladen namens Plaid Room Records zu betreiben. Im März 2020, als die Realität einer globalen Pandemie einsetzte, waren wir uns nicht sicher, wie es mit unserem Veröffentlichungsplan weitergehen sollte. Alles kam quasi sofort zum Stillstand. Aber nach ein paar Wochen des Brainstormings beschlossen wir, dass wir - obwohl unser Plan für physische Veröffentlichungen völlig auf den Kopf gestellt worden war - jeden Donnerstag abends eine neue digitale Single veröffentlichen würden, bis wir den normalen Betrieb wieder aufnehmen konnten. Wir nannten die Kampagne ,Brighter Days Ahead", denn bei Colemine versuchen wir, immer das Positive zu sehen, wann immer es geht. Also haben wir den größten Teil des Jahres 2020 lang jeden Donnerstag digitale Singles veröffentlicht; dazu gab es virtuelle Listening-Partys und DJ-Sets auf YouTube. Das hat ziemlich viel Spaß gemacht. All diese Songs gipfelten in einem 2-LP-Set, das wir schließlich 2021 in physischer Form veröffentlicht haben. Und obwohl wir hoffen, dass so etwas wie eine globale Pandemie nie wieder passiert, musste ich zugeben, dass ich einen Weg finden wollte, die ,Brighter Days Ahead"-Kampagne zu einer Art dauerhaftem Projekt für uns zu machen. Während ich das hier schreibe, ist es das Jahr 2026 - offensichtlich habe ich also ein paar Jahre gebraucht, um diese Idee zu entwickeln, aber wir sind endlich am Ziel angekommen und das fühlt sich verdammt gut an. Die Idee ist ziemlich einfach: Der erste Band von ,Brighter Days Ahead" verfolgte einen rückblickenden Ansatz _ eine Zusammenstellung dessen, was wir bereits veröffentlicht hatten _ und dieses Mal verfolgen wir einen vorausschauenden Ansatz. Was du in deinen Händen hältst, ist ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird. Diese Platte ist eine Kristallkugel, die tief in die musikalische Zukunft des Jahres 2027 blickt und dir einen kleinen Vorgeschmack darauf gibt, worauf du dich aus dem Colemine-Universum freuen kannst. Und wisst ihr was? Dieses Stück Plastik, das ihr in euren Händen haltet, ist die einzige Möglichkeit, es zu hören. Diese Songs sind noch nicht digital erhältlich. Einige davon sind Rohmischungen. Manche sind so brandneu, dass die Songtitel noch nicht einmal endgültig feststehen. Also reißt die Schutzfolie ab und schnallt euch an - ihr seid dabei, eine Zeitreise in die Zukunft zu unternehmen, ganz ohne Fluxkompensator. - TERRY COLE (Inhaber / Betreiber Colemine Records)
Die Hamburger Band OPHIS kehrt fünf Jahre nach ihrem grandiosen Album ,Spew Forth Odium" mit ihrem sechsten Studioalbum zurück. Die neue Platte wurde im Frühjahr 2026 im 3RD A. Studio in Holm aufgenommen und von Jens Ballaschke produziert, gemischt und gemastert. Das Cover-Artwork stammt von Schlagzeuger Ole Fink selbst. Man liest oft Aussagen wie: ,Mit diesem Album haben sie alles übertroffen, was sie bisher gemacht haben." Und meistens steckt nicht viel Wahres dahinter. ABER mit ihrem neuen Album ,Encased In Deathlike Layers" hat es diese vierköpfige Doom-Institution tatsächlich geschafft, die Messlatte noch höher zu legen. Sechs neue Songs mit einer Spielzeit von fast einer Stunde, die musikalisch das ganze Elend, Leid und die Hilflosigkeit, aber auch die Kraft und Stärke dieser Welt auf absolut perfekte Weise einfangen. ,Encased In Deathlike Layers" ist eine musikalische Reise in die Abgründe in jedem einzelnen von uns, ein Doom-Metal-Meisterwerk und eines der größten Highlights des Herbstes 2026.
Der Euro-Disco-Klassiker „Jasmin China Girl“ von Mozzart aus dem Jahr 1988 feiert sein großes Comeback und erscheint jetzt endlich wieder als farbige Maxi-Single auf Vinyl. Der legendäre Dancefloor-Hit zählt bis heute zu den beliebtesten Euro-Disco-Tracks der späten 80er Jahre und begeistert mit seinem eingängigen Refrain, charakteristischen SynthesizerSounds und dem unverwechselbaren Retro-Feeling.
Neben den originalen Maxi-Versionen des Kultsongs dürfen sich Fans und Sammler auf ein besonderes Extra freuen: Auf der B-Seite befinden sich brandneue Remixe, die den klassischen Mozzart-Sound modern interpretieren und gleichzeitig den Charme des Originals bewahren. So trifft nostalgischer 80s-Disco-Sound auf zeitgemäße Club-Elemente und sorgt für frischen Wind auf dem Plattenteller
Star Moles ist das Projekt von Emily Moales, einer Auswanderin aus New Hampshire, die in Philadelphia, Pennsylvania zu neuem Leben erwacht ist und sich dort weiterentwickelt hat. Seit sie 2017 zum ersten Mal Musik auf digitales Band aufgenommen hat, tut sie das, was jeder großartige Künstler tun sollte: Kunst schaffen, ihr Handwerk verfeinern und ihre eigene Stimme finden - in ihrem eigenen Tempo und in relativer Anonymität. In diesen Jahren hat sie viele Facetten ihrer selbst erkundet. Ihre bisherigen Veröffentlichungen (sieben Alben in voller Länge, mehrere EPs und unzählige Singles) waren oft fantastisch und konzeptionell geprägt und ließen sich von Literatur und Mythologie inspirieren. Das war für sie als Teenagerin im verschlafenen New England und als junge Erwachsene inmitten der bedrückenden Angst vor einer globalen Pandemie eine notwendige Flucht aus dem Alltag. Jetzt ist sie 27 und geht immer noch nicht besonders oft aus, und hat hochkonzeptionelle Kunst gegen große Wirkung eingetauscht. Sie fühlt sich dazu hingezogen, Musik zu machen, die so klingt wie die Musik, die sie liebt, und über ihr Leben im wunderschönen Philadelphia zu singen. Zudem bleibt sie fest im aktuellen weltgeschichtlichen Moment verwurzelt und spricht Themen wie religiösen Fanatismus, den ökologischen Kollaps und den unverhohlenen Aufstieg des Faschismus in Amerika an. Ihr überragendes fünftes Studioalbum heißt "Highway to Hell". AC/DC, da könnt ihr euch verdammt noch mal ein Beispiel daran nehmen. Einfach gesagt: Dieses Album ist ein bedeutendes Statement, das die Ankunft eines einzigartigen Talents signalisiert, das reif für den Durchbruch ist. Moales ist eine der Hauptakteurinnen in einem jungen, hungrigen Team unglaublich produktiver Künstler, die in der stets pulsierenden Musikszene in Philadelphia noch unter dem Radar fliegen, aber dabei sind aufzusteigen. ,Highway to Hell" wurde von Kevin Basko (Rubber Band Gun) produziert und enthält wichtige Beiträge von Mitgliedern des Kreativkollektivs ,Emily and Kevin's Historic NJ Recordings", darunter Sam Sullivan (Gitarre) und Jem Seidel (Schlagzeug).
GERDie Chopi Timbila zählt zu den großen Orchestertraditionen Afrikas und ist tief in der Kultur der Chopi im mosambikanischen Distrikt Zavala verwurzelt. Ihre charakteristischen Mwenje-Holzxylophone sind in sieben gleichmäßigen Tonabständen gestimmt und erzeugen eine mikrotonale Klangwelt, die sich deutlich von westlichen Tonsystemen unterscheidet. Die Ensembles vereinen Musiker verschiedener Generationen und Erfahrungsstufen, während jährlich neue Kompositionen entstehen, die Gemeinschaft, Geschichte und das Leben der Vatxopi widerspiegeln. 2008 wurde die Tradition von der UNESCO als Immaterielles Kulturerbe anerkannt und gilt bis heute als eine der komplexesten und schönsten musikalischen Ausdrucksformen Mosambiks. Mit Ecos Do Legado (Echoes Of The Legacy) ehren die Brüder von Timbila Ta Venancio, allesamt Söhne des legendären Timbila-Meisters Venancio Mbande, das Lebenswerk ihres Vaters und die kulturelle Bedeutung der Chopi-Musik. Die 2026 im Studio Bom Dia in der Provinz Inhambane entstandene Aufnahme interpretiert Mbandes Erbe neu und bewahrt zugleich dessen Geist und Tradition. Die zehn Stücke folgen der überlieferten Reihenfolge einer klassischen Timbila-Aufführung und entfalten eine zusammenhängende musikalische Erzählung. Ecos Do Legado ist damit zugleich Hommage, kulturelles Dokument und eindrucksvoller Beweis für die lebendige Zukunft dieser einzigartigen Tradition.[ENG]The Chopi Timbila is one of Africa's great orchestral traditions, deeply rooted in the culture of the Chopi people of Zavala, Mozambique. Its distinctive mwenje wood xylophones are tuned in seven equidistant pitches, creating a microtonal sound world markedly different from Western musical systems. Timbila ensembles bring together performers of different ages and skill levels, with new compositions created each year to reflect community life, history, and tradition. Recognized by UNESCO as Intangible Cultural Heritage in 2008, the tradition remains one of Mozambique's most celebrated and sophisticated musical forms. On Ecos Do Legado (Echoes Of The Legacy), Timbila Ta Venancio honors the legacy of revered timbila master Venancio Mbande through the work of his sons, who perform and reinterpret his enduring musical vision. Recorded in 2026 at Studio Bom Dia in Inhambane Province, the album serves as both a tribute to Mbande and a celebration of Chopi cultural heritage. The ten pieces follow the traditional sequence of a timbila performance, unfolding as an interconnected musical narrative. Ecos Do Legado stands as a powerful testament to a living tradition whose cultural significance continues to resonate across generations.
Die Chopi Timbila zählt zu den großen Orchestertraditionen Afrikas und ist tief in der Kultur der Chopi im mosambikanischen Distrikt Zavala verwurzelt. Ihre charakteristischen Mwenje-Holzxylophone sind in sieben gleichmäßigen Tonabständen gestimmt und erzeugen eine mikrotonale Klangwelt, die sich deutlich von westlichen Tonsystemen unterscheidet. Die Ensembles vereinen Musiker verschiedener Generationen und Erfahrungsstufen, während jährlich neue Kompositionen entstehen, die Gemeinschaft, Geschichte und das Leben der Vatxopi widerspiegeln. 2008 wurde die Tradition von der UNESCO als Immaterielles Kulturerbe anerkannt und gilt bis heute als eine der komplexesten und schönsten musikalischen Ausdrucksformen Mosambiks. Mit Ecos Do Legado (Echoes Of The Legacy) ehren die Brüder von Timbila Ta Venancio, allesamt Söhne des legendären Timbila-Meisters Venancio Mbande, das Lebenswerk ihres Vaters und die kulturelle Bedeutung der Chopi-Musik. Die 2026 im Studio Bom Dia in der Provinz Inhambane entstandene Aufnahme interpretiert Mbandes Erbe neu und bewahrt zugleich dessen Geist und Tradition. Die zehn Stücke folgen der überlieferten Reihenfolge einer klassischen Timbila-Aufführung und entfalten eine zusammenhängende musikalische Erzählung. Ecos Do Legado ist damit zugleich Hommage, kulturelles Dokument und eindrucksvoller Beweis für die lebendige Zukunft dieser einzigartigen Tradition. ENGThe Chopi Timbila is one of Africa's great orchestral traditions, deeply rooted in the culture of the Chopi people of Zavala, Mozambique. Its distinctive mwenje wood xylophones are tuned in seven equidistant pitches, creating a microtonal sound world markedly different from Western musical systems. Timbila ensembles bring together performers of different ages and skill levels, with new compositions created each year to reflect community life, history, and tradition. Recognized by UNESCO as Intangible Cultural Heritage in 2008, the tradition remains one of Mozambique's most celebrated and sophisticated musical forms. On Ecos Do Legado (Echoes Of The Legacy), Timbila Ta Venancio honors the legacy of revered timbila master Venancio Mbande through the work of his sons, who perform and reinterpret his enduring musical vision. Recorded in 2026 at Studio Bom Dia in Inhambane Province, the album serves as both a tribute to Mbande and a celebration of Chopi cultural heritage. The ten pieces follow the traditional sequence of a timbila performance, unfolding as an interconnected musical narrative. Ecos Do Legado stands as a powerful testament to a living tradition whose cultural significance continues to resonate across generations.
Tauchen Sie ein in die goldenen 60er Jahre mit der neuen Vinyl-Compilation „Chart Hits der 60er Jahre Vol. 1“! Diese exklusive Zusammenstellung bringt Ihnen die unvergesslichen Hits und Interpreten, die eine ganze Generation geprägt haben – in originaler Aufnahmequalität und mit zeitlosem Charme.
Erleben Sie die größten Erfolge der damaligen Zeit mit legendären Künstlern wie Nana Mouskouri, Connie Francis, Peter Alexander und Peter Kraus. Jede Seite der Schallplatte erzählt die musikalische Geschichte eines Jahrzehnts, das voller Emotionen, Melodien und Lebensfreude steckte. Freuen Sie sich auf eine sorgfältig kuratierte Auswahl von Originaltiteln, die die Hitparaden der 60er Jahre stürmten und bis heute Kultstatus genießen Ein Muss für Nostalgiker und Vinyl-Liebhaber gleichermaßen! „Chart Hits der 60er Jahre Vol. 1“ ist die perfekte Gelegenheit, die Magie der 60er Jahre neu zu entdecken – authentisch, emotional und unvergesslich.
Nach der erfolgreichen Veröffentlichung von Greatest Hits & Remixes Vol. 1 mit den beliebten Extended Versions folgt nun die passende Ergänzung: Greatest Hits & Remixes Vol. 2 – Radio Versions. Diese Zusammenstellung präsentiert die größten Hits von Fancy in ihren originalen, kompakten Singleund Radio-Versionen.
Mit internationalen Klassikern wie „Flames Of Love“, „Slice Me Nice“, „Bolero (Hold Me In Your Arms Again)“, „Lady Of Ice“ und „Chinese Eyes“ vereint das Album jene Songs, die Fancy zu einer der prägendsten Figuren der Euro-Disco- und Synth-Pop-Szene der 1980er Jahre machten. Ergänzt wird die Sammlung durch weitere Fan-Favoriten wie „China Blue“, „Fools Cry“, „Angel Eyes“ und „Long Way To Paradise“.
Greatest Hits & Remixes Vol. 2 – Radio Versions bietet die perfekte Möglichkeit, diese zeitlosen Hits in ihren eingängigen Originalversionen zu genießen – ein Muss für Fans von Fancy sowie für Liebhaber klassischer 80er-Jahre-Pop- und DiscoMusik
Take That, eine der erfolgreichsten Bands Großbritanniens, veröffentlicht ihr neuntes Studioalbum „This Life“. Nach 45 Millionen verkauften Alben, 12 UK #1 Singles und insgesamt 2,5 Milliarden Streams über alle Streaming Dienste kehren die britischen Pop-Royals mit diesem Album zurück. „Windows“, die brandneue Single von Take That, kennzeichnet die erste Eigenkomposition der Band seit über fünf Jahren.
Take That sind bekannt für ihre großen Produktionen und unglaublichen Liveshows. Im Jahr 2019 feierte die Band ihr 30-jähriges Bestehen mit der ausverkauften Odyssey-Tour. Die musikalische Ausgestaltung des Albums ”This Life” ist geprägt von wunderschönen Melodien, eingängigen Refrains und eleganten Harmonien, die die Stimmen des Trios wunderbar miteinander verbinden. „Windows“ und das kommende Album „This Life“ setzen somit das Erbe einer der talentiertesten Bands der britischen Chartgeschichte fort
A vast pulse from a distant past gets lost in incantations from the future. Ascending divine harmonies are reminiscent of specters of forgotten dreams. Followed by a trance like state of mind all spirits are transferred to arcane items and form evocative rhythms for evocative rituals. New imprint by Rupert Marnie exploring the atmospheric and minimal sides of techno. The first release features two extended hypnotic cuts built from acid influenced basslines, ethereal pads and constantly shifting sound structures for late hour dancefloors. Both sides end in locked grooves to keep the beat going. All tracks written and produced by Matthias Schubert Additional Mixing Bendrik Grossterlinden Mastered by Isabel Schröer at Olo Mastering and cut at Scape Mastering Berlin Artwork by Martha Jokier
Mit „Golden Chart Hits Of The 80s & 90s Vol. 6“ erscheint die nächste Ausgabe der beliebten Vinyl-Serie und bringt erneut die größten Pop- und Dance-Hits zweier legendärer Jahrzehnte auf den Plattenteller. Die neue Compilation vereint internationale Chart-Klassiker und echte Kultsongs der 80er und 90er Jahre in einer hochwertigen Vinyl-Edition.
Mit dabei sind unter anderem Hits von Ace Of Base, Soft Cell, The Rainbirds, Corey Hart und Kim Wilde. Die Zusammenstellung bietet eine perfekte Mischung aus New Wave, Synth-Pop, Dance und Pop-Rock – ideal für Sammler, Vinyl-Liebhaber und Fans unvergesslicher Radiohits.
Die „Golden Chart Hits“-Reihe von ZYX Music steht seit Jahren für nostalgische Musikmomente und sorgfältig kuratierte Hit-Compilations auf Vinyl. Vol. 6 setzt diese Erfolgsgeschichte konsequent fort und liefert den perfekten Soundtrack für jede 80s- & 90s-Party.
Die internationale Rocksensation The Hives, die beste Liveband der Welt und immer noch eure neue Lieblingsband, hat wieder einmal, schneller als erwartet, ein neues Werk geschaffen, wie man es noch nie gehört hat und wahrscheinlich auch nie wieder hören wird. Ihr siebtes Album 'The Hives Forever Forever The Hives' erscheint am 29. August auf dem ehrwürdigen Label Play It Again Sam. Ein neues Album voller Energie, Freude, Wut und Leben! Jeder einzelne Song eine Single, jede einzelne Single ein Hit, jeder Hit ein Volltreffer mitten ins Gesicht. Diese neue Meisterwerk entstand unter der Leitung des langjährigen Kollaborateurs Pelle Gunnerfeldt in Stockholm. Mike D von den legendären Beastie Boys ist als Gast vertreten und auch Josh Homme (Queens Of The Stone Age) stand mit Rat und Tat zur Seite.
The Hives, bestehend aus Howlin’ Pelle, Chris Dangerous, The Johan And Only, Nicholaus Arson und Vigilante Carlstroem, haben sich in über dreißig Jahren in die Annalen der Rockgeschichte eingeschrieben. Dank ihrer Erfolge füllten sie große Stadien und teilten die Bühne mit so monumentalen Acts wie AC/DC und den Rolling Stones. Die BBC bezeichnete sie als „Naturgewalt“, und der Rolling Stone kürte ihr Album 'Veni Vidi Vicious' zu einem der 100 besten Alben des Jahrzehnts. Mit Millionen verkaufter Alben, Platin-Auszeichnungen und zahlreichen Preisen - Grammys, MTV Awards, NME Awards - gelten sie als Titanen der Musikwelt. Oder wie Joe Strummer es gesagt hat: The Hives haben den Rock ’n’ Roll gerettet!
Westside Cowboy aus Manchester zählen aktuell zu den spannendsten neuen Indie-/Alternative-Bands
Großbritanniens. Das Quartett, das sich vor drei Jahren in Manchester formierte und kürzlich bei Island
Records UK unterschrieben hat, veröffentlicht am 21. August sein Debütalbum It Goes On.
Mit der neuen Single „Kick Stones (The Boys)“ liefert die Band einen ersten Vorgeschmack auf ihren
mitreißenden Sound zwischen euphorischem Indie-Rock und emotionaler Intensität. Gemeinsam mit Produzent Loren Humphrey (Geese, Cameron Winter, Wunderhorse) entstanden elf Songs, die die Verwirrung,
Verzweiflung und Hoffnung des Erwachsenwerdens einfangen.
Westside Cowboy konnten bereits mehrere ausverkaufte Headline-Shows spielen, darunter im Scala in
London und im Gorilla in Manchester. Im Anschluss tourte die Band als Support von Geese durch Großbritannien und Europa, bevor sie im Herbst mit einer eigenen UK- und Europa-Tour unterwegs sein wird. It
Goes On ist das eindrucksvolle Debüt einer Band, die man jetzt auf dem Radar haben sollte.
Ja:ck is an artist who moves beyond fast-paced trends, focusing instead on a clear, driving vision. His releases on the renowned label Cocoon Recordings represent an uncompromising sound that balances hypnotic techno and energetic club dynamics. With a keen sense of tension and atmosphere, he has developed a signature style over the years that works as effectively on large floors as it does in intimate sets.
His new track, Dinamo, perfectly encapsulates this energy: pulsating, powerful, and precisely crafted. The track builds with subtle intensity before erupting into a forceful, captivating movement designed for the peak time.
Notably, Ja:ck has been supported for years by techno icon Sven Väth, who consistently integrates Ja:ck's sound into his sets. This ongoing backing underscores not only the quality of his productions but also his relevance within the international scene. With Dinamo, Ja:ck delivers another clear statement: raw, direct, and absolute club material.
The Oliver Keim remix of Ja:ck’s Dinamo translates the original track into a clean, stripped-back club aesthetic with a steadfast focus on groove and energy. From the start, a driving flow emerges: precise, dry drums meet a deep, rolling bassline that constantly pushes forward. The arrangement remains intentionally minimalist, yet leaves enough room for subtle details to unfold and build tension. Finely placed breaks provide dynamics without losing momentum, leading back into powerful, controlled drops.
The remix eschews clutter, relying instead on clarity, punch, and timing. This makes it versatile enough for both intimate club settings and larger floors, fitting seamlessly into Tech House, Melodic Techno, or driving House sets. It is a modern, functional remix—minimalist in sound, powerful in impact, and strictly geared toward the dancefloor.
Ja:ck ist ein Künstler, der sich jenseits schneller Trends bewegt und stattdessen auf eine klare, treibende Vision setzt. Seine Releases auf dem renommierten Label Cocoon Recordings stehen für kompromisslosen Sound zwischen hypnotischem Techno und energetischer Club-Dynamik. Mit einem feinen Gespür für Spannung und Atmosphäre hat er sich über die Jahre eine eigene Handschrift erarbeitet, die sowohl auf großen Floors als auch in intimen Sets funktioniert.
Sein neuer Track Dinamo bringt genau diese Energie auf den Punkt: pulsierend, druckvoll und gleichzeitig präzise ausgearbeitet. Der Track baut sich mit subtiler Intensität auf, bevor er sich in eine kraftvolle, mitreißende Bewegung entlädt, gemacht für die Peak-Time.
Besonders bemerkenswert: Ja:ck wird bereits seit Jahren von Techno Ikone Sven Väth unterstützt, der seinen Sound immer wieder in seine Sets integriert. Diese kontinuierliche Rückendeckung unterstreicht nicht nur die Qualität seiner Produktionen, sondern auch seine Relevanz in der internationalen Szene.
Mit Dinamo setzt Ja:ck ein weiteres klares Statement : roh, direkt und absolut clubtauglich.
German Text:
Der Oliver Keim Remix von „Dinamo“ von Ja:ck übersetzt den Original-Track in eine klare, reduzierte Club-Ästhetik mit konsequentem Fokus auf Groove und Energie.
Von Beginn an entsteht ein treibender Flow: präzise, trockene Drums treffen auf eine tiefe, rollende Bassline, die sich konstant nach vorne bewegt. Der Aufbau bleibt bewusst minimalistisch, lässt aber genug Raum für subtile Details, die sich im Verlauf entfalten und Spannung erzeugen. Fein eingesetzte Breaks sorgen für Dynamik, ohne den Drive zu verlieren, und führen kontrolliert zurück in kraftvolle Drops.
Der Remix verzichtet auf Überladung und setzt stattdessen auf Klarheit, Druck und Timing. Dadurch funktioniert er sowohl in intimen Clubsettings als auch auf größeren Floors und lässt sich vielseitig zwischen Tech House, Melodic Techno und treibenden House-Sets einsetzen.
Ein moderner, funktionaler Remix, reduziert im Sound, stark in der Wirkung und konsequent auf den Dancefloor ausgerichtet.
Sextile, das in Los Angeles beheimatete Duo, das für seinen unbeugsamen, elektronischen Punk-Sound gefeiert wird, hat Details zu ihrem kommenden, starken Album „Yes, please.“ bekannt gegeben, das am 2. Mai 2025 auf Sacred Bones erscheint, sowie Pläne für eine umfangreiche Europatournee in diesem Sommer geteilt. Sextile, die sich derzeit mit ihren Labelkollegen Molchat Doma auf einer großen US-Tournee befinden, kündigen ihr neues Album mit der Single „Freak Eyes“ an, die ihren dunklen, pulsierenden Sound in neue Höhen treibt. Der Song beginnt mit einem fiesen Bass-Growl, das abrupt in einen Techno-Beat übergeht, der mit klirrender Kuhglocke und scharfer Hi-Hat gespickt ist. „I feel the pressure / Man the pressure I feel when we're together“, singt Sänger Brady Keehn kühl, aber bestimmt, in den ersten Zeilen. Inspiriert von der Art und Weise, wie Druck sowohl Herausforderungen als auch Verbesserungen hervorrufen kann, beschwört „Freak Eyes“ elektrisierende Bilder von schäbigen Hinterzimmern auf dem Sunset Strip und von in Leder gekleideten Tanzflächen in Lagerhäusern herauf.
Manche Bands finden ihren Groove und bleiben dabei, andere erfinden sich ständig neu. Sextile gehört zu den letzteren, die den Nervenkitzel einer sich ständig verändernden Landkarte genießen. Das Duo Melissa Scaduto und Brady Keehn aus Los Angeles macht Musik mit Lebenslust und lässt sich dabei von No Wave bis Hardstyle inspirieren. Ihr neuestes Album „yes, please.“ stößt in kühnes Neuland vor, indem es anarchisches Elektro-Feuer mit rohen persönlichen Erinnerungen verbindet - und mit genug aufgemotzten Bässen, um ein oder zwei Boxen zum Platzen zu bringen. „yes, please.“ ist ein Album der Kontraste: eine verletzliche Platte, die ihre Seele ebenso entblößt wie sie im Exzess schwelgt und zeigt, wie weit man seinen Sound treiben kann, wenn man seine Hemmungen abschüttelt. Zusammen verraten die beiden ein Selbstvertrauen, das niemals schwankt, und machen einen kühnen Spritzer auf dem schnellen Intro mit einer Rave-Sirene, die aus einer New Yorker Hausparty der `00er oder einem verschwitzten Brooklyn-Lagerhaus stammt. Auch der Geist des Electroclash pirscht sich an das Gebäude heran, zeigt seine Identität bei den mit Kuhglocken gespickten Donnerschlägen von „Freak Eyes“ und „Rearrange“ und sorgt mit „Women Respond to Bass“ für eine schmutzige Dancefloor-Bombe. „Push Ups“ - mit dem Gesang von Jehnny Beth - ist pure Muskelmusik, gestärkt durch einen wummernden Bass und ergänzt durch Synthies, die so hart hämmern wie Hagelkörner auf einem Glasdach. Aber hinter den Slogans, der Frechheit und der monstermäßigen Tanzenergie verbirgt sich eine Intimität, die man nur finden kann, wenn man sich über schmerzhafte, lebensverändernde Ereignisse öffnet. „Hospital“ und ‚Soggy Newports‘ reflektieren Scadutos erschütternde Erfahrungen in einer staatlichen Einrichtung in New York nach einem beinahe tödlichen Unfall. „Resist“ befasst sich mit Abtreibungsrechten, während ‚Penny Rose‘ das amerikanische Bildungswesen, künstliche Intelligenz und zukünftige Generationen thematisiert. Scadutos elastischer Gesang glänzt überall, von den messerscharfen Synthesizern von „S is For“ bis zu den Trance-Pop-Höhen von „Kids“ mit Izzy Glaudini von Automatic. „yes, please.“ ist eine actiongeladene Dance-Platte, vollgestopft mit wilden, berauschenden Gassenhauern, aber im gleichen Atemzug auch ein Zeugnis dafür, zu leben und niemals zurückzuschauen. Indem sie sich für eine neue, „befreiende“ Art des Musikmachens öffnen, haben Sextile ihr bisher kreativstes Werk geschaffen. Bisher, denn man spürt einfach, dass sie noch so viel mehr zu geben haben.
Mit „ZYX Italo Disco New Generation Vol. 10“ feiert die beliebte Vinyl-Serie ihre große Jubiläumsausgabe und präsentiert erneut den unverwechselbaren Sound des modernen Italo Disco. Die erfolgreiche Reihe begeistert seit
Jahren Fans elektronischer Retro-Sounds und verbindet klassische Italo-Elemente mit zeitgemäßen DanceProduktionen – natürlich in exklusiven Extended Versions auf Vinyl.
Auf Vol. 10 versammelt die Compilation internationale Szenegrößen und aktuelle Genre-Favoriten. Mit dabei sind unter anderem Funny Twins, Italove, Alba und Radiorama, die mit eingängigen Synthesizer-Melodien, pulsierenden Beats und nostalgischem Disco-Feeling echtes 80s-Clubflair zurückbringen.
Die Musik von Panda Bear und Sonic Boom war schon immer ein Spielplatz: ein Ort, an dem Klangexperimente, Loops und unerwartete Ideen aufeinandertreffen. Während Sonic Boom einst mit Spacemen 3 die Balance zwischen Drone und Pop neu dachte und später mit modularen Synths experimentierte, erschafft Panda Bear, solo oder mit Animal Collective, schillernde Klangwelten zwischen Noise, Folk und Elektronik. Ihr gemeinsames Debüt Reset (2022) wirkte wie ein kreativer Befreiungsschlag im Pandemie-Nebel.
Mit A ? of WHEN setzen sie diese Spielfreude fort, gehen aber noch weiter. Harfen-Loops, Steel Drums, Pedal Steel, sogar Jodeln: Das Duo greift bewusst auf vermeintlich „uncooles“ Material zurück und macht daraus etwas Eigenes. Songs wie „Something Like Dreaming“ oder „Like a Moth to a Flame“ verbinden verspielte Psychedelik mit eingängigen Melodien, als würde man von Station zu Station durch einen musikalischen Abenteuerspielplatz springen.
Gleichzeitig wird der Ton ernster. Die zehn Stücke verhandeln digitale Erschöpfung, politische Verwerfungen und ökologische Fragen, ohne dabei die Leichtigkeit zu verlieren. Inspiriert von einer Welt aus „AI slop“, algorithmischem Dauerrauschen und permanenter Vernetzung, suchen Panda Bear und Sonic Boom bewusst nach anderen Formen der Verbindung: weniger Scrollen, mehr echtes Erleben, mehr Radio, Live-Shows, Listening-Partys und reale Begegnungen. Statt Zynismus setzen sie auf Empathie, Glück und gegenseitige Unterstützung.
Im Kern bleibt das Album jedoch ein Akt der Aneignung: Klänge aus unterschiedlichen Kontexten werden neu zusammengesetzt, getragen von ungewöhnlicher Percussion wie Harfe und Steel Drums. So entsteht Musik, die zugleich verspielt und reflektiert ist. A ? of WHEN blickt auf eine widersprüchliche Welt und verwandelt sie in etwas Verbindendes. Kein großes Heilsversprechen, sondern die Einladung, gemeinsam offline darin aufzugehen.
Konsequenterweise wird das Album nicht auf Streaming-Plattformen verfügbar sein: Panda Bear und Sonic Boom setzen stattdessen auf reale Begegnungen, Listening Sessions und direkten Austausch jenseits algorithmischer Dauerbeschallung.
Connecters Vol. 1: Original Recordings, 1992-1999 ist die erste Veröffentlichung von Larrison, dem Pseudonym des bildenden Künstlers und Musikers Larrison Seidle aus dem Mittleren Westen. Larrison komponierte, programmierte und nahm alles komplett auf einem Casio CZ-5000 auf, während der guten alten Zeit der selbstgemachten Experimente und Entdeckungen in den frühen 90ern. Er lebte in einer Traumwelt, die er selbst erfunden hatte, mit Soundtracks aus Space-Age-Pop-Vignetten, gespickt mit hypnotischen, überschwänglichen, vielschichtigen Synthesizer-Melodien. Mit 26 Tracks, die alle neu restauriert und aus den Originalquellen gemastert wurden, erfindet sich Connecters Vol. 1 Song für Song neu, überwindet die Zeit und trotzt der vorbestimmten Vergessenheit dieser brillanten, diskreten Musik, die vor drei Jahrzehnten entstanden ist. Larrison Seidle wuchs in den 70er und 80er Jahren in Greenwood, Indiana, einem Arbeitervorort von Indianapolis, auf. Er stammte nicht aus einer Musikerfamilie, aber aus einem Haushalt, in dem Musikalität gefördert wurde. Sein Vater kaufte eine elektrische Orgel, in der Hoffnung, dass Larrison und sein älterer Bruder das Instrument lernen würden. ,Am Ende saß mein Vater einige Abende an der Orgel, improvisierte und spielte immer wieder dieses eine Lied, von dem ich mich noch an die ersten Takte erinnern kann", erinnert sich Larrison. Möglicherweise war es in diesem Moment, in dem es zwar keine formale Ausbildung gab, aber viel Ermutigung und Entdeckungsfreude, dass der Künstler seine ersten musikalischen Experimente machte. Diese Erlaubnis, sich auszuprobieren, sollte seine kreative Arbeit in den folgenden Jahren deutlich prägen. Während in Larrisons Elternhaus klassische Rockplatten leicht zugänglich waren, lieh sich sein Vater 35-mm-Dokumentarfilme aus der Bibliothek aus, um sie im Wohnzimmer zu zeigen, die alle mit skurrilen Instrumentalstücken unterlegt waren. Als Teenager nahm er John Carpenters und Alan Howarths Endthema aus ,Die Klapperschlange" mit einem kleinen Kassettenrekorder neben dem Fernsehlautsprecher auf und liebte Tangerine Dreams Beiträge zu Ridley Scotts düsterer Fantasy ,Legend". Seine Faszination für diese weitgehend textlosen, synthesizerbasierten Kompositionen führte zu einem eigenwilligen Verständnis davon, wie Musik nicht nur das ergänzt, was wir vor uns sehen, sondern auch das, was wir in den Tiefen unseres Bewusstseins erleben. 1985, als er dreizehn Jahre alt war, überzeugte Larrison seinen Vater, ihm ein Casio CZ-5000-Keyboard zu kaufen. Wie zuvor die Orgel war auch dieses Instrument eine Neuheit im Haushalt der Seidles. Erst nach seinem Highschool-Abschluss 1991 und dem Beginn seines Studiums an der Herron School of Art in Indianapolis entdeckte er den in das Casio integrierten Sequenzer und begann, seine Kompositionen auf Band aufzunehmen. ,Das CZ-5000 und sein 8-Spur-Sequenzer sind die einzigen Musikinstrumente, die ich benutzt habe. Es hat eine fast unbegrenzte Funktion zur Erzeugung neuer Klänge", erklärte Seidle. Während seiner Zeit an der Herron School of Art freundete sich Larrison mit seinem Kommilitonen und Klangkünstler Michael Northam an, den er bei einem Konzert auf dem Campus kennengelernt hatte. Nachdem Northam Larrison für die Musik von Severed Heads, Throbbing Gristle und Roger Doyle begeistert und damit seine Zuneigung und sein Vertrauen gewonnen hatte, überredete er ihn, nach Austin, Texas, zu ziehen, das in den frühen 90er Jahren für seine lebendige Kunst- und Musikszene bekannt war. Die beiden wohnten zunächst bei Northams Freund Daniel Plunkett, dem Herausgeber und Verleger von ND, einem einflussreichen Magazin, das sich von 1982 bis 1999 mit DIY-Musik und Tape-Trading beschäftigte. In seiner Blütezeit hatte ND Tausende von Lesern, und Plunkett verschickte die Ausgaben weltweit. In den letzten Monaten des Jahres 1993 und Anfang 1994 schrieb und nahm Larrison mit begrenzten Mitteln und grenzenloser Intuition eine Reihe von Songs mit seinem CZ-5000 in einer kleinen Wohnung nördlich der Innenstadt von Austin auf, bastelte eine farbenfrohe, illustrierte Beilage, in der einige Songtitel durch Linien oder Pfeile dargestellt waren, und gab sie an Plunkett weiter, damit er sie für ND rezensieren konnte. Diese einzelne Kassette mit dem Titel Connecters sic war eine von 1200, die im Laufe des Bestehens der Publikation bei ND eingereicht wurden und die Jed Bindeman, Mitbegründer von Freedom To Spend, 2020 erworben und fast wie durch ein Wunder entdeckt hat. ,Ich hatte große Schwierigkeiten, mir die Kassetten in dieser Sammlung anzuhören", gibt Bindeman zu. ,Aber dann legte ich Larrisons Connecters ein und dachte sofort: ,Wow! Was höre ich da?' Die Kassette war von Anfang bis Ende einfach fantastisch." Mit Musik von genau dieser Kassette und anderen Aufnahmen aus Larrisons Experimenten in den 90er Jahren ist Connecters eine Übersicht über Instrumentalmusik, die sowohl durch vielfältige konzeptionelle Strategien als auch durch spielerische Neugierde geprägt ist. Seidle arbeitete unter Bedingungen, die viele Musiker als Einschränkung empfinden würden, und entwickelte technisch innovative Ansätze, um die Klänge und integrierten Effekte des CZ-5000 zu modifizieren. Das Gerät ermöglichte es ihm, die Wellenform, die Hüllkurve und die Tonart von Klängen mithilfe der Phasenverzerrungssynthese zu verändern und so im Grunde genommen Instrumente zu schaffen, während er Songs komponierte. Die Tracks zeichnen sich durch eine durchdachte impressionistische Vielfalt aus, die mal lo-fi, mal symphonisch klingt. Inmitten der Zerlegung und Verstärkung der Fähigkeiten des CZ-5000 gibt es auch einen geschmackvollen Rückgriff auf eine kindliche Interaktion und Erfahrung von Klang. Vielleicht ist es diese Erfahrungsqualität, die es so schwierig macht, Larrisons Projekt einfach als Ambient oder Elektronik zu verstehen. Sein Wille, die ihm zur Verfügung stehenden Werkzeuge zu transformieren, hebt die daraus resultierenden Kompositionen auf eine persönliche Ebene und verleiht der Musik einen bezaubernden Sinn für Mystik. Connecters ist ein Beweis für eine künstlerische Vision, die sich nicht durch Grenzen einschränken lässt und keine Angst vor Informalität hat. Diese Aufnahmen, die dreißig Jahre nach ihrer Dokumentation auf magische Weise an die Oberfläche kommen, zeigen, wie personalisierte Produktionsmittel die Zeit ausdehnen und verkürzen können. Larrison lädt die Zuhörer ein, sich auf die Wunder der auditiven Vorstellungskraft einzulassen - eine Brücke zwischen visueller Erinnerung, emotionaler Resonanz und der grenzenlosen Möglichkeit, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln Musik zu machen. Larrison's Connecters Vol. 1: Original Recordings, 1992-1999 wird am 3. April 2026 von Freedom To Spend als Vinyl- und Digitalausgabe veröffentlicht.
Zum allerersten Mal auf Vinyl, präsentiert in einer cardboard single sleeve LP inklusive vierseitigem Einleger
mit einem Text von Hermann Conen.
Im Juli 1995 trafen sich Arvo Pärt und Manfred Eicher in der Frankfurter Festeburgkirche mit vier aufmerksamen Musikern – dem Geiger Vladimir Spivakov, dem Cellisten Dietmar Schwalke sowie den Pianisten
Alexander Malter und Sergej Bezrodny –, um eine Aufnahme zu realisieren, die sich ganz auf die Kompositionen “Für Alina” und “Spiegel im Spiegel” konzentriert. Das Ergebnis, das ECM New Series Album Alina,
nimmt sowohl in der Diskografie des estnischen Komponisten als auch im ECM-Katalog einen besonderen
Platz ein. “Für Alina”, geschrieben 1976, war für Pärt eine bahnbrechende Komposition und zugleich
symbolisch der Ausgangspunkt für die folgenden Werke. „Ich könnte meine Musik mit weißem Licht vergleichen, das alle Farben enthält“, sagte Arvo Pärt damals. „Nur ein Prisma kann die Farben aufteilen und
sichtbar machen; dieses Prisma könnte der Geist des Zuhörers sein.“ Zeitgenössische Rezensenten meinten,
dass das aufmerksame Verfolgen des Flusses von Alina die Wahrnehmung schärfe. Gramophone beschrieb
das Album als „die Stimme eines inneren Exils, in sich gekehrt und zutiefst persönlich, aber für jeden
zugänglich, der bereit ist zuzuhören. Die große Gefahr beim Hören von Alina besteht darin, dass vieles von
dem, was man danach hört, plötzlich wie Lärm wirkt – zu viel Lärm. Aber es ist ein Risiko, das einzugehen
sich lohnt.“
Dieses Jazzensemble ist durch und durch skandinavisch. Schlagzeuger Emil Brandqvist stammt aus Schweden, Pianist Tuomas Turunen aus Finnland und Bassist Max Thornberg ist ebenfalls Schwede. Seit etwa drei Jahren bilden sie das Emil Brandqvist Trio – mit großem Tatendrang und großem Erfolg. »Falling Crystals« heißt ihr drittes Album.
Auch ihre Musik ist typisch skandinavisch: geprägt von unaufgeregten, meditativen Klängen und nordischer Melancholie.
Und obwohl man von einem Trio, das nach seinem Schlagzeuger benannt ist, eigentlich das genaue Gegenteil erwartet, zeigt Emil Brandqvist auf »Falling Crystals« ein weiteres Mal, wie gut musikalische Zurückhaltung klingt. Das hat er bereits mit seinen beiden Vorgängeralben »Breathe Out« (2013) und »Seascapes« (2015) bewiesen, für das der Schlagzeuger unlängst für den Echo Jazz 2016 in der Kategorie »Instrumentalist/in des Jahres international Drums/Percussion« nominiert wurde.
Neben all der Leichtigkeit und Stille des neuen Albums, darf aber nicht vergessen werden, dass es sich dabei auch um herausragende, starke Kompositionen handelt, in dessen Zentrum das Klavier steht.
Beim Emil Brandqvist Trio treffen technische Finesse und punktgenaues Zusammenspiel auf bildhafte, berührende und vor allem eingängige Melodien. »Falling Crystals« bleibt also lange im Gedächtnis – wie der letzte Skandinavienurlaub.
Rezensionen
»Emil Brandqvist scheint ein ausgeglichener Mensch zu sein, der mal ausgelassen und fröhlich daherkommt, aber auch seine nachdenklichen, leiseren Seiten hat. Jedenfalls versteht sich der Schlagzeuger darauf, mit seinem Trio heiter, schwungvoll, aber auch bedächtig aufzuspielen. In „Through The Forest“ hüpfen die Töne von ihm, dem Pianisten Tuomas Turunen und dem Kontrabassisten Max Thornberg so fröhlich, als hätten sie sich durch Hits von ABBA zu einem Tänzchen inspirieren lassen. Mit „Shine“ hingegen bringen sie eine kleine Melodie zum Strahlen, und die Ballade „Longing“ gewinnt durch ausdrucksstarke, stellenweise an Frank Sinatras Intonation erinnernde Klaviermelodien und ein klares Fundament von Bass und Schlagzeug Ausdruck. Zu dritt oder im Quartett mit dem Perkussionisten Martin Brandqvist verzichten sie auf virtuose Hochgeschwindkeitspassagen – ihre Stärken sind einerseits das gelassene Ineinandergreifen von Piano und Begleitung und andererseits die Fähigkeit, kurze und einprägsame Melodien abwechslungsreich auszugestalten. Mal greifen sie dabei auf minimalistische Variationstechniken zurück, mal setzen sie Brüche, gliedern in Abschnitte, setzen einzelne Segmente hintereinander. Im Eröffnungsstück „While We Are Here“ und dem abschließenden Epilog „The Oak Trees“ und „Early Spring“ unterstützt sie das Sjöströmska String Quartet mit flächigen Klängen und aufgefächerten Akkorden, während das Trio in „The Sea Begins To Freeze“ eher auf die Tradition der Minimal Music zurückgreift. Die im Titel angesprochenen Kristalle fallen nicht nur, sie funkeln auch.« (RONDO, Werner Stiefele, 12.03.2016)
»Die wahre Schönheit zeigt sich hier nicht an der Oberfläche. Brandqvist, Turunen und Thornberg sind wahre Meister darin, elaboriert-komplexe klangliche Architekturen mit einer fein gezeichneten Gradlinigkeit zu entwerfen…Wunderschöne freigeistliche und anrührende Musik.« (JazzPodium)
»Waren schon die beiden vorherigen CDs (s.u.) wertvolle Kostbarkeiten in Sachen Piano-Jazz, so kann das Album Falling Crystals noch mal einen draufsetzen. Ein dermaßen relaxtes, zeitloses und Musikliebhaber aller Couleurs ansprechendes Album hat man selten gesehen.« (sound&image.de)
»Falls Ihnen der Name bekannt vorkommt: Vom schwedischen Emil Brandqvist Trio haben wir schon mehrfach geschwärmt, das wunderbare ›Seascapes‹ Ende 2015 gar zu einem Album des Jahres gekürt. Nun folgt mit ›Falling Crystals‹ der nächste große Wurf. Wieder gelingt es den drei Musikern, ganz simple Ideen zu Stücken von zerbrechlicher Schönheit und anmut zu formen. Mal klingt das Trio fast wie Popmusik, mal erweitert es sein Klangspektrum durch ein Streichquartett. Dann scheint die berühmte nordische Melancholie noch etwas stärker durch die beührenden Melodien.« (Stern, 31.03.2016)
»Dem Schlagzeuger Emil Brandqvist gelingt mit seinem Jazz-Trio nun bereits zum dritten Mal ein gar nicht mal so einfaches Kunststück: hinreißend schöne, cineastisch ausgreifende Melodien zu schreiben.« (dpa + Focus)
»Typisch romantische Brandqvist-Art: Eine eingängige Popmelodie wird von schwebenden Streichern unterstützt, fern von darüber gezogenem Pathos.« (Jazz thing)
»Die klangmalerischen Landschaftsbilder des Trios …entwickeln einen hypnotischen Sog.« (Hörzu + Gong)
»Erstklassiger Piano-Jazz.« (In Music)
»Eine stilvoll und -sicher arrangierte Kreuzung aus Pop-Jazz und eingängiger Kammermusik.« (Nordische Musik.de)
»Dieses Trio besticht durch herrliche Melodien, welche tief ins Herz gelangen. Sounds welche man so schnell nicht vergisst. Es scheint als würden die Musiker ein Gemälde von unsagbarere Schönheit malen. Dieses Album sticht aus der Masse deutlich heraus.« (Jazzdrummerworld.de)
»Um es vorweg zu nehmen, mit Falling Crystals liefert das Emil Brandqvist Trio sein Meisterstück ab. Bereits in den letzten Jahren hat sich der Göteborger Schlagzeuger Emil Brandqvist auf vordere Ränge des europäischen Jazz gespielt, sein Trio steht für unaufgeregte, bildhafte und berührende Melodien und Sounds, die lebhaft in Erinnerung bleiben.« (Medien-Info.com)
Konzert-Reviews
Poesie- und Literaturfestival Bad Homburg – Lesung mit Max Moor:
»Unterbrochen werden seine Sequenzen vom Emil Brandqvist Trio, einer virtuosen großartigen finnisch-schwedischen Band, die mit magischen und häufig melancholischen Klängen, mit Jazz ganz eigener Prägung, den Inhalt der Geschichte aufgreift, intensiviert und weiterführt. ..« (Taunus Zeitung)
»Mit ihren besonderen Klangreisen hinterließen sie ein andächtiges und zugleich euphorisches Publikum, das die einzelnen Songs lautstark beklatschte…Einfach exzellent…mit seiner raffiniert gewürzten Lyrik des Nordens. Dieser teils magische Jazz bleibt in Erinnerung.« (shz.de)
»Klassisches Maß und große Kraft.« (HNA)
»In die Musik des Emil-Brandqvist-Trios kann man sich wunderbar versenken und sich darin verlieren…« (Haller Tagesblatt)
Lambrini Girls kündigen am 15. Januar ihr mit Spannung erwartetes zweites Album „NO REFUNDS“ an. Ihr Debütalbum „Who Let The Dogs Out“ schaffte es in die Top 20 der britischen Charts, wurde von Magazinen wie Kerrang! und NME auf den Titelseiten vorgestellt, sorgte weltweit für ausverkaufte Tourneen und löste einen regelrechten Hype in den sozialen Medien aus. „No Refunds“ ist düsterer, direkter und radikaler. „BANG BANG BANG“ eröffnet die Kampagne mit voller Wucht: scharf, schnell und explosiv.
Lambrini Girls sind ein Punk-Duo aus Brighton, das Musik über all das macht, worüber deine beschissene Regierung, deine beschissenen Chefs und deine beschissenen Männer lieber nicht reden würden. Phoebe Lunny (Gesang, Gitarre) und Selin Macieira-Boşgelmez (Bass) stehen ganz in der Tradition des Riot Grrrl – roh, laut, witzig und wütend. Ihre Songs über sexuelle Übergriffe, Queerness, Sparpolitik, Rassismus und toxische Beziehungen werden mit einer chaotischen Live-Energie vorgetragen, die Veranstaltungsorte in Moshpits und Fremde in Gemeinschaften verwandelt. Ihr Debütalbum „Who Let The Dogs Out“ (City Slang Records, Januar 2025) war eine der meistgelobten Platten des Jahres: eine Metacritic-Bewertung von 83, was auf „allgemeine Begeisterung“ hindeutet, ein Einstieg auf Platz 16 der britischen Albumcharts, Rough Trades „Album des Monats“ und Platz 12 in Kerrang!s Liste der 50 besten Alben des Jahres 2025. NME kürte es zu einem der 20 besten Debütalben des Jahres. Die Band zierte die Titelseiten von Notion, Kerrang!, Paste, New Noise und Variety und erntete Lob von Größen wie Kathleen Hanna, Sleater-Kinney und Peaches, die ihren Hit „Cuntology 101“ remixten. “ Im Anschluss an das Album folgten mehrere ausverkaufte Headliner-Tourneen durch Europa, Großbritannien und Nordamerika, bei denen sie das O2 Forum Kentish Town ausverkauften und sich einen Auftritt beim Coachella sicherten, bevor sich Frontfrau Phoebe Lunny mitten auf der Tournee in Australien eine Halswirbelfraktur und eine Hirnverletzung zuzog. Die US-Termine wurden verschoben. Und dann neu angesetzt. Eine Reihe von Festivalauftritten wurde angekündigt. Ein Auftritt als Vorgruppe von Bikini Kill in New York wurde hinzugefügt. Das ist nicht die Ruhe vor dem Sturm … Die Lambrini Girls sind schon mittendrin, und sie werden gerade erst richtig loslegen.
Lambrini Girls kündigen am 15. Januar ihr mit Spannung erwartetes zweites Album „NO REFUNDS“ an. Ihr Debütalbum „Who Let The Dogs Out“ schaffte es in die Top 20 der britischen Charts, wurde von Magazinen wie Kerrang! und NME auf den Titelseiten vorgestellt, sorgte weltweit für ausverkaufte Tourneen und löste einen regelrechten Hype in den sozialen Medien aus. „No Refunds“ ist düsterer, direkter und radikaler. „BANG BANG BANG“ eröffnet die Kampagne mit voller Wucht: scharf, schnell und explosiv.
Lambrini Girls sind ein Punk-Duo aus Brighton, das Musik über all das macht, worüber deine beschissene Regierung, deine beschissenen Chefs und deine beschissenen Männer lieber nicht reden würden. Phoebe Lunny (Gesang, Gitarre) und Selin Macieira-Boşgelmez (Bass) stehen ganz in der Tradition des Riot Grrrl – roh, laut, witzig und wütend. Ihre Songs über sexuelle Übergriffe, Queerness, Sparpolitik, Rassismus und toxische Beziehungen werden mit einer chaotischen Live-Energie vorgetragen, die Veranstaltungsorte in Moshpits und Fremde in Gemeinschaften verwandelt. Ihr Debütalbum „Who Let The Dogs Out“ (City Slang Records, Januar 2025) war eine der meistgelobten Platten des Jahres: eine Metacritic-Bewertung von 83, was auf „allgemeine Begeisterung“ hindeutet, ein Einstieg auf Platz 16 der britischen Albumcharts, Rough Trades „Album des Monats“ und Platz 12 in Kerrang!s Liste der 50 besten Alben des Jahres 2025. NME kürte es zu einem der 20 besten Debütalben des Jahres. Die Band zierte die Titelseiten von Notion, Kerrang!, Paste, New Noise und Variety und erntete Lob von Größen wie Kathleen Hanna, Sleater-Kinney und Peaches, die ihren Hit „Cuntology 101“ remixten. “ Im Anschluss an das Album folgten mehrere ausverkaufte Headliner-Tourneen durch Europa, Großbritannien und Nordamerika, bei denen sie das O2 Forum Kentish Town ausverkauften und sich einen Auftritt beim Coachella sicherten, bevor sich Frontfrau Phoebe Lunny mitten auf der Tournee in Australien eine Halswirbelfraktur und eine Hirnverletzung zuzog. Die US-Termine wurden verschoben. Und dann neu angesetzt. Eine Reihe von Festivalauftritten wurde angekündigt. Ein Auftritt als Vorgruppe von Bikini Kill in New York wurde hinzugefügt. Das ist nicht die Ruhe vor dem Sturm … Die Lambrini Girls sind schon mittendrin, und sie werden gerade erst richtig loslegen.
Seit der Veröffentlichung seines von Kritikern hochgelobten Debütalbums 'Come Around and Love Me' im Jahr 2023 hat Jalen Ngonda eine kometenhafte Karriere hingelegt. Der Song 'If You Don’t Want My Love' wurde zum viralen Hit und wurde bis heute 253 Millionen Mal gestreamt. Jalen war in einer Reihe von großen Fernsehsendungen zu Gast, darunter 'The Graham Norton Show', 'The Late Show with Stephen Colbert' und 'Later with Jools Holland'. Er war Support-Act für Thee Sacred Souls auf ihrer US-Tournee und hat als Headliner unzählige Clubkonzerte auf der ganzen Welt ausverkauft. Jetzt, im Jahr 2026, während die Glut seines Debüts noch hell lodert, bereitet sich Jalen Ngonda auf die Veröffentlichung seines mit Spannung erwarteten zweiten Albums 'Doctrine Of Love' vor.
Die harte Arbeit und die unermüdlichen Tourneen nach seinem Debüt haben sein Handwerk gestärkt. Seine Botschaft: 'Die Lehre der Liebe besagt, dass jeder Gedanke und jede Handlung in erster Linie von Mitgefühl für andere geleitet sein sollte, denn Liebe ist der höchste Maßstab für den Wert eines Menschen.' Die Titel des neuen Albums sind aus diesem Credo entstanden. Mit seinem tiefen Wissen und seiner Liebe zum klassischen Soul vermittelt Jalen Ngonda Authentizität in Hülle und Fülle. 'Doctrine Of Love' verbindet Pop-Sensibilität und soulige Melodien mit roher Kraft und Groove und erweitert die orchestralen Arrangements von 'Come Around And Love Me' um bläserreiche und gospelartige Backing Vocals, wodurch ein äußerst stilvolles Beispiel für moderne Soul-Kunst entsteht. Tipp!
Remastered from the original recordings and now presented on a 45rpm 2 LP deluxe audiophile edition, this is first time the complete 7-track album has been available on vinyl. 'In My Own Sweet Way', recorded during a month- long European tour in 1987, captures Woody Shaw in peak form playing with a spirit and a sense of adventure that identify him as a jazz giant. Woody calls the trumpet "the prince of all the horns". Woody is the king of all the trumpet players.
Nobody around plays with such a big, round, ravishing sound - a sound which could easily fool you into thinking that you are listening to a flugelhorn. Woody's musical asociates on this album are Alex Deutsch, a young drummer from Austria who has worked in Europe with many American jazz stars; Neil Swainson, a highly gifted bassist from Toronto who has worked with Pat La Barbera and Peter Leitch but is perhaps best known for his superb collaboration with George Shearing; and Fred Henke , a pianist from Montreal whose credits include backing Clifford Jordan, Steve Grossman and Junior Cook
Zum 80. Geburtstag von Fancy erscheint 2026 ein ganz besonderes Highlight für alle Fans: die „80th Birthday Fan Box“. Anlässlich dieses außergewöhnlichen Jubiläums veröffentlicht ZYX Music eine streng limitierte Sammlerbox, die die größten Momente der Karriere des Kultstars vereint.
Die exklusive Fan Box enthält eine hochwertige Auswahl aus CDs, Maxi-Singles und LPs und bietet damit ein einzigartiges Musikerlebnis für Liebhaber des legendären 80er-Sounds.
Mit seinen internationalen Hits und seinem unverwechselbaren Stil prägte Fancy die Disco- und Synthpop-Ära wie kaum ein anderer Künstler.
Die „80th Birthday Fan Box“ ist ein echtes Sammlerstück und ein absolutes Must-have für die große Fancy-Fangemeinde.
Eine nostalgische Reise durch Jahrzehnte voller Kult-Hits – liebevoll zusammengestellt für treue Fans und Musikliebhaber
UFO war schon immer als große Konzertattraktion bekannt und hier ist die Band »live« in glorreichem, remastertem Sound auf Vinyl. Hard Rock in seiner besten Form!
Vier Jahre nach ihrem gefeierten Debüt ,International Love Affair" kehrt Tigerbalm (Rose Robinson) mit dem aufregend kaleidoskopischen Album ,Bubblegum Discos" zu Ubiquity Records zurück. Als mutige Weiterentwicklung ihres global geprägten Nu-Disco-Sounds spiegelt das Album ein neu gewonnenes Selbstbewusstsein wider sowie den Wunsch, mit handverlesenen Musikern und Sängern aus aller Welt zusammenzuarbeiten. In lebhaften Klangfarben gehalten, präsentiert ,Bubblegum Discos" Tigerbalms zwei große musikalische Leidenschaften: die brasilianische Musikkultur und Vintage-Dancefloor-Hits vom afrikanischen Kontinent, angereichert mit Anspielungen auf Italo-Disco, Proto-House und Soca. Die erste Hälfte des Albums ist stark von südamerikanischen Einflüssen geprägt. ,Nayar", entstanden in Zusammenarbeit mit Giorgio Lopez aus Neapel, macht den Anfang mit leicht vom Reggaeton inspiriertem Nu-Disco, gefolgt vom brasilianischen Disco-Rausch von ,Diga Me" und dem luftigen Samba-Disco von ,Vera En Paraty". Robinson liefert ihren allerersten Leadgesang auf dem teilweise improvisierten Neo-Boogie-Track ,Coco Makoko". Das Album wendet sich dann Afrika zu, mit herausragenden Beiträgen von Andre Espeut, der in Montreal lebenden haitianischen Sängerin Waahli auf dem hornlastigen ,Do Da Soca" und dem Afrobeats-Sänger Idd Aziz auf dem körperbetonten ,Afro-Disco". Der Abschluss ,Conga" rundet das Ganze mit schweren, afrozentrischen Disco-Rhythmen und tiefem Dub-Bass ab. Actiongeladen und makellos produziert: ,Bubblegum Discos" ist der Sound einer Künstlerin, die ihr frühes Versprechen mehr als nur einhält.
Das zeitreisende Duo Angine de Poitrine aus dem kanadischen Quebec, inspiriert von den größten Rockstars der Welt, ist fasziniert von Hotdogs, Pyramiden und der schieren Grandiosität der Rockmusik. Mit treibenden Drum-Grooves und kunstvoll geschichteten mikrotonalen Gitarren erzeugen Klek und Khn de Poitrine hypnotische Klang- und Bildwelten im psychedelischen Math-Rock-Kosmos. Ihre Live-Session bei KEXP hat bereits Millionen von Aufrufen erzielt – Tendenz steigend. Im Februar 2026 zählt die neue Single "Fabienk" zu den 50 meistgesuchten Songs weltweit auf Shazam. Hinzu kommen in wenigen Minuten ausverkaufte Konzerte, Auftritte auf internationalen Festivals und zehntausende Vinylpressungen, um die Nachfrage zu decken… All das ist vor allem für uns Menschen wichtig. Angine de Poitrine hingegen spielen einfach nur gerne Rock’n’Roll.
Das zeitreisende Duo Angine de Poitrine aus dem kanadischen Quebec, inspiriert von den größten Rockstars der Welt, ist fasziniert von Hotdogs, Pyramiden und der schieren Grandiosität der Rockmusik. Mit treibenden Drum-Grooves und kunstvoll geschichteten mikrotonalen Gitarren erzeugen Klek und Khn de Poitrine hypnotische Klang- und Bildwelten im psychedelischen Math-Rock-Kosmos. Ihre Live-Session bei KEXP hat bereits Millionen von Aufrufen erzielt – Tendenz steigend. Im Februar 2026 zählt die neue Single und Album-Opener "Fabienk" zu den 50 meistgesuchten Songs weltweit auf Shazam. Hinzu kommen in wenigen Minuten ausverkaufte Konzerte, Auftritte auf internationalen Festivals und zehntausende Vinylpressungen, um die Nachfrage zu decken… All das ist vor allem für uns Menschen wichtig. Angine de Poitrine hingegen spielen einfach nur gerne Rock’n’Roll.
Esfand ist der letzte Monat des persischen Kalenders, der mit dem Nouruz-Frühlingsfest endet. Seit 2020 ist ESFAND auch eine Band - bestehend aus dem Iraner Rouzbeh Esfand und dem Neuseeländer Patrick Stewart. Ein Duo, das traditionelle iranische Folk-Elemente mit westlichen Beats und Vocal-Features bekannter exil-iranischer Künstler*innen zu etwas völlig Neuem verschmilzt. Ihr Debütalbum "Piltan" ist ein fulminant tanzbares Statement ohne Anflüge von Ethno-Kitsch. Pure Instinktmusik. "Wir haben die Samples ausschließlich aus musikalischen Gesichtspunkten ausgewählt. Das Folk-Element in unserer Musik ist groß, aber es ist nicht unsere Aufgabe, die Reinheit dieser Kultur zu wahren. Wir werfen iranische Traditionen nicht weg, wir behalten einfach die, die am besten passen. Am Ende des Tages sind alles nur Sounds." "Piltan" ist eine akustische Reise quer durch ein riesiges Land voller kultureller Eigenheiten: von den Zar-Ritualen aus dem Persischen Golf im Süden zum Reiter-Volk der Bachtiaren im Südwesten, bis hin zu den Qaschqai im Westen und zu den Kurden im nordwestlichen Iran mit ihren Derwisch-Ritualen. Die ersten beiden Songs haben ihren Ursprung in den repetitiven Rhythmen der Zar-Rituale, bei denen der Dämon Zar Personen in Form eines Windes befällt. Der Begleiter der zu behandelnden Person wiederholt bestimmte Phrasen immer wieder, um den Patienten in Ekstase zu versetzen. Auf die von Handtrommeln befeuerten Techno-Beats in "Bibi Saghi" folgen die düster-hektischen Synthie-Grooves von "O"seda". Ob der dunkle Dub von "Shawl" oder die maschinell stampfenden "Zar Bits" und "Without Foot, Without Head" - alle acht Songs sind raffinierte Produktionen auf höchstem technischem Niveau. Auf zwei Songs ist der Sänger und Perkussionist Habib Meftah vertreten (Rouzbeh: "Ich liebe seinen Instinkt für Songs!"). Auf "Shawl" gastiert Mohsen Namjoo, der sich ähnlich viel mit Folklore befasst hat und hier Texte der bekannten iranischen Dichter Daqiqi und Farrukhi Sistani singt. Aus einer jüngeren Generation stammt die Londoner Sängerin Misagh Moradi. Ihr "Without Foot, Without Head" basiert auf Texten des weltbekannten Dichters Rumi. Sich im Moment verlieren, sich dem Rhythmus hingeben, ganz unabhängig vom eigenen Hintergrund - das geht mit der jahrhundert- und grenzüberschreitenden Musik von ESFAND. Loslassen, abschalten, ohne Kopf und Füße zu kontrollieren. Darum geht es ESFAND. Übersetzt heißt es im Text von "Without Foot Without Head": "Oh du mit der anmutigen Taille, wirbele herum! Tanze weiter!"
Mit dieser exklusiven Best Of Vinyl wird der legendäre Italo-Disco-Künstler Alan Ross gebührend gefeiert. Erstmals erscheint eine umfassende Sammlung seiner größten Hits auf einem einzigen Album – ein echtes Highlight für Sammler und Liebhaber des Genres.
Freuen Sie sich auf zeitlose Klassiker wie „Valentino Mon Amour“ und „The Last Wall“, die bis heute zu den bekanntesten Tracks der Italo-Disco-Ära zählen. Das Besondere: Alle Titel sind in verschiedenen Versionen enthalten – von Original-Mixen über Extended Versions bis hin zu seltenen Varianten.
Diese Vinyl bietet nicht nur nostalgischen Hörgenuss, sondern auch einen spannenden Einblick in das musikalische Schaffen von Alan Ross. Ein unverzichtbares Album für alle Fans von Italo Disco und 80er-Sound – und für alle, die es noch werden wollen
Hopeful, defiant, effusive, and ecstatic, Radio!! Radio!! is the 20th album from Erasure, one of pop’s most beloved songwriting partnerships.
The record finds Andy Bell and Vince Clarke continuing to refine and deepen the pop edifice they’ve been building over the past 40 years with a set of 10 songs about love, loss and injustice that speaks, powerfully, to our empathy-starved times.
A uniquely personal album, it was shaped by a period of profound grief. When the duo got together to write the album, it was as much in the spirit of uplifting an old friend as it was work – you can hear this thread of warmth and mutual care throughout.
The album that transposes the dazzling hugeness of the duo’s best work onto avowedly more personal, more reflective songwriting. Bell acknowledges that it would be easier, perhaps, for he and Clarke to go on autopilot, 40 years into their career. But how would that pass as Erasure? “It’s a two-person brain, and everything that we’ve gone through comes into it,” he says. “We have a sense of responsibility. We couldn’t ever do something throwaway.”
Radio!! Radio!! is rooted in Erasure’s unique synth-pop palette with some key augmentation: when working on the sound of this album, Clarke was unusually drawn to piano, as well as acoustic guitar. The use of these instruments adds drama and depth to their sound whilst leaving room for the kind of glassy synth pop that Erasure made their name on.
Hoffnungsvoll, trotzig, überschwänglich und euphorisch: Radio!! Radio!! ist das 20. Album von Erasure, einem der beliebtesten Songwriting-Duos der Popmusik.
Auf dem Album entwickeln Andy Bell und Vince Clarke das musikalische Pop-Gebäude, an dem sie seit 40 Jahren arbeiten, konsequent weiter und verleihen ihm zusätzliche Tiefe. Die zehn Songs handeln von Liebe, Verlust und Ungerechtigkeit und treffen damit auf eindringliche Weise den Nerv unserer Zeit, in der es so oft an Empathie mangelt.
Es ist ein ausgesprochen persönliches Album, geprägt von einer Phase tiefer Trauer. Als sich das Duo zum Schreiben der neuen Songs traf, ging es dabei ebenso sehr darum, einen alten Freund wieder aufzurichten, wie um die gemeinsame Arbeit. Diese Wärme und gegenseitige Fürsorge ziehen sich hörbar wie ein roter Faden durch das gesamte Album.
Das Album überträgt die schillernde Größe der besten Arbeiten des Duos auf ein bewusst persönlicheres und nachdenklicheres Songwriting. Bell räumt ein, dass es für ihn und Clarke nach 40 Jahren Karriere vielleicht einfacher wäre, einfach auf Autopilot weiterzumachen. Aber wäre das noch Erasure? „Es ist wie ein gemeinsames Gehirn zweier Menschen, und alles, was wir erlebt haben, fließt darin ein“, sagt er. „Wir verspüren eine gewisse Verantwortung. Wir könnten niemals etwas Belangloses machen.
“Radio!! Radio!! ist fest in Erasures unverwechselbarer Synthie-Pop-Klangwelt verwurzelt, erweitert diese jedoch um einige entscheidende Elemente: Bei der Arbeit am Sound des Albums fühlte sich Clarke ungewöhnlich stark zum Klavier und auch zur Akustikgitarre hingezogen. Der Einsatz dieser Instrumente verleiht dem Sound zusätzliche Dramatik und Tiefe, lässt aber zugleich genügend Raum für jenen glasklaren Synthie-Pop, mit dem Erasure berühmt geworden sind.
Hopeful, defiant, effusive, and ecstatic, Radio!! Radio!! is the 20th album from Erasure, one of pop’s most beloved songwriting partnerships.
The record finds Andy Bell and Vince Clarke continuing to refine and deepen the pop edifice they’ve been building over the past 40 years with a set of 10 songs about love, loss and injustice that speaks, powerfully, to our empathy-starved times.
A uniquely personal album, it was shaped by a period of profound grief. When the duo got together to write the album, it was as much in the spirit of uplifting an old friend as it was work – you can hear this thread of warmth and mutual care throughout.
The album that transposes the dazzling hugeness of the duo’s best work onto avowedly more personal, more reflective songwriting. Bell acknowledges that it would be easier, perhaps, for he and Clarke to go on autopilot, 40 years into their career. But how would that pass as Erasure? “It’s a two-person brain, and everything that we’ve gone through comes into it,” he says. “We have a sense of responsibility. We couldn’t ever do something throwaway.”
Radio!! Radio!! is rooted in Erasure’s unique synth-pop palette with some key augmentation: when working on the sound of this album, Clarke was unusually drawn to piano, as well as acoustic guitar. The use of these instruments adds drama and depth to their sound whilst leaving room for the kind of glassy synth pop that Erasure made their name on.
Hoffnungsvoll, trotzig, überschwänglich und euphorisch: Radio!! Radio!! ist das 20. Album von Erasure, einem der beliebtesten Songwriting-Duos der Popmusik.
Auf dem Album entwickeln Andy Bell und Vince Clarke das musikalische Pop-Gebäude, an dem sie seit 40 Jahren arbeiten, konsequent weiter und verleihen ihm zusätzliche Tiefe. Die zehn Songs handeln von Liebe, Verlust und Ungerechtigkeit und treffen damit auf eindringliche Weise den Nerv unserer Zeit, in der es so oft an Empathie mangelt.
Es ist ein ausgesprochen persönliches Album, geprägt von einer Phase tiefer Trauer. Als sich das Duo zum Schreiben der neuen Songs traf, ging es dabei ebenso sehr darum, einen alten Freund wieder aufzurichten, wie um die gemeinsame Arbeit. Diese Wärme und gegenseitige Fürsorge ziehen sich hörbar wie ein roter Faden durch das gesamte Album.
Das Album überträgt die schillernde Größe der besten Arbeiten des Duos auf ein bewusst persönlicheres und nachdenklicheres Songwriting. Bell räumt ein, dass es für ihn und Clarke nach 40 Jahren Karriere vielleicht einfacher wäre, einfach auf Autopilot weiterzumachen. Aber wäre das noch Erasure? „Es ist wie ein gemeinsames Gehirn zweier Menschen, und alles, was wir erlebt haben, fließt darin ein“, sagt er. „Wir verspüren eine gewisse Verantwortung. Wir könnten niemals etwas Belangloses machen.
“Radio!! Radio!! ist fest in Erasures unverwechselbarer Synthie-Pop-Klangwelt verwurzelt, erweitert diese jedoch um einige entscheidende Elemente: Bei der Arbeit am Sound des Albums fühlte sich Clarke ungewöhnlich stark zum Klavier und auch zur Akustikgitarre hingezogen. Der Einsatz dieser Instrumente verleiht dem Sound zusätzliche Dramatik und Tiefe, lässt aber zugleich genügend Raum für jenen glasklaren Synthie-Pop, mit dem Erasure berühmt geworden sind.
1984 veröffentlichte P. Lion sein Erfolgsalbum “Springtime“. Jetzt endlich wieder als limitierte farbige Doppel-Vinyl. Sein Song “Happy Children“ ist bis heute einer der größten Hits der Italo Disco Szene. Die Deluxe Edition beinhaltet zusätzlich zum kompletten Album die Radio Versionen der beiden großen Hits “Happy Children“ und “Dream“.
Dazu gibt es zwei Mixe von “Happy Children“ und die Instrumental Version von “Dream“.
Genieße jetzt die Musik aus der Emmy-nominierten PBS-Kids-Serie ,Carl The Collector"! ,Sound Spectrum: A Collection of Themes From Carl The Collector" präsentiert die einzigartige Musik von Eraserhood Sound aus Philadelphia. Auf 34 Titeln, darunter der unvergessliche Titelsong der Serie, bekommst du einen Vorgeschmack auf Funk, Soul, Rare Groove, Jazz, Samba, R&B, New Wave und mehr - alles im typischen Synth-&-Soul-Stil von Eraserhood Sound. Die bahnbrechende Serie, die Carl, einen autistischen Waschbären, und seine Freunde begleitet, ist eine der ersten großen Serien, in denen Figuren mit Autismus vorkommen. Serienschöpfer Zachariah OHora wusste, dass er eine einzigartige Musikkomposition brauchte, um das Potenzial der Serie voll auszuschöpfen. Er wandte sich an Eraserhood Sound aufgrund ihres italienischen Library-Music-Albums ,Ribelle Di Mare" und bat um einen ähnlichen Synth-&-Soul-Ansatz. OHora sagt: ,Ich wollte keine typische Kindermusik. Ich wollte nuancierte, emotional reichhaltige Musik, die von und für Plattenliebhaber gemacht wurde." Die Musik, die vollständig von Vincent John und Maxwell Perla komponiert, produziert und eingespielt wurde, fängt die raffinierte Soulfulness von Vince Guaraldis klassischen Peanuts-Soundtracks ein und klingt dabei dennoch absolut frisch und modern. Jeder Song auf dem Album stammt direkt aus Episoden der unvergesslichen ersten Staffel von Carl The Collector. Von funkigen Fuzz-Freakouts bis hin zu düsteren, introspektiven Balladen - genieße einige von Vincents und Maxwells liebsten musikalischen Momenten aus der Serie.
Mit „My Italian Songbook“ veröffentlicht Giovanni Zarrella im März 2027 sein bislang persönlichstes Album. Darauf interpretiert er ausgewählte Klassiker und prägende Lieblingslieder neu – mit italienischer Leidenschaft, der Eleganz großer Crooner und einem organischen Bandsound. Ein Großteil des Albums entstand mit Star-Produzent Bob Rock und einer herausragenden Band in Vancouver. Eine musikalische Reise zu Familie, Heimat und den Liedern, die ein Leben lang bleiben. 2LP Colored-Vinyl - streng limitiert.
Antônio Carlos & Jocafi, das legendäre Duo aus Bahia, dessen Musik seit über fünf Jahrzehnten den Soul Brasiliens verkörpert, kehrt mit einer kühnen neuen Zusammenarbeit zurück: Jazz Is Dead 026. Beto Barreto von Baiana System stellte Adrian Younge und Ali Shaheed Muhammad vor, und die Begegnung war sofort von Magie geprägt. ,Als wir uns zum ersten Mal trafen, war es wie bei einer Familie", erinnern sie sich. Diese Verbundenheit veranlasste Younge und Muhammad, das Duo nach Los Angeles einzuladen, wo sie eine Handvoll Ideen mitbrachten und vor Ort neue Songs schufen - ein intuitiver, improvisatorischer Prozess, der die Philosophie von Jazz Is Dead ausmacht. Mit dieser Veröffentlichung bekräftigen Antônio Carlos & Jocafi ihre kreative Vitalität und bringen gleichzeitig einer neuen Generation ihren zeitlosen bahianischen Geist näher. ,Adrians Liebe zu Brasilien ist größer als die vieler Brasilianer", sagen sie und betonen, wie aufmerksam er zuhört, studiert und die Rhythmen, Geschichten und Gefühle ihrer Kultur vermittelt. Das Ergebnis ist ein Album, das eine Brücke zwischen dem Mercado Modelo in Salvador und der globalen Bühne schlägt und die folkloristischen Traditionen Bahias mit der analogen Seele von Jazz Is Dead verwebt.
POMPEII // UTILITY vereint zwei seelenverwandte Rapper von entgegengesetzten Küsten mit dem weltgestalterischen Genie der SURF GANG. Als echtes Doppelalbum – MIKE auf der einen, Earl auf der anderen Seite – entfaltet sich POMPEII // UTILITY durch eine wechselnde Besetzung von Nebengästen und Charakteren innerhalb seines gemeinsamen kreativen Ökosystems. Jadasea, Anysia Kym, Niontay, Na-Kel Smith und Lerado Khalil treten alle auf und durchstreifen die weitläufige Klangwelt des Albums, während im Hintergrund die SURF GANG-Produzenten Harrison, EvilGiane, Elipropperr und Flea Diamonds (mit Unterstützung weiterer Producer) die rauen, dynamischen Beats erzeugen, die dem Album seinen Rahmen geben. Zu den früheren SURG GANG-Produktionen gehören Baby Keem, Kendrick Lamar, A$AP Rocky und Playboi Carti. POMPEII // UTILITY, das nach den 2025er Soloalben beider Rapper erscheint, wirkt wie eine triumphale Ehrenrunde, die ihre über 10-jährige Freundschaft nachzeichnet. Wo ein Rap-Battle sonst Rivalität oder Vergleiche hervorrufen könnte, bietet POMPEII // UTILITY etwas Verwurzeltes und Gemeinsames – ein geteiltes Verständnis von Fürsorge, Freude, Trauer, Verarbeitungsprozessen und Verantwortung gegenüber etwas Größerem. Ein gemeinsamer Release über die jeweiligen Labels der drei Künstler: 10k, Tan Cressida und Surf Gang Records.