Drei Jahre nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums "caroline" kommt jetzt ihr neues Album "caroline 2". Die Gruppe verbrachte 18 Monate mit verschiedenen Schreibsessions in Großbritannien, wobei die Aufnahmen hauptsächlich in den Big Jelly Studios in Ramsgate stattfanden. Produziert wurde das Album von Jasper Llewellyn, Casper Hughes, Mike O"Malley und Syd Kemp, gemischt von Jason Agel und gemastert von Heba Kadry. Das neue Album "caroline 2" beginnt mit einer lauten Gitarre, die den Sound und gleichsam die Marschroute für das neue Album vorgibt. Dabei gibt sich der Klangkosmos von caroline weiterhin als unergründlich. Voller euphorischer Tiefen und musikalischer Fallstricke, die einen zurück auf einen gemütlichen Soundteppich ziehen. Und dennoch klingt auch das neue unverkennbar nach der Band, die man nicht in Schubladen stecken kann. In gewisser Weise macht das zweite Album von caroline somit da weiter, wo sein Vorgänger aufgehört hat - das grandiose, selbstbetitelte Debüt von 2022 endete mit "Natural death", auf dem sie ebenfalls die Möglichkeiten von hypnotischen Gitarrenmustern erkundeten -, aber in vielen anderen Bereichen betreten sie Neuland. Das Ergebnis ist ein Album von außerordentlicher Tragweite, auf dem das Organische und das Künstliche, das Raue und das Schöne, das Ursprüngliche und das Verschwommene aufeinanderprallen und sich miteinander verbinden.
Die malische Ethnie der Dogon sind für ihre Tier-Masken und rituellen Tänze weltweit berüchtigt. Auch ihr unglaubliches astronomisches Wissen - wichtige Feste orientieren sich an der Laufbahn von Sirius B, einem mit bloßem Auge nicht zu erkennenden Planeten - lassen westliche Forscher seit über hundert Jahren rätseln. Aber hat man schon jemals von der Musik dieses Mythen-umrankten Volkes gehört? Petit Goro hat als erster Musiker die traditionellen Dogon-Rhythmen für ein junges, modernes Publikum aufbereitet, ja er ist der erste Popstar der Dogon überhaupt. Wenn er sich auf einer der Freiluftbühnen von Bamako seine Gitarre umhängt, dann wirbeln tausende von Tänzern den Staub auf. Es ist ein Sound, der bisweilen so klingt, als hätte es Junior Kimbrough, R.L. Burnside und die One-Chord-Vamps des Mississippi Hill Country Blues an den Niger verschlagen. Pentatonische Akkorde. Dogon-Chants. Und der Sog seiner Band - die mit Bass, Gitarre und traditioneller Perkussion Richtung Trance reitet. Petit Goro besingt dabei den Kampf um die eigene Kultur und Identität. Der Popstar ist das Aushängeschild einer neuen Bewegung : Die jungen Dogon haben angesichts der Bedrohung, - fast jede Woche wird ein Dogondorf von Dschihadisten attackiert - ihre gefährdeten animistischen Traditionen wiederentdeckt. Überall in Bamako sieht man Jugendliche stolz ihre Dogon-Tracht tragen. Petit Goro aber trägt ihre Botschaft in die Welt hinaus, rockt archaische Traditionen mit einem nie gehörten Dogon-Blues
Olympia erschien ursprünglich 2010 und ist eine meisterhafte Mischung aus Artrock, anspruchsvollem Pop
und elektronischen Elementen, die Bryan Ferrys charakteristische Eleganz unterstreicht. Das Album enthält
Kollaborationen mit Legenden wie seinen Bandkollegen von Roxy Music, David Gilmour, Nile Rodgers und
den Scissor Sisters und enthält neben Coverversionen von Song to the Siren und No Face, No Name,
No Number auch die herausragende Single „You Can Dance“. Mit seiner opulenten Produktion und dem
atmosphärischen Sound ist Olympia eine raffnierte und fesselnde Ergänzung zu Ferrys gefeiertem Katalog.
Das Album erscheint erstmals seit 2010 auf limitierter roter 1LP-Vinyl-Edition, wobei die CD-Version zwei
Bonustracks enthält. Bryan Ferry hat außerdem das aktualisierte Artwork für beide Formate gestaltet.
Bryan Ferrys „As Time Goes By“ ist eine zeitlose Sammlung klassischer Songs aus den 1920er und 1930er
Jahren und präsentiert seine unverkennbare Eleganz und seinen anspruchsvollen Stil. Auf dem 1999 erschienenen Album interpretiert Ferry Jazzstandards und romantische Balladen neu, darunter „The Way You
Look Tonight“, „I’m in the Mood for Love“ und den legendären Titeltrack „As Time Goes By“. Mit üppiger
Orchestrierung und einem klassischen, filmischen Touch erweckt Ferry diese beliebten Songs meisterhaft
zu neuem Leben und zollt dem goldenen Zeitalter der Musik Tribut, während er ihnen gleichzeitig seine
ganz eigene Note verleiht.
Das Album erscheint zum ersten Mal seit 2010 wieder in limitierter Auflage auf honiggoldenem 1LP-Vinyl
und 1CD-Format. Bryan Ferry hat auch das aktualisierte Artwork für beide Formate gestaltet
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JEREMIAS veröffentlichen ihr nun drittes Studioalbum ”trust”. Mit dem Song Meer, der #3 der Spotify Charts erreichte, ist bereits vor Release ein Hit auf dem Album. Auch live geht es erfolgreich weiter mit
einer ausverkauften Clubtour und ihrer bisher größten Tour im Herbst mit Locations wie Max-SchmelingHalle und Sporthalle.
Wer glaubt, über die Diskografie des legendären Pianisten Sviatoslav Richter sei bereits alles gesagt, der
irrt. 60 Jahre lang schlummerten die Aufnahmen, die die Deutsche Grammophon 1965 bei den Festivals in
Tours und Luzern mitgeschnitten hatte, in den Archiven. Sie werden nun erstmals veröffentlicht, sorgfältig
restauriert von den renommierten Emil Berliner Studios. Wie viele Künstler hatte auch Richter das Gefühl,
im Konzert besser und freier zu spielen als im Studio. Diese ungeheuren Aufnahmen zeigen den Pianisten
auf dem Höhepunkt seines pianistischen Könnens. Und in der Tat erinnern sie an Van Cliburns Ausspruch:
„Das ist das gewaltigste Klavierspiel, das ich je gehört habe“. Richters Beethoven-Interpretationen sind
phänomenal. Die Deutungen der Sonaten Nr. 18, 27, 28 und 31 zeigen einen frappierenden, einen modernen
Ansatz, der kein Risiko scheut und den musikalischen Ausdruck in jeder Hinsicht auf die Spitze treibt. Die
Pianistin Elisabeth Leonskaja, eine Vertraute Richters, zeigte sich begeistert von der künstlerischen Freiheit,
der spieltechnischen Brillanz und der Liebe zur Musik, die sich in diesen Aufnahmen vermitteln. Das Album
ist digital, als CD und Doppel-LP erhältlich und enthält ein aktuelles Interview mit Elisabeth Leonskaja,
einen Essay von Jed Distler sowie editorische Anmerkungen von Markus Kettner. Zahlreiche, zum Teil
unveröffentlichte Fotos ergänzen die Edition.
Neues Scheibe - Neue Wut: Nach Ihrem erfolgreichen Debutalbum gleich noch diese EP nachgelegt! Maschine Mensch beschreibt den alltäglichen Wahnsinn eines Individuums gesehen von unserer westlichen Welt. Wir werden geboren um ausgebeutet zu werden, alles zum Wohle des Kapitalistischen Systems. Maschine Mensch ist die Antwort auf die Frage: Was machst du aus deinem Leben? Auch wir müssen uns jeden Tag neu hinterfragen was unser Sinn des Lebens ist. Mit ,Maschine Mensch" schlägt die Berliner Punkband Shell Shocked ein neues Kapitel auf - und zwar laut. Die EP ist eine musikalische Abrissbirne gegen die Entmenschlichung unserer Zeit: gegen Algorithmus-Alltag, gegen soziale Kälte und gegen die leise Resignation im Kopf. Mit voller Wucht aus den Kellern Berlins meldet sich Shell Shocked zurück - roher, lauter und kompromissloser denn je. Auf ihrer neuen EP "Maschine Mensch" prallen schneidende Gitarrenriffs auf treibende Drums und Texte, die wie Faustschläge gegen die graue Realität wirken. Zwischen Großstadtbeton, Systemkritik und persönlichem Aufbegehren liefern Shell Shocked 6 Songs, die aufrütteln, antreiben und aufregen. Ein Soundtrack für alle, die nicht stillhalten können, wenn die Welt im Gleichschritt marschiert. ,Maschine Mensch" ist mehr - es ist ein Aufschrei. Punk aus Berlin. Direkt. Unverfälscht. Keine leeren Phrasen sondern Songs die verbinden und bewegen. Für alle die nicht blind mitlaufen wollen.
Im »Mellow Mood« benannten, fünften Kapitel der Serie kehrt Oscar Peterson nach dem solistisch bestrittenen Vol. 4 zu seiner Triobesetzung mit Sam Jones (b) und Bob Durham (dr) zurück. Es ist ein Album, auf dem der Kanadier in einigen Stücken die Giganten des US-Jazz feiert. So startet er mit Duke Ellingtons »In A Mellotone«, das er variantenreich und mit überbordender Physis interpretiert.
Die Horace Silver-Komposition »Nica's Dream« leitet er aus lyrischer Contenace zu improvisatorischem Sprudeln, Gershwins »Summertime« spielt er in einer vom melancholischen Melos gänzlich befreiten, nach seinen eigenen Worten »kühnen« Fassung. Mit »On Green Dolphin Street« greift er ein Thema aus dem gleichnamigen Film auf, entfaltet seine tänzelnden Tastengänge über dem Bordun von Jones, der gegen Ende auch ein wunderbares Solo liefert. Mit den abschließenden Stücken umspannt er einen weiten zeitlichen Rahmen: »Sometimes I'm Happy« führt in die Unschuld der Zwanziger Jahre zurück, »Who Can I Turn To« hingegen stammt aus den Sechzigern. Peterson hat es bereits für sein Soloalbum eingespielt, hier wird es nach einem verblüffenden Tempowechsel im Triogefüge ausgearbeitet.
Auf dem abschließenden Volume der Serie »Exclusively For My Friends« setzt Oscar Peterson mit seinen Kollegen Sam Jones (b) und Bob Durham (dr) noch einmal sehr unterschiedliche Glanzpunkte. Das überschäumende, vorwärtstreibende Titelstück kann seine Wurzeln im Gospel nicht verleugnen, kontrastiert wird es mit der schlichten und doch so tiefsinnigen Ballade »Emily«. Mit der Jobim-Komposition »Quiet Nights« (im Original »Corcovado«) demonstriert das Trio, zu welchem Feingespür es bei der Adaption der Bossa Nova fähig ist. Die ansonsten so träumerische Nummer wird hier mit rasant swingender Unbeschwertheit einer erstaunlichen Metamorphose unterzogen. Durch die Auswahl von »Sax No End« verbeugt sich Peterson vor dem europäischen Jazz: Die Komposition stammt vom belgischen Bigband-Leader Francy Boland und wird von Petersons mitreißendem, sehr muskulösem Spiel geradezu in Brand gesetzt. Zum Finale »When Lights Are Low« von Benny Carter: Über zehn Minuten gestaltet das Trio bedächtig und souverän diese versonnene Komposition, wobei Sam Jones mit seinen delikaten Begleitfiguren nochmals eine besondere Rolle zukommt.
Die Modern Folk-Künstlerin Jensen McRae hat das Veröffentlichungsdatum ihres mit Spannung erwarteten zweiten Albums „I Don't Know How But They Found Me!“ bekannt gegeben, das am 25. April über Dead Oceans erscheinen wird. Zusammen mit der Ankündigung hat sie auch ihre neueste Single und das Video „Praying For Your Downfall“ veröffentlicht, ein Meisterwerk der Offenheit, das Witz und Charme verbindet, während McRae darüber nachdenkt, wie sie den Drang nach Rache an jemandem, der ihr das Herz gebrochen hat, loslassen kann.
Jensen McRae - Praying For Your Downfall (Official Video)
Vor dem Hintergrund von Herzschmerz, Selbstfindung und der Komplexität der Liebe ist „I Don't Know How But They Found Me!“ eine mutige Entwicklung für die junge Künstlerin. Das elf Titel umfassende Album, das in North Carolina mit Brad Cook (Waxahatchee, Bon Iver) aufgenommen wurde und an dem Nathan Stocker (Hippo Campus), Matthew McCaughan (Bon Iver) und ihr Bruder Holden McRae mitgewirkt haben, ist eine lebendige Sammlung von Songs, die von messerscharfen Texten und zeitlosen Pop-Melodien getragen werden. McRaes Stimme ist so vielseitig wie ihr Songwriting - mal flüsternd und strukturiert, dann wieder klar und hell. Es ist eine Stimme, die sowohl den Herzschmerz des Verlassenwerdens als auch die Stärke des Verlassens verkörpert.
Von Anfang an haben sich die Fans in Jensen McRae verliebt, für ihre scharfsinnigen, aufrüttelnden und klarsichtigen Songs. Ihr Songwriting ist verletzlich, ja, aber es ist auch stark, weil es sich nicht zurückhält. „I Don't Know How But They Found Me!“ zeigt McRaes Entwicklung von einer vielversprechenden jungen Künstlerin zu einer echten Songwriterin und Star. „Die tiefgreifendsten Entscheidungen meines Lebens“, sagt McRae, “haben sich oft wie Dinge angefühlt, die ich getan habe, bevor ich dazu bereit war, und in die ich hineinwachsen musste.“ „I Don't Know How But They Found Me!“ handelt davon, was folgt, wenn man dem widerstanden hat, von dem man dachte, dass es einen vernichten würde. Es geht darum, seine Grenzen kennenzulernen und zu erfahren, wozu man fähig ist. „Ich verband mich mit dem Gedanken, dass ich leicht unter dem Gewicht dessen, was mir widerfahren ist, hätte zusammenbrechen können, aber ich tat es nicht. Ich wusste es nicht einmal“, sagt sie, ‚aber ich war die ganze Zeit kugelsicher“. Jensen McRae ist in L.A. geboren und aufgewachsen und hat fast ihr ganzes Leben lang Musik studiert und gemacht. In der High School nahm sie am Grammy Camp teil und schloss ihr Studium an der USC Thornton School of Music mit einem Abschluss in Popular Music ab. McRaes Debütalbum „Are You Happy Now?“ schrieb sie größtenteils im Alter von 21 Jahren und war der erste Schritt zum Aufbau einer treuen Fangemeinde. „Are You Happy Now?“ navigiert die Identität von ihren tiefsten Grundlagen - dem Leben als junge, gemischtrassige schwarze und jüdische Frau - bis hin zu ihren persönlichsten Überlegungen - vertraue ich dir, vertraue ich mir selbst. McRaes Vertrauen in sich selbst hat sich mehrfach bestätigt, zuletzt und vielleicht am bekanntesten in Form des Songs „Massachusetts“. McRae postete eine Solo-Strophe und einen Refrain, kaum mehr als ein Stück eines Demos, und es fing Feuer im Internet. Covers, Duette und eine Lawine neuer Fans folgten, und McRae krönte den Moment mit einer fertigen Version und einer sommerlangen Tournee als Support von Noah Kahan. „I Don't Know How But They Found Me!“ nimmt McRaes mittlerweile beachtliche Fähigkeiten auf und macht sie massentauglich. „Savannah“ ist ein Song für alle, die schon lange dabei sind. Der pulsierende, an Country angelehnte Song erinnert sofort an das Beste von Phoebe Bridgers, wobei McRae in einem akrobatischen Flüsterton über einer federleichten akustischen Gitarre singt. Wenn „Savannah“ sein Crescendo erreicht, wird klar, dass McRae eine Künstlerin mit einer ganz eigenen Kraft ist, wenn sich Klavier und Gitarre überlagern und McRae eine Reihe bissiger Anklagen mit Schärfe und Überzeugung vorträgt: "You swore you'd raise our kids to end up just like you / well you're a false prophet / and that's a goddamn promise." Währenddessen ist „Let Me Be Wrong“ eine echte Hymne, eine beschwingte Ode an die Ablehnung von Perfektionismus. Wiederum auf einem einfachen Gesang und einer Akustikgitarre aufbauend, steigert sich „Let Me Be Wrong“ Schritt für Schritt in seinem Trotz; die Gitarren schichten sich, das Schlagzeug nimmt das Tempo auf, und McRae macht Platz für die Fehler aller. Wenn McRae knurrt „fuck those girls got everything“, ist das ein Schlag voller Kraft und Verletzlichkeit, der darum bettelt, unisono so laut wie möglich gebrüllt zu werden. Der ungewöhnliche Titel ihres zweiten Albums? Er stammt aus einer Zeile in McRaes Lieblingsfilm „Zurück in die Zukunft“. Ein Hauptdarsteller überlebt einen Kugelhagel, und dieses Bild hat McRae sehr beeindruckt. „Ich habe mich mit dem Gedanken angefreundet, dass ich leicht unter dem Gewicht dessen, was mir passiert ist, hätte zusammenbrechen können, aber das habe ich nicht. Ich wusste es nicht einmal“, sagt McRae, “aber ich war die ganze Zeit über kugelsicher.“
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WHEN A NIGHT IN SOUNDS LIKE A NIGHT OUT! Eine schillernde 11-Track-Reise durch die handverlesenen Perlen unter Numeros besten. Eccentric verbindet die zeitlose Wärme des klassischen Soul mit einem frischen, modernen Twist: Eccentric Modern Soul präsentiert eine weitläufige Klanglandschaft, die sich sowohl nostalgisch als auch neu anfühlt.
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Nach seinen Megaerfolgen der letzten Jahre mit der erfolgreichsten Radiosingle 2021 „Save Your Tears“ (Platin) und dem erfolgreichsten Song 2020 „Blinding Lights“ (3x Platin) beginnt The Weeknd nun sein
nächstes Kapitel.
Dieses kündigte der Superstar bereits im Herbst 2021 mit “The Dawn Is Coming” auf seinen Social-MediaKanälen an und bestätigte die Gerüchte für ein neues Album dann an Neujahr. Der erste Vorgeschmack auf sein neues Album erfolgte mit der Single „Take My Breath“. Diese stieg direkt in die Top 20 der deutschen Charts ein und erreichte Platz 2 der Airplay Charts.
Sein letztes Studioalbum „After Hours“, welches u.a. die Erfolgshits „Blinding Lights“, „Save Your Tears“ und „After Hours“ enthält belegte Platz 5 der Albumcharts. Seine anderen Alben „Beauty Behind The Madness” (2015) und “Starboy” (2016) sind in Deutschland beide mit Gold ausgezeichnet. Sein neues Album „Dawn FM“ erscheint nun am 07.01.2022 digital und enthält Feature-Artists wie Jim Carrey, Tyler The Creator und Lil Wayne.
Am 28.01.2022 erscheint es auch auf CD und wird ab dem 29.04.2022 auch als Vinyl erhältlich sein.
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Vier ehemalige Mitglieder der heiß geliebten, aber leider aufgelösten finnischen Band GHOST BRIGADE kamen Ende 2020 in ihrer Heimatstadt Jyväskylä zu einem Gespräch zusammen. Das Gespräch entwickelte sich bald in eine unerwartete Richtung, die am Ende zur Geburt von CERESIAN VALOT führte. Mit mehreren Songwritern und zwei Sängern, die auf Finnisch singen, war Gitarrist und Hauptsongwriter Wille Naukkarinen voller Zuversicht, dass sich der Musikstil der neuen Band von ganz allein in eine neue Richtung entwickeln würde. Die Zeit gab ihm Recht. Der Sound des Debütalbums "Uumen" ("Tiefen") entpuppt sich als sehr dynamisch, vielschichtig und mit einer breiten Palette von Klängen und Ideen. Stilistisch verschmilzt das Album unter anderem Alternative, Rock, Progressive und verschiedene Metal-Genres. Die in finnischer Sprache geschriebenen Texte auf "Uumen" kreisen um das Thema "Unsicherheit". Obwohl das Album oft düster und melancholisch wirkt, sind die Texte keineswegs apokalyptisch, sondern sie bieten auch Hoffnung und ein Licht am Ende des Tunnels an - auch wenn das nicht unbedingt hell erstrahlt. Da die Finnen in ihren Reihen Songwriter, Grafiker, Produzenten, Mixing & Recording Engineers und sogar einen Mastering Engineer haben, ist es kaum verwunderlich, dass die Band einen ausgeprägten DIY-Ethos pflegt. Mit "Uumen" brechen CERESIAN VALOT zu einer aufregend neuen musikalischen Reise auf, die etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes, etwas Dunkles und ein goldenes Talent für Songwriting mit sich führt: Wer "Uumen" mit offenen Ohren hört, wird mit subtiler Schönheit belohnt.
Andreas Kümmert ist DER Blues-, Rock Sänger aus Deutschland. Seine Stimme und seine Musik sind zeitlos. Die Songs auf dem neuen Album „Working Class Hero“ sind emotional, tief, mitreißend, berührend und tröstend zugleich.
Stillstand ist für Vollblutmusiker Andreas Kümmert ein Fremdwort. Inmitten einer Welt im Ausnahmezustand ist sein neues Album „Working Class Hero“ entstanden. Und weil sich Andreas eben nicht in einem sterilen Studio zurückgezogen, sondern sich als Künstler mitten im Zeitgeschehen bewegt hat, ist es ein grundehrliches, authentisches Abbild dessen geworden, was der gebürtige Lohrer dabei erlebt, gefühlt, gedacht und durchgemacht hat. „Es sind großenteils sehr wütende Songs mit wütenden, manchmal auch sehr sarkastischen Texten geworden“, sagt Andreas. „Sie handeln von dem, was in der Welt abgeht, aber auch dem, wie es mir persönlich damit geht. Eine Gegenüberstellung von Makro- und Mikrokosmos sozusagen. Man sieht und erlebt die Welt, und zugleich macht das etwas mit einem selbst, mit seinen eigenen Gefühlen und Gedanken. Und inmitten dieser Zeitgeschehnisse hat man noch seine ganz eigenen Probleme, die man bewältigen muss.“ Die Musik und Andreas gehören – das wird auf „Working Class Hero“ deutlicher denn je – untrennbar zusammen. Die Songs von Andreas Kümmert sind emotional, tief, mitreißend, berührend und tröstend zugleich. Sie bringen so viel von dem zum Ausdruck, was diese Welt nun einmal ist und was sie aus einem machen kann.
Shai Maestro ist einer der einfallsreichsten und einflussreichsten Pianisten seiner Generation. Seit seinem 2011er Debüt mit seinem Trio hat er eine unverwechselbare musikalische Stimme entwickelt - fließend, ausdrucksstark und zutiefst lyrisch. Sein künstlerisches Können hat ihn zu einer treibenden Kraft des zeitgenössischen Jazz gemacht. Er verbindet Improvisation, Komposition und globale Einflüsse zu einem Sound, der sowohl filmisch als auch zutiefst persönlich ist. Nun präsentiert er sein erstes Klaviersoloprojekt beim renommierten Label naïve. Das Album 'Solo: Miniatures & Tales' bewegt sich zwischen Komposition und Improvisation und lässt uns in die reiche Palette an Nuancen und Sensibilitäten eintauchen, die die einzigartige Klangidentität des Pianisten prägen. Mit seinen jüngsten Veröffentlichungen bei ECM Records, produziert von Manfred Eicher, reiht sich Maestro in die Riege legendärer Pianisten wie Keith Jarrett, Paul Bley und Chick Corea ein. Sein Quartett erweitert weiterhin die Grenzen des modernen Jazz. 2025 begibt sich Shai Maestro auf eine neue Reise: Seine erste Soloaufnahme markiert den Beginn einer fortlaufenden Reihe. Dieses Projekt erforscht die empfindliche Balance zwischen Struktur und Spontaneität und spiegelt seine sich entwickelnde Beziehung zu Komposition und Improvisation wider. LP-only auf schwarzem Vinyl!
Sie maschen's noch einmal. THE SOUND OF MONEY mit "Two: Rhyme On". Die Band aus dem Münchner Pop-Underground - genauer: mit Albert Pöschl, direkt aus dem Kern des faszinierenden Echokammer Labels, Claudia Kaiser, ex-Moulinettes, mit der aparten Stimme, die an eine Münchener Nico ohne den Drogen BS erinnert und Martin Lickleder, der für Wortakrobatik, Referenzspielereien und flotte Discostreicher berüchtigt ist - mit der Weiterführung ihres spielerischen, nicht minder faszinierenden Konzeptes: An Anagrammatical Exorcism of the 70s. Sie nahmen die Titel ihrer 12 Lieblingsalben aus den 70ern als DNA - und schüttelten die Buchstaben kräftig durch! Heraus kamen 12 neue Titel, für neue Songs. Im Jahr 2017, auf ihrem Album MORE? WHY NOT! haben sie das Gleiche mit den 60ern gemacht. Jetzt toppen sie den Spaß sogar noch. Kurz zurückgespult, 2017: Pu?nktlich zum 50-ja?hrigen Jubila?um des Summer of Love 1967 pra?sentieren The Sound of Money 2017 ihre Konzeptplatte "More? WHY NOT! - AN ANAGRAMMATIC EXORCISM OF THE 60S". Dazu stellen sie die Titel von 12 ihrer Lieblingsplatten aus diesem Pop-Ur-Jahrzehnt zu Anagrammen um - und schwuppdiwupp hatten sie 12 Titel fu?r ganz neue Songs: Aus "Pet Sounds" wurde "Nude Spots", aus "Piper At the Gates of Dawn" wurde "Tiger T - Death Happens to a Few", aus Bobbie Gentry's "The Delta Sweete" wurde "Let's Eat The Weed",... 2025: Geradezu u?berpu?nktlich vor dem 50-ja?hrigen Punk-Jubila?um sind sie wieder zur Stelle: Am 23.5. wird, wieder über das Hamburger BB*ISLAND Label "TWO: RHYME ON - AN ANAGRAMMATIC EXORCISM OF THE 70s" erscheinen - mit Anagrammen von David Bowie bis Chic, von Nico bis Slits, von Bob Marley bis Kraftwerk. Beispiel? Aus "The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars" wird "Dr. Dr. Themefart, Frustrating Himself, Posed as Gay Old Nazi SS".Exodus von Bob Marley wird zu Sex Duo. (Die beiden songs sind schon mal als Singles / videos veröffentlicht ) Und wie die Titel-Buchstaben haben sich auch Musik und Text zu einem schillernden, grotesken Kaleidoskop klassischer 70s-Popstile zurechtgeschu?ttelt: Landwirtschafts-P-Funk, Finanzcasino-Gospel- Disco, Anti-Pogo-Postpunk, zweifelnder Heimcomputer-Dub-Jazz, der gesamte Bowie in dreinhalb Minuten ru?ckwa?rts ... Nicht nur Live eine Wilde-Maus-Fahrt des Pop-Glam in Mu?nchner Underground-Allstar-Besetzung: CLAUDIA KAISER: Gitarre, Bass, Gesang ALBERT PO?SCHL: Bass, Gitarre, Gesang MARTIN LICKLEDER: Geige, Mundharmonika, Gesang TOM WU: Schlagzeug FRANZISKA ERDLE: Percussion SVENJA PFEIFER: Keyboards, Gesang
BED ist eine neue in Berlin gegründete Band, im Kern ein queeres Musikprojekt mit einem Sound, der in Shoegaze, Dream Pop und Post Punk verwurzelt ist. BED's Texte sind traurig und sexuell, während sie Fäden von Verletzlichkeit und Begehren verweben und so ein Werk schaffen, das den normativen kreativen Ausdruck in Frage stellt. Dies zeigt sich auch in den Vocals, die absichtlich geschlechtsneutral sind und eine fließende Identität darstellen. In den Kompositionen von "everything hurts", dem Debütalbum der Band, eineComing-of-age Story, in der es ein Gefühl geht, ein bestimmtes Alter im Leben zu erreichen, eine zweite Jungfräulichkeit in ihrer musikalischen Praxis zu verlieren, Unschuld zurückzugewinnen und die Wunden des Erwachsenenlebens zu pflegen. Es gibt narrative Aspekte, die HörerInnen fesseln, Interludes, die ein Geheimnis flüstern und der Erzählung des Albums Tiefe verleihen. "everything hurts" ist ein zartes und doch raues, lautes und gleichzeitig dramatisches Werk, das einem sensiblen Publikum gehört - jemanden, der auf der Suche nach tief empfundenen Melodien und autobiografischen Geständnissen ist, gepaart mit post-produzierten vocals und druckvollen elektronischen Beats.
Seit ihrer Gründung 2015 haben sich Biertoifel (ganz und gar nicht) "klammheimlich, still und leise" zu eine der beliebtesten deutschsprachigen Street-Ounk / Oi-Bands gemausert. Von ihrem Debüt "unsere Straßen, unsere Lieder", dem Nachfolger "Skinhead Party" bis zur Split mit "Springtoifel" war jede Vinyl-Auflage innerhalb kürzester Zeit vergriffen! Kein Wunder, denn ihr eingängiger "Fäuste hoch und Spaß dabei"-Stil ist schlichtweg "Oi der alten Schule" mit jeder Menge Singalongs und mitreißenden Melodien. Das Leben ist kompliziert genug und ganz ehrlich: Wenn Du die Welt erklärt bekommen möchtest neben all der Fake-News Scheisse, oder jedes Wort bierernst nimmst, dann bist Du falsch hier! Das hier ist die Welt von Biertoifel: Hier gehts um Freundschaft, Spaß und Zusammenhalt von Punx & Skins, Pogo, Party und Skinheadkult mit einem kleinen bißchen Droogie-Romantik! Und zum zehnjährigem Jubiläum dürft ihr auf dem neuen Album "Spaß und Krawalle" genau das erwarten! Spieltechnisch haben Biertoifel sich bei den 13 neuen Liedern natürlich auch diesmal weiterentwickelt. Der Rest bleibt beim Alten: Keine aufgesetzten Attitüden, sondern einfach nur "Kinder dieser Stadt" und "Working Class Anti Heroes"! Keine Ambitionen zum "Popstar" zu werden und die "Stiefel auf Asphalt" bleiben das gewohnte Klangbild. Wem das zu einfach ist, hat's halt einfach nicht kapiert. "Take back the Oi!" ist die Devise, basta und Glückwunsch zum Jubiläum, Biertoifel! Digipack-CD mit Booklet sowie klassisch schwarzes oder mehrfarbiges Vinyl im Klappcover mit Insert gibt's!
Seit ihrer Gründung 2015 haben sich Biertoifel (ganz und gar nicht) "klammheimlich, still und leise" zu eine der beliebtesten deutschsprachigen Street-Ounk / Oi-Bands gemausert. Von ihrem Debüt "unsere Straßen, unsere Lieder", dem Nachfolger "Skinhead Party" bis zur Split mit "Springtoifel" war jede Vinyl-Auflage innerhalb kürzester Zeit vergriffen! Kein Wunder, denn ihr eingängiger "Fäuste hoch und Spaß dabei"-Stil ist schlichtweg "Oi der alten Schule" mit jeder Menge Singalongs und mitreißenden Melodien. Das Leben ist kompliziert genug und ganz ehrlich: Wenn Du die Welt erklärt bekommen möchtest neben all der Fake-News Scheisse, oder jedes Wort bierernst nimmst, dann bist Du falsch hier! Das hier ist die Welt von Biertoifel: Hier gehts um Freundschaft, Spaß und Zusammenhalt von Punx & Skins, Pogo, Party und Skinheadkult mit einem kleinen bißchen Droogie-Romantik! Und zum zehnjährigem Jubiläum dürft ihr auf dem neuen Album "Spaß und Krawalle" genau das erwarten! Spieltechnisch haben Biertoifel sich bei den 13 neuen Liedern natürlich auch diesmal weiterentwickelt. Der Rest bleibt beim Alten: Keine aufgesetzten Attitüden, sondern einfach nur "Kinder dieser Stadt" und "Working Class Anti Heroes"! Keine Ambitionen zum "Popstar" zu werden und die "Stiefel auf Asphalt" bleiben das gewohnte Klangbild. Wem das zu einfach ist, hat's halt einfach nicht kapiert. "Take back the Oi!" ist die Devise, basta und Glückwunsch zum Jubiläum, Biertoifel! Digipack-CD mit Booklet sowie klassisch schwarzes oder mehrfarbiges Vinyl im Klappcover mit Insert gibt's!
Das bisherige Schaffen von Oskar Rice und Adam Jackson beschränkte sich auf eine Debüt-EP mitten im Lockdown und einige weitere Singles. Doch das ändert sich jetzt mit ihrem Debütalbum: Das charmante Duo feiert einen bedeutenden Schritt nach vorne und eine brillante Essenz all dessen, was die ersten Releases so dramatisch machte. Das Album erzählt die Geschichte eines turbulenten Jahres voller Leben, Liebe (und dessen Ende). Die Songs sind das Tagebuch 12 ereignisreicher Monate. "we're having a barn dance" übertrifft die Ziele des Duos. Die LP ist sowohl in der Produktion als auch im Songwritering offenkundig ambitioniert.
Holding Onto Strings Better Left to Fray wurde ursprünglich am 17. Mai 2011 als fünftes Studioalbum von Seether veröffentlicht und erhielt später in den USA Goldstatus. Produziert von Brendan O’Brien, der für seine Arbeit mit Pearl Jam, Stone Temple Pilots und Bruce Springsteen bekannt ist, debütierte das Album auf Platz 2 der Billboard 200 in den USA und erreichte sowohl die Spitze der Alternative Albums als auch der Hard Rock Albums Charts. Die mit Mehrfach-Platin ausgezeichnete Leadsingle Country Song wurde ein großer Hit und erreichte Platz 1 der US-Rock-Song-Charts und Platz 12 der Alternative-SongCharts. Zusätzlich zu Country Song wurden Titel wie Tonight, Here and Now und No Resolution als Singles veröffentlicht. Das Album wird oft als ein entscheidender Moment in der Karriere von Seether angesehen, da es ihre Fähigkeit zur Innovation unter Beweis stellte, während sie gleichzeitig ihrem typischen Sound treu blieben. Angetrieben von vier Hit-Singles findet das Album weiterhin großen Anklang bei den Fans und hat bis heute über 360 Millionen Streams weltweit erreicht. Dies ist das erste Mal, dass das Album auf Vinyl veröffentlicht wird.
These New Puritans veröffentlichen am 23. Mai 2025 ihr neues Album "Crooked Wing"!
"Crooked Wing" ist das fünfte Album von These New Puritans und ihr erstes neues Studioalbum seit sechs Jahren. Produziert von Jack Barnett und seinem langjährigen Mitarbeiter und Bark-Psychosis-Pionier Graham Sutton, enthält es Gastauftritte einer eklektischen und unberechenbaren Reihe von Mitstreitern, von Caroline Polachek bis zum britischen Jazz-Kontrabassisten Chris Laurence.
Das neue Album des experimentellen Kult-Duos bietet einen Sound, der sowohl brutal als auch wunderschön klingt, und festigt TNPs Ruf für visionäre Musik, die sich jeder Kategorisierung und Konvention entzieht, während sie gleichzeitig tiefes Eintauchen und Hingabe belohnt.
Don Henley hat eine der bekanntesten Stimmen der Musikszene, sowohl als Solokünstler als auch in seiner Arbeit mit den Eagles. Inside Job ist Henleys viertes Soloalbum, das ursprünglich am 23. Mai 2000 veröffentlicht wurde. Das Album bietet Beiträge von Glenn Frey, Don Felder, Jimmy Vaughn, Stevie Wonder, Mike Campbell, Steuart Smith und Streicherarrangements von Randy Newman. Enthalten sind „Taking You Home“ und „For My Wedding“, die von der RIAA mit Platin ausgezeichnet wurden.
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums wird das Album auf LP, CD und in digitaler Form als Remaster neu aufgelegt.
Salty Millers einziges Album ist ein verstecktes Juwel der Yachtrock-Szene, das 1980 in begrenzter Auflage erschien. Aufgenommen mit Mitgliedern der legendären Yachtrock-Combo The Embers, mischt die LP Soul, Disco und Midtempo-Stepper zum charakteristischen Szenetanz, dem Shag. Durchdrungen von pazifischen Sounds und gefühlvollen Streichern dient die LP sowohl als Liebesbrief an die goldenen Yachtrock-Jahre als auch als Ausreisser, der die Konventionen überschreitet. Während viele Songs nostalgische Yachtrock-Themen wie Liebe und Freude feiern, bieten andere mit einem nachdenklicheren Unterton eine seltene Abkehr vom traditionell sonnendurchfluteten Geist des Genres. Lang ersehnte, in den AIR Studios neu remasterte und geschnittene Neuauflage mit neuen Liner Notes.
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Deerhoof haben sich schon vor langer Zeit als eine der großartigsten Rockgruppen des Planeten etabliert - wer das für übertrieben hält, hat noch nicht genug Zeit damit verbracht, Deerhoof zu hören - das wahnsinnig erfinderische Quartett behandelt jedes seiner neuen Alben als eine Gelegenheit zur kreativen Wiedergeburt. Und doch sind sie irgendwie auch zutiefst zuverlässig, eine seltsame, aber wahre Beschreibung für eine Band, die so kreativ rastlos ist. Man weiß nie, wie ein neues Deerhoof-Album klingen wird, außer dass es immer nach Deerhoof klingen wird. Die Band wird durch solche Paradoxien definiert, wie "Noble and Godlike in Ruin" erneut bestätigt. Ihr neuestes Album ist entweder ein Porträt einer Welt, die in monströsen Hass, Entmenschlichung und Dollarzeichen abgleitet, oder ein eindringliches Selbstporträt der Band als Monster: ein intelligentes, sensibles, hybrides Wesen, das unermüdlich von Liebe singt, sich aber zunehmend von dieser Welt entfremdet. Die Musik ist fröhlich und ahnungsvoll, kybernetisch und zutiefst menschlich, alles zugleich. Streicher, die an avantgardistische Kammermusik und klassische Horrorfilm-Soundtracks erinnern, prallen auf Gitarren- und Basslinien. Das Schlagzeug ist manchmal gefiltert und klingt fast elektronisch, aber kein Computer könnte einen so funkigen und dynamischen Rhythmus erzeugen, bei dem jede winzige Variation von einem Snare-Schlag zum nächsten Welten der Möglichkeiten vermittelt. An der Spitze steht die unnachahmliche Altstimme von Satomi Matsuzaki. Eine Stimme der Einsamkeit, deren schlichte Ruhe seltsam außerhalb des Mahlstroms der Band zu stehen scheint, zu dem sie mit ihren zackig-präzisen Bassläufen selbst beiträgt. Als Einwanderin der ersten Generation in den USA hat sie nie versucht, ihren japanischen Akzent oder ihre Karaoke-esken Vortrag zu verbergen. Auf "Noble und Godlike in Ruin" wirkt dies abwechselnd als Ausdruck von Einsamkeit und als kühle Provokation gegenüber Systemen der Unterdrückung und Kontrolle. ,Kindness is all I needed from you", singt sie auf dem epischen Albumabschluss ,Immigrant Songs`. ,But you think we're in your house." Nicht lange danach explodiert der Song, sein eng gewickelter Art-Pop macht Platz für mehrere Minuten heulenden Lärm. Auch wenn das Thema düster sein mag - wie könnte es anders sein - tragen die Songs trotzigen Optimismus in ihrer Weigerung, sich den Konventionen oder überlieferten Weisheiten zu beugen. Da ist diese berühmte Zeile von Dylan Thomas über das Wüten gegen das Sterben des Lichts: "Noble and Godlike in Ruin" fühlt sich ein wenig so an. Die Welt mag untergehen, aber Deerhoof gehen schwungvoll unter.
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Louis Philippe und The Night Mail sind zurück mit einem neuen, fesselnden Album, auf dem die Songs wieder einmal makellos sind. Die Reise geht dieses Mal weiter, weg vom Klassischen, hin zum Unerwarteten. Neue Synthesizer und Claps machen das Ganze unmittelbar und plötzlich, während Stimmen wie aus luftiger Höhe und scheinbar spielerisch-furchtlos durch das Album rufen. Neben den üblichen Geschichten, die man sich so erzählt, gibt es eine geheime, parallele Version der Pophistorie, die von den wahren Enthusiasten und Eklektikern geschrieben wurde. Von jenen, für die ein Dauerbrenner wie Pet Sounds nicht nur Anlass zu endlosen Behauptungen über seine Außergewöhnlichkeit war, sondern auch mündete in einer Aneinanderreihung harmonischer Reichtümer, die bis ins einundzwanzigste Jahrhundert reicht. In diesem alternativen Universum ist Philippe Auclair alias Louis Philippe, anglo-französischer Singer-Songwriter sondergleichen, seit vier Jahrzehnten eine bewunderte Größe. Philippes musikalische Anfänge liegen als Pop-Protagonist und Haus-Produzent bei Mike Always legendärem Label él Records. Von hier aus führten ihn seine Ausflüge in den Shibuya-Sound und zur Zusammenarbeit mit Leuten wie Bertrand Burgalat, Dave Gregory von XTC, Sean O"Hagan von High Llamas und Stuart Moxham von Young Marble Giants bis hin zu seinen jüngsten Abenteuern mit The Night Mail. The Night Mail kamen vor zehn Jahren zusammen, um ein Album mit dem unterschätzten Post-Glam-Genie John Howard aufzunehmen. Nach diesem einmaligen Projekt verbrachten sie ein paar Abende in London, um als Begleitband für Robert Forster und Louis Philippe zu spielen, und schlossen dabei eine Allianz mit Letzterem, die 2020 zu ihrem ersten gemeinsamen Album Thunderclouds führen sollte. Angesichts der Komplexität, den reichhaltigen Sound dieses Albums auf der Bühne zu realisieren, holte Philippe seinen langjährigen Partner, musikalische Koryphäe und Multiinstrumentalist Danny Manners an Bord.
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Katagory V sind eine Progressive-Power-Metal-Band aus Salt Lake City in Utah. Anfang 1999 gegründet, sind bis dato fünf Studioalben erschienen: Auf "Present Day"(2001) folgten "A New Breed Of Rebellion" (2004), "The Rising Anger" (2006), "Hymns Of Dissension" (2007) und schließlich "Resurrect The Insurgence" (2015). Nun hat die Gruppe einen Vertrag mit High Roller Records unterschrieben, dessen erstes Resultat das brandneue Werk "Awaken A New Age Of Chaos" ist. Die Platte wurde von Dustin Mitchell (Bass), Curtis Morrell (Gitarre) und Matt Suiter (Schlagzeug) eingespielt, allesamt Teil der Originalbesetzung, plus Sänger Albert Rybka sowie Neuzugang Dan Coxey an der zweiten Gitarre. Das Album ist im Streamline Studio in Salt Lake City aufgenommen und von der Band selbst produziert worden. Für das Mastering zeichnete Alan Douches (Fates Warning, Cannibal Corpse) verantwortlich. Mit Riffmonstern wie "Empire Of Ignorance" und "Blood Siphon" oder melodischen Stücken wie "Absolute Divide" oder "Through Fate's Eyes" entpuppt sich "Awaken A New Age Of Chaos" als Meisterwerk des modernen Progressive Power Metal. In der Vergangenheit wurden Katagory V gerne mit Fates Warning, Queensryche, Hades, Sanctuary und Lethal verglichen. Laut Bassist und Gründungsmitglied Dustin Mitchell durchaus zutreffend: "Die genannten Bands haben uns ganz ohne Zweifel beeinflusst. Aber auch eine Menge Speed-, Thrash- und Doom-Bands der späten Achtziger und frühen Neunziger. Dazu Thrash-Metal-Gruppen der alten Schule - Realm, Death Angel, Helstar, Flotsam & Jetsam sowie Atrophy - und ferner auch härtere Melodic-Hardrock-Formationen, speziell aus Deutschland, da denke ich an Bonfire oder Jaded Heart." Das sollte all denjenigen, die mit Katagory V noch nicht vertraut sind, einen guten Eindruck davon geben, wie die Band klingt. Alles in allem ist das neue Werk "Awaken A New Age Of Chaos" von einer überraschend dunklen Grundstimmung geprägt: "Oh ja, dem stimme ich ausdrücklich zu", bestätigt Dustin Mitchell. "Diese Platte ist viel düsterer und auch zorniger als alles, was wir in der Vergangenheit gemacht haben, vielleicht mit Ausnahme unseres zweiten Albums. Im Verlauf unserer Karriere haben wir einige Tiefschläge einstecken müssen, weswegen die Band die letzten zehn Jahre auf Eis gelegen hat. Es ist also nur natürlich, dass sich die Wut darüber auch in unser neuen Musik Ausdruck verschafft hat."
Katagory V sind eine Progressive-Power-Metal-Band aus Salt Lake City in Utah. Anfang 1999 gegründet, sind bis dato fünf Studioalben erschienen: Auf "Present Day"(2001) folgten "A New Breed Of Rebellion" (2004), "The Rising Anger" (2006), "Hymns Of Dissension" (2007) und schließlich "Resurrect The Insurgence" (2015). Nun hat die Gruppe einen Vertrag mit High Roller Records unterschrieben, dessen erstes Resultat das brandneue Werk "Awaken A New Age Of Chaos" ist. Die Platte wurde von Dustin Mitchell (Bass), Curtis Morrell (Gitarre) und Matt Suiter (Schlagzeug) eingespielt, allesamt Teil der Originalbesetzung, plus Sänger Albert Rybka sowie Neuzugang Dan Coxey an der zweiten Gitarre. Das Album ist im Streamline Studio in Salt Lake City aufgenommen und von der Band selbst produziert worden. Für das Mastering zeichnete Alan Douches (Fates Warning, Cannibal Corpse) verantwortlich. Mit Riffmonstern wie "Empire Of Ignorance" und "Blood Siphon" oder melodischen Stücken wie "Absolute Divide" oder "Through Fate's Eyes" entpuppt sich "Awaken A New Age Of Chaos" als Meisterwerk des modernen Progressive Power Metal. In der Vergangenheit wurden Katagory V gerne mit Fates Warning, Queensryche, Hades, Sanctuary und Lethal verglichen. Laut Bassist und Gründungsmitglied Dustin Mitchell durchaus zutreffend: "Die genannten Bands haben uns ganz ohne Zweifel beeinflusst. Aber auch eine Menge Speed-, Thrash- und Doom-Bands der späten Achtziger und frühen Neunziger. Dazu Thrash-Metal-Gruppen der alten Schule - Realm, Death Angel, Helstar, Flotsam & Jetsam sowie Atrophy - und ferner auch härtere Melodic-Hardrock-Formationen, speziell aus Deutschland, da denke ich an Bonfire oder Jaded Heart." Das sollte all denjenigen, die mit Katagory V noch nicht vertraut sind, einen guten Eindruck davon geben, wie die Band klingt. Alles in allem ist das neue Werk "Awaken A New Age Of Chaos" von einer überraschend dunklen Grundstimmung geprägt: "Oh ja, dem stimme ich ausdrücklich zu", bestätigt Dustin Mitchell. "Diese Platte ist viel düsterer und auch zorniger als alles, was wir in der Vergangenheit gemacht haben, vielleicht mit Ausnahme unseres zweiten Albums. Im Verlauf unserer Karriere haben wir einige Tiefschläge einstecken müssen, weswegen die Band die letzten zehn Jahre auf Eis gelegen hat. Es ist also nur natürlich, dass sich die Wut darüber auch in unser neuen Musik Ausdruck verschafft hat."
re-release Refused ist eine schwedische Hardcore-Punk-Band, die im Januar 1992 aus der Band Step Forward entstand. Sie löste sich am 6. Oktober 1998 nach einem vorerst letzten Konzert auf. 2012 gab es eine kurze Reunion. Heute gelten Refused als ein zentraler europäischer Vertreter dieses Genres, doch in den Neunzigerjahren wurde der Formation nicht die Aufmerksamkeit zuteil, die ihr gebührt hätte. Soundtechnisch orientierten sich die Schweden anfangs stark an Vorbildern wie den Gorilla Biscuits, griffen aber auch auf Elemente aus dem Metal und Rock zurück. So enthielt ihr erstes Demo zum Beispiel auch eine Coverversion des AC/DC-Klassikers "Back In Black". 1994 veröffentlichte die anfängliche Straight-Edge-Band ihr Debütalbum "This Just Might Be The Truth" beim Label Startracks, das nun auch dessen Nachpressung mit dem Original-Artwork besorgte.
Wie in einer Szene aus einem Traum stand Thor Harris auf einer überfüllten Bühne mit 13 Musikern: Er klopfte, zupfte, verbeugte sich und blies lyriklose Liebeslieder in ein großes Auditorium von 325 leuchtend roten Sitzen - ohne dass auch nur eine Seele darauf saß. Dies war die Entstehung von "Heathen Spirituals", das fünfte aufgenommene Werk von Harris' abenteuerlichem Ambient-Ensemble Thor & Friends und das erste, das einer himmlischen Wiederholung der Live-Auftritte der Gruppe aus Austin ähnelt. Es ist ein jahrhundertealtes Konzept: eine Platte in einer leeren Musikhalle aufzunehmen. Geleitet von Craig Ross (Patty Griffin, Spoon), einem unerschrockenen Produzenten und lebenslangen Mitarbeiter von Harris, wurde Thor & Friends zwei Tage lang verkabelt, um frei fließende meditative Stücke auf unverstärkten Orchesterinstrumenten im Jessen Auditorium, einem atemberaubenden Art-Déco-Relikt aus den frühen Tagen der Butler School of Music der University of Texas, einzuspielen. Thor Harris ist ein Handwerker, künstlerisch und anderweitig: Er ist Klempner-, Tischler- und Holzarbeiter. In musikalischen Zusammenhängen taucht sein Name oft in Verbindung mit den fünf Worten ,bekannt für seine Arbeit mit" auf, er war Mitglied der Avant-Rock-Götter SWANS und den Indie-Lieblingen Shearwater, aber auch an wichtigen Aufnahmen von Bill Callahan, Amanda Palmer, Devendra Banhart und Shahzad Ismaily beteiligt. In vielen Kreisen ist Harris auch dafür bekannt, dass er ein offenherziger Verfechter der psychischen Gesundheit ist mit einem teuflischen Sinn für Humor und einer Vorliebe für unterhaltsame soziale Kommentare (sein Lehrvideo ,How to Punch a Nazi" führte dazu, dass er im Jahr 2017 von Twitter verbannt wurde). "Heathen Spirituals", das am 16. Mai 2025 auf Joyful Noise Recordings erscheint, enthält drei Originalstücke mit einer Laufzeit von 35 Minuten. Die rhythmische Wiederholung der Eröffnungsséance ,Anne Sexton's Glasses" evoziert ein kognitives Crescendo, während das bezaubernde "Christmas Eve at the Wizard's House" ein Gefühl der Schwerelosigkeit hervorruft. Das krachende, von Chören begleitete ,Heathen Spiritual" rührt derweil ein wunderschönes Requiem für einen sterbenden Planeten an. In glorreicher Treue fangen die Sessions die instinktive Reinheit der Live-Auftritte von Thor & Friends ein.
Im klassischen, nicht-popkulturellen Sinne bezieht sich der Begriff "Schamanismus" in erster Linie auf die spirituellen Praktiken der indigenen Völker Sibiriens. Schamanen interagieren als Beschützer ihrer Gemeinschaften über veränderte Bewusstseinszustände mit der Geisterwelt. Auf ihrem Album "Songs of the Shaman" interpretieren NYTT LAND traditionelle schamanische Gesänge und Zaubersprüche der mandschu-tungusischen Sprachgruppen unter Sibiriens Ethnien. Bei diesen Liedern kommen sehr alte musikalische Techniken wie Kehlkopfgesang und Trommeln zum Einsatz. Alle Gesänge wurden in der jeweiligen Originalsprache aufgenommen. Damit will die Band deren ursprüngliche Kraft bewahren, die auch aus der Intonation sowie dem Sprachrhythmus der Worte entsteht. Diese Sammlung alter Magie in Form von Geisterbeschwörungen, Abwehrzaubern und Segensprüchen wurde sorgfältig ausgewählt und schließt Schadflüche bewusst aus. NYTT LAND sind eine rituelle nordische Folk-Band, die das Ehepaar Natalya und Anatoly Pakhalenko im August 2013 in der westsibirischen Stadt Kalachinsk gründete, welche am Ufer des Flusses Om und als Station der Transsibirischen Eisenbahn errichtet wurde. Nach drei in Eigenregie veröffentlichten Alben, "Nytt Land" (2013), "Hávamál" (2015) und "Scopun: Songs from the Elder Edda" (2016), erschien im Jahr 2017 mit "Fimbulvinter" ihr Debüt bei einem Label, auf das kurz darauf das Album "Oðal" (2018) folgte. Während NYTT LAND auch weiterhin Werke in Eigenregie veröffentlichten, traten die sibirischen Elemente in ihrer Musik auf ihrem dritten Label-Album "Ritual" stärker als jemals zuvor in den Vordergrund.
Im klassischen, nicht-popkulturellen Sinne bezieht sich der Begriff "Schamanismus" in erster Linie auf die spirituellen Praktiken der indigenen Völker Sibiriens. Schamanen interagieren als Beschützer ihrer Gemeinschaften über veränderte Bewusstseinszustände mit der Geisterwelt. Auf ihrem Album "Songs of the Shaman" interpretieren NYTT LAND traditionelle schamanische Gesänge und Zaubersprüche der mandschu-tungusischen Sprachgruppen unter Sibiriens Ethnien. Bei diesen Liedern kommen sehr alte musikalische Techniken wie Kehlkopfgesang und Trommeln zum Einsatz. Alle Gesänge wurden in der jeweiligen Originalsprache aufgenommen. Damit will die Band deren ursprüngliche Kraft bewahren, die auch aus der Intonation sowie dem Sprachrhythmus der Worte entsteht. Diese Sammlung alter Magie in Form von Geisterbeschwörungen, Abwehrzaubern und Segensprüchen wurde sorgfältig ausgewählt und schließt Schadflüche bewusst aus. NYTT LAND sind eine rituelle nordische Folk-Band, die das Ehepaar Natalya und Anatoly Pakhalenko im August 2013 in der westsibirischen Stadt Kalachinsk gründete, welche am Ufer des Flusses Om und als Station der Transsibirischen Eisenbahn errichtet wurde. Nach drei in Eigenregie veröffentlichten Alben, "Nytt Land" (2013), "Hávamál" (2015) und "Scopun: Songs from the Elder Edda" (2016), erschien im Jahr 2017 mit "Fimbulvinter" ihr Debüt bei einem Label, auf das kurz darauf das Album "Oðal" (2018) folgte. Während NYTT LAND auch weiterhin Werke in Eigenregie veröffentlichten, traten die sibirischen Elemente in ihrer Musik auf ihrem dritten Label-Album "Ritual" stärker als jemals zuvor in den Vordergrund.
"Kunst zu kreieren ist für mich ein ständiger Kampf den Fokus zu behalten; denn wir leben in einer Zeit voller Unterbrechung und Zerrüttung, äußert sich die Tune-Yards Sängerin Merrill Garbus über ihr sechstes Album "Better Dreaming". Mit einer klaren Haltung zu Antifaschismus, Befreiung und Anderssein präsentiert das neue Album einige der eingängigsten und funkigsten Pop-Momente von Tune-Yards bisher - und ja, tanzen kann man dazu auch. Die Songs entstanden für Garbus und ihren Bandkollegen und Partner Nate Brenner mit ungewöhnlicher Leichtigkeit - sie ließen die Musik einfach fließen und folgten jeder kreativen Spur, die sich ergab. Nach der Isolation in der Pandemie und der langen Pause von Tourneen und Live-Shows war das Bedürfnis, sich von Musik bewegen zu lassen, stärker denn je. Auch die einzigartige Erfahrung, ein menschliches Wesen heranwachsen zu sehen, prägte den Entstehungsprozess. Ihr gemeinsames Kind, heute drei Jahre alt, ist auf dem Song "Limelight" zu hören - ein Song, der aus gemeinsamen Tanzmomenten zur Musik von George Clinton entstand. Die Songs wurden als Duo aufgenommen und basieren - mit einer Ausnahme - auf Merrills Drum-Loops und Rhythmusstrukturen, ähnlich wie auf ihren frühen Alben_Ç»"Bird-Brains"_Ç»und_Ç»"W H O K I L L". Der Opener_Ç»"Heartbreak"_Ç»baut riesige Vokalharmonien um einen druckvollen Beat aus Klicks, Pops, Samples und gedubbten Snares. Garbus besingt darin Herzschmerz als Antrieb, als Herausforderung - Zeilen wie "Watch me survive another heartbreak"_Ç»wirken wie ein Aufruf zum Weitermachen. Das treibende_Ç»"How Big is the Rainbow"_Ç»setzt auf Four-on-the-Floor-Rhythmus und versprüht Disco-House-Energie - mit der Atmosphäre eines queeren Club-Hits voller Strobo und Intensität. "Better Dreaming"_Ç»ist ein kraftvolles Manifest für Selbstliebe, kollektives Handeln, Befreiung auf der Tanzfläche sowie die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Angesichts der Herausforderungen und Unsicherheiten der Gegenwart stellt sich Tune-Yards die Frage: Wie viel echte Energie und Freude lassen sich durch Musik überhaupt transportieren? Mit seinem mitreißenden, lebensbejahenden Art-Pop für eine Welt im Umbruch macht_Ç»"Better Dreaming"_Ç»genau das.
"Kunst zu kreieren ist für mich ein ständiger Kampf den Fokus zu behalten; denn wir leben in einer Zeit voller Unterbrechung und Zerrüttung, äußert sich die Tune-Yards Sängerin Merrill Garbus über ihr sechstes Album "Better Dreaming". Mit einer klaren Haltung zu Antifaschismus, Befreiung und Anderssein präsentiert das neue Album einige der eingängigsten und funkigsten Pop-Momente von Tune-Yards bisher - und ja, tanzen kann man dazu auch. Die Songs entstanden für Garbus und ihren Bandkollegen und Partner Nate Brenner mit ungewöhnlicher Leichtigkeit - sie ließen die Musik einfach fließen und folgten jeder kreativen Spur, die sich ergab. Nach der Isolation in der Pandemie und der langen Pause von Tourneen und Live-Shows war das Bedürfnis, sich von Musik bewegen zu lassen, stärker denn je. Auch die einzigartige Erfahrung, ein menschliches Wesen heranwachsen zu sehen, prägte den Entstehungsprozess. Ihr gemeinsames Kind, heute drei Jahre alt, ist auf dem Song "Limelight" zu hören - ein Song, der aus gemeinsamen Tanzmomenten zur Musik von George Clinton entstand. Die Songs wurden als Duo aufgenommen und basieren - mit einer Ausnahme - auf Merrills Drum-Loops und Rhythmusstrukturen, ähnlich wie auf ihren frühen Alben_Ç»"Bird-Brains"_Ç»und_Ç»"W H O K I L L". Der Opener_Ç»"Heartbreak"_Ç»baut riesige Vokalharmonien um einen druckvollen Beat aus Klicks, Pops, Samples und gedubbten Snares. Garbus besingt darin Herzschmerz als Antrieb, als Herausforderung - Zeilen wie "Watch me survive another heartbreak"_Ç»wirken wie ein Aufruf zum Weitermachen. Das treibende_Ç»"How Big is the Rainbow"_Ç»setzt auf Four-on-the-Floor-Rhythmus und versprüht Disco-House-Energie - mit der Atmosphäre eines queeren Club-Hits voller Strobo und Intensität. "Better Dreaming"_Ç»ist ein kraftvolles Manifest für Selbstliebe, kollektives Handeln, Befreiung auf der Tanzfläche sowie die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Angesichts der Herausforderungen und Unsicherheiten der Gegenwart stellt sich Tune-Yards die Frage: Wie viel echte Energie und Freude lassen sich durch Musik überhaupt transportieren? Mit seinem mitreißenden, lebensbejahenden Art-Pop für eine Welt im Umbruch macht_Ç»"Better Dreaming"_Ç»genau das.
"Something Soft", das zweite Album der irischen Post-Punk-Brandstifter M(h)aol, ist alles andere als soft. Von der ersten Note des Eröffnungsstücks von "Something Soft" bis zu den verzerrten Schreien des letzten Stücks fühlt sich die Platte antagonistisch gegenüber dem Konzept der Sanftheit an, klanglich und thematisch. Es ist eine unapologetische Annäherung an intersektionellen Feminismus, Tierschutz, Konsum und den Kampf um einen Platz in einer Welt, der es an Empathie mangelt. Was M(h)aol bietet, ist Katharsis in zwei Formen: die Art, die man bekommt, wenn man anderen gegenüber offen ist, und die Art, die man bekommt, wenn man mit Recht etwas kaputt macht. Wut und Empathie effektiv zu kanalisieren ist ein Akt der Widerstandsfähigkeit, und um "Something Soft" zu machen, mussten M(h)aol besonders widerstandsfähig werden. Nach ihrem gefeierten Debüt "Attachment Styles" änderte sich das Line-up von M(h)aol und bestand nun aus dem Kerntrio Constance Keane (Schlagzeug/Gesang, sie/ihr), Jamie Hyland (Bass/Gesang, sie/ihr) und Sean Nolan (Gitarre, er/ihm). Dieser Prozess veränderte die Herangehensweise der Band an das Songwriting und die Auftritte und führte zu einem unerwarteten Durchbruch. "Something Soft" zeichnet sich durch einen dringlicheren Sound aus, der sich eng um den Rhythmus von Hyland und Keane legt. In Songs wie "Pursuit" und "Snare" verbindet sich Keanes Gesang mit dem Schlagzeug, als würden ihre Worte durch ihr Spiel zum Leben erweckt und direkt aus ihrem Körper kommen. Vor dem Hintergrund dieser ängstlichen und schwadronierenden Tracks nimmt ihre Stimme den Raum eines inneren Monologs ein, in dem sie von einem angespannten Heimweg und von der Misogynie im Green Room aus einer Position der drolligen Beobachtung heraus erzählt - eine universelle Erfahrung, die in spezifischen Details wiedergegeben wird. Wie seine Vorgänger "Attachment Styles" und die "Gender Studies" EP wurde auch "Something Soft" von Jamie Hyland aufgenommen. Es ist die technisch ausgefeilteste der bisherigen M(h)aol-Aufnahmen, denn die Band, zu der auch Sarah Deegan vom Pixie Cut Rhythm Orchestra am Bass gehört, zog in das Dubliner Ailfionn Studio, wo sie die räumlichen Gegebenheiten und das Studio-Equipment nutzten, um ihrem Sound mehr Nuancen zu verleihen. Die zusätzlichen Sessions und das Können hinter den Reglern waren ein Segen, aber für eine Band, die es gewohnt ist, unter extremem Zeitdruck zu arbeiten, war dies eine unerwartete Herausforderung: Konnten M(h)aol das Gefühl der Unmittelbarkeit beibehalten, das ihre Musik bis zu diesem Zeitpunkt geprägt hatte? Songs wie "DM:AM" zerstreuten diese Sorge schnell, indem sie innerhalb von 20 Minuten aus einem Drone entstanden, den Nolan spielte, während Hyland ihr Aufnahme-Equipment aufbaute und sich beeilte, den Song einzufangen, sobald Keane und Deegan dazukamen. Eine der geisterhaften Hymnen von "Something Soft", "1800-Call-Me-Back", begann als Scherz, dass die Band einen Fußballgesang schreiben sollte, wurde aber weitaus komplexer - die köstliche Balance aus Chaos und Klarheit, die sie gefunden haben, wäre ohne Zeit unmöglich gewesen. "I Miss My Dog" ist weniger spontan, aber seine Meditation über Trauer baut sich in einem halsbrecherischen Tempo auf, von Rückkopplungen über Keanes Schlagzeugspiel und Gesang bis hin zu einem spektakulären Schluss, der die Trauer in Bass und Gitarre erstickt, eine der größten technischen Leistungen von M(h)aol bis heute. Der Feinschliff unterstreicht den schelmischen Charme von M(h)aol und lässt das Intime hymnisch wirken, indem persönliche Erfahrungen genutzt werden, um die allgemeinen Systeme, unter denen wir leben, zu beschreiben. Für diejenigen, die sich in den Songs von M(h)aol wiedererkennen, ist das Hören von "Something Soft" wie ein Sprung in einen lang laufenden Chat-Thread, voller Wut und Humor.
Die New Wave-Legenden aus Düsseldorf um Meikel Clauss aka Micky Matschkopf sind mit neuem, tiefschwarzem Material zurück! 1980 noch kurz mit dem KFC den Ratinger Hof abgerockt, prägte NICHTS mit Sängerin Andrea M. und zwei erfolgreichen Alben in den frühen Achtzigern die Szene zwischen Punk, New Wave & NDW. Singlehit "Radio", "Licht Aus" sowie natürlich der zeitlose Top 20-Erfolg und Club-Klassiker "Tango 2000" gehören zur deutschen Musikgeschichte. 1983 fand noch ein drittes Album ohne Clauss statt, der lieber Belfegore ins Leben rief, aber 2009 die Band reanimierte und 2011 in neuer Besetzung das Album "Zeichen Auf Sturm" (Gesang: Sabine K.) über Unique/Electriqie Mud herausbrachte. Seitdem spielen Nichts live, veröffentlichen Deluxe-Ausgaben der drei 80er-Alben, kehrten in die Charts zurück und wurden zu Pandemie-Zeiten von DJ Hell mit einem Remix ihres Kulttracks "Eingeschlossen" bedacht. Mit der neuen Frontfrau Nina H. wurde seit 2022 an neuen Songs gearbeitet, was Ende 2024 zu "Nitroglycerin" führte und nun im fünften vollem Nichts-Werk Gestalt annimmt. Mit "Tiefschwarz" kehrt die Band zu den düstersten Wurzeln ihrer Klangwelten im Update zurück, schließt an Tracks wie "Eingeschlossen", "Tango 2000" und "Schwarze Gedanken" oder eben auch erwähnte Belfegore ("All That I Wanted") an. Ein Sound getragen vom charakteristischen Spiel Clauss' und seinen intensiven Gitarrenriffs, garniert mit hypnotischen Beats und donnernden Drums, gelegt auf ein Fundament aus Bass und Elektronik. Die Texte - mal direkt, mal poetisch, mal rau, mal sanft - zeichnen eine Reise durch die Schattenseiten des Lebens, melancholisch, kraftvoll und ungeschönt. Singles "Kugel durch den Kopf" und "Alien", der Opener "Maschine oder Mensch" sowie der abschließende Titeltrack sind nur vier von 10 starken, neuen Songs. Nichts entfalten eine klangliche Dichte, die sowohl bisherige Verehrer*innen wie auch neue Fans in den Bann ziehen wird. Das stringente musikalische Konzept wird durch das von Katharina Sieverding lizenzierte Artwork noch geadelt: die weltweit erfolgreiche bildende Künstlerin und Fotografin aus Düsseldorf gab für "Tiefschwarz" ein Bild aus ihrer Reihe "Die Sonne Um Mitternacht Schauen" frei, welches gänzlich und ohne überlagernde Schriften das Sleeve-Artwork ausmacht. Die CD kommt als 4-Panel Digipack mit 12seitigem Booklet, die LP im Klappcover mit bedruckter Innenhülle. Das klassisch schwarze Vinyl kommt in 180g, das transparent blaue Vinyl ist 140g.
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NEKRODEUS wurde 2013 gegründet und begann mit einem Demo irgendwo zwischen Death Metal und Sludgecore. Die Band und ihre Musik haben sich über die Jahre ihrer Bandgeschichte immer weiter entwickelt. Die äußerst kreative Band befindet sich nun auf ihrem aktuellen künstlerischen Höhepunkt und verbindet gekonnt Musikgenres wie Black Metal, HC Punk, Death Metal und Grindcore. Sie blicken auf zwei Alben (,Moloch", ,Asbest"), eine EP (,Putrid Scent of Grave Perversion") und das Demo zurück, mit dem sie gestartet sind. In ihren gesellschaftskritischen Texten wird schnell klar, dass die vierköpfige Band etwas zu sagen hat. Die Band, bestehend aus Sebastian Lackner (Gitarre - auch Live-Mitglied von ELLENDE), Stefan Rindler (Gesang), Paul Färber (Schlagzeug - auch KARG & Live-Mitglied von ELLENDE und HARAKIRI FOR THE SKY) und Lukas Benedicic am Bass kann es kaum erwarten, euch musikalisch den Tag zu versüßen. ,Ruaß" ist ein sich wandelndes Fest des knusprigen Black Metal Punk, eine Kost aus roher Gewalt und stimmungsvoller Atmosphäre, die den Nerv zwischen deinem Reptilienhirn und deiner emotionalen Intelligenz kratzt, während sie mit ihren eigenen grobkantigen Zähnen zurückbeißt.
Ein Album zum Schlafen und Wachen, zum Gehen und Fahren, zum Jagen und Fischen, zum Herumlungern vor einer Raststätte in der verwunschenen Tundra. In Fahrstühlen okay, zum Abendessen nicht so toll. Auf Caveman Wakes Up, dem neuen Album von Friendship und ihrem zweiten für Merge Records, wird die historisch weit gefasste Definition von Country-Musik noch weiter gefasst. Shambolische Gitarren werden durch Flötenpads ausgeglichen, trübe Poesie trifft auf eine Motown-Rhythmusgruppe, ein Song über Jerry Garcia und die First Lady Betty Ford wird mit einem Schlagzeugsolo ausgeblendet, als käme Talk Talk aus einem schmuddeligen Keller in Philadelphia und würde von James Tate gespielt. Der zerklüftete Bariton des Songwriters Dan Wriggins schneidet durch elf düstere, wirbelnde Country-Rock-Songs mit tiefgründiger lyrischer Substanz und Aufrichtigkeit. Wie ein Wecker, der am Rande eines Traums eingebaut ist, gehört "Caveman Wakes Up" gleichermaßen zum bewussten und zum unterbewussten Verstand, voller Hintergründe, durchdrungen von Referenzen und Experimenten, beiläufig und als düstere Warnung vorgetragen und vor allem der kreativen Seele der Musik gewidmet. Im Laufe der Jahre hat sich diese Hingabe ausgezahlt. Friendship ist zu einer Art umgekehrter Supergroup geworden, in der die Band selbst und jedes einzelne Mitglied im Zentrum einer zunehmend prominenten Szene junger Folk- und Country-Musiker und Songwriter steht. Der Schlagzeuger Michael Cormier O'Leary leitet das Instrumentalkollektiv Hour und betreibt zusammen mit dem Bassisten Jon Samuels das Label Dear Life Records, das Freunde und Kollegen beherbergt, die Friendship zu einem wichtigen Einfluss zählen, darunter MJ Lenderman, Florry, und Fust. (Samuels spielt auch die Leadgitarre bei MJ Lenderman and the Wind). Die Band 2nd Grade des Gitarristen Peter Gill ist ebenfalls aktiv und macht zahlreiche Aufnahmen. Wriggins begann mit dem Schreiben der Songs von "Caveman Wakes Up" auf einer verstimmten klassischen Gitarre von Lenderman und beendete es auf einem kaum gestimmten Klavier in einer Wohnung, die er mit G DeGroot von Sadurn teilte. Im Sommer 2023 hatte Wriggins gerade den Iowa Writers' Workshop verlassen, wo seine Liebe zur Poesie und sein Misstrauen gegenüber der akademischen Poesiewelt gleichzeitig wuchsen. Eine Beziehung ging in die Brüche, und Wriggins übernachtete mehrere Wochen in North Carolina im Haus von Lenderman und Karly Hartzman (von Wednesday ), wo er die ersten Demos von "Resident Evil", "All Over the World" und "Love Vape" aufnahm. Wriggins kehrte nach Philadelphia zurück, und die Band machte sich an die Arbeit, um neue Ideen zu entwickeln. Schließlich nahmen sie das Album in fünf Tagen mit Tontechniker Jeff Ziegler (Mary Lattimore, War On Drugs) auf, den Gesang mit Bradford Kreiger, dem Techniker von Love the Stranger. Orgel, Geige (Jason Calhoun) und Flöte (Adelyn Strei) wurden von Lucas Knapp in einer Kirche in West Philadelphia aufgenommen. Textlich bewegt sich "Caveman Wakes Up" auf vertrautem Friendship Terrain - das Heilige wird profaniert und das Profane geheiligt. "Caveman Wakes Up" zeigt Friendships besonderes Genie für visionäre Arrangements, die über Generationen hinweg dem Folk-Rock-Kanon von Neil Young, Joni Mitchell und Emmylou Harris ebenso verpflichtet sind wie Indie-Größen wie Yo La Tengo und den Merge-Labelkollegen Lambchop oder Zeitgenossen wie Lomelda und ML Buch. Mehrere der Songs verwenden Fade-Outs, die im Text von "Love Vape" scherzhaft erwähnt werden, und es gibt andere Elemente, die von Motown und 70er-Jahre-Balladen übernommen wurden: festgefahrene Schlagzeugmuster, Bassintervalle, gefühlvolle Streicherarrangements. Jede Referenz wird über das Genre hinausgeschoben, verwirbelt und wiederholt, zu etwas Neuem, das eindeutig zum Friendship-Sound gehört. Bei "Free Association", "Artex" und "Wildwood in January" ist der Groove so festgelegt, dass andere Klänge nahtlos kommen und gehen können: Mellotron-Flächen, Klavierwirbel und -stiche und klare Gitarrenmelodien, wimmelnde Texturen, die sich als Einheit tarnen. "Caveman Wakes Up" das bisher am weitesten fortgeschrittene Werk von Friendship, ein weiterer Beweis für die Hingabe und Sorgfalt der Band.
WHEN A NIGHT IN SOUNDS LIKE A NIGHT OUT! Eine schillernde 11-Track-Reise durch die handverlesenen Perlen unter Numeros besten. Eccentric verbindet die zeitlose Wärme des klassischen Soul mit einem frischen, modernen Twist: Eccentric Modern Soul präsentiert eine weitläufige Klanglandschaft, die sich sowohl nostalgisch als auch neu anfühlt.
Die kompromisslose Fusionen aus klassischem Death Metal und Melodie, sowie kraftvolle Riffs, die an die alte Göteburger Schule erinnern, treffen auf mitreißende Grooves, die direkt zum Head bangen einladen. Stellt euch vor, At the Gates, Dark Tranquillity, Morbid Angel, Obituary, Death und Carcass vereinen ihre Kräfte - schnell, melodiös, präzise und gleichzeitig tödlich! Dennoch be halten Helldrifter ein sehr gutes Maß zwischen Härte und Melodie, sowie Geschwindigkeit und Groove. Alle Lieder überzeugen mit Abwechslung und geschickt gewählte Kompositionen. Teilwei se erinnert "Helldrifter - Shell Of Inexsistence" an Klassiker wie Death's Symbolic oder The Sound of Perseverance - aber frisch und nicht als eingestaubte Kopie!
Lyrisch befasst sich "Shell Of Inex sistence" mit düsteren und existenzbedrohenden Themen: Vom atomaren Ende der Menschheit, über die Psychoanalyse der menschlichen Seele, bis hin zu sozialkritischen Themen, wie Kriegen und Suizid. "Shell of Inexistence" ist nicht nur ein kraftvolles musikalisches Statement, sondern auch ein intensives lyrisches Werk, das tief in die Abgründe der Psyche und Gesellschaft eintaucht.
"Shell Of Inexsistence" wurde unter der Leitung von Roland Böffgen und Helldrifter, in den Hard Drive Sound Studios in Stuttgart aufgenommen, produziert und gemixt. Die Gitarren- und Bassspu ren wurden unter der Leitung von Vasilis Monopoulos in dem bandeigenen Studios aufgenommen. Der finale Feinschliff und das Mastering wurde von Kai Stahlenberg, im Kohlekeller Studio in See heim-Jugenheim, durchgeführt. Für die visuelle Umsetzung wurde Giannis Nakos (Remedy Design) beauftragt, der unter anderem bereits die Artworks für Suffocation, Morbid Angel, Cryptopsy oder The Crown realisierte.
"Shell of Inexistence" ist ein kraftvolles Statement im Death Metal, das Fans des Genres genauso fesseln wird wie Neulinge!
Aus der griechischen Black-Metal-Bastion Athen kommen Eleventh Ray mit Klageliedern, die schon seit fast einem Jahrzehnt auf sich warten lassen. Die okkulten Darbietungen in der unheiligen Hülle von Reviving Tehom beschwören den Geist von Celtic Frost, Sodom, den 90er-Jahre-Taten des großen Magus Wampyr Daoloth (Necromantia, Rotting Christ, Thou Art Lord) und natürlich Therions 1993er Symphony Masses: Ho Drakon Ho Megas Album.
Die Saat für Eleventh Ray wurde von Material gesät, das einst für die Black-Metal-Kraft von Serpent Noir geschaffen wurde, deren wechselnde Tonalität Gitarrist Y.K. dazu veranlasste, das besagte Material für einen späteren Zweck zu vergraben. Eine Entscheidung, die erst 2022 durch ein verheerendes Probedemo Früchte trug, das das Interesse von Dark Descent Records weckte.
„Eleventh Ray ist eine völlig neue, autonome Einheit, für die wir mit voller Kraft arbeiten wollen, und KEIN einmaliges Projekt aus Serpent Noir-Überbleibseln“, erklärt Y.K. “Wie alle meine Projekte ist auch Eleventh Ray tief in der Dark Magic und der Typhonian Alchemy verwurzelt."