Edgar Allan Poes zeitlose Poesie, gelesen von Künstlern, Schriftstellern, Dichtern, Musikern und Magiern, im Dienste des Werks und auch im Gedenken an einen großen Freund und Weggefährten auf den musikalischen Wegen, Hal Willner. Kramer hat eine eklektische Liste von Stimmen zusammengestellt, um den alten Worten eine neue Vision zu geben. Mit dabei Joan As Police Woman, Edgar Oliver, Thurston Moore, Britta Phillips, Lydia Lunch, Rick Moody, und andere. Die von Kramer geschaffene Musik, die jede Lesung begleitet, lässt das Licht auf den Interpreten scheinen und poliert den Raum zwischen der Poesie und der Aufführung. Den Abschluss des Albums bildet eine Archivaufnahme von Allen Ginsberg, der ,The Bells" lebendig vorträgt. Die unbegleitete Lesung vom Juni 1981 ist ein Auszug aus seinem Studienkurs ,Expansive Poetics" an der Naropa School of Disembodied Poets in Boulder, Colorado.
Records have played an integral part in the history of Jamaican music and the importance of making records, as opposed to making music, can never be overstated. These are the stories, told through first-hand accounts wherever possible, of the men and women… manufacturers, musicians, singers, deejays, arrangers and record producers… who made the records and who made the sound of reggae available worldwide.
“Clearly this series is set to become the standard reference work on Jamaican music, such is its dizzying depths of research and the vast amount of oral evidence it has compiled from many years of interviews alongside critical quotes from recognised existing literature.”
Steve Barker
The Wire
"In this third volume the authors skillfully weave interview material into its narrative. Among other histories, it examines the work of Lee ‘Scratch’ Perry, who transcended genre and became author of his own productions and, in the process, influenced the development of the major global artist Bob Marley. It examines the development of dub, the studio process that transformed the music, and in doing so exerted yet another influence on popular music on the world scale. It also examines the work of Lloyd 'King Jammy' James who utilised digital technological innovation to become a champion of sound system and record production and, thus, became the Eighties equivalent of the earlier innovator Clement ‘Coxsone’ Dodd.
All this, and much more, is told by many of the protagonists who created the phenomenon of reggae as a cultural force that has travelled far beyond the confines of Jamaica.”
Steve Barrow
Co-Author of “Reggae The Rough Guide”
“Noel Hawks’ & Jah Floyd’s third book on the history of the Jamaican recording business is another triumph. As with the first two volumes, they seamlessly weave quotes and recollections from the key players into the narrative, giving the reader a unique, and genuine, insight into the development of Jamaican music and the business of selling it. An essential read for anyone interested in ska or reggae and for all music lovers.”
Chris Lane
Fashion Records
“I can confidently say, without fear of contradiction, that the final part of Noel Hawks’ & Jah Floyd’s trilogy is every bit as meticulously researched and mentally stimulating as the first two volumes. It may be that no history of Jamaican music can ever be totally definitive given how many of reggae’s key singers, players and producers had already left Earth before anyone had the opportunity to get their takes on how it evolved. But, as of now, you will not find a more accomplished telling of the tale than that which is presented across the three volumes of ‘Jamaican Recordings’… an Order of Distinction-worthy accomplishment that should henceforth become an essential component of everyone’s reggae library.”
Tony Rounce
Ace Records Ltd
Amsterdam's resident by choice, Torky Tork's Seed Tape Vol.1 is a reminiscences to his love for growing plants. Having created his own personal "music for plants" project, to keep flora and fauna entertained and triggering the blooming process.
Simultaneously to the album, Torky's own OK KUSH weed-strain will be introduced to the world. The lush & laid-back stimulating sounds and baselines are beneficial for the plants and the listeners cortex equally.
Torky's sound - even across various projects can be described with the broad spectrum of influences. The restless Berlin native has never stuck to one formula. His urge for ever new input is reflected by the constant change in the centre of his life - for some years now, he has been constantly traveling back and forth between his Berlin Bunker studio and Amsterdam, his home of choice. So the influence of weed has naturally been around him for a while, yet inspiring him to dive into the album TWO BE OK.
The illustrious line-up of musical guests on the album contains Germany’s most in-demand producers, the self-taught bedroom beatmaker FloFilz, Berlin’s bunker studio affiliate S. Fidelity, wine aficionado Dexter (also mastering engineer of the album), Wandl and more. This is the perfect soundtrack for watering your favourite plants while watching them grow.
'A Story Of Anger' (Stronger Edition ) ist eine erweiterte und verbesserte Version des im September letzten Jahres erschienenen Debütalbums 'A Story Of Anger' von SIERRA, das durch die Zusammenarbeit mit zwei der größten Namen der Szene, Carpenter Brut und Health, auffiel.
Gewalt und Melancholie, Sanftheit und Brutalität - SIERRA mischt verschiedene Stile und Stimmungen zu einer eigenen, unverwechselbaren Marke, inspiriert von Synthwave, EBM und Darkwave.
Die 2LP enthält das Originalalbum + Remixe von: Gunship, The Ocean, Matteo Tura, HORSKH, Toutant und 3 exklusive Lives.
1974 erscheint Georg Danzers Konzeptalbum "Der Tätowierer und die Mondprinzessin", begleitet von einem Buch mit Texten und Illustrationen von Georg Danzer. Die zehn darauf enthaltenen tiefsinnigen Lieder, die unter anderem unter der Mitwirkung von Willi Resetarits und seinen "Schmetterlingen" sowie Robert Ponger, Christian Kolonovits und "Supermax" Kurt Hauenstein entstanden, haben bis heute Relevanz. Georg Danzers Manager und guter Freund, Franz Christian "Blacky" Schwarz, initiierte und leitete die Wiederveröffentlichung dieses künstlerischen Schatzes.Für die Neuauflage wurden die Original-Mischbänder aus dem Jahr 1974 verwendet und von Othmar Eichinger von TON Eichinger, Wien aufwändig restauriert, digitalisiert und gemastert. Die Reihenfolge der Lieder stimmt nicht mit der Original-LP überein, sondern wurde dem Ablauf der Geschichte angepasst. Die Liedtexte wurden auf die tatsächlich gesungenen Versionen umgeschrieben. Die Geschichte selbst ist die Originalversion. Franz Christian Schwarz über die Entstehung des Albums:Es war 1974, es war Februar und es war kalt. In Peter Müllers Tonstudio herrschte reger Betrieb. Georg Danzer saß auf einem Sessel und klimperte auf der Gitarre und sang leise den Text dazu. Vor sich auf einem schon in die Jahre gekommen Tisch lagen einige mit Maschine beschriebene Blätter. Ab und zu hielt er beim Spielen inne und korrigierte den zur Melodie passenden Text. Zwischendurch machte er auch kleine Zeichnungen mit Wachskreide, die das gleichnamige Buch illustrieren sollten. Nach und nach waren die Musiker wie vereinbart mit ihren Instrumenten gekommen. Es herrschte eine fast familiäre Stimmung. Es wurde Kaffee getrunken, geplaudert, gescherzt und gelacht. Peter mahnte zu Disziplin und wies den Herren - denn die Schmetterlinge, der Chor mit Dame, waren erst für den nächsten Tag eingeplant - ihre Plätze zu. Das Klavier hatte seinen fixen Platz und rundherum wurde nun postiert. Peter hatte einen genauen Plan, wer wo stehen sollte und aus tontechnischen Gründen auch musste. Das Schlagzeug kam in ein abgeschirmtes Kammerl mit einem Glasfenster, der Bass mit Verstärker kam nach links hinten, gegenüber wurde das Gitarren-Set ebenfalls mit Verstärker aufgebaut. Die Orgel musste auch noch Platz finden und die Percussion wurde hinter einem halbhohen Paravent platziert, damit der Musiker Sichtkontakt mit den Kollegen und dem Tontechniker halten konnte. Jetzt noch Mikrofone aufstellen, verkabeln, justieren und dann Tonproben. Nun war alles bereit. So in etwa hat Georg gerne vom ersten Studiotag zu den Aufnahmen für die nun in einer Spezialversion zum 50 Jahre-Jubiläum vorliegenden Vinyl-Schallplatte erzählt. Und er war sehr stolz auf sein erstes Konzeptalbum.Georg Danzer - "Der Tätowierer und die Mondprinzessin"Ab 18.10. als LP im Gatefold mit 12seitigem Booklet
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V von BTS überrascht seine Fans und veröffentlicht sein Top4 Solo-Album „Layover“ als Vinyl.
V ist Teil der K-Pop Sensation BTS, welche bereits mit 5 Grammy Nominierungen geehrt und mehreren
Nummer 1 Alben in Deutschland ausgezeichnet wurden. Mit seinem Album „Layover“ präsentiert der
talentierte Künstler mit seiner markanten, fesselnden Stimme seinen eigenen Stil.
Das Album inklusive den Hits „Slow Dancing“ und „Rainy Days“ ist nun erhältlich als Vinyl inklusive Poster
Set (1 Set, 6Stück), Postercard Booklet (12 Seiten) und 2 Fotokarten.
STIMULATOR JONES returns to TIM ZAWADA's orbit with this release on STAR CREATURE side label TUGBOAT EDITIONS. A soulful, r&b tinged boogie cover of BEN WHITE's modern soul masterpiece in both vocal and instrumental mixes.
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Mark Ambor veröffentlicht sein Debütalbum Rockwood: eine Ode an die Heimat und die Freude am Leben trotz seiner Herausforderungen. Rockwood, ein Park in der Nähe von Marks Heimatstadt, war ein Zufluchtsort, als er aufwuchs. Ein Ort, an dem man einen Sonnenuntergang, ein Picknick oder ein erstes Date genießen und sich für einen Moment schwerelos fühlen konnte.
Die beschwingten Gitarren, das Schlagzeug und der Bass sorgen für eine Road-Trip- Stimmung, während der Text eine tiefere Verbindung zum Zuhörer aufbaut. Rockwood verbindet Optimismus zum Mitsingen mit Marks verletzlichen Unsicherheiten und schafft so einen perfekten Zufluchtsort.
Mark Ambor ist einer der am schnellsten wachsenden Künstler der Welt mit mehr als 500 Millionen weltweiten Streams, einer ausverkauften Welttournee (10.000 verkaufte Tickets) und mehr als 3 Millionen Followern in den sozialen Medien
Seit ihrem Debüt 2020 hat sich die Band mit Mitgliedern aus Deutschland und der Schweiz eine stetig steigende Fanzahl erspielt und ihren Stil mit
jeder Veröffentlichung weiterentwickelt und verfeinert. Während AD INFINITUM zu Beginn ihrer Karriere mehr dem Symphonic Metal zugeschrieben
werden konnten, verfolgt Abyss konsequent den Weg weiter, der sich bereits auf Chapter III – Downfall (2023) angedeutet hat, und offenbart neue,
aufregende Facetten. Ganz ohne Frage ist Abyss das bisher modernste und progressivste Album der noch jungen Bandgeschichte. Die neue Platte
steckt voller schneller Riffs, rhythmischer Refrains und pointierter Breakdowns, die perfekt auf die unverkennbare und vielseitige Stimme von
Sängerin Melissa Bonny abgestimmt sind.
AD INFINITUM sind Melissa Bonny (Vocals), Adrian Thessenvitz (Guitars), Korbinian Benedict (Bass) und Niklas Müller (Drums).
"Immense Intense Suspense" war und ist immer noch ein Meilenstein des Death Metal, heute noch genauso relevant wie 1994!Was erhält man, wenn
man Demilich, das erste Album/EP von At The Gates und Nocturnus in einen Mixer gibt, um sie in ein gewaltiges, abscheuliches Monster zu
verwandeln, das die Majorsciences zum Weinen bringt und sie sich fragen lässt, warum man etwas erschaffen hat, das sie so herausfordert? Nun...
dies. In der Tat scheint dies das Einzige zu sein, was einer auditiven Form von Cthulhu nahe kommt... Das Full-Length-Debüt dieser
Doom/Avantgarde-Metal-Band bietet sowohl Originalität als auch Integrität und wird als klassisches Album angesehen.Phlebotomized begannen als
Grindcore-ähnliche DeathMetal-Band und veröffentlichten ihre frühen Demos, die so klangen. Irgendwann beschloss die Band, ihren Stil zu ändern,
denn "Immense, Intense, Suspense" legt Wert auf Melodien und symphonische Passagen. Das tat der bösen, bedrückenden Stimmung, die sich durch
die Musik zieht, keinen Abbruch. Das Album nimmt auf, was Demilich auf "Nespithe" geschrieben hat und baut darauf auf.
Erstmals auf Vinyl: Das On-U Sound-Album des legendären Trompeters Harry Beckett, einer Schlüsselfigur der britischen und europäischen Jazzszene, das 2008 nur als CD erschien. Kein geringerer als Charles Mingus nahm Beckett in seine Band auf, es kam zu Kollaborationen mit Zeitgenossen wie Dudu Pukwana, Graham Collier, Mike Westbrook und Ian Carr, Beckett inspirierte eine ganze Generation jüngerer Musiker (Courtney Pine) und Trendsetter (Gilles Peterson). Teilnehmende Musiker waren Junior Delgado (mit starker Vocalperformance), Carlton "Bubblers" Ogilvie (Veteran der UK-Reggae-Szene) und Alan Glen (Yardbirds!).
- "Becketts Genialität besteht darin, dass er sich selbst immer treu bleibt, egal mit wem er auftritt. Seine sprudelnden, sprudelnden, improvisierten Melodien heben immer die Stimmung. „The Modern Sound Of Harry Beckett“ ist ein großartiger Klanggenuss." - The Guardian
- "Sherwoods Produktionsstil schafft hier eine perfekte Balance zwischen klanglicher Kreativität und respektvoller Zurückhaltung, und Beckett selbst ist brillant und kreiert Bläserlinien, die sich durch die Rillen schlängeln und schlängeln, anstatt auf ihnen zu reiten. Etablierte On-U Sound-Fans werden dies als unterhaltsame Kuriosität empfinden; Harry Beckett-Fans werden es vielleicht aufschlussreich finden."
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Nach seinem erfolgreichen Coveralbum UNLEARNED (2013) erscheint mit dem neuen Longplayer A SMALL CONDUIT OF GREAT AFFAIRS jetzt endlich eine Zugabe. Wieder hat Scott Matthew eine breite Auswahl seiner persönlichen Lieblingslieder adaptiert. Hits und weniger bekannte Songs aus den verschiedensten Genres hat er dafür in seiner typisch akustischen Instrumentierung neu aufgenommen und mit seiner ergreifenden Stimme vertont. Darunter finden sich unter anderem "All The Lovers" von Kylie Minogue und "Live It Up" von Mental As Anything.
Nach seinem Country Debüt „Whitsitt Chapel“ und Jelly Rolls anschließenden Kollaborationen mit Stars
wie Eminem, Post Malone oder Machine Gun Kelly war die Vorfreude auf das nächste Album groß. “Get
By” - die dritte Single des Albums „Beautifully Broken“ steht von Anfang an im Rampenlicht. Als Titelsong
für die Trailer Premiere der zweiten Staffel von „Tulsa King“ wurde „Get By“ innerhalb einer Woche von
4.3 Millionen Drama- und Krimifans gehört. Zuvor konnten wir bereits in den Fan-Favorit „Liar“ und „I
Am Not Okay“ hineinhören. In “I Am Not Okay” erzählt Jelly Roll von dem Teufel auf seinem Rücken und
den Stimmen in seinem Kopf, was den Kern des Albums gut zum Ausdruck bringt. Der Award-winning,
Grammy nominierte Nashville Sänger und Songwriters schreibt in „Beautifully Broken“ über schwere Zeiten,
Akzeptanz und Hoffnung nach dem Motto: „It’s not okay / But we’re all gonna be alright“. Im Zeichen
des Albums spendet Jolly Roll alle Gewinne der Album-Vorbestellungen in den USA an Organisationen, die
Individuen helfen, Sucht oder psychische Probleme zu bekämpfen.
Das Album ist als CD und auf Vinyl erhältlich.
Nach seinem Country Debüt „Whitsitt Chapel“ und Jelly Rolls anschließenden Kollaborationen mit Stars
wie Eminem, Post Malone oder Machine Gun Kelly war die Vorfreude auf das nächste Album groß. “Get
By” - die dritte Single des Albums „Beautifully Broken“ steht von Anfang an im Rampenlicht. Als Titelsong
für die Trailer Premiere der zweiten Staffel von „Tulsa King“ wurde „Get By“ innerhalb einer Woche von
4.3 Millionen Drama- und Krimifans gehört. Zuvor konnten wir bereits in den Fan-Favorit „Liar“ und „I
Am Not Okay“ hineinhören. In “I Am Not Okay” erzählt Jelly Roll von dem Teufel auf seinem Rücken und
den Stimmen in seinem Kopf, was den Kern des Albums gut zum Ausdruck bringt. Der Award-winning,
Grammy nominierte Nashville Sänger und Songwriters schreibt in „Beautifully Broken“ über schwere Zeiten,
Akzeptanz und Hoffnung nach dem Motto: „It’s not okay / But we’re all gonna be alright“. Im Zeichen
des Albums spendet Jolly Roll alle Gewinne der Album-Vorbestellungen in den USA an Organisationen, die
Individuen helfen, Sucht oder psychische Probleme zu bekämpfen.
Das Album ist als CD und auf Vinyl erhältlich.
Limitierte Edition: weisses Doppel-Vinyl im Klappcover! Leidenschaftlich, anglophil, anachronistisch, maximalistisch und barock, "La Vita Nuova" wurde als eine Elegie der Begierde geschrieben. Nach ihrer Fertigstellung wurde sie zu einer Beschwörung. Aufrichtig und leidenschaftlich hat Maria McKee ganz einfach ein seligmachendes Erwachen erlebt, und in einem Crescendo der Prosa erschließt ihr neues Album "La Vita Nuova" diese Geschichte und skizziert eine bedeutsame und transformative Zeit in ihrem Leben, die vor Jahrzehnten begann, als sie in ihrem Wohnzimmer vorm Kamin mit ihrem älteren Bruder, dem verstorbenen, großen musikalischen Erneuerer Bryan MacLean, Mitbegründer der bahnbrechenden LA-Band Love, sang. Auf dem Weg dorthin war sie Leadsängerin der bahnbrechenden Americana-Band Lone Justice, veröffentlichte eine Reihe stimmungsvoller und eklektischer Solo-Platten, schrieb Chart-Hits, die die Charts toppten, und inspirierte die Hingabe einer treuen kultischen Fangemeinde, bevor sie scheinbar verschwand. Ihr letztes Studioalbum "Late December" wurde 2007 veröffentlicht, seitdem sind dreizehn Jahre vergangen. "La Vita Nuova" ist eine Hommage an Dantes Werk über die unerwiderte Liebe. Obwohl der unbewusste Impuls für die Entstehung dieses Albums darin bestand, den Schock einer der bisher größten persönlichen Herausforderungen für McKee, der Auflösung und Neuerfindung ihrer Ehe, zu verarbeiten, sind die Lieder progressiv und lyrisch dicht. Die Produktion ist orchestral und opernhaft und orientiert sich an McKees Lexikon der Ikonen - John Cale, Scott Walker und David Bowie. Es handelt sich also um ein Werk, das ein hohes Maß an Konzentration erfordert. Man muss vielleicht mehr als einmal zuhören, um sich mit der konfessionellen Erzählung zu verbinden, die im Subtext gehalten wird, und um zu verstehen, dass die "Muse", oder "Beatrice" des Albums innerhalb der Prosazeilen auch ein herzzerreißendes Phantom von McKees jüngerem, idealistischem Selbst ist. Und eine Metapher für die Jugend im Allgemeinen. Das spiegelt sich in den eindringlichen, kaskadenartigen melodischen Klängen der Joni Mitchell, die "I Should Have Looked Away" andeuten, und in der ergreifenden, nostalgischen Wehmut des Titels "Effigy of Salt" wider. McKee ist inzwischen nach London umgezogen. Die Orchesterarrangements des Albums wurden von McKee komponiert und arrangiert, die keine formale klassische Ausbildung hat und keine einzige Note liest. Aber genau das ist die Natur der kreativen Katharsis, die im Allgemeinen mit einem eigenen Willen arbeitet.
"Wer hätte gewollt, dass wir eine neue Extrem-Metal-Band gründen? Nun, vielleicht tatsächlich jemand, aber das ist diesmal nicht der Fall, denn wir haben etwas ganz anderes auf dem Teller..." Die nachdenkliche Stimme gehört dem außergewöhnlichen Gitarristen Markus Vanhala (Insomnium, Omnium Gatherum). In der neuen düsteren Band CEMETERY SKYLINE wird Vanhala von Keyboarder Santeri Kallio (Amorphis), Schlagzeuger Vesa Ranta (Sentenced, The Abbey), Bassist Victor Brandt (Dimmu Borgir und viele mehr) und Sänger Mikael Stanne (Dark Tranquillity, The Halo Effect) verstärkt. "Mit CEMETERY SKYLINE begeben wir uns in bisher unbetretene musikalische Richtungen - in jene dunkleren Gassen, die uns am Herzen liegen, die wir aber bisher nicht wirklich durchwandert haben. Und wir sind kollektiv sehr begeistert!" Eines der Schlüsselwörter, Gothic, wurde bereits erwähnt. "Wir alle teilen eine tiefe Liebe für den Goth-Rock der 80er und 90er Jahre - egal, ob es sich um eher synthiegetriebene oder härtere, gitarrenlastige Sachen handelt. Du kennst das mit den besten Bands von The Sisters of Mercy bis Type O Negative", sagt Santeri Kallio, der sich das Songwriting mit Vanhala teilt. "Aber ist CEMETERY SKYLINE eine Gothic-Band? Vielleicht bis zu einem gewissen Grad, aber das ist sicherlich nicht die ganze Geschichte. Wenn ihr die vielfältige Musik von CEMETERY SKYLINE irgendwie beschreiben müsst, tut uns einen Gefallen und nennt uns Botschafter des melodischen, melancholischen und dunklen Rock. Danke." Der Inhalt der Texte ist tief in eine düstere Gothic-Atmosphäre eingebettet. Das von Stanne geschriebene Konzept - zum ersten Mal in seiner bemerkenswerten Karriere verwendet Mikael während des gesamten Albums Clean Vocals - taucht unwiderstehlich in die paradoxe Welt der "nördlichen Einsamkeit" ein. "Die Texte sind tief verwurzelt in der selbstgewählten Einsamkeit der nordischen Menschen, ihrem anti-sozialen Verhalten und ihrem düsteren Sinn für Humor... Beim Schreiben der Texte habe ich mir diese Besonderheit zu Nutze gemacht, die man als den skandinavischen Gothic-Lifestyle bezeichnen könnte", sagt Stanne. "Nordic Gothic" ist erhältlich als: Ltd. CD Digipak, als 180g LP sowie als digitales Album.
Mit The Hard Quartet hat sich eine Band zusammengetan, der man mit Blick auf ihre Mitglieder wohl den ein oder anderen Superlativ zuschreiben kann. Immerhin tummeln sich hier mit Stephen Malkmus, Matt Sweeney, Emmett Kelly und Jim White vier Musiker und Songwriter, die mit prägenden Größen des Indierocks assoziiert werden: Pavement, Chavez, Ty Segall, The Cairo Gang, Bonnie "Prince" Billy, Guided By Voices, Cat Power, Dirty Three und Bill Callahan sind nur ein Bruchteil der musikalischen Institutionen, bei denen die vier ihre Finger (und Stimmen) im Spiel haben. Über das selbstbetitelte Debüt von The Hard Quartet wird m Netz schon seit Bekanntwerden der Gründung der Band angeregt spekuliert: "Es ist einfach ein vertrauensvolles Umfeld, in dem alle bereit sind zu sagen: Komm wir werfen unseren ganzen Kram in einen Topf und machen daraus etwas Größeres", so die Band dazu. Dass es trotz der getrennten musikalischen Biographien so gut läuft, ist aber sicher auch der Tatsache zu verdanken, dass sich die Wege der Vier schon zuvor immer wieder gekreuzt hatten. "Ich habe eine geradezu vorzeitliche Geschichte mit Stephen und Jim", so Matt Sweeney. "Nun, zumindest reicht sie bis in die Neunziger. In jüngerer Vergangenheit war es dann Emmett, der einen wirklich tiefen Eindruck bei mir hinterlassen hat. So sehr, dass es die Art verändert hat, wie ich übers Spielen denke." Das Album vereint die Stärken von Malkmus, Sweeney, Kelly und White, oszilliert zwischen sonnigem Slacker-Rock und Noise-Experimenten und dürfte alle mit einem Faible für die goldene Ära des US-Indierock begeistern.
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It is summer dawn . . . and you are alone. Here is music for your strange mood. The piano starts the first track, slow tempo beat, a strict beat, a swinging beat. Lillemor—here minor harmonies give the tune a rural, romantic feeling of some place in Spain or France. The tempo changes to medium fast—the flute solos. Light phrasing contrasts beautifully to the earthy, swinging beat of the rhythm section and the repeating piano figures. The trombone adds a new color, a counterpoint of sound and phrasing, backed by the pulsating beat of this wonderful rhythm and the driving piano. Summer dawn . . . This music has more to offer, because it shows the personality of Sahib Shihab at its best. Sahib is a universal musician who reflects musical experiences in jazz since the end of the thirties. He lived through the important periods of modern jazz with his heart and mind wide open toward everything that was good music, regardless of being termed "Mainstream", "Bop", "Cool", "Westcoast", "Eastcoast", "Hard Bop'', et cetera. When you listen closely to his music, you will find traces of all these, but they are immersed in his deep musicianship and his true jazz personality. Sahib Shihab's background reads like the record of a master of advanced studies. Furthermore he played and collaborated with the coolest jazz musician of that period. Above all let's name Budd Johnson, Theolonius Monk, Tadd Dameron, Milt Jackson, Dizzy Gillespie, Illinois Jaquet, Elmer Snowden, Luther Henderson, Larry Noble, Fletcher Henderson, Roy Eldridge. In his early professional years, Sahib was heard mostly on alto sax; later, more often on baritone sax and flute. Today, his name is inseparably connected with these two instruments. The unity of his jazz performances is not alone bound up with the com¬positions and the arrangements of Sahib Shihab, though in their understated simplicity they have a melodic beauty that is seldom found in jazz of today. The rhythmical subtleties add to the overall qualities of being relaxed vehicles for free-blowing, but there is an immediacy that you hear and feel every moment when listening which defies analysis. The playing of the rhythm section helps greatly to promote the sense of flux and contrasting constant renewal that makes listening to this record so invigorating an experience. Well, this is no surprise, with Kenny Clarke as the nucleus of the rhythm group. Kenny 'Klook' Clarke is a major figure and contributor in jazz, one of the founders of modern jazz, and is ranked as one of the all-time great drummers. He influenced a whole generation of musicians with his playing, though living in Paris since the middle of the fifties somewhat dimmed his name to the general American public. Nevertheless, his name alone will assure a connoisseur to expect top class musical experiences. Talking of the rhythm section we have to name Jimmy Woode's bass, which together with Kenny's drumming, is the driving force for the group and the reliable harmonic anchor for the improvisors. By the way, Jimmy has been with the Duke quite a while, and this alone is an award for extraordinary craftsmanship and artistry. The good sounding rhythm with its full-bodied color is also a result of the added bongos of Joe Harris, who manages to stay out of the way of the players—a quality not often found with drummers—but his playing is felt through the set. There are two members of the group not yet mentioned. Two Europeans, pianist-composer-arranger Francy Boland from Belgium, and trombonist Ake Persson from Sweden. Francy Boland this time is a sideman, though normally he is a leader of recording sessions, both as composer-arranger and as musical director of the band. In the fifties he was in the States writing arrangements for different name-bands, such as Basie and Goodman. In Europe, he is famous for his swinging modern big band arrangements; and his inventiveness as a writer is reflected in his piano playing. He has the talent of using the right dynamic approach every moment, thus making his playing helpful to soloists and interesting for listeners as well. Ake Persson has been Scandinavia's out-standing trombone player for about ten years. There are only a few trombonists in Europe who might match his talents at times, but they lack the consistency of his playing. He is impressive, whether playing in a big band, or whether main soloist in his own small groups. American musicians love the sound of his slide trombone and his easily flowing romantic improvisations, so he often joins American name-bands as they travel in Europe. The music speaks alone . . . , we said it before. You have your soul to feel the beauty, to follow lines and structure, and to enjoy the spiritual excitement. Whether you enjoy the flowing, easy sounding theme of "Please Don't Leave Me", or the climaxing piano solo in the same piece—the bass solo in "Waltz For Seth" or the swinging baritone sax—listen to the first bars of this solo and pay attention to Kenny. Whether you listen to "Campi's Idea", (named after Gigi Campi, the well known Cologne jazz enthusiast who organized this recording) with the romantic flute solo of Sahib, the interesting tempo changes, the piano comping, the moving trombone solo; or to the up-tempo "Herr Fixit", with the cooking Kenny and humorous, driving flute solo, you know that these six musicians where in the right mood, in the right stimulating surroundings to feel what we all feel when it's: SUMMER DAWN.
Die meisten Bands schreiben Songs über Alltagserlebnisse, Liebesgeschichten, Gedanken zur Welt. Public Service Broadcasting sind anders. Das Quartett aus London taucht tief in die Archive ein und macht aus historischen Begebenheiten packende Konzeptalben. Mit Samples aus alten Nachrichtenfilmen, Archiv- und Propagandamaterial formt die Band packende Geschichten, getragen von cineastischen, meist instrumentalen Rock-, Elektro- und Orchesterklängen.
Dies gilt auch für das neue Album: "The Last Flight" handelt von der letzten Reise der US-Flugpionierin Amelia Earhart, die mit nur 25 Jahren begann, eine Reihe von Rekorden aufzustellen: Sie überquerte als erste Frau im Alleinflug den Atlantik und Pazifik, ihr gelangen mehrere Geschwindigkeits- und Streckenrekorde. Doch ihr Plan, als erste Frau die Welt am Äquator zu umrunden, ging nicht auf. Sie überquerte Amerika, Afrika, den Nahen Osten und Asien, erreichte aber nie die letzte Zwischenstation vor der finalen Pazifik-Etappe, die Howlandinsel. Die bis dahin grösste Suchaktion der Luftfahrtgeschichte mit 4 Flugzeugen und 8 Kriegsschiffen blieb erfolglos. Stattdessen stieg Amelia Earhart in mythische Höhen auf, die nur den mutigsten Abenteurern vorbehalten sind.
Songschreiber J. Willgoose, Esq. war vom "Mythos Earhart" fasziniert: "Ich wollte eine Geschichte mit einer Frau im Mittelpunkt erzählen, weil ein überwältigender Teil des Archivmaterials, zu dem wir Zugang haben, männlich geprägt ist." Aufgenommen im Londoner Bandstudio, mit einem Tag für die Streicher des London Contemporary Orchestra in The Church, sind auf "The Last Flight" u.a. Carl Broemel (My Morning Jacket) an der Eno-artigen Pedal-Steel-Gitarre, die Berliner Stimmen Andreya Casablanca (Gurr)und EERA, sowie Kate Stables (This Is The Kit) zu hören.
Die Zuhörer mögen überrascht sein, dass das Album keine originalen Zeugenaussagen aus erster Hand enthält, sondern neu aufgenommene Dialoge von Schauspielern, darunter Kate Graham, die Amelia vorlas. Diese wurden behutsam bearbeitet, um ihnen Klangeigenschaften und Verzerrungen der 1930er Jahre zu verleihen. Als Ausgangspunkt dienten Earharts Aufzeichnungen aus erster Hand, darunter "Last Flight" von 1937, sowie die Biografie "East To The Dawn" von Susan Butler.
Die meisten Bands schreiben Songs über Alltagserlebnisse, Liebesgeschichten, Gedanken zur Welt. Public Service Broadcasting sind anders. Das Quartett aus London taucht tief in die Archive ein und macht aus historischen Begebenheiten packende Konzeptalben. Mit Samples aus alten Nachrichtenfilmen, Archiv- und Propagandamaterial formt die Band packende Geschichten, getragen von cineastischen, meist instrumentalen Rock-, Elektro- und Orchesterklängen.
Dies gilt auch für das neue Album: "The Last Flight" handelt von der letzten Reise der US-Flugpionierin Amelia Earhart, die mit nur 25 Jahren begann, eine Reihe von Rekorden aufzustellen: Sie überquerte als erste Frau im Alleinflug den Atlantik und Pazifik, ihr gelangen mehrere Geschwindigkeits- und Streckenrekorde. Doch ihr Plan, als erste Frau die Welt am Äquator zu umrunden, ging nicht auf. Sie überquerte Amerika, Afrika, den Nahen Osten und Asien, erreichte aber nie die letzte Zwischenstation vor der finalen Pazifik-Etappe, die Howlandinsel. Die bis dahin grösste Suchaktion der Luftfahrtgeschichte mit 4 Flugzeugen und 8 Kriegsschiffen blieb erfolglos. Stattdessen stieg Amelia Earhart in mythische Höhen auf, die nur den mutigsten Abenteurern vorbehalten sind.
Songschreiber J. Willgoose, Esq. war vom "Mythos Earhart" fasziniert: "Ich wollte eine Geschichte mit einer Frau im Mittelpunkt erzählen, weil ein überwältigender Teil des Archivmaterials, zu dem wir Zugang haben, männlich geprägt ist." Aufgenommen im Londoner Bandstudio, mit einem Tag für die Streicher des London Contemporary Orchestra in The Church, sind auf "The Last Flight" u.a. Carl Broemel (My Morning Jacket) an der Eno-artigen Pedal-Steel-Gitarre, die Berliner Stimmen Andreya Casablanca (Gurr)und EERA, sowie Kate Stables (This Is The Kit) zu hören.
Die Zuhörer mögen überrascht sein, dass das Album keine originalen Zeugenaussagen aus erster Hand enthält, sondern neu aufgenommene Dialoge von Schauspielern, darunter Kate Graham, die Amelia vorlas. Diese wurden behutsam bearbeitet, um ihnen Klangeigenschaften und Verzerrungen der 1930er Jahre zu verleihen. Als Ausgangspunkt dienten Earharts Aufzeichnungen aus erster Hand, darunter "Last Flight" von 1937, sowie die Biografie "East To The Dawn" von Susan Butler.
Gepaart mit dem unermüdlichen Bestreben der Band, ihre Musik im ganzen Land unter die Leute zu bringen, wuchs der Ruf von Maul schnell und ein Pakt mit 20 Buck Spin wurde mit Blut besiegelt. Die ersten Früchte dieses Bündnisses wurden Ende 2023 mit dem Promo-Tape "Desecration and Enchantment" geliefert. Und nun führen alle Wege zu Mauls zweitem Album "In the Jaws of Bereavement".
Während der verrottete Death Metal im Kern der Band unbestritten ist, schämt sich die Band nicht, wenn es darum geht, eine Vorliebe für die härtere Seite des Hardcore mit moshtauglichen Riffs und massentauglichen Breaks zu zeigen. In the "Jaws of Bereavement" schafft es, die unheimlichen Erscheinungen und die melodische Leadarbeit der Größen des Death Metal mit den strafenden Rhythmen der gewalttätigen Kraft des Hardcore so gekonnt zu verschmelzen, dass es sich völlig organisch anfühlt. Zusammengehalten wird das Ganze durch die ungestüme Stimmgewalt der menschlichen Abrissbirne Garrett Alvarado.
Gepaart mit dem unermüdlichen Bestreben der Band, ihre Musik im ganzen Land unter die Leute zu bringen, wuchs der Ruf von Maul schnell und ein Pakt mit 20 Buck Spin wurde mit Blut besiegelt. Die ersten Früchte dieses Bündnisses wurden Ende 2023 mit dem Promo-Tape "Desecration and Enchantment" geliefert. Und nun führen alle Wege zu Mauls zweitem Album "In the Jaws of Bereavement".
Während der verrottete Death Metal im Kern der Band unbestritten ist, schämt sich die Band nicht, wenn es darum geht, eine Vorliebe für die härtere Seite des Hardcore mit moshtauglichen Riffs und massentauglichen Breaks zu zeigen. In the "Jaws of Bereavement" schafft es, die unheimlichen Erscheinungen und die melodische Leadarbeit der Größen des Death Metal mit den strafenden Rhythmen der gewalttätigen Kraft des Hardcore so gekonnt zu verschmelzen, dass es sich völlig organisch anfühlt. Zusammengehalten wird das Ganze durch die ungestüme Stimmgewalt der menschlichen Abrissbirne Garrett Alvarado.
Mit The Hard Quartet hat sich eine Band zusammengetan, der man mit Blick auf ihre Mitglieder wohl den ein oder anderen Superlativ zuschreiben kann. Immerhin tummeln sich hier mit Stephen Malkmus, Matt Sweeney, Emmett Kelly und Jim White vier Musiker und Songwriter, die mit prägenden Größen des Indierocks assoziiert werden: Pavement, Chavez, Ty Segall, The Cairo Gang, Bonnie "Prince" Billy, Guided By Voices, Cat Power, Dirty Three und Bill Callahan sind nur ein Bruchteil der musikalischen Institutionen, bei denen die vier ihre Finger (und Stimmen) im Spiel haben. Über das selbstbetitelte Debüt von The Hard Quartet wird m Netz schon seit Bekanntwerden der Gründung der Band angeregt spekuliert: "Es ist einfach ein vertrauensvolles Umfeld, in dem alle bereit sind zu sagen: Komm wir werfen unseren ganzen Kram in einen Topf und machen daraus etwas Größeres", so die Band dazu. Dass es trotz der getrennten musikalischen Biographien so gut läuft, ist aber sicher auch der Tatsache zu verdanken, dass sich die Wege der Vier schon zuvor immer wieder gekreuzt hatten. "Ich habe eine geradezu vorzeitliche Geschichte mit Stephen und Jim", so Matt Sweeney. "Nun, zumindest reicht sie bis in die Neunziger. In jüngerer Vergangenheit war es dann Emmett, der einen wirklich tiefen Eindruck bei mir hinterlassen hat. So sehr, dass es die Art verändert hat, wie ich übers Spielen denke." Das Album vereint die Stärken von Malkmus, Sweeney, Kelly und White, oszilliert zwischen sonnigem Slacker-Rock und Noise-Experimenten und dürfte alle mit einem Faible für die goldene Ära des US-Indierock begeistern.
Die 12 rumänischen Musiker aus dem jenseitigen Gebirge haben einen neuen Song geschrieben, der höchstwahrscheinlich eine zukünftige Hymne der balkanischen Blasmusik werden wird: Me Sem Rom - Ich bin ein Mann. Die Blechblasinstrumente glühen unter dem Druck der Melodie, Sänger Canaf führt seine Stimme, gewürzt mit heimischem Schnaps und purer Freude, sicher durch die stürmischen Grooves. Und weil die Übersetzung von "Me Sem Rom" ins Englische so gut passt, hat sich die Bruderschaft der Blechbläser auch an eine Coverversion des 1967er Klassikers der Spencer Davis Group gemacht und führt den Song "I"m a man" in ein wildes Balkan-Ska-Delirium.
1980 in Las Vegas gegründet, zog es M.I.A. 1981 nach Orange County wo sie begannen Shows im berüchtigten Cuckoo's Nest zu spielen. Sie veröffentlichten erstmals zusammen mit Genocide das mittlerweile klassische Split-Album Last Rites For... auf Smoke Seven in 1982. Nach einer kurzen Pause kam die Band 1983 wieder zusammen und nahm im November in den Greencarton Studios ein Demo mit sechs Songs auf. Sie wurden schnell für ihre energiegeladenen Live-Shows bekannt, bei denen sie schnellen, gitarrenbetonten Hardcore mit der einzigartigen melodischen Stimme von Sänger Mike Conley und dem typischen südkalifornischen Punk-Sound verbanden. Nach einem Auftritt mit den Dead Kennedys bot Jello Biafra an, ihr nächstes Album Murder In a Foreign Place im Sommer 1984 auf seinem Label Alternative Tentacles zu veröffentlichen. Später veröffentlichte M.I.A. noch Notes From the Underground (National Trust 1985) und After the Fact (Flipside 1987). Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Albums hat sich Modern City Records mit Alternative Tentacles zusammengetan, um ,Murder In a Foreign Place" im Jahr 2024 wieder auf den Markt zu bringen. 19 Tracks umfasst das Reissue, welches neben dem Originalalbum auch zwei Studio-Out-Takes und die kompletten Demos von Greencarton enthält. Der unveröffentlichte Track Help Me Up erscheint hier zum ersten Mal überhaupt! Rotes Vinyl mit roter Schrift auf dem Cover-Artwork! Inklusive 24seitigem Booklet und Insert.
1980 in Las Vegas gegründet, zog es M.I.A. 1981 nach Orange County wo sie begannen Shows im berüchtigten Cuckoo's Nest zu spielen. Sie veröffentlichten erstmals zusammen mit Genocide das mittlerweile klassische Split-Album Last Rites For... auf Smoke Seven in 1982. Nach einer kurzen Pause kam die Band 1983 wieder zusammen und nahm im November in den Greencarton Studios ein Demo mit sechs Songs auf. Sie wurden schnell für ihre energiegeladenen Live-Shows bekannt, bei denen sie schnellen, gitarrenbetonten Hardcore mit der einzigartigen melodischen Stimme von Sänger Mike Conley und dem typischen südkalifornischen Punk-Sound verbanden. Nach einem Auftritt mit den Dead Kennedys bot Jello Biafra an, ihr nächstes Album Murder In a Foreign Place im Sommer 1984 auf seinem Label Alternative Tentacles zu veröffentlichen. Später veröffentlichte M.I.A. noch Notes From the Underground (National Trust 1985) und After the Fact (Flipside 1987). Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Albums hat sich Modern City Records mit Alternative Tentacles zusammengetan, um ,Murder In a Foreign Place" im Jahr 2024 wieder auf den Markt zu bringen. 19 Tracks umfasst das Reissue, welches neben dem Originalalbum auch zwei Studio-Out-Takes und die kompletten Demos von Greencarton enthält. Der unveröffentlichte Track Help Me Up erscheint hier zum ersten Mal überhaupt! Limitiertes blaues Vinyl mit blauer Schrift auf Cover-Artwork plus 24seitigem Booklet!
1980 in Las Vegas gegründet, zog es M.I.A. 1981 nach Orange County wo sie begannen Shows im berüchtigten Cuckoo's Nest zu spielen. Sie veröffentlichten erstmals zusammen mit Genocide das mittlerweile klassische Split-Album Last Rites For... auf Smoke Seven in 1982. Nach einer kurzen Pause kam die Band 1983 wieder zusammen und nahm im November in den Greencarton Studios ein Demo mit sechs Songs auf. Sie wurden schnell für ihre energiegeladenen Live-Shows bekannt, bei denen sie schnellen, gitarrenbetonten Hardcore mit der einzigartigen melodischen Stimme von Sänger Mike Conley und dem typischen südkalifornischen Punk-Sound verbanden. Nach einem Auftritt mit den Dead Kennedys bot Jello Biafra an, ihr nächstes Album Murder In a Foreign Place im Sommer 1984 auf seinem Label Alternative Tentacles zu veröffentlichen. Später veröffentlichte M.I.A. noch Notes From the Underground (National Trust 1985) und After the Fact (Flipside 1987). Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Albums hat sich Modern City Records mit Alternative Tentacles zusammengetan, um ,Murder In a Foreign Place" im Jahr 2024 wieder auf den Markt zu bringen. 19 Tracks umfasst das Reissue, welches neben dem Originalalbum auch zwei Studio-Out-Takes und die kompletten Demos von Greencarton enthält. Der unveröffentlichte Track Help Me Up erscheint hier zum ersten Mal überhaupt! Limitiertes blaues Vinyl mit blauer Schrift auf Cover-Artwork plus 24seitigem Booklet!
ZEKE ist eine Punkrock- und Hardcore-Institution, die 1992 in Seattle gegründet, immer noch aktiv ist. Sie machen das, was sie am besten können: lauten, schnellen und schweren Punkrock mit einem Hauch von Blues. In Anlehnung an Motörhead brachten ZEKE aber ein gewisses Punkrock- und Hardcore-Element in das Genre, das viele Bands nach ihnen aufgegriffen haben.
RPM Online schrieb, „Zeke sind wirklich, wie keine andere Band auf der Welt“ und „It's not fast, its fucking hypersonic hardcore“, während Maximum Volume empfiehlt „... they are the kings of the underground.“ Vive le Rock aus Großbritannien freut sich, dass „das Quartett dem Brexit den Stinkefinger zeigen wird“ und auch das Ox Fanzine aus Deutschland bestätigt: „Sie sind in Topform, so wie wir sie 1996 bei „Super Sound Racing“ gefeiert haben.“ Mit den Originalmitgliedern Blind Marky Felchtone (Gesang und Gitarre) und Donny Paycheck (Schlagzeug) sowie Jason Freeman (Bass) und Jeff Hiatt (Gitarre) ist „Snake Eyes“ so kompromisslos wie eh und je, mit einem furiosen Wirbelwind-Rhythmus als Fundament und eine Flutwelle schneller Gitarren. Feltchtones messerscharfe Stimme ist sogar noch giftiger als vor zwei Jahrzehnten. Beim Titeltrack ‚Snake Eyes‘ verlangsamt die Band das Punk-Tempo etwas zugunsten einer hochoktanigen Rock-Affäre, die an Hellacopters erinnert aber trotz allem zu schnell bleibt. Auf der B- Seite gibt es pure Intensität mit 'The Knife' und man kann sich vorstellen, wie ZEKE einen durch die Nacht fahren und tun, was auch immer sie im Hintergrund tun. Wenn es vorbei ist, fühlt man sich benommen und verwirrt. Wie einer dieser Masochisten, die den Schmerz lieben, will man sich diesem erneut hingeben.
Die Titel sind nicht auf den Streaming-Plattformen verfügbar.
Das zwölfte Studioalbum von Joan As Police Woman 'Lemons, Limes, and Orchids' ist eine krönende Darbietung ihrer Stimme in all ihrer metamorphen Pracht. “I was ready to make an album that truly featured my voice. The basics were recorded like they used to be- with me singing live along with the band. My good friend said told me this is the sexiest album I’ve ever made. Honestly, I think she’s right.”
Die Platte ist eine Nocturne über Liebe und Verlust und eine Abrechnung mit unserer kollektiven Desorientierung, zwischen Festhalten und Loslassen.
Joan tourte um die Welt, trat in Spelunken und Konzertsälen, bei unabhängigen Musikfestivals und bei der BBC auf und arbeitete mit einer Vielzahl von Berühmtheiten zusammen, darunter Lou Reed, Rufus Wainwright, Tony Allen, Damon Albarn, John Cale, Laurie Anderson, Sufjan Stevens, Anohni, Beck, Meshell Ndegeocello, Toshi Reagon, David Byrne und Daniel Johnston. Sie nahm an drei Africa Express-Projekten teil, unterrichtet am Clive Davis Institute of Recorded Music an der NYU, lebt in Brooklyn und liebt die Welt.
- Ltd. Col. LP: (Tangerine (orangerotes) Vinyl):
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Die sächsische Band TURBOKILL um ex-Alpha Tiger Sänger Stephan Dietrich, meldet sich mit ihrem zweiten Album zurück. Nach den beiden
Vorab-Singles „Time to Wake“ und „Tear it Down“, folgen dieses Jahr drei weitere Singles, bis das neue Album „Champion“ am 27. September 2024
auf SPV/Steamhammer weltweit digital sowie als CD und Vinyl erscheint.
TURBOKILL haben sich dem europäischen Powermetal verschrieben. Geprägt von starken Melodien und der einprägsamen Stimme Stephan Dietrichs.
Eine Kurz-Tournee Anfang des Jahres, unter dem Banner „New Wave of German Metal“ mit den Bands SINTAGE und FIREBORN im Package,
verdeutlichte die instrumentellen Fähigkeiten des Quintetts und den erstklassigen Powermetal. Das Rock Hard zählte TURBOKILL nach deren Show im
Backstage München immerhin zur „Elite des Teutonenstahls“. Dieser Auszeichnung wollten die Musiker der Band natürlich gerecht werden. Belebt
von der Energie ihrer Live-Auftritte, nahm die Band in der Folge ein entsprechend inspiriertes Album unter der Regie von Lars Rettkowitz (Freedom
Call) in seinem Emperial Sound Studio auf.
"Dunya", der Titel von Mustafas meisterhaft ausgearbeitetem und atemberaubend zärtlichem Album, bedeutet aus dem Arabischen übersetzt so viel wie "die Welt mit all ihren Fehlern". Ein hochtrabendes Thema für einen jungen Songwriter, aber wie bei jedem Thema, das im Mittelpunkt der Arbeit des sudanesisch-kanadischen Künstlers steht - von religiöser Hingabe bis zu Kindheitstraumata, von Bandengewalt bis zu romantischer Intimität - nähert er sich durch eine persönliche Sichtweise. Er mischt Genres und Stimmungen, verwebt romanhafte Details in einprägsame Folksongs und hat ein Album geschaffen, das sich wie eine Reihe persönlicher Durchbrüche anfühlt, die einer nach dem anderen eintreffen. Was zuerst an Mustafas Musik auffällt, ist seine Art zu schreiben: ein einfacher, durchdringender Ton, der jede Geschichte so roh und ernsthaft wirken lässt wie die Worte eines Liebesliedes. Mit seinem leisen Vortrag, der seine Umgebung zum Schweigen bringen kann, entwickelte sich Mustafa schnell vom Wunderkind, das in seiner Heimatstadt Toronto Gedichte rezitierte, zu einer Kraft, die hinter den Liedern steht und Popsongs schreibt. Auf "Dunya" ist er zu einem eigenständigen Autoren gereift. "Ich versuche, das gewöhnliche Leben im Ghetto zu bewahren und zu feiern", beschreibt Mustafa seine lyrische Inspiration. Die Songs, in denen er sein Aufwachsen und seinen weiteren Lebensweg beschreibt, sind gleichermaßen entwaffnend in ihrer Einfachheit und vielschichtig in ihrer emotionalen Bandbreite. Durch die Zusammenarbeit mit Aaron Dessner, Rosalía, Clairo, Nicolas Jaar und anderen sowie Mustafas langjährigem kreativen Partner Simon Hessmann offenbart die Musik eine selbstbewusste, unverwechselbare Stimme, die noch nie so massenkompatibel geklungen hat.
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Vier Jahrzehnte Alphaville! Als eine der wenigen deutschen Bands hat es die von Marian Gold, Bernhard Lloyd und Frank Mertens gegründete Pop-Formation geschafft, sich mit Hits wie „Big in Japan“, „Forever Young“ oder "Sounds like a Melody" einen festen Platz in der internationalen Musikszene zu erobern und Generationen von Fans zu begeistern. Und das bis heute: Im Herbst erscheint die erste karriereübergreifende Werkschau der Band: „ALPHAVILLE FOREVER! - BEST OF 40 YEARS“ wird ab dem 27. September 2024 auf CD und Vinyl erhältlich sein - auf den Tag genau 40 Jahre nach der Veröffentlichung des Debütalbums „Forever Young“.
Die 3-CD-Version (Digipack) enthält 40 Tracks und ein 20-seitiges Booklet, die gekürzte LP-Version (180g) eine bedruckte Innenhülle mit Credits und vielen Fotos sowie in der limitierten Erstauflage ein exklusives Poster. Das Besondere: die Fans von Alphaville stimmten im Vorfeld weltweit über die Tracklist der 3CD ab. Über ein spezielles Voting-Tool konnten sie ihre 40 Alphaville-Lieblingssongs auswählen, in die gewünschte Reihenfolge bringen und als Playlist abspeichern.
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Weißes Vinyl im Klappcover! Die dänisch-brasilianische Band The Courettes war von Anfang an eine Rock'n'Roll-Sensation und ist mit ihrem vierten und bisher besten Album zurück: "The Soul Of... The Fabulous Courettes". Und dieses Mal sind sie größer, breiter und tiefer als je zuvor, denn sie haben ihrem fulminanten Ramalama, mit dem sie in Großbritannien, Europa, den USA und Japan für Furore sorgen, noch mehr hinzugefügt. The Courettes treffen genau den richtigen Punkt zwischen Garage-Rock, Girlgroup-Pop, Doo-Wop-Harmonien, Herzschmerz und allem, was dazwischen liegt, und bauen auf dem Schwung des Vorgängers "Back In Mono" mit einer Sammlung von Songs auf, die ihren klanglichen Spielraum erweitern, während sie sich mit dunklen, emotionalen Themen auseinandersetzen, um "The Soul Of_ The Fabulous Courettes'" zu enthüllen. "Wir wollten kein "Back In Mono 2" machen", betont Schlagzeuger Martin Couri. "Wir versuchen immer, uns in eine Zone des Unbehagens zu begeben, in der meiner Meinung nach aufregende Dinge passieren, anstatt immer wieder das Gleiche zu tun", stimmt Sängerin, Gitarristin und Multiinstrumentalistin Flavia Couri zu. Mit jeder Albumveröffentlichung hat sich das Duo weiterentwickelt und "The Soul Of... The Fabulous Courettes" lässt sich von den zahlreichen Vorbildern des Duos inspirieren, die zuvor nur angedeutet wurden. "Wir wollten unsere Liebe zur Spector Wall Of Sound und Motown zeigen", verrät Flavia. "Es war eine klare Mission und wir haben sie absolut erfüllt." Von den glorreichen Eröffnungsbeats und den stechenden Fuzz-Hupen von "You Woo Me" bis hin zu der abschließenden emotionalen Rührung von "For Your Love" über die fuzzige Dringlichkeit von "SHAKE!" und die feierliche Wärme von "California" haben The Courettes ihren Sound mit einer Instrumentierung und einer allgemeinen Raffinesse erweitert, die sowohl in ihrer Produktion als auch in ihrem Songwriting deutlich wird. Und vor allem haben sie dies erreicht, ohne etwas von dem Rock'n'Roll-Kern zu opfern, der von Flavias Gitarrensaiten und Martins ramponiertem Schlagzeug abgekratzt wurde. Bei ihrem Streben nach klanglicher Perfektion haben sie einige Gastmusikern und Klang-Zauberer im Hintergrund unterstützt, z.B. La La Brooks (The Crystals) mit Backing Vocals bei "California" und "Run Run Runaway" (bei denen auch noch Brian Wilson-Kollaborateur Darian Sahanaja den Gesang gemischt und mit einem Beach Boys-Vibe versehen hat). Produzenten-Legende Richard Gottehrer hat "Keep Dancing" und "Boom Boom Boom" abgemischt, Peter Kehl und Kasper Wagner (beide Black Tornado) geben sich mit diversen Blasinstrumenten bei "Shake!", "Better Without You" und "Stop! Doing That" die Ehre. Zu den Courettes gesellt sich in ihren eigenen StarrSound Studios in Dänemark erneut der Multi-Instrumentalist Soren Christensen, der Mellotron, Orgel, Klavier und Backing Vocals beisteuert und das Album gemeinsam mit C.T. Levine produziert hat. Während sich die Musik akustische und 12-saitige Gitarren, Bass, E-Bögen, Kastagnetten und Pauken einbezieht, haben sich auch die Emotionen entwickelt, die man zuvor nicht mit The Courettes in Verbindung gebracht hat. "The Soul Of... The Fabulous Courettes" richtet sich an Herz und Kopf, es tanzt durch die Dunkelheit und feiert die Freude am Leben.
Die dänisch-brasilianische Band The Courettes war von Anfang an eine Rock'n'Roll-Sensation und ist mit ihrem vierten und bisher besten Album zurück: "The Soul Of... The Fabulous Courettes". Und dieses Mal sind sie größer, breiter und tiefer als je zuvor, denn sie haben ihrem fulminanten Ramalama, mit dem sie in Großbritannien, Europa, den USA und Japan für Furore sorgen, noch mehr hinzugefügt. The Courettes treffen genau den richtigen Punkt zwischen Garage-Rock, Girlgroup-Pop, Doo-Wop-Harmonien, Herzschmerz und allem, was dazwischen liegt, und bauen auf dem Schwung des Vorgängers "Back In Mono" mit einer Sammlung von Songs auf, die ihren klanglichen Spielraum erweitern, während sie sich mit dunklen, emotionalen Themen auseinandersetzen, um "The Soul Of_ The Fabulous Courettes'" zu enthüllen. "Wir wollten kein "Back In Mono 2" machen", betont Schlagzeuger Martin Couri. "Wir versuchen immer, uns in eine Zone des Unbehagens zu begeben, in der meiner Meinung nach aufregende Dinge passieren, anstatt immer wieder das Gleiche zu tun", stimmt Sängerin, Gitarristin und Multiinstrumentalistin Flavia Couri zu. Mit jeder Albumveröffentlichung hat sich das Duo weiterentwickelt und "The Soul Of... The Fabulous Courettes" lässt sich von den zahlreichen Vorbildern des Duos inspirieren, die zuvor nur angedeutet wurden. "Wir wollten unsere Liebe zur Spector Wall Of Sound und Motown zeigen", verrät Flavia. "Es war eine klare Mission und wir haben sie absolut erfüllt." Von den glorreichen Eröffnungsbeats und den stechenden Fuzz-Hupen von "You Woo Me" bis hin zu der abschließenden emotionalen Rührung von "For Your Love" über die fuzzige Dringlichkeit von "SHAKE!" und die feierliche Wärme von "California" haben The Courettes ihren Sound mit einer Instrumentierung und einer allgemeinen Raffinesse erweitert, die sowohl in ihrer Produktion als auch in ihrem Songwriting deutlich wird. Und vor allem haben sie dies erreicht, ohne etwas von dem Rock'n'Roll-Kern zu opfern, der von Flavias Gitarrensaiten und Martins ramponiertem Schlagzeug abgekratzt wurde. Bei ihrem Streben nach klanglicher Perfektion haben sie einige Gastmusikern und Klang-Zauberer im Hintergrund unterstützt, z.B. La La Brooks (The Crystals) mit Backing Vocals bei "California" und "Run Run Runaway" (bei denen auch noch Brian Wilson-Kollaborateur Darian Sahanaja den Gesang gemischt und mit einem Beach Boys-Vibe versehen hat). Produzenten-Legende Richard Gottehrer hat "Keep Dancing" und "Boom Boom Boom" abgemischt, Peter Kehl und Kasper Wagner (beide Black Tornado) geben sich mit diversen Blasinstrumenten bei "Shake!", "Better Without You" und "Stop! Doing That" die Ehre. Zu den Courettes gesellt sich in ihren eigenen StarrSound Studios in Dänemark erneut der Multi-Instrumentalist Soren Christensen, der Mellotron, Orgel, Klavier und Backing Vocals beisteuert und das Album gemeinsam mit C.T. Levine produziert hat. Während sich die Musik akustische und 12-saitige Gitarren, Bass, E-Bögen, Kastagnetten und Pauken einbezieht, haben sich auch die Emotionen entwickelt, die man zuvor nicht mit The Courettes in Verbindung gebracht hat. "The Soul Of... The Fabulous Courettes" richtet sich an Herz und Kopf, es tanzt durch die Dunkelheit und feiert die Freude am Leben.
Das Duo aus Jerusalem und Lothringen, bestehend aus Ruth Rosenthal und Xavier Klaine, entwickelt seit etwa fünfzehn Jahren ein einzigartiges Universum, in dem sich synthetische Punkklänge und dröhnende Gebete einer Gesellschaft am Rande des Abgrunds zusammenfinden. Genährt von Doom/Drone, Barockmusik, multidisziplinärem Theater und afroamerikanischer Kultur, verfolgen sie weiterhin einen einzigartigen Weg, indem sie einen radikalen Diskurs verteidigen, der sich seiner Widersprüche bewusst ist. Sie spielen auf der ganzen Welt in Clubs, Galerien und Kirchen. Ihre Musik ist minimalistisch, dunkel, politisch und rau, zwischen Magie, Chaos und Melancholie. Winter Family machen auch dokumentarische Theateraufführungen, die von großen europäischen Theatern produziert werden. Manchmal spielt ihre Tochter Saralei mit ihnen. "On Beautiful Days" ist das vierte Album von Winter Family und es erzählt in Wort und Klang viele Geschichten: die der Musiker selbst und ihrer Lieben, die ihres Umfeldes, ihres Lebens in Jerusalem, Paris oder Lothringen; die von Frauen, 'Hexen', Verschwörungsmythen; die des kapitalistischen und kolonialistischen Europas; die der Blindheit und Gewalt der israelischen Gesellschaft und der Indoktrination ihrer Bevölkerung; die der Besetzung Palästinas; die des ewigen Eingesperrt seins, die einer Laborratte; und vielleicht auch Deine Geschichte. Wir hören Pumpenorgeln und Harmoniums, ein altes Klavier, Verzerrungen und himmlisches weißes Rauschen, Sirenen, marschierenden Stiefel, Atmen im Schlaf, Betäubungsgranaten am Checkpoint 56 in Hebron, die Flötenklänge von Saralei, Beats von einem iPhone und Ruths (sprechende, erzählende, kommentierende) Stimme. Wir tauchen ein in all diese zeitgenössischen Geschichten, die von der Geschichte heimgesucht werden, in das Gefühl eines Sprungs ins Leere, in einen Zustand der Dissoziation oder in ein Gefühl der Befreiung. Eine komplexe und doch zugängliche, nachvollziebare Klangwelt erschaffen Winter Family. Vinyl klassisch schwarz, CD mit Bonustrack!
Dieses 2-CD bzw 2LP-Set mit dem Titel Early Home Recordings versammelt 27 alte Aufnahmen aus den 1960er Jahren (hauptsächlich 1966-67) der Vor-Fairport Convention Sandy Denny. Sorgfältig remastered, enthält dieses Paket ein exklusives neues Essay des Fairport Convention-Biographen Patrick Humphries - der Sandy persönlich kannte. Enthalten sind zwei verschiedene seltene Demos ihres Klassikers 'Who Knows Where the Time Goes' von 1967 (bevor sie ihn mit den Strawbs aufnahm) und ein weiteres von 1968. Sie hatte dieses unglaubliche Talent, diese unglaubliche Stimme - sie spielte 'Who Knows Where the Time Goes', und ich fiel fast vom Stuhl. - Linda Thompson. Außerdem gibt es eine Reihe von Liedern aus Sandys Feder, darunter 'Boxful Of Treasures', das später in den Song 'Fotheringay' umgeschrieben wurde (von Fairport Convention's What We Did On Our Holidays Album). Fotheringay" erscheint hier auch in Demoform. ,Sie muss neu bewertet werden. Sie hat eine Art von Song geschrieben, die heute nur noch sehr selten geschrieben wird - emotional, musikalisch interessant, wirklich gut gesungen - ernsthaftes Songwriting. Sie war dem Rest haushoch überlegen. Und das bleibt sie auch." - Ashley Hutchings (Gründer von Fairport Convention). Außerdem gibt es gefühlvolle Coverversionen von Jackson C. Frank, Fred Neil, Anne Briggs, Dylan und vielen traditionellen Folksongs. Die endgültige Sammlung von Dennys frühen Demos, die von ihrem Nachlass autorisiert wurden, mit Sandys Tochter Georgia Lucas' eigenen charmanten Zeichnungen ihrer Mutter, die zum ersten Mal auf einer offiziellen Denny-Veröffentlichung erscheinen, sowie bisher unveröffentlichten Bildern Sandys der 1960er Jahre. Linernotes von Reissue-Produzent Pat Thomas.
'Liberosis', ein Album in drei Kapiteln, markiert einen bedeutenden Meilenstein in Canblasters künstlerischer Reise. Es präsentiert eine introspektive Odyssee durch 18 Tracks, fachmännisch gemischt von Steve Dub, bekannt für seine Arbeit als Tontechniker für die Chemical Brothers. Diese Platte navigiert geschickt durch die Bereiche Pop, Club, Drum'n'Bass, 2-Step und Dubstep, untergräbt ihre narrativen und stilistischen Konventionen und untersucht gleichzeitig die Natur des "Drops" und die Mensch-Maschine-Dynamik. Da es in einem Zwischenbereich operiert, dient es weder rein funktionalen Zwecken noch vertieft es sich in konzeptionelle Abstraktion. Stattdessen beschwört es Landschaften herauf, die Themen wie Apokalypse und Erneuerung, Hoffnung und Unvermeidlichkeit hervorrufen. Stimmfragmente in einer rätselhaften, aber beschwörenden Sprache unterstreichen die Klanglandschaft und erinnern an die ätherische Atmosphäre, die in Videospiel-Soundtracks wie z.B. 'Final Fantasy' zu finden ist. Es ist eine Welt, die sowohl von menschlichen Emotionen als auch von technischem Können angetrieben wird und den Geist des Yellow Magic Orchestra und des verstorbenen Ryuichi Sakamoto heraufbeschwört, wenn auch mehr in ihrer Essenz als in ihrem direkten musikalischen Einfluss. Vinyl only Release und als Gatefold 2LP-Set (Black Vinyl) erhältlich.
Der Soundtrack zur dritten Staffel von der Netflix Hit-Serie „Bridgerton” erscheint endlich auf Vinyl!
Mit einer frischen Mischung aus orchestralen Pop-Covern u.a. von Billie Eilishs ”Happier Than Ever”,
BTS’ ”Dynamite” und Sias ”Cheap Thrills”, neu interpretiert vom Vitamin String Quartet, und einzigartigen Originalkompositionen ist der Soundtrack wie gewohnt eine stimmungsvolle Symbiose zwischen
klassischer und zeitgenössischer Musik.
Weitere Highlights sind u.a. die Coverversionen zu Nick Jonas’ ”Jealous” von Shimmer und Taylor Swift,
und Lana Del Reys ”Snow On The Beach”, gecovert vom Atwood Quartet, bis hin zum #1 Global Viral
Spotify Hit ”Give Me Everything” von Pitbull, gecovert von Archer March.
Der Soundtrack ist ab dem 27.09.2024 als goldfarbene 2LP erhältlich.
The Skies, They Shift Like Chords, Roger Enos zweites Soloalbum für die Deutsche Grammophon, wurde im
Oktober 2023 unter allgemeinem Beifall veröffentlicht und enthielt zwölf schillernde musikalische Porträts,
die einen anregenden und nachdenklich stimmenden Weg durch Klang und Stille nachzeichneten. Nach einer
Reihe von Live-Auftritten, darunter ausverkaufte Shows in der Londoner Queen Elizabeth Hall und im National Sawdust in New York, präsentiert der britische Komponist und Musiker nun ein neues Mini-Album mit
acht Tracks, ”the skies: rarities”. Diese Sammlung besteht aus Neuinterpretationen und unveröffentlichten
Highlights der ”the skies...”-Aufnahmesession, zusammen mit Enos 2023 populärem World Piano Day-Track
”Through the Blue (Piano Version)” und dem ehemaligen Amazon Original Track ”Above and Below”.
„the skies:rarities“ beginnt mit zwei Stücken, die unterschiedliche Klangwelten erkunden; die Sänger des
Vocalconsort Berlin liefern den wortlosen Chor in ”Patterned Ground” für Chor und Elektronik, während
das Eröffnungsstück ”Breaking The Surface” von Scoring Berlin stammt.
”Viele dieser Tracks stammen aus Improvisationen”, erklärt Roger Eno. ”Aber sie werden dann ”aufgeräumt”,
was in der Regel bedeutet, dass Noten herausgenommen werden, um den verbleibenden Noten mehr Raum
zu geben, was wiederum den Leuten Zeit zum Nachdenken gibt.”
Wann genau die Langhalslaute Bouzouki nach Griechenland kam, ist unklar. Ihre Wurzeln gehen bis ins vierte Jahrhundert vor Christus zurück. Die heutige Form des Instruments, benannt nach "Βυζί", dem griechischen Wort für die weibliche Brust, ist relativ jung und seit etwa 1920 in Athen und auf dem Peloponnes verbreitet. Ursprünglich in Bars und auf privaten Festen gespielt fand es durch das Revival des „Rebetiko“, dem „griechischen Blues“ ab den 1960er Jahren weitere Verbreitung. „Ursprünglich wurde auf der Bouzouki viel improvisiert“, meint Georgios Propkopiou, „viel mehr als später. Denn ab den Fünfzigerjahren wurde ihr Spiel professionell unterrichtet. Da wurde vieles festgelegter“. Seitdem ist der metallische Klang des Instruments fast zum Synonym für die griechische Folklore als Begleitung von Liedern und Tänzen geworden... vor allem bei dem Komponisten Mikis Theodorakis, der mehr als nur ein paar Ohrwürmer hervorgebracht hat.
Die Jazzkarriere der Bouzouki hingegen stand bislang noch aus. Es brauchte einen Umweg über Stockholm, damit etwas in Bewegung kam. „Die Kombination Bouzouki und Jazz liegt erst einmal nicht so nahe“, meint der Pianist Joel Lyssarides. „Für mich persönlich hängt sie mit meinem Großvater zusammen, einem griechischen Zyprioten. Er kam in den 1940ern nach Schweden. Griechische Musik mochte ich immer, ich war aber damit nicht wirklich vertraut. Jedenfalls fand ich die Bouzouki faszinierend. Während der Pandemie habe ich mir ein Instrument gekauft, um es ein wenig zu lernen. Beim Stöbern im Internet entdeckte ich dann Georgios durch ein TV-Konzert, ein Tribute an Theodorakis. Ich war total begeistert und habe in Stockholm herumgefragt, ob ihn jemand kennt. Tatsächlich spielte er zufällig ein paar Tage später in der Nähe in einer Hotelbar ein Konzert“.
Das war im Herbst 2022. Joel Lyssarides hörte Georgios Prokopiou zu, sprach ihn an und sie verabredeten sich zu einer Session. Sie jammten und improvisierten, fanden musikalisch schnell zusammen und im Sommer 2023 spielten sie ihr erstes gemeinsames Konzert. „Es ist sehr unüblich, dass jemand mit der Bouzouki über Changes improvisiert,“ erzählt Joel Lyssarides weiter. „Sie ist ja ein traditionelles Instrument mit klar definierter Rolle, meistens Begleitung mit gedoppelten Terzen und Sexten. Georgios aber macht viel mehr. Ich hatte zunächst keine Ahnung, wie unglaublich virtuos und stilistisch variabel er ist. Seine Vielseitigkeit öffnet viele Türen. Wir hatten von Anfang an sehr viel Spaß an den neuen Möglichkeiten. Und ich hatte vorher noch niemanden gehört, der so spielt. Dafür musste ich unbedingt Musik schreiben“.
Lyssarides erzählte ACT-Chef und Produzent Andreas Brandis von der Idee für das Duo und auch dieser war sofort begeistert: „In der Lesart von ACT steht der Begriff Jazz vor allem für ein Vokabular mithilfe dessen Musiker:innen ihre eigene Geschichte vor ihrem persönlichen kulturellen Hintergrund erzählen. Es ist faszinierend, dass hier immer wieder Konstellationen entstehen, die es vorher nicht gegeben hat. Und die Musik, die Joel Lyssarides und Georgios Prokopiou gemeinsam kreieren ist einerseits absolut überraschend und neu, klingt jedoch gleichzeitig so organisch und natürlich, als hätte es diese Konstellation schon immer gegeben.“
Es sind aber nicht nur die Instrumente Klavier und Bouzouki, die sich getroffen haben, sondern auch die speziellen Charaktere und Geschichten der beiden Duopartner. Der Stockholmer Joel Lyssarides verbindet in seinem Spiel größte Virtuosität mit beeindruckender Leichtigkeit und einem starken Gespür für Stimmung und Dynamik. Er arbeitet mit so unterschiedlichen Künstler:innen wie Anne Sofie von Otter, Benny Anderson, Nils Landgren, Viktoria Tolstoy und ist Teil des Esbjörn Svensson Tributes „e.s.t. 30“. Das ACT-Debüt „Stay Now“ von Lyssarides‘ eigenem Trio wurde seit seinem Erscheinen 2022 allein auf Spotify eindrucksvolle 25 Millionen Mal gehört. Der Athener und Wahl-Stockholmer Georgios Prokopiou spielte zum ersten Mal mit sechseinhalb Jahren Bouzouki, gab mit acht seinen Konzerteinstand und hatte als Zehnjähriger bereits feste Musikengagements in Bars und Bordellen. Seitdem arbeitet er im klassischen Kontext ebenso wie in der Folklore und dem Experimentellen, spielt neben der Bouzouki außerdem Saz und andere Saiteninstrumente.
Die Voraussetzungen für das Album „Arcs & Rivers“ waren daher so vielfältig und offen, wie nur möglich. Nach einem Probekonzert in der Berliner ACT Art Collection, von dem das Live-Stück „Zafeirious Solo“ auf das Album übernommen wurde, trafen sich die beiden noch einmal am selben Ort, um mit Studio-Equipment auch andere Facetten aufnehmen zu können. „Wir wollten zum Beispiel leise Stellen dabeihaben, nah mikrofoniert. Außerdem den großartigen Klang des Flügels, der früher einmal Alfred Brendel gehört hat. Insgesamt aber war vieles sehr spontan. Das ganze Album wurde in einem Rutsch aufgenommen, innerhalb von vier Stunden, meistens mit den ersten Takes. Ich bin sonst oft Perfektionist und verbringe Tage mit der Nachbearbeitung von Musik im Studio. Diesmal hingegen sollte es so direkt und spontan wie möglich sein“. Und es funktionierte: „Arc & Rivers“ ist ein Dialogskizzenbuch mit normsetzender Wirkung. Egal ob neue Kompositionen oder Verarbeitungen traditioneller Rhythmen und Muster wie in „Kamilieriko Road“ – diese Musik hat eine schillernde, klangmagische Kraft. Und das Duo selbst strahlt eine Selbstverständlichkeit der Kulturverknüpfung aus, die die Enge der Stile hinter sich lässt. Und es macht klar: Es ist tatsächlich Zeit für etwas mehr Bouzouki im Jazz, in der Improvisation und auf den Bühnen der internationalen Musikwelt.
Das 10. Studio-Album der beliebten Band - bestehend aus Conor Oberst, Mike Mogis und Nate Walcott - enthält Gastauftritte von langjährigen Freund*innen wie Cat Power, Matt Berninger von The National und Alex Orange Drink von The So So Glos. "Five Dice, All Threes" wurde in Eigenregie produziert und in Mikes und Conors Studio ARC in Omaha, Nebraska, aufgenommen. Es ist ein Album von ungewöhnlicher Intensität und Zärtlichkeit, von gemeinschaftlichem Exorzismus und persönlicher Ausgrabungen. Das sind natürlich Qualitäten, die die Fans von Bright Eyes auch nach fast drei Jahrzehnten ihrer Karriere erwarten. Aber selbst mit ihrer reichen Geschichte im Rücken verströmen diese neuen Songs eine emotionale Spannung wie nichts, was sie zuvor versucht haben. Conor hat schon immer mit einer Stimme gesungen, die ein Gefühl von Leben und Tod vermittelt. Auf "Five Dice, All Threes" macht man sich manchmal Sorgen um ihn, manchmal scheint er der Einzige zu sein, der den Durchblick hat, um uns aus dem Schlamassel zu helfen. Wie bei Bright Eyes üblich, ist die Musik voller Subtexte, die zum tieferen Hinhören einladen - das Markenzeichen einer Band, die das Album immer als ihr eigenes, erhabenes Kunstwerk betrachtet hat. Mit den neuen Songs umarmt das Trio die schwer fassbare Qualität, die sie über Generationen und Genres hinweg so beständig und einflussreich gemacht hat, und bringt ihren hausgemachten Sound aus einem Schlafzimmer in Omaha zu einem begeisterten Publikum in aller Welt. In Conors Songwriting liegt das Versprechen, dass unsere einsamsten Gedanken und Gefühle großartige Formen annehmen können, wenn sie zwischen Freund*innen ausgetauscht, aus Lautsprechern geschmettert oder von Menschenmengen geschrien werden. "Five Dice, All Threes" ist so bekenntnisreich und ungeschützt, wie Conor es seit Jahren nicht mehr war. Mit diesen zeitlos konstruierten und doch unverschämt modernen Songs verdient er sich seinen Platz in der seltenen Klasse von Songwritern, die mit dem Alter furchtloser und grenzenloser geworden sind. Im Spiel der Dreier würde der titelgebende Zug einen perfekten Wurf bedeuten. In der Welt von Bright Eyes bedeutet Perfektion jedoch etwas anderes, denn hier sind es unsere Fehler, die uns Autorität verleihen, und die Suche nach Bedeutung ist nur möglich, wenn wir den dunklen, kurvenreichen Weg dorthin mitmachen. Auf "Five Dice, All Threes" umarmen Bright Eyes diese Überzeugungen mit Musik, die sich aufregend lebendig anfühlt, als wären wir alle mit ihnen im Raum, schreien mit und gewinnen die Kraft, gemeinsam vorwärts zu gehen. Das klingt nicht nur nach den klassischen Bright Eyes. Es klingt auch wie ihre Zukunft.
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1976 nahm Rogers sein Debütalbum „Fogarty’s Cove“ auf und
startete damit eine Karriere, die auch heute noch, 41 Jahre
nach seinem Tod, ein begeistertes und fesselndes Publikum
findet. Das Album dreht sich ausschließlich um das Leben als
Seemann und enthält sein berühmtestes Seemannslied
„Barrett’s Privateers“, das a cappella gesungen wird, wobei
die „Friends of Fiddler’s Green“ die Stimmen der rauflustigen
Schiffsbesatzung übernehmen. Das Album etablierte die
beiden gemeinsamen Themen, die sich durch Stans
Lebenswerk ziehen: das Leben auf See und die bedrohten
Traditionen einer spezifisch kanadischen Erfahrung. Dieses
Album enthält die Fanfavoriten „Make And Break Harbour
“ und „Giant“. Die Aufnahme wurde neu gemastert und von
Borealis Records neu aufgelegt. Es ist ein Beweis für Stan
Rogers’ Einfluss als Songwriter, dass 40 Jahre nach seinem
plötzlichen tragischen Tod 1983 im jungen Alter von 33
Jahren immer noch Menschen – jung und alt – seine Lieder
singen und seinen Einfluss feiern.
Die niederländische Singer-Songwriterin und ehemalige DELAIN-Stimme CHARLOTTE WESSELS enthüllt 2024 ihr erstes Studioalbum! The Obsession
erscheint am 20. September über Napalm Records und folgt auf die beiden Compilation-Alben Tales From Six Feet Under und Tales From Six Feet
Under Vol II, die Wessels als Solokünstlerin veröffentlichte. Beide enthalten Songs, die zunächst exklusiv ihrer loyalen Patreon-Community
vorbehalten waren, bevor die Sammlungen 2021 und 2022 auch für die breite Öffentlichkeit physisch und digital zugänglich wurden. Damals hat
Charlotte alle Instrumente eigens eingespielt oder programmiert und in Eigenregie in ihrem Six Feet Under Studio produziert. Neben Patreon hat sich
die charismatische Künstlerin mit über fünfzigtausend monatlichen Hörer*innen auf Spotify und allein mehr als einhunderttausend Follower*innen
über Instagram eine treue, stetig steigende Fangemeinde aufgebaut – jetzt treibt sie ihre Solokarriere mit The Obsession voran!
Das kommende Album von Thurston Moore ist sein neuntes Soloalbum. Einige der Songs wurden in Europa und Großbritannien geschrieben und arrangiert und enthalten lyrische Verweise auf ihre Umgebung und sind von der Natur, luzidem Träumen und modernem Tanz beeinflusst. Im Jahr 2023 wurden zwei Singles veröffentlicht: das energiegeladene, non-album, von Isadora Duncan inspirierte 'Isadora' mit einem Musikvideo mit Sky Ferreira in der Hauptrolle. Und "Hypnogram", welches die Presse als eines der intensivsten Stücke bezeichnete, die Moore je veröffentlicht hat, verbindet die melodischeren Momente seiner früheren Band Sonic Youth mit den vielschichtigen, berauschenden Schnörkeln der Hauptband seiner Bassistin Deb Googe, My Bloody Valentine. Das neue Material vermittelt eindringlich das Gefühl von Träumen und lässt die Fans gespannt sein, was der Amerikaner mit seinem Album vorhat." 2024 dann die mitreißende Earth-Day-Hymne 'Rewilding': Der Musiker lieferte erschütternde Zeilen, als er über die Entfernung der menschlichen Hand aus der Natur nachdachte: "...Don't stir anything...". Moore sang über Erneuerung und eine Zeit für Freunde der Erde, um zu schlafen und einen natürlichen Weg zu verwirklichen, indem man "Korallenmorphologisch träumt". Der Musiker sagte, die britische Rewilding-Bewegung strebe danach, den menschlichen Einfluss auf Ökosysteme zu reduzieren.
Die Texte sind größtenteils wieder vom Künstler Radieux Radio verfasst. Der Name "Flow Critical Lucidity" stammt aus dem Text von "Sans Limites", und auf dem Cover des Albums ist Jamie Nares' "Samurai Walkman" zu sehen - ein Helm, der mit Stimmgabeln ausgestattet ist. Jamie Nares (geboren in Großbritannien) ist ein lebenslanger Freund von Thurston Moore aus dessen New Yorker No-Wave-Tagen und die beiden haben schon oft zusammengearbeitet. Mit dabei sind außerdem Jon Leidecker, James Sedwar, Jem Doulton sowie als Backing Vocals-Gast Laetitia Sadier von Stereolab . Als CD mit Textbooklet, MC oder LP mit bedruckter Innenhülle & Bonus-Flexi
Das kommende Album von Thurston Moore ist sein neuntes Soloalbum. Einige der Songs wurden in Europa und Großbritannien geschrieben und arrangiert und enthalten lyrische Verweise auf ihre Umgebung und sind von der Natur, luzidem Träumen und modernem Tanz beeinflusst. Im Jahr 2023 wurden zwei Singles veröffentlicht: das energiegeladene, non-album, von Isadora Duncan inspirierte 'Isadora' mit einem Musikvideo mit Sky Ferreira in der Hauptrolle. Und "Hypnogram", welches die Presse als eines der intensivsten Stücke bezeichnete, die Moore je veröffentlicht hat, verbindet die melodischeren Momente seiner früheren Band Sonic Youth mit den vielschichtigen, berauschenden Schnörkeln der Hauptband seiner Bassistin Deb Googe, My Bloody Valentine. Das neue Material vermittelt eindringlich das Gefühl von Träumen und lässt die Fans gespannt sein, was der Amerikaner mit seinem Album vorhat." 2024 dann die mitreißende Earth-Day-Hymne 'Rewilding': Der Musiker lieferte erschütternde Zeilen, als er über die Entfernung der menschlichen Hand aus der Natur nachdachte: "...Don't stir anything...". Moore sang über Erneuerung und eine Zeit für Freunde der Erde, um zu schlafen und einen natürlichen Weg zu verwirklichen, indem man "Korallenmorphologisch träumt". Der Musiker sagte, die britische Rewilding-Bewegung strebe danach, den menschlichen Einfluss auf Ökosysteme zu reduzieren.
Die Texte sind größtenteils wieder vom Künstler Radieux Radio verfasst. Der Name "Flow Critical Lucidity" stammt aus dem Text von "Sans Limites", und auf dem Cover des Albums ist Jamie Nares' "Samurai Walkman" zu sehen - ein Helm, der mit Stimmgabeln ausgestattet ist. Jamie Nares (geboren in Großbritannien) ist ein lebenslanger Freund von Thurston Moore aus dessen New Yorker No-Wave-Tagen und die beiden haben schon oft zusammengearbeitet. Mit dabei sind außerdem Jon Leidecker, James Sedwar, Jem Doulton sowie als Backing Vocals-Gast Laetitia Sadier von Stereolab . Als CD mit Textbooklet, MC oder LP mit bedruckter Innenhülle & Bonus-Flexi
Das 10. Studio-Album der beliebten Band - bestehend aus Conor Oberst, Mike Mogis und Nate Walcott - enthält Gastauftritte von langjährigen Freund*innen wie Cat Power, Matt Berninger von The National und Alex Orange Drink von The So So Glos. "Five Dice, All Threes" wurde in Eigenregie produziert und in Mikes und Conors Studio ARC in Omaha, Nebraska, aufgenommen. Es ist ein Album von ungewöhnlicher Intensität und Zärtlichkeit, von gemeinschaftlichem Exorzismus und persönlicher Ausgrabungen. Das sind natürlich Qualitäten, die die Fans von Bright Eyes auch nach fast drei Jahrzehnten ihrer Karriere erwarten. Aber selbst mit ihrer reichen Geschichte im Rücken verströmen diese neuen Songs eine emotionale Spannung wie nichts, was sie zuvor versucht haben. Conor hat schon immer mit einer Stimme gesungen, die ein Gefühl von Leben und Tod vermittelt. Auf "Five Dice, All Threes" macht man sich manchmal Sorgen um ihn, manchmal scheint er der Einzige zu sein, der den Durchblick hat, um uns aus dem Schlamassel zu helfen. Wie bei Bright Eyes üblich, ist die Musik voller Subtexte, die zum tieferen Hinhören einladen - das Markenzeichen einer Band, die das Album immer als ihr eigenes, erhabenes Kunstwerk betrachtet hat. Mit den neuen Songs umarmt das Trio die schwer fassbare Qualität, die sie über Generationen und Genres hinweg so beständig und einflussreich gemacht hat, und bringt ihren hausgemachten Sound aus einem Schlafzimmer in Omaha zu einem begeisterten Publikum in aller Welt. In Conors Songwriting liegt das Versprechen, dass unsere einsamsten Gedanken und Gefühle großartige Formen annehmen können, wenn sie zwischen Freund*innen ausgetauscht, aus Lautsprechern geschmettert oder von Menschenmengen geschrien werden. "Five Dice, All Threes" ist so bekenntnisreich und ungeschützt, wie Conor es seit Jahren nicht mehr war. Mit diesen zeitlos konstruierten und doch unverschämt modernen Songs verdient er sich seinen Platz in der seltenen Klasse von Songwritern, die mit dem Alter furchtloser und grenzenloser geworden sind. Im Spiel der Dreier würde der titelgebende Zug einen perfekten Wurf bedeuten. In der Welt von Bright Eyes bedeutet Perfektion jedoch etwas anderes, denn hier sind es unsere Fehler, die uns Autorität verleihen, und die Suche nach Bedeutung ist nur möglich, wenn wir den dunklen, kurvenreichen Weg dorthin mitmachen. Auf "Five Dice, All Threes" umarmen Bright Eyes diese Überzeugungen mit Musik, die sich aufregend lebendig anfühlt, als wären wir alle mit ihnen im Raum, schreien mit und gewinnen die Kraft, gemeinsam vorwärts zu gehen. Das klingt nicht nur nach den klassischen Bright Eyes. Es klingt auch wie ihre Zukunft.
Das 10. Studio-Album der beliebten Band - bestehend aus Conor Oberst, Mike Mogis und Nate Walcott - enthält Gastauftritte von langjährigen Freund*innen wie Cat Power, Matt Berninger von The National und Alex Orange Drink von The So So Glos. "Five Dice, All Threes" wurde in Eigenregie produziert und in Mikes und Conors Studio ARC in Omaha, Nebraska, aufgenommen. Es ist ein Album von ungewöhnlicher Intensität und Zärtlichkeit, von gemeinschaftlichem Exorzismus und persönlicher Ausgrabungen. Das sind natürlich Qualitäten, die die Fans von Bright Eyes auch nach fast drei Jahrzehnten ihrer Karriere erwarten. Aber selbst mit ihrer reichen Geschichte im Rücken verströmen diese neuen Songs eine emotionale Spannung wie nichts, was sie zuvor versucht haben. Conor hat schon immer mit einer Stimme gesungen, die ein Gefühl von Leben und Tod vermittelt. Auf "Five Dice, All Threes" macht man sich manchmal Sorgen um ihn, manchmal scheint er der Einzige zu sein, der den Durchblick hat, um uns aus dem Schlamassel zu helfen. Wie bei Bright Eyes üblich, ist die Musik voller Subtexte, die zum tieferen Hinhören einladen - das Markenzeichen einer Band, die das Album immer als ihr eigenes, erhabenes Kunstwerk betrachtet hat. Mit den neuen Songs umarmt das Trio die schwer fassbare Qualität, die sie über Generationen und Genres hinweg so beständig und einflussreich gemacht hat, und bringt ihren hausgemachten Sound aus einem Schlafzimmer in Omaha zu einem begeisterten Publikum in aller Welt. In Conors Songwriting liegt das Versprechen, dass unsere einsamsten Gedanken und Gefühle großartige Formen annehmen können, wenn sie zwischen Freund*innen ausgetauscht, aus Lautsprechern geschmettert oder von Menschenmengen geschrien werden. "Five Dice, All Threes" ist so bekenntnisreich und ungeschützt, wie Conor es seit Jahren nicht mehr war. Mit diesen zeitlos konstruierten und doch unverschämt modernen Songs verdient er sich seinen Platz in der seltenen Klasse von Songwritern, die mit dem Alter furchtloser und grenzenloser geworden sind. Im Spiel der Dreier würde der titelgebende Zug einen perfekten Wurf bedeuten. In der Welt von Bright Eyes bedeutet Perfektion jedoch etwas anderes, denn hier sind es unsere Fehler, die uns Autorität verleihen, und die Suche nach Bedeutung ist nur möglich, wenn wir den dunklen, kurvenreichen Weg dorthin mitmachen. Auf "Five Dice, All Threes" umarmen Bright Eyes diese Überzeugungen mit Musik, die sich aufregend lebendig anfühlt, als wären wir alle mit ihnen im Raum, schreien mit und gewinnen die Kraft, gemeinsam vorwärts zu gehen. Das klingt nicht nur nach den klassischen Bright Eyes. Es klingt auch wie ihre Zukunft.
Das Album "Walk With Me" von Dog Eat Dog, veröffentlicht 2006 von Nuclear Blast und nur kurze Zeit erhältlich, zählt zu den versteckten Juwelen der Rockmusik. Lange vergriffen, hoch gehandelt und nun endlich wieder erhältlich als Digipak und Ltd. Edition Orange Vinyl.
Das Album "Walk With Me" von Dog Eat Dog, veröffentlicht 2006 von Nuclear Blast, ist ein beeindruckendes Zeugnis der kreativen Kraft und musikalischen Vielseitigkeit der Band. Obwohl es nur für kurze Zeit verfügbar war, hat es dennoch einen bleibenden Eindruck hinterlassen und zählt zu den versteckten Juwelen der Rockmusik.
Dog Eat Dog, bekannt für ihre innovative Mischung aus Rock, Punk und Funk, erlebte in den frühen 2000er Jahren eine Phase intensiver Kreativität. Nach mehreren erfolgreichen Alben und Touren entschied sich die Band, ein Album zu schaffen, das ihre musikalische Entwicklung und ihre Erfahrungen der letzten Jahre widerspiegeln sollte. Die Arbeit an "Walk With Me" begann, und die Bandmitglieder verbrachten unzählige Stunden im Studio, um ihre musikalischen Ideen zu perfektionieren.
2003 fanden sie mit Vibra ein neues Management und kamen so in Kontakt mit Claus Grabke. Mit ihm arbeiteten sie an Songs wie "M.I.L.F.", "Hell Yeah", "Cannonball" und "Undivided" für ihr neues Album. Bei letzterem singt Marta Jandová von Die Happy als Gastsängerin.
Das Album wurde mit viel Leidenschaft und Hingabe aufgenommen. Jeder Song auf "Walk With Me" erzählt seine eigene Geschichte und spiegelt die persönlichen und kollektiven Erlebnisse der Band wider. Die kraftvollen Rhythmen, eingängigen Melodien und tiefgründigen Texte zeigen Dog Eat Dog auf dem Höhepunkt ihrer Kreativität.
"Walk With Me" ist vollgepackt mit energiegeladenen Tracks, die die einzigartige Mischung aus Rock, Punk und Funk der Band perfekt zur Geltung bringen. Songs wie "Undivided" und "Walk With Me" strotzen vor Dynamik und zeigen die musikalische Vielfalt der Band. Besonders hervorzuheben sind die kraftvollen Gitarrenriffs und die markante Stimme des Leadsängers, die jedem Song eine besondere Note verleihen.
Die Produktion des Albums ist erstklassig, mit einem klaren und dynamischen Sound, der die Energie und Leidenschaft der Band perfekt einfängt. Die sorgfältige Abmischung und die durchdachte Songstruktur machen "Walk With Me" zu einem Hörgenuss, der sowohl bei hoher Lautstärke als auch in ruhigen Momenten überzeugt.
Trotz der hohen Qualität des Albums war "Walk With Me" nur für eine kurze Zeit verfügbar. Dies lag an internen Problemen bei Nuclear Blast und unerwarteten rechtlichen Komplikationen, die dazu führten, dass das Album nach kurzer Zeit vom Markt genommen werden musste. Diese unglücklichen Umstände bedeuteten, dass viele Fans das Album nicht erwerben konnten, was es zu einem begehrten Sammlerstück machte.
"Walk With Me" ist ein herausragendes Album, das die kreative Essenz von Dog Eat Dog in ihrer besten Form einfängt. Die Kombination aus eingängigen Melodien, kraftvollen Rhythmen und einer faszinierenden Entstehungsgeschichte macht es zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder Musiksammlung. Nun haben Fans endlich die Möglichkeit, dieses Meisterwerk wieder als CD Digipack und Ltd. Edition Orange Vinyl zu kaufen - und auch digital ist es zum ersten Mal seit langer Zeit wieder verfügbar.
Tijs Vanneste, succesvol muzikant én tv-maker, komt met zijn eerste eigen plaat 'Over De Helft'.
Als deel van het iconische duo 'Van Echelpoel' werd het hoog tijd voor Vanneste om zijn eigen muzikale pad te bewandelen.
Tijs scoorde al eerder met albums in functie van zijn televisiewerk: 'Hier Is Het Goed' en 'Wildgroei' maakten deel uit van zijn gelauwerde televisieprogramma 'De Kempen' op VRT1. Dit nieuwe project wordt gedreven door zijn persoonlijke passie en mag gelabeld worden zoals iedereen in deze woelige tijden dat zelf wilt: een daad van egoïsme, nakend narcisme of gewoon een uiterst hoge nood aan een eigen creatieve uitlaatklep.
'Over De Helft' is geen toevallige schepping, integendeel, het is een belichaming van elementen die voor Tijs van onschatbare waarde zijn: humor, diepgang en plezier doordrenkt met wereldwijde muzikale invloeden zoals Reggae, Dub en Slavische klanken.
Zoals we van Vanneste gewoon zijn wordt dit alles op zijn eigen hardnekkige en eigenwijze manier van uitdrukken gepresenteerd: het authentieke en ondertussen tot wereldtaal verheven Kempense dialect.
De titel van dit zelfverklaard meesterwerk is treffend: 'Over De Helft'. Want laat dat nu de plek zijn waar Tijs zich bevindt: bijna 45 jaar oud en vooral erg blij met waar hij nu voor en in het leven staat: eerlijk en rechtdoorzee. Nummers als 'Talent' en 'De Kempen' vertellen over vroeger, nu en... later.
In het allerbeste geval is 'Over De Helft' een stimulans voor zowel lichaam als geest of op zijn minst een plaat die je doet dansen, lachen en verlangen naar een eeuwigdurende zomer.
2xLP mit Redux Packaging/Artwork. Moses Sumney erweitert mit "græ" das Klanguniversum, das in seinem gefeierten Debütalbum "Aromanticism" und der anschließenden EP "Black In Deep Red, 2014" (2018) aufgebaut wurde. Sumneys zweites Album "græ" ist eine Behauptung, dass das Unbestimmbare immer noch existiert und das Verweilen darin ein Akt des Widerstands ist. Das Doppelalbum ist eine konzeptionelle Auseinandersetzung mit der Farbe Grau und untersucht das Spektrum der Grautöne in Bezug auf Farbe, Verschiebung, Zwischenräume und marginale Identität. Indem Sumney "græ" in zwei facettenreiche, dynamische Kapitel unterteilt, schafft er buchstäblich einen "grauen" Zwischenraum, in dem die Zuhörer die Kunst aufnehmen und betrachten können. Nicht unbedingt Singles, nicht unbedingt Alben, nie ganz allein Songs oder gesprochene Wortteile. Das alles ist weder hier noch dort. Weder das Eine, noch das Andere. Die Lieder auf "græ" mögen unterschiedlich erscheinen, aber es gibt immer diese Stimme, unverkennbar und durchdringend, welche die Stücke zusammenhält: eine himmlische Klinge, einen Walgesang, Miles' Flügelhorn. Das alles erschafft ein Paradoxon, das Aufmerksamkeit einfordert und den Atem raubt, in dem Kunst und Künstler sich der Festlegung entziehen. All dies ist "græ". Weder noch, wenn man so will.
Das 2020er Album von Tiger Lilly Marleen und ihren Bonsai Kitten! ,Love and let die" vereint den Spirit von Woodstock und Wacken mit all der subkulturellen Attitüde, die man an dieser großartigen Band so liebt!!! Ein energiegeladener Punk, Riot Rock, Metal,Blues & Billy Meltdown über Liebe, Tod & Hoffnung 11 starke Songs inkl. Singles ,Now or never" und ,Limit to your love"! BONSAI KITTEN feiern mit ihrem neuen Album "LOVE AND LET DIE" eine musikalische Wiederauferstehung und zeigt völlig neue Facetten der Band. Wenn Tiger Lilly Marleens charismatische Stimme auf Marc Reigns (Morgoth / Destruction) hemmungsloses Metal-Schlagzeug und Wallys (Psychopunch) raue Blues-Rockgitarre trifft, abgerundet durch Spoxx'(Feeling B) Bass Sound. Die Songs glänzen durch Spontanität und Härte, aber auch durch Intimität und eine extrem spannende Vielseitigkeit, während sie die Liebe, den Tod und die Hoffnung behandeln. Dieses Album ist pure Leidenschaft, zieht in seinen Bann und sprengt musikalische Grenzen. Ein "Limit (to your love)" - das vorab ausgekoppeltes Video - gibt es für BONSAI KITTEN dabei nicht ohne das Wesentliche aus den Augen zu verlieren: Jeder Song ist ein packender Treffer.mal ins Herz, mal in die Seele, mal "direct in your face"! Purpurfarbenes Vinyl!
Die vier Berliner der Band BONSAI KITTEN machen, was sie wollen. Das ist auch der Grundtenor ihres 2017er Albums MINDCRAFT. Der Sound ist kompakt und huldigt energischem Riot-Rock. Das treibende Schlagzeug und die kühnen Gitarren-Riffs werden jetzt durch eine drängende dreisaitige Bass-Gitarre ergänzt, perfekt abgerundet durch Tiger Lilly Marleens schöne Stimme und scharfe Zunge. Diese Band hat Spaß! Das zeigen auch die schweisstreibenden Liveshows, die BONSAI KITTEN jedes Jahr quer durch Europa führen. Wer also denkt, Gitarren-Musik sei tot, kann jetzt aufatmen, denn BONSAI KITTEN hauchen dem Genre frisches Leben ein. Nun wieder erhältlich, Vinyl klassisch schwarz.
Die Compilation "Das schöne Leben des Herrn K." präsentiert 13 Neuinterpretionen aus dem Manfred Krug Oeuvre. Künstlerinnen und Künstler aus allen Ecken des deutschsprachigen Pop- und Indiekosmos erklärten sich bereit, ein Krug-Stück ihrer Wahl beizusteuern. Und so wie die Zusammenstellung der Platte verlief, so klingt sie nun auch: organisch und stimmig, dabei abwechslungsreich, und, obwohl die aktive Krug-Ära nun doch schon seit Längerem in der Vergangenheit ruht, enorm zeitgemäß.
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Das vierte Studioalbum von Robert Alfons alias TR/ST (fka Trust), Performance, taucht noch tiefer in das Synthie-Pop-Psychodrama ein, das das Projekt in über einem Jahrzehnt der Entwicklung erschaffen und schließlich perfektioniert hat. Aufgenommen in Los Angeles, brodeln die Songs vor Angst, Lust, Abrechnung und Hingabe, beleuchtet von der Lichtverschmutzung tausender Sackgassen. Alfons hat "Performance" zusammen mit dem vielseitigen Komponisten und Produzenten Nightfeelings aufgenommen und dabei eine dichte, rauchige Balance aus unheimlichen Synthesizern, Nebelmaschinen-Tiefbässen und einer gequälten, krächzenden Stimme geschaffen. Der Titel ist eine Anspielung auf die beiläufige Bemerkung eines Freundes über Alfons' intrinsisch performative Natur. Der Opener "Soon" schwillt mit hymnischer Elektronik zum Leben an, bevor er mit einer riesigen New-Wave-Hook die Tanzfläche stürmt, gespickt mit ätzenden Kiss-off-Texten ("Asleep I still say it aloud / Scared stiff it's all around / We never did call it off, now our organs dried / Scared stiff to stone, you liar"). Die Musik bewegt sich zwischen Schönheit und Bitterkeit, Hymne und Qual, dem Klang einer wuchtig gewordenen Melancholie. Auf einem Track nach dem anderen setzt Alfons Pop-Dynamik und grüblerische Produktionskunst wie eine Waffe ein und schraubt sich durch eine Reihe von Singles - "All At Once", "The Shore", "Dark Day", "Boys of LA". Überall ist ein Gefühl von emotionalem Aufruhr zu spüren, der sich in seltsame Höhen steigert, befleckt von Schuld und Geistern und der Erinnerung an diejenigen, denen Unrecht getan wurde und die immer noch nicht vergeben haben. Als eine Welt für sich ist Performance überzeugend, mitreißend und berauschend, an der Schwelle zwischen aufwühlend und verstörend. Alfons' Stimme ist der Anker im Sturm, er singt eine Collage aus Eindrücken und Bekenntnissen mit einer verschmierten, bewusstseinsverändernden Logik. Er ist sowohl Beobachter als auch Anstifter, Performer und Dramatiker, befreit von der Bühne und der Nacht: "Now we see the rotten mind / It's eye to eye and mysteries/ Sail your boat for shore / I sit by the window waiting for it."
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Marcin ist ein weltweites Phänomen und der Gitarrist der Gen Z. Sein Debütalbum "Dragon in Harmony" ist eine Demonstration seines selbst-entwickelten, atemberaubend virtuosen Stils, Gitarre zu spielen in 14 genre-übergreifenden Titeln. Bei TikTok, Youtube und Instagram begeistert Marcin Millionen Follower mit seinem unnachahmlichen Stil, die Gitarre mit beiden Händen am Griffbrett zu spielen. Er zerlegt Klassiker aus Rock, Hip-Hop oder Klassik in "real time" in ihre Einzelteile und türmt diese zu neuen Gitarren-Arrangements auf, wobei er die Akkorde, Melodien und eine handtrommelartige Percussion gleichzeitig spielt. Ein musikalisches Spektakel als One-Man-Show. Auch Kritiker vom "Rolling Stone", "Billboard", "Premier Guitar" oder "Guitar World" preisen Marcin als "einen der talentiertesten Gitarristen seiner Generation". Mit all seinen Erfahrungen aus den letzten Jahren hat Marcin sein Album "Dragon in Harmony" konzipiert. Er möchte ein Publikum weit jenseits der Gitarren-Fans erreichen und erklärt selbstbewusst: "Mein Statement an die Gitarrenpuristen ist: Ja, ihr habt recht. Die Gitarre ist tot. Macht weiter so wie bisher. Mein Ziel war es aber schon immer, ein breites Publikum zu begeistern." Zusammen mit Producer Dan Book (Blink-182, Shania Twain, Britney Spears) verbindet Marcin auf "Dragon in Harmony" eine genreübergreifende Sammlung von Originalkompositionen und Covern zu einem harmonischen Ganzen. Songs von Justin Timberlake ("Cry Me A River"), Sade ("Smooth Operator") und Nirvana ("Heart-Shaped Box") fügen sich schlüssig an Kompositionen von Mozart (Requiem), Debussy ("Claire de Lune") oder Miles Davis/Bill Evans ("Nardis"). Der Alternative-Radio-taugliche Titel "When The Light Goes", für den Marcin den Sänger Portugal.The Man (bekannt für seinen Hit "Feel It Still") eingeladen hat, und "Allergies" mit Sängerin Delaney Bailey, bilden weitere stimmige Farbakzente auf dem Album. "Ich wurde im Jahr 2000, dem Jahr des Drachen, geboren und veröffentliche mein Debüt im Jahr 2024, ebenfalls ein Jahr des Drachen. Der Drache ist ein feuriges, mythisches Wesen, ungezähmt und chaotisch. Aber er steht ebenso für Harmonie. In den letzten Jahren habe ich viele unterschiedliche Dinge ausprobiert, die scheinbar nicht zusammenpassen. Mit meinem Album mache ich jetzt eine künstlerische Aussage, die kohärent ist. The dragon is in harmony." erläutert Marcin seine Album-Idee. Mit Ichika Nito ("I Don't Write About Girls") und Tim Henson von der Band Polyphia ("Classical Dragon") sind zwei weitere junge Gitarren-Heroes für jeweils einen Titel als Duett-Partner zu hören.
TRELLDOM sind das geistige Kind von Kristian Eivind Espedal - besser bekannt unter seinem Künstlernamen Gaahl. Der Norweger wurde zu einem der führenden Köpfe der nordischen Black Metal Szene, nachdem er sich im Jahr 1998 der berüchtigten Bergener Band GORGOROTH angeschlossen hatte. Sowohl aufgrund seines extremen Gesangs als auch zahlreicher finsterer Gerüchte über seine Person wurde der Frontmann oft in eine besonders schmale Schublade gesteckt. Doch wenn eine Aussage über Espedal wahr ist, dann ist es die gegenteilige, nämlich dass von ihm meist das Unerwartete kommt. Auch mit TRELLDOM hat er bereits Black Metal Geschichte geschrieben. Die im Jahr 1992 von Gaahl in Sunnfjord im Distrikt Vestland, gegründete Band veröffentlichte drei Jahre später ihr Debütalbum "Til evighet..." (1995), das in Underground Black Metal Kreisen großen Anklang fand. Das Nachfolgeralbum "Til et annet..." (1999) präsentierte den Gitarristen Valgard sowie Stian "Sir" Kårstad am Bass als Neuzugänge bei TRELLDOM und erreichte auch die "Mainstream-Medien" im Metal. Als Produzent zeichnete der legendäre Toningenieur Pytten in den Grieghallen Studios in Bergen verantwortlich. Pytten nahm ebenfalls den dritten Meilenstein "Til minne..." (2007) auf, der sowohl von Kritikern als auch von Fans hoch gelobt wurde. Einer der Schlüsselaspekte dieser ersten TRELLDOM-Trilogie lag darin, dass Gaahl in seiner eigenen Band die Möglichkeiten seiner Stimme frei von den strengen Regeln erforschen konnte, unter denen GORGOROTH operierte. Danach wurde es still um die Band, da sich alle beteiligten Musiker auf zahlreiche andere Projekte konzentrierten. Bei der Rückkehr bleibt die wichtige Zusammenarbeit mit Stian Kårstad das musikalische Herzstück der Band. Der größte Teil des Materials auf "...by the shadows..." stammt aus der Feder des Gitarristen. Andere Aspekte von TRELLDOM hat Espedal bewusst verändert. Die daraus resultierenden Effekte haben zu faszinierenden Resultaten geführt. Auf dem Hocker thront nun der renommierte Schlagzeuger Kenneth Kapstad, der neun Jahre lang bei MOTORPSYCHO war und aktuell auch bei SPIDERGAWD, MØSTER! und THORNS für den Rhythmus sorgt. Mit Kapstad stieß auch der international gefeierte Jazzmusiker und Saxophonist Kjetil Møster (MØSTER!, RÖYKSOPP, THE END) zur Besetzung. Die Einbeziehung von Møsters unorthodoxen Saxophon-Klängen ist ein erstes Indiz dafür, dass sich TRELLDOM nicht mehr durch eine enge Definition von Black Metal gebunden fühlen. Die Musik auf "...by the shadows..." ist zwar nach wie vor dunkel und harsch, und auch ihre Wurzeln in der schwarzen Vergangenheit bleiben erkennbar. Doch Espedal hat seine Band in eine weitaus komplexere Kreatur verwandelt und sie in einer avantgardistischen Dimension losgelassen - mit einem Sound, der manchmal sogar ins Experimentelle reicht. TRELLDOM sind erwacht und liefern mit "...by the shadows..." ein beherztes Manifest der künstlerischen Freiheit als starke Kampfansage an jegliche nostalgische Stagnation ab. Dieses Album fordert heraus: Love it or leave it!
TRELLDOM sind das geistige Kind von Kristian Eivind Espedal - besser bekannt unter seinem Künstlernamen Gaahl. Der Norweger wurde zu einem der führenden Köpfe der nordischen Black Metal Szene, nachdem er sich im Jahr 1998 der berüchtigten Bergener Band GORGOROTH angeschlossen hatte. Sowohl aufgrund seines extremen Gesangs als auch zahlreicher finsterer Gerüchte über seine Person wurde der Frontmann oft in eine besonders schmale Schublade gesteckt. Doch wenn eine Aussage über Espedal wahr ist, dann ist es die gegenteilige, nämlich dass von ihm meist das Unerwartete kommt. Auch mit TRELLDOM hat er bereits Black Metal Geschichte geschrieben. Die im Jahr 1992 von Gaahl in Sunnfjord im Distrikt Vestland, gegründete Band veröffentlichte drei Jahre später ihr Debütalbum "Til evighet..." (1995), das in Underground Black Metal Kreisen großen Anklang fand. Das Nachfolgeralbum "Til et annet..." (1999) präsentierte den Gitarristen Valgard sowie Stian "Sir" Kårstad am Bass als Neuzugänge bei TRELLDOM und erreichte auch die "Mainstream-Medien" im Metal. Als Produzent zeichnete der legendäre Toningenieur Pytten in den Grieghallen Studios in Bergen verantwortlich. Pytten nahm ebenfalls den dritten Meilenstein "Til minne..." (2007) auf, der sowohl von Kritikern als auch von Fans hoch gelobt wurde. Einer der Schlüsselaspekte dieser ersten TRELLDOM-Trilogie lag darin, dass Gaahl in seiner eigenen Band die Möglichkeiten seiner Stimme frei von den strengen Regeln erforschen konnte, unter denen GORGOROTH operierte. Danach wurde es still um die Band, da sich alle beteiligten Musiker auf zahlreiche andere Projekte konzentrierten. Bei der Rückkehr bleibt die wichtige Zusammenarbeit mit Stian Kårstad das musikalische Herzstück der Band. Der größte Teil des Materials auf "...by the shadows..." stammt aus der Feder des Gitarristen. Andere Aspekte von TRELLDOM hat Espedal bewusst verändert. Die daraus resultierenden Effekte haben zu faszinierenden Resultaten geführt. Auf dem Hocker thront nun der renommierte Schlagzeuger Kenneth Kapstad, der neun Jahre lang bei MOTORPSYCHO war und aktuell auch bei SPIDERGAWD, MØSTER! und THORNS für den Rhythmus sorgt. Mit Kapstad stieß auch der international gefeierte Jazzmusiker und Saxophonist Kjetil Møster (MØSTER!, RÖYKSOPP, THE END) zur Besetzung. Die Einbeziehung von Møsters unorthodoxen Saxophon-Klängen ist ein erstes Indiz dafür, dass sich TRELLDOM nicht mehr durch eine enge Definition von Black Metal gebunden fühlen. Die Musik auf "...by the shadows..." ist zwar nach wie vor dunkel und harsch, und auch ihre Wurzeln in der schwarzen Vergangenheit bleiben erkennbar. Doch Espedal hat seine Band in eine weitaus komplexere Kreatur verwandelt und sie in einer avantgardistischen Dimension losgelassen - mit einem Sound, der manchmal sogar ins Experimentelle reicht. TRELLDOM sind erwacht und liefern mit "...by the shadows..." ein beherztes Manifest der künstlerischen Freiheit als starke Kampfansage an jegliche nostalgische Stagnation ab. Dieses Album fordert heraus: Love it or leave it!
Als sich RAM 1999 in Göteborg gründeten, führten sie bald die neue skandinavische Metal-Szenean (zusammen mit Bands wie Portrait und In Solitude). Oscar Carlquist (Gesang), Daniel Johannson (Gitarren), Harry Granroth (Gitarren), Leif Larsson (Bass) und Morgan Petterson (Schlagzeug) wurden oft mit einer jüngeren, kraftvolleren Version von Judas Priest verglichen und debütierten 2003 mit ihrem Sechs-Track-Mini-Album "Sudden Impact", das ursprünglich auf CD über Black Path Metal veröffentlicht wurde. High Roller Records ist stolz darauf, eine Vinyl-Wiederveröffentlichung von "Sudden Impact" anzukündigen, die den Titeltrack, "Judgement And Punishment", "Machine Invaders", "Blessed To Be Cursed", "Infuriator" und "Black Path" enthält. Obwohl es nicht so raffiniert ist wie spätere Alben wie "Forced Entry" (2005), "Lightbringer" (2008), "Death" (2012) oder ihr neuestes Werk "The Throne Within", das 2019 über Metal Blade Records veröffentlicht wurde, sorgte "Sudden Impact" definitiv für Aufsehen, als es 2003 erschien, zu einer Zeit, als der traditionelle Heavy Metal noch von der alten Garde des Genres dominiert wurde. Die unbändige Energie und der jugendliche Überschwang der Darbietung machten RAM fast sofort zu einer Kraft, mit der man rechnen musste, und zeigten, worum es im Heavy Metal schon immer ging: Stolz, Leidenschaft und Kraft.
RAM wurden in der Vergangenheit oft als "prototypischer schwedischer Metal" bezeichnet, und Sänger Oscar Carlquist widerspricht dem nicht: "Ich würde sagen, dass es bis zu einem gewissen Grad einen einzigartigen skandinavischen Metal-Stil gibt, und schwedische Musiker sind oft sehr talentiert. Sie hatten auch, zumindest in den Achtzigern, einige neoklassische Einflüsse (wahrscheinlich von Yngwie Malmsteen). Schwedische Sängerinnen und Sänger haben auch oft sehr klare Stimmen. Ich kann den schwedischen Sound erkennen, wenn ich den Gesang höre. "Sudden Impact" ist schon seit einiger Zeit nicht mehr erhältlich (2013 gab es eine limitierte Vinyl-Wiederveröffentlichung zum zehnjährigen Jubiläum), so dass die aktuelle Wiederveröffentlichung einer breiteren Öffentlichkeit eine neue Chance bietet, die Wurzeln einer der wichtigsten traditionellen Heavy-Metal-Bands der letzten 20 Jahre zu studieren.
Als sich RAM 1999 in Göteborg gründeten, führten sie bald die neue skandinavische Metal-Szenean (zusammen mit Bands wie Portrait und In Solitude). Oscar Carlquist (Gesang), Daniel Johannson (Gitarren), Harry Granroth (Gitarren), Leif Larsson (Bass) und Morgan Petterson (Schlagzeug) wurden oft mit einer jüngeren, kraftvolleren Version von Judas Priest verglichen und debütierten 2003 mit ihrem Sechs-Track-Mini-Album "Sudden Impact", das ursprünglich auf CD über Black Path Metal veröffentlicht wurde. High Roller Records ist stolz darauf, eine Vinyl-Wiederveröffentlichung von "Sudden Impact" anzukündigen, die den Titeltrack, "Judgement And Punishment", "Machine Invaders", "Blessed To Be Cursed", "Infuriator" und "Black Path" enthält. Obwohl es nicht so raffiniert ist wie spätere Alben wie "Forced Entry" (2005), "Lightbringer" (2008), "Death" (2012) oder ihr neuestes Werk "The Throne Within", das 2019 über Metal Blade Records veröffentlicht wurde, sorgte "Sudden Impact" definitiv für Aufsehen, als es 2003 erschien, zu einer Zeit, als der traditionelle Heavy Metal noch von der alten Garde des Genres dominiert wurde. Die unbändige Energie und der jugendliche Überschwang der Darbietung machten RAM fast sofort zu einer Kraft, mit der man rechnen musste, und zeigten, worum es im Heavy Metal schon immer ging: Stolz, Leidenschaft und Kraft.
RAM wurden in der Vergangenheit oft als "prototypischer schwedischer Metal" bezeichnet, und Sänger Oscar Carlquist widerspricht dem nicht: "Ich würde sagen, dass es bis zu einem gewissen Grad einen einzigartigen skandinavischen Metal-Stil gibt, und schwedische Musiker sind oft sehr talentiert. Sie hatten auch, zumindest in den Achtzigern, einige neoklassische Einflüsse (wahrscheinlich von Yngwie Malmsteen). Schwedische Sängerinnen und Sänger haben auch oft sehr klare Stimmen. Ich kann den schwedischen Sound erkennen, wenn ich den Gesang höre. "Sudden Impact" ist schon seit einiger Zeit nicht mehr erhältlich (2013 gab es eine limitierte Vinyl-Wiederveröffentlichung zum zehnjährigen Jubiläum), so dass die aktuelle Wiederveröffentlichung einer breiteren Öffentlichkeit eine neue Chance bietet, die Wurzeln einer der wichtigsten traditionellen Heavy-Metal-Bands der letzten 20 Jahre zu studieren.
"Springing from Osaka, Japan’s cultural center and historical heart, comes HYPER GAL, a two-piece band consisting of visual artist Koharu Ishida on vocals and noise artist Kurumi Kadoya on drums.
The minimalist duo make maximum impact - stripping music down beyond the bare essentials, to create shimmering, no wave pop from blast beat drums, glittery keyboard loops and ethereal bubblegum vocals - laced with velvet and firecrackers.
On “After Image” HYPER GAL hold fast to their limited palette, but expand their reach. Working with a canvas larger than ever before, the band fearlessly alternate bold, avant-garde strokes with intimate, deliberate gestures. The result is a new world awash in a sea of endless possibilities - only visible with closed eyes and open ears.
“There's something almost vapor-wave-adjacent about the glorious racket riled up by this pair. The effect of repetition throughout, the way the beat slips in and out of time, is hypnotic” - THE WIRE
“Blends elements of noise, no wave, pop and blistering punk to create something remarkable and new… Endlessly inventive and challenging” - MAXIMUMROCKNROLL
“These royalty of no-wave-pop don't blink and their delivery is absolute. An exhilarating, total experience” - NOISE-FI
""Indescribable, just listen to it for yourself. And don't take any stimulants beforehand, you could end up in the emergency room"" – OX FANZINE
“It looks like noise, but there is too much color. Pop, but unsellable. Their music goes beyond barriers, genres and boundaries, as if a virus had been injected into a video game bringing delirious ruin to a perfect world” – SODA POP
“Intensely good. A beautiful challenge, a noise, relentless, not an onslaught, always inviting, like they want to pull you in rather than chase you away. Actually, this is joyous” - THE ORGAN"
Everything is out of control / from melting pots to melting poles - das aktuelle Album der Grazer Alternative-Bande The Base lässt unsere Welt abgeranzt und hässlich glänzen. So beginnt es gleich wie ein dunkler, erdiger field holler. Bei einem field holler rufen sich Sklaven, Gefangene oder Zwangsarbeiter Worte und Sätze zu, die durch ihre Wiederholung den Rhythmus zum Arbeiten angeben - und zum Überleben. Sing or die! Everything falls apart / and everyone is acting smart. Norbert Wally und seine beiden Spießgesellen starten ihre torture de force im tiefen Süden, in der Ursuppe des Rock`n`Roll, im tiefen Sumpfland des Delta-Blues. Aber The Base sind weit davon entfernt, eine Bluesplatte aus dem Schlamm und Dreck auszugraben. Bei "It's all Going South" stehen eher Bands wie Fun Lovin' Criminals, The Clash oder Pixies Pate. The Base verstehen Blues als Brandbeschleuniger: Die Stories, die Statements, die Visionen - kaum je waren Norbert Wally (Voice/Guitars), Albrecht Klinger (Bass) und Karlheinz Miklin Jr. (Drums) so politisch, so sozialkritisch, so wütend. Und nie waren sie so sarkastisch wie 2024. Blues, das heißt Tanzen auf dem Vulkan. Lachen beim eigenen Begräbnis. Und die Fäuste ballen, wenn miese Abzocker das Gute und Schöne beflecken um aus der Wahrheit eine Ware zu machen. Der Opener "High Time For Panicking" ist ein Meisterwerk für sich: Innerhalb von eineinhalb Minuten schießt er uns vom Pre-War Blues alter Lomax-Shellacs in den lärmigen Groove einer New Wave Combo, die um ihr Leben spielt. Der Titeltrack "It's All Going South" flimmert der Ferne wie ein Wüstenkaktus in, der gerade von Mr. Tarantino in einem 1967er Chevrolet Impala Sport Sedan niedergewalzt wird: dünenweise Hall auf der massiv geforderten Gitarre, die in Slow-Mo durch die Story wandert. Ein Bass, der vor Clint Eastwood den Hut zieht. Die Atmosphäre: Calexico deluxe. "Alles geht den Bach runter" so Wird die titelgebende Redewendung ins Deutsche übertragen. "Chemically Speaking Alcohol Is Still A Solution" könnte als Antwort auf alle gutgemeinten Versuche gehört werden, eine Welt voller Diktatoren, Kriegsgerät und Wahnsinn mit Vinyasa-Yoga und Lactobacillus bulgaricus im Joghurt zu retten. Waren die vorhergehenden Alben betont reduziert und puristisch, so gönnen sich The Base auf "It's All Going South" Backgroundchöre, fetten Vintagesound und lassen ausgiebige Studioeffekte. Das sitzt jedoch alles wie angegossen und zeigt die Qualität der Songs, denen knapp anliegende Taucheranzüge ebenso gut stehen wie schillernd verbrämte Kostüme. Niemand zieht aus dem Wort "happy" so viel Melancholie wie Norbert Wally und folgerichtig ist auch die Single-Auskoppelung "Waiting for June" ein Liebeslied, das gar keines ist. Aber der zwingendste Grund das Album anzuhören heißt "No One's Safe". Ein Song der sich wie ein Drillbohrer durch das Innenohr zur Großhirnrinde vorarbeitet. Soundcollagen, Voice-Over, eigenartiger Noise - immer tiefer bohrt sich der Song, bis er den Erdkern erreicht. Norbert Wally zeigt in seiner Stimme eine elegante Verletzlichkeit, die an einen David Bowie der 70er-Jahre erinnert. Die Intensität von OK Computer drängt sich auf. Niemand ist sicher. Game over! "It's All Going South" ist die bisher schmerzhafteste, politischste Platte von The Base. Wie schade, wir werden alle untergehen - und das kann zumindest verdammt sexy klingen.
Es gibt Bands, die machen nach drei Akkorden und einer popeligen Orgelmelodie Feierabend. Es gibt aber auch Bands, die schleifen am Sound, schrauben am Text, polieren die Solos auf Hochglanz und überschreiten das Tempolimit nur an den dafür geeigneten Stellen. Bands, die den Popsong an allen Ecken und Enden abklopfen, bis sie perfekte Schmuckstücke mit dem Gütesiegel "Zeitlos!" herausbekommen haben. Eine amerikanische Band aus dem fernen Wien: Pretty Pleas (Daniel Smith - vocals/guitars, George Clavicle - bass, B.B. Kong - drums) zeigen, dass es neben exzellentem Handwerk und Spaß am Experiment auch die richtigen Einflüsse braucht, um einen authentischen, individuellen Sound zu schaffen, der gleichzeitig großer Pop und tougher Alternative Rock ist. Die Quadratur des Kreises? Vielleicht. Aber war gute Musik war nicht schon immer Alles und noch etwas mehr? Unterstützung beim Modellieren des idealen Sounds fanden Pretty Pleas im Multiinstrumentalisten Paolo Tornitore, der vor allem für die großartigen Arrangements verantwortlich zeichnet, sowie in der fabelhaften Keyboarderin Jasmin Nagl, die einigen Songs das perfekte Sahnehäubchen aus herrlich dahingroovendem Orgelsound aufsetzte. Daniel Smith: "The record is an intriguing blend of power pop, glam rock, new wave, and psychedelia influences." Diesen gelungenen und sehr tanzbaren Mix aus Atmosphäre, Beat und Klang bezeichnet die Band passenderweise als Moody Art Pop. Das Debutalbum "In Circles And Lines" ist das beste Beispiel für diese elegante Soundbeschreibung. Der Opener "Moving Forward" liefert den ZuhörerInnen die atemberaubende Frische, die wir von den frühen Roxy Music kennen. Mit "Broke" wird sofort auf dem gleichen Niveau nachgelegt. Und obwohl die markante Stimme von Daniel Smith eine andere Liga bespielt - das flamboyante Wesen eines Brian Ferry liegt da gar nicht weit entfernt. Aber auch die mitreißende Melancholie eines Stuart A. Staples (Tindersticks) ist Smith keineswegs unbekannt. "The band delves into universal themes such as loss, heartbreak, alienation, as well as the throes of new found love.", erklärt Daniel Smith die Themenwelt der Songs. Damit der Sound von "In Circles And Lines" kompakt und groovy bleibt wie ein Hit von The Sweet, setzt der glasklare Klang der Gitarre die Markierungen in Richtung Power Pop. Aber auch der Orgelsound, der den Garagenpunk der 60s und die britischen Ravebands der 1990er in Erinnerung ruft ("Ghosts"), feiert den Enthusiasmus für funkelnde Melodien - Moody Art Pop it definitely is. "In Circles and Lines" offers a deep dive into the ways we interact with each other in romance, life, and every facet of human relationships - a contemplative exploration of love's many forms and the inevitable heartbreak that often follows." (Daniel Smith)
Vom Bösen das Gute - Wer entscheidet über Aufstieg und Fall, kontrolliert die Produktionsmittel, bestimmt den Gefühlshaushalt, wessen Stimmen sind voller Kreide, wessen Duft ist so vertraulich wie ein Zuhause. Wer verwandelt und verdreht, nimmt ohne zu geben, verdirbt zu Wasser, zu Lande und in der Luft. Wer ist Legion, gegen wen ist jeder Widerstand zwecklos. War immer schon alles hin, durch unsere Schuld, durch unsere Schuld, durch unsere große Schuld. Neun Lieder wie eine neunschwänzige Katze.
"Coming Up To Consciousness" ist das sechste Studioalbum von Pure Reason Revolution und das dritte ihrer Renaissance nach der Pause, die mit "Eupnea" von 2020 begann und mit "Above Cirrus" von 2022 fortgesetzt wurde. Wie die beiden Vorgänger ist auch das neue Album sehr persönlich. Die acht Tracks sind alle zwischen vier und sieben Minuten lang - kurz für PRR-Verhältnisse - und sie setzen sich mit verschiedenen Arten von Dunkelheit auseinander. Der unverwechselbare Stil der Band, der Prog und Pop durch verträumte Stimmungen, epische Riffs und engelsgleiche Harmonien verbindet, ist geblieben. Courtney und Greg Jong haben aber auch versucht, einen etwas anderen Weg einzuschlagen, indem sie neben ihren Dauerbrennern - vor allem Pink Floyd - auch Einflüsse von Talk Talk, Elliot Smith, The Smile und sogar Arctic Monkeys einfließen ließen. Der legendäre Session-Musiker Guy Pratt, der unter anderem mit Pink Floyd zusammengearbeitet hat, steuerte bei sieben der acht Tracks die Bassgitarre bei, während Jon Sykes von The Pineapple Thief bei einem Song den Bass spielte. Bruce Soord, ebenfalls von The Pineapple Thief, mischte das Album in Stereo und zum ersten Mal für PRR in Dolby Atmos und 5.1 Surround Sound.
Achtung UFO Fans, aufgepasst! Wer in den zurückliegenden zwei Jahren befürchtet hatte, dass UFO-Frontmann Phil Mogg, einer der einflussreichsten
Rocksänger der Welt, nach dem Ende seiner Band und zwischenzeitlich gesundheitlichen Problemen komplett von der Bildfläche verschwindet, wird
nun erfreulicherweise eines Besseren belehrt. Nach einer kurzen Pause des kreativen Durchschnaufens präsentiert der Engländer mit der markanten
Stimme jetzt mit ‚Moggs Motel‘ seine neueste Veröffentlichung, die er zusammen mit Tony Newton (Bass & Keyboards) von Voodoo Six – die Band
war zuvor mit UFO auf Tournee – und seinem langjährigen Partner Neil Carter (Gitarre, Keyboards, Gesang) komponiert hat. Das Album wurde im
Studio von Iron Maiden-Bassist Steve Harris in Essex/UK aufgenommen. Während der Aufnahmen wurde das Line-Up durch Joe Lazarus (Schlagzeug)
und Tommy Gentry (Gitarre) vervollständigt. Die zwölf zeitlosen Songs der Scheibe zeigen unüberhörbar, dass Mogg anno 2024 nichts von seinem
künstlerischen Charisma, der einzigartigen Ausdruckskraft seiner Stimmbänder und seinem Spaß an ungezügelter Kreativität eingebüßt hat.
Veröffentlicht wird ‚Moggs Motel‘ am 6. September 2024 über Steamhammer/SPV als CD, Vinyl-LP und Download. Bereits vorab werden – quasi als
Appetizer – zwei Singles inklusive Videos ausgekoppelt: Am 28. Juni 2024 erscheint der Album-Opener ‚Apple Pie‘, gefolgt von ‚Sunny Side Of Heaven‘
am 16. August 2024.
"It's Love" war das erste von drei Alben von The Softies zwischen 1995 und 2000. Herzschmerz, Sehnsucht und ultimative Finesse wird zu Ultra-Pop, dem man sich nicht entziehen kann. Rose Melberg (Tiger Trap, Gaze, Go Sailor) und Jen Sbragia (All Girl Summer Fun Band) kreieren mit zwei Gitarren und zwei Stimmen Songs, die sich tief in dein Herz und deine Seele bohren - und die du nicht mehr loslassen willst. Die Musik von The Softies hat eine Kraft, die nicht nachlässt, und die Songs brechen über einen herein, pure Schönheit. Der hier enthaltene Song ,This House" wurde von Lil Peep für seinen Song ,Ghost Boy" gesampelt. Das Cover von "It's Love" wurde von dem weltberühmten Comiczeichner Adrian Tomine gestaltet.
Mit deutschen Texten und einem vielfältigen Mix aus Genres der härteren Musik sind Consvmer. einzigartig in ihrer Szene und liefern nun ihr neues Album “Seelenfrieden” ab. Die Wurzeln der Band reichen bis in ihre Grundschulzeit zurück, als die drei Gründungsmitglieder Daniel Fischer, Dennis Fischer und Dennis Ackermann ihre Leidenschaft für die Musik entdeckt haben. Sie bildeten Consvmer. in 2019 und in 2022 stoß Fabian Schuhmacher als Bassist dazu. Ihre gemeinsame Geschichte prägte den Musikstil von Consvmer., eine Mischung aus Progressive Meta, Beatdown und Metalcore. Die Band ist extrem gesellschaftskritisch und scheut sich nicht davor, auch die dunkelsten, unangenehmsten Themen in ihren Texten zu anzusprechen. Diese Band kennt keine Grenzen und ihre unvergleichbare Kreativität wird nicht nur in ihrer Musik, sondern auch in ihren eigens produzierten Musikvideos und Grafiken reflektiert. Mit ihrem sozialkritischen Bewusstsein und musikalischen Experimentierfreudigkeit haben Consvmer. sich trotz deutscher Texte auch international einen festen Platz in der Metal Szene erarbeitet. Aufgrund ihrer einmaligen Kombination aus eindringlichen Rhythmen, provokativen Themen und kreativer Unabhängigkeit ziehen Consvmer. nicht nur durch ihre Musik Aufmerksamkeit auf sich, sondern auch durch ihre Haltung und deren Ausdruck.
If there's one musician in the last decade that you may hear in wildly diverse musical contexts it is Belgian electric bassist and sound sculptor Farida Amadou. Not only can you enjoy the unerringly skillful command she has over her instrument but also the transformative power to reinterpret and expand her material in spontaneous and unconventional ways.
Amadou is self-taught and radically aware of her idiosyncratic relationship with the bass guitar. She neither emulates the virtuosos of the electric bass, nor does she use the instrument as a pure sound generator that merely emits humming and feedback. She takes a completely independent and unique approach. This freedom enables her to create an overwhelming wall of sound, as well as simple, clear structures that are rhythmically concise yielding a wide associative space that lands somewhere between free jazz and noise.
Her work is often concentrated and circular where motifs are established and developed outward. It is an organic sound in the literal sense of the word, constantly in motion, yet resting in itself. The three solo pieces she has recorded for Week-End Records emphasize her impressive ability to ignite ecstasy from tranquility, to fan out a whole range of moods from a few potent ideas.
These attributes make her a musician who enriches every group she plays in, because she is present with her assured and crystallized sound but refrains from being domineering. However, her strengths are even more apparent when she plays solo: the contrasts between the dark, heavy clouds of sound and the rhythmic passages, and the transitions between movements which always sound "logical" yet surprising.
Her new solo album, "When It Rains It Pours" presents Amadou as an inspired improviser who follows her musical intuition and acumen to create a truly unique soundworld. Rarely has improvised music sounded so succinct and compelling.
Wenn es in den letzten zehn Jahren eine Musikerin gegeben hat, die man in den unterschiedlichsten musikalischen Kontexten immer wieder hören will: nicht weil sie eine passable Mitspielerin wäre, sondern weil sie diese Kontexte jedes Mal bereichert und auf spontane, unkonventionelle Weise erweitert, umdeutet, in neue transformiert, dann ist es die belgische E-Bassistin und Klangskulpteurin Farida Amadou.
Sie ist Autodidaktin - und sie versteht diese Selbstaneignung des Instruments radikal. Weder eifert sie den Virtuosen des E-Basses nach, noch verwendet sie das Instrument als reinen Klangerzeuger, der bloß Brummen und Feedbacks von sich gibt. Sie geht von einem völlig eigenständigen Ansatz aus. Der ermöglicht es ihr, eine überwältigende Wall of Sound zu kreieren genauso wie einfache, klare Strukturen, die rhythmisch prägnant sind und einen weiten Assoziationsraum zwischen Free Jazz und Noise eröffnen.
Ihre Musik ist konzentriert, hat einen langen Atem, kreist um Motive, entwickelt daraus neue Linien, die Amadou im Spiel weiterverfolgt. Es ist ein im Wortsinne organischer Sound, ständig in Bewegung, dabei in sich ruhend. Die Stücke, die sie für Week-End Records aufgenommen hat, unterstreichen ihre beeindruckende Fähigkeit, aus der Ruhe die Ekstase zu entfachen, aus wenigen Ideen eine ganze Palette an Stimmungen aufzufächern.
Das macht sie zu einer Musikerin, die jede Gruppe, in der sie spielt, bereichert, weil sie präsent ist, ohne zu dominieren, weil ihr Sound so prägnant ist, ohne die anderen zu übertönen. Im Solo treten die Stärken ihres Spiels aber noch stärker hervor: die Kontraste zwischen zwischen dunklen, schweren Klangwolken und den rhythmischen Passagen, vor allem die Übergänge, die immer „logisch“ klingen, aber zunächst unerwartet kommen und ihren eigenen Weg einschlagen. Ihr neues Solo-Album, “When It Rains It Pours” zeigt sie als inspirierte Improvisatorin, die sich nie bloß ihren Einfällen hingibt, sondern die Ideen zu Ende denkt, oder besser: spielt. Selten klang improvisierte Musik so kompakt und zwingend.
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Vor drei Jahren gelang Sara Bareilles mit dem Lied "Love Song" einer der Hits des Jahres. Monatelang hielt sich das Stück in den Single- und Airplay-Charts. Die Bilanz: Top 5 der US- und UK-Charts, Platz 13 in Deutschland, Doppelplatin in den USA. Das dazugehörige Album "Little Voice" wurde mit Gold ausgezeichnet. Es folgten zahlreiche Tourneen quer durch die Welt, u.a. mit Mika, Paolo Nutini und Maroon5.
Im Oktober 2010 hat Sara Bareilles ihr zweites Album "Kaleidoscope Heart" in den USA veröffentlicht und ist damit direkt auf Platz 1 der Billboard Charts eingestiegen. Mittlerweile hat sich das Album in den USA knapp 250.000 Mal verkauft und die erste Single-Auskopplung "King of Anything" hat bereits Gold-Status und wurde für einen Grammy nominiert.
Am 11. Februar 2011 erscheint das großartige Album "Kaleidoscope Heart" mit 2 Bonus-Tracks nun endlich auch in Deutschland, rechtzeitig zu ihrer Deutschlandtour zusammen mit Maroon 5.
Der von Neal Avron (Fall Out Boy u.a.) produzierte Longplayer vereint kraftvolle, soulige Popsongs mit intelligenten Texten und Arrangements und überzeugt nicht zuletzt durch Sara Bareilles' abwechslungsreiche Stimme auf ganzer Linie.
„Unrepentant Geraldines“ markierte 2014 Tori Amos’ Rückkehr zur Pop- und Rockmusik, nach einem
Ausflug in eher klassische Gefilde. Aufgenommen in ihren eigenen Studios, und von ihrem Ehemann
Mark Hawley sowie Marcel van Limbeek produziert, besticht das Album durch seine Reduktion auf das
Wesentliche: Toris Stimme und ein Klavier. Bei den Texten ließ sich Amos von Gemälde und Fotografien
inspirieren. Der Rest ist Geschichte: Das von den Kritikern gefeierte Album wurde ein voller Erfolg! Diese
Deluxe Version ist als schwarze 180g Doppel Vinyl erhältlich und umfasst alle 17 Tracks des Albums,
einschließlich drei Bonus-Tracks, die zum ersten Mal veröffentlicht werden.
Dubstep's origins lie in dark 2-step mutations that evolved on dancefloors and in studios in the early 2000s. That same fusion of swing and space and subs can be found by the bucketload throughout the new EP by one of DNO’s staples, Kercha.
Skippy speed garage hats and slippery globules of bass animate the otherwise sparse production on the opening track ‘Feature’, while the wild beat on ‘Absurd’ could catch out any DJs not giving it their full attention. Wrapped in Kercha’s signature sonic debris, it delivers three and a half minutes of rattling, clicking, squelching wizardry.
The B-side gives us ‘Stimulate’, a collaboration with new-gen rising star Hypho. Indebted to trap, it’s full of militant 808 hi-hat rolls and the kind of firing synth tones that spell doom in a sci-fi movie (and tear up festival stages).
Finally, ‘Saturday’ is classic Kercha: sub-bass from the Seventh Circle, and so many suspicious chirps, whistles and hoots that it could soundtrack a nighttime stroll through the woods just as easily as skanking in a smoked-out sweatbox. The track is peppered with voice notes from a friend — snatches of funny, halfcut chatter, as random in content as Kercha's non-vocal sampladelia. The final snippet, which translates to “Saturday dictates its rules”, gives the track its name. A statement that can be read in all sorts of ways, it could even confer a motto for this whole collection, reflecting Kercha’s trademark originality.
The ‘Absurd’ EP is one of Kercha’s most dancefloor-directed releases to date, and whether conjuring the ghosts of club nights past or envisioning the raves of the future, it’ll be dominating sound systems for a long time to come.
Rhythms of postmodern realism at the very bottom of the DNO.
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Metronomy haben heute ein neues Kapitel ihres langen und bunten musikalischen Lebens aufgeschlagen. Es ist erneut ein kollaboratives Kapitel, es ist die kommende „Posse EP Volume 2“, die am 12. Juli 2024 bei ihrem neuen Label, Ninja Tune, erscheint. Auf den fünf Tracks schlüpft Bandgründer und -leader, Joe Mount, in die Rolle des Produzenten und erschafft musikalische Welten, in denen neue Sänger:innen und Künstler:innen ihre Stimme zu Mounts feierlichen Instrumentals veredeln können.
Auf der „Posse EP Volume 2“ arbeitet Mount mit Miki, Faux Real, Nourished By Time, Lynks, SPIDER, Master Peace und TaliaBle zusammen. Die Geschichte der „Posse“ EPs begann im September 2021, als Mount den ersten Teil veröffentlichte, eine fünf Tracks umfassende Kollaboration mit einer Reihe neuer Freund:innen, darunter DJ und MC Pinty, der bereits bei Rhythm Section veröffentlicht hatte, und Biig Piig. Im darauffolgenden Jahr veröffentlichte er das bislang letzte Metronomy-Album, „Small World“, das die Party fortsetzte, indem er Künstler:innen von Nadeem Din-Gabisi bis Katy J. Pearson für eine spezielle Remix-Edition einlud.
Format: - Schwarzes Standardvinyl (140g) mit Artwork von James Vinciguerra inklusive Downloadcode.
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Auf ihrem drittem Oceanator-Album stellt die Brooklyner Musikerin Elise Okusami ihr aussergewöhnliches Gespür für Pop unter Beweis und liefert 11 Songs voller melodischer Tiefe und lebendiger Energie. "Everything Is Love And Death" wurde vom Grammy-nominierten Engineer/Produzenten Will Yip (Title Fight, Turnstile, Bartees Strange) produziert und enthält einige der kühnsten Songs, die Okusami je geschrieben hat, wie z.B. das hymnische "Drift Away" mit Backingvocals von NNAMDÏ. Szenemedien wie Stereogum, Pitchfork oder SPIN loben Oceanator als "die Art von Stimme, die einen Raum zum Schweigen bringen kann".
Translucent Blood Orange Swirl Vinyl. Wenn man zu sich selbst zurückkehren will, muss man manchmal alles abschütteln, was man einst für real hielt. „Human Human“, das Debütalbum der Chicagoer Sängerin, Songwriterin und Produzentin Carlile, strahlt wie ein Leuchtfeuer von diesem Ort der Transformation. „Human Human“ ist ein von ganzem Herzen kommendes und unerschöpflich großzügiges Pop-Schätzchen, das vor Freude über die uneingeschränkte Selbstakzeptanz strahlt - und über all die unangenehmen, erschreckenden Momente der Hingabe, die es braucht, um an einen Ort zu gelangen, an dem man sich endlich in sein eigenes schönes Chaos verlieben kann. Carlile ist der zweite Vorname und das Pseudonym von Emily Nichols, einer langjährigen Figur in Chicagos blühendem Underground-Musik-Ökosystem. In den letzten zehn Jahren hat sie eine ganze Reihe glänzender Synthpop-EPs veröffentlicht und ist als Vorgruppe für namhafte Indie-Künstler aufgetreten. In dieser Zeit hat sie akribisch den Grundstein für ihr Debütalbum „Human Human“ gelegt, ein unbefangen verspieltes und aufregendes Synthie-Pop-Werk, das in seinen kühnen, ausladenden Bögen an die Wärme von Robyn und den Glanz von MUNA erinnert. Ein Album, das das Vergnügen auskostet, einen ganzen Regenbogen von Gefühlen an die Wand zu spritzen. Auf „Human Human“ konzentrierte sich Nichols auch auf die Erweiterung ihrer Produktionsfähigkeiten, ein Schritt, der ihr die Freiheit gab, ihre Songs von der Idee bis zur Ausführung bis ins letzte Detail zu realisieren. „Vor diesem Album habe ich mich bei der Produktion eher zurückgehalten. Dies waren die ersten Songs, bei denen ich die Führung übernommen habe", sagt sie. Nichols arbeitete mit ihrem langjährigen Mitarbeiter Noam Wallenberg zusammen, um die Demos, die sie aufgenommen hatte, zu kristallisieren. Gemeinsam haben Nichols und Wallenberg den Glanz, der „Human Human“ auszeichnet, herausgearbeitet, indem sie Songs wie „Illusion“ mit zarten stimmlichen Akzenten versahen und in „Fake Nice“ Schichten über Schichten von freilaufenden Harmonien säten. Das Album enthält Produktionsbeiträge von einer bemerkenswerten Liste von Chicagoer Künstlern, darunter Neal Francis, Luke Titus, Macie Stewart (von Finom) und Cocojoey.
Die US-amerikanische Singer-Songwriter-Legende Amy Rigby hat ihr neues Album "Hang In There With Me" zusammen mit Wreckless Eric im gemeinsamen Zuhause des Paares im ländlichen Upstate New York aufgenommen. Die elf aktuellen Songs erlauben einen fesselnden Einblick in ihr Leben der letzten Jahre. Sterblichkeit, Alter und jugendliche Fehltritte werden in Amys einfühlsamen Texten nicht sehnsuchtsvoll, sondern vielmehr entschlossen und triumphierend reflektiert. Rigbys markante Stimme deckt in sehr direkter Weise Themen wie Liebe, Verlust und missglückte DIY-Projekte ab - mit mal aufgedrehten, mal schimmernden Gitarren, einprägsamen Basslinien, einer Vielzahl von Synthesizern, Keyboards, Beatboxen und ab und an begleitet von einem Schlagzeuger, den Amy und Eric in ihre rustikale, mid-century Echokammer eingeladen haben. Auf der Suche nach Inspiration richtet Amy Rigby den Blick auf kreative Vorbilder wie Bob Dylan und Mike Leigh. Sie findet Poesie in allen denkbaren Bereichen des täglichen Lebens. Ihre Musik spiegelt den Alltag von im besten Sinne gewöhnlichen Menschen wider, die versuchen, ihren eigenen Weg zu gehen - ganz ähnlich wie bei den Country-Künstlern, die sie liebt und von denen sie das Songschreiben gelernt hat. Indem sie die Einblicke und den Humor des Country- und Folk-Songwritings mit klassischem Rockhandwerk und dem DIY-Spirit des Punks verbindet, hat sich Amy Rigby als eine von Amerikas beständigsten Underground-, Kult- und Indie-Künstlerinnen etabliert. Sie gründete die Pre-Americana Country-Band "Last Roundup" (Rounder) und Richard Hells Lieblings-Girlgroup "The Shams" (Matador) im New Yorker Underground, bevor sie mit dem klassischen Album "Diary Of A Mod Housewife" in den 90ern ihre Solokarriere startete.
Die südkalifornische Shoegaze-Truppe Cold Gawd kehrt zurück zu Dais mit ihrer zweiten und bisher besten Suite von erdrückender Downer-Seligkeit: "I'll Drown On This Earth". Vom trotzigen Schrei, mit dem das Eröffnungsstück "Gorgeous" beginnt, reißt das Album mit, was Sänger und Haupt-Songwriter Matthew Wainwright als "Go for it"-Modus beschreibt: Nichts zurückhalten, keine Zeit verschwenden. Obwohl der Großteil der Songs im Jahr 2022 geschrieben wurde, waren die Aufnahmesessions nicht vor März 2024 gebucht, so dass genügend Zeit zur Verfeinerung und Destillierung der Hooks, die Schwere und den Dunst der Musik war. Das Ergebnis ist ein perfekter Sturm aus Verzerrung und Dream-Pop, zerrissene Liebeslieder, die sich in schwindelerregende Wände aus Lärm legen. Aufgenommen bei Paradise Recorders in Anaheim, Kalifornien, mit Colin Knight (von der Post-Punk-Band Object of Affection), spielte Wainwright die Streicher ein, während Cameron Fonacier das Schlagzeug bediente. Der Prozess war effizient und effektiv, geschärft durch jahrelange Performance. Songs wie "Portland", "All My Life, My Heart Has Yearned For A Thing I Cannot Name" und "Malibu Beach House" klingen dynamisch und gehen den Musikern in Fleisch und Blut über. Die Texte von Wainwright wurden nur eine Woche vor der Aufnahme geschrieben. Stimmungen der Surrealität, Verliebtheit und Melancholie flackern und verblassen in einem Nebel aus Erinnerung und Hall. Wie auf "God Get Me The Fuck Out Of Here" von 2022 manifestiert sich die zeitgemäße Vision des Shoegazevon Cold Gawd auf faszinierende Weise in Momenten, wie der gedämpften, strudelnden Träumerei von "Tappan", oder dem dunstigen, schleppenden Downtempo von ""Nudism"" (mit königlichem Klavier-Outro). Ihre Muse ist so lebendig wie vielfältig, sie reicht von "Loveless" von My Bloody Valentine über Drake, Post-Hardcore und Beach House. "I'll Drown On This Earth" erweitert auf eindrucksvolle Weise den Kanon von Cold Gawd, dicht an Riffs und Entrückung, Flucht und und Offenbarung, kanalisiert durch gestapelte Verstärker und versteckte Kräfte: "Give praise / to whatever / I got time for / hallelujah."
Die südkalifornische Shoegaze-Truppe Cold Gawd kehrt zurück zu Dais mit ihrer zweiten und bisher besten Suite von erdrückender Downer-Seligkeit: "I'll Drown On This Earth". Vom trotzigen Schrei, mit dem das Eröffnungsstück "Gorgeous" beginnt, reißt das Album mit, was Sänger und Haupt-Songwriter Matthew Wainwright als "Go for it"-Modus beschreibt: Nichts zurückhalten, keine Zeit verschwenden. Obwohl der Großteil der Songs im Jahr 2022 geschrieben wurde, waren die Aufnahmesessions nicht vor März 2024 gebucht, so dass genügend Zeit zur Verfeinerung und Destillierung der Hooks, die Schwere und den Dunst der Musik war. Das Ergebnis ist ein perfekter Sturm aus Verzerrung und Dream-Pop, zerrissene Liebeslieder, die sich in schwindelerregende Wände aus Lärm legen. Aufgenommen bei Paradise Recorders in Anaheim, Kalifornien, mit Colin Knight (von der Post-Punk-Band Object of Affection), spielte Wainwright die Streicher ein, während Cameron Fonacier das Schlagzeug bediente. Der Prozess war effizient und effektiv, geschärft durch jahrelange Performance. Songs wie "Portland", "All My Life, My Heart Has Yearned For A Thing I Cannot Name" und "Malibu Beach House" klingen dynamisch und gehen den Musikern in Fleisch und Blut über. Die Texte von Wainwright wurden nur eine Woche vor der Aufnahme geschrieben. Stimmungen der Surrealität, Verliebtheit und Melancholie flackern und verblassen in einem Nebel aus Erinnerung und Hall. Wie auf "God Get Me The Fuck Out Of Here" von 2022 manifestiert sich die zeitgemäße Vision des Shoegazevon Cold Gawd auf faszinierende Weise in Momenten, wie der gedämpften, strudelnden Träumerei von "Tappan", oder dem dunstigen, schleppenden Downtempo von ""Nudism"" (mit königlichem Klavier-Outro). Ihre Muse ist so lebendig wie vielfältig, sie reicht von "Loveless" von My Bloody Valentine über Drake, Post-Hardcore und Beach House. "I'll Drown On This Earth" erweitert auf eindrucksvolle Weise den Kanon von Cold Gawd, dicht an Riffs und Entrückung, Flucht und und Offenbarung, kanalisiert durch gestapelte Verstärker und versteckte Kräfte: "Give praise / to whatever / I got time for / hallelujah."
Buzz" Ayaz stammt aus Zyperns geteilter Hauptstadt Nikosia und wird von Antonis Antoniou, dem Gründer von Monsieur Doumani und Trio Tekke angeführt. Buzz" Ayaz kreieren einen fesselnden ostmediterranen Psychedelischen Rock. Ihr selbstbetiteltes Debütalbum ist eine unscharfe urbane Klanglandschaft aus Dub-Elektronik, 70er-Psych-Orgel, knurrender Bassklarinette, verstärkten Volksinstrumenten, rituellen Beats und griechischer und anatolischer Melodik. Die Bandmitglieder kommen von beiden Seiten der Hauptstadt, und die Musik auf Buzz" Ayaz ist ein bewusster Versuch, der Stadt als Ganzes eine Stimme zu geben. Ein quecksilbriger Sound, der über die Betonmauern und Checkpoints hinweg widerhallt.
Die Musik von Ausfahrt entspringt den Erfahrungen der Gitarristin und Komponistin Christina Zurhausen. Ihre eingängigen Songs beschreiben den rauen Alltag ihrer Heimat, dem postindustriellen Ruhrgebiet. Verschiedenste Elemente verschmelzen zu einem Lebensgefühl, zu den wichtigsten gehören die Grungerock-Ästhetik der 90er Jahre und die improvisatorische Energie des Modern Jazz. Es geht um Liebe und Streit, aber auch um philosophische Gedanken: Was hält die Welt im Innersten zusammen?Das eingespielte Quartett aus Köln besteht aus Yaroslav Likhachev am Saxophon mit seinen expressiven und virtuosen Linien, Torben Schug am Bass mit seinem klaren Ton und straight gespielten Riffs und Ramon Keckam Schlagzeug, dem gefühlvollen und verspielten Rhythmuslieferanten. Geleitet wird die Band von Christina Zurhausen, die mit ihrem unverwechselbaren Spiel gekonnt zwischen nachdenklichen Linien und ausgelassenen Sounds wechselt.Die 2015 gegründete Band Ausfahrt versteht es, Stimmungen von Elegie und Inbrunst auszudrücken, und ihre Improvisationen spiegeln die Bandbreite zwischen klagendem Weltschmerz, reißender Wut und versöhnlichen Klängen wider. Ob in streitsuchenden Riffs, verspielten Beats oder emotionalen Soli - Zurhausens Musik wird mit Punk-Attitüde und virtuoser Spielfreude direkt und unverschnörkelt interpretiert.