Die Berliner Post-Punk-Band The Underground Youth um den Musiker und Autor Craig Dyer meldet sich mit ihrem zwölften Studioalbum „Décollage“
zurück. Das von Dyer selbst geschriebene, aufgenommene und produzierte Album ist eine Übung in künstlerischer Dekonstruktion, sowohl im Namen
als auch in der Form, und markiert eine entscheidende musikalische Wende. „Décollage ist die Kunst, ein Bild zu erschaffen, indem man Teile eines
bereits existierenden Werks herausreißt, abreißt oder entfernt. Meine Idee war es, diese Technik auf die Musik anzuwenden“, erklärt er. „Ich baute
Wände aus statisch überzogenen Hip-Hop-Drum-Samples, Schichten von Streicherarrangements im Stil von Lee Hazlewood und von Serge Gainsbourg
inspirierten Mellotron-Melodien auf, dann begann ich, diese schönen, chaotischen Wände aus Lärm abzureißen und legte einen neuen Sound für The
Underground Youth frei.“
Von Momenten geisterhaften Minimalismus bis hin zu ausladenden Crescendos aus Lärm und Melodie haben die Songs hier eine schattenhafte,
traumhafte Qualität. Neben Dyer besteht The Underground Youth aus der Schlagzeugerin und bildenden Künstlerin Olya Dyer, dem Gitarristen
Leonard Kaage (der auch bei der Postproduktion des Albums mitwirkte) und der Bassistin Samira Zahidi. Ursprünglich als Soloprojekt von Dyer im Jahr
2008 gegründet, hat die Band inzwischen 11 - mittlerweile 12 - Studioalben und 4 EPs veröffentlicht und dabei einen einzigartigen Sound entwickelt,
der im Laufe der Jahre von cineastischer Lo-Fi-Psychedelia über rauen, melancholischen Post-Punk bis hin zu Gothic-Folk-Noir reichte.
„Ich kenne keinen anderen Komponisten, der es mit Brahms im Hinblick auf die musikalische Qualität
aufnehmen kann. Alles in Brahms’ Kammermusik ist einfach fantastisch, die Sonaten, die Trios, das Klarinettenquintett. Da gibt es nicht ein schlechtes Stück.“
Krystian Zimermans Begeisterung für Kammermusik begann bereits in seiner Kindheit und begleitet ihn
seit jeher. Er sagt: „Jeder große Komponist hat irgendein Quartett mit Klavier geschrieben. Das ist ein
unglaublicher Schatz der Musikgeschichte, der viel zu wenig Beachtung bekommt.“
Obwohl das Klavierquartett Nr. 1 in g-Moll wohl das bekannteste von Johannes Brahms drei Klavierquartetten ist, konzentriert sich Zimerman stattdessen auf die oft weniger beachteten Quartette Nr. 2 und
Nr. 3, um ihnen die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdienen. „Das Dritte Quartett liebe ich ganz
besonders. Es ist ein verrücktes, kraftvolles Stück, das einen unglaublichen Drive hat“, so Zimerman.
Für diese Einspielung hat sich Krystian Zimerman mit dem Cellisten Yuya Okamoto, der Geigerin Maria
Nowak und der Bratschistin Katarzyna Budnik zusammengetan.
"Ko te reo Maori, he matapihi ki te ao Maori" lautet das Maori-Whakatauki (Sprichwort), an dem sich der Aotearoa-Singer/Songwriter Marlon Williams (Kai Tahu, Ngai Tai) bei seinem vierten Soloalbum "Te Whare Tiwekaweka" orientiert hat. Übersetzt bedeutet es "Die Maori-Sprache ist ein Fenster zur Welt der Maori" und drückt Marlons Motivation für sein erstes Te Reo Maori-Album aus. "Durch den Entstehungsprozess dieser Lieder", sagt Marlon, "habe ich eine Möglichkeit gefunden, meine Freuden, Sorgen und meinen Humor auf eine Art und Weise auszudrücken, die sich sowohl deutlich neu anfühlt, als auch mich mit meinen Tipuna Vorfahren und meinem Whenua Land, Heimat verbindet." Diese Verbindung steht im Mittelpunkt von "Te Whare Tiwekaweka", der Marlon wieder mit seiner Familie, seinen Freunden und seiner Heimatstadt Lyttelton zusammenbringt, nachdem er ein Jahrzehnt lang um die Welt gereist ist, um seine Karriere aufzubauen. Das Album stellt einen weiteren Schritt in Marlons Reise mit seiner angestammten Sprache dar. Seine Fähigkeiten in dieser Sprache entwickelten sich in den Stunden, die er mit seinem engen Freund und Co-Autor, dem Rapper KOMMI, verbrachte. Die Sprache brachte sowohl eine neu entdeckte lyrische Ehrlichkeit als auch eine großartige klangliche Vision hervor. Unterstützt von der langjährigen Tourband The Yarra Benders, dem Co-Produzenten Mark Perkins (Te Whanau-a-Apanui), den Sängern von He Waka Kotuia und einer Zusammenarbeit mit Popstar Lorde, durchquert das Album Marlons vertrautes Folk-Country-Bluegrass-Territorium, während er gleichzeitig seine Erkundung poppigerer Gewässer und der inhärenten Rhythmen der Maori-Musik fortsetzt. Das Ergebnis ist eine Sammlung, die zeitgemäß und zeitlos zugleich ist.
Das erste Livealbum von JOSH. wurde am 7. November 2024 in der mit 11.000 Besuchern vollen Wiener Stadthalle aufgenommen. Der Abend war nicht nur ein Heimspiel für den mehrfachen Amadeus-Preisträger sondern auch der Abschluß eines immens erfolgreichen Livejahres, das JOSH. und seine Band quer durch Österreich und Deutschland geführt hat. Unter den zehn Songs des Abends, die es hier zu hören gibt, sind nicht nur die großen Hits wie „Expresso & Tschianti“ oder „Cordula Grün“ zu hören sondern auch akustische Versionen von „Alles klingt nach Dir“, „Ring in der Hand“ und „Melodie verlorn“, bei denen JOSH. und Band von der Vienna Stringforce begleitet wurden. Diese Versionen gibt es hier erstmalig auch auf einem Album zu hören.
The once thought impossible-to-reissue album a Japanese duo (Fumio Ichimura, Masao Hiruma) "Testpattern"s only album Apres-Midi (originally released on October 21, 1982) produced by Hosono Haruomi is finally set to be reissued on vinyl.
The original master was discovered in ALFA MUSIC’s warehouse, processed with top-tier digital technology, and cut for vinyl by Katsutoshi Kitamura (Warner Music Mastering).
The 55th Anniversary Project of ALFA MUSIC brings you a groundbreaking release.
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Für ihr Debütalbum hat die Band einen Vertrag mit High Roller Records unterzeichnet. Neben dem Hitten-Sänger, der auch Rhythmus- und Leadgitarre bedient, komplettieren Mirko Negrino am Bass, Mattia Itala an der zweiten Gitarre sowie Marcello “Cell” Leocani hinterm Schlagzeug die Besetzung. “Dieses neue Projekt ist noch niemals zuvor in der Öffentlichkeit diskutiert worden”, erklärt der Sänger. “Vor einigen Jahren ist eine Demoversion von ‘Shadow Rider’ im Internet hochgeladen worden, doch danach ist die ganze Sache für einige Jahre wieder auf Eis gelegt worden. In der jüngeren Vergangenheit haben wir uns dann dazu entschlossen, die Arbeiten abzuschließen, weil das Material viel Potenzial hat. Die aktuelle Besetzung hat neuen Enthusiasmus in die Sache hereingebracht, was letztendlich zu einem vollständigen Release geführt hat.” Und was für ein Debütalbum Vigilhunter da gelungen ist! Kompositionen wie “Disconnected”, “Titan Glory” oder “Sacrifice” sind einige der besten Songs, die Queensryche nie geschrieben haben. Alexx Panza fühlt sich geschmeichelt: “Ich nehme das als ein großes Kompliment. Natürlich sind wir stark von Queensryche beeinflusst, aber wir könnten niemals zu 100% Songs schreiben, die sich anhören wie sie – so etwas ist ein Ding der Unmöglichkeit. Dieses Projekt zeichnet sich durch mannigfaltige Einflüsse aus, stilistisch lässt es sich nicht auf eine bestimmte Band herunter brechen. Es liegt uns fern, das Rad neu erfinden zu wollen, aber ich denke schon, dass wir als Band eine eigene Identität besitzen. Ich kann jedenfalls sagen, dass eine Menge Arbeit in die Platte eingeflossen ist und wir mit dem Endresultat äußerst zufrieden sind. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, wie die Platte dort draußen ankommt. Ich denke allerdings, dass alle Anhänger des originalen US Power Metal viel Gefallen an dem Album finden werden.” Davon ist stark auszugehen, denn neben Queensryche schwingen bei Vigilhunter auch noch ein wenig Crimson Glory und frühe Fates Warning mit. Alexx Panza lacht: “Damit hast du die Referenzpunkte ziemlich genau erkannt. Das ist genau der Sound und die Atmosphäre, die wir einfangen möchten. Dazu noch ein Schuss Savatage und Vicious Rumors. Manchmal kommen allerdings auch Songideen aus Bereichen, mit denen man nicht gerechnet hätte.”
Der gefeierte Komponist (A Scanner Darkly, Before Midnight, Hit Man) und musikalische Außenseiter Graham Reynolds veröffentlicht sein erstes Soloalbum für Fire Records. Gepresst auf limitiertem lila/weißem Splatter-Vinyl in einem Deluxe Die Cut Mountain Sleeve. Eine sozio-geografische Reise entlang der Sierra im Kopf. Der herausragende Titeltrack "Mountain (Part 1)" ist voll von romantischen orchestralen Schwüngen, die das Bild einer weiten Landschaft heraufbeschwören, die von einem einzelnen Gipfel unterbrochen wird, während "...Part 2" einen zerklüfteteren Weg einschlägt, der einen kantigen Bergrücken überquert, bevor er sich in einem Hermann-esken Hitchcock-Stück festigt. "Mt. Monadnock" in New Hampshire wird namentlich erwähnt, während der "Enchanted Rock" (ein donnerndes, an die Einstürzenden Neubauten erinnerndes Wiedererwachen der Sinne, das von Grahams charakteristischer dröhnender Orchestertrommel begleitet wird) etwas außerhalb von Austin, Texas, steht, wo Reynolds seit über 30 Jahren zu Hause ist. Das Album wurde von Reynolds komponiert und eingespielt, mit Beiträgen vieler seiner musikalischen Freunde. Produziert und abgemischt wurde es von geheimnisvollen englischen Duo PeterTalisman. Das Album birgt einige Überraschungen, Austin-Nachbar Jad Fair (Half Japanese) taucht mit Backing Vocals auf, ebenso die italienische Chanteuse Marta del Grandi, deren beschwörende Worte auf "Linger In Silence" das exquisite siebenminütige "Prophet Harmonic" wieder zum Leben erwecken. ,Dieses Album ist sehr persönlich. Es beginnt mit Monadnock, dem ersten Berg, den ich je bestiegen habe, oben in Neuengland. Die erste Seite endet mit dem Enchanted Rock, dem ersten Berg, den ich in meiner Wahlheimat Texas bestiegen habe. Und obwohl ich schon mein ganzes Leben lang Musik veröffentlicht habe, ist dies das erste Mal, dass ich für etwas Eigenes, das nicht an einen Film oder ein anderes Medium gebunden ist, echte Labelunterstützung bekomme. In gewisser Weise ist es also mein erstes echtes Soloalbum", so Graham Reynolds.
Zum 100. Geburtstag von Hildegard Knef erscheint mit „Musik aus einem Leben“ eine besondere Werkschau ihres musikalischen Schaffens. Diese Vinyl-Edition (1LP) enthält 14 Titel, darunter Klassiker wie „Für mich soll's rote Rosen regnen“, „Von nun an ging’s bergab“ und „In dieser Stadt“. Die Songauswahl zeigt Knef als Chansonnière, Erzählerin und Kämpferin.
Was ist ein "Boogie"? In der Umgangssprache ist es ein Tanz oder eine Gelegenheit zum Tanzen. Da es sich hier um ein Destroyer-Album handelt und nicht um den allgemeinen Sprachgebrauch, sind die Implikationen eines Titels wie "Dan's Boogie" verführerischer und gefährlicher zugleich. "Ein Boogie ist ein Täuschungsmanöver, ein Betrug, der nicht ganz funktioniert, die Bewegungen, die wir machen, wenn wir damit konfrontiert werden", erklärt Dan Bejar. "Ich denke an Spionage, Doppelagenten, die mit einem offenen Auge schlafen und die Ausgänge im Auge behalten. Aber ich denke auch an kleine Siege und Niederlagen auf der Straße und an Improvisation". Um "Dan's Boogie" aufzunehmen, musste Bejar eine Reihe von gewollten und ungewollten Hindernissen überwinden, um die Songs zu schreiben. Die Monate nach der Fertigstellung von "LABYRINTHITIS" wurden zu einem Jahr und dann zu zwei Jahren, in denen Bejar sich selbst den Neujahrsvorsatz gab, jeden Tag eine Stunde lang Klavier zu spielen. Das hat ungefähr vier Tage gedauert, aber die Songs, die Bejar als Ergebnis dieses Vorsatzes bezeichnet - darunter "Cataract Time", "Hydroplaning Off the Edge of the World", "Bologna" und "Dan's Boogie" - sind allesamt Destroyer-Songs aus dem breiten Spektrum, das Bejar und seine Mitstreiter für sich selbst geschaffen haben: Spektakuläre Pop-Epen, persönliche Piano-Balladen und schwelende Stimmungsbilder, die die Grenzen zwischen Song, Roman und Kino verschwimmen lassen, jedes voll von der Dringlichkeit eines Staatsgeheimnisses im Kopf eines gequälten Spions. Die Leadsingle "Bologna" ist der radikalste Rahmen für diese Energie, denn es ist das erste Mal, dass Bejar einen Song schreibt, in dem er sich selbst als Nebenfigur vorstellt. In der Hauptrolle ist Simone Schmidt von Fiver zu hören, deren Stimme - hart und ausdrucksstark, durchdringend durch die Düsternis der Szene - ein Sirenengesang ist, der das ganze Album durchdringt. Die Schwere ihrer Stimme ordnet "Dan's Boogie" um ein Gefühl des drohenden Untergangs herum, so wie das Versprechen einer Fatale auf das Ungewöhnliche und Ekstatische die Hauptfigur eines erotischen Thrillers zum Verhängnis wird. "Hydroplaning Off the Edge of the World" ist ein köstlicher Widerspruch, ein schwungvoller Song, der aus der Verwüstung entstand, die Bejar absichtlich mit sich selbst anrichtete. "We are now entering a new phase", intoniert Bejar und führt Schichten von Gitarren und Synthesizern ein, die die Palette erheblich verdunkeln, während er zwischen Gesang und Sprache wechselt. Der Nebel, der Bejar umgibt, wird durch die Reibung zwischen konkurrierenden Wahrheiten und Geschmäckern erhellt, etwa wenn sein Interesse an jazzigen Balladen auf das Interesse des Produzenten und Bassisten John Collins an Bands wie Led Zeppelin und Scritti Politti trifft. Als Bejar Collins erzählte, dass er an Sammy Davis Jr. dachte, entstand der Titeltrack, in dem Bejar mit fast wahnhafter Freude einen Rat Pack-Swagger vor einer verträumten Klangkulisse aus schwebenden Gitarren, üppigen Bläsern, Jazz-Drumming, spacigen Synthesizern und - vielleicht am ehesten dem Selbstverständnis Bejars entsprechend - einem klimpernden Lounge-Piano annahm. Das Herzstück von "Dan's Boogie" ist vielleicht "Cataract Time", ein achtminütiges Epos, das zu den schwersten Texten gehört, die Bejar je geschrieben hat, und eine der musikalisch komplexesten Kompositionen von Destroyer ist. Getragen von einem lässigen Groove, sind Bejars Texte verklärt, ihre Melancholie schmeckt fast widersinnig nach Hoffnung. Es ist ein intimer Song, der Destroyers übliches urbanes Fabel-Milieu gegen eine erfrischende Innerlichkeit eintauscht, aber sein beschwingter Groove lässt eine Zukunft erahnen, der Bejar und seine Band entgegenfiebern. Wo frühere Destroyer-Alben mit der Welt kämpften, tanzt "Dan's Boogie" mit ihr, und seine neun Träumereien verschmelzen zu einem einzigen langen Treiben. Dan Bejar mag die Ausgänge im Auge haben, aber er wird nicht so bald abreisen.
Was ist ein "Boogie"? In der Umgangssprache ist es ein Tanz oder eine Gelegenheit zum Tanzen. Da es sich hier um ein Destroyer-Album handelt und nicht um den allgemeinen Sprachgebrauch, sind die Implikationen eines Titels wie "Dan's Boogie" verführerischer und gefährlicher zugleich. "Ein Boogie ist ein Täuschungsmanöver, ein Betrug, der nicht ganz funktioniert, die Bewegungen, die wir machen, wenn wir damit konfrontiert werden", erklärt Dan Bejar. "Ich denke an Spionage, Doppelagenten, die mit einem offenen Auge schlafen und die Ausgänge im Auge behalten. Aber ich denke auch an kleine Siege und Niederlagen auf der Straße und an Improvisation". Um "Dan's Boogie" aufzunehmen, musste Bejar eine Reihe von gewollten und ungewollten Hindernissen überwinden, um die Songs zu schreiben. Die Monate nach der Fertigstellung von "LABYRINTHITIS" wurden zu einem Jahr und dann zu zwei Jahren, in denen Bejar sich selbst den Neujahrsvorsatz gab, jeden Tag eine Stunde lang Klavier zu spielen. Das hat ungefähr vier Tage gedauert, aber die Songs, die Bejar als Ergebnis dieses Vorsatzes bezeichnet - darunter "Cataract Time", "Hydroplaning Off the Edge of the World", "Bologna" und "Dan's Boogie" - sind allesamt Destroyer-Songs aus dem breiten Spektrum, das Bejar und seine Mitstreiter für sich selbst geschaffen haben: Spektakuläre Pop-Epen, persönliche Piano-Balladen und schwelende Stimmungsbilder, die die Grenzen zwischen Song, Roman und Kino verschwimmen lassen, jedes voll von der Dringlichkeit eines Staatsgeheimnisses im Kopf eines gequälten Spions. Die Leadsingle "Bologna" ist der radikalste Rahmen für diese Energie, denn es ist das erste Mal, dass Bejar einen Song schreibt, in dem er sich selbst als Nebenfigur vorstellt. In der Hauptrolle ist Simone Schmidt von Fiver zu hören, deren Stimme - hart und ausdrucksstark, durchdringend durch die Düsternis der Szene - ein Sirenengesang ist, der das ganze Album durchdringt. Die Schwere ihrer Stimme ordnet "Dan's Boogie" um ein Gefühl des drohenden Untergangs herum, so wie das Versprechen einer Fatale auf das Ungewöhnliche und Ekstatische die Hauptfigur eines erotischen Thrillers zum Verhängnis wird. "Hydroplaning Off the Edge of the World" ist ein köstlicher Widerspruch, ein schwungvoller Song, der aus der Verwüstung entstand, die Bejar absichtlich mit sich selbst anrichtete. "We are now entering a new phase", intoniert Bejar und führt Schichten von Gitarren und Synthesizern ein, die die Palette erheblich verdunkeln, während er zwischen Gesang und Sprache wechselt. Der Nebel, der Bejar umgibt, wird durch die Reibung zwischen konkurrierenden Wahrheiten und Geschmäckern erhellt, etwa wenn sein Interesse an jazzigen Balladen auf das Interesse des Produzenten und Bassisten John Collins an Bands wie Led Zeppelin und Scritti Politti trifft. Als Bejar Collins erzählte, dass er an Sammy Davis Jr. dachte, entstand der Titeltrack, in dem Bejar mit fast wahnhafter Freude einen Rat Pack-Swagger vor einer verträumten Klangkulisse aus schwebenden Gitarren, üppigen Bläsern, Jazz-Drumming, spacigen Synthesizern und - vielleicht am ehesten dem Selbstverständnis Bejars entsprechend - einem klimpernden Lounge-Piano annahm. Das Herzstück von "Dan's Boogie" ist vielleicht "Cataract Time", ein achtminütiges Epos, das zu den schwersten Texten gehört, die Bejar je geschrieben hat, und eine der musikalisch komplexesten Kompositionen von Destroyer ist. Getragen von einem lässigen Groove, sind Bejars Texte verklärt, ihre Melancholie schmeckt fast widersinnig nach Hoffnung. Es ist ein intimer Song, der Destroyers übliches urbanes Fabel-Milieu gegen eine erfrischende Innerlichkeit eintauscht, aber sein beschwingter Groove lässt eine Zukunft erahnen, der Bejar und seine Band entgegenfiebern. Wo frühere Destroyer-Alben mit der Welt kämpften, tanzt "Dan's Boogie" mit ihr, und seine neun Träumereien verschmelzen zu einem einzigen langen Treiben. Dan Bejar mag die Ausgänge im Auge haben, aber er wird nicht so bald abreisen.
30. Juni 2022 – Im Januar 1977 veröffentlichten Pink Floyd ihr zehntes Studioalbum „Animals“. Das Werk eroberte Platz 1 der deutschen Charts, gilt als eines ihrer besten – und es wird nun, 45 Jahre später, als Deluxe Gatefold, CD, LP und Blu-ray wiederveröffentlicht. Zum ersten Mal überhaupt wird das Album in 5.1 Surround-Sound zu hören sein. Die einzelnen Versionen werden ab dem 16. September 2022 erhältlich sein, die Deluxe-Version folgt am 7. Oktober.
Pink Floyd – David Gilmour, Nick Mason, Roger Waters und Richard Wright – nahmen „Animals“ 1976 und Anfang 1977 in den bandeigenen Britannia Row Studios in London auf und produzierten auch selbst.
„Animals 2018 Remix“ wird als CD, LP (mit Klapphüllen-Artwork), Blu-Ray und als Deluxe-Gatefold-Format veröffentlicht. Die Deluxe-Gatefold-Version beinhaltet eine LP, CD, Audio-Blu-Ray, Audio-DVD und ein 32-seitiges Booklet. Die Audio-Blu-Ray und -DVD enthalten den Remix von 2018 in Stereo, in 5.1 Surround (beide von James Guthrie) und den ursprünglichen Stereo-Mix von 1977. Das 32-seitige Booklet gewährt mit selten gezeigten Fotos einen Blick hinter die Kulissen des Shootings für die Plattenhülle sowie Live-Bilder und Memorabilia. Das Album-Artwork wurde für diese Veröffentlichung mit einem zeitgemäßen Motiv neu interpretiert.
„Animals“ ist ein Konzeptalbum, das sich kritisch mit den sozialpolitischen Verhältnissen im Großbritannien der mittleren 1970er-Jahre auseinandersetzt und damit eine Abkehr vom Stil der früheren Arbeiten der Band markierte. Aus einer Ansammlung ursprünglich nicht miteinander zusammenhängender Songs entwickelten Pink Floyd ein Konzept, das den offenkundigen sozialen und moralischen Verfall der Gesellschaft beschreibt. Inspiriert von George Orwells „Farm der Tiere“, verbildlichen sie die menschliche Natur mit einer Analogie zum Tierreich und teilen die Menschen in drei Klassen von Tieren ein: Die Schweine stehen an der Spitze der sozialen Kette, die Schafe tun als hirnlose Herde, was man ihnen sagt, und die Hunde sind die Geschäftsbosse, die sich am Profit und ihrer Macht über andere schamlos bereichern. Seit 1977 ist viel Zeit vergangen – und dann wieder gar nicht, denn die Erzählung des Albums hat als Kommentar auf unsere gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation nichts von ihrer Aktualität verloren.
Das berühmte Cover von „Animals“ zeigt ein aufblasbares Schwein (heute bekannt als Algie), das in luftigen Höhen zwischen zwei Schornsteinen der Battersea Power Station in London schwebt. Die Idee für das Cover kam von Roger Waters, die Umsetzung übernahm der langjährigen Kreativpartner der Band, Storm Thorgerson von Hipgnosis Studios. Für die jetzige Neuveröffentlichung wurde das Artwork von Storms Hipgnosis-Partner Aubrey „Po“ Powell für die heutige Zeit neu gestaltet. Basierend auf neuen Aufnahmen des Gebäudes während der jüngsten Umgestaltungsarbeiten (das ehemalige Kraftwerk wird für die kulturelle und gewerbliche Nutzung umgebaut, gestaltet von Frank Gehry und Norman Foster), experimentierte Po mit neuen Blickwinkeln und erschuf einige beeindruckende neue Varianten des berühmten Originals. Po dazu: „Das Original-Albumcover von 1977 ist ikonisch und steht so sehr für sich, dass ich eine Menge Respekt davor hatte, ihm ein Update zu verpassen. Doch Hipgnosis nahm die Gelegenheit zum Anlass, das Motiv neu zu fotografieren und damit eine sich verändernde Welt widerzuspiegeln. Durch den Einsatz moderner digitaler Färbetechniken konnte ich Pink Floyds düstere Botschaft des moralischen Verfalls beibehalten, und auch die Orwellsche Tier-Analogie in Form des Schweins Algie lebt in dem neuen Artwork fort.“
Pink Floyds „Animals 2018 Remix” kann ab jetzt hier vorbestellt werden.
VINYL COMES IN A HIGH-QUALITY SCREEN-PRINTED COVER!
LIMITED TO 200 COPIES!
Coinciding the cinema release of ‘Der Wald in mir’, the soundtrack by Gregor Schwellenbach is being released in an exclusive edition in high-quality screen-printed covers by director and artist Sebastian Fritzsch. Microtonal strings in dialogue with electronic sounds, noise music, drones and ambient, complemented by improvisations by experimental string wizards Emily Wittbrodt and Matthias Kaiser. These different worlds of sound are linked by melodic motifs that come together in the final end credits song. This closing track was created in collaboration with indie artist Jungstötter, 'a singer, whose intense aura I associate with the sensitivity and emotional depth of the main character Jan, just as I hear the strength and unflinching devotion of the character Alice in co-singer Isabelle Pabst.’ (Gregor Schwellenbach)
Pünktlich zum Kinostart von „Der Wald in mir“ erscheint der Soundtrack von Gregor Schwellenbach in einer exklusiven Schallplattenedition in hochwertigen Siebdruck-Covern von Regisseur und Künstler Sebastian Fritzsch. "Um Jans Innenwelt gerecht zu werden, wollten wir uns einer enormen musikalischen Vielfalt bedienen: Mikrotonale Streicher im Dialog mit elektronischen Klängen, Geräuschmusik, Drones und Ambient, ergänzt durch Improvisationen von Emily Wittbrodt und Matthias Kaiser, bis hin zu New Wave und zur Indiepop-Ballade. Diese verschiedenen Klangwelten werden durch melodische Motive verbunden, die im finalen Abspannsong zusammenfinden. Dieser Schlusstitel entstand in Zusammenarbeit mit Jungstötter, einem Künstler, dessen intensive Aura ich mit der Sensibilität und emotionaler Tiefe der Hauptfigur Jan verbinde, so wie ich in Co-Sängerin Isabelle Pabst die Stärke und unbeirrte Zugewandtheit der Figur Alice höre." (Gregor Schwellenbach)
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Deafheaven, die langjährige und von Kritikern gefeierte Metal-Band, hat bei Roadrunner Records unterschrieben und wird mit »Lonely People With Power« ihr erstes Album seit 2021 veröffentlichen.
Lonely People With Power wurde mit Produzent Justin Meldal-Johnsen (Paramore, Jimmy Eat World) aufgenommen und enthält Gesangsbeiträge von Boy Harsher's Jae Matthews und Interpol's Paul Banks. Das Roadrunner-Debüt wird eine Doppel-LP-Deluxe-Edition erhalten.
»Es ist eine Ehre, Deafheaven bei Roadrunner begrüßen zu dürfen«, sagt Labelchef Johnny Minardi. »Sie waren schon immer eine Band, die Grenzen überschreitet, und dieses Album setzt dies auf massive Weise fort. Chris Brown und ich sind seit jeher Fans, und ich bin sehr stolz darauf, dass sie Teil der nächsten Generation des Labels sind.«
Kerrigan sind eine der hoffnungsvollsten deutschen Newcomer-Bands aus dem Bereich des traditionellen Heavy Metal. 2019 in Freiburg als Nebenprojekt der Funeral-Doomer Lone Wanderer von Bruno S. (Gitarre, Bass) und Jonas W. (Gesang, Gitarre) gegründet, veröffentlichten High Roller Records 2023 das von der Presse in den höchsten Tönen gelobte Debütalbum »Bloodmoon«. Die Scheibe enterte in der metallischen Fachpresse sogar die eine oder andere Jahresbestenliste. Wegen der großen Nachfrage haben sich High Roller Records nun dazu entschieden, auch das Mini-Album »Heavy Metal 2020« wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bruno S. und Jonas W. hatten im Jahre 2020 vier Stücke als Demo-Tape aufgenommen: das Titelstück “ Heavy Metal 2020”, “Intruders”, “Force And Will” sowie die Coverversion von “Rest In Peace” der englischen Wolf. Fucking Kill Records sorgten später für eine limitierte Veröffentlichung auf Kassette und Vinyl. Ursprünglich war das Material während eines Jams für die Hauptband von Bruno und Jonas entstanden, die Doom-Formation Lone Wanderer. “Mit Lone Wanderer machen wir eigentlich genau das Gegenteil von Kerrigan”, lacht Gitarrist und Bassist Bruno: “Langsam, tief dröhnend und depressiv. Da nimmt man sich spielerisch sehr zurück, weshalb sich Kerrigan manchmal wie ein Befreiungsschlag anfühlt. Es erinnert mich auch an die Jugend, als ich meinen ersten Gitarrenhelden nacheiferte.” Ein prägendes Merkmal von Kerrigan sind die teilweise doppelstimmig gespielten Gitarrenleads, die im Ansatz auch bereits auf »Heavy Metal 2020« zu hören waren. Mit “Rest In Peace” verbeugten sich Kerrigan seinerzeit vor der NWOBHM, wie Gitarrist und Sänger Jonas bestätigt: “Ja, Wolf war eine der Bands, die wir während der frühen Jam-Phasen sehr intensiv gehört haben, und ‘Rest In Peace’ ist einfach ein Überhit! An den Größen Maiden und Priest kommt man eh nicht vorbei, diese Einflüsse können wir nicht abstreiten. Neben den NWOBHM-Bands lief bei mir aber auch sehr viel Heavy Load oder frühe Accept, deren ‘Neon Nights’ in unserer Demophase wohl die teutonische Entsprechung zu ‘Rest In Peace’ war, was die Dauerschleife angeht.” Mit Sicherheit werden wir von Kerrigan in Zukunft noch viel hören. Jetzt ist es allerdings erstmal an der Zeit, sich noch einmal dem Frühwerk dieses hoffnungsvollen Newcomer-Acts zu widmen. Lehnt euch zurück, dreht den Lautstärkeregler auf und genießt »Heavy Metal 2020«.
Nach einem Jahrzehnt, in dem die Band das Beste aus improvisierten Aufnahmeräumen in Lagerhäusern, Wohnwagen und Lofts gemacht hat, ist „For Melancholy Brunettes (& sad women)“, das vierte Album von Japanese Breakfast, die erste richtige Studioveröffentlichung der Band. Produziert von Grammy-Preisträger Blake Mills, zieht sich Frontfrau und Songschreiberin Michelle Zauner von der hellen Extrovertiertheit des Vorgängers „Jubilee“ zurück, um die dunkleren Wogen zu erforschen, die in ihrem Inneren aufgewühlt sind, das launische, fruchtbare Feld der Melancholie, das seit langem als der psychische Zustand von Dichtern am Rande der Inspiration gilt. Das Ergebnis ist eine künstlerische Absichtserklärung: ein reifes, komplexes, kontemplatives Werk, das den romantischen Nervenkitzel einer Gothic Novel heraufbeschwört. „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ folgt einer transformativen Periode in Zauners Leben, in der ihr zweifach GRAMMY-nominiertes Durchbruchsalbum ‚Jubilee‘ und ihre Bestseller-Memoiren ‚Crying In H Mart‘ sie in den kulturellen Mainstream katapultierten und ihre tiefsten künstlerischen Ambitionen erfüllten. Als sie über diesen Erfolg nachdachte, erkannte Zauner die Ironie der Sehnsucht, die so oft Glückseligkeit und Verderben miteinander verbindet. „Ich fühlte mich verführt, das zu bekommen, was ich immer wollte“, sagt sie. „Ich flog zu nah an die Sonne heran, und mir wurde klar, dass ich sterben würde, wenn ich weiterflöge“. Das Schicksal von Ikarus und anderen Verdammten verleiht „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ sein beständigstes Thema: die Gefahren des Begehrens. Wie zerstreutes Licht führen seine spektralen Teile die Charaktere des Albums durch Zyklen von Versuchung, Übertretung und Vergeltung. In „Orlando in Love“ - ein Riff auf John Cheevers Riff auf „Orlando Innamorato“, einem unvollendeten Epos, das aus 68 Cantos des Renaissance-Dichters Matteo Maria Boiardo besteht - ist der Held ein gutmütiger Dichter, der sein Winnebago am Meer parkt und dem Ruf einer Sirene zum Opfer fällt, seinem 69. Canto (selbst im erhabenen Reich des klassischen Mythos hat Zauner ein Faible für Anspielungen). „Honey Water“ lotet die stille Wut einer Frau aus, die mit einem untreuen Mann verheiratet ist und zusieht, wie er immer wieder der Lust nachgibt wie ein niederes Insekt, das seinen eigenen Untergang herbeiführt Traurigkeit ist in der Tat die dominierende emotionale Tonart dieser Platte, aber es ist eine Traurigkeit der besonderen Art: die nachdenkliche, vorausschauende Traurigkeit der Melancholie, in der die Erkenntnis des im Wesentlichen tragischen Charakters des Lebens mit Sensibilität für seine flüchtige Schönheit einhergeht. Zauner findet in ihr genügend Raum für Hoffnungsschimmer. Es sind die Tröstungen der Sterblichen, die Dichter vor ihr gerufen haben und die Dichter nach ihr immer wieder neu entdecken werden: Liebe und Arbeit, und obwohl sie sich wie stärkende Vorsätze durch die vielen Episoden des Albums ziehen, erklingen sie am deutlichsten im letzten Song, „Magic Mountain“, einer Auseinandersetzung mit Thomas Manns berühmtem gleichnamigen Roman. Für sie fühlt sich jede Arbeit wie das Erklimmen eines Berges an, aber von der Spitze von „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ aus blickt sie in die Zukunft.
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Nach einem Jahrzehnt, in dem die Band das Beste aus improvisierten Aufnahmeräumen in Lagerhäusern, Wohnwagen und Lofts gemacht hat, ist „For Melancholy Brunettes (& sad women)“, das vierte Album von Japanese Breakfast, die erste richtige Studioveröffentlichung der Band. Produziert von Grammy-Preisträger Blake Mills, zieht sich Frontfrau und Songschreiberin Michelle Zauner von der hellen Extrovertiertheit des Vorgängers „Jubilee“ zurück, um die dunkleren Wogen zu erforschen, die in ihrem Inneren aufgewühlt sind, das launische, fruchtbare Feld der Melancholie, das seit langem als der psychische Zustand von Dichtern am Rande der Inspiration gilt. Das Ergebnis ist eine künstlerische Absichtserklärung: ein reifes, komplexes, kontemplatives Werk, das den romantischen Nervenkitzel einer Gothic Novel heraufbeschwört. „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ folgt einer transformativen Periode in Zauners Leben, in der ihr zweifach GRAMMY-nominiertes Durchbruchsalbum ‚Jubilee‘ und ihre Bestseller-Memoiren ‚Crying In H Mart‘ sie in den kulturellen Mainstream katapultierten und ihre tiefsten künstlerischen Ambitionen erfüllten. Als sie über diesen Erfolg nachdachte, erkannte Zauner die Ironie der Sehnsucht, die so oft Glückseligkeit und Verderben miteinander verbindet. „Ich fühlte mich verführt, das zu bekommen, was ich immer wollte“, sagt sie. „Ich flog zu nah an die Sonne heran, und mir wurde klar, dass ich sterben würde, wenn ich weiterflöge“. Das Schicksal von Ikarus und anderen Verdammten verleiht „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ sein beständigstes Thema: die Gefahren des Begehrens. Wie zerstreutes Licht führen seine spektralen Teile die Charaktere des Albums durch Zyklen von Versuchung, Übertretung und Vergeltung. In „Orlando in Love“ - ein Riff auf John Cheevers Riff auf „Orlando Innamorato“, einem unvollendeten Epos, das aus 68 Cantos des Renaissance-Dichters Matteo Maria Boiardo besteht - ist der Held ein gutmütiger Dichter, der sein Winnebago am Meer parkt und dem Ruf einer Sirene zum Opfer fällt, seinem 69. Canto (selbst im erhabenen Reich des klassischen Mythos hat Zauner ein Faible für Anspielungen). „Honey Water“ lotet die stille Wut einer Frau aus, die mit einem untreuen Mann verheiratet ist und zusieht, wie er immer wieder der Lust nachgibt wie ein niederes Insekt, das seinen eigenen Untergang herbeiführt Traurigkeit ist in der Tat die dominierende emotionale Tonart dieser Platte, aber es ist eine Traurigkeit der besonderen Art: die nachdenkliche, vorausschauende Traurigkeit der Melancholie, in der die Erkenntnis des im Wesentlichen tragischen Charakters des Lebens mit Sensibilität für seine flüchtige Schönheit einhergeht. Zauner findet in ihr genügend Raum für Hoffnungsschimmer. Es sind die Tröstungen der Sterblichen, die Dichter vor ihr gerufen haben und die Dichter nach ihr immer wieder neu entdecken werden: Liebe und Arbeit, und obwohl sie sich wie stärkende Vorsätze durch die vielen Episoden des Albums ziehen, erklingen sie am deutlichsten im letzten Song, „Magic Mountain“, einer Auseinandersetzung mit Thomas Manns berühmtem gleichnamigen Roman. Für sie fühlt sich jede Arbeit wie das Erklimmen eines Berges an, aber von der Spitze von „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ aus blickt sie in die Zukunft.
Nach einem Jahrzehnt, in dem die Band das Beste aus improvisierten Aufnahmeräumen in Lagerhäusern, Wohnwagen und Lofts gemacht hat, ist „For Melancholy Brunettes (& sad women)“, das vierte Album von Japanese Breakfast, die erste richtige Studioveröffentlichung der Band. Produziert von Grammy-Preisträger Blake Mills, zieht sich Frontfrau und Songschreiberin Michelle Zauner von der hellen Extrovertiertheit des Vorgängers „Jubilee“ zurück, um die dunkleren Wogen zu erforschen, die in ihrem Inneren aufgewühlt sind, das launische, fruchtbare Feld der Melancholie, das seit langem als der psychische Zustand von Dichtern am Rande der Inspiration gilt. Das Ergebnis ist eine künstlerische Absichtserklärung: ein reifes, komplexes, kontemplatives Werk, das den romantischen Nervenkitzel einer Gothic Novel heraufbeschwört. „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ folgt einer transformativen Periode in Zauners Leben, in der ihr zweifach GRAMMY-nominiertes Durchbruchsalbum ‚Jubilee‘ und ihre Bestseller-Memoiren ‚Crying In H Mart‘ sie in den kulturellen Mainstream katapultierten und ihre tiefsten künstlerischen Ambitionen erfüllten. Als sie über diesen Erfolg nachdachte, erkannte Zauner die Ironie der Sehnsucht, die so oft Glückseligkeit und Verderben miteinander verbindet. „Ich fühlte mich verführt, das zu bekommen, was ich immer wollte“, sagt sie. „Ich flog zu nah an die Sonne heran, und mir wurde klar, dass ich sterben würde, wenn ich weiterflöge“. Das Schicksal von Ikarus und anderen Verdammten verleiht „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ sein beständigstes Thema: die Gefahren des Begehrens. Wie zerstreutes Licht führen seine spektralen Teile die Charaktere des Albums durch Zyklen von Versuchung, Übertretung und Vergeltung. In „Orlando in Love“ - ein Riff auf John Cheevers Riff auf „Orlando Innamorato“, einem unvollendeten Epos, das aus 68 Cantos des Renaissance-Dichters Matteo Maria Boiardo besteht - ist der Held ein gutmütiger Dichter, der sein Winnebago am Meer parkt und dem Ruf einer Sirene zum Opfer fällt, seinem 69. Canto (selbst im erhabenen Reich des klassischen Mythos hat Zauner ein Faible für Anspielungen). „Honey Water“ lotet die stille Wut einer Frau aus, die mit einem untreuen Mann verheiratet ist und zusieht, wie er immer wieder der Lust nachgibt wie ein niederes Insekt, das seinen eigenen Untergang herbeiführt Traurigkeit ist in der Tat die dominierende emotionale Tonart dieser Platte, aber es ist eine Traurigkeit der besonderen Art: die nachdenkliche, vorausschauende Traurigkeit der Melancholie, in der die Erkenntnis des im Wesentlichen tragischen Charakters des Lebens mit Sensibilität für seine flüchtige Schönheit einhergeht. Zauner findet in ihr genügend Raum für Hoffnungsschimmer. Es sind die Tröstungen der Sterblichen, die Dichter vor ihr gerufen haben und die Dichter nach ihr immer wieder neu entdecken werden: Liebe und Arbeit, und obwohl sie sich wie stärkende Vorsätze durch die vielen Episoden des Albums ziehen, erklingen sie am deutlichsten im letzten Song, „Magic Mountain“, einer Auseinandersetzung mit Thomas Manns berühmtem gleichnamigen Roman. Für sie fühlt sich jede Arbeit wie das Erklimmen eines Berges an, aber von der Spitze von „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ aus blickt sie in die Zukunft.
Vier Stücke des estnischen Komponisten Arvo Pärt, eines Pioniers des ,heiligen Minimalismus". Im Mittelpunkt des Albums steht eine bisher unveröffentlichte Interpretation von ,Silentium", dem zweiten Satz von Pärts berühmtestem Concerto "Tabula Rasa", gespielt vom Kammerorchester A Far Cry aus Boston. Die Gruppe spielt ,Silentium" in fast der Hälfte der Geschwindigkeit der bekanntesten Version, die 1984 bei ECM veröffentlicht wurde. Das Stück, das für seine heilende Wirkung auf Sterbende bekannt ist und oft in Palliativeinrichtungen verwendet wird (ein Patient bezeichnete es als ,Engelsmusik"), ist bei halber Geschwindigkeit atemberaubend und scheint die Zeit selbst zum Stillstand zu bringen. Das Album enthält einige der beeindruckendsten Interpretationen von Pärts Musik, die je aufgenommen wurden. ,Vater Unser (Arr. für Posaune & Streicherensemble)" ist irgendwie warm und streng zugleich. Ein Miniatur-Epos. Pianist Marcel Worm's Soloversion von ,Variationen zur Gesundung von Arinuschka" ist so schön, das man kaum Worte dafür findet. ,Fratres for Strings and Percussion" ist eines der berühmtesten Werke von Arvo Pärt. Diese Version des Orchesters der Ungarischen Staatsoper ist ikonisch, voller Emotionen, an der Grenze zum Romantischen, aber nie kippend. Pärts Herangehensweise an die Musik und das Leben ist so spärlich wie die Kompositionen, die er schafft. Er sagte einmal: ,Ich habe nichts zu sagen... Die Musik sagt, was ich zu sagen habe. Und es ist gefährlich, irgendetwas zu sagen, denn wenn ich es bereits mit Worten gesagt habe, bleibt vielleicht nichts mehr für meine Musik übrig." Silentium setzt die Faszination von Mississippi Records für diesen großen zeitgenössischen Komponisten fort. Hochwertiges, schweres Vinyl, gepresst bei Smashed Plastic in Chicago, präsentiert in einem luxuriösen Reverse-Board-Jacket mit einem Artwork von Pärts heilig-minimalem Zeitgenossen Eduard Steinberg.
Vier Stücke des estnischen Komponisten Arvo Pärt, eines Pioniers des ,heiligen Minimalismus". Im Mittelpunkt des Albums steht eine bisher unveröffentlichte Interpretation von ,Silentium", dem zweiten Satz von Pärts berühmtestem Concerto "Tabula Rasa", gespielt vom Kammerorchester A Far Cry aus Boston. Die Gruppe spielt ,Silentium" in fast der Hälfte der Geschwindigkeit der bekanntesten Version, die 1984 bei ECM veröffentlicht wurde. Das Stück, das für seine heilende Wirkung auf Sterbende bekannt ist und oft in Palliativeinrichtungen verwendet wird (ein Patient bezeichnete es als ,Engelsmusik"), ist bei halber Geschwindigkeit atemberaubend und scheint die Zeit selbst zum Stillstand zu bringen. Das Album enthält einige der beeindruckendsten Interpretationen von Pärts Musik, die je aufgenommen wurden. ,Vater Unser (Arr. für Posaune & Streicherensemble)" ist irgendwie warm und streng zugleich. Ein Miniatur-Epos. Pianist Marcel Worm's Soloversion von ,Variationen zur Gesundung von Arinuschka" ist so schön, das man kaum Worte dafür findet. ,Fratres for Strings and Percussion" ist eines der berühmtesten Werke von Arvo Pärt. Diese Version des Orchesters der Ungarischen Staatsoper ist ikonisch, voller Emotionen, an der Grenze zum Romantischen, aber nie kippend. Pärts Herangehensweise an die Musik und das Leben ist so spärlich wie die Kompositionen, die er schafft. Er sagte einmal: ,Ich habe nichts zu sagen... Die Musik sagt, was ich zu sagen habe. Und es ist gefährlich, irgendetwas zu sagen, denn wenn ich es bereits mit Worten gesagt habe, bleibt vielleicht nichts mehr für meine Musik übrig." Silentium setzt die Faszination von Mississippi Records für diesen großen zeitgenössischen Komponisten fort. Hochwertiges, schweres Vinyl, gepresst bei Smashed Plastic in Chicago, präsentiert in einem luxuriösen Reverse-Board-Jacket mit einem Artwork von Pärts heilig-minimalem Zeitgenossen Eduard Steinberg.
Nach dem leichten Glanzpop von "Was Passiert Ist" strahlt Die Heiterkeit nun mächtig-mystisch in einem Schmiedewerk zwischen Pop und Folk und geht mit selbstverständlicher großer Geste ganz aufs Elementare. "Manchmal hilft nur noch schwarze Magie", singt Stella Sommer und nimmt uns, sicher eingehüllt in warme Klangkapuzen, mit auf den Teufelsberg und zwischen die Zeilen der großen Songwritingkunst. "Schwarze Magie" besitzt eine Tiefe und alte Weisheit, die hierzulande ihresgleichen suchen. Wie schwere Samtvorhänge legt sich dieses Album mit Abgründigkeit und einnehmender Gravitas auf unsere so genannte Wirklichkeit, immer wieder blitzt dabei der ganz eigene Heiterkeit-Esprit auf. Stella Sommer ist die Frau, die nicht nur den Blitz, sondern unbedingt auch den Witz in ihrer Jackentasche trägt.
Nach dem leichten Glanzpop von "Was Passiert Ist" strahlt Die Heiterkeit nun mächtig-mystisch in einem Schmiedewerk zwischen Pop und Folk und geht mit selbstverständlicher großer Geste ganz aufs Elementare. "Manchmal hilft nur noch schwarze Magie", singt Stella Sommer und nimmt uns, sicher eingehüllt in warme Klangkapuzen, mit auf den Teufelsberg und zwischen die Zeilen der großen Songwritingkunst. "Schwarze Magie" besitzt eine Tiefe und alte Weisheit, die hierzulande ihresgleichen suchen. Wie schwere Samtvorhänge legt sich dieses Album mit Abgründigkeit und einnehmender Gravitas auf unsere so genannte Wirklichkeit, immer wieder blitzt dabei der ganz eigene Heiterkeit-Esprit auf. Stella Sommer ist die Frau, die nicht nur den Blitz, sondern unbedingt auch den Witz in ihrer Jackentasche trägt.
We are thrilled to announce another underground gem on our label. This time, it's Collage's incredible 4-track EP "Mit den Puppen tanzen" (Dancing With The Puppets). Originally released in 1984 on the small FMusic label, the 12" EP is a true highlight in German Electro and NDW history, becoming a sought-after item among collectors. It features intense lyrics by singer Katrin A. Kunze, with music composed by Markus Kammann and Jürgen Grah.
Kammann and Grah, both originally from Solingen - a small city near Wuppertal - had previously collaborated on the new wave project Schwarze Bewegung with a different singer. Their self-titled LP was released in 1982 on Bacillus/Bellaphon. During this period, the electro sound pioneered by Kraftwerk evolved into electro-funk, sparked by the release of Afrika Bambaataa's groundbreaking track "Planet Rock", which achieved global acclaim. The iconic Roland TR-808 drum machine, masterfully employed by Arthur Baker's production team, revolutionized dance music with further hits like "Looking for the Perfect Beat" and collaborations with Planet Patrol. Markus Kammann cites these tracks, along with black music as a whole, as key influences on his work. In contrast, much of the electronic music emerging from Germany at the time rather leaned towards the styles of artists like Klaus Schulze and Tangerine Dream. Kammann's influences are evident in Collage's EP, which incorporates elements of early electronic hip-hop, such as the scratching sounds in the title track (created with tape rather than turntables) and short rap segments in "Niemals zurück".
By this time, Kammann and Grah had acquired their own Roland 808 as well as a JUNO-60 keyboard. Grah, originally a drummer, played keyboards and vibraphone, while Kammann, primarily a guitarist, also played bass. All the lyrics on the EP were written and performed by Kathrin A. Kunze, who hailed from Cuxhaven, a northern German city. She moved to Wuppertal around 1983 to study literature, and the group Collage was born.
Through Uwe Bauer, drummer of Fehlfarben, and their manager Horst Lüdge (of Profil), Collage connected with Werner Lambertz, a legendary sound technician from Düsseldorf. Lambertz's state-of-the-art studio featured custom-built sequencers capable of triggering the JUNO-60, as well as expensive equipment like a vocoder. Over the course of a week, the group completed all four tracks.
The EP's hard yet playful electro beats were complemented by Kunze's distinctive performance and introspective lyrics, which lent the songs a uniquely German and wavy touch. Her subtle songwriting conveyed a sense of paranoia and sorrow, as seen in lines like "Ich glaub mir selber nicht. Wer hält denn schon, was er verspricht?" ("I don't believe myself. Who stays true to their word, anyway?").
Unfortunately, the EP was never properly promoted and was distributed solely through the independent market via EFA. Despite this, Collage continued working on new material and pre-recorded an album that garnered label's attention. Polydor expressed interest but proposed using the compositions for a solo project with singer Inga Humpe (of Neonbabies), who was already signed to their roster. This would have required replacing Kunze as the vocalist, an idea the group firmly rejected. As a result, the album was never released. In 1987, Kammann, Grah, and Kunze launched another project called Cold End, which released another brilliant and highly sought-after 12" single, Metropolitan Jungle, originally issued on Tam Tam and recently re-released.
The first-ever reissue of "Mit den Puppen tanzen" is limited to only 400 copies - 200 on classic black vinyl and 200 on blue transparent vinyl. The cover art remains true to the original 12" release, designed by the aforementioned Uwe Bauer (aka Bimbo Art). This reissue is a must-have for DJs and collectors alike
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"Black & White Movie" ist das bemerkenswert souveräne Debütalbum von Gustaffson, produziert von Craig Potter (Elbow). Die Platte enthält mitreissende Streicharrangements des preisgekrönten Filmkomponisten Bear McCreary (Outlander, The Walking Dead) und einen Cameo-Auftritt des legendären Schauspielers Sir Ben Kingsley. Die 13 Albumsongs sind individuelle Kinoerlebnisse. Die ergreifenden Texte des Leadsängers und Songwriters Andrew Gower, die er in 15 Jahren als Schauspieler perfektioniert hat, werfen Licht und Schatten auf die Dualität der menschlichen Existenz und erzählen aussergewöhnliche Geschichten aus gewöhnlichen Leben. Das Album vermischt nahtlos die klassischen Klänge der Musik- und Filmwelt und lädt die Zuhörer auf eine Reise ein, bei der jeder Titel ein Film für sich ist.
"Mein Leben als Teenager hat sich für immer verändert, als ich das 'White Album' der Beatles entdeckte. Es war die erste Platte, die es mir als Zuhörer ermöglichte, nuancierte Texte und Musik in ihrer besten Form zu entdecken", erklärt Gower. "Im Studio konzentrierten wir uns alle auf die Bedeutung und Verantwortung, die wir haben, die Geschichten zu erzählen, ohne das Publikum mit dem Löffel zu füttern."
Mit dem neuen Album verfolgt Tamino einen konzeptionelleren Ansatz beim Songwriting, denn er verspürte
nach eigenen Worten „einen enormen Drang, einen metaphysischen Altar für das zu errichten, was verloren
gegangen ist. Das Endergebnis, obwohl manchmal eklektisch, fühlt sich wie die harmonischste Platte an,
die ich bisher gemacht habe.“
Alle 10 Songs sind vom selben Gefühl des Loslassens durchdrungen. Aufgenommen wurden in Studios
in seiner Heimat Belgien und seinem neuen Zuhause in den USA, gemeinschaftlich mit seinem langjährigen musikalischen Wegbegleiter PJ Maertens. „Every Dawn’s A Mountain“ bildet eine Brücke zwischen
Taminos eigener musikalischen Sozialisierung und zeitgenössischen Einflüssen, dessen Songwriting vor allem
seinen transzendentalen Gesang in den Vordergrund stellt. Ein besonderes Highlight des Albums bildet der
Track „Sanctuary“, ein gemeinsames Stück mit Mitski.
Mit dem neuen Album verfolgt Tamino einen konzeptionelleren Ansatz beim Songwriting, denn er verspürte
nach eigenen Worten „einen enormen Drang, einen metaphysischen Altar für das zu errichten, was verloren
gegangen ist. Das Endergebnis, obwohl manchmal eklektisch, fühlt sich wie die harmonischste Platte an,
die ich bisher gemacht habe.“
Alle 10 Songs sind vom selben Gefühl des Loslassens durchdrungen. Aufgenommen wurden in Studios
in seiner Heimat Belgien und seinem neuen Zuhause in den USA, gemeinschaftlich mit seinem langjährigen musikalischen Wegbegleiter PJ Maertens. „Every Dawn’s A Mountain“ bildet eine Brücke zwischen
Taminos eigener musikalischen Sozialisierung und zeitgenössischen Einflüssen, dessen Songwriting vor allem
seinen transzendentalen Gesang in den Vordergrund stellt. Ein besonderes Highlight des Albums bildet der
Track „Sanctuary“, ein gemeinsames Stück mit Mitski.
Es ist das Jahr 2012. No Future war gestern, Phon heißt jetzt dB und sogar das Internet hat sich halbwegs
durchgesetzt. Nun auch noch „auch“. Hast du nichts Besseres zu tun als die die ärzte zu hör’n?
Das Ende ist noch nicht vorbei. Die Beste Band der Welt ist jetzt eine Demokratie, ein Triumvirat
des guten Willens, eine GbR der Gerechtigkeit und sie haben viel zu viel Zeit, um sich nicht um den Rock
zu kümmern. Und natürlich um alle Phasen der engeren Beziehung zwischen Männern & Frauen & allen
anderen. Vom mehr oder weniger schüchternen Balzverhalten beim mehr oder weniger hoffnungsbeladenen ersten Fernblickkontakt bis zum passiv-aggressiven Psychoterror der Post-Partnerschaft. Philosophisch
wird’s obendrein.
„zeiDverschwÄndung“ fragt nach dem Sinn unseres Daseins und ob wir nicht einfach mal irgendwas anderes machen sollten, als Fan von BelaFarinRod zu sein. „Tamagotchi“ stellt den schwierigen ethischen
Problemen im beginnenden Zeitalter der Künstlichen Intelligenz eine wahre Hymne an Emotion entgegen.
„Waldspaziergang mit Folgen“ liefert einen ganz neuen Denkansatz der Theosophie. „M&F“ hingegen
wollen in aller Regel einfach nur in allen Konstellationen poppen.
die ärzte: Jetzt mit der absoluten Leere, ordentlich HeyHey!, einem Gott im Regal und der entscheidenden
Frage: Ist das noch Punkrock?
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Zoetrope Vinyl. Schrank zu klein, Arsch zu groß, blasse Waden, hellgrüne Luftballons in der Steckdosenfrisur - das ist Schwiegermutters Fiebertraum in Reinform, das ist der körperhafte Stinkefinger an die Selbstoptimierer*innen-Gesellschaft, das ist Punk in der Jetztzeit-Version, das ist der "EXTRA"Lifestyle. Paula Carolina zelebriert eben diesen Lifestyle Woche für Woche erfolgreich auf den Festivalbühnen der Bundesrepublik - und hat ihm mit "EXTRA" ein musikalisches Denkmal gesetzt. Paulas neue Single ist eine Musik-gewordene Ode auf die Weirdness und das Besonderssein, ein augenzwinkernd-romantischer Vorstoß gegen Normschönheit, Langweilertum und "Otto Normal"-Standards - "als wär' auf der Tanzfläche jedem scheißegal, was man anhätte". "EXTRA" ist nicht umsonst der Namensgeber des Ende September erscheinenden Paula Carolina-Debütalbums - dieser Song steht exemplarisch für die künstlerische Vision seiner Macherin, die ihren Platz zwischen den Stühlen unlängst gefunden hat: "Fühl' ich mich heute wie ein Punk oder doch nur wie die Göre von Nebenan? Egal!". Paula-Carolina-Musik ist "irgendwie anders" und jedes Mal ein bisschen neu. Zwischen rustikalem Gitarren-Geschrubbel, tanzbar-schiebenden Drums und kaum erwartbaren Airhorn Einschüben blüht die Weltenbummlerin in "EXTRA" erstmals überhaupt mit einer Rap-ähnlichen Stimmperformance auf. Paulas Vocal-Experimente münden zwischendurch in einer Vulkanausbruch-artigen Ohrwurm-Hook und im letzten Drittel des Songs in einer epochalen SingSang-Bridge. Zwischen Punk-Attitüde und Techno-Club-eske Hektik mischt sind also auch die nötige Portion Pop-Appeal. Wer "EXTRA" lieber in einem anderem Genre-Gewand hören will und sich in Jungle-, Dancehall- oder Happy-Hardcore-typischem Tanzstill zum Song bewegen möchte, kann dies übrigens auch tun. Ja, richtig gehört: Ab 3. August - also einen Tag nach Single-Release - wird täglich ein neuer Remix des Originalsongs veröffentlicht. Star-Produzent Marti Fischer, den Paula-Carolina-Fans spätestens seit seinem erfolgsgekrönten "Schreien! - Turbo Remix" kennen dürften, hat ein umfangreiches Begleitwerk zu "EXTRA" realisiert und mehrere, verschiedenartig elektronische Alternativ-Versionen der Außenseiter-Hymne zusammengeschustert. Als wäre das nicht genug "EXTRA" zu "EXTRA", haben auch Großstadtgeflüster eine stilechte Remix-Version der Single gefertigt und der Bonus-EP ihren Stempel aufgedrückt. "Es geht wieder los", im Kosmos Paula Carolina - und zwar so richtig.
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We are thrilled to announce another underground gem on our label. This time, it's Collage's incredible 4-track EP "Mit den Puppen tanzen" (Dancing With The Puppets). Originally released in 1984 on the small FMusic label, the 12" EP is a true highlight in German Electro and NDW history, becoming a sought-after item among collectors. It features intense lyrics by singer Katrin A. Kunze, with music composed by Markus Kammann and Jürgen Grah.
Kammann and Grah, both originally from Solingen - a small city near Wuppertal - had previously collaborated on the new wave project Schwarze Bewegung with a different singer. Their self-titled LP was released in 1982 on Bacillus/Bellaphon. During this period, the electro sound pioneered by Kraftwerk evolved into electro-funk, sparked by the release of Afrika Bambaataa's groundbreaking track "Planet Rock", which achieved global acclaim. The iconic Roland TR-808 drum machine, masterfully employed by Arthur Baker's production team, revolutionized dance music with further hits like "Looking for the Perfect Beat" and collaborations with Planet Patrol. Markus Kammann cites these tracks, along with black music as a whole, as key influences on his work. In contrast, much of the electronic music emerging from Germany at the time rather leaned towards the styles of artists like Klaus Schulze and Tangerine Dream. Kammann's influences are evident in Collage's EP, which incorporates elements of early electronic hip-hop, such as the scratching sounds in the title track (created with tape rather than turntables) and short rap segments in "Niemals zurück".
By this time, Kammann and Grah had acquired their own Roland 808 as well as a JUNO-60 keyboard. Grah, originally a drummer, played keyboards and vibraphone, while Kammann, primarily a guitarist, also played bass. All the lyrics on the EP were written and performed by Kathrin A. Kunze, who hailed from Cuxhaven, a northern German city. She moved to Wuppertal around 1983 to study literature, and the group Collage was born.
Through Uwe Bauer, drummer of Fehlfarben, and their manager Horst Lüdge (of Profil), Collage connected with Werner Lambertz, a legendary sound technician from Düsseldorf. Lambertz's state-of-the-art studio featured custom-built sequencers capable of triggering the JUNO-60, as well as expensive equipment like a vocoder. Over the course of a week, the group completed all four tracks.
The EP's hard yet playful electro beats were complemented by Kunze's distinctive performance and introspective lyrics, which lent the songs a uniquely German and wavy touch. Her subtle songwriting conveyed a sense of paranoia and sorrow, as seen in lines like "Ich glaub mir selber nicht. Wer hält denn schon, was er verspricht?" ("I don't believe myself. Who stays true to their word, anyway?").
Unfortunately, the EP was never properly promoted and was distributed solely through the independent market via EFA. Despite this, Collage continued working on new material and pre-recorded an album that garnered label's attention. Polydor expressed interest but proposed using the compositions for a solo project with singer Inga Humpe (of Neonbabies), who was already signed to their roster. This would have required replacing Kunze as the vocalist, an idea the group firmly rejected. As a result, the album was never released. In 1987, Kammann, Grah, and Kunze launched another project called Cold End, which released another brilliant and highly sought-after 12" single, Metropolitan Jungle, originally issued on Tam Tam and recently re-released.
The first-ever reissue of "Mit den Puppen tanzen" is limited to only 400 copies - 200 on classic black vinyl and 200 on blue transparent vinyl. The cover art remains true to the original 12" release, designed by the aforementioned Uwe Bauer (aka Bimbo Art). This reissue is a must-have for DJs and collectors alike
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Mit "Lieben wir" präsentiert OEHL ein intimes und packendes Konzeptalbum über die Liebe in all ihren Facetten – von Knutschflecken bis zu den Momenten, die unser Leben prägen. Ariel Oehl wagt Neues und bleibt sich treu: Sein "Gitarrenalbum" vereint handgemachte Klangwelten mit verführerischen Melodien, die zwischen Nostalgie und großer Emotion pendeln. Produzent Niklas Apfel sorgt für ein ausdrucksstarkes, organisches Sounderlebnis.Ein Album, das von Enttäuschungen, Glück und der Magie flüchtiger Augenblicke erzählt – Musik für Menschen, die etwas von Musik verstehen – und ein Herz haben.
- Ausstattung: Rot-transparentes Vinyl mit silberfarbiger Innentasche mit Songtexten & Herz
Six track EP full of warm deep house music, spacy jazz not jazz, african and brasil rhythms, plus a portion of psychedelic funk poetry.
‚Children Of Zu Zu‘ is Charles Petersohn‘s restart after his previous label release from 18 years ago, besides some experiments on Bandcamp and SoundCloud. On this EP sound merges into each other, is producing an organic flow. Smooth deep house, different kinds of jazz and jazznotjazz, african rhythms, Brasil batucada, psychedelic funk poetry, inspired by Dr. John and most of all the space music and afrofuturist philosophy of Sun Ra and his Arkestra. Soundscapes and atmos in the background of each song give the music a deeper feel. It took its time to get the music ready. There was the desire of having Web Web pianist Roberto di Gioia in the music, took months. But it was worth waiting. Roberto planted some magic moments in to it. On other hand Charles is hyper critic with his own sound. If jumping into to arena again, there should be something special. When he will be okay with every inch of his sonic work, then its done! ‚Children Of Zu Zu‘ became a collage of thick, warm and smooth housemusic, spacy Ambient Jazz and two dancefloor tools with a deep Afro and Brasil feel.
Here we go with six tracks full of love, full of dreams and full of space.
"Children Of Zu Zu" ist Charles Petersohns Neustart nach seiner letzten Label-Veröffentlichung vor 18 Jahren mit dem Pianisten Jasper van't Hof bei "Jaro". Deep House Music, Jazz Not Jazz, afrobrasilianische Jazz-Grooves, Ambient Jazz, eine von New Orleans Legende Dr. John inspirierte spirituelle Botschaft, einen Gesang von Frauen und Mädchen aus Samoa vom "British Commonwealth Sound Archive" und nicht zuletzt die intergalaktische Poesie von Sun Ra und seinem Arkestra. Soundscapes im Hintergrund fast aller Tracks versetzen die Musik jeweils an einen fiktiven Ort. Es hat seine Zeit gedauert, bis die Musik fertig war. Der Wunsch, den Web Web Pianisten Roberto Di Gioia für die Musik zu gewinnen, schien fast unmöglich. Seine Teilnahme verzögerte sich um mehrere Monate, denn Roberto ist ein vielbeschäftigter Musiker und Produzent. Am Ende hat sich das Warten gelohnt. Er hat der Musik einige magische Momente beschert. Auf der anderen Seite ist Charles mit seinem eigenen Material meist überkritisch. "Wenn ich mich parallel zu so vielen großartigen Musikern und Produzenten überall in der Welt und darüber hinaus mit einer eigenen Botschaft in die Welt begebe, muss das schon etwas Besonderes werden!" Nach endlosen Sessions in seinem Mini-Studio ist 'Children Of Zu Zu' um einiges mehr geworden, als er sich vorgenommen hat. Statt zwei, sind es am Ende sechs Tracks und zwei Bonus-Versionen voller Liebe, voller Träume und voller Space, innerspace und outerspace, geworden. Musik für den Dancefloor, für Jazz Clubs, Chill Zones und obendrein für Kinderzimmer!
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Das Trio aus Mike Alvord, dem Gitarristen und Mitbegründer der legendären Holy Terror, dem italienischen Schlagzeuger Roby Vitari und Bassist Rick Zaccaro, spielt eine Mischung aus klassischem Thrash mit etlichen Killer-Riffs und inhaltlichem Tiefgang. MindWarsn wurde 2013 gegründet, wobei sich ihr Name natürlich auf das zweite Holy-Terror-Album "Mind Wars" (1988) bezieht, doch das Projekt stellt für den Gitarristen ein neues Kapitel dar. "Ich wollte nicht, dass jemand denkt, dies sei eine Fortsetzung von Holy Terror", stellt er klar. "Ich habe es immer als Anhängsel oder Erweiterung betrachtet, und es ist nur natürlich, dass es in unserer Musik Anklänge an Holy Terror gibt." MindWars haben schon einiges an Aufmerksamkeit mit ihren Shows erregt, darunter Auftritte im Vorprogramm von Raven und Mordred sowie Gigs bei Festivals wie Long Live the Loud (USA), Storm Crusher (Deutschland) oder True Thrash (Japan). Mit "V" blickt die Gruppe zuversichtlich nach vorne. "Ich habe Phasen, in denen mir Riffs und Songs in den Sinn kommen, und arbeite schon an neuen Songs", kündigt Mike an. "Aber jetzt freuen wir uns zunächst einmal, eine neue Label-Partnerschaft eingegangen zu sein, und gehen mit etwas Glück in naher Zukunft auf Tour beziehungsweise spielen auf dem einen oder anderen Festival."
3. Januar 2025 (Los Angeles, CA) - Oceanside Countryside ist das letzte der großen »verlorenen« Alben von Neil Young, das als Teil seiner Analog Original Series (AOS) veröffentlicht wird. Das Album wurde von Mai bis Dezember 1977 aufgenommen und ging der Veröffentlichung von Comes A Time im Jahr 1978 voraus. Die beiden Alben haben den gleichen Country/Folk-Sound, und drei Songs (»Goin' Back«, »Human Highway« und »Field of Opportunity«) sind auf beiden Alben enthalten.
Die Vinyl-Veröffentlichung von Oceanside Countryside enthält einige Titel, die auf der gleichnamigen CD in Neil Young's Archives Vol. III enthalten sind. Diese Titelliste ist jedoch diejenige, die ursprünglich für die Veröffentlichung von Oceanside Countryside geplant war und nun zum ersten Mal überhaupt auf Vinyl erhältlich ist. Es handelt sich um die Originalabmischungen, die zum Zeitpunkt der Aufnahme gemacht wurden.
Young erklärt: »Dieses analoge Originalalbum wurde 1977 aufgenommen und war damals unveröffentlicht. Diese Songs sind die Originalabmischungen, die zur Zeit der Aufnahmen gemacht wurden. Ich sang und spielte die Instrumente auf Oceanside, in Florida in den Triad Studios und in Malibu im Indigo Studio. Ich habe gesungen und mit meiner großartigen Band von Freunden im Crazy Mama's in Nashville auf Countryside aufgenommen. Ich hoffe, dass Ihnen dieser Schatz einer analogen Originalaufnahme genauso viel Spaß macht wie mir.« - Neil
Stainless starteten offiziell im Jahre 2022 in Portland, Oregon. Aktuelle und frühere Musiker waren vorher bei lokalen Underground-Bands wie Black Breath, Long Knife, Lebenden Toten, Halt, Bellicose Minds, Nightfell, Malikili und Ripper aktiv. Das erste Lebenszeichen der Band war die in Eigenregie gepresste 7" Single "Snakebite"/"Too Hot To Steal". Nun erscheint als Nachfolger das Mini-Album "Nocturnal Racer" mit dem Titelstück sowie "Shot For Shot", "Believer" und "The Evil Lies". Die vier Songs wurden 2023/24 in den Red Lantern Studios (Portland) von Larissa Cavacece (Gesang), Mira Sonnleitner (Bass), Joe Sugar (Drums) und Jamie Byrum (Gitarre, Gesang) eingespielt. Mittlerweile ist Joe Sugar durch Terrica Catwood von der Band Time Rift ersetzt worden. "Ich würde uns als Hardrock oder Heavy Rock bezeichnen", weiß Gitarrist und Sänger Jamie Byrum. "Es gibt zwar viele Elemente des Heavy Metal in unserer Musik, aber es wäre wohl missverständlich, uns als reinrassige Hevy-Metal-Band zu bezeichnen. Die erste Single war im Gegensatz zu "Nocturnal Racer" noch viel mehr im Blues verwurzelt." Frontlady Larissa Cavacece, die von Kanada nach Portland gezogen ist, prägt mit ihrer messerscharfen Stimme irgendwo zwischen Leather Leone und Wendy O. Williams den Sound von Stainless nicht unwesentlich. Jamie Byrum: "Ihre Einflüsse gehen weiter als Chastain und Plasmatics. Allerdings weiß ich, dass sie es ehrt, in einem Atemzug mit den beiden genannt zu werden. Larissa besitzt einen Goth-Background, schwört aber auch auf Crust-Bands wie Amebix und Sacrilege. Des weiteren ist sie ein großer Bowie-Fan und liebt den Rock der Siebziger. Passenderweise hat ihre Karriere als Sängerin in einer Plasmatics-Coverband begonnen." Laut dem Gitarristen/Sänger sind "Sex, Schlangen, Motorräder, schnelle Autos, Rock 'n' Roll, Standhaftigkeit, das Böse und Heavy Metal geeignete Themen für Stainless." Davon wird es in absehbarer Zukunft wohl noch mehr zu hören geben, denn Stainless arbeiten derzeit am Material für ihr erstes vollständiges Album.
Western Skies Motel, das Instrumental-Musik Projekt des Dänen René Gonzalez Schelbeck veröffentlicht sein viertes Album 'Trails'. Seine Musik wird oft als „Ambient Americana“ beschrieben, widersetzt sich jedoch einem so simplen Etikett. Sie ist eindrucksvoll und atmosphärisch und hat zweifellos musikalische Gemeinsamkeiten mit Künstlern wie Arvo Pärt, Daniel Lanois, den Soundtracks von Nick Cave und Warren Ellis, Grouper, William Basinski und sogar mit dem düsteren Americana-Drone-Rock von Earth, wie René es prägnant ausdrückt: „Ich mag Einfachheit. Weniger Noten und längere Noten.“
In late 2023, Tokyo-based musician, Daigo Sakuragi, temporarily relocated to London, where he revisited material recorded with fellow Japanese musicians in Tokyo, drawing inspiration from the city’s energy, music, and atmosphere. This new perspective culminated in Togenkyo, a 28-minute work blending early 2000s folktronica and contemporary ambient styles. Sakuragi crafts immersive sonic textures with synthesisers and spatial production, while the organic groove of drums and bass anchors the piece, subtly inviting physical movement. Floating above this foundation, the saxophone weaves through the soundscape, leading the music with an elegant yet exploratory presence.
The session took place at aLive recording studio in Tokyo, with the following personnel:
The lineup reflects a network of notable Japanese artists: Ichikawa, Sakuragi’s longtime collaborator in D.A.N.; Ikeda, known for his work with Maya Ongaku; and Ooi, a drummer for yahyel.
Sakuragi is best known for his band project D.A.N., where he contributes vocals, guitar, and production alongside bassist Jinya Ichikawa and drummer Teru Kawakami. Since its formation in 2014, D.A.N. has gained recognition for their unique fusion of indie rock/pop, dub, and electronic music. Under his solo moniker Daigos, Sakuragi explores electronic dance music through DJing and production, experimenting with Eurorack modules and samples in a refined, microscopic aesthetic. Recently, his creative output has expanded into diverse fields, including advertisements, artist collaborations, and films.
The term Togenkyo resonates with the concept of utopia, yet it diverges—it does not symbolise a flawless paradise but rather an attainable state of peace within oneself. Sakuragi reflects on finding his own Togenkyo in London, far from his hometown of Tokyo. The EP brings a sense of comfort and calm, reminding listeners that such a space exists not far from reach.
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2019 Repress of one of the most outstanding records in the history of german avantpop/punk. Originally released 1981 on the legendary ZickZack label, the debut LP by Freiwillige Selbstkontrolle soon reached cult status and became one of the most important NDW / german postpunk releases ever. Active since today (and right now working on their 13th longplayer) F.S.K. were one of John Peel's all time favourites and actually did more Peel Sessions than any other band - besides The Fall, of course. Comes with extensive liner notes by NDW-historiograph Frank Apunkt Schneider (in german).
Albrecht Schrader hat mit seinem neuen, selbstbetitelten Album wieder ein Stück Musik geschaffen, das seinen eigenen Resonanzraum sucht. Bekannt für die stilvolle Mischung aus zeitlosem Popsound und zeitgenössischen Texten beweist sich der gebürtige Hamburger nicht ohne Humor, aber ganz sicher ohne Zynismus ein weiteres Mal als Komponist und Texter mit einem feinen Gefühl für seine Zeit, und ein bisschen auch für die davor. Es ist im besten aller Sinne uneitel angenehme Musik, falls es das noch gibt. Und ein formvollendetes Highlight in der bisherigen Diskographie des Künstlers.
1969 was the year of release of this one and only album by Japanese jazz pianist Hideo Ichikawa, vibraphonist Hiroshi Matsumoto, bassist Kunimitsu Inaba and drummer Motohiko Hino, all in collaboration. A one-off coming-together, it centred on the valerian vibes of Matsumoto, whose star instrument, the vibraphone, was bound to take centre stage for its comparative novelty, not to mention the fact that Matsumoto himself had been practicing before the others. An honorary work, this urbane masterpiece hears tasteful vibraphonic panning in full stereo, as blue passing notes collide with expert steel brushings and untied chord playing, resulting in a unique but salubrious listen.
BANKS' neueste Singles "Best Friends" und "I Hate Your Ex-Girlfriend" werden auf BANKS' kommendem fünften Studioalbum mit dem Titel "Off With Her Head" enthalten sein. Dazu erklärt sie: "In vielerlei Hinsicht ist es ein Schwesteralbum zu 'Goddess'. Nach einem Jahrzehnt der Trennung habe ich mich wieder mit den Kernmusikern und Produzenten vereint, die mein Debüt geprägt haben. Gleichzeitig ist es etwas völlig anderes – ich bin als Künstlerin und Mensch so sehr gewachsen, und diese Reise ist in all diesen Klängen dokumentiert." "Off With Her Head" wird am 28. Februar 2025 veröffentlicht - als CD und Vinyl.