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Als Dublins Gurriers 2024 ihr Debütalbum Come And See veröffentlichten, bewiesen sie eindrucksvoll, dass sie eine der drängendsten und unüberhörbaren neuen Stimmen der boomenden irischen Punk-Szene sind. Seitdem haben sie sich mit knochenerschütternden, moshpit-tauglichen Live-Shows einen stetig wachsenden Ruf erarbeitet. Come And See stellte dabei auch ihre lyrische Stärke und ihren neugierigen, gesellschaftskritischen Blick in den Vordergrund – mit Songs über digitale Verlorenheit und die ganz realen Schrecken der modernen Welt.
Das grandiose zweite Album des Quintetts heißt Nobody's Coming To Save You – könnte aber ebenso gut den Untertitel „härter, besser, schneller, stärker" tragen. Es wird am 25. September auf Play It Again Sam veröffentlicht.
Aufgenommen in Donegals Attica Studios und den Holy Mountain Studios in London, produziert von Mark Bowen (Idles) und Loren Humphrey (Geese, Cameron Winter), engineered von Chris Fullard (Idles, Sunn O)))) und gemixt vom weltbekannten John Congleton (St. Vincent, Modest Mouse, Swans) – allein das Team, das sich für LP2 zusammengefunden hat, spricht Bände. Gurriers nehmen alles, was sie von Anfang an großartig gemacht hat – die musikalische Chemie, den klugen, analytischen Blick auf die Welt – und schrauben es konsequent auf das nächste Level.
Von der vibrierenden Spannung der ersten Takte des Titeltracks, die sich in einem kakophonischen, kathartischen Finale entlädt, bis zum Ende: Nobody's Coming To Save You überführt den Geist des schwitzenden Kellerclubs in Stadiondimensionen. Das Album ist nicht nur laut – es ist dynamisch. „Shades" schickt industrielle, kantige Gitarrensplitter in einen brachial-rohen Hardcore-Chorus; „Drones" ist ein druckvolles, langsames Aufbäumen mit einem Drop, der jeden Moshpit zum Kollabieren bringt. „Pins" zeigt eine lässigere, melodischere Seite – irgendwo zwischen Grunge und Trip-Hop –, während „Party Lines" pure, unersättliche Dance-Punk-Ekstase ist. Wer sich fragt, ob die Band ihr Ziel erreicht hat, das Album „wie eine Ohrfeige" wirken zu lassen: Ja, die sitzt.
Mit Nobody's Coming To Save You haben Gurriers ihre Ambitionen in neue Höhen getrieben – und liefern dabei auf ganzer Linie.
expected to be published on 25 Sep
Als Dublins Gurriers 2024 ihr Debütalbum Come And See veröffentlichten, bewiesen sie eindrucksvoll, dass sie eine der drängendsten und unüberhörbaren neuen Stimmen der boomenden irischen Punk-Szene sind. Seitdem haben sie sich mit knochenerschütternden, moshpit-tauglichen Live-Shows einen stetig wachsenden Ruf erarbeitet. Come And See stellte dabei auch ihre lyrische Stärke und ihren neugierigen, gesellschaftskritischen Blick in den Vordergrund – mit Songs über digitale Verlorenheit und die ganz realen Schrecken der modernen Welt.
Das grandiose zweite Album des Quintetts heißt Nobody's Coming To Save You – könnte aber ebenso gut den Untertitel „härter, besser, schneller, stärker" tragen. Es wird am 25. September auf Play It Again Sam veröffentlicht.
Aufgenommen in Donegals Attica Studios und den Holy Mountain Studios in London, produziert von Mark Bowen (Idles) und Loren Humphrey (Geese, Cameron Winter), engineered von Chris Fullard (Idles, Sunn O)))) und gemixt vom weltbekannten John Congleton (St. Vincent, Modest Mouse, Swans) – allein das Team, das sich für LP2 zusammengefunden hat, spricht Bände. Gurriers nehmen alles, was sie von Anfang an großartig gemacht hat – die musikalische Chemie, den klugen, analytischen Blick auf die Welt – und schrauben es konsequent auf das nächste Level.
Von der vibrierenden Spannung der ersten Takte des Titeltracks, die sich in einem kakophonischen, kathartischen Finale entlädt, bis zum Ende: Nobody's Coming To Save You überführt den Geist des schwitzenden Kellerclubs in Stadiondimensionen. Das Album ist nicht nur laut – es ist dynamisch. „Shades" schickt industrielle, kantige Gitarrensplitter in einen brachial-rohen Hardcore-Chorus; „Drones" ist ein druckvolles, langsames Aufbäumen mit einem Drop, der jeden Moshpit zum Kollabieren bringt. „Pins" zeigt eine lässigere, melodischere Seite – irgendwo zwischen Grunge und Trip-Hop –, während „Party Lines" pure, unersättliche Dance-Punk-Ekstase ist. Wer sich fragt, ob die Band ihr Ziel erreicht hat, das Album „wie eine Ohrfeige" wirken zu lassen: Ja, die sitzt.
Mit Nobody's Coming To Save You haben Gurriers ihre Ambitionen in neue Höhen getrieben – und liefern dabei auf ganzer Linie.
expected to be published on 25 Sep
Ancient spirits come alive as SKÁLD extend an invitation into times long gone but not forgotten. Ørlǫg, coming September 25, 2026, is their first album via Napalm Records, and it is our destiny. As the Norns weave our future, this album is a fascinating passageway into our pristine origins and the consequences of our choices. Ten new songs as stepping stones, Ørlǫg is an offering to listen, to dwell, to reflect—and to find something within yourself previously unknown. SKÁLD don’t just play music, they awaken ancient ways.
expected to be published on 25 Sep
Hip-HopReggaeReggae-DubAfrobeat
This is the 12" already immortalized by Gilles Peterson! Dub Souljah, with its classic Roots Reggae/Dub-styled horns and brilliant lead and backing vocals, comes in two versions when Ekowmania meets DJ Sotofett. The first version, in 1970s tradition, is a rocking dancefloor Disco Dub with extended and highlighted percussion parts. Then there's the Ultra Dub – a severely deep and reduced dub where horns and vocals surface only intermittently through constant echoed kicks, minimal hi-hats, and a two-tone bassline. The title track is from Ekowmania's Dr. Afrodub album, produced by Jimi Tenor, but this 12" also includes two non-album cuts: the psychedelic Afro twist of Afrolistic Rock & Roll, and the cosmic Latin-styled Kuusikasi Funk, featuring beautiful saxophone and flute by Jimi Tenor. THIS 12" IS CUT WITH LOUD VOLUME FOR EXCELLENT CLUB USE!
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The Homesick sind ein abenteuerlustiges niederländisches Trio, das Stile wie Post-Punk, Krautrock, New Wave und experimentellen Pop mit furchtloser Neugier und Hingabe meisterhaft miteinander verschmilzt. Frei von Dogmen und doch rastlos romantisch, haben sich THE HOMESICK über mehrere Alben hinweg immer wieder neu erfunden - vom mitreißenden Debütalbum *Youth Hunt* bis hin zum barock angehauchten Durchbruchsalbum *The Big Exercise*, das bei Sub Pop erschien. Auf ihrem dritten, unabhängig veröffentlichten selbstbetitelten Album - entstanden in der Zeit nach der Pandemie - verschmolz das Trio sein breites Referenzspektrum zu einem schlankeren, pulsierenden Sound. Nun, auf ihrem vierten Album (und dem ersten bei Siluh Records), haben The Homesick in zehn Tracks ihre ganz eigene, höchst einfallsreiche und durchweg unterhaltsame Version von Clubmusik geschmiedet. Dabei schaffen sie einen mitreißenden Fluss zwischen den Stücken und pendeln mühelos zwischen der eingängigen, von City-Pop inspirierten Lead-Single ,Esperanto", dem von 808-Beats getragenen Herzschmerz-Song ,Policelessness" und der märchenhaften Disco-Nummer ,The Bees". Um diese funktionale und zugleich fantastische Tanz-Odyssee zu realisieren, holten sich The Homesick ein viertes Paar Ohren zur Unterstützung ins Boot. Der in Amsterdam ansässige Produzent und Künstler Rimer London - eine Schlüsselfigur sowohl im Mainstream als auch im Underground - verlieh dem Material seine eigene, markante und pop-orientierte Note, nachdem das Trio seine Tüfteleien im Studio abgeschlossen hatte. Dieser frische kreative Schub half der Band, sich an pop-geschukten Vorbildern zu orientieren, etwa beim sinnlichen ,Love off the Leash" oder dem wehmütigen West-Coast-Pop von ,Hey". Indem sie stärker auf clubbige, von den 80ern inspirierte Sounds setzten als auf den disharmonischen Post-Punk früherer Tage, ließ sich das Trio oft von einer Lawine aus Ideen mitreißen - so etwa beim treibenden Electro-Pop von ,Sway the Needy". Letztlich ging es darum, jedem Track einen ganz eigenen klanglichen Charakter zu verleihen: ,Humdrum" wagt die Nähe zu den Talking-Heads-Klassikern, während der hektische Dub von ,Street Cyst" in unwiderstehliche Hyperpop-Anleihen mündet. Ihren Ruf als eigenwillige Scenesters untermauern The Homesick zudem mit dem mitreißenden Synth-Pop-Marsch ,Horse Alone". Und eines ist sicher - es gibt noch weitaus mehr eklektische Grandezza auf "What's Up With All These Shangri-Las" zu entdecken. Lass The Homesick der Soundtrack zu deinen offenen Fragen sein - es lohnt sich wirklich.
expected to be published on 18 Sep
The Homesick sind ein abenteuerlustiges niederländisches Trio, das Stile wie Post-Punk, Krautrock, New Wave und experimentellen Pop mit furchtloser Neugier und Hingabe meisterhaft miteinander verschmilzt. Frei von Dogmen und doch rastlos romantisch, haben sich THE HOMESICK über mehrere Alben hinweg immer wieder neu erfunden - vom mitreißenden Debütalbum *Youth Hunt* bis hin zum barock angehauchten Durchbruchsalbum *The Big Exercise*, das bei Sub Pop erschien. Auf ihrem dritten, unabhängig veröffentlichten selbstbetitelten Album - entstanden in der Zeit nach der Pandemie - verschmolz das Trio sein breites Referenzspektrum zu einem schlankeren, pulsierenden Sound. Nun, auf ihrem vierten Album (und dem ersten bei Siluh Records), haben The Homesick in zehn Tracks ihre ganz eigene, höchst einfallsreiche und durchweg unterhaltsame Version von Clubmusik geschmiedet. Dabei schaffen sie einen mitreißenden Fluss zwischen den Stücken und pendeln mühelos zwischen der eingängigen, von City-Pop inspirierten Lead-Single ,Esperanto", dem von 808-Beats getragenen Herzschmerz-Song ,Policelessness" und der märchenhaften Disco-Nummer ,The Bees". Um diese funktionale und zugleich fantastische Tanz-Odyssee zu realisieren, holten sich The Homesick ein viertes Paar Ohren zur Unterstützung ins Boot. Der in Amsterdam ansässige Produzent und Künstler Rimer London - eine Schlüsselfigur sowohl im Mainstream als auch im Underground - verlieh dem Material seine eigene, markante und pop-orientierte Note, nachdem das Trio seine Tüfteleien im Studio abgeschlossen hatte. Dieser frische kreative Schub half der Band, sich an pop-geschukten Vorbildern zu orientieren, etwa beim sinnlichen ,Love off the Leash" oder dem wehmütigen West-Coast-Pop von ,Hey". Indem sie stärker auf clubbige, von den 80ern inspirierte Sounds setzten als auf den disharmonischen Post-Punk früherer Tage, ließ sich das Trio oft von einer Lawine aus Ideen mitreißen - so etwa beim treibenden Electro-Pop von ,Sway the Needy". Letztlich ging es darum, jedem Track einen ganz eigenen klanglichen Charakter zu verleihen: ,Humdrum" wagt die Nähe zu den Talking-Heads-Klassikern, während der hektische Dub von ,Street Cyst" in unwiderstehliche Hyperpop-Anleihen mündet. Ihren Ruf als eigenwillige Scenesters untermauern The Homesick zudem mit dem mitreißenden Synth-Pop-Marsch ,Horse Alone". Und eines ist sicher - es gibt noch weitaus mehr eklektische Grandezza auf "What's Up With All These Shangri-Las" zu entdecken. Lass The Homesick der Soundtrack zu deinen offenen Fragen sein - es lohnt sich wirklich.
expected to be published on 18 Sep
Kissin' Dynamite veröffentlichen ihr selbstbetiteltes 9. Studioalbum in kompletter Eigenregie. Doch nicht nur die Rahmenbedingungen zum Album zeugen von Ende und Neuanfang. Genau diese beiden Themen wurden auch inhaltlich in den neuen Songs aufgegriffen.
So ist die Single-Auskopplung »Glory Days« eine Stromgitarren-getriebene Reminiszenz an die glorreichen, vergangenen Tage, in der sich inhaltlich jeder einzelne wiederfinden kann. Sommer-Cabrio-Vibes garantiert!
Der Stampfer »I Salute You« kann als eigene Art und Weise des Frontmanns verstanden werden, sich von seinen Fans zu verabschieden. Musikalisch rollt der Titel schwer wie ein Panzer voran und bahnt sich mit triumphierend klingenden Dudelsäcken und prominenter Unterstützung von der Band Saltatio Mortis als Feature-Künstler seinen Weg in die Gehörgänge.
Die ausufernde Rockballade »The Good Goodbye« erzählt vom Schmerz der notwendig gewordenen Trennung, aber auch davon, dass es weitergeht, auch wenn es anders ist, als zuvor.
Im Arena-Rocker »I'll Be« wird ein Schwur geleistet, immer da zu sein, immer präsent zu sein. Der Titel ist wie gemacht für die ganz großen Bühnen.
Das zunächst düster daherkommende »Nothing Breaks Like A Heart« baut sich kontinuierlich auf, bis im Chorus die s.g. Hero-Kadenz ebendiesen zum perfekten Singalong-Refrain macht. Thematisch geht es um leere Versprechungen, die ein gebrochenes Herz nach sich ziehen.
Bei »The Night Is Calling« wird jedes Partyherz höher schlagen. Es ist die perfekte Rockhymne.
Auch optisch hat man bei diesem Langspieler Nägel mit Köpfen gemacht: Das Cover und seine Wirkung erschließen sich dem geneigten Betrachter unmittelbar. Zu sehen ist ein verführerisch roter Kussmund, der eine nicht weniger knallrote, Dynamitstange küsst. Es wurde der Bandname und somit auch gleichzeitig der Albumname bebildert! Das Cover wirkt dabei schon fast ikonisch. Man kann sich das Motiv jetzt schon auf T-Shirts, Taschen, Autos und co. vorstellen.
Zu den brandneuen 6 Songs gesellen sich weitere 7 Titel der ersten zwei Alben des Quintetts. Diese wurden neu aufgelegt und ins typische Kissin-Dynamite-Gewand gepackt. Hier wurde nicht gegeizt:
So bekam ein Song der ersten Stunde »Out In The Rain« prominente Unterstützung von der Band Amaranthe.
Für die geheime Schwabenhymne »Steel Of Swabia« wurde passenderweise Ralf Scheepers von Primal Fear verpflichtet. Außerdem wurde ein gigantisches Gitarrensolo von Dragonforce-Gitarrist Sam Totman beigesteuert.
Die Band versteht es wie keine andere, ihrer Musik einen übergroßen Pathos zu verleihen, der nicht Comedy ist, nicht Welt verbessernd, sondern einfach mitten ins Herz geht! Geile Hooks, knackige Riffs, eingängige Melodien!
Für all das und mehr stehen Kissin' Dynamite.
expected to be published on 18 Sep
expected to be published on 18 Sep
Die deutsche Black-/Death-Metal-Kultband Ch’ahom opfert ihr zweites Album „Anthropic Rites of Sublimation“ auf dem Opferaltar – ein Konzeptalbum, das in einer fiktiven Welt spielt, die von den Ritualen, der Kunst und der Architektur vorspanischer Kulturen inspiriert ist. Anknüpfend an ihre EP „Ts’ono’ot“ entfaltet sich die Geschichte um eine Cenote von unvorstellbaren Ausmaßen, deren kosmischer Ruf die Verlorenen und Unsicheren zur Selbstaufopferung treibt. Vier Zivilisationen erheben sich an ihrem Rand, wobei jede ihre eigenen Riten, Hierarchien und Monumente entwickelt, um den tödlichen Ruf des Abgrunds in eine Grundlage für kollektives Dasein zu verwandeln.
Ch’ahom verleiht dieser imaginären Welt Gestalt durch höhlenartigen Death Metal, bestialische Ausbrüche und fieberhaft progressive Strukturen. Wilde Riffs winden sich durch erstickende Kammern rhythmischer Beschwörungen, während uralte Instrumentierung aus dem Tumult hervortritt wie Echos in einem verschütteten Tempel. „Anthropic ‚Rites of Sublimation‘“ bewegt sich wie die Cenote selbst und zieht den Hörer durch ein ekstatisches und sich immer weiter vertiefendes Gefühl des Unbekannten nach innen.
Inspiriert von einer bewusst wörtlichen Interpretation des Todestriebs und seiner Sublimierung untersucht Ch’ahom Kultur als Antwort auf ein unwiderstehliches Verlangen nach Selbstauslöschung. Verstümmelung, stellvertretendes Opfer, Versklavung und freiwillige Hingabe werden zu den Grundlagen konkurrierender Gesellschaften, die auf das regelmäßige Öffnen der Cenote warten. Ch’ahom verwandelt diese düstere Fiktion in ein gewaltiges Klangritual und porträtiert die Menschheit durch ihren erschreckenden Einfallsreichtum: Sie schafft Glauben, Schönheit und ganze Zivilisationen am Rande der Vernichtung.
expected to be published on 18 Sep
Wenn man nur eine Coltrane-LP haben kann, sollte es diese sein!
Wie fasst man das Werk von John Coltrane zusammen? Eigentlich gar nicht. Zu groß ist die Spannweite zwischen Ballade und Ekstase, zwischen Blues, harmonischer Forschung, modaler Freiheit und jener
spirituellen Suche, die insbesondere sein späteres Werk bestimmte. Coltranes Vermächtnis sprengt alle
Grenzen. Von seinen Anfängen in Philadelphia bis zu seinen ekstatischen Vorstößen in musikalisches Neuland erweiterte Coltrane die moderne Musik immer wieder um neue Dimensionen.
Auf dem Impulse!-Label finden sich seine aufregendsten Werke. „Essential John Coltrane“ versammelt
jetzt auf zwei LPs im Gatefold-Sleeve beispielhafte Aufnahmen aus einem an Sensationen reichen Katalog
und nimmt den Hörer mit auf eine Reise durch die Impulse!-Klassiker „John Coltrane and Johnny Hartman“ (1963), „Impressions“ (1963), „Crescent“ (1964), „Live at Birdland“ (1964), „Duke Ellington & John
Coltrane“ (1963) und natürlich „A Love Supreme“ (1965). Hochinteressante Linernotes steuert Marcus J.
Moore bei, Autor von Büchern über Kendrick Lamar und De La Soul
expected to be published on 11 Sep
Debütalbum der Hamburg Indie Rock Band schluma. Das Quartett verbindet ein generationenübergreifender Zugang zu Gitarrenmusik zwischen Lo-Fi-Indie, Emo, Punk und Diskursrock. Mit einer Mischung aus Beobachtungsgabe, Humor und emotionaler Direktheit erzählen die 16 Songs auf "Heulen am Wasser" von skurrilen Figuren und Begegnungen aus dem Hochschulalltag. Dabei orientiert sich die Band nicht nur an den frühen Platten von Tocotronic, sondern verbindet diesen Sound mit dem Schrammelemo von Anda Morts und der popästhetischen Schönheit der Band Echt!. schluma werden als heiße Vertreter der Neuen Hamburger Schule gehandelt. Das Album erscheint auf dem Label Grand Hotel van Cleef.
expected to be published on 04 Sep
HouseProgressiveTechTechnoTechno
After orbiting the sun for six years, HMD returns in collaboration with Omformer to revisit and expand upon the enduring compositions from HMD002, Ascending and Distance, originally released in September 2020 (Late Lobster Theremin distribution). Since then, the search has been on for the right producers to breathe new life into these beloved pads and melodies. The remixers each build upon stems from Ascending and Distance, approaching the material with complete creative freedom.
Released spring 2019, HMD002 resonated through its airy, embracing, and intricately woven sound. In the years that followed, the release found its place within a rapidly evolving club music landscape, while Omformer also continued to shape their identity through releases on UTE.Rec and performances across the world.
HMD006 brings together a collection of forward-thinking artistic perspectives on today’s fast-tempo progressive club landscape, while remaining equally suited to afterparty sofa conversations or late-night kitchen burnouts. Each remix is soaked in rich, hopeful reinterpretation, combining inventive sample work, distinctive percussion, and the personal creative oddities of its four contributors.
Remixers
Alvar (Teo Bachs, Ekkel) — Co-founder of UTE.Rec
Mikkel Rev — One half of Omformer and producer on UTE.Rec
Human Space Machine — Nous’klaer Audio, De Lichting
Joachim Krüger — HMD Records
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Die acht Jahre, die I've Missed You All These Years geprägt haben, waren von tiefgreifenden Veränderungen geprägt: Sera Cahoone verlor innerhalb kurzer Zeit ihre beste Freundin, ihren Vater und ihren Hund. Aber bei diesem Album geht es ganz und gar nicht um die Dunkelheit; es geht darum, was passiert, wenn der Sturm vorbei ist, um den Moment, in dem du nach einem dunklen Winter wieder in deinen Körper zurückfindest. Dieses Gefühl der Leichtigkeit kommt deutlich zum Ausdruck in dem Klavier und der E-Gitarre, die in ,Say Something" zum Leben erwachen, sowie in dem komplexen Porträt von ,Hits Right". I've Missed You All These Years fängt den Klang einer ekstatischen Zusammenarbeit zwischen außergewöhnlich talentierten Freunden ein. Man hört es im Barroom-Swing von ,Pulling Up Roots", im Seufzer einer Pedal Steel in ,Not How I Had Hoped", im luftigen Falsett von ,Say Something". Es ist ein Album darüber, Trost in der Gemeinschaft zu finden; darüber, sich selbst wiederzuentdecken, indem man sich mit den Menschen verbindet, die man liebt. Auf ihrem sechsten Album hat Cahoone ihre Kräfte voll im Griff. In seiner Fähigkeit, Verlust und Verbundenheit in einer Hand zu halten, ist I've Missed You All These Years triumphierend, eine Feier des Lebens, die in dem Wissen um dessen Vergänglichkeit verwurzelt ist. Als Ergebnis eines Lebens, das sie mit dem Aufführen und Produzieren von Musik verbracht hat, durchquert das Album Blues, Folk, Pop und Country und erinnert in einem Song an Loretta Lynn und im nächsten an Lucinda Williams. Es ist ein Zeugnis der Kraft, die Kreativität und Gemeinschaft mit sich bringen, ein Porträt einer Künstlerin, die sich selbst vollkommen kennt.
expected to be published on 28 Aug
Piece of Me, das zweite Album von Lady Wray, ist so etwas wie eine Heimkehr für Nicole. Während ihr Solo-Debüt Queen Alone aus dem Jahr 2016 mehr in Richtung Soul und R&B mit einem Hauch von HipHop tendierte, ändert sich dies bei diesem Album. Es ist immer noch R&B mit den Texturen von analogem Soul, doch zeichnet sich ein starker HipHop-Einfluss ab, der Nicoles Schaffen für die Zukunft definieren wird. Boom-Bap-Drums und deepe Basslines stehen im Vordergrund und bilden den perfekten Hintergrund für Lady Wray, die sich auf ihrer bisher persönlichsten Sammlung von Songs mit dem Guten, dem Schlechten, dem Schwierigen und dem Freudvollen auseinandersetzt. Der Titelsong Piece of Me, der seit seiner Veröffentlichung 2019 bereits zum Klassiker geworden ist, handelt von den Menschen in deinem Leben, die mehr brauchen, als du zu geben bereit bist. Dieses Stück und die B-Seite der 7" Come On In waren die ersten Songs, die für dieses Album aufgenommen wurden - als Nicole im achten Monat schwanger mit ihrer Tochter war. Ihre Stimme ist so kraftvoll, so rau bei diesen ersten Songs, erstaunlich, wenn man sich vor Augen führt, wie sie aufgenommen wurden. Und noch verrückter ist es, zu wissen, dass sie sie alle in einem einzigen Take aufgenommen hat. Ihr langjährige Mitstreiter und Produzent Leon Michels entwirft das musikalische Fundament gekonnt zurückhaltend, um Lady Wray ausreichend Raum zu geben. Während die energiegeladenen Songs Under The Sun und Through It All mit Sicherheit zu Hits werden, die Lady Wray wieder mit ihrer R&B-Fangemeinde aus den 90ern connecten, zeigt Where Were You, wie ihre Jugendjahre wirklich waren. in dem poetischen und kraftvollen Beauty In The Fire setzt sich Nicole mit den Spannungen zwischen den Ethnien in Amerika auseinander und lässt sich im Showstopper Thank You stark von ihrem Glauben und ihrempfindet und in Joy & Pain feiert sie die Höhen und Tiefen des Lebens. Im Jahr 2021 ist es eher selten, ein eklektisches und doch zusammenhängendes Album ohne ,Ausreißer" zu hören - aber genau das ist Piece Of Me. Die bewährte Chemie zwischen Lady Wray und Leon Michels hat unbestreitbar das nächste Level erreicht, dieses Album ist ein Zeugnis ihrer Entschlossenheit und Hingabe.
expected to be published on 28 Aug
Es gibt eine unbestreitbare Verbindung zwischen dem Süden und Ereignissen außerirdischen Ursprungs. Vom eklektischen Jazz-Guru Sun Ra bis zum deutschen Raketenwissenschaftler Wernher von Braun - Alabama hatte schon immer mehr als nur einen reißenden Anteil an Verbindungen zum Weltraum und zu Dingen außerirdischen Ursprungs. So war es auch bei ,Man or Astro-Man?", die vor einigen Jahren in einer kleinen Universitätsstadt in Alabama ankamen bzw. dort eine Bruchlandung hinlegten. Als sie ihre Plattensammlungen wiederentdeckten, die lange Zeit auf vergessenen Dachböden verstaut oder hinter Regalen mit alten Zeitschriftenausgaben in zahlreichen heruntergekommenen Secondhand-Läden in Alabama versteckt waren, verliebten sich die Mitglieder von ,Man or Astro-Man?" in die verkratzten Klänge von Link Wray, The Ventures, Dick Dale, The Shadows und Duane Eddy - also in Instrumental-Gitarren- und Surf-Musik der späten Fünfziger und frühen Sechziger. Gleichzeitig hatten bizarre Bühnenbilder und Auftritte von Kraftwerk, Sun Ra, Devo, Frank Zappa, The Sputniks und natürlich den Residents großen Einfluss auf die sich rasch entwickelnde Truppe. Dennoch war es das erzwungene Leben in einer hoffnungslos konservativen Kleinstadtumgebung, das Man or Astro-Man? dazu brachte, das Offensichtliche hinter sich zu lassen und sich viel stärker von dem beeinflussen zu lassen, was sie hassten, als von dem, was ihnen eigentlich gefiel. Im Grunde könnte man sagen, dass Man or Astro-Man? weitaus stärker von College-Football und muskelbepackten Verbindungs-Spinnern beeinflusst waren als von Science-Fiction. Die Band trieb es, besonders bei Live-Auftritten, auf die Spitze, so lächerlich wie möglich zu sein, und verspottete dabei ernsthafte ,alternative" Acts und mit ihnen die Musikindustrie selbst. ,Experiment Zero" (1996) war ihr Debütalbum bei Touch and Go. Es wurde in drei Tagen im eigenen Studio von Man or Astro-Man?, dem ,Zero Return" in Alabama, zusammen mit Steve Albini aufgenommen und gilt als eines der großartigen modernen, vom Surf-Stil beeinflussten Gitarren-Instrumentalalben. Da Man or Astro-Man? ,Experiment Zero" als ihr Meisterwerk der langen Entwicklung der Surf-Musik etablieren wollten, begannen sie, sich schneller als je zuvor weiterzuentwickeln. Sie veränderten ihren Sound weiter und erweiterten den Einsatz von Samples, Computerprogrammierung, Keyboards, elektronischen Spielereien sowie experimentellem analogem Schneiden und Einfügen von Tonband. Obwohl das Album von der Kritik weithin gelobt wurde, mussten sich langjährige Fans erst einmal daran gewöhnen. Wo die meisten Bands müde geworden wären oder einfach immer wieder dasselbe Album im Kreis gedreht hätten, erfanden sich Man or Astro-man? und ihre Live-Auftritte immer wieder neu.
expected to be published on 28 Aug
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Die Deluxe-Vinyl-Edition des letzten Albums von TBF. Enthält die zwei LPs (Horrorful Heights) plus eine weitere LP (Horrorful Offal) in einem schönen Schuber mit Stanzung sowie eine Download-Karte. Diese besondere Deluxe-Ausgabe vereint "Horrorful Heights" mit dem begleitenden Bonus-Album "Horrorful Offal" (11-Song-Extra-Album mit Outtakes und Sessiontracks). Horrorful Heights markiert ein beeindruckendes neues Kapitel im umfangreichen Werk von The Bevis Frond und zeigt die anhaltende Kreativität des Songwriters, Gitarristen und Frontmanns Nick Saloman, der nun in ein weiteres Jahrzehnt als Musiker startet. Seit langem als eine der markantesten Stimmen des britischen Underground-Rock etabliert, verfeinert Saloman weiterhin die Qualitäten der Band aus melodischer Psychedelia, drahtigen Gitarrenepen und Songwriter-Kunst. Einer der zugänglichsten Einstiege in die Bevis Frond Welt, welcher alle Stärken zu einem zusammenhängenden, lebendigen Ganzen vereint. Das Album bewegt sich fließend zwischen klirrendem Psych-Pop, schweren Gitarrenriffs und pastoralen Träumereien. Die Bandbreite des Albums ist groß, aber klar definiert. "Draining The Bad Blood" erinnert an den klassischen Bevis-Frond-Stil melodisch inspirierten Gitarrenpops der 60er Jahre, "Space Age Eyes", eine prägnante neunminütige Odyssee, verweist auf die transzendentalen Erkundungen des elektrischen Miles Davis der 70er Jahre. Der mit Sitar untermalte Titeltrack driftet durch rauchige Psychedelia mit mehrstimmigem Gesang und geschichteten Tablas - ein liebevolles Echo der Headshop-Mystik, mit der Saloman während der gesamten Bandgeschichte gespielt hat. An anderer Stelle verbindet "Mossback's Dream" lysergische Leads mit der treibenden Energie des amerikanischen Hardcore der 80er Jahre und schafft so einen Hybrid, der sowohl zeitlos als auch völlig eigenständig wirkt. Weitere Höhepunkte sind das von den Byrds beeinflusste "Buffaloed", das wirbelnde "Silver Insects" und "That's Your Lot", ein rasantes Feuerwerk melancholischer Euphorie und einer der unmittelbarsten Songs des Albums. Obwohl eklektisch anmutend, ist es ein fokussiertes Porträt von The Bevis Frond im Jahr 2025 - vital, melodisch und frei von Nostalgie. Saloman beschreibt die Sammlung ganz einfach: die besten Songs, die er in den letzten Jahren geschrieben hat, entstanden ohne Zwang und ganz instinktiv. Das Ergebnis ist ein Höhepunkt aus der Spätphase einer der stillsten einflussreichen Underground-Bands Großbritanniens.
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Splayed Werks markiert einen deutlichen Wendepunkt im Werk von Tyondai Braxton. Das fünfte Soloalbum des US-Komponisten und Produzenten ist zugleich sein erstes Full-Length-Release seit dem symphonischen Telekinesis (2022) und der Auftakt einer neuen Zusammenarbeit mit dem renommierten britischen Label Erased Tapes. Auf über 70 Minuten entfaltet Braxton eine dichte, hochpräzise Welt aus Elektronik und Sounddesign - fragmentierter und unmittelbarer als seine bisherigen, oft großformatigen Arbeiten. Die 15 Tracks sind überwiegend kompakt gehalten und bewegen sich zwischen minimalistischer Komposition, experimenteller Clubmusik und installativer Klangkunst. Rhythmisch komplexe, rau strukturierte Stücke stehen neben beatlosen Passagen von fast ekstatischer Intensität. Splayed Werks ist gleichermaßen intellektuell anspruchsvoll und körperlich erfahrbar - handgemacht, intuitiv und klanglich kompromisslos. Braxton zählt seit über zwei Jahrzehnten zu den prägenden Figuren zwischen Neuer Musik, Elektronik und Avant-Pop: Mitbegründer von Battles, Kollaborateur von Philip Glass, Komponist für führende US-Ensembles und regelmäßiger Gast großer Festivals und Institutionen weltweit.
expected to be published on 21 Aug
Scum rock low-lives Louse return with their Sophomore LP, Buyer’s Remorse - an unrefined but levelled-up dip back into the murk, keeping it in the family one more time on Riot Season records (a label which now, fittingly, features genre luminaries Brainbombs).
More cohesive, more negative but no less disgusting than debut record Creep Call, the band have further enhanced their pummelling, single-riff ritual M.O. with even more strop-razor guitars, crank-fuelled slide-bass, strangled sax and sinister missives from the void.
Buyer’s Remorse includes unspeakable meditations on an unmatched litany of losers, including: inept hitmen/serial killers, snuff-flick refund naivety, disturbing fellatio lessons, burying yourself alive to escape the law (“you’ll never get me in the slammer”) and having a damn good time being chopped into luncheon (take a ride on the meat slide!)
Snubbed from all but the best festivals, Louse continue to eke out a steady stream of shows, with highlights such as glorious sweat-boxes in our beloved Torino, Monza and beyond in the EU with BRAK, being the first band to play Mickey Zogg’s Basement in Bristol with Beau Wanzer and multiple distinguished appearances at Café Oto with legend and fellow RS label-mate Shit & Shine.
Right-thinking taste-makers have decreed that Louse “exist in an alternate reality where The Fall and The Birthday Party are one and the same band”, and that their songs are “all at once unsettling, loose, filthy, untamed, distorted and fucked up, but most of all rocking, creative and unique”.
Buyer’s Remorse is no exception, having been wrangled into perfection by long-time collaborator James Atkinson (The Stationhouse Studio) and none other than Rectal Hygienics’ Matt Ibarra (STR Mastering) this is truly scum rock at its finest - all at once punishing, ugly and brutal; but listen to that groove (oh my!)
Louse are
The Captain - Vocals, Septic Pete - Guitar, The King of Sting - Guitar , Uncle Brutus - Guitar Mister P. - Drums, Dieta Di Patate - Slide Bass
expected to be published on 14 Aug
Power Electronics, for the most part, stays within its lanes of transgressive misanthropy, with a blackened explosiveness of tortured psyches and nightmarish reflections for the darkest facets of the human condition. Since Whitehouse introduced the phrase, concept, and framework to Power Electronics, its authorship has been primarily male. But within the past decade or so, a diverse web of voices - female, feminist, non-binary, queer - has thrust the PE aesthetic beyond that of the tortured male artist. As such, the notion that Power Electronics is synonymous with true crime worship, political ugliness, degraded sexual fantasies, and misogynistic perspectives has been somewhat dispelled (though many still pursue such ignoble agendas).
Enter Ester Kärkkäinen. For close to a decade now, she has developed her own voice, tread her own path, and exorcised her own demons in her unique take on Power Electronics, recording as Himukalt. A Power Electronics album based on the collapse of a relationship is probably not as uncommon as one might think. The sexual violence portrayed through Power Electronics may very well have had its origins in the heartbroken, scorned, or otherwise romantically mistreated. Kärkkäinen gives us two very different perspectives on these themes through two rather different sounding records. There is Last Wish from the plague year of 2020, and there is Torn Asunder: The Half Girl, recorded in 2019. Where the 2020 record is a long-form fever dream of the erotic gone horribly wrong and turned morally questionable, Torn Asunder is the more fractured, yet more concise extrapolation of Kärkkäinen's anger, horror, confusion, and depression from the end of a sexless relationship. She nakedly reveals a psyche that has been shattered, scarred, and broken as she alternates between deadpanned proclamations and barked sermons amidst the harrowing articulation of heavy industrial electronics, laced with shrill feedback tones, disjointed rhythms, and harsh noise outbursts. Torn Asunder stands as a significant milestone in Himukalt's catalogue, but remains one her most rarely heard documents given it was originally published as part of Helen Scarsdale's instantly out of print, 10 cassette On Corrosion boxset. With this vinyl reissue, Torn Asunder can get a proper re-evaluation as one of her strongest works.
Hailing from Las Vegas, Himukalt began in 2016 as a vehicle for Kärkkäinen's noise constructs and crude programming that found references to Puce Mary, Anenzephalia, and Atrax Morgue’s Mörder Machine. Since then, she has maintained a manic schedule with releases for Tesco Organisation, Cloister Recordings, Old Europa Cafe and her own EK Verlag. With the release of Torn Asunder, Helen Scarsdale terminates the mission for the On Corrosion reissue campaign.
expected to be published on 07 Aug
Mit seiner außergewöhnlichen Virtuosität und poetischen Klangsprache gehört Bruce Liu, Gewinner des
Internationalen Chopin-Klavierwettbewerbs 2021, zu den faszinierendsten Pianisten seiner Generation. Auf
seinem neuen Album „Lunaris“ präsentiert Liu ein Programm, das ihn von seiner intimsten, visionärsten
und atmosphärischsten Seite zeigt:
Im Zentrum von „Lunaris“ stehen Beethovens legendäre Sonaten „Mondschein“ und „Waldstein“. Rund um
diese Meisterwerke entfaltet sich ein Programm voller atmosphärischer Dichte und emotionaler Tiefe, das
ikonische Klavierwerke mit verborgenen Schätzen verbindet. Chopins geliebtes Nocturne, Debussys schimmernde „Rêverie“ und Bachs zeitlose Klangsprache treffen auf selten eingespielte Werke von Mompou,
die ekstatische Intensität Skrjabins und die hypnotische Schönheit von Cages „Dream“. Zeitgenössische
Klangfarben von Agnes Obel und Ligeti verleihen dieser musikalischen Reise eine frische und überraschende
Dimension.
Mehr als ein klassisches Recital-Album ist „Lunaris“ ein immersives Hörerlebnis, cineastisch, nächtlich
und zutiefst persönlich. Inspiriert von Poesie, Malerei und dem Geheimnis der Nacht erschafft Bruce Liu
mit jedem Werk einen Raum voller schwebender Zeit, Licht und Fantasie.
„Es ist nicht nur eine Auswahl von Werken, die ich liebe, sondern auch mein Versuch, eine neue Art des
Hörens und Erlebens von Klang zu erschaffen, die in mir gewachsen ist. Diese Atmosphäre der schwebenden
Zeit sowie das Nebeneinander von Intimität und Distanz sind Dinge, die ich in meiner täglichen Beziehung
zum Instrument wiedererkenne.“ – Bruce Liu
Gelobt für seine „elfengleiche Virtuosität“ (Le Monde) und seine „Eleganz und Leichtigkeit des Anschlags“
(The Guardian), entführt Liu sein Publikum in eine faszinierende Welt aus mondlichtdurchfluteter Reflexion,
Fantasie und Transzendenz.
expected to be published on 07 Aug
Tomoyoshi Date and Stijn Hüwels met for the first time in 2015 in Tokyo, being introduced to each other by Chihei Hatakeyama. That same evening, they recorded what would later become Hochu-Ekki-Tou, their first album, released on Home Normal in 2019, followed by 遠き火、遠き雲 (A Distant Fire, A Distant Cloud) in 2021 on LAAPS.
Tomoyoshi Date creates acoustic and organic sounds with a little touch of digital processing. He began to create electronic music in 1998. In 2003, he forms the group Opitope with Chihei Hatakeyama (released by SPEKK), in 2012 the group ILLUHA with Corey Fuller (released by 12k), and the group Melodia with Federico Durand (Home Normal). His solo albums were released from Flyrec (2009, Japan) and Own Records (2011, Luxembourg). Also he worked as emergency doctor until 2014, and started his ambient oriental medical clinic "Tsuyukusa Clinic" in Tokyo since 2014. Tomoyoshi currently resides in Narita, close to Tokyo.
Stijn Hüwels has a profound fascination for minimalism. He's using mainly layers of processed guitar and field recordings. He released on Dauw, mAtter, Eilean Rec., Home Normal, White Paddy Mountain and Slowcraft/Lifelines. He released albums in collaboration with Chihei Hatakeyama, Norihito Suda, An Moku and Ian Hawgood. Together with James Murray he forms Silent Vigils. Stijn lives and works in Leuven and Brussels, Belgium. He's also curating Slaapwel Records since 2014, a label dedicated to music to fall asleep with.
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Ekkel guides Earth Dog to The Destination, a four-pronged psychedelic clinic in the finest Nordic electronic tradition.
Co-founder of Norway’s Ute collective, celebrated Oslo-based producer and DJ Ekkel revels in prog naturalis. Previous releases as Alvar and Shadowmages, his duo with S.O.N.S., perfected this tripped-out sound with a heavy emphasis on melody. Following last year’s celebrated appearance at an Earth Dog rave in Brooklyn, he returns to grace the crew’s fourteenth release with The Destination.
Opener Questions About Mindcontrol awakens the discordant synapses, an entanglement of melodies and rhythm with a certain progressive attitude. Home Or In A Dream (Miami Morning Mix) properly ascends with trance-like wonder and ecstatic lucidity, before So Quiet returns to dusk with a tek-no throb and acidic bite. Destination G concludes with a nocturnal shimmer, an unrelenting groove caught in its own hypnosis ‘til the finale.
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Es gibt keine andere Band wie Angel Du$t. Tatsächlich ist diese einzigartige Gruppe fast schon dadurch definiert, wie sehr sie sich von der Masse abhebt. Wenn es also klar ist, dass Angel Du$t mit niemandem zu vergleichen ist, wie sind sie dann? Sind sie bahnbrechende Genre-Zerstörer oder eine der letzten echten Gitarrenbands? Sind sie die Verkörperung unverblümter Aggression oder ernsthafte Experimentatoren? Sind sie die Hardcore-Version einer Indie-Band oder ist es umgekehrt? Man könnte sich solche Fragen stellen, wenn man die mehr als zehnjährige Reise von Angel Dust betrachtet aber das neue Album der Band, COLD 2 THE TOUCH, legt nahe, dass es vielleicht doch nicht so kompliziert ist. Oder wie Sänger/Mastermind Justice Tripp es ausdrückt: Angel Du$t ist Rock 'n' Roll." COLD 2 THE TOUCH fängt diese einfache Tatsache besser ein als je zuvor. Die 26 Minuten eklektischer und knallharter Musik machen deutlich, dass Angel Du$t sich nicht in die Grenzen enger Subgenres pressen lässt und dass ein so elementarer Begriff wie Rock n' Roll tatsächlich wie angegossen passt. Dies ist das seit langem offenste und wildeste Album der Band eine Mischung aus harten Riffs und großen Hooks, die durch Tripps offenherzigen Existentialismus ergänzt werden. Eine ganze Reihe von Mitwirkenden macht COLD 2 THE TOUCH zu einem fesselnden Hörerlebnis, das den Zuhörer immer wieder überrascht: Gitarrist Jim Caroll macht sich besonders in Zero" bemerkbar, einem echten Angel Du$t-Epos, das über drei Minuten lang spiralförmige Riffs bietet und Gesang von Wes Eisold von American Nightmare und Cold Cave enthält; Downfall" hat das Knurren von Patrick Cozens von Restraining Order; Man On Fire" greift auf die britische Punklegende Frank Carter zurück und The Beat" enthält kehlige Gastbeiträge von Taylor Young von Twitching Tongues, Deadbody und anderen. Die letzten beiden Songs des Albums, The Knife" und The Beat", fassen genau zusammen, was Angel Du$t zu einer so besonderen Band macht. Es ist ein kreatives Unterfangen, bei dem offenherzige Gedanken über die Endlichkeit des Lebens mit der ungezügelten Spannung gewalttätiger Riffs koexistieren können, bei dem echte Menschlichkeit gedeihen kann und es vor allem darauf ankommt, sich selbst und seinem eigenen Spektrum an Gedanken, Interessen und Gefühlen treu zu bleiben. Das bin ich", sagt Tripp. Und ich spreche auch für die Band: Wir sind Leute, die immer aggressiven Rock 'n' Roll spielen werden. Das passiert, ob du es magst oder nicht. Ich bin ich, und wenn du mir im Weg stehst, werde ich dich vernichten."
expected to be published on 03 Jul
HARTHBALL are an avant/noise/rock wrecking ball of a band from Nanaimo, Canada. Rooted in total improvisation, free expression, and a deeply psychedelic sensibility, EarthBall operate on pure instinct.
They hurtle onwards in a combustion of spontaneous composition, shooting from the hip, as they fall out of the sky ablaze. The group encompasses Isabel Ford (vocals, bass), John Brennan (drums, percussion), Jeremy Van Wyke (vocals, guitar, trumpet), Kellan Maclaughlin (guitar, talkbox), and Liam Murphy (saxophone). Each member brings a rich and varied musical history, with past and present projects including Shearing Pinx, Plan Your Future, Kamikaze Nurse, Eschatons, and Psychedelic Dirt. Collectively and individually, they have collaborated with artists such as Deerhoof, Raven Chacon, Chris Corsano, and William Hooker, deepening the band’s exploratory reach and collective language.
Since forming in 2021, EarthBall have released six cassettes and three fervently received LPs on Upset The Rhythm, including November’s widely acclaimed Outside Over There. Their latest release, Actual Earth Music - Volume 3 & 4, follows the first instalment in the series and captures two mind-quaking highlights from last winter’s European tour. This is EarthBall plunging to full fathom five, transforming into something rich and strange - channeling the fleeting moment as it fractures, erupts, and dissolves into the unknown.
Side A captures a thumping performance at Cave12 in Geneva. Frazzled from a white-knuckle alpine descent, the group settles into a hypnotic sprawl, stretching time and form across a colossal 53-minute set (with the first 22 minutes presented on the LP; the full performance appears on the CD edition). The Cave12 recording is a study in tension and release; ruminative, volatile, and barely contained. Drums stumble and surge, saxophone howls cut through the air, and Ford and Van Wyke’s voices briefly pull together the circle twice, before the tumult lapses into a spinning maelstrom.
Side B meanwhile presents a scorched excerpt from EarthBall’s crushing performance at Le Guess Who? Festival. As Van Wyke reflects: “Having the most excellent Dwarfs of East Agouza play before us only heightened our intention to bring the noise. Listening back, the thing that strikes me most is how we truly were operating in the ever-elusive but always sought-after ‘group mind’. Ninety-degree changes are super tight. Izzy and I are finishing each other’s sentences. Liam’s horn is cradling our outer and inner space. Kellan’s talk box rains down like the voice of a reawakened spirit, and all this havoc is safely stowed in the rumbling ox-cart of John’s solid drumming”.
Actual Earth Music - Volume 3 & 4 marks another ascent in EarthBall’s ever-expanding, totemic discography, an ecstatic storm of raw immediacy and unfiltered expression.
expected to be published on 03 Jul
WHITE VINYL[23,49 €]
Die Musik auf Horse Lords' "Demand to Be Taken to Heaven Alive!" wirkt zugleich unglaublich detailliert und zutiefst menschlich. Die zwölf versammelten Stücke sind vielschichtig, verflochten, tonal und rhythmisch komplex - moiré-artige Muster aus Interaktion und Verzahnung, die sich sowohl körperlich als auch geistig entfalten, voller klanglicher Gänge mit einem unausweichlichen Groove. Künstler sind nicht notwendigerweise Wissenschaftler, Logiker oder spirituelle Führer, doch durch ihr persönliches Verständnis von Ordnung und Erfahrung eröffnen sie einen unmittelbaren Zugang zu gesteigerten Zuständen von Materialität und Immaterialität. Horse Lords wurden 2010 in Baltimore gegründet; sie gingen aus einer anderen Gruppe namens Teeth Mountain hervor und starteten als Trio mit Gitarrist Owen Gardner, Bassist Max Eilbacher und Schlagzeuger Sam Haberman, bevor der Altsaxofonist Andrew Bernstein zum Kernensemble hinzustieß. Obwohl das Quartett aus einer fruchtbaren Noise- und Experimental-Rock-Szene hervorgegangen ist - einem legendären Umfeld für Künstler und Außenseiter, das viele einflussreiche Bands hervorgebracht hat (Lungfish, Matmos) - war ihr Ansatz über sechs Alben, zahlreiche Kollaborationen und als gefeierte Liveband weit vielseitiger, als es die punktierten Rhythmen instrumentaler elektrischer Rockmusik vermuten lassen. Für dieses Projekt wird die Band durch Bassklarinettistin Madison Greenstone, Posaunist Weston Olencki und - erstmals bei Horse Lords - durch Gesang von Nina Guo und Evelyn Saylor ergänzt. Der Entstehungsprozess von "D2BT2HA!" brachte geografische Hürden mit sich, da die vier Mitglieder seit 2021 in unterschiedlichen Städten leben. Nach sechzehn Jahren als funktionierende Band übersteigt ihre gemeinsame Sprache jedoch jeden Ort. Die aus Deutschland stammenden Gardner, Eilbacher und Bernstein trafen sich in Berlin für die Aufnahmen, während Haberman die Schlagzeugparts in Baltimore erarbeitete. Beim Hören würde man dies nicht unbedingt erkennen, und gemeinsames, räumlich getrenntes Arbeiten ist heutzutage ohnehin keine Seltenheit mehr. Die Band merkt an, dass "es wichtiger war, den Konzepten und Visionen der jeweils anderen zu vertrauen, als Abschnitte immer wieder zu spielen, um zu überprüfen, ob die Musik funktioniert - obwohl dieses Vertrauen nur durch sehr enges gemeinsames Arbeiten möglich wurde". Obwohl "D2BT2HA!" nicht im engeren Sinne eine Suite ist, beeinflusst und durchdringt sich die Musik in komplexen Verknüpfungen selbst. Horse Lords erklären: "Uns gefällt die Vorstellung von Kunst als Werkzeug zur Perspektivveränderung - dass man Ideen rotieren kann und sie aus einem anderen Blickpunkt sehen/hören/fühlen kann." Oder, wie es der Swami Satchidananda Saraswati zugeschriebene Satz ausdrückt: "Understanding is standing under where you are already standing." Das Eröffnungsstück ,Eureka 378-B" ist ein Arrangement von sakraler Harfenmusik aus dem 19. Jahrhundert, getragen vom Gesang von Guo und Saylor; seine Melodie entfaltet sich weit und setzt einen tonalen Startpunkt für vieles, was folgt. Dazu kommen die kurzen "Rotations", die Fragmente aus anderen Stücken isolieren. Offensichtlich tragen die Titel der Stücke einiges an Bedeutung, und "D2BT2HA!" bildet da keine Ausnahme - Transzendenz und Erhebung sind der Musik inhärent, und wenn jede Kunst politisch ist, so sind die Tendenzen von Horse Lords optimistisch und gemeinschaftsorientiert. Transformation und Neubetrachtung sind nicht nur kompositorische Strategien, sondern eine philosophische Haltung, was sich in Titeln wie ,A City Yet To Come", dem Titeltrack oder utopischen Bezügen zeigt. Wie sie selbst sagen: "Wir versuchen Musik zu machen, die den Status quo herausfordert und dem Hörer einen Weg zur Befreiung eröffnet. Das Studium und die Erforschung von Klang und Musik hat eine spirituelle und ekstatische Dimension, und wir haben große Ehrfurcht vor ihrer Wirkung auf den Einzelnen und die Welt." "D2BT2HA!" enthält unzählige klangliche und konzeptuelle Schichten, doch angesichts der unverkennbaren Kraft und Menschlichkeit der Musik ist der Prozess, sie zu entschlüsseln, begeisternd und zutiefst lohnend. Selten ist eine Platte, die einen so unmittelbar packt und zugleich bei jedem Hören vollkommen neu erscheint.
expected to be published on 12 Jun
Die Musik auf Horse Lords' "Demand to Be Taken to Heaven Alive!" wirkt zugleich unglaublich detailliert und zutiefst menschlich. Die zwölf versammelten Stücke sind vielschichtig, verflochten, tonal und rhythmisch komplex - moiré-artige Muster aus Interaktion und Verzahnung, die sich sowohl körperlich als auch geistig entfalten, voller klanglicher Gänge mit einem unausweichlichen Groove. Künstler sind nicht notwendigerweise Wissenschaftler, Logiker oder spirituelle Führer, doch durch ihr persönliches Verständnis von Ordnung und Erfahrung eröffnen sie einen unmittelbaren Zugang zu gesteigerten Zuständen von Materialität und Immaterialität. Horse Lords wurden 2010 in Baltimore gegründet; sie gingen aus einer anderen Gruppe namens Teeth Mountain hervor und starteten als Trio mit Gitarrist Owen Gardner, Bassist Max Eilbacher und Schlagzeuger Sam Haberman, bevor der Altsaxofonist Andrew Bernstein zum Kernensemble hinzustieß. Obwohl das Quartett aus einer fruchtbaren Noise- und Experimental-Rock-Szene hervorgegangen ist - einem legendären Umfeld für Künstler und Außenseiter, das viele einflussreiche Bands hervorgebracht hat (Lungfish, Matmos) - war ihr Ansatz über sechs Alben, zahlreiche Kollaborationen und als gefeierte Liveband weit vielseitiger, als es die punktierten Rhythmen instrumentaler elektrischer Rockmusik vermuten lassen. Für dieses Projekt wird die Band durch Bassklarinettistin Madison Greenstone, Posaunist Weston Olencki und - erstmals bei Horse Lords - durch Gesang von Nina Guo und Evelyn Saylor ergänzt. Der Entstehungsprozess von "D2BT2HA!" brachte geografische Hürden mit sich, da die vier Mitglieder seit 2021 in unterschiedlichen Städten leben. Nach sechzehn Jahren als funktionierende Band übersteigt ihre gemeinsame Sprache jedoch jeden Ort. Die aus Deutschland stammenden Gardner, Eilbacher und Bernstein trafen sich in Berlin für die Aufnahmen, während Haberman die Schlagzeugparts in Baltimore erarbeitete. Beim Hören würde man dies nicht unbedingt erkennen, und gemeinsames, räumlich getrenntes Arbeiten ist heutzutage ohnehin keine Seltenheit mehr. Die Band merkt an, dass "es wichtiger war, den Konzepten und Visionen der jeweils anderen zu vertrauen, als Abschnitte immer wieder zu spielen, um zu überprüfen, ob die Musik funktioniert - obwohl dieses Vertrauen nur durch sehr enges gemeinsames Arbeiten möglich wurde". Obwohl "D2BT2HA!" nicht im engeren Sinne eine Suite ist, beeinflusst und durchdringt sich die Musik in komplexen Verknüpfungen selbst. Horse Lords erklären: "Uns gefällt die Vorstellung von Kunst als Werkzeug zur Perspektivveränderung - dass man Ideen rotieren kann und sie aus einem anderen Blickpunkt sehen/hören/fühlen kann." Oder, wie es der Swami Satchidananda Saraswati zugeschriebene Satz ausdrückt: "Understanding is standing under where you are already standing." Das Eröffnungsstück ,Eureka 378-B" ist ein Arrangement von sakraler Harfenmusik aus dem 19. Jahrhundert, getragen vom Gesang von Guo und Saylor; seine Melodie entfaltet sich weit und setzt einen tonalen Startpunkt für vieles, was folgt. Dazu kommen die kurzen "Rotations", die Fragmente aus anderen Stücken isolieren. Offensichtlich tragen die Titel der Stücke einiges an Bedeutung, und "D2BT2HA!" bildet da keine Ausnahme - Transzendenz und Erhebung sind der Musik inhärent, und wenn jede Kunst politisch ist, so sind die Tendenzen von Horse Lords optimistisch und gemeinschaftsorientiert. Transformation und Neubetrachtung sind nicht nur kompositorische Strategien, sondern eine philosophische Haltung, was sich in Titeln wie ,A City Yet To Come", dem Titeltrack oder utopischen Bezügen zeigt. Wie sie selbst sagen: "Wir versuchen Musik zu machen, die den Status quo herausfordert und dem Hörer einen Weg zur Befreiung eröffnet. Das Studium und die Erforschung von Klang und Musik hat eine spirituelle und ekstatische Dimension, und wir haben große Ehrfurcht vor ihrer Wirkung auf den Einzelnen und die Welt." "D2BT2HA!" enthält unzählige klangliche und konzeptuelle Schichten, doch angesichts der unverkennbaren Kraft und Menschlichkeit der Musik ist der Prozess, sie zu entschlüsseln, begeisternd und zutiefst lohnend. Selten ist eine Platte, die einen so unmittelbar packt und zugleich bei jedem Hören vollkommen neu erscheint.
expected to be published on 12 Jun
Inkl. Bonus-LP mit rarem Livematerial aus Dänemark und Göteborg. "Rock för kropp och själ" markiert das letzte und endgültige Statement von Träd, Gräs och Stenar während ihrer ersten Zeit beim legendären Label Silence. Im Jahr 1972 hatte die Band einen Wendepunkt erreicht. Nach fünf Jahren unablässigen Tourens - geprägt von drei- bis vierstündigen Marathon-Konzerten an vier oder fünf Abenden pro Woche - war das Kollektiv körperlich wie kreativ erschöpft. Was einst befreiende Intensität gewesen war, wurde zunehmend zur Belastung. Die Band spürte einen stetigen Druck, bei jedem Auftritt ,maximale Ekstase" und vollständige psychische Immersion zu liefern. Diese Phase hochintensiver, völlig ,abgehobener" Live-Performances fand ihren Abschluss im Auftritt im Gefängnis von Falun im Juli 1972. Kurz darauf gingen die Mitglieder getrennte Wege, um Abstand zu gewinnen, sich neu zu orientieren und ihre individuellen künstlerischen Wege neu zu gestalten.
expected to be published on 05 Jun
Jazzbois is a jazz-hiphop fusion trio from Budapest, Hungary. Their studio albums and live shows are all equally heavily rooted in improvisation and momentary self expression, each performance is absolutely unique and daring.
In the past 3 years Jazzbois has played SOLD OUT headline shows in: Melkweg Amsterdam NL, Jazz Café London UK, Village Underground London UK, Duc des Lombards Paris FR, La Hasard Ludique Paris FR, Gretchen Berlin DE, Knust Hamburg DE, Ekko Utrecht NL, Simplon Groningen NL x 2, Jassmine Warsaw PL x 2, AKvarium Budapest x 3
Played on festivals like: Montreal Jazz Festival CAN, Montreux Jazz Festival CH, SZIGET HU, X the Tracks London UK, Brick Lane Jazz festival UK, Jazz á Vienne FR, Istanbul Jazz Festival TR, Jazz Open Stuttgart DE, Blue Summer Festival PL, Jazz Around PL, Jazz in the Park RO, JAZZx RO…
In June 2025 Jazzbois performed at the Montreal Jazz Festival in Canada. The boys were approached by Rémi Hermoso to record a live session video in front of a small audience in Studio Fast Forward. The session was planned for 4 hours to have time to record with a small live audience, but Jazzbois went in and played 5 songs in only one take without any pause and were done with the material. They handled this recording session like all of them, do one take and be done with it. This way they can get the essence of the moment and not have to worry about making a mistake and starting over. All of these are part of the song, it's honest and raw as it was born right in the moment.
“We did all this for the passion of it, for the music and for the culture, thank you to old and new friends who took part in this intimate gettogether” - said Viktor Sági ‘Vanis’ bass player of Jazzbois.
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expected to be published on 29 May
Seit über 30 Jahren ist Simon Joyner eine Ausnahmeerscheinung - ein vollkommen unabhängiger Künstler, der sich ganz auf sein Handwerk konzentriert. Der in Omaha lebende Singer-Songwriter veröffentlichte Anfang der 90er Jahre erstmals Musik und ist seitdem seinem Weg treu geblieben. Joyners Songs voller stiller Freude und Herzschmerz haben verschiedene Generationen von Künstlerkollegen geprägt und zeigen sich als offensichtlicher Einfluss bei Acts wie Bright Eyes oder Kevin Morby sowie als Anklänge gemeinsamer Perspektiven bei den nachfolgenden Lenkers, Oldhams und Molinas. "Tough Love", Joyners 19. Studioalbum, setzt diesen Aufwärtstrend fort. Obwohl es untrennbar mit der persönlichen Trauer von "Coyote Butterfly" aus dem Jahr 2024 verbunden ist - dem autobiografischen Album, das Joyner nach dem Tod seines Sohnes aufgenommen hat - erforscht dieses neue Album das Konzept der ,tough love" als Dichotomie, die auf verschiedene fiktive Beziehungen angewendet wird, darunter romantische, familiäre und politische. Dieser Balanceakt zeigt sich in lebhaften Schilderungen alltäglicher Herzensschmerzen und in der Auseinandersetzung mit politischer Wut und dem Verrat am amerikanischen Traum. Eines der Wunder von Joyners Werk ist, dass sich seine Muster nicht wiederholen, sondern wandeln. Anspielungen auf Cohen, Dylan und die Velvets sind seit den frühen Lo-Fi-Tagen Teil seines Songwritings, doch die Art und Weise, wie diese Vorbilder einfließen, verändert sich ständig. Während Joyners raue Akustiksongs im Rampenlicht stehen, werden sie von E-Gitarren angestachelt und sind von experimentellen Tendenzen durchdrungen. Die Rocksongs bilden einen Mittelweg zwischen minimalistischen Grooves, die von Velvet Underground der Loaded-Ära übernommen wurden, und der ekstatischen rhythmischen Verrücktheit von Can. Wenn wir beim vorletzten Track, ,Anniversary Song", angelangt sind, haben die geisterhaften Vocals und die Scratches des mikrotonalen Synthesizers die Grenzen zwischen Joyners Folk-Sänger-Herz und seinem Avantgarde-Geist verwischt. All das mündet in den 20-minütigen Titeltrack, der "Tough Love" abschließt - ein erschütternder Sturz in einen scheinbar bodenlosen Abgrund aus Reue, Überlebensschuld und unverblümter Trauer. Er leiht sich eine repetitive Struktur aus Lou Reeds erzählter Suite ,Street Hassle" und kombiniert sie mit dem seitenfüllenden Zeugnis von Dylans ,Sad-eyed Lady of the Lowlands", Joyner erzählt dazu aus der Perspektive seines verstorbenen Sohnes, der zu seinem Vater spricht, all seine Fehler darlegt und schonungslos hervorhebt, dass nichts davon rückgängig gemacht werden kann. Bald jedoch öffnet sich diese Qual zu etwas Transzendentem, sowohl in ihrer eleganten Bildsprache als auch in ihrer ätherischen Atmosphäre. Die letzten Momente des Albums gewähren die Erlaubnis zur Selbstvergebung und hoffentlich eines Tages auch zum Verständnis. Dieses kathartische Ende bringt all die verworrenen Gefühle, die sich durch "Tough Love" ziehen, auf den Punkt. So wie Joyner das Songwriting aus ungewöhnlichen Blickwinkeln angegangen ist, die sich jedes Mal ändern, wenn er zur Gitarre greift, um ein neues Album aufzunehmen, so verändert sich auch auf "Tough Love" seine Beziehung zu Trauer, den alltäglichen Kämpfen und dem ewigen Streben nach etwas Besserem.
expected to be published on 22 May
Die XKatedral Anthology Series III ist die dritte Ausgabe einer Reihe von Archivveröffentlichungen, die Musik von Komponisten zeigen, die sich mit langsam sich entwickelnder harmonischer und klanglicher Musik beschäftigen. Die hier vorgestellten Stücke konzentrieren sich auf die Verwendung von synthetischen und akustischen Klängen sowie auf algorithmische Komposition als Werkzeuge für präzises Arbeiten im Bereich der spektralen Erforschung. Dieses Doppel-Vinyl-Set erscheint anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Labels und enthält Werke aus den Jahren 2014 bis 2025. Es wird zusammen mit Neuauflagen der XKatedral Anthology Series I-II veröffentlicht. "My Falling Sinks" von Kali Malone ist eine sparsame, absteigende Melodie für justierte Orgel, Cello und Akustikgitarre mit Lucy Railton und Stephen OüfMalley. Das Stück ist eine kompositorische Skizze in septimaler reiner Stimmung, die 2021 während eines Aufenthalts in La Becque auf einer experimentellen Stimmorgel in La Temple de La Tour-de-Peilz entstanden ist. ,Empyrean Flare" von Maria W Horn wurde 2022 für ,The Dawn Chorus" der Choreografin Stina Nyberg komponiert. Dieses Stück nutzt die von Arvo Pärt entwickelte Tintinnabuli-Technik, um vier Supersaw-Oszillatoren in langsamen diatonischen Arpeggios zu animieren, die um eine Moll-Tonika-Dreiklang kreisen, und destabilisiert das harmonische Gerüst durch Glissandi und verstärkt die Summe seiner Teile durch analoge Bandsättigung. ,Tessellation" von David Granstrom wurde im Sommer 2017 mit generativen Synthesemethoden komponiert. Die musikalische Periodizität und harmonische Bewegung, die in dem Stück zu hören sind, entstehen durch feste synthetisierte Bandschleifen, die einen Raum zwischen gegensätzlichen Welten erkunden. "To Whoever Shall Inherit the Earth" ist das erste Solostück von Jessica Ekomane und entstand laut der Komponistin fast zufällig. Das Werk wurde vor einem Jahrzehnt spät in der Nacht aufgenommen und fängt einen flüchtigen, zerbrechlichen und unwiederholbaren Moment ein, der genau so festgehalten wurde, wie er sich ereignet hat. Smoking Mother von Stephen OüfMalley wurde für Gisele Vienneüfs Der Teich / LüfEtang von Robert Walser geschaffen. Es wurde 2018 während eines Aufenthalts im SMEM-Synthesearchiv in Freiburg komponiert und im August 2020 bei EMS produziert. Das Stück greift auf Werke von Zia Mohuiddin Dagar, Krzysztof Penderecki und Popol Vuh zurück und erkundet gleichzeitig die Wurzeln des Minimalismus. ,Att boja sjalarna" von Mats Erlandsson wurde 2018 komponiert und ist Teil von ,On Eternity", einer Sammlung von vier Texten und vier zehnminütigen Kassettenloops, die 2021 von Irrlicht Forlag als limitierte Box-Set-Edition veröffentlicht wurde. Dieses Werk enthält Darbietungen von Gaianeh Pilossian und Sara Fors, jeweils auf der Violine und mit Gesang. This will be my last piece for organ wurde 2025 von Theodor Kentros komponiert und nutzt Gruppen von Cluster-Oszillatoren durch resonante Rückkopplung, um die schwankenden Frequenzen zu synthetisieren, die beim Verstimmen einer Orgel im physischen Raum zu hören sind. "Fault Lines" wurde von Daniel M Karlsson mit generativen Methoden komponiert, wobei ein deterministischer und endlicher Output für diese Veröffentlichung festgelegt wurde. Dieses Stück enthält Gesangsdarbietungen von Sara Fors, Ansis B.ti. und Art.rs C.ukurs.
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Sari Jordan ist Sängerin, Songwriterin und Musikerin mit einer Stimme, die durch ihre unverfälschte Ehrlichkeit und verspielte Kühnheit besticht. Ihre Musik ist komplex und ätherisch, funky und fröhlich - ein kontrolliertes Feuerwerk. Die in New Jersey geborene und in New Orleans lebende Künstlerin beschäftigt sich mit den Widersprüchen in Beziehungen, Macht und Liebe. Jordans einzigartige Stimme und ihre introspektiven Songs tanzen am Rande der vierten Wand, die zwischen Künstlerin und Zuhörer schimmert. ,PERFECT BE THE ENEMY" ist ihr Debütalbum. Das Projekt mit 11 Songs kehrt Trauer und Wandel von innen nach außen und schmückt die emotionalen Erdbeben des Lebens mit eklektischen Grooves, hypnotischen Gitarrenlinien und einem warmen, goldenen Licht - wobei Jordans Stimme und Geschichten durchscheinen. Aufgenommen in New Orleans im Lil Squeeze Studio von Ajaï Combelic, wurde das Projekt von Jordan, Comebelic und Robin Sherman koproduziert, der auf der Platte auch Bass spielt. Jeder Song ist wie ein lebhafter Eintrag in einem Sammelalbum - Sari nimmt uns mutig mit auf eine Reise ins Selbst. Sie erinnern uns daran, dass nichts endgültig ist, alles im Fluss liegt.
expected to be published on 15 May
CLEAR RED VINYL[23,49 €]
Die Reise von MUNA war schon immer davon geprägt, Raum für die komplexen, chaotischen und ekstatischen Realitäten des Lebens zu schaffen, und mit ihrem vierten Album "Dancing On The Wall" sind sie so prägnant, düster und mitreißend wie nie zuvor. Ausgehend von den funkelnden, mit Konfetti übersäten Höhen ihres selbstbetitelten Albums aus dem Jahr 2022 kanalisieren sie nun die ängstliche, unsichere Energie des Lebens in einem Los Angeles, das von politischen Spannungen, Umweltzerstörung und dem stillen Druck der Prekarität der Millennials geprägt ist. Das Ergebnis ist ein Album, das sich sowohl intim als auch spektakulär anfühlt, eine Popwelt, die mit Biss, Witz und emotionaler Resonanz aufgebaut ist, ein Soundtrack für Herzen, die gleichzeitig in Flammen stehen und das Chaos um sie herum beobachten. Auf dem gesamten Album erkundet MUNA Sehnsucht, Intimität und Verbundenheit vor dem Hintergrund einer Welt im Wandel. Es gibt eine stille Auseinandersetzung damit, wie man weiterleben, lieben und sich gegenseitig erreichen kann, während man Zeuge politischer Brutalität und systemischer Gewalt wird, und wie Freude ohne Verleugnung überleben kann. Tracks wie "Wannabeher" fangen den schwindelerregenden Nervenkitzel ein, sich vollständig in die Fantasie eines anderen zu begeben, während "Why Do I Get A Good Feeling" noch lange nach dem Ende des Beats nachhallt, eine Meditation über flüchtige Freude und ausgesetzte Möglichkeiten. Das Album schließt mit "Buzzkiller", einer schonungslosen Auseinandersetzung mit Sehnsüchten und ihren Folgen, dem Schmerz, etwas erreicht zu haben, nur um festzustellen, dass neue Fragen, Zweifel und Sehnsüchte zurückbleiben. "Dancing On The Wall" wurde von Naomi McPherson produziert, wobei ihre charakteristische Liebe zum Detail mühelos mit der ausgefeilten Pop-Technik ihrer Bandkollegin Josette Maskin hinter den Kulissen verschmilzt, um lebendige, atmende Welten für die prägnanten Texte und die unverwechselbare Stimme der Leadsängerin Katie Gavin zu schaffen. "Dancing On The Wall" verbindet euphorische Klanglandschaften mit prägnanten, menschlichen Geschichten. Das Album spiegelt einen intensiven, selbstgesteuerten kreativen Prozess wider, der von Instinkt, Vertrauen und vollständiger künstlerischer Kontrolle geprägt ist. Es wirkt lebendig, eindringlich und filmisch und spiegelt eine Generation wider, die sich durch Unsicherheit navigiert und sich dennoch nicht von ihrer Freude abbringen lässt. Mit diesem Album beweisen MUNA erneut, dass Pop gewagt, intim und sozialbewusst zugleich sein kann: ein Album, das nicht nur den Moment einfängt, sondern ihn zu einer Welt destilliert, in der man leben möchte.
expected to be published on 08 May
Die Reise von MUNA war schon immer davon geprägt, Raum für die komplexen, chaotischen und ekstatischen Realitäten des Lebens zu schaffen, und mit ihrem vierten Album "Dancing On The Wall" sind sie so prägnant, düster und mitreißend wie nie zuvor. Ausgehend von den funkelnden, mit Konfetti übersäten Höhen ihres selbstbetitelten Albums aus dem Jahr 2022 kanalisieren sie nun die ängstliche, unsichere Energie des Lebens in einem Los Angeles, das von politischen Spannungen, Umweltzerstörung und dem stillen Druck der Prekarität der Millennials geprägt ist. Das Ergebnis ist ein Album, das sich sowohl intim als auch spektakulär anfühlt, eine Popwelt, die mit Biss, Witz und emotionaler Resonanz aufgebaut ist, ein Soundtrack für Herzen, die gleichzeitig in Flammen stehen und das Chaos um sie herum beobachten. Auf dem gesamten Album erkundet MUNA Sehnsucht, Intimität und Verbundenheit vor dem Hintergrund einer Welt im Wandel. Es gibt eine stille Auseinandersetzung damit, wie man weiterleben, lieben und sich gegenseitig erreichen kann, während man Zeuge politischer Brutalität und systemischer Gewalt wird, und wie Freude ohne Verleugnung überleben kann. Tracks wie "Wannabeher" fangen den schwindelerregenden Nervenkitzel ein, sich vollständig in die Fantasie eines anderen zu begeben, während "Why Do I Get A Good Feeling" noch lange nach dem Ende des Beats nachhallt, eine Meditation über flüchtige Freude und ausgesetzte Möglichkeiten. Das Album schließt mit "Buzzkiller", einer schonungslosen Auseinandersetzung mit Sehnsüchten und ihren Folgen, dem Schmerz, etwas erreicht zu haben, nur um festzustellen, dass neue Fragen, Zweifel und Sehnsüchte zurückbleiben. "Dancing On The Wall" wurde von Naomi McPherson produziert, wobei ihre charakteristische Liebe zum Detail mühelos mit der ausgefeilten Pop-Technik ihrer Bandkollegin Josette Maskin hinter den Kulissen verschmilzt, um lebendige, atmende Welten für die prägnanten Texte und die unverwechselbare Stimme der Leadsängerin Katie Gavin zu schaffen. "Dancing On The Wall" verbindet euphorische Klanglandschaften mit prägnanten, menschlichen Geschichten. Das Album spiegelt einen intensiven, selbstgesteuerten kreativen Prozess wider, der von Instinkt, Vertrauen und vollständiger künstlerischer Kontrolle geprägt ist. Es wirkt lebendig, eindringlich und filmisch und spiegelt eine Generation wider, die sich durch Unsicherheit navigiert und sich dennoch nicht von ihrer Freude abbringen lässt. Mit diesem Album beweisen MUNA erneut, dass Pop gewagt, intim und sozialbewusst zugleich sein kann: ein Album, das nicht nur den Moment einfängt, sondern ihn zu einer Welt destilliert, in der man leben möchte.
expected to be published on 08 May
Das dritte Album von Nick Llobet und Micah Prussack, alias youbet, aus Brooklyn ist ein weitläufiges, warmes Gemisch aus Indie-Rock, Pop und experimentellen Klängen. Es zeigt eine Band, die weit über ihre Bedroom-Pop-Wurzeln hinausgewachsen ist und sich zu einer selbstbewussteren, komplexeren und lauteren Kraft entwickelt hat. Das Album, das in Bewegung entstanden ist und zwischen langen Tourneen Gestalt angenommen hat, spiegelt einen Moment ekstatischer Möglichkeiten und Entschlossenheit wider. Sowohl geschärft als auch expansiv, wächst youbet aus den Grenzen des Heimaufnehmens und des ,Bedroom Pop" zu etwas Robusterem, Lauteren und Unverwechselbarem, das ganz der Band eigen ist. Die vielfältigen Einflüsse des Duos - von den Beatles über Bernard Herrmanns schwindelerregenden Vertigo-Soundtrack bis hin zu Flamenco, den japanischen Noise-Rockern Boris und vielem mehr - legen sich in den Hintergrund, während die Band ihre eigene musikalische Sprache entwickelt. Die Co-Produzenten Katie Von Schleicher und Julian Fader runden das Album ab, wobei erstere glitzernde Synthesizer-Klänge und letzterer ein von Prussacks Bass untermaltes Schlagzeug-Fundament beisteuern. youbet zeigt, wie Llobet und Prussack bezaubernde musikalische und lyrische Ausdrucksformen miteinander verweben und das Ergebnis immer wieder neu formen.
expected to be published on 01 May
Andris Nelsons gewann jüngst seinen sechsten Grammy und widmet sich nun mit den Wiener Philharmonikern ihrem lang erwarteten Mahler-Sinfoniezyklus für die Deutsche Grammophon: mit einer atemberaubenden Interpretation der Fünften Sinfonie, die 2022 bei den Salzburger Festspielen aufgenommen wurde.
Diese Einzelveröffentlichung fängt den strahlenden Klang des Orchesters und Nelsons’ zutiefst menschliche
Herangehensweise an Mahlers Musik ein – mal intim, mal ekstatisch, mal transzendent. Die mitreißende
Intensität der Aufführung und das strahlende Adagietto bieten einen spannenden Einstieg zum kommenden
Gesamtzyklus und versprechen eines der bedeutendsten Mahler-Projekte unserer Zeit.
Nelsons folgt Mahlers vielschichtiger Partitur mit feinem Gespür für Kontraste, Übergänge und emotionale
Tiefe. So entsteht eine Lesart, die die Dramatik des Werks ebenso ernst nimmt wie seine lichteren, beinahe
entrückten Momente.
Diese Doppelvinyl-Veröffentlichung gibt den Auftakt zu Nelsons’ Mahler-Zyklus mit den Wiener Philharmonikern und lädt dazu ein, eines der zentralen Werke des symphonischen Repertoires neu zu entdecken.
expected to be published on 01 May
interface 68 & friends - best of 4rth volume.
From The Hallucidite...
A Big archive pleasure.
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