Produziert und aufgenommen von Arca, definiert KiCk i eine neue Ära in der Multiplex-Welt der venezolanischen Künstlerin, Sängerin, DJ, Performerin und Komponistin. Mit Björk, Rosalía, Shygirl und SOPHIE hat Arca zum ersten Mal Kollaborateure in ihre Welt eingeladen. Zuvor produzierte sie für Björk, Kayne West und FKA twigs, komponierte Musik für das MoMA, erschuf gewaltige Noise-Skulpturen oder legte bei Festivals als DJ auf. Mit KiCk i wird nicht nur die Freude gefeiert, die Arca in ihrem Leben finden konnte, sondern auch der manchmal beschwerliche Weg, den sie dafür zurücklegen musste. Ihre Bemühungen, ihr venezolanisches Erbe und ihre trans-lateinamerikanische Identität zu versöhnen, entpuppen sich als Reggaetón und spanischem Pop. Aber KiCk i ist nicht nur eine Pop-Platte oder eine experimentelle Platte, oder auch nur eine Mischung aus beiden, sondern alles auf einmal - und noch so viel mehr. Je nachdem, wo man die Nadel aufsetzt, findet man Bubblegum, raue Geräusche, elektronische Psychedelia, Balladen, Knaller, Gelächter, Tränen, Leidenschaft und Glaubensäußerungen - Klänge und Ideen, die nicht einfach miteinander verschmelzen, sondern gleichzeitig in einer Quantenüberlagerung koexistieren. "Ich möchte nicht an ein Genre gebunden sein", erklärt Arca. "Ich will nicht als eine Sache abgestempelt werden." Wo sie jetzt ist, endet das Nicht-Binärsein nicht mit ihrer geschlechtlichen Identität. Es ist zu einer Denkweise geworden, bei der keine eine Sache nur eine Sache sein muss, bei der mehrere Bedeutungen, mehrere Realitäten in überlagertem Gleichgewicht koexistieren können. In diesem Raum zwischen den Staaten, in dem das eine Ding das andere ist, hat Arca ein riesiges Feld unerschlossener kreativer Kraft entdeckt.
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Midnight Resistance ist das 4. Album von The Toxic Avenger. Und zweifellos das außergewöhnlichste, bei dem seine musikalische Handschrift am besten zur Geltung kommt. Das Album gleicht einer Symbiose aus unterschiedlichen Einflüssen und Elementen, von energiegeladenem Elektro bis zu Popavancen, vom klassischen Song bis packenden House der 90er Jahre, vom neoklassischen Piano Revisited bis zum aktuellen Synth-Pop. Ein Album, bei dem der Fokus klar und direkt auf Emotionen und Gefühlen ausgerichtet wird und die Technik bewusst einen Schritt zurück tritt. Keine Frage - es ist auch sicherlich das Genre durchbrechendste und dabei offenste aller seiner Alben, bestückt mit echten Pop-Singles, wie die berauschende "Lies" (feat. Look Mum No Computer), die nostalgische Ballade "Mandala" aus den 80er Jahren (feat. Ornette) oder der packende Popsong "Rent Boy" (feat. Jay-Jay Johanson). Ein besonderes Highlight des Albums ist die Zusammenarbeit mit Maxence Cyrin bei dem sehr ausdrucksstarken und emotionalen Titel "On My own". Die wohl größte Überraschung dieses Al- bums besteht darin, dass Toxic Avenger bei "Les Heures" das erst Mal selbst singt und der Platte eine ganz besondere Note schenkt. Zum Abschluss beglückt Toxic Avenger mit zwei besonderen Gäste. Diese runden die Platte mit der luftigen und hedonistischen Teilnahme von Simone bei "Falling Appart" und dem Spoken Word und immer ungewöhnlichen Flow von Diamond Deuklo auf dem treffend benannten "L'Avenir d'Avant" genussvoll ab. Über zwei Jahre beschäftigte sich Toxic Avenger intensiv mit modularen Synthesizern – aus seiner leidenschaftlichen Klangforschung ist nun ein neuer Sound entstanden, der die Seele der Synthesizer "lebendiger" und organischer erscheinen lässt. Hier ist ein beeindruckendes Werk eines "Klangchirurgen" entstanden, dem es gelingt Stimmen im Detail zu sezieren und ihnen eine magische Aura zu verleihen und dabei ebenso eine intensive Reise in die Tiefen von Melodie und Klangwelten unternimmt, ohne den Fokus auf die Songs selbst zu verlieren. Dieses Album wird zu einer Zeit besonderer Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit für The Toxic Avenger veröffentlicht, der gerade die Musik für Hugo Boss Parfum kreiert hat: (Europa/LateinamerikaKampagne für TV/Kino und Web for the World, für zwei Jahre sowie die Musik für die nächsten Web-Werbung von Armani und Yves Saint Laurent unterschrieben hat
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André Hommen präsentiert sein erstes Album 'More Than This' auf seinem kompromisslosen Label These Eyes. Das neun Tracks umfassende Album, das im Juli dieses Jahres veröffentlicht wird, ist eine melodische Reise, welche die vielfältigen Facetten seines Klangkosmos aufzeigt.
These Eyes wurde 2017 in Köln mit dem klaren Ziel gegründet, elektronische Underground-Musik begleitet von einer Vision für einzigartiges Design zu veröffentlichen. Mit einem Backkatalog ausgewählter EPs von Künstlern wie Marc Romboy, Jonathan Kaspar und Clavis ist 'More Than This' das erste Album des Labels und zugleich ein Debüt des Labelinhabers selbst.
"Eins" beginnt mit glühendem Ambient, Glockenschläge und funkelnde Tasten werden hinzugefügt, um einen üppigen Groove zu erzeugen. Wie ein verschwommener Traum eines unbekannten Paradieses, warme, gefühlvolle Akkorde und Gesang - der Klang klingt wie Wellen, die auf "Pantone" langsam an das Ufer gespült werden. Bei 'Mirror' wird verzerrter weiblicher Gesang zum Mittelpunkt der Melodie, in einem treibenden Techno-Track, der für das Warehouse gemacht wurde. Die funky Bassline von "Current Issue" bewegt sich, ein tieferer Vibe wird enthüllt, während die Harmonie Spannung und Charme aufbaut.
Unheimliche Perkussion verbindet sich mit teuflischem Klavier auf dem eindringlichen 'Arythm'. Unscharfe, kratzende Elektronik und die Energie der 808 lassen dich während 'Waste Your Youth' in einem schwindelerregenden Zustand zurück. „Emphase" ist ein spannungsgeladener nächtlicher Ritt durch den Wald. „Cohesive" beginnt mit nichts anderem als einem komplizierten Drumpattern und ist André in seiner hypnotischen Bestform, der wartet, bis man vollständig in seinen Bann gezogen ist, bevor er eine hypnotisierende Schleife hinzufügt. Der Titeltrack 'More Than This' besticht durch Synths, die in dieser schwebenden Downtempo-Nummer flimmern und fliessen.
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Der Multi-Instrumentalist und Produzent hat sich mit fein strukturierten und enthusiastischen Kompositionen bereits einen Namen gemacht. Sein 2016 erschienenes Album „Forms“ zog mit seiner spielerischen Verwebung von Rhythmen und Samples die Aufmerk-samkeit der elektronischen Musikszene auf sich. In diesem Jahr veröffentlicht The Micronaut nun Olympia (Summer Games) – ein Album, das seinen sorgfältigen Produktionsstil weiterführt und dem Geist der Olympischen Sommerspiele gewidmet ist. Denn auch wenn diese abgesagt wurden, so sind die damit verbundenen Tugenden wie Durchhaltevermögen und Zusammenhalt zeitlos und gerade in diesen Wochen um so wichtiger. Solch grundlegende Prinzipien, die den Geist der Olympischen Spiele ausmachen, sind es auch, die The Micronaut umgetrieben haben. Und so war es kein Zufall, dass Summer Games entstanden ist: „Ich habe bisher immer Konzept-Alben veröffentlicht. Dieses Mal habe ich Olympia gewählt, weil es nicht nur Wettkampf, sondern auch eine Friedensbewegung ist, bei der es um die Menschen geht, ganz egal welcher Nation sie angehören.“ Diesen vielfältigen und stets vitalen, lebhaften Geist spiegelt das Album wider: Das verspielt-zarte Uneven Bars oder das träumerisch-sphärische Table Tennis, sie alle erzählen von den besonderen Momenten, von Siegen und Niederlagen und all den Facetten, die dem Sport innewohnen. Dadurch ist eine Reise entstanden, eine schwungvolle, aber auch turbulente Achterbahnfahrt, die den künstlerischen Anspruch The Micronauts abbildet: „Lebhaft, expressiv, dramatisch, manchmal ruhig, manchmal kraftvoll – ich versuche immer die Vibes von Wanderlust, Hoffnung und individuellen Momenten in meiner Musik einzufangen“ – erzählt der in Leipzig lebende Künstler. Und dieses Mal liegt das Spannungsfeld zwischen sportlichen Disziplinen – in dem sich The Micronaut musikalisch ausdrückt. Wobei seine Musik keinesfalls zum Sich-Messen anregt, vielmehr sind viele Tracks mit ihrem übermütigen, optimistischen Vibe für die Tanzflächen der Clubs geeignet, um sich die Anspannung der zuweilen olympischen Herausforderungen des Alltags von der Seele zu tanzen. Dazu hat The Micronaut anspruchsvolle Arrangements mit fließenden Melodien und unaufgeregtem Gesang kombiniert und den Weg für ein neues, collagenartiges musikalisches Genre geebnet. Bisweilen dreht Summer Games sogar in Richtung Elektro-Pop ab, dann wieder ist es inspiriert von old-schooligem Hip Hop and in anderen Momenten mündet und explodiert es förmlich in intelligent gesetzten musikalischen Hochsprüngen. Die Messlatte liegt hoch – doch bei allem Auf und Ab scheint immer durch, dass The Micronaut ein begeisterter Musikliebhaber ist, der Ideen und Inspirationen von überall her sammelt und sie unter Einsatz seines ganz eigenen emotionalen Prismas übersetzt.
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»Efia,« the sophomore album by Rosaceae, picks up where the Hamburg-based sound artist’s 2019 debut on Neoprimitive left off, further exploring the topics that had already informed »Nadia’s Es- cape«. From its confrontative front cover to the eight tracks on the album, »Efia« is fully dedicated to the motif of resistance, but does not exhaust itself in polemics. Rather, it masterfully translates the complexities of its underlying central themes into a visceral narrative.
»Efia« was originally conceived as a commissioned work for the 2019 edition of Hamburg’s Noise- xistance festival and departed from a sentence uttered in the British 1980s TV show »Sapphire & Steel« which inspired cultural theorist Mark Fisher in his analysis of what he had coined »hauntolo-gy,« a term originally coined by the Algerian-French philosopher Jacques Derrida in the early 1990s: »There is no time here, not anymore.«
The album again showcases Rosaceae’s knack for combining abstract experimental sound art with a form of storytelling that had already been at the centre of »Nadia’s Escape« and which relies on both verbal and musical means of giving a voice to the voiceless. The disembodied voice of - amongst others - Jesseline Preach and manipulated vocal samples blend in with dense soundscapes, elements of Neue Musik and occasional pure harsh noise. It’s a mix that deliberately puts different artistic tradi-tions into a dialogue with each other: the hallmarks of European salon culture are con- fronted with Kurdish wedding music and the unnerving loop of someone demanding a »Zugabe« (»encore«).
Thus, »Efia« not only blurs the lines between cultural and regional traditions, but also conjures up the ghosts of a past, ghosts that are more than ready to haunt the timeless present trying so hard to repress the atrocities happening at its fringes. As a whole, this makes »Efia« both a chilling work of sound art and a vibrant political statement fuelled by burning hot energy.
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After a long wait we are happy to finally share the next release on Sleepless Musik and welcome Canarian artist Moises to our family!
A1. Circular
The title track is a dancefloor bomb, bursting with groove. You'll find it aptly placed on the A side, along with a remix from Sakro. The deep, rolling bassline of Circular takes similar form to previous Moises releases, a fast pace dance between low and high notes. Eery breakdowns signalled by spiralling synths accentuate the mysterious melody that dominates the track, before rave like chords creep to the forefront. Then with a cheeky hi-hat flick, the bass is back. The energy emanating from this one is enough to have a crowd going wild at peak-time.
A2. Circular (Sakro Remix)
The remix is a little more subtle, yet equally as suited for late into the night. The percussion overtakes this one with a deeper bassline. It becomes clouded with minimalistic growling and an echoing vocal, injecting the dreary trip we've got quite used to hearing in Sakro's productions.
B1. Homecoming
Flip the record over and the four-tracker becomes complete with two more of Moises' own productions, both of which retain that signature groove. Homecoming pulsates repetitive rhythms laced with chattering patter and choppy voice. A sweet layer to house the jabbing synth that follows for another dance worthy beat.
B2. Inside Out
Inside Out completes the set, representing a different approach. This feel good finale ditches the darkness and is instead full of dreamy high notes and percussive swing, making it the uplifting one of the bunch. It's fun, playful and full of life, perfect for celebrating those moments at the afters when the sun is up and so are the people.
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Holy Hive ist ein Folk-Soul-Trio aus Brooklyn, bestehend aus Folksänger/Gitarrist Paul Spring, dem begehrten Soul-Schlagzeuger Homer Steinweiss und dem Bassisten Joe Harrison. Die Band hat sich durch fast schon legendäre Konzerte und ihre EP "Harping" einen Namen gemacht. Als Holy Hive erforschen sie die Beziehung zwischen den lyrischen Traditionen des Folk mit dem Rhythmus und der Ästhetik des Soul. Das Debütalbum "Float Back To You", aufgenommen in Queens im Studio Diamond Mine (von dem Steinweiss Mitbesitzer ist), besteht aus 10 eigenen Songs, einem Cover von "Be Thou By My Side" (ursprünglich von der britischen Gruppe Honeybus aus den Sechzigern) und einer Adaption des irischen Folksongs "Red Is The Rose". Steinweiss hat das Album produziert, als Gäste treten die Harfenistin Mary Lattimore, Leon Michels (El Michels Affair) am Saxofon und Keyboard, Shannon Wise (The Shacks) als Backgroundsängerin, Dave Guy (The Roots) an der Trompete, Nick Movshon am Bass und Paul Springs Ehefrau Sophia Heymans am Klavier auf. Homer Steinweiss arbeitet seit zwanzig Jahren als professioneller Schlagzeuger und hat in dieser Zeit den Beat zu Hits von Amy Winehouse, Bruno Mars, den Jonas Brothers, St. Vincent und Charles Bradley beigesteuert - um nur einige zu nennen. Als Gründungsmitglied von Sharon Jones & The Dap-Kings ist er mit der legendären Gruppe durch die ganze Welt getourt, bis er sich für eine Karriere im Studio entschieden hat. Paul Spring hat als Solokünstler sieben Alben mit eigenen Songs veröffentlicht, darunter, "Home of Song", eine von Kritikern sehr gelobte Platte mit Kinderliedern. Der Multiinstrumentalist Joe Harrison hat unter anderem mit Frank Dukes und Charles Bradley gespielt. Die symbiotische Beziehung zwischen Steinweiss und Spring ist wie die eines Spechts, der auf dem Rücken eines Nashorns sitzt. Springs zarter Gesang und seine flatternde Gitarre schweben in perfekter Harmonie über Homers bulligem Schlagzeug. Holy Hive sind eine vielschichtige Band: Manches an ihnen erschließt sich sofort, anderes erst später. Wie der Titelsong des Albums, der sich zuerst wie ein wunderschöner klassischer Liebessong anhört und sich dann als die Gefühle einer Frau entpuppt, die sich auf ihre Katze freut. Dafür steht Holy Hive: Die Musik geht verführerisch einfach ins Ohr und entfaltet sich dann sehr langsam - bis sie ganz aufblüht.
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Gigs vor 60.000 Menschen, 2,5 Millionen verkaufte Singles, vier Mal für die 1LIVE Krone nominiert, drei Mal für den Echo, 2017 den Echo in der Kategorie Dance National gewonnen, dreimal am Stück die Pole-Position der Airplaycharts: Die Karriere des international erfolgreichen DJs Alle Farben hat ihren Zenit noch längst nicht erreicht. Doch wie legt man einen solchen Senkrechtstart hin und schafft es, dass die Flamme immer weiter brennt?
Alle Farben ist ein Künstler, der vielleicht in Farben denkt. Ganz sicher aber nicht in Grenzen. Verschiedene Genres, Live-Musiker, Sänger, Orte: es gibt nichts, dass er sich nicht vorstellen kann. Er hat Shows im Dschungel von Thailand gespielt oder im Flugzeug über den Wolken. Ebenso legendär sind seine 6 Stunden Sessions. Der Name ist ein Versprechen: 8000 Menschen tanzen, während Alle Farben sechs Stunden ohne Unterbrechung auflegt. Unterstützung bekommt er von verschiedenen Künstlern, die er sich stündlich auf die Bühne holt: ob Sänger, klassisch ausgebildete Musiker oder unerwartete Instrumente Alle Farben liebt es, sein Publikum zu überraschen. Alles kann, nichts muss, aber eines wird es sicher nie: langweilig.
Überraschen wird Alle Farben auch mit seinem dritten Studioalbum. Sticker On My Suitcase zeigt einen großen, und inzwischen auch wichtigen Aspekt in seinem Leben: das Reisen. In den letzten Jahren immer on tour hat er gelernt, dass nicht immer das Ziel das Ziel ist. Und Reisen mehr als nur Fortbewegung. Unterwegs zu sein, ist genauso mein Leben, wie irgendwo anzukommen. Das Video seiner neuesten Single Fading drehten Alle Farben und sein Team in einer aufwendigen Produktion in Los Angeles. Wieder ein Sticker mehr auf dem Koffer, wieder eine Reise, die zeigt: Das Ziel ist die Reise selbst auf der Route Richtung Erfolg.
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Long-time collaborators, longer-time best friends, lifelong analog appreciators; the German duo Iron Curtis & Johannes Albert join cosmic forces once again for another LP mission 'Moon II', a heartfelt voyage through the sounds, movements, styles and machines that created this music in the first place.
Think late 80s New York, early 90s Sheffield and the perennial sounds of Italo and Detroit, 'Moon II' is a lunar safari that celebrates the deepest foundations of house, techno and electronic soul while resolutely refusing to get nostalgic. Written and recorded during an intense two-and-a-half month session in Berlin last autumn, there's a consistency and tangible narrative running throughout as the pair play inspiration ping-pong over the course of 10 tracks.
A little Drexcyian glacial nod here, a hazy Boards Of Canada wink there. The Other People Place, Kerrier District, Environ Records, the Hacienda, Sub Club, Heaven 17, classic electro… All these ingredients are constantly bubbling in the mix for both Curtis and Albert (as individuals and even more so as a duo) and the end result is an album that works as a proper album should. Peaks, troughs, dreamy departures and all beautiful things in between.
Taking off where their debut collaborative album 'Industrie & Zärtlichkeit' (soon to be retitled 'Moon I') left us three years ago, the opening modem sounds on the intro track 'Canggu Laundry Club' dial us into a special sense of time and space.
It's a space where anything feels possible; Visual-inspired acid lines on 'Tiger Trek', lino-spinning body pops and windmills to the street sounds electro style of 'The Ultimate Seduction', the club-focused, Traxx-style Cutie Schamuthie collaboration 'Hurting', the melancholy plucks and struts of 'Feingold', the provocative, slinky, smoky finale piece 'Nektar'… The list of intergenerational and cross-genre landmarks on this adventurous body of work go and on, each track complementing the last as they fuse to create a bigger collective picture. A picture that's charmed together through the consistent use of key classic studio machines.
They call it Introverted Electronic Body Music, we call it warm, free-spirited and ultimately timeless. Perfect for your sets, your afterhours or your headphones alike; it's time to let Iron Curtis and Johannes Albert take you to the Moon and back… Once again.
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Muzz ist eine neue Band, die aus Musikern besteht, die man vielleicht schon aus anderen Bands oder Projekten kennt. Allen voran natürlich Paul Banks, Sänger von Interpool, Teil von Banks & Steelz oder auch bekannt durch seine Soloprojekte Banks oder Julien Plenti. Die beiden anderen Mitglieder sind Matt Barrick an den Drums (The Walkman, Jonathan Fire*Eater, Tour-Drummer bei den Fleet Foxes) und Josh Kaufman, der ein Teil der Indie-Folk-Band Bonny Light Horseman ist und bei Produktionen von The National, The War On Drugs oder The Hold Steady mitgewirkt hat. Paul + Matt + Josh = Muzz
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"Don't Let The Ink Dry", produziert von Aaron Dessner von The National, ist ein Werk von extremer Sensibilität und Fantasie. Die Britin Eve Owen, die als Gastsängerin auf dem The National Album "I Am Easy To Find" zu hören und bereits mehrfach mit The National aufgetreten ist, nahm sich für ihr Solo Debütalbum ganze drei Jahre Zeit. Während dieser Periode verbrachte die 20-jährige ihre Sommerferien mit Dessner in New York, wo sie mit ihm schrieb und Songs aufnahm. Dieser kreative Prozess war für Owen eine willkommene Zuflucht von ihrem stressigen Schulalltag. Die Sängerin entdeckte ein neues Gefühl von Freiheit und Zugehörigkeit und entwickelte einen ganz eigenen Sound: wild aber doch zart, unruhig aber differenziert genug, um auch die flüchtigsten Gefühle einzufangen. Aufgenommen wurde im Long Pond Studio, einer umgebauten Scheune und ein altes Bauernhaus tief im Hudson Valley. Passend zum Ambiente gibt Owen sich stellenweise dem Folk hin, allerdings mit elektronischen Experimenten angereichert. Mit Hilfe von Musikern wie dem Multi-Instrumentalisten Rob Moose (Bon Iver, Perfume Genius) und dem Pianisten Thomas Bartlett (alias Doveman, der u.a. mit David Byrne, St. Vincent und Father John Misty gespielt hat) gelangen es ihr und Dessner, einen detailverliebten, experimentellen und eigenwilligen Sound zu entwickeln. "Don't Let The Ink Dry" behandelt intensiv Owens Kampf mit Angst, Entfremdung, Verletzlichkeit und Selbsterhaltung.
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Nach über 12 Jahren erscheint nun endlich das lang ersehnte neue Studioalbum der Band Einstürzende Neubauten ALLES IN ALLEM. Das Album markiert die Quintessenz ihres Schaffens und es öffnet sich wieder eine unerwartete Tür der mittlerweile 40 Jahre dauernden Klangexperimente des Forschungsteams um Blixa Bargeld. Wie kaum eine andere Band haben sie es geschafft einen eigenen musikalischen Kosmos zu erschaffen, ja sogar ein eigenes Genre zu kreieren, das sowohl klangliche Härte als auch ausgefeilte Poesie auf einzigartige Weise vereint. Passenderweise im Jahr der Ratte, gemäß Chinesischem Horoskop dem Symbol für Einfallsreichtum und Vielseitigkeit, ruht sich die Band nicht auf dem nunmehr vier Dekaden umfassenden Werk aus, sondern agiert zukunftsgewandt und erforscht weiterhin neugierig und mit grenzenloser Spielfreude alles, was das Klang-Universum hergibt. In den einzigartigen Klang- und Textlandschaften der 1980 in Berlin gegründeten Gruppe offenbart sich so jene Zeitlosigkeit, die sich Blixa Bargeld, N.U. Unruh, Alexander Hacke, Jochen Arbeit und Rudi Moser stets erhalten haben: Durch ihre experimentellen Herangehensweisen ans Songwriting, die in vier Jahrzehnten entwickelten Instrumente und das kollektive Arbeiten klingt die Band in ihrer eigenen Zeitrechnung auffallend gegenwärtig. Ja, die Einstürzenden Neubauten scheinen mit ihrer einzigartigen Musik stets äußerst präzise im jeweiligen Jetzt zu walten, ob im Industrial der Frühphase, den treibenden 90er-Jahren oder dem bedachten Spätwerk. Die Verse "Wir hatten tausend Ideen / Und alle waren gut" aus dem Albumtrack "Am Landwehrkanal" könnten durchaus eine Selbstbeschreibung der Band sein. So ist eine besondere Platte entstanden: ALLES IN ALLEM das erste reguläre Studioalbum der Einstürzenden Neubauten seit 12 Jahren, zeigt eine unvergleichbare Band, die ihre eigene Kategorie bildet, ihr eigenes Genre stiftet. Neben der CD und LP wird es auch ein limitiertes Deluxe Boxset geben. Dieses beinhaltet neben der CD und LP eine CD mit Bild-Tonaufnahmen aus dem Studio, welche die Entwicklung sowie Fortschritte der einzelnen Stücke festhalten. Einige Stücke sind ungeschliffen, aber schon fast fertig und andere noch in der experimentellen Findungsphase. Eine kleine Dokumentation der Entstehung des Albums. Abgesehen davon beinhaltet die Box ein 164-seitiges Buch mit allen handschriftlichen Aufzeichnungen von Blixa Bargeld hinsichtlich der Entstehung der Liedtexte sowie Essays von einigen Supportern.
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Following 2019’s New Atlantis LP under his experimental techno alias Efdemin, Phillip Sollmann’s Monophonie is a project dedicated to uniting different strands of utopian music. His approach: combining and recontextualizing rare historical instruments of sonic research of Hermann von Helmholtz (19th century) with the self-designed, microtonal instruments of Harry Partch and metal sound sculptures of Harry Bertoia.
The result is a psychedelic investigation into just intonation – alternative tuning systems that create unique sets of harmonics not found in conventional scales. Monophonie recasts these sounds into new rhythmic environments where epic kosmische, polyrhythms, acoustic techno and microtonal glow are interwoven into a rare music.
Over nine tracks, the album explores multiple forms of minimalism, from unwavering repetition to paired-down chords and sparse sonic environments. But it also seeks to expand the sound spectrum of Partch’s custom built organs and melodic percussion instruments as well as Bertoia’s sonambient singing metal rods into a atmospheric otherworldliness.
Monophonie was first composed in 2016 and premiered at Berlin’s Volksbühne theatre in 2017, before it went on to the renowned Ruhrtriennale and Kampnagel in Hamburg. It was performed by one of Germany’s premier neue musik collectives Ensemble Musikfabrik together with Sollmann himself on von Helmholtz’s original double siren, with set design by Michael Kleine and wardrobe by Peter Kisur of Honeysuckle Company.
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Nach über 12 Jahren erscheint nun endlich das lang ersehnte neue Studioalbum der Band Einstürzende Neubauten ALLES IN ALLEM. Das Album markiert die Quintessenz ihres Schaffens und es öffnet sich wieder eine unerwartete Tür der mittlerweile 40 Jahre dauernden Klangexperimente des Forschungsteams um Blixa Bargeld. Wie kaum eine andere Band haben sie es geschafft einen eigenen musikalischen Kosmos zu erschaffen, ja sogar ein eigenes Genre zu kreieren, das sowohl klangliche Härte als auch ausgefeilte Poesie auf einzigartige Weise vereint. Passenderweise im Jahr der Ratte, gemäß Chinesischem Horoskop dem Symbol für Einfallsreichtum und Vielseitigkeit, ruht sich die Band nicht auf dem nunmehr vier Dekaden umfassenden Werk aus, sondern agiert zukunftsgewandt und erforscht weiterhin neugierig und mit grenzenloser Spielfreude alles, was das Klang-Universum hergibt. In den einzigartigen Klang- und Textlandschaften der 1980 in Berlin gegründeten Gruppe offenbart sich so jene Zeitlosigkeit, die sich Blixa Bargeld, N.U. Unruh, Alexander Hacke, Jochen Arbeit und Rudi Moser stets erhalten haben: Durch ihre experimentellen Herangehensweisen ans Songwriting, die in vier Jahrzehnten entwickelten Instrumente und das kollektive Arbeiten klingt die Band in ihrer eigenen Zeitrechnung auffallend gegenwärtig. Ja, die Einstürzenden Neubauten scheinen mit ihrer einzigartigen Musik stets äußerst präzise im jeweiligen Jetzt zu walten, ob im Industrial der Frühphase, den treibenden 90er-Jahren oder dem bedachten Spätwerk. Die Verse "Wir hatten tausend Ideen / Und alle waren gut" aus dem Albumtrack "Am Landwehrkanal" könnten durchaus eine Selbstbeschreibung der Band sein. So ist eine besondere Platte entstanden: ALLES IN ALLEM das erste reguläre Studioalbum der Einstürzenden Neubauten seit 12 Jahren, zeigt eine unvergleichbare Band, die ihre eigene Kategorie bildet, ihr eigenes Genre stiftet. Neben der CD und LP wird es auch ein limitiertes Deluxe Boxset geben. Dieses beinhaltet neben der CD und LP eine CD mit Bild-Tonaufnahmen aus dem Studio, welche die Entwicklung sowie Fortschritte der einzelnen Stücke festhalten. Einige Stücke sind ungeschliffen, aber schon fast fertig und andere noch in der experimentellen Findungsphase. Eine kleine Dokumentation der Entstehung des Albums. Abgesehen davon beinhaltet die Box ein 164-seitiges Buch mit allen handschriftlichen Aufzeichnungen von Blixa Bargeld hinsichtlich der Entstehung der Liedtexte sowie Essays von einigen Supportern.
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Allan Shotters zweite EP auf 2DIY4 erzählt eine sehr persönliche Geschichte auf eine quälende Frage, auf ein erschütterndes Gefühl, das ihn nach dem Verlust seiner Mutter plagte. In diesen tragischen Monaten war das Produzieren von Musik sein Zufluchtsort, um mit den vielfältigen Emotionen klarzukommen. Die Diversität an Gefühlen hört man auf "Das Gift" heraus. Überwältigt sein. Sich kraftlos fühlen. In Verunsicherung ertrinken. Wut. Traurigkeit. Warten zu müssen. Hoffnung. Hoffnungslosigkeit. Vier Tracks von brutaler Ehrlichkeit. "Wofür würdest du sterben?" "Für die Chance zurückzugehen."
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In den späten neunziger Jahren war Wien Welthauptstadt der elektronischen Musik - Namen wie Kruder & Dorfmeister, Pulsinger & Tunakan, Waldeck, Electric Indigo oder Fennesz künden davon. Danach kam lange Zeit nichts, bis eine neue Generation - von HVOB bis Parov Stelar, von Dorian Concept bis Elektro Guzzi - sehr nachdrücklich eigene markante Sound- und Leuchtspuren setzte. Und nun kündigt sich abermals ein Zeitsprung an.
Zu große Töne gespuckt? Nein. Selbst Christian Fennesz zieht schon den Hut. Vor Drahthaus. Einer Band, die eigentlich keine Band ist. Noch nicht einmal eines der vielen Projekte, die immer und überall rasch entstehen und noch rascher wieder vergehen. Hier ist etwas radikal anderes im Kommen. Das 2015 gegründete Kollektiv Drahthaus ist ein Zusammenschluss diverser in Wien lebender Kreativer (Musiker, Künstler, Designer, Filmemacher, Techniker, Programmierer, Handwerker, Veranstalter und Kreativer jeglichen Geschlechts) mit der Vision, alte Strukturen in Frage zu stellen. Und Raum für gänzlich Neues zu schaffen.
Die Faktoren Lust, Neugier, Fachwissen und künstlerische Vernetzung sind mit im Spiel. Auch wenn Drahthaus den anarchischen Freiraum der Kunst mit präzisen, systematischen, analytischen Fragestellungen vermessen. Im April erscheint das erste Album - es trägt keinen Titel. Aber es wird die Elektroniksphäre aus den Angeln heben. Lokal, national, international. Willkommen im Drahthaus.
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Der in Berlin lebende Komponist und Produzent Ben Lukas Boysen meldet sich mit seinem bislang progressivsten Album zurück: Mirage ist ein wahrer Formwandler. Zuvor unter dem Alias Hecq bekannt, handelt es sich bei Mirage um den mit Spannung erwarteten dritten Longplayer, den Boysen unter seinem eigenen Namen veröffentlicht, und Nachfolger zu den Alben Gravity (2013) und Spells (2016). Letzteres bescherte ihm nicht nur sehr viel Kritikerlob, sondern begeisterte auch die Fans und viele seiner Kollegen: Es gab u.a. Remixe von Max Cooper und Tim Hecker, während Jon Hopkins einen Titel von Spells zum Eröffnungstrack seiner Late Night Tales-Compilation machte. Wie schon auf seinen Alben Gravity und Spells, wird Ben im Verlauf von Mirage von mehreren Gästen unterstützt: Mit dabei sind unter anderem die Cellistin und Komponistin Anne Müller sowie der australische Saxofonist/Komponist Daniel Thorne. Beide sind auf dem ersten Vorboten "Medela" zu hören, der die Zuhörer*innen auf eine Reise durch kaleidoskopische Klangräume führt, in denen verschiedene Genres ganz spielerisch ineinander übergehen. Das geht so weit, dass man hinterher kaum noch sagen kann, was man da eigentlich gerade gehört hat: "Ich wollte experimentieren und versuchen, diese Aufnahmen mit 100% künstlichen Elementen zu verbinden. Dabei ging ich oftmals so weit, dass ein Instrument zu einer Abstraktion seiner selbst wurde, dass sich der Beitrag eines Musikers an einem Song eher wie ein zentraler DNA-Strang des Stücks anfühlt, aber nicht mehr wie eine deutlich erkennbare Spur." Insgesamt fühlt sich Mirage, wie im Titel bereits angedeutet, wie eine klangliche Illusion, eine vertonte Luftspiegelung an: Jedes Stück vereint Klänge und Techniken, die dermaßen bearbeitet und verändert wurden, dass sie wie überbelichtet wirken. Das allzu filzig wirkende Klavier von "Clarion" etwa, Daniel Thornes Saxofon auf "Medela", die einzelne Gesangsnote von Lisa Morgenstern, die sich im Verlauf von "Empyrean" in unterschiedliche Akkorde aufspaltet. Man kann diese Elemente durchaus erfassen, kann sie aber auch ohne weiteres übersehen - wie auch die beiden Klaviere von "Kenotaph", die man für ein einziges Instrument halten könnte. Genau genommen sind es zwei Instrumente, die sich in unterschiedlichen Räumen, ja sogar in unterschiedlichen Ländern befanden. Eins ist digital, das andere akustisch.
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Seit einiger Zeit arbeitet die deutsch-brasilianische Künstlerin Gloria Endres de Oliveira, die auch als Filmemacherin (Musikvideos, Kurzfilme) und Schauspielerin (u.a."Babylon Berlin", "Die Pfeiler Der Macht", "Counterpart" und aktuell in Christian Petzolds "Undine" (Berlinale 2020)) aktiv ist, an der Verwirklichung ihrer musikalischen Vision. Zuerst gemeinsam mit spampoets im Duo Lovespells, seit letztem Jahr als Solo-Artist GLORIA DE OLIVEIRA. Nach Auftritten beim Further Festival und der c/o pop veröffentlichte sie in der zweiten Jahreshälfte 2019 die beiden EPs "La Rose De Fer" und "Lèvres De Sang" auf ihrem eigenen Label La Double Vie. Abgemischt im Hamburger Studio Cloud Hills Recordings, definieren sie Gloria de Oliveiras betörendes Soundspektrum zwischen Dreamwave, Ethereal und Goth Pop. Nun veröffentlicht das Kölner Label REPTILE MUSIC die Compilation der beiden EPs als "Fascination" (sprich Französich fa·si·na·syon) erstmals auf Vinyl und CD. Die LP beinhaltet die 10 original Songs der beiden EPs remastered und in neuer Reihenfolge, die 17-Track-CD-Version sowie das Digitale Album kommen mit zusätzlichen sieben Remixen von u.a.Gudrun Gut (u.a. Malaria, Monika Enterprises, Greie Gut Fraktion) Box And The Twins, Fragrance., Tellavision und The Wide Eye. Unterstützt wird die intime Atmosphäre ihrer Songs dabei durch eine entsprechende Visualisierung in bisher größtenteils selbstproduzierten Videos. Zur Vorabsingle "The Only Witness" erlaubt ab Anfang März der von der Hamburger Regisseurin Julia Ritschel aufwändig produzierte Videoclip einen weiteren faszinierenden Einblick in Gloria de Oliveiras universelles Kunst- und Klanguniversum. Parallel dazu wird GLORIA DE OLIVEIRA Ende März das US-Duo TEMPERS (DAIS/Secretly) bei fünf Konzerten ihrer anstehenden Deutschlandtour begleiten. Für Liebhaber von Cocteau Twins, Lebanon Hanover, Stina Nordenstam, Hilary Woods, introvertierter Marie Davidson Genres: Independent | Dreamwave | Synthwave | Ethereal | Electronica
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More unheard edits from Len Faki‘s personal vaults on this release, harking way back to the mid-'90s and their relentless, hard-hitting styles.
Chicago legend Robert Armani, also still hailed as one of the originators of hardstyle by many, makes an appearance on the A-side. And it‘s that characteristic, punishing kick sound, which is still present in the modern edit, carrying on the original‘s obtuse force albeit shrouded in a much more ominous and austere veil.
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Fantastische Best-Of-Compilation des venezuelanischen Ambient/Electronic-Musikers Miguel Noya mit remastered Highlights seiner Karriere seit seinem Solodebüt, dem deepen Sci-Fi-Electronic-Werk "Gran Sabana" (1984). Inspiriert von Brian Eno, Jon Hassell und Tangerine Dream vereint Noya Ambient, Space-Electronica, Soundtrack, Psychedelia und organische Geräusche zu einem intensiven Sound, der sich - ähnlich japanischer Ambient-Produzenten - mit einer eigenen Note von den westlichen Pendants abhebt.
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Reggae Musik aus Lybien, aufgenommen im Jahr 2008. Nachdem der Song bereits millionenfach bei Youtube gespielt wurde, erscheint er nun erstmalig offiziell und auf Vinyl beim Berliner Label für erstklassige Reissues mit Musik aus dem arabischen Raum: Habibi Funk. Die EP erscheint mit 4-seitigem Booklet und MP3-Download-Coupon.
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At the turn of the 80's, a new generation of musicians appeared who saw synthesisers not as dehumanizing machines but as musical instruments that could be coaxed into creating modern, beautiful and decidedly emotional music. It was almost as if the musicians were intentionally creating this music to prove the doubters wrong.
Compiled by Saint Etienne’s Bob Stanley and Pete Wiggs, “The Tears Of Technology” celebrates this brief period when scruffy synth duos from the provinces broke through and took over British pop. Like mellotrons before them, synths could project a strange and deep emotion; listen to OMD’s ‘Sealand’, or the Human League’s ‘WXJL Tonight’, and it was clear that something in the wiring had an inherent melancholy.
In the 60's and 70's, the synthesiser had mostly been regarded as either a novelty or a threat. Tomorrow’s World warned us that the cold, heartless synth would soon make orchestras redundant. But by 1980, Korgs, Moogs and Rolands were becoming affordable for all, and post-punk had created a safe place for new groups to experiment with these new toys.
The influence of Kraftwerk – who had made a landmark appearance on Tomorrow’s World in 1975 – is all over this collection. Big names rub shoulders with obscurities by Turquoise Days, Electronic Circus and Illustration, all highly prized recordings among ‘cold wave’ and ‘minimal synth’ afficionados. There are pioneers like John Foxx and Thomas Leer, alongside unexpected synth sadness from Simple Minds and the Teardrop Explodes.
“The Tears Of Technology” celebrates an era of electronic melancholia, synthesized intimacies and insights – even Tomorrow’s World didn’t see that coming.
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Rejoicer is a Tel Aviv-based musician making cosmic jazz-tinged electronica. 'Rejoicer' has collaborated with Mndsgn, Georgia Anne Muldrow and Dudley Perkins, as well as being a member of the band Buttering Trio and running the Raw Tapes label.
Several tracks on ‘Spiritual Sleaze’ include vocals, with featured guests including iogi, KerenDun, Nitai Hershkovits, Jenny Penkin and Sam Wilkes. Key tracks from the album have had videos made by visual collaborator Jengo, who will also tour with Rejoicer to perform their live A/V show in 2020.
Rejoicer cites Sun Ra, Aphex Twin, Steve Reich, Dabrye, Eric Satie, Wu Tang Clan and Scientist among his musical inspirations. For fans of Kiefer, Mndsgn, Teebs, Flying Lotus, BADBADNOTGOOD, Thundercat, Shigeto.
Press - Reviews & features in 405, RA, Faze, Clash, Mojo, Electronic Sound, Stamp The Wax, Mixmag, Faze, Musikexpress, Jazz News, Tsugi. / Online - 6 Music, Worldwide FM, NTS, Radio Nova, ByteFM, EGO FM, Triple J, Double J.
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No long story to tell... I wanted to make something I could play
at peaktime and then I went and asked 3 mighty producers whose stuff I adored
if they would like to make a version each.
unleash these bea(s)ts
prins thomas, asker november 2019
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No long story to tell... I wanted to make something I could play
at peaktime and then I went and asked 3 mighty producers whose stuff I adored
if they would like to make a version each.
unleash these bea(s)ts
prins thomas, asker november 2019
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No long story to tell... I wanted to make something I could play
at peaktime and then I went and asked 3 mighty producers whose stuff I adored if they would like to make a version each. Unleash these bea(s)ts.
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Die Gruppe Automat - Jochen Arbeit (u.a. Einstürzende Neubauten, Die Haut), Achim Färber (Phillip Boa & The Voodooclub, Skip McDonald) und Georg Zeitblom (wittmann/zeitblom) - funktioniert wie eine gut geölte Maschine: Sie surrt, sie schnurrt, sie geht unbeirrt ihres Weges. Gemeinsam mit dem Modular-Magier Max Loderbauer sowie Paul St. Hilaire alias Tikiman, Lydia Lunch und Mika Bajinski am Mikrofon präsentieren sie nun mit »Modul« auf Compost Records ihr abwechslungsreichstes und konzeptionell stimmigstes Album.
Die Gruppe Automat funktioniert wie eine gut geölte Maschine: Sie surrt, sie schnurrt, sie geht unbeirrt ihres Weges. Auf seinem vierten Album allerdings schaltet das Trio einen Gang herunter, differenziert seinen musikalischen Ansatz weiter aus und geht fruchtbare Kollaborationen mit anderen Figuren aus der Musikwelt ein. Neben Max Loderbauer, dem Bandnachbarn aus den Candy-Bomber-Studios in Berlin-Tempelhof, mit dem Jochen Arbeit, Achim Färber und Georg Zeitblom bereits im Jahr 2015 für eine gemeinsame EP zusammenarbeiteten, sind das am Mikrofon die Dub-Legende Paul St. Hilaire alias Tikiman, die Königin der Gossenpoesie Lydia Lunch und die Newcomerin Mika Bajinski. Sie alle tragen ihren Teil nach dem Leitprinzip bei, welches »Modul« seinen Namen verleiht: Die acht Stücke entstanden gemeinschaftlich nach einem Baukastensystem, das den Kompositionsprozess dynamisch in Bewegung setzte und gleichmäßig auf alle Beteiligten verteilte. Das Resultat ist ein musikalisches Perpetuum Mobile - ein Album mit dem gemäßigten Ruhepuls einer Dub-Produktion, das unablässig in Bewegung bleiben.
»Modul« bildet als Album einen ständigen Veränderungsprozess ab, der erstmals im Jahr 2018 im Rahmen eines Auftragswerks für das Berliner Festival Pop-Kultur live erfahrbar gemacht wurde. Auf Einladung des kuratorischen Teams erarbeiteten Zeitblom, Färber und Arbeit gemeinsam mit ihren musikalischen Gästen St. Hilaire, Lunch und Gemma Ray ein Live-Set, das konsequent aus dem Studio auf Grundlage einzelner Passagen entstand, die nach dem Prinzip eines Resonanzmoduls miteinander (re-)kombiniert wurden: es geht zwischen den einzelnen Mitgliedern hin und her, die Strukturen morphen und der Sound nimmt immer andere Formen an. Eben dieser Ansatz bedingt auch die ständige Weiterentwicklung der Stücke, die gemeinsam mit dem Produzenten Ingo Krauss zu einem Album geschliffen wurden, das seinen nahbaren improvisatorischen Charakter keinesfalls verloren hat. Im Vergleich zu den drei thematisch ausgerichteten Vorgängeralben »Automat«, »Plusminus« und »Ostwest«, die sich jeweils explizit mit Berliner Flughäfen, dem Genre Dub und der europäischen Flüchtlingskrise befassten, setzt »Modul« auf eine inhaltliche Durchlässigkeit, welche die musikalische Offenheit der Platte widerspiegelt.
Nachdem »Modul 15« das Album mit satten Dub-Sounds und einer rollenden Bassline eröffnet, hebt »Easy Riding« passend zu St. Hilaires vor Fernweh triefenden Lyrics das Tempo mit dezenten Riddims an. Schon im nächsten Song, »Ghost«, debütiert Bajinski mit distanziertem Stimmeinsatz über einem melancholischen Stück, dessen Klangbild von den modularen Beigaben Loderbauers geprägt ist. So geht es weiter über die verzahnten Rhythmen von »Ankaten«, die von den verhallten Stimmen Lydia Lunchs und St. Hilaires begleitet werden, hin zum balladesken »Nothing Strange« mit St. Hilaire über das fiebrige Vocoder-Stück »Who For Eyes« schließlich zu den beiden abschließenden Stücken, »Pavo« und »Modul 11«, welche eine tiefenentspannte Coda zu den vorigen Tracks bilden. »Modul« durchläuft so eine Reihe von Stimmungen, ständig wechselnden Klangfarben und musikalischen Ideen, die sich in immer neuen Konstellationen zusammenfinden. Der erweiterte künstlerische Ansatz ebenso wie das vergrößerte Personal machen das Album nicht allein deshalb zur abwechslungsreichsten, sondern auch konzeptionell stimmigsten Platte Automats, die sich darauf in bester Form präsentieren: Als gut geölte Maschine, die surrt, schnurrt und unbeirrt auf dem Weg ist -
immer in Richtung neuer, unerhörter Sounds.
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Unter Evolution versteht man gemeinhin die allmähliche Veränderung der vererbbaren
Merkmale einer Population von organischen Strukturen von Generation zu Generation.
Überträgt man diesen Gedanken aus der biologischen Welt in die musikalische von Northern
Lite, so trägt jedes neue Album die signifikanten Merkmale seiner Vorgänger in sich, aber erfindet
dennoch den typischen Northern Lite Sound auf spielerische Art neu.
Evolution, das 13. Studioalbum von Northern Lite, gibt ihrem unstillbaren Drang nach Härte und
Geschwindigkeit Raum, ohne jedoch die existenzielle Notwendigkeit von Liebe zu verleugnen.
Sich ihrer eigenen Vergänglichkeit bewusst geworden, gehen Kubat, Bohn und Rödel, nun jenseits
der vierzig, schonungslos mit sich ins Gericht. Weder textlich noch musikalisch werden
Gefangene gemacht. Von zärtlich quecksilbrigen Pop Balladen, bis hin zu neuen Hymnen, die die
Kraft haben, ganze Generationen im Herzen zu verbinden, nimmt jeder Song des neuen Albums
seine Hörer mit auf eine Reise zu sich selbst.
Im Ergebnis bilden hier Inhalt und Form eine rauschhafte Koexistenz, die nur durch die
meisterhafte Präzision der musikalischen Ausführung noch Steigerung erfährt.
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Der Berliner DJ/Produzent Alex.Do läutet für Seilscheibenpfeiler das neue Jahr mit dem 4-Tracker "Amplified Music" ein. Als Gründungsmitglied der Dystopian-Crew war er maßgeblich an der Erschaffung eines neuen Berliner Techno & House-Sounds beteiligt. Seine neue EP spannt sich von warmen, moody Electro-Tracks bis zu atemberaubendem IDM und weist Alex.Do als stilistisch sehr aufgeschlossenen und fähigen Musiker aus.
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The Keep ist das Soloprojektdebüt des Göteburger Produzenten Oliver Knowles, der seine indonesischen Wurzeln mit seiner Liebe zu Drone-Musik verbindet. Geschrieben in Barcelona, kombinieren die Tracks Drones, Noise und Rhythmen, inspiriert durch Vitalität und Euphorie spanischer und katalanischer Straßenfestivals, zu einem eigenwilligen, frischen Sound.
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Lapalux kehrt für sein viertes Album zu Flying Lotus' Brainfeeder-Label zurück! Während es beim Vorgängeralbum „Ruinism“ 2017 um klangliche Wrackteile und Dekonstruktionen ging, ging Howard mit „Amnioverse“ einen anderen Weg, indem er jeden Track um einen Ausschnitt gesprochenen Wortes von „Freund*innen, Liebhaber*innen und Ex-Partner*innen“ konstruierte und die Musik darum baute.
Die erste Inspiration für das Album kam von einem Foto von James Turrells „Twilight Epiphany Skyspace“ Installation in Texas. „Ich habe es mir drei Jahre lang jeden Tag angesehen, während ich diese Platte gemacht habe.“, erklärt Howard, „die Leute sitzen in einem Wartezimmer, das in einem violetten Farbton beleuchtet ist, und schauen durch ein rechteckiges Loch in der Decke in den dunklen Nachthimmel.
Das Bild hat so viel Tiefe und bedeutet mir so viel … es scheint, als wären wir alle in diesem Wartezimmer und warten darauf, irgendwo zu sein oder irgendwo hinzugehen. Das ist es, was ich versucht habe, mit dieser Platte abzubilden.“
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Pudel Produkte UG Ltd. information.
The Pudel Produkte UG announces, that they will now go along with it. They finally found time for future - just like the others.
But the others - They don't have him anyway: The Pudel. They have safes, hill forests, studios with numbers, power stations or factories, water gates, green valleys or rich beautiful ageless brits with mirrors and thousands of other cheap opportunities. Well. Whatdoweknow. We can only talk about the Pudel. This bare and pure creature. That poodle without an egg.
"Ich und mein Pudel" (Me and my poodle) is the name of the new anthem of our house written by the noble mould punk Rocko Schamoni. The original version on his album "Musik für Jugendliche" (music for teenagers) swings by in some quite bavarian hump-pattatata leather shorts. Alongside with that, a brass commando shows up in such a beyond comfy speed - it needs to lie down to wake up. All that is different, yet, of course, sick. But we all know: No Pudel may remain alone!
Therefore: PUDEL PRODUKTE 30 is out now! A fat 12" with remixes of: DIGITALISM/ FALTY D/ BRAND BREWER FRICK/ PULSINGER & IRL. (Cover by Alex Solman).
Plus: many more remixes online. Its the Pudels online-coming out prom night - if you like. A win for the future - probably for sure.
PUDEL PRODUCTS
Always far away from the pack against the pack!
R.S. (And at night under the stars, by the river, I am alone. You cant remove me, never will, cause i want to be here."
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"Dream Rooms", das neue Release des geheimnisvollen italienischen Projekts Ambienti Coassiali, knüpft als organische Weiterentwicklung nahtlos an die surrealen Synthesizer-Oden an, die das Projekt in den späten 1980er-Jahren veröffentlichte und die sich seitdem zu Kult-Favoriten entwickelt haben, von denen man Liebhaber in leiser Ehrfurcht sprechen hört. Die zwei Seiten von "Dream Rooms" sind ein mitreißendes Hörerlebnis: Eine Atmosphäre, kalt, aber nicht dunkel, wie ein kalter Morgen in den Tälern. Ambienti Coassiali haben über die drei Jahrzehnte in denen sie Musik veröffentlichten, bewiesen, dass sie sowohl synthetisch als auch organisch komplexe Atmosphären konstruieren können, bei denen alle Elemente an ihrem Platz sind. Musik für das Bewusstsein und das Unterbewusstsein.
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Denis Sulta - oder zu anderen Zeiten Hector Barbour - hat sich schnell zu einem der aufregendsten neuen Talente der stets fruchtbaren Glasgower Szene entwickelt. Seine Begeisterung und sein Musikwissen entwickelte er durch die Arbeit im international renommierten Plattenladen „Rubadub“, während er regelmäßig Sets im weltberühmten Sub Club spielte. Er hat Platten auf den einflussreichen Labels Dixon Avenue Basement Jams, Numbers und seinen eigenen Label, Sulta Selects, veröffentlicht. Die 44-minütige EP ist den Erinnerungen an die Menschen und Orte gewidmet, die die zutiefst persönliche und manchmal schwierige Reise an den Punkt geprägt haben, wo sich Sulta jetzt befindet.
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COMA haben etwas sehr Seltenes geschafft: sie haben Songs geschrieben, die ein authentische Gefühl von Nähe, Wärme und, ja, auch Emotionalität ausstrahlen.
Die Kölner Elektronik Band verwebt auf ihrem Album Voyage Voyage verschollen geglaubte Ebenen der Erinnerungen in ein vielschichtiges zugleich aber auch irre zugängliches Album zeitgenössischen Elektro Pops. Musik, die sich freimacht von Zwängen, von Zeitgeist und genau deshalb eine einzigartige Stellung einnimmt. Das Album besticht durch verträumte Leichtigkeit und umarmt gleichzeitig eine melancholische Grundstimmung. Voyage Voyage klingt voller spannender Sound Ideen – es zischt und rauscht und hallt und klappert – und ruht doch entspannt in sich und vor allem aber jagt es nicht irgendeinem flüchtigen Moment hinterher, dieses Album steht ganz für sich, für COMAs leicht entrückten Pop voller Möglichkeiten. COMA sind typische Kinder der aufregenden Nullerjahre, Marius und Georg wurden musikalisch aufgezogen mit 80er-Jahre Zuckerwatte, haben dann in zerrissenen Jeans und Indie-Rock der 90er die Adoleszenz durchlebt, wurden erst von den Prinzen der Kölner Clubwelt wachgeküsst und erspielten sich mit diversen EPs und zwei Alben auf Kompakt viel internationales Lob und Anerkennung. Der britische Guardian attestierte ihnen begeistert “playfulness, prettiness and the kind of intense pleasure that results from perfectly interwoven melodies“.
Es ist genau diese vielgelobte unkonventionelle und spielerische Herangehensweise, die sie wohl auch dazu inspirierte, selbst noch während einer Clubnacht im Berghain ihre Gitarre auszupacken. Es liegt also alles in ihrer DNA, doch noch nie waren COMA-Tracks so persönlich und von Vocals und Texten geprägt.
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COMA haben etwas sehr Seltenes geschafft: sie haben Songs geschrieben, die ein authentische Gefühl von Nähe, Wärme und, ja, auch Emotionalität ausstrahlen.
Die Kölner Elektronik Band verwebt auf ihrem Album Voyage Voyage verschollen geglaubte Ebenen der Erinnerungen in ein vielschichtiges zugleich aber auch irre zugängliches Album zeitgenössischen Elektro Pops. Musik, die sich freimacht von Zwängen, von Zeitgeist und genau deshalb eine einzigartige Stellung einnimmt. Das Album besticht durch verträumte Leichtigkeit und umarmt gleichzeitig eine melancholische Grundstimmung. Voyage Voyage klingt voller spannender Sound Ideen – es zischt und rauscht und hallt und klappert – und ruht doch entspannt in sich und vor allem aber jagt es nicht irgendeinem flüchtigen Moment hinterher, dieses Album steht ganz für sich, für COMAs leicht entrückten Pop voller Möglichkeiten. COMA sind typische Kinder der aufregenden Nullerjahre, Marius und Georg wurden musikalisch aufgezogen mit 80er-Jahre Zuckerwatte, haben dann in zerrissenen Jeans und Indie-Rock der 90er die Adoleszenz durchlebt, wurden erst von den Prinzen der Kölner Clubwelt wachgeküsst und erspielten sich mit diversen EPs und zwei Alben auf Kompakt viel internationales Lob und Anerkennung. Der britische Guardian attestierte ihnen begeistert “playfulness, prettiness and the kind of intense pleasure that results from perfectly interwoven melodies“.
Es ist genau diese vielgelobte unkonventionelle und spielerische Herangehensweise, die sie wohl auch dazu inspirierte, selbst noch während einer Clubnacht im Berghain ihre Gitarre auszupacken. Es liegt also alles in ihrer DNA, doch noch nie waren COMA-Tracks so persönlich und von Vocals und Texten geprägt.
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n 1980, dutch outfit Renée came out with the album "Reaching for the sky". It`s made of delicate pop-songs, with lovely little hooks and ice cold guitars. From songs that sounds almost ABBA, to more Reggae-sounding stuff, and avant pop. In the middle of it all you`ll find Anja Nodelijks hypnotic voice.
The albums highlight is the song "Change your style", already a semi-classic on the Balearic scene. The song can probably be described as "wonky pop funk", with a twist. On the A-side you get the original. On the B-side Prins Thomas has stretched the greater parts, giving the song the length it probably deserves. Almost six minutes of bliss.
Renées "Change your style" is the second release by norwegian label Neppå. This piece of music has never been presented like this before, with the song cut over a whole side of 12" vinyl. The music is remastered, and licensed from CNR entertainment.
Second release for Neppå, Oslobased label focusing on lost and overseen recordings.
Edit by Prins Thomas, recording artist for Smalltown Supersound and labelowner of Full Pupp, Internasjonal, Rett i fletta and Prins Thomas Musikk.
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While during the 1990s - higher, faster, further! - the straight bass drum has been shooted around the globe, there arose a number of variations of more or less contemplative slow- and sacred music from all kinds of corners at the same time. In a sense, it’s the other side of the medal: Chillout, Lounge, Easy Listening, Trance, Muzak and elevator music, electronic music and intelligent techno… and of course and in particular: Ambient. In classical and new variations.
Beside the constant pushing forward of the so called „Sound Of Cologne“- Minimal Techno in the home of Kompakt, there was also a strong faible for ambient sounds. Not only because of the labels origin and its operator’s preference for the pop music of the 70s and 80s, there was evolving a variety of ambient music, that added the aspect of pop to the confusing diversity of genres during that time. Not pop in the sense of actual classic pop music: Pop in the sense of subculture, of Pop Art and, first and foremost, in the sense of pop as an attitude. This was how Pop Ambient was launched and the way it established its own authentic music with a high recognition value. Pop Ambient is indulging the beauty and the timelessness. Pop Ambient is a sonic cosmos of attitude for itself and has no fears of contact with adjoining genres nor with kitsch, art or carnival. It’s ambient if you do it nevertheless. ^
Während sich im Laufe der 1990er Jahre die gerade Bassdrum immer höher, schneller, weiter einmal um den gesamten Planeten geballert hatte, kamen parallel dazu etliche Spielarten mehr oder weniger kontemplativer Erbauungs- und Verlangsamungsmusik aus allen möglichen Ecken auf. Gewissermaßen die andere Seite der Medaille. Chillout, Lounge, Easy Listening, Trance, Muzak und Fahrstuhlmusik, Elektronika und Intelligent Techno… und natürlich und vor allem Ambient. In altbewährten und neuen Variationen.
Auch im Hause Kompakt gab es neben dem steten Vorantreiben des sogenannten „Sound Of Cologne“ - Minimal Techno ein starkes Faible für ambiente Klänge. Nicht zuletzt aufgrund ihrer popmusikalischen Herkunft und einer besonderen Vorliebe für die Popmusik der 70er und 80er Jahre, kristallisierte sich bei den Kompakt-Machern ab dem Jahr 2000 eine Spielart ambienter Musik heraus, die den vielschichtigen, unübersichtlichen Genres dieser Zeit den Aspekt des Pop hinzu fügte. Nicht Pop im Sinne eigentlicher, klassischer Popmusik. Pop im Sinne von Subkultur, von Pop-Art und vor allem von Pop als Haltung. So wurde „Pop Ambient“ aus der Taufe gehoben und etablierte eine genuine Musik mit hohem Wiedererkennungswert. Pop Ambient frönte hemmungslos dem Schönen und der Zeitlosigkeit. Pop Ambient ist ein Klang- und Haltungskosmos für sich, und hat dabei keinerlei Berührungsängste, weder mit angrenzenden Genres, noch mit Kitsch, Kunst oder Karneval. Ambient ist wenn man’s trotzdem macht.
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20 years of Pop Ambient. Already? One didn’t notice. It’s an anniversary which comes quietly. An anniversary with quiet tones. In the spirit of the special restraint of pop-elegance, it has no reason to drawn attention to itself with a big „Tam-Tam“. Or better: „Bum-Bum“. The bass drum stays outside. Nevertheless, in fast-paced, overstimulated times of moving forward, it’s a joyful occasion to look back. What strikes most by putting or listening to 20 years of pop ambient in a row is the central theme that holds together the dense aesthetic concept like the pearls of a necklace. Floral beauty for digital naturalists. Music like flowers, that don’t wilt. Timeless. Ageless. But with all of the conceptual unity and resolution, Pop Ambient would not be Kompakt without the break, the friction, the expansion of musical boundaries in between tradition and innovation, in between conspiracy and the openness of the discourse. Aestheticism, escapism, acting in the spirit of „nevertheless“. Swans drifting by, clouds pass over, everything is floating and: „Boredom is a stylistic device“ (Andy Warhol).
Pop Ambient Music is medicine against illnesses, that you don’t even suffer from. It’s giving everything, demanding nothing. Musical lotus leafs, off which the virtual wastewater of our time is rolling like the reality is dripping off the matrix.
In this sense, we’re happy about the pop-ambient anniversary greetings from new and old companions like Thore Pfeiffer, Max Würden, Yui Onodera, Jörg Burger, Thomas Fehlmann, Morgen Wurde, Leandro Fresco aswell as contributions from T.Raumschmiere, Andrew Thomas and, after a long break, from friends from early days like Joachim Spieth, Markus Guentner und Klimek.
Pop Ambient 2020 is released digital, as CD and of course as a chic double vinyl. Also included in the package: The whole distinctive cover-series as an art book of 44 pages. And for all of the old and young fans and collectors there is the Pop Ambient 2001 in a overhauled original version out on vinyl for the very first time.
Breath in. Breath out. Thank you.
Wolfgang Voigt, September 2019.
20 Jahre Pop Ambient. Schon? Hat man gar nicht gemerkt. Ein Jubiläum auf leisen Sohlen. Ein Jubiläum der leisen Töne. Und ganz im Sinne pop-eleganter Zurückhaltung, kein Grund, großes Tam-Tam zu machen. Oder besser gesagt: Bum-Bum. Denn die Bassdrum bleibt ja draußen. Dennoch freudiger Anlass genug, in reizüberfluteten, schnelllebigen Zeiten auf dem Weg nach vorne einen Blick zurück zu werfen. Wenn man 20 Jahre Pop Ambient Platten hintereinander legt / hört, sticht einem zunächst der sprichwörtliche rote Faden ins Auge und ins Ohr. Der Faden, der das dichte, ästhetische Konzept zusammenhält wie die Glieder einer Perlenkette. Florale Schönheit für digitale Naturalisten. Musik wie Blumen, die nicht welken. Zeitlos. Alterslos. Aber Pop Ambient wäre nicht Kompakt, wenn nicht bei aller konzeptionellen Ge- und Entschlossenheit, auch der Bruch, die Reibung, das Ausweiten musikalischer Genregrenzen zwischen Tradition und Innovation, zwischen Konspiration und Diskursoffenheit, inkludiert wäre. Ästhetizismus, Trotzdemismus, Eskapismus. Schwäne treiben, Wolken ziehen, alles fließt – und: »Langeweile ist ein Stilmittel« (Andy Warhol).
Pop Ambient Musik ist Medizin gegen Krankheiten, die man gar nicht hat. Gibt alles und verlangt nichts. Musikalische Lotusblätter, an denen das virtuelle Schmutzwasser der Zeit abperlt, wie die Realität an der Matrix.
In diesem Sinne freuen wir uns über pop-ambiente Jubiläumsgrüße von neuen und alten Weggefährten wie Thore Pfeiffer, Max Würden, Yui Onodera, Jörg Burger, Thomas Fehlmann, Morgen Wurde, Leandro Fresco sowie Beiträge von T.Raumschmiere, Andrew Thomas und nach langer Pause, von Freunden aus frühen Tagen wie Joachim Spieth, Markus Guentner und Klimek.
Pop Ambient 2020 erscheint Digital, als CD und natürlich als schickes Doppelvinyl. Mit im Paket: Die gesamte unverwechselbaren Cover-Serie als 20-seitiges Kunstbuch. Und für alle neuen und alten Fans und Sammler, erscheint zeitgleich Pop Ambient 2001 erstmalig auch auf Vinyl, in generalüberholter Originalversion. Das Ganze gibt es zudem im schicken Jubiläumsschuber in limitierter Auflage und farbigem Vinyl, exklusiv erhältlich nur auf kompakt.fm …
Einatmen. Ausatmen. Danke.
Wolfgang Voigt, September 2019
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A Winged Victory For The Sullen veröffentlichen auf Ninja Tune ihr neues Album, das musikalisch zwischen Neo-Klassik, Ambient und Electronic angesiedelt ist!
A Winged Victory For The Sullen, Spezialisten auf ihrem Gebiet der zeitgenössischen und elektronisch inspirierten Ambient-Musik, kehren auf dem neuen Album, „The Undivided Five“, mit einem mutigen Schritt zurück. Das Duo, bestehend aus Dustin O'Halloran und Adam Wiltzie, hat ikonische Filmmusik und zukunftsweisende Ambient-Projekte geschaffen und eine Reihe von Platten für Erased Tapes und Kranky veröffentlicht. Auf „The Undivided Five“ beleben sie ihre einzigartige Partnerschaft für nur ihr zweites Stück Originalmusik außerhalb von Film-, Fernseh- und Bühnen-aufträgen und kreieren ein Album, das Ritual, höhere Kräfte und ungekannte kreative Energien kanalisiert. Mit ihrer fünften Veröffentlichung (nach ihrem Debütalbum, zwei Film-Scores und einer EP) visieren sie konkret die Rolle der Nummer fünf an, inspiriert von der Künstlerin Hilma af Klint und der steten Wiederholung des perfekten fünften Akkords.
Auf diesem Album kreieren sie mutige neue Arbeiten, die auf ihren Fundamenten in Ambient und neoklassischer Musik aufbauen. Seit ihrem selbstbetitelten Debüt im Jahr 2011 ist das Duo Teil einer viel gelobten Szene mit Kollegen wie Max Richter, Nils Frahm, Hildur Guðnadóttir, Tim Hecker und Fennesz.
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